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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gasteinertal&amp;diff=222438</id>
		<title>Gasteinertal</title>
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		<updated>2011-11-11T08:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sonngastein: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Bad-Hofgastein (1997-09)-1.jpg|thumb|Blick vom erhöhten Ortsteil Angertal auf [[Bad Hofgastein]] in Richtung Norden. Im Vordergrund gelegen der Ortsteil Hundsdorf; im Hintergrund der Hauptort mit Kirche; Aufnahme: [[September]] [[1997]]]]{{Googlemapsort|Gasteinertal}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Gasteinertal&#039;&#039;&#039;, selten auch &#039;&#039;&#039;Gasteiner Tal&#039;&#039;&#039;, ist ein 40 km langes Tal im [[Pongau]] im [[Bundesland Salzburg]] und wird von der [[Gasteiner Ache]] durchzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
In dem zu [[Bad Gastein]] gehörenden Ortsteil [[Böckstein]] laufen das sich aus dem Südwesten erstreckende [[Naßfelder Tal]] und das sich aus dem Osten erstreckende [[Anlauftal]] zusammen.  Nördlich mündet das Gasteinertal bei [[Lend]] in das sich öffnende [[Salzachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erreichbarkeit==&lt;br /&gt;
Befahren werden kann das Tal ausschließlich durch den [[Tauerntunnel]] im Süden, dessen Eingang auf Salzburger Seite sich in Böckstein befindet und der das Gasteinertal mit dem Seebachtal in [[Kärnten]] verbindet sowie durch den sich im Norden des Tales dem Salzachtal hin öffnenden Klammsteintunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geologie==&lt;br /&gt;
Das Gasteinertal wurzelt im [[Gletscher|vergletscherten]] [[Alpenhauptkamm]], den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] ([[Ankogelgruppe]]), von deren Seitenkämmen es flankiert wird. Entstanden ist es durch den einstigen &#039;&#039;Gasteiner Gletscher&#039;&#039;, dessen Fließrichtung durch den besonders harten [[Dolomit]]-Riegel bis zur [[Klamm]] abgedrängt wurde. Der sich langsam nach Norden bewegende Urgletscher füllte zur Zeit seines Höchststandes das ganze Tal aus. Seine Höhe betrug, vom der heutigen Talsohle aus gemessen, über 1.000 m. Riesige erratische Blöcke aus dem Gestein der innersten Tauerngipfel bestehend, wurden bis zum Talausgang befördert und sind dort heute noch vereinzelt anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* Hauptartikel: [[Erwerb des Gasteinertales]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Gasteins datiert etwa aus dem Jahr [[963]] und lautete &#039;&#039;Gastuna&#039;&#039;. Nach einer (von mehreren) Thesen geht dieser Name auf indogermanische Sprachwurzeln zurück und bedeutet in etwa „graubrauner Fluss“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasteinertal - früher und im Dialekt der einheimischen Bevölkerung teilweise heute noch  gebräuchlich - &#039;&#039;Die Gastein&#039;&#039; ist das größte Seitental der [[Salzach]] und wurde bereits in keltischer und römischer Zeit begangen und mit großer Wahrscheinlichkeit auch dünn besiedelt. Eine systematische Urbarmachung des Tales setzte jedoch erst im [[9. Jahrhundert]] durch bayerische und slawische Siedler ein. Das Tal gehörte einst dem Stammesgeschlecht der [[Peilsteiner]], einer Nebenlinie der [[Sighardinger]] an und fiel nach dessen Aussterben im Jahr [[1218]] an die Herzöge von Bayern. Diese verkauften am [[10. März]] [[1297]] das damals &#039;&#039;Provincia Castuna&#039;&#039; benannte Gebiet an das [[Erzbistum (Überblick)|Erzstift Salzburg]]. Nach der [[Säkularisierung]] des Erzstiftes kam das Gasteinertal als Teil des neu gebildeten Landes Salzburg zu Österreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des in sich abgeschlossenen Tales, das bis in das [[20. Jahrhundert]] nur über Bergwege und eine schmale, erst [[1534]] angelegte Straße durch die [[Gasteiner Klamm]] zu erreichen war, wurde im Laufe der Geschichte vor allem durch die alpine [[Landwirtschaft]], dem Badewesen und dem [[Bergbau]] ([[Goldbergbau|Gold]] und [[Silbererzbergbau|Silber]]) bestimmt. Die Entwicklung der Landwirtschaft lief parallel mit jener der umgebenden [[Tauerntal|Tauerntäler]] und weist als einzige Besonderheit eine frühe extensive Vieh- und Weidewirtschaft, die bis in die höchsten Almregionen betrieben wurde und im [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] ihren Höhepunkt erreichte, auf. Der erste Hinweis auf die Nutzung der bekannten [[Gasteiner Heilquellen]] findet sich bereits in dem aus dem Jahr 1230 stammenden Badegedicht &#039;&#039;&amp;quot;Die Graserin in der Gastein&amp;quot;&#039;&#039; des für die mittelhochdeutsche Literatur bedeutsamen Dichters Neidhart von Reuental. Die älteste sichere Darstellung einer medizinischen Nutzung des [[Heilwasser]]s stammt aus dem Jahr [[1350]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte und vor allem durch die Entwicklung zum [[Kurort|Kur-]] und Badeort wurde das Gasteinertal von vielen berühmten Gästen besucht. Dazu gehören unter anderem Kaiser Friedrich III. im [[15. Jahrhundert]] und der bekannte Arzt [[Paracelsus]] im [[16. Jahrhundert]]. Die bekanntesten Gäste des [[19. Jahrhundert]]s waren [[Kaiser Franz Joseph I.]] und [[Kaiserin Elisabeth von Österreich ]] sowie Kaiser Wilhelm von Deutschland und Fürst Bismarck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten wesentlichen Impulse zur Entwicklung des modernen Alpinismus gab [[Erzherzog Johann]], dessen Initiative u. a. die hochalpine Schutzhütte am Gipfel des Gamskarkogels zu verdanken ist. Ein weiterer Markstein in der Geschichte Gasteins war [[1904]] der Nachweis von Radongas im [[Gasteiner Thermalwasser]] durch die bekannte französische Chemikerin und Physikerin Marie Curie. Mit der Fertigstellung der [[Tauernbahn]] im Jahr 1909 begann allmählich das Einsetzen des Massentourismus der sich bis Mitte der [[1930er]] Jahre ausschließlich noch auf die Sommermonate beschränkte. Einen wesentlichste Impuls für den Wintertourismus stellte [[1958]] die Alpine Skiweltmeisterschaft in [[Badgastein]] &#039;&#039;(damalige Schreibweise)&#039;&#039; dar. Ab diesem Zeitpunkt war das Gasteinertal auch als Zwei-Saisonen-Ort etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landschaft==&lt;br /&gt;
Das Tal hat mit einer Fläche von 95,71 km2 Anteil am [[Nationalpark Hohe Tauern]]. 43,6 km2 sind als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gemeinden==&lt;br /&gt;
[[Bild:Bad-Gastein-Zentrum (1997-02-01).jpg|thumb|Das Zentrum von [[Bad Gastein]], einem der Hauptorte des Gasteinertals. Aufnahme: [[1. Februar]] [[1997]]]]&lt;br /&gt;
Seit alters her war das Gasteinertal verwaltungsmäßig ein eigenständiges [[Pflegegericht]] und wurde erst mit der endgültigen Einrichtung der Bezirkshauptmannschaft [[St. Johann im Pongau]] im Jahr [[1868]] mit dem eigentlichen [[Pongau]] verbunden. Der Gerichtssprengel Gastein überdauerte bis in die Zeit der Zweiten Republik und wurde erst in den [[1990er]] Jahren endgültig aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gemeinden des Gasteinertals sind [[Bad Gastein]], [[Bad Hofgastein]] und [[Dorfgastein]]. Daneben finden sich mehrere jeweils einem der drei Hauptorte angehörigen Ortsteile deren bekannteste aufgrund des [[Goldbergbau]]s sowie des [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]]s der Bad Gasteiner Ortsteil [[Böckstein]] am südlichen Ende des Tales ist. Weitere bekannte Ortsteile sind [[Klammstein]] ([[Burg Klammstein]]) in Dorfgastein, Lafen ([[Snow Jazz Gastein]]) in Hofgastein, [[Kötschachtal (Bad Gastein)]] (Hotelanlage Grüner Baum) und Bad Bruck (Hotelanlagen, Golfplatz) in Bad Gastein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fremdenverkehr==&lt;br /&gt;
Im Gasteinertal werden rund ein Zehntel der gesamten Nächtigungen im Salzburger Land generiert. 1,4 Millionen Nächtigungen entstehen im Winterhalbjahr, 1,1 Millionen im Sommerhalbjahr (Zahlen 2010). Vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 waren es 1.050.201 Nächtigungen, was einem Minus von 1,3 Prozent gegenüber 2009 (1.063.595 Nächtigungen) im Vergleichszeitraum ergibt. Dabei lagen jedoch die inländischen Übernachtungen mit 435.613 im leichten Plus von 0,3 Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle PN| 2. Dezember 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2010]] wurden im gesamten Gasteinertal 2,47 Millionen Nächtigungen  gezählt. Mit 1,18 Millionen Übernachtungen liegt dabei Bad Gastein knapp  vor Bad Hofgastein mit 1,10 Millionen. Die [[Gasteiner Bergbahnen]]  investieren in mehreren Jahren (Stand Jänner 2011) rund 70 Millionen  Euro in [[Aufstiegshilfen]] und [[Beschneiungsanlage]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|5. Februar 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.g/g136246.htm Eintrag auf www. aeiou.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.gasteinertal.com/webcam/ Webcams im Gasteinertal]&lt;br /&gt;
* [http://www.gasteinertal.com/ortsplan/ Der virtuelle Gasteiner Ortsplan]&lt;br /&gt;
* [http://www.gastein.com/ Gasteinertal Tourismus GmbH]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Sonngastein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Gruber, Fritz: Das alte Gastein (=Unser Land im Bild, Bd. 1), Rauter by HLP, St. Johann/Pg. 1993&lt;br /&gt;
* Hörmann, Fritz: Salzburg - Der Pongau - 100 Jahre Entwicklung in Fotodukumenten, Aus der Schriftenreihe des Museumsvereins Werfen 1993&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Hofgastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorfgastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsregion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sonngastein</name></author>
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