Das im Jahre [[1942]] von [[Gauleiter]] und Reichsstatthalter [[Gustav Adolf Scheel]] gegründete Heimatwerk Salzburg war ein Paradebeispiel dessen, wie der Begriff „Heimat“ in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] für ideologische Zwecke missbraucht wurde und daraus eine „Volksbewegung“ über allen Organisationen entstehen sollte. An der Spitze stand der Gauleiter selbst, ihm untergeordnet der so genannte Gaukulturrat, der sich aus 15 Funktionären und Parteimitgliedern zusammensetzte. Darüber hinaus wurden besondere Beauftrage für einzelne Arbeitsgebiete berufen, so auch [[Tobias Reiser d. Ä.]] für das Gebiet Volksmusik. Bis auf Ortsebene war die entsprechende Organisation aufzubauen, „damit die Arbeit des Heimatwerkes Salzburg wirklich den einzelnen Menschen und die kleinste Zelle unseres Reichsgaues erfasst.“<ref>Quelle [[Salzburger Zeitung]] [[17. Dezember]] [[1942]]</ref> | Das im Jahre [[1942]] von [[Gauleiter]] und Reichsstatthalter [[Gustav Adolf Scheel]] gegründete Heimatwerk Salzburg war ein Paradebeispiel dessen, wie der Begriff „Heimat“ in der [[Nationalsozialismus|NS-Zeit]] für ideologische Zwecke missbraucht wurde und daraus eine „Volksbewegung“ über allen Organisationen entstehen sollte. An der Spitze stand der Gauleiter selbst, ihm untergeordnet der so genannte Gaukulturrat, der sich aus 15 Funktionären und Parteimitgliedern zusammensetzte. Darüber hinaus wurden besondere Beauftrage für einzelne Arbeitsgebiete berufen, so auch [[Tobias Reiser d. Ä.]] für das Gebiet Volksmusik. Bis auf Ortsebene war die entsprechende Organisation aufzubauen, „damit die Arbeit des Heimatwerkes Salzburg wirklich den einzelnen Menschen und die kleinste Zelle unseres Reichsgaues erfasst.“<ref>Quelle [[Salzburger Zeitung]] [[17. Dezember]] [[1942]]</ref> |