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Medizinalrat Dr. med. '''Andreas Pölzl''' (* [[6. Mai]] [[1870]] in [[Filzmoos]]<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/filzmoos/TFBV/?pg=101 Taufbuch der Pfarre Filzmoos, Band V, S. 100.]</ref>; † [[9. Jänner]] [[1935]] in [[Maxglan]])<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-maxglan/STB3/?pg=120 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-Maxglan, Band III, S. 117.]</ref> war [[Maxglan]]er [[Sprengelarzt]] und langjähriger ärztlicher Leiter der [[Kuranstalt Kreuzbrückl]].
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Medizinalrat Dr. med. '''Andreas Pölzl''' (* [[6. Mai]] [[1870]] in [[Filzmoos]]<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/filzmoos/TFBV/?pg=101 Taufbuch der Pfarre Filzmoos, Band V, S. 100.]</ref>; † [[9. Jänner]] [[1935]] in der [[Gemeinde Maxglan]])<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-maxglan/STB3/?pg=120 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-Maxglan, Band III, S. 117.]</ref> war [[Maxglan]]er [[Sprengelarzt]] und langjähriger ärztlicher Leiter der [[Kuranstalt Kreuzbrückl]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Andreas Pölzl war der Sohn des [[Pongau]]er Schulleiters [[Mathias Pölzl]] und seiner Frau Magdalena, geborene Winkler. Der [[Großgmain]]er [[Volksschule Großgmain|Schulleiter]] [[Alois Pölzl]] und der Domchorvikar
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Andreas Pölzl war der Sohn des [[Pongau]]er Schulleiters [[Mathias Pölzl]] und seiner Frau Magdalena, geborene Winkler. Der [[Großgmain]]er [[Volksschule Großgmain|Schulleiter]] [[Alois Pölzl]] und der Domchorvikar [[Matthias Andreas Pölzl|Matthias Pölzl]] sind seine Brüder.
[[Matthias Andreas Pölzl|Matthias Pölzl]] sind seine Brüder.
      
Nach seiner Matura am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] studierte er Medizin und wurde am [[18. Juli]] [[1896]] in Wien zum Doktor der Medizin promoviert. Nach seinem Studium war er als Arzt im [[St. Johanns-Spital]], an der [[Landesheilanstalt Salzburg]] und in Wien am Sanatorium Löw und am Frauenspital Wien-Währing tätig. Schließlich wurde er Gemeindearzt in [[Großarl]]. Als die Gemeindearzt-Stelle in Maxglan frei wurde, bewarb er sich und eröffnete am [[9. Jänner]] [[1899]] seine Praxis in der [[Maxglaner Hauptstraße]] 3.
 
Nach seiner Matura am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] studierte er Medizin und wurde am [[18. Juli]] [[1896]] in Wien zum Doktor der Medizin promoviert. Nach seinem Studium war er als Arzt im [[St. Johanns-Spital]], an der [[Landesheilanstalt Salzburg]] und in Wien am Sanatorium Löw und am Frauenspital Wien-Währing tätig. Schließlich wurde er Gemeindearzt in [[Großarl]]. Als die Gemeindearzt-Stelle in Maxglan frei wurde, bewarb er sich und eröffnete am [[9. Jänner]] [[1899]] seine Praxis in der [[Maxglaner Hauptstraße]] 3.
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Von [[1904]] bis [[1910]] war er Mitglied der Maxglaner [[Gemeindevertretung]] und war dreißig Jahre Angehöriger des Ortsschulrates.
 
Von [[1904]] bis [[1910]] war er Mitglied der Maxglaner [[Gemeindevertretung]] und war dreißig Jahre Angehöriger des Ortsschulrates.
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Unter seiner medizinischen Leitung stand seit [[4. Mai]] [[1911]] die Maxglaner [[Kuranstalt Kreuzbrückl]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19110503&seite=7&zoom=33&query=%22Kuranstalt%2BKreuzbr%C3%BCckl%22&ref=anno-search Salzburger Wacht vom 3. Mai 1911, Seite 7.]</ref> Zudem war er als Bahnarzt tätig.
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Unter seiner medizinischen Leitung stand seit [[4. Mai]] [[1911]] die Maxglaner Kuranstalt Kreuzbrückl.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19110503&seite=7&zoom=33&query=%22Kuranstalt%2BKreuzbr%C3%BCckl%22&ref=anno-search Salzburger Wacht vom 3. Mai 1911, Seite 7.]</ref> Zudem war er als Bahnarzt tätig.
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<!--An seinem Wohnhaus in der [[Kaiser-Karl-Straße]] 4 ließ von [[Karl Reisenbichler]] er ein Sgraffito anfertigen, das auf seinen Lebensweg Bezug nimmt.
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An seinem Wohnhaus in der [[Kaiser-Karl-Straße]] 4 ließ von [[Karl Reisenbichler]] er ein Sgraffito anfertigen, das auf seinen Lebensweg Bezug nimmt.
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Er war verheiratet und hinterließ eine Tochter, Hilda (* 1904; † 1958), die mit dem Arzt [[Adolf Scharinger]] (* 1901; † 1967) verheiratet war. Dieser übernahm [[1935]] seine Arztpraxis.
 
Er war verheiratet und hinterließ eine Tochter, Hilda (* 1904; † 1958), die mit dem Arzt [[Adolf Scharinger]] (* 1901; † 1967) verheiratet war. Dieser übernahm [[1935]] seine Arztpraxis.
    
== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn die [[Gemeinde Leopoldskron]] [[1908]] zu ihrem [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Leopoldskron-Moos|Ehrenbürger]].
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In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn die [[Gemeinde Leopoldskron-Moos]] [[1908]] zu ihrem [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Leopoldskron-Moos|Ehrenbürger]].
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Auch die [[Gemeinde Maxglan]] verlieh ihm [[1910]] die [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Maxglan|Ehrenbürgerschaft]].
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Auch die Gemeinde Maxglan verlieh ihm [[1910]] die [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Maxglan|Ehrenbürgerschaft]].
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[[1927]] verlieh ihm der Bundespräsidet den Berufstitel Medizinalrat.
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[[1927]] verlieh ihm der Bundespräsident den Berufstitel Medizinalrat.
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [[Guido Müller|Müller, Guido]]: ''Emil Proksch (1908–1987)'' in: [[Peter Kramml|Kramml, Peter F.]], P. [[Franz Lauterbacher]], Guido Müller: ''Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof''. Pfarramt Maxglan (Hg.), Salzburg 2007. S. 297ff.
 
* [[Guido Müller|Müller, Guido]]: ''Emil Proksch (1908–1987)'' in: [[Peter Kramml|Kramml, Peter F.]], P. [[Franz Lauterbacher]], Guido Müller: ''Maxglan. Hundert Jahre Pfarre 1907–2007. Salzburgs zweitgrößter Stadtfriedhof''. Pfarramt Maxglan (Hg.), Salzburg 2007. S. 297ff.
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== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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{{Zeitfolge
 
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|AMT= Sprengelarzt von Maxglan
 
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[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Person (Medizin)]]
 
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[[Kategorie:Arzt]]
 
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