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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Gasthaus_Kuglhof&amp;diff=345035</id>
		<title>Diskussion:Gasthaus Kuglhof</title>
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		<updated>2014-11-03T13:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Punkt &amp;quot;Ende einer Ära. Mehr Pacht, weniger Freizeit, weniger Rechte&amp;quot; ist dieser umgeschriebene Artikel: [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/wirtschaft/sn/artikel/paechter-verlassen-kuglhof-ende-dezember-25739/ SN: Pächter verlassen Kuglhof]. Der umgeschriebene Text hat mit dem Kuglhof, so wie er jetzt besteht, nichts mehr zu tun und dementsprechend würde ein Hinweis auf die alten Pächter, deren Verdienste und vielleicht auch auf den Artikel plus Verlinkung ausreichen.&lt;br /&gt;
So schaut es eher so aus, als ob jemand für seinen Artikel Werbung machen möchte. Seit 2013 gibt es neue Pächter und man sollte die Unstimmigkeiten, die zu dem entsprechenden Artikel führten, nicht auf dem Rücken des Kuglhofs austragen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gut_Wildshut&amp;diff=327987</id>
		<title>Gut Wildshut</title>
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		<updated>2014-03-24T10:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Biergut ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der, vergleichbar mit einem Weingut, sämtliche zur Bierbrauen|Biererzeugung notwendigen Rohprodukte herstellt. Das Biergut bei Wildshut, Gemeinde St. Pantaleon in [[Oberösterreich]], ist das gegenwärtig einzige Biergut Österreichs &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.biergut.at (2.3.2014)&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird betrieben von der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Biergut-Wildshut Ansicht-Maelzerei HDR-Fotograf.jpg|300px|miniatur|links|Biergut Wildshut (Foto: Stieglbrauerei; Fotograf: Achim Meurer)]]&lt;br /&gt;
Das Biergut wird im Jahr 930 erstmals urkundlich erwähnt. Das [[Schloss Wildshut]] gilt dabei als historischer Kern des Anwesens. Das &amp;quot;PurkchstalWilczhut&amp;quot; wird im frühen 15. Jahrhundert zum Sitz des Pfleggerichtes erkoren und soll diese Funktion bis ins Jahr 2002 beibehalten. Um 1500 gelangt das Anwesen in den Besitz der Bayerischen Herzöge und erfährt bis 1600 diverse An- und Umbauten. So werden dem Gut etwa eine Amtshaus, ein Wirtschaftsgebäude und schließlich auch ein Wirtshaus angegliedert. &amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Grabherr: Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde, Linz 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1779 wird das Land um das Anwesen österreichisch, zeitgleich wird damit begonnen, auf dem Gut Bier zu brauen. 1917 gelangt das Biergut schließlich in den Besitz der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]], die das Gut im Jahr 2012 um eine Mälzerei und Rösterei erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Am Wildshuter Biergut wird der Grundsatz „vom Feld ins Glas“ verfolgt. Dies bedeutet, dass sämtliche Rohprodukte wie Getreide und Malz oder Hopfen aus der selben Hand stammen und alle Herstellungsschritte nachverfolgbar sind.  Dabei wird Wert auf die Rekultivierung alter Getreidesorten wie Emmer oder Einkorn gelegt. Das Biergut wird familiär geführt und hat sich dem Nachhaltigkeitsgedanken verschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Neben dem landwirtschaftlichen Betrieb verfügt das Wildshuter Biergut auch über eine Mälzerei und Rösterei, in der das erzeugte Getreide direkt vermalzt und geröstet wird. Hergestellt werden außer den Rohstoffen zur Biererzeugung auch verwandte Produkte wie Essig, Brot oder Schnaps. Zudem ist es Hobbybrauern möglich, Malz vom Wildshuter Biergut zu beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Biergut-Wildshut_Ansicht-Maelzerei_HDR-Fotograf.jpg&amp;diff=327983</id>
		<title>Datei:Biergut-Wildshut Ansicht-Maelzerei HDR-Fotograf.jpg</title>
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		<updated>2014-03-24T10:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Foto: Biergut Wildshut
Fotograf: Achim Meurer
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Foto: Biergut Wildshut&lt;br /&gt;
Fotograf: Achim Meurer&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei_Diskussion:FamilieKiener_Kutsche.JPG&amp;diff=278689</id>
		<title>Datei Diskussion:FamilieKiener Kutsche.JPG</title>
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		<updated>2013-03-07T07:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* vermutete Urheberrechtsverletzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== vermutete Urheberrechtsverletzung ==&lt;br /&gt;
Laut Bilddaten ist Urheber des Bildes Markus Tschepp - hat er die Zustimmung zur Verwendung im Salzburwiki gegeben fragt [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] ([[Benutzer Diskussion:Mosaico|Diskussion]]) 21:21, 6. Mär. 2013 (CET)&lt;br /&gt;
Soviel ich weiß, ist Markus Tschepp öfters für die Stieglbauerei tätig. --Franz Fuchs 21:38, 6. Mär. 2013 (CET)&lt;br /&gt;
* Bei dem Foto handelt es sich um ein offizielles Pressefoto für die Stieglbrauerei, das - laut meinem Wissen - jederzeit von der Stieglbrauerei verwendet werden darf! --Jochen Hencke, Social Media Manager Stieglbrauerei, 08:14, 7. Mäz. 2013 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heinrich_Dieter_Kiener&amp;diff=278347</id>
		<title>Heinrich Dieter Kiener</title>
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		<updated>2013-03-05T07:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:FamilieKiener_Kutsche.JPG|thumb|Mag. Alessandra und Dr. Heinrich Dieter Kiener]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dr. Heinrich Dieter Kiener&#039;&#039;&#039; (* [[24. Juli]] [[1956]] in [[Salzburg]]) ist geschäftsführender Gesellschafter der [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbrauerei Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Kiener ist promovierter Jurist und Betriebswirtschaftler. Er absolvierte Praktika in diversen Brauereien und Banken und eine brauspezifische Ausbildung an der Doemens-Schule in Gräfelfing bei [[Bayern#München|München]], die ihn auf seine Tätigkeit im elterlichen Betrieb vorbereiten sollte. [[1985]] trat Heinrich Dieter Kiener in die Brauerei ein. Seit Anfang [[1991]] leitet der Großneffe und Adoptivsohn von [[Heinrich Kiener II.]] die Stieglbrauerei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stieglbrauerei.at/index.php?id=30 Homepage Stiegl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den knapp zwei Jahrzehnten seiner Führung hat Kiener die Brauerei umfassend modernisiert und vergrößert und als größte Privatbrauerei Österreichs etabliert. Noch [[1991]] erweitert er den Gär- und Lagerkeller, [[1992]] macht er aus der [[Salzburger Getränkeindustrie]] das Stiegl-Vertriebsunternehmen GSG (Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) mit mehreren Niederlassungen in ganz Österreich. [[1995]] eröffnet er die neue [[Stiegl Brauwelt]], eine Bierausstellung inklusive Veranstaltungsort. Eine neue Verladehalle entsteht. Kiener setzt auf die Bahn als umweltfreundliches Transportmittel und modernisiert [[2004]] die Gleisanlagen der [[Stieglbahn]]. [[2005]] wird das modernste Sudhaus Europas eröffnet, in dessem 18 Tonnen schwerem Kessel das Stieglbier streng nach dem Reinheitsgebot von [[1516]] gebraut wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Familienunternehmen Stiegl ist Heinrich Dieter Kiener auch 25%-Eigentümer der [[Augustiner Bräu Kloster Mülln OG]]. Auch zu einer anderen Salzburger Brauerei hat Kiener Verbindungen: er ist der Schwager von [[Josef Sigl VII.]], dem Besitzer der [[Trumer Privatbrauerei]], der mit Kieners Schwester Heidrun verheiratet ist. Neben seinen Aufgaben bei Stiegl sitzt Kiener auch noch in den Aufsichtsräten der [[Salzburger Sparkasse]] und der [[Salzburger Kredit- und Wechsel-Bank|Schoellerbank]]&amp;lt;ref&amp;gt;Industrie Magazin [http://www.industriemagazin.net/manager-ranking/details/pid/53/Heinrich_Dieter_KIENER_Mag.Dr./Stieglbrauerei_zu_Salzburg_GmbH?af=Rankings.MR.Tbl.Entry]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrung==&lt;br /&gt;
* Großes Ehrenzeichen der Stadt Linz für Verdienste um die Wirtschaft (für sein Engagement und seine finanzielle Unterstützung bei der Generalsanierung des Klosterhofes).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.linz.at/presse/archiv/2003/030519.htm Presseaussendung Stadt Linz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Kiener, Heinrich Dieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Kiener, Heinrich Dieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer|Kiener, Heinrich Dieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Kiener, Heinrich Dieter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier|Kiener, Heinrich Dieter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:FamilieKiener_Kutsche.JPG&amp;diff=278346</id>
		<title>Datei:FamilieKiener Kutsche.JPG</title>
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		<updated>2013-03-05T07:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=272000</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
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		<updated>2013-01-23T08:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Rochushof */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg|thumb|Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Historisch_Brauhaus_Gstaetten.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus &amp;quot;beym Stiegl auf der Gstätten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005.]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Rochushof.JPG|thumb|Der Rochhushof mit dem Haus der Meister an der Stieglbrauerei]]&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen und das &amp;quot;Haus der Meister&amp;quot; befinden, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2012&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Rochushof.JPG&amp;diff=271999</id>
		<title>Datei:Stiegl Rochushof.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Rochushof.JPG&amp;diff=271999"/>
		<updated>2013-01-23T08:53:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Rochushof
Foto: Jochen Hencke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Rochushof&lt;br /&gt;
Foto: Jochen Hencke&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/cc-byncsa}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271997</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271997"/>
		<updated>2013-01-23T08:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Bildergalerie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg|thumb|Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Historisch_Brauhaus_Gstaetten.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus &amp;quot;beym Stiegl auf der Gstätten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005.]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg|Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2012&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg&amp;diff=271996</id>
		<title>Datei:Stiegl Maibaum Aufstellen Krone.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_Krone.jpg&amp;diff=271996"/>
		<updated>2013-01-23T08:50:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Stiegl-Maibaumaufstellen (2012)
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Stiegl-Maibaumaufstellen (2012)&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg&amp;diff=271995</id>
		<title>Datei:Stiegl Brauerei Aussen.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauerei_Aussen.jpg&amp;diff=271995"/>
		<updated>2013-01-23T08:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Stieglbrauerei mit Untersberg im Hintergrund
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Stieglbrauerei mit Untersberg im Hintergrund&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271994</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271994"/>
		<updated>2013-01-23T08:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg|thumb|Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Historisch_Brauhaus_Gstaetten.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus &amp;quot;beym Stiegl auf der Gstätten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005.]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg&amp;diff=271993</id>
		<title>Datei:Stiegl Goldbraeu Glas Fass.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Goldbraeu_Glas_Fass.jpg&amp;diff=271993"/>
		<updated>2013-01-23T08:18:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Stiegl-Goldbräu
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stiegl-Goldbräu&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271992</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271992"/>
		<updated>2013-01-23T08:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Das Haus Bey der Stiegen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Historisch_Brauhaus_Gstaetten.jpg|thumb|Das Original-Brauhaus &amp;quot;beym Stiegl auf der Gstätten&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG|thumb|Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG|thumb|Luftaufnahme der Stieglbrauerei in [[Maxglan]] aus dem Jahr 2005.]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG&amp;diff=271991</id>
		<title>Datei:Stiegl Brauerei Luftaufnahme 2005.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauerei_Luftaufnahme_2005.JPG&amp;diff=271991"/>
		<updated>2013-01-23T08:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Luftaufnahme der Stieglbrauerei aus dem Jahr 2005.
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Luftaufnahme der Stieglbrauerei aus dem Jahr 2005.&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271990</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271990"/>
		<updated>2013-01-23T08:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg|thumb|Auch heute liefert die Stieglbrauerei in Salzburg noch mit ihrem traditionellen Tiger-Noriker-Gespann aus.]]&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Sudhaus_Noriker.JPG&amp;diff=271989</id>
		<title>Datei:Stiegl Sudhaus Noriker.JPG</title>
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		<updated>2013-01-23T08:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Europas modernstes Sudhaus in der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Noriker_Belieferung_Altstadt.jpg&amp;diff=271988</id>
		<title>Datei:Stiegl Noriker Belieferung Altstadt.jpg</title>
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		<updated>2013-01-23T08:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Bierlieferung mit dem traditionellen Noriker-Gespann der Stieglbrauerei.
Foto: Jochen Hencke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bierlieferung mit dem traditionellen Noriker-Gespann der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
Foto: Jochen Hencke&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/cc-byncsa}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Historisch_Brauhaus_Gstaetten.jpg&amp;diff=271987</id>
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		<updated>2013-01-23T07:51:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Das Original Brauhaus &amp;quot;auf der Gstätten&amp;quot;.
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Original Brauhaus &amp;quot;auf der Gstätten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271986</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
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		<updated>2013-01-23T07:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl Brauwelt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg|thumb|Eingang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg|thumb|Im Sommer erwartet die Besucher im Innenhof der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] ein gemütlicher Biergarten.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauwelt_Biergarten.jpg&amp;diff=271985</id>
		<title>Datei:Stiegl Brauwelt Biergarten.jpg</title>
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		<updated>2013-01-23T07:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Biergarten in der Stiegl-Brauwelt
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Biergarten in der Stiegl-Brauwelt&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg&amp;diff=271984</id>
		<title>Datei:Stiegl Brauwelt Eingang.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Brauwelt_Eingang.jpg&amp;diff=271984"/>
		<updated>2013-01-23T07:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Eingang zur Stiegl-Brauwelt
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Eingang zur Stiegl-Brauwelt&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271983</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
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		<updated>2013-01-23T07:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Alter Zugang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] - Zugang wurde 2010 in Richtung Parkplatz verlegt.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg|thumb|Maibaumaufstellen auf der Festwiese der Stieglbrauerei im Jahr 2012]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg&amp;diff=271982</id>
		<title>Datei:Stiegl Maibaum Aufstellen 2012.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Stiegl_Maibaum_Aufstellen_2012.jpg&amp;diff=271982"/>
		<updated>2013-01-23T07:35:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: Stiegl-Maibaumaufstellen im Jahr 2012.
Quelle: Stieglbrauerei&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Stiegl-Maibaumaufstellen im Jahr 2012.&lt;br /&gt;
Quelle: Stieglbrauerei&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271981</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=271981"/>
		<updated>2013-01-23T07:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl Brauwelt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Alter Zugang zur [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] - Zugang wurde 2010 in Richtung Parkplatz verlegt.]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249025</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249025"/>
		<updated>2012-07-05T11:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiegl-Radler&amp;diff=249022</id>
		<title>Stiegl-Radler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiegl-Radler&amp;diff=249022"/>
		<updated>2012-07-05T11:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Datei:Radler Himbeere 05 FL.jpg|thumb|100px|Radler Himbeere]]Der &#039;&#039;&#039;Stiegl-Gaudi-Radler&#039;&#039;&#039; ist die ehemalige Bezeichnung eines [[Bier]]mischgetränks der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]]. Der Nachfolger heißt [[Stiegl-Radler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zutaten==&lt;br /&gt;
Halb und halb aus [[Stiegl-Goldbräu]] und natürlicher Limonade, Alkoholgehalt: 2,5 Vol.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschmacksrichtungen:&lt;br /&gt;
*Zitrone&lt;br /&gt;
*Himbeere&lt;br /&gt;
*Grapefruit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radler-Bedeutung==&lt;br /&gt;
Der Radler ist ein Biermischgetränk, das aus Bier und Limonade besteht. Seine ursprüngliche Rezeptur war dunkles Vollbier und klare Limonade je zur Hälfte. Heute wird er jedoch meist mit hellem Bier zubereitet. In [[Bayern]] kann man Radler mit dunklem Bier erhalten, muss es aber ausdrücklich bestellen. Radler gibt es seit dem Ende des [[19. Jahrhundert]]s, der genaue Erfinder der Mixtur wird wahrscheinlich nicht mehr zu eruieren sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
*de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
*[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
*[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiegl-Radler&amp;diff=249021</id>
		<title>Stiegl-Radler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiegl-Radler&amp;diff=249021"/>
		<updated>2012-07-05T11:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Datei:Radler Himbeere 05 FL.jpg|thumb|100px|Radler Himbeere]]Der &#039;&#039;&#039;Stiegl-Gaudi-Radler&#039;&#039;&#039; ist die ehemalige Bezeichnung eines [[Bier]]mischgetränks der [[Stieglbrauerei zu Salzburg]]. Der Nachfolger heißt [[Stiegl-Radler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zutaten==&lt;br /&gt;
Halb und halb aus [[Stiegl-Goldbräu]] und natürlicher Limonade, Alkoholgehalt: 2,5 Vol.-%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschmacksrichtungen:&lt;br /&gt;
*Zitrone&lt;br /&gt;
*Himbeere&lt;br /&gt;
*Grapefruit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Radler-Bedeutung==&lt;br /&gt;
Der Radler ist ein Biermischgetränk, das aus Bier und Limonade besteht. Seine ursprüngliche Rezeptur war dunkles Vollbier und klare Limonade je zur Hälfte. Heute wird er jedoch meist mit hellem Bier zubereitet. In [[Bayern]] kann man Radler mit dunklem Bier erhalten, muss es aber ausdrücklich bestellen. Radler gibt es seit dem Ende des [[19. Jahrhundert]]s, der genaue Erfinder der Mixtur wird wahrscheinlich nicht mehr zu eruieren sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
*de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[http://www.stiegl.at Offizieller Webauftritt &amp;quot;Stieglbrauerei zu Salzburg&amp;quot;]&lt;br /&gt;
[http://facebook.com/stieglbrauerei Facebookseite Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
[http://twitter.com/stieglbrauerei Twitteraccount @Stieglbrauerei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiegl-Paracelsus-Zwickl&amp;diff=249016</id>
		<title>Stiegl-Paracelsus-Zwickl</title>
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		<updated>2012-07-05T11:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein [[Bier|Zwicklbier]] der [[Stiegl|Stieglbrauerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
{{PAGENAME}} ist ein ungefiltertes und natürlich trübes Bier, für dessen Herstellung nur Zutaten aus streng kontrolliertem, rein österreichischen, biologischen Anbau verwendet werden: Wasser vom [[Untersberg]], Bio-Malz aus Grieskirchen und Mühlviertler Bio-Hopfen. Das Bier ist erst seit März 2008 im Lebensmittelhandel erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das {{PAGENAME}} wird mit einem Alkoholgehalt von 5 Vol.% und einer Stammwürze von 12 Grad gebraut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*Stiegl Homepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getränke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249015</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249015"/>
		<updated>2012-07-05T11:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Geschäftsführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249014</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249014"/>
		<updated>2012-07-05T11:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Produktpalette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Brau-Limonade mit Aronia-Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249012</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249012"/>
		<updated>2012-07-05T11:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Geschäftsführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249007</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249007"/>
		<updated>2012-07-05T09:55:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Produktpalette */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:alkoholfrei &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Hausbier]] &lt;br /&gt;
:handgemachte saisonale Bio-Bier-Spezialitäten &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249006</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249006"/>
		<updated>2012-07-05T09:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl Braugewölbe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Jazzherbst|Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249005</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=249005"/>
		<updated>2012-07-05T09:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die auch heute noch täglich ihre Biere (und andere Getränke aus dem Sortiment) in den Salzburger Stadtteilen [[Maxglan]], [[Riedenburg]] und [[Wals-Siezenheim]] mit der [[Stiegl-Pferde|Pferdekutsche]] ausliefert. Gebraut werden die Stiegl-Biere mit [[Untersberg]]er Quellwasser. Außerdem bezieht Stiegl die Gerste von heimischen Bauern in Niederösterreich und den Hopfen von Mühlviertler Bauern. Mit den Lieferanten wurden langfristige Abnahmeverträge geschlossen, die faire Preise garantieren sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe|Stiegl-Braugewölbe]] und die [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
In der [[Stiegl Brauwelt|Stiegl-Brauwelt]], Europas größter Biererlebniswelt, erwartet die Besucher auf rund 5000 Quadratmetern mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei,in der unter anderem die saisonalen Stiegl-Bierspezialitäten, wie die Stiegl-Hausbiere, in Handarbeit entstehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch der [[Salzburger Jazzherbst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen in der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2012 wurden 4000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248980</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248980"/>
		<updated>2012-07-05T08:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Der Stieglkeller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248978</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248978"/>
		<updated>2012-07-05T08:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl in Maxglan */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rochushof===&lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248977</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248977"/>
		<updated>2012-07-05T08:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248976</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248976"/>
		<updated>2012-07-05T08:53:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl in Maxglan */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ ([[Coca-Cola-Salzburg]]), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248974</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248974"/>
		<updated>2012-07-05T08:52:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ (Coca-Cola-Salzburg), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248973</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248973"/>
		<updated>2012-07-05T08:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Der Stieglkeller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ (Coca-Cola-Salzburg), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichs größte und erfolgreichste Privatbrauerei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der [[Rochushof]], in dem sich heute ein Bio-Feinkostladen befindet, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen [[Rochus]], und das dortige Pesthaus ([[Lazareth zum Heiligen Rochus]]) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] hatte [[1636]] Pesthaus und Friedhof hier errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248972</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248972"/>
		<updated>2012-07-05T08:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Stiegl in Maxglan */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] (* 1870 † 1950) schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. Das Talent von Heinrich Kiener I. in organisatorischen und geschäftlichen Dingen ließen aus der Brauerei einen Musterbetrieb entstehen, der auch schwierige Zeiten überstand. Kiener erlebte praktisch jeden Zustand des Unternehmens mit: von der „Wiedererweckung“ durch seinen Onkel Franz Huemer und den Aufschwung zur Jahrhundertwende über die Notjahre während und nach dem 1. Weltkrieg, den Höhenflug der zwanziger Jahre bis zur darauffolgenden Wirtschaftskrise, schließlich wieder Kriegsjahre verbunden mit Beschlagnahme und Ausverkauf. Nach dem 2. Weltkrieg durfte Heinrich Kiener noch die ersten Erfolge des neuerlichen Aufbaus des Brauunternehmens miterleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Kiener I. war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf seinen Stiefsohn [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] (* 1911 † 1990) über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40 Jahren, die Heinrich Kiener II der Stieglbrauerei vorstand, wurde der Betrieb laufend erneuert und modernisiert. Die Investitionen fanden ihren Niederschlag natürlich in der Bierproduktion, die sich in dieser Zeit fast vervierfachte: Waren es 1950 runde 130.000 Hektoliter Stiegl-Bier, die erzeugt wurden, steigerte sich der Ausstoß auf 511.000 Hektoliter im Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Schritt tat Stiegl-Direktor Kiener 1954 mit der Gründung der „Salzburger Getränkeindustrie“ (Coca-Cola-Salzburg), der er ebenfalls als geschäftsführender Gesellschafter vorstand. Der Stiegl-Schwesterbetrieb (heute Stiegl Getränke &amp;amp; Service Gesellschaft) entwickelte sich zur bedeutendsten alkoholfreien Getränkefirma im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet [[Dr. Heinrich Dieter Kiener]]] III. die Geschicke der Stieglbrauerei zu Salzburg. Als Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II trat er 1985 in die Brauerei ein und wurde bereits in Jugendjahren auf seine zukünftige Aufgabe als Stiegl-Chef vorbereitet. Er studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften sowie Betriebswirtschaft und sammelte Erfahrungen in Brauereien und Banken. Seine fachspezifische Ausbildung erhielt er an der [[Doemens-Schule]], einer Lehr- und Versuchsanstalt für Brauer in Gräfelfing bei München. Im April [[1985]] trat er in die Brauerei ein, wo er bald als rechte Hand des Chefs agierte. Als Marketingstratege war er schon damals offen für Neues. Nach dem Ableben von Heinrich Kiener II. [[1990]] übernahm er die Position des geschäftsführenden Gesellschafters. Im Mai 2010 heiratete er seine Lebensgefährtin Mag. Alessandra Kiener, die ebenfalls im Unternehmen tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des zur Brauerei gehörenden [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248966</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248966"/>
		<updated>2012-07-05T08:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248965</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248965"/>
		<updated>2012-07-05T08:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Der Stieglkeller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach [[Maxglan]] wurden [[1820]] in der Festungsgasse (am Fuße der [[Festung Hohensalzburg]]) mit dem [[Stieglkeller]] neue Lagerkapazitäten geschaffen. Der damalige Stieglbrauer Josef Schreiner gestaltete den Keller schließlich um und nutzte den anliegenden Garten zur Ausschank des Kellerbiers während der Sommermonate. Das war die &amp;quot;Geburtsstunde&amp;quot; des Stieglkellers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248935</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248935"/>
		<updated>2012-07-05T06:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach Maxglan wurde 1860 der [[Stieglkeller]] samt Lagerräumen am Fuß des [[Festungsberg]]es errichtet und dort in der Folge mehrfach ausgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248934</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248934"/>
		<updated>2012-07-05T06:23:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Das Haus Bey der Stiegen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 ===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie die Stieglbrauerei zu ihrem Namen kam===&lt;br /&gt;
Die Traditionsbrauerei hieß im 15. Jahrhundert noch „Prewhaus bey dem Stieglein“. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Name „Stieglbrauerei“. &lt;br /&gt;
Das Stieglein („kleine Treppe“), das der Brauerei und seinem Produkt den Namen gibt, führte damals als öffentliche Stiege zum [[Almkanal]], aus dem man sich das notwendige Brauwasser holte. Die Stieglbrauerei übersiedelte zwar im 19. Jahrhundert aus Kapazitätsgründen an die Peripherie der Stadt, die kleine Treppe wurde irgendwann entfernt und der Almkanal verläuft heute unterirdisch, doch: Die legendäre „rote Stiege“ hat sich als Firmen- und Bierbezeichnung bis zum heutigen Tag erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach Maxglan wurde 1860 der [[Stieglkeller]] samt Lagerräumen am Fuß des [[Festungsberg]]es errichtet und dort in der Folge mehrfach ausgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248933</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248933"/>
		<updated>2012-07-05T06:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Das Haus Bey der Stiegen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Einfahrt Stieglbrauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]]Die Geschichte von Stiegl ist untrennbar mit der Stadt [[Salzburg]] verbunden. Denn bereits im Jahr [[1492]], als Christoph Columbus in eine neue Welt segelte, wurde die Stieglbrauerei zu Salzburg gegründet. Die kleine Gasthausbrauerei entwickelte sich in den über 500 Jahren zu Österreichs größter und führender Privatbrauerei. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur [[Salzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte Stiegl nach [[Maxglan]]. [[1909]] wurde das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg veräußert, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) zog die Kinder- und Jugendanwaltschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vielen Generationen wird die Brauerei als „echtes“ Familienunternehmen geführt. Die Eigentümerfamilie [[Kiener]] lebt Tradition, bekennt sich zu nachhaltigem Wirtschaften und geht außerdem einen kompromisslosen Weg der besten Qualität. Mit einem Bierausstoß von rund einer Million Hektoliter und rund 700 MitarbeiterInnen in ganz Österreich ist Stiegl heute Österreichs größte Privatbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach Maxglan wurde 1860 der [[Stieglkeller]] samt Lagerräumen am Fuß des [[Festungsberg]]es errichtet und dort in der Folge mehrfach ausgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248932</id>
		<title>Stieglbrauerei zu Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stieglbrauerei_zu_Salzburg&amp;diff=248932"/>
		<updated>2012-07-05T06:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schneeengel: /* Das Haus Bey der Stiegen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stiegl_1.jpg|thumb|Stiegl Bier]]&lt;br /&gt;
[[Bild:03 Historisch Fassbinderei.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039;&#039; in [[Salzburg]] [[Maxglan]] wurde [[1492]] erstmals in der [[Altstadt]] erwähnt und gilt somit als die älteste in Betrieb befindliche [[Bier|Brauerei]] im Bundesland. Stiegl ist gleichzeitig auch die größte Privatbrauerei in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Das Haus Bey der Stiegen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegl, Haupteingang.jpg|thumb|Stiegl, Eingang Brauwelt, Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stieglbrauerei Panoramabild Westseite.JPG|thumb|Ansicht Stiegl-Brauwelt, Panoramabild Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Stieglbrauerei 22.07.2007.JPG|thumb|Fabrikseinfahrt der Brauerei in [[Maxglan]]. Aufnahme: [[Juli]] [[2007]]]][[1492]] wird &amp;quot;Das Haus Bey der Stiegen&amp;quot; in der Altstadt von Salzburg erstmals urkundlich erwähnt. Der Gasthof mit Brauereibetrieb stand nächst der [[Gstättengasse]], etwa dort, wo sich bis vor kurzem das Gesundheitsamt befand. Er stand einst nach Süden hin an der heute ebenfalls nicht mehr bestehenden schmalen [[Stieglgasse]], die nach einer zum Städtischen Arm des [[Almkanal]]s hinunter führenden kleinen Stiege benannt war. Der dortige Almkanalarm verläuft heute verrohrt im Gehsteigbereich vor dem [[Haus der Natur]] zur Salzach.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mitte des [[17. Jahrhundert]]s wurde die Stieglbrauerei zur größten Brauerei in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[1909]] verkaufte Heinrich Kiener das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg, die das sanierungsbedürftige Gebäude an das [[Ursulinenkloster]] weiterverkaufte. Die [[Ursulinen]] ließen es abreißen und erbauten hier ein kirchliches Mädchen-Realgymnasium. Das Gebäude wurde nach Übersiedelung der Ursulinenschule in den Jahren nach 1970 bis [[2008]] vom [[Gesundheitsamt Salzburg]] genutzt. Nach dem Umbau (2010) wird hier die Kinder- und Jugendanwaltschaft einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Stieglkeller===&lt;br /&gt;
Knapp vor Übersiedlung des Betriebes nach Maxglan wurde 1860 der [[Stieglkeller]] samt Lagerräumen am Fuß des [[Festungsberg]]es errichtet und dort in der Folge mehrfach ausgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl in Maxglan===&lt;br /&gt;
[[1863]] übersiedelte der damalige Besitzer [[Josef Schreiner]] (* [[1812]], † [[1880]]) die Stiegelbrauerei aus der Gstättengasse in den von ihm neu errichteten Maxglaner Brauereikomplex, der freilich schon 12 Jahre später einem dreitägigen Brand zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Schreiners Tod kam [[Franz Huemer]] an die Spitze des damaligen Besitzerkonsortiums. Er und sein Neffe [[Heinrich Kiener I.|Heinrich Kiener]] schufen die Voraussetzungen, dass die Brauerei schon 20 Jahre später ihren Ausstoß verfünffachen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommerzialrat Heinrich Kiener war bis zu seinem Tod [[1950]] im Unternehmen tätig. Die Leitung ging dann auf [[Heinrich Kiener II.|Ing. Heinrich Kiener]] über, unter dessen Führung die &#039;&#039;Stieglbrauerei zu Salzburg&#039;&#039; zur größten Privatbrauerei Österreichs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Dezember]] [[2009]] wurde in Maxglan der Millionste Hektoliter Stieglbier gebraut. Die Menge entspricht 200 Millionen Stiegl-Halben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bit.ly/4LCT4s Stiegl Presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des landwirtschaftlichen Betriebes der Stieglbrauerei, des [[Rochushof]]s, erinnert an den Pestpatron, den Heiligen Rochus, und das dortige Pesthaus (Lazareth zum Heiligen Rochus) samt Pestfriedhof. Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] [[1636]] hatte Pesthaus und Friedhof hier errichten ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stiegl heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiegl ist die einzige Brauerei in Österreich, die regelmäßige Bierauslieferung mit Hilfe eines [[Stiegl-Pferde|Pferde-Gespann]]s betreibt. Das Wasser für das Stieglbier stammt zu 100 Prozent von den  Quellen vom [[Untersberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Brauwelt===&lt;br /&gt;
[[Bild:02 Brauwelt Aussen.jpg|thumb|Blick auf den alten Teil der Brauerei, in dem heute unter anderem das [[Stiegls Braugewölbe]] und die [[Stiegls Brauwelt]] untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl Brauwelt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Museum der Brauerei erwarten Sie mehr als 500 Jahre Salzburger Braukunst zum Anfassen. Zum Beispiel kann man den Gärkeller von [[1863]] sehen. Das Herzstück des Museums ist die Erlebnisbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl Braugewölbe===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegls Braugewölbe]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im 370 qm großen ehemaligen Braugewölbe finden und fanden zahlreichen Veranstaltungen statt, unter anderen auch das [[Stiegl Swing Festival Anif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Terminal===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Stiegl-Terminal]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Stiegl-Terminal ist ein im Dezember [[2010]] eröffnetes Lokal im Eingangsbereich des [[Salzburg Airport]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stiegl-Gelände als Veranstaltungsort für Brauchtumsveranstaltungen===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003.jpg|thumb|Maibaumaufstellen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003]]&lt;br /&gt;
Das alljährliche Aufstellen des Maibaums bei der Stieglbrauerei stellt eine schon zur Tradition gewordene und  beliebte Veranstaltung dar. Beim Stiegl-Maibaumfest 2011 wurden 5000 Besucher gezählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung ===&lt;br /&gt;
Die Brauerei wurde zusammen mit dem Marktführer [[Brau Union Österreich AG]] und der Brauerei Ottakringer im Zusammenhang eines seit 1999 geltenden Lieferboykotts für Fassbier für Cash- &amp;amp; Carry-Märkte von der Bundeswettbewerbshörde (BWB) geklagt und vom Kartellgericht im Februar 2012 rechtskräftig verurteilt. Demnach musste Stiegl 170&amp;amp;nbsp;000 Euro Strafe zahlen, Brau Union 750&amp;amp;nbsp;000 und Ottakringer 190&amp;amp;nbsp;000 Euro. Der Brauereiverband hatte 1999 beschlossen, wegen Qualitäts- und  Hygienebedenken Großverbrauchermärkte nicht mehr mit Fassbier zu  beliefern. Das wurde vom Kartellgericht im Februar 2012 letztlich für  nicht zulässig befunden. Das bemängelte Verhalten sei bereits 2011 abgestellt worden&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: {{Quelle SN|6. März 2012}}, [http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/737533/111-Mio-Euro-Strafe-fuer-Bierbrauer-wegen-Lieferboykott diepresse.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschäftsführung==&lt;br /&gt;
Seit [[1991]] leitet der promovierte Jurist und Betriebswirtschaftler Dr. [[Heinrich Dieter Kiener]] die Geschicke der Stieglbrauerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktpalette==&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Goldbräu]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Pils]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 11,6° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Leicht]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 3,3 Vol.% Stammwürze: 7,9° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Zwickl]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,0 Vol.% Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gold-Spezial]] &lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,5 Vol.% Stammwürze: 12,5° &lt;br /&gt;
*[[Original Stiegl-Bock]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 7 Vol.% Stammwürze: 16,5° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Gaudi-Radler]] Zitrone / Himbeer / Grapefruit&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,5 Vol.%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weisse-Holunder-Radler]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 2,0 Vol.% &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Sport-Weisse]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 0 Vol.% &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sonderprodukte===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Paracelsus-Hausbier]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 4,9 Vol.% Stammwürze: 12° - erhältlich nur in 1- oder 2-Liter-Bügelverschlussflaschen im Stiegl-Braushop, Gaudi &amp;amp; Zisch Markt, Feinkost &amp;quot;Rochushof&amp;quot; und in der Stiegl-Ambulanz Wien.&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Monatsbiere]] &lt;br /&gt;
:Geschmacks- und Sortenvielfalt im Wandel der Zeit&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Herbst-Gold]]&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,2 Vol.% Stammwürze: 12,6°&lt;br /&gt;
*[[Flüx]]&lt;br /&gt;
:Nach dem Reinheitsgebot gebraute Limonade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühere Biere===&lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Hefefein&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt: 5,1 Vol.%  Stammwürze: 12° &lt;br /&gt;
*[[Stiegl-Weizengold]] &amp;quot;Dunkel&amp;quot; (eingestellt 2011 zugunsten der Stiegl Weisse)&lt;br /&gt;
:Alkoholgehalt:  5,1 Vol.% Stammwürze: 12°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0013278 Stiegl Ostansicht.jpg|Stieglbrauerei, Ostansicht&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Werkseinfahrt bei der Kendlerstraße.jpg|Stiegl-Werkseinfahrt bei der [[Kendlerstraße]]&lt;br /&gt;
Datei:Maibumsetzen bei der Stieglbrauerei am 4.5. 2003 A.jpg|Maibaumsetzen bei der Stieglbrauerei im Jahr 2003&lt;br /&gt;
Datei:Stieglgeleis in Maxglan.JPG|Stieglgleis in Maxglan als Anschluss an das Bahnnetz der Österr. Bundesbahn &lt;br /&gt;
Datei:Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt.jpg|Stieglbahn, Geleise vor der Werkseinfahrt im Westen, Gaudi&amp;amp;Zisch Getränkemarkt an der Kendlerstraße&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Brauerei, Ostseite.jpg|Stiegl-Brauerei, Ostseite&lt;br /&gt;
Datei:Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz.jpg|Stiegl-Gelände als Volkskulturplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer]] (Text), [[Gerhard Trumler]] (Illustrationen): &#039;&#039;500 Jahre Salzburger Stiegl-Bier, 1492 - 1992&#039;&#039;, Wien 1992, ISBN 3-85447-406-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stieglbrauerei zu Salzburg&lt;br /&gt;
* Geschichte von [[Maxglan]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle&#039;&#039;, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiegl.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadt-salzburg.at/jpg/stiegl_braeu_von_der_griesgasse_aus_um_1_000859631.jpg historische Aufnahme vom Gebäude an der Gstättengasse]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxglan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Schneeengel</name></author>
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