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==Geschichte==
 
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[[Datei:Obus 123 Linie F 01.jpg|thumb|''Gelber Obus'' (Baujahr 1956)]]
 
[[Datei:Obus 123 Linie F 01.jpg|thumb|''Gelber Obus'' (Baujahr 1956)]]
[[Datei:Salzburg Altstadt Staatsbrücke Hohensalzburg Obus.jpg|thumb|Im linken unteren Bildteil sieht man die [[Staatsbrücke]], auf der ein Obus mit Anhänger fährt.. Bis in die [[1980er]]-Jahre waren diese Garnituren - Obus mit Anhänger - im Stadtbild zu sehen. Damals waren in beiden Fahrzeugen Schaffner und jener, der im Anhänger mitfuhr, musste mittels eines Knopfes ein Signal geben, dass der Anhänger bereit zur Abfahrt ist.]]
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[[Datei:Salzburg Altstadt Staatsbrücke Hohensalzburg Obus Risch-Lau.jpg|thumb|Im linken unteren Bildteil sieht man die [[Staatsbrücke]], auf der ein Obus mit Anhänger fährt.. Bis in die [[1980er]]-Jahre waren diese Garnituren - Obus mit Anhänger - im Stadtbild zu sehen. Damals waren in beiden Fahrzeugen Schaffner und jener, der im Anhänger mitfuhr, musste mittels eines Knopfes ein Signal geben, dass der Anhänger bereit zur Abfahrt ist.]]
 
Am [[1. Oktober]] [[1940]] fuhr der erste Obus vom heutigen [[Herbert-von-Karajan-Platz]] durch das [[Sigmundstor]] zum [[Hans-Schmid-Platz]] nach [[Maxglan]]. Noch während des Krieges wurde [[1942]] der "Obusring" Bahnhof–Zentrum–Lehen–Maxglan (Linien L und M) vollendet. Bis in die [[1950er]] Jahre fuhr der Obus – auf den Spuren der ehemaligen [[Gelbe Elektrische|Gelben Elektrischen]] – durch die engen [[Altstadt]]gassen. Dort verschwand er erst mit der Zunahme des Verkehrs und durch die spätere [[Fußgängerzone]] – auch begünstigt durch den Bau des [[Griesgasse#Der Griesgassen-Durchbruch|Griesgassen-Durchbruch]]s in die [[Griesgasse]].
 
Am [[1. Oktober]] [[1940]] fuhr der erste Obus vom heutigen [[Herbert-von-Karajan-Platz]] durch das [[Sigmundstor]] zum [[Hans-Schmid-Platz]] nach [[Maxglan]]. Noch während des Krieges wurde [[1942]] der "Obusring" Bahnhof–Zentrum–Lehen–Maxglan (Linien L und M) vollendet. Bis in die [[1950er]] Jahre fuhr der Obus – auf den Spuren der ehemaligen [[Gelbe Elektrische|Gelben Elektrischen]] – durch die engen [[Altstadt]]gassen. Dort verschwand er erst mit der Zunahme des Verkehrs und durch die spätere [[Fußgängerzone]] – auch begünstigt durch den Bau des [[Griesgasse#Der Griesgassen-Durchbruch|Griesgassen-Durchbruch]]s in die [[Griesgasse]].
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Anfang Oktober 2018 wären 274 [[Obuschauffeur|Obuslenker]] im Stellenplan, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien nicht bereit, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref>  
 
Anfang Oktober 2018 wären 274 [[Obuschauffeur|Obuslenker]] im Stellenplan, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien nicht bereit, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref>  
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Die Salzburg AG beförderte letztes Jahr (2017) 43 Millionen Fahrgäste auf elf Linien und in einem Streckennetz von 121 Kilometer. Von den insgesamt 114 verfügbaren Fahrzeugen sind 66 Obusse jünger als zehn Jahre. “Die übliche Nutzungsdauer beträgt rund 20 Jahre”, hieß es vom Unternehmen. Zusätzlich zu den schon geplanten Vorsorgemaßnahmen wie der Aufstockung von externen Partner-Werkstätten, der Beschleunigung der internen Reparaturarbeiten, werden für kommendes Jahr elf neue Obusse und weitere 31 Obusse in den nächsten fünf Jahren angeschafft. Seit 2008 wurden 88 Millionen Euro in den Obus und die Infrastruktur investiert. Von diesen 88 Millionen Euro stammten 15 Prozent von der öffentlichen Hand.<ref name="SN2018"/>  
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Die Salzburg AG beförderte letztes Jahr (2017) 43 Millionen Fahrgäste auf elf Linien und in einem Streckennetz von 121 Kilometer. Von den insgesamt 114 verfügbaren Fahrzeugen sind 66 Obusse jünger als zehn Jahre. “Die übliche Nutzungsdauer beträgt rund 20 Jahre”, hieß es vom Unternehmen. Zusätzlich zu den schon geplanten Vorsorgemaßnahmen wie der Aufstockung von externen Partner-Werkstätten, der Beschleunigung der internen Reparaturarbeiten, werden für kommendes Jahr elf neue Obusse und weitere 31 Obusse in den nächsten fünf Jahren angeschafft. Seit 2008 wurden 88 Millionen Euro in den Obus und die Infrastruktur investiert. Von diesen 88 Millionen Euro stammten 15 Prozent von der öffentlichen Hand.<ref name="SN2018"/>
    
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==