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| − | Der natur- und kulturverbundene Klotz kommt aus [[Südtirol]] nach [[Salzburg]], um [[1898]] in den Benediktinerorden des Erzstiftes St. Peter einzutreten. Am [[22. September]] [[1901]] weiht ihn der bis dato letzte Kardinal Salzburgs, [[Erzbischof]] [[Johannes Baptist Katschthaler]], zum Priester. Am [[20. Dezember]] [[1922]] wird Klotz als Nachfolger von [[Willibald Hauthaler]] zum Abt des Stiftes St. Peter gewählt und dadurch auch nach der Erhebung des Stiftes zur Erzabtei ab [[1927]] der erste Erzabt. | + | Der natur- und kulturverbundene Klotz kommt aus [[Südtirol]] nach [[Salzburg]], um [[1898]] in den Benediktinerorden des Erzstiftes St. Peter einzutreten. Am [[22. September]] [[1901]] weiht ihn der bis dato letzte Kardinal Salzburgs, [[Erzbischof]] [[Johannes Baptist Katschthaler]], zum Priester. Am [[20. Dezember]] [[1922]] wird Klotz als Nachfolger von [[Willibald Hauthaler]] zum Abt des Stiftes St. Peter gewählt und dadurch auch, nach der Erhebung des Stiftes zur Erzabtei, ab [[1927]] der erste Erzabt. |
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| − | Zwischen [[1924]] und [[1926]] entsteht im Bemühen um eine Katholische Universität das [[Benediktinerkolleg]], ein Studienkolleg für deutschsprachige Benediktiner, das am [[1. Mai]] [[1926]] eingeweiht wird. Die finanziellen Folgen des Baues, bei dem sich das Kloster übernommen hat, werden Klotz bis zu seiner Resignation verfolgen. Trotzden findet am [[3. April]] [[1927]] die Glockenweihe der neuen Turmglocken der [[Stiftskirche St. Peter]] statt. | + | Zwischen [[1924]] und [[1926]] entsteht im Bemühen um eine katholische Universität das [[Benediktinerkolleg]], ein Studienkolleg für deutschsprachige Benediktiner, das am [[1. Mai]] [[1926]] eingeweiht wird. Die finanziellen Folgen des Baues, bei dem sich das Kloster übernommen hat, werden Klotz bis zu seiner Resignation verfolgen. Trotzdem findet am [[3. April]] [[1927]] die Weihe der neuen Turmglocken der [[Stiftskirche St. Peter]] statt. |
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| − | Am [[13. Oktober]] [[1929]] weiht Petrus Klotz das [[Greinwaldkirchlein]] im [[Scheffau]]er Ortsteil [[Weitenau]] ein. Klotz gilt auch als Begründer der [[Salzburger Hochschulwochen]], einer Sommeruniversität, die auf das Jahr [[1931]] zurückgeht. | + | Am [[13. Oktober]] [[1929]] weiht Petrus Klotz das [[Greinwaldkirchlein]] im [[Scheffau]]er Ortsteil [[Weitenau]] ein. |
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| | + | Klotz gilt auch als Begründer der [[Salzburger Hochschulwochen]], einer Sommeruniversität, die auf das Jahr [[1931]] zurückgeht. |
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| | Am [[14. Dezember]] [[1931]] legt Petrus Klotz sein Amt offiziell wegen Schwerhörigkeit nieder, sein Nachfolger wird [[Jakob Reimer]]. Nach einer Visitation aus Rom sah er sich aufgrund des Schuldenberges von mehreren Millionen Schilling zu diesem Schritt gezwungen. | | Am [[14. Dezember]] [[1931]] legt Petrus Klotz sein Amt offiziell wegen Schwerhörigkeit nieder, sein Nachfolger wird [[Jakob Reimer]]. Nach einer Visitation aus Rom sah er sich aufgrund des Schuldenberges von mehreren Millionen Schilling zu diesem Schritt gezwungen. |
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| − | Der Erzabt war den Ideen der Nationalsozialisten gegenüber recht offen war. So kann man einem Buch aus dem Jahr 1940 entnehmen, dass der damals bereits abgesetzte Abt sich unmissverständlich für eine Politik der Kolonisation aussprach. Die Welt, schreibt Klotz, würde einen Verzicht Deutschlands auf Kolonien nicht verstehen. Das Deutsche Reich brauche „Raum“, es wolle „siedeln, arbeiten, leben. Es muss wieder an die Front überseeischer Kulturarbeit.“ Zeitzeugenberichte lassen erkennen, dass Klotz ein „Du-Freund“ von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß gewesen sei <ref>Quelle Historiker [[Ernst Hanisch]]</ref>. Klotz’ „großdeutsche“ Ansichten seien damals weit verbreitet gewesen<ref>Quelle dieses Absatzes [http://search.salzburg.com/articles/8571648?highlight=Erzabt+Klotz+ Salzburger Nachrichten] 26. Februar 2010</ref>. | + | Der Erzabt war den Ideen der [[NSDAP|Nationalsozialisten]] gegenüber recht offen. So kann man einem Buch aus dem Jahr 1940 entnehmen, dass der damals bereits abgesetzte Abt sich unmissverständlich für eine Politik der Kolonisation aussprach. Die Welt, schreibt Klotz, würde einen Verzicht Deutschlands auf Kolonien nicht verstehen. Das Deutsche Reich brauche „Raum“, es wolle „siedeln, arbeiten, leben. Es muss wieder an die Front überseeischer Kulturarbeit.“ Zeitzeugenberichte lassen erkennen, dass Klotz ein „Du-Freund“ von Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß gewesen sei<ref>Quelle Historiker [[Ernst Hanisch]]</ref>. Klotz’ „großdeutsche“ Ansichten seien damals weit verbreitet gewesen<ref>Quelle dieses Absatzes [http://search.salzburg.com/articles/8571648?highlight=Erzabt+Klotz+ Salzburger Nachrichten] 26. Februar 2010</ref>. |
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| | Im September [[1951]] erhält Petrus Klotz die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatgemeinde Kaltern verliehen. | | Im September [[1951]] erhält Petrus Klotz die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatgemeinde Kaltern verliehen. |
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| | *St. Peter [http://www.stift-stpeter.at/seiten/geschichte.htm] | | *St. Peter [http://www.stift-stpeter.at/seiten/geschichte.htm] |
| | *Uni Innsbruck [http://alo.uibk.ac.at:8180/filestore/servlet/GetFile?id=MUAIDTJZHNJWLNYOKSAW] | | *Uni Innsbruck [http://alo.uibk.ac.at:8180/filestore/servlet/GetFile?id=MUAIDTJZHNJWLNYOKSAW] |
| − | * Buch ''Ich war Hitlers Schutzengel: Fiktionen: Vier Szenarios'', Dieter Kühn, 2010, Fischer, S., Verlag GmbH, ISBN-10 3100415159 | + | * Buch ''Ich war Hitlers Schutzengel: Fiktionen: Vier Szenarios'', Dieter Kühn, 2010, Fischer, S., Verlag GmbH, ISBN-10 3100415159 und ISBN-13 978-3100415158 |
| − | und ISBN-13 978-3100415158 | |
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| | ==Fußnoten== | | ==Fußnoten== |
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| | |AMT=[[Äbte von St. Peter|Erzabt von St. Peter]] | | |AMT=[[Äbte von St. Peter|Erzabt von St. Peter]] |
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| − | |VORGÄNGER= [[Willibald Hauthaler]] | + | |VORGÄNGER=[[Willibald Hauthaler]] |
| | |NACHFOLGER=[[Jakob Reimer]] | | |NACHFOLGER=[[Jakob Reimer]] |
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