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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-01T18:58:25Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Irma_Rafaela_Toledo&amp;diff=282190</id>
		<title>Irma Rafaela Toledo</title>
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		<updated>2013-03-29T08:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tiroinmundam: Sprachliche Korrekturen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die international anerkannte &#039;&#039;&#039;Malerin Irma Rafaela Toledo&#039;&#039;&#039; (* [[23. August]] [[1910]] in [[Laufen]], [[Rupertiwinkel|Bayern]], † [[7. Jänner]] [[2002]] in Salzburg) war eine bayrische Jüdin mit tschechischen Wurzeln, die mit ihrer Familie in Salzburg lebte und sich ab [[1944]] vor den Nazis verstecken musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Irma Rafaela Toledo wurde [[1910]] in [[Laufen]] als Irma Friedmann geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freilassing, Übersiedlung nach Salzburg===&lt;br /&gt;
Sie heiratete [[1931]] den nichtjüdischen Franz Schmeisser und führte mit ihm in Freilassing ein Geschäft.  Nach der Machtergreifung Hitlers im Jahr [[1933]] zog das Ehepaar mit den Kindern nach [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anschluss und Krieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1938]] waren sie infolge des Anschlusses Österreichs an Hitlerdeutschland erneut bedroht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun meldete sich Irma Toledos Mann freiwillig zur Wehrmacht, um einer zwangsweisen Dienstverpflichtung an der Ostfront zu entgehen. Er kam als Funker nach Narvik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Spaziergang während eines Fronturlaubes wurde das Paar von einem rabiaten Nazi angepöbelt. Er drohte Frau Toledo sie anzuzeigen, weil sie als „Saujüdin“ mit einem Wehrmachtssoldaten eingehängt spazieren gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schmeisser wurde von der Wehrmacht bald wieder entlassen, da er alles unternommen hatte, um aus gesundheitlichen Gründen als untauglich zu gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Salzburg wurde er mehrfach aufgefordert, sich von seiner „nichtarischen“ Frau scheiden zu lassen. Nach seiner beharrlichen Weigerung wurde er zur Strafarbeit in das Arbeitslager Gera gebracht. Von da an lebte Irma Rafaela Toledo in Todesangst. Sie dachte sogar an Selbstmord, um den Mann und die Kinder zu retten. Jedes Treppenknarren konnte das Ende bedeuten. Nun wurde auch sie zu [[Zwangsarbeit]] verpflichtet und musste Uniformen nähen. Die Kinder brachte sie bei Bauern unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht vor der Gestapo===&lt;br /&gt;
Als bei Franz Schmeisser TBC diagnostiziert wurde, wurde er entlassen und kam nach Salzburg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1944]] tauchte die [[Gestapo]] auf und wollte Irma Toledo zur Deportation abholen. Zum Glück war sie zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Nachdem sie von ihrer Vermieterin, einer [[NSDAP]]-Angehörigen, informiert worden war, übersiedelte sie mit ihrer ganzen Familie in ein „Zuhäusl“ bei einem Bauern auf dem [[Schlenken]] (Rengerberg). Dieses Zuhäusl hatte die Familie schon lange Zeit als Ferienhaus gemietet. Leider war die dort erhoffte Sicherheit ein Trugschluss, denn die Gegend um den Schlenken war auch bei den Nazis beliebt. Nahe Zillreith auf dem Höhenrücken Richtung [[Krispl]] lag die „Treuvolkhütte“. Diese gehörte der national orientierten Wandervogelbewegung, die in Österreich nach 1938 in BdM und HJ aufging, und es fanden dort zahlreiche Treffen statt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Angst vor der Gestapo hielt an, aber die Familie wurde von niemandem denunziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Malerin Irma Rafaela Toledo===&lt;br /&gt;
Irma Rafaela Toledo überlebte, aber beinahe alle ihre Verwandten kamen in NS-Konzentrationslagern um. Für sie begann nun ein neues Leben. Sie tauchte aus dem Untergrund auf und begann zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nutzte vorerst die Sonntage, wenn ihr Mann mit den Kindern spazieren ging, und malte vor allem Naturerlebnisse, Wiesen, den [[Hoher Göll|Göll]]. „Ich musste einfach von innen heraus malen, es war für mich ein Erkenntnisweg.“ Erst jetzt legte sie sich den Künstlernamen Toledo zu, nach dem Grillparzerstück „Die Jüdin von Toledo“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 waren erstmals Bilder von ihr im Künstlerhaus ausgestellt, [[1952]] fand sie Aufnahme in die legendäre „[[Salzburger Gruppe]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie arbeitete bis ins hohe Alter als Malerin, lehrte auch in Kursen und war eine interessante Atelier-Gesprächspartnerin. Sie bestritt nationale und internationale Ausstellungen und widmete ihren künstlerischen Nachlass der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irma Rafaela Toledo starb im Jahr [[2002]] in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstlerin malte nie unmittelbar vor der Natur, sie konzentrierte sich mit den Jahren immer bewusster auf die Innenschau und ließ sich von geistig-religiösen Beweggründen motivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Selbstportrait ist im Besitz des [[Salzburg Museum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Susanne Rolinek]], Gerald Lehner, Christian Strasser, &#039;&#039;„Im Schatten der Mozartkugel“, Reiseführer durch die braune Topografie von Salzburg&#039;&#039;, Czernin Verlag, Wien, [[2009]]&lt;br /&gt;
* http://www.smca.at/sonderausstellungen/toledo.html Irma Rafaela Toledo - &#039;&#039;Der Zyklus „Genesis“. Sonderausstellung im [[Salzburg Museum|SMCA]] Haupthaus vom 25.10.200. bis 12.1.[[2003]]&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Persönliches Gespräch anlässlich eines Atelierbesuchs bei Irma Rafaela Toledo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Toledo, Irma Rafaela]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tiroinmundam</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Festungsbahn&amp;diff=170234</id>
		<title>Festungsbahn</title>
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		<updated>2010-10-27T10:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tiroinmundam: Sprachliche Korrekturen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Festungsbahn.jpg|thumb|Die Festungsbahn im Design der Salzburg-AG]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festungsbahn_02.jpg|thumb|Festungsbahn-Mittelstation: Festungsbewohner können dort mittels Signalknopf die Festungsbahn anhalten und zusteigen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festungsbahn.JPG|thumb|Festungsbahnviadukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Festungsbahn&#039;&#039;&#039; verbindet die [[Altstadt]] von [[Salzburg]] mit der [[Festung Hohensalzburg]] und ist eine Standseilbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
====Die Anfänge====&lt;br /&gt;
Der Baubeginn der damals revolutionären Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg, die als Kaserne genutzt wurde, war im April [[1892]]. Die Betreibergesellschaft nannte sich [[Salzburger Lokalbahn|Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft]], kurz &#039;&#039;SETG&#039;&#039;. Das &lt;br /&gt;
&#039;&#039;System Riggenbach&#039;&#039; beruhte auf der talwärts fahrenden, mit Wasser befüllten Bahn, die damit den bergwärts fahrenden Zug hinauf zog. Vom Maschinenraum aus wurde das Wasser aus dem [[Almkanal]] in einer Rohrleitung entlang der Bahntrasse auf die Burg gepumpt. Wegen ihrer Antriebsart wurde die Bahn bald liebevoll &#039;&#039;Tröpferlbahn&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Wagen waren durch ein 33 Millimeter starkes Drahtseil verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus von [[Michael Haydn]] in der [[Festungsgasse]] musste allerdings der Talstation weichen. Schon am [[30. Juli]] desselben Jahrens konnte die Festungsbahn feierlich eröffnet und die Festung Hohensalzburg einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Bei der Eröffnung waren unter anderem dabei: Statthalter Graf Thun-Hohenstein, [[Landeshauptmann]] [[Albert Schumacher|Dr. med. Albert Schumacher Ritter von Tännengau]], Vizebürgermeister Dr. Spängler u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bis zum Zweiten Weltkrieg====&lt;br /&gt;
Schon damals nutzten Touristen aus aller Welt bis zum Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diese Aufstiegsmöglichkeit zur Festung. Erst durch den Anfang der [[1920er]] Jahre aufkommenden Autoverkehr und die Wirtschaftskrise um [[1930]] blieben die Touristen aus. Und nur mit Mühe konnte eine Stilllegung der Festungsbahn vermieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] zählten im Wesentlichen die Angehörigen der auf der Festung untergebrachten Militärdienststellen und Fronturlauber zu den Fahrgästen. Nach Ende des Krieges waren es zunächst die amerikanischen Besatzungssoldaten, die transportiert wurden, mit Beginn der [[1950er]] setzte aber wieder [[Fremdenverkehr]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie es zur Elektrifizierung kam====&lt;br /&gt;
Wegen ihrer Wasserabhängigkeit musste die Bahn im Winter pausieren. So wurden bereits Anfang der 1950er Jahre Überlegungen angestellt, die Bahn zu elektrifizieren. Am [[18. Oktober]] [[1959]] fuhr dann auch die &#039;&#039;Tröpferlbahn&#039;&#039; zum letzten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die erst elektrische Bahn====&lt;br /&gt;
Die alte Wasserbahn wurde samt Geleise abgetragen. Eine neue Gleisanlage mit zwei neuen Wagen wurde installiert. Die Inbetriebnahme der neuen Bahn erfolgte am [[16. April]] [[1960]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Technik wurde die Fahrgeschwindigkeit von 1,0 m/s auf 2,4 m/s gesteigert. Darüber hinaus boten die neuen Wagen Platz für 36 statt 26 Fahrgäste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[1974]]/[[1975|1975]] kam es zu einer Modernisierung der Talstation: eine moderne Abfertigungshalle mit Drehkreuzen und elektrischer Zähleinrichtung sollte der steigenden Benutzerzahl gerecht werden. [[1976]] folgte dann auch der Umbau der Bergstation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 30-jährige Dauerbetrieb erforderte schließlich eine komplette Erneuerung des Antriebes und der Wagen. Es kam also auch zu einer letzten Fahrt der ersten elektrischen Bahn am [[13. Oktober]] [[1991]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die neue Bahn====&lt;br /&gt;
40 Millionen Fahrgäste  wurden in 31 Jahren mit den verschiedenen Bahnversionen auf den [[Festungsberg]] befördert. So entschloss man sich Anfang der [[1990er]] zu weiteren umfangreichen Erneuerungen. Am [[11. November]] [[1991]] begannen in der Bergstation umfangreiche Umbaumaßnahmen für den Antrieb. Eine übersichtliche und kundenfreundliche Fahrgastabfertigung folgten, automatische Bahnsteigtüren wurden in den Berg- und Talstationen eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Neubau wurde die Fahrgeschwindigkeit noch einmal erhöht: auf 5 m/s, ebenso das Fassungsvermögen der Wagen von 36 auf 48 Personen erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 100. Bestandsjahr der Festungsbahn, am [[11. April]] [[1992]], erfolgte die Betriebsaufnahme der modernen Standseilbahn auf die Festung Hohensalzburg, die auch heute noch ihren Dienst verrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtbus.at/content.php?id=1220 www.stadtbus.at Die Geschichte der Festungsbahn]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]] Salzburg, 1977 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.stadtbus.at/content.php?id=1185 Offizieller Webauftritt &amp;quot;Festungsbahn&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standseilbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tiroinmundam</name></author>
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