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[[Datei:St. Georgen, Südwestansicht.jpg|thumb|Dekanatskirche St. Georg, Südwestansicht]]
 
[[Datei:St. Georgen, Südwestansicht.jpg|thumb|Dekanatskirche St. Georg, Südwestansicht]]
 
Die '''Dekanatskirche St. Georg''' in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]] ist eine [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche und seit [[16. Februar]] [[2016]] auch ein [[Europaschutzgebiet]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Georgen bei Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
 
Die '''Dekanatskirche St. Georg''' in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Georgen bei Salzburg]] ist eine [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche und seit [[16. Februar]] [[2016]] auch ein [[Europaschutzgebiet]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Georgen bei Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
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== Patrozinium ==
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Das [[Patrozinium]] wird am [[23. April]] (''[[Georgitag]]'') begangen.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 181.</ref>
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Die Kirche wurde  vermutlich [[1211]] von den [[Haunsperger|Edelfreien von Haunsperg]] und deren Schwester Mechtild gestiftet. Bis [[1620]] war die Kirche eine Hofmark, das bedeutete, sie verfügte (bis 1803) über die Niedere Gerichtsbarkeit sowie andere Rechte. Dazu gehörte auch das Recht, eine Gastwirtschaft zu betreiben (Taverngerechtsame). Dieses Recht für den Pfarrhof wurde erst [[1938]] aufgehoben.
 
Die Kirche wurde  vermutlich [[1211]] von den [[Haunsperger|Edelfreien von Haunsperg]] und deren Schwester Mechtild gestiftet. Bis [[1620]] war die Kirche eine Hofmark, das bedeutete, sie verfügte (bis 1803) über die Niedere Gerichtsbarkeit sowie andere Rechte. Dazu gehörte auch das Recht, eine Gastwirtschaft zu betreiben (Taverngerechtsame). Dieses Recht für den Pfarrhof wurde erst [[1938]] aufgehoben.
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Bei der Restaurierung der Kirche im Jahre [[1976]] wurden Reste dreier Vorgängerkirchen ergraben, ein Steinbau von [[788]], ein romanischer Saalbau von [[1297]] und ein einschiffiger gotischer Bau von [[1499]]. Der heutige Kirchenbau wurde von [[1749]] bis [[1754]] nach den Plänen des Architekten [[Johann Kleber]] mit dem Baumeister [[Tobias Kendler]] erbaut.  
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Bei der Restaurierung der Kirche im Jahre [[1976]] wurden Reste dreier Vorgängerkirchen ergraben, ein Steinbau von [[788]], ein romanischer Saalbau von [[1297]] und ein einschiffiger gotischer Bau von [[1499]]. Der heutige Kirchenbau wurde von [[1749]] bis [[1754]] nach den Plänen des Architekten [[Johann Kleber]] mit dem Baumeister [[Tobias Kendler]] erbaut.
    
==Ausstattung==
 
==Ausstattung==