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[[Datei:Bild016.jpg|thumb|Salzburger Heimatwerk am [[Residenzplatz]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] unterhalb des [[Glockenspiel]]s in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]]]
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[[Datei:Neue Residenz Glockenspielturm Heimatwerk.jpg|thumb|Salzburger Heimatwerk am [[Residenzplatz]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] unterhalb des [[Glockenspielturm]]s in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]]]
 
[[Datei:DSC08563.JPG|thumb|Salzburger Heimatwerk, Ansicht vom Residenzplatz aus]]
 
[[Datei:DSC08563.JPG|thumb|Salzburger Heimatwerk, Ansicht vom Residenzplatz aus]]
 
[[Datei:Salzburger Heimatwerk Geschäft am Residenzplatz.jpg|thumb|Das Salzburger Heimatwerk am [[Residenzplatz]]]]
 
[[Datei:Salzburger Heimatwerk Geschäft am Residenzplatz.jpg|thumb|Das Salzburger Heimatwerk am [[Residenzplatz]]]]
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Im zentraleuropäischen Raum entstanden Heimatwerke in Deutschland ([[1924]]), in der  Schweiz ([[1930]]) und das erste österreichische Heimatwerk bereits [[1934]] als „Heimatwerk des Steirischen Volkskundemuseums“ in Graz, gegründet von [[Hofrat]] Univ.-Prof. Dr. Viktor Geramb]]<ref>Quelle EnnstalWiki</ref>.  Es ist ein historischer Verdienst der Heimatwerke, auf die Gefährdung der so genannten Sachgüter der Volkskultur hingewiesen zu haben und durch ihr Engagement diesen bis heute in breiten Bevölkerungsschichten eine große Wertschätzung entgegengebracht wird.   
 
Im zentraleuropäischen Raum entstanden Heimatwerke in Deutschland ([[1924]]), in der  Schweiz ([[1930]]) und das erste österreichische Heimatwerk bereits [[1934]] als „Heimatwerk des Steirischen Volkskundemuseums“ in Graz, gegründet von [[Hofrat]] Univ.-Prof. Dr. Viktor Geramb]]<ref>Quelle EnnstalWiki</ref>.  Es ist ein historischer Verdienst der Heimatwerke, auf die Gefährdung der so genannten Sachgüter der Volkskultur hingewiesen zu haben und durch ihr Engagement diesen bis heute in breiten Bevölkerungsschichten eine große Wertschätzung entgegengebracht wird.   
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===Das Heimatwerk Salzburg von 1942 – 1945===
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===Das Heimatwerk Salzburg von 1942–1945===
 
Das im Jahre [[1942]] von [[Gauleiter]] und Reichsstatthalter [[Gustav Adolf Scheel]] gegründete Heimatwerk Salzburg war ein Paradebeispiel dessen, wie der Begriff „Heimat“ in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] für ideologische Zwecke missbraucht wurde und daraus eine „Volksbewegung“ über allen Organisationen entstehen sollte. An der Spitze stand der Gauleiter selbst, ihm untergeordnet der so genannte Gaukulturrat, der sich aus 15 Funktionären und Parteimitgliedern zusammensetzte. Darüber hinaus wurden besondere Beauftrage für einzelne Arbeitsgebiete berufen, so auch [[Tobias Reiser d. Ä.]] für das Gebiet Volksmusik. Bis auf Ortsebene war die entsprechende Organisation aufzubauen, „damit die Arbeit des Heimatwerkes Salzburg wirklich den einzelnen Menschen und die kleinste Zelle unseres Reichsgaues erfasst.“<ref>Quelle [[Salzburger Zeitung]] [[17. Dezember]] [[1942]]</ref>  
 
Das im Jahre [[1942]] von [[Gauleiter]] und Reichsstatthalter [[Gustav Adolf Scheel]] gegründete Heimatwerk Salzburg war ein Paradebeispiel dessen, wie der Begriff „Heimat“ in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] für ideologische Zwecke missbraucht wurde und daraus eine „Volksbewegung“ über allen Organisationen entstehen sollte. An der Spitze stand der Gauleiter selbst, ihm untergeordnet der so genannte Gaukulturrat, der sich aus 15 Funktionären und Parteimitgliedern zusammensetzte. Darüber hinaus wurden besondere Beauftrage für einzelne Arbeitsgebiete berufen, so auch [[Tobias Reiser d. Ä.]] für das Gebiet Volksmusik. Bis auf Ortsebene war die entsprechende Organisation aufzubauen, „damit die Arbeit des Heimatwerkes Salzburg wirklich den einzelnen Menschen und die kleinste Zelle unseres Reichsgaues erfasst.“<ref>Quelle [[Salzburger Zeitung]] [[17. Dezember]] [[1942]]</ref>