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Aus nicht bekannten Gründen verließen die Barmherzigen Brüder noch im selben Jahr die Stadt Salzburg. [[1624]] wurde dann das bis dahin leer gestandene Gebäude und die Kirche dem [[Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg]] übergeben. Beide Gebäude wurden dann am [[16. Juli]] [[1669]] durch den großen [[Bergsturz]] des [[Mönchsberg]]s zerstört und ihre Insassen kamen ums Leben.
 
Aus nicht bekannten Gründen verließen die Barmherzigen Brüder noch im selben Jahr die Stadt Salzburg. [[1624]] wurde dann das bis dahin leer gestandene Gebäude und die Kirche dem [[Priesterseminar der Erzdiözese Salzburg]] übergeben. Beide Gebäude wurden dann am [[16. Juli]] [[1669]] durch den großen [[Bergsturz]] des [[Mönchsberg]]s zerstört und ihre Insassen kamen ums Leben.
 
   
 
   
[[1695]] berief Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] einige [[Ursulinen]] von Klagenfurt nach Salzburg. Für ihren Start in Salzburg stellte der Fürsterzbischof 30.000 [[Gulden]] und [[1698]] zwei Häuser an der Stelle des ehemaligen Markusspitals zur Verfügung.  
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[[1695]] berief Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] einige [[Ursulinen]] von Klagenfurt nach Salzburg. Für ihren Start in Salzburg stellte der Fürsterzbischof 30.000 [[Gulden]] und [[1698]] [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|zwei Häuser]] an der Stelle des ehemaligen Markusspitals zur Verfügung.  
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Da die in einem der Häuser errichtete Kapelle bald nicht mehr ausreichte, erfolgte am [[17. Jänner]] [[1699]] die Grundsteinlegung einer eigenen Klosterkirche. [[1704]] war das Äußere, [[1705]] das Innere nahezu ganz vollendet. Über die näheren Umstände dieses Baues ist nahezu nichts bekannt und nur aus stilkritischen und allgemeinen Gründen - speziell die Verwandtschaft mit der [[Krankenhauskirche St. Johannes]] und der [[Dreifaltigkeitskirche]] ist beträchtlich - lässt sich die geistige Urheberschaft [[Fischer von Erlach]] vermuten. Möglicherweise arbeiteten unter seiner Leitung auch der Maurermeister [[Sebastian Stumpfegger]] sowie die Maurer Simon Kendler und Simon Kellersperger. Jedenfalls waren Kendler und Kellersperger bei der Errichtung des im Süden der Kirche anschließende Ursulinenkloster von [[1713]] bis [[1726]] beschräftigt.  
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Da die in einem der Häuser errichtete Kapelle bald nicht mehr ausreichte, erfolgte am [[17. Jänner]] [[1699]] die Grundsteinlegung einer eigenen Klosterkirche. [[1704]] war das Äußere, [[1705]] das Innere nahezu ganz vollendet. Über die näheren Umstände dieses Baues ist nahezu nichts bekannt und nur aus stilkritischen und allgemeinen Gründen - speziell die Verwandtschaft mit der [[Krankenhauskirche St. Johannes]] und der [[Dreifaltigkeitskirche]] ist beträchtlich - lässt sich die geistige Urheberschaft [[Fischer von Erlach]] vermuten. Möglicherweise arbeiteten unter seiner Leitung auch der Maurermeister [[Sebastian Stumpfegger]] sowie die Maurer Simon Kendler und Simon Kellersperger. Jedenfalls waren Kendler und Kellersperger bei der Errichtung des im Süden der Kirche anschließende Ursulinenkloster von [[1713]] bis [[1726]] beschäftigt.  
    
[[1882]] wurde das Kircheninnere restauriert.
 
[[1882]] wurde das Kircheninnere restauriert.