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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adels- und Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
[[1312]] können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;ngeschlecht&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in Schwaz und Hall. Konrad von Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im [[14. Jahrhundert]] sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; in [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader in [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl|Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. v. Schrempf wurde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. v. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes in Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem [[Radstadt|Radstädter]] [[Pfleggericht|Pflegeamt]] dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
* Veit Schrempf, kursächsischer Münzkassier und Münzmeister lt. Dekret 07. Juni 1773&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schrempf]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schrempf wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, deutscher Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Christian Schrempf]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schrempf wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Redakteur und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adels- und Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
[[1312]] können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;ngeschlecht&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im [[14. Jahrhundert]] sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; in [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader in [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl|Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. Schrempf wurde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes in Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in [[Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem [[Radstadt|Radstädter]] [[Pfleggericht|Pflegeamt]] dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
* Veit Schrempf, kursächsischer Münzkassier und Münzmeister lt. Dekret 07. Juni 1773&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schrempf]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schrempf wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, deutscher Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Christian Schrempf]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schrempf wikipedia.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Redakteur und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2016-05-11T07:00:16Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. Schrempf wurde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
* Veit Schrempf, kursächsischer Münzkassier und Münzmeister lt. Dekret 07. Juni 1773&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schrempf|https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schrempf]],deutscher Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Christian Schrempf|https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schrempf]], Redakteur und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. Schrempf wurde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schrempf|https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schrempf]],deutscher Theologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Christian Schrempf|https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schrempf]], Redakteur und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Franz Schrempf</title>
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		<updated>2015-07-31T06:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. &#039;&#039;&#039;Franz Schrempf&#039;&#039;&#039; (* [[13. September]] [[1870]] in [[Bad Ischl]], † [[8. August]] [[1953]] in Bad Goisern [[OÖ|(OÖ)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Angabe: Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Schaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz [[Schrempf]] wurde in Perneck/Ischl als Sohn eines Bergrates geboren und entstammte einem Geschlecht von in (Bad) Goisern ansässigen Salinenbeamten, deren Vorfahren ein [[Tirol]]er Geschlecht, die Edlen  [[Schrempf]] von Hall, gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Kunstakademie und einem Mathematikstudium in Wien arbeitete Franz Schrempf als Professor für Kunsterziehung und Mathematik in [[Küstenland|Triest]], Bregenz und Salzburg (Realschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1917 in [[Russland#Sibirien|Sibirien]] in Kriegsgefangenschaft. Im Gefolge eines Gefangenenaustausches kam er an die [[Italien|italienische]] Front. Etliche bedeutende Aquarelle entstanden während dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Paula Ramsauer, Tochter des Besitzers eines Kreidewerks in Bad Goisern, wodurch seine enge Beziehung zu Bad Goisern entstand, das er zu seinem Sommerdomizil machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schrempf widmete sich vorwiegend der Landschaftsmalerei. In zahlreichen Bildern stellte er Landschaften Salzburgs und des Salzkammergutes dar. Er bevorzugte die Aquarelltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrempf war eine der populärsten Persönlichkeiten des Salzburger Kulturlebens. Er veranstaltete Ausstellungen mit Egon Schiele und [[Oskar Kokoschka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Franz Schrempf ist im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Aigen]] die [[Franz-Schrempf-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]], &#039;&#039;Franz Schrempf (1870-1953). Ein Salzburger Meister des Aquarells.&#039;&#039; Monografische Reihe zur Salzburger Kunst, Band 17. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Franz-Schrempf-Stra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen &#039;&#039;Info zu &#039;Franz-Schrempf-Straße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vernissage in der Gemeinde Bad Goisern, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;24.]&lt;br /&gt;
* Siegfried Pramesberger und Otto Wutzel, &#039;&#039;Goiserer Gemeindestraßen, Ortschafts- und Wanderwege, die nach Persönlichkeiten benannt wurden“&#039;&#039;, Teil 3, Eintrag „Schrempfgasse“, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Schrempf, Franz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2015-04-27T09:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. Schrempf wurde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2015-04-27T09:18:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. S. röm. Kais. Majestät Salzfertiger und Ratsherr Martin I. Schrempf würde vermutlich um 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2015-04-27T09:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. Als Salzfertiger und im Salzhandel tätig, wurde Martin I. Schrempf vermutlich 1542 Bürger von Ischl. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Um 1599 war Martin II. Schrempf Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=360591</id>
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		<updated>2015-04-27T09:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen im Salzkammergut ==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in [[Bad Ischl]] und [[Hallstatt]] nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. Als Salzfertiger und im Salzhandel war Martin I. Schrempf Bürger in Ischl 1546. Er konnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am [[14. Dezember]] [[1567]] Wappen samt Lehenartikel verliehen und [[1574]] die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Urkunden und Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.  Martin II. Schrempf, war Verweser des kaiserlichen Salzamtes zu Ischl. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=360334</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2015-04-20T19:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Ischl und Hallstatt==&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts können die Schrempf in Bad Ischl und Hallstatt nachgewiesen werden. Diese Schrempf entstammen einer Seitenlinie der Schrempf in Hall. Martin Schrempf könnte seinen Stand und sein Vermögen entsprechend erweitern. Ihm und seiner Familie, sowie deren Nachkommen wurde am 14.12.1567 Wappen samt Lehenartikel verliehen und 1574 die Adelsfreiheit samt Nobilitierung und Wappenbesserung erteilt. Die Akten befinden sich im Privatbesitz der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
* AT-OeStA/FHKA SUS Fam.A. S-279: Internet: Schrempf, Martin. Akt. 12.04.1568-1574&lt;br /&gt;
* Schrempf´sche Familiengesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2015-01-19T07:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war möglicherweise der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2015-01-19T07:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf in [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Schrempfen&amp;quot;, Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=350061</id>
		<title>Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=350061"/>
		<updated>2015-01-16T16:00:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; auch die &amp;quot;Alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammt vermutlich aus dem oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Scrinph genannt. Seit 1220 saßen sie in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit einem Tiroler Geschlecht.&lt;br /&gt;
Chonradi führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf-Hall als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen direkten Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=350060</id>
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		<updated>2015-01-16T15:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Gewerkenfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; auch die &amp;quot;Alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammt vermutlich aus dem oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Scrinph genannt. Seit 1220 saßen sie in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Geschlecht.&lt;br /&gt;
Chonradi führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf-Hall als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen direkten Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Hanns Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=347563</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2014-11-25T15:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; auch die &amp;quot;Alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammt vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 saßen sie auf der Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf-Hall als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Fortan stellten sie auch Ratsherren in der Stadt Hall. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen direkten Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf- Friedberg- Hall, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2014-11-19T14:52:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; auch die &amp;quot;Alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammt vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf- Friedberg- Hall, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=346805</id>
		<title>Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=346805"/>
		<updated>2014-11-19T14:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; auch die &amp;quot;Alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammen vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf- Friedberg- Hall, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=346803</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2014-11-19T14:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; oder &amp;quot;alte Linie&amp;quot; der Herren Schrempf entstammen vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf- Friedberg- Hall, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=346797</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2014-11-19T14:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die Herren Schrempf entstammen vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen der &amp;quot;Haller Linie&amp;quot; leben heute in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen- Gewerken und Edelleute&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf- Friedberg- Hall, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=344336</id>
		<title>Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=344336"/>
		<updated>2014-10-23T13:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die Herren Schrempf entstammen vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in der in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Franz_Schrempf&amp;diff=331765</id>
		<title>Franz Schrempf</title>
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		<updated>2014-05-13T11:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. &#039;&#039;&#039;Franz Schrempf&#039;&#039;&#039; (* [[13. September]] [[1870]] in [[Bad Ischl]], † [[8. August]] [[1953]] in Bad Goisern [[OÖ|(OÖ)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Angabe: Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Schaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz [[Schrempf]] wurde in Perneck/Ischl als Sohn eines Bergrates geboren und entstammte einem Geschlecht von in (Bad) Goisern ansässigen Salinenbeamten, deren Vorfahren ein [[Tirol]]er Adelsgeschlecht, die Edlen  [[Schrempf]] von Hall, gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Kunstakademie und einem Mathematikstudium in Wien arbeitete Franz Schrempf als Professor für Kunsterziehung und Mathematik in [[Küstenland|Triest]], Bregenz und Salzburg (Realschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1917 in [[Russland#Sibirien|Sibirien]] in Kriegsgefangenschaft. Im Gefolge eines Gefangenenaustausches kam er an die [[Italien|italienische]] Front. Etliche bedeutende Aquarelle entstanden während dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Paula Ramsauer, Tochter des Besitzers eines Kreidewerks in Bad Goisern, wodurch seine enge Beziehung zu Bad Goisern entstand, das er zu seinem Sommerdomizil machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schrempf widmete sich vorwiegend der Landschaftsmalerei. In zahlreichen Bildern stellte er Landschaften Salzburgs und des Salzkammergutes dar. Er bevorzugte die Aquarelltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrempf war eine der populärsten Persönlichkeiten des Salzburger Kulturlebens. Er veranstaltete Ausstellungen mit Egon Schiele und [[Oskar Kokoschka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Franz Schrempf ist im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Aigen]] die [[Franz-Schrempf-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]], &#039;&#039;Franz Schrempf (1870-1953). Ein Salzburger Meister des Aquarells.&#039;&#039; Monografische Reihe zur Salzburger Kunst, Band 17. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Franz-Schrempf-Stra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen &#039;&#039;Info zu &#039;Franz-Schrempf-Straße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vernissage in der Gemeinde Bad Goisern, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;24.]&lt;br /&gt;
* Siegfried Pramesberger und Otto Wutzel, &#039;&#039;Goiserer Gemeindestraßen, Ortschafts- und Wanderwege, die nach Persönlichkeiten benannt wurden“&#039;&#039;, Teil 3, Eintrag „Schrempfgasse“, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Schrempf, Franz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=331761</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2014-05-13T11:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die Herren Schrempf entstammen vermutlich den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg erwähnt. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die wenigen Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bergrichter  [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die Herren Schrempf entstammen den Grafen von Hirschberg, welche im oberpfälzisch-fränkischen Altmühlgebiet ausgedehnte Besitzungen hatten und mit den Grafen von Sulzbach und den Grafen von Oettingen verwandt waren.&lt;br /&gt;
1100 saß das Geschlecht zu Grögling in der Oberpfalz. &lt;br /&gt;
1180 wurde Chounradus de Hirzperch genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1530 bekennen sich die Schrempf zum Protestantismus. Seither sind die Schrempf evangelisch, bis zum heutigen Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Schutzheiligen==&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert sind der Heilige Joseph, Nährvater Jesu, sowie der Heilige Christophorus die Schutzheiligen der Familie von Schrempf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=271133</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2013-01-17T21:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Die Herren Schrempf entstammen den Grafen von Hirschberg. 1180 wurde Chounradus de Hirzperch als Erster genannt. Seit 1220 gehörte Ihnen die Burg Hirschberg bei Wenns in Tirol. Hierher kam das Geschlecht durch verwandtschaftliche Beziehungen mit dem Tiroler Grafengeschlecht; ein Graf von Hirschberg war der Schwiegersohn des Grafen Albert III. von Tirol. Heute sind nur noch wenige Spuren dieser Burg erhalten.&lt;br /&gt;
Chonradi von Hirschperg führte bereits den Beinamen Schrempf. Der Legende nach viel er durch eine Hiebwunde bzw.eine Schramme im Gesicht auf. Fortan wurde der Beiname Schrempf als Geschlechtsnamen geführt, ebenso führen sie den Mannskopf samt Hiebwunde im Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. Im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1530 bekennen sich die Schrempf zum Protestantismus. Seither sind die Schrempf evangelisch, bis zum heutigen Tage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf von Kaiser Maximilian II. nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Schutzheiligen==&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert sind der Heilige Joseph, Nährvater Jesu, sowie der Heilige Christophorus die Schutzheiligen der Familie von Schrempf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=246554</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2012-06-10T16:28:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst.  1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Schutzheiligen==&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert sind der Heilige Joseph, Nährvater Jesu, sowie der Heilige Christophorus die Schutzheiligen der Familie von Schrempf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2012-06-10T16:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; &amp;quot;Schramme&amp;quot;, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; &amp;quot;aufreißen, öffnen&amp;quot;. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. [[Vigilius|Vigil]] Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst.  1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Karl Finsterwalder]] in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Herren von Schrempf zeigt im Schild einen bärtigen Mannskopf mit samt Rumpf. Das Wappen, welches Kaiser Maximilian II. den Schrempfen verlieh, zeigt im Schild eine Gams sowie einen Baum mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Schutzheiligen==&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert sind der Heilige Joseph, Nährvater Jesu, sowie der Heilige Christophorus die Schutzheiligen der Familie von Schrempf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten|Familiennamen der 1731 bzw. 1732 emigrierten Salzburger Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande&#039;&#039;, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Geschichte von Hospitz und Taverne&#039;&#039;, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* [[Karl Finsterwalder]], &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2012-02-06T20:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; - Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Schutzheiligen==&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert sind der Heilige Jospeh, Nährvater Jesu, sowie der Heilige Christophorus die Schutzheiligen der Familie von Schrempf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
* [[enns:Thomas Bernhard Schrempf|Thomas Bernhard Schrempf]] im EnnstalWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* Die Geschichte von Hospitz und Taverne, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2012-01-31T18:41:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]] und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; - Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Thomas_Bernhard_Schrempf Thomas Bernhard Schrempf]&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* Die Geschichte von Hospitz und Taverne, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2012-01-31T18:41:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: Änderung 230420 von Mosaico (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]]und der Name einer alten österreichischen Adelsfamilie.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; - Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Thomas_Bernhard_Schrempf Thomas Bernhard Schrempf]&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* Die Geschichte von Hospitz und Taverne, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2012-01-10T21:17:26Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger [[Familienname]].&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; - Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft [[Tirol]] nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserlicher Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. 1574 wurde Martin von Schrempf nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der [[Steiermark]] und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/Thomas_Bernhard_Schrempf Thomas Bernhard Schrempf]&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* Die Geschichte von Hospitz und Taverne, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]], &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; - Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgewiesen werden. Die Schrempf sind ein bedeutendes [[Gewerke]]ngeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. im 14. Jahrhundert sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf [[Bürger der Stadt Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte [[Protestanten]] in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien,&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* Raber Vigil, Wappenmaler zu Sterzing&lt;br /&gt;
* Die Geschichte von Hospitz und Taverne, St. Christoph am Arlberg, Robert Büchner&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Schrempf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
Die Schrempf sind ein bedeutendes Gewerkengeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. 1460 sind die Schrempf Mitglied in der Bruderschaft St. Christoph am Arlberg. Virgil Raber hat deren Wappen in seinem Wappenbuch erfasst. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien,&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Edle_von_Schrempf&amp;diff=229312</id>
		<title>Edle von Schrempf</title>
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		<updated>2012-01-01T16:52:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Edle von [[Schrempf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=229311</id>
		<title>Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=229311"/>
		<updated>2012-01-01T16:42:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgewiesen werden. &lt;br /&gt;
Die Schrempf sind ein bedeutendes Gewerkengeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien,&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Franz_Schrempf&amp;diff=229309</id>
		<title>Franz Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Franz_Schrempf&amp;diff=229309"/>
		<updated>2012-01-01T16:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. &#039;&#039;&#039;Franz Schrempf&#039;&#039;&#039; (* [[13. September]] [[1870]] in [[Bad Ischl]], † [[8. August]] [[1953]] in Bad Goisern [[OÖ|(OÖ)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Angabe: Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Schaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz [[Schrempf]] wurde in Perneck/Ischl als Sohn eines Bergrates geboren und entstammte einem Geschlecht von in (Bad) Goisern ansässigen Salinenbeamten, deren Vorfahren ein [[Tirol]]er Adelsgeschlecht, die Edlen  [[Schrempf]] von Friedberg und Hall, gewesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Kunstakademie und einem Mathematikstudium in Wien arbeitete Franz Schrempf als Professor für Kunsterziehung und Mathematik in [[Küstenland|Triest]], Bregenz und Salzburg (Realschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1917 in [[Russland#Sibirien|Sibirien]] in Kriegsgefangenschaft. Im Gefolge eines Gefangenenaustausches kam er an die [[Italien|italienische]] Front. Etliche bedeutende Aquarelle entstanden während dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Paula Ramsauer, Tochter des Besitzers eines Kreidewerks in Bad Goisern, wodurch seine enge Beziehung zu Bad Goisern entstand, das er zu seinem Sommerdomizil machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schrempf widmete sich vorwiegend der Landschaftsmalerei. In zahlreichen Bildern stellte er Landschaften Salzburgs und des Salzkammergutes dar. Er bevorzugte die Aquarelltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrempf war eine der populärsten Persönlichkeiten des Salzburger Kulturlebens. Er veranstaltete Ausstellungen mit Egon Schiele und [[Oskar Kokoschka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Franz Schrempf ist im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Aigen]] die [[Franz-Schrempf-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]], &#039;&#039;Franz Schrempf (1870-1953). Ein Salzburger Meister des Aquarells.&#039;&#039; Monografische Reihe zur Salzburger Kunst, Band 17. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Franz-Schrempf-Stra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen &#039;&#039;Info zu &#039;Franz-Schrempf-Straße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vernissage in der Gemeinde Bad Goisern, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;24.]&lt;br /&gt;
* Siegfried Pramesberger und Otto Wutzel, &#039;&#039;Goiserer Gemeindestraßen, Ortschafts- und Wanderwege, die nach Persönlichkeiten benannt wurden“&#039;&#039;, Teil 3, Eintrag „Schrempfgasse“, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Schrempf, Franz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
	</entry>
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		<title>Franz Schrempf</title>
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		<updated>2012-01-01T16:33:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. &#039;&#039;&#039;Franz Schrempf&#039;&#039;&#039; (* [[13. September]] [[1870]] in [[Bad Ischl]], † [[8. August]] [[1953]] in Bad Goisern [[OÖ|(OÖ)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Angabe: Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Schaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz [[Schrempf]] wurde in Perneck/Ischl als Sohn eines Bergrates geboren und entstammte einem Geschlecht von in (Bad) Goisern ansässigen Salinenbeamten, deren Vorfahren ein [[Tirol]]er Adelsgeschlecht, die Edlen  [[Schrempf]] von Friedberg und Hall, gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Kunstakademie und einem Mathematikstudium in Wien arbeitete Franz Schrempf als Professor für Kunsterziehung und Mathematik in [[Küstenland|Triest]], Bregenz und Salzburg (Realschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1917 in [[Russland#Sibirien|Sibirien]] in Kriegsgefangenschaft. Im Gefolge eines Gefangenenaustausches kam er an die [[Italien|italienische]] Front. Etliche bedeutende Aquarelle entstanden während dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Paula Ramsauer, Tochter des Besitzers eines Kreidewerks in Bad Goisern, wodurch seine enge Beziehung zu Bad Goisern entstand, das er zu seinem Sommerdomizil machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schrempf widmete sich vorwiegend der Landschaftsmalerei. In zahlreichen Bildern stellte er Landschaften Salzburgs und des Salzkammergutes dar. Er bevorzugte die Aquarelltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrempf war eine der populärsten Persönlichkeiten des Salzburger Kulturlebens. Er veranstaltete Ausstellungen mit Egon Schiele und [[Oskar Kokoschka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Franz Schrempf ist im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Aigen]] die [[Franz-Schrempf-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]], &#039;&#039;Franz Schrempf (1870-1953). Ein Salzburger Meister des Aquarells.&#039;&#039; Monografische Reihe zur Salzburger Kunst, Band 17. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Franz-Schrempf-Stra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen &#039;&#039;Info zu &#039;Franz-Schrempf-Straße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vernissage in der Gemeinde Bad Goisern, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;24.]&lt;br /&gt;
* Siegfried Pramesberger und Otto Wutzel, &#039;&#039;Goiserer Gemeindestraßen, Ortschafts- und Wanderwege, die nach Persönlichkeiten benannt wurden“&#039;&#039;, Teil 3, Eintrag „Schrempfgasse“, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Schrempf, Franz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2012-01-01T16:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. &#039;&#039;&#039;Franz Schrempf&#039;&#039;&#039; (* [[13. September]] [[1870]] in [[Bad Ischl]], † [[8. August]] [[1953]] in Bad Goisern [[OÖ|(OÖ)]]&amp;lt;ref&amp;gt;Andere Angabe: Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein österreichischer Kunstmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Schaffen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz [[Schrempf]] wurde in Perneck/Ischl als Sohn eines Bergrates geboren und entstammte einem Geschlecht von in (Bad) Goisern ansässigen Salinenbeamten, deren Vorfahren ein [[Tirol]]er Adelsgeschlecht, die Edlen Schrempf von Friedberg und Hall[[Schrempf]], gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ausbildung an der Kunstakademie und einem Mathematikstudium in Wien arbeitete Franz Schrempf als Professor für Kunsterziehung und Mathematik in [[Küstenland|Triest]], Bregenz und Salzburg (Realschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1915 bis 1917 in [[Russland#Sibirien|Sibirien]] in Kriegsgefangenschaft. Im Gefolge eines Gefangenenaustausches kam er an die [[Italien|italienische]] Front. Etliche bedeutende Aquarelle entstanden während dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Paula Ramsauer, Tochter des Besitzers eines Kreidewerks in Bad Goisern, wodurch seine enge Beziehung zu Bad Goisern entstand, das er zu seinem Sommerdomizil machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Schrempf widmete sich vorwiegend der Landschaftsmalerei. In zahlreichen Bildern stellte er Landschaften Salzburgs und des Salzkammergutes dar. Er bevorzugte die Aquarelltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schrempf war eine der populärsten Persönlichkeiten des Salzburger Kulturlebens. Er veranstaltete Ausstellungen mit Egon Schiele und [[Oskar Kokoschka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Franz Schrempf ist im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Aigen]] die [[Franz-Schrempf-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]], &#039;&#039;Franz Schrempf (1870-1953). Ein Salzburger Meister des Aquarells.&#039;&#039; Monografische Reihe zur Salzburger Kunst, Band 17. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Franz-Schrempf-Stra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen &#039;&#039;Info zu &#039;Franz-Schrempf-Straße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vernissage in der Gemeinde Bad Goisern, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;24.]&lt;br /&gt;
* Siegfried Pramesberger und Otto Wutzel, &#039;&#039;Goiserer Gemeindestraßen, Ortschafts- und Wanderwege, die nach Persönlichkeiten benannt wurden“&#039;&#039;, Teil 3, Eintrag „Schrempfgasse“, in: Journal der Marktgemeinde Bad Goisern [http://www.bad-goisern.ooe.gv.at/gemeindeamt/download/Dezember_2005.pdf Nr. 4/2005, S.&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Schrempf, Franz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler|Schrempf, Franz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgeweisen werden. &lt;br /&gt;
Die Schrempf sind ein bedeutendes Gewerkengeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien,&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<updated>2012-01-01T16:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgeweisen werden. &lt;br /&gt;
Die Schrempf sind ein bedeutendes Gewerkengeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österr. Staatsarchiv Wien,&lt;br /&gt;
* Standeserhebungen und Gnadenakte der österr. Erblande, Karl Friedrich von Frank&lt;br /&gt;
* &amp;quot; Die Schrempfen&amp;quot;, 730 Jahre Chronik der Familie Schrempf, Thomas B. Schrempf, 2006&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB1378</name></author>
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		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2012-01-01T16:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB1378: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgeweisen werden. &lt;br /&gt;
Die Schrempf sind ein bedeutendes Gewerkengeschlecht in Schwaz und Hall. Konrad Schrempf von Hall war Salzmeier. 1550 ist Martin Schrempf als kaiserliche Verweser des Hofkammeramtes in Ischl und Hallstatt tätig. Martin von Schrempf wurde 1574 nobilitiert, die Abstammung der edlen Schrempf von Hall bestätigt und das Wappen gebessert. Die Nachkommen dieser Linie leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als Edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgeweisen werden. Die Nachkommen leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
1312 können die Schrempf als edelleute der gefürsteten Grafschaft Tirols nachgeweisen werden. Die Nachkommen leben heute in der Steiermark und in Wien.&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
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