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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-22T09:39:48Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Keltenmuseum_Hallein&amp;diff=243796</id>
		<title>Keltenmuseum Hallein</title>
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		<updated>2012-05-10T12:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tanja Petritsch: /* Die Welt der Kelten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hallein Keltenmuseum 02.jpg|thumb|das Keltenmuseum im herbstlichen Licht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 01.jpg|thumb|in technisch modern eingerichteten Räumen wird Zeitgeschichte anschaulich präsentiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 02.jpg|thumb|das &amp;quot;Grüne Zimmer&amp;quot;, eines der Fürstenzimmer im obersten Stockwerk ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 06.jpg|thumb|Korridor durch die Fürstenzimmer im obersten Stockwerk ]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Keltenmuseum Hallein&#039;&#039;&#039; liegt in der [[Tennengau]]er Bezirkshauptstadt [[Hallein]] und zählt zu den bedeutendsten Sammlungen von Zeugnissen keltischer Kunst in Europa. Es befindet sich im alten Sitz der Salinenpflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich der Sitz der Salinenpflege in der [[Kuffergasse]]. [[Erzbischof]] [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] ließ [[1654]] ein neues Gebäude am [[Pflegerplatz]] errichten, in dem der Sitz der Salinenpflege mit Salzverweseramt, Bau-, Pfannhaus- und Grießamt untergebracht waren.  Für die Besuche des Fürsterzbischofs und andere hohe Gäste waren im obersten Stockwerk die [[Fürstenzimmer (Hallein)|Fürstenzimmer]] eingerichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Keltenmuseum ging aus dem [[1882]] gegründeten &#039;&#039;Stadtmuseum Hallein&#039;&#039; hervor. Dieses war ursprünglich im [[Bürgerspital (Hallein)|Bürgerspital]], ab [[1930]] im [[Rathaus Hallein|Rathaus]] in sieben Ausstellungsräumen, die von [[Nora Watteck]] eingerichtet wurden, die [[1932]] die [[Schnabelkanne]] am [[Dürrnberg]] freigelegt hatte. [[1952]] übersiedelte das Museum in das [[Griestor]] der Stadtbefestigung. Bereits [[1922]] gab es Bestrebungen, die &#039;&#039;Fürstenzimmer&#039;&#039; als Museum zu nutzen. Jedoch verwies die Salinenverwaltung damals noch auf den dadurch beeinträchtigten Amtsbetrieb und die Gefährdung der Salinenkasse. Auch das Bundesministerium für Finanzen sah die Sache damals so und das Projekt wurde ad acta gelegt. [[1966]] erfolgte dann aber der Ankauf des Gebäudes durch die Stadt Hallein, mit der Planung, darin das Keltenmuseum unterzubringen. Doch die Finanzierung gestaltete sich schwierig, das Land Salzburg konnte nur 500.000 [[Schilling]] im selben Jahr noch bereit stellen, den Rest musste die Stadtgemeinde Hallein selbst finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1970]] erfolgte einhergehend mit der Umbenennung in &amp;quot;Keltenmuseum&amp;quot; die Übersiedlung in das ehemalige Amtsgebäude der [[Saline Hallein|Saline]] am Pflegerplatz, wo es am [[17. Oktober]] eröffnet wurde. Die Adaptierung des Gebäudes geschah nach Plänen von Architekt [[Jakob Adlhart]] und [[Hans Wiser]]. Die Gesamtumbaukosten betrugen 5,6 Millionen Schilling (rund 407.000 Euro). Dechant Rasp gab dem Gebäude bei der Eröffnungsfeier den Beinamen &#039;&#039;Haus der Begegnung&#039;&#039;. Am selben Tag wurden auch noch ein Schulneubau des [[Sonderpädagogisches Zentrum Hallein|Sonderpädagogischen Zentrums Hallein]] mit dem Namen &amp;quot;[[Gotthard Guggenmoos|Gotthard-Guggenmoos-Schule Hallein]]&amp;quot;, die [[Volksschule Rif-Rehhof]] und der [[Kaltenhausensteg]] in Hallein eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1980]] war das Museum Veranstalter der [[Landesausstellung|Salzburger Landesausstellung]] &#039;&#039;&amp;quot;Die Kelten in Mitteleuropa&amp;quot;&#039;&#039; (über 360&amp;amp;nbsp;000 Besucher), im Jahr [[2006]] beherbergte es die viel beachtete Ausstellung &#039;&#039;&amp;quot;[[NS-Euthanasie]] im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]&amp;quot;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1985]] bis [[2009]] war [[Kurt Zeller]] Direktor des Museums. Im Juli 2009 folgte [[Stefan Moser]] dem Langzeitdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstellungsschwerpunkte==&lt;br /&gt;
Auf rund 3.000 qm Ausstellungsfläche zeigt das Keltenmuseum Ausstellungsstücke zu den Themenbereichen &amp;quot;Kelten&amp;quot;, &amp;quot;Historische Salzgewinnung am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]]&amp;quot;, &amp;quot;Entwicklung der Stadt [[Hallein]]&amp;quot; und der Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes &amp;quot;[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Welt der Kelten====&lt;br /&gt;
Das Museum verwahrt alle seit [[1949]] gehobenen Grabfunde am Dürrnberg. Das Prunkstück der Ausstellung ist die Grabausstattung eines keltischen Stammesführers der in einer hölzernen Kammer auf einem zweirädrigen Streitwagen liegend bestattet worden war. Die unversehrte Grabstätte stammt aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. und wurde [[1959]] auf der Hochfläche des Mosersteins gefunden. Seit 26. April 2012 ist das Original der [[Schnabelkanne]] vom [[Dürrnberg]], die sich seit ihrer Ausgrabung im Jahr 1932 im [[Salzburg Museum]] (ehemals Salzburger Museum Carolino Augusteum) befunden hat, im Keltenmuseum Hallein zu sehen. Dazu wurden auch die erläuternden Texte im Ausstellungsraum aktualisiert und auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Forschungszentrum Dürrnberg====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Forschungszentrum Dürrnberg]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die archäologische Betreuung des [[Bad Dürrnberg|Dürrnbergs]] obliegt dem im Jahr [[1985]] gegründeten &#039;&#039;Forschungszentrum Dürrnberg&#039;&#039;. Dieser überregional tätige Verein hat seinen Sitz im Halleiner Keltenmuseum und wird vom Bund, dem Land Salzburg, der Stadt [[Hallein]] und den Salinen Austria getragen. Das Forschungszentrum Dürrnberg beschäftigt sich hauptsächlich mit der systematischen Erforschung der Fundstätten sowie den Aufgaben der Bodendenkmalpflege, zu denen kurzfristige Rettungsmaßnahmen genauso zählen wie größere Forschungsprojekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Historisches Salzwesen====&lt;br /&gt;
Neben Einblicken in die historische Salzproduktion und Vertriebsorganisation zeigt das Keltenmuseum im sogenannten &amp;quot;Fürstenzimmer&amp;quot; im zweiten Obergeschoß, 80 Bilder des Malers [[Benedict Werkstötter]] die dieser [[1757]] im Auftrag des Erzbischofs [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]] anfertigte und auf denen alle mit der Salzgewinnung in Zusammenhang stehende Arbeiten dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderschau 2010==&lt;br /&gt;
[[Datei:HMW Plakat Keltenmuseum Hallein.jpg|thumb|HMW Sonderausstellung 2010]]&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 war im Keltenmuseum eine Sonderschau zum Thema [[Halleiner Motorenwerk]] anlässlich des 1. HMW Treffens am [[25. September]] zu sehen sein. Bilder von dieser Ausstellung auf der Salzburwiki-Seite [[HMW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des 40. Geburtstages des Museums wurde die Ausstellung &amp;quot;Gefundene Kelten, erfundene Kelten&amp;quot; konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
* Mag. [[Kurt Zeller]], 1985 - 2009&lt;br /&gt;
* [[Stefan Moser]], 2010 - 2011&lt;br /&gt;
* Mag. [[Florian Klaus Knopp]], ab 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* Homepage des Keltenmuseums&lt;br /&gt;
* Homepage des Forschungszentrums Dürrnberg&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Tennengauer Nachrichten]], 14. Oktober 2010&lt;br /&gt;
* ORF-Salzburg&lt;br /&gt;
* [[Bezirksblätter]], Ausgabe Tennengau, 10. November 2010&lt;br /&gt;
* [[Ernst Penninger]], [[Georg Stadler]] &#039;&#039;Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt&#039;&#039;, bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970 im [[SN]]-Verlag, [[Salzburger Druckerei]]&lt;br /&gt;
* [[hallo hallein]], Ausgabe September 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.keltenmuseum.at www.keltenmuseum.at] &lt;br /&gt;
* [http://www.forschungszentrum-duerrnberg.at/htdocs/einstieg.htm Forschungszentrum Dürrnberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Keltenmuseum Hallein (Außenansicht Salzachseite) 21.07.2007.JPG|thumb|Das Gebäude des Keltenmuseums von der [[Pernerinsel]] aus gesehen. (Aufnahme: [[Juli]] [[2007]])&lt;br /&gt;
Datei:Halleiner Festspieltafel 02.jpg|[[Halleiner Festspieltafel]]: der Historiker [[Wolfgang Wintersteller|Prof. Wolfgang Wintersteller]] und Regisseur Peter Stein kommen bei ihrem Stadtspaziergang 2010 am beleuchteten Keltenmuseum vorbei&lt;br /&gt;
Datei:2007-12-01,_Hallein_im_Adventlicht_061.jpg|das Keltenmuseum im Adventlicht&lt;br /&gt;
Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 05.jpg|moderner Ausstellungsstil einer bewegten Vergangenheit Halleins und des Salzbergbaus &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Sonstige)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kelten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tanja Petritsch</name></author>
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