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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2025-06-10T12:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SPV: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kunstquartier 01.jpg|thumb|v.l.: MMag. [[Gerald Klonner]], Geschäftsführer des Salzburger Pressvereins, Univ.-Prof. Dr. Christoph Lepschy, [[Universität Mozarteum]], Abteilung Schauspiel und Regie, Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner] [[Universität Salzburg]], und DI Architekt [[Wilfried Haertl]], Obmann des Salzburger Pressvereins, anlässlich der Eröffnung des [[KunstQuartier]]s.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Salzburger Pressverein&#039;&#039;&#039; ist ein Verein, der sich die Verbreitung und Vertiefung christlicher Werte auf Basis ethischer Grundsätze zum Ziel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinszweck==&lt;br /&gt;
Gemäß § 2 der Vereinsstatuten&lt;br /&gt;
*ist der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn berechnet ist, unpolitisch und überparteilich;&lt;br /&gt;
*bezweckt der Verein die Verbreitung und Vertiefung christlicher Werte auf Basis ethischer Grundsätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furche&amp;quot;&amp;gt;[http://www.furche.at/index.php?page=offenlegung Die Furche, Offenlegung laut § 25 Mediengesetz] (abgerufen am 19. Dezember 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde am [[9. Dezember]] [[1908]] zu dem Zweck gegründet, der katholischen Presse in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] eine geregelte Entwicklung zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kanonikus [[Josef Lahnsteiner]] gründete [[1904]] einen kleinen Verein zur Förderung der katholischen Presse und machte sich daran, Abonnenten und Inserenten für die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zu gewinnen. Auf seinen Vorschlag wurde auch der in [[Thalgau]] geborene Kanonikus [[Daniel Etter]] nach Salzburg berufen, um den Stellenwert der katholischen Presse zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Verein ging dann der Salzburger Pressverein hervor, der am [[16. Dezember]] [[1908]] die Herausgabe der katholischen Salzburger Chronik übernahm. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith&#039;sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, Emil Funder mit der technischen Leitung der Druckerei betraut. Hier wurden die Salzburger Chronik und die Wochenzeitung [[Salzburger Volksbote]] gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pressverein modernisierte die Druckerei in den folgenden Jahren mehrmals. [[1929]] wurde ein 600 m² großer Maschinenraum in Betrieb genommen. [[1937]] übernahm [[Max Dasch senior|Max Dasch]], der spätere Mitherausgeber der [[Salzburger Nachrichten]], die Geschäftsführung des Salzburger Pressvereins. Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten verlor der Pressverein die Kontrolle über die Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1948]] wurde die jetzt &#039;&#039;Salzburger Druckerei&#039;&#039; betitelte Firma wieder an den Pressverein zurückgegeben. Bereits seit [[1947]] schien der Pressverein als Eigentümer und Herausgeber des Chronik-Nachfolgers [[Salzburger Volkszeitung]] auf. [[1963]] erwarb man mit dem [[Verlag Anton Pustet]] Salzburgs älteste Druckerei. Die Druckerei wurde [[2002]] geschlossen, der Verlag besteht aber nach wie vor als erfolgreicher Publikumsverlag. Ebenso zum Pressverein gehört mit dem &#039;&#039;[[Verlag der Salzburger Druckerei]] ein Schulbuchverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generaldirektor des Salzburger Pressvereins war von [[1986]] bis [[1999]] [[Clemens Molnar]]; bis [[2005]] war er Obmann der Vollversammlung des Salzburger Pressvereins.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [[Clemens Molnar]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember [[2007]] verkündete der Obmann des Pressvereins [[Wilfried Haertl]], der zweite Standort der Salzburger Druckerei in [[Elsbethen]] sei an die Moser Holding in Innsbruck verkauft worden und für den Standort [[Bergstraße]] in Salzburg werde ein strategischer Partner gesucht. Andernfalls müsse der [[Innenstadt]]-Standort aufgegeben werden. Am [[13. März]] [[2008]] dann die gute Nachricht: Die Salzburger Druckerei bleibe weiter bestehen. Mit Reiter Offset sei ein Salzburger Partner gefunden worden, der die Druckerei in der Bergstraße fortführen werde, stellte [[Gerald Klonner]], der Geschäftsführer der Salzburger Druckerei, fest. Entgegen anfänglicher Erwartung kam jedoch zwischen Salzburger Pressverein und Reiter Offset keine Einigung zustande. Daher stellt die Salzburger Druckerei mit [[30. Juni]] 2008 ihren Betrieb ein. Davon unberührt wurden die beiden Verlage – Verlag Anton Pustet und Verlag der Salzburger Druckerei – vom Eigentümer Salzburger Pressverein weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der Bergstraße 12, in dem am [[21. Mai]] [[2011]] das [[KunstQuartier]] eröffnet wurde, gehört dem Salzburger Pressverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Jakob, Waltraud: &amp;quot;[[Salzburger Zeitungsgeschichte (Publikation)|Salzburger Zeitungsgeschichte]]&amp;quot;,  [[Schriftenreihe des Landespressebüros]], Band 39, [[Landespressebüro]] 1979&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SPV</name></author>
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		<updated>2023-02-17T08:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;SPV: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kunstquartier 01.jpg|thumb|v.l.: MMag. [[Gerald Klonner]], Geschäftsführer des Salzburger Pressvereins, Univ.-Prof. Dr. [[Christoph Lepschy]], [[Universität Mozarteum]], Abteilung Schauspiel und Regie, Univ.-Prof. Dr. [[Sabine Coelsch-Foisner]], [[Universität Salzburg]], und DI Architekt [[Wilfried Haertl]], Obmann des Salzburger Pressvereins, anlässlich der Eröffnung des [[KunstQuartier]]s]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Salzburger Pressverein&#039;&#039;&#039; ist ein Verein, der sich die Verbreitung und Vertiefung christlicher Werte auf Basis ethischer Grundsätze zum Ziel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinszweck==&lt;br /&gt;
Gemäß § 2 der Vereinsstatuten&lt;br /&gt;
*ist der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn berechnet ist, unpolitisch und überparteilich;&lt;br /&gt;
*bezweckt der Verein die Verbreitung und Vertiefung christlicher Werte auf Basis ethischer Grundsätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furche&amp;quot;&amp;gt;[http://www.furche.at/index.php?page=offenlegung Die Furche, Offenlegung laut § 25 Mediengesetz] (abgerufen am 19. Dezember 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde am [[9. Dezember]] [[1908]] zu dem Zweck gegründet, der katholischen Presse in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] eine geregelte Entwicklung zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder und Organe ==&lt;br /&gt;
Der Pressverein darf derzeit (2007)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.salzburg.com/wiki/index.php?title=Salzburger_Pressverein&amp;amp;action=history Stand vom 8. Dezember 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt; maximal zwanzig Mitglieder haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorstand setzt sich (2016) wie folgt zusammen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Furche&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Präsident: KommR Arch. Dipl.-Ing. [[Wilfried Haertl]], &lt;br /&gt;
*Präsidentenstellvertreter und Finanzreferent: Dr. [[Johannes Müller (Steuerberater)|Johannes Müller]], &lt;br /&gt;
*Schriftführer: Kammeramtsdirektor Dipl.-Ing. Dr. [[Nikolaus Lienbacher (Kammeramtsdirektor)|Nikolaus Lienbacher]], MBA, &lt;br /&gt;
*Fachbeiräte: Diakon KonsR [[Wolfgang Kumpfmüller]] und Msgr. Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]],&lt;br /&gt;
*Geschäftsführer: MMag. [[Gerald Klonner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kanonikus [[Josef Lahnsteiner]] gründete [[1904]] einen kleinen Verein zur Förderung der katholischen Presse und machte sich daran, Abonnenten und Inserenten für die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zu gewinnen. Auf seinen Vorschlag wurde auch der in [[Thalgau]] geborene Kanonikus [[Daniel Etter]] nach Salzburg berufen, um den Stellenwert der katholischen Presse zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Verein ging dann der Salzburger Pressverein hervor, der am [[16. Dezember]] [[1908]] die Herausgabe der katholischen Salzburger Chronik übernahm. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith&#039;sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, [[Emil Funder]] mit der technischen Leitung der Druckerei betraut. Hier wurden die Salzburger Chronik und die Wochenzeitung [[Salzburger Volksbote]] gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pressverein modernisierte die Druckerei in den folgenden Jahren mehrmals. [[1929]] wurde ein 600 m² großer Maschinenraum in Betrieb genommen. [[1937]] übernahm [[Max Dasch senior|Max Dasch]], der spätere Mitherausgeber der [[Salzburger Nachrichten]], die Geschäftsführung des Salzburger Pressvereins. Mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten verlor der Pressverein die Kontrolle über die Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1948]] wurde die jetzt &#039;&#039;Salzburger Druckerei&#039;&#039; betitelte Firma wieder an den Pressverein zurückgegeben. Bereits seit [[1947]] schien der Pressverein als Eigentümer und Herausgeber des Chronik-Nachfolgers [[Salzburger Volkszeitung]] auf. [[1963]] erwarb man mit dem [[Verlag Anton Pustet]] Salzburgs älteste Druckerei. Die Druckerei wurde [[2002]] geschlossen, der Verlag besteht aber nach wie vor als erfolgreicher Publikumsverlag. Ebenso zum Pressverein gehört mit dem &#039;&#039;[[Verlag der Salzburger Druckerei]] ein Schulbuchverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generaldirektor des Salzburger Pressvereins war von [[1986]] bis [[1999]] [[Clemens Molnar]]; bis [[2005]] war er Obmann der Vollversammlung des Salzburger Pressvereins.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel [[Clemens Molnar]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember [[2007]] verkündete der Obmann des Pressvereins [[Wilfried Haertl]], der zweite Standort der Salzburger Druckerei in [[Elsbethen]] sei an die Moser Holding in Innsbruck verkauft worden und für den Standort [[Bergstraße]] in Salzburg werde ein strategischer Partner gesucht. Andernfalls müsse der Innenstadt-Standort aufgegeben werden. Am [[13. März]] [[2008]] dann die gute Nachricht: Die Salzburger Druckerei bleibe weiter bestehen. Mit Reiter Offset sei ein Salzburger Partner gefunden worden, der die Druckerei in der Bergstraße fortführen werde, stellte [[Gerald Klonner]], der Geschäftsführer der Salzburger Druckerei, fest. Entgegen anfänglicher Erwartung kam jedoch zwischen Salzburger Pressverein und Reiter Offset keine Einigung zustande. Daher stellt die Salzburger Druckerei mit [[30. Juni]] 2008 ihren Betrieb ein. Davon unberührt wurden die beiden Verlage – Verlag Anton Pustet und Verlag der Salzburger Druckerei – vom Eigentümer Salzburger Pressverein weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der Bergstraße 12, in dem am [[21. Mai]] [[2011]] das [[KunstQuartier]] eröffnet wurde, gehört dem Salzburger Pressverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Waltraud Jakob|Jakob, Waltraud]]: Salzburger Zeitungsgeschichte. [[Salzburg Dokumentationen]], Band 39, [[Landespressebüro]] 1979&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SPV</name></author>
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