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Textersetzung - „Felbertauerntunnel“ durch „Felbertauern-Tunnel“
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Das weltweit erste '''Ölkraftwerk''' wird in [[Mittersill]] errichtet.
 
Das weltweit erste '''Ölkraftwerk''' wird in [[Mittersill]] errichtet.
 
==Hintergrund==
 
==Hintergrund==
Die [[Transalpine Ölleitung (TAL)]], die via Pipeline jährlich 41 Millionen Tonnen Rohöl von [[Küstenland#Triest|Triest]] nach Ingolstadt ([[Bayern]]) bzw. nach Karlsruhe befördert und dabei den [[Alpenhauptkamm]] quert, erspart laut Betreibergesellschaft den Regionen täglich 10.000 LKW-Fahrten. Die Pipeline führt als unterirdische Rohrleitung auch durch den [[Pinzgau]], wobei sie ihren höchsten Punkt auf dem [[Felbertauern]] (1572 [[m ü. A.]]) erreicht.  
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Die [[Transalpine Ölleitung]] (TAL), die via Pipeline jährlich 41 Millionen Tonnen Rohöl von [[Küstenland#Triest|Triest]] nach Ingolstadt ([[Bayern]]) bzw. nach Karlsruhe befördert und dabei den [[Alpenhauptkamm]] quert, erspart laut Betreibergesellschaft den Regionen täglich 10.000 LKW-Fahrten. Die Pipeline führt als unterirdische Rohrleitung auch durch den [[Pinzgau]], wobei sie ihren höchsten Punkt auf dem [[Felber Tauern]] (1572 [[m ü. A.]]) erreicht.  
 
==Energierückgewinnung zwecks Stromerzeugung==
 
==Energierückgewinnung zwecks Stromerzeugung==
Seit Jahren wird an den Plänen gearbeitet und nun soll es bald soweit sein. Man möchte das über ein Gefälle von 237 Metern zwischen Passhöhe und der zu errichtenden Kraftwerksanlage  zu Tal fließende Öl zur Energierückgewinnung nutzen. Das Kraftwerk soll ca. fünf Kilometer nördlich des [[Felbertauerntunnel]]s im Bereich der [[Taimeralm]] im [[Amertal]] gebaut und zur Stromerzeugung genutzt werden. Der so erzeugte Strom soll in das Netz der [[Salzburg AG]] einfließen.
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Seit Jahren wird an den Plänen gearbeitet und nun soll es bald soweit sein. Man möchte das über ein Gefälle von 237 Metern zwischen Passhöhe und der zu errichtenden Kraftwerksanlage  zu Tal fließende Öl zur Energierückgewinnung nutzen. Das Kraftwerk soll ca. fünf Kilometer nördlich des [[Felbertauern-Tunnel]]s im Bereich der [[Taimeralm]] im [[Amertal]] gebaut und zur Stromerzeugung genutzt werden. Der so erzeugte Strom soll in das Netz der [[Salzburg AG]] einfließen.
 
   
 
   
 
Die Funktionsweise entspricht jener von [[Wasserkraftwerk]]en. Jedoch treibt hier nicht Wasser die Turbine an, die mit einem Generator verbunden ist, sondern das Rohöl aus der Pipeline. Das Ganze soll in einer flüssigkeitsdichten Wanne, die rund um die Uhr überwacht werden wird, geschehen. Zerstörungen durch etwaige Naturgewalten will man durch die beinahe komplette Einschüttung des Gebäudes und dessen zusätzliche Sicherung mittels Lawinendamm verhindern.
 
Die Funktionsweise entspricht jener von [[Wasserkraftwerk]]en. Jedoch treibt hier nicht Wasser die Turbine an, die mit einem Generator verbunden ist, sondern das Rohöl aus der Pipeline. Das Ganze soll in einer flüssigkeitsdichten Wanne, die rund um die Uhr überwacht werden wird, geschehen. Zerstörungen durch etwaige Naturgewalten will man durch die beinahe komplette Einschüttung des Gebäudes und dessen zusätzliche Sicherung mittels Lawinendamm verhindern.