Änderungen

105 Bytes hinzugefügt ,  15:39, 16. Mär. 2020
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1: −
Der '''Schober-Kasten''' ist ein [[Getreidekasten]] in der [[Lungau]]er Makrtgemeinde [[St. Michael im Lungau]].  
+
Der '''Schober-Kasten''' ist ein [[Getreidekasten]] in der [[Lungau]]er Marktgemeinde [[St. Michael im Lungau]].  
 +
 
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Oberhalb der Eingangstür befindet sich die geritzte Zahl [[1706]], das Erbauungsjahr des Schober-Kasten. Nach [[1945]] wurden in den Kasten von jugoslawischen Zimmerern die alten Teile der Kasparbauern-Mühle eingebaut und ein elektrischer Antrieb hergestellt .
+
Oberhalb der Eingangstür befindet sich die geritzte Zahl [[1706]], das Erbauungsjahr des Schober-Kasten. Nach [[1945]] wurden in den Kasten von [[Jugoslawien|jugoslawischen]] Zimmerern die alten Teile der Kasparbauern-Mühle eingebaut und ein elektrischer Antrieb hergestellt.
 +
 
 
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
Der Kasten ist aus Stein gemauert und verputzt. Die Grundfläche ist 4,80 m x 5,30 m , die Höhe 6 m . Er steht im Sonndörfl unterhalb des Schoberbauern. Die Mauern sind 60 cm dick. An den Ecken sieht man geritzte, ockerfarbig ausgemalte Rustiken. Der segmentbogige Eingang auf der Nordseite und die Geschoßbänder sind durch ockerfarbige Faschen geschmückt. Das Satteldach , das Nord-Süd ausgerichtet ist, ist mit Lärchenbrettern gedeckt. Durch eine mit Blechplatten beschlagene Holztür gelangt man in das Innere des Kastens, den ein gemauertes Tonnengewölbe abschließt. Der Kasten dient heute als Mühle, in der die Teile der Kasparbauernmühle aus dem Klausgraben eingebaut wurden.
+
Der Kasten ist aus Stein gemauert und verputzt. Die Grundfläche ist 4,80 m x 5,30 m, die Höhe sechs Meter. Er steht im [[Sonndörfl (St. Michael im Lungau)|Sonndörfl]] unterhalb des Schoberbauern. Die Mauern sind 60 cm dick. An den Ecken sieht man geritzte, ockerfarbig ausgemalte Rustiken. Der segmentbogige Eingang auf der Nordseite und die Geschossbänder sind durch ockerfarbige Faschen geschmückt. Das Satteldach, das Nord-Süd ausgerichtet ist, ist mit [[Lärche]]<nowiki>nbrettern</nowiki> gedeckt. Durch eine mit Blechplatten beschlagene Holztür gelangt man in das Innere des Kastens, den ein gemauertes Tonnengewölbe abschließt. Der Kasten dient heute als Mühle, in der die Teile der Kasparbauernmühle aus dem Klausgraben eingebaut wurden.
 +
 
 
==Quelle==
 
==Quelle==
[https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=16501#.XgWKd_xCccA Marterl.at]
+
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=16501#.XgWKd_xCccA Marterl.at]
 +
 
 
[[Kategorie:Lungau]]
 
[[Kategorie:Lungau]]
 
[[Kategorie:St. Michael im Lungau]]
 
[[Kategorie:St. Michael im Lungau]]
 +
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 +
[[Kategorie:Kunst]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
Zeile 14: Zeile 20:  
[[Kategorie:Landwirtschaft (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Landwirtschaft (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Getreidekasten]]
 
[[Kategorie:Getreidekasten]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
   
[[Kategorie:Kultur]]
 
[[Kategorie:Kultur]]
 
[[Kategorie:Volkskultur]]
 
[[Kategorie:Volkskultur]]