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| − | | + | [[Datei:Obertauern.jpg|thumb|Obertauern: Der Blick geht vom [[Zehnerkarspitz]] über den Ort und die Passhöhe gegen das [[Seekar]] mit Hundskogel (links im Hintergrund), Plattenspitz, Gamskarlspitz und Gruptisch Eck; links: der [[Pongau]], rechts: der [[Lungau]]]]'''Obertauern''' auf der [[Radstädter Tauernpass]]höhe in den [[Radstädter Tauern]] der [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]] gehört gemeindemäßig je zur Hälfte zur Gemeinde [[Untertauern]] im [[Pongau]] und [[Tweng]] im Lungau. |
| − | [[Datei:Obertauern.jpg|thumb|300px|Obertauern: Der Blick geht vom [[Zehnerkarspitz]] über den Ort und die Passhöhe gegen das [[Seekar]] mit Hundskogel (links im Hintergrund), Plattenspitz, Gamskarlspitz und Gruptisch Eck; links: der [[Pongau]], rechts: der [[Lungau]]]]'''Obertauern''' auf der [[Radstädter Tauernpass]]höhe in den [[Radstädter Tauern]] der [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]] gehört gemeindemäßig je zur Hälfte zur Gemeinde [[Untertauern]] im [[Pongau]] und [[Tweng]] im Lungau. | + | [[Datei:Kirche Obertauern01.jpg|thumb|Kirche in Obertauern]] |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | Die Geschichte der Passstraße wird im Artikel [[Radstädter Tauernstraße]] behandelt. Über die Bedeutung als [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] wird im Artikel [[Tauernhaus Wisenegg]] und [[Tauernkirchlein]] berichtet. | | Die Geschichte der Passstraße wird im Artikel [[Radstädter Tauernstraße]] behandelt. Über die Bedeutung als [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] wird im Artikel [[Tauernhaus Wisenegg]] und [[Tauernkirchlein]] berichtet. |
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| − | Die Geschichte des [[Fremdenverkehr]]sort Obertauern begann mit der ersten Skifahrer-Erwähnung durch [[Alois Kohlmayr]] im Jahr [[1902]]. | + | Die Geschichte des [[Fremdenverkehr]]sort Obertauern begann mit der ersten Skifahrer-Erwähnung durch [[Alois Kohlmayr]] im Jahr [[1902]]. |
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| | ==Fremdenverkehr== | | ==Fremdenverkehr== |
| | Der bekannte Wintersportort [[Obertauern]] mit seinen Hotel- und Liftbauten bildet keine eigene Gemeinde sondern verteilt sich auf die politischen Gemeinden [[Untertauern]] und [[Tweng]]. Die erst seit den [[1960er]] Jahren gewachsenen Ortschaft liegt somit zur Hälfte im [[Pongau]] und zur Hälfte im [[Lungau]]. | | Der bekannte Wintersportort [[Obertauern]] mit seinen Hotel- und Liftbauten bildet keine eigene Gemeinde sondern verteilt sich auf die politischen Gemeinden [[Untertauern]] und [[Tweng]]. Die erst seit den [[1960er]] Jahren gewachsenen Ortschaft liegt somit zur Hälfte im [[Pongau]] und zur Hälfte im [[Lungau]]. |
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| − | Obertauern bildet auch den Mittelpunkt der [[Urlaubsregion Obertauern]], im Sommer Ausgangspunkt für Wanderungen, im Winter ein Schigebiet. [[1906]]/[[1907|07]] fanden unter Leitung von Oberleutnant [[Georg Bilgeri]] die ersten militärischen Skiübungen in Obertauern statt, die auch während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wieder stattfanden (siehe auch [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn#Der Erste Weltkrieg]]). | + | Obertauern bildet auch den Mittelpunkt der [[Urlaubsregion Obertauern]], im Sommer Ausgangspunkt für Wanderungen, im Winter ein Schigebiet. [[1906]]/[[1907|07]] fanden unter Leitung von Oberleutnant [[Georg Bilgeri]] die ersten militärischen Skiübungen in Obertauern statt, die auch während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wieder stattfanden (siehe auch [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn#Der Erste Weltkrieg]]). |
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| | Erst [[1920]] setzte dann der Tourenshiklauf hier oben ein. [[1925]] bis [[1927]] war beim [[Tauernfriedhof]] das Ziel der [[Internationales Tauernrennen|internationalen Automobil- und Motorradrennen]]. Im Winter [[1929]]/[[1930|30]] befuhr die Post erstmals den Tauernpass mit einem ''Cytroen''-Raupenschlepper. Aber es dauerte dann noch neun Jahre, bevor [[1939]] die [[Radstädter Tauernstraße]] im Winter für Postfahrzeuge durchgehend befahrbar wurde. | | Erst [[1920]] setzte dann der Tourenshiklauf hier oben ein. [[1925]] bis [[1927]] war beim [[Tauernfriedhof]] das Ziel der [[Internationales Tauernrennen|internationalen Automobil- und Motorradrennen]]. Im Winter [[1929]]/[[1930|30]] befuhr die Post erstmals den Tauernpass mit einem ''Cytroen''-Raupenschlepper. Aber es dauerte dann noch neun Jahre, bevor [[1939]] die [[Radstädter Tauernstraße]] im Winter für Postfahrzeuge durchgehend befahrbar wurde. |
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| − | Die bis [[1972]] bestehende Volksschule wurde [[1947]] eröffnet. [[1950]] wurde die Winterzufahrt durch die Errichtung von Lawinenschutzbauten erheblich sicherer. Im selben Jahr baute Othmar Kuhn die ersten Tellerschlepplifte am [[Plattenkar]] und [[Gamsleiten]]. Die erste [[Aufstiegshilfen|Aufstiegshilfe]] stand schon [[1949]]: ein von einem Dieselmotor betriebenes Umlaufseil mit Knoten zum Anhalten; es führte zum [[Seekarhaus]]; | + | Die bis [[1972]] bestehende Volksschule wurde [[1947]] eröffnet. [[1950]] wurde die Winterzufahrt durch die Errichtung von Lawinenschutzbauten erheblich sicherer. Im selben Jahr baute Othmar Kuhn die ersten Tellerschlepplifte am [[Plattenkar]] und [[Gamsleiten]]. Die erste [[Aufstiegshilfen|Aufstiegshilfe]] stand schon [[1949]]: ein von einem Dieselmotor betriebenes Umlaufseil mit Knoten zum Anhalten; es führte zum [[Seekarhaus]]; |
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| − | Doch erst [[1952]] fing man an, Obertauern zu einem Wintersportort auszubauen. Die erste Einsesselbahn auf den Grünwaldkopf ging in Betrieb. Allerdings, erst der [[1957]] erfolgte Anschluss an das öffentliche Stromnetz und die [[Trinkwasser]]versorung, ließ den Fremdenverkehr dann so richtig in Fahrt kommen. Abgerundet wurde das erste Urlaubsangebot mit der Etablierung eines ersten Arztes [[1959]]/[[1960|60]]. | + | Doch erst [[1952]] fing man an, Obertauern zu einem Wintersportort auszubauen. Die erste Einsesselbahn auf den Grünwaldkopf ging in Betrieb. Allerdings, erst der [[1957]] erfolgte Anschluss an das öffentliche Stromnetz und die [[Trinkwasser]]versorung, ließ den Fremdenverkehr dann so richtig in Fahrt kommen. Abgerundet wurde das erste Urlaubsangebot mit der Etablierung eines ersten Arztes [[1959]]/[[1960|60]]. |
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| | Bis dahin gab es aber noch keinen Namen für diesen Teil der Welt. Er hieß "Radstädter Tauern" oder Tauernpass. Erst [[1962]] erhielt der Ort offiziell den Namen ''Obertauern'', gefolgt vom ersten Fernsehgerät [[1963]] und den Kanal- und Kläranlagen [[1965]]. | | Bis dahin gab es aber noch keinen Namen für diesen Teil der Welt. Er hieß "Radstädter Tauern" oder Tauernpass. Erst [[1962]] erhielt der Ort offiziell den Namen ''Obertauern'', gefolgt vom ersten Fernsehgerät [[1963]] und den Kanal- und Kläranlagen [[1965]]. |