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	<title>Michaelsbogen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in SALZBURGWIKI</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Michaelsbogen&amp;diff=2492367&amp;oldid=prev</id>
		<title>Peter Krackowizer: Textersetzung - „[[ “ durch „[[“</title>
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		<updated>2025-10-15T21:43:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „[[ “ durch „[[“&lt;/p&gt;
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		<author><name>Peter Krackowizer</name></author>
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		<title>Peter Krackowizer: + Kategorie(n), + Bilder</title>
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		<updated>2024-08-14T18:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kategorie(n), + Bilder&lt;/p&gt;
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Unterzeichnete verlöhren an ihrem Eigenthum, welches sie rücksichtlich des leichteren Verkehrs theuerer pachten, und der sachfällige Schifswirth gewönne durch Benutzung eines Raums an seinem Eigenthum&#039;&#039; […] &#039;&#039;. Beruhigt sind Unterzeichnete, daß so was von Euer Mayestät nicht gebilligt werden könne, vielmehr vertrauen sie Ehrfurchtvoll in die Allerhöchst Landesväterliche Fürsorge für die Bequemlichkeit des ganzen Publikums, für den Vortheil der Unterzeichneten bey ihren Häußern und Gewerben&#039;&#039; […] &#039;&#039;und bitten recurrendo allerunterthänigst&#039;&#039; […] &#039;&#039;die Öffnung des Michaels Bogens&#039;&#039; […] &#039;&#039;zu befehlen&#039;&#039; […] &#039;&#039;19. 7b. 818&#039;&#039; [19. September 1818]: &#039;&#039;Seraphin Kobler / Jakob Koller / Christian Pauernfeind&#039;&#039; [[Paurnfeind]] &#039;&#039;/ Karl Wührer / Nikolaus Erlacher / Anton Ballauf / Peter Paul Weikl&amp;lt;ref&amp;gt;Vater des [[Georg Weickl]], [[Gasthof zum Mohren]], Judengasse Nr. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Stadt Salzburg (AStS), Pezolt Akten (Nachlass [[Georg Pezolt]]) 217 1/2, 1818 19. September. Text nach einer &quot;Copie&quot;, Wien 19. September 1818. Dank an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Walter Schlegel&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, Salzburg, für diesen Hinweis und für die Übertragung der Akte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&#039;&#039;Euer Mayestät&#039;&#039; […] &#039;&#039;Der Michaels Bogen ware von jeher zum fahren, reuten und gehen offen, wie die Salzburgischen Geschichtschreiber und die vorhandenen Grundrisse der Stadt Salzburg bewehren, und im Lauf des Rechtstreits erwiesen worden ist, und so wurde durchgefahren, geritten und gegangen, bis der Schiffwirth Wolfgang Mayer, auf dessen Grund und Boden der Michaels Bogen stehet, dagegen Einwendungen machte, und veranlaßte, daß das damalig königliche Bayrische Polizey-Kommissariat die Sperrung dieses Michaels Bogen verordnete. &#039;&#039; […] &#039;&#039;Unterzeichnete nach drey für sie erflossene Urtheile zurückgesetzt in ihren Gewerben, gekränkt in ihren Eigenthum durch Sperrung&#039;&#039; [… und] &#039;&#039;zum Spott der ganzen Stadt&#039;&#039; […] &#039;&#039;. 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		<author><name>Peter Krackowizer</name></author>
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		<title>OttoChristianRupert: Ergänzung ~~~~</title>
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		<updated>2024-08-14T16:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung ~~~~&lt;/p&gt;
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		<author><name>OttoChristianRupert</name></author>
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		<title>OttoChristianRupert: dito ~~~~</title>
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		<updated>2024-03-28T15:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;dito ~~~~&lt;/p&gt;
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		<author><name>OttoChristianRupert</name></author>
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		<title>OttoChristianRupert: nach Rücksprache mit Walter Schlegel korrigiert ~~~~</title>
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		<updated>2024-03-28T15:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nach Rücksprache mit Walter Schlegel korrigiert ~~~~&lt;/p&gt;
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		<author><name>OttoChristianRupert</name></author>
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		<title>Peter Krackowizer am 10. Januar 2024 um 18:38 Uhr</title>
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		<author><name>Peter Krackowizer</name></author>
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		<title>Peter Krackowizer: + Kat.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kat.&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Der &#039;&#039;&#039;Michaelsbogen&#039;&#039;&#039; ist ein &lt;/del&gt;Durchgang &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zwischen &lt;/del&gt;der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;heutigen HYPO-Bank &lt;/del&gt;und der [[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Filialkirche &lt;/del&gt;zum &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hl&lt;/del&gt;. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Michael&lt;/del&gt;]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vom &lt;/del&gt;[[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Waagplatz&lt;/del&gt;]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zum &lt;/del&gt;[[&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Residenzplatz&lt;/del&gt;]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;== Auseinandersetzungen 1813 bis 1846 um den &lt;/ins&gt;Durchgang &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;==&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auszüge aus einem ca. vier Zentimeter dicken Aktenbündel aus dem [[Archiv &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Stadt Salzburg]] (AStS), worin [[Seraphin Kobler]], [[Höllbräu]]er]], gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt (ehemals [[Hôtel zum Goldnen Schiff]]), seit [[1919]] Sitz &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Stammhaus &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft), seit [[1814]] [bzw. &lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1813]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe unten &lt;/ins&gt;zum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;10. Juli 1818&amp;lt;/ref&amp;gt;] klagte, durch den Michaelsbogen freien Zugang zu bekommen&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Er müsste sonst vom Waagplatz aus um das [[Café Glockenspiel&lt;/ins&gt;]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und über den &lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz&lt;/ins&gt;]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einen Umweg nehmen. Das Höllbräu liegt in der &lt;/ins&gt;[[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Judengasse&lt;/ins&gt;]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, grenzt aber direkt an den Waagplatz&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Auszüge aus einem ca. 4 cm dicken Aktenbündel aus dem Archiv der Stadt Salzburg (AStS, [[Stadtarchiv Salzburg]]), worin [[Seraphin Kobler]], Höllbräuer ([[Höllbräu]]), gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt (ehemals [[Hôtel zum Goldnen Schiff]]), heute HYPO-Bank (seit 1919 Sitz und Stammhaus der [[Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft]]), seit 1814 [bzw. 1813&amp;lt;ref&amp;gt;siehe unten zum 10. Juli 1818&amp;lt;/ref&amp;gt;] klagte, durch den Michaelsbogen, gelegen zwischen Kirche und (heutiger) HYPO-Bank, freien Zugang zu bekommen. Er müsste sonst vom [[Waagplatz]] aus um das [[Café Glockenspiel]] und über den [[Mozartplatz]] einen Umweg nehmen. Das Höllbräu liegt in der Judengasse, grenzt aber direkt an den Waagplatz.&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Peter Krackowizer</name></author>
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		<title>OttoChristianRupert: noch einen Strich ~~~~</title>
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		<updated>2024-01-10T10:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;noch einen Strich ~~~~&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Michaelsbogen steht auf historischem Boden: Während sich im Kellergeschoss des Höllbräu die Grundmauern einer römischen Porta zur Salzach hin befindet, markiert gegenüber der Durchgang den Platz neben der Pfalzkapelle Kaiser Friedrich Barbarossas um 1170 und die Grenze der damals befestigten Kaufmannssiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Erich Marx]], Salzburg 1992, S. 24 und 25 mit entspr. Skizzen; vgl. auch S. 26 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist das ein heller, freundlicher Durchgang (Residenzplatz Nr. 7). Damals, Anfang des 19. Jahrhunderts, war das offenbar nicht so, und der Durchgang gehörte zum Haus des Schiffwirts. Die folgenden Akten reichen bis 1846. [[Franziska Kobler]] erstritt sich schließlich das Durchgangsrecht in der letzten Instanz.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten übertragen von [[Walter Schlegel]] (Salzburg), im Dezember 2023 überlassen an [[Otto Holzapfel]] (Freiburg i. Br.) und von ihm geringfügig bearbeitet (/ = Zeilenwechsel; [Ergänzung]; &amp;#039;&amp;#039;Text&amp;#039;&amp;#039; kursiv wörtlich aus den Akten, sonst auch unmarkierte Zusammenfassungen bzw. Aktenbeschriftungen) und versuchsweise kommentiert. Ein Vergleich mit den Originalen war mir [O. H.] allerdings nicht möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Michaelsbogen steht auf historischem Boden: Während sich im Kellergeschoss des Höllbräu die Grundmauern einer römischen Porta zur Salzach hin befindet, markiert gegenüber der Durchgang den Platz neben der Pfalzkapelle Kaiser Friedrich Barbarossas um 1170 und die Grenze der damals befestigten Kaufmannssiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Erich Marx]], Salzburg 1992, S. 24 und 25 mit entspr. Skizzen; vgl. auch S. 26 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist das ein heller, freundlicher Durchgang (Residenzplatz Nr. 7). Damals, Anfang des 19. Jahrhunderts, war das offenbar nicht so, und der Durchgang gehörte zum Haus des Schiffwirts. Die folgenden Akten reichen bis 1846. [[Franziska Kobler]] erstritt sich schließlich das Durchgangsrecht in der letzten Instanz.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten übertragen von [[Walter Schlegel]] (Salzburg), im Dezember 2023 überlassen an [[Otto Holzapfel]] (Freiburg i. Br.) und von ihm geringfügig bearbeitet (/ = Zeilenwechsel; [Ergänzung]; &amp;#039;&amp;#039;Text&amp;#039;&amp;#039; kursiv wörtlich aus den Akten, sonst auch unmarkierte Zusammenfassungen bzw. Aktenbeschriftungen) und versuchsweise kommentiert. Ein Vergleich mit den Originalen war mir [O. H.] allerdings nicht möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;AStS, Pezolt Akten 217 1/2 Seraphin Kobler, Höllbräuer, gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;AStS, Pezolt Akten 217 1/2 Seraphin Kobler, Höllbräuer, gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>OttoChristianRupert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Michaelsbogen&amp;diff=2212257&amp;oldid=prev</id>
		<title>OttoChristianRupert: neuer Artikel ~~~~</title>
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		<updated>2024-01-10T10:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neuer Artikel ~~~~&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;==== Michaelsbogen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michaelsbogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Durchgang zwischen der heutigen HYPO-Bank und der [[Filialkirche zum hl. Michael]] vom [[Waagplatz]] zum [[Residenzplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auseiandersetzungen 1813 bis 1846 um den Durchgang ==&lt;br /&gt;
Auszüge aus einem ca. 4 cm dicken Aktenbündel aus dem Archiv der Stadt Salzburg (AStS, [[Stadtarchiv Salzburg]]), worin [[Seraphin Kobler]], Höllbräuer ([[Höllbräu]]), gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt (ehemals [[Hôtel zum Goldnen Schiff]]), heute HYPO-Bank (seit 1919 Sitz und Stammhaus der [[Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft]]), seit 1814 [bzw. 1813&amp;lt;ref&amp;gt;siehe unten zum 10. Juli 1818&amp;lt;/ref&amp;gt;] klagte, durch den Michaelsbogen, gelegen zwischen Kirche und (heutiger) HYPO-Bank, freien Zugang zu bekommen. Er müsste sonst vom [[Waagplatz]] aus um das [[Café Glockenspiel]] und über den [[Mozartplatz]] einen Umweg nehmen. Das Höllbräu liegt in der Judengasse, grenzt aber direkt an den Waagplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Michaelsbogen steht auf historischem Boden: Während sich im Kellergeschoss des Höllbräu die Grundmauern einer römischen Porta zur Salzach hin befindet, markiert gegenüber der Durchgang den Platz neben der Pfalzkapelle Kaiser Friedrich Barbarossas um 1170 und die Grenze der damals befestigten Kaufmannssiedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das »Höllbräu« zu Salzburg. Geschichte eines Braugasthofes&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Erich Marx]], Salzburg 1992, S. 24 und 25 mit entspr. Skizzen; vgl. auch S. 26 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist das ein heller, freundlicher Durchgang (Residenzplatz Nr. 7). Damals, Anfang des 19. Jahrhunderts, war das offenbar nicht so, und der Durchgang gehörte zum Haus des Schiffwirts. Die folgenden Akten reichen bis 1846. [[Franziska Kobler]] erstritt sich schließlich das Durchgangsrecht in der letzten Instanz.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten übertragen von [[Walter Schlegel]] (Salzburg), im Dezember 2023 überlassen an [[Otto Holzapfel]] (Freiburg i. Br.) und von ihm geringfügig bearbeitet (/ = Zeilenwechsel; [Ergänzung]; &amp;#039;&amp;#039;Text&amp;#039;&amp;#039; kursiv wörtlich aus den Akten, sonst auch unmarkierte Zusammenfassungen bzw. Aktenbeschriftungen) und versuchsweise kommentiert. Ein Vergleich mit den Originalen war mir [O. H.] allerdings nicht möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AStS, Pezolt Akten 217 1/2 Seraphin Kobler, Höllbräuer, gegen Wolfgang Mayr, Schiffwirt:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1814&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 12/12 [12. Dezember]: Das königl. baierische Stadtgericht Salzburg hat in rubrizirter Streitsache zur Sublication auf den 22. Xbris früh 9 Uhr eine Commission angesetzt, wobey Seraphin Kobler b. [bürgerlicher] Bierbräuer, und 6 Consorten mit ihrem Rechtsvertretter Licentiat Flamlischberger sub acclusione duplicati der gegnerischen Kathegorischen Einrede de praes: 14. November zu erscheinen beauftragt werden. Gegner Wolfgang Mayr. Gastgeb zum gold. Schiff.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1815&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 19/2 [19. Februar]: 12 Bürger, darunter Spath, Würstl, Caspar Freysauf [&amp;amp;nbsp;[[ Caspar Freysauf&amp;#039;sche Handlung]], Waagplatz Nr. 2, Anm.], Anton Reiffenstull, Joh. Nep. Rierdorffer, Anton Reiter, Franz Xaver Heller, Gall, Aichinger, Schmid. / an Königlich baier. Stadtgericht: Es ist uns zu vernehmen gekommen, daß dem Hr. Wolfgang Mayr bürgerl. Gastgeb zum Goldenen Schiff die ihm von dem königl. Polizeykommissariat aufgetragenen gänzlichen Sperrung des ihm eigtenthümlich angehörigen Michaelsbogen erschwert werden will. Wir erklären uns daher als nächste Adjozenten gehorsam, daß wir nicht nur allein gegen die polizeyämtliche Verfügung nicht das geringste einzuwenden haben, sondern vielmehr es selbst unsern Wunsche aus der wesentl. Ursache entspreche, weil dadurch die unter diesem Bogen bestandene ausserordentliche Unreinlichkeit, die größtentheils sogar das Durchgehen zu allen Zeiten verabscheuend machten, beseitiget, und vorzüglich die unter selben zu Nachtszeit vielfältig verübte Unsittlichkeiten und gegebenen Aergerniße aufgehoben wurden. Überdieß bestättigen wir hirmit, daß wir in keinem Falle ein vermeintliches Dienstbarkeits Recht rücksichtl. des Durchgehens, Reiten und Fahren, welches ohne hin niemals bestand, in Anspruch nehmen wollen, oder können. Ersessene Dienstbarkeit für die Gewerbetreibenden in d. Judengasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 3/12 [3. Dezember] München an das General Commissariat des Salzachkreises: 1. Weg durch den Bogen durchaus entbehrlich, Sperrun[g] wir[d] zugelassen, bis neue Gründe polizeilicher Sicherheit u. Ordnung di[e] gänzliche Sperre des Durchgangs gebieten. / 2. Als solcher Grund kann der bisherige Missbrauch nicht angesehen werden. / a) Die Unsittlichkeit kann durch die nächtliche Sperre verhindert werden / b) Die Unreinlichkeit durch Verbot u. poliz. Aufsicht gesteuert / 3. Für den Fall eines gütlichen Überinkommens oder im Rechtsverfahren das Offenhalten des Bogens bestimmt würde, hätte Seraphin Kobler u. Consorten ihrem Angebot gemäß den Bogen jeweils nachts zu sperren u. ihn täglich zu säubern; eine mehrfache Nachlässigkeit hätte die totale Sperre des Bogens zur Folge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1816&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 10/4 [10. April] Definitive Erkenntnis des königl. baier. Stadtgerichts Salzburg: Beklagter Wolfgang Mayr ist schuldig, und angehalten, den auf polizeil. Verfügung gesperrten Michaeli Bogen zum allgemeinen Gebrauch und Bequemlichkeit aller Stadteinwohner, und vorzüglich der rückwärts des Bogens gelegenen Einwohner zu öffnen, vorbehältlich der in dem Allerhöchsten Reskript vom 3. Dez. 1815 ausgesprochenen Modification. Die auf diesem Prozeß erloffenen Kösten sind zu compensiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 8/6 [8. Juni] Rekurs Mayrs an das k.k. Hochlöbl. Niederoesterreichische Appellations Gericht in Wien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1818&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 17/3 [17. März] Seraphin Kobler et Cons. Stellungnahme an Appellationsgericht: &amp;#039;&amp;#039;Nicht leicht wird je ein Rechtsstreit in der juridischen Welt bekannt seyn, wie der zwischen uns ehrerbietigst unterzeichneten, und dem bürgerl. Schifwirth Wolfgang Mayr&amp;#039;&amp;#039; [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 6/4 [6. April] Notiz auf d. Rückseite: &amp;#039;&amp;#039;Denen Rekurrenten mit dem Bedeuten zuzustellen, dieselben werden mit diesem ihrem wider das Stadtgerichte Salzburg ungegründet, und wider die Verfügung der polizeil. Behörden ungeeignet hierher ergriffenen Rekurs, aus mitfolgenden Gründen abgewiesen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 3/5 [3. Mai] Eingabe Koblers u. Cons. an die k.k. Hochlöbl. oberste Justitz Hofstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 15/6 [15. Juni] Rekurs Koblers an die k.k. Hohe Landesregierung in Linz in puncto Servitutio viae&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 10/7 [10. Juli] Seraphin Kobler e.h. an das k.k. Stadt- und Landrecht um Kostenliquidirung und deren Vergütung. Blg.: Verzeichniß der Reserviten u. Auslagen in Sachen Seraphin Kobler et Cons. gegen Wolfgang Mayr Schiffwirth, pct. Servitut. viae. 1813 - 1818. Ges. 231. f. 59. xr. [Die Unkosten für den Rechsstreit sollen Seraphin Kobler ersetzt werden. Das ist aber offenbar nie geschehen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 2/9 [2. September] K.K. Kreisamt Sbg. macht das Kreisamt Dekret vom 18/8, Zl. 6327 ersichtlich: Aus Polizeirücksichten soll der Michaelsbogen fernerhin gesperrt bleiben, Rekurs von Seraphin Kobler v. 15/6 1818 ist zu verwerfen: / 1. Bei Offenhalten müsste ein bleibender Polizeiposten dort aufgestellt werden / 2. Durchgang ist weder für das allgemeine, noch insbesondere für die Rekurrenten erforderlich, oder kann besonders nutzen, indem der Durchgang durch das dicht neben an anstoßende Thor des Gasthofes im Schiff ohnehin offen ist, u. für die fahrenden u. reitenden der Weg um das Gebäude der Michaelskirche statt durch den Michaelsbogen kaum 50 Sch[r]itte beträgt. / 3. Bei gleichzeitigem Fahren od. Reiten zusammen mit Fußgängern ist Gefahr eines Unfalles &amp;#039;&amp;#039;besorglich&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;in Beziehung auf Unterschleif für Sittenloses Gesindel&amp;#039;&amp;#039; soll Bogen gesperrt sein. / 4. Der im Akt vorliegende Situationsplan [fehlt!] zeigt &amp;#039;&amp;#039;unleugbar, daß weder für das allgemeine, noch für das prifat Intereße etwas genommen würde, wenn man durch den Michaelsbogen, statt durch das Schiff Gastgebs Haus oder um die Michaels Kirche auf den Waagplatz gelangt, von der anderen Seite aber ohnehin der Zugang zum Waagplatz durch die Judengasse offen ist; so scheint einzig der Gewerkswider des Bräuers Seraphin Kobler die Triebfeder dieses Rekurses zu seyn, weil dieser Rückwärts des Waagplatzes auch eine Gastgebs Gerechtigkeit besitzet, und dem Gastgeb im Schiff die Benutzung des Michaelbogens zur Unterbringung der Wagen entziehen möchte&amp;#039;&amp;#039; […].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 19/9 [19. September] Seraphin Kobler an Seine Majestät. Recurriren allunterthänigst […]&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1819&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 22/6 [22. Juni] Protokoll Copia: Durch Dekret des k.k. löbl. Kreisamtes v. 3. u. 9. Juny d. J. wird dem Magistrat eröffnet, daß die k.k. vereinte Hofkanzley die Entscheidung der k.k. Landesregierung und des Kreisamtes, wodurch die Sperrung des Michaels Bogens in Salzburg verfügt wurde, auf den vom Seraphin Kobler und Konsorten ergriffenen Rekurs aufzuheben, und die Wiedereröffnung des Bogens gegen Erfüllung der im königl. baier. Ministerial Reskript vom 3. Dez. 1815 den Rekurrenten auferlegten Bedingungen anzuordnen befunden habe. Zugleich erhielt der Magistrat durch das gedachte kreisämtl. Dekret die Weisung, diese hohe Hofentschließung den Intereßenten zu eröffnen. [...] Wolfgang Mayr hat heute den Schlüssel zum Bogen an Seraphin Mayr übergeben und ließ sich bestätigen, dass die vorerwähnten Bedingunge u. Pflichten Koblers genau eingehalten werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1845&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 8/7 [8. Juli] Bürgermeister Lergetporer ([[Alois Lergetporer]]) an [[Franziska Kobler]], Besitzerin des Höllbräuer Anwesens: In Hinsicht auf Gehen, Fahren u. Reiten durch den Michaelsbogen ist durch die Hohe Hofkanzlei-Verordnung vom 15. April 1819, Zl. 10.927, wurde nichts geändert, indem diese nur über die erhobenen polizeilichen Bedenken gegen die Offenhaltung dieses Durchganges entschieden hat (ohne auf die Eigentums- od. Servitutsrechte einzugehen), für die gänzliche Schließung liegt kein hinreichender Anlaß vor, unter Aufhebung der kreisämtl. Entscheidung v. 30. März 1844 über den von Josef Mayr dagegen ergriffenen Rekurs, die gegenwärtige Besitzerin des Höllbräuhauses Franziska Kobler u. Consorten mit ihrem Begehren wegen Wiedergestaltung des Durchganges durch den Michaelsbogen u. wegen Ausfolgung des Schlüssels zum Thore desselben von Josef Mayr auf den Rechtsweg verwiesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1846&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 4/1 [4. Jänner] Frau Fany Kobler mit 6 Mitstreitern hat um Bestätigung der Offenhaltung des Bogens zur Nachtzeit gebeten. / Bürgermeister Lergetporers Antwort: […] wird bestätigt, &amp;#039;&amp;#039;daß der Offenhaltung des Michaelsbogens zur Nachtzeit, wenn derselbe auf Kösten der Bittsteller durch eine Laterne beleuchtet wird&amp;#039;&amp;#039; [...] &amp;#039;&amp;#039;die Offenhaltung bei Tag, als auch zur Nachtzeit als wünschenswerth erscheinet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>OttoChristianRupert</name></author>
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