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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Außenlager Hallein des KZ Dachau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; bestand vom [[1. September]] [[1943]] bis [[5. Mai]] [[1945]] durch die Befreiung durch die US-Army. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager ==&lt;br /&gt;
Es befand sich in einem Steinbruch [[Wiestal Landesstraße]] nahe der Baustelle der &#039;&#039;Reichsautobahn&#039;&#039;, aus der später die [[Tauernautobahn]] entstand. Heute befindet sich dort die Firma [[Deisl Beton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Genaue Daten über Anzahl der dort gewesenen Häftling ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass sie zu Arbeiten in einem  SS-Ausbildungslager und für das Gebirgsjäger-Ersatzbataillon Nr. 6 eingesetzt waren. Auch in den Stollen der [[Grill-Werke]] sollen sie zum Arbeitseinsatz gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
Am [[18. Jänner]] [[2012]] wurde eine Gedenktafel auf dem Firmengelände von Deisl Beton enthüllt. Die Ansprachen hielten der Initiator Vizebürgermeister [[Walter Reschreiter]], der [[Hallein]]er Stadthistoriker [[Wolfgang Wintersteller]] und [[David Brenner]] in seiner Funktion als Vorsitzender der [[Salzburger Freiheitskämpfer]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auf den Spuren der Partisanen -  Zeitgeschichtliche Wanderungen im Salzkammergut&#039;&#039;, [[Christian Topf]], Edition Geschichte der  Heimat, ISBN 3-900943-32-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/kz_hallein.html www.geheimprojekte.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle TN|12. Jänner 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Außenlager Hallein des KZ Dachau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; bestand vom [[1. September]] [[1943]] bis [[5. Mai]] [[1945]] durch die Befreiung durch die US-Army. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager ==&lt;br /&gt;
Es befand sich in einem Steinbruch [[Wiestal Landesstraße]] nahe der Baustelle der &#039;&#039;Reichsautobahn&#039;&#039;, aus der später die [[Tauernautobahn]] entstand. Heute befindet sich dort die Firma [[Deisl Beton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Genaue Daten über Anzahl der dort gewesenen Häftling ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass sie zu Arbeiten in einem  SS-Ausbildungslager und für das Gebirgsjäger-Ersatzbataillon Nr. 6 eingesetzt waren. Auch in den Stollen der [[Grill-Werke]] sollen sie zum Arbeitseinsatz gekommen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:KZ-Aussenlager Befreite|miniatur]]&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
Am [[18. Jänner]] [[2012]] wurde eine Gedenktafel auf dem Firmengelände von Deisl Beton enthüllt. Die Ansprachen hielten der Initiator Vizebürgermeister [[Walter Reschreiter]], der [[Hallein]]er Stadthistoriker [[Wolfgang Wintersteller]] und [[David Brenner]] in seiner Funktion als Vorsitzender der [[Salzburger Freiheitskämpfer]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auf den Spuren der Partisanen -  Zeitgeschichtliche Wanderungen im Salzkammergut&#039;&#039;, [[Christian Topf]], Edition Geschichte der  Heimat, ISBN 3-900943-32-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/kz_hallein.html www.geheimprojekte.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle TN|12. Jänner 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; bestand vom [[1. September]] [[1943]] bis [[5. Mai]] [[1945]] durch die Befreiung durch die US-Army. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager ==&lt;br /&gt;
Es befand sich in einem Steinbruch [[Wiestal Landesstraße]] nahe der Baustelle der &#039;&#039;Reichsautobahn&#039;&#039;, aus der später die [[Tauernautobahn]] entstand. Heute befindet sich dort die Firma [[Deisl Beton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Genaue Daten über Anzahl der dort gewesenen Häftling ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass sie zu Arbeiten in einem  SS-Ausbildungslager und für das Gebirgsjäger-Ersatzbataillon Nr. 6 eingesetzt waren. Auch in den Stollen der [[Grill-Werke]] sollen sie zum Arbeitseinsatz gekommen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Befreite Häftlinge des Außenlagers Hallein|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
Am [[18. Jänner]] [[2012]] wurde eine Gedenktafel auf dem Firmengelände von Deisl Beton enthüllt. Die Ansprachen hielten der Initiator Vizebürgermeister [[Walter Reschreiter]], der [[Hallein]]er Stadthistoriker [[Wolfgang Wintersteller]] und [[David Brenner]] in seiner Funktion als Vorsitzender der [[Salzburger Freiheitskämpfer]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auf den Spuren der Partisanen -  Zeitgeschichtliche Wanderungen im Salzkammergut&#039;&#039;, [[Christian Topf]], Edition Geschichte der  Heimat, ISBN 3-900943-32-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/kz_hallein.html www.geheimprojekte.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle TN|12. Jänner 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: {{Bildbeschreibung2
|Beschreibung = Befreite Häftlinge des Außenlagers Hallein
|Quelle = Archiv Gedenkstätte Dachau
|Fotograf = unbekannt
|Erstelldatum = 22.05.1945
|Lizenzkommentar = 
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Befreite Häftlinge des Außenlagers Hallein&lt;br /&gt;
|Quelle = Archiv Gedenkstätte Dachau&lt;br /&gt;
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		<title>Außenlager Hallein des KZ Dachau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; bestand vom [[1. September]] [[1943]] bis [[5. Mai]] [[1945]] durch die Befreiung durch die US-Army. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager ==&lt;br /&gt;
Es befand sich in einem Steinbruch [[Wiestal Landesstraße]] nahe der Baustelle der &#039;&#039;Reichsautobahn&#039;&#039;, aus der später die [[Tauernautobahn]] entstand. Heute befindet sich dort die Firma [[Deisl Beton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Genaue Daten über Anzahl der dort gewesenen Häftling ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass sie zu Arbeiten in einem  SS-Ausbildungslager und für das Gebirgsjäger-Ersatzbataillon Nr. 6 eingesetzt waren. Auch in den Stollen der [[Grill-Werke]] sollen sie zum Arbeitseinsatz gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
Am [[18. Jänner]] [[2012]] wurde eine Gedenktafel auf dem Firmengelände von Deisl Beton enthüllt. Die Ansprachen hielten der Initiator Vizebürgermeister [[Walter Reschreiter]], der [[Hallein]]er Stadthistoriker [[Wolfgang Wintersteller]] und [[David Brenner]] in seiner Funktion als Vorsitzender der [[Salzburger Freiheitskämpfer]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auf den Spuren der Partisanen -  Zeitgeschichtliche Wanderungen im Salzkammergut&#039;&#039;, [[Christian Topf]], Edition Geschichte der  Heimat, ISBN 3-900943-32-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/kz_hallein.html www.geheimprojekte.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle TN|12. Jänner 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2014-07-19T12:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; bestand vom [[1. September]] [[1943]] bis [[5. Mai]] [[1945]] durch die Befreiung durch die US-Army. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lager ==&lt;br /&gt;
Es befand sich in einem Steinbruch [[Wiestal Landesstraße]] nahe der Baustelle der &#039;&#039;Reichsautobahn&#039;&#039;, aus der später die [[Tauernautobahn]] entstand. Heute befindet sich dort die Firma [[Deisl Beton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Genaue Daten über Anzahl der dort gewesenen Häftling ist nicht bekannt. Man weiß aber, dass sie zu Arbeiten in einem  SS-Ausbildungslager und für das Gebirgsjäger-Ersatzbataillon Nr. 6 eingesetzt waren. Auch in den Stollen der [[Grill-Werke]] sollen sie zum Arbeitseinsatz gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
Am [[18. Jänner]] [[2012]] wurde eine Gedenktafel auf dem Firmengelände von Deisl Beton enthüllt. Die Ansprachen hielten der Initiator Vizebürgermeister[[Walter Reschreiter]], der [[Hallein]]er Stadthistoriker [[Wolfgang Wintersteller]] und [[David Brenner]] in seiner Funktion als Vorsitzender der [[Salzburger Freiheitskämpfer]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Auf den Spuren der Partisanen -  Zeitgeschichtliche Wanderungen im Salzkammergut&#039;&#039;, [[Christian Topf]], Edition Geschichte der  Heimat, ISBN 3-900943-32-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.geheimprojekte.at/kz_hallein.html www.geheimprojekte.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle TN|12. Jänner 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|Hallein des KZ Dachau, Außenlager]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_Hallein&amp;diff=332129</id>
		<title>Ehrenbürger der Stadt Hallein</title>
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		<updated>2014-05-18T12:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: /* Ernennungen im 19. und 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel listet alle &#039;&#039;&#039;Ehrenbürger der Stadt Hallein&#039;&#039;&#039; der [[Tennengau]]er Stadt [[Hallein]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Bisher bekannte Ernennungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernennungen im 19. und 20. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Josef Brandauer]] (* 1921, † 1988)&lt;br /&gt;
: [[Landtag]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;spräsident und [[Bürgermeister der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Dorrek]], Dr.&lt;br /&gt;
: Generaldirektor der Tabakregie&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Carl Kellner]] (* 1851, † 1905)&lt;br /&gt;
: Papierindustrieller, Generaldirektor der Fa. Kellner-Partington ([[Halleiner Papierfabrik]])&lt;br /&gt;
: Verleihung: [[28. Jänner]] [[1903]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Emil Kofler]], Dr. (* 1826, † 1901)&lt;br /&gt;
: Notar, Bürgermeister der Stadt Hallein&lt;br /&gt;
: Verleihung: [[10. Februar]] [[1869]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich v. Löwenstern|Friedrich Baron v. Löwenstern]] (* 1829, † 1910)&lt;br /&gt;
:Unternehmer, Förderer der Errichtung des [[Hallein Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhofs Hallein]]&lt;br /&gt;
:Verleihung: [[14. April]] [[1870]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Moser]]&lt;br /&gt;
: Dechant und [[Domherr]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Müller]] (* 1924, † 2009)&lt;br /&gt;
: Regierungsrat, Salzburger Politiker und langjähriger [[Bürgermeister der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Anton Neumayr]] (* 1887 in [[Salzburg]], † 1954 ebenda), [[Hofrat]]&lt;br /&gt;
: [[SPÖ|sozialdemokratischer]] Salzburger Politiker, [[Landesregierung|Landeshauptmann-Stellvertreter]] und Bürgermeister der Städte [[Hallein]] und Salzburg&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1947&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Agnes Primocic]] (* 1905 in [[Hallein]], † 2007 ebenda)&lt;br /&gt;
: Widerstandskämpferin und jahrelang [[KPÖ]]-Gemeinderätin in [[Hallein]]&lt;br /&gt;
:Verleihung: 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adalbert Proschko]] (* 1863 in [[Mattighofen]] &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[OÖ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; † 1944)&lt;br /&gt;
: Leiter der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1902&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. [[Adolf Schärf]] (* 1890, † 1965)&lt;br /&gt;
: österreichischer Vizekanzler und Bundespräsident&lt;br /&gt;
: Verleihung: [[26. September]] [[1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Thomas Stangassinger]] (* 1965)&lt;br /&gt;
:Slalom-Olympiasieger&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dr. [[Christian Stöckl]] (* 1957)&lt;br /&gt;
: [[Bürgermeister der Stadt Hallein]] und [[Landesrat]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: [[4. Juli]] [[2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]] (* 1827; † 1897)&lt;br /&gt;
: [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]]&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1886&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Viktor Ritter von Tschusi zu Schmidhoffen]] (* 1847, † 1924)&lt;br /&gt;
: Ornithologe&lt;br /&gt;
: Verleihung: 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Wichtlhuber]] (* 1793, † 1872)&lt;br /&gt;
: Dechant und Pfarrer in Hallein&lt;br /&gt;
: Verleihung: [[16. Februar]] [[1866]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datum der Ernennung (noch) unbekannt ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Ferchl]], Dr. (* 1777)&lt;br /&gt;
: [[Saline   Hallein|Salinen]]arzt in Hallein&lt;br /&gt;
: Verleihung: ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hallein.gv.at/unsere_stadt/ehrenbuerger www.hallein.gv.at Ehrenbürger]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Penninger|Penninger, Ernst]]: &amp;quot;Die Straßennamen der Stadt   Hallein&amp;quot;, Sonderdruck  aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für   Salzburger Landeskunde]], Band  110 Salzburg 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger|!|Hallein, Ehrenbürger der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Hallein|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein|!|Ehrenbürger der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Neumayr_senior&amp;diff=332128</id>
		<title>Anton Neumayr senior</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Neumayr_senior&amp;diff=332128"/>
		<updated>2014-05-18T12:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hofrat]] &#039;&#039;&#039;Anton Neumayr&#039;&#039;&#039; (* [[1. Juni]] [[1887 ]] in [[Salzburg-Stadt|Salzburg]]; † [[18. Juni]] [[1954]] ebenda) war ein [[SPÖ|sozialdemokratischer]] Salzburger Politiker, [[Landesregierung|Landeshauptmann-Stellvertreter]] und Bürgermeister der Städte [[Hallein]] und [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und [[Bürgerschule Salzburg]] maturierte er [[1907]] an der [[Lehrerbildungsanstalt|k.k. Staatslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. [[1909]] legte er die Lehramtsprüfung für Volksschulen ab und war bis 1915 Volksschullehrer in [[Grödig]], Hallein und [[Seeham]], danach unterrichtete er bis [[1918]] als Hauptschullehrer an der Bürgerschule in Hallein. In Hallein war er von [[1919]] bis [[1934]] als [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] tätig und wohnte im [[Grieblbrauhaus]]. Im selben Zeitraum gehörte er dem Salzburger [[Landtag]] an, dem er von [[1929]] bis [[1932]] als Präsident vorstand. Er unterrichtete in Hallein als Hauptschullehrer und bekleidete von [[1919]] bis [[1934]] das Amt des Bürgermeisters der Salinenstadt. Dabei erwarb er sich vor allem Verdienste um die Regulierung der [[Salzach]] sowie die Erbauung des einstigen Strandbades, des [[Stadtkino Hallein|Theater- und Kinogebäudes]], zahlreicher Wohnbauten und des ebenfalls nach ihm benannten Salzachsteges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Zeit von [[1934]] bis [[1937]] fallen Verhaftung, Stadtverweis und Aufenthalt in [[Braunau am Inn]]. 1937/38 übte er die Tätigkeit eines Amtsvormunds aus. Ab 1942 war er Sachbearbeiter im Bauamt bei der [[Reichsgau Salzburg|Reichstatthalterei]] in Salzburg. Die Zeit von August 1944 bis Jänner 1945 verbrachte er im Konzentrationslager Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s gehörte Neumayr bis zu seinem Tod erneut dem Landtag an und war von [[1945]] bis [[1946]] Landeshauptmann-Stellvertreter. Von [[1946]] bis [[1951]] fungierte er als [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von Salzburg. In seine Amtszeit fiel die erste Phase des Wiederaufbaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funktionen waren:&lt;br /&gt;
* in der Partei:&lt;br /&gt;
** 1928 bis 1934 und 1945 bis 1949 stellvertretender Klubvorsitzender der [[SDAP]] beziehungsweise der SPÖ im Salzburger Landtag,&lt;br /&gt;
** 1919 bis 1934 Mitglied der Landesparteivertretung der SDAP in Salzburg,&lt;br /&gt;
** 1945 Mitglied der provisorischen Landesparteivertretung und &lt;br /&gt;
** 1946 bis 1954 Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg, &lt;br /&gt;
* 1947 bis 1951 Präsident der [[Volkshochschule Salzburg]] und&lt;br /&gt;
* 1947 bis 1954 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der [[SAFE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1947]] wurde Neumayr die [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerschaft der Stadt Hallein]] und [[1952]] die [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft der Stadt Salzburg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Landtagsmitgliedschaft==&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum konstituierenden Landtag (erste Wahlperiode), SDAP: [[23. April]] [[1919]] - [[3. Mai]] [[1922]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (zweite bis vierte Wahlperiode), SDAP: [[4. Mai]] 1922 - [[16. Februar]] [[1934]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (erste und zweite GP [?]), SPÖ: [[12. Dezember]] [[1945]] - [[18. Juni]] [[1954]]&lt;br /&gt;
* Präsident des Landtages: [[14. Februar]] [[1929]] - [[18. Mai]] [[1932]]&lt;br /&gt;
* Erster Landtagspräsident-Stellvertreter: [[19. Mai]] 1932 - 16. Februar 1934&lt;br /&gt;
* Landeshauptmann-Stellvertreter, SPÖ: [[23. Mai]] 1945 - [[26. April]] [[1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrende Benennungen==&lt;br /&gt;
Hallein und Salzburg würdigten seine Verdienste mit der Benennung von Plätzen nach Neumayr (in der [[Stadt Salzburg]] der [[Anton-Neumayr-Platz]], ebenso der [[Anton-Neumayr-Platz (Hallein)|Anton-Neumayr-Platz]] und die [[Anton-Neumayr-Brücke]] in Hallein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie==&lt;br /&gt;
Sein Sohn Prof. [[Anton Neumayr jun.]] erlangte als Internist, &amp;quot;Fernsehdoktor&amp;quot; und Autor zahlreicher medizinischer und populärwissenschaftlicher Bücher Bekanntheit weit über Österreich hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* Daten &amp;amp; Fakten Bundesland Salzburg. [[Schriftenreihe des Landespressebüros]]&amp;lt;!--Anm.: Details? Es gibt mindestens fünf Sammelbände, die so heißen, vgl. http://www.salzburg.gv.at/themen/se/statistik/statistik_daten_veroeffentlichungen-sachlich-ueber/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch-archiv.htm.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: &#039;&#039;Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.&#039;&#039; Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;printsec=frontcover Band&amp;amp;nbsp;32.] ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;pg=PA147&amp;amp;lpg=PA147&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger%20Hallein&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;146&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=d7qJAAAAMAAJ&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VwVobNLkcE&amp;amp;sig=inDYM1pMN-GMJnOEWXw2J45ydOM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=qydbUKm6PIbPtAanjIGIDg&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAw   Protokolle des Ministerrates der Ersten Republik (1918-1938)]&lt;br /&gt;
* Halleiner Geschichtsblätter: &#039;&#039;Band 5 1939 - 1951&#039;&#039; (Stadtgemeinde Hallein 1986) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1946]]−[[1951]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Richard Hildmann]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Stanislaus Pacher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Neumayr, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hallein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Personen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Tennengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hallein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Neumayr_senior&amp;diff=332127</id>
		<title>Anton Neumayr senior</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Neumayr_senior&amp;diff=332127"/>
		<updated>2014-05-18T12:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hofrat]] &#039;&#039;&#039;Anton Neumayr&#039;&#039;&#039; (* [[1. Juni]] [[1887 ]] in [[Salzburg-Stadt|Salzburg]]; † [[18. Juni]] [[1954]] ebenda) war ein [[SPÖ|sozialdemokratischer]] Salzburger Politiker, [[Landesregierung|Landeshauptmann-Stellvertreter]] und Bürgermeister der Städte [[Hallein]] und [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und [[Bürgerschule Salzburg]] maturierte er [[1907]] an der [[Lehrerbildungsanstalt|k.k. Staatslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. [[1909]] legte er die Lehramtsprüfung für Volksschulen ab und war bis 1915 Volksschullehrer in [[Grödig]], Hallein und [[Seeham]], danach unterrichtete er bis [[1918]] als Hauptschullehrer an der Bürgerschule in Hallein. In Hallein war er von [[1919]] bis [[1934]] als [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] tätig und wohnte im [[Grieblbrauhaus]]. Im selben Zeitraum gehörte er dem Salzburger [[Landtag]] an, dem er von [[1929]] bis [[1932]] als Präsident vorstand. Er unterrichtete in Hallein als Hauptschullehrer und bekleidete von [[1919]] bis [[1934]] das Amt des Bürgermeisters der Salinenstadt. Dabei erwarb er sich vor allem Verdienste um die Regulierung der [[Salzach]] sowie die Erbauung des einstigen Strandbades, des [[Stadtkino Hallein|Theater- und Kinogebäudes]], zahlreicher Wohnbauten und des ebenfalls nach ihm benannten Salzachsteges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Zeit von [[1934]] bis [[1937]] fallen Verhaftung, Stadtverweis und Aufenthalt in [[Braunau am Inn]]. 1937/38 übte er die Tätigkeit eines Amtsvormunds aus. Ab 1942 war er Sachbearbeiter im Bauamt bei der [[Reichsgau Salzburg|Reichstatthalterei]] in Salzburg. Die Zeit von August 1944 bis Jänner 1945 verbrachte er im Konzentrationslager Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s gehörte Neumayr bis zu seinem Tod erneut dem Landtag an und war von [[1945]] bis [[1946]] Landeshauptmann-Stellvertreter. Von [[1946]] bis [[1951]] fungierte er als [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von Salzburg. In seine Amtszeit fiel die erste Phase des Wiederaufbaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funktionen waren:&lt;br /&gt;
* in der Partei:&lt;br /&gt;
** 1928 bis 1934 und 1945 bis 1949 stellvertretender Klubvorsitzender der [[SDAP]] beziehungsweise der SPÖ im Salzburger Landtag,&lt;br /&gt;
** 1919 bis 1934 Mitglied der Landesparteivertretung der SDAP in Salzburg,&lt;br /&gt;
** 1945 Mitglied der provisorischen Landesparteivertretung und &lt;br /&gt;
** 1946 bis 1954 Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg, &lt;br /&gt;
* 1947 bis 1951 Präsident der [[Volkshochschule Salzburg]] und&lt;br /&gt;
* 1947 bis 1954 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der [[SAFE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1947]] wurde Neumayr die [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerschaft der Stadt Hallein]] und [[1952]] die [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft der Stadt Salzburg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Landtagsmitgliedschaft==&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum konstituierenden Landtag (erste Wahlperiode), SDAP: [[23. April]] [[1919]] - [[3. Mai]] [[1922]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (zweite bis vierte Wahlperiode), SDAP: [[4. Mai]] 1922 - [[16. Februar]] [[1934]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (erste und zweite GP [?]), SPÖ: [[12. Dezember]] [[1945]] - [[18. Juni]] [[1954]]&lt;br /&gt;
* Präsident des Landtages: [[14. Februar]] [[1929]] - [[18. Mai]] [[1932]]&lt;br /&gt;
* Erster Landtagspräsident-Stellvertreter: [[19. Mai]] 1932 - 16. Februar 1934&lt;br /&gt;
* Landeshauptmann-Stellvertreter, SPÖ: [[23. Mai]] 1945 - [[26. April]] [[1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrende Benennungen==&lt;br /&gt;
Hallein und Salzburg würdigten seine Verdienste mit der Benennung von Plätzen nach Neumayr (in der [[Stadt Salzburg]] der [[Anton-Neumayr-Platz]], ebenso der [[Anton-Neumayr-Platz (Hallein)|Anton-Neumayr-Platz]] und die [[Anton-Neumayr-Brücke]] in Hallein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie==&lt;br /&gt;
Sein Sohn Prof. [[Anton Neumayr jun.]] erlangte als Internist, &amp;quot;Fernsehdoktor&amp;quot; und Autor zahlreicher medizinischer und populärwissenschaftlicher Bücher Bekanntheit weit über Österreich hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* Daten &amp;amp; Fakten Bundesland Salzburg. [[Schriftenreihe des Landespressebüros]]&amp;lt;!--Anm.: Details? Es gibt mindestens fünf Sammelbände, die so heißen, vgl. http://www.salzburg.gv.at/themen/se/statistik/statistik_daten_veroeffentlichungen-sachlich-ueber/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch-archiv.htm.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: &#039;&#039;Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.&#039;&#039; Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;printsec=frontcover Band&amp;amp;nbsp;32.] ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;pg=PA147&amp;amp;lpg=PA147&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger%20Hallein&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;146&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=d7qJAAAAMAAJ&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VwVobNLkcE&amp;amp;sig=inDYM1pMN-GMJnOEWXw2J45ydOM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=qydbUKm6PIbPtAanjIGIDg&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAw   Protokolle des Ministerrates der Ersten Republik (1918-1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1946]]−[[1951]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Richard Hildmann]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Stanislaus Pacher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Neumayr, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hallein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Personen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Tennengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hallein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anton Neumayr senior</title>
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		<updated>2014-05-18T12:25:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hofrat]] &#039;&#039;&#039;Anton Neumayr&#039;&#039;&#039; (* [[1. Juni]] [[1887 ]] in [[Salzburg-Stadt|Salzburg]]; † [[18. Juni]] [[1954]] ebenda) war ein [[SPÖ|sozialdemokratischer]] Salzburger Politiker, [[Landesregierung|Landeshauptmann-Stellvertreter]] und Bürgermeister der Städte [[Hallein]] und [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und [[Bürgerschule Salzburg]] maturierte er [[1907]] an der [[Lehrerbildungsanstalt|k.k. Staatslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg. [[1909]] legte er die Lehramtsprüfung für Volksschulen ab und war bis 1915 Volksschullehrer in [[Grödig]], Hallein und [[Seeham]], danach unterrichtete er bis [[1918]] als Hauptschullehrer an der Bürgerschule in Hallein. In Hallein war er von [[1919]] bis [[1934]] als [[Bürgermeister der Stadt Hallein|Bürgermeister]] tätig und wohnte im [[Grieblbrauhaus]]. Im selben Zeitraum gehörte er dem Salzburger [[Landtag]] an, dem er von [[1929]] bis [[1932]] als Präsident vorstand. Er unterrichtete in Hallein als Hauptschullehrer und bekleidete von [[1919]] bis [[1934]] das Amt des Bürgermeisters der Salinenstadt. Dabei erwarb er sich vor allem Verdienste um die Regulierung der [[Salzach]] sowie die Erbauung des einstigen Strandbades, des [[Stadtkino Hallein|Theater- und Kinogebäudes]], zahlreicher Wohnbauten und des ebenfalls nach ihm benannten Salzachsteges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Zeit von [[1934]] bis [[1937]] fallen Verhaftung, Stadtverweis und Aufenthalt in [[Braunau am Inn]]. 1937/38 übte er die Tätigkeit eines Amtsvormunds aus. Ab 1942 war er Sachbearbeiter im Bauamt bei der [[Reichsgau Salzburg|Reichstatthalterei]] in Salzburg. Die Zeit von August 1944 bis Jänner 1945 verbrachte er im Konzentrationslager Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s gehörte Neumayr bis zu seinem Tod erneut dem Landtag an und war von [[1945]] bis [[1946]] Landeshauptmann-Stellvertreter. Von [[1946]] bis [[1951]] fungierte er als [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von Salzburg. In seine Amtszeit fiel die erste Phase des Wiederaufbaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Funktionen waren:&lt;br /&gt;
* in der Partei:&lt;br /&gt;
** 1928 bis 1934 und 1945 bis 1949 stellvertretender Klubvorsitzender der [[SDAP]] beziehungsweise der SPÖ im Salzburger Landtag,&lt;br /&gt;
** 1919 bis 1934 Mitglied der Landesparteivertretung der SDAP in Salzburg,&lt;br /&gt;
** 1945 Mitglied der provisorischen Landesparteivertretung und &lt;br /&gt;
** 1946 bis 1954 Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Salzburg, &lt;br /&gt;
* 1947 bis 1951 Präsident der [[Volkshochschule Salzburg]] und&lt;br /&gt;
* 1947 bis 1954 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der [[SAFE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1947]] wurde Neumayr die[[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerschaft der Stadt Hallein]] und [[1952]] die [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürgerschaft der Stadt Salzburg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Landtagsmitgliedschaft==&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum konstituierenden Landtag (erste Wahlperiode), SDAP: [[23. April]] [[1919]] - [[3. Mai]] [[1922]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (zweite bis vierte Wahlperiode), SDAP: [[4. Mai]] 1922 - [[16. Februar]] [[1934]]&lt;br /&gt;
* Abgeordneter zum Landtag (erste und zweite GP [?]), SPÖ: [[12. Dezember]] [[1945]] - [[18. Juni]] [[1954]]&lt;br /&gt;
* Präsident des Landtages: [[14. Februar]] [[1929]] - [[18. Mai]] [[1932]]&lt;br /&gt;
* Erster Landtagspräsident-Stellvertreter: [[19. Mai]] 1932 - 16. Februar 1934&lt;br /&gt;
* Landeshauptmann-Stellvertreter, SPÖ: [[23. Mai]] 1945 - [[26. April]] [[1946]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrende Benennungen==&lt;br /&gt;
Hallein und Salzburg würdigten seine Verdienste mit der Benennung von Plätzen nach Neumayr (in der [[Stadt Salzburg]] der [[Anton-Neumayr-Platz]], ebenso der [[Anton-Neumayr-Platz (Hallein)|Anton-Neumayr-Platz]] und die [[Anton-Neumayr-Brücke]] in Hallein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie==&lt;br /&gt;
Sein Sohn Prof. [[Anton Neumayr jun.]] erlangte als Internist, &amp;quot;Fernsehdoktor&amp;quot; und Autor zahlreicher medizinischer und populärwissenschaftlicher Bücher Bekanntheit weit über Österreich hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* Daten &amp;amp; Fakten Bundesland Salzburg. [[Schriftenreihe des Landespressebüros]]&amp;lt;!--Anm.: Details? Es gibt mindestens fünf Sammelbände, die so heißen, vgl. http://www.salzburg.gv.at/themen/se/statistik/statistik_daten_veroeffentlichungen-sachlich-ueber/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch/statistik_daten_veroeffentlichungen-chronologisch-archiv.htm.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: &#039;&#039;Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.&#039;&#039; Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;printsec=frontcover Band&amp;amp;nbsp;32.] ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&amp;amp;pg=PA147&amp;amp;lpg=PA147&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger%20Hallein&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;146&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=d7qJAAAAMAAJ&amp;amp;q=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;dq=ehrenb%C3%BCrger+Hallein+Anton+Neumayr&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VwVobNLkcE&amp;amp;sig=inDYM1pMN-GMJnOEWXw2J45ydOM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=qydbUKm6PIbPtAanjIGIDg&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAw   Protokolle des Ministerrates der Ersten Republik (1918-1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Bürgermeister der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1946]]−[[1951]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Richard Hildmann]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Stanislaus Pacher]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Neumayr, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hallein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=247022</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=247022"/>
		<updated>2012-06-16T14:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt), verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der [[NS-Euthanasie]] auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) von seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter, &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009&lt;br /&gt;
für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat. &lt;br /&gt;
Mit Herbst 2010 wurde Walter Reschreiter zum neunen geschäftsführenden Stadtparteivorsitzenden der SPÖ Hallein gewählt und seit 14. Juni 2012 ist er Vizebürgermeister der Stadt Hallein. In diesen Funktionen kann Walter Reschreiter noch mehr bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
Reschreiter, Walter: Lebensunwert. Wiedergefundene Lebensgeschichten von Opfern der&lt;br /&gt;
Rassenhygiene. Ausstellung NS-Euthanasie im Land Salzburg. Unter Mitarbeit von&lt;br /&gt;
Johannes Hofinger und Christina Nöbauer. Edition Tandem. Salzburg 2007. ISBN 978-3-9501570-8-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Hallein.bunt: Hallein.287x382 - Bildband zur Ausstellung. Eigenverlag. Hallein 2011&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=190794</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2011-02-16T19:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) von seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter, &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009&lt;br /&gt;
für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat. Mit Herbst 2010 wurde Walter Reschreiter zum neunen geschäftsführenden Stadtparteivorsitzenden der SPÖ Hallein gewählt und kann jetzt in dieser Funktion noch mehr bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
Reschreiter, Walter: Lebensunwert. Wiedergefundene Lebensgeschichten von Opfern der&lt;br /&gt;
Rassenhygiene. Ausstellung NS-Euthanasie im Land Salzburg. Unter Mitarbeit von&lt;br /&gt;
Johannes Hofinger und Christina Nöbauer. Edition Tandem. Salzburg 2007. ISBN 978-3-9501570-8-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein Hallein.bunt: Hallein.287x382 - Bildband zur Ausstellung. Eigenverlag. Hallein 2011&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=190788</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=190788"/>
		<updated>2011-02-16T19:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die [[NS-Euthanasie]]maßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. [[Walter Reschreiter]], dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Neugebauer: &amp;quot;Unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken.&amp;quot;(Vortrag anläßlich einer Gedenkveranstaltung für Sr. Anna Bertha Königsegg, Schloß Goldegg, 12. November 1998)&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=125488</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2010-01-09T18:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) von seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter, &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009&lt;br /&gt;
für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
Reschreiter, Walter: Lebensunwert. Wiedergefundene Lebensgeschichten von Opfern der&lt;br /&gt;
Rassenhygiene. Ausstellung NS-Euthanasie im Land Salzburg. Unter Mitarbeit von&lt;br /&gt;
Johannes Hofinger und Christina Nöbauer. Edition Tandem. Salzburg 2007. ISBN 978-3-9501570-8-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=124178</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=124178"/>
		<updated>2009-12-30T19:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) von seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter, &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009&lt;br /&gt;
für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Reschreiter, Walter: Lebensunwert. Wiedergefundene Lebensgeschichten von Opfern der&lt;br /&gt;
Rassenhygiene. Ausstellung NS-Euthanasie im Land Salzburg. Unter Mitarbeit von&lt;br /&gt;
Johannes Hofinger und Christina Nöbauer. Edition Tandem. Salzburg 2007. ISBN 978-3-9501570-8-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=124177</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: /* Literatur und Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Neugebauer: &amp;quot;Unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken.&amp;quot;(Vortrag anläßlich einer Gedenkveranstaltung für Sr. Anna Bertha Königsegg, Schloß Goldegg, 12. November 1998)&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: /* Literatur und Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Neugebauer: &amp;quot;Unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Vortrag anläßlich einer Gedenkveranstaltung für Sr. Anna Bertha Königsegg, Schloß Goldegg, 12. November 1998)&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:19:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Wolfgang Neugebauer: &amp;quot;Unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
(Dokumentationsarchiv des Österr. Widerstandes)&lt;br /&gt;
* [http://www.doew.at/thema/thema_alt/wuv/euthwid/koenigsegg.html] &lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=124174</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: /* Literatur und Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.doew.at/thema/thema_alt/wuv/euthwid/koenigsegg.html] &lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*[http://www.doew.at/thema/thema_alt/wuv/euthwid/koenigsegg.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=124171</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-12-30T19:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:A.B. Königsegg.jpg|thumb|Anna Bertha Gräfin Königsegg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die dem Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken, und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, einem Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet [[Ernst Hanisch]] die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
Wolfgang Neugebauer * [http://www.doew.at/thema/thema_alt/wuv/euthwid/koenigsegg.html]&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=124043</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-12-29T17:13:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) von seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter, &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009 für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=124042</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-12-29T17:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ in der Halleiner Gemeindevertretung und hat bereits einigen Schwung in die Stadtpolitik gebracht. &amp;quot;Langsam wird es mit ihm mühsam!&amp;quot;, zeigte sich das mit absoluter Mehrheit regierende Stadtoberhaupt Dr. Christian Stöckl (ÖVP) zu seinem Engagement und den vielen Anträgen schon etwas genervt. Und so wundert es nicht, dass Theresia Kaserer, Redakteurin der Tennengauer Bezirkblätter,  &amp;quot;WALTER&amp;quot; und &amp;quot;RESCHREITER&amp;quot; zu den Unwörtern des Jahres 2009 für den Halleiner Bürgermeister erklärt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=124038</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-12-29T17:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann der Nike-Preisträger in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Seit 1. März 2009 ist er tatsächlich als Sozial- und Kultursprecher der SPÖ im halleiner Gemeindevertretung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Universit%C3%A4tslehrgang_Sozialmanagement&amp;diff=89899</id>
		<title>Universitätslehrgang Sozialmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Universit%C3%A4tslehrgang_Sozialmanagement&amp;diff=89899"/>
		<updated>2009-03-13T18:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete &#039;&#039;&#039;5. Sozialmanagement-Lehrgang.&#039;&#039;&#039; Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen. Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem &#039;&#039;&#039;MBA&#039;&#039;&#039; (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrgangsleitung&#039;&#039;&#039;: Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel, Universität Salzburg, Fachbereich Sozial- u. Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmeldung an:&#039;&#039;&#039; Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement, Davisstraße 7, 5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, [www.sozialmanagement-sbg.at], Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Universit%C3%A4tslehrgang_Sozialmanagement&amp;diff=89898</id>
		<title>Universitätslehrgang Sozialmanagement</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Universit%C3%A4tslehrgang_Sozialmanagement&amp;diff=89898"/>
		<updated>2009-03-13T18:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete &#039;&#039;&#039;5. Sozialmanagement-Lehrgang.&#039;&#039;&#039; Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen. Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem &#039;&#039;&#039;MBA&#039;&#039;&#039; (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrgangsleitung&#039;&#039;&#039;: Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel, Universität Salzburg, Fachbereich Sozial- u. Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmeldung an:&#039;&#039;&#039; Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement, Davisstraße 7, 5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at, Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Universitätslehrgang Sozialmanagement</title>
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		<updated>2009-03-13T18:32:11Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete &#039;&#039;&#039;5. Sozialmanagement-Lehrgang.&#039;&#039;&#039; Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen. Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem &#039;&#039;&#039;MBA&#039;&#039;&#039; (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrgangsleitung&#039;&#039;&#039;: Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel, Universität Salzburg, Fachbereich Sozial- u. Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmeldung an:&#039;&#039;&#039; Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement,Davisstraße 7,5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at, Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete 5. Sozialmanagement-Lehrgang. Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen. Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem MBA (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrgangsleitung&#039;&#039;&#039;: Univ.Prof. DDr. Nikolaus Dimmel, Universität Salzburg, Fachbereich Sozial- u. Wirtschaftswissenschaften&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmeldung an:&#039;&#039;&#039; Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement,Davisstraße 7,5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at, Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete 5. Sozialmanagement-Lehrgang. Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen. Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem MBA (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab.&lt;br /&gt;
Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich. Anmeldung an: Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement,Davisstraße 7,5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete 5. Sozialmanagement-Lehrgang. Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen.Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem MBA (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab.&lt;br /&gt;
Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich. Anmeldung an: Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement,Davisstraße 7,5400 Hallein,T: +43/6245/70719, F: +43/6245/70 719-20, e-mail:sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Universitätslehrgang Sozialmanagement</title>
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		<updated>2009-03-13T18:27:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im September 2009 startet der gemeinsam von der Universität Salzburg und der Laube GmbH. veranstaltete 5. Sozialmanagement-Lehrgang. Er bietet den TeilnehmerInnen den Erwerb praxisorientierter operativer und strategischer Fährigkeiten für die Führungstätigkeit in sozialwirtschafftlichen Unternehmen.Die StudentInnen lernen, wie Leistungsentgelte kalkuliert und mit den Financiers ausgehandelt werden. Sie erfahren wie soziale Dienstleistungen fachlich konzipiert werden, lernen, auf welchen Rechtsgrundlagen Subventionen und Leistungsverträge beruhen, wie soziale Dienstleistungsunternehmen finanziert werden können. Vermittelt wird das Instrumentarium der Organisations- und Personalentwicklung, wie man Projekte managt oder eine Fundraising-Kampagne aufsetzt.Die berufsbegleitende Ausbildung schließt nach vier arbeitsintesiven Semestern, wobei das vierte der Anfertigung der Abschlussarbeit vorbehalten ist, mit einem MBA (Master of Business Administration in Sozialmanagement) ab.&lt;br /&gt;
Anmeldungen sind bis Juni 2009 möglich. Anmeldung an: Alois Autischer-E.-Norman MAS, Laube GmbH :sozialmanagement,Davisstraße 7,5400 Hallein,T: +43/6245/70719,F: +43/6245/70 719-20,sozialmanagement(at)laube.at, www.sozialmanagement-sbg.at&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-02-27T18:32:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin (der besten, wie er sagt, verheiratet und Vater von Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann er in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-02-27T18:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin - der besten wie er sagt -  verheiratet und Vater dreier Kinder, Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann er in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-02-27T18:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit Uta, einer Volksschullehrerin - der besten wie er sagt -  verheiratet und Vater dreier Kinder, Bernhard, Allan und Leonie-Delphine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann er in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert er an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Walter_Reschreiter&amp;diff=86478</id>
		<title>Walter Reschreiter</title>
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		<updated>2009-02-24T17:00:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Walter Reschreiter.jpg|thumb|Walter Reschreiter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Walter Reschreiter&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Linz, [[Oberösterreich]]) verhilft in seiner Arbeit bei der [[Laube GmbH]] psychisch Kranken zu Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Reschreiter kam wegen des Psychologie-Studiums nach [[Salzburg]], das er jedoch nach wenigen Semestern abbrach, um im Sozialbereich zu arbeiten. Später ließ er sich zum Psychotherapeuten ausbilden und belegte den [[Universitätslehrgang Sozialmanagement]]. Reschreiter ist mit einer Volksschullehrerin verheiratet und Vater dreier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
Walter Reschreiter scheint nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen, nicht einmal der Verlust eines Großkunden. Reschreiter ist bei der gemeinnützigen Laube GmbH dafür zuständig, 200 psychisch kranken Salzburgern Arbeit zu besorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Hälfte des Auftragsvolumens im [[Tennengau]] fiel bislang auf Johnson &amp;amp; Johnson in [[Hallein]]. Doch dort wird im März die Produktion eingestellt. Reschreiter sieht das dennoch gelassen. &amp;quot;Wir werden andere Auftraggeber suchen. Wir sind ansonsten bestens ausgelastet. Wir können nicht jammern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kollegen bei der Laube beschreiben Reschreiter als &amp;quot;ausgeglichen&amp;quot; und &amp;quot;kreativ&amp;quot;. Diese Eigenschaften sind wohl auch nötig bei der täglichen Arbeit mit psychisch Kranken. Es sei nicht immer einfach, gibt der dreifache Familienvater zu bedenken. Andererseits werde hier der Erfolg unmittelbar sichtbar. &amp;quot;Arbeit ist etwas ganz Wichtiges für psychisch kranke Menschen. Es gibt ihnen Identität zurück.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;quot;Anders sein&amp;quot; von Menschen wurde Reschreiter schon früh konfrontiert. Sein Großonkel Leopold war geistig schwer behindert, entkam aber der Vernichtungsindustrie der Nationalsozialisten. &amp;quot;Er wurde von Bauern versteckt und hat so überlebt.&amp;quot; Die Erinnerung an den Großonkel war mit ein Grund, dass Reschreiter während des Psychologie-Studiums begann, sich mit der NS-Euthanasie auseinander zu setzen. Ein weiteres Motiv war die bequeme österreichische Art des Umgangs mit der Vergangenheit. &amp;quot;Die Täter wie Heinrich Gross kamen nach dem Krieg schnell wieder zu gesellschaftlichen Ehren&amp;quot;, sagt Reschreiter. &amp;quot;Die Euthanasie-Opfer dagegen waren bis [[1995]] keine anerkannte NS-Opfergruppe.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann er in den [[1980er]] Jahren, Akten zu studieren, Quellen zu sammeln, mit Angehörigen von Opfern des NS-Euthanasieprogramms zu reden. Viele Jahre später machte er daraus eine Ausstellung, die am Allerseelentag [[2008]] zum letzten Mal im [[Salzburg Museum]] zu sehen sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reschreiter, der das Kanufahren auf schwedischen Seen zum &amp;quot;Abschalten&amp;quot; nützt, hat indes schon ein neues Ziel vor Augen: die Politik. Er, der sich selbst einen &amp;quot;zugeheirateten Halleiner&amp;quot; nennt, kandidiert er an 9. Stelle auf der [[SPÖ]]-Liste für den Halleiner Gemeinderat. In gewisser Hinsicht scheint seine Annäherung an die Politik auch prophylaktischer Natur zu sein. &amp;quot;Ich habe die Tendenz gesehen, dass ich sonst zum Dauernörgler werden könnte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Nachrichten (Thomas Hödlmoser)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Reschreiter, Walter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Reschreiter, Walter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=85308</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=85308"/>
		<updated>2009-02-15T09:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die den Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, ein Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet Ernst Hanisch die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Bertha_Gr%C3%A4fin_K%C3%B6nigsegg&amp;diff=85307</id>
		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-02-15T09:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:A.B.Königsegg.jpg]]&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die den Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, ein Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet Ernst Hanisch die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-02-15T09:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:a.b.königsegg.jpg]]&#039;&#039;&#039;Anna Bertha Königsegg&#039;&#039;&#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Königseggwald/Württemberg, Deutschland,  † [[12. Dezember]] [[1948]] in Salzburg) entstammte einer gräflichen, im Fürstenrang stehenden Familie aus Württemberg in Deutschland und wurde als zweites Kind in Königseggwald geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie hatte sich mit 18 Jahren den [[Barmherzige Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul]] angeschlossen und war [[1925]] als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Orden, [[1844]] vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in [[Schloss Schernberg]] große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die den Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon [[1939]] zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am [[1. Jänner]] [[1940]] in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. [[Sigismund IV. von Waitz]] zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im August [[1940]] ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wusste die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter [[Friedrich Rainer]], nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am [[17. September]] [[1940]], weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner [[1941]], gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am [[16. April]] 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am [[21. April]] 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, ein Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete [[1945]], dass die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;dass eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, musste sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet Ernst Hanisch die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [http://www.oegkv.at/uploads/media/fuerstler__malina_02.pdf Historische Pflegeforschung]&lt;br /&gt;
* [http://www.beepworld.de/members91/hriesop/koenigseggannabertha.htm Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden|Königsegg, Anna Bertha Gräfin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rewa</name></author>
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		<title>Anna Bertha Gräfin Königsegg</title>
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		<updated>2009-02-13T15:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anna Bertha Königsegg, 1883 in Königseggwald/Württemberg geboren, hatte sich mit 18 Jahren den Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul angeschlossen und war 1925 als Visitatorin der Salzburger Ordensprovinz berufen worden. Ihr Orden, 1844 vom Salzburger Fürsterzbischof ins Land geholt, betätigte sich vor allem vorbildlich im Spitalswesen und hatte sich bei der Pflege von geistig Behinderten in Schloß Schernberg große Verdienste erworben. Die Visitatorin Anna Bertha Königsegg war eine glaubensstarke, resolute Frau und entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus, die den Konflikt mit dem Regime nicht auswich. Daher war es schon 1939 zu Angriffen in der NS-gesteuerten Salzburger und Tiroler Presse gekommen. Nach der Einführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses am 1. 1. 1940 in der &amp;quot;Ostmark&amp;quot; wies die Visitatorin ihre Untergebenen an, bei Zwangssterilisierungen nicht mitzuwirken und ermutigte zugleich den offenbar schwankenden Fürsterzbischof Dr. Sigismund Waitz zu einer festen Haltung. &lt;br /&gt;
Sr. Anna Berthas Proteste gegen die NS-Euthanasie &lt;br /&gt;
Als im August 1940 ein Schreiben der Reichsstatthalterei Salzburg, Abteilung III, Gaufürsorgeamt, in der den Barmherzigen Schwestern unterstehenden Versorgungsanstalt Schernberg einlangte, in dem die Verlegung von Kranken auf Weisung des Reichsverteidigungskommissars des Wehrkreises XVIII angekündigt wurde, wußte die Visitatorin über die NS-Euthanasiemaßnahmen bereits Bescheid und leistete von Anfang an Widerstand. In einem Schreiben an den Reichsverteidigungskommissar, das war der Salzburger Reichsstatthalter und NSDAP-Gauleiter Friedrich Rainer, nahm sie ausdrücklich gegen die Maßnahmen Stellung: &amp;quot;Es ist nunmehr ein offenes Geheimnis, welches Los diese abtransportierten Kranken erwartet, denn nur zu oft langt kurz nach ihrer Überführung die Todesnachricht vieler derselben ein.&amp;quot; Eindringlich ersuchte Anna Bertha Königsegg Gauleiter Rainer, davon Abstand zu nehmen, indem sie auf die negativen Reaktionen des Auslandes verwies und an das religiöse Gewissen des NS-Politikers appellierte. Sie bot sogar an, auf staatliche Beiträge für die Anstalt bis zum Ende des Krieges zu verzichten. Für den Fall des Abtransportes der Kranken lehnte die Visitatorin jede Mithilfe dabei entschieden ab. Sie vertrat damit jene Position, die auch die im August 1940 tagende Fuldaer Bischofskonferenz einnahm. Bei dieser Tagung verurteilten die Bischöfe des Deutschen Reiches, unter ihnen Innitzer und Waitz, die NS-Euthanasie und verboten den katholischen Pflegeanstalten die Mitwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Regimes bestand in der Verhaftung der mutigen Schwester durch die Gestapo am 17. September 1940, weil Anna Bertha Königsegg ihre Informanten über die NS-Euthanasie nicht preisgeben wollte. Nach elftägiger Haft wurde sie wieder freigelassen. Diese schlechten Erfahrungen hinderten sie jedoch nicht, wenig später, im Jänner 1941, gegen die &amp;quot;Verlegung&amp;quot; der Pfleglinge von Mariathal in Tirol, wo die Barmherzigen Schwestern ca. 70 geistig behinderte Kinder betreuten, in einem Schreiben an Gauleiter Rainer Stellung zu nehmen. Sie wiederholte die Bereitschaft des Ordens, die Pfleglinge auf eigene Kosten zu erhalten; wiederum erfolgte keine Antwort. Als schließlich Anfang April 1941 der Abtransport der Schernberger Patienten unmittelbar bevorstand, wandte sich die Visitatorin neuerlich an den Gauleiter, um ihn von der Aktion abzubringen. An ihrer Entschlossenheit, ihre Schwestern von jeder Mitwirkung abzuhalten, ließ sie keinen Zweifel: Sie müsse den Schwestern untersagen, &amp;quot;irgendwie dabei mitzuhelfen, wäre es auch nur mit dem Ausfüllen von Listen und Fragebögen, denn unser Gewissen verbietet uns, in dieser Aktion mitzuwirken&amp;quot;. Und ihren Mitschwestern erklärte sie: &amp;quot;... ich übernehme die Verantwortung, und sollte es auch mein Leben kosten, ich gebe es gerne für Gott und unsere lieben Armen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde Anna Bertha Königsegg am 16. 4. 1941 neuerlich verhaftet, und während ihrer Abwesenheit wurden die Pfleglinge von Schernberg unter Protesten der Schwestern in die Vernichtungsanstalt Hartheim deportiert. Nur eine 17köpfige Gruppe konnte rechtzeitig gewarnt werden, flüchtete in einen Wald und überlebte. Der Schernberger Pfleger Friedrich Zehentner, der sich beim Abtransport am 21. 4. 1941 weigerte, aktiv mitzuwirken und später davon erzählte, war wegen Verbreitung unwahrer Gerüchte, ein Delikt nach dem Heimtückegesetz, sechs Monate in Haft und erlitt einen schweren Gesundheitsschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Anstaltsarzt Dr. Gföllner berichtete 1945, daß die Aufregung in der ländlichen Bevölkerung so groß war, &amp;quot;daß eine Wiederholung des Unternehmens politisch nicht mehr ratsam erschien&amp;quot;. In der Folge wurden die für die Aktion bestimmten Pfleglinge aus Schernberg durch das DRK nach Salzburg gebracht, wo sie in den nächsten Transport nach Hartheim eingereiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anna Bertha Königsegg nach viermonatiger Gestapohaft entlassen wurde, mußte sie den Reichsgau Salzburg verlassen und sich auf das Gut ihres Bruders in Königseggwald zurückziehen. Als Repressalie wurde das gesamte Vermögen der Kongregation beschlagnahmt. &amp;quot;Die Gemeinschaft haftet für Verfehlungen der einzelnen Mitglieder und erst recht für Verfehlungen der Leitung&amp;quot;, wurde den Schwestern mitgeteilt. Erst im Sommer 1945 konnte die Visitatorin, die trotz Drohungen ihr Amt nicht zurücklegte, nach Salzburg zurückkehren und am Wiederaufbau mitwirken. Anna Bertha Königsegg starb am 12. Dezember 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Recht bezeichnet Ernst Hanisch die Handlungsweise der Visitatorin der Barmherzigen Schwestern als die &amp;quot;couragierteste Protestaktion der Kirche in Salzburg&amp;quot;. Walter Reschreiter, dessen eindrucksvolle biographische Skizze im Jahrbuch 1991 des DÖW meinen Ausführungen zugrunde liegt, stellt Anna Bertha Königsegg &amp;quot;in eine Reihe mit Bischof Clemens August von Galen und anderen mutigen Christen&amp;quot;. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg benennt 1988 eine kurze Straße nach ihr. In den meisten Geschichten der NS-Euthanasie freilich (Ernst Klee, Henry Friedlander, Hans-Walter Schmuhl) bleibt ihr Name unerwähnt.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die gemeinnützige Laube sozialpsychiatrische Aktivitäten GmbH in der psychosozialen Versorgung. Sie wurde 1982 vom Salzburger Psychiater Heimo Gastager und MitarbeiterInnen der Landesnervenklinik als Einrichtung zur Nachbetreuung chronisch psychisch Kranker gegründet. Noch im selben Jahr konnte die erste betreute Wohngemeinschaft eröffnet werden. Seither hat sich Laube GmbH kontinuierlich vergrößert und tritt mit einer Vielfalt von Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Projekte für die gesellschaftliche Teilhabe psychisch kranker Menschen ein. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise über 50 betreute Wohnplätze in Salzburg, St. Johann und Zell am See, ein intensiv betreutes Wohnheim in Bischofshofen, die Samba-Betriebe in Salzburg, Hallein, St. Johann und Zell am See, ITS-Salzburg, eine Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit höherer Schulbildung, in Hallein, ein Tageszentrum für Psychiatrieerfahrene in St. Johann, eine Mal- und eine Theaterwerkstatt in der Landeshauptstadt, die Keltenpost in der Halleiner Altstadt, sowie die Laube-Sozialmärkte in Hallein, Zell am See und demnächst St. Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschafter: Verein Die Laube&lt;br /&gt;
Sitz: Davisstraße 7, 5400 Hallein,Tel.: 06245/ 70 719 e-Mail: laube@laube.at&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die gemeinnützige Laube GmbH in der psychosozialen Versorgung. Sie wurde 1982 vom Salzburger Psychiater Heimo Gastager und MitarbeiterInnen der Landesnervenklinik als Einrichtung zur Nachbetreuung chronisch psychisch Kranker gegründet. Noch im selben Jahr konnte die erste betreute Wohngemeinschaft eröffnet werden. Seither hat sich Laube GmbH kontinuierlich vergrößert und tritt mit einer Vielfalt von Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Projekte für die gesellschaftliche Teilhabe psychisch kranker Menschen ein. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise über 50 betreute Wohnplätze in Salzburg, St. Johann und Zell am See, ein intensiv betreutes Wohnheim in Bischofshofen, die Samba-Betriebe in Salzburg, Hallein, St. Johann und Zell am See, ITS-Salzburg, eine Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit höherer Schulbildung, in Hallein, ein Tageszentrum für Psychiatrieerfahrene in St. Johann, eine Mal- und eine Theaterwerkstatt in der Landeshauptstadt, die Keltenpost in der Halleiner Altstadt, sowie die Laube-Sozialmärkte in Hallein, Zell am See und demnächst St. Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschafter: Verein Die Laube&lt;br /&gt;
Sitz: Davisstraße 7, 5400 Hallein,Tel.: 06245/ 70 719 e-Mail: laube@laube.at&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die gemeinnützige Laube GmbH in der psychosozialen Versorgung. Sie wurde 1982 vom Salzburger Psychiater Heimo Gastager und MitarbeiterInnen der Landesnervenklinik als Einrichtung zur Nachbetreuung chronisch psychisch Kranker gegründet. Noch im selben Jahr konnte die erste betreute Wohngemeinschaft eröffnet werden. Seither hat sich Laube GmbH kontinuierlich vergrößert und tritt mit einer Vielfalt von Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Projekte für die gesellschaftliche Teilhabe psychisch kranker Menschen ein. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise über 50 betreute Wohnplätze in Salzburg, St. Johann und Zell am See, ein intensiv betreutes Wohnheim in Bischofshofen, die Samba-Betriebe in Salzburg, Hallein, St. Johann und Zell am See, ITS-Salzburg, eine Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit höherer Schulbildung, in Hallein, ein Tageszentrum für Psychiatrieerfahrene in St. Johann, eine Mal- und eine Theaterwerkstatt in der Landeshauptstadt, die Keltenpost in der Halleiner Altstadt, sowie die Laube-Sozialmärkte in Hallein, Zell am See und demnächst St. Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschafter:&lt;br /&gt;
Verein Die Laube&lt;br /&gt;
Obmann: Dr. Olaf Rossiwall &lt;br /&gt;
Obmannstellvertreter: &lt;br /&gt;
Univ.-Prof. Dr. Herbert Mackinger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer:&lt;br /&gt;
Alois Autischer-E.-Norman MAS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz:&lt;br /&gt;
Davisstraße 7&lt;br /&gt;
5400 Hallein&lt;br /&gt;
Tel.: 06245/ 70 719&lt;br /&gt;
Fax: 06245/ 70 719 - 30&lt;br /&gt;
e-Mail: laube@laube.at&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die gemeinnützige Laube GmbH in der psychosozialen Versorgung. Sie wurde 1982 vom Salzburger Psychiater Heimo Gastager und MitarbeiterInnen der Landesnervenklinik als Einrichtung zur Nachbetreuung chronisch psychisch Kranker gegründet. Noch im selben Jahr wurde die erste betreute Wohngemeinschaft eröffnet. Seither hat sich Laube GmbH kontinuierlich vergrößert und tritt mit einer Vielfalt von Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Projekte für die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen ein. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise über 50 betreute Wohnplätze in Salzburg, St. Johann und Zell am See, ein intensiv betreutes Wohnheim in Bischofshofen, die Samba-Betriebe in Salzburg, Hallein, St. Johann und Zell am See, ITS-Salzburg, eine Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit höherer Schulbildung, in Hallein, ein Tageszentrum für Psychiatrieerfahrene in St. Johann, eine Mal- und eine Theaterwerkstatt in der Landeshauptstadt, die Keltenpost in der Halleiner Altstadt, sowie die Laube-Sozialmärkte in Hallein, Zell am See und demnächst St. Johann.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Seit mehr als 25 Jahren arbeitet die gemeinnützige Laube GmbH in der psychosozialen Versorgung. Sie wurde 1982 vom Salzburger Psychiater Heimo Gastager und MitarbeiterInnen der Landesnervenklinik als Einrichtung zur Nachbetreuung chronisch psychisch Kranker gegründet. Mittlerweile tritt die Laube GmbH mit einer Vielfalt von Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Projekte für die gesellschaftliche Teilhabe dieser Menschen ein. Zu diesen Einrichtungen gehören beispielsweise über 50 betreute Wohnplätze in Salzburgt, St. Johann und Zell am See, ein intensiv betreutes Wohnheim in Bischofshofen, die Samba-Betriebe in Salzburg, Hallein, St. Johann und Zell am See, ITS-Salzburg, eine Qualifizierungseinrichtung für Menschen mit höherer Schulbildung, in Hallein, ein Tageszentrum für Psychiatrieerfahrene in St. Johann, eine Mal- und eine Theaterwerkstatt in der Landeshauptstadt, sowie die Laube-Sozialmärkte in Hallein, Zell am See und demnächst St. Johann.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rewa: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
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