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==Während des Zweiten Weltkrieges==
 
==Während des Zweiten Weltkrieges==
Sowohl oberirdisch, aber vor allem unterirdisch in einem Stollensystem im Ortsteil [[Gamp]] wurden Steuergeräte für BMW-Flugzeugmotoren und Anlassermotoren für Düsentriebwerke für den Flugzeugtyp ME 262, produziert. Auch Granaten wurden hergestellt, die nach Ende des Krieges tonnenweise bis in die [[1960er]] Jahre in Kaltenhausen herumlagen.  
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Sowohl oberirdisch, aber vor allem unterirdisch in einem Stollensystem im Ortsteil [[Gamp]] wurden Steuergeräte für BMW-Flugzeugmotoren und Anlassermotoren für Düsentriebwerke für den Flugzeugtyp ME 262, produziert. Auch Granaten wurden hergestellt, die nach Ende des Krieges tonnenweise bis in die [[1960er]] Jahre in [[Kaltenhausen]] herum lagen.  
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Es ist wenig bekannt über die Anzahl von Personen, überwiegend Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, die dort arbeiteten. Die Produktion von Kriegsgütern war aber auf mehrere Standorte in Hallein aufgeteilt. [[Kurt Zeller|Mag. Kurt Zeller]], Direktor vom [[Keltenmuseum Hallein]] hatte dann  mit der Aufarbeitung des vorhandenen Materials begonnen.
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Es ist wenig bekannt über die Anzahl von Personen, überwiegend [[Lager Hallein|Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge]], die dort arbeiteten. Die Produktion von Kriegsgütern war aber auf mehrere Standorte in Hallein aufgeteilt. [[Kurt Zeller|Mag. Kurt Zeller]], verstorbener Direktor vom [[Keltenmuseum Hallein]], hatte dann  mit der Aufarbeitung des vorhandenen Materials begonnen.
    
==Nach dem Krieg==
 
==Nach dem Krieg==
 
Die ''Eugen Grill Werke GmbH'' stand nach Kriegsende unter öffentlicher Verwaltung des Bundesministeriums für Finanzen. Am [[30. Jänner]] [[1951]] beantragte die Österreichische Salinenverwaltung Hallein eine Entscheidung darüber, ob gegen die Verwendung des Stollens für Bergbauzwecke Einwände bestünden. Dem Ansuchen wurde positiv entschieden, die Salinenverwaltung machte aber dann davon keinen Gebraucht.
 
Die ''Eugen Grill Werke GmbH'' stand nach Kriegsende unter öffentlicher Verwaltung des Bundesministeriums für Finanzen. Am [[30. Jänner]] [[1951]] beantragte die Österreichische Salinenverwaltung Hallein eine Entscheidung darüber, ob gegen die Verwendung des Stollens für Bergbauzwecke Einwände bestünden. Dem Ansuchen wurde positiv entschieden, die Salinenverwaltung machte aber dann davon keinen Gebraucht.
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Von [[1948]] bis [[1962]] produzierten dann die [[Halleiner Motorenwerke]] in den ehemaligen Produktionshallen.  
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Von [[1948]] bis [[1958]] produzierten dann die [[Halleiner Motorenwerke]] in den ehemaligen Produktionshallen.  
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Mit Bescheid vom [[20. November]] [[1958]] wurde die öffentliche Verwaltung über die Eugen Grill Werke GmbH beendet. [[1960]] interessierte sich das Bundesministerium für Landesverteidigung für das Stollensystem, gab aber ihr Vorhaben im Februar [[1982]] endgültig auf.
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Mit Bescheid vom [[20. November]] 1958 wurde die öffentliche Verwaltung über die Eugen Grill Werke GmbH beendet. [[1960]] interessierte sich das Bundesministerium für Landesverteidigung für das Stollensystem, gab aber ihr Vorhaben im Februar [[1982]] endgültig auf.
    
==Heute==
 
==Heute==