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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thomas_von_Kienperg&amp;diff=2409429</id>
		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2025-02-16T13:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und Salzburg.  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf. In seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt sich eine deutliche Hinwendung zu Themen der Jugend und sozialkritischen Stoffen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dämmerstunden der Vergangenheit&#039;&#039;, Eine Jugenderinnerung. Roman (2023)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anne blühte nur einen Sommer&#039;&#039;, Eine Melancholie. Roman (2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagengebirge&amp;diff=2230163</id>
		<title>Hagengebirge</title>
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		<updated>2024-03-12T10:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hagengebirge in Richtung Hochkönig.jpg|thumb|Hagengebirge in Richtung [[Hochkönig]]; Flugaufnahme von [[Heli-Sky]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagengebirge.jpg|thumb|Zwischen [[Hochkönig]] und [[Steinernem Meer]], der Blick über die Weiten des Hagengebirges. Nebel kommt vom [[Blühnbachtal]] herauf]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzachtal (bei Werfen)­ 21.07.2007.JPG|thumb|Das [[Salzachtal]] gegen Norden von der [[Festung Hohenwerfen]] aus gesehen, links das Hagengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagengebirge, davor die Burg Hohenwerfen.JPG|thumb|Hagengebirge, davor die [[Burg Hohenwerfen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagengebirge, Ansicht von Pfarrwerfen aus.jpg|thumb|Hagengebirge, Ansicht von Pfarrwerfen aus]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Hagengebirge&#039;&#039;&#039; ist Teil der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] und wird innerhalb derselben zur Gruppe der [[Salzburger Kalkalpen]] im allgemeinen wie der [[Berchtesgadener Alpen]] im besonderen gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Es befindet sich etwa zu gleichen Teilen im [[Tennengau]] und im [[Pongau]]. Es ist Teil vom [[Naturschutzgebiet Kalkhochalpen]] und [[Landschaftsschutzgebiet]]. Es wird zu den [[Salzburger Kalkhochalpen]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Gebirgsstock umfasst eine Gesamtfläche von immerhin fast einhundert Quadratkilometern und erstreckt sich in nordsüdlicher Längsrichtung zwischen [[Bluntautal]] und [[Blühnbachtal]] und in ostwestlicher Querrichtung zwischen dem tief eingeschnittenen Tal der [[Salzach]] im [[Bundesland Salzburg]] und dem bayerisch-deutschen [[Berchtesgadener Land]]. In seinen westlichen Randbereichen ist das Hagengebirge Teil des [[Nationalpark Berchtesgaden|Nationalparks Berchtesgaden]], der weitaus größte Teil des ausgedehnten Plateaugebirges befindet sich jedoch auf Salzburger Boden und gehört dem [[Naturschutzgebiet Kalkhochalpen]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Gipfel des Hagengebirges sind allgemein in dessen südlichem Randbereich und erreichen im Großen Teufelshorn (2&amp;amp;nbsp;363 [[m ü. A.]]) im Südwesten und Kahlersberg (2&amp;amp;nbsp;350 m ü. A.) im zentralen Westteil ihre Kulminationspunkte. Weitere bekannte Gipfel des Hagengebirges sind der von der [[Tauernautobahn]] weithin sichtbare Rifflkopf (2&amp;amp;nbsp;254 m ü. A.) im Südosten sowie Tristkopf (2&amp;amp;nbsp;110 m ü. A.) und Schneibstein (2&amp;amp;nbsp;277 m ü. A.) im nördlichen Gebirgsteil. Die geografischen Grenzen bilden das [[Torrener Joch]] mit dem [[Carl-von-Stahl-Haus]] im Norden, welches das Hagengebirge vom [[Göllstock]] scheidet, sowie die Felsenscharte des Blühnbachtörls, das es im Süden gegen den [[Hochkönigstock]] abgrenzt. Der [[Königssee]] im Westen und das [[Salzachtal]] im Osten bilden seine natürlichen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berggipfel ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Berge des Hagengebirges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Wie alle Kalkberge ist das Hagengebirge aus abgelagerten Sedimentschichten, abgestorbenen Muschelkalken und mächtigen Korallenriffen ursprünglich im Meer entstanden. Ungeheuren Auffaltungsprozessen während des Erdmittelalters vor etwa 165 Mio. Jahren sowie den Vorgängen während der Glazialzeiten verdankt es seine heutige Gestalt. Das Gebirge besteht in seinem Kern aus zwar harten, gleichwohl oftmals fragilen [[Dolomit]]gesteinen (Ramsaudolomit) und wird von stark gebankten Dachsteinkalken überlagert. Ein häufiges Charakteristikum der berchtesgadnischen Plateaugebirge findet in den steilen Südabstürzen, wo der erosions- und korrosionsfähige Dachsteinriffkalk jenen kühnen und schroffen Formenreichtum ausbildet, der uns an den Kalkalpen vorzüglich charakteristisch erscheint, seinen Ausdruck; einen ähnlichen Aufbau erkennen wir z. B. auch am [[Untersbergstock]], beim [[Tennengebirge]], am [[Hochkönig]], bei der [[Reiter Alm (Gebirge)|Reiter Alm]] und dem flächenmäßig größten jener Plateaugebirge, dem [[Steinernen Meer]]. Im Hagengebirge befinden sich ferner einige der größten, bekannten Höhlensysteme überhaupt, so etwa die berühmte [[Tantalhöhle]] oberhalb des [[Schloss Blühnbach|Jagdschlosses Blühnbach]] oder die Eishöhle am Jägerbrunntrog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhlen ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Höhlen des Hagengebirges]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gräben ==&lt;br /&gt;
: Eisgraben, Hinterlängstal, Holzfanggraben, Höllriegelalm, Hörndlgraben, Hundskargraben, Kotgraben, Lackrinne, Neukaserriedl, Notgraben, Oberlängtal, Ochsenkargraben, Seegraben, Unterlängtal, Vorderschlummgraben und Zwischenegggraben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steige ==&lt;br /&gt;
: Hollrieglsteig und Kettensteig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebirge der gesamten Region und verfügt über keinen festen Stützpunkt. Dieser Umstand, zusammen mit einer ausgeprägten Humusdecke im nördlichen, niedriger gelegenen Teil des Gebirges hat bewirkt, dass sich hier noch seltene Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten vermochten. Darüber hinaus kommen im Hagengebirge so gut wie alle bekannten Tier- und Pflanzenarten des nördlichen Alpenraumes in ungewohnter Fülle vor. In dem kleinen Vorderschlumsee etwa besitzt das Hagengebirge eine biotopische Rarität. Das Hagengebirge verfügt überdies über die größte Population von [[Steinbock|Steinböcken]] in diesem Teil des Alpenraumes. In gewissen Teilen des Gebirges existieren noch mehr oder weniger geschlossene [[Zirbe]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;nbestände&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Ein Großteil der einstigen, extensiven [[Almwirtschaft]] wurde eingestellt, wovon die zahlreichen, aufgelassenen Almböden und verfallenen [[Senner]]eien ein beredtes Zeugnis geben; die Rennangeralm im nordöstlichen Teil nahe der Grazspitze gilt denn auch als die einzige, noch intakte Almwirtschaft des gesamten Gebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge ist eines der ältesten Jagdgebiete des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Bereits im ausgehenden [[Mittelalter]] veranstalteten die [[Salzburger Erzbischöfe]] dort große Jagden, ehe Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] während der Jahre [[1603]] - [[1607]] das [[Schloss Blühnbach|Jagdschloss Blühnbach]] errichten ließ. Über die Erschließungsgeschichte des Hagengebirges ist wenig bekannt; der große Alpinist [[Hermann von Barth]] hat dieses im Jahre [[1873]] besucht und im Rahmen seiner Wanderungen einige nicht unbedeutende Messungen zur orographischen und hypsometrischen Strukturerfassung des Gebirges durchgeführt. Die Resultate seiner Forschungen erzählt er uns eindrucksvoll in seinem berühmten Alpinklassiker &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Hagengebirge, die Interessen von Jagd- und Forstwirtschaft ausgenommen, vorzugsweise von Wanderern aufgesucht, die mit den vorzufindenden topographischen Gegebenheiten vertraut sind und auf seltene Erscheinungen unserer alpinen Fauna und Flora zu treffen hoffen. Der markierten Wanderwege im Hagengebirge sind wenige, und selbst diese befinden sich im Gegensatz zu jenen vieler anderer, benachbarter Gebiete in einem nur sehr mäßigen Zustande. Das Hagengebirge wird übrigens auch von der Hochspannungsleitung überquert, welche den Strom von den [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerken Kaprun]] in den Norden des Landes transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Gewässer des Hagengebirges]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Almen, Alm- und Jagdhütten sowie Forsthäuser ==&lt;br /&gt;
: Angeralm, Asterbergalm, Bärwildalm, Bergeralm, Bergkrautebenhütte, Biedereralm, Brenthütte (Jagdhütte), Brunnalm, Jagdhütte Eiblhöhe, [Fillingalm, Graflschlumlalm, Hieflalm, Höllriedlalm, Karalm, Kratzalm, Forsthaus Maxlehen, Rengangeralm, Rotwandalm, Schlumlalm, Schlumlalmhütte, Schoberkopfhütte (Jagdhütte), Schönbichlalm, Spitzhäusl und Unterstand Rossfeld;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Von Barth, Hermann: &amp;quot;Aus den nördlichen Kalkalpen&amp;quot;,  Alpine Verlagsanstalt München, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://alpinhistorie.bergruf.de/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hagengebirge.html Aus den nördlichen Kalkalpen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&amp;amp;kz=as&amp;amp;id=48 Wanderungen durch das Hagengebirge]&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&amp;amp;kz=as&amp;amp;id=84 Auf den Teufelshörnern im hinteren Blühnbachtal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
{{Quelle Umgrenzung}}&lt;br /&gt;
{{Quelle Seefeldner}}&lt;br /&gt;
* [[Sagis]]&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bergfex.at www.bergfex.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Golling an der Salzach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hagengebirge|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thomas_von_Kienperg&amp;diff=2125881</id>
		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2023-03-05T18:55:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und Salzburg.  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf. In seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt sich eine deutliche Hinwendung zu Themen der Jugend und sozialkritischen Stoffen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dämmerstunden der Vergangenheit&#039;&#039;, Eine Jugenderinnerung. Roman (2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2023-03-05T11:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und Salzburg.  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf. In seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt sich eine deutliche Hinwendung zu Themen der Jugend und sozialkritischen Stoffen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dämmerstunden der Vergangenheit&#039;&#039;, Eine Jugenderinnerung, Roman (2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<updated>2021-02-06T15:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf. In seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt sich eine deutliche Hinwendung zu Themen der Jugend und sozialkritischen Stoffen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf. In seinen jüngsten Veröffentlichungen lässt sich eine deutliche Hinwendung zu Themen der Jugend und sozialkritischen Stoffen feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Catherine oder die wilden Jahre von damals&#039;&#039;, Hippieroman (2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Schwanengesänge. Lieder und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thomas_von_Kienperg&amp;diff=991822"/>
		<updated>2019-02-15T19:28:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in einen bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<updated>2019-02-15T19:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  In seinem Werk verbindet sich der Geist der Romantik mit der Sprachästhetik der Klassik. Die vorzugsweise in poetischer Tradition stehende Lyrik ebenso wie das erzählerische Werk treten in bewussten Gegensatz zur modernen, zeitgenössischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane werden gattungstypisch als &#039;&#039;deutscher, romantischer Historienroman&#039;&#039; bezeichnet. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg tritt in der literarischen Öffentlichkeit stets mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Eiskapelle</title>
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		<updated>2018-02-14T19:35:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:eiskapelle.jpg|thumb|Eiskapelle - Nähe Hintersee]]Die &#039;&#039;&#039;Eiskapelle&#039;&#039;&#039; beim [[Hintersee (See)|Hintersee]] im [[Flachgau]] ist ein [[Naturdenkmal]] am Fuße des [[Wieserhörndl]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die Eiskapelle im Grießbachgraben ist eine spektakuläre Laune der Natur. Es handelt sich dabei um einen [[Gletscher|Minigletscher]]. Dass Felder mit Firnschnee in großen Höhenlagen den Sommer überdauern ist nicht neu, in diesem Fall geschieht das aber auf einer Seehöhe von nur 820 [[m ü. A.]] mitten in den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich macht dies der extrem enge Graben des [[Grießbach]]es am Fuße vom [[Wieserhörndl]] (1&amp;amp;nbsp;567 m ü. A.) und Anzerberg (1&amp;amp;nbsp;469 m ü. A.), der die Sonneneinstrahlung auf ein Minimum reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Wintermonate stürzen von den steil abfallenden Hängen des Wieserhörndls regelmäßig Lawinen in den Talboden, wo sich der Schnee durch die hohe Fallgeschwindigkeit (Höhenunterschied immerhin ca. 750 m) zu einer Art &amp;quot;Babygletscher&amp;quot; verdichten kann. Im Zuge der Schneeschmelze wird das Tal abwärts gelegene Ende des Firnkegels immer mehr unterhöhlt was einen kapellenartigen Raum entstehen lässt. Daher der Name der Schauspiels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Betreten ist allerdings verboten, da durch herabstürzende Eismassen &#039;&#039;&#039;Lebensgefahr&#039;&#039;&#039; besteht. So verunglückte der dreimalige Eiskletter-Weltmeister [[Harald Berger]] am [[20. Dezember]] [[2006]] beim Training tödlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eiskapelle führt entlang des Griesbaches ein sehr beschaulicher Wanderweg.  Sie wurde [[1974]] zum Naturdenkmal erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/wetter-hintersee/Gemeinde/Naturbuehne.htm Infos zur Eiskapelle]&lt;br /&gt;
* [http://www.album.de/album.cfm?albumID=45947 Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Chronik der Gemeinde Hintersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eishöhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sehenswürdigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2016-07-25T05:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  Sein poetisches Schaffen steht in der Tradition von Klassik und Romantik und unterscheidet sich damit wesentlich von der modernen, zeitgenössischen Literatur. Das Werk umfasst insbesondere die erzählerische sowie die lyrische Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane bezeichnet er gattungstypisch als &#039;&#039;deutschen, romantischen Historienroman&#039;&#039;. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg bezeichnet sich selbst mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2016-07-18T06:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter der neuen Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  Sein poetisches Schaffen steht ganz in der Tradition von Klassik und Romantik und unterscheidet sich damit wesentlich von der modernen, zeitgenössischen Literatur. Das Werk umfasst insbesondere die erzählerische sowie die lyrische Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane bezeichnet er gattungstypisch als &#039;&#039;deutschen, romantischen Historienroman&#039;&#039;. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg bezeichnet sich selbst mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;, historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;, Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;, eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;, Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;, Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;, ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;, historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;, historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;, Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;, Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;, eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;, Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;, Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;, Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;, eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;, historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;, historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:  Kienperg, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuchl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2015-04-03T07:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  Sein poetisches Schaffen steht ganz in der Tradition von Klassik und Romantik und unterscheidet sich damit wesentlich von der modernen, zeitgenössischen Literatur. Das Werk umfasst insbesondere die erzählerische sowie die lyrische Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane bezeichnet er gattungstypisch als &#039;&#039;deutschen, romantischen Historienroman&#039;&#039;. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg bezeichnet sich selbst mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;. Historischer Roman (2002)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Miramonte oder die Goldene Spindel&#039;&#039;. Märchenerzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Madrigalis Misericors&#039;&#039;. Eine Schäfernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Geheimnis im Glockenstuhl&#039;&#039;. Schauernovelle (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Fräulein von Vertaux&#039;&#039;. Erzählung (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Wartburger Spielmannfehde&#039;&#039;. Ein romantisches Schauspiel (2003)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;. Historischer Roman (2004)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;. Historischer Roman (2007)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039;. Rahmennovelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Am Scheideweg&#039;&#039;. Novelle (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der stürzende Berg&#039;&#039;. Eine Alpensage (2010)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte&#039;&#039;. Lyriksammlung (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Werwolf vom Riesengebirge&#039;&#039;. Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Denkwürdigkeiten aus dem abenteuerlichen Leben des hochgeschätzten Wunderdoktors Höllerhans&#039;&#039;. Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Standuhr und der Tod&#039;&#039;. Novelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Pforten des Himmels&#039;&#039;. Künstlernovelle (2011)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Blüntaumühle&#039;&#039;. Eine historische Erzählung (2011) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;. Historischer Roman (2013)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;. Historischer Roman (2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Thomas von Kienperg</title>
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		<updated>2015-03-30T17:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Thomas von Kienperg&#039;&#039;&#039; (Pseud.) (* [[1970]] in [[Kuchl]]) ist ein Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg lebt und arbeitet in Kuchl und [[Salzburg]].  Sein poetisches Schaffen steht ganz in der Tradition von Klassik und Romantik und unterscheidet sich damit wesentlich von der modernen, zeitgenössischen Literatur. Das Werk umfasst insbesondere die erzählerische sowie die lyrische Gattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine historischen Romane bezeichnet er gattungstypisch als &#039;&#039;deutschen, romantischen Historienroman&#039;&#039;. Die Werke atmen eine tief empfundene Religiosität und transportieren klassisch-humanistische Ideale, denen häufig eine romantisch inspirierte Sinnlichkeit oder gespenstisch-mystische Inhalte gegenüberstehen. Manche Werke weisen eine starke Tendenz zum Märchenhaften auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas von Kienperg bezeichnet sich selbst mit dem Epitheton &#039;&#039;Le dernier chevalier véritable du romantisme – der letzte wahrhafte Ritter der Romantik&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Reif der Bourbonen&#039;&#039;. Historischer Roman. Frankfurt: Fouqué, 2002&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Erzählungen&#039;&#039;. Märchen- und Novellensammlung. Norderstedt: BoD, 2003&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Dragoneroffizier des Königs&#039;&#039;. Historischer Roman. Norderstedt: BoD, 2004&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Flammenjungfrau&#039;&#039;. Historischer Roman. Norderstedt: BoD, 2007&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Schenke am Heiligenstein&#039;&#039; (und andere Erzählungen). Märchen- und Novellensammlung. Norderstedt: BoD, 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Balladen und Gedichte. Ausgewählte Novellen&#039;&#039;. Lyrik- und Novellensammlung. Norderstedt: BoD, 2011&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Falkenburg&#039;&#039;. Historischer Roman. Berlin: Autumnus, 2013&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Blut von Albion&#039;&#039;. Historischer Roman. Berlin: Autumnus, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at www.kienperg.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Dachsteinmassiv</title>
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		<updated>2009-10-12T08:17:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Gletscher */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dachstein.jpg|thumb|250px|Dachstein mit Gosaugletscher]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Dachstein_Zwieselalm.jpg|thumb|250px|Die Zwieselalm am nördlichen Ende des [[Gosaukamm]]s in 1.436 m ü. A. mit Blick auf das Dachsteinmassiv, im winterlichen Kleid. Die Aufnahme stammt von Heli Grünauer aus [[Rußbach am Paß Gschütt]].]] &lt;br /&gt;
[[Datei:RIMG0001 Kopie.jpg|thumb|250px|Dachstein und [[Bischofsmütze]] mit umgebenden Bergen vom [[Trattberg]] aus fotografiert]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Dachstein blick vom Loser 100.jpg|thumb|250px|Dachsteinansicht vom Loser]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als eine der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten [[Alpen]]raumes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf [[Oberösterreich|oberösterreichischem]] bzw. [[Steiermark|steirischem]] Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem [[Salzkammergut]] zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom [[Fritztal]] bis weit östlich in das Tal der oberen [[Enns]] hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstätter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im &#039;&#039;Hohen Dachstein&#039;&#039; den zweithöchsten Gipfel der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2.948 m ü. A.), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2.925 m ü. A.) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2.995 m ü. A.) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2.863 m ü. A.) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2.794 m ü. A.) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2.837 m ü. A.), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wild zerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;[[Bischofsmütze|Großen Bischofsmütze]]&#039;&#039; (2.459 m ü. A.) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] ([[Dachsteinkalk]]). Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem so genannten &#039;&#039;[[Dolomit|Ramsaudolomit]]&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gletscher===&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten [[Gletscher]] der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: &lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Hallstätter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über drei Quadratkilometer zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich.&lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; mit einer Fläche von 1,2 km² und einer Mächtigkeit von etwa 80 Meter im zentralen Teil &lt;br /&gt;
* Der &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des &#039;&#039;Hohen Kreuzes&#039;&#039; gelegen ist und hauptsächlich von Lawinen ernährt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Höhlen===&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerskilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese viel besuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstätter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene geschichtliche Epoche von 800 bis 400 vor Christus noch heute als [[Hallstattzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten [[1997]] zur Aufnahme von [[Hallstatt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des [[12. Jahrhundert|12.]] und [[13. Jahrhundert]]s. Die darauf folgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis [[1850]] andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des [[19. Jahrhundert]]s fallen auch die Anfänge des modernen [[Alpinismus]] und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstbesteigung erfolgt [[1835]] durch den Alpinisten und Theologieprofessor [[Peter Karl Thurwieser]]. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (* [[1813]], † [[1896]]). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen vortrefflichen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als ein eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.ac.at/geog/studenten/roth/se/christian_leid/christian_leid.html die Geologie des Dachsteins, Aufbau der Ostalpen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geografie Höhenangabe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzregion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Benutzer:Thomas</title>
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		<updated>2009-10-12T08:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Thomas Seiwald und ich begrüße die Idee einer eigenen, freien Enzyklopädie für das Bundesland Salzburg. Selbst passionierter Alpinist, habe ich namentlich unsere Salzburger Gebirgswelt zum Gegenstande meiner redaktionellen Tätigkeit bei Salzburgwiki gemacht. Ich bin stets bestrebt, die Inhalte meiner Artikel genau zu recherchieren, da man den Benützern einer freien Enzyklopädie gegenüber doch auch eine gewisse Art von Verantwortung hinsichtlich der Verbreitung von Informationen trägt. Selbstverständlich kann es ungeachtet aller Bemühungen vorkommen, dass sich inkorrekte oder fehlerhafte Informationen in einzelnen Beiträgen wiederfinden; ich möchte mich deshalb schon im voraus bei all jenen bedanken, welche dazu beitragen, durch Korrektur solcher Mängel einen Artikel noch informativer und exakter zu gestalten. Da in einer freien Enzyklopädie natürlich auch jeder die Möglichkeit erhält, die Artikel anderer zu bearbeiten bzw. zu verändern, kann allgemein keine Gewähr für die Zuverlässigkeit der in den einzelnen Beiträgen enthaltenen Informationen übernommen werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um den einzelnen Beiträgen auch in sprachlicher Hinsicht einen angemessenen Qualitätsstandard zu sichern, orientiere ich mich am lebendigen, wissenschaftlichen Sprachgebrauch des 19. Jahrhunderts. Ich hoffe, dass ich im Rahmen der Salzburgwiki noch den ein- oder anderen Beitrag leisten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabularium/ Verfasste Beiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hagengebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hochkönig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Dachstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hoher Göll]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Webseite des Dichters Thomas von Kienperg:&lt;br /&gt;
[http://www.kienperg.at  www.kienperg.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Steinernes_Meer&amp;diff=93931</id>
		<title>Steinernes Meer</title>
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		<updated>2009-04-13T15:44:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steinernes Meer.jpg|thumb|800px|vom Süden her gesehen]]Das &#039;&#039;&#039;Steinerne Meer&#039;&#039;&#039; ist ein Grenzgebirge zwischen dem [[Berchtesgadener Land]], [[Bayern]], und dem [[Pinzgau]], [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Steinerne Meer&#039;&#039; ist der flächenmäßig größte Gebirgsstock der [[Berchtesgadener Alpen]] und wird zum [[Naturschutzgebiet Kalkhochalpen]] gerechnet. Es ist ein [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Es ist ein stark verkarstetes Kalkplateau der [[Salzburger Kalkalpen]] nordöstlich von [[Saalfelden]] mit steil abfallenden Rändern, vor allem gegen Süden und Südwesten. Im Norden grenzt der [[Nationalpark Berchtesgaden]] mit dem [[Hochkalter]], dem [[Watzmann]]massiv und dem [[Königssee]] an das &#039;&#039;Steinerne Meer&#039;&#039;, das zu den Berchtesgadener Alpen gezählt wird. Im Nordosten geht das Steinerne Meer in das [[Hagengebirge]] über. Im Südosten schließt das Massiv des [[Hochkönig]]s an. Im Südwesten liegt das [[Salzachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Plateau==&lt;br /&gt;
Die Hochfläche in etwa 2.200 m ü. A. weist weite Dolinen, Karrenfelder und zahlreiche Höhlen (etwa 800 sind derzeit bekannt) auf und ist ein Naturschutzgebiet. Die 160 km² umfassende Hochfläche wird ausschließlich unterirdisch entwässert. 55 qkm befinden sich oberhalb von 2.000 m ü. A. Am Südrand sind die höchsten Erhebungen: Selbhorn (2.642 m ü. A.), [[Schönfeldspitze]] (2.653 m ü. A.), Breithorn (2.504 m ü. A.); weitere Spitzen sind:  Wildalmrotkopf (2.517 m ü. A.), Brandhorn (2.610 m ü. A.), Rotwand (2.231 m ü. A.) und Hüherköpfe (2.089 m ü. A.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schutzhütten==&lt;br /&gt;
* [[Riemannhaus]] (2.177 m ü. A.)&lt;br /&gt;
* [[Ingolstädter Haus]] (2.119 m ü. A.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besonderheiten==&lt;br /&gt;
Über das &#039;&#039;Steinerne Meer&#039;&#039; führt alljährlich die [[Bartholomä-Wallfahrt]] an den Königssee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_schoenfeldspitze.html Aus den Nördlichen Kalkalpen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&amp;amp;kz=as&amp;amp;id=97 Durch das Steinerne Meer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abkürzungserklärung==&lt;br /&gt;
m ü. A. = geografischer Begriff, Abkürzung für die geografische Angabe der Höhe über dem Meeresspiegel, im Konkreten für &#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;eter &#039;&#039;&#039;ü&#039;&#039;&#039;ber &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;dria, weiterführende Information siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Meter_%C3%BCber_Adria Wikipedia Deutschland Meter über Adria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.s/s815858.htm aeiou Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkalpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hermann_von_Barth&amp;diff=68527</id>
		<title>Hermann von Barth</title>
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		<updated>2008-09-21T16:02:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HvB 210.jpg|thumb|Hermann von Barth]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hermann von Barth&#039;&#039;&#039;, Freiherr von und zu Harmating (* [[5. Juni]] [[1845]] auf Schloss Eurasburg, [[Bayern]]; † [[7. Dezember]] [[1876]] in Sao Paolo de Loanda, Portugiesisch-Angola) war in seinem kurzen Leben von nur 31 Jahren im [[19. Jahrhundert]] ein Verfasser der ersten alpinen Führerliteratur und Erforscher der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines königlich bayrischen Kämmerers und Spross einer alten Adelsfamilie wächst im Bayerischen Alpenvorland, nahe dem Starnberger See, auf. [[1857]] verkauft der Vater das Schloss und zieht mit seinen Söhnen Hermann, Ernst und Hugo nach München in die Karlstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Natur fasziniert ihn, er unternimmt oft lange Wanderungen oder geht mit seinen Brüdern zur Jagd. Er ist strebsam und gilt im Maximilian-Gymnasium er als fleißiger Schüler, besonders gut war er in Deutsch, und macht sein Abitur am Königlichen Ludwig-Gymnasium in München.&lt;br /&gt;
1863 schreibt er sich an der Universität München zum Studiums der Rechtswissenschaft ein, wird Mitglied im Corps Franconia und gilt als schneidiger Fechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1866]]/[[1867|67]] Erste Bergtour mit seinem Bruder „auf den Wendelstein“. Als Rechtspraktikant verschlägt es ihn zunächst nach Regensburg. Sein Onkel Ignaz holt ihn dann aber im Mai [[1868]] nach [[Berchtesgaden]] ans Landgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier blüht Hermann förmlich auf. Die alpine Welt um ihn beschäftigt den nunmehr 23-jährigen fast jede freie Minute. Trotz seiner alpinen Tätigkeit vergisst er nicht auf seinen Beruf und genießt die Zufriedenheit seiner Vorgesetzten. In einem geordneten Dasein vermag er beides gründlich zu bewältigen. Leider sind Gleichgesinnte rar und er zieht fast immer alleine in die Bergwelt. In den [[Berchtesgadener Alpen]] hat Hermann von Barth in einem Sommer [[1869]] verschiedene Gipfel betreten, acht davon zweimal, zehn als erster Ersteiger und verfasst dazu begleitend eine umfangreiche Dokumentation seiner Bergfahrten und sammelt kistenweise Mineralien und Fossilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem ersten Bergjahr bestieg er 69 Gipfel, davon waren zehn Erstbesteigungen. Der Urahn des führerlosen Bergsteigens war alleine in den Bergen unterwegs. Jedoch zeichnete er dabei die Streckenverläufe sorgfältig auf und sammelte zahlreiche Mineralien und Fossilien. Zur Überwindung von Spalten und Bächen benutzte er einen langen Alpenstock als Schwungstab. Und ein interessantes Detail zu seiner Verpflegung: sein Trinkwasser transportierte er in einer Champagnerflasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[6. September]] [[1868]] machte er die Erstbesteigung der &#039;&#039;Hocheisspitze&#039;&#039; in den Berchtesgadener Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 geht Barth über das Alpeltal auf den [[Hoher Göll|Hohen Göll]], über den Göllgrat zum Hinteren Freieck (damals Kuchler Göhl genannt) und steigt über die Hachel zu den Jochalmen ab und ging über das Torrener Joch wieder zurück nach [[Berchtesgaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War die Besteigung der Felsriesen in jener Zeit als Leichtsinnigkeit in Verruf, so setzte sich Hermann über dies hinweg. Barth war mit der Qualität der damaligen „Bergführer“ nicht zufrieden, nannte sie „einfältige Bauernlackel welche nicht einmal die Namen der Berge kennen“, und entwickelte sich zu eigener Selbständigkeit und wurde „mit unerhörter Verwegenheit“ zum Alleingeher (führerloser Bergsteiger!). Seinem Freund Theodor Lampart aus Augsburg erklärte er seine Abneigung gegen Gletschertouren so: „Ich will nicht wie eine Kuh an einem Strick über einen Gletscher gezogen werden…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erstieg viele Gipfel durch freies Gelände und fragte höchstens einmal einen Hirten oder einen Jäger um Hilfe. Er liebte es, frei durch das Gelände zu marschieren ohne von Wegen oder mahnenden Worten auf einen bestimmten Pfad gelenkt und somit neuen Eindrücken und Erfahrungen beraubt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Intermezzo in Traunstein, Bayern, kehrte er Ende 1868 wieder nach München zurück, wo er am Bezirksgericht rechts der Isar Dienst tat. In seiner Freizeit zeichnet er seine Bergfahrten akribisch auf, will einen Wegweiser machen um von unqualifizierten Bergführern unabhängig zu sein. Er bringt sich als Autodidakt das Zeichnen bei um seine Dokumentationen zu ergänzen und bringt es in kurzer Zeit zu großer Fertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende [[1869]] kam Hermann von Barth als Rechtspraktikant nach Sonthofen im Allgäu (Bayern), was ihm die Erkundung der Allgäuer Alpen und der Tannheimer Berge ermöglichte, „44 Gipfel, 3 davon als Erster…“, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1869 ging er nach Sonthofen und bestieg in den Allgäuer und &lt;br /&gt;
: 19. Juli Hochvogel, &lt;br /&gt;
: 29. Juli Trettachspitze,&lt;br /&gt;
: 24. August Großer Krottenkopf,&lt;br /&gt;
: 6. September Marchspitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 erfolgte die Gründung des Deutschen Alpenvereins, er tritt am [[8. November]] bei und ist mit dem Gründer der DAV Sektion Augsburg, Theodor Lampart befreundet, dieser besorgt ihm Karten und alle verfügbare Bergliteratur. Durch Vorträge nimmt er rege am Vereinsleben teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer [[1870]] führt sein Weg ins Karwendel, es ist sein großes Erschließungsjahr, wo er insgesamt 88 Gipfel besteigt, 12 davon erstmalig. Akribisch zeichnet er auch hier Gratverläufe und Wände auf. Trotz seiner stattlichen Ansammlung von Notizen und Zeichnungen der alpinen Welt findet er noch immer keinen Verleger, der seine Manuskripte drucken will. Als er [[1871]] dann das Wettersteingebirge erkundet, unterlässt er es, Aufzeichnungen darüber zu machen. Enttäuscht von der scheinbar fehlenden Akzeptanz seiner Arbeit, verliert er die Lust daran ständig Aufzeichnungen zu führen und unternimmt die Bergtouren nur noch zum &amp;quot;eigenen Vergnügen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von seinem eigentlichen Beruf, der juristischen Welt, fühlt Hermann sich nicht mehr ausgefüllt und er beschließt wieder Student zu werden. Er will seine Leidenschaft, die Naturwissenschaft, Geologie und Paläontologie, nun zur Gänze zu seinem Lebensinhalt machen. Er sucht 1872 um Beurlaubung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1872 und 1873 vereinnahmt ihn sein Studium dermaßen, dass er die Berge nur noch sehr selten aufsuchen kann, er machte Berg- und Gipfeltouren im Allgäu, Karwendel, Wetterstein, Berchtesgadener Alpen, Bayerische Voralpen zu geologischen Studien. Doch dann meldet der Leipziger Verleger Eduard Amthor Interesse an den Werken und Manuskripten von Hermann an, Barth geht nochmals jene Touren von denen er keine Aufzeichnungen angefertigt hat um dies nachzuholen. Ende 1873 scheidet er aus dem Staatsdienst aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1874]] veröffentlichte er das Buch &#039;&#039;Aus den Nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;, in dem er seine Erfahrungen und Touren dokumentierte. Das Werk gilt heute als Klassiker der Alpinliteratur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München fällt Barth auch manchmal den Ordnungshütern auf, er ist einer der ersten Hochradfahrer der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse des angehenden Naturwissenschaftlers liegt mittlerweile aber nicht mehr an der Bergwelt, sondern der Schwarze Kontinent liegt nun im Visier von Hermann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1875]] schreibt er an einer Publikation der Erschließungstätigkeit britischer Reisender in Ostafrika. Dieses Werk findet in der Fachwelt großen Anklang und Hermann wird im März 1875 von der „Deutschen Afrikanischen Gesellschaft zu Berlin“ zu einer Expedition als Geologe nach Westafrika eingeladen. Von Barth kann diese Einladung jedoch noch nicht wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[4. Juni]] 1875 legt Hermann von Barth seine Prüfung in Paläanthologie im Hauptfach und in Geologie und Mineralogie als Nebenfächer mit „Summa cum laude“ ab und erhält die philosophische Doktorwürde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald, im Dezember 1875, jedoch ergibt sich eine neue Gelegenheit für Hermann doch noch an einer Afrikaexpedition teilzunehmen.  Die &amp;quot;Geografische Gesellschaft München&amp;quot; wählte den Forscher für eine Expedition in die portugiesische Kolonie Angola (Afrika) aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Abreise gibt er seinem Freund Anton Waltenberger ein versiegeltes Paket mit allen seinen Aufzeichnungen und Skizzen mit der Bitte um spätere Verwertung. Es scheint, er hatte schon eine Vorahnung. Dieser Nachlass wird reiche Früchte tragen, Waltenberger ist einer der herausragenden Führerautoren der nächsten Generation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[9. Jänner]] [[1876]] verlässt er München, reist über Berlin, Hamburg, Lissabon auf die Kapverden. Dort hat er auf den beiden Inseln San Jago und San Antao alle wichtigen Gipfel betreten und sammelt wissenschaftliche Daten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[5. Juni]] 1876, seinem 31. Geburtstag, erreicht er Sao Paulo de Loanda in der portugiesischen Kolonie Angola. Am [[30. Juli]] beginnt eine Expedition auf gewöhnlichen Handelswegen ins Landesinnere „mit 17 Negern…“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann von Barth besitzt zu dieser Zeit „einen vortrefflichen Gesundheitszustand“, „ein felsenfestes Selbstvertrauen“ und ist erfüllt von „körperlicher Leistungsfähigkeit und Ausdauer…“. Seine Reise ins Landesinnere endet abrupt als Hermann von Barth schwer erkrankt, noch bevor er unerforschtes Neuland betritt. Sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert sich zusehends. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte August muss er umkehren. Er trifft am [[1. November]] von dieser Expedition völlig entkräftet und elend mit nur noch wenigen Trägern in Loanda ein. Am [[27. November]], in seinem letzten Brief an die Familie schreibt er: „… es liegt eine totale Erschütterung der ganzen Natur vor…“. Am 7. Dezember 1876 macht Hermann von Barth, durch die tropische Krankheit gezeichnet, seinem Leben mit einem Herzschuss ein Ende. Er ist erst 31 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Neben seinen alpinistischen Leistungen gilt Hermann von Barth vor allem als der Erfinder der gedruckten Tourenbeschreibungen, der heutigen Führerliteratur. Seine detaillierten Beschreibungen und Zeichnungen waren bahnbrechend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* „Aus den Nördlichen Kalkalpen&amp;quot;, verlegt bei Eduard Amthor, Leipzig, 1874&lt;br /&gt;
* „Ostafrika, vom Limpopo bis zum Somalilande…“, 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hermann-von-Barth-Hütte==&lt;br /&gt;
Ihm wurde eine Schutzhütte in den Allgäuer Alpen auf österreichischer (Tiroler) Seite gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_von_Barth Wikipedia Deutschland Hermann von Barth]&lt;br /&gt;
* [http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/Home/index.php?huetteNr=0563 Hermann-von-Barth-Hütte des Österreichischen Alpenvereins]&lt;br /&gt;
*[http://www.alpic.net/region/person/barth.php Hermann von Barth]&lt;br /&gt;
*[http://www.alpenverein-duesseldorf.de/dav/HvB/hvb.html Hermann von Barth DAV Düsseldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* DAV Panorama Nr. 6/2000, Seite 42&lt;br /&gt;
* Oben genannte Weblinks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus|Barth, Hermann von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinist|Barth, Hermann von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Barth, Hermann von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg|Barth, Hermann von]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Thomas&amp;diff=56475</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Thomas</title>
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		<updated>2008-03-29T06:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* herzlich willkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==herzlich willkommen==&lt;br /&gt;
willkommen im [[Salzburgwiki:Portal|salzburgwiki]] und viel spaß beim mitarbeiten, wünscht [[Benutzer:Mecl67|Mecl67]] 11:52, 18. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
:sehr gute Beiträge! ich dachte mir schon beim Dachstein und Hochkönig, dass da ein Fachmann am Werk ist! Weiterhin viel Freude beim Schreiben hier grüßt --[[Benutzer:Mosaico|mosaico]] 16:13, 13. Nov 2007 (CET)&lt;br /&gt;
Danke für die Blumen! [[Benutzer:Thomas|Thomas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Dachsteinmassiv</title>
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		<updated>2007-07-13T12:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Dachstein.jpg|thumb|Dachstein mit Gosaugletscher]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als ein eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Dachstein.jpg&amp;diff=29032</id>
		<title>Datei:Dachstein.jpg</title>
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		<updated>2007-07-13T11:53:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Thomas&amp;diff=29031</id>
		<title>Benutzer:Thomas</title>
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		<updated>2007-07-13T11:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Tabularium/ Verfasste Beiträge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Thomas und ich begrüße die Idee einer eigenen, freien Enzyklopädie für das Bundesland Salzburg. Ich hoffe, dass ich dazu den ein- oder anderen Beitrag leisten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabularium/ Verfasste Beiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hagengebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hochkönig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Dachstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kienperg.at Private Webseite]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29030</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29030"/>
		<updated>2007-07-13T11:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Wege und Unterkünfte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als ein eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29029</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29029"/>
		<updated>2007-07-13T11:48:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29028</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29028"/>
		<updated>2007-07-13T11:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. Fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29027</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29027"/>
		<updated>2007-07-13T11:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Tier- und Pflanzenwelt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, und besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. Fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29026</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
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		<updated>2007-07-13T11:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Geognosie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, uns besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. Fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29025</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29025"/>
		<updated>2007-07-13T11:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Dachstein */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, uns besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. Fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dachsteinmassiv&amp;diff=29024</id>
		<title>Dachsteinmassiv</title>
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		<updated>2007-07-13T11:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Dachstein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dachstein&#039;&#039;&#039; gilt als einer der berühmtesten und am besten erforschten Gebirgsgruppen des gesamten Alpenraumes. Als mächtiger Grenzwall stellt er gleichsam die Verbindungslinie zwischen den Bundesländern [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und [[Steiermark]] dar. Vom gesamten Dachsteinmassiv entfällt jedoch nur ein kleiner Teil auf das [[Bundesland Salzburg]]. Der weitaus größere Teil befindet sich auf oberösterreichischem bzw. steirischem Territorium. Da die Landesgrenze genau über den Gipfel des Berges verläuft, ist der Dachstein sowohl der höchste Berg Oberösterreichs wie der Steiermark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographisch wird das mächtige Massiv des Dachstein noch dem Salzkammergut zugerechnet; seine Ausdehnung ist eine durchaus beträchtliche und reicht im Westen vom Fritztal bis weit östlich in das Tal der oberen Enns hinein, welche den Gebirgsstock im Süden und Südosten umgrenzt. Im nordöstlichen Teil schließt sich das Ausseer Land und im Norden die Hallstädter Gegend an. Beide Regionen umfassen eine Anzahl von Alpenseen, worunter die im Nordwesten des Gebietes gelegenen [[Gosauseen]] sowie der [[Hallstädter See]] am Nordabfall des Gebirges nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Postkartenmotive die bekanntesten sind. Die Dachsteingruppe besitzt im Hohen Dachstein den zweithöchsten Gipfel der Nördlichen Kalkalpen und bildet ein riesiges Plateau, das mehrere Gletscher trägt; das Gebirge erreicht im berühmten „Dreigestirn“ &#039;&#039;Torstein&#039;&#039; (2948 m), &#039;&#039;Mitterspitz&#039;&#039; (2925 m) und &#039;&#039;Hoher Dachstein&#039;&#039; (2995 m) seine Kulminationspunkte. Weiter östlich davon türmt sich der &#039;&#039;Große Koppenkarstein&#039;&#039; (2863 m) noch einmal zu einem isolierten Kulminationspunkt empor. Weitere bekannte Gipfel der Dachsteingruppe sind der &#039;&#039;Hohe Gjaidstein&#039;&#039; (2794 m) und das &#039;&#039;Hohe Kreuz&#039;&#039; (2837 m), welche mit ihren Gratausläufern die Gletschermulden voneinander trennen. Im westlichen Teil läuft das Gebirge im wildzerklüfteten [[Gosaukamm]] mit der &#039;&#039;Großen Bischofsmütze&#039;&#039; (2459 m) aus. Der östliche Teil bildet ein ausgedehntes Karstplateau mit dem passenden Namen &#039;&#039;Auf dem Stein&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dachsteingebirge besteht zur Gänze aus Karbonatgesteinen und führt seine Genese auf das Erdmittelalter zurück (vgl. [[Hagengebirge]]). Die charakteristische Kalkart des Dachsteingebirges wirkte namengebend auf die gesamte Region der Nördlichen Kalkalpen östlich des Inns; das Kalkgestein wird diesseits des Innflusses gewöhnlich &#039;&#039;Dachsteinkalk&#039;&#039;, jenseits davon &#039;&#039;Wettersteinkalk&#039;&#039; genannt. Die äußeren Schichten des Dachsteinkalkes, die namentlich in den steil abfallenden Wandpartien zutage treten, bezeichnen wir als &#039;&#039;Dachsteinriffkalk&#039;&#039;, während der Kern des Gebirges aus härterem Gesteinsmaterial, dem sogenannten &#039;&#039;Ramsaudolomit&#039;&#039;, besteht. Der Grad der Verkarstung erreicht im Dachsteinmassiv seine wohl größte Ausprägung.&lt;br /&gt;
In der Dachsteingruppe befinden sich die bei weitem größten Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. Die äußere Morphologie des Gebirges zusammen mit seiner geographischen Lage als Wetterscheide, die häufige Niederschläge begünstigt, sind als die Hauptursachen zu nennen, weshalb sich hier im Gegensatze zu anderen Regionen der Nördlichen Kalkalpen ausgedehntere Gletschergebiete zu bilden und zu erhalten vermochten. Die größten Gletscher des Dachsteines sind der Reihe nach: der &#039;&#039;Hallstädter Gletscher&#039;&#039;, der mit einer Fläche von über 3 km² zugleich auch der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen ist. Seine Mächtigkeit ist mit etwa 90 Metern im zentralen Teil noch durchaus beachtlich. Es folgen der &#039;&#039;Große Gosaugletscher&#039;&#039; (1,2 km², etwa 80 Meter im zentralen Teil), &#039;&#039;Schladminger Gletscher&#039;&#039; (95 ha) sowie der kleinere &#039;&#039;Schneelochgletscher&#039;&#039; (22 ha), der deutlich niedriger im Schatten der Wände des Hohen Kreuzes gelegen ist und vorzüglich von Lawinen ernährt wird. Darüber hinaus existieren am Dachstein noch kleinere Eisfelder, die allerdings die Bezeichnung „Gletscher“ kaum verdienen; so etwa der &#039;&#039;Kleine Gosaugletscher&#039;&#039;, der &#039;&#039;Nördliche&#039;&#039; und &#039;&#039;Südliche Torsteingletscher&#039;&#039; und der einzige „Gletscher“ auf steirischem Gebiet, der kleine &#039;&#039;Edelgrießgletscher&#039;&#039;, wobei der Erstgenannte sowohl aufgrund seiner Größe wie durch seine äußere Gliederung in Nährgebiet, mit Spaltenbildung im mittleren Bereich und kleiner Zunge im Ablationsbereich noch am ehesten die Kriterien eines wahren Gletschers erfüllt. Der Hallstädter Gletscher wird zuweilen auch als &#039;&#039;Karls Eisfeld&#039;&#039; bezeichnet; er verdankt dieses Cognomen einem Besuch des abenteuerlustigen Erzherzogs Karl von Österreich, der im Jahre [[1812]] bis zum damals noch weit hinabreichenden Gletscherrand vordrang.&lt;br /&gt;
Neben den Gletschern verdienen noch die zahlreichen Höhlen des Dachsteingebirges näherer Erwähnung, deren berühmteste die &#039;&#039;Mammuthöhle&#039;&#039; und die &#039;&#039;Rieseneishöhle&#039;&#039; nahe dem &#039;&#039;Krippenstein&#039;&#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachstein gilt in seinem zentralen Teil rings um die Hauptgipfel als eines der am besten erschlossenen Gebiete des gesamten Alpenraumes. Dieser Umstand, zusammen mit dem Sommerschilauf auf dem Gletscher sowie der leichten Erreichbarkeit diverser Gebiete mittels mehrerer Seilbahnen sind die Ursache, weshalb diese vielbesuchten Gegenden von sehr vielen Wildtierarten gemieden werden. Auch die nivale Zone rings um die höchsten Gipfel lässt kaum einen üppigeren Pflanzenwuchs zu. Dennoch gibt es auch am Dachstein noch jede Menge stiller Winkel, wo man die einzigartige Gelegenheit erhält, die allerwärts bekannten, alpinen Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Namentlich der östliche, weniger erschlossene Gebirgsteil birgt einen reichen Fundus an Naturerscheinungen, uns besonders die zahlreichen, in die Hochfläche eingebetteten, kleinen Bergseen verleihen dem gesamten Gebiet einen malerischen Reiz. Letzterer Umstand führte zur Deklaration des Steirischen Dachsteinplateaus als Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region um das Dachsteingebirge ist sehr geschichtsträchtig; ihre Zeugnisse reichen bis in die mittlere Bronzezeit (etwa 1500 v. Chr.) zurück. Besonders die Gegend um den [[Hallstädter See]] hat durch ihre große Bedeutung als Stätte der Salzgewinnung und durch zahlreiche, historische Gräberfunde Weltgeltung erlangt. So bezeichnen wir jene erdgeschichtliche Epoche von 800-400 vor Christus noch heute als [[Hallstadtzeit]]. Die große historische Bedeutung des Ortes sowie die Einzigartigkeit seiner Landschaft führten 1997 zur Aufnahme von [[Hallstadt]] in die Reihe des Weltkultur- und Naturerbes durch die UNESCO.&lt;br /&gt;
Wir wissen heute, dass es bereits während der Bronzezeit temporäre Siedlungen auf der Hochfläche des Dachsteinsgebirges gab. Jene Form der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen, entstand allerdings erst während des 12. und 13. Jahrhunderts. Die darauffolgende Klimaverschlechterung, die unter Wissenschaftlern als &#039;&#039;Kleine Eiszeit&#039;&#039; oder &#039;&#039;Neoglazial&#039;&#039; bekannt ist und etwa bis 1850 andauerte, führte zu einem Rückgang der Almwirtschaft sowie zu einem signifikanten Vorstoß der Gletscher. In jene Zeit um die Mitte des 19. Jhdts. Fallen auch die Anfänge des modernen Alpinismus und die damit verbundene Erschließertätigkeit in den Alpen. Die eigentliche Erforschung des Dachsteingebirges ist fast ausschließlich das Verdienst eines einzelnen Mannes: des großen Gelehrten und Naturforschers [[Friedrich Simony]] (1813-1896). Dem Dachstein weihte er sein Leben, und Großes hat er im Dienste der Wissenschaft um die Erforschung und Erschließung des Berges geleistet. Wir begegnen seinem Namen auf nahezu allen Wegen der Erschließungsgeschichte, und mit völligem Rechte werden wir durch viele Orte am Dachstein, mit denen sein Name verknüpft ist, an diesen großartigen Mann erinnert.&lt;br /&gt;
Heute hat sich der Dachstein unter den Alpinisten als Wander- und Kletterberg gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf erworben. Besonders die berühmt-berüchtigte, 800 Meter hohe Südwand des Berges gilt unter Kletterern nach wie vor als bedeutende alpinistische Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Dachsteins gibt es ein dichtes Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden, welche den zentralen Teil des Gebirges wie ein Lebensnerv durchziehen. Unterkünfte und Hütten aller Art stehen den Besuchern in ausreichender Anzahl zur Verfügung, und die vortrefflichen infrastrukturellen Einrichtungen am Berg gestatten es mittlerweile, die meisten bedeutenden Ziele der Umgebung entweder per Fahrzeug oder Seilbahn zu erreichen. Das Gebiet um den Dachstein darf als eigenständiger, in sich geschlossener Lebensraum betrachtet werden und bietet zahlreiche Möglichkeiten für jedermann, der, auf welche Weise auch immer, an der Einmaligkeit dieses Landstriches partizipieren will. Die bekanntesten Hütten der Dachsteinregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adamekhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Austriahütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinsüdwandhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Dachsteinwarte (Seethalerhütte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gablonzer Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hofpürglhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Krippenstein Schutzhütten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simonyhütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Begleitheft zur Kompass-Wanderkarte Nr. 20. Kompass-Karten GmbH Rum/Innsbruck, Auflage A4, ISBN 3-85491-022-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.gosaunet.at www.gosaunet.at]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hagengebirge&amp;diff=24918</id>
		<title>Hagengebirge</title>
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		<updated>2007-06-07T19:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Charakteristik und Geographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Hagengebirge&#039;&#039;&#039; ist Teil der Nördlichen Kalkalpen und wird innerhalb derselben zur Gruppe der [[Salzburger Kalkalpen]] im allgemeinen wie der [[Berchtesgadener Alpen]] im besonderen gerechnet. Es befindet sich etwa zu gleichen Teilen im [[Tennengau]] und im [[Pongau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebirgsstock umfasst eine Gesamtfläche von immerhin fast einhundert Quadratkilometern und erstreckt sich in nordsüdlicher Längsrichtung zwischen [[Bluntautal]] und [[Blühnbachtal]] bzw. in östwestlicher Querrichtung zwischen dem Bundesland Salzburg mit dem tiefeingeschnittenen Tal der [[Salzach]] und dem bayerisch-deutschen Grenzbezirk. In seinen westlichen Randbereichen ist das Hagengebirge Teil des &#039;&#039;Nationalparkes Berchtesgaden&#039;&#039;, der weitaus größte Teil des ausgedehnten Plateaugebirges befindet sich jedoch auf salzburgischem Boden und gehört dem Naturschutzgebiet Kalkhochalpen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Gipfel des Hagengebirges sind allgemein in dessen südlichem Randbereich gelegen und erreichen im &#039;&#039;Großen Teufelshorn&#039;&#039; (2363 m) im Südwesten und &#039;&#039;Kahlersberg&#039;&#039; (2350 m) im zentralen Westteil ihre Kulminationspunkte. Weitere bekannte Gipfel des Hagengebirges sind der von der [[Tauernautobahn]] weithin sichtbare &#039;&#039;Riffelkopf&#039;&#039; (2254 m) im Südosten sowie &#039;&#039;Tristkopf&#039;&#039; (2110 m) und &#039;&#039;Schneibstein&#039;&#039; (2277 m) im nördlichen Gebirgsteil. Die geographischen Grenzen bilden das &#039;&#039;Torrener Joch&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;Carl-von-Stahlhaus&#039;&#039; im Norden, welches das Hagengebirge vom Massiv des &#039;&#039;Hohen Göll&#039;&#039; scheidet, sowie die &#039;&#039;Felsenscharte&#039;&#039; des &#039;&#039;Blühnbachtörls&#039;&#039;, das es im Süden gegen das [[Steinerne Meer]] abgrenzt. Königssee im Westen bzw. [[Salzach|Salzachtal]] im Osten bilden seine natürlichen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Kalkberge ist das Hagengebirge aus abgelagerten Sedimentschichten, abgestorbenen Muschelkalken und mächtigen Korallenriffen ursprünglich im Meer entstanden. Ungeheuren Auffaltungsprozessen während des Erdmittelalters vor etwa 165 Mio. Jahren sowie den Vorgängen während der Glazialzeiten verdankt es seine heutige Gestalt. Das Gebirge besteht in seinem Kern aus zwar harten, gleichwohl oftmals fragilen Dolomitgesteinen (Ramsaudolomit) und wird von stark gebankten Dachsteinkalken überlagert. Ein häufiges Charakteristikum der berchtesgadnischen Plateaugebirge findet in den steilen Südabstürzen, wo der erosions- und korrosionsfähige Dachsteinriffkalk jenen kühnen und schroffen Formenreichtum ausbildet, der uns an den Kalkalpen vorzüglich charakteristisch erscheint, seinen Ausdruck; einen ähnlichen Aufbau erkennen wir z. B. auch an [[Untersberg]], [[Tennengebirge]], [[Hochkönig]], [[Reiteralm]] und dem flächenmäßig größten jener Plateaugebirge, dem [[Steinernen Meer]]. Im Hagengebirge befinden sich ferner einige der größten, bekannten Höhlensysteme überhaupt, so etwa die berühmte [[Tanntalhöhle]] oberhalb des Jagdschlosses Blühnbach oder die Eishöhle am Jägerbrunntrog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebirge der gesamten Region und verfügt über keinen festen Stützpunkt. Dieser Umstand, zusammen mit einer ausgeprägten Humusdecke im nördlichen, niedriger gelegenen Teil des Gebirges hat bewirkt, dass sich hier noch seltene Vertreter unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten vermochten. Darüber hinaus kommen im Hagengebirge so gut wie alle bekannten Tier- und Pflanzenarten des nördlichen Alpenraumes in ungewohnter Fülle vor. In dem kleinen Vorderschlumsee etwa besitzt das Hagengebirge eine biotopische Rarität. Das Hagengebirge verfügt überdies über die größte Population von Steinböcken in diesem Teil des Alpenraumes. In gewissen Teilen des Gebirges existieren noch mehr oder weniger geschlossene Zirbenbestände. Ein Großteil der einstigen, extensiven Almwirtschaft wurde eingestellt, wovon die zahlreichen, aufgelassenen Almböden und verfallenen Sennereien ein beredtes Zeugnis geben; die Rennangeralm im nordöstlichen Teil nahe der Grazspitze gilt denn auch als die einzige, noch intakte Almwirtschaft des gesamten Gebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hagengebirge ist eines der ältesten Jagdgebiete des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Bereits im ausgehenden Mittelalter veranstalteten die [[Salzburger Erzbischöfe]] daselbst große Jagden, ehe Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] während der Jahre [[1603]] - [[1607]] das [[Jagdschloss Blühnbach]] errichten ließ. Über die Erschließungsgeschichte des Hagengebirges ist wenig bekannt; der große Alpinist [[Hermann von Barth]] hat dieses im Jahre [[1873]] besucht und im Rahmen seiner Wanderungen einige nicht unbedeutende Messungen zur orographischen und hypsometrischen Strukturerfassung des Gebirges durchgeführt. Die Resultate seiner Forschungen erzählt er uns eindrucksvoll in seinem berühmten Alpinklassiker &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Hagengebirge, die Interessen von Jagd- und Forstwirtschaft ausgenommen, vorzugsweise von Wanderern aufgesucht, die mit den vorzufindenden topographischen Gegebenheiten vertraut sind und auf seltene Erscheinungen unserer alpinen Fauna und Flora zu treffen hoffen. Der markierten Wanderwege im Hagengebirge sind wenige, und selbst diese befinden sich im Gegensatz zu jenen vieler anderer, benachbarter Gebiete in einem nur sehr mäßigen Zustande. Das Hagengebirge wird übrigens auch von der Hochspannungsleitung überquert, welche den Strom von den Stauwerken Kapruns in die nördlichen Gaue unseres Landes transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Hermann von Barth: &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. Alpine Verlagsanstalt München, 1926, Antiquariat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hagengebirge.html Aus den nördlichen Kalkalpen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&amp;amp;kz=as&amp;amp;id=48 Wanderungen durch das Hagengebirge]&lt;br /&gt;
* [http://www.kienperg.at/inhalt.php?lang=de&amp;amp;kz=as&amp;amp;id=84 Auf den Teufelshörnern im hinteren Blühnbachtal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hochk%C3%B6nig&amp;diff=23704</id>
		<title>Hochkönig</title>
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		<updated>2007-05-26T04:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:P7310054.JPG|thumb|Blick über die Übergossene Alm zum Hochkönig-Hauptgipfel]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hochsailer.JPG|thumb|Blick zum Hochsailer]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sailergletscher.JPG|thumb|Sailergletscher]]  &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hochkönig&#039;&#039;&#039; ist der höchste Gipfel der [[Berchtesgadener Alpen]] und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt. Das weithin sichtbare Massiv erhebt sich über den Tälern der [[Salzach]] wie der [[Saalach]] und beherrscht weite Teile des nördlichen [[Pongau]]es und [[Pinzgau]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochkönig ist ein typischer Vertreter des berchtesgadnischen Plateaugebirgstypus und erhebt sich südlich des Blühnbachtales bis zu seinem südlichen Ursprung, welchen man etwa mit der Linie Mitterberg – Dientener Sattel – Filzensattel bezeichnen könnte. [[Salzach]] und [[Saalach]] begrenzen das Gebirge im Osten bzw. Westen, das zugleich die Wasserscheide zwischen den beiden Flüssen bildet. Der Hochkönig ist Teil des &#039;&#039;Naturschutzgebietes Kalkhochalpen&#039;&#039; und erreicht in seinem Hauptgipfel, der das berühmte [[Matrashaus]] trägt, die beträchtliche Höhe von 2941 Metern. Im östlichen Gebirgsteil dominiert die als Kletterdorado bekannte, scharf gezackte &#039;&#039;Mandlwand&#039;&#039; sowie der markante Kalkmonolith der &#039;&#039;Torsäule&#039;&#039; (2587 m). Der gewaltige &#039;&#039;Große Bratschenkopf&#039;&#039; (2856 m) mit seiner berühmten Südwand (Wetterwand) bildet die Verbindungslinie zwischen Mandlwand und dem Hauptgipfel. Westlich davon erheben sich mit &#039;&#039;Lamkopf&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Lammkopf&#039;&#039;, 2846 m) und &#039;&#039;Hochsailer&#039;&#039; (2793 m) weitere bedeutende Kulminationspunkte. Die &#039;&#039;Torscharte&#039;&#039; nordwestlich des Hochsailers verbindet das Hochkönigmassiv mit dem &#039;&#039;Steinernen Meer&#039;&#039;. Die Nordabdachung des Berges trägt jenen Gletscher, dessen Name vielen von uns aus der heimischen Sagenwelt ein Begriff geworden ist, die sagenumwobene [[Übergossene Alm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als reiner Kalkberg verdankt auch der Hochkönig seine Entstehung den Sedimentablagerungen des Thetysmeeres (vgl. [[Hagengebirge]]) während des Mesozoikums. Plattentektonische Bewegungen von Karbonatgesteinen, die zu ungeheuren Schollen zerbarsten, verliehen dem Hochkönig seinen Plateau-Charakter. Fast das gesamte Hochplateau ist aufgrund der relativ großen Durchschnittshöhe stark verkarstet. Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Verwitterungsprozess des Riffkalkes im Bereich der Mandlwand, der Lausköpfe oder auch der Taghaube, deren scharfgezackte Formen die Aufmerksamkeit des Betrachters erregen. Eine Besonderheit des Hochkönigs ist sicherlich sein Gletscher. Die [[Übergossene Alm]] erstreckt sich auf der Nordseite des Berges bei einer Länge von etwa vier Kilometern namentlich zwischen Hochkönig-Hauptgipfel und Hochsailer; seine Breite zwischen 500 und 1000 Metern erscheint dagegen vergleichsweise gering. Bedeckte der Gletscher gegen Ende des 19. Jhdts. (1888) noch eine Fläche von 5,5 km², so ist er seit jener Zeit auf etwa heute (2007) 1,1 km² zusammengeschmolzen. Namentlich im Bereich des Ostgletschers waren die Massenverluste außerordentlich; so beträgt die dortige Abnahme der Eismächtigkeit seit 1872 ganze 63 Meter, die gegenwärtige, durchschnittliche Eisdicke nur mehr 20 Meter. Der in seinem obersten Bereich in eine Felswanne eingebettete, zwischen Hauptgipfel und Lamkopf gelegene Zentralgletscher, der im Sommer sogar über einen kleinen Gletschersee verfügt, kann noch einigen Anspruch auf die Bezeichnung eines Plateaugletschers erheben; hier beträgt die durchschnittliche Eisdicke immerhin noch etwa 40, in seinem mächtigsten Teil sogar 50 Meter. Der Sailergletscher im westlichen Teil besitzt als Vertreter des Hanggletschertypus auch eine Zunge. Angesichts der progressiv fortschreitenden Klimaerwärmung sagen Glaziologen der Übergossenen Alm aber ein ebenso bedauerliches wie baldiges Ende voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochkönig gilt in seinem südlichen Teil als sehr gut erschlossen. Dennoch trifft der Wanderer auch hier allerwärts auf die bekannten Vertreter der alpinen Fauna und Flora unserer Nördlichen Kalkalpen. Insbesondere der nördliche Teil des Gebirges im Bereich der Ostpreußenhütte wird von Besuchern gewöhnlicherweise weniger stark frequentiert und bietet die einzigartige Möglichkeit, auch Pflanzen und Tieren zu begegnen, welche gewöhnlich nicht überall anzutreffen sind – z. B. wiederangesiedelten Steinböcken oder Steinadlern. Auch der in unseren Breiten seltene Luchs ist im Gebiet des Blühnbachtales in neuerer Zeit wieder heimisch geworden. Da der Hochkönig aufgrund seiner Höhe stärker verkarstet ist als andere Gebirge derselben Region bzw. auch Anteil an der nivalen Stufe hat, ist die Artenvielfalt vielleicht stellenweise etwas geringer als in anderen, vergleichbaren Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region rings um den Hochkönig blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits in der früheren Bronzezeit, etwa 2000 Jahre v. Chr. wurden im Gebiet um den [[Mitterberg]] [[Kupferbergbau|Kupfererze]] gefördert und eine Art frühgeschichtliche Montanindustrie begründet. Hin und wieder mochte es geschehen, dass Jäger und Hirten bis auf die Hochflächen des Gebirges vordrangen. Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im [[19. Jahrhundert]], womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre [[1868]] über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. Heute ist der Hochkönig als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschließer, worunter in jüngerer Zeit unter anderen der [[Bischofshofen]]er [[Albert Precht]] zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis des Hochkönigs gibt es eine Vielzahl von Wanderwegen, Unterkünften und Hütten, welche zum Teil ausgesprochen unschwierig, einige davon sogar mit dem Fahrzeug zu erreichen sind. Sehr beliebt ist der Almenweg von der Erichhütte am Dientener Sattel zum Arthurhaus am Mitterberg oder die kurze Wanderung vom Parkplatz beim Arthurhaus zur schön gelegenen Mitterfeldalm. Die bekanntesten Hütten der Hochkönigregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Arthurhaus]]&lt;br /&gt;
*Bertgenhütte (Selbstversorger)&lt;br /&gt;
*[[Birgkarhaus]]&lt;br /&gt;
*Eckberthütte (unbewirtschaftet, nur mit Alpenvereins-Schlüssel)&lt;br /&gt;
*[[Erichhütte]]&lt;br /&gt;
*[[Matrashaus]]&lt;br /&gt;
*[[Mitterfeldalm]]&lt;br /&gt;
*[[Ostpreußenhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann von Barth: &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. Alpine Verlagsanstalt München, 1926, Antiquariat&lt;br /&gt;
* Albert Precht: AV-Führer &#039;&#039;Hochkönig&#039;&#039;. Bergverlag Rudolf Rother München, 1989, ISBN 3-7633-1259-5&lt;br /&gt;
* Bernd Römmelt/ Willi Schwenkmeier: &#039;&#039;Berchtesgadener Alpen&#039;&#039;. Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:P7310054.JPG|thumb|Blick über die Übergossene Alm zum Hochkönig-Hauptgipfel]] &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Hochkönig&#039;&#039;&#039; ist der höchste Gipfel der [[Berchtesgadener Alpen]] und einer der höchsten der gesamten Nördlichen Kalkalpen überhaupt. Das weithin sichtbare Massiv erhebt sich über den Tälern der [[Salzach]] wie der [[Saalach]] und beherrscht weite Teile des nördlichen [[Pongau]]es und [[Pinzgau]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik und Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochkönig ist ein typischer Vertreter des berchtesgadnischen Plateaugebirgstypus und erhebt sich südlich des Blühnbachtales bis zu seinem südlichen Ursprung, welchen man etwa mit der Linie Mitterberg – Dientener Sattel – Filzensattel bezeichnen könnte. [[Salzach]] und [[Saalach]] begrenzen das Gebirge im Osten bzw. Westen, das zugleich die Wasserscheide zwischen den beiden Flüssen bildet. Der Hochkönig ist Teil des &#039;&#039;Naturschutzgebietes Kalkhochalpen&#039;&#039; und erreicht in seinem Hauptgipfel, der das berühmte [[Matrashaus]] trägt, die beträchtliche Höhe von 2941 Metern. Im östlichen Gebirgsteil dominiert die als Kletterdorado bekannte, scharf gezackte &#039;&#039;Mandlwand&#039;&#039; sowie der markante Kalkmonolith der &#039;&#039;Torsäule&#039;&#039; (2587 m). Der gewaltige &#039;&#039;Große Bratschenkopf&#039;&#039; (2856 m) mit seiner berühmten Südwand (Wetterwand) bildet die Verbindungslinie zwischen Mandlwand und dem Hauptgipfel. Westlich davon erheben sich mit &#039;&#039;Lamkopf&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Lammkopf&#039;&#039;, 2846 m) und &#039;&#039;Hochsailer&#039;&#039; (2793 m) weitere bedeutende Kulminationspunkte. Die &#039;&#039;Torscharte&#039;&#039; nordwestlich des Hochsailers verbindet das Hochkönigmassiv mit dem &#039;&#039;Steinernen Meer&#039;&#039;. Die Nordabdachung des Berges trägt jenen Gletscher, dessen Name vielen von uns aus der heimischen Sagenwelt ein Begriff geworden ist, die sagenumwobene [[Übergossene Alm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geognosie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als reiner Kalkberg verdankt auch der Hochkönig seine Entstehung den Sedimentablagerungen des Thetysmeeres (vgl. [[Hagengebirge]]) während des Mesozoikums. Plattentektonische Bewegungen von Karbonatgesteinen, die zu ungeheuren Schollen zerbarsten, verliehen dem Hochkönig seinen Plateau-Charakter. Fast das gesamte Hochplateau ist aufgrund der relativ großen Durchschnittshöhe stark verkarstet. Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Verwitterungsprozess des Riffkalkes im Bereich der Mandlwand, der Lausköpfe oder auch der Taghaube, deren scharfgezackte Formen die Aufmerksamkeit des Betrachters erregen. Eine Besonderheit des Hochkönigs ist sicherlich sein Gletscher. Die [[Übergossene Alm]] erstreckt sich auf der Nordseite des Berges bei einer Länge von etwa vier Kilometern namentlich zwischen Hochkönig-Hauptgipfel und Hochsailer; seine Breite zwischen 500 und 1000 Metern erscheint dagegen vergleichsweise gering. Bedeckte der Gletscher gegen Ende des 19. Jhdts. (1888) noch eine Fläche von 5,5 km², so ist er seit jener Zeit auf etwa heute (2007) 1,1 km² zusammengeschmolzen. Namentlich im Bereich des Ostgletschers waren die Massenverluste außerordentlich; so beträgt die dortige Abnahme der Eismächtigkeit seit 1872 ganze 63 Meter, die gegenwärtige, durchschnittliche Eisdicke nur mehr 20 Meter. Der in seinem obersten Bereich in eine Felswanne eingebettete, zwischen Hauptgipfel und Lamkopf gelegene Zentralgletscher, der im Sommer sogar über einen kleinen Gletschersee verfügt, kann noch einigen Anspruch auf die Bezeichnung eines Plateaugletschers erheben; hier beträgt die durchschnittliche Eisdicke immerhin noch etwa 40, in seinem mächtigsten Teil sogar 50 Meter. Der Sailergletscher im westlichen Teil besitzt als Vertreter des Hanggletschertypus auch eine Zunge. Angesichts der progressiv fortschreitenden Klimaerwärmung sagen Glaziologen der Übergossenen Alm aber ein ebenso bedauerliches wie baldiges Ende voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenwelt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochkönig gilt in seinem südlichen Teil als sehr gut erschlossen. Dennoch trifft der Wanderer auch hier allerwärts auf die bekannten Vertreter der alpinen Fauna und Flora unserer Nördlichen Kalkalpen. Insbesondere der nördliche Teil des Gebirges im Bereich der Ostpreußenhütte wird von Besuchern gewöhnlicherweise weniger stark frequentiert und bietet die einzigartige Möglichkeit, auch Pflanzen und Tieren zu begegnen, welche gewöhnlich nicht überall anzutreffen sind – z. B. wiederangesiedelten Steinböcken oder Steinadlern. Auch der in unseren Breiten seltene Luchs ist im Gebiet des Blühnbachtales in neuerer Zeit wieder heimisch geworden. Da der Hochkönig aufgrund seiner Höhe stärker verkarstet ist als andere Gebirge derselben Region bzw. auch Anteil an der nivalen Stufe hat, ist die Artenvielfalt vielleicht stellenweise etwas geringer als in anderen, vergleichbaren Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region rings um den Hochkönig blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits in der früheren Bronzezeit, etwa 2000 Jahre v. Chr. wurden im Gebiet um den [[Mitterberg]] [[Kupferbergbau|Kupfererze]] gefördert und eine Art frühgeschichtliche Montanindustrie begründet. Hin und wieder mochte es geschehen, dass Jäger und Hirten bis auf die Hochflächen des Gebirges vordrangen. Die eigentliche Erschließungsgeschichte des Berges beginnt aber erst im [[19. Jahrhundert]], womit so klingende Namen wie [[Ludwig Purtscheller]] oder [[Hermann von Barth]] verknüpft sind. Letzterer erreichte den Gipfel im Jahre [[1868]] über das Birgkar und berichtet davon in seinem Werk &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. Heute ist der Hochkönig als Wander- und Kletterberg gleichermaßen beliebt; namentlich als Kletterberg hat er sich durch die Pionierarbeit tüchtiger Erschließer, worunter in jüngerer Zeit unter anderen der [[Bischofshofen]]er [[Albert Precht]] zu nennen ist, einen einzigartigen Ruf erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege und Unterkünfte == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umkreis des Hochkönigs gibt es eine Vielzahl von Wanderwegen, Unterkünften und Hütten, welche zum Teil ausgesprochen unschwierig, einige davon sogar mit dem Fahrzeug zu erreichen sind. Sehr beliebt ist der Almenweg von der Erichhütte am Dientener Sattel zum Arthurhaus am Mitterberg oder die kurze Wanderung vom Parkplatz beim Arthurhaus zur schön gelegenen Mitterfeldalm. Die bekanntesten Hütten der Hochkönigregion sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Arthurhaus]]&lt;br /&gt;
*Bertgenhütte (Selbstversorger)&lt;br /&gt;
*[[Birgkarhaus]]&lt;br /&gt;
*Eckberthütte (unbewirtschaftet, nur mit Alpenvereins-Schlüssel)&lt;br /&gt;
*[[Erichhütte]]&lt;br /&gt;
*[[Matrashaus]]&lt;br /&gt;
*[[Mitterfeldalm]]&lt;br /&gt;
*[[Ostpreußenhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann von Barth: &#039;&#039;Aus den nördlichen Kalkalpen&#039;&#039;. Alpine Verlagsanstalt München, 1926, Antiquariat&lt;br /&gt;
* Albert Precht: AV-Führer &#039;&#039;Hochkönig&#039;&#039;. Bergverlag Rudolf Rother München, 1989, ISBN 3-7633-1259-5&lt;br /&gt;
* Bernd Römmelt/ Willi Schwenkmeier: &#039;&#039;Berchtesgadener Alpen&#039;&#039;. Bergverlag Rother GmbH München, 2006, ISBN 3-7633-7028-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bergruf.de/alpinhistorie/barth/kalkalpen/berchtesgadener_hochkoenig.html Aus den nördlichen Kalkalpen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Benutzer:Thomas</title>
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		<updated>2007-05-19T10:00:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: /* Tabularium/ Verfasste Beiträge) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Thomas und ich begrüße die Idee einer eigenen, freien Enzyklopädie für das Bundesland Salzburg. Ich hoffe, dass ich dazu den ein- oder anderen Beitrag leisten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabularium/ Verfasste Beiträge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hagengebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hochkönig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kienperg.at Private Webseite]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas</name></author>
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		<title>Benutzer:Thomas</title>
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		<updated>2007-05-19T09:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Thomas: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Thomas und ich begrüße die Idee einer eigenen, freien Enzyklopädie für das Bundesland Salzburg. Ich hoffe, dass ich dazu den ein- oder anderen Beitrag leisten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabularium/ Verfasste Beiträge) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	[[Hagengebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Thomas</name></author>
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