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Auf dieser Bastei stand ein sehr kleines "villenartiges" d.h. schmuckes Gebäude mit einem ebenerdigen Vor- und einem einstöckigen hinteren Anbau. Das Häuschen stand inmitten eines kleinen Gartens. Nebenan befand sich ein in den Mönchsbergfels führender großer Keller, dessen Bestimmung nicht genau bekannt ist. An der Vorderseite dieses Häuschens dicht am Ausgang der Stiege ist bis heute eine kleine Steintafel mit Inschrift angebracht, welche bekundet, dass  [[1733]] Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] dieses Gebäude als Erholungsheim für die [[Kapellhaus]]<nowiki>knaben</nowiki> gebaut habe. Von da an nannte man es allgemein das ''"Kapellhausstöckl"''. Der dortige Garten mit seinen Obstbäumen diente schon vor Firmian, nämlich schon vor [[1720]] bis [[1803]] als Erholungsort für die Kapellknaben. Hier wurde auch das früher sehr beliebte "Kegelschieben" als Freizeitspaß betrieben.  
 
Auf dieser Bastei stand ein sehr kleines "villenartiges" d.h. schmuckes Gebäude mit einem ebenerdigen Vor- und einem einstöckigen hinteren Anbau. Das Häuschen stand inmitten eines kleinen Gartens. Nebenan befand sich ein in den Mönchsbergfels führender großer Keller, dessen Bestimmung nicht genau bekannt ist. An der Vorderseite dieses Häuschens dicht am Ausgang der Stiege ist bis heute eine kleine Steintafel mit Inschrift angebracht, welche bekundet, dass  [[1733]] Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] dieses Gebäude als Erholungsheim für die [[Kapellhaus]]<nowiki>knaben</nowiki> gebaut habe. Von da an nannte man es allgemein das ''"Kapellhausstöckl"''. Der dortige Garten mit seinen Obstbäumen diente schon vor Firmian, nämlich schon vor [[1720]] bis [[1803]] als Erholungsort für die Kapellknaben. Hier wurde auch das früher sehr beliebte "Kegelschieben" als Freizeitspaß betrieben.  
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[[1803]] erwarb das Kapellhausstöckl der Zimmermeister Simon Ragginger. Nach 1850 wurde es etliche Jahre als Gastwirtschaft genutzt. Als solche machte es im Jahre 1854 einen Besitzwechsel durch und wurde um 1.660 [[Gulden]] 40 [[Krone]]n von Anton Folzwinkler erworben. Im nächsten Jahr wurde es wegen verschiedener Unzukömmlichkeiten behördlich gesperrt. [[1880]] richtete dort der [[Fotograf]] [[Anton Czurda]] sein Atelier ein. [[1888]] erwarb es Professor Josef Schuhmeister, ein früher bekannter Schulmann im Haus (bis zu ihrem Tod gemeinsam mit Ehefrau und Valerie). Nach dessen Tod im Jahr 1911/12 wechselte es erneut oft den Besitzer.
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[[1803]] erwarb das Kapellhausstöckl der Zimmermeister Simon Ragginger. Nach 1850 wurde es etliche Jahre als Gastwirtschaft genutzt. Als solche machte es im Jahre 1854 einen Besitzwechsel durch und wurde um 1.660 [[Gulden]] 40 [[Krone]]n von Anton Folzwinkler erworben. Im nächsten Jahr wurde es wegen verschiedener Unzukömmlichkeiten behördlich gesperrt. [[1880]] richtete dort als Mieter der [[Fotograf]] [[Anton Czurda]] sein Atelier ein. [[1888]] erwarb das Häuschen Professor Josef Schuhmeister, ein früher bekannter Schulmann im Haus (bis zu ihrem Tod gemeinsam mit Ehefrau Valerie). Nach dessen Tod im Jahr 1911/12 wechselte es erneut oft den Besitzer.
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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