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| | Der Virus befällt die unteren Atemwege und kann eine schwere Lungenentzündung hervorrufen. Soweit der Stand der Kenntnisse ist (24. Februar 2020) wurde der Virus ursprünglich in China durch Tiere auf den Menschen und von diesem durch Tröpfcheninfektion (z. B. hustende Infizierte) übertragen. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis 14 Tage. Der Krankheitsverlauf zeigt sich in grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Unwohlsein), Husten bis hin zu Atemnot und Lungenentzündung, wobei besonders ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. | | Der Virus befällt die unteren Atemwege und kann eine schwere Lungenentzündung hervorrufen. Soweit der Stand der Kenntnisse ist (24. Februar 2020) wurde der Virus ursprünglich in China durch Tiere auf den Menschen und von diesem durch Tröpfcheninfektion (z. B. hustende Infizierte) übertragen. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis 14 Tage. Der Krankheitsverlauf zeigt sich in grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Unwohlsein), Husten bis hin zu Atemnot und Lungenentzündung, wobei besonders ältere Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet sind. |
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| − | Die Verbreitungswege des Coronavirus wurden weltweit bestens untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser/Leitungswasser infiziert haben. Ein Eintrag des Erregers in Quell- oder Brunnenwasser kann derzeit ausgeschlossen werden, da das Virus durch die Bodenpassage inaktiviert wird, versicherte die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach. | + | Mitte März konnte man sagen, dass der Verlauf der Infektionskrankheit vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen zum Tod führte. |
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| | + | Die Verbreitungswege des Coronavirus wurden weltweit untersucht. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser/Leitungswasser infiziert haben. Ein Eintrag des Erregers in Quell- oder Brunnenwasser kann derzeit ausgeschlossen werden, da das Virus durch die Bodenpassage inaktiviert wird, versicherte die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach. |
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| | == Name == | | == Name == |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Am [[31. Dezember]] 2019 wurden von chinesischen Gesundheitsbehörden 27 Fälle mit Lungenentzündung mit zunächst unbekannter Ursache gemeldet. Nach Angaben der WHO wurde am [[7. Jänner]] [[2020]] in China ein neuartiges Coronavirus identifiziert. | + | Am [[31. Dezember]] 2019 wurden von chinesischen Gesundheitsbehörden 27 Fälle mit Lungenentzündung mit zunächst unbekannter Ursache gemeldet. Nach Angaben der WHO wurde am [[7. Jänner]] [[2020]] in China ein neuartiges Corona-Virus identifiziert. |
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| | Bis 24. Februar 2020 zählte man rund 78 400 registrierte Erkrankungsfälle, davon rund 76 900 in [[China]]. Dabei gab es bisher 2 442 Todesfälle, 19 davon in anderen Ländern als China. | | Bis 24. Februar 2020 zählte man rund 78 400 registrierte Erkrankungsfälle, davon rund 76 900 in [[China]]. Dabei gab es bisher 2 442 Todesfälle, 19 davon in anderen Ländern als China. |
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| | Die Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich setzen ab Montag, den 16. März 2020, öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Am Freitagnachmittag, 13. März 2020, gab Bundeskanzler Kurz, dass das Paznauntal und St. Anton am Arlberg unter Quarantäne gestellt werden. Der Handel pausiert ab Montag, den 16. März, außer in versorgungsnotwendigen Bereichen wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken. Restaurants, Bars und Kaffeehäuser dürfen gemäß Ankündigung der Regierung ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten. | | Die Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich setzen ab Montag, den 16. März 2020, öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Am Freitagnachmittag, 13. März 2020, gab Bundeskanzler Kurz, dass das Paznauntal und St. Anton am Arlberg unter Quarantäne gestellt werden. Der Handel pausiert ab Montag, den 16. März, außer in versorgungsnotwendigen Bereichen wie Lebensmittelverkauf, Apotheken, Tankstellen und Trafiken. Restaurants, Bars und Kaffeehäuser dürfen gemäß Ankündigung der Regierung ab Montag nur noch bis 15 Uhr offen halten. |
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| − | Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schließt Österreich ab Mitternacht vom 13. auf 14. März 47 kleinere Grenzübergänge zu Italien, die sich mehrheitlich im Hochgebirge befinden. Die Verordnung sieht weiters vor, dass der Grenzverkehr auf der Bundesstraße bei Thörl-Maglern (Bezirk Villach-Land) nur noch zwischen 6 und 21 Uhr möglich sein wird. Geschlossen werden unter anderem der Nassfeldpass (1 530 [[Meter über Adria]]) und der Plöckenpass (1 357 m ü. A.) in Kärnten, der Staller Sattel (2 052 m ü. A.) in Osttirol oder das Timmelsjoch (2 474 m ü. A.) in Tirol. Ein großer Teil der nun geschlossenen Grenzübergänge, wie etwa der [[Krimmler Tauern]] in den [[Zillertaler Alpen]] oder das Zollnerthörl in den Karnischen Alpen, ist nur über Wanderwege erreichbar. Weiter offen sind somit die Grenzübergänge an Hauptverkehrsstraßen wie Reschenpass, Brenner, Sillian und Thörl-Maglern. | + | Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus schloß Österreich ab Mitternacht vom 13. auf 14. März 47 kleinere Grenzübergänge zu Italien, die sich mehrheitlich im Hochgebirge befinden. Die Verordnung sieht weiters vor, dass der Grenzverkehr auf der Bundesstraße bei Thörl-Maglern (Bezirk Villach-Land) nur noch zwischen 6 und 21 Uhr möglich sein wird. Geschlossen werden unter anderem der Nassfeldpass (1 530 [[Meter über Adria]]) und der Plöckenpass (1 357 m ü. A.) in Kärnten, der Staller Sattel (2 052 m ü. A.) in Osttirol oder das Timmelsjoch (2 474 m ü. A.) in Tirol. Ein großer Teil der nun geschlossenen Grenzübergänge, wie etwa der [[Krimmler Tauern]] in den [[Zillertaler Alpen]] oder das Zollnerthörl in den Karnischen Alpen, ist nur über Wanderwege erreichbar. Weiter offen sind somit die Grenzübergänge an Hauptverkehrsstraßen wie Reschenpass, Brenner, Sillian und Thörl-Maglern. |
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| | == Auswirkungen auf das Leben == | | == Auswirkungen auf das Leben == |
| | === International === | | === International === |
| − | Der internationale Flugverkehr brach um die Hälfte ein. Der Luftfahrt-Branchenverband IATA erwartet durch das Virus für die Fluggesellschaften insgesamt einen Umsatzverlust zwischen 63 und 113 Mrd. Dollar, umgerechnet 56 bis 102 Mrd. Euro. Das entspricht dem Wegfall von bis zu 19 Prozent der Gesamtumsätze im Passagiergeschäft (Stand 6. März 2020). Die weltweit größte Ferienmesse, die Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) Berlin, die Anfang März hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt (erwartet waren rund 10 000 Aussteller und 120 000 Fachbesucher aus aller Welt). Auch in der Sportwelt kam es zu Absagen von größeren Veranstaltungen wie dem Finalwochenende im Skirennsport, des ersten Laufs zu Moto-GP oder bei Radsportklassikern in Oberitalien. | + | Der internationale Flugverkehr brach Anfang März um die Hälfte ein. Der Luftfahrt-Branchenverband IATA erwartet durch das Virus für die Fluggesellschaften insgesamt einen Umsatzverlust zwischen 63 und 113 Mrd. Dollar, umgerechnet 56 bis 102 Mrd. Euro. Das entspricht dem Wegfall von bis zu 19 Prozent der Gesamtumsätze im Passagiergeschäft (Stand 6. März 2020). Die weltweit größte Ferienmesse, die Die Internationale Tourismus-Börse (ITB) Berlin, die Anfang März hätte stattfinden sollen, wurde abgesagt (erwartet waren rund 10 000 Aussteller und 120 000 Fachbesucher aus aller Welt). Auch in der Sportwelt kam es zu Absagen von größeren Veranstaltungen wie dem Finalwochenende im Skirennsport, des ersten Laufs zu Moto-GP oder bei Radsportklassikern in Oberitalien. |
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| | Italien wurde von dem Virus am stärksten betroffen. Zunächst wurden in den betroffenen norditalienischen Regionen wurden teilweise Dörfer abgeriegelt, Supermärkte, Bars und Restaurants geschlossen, der Carneval in Venedig (24. Februar war der Faschingsmontag) sowie zahlreiche Sportveranstaltungen abgesagt. In Folge schlossen zahlreiche Schulen sowie Universitäten und das öffentliche Leben in diesen italienischen Regionen kam weitgehend zum Erliegen. Am [[10. März]] schloss Italien seine Grenzen für den Personenverkehr. Diese Maßnahme soll bis [[25. März]] gelten. Die österreichischen Bundesbahnen stellten den Zugverkehr nach Italien ein. Am [[11. März]] wurde der Flughafen Mailand-Linate geschlossen, für österreichische Flugzeuge wurde ein Landeverbot auf allen italienischen Flughäfen ausgesprochen. Am [[12. März]] mussten dann alle Bars und Restaurants sowie der gesamte Handel mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und Zeitungskiosken auf Anordnung der Regierung geschlossen werden. Am 12. März waren in Italien mehr als 12 400 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 820 sind gestorben. | | Italien wurde von dem Virus am stärksten betroffen. Zunächst wurden in den betroffenen norditalienischen Regionen wurden teilweise Dörfer abgeriegelt, Supermärkte, Bars und Restaurants geschlossen, der Carneval in Venedig (24. Februar war der Faschingsmontag) sowie zahlreiche Sportveranstaltungen abgesagt. In Folge schlossen zahlreiche Schulen sowie Universitäten und das öffentliche Leben in diesen italienischen Regionen kam weitgehend zum Erliegen. Am [[10. März]] schloss Italien seine Grenzen für den Personenverkehr. Diese Maßnahme soll bis [[25. März]] gelten. Die österreichischen Bundesbahnen stellten den Zugverkehr nach Italien ein. Am [[11. März]] wurde der Flughafen Mailand-Linate geschlossen, für österreichische Flugzeuge wurde ein Landeverbot auf allen italienischen Flughäfen ausgesprochen. Am [[12. März]] mussten dann alle Bars und Restaurants sowie der gesamte Handel mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und Zeitungskiosken auf Anordnung der Regierung geschlossen werden. Am 12. März waren in Italien mehr als 12 400 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 820 sind gestorben. |
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| − | Der Staffellauf des Olympischen Feuers wurde am Freitag, [[13. März]] in Griechenland abgebrochen. Trotz des Aufrufs, wegen der Coronavirus-Epidemie zuhause zu bleiben, hatten sich Hunderte Einwohner der griechischen Kleinstadt Sparta am Straßenrand versammelt. Wie das griechische Olympische Komitee weiter mitteilte, werde der Fackellauf nach diesem Abbruch in Griechenland endgültig nicht fortgesetzt. | + | Die Woche vom 9. bis 15. März brachte die erste großen wirtschaftlichen Veränderungen. Deutsche und italienische Reedereien ließen ihre Kreuzfahrtschiffe ankern und für mindestens zwei Wochen keine Kreuzfahrten mehr durchführen. Die [[Deutsche Lufthansa]] überlegte ein Ansuchen um Staatshilfe zu stellen und die [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] erließen ein Einreiseverbot für Europäer. |
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| | + | Aufgrund von positiv getesteten Mitarbeitern des Formel-1-Teams McLaren wurde am Donnerstag, 12. März, der erste Formel-1-Lauf in Australien abgesagt und zwei folgende Termine verschoben. Der Staffellauf des Olympischen Feuers wurde am Freitag, [[13. März]] in Griechenland abgebrochen. Trotz des Aufrufs, wegen der Coronavirus-Epidemie zuhause zu bleiben, hatten sich Hunderte Einwohner der griechischen Kleinstadt Sparta am Straßenrand versammelt. Wie das griechische Olympische Komitee weiter mitteilte, werde der Fackellauf nach diesem Abbruch in Griechenland endgültig nicht fortgesetzt. |
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| | === Im Bundesland Salzburg === | | === Im Bundesland Salzburg === |