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Die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] bereitete auf Grund der Lage am [[Salzach]]-Fluss in der Geschichte etwas weniger Schwierigkeiten als in einigen anderen Städten. Verwendet wurde als Trinkwasser zuerst das Wasser aus Zisternen, vereinzelt wurde aber auch Wasser der wenigen und wenig ergiebigen Quellen des nahen [[Mönchsberg|Mönchs]]- und [[Kapuzinerberg]]s genutzt. In der Stadt verstreut befanden sich mehr als hundert Zisternen. Die [[Fürsterzbischöfe]] ließen sich aus [[Fürstenbrunn]] schon im [[Mittelalter]] durch eigene Reiter frisches Quellwasser bringen. Die klaren Bergquellen in der näheren Umgebung ([[Gersberg]], [[Untersberg]]) lockten schon frühzeitig, diese ebenfalls für die Versorgung in der Stadt zu verwenden. Durch den Bau des [[Almkanal]]s wurde zudem die Zuleitung von Brauchwasser, aber über Rohre auch von Trinkwasser ermöglicht.  
 
Die [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] bereitete auf Grund der Lage am [[Salzach]]-Fluss in der Geschichte etwas weniger Schwierigkeiten als in einigen anderen Städten. Verwendet wurde als Trinkwasser zuerst das Wasser aus Zisternen, vereinzelt wurde aber auch Wasser der wenigen und wenig ergiebigen Quellen des nahen [[Mönchsberg|Mönchs]]- und [[Kapuzinerberg]]s genutzt. In der Stadt verstreut befanden sich mehr als hundert Zisternen. Die [[Fürsterzbischöfe]] ließen sich aus [[Fürstenbrunn]] schon im [[Mittelalter]] durch eigene Reiter frisches Quellwasser bringen. Die klaren Bergquellen in der näheren Umgebung ([[Gersberg]], [[Untersberg]]) lockten schon frühzeitig, diese ebenfalls für die Versorgung in der Stadt zu verwenden. Durch den Bau des [[Almkanal]]s wurde zudem die Zuleitung von Brauchwasser, aber über Rohre auch von Trinkwasser ermöglicht.  
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Erstmals wurde nach [[1485]] eine Wasserleitung vom Gersberg in die Stadt zum [[Florianibrunnen|Marktbrunnen]] am [[Alter Markt|Alten Markt]] errichtet. Damit stand nun für die Bevölkerung zumindest ein [[Trinkwasserbrunnen in der Stadt Salzburg|Trinkwasserbrunnen]] zur Verfügung. Erste Brunnstuben der Stadt sammelten außerdem das Wasser in Becken und dienten als Wasserreserve sowie zur Verbesserung der Brandbekämpfung. [[1548]] wurde das [[Städtisches Brunnhaus am Gries|Städtische Brunnhaus am Gries]] errichtet, ein mit Almkanalwasser betriebenes Schöpfwerk von Grundwasser, das über 100 Brunnen versorgte. Die Brunnen besaßen dabei ein Volumen von über 2 500 Eimern.
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Erstmals wurde nach [[1485]] eine Wasserleitung vom Gersberg in die Stadt zum [[Florianibrunnen (Alter Markt)|Marktbrunnen]] am [[Alter Markt|Alten Markt]] errichtet. Damit stand nun für die Bevölkerung zumindest ein [[Trinkwasserbrunnen in der Stadt Salzburg|Trinkwasserbrunnen]] zur Verfügung. Erste Brunnstuben der Stadt sammelten außerdem das Wasser in Becken und dienten als Wasserreserve sowie zur Verbesserung der Brandbekämpfung. [[1548]] wurde das [[Städtisches Brunnhaus am Gries|Städtische Brunnhaus am Gries]] errichtet, ein mit Almkanalwasser betriebenes Schöpfwerk von Grundwasser, das über 100 Brunnen versorgte. Die Brunnen besaßen dabei ein Volumen von über 2 500 Eimern.
    
[[1654]] fasste Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] den Plan, die [[Fürstenbrunner Quellhöhle|Fürstenquelle]] am Untersberg durch eine Wasserleitung aus Holzrohren (Deicheln) in die Stadt zu leiten. Der Plan scheiterte in der Folge am hohen Druck in den Rohren und an fehlenden Druckausgleichbehältern. Der [[Residenzbrunnen]] hatte daher lange kein Wasser. Erst das Wasser der Sternweiherquelle aus [[Hellbrunn]] schuf verbunden mit dem [[Erzbischöfliches Brunnhaus|hochfürstlichen Brunnhaus]] in [[Nonntal]] zum Teil Abhilfe.   
 
[[1654]] fasste Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] den Plan, die [[Fürstenbrunner Quellhöhle|Fürstenquelle]] am Untersberg durch eine Wasserleitung aus Holzrohren (Deicheln) in die Stadt zu leiten. Der Plan scheiterte in der Folge am hohen Druck in den Rohren und an fehlenden Druckausgleichbehältern. Der [[Residenzbrunnen]] hatte daher lange kein Wasser. Erst das Wasser der Sternweiherquelle aus [[Hellbrunn]] schuf verbunden mit dem [[Erzbischöfliches Brunnhaus|hochfürstlichen Brunnhaus]] in [[Nonntal]] zum Teil Abhilfe.