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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549455</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-24T11:56:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &amp;quot;Adelswappen&amp;quot; verliehen und ihr altes Stammwappen vom kaiserlichen Palatin bestätigt. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer), &#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde. Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde. Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Stammwappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-24T11:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &amp;quot;Adelswappen&amp;quot; verliehen und ihr altes Stammwappen vom kaiserlichen Palatin bestätigt. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer), &#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde. Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde. Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Stammwappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand und Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] (agricolae et molitoris) wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS-Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen. Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt. Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549452</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549452"/>
		<updated>2026-04-24T10:16:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &amp;quot;Adelswappen&amp;quot; verliehen und ihr altes Stammwappen vom kaiserlichen Palatin bestätigt. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Stammwappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Genealogie der Familie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Drei Äste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &#039;&#039;&#039;Genealogie des Geschlechts der Hagenauer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses [[Hagenauer]] wurde vorerst ein Überblick der Stämme, Linien, Äste und Zweige wiedergegeben. Historiker führen den Ursprung des Geschlechts, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, auf die beiden Brüder Reginbert (Reginperht) und Irmenfried im Bistum Freising zurück (763). Irmenfried (Iring, Isengrim) setzte das Geschlecht fort, dem ein Erchenwert am Inn sowie ein Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau folgten. In späteren Urkunden werden ein &#039;&#039;Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927, Reginbert comes, Rostmut uxor und ein Rapoto et Fridericus filii anno 963&#039;&#039; in den Freisinger Urkunden erwähnt. Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus dem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau), der erstmals 994 urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Stammvater der Hagenauer ist der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit Georg I.) dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
* Guntpold I., von Hagenau bei Freising (Stammvater um 1068), Edelfreie (nobiles, liberi), (bayr. Adel)&lt;br /&gt;
:* Freisinger Stamm (Guntpold II. von Hagenau bei Freising um 1078), (Sebastian von Allershausen bei Freising * um 1503) wird zum Ainringer Stamm&lt;br /&gt;
::* Ainringer Stamm (Georg I. von Allershausen / Piding *1536), (verdunk. Adel)&lt;br /&gt;
:::* Wolfgang´sche Linie (Wolfgang II. von Hagenau bei Ainring *1613)&lt;br /&gt;
::::* Paul´sche Ast (Paulus I. von Hagenau bei Ainring *1647), (untit. Adel), späteren von Hagenauer (passau. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Wiener Zweig (Franz de Paula III. de Salisburgo *1824), Barones Romani (päpstl. Adel) und späteren Barones de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Georg´sche Ast (Georg IV. von Hagenau bei Ainring *1649), (untit. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Triester Zweig (Ignaz Joachim, Salzburg *1749), späteren Barones dei Locatelli de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Johann´sche Ast (Johann von Hagenau bei Ainring *1654), 1760 mit Dominikus erloschen (untit. Adel) &lt;br /&gt;
:::* Johannes´sche Linie (Johannes von Hagenau bei Ainring *1617), um 1740 mit Thomas erloschen&lt;br /&gt;
:::* Georg´sche Linie (Georg III. von Hagenau bei Ainring *1622), um 1830 mit Jacobus Wolfgang erloschen&lt;br /&gt;
:* Braunauer Stamm (Hartwig von Hagenau bei Braunau um 1088), nach 1239 mit den Söhnen Ludwigs (Gebehardus und Gebhartus d.J. de Hagenau) 1262 (?) erloschen &lt;br /&gt;
:* Böheimkirchner Stamm (Reimprecht von Hagenau bei Böheimkirchen um 1098), nach 1446 mit den Söhnen Albrechts erloschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbistum Salzburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem in der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s das letzte Gut der Hagenauer bei Allershausen in Bayern aufgegeben worden war, verließ der wahrscheinlich letzte Spross (aus dem Freisinger Stamm) des Geschlechts der Herren von Hagenau Bayern. Die Route führte über das [[Pfleger|Pflegschaftsgericht]] [[Teisendorf]], bis Sebastian Hagenauer de Allershausen sich mit seinem Sohn Georg schließlich westlich der Stadt Salzburg bei Piding niederließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts werden sie in den Salzburger Regesten in unmittelbarer Nähe der [[Stadt Salzburg]] genannt. Im Jahr [[1554]] wird der oben genannte aus [[Bayern]] ausgewanderte Sebastian (Wastl) Hagenauer de Allershausen in einer Urkunde bei [[Hammerau]] erwähnt. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.]] (* um [[1536]]) wird im Jahre [[1568]] nun als Besitzer eines Gutes am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Georg (I.) Hagenauer wird ferner als Stammvater der &amp;quot;Salzburger Linie&amp;quot; bezeichnet. Er hatte [[1568]] vom Salzburger [[Domkapitel]] die Bewilligung für &#039;&#039;&amp;quot;etliches Zimmerholz am [[Högl (Berg)|Högl]] zu vorhabenden Gepeuen&amp;quot;&#039;&#039; erhalten. Sein Söhne Wolf(gang) I. (* um 1575), Rupert I. (* um 1580) und Georg II. (* um 1585) werden nach [[1600]] als Guts- und Mühlenbesitzer, bzw. als Verwalter in [[Traunstein]] (heute Bayern) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei Brüdern Wolfgang, Rupert und Georg, taucht der &amp;quot;&#039;&#039;ehrbahre Wolf Hagenauer, Müllner und Mayr (Verwalter) zu Piding&#039;&#039;&amp;quot; in einer Urkunde aus dem Jahr [[1602]] als Besitzer des Seyfriedhofes zu [[Piding]] auf: &amp;quot;&#039;&#039;darauf eine hölzerne Behausung mit Hofzimmern, Stallungen, [[Getreidekasten]] und eine [[Brechelbad|Badestube]]&#039;&#039;&amp;quot;. Der Seyfriedhof war damals der Meierhof, der Hof des Gutsverwalters von [[Schloss Staufeneck]], auf dem wahrscheinlich bereits sein Großvater gelebt hatte. Ob Wolfgang verheiratet war und Kinder hatte ist nicht bekannt. [[Rupert (I.) Hagenauer]] war von [[1612]] bis [[1631]] Urbarverwalter des [[Domkapitel]]s und [[Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] von Salzburg über deren Güter in Traunstein, sein Nachfolger von 1631 bis 1636 war (dessen Sohn oder Neffe) Hans Hagenauer. Der letzte der drei Brüder, [[Georg (II.) Hagenauer]] von Hagenau, wird 1614 als Besitzer eines Hofes und der &amp;quot;Mautmühl&amp;quot; bzw. &amp;quot;Mühl in Hagenau&amp;quot; bei [[Hammerau]] erwähnt. Begraben ist er in [[Feldkirchen in Ainring]], damals zum Erzbistum Salzburg und heute zu Oberbayern gehörend. Georg II. hatte am [[9. Februar]] [[1614]] in Ainring Magdalena Margaretha Eschelberger (Tochter des Wolfgang Eschelberger und uxor) geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hagenauer II.|Wolfgang II.]] (* [[13. Jänner]] [[1613]]), vermählt am [[3. Juni]] [[1640]] mit Eva Surer von Pach, Wolfgang (II.) ist der Begründer der Wolfgang´schen Linie ([[#Wolfgang´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hagenauer|Johannes]], von Hagenau (* [[1617]]), Besitzer des Ainringer Hofes, [[1635]] vermählt mit Magdalena Nechlin, Tochter des Wolfgang Nechl von Rabling (Rappling). Johannes war der Begründer der Johannes´schen Linie ([[#Johannes´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Christina, vermählt am  [[16. Februar]] [[1642]] in [[Thundorf]] (Pfarre Ainring) mit Sebastian Apfalter zu Apfaltern&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]], (* [[7. Jänner]] [[1622]]; † [[1671]]), vermählt am [[15. Februar]] [[1654]] mit der Wirtstochter Magdalena Prunmayr von Brodhausen, Präfekt der Marienbruderschaft in Feldkirchen, der bereits früher Mitglieder der Hagenauer angehört hatten. Begründer der Georg´schen Linie ([[#Georg´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Regina, vermählt um 1640 (Pfarre Wals-Siezenheim) mit Leonhard Perger von Perg (Berg), [[Walserberg]]; † [[23. April]] [[1694]] Walserberg; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Söhnen Wolfgang, Johannes und Georg bildeten sich drei Linien, wobei die Linie des Johannes drei Generationen später erlöschen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Linien ==&lt;br /&gt;
=== Wolfgang&#039;sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Wolfgang II. Hagenauer|Wolfgang II.]] (* 1613; † 1693)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drei Äste ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang II. hatte sechs Söhne, von denen die drei ersten im Kindesalter starben. Von den drei später geborenen Söhnen stammen die drei Linien, der Paul&#039;sche, der Johann&#039;sche und der Georg&#039;sche Ast, ab. Heute leben nur noch Nachkommen des Paulus&#039;schen Astes (aus dem Wiener Zweig) und Nachkommen des Georg&#039;schen Astes (aus dem Triester Zweig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon (I.) (* [[1641]]; † [[1642]]) - als Kleinkind gestorben)&lt;br /&gt;
* Matthäus (* [[1643]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* Adam (* [[1645]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]], von  Hagenau bei Feldkirchen (* [[1647]]; † [[1728]]), heiratet am [[24. April]]  [[1672]] Margarethe Reischl(in) von Hausmoning - Agricola (Bauer) am Messerschmiedhaus und Hospes (Wirt) zu Straß, [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Paulus&#039;schen Astes in  Strass bei Ainring  ([[#Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* [[1649]]; † [[1736]]) - Ratsherr und Handelsherr zu Salzburg, Erbauer der ersten Hagenauer Familiengruft in Salzburg. [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. [[1686]] Erwerb eines Adelswappens mit Kleinoth als Salzburger Bürger. 21 Jahre Stadtkämmerer Salzburgs von 1704-1725. Begründer des Georg&#039;schen Astes in Salzburg ([[#Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johann Hagenauer|Johann]] (* ca. [[1654]]; † [[1724]]) - Rats- und Handelsherr in Salzburg,  [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Johann&#039;schen Astes in Salzburg  ([[#Johann&#039;sche Ast|siehe unten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]] (* 1647; † 1728)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Paulus &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang III. (* [[1670]]) - Bauer am Messerschmiedhaus zu Straß, vermählt mit Katharina Altmutter von Thundorf (Gut Geisler)&lt;br /&gt;
:* Barbara (* [[1700]])&lt;br /&gt;
:* Wolfgang IV. (* [[1706]]; † [[1750]]) - Bauer am [[Aman|Aman(n)gut]] (Vogthof) zu Straß, [[17. September]] [[1725]] vermählt mit Maria Viktoria Hasenerl&lt;br /&gt;
::* [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang V.]], (* [[1726]]; † [[1801]]) - Erzbischöflicher Architekt in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1773]]; † [[1826]]) - im Dienste des Stiftes St. Peter&lt;br /&gt;
:::* Maria Anna Aloisia, (* [[1777]]; † [[1847]]), vermählt mit [[Anton Seelos]], Bergbeamter in [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
:::* [[Johann Wolfgang Hagenauer|Johann Wolfgang]], (* [[1781]]; † [[1850]]) - k.k. Wasserbaudirektor in Linz&lt;br /&gt;
:::* [[Franz Hagenauer|Franz]], (* [[1784]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth, (* [[1790]]; † [[1869]])&lt;br /&gt;
::* Maria, (* [[1727]]; † [[1762]]), vermählt mit Johann Wolfgruber, der das Hagenauer [[Aman|Amangut]] übernahm&lt;br /&gt;
::* Elisabeth, (* [[1730]]; †)&lt;br /&gt;
::* [[Johann Baptist Hagenauer|Johann Baptist]], (* [[1732]]; † [[1811]]) - höfischer Hofstatuarius, Galerie-Inspector und fürsterzbischöflicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Hoftruchsess]] in Salzburg, [[1767]] Adelsstandbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;, Direktor der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie, vermählt (I.) am [[26. November]] [[1764]] im [[Salzburger Dom]] mit [[Maria Rosa Barducci-Hagenauer]] (* [[1744]]; † [[1786]]) - Malerin in Salzburg. Vermählt (II.) am [[16. Juni]] [[1793]] im Wiener Stephansdom mit Elisabeth Weber (* [[1772]]; † [[1839]]), Wachsmedailleurin und Offizierstochter.&lt;br /&gt;
::* Magdalena, (* [[1734]]; † [[1812]])&lt;br /&gt;
::* [[Anna Hagenauer|Anna]], (* [[1737]]; † [[1813]]) - Elisabethinerin in Linz, Ordensname &amp;quot;Maria Magdalena&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Matthias Hagenauer|Matthias]], (* [[1739]]; † [[1799]]) - Eisenhändler, Besitzer des [[Gurkerhof]]es in Salzburg, vermählt in Salzburg am [[3. Oktober]] [[1787]] mit Maria [[Paurnfeind|Pauernfeind]]&lt;br /&gt;
::* [[Andreas Hagenauer|Andreas]], (* [[1742]]; †  [[1815]]) - Dr. Theol., Priester, Gründer des Vikar Hagenauer&#039;schen Lokalarmenfonds in [[Elixhausen]]&lt;br /&gt;
::* [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg III.]], (* [[1748]]; † [[1835]]) - Fürstbischöflicher Baudirektor in Gurk, [[1783]] Hochfürstlicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]] und Hofbaudirektor, [[1786]] Adelsstandsbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; und Wappenbesserung in Passau, [[1803]] kaiserlicher Rat und Baudirektor in Salzburg, [[1786]] vermählt mit Freiin Karoline de La Marre im [[Passau]]er Dom.&lt;br /&gt;
:::* Josefa, (* [[1787]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Franz de Paula II., Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]], (* [[1789]]; † [[1843]]) - Dr. jur., k.k. Registratursdirektor in Linz, [[1823]] vermählt mit Barbara Schloßgängl Edle von Edlenbach in [[Maria Plain]], Salzburg.&lt;br /&gt;
::::* Franz de Paula III., von Radeck (* [[1824]]; † [[1885]]) - Barone Romano, Dr. jur., Direktor der Versicherungsanstalt &#039;&#039;Assicurazioni Generali&#039;&#039; in Wien, [[1884]] Verleihung der römischen Baronie (primogenitur) durch Papst Leo XIII.. Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce). [[1851]] vermählt mit Maria Edle von Spaun in Traunkirchen, OÖ Begründer des Wiener Zweiges&lt;br /&gt;
:::::* Simon (II.) Anton Franz Heinrich, 2. barone romano (* [[1852]]; † [[1920]]) - Dr. jur., Direktor der Vers.-A. &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; in Wien, V-Präsident des Piusvereines. [[1889]] Ritter des päpstlichen Gregorius-Ordens. [[1878]] vermählt mit der Französin Emélie Santa Julie Thomas in St. Stephan in Wien.&lt;br /&gt;
::::::* Simon (III.) Franz August, Baron von Hagenauer und 3. barone romano, (* [[1881]]; † [[1940]]) Dr. jur., wirkl. Hofrat, burgl. Bezirkshauptmann in Eisenstadt. [[1929]] Anerkennung des päpstlichen Baronats in Italien sowie 1932 die Ausweitung des Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs Italien für Barone Simon v. Hagenauer und seine Nachkommen (&amp;quot;Baroni de Hagenauer&amp;quot;). [[1924]] vermählt mit Berta Aloisia Maria Ritter (* 1903; † 1972) in Graz (Widerstandskämpferin des katholisch-konservativen Lagers gegen das NS-Regime). &lt;br /&gt;
:::::::* Wolfgang (VI.) Maria Simon Hugo Johannes, Baron von Hagenauer und 4. barone romano, (* 1925; † 2012), Dr. jur., wirkl. Hofrat in der NÖ Landesregierung, Widerstandskämpfer bei den ital. Partisanen gegen das NS-Regime. 1957 vermählt mit Monika Zacherl (* 1935) in Wien. &#039;&#039;(Nachkommen in Wien)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::* Eugen, (* [[1825]]; † [[1880]]) - Dr. jur., Landesgerichtsrat; † in [[Leopoldskron-Moos (Gemeinde)|Leopoldskron-Moos]]&lt;br /&gt;
:::::* Marie, (* [[1861]]; † )&lt;br /&gt;
:::::* Anna, (* [[1865]]; † [[1881]])&lt;br /&gt;
::::* Julius, (* [[1826]]; † ) - Kassendirektor in Linz.&lt;br /&gt;
:::::* [[Arnold von Hagenauer|Arnold II.]] (* [[1871]]; † [[1918]]), Schriftsteller, der auch Romane über Salzburg schrieb. &lt;br /&gt;
::::* Helena, (* [[1835]]), vermählt mit Major Karl Elßler, Sohn von Joseph Haydns Leibkopisten Johann Florian Elßler, der auch Vater der berühmten Tänzerinnen Therese und Fanny Elßler war. Therese war seit 1850 (in einer morganatische Ehe) mit dem Prinzen Adalbert von Preußen verheiratet und wurde zur Freifrau von Barnim erhoben. Ihre Schwester Fanny Elßler hatte ein Kind aus der Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann (Hans), (* [[1675]]; † [[1743]]), Bauer und Gastwirt zu Berg, Besitzer des Habnerguet (Weirerguet), [[1721]] als [[Propst|Zechpropst]] und Verwalter des Kirchenvermögens in der Filialkirche zum hl. Apostel Andreas und hl. Rupertus in Perach / Ainring genannt, vermählt mit Barbara Hopfergut.&lt;br /&gt;
:* Maria * [[4. September]] [[1707]] vermählt am [[16. Februar]] [[1733]] mit Andreas Schaffer&lt;br /&gt;
* Michael, (* [[1677]]) - Bauer und Webermeister am Seidlhäusl in Adelstetten, vermählt am [[13. Oktober]] [[1727]] mit Katharina Posch&lt;br /&gt;
:* Jacob, Bauer am Seuerlhof (Seidlbauer) in Adelstetten, * [[17. Juli]] [[1729]], vermählt am [[7. Jänner]] [[1763]] mit Gertrud Huber&lt;br /&gt;
* Adam, (* [[1679]]; † [[1742]]) - Schmied in Straß&lt;br /&gt;
* Eva, (* [[1680]]; † [[1708]])&lt;br /&gt;
* Philipp, Besitzer des Hueberlehen in Straß (* [[1687]]; † [[1743]]), vermählt am [[11. Februar]] [[1720]] mit Sabine Althamer&lt;br /&gt;
:* Johannes, Besitzer des Hueberlehen in Straß * [[21. Dezember]] [[1722]]; † [[10. September]] [[1795]], vermählt am [[13. Oktober]] [[1749]] mit Anna Hogger&lt;br /&gt;
::* Johannes, * [[19. November]] [[1761]]&lt;br /&gt;
::* Andreas, am Hueberlehen in Straß, * [[1758]], vermählt am [[7. November]] [[1795]] mit Gertrud Berger&lt;br /&gt;
:::* Helene, * [[1799]], vermählt I. [[1823]] mit Georg Aicher in Glanhofen, II. [[1840]] Josef Stöllner&lt;br /&gt;
:::* Georg V., Bauer am Hallergut in Viehhausen, * [[1810]]; † [[20. Juli]] [[1858]], vermählt am [[12. August]] [[1834]] mit Theresia Kleßhamer&lt;br /&gt;
* Margareta, (* [[1689]]), vermählt mit Wolfgang Michael Geißler, Bauer in Apfaltern&lt;br /&gt;
* Gertrud, (* [[1692]]), vermählt mit Josef Mayr am  Hansengut, Thundorf, (Grundherrschaft: Domkapitel, 3/8-Hof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* 1649; † 1736) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Georg:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Maria, (* [[1677]])&lt;br /&gt;
* [[Josef Martin Hagenauer|Josef Martin]], (* [[1678]]; † [[1732]]), Handelsherr, später Dragoner im Heer von Prinz Eugen. vermählt mit Martha Jäger von Kapell (Tirol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Ursula, (* [[1711]]), vermählt mit Peter Passi (Augsburger Kaufmann)&lt;br /&gt;
:* [[Johann Lorenz Hagenauer|Johann Lorenz]], (* [[1712]]; † [[1792]]) - Kaufmann in Salzburg, Vermieter und Freund von [[Leopold Mozart]], vermählt mit Marie Theresia Schuster (Halbschwester des Salzburger Bürgermeisters [[Ignaz Anton von Weiser]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Theresia (* [[1740]]; † [[1820]]), - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* [[Johann Nepomuk Hagenauer|Johann Nepomuk]] Anton (genannt Johannes), ([[1741]]; † [[1799]]) - Spezereiwarenhändler in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1776]]), vermählt mit Joachim Schmuck, Handelsmann, gebürtig aus [[Fügen]] im [[Zillertal]] (damals Salzburgisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* Anna Elisabeth (* [[1777]]; † [[1804]]), vermählt mit Josef Sebastian Bolland, Direktor der [[Hagenauer&#039;schen Handlung]]&lt;br /&gt;
:::* Josefa Aloisia (* [[1778]]), vermählt mit [[Johann Gall]]&lt;br /&gt;
:::* Maria Martha Vinzentia, (* [[1781]]; † [[1837]]), vermählt I. mit Josef Pichler, Direktor der Hagenauer&#039;schen Handlung; II. mit Josef Kaiser, Weißwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Josef Hagenauer|Ignaz Josef]], (* [[1743]]; † [[1780]]) - Spezereiwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Johann Lorenz Hagenauer jun.|Johann Lorenz II.]], (* [[1744]]; † [[1763]])&lt;br /&gt;
::* [[Kajetan Rupert Hagenauer|Kajetan Rupert]], (* [[1746]]; † [[1811]]), [[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]] unter dem Namen &amp;quot;Dominikus Hagenauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Joachim Hagenauer|Ignaz Joachim]] (* [[1749]]; † [[1824]]) - Großhändler in Triest und Begründer der Triester Linie der Hagenauer &lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth Regina, (* 1791; † 1838) - vermählt mit Franz Anton Bonaczy von Bonazza&lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Vinzenz Franz, (* 1792; † )&lt;br /&gt;
:::* Johann Lorenz (III.), oder Johann Lorenz Demeter (* 1800; † 1877), Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), Vize-Präsident des ersten österreichischen Reichstags. Bestätigung des Adeslprädikates für Johann Lorenz Demeter, seinen Bruder Josef Paul und dessen Nachkommen.&lt;br /&gt;
:::* Josef Paul, (* 1802; † 1851), Handelsherr&lt;br /&gt;
::::* Ersila Cecilia, (* 1836; † 1911)&lt;br /&gt;
::::* Camilla, (* 1838; † 1919)&lt;br /&gt;
::::* Ignaz (III.) (* 1841; † 1898) - Dr. jur., Inhaber eines Reitguts bei Triest&lt;br /&gt;
:::::* Wanda (* 1885; † ) &lt;br /&gt;
:::::* Ilda (* 1887; † )&lt;br /&gt;
:::::* Pyrrhus (* 1890; † 1961) - Rittmeister a. D., Gutsbesitzer und Bankier, 04.07.1914 Hochzeit mit Baroness Carlotta dei Locatelli zu Eulenburg und Schönfeld (* 1890; † 1963) im Dom von Goriza (Görz). 1917 Arrogation mit Adelsübertragung durch seinen Schwiegervater George de Locatelli Freiherr zu Eulenburg und Schönfeld, 1924 Anerkennung des österreichischen Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs für das Königreich Italien als Locatelli de Hagenauer Barone die Eulenburg und Schönfeld &lt;br /&gt;
::::::* Carlo Georg (* 1917; † 1942), Student, Pilot&lt;br /&gt;
::::::* Helene (* 1920; † 2014), vermählt 1965 mit Ruggero Moratti &lt;br /&gt;
::::::* Alexander (* 1924; † 1987), Bankier, vermählt 1962 mit Gabriella nobile Barsotti Verzani da Verzano (manchmal als Contessa betitelt), Nachkommen in Florenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Martha, (* [[1751]]; † [[1770]])&lt;br /&gt;
::* Maria Ursula, (* [[1753]]; † [[1831]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* Petrus Lukas, (* [[1753]]; † [[1761]])&lt;br /&gt;
::* Maria Franziska, (* [[1755]]; † [[1836]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg, vermählt mit Franz Pichler, Hofrichter der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] &lt;br /&gt;
::* [[Leopold Hagenauer|Leopold]], (* [[1761]]; † [[1828]]) - Besitzer der [[Pauernfeindschen Handlung]] auf dem [[Kranzlmarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* [[Josef Leopold Hagenauer|Josef Leopold]], (* [[1810]]; † [[1850]]) - Bierbräuer in der [[Steinbräu|Steinbräuerei]] und Besitzer von [[Schloss Mönchstein]] am [[Mönchsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Anna, (* [[1713]]) - vermählt mit dem Kaufmann Ferdinand Metzger&lt;br /&gt;
:* Markus Anton, (* [[1715]]; † [[1721]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Christoph Hagenauer|Georg Christoph]], (Georg V.) (* [[1685]]; † [[1741]]) - Handelsherr, Kornett der [[Salzburger Bürgerwehr]], vermählt mit Maria Salome Wagner von [[Tittmoning]]&lt;br /&gt;
:* Anna Theresia, (* [[1718]]; † [[1795]]), vermählt mit dem Salzburger Handelsmann Johann Christian Reifenstuel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Rosalia, (* [[1687]]; † [[1738]]), vermählt mit dem Salzburger Eisenhändler [[Johann Nikolaus Heffter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Theresia, (* [[1689]]; † [[1732]]), vermählt mit [[Franz Anton Lechner]] dem Besitzer der [[Johann Hagenauer&#039;schen Tuchhandlung]] am [[Kranzlmarkt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ignaz Dominikus, (* [[1694]]; † [[1711]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Johann&#039;sche Ast =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Johann Hagenauer]] (ca. * 1654; † 1724) - Rats- und Handelsherr in Salzburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Johann:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Elisabeth &lt;br /&gt;
* Johann Georg I.&lt;br /&gt;
* Georg Franz &lt;br /&gt;
* Carolus Franz &lt;br /&gt;
* Joseph Cajetan &lt;br /&gt;
* [[Franz Dominikus Hagenauer|Franz Dominikus]], (* 1699; † 1760) - als &amp;quot;Pater Dominikus&amp;quot; [[Benediktiner]] in [[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]], Pfarrer in Wessobrunn und Forst&lt;br /&gt;
* Maria Ursula, (* 1701; † 1706)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: Johannes (1635 verheiratet), ein Sohn Georg (II.)&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen von Johannes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Adam, von Hagenau, Wirt, [[1648]] als Besitzer des Ainringer Hofes in Ainring genannt, vermählt mit Barbara Schmid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Johann Paul, (* Piding [[26. Juni]] [[1665]]), Besitzer des Ainringer Hofes&lt;br /&gt;
:::*  Thomas, [[1707]] als Stifter eines Heiligenbildes in der Feldkirchner Pfarrkirche und [[1714]] als Besitzer und Wirt des Ainringer (Ainheringer) Hofes genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Georg´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]] (* 1622; † 1671), Enkel von Georg (I.), Sohn von Georg II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen Georg III. ====&lt;br /&gt;
* Franz, * [[1. April]] [[1655]]; † [[7. März]] [[1718]], Müller in der Hagenau, vermählt [[6. Oktober]] [[1680]] mit Maria Reit(h)er von Roßdorf&lt;br /&gt;
:* Michael, * [[7. Juni]] [[1681]]; † [[1. März]] [[1682]]&lt;br /&gt;
:* Maria, * [[7. Juni]] [[1683]]&lt;br /&gt;
:* Salome, * [[10. April]] [[1685]]&lt;br /&gt;
:* Magdalena, * [[3. Jänner]] [[1686]]&lt;br /&gt;
:* Christina, * [[20. November]] [[1688]]; † [[3. Jänner]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Elisabeth, * [[17. November]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Johannes Georgius (Johann Georg II.), * [[21. April]] [[1694]]; † [[9. Jänner]] [[1765]]&lt;br /&gt;
:* Franz, * [[6. Juli]] [[1696]]; † [[28. Dezember]] [[1696]]&lt;br /&gt;
:* Johann Michael (Hans Michl), * ([[5. Jänner]] [[1691]]; † [[8. Jänner]] [[1743]], Müller und Maler in der Hagenau, vermählt I. am [[20. Jänner]] [[1716]] mit Sabine Hödl, vermählt II [[20. Oktober]] [[1727]] mit Magdalena Kambl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Johann, * [[18. Mai]] [[1717]]; † [[9. Mai]] [[1785]] als Einwohner in der Hagenau&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[25. Mai]] [[1718]]; † [[30. Jänner]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::*Jacob, * [[21. Juli]] [[1719]]; † [[24. Oktober]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::* Franz, Müller in der Hagenau * [[10. Juli]] [[1721]]; † [[10. Juli]] [[1796]], vermählt am [[5. Juni]] [[1742]] mit Elisabeth Althamer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::*Anna Elisabeth, * [[21. Juli]] [[1744]]; † [[29. August]] [[1744]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Anna, * [[20. März]] [[1746]]; † [[25. Mai]] [[1747]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Elisabeth, * [[29. Juli]] [[1749]]&lt;br /&gt;
:::* Johannes (Wolfgang), Müller in der Hagenau * ca. 1751 vermählt am [[3. April]] [[1787]] mit Katharina Harl&lt;br /&gt;
:::* Jacobus, Bauer am Gepingergut, * ca. 1752 vermählt am [[20. Juli]] [[1792]] mit Elisabeth Obermayr&lt;br /&gt;
::::*Therese, * [[4. Oktober]] [[1800]] vermählt am [[14. April]] [[1828]] mit Martin Enzersberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Andreas, * [[29. November]] [[1725]] ?&lt;br /&gt;
::*Anna, * [[18. April]] [[1727]]; † [[25. Mai]] [[1727]]&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[24. August]] [[1728]]; † [[23. Juli]] [[1762]] vermählt am [[27. Februar]] [[1746]] mit Rupert Althamer&lt;br /&gt;
::*Josef, * [[19. März]] [[1730]]; † [[26. Mai]] [[1730]]&lt;br /&gt;
::*Magdalena, * [[7. Juni]] [[1731]], vermählt am [[27. November]] [[1758]] mit Petrus Thurnhausstatter&lt;br /&gt;
::*Barbara, von Hagenau Ainring * [[4. Oktober]] [[1732]]; † [[25. Dezember]] [[1765]], vermählt am [[27. Juli]] [[1762]] mit Johann Michael Erber, Besitzer der Jacklmühle, Steinmühle in Piding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549330</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-23T14:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes Adelswappen verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Stammwappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand und Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] (agricolae et molitoris) wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS-Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549293</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549293"/>
		<updated>2026-04-23T11:12:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes Adelswappen verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-23T11:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlen- und Hof Besitzer, Urbar- und Gutsverwalter, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 waren sie bereits Teil der gehobenen Salzburger Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes Adelswappen verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzzug trug der [[Passau]]er [[Bischof von Passau|Bischof]] Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des [[Bistum Freising|Hochstiftes Freising]] und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das [[14. Jahrhundert]] hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken. Sie waren jedoch keine einfachen Bauern, sondern gehörten als Muhlenbesitzer, Hof Besitzer und Verwalter von Gütern, der kirchlich gebundene Wirtschafts- und Hofelite an. Um 1600 Teil der gehobenen Verwaltungs- und Besitzschicht im Dienst des Erzstifts Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes Adelswappen verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den [[Erzbischof von Salzburg|Salzburger Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Schrattenbach]] als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzstift Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;[[Kaisertum Österreich|Kaiserthum Oesterreich]]&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &#039;&#039;Regno d’Italia&#039;&#039;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &amp;quot;Gotha&amp;quot; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron) sowie als &amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;stirps nobilis de Hagenau&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenau&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;Nobili Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;Nobili de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;Nobili dei baroni Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;Nobili dei baroni de Hagenauer&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im [[19. Jahrhundert]] in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, [[NÖ]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in [[Kremsmünster]] ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als [[Bischof von Passau]] die Pfarrkirche inSchöndorf mit dem Spital des heiligen Ägidius in[[Vöcklabruck]], welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das [[Benediktinerstift Seitenstetten |Seitenstettener]] Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargestellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, [[Augustiner-Chorherren]]), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;. Wappenbeschreibung: &amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das [[12. Jahrhundert]] zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von [[St. Peter]] (in Gold 2 schwarze gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D. (Dominicus) A. (Archiabbatia oder Abbe) S. (Sancti) P. (Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Katalog der Austellung im [[Salzburger Dommuseum|Dommuseum]] in Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von [[Auersperg]] in Passau dem &amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &amp;quot;von&amp;quot; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von [[1428]] aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot; von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &amp;quot;barone&amp;quot; oder &amp;quot;baronessa&amp;quot;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2549271</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-23T06:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Entwicklung der Familie Hagenauer zeigt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende lineare Sukzession mit jeweils nur einem männlichen Nachkommen pro Generation. Diese besondere Konstellation erklärt das Fehlen paralleler Titelträger, erlaubt jedoch keine Einschränkung des Titels auf eine primogenitale Linie. Seit der nachweisbaren Aufnahme des Baronstitels in den Verwaltungsgebrauch der Habsburgermonarchie ab dem Jahr 1884 wird die Bezeichnung „Baron von Hagenauer“ kontinuierlich und ohne einschränkende Zusätze in amtlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Quellen geführt. Eine Differenzierung im Sinne einer exklusiven Bindung an den jeweiligen Familienältesten ist dabei nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung der historischen Praxis im österreichisch-ungarischen Raum, wonach der Freiherrenstand regelmäßig als familienbezogener Adelstitel verstanden und von allen legitimen männlichen Nachkommen geführt wurde, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch der Baronstitel der Familie Hagenauer in dieser Weise behandelt wurde.&lt;br /&gt;
Die Kombination aus konsistenter administrativer Verwendung, gesellschaftlicher Akzeptanz sowie der Einbindung in ein katholisch geprägtes Ehr- und Titelsystem – einschließlich päpstlicher Auszeichnungen – spricht dafür, dass der Titel nicht lediglich individuell oder primogenital, sondern funktional als Familienstand verstanden und geführt wurde.&lt;br /&gt;
Auch ohne ausdrücklichen formalen Ausdehnungsakt ist daher von einer faktischen Gleichstellung mit einem erblichen, familienbezogenen Freiherrenstand auszugehen, wie er im 19. Jahrhundert in der Habsburgermonarchie üblich war.&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-23T06:11:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Stand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die genealogische Überlieferung der Familie Hagenauer zeigt bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eine durchgehende Einlinienstruktur der als „Freiherren von Hagenauer“ geführten Familie, ohne eindeutig belegte parallele titeltragende Nebenlinien.&lt;br /&gt;
Ausgehend von der allgemeinen Praxis des österreichisch-ungarischen Adelsrechts des 19. Jahrhunderts ist festzuhalten, dass der Freiherrenstand grundsätzlich erblich im agnatischen Mannesstamm verliehen wurde und – sofern keine besondere stiftungsrechtliche Beschränkung vorlag – nicht auf Primogenitur beschränkt war. Vielmehr führten in der Regel alle ehelich geborenen männlichen Nachkommen einer Familie denselben Freiherrentitel.&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund spricht die überlieferte Einlinigkeit der Quellen eher für eine faktische genealogische Konzentration oder eine unvollständige Überlieferung der Seitenlinien als für eine rechtlich primogeniturisch strukturierte Titelbindung.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich eine Tendenzinterpretation, wonach der Freiherrenstand der Familie Hagenauer als erblich im gesamten Mannesstamm zu verstehen ist, wobei die konkrete historische Dokumentation keine abschließende Rekonstruktion aller möglichen Nebenlinien erlaubt.&lt;br /&gt;
Die nachweisbare konsistente Verwendung des Titels in genealogischen, gesellschaftlichen und teilweise kirchlichen Kontexten belegt eine stabile soziale und identitätsstiftende Kontinuität, ersetzt jedoch keine staatlich-rechtliche Adelsanerkennung über 1919 hinaus.&lt;br /&gt;
Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */Korrektur des Adelsdiploms&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. Nobile Pyrrhus de Hagenauer wurde 1923 durch königliches Dekret nach Gutachten der Consulta Araldica als „Barone“ im italienischen Adelsregister anerkannt, unter Bezugnahme auf einen ausländischen (S.R.I.-bezogenen) Freiherrenstand. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Genealogie_der_Familie&amp;diff=2549263</id>
		<title>Hagenauer - Genealogie der Familie</title>
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		<updated>2026-04-22T19:38:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Georg&amp;#039;sche Ast (später Triester Zweig) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &#039;&#039;&#039;Genealogie des Geschlechts der Hagenauer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses [[Hagenauer]] wurde vorerst ein Überblick der Stämme, Linien, Äste und Zweige wiedergegeben. Historiker führen den Ursprung des Geschlechts, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, auf die beiden Brüder Reginbert (Reginperht) und Irmenfried im Bistum Freising zurück (763). Irmenfried (Iring, Isengrim) setzte das Geschlecht fort, dem ein Erchenwert am Inn sowie ein Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau folgten. In späteren Urkunden werden ein &#039;&#039;Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927, Reginbert comes, Rostmut uxor und ein Rapoto et Fridericus filii anno 963&#039;&#039; in den Freisinger Urkunden erwähnt. Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus dem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau), der erstmals 994 urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Stammvater der Hagenauer ist der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit Georg I.) dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
* Guntpold I., von Hagenau bei Freising (Stammvater um 1068), Edelfreie (nobiles, liberi), (bayr. Adel)&lt;br /&gt;
:* Freisinger Stamm (Guntpold II. von Hagenau bei Freising um 1078), (Sebastian von Allershausen bei Freising * um 1503) wird zum Ainringer Stamm&lt;br /&gt;
::* Ainringer Stamm (Georg I. von Allershausen / Piding *1536), (verdunk. Adel)&lt;br /&gt;
:::* Wolfgang´sche Linie (Wolfgang II. von Hagenau bei Ainring *1613)&lt;br /&gt;
::::* Paul´sche Ast (Paulus I. von Hagenau bei Ainring *1647), (untit. Adel), späteren von Hagenauer (passau. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Wiener Zweig (Franz de Paula III. de Salisburgo *1824), Barones Romani (päpstl. Adel) und späteren Barones de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Georg´sche Ast (Georg IV. von Hagenau bei Ainring *1649), (untit. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Triester Zweig (Ignaz Joachim, Salzburg *1749), späteren Barones dei Locatelli de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Johann´sche Ast (Johann von Hagenau bei Ainring *1654), 1760 mit Dominikus erloschen (untit. Adel) &lt;br /&gt;
:::* Johannes´sche Linie (Johannes von Hagenau bei Ainring *1617), um 1740 mit Thomas erloschen&lt;br /&gt;
:::* Georg´sche Linie (Georg III. von Hagenau bei Ainring *1622), um 1830 mit Jacobus Wolfgang erloschen&lt;br /&gt;
:* Braunauer Stamm (Hartwig von Hagenau bei Braunau um 1088), nach 1239 mit den Söhnen Ludwigs (Gebehardus und Gebhartus d.J. de Hagenau) 1262 (?) erloschen &lt;br /&gt;
:* Böheimkirchner Stamm (Reimprecht von Hagenau bei Böheimkirchen um 1098), nach 1446 mit den Söhnen Albrechts erloschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbistum Salzburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem in der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s das letzte Gut der Hagenauer bei Allershausen in Bayern aufgegeben worden war, verließ der wahrscheinlich letzte Spross (aus dem Freisinger Stamm) des Geschlechts der Herren von Hagenau Bayern. Die Route führte über das [[Pfleger|Pflegschaftsgericht]] [[Teisendorf]], bis Sebastian Hagenauer de Allershausen sich mit seinem Sohn Georg schließlich westlich der Stadt Salzburg bei Piding niederließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts werden sie in den Salzburger Regesten in unmittelbarer Nähe der [[Stadt Salzburg]] genannt. Im Jahr [[1554]] wird der oben genannte aus [[Bayern]] ausgewanderte Sebastian (Wastl) Hagenauer de Allershausen in einer Urkunde bei [[Hammerau]] erwähnt. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.]] (* um [[1536]]) wird im Jahre [[1568]] nun als Besitzer eines Gutes am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Georg (I.) Hagenauer wird ferner als Stammvater der &amp;quot;Salzburger Linie&amp;quot; bezeichnet. Er hatte [[1568]] vom Salzburger [[Domkapitel]] die Bewilligung für &#039;&#039;&amp;quot;etliches Zimmerholz am [[Högl (Berg)|Högl]] zu vorhabenden Gepeuen&amp;quot;&#039;&#039; erhalten. Sein Söhne Wolf(gang) I. (* um 1575), Rupert I. (* um 1580) und Georg II. (* um 1585) werden nach [[1600]] als Guts- und Mühlenbesitzer, bzw. als Verwalter in [[Traunstein]] (heute Bayern) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei Brüdern Wolfgang, Rupert und Georg, taucht der &amp;quot;&#039;&#039;ehrbahre Wolf Hagenauer, Müllner und Mayr (Verwalter) zu Piding&#039;&#039;&amp;quot; in einer Urkunde aus dem Jahr [[1602]] als Besitzer des Seyfriedhofes zu [[Piding]] auf: &amp;quot;&#039;&#039;darauf eine hölzerne Behausung mit Hofzimmern, Stallungen, [[Getreidekasten]] und eine [[Brechelbad|Badestube]]&#039;&#039;&amp;quot;. Der Seyfriedhof war damals der Meierhof, der Hof des Gutsverwalters von [[Schloss Staufeneck]], auf dem wahrscheinlich bereits sein Großvater gelebt hatte. Ob Wolfgang verheiratet war und Kinder hatte ist nicht bekannt. [[Rupert (I.) Hagenauer]] war von [[1612]] bis [[1631]] Urbarverwalter des [[Domkapitel]]s und [[Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] von Salzburg über deren Güter in Traunstein, sein Nachfolger von 1631 bis 1636 war (dessen Sohn oder Neffe) Hans Hagenauer. Der letzte der drei Brüder, [[Georg (II.) Hagenauer]] von Hagenau, wird 1614 als Besitzer eines Hofes und der &amp;quot;Mautmühl&amp;quot; bzw. &amp;quot;Mühl in Hagenau&amp;quot; bei [[Hammerau]] erwähnt. Begraben ist er in [[Feldkirchen in Ainring]], damals zum Erzbistum Salzburg und heute zu Oberbayern gehörend. Georg II. hatte am [[9. Februar]] [[1614]] in Ainring Magdalena Margaretha Eschelberger (Tochter des Wolfgang Eschelberger und uxor) geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hagenauer II.|Wolfgang II.]] (* [[13. Jänner]] [[1613]]), vermählt am [[3. Juni]] [[1640]] mit Eva Surer von Pach, Wolfgang (II.) ist der Begründer der Wolfgang´schen Linie ([[#Wolfgang´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hagenauer|Johannes]], von Hagenau (* [[1617]]), Besitzer des Ainringer Hofes, [[1635]] vermählt mit Magdalena Nechlin, Tochter des Wolfgang Nechl von Rabling (Rappling). Johannes war der Begründer der Johannes´schen Linie ([[#Johannes´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Christina, vermählt am  [[16. Februar]] [[1642]] in [[Thundorf]] (Pfarre Ainring) mit Sebastian Apfalter zu Apfaltern&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]], (* [[7. Jänner]] [[1622]]; † [[1671]]), vermählt am [[15. Februar]] [[1654]] mit der Wirtstochter Magdalena Prunmayr von Brodhausen, Präfekt der Marienbruderschaft in Feldkirchen, der bereits früher Mitglieder der Hagenauer angehört hatten. Begründer der Georg´schen Linie ([[#Georg´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Regina, vermählt um 1640 (Pfarre Wals-Siezenheim) mit Leonhard Perger von Perg (Berg), [[Walserberg]]; † [[23. April]] [[1694]] Walserberg; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Söhnen Wolfgang, Johannes und Georg bildeten sich drei Linien, wobei die Linie des Johannes drei Generationen später erlöschen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Linien ==&lt;br /&gt;
=== Wolfgang&#039;sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Wolfgang II. Hagenauer|Wolfgang II.]] (* 1613; † 1693)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drei Äste ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang II. hatte sechs Söhne, von denen die drei ersten im Kindesalter starben. Von den drei später geborenen Söhnen stammen die drei Linien, der Paul&#039;sche, der Johann&#039;sche und der Georg&#039;sche Ast, ab. Heute leben nur noch Nachkommen des Paulus&#039;schen Astes (aus dem Wiener Zweig) und Nachkommen des Georg&#039;schen Astes (aus dem Triester Zweig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon (I.) (* [[1641]]; † [[1642]]) - als Kleinkind gestorben)&lt;br /&gt;
* Matthäus (* [[1643]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* Adam (* [[1645]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]], von  Hagenau bei Feldkirchen (* [[1647]]; † [[1728]]), heiratet am [[24. April]]  [[1672]] Margarethe Reischl(in) von Hausmoning - Agricola (Bauer) am Messerschmiedhaus und Hospes (Wirt) zu Straß, [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Paulus&#039;schen Astes in  Strass bei Ainring  ([[#Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* [[1649]]; † [[1736]]) - Ratsherr und Handelsherr zu Salzburg, Erbauer der ersten Hagenauer Familiengruft in Salzburg. [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. [[1686]] Erwerb eines Adelswappens mit Kleinoth als Salzburger Bürger. 21 Jahre Stadtkämmerer Salzburgs von 1704-1725. Begründer des Georg&#039;schen Astes in Salzburg ([[#Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johann Hagenauer|Johann]] (* ca. [[1654]]; † [[1724]]) - Rats- und Handelsherr in Salzburg,  [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Johann&#039;schen Astes in Salzburg  ([[#Johann&#039;sche Ast|siehe unten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]] (* 1647; † 1728)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Paulus &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang III. (* [[1670]]) - Bauer am Messerschmiedhaus zu Straß, vermählt mit Katharina Altmutter von Thundorf (Gut Geisler)&lt;br /&gt;
:* Barbara (* [[1700]])&lt;br /&gt;
:* Wolfgang IV. (* [[1706]]; † [[1750]]) - Bauer am [[Aman|Aman(n)gut]] (Vogthof) zu Straß, [[17. September]] [[1725]] vermählt mit Maria Viktoria Hasenerl&lt;br /&gt;
::* [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang V.]], (* [[1726]]; † [[1801]]) - Erzbischöflicher Architekt in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1773]]; † [[1826]]) - im Dienste des Stiftes St. Peter&lt;br /&gt;
:::* Maria Anna Aloisia, (* [[1777]]; † [[1847]]), vermählt mit [[Anton Seelos]], Bergbeamter in [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
:::* [[Johann Wolfgang Hagenauer|Johann Wolfgang]], (* [[1781]]; † [[1850]]) - k.k. Wasserbaudirektor in Linz&lt;br /&gt;
:::* [[Franz Hagenauer|Franz]], (* [[1784]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth, (* [[1790]]; † [[1869]])&lt;br /&gt;
::* Maria, (* [[1727]]; † [[1762]]), vermählt mit Johann Wolfgruber, der das Hagenauer [[Aman|Amangut]] übernahm&lt;br /&gt;
::* Elisabeth, (* [[1730]]; †)&lt;br /&gt;
::* [[Johann Baptist Hagenauer|Johann Baptist]], (* [[1732]]; † [[1811]]) - höfischer Hofstatuarius, Galerie-Inspector und fürsterzbischöflicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Hoftruchsess]] in Salzburg, [[1767]] Adelsstandbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;, Direktor der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie, vermählt (I.) am [[26. November]] [[1764]] im [[Salzburger Dom]] mit [[Maria Rosa Barducci-Hagenauer]] (* [[1744]]; † [[1786]]) - Malerin in Salzburg. Vermählt (II.) am [[16. Juni]] [[1793]] im Wiener Stephansdom mit Elisabeth Weber (* [[1772]]; † [[1839]]), Wachsmedailleurin und Offizierstochter.&lt;br /&gt;
::* Magdalena, (* [[1734]]; † [[1812]])&lt;br /&gt;
::* [[Anna Hagenauer|Anna]], (* [[1737]]; † [[1813]]) - Elisabethinerin in Linz, Ordensname &amp;quot;Maria Magdalena&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Matthias Hagenauer|Matthias]], (* [[1739]]; † [[1799]]) - Eisenhändler, Besitzer des [[Gurkerhof]]es in Salzburg, vermählt in Salzburg am [[3. Oktober]] [[1787]] mit Maria [[Paurnfeind|Pauernfeind]]&lt;br /&gt;
::* [[Andreas Hagenauer|Andreas]], (* [[1742]]; †  [[1815]]) - Dr. Theol., Priester, Gründer des Vikar Hagenauer&#039;schen Lokalarmenfonds in [[Elixhausen]]&lt;br /&gt;
::* [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg III.]], (* [[1748]]; † [[1835]]) - Fürstbischöflicher Baudirektor in Gurk, [[1783]] Hochfürstlicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]] und Hofbaudirektor, [[1786]] Adelsstandsbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; und Wappenbesserung in Passau, [[1803]] kaiserlicher Rat und Baudirektor in Salzburg, [[1786]] vermählt mit Freiin Karoline de La Marre im [[Passau]]er Dom.&lt;br /&gt;
:::* Josefa, (* [[1787]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Franz de Paula II., Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]], (* [[1789]]; † [[1843]]) - Dr. jur., k.k. Registratursdirektor in Linz, [[1823]] vermählt mit Barbara Schloßgängl Edle von Edlenbach in [[Maria Plain]], Salzburg.&lt;br /&gt;
::::* Franz de Paula III., von Radeck (* [[1824]]; † [[1885]]) - Barone Romano, Dr. jur., Direktor der Versicherungsanstalt &#039;&#039;Assicurazioni Generali&#039;&#039; in Wien, [[1884]] Verleihung der römischen Baronie (primogenitur) durch Papst Leo XIII.. Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce). [[1851]] vermählt mit Maria Edle von Spaun in Traunkirchen, OÖ Begründer des Wiener Zweiges&lt;br /&gt;
:::::* Simon (II.) Anton Franz Heinrich, 2. barone romano (* [[1852]]; † [[1920]]) - Dr. jur., Direktor der Vers.-A. &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; in Wien, V-Präsident des Piusvereines. [[1889]] Ritter des päpstlichen Gregorius-Ordens. [[1878]] vermählt mit der Französin Emélie Santa Julie Thomas in St. Stephan in Wien.&lt;br /&gt;
::::::* Simon (III.) Franz August, Baron von Hagenauer und 3. barone romano, (* [[1881]]; † [[1940]]) Dr. jur., wirkl. Hofrat, burgl. Bezirkshauptmann in Eisenstadt. [[1929]] Anerkennung des päpstlichen Baronats durch König Viktor Emanuel III. in Italien sowie 1932 die Ausweitung des Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs Italien für Baron Simon von Hagenauer und seine Nachkommen beiderlei Geschlechtes (&amp;quot;Baroni de Hagenauer&amp;quot;). [[1924]] vermählt mit Berta Aloisia Maria Ritter (* 1903; † 1972) in Graz (Widerstandskämpferin des katholisch-konservativen Lagers gegen das NS-Regime). &lt;br /&gt;
:::::::* Wolfgang (VI.) Maria Simon Hugo Johannes, Baron von Hagenauer und 4. barone romano, (* 1925; † 2012), Dr. jur., wirkl. Hofrat in der NÖ Landesregierung, Widerstandskämpfer bei den ital. Partisanen gegen das NS-Regime. 1957 vermählt mit Monika Zacherl (* 1935) in Wien. &#039;&#039;(Nachkommen in Wien)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::* Eugen, (* [[1825]]; † [[1880]]) - Dr. jur., Landesgerichtsrat; † in [[Leopoldskron-Moos (Gemeinde)|Leopoldskron-Moos]]&lt;br /&gt;
:::::* Marie, (* [[1861]]; † )&lt;br /&gt;
:::::* Anna, (* [[1865]]; † [[1881]])&lt;br /&gt;
::::* Julius, (* [[1826]]; † ) - Kassendirektor in Linz.&lt;br /&gt;
:::::* [[Arnold von Hagenauer|Arnold II.]] (* [[1871]]; † [[1918]]), Schriftsteller, der auch Romane über Salzburg schrieb. &lt;br /&gt;
::::* Helena, (* [[1835]]), vermählt mit Major Karl Elßler, Sohn von Joseph Haydns Leibkopisten Johann Florian Elßler, der auch Vater der berühmten Tänzerinnen Therese und Fanny Elßler war. Therese war seit 1850 (in einer morganatische Ehe) mit dem Prinzen Adalbert von Preußen verheiratet und wurde zur Freifrau von Barnim erhoben. Ihre Schwester Fanny Elßler hatte ein Kind aus der Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann (Hans), (* [[1675]]; † [[1743]]), Bauer und Gastwirt zu Berg, Besitzer des Habnerguet (Weirerguet), [[1721]] als [[Propst|Zechpropst]] und Verwalter des Kirchenvermögens in der Filialkirche zum hl. Apostel Andreas und hl. Rupertus in Perach / Ainring genannt, vermählt mit Barbara Hopfergut.&lt;br /&gt;
:* Maria * [[4. September]] [[1707]] vermählt am [[16. Februar]] [[1733]] mit Andreas Schaffer&lt;br /&gt;
* Michael, (* [[1677]]) - Bauer und Webermeister am Seidlhäusl in Adelstetten, vermählt am [[13. Oktober]] [[1727]] mit Katharina Posch&lt;br /&gt;
:* Jacob, Bauer am Seuerlhof (Seidlbauer) in Adelstetten, * [[17. Juli]] [[1729]], vermählt am [[7. Jänner]] [[1763]] mit Gertrud Huber&lt;br /&gt;
* Adam, (* [[1679]]; † [[1742]]) - Schmied in Straß&lt;br /&gt;
* Eva, (* [[1680]]; † [[1708]])&lt;br /&gt;
* Philipp, Besitzer des Hueberlehen in Straß (* [[1687]]; † [[1743]]), vermählt am [[11. Februar]] [[1720]] mit Sabine Althamer&lt;br /&gt;
:* Johannes, Besitzer des Hueberlehen in Straß * [[21. Dezember]] [[1722]]; † [[10. September]] [[1795]], vermählt am [[13. Oktober]] [[1749]] mit Anna Hogger&lt;br /&gt;
::* Johannes, * [[19. November]] [[1761]]&lt;br /&gt;
::* Andreas, am Hueberlehen in Straß, * [[1758]], vermählt am [[7. November]] [[1795]] mit Gertrud Berger&lt;br /&gt;
:::* Helene, * [[1799]], vermählt I. [[1823]] mit Georg Aicher in Glanhofen, II. [[1840]] Josef Stöllner&lt;br /&gt;
:::* Georg V., Bauer am Hallergut in Viehhausen, * [[1810]]; † [[20. Juli]] [[1858]], vermählt am [[12. August]] [[1834]] mit Theresia Kleßhamer&lt;br /&gt;
* Margareta, (* [[1689]]), vermählt mit Wolfgang Michael Geißler, Bauer in Apfaltern&lt;br /&gt;
* Gertrud, (* [[1692]]), vermählt mit Josef Mayr am  Hansengut, Thundorf, (Grundherrschaft: Domkapitel, 3/8-Hof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* 1649; † 1736) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Georg:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Maria, (* [[1677]])&lt;br /&gt;
* [[Josef Martin Hagenauer|Josef Martin]], (* [[1678]]; † [[1732]]), Handelsherr, später Dragoner im Heer von Prinz Eugen. vermählt mit Martha Jäger von Kapell (Tirol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Ursula, (* [[1711]]), vermählt mit Peter Passi (Augsburger Kaufmann)&lt;br /&gt;
:* [[Johann Lorenz Hagenauer|Johann Lorenz]], (* [[1712]]; † [[1792]]) - Kaufmann in Salzburg, Vermieter und Freund von [[Leopold Mozart]], vermählt mit Marie Theresia Schuster (Halbschwester des Salzburger Bürgermeisters [[Ignaz Anton von Weiser]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Theresia (* [[1740]]; † [[1820]]), - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* [[Johann Nepomuk Hagenauer|Johann Nepomuk]] Anton (genannt Johannes), ([[1741]]; † [[1799]]) - Spezereiwarenhändler in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1776]]), vermählt mit Joachim Schmuck, Handelsmann, gebürtig aus [[Fügen]] im [[Zillertal]] (damals Salzburgisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* Anna Elisabeth (* [[1777]]; † [[1804]]), vermählt mit Josef Sebastian Bolland, Direktor der [[Hagenauer&#039;schen Handlung]]&lt;br /&gt;
:::* Josefa Aloisia (* [[1778]]), vermählt mit [[Johann Gall]]&lt;br /&gt;
:::* Maria Martha Vinzentia, (* [[1781]]; † [[1837]]), vermählt I. mit Josef Pichler, Direktor der Hagenauer&#039;schen Handlung; II. mit Josef Kaiser, Weißwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Josef Hagenauer|Ignaz Josef]], (* [[1743]]; † [[1780]]) - Spezereiwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Johann Lorenz Hagenauer jun.|Johann Lorenz II.]], (* [[1744]]; † [[1763]])&lt;br /&gt;
::* [[Kajetan Rupert Hagenauer|Kajetan Rupert]], (* [[1746]]; † [[1811]]), [[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]] unter dem Namen &amp;quot;Dominikus Hagenauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Joachim Hagenauer|Ignaz Joachim]] (* [[1749]]; † [[1824]]) - Großhändler in Triest und Begründer der Triester Linie der Hagenauer &lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth Regina, (* 1791; † 1838) - vermählt mit Franz Anton Bonaczy von Bonazza&lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Vinzenz Franz, (* 1792; † )&lt;br /&gt;
:::* Johann Lorenz (III.), oder Johann Lorenz Demeter (* 1800; † 1877), Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), Vize-Präsident des ersten österreichischen Reichstags. Bestätigung des Adeslprädikates für Johann Lorenz Demeter, seinen Bruder Josef Paul und dessen Nachkommen.&lt;br /&gt;
:::* Josef Paul, (* 1802; † 1851), Handelsherr&lt;br /&gt;
::::* Ersila Cecilia, (* 1836; † 1911)&lt;br /&gt;
::::* Camilla, (* 1838; † 1919)&lt;br /&gt;
::::* Ignaz (III.) (* 1841; † 1898) - Dr. jur., Inhaber eines Reitguts bei Triest&lt;br /&gt;
:::::* Wanda (* 1885; † ) &lt;br /&gt;
:::::* Ilda (* 1887; † )&lt;br /&gt;
:::::* Pyrrhus (* 1890; † 1961) - Rittmeister a. D., Gutsbesitzer und Bankier, 04.07.1914 Hochzeit mit Baroness Carlotta dei Locatelli zu Eulenburg und Schönfeld (* 1890; † 1963) im Dom von Goriza (Görz). 1917 Arrogation und Adelsübertragung durch seinen Schwiegervater George de Locatelli Freiherr zu Eulenburg und Schönfeld, 1924 Anerkennung des ital. Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs Italien als Barone Locatelli de Hagenauer &lt;br /&gt;
::::::* Carlo Georg (* 1917; † 1942), Student, Pilot&lt;br /&gt;
::::::* Helene (* 1920; † 2014), vermählt 1965 mit Ruggero Moratti &lt;br /&gt;
::::::* Alexander (* 1924; † 1987), Bankier, vermählt 1962 mit Gabriella nobile Barsotti Verzani da Verzano, Nachkommen in Florenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Martha, (* [[1751]]; † [[1770]])&lt;br /&gt;
::* Maria Ursula, (* [[1753]]; † [[1831]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* Petrus Lukas, (* [[1753]]; † [[1761]])&lt;br /&gt;
::* Maria Franziska, (* [[1755]]; † [[1836]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg, vermählt mit Franz Pichler, Hofrichter der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] &lt;br /&gt;
::* [[Leopold Hagenauer|Leopold]], (* [[1761]]; † [[1828]]) - Besitzer der [[Pauernfeindschen Handlung]] auf dem [[Kranzlmarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* [[Josef Leopold Hagenauer|Josef Leopold]], (* [[1810]]; † [[1850]]) - Bierbräuer in der [[Steinbräu|Steinbräuerei]] und Besitzer von [[Schloss Mönchstein]] am [[Mönchsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Anna, (* [[1713]]) - vermählt mit dem Kaufmann Ferdinand Metzger&lt;br /&gt;
:* Markus Anton, (* [[1715]]; † [[1721]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Christoph Hagenauer|Georg Christoph]], (Georg V.) (* [[1685]]; † [[1741]]) - Handelsherr, Kornett der [[Salzburger Bürgerwehr]], vermählt mit Maria Salome Wagner von [[Tittmoning]]&lt;br /&gt;
:* Anna Theresia, (* [[1718]]; † [[1795]]), vermählt mit dem Salzburger Handelsmann Johann Christian Reifenstuel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Rosalia, (* [[1687]]; † [[1738]]), vermählt mit dem Salzburger Eisenhändler [[Johann Nikolaus Heffter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Theresia, (* [[1689]]; † [[1732]]), vermählt mit [[Franz Anton Lechner]] dem Besitzer der [[Johann Hagenauer&#039;schen Tuchhandlung]] am [[Kranzlmarkt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ignaz Dominikus, (* [[1694]]; † [[1711]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Johann&#039;sche Ast =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Johann Hagenauer]] (ca. * 1654; † 1724) - Rats- und Handelsherr in Salzburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Johann:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Elisabeth &lt;br /&gt;
* Johann Georg I.&lt;br /&gt;
* Georg Franz &lt;br /&gt;
* Carolus Franz &lt;br /&gt;
* Joseph Cajetan &lt;br /&gt;
* [[Franz Dominikus Hagenauer|Franz Dominikus]], (* 1699; † 1760) - als &amp;quot;Pater Dominikus&amp;quot; [[Benediktiner]] in [[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]], Pfarrer in Wessobrunn und Forst&lt;br /&gt;
* Maria Ursula, (* 1701; † 1706)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: Johannes (1635 verheiratet), ein Sohn Georg (II.)&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen von Johannes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Adam, von Hagenau, Wirt, [[1648]] als Besitzer des Ainringer Hofes in Ainring genannt, vermählt mit Barbara Schmid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Johann Paul, (* Piding [[26. Juni]] [[1665]]), Besitzer des Ainringer Hofes&lt;br /&gt;
:::*  Thomas, [[1707]] als Stifter eines Heiligenbildes in der Feldkirchner Pfarrkirche und [[1714]] als Besitzer und Wirt des Ainringer (Ainheringer) Hofes genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Georg´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]] (* 1622; † 1671), Enkel von Georg (I.), Sohn von Georg II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen Georg III. ====&lt;br /&gt;
* Franz, * [[1. April]] [[1655]]; † [[7. März]] [[1718]], Müller in der Hagenau, vermählt [[6. Oktober]] [[1680]] mit Maria Reit(h)er von Roßdorf&lt;br /&gt;
:* Michael, * [[7. Juni]] [[1681]]; † [[1. März]] [[1682]]&lt;br /&gt;
:* Maria, * [[7. Juni]] [[1683]]&lt;br /&gt;
:* Salome, * [[10. April]] [[1685]]&lt;br /&gt;
:* Magdalena, * [[3. Jänner]] [[1686]]&lt;br /&gt;
:* Christina, * [[20. November]] [[1688]]; † [[3. Jänner]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Elisabeth, * [[17. November]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Johannes Georgius (Johann Georg II.), * [[21. April]] [[1694]]; † [[9. Jänner]] [[1765]]&lt;br /&gt;
:* Franz, * [[6. Juli]] [[1696]]; † [[28. Dezember]] [[1696]]&lt;br /&gt;
:* Johann Michael (Hans Michl), * ([[5. Jänner]] [[1691]]; † [[8. Jänner]] [[1743]], Müller und Maler in der Hagenau, vermählt I. am [[20. Jänner]] [[1716]] mit Sabine Hödl, vermählt II [[20. Oktober]] [[1727]] mit Magdalena Kambl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Johann, * [[18. Mai]] [[1717]]; † [[9. Mai]] [[1785]] als Einwohner in der Hagenau&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[25. Mai]] [[1718]]; † [[30. Jänner]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::*Jacob, * [[21. Juli]] [[1719]]; † [[24. Oktober]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::* Franz, Müller in der Hagenau * [[10. Juli]] [[1721]]; † [[10. Juli]] [[1796]], vermählt am [[5. Juni]] [[1742]] mit Elisabeth Althamer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::*Anna Elisabeth, * [[21. Juli]] [[1744]]; † [[29. August]] [[1744]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Anna, * [[20. März]] [[1746]]; † [[25. Mai]] [[1747]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Elisabeth, * [[29. Juli]] [[1749]]&lt;br /&gt;
:::* Johannes (Wolfgang), Müller in der Hagenau * ca. 1751 vermählt am [[3. April]] [[1787]] mit Katharina Harl&lt;br /&gt;
:::* Jacobus, Bauer am Gepingergut, * ca. 1752 vermählt am [[20. Juli]] [[1792]] mit Elisabeth Obermayr&lt;br /&gt;
::::*Therese, * [[4. Oktober]] [[1800]] vermählt am [[14. April]] [[1828]] mit Martin Enzersberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Andreas, * [[29. November]] [[1725]] ?&lt;br /&gt;
::*Anna, * [[18. April]] [[1727]]; † [[25. Mai]] [[1727]]&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[24. August]] [[1728]]; † [[23. Juli]] [[1762]] vermählt am [[27. Februar]] [[1746]] mit Rupert Althamer&lt;br /&gt;
::*Josef, * [[19. März]] [[1730]]; † [[26. Mai]] [[1730]]&lt;br /&gt;
::*Magdalena, * [[7. Juni]] [[1731]], vermählt am [[27. November]] [[1758]] mit Petrus Thurnhausstatter&lt;br /&gt;
::*Barbara, von Hagenau Ainring * [[4. Oktober]] [[1732]]; † [[25. Dezember]] [[1765]], vermählt am [[27. Juli]] [[1762]] mit Johann Michael Erber, Besitzer der Jacklmühle, Steinmühle in Piding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Genealogie_der_Familie&amp;diff=2549262</id>
		<title>Hagenauer - Genealogie der Familie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Genealogie_der_Familie&amp;diff=2549262"/>
		<updated>2026-04-22T19:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Georg&amp;#039;sche Ast (später Triester Zweig) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &#039;&#039;&#039;Genealogie des Geschlechts der Hagenauer&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses [[Hagenauer]] wurde vorerst ein Überblick der Stämme, Linien, Äste und Zweige wiedergegeben. Historiker führen den Ursprung des Geschlechts, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, auf die beiden Brüder Reginbert (Reginperht) und Irmenfried im Bistum Freising zurück (763). Irmenfried (Iring, Isengrim) setzte das Geschlecht fort, dem ein Erchenwert am Inn sowie ein Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau folgten. In späteren Urkunden werden ein &#039;&#039;Reginbert comes et filius eius Radolt anno 927, Reginbert comes, Rostmut uxor und ein Rapoto et Fridericus filii anno 963&#039;&#039; in den Freisinger Urkunden erwähnt. Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus dem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau), der erstmals 994 urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Stammvater der Hagenauer ist der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit Georg I.) dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
* Guntpold I., von Hagenau bei Freising (Stammvater um 1068), Edelfreie (nobiles, liberi), (bayr. Adel)&lt;br /&gt;
:* Freisinger Stamm (Guntpold II. von Hagenau bei Freising um 1078), (Sebastian von Allershausen bei Freising * um 1503) wird zum Ainringer Stamm&lt;br /&gt;
::* Ainringer Stamm (Georg I. von Allershausen / Piding *1536), (verdunk. Adel)&lt;br /&gt;
:::* Wolfgang´sche Linie (Wolfgang II. von Hagenau bei Ainring *1613)&lt;br /&gt;
::::* Paul´sche Ast (Paulus I. von Hagenau bei Ainring *1647), (untit. Adel), späteren von Hagenauer (passau. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Wiener Zweig (Franz de Paula III. de Salisburgo *1824), Barones Romani (päpstl. Adel) und späteren Barones de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Georg´sche Ast (Georg IV. von Hagenau bei Ainring *1649), (untit. Adel)&lt;br /&gt;
:::::* Triester Zweig (Ignaz Joachim, Salzburg *1749), späteren Barones dei Locatelli de Hagenauer (ital. Adel)&lt;br /&gt;
::::* Johann´sche Ast (Johann von Hagenau bei Ainring *1654), 1760 mit Dominikus erloschen (untit. Adel) &lt;br /&gt;
:::* Johannes´sche Linie (Johannes von Hagenau bei Ainring *1617), um 1740 mit Thomas erloschen&lt;br /&gt;
:::* Georg´sche Linie (Georg III. von Hagenau bei Ainring *1622), um 1830 mit Jacobus Wolfgang erloschen&lt;br /&gt;
:* Braunauer Stamm (Hartwig von Hagenau bei Braunau um 1088), nach 1239 mit den Söhnen Ludwigs (Gebehardus und Gebhartus d.J. de Hagenau) 1262 (?) erloschen &lt;br /&gt;
:* Böheimkirchner Stamm (Reimprecht von Hagenau bei Böheimkirchen um 1098), nach 1446 mit den Söhnen Albrechts erloschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbistum Salzburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem in der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s das letzte Gut der Hagenauer bei Allershausen in Bayern aufgegeben worden war, verließ der wahrscheinlich letzte Spross (aus dem Freisinger Stamm) des Geschlechts der Herren von Hagenau Bayern. Die Route führte über das [[Pfleger|Pflegschaftsgericht]] [[Teisendorf]], bis Sebastian Hagenauer de Allershausen sich mit seinem Sohn Georg schließlich westlich der Stadt Salzburg bei Piding niederließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts werden sie in den Salzburger Regesten in unmittelbarer Nähe der [[Stadt Salzburg]] genannt. Im Jahr [[1554]] wird der oben genannte aus [[Bayern]] ausgewanderte Sebastian (Wastl) Hagenauer de Allershausen in einer Urkunde bei [[Hammerau]] erwähnt. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.]] (* um [[1536]]) wird im Jahre [[1568]] nun als Besitzer eines Gutes am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Georg (I.) Hagenauer wird ferner als Stammvater der &amp;quot;Salzburger Linie&amp;quot; bezeichnet. Er hatte [[1568]] vom Salzburger [[Domkapitel]] die Bewilligung für &#039;&#039;&amp;quot;etliches Zimmerholz am [[Högl (Berg)|Högl]] zu vorhabenden Gepeuen&amp;quot;&#039;&#039; erhalten. Sein Söhne Wolf(gang) I. (* um 1575), Rupert I. (* um 1580) und Georg II. (* um 1585) werden nach [[1600]] als Guts- und Mühlenbesitzer, bzw. als Verwalter in [[Traunstein]] (heute Bayern) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei Brüdern Wolfgang, Rupert und Georg, taucht der &amp;quot;&#039;&#039;ehrbahre Wolf Hagenauer, Müllner und Mayr (Verwalter) zu Piding&#039;&#039;&amp;quot; in einer Urkunde aus dem Jahr [[1602]] als Besitzer des Seyfriedhofes zu [[Piding]] auf: &amp;quot;&#039;&#039;darauf eine hölzerne Behausung mit Hofzimmern, Stallungen, [[Getreidekasten]] und eine [[Brechelbad|Badestube]]&#039;&#039;&amp;quot;. Der Seyfriedhof war damals der Meierhof, der Hof des Gutsverwalters von [[Schloss Staufeneck]], auf dem wahrscheinlich bereits sein Großvater gelebt hatte. Ob Wolfgang verheiratet war und Kinder hatte ist nicht bekannt. [[Rupert (I.) Hagenauer]] war von [[1612]] bis [[1631]] Urbarverwalter des [[Domkapitel]]s und [[Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] von Salzburg über deren Güter in Traunstein, sein Nachfolger von 1631 bis 1636 war (dessen Sohn oder Neffe) Hans Hagenauer. Der letzte der drei Brüder, [[Georg (II.) Hagenauer]] von Hagenau, wird 1614 als Besitzer eines Hofes und der &amp;quot;Mautmühl&amp;quot; bzw. &amp;quot;Mühl in Hagenau&amp;quot; bei [[Hammerau]] erwähnt. Begraben ist er in [[Feldkirchen in Ainring]], damals zum Erzbistum Salzburg und heute zu Oberbayern gehörend. Georg II. hatte am [[9. Februar]] [[1614]] in Ainring Magdalena Margaretha Eschelberger (Tochter des Wolfgang Eschelberger und uxor) geheiratet. Sie hatten folgende Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hagenauer II.|Wolfgang II.]] (* [[13. Jänner]] [[1613]]), vermählt am [[3. Juni]] [[1640]] mit Eva Surer von Pach, Wolfgang (II.) ist der Begründer der Wolfgang´schen Linie ([[#Wolfgang´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hagenauer|Johannes]], von Hagenau (* [[1617]]), Besitzer des Ainringer Hofes, [[1635]] vermählt mit Magdalena Nechlin, Tochter des Wolfgang Nechl von Rabling (Rappling). Johannes war der Begründer der Johannes´schen Linie ([[#Johannes´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Christina, vermählt am  [[16. Februar]] [[1642]] in [[Thundorf]] (Pfarre Ainring) mit Sebastian Apfalter zu Apfaltern&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]], (* [[7. Jänner]] [[1622]]; † [[1671]]), vermählt am [[15. Februar]] [[1654]] mit der Wirtstochter Magdalena Prunmayr von Brodhausen, Präfekt der Marienbruderschaft in Feldkirchen, der bereits früher Mitglieder der Hagenauer angehört hatten. Begründer der Georg´schen Linie ([[#Georg´sche Linie|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* Regina, vermählt um 1640 (Pfarre Wals-Siezenheim) mit Leonhard Perger von Perg (Berg), [[Walserberg]]; † [[23. April]] [[1694]] Walserberg; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Söhnen Wolfgang, Johannes und Georg bildeten sich drei Linien, wobei die Linie des Johannes drei Generationen später erlöschen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Linien ==&lt;br /&gt;
=== Wolfgang&#039;sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Wolfgang II. Hagenauer|Wolfgang II.]] (* 1613; † 1693)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drei Äste ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang II. hatte sechs Söhne, von denen die drei ersten im Kindesalter starben. Von den drei später geborenen Söhnen stammen die drei Linien, der Paul&#039;sche, der Johann&#039;sche und der Georg&#039;sche Ast, ab. Heute leben nur noch Nachkommen des Paulus&#039;schen Astes (aus dem Wiener Zweig) und Nachkommen des Georg&#039;schen Astes (aus dem Triester Zweig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon (I.) (* [[1641]]; † [[1642]]) - als Kleinkind gestorben)&lt;br /&gt;
* Matthäus (* [[1643]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* Adam (* [[1645]] - als Kind gestorben)&lt;br /&gt;
* [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]], von  Hagenau bei Feldkirchen (* [[1647]]; † [[1728]]), heiratet am [[24. April]]  [[1672]] Margarethe Reischl(in) von Hausmoning - Agricola (Bauer) am Messerschmiedhaus und Hospes (Wirt) zu Straß, [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Paulus&#039;schen Astes in  Strass bei Ainring  ([[#Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* [[1649]]; † [[1736]]) - Ratsherr und Handelsherr zu Salzburg, Erbauer der ersten Hagenauer Familiengruft in Salzburg. [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. [[1686]] Erwerb eines Adelswappens mit Kleinoth als Salzburger Bürger. 21 Jahre Stadtkämmerer Salzburgs von 1704-1725. Begründer des Georg&#039;schen Astes in Salzburg ([[#Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig)|siehe unten]])&lt;br /&gt;
* [[Johann Hagenauer|Johann]] (* ca. [[1654]]; † [[1724]]) - Rats- und Handelsherr in Salzburg,  [[1671]] Bestätigung des Stammwappens mit Wappenerweiterung als Salzburger Untertan. Begründer des Johann&#039;schen Astes in Salzburg  ([[#Johann&#039;sche Ast|siehe unten]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Paulus&#039;sche Ast (später Wiener Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Paulus Hagenauer|Paulus I.]] (* 1647; † 1728)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Paulus &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wolfgang III. (* [[1670]]) - Bauer am Messerschmiedhaus zu Straß, vermählt mit Katharina Altmutter von Thundorf (Gut Geisler)&lt;br /&gt;
:* Barbara (* [[1700]])&lt;br /&gt;
:* Wolfgang IV. (* [[1706]]; † [[1750]]) - Bauer am [[Aman|Aman(n)gut]] (Vogthof) zu Straß, [[17. September]] [[1725]] vermählt mit Maria Viktoria Hasenerl&lt;br /&gt;
::* [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang V.]], (* [[1726]]; † [[1801]]) - Erzbischöflicher Architekt in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1773]]; † [[1826]]) - im Dienste des Stiftes St. Peter&lt;br /&gt;
:::* Maria Anna Aloisia, (* [[1777]]; † [[1847]]), vermählt mit [[Anton Seelos]], Bergbeamter in [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
:::* [[Johann Wolfgang Hagenauer|Johann Wolfgang]], (* [[1781]]; † [[1850]]) - k.k. Wasserbaudirektor in Linz&lt;br /&gt;
:::* [[Franz Hagenauer|Franz]], (* [[1784]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth, (* [[1790]]; † [[1869]])&lt;br /&gt;
::* Maria, (* [[1727]]; † [[1762]]), vermählt mit Johann Wolfgruber, der das Hagenauer [[Aman|Amangut]] übernahm&lt;br /&gt;
::* Elisabeth, (* [[1730]]; †)&lt;br /&gt;
::* [[Johann Baptist Hagenauer|Johann Baptist]], (* [[1732]]; † [[1811]]) - höfischer Hofstatuarius, Galerie-Inspector und fürsterzbischöflicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Hoftruchsess]] in Salzburg, [[1767]] Adelsstandbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;, Direktor der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie, vermählt (I.) am [[26. November]] [[1764]] im [[Salzburger Dom]] mit [[Maria Rosa Barducci-Hagenauer]] (* [[1744]]; † [[1786]]) - Malerin in Salzburg. Vermählt (II.) am [[16. Juni]] [[1793]] im Wiener Stephansdom mit Elisabeth Weber (* [[1772]]; † [[1839]]), Wachsmedailleurin und Offizierstochter.&lt;br /&gt;
::* Magdalena, (* [[1734]]; † [[1812]])&lt;br /&gt;
::* [[Anna Hagenauer|Anna]], (* [[1737]]; † [[1813]]) - Elisabethinerin in Linz, Ordensname &amp;quot;Maria Magdalena&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Matthias Hagenauer|Matthias]], (* [[1739]]; † [[1799]]) - Eisenhändler, Besitzer des [[Gurkerhof]]es in Salzburg, vermählt in Salzburg am [[3. Oktober]] [[1787]] mit Maria [[Paurnfeind|Pauernfeind]]&lt;br /&gt;
::* [[Andreas Hagenauer|Andreas]], (* [[1742]]; †  [[1815]]) - Dr. Theol., Priester, Gründer des Vikar Hagenauer&#039;schen Lokalarmenfonds in [[Elixhausen]]&lt;br /&gt;
::* [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg III.]], (* [[1748]]; † [[1835]]) - Fürstbischöflicher Baudirektor in Gurk, [[1783]] Hochfürstlicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]] und Hofbaudirektor, [[1786]] Adelsstandsbestätigung mit &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; und Wappenbesserung in Passau, [[1803]] kaiserlicher Rat und Baudirektor in Salzburg, [[1786]] vermählt mit Freiin Karoline de La Marre im [[Passau]]er Dom.&lt;br /&gt;
:::* Josefa, (* [[1787]]; † [[1792]])&lt;br /&gt;
:::* Franz de Paula II., Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]], (* [[1789]]; † [[1843]]) - Dr. jur., k.k. Registratursdirektor in Linz, [[1823]] vermählt mit Barbara Schloßgängl Edle von Edlenbach in [[Maria Plain]], Salzburg.&lt;br /&gt;
::::* Franz de Paula III., von Radeck (* [[1824]]; † [[1885]]) - Barone Romano, Dr. jur., Direktor der Versicherungsanstalt &#039;&#039;Assicurazioni Generali&#039;&#039; in Wien, [[1884]] Verleihung der römischen Baronie (primogenitur) durch Papst Leo XIII.. Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce). [[1851]] vermählt mit Maria Edle von Spaun in Traunkirchen, OÖ Begründer des Wiener Zweiges&lt;br /&gt;
:::::* Simon (II.) Anton Franz Heinrich, 2. barone romano (* [[1852]]; † [[1920]]) - Dr. jur., Direktor der Vers.-A. &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; in Wien, V-Präsident des Piusvereines. [[1889]] Ritter des päpstlichen Gregorius-Ordens. [[1878]] vermählt mit der Französin Emélie Santa Julie Thomas in St. Stephan in Wien.&lt;br /&gt;
::::::* Simon (III.) Franz August, Baron von Hagenauer und 3. barone romano, (* [[1881]]; † [[1940]]) Dr. jur., wirkl. Hofrat, burgl. Bezirkshauptmann in Eisenstadt. [[1929]] Anerkennung des päpstlichen Baronats durch König Viktor Emanuel III. in Italien sowie 1932 die Ausweitung des Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs Italien für Baron Simon von Hagenauer und seine Nachkommen beiderlei Geschlechtes (&amp;quot;Baroni de Hagenauer&amp;quot;). [[1924]] vermählt mit Berta Aloisia Maria Ritter (* 1903; † 1972) in Graz (Widerstandskämpferin des katholisch-konservativen Lagers gegen das NS-Regime). &lt;br /&gt;
:::::::* Wolfgang (VI.) Maria Simon Hugo Johannes, Baron von Hagenauer und 4. barone romano, (* 1925; † 2012), Dr. jur., wirkl. Hofrat in der NÖ Landesregierung, Widerstandskämpfer bei den ital. Partisanen gegen das NS-Regime. 1957 vermählt mit Monika Zacherl (* 1935) in Wien. &#039;&#039;(Nachkommen in Wien)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::::* Eugen, (* [[1825]]; † [[1880]]) - Dr. jur., Landesgerichtsrat; † in [[Leopoldskron-Moos (Gemeinde)|Leopoldskron-Moos]]&lt;br /&gt;
:::::* Marie, (* [[1861]]; † )&lt;br /&gt;
:::::* Anna, (* [[1865]]; † [[1881]])&lt;br /&gt;
::::* Julius, (* [[1826]]; † ) - Kassendirektor in Linz.&lt;br /&gt;
:::::* [[Arnold von Hagenauer|Arnold II.]] (* [[1871]]; † [[1918]]), Schriftsteller, der auch Romane über Salzburg schrieb. &lt;br /&gt;
::::* Helena, (* [[1835]]), vermählt mit Major Karl Elßler, Sohn von Joseph Haydns Leibkopisten Johann Florian Elßler, der auch Vater der berühmten Tänzerinnen Therese und Fanny Elßler war. Therese war seit 1850 (in einer morganatische Ehe) mit dem Prinzen Adalbert von Preußen verheiratet und wurde zur Freifrau von Barnim erhoben. Ihre Schwester Fanny Elßler hatte ein Kind aus der Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann (Hans), (* [[1675]]; † [[1743]]), Bauer und Gastwirt zu Berg, Besitzer des Habnerguet (Weirerguet), [[1721]] als [[Propst|Zechpropst]] und Verwalter des Kirchenvermögens in der Filialkirche zum hl. Apostel Andreas und hl. Rupertus in Perach / Ainring genannt, vermählt mit Barbara Hopfergut.&lt;br /&gt;
:* Maria * [[4. September]] [[1707]] vermählt am [[16. Februar]] [[1733]] mit Andreas Schaffer&lt;br /&gt;
* Michael, (* [[1677]]) - Bauer und Webermeister am Seidlhäusl in Adelstetten, vermählt am [[13. Oktober]] [[1727]] mit Katharina Posch&lt;br /&gt;
:* Jacob, Bauer am Seuerlhof (Seidlbauer) in Adelstetten, * [[17. Juli]] [[1729]], vermählt am [[7. Jänner]] [[1763]] mit Gertrud Huber&lt;br /&gt;
* Adam, (* [[1679]]; † [[1742]]) - Schmied in Straß&lt;br /&gt;
* Eva, (* [[1680]]; † [[1708]])&lt;br /&gt;
* Philipp, Besitzer des Hueberlehen in Straß (* [[1687]]; † [[1743]]), vermählt am [[11. Februar]] [[1720]] mit Sabine Althamer&lt;br /&gt;
:* Johannes, Besitzer des Hueberlehen in Straß * [[21. Dezember]] [[1722]]; † [[10. September]] [[1795]], vermählt am [[13. Oktober]] [[1749]] mit Anna Hogger&lt;br /&gt;
::* Johannes, * [[19. November]] [[1761]]&lt;br /&gt;
::* Andreas, am Hueberlehen in Straß, * [[1758]], vermählt am [[7. November]] [[1795]] mit Gertrud Berger&lt;br /&gt;
:::* Helene, * [[1799]], vermählt I. [[1823]] mit Georg Aicher in Glanhofen, II. [[1840]] Josef Stöllner&lt;br /&gt;
:::* Georg V., Bauer am Hallergut in Viehhausen, * [[1810]]; † [[20. Juli]] [[1858]], vermählt am [[12. August]] [[1834]] mit Theresia Kleßhamer&lt;br /&gt;
* Margareta, (* [[1689]]), vermählt mit Wolfgang Michael Geißler, Bauer in Apfaltern&lt;br /&gt;
* Gertrud, (* [[1692]]), vermählt mit Josef Mayr am  Hansengut, Thundorf, (Grundherrschaft: Domkapitel, 3/8-Hof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Georg&#039;sche Ast (später Triester Zweig) =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer|Georg IV.]] (* 1649; † 1736) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Georg:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Maria, (* [[1677]])&lt;br /&gt;
* [[Josef Martin Hagenauer|Josef Martin]], (* [[1678]]; † [[1732]]), Handelsherr, später Dragoner im Heer von Prinz Eugen. vermählt mit Martha Jäger von Kapell (Tirol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Ursula, (* [[1711]]), vermählt mit Peter Passi (Augsburger Kaufmann)&lt;br /&gt;
:* [[Johann Lorenz Hagenauer|Johann Lorenz]], (* [[1712]]; † [[1792]]) - Kaufmann in Salzburg, Vermieter und Freund von [[Leopold Mozart]], vermählt mit Marie Theresia Schuster (Halbschwester des Salzburger Bürgermeisters [[Ignaz Anton von Weiser]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Theresia (* [[1740]]; † [[1820]]), - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* [[Johann Nepomuk Hagenauer|Johann Nepomuk]] Anton (genannt Johannes), ([[1741]]; † [[1799]]) - Spezereiwarenhändler in Salzburg&lt;br /&gt;
:::* Maria Theresia, (* [[1776]]), vermählt mit Joachim Schmuck, Handelsmann, gebürtig aus [[Fügen]] im [[Zillertal]] (damals Salzburgisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* Anna Elisabeth (* [[1777]]; † [[1804]]), vermählt mit Josef Sebastian Bolland, Direktor der [[Hagenauer&#039;schen Handlung]]&lt;br /&gt;
:::* Josefa Aloisia (* [[1778]]), vermählt mit [[Johann Gall]]&lt;br /&gt;
:::* Maria Martha Vinzentia, (* [[1781]]; † [[1837]]), vermählt I. mit Josef Pichler, Direktor der Hagenauer&#039;schen Handlung; II. mit Josef Kaiser, Weißwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Josef Hagenauer|Ignaz Josef]], (* [[1743]]; † [[1780]]) - Spezereiwarenhändler in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Johann Lorenz Hagenauer jun.|Johann Lorenz II.]], (* [[1744]]; † [[1763]])&lt;br /&gt;
::* [[Kajetan Rupert Hagenauer|Kajetan Rupert]], (* [[1746]]; † [[1811]]), [[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]] unter dem Namen &amp;quot;Dominikus Hagenauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
::* [[Ignaz Joachim Hagenauer|Ignaz Joachim]] (* [[1749]]; † [[1824]]) - Großhändler in Triest und Begründer der Triester Linie der Hagenauer &lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Maria Elisabeth Regina, (* 1791; † 1838) - vermählt mit Franz Anton Bonaczy von Bonazza&lt;br /&gt;
:::* Karoline Theresia, (* 1785; † 1791)&lt;br /&gt;
:::* Vinzenz Franz, (* 1792; † )&lt;br /&gt;
:::* Johann Lorenz (III.), oder Johann Lorenz Demeter (* 1800; † 1877), Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), Vize-Präsident des ersten österreichischen Reichstags. Bestätigung des Adeslprädikates für Johann Lorenz Demeter, seinen Bruder Josef Paul und dessen Nachkommen.&lt;br /&gt;
:::* Josef Paul, (* 1802; † 1851), Handelsherr&lt;br /&gt;
::::* Ersila Cecilia, (* 1836; † 1911)&lt;br /&gt;
::::* Camilla, (* 1838; † 1919)&lt;br /&gt;
::::* Ignaz (III.) (* 1841; † 1898) - Dr. jur., Inhaber eines Reitguts bei Triest&lt;br /&gt;
:::::* Wanda (* 1885; † ) &lt;br /&gt;
:::::* Ilda (* 1887; † )&lt;br /&gt;
:::::* Pyrrhus (* 1890; † 1961) - Rittmeister a. D., Gutsbesitzer und Bankier, 04.07.1914 Hochzeit mit Baroness Carlotta dei Locatelli zu Eulenburg und Schönfeld (* 1890; † 1963) im Dom von Goriza (Görz). 1917 Arrogation und Adelsübertragung durch seinen Schwiegervater George de Locatelli Freiherr zu Eulenburg und Schönfeld, 1924 Anerkennung des ital. Freiherrenstandes per Dekret des Königreichs Italien als Barone Locatelli de Hagenauer &lt;br /&gt;
::::::* Carlo Georg (* 1917; † 1942), Student, Pilot&lt;br /&gt;
::::::* Helene (* 1920; † 2014), vermählt 1965 mit Ruggero Moratti &lt;br /&gt;
::::::* Alexander (* 1924; † 1987), Bankier, vermählt 1962 mit Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano, Nachkommen in Florenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Maria Martha, (* [[1751]]; † [[1770]])&lt;br /&gt;
::* Maria Ursula, (* [[1753]]; † [[1831]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg&lt;br /&gt;
::* Petrus Lukas, (* [[1753]]; † [[1761]])&lt;br /&gt;
::* Maria Franziska, (* [[1755]]; † [[1836]]) - Spezereiwarenhändlerin in Salzburg, vermählt mit Franz Pichler, Hofrichter der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] &lt;br /&gt;
::* [[Leopold Hagenauer|Leopold]], (* [[1761]]; † [[1828]]) - Besitzer der [[Pauernfeindschen Handlung]] auf dem [[Kranzlmarkt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::* [[Josef Leopold Hagenauer|Josef Leopold]], (* [[1810]]; † [[1850]]) - Bierbräuer in der [[Steinbräu|Steinbräuerei]] und Besitzer von [[Schloss Mönchstein]] am [[Mönchsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Maria Anna, (* [[1713]]) - vermählt mit dem Kaufmann Ferdinand Metzger&lt;br /&gt;
:* Markus Anton, (* [[1715]]; † [[1721]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Christoph Hagenauer|Georg Christoph]], (Georg V.) (* [[1685]]; † [[1741]]) - Handelsherr, Kornett der [[Salzburger Bürgerwehr]], vermählt mit Maria Salome Wagner von [[Tittmoning]]&lt;br /&gt;
:* Anna Theresia, (* [[1718]]; † [[1795]]), vermählt mit dem Salzburger Handelsmann Johann Christian Reifenstuel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Rosalia, (* [[1687]]; † [[1738]]), vermählt mit dem Salzburger Eisenhändler [[Johann Nikolaus Heffter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Theresia, (* [[1689]]; † [[1732]]), vermählt mit [[Franz Anton Lechner]] dem Besitzer der [[Johann Hagenauer&#039;schen Tuchhandlung]] am [[Kranzlmarkt]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ignaz Dominikus, (* [[1694]]; † [[1711]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Johann&#039;sche Ast =====&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Johann Hagenauer]] (ca. * 1654; † 1724) - Rats- und Handelsherr in Salzburg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Kinder des Johann:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Maria Elisabeth &lt;br /&gt;
* Johann Georg I.&lt;br /&gt;
* Georg Franz &lt;br /&gt;
* Carolus Franz &lt;br /&gt;
* Joseph Cajetan &lt;br /&gt;
* [[Franz Dominikus Hagenauer|Franz Dominikus]], (* 1699; † 1760) - als &amp;quot;Pater Dominikus&amp;quot; [[Benediktiner]] in [[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]], Pfarrer in Wessobrunn und Forst&lt;br /&gt;
* Maria Ursula, (* 1701; † 1706)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: Johannes (1635 verheiratet), ein Sohn Georg (II.)&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen von Johannes ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Adam, von Hagenau, Wirt, [[1648]] als Besitzer des Ainringer Hofes in Ainring genannt, vermählt mit Barbara Schmid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* Johann Paul, (* Piding [[26. Juni]] [[1665]]), Besitzer des Ainringer Hofes&lt;br /&gt;
:::*  Thomas, [[1707]] als Stifter eines Heiligenbildes in der Feldkirchner Pfarrkirche und [[1714]] als Besitzer und Wirt des Ainringer (Ainheringer) Hofes genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Georg´sche Linie ===&lt;br /&gt;
* Begründer: [[Georg Hagenauer III.|Georg III.]] (* 1622; † 1671), Enkel von Georg (I.), Sohn von Georg II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachkommen Georg III. ====&lt;br /&gt;
* Franz, * [[1. April]] [[1655]]; † [[7. März]] [[1718]], Müller in der Hagenau, vermählt [[6. Oktober]] [[1680]] mit Maria Reit(h)er von Roßdorf&lt;br /&gt;
:* Michael, * [[7. Juni]] [[1681]]; † [[1. März]] [[1682]]&lt;br /&gt;
:* Maria, * [[7. Juni]] [[1683]]&lt;br /&gt;
:* Salome, * [[10. April]] [[1685]]&lt;br /&gt;
:* Magdalena, * [[3. Jänner]] [[1686]]&lt;br /&gt;
:* Christina, * [[20. November]] [[1688]]; † [[3. Jänner]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Elisabeth, * [[17. November]] [[1689]]&lt;br /&gt;
:* Johannes Georgius (Johann Georg II.), * [[21. April]] [[1694]]; † [[9. Jänner]] [[1765]]&lt;br /&gt;
:* Franz, * [[6. Juli]] [[1696]]; † [[28. Dezember]] [[1696]]&lt;br /&gt;
:* Johann Michael (Hans Michl), * ([[5. Jänner]] [[1691]]; † [[8. Jänner]] [[1743]], Müller und Maler in der Hagenau, vermählt I. am [[20. Jänner]] [[1716]] mit Sabine Hödl, vermählt II [[20. Oktober]] [[1727]] mit Magdalena Kambl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Johann, * [[18. Mai]] [[1717]]; † [[9. Mai]] [[1785]] als Einwohner in der Hagenau&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[25. Mai]] [[1718]]; † [[30. Jänner]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::*Jacob, * [[21. Juli]] [[1719]]; † [[24. Oktober]] [[1720]]&lt;br /&gt;
::* Franz, Müller in der Hagenau * [[10. Juli]] [[1721]]; † [[10. Juli]] [[1796]], vermählt am [[5. Juni]] [[1742]] mit Elisabeth Althamer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::*Anna Elisabeth, * [[21. Juli]] [[1744]]; † [[29. August]] [[1744]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Anna, * [[20. März]] [[1746]]; † [[25. Mai]] [[1747]]&lt;br /&gt;
:::*Maria Elisabeth, * [[29. Juli]] [[1749]]&lt;br /&gt;
:::* Johannes (Wolfgang), Müller in der Hagenau * ca. 1751 vermählt am [[3. April]] [[1787]] mit Katharina Harl&lt;br /&gt;
:::* Jacobus, Bauer am Gepingergut, * ca. 1752 vermählt am [[20. Juli]] [[1792]] mit Elisabeth Obermayr&lt;br /&gt;
::::*Therese, * [[4. Oktober]] [[1800]] vermählt am [[14. April]] [[1828]] mit Martin Enzersberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*Andreas, * [[29. November]] [[1725]] ?&lt;br /&gt;
::*Anna, * [[18. April]] [[1727]]; † [[25. Mai]] [[1727]]&lt;br /&gt;
::*Maria, * [[24. August]] [[1728]]; † [[23. Juli]] [[1762]] vermählt am [[27. Februar]] [[1746]] mit Rupert Althamer&lt;br /&gt;
::*Josef, * [[19. März]] [[1730]]; † [[26. Mai]] [[1730]]&lt;br /&gt;
::*Magdalena, * [[7. Juni]] [[1731]], vermählt am [[27. November]] [[1758]] mit Petrus Thurnhausstatter&lt;br /&gt;
::*Barbara, von Hagenau Ainring * [[4. Oktober]] [[1732]]; † [[25. Dezember]] [[1765]], vermählt am [[27. Juli]] [[1762]] mit Johann Michael Erber, Besitzer der Jacklmühle, Steinmühle in Piding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Wiener_Zweig&amp;diff=2547835</id>
		<title>Hagenauer - der Wiener Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Wiener_Zweig&amp;diff=2547835"/>
		<updated>2026-04-20T07:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Wiener Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Radeck 2.jpg|miniatur|hochkant|Burg Radeck]]&lt;br /&gt;
Die [[Koalitionskriege (Überblick)|napoleonischen Kriege]] und die zwischen [[1803]] und [[1816]] durch den viermaligen Regierungswechsel einschneidendsten Umwälzungen Salzburgs, hatten sowohl das ehemalige [[Fürsterzbistum]] als auch die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. Salzburg war nun keine eigenständige Provinz im [[Kaisertum Österreich]] geworden, sondern als [[Salzachkreis]] lediglich fünfter Kreis des Erzherzogtums [[Österreich ob der Enns]], mit dem Verwaltungssitz in [[Linz]]. Dies führte nach dem Verlust der jahrhundertelangen Machtposition des Landes im süddeutschen Raum zu einer Krise, die sich in den massiven wirtschaftlichen Einbußen und dem drastischen Bevölkerungsrückgang im gesamten Salzachkreis zeigte. Die Handelsgeschäfte der Hagenauer gingen schleppend, die männlichen Nachfolger zur Übernahme der Handelshäuser fehlten, und die einst in einflussreichen Positionen des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes]] sitzenden Verwandten waren nicht mehr vorhanden. Obwohl die Hagenauer in Salzburg unter anderem noch auf [[Schloss Mönchstein]], dem alten [[Gurkerhof]] oder auf der seit den Napoleonischen Kriegen beschädigten [[Burg Radeck]] (auch Schloss Radeck genannt) saßen, übersiedelte die nächste Generation der Hagenauer in die neue Hauptstadt (des Salzachkreises) Linz. Die Stadt Salzburg war &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot;. Um [[1816]] waren die meisten Hagenauer in Salzburg bereits ohne männliche Nachkommen gestorben oder, wie das Gros der einflussreichen und bedeutenden Salzburger Familien, von dort weggezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linz, die neue Hauptstadt des Salzachkreises ==&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1812]] hatte [[Johann Wolfgang Hagenauer]] (Johannes Wolfgangus), Sohn des hochfürstlichen  [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerdieners]] und [[Salzburger Fürstenhof|Hof]]-Architekten [[Wolfgang Hagenauer]], in der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] in [[Bergheim]] Theresia Leopoldine [[Karl Maria Enk von der Burg|Enck von der Burg]] (* 1792; † 1852), Tochter des wirklichen [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]hs Franz Leopold Enck (Enk) von der Burg und der Josefa Theresia Strasser, geheiratet. [[1816]] übersiedelte das Paar nach Linz, wo Johann Wolfgang als Amts- und Kreis-Ingenieur und später als [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;Wasserbau-Director tätig war. Im Jahr [[1850]] sollte er ohne Nachkommen sterben, worauf seine Frau Landschafts-Gemälde des letzten Salzburger Hofmalers, [[Andreas Nesselthaler]], dem [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] vermachte. Sein Cousin Franz de Paula&amp;amp;nbsp;II., Sohn des hochfürstlichen Baudirektors [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg&amp;amp;nbsp;III. von Hagenauer]], studierte in Salzburg Rechtswissenschaften, machte danach ausgedehnte Reisen in Oberitalien und sollte erst [[1825]] nach Linz übersiedeln. Franz de Paula hatte in Linz die Stelle eines k.k. &amp;quot;Statthalter-Concipient&amp;quot; und später die des [[Reich#k._k.|k.k.]]&amp;amp;nbsp; Registraturs-Direktors inne. [[1823]] heiratete er die Edle Barbara [[Franz Joseph Karl Schloßgangl von Edlenbach|Schloßgängl von Edlenbach]] (Tochter eines Juristen und hochfürstlichen Hofrates), die wie die Frau seines Cousins Johann Wolfgang aus einer Adelsfamilie des höheren Salzburger Beamtenstandes stammte. Johann Wolfgang und Franz de Paula (II.) waren ja beide in der Landesverwaltung tätig, da wahrscheinlich die vorangegangenen unsicheren Krisenjsahre sie dazu bewegt hatten, sich für den beständigeren Staatsdienst zu entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im biedermeierlichen Linz bestand das gesellschaftliche Umfeld der beiden Cousins Johann Wolfgang und Franz de Paula von Hagenauer nun hauptsächlich aus hohen Beamten und deren Familien, Mitgliedern des Klerus (wie der Benediktiner Michael Leopold Enk von der Burg), sowie Künstlern. Zu den Beamtenfamilien gehörten unter anderem die Ritter von Spaun, die [[Karl Maria Enk von der Burg|Enk von der Burg]], die Schloßgängl von Edlenbach, die Steyrer von Riedenburg, die Grafen [[Carl Graf Chorinsky|Chorinsky]] oder die Freiherrn von Vogelsang. Mit ihnen waren die Hagenauer meist nicht nur verwandt oder verschwägert, sondern oft auch beruflichen verbunden. Am stärksten aber verbanden diese Familien ihre starke Religiosität und die Frömmigkeit im Glauben sowie ihre Leidenschaft zur Kunst. Die Hagenauer-Cousins waren ja in ihrer Kindheit und Jugend in [[Passau]] und Salzburg in der beeindruckenden Welt von Kirchenfürsten, hohen Geistlichen und herausragenden Künstlern (Musikern, Bildhauern, Architekten und Malern) aufgewachsen. Nun waren auch in den Linzer Salons, bei Konzertabenden oder bei den sogenannten &amp;quot;Landpartien&amp;quot; dieser Familien häufig Künstler geladen. Einige dieser Künstler wurden von den Familien gefördert, mit manchen verband sie auch eine lebenslange Freundschaft. Der heute Bekannteste war sicherlich der Komponist [[Franz Schubert]], den die später verwandten Freiherren von Spaun gefördert hatten. Aber auch die Maler Moritz von Schwind (der Trauzeuge bei einer Hagenauer-Hochzeit wurde) und Leopold [[Kupelwieser]], die Schriftsteller [[Adalbert-Stifter-Straße|Adalbert Stifter]] (der Hauslehrer der Hagenauer-Kinder wurde), Franz Grillparzer und Eduard von Bauernfeld, oder die Dichter Ernst Freiherr von Feuchtersleben sowie Franz von Schober (und einige mehr) gehörten zum engeren Kreis der Familien. Franz de Paula II. von Hagenauer hatte 1835 ein kleines Vermögen von seinem Vater geerbt, das sich aus dessen Erbe seines kinderlosen Schwagers in Passau, aus dem Gurkerhof in Salzburg, der Burg Radeck in Bergheim und dem Haus in der Rotenturmstraße in der Wiener Innenstadt zusammen setzte. Seine Kinder Franz de Paula III. (* 1824; † 1885), Eugen (* 1825; † 1880), Julius (* 1826; † 1879) und Helena (* 1835), wurden unter anderem von dem Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter unterrichtet. Alle Brüder studierten später in Wien, wobei die beiden älteren wie ihr Vater Jurist wurden und der Jüngste Philosophie studierte. Vorerst blieben alle Brüder als Beamte in Linz, nur der älteste Sohn, Franz de Paula (III.), sowie dessen Neffe Arnold II. (Sohn des Julius) sollten später nach Wien übersiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngste Tochter des Franz (II.) von Hagenauer, Helena von Hagenauer, hatte 1852 Major Karl Elßler geheiratet. Karl war der Sohn von Johann Florian Elßler, der im damaligen Ungarn in der Glanzzeit von Eisenstadt im Dienste des Fürsten Esterházy stand, sowie Faktotum und Leib-Kopist von Joseph Haydn bis zu dessen Tod 1809 war. Die bekannten Geschwister von Major Karl Elßler waren Johann Elßler, Chordirektor an der Berliner Oper, sowie die damals berühmtesten Tänzerinnen des 19. Jahrhunderts, Therese und Franziska (Fanny) Elßler. Therese war in morganatischer Ehe mit Prinz Adalbert von Preußen als Freifrau von Barnim verheiratet (Sohn Adalbert Freiherr von Barnim). Die Schwester Fanny Elßler hatte aus einer Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel, einen Sohn Franz. Dieser Sohn wuchs in Eisenstadt auf und nahm sich 1873 das Leben. Aus einer Verbindung mit ihrem Jugendfreund Anton Stuhlmüller hatte Fanny Elßler auch eine Tochter namens Therese, die den Truchsess und Rittmeister Victor Weber Edler von Webenau heiraten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer standen in Linz in regem Kontakt mit der Familie Spaun (Förderer Franz Schuberts). Im Jahr [[1851]] hatte Franz de Paula (III.) von Hagenauer die Edle Marie von Spaun, Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang, in Traunkirchen geheiratet. Anton von Spaun war Landrat, ständischer Syndikus in Linz und Ritterstandsverordneter in Oberösterreich. Er legte den Grundstock für das oberösterreichische Landesmuseum Francisco-Carolinum 1833, sowie das Urkundenbuch des Landes Oberösterreich. Spauns reichhaltiges Betätigungsfeld galt der Erforschung der Mundart, des Volksliedes, der Trachten und der Tänze. Anton von Spaun hinterließ ein reiches kulturelles Erbe und wird als der Begründer der Volkskunde in Österreich gesehen. Nachdem die Hagenauer ihr Salzburger Landgut mit der [[Burg Radeck]] aufgegeben hatten, verbrachten sie ihre Sommermonate auf Schloss Klaus in Kirchdorf (Oberösterreich), wo sie auch eine Jagd hatten. 1852 wurde auf Schloss Klaus der älteste Sohn des Franz de Paula (III.) von Hagenauer und seiner Frau Marie geboren, der auf den Namen Simon (II.) Anton Franz Heinrich (nach seinem Großvater mütterlicherseits - Simon Thaddäus Ritter von Spaun) getauft wurde. [[1848]] hatten die Spaun in Traunkirchen am Traunsee (OÖ) das ehemalige Landrichterhaus erworben. Die Hagenauer verbrachten in den folgenden Jahrzehnten die Sommermonate ebenfalls am Traunsee in der Villa Spaun. Diese &amp;quot;Villa Spaun&amp;quot; befindet sich noch heute im Besitz der Nachkommen (Freiherren von Spaun und Freiherren von Cornaro) und wurde als Gedenkstätte für Franz Schubert und später auch Arnold Schoenberg bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wien, Hauptstadt der k. u. k. Doppelmonarchie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Ritter des päpstlichen Piusordens]]Vorerst blieb Franz (III.) als k.k. &amp;quot;Statthalterei-Rath&amp;quot; im Staatsdienst in Linz tätig, später sollte er in die Privatwirtschaft wechseln und nach Wien ziehen. Er wurde der Stifter des Wiener Zweiges der Hagenauer, der noch heute blüht. Um 1870 übersiedelte schließlich die Familie mit den drei Kindern Simon II. (* 1852 in Kirchdorf; † 1920 in Wien), Maria (* 1855 in [[Vöcklabruck]]; † 1937 in Wien) und Gertrud (* 1863 in Linz; †.... in Venedig) nach Wien in das Haus Wollzeile Nr. 3. In Wien wurden noch die Tochter Therese-Walburga (* 1873 in Wien; † 1956 in Wien) und der jüngste Sohn Franz de Paula IV. geboren, der allerdings mit fünf Monaten starb. Maria sollte später den Literarhistoriker und Pädagogen Karl Ferdinand Edler von Kummer heiraten, der unter anderem auch Erzherzogin Marie Valerie (jüngste Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth) von 1879 bis 1886 in Literaturgeschichte unterrichtete. Marias Schwester Gertrud heiratete den venezianischen N. H. (nobiluomo) Enrico Marzollo, Patrizier von Venedig. Das ursprünglich Bologneser Uradelsgeschlecht der Marzollo´s (Marzolo) scheint in den Urkunden bereits 1270 als &amp;quot;al Patriziato Veneto&amp;quot; (Patrizier von Venetien) auf, wo sie seither ansässig waren. Die Jüngste Theresa Walburga heiratete den vermögenden Weissrussen Wilhelm v. Bergmann, mit dem sie bis zur russischen Revolution und der Zwangsenteignung der Gutsbesitzer in St. Petersburg wohnte. Von St. Petersburg flohen sie nach München, wo allerdings der Mann in Spielcasinos den Großteil des restlichen Vermögens verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz de P. (III.) war in Wien Direktor der Versicherungs-Gesellschaft &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; geworden (1838 in [[Küstenland#Triest|Triest]] gegründet), die heute der größte Versicherungs-Konzern ([[Generali-Versicherung Salzburg|Generali]]) [[Italien]]s ist. Beruflich reiste er oft nach Venedig und Triest, wobei er auch stets seine venezianischen sowie die Triester Verwandten besuchte. Auf etlichen seiner Reisen durften ihn seine Kinder begleiten. Die Sommermonate verbrachte er mit seiner Familie mit Jagen und Bergsteigen in Bad Ischl, wobei er dafür stets die Villa Felicitas angemietet hatte, die später als &amp;quot;Villa Schratt&amp;quot; (benannt nach der Schauspielerin [[Katharina Schratt]]) bekannt werden sollte. Franz (III.) von Hagenauer hatte drei grosse Leidenschaften, die Jagd, das Bergsteigen, sowie den katholischen Glauben. Für sein stetiges Engagement in der katholischen Kirche wurde er später in den Freiherrenstand erhoben. Im Jahr [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie und ernannte ihn zum Kollar-Ritter des päpstlichen Piusordens. Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Franz Baron de Paula III. starb im darauffolgenden Jahr ([[1885]]) auf seinem Jagdgut und wurde in [[Bad Ischl]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|miniatur|hochkant|Simon Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà in Wien, Ritter des päpstlichen Gregoriusordens]] Der [[1852]] geborene Simon (II.) Anton Franz Heinrich von Hagenauer übersiedelte 1870 mit seinen Eltern und Geschwistern von Linz nach Wien. Durch seine Passion des Jagens und Bergsteigens wurde Simon bereits mit 17 Jahren 1869 Mitglied des (1862 gegründeten) Oesterreichischen Alpenvereins. In der &amp;quot;Wiener Abendpost&amp;quot; (1. September 1875) &amp;quot;schilderte Herr Simon von Hagenauer in sehr anziehender Weise den Fang eines jungen Steinadlers im Juli zu Hinterstodern an der oberösterreichisch-steiermärkischen Grenze&amp;quot;. [[1872]] leistete Simon II. seine Präsenzdienstpflicht als Einjährig-Freiwilliger in dem k.u.k. niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3, bei den sogenannten 3er-Dragonern. Dort befreundete er sich mit dem ebenfalls in Offiziersausbildung stehenden Max Wladimir von Beck. Der spätere österreichische k.k. Ministerpräsident (1906–1908) Max Wladimir Freiherr von Beck war nicht nur ebenso streng katholisch wie Baron Simon II., sondern mit ihm auch über die Triester Linie der Hagenauer (seine Mutter war Ersilia Caecilia Baronin von Beck, née von Hagenauer) verwandt. Nach der Militärzeit begann Simon II. Rechtswissenschaften zu studieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiherr und Freifrau von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Simon Baron von Hagenauer mit Amélie Baronin von Hagenauer, Wien 1879]] Nach Beendigung des Jusstudiums hatte er [[1878]] die ebenfalls aus streng katholischem und sehr wohlhabendem Haus stammende Französin Amélie (Tochter des August Thomas und der Mathilde Rebattu) im Wiener Stephansdom geheiratet. Amélies Vater (aus einer seit den napoleonischen Kriegen in Mailand lebenden Familie französischer Herkunft) war um 1835 noch sehr jung nach Wien gekommen und in das Bankhaus Arnstein &amp;amp; Eskeles eingetreten. Später gründete er ein eigenes Bankhaus, das jedoch den Börsenkrach von 1873, wie die meisten Banken in Wien, nicht überlebt hatte. Schließlich wurde er (auf Grund seiner Freundschaft mit Heinrich Freiherr von Pereira-Arnstein und Freiherr von Eskeles) Direktor der Staats- und Südbahn, wo er 1874 auch die &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot; (eigene Luxuszüge wie z. B. den Orient-Express) einführte. In Wien wurden seine zwei Kinder geboren, Alfred (später mit Baronesse Marie von Pitha vermählt, Tochter des Freiherrn Franz von Pitha und Emilia Barter) und Amélie (später mit Simon Baron von Hagenauer vermählt). Amélie wurde im Wiener Stephansdom getauft, wobei die musikbegeisterte Mäzenin Wilhemina Freiin von Brentano-Cimaroli (spätere Freifrau von Eskeles) ihre Taufpatin war. Amélies Vater Auguste (aus einer ursprünglich Dijon´er Familie stammend), unter dessen Vorfahren sich auch der französische Komponist Jean-Philippe Rameau (* 1683 Dijon; † 1764 Paris) befand, spielte ausgezeichnet Klavier und Violine und war mit einer großen Anzahl von Musikern wie Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und anderen sehr eng befreundet, von denen er manchen ein Mäzen war. Viele dieser Musiker hatten französische oder italienische Wurzeln. Von diesen Freundschaften zeugt eine Sammlung signierter Lithographien vieler Komponisten und Opernsänger, sehr frühen Fotografien (ab 1840) und erhaltenen Briefen, wobei etliche dieser Musiker auch die als &amp;quot;legendäre Schönheit&amp;quot; bezeichnete Tochter Amélie verehrt haben sollen. Aus späterer Zeit haben sich fünf großformatige Ölportraits des mit der Familie befreundeten Malers Ernst Lafite (ebenfalls französischer Abstammung) erhalten, die Simon (II.) Baron von Hagenauer und seine Frau Amélie (geborene Thomas), ihren Bruder Alfred Thomas (mit Baronesse von Pitha verehelicht) sowie ihre Eltern August und Mathilde Thomas (geborene Rebattu) zeigen. Die Leidenschaft zur Musik, bildenden Kunst und Jagd verband die beiden Familien Hagenauer und Thomas ebenso wie deren starker Katholizismus. &lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer, Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Simon (II.) Anton Franz Heinrich Baron von Hagenauer hatte von seinem Vater Franz de Paula (III.) drei Leidenschaften übernommen, die Jagd, das Bergsteigen und die Religiosität im katholischen Glauben. Die Jagdleidenschaft führte Simon unter anderem auch nach Algerien und [[Tunesien]] zu einem französischen Verwandten, während er sich durch seine Religiosität bis an sein Lebensende stark in der katholischen Kirche engagieren sollte. Als römischer Baron nahm er oft an der jährlichen Audienz des Papstes für die Patrizier und Adeligen der Stadt Rom (&amp;quot;aristocrazia nera&amp;quot;) teil. Seit 1887 war Simon II. Mitglied des katholischen &amp;quot;Bonifatius-Verein&amp;quot;s. Über viele Jahre hinweg übernahm er auch die persönlichen Überbringung der jährlichen Kollekte des &amp;quot;Peterspfennigs&amp;quot; an den Papst im Vatikan. Im Jahr [[1889]] wurde Baron von Hagenauer von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion&amp;quot; zum Ritter des  Gregorius-Ordens ernannt und ihm der Gregorius-Orden (Großkreuz) verliehen. Dieser päpstliche Ritterorden war eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes an Laien. Viele von Simons Freunden und Bekannten waren katholische Publizisten, Politiker oder Sozialreformer. Der heute bekannteste davon war sein entfernter Cousin Karl Freiherr von Vogelsang, der geistige Begründer der &amp;quot;Christlichsozialen Bewegung&amp;quot;. Ihn traf er bei den sogenannten &amp;quot;Enten-Abenden&amp;quot; in Wien, oder Vogelsang besuchte Hagenauer auf dessen Landsitz. Baron von Hagenauer war ebenso Mitglied eines kleinen exklusiven antimassonischen Kreises, in dem sich die führenden Mitglieder katholischer Laienorganisationen der österreichischen Monarchie befanden. In diesem Kreis arbeiteten der Dominikanerpater Paulus (Ritter von) Toggenburg und der Jesuitenpater Franz Xaver (Graf) Widmann, der Redacteur (katholischer Publikationen) Karl Koller, der Vizebürgermeister von Wien Dr. Josef Porzer, sowie folgende Mitglieder: [[Carl Graf Chorinsky]], Nikolaus Moriz Graf Esterházy, Viktor Freiherr von Fuchs, Josef Alex. Freiherr von Helfert, Emerich Graf Hunyady, Friedrich Graf Schönborn, [[Schwarzenberg, Fürsten|Johann Erbprinz von und zu Schwarzenberg]], Ernst Graf Sylva-Tarouca, Koloman Graf Széchenyi, [[Wolkenstein|Wilhelm Graf Wolkenstein]] und Ferdinand Graf Zichy. Dieser antimassonische Kreis hatte es sich zum Ziel gemacht, die &amp;quot;Geschichte und Wirksamkeit der Freimaurerei&amp;quot; in der österreichischen Monarchie zu beleuchten. 1892 wurde Baron Simon Mitbegründer der &amp;quot;Österreichischen Leo-Gesellschaft&amp;quot;, dessen Ziel die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis war. Schließlich wurde Hagenauer noch Vizepräsident des 1905 gegründeten &amp;quot;Österreichischen Pius-Vereins&amp;quot;, dessen Hauptaufgabe die Stärkung der katholischen Presse war. &lt;br /&gt;
[[Datei:Baronin Amélie von Hagenauer mit Kindern.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer mit ihren Kindern Baronesse Mathilde und Baron Simon, 1882]] Beruflich hatte Baron Simon (II.) die Geschäfte seines Vaters übernommen, den Direktorenposten der 1831 in Triest gegründeten Versicherungs-Anstalt &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; (heutige RAS  Holding) in Wien, wo er ebenfalls im Bereich kirchlicher Versicherungs-Angelegenheiten tätig war. Er reiste beruflich öfters nach Triest und nach Görz (Gorizia), wohin er und seine Geschwister bereits früher den Vater (Franz d.P.III.) begleitet hatten. Dort besuchte Simon auch seine Triester Verwandten, mit denen sein Onkel, der Marinekommandant Admiral Freiherr von Spaun, privaten sowie beruflichen Kontakt pflegte. In Triest selbst hatte Admiral Hermann Freiherr von Spaun 1892 die 30 Jahre jüngere Emma Lobmeyr aus der Wiener Glas-Dynastie Lobmeyr geheiratet. Emma Lobmeyr (spätere Emma Freifrau von Spaun) pflegte in Wien mit einem Geparden an der Leine spazieren zu gehen, den ihr 1883 Hermann von Spaun aus Brasilien (1879 bis 1883 bereiste er mit Erzherzog Karl Stephan auf der &amp;quot;Saïda&amp;quot; Brasilien und Nordamerika) mitgebracht hatte. Dr. Simon (II.) Hagenauer unternahm viele Reisen mit der damals im Aufschwung befindlichen Eisen-Bahn. Sein Schwiegervater Auguste Thomas, Direktor der Staats- und Südbahn und der österreichischen &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot;, hatte ihm hierfür häufig eigene Abteile sowie manchmal auch einen eigenen Waggon zur Verfügung gestellt. Die Reisen (oft mit Familie) führten in öfters nach Triest, Görz (Gorizia), Rom oder Paris, ebenso oft aber auch nach Venedig und München, wohin seine beiden Schwestern geheiratet hatten. Ein anderes beliebtes Ziel für Baron Hagenauer war immer wieder die Villa Spaun seiner Großeltern am Traunsee, wo er die Sommer seiner Jugend mit jagen, reiten und segeln verbracht hatte, wofür ihn seinerzeit sein bereits im Dienst der k.k. Marine stehenden Onkel Hermann (Freiherr von Spaun) begeistern konnte. Später besaß er auch Rennpferde. Simon stand auch in regem Kontakt mit dem Abt des Salzburger Stiftes St. Peter [[Willibald Hauthaler]], der sich als Historiker und Regestenforscher sehr für die Familiengeschichte der Hagenauer interessierte und die Hagenauer auf Grund seiner Urkundenforschung einer Seitenlinie der [[Grafen von Plain]] zuordnete. Nachdem Simons Frau Amélie 1908 in Wien gestorben war, verbrachte Baron Hagenauer mit seinen Kindern die meisten Sommermonate im Schloss Pinkafeld in Ungarn (heute Burgenland). Dort kurierte er sich auch nach einem körperlichen Zusammenbruch wegen Überarbeitung aus, und blieb auf dem neu erbauten Schloss seines Jagdtgefährten und Freundes Graf Thurn und Taxis (Batthyány-Taxis) beinahe ein halbes Jahr. Baron Simon (II.) starb im Jahr [[1920]], doch mit seinem 1881 geborenen Sohn Simon (III.), sowie dessen Schwestern Mathilde (* 1880) und Sabine (* 1890), setzte sich die Wiener Linie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnold von Hagenauer.gif|miniatur|hochkant|Arnold von Hagenauer (* Linz 1871; † Wien 1918)]] Nach Wien war auch ein Cousin des Simon II. Baron von Hagenauer gezogen, der [[1871]] in Linz geborene Literatur-Kritiker und Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]]. Arnold wurde sehr früh Vollwaise und wuchs bei zwei Tanten auf. In Wien studierte er vorerst Veterinärmedizin, allerdings folgte er bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der 1890er Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der &amp;quot;Ostdeutschen Rundschau&amp;quot; und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als &amp;quot;Arnold Hagenauer&amp;quot; publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants. Mit dem kleinen Gedichtbändchen &amp;quot;Illusionen&amp;quot; gab er 1895 sein literarisches Debüt, aber erst durch seinen im Jahr 1900 veröffentlichten Roman &amp;quot;Muspilli&amp;quot; wurde man auf ihn aufmerksam. Arnold blieb unverheiratet, reiste viel und verweilte auch öfters in Salzburg. Neben Buch-Kritiken schrieb er Essays und Romane, darunter auch einen &amp;quot;Salzburger Biedermeier-Roman&amp;quot;. Dieser Salzburger Roman wurde erstmals 1919 als mehrteilige Romanbeilage &amp;quot;Leonhard und Rosa&amp;quot; im [[Salzburger Volksblatt]] veröffentlicht. Arnold starb bereits im Jahr [[1918]] nach einem Unfall in Grinzing (Wien) an Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1881 bereits in Wien geborene Simon (III.) Franz August Baron von Hagenauer war in seiner Jugend ein begeisterter Jäger, Bergsteiger, Segler und Reiter, und besaß in seiner Jugend ein Rennpferd. Nach Absolvierung des Franz-Joseph-Gymnasiums (heutiges Gymnasium Stubenbastei) und des Jus-Studiums in Wien wurde er wie sein Vater Jurist. Im [[Ersten Weltkrieg]] war Dr. Simon von Hagenauer Amtsleiter in der Bezirkshauptmannschaft des damals steirischen Bezirkes Windischgraz (heute okraj Slovenj Gradec in [[Slowenien]]). Der Bezirk Windischgraz wurde 1919, nach dem Vertrag von Saint-Germain, dem Königreich Jugoslawien zugewiesen. Danach war Dr. Hagenauer als Bezirkskommissär bei der Landeshauptmannschaft in Graz tätig. Zwischen 1921 und 1926 war der Verfassungsjurist Dr. Simon Hagenauer in der burgenländischen Landes-Hauptmannschaft mit der Ausarbeitung der Gesetze für das jüngst zur Republik Österreich hinzugekommene Bundesland Burgenland betraut worden. Burgenland, das ehemalige Deutsch-Westungarn, war durch den Vertrag von Trianon 1920 an Österreich gefallen. 1921/1922 wechselte Dr. Hagenauer in die Burgenländische Landeshauptmannschaft und wohnte vorerst in einer angemieteten Villa in Bad Sauerbrunn, wo sich der provisorische Sitz der burgenländischen Landesregierung befand. 1921 bis 1924 war er Bezirkshauptmann von Oberpullendorf. Das Burgenland kannte Simon ja bereits von früher, damals allerdings noch als West-Ungarn. Dort war er oft mit seinem Vater und seinen Schwestern bei Gesellschaften und Jagden bei Graf Batthyány-Taxis (Schloss Pinkafeld) geladen, der nicht nur ein enger Freund seines Vaters Simon (II.), sondern auch auch sein Pate war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Simon III. Baron von Hagenauer (* Wien 1881; † Wien 1940)]] Im Jahr [[1924]] heiratete Simon (III.) Baron von Hagenauer die ebenfalls aus sehr religiösem Haus stammende Steirerin Berta Aloisia Maria Ritter in Graz. Trauzeugen waren sein Grazer Freund Johann Alphons Baron de Quiqueran de Beaujeu, sowie der steiermärkische Landeshauptmann Dr. Anton Rintelen. Rintelen sollte sich später als oft dubiose und bis heute schwer zu beurteilende Person in der Politik der Ersten Republik entpuppen (Kontakte zur Heimwehrbewegung und Konspiration mit den [[Nationalsozialisten]], 1935 von einem Militärgericht wegen Verwicklung in den Putschversuch gegen Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß]] verurteilt). Von 1925 bis 1938 war der inzwischen zum wirkl. Hofrat ernannte Dr. Simon Hagenauer Abteilungsleiter der Landeskultur- und Gewerbeabteilung am Amt der Burgenländischen Landesregierung. Im Jahr [[1925]] wurde in Wien das erste und einzige Kind der Barone Hagenauer geboren, Wolfgang Maria Simon Hugo Johannes, der bereits seit der dritten Generation der jeweils letzte männliche Nachkomme war. Wolfgang (VI.) wurde von Prof. Heinrich Peham Ritter von Bojernberg (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) entbunden. Heinrich von Peham wurde später durch die Heirat Wolfgangs mit ihm verwandt, Peham war der Großonkel seiner Frau Monika Zacherl (Großmutter geborene Peham). Pate von Wolfgang wurde sein Onkel Ludwig Freiherr von Cornaro, der über die Freiherren von Spaun verwandt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Anschlusses Burgenlands an Österreich 1922 war unter den Verfassungs-Gesetzen Burgenlands, die von Dr. Simon Hagenauer mit ausgearbeitet wurden, das Adelsaufhebungsgesetz jedoch nicht aufgezählt worden. Man wollte aus realpolitischen Gründen die burgenländischen Adeligen pro-österreichisch stimmen. Im Jahr [[1929]] war auch die päpstliche Baronie der Hagenauer durch die Lateranverträge, die zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Italien abgeschlossen wurden, als italienischer Adel anerkannt worden. In einem späteren Dekret des Königreichs Italien (König Viktor Emanuel III.) wurde rückwirkend der erbliche Freiherrnstand des &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;, für alle Nachkommen beiderlei Geschlechtes mit dem &amp;quot;titolo di barone de Hagenauer&amp;quot;, durch die königliche Consulta Araldica bestätigt. Somit war der Freiherrnstand des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Simon (III.) de Hagenauer und seiner Frau Berta, sowie seiner Geschwister (Mathilde und Sabine), ein italienischer. Der Erstgeborene (Primogenitur) führte ebenso den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot;. In dieser Zeit war Berta Baronin von Hagenauer als Leiterin des katholischen Frauenreferates und des Mutterschutzwerkes der Vaterländischen Front im Burgenland aktiv. Bereits ihre Mutter Aloisia Ritter (geborene Kalcher) war politisch und sozialkaritativ in Graz äußerst engagiert. Aloisia Ritter (katholischer Frauenbund) war von 1930 bis 1934 Mitglied des Grazer Gemeinderates und gilt als Pionierin der katholischen Frauenbewegung in der [[Steiermark]] (Ehrenbürgerin der Stadt Graz, Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich etc.). Berta Baronin von Hagenauer hatte intensive freundschaftliche Kontakte zu anderen politsch und sozial aktiven Frauen, wie zu Franziska Fürstin von Starhemberg (Fanny Starhemberg) oder Leopoldine Miklas (Frau des österreichischen Bundespräsidenten). [[1930]] übersiedelte die Familie nach Eisenstadt, nachdem dort das Gebäude der neuen Landesregierung fertiggestellt worden war. Sicherlich prägend war für den jungen Baron Wolfgang die freundschaftliche Beziehung seiner Eltern zu ehemaligen Ungarn (nun Burgenländer) jüdischer Herkunft, wie zum Weingroßhändler Sándor Wolf oder zum Weingroßhändler Igor Spitzer. Der von Wolf geführte Familienbetrieb, die Weingroßhandlung &amp;quot;Leopold Wolf &amp;amp; Söhne&amp;quot;, war eine der größten Weingroßhandlungen der Donaumonarchie. Ab 1920 entwickelte Wolf eine Sammlerleidenschaft zur Geschichte des Burgenlandes und im Besonderen zur jüdischen Geschichte des Landes. 1926 gründete er das Burgenländische Landesmuseum, welches er im familieneigenen Leinnerhaus (Eisenstadt) untergebracht hatte. 1938 wurde Wolf von der [[Gestapo]] verhaftet, mußte auf sein Vermögen und seine Kunstsammlung verzichten und konnte über Triest nach Palästina fliehen. Auch Herr Spitzer, der mit einer Katholikin verheiratet war, wurde 1938 enteignet und versteckte sich bis Kriegsende in Wien, wobei er von den befreundeten Hagenauern unterstützt wurde. In der [[NS-Zeit]] sollte Baronin Berta von Hagenauer auch Widerstandskämpferin gegen das [[NS]]-Regime werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1937]] hatte man nach dem Erstarken der Nationalsozialisten in der österreichischen Regierung den Verfassungsjuristen Simon III. Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, auf Grund seiner &amp;quot;religiösen Gesinnung&amp;quot; genötigt, seine Entlassung einzureichen. Da man ihm angedroht hatte, ihn ohne Pensionsanspruch in Zwangspensionierung zu schicken, reichte er 1938 seine Entlassung aus dem Staatsdienst ein. Er kehrte mit seiner Familie nach Wien zurück und erkrankte schwer. Sein Sohn Wolfgang hatte für ein Jahr das katholische Internat Marieninstitut in Graz besucht und war ab 1937 im (1553 gegründeten) Akademischen Gymnasium in Wien. Nach dem &amp;quot;[[Anschluss]]&amp;quot; und dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich [[1938]] waren alle ca. 1400 katholischen Privatschulen, Heime und Bildungsinstitute in Österreich geschlossen worden. Viele neue Mitschüler Wolfgangs stammten nun aus aufgelösten katholischen Gymnasien, wie dem Schottengymnasium, dem Kollegium Kalksburg oder dem Gymnasium &amp;quot;Theresianische Akademie&amp;quot;, sowie aus dem Institut der Wiener Sängerknaben. Mit manchen seiner neuen Mitschüler (v. Brandis, v. Chavanne, v. Hanau-Hořovice, Kosak, Mucnjak, v. Klezl-Norberg, Vogl, etc.) sollte er bis zum Lebensende in freundschaftlicher Verbindung stehen. 1938 sollte sich auch im Akademischen Gymnasium bald vieles für den streng katholisch erzogenen Wolfgang und seine Mitschüler ändern. An Stelle des Morgengebetes und des damals üblichen Grußes &amp;quot;Grüß Gott&amp;quot;, mußten die Schüler den eintretenden Lehrer mit dem &amp;quot;Hitlergruß&amp;quot; begrüßen, die Kreuze wurden in den Klassenzimmern abgehängt und alle verbliebenen jüdischen Mitschüler (immerhin 43 Prozent) wurden von der Schule verwiesen. Die Schulkapelle wurde geschlossen und der allgemeine Druck gegen Katholiken wurde auch für die Schüler immer spürbarer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] verstarb jedoch Wolfgangs Vater, Simon Baron von Hagenauer, in Wien. So wurde der vierzehnjährige Wolfgang in die Schweiz auf das St. Gallener Internat &amp;quot;Institut auf dem Rosenberg&amp;quot; gesandt, um ihn dem Wunsch seines verstorbenen Vaters entsprechend der NS-Propaganda und dem Antikatholizismus zu entziehen. Mitten im [[Zweiten Weltkrieg]] besuchten Schüler aus 18 verschiedenen Nationen (wie Amerikaner, Engländer, Italiener, Russen, Dänen, Ungarn, Deutsche, Österreicher, Schweizer etc.) dieses internationale schweizer Internat. Die meisten seiner lebenslangen Freunde stammten aus dieser für Baron Wolfgang (VI.) stark prägenden Schweizer Zeit. Dort befreundete er sich auch mit den drei Brüdern Andréewitch, die Griechen russischer Abstammung waren, und von denen einer später seine Cousine in Wien heiraten sollte. Während eines Urlaubs im Dezember 1943 in Wien war Wolfgang Hagenauer auf Grund eines nach Berlin gesandten Spitzelberichtes, &amp;quot;Hagenauers politische Einstellung entspräche nicht nationalsozialistischen Intentionen und er verkehre in St. Gallen mit Juden&amp;quot;, die Ausreise aus dem &amp;quot;Deutschen Reichsgebiet&amp;quot; verboten worden. Kurz darauf erhielt er die Einberufung zur Stellung. Nachdem somit seine Rückreise in das Schweizer Internat unmöglich geworden war, legte Wolfgang die Matura gezwungenermaßen auf &amp;quot;deutschem Boden&amp;quot; im Benediktinergymnasium der [[Benediktinerabtei Ettal]] (Garmisch-Partenkirchen, Bayern) ab. &lt;br /&gt;
[[Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Berta Baronin von Hagenauer (* Graz 1903; † Wien 1972)]] Während der Abwesenheit ihres Sohnes Wolfgang (in der [[Schweiz]], in [[Deutschland]] und Italien) hatte Baronin Hagenauer öfters Jüdinnen geholfen und auch in ihrer Wiener Wohnung versteckt. Ebenso hatte sie immer wieder als Bridge-Abende getarnte Treffen ehemaliger österreichischer Politiker (spätere Gründungsmitglieder der [[ÖVP]]) organisiert, die im Widerstand arbeiteten. Unter diesen befanden sich auch Lois Weinberger (später Vizebürgermeister von Wien), Leopold Figl (später Bundeskanzler) und Felix Hurdes (später Unterrichtsminister und Nationalratspräsident). Man plante dort den Widerstand gegen das NS-Regime und die Zukunft Österreichs nach Beendigung des Krieges. Die geheimen Treffen wurden aber von der Gestapo entdeckt und [[1944]] wurde die verwitwete Baronin Hagenauer als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers in Wien wegen &amp;quot;Hochverrats&amp;quot; von der Gestapo verhaftet und inhaftiert. Sie überlebte die Gefangenschaft trotz Folter und erlittener Herzinfarkte, von denen sie sich nie mehr ganz erholen sollte. Nach einem Bombentreffer des Gefängnis-Gebäudes Anfang April [[1945]] wurde sie in den letzten Kriegstage aus der Haft entlassen und es gelang ihr mit Hilfe von Freunden in einem Spital aufgenommen zu werden. Dort wurde sie in den folgenden Monaten auf ihre in Gefangenschaft erlittenen Infarkte behandelt. Aus der Familie selbst war aber nicht nur Wolfgangs Mutter von den Nationalsozialisten verhaftet worden, sondern auch Wolfgangs Onkel Adolf Proksch. Dr. Adolf Proksch, Ehemann seiner Tante Sabine (de Casa nobiliare dei Baroni Hagenauer), war als ehemaliger Finanzberater des Bundeskanzlers Kurt von Schuschnigg gleich nach dem Einmarsch der deutschen Truppen verhaftet und als &amp;quot;Hochverräter&amp;quot; mit dem ersten österreichischen &amp;quot;Prominenten-Transport&amp;quot; 1938 ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] gebracht worden. &amp;quot;Das Schicksal von Proksch war besonders tragisch-grotesk: Wegen der zufälligen Namensgleichheit mit dem &amp;quot;Reichstreuhänder der Arbeit&amp;quot;, Proksch, wurde er 1945 gleich nach der Befreiung von den Amerikanern wieder eingesperrt.&amp;quot; Ein weiteres Familienmitglied der Hagenauer, Ministerialrat Max Vladimir Freiherr von Allmayer-Beck, wurde im Februar 1940 als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers von der Gestapo verhaftet (Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien). Dem Sohn von Hersilie Freifrau von Beck, geborene von Hagenauer der italienischen Linie, warf man legitimistische Betätigung (Standpunkt der Unabsetzbarkeit des K.u.K. Herrscherhauses) vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron wolfgang hagenauer partisanen-ausweis.jpg|miniatur|hochkant|Wolfgang Baron von Hagenauer (* 1925 in Wien ; † 2012 in Krems) - Widerstandskämpfer in Italien]]Im März 1944, gleich nach seiner Matura in Bayern, inskribierte Baron Wolfgang Medizin an der Universität in Wien. Er wurde danach sofort zur [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] nach [[Augsburg]] eingezogen. Nach einer kurzen Ausbildung zum Fliegerfunker in [[München]] wurde er nach Novi Ligure (Provinz Alessandria) in Norditalien verlegt. Dort entkam er mit Hilfe des italienischen Bauern Andrea Cerai, mit dem er sich angefreundet hatte, und der ihn zu den Partisanen brachte. Baron von Hagenauer schloss sich Widerstandskämpfern (Resistenza) der Brigata Val Lemme Capurro der IV. Division &amp;quot;Pinan-Cichero&amp;quot; (Divisione Garibaldi) an. Bei den italienischen Partisanen leistete er in den Bergen Liguriens (Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das faschistische und das [[NS]]-Regime. Dort erhielt er den Decknamen &amp;quot;Partigiano Picin&amp;quot; (der Kleine), abgeleitet von dem italienischen Wort piccino - &amp;quot;der Kleine&amp;quot;, obwohl oder weil er mit über 1,90 m Körperlänge der Größte war. Er kämpfte an der Seite einer christlich-demokratischen Widerstandsgruppe (Tessera Nr. 28, VI Zona Guardin) der Division Garibaldi, worunter sich auch Familienmitglieder berühmter italienischer Geschlechter wie der Grafen Spinola oder der Grafen Gramatica befanden. Mit ihnen sollte ihn später eine lebenslange Freundschaft verbinden. Die Wehrmachtsjustiz ging mit erbarmungsloser Härte gegen so genannte Fahnenflüchtige vor, wobei 22.750 zum Tode verurteilt wurden und man viele noch in den letzten Kriegstagen umgebracht hatte. Nach dem Ende des Krieges verbrachte Baron Wolfgang einige Zeit auf dem Castello di Tassarolo bei der Familie seines Freundes Marchese Paolo Spinola (der später Filmregisseur werden sollte). Danach wurde er als ehemaliger Partisane bei der U.S.Army beim Kommando der 88. Division (den sogenannten &amp;quot;blue devils&amp;quot;) eingesetzt. Schließlich verbrachte er auf Grund einer schweren Hepatitis einige Zeit in einem Spital in Bozen, wobei sich sein Jugendfreund Graf von Brandis immer wieder um ihn kümmerte, da dessen Eltern im nur 25 km entfernten südtiroler Lana (südlich von Meran) Besitzungen hatten. 1946 kehrte Baron von Hagenauer mit einem Gefangentransport nach Graz zurück. Von dort reiste er mit Hilfe des mit der Familie befreundeten Grazer Politikers Dr. Alfons Gorbach (spätere österreichische Bundeskanzler 1961 - 1964) nach Wien, der mit Wolfgangs Onkel Dr. Adolph Proksch ebenfalls mit dem &amp;quot;Prominententransport&amp;quot; im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und KZ Flossenbürg inhaftiert gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung von Baronin Hagenauer war seit 1944 durch ihre NS-Gefangenschaft und während ihres darauffolgenden mehrmonatigen Spitalaufenthaltes, bei dem sie sich von den Folgen der Folter in NS-Gefangenschaft auskurieren musste, für lange Zeit verwaist geblieben. Während ihres Spitalaufenthaltes (seit April 1945) war im Zuge der Befreiung Wiens die offenbar verlassene Wohnung von russischen Soldaten besetzt und dabei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 1946 hatte ihr deswegen Bundesminister Dr. Felix Hurdes, ein alter Freund und Mitstreiter aus der Zeit des Widerstands während der NS-Zeit, eine neue Wohnung im nunmehrigen britischen Sektor organisiert. Allerdings mussten bei der damals unter großen Schwierigkeiten durchgeführten Übersiedlung viele der bereits zerstörten Familienstücke (Ölgemälde, Mobiliar, Familienarchiv mit alten wertvollen Urkunden etc.) zurück gelassen werden, die später durch Diebstahl und Vandalismus (das Archiv wurde großteils eingeheizt) endgültig verloren gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 begann der nach Wien zurückgekehrte Wolfgang (VI.) Rechts-Wissenschaften zu studieren und wurde 1951, wie alle vier Generationen zuvor, Jurist. Als [[1955]] tausende Flüchtlinge vor dem Ungarnaufstand aus Ungarn in die Freiheit nach Österreich flüchteten, organisierte er Sammlungen für ungarische Flüchtlingskinder. Auch chauffierte er etliche Flüchtlinge mit einem von seinem Cousin Dr. Proksch geborgten Diplomaten-Auto aus dem Auffanglager Eisenstadt nach Wien, wo er mit Freunden (u. a. Dr. Otto Hartig) die Unterbringung von Flüchtlingen in einem geistlichen Altersheim, sowie in seinem Freundes- und Bekanntenkreis organisiert hatte. [[1957]] heiratete er Monika Zacherl, die Tochter des Univ.-Profs. Dr. Hans Zacherl und der Berta Böhm (aus dem bayrischen Bankhaus Adolf Böhm). Monika Zacherl (*1935) stammte aus einer erzkatholischen und ehemals einer der vermögendsten Fabrikanten-Dynastien Österreichs. Sie wurde in Innsbruck geboren und verbrachte bis 1938/39 ihre ersten drei Jahre in Graz in der sogenannten Napoleon-Villa oder Napoleon-Schlöss´l (Herdergasse 3, Eigentümer war Louis Bonaparte, Bruder [[Napoleon]]s I. - erster König Hollands). Später zog ihre Familie in das erworbene Maria-Theresia-Schlösschen in Wien (Döbling). Monikas Großvater, der streng katholisch gesinnte Johann Evangelist Zacherl, war einer der wenigen christlich sozial orientierten Unternehmer seiner Zeit gewesen. Er hatte ebenso stolz wie auch andere Millionäre um 1900 in Wien, z. B. Nikolaus Dumba]], Josef Lobmeyer, Josef Werndl oder Moritz Zweig, den ihm angebotenen Adelstitel abgelehnt. Johann Zacherl war auch einer der größten und wichtigsten Förderer der &amp;quot;österreichischen katholischen Leogesellschaft&amp;quot; gewesen, die wiederum Simon II. Baron von Hagenauer (Wolfgangs Großvater) 1892 mitbegründet hatte. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] erlitten die Familien Hagenauer und Zacherl auf Grund ihres katholischen Glaubens ähnliche Schicksale. Monikas Vater, Univ.-Prof. Dr. Hans Zacherl, war nach dem Einmarsch Deutscher Truppen in Österreich 1938 auf Grund seiner religiösen Überzeugung als Vorstand der Grazer Frauenklinik und als Universitäts-Professor seiner Ämter enthoben worden (wie auch Wolfgangs Vater Baron Simon III.). Univ.-Prof Dr. Hans Zacherl, später Dekan der Medizinischen Fakultät und Vorstand der Universitätsfrauen-Klinik in Wien, war Ritter (nobiluomo) des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Dr. Wolfgang Hagenauer wurde schließlich Staatsbeamter in der Niederösterreichischen Landesregierung mit dem Titel eines wirklichen Hofrats. Unter anderem wurde er auch Mitbegründer des [[Alpenforum - Internationaler Verein zur Förderung alpenländischer Interessen|Alpenforum]]s sowie Präsident der &amp;quot;Ornithologischen Gesellschaft Österreich&amp;quot;s. Er war, wie bereits sein Vater und sein Großvater zuvor, der jeweils letzte lebende männliche Hagenauer des Wiener Zweiges, setzte aber ebenfalls die Linie fort. Seine Söhne sandte er auf das Salzburger Internat [[Werkschulheim Felbertal]], in die Heimat seiner Ahnen. Zahlreiche Nachkommen der Baroni de Hagenauer leben in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - der Wiener Zweig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Wiener Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Radeck 2.jpg|miniatur|hochkant|Burg Radeck]]&lt;br /&gt;
Die [[Koalitionskriege (Überblick)|napoleonischen Kriege]] und die zwischen [[1803]] und [[1816]] durch den viermaligen Regierungswechsel einschneidendsten Umwälzungen Salzburgs, hatten sowohl das ehemalige [[Fürsterzbistum]] als auch die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. Salzburg war nun keine eigenständige Provinz im [[Kaisertum Österreich]] geworden, sondern als [[Salzachkreis]] lediglich fünfter Kreis des Erzherzogtums [[Österreich ob der Enns]], mit dem Verwaltungssitz in [[Linz]]. Dies führte nach dem Verlust der jahrhundertelangen Machtposition des Landes im süddeutschen Raum zu einer Krise, die sich in den massiven wirtschaftlichen Einbußen und dem drastischen Bevölkerungsrückgang im gesamten Salzachkreis zeigte. Die Handelsgeschäfte der Hagenauer gingen schleppend, die männlichen Nachfolger zur Übernahme der Handelshäuser fehlten, und die einst in einflussreichen Positionen des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes]] sitzenden Verwandten waren nicht mehr vorhanden. Obwohl die Hagenauer in Salzburg unter anderem noch auf [[Schloss Mönchstein]], dem alten [[Gurkerhof]] oder auf der seit den Napoleonischen Kriegen beschädigten [[Burg Radeck]] (auch Schloss Radeck genannt) saßen, übersiedelte die nächste Generation der Hagenauer in die neue Hauptstadt (des Salzachkreises) Linz. Die Stadt Salzburg war &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot;. Um [[1816]] waren die meisten Hagenauer in Salzburg bereits ohne männliche Nachkommen gestorben oder, wie das Gros der einflussreichen und bedeutenden Salzburger Familien, von dort weggezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linz, die neue Hauptstadt des Salzachkreises ==&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1812]] hatte [[Johann Wolfgang Hagenauer]] (Johannes Wolfgangus), Sohn des hochfürstlichen  [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammerdieners]] und [[Salzburger Fürstenhof|Hof]]-Architekten [[Wolfgang Hagenauer]], in der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] in [[Bergheim]] Theresia Leopoldine [[Karl Maria Enk von der Burg|Enck von der Burg]] (* 1792; † 1852), Tochter des wirklichen [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]hs Franz Leopold Enck (Enk) von der Burg und der Josefa Theresia Strasser, geheiratet. [[1816]] übersiedelte das Paar nach Linz, wo Johann Wolfgang als Amts- und Kreis-Ingenieur und später als [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;Wasserbau-Director tätig war. Im Jahr [[1850]] sollte er ohne Nachkommen sterben, worauf seine Frau Landschafts-Gemälde des letzten Salzburger Hofmalers, [[Andreas Nesselthaler]], dem [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] vermachte. Sein Cousin Franz de Paula&amp;amp;nbsp;II., Sohn des hochfürstlichen Baudirektors [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg&amp;amp;nbsp;III. von Hagenauer]], studierte in Salzburg Rechtswissenschaften, machte danach ausgedehnte Reisen in Oberitalien und sollte erst [[1825]] nach Linz übersiedeln. Franz de Paula hatte in Linz die Stelle eines k.k. &amp;quot;Statthalter-Concipient&amp;quot; und später die des [[Reich#k._k.|k.k.]]&amp;amp;nbsp; Registraturs-Direktors inne. [[1823]] heiratete er die Edle Barbara [[Franz Joseph Karl Schloßgangl von Edlenbach|Schloßgängl von Edlenbach]] (Tochter eines Juristen und hochfürstlichen Hofrates), die wie die Frau seines Cousins Johann Wolfgang aus einer Adelsfamilie des höheren Salzburger Beamtenstandes stammte. Johann Wolfgang und Franz de Paula (II.) waren ja beide in der Landesverwaltung tätig, da wahrscheinlich die vorangegangenen unsicheren Krisenjsahre sie dazu bewegt hatten, sich für den beständigeren Staatsdienst zu entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im biedermeierlichen Linz bestand das gesellschaftliche Umfeld der beiden Cousins Johann Wolfgang und Franz de Paula von Hagenauer nun hauptsächlich aus hohen Beamten und deren Familien, Mitgliedern des Klerus (wie der Benediktiner Michael Leopold Enk von der Burg), sowie Künstlern. Zu den Beamtenfamilien gehörten unter anderem die Ritter von Spaun, die [[Karl Maria Enk von der Burg|Enk von der Burg]], die Schloßgängl von Edlenbach, die Steyrer von Riedenburg, die Grafen [[Carl Graf Chorinsky|Chorinsky]] oder die Freiherrn von Vogelsang. Mit ihnen waren die Hagenauer meist nicht nur verwandt oder verschwägert, sondern oft auch beruflichen verbunden. Am stärksten aber verbanden diese Familien ihre starke Religiosität und die Frömmigkeit im Glauben sowie ihre Leidenschaft zur Kunst. Die Hagenauer-Cousins waren ja in ihrer Kindheit und Jugend in [[Passau]] und Salzburg in der beeindruckenden Welt von Kirchenfürsten, hohen Geistlichen und herausragenden Künstlern (Musikern, Bildhauern, Architekten und Malern) aufgewachsen. Nun waren auch in den Linzer Salons, bei Konzertabenden oder bei den sogenannten &amp;quot;Landpartien&amp;quot; dieser Familien häufig Künstler geladen. Einige dieser Künstler wurden von den Familien gefördert, mit manchen verband sie auch eine lebenslange Freundschaft. Der heute Bekannteste war sicherlich der Komponist [[Franz Schubert]], den die später verwandten Freiherren von Spaun gefördert hatten. Aber auch die Maler Moritz von Schwind (der Trauzeuge bei einer Hagenauer-Hochzeit wurde) und Leopold [[Kupelwieser]], die Schriftsteller [[Adalbert-Stifter-Straße|Adalbert Stifter]] (der Hauslehrer der Hagenauer-Kinder wurde), Franz Grillparzer und Eduard von Bauernfeld, oder die Dichter Ernst Freiherr von Feuchtersleben sowie Franz von Schober (und einige mehr) gehörten zum engeren Kreis der Familien. Franz de Paula II. von Hagenauer hatte 1835 ein kleines Vermögen von seinem Vater geerbt, das sich aus dessen Erbe seines kinderlosen Schwagers in Passau, aus dem Gurkerhof in Salzburg, der Burg Radeck in Bergheim und dem Haus in der Rotenturmstraße in der Wiener Innenstadt zusammen setzte. Seine Kinder Franz de Paula III. (* 1824; † 1885), Eugen (* 1825; † 1880), Julius (* 1826; † 1879) und Helena (* 1835), wurden unter anderem von dem Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter unterrichtet. Alle Brüder studierten später in Wien, wobei die beiden älteren wie ihr Vater Jurist wurden und der Jüngste Philosophie studierte. Vorerst blieben alle Brüder als Beamte in Linz, nur der älteste Sohn, Franz de Paula (III.), sowie dessen Neffe Arnold II. (Sohn des Julius) sollten später nach Wien übersiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngste Tochter des Franz (II.) von Hagenauer, Helena von Hagenauer, hatte 1852 Major Karl Elßler geheiratet. Karl war der Sohn von Johann Florian Elßler, der im damaligen Ungarn in der Glanzzeit von Eisenstadt im Dienste des Fürsten Esterházy stand, sowie Faktotum und Leib-Kopist von Joseph Haydn bis zu dessen Tod 1809 war. Die bekannten Geschwister von Major Karl Elßler waren Johann Elßler, Chordirektor an der Berliner Oper, sowie die damals berühmtesten Tänzerinnen des 19. Jahrhunderts, Therese und Franziska (Fanny) Elßler. Therese war in morganatischer Ehe mit Prinz Adalbert von Preußen als Freifrau von Barnim verheiratet (Sohn Adalbert Freiherr von Barnim). Die Schwester Fanny Elßler hatte aus einer Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel, einen Sohn Franz. Dieser Sohn wuchs in Eisenstadt auf und nahm sich 1873 das Leben. Aus einer Verbindung mit ihrem Jugendfreund Anton Stuhlmüller hatte Fanny Elßler auch eine Tochter namens Therese, die den Truchsess und Rittmeister Victor Weber Edler von Webenau heiraten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer standen in Linz in regem Kontakt mit der Familie Spaun (Förderer Franz Schuberts). Im Jahr [[1851]] hatte Franz de Paula (III.) von Hagenauer die Edle Marie von Spaun, Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang, in Traunkirchen geheiratet. Anton von Spaun war Landrat, ständischer Syndikus in Linz und Ritterstandsverordneter in Oberösterreich. Er legte den Grundstock für das oberösterreichische Landesmuseum Francisco-Carolinum 1833, sowie das Urkundenbuch des Landes Oberösterreich. Spauns reichhaltiges Betätigungsfeld galt der Erforschung der Mundart, des Volksliedes, der Trachten und der Tänze. Anton von Spaun hinterließ ein reiches kulturelles Erbe und wird als der Begründer der Volkskunde in Österreich gesehen. Nachdem die Hagenauer ihr Salzburger Landgut mit der [[Burg Radeck]] aufgegeben hatten, verbrachten sie ihre Sommermonate auf Schloss Klaus in Kirchdorf (Oberösterreich), wo sie auch eine Jagd hatten. 1852 wurde auf Schloss Klaus der älteste Sohn des Franz de Paula (III.) von Hagenauer und seiner Frau Marie geboren, der auf den Namen Simon (II.) Anton Franz Heinrich (nach seinem Großvater mütterlicherseits - Simon Thaddäus Ritter von Spaun) getauft wurde. [[1848]] hatten die Spaun in Traunkirchen am Traunsee (OÖ) das ehemalige Landrichterhaus erworben. Die Hagenauer verbrachten in den folgenden Jahrzehnten die Sommermonate ebenfalls am Traunsee in der Villa Spaun. Diese &amp;quot;Villa Spaun&amp;quot; befindet sich noch heute im Besitz der Nachkommen (Freiherren von Spaun und Freiherren von Cornaro) und wurde als Gedenkstätte für Franz Schubert und später auch Arnold Schoenberg bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wien, Hauptstadt der k. u. k. Doppelmonarchie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Ritter des päpstlichen Piusordens]]Vorerst blieb Franz (III.) als k.k. &amp;quot;Statthalterei-Rath&amp;quot; im Staatsdienst in Linz tätig, später sollte er in die Privatwirtschaft wechseln und nach Wien ziehen. Er wurde der Stifter des Wiener Zweiges der Hagenauer, der noch heute blüht. Um 1870 übersiedelte schließlich die Familie mit den drei Kindern Simon II. (* 1852 in Kirchdorf; † 1920 in Wien), Maria (* 1855 in [[Vöcklabruck]]; † 1937 in Wien) und Gertrud (* 1863 in Linz; †.... in Venedig) nach Wien in das Haus Wollzeile Nr. 3. In Wien wurden noch die Tochter Therese-Walburga (* 1873 in Wien; † 1956 in Wien) und der jüngste Sohn Franz de Paula IV. geboren, der allerdings mit fünf Monaten starb. Maria sollte später den Literarhistoriker und Pädagogen Karl Ferdinand Edler von Kummer heiraten, der unter anderem auch Erzherzogin Marie Valerie (jüngste Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth) von 1879 bis 1886 in Literaturgeschichte unterrichtete. Marias Schwester Gertrud heiratete den venezianischen N. H. (nobiluomo) Enrico Marzollo, Patrizier von Venedig. Das ursprünglich Bologneser Uradelsgeschlecht der Marzollo´s (Marzolo) scheint in den Urkunden bereits 1270 als &amp;quot;al Patriziato Veneto&amp;quot; (Patrizier von Venetien) auf, wo sie seither ansässig waren. Die Jüngste Theresa Walburga heiratete den vermögenden Weissrussen Wilhelm v. Bergmann, mit dem sie bis zur russischen Revolution und der Zwangsenteignung der Gutsbesitzer in St. Petersburg wohnte. Von St. Petersburg flohen sie nach München, wo allerdings der Mann in Spielcasinos den Großteil des restlichen Vermögens verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz de P. (III.) war in Wien Direktor der Versicherungs-Gesellschaft &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; geworden (1838 in [[Küstenland#Triest|Triest]] gegründet), die heute der größte Versicherungs-Konzern ([[Generali-Versicherung Salzburg|Generali]]) [[Italien]]s ist. Beruflich reiste er oft nach Venedig und Triest, wobei er auch stets seine venezianischen sowie die Triester Verwandten besuchte. Auf etlichen seiner Reisen durften ihn seine Kinder begleiten. Die Sommermonate verbrachte er mit seiner Familie mit Jagen und Bergsteigen in Bad Ischl, wobei er dafür stets die Villa Felicitas angemietet hatte, die später als &amp;quot;Villa Schratt&amp;quot; (benannt nach der Schauspielerin [[Katharina Schratt]]) bekannt werden sollte. Franz (III.) von Hagenauer hatte drei grosse Leidenschaften, die Jagd, das Bergsteigen, sowie den katholischen Glauben. Für sein stetiges Engagement in der katholischen Kirche wurde er später in den Freiherrenstand erhoben. Im Jahr [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, &amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie und ernannte ihn zum Kollar-Ritter des päpstlichen Piusordens. Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Franz Baron de Paula III. starb im darauffolgenden Jahr ([[1885]]) auf seinem Jagdgut und wurde in [[Bad Ischl]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|miniatur|hochkant|Simon Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà in Wien, Ritter des päpstlichen Gregoriusordens]] Der [[1852]] geborene Simon (II.) Anton Franz Heinrich von Hagenauer übersiedelte 1870 mit seinen Eltern und Geschwistern von Linz nach Wien. Durch seine Passion des Jagens und Bergsteigens wurde Simon bereits mit 17 Jahren 1869 Mitglied des (1862 gegründeten) Oesterreichischen Alpenvereins. In der &amp;quot;Wiener Abendpost&amp;quot; (1. September 1875) &amp;quot;schilderte Herr Simon von Hagenauer in sehr anziehender Weise den Fang eines jungen Steinadlers im Juli zu Hinterstodern an der oberösterreichisch-steiermärkischen Grenze&amp;quot;. [[1872]] leistete Simon II. seine Präsenzdienstpflicht als Einjährig-Freiwilliger in dem k.u.k. niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3, bei den sogenannten 3er-Dragonern. Dort befreundete er sich mit dem ebenfalls in Offiziersausbildung stehenden Max Wladimir von Beck. Der spätere österreichische k.k. Ministerpräsident (1906–1908) Max Wladimir Freiherr von Beck war nicht nur ebenso streng katholisch wie Baron Simon II., sondern mit ihm auch über die Triester Linie der Hagenauer (seine Mutter war Ersilia Caecilia Baronin von Beck, née von Hagenauer) verwandt. Nach der Militärzeit begann Simon II. Rechtswissenschaften zu studieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiherr und Freifrau von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Simon Baron von Hagenauer mit Amélie Baronin von Hagenauer, Wien 1879]] Nach Beendigung des Jusstudiums hatte er [[1878]] die ebenfalls aus streng katholischem und sehr wohlhabendem Haus stammende Französin Amélie (Tochter des August Thomas und der Mathilde Rebattu) im Wiener Stephansdom geheiratet. Amélies Vater (aus einer seit den napoleonischen Kriegen in Mailand lebenden Familie französischer Herkunft) war um 1835 noch sehr jung nach Wien gekommen und in das Bankhaus Arnstein &amp;amp; Eskeles eingetreten. Später gründete er ein eigenes Bankhaus, das jedoch den Börsenkrach von 1873, wie die meisten Banken in Wien, nicht überlebt hatte. Schließlich wurde er (auf Grund seiner Freundschaft mit Heinrich Freiherr von Pereira-Arnstein und Freiherr von Eskeles) Direktor der Staats- und Südbahn, wo er 1874 auch die &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot; (eigene Luxuszüge wie z. B. den Orient-Express) einführte. In Wien wurden seine zwei Kinder geboren, Alfred (später mit Baronesse Marie von Pitha vermählt, Tochter des Freiherrn Franz von Pitha und Emilia Barter) und Amélie (später mit Simon Baron von Hagenauer vermählt). Amélie wurde im Wiener Stephansdom getauft, wobei die musikbegeisterte Mäzenin Wilhemina Freiin von Brentano-Cimaroli (spätere Freifrau von Eskeles) ihre Taufpatin war. Amélies Vater Auguste (aus einer ursprünglich Dijon´er Familie stammend), unter dessen Vorfahren sich auch der französische Komponist Jean-Philippe Rameau (* 1683 Dijon; † 1764 Paris) befand, spielte ausgezeichnet Klavier und Violine und war mit einer großen Anzahl von Musikern wie Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und anderen sehr eng befreundet, von denen er manchen ein Mäzen war. Viele dieser Musiker hatten französische oder italienische Wurzeln. Von diesen Freundschaften zeugt eine Sammlung signierter Lithographien vieler Komponisten und Opernsänger, sehr frühen Fotografien (ab 1840) und erhaltenen Briefen, wobei etliche dieser Musiker auch die als &amp;quot;legendäre Schönheit&amp;quot; bezeichnete Tochter Amélie verehrt haben sollen. Aus späterer Zeit haben sich fünf großformatige Ölportraits des mit der Familie befreundeten Malers Ernst Lafite (ebenfalls französischer Abstammung) erhalten, die Simon (II.) Baron von Hagenauer und seine Frau Amélie (geborene Thomas), ihren Bruder Alfred Thomas (mit Baronesse von Pitha verehelicht) sowie ihre Eltern August und Mathilde Thomas (geborene Rebattu) zeigen. Die Leidenschaft zur Musik, bildenden Kunst und Jagd verband die beiden Familien Hagenauer und Thomas ebenso wie deren starker Katholizismus. &lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer, Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Simon (II.) Anton Franz Heinrich Baron von Hagenauer hatte von seinem Vater Franz de Paula (III.) drei Leidenschaften übernommen, die Jagd, das Bergsteigen und die Religiosität im katholischen Glauben. Die Jagdleidenschaft führte Simon unter anderem auch nach Algerien und [[Tunesien]] zu einem französischen Verwandten, während er sich durch seine Religiosität bis an sein Lebensende stark in der katholischen Kirche engagieren sollte. Als römischer Baron nahm er oft an der jährlichen Audienz des Papstes für die Patrizier und Adeligen der Stadt Rom (&amp;quot;aristocrazia nera&amp;quot;) teil. Seit 1887 war Simon II. Mitglied des katholischen &amp;quot;Bonifatius-Verein&amp;quot;s. Über viele Jahre hinweg übernahm er auch die persönlichen Überbringung der jährlichen Kollekte des &amp;quot;Peterspfennigs&amp;quot; an den Papst im Vatikan. Im Jahr [[1889]] wurde Baron von Hagenauer von Papst Leo XIII. &amp;quot;für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion&amp;quot; zum Ritter des  Gregorius-Ordens ernannt und ihm der Gregorius-Orden (Großkreuz) verliehen. Dieser päpstliche Ritterorden war eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes an Laien. Viele von Simons Freunden und Bekannten waren katholische Publizisten, Politiker oder Sozialreformer. Der heute bekannteste davon war sein entfernter Cousin Karl Freiherr von Vogelsang, der geistige Begründer der &amp;quot;Christlichsozialen Bewegung&amp;quot;. Ihn traf er bei den sogenannten &amp;quot;Enten-Abenden&amp;quot; in Wien, oder Vogelsang besuchte Hagenauer auf dessen Landsitz. Baron von Hagenauer war ebenso Mitglied eines kleinen exklusiven antimassonischen Kreises, in dem sich die führenden Mitglieder katholischer Laienorganisationen der österreichischen Monarchie befanden. In diesem Kreis arbeiteten der Dominikanerpater Paulus (Ritter von) Toggenburg und der Jesuitenpater Franz Xaver (Graf) Widmann, der Redacteur (katholischer Publikationen) Karl Koller, der Vizebürgermeister von Wien Dr. Josef Porzer, sowie folgende Mitglieder: [[Carl Graf Chorinsky]], Nikolaus Moriz Graf Esterházy, Viktor Freiherr von Fuchs, Josef Alex. Freiherr von Helfert, Emerich Graf Hunyady, Friedrich Graf Schönborn, [[Schwarzenberg, Fürsten|Johann Erbprinz von und zu Schwarzenberg]], Ernst Graf Sylva-Tarouca, Koloman Graf Széchenyi, [[Wolkenstein|Wilhelm Graf Wolkenstein]] und Ferdinand Graf Zichy. Dieser antimassonische Kreis hatte es sich zum Ziel gemacht, die &amp;quot;Geschichte und Wirksamkeit der Freimaurerei&amp;quot; in der österreichischen Monarchie zu beleuchten. 1892 wurde Baron Simon Mitbegründer der &amp;quot;Österreichischen Leo-Gesellschaft&amp;quot;, dessen Ziel die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis war. Schließlich wurde Hagenauer noch Vizepräsident des 1905 gegründeten &amp;quot;Österreichischen Pius-Vereins&amp;quot;, dessen Hauptaufgabe die Stärkung der katholischen Presse war. &lt;br /&gt;
[[Datei:Baronin Amélie von Hagenauer mit Kindern.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer mit ihren Kindern Baronesse Mathilde und Baron Simon, 1882]] Beruflich hatte Baron Simon (II.) die Geschäfte seines Vaters übernommen, den Direktorenposten der 1831 in Triest gegründeten Versicherungs-Anstalt &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; (heutige RAS  Holding) in Wien, wo er ebenfalls im Bereich kirchlicher Versicherungs-Angelegenheiten tätig war. Er reiste beruflich öfters nach Triest und nach Görz (Gorizia), wohin er und seine Geschwister bereits früher den Vater (Franz d.P.III.) begleitet hatten. Dort besuchte Simon auch seine Triester Verwandten, mit denen sein Onkel, der Marinekommandant Admiral Freiherr von Spaun, privaten sowie beruflichen Kontakt pflegte. In Triest selbst hatte Admiral Hermann Freiherr von Spaun 1892 die 30 Jahre jüngere Emma Lobmeyr aus der Wiener Glas-Dynastie Lobmeyr geheiratet. Emma Lobmeyr (spätere Emma Freifrau von Spaun) pflegte in Wien mit einem Geparden an der Leine spazieren zu gehen, den ihr 1883 Hermann von Spaun aus Brasilien (1879 bis 1883 bereiste er mit Erzherzog Karl Stephan auf der &amp;quot;Saïda&amp;quot; Brasilien und Nordamerika) mitgebracht hatte. Dr. Simon (II.) Hagenauer unternahm viele Reisen mit der damals im Aufschwung befindlichen Eisen-Bahn. Sein Schwiegervater Auguste Thomas, Direktor der Staats- und Südbahn und der österreichischen &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot;, hatte ihm hierfür häufig eigene Abteile sowie manchmal auch einen eigenen Waggon zur Verfügung gestellt. Die Reisen (oft mit Familie) führten in öfters nach Triest, Görz (Gorizia), Rom oder Paris, ebenso oft aber auch nach Venedig und München, wohin seine beiden Schwestern geheiratet hatten. Ein anderes beliebtes Ziel für Baron Hagenauer war immer wieder die Villa Spaun seiner Großeltern am Traunsee, wo er die Sommer seiner Jugend mit jagen, reiten und segeln verbracht hatte, wofür ihn seinerzeit sein bereits im Dienst der k.k. Marine stehenden Onkel Hermann (Freiherr von Spaun) begeistern konnte. Später besaß er auch Rennpferde. Simon stand auch in regem Kontakt mit dem Abt des Salzburger Stiftes St. Peter [[Willibald Hauthaler]], der sich als Historiker und Regestenforscher sehr für die Familiengeschichte der Hagenauer interessierte und die Hagenauer auf Grund seiner Urkundenforschung einer Seitenlinie der [[Grafen von Plain]] zuordnete. Nachdem Simons Frau Amélie 1908 in Wien gestorben war, verbrachte Baron Hagenauer mit seinen Kindern die meisten Sommermonate im Schloss Pinkafeld in Ungarn (heute Burgenland). Dort kurierte er sich auch nach einem körperlichen Zusammenbruch wegen Überarbeitung aus, und blieb auf dem neu erbauten Schloss seines Jagdtgefährten und Freundes Graf Thurn und Taxis (Batthyány-Taxis) beinahe ein halbes Jahr. Baron Simon (II.) starb im Jahr [[1920]], doch mit seinem 1881 geborenen Sohn Simon (III.), sowie dessen Schwestern Mathilde (* 1880) und Sabine (* 1890), setzte sich die Wiener Linie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnold von Hagenauer.gif|miniatur|hochkant|Arnold von Hagenauer (* Linz 1871; † Wien 1918)]] Nach Wien war auch ein Cousin des Simon II. Baron von Hagenauer gezogen, der [[1871]] in Linz geborene Literatur-Kritiker und Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]]. Arnold wurde sehr früh Vollwaise und wuchs bei zwei Tanten auf. In Wien studierte er vorerst Veterinärmedizin, allerdings folgte er bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der 1890er Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der &amp;quot;Ostdeutschen Rundschau&amp;quot; und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als &amp;quot;Arnold Hagenauer&amp;quot; publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants. Mit dem kleinen Gedichtbändchen &amp;quot;Illusionen&amp;quot; gab er 1895 sein literarisches Debüt, aber erst durch seinen im Jahr 1900 veröffentlichten Roman &amp;quot;Muspilli&amp;quot; wurde man auf ihn aufmerksam. Arnold blieb unverheiratet, reiste viel und verweilte auch öfters in Salzburg. Neben Buch-Kritiken schrieb er Essays und Romane, darunter auch einen &amp;quot;Salzburger Biedermeier-Roman&amp;quot;. Dieser Salzburger Roman wurde erstmals 1919 als mehrteilige Romanbeilage &amp;quot;Leonhard und Rosa&amp;quot; im [[Salzburger Volksblatt]] veröffentlicht. Arnold starb bereits im Jahr [[1918]] nach einem Unfall in Grinzing (Wien) an Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1881 bereits in Wien geborene Simon (III.) Franz August Baron von Hagenauer war in seiner Jugend ein begeisterter Jäger, Bergsteiger, Segler und Reiter, und besaß in seiner Jugend ein Rennpferd. Nach Absolvierung des Franz-Joseph-Gymnasiums (heutiges Gymnasium Stubenbastei) und des Jus-Studiums in Wien wurde er wie sein Vater Jurist. Im [[Ersten Weltkrieg]] war Dr. Simon von Hagenauer Amtsleiter in der Bezirkshauptmannschaft des damals steirischen Bezirkes Windischgraz (heute okraj Slovenj Gradec in [[Slowenien]]). Der Bezirk Windischgraz wurde 1919, nach dem Vertrag von Saint-Germain, dem Königreich Jugoslawien zugewiesen. Danach war Dr. Hagenauer als Bezirkskommissär bei der Landeshauptmannschaft in Graz tätig. Zwischen 1921 und 1926 war der Verfassungsjurist Dr. Simon Hagenauer in der burgenländischen Landes-Hauptmannschaft mit der Ausarbeitung der Gesetze für das jüngst zur Republik Österreich hinzugekommene Bundesland Burgenland betraut worden. Burgenland, das ehemalige Deutsch-Westungarn, war durch den Vertrag von Trianon 1920 an Österreich gefallen. 1921/1922 wechselte Dr. Hagenauer in die Burgenländische Landeshauptmannschaft und wohnte vorerst in einer angemieteten Villa in Bad Sauerbrunn, wo sich der provisorische Sitz der burgenländischen Landesregierung befand. 1921 bis 1924 war er Bezirkshauptmann von Oberpullendorf. Das Burgenland kannte Simon ja bereits von früher, damals allerdings noch als West-Ungarn. Dort war er oft mit seinem Vater und seinen Schwestern bei Gesellschaften und Jagden bei Graf Batthyány-Taxis (Schloss Pinkafeld) geladen, der nicht nur ein enger Freund seines Vaters Simon (II.), sondern auch auch sein Pate war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Simon III. Baron von Hagenauer (* Wien 1881; † Wien 1940)]] Im Jahr [[1924]] heiratete Simon (III.) Baron von Hagenauer die ebenfalls aus sehr religiösem Haus stammende Steirerin Berta Aloisia Maria Ritter in Graz. Trauzeugen waren sein Grazer Freund Johann Alphons Baron de Quiqueran de Beaujeu, sowie der steiermärkische Landeshauptmann Dr. Anton Rintelen. Rintelen sollte sich später als oft dubiose und bis heute schwer zu beurteilende Person in der Politik der Ersten Republik entpuppen (Kontakte zur Heimwehrbewegung und Konspiration mit den [[Nationalsozialisten]], 1935 von einem Militärgericht wegen Verwicklung in den Putschversuch gegen Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß]] verurteilt). Von 1925 bis 1938 war der inzwischen zum wirkl. Hofrat ernannte Dr. Simon Hagenauer Abteilungsleiter der Landeskultur- und Gewerbeabteilung am Amt der Burgenländischen Landesregierung. Im Jahr [[1925]] wurde in Wien das erste und einzige Kind der Barone Hagenauer geboren, Wolfgang Maria Simon Hugo Johannes, der bereits seit der dritten Generation der jeweils letzte männliche Nachkomme war. Wolfgang (VI.) wurde von Prof. Heinrich Peham Ritter von Bojernberg (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) entbunden. Heinrich von Peham wurde später durch die Heirat Wolfgangs mit ihm verwandt, Peham war der Großonkel seiner Frau Monika Zacherl (Großmutter geborene Peham). Pate von Wolfgang wurde sein Onkel Ludwig Freiherr von Cornaro, der über die Freiherren von Spaun verwandt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Anschlusses Burgenlands an Österreich 1922 war unter den Verfassungs-Gesetzen Burgenlands, die von Dr. Simon Hagenauer mit ausgearbeitet wurden, das Adelsaufhebungsgesetz jedoch nicht aufgezählt worden. Man wollte aus realpolitischen Gründen die burgenländischen Adeligen pro-österreichisch stimmen. Im Jahr [[1929]] war auch die päpstliche Baronie der Hagenauer durch die Lateranverträge, die zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Italien abgeschlossen wurden, als italienischer Adel anerkannt worden. In einem späteren Dekret des Königreichs Italien (König Viktor Emanuel III.) wurde rückwirkend der erbliche Freiherrnstand des &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;, für alle Nachkommen beiderlei Geschlechtes mit dem &amp;quot;titolo di barone de Hagenauer&amp;quot;, durch die königliche Consulta Araldica bestätigt. Somit war der Freiherrnstand des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Simon (III.) de Hagenauer und seiner Frau Berta, sowie seiner Geschwister (Mathilde und Sabine), ein italienischer. Der Erstgeborene (Primogenitur) führte ebenso den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot;. In dieser Zeit war Berta Baronin von Hagenauer als Leiterin des katholischen Frauenreferates und des Mutterschutzwerkes der Vaterländischen Front im Burgenland aktiv. Bereits ihre Mutter Aloisia Ritter (geborene Kalcher) war politisch und sozialkaritativ in Graz äußerst engagiert. Aloisia Ritter (katholischer Frauenbund) war von 1930 bis 1934 Mitglied des Grazer Gemeinderates und gilt als Pionierin der katholischen Frauenbewegung in der [[Steiermark]] (Ehrenbürgerin der Stadt Graz, Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich etc.). Berta Baronin von Hagenauer hatte intensive freundschaftliche Kontakte zu anderen politsch und sozial aktiven Frauen, wie zu Franziska Fürstin von Starhemberg (Fanny Starhemberg) oder Leopoldine Miklas (Frau des österreichischen Bundespräsidenten). [[1930]] übersiedelte die Familie nach Eisenstadt, nachdem dort das Gebäude der neuen Landesregierung fertiggestellt worden war. Sicherlich prägend war für den jungen Baron Wolfgang die freundschaftliche Beziehung seiner Eltern zu ehemaligen Ungarn (nun Burgenländer) jüdischer Herkunft, wie zum Weingroßhändler Sándor Wolf oder zum Weingroßhändler Igor Spitzer. Der von Wolf geführte Familienbetrieb, die Weingroßhandlung &amp;quot;Leopold Wolf &amp;amp; Söhne&amp;quot;, war eine der größten Weingroßhandlungen der Donaumonarchie. Ab 1920 entwickelte Wolf eine Sammlerleidenschaft zur Geschichte des Burgenlandes und im Besonderen zur jüdischen Geschichte des Landes. 1926 gründete er das Burgenländische Landesmuseum, welches er im familieneigenen Leinnerhaus (Eisenstadt) untergebracht hatte. 1938 wurde Wolf von der [[Gestapo]] verhaftet, mußte auf sein Vermögen und seine Kunstsammlung verzichten und konnte über Triest nach Palästina fliehen. Auch Herr Spitzer, der mit einer Katholikin verheiratet war, wurde 1938 enteignet und versteckte sich bis Kriegsende in Wien, wobei er von den befreundeten Hagenauern unterstützt wurde. In der [[NS-Zeit]] sollte Baronin Berta von Hagenauer auch Widerstandskämpferin gegen das [[NS]]-Regime werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1937]] hatte man nach dem Erstarken der Nationalsozialisten in der österreichischen Regierung den Verfassungsjuristen Simon III. Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, auf Grund seiner &amp;quot;religiösen Gesinnung&amp;quot; genötigt, seine Entlassung einzureichen. Da man ihm angedroht hatte, ihn ohne Pensionsanspruch in Zwangspensionierung zu schicken, reichte er 1938 seine Entlassung aus dem Staatsdienst ein. Er kehrte mit seiner Familie nach Wien zurück und erkrankte schwer. Sein Sohn Wolfgang hatte für ein Jahr das katholische Internat Marieninstitut in Graz besucht und war ab 1937 im (1553 gegründeten) Akademischen Gymnasium in Wien. Nach dem &amp;quot;[[Anschluss]]&amp;quot; und dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich [[1938]] waren alle ca. 1400 katholischen Privatschulen, Heime und Bildungsinstitute in Österreich geschlossen worden. Viele neue Mitschüler Wolfgangs stammten nun aus aufgelösten katholischen Gymnasien, wie dem Schottengymnasium, dem Kollegium Kalksburg oder dem Gymnasium &amp;quot;Theresianische Akademie&amp;quot;, sowie aus dem Institut der Wiener Sängerknaben. Mit manchen seiner neuen Mitschüler (v. Brandis, v. Chavanne, v. Hanau-Hořovice, Kosak, Mucnjak, v. Klezl-Norberg, Vogl, etc.) sollte er bis zum Lebensende in freundschaftlicher Verbindung stehen. 1938 sollte sich auch im Akademischen Gymnasium bald vieles für den streng katholisch erzogenen Wolfgang und seine Mitschüler ändern. An Stelle des Morgengebetes und des damals üblichen Grußes &amp;quot;Grüß Gott&amp;quot;, mußten die Schüler den eintretenden Lehrer mit dem &amp;quot;Hitlergruß&amp;quot; begrüßen, die Kreuze wurden in den Klassenzimmern abgehängt und alle verbliebenen jüdischen Mitschüler (immerhin 43 Prozent) wurden von der Schule verwiesen. Die Schulkapelle wurde geschlossen und der allgemeine Druck gegen Katholiken wurde auch für die Schüler immer spürbarer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] verstarb jedoch Wolfgangs Vater, Simon Baron von Hagenauer, in Wien. So wurde der vierzehnjährige Wolfgang in die Schweiz auf das St. Gallener Internat &amp;quot;Institut auf dem Rosenberg&amp;quot; gesandt, um ihn dem Wunsch seines verstorbenen Vaters entsprechend der NS-Propaganda und dem Antikatholizismus zu entziehen. Mitten im [[Zweiten Weltkrieg]] besuchten Schüler aus 18 verschiedenen Nationen (wie Amerikaner, Engländer, Italiener, Russen, Dänen, Ungarn, Deutsche, Österreicher, Schweizer etc.) dieses internationale schweizer Internat. Die meisten seiner lebenslangen Freunde stammten aus dieser für Baron Wolfgang (VI.) stark prägenden Schweizer Zeit. Dort befreundete er sich auch mit den drei Brüdern Andréewitch, die Griechen russischer Abstammung waren, und von denen einer später seine Cousine in Wien heiraten sollte. Während eines Urlaubs im Dezember 1943 in Wien war Wolfgang Hagenauer auf Grund eines nach Berlin gesandten Spitzelberichtes, &amp;quot;Hagenauers politische Einstellung entspräche nicht nationalsozialistischen Intentionen und er verkehre in St. Gallen mit Juden&amp;quot;, die Ausreise aus dem &amp;quot;Deutschen Reichsgebiet&amp;quot; verboten worden. Kurz darauf erhielt er die Einberufung zur Stellung. Nachdem somit seine Rückreise in das Schweizer Internat unmöglich geworden war, legte Wolfgang die Matura gezwungenermaßen auf &amp;quot;deutschem Boden&amp;quot; im Benediktinergymnasium der [[Benediktinerabtei Ettal]] (Garmisch-Partenkirchen, Bayern) ab. &lt;br /&gt;
[[Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Berta Baronin von Hagenauer (* Graz 1903; † Wien 1972)]] Während der Abwesenheit ihres Sohnes Wolfgang (in der [[Schweiz]], in [[Deutschland]] und Italien) hatte Baronin Hagenauer öfters Jüdinnen geholfen und auch in ihrer Wiener Wohnung versteckt. Ebenso hatte sie immer wieder als Bridge-Abende getarnte Treffen ehemaliger österreichischer Politiker (spätere Gründungsmitglieder der [[ÖVP]]) organisiert, die im Widerstand arbeiteten. Unter diesen befanden sich auch Lois Weinberger (später Vizebürgermeister von Wien), Leopold Figl (später Bundeskanzler) und Felix Hurdes (später Unterrichtsminister und Nationalratspräsident). Man plante dort den Widerstand gegen das NS-Regime und die Zukunft Österreichs nach Beendigung des Krieges. Die geheimen Treffen wurden aber von der Gestapo entdeckt und [[1944]] wurde die verwitwete Baronin Hagenauer als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers in Wien wegen &amp;quot;Hochverrats&amp;quot; von der Gestapo verhaftet und inhaftiert. Sie überlebte die Gefangenschaft trotz Folter und erlittener Herzinfarkte, von denen sie sich nie mehr ganz erholen sollte. Nach einem Bombentreffer des Gefängnis-Gebäudes Anfang April [[1945]] wurde sie in den letzten Kriegstage aus der Haft entlassen und es gelang ihr mit Hilfe von Freunden in einem Spital aufgenommen zu werden. Dort wurde sie in den folgenden Monaten auf ihre in Gefangenschaft erlittenen Infarkte behandelt. Aus der Familie selbst war aber nicht nur Wolfgangs Mutter von den Nationalsozialisten verhaftet worden, sondern auch Wolfgangs Onkel Adolf Proksch. Dr. Adolf Proksch, Ehemann seiner Tante Sabine (geborene Baroness von Hagenauer), war als ehemaliger Finanzberater des Bundeskanzlers Kurt von Schuschnigg gleich nach dem Einmarsch der deutschen Truppen verhaftet und als &amp;quot;Hochverräter&amp;quot; mit dem ersten österreichischen &amp;quot;Prominenten-Transport&amp;quot; 1938 ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] gebracht worden. &amp;quot;Das Schicksal von Proksch war besonders tragisch-grotesk: Wegen der zufälligen Namensgleichheit mit dem &amp;quot;Reichstreuhänder der Arbeit&amp;quot;, Proksch, wurde er 1945 gleich nach der Befreiung von den Amerikanern wieder eingesperrt.&amp;quot; Ein weiteres Familienmitglied der Hagenauer, Ministerialrat Max Vladimir Freiherr von Allmayer-Beck, wurde im Februar 1940 als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers von der Gestapo verhaftet (Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien). Dem Sohn von Hersilie Freifrau von Beck, geborene von Hagenauer der italienischen Linie, warf man legitimistische Betätigung (Standpunkt der Unabsetzbarkeit des K.u.K. Herrscherhauses) vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron wolfgang hagenauer partisanen-ausweis.jpg|miniatur|hochkant|Wolfgang Baron von Hagenauer (* 1925 in Wien ; † 2012 in Krems) - Widerstandskämpfer in Italien]]Im März 1944, gleich nach seiner Matura in Bayern, inskribierte Baron Wolfgang Medizin an der Universität in Wien. Er wurde danach sofort zur [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] nach [[Augsburg]] eingezogen. Nach einer kurzen Ausbildung zum Fliegerfunker in [[München]] wurde er nach Novi Ligure (Provinz Alessandria) in Norditalien verlegt. Dort entkam er mit Hilfe des italienischen Bauern Andrea Cerai, mit dem er sich angefreundet hatte, und der ihn zu den Partisanen brachte. Baron von Hagenauer schloss sich Widerstandskämpfern (Resistenza) der Brigata Val Lemme Capurro der IV. Division &amp;quot;Pinan-Cichero&amp;quot; (Divisione Garibaldi) an. Bei den italienischen Partisanen leistete er in den Bergen Liguriens (Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das faschistische und das [[NS]]-Regime. Dort erhielt er den Decknamen &amp;quot;Partigiano Picin&amp;quot; (der Kleine), abgeleitet von dem italienischen Wort piccino - &amp;quot;der Kleine&amp;quot;, obwohl oder weil er mit über 1,90 m Körperlänge der Größte war. Er kämpfte an der Seite einer christlich-demokratischen Widerstandsgruppe (Tessera Nr. 28, VI Zona Guardin) der Division Garibaldi, worunter sich auch Familienmitglieder berühmter italienischer Geschlechter wie der Grafen Spinola oder der Grafen Gramatica befanden. Mit ihnen sollte ihn später eine lebenslange Freundschaft verbinden. Die Wehrmachtsjustiz ging mit erbarmungsloser Härte gegen so genannte Fahnenflüchtige vor, wobei 22.750 zum Tode verurteilt wurden und man viele noch in den letzten Kriegstagen umgebracht hatte. Nach dem Ende des Krieges verbrachte Baron Wolfgang einige Zeit auf dem Castello di Tassarolo bei der Familie seines Freundes Marchese Paolo Spinola (der später Filmregisseur werden sollte). Danach wurde er als ehemaliger Partisane bei der U.S.Army beim Kommando der 88. Division (den sogenannten &amp;quot;blue devils&amp;quot;) eingesetzt. Schließlich verbrachte er auf Grund einer schweren Hepatitis einige Zeit in einem Spital in Bozen, wobei sich sein Jugendfreund Graf von Brandis immer wieder um ihn kümmerte, da dessen Eltern im nur 25 km entfernten südtiroler Lana (südlich von Meran) Besitzungen hatten. 1946 kehrte Baron von Hagenauer mit einem Gefangentransport nach Graz zurück. Von dort reiste er mit Hilfe des mit der Familie befreundeten Grazer Politikers Dr. Alfons Gorbach (spätere österreichische Bundeskanzler 1961 - 1964) nach Wien, der mit Wolfgangs Onkel Dr. Adolph Proksch ebenfalls mit dem &amp;quot;Prominententransport&amp;quot; im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und KZ Flossenbürg inhaftiert gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung von Baronin Hagenauer war seit 1944 durch ihre NS-Gefangenschaft und während ihres darauffolgenden mehrmonatigen Spitalaufenthaltes, bei dem sie sich von den Folgen der Folter in NS-Gefangenschaft auskurieren musste, für lange Zeit verwaist geblieben. Während ihres Spitalaufenthaltes (seit April 1945) war im Zuge der Befreiung Wiens die offenbar verlassene Wohnung von russischen Soldaten besetzt und dabei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 1946 hatte ihr deswegen Bundesminister Dr. Felix Hurdes, ein alter Freund und Mitstreiter aus der Zeit des Widerstands während der NS-Zeit, eine neue Wohnung im nunmehrigen britischen Sektor organisiert. Allerdings mussten bei der damals unter großen Schwierigkeiten durchgeführten Übersiedlung viele der bereits zerstörten Familienstücke (Ölgemälde, Mobiliar, Familienarchiv mit alten wertvollen Urkunden etc.) zurück gelassen werden, die später durch Diebstahl und Vandalismus (das Archiv wurde großteils eingeheizt) endgültig verloren gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 begann der nach Wien zurückgekehrte Wolfgang (VI.) Rechts-Wissenschaften zu studieren und wurde 1951, wie alle vier Generationen zuvor, Jurist. Als [[1955]] tausende Flüchtlinge vor dem Ungarnaufstand aus Ungarn in die Freiheit nach Österreich flüchteten, organisierte er Sammlungen für ungarische Flüchtlingskinder. Auch chauffierte er etliche Flüchtlinge mit einem von seinem Cousin Dr. Proksch geborgten Diplomaten-Auto aus dem Auffanglager Eisenstadt nach Wien, wo er mit Freunden (u. a. Dr. Otto Hartig) die Unterbringung von Flüchtlingen in einem geistlichen Altersheim, sowie in seinem Freundes- und Bekanntenkreis organisiert hatte. [[1957]] heiratete er Monika Zacherl, die Tochter des Univ.-Profs. Dr. Hans Zacherl und der Berta Böhm (aus dem bayrischen Bankhaus Adolf Böhm). Monika Zacherl (*1935) stammte aus einer erzkatholischen und ehemals einer der vermögendsten Fabrikanten-Dynastien Österreichs. Sie wurde in Innsbruck geboren und verbrachte bis 1938/39 ihre ersten drei Jahre in Graz in der sogenannten Napoleon-Villa oder Napoleon-Schlöss´l (Herdergasse 3, Eigentümer war Louis Bonaparte, Bruder [[Napoleon]]s I. - erster König Hollands). Später zog ihre Familie in das erworbene Maria-Theresia-Schlösschen in Wien (Döbling). Monikas Großvater, der streng katholisch gesinnte Johann Evangelist Zacherl, war einer der wenigen christlich sozial orientierten Unternehmer seiner Zeit gewesen. Er hatte ebenso stolz wie auch andere Millionäre um 1900 in Wien, z. B. Nikolaus Dumba]], Josef Lobmeyer, Josef Werndl oder Moritz Zweig, den ihm angebotenen Adelstitel abgelehnt. Johann Zacherl war auch einer der größten und wichtigsten Förderer der &amp;quot;österreichischen katholischen Leogesellschaft&amp;quot; gewesen, die wiederum Simon II. Baron von Hagenauer (Wolfgangs Großvater) 1892 mitbegründet hatte. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] erlitten die Familien Hagenauer und Zacherl auf Grund ihres katholischen Glaubens ähnliche Schicksale. Monikas Vater, Univ.-Prof. Dr. Hans Zacherl, war nach dem Einmarsch Deutscher Truppen in Österreich 1938 auf Grund seiner religiösen Überzeugung als Vorstand der Grazer Frauenklinik und als Universitäts-Professor seiner Ämter enthoben worden (wie auch Wolfgangs Vater Baron Simon III.). Univ.-Prof Dr. Hans Zacherl, später Dekan der Medizinischen Fakultät und Vorstand der Universitätsfrauen-Klinik in Wien, war Ritter (nobiluomo) des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Dr. Wolfgang Hagenauer wurde schließlich Staatsbeamter in der Niederösterreichischen Landesregierung mit dem Titel eines wirklichen Hofrats. Unter anderem wurde er auch Mitbegründer des [[Alpenforum - Internationaler Verein zur Förderung alpenländischer Interessen|Alpenforum]]s sowie Präsident der &amp;quot;Ornithologischen Gesellschaft Österreich&amp;quot;s. Er war, wie bereits sein Vater und sein Großvater zuvor, der jeweils letzte lebende männliche Hagenauer des Wiener Zweiges, setzte aber ebenfalls die Linie fort. Seine Söhne sandte er auf das Salzburger Internat [[Werkschulheim Felbertal]], in die Heimat seiner Ahnen. Zahlreiche Nachkommen der Baroni de Hagenauer leben in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2547833</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-20T07:10:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes, mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; &amp;quot;La famiglia è iscritta nei registri nobiliari del Regno quale “casa nobiliare di antica tradizione”, con facoltà di uso del predicato familiare nei limiti stabiliti dalla legge araldica vigente.&amp;quot; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2547821</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-04-20T06:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer, riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione, con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot; Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes (Ausdehnung), mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. &amp;quot;HAGENAUER&lt;br /&gt;
antica famiglia nobiliare di origine pontificia, detta dei Baroni Hagenauer,&lt;br /&gt;
riconosciuta nel Registro Genealogico come casa nobiliare di antica tradizione,&lt;br /&gt;
con membri appartenenti alla medesima famiglia baronale.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes (Ausdehnung), mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2545228</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2026-03-19T23:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Sitze und Besitzungen */Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] (agricolae et molitoris) wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2544886</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2026-03-15T10:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Salzburger Linie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] (agricolae et molitoris) wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passsau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2544885</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2026-03-15T10:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Salzburger Linie */Ergänzung aus Urkunden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] (agricola et molitor) wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passsau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_Stand_und_Wappen&amp;diff=2544225</id>
		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-03-05T00:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich. (Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes (Ausdehnung), mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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		<updated>2026-03-04T23:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich. Während andere Familien oft mühsam um die Anerkennung ihrer Titel kämpfen mussten, war der Weg über das Äußere Amt für die Hagenauers der „Königsweg“, da er die internationale Bedeutung der Familie (Wien-Triest-Rom) unterstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes (Ausdehnung), mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Hagenauer - Stand und Wappen</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt &#039;&#039;&#039;Stand und Wappen&#039;&#039;&#039; der [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht (&#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) genannt und gehörten der Klasse der &amp;quot;Freyen&amp;quot; (liberi) an. Den Stand der Herren von Hagenau bezeichnete [[Wiguleus Hunt]] in seinem 1585 publizierten Werk &amp;quot;Bayrisch Stammen-Buch&amp;quot; als &amp;quot;Nobilis&amp;quot; (das lateinische Wort für &amp;quot;vornehm&amp;quot;, &amp;quot;adlig&amp;quot;) sowie als &amp;quot;Liberi de Hagenavv&amp;quot; (Freie von Hagenau), womit sie den Edlefreien zuzuordnen sind. Im Mittelalter bedeutete edel- oder hochfrei, dass eine Person von dynastischer Herkunft war. Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen von König bzw. Kaiser) und unterstanden mit ihrem Allod (Eigengut) keinem Lehnsherrn. In der Literatur werden die Herren von Hagenau auch als &amp;quot;Banner-Herren&amp;quot; (Panner-Herren) bezeichnet. Adelige Geschlechter, die den Titel Bannerherr trugen, standen aufgrund ihrer älteren Herkunft an der Spitze von Ritterschaften. Im 2. Kreuzug trug der Passauer Bischof Reginbert von Hagenau auch möglicherweise das Kreuzzugbanner (Darstellung am Hochaltar in der Stiftskirche Engelszell in Oberösterreich mit diesem). Im [[13. Jahrhundert]] begann durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer. &#039;&#039;&amp;quot;Eine Besonderheit der Hagenauer ist es, dass sie sich bis tief in das 14. Jahrhundert hinein im freiem Stand erhalten haben, während rings herum um sie die edelfreien Geschlechter zu Dutzenden verschwanden. Den Grafenrang haben sie freilich nicht erreicht; dazu waren sie zu wenig vermögend&amp;quot;&#039;&#039; (Dr. G. Flohrschütz). Die Hagenauer begaben sich in die Unfreiheit der &amp;quot;Königsfreien&amp;quot; sowie in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte. Im 14. und [[15. Jahrhundert]] führte dies zum Verkauf / Verlust ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Im [[16. Jahrhundert]] waren die Herren von Hagenau, da &#039;&#039;&amp;quot;auch die Güter in anderen Händen sich befanden&amp;quot;&#039;&#039;, verarmt und ihr Adel verdunkelt. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, auf den Bauernstand herabgesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Jahrhundert]] wurde den Hagenauern in Salzburg ein gemehrtes &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen&amp;quot;&#039;&#039; verliehen und ihr alter Adelsstand vom kaiserlichen Palatin bestätigt, vorerst als untitulierter Adel. Im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit gab es nicht selten alte Familien (meist aus der Ministerialität), die wie die Hagenauer kein Adelsprädikat im Namen führten. Viele dieser Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Erst dann gingen auch untitulierte Familien von altem Adel (Uradel) dazu über das Prädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen, um ihren Adelsstand zu verdeutlichen. In Schematismen, Hof- und Staatshandbüchern sowie in Urkunden tauchten die Hagenauer nun immer öfters als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf. Im [[18. Jahrhundert]] wurde Mitgliedern des Geschlechts der Hagenauer durch den Salzburger Erzbischof Schrattenbach als auch durch den Passauer Fürstbischof Auersperg die Berechtigung bestätigt, das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer, aus einem ursprünglich bayerischen Adelsgeschlecht, waren seit ihrer Niederlassung in der [[Stadt Salzburg]] um 1550 Untertanen des mächtigen und beständigen Fürsterzbistums geworden. Das seit dem frühen 14. Jahrhundert durchgehend als selbstständiger Staat bestehende [[Erzbistum Salzburg|Fürsterzbistum Salzburg]] und seine Bewohner erlebten zwischen [[1803]] und [[1816]] die Krise eines mehrmaligen rasanten Wechsels der Staatsform, des Staatsoberhauptes und der jeweiligen staatlichen Zugehörigkeit. Vorerst wurde Salzburg im Zuge der [[Säkularisierung]] ein weltliches Kurfürstentum, dann ein [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]], unterbrochen durch die französische und die bayerische Herrschaft ([[Salzachkreis]]). Schließlich kam Salzburg [[1816]] als Teil des &amp;quot;Landes Österreich ob der Enns&amp;quot; mit der Hauptstadt Linz zum &amp;quot;Kaiserthum Oesterreich&amp;quot;. Im Jahr [[1849]] wurde Salzburg zu einem selbständigen Kronland erhoben, [[1867]] wurde es Teil der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarns, bis es [[1918]] Teil der ersten österreichischen Republik &amp;quot;Deutsch-Österreich&amp;quot;s wurde. Während bzw. nach den politischen Wirren und Krisen des ehemaligen Erzbistums Salzburg, übersiedelten einige Hagenauer (der spätere Wiener Zweig) in die neue Hauptstadt Linz. Schließlich wurden die ehemaligen Salzburger im Jahr 1816 nach den vorangegangenen Wirren nun automatisch österreichische Staatsangehörige des Kaisertum Österreichs. Hingegen waren die nach Triest ausgewanderten Hagenauer bereits 40 Jahre früher (um 1775) österreichische Untertanen geworden, da Triest damals zu Österreich gehörte. Schließlich wurden die Mitglieder der Triester Linie im Jahr 1918 italienische Staatsbürger, als Triest zum &amp;quot;Regno d’Italia&amp;quot;  (italienischen Königreich) kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicher Weise hatten sich die seit 1550 im Erzbistum Salzburg ansässigen Hagenauer nicht in den Adelsmatrikeln der [[Hohe Salzburger Landschaft]] eintragen lassen, selbst nicht nach der Adelserneuerung und der verliehenen Wappenbesserung, oder der von Landesfürsten (von Salzburg sowie von Passau) bestätigten Berechtigung das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu tragen. Auch rund zweihundertdreißig bzw. zweihundertsiebzig Jahre später, als sie österreichische Staatsbürger geworden waren, hatte weder die Triester Linie noch die Wiener Linie der Hagenauer, je um Immatrikulation ihres Adelsstandes bzw. um Nostrifizierung ihrer ausländischen Standeserhebungen in den österreichischen Adelsregistern angesucht. Daher galten ihr alter Adelsstand in Bayern, sowie die durch den kaiserlichen Palatin in Salzburg, den Fürstbischof in [[Passau]], den Heiligen Stuhl in Rom oder den italienischen König jeweiligen Wappen- und Standesbestätigungen, Standeserhebungen und Ausweitungen, im Kaisertum Österreich respektive in der k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn als ausländischer Adel und nicht als österreichischer. Die Barone von Hagenauer, sowie die Barone Locatelli von Hagenauer, waren daher folglich nicht in den österreichischen Adelsmatrikeln oder im deutschen &#039;&#039;&amp;quot;Gotha&amp;quot;&#039;&#039; eingetragen, sondern als Barone (ausländischen Adels) in den Akten des k.u.k. Ministeriums des Kaiserlichen Hauses und Aeussern, im italienischen Adelsverzeichnis &#039;&#039;&amp;quot;Annuario della Nobiltà Italiana&amp;quot;&#039;&#039;, sowie als &#039;&#039;Barones Romani&#039;&#039; (Römische Barone) in den &#039;&#039;&amp;quot;Acta Apostolicae Sedis&amp;quot;&#039;&#039; (offizielle Amtsblatt des Heiligen Stuhles) und dem vom Deutschen Adelsverband herausgegebenen Nachschlagewerk &#039;&#039;&amp;quot;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;quot;&#039;&#039; (GHdA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten, als &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; genannt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts tauchten sie in Urkunden, in staatlichen, kirchlichen und militärischen Schematismen, sowie in Publikationen als &#039;&#039;&amp;quot;von Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; auf, ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Barone von Hagenauer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lateinischen Urkunden der Kirche wurden sie stets als adeliges Geschlecht genannt: &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer / von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer),&#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer di Salisburgo, Barones romani&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer von Salzburg, Römische Barone) oder &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer). Im Jahr 1919 wurde in der ersten Österreichischen Republik der Adel mit dem Adelsaufhebungsgesetz ohnedies aufgehoben. Die Italienische Republik hob den italienischen Adel im Jahr 1946 auf, tolerierte aber weiterhin den Gebrauch von Titeln in amtlichen Dokumenten. Hingegen behielt der vom Heiligen Stuhl verliehene päpstliche Adel (&#039;&#039;aristocrazìa nera&#039;&#039;) der römischen Baronie sowohl im [[Vatikan]] als auch in Italien seine Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[File:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|Hagenauer Stamm-Wappen, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Hagenauer zeigt einen grünen Dreiberg mit Hagenbaum im Schild. Über dem Schild der Helm, der bei der bayrischen (und späteren salzburger) Linie von einem Flug, und bei der niederösterreichischen und oberösterreichischen Linie von Büffelhörnern geziert wurde. Die Helmdecke ist rot-weiß tingiert. Das Wappen ist ein redendes Wappen, wobei der Hagenbaum für &amp;quot;Hagen&amp;quot; und der Dreiberg für &amp;quot;Au&amp;quot; steht. Seit der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s findet man das Wappen an Grabstätten, später auch in Kirchen und an weltlichen Gebäuden. Vom [[14. Jahrhundert|14.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] haben sich an Urkunden angehängte Siegel mit dem Hagenauer-Wappen erhalten. Die Gestaltung dieser Siegel variierte über etliche Jahrhunderte bei stets gleichbleibendem Wappen, je nach dem Zeitgeschmack und Können des Siegelschneiders. Der Dreiberg ist ein Begriff aus der Heraldik und bezeichnet einen Hügel mit wenigstens drei Wölbungen. Durch die ebenfalls verwendete Blasonierung &amp;quot;Berg&amp;quot; und später auch &amp;quot;Hügel&amp;quot;, war es zu falschen Darstellungen in Wappenbüchern gekommen. Der Dreiberg ist in manchen Siegeln als solcher schwer erkennbar und wurde vereinzelt auch als gebogener Schildfuß oder als &amp;quot;Berg&amp;quot; ohne Wölbungen dargestellt. Die nebenstehende Abbildung des Wappens der niederösterreichischen Linie der Hagenauer aus Siebmacher´s Wappenbuch von 1918 - Der Niederösterreichische Landständische Adel (IV. Band, 4. Abteilung, 1. Teil, Tafel 74) ist diesbezüglich falsch, der &amp;quot;Hügel&amp;quot; müßte ein Dreiberg sein ([[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau|s.h.]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|Siegel des Karel von Hagenau, Urkunde von 1387]] Die Darstellung des Hagenbaums, der in der Literatur manchmal auch als Hagenstrauch blasoniert wurde, variierte in persönlichen Siegeln. Er wurde als Hagenbaum mit schrägem gestümmelten Ast, als gekrümmter Hagenbaum mit schrägem Ast, als Hagenbaum zwischen zwei schrägen Ästen, als Hagenbaum mit Ästchen, als belaubter Hagenbaum, als Hagenbaum von Zweigen umkränzt oder als Hagenbaum mit seitlich Ästen bzw. Zweigen dargestellt. Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg die Bestätigung ihres Wappens mit Wappenbesserung durch den kaiserlichen Palatin. Das Schild wurde durch einen Sporn geteilt, darin das alte Stammwappen mit grünem Dreiberg und dem Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende schwarze Adler auf goldenem Grund, die Decken nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold). Der Helm mit Kleinod hatte einen Flug als Helmzier. In der Barockzeit wurde zwischen dem Flug mitunter auch ein wachsender Greif mit entwurzeltem Hagenbaum als Helmzier verwendet, dessen symbolische Bedeutung jedoch nicht bekannt ist. Aus dem Jahr 1137 stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Georg Hagenauer.jpg|miniatur|Siegel des Georg Hagenauer, Urkunde von 1439]] &lt;br /&gt;
Interessant sind auch die Wappendarstellungen in den symbolträchtigen Familiengrüften der Hagenauer zu [[Friedhof von St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. &#039;&#039;&amp;quot;Die heraldischen Elemente verloren ihren Eigenwert und wurden zum Teil wieder rein dekorativ eingesetzt als bloße Füllung üppig gestalteter Kartuschen.&amp;quot;&#039;&#039; So in der Gruft Nr. XV, in der sich sein Erbauer, der Handelsherr Georg Hagenauer (* 1649; † 1736), bestatten ließ. Manche Historiker haben vermutet, dass es sich auf Grund der vielen alt-testamentarischen Zitate in einem großen Gemälde in der Gruft, um die letzte Ruhestätte eines Mitgliedes aus einem Geheimbund handeln könnte. Das Hagenauer-Wappen wurde auf eine ovale, konvexe Metallplatte gemalt, die von einer reich verzierten und vergoldeten Kartusche umrahmt ist. Links und rechts vom Familienwappen wurde Georg mit seinen Frauen und Kindern dargestellt (links die Herren, rechts die Frauen). Das barocke Wappen ist hier in üppiger und symbolträchtiger Art und Weise dargestellt. Man hatte die richtige Blasonierung (in der Heraldik die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens), wie bei vielen Wappendarstellungen des Hochbarocks, auf Kosten naturalistischer Darstellung und Symbolik verändert. Die Blasonierung des gebesserten Adelswappens für Georg Hagenauer im heute noch erhaltenen Wappenbrief von 1686 lautete: &#039;&#039;&amp;quot;auf grünem Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot; (-baum)&amp;quot;&#039;&#039;. Auf der Gruft steht auf dem Dreiberg ein belaubter Hagenbaum, was man als Symbol für das erneut aufblühende Geschlecht deuten könnte. In seinem Testament hatte Georg Hagenauer auch vermerkt: &#039;&#039;&amp;quot;damit ... der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;. Am (heraldisch) rechten Berg sind zusätzlich drei kleinere Bäume (oder Sträucher), die offenbar als Symbol für die drei Söhne Georgs gedeutet werden können. Seitlich im Wappen befinden sich die auffliegenden Adler der Wappenmehrung, auf dem Turnierhelm ein offener Flug (durch die Wappenbesserung ein wachsender Greif/Adler mit entwurzeltem Hagenstrauch).  &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Noch deutlicher wird die Veränderung der &amp;quot;gemeinen Figur&amp;quot; des Hagenauer Stamm-Wappens (Dreiberg mit Hagenbaum) zum dekorativen oder/und symbolischen Element, für heutige Heraldiker ein Sakrileg, bei der Betrachtung der daneben liegenden Gruft Nr. XVI.. Diese Gruft aus weißem Marmor wurde 1792 für den verstorbenen sehr religiösen Johann Lorenz (* 1712; † 1792) errichtet, den manche Historiker für einen möglichen Freimaurer halten (seine Söhne waren Logenmitglieder). Am Grabmal oben befindet sich ein Dreieck im Strahlenkranz (das allsehende Auge Gottes), in dem in hebräischen Lettern das Wort Gott (JHWH, hebräisch ‏יהוה‎) eingemeißelt ist. Dieses Symbol wurde zwar auch von Freimaurern verwendet, ist aber ein verbreitetes christliches Symbol, dessen Wurzeln sehr weit zurück liegen. Das untingierte Wappen aus Marmor, das gleich einem schweren Stoff über den Marmorsarg drapiert wurde und auf der Vorderseite herabhängt, ist ohne Oberwappen, also weder  mit Helm und Helmdecke, sowie Helmzier und Helmkrone abgebildet. Das Wappen selbst wurde jedoch einerseits idealisierter und andererseits üppiger dargestellt, als das ältere Wappen der Nebengruft. Das Wappen ist durch einen Sporn geteilt, in der Mitte der veränderte Dreiberg mit Hagenbaum, seitlich davon zwei auffliegende Adler. Der Dreiberg dieses Wappens ist als solcher nicht mehr erkennbar und wurde durch mehrere hintereinander liegende begrünte Hügel dargestellt. Unter dem belaubten Hagenbaum mit schrägem Ast stehen sieben kleine Bäume (Sträucher), die wahrscheinlich als Symbol für die sieben erwachsenen Söhne des Johann Lorenz stehen, wenn man hier der Zahl Sieben nicht eine christliche Bedeutung (z. B. für Seele und Körper, oder ewige Ruhe) zuordnen will. Die klassizistische Darstellung der Hagenbäume im Wappen erinnert an getrimmte Bäume oder Sträucher eines Bosketts (Lustwäldchen) einer barocken Gartenanlage (Garten Eden?), wodurch sich beinahe eine Unlesbarkeit des Wappens ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* [[994]] wurden die Hagenauer in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung bereits als adeliges Geschlecht bezeichnet. In dieser Urkunde tauschte der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; mit dem Edlen Gerolt Liegenschaften zu Notzing gegen andere zu Biberbach.  Wahrscheinlich gehen die Herren von Hagenau auf germanischen [[Adel]] zurück, aus dem die meisten edelfreien Geschlechter hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus dem Jahr [[1137]] stammt das marmorne Epitaph des Hochfreien Reimprecht von  Hagenau (aus der Böheimkirchner Linie), dem Mitstifter von Seitenstetten. Auf diesem ist erstmals das Hagenauer Stammwappen (das hier Ähnlichkeit mit dem Stiftswappen von Seitenstetten zeigt) zwischen dem heiligen Augustin und den heiligen Hippolyt abgebildet: Ein grüner Dreiberg mit Hagenbaum (hier ein Stamm mit schrägrechts gestümmeltem Ast), über dem Wappen ein Topfhelm mit zwei Büffelhörnern (die Freisinger Linie hatte einen Flug als Helmzier) und Helmdecke. Zwischen den Hörnern erneut ein Dreiberg mit Hagenbaum in erwähnter Art, die Decke ist rot - weiß tingiert. Die Umschrift ist teils mit lateinischen und teils mit griechischen Buchstaben: &#039;&#039;&amp;quot;Augustine pie nos duc ad agalma Sophiae, Christicolis gratus sit sacer ypolitus&amp;quot;&#039;&#039;.  Ob das in einer früheren Beschreibungen des Epitaphs genannte rote Kreuz am Helm als Zeichen der Zugehörigkeit zu den Tempelrittern (1129 gegründete Orden der Templer) oder für einen Kreuzritter stehen soll, ist nicht ersichtlich. Die Teilnahme Reimprechts an einer &amp;quot;bewaffneten Pilgerfahrt&amp;quot; (erster Kreuzzug 1096–1099, oder Kreuzzug von 1101) ist in keiner Urkunde belegt. Hingegen ist von seinen beiden Söhnen Hartwik und Reginbert II. die Teilnahme am zweiten Kreuzzug (1147–1149) urkundlich gesichert. Das Epitaph Reimprechts (oder Reginberts) befand sich ursprünglich in der Eigenkirche der Hagenauer, neben der Burg Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten (Böheimkirchen, NÖ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. Juni]] [[1141]], bestätigte Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, dem Stift St. Florian alle Rechte und Besitzungen. Das (leider zerbrochene) mandelförmige Siegel Reginberts zeigt ihn als Bischof thronend. Am [[26. Dezember]] [[1147]] wurde von Reginbert von Hagenau in Kremsmünster ebenfalls eine Urkunde gesiegelt, in der er als Bischof von Passau die Pfarrkirche zu Schöndorf mit dem Spitale des heil. Ägidius zu Vöcklabruck, welches Piligrim von Schalchheim gestiftet hatte, vereinigt. Unter den Zeugen befand sich auch Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), einer seiner Brüder, mit dem er bald darauf in den Zweiten Kreuzzug ziehen sollte, von dem beide nicht mehr zurück kamen. Das Siegel ist selbiges wie oben, jedoch besser erhalten. Beide Urkunden befindet sich im Stiftsarchiv des Stiftes St. Florian (Oberösterreich). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aus der Zeit nach [[1147]] stammt das aus rotem Marmor gefertigte Epitaph der Edlen Helena von Hagenau (Gemahlin des Reimprechts von Hagenau). Sie und ihre Tochter Richarda (Halbschwester des Passauer Bischofs Reginbert von Hagenau) verbrachten die letzten Jahre ihres Lebens im Stift Seitenstetten, dem Mutter und Tochter auch viele Güter vermacht hatten. Das Epitaph der Helena von Hagenau befindet sich heute im alten Kreuzgang des Stiftes, wobei Teile offensichtlich erst im [[15. Jahrhundert]] eingraviert worden sind. Über dem Wappen ziert eine Laubkrone den Stechhelm. Helmkronen wurden jedoch erst ab dem 13. Jahrhundert verwendet, Stechhelme tauchten überhaupt erst im 15. Jahrhundert auf. Somit kann man die Entstehungszeit des eingravierten Wappens auf frühestens das 15. Jahrhundert legen, also wesentlich später als das aus dem 12. Jahrhundert stammende Epitaph. Auf dem Epitaph ihres zehn Jahre früher verstorbenen Gemahls Reimprecht von Hagenau ist der Helm ein zeitgemäßer Topfhelm (und kein Stechhelm), der auch von keiner Helmkrone geziert wird. Helena hatte dem Stift Seitenstetten außer ihrem Erbbesitz in Seitenstetten und Aham bei Attnang-Puchheim auch Güter in Lanzendorf und Hagenau bei Böheimkirchen sowie in Zelking vermacht. Das später eingravierte Wappen auf Helenas Epitaph ist allerdings das Seitenstettener Stiftswappen, ein Dreiberg mit Pfahl und schräglinks gestümmeltem Ast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1347]] hatte Otto von Hagenau, Stiftskämmerer des Augustiner Chorherrenstiftes in St. Pölten, das Epitaph seines Vorfahren Reimprecht von Hagenau aus der Eigenkirche (Anger bei Hagenau) entfernen lassen. Otto von Hagenau ließ das Epitaph zusammen mit der Grabplatte seiner verstorbenen Eltern in der Stiftskirche St. Pölten aufstellen. Das &amp;quot;zusammengesetzte&amp;quot; Epitaph bestand nun aus zwei stilistisch und zeitlich unterschiedlichen Teilen. Die untere Grabplatte zeigt Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, auf den Seiten zwei Engel mit gefalteten Händen. An den Enden des Kreuzes sind die vier Bilder des Ezechiel dargstellt, mit den Namen der vier Evangelisten beschriftet. Die Umschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno Domini M.CCC.X.X.X.VII. Otto de Hagenau canonicus regularis lapidem hunc an agro parentum hunc suorum repertum transtulit super tumbam ipsorum.&amp;quot;&#039;&#039;. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das zusammengesetzte Epithaph unter Propst Johann Fünfleuthner erneut versetzt und im Kreuzgang des Stiftes aufgestellt, wo es sich noch heute befindet und erst kürzlich restauriert wurde. Das an Urkunden angehängte Siegel von Otto von Hagenau, wie z. B. an einer Urkunde vom [[4. April]] [[1345]] (Sammlung St. Pölten, Augustiner Chorherren), zeigt einen Hagenbaum auf einem gebogenen Schildfuß (normal ein Dreiberg). [[1347]] war der Böheimkirchner Stammsitz aufgegeben worden, dafür hatten Verwandte Ottos, die Vettern Philipp und Siegfried von Hagenau, unter Mitwirkung des Stiftes St. Pölten und gegen gewisse Zugeständnisse an die Pfarre Böheimkirchen, die Ausscheidung der Kapelle zu Anger bei Hagenau erwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juni]] [[1378]] wurde Seyfried von Hagenau, der bereits Hagenauer genannt wurde, als Abt von Melk eingesetzt. Das Familienwappen hatte er anscheinend in seinem Siegel in reduzierter Form (den Dreiberg als geteiltes Wappen) verwendet, was jedoch nicht verifiziert werden konnte. In der nach 1700 publizierten Ausgabe des Melker Stiftsarchivars Philibert Hueber (1662—1725) wurde sein Siegel in dem Werk &amp;quot;Austria ex Archivis Mellicensibus illustrata&amp;quot; folgendermaßen abgedruckt: ein weiß und braun? (Tinktur unklar) geteiltes Wappen mit einem Hagenstrauch (-baum). Das Wappen von einem Zweig umkränzt, Umschrift am Rand des Siegels: &#039;&#039;&amp;quot; + S • Seifridi • de • Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[28. Juli]] [[1417]] siegelte Hans der Hagenauer (der Hagenawer) eine Urkunde (Stiftsarchiv Melk) mit dem Hagenauer Stammwappen, dem Dreiberg mit Hagenbaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Mai]] [[1439]] verkauft der Edle Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer) an Abt Christian und dem Konvent &#039;&#039;&amp;quot;sein vom Kloster rührendes Lehen, Gülten, Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent&amp;quot;&#039;&#039;. Auf dem angehängten Siegel befindet sich ebenfalls das Hagenauer-Wappen, ein Dreiberg mit Hagenstrauch (-baum), hier der Hagenbaum belaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[14. September]] [[1671]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von  Meggenburg, comes Palatinus (Palatinat von Kaiser Ferdinand III. it. dat. Wien [[14. Mai]] [[1637]]) den Brüdern Paulus, Georg (IV.) und Johann Hagenauer de Hagenau sowie deren ehelichen Nachkommen als Salzburger Untertanen ihr Adelswappen mit Wappenbesserung (beidseitig des Stammwappens auffliegende schw. Adler auf Gold, die Decke in den Farben Salzburgs). Der Adelststand war ein untitulierter Adel ohne dem Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;, wobei aber bereits Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts die Hagenauer in vielen Urkunden als &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; genannt wurden und sich teilweise auch so nannten. Das Ehrenwort &amp;quot;von&amp;quot; bzw. &amp;quot;de&amp;quot; als Adelsbezeichnung wurde ihnen später bestätigt. Blasonierung: Schild durch aufrechten Sporn geteilt, darin auf einem Dreiberg ein &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem Turnierhelm mit Bund ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w. (Fellner´sche Chronik 1833, sowie Heyer). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[24. August]] [[1686]] bestätigte der kaiserliche Hofpfalzgraf Ferdinand Wilhelm Metzger von Meggenburg  dem [[Georg (IV.) Hagenauer]], Bürger und Handelsmann in der Haupt- und  Residenzstadt Salzburg, und seine ehelichen Erben das &#039;&#039;&amp;quot;Adelswappen mit Kleinoth&amp;quot;&#039;&#039;. Wappenbeschreibung: &#039;&#039;&amp;quot;Schild durch aufrechte s. Spitze (Triangel oder Sporn) geteilt, darin auf gr. Dreiberg ein &amp;quot;Hagenstrauch&amp;quot;, beiderseits in G. ein schw. einköpfiger Adler. Auf dem geschlossenen Turnier- oder Stechhelm mit g. Kleinod schw.-g.-r.-w. gewundener türkischer Bund mit beiderseits abfliegenden Binden in gl. Farben und zwischen w. u. schw. Adlersflügeln mit g. Stresse wachsender r. Greif, einen Hagenstrauch haltend. Decken: schw.-g.-r.-w.&amp;quot;&#039;&#039; (Siebmacher, sowie Hagenauer-Archiv Görz). Auch hier verwendeten die Hagenauer, wie andere Adelige die ihr Wappen auf das 12. Jahrhundert zurückführen konnten, keinen offenen Bügelhelm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[31. Jänner]] [[1786]] wurde [[Dominikus Hagenauer|Rupert Cajetan von Hagenauer]] zum [[Äbte von St. Peter|Abt]] des [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] in Salzburg gewählt. Als Abtwappen verwendete er ein von Mitra und Krummstab bekröntes Allianzwappen. Das Allianzwappen bildete sich aus dem Stiftswappen von St. Peter (in gold 2 schw. gekreuzte Petrusschlüssel) und dem Hagenauer Familienwappen (durch Sporn geteilt, grüner Dreiberg mit Hagenstrauch, beidseitig in Gold ein auffliegender schwarzer Adler). In seinem Amts-Siegel hält ein über den Allianzwappen stehender Engel zwei Schlüssel, die Mitra und den Krummstab. Über dem Engel sind die Buchstaben D.(Dominicus) A.(Archiabbatia oder Abbe) S.(Sancti) P.(Petri) wiedergegeben, was soviel wie Dominicus der Erzabtei St. Peter oder Abt Dominicus von St. Peter heißt. Unter dem Allianzwappen die Jahreszahl seiner Berufung, 1786. Im Amtssiegel ist das Familienwappen jedoch geviert: Feld 1. und 4. mit Dreiberg und Hagenstrauch (Stammwappen), Feld 2. und 3. mit auffliegendem nach rechts blickendem auffliegenden Adler (Wappenerweiterung). (Kat. d. Ausst. im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Am [[21. September]] [[1786]] bestätigte Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg in Passau dem &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborenen Herrn Johann Georg (III.) Hagenauer de Hagenau, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; den erblichen Adelsstand (Adelserneuerung) mit der Führung des Adelsprädikats &#039;&#039;&amp;quot;von&amp;quot;&#039;&#039; und Wappenbesserung. Schild durch aufrechten r. Sporn geteilt, darin auf einem gr. Dreiberg ein w. &#039;&#039;&amp;quot;Hagenbaum&amp;quot;&#039;&#039;, beiderseits auf Gold ein schwarzer auffliegender Adler. Auf dem offenen Turnierhelm mit Helmkrone ein rot-weißer Flug. Decken: schw.-g., r.-w.. Etliche Jahrhunderte zuvor waren die beiden Familien miteinander verbunden gewesen, wie eine Urkunde von 1428 aus den Auerspergschen Archiven belegt, in der der ehrbare Ritter Hans Hagenauer einen Vermächtnisbrief  des Herbot von Auersperg siegelte und bezeugte. (Passauer Kirchenbuch 1786, Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern 1812, S. 123, Hagenauer-Archiv Wien) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[10. Juni]] [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. in einem breve dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; (Direktor der Riunione Adriatica di  Sicurtà) und seinen ehelichen römisch-katholischen Nachkommen für seine Verdienste, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039; um die römisch-katholische Kirche, die römische Baronie in Primogenitur (&#039;&#039;&amp;quot;Titoli: barone, nobile dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039;). Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Ferner wurde Baron Franz (III.) de Hagenauer von Papst Leo  XIII. zum Kollar-Ritter des päpstlichen Pius-Ordens (Gran Croce) ernannt. Wappenbeschreibung: Schild durch aufrechte r. Spitze (Triangel) geteilt, darin auf gr. Hügel ein w. Hagenbaum mit schrägrechtem Ast (Stammwappen), beiderseits in G. ein schw. rot-bewehrter einköpfiger Adler. Zwei offene bekrönte Turnierhelme, auf dem rechten mit schw.-g. Decke ein schw.-g. Flug, auf dem linken mit r.-w. Decke ein wachsender roter Greif mit r.-w. Flug, einen Hagenbaum haltend. (Genealogisches Handbuch des Adels 2006, S.96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[26. März]] [[1889]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;Simon (II.) de Hagenauer, barone romano&amp;quot;&#039;&#039; von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in  der Verteidigung der katholischen  Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum päpstlichen Ritter des Gregorius-Ordens (Ordine Equestre  Pontificio di San Gregorio Magno) ernannt. Am [[3. Februar]] [[1893]]  bestätigte das K.u.K. Ministerium des Kaiserlichen Hauses und Aeussern  &#039;&#039;&amp;quot;Baron Simon Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; die Trageerlaubnis päpstlicher Ritter-Orden. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
Dass er in diesem Dekret explizit als Baron tituliert wurde, bedeutet, dass die kaiserliche Kanzlei den päpstlichen Titel als rechtmäßig anerkannt hat. In Österreich-Ungarn war das Führen ausländischer Titel streng reglementiert; die Anrede „Baron“ in einem staatlichen Dokument des Äußeren Amtes kam einer Prävalierung (Gleichstellung mit dem einheimischen Adel) gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am [[4. Juli]] [[1914]] wurde per Arrogation (Annahme an Kindesstatt) des Rittmeister Nobilis Pyrrhus de Hagenauer durch (seinen Schwiegervater) George de Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld die Linie der Freiherren Locatelli weitergeführt. Durch ein späteres königliches Dekret wurde die durch Adels-Arrogation erbliche italienische Baronie (Freiherrenstand) des Pyrrhus barone Locatelli de Hagenauer bestätigt. 1923 erhielt nobile Pyrrhus Locatelli de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes mit &#039;&#039;&amp;quot;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&amp;quot;&#039;&#039;. Seither führen die Familienmitglieder des Triester Zweiges den Titel &#039;&#039;&amp;quot;Locatelli de Hagenauer baroni di Eulenburg e Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039; (Baron/Baronin von Locatelli-Hagenauer); Nachkommen in Florenz. (MGSLK 1946, Hagenauer-Archiv Görz) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit den sogenannten &amp;quot;Legge delle Guarentigie&amp;quot; (Garantiegesetzen) vom 13. Mai 1871 hatte das Königreich Italien dem Papst das Recht aberkannt, eigene Adelstitel zu verleihen. Seitdem wurden die vom Papst verliehenen Titel als &amp;quot;concessione pontificia&amp;quot; (päpstliche Verleihung) eingetragen. Am [[11. Februar]] [[1929]] wurden durch Artikel 42 der Lateranverträge die seit 1870 vom Heiligen Stuhl gewährten Adelsprädikate im Königreich Italien rückwirkend anerkannt. Per späteren königlichen Dekret (Viktor Emanuel III.) wurde der italienische Freiherrenstand des &#039;&#039;&amp;quot;nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; und aller ehelichen Nachkommen beiderlei Geschlechtes (Ausdehnung), mit dem erblichen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Baron von Hagenauer) von der königlichen Consulta Araldica bestätigt. Der Adelstitel war an keine Ländereien gebunden; Nachkommen in Wien. (Annuario della Nobiltà Italiana, Nova Ser. 2006) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Familienoberhaupt (Chef des Hauses) in röm.-kath. patrilinearer Primogenitur des Wiener Zweiges trug den päpstlichen Titel eines &#039;&#039;&amp;quot;barone romano&amp;quot;&#039;&#039; (römischer Baron). Ursprünglich durfte dieser Primogeniturtitel (Erstgeburtstitel) als offizieller Namensbestandteil nur an den jeweiligen Erstgeborenen weitervererbt werden. Bei Tod des Erstgeborenen ohne männliche Nachkommen ging der Titel des barone romano auf den nächstjüngeren Bruder über. Papst Pius XII. (1939 - 1958) entschied sich am [[11. November]] [[1939]] mit dem Schreiben &amp;quot;Litteris suis&amp;quot; bei Neuverleihung für eine Aufhebung des Gunsterweises der Vererblichkeit, womit ein päpstlicher Adels-Titel ein persönlicher und kein erblicher wurde. Papst Paul VI. (1963 - 1978) ordnete am [[15. April]] [[1966]] an, dass die höchste Rangstufe des Pius-Ordens (und die damit verbundene Erhebung in den päpstlichen Adelsstand) ausschließlich Monarchen und Staatsoberhäuptern vorbehalten bleiben soll – und zwar aus Anlass offizieller Staatsbesuche im Vatikan. In Italien wurde der päpstliche (schwarze) Adel seit jeher als honoriger angesehen als der königliche (weiße) Adel. Die Nachgeborenen der Familie Hagenauer werden bezüglich des päpstlichen Titels in Regesten als &#039;&#039;&amp;quot;Nobile dei baroni romani&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem Hause der römischen Barone) geführt, tragen jedoch den kgl. italienischen Titel &#039;&#039;&amp;quot;barone&amp;quot;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&amp;quot;baronessa&amp;quot;&#039;&#039;. Am [[11. Dezember]] [[1998]] wurde in einem Schreiben vom Substitut des Staatssekretariates des Heiligen Stuhls, Erzbischof Giovanni Battista Re (spätere Kurienkardinal), Dr. Wolfgang Hagenauer &#039;&#039;&amp;quot;seitens des Heiligen Stuhls das Recht für die Führung des Titels der (päpstlichen) erblichen Baronie (IV. barone romano)&amp;quot;&#039;&#039; bestätigt. (Hagenauer-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_%C3%BCber_den_Namen,_seine_Herkunft,_seinen_Wandel_und_seine_Bedeutung&amp;diff=2511876</id>
		<title>Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_%C3%BCber_den_Namen,_seine_Herkunft,_seinen_Wandel_und_seine_Bedeutung&amp;diff=2511876"/>
		<updated>2025-12-01T10:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Ursprung und Wandel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Namen des Geschlechts der [[Hagenauer]], seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Wandel ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurden die Hagenauer als edles Geschlecht von Hagenau (&#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) mit dem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau erstmals urkundlich erwähnt. Der Familienname &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; (oder &amp;quot;de Hagenau&amp;quot;) leitet sich von ihrem Stammsitz Hagenau ab, der sich nördlich von Freising (Bayern) in der Nähe von Schrobenhausen befand. Aus den Urkunden selbst ist allerdings nicht ersichtlich, ob mit &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; das so genannte Stammgebiet Hagenau oder der gleichnamige Edelsitz Hagenau gemeint war. Der Beinamen &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; war vorerst eine reine Bezeichnung ihrer Herkunft, doch scheinen die Herren von Hagenau seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; nun als festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[11. Jahrhundert|11.]] bis zur Mitte des [[17. Jahrhundert]]s hatte sich die deutsche Sprache (durch Lautverschiebung, Diphthongierung, Monophthongierung etc.) vom Mittelhochdeutschen zum Frühneuhochdeutschen gewandelt. Im Laufe dieses Sprachwandels hatte sich auch die (vom jeweiligen Dialekt geprägte) Aussprache sowie der damit verbundene Schreibmodus des Geschlechternamens der Herren von Hagenau von &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; geändert. Nach dem Salzburger Regestenforscher und Historiker [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Willibald Hauthaler]] kann man an Hand von Urkunden den schrittweisen Wandel des Namens weitgehend nachverfolgen. Der Name hatte sich von &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; über &amp;quot;de Hagenaw&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenawe&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenowe&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenova&amp;quot;, &amp;quot;Hagenower&amp;quot;, &amp;quot;Hagenowaer&amp;quot;, &amp;quot;Hagenawer&amp;quot; in &amp;quot;Hagenauar&amp;quot; geändert, um schließlich als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; unverändert zu bleiben ([[Hagenauer #Weblinks |siehe auch hier]]). Vereinzelt tauchen in manchen Urkunden veraltete oder (durch lokale Dialekte bedingte) abweichende Schreibweisen auf, wie zum Beispiel &amp;quot;de Hagenavv&amp;quot; ,&amp;quot;de Hagnauwe&amp;quot; oder &amp;quot;Hagnawer&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des [[14. Jahrhundert]]s begannen sich einige Hagenauer sowohl &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; als auch &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu nennen. Gleichbedeutend mit dem Vorwort &amp;quot;de&amp;quot; (oder von), damals eine reine Herkunftsbezeichnung und noch keine Adelsbezeichnung, war die Endsilbe &amp;quot;-er&amp;quot;. Somit war die Bedeutung der Namen &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; (von Hagenau) und &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; ident. Ab dem [[15. Jahrhundert]] scheinen alle Familienmitglieder der Herren von Hagenau endgültig nur mehr mit dem Suffix &amp;quot;-er&amp;quot; als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; auf. Die gleiche Form der Namensänderung findet man auch bei anderen alten Familien, wie zum Beispiel beim Geschlecht der [[Franz Xaver von Breuner|Breuner]], der Galler, der Kulmer, der Rosenberger oder der Vintler. Dort wurde aus dem Herkunftsnamen &amp;quot;von Prein&amp;quot; &amp;quot;Preiner&amp;quot; (Breuner), aus &amp;quot;von Gauel&amp;quot; &amp;quot;Galler&amp;quot;, aus &amp;quot;von Chulm&amp;quot; &amp;quot;Kulmer&amp;quot;, aus &amp;quot;von Rosenberg&amp;quot; &amp;quot;Rosenberger&amp;quot;, und aus &amp;quot;von Vintel&amp;quot; &amp;quot;Vintler&amp;quot;. Diese Namensänderung verblieb dort, wo es sich um die Herkunft aus einer Gegend oder einem Gut und nicht von einem Ort handelte. Die deutsche (mit &amp;quot;von&amp;quot; bedeutungsgleiche) angehängte Herkunftsendung &amp;quot;-er&amp;quot; ist mit den angehängten Endungen -i, -y bei ungarischen Geschlechtern vergleichbar. So zum Beispiel bei den alten ungarischen Familien Apponyi (von Oponice), Batthyány (von Battyán), Esterházy (de Zerhásház), Erdődy (von Erdöd) oder Zerdahelyi (von Zerdahely), wo der Familienname ebenfalls von einem Herkunftsort oder Gut abgeleitet worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Ab Mitte des [[17. Jahrhundert]]s wurde das Verhältniswort &amp;quot;von&amp;quot; zunehmend zum Adelsprädikat. Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden auch als &amp;quot;Hagenauer de Hagenau&amp;quot; (von Hagenau) bezeichnet, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde Mitgliedern des Geschlechts das Recht zugestanden, das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen. Seither tauchen sie in weltlichen Urkunden als &#039;&#039;&amp;quot;de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. von Hagenauer) und seit der Baronisierung ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;Baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. Barone Hagenauer) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;Baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. Barone von Hagenauer) auf. Im Genealogischen Handbuch des Adels werden sie als &amp;quot;aus dem Hause der Barone Hagenauer&amp;quot; geführt. In lateinischen Urkunden der Kirche werden sie als &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer = die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer) und &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Hagenau ist ein Herkunftsname ([[Flurname]]) und setzt sich aus den Begriffen Hagen und Au zusammen, die beide germanische Wurzeln (haga und awjo) haben. Hagen leitet sich von dem althochdeutschen Wort hagan ab, was soviel wie &amp;quot;Hain, Einhegung&amp;quot; bedeutet. Hag wiederum geht auf den germanischen Begriff haga/ hagaz, auch hagjô, hagjôn &amp;quot;Umzäunung&amp;quot;, &amp;quot;Gehege&amp;quot; zurück, und umfasst auch den Begriff &amp;quot;Schutz&amp;quot; wie in hegen und  behaglich. Unter Hagen verstand man folglich das Umfrieden bzw. die Umfriedigung eines Geländes durch gekapptes Buschholz oder eine lebende  [[Hecke]]. Hierzu dienten dornige Sträucher wie Hagedorn (Weißdorn), Hagerose (Hunds-Rose) oder stark verwachsende Pflanzen wie die Hagebuche (Hainbuche), etc.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Au (von Wasser durch- oder umflossenes Land) läßt sich auf das germanische Wort awjo (zum Wasser gehörig) zurückführen. Der davon abgeleitete althochdeutsche Begriff Awa (Owa) wandelte sich im Mittelhochdeutschen zu Ouwe, um schließlich als Begriff Au oder Aue unverändert zu bleiben. Unter Au versteht man eine fruchtbare und ebene Flusslandschaft, die für eine Niederlassung bei frühen Urbarmachungen und Besiedlungen ideale Voraussetzungen mit sich brachte. In diesem umfriedeten Gelände stand meist ein Hof, ein Gehöft, ein Weiler oder  eine Mühle. In der Grenzlandschaft wurden diese Gebäude später oft mit einem Turm zu einer (vorerst meist hölzernen) Feste ausgebaut. Somit verstand man unter Hagenau eine umzäunte Au, genauer gesagt ein mit &amp;quot;Buschholz begrenztes Land bei einem Fluß&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Semantik des Namens Hagenau stimmt sowohl mit dem (redenden) Stammwappen, als auch mit der historischen Rolle der Herren von Hagenau überein. Das Hagenauer Stammwappen ist ein Hagenstrauch auf einem Dreiberg (1671 durch zwei seitlich auffliegende Adler vermehrt), wobei der Strauch für Hagen und der Dreiberg für eine Landschaft, in dem Fall eine Au, steht. Die Verantwortung der Herren von  Hagenau (als meist kirchliche Vögte) bestand in der Verwaltung neuer Gebiete, was auch die Aufsicht über Rodung, Urbarmachung, Pflege und  Christianisierung beinhaltet hatte. Also dem &amp;quot;Hagen&amp;quot; neuer Territorien im altbayrischen Grenzgebiet (östlich und südöstlich vom heutigen Bayern). Dabei waren die Hagenauer stets in &amp;quot;Auen&amp;quot; bei Flüssen (Paar, Amper, Moosach, Isar, Perschling, Traisen, Inn, Saalach, Salzach, Donau) angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitnamen ==&lt;br /&gt;
Die Leitnamen derer von Hagenau (bzw. Ableitungen dieser Namen) waren  vorerst Reginbert, Erchenbert, Hartwich, Guntpold und Ulrich. Ab dem 12. Jahrhundert waren die Leitnamen der Hagenauer Leopold (Leutold), Arnold, Otto und Heinrich. Ab dem 14. Jahrhundert findet man vorwiegend Georg, Konrad, Johannes und Stephan wieder, später zunehmend auch die Namen Lorenz, Sebastian, Wolfgang und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Ernst Ritter von  Koch-Sternfeld]] unternahm in seiner 1848 erschienenen Publikation &amp;quot;Die  Dynastie von Hagenau&amp;quot; den Versuch, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, die Abstammung des Geschlechts der Hagenauer zu erforschen. Er konnte die Linie der Herren von Hagenau (die erstmals 994 unter diesem Namen erwähnt wurden) bis ins 8. Jahrhundert zu dem 764 urkundlich erwähnten Reginbert und seinem Bruder Irminfried zurückführen. Jener Reginbert (Reginperht), den Koch-Sternfeld als einen aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau bezeichnet, wurde als Stifter und erster Abt des Klosters Scharnitz des Bistums Freising [[764]] beurkundet. Dieses St. Peter und Paul geweihte Kloster wurde vor 763 durch Reginperht, der an der Isar, im Rotthale und an der Gurten begütert war, und dessen Bruder Irminfried (Iring, Isengrim) gegründet. Reginbert und Irminfried werden heute als  Mitglieder der dort ansässigen adeligen Sippe der Huosi (altes bayerisches Hochadelsgeschlecht) gesehen, denen Koch-Sternfeld die  Hagenauer als Ast der Andechs zu Hohenwart zugeordnet hat. Irminfried setzte das Geschlecht fort, dem auch &#039;&#039;&amp;quot;ein Erchenwert am Inn und ein  Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau angehören. Reginbert comes et filius eius Radolt anno [[927]]. Reginbert comes, Rostmut uxor, Rapoto  et Fridericus filii anno [[963]] (Histor. Frising. und Cod.).&amp;quot;&#039;&#039; (Koch-Sternfeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_%C3%BCber_den_Namen,_seine_Herkunft,_seinen_Wandel_und_seine_Bedeutung&amp;diff=2511873</id>
		<title>Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung</title>
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		<updated>2025-12-01T10:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Ursprung und Wandel */Ergänzung aus einer Urkunde Seitenstetten 1288 Sifridi de hagnauwe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Namen des Geschlechts der [[Hagenauer]], seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Wandel ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurden die Hagenauer als edles Geschlecht von Hagenau (&#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;) mit dem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau erstmals urkundlich erwähnt. Der Familienname &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; (oder &amp;quot;de Hagenau&amp;quot;) leitet sich von ihrem Stammsitz Hagenau ab, der sich nördlich von Freising (Bayern) in der Nähe von Schrobenhausen befand. Aus den Urkunden selbst ist allerdings nicht ersichtlich, ob mit &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; das so genannte Stammgebiet Hagenau oder der gleichnamige Edelsitz Hagenau gemeint war. Der Beinamen &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; war vorerst eine reine Bezeichnung ihrer Herkunft, doch scheinen die Herren von Hagenau seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; nun als festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[11. Jahrhundert|11.]] bis zur Mitte des [[17. Jahrhundert]]s hatte sich die deutsche Sprache (durch Lautverschiebung, Diphthongierung, Monophthongierung etc.) vom Mittelhochdeutschen zum Frühneuhochdeutschen gewandelt. Im Laufe dieses Sprachwandels hatte sich auch die (vom jeweiligen Dialekt geprägte) Aussprache sowie der damit verbundene Schreibmodus des Geschlechternamens der Herren von Hagenau von &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; geändert. Nach dem Salzburger Regestenforscher und Historiker [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Willibald Hauthaler]] kann man an Hand von Urkunden den schrittweisen Wandel des Namens weitgehend nachverfolgen. Der Name hatte sich von &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; über &amp;quot;de Hagenaw&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenawe&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenowe&amp;quot;, &amp;quot;de Hagenova&amp;quot;, &amp;quot;Hagenower&amp;quot;, &amp;quot;Hagenowaer&amp;quot;, &amp;quot;Hagenawer&amp;quot; in &amp;quot;Hagenauar&amp;quot; geändert, um schließlich als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; unverändert zu bleiben ([[Hagenauer #Weblinks |siehe auch hier]]). Vereinzelt tauchen in manchen Urkunden veraltete oder (durch lokale Dialekte bedingte) abweichende Schreibweisen auf, wie zum Beispiel &amp;quot;de Hagenavv&amp;quot; ,&amp;quot;de Hagenauwe&amp;quot; oder &amp;quot;Hagnawer&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des [[14. Jahrhundert]]s begannen sich einige Hagenauer sowohl &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; als auch &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu nennen. Gleichbedeutend mit dem Vorwort &amp;quot;de&amp;quot; (oder von), damals eine reine Herkunftsbezeichnung und noch keine Adelsbezeichnung, war die Endsilbe &amp;quot;-er&amp;quot;. Somit war die Bedeutung der Namen &amp;quot;de Hagenau&amp;quot; (von Hagenau) und &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; ident. Ab dem [[15. Jahrhundert]] scheinen alle Familienmitglieder der Herren von Hagenau endgültig nur mehr mit dem Suffix &amp;quot;-er&amp;quot; als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; auf. Die gleiche Form der Namensänderung findet man auch bei anderen alten Familien, wie zum Beispiel beim Geschlecht der [[Franz Xaver von Breuner|Breuner]], der Galler, der Kulmer, der Rosenberger oder der Vintler. Dort wurde aus dem Herkunftsnamen &amp;quot;von Prein&amp;quot; &amp;quot;Preiner&amp;quot; (Breuner), aus &amp;quot;von Gauel&amp;quot; &amp;quot;Galler&amp;quot;, aus &amp;quot;von Chulm&amp;quot; &amp;quot;Kulmer&amp;quot;, aus &amp;quot;von Rosenberg&amp;quot; &amp;quot;Rosenberger&amp;quot;, und aus &amp;quot;von Vintel&amp;quot; &amp;quot;Vintler&amp;quot;. Diese Namensänderung verblieb dort, wo es sich um die Herkunft aus einer Gegend oder einem Gut und nicht von einem Ort handelte. Die deutsche (mit &amp;quot;von&amp;quot; bedeutungsgleiche) angehängte Herkunftsendung &amp;quot;-er&amp;quot; ist mit den angehängten Endungen -i, -y bei ungarischen Geschlechtern vergleichbar. So zum Beispiel bei den alten ungarischen Familien Apponyi (von Oponice), Batthyány (von Battyán), Esterházy (de Zerhásház), Erdődy (von Erdöd) oder Zerdahelyi (von Zerdahely), wo der Familienname ebenfalls von einem Herkunftsort oder Gut abgeleitet worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Familien aus altem Adel schrieben sich bis in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts ohne das adelige Prädikat &amp;quot;von&amp;quot;. Ab Mitte des [[17. Jahrhundert]]s wurde das Verhältniswort &amp;quot;von&amp;quot; zunehmend zum Adelsprädikat. Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] wurden manche Hagenauer in Salzburger Urkunden auch als &amp;quot;Hagenauer de Hagenau&amp;quot; (von Hagenau) bezeichnet, obwohl sie nicht aus der Hagenau stammten. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde Mitgliedern des Geschlechts das Recht zugestanden, das Adelsprädikat &amp;quot;von&amp;quot; zu führen. Seither tauchen sie in weltlichen Urkunden als &#039;&#039;&amp;quot;de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. von Hagenauer) und seit der Baronisierung ab dem [[19. Jahrhundert]] als &#039;&#039;&amp;quot;Baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. Barone Hagenauer) sowie als &#039;&#039;&amp;quot;Baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (bzw. Barone von Hagenauer) auf. Im Genealogischen Handbuch des Adels werden sie als &amp;quot;aus dem Hause der Barone Hagenauer&amp;quot; geführt. In lateinischen Urkunden der Kirche werden sie als &#039;&#039;&amp;quot;ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (aus dem edlen Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (das edle Geschlecht von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen Hagenauer = die Edlen von Hagenau), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen von Hagenauer), &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone Hagenauer) und &#039;&#039;&amp;quot;Nobili dei baroni de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (die Edlen der Barone von Hagenauer) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Hagenau ist ein Herkunftsname ([[Flurname]]) und setzt sich aus den Begriffen Hagen und Au zusammen, die beide germanische Wurzeln (haga und awjo) haben. Hagen leitet sich von dem althochdeutschen Wort hagan ab, was soviel wie &amp;quot;Hain, Einhegung&amp;quot; bedeutet. Hag wiederum geht auf den germanischen Begriff haga/ hagaz, auch hagjô, hagjôn &amp;quot;Umzäunung&amp;quot;, &amp;quot;Gehege&amp;quot; zurück, und umfasst auch den Begriff &amp;quot;Schutz&amp;quot; wie in hegen und  behaglich. Unter Hagen verstand man folglich das Umfrieden bzw. die Umfriedigung eines Geländes durch gekapptes Buschholz oder eine lebende  [[Hecke]]. Hierzu dienten dornige Sträucher wie Hagedorn (Weißdorn), Hagerose (Hunds-Rose) oder stark verwachsende Pflanzen wie die Hagebuche (Hainbuche), etc.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Au (von Wasser durch- oder umflossenes Land) läßt sich auf das germanische Wort awjo (zum Wasser gehörig) zurückführen. Der davon abgeleitete althochdeutsche Begriff Awa (Owa) wandelte sich im Mittelhochdeutschen zu Ouwe, um schließlich als Begriff Au oder Aue unverändert zu bleiben. Unter Au versteht man eine fruchtbare und ebene Flusslandschaft, die für eine Niederlassung bei frühen Urbarmachungen und Besiedlungen ideale Voraussetzungen mit sich brachte. In diesem umfriedeten Gelände stand meist ein Hof, ein Gehöft, ein Weiler oder  eine Mühle. In der Grenzlandschaft wurden diese Gebäude später oft mit einem Turm zu einer (vorerst meist hölzernen) Feste ausgebaut. Somit verstand man unter Hagenau eine umzäunte Au, genauer gesagt ein mit &amp;quot;Buschholz begrenztes Land bei einem Fluß&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Semantik des Namens Hagenau stimmt sowohl mit dem (redenden) Stammwappen, als auch mit der historischen Rolle der Herren von Hagenau überein. Das Hagenauer Stammwappen ist ein Hagenstrauch auf einem Dreiberg (1671 durch zwei seitlich auffliegende Adler vermehrt), wobei der Strauch für Hagen und der Dreiberg für eine Landschaft, in dem Fall eine Au, steht. Die Verantwortung der Herren von  Hagenau (als meist kirchliche Vögte) bestand in der Verwaltung neuer Gebiete, was auch die Aufsicht über Rodung, Urbarmachung, Pflege und  Christianisierung beinhaltet hatte. Also dem &amp;quot;Hagen&amp;quot; neuer Territorien im altbayrischen Grenzgebiet (östlich und südöstlich vom heutigen Bayern). Dabei waren die Hagenauer stets in &amp;quot;Auen&amp;quot; bei Flüssen (Paar, Amper, Moosach, Isar, Perschling, Traisen, Inn, Saalach, Salzach, Donau) angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitnamen ==&lt;br /&gt;
Die Leitnamen derer von Hagenau (bzw. Ableitungen dieser Namen) waren  vorerst Reginbert, Erchenbert, Hartwich, Guntpold und Ulrich. Ab dem 12. Jahrhundert waren die Leitnamen der Hagenauer Leopold (Leutold), Arnold, Otto und Heinrich. Ab dem 14. Jahrhundert findet man vorwiegend Georg, Konrad, Johannes und Stephan wieder, später zunehmend auch die Namen Lorenz, Sebastian, Wolfgang und Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Ernst Ritter von  Koch-Sternfeld]] unternahm in seiner 1848 erschienenen Publikation &amp;quot;Die  Dynastie von Hagenau&amp;quot; den Versuch, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, die Abstammung des Geschlechts der Hagenauer zu erforschen. Er konnte die Linie der Herren von Hagenau (die erstmals 994 unter diesem Namen erwähnt wurden) bis ins 8. Jahrhundert zu dem 764 urkundlich erwähnten Reginbert und seinem Bruder Irminfried zurückführen. Jener Reginbert (Reginperht), den Koch-Sternfeld als einen aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau bezeichnet, wurde als Stifter und erster Abt des Klosters Scharnitz des Bistums Freising [[764]] beurkundet. Dieses St. Peter und Paul geweihte Kloster wurde vor 763 durch Reginperht, der an der Isar, im Rotthale und an der Gurten begütert war, und dessen Bruder Irminfried (Iring, Isengrim) gegründet. Reginbert und Irminfried werden heute als  Mitglieder der dort ansässigen adeligen Sippe der Huosi (altes bayerisches Hochadelsgeschlecht) gesehen, denen Koch-Sternfeld die  Hagenauer als Ast der Andechs zu Hohenwart zugeordnet hat. Irminfried setzte das Geschlecht fort, dem auch &#039;&#039;&amp;quot;ein Erchenwert am Inn und ein  Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau angehören. Reginbert comes et filius eius Radolt anno [[927]]. Reginbert comes, Rostmut uxor, Rapoto  et Fridericus filii anno [[963]] (Histor. Frising. und Cod.).&amp;quot;&#039;&#039; (Koch-Sternfeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<title>Johann Georg Hagenauer</title>
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		<updated>2025-08-28T14:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Leben */  sprachliche verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirklicher Hofkammerrath &#039;&#039;&#039;Johann Georg Hagenauer von Hagenau&#039;&#039;&#039; (* [[20. Februar]] [[1748]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]], [[Rupertiwinkel]]; † [[6. April]] [[1835]] in der [[Stadt Salzburg]]) aus dem Geschlecht der [[Hagenauer]] war ein deutsch-österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Hagenauer wurde [[1748]] als jüngstes von elf Kindern auf dem Hagenauer [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren. Er war der Sohn des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, verlor aber bereits mit zwei Jahren seinen Vater. Seine bekannten Brüder waren der Architekt [[Wolfgang Hagenauer]], der das gesamte Bauwesen des Erzstiftes Salzburg betreute, sowie der Bildhauer [[Johann Baptist von Hagenauer]], der vorerst ebenfalls in Diensten des Salzburger [[Erzbischof]]s stand und ab [[1774]] zum Leiter der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Johann Georg in Salzburg in der privaten &amp;quot;Bauamt-Zeichenschule&amp;quot; seines ältesten Bruders Wolfgang, der zweiundzwanzig Jahre älter war. Bereits mit sechzehn Jahren wurde Johann Georg am [[8. Jänner]] [[1765]] vom [[Salzburger Erzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] als Zeichner angestellt. Er arbeitete zunächst viel mit seinen Brüdern Johann Baptist und Wolfgang zusammen, wie zwei von Wolfgang entworfene und von (Johann) Georg gezeichnete Risse von [[1767]] und [[1768]] zeigen. Während dieser anfänglichen Ausbildung fiel sein Talent dem Fürsterzbischof Schrattenbach auf, der ihn zwischen 1768 und 1775, wie seine Brüder zuvor, zum Studium an die Wiener Akademie der Bildenden Künste sandte. In Wien war er bei der Anlegung des Augartens tätig. Doch bereits seit [[1771]], also während der Ausbildung Johann Georgs zum Architekten in Wien, findet man seine ersten Arbeiten in [[Kärnten]], die über den [[Bischof von Gurk|Gurker]] Bischof [[Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg]] zustande gekommen waren. [[1774]] überprüfte der neue Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] Johann Georgs Leistungen in Wien, nach [[1775]] strich er dessen jährliches Stipendium. In [[Wien]] wird Johann Georg zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist erwähnt, wobei Johann Georg bereits die Berufsbezeichnung &amp;quot;k.k. Architekt&amp;quot; trug. 1775/76 kehrte Johann Georg wieder nach Salzburg zurück, wo er für den neuen Erzbischof Colloredo arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gurker Bischof Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg hatte an den Arbeiten Johann Georgs gefallen gefunden und sich mit ihm angefreundet. Daraufhin versuchte Bischof Auersperg Johann Georg in das Bistum Gurk zu holen. Der Salzburger Erzbischof Colloredo wollte Hagenauer jedoch unbedingt in Salzburg halten. Aus Salzburg berichtet [[Leopold Mozart]] in einem Brief (1777) an seine auf Reisen befindliche Frau [[Anna Maria Walburga Mozart|Anna Maria]] und seinen Sohn [[Wolfgang Amadé Mozart|Wolfgang]] darüber: &amp;quot;wegen dem h: Hagenauer Architect ist nun die Sache auch in  Bewegung, er will  fort, und der Fürst sucht ihn immer mit allerhand  arbeiten und  schmeicheleien aufzuhalten, und kein Entschluß kommt zum Vorschein&amp;quot;. Johann Georgs älterer Bruder Johann Baptist hatte bereits [[1771]] Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Colloredo gehabt und daraufhin Salzburg verlassen. Auch bei Johann Georg Hagenauer hatte eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof zum Bruch mit diesem geführt. So war es auch ihm nicht schwer gefallen Salzburg (vorübergehend) den Rücken zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Titel eines &amp;quot;bischöflichen Hofbaudirektors&amp;quot; reiste Johann Georg Hagenauer zu Fürst Auersperg nach Klagenfurt ([[Kärnten]]). Bischof Auersperg verband bis zu seinem Tod eine innige Freundschaft mit dem vierzehn Jahre jüngeren Architekten Hagenauer. Im Bistum Gurk erhielt Johann Georg viele Aufträge, unter anderem auch seinen ersten großen Bau, das Schloss Pöckstein, an der Mündung der Metnitz in die Gurk, mit großzügiger Parkanlage. Ab [[16. Oktober]] [[1781]] wurde er in Klagenfurt auch als Landschaftsarchitekt angestellt. Die ersten Entwürfe für die neue bischöfliche Residenz in Zwischenwässern fertigte allerdings sein Bruder Wolfgang Hagenauer bereits 1774/1775 an. Letztlich wurde das Schloss nach dem Entwurf des Architekten Johann Georg Hagenauer zwischen [[1778]] und [[1782]] erbaut. Die neue bischöfliche Residenz [[Schloss Pöckstein]] sollte einer der bedeutendsten frühklassizistischen Schlossbauten Österreichs werden. Sein anderer Bruder Johann Baptist übernahm dabei die bildhauerische Ausstattung des Schlosses und die Skulpturen der Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1783 Auersperg zum [[Bischof von Passau|Fürstbischof von Passau]] gewählt wurde, folgte Hagenauer ihm nach [[Passau]]. Johann Georg wurde am [[18. Juni]] [[1783]] zum passauischen Hofarchitekten ernannt. Ferner wurde er am [[13. September]] [[1784]], als Nachfolger des Melchior Hefele (* [[1716]]; † [[1794]]), zum höfischen Baudirektor und wirklichen &#039;&#039;Hofkammerrath&#039;&#039; mit Sitz und Stimme in Passau ernannt. In Passau und Umgebung baute er mehrere Schlösser, das Bedeutendste und sein Hauptwerk war das Residenzschloss des Fürsten, Schloss Freudenhain. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1786 wird ihm das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; verliehen ====&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1786]] wurde &amp;quot;Johann Georg von Hagenauer, wirklicher Hofkammerrath, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt in Passau&amp;quot;, der Adelsstand vom Fürstbischof Auersperg bestätigt und ihm das Recht zugestanden das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; zu tragen. Im selben Jahr heiratete er die 13 Jahre jüngere Freiin Karoline de La Marre (* [[1761]]; † 1790) im Passauer Dom, mit der er zwei Kinder hatte. Bereits [[1790]] starb Karoline von Hagenauer, jedoch sollte ihr Sohn Franz de Paula (II.) Ahnherr der späteren Wiener Linie der Hagenauer werden. [[1793]] verstarb auch Hagenauers Freund und Gönner Auersperg, jedoch verblieb Johann Georg vorerst in Passau. Der neue Passauer Bischof Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein verstarb jedoch bereits nach nur elf Monaten Regierungszeit, und so wurde dessen Nachfolger und Vetter [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]] Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am [[22. Februar]] [[1803]] das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am [[15. Juli]] [[1805]] den Ruf nach Salzburg als &#039;&#039;Director&#039;&#039; des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst. Dies war auch möglich, da der Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, mit dem sich der Architekt Hagenauer seinerzeit überworfen hatte, bereits im Jahr 1800 vor den Franzosen nach Wien geflüchtet war. Johann Georg kehrte mit seinem vierzehnjährigen Sohn, dem Halbwaisen Franz de Paula II., nach Salzburg zurück, wo er nun in dem von seinem Bruder [[Matthias Hagenauer|Matthias]] geerbten [[Gurkerhof]] mit seiner Dienerschaft residierte. Im selben Jahr erbte Johann Georg von einer kinderlosen Tante seiner Frau, Therese von Molitor, geborene von Altmannshofen, ein beträchtliches Vermögen. In Salzburg wurde Johann Georg &amp;quot;Amtsnachfolger&amp;quot; seines bereits [[1801]] verstorbenen Bruders Wolfgang im kurfürstlichen Kameralbauamt. Als kaiserlicher Rat und kurfürstlicher Baudirektor übernahm er nun auch viele Aufträge für seinen Vetter, den Salzburger [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Dominikus Hagenauer|Dominikus von Hagenauer]], in [[Abtenau]] und [[Hallein]]. Am [[14. April]] [[1807]] wurde er in österreichische k.u.k. Dienste übernommen. [[1812]] wurde er von der bayerischen Regierung in den vorläufigen Ruhestand versetzt und 1819 pensioniert. Laut einer Familienchronik (Chronik Chabert) stand er ab [[14. Mai]] [[1813]] in königlich bairischen Diensten und ab [[26. Mai]] [[1816]] als Baudirektor erneut im k.k. Dienst. Am [[7. August]] [[1819]] &amp;quot;jubilierte&amp;quot; er, ging also endgültig in Pension. Er übernahm danach nur mehr wenige Aufträge, wie zum Beispiel die Planung der Renovierung (neue Fassadengestaltung) des beim [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand von 1818]] stark beschädigten [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Er baute auch seinen fünfhundert Jahre alten [[Gurkerhof]] in der [[Kaigasse]] 39 unter anderem mit einer klassizistischen Fassade um. Sein Sohn Franz de Paula von Hagenauer verkaufte am [[17. Dezember]] [[1837]] den Gurkerhof an Johann und Theresia Pesch. Im Jahr [[1932]] wurde das über 600 Jahre alte historische Gebäude Gurkerhof allerdings abgerissen, um die Kaigasse zu verbreitern. Es wurde dem Antrag des [[Landeshauptmann]]s Dr. [[Franz Rehrl]] stattgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ruhestand begann er wieder vermehrt zu Zeichnen und zu Malen, seine erste Anstellung beim Salzburger Erzbischof war ja die eines Zeichners gewesen. Da er seine Werke oft nur mit den Initialen seines Namens JGH (oder JH) signierte, wurden seine Arbeiten in späteren Publikationen fälschlich einem &amp;quot;Ignaz&amp;quot; Hagenauer zugeordnet. Gegen Ende seines langen Lebens wurde Johann Georg zunehmend taub und blind. Er starb mit 87 Jahren als letzter der Hagenauer-Brüder am 6. April 1835 in Salzburg und wurde von seinem in Linz lebenden Sohn Franz de Paula von Hagenauer in der Familiengruft (Nr. LII) am [[Friedhof von St. Peter]] beigesetzt, in der bereits seine Brüder Matthias und Wolfgang ruhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am [[17. November]] [[1786]] heiratete der &amp;quot;hochwohlgeborene Herr Joh. Georg von Hagenauer, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; im [[Passau]]er Dom St. Stephan die &amp;quot;hoch und wohlgeborene Karolina Leopoldina Antonia Freyin von La Marre, k.k. Hauptmannstochter von Wr. Neustadt gebürtig&amp;quot; (* [[18. März]]  1761; † [[21. April]] 1790). Karolina Freiin von La Marre war die Tochter des k.k. Hauptmanns Anton Freiherr von La Marre und der Karoline Barbara von Altmannshofen. Die von Altman(n)shofen waren ein altes schwäbisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1250 mit Henricus von Altmanshofen genannt wurde. Karolinas Mutter (geborene Karoline von Altmannshofen) war eine der letzten aus dem Geschlecht der v. Altmannshofen, das mit ihrer Schwester Therese von Molitor (geborene v. Altmannshofen) im 18. Jahrhundert erlosch. Die La Marre (de La-Marre) waren eine adelige Militärfamilie aus Lothringen (Frankreich). Bereits der Urgroßvater Philipp de La Marre stand in österreichisch-habsburgischen Diensten im Heer von Prinz Eugen von Savoyen (1691 Major, 1704 Obristlieutenant - Obrist, 1708 Generalwachtmeister, 1716 Feldmarschall-Leutnant). Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert sollte sich diese Tradition fortsetzen, und so findet man etliche Offiziere unter den Freiherren von La-Marre, eingetragen in Militär-Listen des &amp;quot;österreichischen Kaiserthumes&amp;quot;, im &amp;quot;Militärhandbuch des Königreiches Bayern&amp;quot;, im &amp;quot;Königlich-Baierisches Regierungsblatt&amp;quot; oder in anderen Registern (Philippe 1691, Leopold 1727, Anton 1786, Heinrich 1801, Carl 1826, Anton 1826, Achilles 1836, Franz 1840, Eduard 1846, Adalbert 1867, Arthur 1868, Karl 1870 etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domdechant und Weihbischof von Passau, Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein, zelebrierte die Trauung. Trauzeugen waren der wirkl. geheime Rath und [[Hofkanzler]] Johann Jakob Marian Edler von Molitor (Hagenauers Schwippschwager), sowie der [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h und Hofpfleger Christian Schneditz. Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg wurde später Taufpate von Hagenauers Kindern, Josepha und Franz de Paula (II). Hagenauer hatte die Beiden nach seinem Freund Joseph Franz von Auersperg benannt. Josepha von Hagenauer (* [[1. Dezember]] [[1787]]; † [[24. April]] [[1792]]) starb jedoch bereits als Vierjährige. Franz de Paula (II.) von Hagenauer, späterer Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]] (* [[9. Dezember]] [[1789]]; † [[5. Dezember]] [[1843]]) wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter starb bereits bald nach seiner Geburt. Am [[28. April]] [[1823]] heiratete Franz de Paula (II.) die Edle Marie Schlossgängl von Edlenbach in [[Maria Plain]]. Deren Sohn, Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (* [[1824]]; † [[1885]]), Ritter des päpstlichen Piusordens, heiratete [[1851]] die Edle Marie von Spaun (Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang) in Traunkirchen. Franz de Paula III. sollte später der Stifter des [[Hagenauer - der Wiener Zweig|Wiener Zweiges]] der Hagenauer werden, der noch heute blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Sankt_Donat_Stadlhof_Schloss_18102006_03.jpg|Schloss Stadlhof in Kärnten, 1772–1780 &lt;br /&gt;
Datei:Schloss Weitwörth.jpg|Schloss Weitwörth in Salzburg, 1777&lt;br /&gt;
Datei:Pöckstein28.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, Entwurf&lt;br /&gt;
File:Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Süd-Ansicht 28102016 5180.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, 1778–1782&lt;br /&gt;
Datei: St Veit - Schloss Kölnhof.JPG|Schloss Kölnhof in Kärnten, 1778–1783&lt;br /&gt;
Datei:Stadttheater Passau 2.jpg|Stadttheater in Passau, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Passauer Stadttheater 5.jpg|Stadttheater in Passau, Logen&lt;br /&gt;
File:Stadttheater Passau.jpg|Redoutensaal am Theater, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Haidenhof.JPG|Schlössl Haidenhof in Passau, 1790&lt;br /&gt;
File:Passau, 15. November 002.jpg|Schloss Freudenhain in Passau, 1785–1792&lt;br /&gt;
Datei:Ostansicht des Schlosses Mirabell.JPG|Schloss Mirabell, Wiederaufbau 1822–1824&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1767 Priesterhaus Capeln, Klagenfurt (Kärnten); Entwurf [[Wolfgang Hagenauer]], Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
* 1768 Altar für Priesterhaus Capeln, Klagenfurt;  Entwurf Wolfgang Hagenauer, Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1775 studierte Johann Georg in Wien Architektur. Aus dieser Zeit stammen seine ersten beiden ausgeführten Entwürfe. &lt;br /&gt;
* 1770 Schloss Stadlhof bei St. Donat, Pflugern (Kärnten); Entwurf &lt;br /&gt;
* 1771–1772 Eisenwerk in Hirt (Kärnten); Entwurf&lt;br /&gt;
* 1777 [[Jagdschloss Weitwörth|Schloss Weitwörth]], [[Nußdorf am Haunsberg]]; Umbauarbeiten und Fassade &lt;br /&gt;
* 1778-1782 Residenzschloss Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten) mit groß angelegter Parkanlage für den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1778–1782 Umbau Schloss Kölnhof, St. Veit an der Glan (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1780 Alumnat (Priesterseminar) in [[Straßburg]] (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1781 Florianidenkmal, Klagenfurt, Bildhauerarbeiten: [[Johann Baptist von Hagenauer]]&lt;br /&gt;
* 1781 Ossiacherhof in Klagenfurt, Fassade &lt;br /&gt;
* 1782 Tabernakel für Schlosskapelle Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1783 Theater und Redoutensaal in Passau für den Fürstbischof Josef Franz Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1784 Schloss Straß in Burgheim für den [[Domdechant|Domdekan]] Thomas Grafen von Thun &lt;br /&gt;
* 1786 Conversationshaus, Badeanlage Hacklberg (Passau)&lt;br /&gt;
* 1786–1787 Vergrößerung und Ausbau der Schlosskapelle des Schlosses Rannariedl, (Neustift im Mühlkreis, Oberösterreich); damals zum Hochstift Passau gehörig&lt;br /&gt;
* 1787 Gedeckte Brücke über die Ilz (Passau)&lt;br /&gt;
* 1785–1792 das fürstbischöfliche Schloss Freudenhain mit seiner prächtigen Parkanlage in Passau für den Kardinal (1788) Fürstbischof Josef Franz Auersperg&lt;br /&gt;
* 1790 Schloss Haidenhof in Passau für den Domherrn Leopold Freiherrn von Hanxleden&lt;br /&gt;
* 1791 Ausbau des Chorherrenstiftes Vilshofen an der Donau, bei Passau (1794 mit dem Großteil der Altstadt abgebrannt)&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Brauerei zu Hacklberg bei Passau unter Fürstbischof Thomas Johann Graf von Thun und Hohenstein &lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der [[Holztrift]] auf der Ilz bei Passau unter Fürstbischof [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Passauer Porzellanmanufaktur unter Fürstbischof  Leopold Graf von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
* 1805 Doppelhaus, Alter Markt Nr. 11 in Salzburg, Neufassadierung&lt;br /&gt;
* zwischen 1805 und 1824 [[Gurkerhof]] in Salzburg, klassizistische Fassade und Umbau&lt;br /&gt;
* 1822–1824 [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Umbau nach [[Brände Stadt Salzburg|Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein für die drei Künstler und Brüder Wolfgang, Johann Baptist und Johann Georg v. Hagenauer enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: &#039;&#039;Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778]&lt;br /&gt;
* [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 Johann Georg Hagenauer, 1783] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Georg Hagenauer, 1783/1784]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   (Johann Georg) von Hagenauer, 1812]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  (Johann) Georg von Hagenauer, 1813]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, Eintragung 17. November 1786, Passau&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813, S. 97&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: Chronik Chabert, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748-1835), in: Barockberichte 44/45, Salzburg 2006 &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Johann Georg Hagenauer}}&lt;br /&gt;
== Einzelverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenauer, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2466843</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2025-08-27T16:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Genealogie */Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis heute Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passsau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Georg_Hagenauer&amp;diff=2431614</id>
		<title>Johann Georg Hagenauer</title>
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		<updated>2025-04-26T21:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Ehrung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirklicher Hofkammerrath &#039;&#039;&#039;Johann Georg Hagenauer von Hagenau&#039;&#039;&#039; (* [[20. Februar]] [[1748]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]], [[Rupertiwinkel]]; † [[6. April]] [[1835]] in der [[Stadt Salzburg]]) aus dem Geschlecht der [[Hagenauer]] war ein deutsch-österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Hagenauer wurde [[1748]] als jüngstes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem Hagenauer [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren geboren, verlor aber bereits mit zwei Jahren seinen Vater. Seine bekannten Brüder waren der Architekt [[Wolfgang Hagenauer]], der das gesamte Bauwesen des Erzstiftes Salzburg betreute, sowie der Bildhauer [[Johann Baptist von Hagenauer]], der vorerst ebenfalls in Diensten des Salzburger [[Erzbischof]]s stand und ab [[1774]] zum Leiter der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Johann Georg in Salzburg in der privaten &amp;quot;Bauamt-Zeichenschule&amp;quot; seines ältesten Bruders Wolfgang, der zweiundzwanzig Jahre älter war. Bereits mit sechzehn Jahren wurde Johann Georg am [[8. Jänner]] [[1765]] vom [[Salzburger Erzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] als Zeichner angestellt. Er arbeitete zunächst viel mit seinen Brüdern Johann Baptist und Wolfgang zusammen, wie zwei von Wolfgang entworfene und von (Johann) Georg gezeichnete Risse von [[1767]] und [[1768]] zeigen. Während dieser anfänglichen Ausbildung fiel sein Talent dem Fürsterzbischof Schrattenbach auf, der ihn zwischen 1768 und 1775, wie seine Brüder zuvor, zum Studium an die Wiener Akademie der Bildenden Künste sandte. In Wien war er bei der Anlegung des Augartens tätig. Doch bereits seit [[1771]], also während der Ausbildung Johann Georgs zum Architekten in Wien, findet man seine ersten Arbeiten in [[Kärnten]], die über den [[Bischof von Gurk|Gurker]] Bischof [[Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg]] zustande gekommen waren. [[1774]] überprüfte der neue Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] Johann Georgs Leistungen in Wien, nach [[1775]] strich er dessen jährliches Stipendium. In [[Wien]] wird Johann Georg zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist erwähnt, wobei Johann Georg bereits die Berufsbezeichnung &amp;quot;k.k. Architekt&amp;quot; trug. 1775/76 kehrte Johann Georg wieder nach Salzburg zurück, wo er für den neuen Erzbischof Colloredo arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gurker Bischof Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg hatte an den Arbeiten Johann Georgs gefallen gefunden und sich mit ihm angefreundet. Daraufhin versuchte Bischof Auersperg Johann Georg in das Bistum Gurk zu holen. Der Salzburger Erzbischof Colloredo wollte Hagenauer jedoch unbedingt in Salzburg halten. Aus Salzburg berichtet [[Leopold Mozart]] in einem Brief (1777) an seine auf Reisen befindliche Frau [[Anna Maria Walburga Mozart|Anna Maria]] und seinen Sohn [[Wolfgang Amadé Mozart|Wolfgang]] darüber: &amp;quot;wegen dem h: Hagenauer Architect ist nun die Sache auch in  Bewegung, er will  fort, und der Fürst sucht ihn immer mit allerhand  arbeiten und  schmeicheleien aufzuhalten, und kein Entschluß kommt zum Vorschein&amp;quot;. Johann Georgs älterer Bruder Johann Baptist hatte bereits [[1771]] Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Colloredo gehabt und daraufhin Salzburg verlassen. Auch bei Johann Georg Hagenauer hatte eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof zum Bruch mit diesem geführt. So war es auch ihm nicht schwer gefallen Salzburg (vorübergehend) den Rücken zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Titel eines &amp;quot;bischöflichen Hofbaudirektors&amp;quot; reiste Johann Georg Hagenauer zu Fürst Auersperg nach Klagenfurt ([[Kärnten]]). Bischof Auersperg verband bis zu seinem Tod eine innige Freundschaft mit dem vierzehn Jahre jüngeren Architekten Hagenauer. Im Bistum Gurk erhielt Johann Georg viele Aufträge, unter anderem auch seinen ersten großen Bau, das Schloss Pöckstein, an der Mündung der Metnitz in die Gurk, mit großzügiger Parkanlage. Ab [[16. Oktober]] [[1781]] wurde er in Klagenfurt auch als Landschaftsarchitekt angestellt. Die ersten Entwürfe für die neue bischöfliche Residenz in Zwischenwässern fertigte allerdings sein Bruder Wolfgang Hagenauer bereits 1774/1775 an. Letztlich wurde das Schloss nach dem Entwurf des Architekten Johann Georg Hagenauer zwischen [[1778]] und [[1782]] erbaut. Die neue bischöfliche Residenz [[Schloss Pöckstein]] sollte einer der bedeutendsten frühklassizistischen Schlossbauten Österreichs werden. Sein anderer Bruder Johann Baptist übernahm dabei die bildhauerische Ausstattung des Schlosses und die Skulpturen der Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1783 Auersperg zum [[Bischof von Passau|Fürstbischof von Passau]] gewählt wurde, folgte Hagenauer ihm nach [[Passau]]. Johann Georg wurde am [[18. Juni]] [[1783]] zum passauischen Hofarchitekten ernannt. Ferner wurde er am [[13. September]] [[1784]], als Nachfolger des Melchior Hefele (* [[1716]]; † [[1794]]), zum höfischen Baudirektor und wirklichen &#039;&#039;Hofkammerrath&#039;&#039; mit Sitz und Stimme in Passau ernannt. In Passau und Umgebung baute er mehrere Schlösser, das Bedeutendste und sein Hauptwerk war das Residenzschloss des Fürsten, Schloss Freudenhain. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1786 wird ihm das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; verliehen ====&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1786]] wurde &amp;quot;Johann Georg von Hagenauer, wirklicher Hofkammerrath, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt in Passau&amp;quot;, der Adelsstand vom Fürstbischof Auersperg bestätigt und ihm das Recht zugestanden das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; zu tragen. Im selben Jahr heiratete er die 13 Jahre jüngere Freiin Karoline de La Marre (* [[1761]]; † 1790) im Passauer Dom, mit der er zwei Kinder hatte. Bereits [[1790]] starb Karoline von Hagenauer, jedoch sollte ihr Sohn Franz de Paula (II.) Ahnherr der späteren Wiener Linie der Hagenauer werden. [[1793]] verstarb auch Hagenauers Freund und Gönner Auersperg, jedoch verblieb Johann Georg vorerst in Passau. Der neue Passauer Bischof Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein verstarb jedoch bereits nach nur elf Monaten Regierungszeit, und so wurde dessen Nachfolger und Vetter [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]] Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am [[22. Februar]] [[1803]] das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am [[15. Juli]] [[1805]] den Ruf nach Salzburg als &#039;&#039;Director&#039;&#039; des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst. Dies war auch möglich, da der Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, mit dem sich der Architekt Hagenauer seinerzeit überworfen hatte, bereits im Jahr 1800 vor den Franzosen nach Wien geflüchtet war. Johann Georg kehrte mit seinem vierzehnjährigen Sohn, dem Halbwaisen Franz de Paula II., nach Salzburg zurück, wo er nun in dem von seinem Bruder [[Matthias Hagenauer|Matthias]] geerbten [[Gurkerhof]] mit seiner Dienerschaft residierte. Im selben Jahr erbte Johann Georg von einer kinderlosen Tante seiner Frau, Therese von Molitor, geborene von Altmannshofen, ein beträchtliches Vermögen. In Salzburg wurde Johann Georg &amp;quot;Amtsnachfolger&amp;quot; seines bereits [[1801]] verstorbenen Bruders Wolfgang im kurfürstlichen Kameralbauamt. Als kaiserlicher Rat und kurfürstlicher Baudirektor übernahm er nun auch viele Aufträge für seinen Vetter, den Salzburger [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Dominikus Hagenauer|Dominikus von Hagenauer]], in [[Abtenau]] und [[Hallein]]. Am [[14. April]] [[1807]] wurde er in österreichische k.u.k. Dienste übernommen. [[1812]] wurde er von der bayerischen Regierung in den vorläufigen Ruhestand versetzt und 1819 pensioniert. Laut einer Familienchronik (Chronik Chabert) stand er ab [[14. Mai]] [[1813]] in königlich bairischen Diensten und ab [[26. Mai]] [[1816]] als Baudirektor erneut im k.k. Dienst. Am [[7. August]] [[1819]] &amp;quot;jubilierte&amp;quot; er, ging also endgültig in Pension. Er übernahm danach nur mehr wenige Aufträge, wie zum Beispiel die Planung der Renovierung (neue Fassadengestaltung) des beim [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand von 1818]] stark beschädigten [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Er baute auch seinen fünfhundert Jahre alten [[Gurkerhof]] in der [[Kaigasse]] 39 unter anderem mit einer klassizistischen Fassade um. Sein Sohn Franz de Paula von Hagenauer verkaufte am [[17. Dezember]] [[1837]] den Gurkerhof an Johann und Theresia Pesch. Im Jahr [[1932]] wurde das über 600 Jahre alte historische Gebäude Gurkerhof allerdings abgerissen, um die Kaigasse zu verbreitern. Es wurde dem Antrag des [[Landeshauptmann]]s Dr. [[Franz Rehrl]] stattgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ruhestand begann er wieder vermehrt zu Zeichnen und zu Malen, seine erste Anstellung beim Salzburger Erzbischof war ja die eines Zeichners gewesen. Da er seine Werke oft nur mit den Initialen seines Namens JGH (oder JH) signierte, wurden seine Arbeiten in späteren Publikationen fälschlich einem &amp;quot;Ignaz&amp;quot; Hagenauer zugeordnet. Gegen Ende seines langen Lebens wurde Johann Georg zunehmend taub und blind. Er starb mit 87 Jahren als letzter der Hagenauer-Brüder am 6. April 1835 in Salzburg und wurde von seinem in Linz lebenden Sohn Franz de Paula von Hagenauer in der Familiengruft (Nr. LII) am [[Friedhof von St. Peter]] beigesetzt, in der bereits seine Brüder Matthias und Wolfgang ruhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am [[17. November]] [[1786]] heiratete der &amp;quot;hochwohlgeborene Herr Joh. Georg von Hagenauer, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; im [[Passau]]er Dom St. Stephan die &amp;quot;hoch und wohlgeborene Karolina Leopoldina Antonia Freyin von La Marre, k.k. Hauptmannstochter von Wr. Neustadt gebürtig&amp;quot; (* [[18. März]]  1761; † [[21. April]] 1790). Karolina Freiin von La Marre war die Tochter des k.k. Hauptmanns Anton Freiherr von La Marre und der Karoline Barbara von Altmannshofen. Die von Altman(n)shofen waren ein altes schwäbisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1250 mit Henricus von Altmanshofen genannt wurde. Karolinas Mutter (geborene Karoline von Altmannshofen) war eine der letzten aus dem Geschlecht der v. Altmannshofen, das mit ihrer Schwester Therese von Molitor (geborene v. Altmannshofen) im 18. Jahrhundert erlosch. Die La Marre (de La-Marre) waren eine adelige Militärfamilie aus Lothringen (Frankreich). Bereits der Urgroßvater Philipp de La Marre stand in österreichisch-habsburgischen Diensten im Heer von Prinz Eugen von Savoyen (1691 Major, 1704 Obristlieutenant - Obrist, 1708 Generalwachtmeister, 1716 Feldmarschall-Leutnant). Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert sollte sich diese Tradition fortsetzen, und so findet man etliche Offiziere unter den Freiherren von La-Marre, eingetragen in Militär-Listen des &amp;quot;österreichischen Kaiserthumes&amp;quot;, im &amp;quot;Militärhandbuch des Königreiches Bayern&amp;quot;, im &amp;quot;Königlich-Baierisches Regierungsblatt&amp;quot; oder in anderen Registern (Philippe 1691, Leopold 1727, Anton 1786, Heinrich 1801, Carl 1826, Anton 1826, Achilles 1836, Franz 1840, Eduard 1846, Adalbert 1867, Arthur 1868, Karl 1870 etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domdechant und Weihbischof von Passau, Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein, zelebrierte die Trauung. Trauzeugen waren der wirkl. geheime Rath und [[Hofkanzler]] Johann Jakob Marian Edler von Molitor (Hagenauers Schwippschwager), sowie der [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h und Hofpfleger Christian Schneditz. Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg wurde später Taufpate von Hagenauers Kindern, Josepha und Franz de Paula (II). Hagenauer hatte die Beiden nach seinem Freund Joseph Franz von Auersperg benannt. Josepha von Hagenauer (* [[1. Dezember]] [[1787]]; † [[24. April]] [[1792]]) starb jedoch bereits als Vierjährige. Franz de Paula (II.) von Hagenauer, späterer Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]] (* [[9. Dezember]] [[1789]]; † [[5. Dezember]] [[1843]]) wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter starb bereits bald nach seiner Geburt. Am [[28. April]] [[1823]] heiratete Franz de Paula (II.) die Edle Marie Schlossgängl von Edlenbach in [[Maria Plain]]. Deren Sohn, Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (* [[1824]]; † [[1885]]), Ritter des päpstlichen Piusordens, heiratete [[1851]] die Edle Marie von Spaun (Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang) in Traunkirchen. Franz de Paula III. sollte später der Stifter des [[Hagenauer - der Wiener Zweig|Wiener Zweiges]] der Hagenauer werden, der noch heute blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Sankt_Donat_Stadlhof_Schloss_18102006_03.jpg|Schloss Stadlhof in Kärnten, 1772–1780 &lt;br /&gt;
Datei:Schloss Weitwörth.jpg|Schloss Weitwörth in Salzburg, 1777&lt;br /&gt;
Datei:Pöckstein28.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, Entwurf&lt;br /&gt;
File:Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Süd-Ansicht 28102016 5180.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, 1778–1782&lt;br /&gt;
Datei: St Veit - Schloss Kölnhof.JPG|Schloss Kölnhof in Kärnten, 1778–1783&lt;br /&gt;
Datei:Stadttheater Passau 2.jpg|Stadttheater in Passau, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Passauer Stadttheater 5.jpg|Stadttheater in Passau, Logen&lt;br /&gt;
File:Stadttheater Passau.jpg|Redoutensaal am Theater, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Haidenhof.JPG|Schlössl Haidenhof in Passau, 1790&lt;br /&gt;
File:Passau, 15. November 002.jpg|Schloss Freudenhain in Passau, 1785–1792&lt;br /&gt;
Datei:Ostansicht des Schlosses Mirabell.JPG|Schloss Mirabell, Wiederaufbau 1822–1824&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1767 Priesterhaus Capeln, Klagenfurt (Kärnten); Entwurf [[Wolfgang Hagenauer]], Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
* 1768 Altar für Priesterhaus Capeln, Klagenfurt;  Entwurf Wolfgang Hagenauer, Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1775 studierte Johann Georg in Wien Architektur. Aus dieser Zeit stammen seine ersten beiden ausgeführten Entwürfe. &lt;br /&gt;
* 1770 Schloss Stadlhof bei St. Donat, Pflugern (Kärnten); Entwurf &lt;br /&gt;
* 1771–1772 Eisenwerk in Hirt (Kärnten); Entwurf&lt;br /&gt;
* 1777 [[Jagdschloss Weitwörth|Schloss Weitwörth]], [[Nußdorf am Haunsberg]]; Umbauarbeiten und Fassade &lt;br /&gt;
* 1778-1782 Residenzschloss Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten) mit groß angelegter Parkanlage für den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1778–1782 Umbau Schloss Kölnhof, St. Veit an der Glan (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1780 Alumnat (Priesterseminar) in [[Straßburg]] (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1781 Florianidenkmal, Klagenfurt, Bildhauerarbeiten: [[Johann Baptist von Hagenauer]]&lt;br /&gt;
* 1781 Ossiacherhof in Klagenfurt, Fassade &lt;br /&gt;
* 1782 Tabernakel für Schlosskapelle Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1783 Theater und Redoutensaal in Passau für den Fürstbischof Josef Franz Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1784 Schloss Straß in Burgheim für den [[Domdechant|Domdekan]] Thomas Grafen von Thun &lt;br /&gt;
* 1786 Conversationshaus, Badeanlage Hacklberg (Passau)&lt;br /&gt;
* 1786–1787 Vergrößerung und Ausbau der Schlosskapelle des Schlosses Rannariedl, (Neustift im Mühlkreis, Oberösterreich); damals zum Hochstift Passau gehörig&lt;br /&gt;
* 1787 Gedeckte Brücke über die Ilz (Passau)&lt;br /&gt;
* 1785–1792 das fürstbischöfliche Schloss Freudenhain mit seiner prächtigen Parkanlage in Passau für den Kardinal (1788) Fürstbischof Josef Franz Auersperg&lt;br /&gt;
* 1790 Schloss Haidenhof in Passau für den Domherrn Leopold Freiherrn von Hanxleden&lt;br /&gt;
* 1791 Ausbau des Chorherrenstiftes Vilshofen an der Donau, bei Passau (1794 mit dem Großteil der Altstadt abgebrannt)&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Brauerei zu Hacklberg bei Passau unter Fürstbischof Thomas Johann Graf von Thun und Hohenstein &lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der [[Holztrift]] auf der Ilz bei Passau unter Fürstbischof [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Passauer Porzellanmanufaktur unter Fürstbischof  Leopold Graf von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
* 1805 Doppelhaus, Alter Markt Nr. 11 in Salzburg, Neufassadierung&lt;br /&gt;
* zwischen 1805 und 1824 [[Gurkerhof]] in Salzburg, klassizistische Fassade und Umbau&lt;br /&gt;
* 1822–1824 [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Umbau nach [[Brände Stadt Salzburg|Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein für die drei Künstler und Brüder Wolfgang, Johann Baptist und Johann Georg v. Hagenauer enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: &#039;&#039;Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778]&lt;br /&gt;
* [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 Johann Georg Hagenauer, 1783] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Georg Hagenauer, 1783/1784]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   (Johann Georg) von Hagenauer, 1812]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  (Johann) Georg von Hagenauer, 1813]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, Eintragung 17. November 1786, Passau&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813, S. 97&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: Chronik Chabert, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748-1835), in: Barockberichte 44/45, Salzburg 2006 &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Johann Georg Hagenauer}}&lt;br /&gt;
== Einzelverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenauer, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Georg_Hagenauer&amp;diff=2431320</id>
		<title>Johann Georg Hagenauer</title>
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		<updated>2025-04-24T18:10:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirklicher Hofkammerrath &#039;&#039;&#039;Johann Georg Hagenauer von Hagenau&#039;&#039;&#039; (* [[20. Februar]] [[1748]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]], [[Rupertiwinkel]]; † [[6. April]] [[1835]] in der [[Stadt Salzburg]]) aus dem Geschlecht der [[Hagenauer]] war ein deutsch-österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Hagenauer wurde [[1748]] als jüngstes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem Hagenauer [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren geboren, verlor aber bereits mit zwei Jahren seinen Vater. Seine bekannten Brüder waren der Architekt [[Wolfgang Hagenauer]], der das gesamte Bauwesen des Erzstiftes Salzburg betreute, sowie der Bildhauer [[Johann Baptist von Hagenauer]], der vorerst ebenfalls in Diensten des Salzburger [[Erzbischof]]s stand und ab [[1774]] zum Leiter der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Johann Georg in Salzburg in der privaten &amp;quot;Bauamt-Zeichenschule&amp;quot; seines ältesten Bruders Wolfgang, der zweiundzwanzig Jahre älter war. Bereits mit sechzehn Jahren wurde Johann Georg am [[8. Jänner]] [[1765]] vom [[Salzburger Erzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] als Zeichner angestellt. Er arbeitete zunächst viel mit seinen Brüdern Johann Baptist und Wolfgang zusammen, wie zwei von Wolfgang entworfene und von (Johann) Georg gezeichnete Risse von [[1767]] und [[1768]] zeigen. Während dieser anfänglichen Ausbildung fiel sein Talent dem Fürsterzbischof Schrattenbach auf, der ihn zwischen 1768 und 1775, wie seine Brüder zuvor, zum Studium an die Wiener Akademie der Bildenden Künste sandte. In Wien war er bei der Anlegung des Augartens tätig. Doch bereits seit [[1771]], also während der Ausbildung Johann Georgs zum Architekten in Wien, findet man seine ersten Arbeiten in [[Kärnten]], die über den [[Bischof von Gurk|Gurker]] Bischof [[Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg]] zustande gekommen waren. [[1774]] überprüfte der neue Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] Johann Georgs Leistungen in Wien, nach [[1775]] strich er dessen jährliches Stipendium. In [[Wien]] wird Johann Georg zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist erwähnt, wobei Johann Georg bereits die Berufsbezeichnung &amp;quot;k.k. Architekt&amp;quot; trug. 1775/76 kehrte Johann Georg wieder nach Salzburg zurück, wo er für den neuen Erzbischof Colloredo arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gurker Bischof Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg hatte an den Arbeiten Johann Georgs gefallen gefunden und sich mit ihm angefreundet. Daraufhin versuchte Bischof Auersperg Johann Georg in das Bistum Gurk zu holen. Der Salzburger Erzbischof Colloredo wollte Hagenauer jedoch unbedingt in Salzburg halten. Aus Salzburg berichtet [[Leopold Mozart]] in einem Brief (1777) an seine auf Reisen befindliche Frau [[Anna Maria Walburga Mozart|Anna Maria]] und seinen Sohn [[Wolfgang Amadé Mozart|Wolfgang]] darüber: &amp;quot;wegen dem h: Hagenauer Architect ist nun die Sache auch in  Bewegung, er will  fort, und der Fürst sucht ihn immer mit allerhand  arbeiten und  schmeicheleien aufzuhalten, und kein Entschluß kommt zum Vorschein&amp;quot;. Johann Georgs älterer Bruder Johann Baptist hatte bereits [[1771]] Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Colloredo gehabt und daraufhin Salzburg verlassen. Auch bei Johann Georg Hagenauer hatte eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof zum Bruch mit diesem geführt. So war es auch ihm nicht schwer gefallen Salzburg (vorübergehend) den Rücken zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Titel eines &amp;quot;bischöflichen Hofbaudirektors&amp;quot; reiste Johann Georg Hagenauer zu Fürst Auersperg nach Klagenfurt ([[Kärnten]]). Bischof Auersperg verband bis zu seinem Tod eine innige Freundschaft mit dem vierzehn Jahre jüngeren Architekten Hagenauer. Im Bistum Gurk erhielt Johann Georg viele Aufträge, unter anderem auch seinen ersten großen Bau, das Schloss Pöckstein, an der Mündung der Metnitz in die Gurk, mit großzügiger Parkanlage. Ab [[16. Oktober]] [[1781]] wurde er in Klagenfurt auch als Landschaftsarchitekt angestellt. Die ersten Entwürfe für die neue bischöfliche Residenz in Zwischenwässern fertigte allerdings sein Bruder Wolfgang Hagenauer bereits 1774/1775 an. Letztlich wurde das Schloss nach dem Entwurf des Architekten Johann Georg Hagenauer zwischen [[1778]] und [[1782]] erbaut. Die neue bischöfliche Residenz [[Schloss Pöckstein]] sollte einer der bedeutendsten frühklassizistischen Schlossbauten Österreichs werden. Sein anderer Bruder Johann Baptist übernahm dabei die bildhauerische Ausstattung des Schlosses und die Skulpturen der Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1783 Auersperg zum [[Bischof von Passau|Fürstbischof von Passau]] gewählt wurde, folgte Hagenauer ihm nach [[Passau]]. Johann Georg wurde am [[18. Juni]] [[1783]] zum passauischen Hofarchitekten ernannt. Ferner wurde er am [[13. September]] [[1784]], als Nachfolger des Melchior Hefele (* [[1716]]; † [[1794]]), zum höfischen Baudirektor und wirklichen &#039;&#039;Hofkammerrath&#039;&#039; mit Sitz und Stimme in Passau ernannt. In Passau und Umgebung baute er mehrere Schlösser, das Bedeutendste und sein Hauptwerk war das Residenzschloss des Fürsten, Schloss Freudenhain. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1786 wird ihm das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; verliehen ====&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1786]] wurde &amp;quot;Johann Georg von Hagenauer, wirklicher Hofkammerrath, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt in Passau&amp;quot;, der Adelsstand vom Fürstbischof Auersperg bestätigt und ihm das Recht zugestanden das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; zu tragen. Im selben Jahr heiratete er die 13 Jahre jüngere Freiin Karoline de La Marre (* [[1761]]; † 1790) im Passauer Dom, mit der er zwei Kinder hatte. Bereits [[1790]] starb Karoline von Hagenauer, jedoch sollte ihr Sohn Franz de Paula (II.) Ahnherr der späteren Wiener Linie der Hagenauer werden. [[1793]] verstarb auch Hagenauers Freund und Gönner Auersperg, jedoch verblieb Johann Georg vorerst in Passau. Der neue Passauer Bischof Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein verstarb jedoch bereits nach nur elf Monaten Regierungszeit, und so wurde dessen Nachfolger und Vetter [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]] Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am [[22. Februar]] [[1803]] das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am [[15. Juli]] [[1805]] den Ruf nach Salzburg als &#039;&#039;Director&#039;&#039; des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst. Dies war auch möglich, da der Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, mit dem sich der Architekt Hagenauer seinerzeit überworfen hatte, bereits im Jahr 1800 vor den Franzosen nach Wien geflüchtet war. Johann Georg kehrte mit seinem vierzehnjährigen Sohn, dem Halbwaisen Franz de Paula II., nach Salzburg zurück, wo er nun in dem von seinem Bruder [[Matthias Hagenauer|Matthias]] geerbten [[Gurkerhof]] mit seiner Dienerschaft residierte. Im selben Jahr erbte Johann Georg von einer kinderlosen Tante seiner Frau, Therese von Molitor, geborene von Altmannshofen, ein beträchtliches Vermögen. In Salzburg wurde Johann Georg &amp;quot;Amtsnachfolger&amp;quot; seines bereits [[1801]] verstorbenen Bruders Wolfgang im kurfürstlichen Kameralbauamt. Als kaiserlicher Rat und kurfürstlicher Baudirektor übernahm er nun auch viele Aufträge für seinen Vetter, den Salzburger [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Dominikus Hagenauer|Dominikus von Hagenauer]], in [[Abtenau]] und [[Hallein]]. Am [[14. April]] [[1807]] wurde er in österreichische k.u.k. Dienste übernommen. [[1812]] wurde er von der bayerischen Regierung in den vorläufigen Ruhestand versetzt und 1819 pensioniert. Laut einer Familienchronik (Chronik Chabert) stand er ab [[14. Mai]] [[1813]] in königlich bairischen Diensten und ab [[26. Mai]] [[1816]] als Baudirektor erneut im k.k. Dienst. Am [[7. August]] [[1819]] &amp;quot;jubilierte&amp;quot; er, ging also endgültig in Pension. Er übernahm danach nur mehr wenige Aufträge, wie zum Beispiel die Planung der Renovierung (neue Fassadengestaltung) des beim [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand von 1818]] stark beschädigten [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Er baute auch seinen fünfhundert Jahre alten [[Gurkerhof]] in der [[Kaigasse]] 39 unter anderem mit einer klassizistischen Fassade um. Sein Sohn Franz de Paula von Hagenauer verkaufte am [[17. Dezember]] [[1837]] den Gurkerhof an Johann und Theresia Pesch. Im Jahr [[1932]] wurde das über 600 Jahre alte historische Gebäude Gurkerhof allerdings abgerissen, um die Kaigasse zu verbreitern. Es wurde dem Antrag des [[Landeshauptmann]]s Dr. [[Franz Rehrl]] stattgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ruhestand begann er wieder vermehrt zu Zeichnen und zu Malen, seine erste Anstellung beim Salzburger Erzbischof war ja die eines Zeichners gewesen. Da er seine Werke oft nur mit den Initialen seines Namens JGH (oder JH) signierte, wurden seine Arbeiten in späteren Publikationen fälschlich einem &amp;quot;Ignaz&amp;quot; Hagenauer zugeordnet. Gegen Ende seines langen Lebens wurde Johann Georg zunehmend taub und blind. Er starb mit 87 Jahren als letzter der Hagenauer-Brüder am 6. April 1835 in Salzburg und wurde von seinem in Linz lebenden Sohn Franz de Paula von Hagenauer in der Familiengruft (Nr. LII) am [[Friedhof von St. Peter]] beigesetzt, in der bereits seine Brüder Matthias und Wolfgang ruhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am [[17. November]] [[1786]] heiratete der &amp;quot;hochwohlgeborene Herr Joh. Georg von Hagenauer, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot; im [[Passau]]er Dom St. Stephan die &amp;quot;hoch und wohlgeborene Karolina Leopoldina Antonia Freyin von La Marre, k.k. Hauptmannstochter von Wr. Neustadt gebürtig&amp;quot; (* [[18. März]]  1761; † [[21. April]] 1790). Karolina Freiin von La Marre war die Tochter des k.k. Hauptmanns Anton Freiherr von La Marre und der Karoline Barbara von Altmannshofen. Die von Altman(n)shofen waren ein altes schwäbisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1250 mit Henricus von Altmanshofen genannt wurde. Karolinas Mutter (geborene Karoline von Altmannshofen) war eine der letzten aus dem Geschlecht der v. Altmannshofen, das mit ihrer Schwester Therese von Molitor (geborene v. Altmannshofen) im 18. Jahrhundert erlosch. Die La Marre (de La-Marre) waren eine adelige Militärfamilie aus Lothringen (Frankreich). Bereits der Urgroßvater Philipp de La Marre stand in österreichisch-habsburgischen Diensten im Heer von Prinz Eugen von Savoyen (1691 Major, 1704 Obristlieutenant - Obrist, 1708 Generalwachtmeister, 1716 Feldmarschall-Leutnant). Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert sollte sich diese Tradition fortsetzen, und so findet man etliche Offiziere unter den Freiherren von La-Marre, eingetragen in Militär-Listen des &amp;quot;österreichischen Kaiserthumes&amp;quot;, im &amp;quot;Militärhandbuch des Königreiches Bayern&amp;quot;, im &amp;quot;Königlich-Baierisches Regierungsblatt&amp;quot; oder in anderen Registern (Philippe 1691, Leopold 1727, Anton 1786, Heinrich 1801, Carl 1826, Anton 1826, Achilles 1836, Franz 1840, Eduard 1846, Adalbert 1867, Arthur 1868, Karl 1870 etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domdechant und Weihbischof von Passau, Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein, zelebrierte die Trauung. Trauzeugen waren der wirkl. geheime Rath und [[Hofkanzler]] Johann Jakob Marian Edler von Molitor (Hagenauers Schwippschwager), sowie der [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h und Hofpfleger Christian Schneditz. Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg wurde später Taufpate von Hagenauers Kindern, Josepha und Franz de Paula (II). Hagenauer hatte die Beiden nach seinem Freund Joseph Franz von Auersperg benannt. Josepha von Hagenauer (* [[1. Dezember]] [[1787]]; † [[24. April]] [[1792]]) starb jedoch bereits als Vierjährige. Franz de Paula (II.) von Hagenauer, späterer Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]] (* [[9. Dezember]] [[1789]]; † [[5. Dezember]] [[1843]]) wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter starb bereits bald nach seiner Geburt. Am [[28. April]] [[1823]] heiratete Franz de Paula (II.) die Edle Marie Schlossgängl von Edlenbach in [[Maria Plain]]. Deren Sohn, Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (* [[1824]]; † [[1885]]), Ritter des päpstlichen Piusordens, heiratete [[1851]] die Edle Marie von Spaun (Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang) in Traunkirchen. Franz de Paula III. sollte später der Stifter des [[Hagenauer - der Wiener Zweig|Wiener Zweiges]] der Hagenauer werden, der noch heute blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Sankt_Donat_Stadlhof_Schloss_18102006_03.jpg|Schloss Stadlhof in Kärnten, 1772–1780 &lt;br /&gt;
Datei:Schloss Weitwörth.jpg|Schloss Weitwörth in Salzburg, 1777&lt;br /&gt;
Datei:Pöckstein28.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, Entwurf&lt;br /&gt;
File:Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Süd-Ansicht 28102016 5180.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, 1778–1782&lt;br /&gt;
Datei: St Veit - Schloss Kölnhof.JPG|Schloss Kölnhof in Kärnten, 1778–1783&lt;br /&gt;
Datei:Stadttheater Passau 2.jpg|Stadttheater in Passau, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Passauer Stadttheater 5.jpg|Stadttheater in Passau, Logen&lt;br /&gt;
File:Stadttheater Passau.jpg|Redoutensaal am Theater, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Haidenhof.JPG|Schlössl Haidenhof in Passau, 1790&lt;br /&gt;
File:Passau, 15. November 002.jpg|Schloss Freudenhain in Passau, 1785–1792&lt;br /&gt;
Datei:Ostansicht des Schlosses Mirabell.JPG|Schloss Mirabell, Wiederaufbau 1822–1824&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1767 Priesterhaus Capeln, Klagenfurt (Kärnten); Entwurf [[Wolfgang Hagenauer]], Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
* 1768 Altar für Priesterhaus Capeln, Klagenfurt;  Entwurf Wolfgang Hagenauer, Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1775 studierte Johann Georg in Wien Architektur. Aus dieser Zeit stammen seine ersten beiden ausgeführten Entwürfe. &lt;br /&gt;
* 1770 Schloss Stadlhof bei St. Donat, Pflugern (Kärnten); Entwurf &lt;br /&gt;
* 1771–1772 Eisenwerk in Hirt (Kärnten); Entwurf&lt;br /&gt;
* 1777 [[Jagdschloss Weitwörth|Schloss Weitwörth]], [[Nußdorf am Haunsberg]]; Umbauarbeiten und Fassade &lt;br /&gt;
* 1778-1782 Residenzschloss Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten) mit groß angelegter Parkanlage für den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1778–1782 Umbau Schloss Kölnhof, St. Veit an der Glan (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1780 Alumnat (Priesterseminar) in [[Straßburg]] (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1781 Florianidenkmal, Klagenfurt, Bildhauerarbeiten: [[Johann Baptist von Hagenauer]]&lt;br /&gt;
* 1781 Ossiacherhof in Klagenfurt, Fassade &lt;br /&gt;
* 1782 Tabernakel für Schlosskapelle Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1783 Theater und Redoutensaal in Passau für den Fürstbischof Josef Franz Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1784 Schloss Straß in Burgheim für den [[Domdechant|Domdekan]] Thomas Grafen von Thun &lt;br /&gt;
* 1786 Conversationshaus, Badeanlage Hacklberg (Passau)&lt;br /&gt;
* 1786–1787 Vergrößerung und Ausbau der Schlosskapelle des Schlosses Rannariedl, (Neustift im Mühlkreis, Oberösterreich); damals zum Hochstift Passau gehörig&lt;br /&gt;
* 1787 Gedeckte Brücke über die Ilz (Passau)&lt;br /&gt;
* 1785–1792 das fürstbischöfliche Schloss Freudenhain mit seiner prächtigen Parkanlage in Passau für den Kardinal (1788) Fürstbischof Josef Franz Auersperg&lt;br /&gt;
* 1790 Schloss Haidenhof in Passau für den Domherrn Leopold Freiherrn von Hanxleden&lt;br /&gt;
* 1791 Ausbau des Chorherrenstiftes Vilshofen an der Donau, bei Passau (1794 mit dem Großteil der Altstadt abgebrannt)&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Brauerei zu Hacklberg bei Passau unter Fürstbischof Thomas Johann Graf von Thun und Hohenstein &lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der [[Holztrift]] auf der Ilz bei Passau unter Fürstbischof [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Passauer Porzellanmanufaktur unter Fürstbischof  Leopold Graf von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
* 1805 Doppelhaus, Alter Markt Nr. 11 in Salzburg, Neufassadierung&lt;br /&gt;
* zwischen 1805 und 1824 [[Gurkerhof]] in Salzburg, klassizistische Fassade und Umbau&lt;br /&gt;
* 1822–1824 [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Umbau nach [[Brände Stadt Salzburg|Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein an Wolfgang Hagenauer enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: &#039;&#039;Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778]&lt;br /&gt;
* [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 Johann Georg Hagenauer, 1783] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Georg Hagenauer, 1783/1784]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   (Johann Georg) von Hagenauer, 1812]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  (Johann) Georg von Hagenauer, 1813]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, Eintragung 17. November 1786, Passau&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813, S. 97&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: Chronik Chabert, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748-1835), in: Barockberichte 44/45, Salzburg 2006 &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Johann Georg Hagenauer}}&lt;br /&gt;
== Einzelverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenauer, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<updated>2025-04-24T16:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Leben */Erwe&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Georg Hagenauer von Hagenau&#039;&#039;&#039; (* [[20. Februar]] [[1748]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]], [[Rupertiwinkel]]; † [[6. April]] [[1835]] in Salzburg) aus dem Geschlecht der [[Hagenauer]] war ein deutsch-österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Hagenauer wurde [[1748]] als jüngstes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem Hagenauer [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren geboren, verlor aber bereits mit zwei Jahren seinen Vater. Seine bekannten Brüder waren der Architekt [[Wolfgang Hagenauer]], der das gesamte Bauwesen des Erzstiftes Salzburg betreute, sowie der Bildhauer [[Johann Baptist von Hagenauer]], der vorerst ebenfalls in Diensten des Salzburger [[Erzbischof]]s stand und ab 1774 zum Leiter der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Johann Georg in Salzburg in der privaten &amp;quot;Bauamt-Zeichenschule&amp;quot; seines ältesten Bruders Wolfgang, der zweiundzwanzig Jahre älter war. Bereits mit sechzehn Jahren wurde Johann Georg am [[8. Jänner]] [[1765]] vom [[Salzburger Erzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] als Zeichner angestellt. Er arbeitete zunächst viel mit seinen Brüdern Johann Baptist und Wolfgang zusammen, wie zwei von Wolfgang entworfene und von (Johann) Georg gezeichnete Risse von 1767 und 1768 zeigen. Während dieser anfänglichen Ausbildung fiel sein Talent dem Erzbischof Schrattenbach auf, der ihn zwischen 1768 und 1775, wie seine Brüder zuvor, zum Studium an die Wiener Akademie der Bildenden Künste sandte. In Wien war er bei der Anlegung des Augartens tätig. Doch bereits seit 1771, also während der Ausbildung Johann Georgs zum Architekten in Wien, findet man seine ersten Arbeiten in [[Kärnten]], die über den [[Bischof von Gurk|Gurker]] Bischof [[Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg]] zustande gekommen waren. 1774 überprüfte der neue Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] Johann Georgs Leistungen in Wien, nach 1775 strich er dessen jährliches Stipendium. In Wien wird Johann Georg zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist erwähnt, wobei Johann Georg bereits die Berufsbezeichnung &amp;quot;k.k. Architekt&amp;quot; trug. 1775/76 kehrte Johann Georg wieder nach Salzburg zurück, wo er für den neuen Erzbischof Colloredo arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gurker Bischof Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg hatte an den Arbeiten Johann Georgs gefallen gefunden und sich mit ihm angefreundet. Daraufhin versuchte Bischof Auersperg Johann Georg in das Bistum Gurk zu holen. Der Salzburger Erzbischof Colloredo wollte Hagenauer jedoch unbedingt in Salzburg halten. Aus Salzburg berichtet [[Leopold Mozart]] in einem Brief (1777) an seine auf Reisen befindliche Frau [[Anna Maria Walburga Mozart|Anna Maria]] und seinen Sohn [[Wolfgang Amadé Mozart|Wolfgang]] darüber: &amp;quot;wegen dem h: Hagenauer Architect ist nun die Sache auch in  Bewegung, er will  fort, und der Fürst sucht ihn immer mit allerhand  arbeiten und  schmeicheleien aufzuhalten, und kein Entschluß kommt zum Vorschein&amp;quot;. Johann Georgs älterer Bruder Johann Baptist hatte bereits 1771 Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Colloredo gehabt und daraufhin Salzburg verlassen. Auch bei Johann Georg Hagenauer hatte eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof zum Bruch mit diesem geführt. So war es auch ihm nicht schwer gefallen Salzburg (vorübergehend) den Rücken zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Titel eines &amp;quot;bischöflichen Hofbaudirektors&amp;quot; reiste Johann Georg Hagenauer zu Fürst Auersperg nach Klagenfurt (Kärnten). Bischof Auersperg verband bis zu seinem Tod eine innige Freundschaft mit dem vierzehn Jahre jüngeren Architekten Hagenauer. Im Bistum Gurk erhielt Johann Georg viele Aufträge, unter anderem auch seinen ersten großen Bau, das Schloss Pöckstein, an der Mündung der Metnitz in die Gurk, mit großzügiger Parkanlage. Ab 16. Oktober 1781 wurde er in Klagenfurt auch als Landschaftsarchitekt angestellt. Die ersten Entwürfe für die neue bischöfliche Residenz in Zwischenwässern fertigte allerdings sein Bruder Wolfgang Hagenauer bereits 1774/1775 an. Letztlich wurde das Schloss nach dem Entwurf des Architekten Johann Georg Hagenauer zwischen 1778 und 1782 erbaut. Die neue bischöfliche Residenz Schloss Pöckstein sollte einer der bedeutendsten frühklassizistischen Schlossbauten Österreichs werden. Sein anderer Bruder Johann Baptist übernahm dabei die bildhauerische Ausstattung des Schlosses und die Skulpturen der Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1783 Auersperg zum [[Bischof von Passau|Fürstbischof von Passau]] gewählt wurde, folgte Hagenauer ihm nach [[Passau]]. Johann Georg wurde am [[18. Juni]] [[1783]] zum passauischen Hofarchitekten ernannt. Ferner wurde er am [[13. September]] [[1784]], als Nachfolger des Melchior Hefele (* 1716; † 1794), zum höfischen Baudirektor und wirklichen &#039;&#039;Hofkammerrath&#039;&#039; mit Sitz und Stimme in Passau ernannt. In Passau und Umgebung baute er mehrere Schlösser, das Bedeutendste und sein Hauptwerk war das Residenzschloss des Fürsten, Schloss Freudenhain. Im Jahr 1786 wurde &amp;quot;Johann Georg von Hagenauer, wirklicher Hofkammerrath, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt in Passau&amp;quot;, der Adelsstand vom Fürstbischof Auersperg bestätigt und ihm das Recht zugestanden das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; zu tragen. Im selben Jahr heiratete er die 13 Jahre jüngere Freiin Karoline de La Marre (* 1761; † 1790) im Passauer Dom, mit der er zwei Kinder hatte. Bereits 1790 starb Karoline von Hagenauer, jedoch sollte ihr Sohn Franz de Paula (II.) Ahnherr der späteren Wiener Linie der Hagenauer werden. 1793 verstarb auch Hagenauers Freund und Gönner Auersperg, jedoch verblieb Johann Georg vorerst in Passau. Der neue Passauer Bischof Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein verstarb jedoch bereits nach nur elf Monaten Regierungszeit, und so wurde dessen Nachfolger und Vetter [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]] Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am [[22. Februar]] [[1803]] das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am [[15. Juli]] [[1805]] den Ruf nach Salzburg als &#039;&#039;Director&#039;&#039; des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst. Dies war auch möglich, da der Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, mit dem sich der Architekt Hagenauer seinerzeit überworfen hatte, bereits im Jahr 1800 vor den Franzosen nach Wien geflüchtet war. Johann Georg kehrte mit seinem vierzehnjährigen Sohn, dem Halbwaisen Franz de Paula II., nach Salzburg zurück, wo er nun in dem von seinem Bruder [[Matthias Hagenauer|Matthias]] geerbten [[Gurkerhof]] mit seiner Dienerschaft residierte. Im selben Jahr erbte Johann Georg von einer kinderlosen Tante seiner Frau, Therese von Molitor, geborene von Altmannshofen, ein beträchtliches Vermögen. In Salzburg wurde Johann Georg &amp;quot;Amtsnachfolger&amp;quot; seines bereits 1801 verstorbenen Bruders Wolfgang im kurfürstlichen Kameralbauamt. Als kaiserlicher Rat und kurfürstlicher Baudirektor übernahm er nun auch viele Aufträge für seinen Vetter, den Salzburger Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus von Hagenauer]], in [[Abtenau]] und [[Hallein]]. Am [[14. April]] [[1807]] wurde er in österreichische k.u.k. Dienste übernommen. 1812 wurde er von der bayerischen Regierung in den vorläufigen Ruhestand versetzt und 1819 pensioniert. Laut einer Familienchronik (Chronik Chabert) stand er ab [[14. Mai]] [[1813]] in königlich bairischen Diensten und ab [[26. Mai]] [[1816]] als Baudirektor erneut im k.k. Dienst. Am [[7. August]] [[1819]] &amp;quot;jubilierte&amp;quot; er, ging also endgültig in Pension. Er übernahm danach nur mehr wenige Aufträge, wie zum Beispiel die Planung der Renovierung (neue Fassadengestaltung) des beim Stadtbrand von 1818 stark beschädigten [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Er baute auch seinen fünfhundert Jahre alten Gurkerhof in der [[Kaigasse]] 39 unter anderem mit einer klassizistischen Fassade um. Sein Enkelsohn Franz de Paula von Hagenauer verkaufte am 17. Dezember 1837 den Gurkerhof an Johann und Theresia Pesch. Im Jahr 1932 wurde das über 600 Jahre alte historische Gebäude Gurkerhof allerdings abgerissen, um die Kaigasse zu verbreitern. Es wurde dem Antrag des Landeshauptmanns Dr. Franz Rehrl stattgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ruhestand begann er wieder vermehrt zu Zeichnen und zu Malen, seine erste Anstellung beim Salzburger Erzbischof war ja die eines Zeichners gewesen. Da er seine Werke oft nur mit den Initialen seines Namens JGH (oder JH) signierte, wurden seine Arbeiten in späteren Publikationen fälschlich einem &amp;quot;Ignaz&amp;quot; Hagenauer zugeordnet. Gegen Ende seines langen Lebens wurde Johann Georg zunehmend taub und blind. Er starb mit 87 Jahren als letzter der Hagenauer-Brüder am 6. April 1835 in Salzburg und wurde von seinem in Linz lebenden Sohn Franz de Paula von Hagenauer in der Familiengruft (Nr. LII) am [[Friedhof von St. Peter]] beigesetzt, in der bereits seine Brüder Matthias und Wolfgang ruhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am [[17. November]] [[1786]] heiratete der &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborene Herr Joh. Georg von Hagenauer, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; im [[Passau]]er Dom St. Stephan die &#039;&#039;&amp;quot;hoch und wohlgeborene Karolina Leopoldina Antonia Freyin von La Marre, k.k. Hauptmannstochter von Wr. Neustadt gebürtig&amp;quot;&#039;&#039; (* 18. März  1761; † 21. April 1790). Karolina Freiin von La Marre war die Tochter des k.k. Hauptmanns Anton Freiherr von La Marre und der Karoline Barbara von Altmannshofen. Die von Altman(n)shofen waren ein altes schwäbisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1250 mit Henricus von Altmanshofen genannt wurde. Karolinas Mutter (geborene Karoline von Altmannshofen) war eine der letzten aus dem Geschlecht der v. Altmannshofen, das mit ihrer Schwester Therese von Molitor (geborene v. Altmannshofen) im 18. Jahrhundert erlosch. Die La Marre (de La-Marre) waren eine adelige Militärfamilie aus Lothringen (Frankreich). Bereits der Urgroßvater Philipp de La Marre stand in österreichisch-habsburgischen Diensten im Heer von Prinz Eugen von Savoyen (1691 Major, 1704 Obristlieutenant - Obrist, 1708 Generalwachtmeister, 1716 Feldmarschall-Leutnant). Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert sollte sich diese Tradition fortsetzen, und so findet man etliche Offiziere unter den Freiherren von La-Marre, eingetragen in Militär-Listen des &amp;quot;österreichischen Kaiserthumes&amp;quot;, im &amp;quot;Militärhandbuch des Königreiches Bayern&amp;quot;, im &amp;quot;Königlich-Baierisches Regierungsblatt&amp;quot; oder in anderen Registern (Philippe 1691, Leopold 1727, Anton 1786, Heinrich 1801, Carl 1826, Anton 1826, Achilles 1836, Franz 1840, Eduard 1846, Adalbert 1867, Arthur 1868, Karl 1870 etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domdechant und Weihbischof von Passau, Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein, zelebrierte die Trauung. Trauzeugen waren der wirkl. geheime Rath und [[Hofkanzler]] Johann Jakob Marian Edler von Molitor (Hagenauers Schwippschwager), sowie der [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h und Hofpfleger Christian Schneditz. Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg wurde später Taufpate von Hagenauers Kindern, Josepha und Franz de Paula (II). Hagenauer hatte die Beiden nach seinem Freund Joseph Franz von Auersperg benannt. Josepha von Hagenauer (* 1. Dezember 1787; † 24. April 1792) starb jedoch bereits als Vierjährige. Franz de Paula (II.) von Hagenauer, späterer Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]] (* 9. Dezember 1789; † 5. Dezember 1843) wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter starb bereits bald nach seiner Geburt. Am 28. April 1823 heiratete Franz de Paula (II.) die Edle Marie Schlossgängl von Edlenbach in [[Maria Plain]]. Deren Sohn, Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Ritter des päpstlichen Piusordens, heiratete 1851 die Edle Marie von Spaun (Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang) in Traunkirchen. Franz de Paula III. sollte später der Stifter des [[Hagenauer - der Wiener Zweig|Wiener Zweiges]] der Hagenauer werden, der noch heute blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Sankt_Donat_Stadlhof_Schloss_18102006_03.jpg|Schloss Stadlhof in Kärnten, 1772–1780 &lt;br /&gt;
Datei:Schloss Weitwörth.jpg|Schloss Weitwörth in Salzburg, 1777&lt;br /&gt;
Datei:Pöckstein28.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, Entwurf&lt;br /&gt;
File:Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Süd-Ansicht 28102016 5180.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, 1778–1782&lt;br /&gt;
Datei: St Veit - Schloss Kölnhof.JPG|Schloss Kölnhof in Kärnten, 1778–1783&lt;br /&gt;
Datei:Stadttheater Passau 2.jpg|Stadttheater in Passau, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Passauer Stadttheater 5.jpg|Stadttheater in Passau, Logen&lt;br /&gt;
File:Stadttheater Passau.jpg|Redoutensaal am Theater, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Haidenhof.JPG|Schlössl Haidenhof in Passau, 1790&lt;br /&gt;
File:Passau, 15. November 002.jpg|Schloss Freudenhain in Passau, 1785–1792&lt;br /&gt;
Datei:Ostansicht des Schlosses Mirabell.JPG|Schloss Mirabell, Wiederaufbau 1822–1824&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1767 Priesterhaus Capeln, Klagenfurt (Kärnten); Entwurf [[Wolfgang Hagenauer]], Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
* 1768 Altar für Priesterhaus Capeln, Klagenfurt;  Entwurf Wolfgang Hagenauer, Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1775 studierte Johann Georg in Wien Architektur. Aus dieser Zeit stammen seine ersten beiden ausgeführten Entwürfe. &lt;br /&gt;
* 1770 Schloss Stadlhof bei St. Donat, Pflugern (Kärnten); Entwurf &lt;br /&gt;
* 1771–1772 Eisenwerk in Hirt (Kärnten); Entwurf&lt;br /&gt;
* 1777 [[Jagdschloss Weitwörth|Schloss Weitwörth]], [[Nußdorf am Haunsberg]]; Umbauarbeiten und Fassade &lt;br /&gt;
* 1778-1782 Residenzschloss Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten) mit groß angelegter Parkanlage für den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1778–1782 Umbau Schloss Kölnhof, St. Veit an der Glan (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1780 Alumnat (Priesterseminar) in [[Straßburg]] (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1781 Florianidenkmal, Klagenfurt, Bildhauerarbeiten: [[Johann Baptist von Hagenauer]]&lt;br /&gt;
* 1781 Ossiacherhof in Klagenfurt, Fassade &lt;br /&gt;
* 1782 Tabernakel für Schlosskapelle Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1783 Theater und Redoutensaal in Passau für den Fürstbischof Josef Franz Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1784 Schloss Straß in Burgheim für den [[Domdechant|Domdekan]] Thomas Grafen von Thun &lt;br /&gt;
* 1786 Conversationshaus, Badeanlage Hacklberg (Passau)&lt;br /&gt;
* 1786–1787 Vergrößerung und Ausbau der Schlosskapelle des Schlosses Rannariedl, (Neustift im Mühlkreis, Oberösterreich); damals zum Hochstift Passau gehörig&lt;br /&gt;
* 1787 Gedeckte Brücke über die Ilz (Passau)&lt;br /&gt;
* 1785–1792 das fürstbischöfliche Schloss Freudenhain mit seiner prächtigen Parkanlage in Passau für den Kardinal (1788) Fürstbischof Josef Franz Auersperg&lt;br /&gt;
* 1790 Schloss Haidenhof in Passau für den Domherrn Leopold Freiherrn von Hanxleden&lt;br /&gt;
* 1791 Ausbau des Chorherrenstiftes Vilshofen an der Donau, bei Passau (1794 mit dem Großteil der Altstadt abgebrannt)&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Brauerei zu Hacklberg bei Passau unter Fürstbischof Thomas Johann Graf von Thun und Hohenstein &lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der [[Holztrift]] auf der Ilz bei Passau unter Fürstbischof [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Passauer Porzellanmanufaktur unter Fürstbischof  Leopold Graf von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
* 1805 Doppelhaus, Alter Markt Nr. 11 in Salzburg, Neufassadierung&lt;br /&gt;
* zwischen 1805 und 1824 [[Gurkerhof]] in Salzburg, klassizistische Fassade und Umbau&lt;br /&gt;
* 1822–1824 [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Umbau nach [[Brände Stadt Salzburg|Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein an Wolfgang Hagenauer enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: &#039;&#039;Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778]&lt;br /&gt;
* [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 Johann Georg Hagenauer, 1783] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Georg Hagenauer, 1783/1784]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   (Johann Georg) von Hagenauer, 1812]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  (Johann) Georg von Hagenauer, 1813]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, Eintragung 17. November 1786, Passau&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813, S. 97&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: Chronik Chabert, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748-1835), in: Barockberichte 44/45, Salzburg 2006 &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Johann Georg Hagenauer}}&lt;br /&gt;
== Einzelverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenauer, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Georg_Hagenauer&amp;diff=2431308</id>
		<title>Johann Georg Hagenauer</title>
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		<updated>2025-04-24T16:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Leben */Geschichte Gurkerhof korrigiert. Siehe Gurkerhof, salzburgwiki&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Georg Hagenauer von Hagenau&#039;&#039;&#039; (* [[20. Februar]] [[1748]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]], [[Rupertiwinkel]]; † [[6. April]] [[1835]] in Salzburg) aus dem Geschlecht der [[Hagenauer]] war ein deutsch-österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Hagenauer wurde [[1748]] als jüngstes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem Hagenauer [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren geboren, verlor aber bereits mit zwei Jahren seinen Vater. Seine bekannten Brüder waren der Architekt [[Wolfgang Hagenauer]], der das gesamte Bauwesen des Erzstiftes Salzburg betreute, sowie der Bildhauer [[Johann Baptist von Hagenauer]], der vorerst ebenfalls in Diensten des Salzburger [[Erzbischof]]s stand und ab 1774 zum Leiter der Bildhauerklasse an der Wiener Akademie der Bildenden Künste ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt Johann Georg in Salzburg in der privaten &amp;quot;Bauamt-Zeichenschule&amp;quot; seines ältesten Bruders Wolfgang, der zweiundzwanzig Jahre älter war. Bereits mit sechzehn Jahren wurde Johann Georg am [[8. Jänner]] [[1765]] vom [[Salzburger Erzbischof|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund von Schrattenbach]] als Zeichner angestellt. Er arbeitete zunächst viel mit seinen Brüdern Johann Baptist und Wolfgang zusammen, wie zwei von Wolfgang entworfene und von (Johann) Georg gezeichnete Risse von 1767 und 1768 zeigen. Während dieser anfänglichen Ausbildung fiel sein Talent dem Erzbischof Schrattenbach auf, der ihn zwischen 1768 und 1775, wie seine Brüder zuvor, zum Studium an die Wiener Akademie der Bildenden Künste sandte. In Wien war er bei der Anlegung des Augartens tätig. Doch bereits seit 1771, also während der Ausbildung Johann Georgs zum Architekten in Wien, findet man seine ersten Arbeiten in [[Kärnten]], die über den [[Bischof von Gurk|Gurker]] Bischof [[Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg]] zustande gekommen waren. 1774 überprüfte der neue Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] Johann Georgs Leistungen in Wien, nach 1775 strich er dessen jährliches Stipendium. In Wien wird Johann Georg zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist erwähnt, wobei Johann Georg bereits die Berufsbezeichnung &amp;quot;k.k. Architekt&amp;quot; trug. 1775/76 kehrte Johann Georg wieder nach Salzburg zurück, wo er für den neuen Erzbischof Colloredo arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gurker Bischof Joseph II. Franz Anton Graf Auersperg hatte an den Arbeiten Johann Georgs gefallen gefunden und sich mit ihm angefreundet. Daraufhin versuchte Bischof Auersperg Johann Georg in das Bistum Gurk zu holen. Der Salzburger Erzbischof Colloredo wollte Hagenauer jedoch unbedingt in Salzburg halten. Aus Salzburg berichtet [[Leopold Mozart]] in einem Brief (1777) an seine auf Reisen befindliche Frau [[Anna Maria Walburga Mozart|Anna Maria]] und seinen Sohn [[Wolfgang Amadé Mozart|Wolfgang]] darüber: &amp;quot;wegen dem h: Hagenauer Architect ist nun die Sache auch in  Bewegung, er will  fort, und der Fürst sucht ihn immer mit allerhand  arbeiten und  schmeicheleien aufzuhalten, und kein Entschluß kommt zum Vorschein&amp;quot;. Johann Georgs älterer Bruder Johann Baptist hatte bereits 1771 Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof Colloredo gehabt und daraufhin Salzburg verlassen. Auch bei Johann Georg Hagenauer hatte eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof zum Bruch mit diesem geführt. So war es auch ihm nicht schwer gefallen Salzburg (vorübergehend) den Rücken zu kehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Titel eines &amp;quot;bischöflichen Hofbaudirektors&amp;quot; reiste Johann Georg Hagenauer zu Fürst Auersperg nach Klagenfurt (Kärnten). Bischof Auersperg verband bis zu seinem Tod eine innige Freundschaft mit dem vierzehn Jahre jüngeren Architekten Hagenauer. Im Bistum Gurk erhielt Johann Georg viele Aufträge, unter anderem auch seinen ersten großen Bau, das Schloss Pöckstein, an der Mündung der Metnitz in die Gurk, mit großzügiger Parkanlage. Ab 16. Oktober 1781 wurde er in Klagenfurt auch als Landschaftsarchitekt angestellt. Die ersten Entwürfe für die neue bischöfliche Residenz in Zwischenwässern fertigte allerdings sein Bruder Wolfgang Hagenauer bereits 1774/1775 an. Letztlich wurde das Schloss nach dem Entwurf des Architekten Johann Georg Hagenauer zwischen 1778 und 1782 erbaut. Die neue bischöfliche Residenz Schloss Pöckstein sollte einer der bedeutendsten frühklassizistischen Schlossbauten Österreichs werden. Sein anderer Bruder Johann Baptist übernahm dabei die bildhauerische Ausstattung des Schlosses und die Skulpturen der Parkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1783 Auersperg zum [[Bischof von Passau|Fürstbischof von Passau]] gewählt wurde, folgte Hagenauer ihm nach [[Passau]]. Johann Georg wurde am [[18. Juni]] [[1783]] zum passauischen Hofarchitekten ernannt. Ferner wurde er am [[13. September]] [[1784]], als Nachfolger des Melchior Hefele (* 1716; † 1794), zum höfischen Baudirektor und wirklichen &#039;&#039;Hofkammerrath&#039;&#039; mit Sitz und Stimme in Passau ernannt. In Passau und Umgebung baute er mehrere Schlösser, das Bedeutendste und sein Hauptwerk war das Residenzschloss des Fürsten, Schloss Freudenhain. Im Jahr 1786 wurde &amp;quot;Johann Georg von Hagenauer, wirklicher Hofkammerrath, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt in Passau&amp;quot;, der Adelsstand vom Fürstbischof Auersperg bestätigt und ihm das Recht zugestanden das Adelsprädikat &amp;quot;von Hagenauer&amp;quot; zu tragen. Im selben Jahr heiratete er die 13 Jahre jüngere Freiin Karoline de La Marre (* 1761; † 1790) im Passauer Dom, mit der er zwei Kinder hatte. Bereits 1790 starb Karoline von Hagenauer, jedoch sollte ihr Sohn Franz de Paula (II.) Ahnherr der späteren Wiener Linie der Hagenauer werden. 1793 verstarb auch Hagenauers Freund und Gönner Auersperg, jedoch verblieb Johann Georg vorerst in Passau. Der neue Passauer Bischof Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein verstarb jedoch bereits nach nur elf Monaten Regierungszeit, und so wurde dessen Nachfolger und Vetter [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]] Hagenauers dritter und letzter Dienstherr in Passau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am [[22. Februar]] [[1803]] das Hochstift Passau aufgelöst wurde, erhielt der fürstbischöfliche Hofarchitekt am [[15. Juli]] [[1805]] den Ruf nach Salzburg als &#039;&#039;Director&#039;&#039; des neuen Kameral-Bauamtes in kurfürstlichem Dienst. Dies war auch möglich, da der Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, mit dem sich der Architekt Hagenauer seinerzeit überworfen hatte, bereits im Jahr 1800 vor den Franzosen nach Wien geflüchtet war. Johann Georg kehrte mit seinem vierzehnjährigen Sohn, dem Halbwaisen Franz de Paula II., nach Salzburg zurück, wo er nun in dem von seinem Bruder [[Matthias Hagenauer|Matthias]] geerbten [[Gurkerhof]] mit seiner Dienerschaft residierte. Im selben Jahr erbte Johann Georg von einer kinderlosen Tante seiner Frau, Therese von Molitor, geborene von Altmannshofen, ein beträchtliches Vermögen. In Salzburg wurde Johann Georg &amp;quot;Amtsnachfolger&amp;quot; seines bereits 1801 verstorbenen Bruders Wolfgang im kurfürstlichen Kameralbauamt. Als kaiserlicher Rat und kurfürstlicher Baudirektor übernahm er nun auch viele Aufträge für seinen Vetter, den Salzburger Abt [[Dominikus Hagenauer|Dominikus von Hagenauer]], in [[Abtenau]] und [[Hallein]]. Am [[14. April]] [[1807]] wurde er in österreichische k.u.k. Dienste übernommen. 1812 wurde er von der bayerischen Regierung in den vorläufigen Ruhestand versetzt und 1819 pensioniert. Laut einer Familienchronik (Chronik Chabert) stand er ab [[14. Mai]] [[1813]] in königlich bairischen Diensten und ab [[26. Mai]] [[1816]] als Baudirektor erneut im k.k. Dienst. Am [[7. August]] [[1819]] &amp;quot;jubilierte&amp;quot; er, ging also endgültig in Pension. Er übernahm danach nur mehr wenige Aufträge, wie zum Beispiel die Planung der Renovierung (neue Fassadengestaltung) des beim Stadtbrand von 1818 stark beschädigten [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Er baute auch seinen fünfhundert Jahre alten Gurkerhof in der [[Kaigasse]] 39 unter anderem mit einer klassizistischen Fassade um. Im Jahr 1932 wurde das über 600 Jahre alte historische Gebäude Gurkerhof abgerissen, um die Kaigasse zu verbreitern. Es wurde dem Antrag des Landeshauptmanns Dr. Franz Rehrl stattgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Ruhestand begann er wieder vermehrt zu Zeichnen und zu Malen, seine erste Anstellung beim Salzburger Erzbischof war ja die eines Zeichners gewesen. Da er seine Werke oft nur mit den Initialen seines Namens JGH (oder JH) signierte, wurden seine Arbeiten in späteren Publikationen fälschlich einem &amp;quot;Ignaz&amp;quot; Hagenauer zugeordnet. Gegen Ende seines langen Lebens wurde Johann Georg zunehmend taub und blind. Er starb mit 87 Jahren als letzter der Hagenauer-Brüder am 6. April 1835 in Salzburg und wurde von seinem in Linz lebenden Sohn Franz de Paula von Hagenauer in der Familiengruft (Nr. LII) am [[Friedhof von St. Peter]] beigesetzt, in der bereits seine Brüder Matthias und Wolfgang ruhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Am [[17. November]] [[1786]] heiratete der &#039;&#039;&amp;quot;hochwohlgeborene Herr Joh. Georg von Hagenauer, wirklicher [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h, hochfürstlicher Baudirektor und Architekt&amp;quot;&#039;&#039; im [[Passau]]er Dom St. Stephan die &#039;&#039;&amp;quot;hoch und wohlgeborene Karolina Leopoldina Antonia Freyin von La Marre, k.k. Hauptmannstochter von Wr. Neustadt gebürtig&amp;quot;&#039;&#039; (* 18. März  1761; † 21. April 1790). Karolina Freiin von La Marre war die Tochter des k.k. Hauptmanns Anton Freiherr von La Marre und der Karoline Barbara von Altmannshofen. Die von Altman(n)shofen waren ein altes schwäbisches Geschlecht, das urkundlich erstmals 1250 mit Henricus von Altmanshofen genannt wurde. Karolinas Mutter (geborene Karoline von Altmannshofen) war eine der letzten aus dem Geschlecht der v. Altmannshofen, das mit ihrer Schwester Therese von Molitor (geborene v. Altmannshofen) im 18. Jahrhundert erlosch. Die La Marre (de La-Marre) waren eine adelige Militärfamilie aus Lothringen (Frankreich). Bereits der Urgroßvater Philipp de La Marre stand in österreichisch-habsburgischen Diensten im Heer von Prinz Eugen von Savoyen (1691 Major, 1704 Obristlieutenant - Obrist, 1708 Generalwachtmeister, 1716 Feldmarschall-Leutnant). Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert sollte sich diese Tradition fortsetzen, und so findet man etliche Offiziere unter den Freiherren von La-Marre, eingetragen in Militär-Listen des &amp;quot;österreichischen Kaiserthumes&amp;quot;, im &amp;quot;Militärhandbuch des Königreiches Bayern&amp;quot;, im &amp;quot;Königlich-Baierisches Regierungsblatt&amp;quot; oder in anderen Registern (Philippe 1691, Leopold 1727, Anton 1786, Heinrich 1801, Carl 1826, Anton 1826, Achilles 1836, Franz 1840, Eduard 1846, Adalbert 1867, Arthur 1868, Karl 1870 etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Domdechant und Weihbischof von Passau, Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein, zelebrierte die Trauung. Trauzeugen waren der wirkl. geheime Rath und [[Hofkanzler]] Johann Jakob Marian Edler von Molitor (Hagenauers Schwippschwager), sowie der [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]h und Hofpfleger Christian Schneditz. Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton von Auersperg wurde später Taufpate von Hagenauers Kindern, Josepha und Franz de Paula (II). Hagenauer hatte die Beiden nach seinem Freund Joseph Franz von Auersperg benannt. Josepha von Hagenauer (* 1. Dezember 1787; † 24. April 1792) starb jedoch bereits als Vierjährige. Franz de Paula (II.) von Hagenauer, späterer Herr zu [[Burg Radeck|Radeck]] (* 9. Dezember 1789; † 5. Dezember 1843) wuchs als Halbwaise auf, seine Mutter starb bereits bald nach seiner Geburt. Am 28. April 1823 heiratete Franz de Paula (II.) die Edle Marie Schlossgängl von Edlenbach in [[Maria Plain]]. Deren Sohn, Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Ritter des päpstlichen Piusordens, heiratete 1851 die Edle Marie von Spaun (Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang) in Traunkirchen. Franz de Paula III. sollte später der Stifter des [[Hagenauer - der Wiener Zweig|Wiener Zweiges]] der Hagenauer werden, der noch heute blüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Sankt_Donat_Stadlhof_Schloss_18102006_03.jpg|Schloss Stadlhof in Kärnten, 1772–1780 &lt;br /&gt;
Datei:Schloss Weitwörth.jpg|Schloss Weitwörth in Salzburg, 1777&lt;br /&gt;
Datei:Pöckstein28.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, Entwurf&lt;br /&gt;
File:Strassburg Pöckstein 1 Schloss Pöckstein Süd-Ansicht 28102016 5180.jpg|Schloss Pöckstein in Kärnten, 1778–1782&lt;br /&gt;
Datei: St Veit - Schloss Kölnhof.JPG|Schloss Kölnhof in Kärnten, 1778–1783&lt;br /&gt;
Datei:Stadttheater Passau 2.jpg|Stadttheater in Passau, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Passauer Stadttheater 5.jpg|Stadttheater in Passau, Logen&lt;br /&gt;
File:Stadttheater Passau.jpg|Redoutensaal am Theater, 1783–1784&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Haidenhof.JPG|Schlössl Haidenhof in Passau, 1790&lt;br /&gt;
File:Passau, 15. November 002.jpg|Schloss Freudenhain in Passau, 1785–1792&lt;br /&gt;
Datei:Ostansicht des Schlosses Mirabell.JPG|Schloss Mirabell, Wiederaufbau 1822–1824&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1767 Priesterhaus Capeln, Klagenfurt (Kärnten); Entwurf [[Wolfgang Hagenauer]], Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
* 1768 Altar für Priesterhaus Capeln, Klagenfurt;  Entwurf Wolfgang Hagenauer, Ausführung Johann Georg Hagenauer&lt;br /&gt;
Zwischen 1768 und 1775 studierte Johann Georg in Wien Architektur. Aus dieser Zeit stammen seine ersten beiden ausgeführten Entwürfe. &lt;br /&gt;
* 1770 Schloss Stadlhof bei St. Donat, Pflugern (Kärnten); Entwurf &lt;br /&gt;
* 1771–1772 Eisenwerk in Hirt (Kärnten); Entwurf&lt;br /&gt;
* 1777 [[Jagdschloss Weitwörth|Schloss Weitwörth]], [[Nußdorf am Haunsberg]]; Umbauarbeiten und Fassade &lt;br /&gt;
* 1778-1782 Residenzschloss Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten) mit groß angelegter Parkanlage für den Gurker Bischof Joseph Franz Anton Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1778–1782 Umbau Schloss Kölnhof, St. Veit an der Glan (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1780 Alumnat (Priesterseminar) in [[Straßburg]] (Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1781 Florianidenkmal, Klagenfurt, Bildhauerarbeiten: [[Johann Baptist von Hagenauer]]&lt;br /&gt;
* 1781 Ossiacherhof in Klagenfurt, Fassade &lt;br /&gt;
* 1782 Tabernakel für Schlosskapelle Pöckstein (Zwischenwässern / Kärnten)&lt;br /&gt;
* 1783 Theater und Redoutensaal in Passau für den Fürstbischof Josef Franz Graf Auersperg&lt;br /&gt;
* 1784 Schloss Straß in Burgheim für den [[Domdechant|Domdekan]] Thomas Grafen von Thun &lt;br /&gt;
* 1786 Conversationshaus, Badeanlage Hacklberg (Passau)&lt;br /&gt;
* 1786–1787 Vergrößerung und Ausbau der Schlosskapelle des Schlosses Rannariedl, (Neustift im Mühlkreis, Oberösterreich); damals zum Hochstift Passau gehörig&lt;br /&gt;
* 1787 Gedeckte Brücke über die Ilz (Passau)&lt;br /&gt;
* 1785–1792 das fürstbischöfliche Schloss Freudenhain mit seiner prächtigen Parkanlage in Passau für den Kardinal (1788) Fürstbischof Josef Franz Auersperg&lt;br /&gt;
* 1790 Schloss Haidenhof in Passau für den Domherrn Leopold Freiherrn von Hanxleden&lt;br /&gt;
* 1791 Ausbau des Chorherrenstiftes Vilshofen an der Donau, bei Passau (1794 mit dem Großteil der Altstadt abgebrannt)&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Brauerei zu Hacklberg bei Passau unter Fürstbischof Thomas Johann Graf von Thun und Hohenstein &lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der [[Holztrift]] auf der Ilz bei Passau unter Fürstbischof [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* 1793–1803 Ausbau der Passauer Porzellanmanufaktur unter Fürstbischof  Leopold Graf von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
* 1805 Doppelhaus, Alter Markt Nr. 11 in Salzburg, Neufassadierung&lt;br /&gt;
* zwischen 1805 und 1824 [[Gurkerhof]] in Salzburg, klassizistische Fassade und Umbau&lt;br /&gt;
* 1822–1824 [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Umbau nach [[Brände Stadt Salzburg|Brand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein an Wolfgang Hagenauer enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: &#039;&#039;Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778]&lt;br /&gt;
* [http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 Johann Georg Hagenauer, 1783] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Georg Hagenauer, 1783/1784]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   (Johann Georg) von Hagenauer, 1812]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  (Johann) Georg von Hagenauer, 1813]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, Eintragung 17. November 1786, Passau&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813, S. 97&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: Chronik Chabert, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748-1835), in: Barockberichte 44/45, Salzburg 2006 &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Johann Georg Hagenauer}}&lt;br /&gt;
== Einzelverweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hagenauer, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1748]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351871</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351871"/>
		<updated>2024-10-25T21:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Bild wieder hergestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;[[Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ritter Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags, V- Bürgermeister v. Triest]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer) war beruflich und politisch sehr aktiv und sollte nie heiraten. Er wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. 1839 bis 1849 war er Stadtrat und 1850 Vize-Bürgermeister von Triest.  Bereits [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Von 1853 bis 1861 war er Vizepräsident der Handels und Gewerbekammer.1863 bis 1865 war er wieder als Abgeordneter im Abgeordnetenhaus tätig. Schließlich wurde er in den päpstlichen Ritter-Stand (persönlicher Adel) mit der Verleihung des Komthurkreuz des päpstlichen Pius-Ordens durch Papst Pius IX. erhoben. Ritter Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, wurde auch der ottomanische Mecidive-Orden zweiter Klasse verliehen, eine hohe Auszeichnung des osmanischen Reiches. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloss Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in der Stadt Salzburg; † 1942 in Cormòns )]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als &#039;&#039;titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg&#039;&#039;. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351628</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351628"/>
		<updated>2024-10-25T13:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Ritter Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags, V-Bürgermeister von Triest]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer) war beruflich und politisch sehr aktiv und sollte nie heiraten. Er wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. 1839 bis 1849 war er Stadtrat und 1850 Vize-Bürgermeister von Triest.  Bereits [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Von 1853 bis 1861 war er Vizepräsident der Handels und Gewerbekammer.1863 bis 1865 war er wieder als Abgeordneter im Abgeordnetenhaus tätig. Schließlich wurde er in den päpstlichen Ritter-Stand (persönlicher Adel) mit der Verleihung des Komthurkreuz des päpstlichen Pius-Ordens durch Papst Pius IX. erhoben. Ritter Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, wurde auch der ottomanische Mecidive-Orden zweiter Klasse verliehen, eine hohe Auszeichnung des osmanischen Reiches. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloß Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in Salzburg; † 1942 in Cormons)]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351331</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351331"/>
		<updated>2024-10-24T22:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Lebenslauf johann v. Hagenauer mit Eckdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer) war beruflich und politisch sehr aktiv und sollte nie heiraten. Er wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. 1839 bis 1849 war er Stadtrat und 1850 Vize-Bürgermeister von Triest.  Bereits [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Von 1853 bis 1861 war er Vizepräsident der Handels und Gewerbekammer.1863 bis 1865 war er wieder als Abgeordneter im Abgeordnetenhaus tätig. Schließlich wurde er in den päpstlichen Ritter-Stand (persönlicher Adel) mit der Verleihung des Komthurkreuz des päpstlichen Pius-Ordens durch Papst Pius IX. erhoben. Ritter Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, wurde auch der ottomanische Mecidive-Ordens zweiter Klasse verliehen, einer hohen Auszeichnungen des osmanischen Reiches. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloß Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in Salzburg; † 1942 in Cormons)]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351322</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351322"/>
		<updated>2024-10-24T21:04:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer), wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Schließlich wurde er in den päpstlichen Ritter-Stand (persönlicher Adel) mit der Verleihung des Komthurkreuz des päpstlichen Pius-Ordens durch Papst Pius IX. erhoben. Ritter Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, wurde auch der ottomanische Mecidive-Ordens zweiter Klasse verliehen, einer hohen Auszeichnungen des osmanischen Reiches. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloß Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in Salzburg; † 1942 in Cormons)]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351313</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
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		<updated>2024-10-24T20:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Ergänzungen zum Leben von Johann Hagenauer, päpstlicher persönlicher Adel und ottomanische Auszeichnung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer), wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Schließlich wurde er in den Ritter-Stand (persönlicher Adel) mit der Verleihung des Komthurkreuz des päpstlichen Pius-Ordens durch den Papst erhoben. Schließlich wurde Ritter Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, der ottomanische Mecidive-Ordens zweiter Klasse verliehen, einer hohen Auszeichnungen des ottomanischen Reiches für Dienste. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloß Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in Salzburg; † 1942 in Cormons)]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351307</id>
		<title>Hagenauer - der Triester Zweig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Triester_Zweig&amp;diff=2351307"/>
		<updated>2024-10-24T20:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Söhne übernehmen das Unternehmen */Vita Ergänzungen bei Johann Hagenauer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Triester Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Gründer der Triester Linie, Pastellportrait um 1785]]&lt;br /&gt;
Ignaz Joachim von Hagenauer war im Auftrag seines Vaters (Johann Lorenz) von Salzburg nach Triest gereist, um dort eine Filiale des Salzburger Stammhauses zu gründen. Triest gehörte damals zu Österreich (1382 bis 1918 habsburgisch-österreichisch) und war dessen bedeutendster Handelshafen, einer der Stützpunkte der k.u.k. Kriegsmarine sowie Sitz des Statthalters des Österreichischen Küstenlandes. Ebenso war Triest eine reichsunmittelbare Stadt, also direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben. In [[Friaul-Julisch Venetien|Triest]] wurde das [[1775]] durch Ignaz Joachim von Hagenauer (Ignaz II.) gegründete Handelshaus von großem Erfolg bekrönt. Ignaz (II.) war auch in die 1773 gegründete Triester Freimaurer-Loge &amp;quot;la Concordia&amp;quot; eingetreten und baute die Geschäfte des Handelshauses vorerst erfolgreich aus. 1785 heiratete er Maria-Elisabeth von Thys (* 1760 in Lüttich) im Klagenfurter Dom. Elisabeth von Thys war die Tochter des Johann Reiner von Thys und der Catharina Theresia Coletta de Willems (Tochter des Bankiers Michael de Willems). Johann von Thys, ebenfalls ein Freimaurer, war ein belgischer Feintuchfabrikant aus Eupen (den damaligen Habsburgischen Niederlanden). Auf Grund eines von Königin Maria Theresia vergebenen günstigen Darlehens hatte er 1762 eine Filiale seiner belgischen Feintuchfabrik in Klagenfurt eröffnet, die erste Fabrik dieser Art in Österreich. Iganz (II.) von Hagenauer bekam in der napoleonischen Zeit finanzielle Schwierigkeiten mit seinem Handelshaus, von denen er sich aber wieder erholen sollte. Im Jahr [[1814]] gründete er zusammen mit vier Geschäftspartnern die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;&#039;&#039;Assicuratori Marittimi&#039;&#039;&amp;quot; in Triest, deren Direktor er wurde. Diese Versicherungsgesellschaft ließ den Seehandel von Triest nach den Jahren der napoleonischen Krise wieder aufleben. Nach einigen wirtschaftlichen Rückschlägen wurde das Handelshaus der Hagenauer wieder zum &amp;quot;Ersten Haus in Triest&amp;quot;. Elisabeth von Hagenauer schenkte ihrem Mann zehn Kinder, wobei nur vier der Kinder, Johann Lorenz (III.), Josef Paul, Maria Regina und Amelie, die Geburt überlebten. Josef Paul hatte später Maria Theresia Rovis geheiratet, Maria Regina den Gutsbesitzer und [[Gewerke]]r (Bergwerk Misling) Franz Anton Bonazzi Edler von Bonazza, Amelie und Johann Lorenz sollten jedoch unverheiratet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Söhne übernehmen das Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, V-Präsident des österr. Reichstags]]Ignaz II. starb [[1824]] und so übernahmen das Triester Handelshaus (u. a. Triester Ostindien-Compagnie) seine zwei Söhne Johann Lorenz (III.) und Josef Paul, die das Unternehmen stetig erweiterten. Der ältere der beiden Brüder, Johann Lorenz III. de Hagenauer (auch Giovanni Hagenauer), wurde schließlich Präsident der österreichischen Lloyd (Lloyd Austriaco), die die größte Schifffahrts-Gesellschaft der österreichischen Monarchie mit ihrem Sitz in Triest war. [[1848]] wurde er Abgeordneter der konservativ-austroloyalen Partei in Triest (Partei Graf Stadion) sowie Vize-Präsident des ersten constituirenden österreichischen Reichstags. Schließlich wurde er in den päpstliche Freiherrn-Stand mit der persönlichen Verleihung des Pius-Ordens durch den Papst erhoben. Schließlich wurde Baron Johann Lorenz von Hagenauer, Verwaltungsrat der österreichischen Dampfschifffahrtsgesellschaft Lloyd, der ottmanische Mecidive-Ordens zweiter Klasse verliehen, eine der höchsten Auszeichnungen des ottmanischen Reiches für Ausländer. Der jüngere Bruder Josef Paul hatte [[1832]] gegen den Willen seiner Familie Maria Therese Rovis (die unter dem Namen ihrer Zieheltern Rovis aufgewachsen war) geheiratet und setzte mit ihr die Triester Linie fort. Maria Therese war keine geborene Rovis, sondern die illegitime Tochter des Grafen Johann Baptist Thurn-Hofer und Valsassina (Herr auf Schloß Duino) und der Gräfin Polyxena von Brigido. Obwohl die beiden 1814 (fünf Jahre nach der Geburt ihrer vorehelichen Tochter Therese) geheiratet hatten und Therese Zeit ihres Lebens unterstützen sollten, wurde sie dennoch nie als Gräfin Thurn-Hofer und Valsassina legitimiert. Therese von Hagenauer schenkte ihrem Mann drei Kinder, Ersilia Caecilia (* 1836 in Triest; † 1911 in Wien als Freifrau von Beck; Nachkommen sind die Freiherren von Allmayer-Beck), Camilla (* 1838 in Triest; † 1914 in Triest als Freifrau von Buchta) und Ignaz III. (* 1841 in Triest; † 1898 in Triest). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VillaMurat1880-vi.jpg|miniatur|hochkant|Hagenauer Sitz in Triest, Villa Murat um 1880]]Joseph Paul starb aber bereits im Jahr [[1851]], 26 Jahre vor seinem älteren Bruder Johann Lorenz. So nahm Johann Lorenz III. die Familie seines verstorbenen Bruders Josef Paul in seinem Triester Schloss der &amp;quot;Villa Murat&amp;quot; auf, die ein ehemaliger Besitz des Königs von Neapel (Napoleons Schwager) war. Da Ignaz (III.) ja schon als Zehnjähriger seinen Vater verloren hatte, wurde er nun unter die strengen Fittiche seines Onkels Johann Lorenz (III.) genommen. Ignaz (III.) studierte Rechts-Wissenschaften und hatte während seiner Studentenzeit durch seinen &amp;quot;bourgeoisen Lebensstil&amp;quot; und Spielschulden ein beträchtliches Vermögen (mehrere Besitzungen) der sehr begüterten Triester Linie verloren. Als fertiger Jurist trat der &amp;quot;Pferdevernarrte&amp;quot; Ignaz III. auf den &amp;quot;ausdrücklichen Wunsch&amp;quot; seines Onkels Johann Lorenz III. in die österreichische k.k. Armee bei der Kavallerie ein und wurde Offizier. Die von seinem Onkel Johann Lorenz (III.) erhofften Veränderungen traten bei Ignaz aber auf Grund seiner skandalträchtigen Liaisons, Duell-Forderungen und erneuter Spielschulden vorerst nicht ein. Ignaz Schulden wurden durch den Verkauf von Immobilien und Kunstgegenständen beglichen, wobei Familien-Mitglieder aus Wien etliche Stücke erwarben. Schließlich wurde aber nicht mehr wie zuvor bei höchsten militärischen Stellen interveniert und Ignaz schied aus der Armee aus. Vielleicht nahm man auch Rücksicht auf die Karriere der beiden Schwäger von Ignaz, Anton von Beck und Heinrich von Buchta. Anton von Beck sollte später Hofrat und Direktor der k.u.k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien werden. Buchta (v. Buchtitz) machte hingegen Karriere bei der k.k. Kriegsmarine und wurde als k.k. Vizeadmiral Seebezirkskommandant von Triest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare  Vorgesetzte des Vizeadmirals Freiherr von Buchta war der Marinekommandant und Chef der Marinesektion des k.u.k. Reichskriegs-Ministeriums, Admiral Freiherr von Spaun. Hermann Freiherr von Spaun war nicht nur mit der Triester Hagenauer-Linie befreundet sondern, und hier schließt sich wieder der Kreis, auch der Onkel von Simon (II.) Baron von Hagenauer aus der Wiener Linie (später Direktor einer Triester Versicherung). Der Sohn von Anton von Beck, der spätere österreichische Ministerpräsident Max Wladimir Freiherr von Beck, hatte sich 1872/73 während seines Freiwilligenjahres im k.u.k. Niederösterreichischen Dragoner-Regiment &amp;quot;Friedrich August König von Sachsen&amp;quot; Nr. 3 (3-er Dragoner) mit Simon Baron von Hagenauer sehr angefreundet, der mit ihm gleichzeitig seinen Präsenzdienst im selben Regiment in Wien ableistete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich starb Johann Lorenz III. (eigentlich Johann Lorenz Demeter) von Hagenauer [[1877]] unverheiratet in Triest. Sein Neffe Ignaz (III.) hatte aber zu einem geordneten Leben zurückgefunden und [[1888]] in Triest die zwanzig Jahre jüngere Engländerin Ersila Barbara Richardson geheiratet, die ihm neben den beiden Töchtern später noch einen Sohn schenken sollte. Ignaz erwarb ein Reitgut, das er mit einer Reitschule für die höhere Triester Gesellschaft ausbaute. Auf diesem Gut wuchsen seine drei Kinder Wanda (*1885 in Triest, vermählt mit Caesar Caramelli), Ilda (*1887 in Triest, 1. Ehe mit Decius d´Elia, 2. Ehe mit Sig. Palumbo) und Pyrrhus (*1890 in Triest; †1961 in Cormons) auf. Jedoch starb Ignaz (III.) von Hagenauer bereits im Jahr [[1898]] auf seinem Reitgut in Triest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Triester Linie um 1900 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|miniatur|hochkant|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer, (* 1890 in Triest; † 1961 in Cormons)]]Um [[1900]] lebten gerade noch vier männliche Nachkommen aus dem  Adelsgeschlecht der Hagenauer; drei in Wien und nur mehr einer in Triest. In Triest war dies der [[1890]] geborene Pyrrhus von Hagenauer, dessen Salzburger Urgroßvater Ignaz II. die Triester Linie begründet hatte. Pyrrhus wuchs am Reitgut seines Vaters Ignaz III. in Triest auf, wobei er im Alter von acht Jahren seinen Vater verloren hatte. Nach dem Gymnasium in Triest trat Pyrrhus, der die Leidenschaft seines Vaters für Pferde geerbt hatte, in die österreichische k.u.k. Armee bei der Kavallerie ein. Er galt seinerzeit als einer der besten und leidenschaftlichsten Reiter der Donaumonarchie und gewann viele Trophäen bei Military-Rennen und Reitturnieren. [[1914]] hatte Pyrrhus im Dom von Görz (Gorizia) die Älteste von drei Schwestern geheiratet, die aus Cormòns in Friaul stammende Baroness Carlotta Marie Locatelli (* 1889; † 1963), Tochter des George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld und der Maria Henriette Gräfin von Boos zu Waldeck und Montfort. Die Locatelli waren ebenfalls ein sehr altes Geschlecht, das bereits 1229 ein Adelsdiplom von Kaiser Friedrich II. erhalten hatten und 1647 von Kaiser Ferdinand III. in den Freiherrenstand erhoben wurden. George dei Locatelli Baron zu Eulenburg und Schönfeld war damals der letzte männliche Spross dieses Geschlechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges und der späteren Beschlagnahme einiger Locatelli-Güter in Friaul durch die italienische Armee im Jahr 1916, war Carlotta mit ihren Eltern und beiden Schwestern auf das Salzburger Gut der Großeltern gezogen, der Grafen von Boos zu Waldeck und Montfort. Pyrrhus von Hagenauer wurde zu dieser Zeit in den &amp;quot;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&amp;quot; als Rittmeister im Dragonerregiment Nr. 5 genannt. Sein ältester Sohn, Georg VII. (Carlo Giorgio) von Hagenauer, kam 1917 in Salzburg (im Gegensatz zu seinen später geborenen Geschwistern) als österreichischer Staatsbürger auf die Welt. Pyrrhus selbst hatte aber nicht nur die Triester Linie der Hagenauer fortgesetzt, sondern auf Grund der Adoption durch seinen Schwiegervater Georg Nikolaus auch die Linie der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld. Da sein Adoptiv-Vater der letzte männliche Locatelli mit fünf Schwestern und drei Töchtern war, drohte die Linie der Barone Locatelli auszusterben und die Besitzungen der Locatellis auseinander zu brechen. George Nikolaus Freiherr Locatelli von Eulenburg und Schönfeld war Herr auf Cormons, Angoris, Villanuova, Borganano und Aquileja, in der Grafschaft Görz (Gorizia). Der durch Arrogation als Sohn angenommene Pyrrhus sollte im Jahr 1919 nun zum Haupterben dieser umfangreichen Locatelli-Besitzungen werden. Seine beiden Schwägerinnen Marie Valerie (* 1892) und Margherita Charlotte Marie (* 1897; † 1932) waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht vermählt. Die Jüngste, Margherite Charlotte Freiin von Locatelli, hatte erst im darauffolgenden Jahr (1920) Fortunat-Michael Graf von [[Wolkenstein|Wolkenstein Freiherr zu Rodenegg]] in Salzburg geheiratet, mit dem sie allerdings fünf Söhne haben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Angoris, Cormons.jpg|miniatur|hochkant|Villa Angoris bei Cormons, bis 1937 in dem Besitz der Barone Locatelli-Hagenauer]]Das Locatellí-Weingut Angoris, das Kaiser Ferdinand III. 1644 dem Reichsfreiherren Oberst Johann Baptist Locatelli di Eulenberg e Schönfeld als Dank für seinen 18jährigen Militärdienst vermacht hatte, war mit seiner Villa ebenso wie der Stadtpalast in Cormons während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von den italienischen Behörden 1916 beschlagnahmt worden. Das auf diesem Weingut stehende Schloss &amp;quot;Villa Angoris&amp;quot; (1735 erbaut) wurde für die Dauer des Krieges in ein Feldlazarett mit über 250 Betten umgewandelt und der Besitz erst im Juni 1919 zurückgegeben. Da Pyrrhus´ (Adoptiv-) Vater Georg Freiherr von Locatelli bereits im Februar 1919 in Salzburg gestorben war, erhielten die Besitzungen nun die Haupterben Pyrrhus und Carlotta, die für den Fortbestand der Linie durch ihren Sohn Georg VII. gesorgt hatten. Pyrrhus schied bald darauf aus der Armee aus, kümmerte sich um die Güter und baute das besonders herabgekommene Gut Angoris nach dem Krieg wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1919 - Triest kommt endgültig zu Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron georg locatelli-hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Carlo Giorgio Baron Locatelli - Hagenauer, (* 1917 in Salzburg; † 1942 in Cormons)]]Als das bereits seit [[1918]] zu Italien gehörende Triest im Jahr [[1919]] durch den Vertrag von Saint-Germain gemeinsam mit Istrien und Ostfriaul auch formell dem  Königreich Italien zugesprochen wurde, waren die Besitzungen von Pyrrhus Barone dei Locatelli de Hagenauer nun automatisch italienisch geworden. Dem noch im ersten Welt-Krieg und in Salzburg 1917 geborenen Ältesten, Barone Carlo Giorgio, folgten die beiden jüngeren Geschwister, Baronessa Helene (* 1920; † 2014 in Cormons) und Barone Alexander (*1924). Diese wurden allerdings auf dem zurückerstatteten Weingut Angoris in Cormòns (Friaul) nun als italienische Staatsbürger geboren. Im September 1923 wurde die Villa Locatelli (neben der Kirche von San  Giusto) in Cormòns an den Orden der &amp;quot;barmherzigen Brüder&amp;quot; (Fatebenefratelli) verkauft. Im selben Jahr erhielt Pyrrhus de Hagenauer durch die königliche Consulta Araldica per Dekret des Königreichs Italien die Anerkennung des italienischen Freiherrenstandes als titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte Pyrrhus das Gut Angoris aus Furcht einer möglichen erneuten Beschlagnahme der Güter (wie im [[Ersten Weltkrieg]]) bereits 1937 verkauft (Anm.: 1968 wurde das Gut Angoris von einer bürgerlichen namensgleichen Familie Locatelli aus Mailand erworben, die jedoch nicht mit der ursprünglichen Besitzerfamilie der Freiherren von Locatelli verwandt ist). 1942 starb jedoch der älteste Sohn von Pyrrhus, Barone Carlo Giorgio, im Alter von 25 Jahren an den Folgen einer schweren Lungenentzündung. Nach der Landung alliierter Truppen in Süditalien im Juli [[1943]] und der italienischen Kapitulation am 8. September durch König Viktor Emanuel III. wurde Norditalien von deutschen Truppen besetzt. Baron Pyrrhus war als Reservist und ehemaliger Kavallerie-Offizier der  österreichischen k.u.k. Armee zur Wehrmacht eingezogen worden. 1944  hatte man &amp;quot;Rittmeister Pyrrhus Baron von Hagenauer&amp;quot; als Adjutant der Aufklärungsabteilung des Panzer-Regiments 33 eingesetzt. Nach  dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde er Bankier und Verwalter der verbliebenen  Besitzungen. Pyrrhus starb 1961 in Cormòns und sein jüngster Sohn Alexander Barone dei Locatelli de Hagenauer, der letzte lebende Hagenauer der italienischen Linie, heiratete im Jahr 1962 Gabriella Gräfin Barsotti Verzani da Verzano aus Lucca (Toskana, Italien). Alexander setzte durch die Adoption seines Stiefsohnes Georg Albert die Triester Linie der Hagenauer fort und starb im Jahr 1987. Heute leben die Nachkommen der Baroni dei Locatelli de Hagenauer in Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2220945</id>
		<title>Hagenauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2220945"/>
		<updated>2024-02-07T19:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Sitze und Besitzungen */Inhaltlich ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passsau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733, Rotenturmstraße 12, 1. Bez.&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=2211876</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2024-01-06T19:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Salzburger Linie */Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes, ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Name ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis in das Jahr 763/764 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763/764 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) und sein Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, ein Hartwich, nochmals ein Reginbert, ein Radolt, wiederum ein Reginbert, ein Rapoto und ein Fridericus auf, der - letzterer - 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen nordwestlich von Freising in Bayern lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und in  [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Familiensitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde gemeinsam mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen, und  (wahrscheinlich) erlosch bereits im selben Jahrhundert die Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben, im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz entstand dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und in der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirchner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die Mitglieder der ältesten Freisinger Linie setzten sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und damit auch erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zug der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten sich im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze an. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte der Hochstifte Freising, Regensburg und [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich im Mittelalter in den Schutz aufstrebender Städte, wie Wien, Klosterneuburg, St Pölten oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert und die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Mitglieder der Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnten. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), die Nachkommen besaßen nur noch unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und waren auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus und wurde Begründer einer neue Linie. Zu Salzburg bestanden bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, von denen einige Mitglieder hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie mit einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg besaßen in unmittelbarer Nähe ebenfalls Güter und hatten sich durch Heirat mit Frauen aus alten Geschlechtern des [[Rupertiwinkel]]s verbunden. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein wirtschaftlicher Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch den Erwerb bedeutender Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], durch gutes Wirtschaften und auch durch Nepotismus erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Die kunstliebenden Hagenauer waren Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, es traten unter ihnen auch einige als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen hervor, sowie als Geistliche ([[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und damit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, in die Hauptstadt des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, zogen. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus dem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Er war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 seine Erben verkauften. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind keine Nachkommen dieses Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Erinnerungsbild an die Audienz bei Papst Leo XIII. im Jahr 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] bayerische Provinz geworden, von 1814 bis 1854 fiel das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelten die Nachkommen der nächsten Generation in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus hohen Beamten aristokratischer Abstammung, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die in  Linz verbliebenen Hagenauer starben aus. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich ganz der Schriftstellerei hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, als der er ausschließlich kirchliche Gebäude der Monarchie versicherte. Er betätigte sich wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas ein, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaëtano Donizetti, Giovanni Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und Carl Lafite). Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späterem Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts übertragen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, politisch massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien als gläubige Katholikin in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war, um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und gegen das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia.]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest ein Handelshaus gegründet, das anfangs sehr erfolgreich war. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm, das Handelshaus wieder zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (das Schloss von Caroline Murat, Königin von Neapel, Schwester Napoleons) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhne Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt. Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (er hatte Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch Einheirat in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt der &amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &amp;quot;barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während der Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (* 1924; † 1987), der keine männlichen Nachkommen hatte, durch Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren Bischöfe (von Freising und Passau), Äbte (in Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[des Benediktinerklosters Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und damit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Die Künstler, die der Familie entsprangen, standen hauptsächlich in Diensten katholischer Erzbischöfe, der Fürstbischöfe, Domherren und Äbte, aber auch von den katholischen Monarchen des österreichischen Kaiserhauses und des bairischen Kurfürstentums, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab circa 1865 oblag einigen Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung zwischen den Vertretern der römisch-katholischen Kirche und den Mitgliedern der Familie Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Leitung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Im Gegenzug erhielten die Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Nachkommen dieses Zweigs findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder anderer Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994–1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. [[Bischof von Passau]] 1138–1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. von Hagenauer, XXVII. Abt des [[Benediktinerstift Melk|Benediktinerstifts Melk]] 1378–1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (* 1712; † 1792), Mäzen und Freund [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]]&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (* 1746; † 1811), LXXVII. Abt von Stift St. Peter 1786–1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (* 1749; † 1824), [[Freimaurer]], Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (* 1800; † 1877), Präsident des Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III.Baron von Hagenauer (* 1824; † 1885), Großkreuz-Ritter des Pius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (* 1852; † 1920), Großkreuz-Ritter des Gregorius-Ordens, Direktor der &amp;quot;Riunione Adriatica di Sicurtà&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (* 1881; † 1940), [[Bezirkshauptmann]], wirkl. [[Hofrat]], [[NS Opfer|Opfer]] der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (* 1903; † 1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli-Hagenauer (* 1890; † 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;, als &amp;quot;edles Geschlecht von Hagenau&amp;quot;, erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom Gebiet Hagenau mit dem sich darauf befindlichen gleichnamigen Edelsitz ab, die sich beide nördlich von Freising (in Bayern) befinden. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache haben: haga = Gehege, Umzäunung und awjo = Au, Wasserland, Insel. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen zu hagan und awa, im Mittelhochdeutschen zu Hagen und Ouwe, um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Parallel dazu entwickelte sich die Schreibweise des Namens, der sich zunächst &amp;quot;Hagenowe&amp;quot;, später &amp;quot;Hagenower&amp;quot; schrieb und sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte. Er bedeutet soviel wie &amp;quot;umzäunte Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Familie der Hagenauer wurde in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adelig bezeichnet. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, in dem die Hagenauer als Patrizier aufscheinen, mussten sie ihre verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, den Zehent und die Güter verkaufen, sowie den letzten Stammsitz in Bayern. Sie waren, wie auch Mitglieder anderer alter Familien, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliancen verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof und vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie vom Papst die römische Baronie verliehen (&amp;quot;schwarzer Adel&amp;quot;, ital. aristocrazìa nera). Per späterem Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute in Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbgrabstätten ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden konnten Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgen (bis zu Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortsetzte. Die Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, von denen beiden es bis Nachkommen gibt. Wegen der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie mit den Letzten des Geschlechts) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Annalen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), die Geschichte der Hagenauer weitgehend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, Oberbayern, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]], 1110/14 &#039;&#039;Novts&#039;&#039; genannt übergaben die Herren von Hagenau den Besitz dem Domkapitel Freising als &#039;&#039;Seelgerät&#039;&#039; (= ein Vorrat an guten Werken für die Seele)&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], erstmals als Besitz des Hartwicus de Hagenowe genannt, nach dem Aussterben des oberösterreichischen Asts der Familie kam es an die Bischöfe von Passsau, sie gaben es als Lehen an ein Ministerialiengeschlecht weiter, das sich nach der Burg benannte, der berühmteste Hagenauer war Bischof Reginbert von Passau. Mit Ludwig von Hagenau starb 1262 auch dieses Geschlecht aus. Die Burg wurde [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig vernichtet. &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört), zur Katastralgemeinde gehört die Streusiedlung Hagenau, in der sich der Name des Geschlechts bis heute erhalten hat.&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), eine mächtige Wand mit Fenstern und Zinnen sowie ein Rundbogentor sind als Ruine erhalten, der Rest ist Steinwerk des 12. bis 16. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Oberbayern, Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, Bayern, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ.), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ.), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ.), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ.), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf bei Allershausen (Bayern), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel (Oberbayern) , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel (Oberbayern), ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), gehörte bis 1803 zum Erzstift Salzburg, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hagenauerhaus]]&amp;quot; in der Stadt Salzburg, bekannt als [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse]] Nr. 9, ab 1703/[[1706]] bis [[1831]] im Besitz mehrerer Mitglieder der Familie Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel (Bayern), [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel (Bayern), um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, ursprünglich im Besitz der Gurker Fürstbischöfe, 1787 erwarb ihn der Handelsherr Matthias Hagenauer aus Anlass seiner Hochzeit, da er kinderlos verblieb, fiel das Haus an seine Brüder, später an einen Neffen und dessen Sohn Franz de Paula III., der - letzterer - den Gurker Hof 1837 verkaufte&lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten (Oberbayern), um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, Johann Lorenz Hagenauer erwarb das Haus [[1789]] für seinen Sohn Leopold Judas Thaddäus Hagenauer&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus alte Adresse Stadt 839, damals Sackgasse 2 in Wien, erstmals im Jahr 1382 erwähnt (an der Hinterseite der Häuser Blutgasse 1 und 3) - zwischen 1805 und [[1807]] im Besitz des kaiserlichen Rats, Professors und Direktors der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer&lt;br /&gt;
* Villa der Witwe Joachim Murats in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* nicht mehr bestehendes Haus in Wien mit der Konskriptionsnummer 733&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, [[Küstenland]], bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690–1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [https://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751–1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767–1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche [[Kloster Säben|Säben]] u. [[Brixen]] in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962–1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735–1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696–1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [https://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [https://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [https://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [https://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][https://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][https://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][https://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [https://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][https://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][https://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [https://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [https://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [https://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [https://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [https://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [https://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [https://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][https://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [https://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [https://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2022-04-13T19:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Edelfreie waren ein landrechtlicher Stand und hatten ihren Adel nicht aufgrund eines Dienst- oder Lehnsverhältnisses. Sie waren also keinen anderen Familien oder Dynastien untergeordnet (abgesehen vom König bzw. Kaiser).&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes ursprünglich bairisches edelfreies Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Namen ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis ins Jahr 763 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) mit dessen Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, Hartwich, nochmals ein Reginbert, Radolt, wiederum ein Reginbert, bis hin zu Rapoto und Fridericus auf, der 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen lag, nordwestlich von Freising in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Sitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich, und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde zusammen mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen und (wahrscheinlich) bereits im selben Jahrhundert erlosch diese Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben und im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz befand sich dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirch´ner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die älteste Linie (Freisinger) setzte sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;&#039;&#039;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und somit erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zuge der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte des Hochstiftes Freising, des Hochstiftes Regensburg und zumeist des Hochstiftes [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich in den Schutz aufstrebender Städte des Mittelalters, wie St. Pölten, Wien, Klosterneuburg oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert, sowie die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnte. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), besaß nur mehr unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und war auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus, wo er eine neue Linie begründete. Nach Salzburg bestanden ja bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, die hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie (Ast) der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg waren in unmittelbarer Nähe ebenfalls begütert und hatten in alte Geschlechter des [[Rupertiwinkel]]s geheiratet. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], sowie durch Reichtum und Nepotismus, erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Bekannt wurden die Hagenauer als Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen, sowie als einflussreiche Geistliche ([[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und somit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus diesem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Josef Leopold war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 von seine Erben verkauft wurde. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind jedoch nicht mit diesem Geschlecht derer von Hagenau verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] nun bayerische Provinz geworden und von 1814 bis 1854 kam das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelte die nachfolgende Generation bereits in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus anderen adelige Beamtenfamilien, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc.. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die anderen Linzer Hagenauer starben, ohne jedoch männliche Nachkommen zu hinterlassen. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich der Schriftstellerei vollends hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein bereits früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, in der er ausschließlich kirchliche Gebäude in der Monarchie versichert hatte. Er betätigte sich, wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen auch, sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;&#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039;&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;&#039;&#039;für die Verdienste seiner Vorfahren&#039;&#039;&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach oder Carl Lafite), vornehmlich jedoch Musiker. Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späteren Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts ausgedehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Hofrat Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien auf Grund ihrer ebenso religiösen Überzeugung in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest sehr erfolgreich ein Handelshaus gegründet. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm aber wieder das Handelshaus zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (Schloss der Caroline Bonaparte, Königin von Neapel) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhnen Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt, sowie Vize-Präsident des constituirenden ersten österreichischen Reichstags in Triest (Partei Graf Stadion). Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch seine Heirat und Arrogation in das alte österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt &#039;&#039;&amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &#039;&#039;&amp;quot;di barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während dessen Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (1924 - 1987) durch die Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren ja selbst Bischöfe (Freising und Passau), Äbte (Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und somit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war eine Reihe von Familienmitgliedern in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Als Künstler wurden Hagenauer hauptsächlich von katholischen Erzbischöfen, Fürstbischöfen, Domherren und Äbten beauftragt, daneben aber auch von katholischen Monarchen aus dem österreichischen Kaiserhaus und dem bairischen Kurfürstentum, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. Ab circa 1865 oblag Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung, zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem Geschlecht der Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Führung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Andererseits wiederum erlangte das Geschlecht der Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Mitgliedern dieses Geschlechts findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern aber auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder in anderen Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994 - 1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. Bischof von Passau 1138 - 1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. Hagenauer, XXVII. Abt von Melk 1378 - 1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (1712 -1792), Mäzen und Freund Mozarts&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (1746 - 1811), LXXVII. Abt von St. Peter 1786 - 1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Freimaurer, Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Großkreuz-Ritter des Piusordens, Direktor der Assicurazioni Generali in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (1852 - 1920), Großkreuz-Ritter des Gregoriusordens, Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (1881-1940), Bezirkshauptmann, wirkl. Hofrat, Opfer der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (1903-1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli - Hagenauer (1890 - 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (edles Geschlecht von Hagenau) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Herkunft aus dem Gebiet Hagenau nördlich von Freising (Bayern) mit dem sich darauf befindlichen Edelsitz Hagenau ab. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache (haga und awjo) haben. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen (hagan und awa) und im Mittelhochdeutschen (Hagen und Ouwe), um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Der Name &amp;quot;von Hagenau&amp;quot;, der sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte, bedeutet soviel wie &amp;quot;von der umzäunten Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht genannt. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, wo die Hagenauer noch als Patrizier aufscheinen, führte dies zum Verkauf ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Bereits um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliance verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof als auch vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie das römische Baronat vom Papst verliehen (schwarzer Adel, ital. aristocrazìa nera). Per späteren Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnisse ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden haben Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgt (Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortpflanzte. Diese Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, die beide heute noch blühen. Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie den gegebenen Falls Letzten) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Analen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), den historischen Sachverhalt bezüglich der Hagenauer zunehmend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], [[1088]] bis [[1262]], Burg [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig zerstört&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), Ruine &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an  der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf (bei Allershausen), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel, ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Haus&amp;quot; in Salzburg, [[Mozarts Geburtshaus]] Getreidegasse Nr. 9, [[1706]] bis [[1831]]&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel, [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel, um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, [[1787]] - [[1837]] &lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten, um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, [[1789]]&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2 in Wien, bereits im Jahr 1382 erwähnt (an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3). bis [[1807]]&lt;br /&gt;
* Villa (des Königs) Murat in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* Haus am Haarmarkt Nr. 733 in Wien (heute Rotenturmstraße 12), um [[1824]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, Küstenland, bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [http://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751 - 1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767 - 1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche Säben u. Brixen in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin von Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962-1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735 - 1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [http://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [http://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [http://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [http://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [http://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][http://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_der_Wiener_Zweig&amp;diff=1757653</id>
		<title>Hagenauer - der Wiener Zweig</title>
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		<updated>2021-07-16T12:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Linz, die neue Hauptstadt des Salzachkreises */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt den &#039;&#039;&#039;Wiener Zweig der Familie&#039;&#039;&#039; [[Hagenauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Radeck 2.jpg|miniatur|hochkant|Burg Radeck]]&lt;br /&gt;
Die napoleonischen Kriege und die zwischen [[1803]] und [[1816]] durch den viermaligen Regierungswechsel einschneidendsten Umwälzungen Salzburgs, hatten sowohl das ehemalige Fürsterzbistum als auch die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. Salzburg war nun keine eigenständige Provinz im Kaisertum Österreich geworden, sondern als [[Salzachkreis]] lediglich fünfter Kreis des Erzherzogtums [[Österreich ob der Enns]], mit dem Verwaltungssitz in [[Linz]]. Dies führte nach dem Verlust der jahrhundertelangen Machtposition des Landes im süddeutschen Raum zu einer Krise, die sich in den massiven wirtschaftlichen Einbußen und dem drastischen Bevölkerungsrückgang im gesamten Salzachkreis zeigte. Die Handelsgeschäfte der Hagenauer gingen schleppend, die männlichen Nachfolger zur Übernahme der Handelshäuser fehlten, und die einst in einflussreichen Positionen des [[Erzstift Salzburg|Erzstiftes]] sitzenden Verwandten waren nicht mehr vorhanden. Obwohl die Hagenauer in Salzburg unter anderem noch auf [[Schloss Mönchstein]], dem alten [[Gurkerhof]] oder auf der seit den Napoleonischen Kriegen beschädigten [[Burg Radeck]] (auch Schloss Radeck genannt) saßen, übersiedelte die nächste Generation der Hagenauer in die neue Hauptstadt (des Salzachkreises) Linz. Die Stadt Salzburg war &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot;. Um [[1816]] waren die meisten Hagenauer in Salzburg bereits ohne männliche Nachkommen gestorben oder, wie das Gros der einflussreichen und bedeutenden Salzburger Familien, von dort weggezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linz, die neue Hauptstadt des Salzachkreises ==&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1812]] hatte [[Johann Wolfgang Hagenauer]] (Johannes Wolfgangus), Sohn des hochfürstlichen Kammerdieners und Hof-Architekten [[Wolfgang Hagenauer]], in der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] bei Salzburg Theresia Leopoldine [[Karl Maria Enk von der Burg|Enck von der Burg]] (* 1792; † 1852), Tochter des wirklichen [[Salzburger Hofkammer|Hofkammerrat]]hs Franz Leopold Enck (Enk) von der Burg und der Josefa Theresia Strasser, geheiratet. [[1816]] übersiedelte das Paar nach Linz, wo Johann Wolfgang als Amts- und Kreis-Ingenieur und später als [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;Wasserbau-Director tätig war. Im Jahr [[1850]] sollte er ohne Nachkommen sterben, worauf seine Frau Landschafts-Gemälde des letzten Salzburger Hofmalers, [[Andreas Nesselthaler]], dem [[SMCA|Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] vermachte. Sein Cousin Franz de Paula&amp;amp;nbsp;II., Sohn des hochfürstlichen Baudirektors [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg&amp;amp;nbsp;III. von Hagenauer]], studierte in Salzburg Rechtswissenschaften, machte danach ausgedehnte Reisen in Oberitalien und sollte erst [[1825]] nach Linz übersiedeln. Franz de Paula hatte in Linz die Stelle eines k.k. &amp;quot;Statthalter-Concipient&amp;quot; und später die des [[Reich#k._k.|k.k.]]&amp;amp;nbsp; Registraturs-Direktors inne. [[1823]] heiratete er die Edle Barbara [[Franz Joseph Karl Schloßgangl von Edlenbach|Schloßgängl von Edlenbach]] (Tochter eines Juristen und hochfürstlichen Hofrates), die wie die Frau seines Cousins Johann Wolfgang aus einer Adelsfamilie des höheren Salzburger Beamtenstandes stammte. Johann Wolfgang und Franz de Paula (II.) waren ja beide in der Landesverwaltung tätig, da wahrscheinlich die vorangegangenen unsicheren Krisenjsahre sie dazu bewegt hatten, sich für den beständigeren Staatsdienst zu entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im biedermeierlichen Linz bestand das gesellschaftliche Umfeld der beiden Cousins Johann Wolfgang und Franz de Paula von Hagenauer nun hauptsächlich aus hohen Beamten und deren Familien, Mitgliedern des Klerus (wie der Benediktiner Michael Leopold Enk von der Burg), sowie Künstlern. Zu den Beamtenfamilien gehörten unter anderem die Ritter von Spaun, die [[Karl Maria Enk von der Burg|Enk von der Burg]], die Schloßgängl von Edlenbach, die Steyrer von Riedenburg, die Grafen [[Carl Graf Chorinsky|Chorinsky]] oder die Freiherrn von Vogelsang. Mit ihnen waren die Hagenauer meist nicht nur verwandt oder verschwägert, sondern oft auch beruflichen verbunden. Am stärksten aber verbanden diese Familien ihre starke Religiosität und die Frömmigkeit im Glauben sowie ihre Leidenschaft zur Kunst. Die Hagenauer-Cousins waren ja in ihrer Kindheit und Jugend in [[Passau]] und Salzburg in der beeindruckenden Welt von Kirchenfürsten, hohen Geistlichen und herausragenden Künstlern (Musikern, Bildhauern, Architekten und Malern) aufgewachsen. Nun waren auch in den Linzer Salons, bei Konzertabenden oder bei den sogenannten &amp;quot;Landpartien&amp;quot; dieser Familien häufig Künstler geladen. Einige dieser Künstler wurden von den Familien gefördert, mit manchen verband sie auch eine lebenslange Freundschaft. Der heute Bekannteste war sicherlich der Komponist [[Franz Schubert]], den die später verwandten Freiherren von Spaun gefördert hatten. Aber auch die Maler Moritz von Schwind (der Trauzeuge bei einer Hagenauer-Hochzeit wurde) und Leopold Kupelwieser, die Schriftsteller [[Adalbert-Stifter-Straße|Adalbert Stifter]] (der Hauslehrer der Hagenauer-Kinder wurde), Franz Grillparzer und Eduard von Bauernfeld, oder die Dichter Freiherr Ernst von Feuchtersleben sowie Franz von Schober (und einige mehr) gehörten zum engeren Kreis der Familien. Franz de Paula II. von Hagenauer hatte 1835 ein kleines Vermögen von seinem Vater geerbt, das sich aus dessen Erbe seines kinderlosen Schwagers in Passau, aus dem Gurkerhof in Salzburg, der Burg Radeck bei Salzburg und dem Haus in der Rotenturmstraße in der Wiener Innenstadt zusammen setzte. Seine Kinder Franz de Paula III. (1824 - 1885), Eugen (1825 - 1880), Julius (1826 - 1879) und Helena (*1835), wurden unter anderem von dem Schriftsteller und Maler Adalbert Stifter unterrichtet. Alle Brüder studierten später in Wien, wobei die beiden älteren wie ihr Vater Jurist wurden und der Jüngste Philosophie studierte. Vorerst blieben alle Brüder als Beamte in Linz, nur der älteste Sohn, Franz de Paula (III.), sowie dessen Neffe Arnold II. (Sohn des Julius) sollten später nach Wien übersiedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngste Tochter des Franz (II.) von Hagenauer, Helena von Hagenauer, hatte 1852 Major Karl Elßler geheiratet. Karl war der Sohn von Johann Florian Elßler, der im damaligen Ungarn in der Glanzzeit von Eisenstadt im Dienste des Fürsten Esterházy stand, sowie Faktotum und Leib-Kopist von Joseph Haydn bis zu dessen Tod 1809 war. Die bekannten Geschwister von Major Karl Elßler waren Johann Elßler, Chordirektor an der Berliner Oper, sowie die damals berühmtesten Tänzerinnen des 19. Jahrhunderts, Therese und Franziska (Fanny) Elßler. Therese war in morganatischer Ehe mit Prinz Adalbert von Preußen als Freifrau von Barnim verheiratet (Sohn Adalbert Freiherr von Barnim). Die Schwester Fanny Elßler hatte aus einer Verbindung mit Leopold von Neapel-Sizilien, Prinz von Salerno und Sohn des Königs Ferdinand IV. von Neapel, einen Sohn Franz. Dieser Sohn wuchs in Eisenstadt auf und nahm sich 1873 das Leben. Aus einer Verbindung mit ihrem Jugendfreund Anton Stuhlmüller hatte Fanny Elßler auch eine Tochter namens Therese, die den Truchsess und Rittmeister Victor Weber Edler von Webenau heiraten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer standen in Linz in regem Kontakt mit der Familie Spaun (Förderer Franz Schuberts). Im Jahr [[1851]] hatte Franz de Paula (III.) von Hagenauer die Edle Marie von Spaun, Tochter des Anton Ritter von Spaun und der Henriette Freiin von Vogelsang, in Traunkirchen geheiratet. Anton von Spaun war Landrat, ständischer Syndikus in Linz und Ritterstandsverordneter in Oberösterreich. Er legte den Grundstock für das oberösterreichische Landesmuseum Francisco-Carolinum 1833, sowie das Urkundenbuch des Landes Oberösterreich. Spauns reichhaltiges Betätigungsfeld galt der Erforschung der Mundart, des Volksliedes, der Trachten und der Tänze. Anton von Spaun hinterließ ein reiches kulturelles Erbe und wird als der Begründer der Volkskunde in Österreich gesehen. Nachdem die Hagenauer ihr Salzburger Landgut mit der [[Burg Radeck]] aufgegeben hatten, verbrachten sie ihre Sommermonate auf Schloss Klaus in Kirchdorf (Oberösterreich), wo sie auch eine Jagd hatten. 1852 wurde auf Schloss Klaus der älteste Sohn des Franz de Paula (III.) von Hagenauer und seiner Frau Marie geboren, der auf den Namen Simon (II.) Anton Franz Heinrich (nach seinem Großvater mütterlicherseits - Simon Thaddäus Ritter von Spaun) getauft wurde. [[1848]] hatten die Spaun in Traunkirchen am Traunsee (OÖ) das ehemalige Landrichterhaus erworben. Die Hagenauer verbrachten in den folgenden Jahrzehnten die Sommermonate ebenfalls am Traunsee in der Villa Spaun. Diese &amp;quot;Villa Spaun&amp;quot; befindet sich noch heute im Besitz der Nachkommen (Freiherren von Spaun und Freiherren von Cornaro) und wurde als Gedenkstätte für Franz Schubert und später auch Arnold Schoenberg bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wien, Hauptstadt der k. u. k. Doppelmonarchie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Franz de Paula III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Ritter des päpstlichen Piusordens]]Vorerst blieb Franz (III.) als k.k. &amp;quot;Statthalterei-Rath&amp;quot; im Staatsdienst in Linz tätig, später sollte er in die Privatwirtschaft wechseln und nach Wien ziehen. Er wurde der Stifter des Wiener Zweiges der Hagenauer, der noch heute blüht. Um 1870 übersiedelte schließlich die Familie mit den drei Kindern Simon II. (*1852 in Kirchdorf; †1920 in Wien), Maria (* 1855 in [[Vöcklabruck]]; † 1937 in Wien) und Gertrud (* 1863 in Linz; †.... in Venedig) nach Wien in das Haus Wollzeile Nr. 3. In Wien wurden noch die Tochter Therese-Walburga (* 1873 in Wien; † 1956 in Wien) und der jüngste Sohn Franz de Paula IV. geboren, der allerdings mit fünf Monaten starb. Maria sollte später den Literarhistoriker und Pädagogen Karl Ferdinand Edler von Kummer heiraten, der unter anderem auch Erzherzogin Marie Valerie (jüngste Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth) von 1879 bis 1886 in Literaturgeschichte unterrichtete. Marias Schwester Gertrud heiratete den venezianischen N. H. (nobiluomo) Enrico Marzollo, Patrizier von Venedig. Das ursprünglich Bologneser Uradelsgeschlecht der Marzollo´s (Marzolo) scheint in den Urkunden bereits 1270 als &amp;quot;al Patriziato Veneto&amp;quot; (Patrizier von Venetien) auf, wo sie seither ansässig waren. Die Jüngste Theresa Walburga heiratete den vermögenden Weissrussen Wilhelm v. Bergmann, mit dem sie bis zur russischen Revolution und der Zwangsenteignung der Gutsbesitzer in St. Petersburg wohnte. Von St. Petersburg flohen sie nach München, wo allerdings der Mann in Spielcasinos den Großteil des restlichen Vermögens verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz de P. (III.) war in Wien Direktor der Versicherungs-Gesellschaft &amp;quot;Assicurazioni Generali&amp;quot; geworden (1838 in [[Küstenland#Triest|Triest]] gegründet), die heute der größte Versicherungs-Konzern ([[Generali-Versicherung Salzburg|Generali]]) [[Italien]]s ist. Beruflich reiste er oft nach Venedig und Triest, wobei er auch stets seine venezianischen sowie die Triester Verwandten besuchte. Auf etlichen seiner Reisen durften ihn seine Kinder begleiten. Die Sommermonate verbrachte er mit seiner Familie mit Jagen und Bergsteigen in Bad Ischl, wobei er dafür stets die Villa Felicitas angemietet hatte, die später als &amp;quot;Villa Schratt&amp;quot; (benannt nach der Schauspielerin [[Katharina Schratt]]) bekannt werden sollte. Franz (III.) von Hagenauer hatte drei grosse Leidenschaften, die Jagd, das Bergsteigen, sowie den katholischen Glauben. Für sein stetiges Engagement in der katholischen Kirche wurde er später in den Freiherrenstand erhoben. Im Jahr [[1884]] verlieh Papst Leo XIII. dem &#039;&#039;&amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;&#039;&#039; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, &#039;&#039;&amp;quot;als auch für die Verdienste seiner Vorfahren&amp;quot;&#039;&#039;, die erbliche römische Baronie und ernannte ihn zum Kollar-Ritter des päpstlichen Piusordens. Als persönliches Geschenk des Papstes erhielt er eine Kreuz-Reliquie (Kreuzpartikel). Baron Franz de Paula III. starb im darauffolgenden Jahr ([[1885]]) auf seinem Jagdgut und wurde in [[Bad Ischl]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|miniatur|hochkant|Simon Baron von Hagenauer (1852-1920), Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà in Wien, Ritter des päpstlichen Gregoriusordens]] Der [[1852]] geborene Simon (II.) Anton Franz Heinrich von Hagenauer übersiedelte 1870 mit seinen Eltern und Geschwistern von Linz nach Wien. Durch seine Passion des Jagens und Bergsteigens wurde Simon bereits mit 17 Jahren 1869 Mitglied des (1862 gegründeten) Oesterreichischen Alpenvereins. In der &amp;quot;Wiener Abendpost&amp;quot; (1. Sep. 1875) &#039;&#039;&amp;quot;schilderte Herr Simon von Hagenauer in sehr anziehender Weise den Fang eines jungen Steinadlers im Juli zu Hinterstodern an der oberösterreichisch-steiermärkischen Grenze&amp;quot;&#039;&#039;. [[1872]] leistete Simon II. seine Präsenzdienstpflicht als Einjährig-Freiwilliger in dem k.u.k. niederösterreichischen Dragoner-Regiment „Friedrich August König von Sachsen“ Nr. 3, bei den sogenannten 3er-Dragonern. Dort befreundete er sich mit dem ebenfalls in Offiziersausbildung stehenden Max Wladimir von Beck. Der spätere österreichische k.k. Ministerpräsident (1906 - 1908) Max Wladimir Freiherr von Beck war nicht nur ebenso streng katholisch wie Baron Simon II., sondern mit ihm auch über die Triester Linie der Hagenauer (seine Mutter war Ersilia Caecilia Baronin von Beck, née von Hagenauer) verwandt. Nach der Militärzeit begann Simon II. Rechtswissenschaften zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiherr und Freifrau von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Baron Simon von Hagenauer mit Baronin Amélie von Hagenauer, Wien 1879]] Nach Beendigung des Jusstudiums hatte er [[1878]] die ebenfalls aus streng katholischem und sehr wohlhabendem Haus stammende Französin Amélie (Tochter des August Thomas und der Mathilde Rebattu) im Wiener Stephansdom geheiratet. Amélies Vater (aus einer seit den napoleonischen Kriegen in Mailand lebenden Familie französischer Herkunft) war um 1835 noch sehr jung nach Wien gekommen und in das Bankhaus Arnstein &amp;amp; Eskeles eingetreten. Später gründete er ein eigenes Bankhaus, das jedoch den Börsenkrach von 1873, wie die meisten Banken in Wien, nicht überlebt hatte. Schließlich wurde er (auf Grund seiner Freundschaft mit Heinrich Freiherr von Pereira-Arnstein und Freiherr von Eskeles) Direktor der Staats- und Südbahn, wo er 1874 auch die &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot; (eigene Luxuszüge wie z. B. den Orient-Express) einführte. In Wien wurden seine zwei Kinder geboren, Alfred (später mit Baronesse Marie von Pitha vermählt, Tochter des Freiherrn Franz von Pitha und Emilia Barter) und Amélie (später mit Baron Simon von Hagenauer vermählt). Amélie wurde im Wiener Stephansdom getauft, wobei die musikbegeisterte Mäzenin Wilhemina Freiin von Brentano-Cimaroli (spätere Freifrau von Eskeles) ihre Taufpatin war. Amélies Vater Auguste (aus einer ursprünglich Dijon´er Familie stammend), unter dessen Vorfahren sich auch der französische Komponist Jean-Philippe Rameau (* 1683 Dijon; † 1764 Paris) befand, spielte ausgezeichnet Klavier und Violine und war mit einer großen Anzahl von Musikern wie Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach und anderen sehr eng befreundet, von denen er manchen ein Mäzen war. Viele dieser Musiker hatten französische oder italienische Wurzeln. Von diesen Freundschaften zeugt eine Sammlung signierter Lithographien vieler Komponisten und Opernsänger, sehr frühen Fotografien (ab 1840) und erhaltenen Briefen, wobei etliche dieser Musiker auch die als &amp;quot;legendäre Schönheit&amp;quot; bezeichnete Tochter Amélie verehrt haben sollen. Aus späterer Zeit haben sich fünf großformatige Ölportraits des mit der Familie befreundeten Malers Ernst Lafite (ebenfalls französischer Abstammung) erhalten, die Simon (II.) Baron von Hagenauer und seine Frau Amélie (geb. Thomas), ihren Bruder Alfred Thomas (mit Baronesse von Pitha verehelicht) sowie ihre Eltern August und Mathilde Thomas (geb. Rebattu) zeigen. Die Leidenschaft zur Musik, bildenden Kunst und Jagd verband die beiden Familien Hagenauer und Thomas ebenso wie deren starker Katholizismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer, Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Simon (II.) Anton Franz Heinrich Baron von Hagenauer hatte von seinem Vater Franz de Paula (III.) drei Leidenschaften übernommen, die Jagd, das Bergsteigen und die Religiosität im katholischen Glauben. Die Jagdleidenschaft führte Simon unter anderem auch nach Algerien und Tunesien zu einem französischen Verwandten, während er sich durch seine Religiosität bis an sein Lebensende stark in der katholischen Kirche engagieren sollte. Als römischer Baron nahm er oft an der jährlichen Audienz des Papstes für die Patrizier und Adeligen der Stadt Rom („aristocrazia nera“) teil. Seit 1887 war Simon II. Mitglied des katholischen &amp;quot;Bonifatius-Verein&amp;quot;s. Über viele Jahre hinweg übernahm er auch die persönlichen Überbringung der jährlichen Kollekte des &amp;quot;Peterspfennigs&amp;quot; an den Papst im Vatikan. Im Jahr [[1889]] wurde Baron von Hagenauer von Papst Leo XIII. &#039;&#039;&amp;quot;für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion&amp;quot;&#039;&#039; zum Ritter des  Gregorius-Ordens ernannt und ihm der Gregorius-Orden (Großkreuz) verliehen. Dieser päpstliche Ritterorden war eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes an Laien. Viele von Simons Freunden und Bekannten waren katholische Publizisten, Politiker oder Sozialreformer. Der heute bekannteste davon war sein entfernter Cousin Karl Freiherr von Vogelsang, der geistige Begründer der &amp;quot;Christlichsozialen Bewegung&amp;quot;. Ihn traf er bei den sogenannten &amp;quot;Enten-Abenden&amp;quot; in Wien, oder Vogelsang besuchte Hagenauer auf dessen Landsitz. Baron von Hagenauer war ebenso Mitglied eines kleinen exklusiven antimassonischen Kreises, in dem sich die führenden Mitglieder katholischer Laienorganisationen der österreichischen Monarchie befanden. In diesem Kreis arbeiteten der Dominikanerpater Paulus (Ritter von) Toggenburg und der Jesuitenpater Franz Xaver (Graf) Widmann, der Redacteur (katholischer Publikationen) Karl Koller, der Vizebürgermeister von Wien Dr. Josef Porzer, sowie folgende Mitglieder: [[Carl Graf Chorinsky]], Nikolaus Moriz Graf Esterházy, Viktor Freiherr von Fuchs, Josef Alex. Freiherr von Helfert, Emerich Graf Hunyady, Friedrich Graf Schönborn, [[Schwarzenberg, Fürsten|Johann Erbprinz von und zu Schwarzenberg]], Ernst Graf Sylva-Tarouca, Koloman Graf Széchenyi, [[Wolkenstein|Wilhelm Graf Wolkenstein]] und Ferdinand Graf Zichy. Dieser antimassonische Kreis hatte es sich zum Ziel gemacht, die &#039;&#039;&amp;quot;Geschichte und Wirksamkeit der Freimaurerei&amp;quot;&#039;&#039; in der österreichischen Monarchie zu beleuchten. 1892 wurde Baron Simon Mitbegründer der &amp;quot;Österreichischen Leo-Gesellschaft&amp;quot;, dessen Ziel die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis war. Schließlich wurde Hagenauer noch Vizepräsident des 1905 gegründeten &amp;quot;Österreichischen Pius-Vereins&amp;quot;, dessen Hauptaufgabe die Stärkung der katholischen Presse war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronin Amélie von Hagenauer mit Kindern.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer mit ihren Kindern Baronesse Mathilde und Baron Simon, 1882]] Beruflich hatte Baron Simon (II.) die Geschäfte seines Vaters übernommen, den Direktorenposten der 1831 in Triest gegründeten Versicherungs-Anstalt &#039;&#039;Riunione Adriatica di Sicurtà&#039;&#039; (heutige RAS  Holding) in Wien, wo er ebenfalls im Bereich kirchlicher Versicherungs-Angelegenheiten tätig war. Er reiste beruflich öfters nach Triest und nach Görz (Gorizia), wohin er und seine Geschwister bereits früher den Vater (Franz d.P.III.) begleitet hatten. Dort besuchte Simon auch seine Triester Verwandten, mit denen sein Onkel, der Marinekommandant Admiral Freiherr von Spaun, privaten sowie beruflichen Kontakt pflegte. In Triest selbst hatte Admiral Hermann Freiherr von Spaun 1892 die 30 Jahre jüngere Emma Lobmeyr aus der Wiener Glas-Dynastie Lobmeyr geheiratet. Emma Lobmeyr (spätere Emma Freifrau von Spaun) pflegte in Wien mit einem Geparden an der Leine spazieren zu gehen, den ihr 1883 Hermann von Spaun aus Brasilien (1879 bis 1883 bereiste er mit Erzherzog Karl Stephan auf der &amp;quot;Saïda&amp;quot; Brasilien und Nordamerika) mitgebracht hatte. Dr. Simon (II.) Hagenauer unternahm viele Reisen mit der damals im Aufschwung befindlichen Eisen-Bahn. Sein Schwiegervater Auguste Thomas, Direktor der Staats- und Südbahn und der österreichischen &amp;quot;Compagnie Internationale des Wagons-Lits&amp;quot;, hatte ihm hierfür häufig eigene Abteile sowie manchmal auch einen eigenen Waggon zur Verfügung gestellt. Die Reisen (oft mit Familie) führten in öfters nach Triest, Görz (Gorizia), Rom oder Paris, ebenso oft aber auch nach Venedig und München, wohin seine beiden Schwestern geheiratet hatten. Ein anderes beliebtes Ziel für Baron Hagenauer war immer wieder die Villa Spaun seiner Großeltern am Traunsee, wo er die Sommer seiner Jugend mit jagen, reiten und segeln verbracht hatte, wofür ihn seinerzeit sein bereits im Dienst der k.k. Marine stehenden Onkel Hermann (Freiherr von Spaun) begeistern konnte. Später besaß er auch Rennpferde. Simon stand auch in regem Kontakt mit dem Abt des Salzburger Stiftes St. Peter [[Willibald Hauthaler]], der sich als Historiker und Regestenforscher sehr für die Familiengeschichte der Hagenauer interessierte und die Hagenauer auf Grund seiner Urkundenforschung einer Seitenlinie der [[Grafen von Plain]] zuordnete. Nachdem Simons Frau Amélie 1908 in Wien gestorben war, verbrachte Baron Hagenauer mit seinen Kindern die meisten Sommermonate im Schloss Pinkafeld in Ungarn (heute Burgenland). Dort kurierte er sich auch nach einem körperlichen Zusammenbruch wegen Überarbeitung aus, und blieb auf dem neu erbauten Schloss seines Jagdtgefährten und Freundes Graf Thurn und Taxis (Batthyány-Taxis) beinahe ein halbes Jahr. Baron Simon (II.) starb im Jahr [[1920]], doch mit seinem 1881 geborenen Sohn Simon (III.), sowie dessen Schwestern Mathilde (* 1880) und Sabine (* 1890), setzte sich die Wiener Linie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wiener Linie im 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnold von Hagenauer.gif|miniatur|hochkant|Arnold von Hagenauer (* Linz 1871; † Wien 1918)]] Nach Wien war auch ein Cousin des Simon II. Baron von Hagenauer gezogen, der [[1871]] in Linz geborene Literatur-Kritiker und Schriftsteller [[Arnold von Hagenauer]]. Arnold wurde sehr früh Vollwaise und wuchs bei zwei Tanten auf. In Wien studierte er vorerst Veterinärmedizin, allerdings folgte er bald seinen literarischen Neigungen, die ihn bereits Mitte der 1890er Jahre in die Kreise des jungen Wien führten. Er wurde Redakteur des literarischen Teils der &amp;quot;Ostdeutschen Rundschau&amp;quot; und Mitarbeiter bei zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, wobei er stets als &amp;quot;Arnold Hagenauer&amp;quot; publizierte. Seine starke und ursprüngliche Begabung der Schriftstellerei wurde von dem Wiener Dramatiker Ferdinand von Saar und dem vorübergehend auch in München wohnenden Schriftsteller Freiherrn Detlev von Liliencron gefördert. Arnold war ein Erzähler nach dem Vorbild Émile Zolas und Guy de Maupassants. Mit dem kleinen Gedichtbändchen &amp;quot;Illusionen&amp;quot; gab er 1895 sein literarisches Debüt, aber erst durch seinen im Jahr 1900 veröffentlichten Roman &amp;quot;Muspilli&amp;quot; wurde man auf ihn aufmerksam. Arnold blieb unverheiratet, reiste viel und verweilte auch öfters in Salzburg. Neben Buch-Kritiken schrieb er Essays und Romane, darunter auch einen &amp;quot;Salzburger Biedermeier-Roman&amp;quot;. Dieser Salzburger Roman wurde erstmals 1919 als mehrteilige Romanbeilage &amp;quot;Leonhard und Rosa&amp;quot; im [[Salzburger Volksblatt]] veröffentlicht. Arnold starb bereits im Jahr [[1918]] nach einem Unfall in Grinzing (Wien) an Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1881 bereits in Wien geborene Simon (III.) Franz August Baron von Hagenauer war in seiner Jugend ein begeisterter Jäger, Bergsteiger, Segler und Reiter, und besaß in seiner Jugend ein Rennpferd. Nach Absolvierung des Franz-Joseph-Gymnasiums (heutiges Gymnasium Stubenbastei) und des Jus-Studiums in Wien wurde er wie sein Vater Jurist. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Dr. Simon von Hagenauer Amtsleiter in der Bezirkshauptmannschaft des damals steirischen Bezirkes Windischgraz (heute okraj Slovenj Gradec in [[Slowenien]]). Der Bezirk Windischgraz wurde 1919, nach dem Vertrag von Saint-Germain, dem Königreich Jugoslawien zugewiesen. Danach war Dr. Hagenauer als Bezirkskommissär bei der Landeshauptmannschaft in Graz tätig. Zwischen 1921 und 1926 war der Verfassungsjurist Dr. Simon Hagenauer in der burgenländischen Landes-Hauptmannschaft mit der Ausarbeitung der Gesetze für das jüngst zur Republik Österreich hinzugekommene Bundesland Burgenland betraut worden. Burgenland, das ehemalige Deutsch-Westungarn, war durch den Vertrag von Trianon 1920 an Österreich gefallen. 1921/1922 wechselte Dr. Hagenauer in die Burgenländische Landeshauptmannschaft und wohnte vorerst in einer angemieteten Villa in Bad Sauerbrunn, wo sich der provisorische Sitz der burgenländischen Landesregierung befand. 1921 bis 1924 war er Bezirkshauptmann von Oberpullendorf. Das Burgenland kannte Simon ja bereits von früher, damals allerdings noch als West-Ungarn. Dort war er oft mit seinem Vater und seinen Schwestern bei Gesellschaften und Jagden bei Graf Batthyány-Taxis (Schloss Pinkafeld) geladen, der nicht nur ein enger Freund seines Vaters Simon (II.), sondern auch auch sein Pate war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Simon III. Baron von Hagenauer (* Wien 1881; † Wien 1940)]] Im Jahr [[1924]] heiratete Simon (III.) Baron von Hagenauer die ebenfalls aus sehr religiösem Haus stammende Steirerin Berta Aloisia Maria Ritter in Graz. Trauzeugen waren sein Grazer Freund Johann Alphons Baron de Quiqueran de Beaujeu, sowie der steiermärkische Landeshauptmann Dr. Anton Rintelen. Rintelen sollte sich später als oft dubiose und bis heute schwer zu beurteilende Person in der Politik der Ersten Republik entpuppen (Kontakte zur Heimwehrbewegung und Konspiration mit den [[Nationalsozialisten]], 1935 von einem Militärgericht wegen Verwicklung in den Putschversuch gegen Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß]] verurteilt). Von 1925 bis 1938 war der inzwischen zum wirkl. Hofrat ernannte Dr. Simon Hagenauer Abteilungsleiter der Landeskultur- und Gewerbeabteilung am Amt der Burgenländischen Landesregierung. Im Jahr [[1925]] wurde in Wien das erste und einzige Kind der Barone Hagenauer geboren, Wolfgang Maria Simon Hugo Johannes, der bereits seit der dritten Generation der jeweils letzte männliche Nachkomme war. Wolfgang (VI.) wurde von Prof. Heinrich Peham Ritter von Bojernberg (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) entbunden. Heinrich von Peham wurde später durch die Heirat Wolfgangs mit ihm verwandt, Peham war der Großonkel seiner Frau Monika Zacherl (Großmutter geb. Peham). Pate von Wolfgang wurde sein Onkel Ludwig Freiherr von Cornaro, der über die Freiherren von Spaun verwandt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Anschlusses Burgenlands an Österreich 1922 war unter den Verfassungs-Gesetzen Burgenlands, die von Dr. Simon Hagenauer mit ausgearbeitet wurden, das Adelsaufhebungsgesetz jedoch nicht aufgezählt worden. Man wollte aus realpolitischen Gründen die burgenländischen Adeligen pro-österreichisch stimmen. Im Jahr [[1929]] war auch die päpstliche Baronie der Hagenauer durch die Lateranverträge, die zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Italien abgeschlossen wurden, als italienischer Adel anerkannt worden. In einem späteren Dekret des Königreichs Italien (König Viktor Emanuel III.) wurde rückwirkend der erbliche Freiherrnstand des &amp;quot;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&amp;quot;, mit Ausweitung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechtes mit dem &amp;quot;titolo di barone de Hagenauer&amp;quot;, durch die königliche Consulta Araldica bestätigt. Somit war der Freiherrnstand des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Simon (III.) de Hagenauer und seiner Frau Berta, sowie seiner Geschwister (Mathilde und Sabine), ein italienischer. Der Erstgeborene (Primogenitur) führte ebenso den päpstlichen Titel eines &amp;quot;barone romano&amp;quot;. In dieser Zeit war Berta Baronin von Hagenauer als Leiterin des katholischen Frauenreferates und des Mutterschutzwerkes der Vaterländischen Front im Burgenland aktiv. Bereits ihre Mutter Aloisia Ritter (geb. Kalcher) war politisch und sozialkaritativ in Graz äußerst engagiert. Aloisia Ritter (katholischer Frauenbund) war von 1930 bis 1934 Mitglied des Grazer Gemeinderates und gilt als Pionierin der katholischen Frauenbewegung in der [[Steiermark]] (Ehrenbürgerin der Stadt Graz, Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich etc.). Berta Baronin von Hagenauer hatte intensive freundschaftliche Kontakte zu anderen politsch und sozial aktiven Frauen, wie zu Franziska Fürstin von Starhemberg (Fanny Starhemberg) oder Leopoldine Miklas (Frau des österreichischen Bundespräsidenten). [[1930]] übersiedelte die Familie nach Eisenstadt, nachdem dort das Gebäude der neuen Landesregierung fertiggestellt worden war. Sicherlich prägend war für den jungen Baron Wolfgang die freundschaftliche Beziehung seiner Eltern zu ehemaligen Ungarn (nun Burgenländer) jüdischer Herkunft, wie zum Weingroßhändler Sándor Wolf oder zum Weingroßhändler Igor Spitzer. Der von Wolf geführte Familienbetrieb, die Weingroßhandlung &amp;quot;Leopold Wolf &amp;amp; Söhne&amp;quot;, war eine der größten Weingroßhandlungen der Donaumonarchie. Ab 1920 entwickelte Wolf eine Sammlerleidenschaft zur Geschichte des Burgenlandes und im Besonderen zur jüdischen Geschichte des Landes. 1926 gründete er das Burgenländische Landesmuseum, welches er im familieneigenen Leinnerhaus (Eisenstadt) untergebracht hatte. 1938 wurde Wolf von der [[Gestapo]] verhaftet, mußte auf sein Vermögen und seine Kunstsammlung verzichten und konnte über Triest nach Palästina fliehen. Auch Herr Spitzer, der mit einer Katholikin verheiratet war, wurde 1938 enteignet und versteckte sich bis Kriegsende in Wien, wobei er von den befreundeten Hagenauern unterstützt wurde. In der [[NS-Zeit]] sollte Baronin Berta von Hagenauer auch Widerstandskämpferin gegen das [[NS]]-Regime werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1937]] hatte man nach dem Erstarken der Nationalsozialisten in der österreichischen Regierung den Verfassungsjuristen Baron Simon III. Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, auf Grund seiner &amp;quot;religiösen Gesinnung&amp;quot; genötigt, seine Entlassung einzureichen. Da man ihm angedroht hatte, ihn ohne Pensionsanspruch in Zwangspensionierung zu schicken, reichte er 1938 seine Entlassung aus dem Staatsdienst ein. Er kehrte mit seiner Familie nach Wien zurück und erkrankte schwer. Sein Sohn Wolfgang hatte für ein Jahr das katholische Internat Marieninstitut in Graz besucht und war ab 1937 im (1553 gegründeten) Akademischen Gymnasium in Wien. Nach dem &amp;quot;[[Anschluss]]&amp;quot; und dem Einmarsch deutscher Truppen in Österreich [[1938]] waren alle ca. 1400 katholischen Privatschulen, Heime und Bildungsinstitute in Österreich geschlossen worden. Viele neue Mitschüler Wolfgangs stammten nun aus aufgelösten katholischen Gymnasien, wie dem Schottengymnasium, dem Kollegium Kalksburg oder dem Gymnasium &amp;quot;Theresianische Akademie&amp;quot;, sowie aus dem Institut der Wiener Sängerknaben. Mit manchen seiner neuen Mitschüler (v. Brandis, v. Chavanne, v. Hanau-Hořovice, Kosak, Mucnjak, v. Klezl-Norberg, Vogl, etc.) sollte er bis zum Lebensende in freundschaftlicher Verbindung stehen. 1938 sollte sich auch im Akademischen Gymnasium bald vieles für den streng katholisch erzogenen Wolfgang und seine Mitschüler ändern. An Stelle des Morgengebetes und des damals üblichen Grußes &amp;quot;Grüß Gott&amp;quot;, mußten die Schüler den eintretenden Lehrer mit dem &amp;quot;Hitlergruß&amp;quot; begrüßen, die Kreuze wurden in den Klassenzimmern abgehängt und alle verbliebenen jüdischen Mitschüler (immerhin 43 Prozent) wurden von der Schule verwiesen. Die Schulkapelle wurde geschlossen und der allgemeine Druck gegen Katholiken wurde auch für die Schüler immer spürbarer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] verstarb jedoch Wolfgangs Vater, Simon Baron von Hagenauer, in Wien. So wurde der vierzehnjährige Wolfgang in die Schweiz auf das St. Gallener Internat &amp;quot;Institut auf dem Rosenberg&amp;quot; gesandt, um ihn dem Wunsch seines verstorbenen Vaters entsprechend der NS-Propaganda und dem Antikatholizismus zu entziehen. Mitten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] besuchten Schüler aus 18 verschiedenen Nationen (wie Amerikaner, Engländer, Italiener, Russen, Dänen, Ungarn, Deutsche, Österreicher, Schweizer etc.) dieses internationale schweizer Internat. Die meisten seiner lebenslangen Freunde stammten aus dieser für Baron Wolfgang (VI.) stark prägenden Schweizer Zeit. Dort befreundete er sich auch mit den drei Brüdern Andréewitch, die Griechen russischer Abstammung waren, und von denen einer später seine Cousine in Wien heiraten sollte. Während eines Urlaubs im Dezember 1943 in Wien war Wolfgang Hagenauer auf Grund eines nach Berlin gesandten Spitzelberichtes, &#039;&#039;&amp;quot;Hagenauers politische Einstellung entspräche nicht nationalsozialistischen Intentionen und er verkehre in St. Gallen mit Juden&amp;quot;&#039;&#039;, die Ausreise aus dem &amp;quot;Deutschen Reichsgebiet&amp;quot; verboten worden. Kurz darauf erhielt er die Einberufung zur Stellung. Nachdem somit seine Rückreise in das Schweizer Internat unmöglich geworden war, legte Wolfgang die Matura gezwungenermaßen auf &amp;quot;deutschem Boden&amp;quot; im Benediktinergymnasium der [[Benediktinerabtei Ettal]] (Garmisch-Partenkirchen, Bayern) ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Berta Baronin von Hagenauer (* Graz 1903; † Wien 1972)]] Während der Abwesenheit ihres Sohnes Wolfgang (in der [[Schweiz]], in [[Deutschland]] und Italien) hatte Baronin Hagenauer öfters Jüdinnen geholfen und auch in ihrer Wiener Wohnung versteckt. Ebenso hatte sie immer wieder als Bridge-Abende getarnte Treffen ehemaliger österreichischer Politiker (spätere Gründungsmitglieder der [[ÖVP]]) organisiert, die im Widerstand arbeiteten. Unter diesen befanden sich auch Lois Weinberger (später Vizebürgermeister von Wien), Leopold Figl (später Bundeskanzler) und Felix Hurdes (später Unterrichtsminister und Nationalratspräsident). Man plante dort den Widerstand gegen das NS-Regime und die Zukunft Österreichs nach Beendigung des Krieges. Die geheimen Treffen wurden aber von der Gestapo entdeckt und [[1944]] wurde die verwitwete Baronin Hagenauer als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers in Wien wegen „Hochverrats“ von der Gestapo verhaftet und inhaftiert. Sie überlebte die Gefangenschaft trotz Folter und erlittener Herzinfarkte, von denen sie sich nie mehr ganz erholen sollte. Nach einem Bombentreffer des Gefängnis-Gebäudes Anfang April [[1945]] wurde sie in den letzten Kriegstage aus der Haft entlassen und es gelang ihr mit Hilfe von Freunden in einem Spital aufgenommen zu werden. Dort wurde sie in den folgenden Monaten auf ihre in Gefangenschaft erlittenen Infarkte behandelt. Aus der Familie selbst war aber nicht nur Wolfgangs Mutter von den Nationalsozialisten verhaftet worden, sondern auch Wolfgangs Onkel Adolf Proksch. Dr. Adolf Proksch, Ehemann seiner Tante Sabine (geb. Baroness von Hagenauer), war als ehemaliger Finanzberater des Bundeskanzlers Kurt von Schuschnigg gleich nach dem Einmarsch der deutschen Truppen verhaftet und als &amp;quot;Hochverräter&amp;quot; mit dem ersten österreichischen „Prominenten-Transport“ 1938 ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] gebracht worden. &#039;&#039;&amp;quot;Das Schicksal von Proksch war besonders tragisch-grotesk: Wegen der zufälligen Namensgleichheit mit dem „Reichstreuhänder der Arbeit“, Proksch, wurde er 1945 gleich nach der Befreiung von den Amerikanern wieder eingesperrt.&amp;quot;&#039;&#039; Ein weiteres Familienmitglied der Hagenauer, Ministerialrat Max Vladimir Freiherr von Allmayer-Beck, wurde im Februar 1940 als Mitglied des katholisch-konservativen Lagers von der Gestapo verhaftet (Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien). Dem Sohn von Hersilie Freifrau von Beck, geborene von Hagenauer der italienischen Linie, warf man legitimistische Betätigung (Standpunkt der Unabsetzbarkeit des K.u.K. Herrscherhauses) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baron wolfgang hagenauer partisanen-ausweis.jpg|miniatur|hochkant|Wolfgang Baron von Hagenauer (* Wien 1925; † Krems 2012) - Widerstandskämpfer in Italien]]Im März 1944, gleich nach seiner Matura in Bayern, inskribierte Baron Wolfgang Medizin an der Universität in Wien. Er wurde danach sofort zur [[Deutsche Wehrmacht|Wehrmacht]] nach [[Augsburg]] eingezogen. Nach einer kurzen Ausbildung zum Fliegerfunker in [[München]] wurde er nach Novi Ligure (Provinz Alessandria) in Norditalien verlegt. Dort entkam er mit Hilfe des italienischen Bauern Andrea Cerai, mit dem er sich angefreundet hatte, und der ihn zu den Partisanen brachte. Baron von Hagenauer schloss sich Widerstandskämpfern (Resistenza) der Brigata Val Lemme Capurro der IV. Division &amp;quot;Pinan-Cichero&amp;quot; (Divisione Garibaldi) an. Bei den italienischen Partisanen leistete er in den Bergen Liguriens (Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das faschistische und das [[NS]]-Regime. Dort erhielt er den Decknamen &amp;quot;Partigiano Picin&amp;quot; (der Kleine), abgeleitet von dem italienischen Wort piccino - &amp;quot;der Kleine&amp;quot;, obwohl oder weil er mit über 1,90 m Körperlänge der Größte war. Er kämpfte an der Seite einer christlich-demokratischen Widerstandsgruppe (Tessera Nr. 28, VI Zona Guardin) der Division Garibaldi, worunter sich auch Familienmitglieder berühmter italienischer Geschlechter wie der Grafen Spinola oder der Grafen Gramatica befanden. Mit ihnen sollte ihn später eine lebenslange Freundschaft verbinden. Die Wehrmachtsjustiz ging mit erbarmungsloser Härte gegen so genannte Fahnenflüchtige vor, wobei 22.750 zum Tode verurteilt wurden und man viele noch in den letzten Kriegstagen umgebracht hatte. Nach dem Ende des Krieges verbrachte Baron Wolfgang einige Zeit auf dem Castello di Tassarolo bei der Familie seines Freundes Marchese Paolo Spinola (der später Filmregisseur werden sollte). Danach wurde er als ehemaliger Partisane bei der U.S.Army beim Kommando der 88. Division (den sogenannten „blue devils“) eingesetzt. Schließlich verbrachte er auf Grund einer schweren Hepatitis einige Zeit in einem Spital in Bozen, wobei sich sein Jugendfreund Graf von Brandis immer wieder um ihn kümmerte, da dessen Eltern im nur 25 km entfernten südtiroler Lana (südlich von Meran) Besitzungen hatten. 1946 kehrte Baron von Hagenauer mit einem Gefangentransport nach Graz zurück. Von dort reiste er mit Hilfe des mit der Familie befreundeten Grazer Politikers Dr. Alfons Gorbach (spätere österreichische Bundeskanzler 1961 - 1964) nach Wien, der mit Wolfgangs Onkel Dr. Adolph Proksch ebenfalls mit dem „Prominententransport“ im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und KZ Flossenbürg inhaftiert gewesen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung von Baronin Hagenauer war seit 1944 durch ihre NS-Gefangenschaft und während ihres darauffolgenden mehrmonatigen Spitalaufenthaltes, bei dem sie sich von den Folgen der Folter in NS-Gefangenschaft auskurieren musste, für lange Zeit verwaist geblieben. Während ihres Spitalaufenthaltes (seit April 1945) war im Zuge der Befreiung Wiens die offenbar verlassene Wohnung von russischen Soldaten besetzt und dabei stark in Mitleidenschaft gezogen worden. 1946 hatte ihr deswegen Bundesminister Dr. Felix Hurdes, ein alter Freund und Mitstreiter aus der Zeit des Widerstands während der NS-Zeit, eine neue Wohnung im nunmehrigen britischen Sektor organisiert. Allerdings mussten bei der damals unter großen Schwierigkeiten durchgeführten Übersiedlung viele der bereits zerstörten Familienstücke (Ölgemälde, Mobiliar, Familienarchiv mit alten wertvollen Urkunden etc.) zurück gelassen werden, die später durch Diebstahl und Vandalismus (das Archiv wurde großteils eingeheizt) endgültig verloren gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 begann der nach Wien zurückgekehrte Wolfgang (VI.) Rechts-Wissenschaften zu studieren und wurde 1951, wie alle vier Generationen zuvor, Jurist. Als [[1955]] tausende Flüchtlinge vor dem Ungarnaufstand aus Ungarn in die Freiheit nach Österreich flüchteten, organisierte er Sammlungen für ungarische Flüchtlingskinder. Auch chauffierte er etliche Flüchtlinge mit einem von seinem Cousin Dr. Proksch geborgten Diplomaten-Auto aus dem Auffanglager Eisenstadt nach Wien, wo er mit Freunden (u.a. Dr. Otto Hartig) die Unterbringung von Flüchtlingen in einem geistlichen Altersheim, sowie in seinem Freundes- und Bekanntenkreis organisiert hatte. [[1957]] heiratete er Monika Zacherl, die Tochter des Univ.-Profs. Dr. Hans Zacherl und der Berta Böhm (aus dem bayrischen Bankhaus Adolf Böhm). Monika Zacherl (*1935) stammte aus einer erzkatholischen und ehemals einer der vermögendsten Fabrikanten-Dynastien Österreichs. Sie wurde in Innsbruck geboren und verbrachte bis 1938/39 ihre ersten drei Jahre in Graz in der sogenannten Napoleon-Villa oder Napoleon-Schlöss´l (Herdergasse 3, Eigentümer war Louis Bonaparte, Bruder [[Napoleon]]s I. - erster König Hollands). Später zog ihre Familie in das erworbene Maria-Theresia-Schlösschen in Wien (Döbling). Monikas Großvater, der streng katholisch gesinnte Johann Evangelist Zacherl, war einer der wenigen christlich sozial orientierten Unternehmer seiner Zeit gewesen. Er hatte ebenso stolz wie auch andere Millionäre um 1900 in Wien, z. B. Nikolaus Dumba]], Josef Lobmeyer, Josef Werndl oder Moritz Zweig, den ihm angebotenen Adelstitel abgelehnt. Johann Zacherl war auch einer der größten und wichtigsten Förderer der &amp;quot;österreichischen katholischen Leogesellschaft&amp;quot; gewesen, die wiederum Simon II. Baron von Hagenauer (Wolfgangs Großvater) 1892 mitbegründet hatte. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] erlitten die Familien Hagenauer und Zacherl auf Grund ihres katholischen Glaubens ähnliche Schicksale. Monikas Vater, Univ.-Prof. Dr. Hans Zacherl, war nach dem Einmarsch Deutscher Truppen in Österreich 1938 auf Grund seiner religiösen Überzeugung als Vorstand der Grazer Frauenklinik und als Universitäts-Professor seiner Ämter enthoben worden (wie auch Wolfgangs Vater Baron Simon III.). Univ.-Prof Dr. Hans Zacherl, später Dekan der Medizinischen Fakultät und Vorstand der Universitätsfrauen-Klinik in Wien, war Ritter (nobiluomo) des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Dr. Wolfgang Hagenauer wurde schließlich Staatsbeamter in der Niederösterreichischen Landesregierung mit dem Titel eines wirklichen Hofrats. Unter anderem wurde er auch Mitbegründer des [[Alpenforum - Internationaler Verein zur Förderung alpenländischer Interessen|Alpenforum]]s sowie Präsident der &amp;quot;Ornithologischen Gesellschaft Österreich&amp;quot;s. Er war, wie bereits sein Vater und sein Großvater zuvor, der jeweils letzte lebende männliche Hagenauer des Wiener Zweiges, setzte aber ebenfalls die Linie fort. Seine Söhne sandte er auf das Salzburger Internat [[Werkschulheim Felbertal]], in die Heimat seiner Ahnen. Zahlreiche Nachkommen der Baroni de Hagenauer leben in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Historischer Überblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes ursprünglich bairisches Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Namen ableitet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis ins Jahr 763 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) mit dessen Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, Hartwich, nochmals ein Reginbert, Radolt, wiederum ein Reginbert, bis hin zu Rapoto und Fridericus auf, der 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen lag, nordwestlich von Freising in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Sitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich, und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde zusammen mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen und (wahrscheinlich) bereits im selben Jahrhundert erlosch diese Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben und im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz befand sich dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirch´ner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die älteste Linie (Freisinger) setzte sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s. Nachkommen dieses Geschlechts leben heute in Wien und in Florenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;&#039;&#039;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und somit erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zuge der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte des Hochstiftes Freising, des Hochstiftes Regensburg und zumeist des Hochstiftes [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich in den Schutz aufstrebender Städte des Mittelalters, wie St. Pölten, Wien, Klosterneuburg oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert, sowie die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnte. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), besaß nur mehr unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und war auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus, wo er eine neue Linie begründete. Nach Salzburg bestanden ja bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, die hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie (Ast) der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg waren in unmittelbarer Nähe ebenfalls begütert und hatten in alte Geschlechter des [[Rupertiwinkel]]s geheiratet. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], sowie durch Reichtum und Nepotismus, erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Bekannt wurden die Hagenauer als Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen, sowie als einflussreiche Geistliche ([[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und somit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus diesem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Josef Leopold war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 von seine Erben verkauft wurde. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind jedoch nicht mit diesem Geschlecht derer von Hagenau verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] nun bayerische Provinz geworden und von 1814 bis 1854 kam das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelte die nachfolgende Generation bereits in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus anderen adelige Beamtenfamilien, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc.. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die anderen Linzer Hagenauer starben, ohne jedoch männliche Nachkommen zu hinterlassen. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich der Schriftstellerei vollends hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein bereits früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, in der er ausschließlich kirchliche Gebäude in der Monarchie versichert hatte. Er betätigte sich, wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen auch, sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;&#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039;&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;&#039;&#039;für die Verdienste seiner Vorfahren&#039;&#039;&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach oder Carl Lafite), vornehmlich jedoch Musiker. Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späteren Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts ausgedehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Hofrat Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien auf Grund ihrer ebenso religiösen Überzeugung in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest sehr erfolgreich ein Handelshaus gegründet. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm aber wieder das Handelshaus zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (Schloss der Caroline Bonaparte, Königin von Neapel) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhnen Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt, sowie Vize-Präsident des constituirenden ersten österreichischen Reichstags in Triest (Partei Graf Stadion). Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch seine Heirat und Arrogation in das alte österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt &#039;&#039;&amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &#039;&#039;&amp;quot;di barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während dessen Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (1924 - 1987) durch die Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren ja selbst Bischöfe (Freising und Passau), Äbte (Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und somit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war eine Reihe von Familienmitgliedern in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Als Künstler wurden Hagenauer hauptsächlich von katholischen Erzbischöfen, Fürstbischöfen, Domherren und Äbten beauftragt, daneben aber auch von katholischen Monarchen aus dem österreichischen Kaiserhaus und dem bairischen Kurfürstentum, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. Ab circa 1865 oblag Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung, zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem Geschlecht der Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Führung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Andererseits wiederum erlangte das Geschlecht der Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Mitgliedern dieses Geschlechts findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern aber auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder in anderen Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994 - 1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. Bischof von Passau 1138 - 1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. Hagenauer, XXVII. Abt von Melk 1378 - 1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (1712 -1792), Mäzen und Freund Mozarts&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (1746 - 1811), LXXVII. Abt von St. Peter 1786 - 1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Freimaurer, Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Großkreuz-Ritter des Piusordens, Direktor der Assicurazioni Generali in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (1852 - 1920), Großkreuz-Ritter des Gregoriusordens, Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (1881-1940), Bezirkshauptmann, wirkl. Hofrat, Opfer der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (1903-1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli - Hagenauer (1890 - 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (edles Geschlecht von Hagenau) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Herkunft aus dem Gebiet Hagenau nördlich von Freising (Bayern) mit dem sich darauf befindlichen Edelsitz Hagenau ab. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache (haga und awjo) haben. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen (hagan und awa) und im Mittelhochdeutschen (Hagen und Ouwe), um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Der Name &amp;quot;von Hagenau&amp;quot;, der sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte, bedeutet soviel wie &amp;quot;von der umzäunten Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht genannt. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, wo die Hagenauer noch als Patrizier aufscheinen, führte dies zum Verkauf ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Bereits um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliance verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof als auch vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie das römische Baronat vom Papst verliehen (schwarzer Adel, ital. aristocrazìa nera). Per späteren Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnisse ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden haben Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgt (Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortpflanzte. Diese Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, die beide heute noch blühen. Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie den gegebenen Falls Letzten) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Analen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), den historischen Sachverhalt bezüglich der Hagenauer zunehmend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], [[1088]] bis [[1262]], Burg [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig zerstört&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), Ruine &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an  der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf (bei Allershausen), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel, ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Haus&amp;quot; in Salzburg, [[Mozarts Geburtshaus]] Getreidegasse Nr. 9, [[1706]] bis [[1831]]&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel, [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel, um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, [[1787]] - [[1837]] &lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten, um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, [[1789]]&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2 in Wien, bereits im Jahr 1382 erwähnt (an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3). bis [[1807]]&lt;br /&gt;
* Villa (des Königs) Murat in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* Haus am Haarmarkt Nr. 733 in Wien (heute Rotenturmstraße 12), um [[1824]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, Küstenland, bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [http://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751 - 1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767 - 1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche Säben u. Brixen in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin v. Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962-1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735 - 1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [http://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [http://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [http://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [http://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [http://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][http://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=1756126</id>
		<title>Hagenauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=1756126"/>
		<updated>2021-07-11T14:05:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Sitze und Besitzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes ursprünglich bairisches Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Namen ableitet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis ins Jahr 763 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) mit dessen Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, Hartwich, nochmals ein Reginbert, Radolt, wiederum ein Reginbert, bis hin zu Rapoto und Fridericus auf, der 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen lag, nordwestlich von Freising in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Sitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich, und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde zusammen mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen und (wahrscheinlich) bereits im selben Jahrhundert erlosch diese Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben und im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz befand sich dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirch´ner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die älteste Linie (Freisinger) setzte sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;&#039;&#039;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und somit erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zuge der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte des Hochstiftes Freising, des Hochstiftes Regensburg und zumeist des Hochstiftes [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich in den Schutz aufstrebender Städte des Mittelalters, wie St. Pölten, Wien, Klosterneuburg oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert, sowie die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnte. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), besaß nur mehr unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und war auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus, wo er eine neue Linie begründete. Nach Salzburg bestanden ja bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, die hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie (Ast) der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg waren in unmittelbarer Nähe ebenfalls begütert und hatten in alte Geschlechter des [[Rupertiwinkel]]s geheiratet. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], sowie durch Reichtum und Nepotismus, erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Bekannt wurden die Hagenauer als Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen, sowie als einflussreiche Geistliche ([[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und somit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus diesem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Josef Leopold war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 von seine Erben verkauft wurde. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind jedoch nicht mit diesem Geschlecht derer von Hagenau verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] nun bayerische Provinz geworden und von 1814 bis 1854 kam das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelte die nachfolgende Generation bereits in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus anderen adelige Beamtenfamilien, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc.. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die anderen Linzer Hagenauer starben, ohne jedoch männliche Nachkommen zu hinterlassen. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich der Schriftstellerei vollends hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein bereits früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, in der er ausschließlich kirchliche Gebäude in der Monarchie versichert hatte. Er betätigte sich, wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen auch, sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;&#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039;&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;&#039;&#039;für die Verdienste seiner Vorfahren&#039;&#039;&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach oder Carl Lafite), vornehmlich jedoch Musiker. Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späteren Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts ausgedehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Hofrat Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien auf Grund ihrer ebenso religiösen Überzeugung in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest sehr erfolgreich ein Handelshaus gegründet. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm aber wieder das Handelshaus zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (Schloss der Caroline Bonaparte, Königin von Neapel) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhnen Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt, sowie Vize-Präsident des constituirenden ersten österreichischen Reichstags in Triest (Partei Graf Stadion). Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch seine Heirat und Arrogation in das alte österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt &#039;&#039;&amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &#039;&#039;&amp;quot;di barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während dessen Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (1924 - 1987) durch die Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren ja selbst Bischöfe (Freising und Passau), Äbte (Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und somit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war eine Reihe von Familienmitgliedern in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Als Künstler wurden Hagenauer hauptsächlich von katholischen Erzbischöfen, Fürstbischöfen, Domherren und Äbten beauftragt, daneben aber auch von katholischen Monarchen aus dem österreichischen Kaiserhaus und dem bairischen Kurfürstentum, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. Ab circa 1865 oblag Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung, zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem Geschlecht der Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Führung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Andererseits wiederum erlangte das Geschlecht der Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Mitgliedern dieses Geschlechts findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern aber auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder in anderen Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994 - 1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. Bischof von Passau 1138 - 1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. Hagenauer, XXVII. Abt von Melk 1378 - 1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (1712 -1792), Mäzen und Freund Mozarts&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (1746 - 1811), LXXVII. Abt von St. Peter 1786 - 1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Freimaurer, Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Großkreuz-Ritter des Piusordens, Direktor der Assicurazioni Generali in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (1852 - 1920), Großkreuz-Ritter des Gregoriusordens, Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (1881-1940), Bezirkshauptmann, wirkl. Hofrat, Opfer der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (1903-1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli - Hagenauer (1890 - 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (edles Geschlecht von Hagenau) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Herkunft aus dem Gebiet Hagenau nördlich von Freising (Bayern) mit dem sich darauf befindlichen Edelsitz Hagenau ab. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache (haga und awjo) haben. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen (hagan und awa) und im Mittelhochdeutschen (Hagen und Ouwe), um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Der Name &amp;quot;von Hagenau&amp;quot;, der sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte, bedeutet soviel wie &amp;quot;von der umzäunten Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht genannt. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, wo die Hagenauer noch als Patrizier aufscheinen, führte dies zum Verkauf ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Bereits um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliance verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof als auch vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie das römische Baronat vom Papst verliehen (schwarzer Adel, ital. aristocrazìa nera). Per späteren Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnisse ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden haben Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgt (Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortpflanzte. Diese Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, die beide heute noch blühen. Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie den gegebenen Falls Letzten) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Analen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), den historischen Sachverhalt bezüglich der Hagenauer zunehmend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], [[1088]] bis [[1262]], Burg [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig zerstört&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), Ruine &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an  der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf (bei Allershausen), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel, ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Haus&amp;quot; in Salzburg, [[Mozarts Geburtshaus]] Getreidegasse Nr. 9, [[1706]] bis [[1831]]&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel, [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel, um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, [[1787]] - [[1837]] &lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten, um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, [[1789]]&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2 in Wien, bereits im Jahr 1382 erwähnt (an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3). bis [[1807]]&lt;br /&gt;
* Villa (des Königs) Murat in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* Haus am Haarmarkt Nr. 733 in Wien (heute Rotenturmstraße 12), um [[1824]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, Küstenland, bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [http://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751 - 1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767 - 1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche Säben u. Brixen in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin v. Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962-1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735 - 1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [http://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [http://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [http://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [http://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [http://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][http://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=1756123</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2021-07-11T14:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Sitze und Besitzungen */Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes ursprünglich bairisches Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Namen ableitet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis ins Jahr 763 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) mit dessen Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, Hartwich, nochmals ein Reginbert, Radolt, wiederum ein Reginbert, bis hin zu Rapoto und Fridericus auf, der 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen lag, nordwestlich von Freising in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Sitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich, und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde zusammen mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen und (wahrscheinlich) bereits im selben Jahrhundert erlosch diese Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben und im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz befand sich dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirch´ner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die älteste Linie (Freisinger) setzte sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;&#039;&#039;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und somit erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zuge der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte des Hochstiftes Freising, des Hochstiftes Regensburg und zumeist des Hochstiftes [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich in den Schutz aufstrebender Städte des Mittelalters, wie St. Pölten, Wien, Klosterneuburg oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert, sowie die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnte. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), besaß nur mehr unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und war auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus, wo er eine neue Linie begründete. Nach Salzburg bestanden ja bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, die hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie (Ast) der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg waren in unmittelbarer Nähe ebenfalls begütert und hatten in alte Geschlechter des [[Rupertiwinkel]]s geheiratet. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], sowie durch Reichtum und Nepotismus, erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Bekannt wurden die Hagenauer als Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen, sowie als einflussreiche Geistliche ([[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und somit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus diesem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Josef Leopold war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 von seine Erben verkauft wurde. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind jedoch nicht mit diesem Geschlecht derer von Hagenau verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] nun bayerische Provinz geworden und von 1814 bis 1854 kam das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelte die nachfolgende Generation bereits in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus anderen adelige Beamtenfamilien, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc.. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die anderen Linzer Hagenauer starben, ohne jedoch männliche Nachkommen zu hinterlassen. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich der Schriftstellerei vollends hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein bereits früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, in der er ausschließlich kirchliche Gebäude in der Monarchie versichert hatte. Er betätigte sich, wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen auch, sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;&#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039;&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;&#039;&#039;für die Verdienste seiner Vorfahren&#039;&#039;&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach oder Carl Lafite), vornehmlich jedoch Musiker. Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späteren Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts ausgedehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Hofrat Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien auf Grund ihrer ebenso religiösen Überzeugung in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest sehr erfolgreich ein Handelshaus gegründet. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm aber wieder das Handelshaus zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (Schloss der Caroline Bonaparte, Königin von Neapel) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhnen Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt, sowie Vize-Präsident des constituirenden ersten österreichischen Reichstags in Triest (Partei Graf Stadion). Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch seine Heirat und Arrogation in das alte österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt &#039;&#039;&amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &#039;&#039;&amp;quot;di barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während dessen Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (1924 - 1987) durch die Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren ja selbst Bischöfe (Freising und Passau), Äbte (Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und somit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war eine Reihe von Familienmitgliedern in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Als Künstler wurden Hagenauer hauptsächlich von katholischen Erzbischöfen, Fürstbischöfen, Domherren und Äbten beauftragt, daneben aber auch von katholischen Monarchen aus dem österreichischen Kaiserhaus und dem bairischen Kurfürstentum, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. Ab circa 1865 oblag Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung, zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem Geschlecht der Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Führung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Andererseits wiederum erlangte das Geschlecht der Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Mitgliedern dieses Geschlechts findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern aber auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder in anderen Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994 - 1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. Bischof von Passau 1138 - 1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. Hagenauer, XXVII. Abt von Melk 1378 - 1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (1712 -1792), Mäzen und Freund Mozarts&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (1746 - 1811), LXXVII. Abt von St. Peter 1786 - 1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Freimaurer, Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Großkreuz-Ritter des Piusordens, Direktor der Assicurazioni Generali in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (1852 - 1920), Großkreuz-Ritter des Gregoriusordens, Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (1881-1940), Bezirkshauptmann, wirkl. Hofrat, Opfer der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (1903-1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli - Hagenauer (1890 - 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (edles Geschlecht von Hagenau) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Herkunft aus dem Gebiet Hagenau nördlich von Freising (Bayern) mit dem sich darauf befindlichen Edelsitz Hagenau ab. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache (haga und awjo) haben. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen (hagan und awa) und im Mittelhochdeutschen (Hagen und Ouwe), um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Der Name &amp;quot;von Hagenau&amp;quot;, der sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte, bedeutet soviel wie &amp;quot;von der umzäunten Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht genannt. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, wo die Hagenauer noch als Patrizier aufscheinen, führte dies zum Verkauf ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Bereits um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliance verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof als auch vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie das römische Baronat vom Papst verliehen (schwarzer Adel, ital. aristocrazìa nera). Per späteren Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnisse ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden haben Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgt (Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortpflanzte. Diese Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, die beide heute noch blühen. Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie den gegebenen Falls Letzten) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Analen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), den historischen Sachverhalt bezüglich der Hagenauer zunehmend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], [[1088]] bis [[1262]], Burg [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig zerstört&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), Ruine &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an  der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf (bei Allershausen), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel, ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Haus&amp;quot; in Salzburg, [[Mozarts Geburtshaus]] Getreidegasse Nr. 9, [[1706]] bis [[1831]]&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel, [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel, um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, [[1787]] - [[1835]] &lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten, um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, [[1789]]&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2 in Wien, bereits im Jahr 1382 erwähnt (an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3). bis [[1807]]&lt;br /&gt;
* Villa (des Königs) Murat in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* Haus am Haarmarkt Nr. 733 in Wien (heute Rotenturmstraße 12), um [[1824]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, Küstenland, bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [http://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751 - 1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767 - 1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche Säben u. Brixen in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin v. Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962-1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735 - 1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [http://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [http://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [http://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [http://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [http://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][http://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer&amp;diff=1756042</id>
		<title>Hagenauer</title>
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		<updated>2021-07-11T10:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagenau-Wappen Sm.png|thumb|hochkant|Stammwappen der Herren von Hagenau, Helmzier der österreichischen Linien]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hagenauer&#039;&#039;&#039; sind ein altes ursprünglich bairisches Geschlecht, das im Jahr [[994]] mit dem Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stammen aus der Gegend um Freising in [[Bayern]]; ihr Stammsitz bei Schrobenhausen (nordwestlich von Freising) war der Forst und Edelsitz Hagenau, von dem sich ihr Namen ableitet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - ihre Herkunft]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Hagenauer haben Historiker in den Freisinger Urkunden an Hand von Leitnamen und nach der Lage von Erbgütern bis ins Jahr 763 zurückverfolgt. Die Abstammung der Herren von Hagenau vermutet man als Seitenlinie aus der Sippe der Huosi, einem mächtigen [[Mittelalter|frühmittelalterlichen]] Adelsgeschlecht aus [[Oberbayern]] (635 im Lex Baiuvariorum erwähnt). 763 wurden ein Abt Reginbert (Reginperht) mit dessen Bruder Irmenfried als Gründer des Klosters Scharnitz urkundlich genannt. In den Freisinger Urkunden tauchten in nachfolgenden Generationen ein Erchenwert, Hartwich, nochmals ein Reginbert, Radolt, wiederum ein Reginbert, bis hin zu Rapoto und Fridericus auf, der 963 mit seinen Kindern erwähnt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau begannen sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau zu nennen, der bei Schrobenhausen lag, nordwestlich von Freising in Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|thumb|hochkant|Gottschalk von Hagenau, Bischof von Freising, Ostarrichi-Urkunde 996]] Der erste als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; genannte aus diesem Geschlecht war der Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau, der erstmals [[994]] urkundlich aufscheint. Zwischen 1006 und 1036 wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 scheinen die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen geführt zu haben, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts siedelten sich Mitglieder des Geschlechts in [[Oberösterreich]] (Hartwicus von Hagenau 1088) und [[Niederösterreich]] (Reimprecht von Hagenau 1098) an und errichteten dort zwei weitere Sitze. Somit besaßen die in drei Linien (Stämme) verzweigten Hagenauer im [[12. Jahrhundert]] gleichzeitig drei Stammsitze; den ursprünglichen Edelsitz bei Schrobenhausen in Bayern, den Stammsitz bei [[Braunau am Inn]] in Oberösterreich, und den Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich. Die Burg Hagenau in Oberösterreich wurde zusammen mit mehreren Lehen [[1239]] eingezogen und (wahrscheinlich) bereits im selben Jahrhundert erlosch diese Braunauer Linie. Der Stammsitz bei Böheimkirchen in Niederösterreich wurde im Jahr [[1347]] aufgegeben und im [[15. Jahrhundert]] erlosch auch der Böheimkirchner Stamm. Der Edelsitz Hagenau bei Schrobenhausen der bayrischen Linie wurde nach Verwüstungen verlassen und [[1364]] geschliffen, der neue Stammsitz befand sich dann bei Allershausen (nordwestlich von Freising). Allershausen verblieb bis [[1484]] im Familienbesitz und wurde von Stephan Hagenauer zu Allershausen verkauft. Das letzte Gut bei Allershausen in Bayern wurde um 1530 von Stephans Verwandten Georg Hagenauer aufgegeben. Um 1550 ließ sich dessen Sohn Sebastian Hagenauer de Allershausen im [[Erzbistum Salzburg]] bei [[Piding]] nieder. Sein Sohn Georg, Begründer der noch heute blühenden Salzburger Linie (als [[Wien]]er und [[Friaul-Julisch Venetien|Triester]] Zweig), wurde [[1568]] in einer Salzburger Urkunde mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] genannt. Später waren sie in [[Ainring]] und der Stadt Salzburg beheimatet, bevor sich ein Zweig in Triest und ein anderer Zweig in Wien niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hagenauer tauchten im [[10. Jahrhundert]] in Bayern bei Freising auf und teilten sich im [[11. Jahrhundert]] in die Freisinger, die Braunauer und die Böheimkirch´ner Linie. Die Braunauer Linie erlosch im [[13. Jahrhundert]], die Böheimkirchner Linie im 15. Jahrhundert. Die älteste Linie (Freisinger) setzte sich im 16. Jahrhundert im Erzbistum Salzburg als Salzburger (Ainringer) Ast fort. Aus diesem Salzburger Ast gingen Ende des [[18. Jahrhundert]]s ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende Hagenauer starb Mitte des [[19. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm  ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Freisinger, Braunauer und Böheimkirchner Stamm]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Bischof Reginbert von Hagenau.jpg|miniatur|hochkant|Urkunde des Reginbert von Hagenau, Bischof von Passau, 1147]] Im Jahr [[994]] wird in einer Urkunde &amp;quot;&#039;&#039;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&#039;&#039;&amp;quot; (Gottschalk aus dem edlen Geschlecht von Hagenau) und somit erstmals das Geschlecht der Hagenauer genannt. Mit diesem Freisinger Bischof Gottschalk von Hagenau (992 - 1005) begann der einstweilige Aufstieg des Geschlechts. Im Zuge der Missionierung, Erschließung und Rodung neuer Territorien des altbayrischen Stammesgebietes siedelten im 11. Jahrhundert einige edelfreie Herren von Hagenau in Richtung südöstlicher Grenze. Dort bekleideten sie Ämter der [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümer]] Salzburgs als Vögte des Hochstiftes Freising, des Hochstiftes Regensburg und zumeist des Hochstiftes [[Passau]]. Die Hagenauer von Hagenau hatten sich Ende des 11. Jahrhunderts in drei Linien verzweigt und besaßen neben ihren drei Stammsitzen (bei Freising in Bayern, bei Braunau am Inn in Oberösterreich und bei Böheimkirchen in Niederösterreich) eine große Anzahl von Lehen. Im 13. Jahrhundert begann, bedingt durch die Veränderung der sozialen Strukturen, durch den Niedergang des Hochstiftes Freising und durch den Aufstieg der Wittelsbacher, der Abstieg der Hagenauer. Unter den Urkunden des [[14. Jahrhundert|14.]] und 15. Jahrhunderts befanden sich viele Verkaufsurkunden sowie Urkunden über die Einziehung ihrer Güter. Etliche aus dem Geschlecht der Freien von Hagenau begaben sich in den Schutz aufstrebender Städte des Mittelalters, wie St. Pölten, Wien, Klosterneuburg oder München, wo sie als Patrizier und Bürger genannt wurden. Schließlich erlosch die oberösterreichische Linie der Hagenauer im 13. Jahrhundert, sowie die niederösterreichische Linie im 15. Jahrhundert, wobei die Freisinger Linie keine Besitzungen oder Lehen übernehmen konnte. Die Freisinger Linie war letztendlich verarmt (Stammsitz Allershausen 1484 verkauft), besaß nur mehr unbedeutende Höfe in der Umgebung von Allershausen und war auf den Bauernstand herabgesunken. Im Zuge des Schmalkaldischen Krieges (1546/47 unter Kaiser Karl V., Katholiken gegen Protestanten) zogen zehntausende Landsknechte plündernd und brandschatzend durch diese Gegend. So wanderte einer der letzten Hagenauer der bayrischen Linie in das Erzbistum Salzburg aus, wo er eine neue Linie begründete. Nach Salzburg bestanden ja bereits vor 1500 urkundlich belegte Kontakte zu alteingesessenen Patrizier-Familien, die hohe Stellungen (wie [[Erzbischof|Erzbischöfe]] oder [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) in Salzburg inne hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Salzburger Linie ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - die Salzburger Linie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Freising kommend, ließ sich Mitte des [[16. Jahrhundert]]s Sebastian Hagenauer de Allershausen (aus der bayrischen Linie der Herren von Hagenau) im [[Erzbistum Salzburg]] am Seyfriedengut unterhalb der [[Schloss Staufeneck|Burg Staufeneck]] (Mauthausen in Piding) nieder. Sein Sohn [[Georg Hagenauer I.|Georg]] wurde [[1568]] mit seinem Gut am [[Högl (Berg)|Högl]] (damals Erzstift Salzburg) sowie einer Mühle genannt. Er gilt als der Begründer der Salzburger Linie (Ast) der Hagenauer. Dessen drei Söhne Wolfgang, Rupert und Georg waren in unmittelbarer Nähe ebenfalls begütert und hatten in alte Geschlechter des [[Rupertiwinkel]]s geheiratet. Ab Ende des [[16. Jahrhundert]]s findet man sie in den Salzburger Urkunden als Urbar-Verwalter von Gütern des [[Domkapitel]]s, des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] sowie als Gutsverwalter von Schloss Staufeneck. Im [[17. Jahrhundert]] gelang ihnen durch den Handel mit Gewürzen, kostbaren Stoffen und Metallen erneut ein Aufstieg. Die Hagenauer von Hagenau erhielten 1671 eine Wappenbesserung und die Bestätigung ihres Adels durch den kaiserlichen Palatin. Durch enge Beziehungen zu den jeweiligen Erzbischöfen und zum Benediktinerstift St. Peter, durch Ämter am [[Salzburger Fürstenhof]], sowie durch Reichtum und Nepotismus, erlangten sie Ansehen und Einfluss in Salzburg. Bekannt wurden die Hagenauer als Förderer und Freunde der [[Mozart]]s und [[Johann Michael Haydn|Haydn]]s, als Künstler von Erz- und Fürstbischöfen, sowie als einflussreiche Geistliche ([[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]]). Zwischen 1800 und 1816 hatten jedoch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] das Erzbistum Salzburg und somit auch die Hagenauer hart getroffen. Einige Familienmitglieder wanderten vorerst in die neue Hauptstadt des [[Salzachkreis]]es nach [[Linz]] aus, deren Nachkommen dann nach Wien, die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie. Andere Hagenauer lebten bereits seit 1775 in der damaligen k.u.k. österreichischen Hafenstadt Triest. Der letzte in Salzburg geborene und dort lebende aus diesem Geschlecht war [[Josef Leopold Hagenauer]]. Josef Leopold war unter anderem Besitzer von Salzburgs größter Bierbrauerei, dem [[Steinbräu]]. Er starb im Jahr [[1850]] auf seinem Sitz [[Schloss Mönchstein]], das 1887 von seine Erben verkauft wurde. Die heute im Bundesland Salzburg lebenden Hagenauer sind jedoch nicht mit diesem Geschlecht derer von Hagenau verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wiener Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Wiener Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Baronesse amelie de hagenauer.jpg|miniatur|hochkant|Amélie Baronin von Hagenauer (Baronne Amélie de Hagenauer), Audienz bei Papst Leo XIII. 1888]] Die napoleonischen Kriege hatten Salzburg und die Hagenauer in eine tiefe Krise gestürzt. 1810 war Salzburg als [[Salzachkreis]] nun bayerische Provinz geworden und von 1814 bis 1854 kam das Land Salzburg als fünfter Kreis zu &amp;quot;Österreich ob der Enns&amp;quot; (Oberösterreich) mit dem Verwaltungssitz in Linz. Obwohl die Hagenauer in Salzburg noch auf [[Schloss Mönchstein]], am [[Gurkerhof]] und auf der [[Burg Radeck]] saßen, übersiedelte die nachfolgende Generation bereits in die neue Hauptstadt des Salzachkreises nach Linz. In Linz bekleideten sie als k.k. Landesbeamte die Ämter des Registratur-Direktors sowie des Landes-Baudirektors. Das gesellschaftliches Umfeld der Hagenauer bestand nun hauptsächlich aus anderen adelige Beamtenfamilien, hohen Vertretern des Klerus, sowie vielen heute noch bekannten Künstlern wie [[Franz Schubert]], Adalbert Stifter, Moritz von Schwind etc.. Um 1870 übersiedelte Franz de Paula von Hagenauer von Linz nach Wien, sein Neffe Arnold folgte ihm später dorthin. Die anderen Linzer Hagenauer starben, ohne jedoch männliche Nachkommen zu hinterlassen. In Wien wurde Arnold von Hagenauer während des Studiums der Veterinärmedizin zunehmend als Schriftsteller tätig. Schließlich gab er sich der Schriftstellerei vollends hin, blieb unverheiratet und starb bei einem Unfall. Sein bereits früher nach Wien gezogener Onkel Franz de Paula war in Wien Direktor einer Triester Assekuranz, in der er ausschließlich kirchliche Gebäude in der Monarchie versichert hatte. Er betätigte sich, wie viele seiner Vorfahren und Nachkommen auch, sehr aktiv in der katholischen Kirche. Papst Leo XIII. verlieh dem &amp;quot;&#039;&#039;Nobile Francesco de Hagenauer di Salisburgo&#039;&#039;&amp;quot; für seine Verdienste um die römisch-katholische Kirche, als auch &amp;quot;&#039;&#039;für die Verdienste seiner Vorfahren&#039;&#039;&amp;quot;, die erbliche römische Baronie. Sein Sohn Simon (II.) Baron von Hagenauer heiratete in die in Wien lebende französisch-italienische Bankiersfamilie Thomas, zu deren Freundes- und Bekanntenkreis eine große Anzahl von Künstlern zählten (Francesco Pollini, Gaetano Donizetti, Giovani Fadolini, Franz Liszt, Jacques Offenbach oder Carl Lafite), vornehmlich jedoch Musiker. Mit den Lateranverträgen von 1929 wurde die päpstliche Baronie der Hagenauer im Königreich Italien rückwirkend anerkannt und per späteren Dekret als italienischer Adel auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts ausgedehnt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich 1938 wurde Hofrat Simon (III.) Baron von Hagenauer, für den eine führende Stelle beim Obersten Gerichtshof (OGH) vorgesehen gewesen war, massiv unter Druck gesetzt. Infolge seiner streng katholischen Gesinnung wurde er genötigt, seine Entlassung aus dem Staatsdienst einzureichen. Die 1940 verwitwete Berta Baronin von Hagenauer war in Wien auf Grund ihrer ebenso religiösen Überzeugung in einer Widerstandsgruppe gegen das [[NS]]-Regime tätig. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Ihr Sohn Wolfgang, der 1940 auf ein Schweizer Internat (St. Gallen) geschickt worden war um ihn der NS-Propaganda zu entziehen, leistete später in den Bergen Liguriens (Küstenregion in Nordwestitalien) bewaffneten Widerstand gegen das totalitäre Regime des Faschismus und das NS-Regime. Seine Söhne sandte er in den 1970er Jahren auf ein Salzburger Internat, deren zahlreiche Nachkommen heute in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Triester Zweig ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - der Triester Zweig]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto, Gruft Barone Locatelli de Hagenauer, Görz.JPG|miniatur|hochkant|Familiengruft der Barone Locatelli - Hagenauer in Gorizia]] [[1775]] hatte Ignaz Joachim von Hagenauer, der Begründer des Triester Zweiges, in der (damals noch österreichischen) Hafenstadt Triest sehr erfolgreich ein Handelshaus gegründet. Nach etlichen Schwierigkeiten während der napoleonischen Zeit gelang es ihm aber wieder das Handelshaus zum ersten Haus von Triest zu machen. 1814 wurde die Versicherungsgesellschaft &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; von Ignaz Joachim von Hagenauer mitbegründet, deren Direktor er wurde. Nach 1819 erwarben die Hagenauer die Villa Murat (Schloss der Caroline Bonaparte, Königin von Neapel) in Triest. Als Ignaz 1824 starb, übernahmen seine zwei Söhnen Johann Lorenz und Josef Paul das Handelshaus. Der ältere, Johann Lorenz (III.), wurde später Direktor der Lloyd Austriaco Versicherungsanstalt, sowie Vize-Präsident des constituirenden ersten österreichischen Reichstags in Triest (Partei Graf Stadion). Sein Bruder Josef Paul war ausschließlich als Handelsherr tätig, starb jedoch früh. Dessen Sohn Ignaz führte als Student und später beim Militär ein bewegtes Leben (Affären, Duelle, Spielschulden etc.). Nachdem Ignaz die k.k. Armee verlassen mußte, gründete er auf seinem Gut eine Reitschule für die gehobene Triester Gesellschaft, auf dem er jedoch bald verstarb. Sein Sohn Pyrrhus von Hagenauer wuchs auf diesem Reitgut auf und wurde einer der besten Reiter in der k.u.k. Armee. Durch seine Heirat und Arrogation in das alte österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren Locatelli von Eulenburg und Schönfeld (aus Friaul) wurde Pyrrhus sehr vermögend. 1923 erhielt &#039;&#039;&amp;quot;nobile Pyrrhus de Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; durch die königliche Consulta Araldica per Dekret die Bestätigung seines Freiherrenstandes im Königreich Italien mit dem Titel &#039;&#039;&amp;quot;di barone del S.R.I. di Eulenburg ed Schönfeld&amp;quot;&#039;&#039;. Sein älterer Sohn Carl Georg Baron von Locatelli-Hagenauer starb während dessen Pilotenausbildung bei der königlichen italienischen Luftwaffe bereits 1942. Jedoch setzte sein jüngerer Sohn Alexander (1924 - 1987) durch die Adoption seines Stiefsohnes George Albert die Triester Linie fort. Dessen Nachkommen leben heute in Lucca und Florenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Persönlichkeiten aus der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das beständig katholische Adelsgeschlecht der Hagenauer stand stets in enger Beziehung mit der römisch-katholischen Kirche; vorerst über das Hochstift Freising, das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau, später über das Erzbistum Salzburg und da im Besonderen mit der Erzabtei St. Peter. Etliche Hagenauer waren ja selbst Bischöfe (Freising und Passau), Äbte (Scharnitz, Melk, Augsburg und Salzburg), Prioren ([[Benediktinerkloster Wessobrunn|Wessobrunn]]) oder Würdenträger anderer Kirchenämter (Priester, Vikare, Ordensschwestern), und somit Repräsentanten der amtlichen Kirche. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war eine Reihe von Familienmitgliedern in Verwaltungsämtern am Salzburger Fürstenhof, am fürstbischöflichen Hof Gurk und am Hof des Fürstbistums Passau tätig. Als Künstler wurden Hagenauer hauptsächlich von katholischen Erzbischöfen, Fürstbischöfen, Domherren und Äbten beauftragt, daneben aber auch von katholischen Monarchen aus dem österreichischen Kaiserhaus und dem bairischen Kurfürstentum, sowie von Mitgliedern der katholischen Hocharistokratie. Ab circa 1865 oblag Hagenauern die Verantwortung bezüglich der Assekuranz einer Großzahl von Gebäuden der katholischen Kirche in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Diese beständige wechselseitige Beziehung, zwischen der römisch-katholischen Kirche und dem Geschlecht der Hagenauer, manifestierte sich in kirchlichen Stiftungen, in der Verwaltung kirchlicher Güter, sowie in der Führung von kirchlichen oder kirchennahen Organisationen durch die Hagenauer. Andererseits wiederum erlangte das Geschlecht der Hagenauer durch und von der Kirche Besitz und Privilegien (Lehnsrechte, Güterprivilegien, Bergrechte, Verwaltungsrechte, Vogtämter und andere Verwaltungsämter), sowie die Aufnahme in päpstliche Ritterorden und die Verleihung der päpstlichen Baronie. Unter den Mitgliedern dieses Geschlechts findet man neben außergewöhnlichen Kirchenmännern aber auch Kreuzritter, vermögende Handelsherren, Mäzene, Künstler, Freimaurer und Mitglieder in anderen Geheimgesellschaften, sowie Widerstandskämpfer im zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Fürstengang Bischöfe 16 - Gottschalk von Hagenau.jpg|Gottschalk von Hagenau, XVI. Bischof von Freising 994 - 1005&lt;br /&gt;
Datei:Engelszell Stiftskirche - Hochaltar 4 Reginbert.jpg|Reginbert von Hagenau, XXV. Bischof von Passau 1138 - 1148&lt;br /&gt;
Datei:Seifried von Hagenau.jpg|Seyfried von Hagenau bzw. Hagenauer, XXVII. Abt von Melk 1378 - 1382&lt;br /&gt;
Datei:Johann Lorenz v. Hagenauer.jpg |Johann Lorenz von Hagenauer (1712 -1792), Mäzen und Freund Mozarts&lt;br /&gt;
Datei:Dominikus-hagenauer-della-croce.jpg |Dominikus von Hagenauer (1746 - 1811), LXXVII. Abt von St. Peter 1786 - 1811&lt;br /&gt;
Datei:Ignaz Joachim von Hagenauer.jpg|Ignaz Joachim von Hagenauer (1749 - 1824), Freimaurer, Handelsherr und Gründer der &amp;quot;Assicuratori Marittimi&amp;quot; in Triest&lt;br /&gt;
Datei: Johann Lorenz III. von Hagenauer.jpg|Johann Lorenz III. von Hagenauer (1800 - 1877), Präsident der Lloyd Austriaco, VPräs. des ersten österreichischen Reichstags &lt;br /&gt;
Datei:Baron franz (III.) von hagenauer.jpg|Franz d. P. III. Baron von Hagenauer (1824 - 1885), Großkreuz-Ritter des Piusordens, Direktor der Assicurazioni Generali in Wien&lt;br /&gt;
Datei:Baron simon von hagenauer, 1882.jpg|Simon II. Baron von Hagenauer (1852 - 1920), Großkreuz-Ritter des Gregoriusordens, Direktor der Riunione Adriatica di Sicurtà &lt;br /&gt;
Datei:Arnold von Hagenauer.gif|Arnold von Hagenauer (1871 - 1918), Literaturkritiker und Schriftsteller in Wien &lt;br /&gt;
Datei:Simon III. Baron von Hagenauer.jpg|Simon III. Baron von Hagenauer (1881-1940), Bezirkshauptmann, wirkl. Hofrat, Opfer der NS-Diktatur &lt;br /&gt;
Datei: Berta Baronin von Hagenauer.jpg|Berta Baronin von Hagenauer (1903-1972), Widerstandskämpferin in der NS-Zeit &lt;br /&gt;
Datei:Baron pyrrhus locatelli hagenauer (sterbebild).jpg|Pyrrhus Baron Locatelli - Hagenauer (1890 - 1961), k.k. Rittmeister, Bankier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 994 wurde das Geschlecht der Hagenauer als &#039;&#039;&amp;quot;stirps nobilis de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039; (edles Geschlecht von Hagenau) erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Herkunft aus dem Gebiet Hagenau nördlich von Freising (Bayern) mit dem sich darauf befindlichen Edelsitz Hagenau ab. Der [[Flurname]] &amp;quot;Hagenau&amp;quot; setzt sich aus den beiden Begriffen Hagen und Au zusammen, die ihre Wurzeln in der germanischen Sprache (haga und awjo) haben. Der Name veränderte sich im Althochdeutschen (hagan und awa) und im Mittelhochdeutschen (Hagen und Ouwe), um schließlich im Frühneuhochdeutschen zum heutigen &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; zu werden. Der Name &amp;quot;von Hagenau&amp;quot;, der sich ab dem 14. Jahrhundert zunehmend und ab dem 15. Jahrhundert gänzlich zu &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; gewandelt hatte, bedeutet soviel wie &amp;quot;von der umzäunten Au&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stand und Wappen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Stand und Wappen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Hagenauer 14. Jahrhundert.jpg|miniatur|hochkant|Siegel des Karel von Hagenau (auch Hagenauer), 1387]] Die Hagenauer wurden in ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr [[994]] bereits als adeliges Geschlecht genannt. Im 13. Jahrhundert begann der Abstieg der ehemals edelfreien Hagenauer, die sich in die [[Ministerialen|Ministerialität]] und in den Schutz aufstrebender Städte begaben. Im 14. und 15. Jahrhundert, wo die Hagenauer noch als Patrizier aufscheinen, führte dies zum Verkauf ihrer verbliebenen Lehensrechte, Bergrechte, Vogtrechte, des Zehents und der Güter, sowie des letzten Stammsitzes in Bayern. Sie waren, wie auch andere alte Geschlechter, als Freie auf den Bauernstand herabgesunken. Bereits um 1500 waren die Herren von Hagenau verarmt und ihr Adel infolge von Mesalliance verdunkelt. Ab dem 16. Jahrhundert gelang ihnen in Salzburg erneut der Aufstieg und im 17. Jahrhundert erhielten die Herren Hagenauer die Bestätigung ihres alten Adelswappens mit Wappenmehrung durch den kaiserlichen Palatin. Im 18. Jahrhundert wurde Mitgliedern des Geschlechts vom Salzburger Erzbischof als auch vom Passauer Fürstbischof das Adelsprädikat bestätigt. Im 19. Jahrhundert wurde der Wiener Linie das römische Baronat vom Papst verliehen (schwarzer Adel, ital. aristocrazìa nera). Per späteren Dekret der königlichen Consulta Araldica wurde die römische Baronie als italienischer Freiherrenstand, mit Ausdehnung auf alle Nachkommen beiderlei Geschlechts, für das Königreich Italien rückwirkend anerkannt (weißer Adel, ital. aristocrazìa bianca). Auch die Triester Linie Locatelli-Hagenauer erhielt nach Adelsarrogation die spätere Anerkennung ihres Freiherrenstandes im Königreich Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagenauer Stammwappen, das in vielen Urkunden, an Grabstätten und Gebäuden zu finden ist, zeigt einen Dreiberg mit Hagenbaum (-strauch). Aus dem Jahr [[1137]] stammt die älteste Darstellung des Wappens, das auf dem Epitaph des Reimprecht von Hagenau abgebildet ist (heute Stift St. Pölten, Niederösterreich). Im 17. Jahrhundert erhielten die Hagenauer in Salzburg eine Wappenmehrung mit zwei schwarzen auffliegenden Adlern auf goldenem Grund, die Helmdecke nun in den Farben Salzburgs (rot-weiß, schwarz-gold) tingiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erbbegräbnisse ==&lt;br /&gt;
* Freisinger Stamm:  Kloster Weihenstephan bei Freising &lt;br /&gt;
** Salzburger Linie: [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] in Salzburg ([[Friedhof von St. Peter|Gruft]] Nr. XV, XVI sowie LII) bis [[1930]]&lt;br /&gt;
* Böheimkirchner Stamm: ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen&lt;br /&gt;
* Braunauer Stamm: [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Genealogie der Familie]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Hand von Freisinger Urkunden haben Historiker die Geschichte der Hagenauer bis ins Jahr 763 zurückverfolgt (Abt Reginbert und dessen Bruder Irmenfried). Als Stammvater des Geschlechts wird der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Ende des 11. Jahrhunderts hatten sich die Herren von Hagenau in drei Linien verzweigt, wobei die zwei jüngeren Linien bereits im 13. und 15. Jahrhundert erloschen und nur die älteste Linie (Freisinger Stamm) sich im Mannesstamm fortsetzte. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der letzte bayrische Stammsitz in Allershausen aufgegeben, wonach ein Nachkomme Bayern verließ und diese Linie in Salzburg (als Salzburger Linie) fortpflanzte. Diese Salzburger Linie verzweigte sich kurz nach 1600 erneut in drei Linien (Wolfgang, Johannes und Georg), wobei die beiden jüngeren Linien ebenfalls im Mannesstamm erloschen. Aus der ältesten (Wolfgang´schen) Linie gingen Ende des 18. Jahrhunderts ein Triester Zweig und Mitte des 19. Jahrhunderts ein Wiener Zweig hervor, die beide heute noch blühen. Auf Grund der weit zurückreichenden Genealogie des Hauses Hagenauer wurde vorerst ein Überblick der einzelnen Stämme, Linien, Äste und Zweige (mit den Begründern sowie den gegebenen Falls Letzten) wiedergegeben. Ein durchgehender Stammbaum wurde unter Berücksichtigung des Salzburgbezuges erst ab der Niederlassung der Herren von Hagenau im Erzbistum Salzburg (beginnend mit &amp;quot;Georg I.&amp;quot;) dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen - Hypothesen und Fakten ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - Theorien über die Herren von Hagenau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende des 16. Jahrhunderts erschienen in verschiedenen Publikationen diverse Theorien über die Herkunft, die Genealogie und die Geschichte der Hagenauer. Infolge des ursprünglich spärlichen Quellenmaterials waren die ersten Arbeiten über die Herren von Hagenau sehr fragmentarisch und enthielten Fehler. In späteren Publikationen setzten sich dann auf Grund lückenhafter, mitunter auch ungenauer oder überhaupt fehlender Quellenforschung, sowie durch die Wiederholung von bereits anfänglich publizierten Irrtümern, viele Fehler und Vermutungen fort. Jedoch hatten Historiker ab dem 19. Jahrhundert durch umfangreiche und gezielte Quellenforschung, sowie durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial (Urkunden, Siegeln, Epitaphien, Gruften, Registern, Briefen, Analen, Biographien, Kirchenbucheintragungen, genealogischen Tafeln etc.), den historischen Sachverhalt bezüglich der Hagenauer zunehmend rekonstruiert und frühere Irrtümer berichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Hagenauer - namensgleiche Adelsgeschlechter und Familien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geschlecht der Herren von Hagenau tauchten ab dem 13. Jahrhundert auch andere namensgleiche Geschlechter auf, die sich ebenfalls von Hagenau bzw. später auch Hagenauer genannt hatten. Die meisten dieser Geschlechter kamen, soweit es sich nachvollziehen lässt, aus unterschiedlichen Orten und Städten Hagenau, von denen sie ihren Namen abgeleitet hatten. Sie traten in Urkunden manchmal in (zum Geschlecht der Herren von Hagenau) divergierender Schreibweise auf, führten aber vor allem andere Wappen. Diese Geschlechter und Familien waren in der [[Schweiz]], in [[Bayern]], im [[Elsass]] und in Hessen ansässig. Ebenso wurden Mitglieder von Hagenauer Geschlechtern in [[Tirol]], in [[Oberösterreich]] und in [[Niederösterreich]] urkundlich erwähnt, wobei die meisten jener Geschlechter heute ausgestorben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitze und Besitzungen ==&lt;br /&gt;
* Edelsitz und Lehen Hagenau bei Schrobenhausen, um [[1006]] bis [[1348]], Edelsitz vor 1348 verwüstet und verlassen, [[1364]] durch den Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern geschliffen&lt;br /&gt;
* Gut bei Natz, Brixen ([[Südtirol]]), um [[1078]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen bei Neuburg am Inn, um [[1080]] &lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei [[Braunau am Inn]], [[1088]] bis [[1262]], Burg [[1257]] durch ottokarische Söldner weitgehend zerstört, [[1571]] durch Brand und Hochwasser endgültig zerstört&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Hagenau bei Außerkasten, Böheimkirchen, [[Niederösterreich]], [[1098]] bis [[1347]], ([[1529]] im Türkenkrieg zerstört)&lt;br /&gt;
* Burg Zelking, wahrscheinlich von den Herren von Hagenau vor [[1100]] erbaut, bei Melk (Niederösterreich), Ruine &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau (Hag(e)naw) bei [[Anthering]], um [[1110]] bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Burg und Lehen Steyregg, ([[Oberösterreich]]) bis ca. [[1150]] &lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei [[Ainring]], Hagenauer Mühle, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Lehen bei Breitenwiesen, Seeheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen bei Maisbach, Nußloch (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Hagenau bei Rott am Inn, bis [[1239]]&lt;br /&gt;
* Gut bei Sewen, Elsaß ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
* Gut in Sandelzhausen, Mainburg (Bayern) &lt;br /&gt;
* Gut bei Salmading, Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Schroßlach bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut Pellhausen bei Freising (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Piegendorf, Loiching (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Puchheim (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Elsenbach Dorfen (Bayern)&lt;br /&gt;
* Gut bei Seeon, im [[Chiemgau]] (Bayern)&lt;br /&gt;
* Lehen und Hof zu Schauching (NÖ), bis [[1366]]&lt;br /&gt;
* Freieigener Hof zu Tresdorf (NÖ), ab [[1366]]&lt;br /&gt;
* Gut und Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen (NÖ), bis [[1347]]&lt;br /&gt;
* Mühle bei Moos an  der Fischau (bei Wiener Neustadt, NÖ) um [[1431]]&lt;br /&gt;
* Güter und Lehen zu Perchtoldsdorf (NÖ), mit Bergrecht, Vogtrecht und Weinzehent bis [[1439]]&lt;br /&gt;
* Gut Eggenberg bei Allershausen (Bayern), bis [[1484]]&lt;br /&gt;
* Gut in Westerndorf (bei Allershausen), bis [[1530]] oder 1545&lt;br /&gt;
* Seyfried(en)hof in Mauthausen bei [[Piding]], [[Rupertiwinkel]], ab [[1550]]&lt;br /&gt;
* Hög(g)lgut bei [[Ainring]], Rupertiwinkel, um [[1568]]&lt;br /&gt;
* Mautmühl, Mühl in Hagenau, Rupertiwinkel , [[1614]]&lt;br /&gt;
* Ainringer Hof, in Ainring, Rupertiwinkel, ab [[1635]]&lt;br /&gt;
* Messerschmiedhaus zu [[Straß (Ainring)|Straß]] im Rupertiwinkel, um [[1640]]&lt;br /&gt;
* [[Aman]](n)gut, (Vogtgut) zu Straß, Rupertiwinkel, ab [[1672]]&lt;br /&gt;
* Haus in Salzburg, [[Getreidegasse]] Nr. 7, um [[1676]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Haus&amp;quot; in Salzburg, [[Mozarts Geburtshaus]] Getreidegasse Nr. 9, [[1706]] bis [[1831]]&lt;br /&gt;
* Hu(e)berhof zu Straß, Rupertiwinkel, [[1720]]&lt;br /&gt;
* Geppingergut in Gepping bei Ainring, Rupertiwinkel, um [[1720]] &lt;br /&gt;
* Habnerguet (Weirerguet) zu Berg, ab [[1721]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Landhaus&amp;quot; im [[Nonntal]] Nr. 10 (heute [[Nonntaler Hauptstraße]] Nr. 24), ab [[1745]] &lt;br /&gt;
* [[Gurkerhof]] in Salzburg, [[1748]] - [[1835]] &lt;br /&gt;
* Seuerlhof in Adelstetten, um [[1760]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Hasenhaus]]&amp;quot;, Haus am [[Kranzlmarkt]] Nr. 4 in Salzburg, [[1789]]&lt;br /&gt;
* Hallergut in [[Viehhausen]]&lt;br /&gt;
* Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2 in Wien, bereits im Jahr 1382 erwähnt (an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3). bis [[1807]]&lt;br /&gt;
* Villa (des Königs) Murat in Triest, [[Küstenland]], seit [[1819]] &lt;br /&gt;
* Haus am Haarmarkt Nr. 733 in Wien (heute Rotenturmstraße 12), um [[1824]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Radeck]] auch Schloss Radeck genannt, mit den Gütern Seichterberg und Strobl, [[1825]]–[[1837]] &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hagenauer-Schlösschen&amp;quot;, [[Schloss Mönchstein]] in Salzburg, [[1833]]–[[1887]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Locatelli-Hagenauer in Cormòns, Küstenland, bis [[1922]] &lt;br /&gt;
* Gut und Schloss (Villa) Angoris bei Cormòns, Küstenland, bis [[1936]] &lt;br /&gt;
* Palazzo Gianfigliazzi in Florenz, Toskana, [[Italien]]&lt;br /&gt;
* Villa Bendinelli in Lucca, Toskana, Italien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wiguleus Hund à Sulzemos: &#039;&#039;[[Metropolis Salisburgensis]]&#039;&#039;, Ingolstadt 1582&lt;br /&gt;
* [[Wiguleus Hunt|Wiguleus Hund]] à Sulzemos: &#039;&#039;Bayrisch Stammen-Buch: Der erst(ander) Theil&#039;&#039;, S.219f, Ingolstadt 1585  &lt;br /&gt;
* Gabriel Bucelin(us): &#039;&#039;Germania topo-chrono-stemmatographica sacra et profana&#039;&#039;, Band IV, Ulm 1678&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747): &#039;&#039;Bayrische Adels Beschreibung. Eine Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels, Band 13&#039;&#039;: Hagenau von und zu Hagenau, handschriftliche Aufzeichnungen in der Bayerischen Staats-Bibliothek&lt;br /&gt;
* Philibert Hueber: &#039;&#039;Austria Ex Archivis Mellicensibus Illustrata&#039;&#039;, Leipzig 1722&lt;br /&gt;
* P. Carl Meichelbeck: &#039;&#039;Historia Frisingensis: Prima Quinque Ab Adventu S.Corbiniani I.Episcopi Saecula ...&#039;&#039;, Bd. I, Augsburg 1724 [http://books.google.at/books?id=L2JEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;lpg=PA87&amp;amp;dq=meichelbeck+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=tlrCrqTna0&amp;amp;sig=dBsIpVXxt4Q0SaXC8jfSzfpffTk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Q48LUsC6CYnx4QT01IHgDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=meichelbeck%20hagenauer&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* Raimund Duellius: &#039;&#039;Excerpterum Genealogico - Historicorum, Libri Duo&#039;&#039;, Leipzig 1725&lt;br /&gt;
* Johann Georg Schnürer: &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen und Hof/Kalender, 1735&#039;&#039;, Salzburg 1735&lt;br /&gt;
* Hans-Jacob Leu: &#039;&#039;Allgemeines Eydgenössisches oder Schweitzerisches Lexicon, 9. Theil von Go-He&#039;&#039;, bey Hans Ulrich Denzler, Zürich 1754&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung Ensdorf, (Benediktinerkloster Ensdorf), Band 5 (1751 - 1760), 1760&lt;br /&gt;
* Die Totenrotelsammlung von St. Emmeram, (Benediktinerkloster St. Emmeram), Band 3 (1767 - 1769), 1769&lt;br /&gt;
* Placidus Berhandtsky: &#039;&#039;Auszug der Neuesten Chronick des alten Benediktiner Klosters zu St. Peter in Salzburg, Zweyter Theil&#039;&#039;, Joh. Jos. Mayers sel. Erbinn Buchhandlung, Salzburg 1782&lt;br /&gt;
* J. Gerold: &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl. königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1784 &lt;br /&gt;
* Ludwig Albrecht Gebhardi: &#039;&#039;Genealogische Geschichte der erblichen Reichsstände in Deutschland&#039;&#039; Bd. III, Halle 1785&lt;br /&gt;
* Passauer Kirchenbuch, handschriftliche Eintragung am 21. September 1786 (Hochzeit des Johann Georg v. Hagenauer mit Karolina Leopoldina Antonia Freyin v. La Marre), Passau &lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Hagenauer|Johann Bapt. v. Hagenauer]]: &#039;&#039;Unterricht von der Proporzion des Menschen&#039;&#039;, k.k. Hofbuchdrucker Joseph Edler von Kuzbeck, Wien 1791 [http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=johann+bapt.+v.+hagenauer+1791&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dmLZUuLzD46TswaXwYCYBQ&amp;amp;ved=0CDMQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=johann%20bapt.%20v.%20hagenauer%201791&amp;amp;f=false online]&lt;br /&gt;
* F.K. Wißgrill: &#039;&#039;Schauplatz des landesansässigen niederösterreichischen Adels vom Herren- und Ritterstand&#039;&#039;, Bd IV, 1794&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Zezi]]:  &#039;&#039;Hochfürstlich-Salzburgischer Kirchen- und Staatskalender / 1794&#039;&#039;, Salzburg 1794&lt;br /&gt;
* J. Gerold (Druckerei): &#039;&#039;Hof und Staats-Schematismus der röm. kaiserl. auch kaiserl.  königlichen und erzherzoglichen Haupt- u. Residenzstadt Wien&#039;&#039;, Wien 1802 sowie 1803&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staats-Schematismus des Österreichischen Kaiserthumes, 1807&#039;&#039;, Wien 1807&lt;br /&gt;
* Joseph Johann Grosbauer: &#039;&#039;Vollständiges Verzeichniß aller in der k. k. Haupt- und Residenz-Stadt Wien&#039;&#039;, Gerold´sche Buchhandlung, Wien 1808, S.43&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Baiern, 1812&#039;&#039;, München 1812&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Weilmeyr: &#039;&#039;Salzburg, die Hauptstadt des Salzachkreises&#039;&#039;, Mayr´sche Verlag, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schematismus der Diözesan-Geistlichkeit des Erzbisthums Salzburg, auf das Jahr 1814&#039;&#039;, Salzburg 1814&lt;br /&gt;
* Samuel Baur: &#039;&#039;Neues Historisch- Biographisch- Literarisches- Handwörterbuch&#039;&#039;, VI. Bd., Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1816&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Pillwein]]: &#039;&#039;Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler&#039;&#039;, Salzburg 1821&lt;br /&gt;
* Franz Anton Sinnacher: &#039;&#039;Beyträge z. Geschichte d.bischöfl. Kirche Säben u. Brixen in Tyrol&#039;&#039;, Band 6, Brixen 1828&lt;br /&gt;
* Benedikt Pillwein (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg&#039;&#039; Bd. IV, Der Innkreis, Linz 1832&lt;br /&gt;
* [[Joseph Philipp Fellner]]: &#039;&#039;Familiengeschichte Fel(l)ner&#039;&#039;,  handschriftliche Aufzeichnungen, Wien 1833 (Privat-Archiv, Salzburg) &lt;br /&gt;
* Franz Xaver Scheidhardt: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. III, Wallishausser´s Buchdruckerei, Wien 1836&lt;br /&gt;
* Friedrich Freiherr v. Schweickhard: &#039;&#039;Darstellung des Erzherogthums Oesterreich unter der Ens, Viertel Ober- Wienerwald&#039;&#039;, Bd. IX, Wallishausser´s  Buchdruckerei, Wien 1837&lt;br /&gt;
* Friedrich Heinrich von der Hagen: Minnesänger, Deutsche Liederdichter des 12., 13. und 14. Jahrhunderts, Leipzig 1838&lt;br /&gt;
* Joseph Schöller: &#039;&#039;Die Bischöfe von Passau und ihre Zeitereignisse&#039;&#039;, Druck und Verlag Pustet´sche Buchhandlung, Passau 1844&lt;br /&gt;
* Andreas Chabert: &#039;&#039;Chronik Chabert&#039;&#039;, Familienchronik mit einem Kapitel über die Hagenauer, handschriftliche Aufzeichnungen, Linz 1847 (Privat-Archiv, Salzburg und Wien)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]]: &#039;&#039;Die Dynastie von Hagenau, Mitstifter der Abbtei Seitenstetten in Österreich&#039;&#039;, in: Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen, Band 1, 1848 &lt;br /&gt;
* Martin v. Deutinger, Dompropst zu München (Hrsg.):&#039;&#039;Beyträge zur Geschichte, Topographie und Statistik des Erzbistums München und Freising&#039;&#039;, Bd. VI, München 1854&lt;br /&gt;
* Heinrich Gentner: &#039;&#039;Geschichte des Benedictinerklosters Weihenstephan bey Freysing&#039;&#039;, München 1854&lt;br /&gt;
* Johann Michael Fick: &#039;&#039;Chronikon der Stadt Schrobenhausen&#039;&#039;, Gedruckt in der Hickl´schen Officin, Schrobenhausen 1850&lt;br /&gt;
* Gustav Haider: &#039;&#039;Jahrbuch der Kaiserl. Königl. Central-Comission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale&#039;&#039;, Bd. II, S.122 ff; Wien 1857&lt;br /&gt;
* Historischer Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Die Veste, das fürstliche Pflegschloß zu Traunstein&#039;&#039;, Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 19, S. 223 ff;  Kgl. Hofbuch-Druckerei G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1858-1860&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Rietstap, &#039;&#039;Armorial général &#039;&#039;, Wappenbuch Europäischer Adelsfamilien, S. 870, Couda 1861&lt;br /&gt;
* Constantin von Wurzbach: &#039;&#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&#039;&#039;, 7. Bd., kaiserlich-königliche Hofdruckerei, Wien 1861&lt;br /&gt;
* Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): &#039;&#039;Deutsches Adels-Lexicon&#039;&#039;, 4. Bd., Verlag Fr. Voigt, Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* Joseph Grassinger: &#039;&#039;Die Pfarrei Allershausen im königl. Bezirks-Amte Freising&#039;&#039;, Sonderabruck aus Bd. 27 des oberbayrischen Archivs, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866&lt;br /&gt;
* Historische Verein von und für Oberbayern (Hrsg.): &#039;&#039;Oberbayrisches Archiv für vaterländische Geschichte, Bd. 27&#039;&#039;, Kgl. Hofbuch-Druckerei Dr. G. Wolf &amp;amp; Sohn, München 1866-1867&lt;br /&gt;
* L. De Magny:  &#039;&#039;Armorial - et Comtes Romains - et Titres Pontificaux&#039;&#039;, Aux Archives de la Noblesse, Paris 1890&lt;br /&gt;
* Johann Ev. Lamprecht: &#039;&#039;Geistliche Ehrenhalle, das ist aus Oberösterreich entstammende Geistliche höheren Ranges&#039;&#039;, 2. Aufl. Linz 1895&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ranglisten des kaiserlich und königlichen Heeres 1916&#039;&#039;, abgeschlossen mit Personalverordnungsblatt Nr. 44/16, teilweise bis Personalverordnungsblatt Nr. 66/16 berichtigt, K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1916&lt;br /&gt;
* Michael Schaller: &#039;&#039;Schematismus für das K. u. K. Heer und für die  Kriegsmarine für 1918&#039;&#039;, k. k. Hof- und Staatsdruckerey, Wien 1918&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Jagd&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Reisen&#039;&#039;, Kostelitz 1919, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Familie&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* Simon (II.) Baron von Hagenauer: &#039;&#039;Land und Leute&#039;&#039;, Wien 1920, handschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv Wien)&lt;br /&gt;
* E. Tietze - Conrat: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;, Sonderdruck a. d. JB d. KHI; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920 &lt;br /&gt;
* Consulta araldica - Italia: &#039;&#039;Pel riconoscimento del titolo di barone del S.R.I. di Schönfeld ed Eulenburg a Carlotta Maria Giorgina Matilde Locatelli ed al marito cavaliere Pirro de Hagenauer&#039;&#039;, Verlag Pallotta, fratelli (tip.), Rom 1923&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Beiträge zu Salzburger Familiengeschichte&#039;&#039;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde,  S. 148ff, Salzburg 1938&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin]]: &#039;&#039;[[Hundert Salzburger Familien]]&#039;&#039;, Sonderdruck des Verlags der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1946&lt;br /&gt;
* Friedrich Funder: &#039;&#039;Vom Gestern ins Heute&#039;&#039;, Heroldverlag Wien, 1952&lt;br /&gt;
* I. Wegleiter: &#039;&#039;Johann Baptist Hagenauer&#039;&#039;; Diss. Uni Wien, 1952 &lt;br /&gt;
* Stephen Tayler: &#039;&#039;who`s who in Austria 1957/58&#039;&#039;, The Central European Times Pub. Co. Ltd., 1959&lt;br /&gt;
* Franz Pfeffer, &#039;&#039;Die Trefflinger Pforte - Die Altherrschaften&#039;&#039;, in: Historisches Jahrbuch der Stadt Linz, 1962&lt;br /&gt;
* Marianne Freifrau von Hauser: &#039;&#039;Geschichte des Hauses Hagenauer&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien, 1965  &lt;br /&gt;
* Fried Pankraz, &#039;&#039;Die Hochfreien von Hagenau bei Freising&#039;&#039;, Amperland Bd. 2, 1966&lt;br /&gt;
* Franz Tyroller, &#039;&#039;Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter&#039;&#039;, in: Genealogische Tafeln zur mitteleuropäischen Geschichte, hg. von Wilhelm Wegener, Göttingen 1962-1969&lt;br /&gt;
* Günther Flohrschütz, &#039;&#039;Die Giesenbacher und ihre Verwandten (1. Teil)&#039;&#039;, Amperland Bd.1, 1969&lt;br /&gt;
* Kurt Holter, Geschichte von Schlierbach bis 1355, in: Jahrbuch des OÖ. Musealvereins. Bd. 116/1, S. 213 ff, 1971 &lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, &#039;&#039;Das Neutor&#039;&#039;, Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Bd. 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977 &lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Schloß Staufeneck&#039;&#039;, Verlag Staufeneck, 1978&lt;br /&gt;
* Franz Brunhölzl, Max Spindler: &#039;&#039;Handbuch d. bayrischen Geschichte&#039;&#039;, C.H.Beck Verlag, München 1980&lt;br /&gt;
* Georg Hunklinger: &#039;&#039;[[Das Salzfass]]&#039;&#039;, Heimatkundliche Zeitschrift des historischen Vereins Rupertiwinkel 16. Jg. H 1 , 1982&lt;br /&gt;
* Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung, [[Peter Krön]] (Hrsg.): &#039;&#039;St. Peter in Salzburg, 3. Landesausstellung&#039;&#039;, [[Druckhaus Nonntal]], Salzburg 1982&lt;br /&gt;
* Max Wieser: &#039;&#039;Pidinger Heimatbuch. Aus der Chronik eines Dorfes mit Hof- und Familiengeschichte. 1250 Jahre Piding 735 - 1985&#039;&#039;, Eigenverlag, Piding 1985 &lt;br /&gt;
* Gemeinde Ainring (Hrsg.): &#039;&#039;Ainring&#039;&#039;, Heimatbuch, Tittmoning 1990.&lt;br /&gt;
* Josef Hemmerle: &#039;&#039;Das Bistum Augsburg; Die Benediktinerabtei Benediktbeuern&#039;&#039;, Berlin, New York: de Gruyter, 1991&lt;br /&gt;
* Wilma Buchinger: &#039;&#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg&#039;&#039;, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1996&lt;br /&gt;
* P. Petrus Eder / Johann Kronbichler (Hrsg.): &#039;&#039;Hl. Rupert von Salzburg 696 - 1996&#039;&#039;, Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu Salzburg und in der Erzabtei St. Peter,  Salzburg / Dommuseum / 1996&lt;br /&gt;
* G. Geromet, R. Alberti: Nobiltà della contea. Palazzi, castelli e ville a Gorizia, in Friuli e in Slovenia&#039;&#039;, Vol.1 u. 2., Verlag: Editioni della Laguna, 1999&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, Salzburg 2001 &lt;br /&gt;
* Wolfgang Hagenauer: &#039;&#039;Erinnerungen&#039;&#039;, maschinenschriftliche Aufzeichnungen, (Privat-Archiv) Wien 2001 &lt;br /&gt;
* Martin Hofbauer: &#039;&#039;Ausbildung und Strukur der Herrschafts- und Besitzverhältnisse des Hochstifts Passau im 13. und 14. Jahrhundert, dargestellt an den Passauer Urbaren&#039;&#039;; Diss. Helmuth-Schmidt Univ., Hamburg 2005 &lt;br /&gt;
* Genealogisches Handbuch des Adels: Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2006&lt;br /&gt;
* Salzburger Barockmuseum (Hrsg.): &#039;&#039;Barockberichte 44/45 (2006): Die Hagenauer – Künstler, Kaufleute, Kirchenmänner im Salzburg der Mozartzeit&#039;&#039;, Eigenverlag, Salzburg 2006&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl: &#039;&#039;Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748 - 1835)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* A. Borella: &#039;&#039;Annuario della Nobiltà Italiana&#039;&#039;, Nova Ser. 2006; Milano 2007&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Angermüller]]: &#039;&#039;Maria Theresia Hagenauer&#039;&#039;, Salzburger Archiv, Bd. 32, Salzburg 2007&lt;br /&gt;
* Plinio Correa de Oliveira: &#039;&#039;Der Adel und die vergleichbaren traditionellen Eliten&#039;&#039;, Wien, 2008&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Allmayer-Beck: &#039;&#039;Vom Gastwirtssohn zum Ministermacher: Anton Beck und seine Brüder&#039;&#039;, Böhlau Verlag, Wien 2008&lt;br /&gt;
* Adolf Hahnl, Hannelore und Rudolph Angermüller: &#039;&#039;Abt Dominikus Hagenauer (1746-1811) von St. Peter in Salzburg. Tagebücher 1786-1810&#039;&#039;; Hrsg. Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie; St. Ottilien. EOS, 2009&lt;br /&gt;
* Giorgio Geromet:  &#039;&#039;Araldica, nobiltà e costumi del Friuli e della venezia Giulia, del Carso triestino, dell&#039;Istria e della Dalmazia&#039;&#039;; Edizione Lugio, Triest 2009&lt;br /&gt;
* Stephan Hubinger: &#039;&#039;Herrschaftsarchiv Hagenau&#039;&#039;, Oberösterreichisches Landesarchiv, 2009&lt;br /&gt;
* Bruno Schober: &#039;&#039;Der schiefe Turm von Lanzendorf bei Böheimkirchen&#039;&#039;, 2009/2010&lt;br /&gt;
* Gunda Barth-Scalmani, Margareth Lanzinger, Ellinor Forste, Gertrude Langer-Ostrawsky: &#039;&#039;Aushandeln von Ehen, Heiratsverträge der Neuzeit im europäischen Vergleich&#039;&#039;, Böhlau-Verlag, Köln Weimar Wien, 2010&lt;br /&gt;
* Ulrich Nersinger:  &#039;&#039;Liturgien und Zeremonien am Päpstlichen Hof&#039;&#039;, Band 1, Verlag nova &amp;amp; vetera, Bonn 2010&lt;br /&gt;
* Roman Sandgruber: &#039;&#039;Traumzeit für Millionäre: Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910&#039;&#039;, Styria Premium Verlag, Wien 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=151&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=IYKJ7RETTOVMDN0RUWQVRP8KUVEU1X ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1938: Liste der Hagenauer ab August, 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkunden und Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Ostarrichi Gottschalk von Hagenau (Bischof von Freising), 996] [http://www.monasterium.net/mom/FreisBm/1000.1/charter#anchor?q=Gotschalk%20von%20Freising  ,1000] [http://books.google.at/books?id=AahBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;lpg=PA433&amp;amp;dq=gottschalk+von+freising++994&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ALTo0Z1uIl&amp;amp;sig=_JhiGdpo8NU64Sw9S6-t5n_k0x0&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0HobUYzXEM_Osga9yYCoDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=gottschalk%20von%20freising%20%20994&amp;amp;f=false, 1006?]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-OOeLA/GleinkOSB/1088_VIII_19/charter#anchor?q=hagnowe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagnowe), 1088]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAZ/Urkunden/1108_IX_29/charter#anchor?q=hagenau   Reginbrecht von Hagenau (Reginbert de Hagenau), 1108]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1116/charter?q=hagenowe Reinbert von Hagenau mit seinen Söhnen Wernhard, Reinbrecht und Hartwig (Reinbertus de Hagenowe et tres filii eius. Wernhardus, Reinbertus et Hartwicus), Stiftungsurkunde Seitenstetten, 1116]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAA/Urkunden/1144_VII_25/charter Regenbertus (von Hagenau, Bischof von Passau), 1144]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1147_V_16/charter#anchor?q=hagenaw Reginbert von Hagenau (Nobilis de Hagenaw), 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASF/StFlorianCanReg/1147_XII_26/charter?q=Hagenoue Reginbert von Hagenau (Bischof von Passau), Hartwig von Hagenau (Hartovwicus de Hagenoue), intaktes Siegel, 1147]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1152_IV_28/charter?q=hagenove  Burg Hagenau (predio Hagenowe), 1152]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/OOEUB/1179_IV_20/charter#anchor?q=hagenawe Hartwig von Hagenau (Hartwicus de Hagenawe), 1179]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUFrauenchiemsee/3/charter?q=von%20hagenau  Wernhard von Hagenau (Wernhard de Hagenowe), 1201]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1205_V_24/charter#anchor?q=hagenaw Wernhardus und Heinricus von Hagenau (Wernhardus de Hagenaw et Heinricus frater eius), 1205]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1206_01_15.1/charter?q=hagenove  Heinricus von Hagenau (Hainricush de Hagenove), 1206]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAR/ReichersbergCanReg/1231_VIII_03.1/charter#anchor?q=%20nobilis%20hagenau Ludwig von Hagenau (Lodewicus nobilis de Hagenowe), 1231]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/search?q=hagenova&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Reinhard von Hagenau (Reinhardus de Hagenova), 1279]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASei/SeitenstettenOSB/1299_X_20/charter?q=hagenowe Seifried von Hagenau (her Seifri von Hagenow) und Konrad von Hagenau (Chvnrat von Hagenowe), 1299]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1318_VI_11/charter?q=seifried%20von%20hagenau Seifried von Hagenau und seine Geschwister (Seifrit, Steffan, Haidnreich und Gedrawt von Hagnawe), 1318]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1344_V_23/charter#anchor?q=hagenaw Otto von Hagenau (Herr Ott von Hagenaw), 1344]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1345_IV_04/charter Otto von Hagenau (Ott von Hagenaw), intaktes Siegel, 1345]&lt;br /&gt;
* [http://pfarre.kirche.at/boeheimkirchen/content/filialkirche-st-peter-am-anger Stiftung der Hagenauer, Böheimkirchen - Filialkirche St. Peter am Anger, 1347]&lt;br /&gt;
*  [http://www.monasterium.net/mom/StPCanReg/1348_VIII_27/charter#anchor?q=hagenawer  Seifrid der Hagenauer und Stephan der Hagenauer (der Hagnawaer), 1348]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=zAGSI_3iDqEC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=seifried+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=u73uUMaBMOmI0AW-2oDICg&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=seifried%20hagenauer&amp;amp;f=false Seifried Hagenauer (Abt von Melk), 1378]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAsbach/107/charter?q=hagenaw Karel von Hagenau (Karel von Hagenaw, Pfleger und Richter zu Ernekk), intaktes Siegel, 1387]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AggOCart/1394_VII_10/charter?q=hagenawer Stephan Hagenauer (Stephan der Hagenawer), Burggraf zu Purkersdorf, 1394]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/14717_XI_23/charter?q=hagenawer Bergrecht, Zehent und Vogtrecht der Hagenauer, 1417]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1417_VII_28/charter Hans Hagenauer (Hanns der Hagenawer), intaktes Siegel, 1417] [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1418_III_01/charter?q=hagenawer,intaktes Siegel 1418]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/AT-KLA/KLA-871/AT-KLA_871-B-276_St/charter?q=hagenauer Hans Hagenauer (der Edle Hansen der Hagenawer), Zeuge bei Herbard von Auersperg (Herwart von Aursperg), intaktes Siegel, 1425]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Ak8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZAIJUZHILuec0AWf7oBo&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBTgU#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false  Hans Hagenauer (der Edle Hanns Hagenawer), 1427]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=6zMvAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=edle+georg+hagenauer+1439&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4eXuUJ--FZS20QW9rIG4Bg&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=edle%20georg%20hagenauer%201439&amp;amp;f=false  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), 1439]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiAM/MelkOSB/1439_V_31/charter  Georg Hagenauer (Gorg Hagenawer), intaktes Siegel, 1439]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=o7FOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA266&amp;amp;dq=hanns+hagenauer+m%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-ruUO7WJ-nD0QX1yoFA&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=joannis%20hagenauer%20&amp;amp;f=false Johannes Hagenauer (Joannis Hagenauer) 1453]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-ASP/Urkunden/U_142/charter?q=hagenawer Hans Hagenauer (Hannsen Hagenawer) Hauseigentümer in München, 1454]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=uZ4EAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA485&amp;amp;dq=monumenta+boica+Num.+CCXCVII+hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Vf8IUZHtIIWK0AXSu4GgCQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=monumenta%20boica%20Num.%20CCXCVII%20hagenawer&amp;amp;f=false Georg, Hans und Conrad Hagenauer (Jorg, Hanns, Conrat Hagenawer), 1456]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KUAldersbach/00986/charter?q=hagenawer Thomas Hagenauer (Thoman Hagenawer), 1465]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1470_03_16/charter?q=hagenaw Feste Hagenau (im Besitz der von Ahaim zu Hagenau), 1470]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=qSA3AAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA141&amp;amp;dq=hagenawer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=jwQJUbKfDe2N0wX72oDoBA&amp;amp;ved=0CD0Q6AEwAzha#v=onepage&amp;amp;q=hagenawer&amp;amp;f=false Stephan Hagenauer (St. Hagenawer) zu Allershausen 1484, V. Hagenauer zu Westerndorff 1492]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=139 Stephan Hagenauer zu Allerhausen, 1487]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=UcpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;dq=hr.+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kG7wUOrhMOiI0AX-kYHYAw&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAQ#v=snippet&amp;amp;q=hagenauer%201489&amp;amp;f=false Georg Hagenauer (Jörg Hagenawer), 1489]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/100/ASPjpgweb/ASP_14930530_1624-b_r.jpg Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), 1493]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_1624-1493_V_30/charter Hans Hagenauer (Hanns Hagenawer), Abt Rupert V. Keutzl von St. Peter, 1493]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1496_08_29/charter Leonhard Hagenauer? (Linhard Hagenwer), 1496]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/DE-StAAm/Weissenohe/124/charter?q=hagenauer Michael Hagenauer in der Diözese Bamberg, 1520]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Georg_Hagenauer_I. Sebastian Hagenauer de Allershausen 1554, Georg Hagenauer 1568]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/DE-BayHStA/KURaitenhaslach/1600_04_06/charter Peter Hagenauer, 1600]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Domkapitel%20Kloster%20St.%20Peter%20%201612%20Rupert%20Hagenauer&amp;amp;f=false Rupert Hagenauer, 1612]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=HwBKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA238&amp;amp;dq=Domkapitel+Kloster+St.+Peter++1612+Rupert+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-FzwUNHvPInltQaN84DgCA&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hanns%20Hagenauer&amp;amp;f=false Hans Hagenauer, 1631]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-SLA/Urkunden/SLA-OU_16411129_r.jpg  Hagenauer Gut (Hagenau bei Maria Plain), 1641]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075451/images/index.html?seite=00629&amp;amp;l=de Maria Catharina Theresia (Magdalena) Hagenauer von Hagenau, 1687-1769]&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00075449/images/index.html?seite=01109&amp;amp;l=de, Dominicus Hagenauer, 1699-1760]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=m3dAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA88&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false  Georg und Johann Hagenauer, 1701-1731]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?hl=de&amp;amp;id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Matthias+Hagenauer&amp;amp;q=Hagenauer Georg und Matthias Hagenauer, 1709]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/BayHStA-Hoeglwoerth/BayHStA-KUHoeglwoerth_17191001_00169_r.jpg Mathias Hagenauer (Mathias Haagenauer), 1719]&lt;br /&gt;
* [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00050988&amp;amp;pimage=67&amp;amp;suchbegriff=&amp;amp;l=de Anton de Hagenau - Epitaph, 1742] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=gyqHA8y4VzkC&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;dq=Wessobrunn+Dominikus+%28Dominikus%29+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kIpxUYjIHIvHsgaA6oDQAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Wessobrunn%20Dominikus%20%28Dominikus%29%20Hagenauer&amp;amp;f=false, Dominicus (Dominikus) Hagenauer, SubPrior von Wessobrunn, 1717-1760,]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1546/charter Georg (IV.) Hagenauer (Hagenauar), 1722]&lt;br /&gt;
* [http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AES/AES_17240320_ReiheB-238_r.jpg Johann Hagenauer, 1724]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=Jm4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT186&amp;amp;dq=georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=YymqUaqFOIOihgeQ-YHIBA&amp;amp;ved=0CGAQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20hagenauer&amp;amp;f=false Georg Hagenauer, 1735]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?suchbegriff=hagenauer&amp;amp;c=suchen Wolfgang Hagenauer, 1760] [http://books.google.at/books?id=0m4AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;dq=chiemsee+zu+hagenau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CaHqUK-SBIPPtAaL5ID4BQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=wolfgang%20hagenauer&amp;amp;f=false,1775][http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00008095/images/index.html?id=00008095&amp;amp;fip=193.174.98.30&amp;amp;no=&amp;amp;seite=102 ,1726-1801]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=Hofkalender+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Baptist Hagenauer, 1760] &lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&amp;amp;q=herr+von+hagenauer&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=49pqrwwNb4&amp;amp;sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&amp;amp;ved=0CFsQ6AEwCDgU Johann Baptist von Hagenauer, 1766][https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT960&amp;amp;lpg=PT960&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=fHDGN2QnHK&amp;amp;sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=herr%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false, 1769][http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA357&amp;amp;dq=hagenauer+salzburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20salzburg&amp;amp;f=false,1767-1771][http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;dq=hagenauer+sohn+des&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20sohn%20des&amp;amp;f=false,1773-80][http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=von+hagenauer&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;cd=23#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1782] [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=cTY5AAAAIAAJ&amp;amp;dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&amp;amp;q=+Hagenauer+#search_anchor  ,1785][http://books.google.at/books?id=pUpZAAAAcAAJ&amp;amp;dq=johann%20baptist%20von%20hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PR2&amp;amp;output=embed,1791][http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1802]  [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1803] [http://books.google.at/books?id=g8Y_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA698&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MeNrUpTkBoSl4AS8_YHgDg&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1807] [https://books.google.at/books?id=cDlZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA34&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj8uPirmqLJAhUGXg8KHXO2Bj84FBDoAQgjMAA#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1808] [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&amp;amp;pg=RA3-PA614&amp;amp;dq=samuel+baur+johann+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&amp;amp;f=false,1810] [https://books.google.at/books?id=rvBVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA189&amp;amp;dq=v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5i9vVdahGoGysgHu6IGABw&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=v.%20hagenauer&amp;amp;f=false,1821]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=sFtNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=schematismus+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RuZrUpm5AeTj4QSy24HgBw&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwATge#v=onepage&amp;amp;q=schematismus%20hagenauer&amp;amp;f=false Vikar Andreas Hagenauer, 1768 u. 1769]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=1-0NAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA251&amp;amp;dq=hagenauer++v.&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=83peU_7RBITasgaMtYGwBA&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer%20%20v.&amp;amp;f=false Wolfgang von Hagenauer,1782]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien2/galerie1643.htm (Johann) Georg Hagenauer, 1778][http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10383222_00130.html?prox=true&amp;amp;phone=true&amp;amp;pubPlace_str={Pa%C3%9Fau}&amp;amp;ngram=true&amp;amp;hl=scan&amp;amp;fulltext=%27Hagenauer+Georg%27&amp;amp;mode=simple&amp;amp;context=%27Hagenauer%20Georg%27 ,1783] [http://books.google.at/books?id=AtxBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=hochf%C3%BCrstlicher+pa%C3%9Fauischer+Kirchen-+georg+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=EMjuULmoDozL0AWDiYC4BQ&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=hochf%C3%BCrstlicher%20pa%C3%9Fauischer%20Kirchen-%20georg%20hagenauer&amp;amp;f=false,1784]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_4938-1786/charter#anchor?q=hagenauer   Dominikus (Kajetan Rupert) von Hagenauer, Abt von Salzburg, 1786] [http://books.google.at/books?id=fHDhzX_U8S8C&amp;amp;pg=PA313&amp;amp;dq=abt+dominikus+v.+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4bnuUNumJu-S0QXWl4A4&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=abt%20dominikus%20v.%20hagenauer&amp;amp;f=false   ,1790][http://lehre.hki.uni-koeln.de/monasterium/pics/AT-StiAMB/MbOSB/StAMB-Urkunden_18100505_A-2673a_r.jpg  , 1810]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?id=etlAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR69&amp;amp;lpg=PR69&amp;amp;dq=kameral+-+Bau+-+Director&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=_11gpRW-XL&amp;amp;sig=bxN3ZhY-Apxg1zUQMczZOFPSK1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=eCaIUISJPOek4gSL54C4Cg&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=von%20hagenauer&amp;amp;f=false   Johann Georg von Hagenauer, 1812]  [http://books.google.at/books?id=ZIwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:LOwZR7rTj-gC&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=da-bUI-RGcTYtAauw4G4Cw&amp;amp;ved=0CCwQ6AEwAA#v=snippet&amp;amp;q=georg%20von%20hagenauer&amp;amp;f=false  ,1813]&lt;br /&gt;
* [http://www.monasterium.net/mom/AT-StiASP/Urkunden/Urk_Nr_5095-1825/charter?q=hagenauer Franz de Paula von Hagenauer, Herr zu Radeck, Lehenbrief von Kaiser Franz I., 1825]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-biographie.de/sfz56640.html Josef Paul von Hagenauer u. Hersilie von Hagenauer, 1828]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=8PA9AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=riANUMfaCczwsgb64YTxCA&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAjge#v=onepage&amp;amp;q=herr%20hagenauer&amp;amp;f=false Johann Lorenz III. (Giovanni) von Hagenauer,  1865][http://books.google.at/books?id=codBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA248&amp;amp;dq=herr+von+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=kykNUMOpB8_CtAbgq_XTCA&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBziMAQ#v=onepage&amp;amp;q=hagenauer&amp;amp;f=false  ,1870]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=Ci0NUKSZE430sgbXs-2DCQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=9U44AAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+von+hagenauer&amp;amp;q=simon+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) von Hagenauer, 1875]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Piusorden  Ordine Piano,  Nobile Francesco III. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordine_piano.htm Uniform, 1884] &lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Datei:Baronesse_amelie_de_hagenauer.jpg Amélie Baronin von Hagenauer, 1888]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden  Ordine di San Gregorio Magno, Nobile Simon II. de Hagenauer, barone romano],[http://www.araldicavaticana.com/decordcivgregorio.htm  Uniform, 1889]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=BloIUInHBcKUsgaaxOiJAw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=DaBtAAAAMAAJ&amp;amp;dq=simon+hagenauer&amp;amp;q=freiherr+hagenauer#search_anchor  Simon (II.) Baron von Hagenauer (Freiherr von Hagenauer), 1905]&lt;br /&gt;
* [http://www.goriziagrandeguerra.beniculturali.it/index.php?it/143/cronaca-goriziana Carlotta baronessa de Locatelli mit Pirro de Hagenauer (Hochzeit), 1914]&lt;br /&gt;
*  [http://books.google.at/books?ei=MlZ1UIKPD4TXtAbQxICoDQ&amp;amp;id=GxkfAQAAMAAJ&amp;amp;dq=ranglisten+des+kaiserlich+und+1916&amp;amp;q=hagenauer#search_anchor  Rittmeister Pyrrhus von Hagenauer, 1916]&lt;br /&gt;
* [http://www.cuoregiusto.it/cuoregiusto/?q=la_chiesa_di_san_giusto baronessa Carlotta de Hagenauer, 1923]&lt;br /&gt;
* [http://www.cavallerie.at/historische-namensnennungen-4/ Pyrrhus Baron v. Hagenauer, Oblt. - Rittm., 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.gerechte-der-pflege.net/wiki/index.php/Berta_Hagenauer Berta Baronin von Hagenauer, 1944-1945]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=5F5LAAAAYAAJ&amp;amp;q=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;dq=baron+locatelli-hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UQvkUJDwFYWg0QXeJA&amp;amp;redir_esc=y  Pyrrhus (Pirro) Baron Locatelli de Hagenauer, 1957]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=THhmAAAAMAAJ&amp;amp;q=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;dq=baroness+sabine+hagenauer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xo9fU8CsJI6Wswb0jYCYDg&amp;amp;ved=0CDAQ6AEwAA Sabine Baroness von Hagenauer (verheiratete Proksch), 1959]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=iSWdfnLbP9UC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;dq=Locatelli-Hagenauer,&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=pV6wUf-KIsWxO_HrgPgK&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Locatelli-Hagenauer%2C&amp;amp;f=false  Alexander (Alessandro) Baron Locatelli de Hagenauer 1972 und 1977]&lt;br /&gt;
* [http://archiviostorico.corriere.it/1997/aprile/02/Notte_terrore_per_contessa_co_0_9704022842.shtml Gabriella, vedova del barone Locatelli de Hagenauer, 1997]&lt;br /&gt;
* [http://ilpiccolo.gelocal.it/cronaca/2014/03/28/news/e-morta-la-baronessa-locatelli-de-hagenauer-1.8943035 Elena baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [http://lnx.palazzogianfigliazzi.it/home/en/the-history/ Marie baronessa Locatelli de Hagenauer, 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Locatelli_(Adelsgeschlecht) Barone von Hagenauer-Locatelli, wikipedia 2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus Hagenauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017430/images/index.html?id=00017430&amp;amp;fip=93.104.182.71&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=125 Genealogie des bayrischen Adels, Hagenau von und zu Hagenau, 992-1484]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnowe&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten von Hagenau (de Hagnowe), 1088 u. 1315]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenowe&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenowe), 1116-1382]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?null=&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch=&amp;amp;q=hagenaw&amp;amp;block=1 Regesten von Hagenau (de Hagenaw), 1125-1398]&lt;br /&gt;
* [http://www.vgem-sob.de/index.php?id=130,319 Karte mit Forst und Edelsitz Hagenau (Hagnawe, Hagenovve) bei Schrobenhausen, um  1300]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagenawer), 1317-1465]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawer), 1330-1474]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagnawaer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnawaer), 1347-1366]&lt;br /&gt;
* [http://monasterium.net/mom/search?q=hagenauer&amp;amp;sort=date&amp;amp;arch= Regesten Hagenauer (Hagnower, Hagnawer, Hagenawer, Hagenauar, Hagenauer), 1314-1825]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000148 Hundert Salzburger Familien, 1938]&lt;br /&gt;
* [http://www.almanachdegotha.org/id206.html  Almanach de Saxe Gotha, 2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=vtZbE_AGz1Q Italien, &amp;quot;Vom schwarzen und vom weißen Adel&amp;quot;, Dokumentation 2014]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Päpstlicher_Adel  Päpstlicher Adel (wikipedia)]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Hagenauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_ihre_Herkunft&amp;diff=1756012</id>
		<title>Hagenauer - ihre Herkunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_ihre_Herkunft&amp;diff=1756012"/>
		<updated>2021-07-11T08:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Hagenauer im 12. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &#039;&#039;&#039;Herkunft des Geschlechts der [[Hagenauer]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|miniatur|Gottschalk von Hagenau in der Ostarrîchi-Urkunde Ottos III., 996]] Der ursprüngliche Herkunftsort der Herren von Hagenau war der Edelsitz und Forst Hagenau bei Schrobenhausen in Bayern, nordwestlich von Freising, einst Gebiet der Andechser zu Hohenwart. Die Hagenauer waren ein vielverzweigtes und weitverbreitetes Geschlecht und werden zur großen Sippe der Huosi (Huosierer) und Andex (Andechser), in näherer Beziehung der von Tauer und Hohenwart, gezählt. Die Grafen von Tauer (Erbauer der Burg Hohenwart) nannten sich auch Grafen von Schrobenhausen. Der Historiker Fried Pankraz sieht in den Hagenauern eine Seitenlinie der Grafen von Ottenburg-Grögling (Kreglingen). Den Ursprung des Geschlechts führte der Historiker Joseph Ritter von Koch-Sternfeld, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, auf die beiden Brüder Reginbert (Reginperht) und Irmenfried im Bistum Freising zurück. Reginbert und Irmenfried werden als Mitglieder der ursprünglich im Pfaffenwinkel einheimischen Adelssippe der Huosi gesehen, die bereits [[635]] im Lex Baiuvariorum (die im 6. bis 8. Jahrhundert entstandene älteste Gesetzes-Sammlung des frühen bairischen Stammesherzogtums) erwähnt wurde. Reginbert wurde [[764]] als Gründer und erster Abt des Klosters Scharnitz erwähnt. Irmenfried (Iring, Isengrim) setzte das Geschlecht fort, dem ein Erchenwert am Inn sowie ein Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau folgten. In späteren Urkunden werden ein Reginbert comes et filius eius Radolt anno [[927]], Reginbert comes, Rostmut uxor und ein Rapoto et Fridericus filii anno [[963]] in den Freisinger Urkunden erwähnt. Der erste des Geschlechts, der als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; urkundlich aufscheint, war der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;, der auch Gottschalk von Freising genannt wurde. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[994]], nach den Aufzeichnungen des freisinger Hofkammer-Direktors Johann Michael Wilhelm von Prey in seiner &amp;quot;Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels, in alphabetischer Ordnung&amp;quot; (Band 13) allerdings aus dem Jahr [[992]]. Gottschalk von Hagenau wurde [[996]] als Gottschalk von Freising in der &amp;quot;Ostarrîchi-Urkunde&amp;quot; Ottos III. genannt, in der auch die älteste bekannte schriftliche Nennung des Namens Österreich aufscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verzweigung der Hagenauer in drei Stämme ==&lt;br /&gt;
Als ältester Sitz der Hagenauer wird der Weiler und Forst Hagenau bei Freising genannt, ein &#039;&#039;&amp;quot;Dorff sampt eim Vorst oberhalb Schrobenhausen&amp;quot;&#039;&#039;. Es ist anzunehmen, dass dieser Edelsitz (Hagenovve, Hof mit Hube) der bayrischen Linie eine mit Steinen, Lehm und Holzbalken errichtete verstärkte Feste mit steinernem Wohnturm war. Die Magyaren hatten während der Ungarneinfällen, wo sie im Jahr 909 als auch im Jahr 954 bis nach Freising und weiter vorgedrungen waren, dieses Gebiet mit allen Dörfern und Gebäuden komplett verwüstet. Das Dorf Schrobenhausen wurde darauf mehr als 100 Jahre in keiner Urkunde mehr genannt. Zwischen [[1006]] und [[1036]] wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt, der möglicher Weise der Ahnherr der Herren von Hagenau sein könnte. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 führten die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Ihr Name stammte von ihrem Edelsitz und Forst Hagenau bei Schrobenhausen in Bayern, der nordwestlich von Freising lag. Die Herren von Hagenau waren als Vögte im Auftrag des Bistums Freising und des Hochstiftes Passau mit der Verwaltung neuer Gebiete, deren Rodung, Pflege, sowie deren Christianisierung groß geworden. Von Freising aus siedelte ein Hagenauer 150 km weiter östlich bei Neuburg am Inn (in der Nähe von Passau). Gumpoldus nobilis de Hagenowe (um [[1080]]) besaß dort laut einer alten österreichischen Chronik ein Lehen in der Grafschaft Neuburg am Inn (damals Österreich, heute Bayern). Im Auftrag des Hochstiftes Passau begab sich sein Bruder, der Edle Hartwicus von Hagenau, 50 km südlich davon nach St. Peter am Hart bei Braunau, wo er um [[1088]] einen Sitz errichtete und die zweite Linie begründete. Die dritte Linie wurde [[1098]] 220 km weiter östlich in Außerkasten bei Böheimkirchen in Niederösterreich von Hartwigs Sohn Reimprecht von Hagenau begründet. Der aus Freising stammende Domvogt von Passau Reimprecht von Hagenau errichtete dort seinen Stammsitz und erwarb durch seine Ehe mit Helena von Stille und Heft mehrere Lehen. Später erwarben die Hagenauer etliche andere Lehen, von denen einige bei Salzburg lagen. Entlang der Siedlungs-Routen, die hauptsächlich an Flüssen lagen, begegnet uns eine massive Anhäufung von Landschaften, Weilern oder Gütern, die teilweise noch heute Hagenau genannt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Neben den im [[11. Jahrhundert]] großen, durch Amt, Besitz oder Rodungstätigkeit bedeutenden Adelsfamilien gab es zahlreiche kleinere Geschlechter, Edelfreie, Nebenlinien der großen Häuser oder auch Burgherren, die sich in die Vasallität oder gar [[Ministerialen|Ministerialität]] des Königs, des Herzogs oder eines mächtigen Grafen begaben. ... Nach ihren Lehensbindungen an größere Dynasten läßt sich eine den Andechsern zugeordnete Gruppe von Edelfreien feststellen, ... eine den Ortenburgern zugehörige Gruppe mit den edelfreien Herrschaften Baumgarten, Haidburg, Rotenberg, Griesbach, Warth-Reisbach, Raiding und Rottau, wobei jedoch die Mehrzahl dieser Herren zugleich eng mit dem Hochstift Passau verbunden war. ... Ebenso hatten die (Edelfreien) von Hagenau Passauer Hochstiftsgut.&amp;quot;&#039;&#039; (Handbuch der Bayrischen Geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau besaßen Lehen des Hochstifts Freising und der Grafen von Vornbach (Formbach), deren Güter nach dem Aussterben der Vornbacher von den Grafen von Andechs übernommen wurden. Als Nebenlinie der Andechser erhielten auch die Hagenauer einige Lehen. Nach dem Aussterben der Andechser gingen diese Güter in den Besitz des Bistums Passau über und die Hagenauer waren somit auch Passauer Lehensnehmer, was im [[13. Jahrhundert]] noch zu massiven Konflikten zwischen den Hagenauern und dem Hochstift Passau führen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hagenauer im 12. Jahrhundert == &lt;br /&gt;
Am [[24. April]] [[1109]] übergaben die Edlefreien Reginbert (auch Reimprecht) von Hagenau und sein Schwager Udalschalk von Stille dem Hochstift Passau ein kleines Chorherrenstift, das sie in Seitenstetten gegründet hatten. Dieser als Mitstifter von Seitenstetten bekannte Reginbert I. von Hagenau aus der niederösterreichischen Linie, hatte fünf Kinder. Den Ältesten Sohn Hartwig von Hagenau aus erster Ehe (Besitzer des oberösterreichischen Gutes Hagenau bei Braunau). Seine Adoptivtochter Richarda von Hagenau, die seine Frau Helena (Stille und Heft) aus ihrer ersten Ehe in die Ehe gebracht hatte, und die in die Familienstiftung Seitenstetten als Nonne eintreten sollte. Schließlich seinen zweiten Sohn Reginbert II. (auch Reinbert) von Hagenau (Bischof von Passau), sowie den dritten Sohn Werinhart von Hagenau (Vogt von Mondsee), der drei Kinder hatte. Schließlich das fünfte Kind, Ulrich von Hagenau, der anscheinend bereits früh verstarb. Reinberts (auch Reginbert I.) Sohn Reginbert II. wurde um [[1130]] Propst des Stiftes St. Pölten und im Jahr [[1139]] von Papst Innozenz II. zum Priester sowie zum Bischof von Passau geweiht. Dieses Bischofsamt hatte zuvor der Stiefbruder seiner Mutter Helena Stille und Heft zwischen 1092 und 1121 inne, der als Passauer Bischof Ulrich I. bzw. als Ulrich von Passau in den Urkunden genannt wurde. [[1146]] ernannte Reginbert II. von Hagenau seinen ältesten Bruder Hartwig zum Vogt des Spitals in Vöcklabruck. Er überzeugte seinen kinderlosen Bruder Hartwig ein Testament zu Gunsten des Passauer Erzbistums zu machen, bevor sich beide Brüder als getreue Gefolgsmänner der Staufer mit König Konrad III. auf den Zweiten Kreuzzug ([[1147]] - [[1149]]) begaben. In diesem Kreuzzug verloren beide ihr Leben; Reginbert wurde am 10. November [[1148]] &#039;&#039;&amp;quot;mit vielen tausend anderen Kreuzfahrern von den Türken in Kappadocien eingeschlossen und getötet&amp;quot;&#039;&#039;, Hartwig starb am 23. November [[1149]] auf der Rückreise. Hierauf entbrannte ein Streit um das Erbe Hartwigs von Hagenau zwischen der Witwe Hartwigs (Hildegard von Moosbach), dem Erzbistum Passau und dem noch lebenden Bruder Hartwigs, Werinhart von Hagenau, der ebenfalls Ansprüche am Lehen angemeldet hatte. Eine Entscheidung diesbezüglich fällte Herzog Heinrich auf einem Gerichtstag, in der das Lehen Hagenau bei Braunau dem Erzbistum Passau zugesprochen wurde. Die Witwe Hartwigs, Hildegard von Hagenau (de Hagenowe), übergab [[1150]] das Lehen dem nunmehrigen Bischof von Passau Konrad I. und ging in ein Kloster. Werinhart (Werinhard I.) von Hagenau und dessen Söhne Dietrich und Wernhard II. wurden vorerst entschädigt, der vierte Sohn Ulrich von Hagenau war anscheinend bereits verstorben. Aber bereits [[1152]] oder [[1153]] vergab das Passauer Hochstift die Burg Hagenau bei Rott am Inn wieder an die Hagenauer (Koch-Sternfeld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werinhard I. von Hagenau und Zelking, der sich später nach seinem durch Heirat in Besitz gekommenen Sitz nur mehr Zelking nannte, wird von einigen Forschern als Begründer des Geschlechts der Zelkinger gesehen. Die Herren von Zelking zählten zu den Apostelgeschlechtern, jene alten Adelsgeschlechter von Österreich ob und unter der Enns, die zur Zeit der Babenberger (976–1246) schon ansässig waren und der Sage nach die erste Landherrentafel bildeten. Auf der heute nur mehr als Ruine erhaltenen Burg Zelking befanden sich über dem aus Granit errichteten Rundbogen des Eingangstores drei Wappen. Das Wappen der Herren von Hagenau, das der Herren von Zelking und das Wappen der Herren von Schlierbach. Ulrich II. von Zelking erwarb durch Heirat die Herrschaft Schlierbach im Kremstal. 1634 ist allerdings mit Wilhelm von Zelking das Geschlecht derer von Zelking ausgestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[12. Jahrhundert]] hatten die Hagenauer somit gleichzeitig drei Stammsitze inne: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau bei Schrobenhausen mit dem Erbbegräbnis zu Weihenstephan bei Freising in Bayern (ab 1348 den Stammsitz Allershausen westlich von Freising)&lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten, rechts der Perschling (Grenze zum Wienerwald) mit dem Erbbegräbnis ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen in Niederösterreich  &lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau bei St. Peter am Hart ([[Braunau am Inn|Braunau]]) mit dem Erbbegräbnis [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] in [[Oberösterreich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandel der politischen und sozialen Verhältnisse seit dem Ende des 12. Jahrhunderts isolierte die Hagenauer zunehmend. Im [[13. Jahrhundert]] erscheinen die Hochfreien Hagenauer noch auf der gleichen Stufe mit den [[Ministerialen|Reichsministerialen]]. Die Entstehung der Wittelsbacher in diesem Raum, als auch der Niedergang des Hochstiftes Freising als Landesherrschaft, trug dazu bei, dass das Geschlecht von seiner einstigen Höhe herabsank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Braunau in Oberösterreich ==&lt;br /&gt;
Der Edle Hartwicus von Hagenau tauchte in einer 1088 verfassten Gleinker Urkunde als Zeuge auf, in der Bischof Altmann von Passau einen Tauschkontrakt mit dem Markgraf Otaker von &lt;br /&gt;
Steyer bezeugt. Ungefähr um diese Zeit hat Hartwicus von Hagenau bei St. Peter am Hart bei Braunau einen Sitz errichtet und somit die oberösterreichische Linie begründet. Sein Nachkomme (ebenfalls ein) Hartwig von Hagenau starb 1149 auf der Rückreise des zweiten Kreuzzuges. Nach einem Streit um dessen Erbe wurde sein Bruder Werinhart von Hagenau und dessen Söhne abgegolten und der Sitz fiel 1152 durch ein Gerichtsurteil an das Passauer Hochstift. Doch bereits oder 1153 vergab das Passauer Hochstift die Burg Hagenau bei Rott am Inn wieder an die Hagenauer (Koch-Sternfeld). Der nun letzte Besitzer der Burg Hagenau bei Braunau am Inn ([[Innviertel]]), aus der (wie hier vermutet wird) Böheimkirchner Linie der Herren von Hagenau, war der sehr vermögende Edle Ludowicus von Hagenau. Im Jahre [[1231]] verkaufte Ludwig von Hagenau seine Ansprüche an der Vogtei von  [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg|Reichersberg]] dem [[Erzbischof von Salzburg]], [[Eberhard II. von Regensberg]]. Ludwig taucht in den folgenden Jahren noch ein paar Mal in verschiedenen Papst- und Königsurkunden, seine Besitzungen betreffend, auf. Er hatte aber auf Grund von Besitzunklarheiten (Urbare) massive Konflikte mit dem Hochstift Passau und auch mit dem bayrischen Herzog Otto II.. Nachdem Ludovicus schließlich einige Passauer Lehensmänner gefangen genommen und diese aus dem Hoheitsgebiet des Hochstiftes Passau vertrieben hatte, wurden ihm nach einem Gerichtsurteil Herzog Otto II. eine große Anzahl von Lehen und Besitzungen (in Bayern, Ober- und Niederösterreich) als Entschädigung weggenommen. Diese satisfactio, diese Buße, die Ludwig zu leisten hatte, dürfte für ihn eine schwere Belastung gewesen sein. Er verlor zehn Meierhöfe, zwölf Lehen und eine Mühle. Hinzu kamen noch 32 homines, die Kinder miteingerechnet. Auf Grund von fehlender Unterstützung des Bistums Freising und weiterer Konflikte mit dem bayrischen Herzog Otto II. wurde [[1239]] der gesamte Besitz Ludovicus von Hagenau nach dessen Tod vom bayrischen Herzog unrechtmäßig eingezogen. Ludovicos Söhne waren somit verarmt und scheinen ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr in Regesten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem verschiedene andere Familien als Lehensnehmer der Burg Hagenau eingesetzt wurden, wurde im 14. Jahrhundert das Lehen an das Geschlecht Aham vergeben, die es bis 1538 besaßen. Da sich diese neuen Besitzer (Aham von Hagenau) ebenfalls nach der Burg nannten, wäre eine Verwechslung mit den Hagenauern leicht möglich. Hier lassen sich jedoch keine direkten verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem Geschlecht der Hochfreien von Hagenau nachweisen, obwohl einige Forscher der Meinung sind, das dieses Geschlecht &#039;&#039;&amp;quot;mit den Bannerherren v. Hagenau einen Ursprung hat&amp;quot;&#039;&#039;. Jedoch verwendete dieses Ahamer Geschlecht ein anderes Wappen. Auch von dieser Burg Hagenau steht heute nichts mehr, denn im Jahr 1571 wurde die Veste von Feuer und Hochwasser derart zerstört, dass daneben ein neues Renaissanceschloss gebaut wurde, welches ebenfalls den Namen Hagenau trägt. Kurfürst Maximilian von Bayern hatte seinem Leibarzt Ferdinand Schütz das Anwesen (1635) geschenkt und ihm gestattet den Titel &amp;quot;von und zu Hagenau und St. Peter&amp;quot; zu führen. Heute erinnert dort nur noch der Namen des Schlosses an die ursprüngliche Burg und das Geschlecht der Hagenauer, nunmehrige Besitzer sind die Freiherrn von Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Böheimkirchen in Niederösterreich ==&lt;br /&gt;
Die niederösterreichische Linie wurde 1098 in Außerkasten bei Böheimkirchen von Hartwigs Sohn Reimprecht von Hagenau begründet. Der aus Freising stammende Domvogt von Passau Reimprecht von Hagenau errichtete dort seinen Stammsitz und erwarb mehrere Güter. Die Urkunden über den Böheimkirchner Zweig der Hagenauer im 13. und 14. Jahrhunderts sind eher dürftig. Wie bereits erwähnt, standen die Herren von Hagenau im [[13. Jahrhundert]] noch auf der gleichen Stufe mit den Reichsministerialen und gingen im [[14. Jahrhundert]] in der Ministerialität unter. Die Hagenauer siegelten nun in Urkunden als Stifter oder Zeugen, in denen sie als Verwalter im Range eines Burggrafen, als Ritter, Nobile, Edle oder Herren genannt wurden. In einer Klosterneuburger Urkunde vom [[23. April]] [[1314]] verkaufte Chunrat Hagenauer (Hagnower) zwei Lehen zu Albrechtsdorf an das Stift. [[1322]] verkauften  wieder jener &#039;&#039;&amp;quot;Chunrat der Hagenauer von Rezzing, Margret seine Hausfrau u. Chunrat deren Sohn an Offen von Ozberch u. dessen Hausfrau Gertraud ihr rechtes Eigen, 9 Schilling Pfg. Gült auf den Hof datz dem Dürrenhag&amp;quot;&#039;&#039; (Archiv Starhemberg), welches bei dem Burg Hagenau in Außerkasten lag. Ob mit Rezzing das 70 km nördliche Retz gemeint war, ist ungewiss. Konrads Bruder Seifridus de Hagenau, der sich bereits Hagenauer nannte, wurde 27. Abt des Stiftes Melk: &#039;&#039;&amp;quot;Aus einer angesehenen, im V.O.W.W. (Viertel Ober-Wienerwald) begüterten, uralt adeligen Familie, ward Seifried im Jahre [[1378]] einhellig zum Abte gewählt, stand aber in dieser Würde nur durch drei Jahre, denn er starb schon im Jahre [[1382]]&amp;quot;&#039;&#039; (Freiherr v. Schweickhardt). In einer St. Pöltner Urkunde von [[1374]] verkaufte &amp;quot;Friedrich der Hagenauer&amp;quot; dem Stifte seinen Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen und noch andere Güter und Gülten. In einer anderen St. Pöltner Urkunde aus dem Jahr 1374 werden die drei &amp;quot;Brüder Hanns, Jacob und Stephan die Hagenauer&amp;quot; als Zeugen genannt. &amp;quot;Stefan der Hagenauer&amp;quot; (ein weiterer Bruder des Abtes von Melk) war [[1394]] Burggraf zu Perchtoldsdorf. Der &amp;quot;ehrbare Ritter Hans Hagenauer&amp;quot; siegelte und bezeugte [[1428]] einen Vermächtnisbrief des Herbot von Auersperg (dieser Name sollte im [[18. Jahrhundert|18. Jh.]] bei der Familie wieder eine Rolle spielen). Der &amp;quot;Edle Georg Hagenauer&amp;quot; ([[1439]] melkerische Urkunde) und jener Ritter Hans Hagenauer waren (laut F. Wissgrill) die Letzten der niederösterreichischen Linie, die in Urkunden genannt wurden. Jedoch scheint noch [[1446]] Albrecht der Hagenauer (Albrechten der Hagnauer) in einer Urkunde bezüglich seines Bleibe-Rechts im Burgfried in Wien auf. In diesem an den Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien gerichteten Brief (Wiener-Neustädter Urkunde), von König Friedrich IV. (dem späteren Kaiser Friedrich III.) unterzeichnet, werden auch Albrechts Frau und Kinder erwähnt. Da seine Kinder in keinen späteren Urkunden mehr auftauchen, scheint mit den Kindern von Albrecht dem Hagenauer auch die Böheimkirchner Linie ausgestorben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Schrobenhausen und später bei Allershausen in Bayern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Stammsitz der bayrischen Linie der Hagenauer, der Edeldsitz Hagenovve mit Hof und Hube, lag bei Schrobenhausen und wurde nach Verwüstungen verlassen. [[1348]] wurde der Edelsitz schließlich verkauft. Heute findet man keine Spuren mehr von diesem ursprünglich wohl mit Steinen, Lehm und Holzbalken errichteten Sitz. 1364 suchten Kriegsgräuel dieses Gebiet nordlich von Schrobenhausen heim und Wittelsbacher Soldaten zogen gegen die kaisertreuen Vögte Ulrich und Paulus von Oberarnbach. Der Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern ließ durch seinen Hauptmann Ritter Hiltpolt von Stein den Landstrich zwischen dem Donaumoos und dem Hagenauer Forst verheeren. In diesem Jahr [[1364]] wurde auch der ehemalige Edelsitz Hagenau geschliffen. Als man in diesem Gebiet danach wieder an den Aufbau ging, gab es keine Einödbauern mehr, keine Einzelhöfe, keine Burgsitze, keine großen Edelmannsgüter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nachfolgende bayerische Stammsitz der Herren von Hagenau war bereits in alten Urkunden als früherer Besitz der Herren von Hagenau erwähnt worden und befand sich bei Allershausen. Er wurde jedoch bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts ebenfalls verkauft. Im späten Mittelalter verarmten viele Ritter und die ritterliche Kultur ging endgültig zu Ende. Als im [[15. Jahrhundert]] die Feuerwaffen aufkamen und sich die gut organisierten Fußtruppen etabliert hatten, verloren die Ritter ihre ursprüngliche Funktion als Krieger. Viele konnten ihren Unterhalt nur noch durch Raubüberfälle auf Bürger und Bauern bestreiten und oft endeten sie in Knechtschaft um nicht verhungern zu müssen. Wenn sie es geschickt anstellten wurden sie Bauern oder Müller, oder noch besser, wenn es ihnen gelang Bürger einer Stadt zu werden. Manche Familien (oder Mitglieder dieser Familien) stiegen auf der sozialen Leiter wieder auf, anderen gelang es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oben erwähnte neuere Stammsitz bei Allershausen, dessen letzte Besitzer Stephan Hagenauer zu Allershausen war, wurde von diesem bereits im Jahr [[1484]] verkauft (Oberbayrisches Archiv). Im [[15. Jahrhundert]] tauchten viele Hagenauer der Bayrischen Linie in Freisinger Urkunden und in Urkunden des Stiftes Indersdorf auf. Im Jahr [[1420]] bestätigte Georg Hagenauer die Übergabe einiger seiner Güter und im Jahr [[1431]] verkaufte Arnold Hagenauer 2 Huben an den Herzog Wilhelm III. von Bayern. In einem Protokoll von [[1432]] finden wir den in Moosburg (nordöstlich von Freising) geborenen &#039;&#039;&amp;quot;Herren Peter Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Canonicus) als Zeugen. Im Jahr [[1435]] bezeugte Conrad Hagenauer die Stiftung einer Wochenmesse an den Dom von Freising und [[1464]] tauchte der bereits oben erwähnte &#039;&#039;&amp;quot;Stephan Hagenauer der Erbar&amp;quot;&#039;&#039; bei Freising  erneut in einer Urkunde auf. Im Jahr [[1487]] finden wir noch einmal &#039;&#039;&amp;quot;Stephan Hagenauer zu Allershausen&amp;quot;&#039;&#039; bei Freising, der aber bereits 1484 den letzten bayerischen Stammsitz der Hagenauer verkauft hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht allzuweit vom Allershausener Stammsitz der Hagenauer befanden sich weitere Güter im Besitz der Hagenauer, die auch als Münchner Bürger aufscheinen. Seit dem späten [[14. Jahrhundert]] sind sie in Münchner Urkunden zu finden und werden im [[15. Jahrhundert]] auch als Münchner Bürger genannt. In einer früheren Urkunde aus dem Jahr [[1362]] wurde bereits ein Konrad (Conrad) Hagenauer in einer Stiftungssurkunde mit  seinem Gut bei Reitpach genannt. Im Jahr [[1365]] wurde ein Bertold Hagenauer unter den äußeren Stadträten (Stadträte für den außerhalb der Stadtmauern liegenden Teil Münchens) der Münchner Patrizier genannt. An Hand von Urkunden kann man diese &amp;quot;Münchner Hagenauer&amp;quot; der Freisinger Linie der Herren von Hagenau zuordnen. Unter anderem durch eine Münchner Urkunde aus dem Jahr [[1456]], in der wiederum jener Conrad Hagenauer genannt wird, der bereits im Jahr [[1435]] in einer Indersdorfer Urkunde eine Messstiftung für den Freisinger Dom bezeugte. Ferner werden in den Münchener Urkunden neben diesem Conrad Hagenauer auch sein Bruder Hans genannt. Conrads Cousin Jorg (Georg) hatte einen Bruder namens Hans, der [[1466]] ein noch heute erhaltenes Buch geschrieben hatte, das folgendermaßen eingeleitet wurde: &#039;&#039;&amp;quot;Das püch hat geschriben der ersam hanns hagenauer, purger zu munchen, on czeitlichen lön vmb gotzwillen, zu lob got dem allmächtigen ...zu hail seiner seel und zu nücz den brüdern zu Teggernsee&amp;quot;&#039;&#039;. Dessen Sohn hieß wiederum Georg (Georius) und war Geistlicher. Dieser Georius (Georg) Hagenauer erschien häufig in den Münchner Urkunden: [[1472]] verlieh er zu Oberneuching seinen Hof und [[1475]] einen weiteren Hof zu Nansheim. [[1479]] verkaufte er 2 Huben &amp;quot;Weitenberg&amp;quot; zu Harthausen dem Abt Heinrich zu St. Ulrich und Afra von Augsburg, wo bereits Heinrich (V.) von Hagenau zwischen 1292 und 1315 Abt gewesen war. [[1489]] erscheint Georg das letzte Mal in einer Urkunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1493]] wird in einer Urkunde Hanns Hagenauer (Bruder von Conrad und Cousin von Georg Hagenauer) gemeinsam mit Alex Keutzl (eine in Salzburg und Bayern begüterte Familie) und Heinrich aus dem Geschlecht der Althamer genannt, mit denen die Hagenauer später auch versippt waren. Hanns Hagenauer taucht hier als angrenzender Gutsbesitzer des Heinrich Althamer zu Obing auf. In unmittelbarer Nachbarschaft, bei Seeon, wurden die Herren von Hagenau ja bereits in früheren Urkunden als Lehensbesitzer zu Seeon genannt. In dieser Urkunde &amp;quot;verleibdingt&amp;quot; Abt [[Rupert V. Keutzl]] &#039;&#039;&amp;quot;an Heinrich Althamer zu Obing den Zehent zu Meilham&amp;quot;&#039;&#039; (bei Amerang in Bayern). Die [[Keutzl]] waren ein altes (seit dem 14. Jh. in Salzburger Urkunden auftretendes) Geschlecht, deren Familienmitglieder seit dem 15. Jahrhundert als Pfleger, Richter, Bürgermeister, sowie als hohe Geistliche aufschienen. In Bayern war ihnen das [[Erbausfergenamt]] in [[Laufen an der Salzach]] sowie die Hälfte der Hofmark Amerang zu eigen. Wie diese Urkunde belegt, standen die Hagenauer bereits vor ihrer Auswanderung nach Salzburg mit einflussreichen Salzburgern (z. B. Abt Rupert V.) in Verbindung. Nicht allzu weit entfernt vom letzten bayrischen Stammsitz der Herren von Hagenau, dessen Besitzer der &amp;quot;zu Allershausen gesessenen Stephan Hagenauer&amp;quot; (bis 1484) war, befand sich ein Gut in Westerndorf (bei Freising). Sein Besitzer war der um [[1440]] geborene Cousin Stephans, Ulrich Hagenauer de Allershausen. Im Jahr [[1503]] übernahm dieses Gut Ulrichs Sohn Georg, der um [[1470]] geboren worden war. Georgs Sohn Sebastian und Georgs Enkelsohn Georg (hier als Georg I. bezeichnet) waren die (wahrscheinlich) letzten in Bayern lebenden Hagenauer aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau. Die erst 50 Jahre später, am Ende des [[16. Jahrhundert]]s, in der Nähe von München oder in München selbst genannten Hagenauer (zB. die Heilige Barbara, im Riedler Kloster 1570 gestorben), scheinen jedoch nicht mit den Herren von Hagenau verwandt gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzten Hagenauer in Bayern und ihre Rückkehr nach Salzburg ==&lt;br /&gt;
Einer der letzen Hagenauer in Bayern war der oben genannte Georg Hagenauer de Allershausen, Herr zu Westerndorf, der im Jahr [[1503]] geheiratet hatte. Er oder sein Sohn Sebastian gab das Gut in Westerndorf zwischen [[1530]] und [[1545]] auf (Indersdorfer Urkunde). Auf Grund der Verwüstungen im Zuge des Schmalkaldischen Krieges [[1546]] verließen seine Nachkommen Bayern und tauchten acht Jahre später in Hammerau bei Salzburg auf. Somit hatten die Hagenauer bis zum Ende des [[15. Jahrhundert]]s alle ihre Stammsitze und bis Mitte des [[16. Jahrhundert]]s ihre restlichen Güter verloren. Die Besitzungen und Lehen waren entweder unrechtmäßig eingezogen, gestiftet oder verkauft worden. Der verbliebene Stammsitz Allershausen wurde zwar schon 1484 aufgegeben, das letzte Gut in unmittelbarer Nähe in Westerndorf allerdings erst um 1530. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hagenauer bereits derart verarmt, dass sie auf den Bauernstand  herabgesunken waren und nur noch vereinzelt in Urkunden genannt wurden. Ihr erneuter Aufstieg in Salzburg hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Salzburg hatten die Hagenauer Mitglieder alteingesessener Familien des [[Rupertiwinkel|Rupertiwinkels]] wie die von Apfalt(er), von Altham(er), von Altmutt(er), von Perg(er) oder von Sur(er) etc. geheiratet, sich aber (wahrscheinlich auf Grund von Mesalliancen und Verarmung) nicht in den Adelsmatrikeln der Hohe Salzburger Landschaft eintragen lassen oder lassen können. Ihr Adel war verdunkelt, aber sie führten weiterhin das Familien-Wappen, den Hagenstrauch auf einem Dreiberg. Das Adels-Wappen wurde ihnen als Salzburger Untertanen im 17. Jahrhundert, vermehrt um zwei Adler auf goldenem Grund und die Decke nun in den Farben Salzburgs, vom kaiserlichen Palatin bestätigt (Darstellung z. B. auf den Familiengrüften in Salzburg, am Fronbogen der Kirche von [[Grödig]], oder am [[Salzburger Hof - Arnsdorf|Salzburger Hof]] in [[Arnsdorf in der Wachau|Oberarnsdorf in der Wachau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau hatten ja bis ins 13. Jahrhundert Besitzungen in der Gegend von Salzburg, im [[Bistum Chiemsee]], das komplett vom Erzbistum Salzburg umschlossen war, sogar noch im 15. Jahrhundert. Von Bayern nach Salzburg hatten sie bereits Ende des [[15. Jahrhundert]]s urkundlich belegte gute Kontakte und so sollten sie im [[16. Jahrhundert]] auch wieder dorthin zurück kehren. Viele ihrer früheren Besitzungen, wie zum Beispiel der Weiler &amp;quot;Hagenau&amp;quot; mit Mühle bei [[Ainring]] oder der Hof &amp;quot;Hagenau&amp;quot; bei Anthering, trugen ihren Namen. Diese &amp;quot;Mühle Hagenau&amp;quot; bzw. das &amp;quot;Gut Hagenau&amp;quot; wurden bereits im [[11. Jahrhundert|11.]]/[[12. Jahrhundert]] als solche bezeichnet. So war es bei etlichen anderen Landschaften oder Weilern entlang der Siedlungsrouten der Hagenauer der Fall. Dieses bei [[Bergheim]] ([[Maria Plain]]) liegendes Gut [[Hagenau]] (Hagenaw) nördlich von Salzburg lag an der Salzach zwischen  dem Salzburger Stadtteil [[Itzling]] und der Gemeinde [[Bergheim]] und muß bereits vor [[1239]] existiert haben. Es wurde nach Ludowicus von Hagenauers Tod (1239) zusammen mit allen anderen seiner Besitzungen durch den Bayrischen Herzog Otto III. eingezogen. Noch im [[14. Jahrhundert]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;das hofbare Gut der Grundherrschaft des Erzbischofs von Salzburg im Amt Perchheim - officium Anthering unter Nr. 9 der Hof der Hag(e)naw genannt&amp;quot;&#039;&#039; erwähnt. Dieser Hof Hagenau bei Anthering sowie die Mühle Hagenau bei Ainring lagen nur 4,5 km voneinander entfernt und waren beide ehemalige Besitzungen der Herren von Hagenau. Im Historischen Atlas von Bayern heißt es unter anderem bei den angrenzenden Besitzungen der ebenfalls dort begüterten [[Herren von Wispeck]]: &#039;&#039;&amp;quot;Für die benachbart liegenden Anwesen der Wispecken zu Ainring, Eham, Hagenauer Mühle, Ödhof und Ottmaning, alles freieigene Güter, liegt erst  [[1286]], und nur für Ottmaning, ein Eigentumsbeweis vor&amp;quot;&#039;&#039;. Beide ehemaligen Besitzungen der Herren von Hagenau (bzw. die dortige Gegend) werden noch heute als &amp;quot;Hagenau&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Salzburger Urkunden ==&lt;br /&gt;
In Salzburger Urkunden wurden die ersten erwähnten &amp;quot;Salzburger&amp;quot; Hagenauer als Hagenauer von Allershausen, von Hammerau, von Ainring oder als Hagenauer von Piding (also nach ihrem jeweiligen Wohnsitz) genannt. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts, als sich die Hagenauer in Hagenau bei Ainring niedergelassen hatten, nannten sich Familienmitglieder wieder &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;. Dabei ist die Bedeutung &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; mit &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; ident und somit ein Pleonasmus (siehe [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung| Namen]]). In den Salzburger Urkunden tauchen die Hagenauer oft mit dem Zusatz &#039;&#039;de, in, von und zu&#039;&#039; Hagenau auf. Interessanter Weise werden in manchen Urkunden Familienmitglieder auch als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; bezeichnet, obwohl sie nie in Hagenau (bei Ainring) gewohnt hatten oder dort geboren wurden. Dies widerspricht der damals üblichen Herkunftsbezeichnung in Salzburger Urkunden des frühen 17. Jahrhunderts, da ein &amp;quot;von&amp;quot; stets als Anzeige von Wohnsitz, Herrschaft oder Gerichtsbarkeit, und erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts zunehmend als Adelsprädikat benützt worden war. Aber vielleicht mochten die Hagenauer im Erzbistum Salzburg als Nachfahren der Herren von Hagenau so auf ihre Abstammung hinweisen und damit die Erinnerung an ihre ursprüngliche Herkunft aufrecht erhalten. Im frühen 18. Jahrhundert verdeutlichte diese Intention Georg (IV.) Hagenauer (1649-1736) mit dem Hagenauer Erbbegräbnis in St. Peter in Salzburg sowie in seinem Testament: &#039;&#039;&amp;quot;damit gleich bei Testirers Namen und Stamm ain eigentliche Behausung verbleibe und der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_ihre_Herkunft&amp;diff=1755889</id>
		<title>Hagenauer - ihre Herkunft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagenauer_-_ihre_Herkunft&amp;diff=1755889"/>
		<updated>2021-07-11T07:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Die Hagenauer im 12. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &#039;&#039;&#039;Herkunft des Geschlechts der [[Hagenauer]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostarrichi-Urkunde.jpg|miniatur|Gottschalk von Hagenau in der Ostarrîchi-Urkunde Ottos III., 996]] Der ursprüngliche Herkunftsort der Herren von Hagenau war der Edelsitz und Forst Hagenau bei Schrobenhausen in Bayern, nordwestlich von Freising, einst Gebiet der Andechser zu Hohenwart. Die Hagenauer waren ein vielverzweigtes und weitverbreitetes Geschlecht und werden zur großen Sippe der Huosi (Huosierer) und Andex (Andechser), in näherer Beziehung der von Tauer und Hohenwart, gezählt. Die Grafen von Tauer (Erbauer der Burg Hohenwart) nannten sich auch Grafen von Schrobenhausen. Der Historiker Fried Pankraz sieht in den Hagenauern eine Seitenlinie der Grafen von Ottenburg-Grögling (Kreglingen). Den Ursprung des Geschlechts führte der Historiker Joseph Ritter von Koch-Sternfeld, an Hand der frühesten Leitnamen (Reginbert, Erchenbert, Hartwich etc.) und nach der Lage der Erbgüter, auf die beiden Brüder Reginbert (Reginperht) und Irmenfried im Bistum Freising zurück. Reginbert und Irmenfried werden als Mitglieder der ursprünglich im Pfaffenwinkel einheimischen Adelssippe der Huosi gesehen, die bereits [[635]] im Lex Baiuvariorum (die im 6. bis 8. Jahrhundert entstandene älteste Gesetzes-Sammlung des frühen bairischen Stammesherzogtums) erwähnt wurde. Reginbert wurde [[764]] als Gründer und erster Abt des Klosters Scharnitz erwähnt. Irmenfried (Iring, Isengrim) setzte das Geschlecht fort, dem ein Erchenwert am Inn sowie ein Hartwich zu Seeon und jenseits der Drau folgten. In späteren Urkunden werden ein Reginbert comes et filius eius Radolt anno [[927]], Reginbert comes, Rostmut uxor und ein Rapoto et Fridericus filii anno [[963]] in den Freisinger Urkunden erwähnt. Der erste des Geschlechts, der als &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; urkundlich aufscheint, war der Freisinger Bischof &#039;&#039;&amp;quot;Gottschalcus ex stirpe nobilium de Hagenau&amp;quot;&#039;&#039;, der auch Gottschalk von Freising genannt wurde. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[994]], nach den Aufzeichnungen des freisinger Hofkammer-Direktors Johann Michael Wilhelm von Prey in seiner &amp;quot;Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels, in alphabetischer Ordnung&amp;quot; (Band 13) allerdings aus dem Jahr [[992]]. Gottschalk von Hagenau wurde [[996]] als Gottschalk von Freising in der &amp;quot;Ostarrîchi-Urkunde&amp;quot; Ottos III. genannt, in der auch die älteste bekannte schriftliche Nennung des Namens Österreich aufscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verzweigung der Hagenauer in drei Stämme ==&lt;br /&gt;
Als ältester Sitz der Hagenauer wird der Weiler und Forst Hagenau bei Freising genannt, ein &#039;&#039;&amp;quot;Dorff sampt eim Vorst oberhalb Schrobenhausen&amp;quot;&#039;&#039;. Es ist anzunehmen, dass dieser Edelsitz (Hagenovve, Hof mit Hube) der bayrischen Linie eine mit Steinen, Lehm und Holzbalken errichtete verstärkte Feste mit steinernem Wohnturm war. Die Magyaren hatten während der Ungarneinfällen, wo sie im Jahr 909 als auch im Jahr 954 bis nach Freising und weiter vorgedrungen waren, dieses Gebiet mit allen Dörfern und Gebäuden komplett verwüstet. Das Dorf Schrobenhausen wurde darauf mehr als 100 Jahre in keiner Urkunde mehr genannt. Zwischen [[1006]] und [[1036]] wurde mehrmals ein Guntpolt (von Hagenau?) in den Freisinger Urkunden erwähnt, der möglicher Weise der Ahnherr der Herren von Hagenau sein könnte. Als Stammvater der Hagenauer wird jedoch der 1068 in den Freisinger Urkunden genannte Guntpold von Hagenau gesehen. Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 führten die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Ihr Name stammte von ihrem Edelsitz und Forst Hagenau bei Schrobenhausen in Bayern, der nordwestlich von Freising lag. Die Herren von Hagenau waren als Vögte im Auftrag des Bistums Freising und des Hochstiftes Passau mit der Verwaltung neuer Gebiete, deren Rodung, Pflege, sowie deren Christianisierung groß geworden. Von Freising aus siedelte ein Hagenauer 150 km weiter östlich bei Neuburg am Inn (in der Nähe von Passau). Gumpoldus nobilis de Hagenowe (um [[1080]]) besaß dort laut einer alten österreichischen Chronik ein Lehen in der Grafschaft Neuburg am Inn (damals Österreich, heute Bayern). Im Auftrag des Hochstiftes Passau begab sich sein Bruder, der Edle Hartwicus von Hagenau, 50 km südlich davon nach St. Peter am Hart bei Braunau, wo er um [[1088]] einen Sitz errichtete und die zweite Linie begründete. Die dritte Linie wurde [[1098]] 220 km weiter östlich in Außerkasten bei Böheimkirchen in Niederösterreich von Hartwigs Sohn Reimprecht von Hagenau begründet. Der aus Freising stammende Domvogt von Passau Reimprecht von Hagenau errichtete dort seinen Stammsitz und erwarb durch seine Ehe mit Helena von Stille und Heft mehrere Lehen. Später erwarben die Hagenauer etliche andere Lehen, von denen einige bei Salzburg lagen. Entlang der Siedlungs-Routen, die hauptsächlich an Flüssen lagen, begegnet uns eine massive Anhäufung von Landschaften, Weilern oder Gütern, die teilweise noch heute Hagenau genannt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Neben den im [[11. Jahrhundert]] großen, durch Amt, Besitz oder Rodungstätigkeit bedeutenden Adelsfamilien gab es zahlreiche kleinere Geschlechter, Edelfreie, Nebenlinien der großen Häuser oder auch Burgherren, die sich in die Vasallität oder gar [[Ministerialen|Ministerialität]] des Königs, des Herzogs oder eines mächtigen Grafen begaben. ... Nach ihren Lehensbindungen an größere Dynasten läßt sich eine den Andechsern zugeordnete Gruppe von Edelfreien feststellen, ... eine den Ortenburgern zugehörige Gruppe mit den edelfreien Herrschaften Baumgarten, Haidburg, Rotenberg, Griesbach, Warth-Reisbach, Raiding und Rottau, wobei jedoch die Mehrzahl dieser Herren zugleich eng mit dem Hochstift Passau verbunden war. ... Ebenso hatten die (Edelfreien) von Hagenau Passauer Hochstiftsgut.&amp;quot;&#039;&#039; (Handbuch der Bayrischen Geschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau besaßen Lehen des Hochstifts Freising und der Grafen von Vornbach (Formbach), deren Güter nach dem Aussterben der Vornbacher von den Grafen von Andechs übernommen wurden. Als Nebenlinie der Andechser erhielten auch die Hagenauer einige Lehen. Nach dem Aussterben der Andechser gingen diese Güter in den Besitz des Bistums Passau über und die Hagenauer waren somit auch Passauer Lehensnehmer, was im [[13. Jahrhundert]] noch zu massiven Konflikten zwischen den Hagenauern und dem Hochstift Passau führen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hagenauer im 12. Jahrhundert == &lt;br /&gt;
Am [[24. April]] [[1109]] übergaben die Edlefreien Reginbert (auch Reimprecht) von Hagenau und sein Schwager Udalschalk von Stille dem Hochstift Passau ein kleines Chorherrenstift, das sie in Seitenstetten gegründet hatten. Dieser als Mitstifter von Seitenstetten bekannte Reginbert I. von Hagenau aus der niederösterreichischen Linie, hatte fünf Kinder. Den Ältesten Sohn Hartwig von Hagenau aus erster Ehe (Besitzer des oberösterreichischen Gutes Hagenau bei Braunau). Seine Adoptivtochter Richarda von Hagenau, die seine Frau Helena (Stille und Heft) aus ihrer ersten Ehe in die Ehe gebracht hatte, und die in die Familienstiftung Seitenstetten als Nonne eintreten sollte. Schließlich seinen zweiten Sohn Reginbert II. (auch Reinbert) von Hagenau (Bischof von Passau), sowie den dritten Sohn Werinhart von Hagenau (Vogt von Mondsee), der drei Kinder hatte. Schließlich das fünfte Kind, Ulrich von Hagenau, der anscheinend bereits früh verstarb. Reinberts (auch Reginbert I.) Sohn Reginbert II. wurde um [[1130]] Propst des Stiftes St. Pölten und im Jahr [[1139]] von Papst Innozenz II. zum Priester sowie zum Bischof von Passau geweiht. Dieses Bischofsamt hatte zuvor der Stiefbruder seiner Mutter Helena Stille und Heft zwischen 1092 und 1121 inne, der als Passauer Bischof Ulrich I. bzw. als Ulrich von Passau in den Urkunden genannt wurde. [[1146]] ernannte Reginbert II. von Hagenau seinen ältesten Bruder Hartwig zum Vogt des Spitals in Vöcklabruck. Er überzeugte seinen kinderlosen Bruder Hartwig ein Testament zu Gunsten des Passauer Erzbistums zu machen, bevor sich beide Brüder als getreue Gefolgsmänner der Staufer mit König Konrad III. auf den Zweiten Kreuzzug ([[1147]] - [[1149]]) begaben. In diesem Kreuzzug verloren beide ihr Leben; Reginbert wurde am 10. November [[1148]] &#039;&#039;&amp;quot;mit vielen tausend anderen Kreuzfahrern von den Türken in Kappadocien eingeschlossen und getötet&amp;quot;&#039;&#039;, Hartwig starb am 23. November [[1149]] auf der Rückreise. Hierauf entbrannte ein Streit um das Erbe Hartwigs von Hagenau zwischen der Witwe Hartwigs (Hildegard von Moosbach), dem Erzbistum Passau und dem noch lebenden Bruder Hartwigs, Werinhart von Hagenau, der ebenfalls Ansprüche am Lehen angemeldet hatte. Eine Entscheidung diesbezüglich fällte Herzog Heinrich auf einem Gerichtstag, in der das Lehen Hagenau bei Braunau dem Erzbistum Passau zugesprochen wurde. Die Witwe Hartwigs, Hildegard von Hagenau (de Hagenowe), übergab [[1150]] das Lehen dem nunmehrigen Bischof von Passau Konrad I. und ging in ein Kloster. Werinhart (Werinhard I.) von Hagenau und dessen Söhne Dietrich und Wernhard II. wurden vorerst entschädigt, der vierte Sohn Ulrich von Hagenau war anscheinend bereits verstorben. Aber bereits [[1152]] oder [[1153]] vergab das Passauer Hochstift die Burg Hagenau bei Rott am Inn wieder an die Hagenauer (Koch-Sternfeld).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werinhard I. von Hagenau und Zelking, der sich später nach seinem Sitz nur mehr Zelking nannte, wird von einigen Forschern als Begründer des Geschlechts der Zelkinger gesehen. Die Herren von Zelking zählten zu den Apostelgeschlechtern, jene alten Adelsgeschlechter von Österreich ob und unter der Enns, die zur Zeit der Babenberger (976–1246) schon ansässig waren und der Sage nach die erste Landherrentafel bildeten. Auf der heute nur mehr als Ruine erhaltenen Burg Zelking befanden sich über dem aus Granit errichteten Rundbogen des Eingangstores drei Wappen. Das Wappen der Herren von Hagenau, das der Herren von Zelking und das Wappen der Herren von Schlierbach. Ulrich II. von Zelking erwarb durch Heirat die Herrschaft Schlierbach im Kremstal. 1634 ist allerdings mit Wilhelm von Zelking das Geschlecht derer von Zelking ausgestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[12. Jahrhundert]] hatten die Hagenauer somit gleichzeitig drei Stammsitze inne: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau bei Schrobenhausen mit dem Erbbegräbnis zu Weihenstephan bei Freising in Bayern (ab 1348 den Stammsitz Allershausen westlich von Freising)&lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau in St. Peter am Anger in Ausserkasten, rechts der Perschling (Grenze zum Wienerwald) mit dem Erbbegräbnis ad Sanctum Hippolytum (St. Pölten) an der Traisen in Niederösterreich  &lt;br /&gt;
* den Stammsitz Hagenau bei St. Peter am Hart ([[Braunau am Inn|Braunau]]) mit dem Erbbegräbnis [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] in [[Oberösterreich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wandel der politischen und sozialen Verhältnisse seit dem Ende des 12. Jahrhunderts isolierte die Hagenauer zunehmend. Im [[13. Jahrhundert]] erscheinen die Hochfreien Hagenauer noch auf der gleichen Stufe mit den [[Ministerialen|Reichsministerialen]]. Die Entstehung der Wittelsbacher in diesem Raum, als auch der Niedergang des Hochstiftes Freising als Landesherrschaft, trug dazu bei, dass das Geschlecht von seiner einstigen Höhe herabsank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Braunau in Oberösterreich ==&lt;br /&gt;
Der Edle Hartwicus von Hagenau tauchte in einer 1088 verfassten Gleinker Urkunde als Zeuge auf, in der Bischof Altmann von Passau einen Tauschkontrakt mit dem Markgraf Otaker von &lt;br /&gt;
Steyer bezeugt. Ungefähr um diese Zeit hat Hartwicus von Hagenau bei St. Peter am Hart bei Braunau einen Sitz errichtet und somit die oberösterreichische Linie begründet. Sein Nachkomme (ebenfalls ein) Hartwig von Hagenau starb 1149 auf der Rückreise des zweiten Kreuzzuges. Nach einem Streit um dessen Erbe wurde sein Bruder Werinhart von Hagenau und dessen Söhne abgegolten und der Sitz fiel 1152 durch ein Gerichtsurteil an das Passauer Hochstift. Doch bereits oder 1153 vergab das Passauer Hochstift die Burg Hagenau bei Rott am Inn wieder an die Hagenauer (Koch-Sternfeld). Der nun letzte Besitzer der Burg Hagenau bei Braunau am Inn ([[Innviertel]]), aus der (wie hier vermutet wird) Böheimkirchner Linie der Herren von Hagenau, war der sehr vermögende Edle Ludowicus von Hagenau. Im Jahre [[1231]] verkaufte Ludwig von Hagenau seine Ansprüche an der Vogtei von  [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg|Reichersberg]] dem [[Erzbischof von Salzburg]], [[Eberhard II. von Regensberg]]. Ludwig taucht in den folgenden Jahren noch ein paar Mal in verschiedenen Papst- und Königsurkunden, seine Besitzungen betreffend, auf. Er hatte aber auf Grund von Besitzunklarheiten (Urbare) massive Konflikte mit dem Hochstift Passau und auch mit dem bayrischen Herzog Otto II.. Nachdem Ludovicus schließlich einige Passauer Lehensmänner gefangen genommen und diese aus dem Hoheitsgebiet des Hochstiftes Passau vertrieben hatte, wurden ihm nach einem Gerichtsurteil Herzog Otto II. eine große Anzahl von Lehen und Besitzungen (in Bayern, Ober- und Niederösterreich) als Entschädigung weggenommen. Diese satisfactio, diese Buße, die Ludwig zu leisten hatte, dürfte für ihn eine schwere Belastung gewesen sein. Er verlor zehn Meierhöfe, zwölf Lehen und eine Mühle. Hinzu kamen noch 32 homines, die Kinder miteingerechnet. Auf Grund von fehlender Unterstützung des Bistums Freising und weiterer Konflikte mit dem bayrischen Herzog Otto II. wurde [[1239]] der gesamte Besitz Ludovicus von Hagenau nach dessen Tod vom bayrischen Herzog unrechtmäßig eingezogen. Ludovicos Söhne waren somit verarmt und scheinen ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr in Regesten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem verschiedene andere Familien als Lehensnehmer der Burg Hagenau eingesetzt wurden, wurde im 14. Jahrhundert das Lehen an das Geschlecht Aham vergeben, die es bis 1538 besaßen. Da sich diese neuen Besitzer (Aham von Hagenau) ebenfalls nach der Burg nannten, wäre eine Verwechslung mit den Hagenauern leicht möglich. Hier lassen sich jedoch keine direkten verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem Geschlecht der Hochfreien von Hagenau nachweisen, obwohl einige Forscher der Meinung sind, das dieses Geschlecht &#039;&#039;&amp;quot;mit den Bannerherren v. Hagenau einen Ursprung hat&amp;quot;&#039;&#039;. Jedoch verwendete dieses Ahamer Geschlecht ein anderes Wappen. Auch von dieser Burg Hagenau steht heute nichts mehr, denn im Jahr 1571 wurde die Veste von Feuer und Hochwasser derart zerstört, dass daneben ein neues Renaissanceschloss gebaut wurde, welches ebenfalls den Namen Hagenau trägt. Kurfürst Maximilian von Bayern hatte seinem Leibarzt Ferdinand Schütz das Anwesen (1635) geschenkt und ihm gestattet den Titel &amp;quot;von und zu Hagenau und St. Peter&amp;quot; zu führen. Heute erinnert dort nur noch der Namen des Schlosses an die ursprüngliche Burg und das Geschlecht der Hagenauer, nunmehrige Besitzer sind die Freiherrn von Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Böheimkirchen in Niederösterreich ==&lt;br /&gt;
Die niederösterreichische Linie wurde 1098 in Außerkasten bei Böheimkirchen von Hartwigs Sohn Reimprecht von Hagenau begründet. Der aus Freising stammende Domvogt von Passau Reimprecht von Hagenau errichtete dort seinen Stammsitz und erwarb mehrere Güter. Die Urkunden über den Böheimkirchner Zweig der Hagenauer im 13. und 14. Jahrhunderts sind eher dürftig. Wie bereits erwähnt, standen die Herren von Hagenau im [[13. Jahrhundert]] noch auf der gleichen Stufe mit den Reichsministerialen und gingen im [[14. Jahrhundert]] in der Ministerialität unter. Die Hagenauer siegelten nun in Urkunden als Stifter oder Zeugen, in denen sie als Verwalter im Range eines Burggrafen, als Ritter, Nobile, Edle oder Herren genannt wurden. In einer Klosterneuburger Urkunde vom [[23. April]] [[1314]] verkaufte Chunrat Hagenauer (Hagnower) zwei Lehen zu Albrechtsdorf an das Stift. [[1322]] verkauften  wieder jener &#039;&#039;&amp;quot;Chunrat der Hagenauer von Rezzing, Margret seine Hausfrau u. Chunrat deren Sohn an Offen von Ozberch u. dessen Hausfrau Gertraud ihr rechtes Eigen, 9 Schilling Pfg. Gült auf den Hof datz dem Dürrenhag&amp;quot;&#039;&#039; (Archiv Starhemberg), welches bei dem Burg Hagenau in Außerkasten lag. Ob mit Rezzing das 70 km nördliche Retz gemeint war, ist ungewiss. Konrads Bruder Seifridus de Hagenau, der sich bereits Hagenauer nannte, wurde 27. Abt des Stiftes Melk: &#039;&#039;&amp;quot;Aus einer angesehenen, im V.O.W.W. (Viertel Ober-Wienerwald) begüterten, uralt adeligen Familie, ward Seifried im Jahre [[1378]] einhellig zum Abte gewählt, stand aber in dieser Würde nur durch drei Jahre, denn er starb schon im Jahre [[1382]]&amp;quot;&#039;&#039; (Freiherr v. Schweickhardt). In einer St. Pöltner Urkunde von [[1374]] verkaufte &amp;quot;Friedrich der Hagenauer&amp;quot; dem Stifte seinen Hof zu Anger in der Pfarre Böheimkirchen und noch andere Güter und Gülten. In einer anderen St. Pöltner Urkunde aus dem Jahr 1374 werden die drei &amp;quot;Brüder Hanns, Jacob und Stephan die Hagenauer&amp;quot; als Zeugen genannt. &amp;quot;Stefan der Hagenauer&amp;quot; (ein weiterer Bruder des Abtes von Melk) war [[1394]] Burggraf zu Perchtoldsdorf. Der &amp;quot;ehrbare Ritter Hans Hagenauer&amp;quot; siegelte und bezeugte [[1428]] einen Vermächtnisbrief des Herbot von Auersperg (dieser Name sollte im [[18. Jahrhundert|18. Jh.]] bei der Familie wieder eine Rolle spielen). Der &amp;quot;Edle Georg Hagenauer&amp;quot; ([[1439]] melkerische Urkunde) und jener Ritter Hans Hagenauer waren (laut F. Wissgrill) die Letzten der niederösterreichischen Linie, die in Urkunden genannt wurden. Jedoch scheint noch [[1446]] Albrecht der Hagenauer (Albrechten der Hagnauer) in einer Urkunde bezüglich seines Bleibe-Rechts im Burgfried in Wien auf. In diesem an den Bürgermeister, Richter und Rath zu Wien gerichteten Brief (Wiener-Neustädter Urkunde), von König Friedrich IV. (dem späteren Kaiser Friedrich III.) unterzeichnet, werden auch Albrechts Frau und Kinder erwähnt. Da seine Kinder in keinen späteren Urkunden mehr auftauchen, scheint mit den Kindern von Albrecht dem Hagenauer auch die Böheimkirchner Linie ausgestorben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm bei Schrobenhausen und später bei Allershausen in Bayern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Stammsitz der bayrischen Linie der Hagenauer, der Edeldsitz Hagenovve mit Hof und Hube, lag bei Schrobenhausen und wurde nach Verwüstungen verlassen. [[1348]] wurde der Edelsitz schließlich verkauft. Heute findet man keine Spuren mehr von diesem ursprünglich wohl mit Steinen, Lehm und Holzbalken errichteten Sitz. 1364 suchten Kriegsgräuel dieses Gebiet nordlich von Schrobenhausen heim und Wittelsbacher Soldaten zogen gegen die kaisertreuen Vögte Ulrich und Paulus von Oberarnbach. Der Wittelsbacher Herzog Stephan II von Niederbayern-Oberbayern ließ durch seinen Hauptmann Ritter Hiltpolt von Stein den Landstrich zwischen dem Donaumoos und dem Hagenauer Forst verheeren. In diesem Jahr [[1364]] wurde auch der ehemalige Edelsitz Hagenau geschliffen. Als man in diesem Gebiet danach wieder an den Aufbau ging, gab es keine Einödbauern mehr, keine Einzelhöfe, keine Burgsitze, keine großen Edelmannsgüter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nachfolgende bayerische Stammsitz der Herren von Hagenau war bereits in alten Urkunden als früherer Besitz der Herren von Hagenau erwähnt worden und befand sich bei Allershausen. Er wurde jedoch bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts ebenfalls verkauft. Im späten Mittelalter verarmten viele Ritter und die ritterliche Kultur ging endgültig zu Ende. Als im [[15. Jahrhundert]] die Feuerwaffen aufkamen und sich die gut organisierten Fußtruppen etabliert hatten, verloren die Ritter ihre ursprüngliche Funktion als Krieger. Viele konnten ihren Unterhalt nur noch durch Raubüberfälle auf Bürger und Bauern bestreiten und oft endeten sie in Knechtschaft um nicht verhungern zu müssen. Wenn sie es geschickt anstellten wurden sie Bauern oder Müller, oder noch besser, wenn es ihnen gelang Bürger einer Stadt zu werden. Manche Familien (oder Mitglieder dieser Familien) stiegen auf der sozialen Leiter wieder auf, anderen gelang es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oben erwähnte neuere Stammsitz bei Allershausen, dessen letzte Besitzer Stephan Hagenauer zu Allershausen war, wurde von diesem bereits im Jahr [[1484]] verkauft (Oberbayrisches Archiv). Im [[15. Jahrhundert]] tauchten viele Hagenauer der Bayrischen Linie in Freisinger Urkunden und in Urkunden des Stiftes Indersdorf auf. Im Jahr [[1420]] bestätigte Georg Hagenauer die Übergabe einiger seiner Güter und im Jahr [[1431]] verkaufte Arnold Hagenauer 2 Huben an den Herzog Wilhelm III. von Bayern. In einem Protokoll von [[1432]] finden wir den in Moosburg (nordöstlich von Freising) geborenen &#039;&#039;&amp;quot;Herren Peter Hagenauer&amp;quot;&#039;&#039; (Canonicus) als Zeugen. Im Jahr [[1435]] bezeugte Conrad Hagenauer die Stiftung einer Wochenmesse an den Dom von Freising und [[1464]] tauchte der bereits oben erwähnte &#039;&#039;&amp;quot;Stephan Hagenauer der Erbar&amp;quot;&#039;&#039; bei Freising  erneut in einer Urkunde auf. Im Jahr [[1487]] finden wir noch einmal &#039;&#039;&amp;quot;Stephan Hagenauer zu Allershausen&amp;quot;&#039;&#039; bei Freising, der aber bereits 1484 den letzten bayerischen Stammsitz der Hagenauer verkauft hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht allzuweit vom Allershausener Stammsitz der Hagenauer befanden sich weitere Güter im Besitz der Hagenauer, die auch als Münchner Bürger aufscheinen. Seit dem späten [[14. Jahrhundert]] sind sie in Münchner Urkunden zu finden und werden im [[15. Jahrhundert]] auch als Münchner Bürger genannt. In einer früheren Urkunde aus dem Jahr [[1362]] wurde bereits ein Konrad (Conrad) Hagenauer in einer Stiftungssurkunde mit  seinem Gut bei Reitpach genannt. Im Jahr [[1365]] wurde ein Bertold Hagenauer unter den äußeren Stadträten (Stadträte für den außerhalb der Stadtmauern liegenden Teil Münchens) der Münchner Patrizier genannt. An Hand von Urkunden kann man diese &amp;quot;Münchner Hagenauer&amp;quot; der Freisinger Linie der Herren von Hagenau zuordnen. Unter anderem durch eine Münchner Urkunde aus dem Jahr [[1456]], in der wiederum jener Conrad Hagenauer genannt wird, der bereits im Jahr [[1435]] in einer Indersdorfer Urkunde eine Messstiftung für den Freisinger Dom bezeugte. Ferner werden in den Münchener Urkunden neben diesem Conrad Hagenauer auch sein Bruder Hans genannt. Conrads Cousin Jorg (Georg) hatte einen Bruder namens Hans, der [[1466]] ein noch heute erhaltenes Buch geschrieben hatte, das folgendermaßen eingeleitet wurde: &#039;&#039;&amp;quot;Das püch hat geschriben der ersam hanns hagenauer, purger zu munchen, on czeitlichen lön vmb gotzwillen, zu lob got dem allmächtigen ...zu hail seiner seel und zu nücz den brüdern zu Teggernsee&amp;quot;&#039;&#039;. Dessen Sohn hieß wiederum Georg (Georius) und war Geistlicher. Dieser Georius (Georg) Hagenauer erschien häufig in den Münchner Urkunden: [[1472]] verlieh er zu Oberneuching seinen Hof und [[1475]] einen weiteren Hof zu Nansheim. [[1479]] verkaufte er 2 Huben &amp;quot;Weitenberg&amp;quot; zu Harthausen dem Abt Heinrich zu St. Ulrich und Afra von Augsburg, wo bereits Heinrich (V.) von Hagenau zwischen 1292 und 1315 Abt gewesen war. [[1489]] erscheint Georg das letzte Mal in einer Urkunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1493]] wird in einer Urkunde Hanns Hagenauer (Bruder von Conrad und Cousin von Georg Hagenauer) gemeinsam mit Alex Keutzl (eine in Salzburg und Bayern begüterte Familie) und Heinrich aus dem Geschlecht der Althamer genannt, mit denen die Hagenauer später auch versippt waren. Hanns Hagenauer taucht hier als angrenzender Gutsbesitzer des Heinrich Althamer zu Obing auf. In unmittelbarer Nachbarschaft, bei Seeon, wurden die Herren von Hagenau ja bereits in früheren Urkunden als Lehensbesitzer zu Seeon genannt. In dieser Urkunde &amp;quot;verleibdingt&amp;quot; Abt [[Rupert V. Keutzl]] &#039;&#039;&amp;quot;an Heinrich Althamer zu Obing den Zehent zu Meilham&amp;quot;&#039;&#039; (bei Amerang in Bayern). Die [[Keutzl]] waren ein altes (seit dem 14. Jh. in Salzburger Urkunden auftretendes) Geschlecht, deren Familienmitglieder seit dem 15. Jahrhundert als Pfleger, Richter, Bürgermeister, sowie als hohe Geistliche aufschienen. In Bayern war ihnen das [[Erbausfergenamt]] in [[Laufen an der Salzach]] sowie die Hälfte der Hofmark Amerang zu eigen. Wie diese Urkunde belegt, standen die Hagenauer bereits vor ihrer Auswanderung nach Salzburg mit einflussreichen Salzburgern (z. B. Abt Rupert V.) in Verbindung. Nicht allzu weit entfernt vom letzten bayrischen Stammsitz der Herren von Hagenau, dessen Besitzer der &amp;quot;zu Allershausen gesessenen Stephan Hagenauer&amp;quot; (bis 1484) war, befand sich ein Gut in Westerndorf (bei Freising). Sein Besitzer war der um [[1440]] geborene Cousin Stephans, Ulrich Hagenauer de Allershausen. Im Jahr [[1503]] übernahm dieses Gut Ulrichs Sohn Georg, der um [[1470]] geboren worden war. Georgs Sohn Sebastian und Georgs Enkelsohn Georg (hier als Georg I. bezeichnet) waren die (wahrscheinlich) letzten in Bayern lebenden Hagenauer aus dem Geschlecht der Herren von Hagenau. Die erst 50 Jahre später, am Ende des [[16. Jahrhundert]]s, in der Nähe von München oder in München selbst genannten Hagenauer (zB. die Heilige Barbara, im Riedler Kloster 1570 gestorben), scheinen jedoch nicht mit den Herren von Hagenau verwandt gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzten Hagenauer in Bayern und ihre Rückkehr nach Salzburg ==&lt;br /&gt;
Einer der letzen Hagenauer in Bayern war der oben genannte Georg Hagenauer de Allershausen, Herr zu Westerndorf, der im Jahr [[1503]] geheiratet hatte. Er oder sein Sohn Sebastian gab das Gut in Westerndorf zwischen [[1530]] und [[1545]] auf (Indersdorfer Urkunde). Auf Grund der Verwüstungen im Zuge des Schmalkaldischen Krieges [[1546]] verließen seine Nachkommen Bayern und tauchten acht Jahre später in Hammerau bei Salzburg auf. Somit hatten die Hagenauer bis zum Ende des [[15. Jahrhundert]]s alle ihre Stammsitze und bis Mitte des [[16. Jahrhundert]]s ihre restlichen Güter verloren. Die Besitzungen und Lehen waren entweder unrechtmäßig eingezogen, gestiftet oder verkauft worden. Der verbliebene Stammsitz Allershausen wurde zwar schon 1484 aufgegeben, das letzte Gut in unmittelbarer Nähe in Westerndorf allerdings erst um 1530. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hagenauer bereits derart verarmt, dass sie auf den Bauernstand  herabgesunken waren und nur noch vereinzelt in Urkunden genannt wurden. Ihr erneuter Aufstieg in Salzburg hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Salzburg hatten die Hagenauer Mitglieder alteingesessener Familien des [[Rupertiwinkel|Rupertiwinkels]] wie die von Apfalt(er), von Altham(er), von Altmutt(er), von Perg(er) oder von Sur(er) etc. geheiratet, sich aber (wahrscheinlich auf Grund von Mesalliancen und Verarmung) nicht in den Adelsmatrikeln der Hohe Salzburger Landschaft eintragen lassen oder lassen können. Ihr Adel war verdunkelt, aber sie führten weiterhin das Familien-Wappen, den Hagenstrauch auf einem Dreiberg. Das Adels-Wappen wurde ihnen als Salzburger Untertanen im 17. Jahrhundert, vermehrt um zwei Adler auf goldenem Grund und die Decke nun in den Farben Salzburgs, vom kaiserlichen Palatin bestätigt (Darstellung z. B. auf den Familiengrüften in Salzburg, am Fronbogen der Kirche von [[Grödig]], oder am [[Salzburger Hof - Arnsdorf|Salzburger Hof]] in [[Arnsdorf in der Wachau|Oberarnsdorf in der Wachau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Hagenau hatten ja bis ins 13. Jahrhundert Besitzungen in der Gegend von Salzburg, im [[Bistum Chiemsee]], das komplett vom Erzbistum Salzburg umschlossen war, sogar noch im 15. Jahrhundert. Von Bayern nach Salzburg hatten sie bereits Ende des [[15. Jahrhundert]]s urkundlich belegte gute Kontakte und so sollten sie im [[16. Jahrhundert]] auch wieder dorthin zurück kehren. Viele ihrer früheren Besitzungen, wie zum Beispiel der Weiler &amp;quot;Hagenau&amp;quot; mit Mühle bei [[Ainring]] oder der Hof &amp;quot;Hagenau&amp;quot; bei Anthering, trugen ihren Namen. Diese &amp;quot;Mühle Hagenau&amp;quot; bzw. das &amp;quot;Gut Hagenau&amp;quot; wurden bereits im [[11. Jahrhundert|11.]]/[[12. Jahrhundert]] als solche bezeichnet. So war es bei etlichen anderen Landschaften oder Weilern entlang der Siedlungsrouten der Hagenauer der Fall. Dieses bei [[Bergheim]] ([[Maria Plain]]) liegendes Gut [[Hagenau]] (Hagenaw) nördlich von Salzburg lag an der Salzach zwischen  dem Salzburger Stadtteil [[Itzling]] und der Gemeinde [[Bergheim]] und muß bereits vor [[1239]] existiert haben. Es wurde nach Ludowicus von Hagenauers Tod (1239) zusammen mit allen anderen seiner Besitzungen durch den Bayrischen Herzog Otto III. eingezogen. Noch im [[14. Jahrhundert]] wurde &#039;&#039;&amp;quot;das hofbare Gut der Grundherrschaft des Erzbischofs von Salzburg im Amt Perchheim - officium Anthering unter Nr. 9 der Hof der Hag(e)naw genannt&amp;quot;&#039;&#039; erwähnt. Dieser Hof Hagenau bei Anthering sowie die Mühle Hagenau bei Ainring lagen nur 4,5 km voneinander entfernt und waren beide ehemalige Besitzungen der Herren von Hagenau. Im Historischen Atlas von Bayern heißt es unter anderem bei den angrenzenden Besitzungen der ebenfalls dort begüterten [[Herren von Wispeck]]: &#039;&#039;&amp;quot;Für die benachbart liegenden Anwesen der Wispecken zu Ainring, Eham, Hagenauer Mühle, Ödhof und Ottmaning, alles freieigene Güter, liegt erst  [[1286]], und nur für Ottmaning, ein Eigentumsbeweis vor&amp;quot;&#039;&#039;. Beide ehemaligen Besitzungen der Herren von Hagenau (bzw. die dortige Gegend) werden noch heute als &amp;quot;Hagenau&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Salzburger Urkunden ==&lt;br /&gt;
In Salzburger Urkunden wurden die ersten erwähnten &amp;quot;Salzburger&amp;quot; Hagenauer als Hagenauer von Allershausen, von Hammerau, von Ainring oder als Hagenauer von Piding (also nach ihrem jeweiligen Wohnsitz) genannt. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts, als sich die Hagenauer in Hagenau bei Ainring niedergelassen hatten, nannten sich Familienmitglieder wieder &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot;. Dabei ist die Bedeutung &amp;quot;Hagenauer&amp;quot; mit &amp;quot;von Hagenau&amp;quot; ident und somit ein Pleonasmus (siehe [[Hagenauer - über den Namen, seine Herkunft, seinen Wandel und seine Bedeutung| Namen]]). In den Salzburger Urkunden tauchen die Hagenauer oft mit dem Zusatz &#039;&#039;de, in, von und zu&#039;&#039; Hagenau auf. Interessanter Weise werden in manchen Urkunden Familienmitglieder auch als &amp;quot;Hagenauer von Hagenau&amp;quot; bezeichnet, obwohl sie nie in Hagenau (bei Ainring) gewohnt hatten oder dort geboren wurden. Dies widerspricht der damals üblichen Herkunftsbezeichnung in Salzburger Urkunden des frühen 17. Jahrhunderts, da ein &amp;quot;von&amp;quot; stets als Anzeige von Wohnsitz, Herrschaft oder Gerichtsbarkeit, und erst ab Mitte des 17. Jahrhunderts zunehmend als Adelsprädikat benützt worden war. Aber vielleicht mochten die Hagenauer im Erzbistum Salzburg als Nachfahren der Herren von Hagenau so auf ihre Abstammung hinweisen und damit die Erinnerung an ihre ursprüngliche Herkunft aufrecht erhalten. Im frühen 18. Jahrhundert verdeutlichte diese Intention Georg (IV.) Hagenauer (1649-1736) mit dem Hagenauer Erbbegräbnis in St. Peter in Salzburg sowie in seinem Testament: &#039;&#039;&amp;quot;damit gleich bei Testirers Namen und Stamm ain eigentliche Behausung verbleibe und der Hagenauerische Name nit gleich vergessen werde&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* alle Quellenangaben siehe Hauptartikel [[Hagenauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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