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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-21T01:57:51Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=James_Joyce&amp;diff=2445225</id>
		<title>James Joyce</title>
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		<updated>2025-06-17T06:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Quellen */ Rotlink entfernt und Rubrik aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hotel-Mirabell-1900.JPG|thumb|Historische Ansichtskarte &amp;quot;[[Hotel Mirabell|Hotel und Restaurant Mirabell]]&amp;quot; (das vom [[Salzburger Landestheater|Stadttheater]] noch durch die Hannibalgasse getrennt wird)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hotel-Mirabell-2007.JPG|thumb|Das Gebäude des [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], in dem James Joyce 1928 logiert hat, als nunmehrige Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;James Joyce&#039;&#039;&#039; (* [[2. Februar]] [[1882]] in Dublin, [[Irland]]; † [[ 13. Jänner]] [[1941]] in Zürich, [[Schweiz]]) war ein irischer Schriftsteller und Autor der Jahrhundertromane &#039;&#039;Ulysses&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&#039;&#039;, der im Sommer 1928 fünf Wochen in Salzburg gelebt und einige Salzburger Leute, Orte und Besonderheiten näher kennengelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces Verbindungen mit Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Leben und Werk ist doppelt mit der Stadt Salzburg verbunden: Seine [[1912]] verfasste Schmähschrift &#039;&#039;Gas from a Burner&#039;&#039; trägt den literarhistorischen Vermerk &#039;&#039;Written in the train between Flushing and Salzburg&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1928]] verbringt er mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle die gesamte [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] in Salzburg, weil die gemeinsame 21 Jahre alte Tochter, [[Lucia Joyce|Lucia]], an der &amp;quot;[[Elizabeth Duncan-Schule]]&amp;quot; Tanzunterricht nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joyce und Nora Barnacle wohnen im [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], dessen Gebäude [[1929]] an die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] verkauft wird und heute unter anderem das [[Salzburger Marionettentheater]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des fünf Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes trifft Joyce unter anderem seinen frisch vermählten Bruder [[Stanislaus Joyce]], den Salzburger Künstler [[Adolph Johannes Fischer]], den &amp;quot;Ulysses&amp;quot;-Kommentator Stuart Gilbert, den britischen Schriftsteller und Dramatiker John Drinkwater und dessen Frau Daisy Kennedy, die Ende Juli 1928 Großen Saal des [[Mozart-Wohnhaus]]es ein Violinkonzert gibt, den amerikanischen Millionär und [[Max Reinhardt]]-Mäzen [[Otto Hermann Kahn]] sowie den Schriftsteller [[Stefan Zweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr ab [[10. August]] leidet Joyce an mehreren akuten Augenentzündungen, weshalb er den Salzburger Augenarzt Dr. [[Anton Toldt]] ([[Getreidegasse]] 4) aufsucht, in dessen Haus sich die [[Apotheke Zum goldenen Biber]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Folgen des Aufenthaltes ==&lt;br /&gt;
Ein zeitgenössisches Zeugnis von James Joyces Salzburg-Aufenthalt ist [[Adolph Johannes Fischer]]s Porträt &amp;quot;James Joyce in Salzburg&amp;quot;, das am [[25. August]] 1928 im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; erschienen ist und James Joyce so erfreut, dass er &amp;quot;Prof. Fischer&amp;quot; eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; mit dem jüngsten Kapitel seines &amp;quot;Work in Progress&amp;quot; (&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot;) zusenden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Lithographie, die sich seit [[1950]] im [[Salzburg Museum]] befindet und die Signatur A. J. Fischer trägt sowie Fotografien, die Adolph Johannes Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von [[Salzach]]-Schwemmholz angefertigt hat und die [[1929]] unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; mit dem Urhebervermerk &amp;quot;Photo [[Adolph Johannes Fischer|Fischer]] Salzburg&amp;quot; in der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer Arno Schmidt hat [[1960]] in seinem Literatur-Essay &amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot; behauptet, der Schlussteil von &#039;&#039;Finnegans Wake&#039;&#039; spiele in Salzburg. Aber obwohl Schmidt beteuert, &amp;quot;dass 10&amp;amp;nbsp;% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten&amp;quot;, muss er die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in &#039;&#039;Finnegans Wake&#039;&#039; weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografien von James Joyce in Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Salzburg-Aufenthalt wird auch durch zumindest sieben erhalten gebliebene Fotografien dokumentiert. Zwei stammen von John Drinkwater, vier von Stuart Gilbert sowie eine von einem unbekannten Fotografen, welche die Familie Joyce vor dem Eingang des [[Kavalierhaus]] genannten Winterschlosses Kleßheim zeigt. Es ist anzunehmen, dass auch Adolf Johannes Fischer, der die &amp;quot;Fluviana&amp;quot; fotografiert hat, Joyce fotografisch festgehalten hat. Stefan Zweig, der viele Besucher seiner &amp;quot;Villa in Europa&amp;quot; fotografiert hat, hat Joyces Besuch offenbar nicht fotografiert, zumindest ist noch keine entsprechende Fotografie aufgetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1928 wurde in der Zeitschrift &amp;quot;Die Bühne&amp;quot; eine Pressefotografie veröffentlicht, die einen &amp;quot;Blick in das vollbesetzte Festspielhaus in Salzburg&amp;quot; bietet und unter anderem eine Personengruppe zeigt, die mit relativ großer Wahrscheinlichkeit die Familie Joyce zeigt. Das Orginal dieser Aufnahme ist bislang verschollen, weshalb keine Detailvergrößerung der Fotografie möglich ist, die die Vermutung bestätigt bzw. wiederlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces verbriefte Salzburger Stationen ==&lt;br /&gt;
[[Hauptbahnhof]] - [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]] - [[Hotel Bristol (Stadt Salzburg)|Hotel Bristol]] - [[Getreidegasse]] 4 - [[Haydnstraße]] 5 - [[Schloss Kleßheim]] - Kavaliershaus Kleßheim - Restaurant Kleßheim - [[Schloss Leopoldskron]] - [[Villa Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzburger Feier zum 100. &#039;&#039;Bloomsday&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[2004]] hielt das [[Literaturhaus Salzburg]] anlässlich des 100. &#039;&#039;Bloomsdays&#039;&#039; einen &amp;quot;Literarischen Stadtspaziergang durch Salzburg&amp;quot; ab. Im Rahmen dieser ganztägigen Veranstaltung referierte der Literaturwissenschafter [[Andreas Weigel]] (Autor dieses SALZBURGWIKI-Artikels) über James Joyces Salzburg-Aufenthalt(e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum: James Joyce als Salzburg-Reiseführerautor ==&lt;br /&gt;
[[1851]] hat ein anderer James Joyce, der gleichfalls in [[Küstenland#Triest|Triest]] gelebt und wie der weltberühmte Schriftsteller Salzburg und Hamburg besucht hat, unter dem Titel &#039;&#039;Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein. with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter&#039;&#039; in einem Frankfurter Verlag einen Salzburg-Reiseführer veröffentlicht, der inzwischen als pdf-Datei auch online verfügbar ist&amp;lt;ref&amp;gt;[http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc2.ark:/13960/t8kd24t12;view=1up;seq=7 James Joyce: Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein] with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter. Verlag: Frankfort 1851.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=20/TTL=4/REL?PPN=118558501 Literatur von und über James Joyce] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: &#039;&#039;James Joyce in Salzburg&#039;&#039; in &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; vom [[25. August]] [[1928]] → [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280825&amp;amp;seite=5&amp;amp;zoom=33 ANNO]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: &#039;&#039;James Joyce und Salzburg&#039;&#039; in: Das Salzburger Jahr 1970/71 (Weblink &amp;lt;!-- http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel]]: &#039;&#039;James Joyce: Spurensuche in Salzburg&#039;&#039; in &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, 16. Juni 2007 (Weblink &amp;lt;!--  http://search.salzburg.com/articles/1953143  --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger; Andreas Weigel: &#039;&#039;Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;&#039;&#039; in &amp;quot;Salzburger Nachrichten&amp;quot;, 11. Oktober 2007 (Weblink &amp;lt;!-- [http://search.salzburg.com/articles/1974055 --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. In:  &amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009 &lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Fluviana]. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der mit James Joyces Salzburg-Aufenthalt verbundenen Schwemmholzfotografien.&#039;&#039; (Weblink &amp;lt;!-- http://members.aon.at/andreas.weigel/Fluviana  --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;The Austrian Joyce. Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk.&#039;&#039; (Weblink &amp;lt;!-- http://de.groups.yahoo.com/group/James-Joyce-Austriaca/   --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Die &amp;quot;Fluviana&amp;quot; aus dem &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot;. James Joyce’ Salzburger Begegnung mit dem Maler und Schriftsteller Adolph Johannes Fischer&#039;&#039;. In: Werner Schmidt (Hrsg.): &amp;quot;James Joyce und Die Farben des Ulysses&amp;quot;. Band 2. Ein Komplementar. (2025) 293–300. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, (Berlin) 2025.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Moderne Sprachen.&#039;&#039; Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133–158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern&amp;quot;. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. S.21–35. Wien: präsens 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43–55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93–105. Wien: präsens 2005.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und [[Stefan Zweig]].&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. S.43–55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: [[Adolf Haslinger]]; [[Peter Mittermayr]] (Hg.) &#039;&#039;[[Salzburger Kulturlexikon]]&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.233.&lt;br /&gt;
* Duncan-Schule. In: Adolf Haslinger; Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.119.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: &#039;&#039;James Joyce und Salzburg&#039;&#039;. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: [[Residenz Verlag]] 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Joyce, James}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2025-06-16T13:32:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Literatur */ + * Andreas Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Die „Fluviana“ aus dem „Salzach-Museum“. James Joyce’ Salzburger Begegnung mit dem Maler und Schriftsteller Adolph Johannes Fischer&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Schmidt (Hrsg.): „James Joyce und Die &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lend_Taufe&amp;quot;&amp;gt;[[Pfarre Lend]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25] (Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger)&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war ein Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzers [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter und späteren Gastwirtin [[Anna Hopfer-Linsinger|Anna Aloisia]], geborene Wohlfahrtstätter (* [[1871]]; † [[1949]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lend_Taufe&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Pfarre Salzburg-Aigen]]: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TRB4/?pg=169 Trauungen, 1885-1908, Folio 163] (Traueintrag vom 6. September 1907: Johann Lindinger und Anna Aloisia Wohlfahrtstätter, verwitwete Linsinger).&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]; † [[1992]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mülln_Taufen&amp;quot;&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]]: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB16/?pg=59 Taufen 1898-1903, Folio 56] (Anna Romana Hutteggers Taufeintrag).&amp;lt;/ref&amp;gt;, deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mülln_Trauungen&amp;quot;&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Trauungsbuch. TRB9, Folio 189] (Traueintrag Linsinger-Huttegger).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mülln_Trauungen&amp;quot;/&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher:  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lend_Taufe&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weigel&amp;quot;&amp;gt;[[Andreas Weigel]]: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weigel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Die „Fluviana“ aus dem „Salzach-Museum“. James Joyce’ Salzburger Begegnung mit dem Maler und Schriftsteller Adolph Johannes Fischer&#039;&#039;. In: [[Werner Schmidt (Maler, 1953)|Werner Schmidt]] (Hrsg.): „James Joyce und Die Farben des Ulysses“. Band 2. Ein Komplementar. (2025) 293–300. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, (Berlin) 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>James Joyce</title>
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		<updated>2025-06-16T13:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Quellen */ + * Andreas Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Die „Fluviana“ aus dem „Salzach-Museum“. James Joyce’ Salzburger Begegnung mit dem Maler und Schriftsteller Adolph Johannes Fischer&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Schmidt (Hrsg.): „James Joyce und Die Fa&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hotel-Mirabell-1900.JPG|thumb|Historische Ansichtskarte &amp;quot;[[Hotel Mirabell|Hotel und Restaurant Mirabell]]&amp;quot; (das vom [[Salzburger Landestheater|Stadttheater]] noch durch die Hannibalgasse getrennt wird)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hotel-Mirabell-2007.JPG|thumb|Das Gebäude des [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], in dem James Joyce 1928 logiert hat, als nunmehrige Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;James Joyce&#039;&#039;&#039; (* [[2. Februar]] [[1882]] in Dublin, [[Irland]]; † [[ 13. Jänner]] [[1941]] in Zürich, [[Schweiz]]) war ein irischer Schriftsteller und Autor der Jahrhundertromane &#039;&#039;Ulysses&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&#039;&#039;, der im Sommer 1928 fünf Wochen in Salzburg gelebt und einige Salzburger Leute, Orte und Besonderheiten näher kennengelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces Verbindungen mit Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Leben und Werk ist doppelt mit der Stadt Salzburg verbunden: Seine [[1912]] verfasste Schmähschrift &amp;quot;Gas from a Burner&amp;quot; trägt den literarhistorischen Vermerk &amp;quot;Written in the train between Flushing and Salzburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1928]] verbringt er mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle die gesamte [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] in Salzburg, weil die gemeinsame 21 Jahre alte Tochter, [[Lucia Joyce|Lucia]], an der &amp;quot;[[Elizabeth Duncan-Schule]]&amp;quot; Tanzunterricht nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joyce und Nora Barnacle wohnen im [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], dessen Gebäude [[1929]] an das [[Mozarteum]] verkauft wird und heute unter anderem das [[Salzburger Marionettentheater]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des fünf Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes trifft Joyce unter anderem seinen frisch vermählten Bruder [[Stanislaus Joyce]], den Salzburger Künstler [[Adolph Johannes Fischer]], den &amp;quot;Ulysses&amp;quot;-Kommentator Stuart Gilbert, den britischen Schriftsteller und Dramatiker John Drinkwater und dessen Frau Daisy Kennedy, die Ende Juli 1928 Großen Saal des [[Mozart-Wohnhaus]]es ein Violinkonzert gibt, den amerikanischen Millionär und [[Max Reinhardt]]-Mäzen [[Otto Hermann Kahn]] sowie den Schriftsteller [[Stefan Zweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr ab 10. August leidet Joyce an mehreren akuten Augenentzündungen, weshalb er den Salzburger Augenarzt Dr. [[Anton Toldt]] ([[Getreidegasse]] 4) aufsucht, in dessen Haus sich die &amp;quot;[[Apotheke Zum goldenen Biber]]&amp;quot; befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Folgen des Aufenthaltes ==&lt;br /&gt;
Ein zeitgenössisches Zeugnis von James Joyces Salzburg-Aufenthalt ist [[Adolph Johannes Fischer]]s Porträt &amp;quot;James Joyce in Salzburg&amp;quot;, das am [[25. August]] 1928 im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; erschienen ist und James Joyce so erfreut, dass er &amp;quot;Prof. Fischer&amp;quot; eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; mit dem jüngsten Kapitel seines &amp;quot;Work in Progress&amp;quot; (&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&amp;quot;) zusenden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Lithographie, die sich seit 1950 im [[Salzburg Museum]] befindet und die Signatur A.J. Fischer trägt sowie Fotografien, die Adolph Johannes Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von Salzach-Schwemmholz angefertigt hat und die 1929 unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; mit dem Urhebervermerk &amp;quot;Photo [[Adolph Johannes Fischer|Fischer]] Salzburg&amp;quot; in der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer Arno Schmidt hat 1960 in seinem Literatur-Essay &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&#039;&#039; behauptet, der Schlussteil von &#039;&#039;Finnegans Wake&#039;&#039; spiele in Salzburg. Aber obwohl Schmidt beteuert, &amp;quot;dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten&amp;quot;, muss er die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&#039;&#039; weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografien von James Joyce in Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Salzburg-Aufenthalt wird auch durch zumindest sieben erhalten gebliebene Fotografien dokumentiert. Zwei stammen von John Drinkwater, vier von Stuart Gilbert sowie eine von einem unbekannten Fotografen, welche die Familie Joyce vor dem Eingang des Kavaliershaus genannten Winterschlosses Kleßheim zeigt. Es ist anzunehmen, dass auch Adolf Johannes Fischer, der die &amp;quot;Fluviana&amp;quot; fotografiert hat, Joyce fotografisch festgehalten hat. Stefan Zweig, der viele Besucher seiner &amp;quot;Villa in Europa&amp;quot; fotografiert hat, hat Joyces Besuch offenbar nicht fotografiert, zumindest ist noch keine entsprechende Fotografie aufgetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1928 wurde in der Zeitschrift &amp;quot;Die Bühne&amp;quot; eine Pressefotografie veröffentlicht, die einen &amp;quot;Blick in das vollbesetzte Festspielhaus in Salzburg&amp;quot; bietet und unter anderem eine Personengruppe zeigt, die mit relativ großer Wahrscheinlichkeit die Familie Joyce zeigt. Das Orginal dieser Aufnahme ist bislang verschollen, weshalb keine Detailvergrößerung der Fotografie möglich ist, die die Vermutung bestätigt bzw. wiederlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces verbriefte Salzburger Stationen ==&lt;br /&gt;
[[Hauptbahnhof]] - [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]] - [[Hotel Bristol (Stadt Salzburg)|Hotel Bristol]] - [[Getreidegasse]] 4 - [[Haydnstraße]] 5 - [[Schloss Kleßheim]] - Kavaliershaus Kleßheim - Restaurant Kleßheim - [[Schloss Leopoldskron]] - [[Villa Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzburger Feier zum 100. Bloomsday ==&lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[2004]] hielt das [[Literaturhaus Salzburg]] anlässlich des 100. Bloomsdays einen &amp;quot;Literarischen Stadtspaziergang durch Salzburg&amp;quot; ab. Im Rahmen dieser ganztägigen Veranstaltung referierte der Literaturwissenschafter [[Andreas Weigel]] (Autor dieses SALZBURGWIKI-Artikels) über James Joyces Salzburg-Aufenthalt(e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum: James Joyce als Salzburg-Reiseführerautor ==&lt;br /&gt;
1851 hat ein anderer James Joyce, der gleichfalls in [[Küstenland#Triest|Triest]] gelebt und wie der weltberühmte Schriftsteller Salzburg und Hamburg besucht hat, unter dem Titel &amp;quot;Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein. with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter&amp;quot; in einem Frankfurter Verlag einen Salzburg-Reiseführer veröffentlicht, der inzwischen als pdf-Datei auch online verfügbar ist&amp;lt;ref&amp;gt;[http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc2.ark:/13960/t8kd24t12;view=1up;seq=7 James Joyce: Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein] with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter. Verlag: Frankfort 1851.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=20/TTL=4/REL?PPN=118558501 Literatur von und über James Joyce] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: &#039;&#039;James Joyce in Salzburg&#039;&#039; in &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; vom [[25. August]] [[1928]] → [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280825&amp;amp;seite=5&amp;amp;zoom=33 ANNO]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: &#039;&#039;James Joyce und Salzburg&#039;&#039; in: Das Salzburger Jahr 1970/71 (Weblink &amp;lt;!-- http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel]]: &#039;&#039;James Joyce: Spurensuche in Salzburg&#039;&#039; in [[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007 (Weblink &amp;lt;!--  http://search.salzburg.com/articles/1953143  --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger; Andreas Weigel: &#039;&#039;Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;&#039;&#039; in Salzburger Nachrichten, 11. Oktober 2007 (Weblink &amp;lt;!-- [http://search.salzburg.com/articles/1974055 --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. In:  &amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009 &lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Fluviana]. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der mit James Joyces Salzburg-Aufenthalt verbundenen Schwemmholzfotografien.&#039;&#039; (Weblink &amp;lt;!-- http://members.aon.at/andreas.weigel/Fluviana  --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;The Austrian Joyce. Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk.&#039;&#039; (Weblink &amp;lt;!-- http://de.groups.yahoo.com/group/James-Joyce-Austriaca/   --&amp;gt; war bei einer Überprüfung am 13. Mai 2021 nicht mehr abrufbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Die „Fluviana“ aus dem „Salzach-Museum“. James Joyce’ Salzburger Begegnung mit dem Maler und Schriftsteller Adolph Johannes Fischer&#039;&#039;. In: [[Werner Schmidt (Maler, 1953)|Werner Schmidt]] (Hrsg.): „James Joyce und Die Farben des Ulysses“. Band 2. Ein Komplementar. (2025) 293–300. Dr. Cantz’sche Verlagsgesellschaft, (Berlin) 2025.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Moderne Sprachen.&#039;&#039; Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern&amp;quot;. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. S.21-35. Wien: präsens 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und [[Stefan Zweig]].&#039;&#039; In: &#039;&#039;Michael Ritter&#039;&#039; (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: [[Adolf Haslinger]]; [[Peter Mittermayr]] (Hg.) &#039;&#039;[[Salzburger Kulturlexikon]]&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.233.&lt;br /&gt;
* Duncan-Schule. In: Adolf Haslinger; Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.119.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: &#039;&#039;James Joyce und Salzburg&#039;&#039;. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: [[Residenz Verlag]] 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Joyce, James}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Carl_Demel&amp;diff=2339913</id>
		<title>Carl Demel</title>
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		<updated>2024-09-21T06:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben */ Liedertafel statt Liefertafel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Baurat &#039;&#039;&#039;Carl Demel&#039;&#039;&#039; (* [[5. Februar]] [[1858]] in Kuttenberg, tschechisch &#039;&#039;Kutná Hora&#039;&#039;, [[Böhmen]]; † [[6. September]] [[1915]] in Graz, [[Steiermark]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/graz-st-leonhard/520/?pg=223 Sterbebuch der Pfarre Graz-St. Leonhard, Band X, S. 442.]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein österreichischer Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Demel studierte in [[Tschechien#Böhmen|Brünn]] und dann bei Heinrich von Ferstel in [[Wien]]. Seit [[1882]] war er Architekt und übersiedelte nach Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. November]] [[1885]] suchten der Fotograf [[Eduard Bertel]] und Carl Demel um die Verleihung einer Konzession für die Errichtung einer Zentralstation für elektrische Beleuchtung an, die am [[9. März]] [[1886]] erteilt wurde. Im Auftrag des Bankiers [[Karl Leitner]] errichtete Demel [[1890]] den [[Mönchsbergaufzug]] und [[1891]]/[[1892|92]] den [[Wasserturm am Mönchsberg]]. [[1893]] errichtete er mit dem Baumeister [[Valentin Ceconi]] in der [[Schwarzstraße 24]] ein Restaurations- und Saalgebäude, das &#039;&#039;Hotel Mirabell&#039;&#039;, das sich seit [[1929]] im Besitz der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[10. Dezember]] [[1890]] bis zum [[16. Dezember]] [[1891]] war Carl Demel Obmann der [[Salzburger Liedertafel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburger-liedertafel.at/geschichte/obm%C3%A4nner-seit-1847/ Homepage der Salzburger Liedertafel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1895]] bis 1912 wirkte er als Lehrer an der [[Staatsgewerbeschule|Staatsgewerbeschule Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1912]] war er Direktor der Staatsgewerbeschule Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;Antje Senarclens de Grancy, [http://books.google.at/books?id=EU8DRxO6uT4C&amp;amp;pg=PA187&amp;amp;lpg=PA187&amp;amp;dq=%22karl+Demel%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sOiNtb_wKz&amp;amp;hl=de&amp;amp;q=%22karl%20Demel%22&amp;amp;f=false &#039;&#039;&amp;quot;Moderner Stil&amp;quot; und &amp;quot;Heimisches Bauen&amp;quot;: Architekturreform in Graz um 1900&#039;&#039;, S&amp;amp;nbsp;187.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1882]] war er verheiratet mit Josefine, geborene Leschetizky (* 1861), mit der er eine Tochter hatte: Gertraud &#039;&#039;Gerta&#039;&#039; Demel&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlung-online.salzburgmuseum.at/detail/collection/d1d8414c-50b8-4524-a270-ee82ed37a1ef Foto auf sammlung-online.salzburgmuseum.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[8. November]] [[1882]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[1. Februar]] [[1954]] in Lambach, [[OÖ]]), später verheiratete Lindinger.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TFB13/?pg=88 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XIII, S. 86.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Brückler, Theodor: &#039;&#039;[http://books.google.at/books?id=FdDqspxstoMC&amp;amp;pg=PA561&amp;amp;lpg=PA561&amp;amp;dq=%22Demel,+Karl+(1858-1915)%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=h6mIqO3uCR&amp;amp;sig=d6FdnXEvDRweYP3kRqwQ2vnpjRM&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=-jDHTOOeGoSh4Qb2nN3EDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBkQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Demel%2C%20Karl%20(1858-1915)%22&amp;amp;f=false Thronfolger Franz Ferdinand als Denkmalpfleger: die &amp;quot;Kunstakten&amp;quot; der Militärkanzlei im Österreichischen Staatsarchiv (Kriegsarchiv)]&#039;&#039; (Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege, 20). Wien [u. a.]: Böhlau, 2009. ISBN 978-3-205-78306-0. [http://www.google.at/#hl=de&amp;amp;q=%22Demel%2C+Karl+(1858-1915)%22&amp;amp;fp=f65723f0870799ad S.&amp;amp;nbsp;562.]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Liedertafel#Persönlichkeiten|Obmann]] der [[Salzburger Liedertafel]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1890]]–[[1891]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Heinrich Endres]] &lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=Heinrich Endres&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Demel, Carl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336701</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336701"/>
		<updated>2024-09-06T04:44:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben und Werk */ † 1992 Kopierfehler (Cache-Wert)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war ein Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter und späteren Gastwirtin [[Anna Hopfer-Linsinger|Anna Aloisia]], geborene Wohlfahrtstätter (* [[1871]]; † [[1949]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pfarre Lend]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Aigen: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TRB4/?pg=169 Traueintrag vom 6. September 1907, Johann Lindinger und Anna Aloisia Wohlfahrtstätter (verwitwete Linsinger).] Pfarre Salzburg-Aigen, Trauungen, 1885-1908, Folio 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]; † [[1992]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB16/?pg=59 Anna Romana Hutteggers Taufeintrag.] Pfarre Salzburg-Mülln, 1898-1903 Taufen Folio 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;), deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894[[-]]1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel]] [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2024-09-05T05:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben und Werk */ ; † 1949),&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB16/?pg=59 Anna Romana Hutteggers Taufeintrag.] Pfarre Salzburg-Mülln, 1898-1903 Taufen Folio 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war ein Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter und späteren Gastwirtin [[Anna Hopfer-Linsinger|Anna Aloisia]], geborene Wohlfahrtstätter (* [[1871]]; † [[1949]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pfarre Lend]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Aigen: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TRB4/?pg=169 Traueintrag vom 6. September 1907, Johann Lindinger und Anna Aloisia Wohlfahrtstätter (verwitwete Linsinger).] Pfarre Salzburg-Aigen, Trauungen, 1885-1908, Folio 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]; † [[1949]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TFB16/?pg=59 Anna Romana Hutteggers Taufeintrag.] Pfarre Salzburg-Mülln, 1898-1903 Taufen Folio 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;), deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894[[-]]1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel]] [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anna_Hopfer-Linsinger&amp;diff=2336566</id>
		<title>Anna Hopfer-Linsinger</title>
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		<updated>2024-09-05T04:33:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Wiki-Link: Rupert Linsinger Morgendlicher Irtum, Sorry [Vater, nicht Sohn] + Wiki-Link Zum grünen Baum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Anna Hopfer-Linsinger-Lindinger &#039;&#039;&#039; (* [[5. Juli]] [[1871]] in [[Leogang]]; † [[13. August]] [[1949]] in [[Bad Gastein|Badgastein]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Salzburger Nachrichten]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&amp;amp;datum=19490816&amp;amp;query=%22Anna+Hopfer%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6  Ausgabe vom 16. August 1949, Seite 6, Parte] (ANNO)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Hotelierin und letzte [[Gastein]]er Postmeisterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anna Hopfer wurde als Tochter des Postwirtes Johann Wohlfahrtsstätter geboren und erlernte so den Wirtsberuf von Kindheit auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[15. Oktober]] [[1895]] vermählte sie sich mit [[Rupert Linsinger]] (* [[11. August]] [[1862]] in [[Großarl]]; †  [[18. November]] [[1903]] in [[Lend]] ) Postmeister in [[Lend]], Hotelier und Realitätenbesitzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab noch keine Bahn nach Gastein und in Lend als Ausgangspunkt der [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;Post war großer Betrieb. Nach dem frühen Tode ihres Mannes war sie es, welche die Post nach Gastein führte. Für die junge Witwe war es nicht leicht, mit fünf kleinen Kindern einen großen Haushalt und ein Transportunternehmen mit 200 Pferden und 100 Kutschen zu leiten. Mit viel Geschick und Umsicht meisterte sie die ihr zugefallene Aufgabe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bau der [[Tauernbahn]] ins [[Gasteinertal]] beendet war, verloren Lend und die Postmeisterei die große Bedeutung, die diese Station als Umschlagplatz nach Gastein hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nunmehr verlegte die Witwe ihr Tätigkeitsfeld nach [[Schwarzach]], wo sie gemeinsam mit ihrem zweiten Mann Hans Lindinger das [[Bahnhofhotel Linsinger]] erbaute und zehn Jahre lang führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1913]] erwarben sie auch das [[Hotel Grüner Baum|Kaffee- und Gasthaus &amp;quot;Zum grünen Baum&amp;quot;]] im [[Kötschachtal (Bad Gastein)|Kötschachtal]] in [[Badgastein]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Ersten Weltkrieg]] verlor sie außer ihrem ältesten Sohne auch ihren zweiten Gatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Lindinger verkaufte das Bahnhofhotel in Schwarzach [[1917]] an Heinrich Egger, Bahnhof-Restaurator in [[Bahnhof Schwarzach - St. Veit|Schwarzach-St. Veit]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von nun an kümmerte sie sich nur noch um den Gasthof &amp;quot;[[Hotel Grüner Baum|Zum grünen Baum]]&amp;quot; im Kötschachtal, wo sie damals mit ihren sieben Kindern lebte und sich später mit Anton Hopfer, einem Jäger aus dem Ausseerland, zum dritten Male vermählte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem großen Brand [[1923]] baute sie gemeinsam mit ihrem dritten Gatten das Anwesen Hotel &amp;quot;Grüner Baum&amp;quot; auf und führte es in vorbildlicher Weise zu neuer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Posthorn erscholl wieder, als am 16. August 1949 die ehemalige Postmeisterswitwe und Poststallmeisterin, Anna Hopfer-Linsinger, in Lend an der Seite ihres ersten Gatten, des ehemaligen k.&amp;amp;nbsp;k.&amp;amp;nbsp;Postmeisters Rupert Linsinger, in der Familiengruft beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Volkszeitung]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&amp;amp;datum=19490818&amp;amp;query=%22bahnhofhotel+linsinger%22~20&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 Ausgabe vom 18. August 1949, Seite 4] ([[ANNO]])&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Volksblatt]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19140415&amp;amp;query=%22bahnhofhotel+lindinger%22~30&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=11 Ausgabe vom 15. April 1914, Seite 11] (ANNO)&lt;br /&gt;
* Salzburger Volksblatt, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19410702&amp;amp;query=%22zum+gr%c3%bcnen+Baum+gastein%22~10&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 Ausgabe vom 2. Juli 1941, Seite 6] (ANNO)&lt;br /&gt;
* Salzburger Volksblatt, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19170127&amp;amp;query=%22heinrich+egger%22~10&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=7 Ausgabe vom 27. Jänner 1917, Seite 7] (ANNO)&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Wacht]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19240121&amp;amp;query=%22heinrich+egger%22~10&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 Ausgabe vom 21. Jänner 1924, Seite 11] (ANNO)&lt;br /&gt;
* Taufbuch der [[Pfarre Leogang]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/leogang/TFBVIII/?pg=99 Band VIII Seite 99] (Matricula&amp;amp;#8209;online)&lt;br /&gt;
* Trauungsbuch der [[Pfarre Lend]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TRBIV/?pg=30 Band IV Seite 30] (Matricula&amp;amp;#8209;online)&lt;br /&gt;
* Sterbebuch der Pfarre Lend, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/STBV/?pg=13 Band V Seite 13] (Matricula&amp;amp;#8209;online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Hopfer-Linsinger-Lindinger, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gastronomie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tourismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotelier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastwirt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leogang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzach im Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336563</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2024-09-05T04:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben und Werk */ Wiki-Link &amp;amp; Sterbedatum Gastwirtstochter Anna Aloisia, geborene Wohlfahrtstätter, (* 1871; † 1949) präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war ein Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter und späteren Gastwirtin [[Anna Hopfer-Linsinger|Anna Aloisia, geborene Wohlfahrtstätter]], (* [[1871]]; † [[1949]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pfarre Lend]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Aigen: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TRB4/?pg=169 Traueintrag vom 6. September 1907, Johann Lindinger und Anna Aloisia Wohlfahrtstätter (verwitwete Linsinger).] Pfarre Salzburg-Aigen, Trauungen, 1885-1908, Folio 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]), deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnadresse des Paares war das Haus [[Strubergasse]] 15, der Firmensitz des Verlags. Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894[[-]]1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel]] [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Rupert Linsinger</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: + Rupert Linsinger (1897–1977), Schriftsteller, Faltbootfahrer und Buchhalter sowie Sohn des obigen und Vater des nachfolgenden Rupert Linsinger *&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffsklärung}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039; steht im [[SALZBURGWIKI]] für folgende Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rupert Linsinger (Postmeister)|Rupert Linsinger]] (1862–1903), Postmeister und Initiator der [[Freiwillige Feuerwehr Lend|Freiwilligen Feuerwehr Lend]]&lt;br /&gt;
* [[Rupert Linsinger (Schriftsteller)|Rupert Linsinger]] (1897–1977), Schriftsteller, Faltbootfahrer und Buchhalter sowie Sohn des obigen und Vater des nachfolgenden Rupert Linsinger&lt;br /&gt;
* [[Rupert Linsinger (Druckerei Huttegger)|Rupert Linsinger]] (1925–1999), Geschäftsführer und Gesellschafter der [[Druckerei Huttegger]] in der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336470</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336470"/>
		<updated>2024-09-04T05:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben und Werk */ a) Älterer Bruder: Franz Rupert, geb. 26. Juli 1896. b) Mutter hieß Anna Aloisia, geborene Wohlfahrtstätter &amp;lt;ref&amp;gt;Traueintrag Lindinger-Linsinger. In: Pfarre Salzburg-Aigen, Trauungen, 1885-1908, Folio 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; + Link&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war ein Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter Anna Aloisia, geborene Wohlfahrtstätter, (* [[1871]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pfarre Lend]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Aigen: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-aigen/TRB4/?pg=169 Traueintrag vom 6. September 1907, Johann Lindinger und Anna Aloisia Wohlfahrtstätter (verwitwete Linsinger).] Pfarre Salzburg-Aigen, Trauungen, 1885-1908, Folio 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]), deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnadresse des Paares war das Haus [[Strubergasse]] 15, der Firmensitz des Verlags. Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894[[-]]1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel]] [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336350</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336350"/>
		<updated>2024-09-03T16:18:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Faltbootausflüge und Fluviana */ präzisiert &amp;amp; doppeltes &amp;quot;Mit&amp;quot; entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck, [[Tirol]]) war ein Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war der älteste Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (* [[1862]]; † [[1903]]) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter Anna, geborene Wohlfartstätter, (* [[1871]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pfarre Lend]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894–1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in der [[Stadt Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete [[1920]] die Salzburgerin Anna Huttegger (* [[1899]]), deren Eltern die Eigentümer von &amp;quot;[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]&amp;quot; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Pfarre Salzburg-Mülln]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnadresse des Paares war das Haus [[Strubergasse]] 15, der Firmensitz des Verlags. Die Ehe wurde [[1935]] geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr [[1937]] übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde [[1938]] unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und [[1940]] Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher  [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden ([[Oberösterreich]]), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894[[-]]1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der [[1920er]]-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Linsinger [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;.] In: &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad&amp;quot;.] In: &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot;, 21. September 1929, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; und in der Fachzeitschrift &amp;quot;Fluß und Welt&amp;quot; berichtet. Linsingers Zeitungsbericht &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot; hatte im August [[1928]] den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit dem damals in Salzburg urlaubenden irischen Schriftsteller [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel]] [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien, 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce&#039; Vermittlung unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift &#039;&#039;transition&#039;&#039; veröffentlicht wurden, was seit [[2004]] zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem &amp;quot;Salzach-Museum geführt&amp;quot; hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039;, illustriert von Rupert Linsinger, Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Eine eigenartige Sammlung&amp;quot;. &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach Museums&amp;quot;, 1928).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben&amp;quot;. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in &amp;quot;Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln&amp;quot;, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 1.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 &amp;quot;Im Faltboot von Salzburg nach Budapest&amp;quot;, Teil 2.], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&amp;quot; In: &amp;quot;Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.&amp;quot; Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184–186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot; in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Adolph_Johannes_Fischer&amp;diff=2336344</id>
		<title>Adolph Johannes Fischer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Adolph_Johannes_Fischer&amp;diff=2336344"/>
		<updated>2024-09-03T15:25:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Rupert Linsinger&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Adolph-Johannes-Fischer.jpg|thumb|Adolph Johannes Fischer mit Pinsel und Palette]] [[Bild:Fischers-Wohnhaus.JPG|thumb|[[Haydnstraße]] 5: Das von [[Jakob Ceconi]] geplante und erbaute Haus, in dem Adolph Johannes Fischer wohnte]]&#039;&#039;&#039;Adolph Johannes Fischer&#039;&#039;&#039; (* [[7. Juli]] [[1885]] in Gmunden, [[Oberösterreich]]; † [[22. November]] [[1936]] in der [[Stadt Salzburg]]) war akademisch ausgebildeter Maler, Schriftsteller, Kunstsammler, Kunsthistoriker und Mittelschullehrer, der seine Wiederentdeckung den künstlerischen Auswirkungen seiner 1928 in Salzburg erfolgten Begegnung mit [[James Joyce]] verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Schon früh war Fischer als Maler so angesehen, dass seine Bilder im österreichischen Parlament, im Linzer Museum Franzisko-Carolinum sowie in der Kaiservilla in Bad Ischl hingen. Für sein 1908 als Geschenk des Salzkammerguts zum 60-jährigen Regierungsjubliäum gemaltes Aquarell &amp;quot;Empfang Franz Josephs I. durch Kinder in Ischl&amp;quot; wurde er vom Jubilar mit der &amp;quot;Allerhöchsten Anerkennung&amp;quot; ausgezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt;Fischer, Adolph Johannes. In: &amp;quot;Deutschlands, Österreichs-Ungarns und der Schweiz Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild&amp;quot;. Albert Steinhage, 1911. S.129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch hat Fischer allem Anschein nach seine bildnerische und schriftstellerische Tätigkeit bald ruhen lassen. Erst in den 1920er Jahren veröffentlicht er in seiner Wahlheimat Salzburg seine Jugendgedicht-Bände (&amp;quot;Die versunkene Stadt&amp;quot;, &amp;quot;Satan&amp;quot;) und den Roman &amp;quot;Ich suche Myriam&amp;quot; (1924). Später folgen die Novelle &amp;quot;Die Dame mit dem Brokatmuff&amp;quot; (1931) sowie der expressionistische Science Fiction-&amp;quot;Abenteurer-Roman&amp;quot; &amp;quot;Zwei Männer spielen um die Welt&amp;quot; (1932), der ihn auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischers früher Tod, die unterlassene Pflege seines Werkes und Nachlasses, der baldige Verkauf seiner berühmten Gemälde- und Gotik-Sammlung, die dadurch in alle Winde zerstreut wurden, haben wieder bald dazu geführt, dass sein Leben und Werk rasch aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Versäumnis wird anschaulich durch die Tatsache illustriert, dass Fischers sterbliche Überreste, die Ende November 1936 in der Gmundner Familiengruft bestattet wurden, schon 1954 gemeinsam mit denen seiner Ahnen aus dieser letzten Ruhestätte delogiert wurden, als das Grabmal in leerem Zustand an einen Nachmieter verkauft wurde, obwohl allein der Verkauf von Fischers Gotiksammlung dem erbenden Adoptivsohn Ende 1937 an die 33.000.- Schilling eingebracht hat, was im Jahr 2010 einem Vermögen von über 100.000.- Euro entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerisches Elternhaus ===&lt;br /&gt;
Adolph Johannes Fischer wurde 1885 in eine angesehene oberösterreichische Künstlerfamilie geboren. Sein Großvater Michael Fischer (* 1826 Aurolzmünster; † 1887 Linz) war akademischer Graveur und Xylograph und unter anderem mit den Schriftstellern [[Franz Stelzhamer]] und Adalbert Stifter befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater Adolf Fischer war akademischer Maler und Illustrator, der neben zahlreichen Aquarelllandschaften, Handzeichnungen, Ehrenurkunden und landschaftlichen Illustrationen unter anderem auch Illustrationen zu [[Ferdinand Krackowizer (Heimatforscher)|Ferdinand Krackowizer]]s dreibändiger &#039;&#039;Geschichte der Stadt Gmunden&#039;&#039; (1898 - 1900) sowie zu den &#039;&#039;Kinder- und Hausmärchen&#039;&#039; der Brüder Grimm gezeichnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künstlerische Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Adolph Johannes Fischer studierte an der Universität Wien Kunstgeschichte, klassische Archäologie, Germanistik und Philosophie. Daneben besuchte er die Wiener Kunstgewerbeschule, wo er zwischen 1904 bis 1906 gemeinsam mit Anton Kolig und [[Oskar Kokoschka]] Anton von Kenners &#039;&#039;Abteilung für Lehramtscandidaten des Freihandzeichnens an Mittelschulen&#039;&#039; besuchte. Anschließend studierte er an der allgemeinen Maler- und Meisterschule der Akademie der bildenden Künste Wien bei den Professoren Christian Griepenkerl und Rudolf Bacher und war Meisterschüler von Kasimir Pochwalski.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 dissertierte er zwar bei Max Dvořák und Josef Strzygowski über &amp;quot;Die Wiener Kupferstecher &#039;Schmuzer&#039; im 18. und 19. Jahrhundert&amp;quot;, trat aber nicht zum Rigorosum an, weshalb er nicht promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den &amp;quot;Annalen des k.k. naturhistorischen Hofmuseums&amp;quot; hat Fischer dessen &amp;quot;Geologisch-paläontologischer Abteilung&amp;quot; 1903 &amp;quot;verschiedene Photographien von Kriechspuren aus dem Flysch von Pinsdorf bei Gmunden&amp;quot; geschenkt; Fotografien archäologisch rätselhafter Funde, die Fischer laut eigenen Angaben in einem Steinbruch in Pinsdorf entdeckt hat und über die sich am 17. Juli 1911 auch Ernst Haeckel schriftlich geäußert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Moser: [http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/APO_30_0001-0002.pdf Das Flyschphänomen des Pinsdorfberges]. Eine Anregung zur Bewahrung seltsamer Spuren im Flysch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fischers literarisches Jugendwerk, die Reim-Novelle &amp;quot;San Loretto&amp;quot;, die er als Sechzehnjähriger geschrieben hat, fand Peter Rosegger freundliche Worte: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe mich an der Form und dem Inhalt erbaut und beglückwünsche den Autor.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller Felix Braun beschreibt in seiner 1949 veröffentlichten Autobiografie &amp;quot;Das Licht der Welt&amp;quot; seinen mit Franz Theodor Csokor befreundeten Studententage-Freund Adolph Johannes Fischer, der ihm bei den Vorlesungen von Franz Wickhoff und Friedrich Jodl als Art &amp;quot;romantischer oder savoyardischer Jüngling&amp;quot; aufgefallen war. Fischer, der laut Brauns Erinnerung mehrere Musikinstrumente, darunter auch die italienische Streichmandoline, spielte, stellte sich Braun selbstbewusst als Dichter vor: &#039;&#039;&amp;quot;Fischers Wesen war eines von dunkler Sanftmut. Sein großes Auge hatte einen schmelzenden Glanz, seine Stimme wagte sich langsam und weich vor, seine Sprache suchte den ursprünglichen Dialekt zu überkommen, er sang wohllautend, sein ganzes Gehaben verbarg den gefährlich auffunkelnden Dämon. Zu dritt saßen wir in Fischers niedriger, von alten Möbeln vollgeräumter Stube, tranken Wein, redeten und betrachteten einander. Wir lasen unsere Gedichte vor und lobten jeder des anderen Kunst. Dann hängte sich Fischer seine Laute um, deren bunt besticktes Band mich entzückte, und hob an zu spielen und zu singen. Wie in einer Novelle Eichendorffs war das: ein junger Dichter und Maler, der seine und anderer Lieder zur Laute singt, hier saß er neben mir, aus der deutschen Vergangenheit zu mir herniedergestiegen, und lehrte mich die Wiederkehr alles dessen, was wir je geliebt haben und lieben werden. Nichts kann ganz vergehen, was einmal des Lebens teilhaft gewesen. Die Romantiker hatten nicht gelogen: die Dichter, von denen sie geträumt, waren sie selbst, und einer ihrer Art lächelte mir zu, indes seine bräunliche Hand mit seltsam nach oben verbreiteten Fingern an den Saiten lag und seine sanfte dunkle Stimme, darin die oberösterreichische Mundart nur leicht überdeckt war, halblaut italienische und deutsche Volkslieder dahin sang.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Braun: &amp;quot;Das Licht der Welt&amp;quot; (1949).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehr- und Künstlertätigkeit ===&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Lehramtsstudiums kehrte Fischer 1909 in seine Heimatstadt Gmunden zurück, wo zuvor, im August 1907, sein Einakter &#039;&#039;Nitokris&#039;&#039; aufgeführt worden war. Wie sein 1908 verstorbener Vater, dessen 1887 gegründete, landesbehördlich konzessionierte Zeichen- und Malschule er fortführte, unterrichtete Fischer am Gmundner Gymnasium Zeichnen (sowie Mathematik und Darstellende Geometrie) und malte für diverse Herrscherhäuser und deren Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des &amp;quot;50 Jahr&amp;quot;-Jubiläums der &amp;quot;Kurstadt Gmunden&amp;quot; entwarf und gestaltete Fischer für den großen Kurstadt-Jubiläums-Blumenkorso auf dem Traunsee 1911 das Jubiläumsfestschiff der Stadtgemeinde und der Kurkommission Gmunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] schuf er für die oberösterreichische Stadt Enns das &amp;quot;Eiserne Edelweiß&amp;quot;, einen propagandistischen Wehrschild, der die Bevölkerung zu Spenden für die Witwen und Waisen der im Weltkrieg ums Leben gebrachten Männer anregen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiener Zeitung: &amp;quot;Wehrschild des Landesschützenregiments Nr. II&amp;quot;. Samstag, 27. November 1915.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1918 übersiedelte Fischer nach Salzburg, wo er bis [[1930]] am [[Salzburger Staatsgymnasium|k.k. Staatsgymnasium]] Zeichnen, Mathematik, Schreiben und Kunstwissenschaft unterrichtete und 1921 Vorbereitungen für die Adoption des damals 18-jährigen [[Fritz Willy Fischer|Friedrich Wilhelm Heinrich Christoph Edler von Güllern]] traf, die 1925 offiziell erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller und Kunstsammler ===&lt;br /&gt;
Neben seiner Unterrichtstätigkeit wandte sich Fischer in Salzburg wieder der Literatur zu. Er veröffentlichte zwei Bände mit Jugendgedichten (&#039;&#039;Die versunkene Stadt&#039;&#039;, 1923; &#039;&#039;Satan&#039;&#039;, 1923) und den Roman &#039;&#039;Ich suche Mirjam&#039;&#039; (1924). Gelegentlich schrieb er auch für Zeitungen und Zeitschriften. Zudem wurde er eingeladen, im Rahmen des &#039;&#039;VI. Internationalen Kongresses für Zeichnen, Kunstunterricht und angewandte Kunst in Prag&#039;&#039; (29. Juli - 5. August 1928) einen Vortrag über &amp;quot;Neue Wege der Kunsterziehung&amp;quot; zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte von Fischers wertvoller Gemälde- und Gotik-Sammlung, die weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt war, ist nicht bekannt - möglicherweise hat er sie von seinem Vater geerbt. Sicher ist, dass seine mit kostbaren gotischen Plastiken, Bildern und wertvollen Kunstgegenständen ausgestattete Wohnung, in dem von [[Jakob Ceconi]] geplanten und erbauten Haus [[Haydnstraße]] 5, von der Salzburger Festspielprominenz als Sehenswürdigkeit wahrgenommen wurde: &amp;quot;Sein Prunkstück, um dessentwillen Kenner aus aller Welt sich in seinem Atelier, die seine Wohnung auch war, einfanden, ist eine herrliche gotische Madonna, die &amp;quot;Schöne Madonna&amp;quot; genannt; wenn er die edle Schönheit dieser Statue vollends zeigen wollte, verdunkelte er den Raum und ließ das herrliche Madonnenprofil im sanften Kerzenschein bewundern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Professor i. R. Adolph Fischer gestorben. Salzburger Chronik, 23. November 1936, S.5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnung mit James Joyce ===&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Besucher der Wohnung, die laut Zeitungsberichten &amp;quot;einem Museum oder einer Galerie&amp;quot; glich, waren Marlene Dietrich und der im Sommer 1928 in Salzburg urlaubende irische Schriftsteller [[James Joyce]], den Fischer damals kennenlernte und für das &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; porträtiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. Salzburger Volksblatt. (25. August 1928)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&amp;amp;res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, Bloomsday, 16. Juni 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das geschriebene Porträt erfreute Joyce so sehr, dass er &amp;quot;Prof. Fischer&amp;quot; eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; mit dem jüngsten Kapitel seines &amp;quot;Work in Progress&amp;quot; zusenden ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künstlerische Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Joyce-Lithographie, die sich im &amp;quot;[[Salzburg Museum]]&amp;quot; befindet, sowie vier Schwarz-Weiß-Fotografien, die Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von [[Salzach]]-Schwemmholz angefertigt hat, die über Joyces Vermittlung mit dem Urheberrechtsvermerk &amp;quot;Photo Fischer Salzburg&amp;quot; 1929 unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; in der zuvor erwähnten Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; veröffentlicht wurden, aber seit 1974 dennoch immer wieder Joyce und seinem Werk zugeschrieben und zum Anlass genommen werden, Joyce zum bildenden Künstler zu stilisieren, der er nicht war: Schließlich stammen die Fotos der Schwemmgut-Exponate von Fischer und die fotografierten Schaustücke sowie deren Bezeichnungen vom Raitenhaslacher Gastwirt Johann Baptist Pinzinger, der die kuriosen Strandgut-Exponate in seinem &amp;quot;Karl Valentin&amp;quot;esken &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rupert Linsinger (Schriftsteller)|Rupert Linsinger]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Linsinger.htm Eine eigenartige Sammlung]. In: Fluss und Zelt. 1928. S.110ff. (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des &amp;quot;Salzach-Museum&amp;quot;, 1928).&amp;lt;/ref&amp;gt; ausstellte, das Joyce im Sommer 1928 gemeinsam mit Fischer besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://search.salzburg.com/articles/1953143 James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, [[Bloomsday]], 16. Juni 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarischer Schwerpunkt und früher Tod ===&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1920er Jahre versuchte sich Fischer verstärkt in mehreren literarischen Gattungen: Er schrieb die unveröffentlichte Komödie &amp;quot;Lu und der Tiger&amp;quot; (o.J.), die romantische Fortsetzungsnovelle &amp;quot;Die Dame mit dem Brokatmuff&amp;quot; (1931) und den expressionistischen &amp;quot;Science Fiction&amp;quot;-Abenteuer-Roman &amp;quot;Zwei Männer spielen um die Welt&amp;quot; (1932), dessen Eigenart Matthias Neiden jüngst sehr zutreffend charakterisiert hat: &#039;&#039;&amp;quot;Neben der pathetischen Deutschtümelei fällt vor allem eine unerwartete Antikriegsattitüde auf, die explizit vor den Gefahren eines mit modernen Waffensystemen geführten Krieges warnt. Bekanntermaßen stammte jedoch nicht nur der künstlerisch hochbegabte Autor aus Österreich … Die Handlung kann leider nur als trivialer Schund abgetan werden, wenngleich die fast schon pazifistische Grundhaltung sich angenehm von der zeitgenössischen SF-Literatur um 1930 abhebt. Stilistisch wirft Fischer hier Perlen vor die Säue, selbst dieser Roman zeugt jedoch noch von einer beachtlichen Begabung, wie sie in dem phantastischen Kurzroman &amp;quot;Ich suche Myriam&amp;quot; (1924) wesentlicher besser zur Geltung kam.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Neiden: &amp;quot;Der zweite Weltkrieg findet nicht statt.&amp;quot; Besprechung von Adolph Johannes Fischers Science-Fiction-Roman &amp;quot;Zwei Männer spielen um die Welt&amp;quot;. In: &amp;quot;Andromeda Nachrichten&amp;quot;. Nr. 219. 39. Jahrgang, März 2008. S.105. (ISSN 0934-3318).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reifezeugnis-Vermerk, dass Fischer vom Turnunterricht befreit war und ihm allem Anschein nach auch die Leistung des Wehr- und späteren Weltkriegsdienstes erspart blieb, deutet eine gesundheitliche Beeinträchtigung an, die möglicherweise als Erklärung für Fischers frühen Tod dienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1936 erwähnt der damalige Regierungsvizedirektor HR Dr. [[Gaston Negrelli]] in einem Kondolenzschreiben an Fischers Adoptivsohn [[Fritz Willy Fischer]], dass dessen Adoptivvater sein Jugendfreund war, mit dem ihn schönste Jugenderinnerungen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fischers Tod wurde auch durch zahlreiche Nachrufe in regionalen und überregionalen Zeitungen und Zeitschriften beachtet, von denen einer durch den Hinweis auf ein Nachlass-Werk besonders aufhorchen lässt: &#039;&#039;&amp;quot;In den letzten Jahren hatte er sich mit Erfolg der schriftstellerischen Tätigkeit gewidmet. 1932 erschien sein Roman &amp;quot;Zwei Männer spielen um die Welt&amp;quot;. Es war ein überraschend reifes und mit viel Begabung geschriebenes Erstlingswerk, das in Kürze eine Auflage von 10000 Exemplaren erreichte. Vielleicht lag die stärkste Begabung Fischers auf diesem Gebiete. Er steht mit diesem Werk in der Reihe zeitgenössischer Autoren wie Hans Dominik und andere[n], die sich mit Problemen der Zukunft befassen. Professor Fischer hinterlässt noch einen zweiten fertigen Roman, dem der Ruf großer Genialität vorangeht, und den sein Adoptivsohn Kunstmaler [[Fritz Willy Fischer|Fritz Fischer]] in Amerika herausbringen wird.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Begräbnis Professor Adolf Johannes Fischer&amp;quot;. In: &amp;quot;Linzer Volksblatt&amp;quot;. 26. November 1936. Morgenausgabe. Nr. 275. S.4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Fischers Adoptivsohn veröffentlichte nicht Fischers Roman aus dem Nachlass, sondern bot binnen Jahresfrist die berühmte Kunstsammlung zur Versteigerung an: &#039;&#039;&amp;quot;Das Dorotheum bringt in seiner 450. Kunstauktion diese Woche Freitag und Samstag die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Skulpturensammlung des verstorbenen Professors Adolf J. Fischer, Salzburg [...] zur Versteigerung. [...] Aus dem Nachlass Professor Fischers, dessen Sammlung zu den oft und gern besuchten Salzburger Sehenswürdigkeiten gehörte, verdient vor allem die &#039;&#039;Schöne Madonna&#039;&#039; der Sammlung, als ein Hauptstück österreichisch-deutscher Plastik von [[Michael Pacher]], allergrößte Beachtung.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dorotheum: 450. Kunstauktion. Die Skulpturenbestände des &amp;quot;Prof. Adolf J. Fischer †&amp;quot;. Salzburg. Kunstgegenstände aus der &amp;quot;Feste Hohenwerfen&amp;quot;. Anderer Privatbesitz. Schaustellung 16.-18. November 1937. Versteigerung 19. und 20. November.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wertvolle Plastik unter dem Hammer. Kunstauktion des Dorotheums. Eingeklebter Zeitungsartikel im nachfolgenden, in der &amp;quot;Österreichischen Nationalbibliothek&amp;quot; befindlichen Auktionskatalog des Dorotheums: 450. Kunstauktion. Die Skulpturenbestände des &amp;quot;Prof. Adolf J. Fischer †&amp;quot;. Salzburg. Kunstgegenstände aus der &amp;quot;Feste Hohenwerfen&amp;quot;. Anderer Privatbesitz. Schaustellung 16.-18. November 1937. Versteigerung 19. und 20. November.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Auktion wurde die [[Michael Pacher]] zugeschriebene &amp;quot;Schöne Madonna&amp;quot; &#039;&#039;&amp;quot;um 18.500 Schilling&#039;&#039; [entspricht im Jahr 2010 der Kaufkraft von 57.535.- Euro]&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der &amp;quot;Statistik Austria&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;an einen Wiener Sammler verkauft&amp;quot;&#039;&#039;. Auch die zahlreichen anderen Kunstgegenstände der &amp;quot;Skulpturenbestände des Prof. Adolf J. Fischer&amp;quot; gelangten &#039;&#039;&amp;quot;bei regem Bewerb der Kauflustigen zum Verkauf&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweifelhafte Werkzuschreibungen ===&lt;br /&gt;
Der Verbleib von Fischers Nachlass-Roman ist ungeklärt. Möglicherweise ist es jener 1946 im &amp;quot;[[Residenz Verlag|Salzburger Festungsverlag]]&amp;quot; unter Fritz Willy Fischers Namen veröffentlichte Kriminalroman &amp;quot;Die Maske des Gla&amp;quot;, der stilistisch und thematisch stark an die literarischen Werke von Fischers Adoptiv-Vater erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. präsens, Wien 2010, S. 21–35. S.34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweifelhaft ist auch die Autorschaft jenes &amp;quot;James Joyce&amp;quot;-Porträts, das sich seit 1950 im Besitz des &amp;quot;[[Salzburg Museum]]s&amp;quot; befindet, dem es von dessen früherem Direktor [[Rigobert Funke-Elbstadt]] geschenkt wurde. Obwohl die Lithografie - wie die gleichfalls im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot; befindliche Porträt-Lithografie des Komponisten Karl Goldmark - mit der kalligrafischen Signatur &amp;quot;A.J. Fischer&amp;quot; versehen wurde, stammt sie allem Anschein nach nicht von diesem, sondern von dessen Adoptivsohn. Schließlich entspricht der kalligrafische Schriftzug keiner von A.J. Fischer sonst verwendeten Signatur. Zudem erwähnt er selbst nirgends die Joyce- bzw. Goldmark-Lithografie, die weder in einem zeitgenössischen Lexikonartikel, Werkverzeichnis, Nachruf noch sonst einem Lebenszeugnis genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Autorschaft des Adoptivsohns spricht, dass dieser nachweislich eine Joyce-Lithografie gezeichnet und 1932 Joyce zur Unterschrift zusandte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Willy Fischer: Brief vom 17. Oktober 1932 an James Joyce.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch für [[Nikolaus Schaffer]], in dessen 2004 veröffentlichtem &amp;quot;Allgemeines Künstlerlexikon&amp;quot;-Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Schaffer: Adolph Johannes Fischer. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Band 40, 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Lithografie wegen der Signatur in A.J. Fischers Werkverzeichnis berücksichtigt wird, kommt bei der Joyce- und Goldmark-Porträt-Lithografie inzwischen eher Fritz Willy Fischer als Zeichner in Frage, da der Stil eher der eines um 1900 geborenen Künstlers ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine detaillierte Diskussion der einzelnen Argumente, die jeweils für und gegen die Zuschreibung der beiden Lithografien zu A.J. Fischer bzw. F.W. Fischer sprechen, bietet: Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern&#039;&#039;. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. präsens, Wien 2010, S. 21–35. S.31ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Literarische Werke ===&lt;br /&gt;
* San Loretto (Reim-Novelle, 1901).&lt;br /&gt;
* Nitokris (Drama, 1907, Erstaufführung am 3. August 1907, Gmunden).&lt;br /&gt;
* Die versunkene Stadt. Lieder eines Toten (1923).&lt;br /&gt;
* Satan. Gedichte (1923).&lt;br /&gt;
* Ich suche Myriam (Roman, 1924).&lt;br /&gt;
* Das hohe Lied (Reimübertragung aus der Bibel), (1924).&lt;br /&gt;
* Die Dame mit dem Brokatmuff (Novelle) (1931).&lt;br /&gt;
* Zwei Männer spielen um die Welt (Science Fiction-Abenteuer-Roman, 1932).&lt;br /&gt;
* Das letzte Märchen. Aus der Oper &amp;quot;Tausend und eine Nacht&amp;quot; (1933/34).&lt;br /&gt;
* Lu und der Tiger (Komödie in drei Akten) (o.J. vermutlich Ende der 1920, Anfang der 1930er Jahre).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachliteratur ===&lt;br /&gt;
* Die Wiener Kupferstecher &amp;quot;Schmuzer&amp;quot; im 18. und 19. Jahrhundert (Dissertation an der Universität Wien, 1911)&lt;br /&gt;
* Das Kriterium der Kunst (1913).&lt;br /&gt;
* Neue Wege der Kunsterziehung (1928).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannteste bildnerische Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Empfang [[Kaiser Franz Joseph I.|Franz Josephs I.]] durch Kinder in [[Bad Ischl|Ischl]]&#039;&#039; (Geschenk des Salzkammerguts zum 60jährigen Regierungsjubliäum), Aquarell, 1908.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Eisernes Edelweiß&#039;&#039;, propagandistischer Wehrschild, 1915.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Straßenschönheit&#039;&#039;, Aquarell (unbekannter Verbleib, zuletzt &#039;Museum Franzisko-Carolinum&#039;&#039; Linz).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ansicht von Grado&#039;&#039;, Aquarell (20,2 x 34 cm, Bildersammlung der Kammerhofmuseen Gmunden).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dame mit Schleier&#039;&#039;, Aquarell (52 x 25,8 cm, Bildersammlung der Kammerhofmuseen Gmunden).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Alexander Schönburg-Hartenstein&#039;&#039;, Porträt (Österreichisches Parlament, Inv.-Nr. 111-025).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Karl Goldmark&#039;&#039;, Porträt, Lithographie (Urheber eher [[Fritz Willy Fischer]]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[James Joyce]]&#039;&#039;, Porträt, Lithographie (Urheber eher [[Fritz Willy Fischer]]).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Fluviana&#039;&#039;. In: Eugene Jolas: Transition 16/17. Adolph Johannes Fischer: Fluviana, p.296-297. (1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel]]: Online-Monografie zu [http://members.aon.at/andreas.weigel/Fischer01 Adolph Johannes Fischer (1885-1936)]. Texte, Bilder, Briefwechsel mit Maximilian Harden.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Johannes-Fischer-und-Fritz-Willy-Fischer.pdf Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern]. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://www.zintzen.org/2011/06/15/bloomsday-2011-fotoausstellung-zu-james-joeoyces-oesterreich-aufenthalten-von-andreas-weigel/ Bloomsday 2011: Fotoausstellung zu James Joyces Österreich-Aufenthalten] mit Fluviana- und Adolph-Johannes-Fischer-Schwerpunkt.&lt;br /&gt;
* Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot; vom 25. August 1928.&lt;br /&gt;
* Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Kunstkriterium.htm Das Kriterium der Kunst]. Rede beim ersten &amp;quot;Kongress für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft in Berlin&amp;quot; (1913).&lt;br /&gt;
* Adolph Johannes Fischer: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Fischers-Kunsterziehung.htm Neue Wege der Kunsterziehung]. Vortrag am &amp;quot;VI. Internationalen Kongress für Zeichnen, Kunstunterricht und angewandte Kunst in Prag&amp;quot;. [[31. Juli]] 1928.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Salzburg-Spuren.JPG James Joyce: Spurensuche in Salzburg]. Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]] und Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Portrait.JPG Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;]. [[Salzburger Nachrichten]] vom 11. Oktober 2007.&lt;br /&gt;
* Dorotheum: [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dorotheum1937_11_19/0015?sid=f81e579c938661a9dec274d23abb8ed2 Die Skulpturenbestände des Prof. Adolf J. Fischer, Salzburg]: Kunstgegenstände aus der Feste Hohenwerfen, anderer Privatbesitz; Skulpturen, altes und neueres Silber, Gemälde alter und neuerer Meister, Aquarelle, Miniaturen, Handzeichnungen, Graphik... ; 19. und 20. November 1937 (Katalog Nr. 450).&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Archive der Universität Wien, der Wiener Kunstgewerbeschule, der Akademie der bildenden Künste Wien sowie des [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasiums Salzburg]].&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Landesarchiv Salzburg&amp;quot; sowie &amp;quot;Bildersammlung der Kammerhofmuseen Gmunden&amp;quot; (&amp;quot;Gustav Poll-Stiftung&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Gmundner Gmynasiums sowie des [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasiums Salzburg]], wo Fischer unterrichtet hat.&lt;br /&gt;
* Reinhold Glaser: Vorwort. In: Adolph Johannes Fischer: Zwei Männer spielen um die Welt (1932). S.3-6.&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Schaffer]]: Adolph Johannes Fischer. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Band 40 (2004).&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005.&lt;br /&gt;
* Eva Gilch: Der &amp;quot;Most-Hans&amp;quot; von Raitenhaslach und James Joyce. In: Oettinger Land. Eine heimatkundliche Schriftenreihe für den gesamten Landkreis Altötting. Herausgegeben vom &amp;quot;Oettinger Heimatland&amp;quot; e.V.. Altötting. Jahresfolge 2008. Band 28. S.221-226.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]]. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischer, Adolph Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Gmunden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
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		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2024-09-03T15:05:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Kategorie:Wien - Seit 1977 durchgängig Hauptwohnsitz, davor bereits zwei Jahre Hauptwohnsitz&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman &amp;quot;Herzgewächse oder Der Fall Adams&amp;quot;, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-[[Sommerfrische]] Gars-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu [[Sigmund Freud]]s Psychoanalyse sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Arbeitstitel &amp;quot;[[James Joyce]]: Austria(n) matters in his life, letters and works&amp;quot; hat Weigel vernachlässigte &amp;quot;rot-weiß-rote Flecken in Joycesches Leben und Werk&amp;quot; recherchiert und dokumentiert, um Joycesches vielfältige Verbindungen mit Österreich, darunter seine mehrwöchigen Aufenthalte in Innsbruck und in der [[Stadt Salzburg]] ([[1928]]) sowie Feldkirch ([[1932]]), bekannt und bekannter zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.] Bloomsday-Fotoausstellung in der VHS Hietzing (32 seitiges Ausstellungs-Handout).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Presseinformation der Wiener Fotoausstellung zu James Joyce&#039; Österreich-Aufenthalten. [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2020/11/andreas-weigels-bloomsday-ausstellung-2011-presseinformation.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der &amp;quot;Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie&amp;quot; (&amp;quot;Höhere Abteilung für technische Chemie&amp;quot;) begann Weigel [[1982]] an der &amp;quot;Universität Wien&amp;quot; ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang [[1988]] mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman &amp;quot;Herzgewächse oder Der Fall Adams&amp;quot; abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent (&amp;quot;Grüner Klub im Parlament&amp;quot;, &amp;quot;kulturmaschine&amp;quot;, &amp;quot;Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen&amp;quot;, &amp;quot;Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste&amp;quot;, &amp;quot;[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria&amp;quot;, &amp;quot;Wirtschaftsuniversität Wien&amp;quot;, &amp;quot;Österreichische Tierärztekammer&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des &amp;quot;Grünen Klubs im Parlament&amp;quot; hat sich Weigel ab Oktober [[1991]] gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative &amp;quot;Freunde von Schloss Schönbrunn&amp;quot;) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr [[1990]] konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum &amp;quot;Stenographischen Protokoll&amp;quot; der &amp;quot;Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn&amp;quot; mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf &amp;quot;Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn&amp;quot;.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857–3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, &amp;quot;das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf &amp;quot;Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn&amp;quot;.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die &amp;quot;Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.&amp;quot; umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des &amp;quot;Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste&amp;quot; hat Weigel zwischen [[1998]] und [[2000]] eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910–356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91–94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang [[2008]] hat Weigel für die Ö1-Radiosendung &amp;quot;Diagonal – Radio für Zeitgenossen&amp;quot; Ursachen, Hintergründe und Verlauf des [[1928]] erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den &amp;quot;Fall Loos&amp;quot; und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im &amp;quot;Spectrum&amp;quot; der &amp;quot;Presse&amp;quot; abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: &amp;quot;Die Presse&amp;quot;, &amp;quot;Spectrum&amp;quot;. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete [[2012]] die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen &amp;quot;Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien&amp;quot; über die &amp;quot;Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934–1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S. 41, 82–89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel [[2014]] eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und [[2013]] hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel &amp;quot;James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters &amp;quot;Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk&amp;quot;. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte &amp;quot;rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk&amp;quot; recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im [[SALZBURGWIKI]] tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des &#039;&#039;Mainstreams&#039;&#039; liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Franz von Suppè (1819–1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars.&amp;quot; Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Stars in Gars. Schaffen und Genießen.&amp;quot; Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9–174.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ruckworts gegen den Strom der Zeilen&amp;quot;. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers &amp;quot;Herzgewächse oder Der Fall Adams&amp;quot;. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ruckworts gegen den Strom der Zeilen&amp;quot;. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers &amp;quot;Herzgewächse oder Der Fall Adams&amp;quot;. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&amp;quot; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521–588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&amp;quot; Wien, präsens 2014, S. 50–61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&amp;quot; in: &amp;quot;Rheticus&amp;quot;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92–107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&amp;quot; Wien, präsens 2010, S. 21–36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&amp;quot; Wien, präsens 2009, S. 43–55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer &amp;quot;Adolf Loos Schule&amp;quot;.&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37–54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Brille ohne Gläser&amp;quot;. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift &amp;quot;Die Fackel&amp;quot;.&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&amp;quot; Wien 2006, S. 37–59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&amp;quot; in: Michael Ritter (Hrsg.): &amp;quot;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&amp;quot; Wien, präsens 2005, S. 93–105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&amp;quot; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159–177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum &amp;quot;Fall Adolf Loos&amp;quot; (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer &amp;quot;Adolf Loos Schule&amp;quot; (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 &amp;quot;Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?&amp;quot;] In: &amp;quot;Wikipedia Kurier&amp;quot; vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: &amp;quot;Die Presse&amp;quot;,  &amp;quot;Spectrum&amp;quot;, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Weigel, Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Andreas_Weigel&amp;diff=2336338</id>
		<title>Benutzer:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2024-09-03T15:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Neu erstellte Beiträge */ + Rupert Linsinger (Schriftsteller),&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bestätigter Benutzer}}&lt;br /&gt;
==Schwerpunkt: James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
Im April 2007 habe ich begonnen, im [[Hauptseite|SALZBURGWIKI]] einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Beziehungen zu verfassen, damit [[James Joyce|James Joyces]] vielfältige Verbindung mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter wird. Denn obwohl der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon Anfang der 1970er Jahre durch seinen Aufsatz über &amp;quot;James Joyce und Salzburg&amp;quot; auf die persönliche Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen hat, haben Joyces fünfwöchiger Salzburg-Aufenthalt und Haslingers Beitrag bis zur der vom [[Literaturhaus Salzburg]] veranstalten Feier des 100. Bloomsday (16. Juni 2004) weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die sie verdient haben, was sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise geändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedrucktes zu James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk. In: Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;quot;Das Ende einer langlebigen Legende. Zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig&amp;quot;. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien: präsens 2005. S.93-105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyce: Spurensuche in Salzburg. (Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]] und Andreas Weigel: Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;. (Salzburger Nachrichten, 11. Oktober 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. (&amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: James Joyce in Salzburg. &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; vom [[25. August]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: James Joyce und Salzburg. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: Residenz Verlag 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, 1987. S.233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu erstellte Beiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot;, [[Elizabeth Duncan]], [[Elizabeth Duncan-Schule]], [[Adolf Johannes Fischer]], [[Fritz Willy Fischer]], [[Adolf Haslinger]], [[Rupert Linsinger (Schriftsteller)]], [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], [[James Joyce]], [[Lucia Joyce]], [[Stanislaus Joyce]], [[Erika Giovanna Klien]], [[Salzburger Marionettentheater]], [[Hans Sedlmayr]], [[Christina Stead]], [[Anton Toldt]] ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336335</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2024-09-03T15:00:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: &amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in [[Lend]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck ([[Tirol]])) war ein österreichischer Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186..&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war der älteste Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (1862–1903) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter Anna (geborene Wohlfartstätter, 1871-).&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in [[Salzburg]] die Handelsschule, diente im [[Ersten Weltkrieg]] als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete 1920 die Salzburgerin Anna Huttegger (1899-), deren Eltern die Eigentümer von „[[Verlag und Druckerei Josef Huttegger]]“ waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnadresse des Paares war das Haus „Strubergasse 15“, der Firmensitz des Verlags. Die Ehe wurde 1935 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1937 übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde 1938 unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und 1940 Mitglied der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 7.791.287).&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.&amp;amp;nbsp;184–186..&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] lebte Linsinger auch in Gmunden (Oberösterreich), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1920er-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt; Rupert Linsinger: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 „Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad“.] In: Salzburger Wacht, 21. September 1929, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im „[[Salzburger Volksblatt]]“ und in der Fachzeitschrift „Fluß und Welt“ berichtet. Linsingers Zeitungsbericht „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“ hat im August 1928 den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene „Salzach-Museum“ im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce‘ Vermittlung unter dem Titel „Fluviana“ in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift „transition“ veröffentlicht wurden, was seit 2004 zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem Salzach-Museum geführt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039; [Illustriert von Rupert Linsinger] Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* „Eine eigenartige Sammlung“. „Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln“, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des „Salzach Museums“, 1928).&lt;br /&gt;
* „Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben“. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in „Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln“, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“, Teil 1.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“, Teil 2.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: „Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.“ In: „Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.“ Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184-186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184-186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336308</id>
		<title>Diskussion:Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2024-09-03T13:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Rupert Linsinger (II.) war ein Sohn des gleichnamigen Lender Postmeisters (Rupert Linsinger (I.)) und Vater des gleichnamigen Druckerei-Geschäftsführers Rupert Linsinger (III.)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Rupert Linsinger (II.) war ein Sohn des gleichnamigen Lender Postmeisters (Rupert Linsinger (I.)) und Vater des gleichnamigen Druckerei-Geschäftsführers Rupert Linsinger (III.) ==&lt;br /&gt;
Sein Leben und Werk habe ich recherchiert, weil sein Zeitungsbericht „[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“, Teil 1.] („Salzburger Volksblatt“ vom 23. Juli 1928, S. 6“) den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] 1928 angeregt hat, gemeinsam mit [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene „Salzach-Museum“ im bayerischen [[Raitenhaslach]] zu besuchen. Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce‘ Vermittlung unter dem Titel „Fluviana“ in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift „transition“ veröffentlicht wurden, was seit 2004 zur Wiederentdeckung von [[Adolph Johannes Fischer|Fischer]], seinem Adoptivsohn dem Maler [[Fritz Willy Fischer]], Rupert Linsinger und dem Salzach-Museum geführt hat. --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 14:38, 3. Sep. 2024 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Schriftsteller)&amp;diff=2336311</id>
		<title>Rupert Linsinger (Schriftsteller)</title>
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		<updated>2024-09-03T13:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Rupert Linsinger (II.). Sohn des gleichnamigen Lender Postmeisters (Rupert Linsinger (I.)) und Vater des gleichnamigen Druckerei-Geschäftsführers Rupert Linsinger (III.)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039;, geboren als Rupert Julius Walter Linsinger, (* [[30. November]] [[1897]] in Lend (Salzburg));&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[21. Juli]] [[1977]] in Innsbruck (Tirol)) war ein österreichischer Angestellter, Buchhalter, Schriftsteller, Illustrator und Faltbootfahrer, der unter seinem Geburtsnamen sowie den Pseudonymen Pert Lend, Pert Linsinger, Pert Linsinger-Lend, Elisabeth Lindner, Carl bzw. Karl Lindner und Xaver Lachnit publiziert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Rupert Linsinger war der älteste Sohn des Lender Postmeisters und Realitätenbesitzer [[Rupert Linsinger]] (1862–1903) und dessen Gattin, der Gastwirtstochter Anna (geborene Wohlfartstätter, 1871–).&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Linsinger wuchs in Lend auf, besuchte in Salzburg die Handelsschule, diente im Ersten Weltkrieg als Soldat und studierte anschließend zwei Semester an der Handelshochschule in Mannheim. Er heiratete 1920 die Salzburgerin Anna Huttegger (1899–), deren Eltern die Eigentümer von „Verlag und Druckerei Josef Huttegger“ waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohnadresse des Paares war das Haus „Strubergasse 15“, der Firmensitz des Verlags. Die Ehe wurde 1935 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Salzburg-Mülln: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-muelln/TRB9/?pg=193 Traueintrag Linsinger-Huttegger.] Pfarre Salzburg-Mülln, Trauungsbuch. TRB9, Folio 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1937 übersiedelte Linsinger nach [[Freilassing]] ([[Bayern]]), arbeitete als Angestellter der Wehrkreisverwaltung XVIII (Salzburg), wurde 1938 unterstützendes Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und 1940 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 7.791.287). Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Linsinger auch in Gmunden (Oberösterreich), bevor er nach Innsbruck übersiedelte, wo er 1977 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Lend: [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/TFBV/?pg=28 Taufeintrag Rupert Julius Walter Linsinger.] Pfarre Lend, Taufbuch, 1894-1911, TFBV, Folio 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faltbootausflüge und Fluviana ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1920er-Jahre hat Linsinger als Faltboot-Fahrer von Salzburg aus zahlreiche Flussfahrten unter anderem nach Budapest (1928)&amp;lt;ref&amp;gt; Rupert Linsinger: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 23. Juli 1928, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Belgrad (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19290921&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 „Im Faltboot von Salzburg nach Belgrad“.] In: Salzburger Wacht, 21. September 1929, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; unternommen. Fallweise hat er darüber im „Salzburger Volksblatt“ und in der Fachzeitschrift „Fluß und Welt“ berichtet. Linsingers Zeitungsbericht „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“ hat im August 1928 den Salzburger Maler, Schriftsteller und Kunstsammler [[Adolph Johannes Fischer]] angeregt, gemeinsam mit [[James Joyce]] das von Linsinger als reizvoll beschriebene „Salzach-Museum“ im bayerischen Raitenhaslach zu besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fischer machte ein paar Fotografien der kuriosen Schwemmholz-Exponate, die 1929 durch Joyce‘ Vermittlung unter dem Titel „Fluviana“ in der Pariser Avantgarde-Zeitschrift „transition“ veröffentlicht wurden, was seit 2004 zur Wiederentdeckung von Adolph Johannes Fischer, seinem Adoptivsohn dem Maler Fritz Willy Fischer, Rupert Linsinger und dem Salzach-Museum geführt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Des Infanteristen Bimpfinger Höllenfahrt und Anderes&#039;&#039;. Villacher Kriegszeitung der 10. Armee [~ 1918].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seelenspiegel. Das Geheimnis Deiner Tageskurve!&#039;&#039; Salzburg. Veritas-Verlag, 1921.&lt;br /&gt;
*  gemeinsam mit Josef Dittrich: &#039;&#039;Die Bude Ko. Sittenroman der Jugend.&#039;&#039; Wien / Leipzig: Augarten-Verlag, 1933.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Brevier für Griesgrame. Mitbürgerliches. Fast Menschliches. Halb Wahres&#039;&#039;. Verfasst und verzeichnet von Rupert Linsinger. Nürnberg. Johann Leonhard Schragl, 1941.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Seitensprung und andere Humoralische Erzählungen.&#039;&#039; - Wien. im Weltweiten Verlag, 1946.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das toll-heitere Lachgeschichtenbuch.&#039;&#039; Wolfsberg/Kärnten. Ploetz &amp;amp; Theiß, 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lebe 100 Jahre mit dreifacher Lebensfreude! Überraschende neue Erkenntnisse.&#039;&#039; 1947.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Ein heiter satirischer Drei-Tage-Roman&#039;&#039; [Illustriert von Rupert Linsinger] Gmunden. Mader, 1950&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;So hat jede Frau Erfolg.&#039;&#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der meuternde Zeitgenosse.&#039;&#039; Darmstadt. Bläschke, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitschriftenaufsätze ===&lt;br /&gt;
* „Eine eigenartige Sammlung“. „Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln“, 3. Jahrgang 1928/29, S. 110–112 (Detaillierte zeitgenössische Besprechung des „Salzach Museums“, 1928).&lt;br /&gt;
* „Mit Sitzkissen und Kocher. Erlebtes und vollkommen Erlogenes aus dem Paddlerleben“. Teil 1 (Der Faltbootkauf) in „Fluß und Zelt, Zeitschrift für Flußwandern, Freiluftleben und Kleinbootsegeln“, 3. Jahrgang 1928/29, S. 142–144, Teil 2 (Aufbau) S. 173–176, Teil 3 (Die Pflichtfahrt) S. 222–224, Teil 4 (Faltbootfahrers Winter) S. 255–256.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280723&amp;amp;seite=6 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“, Teil 1.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 23. Juli 1928, S. 6.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19280724&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 „Im Faltboot von Salzburg nach Budapest“, Teil 2.] In: „Salzburger Volksblatt“ vom 24. Juli 1928, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hörspielbearbeitung ===&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche/9306 Pert Lend: Es war einmal ein Amtsdiener namens Rindfleisch. Bearbeitung: Franz Hölbing]. ORF. Ö1. 15. August 1978 (Wiederholung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Bigler-Marschall: Linsinger, Pert. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Kober - Lucidarius. Band 9. De Gruyter. 1984. ISBN 978-3-907820-09-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: [[Adolph Johannes Fischer]] und [[Fritz Willy Fischer|Fritz Willy Fischer-Güllern]].&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;present 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21–36, hier S. 26–29. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: „Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.“ In: „Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen.“ Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2. (Wien) 2020. S. 133–158 hier S. 139f. ISSN|0026-8666.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, S.184-186. Böhlau Verlag, 2021.&lt;br /&gt;
* Volker Hanisch: Rupert Linsinger. In: Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert. Lichtenberger - Löw. Band 37. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Begründet von Wilhelm Kosch. De Gruyter. 2021. ISBN 978-3-11-070509-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/wp-content/uploads/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyces Aufenthalte in Bregenz, Feldkirch und Salzburg. Fotos und Dokumente.] Handout zur James-Joyce-Ausstellung in der Volkshochschule Hietzing. Wien 2011. Darin: Johann Baptist Pinzingers „Salzach-Museum“ in Raitenhaslach (Bayern). S. 11.&lt;br /&gt;
* Karin Gradwohl-Schlacher: [https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52383/PUB_796_Gradwohl_Literatur_in_%C3%96sterr._Bd.6.pdf Ausführliches Linsinger-Kurzporträt.] In: Karin Gradwohl-Schlacher: Literatur in Österreich 1938–1945. Handbuch eines literarischen Systems, Band 6: Salzburg, Böhlau Verlag (2021), S.184-186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rupert_Linsinger_(Druckerei_Huttegger)&amp;diff=2336173</id>
		<title>Rupert Linsinger (Druckerei Huttegger)</title>
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		<updated>2024-09-01T13:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: + † 18. Mai 1999 in Salzburg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Rupert Linsinger&#039;&#039;&#039; (* [[27. April]] [[1925]] in Salzburg; † [[18. Mai]] [[1999]] in Salzburg) war Geschäftsführer und Gesellschafter der [[Druckerei Huttegger]] in der [[Stadt Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Am [[13. Juli]] [[1943]] legte er erfolgreich die Lehrabschlussprüfung zum Buckdrucker ab. [[1946]] trat er in das Unternehmen Huttegger ein, bei dem er [[1975]] handels- und gewerberechtlicher Geschäftsführer wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linsinger war Landesinnungsmeister-Stellvertreter der Innung der Drucker in der [[Salzburger Handelskammer]]. Über 40 Jahre war er Geschäftsführer der Druckerei Huttegger und die &amp;quot;technische Seele&amp;quot; des Betriebes. [[1986]] ging er in Pension.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Maria verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Silberne Ehrenmedaille der Salzburger Handelskammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle == &lt;br /&gt;
* [[Urgroßvaters Bilderschatz]], Seite 107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Linsinger, Rupert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lanz_Geschwister_OHG&amp;diff=2036888</id>
		<title>Lanz Geschwister OHG</title>
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		<updated>2022-12-04T09:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Geschichte */ Monatsnamen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Trachten Lanz, Ansicht von der Steingasse aus.jpg|thumb|Trachten Lanz, Ansicht vom Stammhaus von der [[Steingasse]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanz-Firmenschild an der Steingassenseite.jpg|thumb|Lanz-Firmenschild an der Steingassenseite.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanz Mode 1955.jpg|thumb|left|Werbung für Mode der Lanz Geschwister OHG 1955.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Salzburger Kleidungsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, als die [[Salzburger Festspiele]] aus der Taufe gehoben werden ([[1922]]), eröffnen die Bergkameraden [[Josef Lanz]] (18. Jänner 1903, Salzburg - 21. Mai 1976, Los Angeles) und [[Fritz Mahler]] in der Salzburger Innenstadt ein Sportgeschäft. Sie bieten neben Sportartikeln auch Trachtenmode an, mit dem Ziel, ländliches Brauchtum „stadtfein“ zu machen. [[1925]] verlässt Fritz Mahler die Firma. Josef Lanz baut das Geschäft aus. Er gründet eine Werkstätte, eine Sattlerei, eine Schuhmacherei und eine Schneiderei. Mitte der [[1930er]]-Jahre übergibt er das Geschäft an seine Geschwister. Er wandert nach Amerika aus und gründet Firmen in Los Angeles und New York. Noch vor dem [[Zweiten Weltkrieg]] kommen das Stammhaus in der [[Imbergstraße]] und das Hauptgeschäft in der [[Schwarzstraße]] dazu sowie eine Filiale in Wien. Damals hat Lanz 180 Mitarbeiter. Nach dem Krieg vertreibt Lanz Trachten im Großhandel. [[1958]] eröffnet die Filiale in [[St. Gilgen]]. 1992 übernehmen  [[Wilhelm Lanz II.|Willi Lanz]] und Niki Lanz das Geschäft von Vater Wilhelm Lanz. [[1994]] erweitern sie die Firma um eine Filiale in der [[Getreidegasse]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmtester Mitarbeiter bei Lanz war [[Josef Bradl|Sepp „Bubi“ Bradl]]. Der Skispringer war Lehrling in der firmeneigenen Skiproduktion in Kufstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Das Dirndl gehört zu Salzburg wie der Dom“ ==&lt;br /&gt;
Seit 1922 dreht sich bei den Gebrüdern Lanz alles um Dirndl und Lederhosen. In ihren Geschäften gibt sich Prominenz die Klinke in die Hand. Das Stammhaus der Trachtenfirma Lanz befindet sich  in der Salzburger Imbergstraße. Herr Auer kennt seine Kundschaft seit 40 Jahren, das Mobiliar, die Nähtische und die schönen Dirndl, die an den Wäschestangen hängen, verströmen den Charme der [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahre. Und wenn man hört, dass Willi Lanz seine Sekretärin „Frau Sieglinde“ ruft, dann hat man geistig bereits im „[[Weißes Rössl am Wolfgangsee|Weißen Rössl am Wolfgangsee]]“ Platz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Auch mein Bruder und ich sind für unsere Mitarbeiter nur der Herr Willi und der Herr Niki&#039;&#039;“, erklärt Willi Lanz (61). Ein paar Häuser weiter werkt Bruder Niki (59) im Hauptgeschäft des Unternehmens in der [[Schwarzstraße]]. Seit 31 Jahren führen die beiden Brüder Trachten Lanz. 1922 gründete ihr Onkel [[Josef Lanz]] mit einem Freund die Firma, die sie später von Vater [[Wilhelm Lanz I.|Willi Lanz I.]] übernahmen. Willi Lanz II. kümmert sich um die kaufmännischen Belange, Niki Lanz um Ein- und Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Innenausstattung des Hauses sind die Gebrüder Lanz auch der Unternehmensphilosophie der Gründer treu geblieben. „&#039;&#039;Wir liefern gute Qualität, produzieren alles in Österreich und der Schnitt unserer Dirndl ist der beste, den es gibt&#039;&#039;“, sagen sie unisono. Dem könne auch die große Konkurrenz durch den Trachten-Boom der vergangenen Jahre nichts anhaben. „&#039;&#039;Was da derzeit in irgendwelchen Ländern fabriziert wird, ist für uns keine Tracht&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz. Natürlich habe ein Lanz-Dirndl seinen Preis. „&#039;&#039;Aber ab 800 Euro aufwärts bekommt man auch was Gscheites.&#039;&#039;“ Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 80 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Herren tragen selbstverständlich nur feinste Ware aus der eigenen Erzeugung. Wobei Willi Lanz eigenen Angaben nach in der Lederhose lebt, sobald es die Temperaturen zulassen. „&#039;&#039;Von Mitte April bis Ende Oktober trage ich Lederhosen.&#039;&#039;“ Für ihn sei es das bequemste Kleidungsstück überhaupt, für seine Hobbys – die Berge und die Jagd – einfach perfekt und in Salzburg sei Mann damit ohnehin immer richtig gekleidet. „&#039;&#039;Denn die Lederhose und das Dirndl gehören zu Salzburg wie der Dom&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg in die Firma war für die Brüder von jeher vorgezeichnet. „&#039;&#039;Wir haben Matura gemacht und hätten auch studieren können&#039;&#039;“, erinnert sich Willi Lanz. Aber da habe der Vater seine ganz eigene Maxime gehabt: „&#039;&#039;Wenns d’ studieren willst, studier, aber von 8 bis 18 Uhr bist in der Firma.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist aus Willi Lanz kein Tierarzt geworden. Die Entscheidung, im Familienbetrieb zu arbeiten, haben beide nie bereut. „&#039;&#039;Was gibt es Schöneres, als unsere erfolgreiche Marke weiterzuführen&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz. Prominenz aus aller Welt gehe im Geschäft ein und aus. Vor einiger Zeit habe der amerikanische Modedesigner Tommy Hilfiger Trachten in großem Stil geordert. „&#039;&#039;Als Inspiration für seine nächste Kollektion.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die nächste Lanz-Generation steht schon in den Startlöchern. Theresa, Tochter von Willi Lanz, führt das Geschäft in Wien. Sohn Willi studiert Unternehmensführung in Tirol. Mit den Töchtern von Niki Lanz (zwölf und 14 Jahre alt) wachsen weitere potenzielle Nachfolger der Gebrüder Lanz heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|16. Februar 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tracht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lanz_Geschwister_OHG&amp;diff=2036885</id>
		<title>Lanz Geschwister OHG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lanz_Geschwister_OHG&amp;diff=2036885"/>
		<updated>2022-12-04T09:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Geschichte */ + Josef Lanz&amp;#039; Lebensdaten (18.1.1903, Salzburg - 21.5.1976, Los Angeles)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Trachten Lanz, Ansicht von der Steingasse aus.jpg|thumb|Trachten Lanz, Ansicht vom Stammhaus von der [[Steingasse]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanz-Firmenschild an der Steingassenseite.jpg|thumb|Lanz-Firmenschild an der Steingassenseite.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanz Mode 1955.jpg|thumb|left|Werbung für Mode der Lanz Geschwister OHG 1955.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Salzburger Kleidungsunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit, als die [[Salzburger Festspiele]] aus der Taufe gehoben werden ([[1922]]), eröffnen die Bergkameraden [[Josef Lanz]] (18.1.1903, Salzburg - 21.5.1976, Los Angeles) und [[Fritz Mahler]] in der Salzburger Innenstadt ein Sportgeschäft. Sie bieten neben Sportartikeln auch Trachtenmode an, mit dem Ziel, ländliches Brauchtum „stadtfein“ zu machen. [[1925]] verlässt Fritz Mahler die Firma. Josef Lanz baut das Geschäft aus. Er gründet eine Werkstätte, eine Sattlerei, eine Schuhmacherei und eine Schneiderei. Mitte der [[1930er]]-Jahre übergibt er das Geschäft an seine Geschwister. Er wandert nach Amerika aus und gründet Firmen in Los Angeles und New York. Noch vor dem [[Zweiten Weltkrieg]] kommen das Stammhaus in der [[Imbergstraße]] und das Hauptgeschäft in der [[Schwarzstraße]] dazu sowie eine Filiale in Wien. Damals hat Lanz 180 Mitarbeiter. Nach dem Krieg vertreibt Lanz Trachten im Großhandel. [[1958]] eröffnet die Filiale in [[St. Gilgen]]. 1992 übernehmen  [[Wilhelm Lanz II.|Willi Lanz]] und Niki Lanz das Geschäft von Vater Wilhelm Lanz. [[1994]] erweitern sie die Firma um eine Filiale in der [[Getreidegasse]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmtester Mitarbeiter bei Lanz war [[Josef Bradl|Sepp „Bubi“ Bradl]]. Der Skispringer war Lehrling in der firmeneigenen Skiproduktion in Kufstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Das Dirndl gehört zu Salzburg wie der Dom“ ==&lt;br /&gt;
Seit 1922 dreht sich bei den Gebrüdern Lanz alles um Dirndl und Lederhosen. In ihren Geschäften gibt sich Prominenz die Klinke in die Hand. Das Stammhaus der Trachtenfirma Lanz befindet sich  in der Salzburger Imbergstraße. Herr Auer kennt seine Kundschaft seit 40 Jahren, das Mobiliar, die Nähtische und die schönen Dirndl, die an den Wäschestangen hängen, verströmen den Charme der [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahre. Und wenn man hört, dass Willi Lanz seine Sekretärin „Frau Sieglinde“ ruft, dann hat man geistig bereits im „[[Weißes Rössl am Wolfgangsee|Weißen Rössl am Wolfgangsee]]“ Platz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Auch mein Bruder und ich sind für unsere Mitarbeiter nur der Herr Willi und der Herr Niki&#039;&#039;“, erklärt Willi Lanz (61). Ein paar Häuser weiter werkt Bruder Niki (59) im Hauptgeschäft des Unternehmens in der [[Schwarzstraße]]. Seit 31 Jahren führen die beiden Brüder Trachten Lanz. 1922 gründete ihr Onkel [[Josef Lanz]] mit einem Freund die Firma, die sie später von Vater [[Wilhelm Lanz I.|Willi Lanz I.]] übernahmen. Willi Lanz II. kümmert sich um die kaufmännischen Belange, Niki Lanz um Ein- und Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie der Innenausstattung des Hauses sind die Gebrüder Lanz auch der Unternehmensphilosophie der Gründer treu geblieben. „&#039;&#039;Wir liefern gute Qualität, produzieren alles in Österreich und der Schnitt unserer Dirndl ist der beste, den es gibt&#039;&#039;“, sagen sie unisono. Dem könne auch die große Konkurrenz durch den Trachten-Boom der vergangenen Jahre nichts anhaben. „&#039;&#039;Was da derzeit in irgendwelchen Ländern fabriziert wird, ist für uns keine Tracht&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz. Natürlich habe ein Lanz-Dirndl seinen Preis. „&#039;&#039;Aber ab 800 Euro aufwärts bekommt man auch was Gscheites.&#039;&#039;“ Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 80 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Herren tragen selbstverständlich nur feinste Ware aus der eigenen Erzeugung. Wobei Willi Lanz eigenen Angaben nach in der Lederhose lebt, sobald es die Temperaturen zulassen. „&#039;&#039;Von Mitte April bis Ende Oktober trage ich Lederhosen.&#039;&#039;“ Für ihn sei es das bequemste Kleidungsstück überhaupt, für seine Hobbys – die Berge und die Jagd – einfach perfekt und in Salzburg sei Mann damit ohnehin immer richtig gekleidet. „&#039;&#039;Denn die Lederhose und das Dirndl gehören zu Salzburg wie der Dom&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg in die Firma war für die Brüder von jeher vorgezeichnet. „&#039;&#039;Wir haben Matura gemacht und hätten auch studieren können&#039;&#039;“, erinnert sich Willi Lanz. Aber da habe der Vater seine ganz eigene Maxime gehabt: „&#039;&#039;Wenns d’ studieren willst, studier, aber von 8 bis 18 Uhr bist in der Firma.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum ist aus Willi Lanz kein Tierarzt geworden. Die Entscheidung, im Familienbetrieb zu arbeiten, haben beide nie bereut. „&#039;&#039;Was gibt es Schöneres, als unsere erfolgreiche Marke weiterzuführen&#039;&#039;“, sagt Niki Lanz. Prominenz aus aller Welt gehe im Geschäft ein und aus. Vor einiger Zeit habe der amerikanische Modedesigner Tommy Hilfiger Trachten in großem Stil geordert. „&#039;&#039;Als Inspiration für seine nächste Kollektion.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die nächste Lanz-Generation steht schon in den Startlöchern. Theresa, Tochter von Willi Lanz, führt das Geschäft in Wien. Sohn Willi studiert Unternehmensführung in Tirol. Mit den Töchtern von Niki Lanz (zwölf und 14 Jahre alt) wachsen weitere potenzielle Nachfolger der Gebrüder Lanz heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|16. Februar 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tracht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036810</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2022-12-04T08:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Wiki-Link: Sommerfrische&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-[[Sommerfrische]] Gars-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu Sigmund Freuds Psychoanalyse sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. Unter dem Arbeitstitel „[[James Joyce]]: Austria(n) matters in his life, letters and works“ hat Weigel vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in Joycesches Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert, um Joycesches vielfältige Verbindungen mit Österreich, darunter seine mehrwöchigen Aufenthalte in Innsbruck und [[Salzburg]] (1928) sowie Feldkirch (1932), bekannt und bekannter zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.] Bloomsday-Fotoausstellung in der VHS Hietzing (32 seitiges Ausstellungs-Handout).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Presseinformation der Wiener Fotoausstellung zu James Joyce&#039; Österreich-Aufenthalten. [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2020/11/andreas-weigels-bloomsday-ausstellung-2011-presseinformation.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036804</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2022-12-04T08:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Doppel-Moppel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu Sigmund Freuds Psychoanalyse sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. Unter dem Arbeitstitel „[[James Joyce]]: Austria(n) matters in his life, letters and works“ hat Weigel vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in Joycesches Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert, um Joycesches vielfältige Verbindungen mit Österreich, darunter seine mehrwöchigen Aufenthalte in Innsbruck und [[Salzburg]] (1928) sowie Feldkirch (1932), bekannt und bekannter zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.] Bloomsday-Fotoausstellung in der VHS Hietzing (32 seitiges Ausstellungs-Handout).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Presseinformation der Wiener Fotoausstellung zu James Joyce&#039; Österreich-Aufenthalten. [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2020/11/andreas-weigels-bloomsday-ausstellung-2011-presseinformation.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036801</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2022-12-04T08:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Salzburg-Bezug in Vorspann ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars am Kamp-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu Sigmund Freuds Psychoanalyse sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. Unter dem Arbeitstitel „[[James Joyce]]: Austria(n) matters in his life, letters and works“ hat Weigel vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in Joycesches Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert, um Joycesches vielfältige Verbindungen mit Österreich, darunter seine mehrwöchigen Aufenthalte in Innsbruck und [[Salzburg]] (1928) sowie Feldkirch (1932), bekannt und bekannter zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2018/07/bloomsday-ausstellungshandout-andreas-weigel.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.] Bloomsday-Fotoausstellung in der VHS Hietzing (32 seitiges Ausstellungs-Handout).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Presseinformation der Wiener Fotoausstellung zu James Joyce&#039; Österreich-Aufenthalten. [https://weigelandreas.files.wordpress.com/2020/11/andreas-weigels-bloomsday-ausstellung-2011-presseinformation.pdf James Joyce in Bregenz, Feldkirch und Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036795</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036795"/>
		<updated>2022-12-04T07:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: + {{mehr}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars am Kamp-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu Sigmund Freuds Psychoanalyse, die vielfältigen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=2036789</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2022-12-04T07:51:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Vorspann aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Privatgelehrter. Er ist Autor einer zweibändigen Monografie über Hans Wollschlägers experimentellen Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“, einer Tourismusgeschichte der Kamptal-Sommerfrische Gars am Kamp-Thunau und einer Franz-von-Suppè-Monografie, die zur grundlegenden Korrektur von Suppès weitgehend frei erfundenen Biografie geführt hat. Weiters hat Weigel Karl Kraus&#039; ambivalentes Verhältnis zu Sigmund Freuds Psychoanalyse, die vielfältigen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] sowie Hans Wollschlägers Briefwechsel mit Alice Schmidt erforscht und dokumentiert. Weigels aktueller Forschungsschwerpunkt ist die frühe Biografie des Filmregisseurs Fritz Lang und die verborgen gebliebene Lebensgeschichte seiner nächsten Verwandten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lang&amp;quot;&amp;gt;[https://weigelandreas.wordpress.com/2022/07/23/zu-fritz-langs-50-todestag-am-2-august-2026/ Aviso: Fritz Langs 50. Todestag am 2. August 2026. Zur frühen Biografie des Film-Regisseurs Fritz Lang und der Lebensgeschichte seiner Vorfahren.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Andreas_Weigel&amp;diff=1739702</id>
		<title>Benutzer:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T09:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Schwerpunkt: James Joyces Salzburg-Beziehungen */ Toten Link begraben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bestätigter Benutzer}}&lt;br /&gt;
==Schwerpunkt: James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
Im April 2007 habe ich begonnen, im [[Hauptseite|Salzburgwiki]] einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Beziehungen zu verfassen, damit [[James Joyce|James Joyces]] vielfältige Verbindung mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter wird. Denn obwohl der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon Anfang der 1970er Jahre durch seinen Aufsatz über „James Joyce und Salzburg“ auf die persönliche Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen hat, haben Joyces fünfwöchiger Salzburg-Aufenthalt und Haslingers Beitrag bis zur der vom [[Literaturhaus Salzburg]] veranstalten Feier des 100. Bloomsday (16. Juni 2004) weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die sie verdient haben, was sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise geändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedrucktes zu James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk. In: Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: „Das Ende einer langlebigen Legende. Zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien: präsens 2005. S.93-105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyce: Spurensuche in Salzburg. (Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]] und Andreas Weigel: Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;. (Salzburger Nachrichten, 11. Oktober 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. (&amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: James Joyce in Salzburg. „[[Salzburger Volksblatt]]“ vom [[25. August]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: James Joyce und Salzburg. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: Residenz Verlag 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, 1987. S.233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu erstellte Beiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot;, [[Elizabeth Duncan]], [[Elizabeth Duncan-Schule]], [[Adolf Johannes Fischer]], [[Fritz Willy Fischer]], [[Adolf Haslinger]], [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], [[James Joyce]], [[Lucia Joyce]], [[Stanislaus Joyce]], [[Erika Giovanna Klien]], [[Salzburger Marionettentheater]], [[Hans Sedlmayr]], [[Christina Stead]], [[Anton Toldt]] ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<title>Benutzer:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T09:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Gedrucktes zu James Joyces Salzburg-Beziehungen */ Tote Links begraben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bestätigter Benutzer}}&lt;br /&gt;
==Schwerpunkt: James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
Im April 2007 habe ich begonnen, im [[Hauptseite|Salzburgwiki]] einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Beziehungen zu verfassen, damit [[James Joyce|James Joyces]] vielfältige Verbindung mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter wird. Denn obwohl der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon Anfang der 1970er Jahre durch seinen Aufsatz über „[http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger#James%20Joyce%20und%20Salzburg James Joyce und Salzburg]“ auf die persönliche Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen hat, haben Joyces fünfwöchiger Salzburg-Aufenthalt und Haslingers Beitrag bis zur der vom [[Literaturhaus Salzburg]] veranstalten Feier des 100. Bloomsday (16. Juni 2004) weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die sie verdient haben, was sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise geändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedrucktes zu James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk. In: Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: „Das Ende einer langlebigen Legende. Zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien: präsens 2005. S.93-105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyce: Spurensuche in Salzburg. (Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]] und Andreas Weigel: Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;. (Salzburger Nachrichten, 11. Oktober 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. (&amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: James Joyce in Salzburg. „[[Salzburger Volksblatt]]“ vom [[25. August]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: James Joyce und Salzburg. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: Residenz Verlag 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, 1987. S.233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu erstellte Beiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot;, [[Elizabeth Duncan]], [[Elizabeth Duncan-Schule]], [[Adolf Johannes Fischer]], [[Fritz Willy Fischer]], [[Adolf Haslinger]], [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], [[James Joyce]], [[Lucia Joyce]], [[Stanislaus Joyce]], [[Erika Giovanna Klien]], [[Salzburger Marionettentheater]], [[Hans Sedlmayr]], [[Christina Stead]], [[Anton Toldt]] ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Andreas_Weigel&amp;diff=1739669</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T08:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Warum wurde ein kompletter Absatz aus dem Artikel Andreas Weigel gelöscht? */ AW&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==herzlich willkommen==&lt;br /&gt;
willkommen im [[Salzburgwiki:Portal|Salzburgwiki]] und viel spaß beim mitarbeiten, wünscht [[Benutzer:Mecl67|Mecl67]] 08:29, 7. Apr 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Danke! [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] 11:11, 7. Apr 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum wurde ein kompletter Absatz aus dem Artikel Andreas Weigel gelöscht? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde ein kompletter Absatz aus dem Artikel Andreas Weigel gelöscht fragt freundlich Admin. Peter - siehe [[Diskussion:Andreas Weigel]] (--[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:31, 13. Mai 2021 (CET))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzlichen Dank für die Nachfrage. Der Absatz scheint mir nicht mehr so wichtig, wie es die vernachlässigte Aufarbeitung des Themas war. In den vergangenen Monaten habe ich einige Kriegsverbrecher- und Verbotsgesetzakten der Jahre 1945 bis 1950 gelesen, wobei mir bewusst geworden ist, wie ahnungslos bzw. hilflos die Anfrage, die als politische Äußerung durchaus ein wichtiger Impuls war, formuliert war. Was teils der Fülle des Materials, teils der fehlenden Zeit geschuldet war. Es gibt Besseres. Liebe Grüße aus Wien, [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 09:48, 13. Mai 2021 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Andreas_Weigel&amp;diff=1739663</id>
		<title>Diskussion:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T08:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Warum wurde folgender Absatz gelöscht? ==&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde folgender Absatz gelöscht fragt freundlich Peter (--[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:29, 13. Mai 2021 (CET))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzlichen Dank für die Nachfrage. Der Absatz scheint mir nicht mehr so wichtig, wie es die vernachlässigte Aufarbeitung des Themas war. In den vergangenen Monaten habe ich einige Kriegsverbrecher- und Verbotsgesetzakten der Jahre 1945 bis 1950 gelesen, wobei mir bewusst geworden ist, wie ahnungslos bzw. hilflos die Anfrage, die als politische Äußerung durchaus ein wichtiger Impuls war, formuliert war. Was teils der Fülle des Materials, teils der fehlenden Zeit geschuldet war. Es gibt Besseres. Liebe Grüße aus Wien, [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 09:42, 13. Mai 2021 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Andreas_Weigel&amp;diff=1739651</id>
		<title>Diskussion:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T08:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Warum wurde folgender Absatz gelöscht? */ AW&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Warum wurde folgender Absatz gelöscht? ==&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum wurde folgender Absatz gelöscht fragt freundlich Peter (--[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:29, 13. Mai 2021 (CET))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzlichen Dank für die Nachfrage. Der Absatz scheint mir nicht mehr so wichtig, wie es die vernachlässigte Aufarbeitung des Themas war. In den vergangenen Monaten habe ich einige Kriegsverbrecher- und Verbotsgesetzakten der Jahre 1945 bis 1950 gelesen, wobei mir bewusst geworden ist, wie ahnungslos bzw. hilflos die Anfrage formuliert war. Was teils der Fülle des Materials, teils der fehlenden Zeit geschuldet war. Es gibt Besseres. Liebe Grüße aus Wien, [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 09:42, 13. Mai 2021 (CET) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=1739555</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T05:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Publikationen */ Reihung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigl, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=1739552</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T05:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben */ Abgespeckt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigl, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=1739549</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T05:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Weblinks */ Tote Links begraben, neue ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://starsingars.wordpress.com/ Stars in Gars.] Privater Blog über die vernachlässigte Tourismusgeschichte und ausgewählte Künstlergäste der Kamptal-Sommerfrische Gars-Thunau insbesondere Franz von Suppè&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://weigelandreas.wordpress.com/ Zur Person Adolf Loos.] Studien zum „Fall Adolf Loos“ (1928) sowie zum gemeinsamen Aufruf von James Joyce, Karl Kraus, Valéry Larbaud, Heinrich Mann und Arnold Schönberg zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“ (1930)&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [https://maxriccabona.wordpress.com/ Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden.] Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigl, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=1739546</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T05:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Selbständige Buchveröffentlichungen */ + Suppè (2019) + Stars in Gars (2017(&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, [[Österreichisches Verkehrsbüro AG|Österreichisches Verkehrsbüro]], Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]] (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d. h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[APA]]-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in der [[Stadt Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Franz von Suppè (1819-1895). Mensch. Mythos. Musiker. Ehrenbürger von Gars. Begleitpublikation zur gleichnamigen Jubiläumsausstellung des Zeitbrücke-Museums Gars. Mit Beiträgen von Andreas Weigel, Anton Ehrenberger, Ingrid Scherney und Christine Steininger. 424 Seiten mit ca. 200 Abbildungen. (Gars) 2019. ISBN 978-3-9504427-4-8.&lt;br /&gt;
* Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. In: Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische. Herausgegeben vom Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars (April 2017) S. 9-174.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/andreas.weigel/ Andreas Weigels Website]&lt;br /&gt;
* Christiane Zintzen: [http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/andreas-weigel/ Andreas Weigel]&lt;br /&gt;
* Lisbeth Kaupenjohann: [http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Riesendame-aus-Oberkotzau;art2438,2073660 „Riesendame“ aus Oberkotzau.] Als „dicke Rosl“ ist Anna Barbara Schmidt einst berühmt geworden.  Erst jetzt hat ein Germanist aus Wien herausgefunden, dass der Prater-Star aus Oberkotzau stammte. In: Frankenpost. 31. Juli 2012. Stadt und Landkreis Hof. S.13.&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Portrait.JPG Porträt von  James Joyce im „Salzburg Museum“.] „Salzburger Nachrichten“, Kultur.  S.14. 11. Oktober 2007.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Salzburg-Spuren.JPG James  Joyce. Spurensuche in Salzburg.] „Salzburger Nachrichten“, „Das  Wochenende“, 16. Juni 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961|Weigl, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=James_Joyce&amp;diff=1739543</id>
		<title>James Joyce</title>
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		<updated>2021-05-13T05:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Quellen */ Tote Links begraben und neuen Aufsatz ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Hotel-Mirabell-1900.JPG|thumb|Historische Ansichtskarte &amp;quot;[[Hotel Mirabell|Hotel und Restaurant Mirabell]]&amp;quot; (das vom [[Salzburger Landestheater|Stadttheater]] noch durch die Hannibalgasse getrennt wird)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hotel-Mirabell-2007.JPG|thumb|Das Gebäude des [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], in dem James Joyce 1928 logiert hat, als nunmehrige Spielstätte des [[Salzburger Marionettentheater]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;James Joyce&#039;&#039;&#039; (* [[2. Februar]] [[1882]] in Dublin, [[Irland]]; † [[ 13. Jänner]] [[1941]] in Zürich, [[Schweiz]]) war ein irischer Schriftsteller und Autor der Jahrhundertromane &#039;&#039;Ulysses&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&#039;&#039;, der im Sommer 1928 fünf Wochen in Salzburg gelebt und einige Salzburger Leute, Orte und Besonderheiten näher kennengelernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces Verbindungen mit Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Leben und Werk ist doppelt mit der Stadt Salzburg verbunden: Seine [[1912]] verfasste Schmähschrift „Gas from a Burner“ trägt den literarhistorischen Vermerk „Written in the train between Flushing and Salzburg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1928]] verbringt er mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle die gesamte [[Salzburger Festspiele|Festspielzeit]] in Salzburg, weil die gemeinsame 21 Jahre alte Tochter, [[Lucia Joyce|Lucia]], an der „[[Elizabeth Duncan-Schule]]“ Tanzunterricht nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joyce und Nora Barnacle wohnen im [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], dessen Gebäude [[1929]] an das [[Mozarteum]] verkauft wird und heute unter anderem das [[Salzburger Marionettentheater]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des fünf Wochen dauernden Salzburg-Aufenthaltes trifft Joyce unter anderem seinen frisch vermählten Bruder [[Stanislaus Joyce]], den Salzburger Künstler [[Adolph Johannes Fischer]], den &amp;quot;Ulysses&amp;quot;-Kommentator Stuart Gilbert, den britischen Schriftsteller und Dramatiker John Drinkwater und dessen Frau Daisy Kennedy, die Ende Juli 1928 Großen Saal des [[Mozart-Wohnhaus]]es ein Violinkonzert gibt, den amerikanischen Millionär und [[Max Reinhardt]]-Mäzen [[Otto Hermann Kahn]] sowie den Schriftsteller [[Stefan Zweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr ab 10. August leidet Joyce an mehreren akuten Augenentzündungen, weshalb er den Salzburger Augenarzt Dr. [[Anton Toldt]] ([[Getreidegasse]] 4) aufsucht, in dessen Haus sich die &amp;quot;[[Apotheke Zum goldenen Biber]]&amp;quot; befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Folgen des Aufenthaltes ==&lt;br /&gt;
Ein zeitgenössisches Zeugnis von James Joyces Salzburg-Aufenthalt ist [[Adolph Johannes Fischer]]s Porträt &amp;quot;James Joyce in Salzburg&amp;quot;, das am [[25. August]] 1928 im „[[Salzburger Volksblatt]]“ erschienen ist und James Joyce so erfreut, dass er &amp;quot;Prof. Fischer&amp;quot; eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; mit dem jüngsten Kapitel seines &amp;quot;Work in Progress&amp;quot; (&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&amp;quot;) zusenden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ergebnisse dieser Begegnung sind eine Lithographie, die sich seit 1950 im [[Salzburg Museum]] befindet und die Signatur A.J. Fischer trägt sowie Fotografien, die Adolph Johannes Fischer im bayerischen [[Raitenhaslach]] von Salzach-Schwemmholz angefertigt hat und die 1929 unter dem Titel &amp;quot;Fluviana&amp;quot; mit dem Urhebervermerk &amp;quot;Photo [[Adolph Johannes Fischer|Fischer]] Salzburg&amp;quot; in der Avantgarde-Zeitschrift &amp;quot;Transition&amp;quot; veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer Arno Schmidt hat 1960 in seinem Literatur-Essay &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&#039;&#039; behauptet, der Schlussteil von &#039;&#039;Finnegans Wake&#039;&#039; spiele in Salzburg. Aber obwohl Schmidt beteuert, „dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten“, muss er die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in &#039;&#039;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]&#039;&#039; weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotografien von James Joyce in Salzburg ==&lt;br /&gt;
James Joyces Salzburg-Aufenthalt wird auch durch zumindest sieben erhalten gebliebene Fotografien dokumentiert. Zwei stammen von John Drinkwater, vier von Stuart Gilbert sowie eine von einem unbekannten Fotografen, welche die Familie Joyce vor dem Eingang des Kavaliershaus genannten Winterschlosses Kleßheim zeigt. Es ist anzunehmen, dass auch Adolf Johannes Fischer, der die &amp;quot;Fluviana&amp;quot; fotografiert hat, Joyce fotografisch festgehalten hat. Stefan Zweig, der viele Besucher seiner &amp;quot;Villa in Europa&amp;quot; fotografiert hat, hat Joyces Besuch offenbar nicht fotografiert, zumindest ist noch keine entsprechende Fotografie aufgetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1928 wurde in der Zeitschrift &amp;quot;Die Bühne&amp;quot; eine Pressefotografie veröffentlicht, die einen &amp;quot;Blick in das vollbesetzte Festspielhaus in Salzburg&amp;quot; bietet und unter anderem eine Personengruppe zeigt, die mit relativ großer Wahrscheinlichkeit die Familie Joyce zeigt. Das Orginal dieser Aufnahme ist bislang verschollen, weshalb keine Detailvergrößerung der Fotografie möglich ist, die die Vermutung bestätigt bzw. wiederlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== James Joyces verbriefte Salzburger Stationen ==&lt;br /&gt;
[[Hauptbahnhof]] - [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]] - [[Hotel Bristol]] - [[Getreidegasse]] 4 - [[Haydnstraße]] 5 - [[Schloss Kleßheim]] - Kavaliershaus Kleßheim - Restaurant Kleßheim - [[Schloss Leopoldskron]] - [[Villa Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzburger Feier zum 100. Bloomsday ==&lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[2004]] hielt das [[Literaturhaus Salzburg]] anlässlich des 100. Bloomsdays einen &amp;quot;Literarischen Stadtspaziergang durch Salzburg&amp;quot; ab. Im Rahmen dieser ganztägigen Veranstaltung referierte der Literaturwissenschafter [[Andreas Weigel]] (Autor dieses Salzburgwiki-Artikels) über James Joyces Salzburg-Aufenthalt(e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum: James Joyce als Salzburg-Reiseführerautor ==&lt;br /&gt;
1851 hat ein anderer James Joyce, der gleichfalls in [[Küstenland#Triest|Triest]] gelebt und wie der weltberühmte Schriftsteller Salzburg und Hamburg besucht hat, unter dem Titel &amp;quot;Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein. with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter&amp;quot; in einem Frankfurter Verlag einen Salzburg-Reiseführer veröffentlicht, der inzwischen als pdf-Datei auch online verfügbar ist&amp;lt;ref&amp;gt;[http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc2.ark:/13960/t8kd24t12;view=1up;seq=7 James Joyce: Recollections of the Salzkammergut, Ischl, Salzburg, Bad Gastein] with a sketch of Trieste, Frankfort on the Maine and the Baths of Homburg in Winter. Verlag: Frankfort 1851.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=20/TTL=4/REL?PPN=118558501 Literatur von und über James Joyce] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. „[[Salzburger Volksblatt]]“ vom [[25. August]] [[1928]].&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger James Joyce und Salzburg] (Das Salzburger Jahr 1970/71).&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://search.salzburg.com/articles/1953143 James Joyce: Spurensuche in Salzburg] ([[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007).&lt;br /&gt;
* Adolf Haslinger und Andreas Weigel: [http://search.salzburg.com/articles/1974055 Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;] ([[Salzburger Nachrichten]], 11. Oktober 2007).&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. (&amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009).&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Fluviana Fluviana]. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der mit James Joyces Salzburg-Aufenthalt verbundenen Schwemmholzfotografien.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.groups.yahoo.com/group/James-Joyce-Austriaca/ The Austrian Joyce]. Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel]]: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk. In: Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: „Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern“. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010. S.21-35. Wien: präsens 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932). In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. S.93-105. Wien: präsens 2005.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und [[Stefan Zweig]]. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: Adolf Haslinger und [[Peter Mittermayr]] (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.233.&lt;br /&gt;
* Duncan-Schule. In: [[Adolf Haslinger]] und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.119.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger James Joyce und Salzburg]. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: [[Residenz Verlag]] 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelnachweise ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Joyce, James}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominente Ausländer in Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Andreas Weigel</title>
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		<updated>2021-05-13T05:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: + Andreas Weigel: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bestätigter Benutzer}}&lt;br /&gt;
==Schwerpunkt: James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
Im April 2007 habe ich begonnen, im [[Hauptseite|Salzburgwiki]] einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Beziehungen zu verfassen, damit [[James Joyce|James Joyces]] vielfältige Verbindung mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter wird. Denn obwohl der Salzburger Germanist [[Adolf Haslinger]] schon Anfang der 1970er Jahre durch seinen Aufsatz über „[http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger#James%20Joyce%20und%20Salzburg James Joyce und Salzburg]“ auf die persönliche Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen hat, haben Joyces fünfwöchiger Salzburg-Aufenthalt und Haslingers Beitrag bis zur der vom [[Literaturhaus Salzburg]] veranstalten Feier des 100. Bloomsday (16. Juni 2004) weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die sie verdient haben, was sich in den vergangenen Jahren erfreulicherweise geändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedrucktes zu James Joyces Salzburg-Beziehungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: Porträt des Künstlers als Österreich-Tourist. James Joyces Sommer-Aufenthalte in Österreich (1928 und 1932) und weitere rot-weiß-rote Flecken in Joyces Leben und Werk. In: Moderne Sprachen. Zeitschrift des Verbandes der Österreichischen Neuphilologen. Herausgegeben von Wolfgang Görtschacher, Wolfgang Pöckl und Bernhard Pöll. Nr. 62, 2 (2020). S.133-158. ISSN 0026-8666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Johannes-Fischer-und-Fritz-Willy-Fischer.pdf Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung zu Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer]. In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Wien: präsens 2010. S.21-35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Joyce-Zweig-Freud-Rohfassung.pdf „Das Ende einer langlebigen Legende. Zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig“.] In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009. S.43-55. Wien: präsens 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/fahnen/James-Joyce-in-Oesterreich-Rohfassung.pdf James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).] In: Michael Ritter (Hrsg.): praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005. Wien: präsens 2005. S.93-105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Salzburg-Spuren.JPG James Joyce: Spurensuche in Salzburg] (Salzburger Nachrichten, 16. Juni 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]] und Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Portrait.JPG Porträt von James Joyce im &amp;quot;Salzburg Museum&amp;quot;] (Salzburger Nachrichten, 11. Oktober 2007).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/zeichenderzeit/index.do Meteorit trifft Zweig]. Über Joyce und Zweig und Salzburg noch dazu. (&amp;quot;Die Presse&amp;quot;, Spectrum. 13. Juni 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolph Johannes Fischer]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Adolph-Johannes-Fischer.htm James Joyce in Salzburg]. „[[Salzburger Volksblatt]]“ vom [[25. August]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adolf Haslinger]]: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Haslinger James Joyce und Salzburg]. In: Das Salzburger Jahr 1970/71. Eine Kulturchronik. S.34f. Salzburg: Residenz Verlag 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joyce, James. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, Residenz Verlag, 1987. S.233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neu erstellte Beiträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]&amp;quot;, [[Elizabeth Duncan]], [[Elizabeth Duncan-Schule]], [[Adolf Johannes Fischer]], [[Fritz Willy Fischer]], [[Adolf Haslinger]], [[Hotel Mirabell (Stadt Salzburg)|Hotel Mirabell]], [[James Joyce]], [[Lucia Joyce]], [[Stanislaus Joyce]], [[Erika Giovanna Klien]], [[Salzburger Marionettentheater]], [[Hans Sedlmayr]], [[Christina Stead]], [[Anton Toldt]] ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Nora_Watteck&amp;diff=425253</id>
		<title>Diskussion:Nora Watteck</title>
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		<updated>2016-04-17T06:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Altenmarkt (zu Feldkirch) */ [http://noe.orf.at/studio/stories/2501603/ Marina Watteck]&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Altenmarkt (zu Feldkirch) ==&lt;br /&gt;
Altenmarkt (zu Feldkirch) gibt&#039;s meines Wissens nicht, sollte wohl  &amp;quot;Altenstadt&amp;quot; (= Gemeinde im Bezirk Feldkirch &amp;amp; Ortsteil der Stadt Feldkirch) heißen. --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 07:05, 16. Apr. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
:Danke! War offenbar ein Abschreibfehler von mir. --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 00:28, 17. Apr. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gleichfalls Danke für die prompte Korrektur. Der Antiquar Swatek wird - wie mir [http://noe.orf.at/studio/stories/2501603/ Marina Watteck] (ORF, NÖ) vorgestern erzählt hat - übrigens namentlich in Arthur Schnitzlers Tragikomödie &amp;quot;Das weite Land&amp;quot; genannt: &amp;quot;FRAU WAHL. Ja, ganz hübsch, nicht wahr? Und gar nicht teuer. Na, billig ist sie grad auch nicht. Der Swatek in Salzburg hebt mir immer die Sachen auf. Er kennt schon meinen Geschmack.&amp;quot; Liebe Grüße --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 08:31, 17. Apr. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<updated>2016-04-17T06:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Altenmarkt (zu Feldkirch) */ Danke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Altenmarkt (zu Feldkirch) ==&lt;br /&gt;
Altenmarkt (zu Feldkirch) gibt&#039;s meines Wissens nicht, sollte wohl  &amp;quot;Altenstadt&amp;quot; (= Gemeinde im Bezirk Feldkirch &amp;amp; Ortsteil der Stadt Feldkirch) heißen. --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 07:05, 16. Apr. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
:Danke! War offenbar ein Abschreibfehler von mir. --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 00:28, 17. Apr. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
::Gleichfalls Danke für die prompte Korrektur. Der Antiquar Swatek wird - wie mir Marina Watteck (ORF, NÖ) vorgestern erzählt hat - übrigens namentlich in Arthur Schnitzlers Tragikomödie &amp;quot;Das weite Land&amp;quot; genannt: &amp;quot;FRAU WAHL. Ja, ganz hübsch, nicht wahr? Und gar nicht teuer. Na, billig ist sie grad auch nicht. Der Swatek in Salzburg hebt mir immer die Sachen auf. Er kennt schon meinen Geschmack.&amp;quot; Liebe Grüße --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 08:31, 17. Apr. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<title>Diskussion:Nora Watteck</title>
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		<updated>2016-04-16T05:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: Altenmarkt = vermutlich Altenstadt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Altenmarkt (zu Feldkirch) ==&lt;br /&gt;
Altenmarkt (zu Feldkirch) gibt&#039;s meines Wissens nicht, sollte wohl  &amp;quot;Altenstadt&amp;quot; (= Gemeinde im Bezirk Feldkirch &amp;amp; Ortsteil der Stadt Feldkirch) heißen. --[[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] ([[Benutzer Diskussion:Popmuseum|Diskussion]]) 07:05, 16. Apr. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=399137</id>
		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-24T10:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ war Teil der [Dult]&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], [[7. September]]: Im Rahmen der wiederbelebten [[Dult]] findet das erste Salzburger Motorrad-Bahnrennen auf dem Trabrennplatz in Salzburg statt, das vom A.D.A.C veranstaltet wird und als &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit der Vergabe des Professor-[[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München endet (Tagblatt vom 28. August 1924, S.8)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=399134</id>
		<title>Bahnsport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=399134"/>
		<updated>2016-01-24T10:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ Ort präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], [[7. September]]: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen auf dem Trabrennplatz in Salzburg, veranstaltet vom A.D.A.C, &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit Vergabe des Professor-[[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München (Tagblatt vom 28. August 1924, S.8)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=399130</id>
		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-24T10:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ laut [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tab&amp;amp;datum=19240828&amp;amp;seite=8 Tagblatt, 28. August 1924, S.8]&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], [[7. September]]: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C, &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit Vergabe des Professor-[[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München (Tagblatt vom 28. August 1924, S.8)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=398674</id>
		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-20T11:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], [[10. September]]: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C, &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit Vergabe des Professor-[[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München (Wiener Zeitung vom 11. September 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=398673</id>
		<title>Bahnsport</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=398673"/>
		<updated>2016-01-20T11:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ 10. September laut Vorarlberger Landes-Zeitung vom 12. September 1924&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], [[10. September]]: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit Vergabe des Professor [[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München (Wiener Zeitung vom 11. September 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=398672</id>
		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-20T11:44:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], September: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C &amp;quot;Landesmeisterschaft von Salzburg&amp;quot; mit Vergabe des Professor [[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl aus München (Wiener Zeitung vom 11. September 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]], September: Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C mit Vergabe des Professor [[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl (Wiener Zeitung vom 11. September 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-20T11:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ +e&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]] Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C mit Vergabe des Professor [[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl (Wiener Zeitung vom 11. September 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bahnsport&amp;diff=398665</id>
		<title>Bahnsport</title>
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		<updated>2016-01-20T11:25:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Salzburger Bahnsportveranstaltungen */ + 1924 Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C (Adolph Johannes Fischer-Wanderpreis&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_01.jpg|thumb|Motorradbahnrennen am [[26. Juni]] [[1955]] auf der [[Trabrennbahn]] Salzburg-[[Parsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_02.jpg|thumb|Motorradbahnrennen 1955 - ein Sandbahnfahrer in Aktion]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnsport_Sandbahnrennen_Salzburg_1955_03.jpg|thumb|ein Beiwagengespann mit neigbarem Beiwagen (durch das Lenkrad im Beiwagen gesteuert)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bahnsport&#039;&#039;&#039; ist der Überbegriff im [[Motorsport]] für Sandbahn-, Grasbahn-, Speedway-, Shorttrack- und Eisspeedwayrennen, die sich durch verschiedene Bahnlängen und technischen Details der Motorräder unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Zwischen 400 und 1000 Meter sind die Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz. Gefahren werden pro Rennen mehrere Läufe, jeder Lauf dauert vier Runden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefahren wird mit Einzylinder-Viertakt-Motorrädern mit 500 cm³ Hubraum, ohne Bremsen, beim Speedway auch ohne Schaltgetriebe, auf der Langbahn nur mit einem Zweigang-Getriebe. Die Spezialmotorräder für Bahnrennen haben eine besonders umweltfreundliche Technik: Als Kraftstoff ist ausschließlich Methanol zugelassen, das fast rückstandsfrei verbrennt, geschmiert werden die Motoren mit rein pflanzlichen Ölen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Motorräder erreichen auf der Sandbahn Höchstgeschwindigkeiten von 180 km/h. Da die Motorräder wie erwähnt über keine Bremsen verfügen, wird das Sportgerät mittels Gashahn, Lenker und Gewichtsverlagerung durch die Kurven gesteuert. Dabei ist der rechte Fuß auf einem Steigbügel fixiert und mit dem linken, der durch einen Stahlschuh geschützt wird, wird das Motorrad über den Bahnbelag balanciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Speedway Skandinavier und Engländer (Sand), sowie Russen und Schweden (auf Eis) schier unschlagbar sind, führen auf den Sand- und Grasbahnen derzeit die Deutschen. Auch bei den Seitenwagen sind deutsche Gespanne international führend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sandbahnrennen in Österreich fanden [[1911]] in Baden bei Wien statt. Die große Zeit der Sandbahnrennen war dann in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren. Damals fuhr man allerdings mit normalen Motorrädern, denn die Entwicklung zu Spezialmaschinen begann erst kurz vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  Bekannte und auch international erfolgreiche Fahrer seinerzeit waren Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Lucky Schmidt, Karl Kodric, Michael Gayer (fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit), Rupert Karner (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Walla, Karl und Poldi Killmeyer, Martin Schneeweiß fuhr auch bei den [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|Großglockner-Rennen]] mit, wurde [[1937]] in Prag erster Europa-Sandbahnmeister, tödlich verunglückt im Bahnsport), Leopold Dirtl (tödlich verunglückt im Bahnsport), Peppi Kamper - Salzburger waren keine darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahnsport und Salzburg==&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportler====&lt;br /&gt;
Der bekannteste Eisspeedwayfahrer Salzburgs ist [[Franz Zorn]], genannt Franky. Er war [[2000]] Vizeweltmeister und [[2008]] Europameister im Eisspeedway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Salzburger Bahnsportveranstaltungen====&lt;br /&gt;
In  [[Saalfelden]] - Lenzing finden alljährlich Läufe zur Eisspeed-Weltmeisterschaft statt. Auch in [[St. Johann im Pongau]] finden immer wieder Eisspeedwayveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blicken wir auf Bahnsportereignisse in früheren Jahren in Stadt und Land Salzburg zurück:&lt;br /&gt;
* [[1924]] Erstes Salzburger Motorrad-Bahnrennen, veranstaltet vom A.D.A.C mit Vergabe des Professor [[Adolph Johannes Fischer]]-Wanderpreises an J. Haberl (Wiener Zeitung vom 11. Septmber 1924. S. 5)&lt;br /&gt;
* Bahnrennen auf der [[Parsch|Parscher]] Trabrennbahn  in Salzburg Mitte der [[1920er]] Jahre&lt;br /&gt;
* [[1947]], [[4. Mai]]: das erste [[Speedway Meeting|Sandbahnrennen]] auf der [[Trabrennbahn]] in Salzburg - Parsch&lt;br /&gt;
* [[1950]]: Int. Nachtspeedway (Sandbahn) im Stadion Salzburg - [[Itzling]] mit Weltklassefahrern&lt;br /&gt;
* [[1952]]: &lt;br /&gt;
:: ... erstes [[Int. Motorrad- und Auto Eisrennen Zell am See]] auf dem Zeller See für Automobile und Motorräder, das ab [[1956]] als Gedächtnisrennen im memoriam [[Ferdinand Porsche|Prof. Ferdinand Porsche]] bis [[1961]] veranstaltet wurde&lt;br /&gt;
:: am [[8. Juni]] fand ein [[Sandbahnrennen]] auf der [[Parsch]]er [[Trabrennbahn]] statt; später fanden noch ein paar Mal auf der Trabrennbahn in [[Liefering]] - [[Herrenau]] Sandbahnrennen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bahnsportveranstaltungen in der Umgebung von Salzburg====&lt;br /&gt;
Hochburg des Bahnsports ist die Stadt [[Mühldorf am Inn]], die Jahrhunderte lang zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehörte. Dort wird vor allem Sandbahn gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrum im Winter ist [[Inzell]] in [[Bayern]], wo auch Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1997, ISBN 3-7025-0363-3, die Autoren waren [[Helmut Krackowizer]], [[Erich Marx]], [[Guido Müller]] , [[Knut Rakus]], [[Volker Rothschädl]] und [[Harald Waitzbauer]];&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Motorradsport&#039;&#039;, [[Helmut Krackowizer]], Peter Carrick, Verlag Welsermühl, ISBN 3-85339-118-6&lt;br /&gt;
*[http://www.msc-muehldorf.de/ Homepage vom Motorsportclub Mühldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsport (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automobilrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=350702</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2015-01-24T09:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Leben */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „ÖBB - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, Österreichisches Verkehrsbüro, Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d.h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;APA-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in [[Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der biografischen Forschung zu Joyce und Adolf Loos sind Weigels weitere Arbeitsschwerpunkte Rolf Dieter Brinkmann, Karl Kraus, Arno Schmidt und CD-ROM-Editionen von Werkausgaben sowie allgemein- und literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerken. Seine Beschäftigung mit populärer Kultur gilt Musikern und Themen, die trotz ihrer Bedeutung abseits des Mainstreams liegen: Bob Gibson, Peter Green, John Prine, Billy Lee Riley, Shel Silverstein etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/andreas.weigel/ Andreas Weigels Website]&lt;br /&gt;
* Christiane Zintzen: [http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/andreas-weigel/ Andreas Weigel]&lt;br /&gt;
* Lisbeth Kaupenjohann: [http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Riesendame-aus-Oberkotzau;art2438,2073660 „Riesendame“ aus Oberkotzau.] Als „dicke Rosl“ ist Anna Barbara Schmidt einst berühmt geworden.  Erst jetzt hat ein Germanist aus Wien herausgefunden, dass der Prater-Star aus Oberkotzau stammte. In: Frankenpost. 31. Juli 2012. Stadt und Landkreis Hof. S.13.&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Portrait.JPG Porträt von  James Joyce im „Salzburg Museum“.] „Salzburger Nachrichten“, Kultur.  S.14. 11. Oktober 2007.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Salzburg-Spuren.JPG James  Joyce. Spurensuche in Salzburg.] „Salzburger Nachrichten“, „Das  Wochenende“, 16. Juni 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschafter|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Andreas_Weigel&amp;diff=348523</id>
		<title>Andreas Weigel</title>
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		<updated>2014-12-17T08:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Popmuseum: /* Weblinks */ + [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“]&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Andreas Weigel&#039;&#039;&#039; (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Bludenz, [[Vorarlberg]]) ist ein in Wien lebender österreichischer Literaturwissenschaftler, der seit einigen Jahren systematisch die zahlreichen Österreich-Beziehungen von [[James Joyce]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Matura an der „Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ („Höhere Abteilung für technische Chemie“) begann Weigel 1982 an der „Universität Wien“ ein Diplomstudium (Germanistik und Theaterwissenschaft), das er Anfang 1988 mit einer Arbeit über Hans Wollschlägers Roman „Herzgewächse oder Der Fall Adams“ abschloss. Anfang 1990 beendete er das anschließende Doktoratsstudium mit einer Dissertation, welche die Fortsetzung seiner Diplomarbeit war, worauf beide Arbeiten als zweibändige Monografie veröffentlicht und von Wendelin Schmidt-Dengler, Hans Wollschläger und Weigel in Wien präsentiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Weigel Kultur-, Medien- und Pressereferent („Grüner Klub im Parlament“, „kulturmaschine“, „Verband der Diplomierten ErgotherapeutInnen“, „Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“, „ÖBB - Rail Cargo Austria“, „Wirtschaftsuniversität Wien“, „Österreichische Tierärztekammer“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kulturreferent des „Grünen Klubs im Parlament“ hat sich Weigel ab Oktober 1991 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Walter Koschatzky (Obmann der Bürgerinitiative „Freunde von Schloss Schönbrunn“) erfolgreich gegen die vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel ursprünglich geplante Privatisierungsvariante von Schloss Schönbrunn engagiert, von der vor allem eine private Betreibergesellschaft (bestehend aus Do&amp;amp;Co, Erste Österreichische Sparkasse, Kongresszentrum AG, Mazur, Österreichisches Verkehrsbüro, Wiener Messe AG, Zentralsparkasse) profitiert hätte, mit der seit Frühjahr 1990 konkrete Vertragsverhandlungen liefen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachfolgend der Link zum „Stenographischen Protokoll“ der „Dringlichen Anfrage an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“ mit der die knapp ein Jahr dauernde, erfolgreiche Schloss-Schönbrunn-Kampagne des Grünen Klubs im Parlament begonnen hat: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Pilz, Voggenhuber und Genossen an den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 3857-3890.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen war das grüne Ziel von Anfang an, „das Schloss Schönbrunn über eine dem Staat zugehörige Betriebsgesellschaft zu führen, für die man hervorragende, wirtschaftlich und kulturell gleichwertig geeignete Persönlichkeiten engagiert, die das Schloss nach modernen betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen, und das im Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt, wo auch die historischen Grundsätze beachtet werden“&amp;lt;ref&amp;gt;Mag. Marijana Grandits: [http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XVIII/NRSITZ/NRSITZ_00040/imfname_142030.pdf „Dringliche Anfrage betreffend Privatisierungs-Fiasko Schönbrunn“.] Stenographisches Protokoll. Nationalrat XVIII. GP. 40. Sitzung. 2. Oktober 1991. S. 380857-3890. S.3889.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wie dies schließlich durch die „Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.“ umgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hat Weigel mit dem grünen Kultursprecher [[Johannes Voggenhuber]], NS-Opfern (vor allem Fritz Weibel &amp;lt;ref&amp;gt;Christa Zöchling: „Jedes Anrecht verloren“. Die Republik verweigerte jüdischen NS-Opfern eine Entschädigung. Wichtige Akten wurden ihnen vorenthalten. In: „profil“. Nr. 31. 27. Juli 1992. S.20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der Historikerin Brigitte Bailer-Galanda („Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“) sowie der HOSI-Aktivistin Gudrun Hauer („Homosexuellen Initiative“) &amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Krickler: Entschädigung: Bis heute kein Rechtsanspruch. In: Lambda-Nachrichten. Juni 2001. S.53-61. S.57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine aus 405 Detailfragen bestehende und mehr als 40 Seiten starke parlamentarische Anfrage zu „Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des [[Nationalsozialismus]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Schriftliche parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Voggenhuber an den Bundeskanzler betreffend Österreichs Mitverantwortung an den nationalsozialistischen Verbrechen, die Wahrnehmung dieser Mitverantwortung durch die II. Republik sowie die Anerkennung und Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus (Nr. 2666/J vom 13. März 1992; Beilagen zu den Stenographischen Protokollen des Nationalrates, XVIII. Gesetzgebungsperiode; Wien 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; vorbereitet, recherchiert, koordiniert und formuliert. Diese Anfrage, die bewusst am 13. März 1992, dem 54. Jahrestag des „Anschlusses“, eingebracht wurde, war aufgrund der Komplexität des Themas die umfangreichste parlamentarische Anfrage der II. Republik und konnte vom damaligen Bundeskanzler Franz Vranitzky nur pauschal beantwortet werden, weil die konkrete und korrekte Beantwortung die gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung von Österreichs nationalsozialistischer Vergangenheit und der (sozial)rechtlichen Folgen für die Opfer vorausgesetzt hätte, die 1992 nur ansatzweise existiert hat, was als eklatantes Forschungsdefizit aufgezeigt werden sollte, das in den Folgejahren behoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Pelinka: Die Entdeckung der Verantwortung. Wien 1998. S.188f. sowie S.150f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Projektleiter des „Dachverbandes der gehobenen medizinisch-technischen Dienste“ hat Weigel zwischen 1998 und 2000 eine bundesweite Kampagne gegen die umstrittenen Ausbildungsdarlehen im Bereich der medizinisch-technischen Dienste&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Landtag: [http://suche.vorarlberg.at/vlr/vlr_gov.nsf/0/DB5097939503D458C125717C003B3D9D/$FILE/fromDocFile-5AE8402DD55C2E786525714500464146.pdf Anfrage der Abgeordneten Angelika Fußenegger an LStH Dr. Hans-Peter Bischof betreffend Ausbildungsverträge der diplomierten ErgotherapeutInnen (Zl. 910-356).] Wortprotokoll der Landtagssitzung vom 11. März 1998. S.229-240.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft im Jahr 1998 an den Nationalrat und den Bundesrat: [http://www.eoi.at/d/EOI%20-%20Jahresberichte/Austria/Wien/Volksanwalt-Berichte-Parlament-Bundesrat/PB-22-1998.pdf Finanzierung und Ersatz von Ausbildungskosten im Bereich der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. S.91-94.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Landesvolksanwaltes an den Vorarlberger Landtag über seine Tätigkeit vom 30.10.1997 bis 31.12.1998: [http://www.landesvolksanwaeltin.at/information/tatigkeitsberichte/jahresbericht97_98.pdf Berufseinstieg mit Schulden. S.44-47.]&amp;lt;/ref&amp;gt; geplant und umgesetzt und dafür 1998 auch eine umfassende schriftliche parlamentarische Anfrage formuliert, die ohne jede Änderung von den Gesundheitssprechern der damals im Nationalrat vertretenen fünf Fraktionen (d.h. sowohl der Regierungs- als auch der Oppositionsparteien) gemeinsam eingebracht wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XX/J/J_04682/ Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Mag. Walter Guggenberger, Dr. Günther Leiner, Dr. Alois Pumberger, Klara Motter, Theresia Haidlmayr und Genossen an die Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales betreffend den bundesweit uneinheitlichen Vollzug des Ausbildungsabschnittes des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und als erste Fünf-Parteien-Anfrage der II. Republik eine Geschäftsordnungspremiere sowie eine kleine politische Sensation war, der eine gemeinsame Podiumsdiskussion der Gesundheitssprecherinnen und Gesundheitssprecher sowie die angestrebte Einladung des MTD-Dachverbandes zu einem Hearing in den Gesundheitsausschuss des Nationalrates folgte.&amp;lt;ref&amp;gt;APA-OTS: [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20000316_OTS0137/pumberger-erfreuliche-einigkeit-fuer-die-anliegen-aller-mtd-berufe Pumberger: Erfreuliche Einigkeit für die Anliegen aller MTD-Berufe.] Weitgehender Konsens zwischen Regierung und Opposition. OTS0137, 16. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hat Weigel für die Ö1-Radiosendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ Ursachen, Hintergründe und Verlauf des 1928 erfolgten Sittlichkeitsprozesses gegen den Architekten Adolf Loos anhand des bis dahin von der Loos-Forschung ignorierten rechtskräftigen Gerichtsurteils, dessen Abschrift Weigel auf seiner Homepage veröffentlicht hat,&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: Transkription des rechtskräftigen [http://members.aon.at/andreas.weigel/pdfs/Adolf-Loos-Gerichtsurteil Gerichtsurteiles (7 Vr 57o7/28/71) vom 1. Dezember 1928.]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie anhand rund hundert zeitgenössischer Zeitungsberichte umfassend aufgearbeitet und dokumentiert und damit erstmals fundierte Auskunft über den „Fall Loos“ und seine schöngefärbte Rezeption gegeben. Der im „Spectrum“ der „Presse“ abgedruckte Beitrag&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildete 2012 die Grundlage für den Loos-Teil des amtlichen „Kommissionsberichtes an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien“ über die „Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.“&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/ehrengraeber-bericht2012.pdf Grabwidmungen der Wiener Stadtverwaltung 1934-1938.] Kommissionsbericht an den Amtsführenden Stadtrat für Kultur und Wissenschaft Wien. Februar 2012 S.41, 82-89&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge hat Weigel 2014 eine komplette Kopie des verschollen geglaubten, vollständig erhaltenen Gerichtsaktes erhalten, damit dieser und sein Inhalt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2008 und 2013 hat Weigel als freier Literaturwissenschaftler unter dem Arbeitstitel „James Joyce: Austria(n) matters in his life, letters and works“&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/Austrian-Matters „Rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“. James Joyces vielfältige Österreich-Verbindungen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; zahlreiche vernachlässigte „rot-weiß-rote Flecken in James Joyces Leben und Werk“ recherchiert und dokumentiert: So hat [[James Joyce]] beispielsweise im Sommer 1928 fünf Wochen in [[Salzburg]] gelebt. In diesem Zusammenhang ist Weigel unter dem Benutzernamen [[Benutzer:Popmuseum|Popmuseum]] auch im Salzburgwiki tätig, wo er einige Artikel über die Salzburg-spezifischen Joyce-Aspekte verfasst hat, um Joyces vielfältige Verbindungen mit der Festspielstadt auch vor Ort bekannt und bekannter zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
=== Ausgewählte Buchbeiträge ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Sommerfrische Gars am Kamp im Wandel der Zeiten&#039;&#039; in: Bettina Marchart und Markus Holzweber (Hrsg.): Garser Geschichten. Gars am Kamp. Tausende Jahre Kulturlandschaft (2014). S.521-588. ISBN 978-3-9503541-3-3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Arnold Schönberg und James Joyce. Biographische Zeugnisse einer Nicht-Bekanntschaft.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2014. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2012 bis Juni 2013.&#039;&#039;  Wien, präsens 2014, S. 50 - 61.  ISBN 978-3-7069-2014-8. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Max Riccabonas James-Joyce-Münchhausiaden. Berichtigung seiner zweifelhaften Zeitzeugenschaft.&#039;&#039; in: &#039;&#039;Rheticus&#039;&#039;, Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft  Nr. 55 (2012)  S. 92 - 107. ISBN 978-3-902601-31-5. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bruchstückhafte Biografien. Spurensuche und -sicherung: Adolph Johannes Fischer und Fritz Willy Fischer-Güllern.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2011. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2009 bis Juni 2010.&#039;&#039; Wien, präsens 2010, S. 21 - 36. ISBN 978-3-7069-2010-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Ende einer langlebigen Legende. Fakten zur Bekanntschaft zwischen James Joyce und Stefan Zweig.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2010. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2008 bis Juni 2009.&#039;&#039; Wien, präsens 2009, S. 43 - 55. ISBN 978-3-7069-2010-0.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Verlorener Aufwand. Der gemeinsame Aufruf von Karl Kraus, Arnold Schönberg, Heinrich Mann, Valéry Larbaud und James Joyce zur Gründung einer „Adolf Loos Schule“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2009. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2007 bis Juni 2008.&#039;&#039; Wien, präsens 2008, S. 37 - 54. ISBN 978-3-7069-2009-4. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;„Brille ohne Gläser“. Mustergültig misslungene CD-Edition von Karl Kraus’ Zeitschrift „Die Fackel“.&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2007. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2005 bis Juni 2006.&#039;&#039; Wien 2006, S. 37 - 59. ISBN 978-3-7069-2007-0. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;James Joyces Aufenthalte in Österreich. Innsbruck (1928), Salzburg (1928) und Feldkirch (1915, 1932).&#039;&#039; in: Michael Ritter (Hrsg.): &#039;&#039;praesent 2006. Das österreichische Literaturjahrbuch. Das literarische Geschehen in Österreich von Juli 2004 bis Juni 2005.&#039;&#039; Wien, präsens 2005, S. 93 - 105. ISBN 978-3-7069-2006-3. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Es war einmal vor langer Zeit in Vorarlberg. James Joyce und Feldkirch.&#039;&#039; in: Marieke Krajenbrink und Joachim Lerchenmueller (Hrsg.): &#039;&#039;Yearbook of the Centre for Irish-German Studies 2000/01&#039;&#039; Trier, Wissenschaftlicher Verlag 2001, S. 159 - 177. ISBN 3-88476-465-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbständige Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (I) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1992. ISBN 3-924147-11-6.&lt;br /&gt;
* „ruckworts gegen den Strom der Zeilen“. Lese-Notizen (II) zu Hans Wollschlägers „Herzgewächse oder Der Fall Adams“. Frankfurt am Main: Bangert &amp;amp; Metzler 1994. ISBN 3-924147-18-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/andreas.weigel/ Andreas Weigels Website]&lt;br /&gt;
* Christiane Zintzen: [http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/andreas-weigel/ Andreas Weigel]&lt;br /&gt;
* Lisbeth Kaupenjohann: [http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-land/Riesendame-aus-Oberkotzau;art2438,2073660 „Riesendame“ aus Oberkotzau.] Als „dicke Rosl“ ist Anna Barbara Schmidt einst berühmt geworden.  Erst jetzt hat ein Germanist aus Wien herausgefunden, dass der Prater-Star aus Oberkotzau stammte. In: Frankenpost. 31. Juli 2012. Stadt und Landkreis Hof. S.13.&lt;br /&gt;
* Franziska Dorau: [http://oe1.orf.at/programm/276399 Zwischen Feldkirch und  &amp;quot;Elserground&amp;quot;. James Joyce in Österreich.] In: ORF, Ö1, Leporello, 7. Juni  2011&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&amp;amp;oldid=79925081 „Denken Sis, dass Sie das Buch verbessern kann?“] In: „Wikipedia Kurier“ vom 5. Oktober 2010.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/486712/Meteorit-trifft-Zweig  Meteorit trifft Zweig. Über James Joyce und Stefan Zweig und Salzburg noch dazu.] In: „Die Presse“,  „Spectrum“, Zeichen der Zeit, 13. Juni 2009. S.IV.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/406436/Pyjama-und-Verbrechen Pyjama und Verbrechen. Wien 1928: Warum Adolf Loos wegen Kindesmissbrauch angeklagt wurde und mit einer bedingten Haftstrafe davonkam.] In: „Die Presse“, „Spectrum“. 16. August 2008. S.IV. Erstausstrahlung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 16. Februar 2008. Wiederholung des Beitrages in: ORF. Ö1. Diagonal – Radio für Zeitgenossen. Zur Person Adolf Loos. 23. August 2008.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Portrait.JPG Porträt von  James Joyce im „Salzburg Museum“.] „Salzburger Nachrichten“, Kultur.  S.14. 11. Oktober 2007.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: [http://members.aon.at/andreas.weigel/images/Salzburg-Spuren.JPG James  Joyce. Spurensuche in Salzburg.] „Salzburger Nachrichten“, „Das  Wochenende“, 16. Juni 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Weigel, Andreas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschafter|Weigel, Andreas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Popmuseum</name></author>
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