Nach Kriegsende wurde er, der nationalsozialistisch unbelastet war, von der russische Besatzungsmacht zum Chefredakteur der „''Weststeirischen Rundschau''“ eingesetzt. Aus dieser Zeit stammt das kuriose Dokument, welches Schilgen als „''Schriftführer der Kommunistischen Partei''“ ausweist und es ihm damals ermöglichte, sich außerhalb der Sperrzone zu bewegen. Bald danach wurde er Gewerkschaftsmitglied im steiermärkischen Schriftsteller- und Journalistenverband. Er gründete einige Zeitungen, den „''Staatspolitischen Informationsdienst''“ und einen Verlag. Das Wirtschaftswunder brachte auch ihm Erfolg und finanzielle Sicherheit. Später wurde er Vizepräsident der Liga der Vereinten Nationen, Chef des Mundus-Weltpressedienstes und Chef des STAD („Staatspolitischer Informationsdienst”- Völkerrechtliche Kommentare zum Zeitgeschehen für die internationalen Staatskanzleien), sowie Herausgeber beziehungsweise Chefredakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften. Auch für die [[Salzburger Nachrichten]] war er von 1985 bis 1993 als Kolumnist tätig. | Nach Kriegsende wurde er, der nationalsozialistisch unbelastet war, von der russische Besatzungsmacht zum Chefredakteur der „''Weststeirischen Rundschau''“ eingesetzt. Aus dieser Zeit stammt das kuriose Dokument, welches Schilgen als „''Schriftführer der Kommunistischen Partei''“ ausweist und es ihm damals ermöglichte, sich außerhalb der Sperrzone zu bewegen. Bald danach wurde er Gewerkschaftsmitglied im steiermärkischen Schriftsteller- und Journalistenverband. Er gründete einige Zeitungen, den „''Staatspolitischen Informationsdienst''“ und einen Verlag. Das Wirtschaftswunder brachte auch ihm Erfolg und finanzielle Sicherheit. Später wurde er Vizepräsident der Liga der Vereinten Nationen, Chef des Mundus-Weltpressedienstes und Chef des STAD („Staatspolitischer Informationsdienst”- Völkerrechtliche Kommentare zum Zeitgeschehen für die internationalen Staatskanzleien), sowie Herausgeber beziehungsweise Chefredakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften. Auch für die [[Salzburger Nachrichten]] war er von 1985 bis 1993 als Kolumnist tätig. |