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Am [[31. Oktober]] [[1875]] wurde die neue Fürstenquellen-Wasserleitung an die Stadtgemeinde Salzburg übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18940113&seite=17&zoom=33&query=%22Wasserwerk%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1894]</ref> Die jährlichen Betriebskosten wurden, abzüglich der Kosten für die 14 öffentlichen Brunnen, für die Bewässerung der öffentlichen Gärten und für die 111 Hydranten für Gassenbesprengung und die Feuerwehr, als Wasserzins anteilig an die in 416 Häusern mit 2&nbsp;343 Abnahmestellen befindlichen einzelnen Haushalte weiterverrechnet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18770220&seite=2&zoom=33&query=%22Wasserzins%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1875]</ref>
 
Am [[31. Oktober]] [[1875]] wurde die neue Fürstenquellen-Wasserleitung an die Stadtgemeinde Salzburg übergeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18940113&seite=17&zoom=33&query=%22Wasserwerk%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1894]</ref> Die jährlichen Betriebskosten wurden, abzüglich der Kosten für die 14 öffentlichen Brunnen, für die Bewässerung der öffentlichen Gärten und für die 111 Hydranten für Gassenbesprengung und die Feuerwehr, als Wasserzins anteilig an die in 416 Häusern mit 2&nbsp;343 Abnahmestellen befindlichen einzelnen Haushalte weiterverrechnet.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18770220&seite=2&zoom=33&query=%22Wasserzins%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at/1875]</ref>
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Durch Fassung und Zuleitung auch der [[Gaisberg]]- und Gersbergquellen wurde Wassernot, verursacht durch den Aufschwung Salzburgs in den [[1870er]]-Jahren und die damit einhergehende Bevölkerungszunahme, vorübergehend gebannt.
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Durch Fassung und Zuleitung auch der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]- und Gersbergquellen wurde Wassernot, verursacht durch den Aufschwung Salzburgs in den [[1870er]]-Jahren und die damit einhergehende Bevölkerungszunahme, vorübergehend gebannt.
    
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren die Drosselungen der Wassermenge gerade in der Zeit des Meistbedarfes im Sommer zur Unerträglichkeit geworden. Es standen nur 134 Liter pro Kopf und Tag der Bevölkerung zur Verfügung. Daher wurde in den [[1920er]]-Jahren ein Projekt zur Nutzung der [[Dachserfallquelle]] und der [[Tricklfallquelle]] des [[Tennengebirge]]s in [[Abtenau]] entwickelt. Aus finanziellen Gründen, der Aufwand hätte rund acht Millionen [[Schilling]] erfordert, wurde davon Abstand genommen.
 
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] waren die Drosselungen der Wassermenge gerade in der Zeit des Meistbedarfes im Sommer zur Unerträglichkeit geworden. Es standen nur 134 Liter pro Kopf und Tag der Bevölkerung zur Verfügung. Daher wurde in den [[1920er]]-Jahren ein Projekt zur Nutzung der [[Dachserfallquelle]] und der [[Tricklfallquelle]] des [[Tennengebirge]]s in [[Abtenau]] entwickelt. Aus finanziellen Gründen, der Aufwand hätte rund acht Millionen [[Schilling]] erfordert, wurde davon Abstand genommen.