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==Mozartfest 1906==
 
==Mozartfest 1906==
Das '''Mozartfest''' dürfte das musikalisch bedeutendste Ereignis der Jahrhundertwende [[19. Jahrhundert|19.]]/[[20. Jahrhundert]] in Salzburg gewesen sein.
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Das Mozartfest 1906 dürfte das musikalisch bedeutendste Ereignis der Jahrhundertwende [[19. Jahrhundert|19.]]/[[20. Jahrhundert]] in Salzburg gewesen sein.
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Das Mozartfest wurde vom [[14. August|14.]] bis [[20. August]] [[1906]] in Salzburg aus Anlass des 150. Geburtstages  von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] veranstaltet. Höhepunkte waren die beiden Vorstellungen der Wiener Hofoper, die [[Kaiser Franz Joseph I.]] eigens für das Mozartfest genehmigt hatte: ''Don Giovanni'' (Dirigent Reynaldo Hahn) und ''Figaros Hochzeit'' (Hofoperndirektor [[Gustav Mahler]]); weitere Veranstaltungen waren Konzerte der [[Wiener Philharmoniker]] unter der Leitung von Felix Mottl und [[Richard Strauss]], sowie ein besonderer Gast, Camille Saint-Saëns, spielte den Solopart in Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 492.
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Das Mozartfest wurde vom 14. bis 20. August 1906 in Salzburg aus Anlass des 150. Geburtstages  von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] veranstaltet. Höhepunkte waren die beiden Vorstellungen der Wiener Hofoper, die [[Kaiser Franz Joseph I.]] eigens für das Mozartfest genehmigt hatte: ''Don Giovanni'' (Dirigent Reynaldo Hahn) und ''Figaros Hochzeit'' (Hofoperndirektor [[Gustav Mahler]]); weitere Veranstaltungen waren Konzerte der [[Wiener Philharmoniker]] unter der Leitung von Felix Mottl und [[Richard Strauss]], sowie ein besonderer Gast, Camille Saint-Saëns, spielte den Solopart in Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 492.
    
Während die internationale Presse Salzburg in den höchsten Tönen lobte, kritisierte das Blatt [[Salzburger Wacht]], dass die Veranstaltung wieder nur den oberen Zehntausend vorbehalten sei und man eigentlich in der ganzen Stadt nichts vom Mozartfest merkte<ref>diesen Eindruck konnten alle weiteren musikalischen Großereignisse in der Stadt Salzburg bis heute nicht ablegen</ref>. Allerdings entwickelte sich anlässlich dieses Mozartfestes bereits eine "Industrie", die den Namen "Mozart" vermarktete: es gab sinnvolle Accessoirs und weniger sinnvolle wie "Mozart-Messer" oder "Mozart-Schuhcreme".  
 
Während die internationale Presse Salzburg in den höchsten Tönen lobte, kritisierte das Blatt [[Salzburger Wacht]], dass die Veranstaltung wieder nur den oberen Zehntausend vorbehalten sei und man eigentlich in der ganzen Stadt nichts vom Mozartfest merkte<ref>diesen Eindruck konnten alle weiteren musikalischen Großereignisse in der Stadt Salzburg bis heute nicht ablegen</ref>. Allerdings entwickelte sich anlässlich dieses Mozartfestes bereits eine "Industrie", die den Namen "Mozart" vermarktete: es gab sinnvolle Accessoirs und weniger sinnvolle wie "Mozart-Messer" oder "Mozart-Schuhcreme".