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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wallfahrtskirche_Unserer_Lieben_Frau_Heimsuchung&amp;diff=2618994</id>
		<title>Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung</title>
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		<updated>2026-08-22T06:22:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2024_10_06_Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung 01.jpg|thumb|Die Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung.]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsort|Maria_Bühel}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung&#039;&#039;&#039; ist eine [[Katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche nordwestlich des Stadtzentrums von [[Oberndorf bei Salzburg]] im [[Flachgau]] auf 430&amp;amp;nbsp;[[m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.]]. Die Wallfahrtskirche zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Oberndorf bei Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Bühel, südliche Ansicht.JPG|thumb|Die Wallfahrtskirche Maria Bühel in Oberndorf bei Salzburg, südliche Ansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreichbarkeit ==&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskirche befindet sich in [[Maria Bühel]] im Ortsteil [[Bühelhaiden]]. Mit einem Fahrzeug ist die Wallfahrtskirche über die [[St. Georgener Straße (Oberndorf bei Salzburg)|St. Georgener Straße]] und von Süden her über den [[Maria-Bühel-Straße (Oberndorf bei Salzburg)|Maria-Bühel-Weg]] erreichbar. Zu Fuß zu erreichen ist sie entweder vom [[Stille-Nacht-Platz (Oberndorf bei Salzburg)|Stille-Nacht-Platz]] in Oberndorf oder von [[Laufen an der Salzach]] aus über den [[Europasteg]]. Beide Wege führen dann auf dem [[Wallfahrt Unserer Lieben Frau Heimsuchung Maria Bühel|Wallfahrtsweg]] hinauf über die [[Kalvarienbergstiege Oberndorf|Kalvarienbergstiege]] und an der [[Kalvarienbergkapelle (Oberndorf bei Salzburg)|Kalvarienbergkapelle]] vorbei über einen leicht ansteigenden Weg zur Wallfahrtskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patrozinium ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist mit einem Kuratbenefizium ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[beneficium] liberae collationis&#039;&#039;; &amp;quot;Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957&amp;quot; (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Patrozinium]] wird am [[31. Mai]] gefeiert, vor der Liturgiereform feierte man es am [[2. Juli]].&amp;lt;ref&amp;gt;Unter Papst Pius V. war der Festtag am 2. Juli in den allgemeinen römischen Kalender aufgenommen worden. Da der 2. Juli nach dem Geburtsfest [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]] am [[24. Juni]] liegt (genau einen Tag nach dem Oktavtag des Johannesfestes), zog die nachkonziliare Liturgiereform Mitte der [[1960er]]-Jahre das Fest auf den 31. Mai vor (bis dahin Termin des Fests Maria Königin), so dass es zugleich als Abschlussfest des traditionellen Marienmonats gefeiert werden kann.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024_10_06_Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung 04.jpg|thumb|Innenaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am [[16. Februar]] [[1663]] berichtete der Stiftsdechant des [[Kollegiatstift Laufen|Kollegiatstiftes Laufen]], Georg Paris [[Ziurletti]], er &amp;quot;[...] habe berait[s] vor anderthalb Jahren (= [[1661]]) auf der undtern Hayden am Perg, ain Viertlstundt von Lauffen, an ainem gelegnen Orth [...] zu ainem U. L. Fr. Bildt Maria Hilf anfenglich ain hilzene, hernach aber gemauerte Creuz-Seillen blas zu disem Intent aufrichten lassen [...]&amp;quot; (= das Bild &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bei einer hölzernen und bald danach gemauerten Kreuzsäule aufstellen lassen).&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: [[Österreichische Kunsttopographie]] 10: &amp;quot;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg&amp;quot;, Wien 1913, S. 294f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[2. März]] 1663 wurde die Bewilligung zum Bau einer Kapelle erteilt. Schon [[1662]] hatte die in Laufen ansässige Malerin Margareta Magdalena Zechenter (später verehelichte und dann Mutter von [[Michael Rottmayr]]) entweder jeweils ein Mariahilfbild zu beiden Seiten einer Blechplatte gemalt, oder andere Bilder an ein bereits bestehendes Mariahilfbild angefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;[...] Malerin dahier, auf ain Plöch zu beederseiten U. L. Fr. auf dem Pichl.&amp;quot; Zitiert nach: Österreichische Kunsttopographie 10: &amp;quot;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg&amp;quot;, Wien 1913, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[26. Februar]] 1663 schloss Ciurletti wegen des Altars in der zu erbauenden Kapelle mit Georg Lang, Tischler in Laufen, einen Vertrag ab. Weitere Künstler für Arbeiten am Altar waren der Bildhauer Wolf Paffinger sowie wiederum Margareta Magdalena Rottmayr, die in Folge immer wieder in Maria Bühel tätig ist. Später scheint auch ihr Gatte Friedrich Rottmayr als Organist auf, dann auch deren später berühmte Sohn Michael Rottmayr, der [[1674]] den Auftrag für die Darstellung der &amp;quot;14 Nothelfer&amp;quot; in der Wallfahrtskirche erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024_10_06_Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung 02.jpg|thumb|Der Hochaltar mit dem Gnadenbild.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der zunehmenden Verehrung des Bildes ließ man eine Kapelle bauen, was aber die Wallfahrt &amp;quot;Maria Hilf Bild auf dem Bichl&amp;quot; noch populärer werden ließ. Da die kleine hölzerne Kapelle den Zustrom der Wallfahrer bald nicht mehr fassen konnte, ließ Ziurletti [[1670]] bis [[1673]] aus eigenen Mitteln eine steinernen Bau ausführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die neuerliche Erweiterung der Kirche, deren Weihe am [[21. September]] [[1707]] durch [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton Fürst Harrach]] vorgenommen wurde, gibt es keine Unterlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1716]] und 1718 wurde in die Kirche und Sakristei eingebrochen und jedes Mal ein Ziborium sowie silberne Opfergaben gestohlen. Der Diebe wurde man niemals habhaft, auch im letzten Falle nicht, wo man &amp;quot;[..] 3 fremtde Weibsbilder in Wienerischen Aufzug bey der Ordinarimess am Pichl observirte, so wegen ihrer liederlichen Testimonien billich suspect seyn können.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: Österreichische Kunsttopographie 10: &amp;quot;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg&amp;quot;, Wien 1913, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024_10_06_Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung 03.jpg|thumb|Das Gnadenbild.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den nächsten großen Umbau ließ [[1718]] bis [[1722]] Stiftsdekan [[Franz Bernhard Graf von Stürgkh zu Plankenwart]] mit Unterstützung von Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach durchführen. Dabei wurde die Kirche zur gegenwärtigen Form erweitert. Der Bau, bei dem eine Erweiterung des Gebäudes (das Langhaus blieb stehen) und die Errichtung zweier neuer Seitenaltäre vorgenommen wurde, ging nach einem von der Hofbaumeisterei gefertigten Riss unter Aufsicht des Hofmaurermeisters [[Sebastian Stumpfegger]] vor sich. [[1721]] entstanden zwei Figuren von [[Meinrad Guggenbichler]]. Am [[14. August]] 1722 vereinbarte der Franz Bernhard Graf von Stürgkh zu Plankenwart, mit [[Josef Anton Pfaffinger]] die Machung von vier Statuen als St. [[Rupert von Salzburg|Rupert]] mit &amp;quot;dem [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzkhieffl]],. St. [[Virgil]] mit der [[Dom der Hll. Rupert und Virgil|Dombkiirchen]], St. Vitalem mit dem Herz, woraus eine weiße Lilie entsprungen soIte, dann den hl. [[Martinitag|Martinum]] mit der Gans.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. November]] 1721 weihte Fürsterzbischof Franz Franz Anton Fürst Harrach den Umbau. 1722 wurden beim Zinngießer Johann Michael Wild in der Stadt Salzburg sechs zinnerne Leuchter gekauft, [[1733]] entstand das Portal und [[1755]]  vergrößerte man den St. Kajetansaltar und die Kreuzpartikel, die bisher im gleichen Tabernakel, wo das Allerheiligste aufbewahrt wurden, wurden auf den St. Franziskusaltar transferiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der einschiffige [[barock]]e Bau mit ovalem Querschiff und quadratischen Chor besaß zwei auffallend hohe langgestreckte Doppelzwiebeltürme. Diese wurden [[1917]] nach einem Blitzschlag abgetragen und erst [[1960]] annähernd in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt. In der Zwischenzeit bedeckte die Türme ein niedriges Pyramidendach. Der westliche Turm hat eine [[Sonnenuhr]], der östliche ein Turmuhr mit Uhrwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Heiligen in Maria Bühel Collage.jpg|thumb|Heiligenstatuen im Inneren der Kirche.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Innere der Wallfahrtskirche zieren ein schönes Kuppelfresko, Altarbilder von Michael Rottmayr und Statuen von [[Josef Anton Pfaffinger]]. Der prächtige Hochaltar mit dem Gnadenbild wurde von [[Antonio Beduzzi]] (* 1675; † 1735) geschaffen. In der Kirche prunkvoll ausgestatteten Kirche gibt es [[Votivtafel]]n. Das prächtigste Votivbild ist das große Votivbild am Triumphbogen mit dem [[Brände (Geschichte)|Brand von Oberndorf]] am [[1. April]] [[1757]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der westlichen Außenmauer befindet eine Grablege der Adelsfamilie [[Auersperg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2024_10_06_Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung 05.jpg|thumb|Grablege der Adelsfamilie [[Auersperg]] an der Außenmauer der Wallfahrtskirche.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Maria Bühel 008.JPG|thumb|Ludwig-Mooser-Orgel aus dem Jahre 1857]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend war in der Kirche bis [[1857]] ein Positiv vorhanden, das vier Register aufwies. Im Jahre 1857 spendete die &amp;quot;Gaßlbräuerin&amp;quot; Katharina Metzger 600 [[Gulden|fl.]] für die Anschaffung einer neuen Orgel, [[Ludwig Mooser]] hatte mit den Arbeiten für eine solche schon vorab begonnen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1916]] veränderte [[Johann Josef Mertel]] (&#039;&#039;Hans Mertel&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;* 14. Mai 1873 in Marktschorgast, Oberfranken; † 14. Dezember 1937 in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]].&amp;lt;/ref&amp;gt; das Instrument, es wurde aber [[1994]] von [[Friedrich Mertel junior|Fritz Mertel]], einem Enkel von Hans Mertel, restauriert und wieder auf den Zustand der Erbauung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roman Matthias Schmeißner]]: &#039;&#039;Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg&#039;&#039;. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 238–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disposition&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &#039;&#039;&#039;Manual: (54 Tasten C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal&amp;lt;ref&amp;gt;In der Großen Oktav erklingt der Oktavbass 8&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional&amp;lt;ref&amp;gt;In der Großen Oktav erklingt die Coppel 8&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Coppel || 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || 4&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave (Piccolo) || 2&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III || 1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &#039;&#039;&#039;Pedal: (18 Tasten C–f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbass || 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pedal immer gekoppelt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrt nach Maria Bühel ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Siehe [[Wallfahrt Unserer Lieben Frau Heimsuchung Maria Bühel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}  &lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wallfahrtskirche Maria Bühel}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarreoberndorf.at/fileadmin/user_upload/subportale/Pfarre_Oberndorf/Bilder/Wallfahrtskirche_Maria_Buehel/Kirchenfuehrer_Maria_Buehel.pdf www.pfarreoberndorf.at], pdf, Kirchenführer&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarreoberndorf.at/fileadmin/user_upload/subportale/Pfarre_Oberndorf/Bilder/Wallfahrtskirche_Maria_Buehel/Infos_Wallfahrtskirche_Maria_Buehel_alt.pdf www.pfarreoberndorf.at], Infos Wallfahrtskirche Maria Bühel&lt;br /&gt;
* [[Hans Tietze]] in &amp;quot;&amp;quot;Die Gerichtsbezirke Mattsee und Oberndorf&amp;quot;&amp;quot;, 1913, im Internet [https://diglib.tugraz.at/download.php?id=54cf37a90a7b0&amp;amp;location=browse diglib.tugraz.at] als pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Unserer Lieben Frau Heimsuchung, Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberndorf bei Salzburg|Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Oberndorf bei Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
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		<title>Maria Bühel</title>
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		<updated>2026-08-22T06:20:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Maria Bühel, Ansicht vom Süden.jpg|thumb|Maria Bühel]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria Bühel&#039;&#039;&#039; liegt im Ortsteil [[Bühelhaiden]] in der Stadt [[Oberndorf bei Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Maria Bühel befindet sich nordwestlich des Stadtzentrums an der [[St. Georgener Straße (Oberndorf bei Salzburg)|St. Georgener Straße]]. Nordöstlich der Wallfahrtskirche befindet sich mit 445 [[m ü. A.]] der höchste Punkt von Bühelhaiden und Maria Bühel. Von Südosten vom [[Kalvarienberg Maria Bühel]] kommend verläuft die [[Maria-Bühel-Straße (Oberndorf bei Salzburg)|Maria-Bühel-Straße]] nach Norden zur St. Georgener Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallfahrtsweg ==&lt;br /&gt;
Von Südosten aus dem Stadtzentrum von Oberndorf sowie aus [[Laufen an der Salzach]] auf [[Bayern|bayerischer Seite]] führt der [[Wallfahrt Maria Heimsuchung|Wallfahrtsweg]] nach Maria Bühel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Südlich der St. Georgener Straße befinden sich &lt;br /&gt;
* die [[Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Heimsuchung]] mit Gnadenbild und [[Marienstatue Maria Bühel|Marienstatue]] auf dem Dach zwischen den beiden Kirchtürmen&lt;br /&gt;
* der [[Pfarrhof Maria Bühel|Pfarrhof]]&lt;br /&gt;
* das [[Brunnenhaus Maria Bühel|Brunnenhaus]]&lt;br /&gt;
* das [[Mesnerhaus Maria Bühel|Mesnerhaus]]&lt;br /&gt;
* einige Gräber von Mitgliedern der Familie [[Auersperg]]&lt;br /&gt;
* das Gasthaus Bühelwirt&lt;br /&gt;
* sowie einige Wohnhäuser und Bauernhöfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleindenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Wegkreuz Maria Bühel]]&lt;br /&gt;
* [[Nepomuk Maria Bühel]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserkapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PDF ==&lt;br /&gt;
* [[media:Fn1904 FlachgauerNachrichten 4 E7Q2YVGYD7.pdf|Erdlinge an der Maria-Bühel-Straße (Flachgauer Nachrichten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}} &lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/search?query=Maria+B%C3%BChel&amp;amp;zoom=13&amp;amp;minlon=13.09793472290039&amp;amp;minlat=47.87352572966863&amp;amp;maxlon=13.367443084716799&amp;amp;maxlat=47.973835076324704#map=18/47.949937/12.926896 www.openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Flachgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberndorf bei Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lorenz_von_Freiberg&amp;diff=2618222</id>
		<title>Lorenz von Freiberg</title>
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		<updated>2026-08-15T13:54:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lorenz Edler von Freiberg&#039;&#039;&#039; (* vor [[1459]]; † [[15. August]] [[1487]]) war als Lorenz III. [[Bischof von Gurk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er  entstammte einem alten Kärntner Adelsgeschlecht. [[1459]] wurde Lorenz von Freiberg zum Propst von [[Gurk]] gewählt. [[1472]] ernannte ihn Kaiser [[Friedrich III.]] zum Bischof von Gurk, der Salzburger [[Bernhard von Rohr|Erzbischof Bernhard]] ernannte jedoch seinen Neffen [[Sixtus von Tannberg]], der auch vom Papst bestätigt wurde. Den Streit entschied der Patriarch von Aquileia, der päpstlicher Nuntius für Deutschland war, zugunsten von Sixtus von Tannberg. Nachdem dieser auf den Gurker Bischofsstuhl verzichtete, als er [[Erzbistum München und Freising|Bischof von Freising]] wurde, konnte Lorenz von Freiberg das Bischofsamt in Gurk übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[12. März]] [[1474]] erhielt er vom Papst die Erlaubnis, sich von einem beliebigen Bischof zum Bischof weihen zu lassen. Erst am [[4. Oktober]] [[1478]] wurde er im Dom zu Gurk geweiht. Warum eine so lange Zeit verging, ist nicht überliefert. Als Bischof trug er die Ordnungszahl Lorenz III., obwohl [[Lorenz von Lichtenberg|Lorenz II. von Lichtenberg]] als Gegenbischof gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungszeit war geprägt von Türkeneinfällen in Kärnten und der Besetzung von [[Friesach]] und [[Althofen]] durch die Ungarn. Nach seinem Tod wurde er im Gurker Dom beigesetzt, er war der letzte Gurker Bischof, der hier bestattet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= [[Bischof von Gurk]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1472]]–[[1487]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Sixtus von Tannberg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Georg Kolberger]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Freiberg, Lorenzvon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1487]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Theodo_II.&amp;diff=2615562</id>
		<title>Theodo II.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Theodo_II.&amp;diff=2615562"/>
		<updated>2026-08-02T10:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Taufszene Rupert mit Theodo.jpg|thumb|Taufe von [[Bayernherzöge in Salzburg|Herzog]] Theodo durch [[Rupert von Salzburg|Rupert]] in der [[Filialkirche St. Rupert in Gaden]] in [[Waging am See]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Theodo II.&#039;&#039;&#039; (* vor [[665]]; † [[15. Oktober]] um [[717]]) war ein [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Baiernherzog]] aus dem Hause der Agilolfinger. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Leben== &lt;br /&gt;
Theodo war ein Sohn des Agilolf und Enkel des bairischen Herzogs Garibald II.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodo dürfte ab etwa [[680]], zumindest aber von [[696]] bis etwa [[717]]/[[718|18]] bairischer Herzog gewesen sein. Für Theodo war besonders die Unabhängigkeit von der fränkischen Kirche wichtig. Er berief drei oder vier &amp;quot;Missions- bzw. Reformbischöfe&amp;quot; in sein Land: [[Rupert von Salzburg|Rupert]] nach Salzburg, Emmeram, wohl auch Erhard, nach [[Regensburg]] und Korbinian nach [[Bistum Freising|Freising]], die aus dem Frankenreich kamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodo schenkte Rupert im Gebiet des ehemaligen [[Iuvavum]]s 80 zinspflichtige Höfe im [[Salzburggau]] und 20 Salzschöpfbrunnen in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] sowie verschiedene sonstige Güter am Land, die den finanziellen Grundstock für das Bistum Salzburg bedeuteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster bairischer Herzog ging Theodo [[715]] nach Rom und bereitete mit dem Papst einen [[Bayerische Kirchenprovinz|Organisationsplan]] für die bayerische Kirche vor. Wie ein König teilte Theodo vor 715 seine Herrschaft unter seinen Söhnen. Schon [[702]] saß sein Sohn [[Theodebert]] in Salzburg auf dem [[Nonnberg]]. Bald nach Theodos Tod bekämpften sich die Herzogssöhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
* [[Ernst Penninger (Archäologe)|Ernst Penninger]], [[Georg Stadler (Lehrer)|Georg Stadler]]: Hallein, &amp;quot;Ursprung und Geschichte der Salinenstadt&amp;quot;, bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970, [[Salzburger Nachrichten]] Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= Herzog von Baiern&lt;br /&gt;
|ZEIT= 680–717&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= Lampert&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Theudebert]] und seine drei Brüder Theudebald, Tassilo II. und Grimoald II.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 717]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Peter_Krackowizer&amp;diff=2615561</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Peter_Krackowizer&amp;diff=2615561"/>
		<updated>2026-08-02T09:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: Neuer Abschnitt /* Johann IV. von Staupitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- {{Benutzer inaktiv}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Forenkopf|Willkommen auf der Diskussionsseite von [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SALZBURGWIKI Grundregeln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ältere Diskussionsbeiträge ==&lt;br /&gt;
... findet ihr in meinem Diskussionsarchiv unter [[Benutzer:Peter Krackowizer/Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2026 ==&lt;br /&gt;
=== (noch aus dem Jahr 2025) &amp;quot;Dieser Artikel hat einen Salzburgbezug ... [usw. usf.]&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Können wir diese Art von Information (&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;quot;{{Salzburgbezug}}&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) nicht bitte bitte weglassen? Sie interessiert niemanden (außer einer einzigen Person, nehme ich an) und stört einfach (auch durch ihre bombastische Aufmachung, die in einem Missverhältnis zum - fehlenden - Interesse für den Leser steht! --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 20:39, 19. Dez. 2025 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Entstanden ist diese Vorlage, weil Benutzer Artikel einstellten, die nichts mit Salzburg bzw. den Richtlinien für das SALZBURGWIKI zu tun hatten. Das war der eine Grund. Der andere war, dass es Artikel gibt, bei denen sich ein Leser vielleicht fragt, aus welchem Grund dieser Artikel im SALZBURGWIKI steht. Dieser Tage gab es etwa einen solchen Artikel über einen Landesschulrat „für Oberösterreich und Salzburg“, der in Linz residierte, aber sonst keinen Bezug zu Salzburg aufwies. Bei solchen Artikeln finde ich es gut, wenn man den Leser darauf hinweist, dass wir vom SALZBURGWIKI schon darauf achten, ob Artikel tatsächlich einen Bezug zu Salzburg haben – oder ob jemand einfach einen Artikel einstellt, weil es lustig ist.&lt;br /&gt;
: Womit ich leben könnte, wäre, dass der Balken ganz unten eingefügt wird. Liest jemand derartige Artikel, hat er zumindest am Ende eine Erklärung.&lt;br /&gt;
: Mir persönlich wäre es sowieso lieber gewesen, derartige Grenzartikel erst gar nicht im SALZBURGWIKI zu belassen. Aber Diskussionen seinerzeit und der Wunsch von Claus, alles mit irgendeinem vernünftigen Bezug zu Salzburg so zu belassen, haben dann zu diesen Richtlinien und dem Balken geführt.&lt;br /&gt;
: Wenn es dir wichtig erscheint bzw. richtiger ist, den Balken zu entfernen, frage ich bei Claus nach, was er aus heutiger Sicht dazu sagt, meint gerne zu diesem Thema --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 21:04, 19. Dez. 2025 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Lieber Peter − und lieber Claus −, &lt;br /&gt;
::ja, es erscheint mir wichtig, Leser nicht mit unnützem Ballast aufzuhalten. Die angeführten Argumente überzeugen mich nicht: Benutzer, die z.B. einen nicht salzburgrelevanten Artikel einstellen wollen, haben wohl vorher meistens gar keinen Artikel mit einem solchen Baustein gesehen und können daher auch nicht von ihrem Vorhaben abgehalten werden. Auch dass sich ein Leser nach dem Durchlesen des Artikels vielleicht fragt, warum der im Salzburgwiki steht, ist doch kein ausreichender Grund, alle Leser mit einem solchen Baustein (bei dem der Leser sich wahrscheinlich noch mehr fragt, warum der im Salzburgwiki steht) anzuöden.&lt;br /&gt;
::Dem Verfassen unerwünschter Artikel könnte man zielgerichteter entgegentreten – etwa indem man neuen Benutzer gleich bei der Anmeldung einen entsprechenden Text schickt, eventuell auch durch eine Warnung vor der Anlegung eines Artikels in dem Baustein &amp;quot;Dieser Artikel existiert noch nicht!&amp;quot;--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:45, 20. Dez. 2025 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::: Ich hatte Claus noch vor Weihnachten von unserer Diskussion informiert. Er ist aktuell aber sehr eingespannt informiert --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 12:06, 25. Dez. 2025 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::: Ich finde den Balken nicht absurd groß und mich stört er nicht. Zumindest ich habe mich schon mal gefragt, warum z.B. [[Großglockner (Berg)]] oder [[Pasterze]] im Salzburg-Wiki sind, weil sie liegen klar nicht in Sbg, aber über die Großglockner-Hochalpenstraße sind sie halt irgendwie relevant - das wird mit dem Balken ausgedrückt. --[[Benutzer:Kuhni74|Kuhni74]] ([[Benutzer Diskussion:Kuhni74|Diskussion]]) 13:18, 21. Dez. 2025 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::: Ich habe diese Vorlage gelöscht und sie in allen Artikeln entfernt. Damit sollte die Frage nach Sinnhaftigkeit oder Größe des Balkens gelöst sein. Nebenbei es war ja eine meiner eigenen &amp;quot;Erfindungen&amp;quot; erklärt freundlich --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 17:17, 16. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::: Wunderbar, danke!!--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:12, 20. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::: Dasselbe in Grün ist die [[Vorlage:Erzdiözese Salzburg]] ... --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:17, 20. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::: Bitte wende dich mit dieser Sache an [[Benutzer Diskussion:Mecl67]] (Claus) - diesen Zuständigkeitsbereich des Löschens oder Ändern habe ich abgegeben informiert --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 20:20, 20. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlinkung von &amp;quot;Christa Nothdurfter&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Lieber Peter, falls du da dein Helferlein ranlassen willst: https://wiki.sn.at/wiki/Spezial:Linkliste/Christa_Nothdurfter betrifft durchwegs [[Christa Nothdurfter (Journalistin)]]. Ebenso die (fünf?) bisher nicht verlinkten Vorkommen von &amp;quot;Christa Nothdurfter&amp;quot; (außer in den Artikeln [[Christa Nothdurfter (Sonderschuldirektorin)]] und &amp;quot;[[Allgemeine Sonderschule Radstadt]]&amp;quot;).--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:25, 3. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: erledigt informiert --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 19:33, 3. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:::Danke! --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:32, 4. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlinkung von &amp;quot;Gerda Dohle&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Lieber Peter, zu &amp;quot;[[Gerda Dohle]]&amp;quot; (neuer Artikel) gibt es 35 Links, aber 40 Suchtreffer. Schafft vielleicht dein Helferlein die fehlenden fünf? --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:32, 4. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
: Zwei habe ich gefunden, allerdings gibt es bereits etliche Einträge beider Dohlen, dass es etwas unübersichtlich auf meinem Bildschirm erscheint. Möglich also, dass sich noch Dohlen verstecken informiert gerne --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 18:49, 4. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:: Danke, kümmere mich um die restlichen. Einmal war &amp;quot;Gerda und Oskar Dohle&amp;quot;, zweimal &amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Gerda Dohle|Dohle, Gerda]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;.--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 17:47, 5. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlinkung von &amp;quot;Phänologie&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Lieber Peter, leider habe ich bei der Nachkorrektur der Lepidoptera-Artikel in den letzten Monaten nicht darauf geachtet, ob die &amp;quot;Phänologie-Fußnote&amp;quot; vorhanden ist. Daher haben sich an die 80 Artikel angesammelt, in denen sie fehlt (aber meistens der dazugehörige Abschnitte &amp;quot;Einzelnachweise vorhanden ist). Könntest Du daher bitte (erneut) generell &amp;quot;Phänologie==&amp;quot; durch  &amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;quot;Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ersetzen? --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 08:14, 7. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
: Also 80 waren es nicht, die mein Textersetzungs-Helferlein fand meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:35, 7. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:: Danke jedenfalls! --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 09:03, 8. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Ersetzung von &amp;quot;Erzstift Salzburg&amp;quot; durch &amp;quot;Erzstift&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Lieber Peter, dein Helferlein hat am 20. Februar 2019 in 170 Artikeln die Zeichenfolge &amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Erzstift Salzburg]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot; durch die Zeichenfolge &amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot; ersetzt. Es ist offensichtlich, dass du eine Verlinkung zu dem Artikel &amp;quot;Erzbischof als Landesherr oder Grundherr&amp;quot; herstellen wolltest, aber warum hast du dabei das Wort &amp;quot;Salzburg&amp;quot; aus &amp;quot;Erzstift Salzburg&amp;quot; entfernt? --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 09:09, 6. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:Warum ich das Wort &amp;quot;Salzburg&amp;quot; dabei entfernt habe, kann ich mich heute nicht mehr erinnern. Es lässt sich aber sicherlich wieder einfügen. Diese Ersetzung hielt ich für notwendig, weil es damals immer wieder Diskussionen darüber gab, was zum oder was das &amp;quot;Erzstift&amp;quot; ist und was zum oder was das &amp;quot;Erzbistum&amp;quot; ist, samt den dazugehörigen Verwechslungen, die möglicherweise immer noch nicht alle bereinigt sind. Zudem gibt es zum Erzstift offenbar unterschiedliche Erklärungen von Historikern. Ich werde mir die von dir angesprochene Fehlerhaftigkeit gerne anschauen meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:16, 6. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Fein! Ich fasse zusammen, dass der Korrektur der unvollständigen Ersetzung kein ersichtlicher Grund entgegensteht. --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:15, 25. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Pofess&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Und in 15 Artikeln (also mindestens 15-fach) steht &amp;quot;Pofess&amp;quot;. Es heißt aber &amp;quot;Profess&amp;quot;. --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:15, 25. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:Danke für den Hinweis, ersetzt- siehe letzte Änderungen --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 20:53, 25. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
:: Super! --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:32, 27. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einfügen eines Links zur Biografie Anton Wallner auf der Homepage des Landesverbandes der Salzburger Schützen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen herzlichen Dank für Hilfe und Unterstützung! Freistädter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länderartikel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was zur Hölle, Peter!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das der Baustein &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{salzburgbezug}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; für einen Länderartikel meinetwegen verwendet wird ist ja noch in Ordnung! &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; den ganzen Artikel direkt noch umzubenennen ist dann schon eine Art Verhöhnung. Ich muss ganz ehrlich sagen wenn das so weiter geht werde ich mich aus dem Salzburgwiki endgültig verabschieden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Klee96|Klee96]] ([[Benutzer Diskussion:Klee96|Diskussion]]) 08:38, 14. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   Sei freundlich im Umgang mit anderen Benutzern und halte dich immer an die [http://intro.salzburgwiki.at/wiki/index.php/Hilfe:Wikiquette Wikiquette]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Lieber Klemens, bitte beruhige dich. Es ist nun einmal so, dass wir ein Salzburgwiki haben, und wie soll ein Leser verstehen, dass Aserbaidschan etwas mit Salzburg zu tun hat? Bei einem Personenartikel kann man ja noch annehmen, dass die Person etwas mit Salzburg zu tun hat. Aber bei einem Land? Die Weiterleitungen vom ursprünglichen Artikel bleiben sowieso bestehen, z. B. Australien.&lt;br /&gt;
: Ich bin dir ja auch dankbar, dass du die Länder bearbeitest. Aber bitte verstehe auch, dass wir unseren Lesern klar sagen möchten, aus welchem Grund ein &amp;quot;Land&amp;quot; hier seinen Platz hat. Bitte versuche, das entsprechend zu erklären bittet --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:47, 14. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::: Es macht trotzdem keinen Sinn den Artikel z.B. von &#039;&#039;&#039;Fürstentum Andorra&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;Fürstentum Andorra (Salzburgbezug)&#039;&#039;&#039; zu ändern und das ist das was mich stört!  &lt;br /&gt;
::: --[[Benutzer:Klee96|Klee96]] ([[Benutzer Diskussion:Klee96|Diskussion]]) 09:06, 14. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::: Zunächst hieß der Artikel nur &amp;quot;Andorra&amp;quot;. Dank deiner Anregung, die Staatenartikel zu ihren offiziellen Namen zu verschieben, wurde daraus &amp;quot;Fürstentum Andorra&amp;quot;. Zur Klarstellung, weshalb ein Artikel über das Fürstentum Andorra im SALZBURGWIKI steht, habe ich den Titel mit (Salzburgbezüge) ergänzt. Beispielsweise bestehen im Artikel über die Republik Aserbaidschan ja aktuell noch sehr dünne Salzburgbezüge. Wir haben Hunderte von Artikeln, die eine Klammerbezeichnung haben. Also ganz kann ich deine Empörung nicht nachvollziehen, zumal, wie schon erwähnt, alle Weiterleitungen bestehen bleiben erklärt nochmals freundlich --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:18, 14. Jan. 2026 (CET&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::: Unser Vater des SALZBURGWIKIs meint, dass das eine schlechte Idee war, weil durch den Salzburgbezug genug Hinweis wäre. Also werde ich alles wieder rückgängig machen ... --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 12:41, 14. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umbezeichnung der bisherigen Georg Kößners ==&lt;br /&gt;
Lieber Peter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bitte betrachte den ergänzten Artikel &amp;quot;[[Georg Kößner]]&amp;quot;; ich habe nun einen neuen Artikel angelegt, in dem es um einen Georg Kößner (II.) und nebenher um dessen mutmaßlichen Vater Georg Kößner (I.) geht. Die bereits vorhandenen Nachkommen Georg Kößner (senior), Georg Kößner (junior) und Georg Kößner (NS-Opfer) wären daher aus meiner Sicht umzubenennen (was noch ausständig ist), und zwar vorzugsweise in &amp;quot;Georg Kößner (III.)&amp;quot;, &amp;quot;Georg Kößner (IV.)&amp;quot; und &amp;quot;Georg Kößner (V.)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du dich dieser Lösung anschließen kannst, wäre es ideal, wenn du diese Umbenennung – es gibt etliche Links auf die Artikel zu Georg Kößner (senior), Georg Kößner (junior) und Georg Kößner (NS-Opfer) – mithilfe deines Helferleins durchführen könntest. --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 18:12, 20. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Du kannst aber gerne selbst die etwa zehn Links korrigieren bittet --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:35, 21. Jan. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ich habe jetzt die ersten vier Georg Gößner mit I. bis IV. nummeriert und alle Links korrigiert. Nachdem offenbar nicht bekannt ist, wie diese vier Familienmitglieder damals tatsächlich genannt und auseinandergehalten wurden, bin ich der Meinung, man sollte sie den SALZBURGWIKI-Lesern mit I. bis IV. präsentieren und nicht in einer Mischung I. und II. sowie senior und junior. I. bis IV. ist eine optische Hilfestellung, dass es sich um vier Familienmitglieder handelt. Nr. 5 wurde ja schon ganz anders bezeichnet meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 11:59, 17. Mär. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenzeichen und Verdienstzeichen des Landes Salzburg ==&lt;br /&gt;
Lieber Peter, du hast unter anderem folgende Artikel angelegt:&lt;br /&gt;
* [[Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg bis 2007]]&lt;br /&gt;
* [[Träger des Silbernen Verdienstzeichen des Landes Salzburg bis 2007]]&lt;br /&gt;
* [[Träger des Silbernen Verdienstzeichens des Landes Salzburg bis 2007]]&amp;lt;br&amp;gt;– dem Inhalt nach das Silberne &#039;&#039;Ehren&#039;&#039;zeichen betreffend –&lt;br /&gt;
* [[Träger des Goldenen Verdienstzeichen des Landes Salzburg bis 2007]]&lt;br /&gt;
* [[Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg bis 2007]]&lt;br /&gt;
Vielleicht magst du da mal nach dem Rechten sehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Übrigens ist meiner Meinung nach der  Beisatz &amp;quot;bis 2007&amp;quot; irreführend. Denn er legt nahe, dass es (neue) Träger dieser Auszeichnungen (und entsprechende Artikel) auch nach 2007 gegeben habe, was (siehe &amp;quot;[[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]]&amp;quot;) nicht der Fall ist. Der Beisatz sollte daher entfallen oder  – falls man es für wichtig hält, schon im Titel auszudrücken, dass es sich um eine nur mehr historische Auszeichnung handelt – in Klammer gesetzt werden. --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 08:44, 11. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ich habe gerade keine Zeit, mir Gedanken über diese Änderungen usw. zu machen, da ich gerade stark mit der Neugestaltung meiner vielfältigen privaten Homepages zu tun habe und im SALZBURGWIKI nur das Notwendigste erledige. Es kann also ein oder zwei Wochen (auch länger dauern), bis ich mich diesem Thema annehmen kann. Aber du kannst auch gerne selbst alles ändern - wäre ja das Wiki-Prinzip meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:27, 11. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Da müsste ich mich näher befassen. Ich passe.--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:21, 12. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::: Noch ein Hinweis: Im Artikel &amp;quot;Ehrenzeichen des Landes Salzburg&amp;quot; hast du einen Abschnitt &amp;quot;Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg seit 2007&amp;quot; mit einer kurzen Liste. Wenn man die Artikel über diese Personen anschaut, sieht man, dass es sich um Träger des &#039;&#039;Großen&#039;&#039; Ehrenzeichens des Landes Salzburg handelt. Offenbar gab es das Goldene bis 2007 und gibt es das Große seit 2007. Es wäre auch nicht sehr einleuchtend, die Liste der Goldenen in &amp;quot;bis 2007&amp;quot; und &amp;quot;seit 2007&amp;quot; zu unterteilen. --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 20:09, 6. Mär. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::: Ich habe in den nächsten Wochen keinen „Kopf“ für die Überarbeitung und/oder Neugestaltung dieser Seiten. Es ist aber hier festgehalten – und vielleicht erbarmt sich ja jemand anderer dieser Aufgabe; ich muss ja nicht immer alles selbst machen meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 21:52, 6. Mär. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tippfehler in etlichen Artikeln ==&lt;br /&gt;
Wieder etwas gefunden: &amp;quot;Markt&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;meinde&amp;quot; (10 Treffer).--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 13:41, 28. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
: Danke für den Hinweis, erledigt, siehe &amp;quot;letzte Änderungen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktualisierung von Schulartikeln ==&lt;br /&gt;
Lieber Peter, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe gesehen, dass du heute in mehreren Artikeln über Volksschulen Links, die bis gestern rote Links waren und danach auf von mir angelegte Begriffsklärung verwiesen haben, durch Links auf in den neuen Begriffsklärungen angeführte verlinkte Artikel ersetzt hast (ich persönlich würde bloß wegen dieser geringfügigen Verbesserung keine Änderung eines Schulartikels durchführen).  Ich nutze solche Gelegenheiten gerne dazu, die betreffenden Artikel – die typischerweise jahrelang nicht mehr aktualisiert worden sind – anhand der Schulsuche-Einträge auf den Webseiten der Bildungsdirektion zu aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer solchen Aktualisierung ist der erste Schritt naheliegenderweise die Ersetzung des bisher fast immer angegebenen Links zur ehemaligen Website des Landesschulrates durch den entsprechenden Link der Bildungsdirektion. All diese alten Links, in hunderten Schulartikeln, sind tot. Die Aktualisierung des Links ist sehr einfach, wenn man weiß, dass die Syntax der neuen URL im Gegensatz zur alten die Schulkennzahl enthält, die in unseren Schulartikeln bereits angegeben ist (leider ist keine generelle Ersetzung der alten Links durch die neuen möglich, da es keine entsprechend zwischen der in der alten URL vercodierten Schul-ID und der Schulkennzahl gibt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksschule Edt-Mödlham]] sieht das beispielsweise so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=1&amp;amp;id=30116288 www.lsr-sbg.gv.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schulkennzahl:||503091&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachher: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ https://www.bildung-sbg.gv.at/schule-unterricht/schulsuche/503091.html?view=details Bildungsdirektion Salzburg, &amp;quot;Schulsuche&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Schulkennzahl:||503091&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 13:41, 28. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Liebe Remora,&lt;br /&gt;
wenn ich die Zeit hätte, würde ich jeden Artikel, den ich wegen einer Verlinkung öffne, gleich vollständig auf Aktualität überprüfen. Im Moment ist das aber schlicht nicht möglich. Es hat schon Tage gegeben, an denen ich in der Früh „eine Kleinigkeit“ korrigieren wollte, dabei auf weitere Kleinigkeiten gestoßen bin, im Zuge der Recherche neue Themen entdeckt habe und über diese Neuanlagen wieder auf zusätzliche Kleinigkeiten gestoßen bin – mit dem Ergebnis, dass der ganze Tag damit ausgefüllt war. Das ist durchaus sinnvoll, aber derzeit fehlt mir dafür die Zeit.&lt;br /&gt;
:Ich habe im Februar begonnen, meine mehrere Hundert Seiten umfassende Homepage komplett neu aufzubauen, weil sie technisch völlig veraltet ist. Das wird mich vermutlich noch drei bis vier Wochen beschäftigen. Danach warten rund 500 digitale Aufnahmen – teilweise noch aus dem Vorjahr – auf Beschreibung, Verschlagwortung und Einsortierung in mein digitales Archiv.&lt;br /&gt;
:Daher kann ich im Moment nur punktuelle Korrekturen vornehmen und nicht jeden geöffneten Artikel vollständig durchsehen. Ich hoffe auf dein Verständnis. --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 14:01, 28. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
::Verstehe ich gut, mir geht es ziemlich ähnlich. Das ist auch einer der Gründe, warum ich die Auflösung von Links auf Begriffsklärungsseiten nicht priorisiere.--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:36, 28. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist für die toten Links noch eine Idee gekommen: Die generelle Ersetzung der toten Links durch einen nicht präzisen, aber brauchbaren lebendigen Link: Man ersetze überall einen Teil der alten Syntax, nämlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.bildung-sbg.gv.at/schule-unterricht/schulsuche.html?view=catalog#&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch werden alle toten Links zu lebenden Verlinkungen auf die Schulsuche-Startseite der Bildungsdirektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für unser Beispiel der Volksschule Edt-Mödlham wäre das Ergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ https://www.bildung-sbg.gv.at/schule-unterricht/schulsuche.html?view=catalog#1&amp;amp;id=30116288 www.lsr-sbg.gv.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der resultierende URL-Bestandteil &amp;quot;#1&amp;amp;id=30116288&amp;quot; ist überflüssig, aber unschädlich, Hauptsache der Link ist wieder brauchbar. &amp;quot;www.lsr-sbg.gv.at]&amp;quot; kann gerne bleiben, denn es zeigt an, dass es sich eben nicht um eine aktuelle Quelle handelt (was man auch noch deutlicher ausdrücken kann, wenn man will). Jedenfalls wäre das eine sinnvolle Aufgabe für dein &amp;quot;Helferlein&amp;quot; ... --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 19:36, 28. Feb. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generelle Ersetzung von &amp;quot;Salzburger Stadtrat|&amp;quot; durch &amp;quot;Salzburger Stadtsenat|&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Peter, am 18. April 2024 hast du 61-fach die Textersetzung &amp;lt;nowiki&amp;gt;„[[Salzburger Stadtrat|“ durch „[[Salzburger Stadtsenat|“, und danach noch ein paarmal manuell, durchgeführt [https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Peter_Krackowizer&amp;amp;target=Peter+Krackowizer&amp;amp;offset=20240418180&amp;amp;limit=100]. Das war aber falsch, denn nicht jedes Mitglied des Stadtsenats ist Stadtrat, und gemeint war von den Autoren sicherlich „Stadtrat“ und nicht „Stadtsenat“. Ich meine nun, dass nach „[[Salzburger Stadtrat|“ eigentlich nur Zeichenfolgen wie „Stadtrat“, „Stadträte“, „Stadträtin“ „Stadträtinnen“ folgen konnten. Stichproben zeigen, dass das Problem noch besteht. Ich schlage vor, zu seiner Bereinigung eine generelle Textersetzung von „Stadtsenat|Stadtr“ durch „Stadtrat|Stadtr“ vorzunehmen.&amp;lt;/nowiki&amp;gt;--[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 16:33, 2. Apr. 2026 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Begriffsklärungen sollten keine Kategorien hinzugefügt werden, diese Seiten werden automatisch mit Kategorie:Begriffsklärung versehen und dort gereiht)&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Lieber Peter, bei [[Josef Ecker]] hast du die Kategorie weggenommen und in der Zusammenfassung Zeile erklärt: &lt;br /&gt;
: Begriffsklärungen sollten keine Kategorien hinzugefügt werden, diese Seiten werden automatisch mit Kategorie:Begriffsklärung versehen und dort gereiht)&amp;quot;&lt;br /&gt;
Das ist verwunderlich, denn in den Salzburgwiki-Anfangsjahren war es tatsächlich so, vor etlichen Jahren bist du aber umgeschwenkt und es wird seither sehr wohl (bei Personennamen) die Kategorie &amp;quot;Person&amp;quot; vergeben. Das erscheint mir auch sinnvoll, da es in den betreffenden Artikeln durchaus um Personen geht, die ansonsten in der Kategorie Person eventuell nicht vorkommen, weil es über sie keine Artikel gibt (sondern nur rote Links oder, im Hinblick auf deine restriktiven Rotlink-Regeln, gar keine Links), und weil diese Begriffsklärungen meistens immerhin minimale Informationen über die betreffenden Personen enthalten (zum Beispiel Lebensdaten oder Amtszeiten Oder sonstige Grundlagen für zukünftige Artikel). --[[Benutzer:Remora|Remora]] ([[Benutzer Diskussion:Remora|Diskussion]]) 08:11, 22. Jun. 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Alle Begriffsklärungsseiten findest du in der [[:Kategorie:Begriffsklärung]]. In der [[:Kategorie:Person]] muss dann nicht mehr der erste Artikel mit gleichem Namen angeklickt werden, sondern es werden ausschließlich die tatsächlich bereits angelegten Personenartikel gelistet – was ich übersichtlicher finde. Diese Neuorientierung habe ich mir aus der deutschen Wikipedia abgeschaut, siehe: [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Begriffskl%C3%A4rungsseiten/FAQ#Wie_steht%E2%80%99s_mit_Kategorien? Wie steht’s mit Kategorien?]&lt;br /&gt;
: Es stimmt, dass ich im Laufe der 19 Jahre Salzburgwiki‑Arbeit meine Vorgangsweisen gelegentlich geändert habe. Ich glaube aber nicht, dass diese Änderung nachteilig ist meint zu diesem Thema --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 10:34, 22. Jun. 2026 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Johann IV. von Staupitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Wikipedia war Staupitz Luthers Beichtvater und nicht umgekehrt!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Villa_Campeau&amp;diff=2615250</id>
		<title>Villa Campeau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Villa_Campeau&amp;diff=2615250"/>
		<updated>2026-08-01T11:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Villa Campeau in Burgau .JPG|mini|Die Villa Campeau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Campeau in Unterburgau.jpg|thumb|Waldschlösschen in [[Unterburgau]].]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Villa Campeau&#039;&#039;&#039; ist eine Villa im Nordosten des Gemeindegebiets von [[St. Gilgen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Villa befindet sich von einem 24&amp;amp;nbsp;500 Quadratmeter großen Park umgeben in der Ortschaft [[Unterburgau]] im Ortsteil [[Burgau]] am Ufer des [[Attersee]]s. Der Attersee selbst gehört bereits zu [[Oberösterreich]], der Uferstreifen zum Salzburger [[Flachgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Der kanadische Kaufhaustycoon Robert Campeau, der die Immobilie [[1980]] erworben hatte, gab der Villa ihr heutiges Aussehen.   Der Gönner der Salzburger Festspiele verstarb Ende 2017 in New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2000]] besaß der austroamerikanische Milliardär [[Gerhard Andlinger]] diese Villa. Der Mäzen der [[Salzburger Festspiele]] starb [[2017]] in New York, [[USA]]. Im selben Jahr wurde umfangreicher Grundbesitz an eine Kremser Immobiliengesellschaft verkauft. [[2018]] ging die Immobilie um 28 Millionen Euro an Alexand­ra Turnauer aus einer österreichischen Unternehmerfamilie (Constantia Industries). Andlinger hatte schon im Sommer 2017 einen fast drei Hektar großen ehemaligen Campingplatz, der als  Nachbargrundstück ebenfalls ihm gehörte, für 18 Millionen Euro verkauft. Eine niederösterreichische Immobiliengesellschaft, an der auch die Familie Turnauer beteiligt ist, trat als Käufer auf. Die Kaufverträge wurden über den Salzburger Anwalt [[Karl-Ludwig Vavrovsky]] abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienberichten nach soll der ehemalige [[Russland|russische]] Vizepremier und nunmehrige Wneschekonombank-Chef Igor Schuwalow darin einen Wohnsitz haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/coronavirus-landung-russischer-jets-mit-ausnahmegenehmigung-87853708 www.sn.at], 21. Mai 2020 sowie [https://www.atterwiki.at/index.php?title=Villa_Campeau www.atterwiki.at] im &amp;quot;[[Atterwiki]]&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine und dessen Auswirkungen auf Salzburg|Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine]] besetzten am [[21. Mai]] [[2022]] 40 Aktivisten die Villa. In einer Presseaussendung üben die Hausbesetzer Kritik am Krieg in der [[Ukraine]] und fordern die Nutzung privatisierten Leerstandes - für Geflüchtete, Deserteure und Wohnungslose. Außerdem fordern sie einen &amp;quot;Stopp der Privatisierung des Attersees&amp;quot;. &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/st-gilgen-oligarchen-villa-am-attersee-von-aktivistengruppe-besetzt-121661185 www.sn.at], 21. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführend ==&lt;br /&gt;
* Artikel im [https://www.atterwiki.at/index.php?title=Villa_Campeau Villa Campeau] im &amp;quot;[[Atterwiki]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:10000|463414.7|295333.4|pin1.png|Villa%20Campeau%20in%20Burgau&amp;amp;redliningid=cmsjmo2phzbjs14flahmie5p SAGIS]&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.79641&amp;amp;mlon=13.51147#map=17/47.79641/13.51147 www.openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|3. Jänner 2018}}&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gewinn.com/immobilien/immobilien-news/artikel/attersee-villa-um-28-millionen-verkauft/ www.gewinn.com], 9. Jänner 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Campeau, Villa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Gilgen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Attersee&amp;diff=2615249</id>
		<title>Attersee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Attersee&amp;diff=2615249"/>
		<updated>2026-08-01T11:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Attersee Mondsee.jpg|thumb|Grenzland Attersee: das südöstlichste Ufer gehört noch zu Salzburg - es ist links zu sehen, oberhalb erhebt sich der [[Schafberg]], über die [[Burggrabenklamm]] und den Schwarzensee  gelangt man an den [[Wolfgangsee]]; im Hintergrund ragt die [[Drachenwand]] bei [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] in die Höhe]]{{googlemapsort|Attersee}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Attersee Panorama v. oberh. Unterach m.jpg|thumb|Atterseepanorama, Ansicht v. West oberhalb von Unterach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Attersee Pano oberhalb Nußdorf.jpg|thumb|Panorama  oberhalb von Nußdorf]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Attersee&#039;&#039;&#039;, auch Kammersee&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kammergut]]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist der größte See im [[Salzkammergut]] und in den österreichischen [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Attersee erstreckt sich in fast Nord-Südrichtung. Er ist der nördlichste aller [[Salzkammergutseen]] und befindet sich 469 [[m ü. A.]] im [[Attergau]] in [[Oberösterreich]]. Er hat eine Fläche von 45,9 km² bei einer Länge von 20 km und einer maximalen Breite von drei Kilometern. Er wird im Norden vom Fluss Ager entwässert, der in die Traun mündet. Der Attersee erreicht eine Tiefe von bis zu 171 m und durch seine steil abfallenden Ufer, vor allem im Südosten, ist er ein interessanter See für Taucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südöstlichen Seeufer erhebt sich das Höllengebirge mit dem  Großen Höllkogel (1&amp;amp;nbsp;862 m ü. A.) als höchsten Gipfel, im Südwesten Berge um 1&amp;amp;nbsp;100 m und nach Norden hin öffnet sich das Land zum Vöcklabrucker Becken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Seeufer grenzt das [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] mit dem Gemeindegebiet [[St. Gilgen]] auf einer Länge von sechs Kilometern zwischen den Gemeinden [[Steinbach am Attersee]] und [[Unterach am Attersee]] an den See. Internationales Interesse erweckte dort [[2022]] die [[Villa Campeau]], die sich in russischen Besitz befinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orte==&lt;br /&gt;
Beginnend im Südwesten am Nordufer nach Norden um den See Unterach am Attersee, Nußdorf am Attersee, Attersee am Attersee, Seewalchen am Attersee, Schörfling am Attersee, Weyregg am Attersee, Steinbach am Attersee (die Ortschaft Weißenbach am Attersee grenzt an St. Gilgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sport==&lt;br /&gt;
Bekannt ist der Attersee als Segelrevier. Bei den Tauchern ist vor allem das südöstliche Ufer wegen seiner Tiefe als Tauchrevier sehr geschätzt. Leider passieren jedoch immer wieder tödliche Unfälle bei Tauchgängen, die meist auf Überschätzung des eigenen Könnens zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Notizen ==&lt;br /&gt;
Die [[Wasserrettung Salzburg]] unterstützte die oberösterreichischen Kollegen mit Hightechgerät am Freitag, den [[16. August|16.]] und Samstag, den [[17. August]] [[2024]] bei der Bergung des historischen Segelboots. Es war am [[2. August]] bei einer Regatta am Attersee gesunken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wertvolles-holzboot-metern-tiefe-attersee-163637809 www.sn.at], 18. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen vom Attersee mit Salzburgbezügen ==&lt;br /&gt;
* [[Johanna Raudaschl]], geboren in Steinbach am Attersee, war vom [[6. Juni]] [[1931]] bis [[2. Jänner]] [[1932]] Köchin von [[Maria Augusta Kutschera|Maria Augusta Freifrau von Trapp]] und [[Georg Ludwig von Trapp]].&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hisch senior|Heinrich Hisch]], Schulleiter der Volksschulen in [[Volksschule Großarl|Großarl]], [[Volksschule Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] und [[Volksschule Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] wurde in Unterach am Attersee geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.5824,47.8621/zoom/12.4/basis/karte/compare/karte AMap], aktualisierter Datenlink 23. September 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* dtv Lexikon 1990, ISBN 3-423-05998-2&lt;br /&gt;
* Karte &#039;&#039;Land Salzburg Salzkammergut&#039;&#039; 1:200.000, freytag &amp;amp; berndt&lt;br /&gt;
* diverse Artikel in den &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot; im Herbst 2008&lt;br /&gt;
* [https://www.atterwiki.at/ www.atterwiki.at] im &amp;quot;[[AtterWiki]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badesee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Vöcklabruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_von_Mayrhofen&amp;diff=2613298</id>
		<title>Johann von Mayrhofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_von_Mayrhofen&amp;diff=2613298"/>
		<updated>2026-07-25T07:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann von Mayrhofen&#039;&#039;&#039; († [[30. Jänner]] [[1402]] in Straßburg ) war als Johannes IV. [[Bischof von Gurk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann von Mayrhofen wurde in Mairhof in der Oststeiermark geboren. Er war von bürgerlich-bäuerlicher Abstammung. Zunächst war er Priester in der Diözese Passau, [[1365]] wurde er Pfarrer an der Stephanskirche in [[Wien]] und [[Propst]] des dortigen Kapitels. Auch war er erster Kanzler der neu gegründeten Wiener Universität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[3. Juni]] [[1376]] ernannte Papst Gregor XI. gegen den Vorschlag des Salzburger [[Erzbischo]]fs [[Pilgrim II.]] Johann von Mayrhofen zum Bischof von Gurk. Seine Konfirmation durch den Erzbischof erfolgte am [[7. Juli]] [[1376]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch stand er auf der Seite des österreichischen Herzogs. Als Meinhard VI. Graf von Görz im Jahr [[1385]] starb, übernahm Bischof Mayrhofen die Vormundschaft über dessen noch minderjährige Söhne. Die Volljährigkeit Graf Heinrichs im Jahr [[1393]] beendete die Vormundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 25-jähriger Regentschaft starb der Bischof. Er wurde im romanischen Vorgängerbau der heutigen Kollegiatkirche in [[Straßburg]] beigesetzt, aber sein Grab ist nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= [[Bischof von Gurk]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1376]]–[[1402]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Johannes von Töckheim|Johann III. von Töckheim]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Konrad von Hebenstreit | Konrad III. von Hebenstreit]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Mayrhofen, Johann von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1402]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johannes_von_T%C3%B6ckheim&amp;diff=2613297</id>
		<title>Johannes von Töckheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johannes_von_T%C3%B6ckheim&amp;diff=2613297"/>
		<updated>2026-07-25T07:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johannes von Töckheim&#039;&#039;&#039; († [[1376]] in [[Straßburg]]) war als Johann III. [[Bischof von Gurk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein familiärer Hintergrund ist unbekannt, er dürfte Ungar oder Deutscher gewesen sein. Zuerst war er Hofkaplan des ungarischen Königs Ludwig (1342–1382), zeitgleich auch [[Propst]] von St. Adalbert in Raab. Nach der Rückeroberung Dalmatiens durch König Ludwig wurde Töckheim [[1358]] Bischof von Knin. Aufgrund seiner guten Administration des Bistums Knin wurde er am [[6. März]] [[1364]] durch Papst Urban V. zum Bischof von Gurk ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[12. März]] [[1365]] gehörte er zu den Unterzeichnern des Stiftsbriefs der Wiener Universität. Auch bei der am [[16. März]] stattfindenden Erhebung der Pfarrkirche St. Stephan zur Kollegiatkirche war er anwesend. Am [[25. Juli]] [[1373]] war er Zeuge beim Teilungsvertrag zwischen den beiden Herzögen Albrecht III. und Leopold III. Kirchlich unterstützte Törkheim die Kollegiatkirche in Straßburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Zeit seiner Regentschaft wurde er von Krankheiten geplagt. Er starb 1376 in Straßburg und wurde im romanischen Vorgängerbau der Kollegiatkirche beigesetzt. Seine Grabstätte ist heute nicht mehr erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*{{wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= [[Bischof von Gurk]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1364]]–[[1376]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Johann Ribi von Lenzburg|Johann II. von Platzheim-Lenzburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johann von Mayrhofen | Johann IV. von Mayrhofen]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Töckheim, Johannes von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1376]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Michael_von_Kuenburg&amp;diff=2610365</id>
		<title>Michael von Kuenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Michael_von_Kuenburg&amp;diff=2610365"/>
		<updated>2026-07-21T14:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Michael von Kuenburg&#039;&#039;&#039; (* [[10. Oktober]] [[1514]]; † [[17. November]] [[1560]]) war ein Salzburger [[Fürsterzbischof]] und dabei der erste, der den Kampf gegen den [[Protestanten|Protestantismus]] zu seiner vorrangigen Aufgabe als Landesfürst machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abstammung ==&lt;br /&gt;
Er stammte aus dem alten [[Kärntner]] Adelsgeschlecht der [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburger]], das aus [[Ministerialen]]-Grafen von Ortenburg hervorgegangen war und sich zuerst nach einem Ort bei St. Thomas &amp;quot;am Zeiselberg&amp;quot; nannte. Seit 1388 aber benannte sich das Adelsgeschlecht nach der Festung Kuenburg (östlich Hermagor in Südkärnten gelegen) &amp;quot;von Kuenburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit vor der Wahl zum Fürsterzbischof ==&lt;br /&gt;
Michaels Vater war der [[Pfleger]] (Richter) auf der Festung Obersachsenburg Christoph II. von Kuenburg. Dieser hatte aus drei Ehen insgesamt neunzehn Kinder. Michael studierte an der Universität Ingolstadt und wurde [[1538]] [[Domherr]] in [[Passau]], [[Bayern]]. In das Salzburger [[Domkapitel]] wurde er im Jahr [[1550]] aufgenommen. Der designierte Fürsterzbischof [[Ernst Herzog von Bayern]] hatte dem Domkapitel angeraten, möglichst bald die Neuwahl des Fürsterzbischofs zu vollziehen, um Streitigkeiten zu vermeiden. Kaiser Karl V. wollte nämlich den Bischof von Trient, Kardinal Christoph von Madruzzo, zum neuen Salzburger Landesfürsten wählen lassen. Bayrische Gesandte hingegen wollten gemeinsam mit Papst Julius III. den [[Bischof von Passau]] Wolfgang Graf von Salm zum Fürsterzbischof ernennen lassen. Das Domkapitel berief sich jedoch auf das freie Wahlrecht und wählte am [[21. Juli]] [[1554]] Michael von Kuenburg zum neuen Fürsterzbischof. Papst Julius III. bestätigte am [[29. Oktober]] die Wahl und verlieh das [[Pallium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Michael Kuenburg als Fürsterzbischof ==&lt;br /&gt;
Michael, persönlich ein sittenstrenger und gegenüber den Armen wohltätiger Mann, erwies sich als Gegner der Protestanten und war bereit, die Missstände im katholischen Klerus zu bekämpfen. Michael Kuenburg gehörte zu den heftigsten Gegnern des Augsburger Religionsfriedens. Der neue Fürsterzbischof ging konsequent an eine Reform des Klerus im [[Fürsterzbistum Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem scharfen Mandat wies Michael aber auch die weltlichen Beamten an, allen &amp;quot;Irrlehren&amp;quot; entgegenzutreten. Eine Berufung von [[Jesuiten]] nach Salzburg scheiterte noch am unüberbrückbaren Widerstand des Domkapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kampf gegen das Luthertum, der schon seinen beiden Vorgängern zu schaffen gemacht hatte, setzte auch Michael damit konsequent, aber letztlich ohne größeren Erfolg fort. Sein früher Tod verhinderte dabei weitere Initiativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürsterzbischof Michael war ein leidenschaftlicher [[Jäger]]. Im Herbst [[1560]] besuchte er Herzog Albrecht V. von Bayern ging mit diesem auf Wildschweinjagd. Auf der Rückreise nach Salzburg erlitt der beleibte Fürsterzbischof einen Schlaganfall und verstarb Stunden später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Hans Spatzenegger|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte Salzburgs, Stadt und Land&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1554]]–[[1560]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Ernst Herzog von Bayern]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johann Jakob von Kuen-Belasy]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Kuenburg, Michael von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1514]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1560]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%B6nigsjodler_Klettersteig&amp;diff=2607865</id>
		<title>Königsjodler Klettersteig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%B6nigsjodler_Klettersteig&amp;diff=2607865"/>
		<updated>2026-07-16T12:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Königsjodler Klettersteig&#039;&#039;&#039; ist ein schwieriger Klettersteig im [[Hochkönigstock]] in den [[Kalkhochalpen]] im nördlichen Gebiet der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Dienten am Hochkönig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Königsjodler Klettersteig wurde [[2001]] von Richard Franzl, einem Dientner Kletterer und Bergretter, abgesteckt. Konzipiert war er zunächst als Übungssteig für die Bergrettung und als Schnellaufstieg ins [[Birgkar]] und auf den [[Hochkönig (Berg)|Hochkönig]]. Doch sehr rasch wurde er ein beliebtes Ziel der Kletterer. Mit einer Länge von über 2&amp;amp;nbsp;000 Höhenmetern und der Schwierigkeitsstufe C/D gehört der Königsjodler Klettersteig zu den längsten und anspruchsvollsten Klettersteigen in [[Österreich]]. Neben sehr guten Kenntnissen der Klettertechnik braucht der Bergsteiger auf dem Königsjodler Klettersteig auch eine sehr gute Kondition. Der lange Zustieg, das ständige Auf und Ab sowie die teilweise langen Gehpassagen stellen große Herausforderungen an die Ausdauer der Kletterer. Experten weisen darauf hin, dass der Klettersteig nur bei sicherem Wetter in der Region des Hochkönigs begangen werden sollte. Aber als Lohn dieser Herausforderung wartet auf dem Gipfel bei Schönwetter eine atemberaubende Aussicht auf das Hochplateau des Hochkönigs und ein Ausblick zu den umliegenden Gebirgen ([[Steinernes Meer]] und [[Hagengebirge]] sowie auf Gebirge in der Ferne wie den [[Dachstein]] und die [[Hohen Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
* Länge inkl. dem Zustieg: 5,46 km&lt;br /&gt;
* Dauer der Durchsteigung des gesamten Klettersteigs: 11:30&amp;amp;nbsp;Stunden&lt;br /&gt;
* Aufstieg: 1&amp;amp;nbsp;490&amp;amp;nbsp;Höhenmeter&lt;br /&gt;
* Geografische Seehöhe: Tal 1&amp;amp;nbsp;340&amp;amp;nbsp;[[m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.]], Gipfel 2&amp;amp;nbsp;845&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeitsgrad: C/D&lt;br /&gt;
* Verlauf: Beginn am Parkplatz [[Erichhütte]] an der [[B&amp;amp;nbsp;164 Hochkönig Straße]], zur Schönbergalm und Erichhütte, von dort westlich der Taghaubenscharte und des [[Grandlspitz]]es bis südlich der Hohen Scharte und weiter westlich des Mühlbacher Turms und Kematstein zum Hohen Kopf, der östlich passiert wird, zur Birgkarscharte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einer der längsten Klettersteige der Ostalpen wird unterschätzt ==&lt;br /&gt;
Einige Ereignisse vom Königsjodler Klettersteig &lt;br /&gt;
=== 2022: Mit Fahrradhelmen und Halbschuhen am Hochkönig: Rettung aus Bergnot kann teuer werden ===&lt;br /&gt;
Der Königsjodler Klettersteig gilt als einer der herausforderndsten im [[Bundesland Salzburg]]. Immer wieder kommt es hier zu Rettungseinsätzen, weil viele das alpine Gelände sowie die Länge unterschätzen oder unzureichend ausgerüstet sind. Am Samstag, den [[11. Juni]] [[2022]], stiegen drei [[Ungarn]] zum [[Hochkönig]] auf. Die beiden Männer (28 und 32 Jahre) sowie die 32-jährige Frau waren laut Polizei mit Fahrradhelmen und &amp;quot;sportlichen Halbschuhen&amp;quot; unterwegs. Gegen 16 Uhr erreichten sie am Gipfel auf knapp 3&amp;amp;nbsp;000&amp;amp;nbsp;[[M&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.|Metern Höhe]] das [[Matrashaus]]. Der erfahrene Hüttenwirt warnte die Ungarn noch vor einem Abstieg durch das Birgkar. Doch das Trio ignorierte den Ratschlag. Gegen 19 Uhr stießen die Ungarn auf ein Schneefeld. Auf 2&amp;amp;nbsp;800 Metern Seehöhe konnten die Wanderer weder vor noch zurück. Verzweifelt und erschöpft wählten sie gegen 19:35 Uhr den Notruf. Die Alpinpolizei konnte mithilfe des Roten Kreuzes den ungefähren Standort der Alpinisten ermitteln. Die Wanderer wurden von der Besatzung des Polizeihubschraubers mittels Tau aufwendig geborgen. &amp;quot;Die drei waren nach der Bergung sichtlich geschockt, jedoch unverletzt&amp;quot;, heißt es von der Polizei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mit-fahrradhelmen-und-halbschuhen-am-hochkoenig-rettung-aus-bergnot-kann-teuer-werden-122649796 www.sn.at] &amp;quot;Mit Fahrradhelmen und Halbschuhen am Hochkönig: Rettung aus Bergnot kann teuer werden&amp;quot;, 13. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2025: Rettungseinsatz am Königsjodler ===&lt;br /&gt;
Am Samstag, den [[24. August]] [[2025]], wurde die Pinzgauer Bergrettung gegen 13 Uhr alarmiert, weil eine 32-jährige Deutsche im Bereich des sogenannten Jungfrauen-Sprungs dermaßen erschöpft war, dass sie nicht mehr weiterkam. Die Stelle befindet sich im ersten Drittel des Steigs. Da der [[Nebel]] so stark war, dass der Hubschrauber nicht direkt zu der Frau gelangen konnte, wurden die Bergretter zum Taghauben-Sattel geflogen. Von dort stiegen sie zu der Frau auf 2&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;Meter&amp;amp;nbsp;Höhe auf. Nach einer Versorgung durch die Bergretter konnte die Frau selbstständig absteigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/rettungseinsatz-koenigsjodler-dienten-einer-klettersteige-ostalpen-183354865 www.sn.at], 24. August 2025: Rettungseinsatz am Königsjodler bei Dienten: Einer der längsten Klettersteige der Ostalpen wird unterschätzt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Link zeigt den Beginn des Zustiegs [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.39149&amp;amp;mlon=13.04858#map=14/47.39149/13.04858 www.openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/klettersteig/67890,koenigsjodler-klettersteig--hochkoenig/ www.bergfex.at], Königsjodler Klettersteig – Hochkönig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienten am Hochkönig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klettern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochkönig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hermann_Glaser&amp;diff=2605743</id>
		<title>Hermann Glaser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hermann_Glaser&amp;diff=2605743"/>
		<updated>2026-07-06T17:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dr. &#039;&#039;&#039;Hermann Glaser&#039;&#039;&#039; (* [[18. August]] [[1889]] in [[Bürmoos]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lamprechtshausen/TFBVIII/?pg=247 Taufbuch der Pfarre Lamprechtshausen, Band VIII, S. 245.]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[10. Jänner]] [[1956]] in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geni.com/people/Hermann-Glaser/6000000083645124278 www.geni.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Juden in Salzburg|jüdischer]] Glasfabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hermann Glaser war der einzige Sohn des Bürmooser Glasfabrikanten [[Ignaz Glaser]] (* 1853; † 1916) und seiner Frau Emma (&#039;&#039;Emmy&#039;&#039;), geborene Kupfer (* 1872; † 1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1913]] übernahm er alle Betriebe seines Vaters, die bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] weitgehend konsolidiert waren, in der Nachkriegszeit jedoch der Wirtschaftskrise zum Opfer fielen und [[1926]] in Konkurs gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1919]] war die Familie nach Brüx, tschechisch &#039;&#039;Most&#039;&#039; in Nord[[böhmen]] übersiedelt. Nach dem Konkurs der Betriebe lebte Dr. Glaser als Versicherungsvertreter in der [[Stadt Salzburg]], wurde nach dem [[Anschluss]] jedoch [[1938]] im [[Konzentrationslager Dachau]] inhaftiert. Nachdem es ihm gelang, nach der Inhaftierung nach [[China]] auszuwandern, kehrte er [[1947]] nach Wien zurück, wo er eine leitende Stellung in der Glasindustrie einnahm. Er verstarb 1956 und wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Salzburg|Jüdischen Friedhof]] in Salzburg bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Hanns Haas|Haas, Hanns]]: &#039;&#039;Die Bürmooser Fabrikantenfamilie Glaser. Industrielle - Bürger - Juden&#039;&#039;, in: [[Marko Feingold|Feingold, Marko M.]] (Hrsg.): &#039;&#039;Ein ewiges Dennoch. 125 Jahre Juden in Salzburg&#039;&#039;. Wien (Böhlau) 1993, S. 58ff.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glaser, Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürmoos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Constanze_Nissen&amp;diff=2602177</id>
		<title>Constanze Nissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Constanze_Nissen&amp;diff=2602177"/>
		<updated>2026-06-26T07:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Frei constanze mozart 1.jpg|thumb|Constanze Mozart (1802)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal von Constanze Mozart.jpg|thumb|Schaugrabmal von Constanze Mozart im [[Sebastiansfriedhof]] (1862 erstmals umgestaltet)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18620621&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Constanze Nissen&#039;&#039;&#039;, geborene Weber, verwitwete Mozart (* [[5. Jänner]] [[1762]] in Zell im Wiesental im Südschwarzwald, [[Vorderösterreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Vorder%C3%B6sterreich www.historisches-lexikon-bayerns.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[6. März]] [[1842]] in der [[Stadt Salzburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBV/?pg=120 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band V, S. 207.]&amp;lt;/ref&amp;gt; war in erster Ehe mit [[Wolfgang Amadé Mozart]] und in zweiter mit [[Georg Nikolaus Nissen]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Maria Constanze Caecilia Josepha Johanna Aloisia Weber war die dritte von vier Töchtern des gräflichen Amtmanns Franz Fridolin Weber (* [[1733]]; † [[1779]]) und seiner Frau Cäcilia, geborene Stamm (* [[1727]]; † [[1793]]). [[Aloisia Lange]] (* 1761; † 1839) und [[Sophie Haibel]] (* 1763; † 1846) sind ihre Schwestern, der Komponist [[Carl Maria von Weber]] (* [[1786]]; † [[1826]]) ihr Cousin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mozart und Constanze Weber lernten sich [[1777]] in Mannheim, damals Pfalzgrafschaft bei Rhein (kurz &amp;quot;Kurpfalz&amp;quot; genannt), [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiliges Römisches Reich]], heute [[Deutschland#Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]], kennen. Zunächst war Mozart in ihre Schwester Aloysia verliebt. [[1781]] traf Mozart die inzwischen nach [[Wien]] übersiedelte Familie Weber wieder. Seine verehrte Aloysia hatte zwischenzeitlich geheiratet. In Wien wohnte Mozart eine Zeit lang bei den Webers, musste jedoch &amp;quot;wegen des Geredes der Leute&amp;quot; die Wohnung wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[4. August]] [[1782]] heirateten dann aber Constanze und Wolfgang Amadeus. Wolfgang Amadeus und Constanze bekamen in acht Jahren sechs Kinder, von denen aber nur zwei älter als ein Jahr wurden. Am [[5. Dezember]] [[1791]] starb Wolfgang Amadé Mozart in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1793 lernte die Witwe den dänischen Diplomaten [[Georg Nikolaus Nissen]] kennen. Doch erst 16 Jahre später, [[1809]], heirateten sie im Dom von Preßburg (Pozsony), Königreich [[Ungarn]], heute Bratislava in der [[Slowakei]]. Nissen war [[Evangelische  Kirche|evangelisch]] und konnte daher nicht im katholischen Wien heiraten. Bereits [[1810]] zog das Paar nach [[Dänemark]], wo es bis [[1820]] lebte. Da beide kränklich waren, zogen sie in den Süden, nach Mailand in der Lombardei (bis [[1859]] zu [[Kaisertum Österreich]] gehörig), heute [[Italien]], wo auch Constanzes Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl]] lebte. Von Mailand zogen sie weiter nach Turin (damals Königreich Piemont, heute Italien), kehrten aber wieder nach Mailand zurück, wo sie im [[Zulehnerhaus]] am [[Alten Markt]] im dritten Stock eine Wohnung nahmen.  Erst im Frühjahr [[1824]] kamen sie in die Stadt Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tafel an der Seite des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]] an der [[Churfürststraße]] in der Salzburger [[Altstadt]] ist somit dreifach falsch, da sie als Datum 1820 anführt und den nicht vorhandenen Adelstitel. Auch ihre Kinder hatten nie in diesem Haus gewohnt. Franz Xaver kam [[1821]] erstmals nach Salzburg und besuchte seine Tante [[Nannerl]], seine Mutter hingegen erst Jahre später. Sein älterer Bruder Karl kam überhaupt erst Jahre später nach Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Leserbrief in den [[Salzburger  Nachrichten|SN]] vom  1. Februar 2011 von [[Horst Erwin Reischenböck]], [[Fremdenführer|Stadtführer]] in Salzburg&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Constanze Nissen starb im Haus [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] Nr. 8, in dem auch ihre Schwester [[Sophie Weber|Sophie Haibl]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mozarts Pflegerin im Verlauf seiner Todeskrankheit&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zu ihrem Tode († [[26. Oktober]] [[1846]]) wohnte, und wurde auf dem [[Sebastiansfriedhof]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitigen Altstadt]] begraben. Sie starb wenige Monate vor der Enthüllung des [[Mozart-Denkmal am Mozartplatz|Mozart-Denkmals]] vor ihrer Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nissen war nicht adelig ===&lt;br /&gt;
Der Adelstitel war eine Erfindung von Constanze. Vermutlich erhoffte sie sich dadurch einen besseren Verkauf der Mozart-Biographie.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. jedoch auch die Erläuterungen bei [[Georg Nikolaus Nissen]] über &amp;quot;Nissens Adelstitel&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;table border=1 style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name!! Geburtsdatum !! Todesdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Raimund  Leopold Mozart|Raimund Leopold]]||  [[17. Juni]] [[1783]]||  [[19. August]] [[1783]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Karl  Thomas Mozart|Karl Thomas]]|| [[21. September]] [[1784]]|| [[31. Oktober]] [[1858]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Johannes  Thomas Leopold Mozart|Johann Leopold]]|| [[18. Oktober]]  [[1786]]|| [[15. November]] [[1786]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Theresia  Maria Anna Mozart|Theresia]]|| [[27. Dezember]] [[1787]]|| [[29. Juni]] [[1788]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Anna  Maria Mozart|Anna]]|| [[16. November]] [[1789]]|| [[16. November]] [[1789]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Franz  Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver]]|| [[26. Juli]] [[1791]] || [[29. Juli]] [[1844]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenbenennung in Salzburg ==&lt;br /&gt;
Die [[Konstanze-Weber-Gasse]] im Stadtteil [[Gneis]] wurde [[1969]] nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Constanze Mozart|Constanze Mozart}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.info/de/salzburg/mozartstadt Frauen rund um Mozart]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Constanze Mozart|Constanze Weber}}&lt;br /&gt;
* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze Weber und Wolfgang Amadé Mozart]&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Einträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nissen, Constanze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mozart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1762]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1842]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Elisabethkapelle&amp;diff=2601623</id>
		<title>Elisabethkapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Elisabethkapelle&amp;diff=2601623"/>
		<updated>2026-06-22T09:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Elisabethkapelle.jpg|thumb|Die Elisabethkapelle auf der [[Schmittenhöhe]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elisabethkapelle, Schmittenhöhe 3.jpg|thumb|Elisabethkapelle, [[Schmittenhöhe]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmittenhöhe Zell am See Elisabethkapelle Berghotel.jpg|thumb|Die Elisabethkapelle auf einer Aufnahme in den [[1930er]]-Jahren.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmittenhöhe Gipfelbereich 28 Dez 2023.jpg|thumb|Bildmitte die Elisabethkapelle, Blickrichtung leicht nach Südwesten.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Elisabethkapelle&#039;&#039;&#039; befindet sich im [[Gipfelbereich der Schmittenhöhe]] in [[Viehhofen]] im [[Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Elisabethkapelle befindet sich in der [[Mitterpinzgau]]er Gemeinde Viehhofen, nur wenige Meter westlich der Stadtgemeindegrenze von [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Kapelle wurde in den Jahren [[1904]]/[[1905|05]] von Hotelier [[Karl Haschke]] und Gönnern zum Andenken an [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]], die [[1898]] in Genf einem Attentat zum Opfer fiel, erbaut. Die Einweihung erfolgte am zehnten Jahrestag der Ermordung Kaiserin Elisabeths, am [[10. September]] [[1908]], durch [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Johannes Baptist Katschthaler]] ([[1900]]−[[1914]]). Das Relief am Altar stammt vom Salzburger Bildhauer [[Johann Piger]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist der hl. Elisabeth von Thüringen geweiht. Eine Tafel erinnert noch heute an den Besuch der Kaiserin, die die Schmittenhöhe am [[9. August]] [[1885]] zu Fuß erstiegen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Pinzgau]]er [[Volksschule|Volksschul]]&amp;amp;#8291;lehrer und zeitweilige Leiter der [[Musikmittelschule und WiB-Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]], [[Emanuel Landerer]], heiratete am [[23. Oktober]] [[1928]] in der Elisabethkapelle  27&amp;amp;#8209;jährig die 19&amp;amp;#8209;jährige Saalfeldner Sattlermeisterstochter Maria Kirchmaier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Veräußerung an die Waldgemeinschaft Zell am See im Jahr [[1984]] gehörte sie zum [[Berghotel Schmittenhöhe|Hotelbesitz]] auf der Schmittenhöhe. Letzter Besitzer war Komm.-Rat Franz Gramshammer, Hotelier in Zell am See (Grand Hotel), der die Elisabethkapelle als seine letzte Ruhestätte wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eine Beschreibung zur Kapelle in der &amp;quot;Salzburger Chronik&amp;quot;  ====&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot; schrieb in ihrer Ausgabe vom 10. September 1907:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Elisabeth-Kapelle auf der Schmittenhöhe wurde auf jenem Platze errichtet, von welchem aus Kaiserin Elisabeth 1885 entzückt das großartige Alpenpanorama betrachtete. Vier Jahre dauerte es, bevor die Kapelle ihrer Vollendung zugeführt werden konnte. Die Hinaufbeförderung des Materials auf eine Höhe von 1968 Meter ging oft unter großen Schwierigkeiten vor sich. Der Bau, ein Werk des Salzburger Dombaumeisters [[Josef Wessicken|Wessiken]], musste so widerstandsfähig als möglich hergestellt werden. Ein Steinsockel von nahezu zwei Meter Höhe bildete die Grundlage für einen mauerbedeckten Riegelbau; durch einen säulengetragenen Vorraum, den ein dreieckiges Dach schützt, gelangt man in die von einem kunstvoll gearbeiteten Gitter und einer dem [[Renaissance|Renaissancestil]] angepassten Tür abgeschlossene Kapelle. An der Wand des Vorraums ist eine Gedenktafel angebracht, deren Inschrift in Goldlettern besagt, dass die Kapelle &amp;quot;zur Erinnerung an Ihre k. u. k. Majestät Kaiserin Elisabeth von Karl Haschke mit Unterstützung hoher Gönner und Freunde errichtet wurde.&amp;quot; Das Innere der Kapelle macht einen recht freundlichen Eindruck. Die Bänke aus Zirbelholz fassen 50 bis 60 Personen. Das Altarbild, ein Meisterstück des Salzburger Bildhauers [[Johann Piger|Piger]], stellt die heilige Elisabeth dar, in dem Augenblick, als sie, begleitet von einer Hofdame, an eine Gruppe armer, hilfloser Personen Brot verteilt. Der heilige Martinus und Bartholomäus vervollständigen diese Allegorie der Wohltätigkeit. Die Hauptfiguren üben durch ihre ausdrucksvoll belebte Haltung eine mächtige Wirkung aus. (Der Altar selbst von Vinzenz Pezzei.)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ckb&amp;amp;datum=1908&amp;amp;page=100&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=LW1HS2GIKZ102J3A2OAQFQ3XOPKG2M ANNO], Christliche Kunstblätter, Heft 5 von 1918, Seite 18-19&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen besonderen Schmuck der Kapelle bildet ein von der langjährigen Hofdame der Kaiserin Mailáth gemaltes Bild an der Längsseite, unterhalb einer schönen Marienstatue. Ein Gewinde von Lieblingsblumen der Kaiserin tritt aus dem Rahmen in packender Naturtreue hervor: Alpenblumen, Enzian, Edelweiß und Schneerosen. In einer Ecke ist die eigenhändige Namensfertigung der Kaiserin zu lesen. Für die Ausstattung im Inneren wurde nur Zirbelholz verwendet, außen Lärchenholz; die Wände sind mit Holzschuppen verkleidet und diese Verkleidung gereicht dem Bau zur besonderen Zier.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage und Grenzverlauf auf [https://www.openstreetmap.org/relation/86630#map=17/47.32890/12.73711 www.openstreetmap.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://pfarren-zellamsee.at/wp-content/uploads/2019/09/Elisabeth_KapelleSchmittenhoehe.pdf Pfarre Zell am See], pdf&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19070910&amp;amp;query=%22karl+haschke%22~10&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 ANNO], &amp;quot;Salzburger Chronik&amp;quot;, Ausgabe vom 10. September 1907, Seite 4&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&amp;amp;datum=19070914&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22karl%2Bhaschke%22~10&amp;amp;ref=anno-search ANNO], &amp;quot;[[Volksfreund]]&amp;quot;, Ausgabe vom 14. September 1907, Seite 2-3&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=eli&amp;amp;datum=1907&amp;amp;page=197&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=KVI3C5R8G98NMGE4SYHPIPV5GDL2PV ANNO], &amp;quot;Elisabeth Blatt&amp;quot;, Heft Oktober 1907, Seite 7-8&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&amp;amp;datum=19020310&amp;amp;query=%22des+karl+haschke%22~10&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 ANNO], &amp;quot;Dillinger&#039;s Reisezeitung&amp;quot;, Ausgabe vom 10. März 1902, Seite 4&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&amp;amp;datum=19070912&amp;amp;query=%22karl+haschke+bruckberg%22~100&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 ANNO], &amp;quot;(Neuigkeits) Welt Blatt&amp;quot;, Ausgabe vom 12. September 1907, Seite 6&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viehhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)‎]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Zell am See)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Burgruine_Plain&amp;diff=2601117</id>
		<title>Burgruine Plain</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Burgruine_Plain&amp;diff=2601117"/>
		<updated>2026-06-18T06:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Plainruine Ostansicht.jpg|thumb|Die Ruine der Burg Plain, Ostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plainburgruine, Nordansicht.jpg|thumb|Burgruine Plain, Nordansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingangsbauwerk bei der Plainburg.jpg|thumb|Eingangsbauwerk bei der Plainburgruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burginnenhof mit Blick zum Untersberg.jpg|thumb|Burginnenhof mit Blick zum [[Untersberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schautafel auf der Burgruine Plain, gestaltet von Dr. Johannes Lang.jpg|thumb|Schautafel auf der Burgruine Plain, gestaltet von Dr. [[Johannes Lang]]]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Burgruine Plain&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Plainburg&#039;&#039; oder &#039;&#039;Salzbüchsl&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.grossgmain.at/Unser_Grossgmain/Wissenswertes/Ruine_Plainburg www.grossgmain.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;  genannt, befindet sich in [[Großgmain]] auf einer niederen Bergkuppe nordwestlich des [[Untersbergstock]]s. Heute zählt sie zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Großgmain|denkmalgeschützten Objekten]] in Großgmain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das spätere Burggelände war in der späten [[Bronzezeit]] (ab etwa 1&amp;amp;nbsp;200 v. Chr.) mit urnenfeldzeitlichen Wohnstätten besiedelt, das bezeugen Funde im inneren Burghof. Aufgrund der strategisch vorteilhaften Lage dürfte die Burg vor dem [[10. Jahrhundert]], wahrscheinlich im Auftrag von Karl dem Großen, erbaut worden sein. [[1108]] wird ein &#039;&#039;Comes de Playen&#039;&#039; als erster Herr genannt, die erste urkundliche Erwähnung der Burg (&#039;&#039;Playen castrum&#039;&#039;) findet man im [[12. Jahrhundert]]. Sie war die mächtigste [[mittelalter]]liche Burg im [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg war das Stammschloss eines der ältesten Adelsgeschlechter Salzburgs, der [[Grafen von Plain]], die Nachfolger der [[Sieghardinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Grafen von Plain]] spielten im zehnten Jahrhundert in der Geschichte Salzburgs eine bedeutende Rolle, als Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]] (1164–68), Onkel von Kaiser Friedrich Barbarossa von Hohenstauffen, der trotz der Verwandtschaft, dem Papst treu gegen den Kaiser den Kirchenbann schleuderte. Da ging des Kaisers Langmut zu Ende und er verhängte über den Widerspenstigen die Reichsacht, deren Durchführung er dem mächtigen Grafen von Plain übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[1260]] die Brüder Otto II. und Konrad II. von Plain und Hardegg im Kampf gegen die Ungarn getötet wurden und keine männlichen Nachkommen folgten, ging die Burg und [[Herrschaft Plain|Grafschaft]] [[1275]] in den Besitz des Salzburger Erzbischofs über. Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] (1270–84) errichtete ein [[Pfleggericht]]. Die Burg wurde fortan als Verwaltungszentrum genutzt und spielte militärisch nur mehr eine untergeordnete Rolle als Bastion und Fliehburg gegenüber gegen [[Propstei Berchtesgaden]], [[Reichenhall]] und [[Bayern]]. Die Plainburg, auch bekannt als Hallburg, diente zur Sicherung des [[Reichenhaller Becken]]s mit den wertvollen [[Salz]]quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kauf erwarb [[1292]] [[Erzbischof]] [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] Burg und Herrschaft Plain. Die Burg wurde fortan als Verwaltungszentrum genutzt. Am [[11. Mai]] [[1339]] war Kaiser Ludwig IV. &#039;&#039;der Bayer&#039;&#039; zu Besuch in der Burg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg war in der zweiten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s schon ziemlich verfallen. Vom Zwinger war nur mehr das Tor und ein Pulverturm erhalten. Fürsterzbischof [[Johann Jakob Kuen von Belasy]] (1560–86) ließ sie erneuern und vereinigte [[1594]] das Pfleggericht mit dem von [[Schloss Staufeneck]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1694]] ließ Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Burganlage wieder bewohnbar machen und ihr schlossähnliches Äußeres wiederherstellen. &lt;br /&gt;
Dennoch war und blieb die Plainburg jedoch vor allem eine militärische Verteidigungsanlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[15. Jahrhundert|15.]] bis ins [[18. Jahrhundert]] hatte man durch Sanierungen immer wieder gegen den Verfall der Burg gekämpft. Ein Bild aus dem Jahre 1725 zeigt die noch ziemlich gut erhaltene Burg, während eine Bleistiftzeichnung, signiert L. H. 1805, die Burg als Ruine darstellt. [[1796]] verließ der letzte Bewohner die Burganlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen im Datum gefälschten Vertrag erhielt Kronprinz [[Ludwig I. von Bayern|Ludwig von Bayern]] [[1813]] die Ruine von seinem Vater, König [[Maximilian I. Joseph von Bayern|Max I. Joseph]], geschenkt. Prinzregent Luitpold verkaufte dann die gesamte Anlage [[1870]] an [[Friedrich v. Löwenstern]] und seit [[1896]] befindet sie sich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Burganlage ==&lt;br /&gt;
Von der ehemals stolzen &#039;&#039;Plainburg&#039;&#039; übriggeblieben sind heute noch die äußere Ringmauer, mit Tor und Turm im Nordosten. Das Burgtor wurde rekonstruiert und die ehemalige Zugbrücke als feste Holzbrücke errichtet. Der Torturm, dessen Überbauung zusammen mit der äußeren Ringmauer im [[17. Jahrhundert]] erfolgte, ist aus großen Quadersteinen gefügt. Er hatte einst eine Höhe von 10 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Burg ist von einer etwa zehn Meter hohen inneren Ringmauer umschlossen. An ihrer Südseite befindet sich über dem Tor das [[Wappen]] des Fürsterzbischofs Max Gandolf von Kuenburg. Im Burghof ist der in den Felsen gehauene Ziehbrunnen (oder Zisterne) zu erkennen, der angeblich über 50 Klafter (105 Meter) tief bis zum Fuß des Burghügels gereicht haben soll. Gegen Nordosten ist noch ein schönes Stück Mauer mit Fragmenten eines gotischen Fensters vorhanden, vermutlich von einer Kapelle. Die Burgkapelle war dem hl. Blasius geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe innere Ringmauer mutet wie eine oben offene Schachtel an. Deshalb nannte man im Volksmund die Burg etwas despektierlich auch &#039;&#039;&amp;quot;Salzbüchsel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang ist kostenlos, täglich bis 22:00 Uhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://badreichenhallwiki.eu/index.php?title=Plainburg  Artikel über die Plainburg im Reichenhallwiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Plainburg}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: &amp;quot;&#039;&#039;Die Plainburg&#039;&#039;&amp;quot; [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19290712&amp;amp;query=%22Eder%22&amp;amp;seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 12. Juli 1929, Seite 6&lt;br /&gt;
* Burgenführer [[Burgen und Schlösser (Buch Euregio)]]&lt;br /&gt;
* Informationstafeln vor Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Plain, Burgruine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großgmain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Großgmain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Virgil&amp;diff=2599498</id>
		<title>Virgil</title>
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		<updated>2026-06-15T10:42:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hl.Virgil Dom zu Salzburg.jpg|thumb|Statue des hl. Virgil vor dem barocken Dom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vilgilstatue mit dem Salzburger Dom in der Pfarrkirche Petting.jpg|thumb|Virgilstatue mit dem [[Salzburger Dom]] in der Pfarrkirche St. Johann Baptist [[Petting]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Filialkirche St. Brigida Ölling 03.jpg|thumb|In der [[Filialkirche St. Brigida]] in [[Henndorf am Wallersee]].]]&lt;br /&gt;
Bischof &#039;&#039;&#039;Virgil&#039;&#039;&#039; (* um [[700]] in [[Irland]]; † [[27. November]] [[784]] in der [[Stadt Salzburg]]) gilt als einer der Schutzpatrone Salzburgs, was jedoch nicht belegt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Er war [[Äbte von St. Peter|Abt]] des Benediktinerstiftes [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]] und ab [[746]]/[[747]] [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] und wohl ab 749 [[Erzbischof von Salzburg|Bischof von Salzburg]]. Er ist einer der [[Heilige, Selige und verehrungswürdige Personen der Erzdiözese Salzburg|heilig gesprochenen Personen]] der [[Erzdiözese Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Person wird am [[24. November]] und am 27. November gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer adeligen Familie aus Irland und sein Name im Irischen war &#039;&#039;Fergal&#039;&#039;, aus dem sich &#039;&#039;Fergil&#039;&#039; bildete. Zunächst als Abt des Klosters Aghaboe tätig, verließ er um [[742]] als Pilger die Insel und kam [[743]] nach Quercy (eine Region im Südwesten [[Frankreich]]s, zwischen Limoges und Toulouse) an den Hof des Hausmeiers und späteren fränkischen Königs Pippin. Dieser schickte ihn [[745]] zu seinem Schwager, [[Baiernherzöge in Salzburg|Herzog]] [[Odilo]] von [[Herzogtum Bayern|Bayern]], der ihn nach dem Tod des Abtes und ersten Bischofs von Salzburg, [[Johannes I. von Salzburg]], zu dessen Nachfolger bestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Virgil blühten Stadt und [[Erzbistum Salzburg|Bistum Salzburg]] merklich auf. Er regierte zunächst nach dem Vorbild der irischen Kirche sein Bistum als Abt des Klosters St. Peter, ohne selbst geweihter Bischof zu sein. Die bischöflichen Weihefunktionen überließ er seinem irischen Gefährten, dem Klosterbischof Dub Dá Chrich (Dobdagrecus). Nach heutiger historischer Forschung wurde Virgil am [[15. Juni]] [[749]] zum Bischof geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;kanonische Irregularität&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eine &#039;&#039;Irregularität&#039;&#039; ist ein durch ein Kirchengesetz aufgestelltes  beständiges Hindernis, das den Empfang oder die Ausübung einer Weihe unerlaubt macht. Unwissenheit verhindert nicht, dass Irregularitäten und einfache Hindernisse eintreten. Quelle [http://stjosef.at/morallexikon/priester.htm Morallexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt; von Virgils Bestellung sowie seine Lehre von der Kugelgestalt der Erde und den Antipoden&amp;lt;ref&amp;gt;auf dem gegenüberliegenden Punkt der Erde wohnende Menschen, übersetzt: Gegenfüssler&amp;lt;/ref&amp;gt;, besonders aber die Ablehnung der Wiedertaufe, falls ein sprachunkundiger Priester mit der Formel »&#039;&#039;Baptizo te in nomine patria et filia et spiritus sancti&#039;&#039;« (&amp;quot;&#039;&#039;Ich taufe dich im Namen Vaterland und Tochter und Geist des Heiligen&#039;&#039;&amp;quot;; richtig &amp;quot;Baptizo te in nomine patri&#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039; et fili&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039; et spiritus sancti&amp;quot; – &amp;quot;&#039;&#039;Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes&#039;&#039;&amp;quot;) getauft hatte, führten zu harten Auseinandersetzungen mit dem mit der Neuorganisation der bayerischen Bistümer beauftragten [[Bonifatius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund der Auseinandersetzungen mit Bonifatius war wahrscheinlich auf die geistige Überlegenheit des Iren zurück zurückzuführen. Virgil war nicht nur Theologe und Philosoph, er befasste sich auch mit Geschichtsschreibung, Astronomie, Geografie und Mathematik. &#039;&#039;Der Geometer&#039;&#039;, wie er auch genannt wurde, war als Vertreter des Quadriviums&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Quadrivium Wikipedia  &amp;quot;Quadrivium&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Grammatiker Bonifatius, Vertreter des Triviums&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Trivium Wikipedia  &amp;quot;Trivium&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, an geistiger Genialität überlegen. Letztlich handelt es sich um den »Konflikt zweier Kulturen« (Pádraig P. Neill).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Bistum wirkte Virgil neben seiner Förderung der Wissenschaft erfolgreich in den Bereichen der Seelsorge und Missionierung unter Wahrung der geistlichen Verbindung zu seiner irischen Heimat: das unter seiner Regierung begonnene [[Verbrüderungsbuch]] von St. Peter bezeugt eine Gebetsverbrüderung mit Iona; aus Anlass der &#039;&#039;translatio sancti Hrodbehrti&#039;&#039; (der Überführung der Reliquien des Diözesangründers [[Rupert von Salzburg|Rupert]]) in den von ihm erbauten [[Salzburger Dom|Dom]] ([[774]]) ließ er eine Vita (Biographie) des Heiligen schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Aufstieg Salzburgs kann man anhand umfangreicher und weit ausgreifender Gütererwerbungen und Klostergründungen nachweisen; u. a. [[Zell am See]], [[Kloster Otting|Otting]], [[Kloster Au am Inn|Au am Inn]] in [[Gars am Inn]], für die Missionsaufgaben (Bekehrung der [[Slawen]]) in dem von [[Tassilo III.]] eroberten [[Kärnten]] die ersten drei Kirchen der Salzburger Mission [[Ausländische Herrschaften#Maria Saal|Maria Saal]], St. Peter im Holz und St. Johann bei Knittelfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] stieß bei der Errichtung des [[Konradinischer Dom|romanischen Doms]] am [[11. Februar]] [[1181]] auf ein vermauertes Grab im [[Salzburger Dom#Geschichte|Virgildom]]. Darin fand man die Gebeine Virgils samt dessen Abbild und einer Beschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virgil wurde am [[10. Juni]] [[1233]] heilig gesprochen. Er wird dargestellt als Bischof in Pontifikalkleidung mit Kirchenmodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virgil-Jahr 1984 ===&lt;br /&gt;
Anlässlich des Virgil-Jahres [[1984]] kam der irische Kardinal Thomás Ó Flaich nach Salzburg und besuchte die [[Filialkirche St. Brigida]]. Er verewigte sich mit seiner Unterschrift an der Rückwand des Altars. Dieser Sakralbau ist die einzige Kirche in Österreich, die der irischen Nationalheiligen Brigida geweiht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kardinäle, acht Bischöfe, verschiedene Salzburger Brauchgruppen, Stände, [[Zunft|Zünfte]], die [[Universität Salzburg|Universität]], Ordensleute, Ritterorden, das [[Domkapitel]], [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer senior]], der irische Botschafter, Behördenvertreter und das diplomatische Korps bildeten Montagabend, den [[24. September]] 1984, nach dem Festgottesdienst in der [[Stiftskirche St. Peter]] die Prozession durch eine [[Ehrenpforte]] zur Übertragung der Reliquien des Heiligen in den Salzburger Dom.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/archivsn?img=DJaIIoNfT96uGRo%2BiYavwImaOQMtT3ZCGeSRout92d5y39f%2FLKMUYERcr4p21oIhJqaYL5Qp5tidZel%2FEGVXMR7d5iNwpIc7a46WgfVajnu%2B6%2BI2MhQybJjngM1LEPVP&amp;amp;id1=19840925_07&amp;amp;q=%2522Ehrenpforte%2520in%2520der%2520Salzburger%2520Innenstadt%2522 www.sn.at], Archiv der &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, Ausgabe vom 25. September 1984, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Virgilius of Salzburg|Virgil von Salzburg}}&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Roswitha Juffinger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Virgil von Salzburg, Missionar und Gelehrter&#039;&#039;. Beiträge des Internationalen Symposiums vom 21. – 24. September 1984 in der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]], [[Salzburger Landesregierung]], Salzburg, 1985 &lt;br /&gt;
* Heinz Dopsch: &#039;&#039;Virgil(ius) von Salzburg&#039;&#039;. In: Bruno Steimer (Hrsg.): &#039;&#039;Lexikon der Heiligen und der Heiligenverehrung&#039;&#039;. 3. Personenteil: R – Z.  Freiburg (Breisgau) 2003 &lt;br /&gt;
* Thomas Forstner: &#039;&#039;Der heilige Virgil&#039;&#039;. In: Peter Pfister (Hrsg.): &#039;&#039;Ihr Freunde Gottes allzugleich. Heilige und Selige im Erzbistum München und Freising. Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter zum 75. Geburtstag.&#039;&#039;  München 2003.&lt;br /&gt;
* [[Franz Pagitz]]: &#039;&#039;Virgil als Bauherr der Salzburger Dome&#039;&#039;. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSL) 109, (1969), S. 15 – 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Virgil,_Heiliger|Heiliger Virgil}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bautz.de/bbkl/v/virgilius_b_v_s.shtml Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]&lt;br /&gt;
* H. Löwe: &#039;&#039;Ein literarischer Widersacher des Bonifatius. Virgil von Salzburg und die Kosmographie des Aethicus Ister.&#039;&#039; (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.) Wiesbaden 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof|Bischof von Salzburg]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[746]]/747–[[784]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johannes I. von Salzburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Arno]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[746]]–[[784]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Johannes I. von Salzburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Bertricus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzabtei St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige, Selige und verehrungswürdige Personen der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 700]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 784]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl_Dom%C3%A9nigg&amp;diff=2573598</id>
		<title>Karl Doménigg</title>
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		<updated>2026-06-02T13:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Karl Doménigg&#039;&#039;&#039; (* [[2. Juni]] [[1867]] in Laibach, slowenisch &#039;&#039;Ljubljana&#039;&#039;, Krain; † [[2. Juni]] [[1950]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Aigen]]) war Alpinist, kaiserlicher Rat sowie Verkehrs- und Kurdirektor von Bozen und Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Geburtstag war auch sein Sterbetag. Sein Leben lang waren der [[Fremdenverkehr]] Österreichs und die Berge seine Leidenschaften. Doménigg war ursprünglich Journalist und arbeitete ab [[1894]] bei der Grazer Tagespost. Um 1900 übersiedelte er nach Bozen, wo er bei einer Bozner Zeitung eine Anstellung fand.  Zugleich engagierte er sich in beiden Orten bei der Förderung des Fremdenverkehrs. Von [[1905]] bis [[1911]] war er als Sekretär des Landesfremdenverkehrsverbandes in Wien tätig, kehrte aber dann wieder nach [[Südtirol]] zurück. [[1929]] ging er nach Salzburg. Als Achtzigjähriger bestand seine letzte Aufgabe in der Geschäftsführung des Liquidationsausschusses des [[Österreichischer Alpenverein Sektion Salzburg|Alpenvereins]] für das Land Salzburg nach dem [[Anschluss]] an [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doménigg zählte nicht zu den ganz großen Bergsteigern. Er liebte die Berge, fand aber auch unter den besten Bergsteigern seiner Zeit Gefährten. So nahm er an 53 [[Erstbesteigung]]en und 99 Erstbegehungen teil,  die unter der Anzahl von Neufahrten sehr beachtlich sind. Viktor Wolf von Glanvell, Günther von Saar, Felix König, Aemilius Hacker, Hans Reinl und andere waren seine Begleiter, mit denen er vor allem in den Dolomiten neue Wege ging. So bestieg er unter anderen den &#039;&#039;Kleinsten Zwölfer&#039;&#039; (Glanvellturm) 1896, die Ditta di Dio (1897), die Pisciadù-Nordwand (1902), die Santnerspitze-Nordwand (1904) und die Nordwand der &#039;&#039;Cima di Val di Roda&#039;&#039; 1904; aber auch in heimischen Alpen war er Erstbegeher, beispielsweise am Grimming-Südostgrat (1905), an der Hochstadel-Nordwand (1905), am Grat Laserzwand – Große Sandspitze (1907), am [[Watzmann]] – Hocheck-Ostwand (1908), an der Nordwand der Tofana di Rozes (1909) und am Kleinen Fermadaturm von Norden (1910). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doméniggs größter Wanddurchstieg war die gewaltige Nordwand des Triglav ([[Slowenien]]). Doch höchst unfreundliche Berichte seiner Gefährten werfen ein zweifelhaftes Licht auf seine Verdienste um diese Erstbegehung. Trotz seiner schlechten körperlichen Verfassung hatte er seine Teilnahme an diesen Fahrt ertrotzt. Aber außer Zweifel stand, dass er ein tüchtiger Felsgänger war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Weihnachten]] [[1900]] gelang ihm zusammen mit [[Günther Freiherr von Saar]], Sehrig und von Graff die erste Skibesteigung des [[Großvenediger]]s , die zu den Pioniertaten des ostalpinen Skilaufs zählte. Die Gefrorene-Wand-Spitze in den [[Zillertaler Alpen]] war [[1904]] die nächste Skibesteigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doménigg war von [[1905]] bis [[1910]]  Vorstand des Österreichischen Gebirgsvereins. An seinem Lebensabend, 1949, veröffentlichte er &amp;quot;für die bergfreudige Jugend&amp;quot; ein liebenswürdiges Buch: &amp;quot;Ein Bergsteigerleben&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinistische Leistungen ==&lt;br /&gt;
Besteigung von 5&amp;amp;nbsp;000 Gipfeln, 53 Erstbesteigungen und 152 Erstbegehungen sowie erste Besteigung zahlreicher Gipfel in der Fanesgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstbesteigungen, Erstbegehungen u. a. ===&lt;br /&gt;
*1893 Erstbegehung Hochschwab-Südwand &amp;quot;Doménigg-Führe&amp;quot;, III, 380 Höhenmeter, 2&amp;amp;nbsp;277 [[m ü. A.]], Hochschwabgruppe &lt;br /&gt;
*1896 Erstbesteigung Kleinster Zwölfer (Glanvellturm) von der kleinsten Zwölferscharte, III (Sextener Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1897:&lt;br /&gt;
** Erst Winterbegehung Fermedaturm (Geisler-Gruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Mutterberger Seespitze (Stubaier Alpen)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Westlicher Daunkogel (Stubaier Alpen)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Bockkogel (Stubaier Alpen)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Grasstaller Grieskogel (Stubaier Alpen)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Wilder Leck-Ostgrat, III, 3&amp;amp;nbsp;361 m ü. A. (Stubaier Alpen)&lt;br /&gt;
*1899 &lt;br /&gt;
** Zweitbesteigung Fanis-Turm (Torre Fanis) durch den rechten Kamin, 2&amp;amp;nbsp;922 m ü. A. (Fanisgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Monte Casale, 2&amp;amp;nbsp;894 m ü. A. (Fanisgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Kleiner Lagazuoi, 2&amp;amp;nbsp;778 m ü. A. (Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Cime di Furcia Rossa I, II und III, 2&amp;amp;nbsp;791 m ü. A. (Fanisgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Tofana di Rozes-Nordwestflanke, II-III, 1&amp;amp;nbsp;000 KM, 3&amp;amp;nbsp;225 m ü. A. (Ampezzaner Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Nördliche und Südliche Campestrin-Spitzen, 2&amp;amp;nbsp;828 m ü. A. und 2&amp;amp;nbsp;906 m ü. A. (Ampezzaner Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1900 &lt;br /&gt;
** Erste Skibesteigung [[Großvenediger]], 3&amp;amp;nbsp;674 m ü. A. ([[Hohe Tauern]])&lt;br /&gt;
** Erste Führerlose Begehung Col-Rosa-Südostwand &amp;quot;Dimai-Corry-Führe&amp;quot;, 2&amp;amp;nbsp;166 m ü. A. (Ampezzaner Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Lagazuoi di Mezzo, 2&amp;amp;nbsp;750 m ü. A. (Fanesgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Monte Casole, 2&amp;amp;nbsp;894 m ü. A. (Fanesgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Odla-Turm (Geisler-Gruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1901&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Dreischusterspitze-Südostflanke, II, 3&amp;amp;nbsp;152 m ü. A. (Sextener Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Kleine Fermeda-Nordwand,III, 2&amp;amp;nbsp;800 m ü. A. (Geisler-Gruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1902 Erstbesteigung Antermoja-Kogel-Nordwestwand, III, 500 KM, 2&amp;amp;nbsp;902 m ü. A. (Rosengarten)&lt;br /&gt;
*1903 Erste Skibesteigung Gefrorene-Wand-Spitze, 3&amp;amp;nbsp;288 m ü. A. (Tuxer Kamm, Zillertaler Alpen)&lt;br /&gt;
*1904 &lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Toblacher Neunerkofel von Südosten, II, 2&amp;amp;nbsp;581 m ü. A. (Sextener Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Santnerspitze-Nordwanddurchqerung, III-IV, 500 KM, 2&amp;amp;nbsp;414 m ü. A. (Schlern, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Santnerspitze &amp;quot;Glanvell-Führe&amp;quot;, IV+, 550 HM, 2&amp;amp;nbsp;414 m ü. A. (Schlern, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Tofana di Rozes-Nordwand, 3&amp;amp;nbsp;225 m ü. A. (Ampezzaner Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1905 Erstbegehung Hochstadel-Nordwand, III, 1300 HM, 2&amp;amp;nbsp;681 m ü. A. (Lienzer Dolomiten, Gailtaler Alpen)&lt;br /&gt;
*1906 Erstbegehung Triglav-Nordwand &amp;quot;Deutscher Weg&amp;quot;, IV-, 1&amp;amp;nbsp;500 HM, 2&amp;amp;nbsp;863 m ü. A. (Julische Alpen)&lt;br /&gt;
*1908 &lt;br /&gt;
** Erstbegehung Torre Grande-Westwand, 2&amp;amp;nbsp;361 m ü. A. (Cinque Torre, Nuvolau Gruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
** Erstbesteigung Cima del Lago über Südostflanke, II, 2&amp;amp;nbsp;654 m ü. A. (Fanesgruppe, Dolomiten)&lt;br /&gt;
*1909 &lt;br /&gt;
** Erstbegehung [[Watzmann]]-Hocheck-Ostwand &amp;quot;Reinl-Doménigg-Führe&amp;quot;, IV, 2&amp;amp;nbsp;651 m ü. A. ([[Berchtesgadener Alpen|Berchtesgadener Alpe]])&lt;br /&gt;
** Erstbegehung Karlmauer-Nordwand &amp;quot;Doménigg-Anstieg&amp;quot;, III, 200 HM, 1&amp;amp;nbsp;938 m ü. A. (Hochschwabgruppe)&lt;br /&gt;
*1910 Erstbegehung viertes Watzmannkind (Watzmannjungfrau)-Westwand, 2&amp;amp;nbsp;270 m ü. A. (Berchtesgadener Alpen)&lt;br /&gt;
*Besteigung Montblanc (Montblancgebiet)&lt;br /&gt;
*Erstbegehung G’hackte (Lienzer Dolomiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Gipfel-Besteigungen ===&lt;br /&gt;
* Westlicher Daunkogel, 1887&lt;br /&gt;
* Odlaturm (Torre dell&#039;Odla), 2. September 1900 &lt;br /&gt;
* Kleinster Zwölfer (Piccolissima Croda dei Toni), 6. September 1896 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Route-Begehungen ===&lt;br /&gt;
*Radleck, Südsüdostgrat - &amp;quot;Radlermauer&amp;quot;, [[13. August]] [[1907]]&lt;br /&gt;
*Provilspitze, Gratübergang zur Kammwand, [[15. August]] 1907&lt;br /&gt;
*Kammwand, Gratübergang zur Schoberspitze, 15. August 1907&lt;br /&gt;
*Riedbock, Gratübergang zu Provilspitze, 15. August 1907&lt;br /&gt;
*Fermeda Kleine (Piccola Fermeda), Nordwand, [[21. August]] [[1901]]&lt;br /&gt;
*Pisciadùspitze - Cima del Pissadù, Nordwand - &amp;quot;Domenigg und von Saar&amp;quot;, [[10. August]] [[1902]]&lt;br /&gt;
*Antermoiakogel (Croda dei Cirmei), Südwestwand, [[1896]]&lt;br /&gt;
*Antermoiakogel (Croda dei Cirmei), Nordwestwand, [[1. August]] 1902&lt;br /&gt;
*Toblacher Neunerkofel - Cima Nove (di Dobbiaca), Südwestflanke,  [[7. Juli]] [[1904]]&lt;br /&gt;
*Großer Rautkofel (Monte Rudo Grande), von Osten, [[20. Juli]] [[1901]]&lt;br /&gt;
*Dreischusterspitze (Punta dei Tre Scarperi), von Südosten (von der Schusterscharte), 1901&lt;br /&gt;
*Einser (Cima Una), Südostwand, [[1896]]&lt;br /&gt;
*Kleinster Zwölfer (Piccolissima Croda dei Toni), von Westen, [[6. September]] 1896&lt;br /&gt;
*Arzalpenkopf (Croda sora o Colesei), Nordostschlucht, 1901&lt;br /&gt;
*Hocheck (Berchtesgadener Alpen), Ostwand, [[1909]]&lt;br /&gt;
*Watzmann-Jungfrau, Westwand, [[1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Bergkamerad; 24. Juni 1950, Heft 38, Seite 603,&lt;br /&gt;
* Jahresbericht der Hochtouristischen Gruppe &amp;quot;Bergland&amp;quot; der Sektion Wien des ÖAV (1970 - 1973), Seite 6-7&lt;br /&gt;
: gefunden in [http://www.alpinwiki.at/portal/navigation/erst-besteiger/erstbesteigerdetail.php?erstbesteiger=22677 www.alpinwiki.at], abgefragt am 10. Februar 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Domenigg, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tourismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alpinismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Dult&amp;diff=2561997</id>
		<title>Dult</title>
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		<updated>2026-05-28T03:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Früher wurden zwei [[Salzburger Märkte]] als &#039;&#039;&#039;Dult&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Heute findet diese Bezeichnung aber nur mehr für die Frühjahrsmesse Anwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;quot;Dult&amp;quot; ist abgeleitet von &#039;&#039;tult&#039;&#039; (Mittelhochdeutsch, in der Bedeutung von &amp;quot;Fest(tag), Feier&amp;quot;), &#039;&#039;dulps&#039;&#039; (Gotisch, bedeutet etwa &amp;quot;ausgelassenes Fest&amp;quot;) und bedeutet also Feier oder Fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Kulturlexikon]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Dult kann anlässlich des Namenstages eines Heiligen oder an einem allgemeinen kirchlichen Feiertag stattfinden, wird aber weniger als ein [[Patrozinium|Kirchweihfest]] mit dem religiösen Hintergrund in Zusammenhang gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia&amp;quot;&amp;gt;Quelle {{wikipedia-de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Feier- oder Festtage, die auf Christus Bezug hatten, nannte man früher &amp;quot;Dulttage des Herrn&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle&amp;quot;&amp;gt;dafür fehlt eine Quellenangabe&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der volkstümliche Ausdruck &#039;&#039;Dult&#039;&#039; beschreibt die Duldung oder Erduldung eines Marktes, Jahrmarktes oder Volksfestes durch die Kirche oder den Landesherrn im Zusammenhang mit dem religiösen Fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge dieser Tradition entstand das Kirchweihfest an Namenstagen von Heiligen, und die Bedeutung von Dult verlagerte sich zunehmend auf ‚Jahrmarkt‘ mit Betonung des volksfesthaften Charakters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Dulten in der Stadt Salzburg ===&lt;br /&gt;
Am Zinstag &amp;quot;sant Ruoprechtes tult in dem herbist&amp;quot; wurde um den [[24. September]], dem Translationsfest des [[Salzburger Dom|Dom]]- und [[Salzburger Landespatron]]s, die Herbstdult abgehalten. Diese ist erstmals [[1331]] erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1482]] führte [[Fürsterzbischof]] [[Bernhard von Rohr]] in der [[Stadt Salzburg]] den Krämermarkt ein, der nach der bayrischen Art &amp;quot;Dult&amp;quot; genannt wurde. Er fand im Frühjahr als Faschingsdult und im Herbst als Ruperti- oder [[Michaelitag|Michaelidult]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19321222&amp;amp;query=%22Michaelidult%22&amp;amp;seite=11 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot;, 22. Dezember 1932, Seite 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis etwa Mitte des [[19. Jahrhundert]]s kannte man in Salzburg zwei Dulten: die Faschings-, Fasten- oder Frühjahres-Dult (jeweils am Samstag vor dem Faschingssonntag)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Fastendult&amp;amp;from=1&amp;amp;selectedFilters=place%3ASalzburg ANNO] Suche &amp;quot;Fastendult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Faschingsdult&amp;amp;from=1 ANNO] Suche &amp;quot;Faschingsdult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie die Michaeli- oder Herbst-Dult &amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Michaelidult&amp;amp;from=1&amp;amp;selectedFilters=place%3ASalzburg ANNO] Suche &amp;quot;Michaelidult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Herbstdult&amp;amp;from=1&amp;amp;selectedFilters=place%3ASalzburg ANNO] Suche &amp;quot;Herbstdult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; (jeweils am [[29. September]], dem Namenstag des hl. [[Michael]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18650922&amp;amp;query=%22dult%22&amp;amp;seite=3 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Zeitung]]&amp;quot;, 22. September 1865, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1878]] wurde eine neue Dultordnung erlassen. Mit Beschluss vom [[15. Juli]] [[1889]] hatte der [[Salzburger Gemeinderat]] die Faschings- oder Fasten-Dult aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=18890804&amp;amp;query=%22Fastendult%22&amp;amp;seite=6 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, 4. August 1889, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[15. Dezember]] [[1896]] kam es dann auch zur Aufhebung der Frühjahrsdult durch den Salzburger Gemeinderat, die erst [[1924]] wieder auflebte, durch den [[Zweiten Weltkrieg]] abermals unterbrochen und [[1946]] neuerlich wiederbelebt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1914]] fand in Ver­bindung mit einem Volksfest zu Pfingsten (vermutlich eine Pfingstdult) in Salzburg eine landwirtschaftliche Ausstellung statt. Es handelte sich um eine Musterausstellung von Vieh und&lt;br /&gt;
Pferden, sowie eine Ausstellung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, Düngermitteln, Sämereien und Futtermitteln, sowie eine Ausstellung für &amp;quot;Haus und Herd&amp;quot;. Es war dies seit 25 Jahren wieder die erste derartige Ausstellung in Salzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=apt&amp;amp;datum=19140221&amp;amp;query=%22Salzburger+Gewerbef%c3%b6rderungsinstitut%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=8 ANNO], &amp;quot;Steirische Alpenpost&amp;quot;, Ausgabe vom 21. Februar 1914, Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[1967]] einer der Initiatoren beider Dulten verstarb, war das Ende gekommen. Die [[Salzburger Wirtschaft]] gründete daraufhin einen &amp;quot;[[Salzburger Dultverein|Verein der Salzburger Dult]]&amp;quot;. Zwar gelang es diesem noch [[1968]] eine Pfingst- und eine Herbstdult abzuhalten, doch dann kam auch dieser Verein in seinen Bemühungen zum Stillstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1974]] rief man dann den als heute unter den Namen &amp;quot;Salzburger Dult&amp;quot; bekannten Jahrmarkt auf dem Gelände des [[Messezentrum Salzburg|Messezentrums Salzburg]] in [[Liefering]] ins Leben. Und [[1977]] belebte man die Tradition des ursprünglichen Herbsttermins wieder und veranstaltete einen &amp;quot;Salzburger [[Rupertikirtag]]&amp;quot; um den 24. September. Initiator war Kommerzialrat [[Erwin Markl]], der als Vorstandsmitglied der [[Salzburger Innenstadtgenossenschaft]] alle Widerstände und Vorbehalte ausräumen konnte. Im Gegensatz zur Frühjahrsdult sollte sich der &amp;quot;Rupertikirtag&amp;quot; in typischer Jahrmarktsweise an das historische Vorbild halten und so den Gegenpol zur modernen Wirtschaftsmesse in Liefering bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Standorte ====&lt;br /&gt;
Der Standort der Dult wurde mehrmals gewechselt. Zunächst fand auch sie auf dem [[Domplatz]] statt, wechselte aber dann mehrmals, auf den [[Mirabellplatz]], in die [[Hofstallgasse]] (z. B. [[1924]] vom [[6. September|6.]] bis [[14. September]] auch rund um die [[Hofmarstall|Hofstallkaserne]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19240909&amp;amp;seite=4&amp;amp;zoom=33 ANNO], &amp;quot;Salzburger Volksblatt&amp;quot;, Ausgabe vom 9. September 1924, Inserat auf Seite 4&amp;lt;/ref&amp;gt;), in den [[Volksgarten]] und in den [[Baron-Schwarz-Park]] in [[Schallmoos]]. Die Verlegung des Rupertikirtags [[1957]] in den Baron-Schwarz-Park erwies sich aber als Fehler und wurde von der Bevölkerung nicht angenommen. Die Autoren des Buches &amp;quot;[[Salzburger Brauch]]&amp;quot; nennen auch die [[Franz-Josef-Straße]] als früheren Herbstdultstandort. Dann, ab 1974, blieb sie am [[Glanspitz]], bis sie ins [[Messezentrum]] weiterzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dauer ====&lt;br /&gt;
Während heute die Frühjahrsdult acht Tage dauert, zog sie sich früher über drei Wochen hin. So fand die Herbstdult [[1948]] von [[18. September]] bis [[10. Oktober]] statt, bei der 140&amp;amp;nbsp;000 Besucher gezählt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&amp;amp;datum=19481011&amp;amp;query=%22Dult%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, Ausgabe vom 11. Oktober 1948&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dulten in Hallein ===&lt;br /&gt;
In der Stadt Hallein fanden etwa Mitte des [[19. Jahrhundert]]s auch jeweils zwei Dulten (Krämermärkte) statt, und zwar die &amp;quot;Antoni-Dult&amp;quot; jeweils am [[17. Jänner]], sowie die &amp;quot;Jakobi-Dult&amp;quot; jeweils am [[25. Juli]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Antonidult&amp;amp;from=1 ANNO] Suche &amp;quot;Antonidult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/anno-suche#searchMode=simple&amp;amp;query=Jakobidult&amp;amp;from=1 ANNO] Suche &amp;quot;Jakobidult&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Beschluss vom [[12. April]] [[1897]] hatte der [[Gemeinderat]] der [[Stadtgemeinde Hallein]] die &amp;quot;Antoni-Dult&amp;quot; und auch die &amp;quot;Jakobi-Dult&amp;quot; aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=18970507&amp;amp;query=%22Jakobidult%22&amp;amp;seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 7. Mai 1897, Seite 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]], [[1927]] und [[1928]] wurde die Jakobi-Dult — nach dreißig Jahren — wieder durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19260602&amp;amp;query=%22Jakobidult%22&amp;amp;seite=5  ANNO], [[Salzburger Wacht]], 2. Juni 1926, Seite 5&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19270728&amp;amp;query=%22Jakobidult%22&amp;amp;seite=5  ANNO], Salzburger Wacht, 28. Juli 1927, Seite 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dulten heute===&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;St. Ruperts Dulttage&amp;quot; in Salzburg finden im Frühjahr und im Herbst statt. Die Frühjahrsmesse um [[Pfingsten]] (früher am &#039;&#039;Frühjahrsruperti&#039;&#039;, dem Todestag des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]]s am [[27. März]], der seit dem [[Mittelalter]] einer der vier [[Zinstage]] des Jahres war). Die Herbstdult gibt es nicht als Dult, sondern als Kirtag (Kirchweihfest), als [[Rupertikirtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus findet seit [[1982]] auf der [[Festung Hohensalzburg]] auch wieder der [[Georgikirtag]] statt, früher &#039;&#039;Festungsdult&#039;&#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Jahren der [[Coronapandemie]], [[2020]] und [[2021]] fanden keine Dulten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/stadtgeschichte/aus_der_geschichte/historie_salzburger_397067/die_beiden_salzburger_jahrmaerkte_212356.htm www.stadt-salzburg.at] &amp;quot;Die beiden Salzburger Jahrmärkte&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [https://www.dult.at www.dult.at]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=2OFD70wgCtAC&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;lpg=PA50&amp;amp;dq=johannes+rupert+franz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ocVVF9_ri4&amp;amp;sig=fGRtfUEJRPWxT0908ujvgAszCvg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=taP4Tqn3OsPItAal8sj2Dw&amp;amp;ved=0CGEQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=johannes%20rupert%20franz&amp;amp;f=false   Link zu einem Artikel über die Salzburger Dult]&lt;br /&gt;
* [https://images.app.goo.gl/1sWsyikz25v6pWcg7 images.app.goo.gl], historische Aufnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=2OFD70wgCtAC&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;lpg=PA50&amp;amp;dq=johannes+rupert+franz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ocVVF9_ri4&amp;amp;sig=fGRtfUEJRPWxT0908ujvgAszCvg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=taP4Tqn3OsPItAal8sj2Dw&amp;amp;ved=0CGEQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=johannes%20rupert%20franz&amp;amp;f=false   Link zu einem Artikel über die Salzburger Dult]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handel (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Elisabeth-Vorstadt&amp;diff=2551429</id>
		<title>Elisabeth-Vorstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Elisabeth-Vorstadt&amp;diff=2551429"/>
		<updated>2026-05-21T08:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Salzburg Elisabeth Vorstadt Schallmoos Hauptbahnhof.jpg|thumb|300px|center|Im Zentrum des Bildes sieht man den [[Salzburg Hauptbahnhof]]. Oberhalb des Hauptbahnhofes erstreckt sich die Elisabeth-Vorstadt, unterhalb der Stadtteil [[Schallmoos]].]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilkarte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:Stadtteil_elisabeth_vorstadt.jpg|280px]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Daten (Stand 2019)&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 0,73 km² (1,11 %)&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtfläche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 7&amp;amp;nbsp;461 (4,78 %)&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner pro km²: || 7&amp;amp;nbsp;461&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Haltestelle&amp;lt;br /&amp;gt;öffentlicher Verkehr: || 23&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nahversorger: || 15&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Altersverteilung: ||14,0 % bis 14 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 13,7 % 15–24 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;32,6 %&#039;&#039;&#039; 25–44 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 26,0 % 45–64 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;13,7 % ab 65 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Grünflächen: || 10,2 % Grünflächen&amp;lt;br /&amp;gt;3,2 % locker bebaut&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;62,5 %&#039;&#039;&#039; dicht bebaut&amp;lt;br /&amp;gt; 24,1 % Sonstige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wohnungsgrößen: ||27,2 % unter 45 m²&amp;lt;br /&amp;gt; 24,6 % 45–59 m²&amp;lt;br /&amp;gt; &#039;&#039;&#039;33,5 %&#039;&#039;&#039; 60–89 m²&amp;lt;br /&amp;gt;9,8 % 90–120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;4,9 % über 120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Hauptbahnhof neu, Ansicht von Osten A.jpg|thumb|Blick über [[Schallmoos]] hin in die Elisabeth-Vorstadt mit dem [[Salzburg Hauptbahnhof]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstadt Neustadt Elisabeth Vorstadt.jpg|thumb|Am unteren Bildrand die Elisabeth-Vorstadt, darüber von der Salzach als schmaler Streifen nach links die Neustadt, links dann mehr davon samt Andräviertel, darüber dann die Altstadt links und rechts der Salzach mit links dem Kapuzinerberg und rechts dem Festungs- und Mönchsberg.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; {{PAGENAME}} &#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] im Norden der [[Stadt Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Grenzen (Lage) ===&lt;br /&gt;
Die Elisabeth-Vorstadt liegt zwischen der [[Neustadt]] im Süden, [[Itzling]] im Norden und [[Schallmoos]] im Osten. Im Westen wird der Stadtteil von der [[Salzach]] begrenzt. Im Norden bilden die [[Erzherzog-Eugen-Straße|Erzherzog-Eugen-]] und [[August-Gruber-Straße]] sowie der [[Engelbert-Weiß-Weg]] die Grenze zu Itzling, im Osten und im Süden die Gleisanlagen des [[Salzburger Hauptbahnhof]]s, die bis zur [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]] reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtteil und seine Teile ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil besteht aus zwei Teilen: der Elisabeth-Vorstadt (im engeren Sinne) und [[Froschheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elisabeth-Vorstadt === &lt;br /&gt;
Der Ortsteil Elisabeth-Vorstadt liegt im Osten der [[Plainstraße]] und reicht bis zum Salzburger Hauptbahnhof. Umgangssprachlich wird dieser Teil auch als &#039;Plainviertel&#039; oder &#039;Bahnhofsviertel&#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Froschheim ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Froschheim]] &lt;br /&gt;
Der Ortsteil &#039;&#039;Froschheim&#039;&#039; liegt im Westen der Plainstraße und reicht im Westen bis zum [[Josef-Mayburger-Kai]] an der [[Salzach]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Wohnsiedlung ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Wohnsiedlung]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Katastralgemeinde ===&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Katastralgemeinde Salzburg - Abteilung Froschheim&#039;&#039; ist gleichbedeutend dem Stadtteil &#039;Elisabeth-Vorstadt&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend wurde im [[Mittelalter]] als &amp;quot;Fieberbrunn&amp;quot; bezeichnet. Ab dem [[18. Jahrhundert]] setzte sich allmählich der Name Froschheim für das zwischen Itzling, [[Schallmoos]] und der Salzach im Norden der jeweiligen [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] gelegene Gebiet durch. Der Name dürfte sich auf die zahlreichen Frösche beziehen, die vor der [[Salzachregulierung]] die Auen bevölkerten. Das &amp;quot;älteste&amp;quot; Froschheim begann beim Sauterbogen, wurde aber mit der herausrückenden Stadtmauer immer kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayrisches Platzl|Bayrische Platzl]] war eine Stelle in der heutigen Elisabeth-Vorstadt, die zur Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] eine Freistätte der [[Bayern]]herzöge (und deren Gesandter) war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Froschheim war kein Dorf, sondern ein Vorort. Um 1830 umfasste es 20 Höfe. Die landwirtschaftlichen Gründe grenzten bis auf wenige Ausnahmen an die an der Froschheimer Hauptstraße – heute [[Elisabethstraße]] – gelegenen Anwesen. Die Siedlung bildete somit einen geschlossenen Komplex entlang der wichtigen Verkehrsverbindung zwischen der Stadt und den nördlich gelegenen Orten [[Bergheim]] und [[Oberndorf bei Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s verwandelte sich das bislang landwirtschaftlich genutzte Gebiet in ein städtisches Siedlungs- und Industriegebiet. Von entscheidender Bedeutung waren hierfür der Bau der [[Westbahnstrecke|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] (1860) samt dem in Froschheim gelegenen [[Salzburg Hauptbahnhof|Salzburger Hauptbahnhof]], die Schleifung der Stadtmauern (ab 1866), die [[Salzachregulierung]] sowie die Errichtung (1902) der [[Lehener Brücke|Lehener Brücke]]. Diese bedeutenden Veränderungen stießen die planmäßige Aufschließung und Bebauung der landwirtschaftlichen Gründe Froschheims an. Die Urbanisierung fand in der Umbenennung des Stadtteils in Elisabeth-Vorstadt ihren sinnfälligen Ausdruck. [[1865]] wurde das [[Grand Hôtel de l&#039;Europe (Stadt Salzburg)|Grand Hôtel de l&#039;Europe]] eröffnet, an dessen Stelle nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] das [[Hotel Europa]] als erstes [[Hochhäuser (Salzburg)|Hochhaus]] in der Stadt Salzburg errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sylvester Oberberger]], der als &amp;quot;Schöpfer&amp;quot; des Stadtteils gilt, gründete [[1898]] ein Komitee für die Umbenennung des Vorortes. Zunächst wollte er erreichen, dass Froschheim anlässlich des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums in &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josef-Vorstadt&#039;&#039; umbenannt würde, dann wechselte er auf &#039;&#039;Kaiserin-Elisabeth-Vorstadt&#039;&#039;. Nach tatkräftiger Unterstützung durch [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Franz Berger (Bürgermeister)|Franz Berger]] beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] am [[12. Juli]] [[1901]] die Umbenennung Froschheims anlässlich der Kaiserfesttage zu Ehren von Kaiserin [[Elisabeth von Österreich]] in &#039;&#039;Elisabeth-Vorstadt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volkszählung, die 1923 durchgeführt worden ist, zählte die Elisabeth-Vorstadt 4&amp;amp;nbsp;890 Einwohner und 239 Häuser — die Einwohnerzahl ist hier infolge der städtischen Neubauten in den letzten zwei Jahren um ein bedeutendes gewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19280112&amp;amp;query=%22Nonntal%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, Ausgabe vom 12. Jänner 1928&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[OHG Kiesel]] erwarb [[1925]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] und ließ an seiner Stelle das [[Kieselgebäude]] errichten, wo u. a. bis [[1979]] die [[Salzburger Tageszeitungen|Salzburger Tageszeitung]] das &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot; gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil soll nach Angaben von Dr. [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Reinhard Medicus]] kurz nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] (offensichtlich als Zeichen der demonstrativen Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in &#039;&#039;Froschheim&#039;&#039; umbenannt worden sein (Quellen dazu lassen sich nicht belegen; der Österreichische Amtskalender nennt einzig den Stadtteil Elisabeth-Vorstadt, womit eine offizielle Rückbenennung ausgeschlossen werden kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Stadtpfarrkirche ist die [[Stadtpfarrkirche St. Elisabeth]]. Der Weg der [[Wallfahrt Maria Plain]] beginnt beim [[Bildstock in der Elisabethstraße 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Elisabeth Vorstadt Kieselgebäude Hauptbahnhof.jpg|thumb|Blick auf &amp;quot;Klein-Manhattan&amp;quot; von Salzburg: Links der [[Westbahnstrecke]] ein Teil der [[Elisabeth-Vorstadt]], rechts oben [[Schallmoos]].]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte im Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtpfarrkirche St. Elisabeth ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Stadtpfarrkirche St. Elisabeth]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuerst war St. Elisabeth eine Filialkirche von [[Andräkirche|St. Andrä]] und wurde von Kalasantiner-Patres, ab [[1934]] von [[Jesuiten]]-Patres betreut. [[1938]] wurde dann St. Elisabeth eine eigene Pfarre. [[1931]] bis [[1932]] stand hier eine Marienkapelle samt großem Keller, die als Krypta der geplanten Kirche gedacht war. [[Hermann Rehrl senior]] hatte sie entworfen. Der große kellerartige Raum, als Unterkirche geplant und [[1935]] erbaut, sollte später für einige Jahrzehnte der [[Elisabethbühne]] (seit dem Umzug nach [[Nonntal]] 1996 ist dort die Probebühne untergebracht) als viel besuchter Veranstaltungsort dienen. Der nur ansatzweise errichtete Kirchenneubau wurde [[1944]] durch Bomben schwer beschädigt und die Unterkirche nach dem Krieg wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadtpfarrkirche befindet sich die [[Bibelwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft ist der Pfarrhof jünger als die Kirche, hier ist es umgekehrt. Als Pfarrhof für die Elisabethkirche dient heute das von [[Giovanni Gaspare Zuccalli]] &lt;br /&gt;
für die freieigenen Herren von Caspis im Jahr [[1685]] errichtete [[Caspisschlössl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächstgelegen sind hier die [[Volksschule Pestalozzistraße|Volks]]- und [[Technische Neue Mittelschule P40]] untergebracht. Diese Schulgebäude wurden [[1930]] – [[1931]] erbaut und waren [[1944]] durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] ebenfalls schwer beschädigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hotel_europa.jpg|thumb|[[Hotel Europa]]]]&lt;br /&gt;
: (alphabetisch)&lt;br /&gt;
* [[Amtsgebäude Bürgerzentrum am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[Caspisschlössl]] (Schloss Schöneck)&lt;br /&gt;
* [[Kieselgebäude]]&lt;br /&gt;
* [[Lichthaus]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Hauptbahnhof]] und [[Parkgarage Salzburger Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[Heizkraftwerk Mitte]], erbaut 1955, umbau und Erweiterung 1999-2003&lt;br /&gt;
* [[Salzburg Lokalbahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[Perron Salzburg]] &lt;br /&gt;
* [[Volksheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nicht mehr bestehende Bauten ===&lt;br /&gt;
* [[Porschehof]]&lt;br /&gt;
* Die [[Gebäude der ehemaligen Salzburger Lebensmittelwerke &amp;quot;Union&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Postamt Salzburg Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
* die beiden historischen Gebäude des Busbahnhofs beim Hauptbahnhof und der [[Salzkammergut-Lokalbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Stadt Meran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnen und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Südtirolerplatz.Süd Skyline mit Hotel Europa und Porron-Tower.jpg|thumb|[[Fontänen-Brunnen auf dem Südtiroler Platz|Fontänen-Brunnen]] auf dem [[Südtiroler Platz]].]]&lt;br /&gt;
* [[Antifaschismus-Mahnmal]]&lt;br /&gt;
* [[Fischputtobrunnen]]&lt;br /&gt;
* [[Fontänen-Brunnen am Südtiroler Platz]]&lt;br /&gt;
* [[Fontänen-Brunnen bei der Salzburger Gebietskrankenkasse]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiserin-Elisabeth-Denkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung]]&lt;br /&gt;
* [[Musisches Gymnasium Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Plainschule]], Volksschule und Hauptschule&lt;br /&gt;
* [[Technische Neue Mittelschule P40]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Pestalozzistraße]]&lt;br /&gt;
* [[Tourist Info - Salzburg Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[Kindergarten Froschheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Hauptbahnhof Schallmoos Elisabeth Vorstadt.jpg|thumb|Der [[Hauptbahnhof Salzburg]] aus 2&amp;amp;nbsp;500 Fuß Höhe (762 [[m ü. A.]]) beim Anflug aus Norden auf [[Piste des Salzburger Flughafens|Piste 15]] am [[Flughafen Salzburg]]. Links [[Schallmoos]], rechts die Elisabeth-Vorstadt und am oberen Bildrand die [[Neustadt|Neu]]- und [[Altstadt]].]]&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Personennahverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist durch die Obuslinien {{Symbol-Obuslinie|1}} {{Symbol-Obuslinie|2}} {{Symbol-Obuslinie|3}} {{Symbol-Obuslinie|5}} {{Symbol-Obuslinie|6}} und die Buslinien {{Symbol-Buslinie|25}} {{Symbol-Buslinie|27}} mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haltestellen ====&lt;br /&gt;
[[August-Gruber-Straße (Haltestelle)|August-Gruber-Straße]] -  [[Engelbert-Weiß-Weg (Haltestelle)|Engelbert-Weiß-Weg]] - [[Erzherzog-Eugen-Straße (Haltestelle)|Erzherzog-Eugen-Straße]] - [[Gebirgsjägerplatz (Haltestelle)|Gebirgsjägerplatz]] - [[Jahnstraße (Haltestelle)|Jahnstraße]] - [[Kiesel (Haltestelle)|Kiesel]] -  [[Plainschule (Haltestelle)|Plainschule]] - [[Salzburg Hauptbahnhof (Haltestelle)|Salzburg Hauptbahnhof]] - [[St. Julien-Straße (Haltestelle)|St. Julien-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen === &lt;br /&gt;
alphabetisch, Hauptverkehrsstraßen sind &#039;&#039;kursiv&#039;&#039; gekennzeichnet &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Bergheimer Landesstraße]], [[Elisabethstraße]], [[Fanny-von-Lehnert-Straße]], [[Haunspergstraße]], [[Jahnstraße]], [[Plainstraße]], [[Kaiserschützenstraße]], [[Rainerstraße]], [[Schwarzstraße]], [[Saint-Julien-Straße]] &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Alois-Schmiedbauer-Straße]], [[August-Gruber-Straße]], [[Bayrisch-Platzl-Straße]], [[Bergheimer Straße]], [[Engelbert-Weiß-Weg]], [[Ferdinand-Porsche-Straße]], [[Franz-Neumeister-Straße]], [[Hans-Prodinger-Straße]], [[Ignaz-von-Heffter-Straße]], [[Igontaweg]], [[Josef-Mayburger-Kai]], [[Julius-Haagn-Straße]], [[Karl-Wurmb-Straße]], [[Lessingstraße]], [[Mertensstraße]], [[Pestalozzistraße]], [[Purtschellergasse]], [[Rudolf-Spängler-Straße]], [[Scheiblgasse]], [[Stauffenstraße]], [[Sylvester-Oberberger-Straße]], [[Viktor-Kaplan-Straße]], [[Vinzenz-Maria-Süß-Straße]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plätze === &lt;br /&gt;
* [[Gebirgsjägerplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Südtiroler Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brücken ===&lt;br /&gt;
* [[Lehener Brücke]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebe und Unternehmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:City center.JPG|thumb|[[City-Center-Salzburg]]]]&lt;br /&gt;
* [[Adlerhof]]&lt;br /&gt;
* [[Arte Hotel Salzburg]] im Perron&lt;br /&gt;
* [[A&amp;amp;O Hostel Salzburg Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
* [[BFI]] - [[Berufsförderungsinstitut]]&lt;br /&gt;
* [[Brunauerzentrum]]&lt;br /&gt;
* [[Café und Weinhaus Burgund]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Apotheke]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Duncan-Tanzschule]]&lt;br /&gt;
* [[Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.]]&lt;br /&gt;
* Hotel Bayrischer Hof&lt;br /&gt;
* [[Hotel Belmondo]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Europa]], das erste Salzburger Hochhaus&lt;br /&gt;
* [[Hotel zum Hirschen (Salzburg)|Hotel zum Hirschen]]&lt;br /&gt;
* [[Möbel Treml]]&lt;br /&gt;
* [[Parkhotel Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Tanzcafé Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* [[Steirische Weinstuben]] &lt;br /&gt;
* [[Ramada Hotel Salzburg City Centre]]&lt;br /&gt;
* [[Wirtshaus zum Hirschen]]&lt;br /&gt;
* [[Wyndham Grand Hotel Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einkaufszentren ==&lt;br /&gt;
* [[City-Center-Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Forum]]&lt;br /&gt;
* [[Einkaufszentrum Kiesel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft und soziale Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Gebietskrankenkasse]]&lt;br /&gt;
* [[Seniorenpension Ebner]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtpfarre Salzburg-St. Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä]]&lt;br /&gt;
* [[KPÖ Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kino ==&lt;br /&gt;
* [[Cineplexx City]] (geschlossen)&lt;br /&gt;
* [[Elmo Kino]] (geschlossen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Bibelwelt]]&lt;br /&gt;
* [[Jazzit]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
* [[Büromuseum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Natur == &lt;br /&gt;
=== Landschaft === &lt;br /&gt;
* [[Berg]] &lt;br /&gt;
* [[Park]] &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
* [[Fließgewässer, Bach]] &lt;br /&gt;
* [[stehendes Gewässer, Teich]] &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Fauna ===&lt;br /&gt;
* [[Tier]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--: Lebende &lt;br /&gt;
* [[Person]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Verstorbene&lt;br /&gt;
* [[Franz Berger (Bürgermeister)|Franz Berger]], Viehändler, Bankier, Politiker und Bürgermeister der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
* [[Sylvester Oberberger]], ein Großgrundbesitzer und Grundstücksmakler in Salzburg; er gilt als &amp;quot;Schöpfer&amp;quot; des Stadtteils Elisabeth-Vorstadt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Erwähnenswertes ==&lt;br /&gt;
[[Sonstiges]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Elisabeth-Vorstadt (Salzburg)}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth-Vorstadt ähnlicher Beitrag in der deutschsprachigen Wikipedia]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}   &lt;br /&gt;
* Salzburger Stadtteilnamen &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Im Namen ihrer Majestät&amp;quot;, in Salzburger StadtAnzeiger 24.2.1999 S. 12.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Wohnen in der Stadt Salzburg&#039;&#039;, Marktbericht 2019, Herausgeber [[Team Rauscher Immobilien GmbH]], 2019&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteile Stadt Salzburg}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elisabeth-Vorstadt|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pilgrim_II._von_Puchheim&amp;diff=2551001</id>
		<title>Pilgrim II. von Puchheim</title>
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		<updated>2026-05-19T05:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Salzburger Erzbischöfe 23 PilgrimII.jpg|thumb|Wappen des Pilgrim]]Unter dem streitbaren [[Erzbischof]] &#039;&#039;&#039;Pilgrim II. von Puchheim&#039;&#039;&#039; († [[5. April]] [[1396]]) erreichte das [[Fürsterzbistum Salzburg#Seine größte Ausdehnung unter Pilgrim II.|Erzbistum]] seine flächenmäßig größte Ausbreitung. Er war von [[1365]] bis 1396 [[Erzbischof von Salzburg]] und der wahrscheinlich der erste Salzburger Landesfürst (Fürsterzbischof) des ausklingenden [[Mittelalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Bei seiner Wahl zum Erzbischof am [[11. September]] 1365 war Pilgrim vermutlich gar nicht anwesend, da er in Avignon in Süd[[frankreich]] studierte. Papst Urban V. hatte die Wahl zwar am [[7. Jänner]] [[1366]] kassiert – Salzburg war ja der Kurie reserviert –, aber Pilgrim gleichzeitig zum Erzbischof providiert. Dafür musste Pilgrim 12.600 [[Gulden]] an den Papst bezahlen und auch noch die Schulden seines Vorgängers Ortlieb in der Höhe von 4.000 Gulden bezahlen.  Nach der Ablegung des Eides, der Bischofsweihe und dem Empfang des [[Pallium]]s reiste Pilgrim nach [[Wien]]. Dort empfing er am [[8. Mai]] von Kaiser Karl IV. in Gegenwart der jungen österreichischen Herzöge Albrecht III. und Leopold III. die [[Regalien]]. Nach Salzburg kam er dann erst am [[19. Mai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1366 schloss er mit dem [[Herzogtum Bayern]] einen Waffenstillstand, den er zwei Mal verlängerte. In den Kämpfen [[1368]] zwischen Österreich und dem Herzogtum Bayern um den Besitz von Tirol blieb er neutral. Er weigerte sich auch, die [[Alpenübergänge]] nach Venedig im Krieg der [[Habsburger]] gegen die [[Venedig|Serenissima]] zu sperren, da diese für den Salzburger [[Handel (historisch)|Handel]] von großer Bedeutung waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1368]] ließ Pilgrim das [[Salzburger Stadtrecht]] neu fassen und engte darin als autokratischer Fürst die Stadtrechte stark ein. Dies war später der Anlass, das sich [[1403]] Adel und Stadtbürger, ein Schutzbündnis gegen die jeweiligen erzbischöflichen Landesherrn schlossen, den &amp;quot;[[Igelbund]]&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem Friedensabkommen mit den Bayern kam Pilgrim am [[19. Juli]] [[1370]] in [[Raitenhaslach]]. Dabei musste er aber die Forderung der Bayern nach Zerstörung der Burgen [[Burgruine Lichtentann|Lichtentann]] und [[Burgruine Obertettelham|Tettelham]] gegen eine Zahlung von 12.000 Gulden ablösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine entscheidende Wendung in der Geschichte Salzburgs erreichte Pilgrim mit dem [[Laufen an der Salzach|Laufener]] Bündnis mit Bayern am [[6. März]] [[1371]]. Im Verteidigungsbündnis war der Papst, nicht aber Kaiser und [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]] ausgenommen. Der Grund für das Verlassen des Bündnisses mit Österreich, das es für das Erzstift seit [[1297]] gab, dürfte vor allem die Erkenntnis von Pilgrim gewesen sein, dass von Österreich nicht mehr zu erwarten war. Und Pilgrim hoffte mit diesem Bündnis, die anhaltenden [[Salz]]streitigkeiten mit Bayern und möglicherweise auch die Frage der [[Propstei Berchtesgaden]] günstiger regeln zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1371]] besetzte er in einer militärischen Aktion [[Berchtesgaden]], geriet aber selbst durch einen Hinterhalt am [[27. November]] [[1387]] in [[Raitenhaslach]] in die Gefangenschaft der bayerischen Herzöge. Er wurde durch eine gemeinsame Aktion des [[Domkapitel]]s und der [[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]] um 30.000 [[Gulden]] und den Verzicht auf die Burgen [[Schloss Itter|Pilgrim]] und [[Burgruine Kropfsberg|Kropfsberg]] im [[Inn]]tal (beide im heutigen [[Nordtirol]]) freigekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1371 beteiligte sich dann der Erzbischof mit 200 Reitern an einem Feldzug der Bayern gegen Österreich. Das führte zu einer Klage von Karl IV. beim Papst, in der er Pilgrim als Reichsfeind verklagte. Pilgrim hatte überdies das [[Bistum Seckau]] besetzt, das er seinem Neffen Johann von Neuberg zukommen lassen wollte. Die Lage wurde für Pilgrim bedenklich und letztlich musste er sich im März [[1373]] dem Kaiser unterwerfen und das Bündnis mit den [[Wittelsbacher]]n wieder lösen. Es folgte ein neuerliches Bündnis mit den Habsburgern. Die Seckauer Kandidatur seines Neffens musste er auch fallenlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte eine ruhige Zeit mit zahlreichen Erwerbungen, was auf eine steigende Finanzkraft des Erzstifts hinweist. Zeitweise wurde der einträgliche Fernhandel mit Venedig gestört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1377]] ging das [[Brixental]] durch Verpfändung an [[Friedrich (Chiemsee)|Friedrich]], [[Bischof von Chiemsee]]. Dieser verkaufte den ihm verpfändeten Besitz für 18.000 ungarische Gulden [[1380]] vorbehaltlich eines Rückkaufes an Pilgrim und [[1385]] gegen eine Summe von weiteren 8.000 ungarischen Gulden für immer an den [[Erzbischof von Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1382]] war er in die [[Berchtesgadener Expedition]] involviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Juni]] [[1393]] wurde durch Papst Bonifaz IX. die [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] der erzbischöflichen Mensa zur Versorgung der Hofhaltung einverleibt, was allerdings nur bis [[1407]] aufrecht blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilgrim war der erste Fürsterzbischof, der in Salzburg einen glänzenden [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] gründete und Salzburg mitteleuropaweit zu einem Mittelpunkt höfischer Kunst und Kultur machte. 1393 gründete er mit der [[Salzburger Hofmusik|Salzburger Cantorey]] ein Ensemble, das mit der Pflege der mehrstimmigen Kirchenmusik betraut war und aus dem der heute existente [[Salzburger Domchor]] hervorging. Er holte auch den größte Lyriker seiner Zeit, den [[Mönch von Salzburg]] an seinen Hof nach Salzburg. In früheren Jahren war vermutet worden, dass er der sagenumwobene Mönch von Salzburg gewesen sein könnte, was aber kaum glaubhaft ist. Ein Kunstwerk von besonderem Rang ist sein Thronsiegel, dessen Ausstattung bisher einzigartig war und das später Vorbild für zahlreiche Siegel nachfolgender Fürsterzbischöfe wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilgrim II. war es auch, der gleichsam die ersten Schritte zur &#039;&#039;Verstaatlichung&#039;&#039; des [[Silbererzbergbau|Silber-]], [[Goldbergbau|Gold-]], [[Salzbergbau]]s und der [[Salzachschifffahrt]] einleitete. Er ließ den ersten [[Gulden|Goldgulden]] Salzburgs in der [[Salzburger Münze]] prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]: &amp;quot;Geschichte Salzburgs.&amp;quot; München, Wien 1998, S. 38.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Robert Hoffmann (Historiker)|Hoffmann, Robert]]: &amp;quot;[[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&amp;quot;. 2. Aufl. Salzburg-Wien-München 2008, S. 178f.,181f.,183f, 185ff.,191, 245.&lt;br /&gt;
* Dopsch, Heinz; [[Hans Spatzenegger|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.): &amp;quot;[[Geschichte Salzburgs, Stadt und Land]]&amp;quot;, [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2, Seite 479ff&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1365]]–[[1396]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Ortolf von Weißeneck]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Gregor Schenk von Osterwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Puchheim, Pilgrim II. von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1396]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Peter_Krackowizer&amp;diff=2549866</id>
		<title>Benutzer:Peter Krackowizer</title>
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		<updated>2026-04-30T12:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bestätigter Benutzer}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2025-04-21 Peter Krackowizer Sommerholz Georgiritt.jpg|thumb|[[Peter Krackowizer]] als &amp;quot;[[Neumarkter Stadtschreiber|Neumarkter Stadtschrei(b)er]] unterwegs beim [[Georgiritt in Sommerholz]] 2025.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Benutzer inaktiv}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[File:Vorlage - Inaktiv.png]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich, [[Peter Krackowizer]], bin seit dem Frühjahr [[2007]] als Autor und Administrator dabei - seit der Freischaltung des [[SALZBURGWIKI]]s im Internet durch die &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot; als Betreiber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Über mein Engagement im SALZBURGWIKI ==&lt;br /&gt;
Am [[28. Februar]] 2007 um 07:39 Uhr begann ich als [https://sn.at/wiki/SALZBURGWIKI:Presse_2007-03-15 erster externer Mitarbeiter] hier im SALZBURGWIKI. Bei der Entstehung des Schwesterwiki, dem [[EnnstalWiki]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ennstalwiki.at www.ennstalwiki.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Herbst [[2010]] konnte ich dann meine Erfahrungen, die ich im SALZBURGWIKI gesammelt hatte, in den Aufbau einbringen. Seither bin ich in diesem Regionalwiki ebenfalls als Administrator tätig.&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;[[Benutzer:Peter Krackowizer/Bilder|mein Bilderverzeichnis]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;[[Benutzer:Mosaico/Vorlagen|interner link für mosaico]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostermiething&amp;diff=2549623</id>
		<title>Ostermiething</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostermiething&amp;diff=2549623"/>
		<updated>2026-04-27T11:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ostermieting, nordwestliche Ansicht von der Burg in Tittmoning  aus.jpg|thumb|Ostermiething, nordwestliche Ansicht von der Burg in  Tittmoning aus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostermiething.jpg|thumb|Ostermiething]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ostermiething&#039;&#039;&#039; ist eine Marktgemeinde in [[Oberösterreich]] im [[Innviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzach bei Ostermiething, Blick in den Süden flußaufwärts.JPG|thumb|Salzach bei Ostermiething, Blick in den Süden flußaufwärts]]&lt;br /&gt;
In der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus siedelten in diesem Gebiet, das zu [[Noricum]] gehörte, [[Illyrer]] und [[Kelten]]. Um Christi Geburt war es römisches Gebiet und durch Ostermiething führte eine [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]], die Salzburg ([[Iuvavum]]) mit [[Passau]] (Bojodurum) verband. Während der Völkerwanderung waren der Germanenfürst Odoaker im [[5. Jahrhundert]] und die [[Bajuwaren]] ab dem [[6. Jahrhundert]], die das Gebiet an [[Salzach]] und [[Inn]] wieder dauerhaft besiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick von der Pfarrkirche auf Ostermiething.jpg|thumb|Ausblick von der Pfarrkirche auf Ostermiething in Richtung Südwesten.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gerodete Bergkuppe, unweit der Salzach, erhielt damals den Namen &amp;quot;Ostaramundigon&amp;quot;, nach &#039;&#039;Ostara&#039;&#039;, einer  Frühlingsgöttin und &#039;&#039;mundare&#039;&#039;, das bedeutete &#039;&#039;roden&#039;&#039;. Andere Quellen meinen, der Name stamme vom Besitzer des Grundstückes &#039;&#039;Ostermunt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit [[Rupert von Salzburg]] wurde das Gebiet um 700 christianisiert und es soll damals schon eine Taufkapelle gegeben haben. Urkundlich erwähnt wird Ostermiething erstmals im Jahre [[740]]. Herzog [[Odilo]] verschenkte einen Hof &#039;&#039;zu Ostermuntingin&#039;&#039; an die Zelle des heiligen Maximilian in [[Bischofshofen]] ([[Maximilianzelle]]). Der Agilolfinger Herzog [[Tassilo III.]] hat [[748]] erstmals in Ostermiething Urkunden ausgestellt, wie auf einer [[Marmor]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;tafel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in der Ostermiethinger Pfarrkirche zu lesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem. Grenzstelle in Ostermieting nach Bayern bei der Salzachbrücke.JPG|thumb|ehemalige Grenzstelle in Ostermiething nach Bayern bei der Salzachbrücke.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Absetzung Tassilos III. durch [[Karl dem Großen]] wurde Ostermiething eine königliche [[Pfalz]] der Franken. Ab 900 fielen immer wieder die [[Ungarn#Magyaren|Magyaren]] ein. [[976]] beginnt die selbstständige Geschichte Österreichs und in den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzverhältnisse häufig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre [[1355]] soll in Ostermiething, als einer Unterabteilung des Landgerichtes Weilhart, auch Gericht gehalten worden sein. [[1462]] wurde der Pfarrhof (heute Altbau des Alten- und Pflegeheimes) errichtet. Die noch sehr gut erhaltenen Fresken geben interessantes Zeugnis der damaligen Zeit, der Kultur, des Lebens des Klerus, des Adels und der einfachen Leute und der politischen Anschauung des damaligen Pfarrers Taubenprunner. Ein Dokument, das sich im Pfarrarchiv befindet, bestätigt, dass bereits [[1580]] in Ostermiething Schule gehalten wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[23. Oktober]] [[1611]] zogen 20&amp;amp;nbsp;000 Soldaten unter der Führung des Herzogs Max von Bayern durch Ostermiething, einen Tag, nachdem dieser [[Tittmoning]] erobert hatte. Sein Ziel war Salzburg, wo  [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] bereits auf der Flucht war (siehe auch [[Salzkrieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] streift Ostermiething mit Truppendurchmärsche und pensionierten Soldaten, die, an ein zügelloses Leben gewöhnt, die Bewohner drangsalierten. Dazu noch die Pest (Epidemien [[1634]]/[[1635]] und [[1649]]/[[1650]], in der Pfarrei Ostermiething und in den umliegenden Pfarreien 750 Tote). Vom Pestausbruch 1680 schien die Pfarre verschont worden zu sein und ein letztes Mal traf die Pest den Ort [[1713]] und [[1714]]. Besondere Verdienste erwarb sich damals der Kooperator Josef Aichpointner, der die Seelsorge der Kranken übernahm. Auch er wurde Opfer. Eine Gedenktafel an der Ostermiethinger Kirche erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[10. August]] [[1676]], dem Laurenzitag, fand die feierliche Grundsteinlegung für den Bau einer neuen Pfarrkirche statt. Die neue Kirche wurde über die alte gebaut und diese erst [[1679]] niedergerissen. Die Weihe erfolgte am [[29. September]] [[1682]] durch [[Johann Franz von Preysing]], [[Bischöfe von Chiemsee|Fürstbischof von Chiemsee]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Ostermiething 1930.jpg|thumb|Ostermiething 1930.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[1777]] das [[Kurfürstentum Bayern|bayerische]] Herrscherhaus ausgestorben war, wollte Kaiser Joseph II., Mitregent von Maria Theresia, dieses Ereignis zu einer Gebietserweiterung nützen. Dies hätte aber sicherlich einen Krieg mit Friedrich II. von Preußen bedeutet. Maria Theresia, damals schon alt und kränklich, entzog sich dem Blutvergießen und schloss den Frieden zu Teschen, in welchem sie sich mit dem Erwerb des Innviertels zufrieden gab. Am [[29. Oktober]] [[1779]] ritt der Kaiser auch durch Ostermiething und besichtigte dabei seine neuen Ländereien.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der [[Napoleon|Napoleonischen]] Kriege kamen Salzburg, das Inn- und [[Hausruckviertel]] wieder an Bayern. Die zeitweise einquartierten Franzosen verübten viele Gräueltaten, die Bevölkerung wurde geknechtet, das Vieh aus den Ställen gerissen und das Land ausgebeutet. Als endlich Napoleon besiegt war, wurde beim Wiener Kongress [[1815]] der alte Zustand wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[1841]]/[[1842]] wurde die Gemeinde Ostermiething mit der Stadt [[Tittmoning]] durch eine hölzerne Brücke verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erste Weltkrieg]] kostete 54 Ostermiethingern das Leben auf den Schlachtfeldern Europas. Am [[6. Dezember]] [[1927]] beschloss der [[Oberösterreich]]ische Landtag die Erhebung Ostermiethings zur Marktgemeinde. Am [[17. April]] [[1928]] wurde in Ausführung des Landtagsbeschlusses von 1927 von der oberösterreichischen Landesregierung das Ostermiethinger Wappen verliehen. Die offiziellen Feierlichkeiten zur Markterhebung fanden am [[17. Mai]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Kohleabbaus in [[Trimmelkam]] verlagerte sich auch die Beschäftigung weg von der Landwirtschaft. Einen weiteren Einschnitt brachte der Bau des OKA-Dampfkraftwerkes im Jahre [[1969]]. Das Gebäude steht zwar auf dem Gemeindegebiet von [[St. Pantaleon]], viele darin arbeitende Menschen siedelten sich aber im Gemeindegebiet von Ostermiething an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute führt der [[Pilgerweg Vianova]] durch die Marktgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
* Barocke einschiffige [[Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Ostermiething|Pfarrkirche &amp;quot;Maria Himmelfahrt&amp;quot;]] (1676)&lt;br /&gt;
* Fresken Verkehrte Welt im heutigen Bezirksalten- und Pflegeheim&lt;br /&gt;
* [[Stahlpark Riedersbach]] mit zeitgenössischen Stahlplastiken&lt;br /&gt;
* ehemalige Grenzstation nach [[Tittmoning]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freizeiteinrichtungen==&lt;br /&gt;
* beheiztes Erlebnisbad mit 26 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Osthermiething ist seit Dezember 2014 durch die [[S-Bahn Salzburg|S-Bahnlinie]] {{Symbol-S-Bahn|S11|#B71E44}} von [[Salzburg Lokalbahnhof]] von Salzburg aus erreichbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Kircheninnenansicht von Ostermiething.jpg|Kircheninnenansicht von Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrkirche und Kriegerdenkmal von Ostermiething.jpg|Pfarrkirche und Kriegerdenkmal von Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Passionskrippe in der Pfarrkirche Ostermiething.jpg|Passionskrippe in der Pfarrkirche Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Votivtafel von der Pfarre Ostermieting.jpg|Votivtafel von der Pfarre Ostermieting in der [[Wallfahrtskirche Maria Eck]] &lt;br /&gt;
Datei:Südlicher Ausblick von der Friedhofsmauer in Ostermiething.jpg|Südlicher Ausblick von der Friedhofsmauer in Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Lokalbahn in Ostermiething.JPG|Lokalbahn in Ostermiething, S 11 fährt nach Salzburg ab. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.pilgerweg-vianova.eu/at_ostermiething.html  www.pilgerweg-vianova.eu]&lt;br /&gt;
* Kataloge [[Seelentium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Braunau am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seelentium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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		<title>Göming</title>
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		<updated>2026-04-20T13:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Flachgau|Salzburg-Umgebung]] (&amp;lt;tt&amp;gt;SL&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: ||8,77 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 57&#039; N, 12° 57&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: ||530 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||766  &amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/statistik_/Documents/Publikationen%20Statistik/statistik-bevoelkerung_2024.pdf www.salzburg.gv.at], Bevölkerungsstatistik des Landes Salzburg, abgerufen am 20. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl(en): ||5114&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: ||0 62 72&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: ||50 313&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 1 [[Katastralgemeinde]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: ||5114 Göming &amp;lt;br /&amp;gt;Dorfstraße 3&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [https://www.goeming.at www.goeming.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| geografische Karte der Gemeinde: ||[[Datei:Katastralgemeinde Göming.jpg|180px|centre]][https://www.google.at/maps/place/Göming/ Göming auf Google&amp;amp;nbsp;Maps]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Werner Fritz]]  ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindevertretung (2024): || 9 Mitglieder: &amp;lt;br /&amp;gt; 8 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt;1 [[SPÖ]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;341 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;336 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;322 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;336 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;356 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;325 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;448&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;591 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;607 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;701&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Göming mit Text.jpg|thumb|Göming und Umgebung]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Göming&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im nördlichen [[Flachgau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie == &lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Göming nach Westen v. A. Silberer.jpg|thumb|Panoramaansicht v. Göming in Richtung Westen von Annemarie Silberer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde schließt sich unmittelbar im Osten der Stadt [[Oberndorf bei Salzburg]] an. Über das Gemeindegebiet verläuft auch kurz die [[Lamprechtshausener Straße]] (B 156).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung === &lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige [[Katastralgemeinde Göming|Katastralgemeinde]] und gliedert sich in die folgenden Ortschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bulharting]] &#039;&#039;53 &lt;br /&gt;
* [[Dreimühlen]] &#039;&#039;41&lt;br /&gt;
* Göming &#039;&#039;443&lt;br /&gt;
* [[Gunsering]] &#039;&#039;42 &lt;br /&gt;
* [[Kemating]] &#039;&#039;103&lt;br /&gt;
* [[Mittergöming]] &#039;&#039;27&lt;br /&gt;
* [[Reinberg]] &#039;&#039;52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; In &#039;&#039;kursiver&#039;&#039; Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2023 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden === &lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Oberndorf bei Salzburg]], [[Lamprechtshausen]] und [[Nußdorf am Haunsberg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bevölkerungsentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion == &lt;br /&gt;
[[Datei:Filialkirche zum hl. Maximilian in Kirchgöming 02.jpg|thumb|[[Filialkirche zum hl. Maximilian]] in [[Kirchgöming]].]]&lt;br /&gt;
Die Göminger [[Filialkirche zum hl. Maximilian|Filialkirche &amp;quot;Zum hl. Maximilian&amp;quot;]] gehört zur [[Pfarre Oberndorf bei Salzburg]].&lt;br /&gt;
==Geschichte==&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Göming konnte eine Siedlung aus der [[La-Tène-Zeit|Latenezeit]] nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
Seit [[1848]] ist Göming eine autonome Gemeinde. Davor war der Ort als Gemeinwesen den jeweiligen Grundherren und Erzbischöfen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitagmittag, den [[5. August]] [[2022]], standen die Maschinenhalle und ein Schweinestall mit 400 Tieren eines Bauernhofes in [[Brände (Geschichte)|Brand]] - es wurde Alarmstufe 4 ausgelöst. An die 268 Feuerwehrleute von 17 Wehren mit 49 Fahrzeugen waren seit ca. 12:30 Uhr im Einsatz. 40 Schweine verendeten in den Flammen, der Rest konnte in Sicherheit gebracht werden. Gegen 20:45 Uhr wurde &amp;quot;Brand aus&amp;quot; gemeldet. Ein technischer Defekt konnte als Ursache festgestellt werden. Das stellten ein Brandsachverständiger und Brandermittler des Landeskriminalamts fest. &amp;lt;ref&amp;gt;[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/goeming-maschinenhalle-in-brand-125241250 5. August 2022] und [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/brand-in-goeming-technischer-defekt-als-ursache-125241250 8. August 2022] sowie &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot; vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/video-grosseinsatz-der-feuerwehren-in-goeming-maschinenhalle-stand-in-vollbrand-125242384 5. August 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. Mai]] [[2024]] kam es neuerlich zu einem [[Großbrand in Göming im Mai 2024|Großbrand in Göming]].&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aussichtspunkte === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrunnen in Göming.JPG|thumb|Dorfbunnen]]&lt;br /&gt;
* [[Denkmalgeschützte Objekte in Göming]], u. a. das [[Hauergut]]&lt;br /&gt;
* [[Kapellen und Kirchen in Göming|Kapellen und Kirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Hellbauer-Haus]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfbrunnen (Göming)|Dorfbrunnen]] von [[Günter Veichtlbauer]] vor dem Gemeindeamt&lt;br /&gt;
* Kunstschmiede Sieghartsleitner Herbert in [[Kemating]]&lt;br /&gt;
* Mühle in der Ortschaft [[Dreimühlen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Göminger Stubenmusik]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Natur === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Vereine === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Sportvereine ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Volkskulturvereine ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur == &lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Göming.png|thumb|left|Wappen von Göming]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hellbauer-Haus Göming.jpg|thumb|[[Genuss-Stadl]] in Göming, es war zuvor das 300 Jahre alte [[Hellbauer-Haus]] in Mittergöming]] &lt;br /&gt;
Seit [[26. Oktober]] [[2011]] hat die Gemeinde nach 30 Jahren wieder im [[Hellbauer-Haus]] ein Wirtshaus, das [[Landgasthaus Hellbauer]]. Das Gasthaus ist ein 300 Jahre altes  Bauernhaus, das in Mittergöming abgetragen und gegenüber dem Gemeindezentrum neu aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* [[Straßen der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===  &lt;br /&gt;
* [[Genuss-Stadl]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verein Kleeblatt]] zur Förderung des [[Fremdenverkehr|Tourismus]]&lt;br /&gt;
==== Rettungsorganisationen ====&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Göming]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister === &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen der Gemeinde === &lt;br /&gt;
==== Ehrenbürger ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am [[23. Jänner]] [[1964]] wurde der Gemeinde Göming durch die [[Salzburger Landesregierung]] das folgende Wappen verliehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Grün ein schreitender halber goldbewehrter silberner Hirsch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen entspricht jenem des Adelsgeschlechts der [[Herren von Gebeningen]], die sich ab dem [[12. Jahrhundert]] nachweisen lassen. &amp;quot;Gebeningen&amp;quot; ist eine frühe Form des heutigen Ortsnamens Göming.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten == &lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Absmanner]]  (* 1909; † 1988 in [[Oberndorf bei Salzburg]]), [[Bürgermeister der Gemeinde Göming|Bürgermeister]] ([[ÖVP]]) und [[Ehrenbürger der Gemeinde Göming|Ehrenbürger]] der Gemeinde Göming &lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Berger senior]] (* 1913; † 1993 ebenda) war Landwirt und für die [[ÖVP]] als Landwirtschafts[[landesrat]] Mitglied der [[Salzburger Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dorfzeitung.com Dorfzeitung]&lt;br /&gt;
{{Nachrichten|goeming}} &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Gemeindeartikel}}&lt;br /&gt;
* Homepage der Gemeinde Göming&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger]], [[Nikolaus Pfeiffer (Restaurator)|Nikolaus Pfeiffer]]: &#039;&#039;Salzburger Gemeindewappen.&#039;&#039; [[Verlag Alfred Winter]]. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Flachgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Flachgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göming|!|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wallersee&amp;diff=2547602</id>
		<title>Wallersee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wallersee&amp;diff=2547602"/>
		<updated>2026-04-16T13:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wallersee Oktober 2022.jpg|thumb|Der Wallersee von Nordosten gesehen, am unteren Bildrand die [[Wallersee-Ostbucht]].]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Wallersee}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wallersee&#039;&#039;&#039;, auf alten Karten auch &amp;quot;Seekirchner See&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:Moorkataster des Flachgaus um 1911.jpg|Moorkarte um 1911]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist ein See im nördlichen [[Flachgau]], der sich in der Urlaubsregion [[Salzburger Seenland]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mit seiner sechs Quadratkilometer großen Wasserfläche ist der Wallersee der größte See des Flachgaus. Er ist 5,7 Kilometer lang, an seiner breitesten Stelle zwei Kilometer breit und an seiner tiefsten Stelle 23 Meter tief (zwischen [[Zell am Wallersee]] und dem [[Seebad Henndorf am Wallersee]]). Sein Pegelstand im Sommer 2023 befand sich auf 504,25 [[m ü. A.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 Land Salzburg, Pegelstände], abgefragt am 27. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallersee Stimmung.jpg|thumb|Morgennebel am Wallersee an einem Augusttag.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wallersee gilt als einer der wärmsten Salzburger Seen. So wurde beispielsweise am [[20. Juli]] [[2022]] bei der Messstelle in [[Seekirchen am Wallersee]] des [[Hydrografischer Dienst Salzburg|Hydrografischen Dienstes]] in 50 Zentimeter Tiefe eine Temperatur von +29,3 °C gemessen. Damit lag die Temperatur um rund sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt in diesen Tagen, rund 1,5 °C wärmer als der [[Grabensee]] und damit auch an diesem Tag der wärmste See im Flachgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at/wasser], abgefragt am 22. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Daten finden sich u. a. im [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Das Wetter im Sommer 2023]]. Am [[1. August]] [[2024]] wurde der Wert von +29,2 °C gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at/wasser/hydro], abgefragt am 12. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich der Wallersee in extrem warmen Sommern sehr warm wird, so wurde dem See in den vergangenen Jahren doch immer wieder eine sehr gute Wasserqualität bescheinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Seiten/wallersee3d.aspx www.salzburg.gv.at], Salzburg Land, u. a. Bericht über die Wasserqualität 2019 bis 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot_2024-08-12_at_11-08-08_Wallersee_(Seepegel)_•_Seen_•_Land_Salzburg_–_Hydris_Online.png|thumb|Die mittlere Wassertemperatur des Wallersees seit 2002 im Vergleich zu den Daten des Jahres 2022.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden am Wallersee ===&lt;br /&gt;
[[Seekirchen am Wallersee]], [[Henndorf am Wallersee]], [[Neumarkt am Wallersee]] und [[Köstendorf]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wallersee.jpg|thumb|Der Wallersee bei Zell.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
==== Zuflüsse ====&lt;br /&gt;
Mühlbach, [[Eisbach]], [[Wallerbach]], Altenbach und Schlachterbach;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abflüsse ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallersee Abfluss.JPG|thumb|Wallersee-Abfluss, Ursprung der Fischach]] &lt;br /&gt;
Der Wallersee entwässert zur Gänze über die [[Fischach (Fluss)|Fischach]], die auf dem Gemeindegebiet von Seekirchen am Wallersee aus dem See und durch [[Eugendorf]], [[Hallwang]], [[Elixhausen]] und [[Bergheim]] fließt, wo sie in die [[Salzach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur- und Landschaftsschutz ===&lt;br /&gt;
Der See steht unter [[Naturschutz|Natur- und Landschaftsschutz]], aufgeteilt auf das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Wallersee (Landschaftsschutzgebiet)|Wallersee]] und die [[Naturschutzgebiet]]e [[Natur- und Europaschutzgebiet Wallersee-Wenger Moor|Wallersee-Wenger Moor]], Wallersee-Bayrhamer Spitz oder Wallersee-Fischtaginger Spitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ufergebiete sind größtenteils Seenlandschaftsschutzgebiet. Große Teile des Köstendorfer Anteils am Seeufer entfallen auf das [[Natur- und Europaschutzgebiet Wallersee-Wenger Moor]] [[Wenger Moor]]-[[Zeller Moor]]. Ein kleinerer Teil des Wenger Moores gehört zum Gemeindegebiet von Neumarkt am Wallersee. Auch die Schilfgürtel entlang des Sees stehen unter [[Naturschutz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graureiher]], [[Kiebitz]], [[Brachvogel]], [[Stockente|Enten]], [[Fasan]]e, [[Haubentaucher]], [[Blässhuhn|Blässhühner]], [[Eichelhäher]], [[Schwan]] und [[Lachmöwe]] zählen zu den Bewohnern des Schilfgürtels und des Sees, der auch reich an [[Fisch]]arten ist: [[Waller]] (Wels), [[Brachse]], [[Hecht]], [[Karpfen]], [[Aal]]e, [[Bachforelle]]n und [[Schleie]] tummeln sich im Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See entstand am Ende der letzten [[Eiszeit]] vor 10&amp;amp;nbsp;000 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schmitt&#039;sche Karte von Südwestdeutschland aus dem Jahr [[1797]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.arcanum.com/de/map/schmittsche-karte/?bbox=1440023.0810167936%2C6082097.358914064%2C1458205.53912013%2C6088737.825746339&amp;amp;layers=35 maps.arcanum.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird der Wallersee als &amp;quot;Seenirebner See&amp;quot; (Seekirchner See?&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90056296/df_dk_0011555 Karte aus dem Jahr 1889] in der Vergrößerung&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1882]] kaufte das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] den Wallersee. Die [[Seegrundstücke des Landes Salzburg|Seegrundstücke]] werden demnach auch vom Land Salzburg verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1886]] wurde der Seespiegel des Wallersees von der Kote 507,50 [[m ü. A.]] um vier [[Fuß (Salzburger)|Fuß]] (ca. 1,40 m) abgesenkt, um das Seemoos für weitere Besiedlung vorzubereiten und um den Abbau von [[Torf]] an den Randmooren des Wallersees zu ermöglichen. Der Seespiegel pendelte auf der Kote 506,00 m im langjährigen&lt;br /&gt;
Mittel ein. Dadurch wurden ausgedehnte Randgebiete trockengelegt. Die geringere Seetiefe und die flachen Ufer führten zur Bildung eines breiten Schilfgürtels. Durch die Verlandung entstanden [[Moore]] im Westen und Norden, die bis zu fünf Meter mächtig sind. [[1954]] und [[1959]] kam es zu extremen [[Hochwasser|Hochwässern]]. Daher wurde der Seespiegel [[1965]] durch eine Tieferlegung und Begradigung der [[Fischach (Fluss)|Fischach]] beim Brückenwirt um weitere 20 cm abgesenkt. [[1970]]–[[1971]] erfolgte durch Ausbaggerungen in der Fischach eine weitere Tieferlegung um etwa 20 cm. Aufgrund dieser nochmaligen Absenkung des Seespiegels erreichte der Wallersee eine Mittelwasserkote von 505,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1895]] wurde eine tägliche Fahrverbindung zwischen der [[Westbahnstrecke|Bahnstation]] in [[Zell am Wallersee]] und Henndorf mit einem Benzinmotoren-Boot eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=18950628&amp;amp;query=%22zell%22&amp;amp;seite=2 ANNO] Salzburger Chronik, 28. Juni 1895, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2000]] bis [[2008]] wurden verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen gesetzt und dadurch der natürliche Seespiegel wieder etwas angehoben. Im Juli 2019 betrug der Seespiegel bei Mittelwasser 504,2 [[m ü. A.]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at] Hydrografischer Dienst des Landes Salzburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ereignisse ===&lt;br /&gt;
==== Filme ====&lt;br /&gt;
[[1953]] wurden Teile des Kinofilms &amp;quot;[[Eva erbt das Paradies]]&amp;quot; in der [[Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee)|Wallersee-Ostbucht]] gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der [[2010er]]-Jahre wurden Teile des Kinofilms &amp;quot;[[Deserteur]]&amp;quot; von [[Gabriele Neudecker]] beim Bauernhaus &amp;quot;[[Pragerfischer]]&amp;quot; am Wallersee gedreht. [[2024]] drehte Neudecker den 25minütigen Dokumentarfilm [[Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen|&amp;quot;Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen&amp;quot;]], der dauerhaft in orf.on zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://on.orf.at/video/14230717/erlebnis-oesterreich-naturjuwel-wallersee-wo-mensch-und-natur-sich-begegnen on.orf.at], Dokumentarfilm &amp;quot;Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen&amp;quot;, abgerufen am 9. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Dokumentarfilm [[&amp;quot;Gräfin – Ordensfrau – Befreierin&amp;quot;]] in der ORF-Reihe &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; diente der Film Neudecker ebenfalls für Aufnahmen, unter anderem mit dem [[Marinekutter Rugard]]. Dieser Film wurde erstmals am [[29. November]] [[2022]] ausgestrahlt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/tv/stories/3183276/ salzburg.orf.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war im Rahmen der Ausstellung [[Missionsfotografie in Afrika. Die Diasammlung der Maria Theresia Ledóchowska.|&amp;quot;Missionsfotografie in Afrika.&amp;quot; Die Diasammlung der Maria Theresia Ledóchowska.]] auch am [[5. Mai]] [[2025]] im Pfarrhof in [[Neumarkt am Wallersee]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1929: Flugzeuglandung auf Eis ====&lt;br /&gt;
Am Samstag, den [[16. Februar]] [[1929]] landete Oberleutnant [[Eduard Kuhn]], Leiter der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn &amp;amp; Stowasser|Österreichischen Fliegerschule Salzburg, Kuhn &amp;amp; Stowasser]] zwischen [[Marieninsel]] und Strandbad auf dem zugefrorenen See. Landung wie Start gingen glatt vonstatten. Am darauffolgend Tag, Sonntag, [[17. Februar]], unternahm er einen Flug zum [[Bayern|bayerischen]] [[Königssee]]. Auf dem Rückflug bei minus 35 °C flog er nochmals zum Wallersee und landete in der Seekirchener Bucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19290218&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. Februar 1929, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ein Skijöring hätte auf dem Wallersee stattfinden sollen =====&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot; kündigte in ihrer Ausgabe vom [[12. Februar]] 1929 eine motorsportliche Veranstaltung in der Wallersee-Ostbucht an:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19290212&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=33 ANNO], &amp;quot;Salzburger Chronik&amp;quot;, Ausgabe vom 12. Februar 1929, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Motorrad-[[Skijöring|Schijöring]], Kunstfliegen, Match Auto und Flugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der anhaltend strenge Frost, der dem Wallersee eine starke Eis­decke gegeben hat, veranlaßte den [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club|Salzburger Automobilklub]] kom­menden Sonntag, den 17. Februar, 1 Uhr mittags, eine große Win­tersportveranstaltung&#039; abzuhalten. Es gelangt ein Motorrad-Schijöring über eine Strecke, von 2 Kilometern zur Austragung mit anschließenden Kunstflügen des bestbekannten Fluglehrers Oblt. Kuhn, der auch Landungen am Eis des Sees und Passagierflüge durchführen wird. Als vollständig neu für Oesterreich wird Kuhn mit einem Automobil und einem Motorradfahrer einen Wettflug ausführen. Ein gleicher äußerst spannender Wettflug wurde vor einigen Tagen am Eibsee zwischen dem Flieger Udet und dem Rennfahrer Stuck unternommen. Stuck, der zur Teilnahme eingeladen wurde, wird jedenfalls auch bei uns Mitwirken. Eine weitere Neuerung bildet die Ausstellung einer Lautsprecheranlage aus zehn Lautsprechern der Philips-Radio-Röhren-Gesellschaft, die vor [[Strandhotel Wallersee|Karl&#039;s Seehotel]] und [[Fisch- und Schneckenrestaurant Seehotel Winkler|Winkler&#039;s Strandhotel]] zur Aufstellung gelangen und außer musikalischen Darbietungen auch die Resultate verkünden werden. Die ganze Veranstaltung wird sich zwischen den beiden genannten Hotels am Wallersee abspielen. Die Zufahrt zum Strandhotel wird mit Schneepflug freigemacht, so daß man bis an Ort und Stelle mittels Auto oder Omnibus der Sol-Lobeg ge­langen kann. Auch von der [[Bahnhof Seekirchen am Wallersee (Haltestelle)|Bahnstation Seekirchen]] gelangt man nach kurzer Fußwanderung über den gefrorenen See an Ort und Stelle.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung konnte jedoch aufgrund starker Schneefälle nicht durchgeführt werden, da es unmöglich war, eine Bahn frei zu schaufeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1935: Absturz eines Flugzeugs ====&lt;br /&gt;
Am [[27. August]] [[1935]] stürzte um 10:10 Uhr ein Flugzeug in der Nähe des [[Strandhotel Wallersee|Strandhotels Wallersee]] ab. Es handelte sich um eine Maschine vom Typ &#039;De Havilland DH3&#039; mit der Kennung OE-DIO der Fliegerschule Graz. Beide Insassen, Militärfliegerleutnant Pepo Schmiedberger, der 23jährige Sohn des Militärkommandanten von Salzburg, Oberst Josef Schmiedberger, und Pilot Josef Tusch kamen ums Leben. [[Hofrat]] [[Prof]]. [[Viktor Keldorfer]] hatte den Absturz von seinem Wochenendhaus am Seeufer aus beobachtet und schilderte ihn dem [[Salzburger Volksblatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19350827&amp;amp;seite=9&amp;amp;zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 27. August 1935. Seite 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende des [[20. Jahrhundert]]s erinnerte ein Denkmal mit Propeller des abgestürzten Flugzeugs an der Seepromenade an das Unglück. Im Zuge der Kanalisierung und Errichtung der Promenade wurde es entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1950: Zwei junge Männer ertrinken im See ====&lt;br /&gt;
Am Wallersee ereignete sich am Sonntag, den [[30. Juli]] [[1950]], ein Bootsunglück, dem zwei junge Menschen, Brüder im Alter von 20 und 23 Jahren, zum Opfer fielen. Die beiden jungen Leute erschienen am Sonntagnachmittag mit ihren Fahrrädern bei der Bootsvermietung Kinsky, deponierten ihre Räder und unternahmen eine Bootsfahrt. Als die Boote am Montag früh noch nicht zurückgekehrt waren, unternahm Kinsky mit Insassen des Journalisten-Erholungsheimes (&amp;quot;Strandhotel Wallersee&amp;quot;) eine Suchaktion. Man fand hinter der [[Marieninsel]] das verlassene Boot und die Kleidung der beiden jungen Männer, von denen jede Spur fehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gendarmerie]] leitete die weiteren Erhebungen ein. Man vermutete, dass einer der beiden Burschen in den See gestürzt sein dürfte und der andere beim Versuch, seinen  Bruder zu retten, ebenfalls mit in den Tod gezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&amp;amp;datum=19500801&amp;amp;query=%22Strandhotel+Wallersee%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 1. August 1950, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== 1977: Brand des Strandhotels ====&lt;br /&gt;
Am [[2. September]] [[1977]] brannte das Strandhotel Wallersee in der Ostbucht ab und wurde nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2020 ====&lt;br /&gt;
===== Rekordfisch =====&lt;br /&gt;
Ein Angler zog am Abend des [[17. Mai]] [[2020]] in der Seekirchener Bucht einen 65 Kilogramm schweren [[Waller|Wels]] aus dem Wasser. Dieser Rekordfisch war zwei Meter und 15 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte der Angler den Fisch, der angebissen hatte, nicht sehen. Weil ihm bewusst war, dass dieser sehr schwer sein musste, kamen ihm Fischerkollegen mit einem zweiten Boot zu Hilfe. Von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr fuhren die Angler dem Fisch an der Leine nach. Nach zwei Stunden gab der Wels auf und näherte sich schließlich der Wasseroberfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[ORF]] Salzburg: [https://salzburg.orf.at/stories/3049281/ &#039;&#039;Wallersee: Angler fängt 65-Kilo-Wels]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Surf- und Kite-Verbot in Seekirchen =====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Beschwerden und Vorfällen im Uferbereich musste [[Bürgermeister der Stadt Seekirchen am Wallersee|Bürgermeister]] [[Konrad Pieringer]] handeln, bevor es zu ernsthaften Unfällen mit Verletzte käme. Vor allem mit Kitesurfern habe es Probleme gegeben. Aus diesem Grund wurde ein zwischen 1. Mai und 30. September geltendes Surf- und Kite-Verbot erlassen. Geplant ist für den Sommer [[2021]] im Uferbereich mit Bojen separate Abschnitte für Badende und für Kiter und Windsurfer einzurichten. Dann sollte es da auch nicht mehr zu gefährlichen Zwischenfällen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/auf-dem-wallersee-wird-s-eng-surf-und-kite-verbot-in-seekirchen-92247337 www.sn.at], 1. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wetter im Sommer 2023 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:2023 08 30 Wallersee Ostbucht nach mehreren Tagen Regen 008.JPG|thumb|30. August 2023: Im Strandbad Wallersee nach mehreren Tagen Regen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Wetter im Sommer 2023]] wurde u. a. an Hand von Daten des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg]] und [[Petes Hobby-Wetterstation Neumarkt am Wallersee]] während einer Regenperiode in den ersten Tage im August [[2023]] dargestellt. Zu sehen sind Diagramme über die Wassertemperatur und Pegelstand des Sees, auch im Vergleich zu den anderen Flachgauer Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2025: Eine Person ertrunken ====&lt;br /&gt;
Am Samstag, [[5. Juli]] [[2025]], gegen 07:53 Uhr, entdeckte eine Spaziergängerin in der Ostbucht eine leblos im Wasser treibende Person und alarmierte die Einsatzkräfte. Es wurde umgehend ein Großeinsatz ausgelöst – die Person wurde von der Wasserrettung geborgen, verstarb aber noch an Ort und Stelle. Beim Toten handle es sich um einen deutschen Staatsbürger, Näheres sei aber noch nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher. Anrainer dürften eine Art Signal gehört haben, möglicherweise von einem Mobiltelefon, und hätten daraufhin beim See nachgesehen. Dabei entdeckten sie die Person im Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/tragischer-rettungseinsatz-person-stirbt-kurz-nach-bergung-aus-wallersee-art-295308 5. Juli 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich um einen 65-Jährigen aus [[Bad Reichenhall]] ([[Bayern]]). Der Mann dürfte zum Angeln am See gewesen sein, weil in der Nähe Fischer-Utensilien gefunden wurden. Vermutlich ist er dann baden gegangen, weil er später unbekleidet aufgefunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/deutscher-wallersee-leben-180958255 www.sn.at], 6. und 7. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sage ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Wallersee-Sage]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet in die hügelige Landschaft des Flachgaus liegt der Wallersee, der größte der Salzburger Seen. Die Orte Seekirchen, Henndorf und Neumarkt bildeten seit Jahrhunderten die Basis der Besiedelung dieser damals scheinbar unwirtlichen Region: &amp;quot;Eine Sage erzählt, dass in den Tiefen des Wallersees ein mächtiger [[Waller]] haust, der alljährlich nach einem goldenen Ring verlangt. Erhält er diese Opfergabe nicht, peitscht er in seinem Zorn die Wassermassen über die Ufer und überschwemmt das umliegende Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verpachtung von Seegrundstücken ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Seegrundstücke des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeiteinrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Foil Wallersee 06 August 2019.jpg|thumb|Ein &#039;&#039;[[Wingfoilen|Foil]]&#039;&#039; in der [[Wallersee-Ostbucht]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bademöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Um den Wallersee herum gibt es einige öffentliche Strandbäder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 09 18 Herbsttag Strandbad Neumarkt am Wallersee.jpg|thumb|Strandbad Neumarkt am Wallersee im Spätsommer 2025.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Seebad Henndorf am Wallersee]] in Henndorf am Wallersee, Eintrittsgebühr&lt;br /&gt;
* [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in Neumarkt am Wallersee in der [[Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee)|Wallersee-Ostbucht]] &lt;br /&gt;
* [[Strandbad Winkler (Neumarkt)|Strandbad Winkler]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht, Eintrittsgebühr&lt;br /&gt;
* [[Strandbad Seekirchen]] in Seekirchen am Wallersee, Parkplatzgebühr, kein Eintritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 06 27 Naturstrandbad Zell Wallersee 1.jpg|thumb|Naturstrandbad Zell am Wallersee.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naturstrandbad Zell am Wallersee]] in Seekirchen am Wallersee, Parkplatzgebühr, kein Eintritt &lt;br /&gt;
* [[FKK-Gelände des Vereins Sonnensport Salzburg]] in Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
Daneben existieren vor allem am Südufer zwischen Neumarkt am Wallersee und Seekirchen am Wallersee eine Reihe privater Badeplätze, wie jener der [[Salzburg AG]] in [[Fischtaging]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campingplätze ===&lt;br /&gt;
* [[Camping Wallersee]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht&lt;br /&gt;
* Strandcamping Seekirchen in Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
* [[Seecamping Zell am Wallersee]] in [[Zell am Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsverleih === &lt;br /&gt;
* Im [[Yachthafen Wallersee-Ostbucht|Yachthafen]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht&lt;br /&gt;
* In Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minigolf ===&lt;br /&gt;
* [[Minigolf Neumarkt am Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tennis ===&lt;br /&gt;
* Auf den Plätzen des [[Tennisclub Neumarkt|Tennisclubs Neumarkt]], des Tennisvereins UTC Seekirchen und des Tennisclubs Woerle Henndorf;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern ===&lt;br /&gt;
Es gibt den [[Henndorfer Uferwanderweg]] und einen Wanderweg rund um den Wallersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winteraktivitäten ===&lt;br /&gt;
In normalen Wintern friert der Wallersee üblicherweise zur Gänze zu und ermöglicht so ausgedehnte Ausflüge auf dem Eis, oder auch Freizeitsportmöglichkeiten wie [[Eishockey]] und [[Eisstockschießen]] sowie [[Eissegeln]] und Eissurfen. Eissegeln ist nicht jeden Winter möglich, zuletzt im [[Jänner 2017]] und Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beach-Volleyball ===&lt;br /&gt;
* Beim Strandbad Neumarkt am Wallersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Seit [[2006]] findet am Wallersee der alljährliche [[Wallersee-Cup 2009|Wallersee-Cup]] statt. Weiters der Wallersee Halbmarathon &amp;amp;amp; Rupertilauf, Segel- und Eissegelregatten und Tennisturniere. Im Herbst gibt es die [[Wallersee-Wallfahrt]]. [[2014]] gastierte die [[Sicherheitsolympiade]] in der Wallersee-Ostbucht. Im Sommer gibt es je ein Seefest in Seekirchen und eines in Neumarkt in der Ostbucht. 2022 und 2023 gab es Musikrundfahrten mit dem Marinekutter Rugard.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wasserspielewallersee.at/kutterfahrten/ wasserspielewallersee.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2023 war der Wallersee auch Schauplatz einer Teilübung im Rahmen der [[Internationale Großübung Katastrophenschutz April 2023|Internationalen Großübung Katastrophenschutz April 2023]].&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Morgennebel am Wallersee.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Sonnenaufgang am Wallersee.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Wallersee von [[Neumarkt am Wallersee]] mit [[Staufen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; Wallersee mit [[Chiemgauer Alpen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Wallersee_Morgennebel.jpg|Morgennebel am Wallersee.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee morgen.jpg|Sonnenaufgang am Wallersee.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee mit Staufen R0023449.JPG|Wallersee von [[Neumarkt am Wallersee]] mit [[Staufen]].&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee mit Chiemgauer Alpen.jpg|Wallersee mit [[Chiemgauer Alpen]].&lt;br /&gt;
Datei:2023 01 08 Wallersee Ostbucht Matzing.jpg|Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Winterbild von Seekirchen mit dem zugefrorenen Wallersee von  Hankham.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Blick über den Wallersee, in der unteren Bildhälfte der [[Fenninger Spitz]] in [[Henndorf am Wallersee]], darüber [[Fischtaging (Seekirchen am Wallersee)|Fischtaging]] in [[Seekirchen am Wallersee]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; Wallersee-Panoramabild vom [[Wiererhof]] aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Neumarkt, Abendstimmung am Wallersee, Juni 2012.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:2023 01 08 Wallersee Ostbucht Matzing.jpg|Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&lt;br /&gt;
Datei:Seekirchen von Norden, Blick v. Hankham Jänner  2003.jpg|Winterbild von Seekirchen mit dem zugefrorenen Wallersee von  Hankham.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee Fenninger Spitz Fischtaging Seekirchen.jpg|Blick über den Wallersee, in der unteren Bildhälfte der [[Fenninger Spitz]] in [[Henndorf am Wallersee]], darüber [[Fischtaging (Seekirchen am Wallersee)|Fischtaging]] in [[Seekirchen am Wallersee]].&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee-Panoramabild vom Wiererhof aus.jpg|Wallersee-Panoramabild vom Wiererhof aus.&lt;br /&gt;
Datei:Abend am Wallersee a.jpg|Neumarkt, Abendstimmung am Wallersee, Juni 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Bildergalerien von Sonnenuntergängen: [[Sonnenuntergänge über dem Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-SemZ3gYICY|280|right|[[Jänner 2017]] Eissegeln am Wallersee, 5 min Video, die Aufnahmen entstanden – entgegen der Einblendung – am 12. Februar 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_g3Xdv2R1MA|280|right|02:31 min. Video einer herannahenden [[Unwetter]]front von Westen Richtung Wallersee. Eine Videoaufnahme im [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] mit anschließenden Video des Unwetters mit [[Hagel]], aufgenommen in einem Garten in [[Neumarkt am Wallersee]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Braumann|Braumann, Franz]]: &amp;quot;[[Eine Heimat am See]]&amp;quot;, [[Verlag Anton Pustet]], 2010, ISBN 978-3-7025-0638-4&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schinwald|Schinwald, Wolfgang]]: &amp;quot;[[Schädelweh am Wallersee]]&amp;quot;, ein Schelmenroman&lt;br /&gt;
* Schinwald, Wolfgang: &amp;quot;[[Der Helikoptermann vom Wallersee]]&amp;quot; &lt;br /&gt;
* siehe auch [[Literaturlandschaft Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.1805,47.9142/zoom/14.1 AMap] (aktualisierter Datenlink 27. August 2023)&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburger-seenland.at Salzburger Seenland]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;size=14&amp;amp;page=147 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 141ff: &amp;quot;Der Wallersee&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Webcam am Wallersee in [[Wiedweng]] oberhalb der [[Wallersee-Ostbucht]] → [https://neumarkt.panomax.com/wallersee#  der Link]&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Seiten/wallersee3d.aspx www.salzburg.gv.at], Salzburg Land, u. a. Bericht über die Wasserqualität 2019 bis 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Seekirchen]]&lt;br /&gt;
{{Quelle Stadtchronik Seekirchen}}&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die großen Seen Salzburgs: Wallersee, Mattsee, Obertrumer See und Grabensee&amp;quot;, Land Salzburg • Reihe Gewässerschutz • Band 17 • 2015 &lt;br /&gt;
* [[Johann Goiginger|Goiginger, Johann]]: &amp;quot;Neumarkt am Wallersee. Die Entstehung seiner Landschaft und seine Geschichte.&amp;quot;, Eigenverlag der Marktgemeinde Neumarkt am Wallersee, 1993&lt;br /&gt;
* [[Helmut Deinhammer|Deinhammer, Helmut]]: &amp;quot;[[Die Wallersee Ostbucht|Die Wallersee-Ostbucht. Neumarkts Juwel.]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henndorf am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köstendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badesee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unglück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Scherer&amp;diff=2546663</id>
		<title>Georg Scherer</title>
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		<updated>2026-04-13T13:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Georg Scherer&#039;&#039;&#039;, auch Scheerer, Schärer (* in [[Saalfelden]]; † [[13. April]] [[1528]] in [[Radstadt]]) war ein [[Franziskaner]], der als Märtyrer des [[Protestantismus]] hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Scherer war zunächst Weltpriester tätig, trat aber dann [[1522]] in den Franziskanerorden ein. [[1525]], nach dreijähriger Zeit im Orden, legte er die Kutte ab, da er &amp;quot;im Orden nichts gefunden habe als Neid, Hass, Zank und Uneinigkeit und ein gleissnerisches Leben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schmid: &#039;&#039;Des Cardinals und Erzbischofs von Salzburg Matthäus Lang Verhalten zur Reformation&#039;&#039;. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich, 21. Jahrgang, Julius Klinkhardt, Wien/Leipzig 1900, S. 138–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach begann er, in Radstadt die lutherischen Lehrsätze zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1528]] erhob der Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Matthäus Lang]] Klage auf Ketzerei, er wurde ins Gefängnis geworfen. Dort wurden ihm Fragen zum christlichen Glauben vorgelegt, die er schriftlich im Sinne Luthers beantwortete. Daraufhin erging das Urteil, dass er lebendig verbrannt werden sollte. Auf Fürsprache wurde das Urteil abgeändert und er sollte zuerst enthauptet und dann erst sein Körper verbrannt werden. Vor der Hinrichtung hielt er eine kurze Rede, die solchen Eindruck hinterließ, dass sein Körper nicht verbrannt sondern begraben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Evangelische Versöhnungskirche Radstadt|evangelischen Versöhnungskirche]] in Radstadt befindet sich eine Gedenktafel, die an den protestantischen Märtyrer Georg Scherer erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*{{wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Scherer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1528]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Naturschutzgebiet_Wolfgangsee_Blinklingmoos&amp;diff=2546216</id>
		<title>Naturschutzgebiet Wolfgangsee Blinklingmoos</title>
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		<updated>2026-04-03T11:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Strobler Moor, Panoramaansicht.jpg|thumb|Panoramabild von der [[Aussichtsplattform Blinklingmoos]] im Strobler Moor]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiet Wolfgangsee Blinklingmoos&#039;&#039;&#039; in [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] zählt zu den schönsten [[Moor]]en in [[Österreich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Das Blinklingsmoos befindet sich am Südufer des [[Wolfgangsee]]s unmittelbar westlich an das Gemeindezentrum anschließend.  Der Wolfgangsee-Rad- und Wanderweg führt auf der ehemaligen [[Salzkammergut-Lokalbahn]]trasse am südlichen Rand des Moores (bis auf ein kurzes Stück, auf dem er direkt durchs Moor führt). Neben dem Weg im Moor wurde eine [[Aussichtsplattform Blinklingmoos|Aussichtsplattform]] errichtet, von welcher man einen sehr guten Ausblick hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm im Strobler Moor RIMG0030.jpg|thumb|Aussichtsplattform im Strobler Moor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blinklingmoos ist rund 100 Hektar groß und stellt eine Mischung aus Nieder-, Übergangs- und Hochmoor dar. Es zählt zu den größten Mooren in der Region und besticht vor allem durch blütenreiche Streuwiesen. Feuchtwiesen, Moor- und Auwälder sowie ansprechende Bachläufe sind ebenso Teil dieses Naturschutzgebietes am Südufer des [[Wolfgangsee]]s. Außerdem finden zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten hier einen geeigneten Lebensraum vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenvielfalt ==&lt;br /&gt;
In einer Studie, die im Mai 2015 vorgestellt wurde, konnte gezeigt werden, welch enormen Reichtum an Arten und Individuen intakte Lebensräume beherbergen. Das Naturschutzgebiet Blinklingmoos weist innerhalb eines Mosaiks an Feuchtgebieten und Moorlebensräumen durchschnittlich etwa 110 Zikaden auf einem Quadratmeter auf. Darunter befinden sich einige stark gefährdete und sogar vom Aussterben akut bedrohte Arten. Zikaden sind an Pflanzen saugende, bei uns sehr kleine, meist nur wenige Millimeter große und damit unscheinbare Insekten, die zoologisch zu den &amp;quot;Schnabelkerfen&amp;quot; zählen. Sie verfügen zur Nahrungsaufnahme über einen Saugrüssel, durch welchen sie wie mit einem Strohhalm Pflanzensäfte aufnehmen. Häufig nehmen sie damit zu viel Zucker auf, den sie als Honigtau wieder absondern. Davon profitieren dann andere Insekten wie diverse Ameisenarten. Die meisten Zikaden sind spezifisch auf einzelne Pflanzenarten angewiesen. Das Vorkommen der Zikadenarten ist also vom Vorhandensein unterschiedlichster Pflanzenarten abhängig – oder: je mehr Pflanzenarten in einem Gebiet vorkommen, desto mehr Zikadenarten können dort leben. Das Naturschutzgebiet Blinklingmoos mit seiner überaus reichhaltigen Flora ist so eine Oase des Lebens, ein &amp;quot;Hot Spot&amp;quot; der Biodiversität im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgangsee_Blinklinkmoos.jpg|thumb|Rechts unten das Blinklingmoos.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Standard-Grünlandausstattung von wenigen anspruchslosen Arten, stellen die Schutzgebiete wie das Blinklingmoos heute Schatzkammern der Artenvielfalt dar. Mit dem Potenzial, auf Veränderungen zu reagieren und &amp;quot;einzuspringen&amp;quot;, mit einem Repertoire von wirksamen Anpassungsmechanismen, wenn andere Lebensräume keinen Widerstand mehr leisten können&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=54681 18. Mai 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Ansicht von der [[Bleckwand]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Radweg durchs Naturschutzgebiet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Blick ins Blinklingmoos von Radweg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; [[Aussichtsplattform Blinklingmoos]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Panoramabild vom Aussichtsturm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Blinklingmoos Kopie.jpg|Blinklingmoos, Ansicht von der [[Bleckwand]].&lt;br /&gt;
Datei:Schnurgerade RIMG0016.jpg|Radweg durchs Naturschutzgebiet Blinklingmoos.&lt;br /&gt;
Datei:Blick ins Blinklingmoos von Radweg aus.jpg|Blick ins Blinklingmoos von Radweg.&lt;br /&gt;
Datei:Aussichtsturm im Strobler Moor 030.jpg|[[Aussichtsplattform Blinklingmoos]]  &lt;br /&gt;
Datei:Panorama v. .Aussichtsturm im Moor bei Strobl m.jpg|Panoramabild vom Aussichtsturm im Naturschutzgebiet Blinklingmoos.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strobl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Kle%C3%9Fheim&amp;diff=2546171</id>
		<title>Schloss Kleßheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Kle%C3%9Fheim&amp;diff=2546171"/>
		<updated>2026-04-02T10:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kleßheim Schloss.jpg|thumb|Schloss Kleßheim, Südansicht. Luftbild]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsort|Kleßheim}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Lustschloss Kleßheim&#039;&#039;&#039; liegt vier Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] auf dem Gebiet der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Schloss steht unter [[Denkmalschutz]], der [[Schlosspark Kleßheim]] wurde [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung ebenfalls unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschskulptur bei der Schlossauffahrt.jpg|thumb|200px|Hirschskulptur bei der Schlossauffahrt von Kleßheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist von einem Schlosspark samt Mauer mit mehreren Türmen umgeben, an dessen Nordseite der [[Käferheimer Mühlbach]] fließt. Im historischen Schlosspark befindet sich [[Golf &amp;amp;amp; Country Club Salzburg]] und nördlich, etwas südwestlich unterhalb des Schlosses die weithin bekannte [[Tourismusschule Kleßheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich hier mit dem &amp;quot;Kleshof&amp;quot; einstmals ein kleiner Adelssitz, der im Jahr [[1690]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben wurde. In dessen Auftrag wurde um [[1700]] nach Plänen von [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] mit dem Bau des Lustschlosses &#039;&#039;Favorita&#039;&#039; begonnen. Nach dem Tod des Fürsterzbischofs im Jahr [[1709]] war der Bau bereits weit voran geschritten, wurde aber von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Franz Anton Harrach]], vorerst eingestellt, widmete sich dieser doch vorrangig dem Ausbau des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Erst Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], der Erbauer des [[Schloss Leopoldskron|Schlosses Leopoldskron]], ließ das Schloss Kleßheim mit vielen Abstrichen gegenüber dem ursprünglichem Plan vollenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Klessheim 1721.jpg|thumb|[[Johann Bernhard Fischer von Erlach]]: Prospect des Neuen Lust-Gebäudes seiner Hoch Fürste Gnaden zu Salzburg, 1721.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der trotzdem sehenswerte Bau besteht aus drei vornehm ausgeschmückten Geschoßen, wobei sich im etwas erhöhten Haupttrakt der große Festsaal mit seiner hohen, luftigen Kuppel befindet. Die Terrasse des Portals in der Mitte des Haupttrakts wurde hingegen erst [[1723]] angebaut. Am Beginn der Auffahrt befindet sich auf jedem Außensockel ein liegender Hirsch, dessen Geweih mit goldenen Sternen, eine Anspielung an das Wappen des Fürsterzbischofs Firmian, versetzt ist. Dieser Hirsch war auch das Wappen der Schüler der &amp;quot;Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim&amp;quot;, heute Tourismusschule Kleßheim, im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klessheim Luftaufnahme.jpg|thumb|Schloss Kleßheim aus der Luft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angrenzende zweiarmige Rampe führt in weitem Bogen vom [[barock]]em zentralen Ziergarten, den Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] in einen Englischen Garten umgestalten ließ, zum Schloss hinauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] befand sich das Schloss ab [[1866]] im Besitz des Erzherzog [[Ludwig Viktor von Österreich]], dem jüngsten Bruder von Kaiser [[Franz Joseph I.]], der seit [[1861]] aus [[Wien]] verbannt war. Da ihm das Schloss im Winter zu unbequem war, beauftragte er den Architekten Heinrich von Ferstel (* [[1828]]; † [[1883]]) mit dem Bau des so genannten [[Kavalierhaus|Winterschlosses]]. Am [[18. Jänner]] [[1919]] starb er im Winterschloss. Bestattet wurde er am Friedhof der [[Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau Mariae Geburt|Pfarrkirche]] in [[Siezenheim]]. Die Erben verkauften das Schloss am [[25. April]] und am [[3. Mai]] [[1921]] an das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter 1740 Detail Nr 10 Schloss Klessheim.jpg|thumb| Ausschnitt aus dem Kupferstich [[Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter|Salzburg]], ca. 1740, von [[Matthäus Seutter]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollte der Ankauf des Schlosses durch den Verkauf der dort befindlichen Kunstgegenstände ins Ausland finanziert werden. Die Vereinbarung bestand darin, dass die vor einer möglichen Verstaatlichung durch die [[Republik Österreich]] stehende Immobilie zu Privateigentum erklärt wurde, für die Ausfuhr der Mobilien (Kunstgegenstände) kein Ausfuhrzoll erhoben wurde, der Erlös für die Mobilien zu einem Drittel dem Land zufiel und dieses mit seinem Anteil am Erlös den Ankauf der Immobilien (Gebäude und Grundbesitz) finanzieren sollte. Zur Abwicklung wurde ein Ko­mi­tee gebildet, das aus [[Robert Preußler]], Dr. [[Franz Rehrl]] und [[Max Ott]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu fand sich in der &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot; vom [[28. April]] [[1921]] folgende Notiz:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19210428&amp;amp;query=%22Kle%c3%9fheim%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 ANNO], &amp;quot;Salzburger Wacht&amp;quot;, Ausgabe vom 28. April 1921, Seite 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Erwerbung des Schlosses Kleßheim.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; Folgender vom Beschaffungs- und Verwaltungsausschuß im Einverständnis mit dem Finanzausschuß im [[Salzburger Landtag]] gestellte Antrag wurde einstimmig mit Beifall angenommen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Landtag wolle beschließen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Der Bericht des Salzburger [[Landesrat]]es ([[Landesregierung]]) vom [[19. April]] 1921 über die Erwerbung des Schlosses Kleßheim und die damit zusammenhängenden Rechtsgeschäfte wir genehmigend zur Kenntnis genommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. Der Landtag spricht dem mit der Durchführung dieser Transaktion betraut gewesenen Landesrate, insbesondere den eigentlichen Lastern der ganzen Aktion, das sind die Herren [[Landeshauptmann-Stellvertreter|Landeshauptmannstellvertreter]] [[Max Ott]] und Dr. [[Franz Rehrl]] und dem  Herrn Subreserenten Dr. Karl Graßberger für die sachgemäße und erfolgreiche Arbeit im Interesse des Landes seinen Dank und volle Anerkennung aus.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen April und Juni 1921 kam es am Wiener Dorotheum zu mehreren Versteigerungen des Inventars. So kamen Anfang Juni beispielsweise &amp;quot;vier prächtige [[Ferdinand Georg Waldmüller|Waldmüller]]gemälde&amp;quot;. Am zweiten Tag dieser Juniauktion wurde der fünffache Ausrufungsbetrag aller Versteigerungssache erwirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19210603&amp;amp;query=%22Kle%c3%9fheim%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=2 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, Ausgabe vom 3. Juni 1921, Seite 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Zusatzvertrag erhielt das Land neben den gesamten Immobilien eine große Anzahl von Mobilien ohne Altertumswert sowie den ganzen Viehbestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Ott|Ott, Max]]: &#039;&#039;Bericht über meine 43-jährige Tätigkeit im öffentlichen Leben der Stadt Salzburg vom Jahre 1892 bis 1935&#039;&#039;. Salzburg 1938, S. 20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
[[Adolf Hitler]], der sich gern in der Gegend um Salzburg aufhielt, nutzte das Schloss ab [[1938]] für Staatsempfänge und Arbeitstreffen. Ab November [[1940]] wurde das Sommerschloss Kleßheim weisungsgemäß nur noch als &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; tituliert, das Winterschloss als [[Kavalierhaus]]. Im November [[1941]] wurde das Schloss vom [[Reichsgau Salzburg]] um 1,5 Millionen Reichsmark an das [[Deutschland|Deutsche Reich]] verkauft. Nach einigen Umgestaltungen galt des Gästehaus als bezugsfertig, auch wenn die Innengestaltung noch bis [[1943]] dauerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italiener hätten sehr gute Arbeit geleistet - das meldete man dem Führer persönlich. Sie seien dazu erzogen worden, sogar &amp;quot;im Bombenhagel weiterzuarbeiten und sich gegen feindliche Luftangriffe selbst zu verteidigen&amp;quot;. Diese Aussagen Adolf Hitlers über die italienischen [[Zwangsarbeit]]er stammen aus einem Gespräch mit dem italienischen faschistischen Diktator Benito Mussolini auf Schloss Kleßheim im April [[1944]]. Es war eines von drei Treffen der beiden Machthaber in Kleßheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umstand, dass an den umfassenden Umbauarbeiten an Schloss Kleßheim als &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; und dem angrenzenden Kavalierhaus neben regulären Arbeitern auch Zwangsarbeiter aus sechs Nationen und [[Russland|sowjetische]] Kriegsgefangene beteiligt waren, ist bislang kaum bekannt. Cassandra Burgstaller, Studierende und Studienassistentin am Fachbereich Geschichte an der [[Universität Salzburg]], hat sich mit dem dunklen Kapitel der Schlossgeschichte beschäftigt: &amp;quot;Aus den Unterlagen, die dazu noch in den Archiven erhalten sind, geht hervor, dass etwa 1&amp;amp;nbsp;000 Arbeiter und Zwangsarbeiter eingesetzt und ausgebeutet worden sind. Sie stammten aus [[Italien]], [[Polen]], der [[Ukraine]] und Österreich. Untergebracht waren sie in Dachböden der Nebengebäude und in Baracken im Schlosspark.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mussolini war im Jahr [[1942]] auch der Erste, der nach Kleßheim eingeladen wurde. Die Umbauarbeiten waren noch nicht beendet, weshalb der Befehl erteilt wurde, die Baracken abzubauen und außerhalb der Schlossmauern wieder aufzubauen. Es sind keine Selbstzeugnisse der Arbeiter überliefert. Aber aus der Korrespondenz zwischen Lagerleiter und Reichsstatthalter geht laut Burgstaller hervor, dass die Unterbringung katastrophal gewesen sein muss: &amp;quot;Die Bade- und Waschanlage war in unbrauchbarem Zustand. Die Arbeiter litten an Krankheiten und Ungeziefer. In der Baracke gab es kaputte Türen und fehlende Glasscheiben, die erst inmitten des Winters 1945 ausgetauscht wurden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Auge fallen heute die 2,9 Meter großen [[Sandsteinadler Schloss Kleßheim|Sandsteinadler]] auf den Eingangsportalen, die im Zuge des Umbaus aufgestellt wurden. Der &amp;quot;Empfangsbahnhof [[Liefering]]&amp;quot; wurde im Dezember [[1942]] fertiggestellt. Unter dem Schloss befinden sich ein eigens von Hitler angelegter Gleisanschluss an die damalige Reichsbahn sowie [[1944]] errichtete Bunkeranlagen, die heute noch existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1945]] wurde das Schloss von den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerikanern]] als Reichsbesitz beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kleßheim.JPG|thumb|Schloss Kleßheim im Sommer 2011]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismusschule ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Tourismusschule Kleßheim]]&lt;br /&gt;
Die Tourismusschule Kleßheim war bis [[1972]] im Schloss untergebracht, bevor sie in einen Neubau in unmittelbarer Nähe übersiedelte und auch noch das [[Kavalierhaus]] benutzte. Im Schloss blieben noch einige Räume wie Küche und Unterrichtsräume. Es wurde bis in die [[1990er]] Jahre des [[20. Jahrhundert]]s auch für viele Bälle, Empfänge und Kongresse genutzt. So wohnten hier Königin Elisabeth II. von England und Präsidenten verschiedener Länder bei ihren Staatsbesuchen. Dann zog das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] Salzburg vom nicht mehr existierenden [[Café Winkler]] (war wie die [[Tourismusschulen Salzburg|Tourismusschulen]] noch heute, damals im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]) in die Räume des Schlosses, wo es noch heute untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen: ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Medicus|Medicus, Reinhard]]: &#039;&#039;Das höchfürstliche Schloss Favoritta zu Klesheimb und sein alter Park&#039;&#039;, in: Bastei - Zeitschrift des Stadtvereines Salzburg für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft. 55 Jg. Salzburg 2006. 1. Folge, S. 10–17.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]], [[1952]]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* Duncan-Schule. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.119.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel|Weigel, Andreas]]: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&amp;amp;res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg], [[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007 &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Peter Krackowizer]], Absolvent der [[Tourismusschule Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim]]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Schloss_Kleßheim Schloss Kleßheim}}&lt;br /&gt;
* [[Imma Walderdorff|Walderdorff, Imma]]: [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/7136/ Schloss Klessheim. Gästehaus des Führers 1940–1945&#039;&#039;. Eigenverlag Rastenfeld 2020.]&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schloss-klessheim-war-das-gaestehaus-des-fuehrers-140612281 www.sn.at], &amp;quot;Schloss Kleßheim war das &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot;, 18. Juni 2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Kleßheim, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wals-Siezenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Wals-Siezenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Trakl&amp;diff=2545975</id>
		<title>Georg Trakl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Trakl&amp;diff=2545975"/>
		<updated>2026-03-29T11:22:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Georg Trakl.jpg|thumb|Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
[[File:Bertel Trakl.PNG|thumb|Georg Trakl mit seinen Geschwistern]]&lt;br /&gt;
[[File:Georg Trakl 1914.jpg|thumb|Georg Trakl 1914]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl&#039;&#039;&#039; (* [[3. Februar]] [[1887]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[3. November]] [[1914]] in Krakau, [[Galizien]]) war ein bedeutender Lyriker und gelernter Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern Maria und [[Tobias Trakl]] führten einen Eisenwarenhandel am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] im heutigen [[Café Glockenspiel]]. In der [[Pfeifergasse]] Haus Nr. 3 hatte die Familie ihr Warenlager und dort im [[Basteigarten (Pfeifergasse)|Basteigarten]] steht das denkmalgeschütze &#039;&#039;Trakl-Gartenhaus&#039;&#039;. Trakl erlebte seine Kindheit zunehmend sorgenfrei. Die Familie konnte es sich leisten, [[Dienstboten]] und Gouvernanten anzustellen. Umgeben von sechs Geschwistern wuchs Trakl in Salzburg in seinem Geburtshaus im Haus [[Rudolfskai]] 32 auf. Seit seinem 60. Todestag [[1973]] heißt sein Geburtshaus &amp;quot;Trakl-Haus&amp;quot; und die die Adresse wurde auf Haus [[Waagplatz]] Nr. 1A umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.at/books?id=VZEwDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA169&amp;amp;dq=georg+trakl+geburtshaus&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjF89XQl8HZAhUBJlAKHUwuAuYQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20trakl%20geburtshaus&amp;amp;f=false Google.books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Spielplatz diente zunächst der finstere Innenhof, später ein Garten. Dieser wurde zum Motiv für das Gedicht &amp;quot;Kindheitserinnerung&amp;quot; und den Prosatext &amp;quot;Schwesters Garten&amp;quot;. Trakl war schon als Kind introvertiert, vermied körperliche Bewegung und suchte seine innere Ruhe in der Isolation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Elsass stammende Gouvernante weckte in Trakl das Interesse für französische Literatur. Ab [[1897]] besuchte er das k.k. [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasium]]. Die dort herrschenden Zwänge bereiteten ihm immer größere Probleme. Im Deutschunterricht fühlte er sich geistig eingeschränkt. &amp;quot;Für einen Schüler, der Nietzsche las und sich mit moderner Literatur beschäftigte, war im damaligen Schulsystem einfach kein Platz&amp;quot;, schreibt die Historikerin [[Gerda Dohle]] in ihrem Aufsatz über den Salzburger Dichter. Nachdem Trakl die siebte Klasse wiederholen hätte müssen, verließ er zu Schulbeginn [[1905]] das Gymnasium. Er schrieb seine ersten Verse und sammelte seine ersten Erfahrungen mit Drogen. Die Chloroformflasche wurde sein ständiger Begleiter. Die Drogenabhängigkeit habe unter anderem seine Entscheidung beeinflusst, den Beruf des Apothekers zu erlernen, meint Dohle. Aber auch der Umstand, dass sein größtes literarisches Vorbild Henrik Ibsen Apotheker war, habe eine Rolle gespielt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Trakl.jpg|thumb|left|Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
1905 wirkte vorübergehend als Apothekengehilfe in der Salzburger [[Engel-Apotheke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1908]] zog Trakl nach [[Wien]], um dort Pharmazie an der Universität Wien zu studieren und den Militärdienst zu absolvieren. Die Großstadt beängstigte ihn. Trakl floh in seine eigene Traumwelt. Gleichzeitig befruchtete das Treiben des Schmelztiegels der Monarchie sein literarisches Schaffen. Es entstanden die Gedichte &amp;quot;Die Raben&amp;quot;, &amp;quot;Die Ratten&amp;quot; und &amp;quot;Die schöne Stadt&amp;quot;. [[1910]] bis 1911 versah er als Einjährig-Freiwilliger Dienst bei einer Sanitätsabteilung in Wien. [[1913]] war er als Medikamentenakzessist am Garnisonshospital in Innsbruck tätig. Die Stelle als Apotheker im Innsbrucker Garnisonsspital gab er ebenso auf, wie jene im Kriegsministerium. Auch seine Zeit in einer Apotheke in [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]] war nur von kurzer Dauer. Er hatte panische Angst vor Kontakten mit der Außenwelt, die er als getrieben wahrnahm. &amp;quot;Trakl und ich waren damals zwei Abtrünnige des bürgerlichen Lebens&amp;quot;, erinnerte sich der Maler [[Oskar Kokoschka]] später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr lernte er Karl Kraus und Ludwig von Ficker kennen, bei dem er zeitweise wohnte und an dessen Zeitschrift &amp;quot;Der Brenner&amp;quot; er mitarbeitete. Seine Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit wurde zunehmend stärker. Bei Aufenthalten in Wien und Berlin begegnete er Else Lasker-Schüler. Er unternahm kurze Reisen nach [[Venedig]] und an den Gardasee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im August 1913 versucht Georg Trakl in Venedig Urlaub zu machen. Ein Foto zeigt den Salzburger Dichter gedankenverloren am Lido. Abgewandt vom Meer schweift Trakls Blick über den Sand. Es war der erste Urlaub seines Lebens. Die Stimmung schwankte zwischen Euphorie und Wahnsinn. Trakl hatte gerade seine Stelle im Kriegsministerium gekündigt. Er trank und nahm Drogen. An seiner Seite befanden sich Adolf Loos und Karl Kraus samt ihren Ehefrauen. Doch auch sie vermochten Trakls depressives Gemüt nicht zu erhellen. &amp;quot;Samstag soll ich mit Loos nach Venedig fahren, was mir einigermaßen eine unerklärliche Angst macht&amp;quot;, schrieb Trakl noch vor der Abreise am [[14. August]] [[1913]] an seinen Freund Erhard Buschbeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Weltkrieg|Krieg]] ausbrach, meldete sich Trakl zum aktiven Militärdienst. Er reiste mit einer Sanitätskolonne an die Ostfront nach Galizien zum Einsatz in der Schlacht von Grodek-Rawa-Ruska. Dort erlebte er den Wahnsinn des Krieges. Als Sanitäter musste er 90 Schwerverwundete ohne ärztliche Hilfe zwei Tage lang betreuen. Ein traumatisches Erlebnis. Trakl schrieb unter diesem Einfluss die Gedichte &amp;quot;Grodek&amp;quot; und &amp;quot;Klage II&amp;quot;. Er wurde zur Beobachtung seines Geisteszustandes im Oktober 1914 ins Garnisonsspital nach Krakau verlegt. Dort nahm er sich am 3. November 1914 das Leben. Trakl starb mit 27 Jahren an einer Überdosis Kokain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie er im Sommer 1913 dem Meer in Venedig den Rücken kehrte, machte er an jenem Herbsttag mit seinem Leben Schluss – radikal, einsam und verloren. Trakl zerbrach am Leid, nicht nur an jenem, das er in der Schlacht bei Grodek mitansehen musste, sondern auch an seinem eigenen. &amp;quot;Trakl scheiterte an der Realität des Krieges – ganz konkret, am Leid und am Sterben unzähliger Verwundeter, mit deren Betreuung er als Sanitäter nicht nur fachlich völlig überfordert war&amp;quot;, so Dohle. &amp;quot;Er wird damit gleichsam zu einem Symbol für die bis dahin gültige Gesellschaftsordnung, die ebenfalls an der Realität eines Krieges zerbrach, der erstmals alle Bereiche des Lebens umfasste.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Georg Trakl befindet sich auf dem Friedhof Innsbruck-Mühlau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen an Georg Trakl ==&lt;br /&gt;
Seit [[1952]] wird der [[Georg-Trakl-Preis für Lyrik]] als [[Literaturpreise|Literaturpreis]] des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Salzburger Altstadt befindet sich in einem Innenhof der ehemaligen [[Kapitelhäuser]] im Straßeneck [[Kapitelgasse]] - [[Kaigasse]] der [[Trakl-Brunnen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gedichte&#039;&#039;, Leipzig: Wolff, 1913&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sebastian im Traum&#039;&#039;, Gedichte und Prosa, Leipzig: Wolff, 1915 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Dichtungen&#039;&#039;, erste Gesamtausgabe. Leizpig: Wolff, 1917&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Herbst des Einsamen&#039;&#039;, Gedichte, München: Wolff, 1920&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gesang des Abgeschiedenen&#039;&#039;, Gedichte, Leipzig: Insel, 1932&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aus goldenem Kelch&#039;&#039;, die Jugenddichtungen, Herausgeber: E. Buschbeck, Salzburg, Leipzig: Otto Müller, 1939&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;, Gedicht, Groningen: de Blauwe Schuit, 1944&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Dichtungen&#039;&#039;, Herausgeber: K. Horwit, Zürich: Die Arche, 1946 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Offenbarung und Untergang&#039;&#039;, die Prosadichtungen, Salzburg, [[Otto Müller Verlag]], 1947 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gesamtausgabe. Band 1-3&#039;&#039;, Herausgeber: W. Schneditz, Salzburg: Otto Müller, 1948-1951&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dichtungen und Briefe&#039;&#039;, historisch-kritische Ausgabe 1 - 2, Herausgeber: Walther Killy, Hans Szklenar, Salzburg: Otto Müller, 1969 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Afra. Gedicht&#039;&#039;, Herausgeber: Schiller-Nationalmuseum Marbach a. N. Marbach a. N., 1976 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werke-Entwürfe-Briefe&#039;&#039;, Ditzingen: Reclam, 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abendland / Pays du couchant&#039;&#039;, Gedicht, zweisprachiges Leporello, übersetzt ins Franz.: Francoise Despalle, Mainz: Despalles-Editions, 1985 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abendländisches Lied&#039;&#039;, Gedichte, München: Piper, 1994 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sämtliche Werke&#039;&#039;, Innsbrucker Ausgabe, Band II. Dichtungen Sommer 1912 - Frühjahr 1913 Herausgeber: Hermann Zwerschina, Eberhard Sauermann, Faksimiles, Basel, Frankfurt a. M.: Stroemfeld, Roter Stern, 1997 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sämtliche Werke&#039;&#039;, Innsbrucker Ausgabe, Band III. Dichtungen Sommer 1913 - Herbst 1913, Herausgeber: Eberhard Sauermann, Hermann Zwerschina, Faksimiles, Basel, Frankfurta. M.: Stroemfeld, Roter Stern, 1998.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Basil: &#039;&#039;Georg Trakl: mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten&#039;&#039;, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2003, ISBN 3-499-50106-6 kartoniert&lt;br /&gt;
* Alfred Doppler: &#039;&#039;Die Lyrik Georg Trakls: Beiträge zur poetischen Verfahrensweise und zur Wirkungsgeschichte&#039;&#039;, Müller, Salzburg, Wien, 2001, ISBN 3-7013-1038-6 kartoniert&lt;br /&gt;
* Anette Hammer: &#039;&#039;Lyrikinterpretation und Intertextualität: Studie zu Georg Trakls Gedichten &amp;quot;Psalm I&amp;quot; und &amp;quot;De profundis II&amp;quot;&#039;&#039;, Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg, 2006, ISBN 3-8260-3278-0 Gh.&lt;br /&gt;
* Franz Fühmann: &#039;&#039;Der Sturz des Engels - Erfahrungen mit Dichtung,&#039;&#039; Hoffmann und Campe Verlag, 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widmungen in der Stadt Salzburg==&lt;br /&gt;
* [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]] im [[Traklhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Traklstraße]] in [[Parsch]]&lt;br /&gt;
* [[Traklsteg]]  &lt;br /&gt;
* [[Trakl-Brunnen]] von [[Toni Schneider-Manzell]], 1957, im Hofe [[Kaigasse]] 12&lt;br /&gt;
* [[Gedenktafeln für Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
* Die [[Georg-Trakl-Allee]] des Salzburger Künstlers [[Alexander Steinwendtner]], die am [[3. November]] [[2014]] eingeweiht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}} - Gedichte auf Tafeln und Gedenktafeln&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Literaturhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle FN|22. Mai 2014, ein Beitrag von Andreas Praher}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gedenktafeln für Georg Trakl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Trakl, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Maishofen&amp;diff=2545732</id>
		<title>Maishofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Maishofen&amp;diff=2545732"/>
		<updated>2026-03-25T13:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ortsbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau|Zell am See]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 29.56 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 21&#039; N, 12° 48&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 768 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 3&amp;amp;nbsp;663 &amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen für SALZBURGWIKI-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 6. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5751&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 06542&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50611  &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Karte der Gemeinde ||{{googlemapsort|Maishofen}}&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 3 Katastralgemeinden&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Gemeindeamt Maishofen&amp;lt;br /&amp;gt;5751 Maishofen&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [https://www.maishofen.at http://www.maishofen.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Stefan Aglassinger]]  ([[ÖVP]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindevertretung (2024): || 21 Mitglieder:&amp;lt;br /&amp;gt; 13 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 8 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 968&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 421&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 288&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 543&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 036&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2021 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 641&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&#039;&#039;&#039;Maishofen&#039;&#039;&#039; ist ein Ort zentral im [[Mitterpinzgau]] gelegen. Es ist auch das Zentrum der Viehzüchter mit Versteigerungen speziell heimischer Haustierrassen wie [[Pinzgauer Rind]]er, [[Pinzgauer Noriker]] Pferde und [[Haflinger Pferd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitterpinzgau 1933.jpg|thumb|Der [[Mitterpinzgau]] 1933, Bildmitte (unterhalb des [[Zeller See]]s) das Gemeindegebiet von Maishofen.]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt zwischen [[Zell am See]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Viehhofen]] am Beginn des [[Glemmtal]]es. Sie ist flächenmäßig die kleinste Gemeinde des Pinzgaus und eine typische Streubodensiedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die [[Eiszeit]] gehen eine Reihe von Hügeln im Ortsgebiet wie z. B. Pfeifferbichl zurück. Im Südwesten erreicht der Atzingerberg eine Höhe von 1&amp;amp;nbsp;498&amp;amp;nbsp;[[m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Ausdehnung des [[Zeller See]]s bis nach Saalfelden hat auch einige [[Moore]] hinterlassen wie Neubrunnen und Prielau. Von Westen kommend durch das Ortszentrum und dann nach Norden fließt die [[Saalach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets === &lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich kreisförmig vom Ortszentrum, das sich im flachen Tal zwischen dem Zeller See im Süden und dem [[Saalfeldener Becken]] im Norden erstreckt. Im Westen reicht das Gemeindegebiet etwa drei Kilometer ins Glemmtal, gemessen vom Ortszentrum, und erfasst die Hänge nördlich und südlich des Glemmtaleingangs. Im Osten reicht es etwa gleich weit - drei Kilometer - in Richtung [[Schwalbenwand]] (die sich im Gemeindedreieck Saalfelden am Steinernen Meer, Maria Alm am Steinernen Meer und Zell am See befindet). Im Süden reicht es, wie oben erwähnt, bis fast an das Ufer des Zeller Sees heran - die Seeuferstraße, Teile des Geländes, auf dem sich u. a. das [[Tauernklinikum Zell am See]] befindet, liegen bereits im Gemeindegebiet von Zell am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Maishofen gliedert sich in die drei [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Atzing|Atzing]], [[Katastralgemeinde Maishofen (Maishofen)|Maishofen]] und [[Katastralgemeinde Mitterhofen|Mitterhofen]] sowie die folgenden Ortschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Atzing]] &#039;&#039;593&lt;br /&gt;
* Maishofen Ort &#039;&#039;1 951&lt;br /&gt;
* [[Mitterhofen]] &#039;&#039;1 119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; In &#039;&#039;kursiver&#039;&#039; Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2024 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile sind Kirchham, Lahntal, Bergern, Mayrhofen, Dechantshofen, [[Prielau (Maishofen)|Prielau]], Oberhausen, Point, Oberreit und Unterreit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Süden Zell am See, im Norden Saalfelden am Steinernen Meer und im Westen Viehhofen;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Maishofen.jpg|thumb|Kirche Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Kapellen und Kirchen in Maishofen]]&lt;br /&gt;
Die heutige Pfarrkirche ist der heiligen Maria (Maria Geburt) geweiht und wurde 1870 eingeweiht und 1992 erweitert bzw. umgebaut. In früheren Zeiten dienten die Schlosskapelle z. B. in [[Schloss Kammer]] für die Gottesdienste.&lt;br /&gt;
== Geschichte == &amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Auf eine Besiedlung in der [[Bronzezeit]] weist ein im [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal|Lahntal-Kirchhamer-Moor]] gefundener Knüppeldamm hin. Rodungen und gezielte Landnahmen fanden vom [[6. Jahrhundert|6.]] bis zum [[8. Jahrhundert|8.]] nachchristlichen Jahrhundert durch die [[Bajuwaren]] statt. Deshalb gehörte der gesamte Pinzgau zum Hoheitsgebiet des späteren [[Herzog von Bayern|Herzogs von Bayern]]. Der Ort &amp;quot;Maisnhauen&amp;quot; (Maishofen) wird erstmals [[1338]] urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich Rodung (Schlag, gerodete Waldfläche, Moas) ab. Die ursprünglich große Au wurde zwischen [[1550]] und [[1560]] an mehrere Besitzer aufgeteilt. Am Anfang des [[19. Jahrhundert]]s wurden alle [[Erzbischof von Salzburg|erzbischöflichen]] Besitzungen [[Säkularisation|säkularisiert]]. Bayern versteigerte diese an den Meistbietenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saalacherlebniswelt.com/Maish1/Maish2/Maish3/Maish4/maish4.html www.saalacherlebniswelt.com], Saalacherlebniswelt Maishofen, Quelle übernommen von wikipedia-de, war aber bei einer Kontrolle am 6. Juni 2025 nicht mehr abrufbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* [[1838]]: Bau des ersten Schulhauses in Maishofen. Es stand auf dem Platz, wo jetzt die Raiffeisenkasse steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vs-maishofen.salzburg.at/index.php?id=17 vs-maishofen.salzburg.at], Geschichte der Volksschule Maishofen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[1873]]: Bau der Eisenbahnlinie von Salzburg nach Innsbruck durch das Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
* [[1894]]: &lt;br /&gt;
:: Erhebung von Maishofen zur [[Pfarre Maishofen|Pfarre]]&lt;br /&gt;
:: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Maishofen &lt;br /&gt;
* [[1902]]: Eröffnung des Elektrizitätswerks in Kammer Nähe [[Schloss Kammer]]&lt;br /&gt;
* [[1908]]: Neubau der [[Volksschule Maishofen|Volksschule]]&lt;br /&gt;
* [[1925]]: Einführung der täglichen Postzustellung&lt;br /&gt;
* [[1953]]: Gründung der Landjugend Maishofen aus der 4-H-Gruppe und Pfarrjugend&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maishofen.landjugend.at/ueber-uns/unsere-chronik maishofen.landjugend.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[1958]]: Bau des neuen Gemeindeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maishofen Schloss Saalhof.jpg|thumb|Links unten [[Schloss Saalhof]], Aufnahme um 1960.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1970]]: Das Torfmoos in [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal|Lahntal-Kirchham]] wird zum [[Landschaftsschutzgebiet]] erklärt.&lt;br /&gt;
* [[1997]]: Neubau des Kindergartens.&amp;lt;ref&amp;gt;www.maishofen.at/Gemeindechronik_1, Quelle von wikipedia-de übernommen, war aber bei einer Kontrolle am 6. Juni 2025 nicht mehr abrufbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2017]]: Eröffnung Haus der Feuerwehr und Vereine mit Modernisierung, Bauhof und Recyclinghof&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maishofen.at/Unser_Maishofen/Haus_der_Feuerwehr_und_Vereine www.maishofen.at] mit Festschrift Haus der Feuerwehr und Vereine.pdf ([https://www.maishofen.at/system/web/getDocument.ashx?fileid=1505978&amp;amp;cts=1628503146&amp;amp;name=Festschrift%20Haus%20der%20Feuerwehr%20und%20Vereine.pdf%20(5.08%20MB) 5.08 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2024]]: Modernisierung [[Maishofen-Saalbach Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhof Maishofen-Saalbach]] für die [[FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm]]&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aussichtspunkte === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Denkmalgeschützte Objekte in Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Saalhof Maishofen.jpg|thumb|Schloss Saalhof Maishofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegerschlössl Maishofen.jpg|thumb|Stiegerschlössl Maishofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Schlosshof Kammer.jpg|thumb|Eingang Schlosshof Kammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlösser ====&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kammer]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Saalhof]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Prielau]]&lt;br /&gt;
* [[Stiegerschlössl]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Trachtenmusikkapelle Maishofen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Natur === &lt;br /&gt;
* [[Ratzensteinhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
==== Sportvereine ====&lt;br /&gt;
* [[Reitergruppe Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[USK Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kulturvereine ==== &lt;br /&gt;
* [[Culturkreis Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Schützengesellschaft Maishofen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur == &lt;br /&gt;
Maishofen lebt hauptsächlich vom [[Fremdenverkehr]], ein Großteil der Betriebe im Ortsgebiet ist mit Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen diesem Segment gewidmet. Daneben sind die [[Pinzgau Milch]], das [[Betonwerk Rieder]] sowie einige Handwerksbetriebe und Dienstleister die wichtigsten Arbeitgeber. Maishofen ist aber auch Sitz der überregional bedeutsamen &amp;quot;Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind GmbH&amp;quot;, des [[Rinderzuchtverband Salzburg|Rinderzuchtverbands Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===  &lt;br /&gt;
Aus dem westlich gelegenen [[Glemmtal]] führt die [[L 111 Glemmtal Landesstraße]] ins Gemeindegebiet. In Nordsüdrichtung verlaufen die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] mit der [[Maishofen-Saalbach Bahnhof (Haltestelle)|Haltestelle Bahnhof Maishofen-Saalbach]] und die [[B 311 Pinzgauer Straße]]. Die ehemalige  L&amp;amp;nbsp;236 Maishofener Landesstraße wurde per Gesetz aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://service.salzburg.gv.at/publix/Index?cmd=dokumentansehen&amp;amp;prodextern=true&amp;amp;veroeffentlichungid=1198&amp;amp;gruppeldap=lgbl [[LGBl]]. Nr. 127/2006;] siehe nunmehr die L&amp;amp;nbsp;275&amp;amp;nbsp;[[Kirchhamer Landesstraße]] &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen === &lt;br /&gt;
Die Restaurants im [[Schloss Saalhof]] und [[Schloss Prielau]] sind bekannt für ihre gute Küche, ebenso das [[Stiegerschössl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien === &lt;br /&gt;
* Platzhirsch - Das Regionalmagazin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Rettungsorganisationen ====&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelschule Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel  [[Bürgermeister der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Ehrenbürger ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Goldener Ehrenring der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Goldener Ehrenring der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Silberner Ehrenring der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* [[Josef Holleis (Vorderstraßbauer)|Josef Holleis]], Vorderstraßbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Goldenes Ehrenzeichen der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* Oberschulrat [[Philipp Herzog]] (* 1929), [[Hauptschule Maishofen|Hauptschuldirektor]] i. R. (Verleihung 1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Silbernes Ehrenzeichen der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* [[Georg Altacher]], 1989–1994 Gemeindevertreter (Verleihung 1994) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/73_1994_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 73 vom Juli 1994]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Hartl]], Direktor der [[Volksschule Maishofen|Volksschule]] 1968–1977 (Verleihung 1988)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/45_1988_jun_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 45 vom Juni 1988]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schnitzhofer]], 1983–1994 Gemeindevertreter (Verleihung 1995)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/80_1995_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 80 vom Juli 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dr. [[Piotr Stachiewicz]], Pfarrer, (Verleihung 2010) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/95_2010_okt_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 137 vom Oktober 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alois Vorreiter]], 1984–1993 Gemeindevertreter (Verleihung 1995)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/80_1995_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 80 vom Juli 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen === &lt;br /&gt;
Maishofen hat seit [[1978]] ein Wappen mit grünen Grund für die Landwirtschaft, Schlössern für die vier Schlösser im Ortsgebiet und einem Pflug für die [[Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verleihungsurkunde der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[23. Jänner]] [[1978]] wird es wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In grünem Schild die Frintansicht eines zweigeschossigen silbernen Schlosses mit zwei runden Ecktürmen, alle Gebäudeteile mit goldenen Spitzdächern, darunter rechtshin ein goldener Pflug ohne Räder, mit goldener Pflugschar und Sechmesser.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Mayr (Trabrennfahrer)|Gerhard Mayr]] (* 30. Oktober 1959 in [[Saalfelden]]), Österreichs erfolgreichster Trabrennfahrer&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Nachrichten|maishofen}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Gemeindeartikel}}&lt;br /&gt;
* Homepage der Gemeinde&lt;br /&gt;
* Katholisches Pfarramt Maishofen&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maishofen|!|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schober&amp;diff=2545107</id>
		<title>Schober</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schober&amp;diff=2545107"/>
		<updated>2026-03-19T06:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schoberkreuz von Hannes Taferner April-02 113.jpg|thumb|Bild vom Schoberkreuz von Hannes Taferner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schober Fuschlsee.jpg|thumb|der Schober vom [[Fuschlsee]] aus betrachten, bei [[Fuschl am See]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Schober_a_003.jpg|thumb|Schober, Zoomaufnahme von Ort Thalgau aus: Die Erhöhung rechts rechts vom Gipfel ist der Frauenkogel, er befindet sich auf Fuschler Gemeindegebiet. Direkt am Fuße des Gipfels vorgelagert ist die Ruine Wartenfels erkennbar]] &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Schober&#039;&#039;&#039; ist ein Berg im [[Salzkammergut]] an der Grenze von [[Oberösterreich]] und dem [[Bundesland Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Schober wird der [[Schafberggruppe]], die Teil der [[Salzkammergut-Berge]] sind, zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schober ist der &amp;quot;Hausberg&amp;quot; von [[Thalgau]]. Er stellt ein beliebtes Ausflugsziel dar. Es ist auch wegen seiner besonders guten Aussichtslage sehr bekannt. Der Gipfel ist vom Parkplatz am Fuße der [[Burg Wartenfels|Ruine Wartenfels]] in etwa einer Stunde erreichbar. Leider wird dieser Berg sehr unterschätzt und beinahe alljährlich sind Bergunfälle zu verzeichnen. Am [[18. August]] [[1894]] errichtete der Unternehmer [[Nicolaus Gartner]] das erste [[Gipfelkreuz]] auf dem Schober.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle FN|19. Jänner 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schöffbaumhöhe]] ist eine Geländekuppe am südwestlichen Abhang des Schobers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berghütten ==&lt;br /&gt;
* [[Thalgauer Hütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten ==&lt;br /&gt;
Höhe: 1&amp;amp;nbsp;328 [[m ü. A.]], die höchste Erhebung einer Geländekante, südlich von [[Mondsee (Ort)|Mondsee]], weiter östlich erhebt sich die [[Drachenwand]] (1&amp;amp;nbsp;176 m ü. A.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem Westabhang befindet sich der [[Ansitz Wartenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
==Quellen und Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schober_(Salzkammergut) Wikipedia Schober]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zukunft_des_Winterfremdenverkehrs_im_21._Jahrhunderts_angesichts_der_schneearmen_Winter&amp;diff=2544958</id>
		<title>Zukunft des Winterfremdenverkehrs im 21. Jahrhunderts angesichts der schneearmen Winter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zukunft_des_Winterfremdenverkehrs_im_21._Jahrhunderts_angesichts_der_schneearmen_Winter&amp;diff=2544958"/>
		<updated>2026-03-16T13:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Beiträge im SALZBURGWIKI, die über die &#039;&#039;&#039;Zukunft des Winterfremdenverkehrs im 21. Jahrhundert angesichts der schneearmen Winter&#039;&#039;&#039; berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Klimaerwärmung]], [[Schneekanonenlärm]], der [[Winter 2011/2012]] als einer der ersten wirklich schneearmen Winter, [[Beschneiungsanlage]]n, [[Speicherteich]]e, [[Wer bezahlt den Schnee]]? wurde im Dezember 2015 die [[Salzburger Seilbahnwirtschaft]] gefragt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Netzwerk Winter]] bemüht sich Lehrern und Professoren [[Skifahren#Schülerskikurse|Schülerskikurse]] wieder schmackhafter zu machen. Mit dem Motto &amp;quot;drei Tage verändern dein Leben&amp;quot; sollen im Winter 2015/16 rund 300 Kinder in Gratis-Skikurses die Freude am Skifahren entdecken. Und dies in einem Winter, in dem es bis 24. Dezember 2015 noch nie wirklich geschneit hat und man im [[Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn]] 51 Euro für die Tageskarte bezahlen muss (&amp;quot;&#039;&#039;Klar ist das viel Geld. Aber es wird nichts billiger im Leben. Auch nicht das Skifahren.&#039;&#039;&amp;quot; Tourismusdirektor von [[Saalbach-Hinterglemm]], [[Wolfgang Breitfuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückzug des Naturschnees und die hohen Kosten des Kunstschnees, in Folge nur schmale Pistenbänder, bringen neue Probleme mit sich. Der Trend zum Tourengehen ist unaufhaltsam und brachte im Winter 2015/16 mit dem Anbringen von Schildern &amp;quot;[[Tourengeher verboten]]&amp;quot; einen neuen Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit den Pistenerhaltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie sicher ist Skifahren]], eine weitere Frage, die sich immer mehr Menschen stellen. Die [[Naturfreunde Österreich]] appellierten kurz vor Weihnachten 2015: Schneemangel birgt hohes Verletzungsrisiko - Risikobewusstes Verhalten auf Pisten unbedingt erforderlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151223_TPT0001/naturfreunde-oesterreich-appellieren-schneemangel-birgt-hohes-verletzungsrisiko-bild www.tourismuspresse.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem also waren die ersten 15 Jahren des [[21. Jahrhundert]]s eine Zeit des Umbruchs im [[Winterfremdenverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forum &amp;quot;Zukunft des Wintertourismus&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Zukunftsperspektiven für den Wintertourismus - Alternativszenarien für alpine und nichtalpine Destinationen: Experten diskutierten Ende Oktober 2015 in der MC Fachhochschule Krems Alternativszenarien und Produktinnovationen für Destinationen, Beherbergungsbetriebe und Bergbahnen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Impulsreferaten von Dr. Markus Gratzer (Österreichische Hoteliervereinigung), Dr. Bernhard Kletter, (Meteorologe, ehem. ORF Wetterredaktion), Ing. Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal) und Mag. Markus Redl (Nö Bergbahnen) diskutierten Dr. Franz Hartl (Österreichische Hotel und Tourismusbank), Mag. Bernhard Schröder (Donau Tourismus) und Cornelia Haas (JUFA Hotels) die Auswirkungen des Klimawandels für die Zukunft des Wintertourismus, die Anforderungen der Gäste an Winterangebote und die Entwicklung neuer Ganzjahresangebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es wird kälter ==&lt;br /&gt;
Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte in einer Pressekonferenz am 26. November 2015 in Wien, es wird wieder kälter. Die Auswertung von Klima- und Schneemessreihen zeigt, dass die Winter auf Österreichs Bergen, wenn man die letzten 45 Jahre betrachtet zwischen 1970/71 und 2014/15, keine nachhaltige Temperaturveränderung erfahren haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiroler Skitourismus-Forscher Günther Aigner wertete dafür die amtlichen Temperatur-Messreihen an zehn österreichischen Bergstationen aus. Die Zahlen der Einrichtungen der ZAMG ([[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]]) zeigen – exemplarisch etwa auf der [[Schmittenhöhe]] in [[Zell am See]] oder am Galzig am Arlberg – klare Ergebnisse. &amp;quot;&#039;&#039;Auf der Basis dieser Messreihen kann bewiesen werden, dass die Winter auf Österreichs Bergen in den letzten 30 Jahren kälter geworden sind&#039;&#039;&amp;quot;, so Aigner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liegen die Wintertemperaturen zum Beispiel auf der Schmittenhöhe bei Zell am See (1&amp;amp;nbsp;954 [[m ü. A.]]) seit 1970/71 ohne nachhaltige Veränderung bei minus 4,4 Grad Celsius. Betrachtet man die letzten 30 Jahre, so sind die Wintertemperaturen um 1,3 Grad Celsius gesunken, und zwar von minus 3,5 auf minus 4,8 Grad Celsius. Auch am Arlberger Skiberg Galzig (2&amp;amp;nbsp;090 m ü. A.) sind die Wintertemperaturen seit 1970/71 ohne nachhaltige Veränderung, und zwar bei minus 5,3 Grad Celsius. Betrachtet man die letzten 30 Jahre, so sind die Wintertemperaturen um 1,4 Grad Celsius gesunken, und zwar von minus 4,2 auf minus 5,6 Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die meisten Schneemessreihen, bei denen der gleitende Durchschnitt um das arithmetische Mittel pendelt. Interessant ist dabei etwa das Beispiel Pillerseetal. &amp;quot;&#039;&#039;Diese Schneemessreihe mittelt die Stationen [[Hochfilzen]], [[Fieberbrunn]], Waidring und St. Ulrich, die auf einer mittleren Seehöhe von 864 Metern liegen. Selbst auf dieser vergleichsweise geringen Seehöhe konnte in den vergangenen 30 Jahren weder eine Verringerung der Schneemengen, noch eine Verkürzung der Wintersaison beobachtet werden&#039;&#039;&amp;quot;, so Aigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu denselben Ergebnissen kommt auch Mag. Christian Zenkl, selbständiger Meteorologe in Innsbruck und Mitglied der Plattform &amp;quot;Zukunft Skisport&amp;quot;: &amp;quot;&#039;&#039;Tatsache ist, dass im beobachteten Zeitraum die Winter in den Bergen der Ostalpen trotz globaler Erwärmung um knapp ein Grad kälter geworden sind!&#039;&#039;&amp;quot; Die beobachtete winterliche Abkühlung in den Bergen ist seit nunmehr gut 30 Jahren eine interessante Singularität. Dieser Trend steht in keinem Widerspruch zur globalen Erwärmung, welche weder in Frage gestellt noch diskutiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer markanten Erwärmung in den [[1980er]]-Jahren sind die Temperaturen über den alpinen Winter wieder auf das Ausgangsniveau gesunken. &amp;quot;&#039;&#039;Daraus kann kein Trend für die Zukunft abgeleitet werden. Die Ursache liegt in der Häufigkeitsverteilung der Großwetterlagen. Diese haben zeitlich und regional einen dominanten Einfluss auf das Wetter und Klima und können eine allgemeine globale Erwärmung zumindest über Jahrzehnte deutlich überlagern&#039;&#039;&amp;quot;, so Zenkl, der betont: &amp;quot;&#039;&#039;Die Wissenschaft weiß nicht wirklich, warum sich Häufigkeitsverteilungen von Großwetterlagen ändern, weder für die Vergangenheit, noch für die Zukunft!&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintertourismus wird auch künftig der stärkste Wirtschaftspfeiler des Landes bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge &lt;br /&gt;
* [http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151012_TPT0001/forum-zukunft-des-wintertourismus  www.tourismuspresse.at: Forum &amp;quot;Zukunft des Wintertourismus&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151126_TPT0006/seilbahn-obmann-franz-hoerl-blick-auf-das-klima-vergangener-winter-macht-mut-fuer-die-zukunft-bild   www.tourismuspresse.at: &amp;quot;es wird kälter&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winterfremdenverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lehen_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2543567</id>
		<title>Lehen (Stadt Salzburg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lehen_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2543567"/>
		<updated>2026-02-25T13:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Salzburger Stadtteil Lehen. Für andere Orte mit demselben Namen siehe [[Lehen]]}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Ballonfahrt Stadt Salzburg Juli 2024 37.jpg|thumb|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilkarte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:Stadtteil_lehen.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Daten (Stand 2019)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 1,29 km² (1,96 %)&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtfläche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 16&amp;amp;nbsp;745 (10,60 %), 2024&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner pro km²: || 13&amp;amp;nbsp;272&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Haltestelle&amp;lt;br /&amp;gt;öffentlicher Verkehr: || 26 &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nahversorger: ||  11&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Altersverteilung (2019): || 29,2 % bis 14 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 11,4  % 15–24 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;15,9   % 25–44 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;24,1   % 45–64 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 19,4  % ab 65 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Grünflächen (2019): ||19,6  % Grünflächen&amp;lt;br /&amp;gt; 7,2 % locker bebaut&amp;lt;br /&amp;gt; 63,4 % dicht bebaut&amp;lt;br /&amp;gt;9,8  % Sonstige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wohnungsgrößen (2019): || 30,6  % unter 45 m²&amp;lt;br /&amp;gt;19,1   % 45–59 m²&amp;lt;br /&amp;gt; 39,1  % 60–89 m²&amp;lt;br /&amp;gt;8,9   % 90–120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;2,3   % über 120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian-Doppler-Gymnasium, Ostansicht.JPG|thumb|[[Christian-Doppler-Gymnasium]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz-Harrer-Straße.jpg|thumb|[[Ignaz-Harrer-Straße]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauchmühle, Westansicht.jpg|thumb|Die [[Rauchmühle]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehen Liefering Sammlung Risch-Lau.jpg|thumb|Im Vordergrund Lehen, dahinter [[Liefering]], eine Aufnahme in den [[1950er]]- oder [[1960er]]-Jahren.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehen&#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Norden der [[Stadt Salzburg]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geografie==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist dicht besiedelt. In Lehen leben 17&amp;amp;nbsp;121 (2023), also deutlich mehr als in jedem anderen Stadtteil Salzburgs. Ein Vergleich: Einwohnerzahl des [[Lungau]]s 20&amp;amp;nbsp;437 (2024). Der im Umriss etwa dreieckige Stadtteil wird im Süden durch die [[Westbahnstrecke]], im Westen durch den [[Glanbach]] und den [[Glankanal]] und im Osten durch die [[Salzach]] begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Katastralgemeinde]] Lehen (genauer, die Abteilung &amp;quot;Lehen&amp;quot; der Katastralgemeinde Salzburg) ist größer als der Stadtteil Lehen: Im Süden erreicht sie die [[Innsbrucker Bundesstraße]], im Norden schließt sie das [[Messezentrum Salzburg|Messegelände]] ein. Umgekehrt gehört ein kleines Gebiet westlich der [[Siebenstädterstraße]] noch zur Katastralgemeinde Liefering&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehr ====&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsachse ist die [[Ignaz-Harrer-Straße]], bei deren [[Lehener Kreuzung]] die Rudolf-Biebl-Straße als weitere wichtige Verkehrsachse nach Süden verläuft. Am Südrand des Stadtteils verläuft die [[Salzburg-München-Bahn]] mit [[S-Bahn]]-Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist im Osten über die Salzach mit dem [[Traklsteg]], dem [[Pioniersteg]] und der [[Lehener Brücke]] verbunden. Im Süden steht die [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze ====&lt;br /&gt;
* [[H.C.-Artmann-Platz]]&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz-Pallotti-Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Im Norden des Stadtteils befindet sich das Mercedes-Benz Teilezentrum. [[Mercedes-Benz Österreich]] hatte um [[1965]] seine Büros in den oberen Stockwerken des [[Hochhaus in Lehen|Hochhauses]] ([[Rosengasse]] 23. Das [[Flusskraftwerk Sohlstufe Lehen]] nutzt das Wasser der Salzach.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ehemalige Unternehmen sind:&lt;br /&gt;
* [[Schneiders Bekleidung Ges.m.b.H.]]&lt;br /&gt;
* [[Fiedler Moden]] &lt;br /&gt;
* [[Kleiderhäuser Salko KG]] &lt;br /&gt;
* [[Sport Gallbauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
==== Zum Namen ====&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich kommt der Name von früher hier gelegenen &amp;quot;Lehen&amp;quot;, einem kleinen an einen Adeligen verliehenen Gut. Das Gebiet zwischen der [[Bahnstrecke Salzburg–München]], dem Glanbach und Glandurchstich sowie der [[Salzach]] liegt im Bereich einer [[Alluvialterrasse]], die im Gegensatz zu den höher gelegenen Stadtterrassen ständig von Überschwemmungen des Glanbachs und der Salzach bedroht war. Zwischen der alten Vorstadt [[Mülln]] und dem uralten Bauern- und Fischerort [[Liefering]] gab es hier nur einige verstreut liegende Höfe nahe der [[Reichsstraße]] und eine kleine Gruppe von Anwesen, die neben Landbewirtschaftung die [[Wasserkraft]] des vermutlich im [[14. Jahrhundert]] vom Glanbach abgezweigten [[Gailenbach]]s nutzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Valentin Zillner]] leitet den Namen alternativ von &amp;quot;Loh&amp;quot;, &amp;quot;Löhen&amp;quot;, das sind nasse, sumpfige Stellen, her, weil dieses nahe dem Zusammenfluss von [[Saalach]] und Salzach gelegene Gebiet ursprünglich sehr wasserreich und sumpfig war. Er nannte den Streifen zwischen Glanbach und Mühlbach das &amp;quot;salzburgische Mesopotamien&amp;quot; (Zweistromland) und beschrieb das Gebiet in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s so: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Wer nach starkem Sommerregen bei eintretender Abendkühle etwa von der Öde des einstigen [[Mönchsteinturm]]es gegen Liefering ausblickt, dem wird ohne Zweifel der stets auftretende Nebelstrich und die blinkenden, bandartigen, übervollen Wasserstreifen beider Bäche ins Auge fallen, an denen der Vorort Lehen liegt.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung ====&lt;br /&gt;
Bis zur Stadterweiterung Salzburgs und der damit einhergehenden Eingliederung der ehemaligen Gemeinden [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] und [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] sowie der Ortschaft Liefering in den Jahren [[1935]] und [[1939]] gehörten nur der nördliche Teil östlich des Glanbachs zu Lehen, die Gebiete westlich davon teilweise zu Maxglan. Der nördliche Bereich zwischen dem Glanbachdurchstich und der ehemaligen Stadtgrenze war wiederum Teil der Gemeinde Gnigl. Da es sich bei Lehen größtenteils um ein Überschwemmungsgebiet von Salzach und Glanbach handelte, war der Stadtteil bis in das [[19. Jahrhundert]] schwach besiedelt. Erst ab [[1874]] kam es zu ersten Bautätigkeiten im Bereich der heutigen [[Gaswerkgasse]]. [[1906]] nahm man die systematische Asphaltierung der Straßen in Angriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1902]] wurde die [[Ignaz-Harrer-Straße]], heute die Hauptverkehrsader des Stadtteils, angelegt. Benannt ist diese Straße nach dem ehemaligem Salzburger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] und [[Landtagsabgeordneter|Landtagsabgeordneten]] [[Ignaz Harrer]]. Sie nimmt ihren Beginn bei der [[Lehener Brücke]] und verbindet [[Froschheim]] im benachbarten [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Elisabeth-Vorstadt]] mit der [[Münchner Bundesstraße]]. Die zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s einsetzende Verbauung mit Wohn- und Geschäftshäusern im Stil der Spät[[gründerzeit]] lässt sich heute nur noch an wenigen intakten Objekten erkennen. In den Jahren von [[1924]] bis [[1930]] setzte auch im immer bevölkerungsreicher werdenden Lehen der soziale Wohnbau ein und prägte maßgeblich das Bild dieses Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehen befand sich salzachnah bis etwa [[1900]] der [[K.k. Schießstand Lehen|k.k. Schießstand Lehen]], der dann nach [[Grödig]]-[[Glanegg]] verlegt wurde, wo sie bis heute im [[Bundesheer-Schießplatz Glanegg]] weiterbesteht. Die [[Schießstattstraße]] erinnert an die frühere Nutzung des Landschaftsraumes.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2009]] hat sich der Stadtteil stärker verändert. Anstelle des alten [[Stadion Lehen|Stadions Lehen]] entstand die [[Neue Mitte Lehen]] samt [[Stadt:Bibliothek]], Geschäftszeile und [[TriBühne Lehen|TriBühne]], ebenso siedelte sich die [[Volkshochschule]] hier an. An der [[Strubergasse]] ist die [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]] beheimatet, genauso wie das [[Literaturhaus Salzburg|Literaturhaus]]. Das ehemalige [[Stadtwerkeareal Lehen|Stadtwerkeareal]] wurde mit Wohnbauten entwickelt([[Stadtwerk Lehen]]), neue Obus- und [[S-Bahn]]-Haltestellen inklusive. Am Glanspitz entstand eine Erholungsfläche. Auf dem Areal der ehemaligen [[Rauchmühle]] entstand das [[Quartier Rauchmühle]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehen und seine Teile ==&lt;br /&gt;
Eine der ersten peripheren Siedlungen Lehens war die [[Scherzhauserfeldsiedlung]], die bald nach dem [[Ersten Weltkrieg]] am nördlichsten Rand der damaligen Stadt, umgeben von weiten Wiesen und Äckern, errichtet worden war. Ihren Namen erhielt diese Siedlung vom gleichnamigen nun verbauten Bauerngut, das nach einem Nebenarm der Glan auch &amp;quot;Gut am Gailenbach&amp;quot; hieß. Dabei wurden ab [[1929]] neun reihenförmig angelegte Wohnblöcke mit insgesamt 34 Kleinhäusern und einem gemeinsamen Waschhaus errichtet. [[1931]] wurden zwei weitere Wohnblöcke errichtet und [[1939]] nochmals drei Häusergruppen. Der Schriftsteller [[Thomas Bernhard]] begann [[1946]] eine Lehre in einem Kolonialwarenladen in der Scherzhauserfeldsiedlung. In seiner Erzählung &amp;quot;Der Keller. Eine Entziehung&amp;quot; von [[1976]] setzte er der Scherzhauserfeldsiedlung und deren Bewohnern ein literarisches Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] wurde dann südlich an diese Siedlung anschließend für Offiziere und Unteroffiziere der deutschen Wehrmacht die früher Heeresbau genannte Häusergruppe in Vierkantform errichtet und die dortigen Straßen nach Blumen benannt ([[Rosengasse]], [[Nelkenstraße]], [[Liliengasse]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[1955]] wurde unter verschiedenen Bauherrenschaften (darunter auch die Stadtgemeinde Salzburg) zwischen der [[Roseggerstraße]] und der [[Schießstattstraße]] die neue Siedlung &#039;&#039;&#039;Groß-Lehen&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten des Stadtteils, an der Salzach, hat sich ein Schulbezirk entwickelt. Dort befinden sich die&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule II Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Christian-Doppler-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* [[Landesberufsschule 2 in Salzburg|Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;[[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehen wurde mit seiner ersten Kapelle St. Josef nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] zuerst von der [[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Stadtpfarre Mülln]] mitbetreut. Sie war anfangs in einer ehemaligen Flüchtlingsbaracke untergebracht. Bald aber übernahm die sozial engagierte Kongregation der [[Pallottiner]] (mit ihrem Sitz im [[Johannes Schlößl]] auf dem [[Mönchsberg]]) die seelsorgerische Arbeit in Lehen. Mit ihrer Unterstützung wurde [[1962]] bis [[1964]] dann auch die Lehener Kirche errichtet und ihrem damals eben heilig gesprochenen Gründer [[Vinzenz Pallotti]] geweiht. Sie ist in der damals nicht seltenen Form eines großen Zeltes gestaltet und besitzt innen mächtige Zeltdachflächen, die mit brasilianischem Kiefernholz verkleidet sind. Sie wurde [[1965]] von [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen anderer Religionen ===&lt;br /&gt;
Die [[Buddhistische Gemeinschaft Salzburg]] mit dem [[Buddhistisches Zentrum Salzburg-Lehen|Buddhistischen Zentrum Lehen]] und dem [[Buddhistisches Zentrum TDC|Buddhistischen Zentrum TDC]]. Weiters gibt es eine [[Baptistengemeinde Salzburg|Baptistengemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lehener Hochhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude der Landesberufsschule 2 in Salzburg|Gebäude der Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht mehr bestehende Gebäude ====&lt;br /&gt;
* [[Stadion Lehen]], auf dessen Gelände sich heute die [[Stadt:Bibliothek]] befindet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht mehr bestehende Einrichtungen ====&lt;br /&gt;
* [[Lehener Kaserne]], heute befindet sich in Teilen der Kaserne das [[Christian-Doppler-Gymnasium]];&lt;br /&gt;
* [[Städtisches Gaswerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen und Bildungsstätten ==&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule II Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Christian-Doppler-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelschule Lehen]]&lt;br /&gt;
* [[Landeszentrum für Hör- und Sehbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Landesberufsschule 2 in Salzburg|Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
* [[Volks- und Hauptschule für gehörlose und schwerhörige Kinder]] (Josef-Rehrl-Schule) &lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen I]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen II]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtgalerie Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitflächen ==&lt;br /&gt;
* [[Itzlinger Au]] am [[Glanspitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehener Park]]&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgarten Stationwiese&lt;br /&gt;
* Park an der [[Hans-Sachs-Gasse]]/[[Alois-Stockinger-Straße]]&lt;br /&gt;
* Park bei der [[Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti|Lehener Kirche]]&lt;br /&gt;
* Park an der [[Paumannstraße]]&lt;br /&gt;
* Park und Spielplatz [[Schumacherstraße]]&lt;br /&gt;
* Spielplatz [[Lehener Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen]]&lt;br /&gt;
* [[Literaturhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie Eboran]] &lt;br /&gt;
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Lehen|Lehen (Stadt Salzburg)}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Siehe [[Ortsnamen (Etymologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]]&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel &lt;br /&gt;
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/relation/86630#map=17/47.81181/13.03080 www.openstreetmap.org], Stadtteil Lehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Stadtteile Stadt Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehen|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543566</id>
		<title>Friesach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543566"/>
		<updated>2026-02-25T13:06:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friesach.jpg|thumb|Ansicht von Friesach]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Friesach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesach Kärnten 1930.jpg|thumb|Friesach in einer Luftbildaufnahme um 1930.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friesach&#039;&#039;&#039; wurde 1215 zur Stadt erhoben und blieb jahrhundertelang eine der sieben Städte im [[Fürsterzbistum Salzburg]]. 1803 kam diese Stadt mit der [[Säkularisierung]] zur [[Habsburgermonarchie]]. Heute liegt die Stadtgemeinde im Norden [[Kärnten]]s. Sie ist dabei auch die älteste Stadt im heutigen Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Silber- und Eisenfunde aus der [[La-Tène-Zeit|La-Tène-]] und der [[Römer]]zeit im heutigen Gemeindegebiet weisen darauf hin, dass das Gebiet, das die Stadt heute einnimmt, schon früh besiedelt wurde. Der Name &amp;quot;Friesach&amp;quot; leitet sich wahrscheinlich vom slowenischen Wort &amp;quot;Breze&amp;quot; (=Ort bei den Birken) in Verbindung mit der bajuvarischen Endung &amp;quot;ah&amp;quot; bzw &amp;quot;ach&amp;quot; (=kleiner Fluss) ab und erinnert so an die einstige slawische Besiedelung des Ortes und seiner Umgebung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[860]] übereignete Ludwig der Deutsche mehrere Güter dem [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]] [[Adalwin]], unter anderem den &#039;&#039;Hof ad Friesah&#039;&#039; (vor Friesach), was die wohl älteste erhaltene Erwähnung des Stadtnamens darstellt. Unter Erzbischof [[Gebhard]] wurde im [[11. Jahrhundert]] 1076 die ältesten Teile der Burg Friesach (wohl die Petersburg) vorerst wohl noch als starker Holzbau erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwar keine mittelalterlichen Markts-Privilegien überliefert, da durch Stadtbrände fast keine Urkunden dieser Zeit erhalten sind. Durch die Lage an einem Haupthandelsweg zwischen Wien und Venedig wurde nach [[1250]] die Ansiedlung im [[Mittelalter]] rasch bedeutsam.  Wirtschaftlich wichtig für den Wohlstand war vor allem der Eisen- und Silberbergbau und deren Verhüttung, der zumindest bis die Zeit des Frühmittelalters zurückgeht. Das Erz stammt auch aus dem bei Friesach gelegenen [[Silberbergbau Zeltschach]]. Die Prägung des Friesacher Pfennigs in Friesach durch Salzburg begann nach 1125. Noch vor der [[Münzstätte Salzburg]] welche die [[Münzstätte Laufen]] ablöste, begann damit die [[Münzstätte Friesach]] mit der Pägung von Münzgeld. Der [[Friesacher Pfennig]] erlangte in der Folge eine zeitweise größere Bedeutung als der [[Salzburger Pfennig]], zwischen etwa [[1200]] bis nach [[1300]] war der Friesacher Pfennig eine Leitwährung im Südosten des Alpenraumes und war bis Ungarn, die Südsteiermark, das angrenzende Slowenien bis Oberitalien viel genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Mautrechte und das [[Niederlagsrecht]] besaß, verlor die Stadt in der Folge im Spätmittelalter und der Neuzeit zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
Friesach blieb bis [[1803]] im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, konnte aber nicht mehr an die hohe mittelalterliche Bedeutung anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[1255]] ist jüdischer Besitz in Friesach nachweisbar. Im 13. Jahrhundert sind Quellen über verschiedene im Geldwesen und in der Verwaltung tätige jüdische Familien nicht selten. In Friesach war die Judengemeinde mit bis zu 100 bis 150 Mitgliedern die zeitweise größte Judengemeinde im heutigen Kärnten, die Synagoge von Friesach lag im Raum der heutigen Neumarkter Straße 5.  Mit dem Niedergang der Münzstätte und der wirtschaftlichen Bedeutung erfolgte schrittweise die Abwanderung der jüdischen Familien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salzburger Stadtteil]] [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] erinnert die [[Friesachstraße]] als eine der sieben Städte des Fürsterzbistums an die ehemalige Zugehörigkeit der Stadt zum Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
* Heiligblutkirche Friesach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friesach_(K%C3%A4rnten) Wikipedia]&lt;br /&gt;
* Eveline Brugger: &#039;&#039;Von der Ansiedelung bis zur Vertreibung&#039;&#039;, S. 128, in Österreichische Geschichte, Geschichte der Juden in Österreich, HG Herwig Wolfram, Verlag Ueberreuther, Wien, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543565</id>
		<title>Friesach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543565"/>
		<updated>2026-02-25T13:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friesach.jpg|thumb|Ansicht von Friesach]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Friesach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesach Kärnten 1930.jpg|thumb|Friesach in einer Luftbildaufnahme um 1930.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friesach&#039;&#039;&#039; wurde 1215 zur Stadt erhoben und blieb jahrhundertelang eine der sieben Städte im [[Fürsterzbistum Salzburg]]. 1803 kam diese Stadt mit der [[Säkularisierung]] zur [[Habsburgermonarchie]]. Heute liegt die Stadtgemeinde im Norden [[Kärnten]]s. Sie ist dabei auch die älteste Stadt im heutigen Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Silber- und Eisenfunde aus der [[La-Tène-Zeit|La-Tène-]] und der [[Römer]]zeit im heutigen Gemeindegebiet weisen darauf hin, dass das Gebiet, das die Stadt heute einnimmt, schon früh besiedelt wurde. Der Name &amp;quot;Friesach&amp;quot; leitet sich wahrscheinlich vom slowenischen Wort &amp;quot;Breze&amp;quot; (=Ort bei den Birken) in Verbindung mit der bajuvarischen Endung &amp;quot;ah&amp;quot; bzw &amp;quot;ach&amp;quot; (=kleiner Fluss) ab und erinnert so an die einstige slawische Besiedelung des Ortes und seiner Umgebung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[860]] übereignete Ludwig der Deutsche mehrere Güter dem [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]] [[Adalwin]], unter anderem den &#039;&#039;Hof ad Friesah&#039;&#039; (vor Friesach), was die wohl älteste erhaltene Erwähnung des Stadtnamens darstellt. Unter Erzbischof [[Gebhard]] wurde im [[11. Jahrhundert]] 1076 die ältesten Teile der Burg Friesach (wohl die Petersburg) vorerst wohl noch als starker Holzbau erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwar keine mittelalterlichen Markts-Privilegien überliefert, da durch Stadtbrände fast keine Urkunden dieser Zeit erhalten sind. Durch die Lage an einem Haupthandelsweg zwischen Wien und Venedig wurde nach [[1250]] die Ansiedlung im [[Mittelalter]] rasch bedeutsam.  Wirtschaftlich wichtig für den Wohlstand war vor allem der Eisen- und Silberbergbau und deren Verhüttung, der zumindest bis die Zeit des Frühmittelalters zurückgeht. Das Erz stammt auch aus dem bei Friesach gelegenen [[Silberbergbau Zeltschach]]. Die Prägung des Friesacher Pfennigs in Friesach durch Salzburg begann nach 1125. Noch vor der [[Münzstätte Salzburg]] welche die [[Münzstätte Laufen]] ablöste, begann damit die [[Münzstätte Friesach]] mit der Pägung von Münzgeld. Der [[Friesacher Pfennig]] erlangte in der Folge eine zeitweise größere Bedeutung als der [[Salzburger Pfennig]], zwischen etwa [[1200]] bis nach [[1300]] war der Friesacher Pfennig eine Leitwährung im Südosten des Alpenraumes und war bis Ungarn, die Südsteiermark, das angrenzende Slowenien bis Oberitalien viel genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Mautrechte und das [[Niederlagsrecht]] besaß, verlor die Stadt in der Folge im Spätmittelalter und der Neuzeit zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
Friesach blieb bis [[1803]] im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, konnte aber nicht mehr an die hohe mittelalterliche Bedeutung anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[1255]] ist jüdischer Besitz in Friesach nachweisbar. Im 13. Jahrhundert sind Quellen über verschiedene im Geldwesen und in der Verwaltung tätigen jüdischen Familien nicht selten. In Friesach war die Judengemeinde mit bis zu 100 bis 150 Mitgliedern die zeitweise größte Judengemeinde im heutigen Kärnten, die Synagoge von Friesach lag im Raum der heutigen Neumarkter Straße 5.  Mit dem Niedergang der Münzstätte und der wirtschaftlichen Bedeutung erfolgte schrittweise die Abwanderung der jüdischen Familien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salzburger Stadtteil]] [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] erinnert die [[Friesachstraße]] als eine der sieben Städte des Fürsterzbistums an die ehemalige Zugehörigkeit der Stadt zum Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
* Heiligblutkirche Friesach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friesach_(K%C3%A4rnten) Wikipedia]&lt;br /&gt;
* Eveline Brugger: &#039;&#039;Von der Ansiedelung bis zur Vertreibung&#039;&#039;, S. 128, in Österreichische Geschichte, Geschichte der Juden in Österreich, HG Herwig Wolfram, Verlag Ueberreuther, Wien, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Die%C3%9Fbachstausee&amp;diff=2541610</id>
		<title>Dießbachstausee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Die%C3%9Fbachstausee&amp;diff=2541610"/>
		<updated>2026-02-13T05:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dießbachstausee 3.jpg|thumb|Dießbachstausee]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dießbachstausee&#039;&#039;&#039; befindet sich im Nordosten des [[Pinzgau]]s in der Gemeinde [[Weißbach bei Lofer]] östlich oberhalb des [[Saalachtal]]es im [[Steinernen Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Durch den Aufstau des [[Diessbach (Wildbach)|Diessbaches]] auf der Dießbachalm ist [[1961]] ein neuer Bergsee entstanden. [[1964]] erreichte er sei damaliges Stauziel von 4, Mio. Kubikmeter. Sein heutiger Nutzinhalt beträgt 4,92 Mio. m³. Die Höhe des Steinbrockendamms beträgt 36 m, die Staulänge 1,17 km, die Bruttofallhöhe zum [[Kraftwerk Dießbach]] 728,6 m. Der Stausee wird als Jahresspeicher genutzt und betreibt das [[Kraftwerk Dießbach]] im Saalachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erreicht den See entweder über den Dießbachsteig, der vom Saalachtal herauf führt, oder über die [[Kallbrunnalm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Dießbachkraftwerk, Staumauer.jpg|Die Staumauer des Dießbachstausees.&lt;br /&gt;
Datei:Steinernes Meer Seifert Februar 2019 01.jpg|Links unten ist der Dießbachstausee und der spitze Berg in der Mitte ist der [[Hundstod]] und links dahinter am Horizont der [[Watzmannstock]]. Der [[Hochkönigstock]] ist ganz rechts ganz hinten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.8347,47.508/zoom/15.2 AMap] (korrigierter Datenlink 8. Mai 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg-ag.at/ueber-die-salzburg-ag/unternehmen/erzeugung/erzeugungsanlagen/wasserkraftwerk-diessbach.html#search/Die%C3%9Fbach Salzburg AG]&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/archivsn?img=cEoVhafvpThQ12QkLGrziSOB0hBmMmJRIRamzgWy7GO197k7H79efW7QbYnzF1xb3Yan6GU%2BOBZ5fqVmBJdX4y2Lr7C%2FTbqqOiuKZnaeBoirKUx13VyPcUWNTgg7Nh84&amp;amp;id1=19640520_05&amp;amp;q=Die%25C3%259Fbachstausee#slide5 www.sn.at], Archiv der &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, Ausgabe vom 20. Mai 1964, Seite 5&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißbach bei Lofer]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserkraftwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinernes Meer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Neuhaus&amp;diff=2541490</id>
		<title>Schloss Neuhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Neuhaus&amp;diff=2541490"/>
		<updated>2026-02-11T14:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Neuhaus im Herbst 2022.jpg|thumb|Schloss Neuhaus Herbst 2022.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Neuhaus Sommer 2022.jpg|thumb|Schloss Neuhaus Sommer 2022.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Neuhaus, Ansicht vom Schweizerhäusl aus.jpg|thumb|Schloss Neuhaus, Ansicht vom Schweizerhäusl aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus_Schloss_1980.jpg|thumb|Schloss Neuhaus im Februar 1980.]]Das &#039;&#039;&#039;Schloss Neuhaus&#039;&#039;&#039; ist ein Schloss im [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]] am [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am Kühberg befindet sich das auch als im Kern wohl älteste erhaltene Bauwerk von Gnigl, das &#039;&#039;Schloss Neuhaus&#039;&#039;. Es liegt auf einem steilen Vorberg des Kühberges (dem &#039;&#039;Neuhauserberg&#039;&#039;) und wurde erstmalig bereits [[1219]] unter [[Konrad von Neuhaus]] erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] ist die kleine Festung in fürsterzbischöflichem Besitz, die [[1424]] von Erzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus]] erweitert und verstärkt wurde. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die Burg eine starke Verteidigungseinrichtung zur Sperre des Talbodens zum [[Kapuzinerberg]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss war nach [[1508]] und wieder von etwa [[1650]] bis [[1697]] ein wichtiger Verwaltungs- und [[Pflegegericht|Gerichtssitz]]. Nach einem Blitzschlag [[1695]] wurde aber der [[Pfleggericht|Gerichtssitz]] 1697 in das neu erbaute Pfleghaus im  mittlerweile gewachsenen Dorf [[Obergnigl]] verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss diente dann als Wohnsitz verschiedener Familien. [[1793]] nahm es der hochfürstlich salzburgische Leibgarde-Leutnant Graf Lehrbach in Pacht. Ab [[1795]] wurde es an Franz Graf [[Lodron]] (* 1765; † 1824), k. k. Gesandter am k. schwedischen Hof, vermietet, der es im Zuge einer Versteigerung [[1811]] um 2000 [[Gulden|fl.]] erwarb. [[1820]] übernahm es mittels Kauf seine Gattin Wilhelmine Gräfin Lodron (* 1773; † 1868), geborene Gräfin von Thürheim, die den Besitz jedoch im selben Jahr an Rudolf Graf Westphalen († 1828), königlich großbritannischer Oberstleutnant, verkaufte. Diesem folgten [[1828]] Josef Plainer, [[1830]] Andrä Ziegler, Spiegelfabrikant und [[1836]] Dr. Mayerhofer als Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1851]] erwarb es Oswald Graf von [[Thun und Hohenstein]] a.d.H. Klösterle (* 1817; † 1883) als Alterssitz für seinen Vater Joseph Matthias Grafen von Thun und Hohenstein (* 1794; † 1868).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] wurden verschiedene historisierende Elemente hinzugefügt, unter anderem die Zinnenbekrönung fast sämtlicher Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ging auf dem Erbwege in den Besitz der Gräfin Rosine Dubsky-Thun (* 1848; † 1931) über, welche mit Viktor Graf von Dubsky (* 1834; † 1915) seit [[1873]] verheiratet war. Anlässlich der Hochzeit ihres Enkelkindes Wolfgang Freiherr von Thienen-Adlerflycht (* 1896; † 1942) mit Anna Gräfin von Thun und Hohenstein a.d.H. Tetschen (* 1903; † 1943) am [[10. Mai]] [[1921]], schenkte sie diesem Schloss Neuhaus, der es jedoch nach einigen Jahren an seinen Onkel Adolf Oswald Graf von Dubsky (* 1878; † 1953)  verkaufte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1963]] erwarb der Maler und Kunstsammler Ante Topic-Mimara (* 1898; † 1987, gebürtig &#039;&#039;Topic-Matutin&#039;&#039;) von den Nachkommen des Grafen Dubsky das Schloss. Rechtsanwalt Dr. Nikolaus Topic-Matutin (* 1950) und dessen Gattin Elisabeth ließen die Gebäude [[1988]] umfassend renovieren und führten Neuhaus als kleines, aber luxuriöses Schlosshotel. In den Kellerräumen wurde eine Galerie für zeitgenössische Kunst eingerichtet. In der Folge wurde das Hotel geschlossen und die [[Neuhauser Kunstmühle|Galerie]] übersiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde das Schloss an den deutschen Industriellen [[Hubertus Benteler]] verkauft&amp;lt;ref&amp;gt;der Benteler-Konzern beschäftigt 24.000 Mitarbeiter weltweit, sein Umsatz betrug 2009 6,3 Mrd. Euro, davon erwirtschaftete der Konzern 70 Prozent als Automobilzulieferer, die anderen Prozente stammen aus der Entwicklung und Produktion von Rohren für die energieerzeugende Industrie&amp;lt;/ref&amp;gt;. Benteler wollte seine Firmenzentrale im Sommer 2010 von Paderborn, Deutschland, nach Salzburg übersiedeln und ließ aus diesem Grund im Winter 2009/10 das Schloss Neuhaus auf dem nicht denkmalgeschützen Areal erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth und [[Nikolaus Topic-Matutin]] führen seit [[1989]] ihre Galerie auf Schloss Neuhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Salzburg%20-%20Neuhaus www.burgen-austria.com]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neuhaus_%28Salzburg%29 Wikipedia. Schloss Neuhaus]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Hauptartikel [[Gnigl]]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Salzburg%20-%20Neuhaus www.burgen-austria.com]&lt;br /&gt;
* Salzburger Nachrichten, 13. März 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Österreichische Kunst-Topographie&#039;&#039;, herausgegeben vom Kunsthistorischen Institute der k. k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, redigiert von Max Dvorak, Band XI (Salzburg-Land II. Band): &#039;&#039;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg. III. Teil: Gerichtsbezirk Salzburg.&#039;&#039; Von Paul Buberl, archivalischer Teil von [[Franz Martin]]. Wien (Kunstverlag Anton Schroll &amp;amp; Co.) 1916. S. 94.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Neuhaus, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%BChberg_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2541489</id>
		<title>Kühberg (Stadt Salzburg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%BChberg_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2541489"/>
		<updated>2026-02-11T14:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gersberg Kühberg Stadt Salzburg.jpg|thumb|[[Gersberg]] (unten) und Kühberg (rechts).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Ostberge, Nockstein, Kühberg, Gaisberg.jpg|thumb|[[Nockstein]], Kühberg und [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (v.l.n.r.), Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kühberg in Obergnigl.JPG|thumb|Kühberg, Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick vom Schweizerhäusl nach Gnigl.jpg|thumb|Ausblick vom [[Schweizerhäusl]] zum Kühberg.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kühberg&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Gnigler Berg&#039;&#039; genannt, ist ein [[Salzburger Stadtberg]]. Seine Höhe beträgt 711 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Kühberg befindet sich im gleichnamigen [[Landschaftsräume der Stadt Salzburg|Landschaftsraum]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]]. Er ist ein nordwestlicher Vorberg des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]es. Er gehört wie der Gaisberg zu den [[Nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] in der [[Osterhorngruppe]] der [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellgebiet ===&lt;br /&gt;
An den Hängen der Nord- und Südseite befinden sich mehrere Quellen, die bereits früh zur [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] herangezogen wurden und heute (zum Teil) noch genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18690722&amp;amp;query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522+text%253A%2522quellen%2522&amp;amp;seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 22. Juli 1869, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18691116&amp;amp;query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522&amp;amp;seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 16. November 1869, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Neben einer großen Anzahl an Orchideen sind am Kühberg zusätzlich noch drei Waldvögelarten sowie Fliegen-Ragwurz, [[Nestwurz]], Braunrote Stendelwurz, Waldhyazinthen und Großes Zweiblatt beheimatet. Am Kühberg haust auch der [[Uhu]], der in den Felsen ideale Brutplätze vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Kühberg&#039;&#039; ist abgeleitet vom Kieferholz (&amp;quot;Kien&amp;quot;), das auf diesem Hügel wächst. Die Kiefern am Kühberg sind größtenteils über 200 Jahre alt. Der Bestand ist einer der wenigen seiner Art und stellt einen der ältesten Waldbestände der Stadt Salzburg dar. Der [[Orchideen]]-Buchenwald am Kühberg zählt zu den landesweit gefährdeten Biotoptypen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Abhang steht auf einem Vorberg, dem Gnigler Schlossberg, das [[Schloss Neuhaus]], das seit etwa 1860 in Privatbesitz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Medicus|Medicus, Reinhard]]: &#039;&#039;Der Kühberg in Kultur- und Naturgeschichte&#039;&#039; in  Zeitschrift &amp;quot;[[Bastei]]&amp;quot; des [[Salzburger Stadtverein]]s, Jahrgang 2009 Folge 2,  Salzburg 2009 und gleichlautend in:&lt;br /&gt;
*  [[Harald Lohmann|Lohmann, Harald]];  [[Helmut Laimer|Laimer, Helmut]]; [[Claudia Willi|Willi, Claudia]]: &#039;&#039;Parsch erzählt&#039;&#039;, Vorarlberger Verlagsanstalt, Salzburg  2008, ISBN 978-3-200-01351-3&lt;br /&gt;
* [http://www.geomix.at/berge-gletscher/oesterreich/Salzburg/K%FChberg.html www.geomix.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}} &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsraum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gaisberg_(Berg)&amp;diff=2541488</id>
		<title>Gaisberg (Berg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gaisberg_(Berg)&amp;diff=2541488"/>
		<updated>2026-02-11T13:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Feldkirchen bei Ainring 061.jpg|thumb|Der Gaisberg und links der [[Nockstein]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC 0026.JPG|thumb|Blick vom Mondseeberg auf den Gaisberg.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_1.jpg|thumb|Der Gaisberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaisberg-Plateau 2019 02.jpg|thumb|Das [[Gaisberg-Plateau]].]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_sender.jpg|thumb|[[Sender Gaisberg]] auf dem [[Gaisberg-Plateau]].]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Kobenzl 2008.jpg|thumb|Das ehemalige [[Hotel Kobenzl]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpengasthof Zistelalm historische Ansichtskarte.jpg|thumb|[[Hotel Restaurant Zistelalm|Alpengasthof Zistelalm]], [[Historische Ansichtskarten von Salzburg|historische Ansichtskarte]] um 1937.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gaisberg&#039;&#039;&#039; ist ein 1&amp;amp;nbsp;287 [[m ü. A.]] hoher Berg, der sich östlich der [[Stadt Salzburg]] erhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Gaisberg befindet sich am Nordrand der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] in der [[Osterhorngruppe]], und wird teilweise auch den [[Salzkammergut-Berge]]n zugeordnet. Er ist zu Recht wegen seiner Aussicht&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat nach [[Erich Seefeldner]] in &amp;quot;[[Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde]]&amp;quot;, Seite 505&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt und mittels der [[Gaisberg Landesstraße]] leicht zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Gaisbergs mit dem [[Gaisberg-Plateau]] gehört zur [[Stadtgemeinde Salzburg]], südöstliche Teile zur Gemeinde [[Elsbethen]] und nordwestliche zur Gemeinde [[Koppl]]. Am Fuß des Gaisbergs grenzen die [[Salzburger Stadtteil]]e [[Aigen]] und [[Parsch]]. Postalisch gehört der Gaisberg zum [[Hauptpostamt Salzburg|Hauptpostamt 5020]]. Sein Teil innerhalb der Stadtgrenze gehört zum [[Landschaftsraum Gaisberg]], einer der [[Landschaftsräume der Stadt Salzburg]]. Ein großer Teil des Waldes ist im Besitz der [[Österreichische Bundesforste|Bundesforste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gaisberg im engeren Sinn wird nur das Gaisberg-(Gipfel)-Plateau mit seinen umliegenden, meist bewaldeten Bergflanken bezeichnet. Im allgemeinen Salzburger Sprachgebrauch werden unter Gaisberg im weiteren Sinn auch noch der [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]] und der [[Nockstein]] im Norden, der [[Klausberg]] im Osten und der [[Rauchenbühel]] im Süden verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Heiselmayer]], [[Hermann Suida]]: &#039;&#039;Der Gaisberg, Natur- und Erholungslandschaft&#039;&#039;, im Internet als pdf [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_120_121_0563-0580.pdf www.zobodat.at], abgefragt am 20. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gaisberg-Plateau, auch Gaisbergspitze genannt, ist ein flaches Gipfelplateau um die höchste Erhebung des Berges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Gaisberg markiert den Nordrand der Nördlichen Kalkalpen. Nach Norden hin grenzt mit dem [[Heuberg (Berg)|Heuberg]] die [[Flyschzone]] an den Gaisberg. Östlich und nordöstlich waren die Senken um den Berg durch einen Ausläufer des Traungletschers entstanden, im Westen schürfte der [[Salzachgletscher]] an den Hängen des Gaisbergs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sockel des Gaisberges bildet norischer [[Hauptdolomit]]. Die aufragende Kuppe des Berges besteht aus grauen, dem [[Dachsteinkalk]] ähnlichen, obernorischen [[Plattenkalk]]en. Neben einigen anderen Formationsgliedern geringerer Ausdehnung treten in größerem Flächenausmaße [[Gosaukonglomerat|Konglomerate der Gosauformation]] auf, die der Westseite des Berges an liegen, jedoch nur bis zur [[Zistel]] emporreichen. Die 8,9  Kilometer lange Gaisberg Landesstraße führt von Kilometer 0 in [[Guggenthal]] bis auf die [[Gersberg]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;mulde&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, Kilometer 1,3 über Hauptdolomit, weiter bis zur [[Judenbergalpe]], Kilometer 3,4 über Moräne, Plattenkalke, [[Dolomit]]e und [[Mergel]] der Kössener Schichten, weiter bis zur Zistel, Kilometer 7 über Gosaukonglomerat und bis zur Bergspitze, Kilometer 8,9 über die Plattenkalke der Gipfelzone. Der Gipfelbereich besteht aus Dachsteinkalk und Plattenkalk, der [[Nockstein]] aus Hauptdolomit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19280612&amp;amp;query=text:%22Gosaukonglomerat%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=9 ANNO],&amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, Ausgabe vom 12. Juni 1928, Seite 9, ein Beitrag des [[Landesarchäologe]]n Dr. [[Martin Hell (Landesarchäologe)|Martin Hell]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kurz vor [[780]] n. Chr. ist der Berg in den &amp;quot;[[Salzburger Güterverzeichnis|Notitia arnonis]]&amp;quot; bereits als &amp;quot;Gaizloberch&amp;quot; (&#039;&#039;Gaizlobergh usque ad pontes ut nunc locantur stega&#039;&#039; - Kapitel 7, 8) und in [[Salzburger Güterverzeichnis|Breves Notitiae]], um 800 als &amp;quot;Keizperch&amp;quot; (Kapitel 4, 10), urkundlich erwähnt. Das Wort lässt sich von gemeingermansich &amp;quot;gheido-s&amp;quot; herleiten (ahd und mhd &amp;quot;geiz&amp;quot;, gotisch &amp;quot;gaits&amp;quot;). Der Berg war schon früh ein wichtiges Weideland. Schon im [[Mittelalter]] nutzten auf dem Berg die Klöster [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen und für andere Weidetiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann eine zunehmende Entdeckung des Gaisberges durch den [[Fremdenverkehr]]. Der Berg wurde mit Reitpferden oder zu Fuß bestiegen. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte sich von [[Sesselträger]]n, die in der Stadt Salzburg beim [[Salzburger Glockenspiel]] ihren Standplatz hatten, bequem hinauf tragen lassen. [[1874]] wurde ein Weg von der [[Gersbergalm]] zur [[Gaisbergspitze]] eröffnet. [[1888]] erhielt der Gaisberg sein [[Gipfelkreuz]]. Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf dem Gaisberg-Plateau, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] aus ungeklärter Ursache ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1930er]]-Jahren befand sich auf der Zistel ein [[Segelflug]]zentrum. [[Hans Wolf]] führte am [[2. November]] [[1930]] den ersten Salzburger Segelflug-Zielflug vom Gaisberg-Plateau zum [[Flughafen Salzburg|Flugfeld Maxglan]] mit einer &amp;quot;[[Zögling]]&amp;quot; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[12. März]] [[1933]] wurden Truppen des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] aus den Kasernen für einige Tage auf den Gaisberg befohlen um nicht in Gefechte mit paramilitärischen Gruppen zu geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiten Weltkrieg]]s wurde auf dem Gaisberg-Plateau eine [[Gaisberg Radar Forschungsstation|militärische Forschungsstation]] mit drei Richtfunk-Antennen betriebe. Das Plateau war zum großen Teil militärisches Sperrgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1998]] befindet sich ein weltweit einzigartiges [[Blitz]]forschungsprojekt im [[Sender Gaisberg]] auf dem Gaisberg-Plateau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Judenberg]] entstand [[1953]] aus dem alten Bauerngut Mitterjudenberg das [[Hotel Kobenzl]]. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistel (oberhalb von [[Mitteregg]]) ein [[Wintersport am Gaisberg (historisch)|Skispringen]] mit [[Josef Bradl|Bubi Bradl]] statt. Nach [[1945]] gab es auch Skirennen vom Gaisberg-Plateau nach Mitteregg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Esoterik zum Gaisberg==&lt;br /&gt;
Es gibt einen esoterischen Personenkreis, der das Wort &amp;quot;Gaisberg&amp;quot; nicht vom indogermanischen Wortstamm &amp;quot;ghaido-s&amp;quot; (Geiß, seit dem [[16. Jahrhundert]] als Artname durch das Wort [[Ziege]] verdrängt) abgeleitet wissen will, sondern von einem alt-irisch-gälischen, also [[Kelten|nordwest-keltischen]] Wort &amp;quot;Geis&amp;quot;, das &amp;quot;Heiliges&amp;quot; Tabu bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Rohrecker]]: &amp;quot;[[Die Kelten]]&amp;quot;, Seite 139 sowie u. a. [https://de.wikipedia.org/wiki/Geis_(Mythologie) Geis_(Mythologie)] und dortiger Link zur irischen Sprache&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alt-irische Sprache hat allerdings wenig Bezüge zur altkeltischen Sprache der Alpenbewohner. Es wird in diesen Kreisen behauptet, dass für die Kelten der Gaisberg bei Salzburg ein heiliger Berg gewesen sei. Historische Belege oder auch nur wissenschaftliche Indizien dafür fehlen aber vollständig. Der Gaisberg ist laut einiger vom ehemaligen Hotel Kobenzl beauftragten anonymen Geomanen ein &amp;quot;Venusberg&amp;quot;. Auf dem Grundstück Mitterjudenberg-Kobenzl wurden bei geomantischen Forschungen im Auftrag der Hoteleigentümerin über 20 Energieplätze gefunden. Hotelgäste konnten diese Energieplätze zur Regeneration nutzen. Auch diese Initiative der Eigentümerin konnte aber das Ende des Hotelbetriebes nicht mehr aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg - Gaisberg - Gaisbergbahn - 1912 - Ansichtskarte (F. Pflauder).jpg|thumb|Salzburg - Gaisberg - Gaisbergbahn - 1912 - Ansichtskarte ([[Friedrich Pflauder]]).]]&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergbahn ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisbergbahn]]&lt;br /&gt;
Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom [[Bahnhof Parsch]] aus eine Zahnradbahn, System Riggenbach, auf den Gaisberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergstraße ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisberg Landesstraße|Gaisbergstraße]]&lt;br /&gt;
Sie wurde [[1929]] als erste rein aus [[fremdenverkehr]]sfördernden Überlegungen als [[Mautstraße]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Gaisberg-Sessellift ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisberg-Sessellift]]&lt;br /&gt;
Der Sessellift verband von [[1954]] bis [[1972]] Parsch mit dem Judenberg. Immer wieder tauchen [[Projekt Seilbahn auf den Gaisberg|Projekte einer Seilbahn auf den Gaisberg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaisbergrennen 1964 Charles Vögele.jpg|thumb|Gaisbergrennen 1964: Am Start steht Charles Vögele (2) auf Lotus Monte Carlo, 2&amp;amp;nbsp;495 cm³, Sieger der Sportwagenklasse über 2&amp;amp;nbsp;000 cm³.]]&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergrennen ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisbergrennen (historisch)]]&lt;br /&gt;
Auf der Gaisbergstraße fanden zwischen [[1929]] und [[1969]] internationale Gaisbergrennen für Automobile und Motorräder sowie die &amp;quot;[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreise von Österreich]]&amp;quot; statt. Seit [[2003]] finden im Rahmen eines nostalgischen [[Gaisbergrennen (modern)|Oldtimer-Bewerb]] Wertungsläufe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motocross ===&lt;br /&gt;
In den [[1960er]]-Jahren gab es einige [[Motocross auf dem Gaisberg|Motocross-Bewerbe auf dem Gaisberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gaisberg-Radrennen ===&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Zwischenkriegszeit]] gab es Radrennen auf den Gaisberg. Das [[SALZBURGWIKI]] hat einen Beitrag über das spätere [[Zistelradrennen 1949]] archiviert. Die Tradition der Radrennen auf der Gaisbergstraße wurde in den späten [[1970er]]-Jahren unterbrochen. Der Streckenrekord von Guggenthal auf das Gaisberg-Plateau von Anton Schöllberger mit 25:21,5 Minuten, aufgestellt bei der österreichischen Bergmeisterschaft [[1976]], blieb somit lange bestehen. [[2002]] wurde die Bestmarke beim ersten [[Gaisbergradrennen]] seit langem von [[Hans-Peter Obwaller]] auf 23:34 Minuten (Schnitt 22,9 Stundenkilometer) verbessert. Das Rennen fand seither jährlich bis [[2014]] statt. [[2005]] schraubte Maurizio Vandelli den Rekord auf 23:20 Minuten. [[2006]] wurde es als österreichische Bergmeisterschaft ausgetragen. Das Rennen führte vom Start in [[Hallein]] über 27 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersport ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel  [[Wintersport am Gaisberg (historisch)]] &lt;br /&gt;
Neben Skispringen auf zwei Schanzen gab es Skirennen und Rodelwettbewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flugberg ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_panorama.jpg|thumb|right|Blick vom Gaisberg Richtung Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Pano v. Aigen, Herbst 2008.jpg|thumb|Gaisberg-Ausblick von oberhalb Aigen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Romantik Hotel Die Gersberg Alm.jpg|thumb| Blick auf [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] auf dem [[Gersberg]].]]&lt;br /&gt;
=== Segelflug ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Segelflug]]&lt;br /&gt;
Bereits am 2. November 1930 führte Hans Wolf den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer &amp;quot;Zögling&amp;quot; durch. Diesen Flug wiederholte er am [[28. Mai]] [[1950]] als erster Pilot in der [[Nachkriegszeit]] mit einem Segelflieger. Auf dem Berg gab es damals auch eine [[Alpine Segelflugschule Gaisberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleitschirmfliegen ===&lt;br /&gt;
Der Gaisberg ist heute einer der beliebtesten Flugberge für [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]] und Drachenflieger in Salzburg. Tausende Starts und Landungen pro Jahr sorgen für ein buntes Treiben über dem Berg. Auch für Streckenflüge in die Osterhorngruppe, deren nördlichste Erhebung der Gaisberg darstellt, ist das Gaisberg-Plateau ein guter Ausgangspunkt. Es wurden schon Strecken von über 100 km geflogen. Der weiteste bekannte Flug mit einem Gleitschirm ging bis ins steirische &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Trieben&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Trieben]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ennswiki}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Club DRAPAS ([[1. Drachenflieger- und Paragleiterclub Salzburg]]) ist Eigentümer der drei Startplätze, die der Flugpionier [[Otto Steinhart|Otto von Steinhart]] dem Club geschenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Wanderberg ==&lt;br /&gt;
Von Parsch über Gersberg oder die Judenbergalm, von Aigen über Straßen oder durch den [[Aigner Park]], von [[Glasenbach]] über die [[Vorderfager]] sowie von Koppl über den Nockstein führen verschiedene Wanderwege auf den Hausberg der Salzburger. [[1979]] wurde der [[Gaisberg Rundwanderweg]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mountainbiking ==&lt;br /&gt;
[[Mountainbiking]] auf dem Gaisberg brachte in den [[2010er]]-Jahren Probleme mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzburger Stadtpolitik versucht seit [[2018]], einen legalen &#039;&#039;Trail&#039;&#039; des Gaisbergs mit den Grundbesitzern auszuverhandeln. Sie erhofft sich damit, die Radfahrer, die wild vom Salzburger Hausberg abfahren, in geordnete Bahnen zu lenken. Doch die Chancen dafür werden jedes Jahr schlechter. Die Grundbesitzer spielen nicht mit. Bei der ersten Variante nach Aigen hinunter haben drei Grundbesitzer gesagt: &amp;quot;Nur über meine Leiche.&amp;quot; Und bei der zweiten Variante nach Guggenthal war [[2023]] auch ein Grundbesitzer dagegen. Vom Start bei der Nockbergkehre bis zum Rundwanderweg wären zwei Bauern als Grundbesitzer betroffen gewesen. Im unteren Bereich hätten alle zugestimmt: die Bundesforste, das [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] sowie die Besitzer von [[Gut Guggenthal]]. Gersbergalm-Eigentümer ist der [[ÖVP]]-[[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] und Bürgermeisterkandidat [[Florian Kreibich]], der auch als Gaisbergkoordinator fungiert. Die Gespräche zum Gaisberg-&#039;&#039;Trail&#039;&#039; seien &amp;quot;abgeflaut&amp;quot;, berichtet er. Die Bereitschaft der Grundeigentümer sei &amp;quot;sehr verhalten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/gaisbergtrail-ferne-146875399 www.sn.at], 14. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Auch eine Schule gibt es auf dem Berg, die [[Privatschule Tiere hautnah - Schule für das Leben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten mit Bezug zum Gaisberg ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pflauder]] hatte sein Fotoatelier auf dem Gaisberg-Plateau in der [[Villa Pflauder]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Siller]], Jäger und als Jagdleiter für die jagdlichen Aufgaben wie die Abschussplanung am Gaisberg verantwortlich&lt;br /&gt;
* [[Peter Jackson Hauser]], [[Max Hauser]] und [[Johann Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm]] auf der Zistel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleindenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Denkmal für den Salzburger Flugpionier Herbert Gründler]]&lt;br /&gt;
* [[Eduard-Kuhn-Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
* [[Gedenkstein für den Luftfahrtpionier Otto v. Steinhart]]&lt;br /&gt;
* [[Gedenktafel für Alois Hofer]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiserschützendenkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr vorhanden:&lt;br /&gt;
* [[Thurwieser-Gedenktafel am Gaisberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Gaisberg}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Gaisberg, Salzburg}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Spätherbst 2021 Gaisberg Morzg.jpg|thumb|500px|Blick von der [[Friedhofsterrasse]] beim [[Kommunalfriedhof]] über [[Morzg]] in der [[Stadt Salzburg]] zum Gaisberg.]]&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.info/PDF/06_reiseinfos/plaene/gaisbergplan.pdf www.salzburg.info/Gaisberg Wanderwege]&lt;br /&gt;
* [https://www.paragleiter.com/ Homepage des DRAPAS mit Webcam und Wetterinfos]&lt;br /&gt;
* [https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ViBWL78yjIkJ:https://www.yumpu.com/de/document/view/6057570/1956-geologische-bundesanstalt+&amp;amp;cd=14&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=at&amp;amp;client=firefox-b-d%20webcache.googleusercontent.com] 1956 - Geologische Bundesanstalt, Beiträge zur Geologie des Gaisbergs und seine Umgebung&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.1137,47.8044/zoom/15.7 AMap] (korrigierter neuer Link, Datenstand 4. November 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Fugger]]: &#039;&#039;Die Gaisberggruppe&#039;&#039;, ein Beitrag im Jahrbuch der k. k. geologischen Reichsanstalt, 1906, 5. Band, 2. Heft, Seite 213ff&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docplayer.org/18815141-Die-gaisberggruppe-von-eberhard-fugger-mit-7-zinkotypien-im-text-literatur.html docplayer.org], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
* [[Marianne von Buseck]]&lt;br /&gt;
* Dr. [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Reinhard Medicus]]&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteile Stadt Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaisberg|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=KZ-Au%C3%9Fenlager_Fischhorn&amp;diff=2541383</id>
		<title>KZ-Außenlager Fischhorn</title>
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		<updated>2026-02-10T14:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Fischhorn Ostansicht.jpg|thumb|Schloss Fischhorn, Ostansicht]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;KZ-Außenlager Fischhorn&#039;&#039;&#039; war in der [[NS-Zeit]] eines der zwei im [[Pinzgau]] befindlichen Nebenlager des Konzentrationslagers Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Im Pinzgau bestanden während der NS-Zeit zweiAußenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und ein Außenlager des [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]] – letzteres im [[Schloss Mittersill]] ([[KZ Mauthausen-Außenlager Mittersill]]). Die Dachauer Außenlager befanden sich in [[Uttendorf]] ([[KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißsee]]) und in [[Bruck an der Großglocknerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Die Dienststelle der [[SS]] befand sich im damals beschlagnahmten [[Schloss Fischhorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der exakte Standort der Häftlingsbaracken ist hingegen heute nicht mehr feststellbar. Es gibt aber sehr konkrete Hinweise darauf, dass Häftlinge des Außenlagers Fischhorn im damals bestehenden  Barackenlager in [[Aufhausen]] in [[Piesendorf]] untergebracht waren. (Albert Knoll, Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau, konnte im Jahr 2009 einen der Überlebenden in [[Frankreich]] besuchen und erhielt dabei wichtige Informationen. Unter anderem  eine ausführliche Beschreibung des Außenlagers und einen gezeichneten Lageplan der Häftlingsbaracken, die sich einige Kilometer außerhalb des Schlosses befanden, nämlich am Rande des Dorfes Aufhausen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
Wie aus Dokumenten des Archives der KZ-Gedenkstätte Dachau hervorgeht, waren damals zwei Außenkommandos im Schloss Fischhorn eingerichtet. Zum einen das Kommando Zentralbauleitung der Waffen-SS der SS-WVHA Amtsgruppe C (Bauwesen). Zum anderen das Kommando SS-Remonteamt, im Auftrag des Reichskriegsministeriums zuständig für die Ergänzung des Pferdebestandes für das [[Deutsche Wehrmacht|deutsche Heer]]. Beide Kommandos wurden am [[6. September]] [[1944]] installiert und existierten bis zur Befreiung im Mai [[1945]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Fischhorn in der NS-Zeit==&lt;br /&gt;
Das Schloss zählte zu Kriegsbeginn zusammen mit der dazugehörigen Landwirtschaft zum Eigentum des ehemaligen deutschen Botschafters in Peru, Heinrich Gildemeister. [[1943]] wurde der Besitz enteignet und von der SS beschlagnahmt. Nachfolgend etablierten sich der Stab einer SS-Division und das SS-Remonteamt im Schloss. Der ehemalige Häftling Franc Mlinaric spricht von etwa 50 SS-Leuten, die im Schloss untergebracht waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Krieges wurde hier auch wertvolle Kunst-Gegenstände, die aus dem [[NS-Kunstraub]] in [[Polen]] stammten, deponiert, darunter das [[Kreuz aus Limoges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das SS-Kommando auf Schloss Fischhorn==&lt;br /&gt;
Erster Kommandoführer der SS im Schloss Fischhorn war Hans Hahn, damals 50 Jahre alt, seit [[1939]] in den KZ Flossenbürg und Dachau als Wachmann beschäftigt. Aufgrund von Rivalitäten verlor er dieses Kommando – es war sein erstes und letztes – am [[10. Februar]] [[1945]] an Oberscharführer Hermann Rostek, zuvor Kommandoführer in Radolfzell. Seine Untergebenen, die SS-Wachleute, deren genaue Anzahl nicht mehr eruierbar ist, setzten sich vor allem aus [[Volksdeutsche]]n zusammen. Sie sind den Häftlingen als zumeist jüngere, etwa 20 Jahre alte &amp;quot;Bessarabiendeutsche&amp;quot; aus [[Rumänien]] in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personell und räumlich ist eine Unterteilung der beiden Kommandos nicht mehr nachvollziehbar. In den Abrechnungsdokumenten wird die Unterteilung in das Kommando Zentralbauleitung einerseits und das SS-Remonteamt andererseits durch unterschiedliche Rechnungsadressen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dachauer KZ-Außenlager Fischhorn waren zumeist rund 150 männliche Häftlinge eingesetzt. Lediglich in den letzten Wochen vor der Befreiung wurde die Anzahl der Häftlinge auf die Hälfte reduziert. Nach Nationalitäten überwogen Häftlinge aus der [[Russland|Sowjetunion]], gefolgt von Franzosen, [[Polen]] und [[Italien]]ern. Ein erster Transport von 50 Häftlingen erfolgte nachweislich am [[9. September]] [[1944]], der zweite Transport fand am [[18. September]] 1944 statt und brachte weitere 100 Häftlinge in das Außenlager. Das Alter der Zwangsarbeiter betrug  zwischen 18 und 35 Jahre. Als Kapo fungierte mit großer Wahrscheinlichkeit der damals 44-jährige Sicherungsverwahrte Karl Herkert aus Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einsatz und Einsatzbedingungen der Häftlinge==&lt;br /&gt;
Die Häftlinge wurden zum Bau der Pferdeställe für das SS-Remonteamt eingesetzt und waren auch in kleinen Arbeitskommandos in der gutseigenen [[Landwirtschaft]] tätig. Der Häftling Mlinaric arbeitete im sog. &amp;quot;Sandkommando&amp;quot;. Dieses bestand aus acht Häftlingen, die aus einem etwa 300 m entfernten Bach – möglicherweise ist hier die nahe gelegene [[Salzach]] gemeint – unter unzulänglichen Bedingungen Baumaterial ergraben mussten. Dabei standen die Häftlinge im Wasser, obwohl sie nur Leinwandschuhe zur Verfügung hatten. Ein anderes Kommando errichtete in [[Zell am See]] große Hallen, die für eine Schule gedacht waren, dann aber als Lagerhallen Verwendung gefunden haben. Dieses Kommando war im Dachboden des Wirtschaftsbetriebes von Schloss Fischhorn untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterbringung der Häftlinge==&lt;br /&gt;
Nach Häftlingsaussagen bestanden die Lagerbaracken aus einfach zusammen gefügten Holzwänden, sodass durch die Spalten ständig Zugluft zu verspüren war. In den Baracken, deren Böden uneben waren, war es auch sehr kalt. Die Beheizung erfolgte durch einen einzigen Ofen pro Baracke, die etwa 20 Meter Gesamtlänge aufwies. Die Waschgelegenheit bestand aus einer Pferdetränke. Die überdachte Latrine befand sich außerhalb der Häftlingsbaracken. Diese Missstände wurden auch durch den Vierteljahresbericht des SS-Lagerarztes vom [[27. März]] [[1945]] bestätigt, der dem Außenlager Fischhorn einen &amp;quot;primitiven Zustand&amp;quot; attestiert. Es fehle an einer &amp;quot;entsprechenden Unterkunft&amp;quot;, die Abortanlagen seien unzureichend und unhygienisch und der Küchenbetrieb unsauber. Der ehemalige Häftling Mlinaric gibt in seiner Aussage an, dass für die Häftlinge keine Ambulanz zur medizinischen Versorgung zur Verfügung gestanden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen führten rasch zu Gewichtsreduktion, zu zahlreichen Erkrankungen und allmählicher physischer Erschöpfung der Häftlinge. Unterernährung, Läusebefall, mangelnde medizinische Betreuung bei Erkrankung und nach Verletzungen führten bereits nach 20 Tagen im Außenlager Fischhorn zur Rückführung von 15 Häftlingen in das Stammlager Dachau. Sie wurden am [[30. September]] 1944 durch die gleiche Anzahl an neuen Häftlingen aus Dachau - alle im Alter zwischen 18 und 24 Jahren – ersetzt. Drei der Rückgeführten verstarben bald darauf in Dachau. Ein weiterer Häftlingsaustausch mit je 15 männlichen Gefangenen hat ebenfalls noch im Herbst 1944 stattgefunden. Diese neuen Häftlinge kamen aus dem Außenlager Innsbruck-Neustift zusammen mit ihrer Wachmannschaft nach Fischhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Häftling soll aufgrund der Lagerbedingungen in Fischhorn gestorben sein. Gezielte Tötungen wurden nicht beobachtet, sodass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen eingestellt wurden. Dennoch ist anzumerken, dass im Außenlager Fischhorn unter den österreichischen Außenlagern Dachaus neben dem Außenlager Uttendorf-Weißsee die schlechtesten Lebensbedingungen herrschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwähnenswertes==&lt;br /&gt;
Fünf der ehemaligen Häftlinge konnten nach 1969 anlässlich der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch persönlich befragt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben den KZ-Häftlingen wurden auch junge Frauen aus [[Bruck an der Großglocknerstraße]] nicht ganz freiwillig für Arbeiten im Schloss eingesetzt, sowie ausländische Zivilarbeiterinnen zur Haus- und Gartenarbeit zwangsverpflichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die im Schloss residierenden SS-Angehörigen waren direkt oder indirekt auch an Übergriffen auf kirchliches Eigentum beteiligt. Jedenfalls wurde ein Bild aus der [[Jakobskapelle]] bei der [[Burg Kaprun]], die in der NS-Zeit mehrfach mutwillig überfallen, zerstört und geplündert worden war, nach Kriegsende auf Schloss Fischhorn entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachwort==&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurden Schloss und Gutsbesitz Fischhorn dem rechtmäßigen Eigentümer zurückerstattet und sind heute im Besitz seiner Erben. Zwischen dem Abzug der SS und der Rückübernahme durch die Besitzerfamilie fanden Plünderungen des Schlossinventars durch im Umfeld des Schlosses lebende Personen statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Bewusstsein der Menschen der Region ist das KZ-Außenlager Fischhorn noch weniger verankert als andere Außenlager. Auch in Berichten von Regionalzeitungen, in denen KZ-Außenlager und NS-Terror thematisiert wurden, kam das KZ-Außenlager Fischhorn nicht vor. Selbst in der im Jahr [[2004]] im Verlag Böhlau erschienenen Fachpublikation &#039;&#039;&amp;quot;Arbeiter für den Endsieg&amp;quot;, Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945&#039;&#039;, wird im Kapitel &amp;quot;Nebenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]]&amp;quot;, S.&amp;amp;nbsp;209 bis 221, das KZ-Außenlager Fischhorn nicht erwähnt. ([[St. Gilgen]], [[Pabenschwandt]] in der Gemeinde [[Plainfeld]], [[Hallein]] und [[Weißsee]] in [[Uttendorf]] werden darin als KZ-Außenlagerstandorte beschrieben und es entsteht somit der Eindruck einer vollständigen Aufzählung, was das Gebiet des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]s betrifft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German occupied Territories, Sept. 1&amp;lt;sup&amp;gt;st&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1939 – May 8&amp;lt;sup&amp;gt;th&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1945&#039;&#039;, Band K-15, 20-3210 (Vol.)&amp;amp;nbsp;II: Hier scheint unter Fischhorn/Bruck im Pinzgau, Kreis Zell am See, US-Zone, N(oder X)48/E 86 folgende Eintragung auf: &#039;&#039;CC Kdo. of Dachau. First mentioned on 6.9.1944, aprox. 150 pris. were working on construction of SS-Remonteamt Fischhorn. Last mentioned on 22.4.45 (Dachau Files).&lt;br /&gt;
*Knoll, Albert, &amp;quot;Der Ort des Terrors&amp;quot;, Band 2, Metropol-Verlag, Berlin 2005 &lt;br /&gt;
*[[Max Effenberger|Effenberger, Max]], &#039;&#039;Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen&#039;&#039;. Herausgegeben von der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße, oJ [1983].&lt;br /&gt;
*SALZBURGWIKIartikel [[KZ-Nebenlager im Pinzgau]]&lt;br /&gt;
*[[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]], &#039;&#039;Mauthausen und Dachau im Salzburger Pinzgau. Drei Beispiele zur Heimatgeschichte &amp;quot;im Spiegel der Ortschronik&amp;quot;&#039;&#039;, in Pöllinger Briefe Nr. 45/1995, &amp;quot;Lauf der Geschichte&amp;quot;, HG arge region kultur, Horn&lt;br /&gt;
*[[Oskar Dohle|Dohle, Oskar]] / [[Nicole Slupetzky|Slupetzky, Nicole]], &#039;&#039;Arbeiter für den Endsieg. Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945, Verlag Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2004&lt;br /&gt;
*Pfarrchronik [[Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [https://www.geheimprojekte.at/lager_bruck-glockner.html www.geheimprojekte.at] Lager Bruck-Glockner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruck an der  Großglocknerstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Osterhorngruppe&amp;diff=2540394</id>
		<title>Osterhorngruppe</title>
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		<updated>2026-01-29T18:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Zistelalpe-Süd-Panoramabild.jpg|thumb|Blick vom [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] auf einen Teil der Gipfel der Osterhorngruppe, Bild anklicken für Details]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wals-Hammerau.jpg|thumb|am Bildrand unten: [[Hammerau]] mit dem [[Stahlwerk Annahütte]], links davon gut zu erkennen die Kirche von [[Wals]]; die Berge im Hintergrund: ganz links der [[Schmittenstein]], unmittelbar rechts daneben der [[Schlenken]], in der Bildmitte ganz hinten [[Bischofsmütze]], [[Gosaukamm]], ganz rechts im Bild das [[Tennengebirge]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Osterhorngruppe.jpg|thumb|vom Sparber über die Bleckwand, Wieserhorn bis zum [[Hoher Göll|Göll]] und Schneibstein, usw.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Schmittenstein.JPG|thumb|Osterhorngruppe: Schmittenstein vom Spielberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick zur Schönangerlalm.jpg|thumb|Blick zur Schönangerlalm, dahinter ist das Gennerhorn sichtbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tennengau Osterhorngruppe datiert 1932-1950.jpg|thumb|Tennengau Osterhorngruppe datiert 1932-1950]]&lt;br /&gt;
Die Berge der &#039;&#039;&#039;Osterhorngruppe&#039;&#039;&#039; bilden den Hauptanteil der [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Sie sind Teil der [[Salzburger Kalkalpen]] und nach der [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]] Teil der [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff Osterhorngruppe ==&lt;br /&gt;
=== Nur im Tennengau ===&lt;br /&gt;
In der alten Beschreibung von AEIOU&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.o/o643356.htm abgefragt am 25. November 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt; steht zu lesen:  &#039;&#039;&amp;quot;Teil der Salzburger Kalkalpen im [[Tennengau]], zwischen [[Lammertal]] und [[Wolfgangsee]] (Abersee). Alm- und waldreiches, von kleinen Tälern zerfurchtes Bergland; gipfelt in [[Egelseehörndl]] (1&amp;amp;nbsp;782 [[m ü. A.]]) und [[Hoher Zinken|Hohem Zinken]] (1&amp;amp;nbsp;764 m ü. A.); teils fruchtbare Täler, vom Moränenschutt einstiger Gletscherbäche bedeckt, teilweise mit kleinen Seen oder Mooren.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eckpunkte Salzburg - Strobl - Golling ===&lt;br /&gt;
Seefeldner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Seefeldner}} Seite 414ff, Stand 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; hingegen schreibt &amp;quot;&#039;&#039;Als Osterhorngruppe bezeichnet man in der geografisch-geologischen Literatur den salzburgischen Anteil an den wald- und almreichen Kalkvoralpen, dessen Ausdehnung durch die Eckpunkte Salzburg, [[Strobl am Wolfgangsee|Strobl]] und [[Golling an der Salzach|Golling]] bestimmt sind. Der bekannteste Gipfel ist der aussichtsreiche [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (1&amp;amp;nbsp;288 m ü. A.) bei Salzburg, die höchste Erhebung das Eglseehörndl (1&amp;amp;nbsp;782 m ü. A.). Im Westen und Süden sind der Gruppe klare Grenzen durch die Täler der [[Salzach]] und der [[Lammer]] gesetzt, nach Norden reicht sie bis zum Rand der [[Kalkalpen]], bzw. zur Tieflinie, die zum Großteil von [[Fuschlsee|Fuschl]]- und Wolfgangsee eingenommen wird; die Ostgrenze wird durch die Täler des Strobler [[Weißenbach (Wildbach Strobl)|Weißenbaches]] und des ins [[Abtenauer Becken]] fließende [[Rigausbach]]es  gebildet, ... Im allgemeinen handelt es sich bei der Osterhorngruppe um ein relativ einförmiges Mittelgebirgsland ...&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzkammergut-Berge ===&lt;br /&gt;
Nach der fachlich wenig nachvollziehbaren [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]] (1984) wird die Osterhorngruppe als Teil der Salzkammergut-Berge definiert. Das [[Salzkammergut]] im historischen Sinn umfasst aber ein anderes geografisches Gebiet. Allerdings wurde der Begriff &#039;&#039;Salzkammergut&#039;&#039; gegen Ende des [[20. Jahrhundert|20.]] und Anfang des [[21. Jahrhundert]]s auch auf nördliche Gebiete der Osterhorngruppe ausgeweitet. Mehr über die Bezeichnung findest du im Artikel über die [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzburger Mittelgebirge ===&lt;br /&gt;
Nach einer noch jüngeren Definition der Umgrenzung gibt es den Begriff &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039; nicht mehr, sondern diese Gebirgsgruppe wird in mehrere kleinere Gebirgsgruppen aufgelöst (Stand 2008)&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: * Lukas Plan: &#039;&#039;Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses&#039;&#039;, Stand 08. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher, im [http://hoehle.org/downloads/Gebirgsgruppen_Verbal.pdf internet als pdf abrufbar], abgefragt am 6. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; - siehe [[Salzburger Mittelgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterungen nach Seefeldner (1961) ==&lt;br /&gt;
===Gipfel===&lt;br /&gt;
* [[Hoher Zinken]], 1&amp;amp;nbsp;764 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Ochsenberg]], 1&amp;amp;nbsp;483 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Osterhorn]], 1&amp;amp;nbsp;746 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Schmittenstein]], 1&amp;amp;nbsp;695 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Schlenken]], 1&amp;amp;nbsp;648 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Wieserhörndl]], 1&amp;amp;nbsp;567 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Zwölferhorn]], 1&amp;amp;nbsp;521 m ü. A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Zu erwähnen wären unter anderen der [[Seewaldsee]] und [[Hintersee (See)|Hintersee]], sowie der [[Tauglbach]] und die [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch setzten sich die Berge der Osterhorngruppe aus [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomitstein|Ramsaudolomit]] zusammen. Sie bestehen aus alten Meeresablagerungen der Tethys, der Vorläuferin des Mittelmeeres. Diese Überlagerungen aus [[Sedimentgestein]] sind der graue [[Oberalmer Kalk]] und der rötliche Adneter Kalk, letztere sind unter dem Namen &#039;&#039;[[Adneter Marmor]]&#039;&#039; sehr bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten kommen weiche &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Gosau-Schichten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Gosau-Schichten]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ennswiki}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor, die als westliche Ausläufer der [[Gamsfeld]]-Überschiebung auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den [[Salzburger Kalkhochalpen]] bildet die Osterhorngruppe keine größeren verkarsteten Hochplateaus aus. Die Gipfel der meisten Berge liegen in einer Höhe von 1&amp;amp;nbsp;000–2&amp;amp;nbsp;000 m ü. A. und sind fast ausnahmslos dem Wanderer gut zugänglich. Zahlreiche Touren und gut erschlossene Wanderwege wurden in diesem Gebiet angelegt und verbinden die vielen bewirtschafteten Almen (z. B. [[Postalm]] oder im Gebiet vom [[Trattberg]], die [[Trattberg-Almen]]) miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Neben Almen bieten das Gelände um das Wieserhörndl mit der [[Spielbergalm]] sowie das Zwölferhorn im Winter je nach Schneelage die Möglichkeit für [[Wintersport]]. Wandern ist im Sommer in der gesamten Gruppe möglich. Entlang des Almbaches finden sich eine Reihe von [[Oberalm-Gewässer-Kraftwerke|Kraftwerken]]. Über die Postalm führt eine [[Mautstraßen|mautpflichtige]] Ausflugsstraße, ebenso zu den Trattberg-Almen und bei [[Vitz]] zur [[Bleckwandalm]]. Der Hintersee ist ein beliebter Badesee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintertrattberg-Ostpanorama m.jpg|thumb|center|900px|Hintertrattberg-Ostpanorama mit den Bergen der Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roßfeldpanorama 180° m.jpg|thumb|center|900px|Panoramablick vom [[Roßfeld]] zur Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterhorngruppe, Panoramabild vom Roßfeld.jpg|thumb|center|900px|Osterhorngruppe, Panoramabild vom Roßfeld am 19.10.2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Osterhorngruppe}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuschlsee Osterhorngruppe Salzkammergut-Berge 1935.jpg|thumb| Blick über den [[Fuschlsee]]. Dahinter die Osterhorngruppe der [[Salzkammergut-Berge]], ganz links zu erkennen die [[Bischofsmützen]]. Datiert 1932-1950.]]&lt;br /&gt;
* Naturkundliche Wanderungen:&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W106&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Auf den Trattberg bei St. Koloman]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W147&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Der Fuschlsee-Wanderweg von Schloss Fuschl aus]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W164&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Der Mühlen-Rundwanderweg bei Ebenau]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W244&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Durch die Ladenbach- und die Tiefenbachschlucht bei Hintersee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W12&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Rund um den Fuschlsee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W182&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Rund um den Seewaldsee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W126&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Fuschl zum Eibensee und über Kleiner Kapelle und Ellmautal zurück]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W111&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Gaißau auf das Wieserhörndl]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W174&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Gaißau auf den Ochsenberg]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W67&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Hinterberg auf den Filbling und am Fuschlsee entlang zurück]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W340&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Hintersee auf den Regenspitz]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W199&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Lämmerbach bei Hintersee auf das Gruberhorn]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W155&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Plomberg auf den Almkogel]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W191&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Tiefbrunnau auf die Loibersbacher Höhe]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W195&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Zillreith auf den Schlenken]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W13&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von der Lienbachalm auf den Labenberg]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W235&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Waldzauber Hintersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wizis-und-brandis-bergwelt.com/fotoarchiv-tourenbeschreibung/fotoarchiv-g-l/hoher-zinken-1764m-osterhorn-1746m/ über Berge in der Osterhorngruppe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Seefeldner}}&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkvoralpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536758</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536758"/>
		<updated>2026-01-16T18:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten, betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftreten verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Raitenauer Brüdern gelang es dann, eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536755</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
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		<updated>2026-01-16T18:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten, betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Raitenauer Brüdern gelang es dann, eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536752</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
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		<updated>2026-01-16T17:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536749</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
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		<updated>2026-01-16T17:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohl ausgebildeten Heeres verließ den Fürsterzbischof - das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, in letzten Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536746</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536746"/>
		<updated>2026-01-16T17:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausschließen sollte.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohl ausgebildeten Heeres verließ den Fürsterzbischof - das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, in letzten Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberpinzgau&amp;diff=2531583</id>
		<title>Oberpinzgau</title>
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		<updated>2026-01-07T12:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Der Oberpinzgau beginnt in Walchen unterhalb des Naglköpfl.jpg|thumb|Der Oberpinzgau beginnt nach Walchen am Fuße des [[Naglköpfl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uttendorf im Oberpinzgau.jpg|thumb|[[Uttendorf]] im Oberpinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Mittersill und das Salzachtal.jpg|thumb|Blick auf [[Mittersill]] und das [[Salzachtal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau.jpg|thumb|Landschaft bei [[Bramberg am Wildkogel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abendstimmung beim Krimmler Wasserfall.jpg|thumb|Abendstimmung bei den [[Krimmler Wasserfälle]]n]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimml.jpg|thumb|[[Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberpinzgau Thurn.jpg|thumb|Blick vom [[Pass Thurn]] Richtung [[Bramberg am Wildkogel]]]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Oberpinzgau&#039;&#039;&#039; ist die westlichste Region [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s und eine Teilregion des [[Pinzgau]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Er erstreckt sich als lang gestrecktes Gebirgstal an den Nordflanken der [[Hohen Tauern]] von [[Niedernsill]] bis [[Krimml]], durchflossen von der [[Salzach]]. Der Oberpinzgau grenzt an [[Piesendorf]] und damit an den [[Unterpinzgau]], der [[Mitterpinzgau]] als dritte Teilregion des Bezirkes erstreckt sich von [[Maishofen]] bis nach [[Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gemeinden==&lt;br /&gt;
Neun Gemeinden befinden sich im Oberpinzgau:&lt;br /&gt;
* [[Mittersill]] mit 5&amp;amp;nbsp;723 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Bramberg am Wildkogel]] mit 4&amp;amp;nbsp;121 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Uttendorf]] mit 3&amp;amp;nbsp;064 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Neukirchen am Großvenediger]] mit 2&amp;amp;nbsp;685 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Niedernsill]] mit 2&amp;amp;nbsp;860 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Stuhlfelden]] mit 1&amp;amp;nbsp;554 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Wald im Pinzgau]] mit 1&amp;amp;nbsp;132 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Hollersbach im Pinzgau]] mit 1&amp;amp;nbsp;230 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Krimml]] mit 821 Einwohnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle Statistik Austria 1. Jänner 2025, abgefragt am 11. Juli 2025&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_PDF_FILE&amp;amp;RevisionSelectionMethod=LatestReleased&amp;amp;dDocName=080904 pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nationalpark Hohe Tauern==&lt;br /&gt;
Das Besucherzentrum des [[Nationalpark Hohe Tauern]], der sich zu Teilen im Oberpinzgau erstreckt, befindet sich in Mittersill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehr==&lt;br /&gt;
Die [[Pinzgaubahn]] verbindet im Oberpinzgau die Bezirkshauptstadt [[Zell am See]] − und damit die [[Westbahnstrecke]] − mit Salzburgs westlichstem Ort Krimml.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passstraße von Mittersill führt auf den gut ausgebauten [[Pass Thurn]] nach Kitzbühel, [[Tirol]]. Der [[Felbertauern-Tunnel]] stellt die Nord-Süd-Alpenverbindung mit [[Osttirol]] dar. Bei Krimml führt die [[Gerlos Alpenstraße]] ins Zillertal, das für Jahrhunderte zum [[Erzbistum Salzburg]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alpenstraßen==&lt;br /&gt;
* [[Pass Thurn Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Felbertauern Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Gerlos Alpenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausflugsziele==&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Wasserfälle]]&lt;br /&gt;
* [[WasserWelten Krimml]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Wilhelmgut]] und [[Salzburger Wollstadel]] in Bramberg&lt;br /&gt;
* [[Nationalparkzentrum Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Felberturm Museum]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf]] in Uttendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sport==&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Hochkrimml]]-[[Gerlosplatte]]&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Königsleiten]] in [[Wald im Pinzgau]]&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Wildkogel]] in Neukirchen und [[Bramberg]]&lt;br /&gt;
* [[Skigebiet Resterhöhe]] und [[Kitzbüheler Alpen]], erreichbar mit der [[Panoramabahn Hollersbach]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Weißsee]] Gletscherwelt Ski- &amp;amp; Wanderparadies&#039;&#039; in [[Uttendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Bogensport]] parcours Hollersbach&lt;br /&gt;
* Bogensportparcours im [[Bogendorf Stuhlfelden]]&lt;br /&gt;
* Bogensportparcours Niedernsill&lt;br /&gt;
* Bergwandern in allen Orten des Oberpinzgaus&lt;br /&gt;
* [[Paragleiten]] und Hängegleiten in der Flugschule Pinzgau in Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
* [[Golfclub Nationalpark Hohe Tauern]] mit Golfplatz in Mittersill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0072_047_A.pdf www.geologie.ac.at  Der &amp;quot;vergessene&amp;quot; Bergbau im Oberpinzgau]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.pinzgau.info/ www.pinzgau.info], abgerufen am 2. Juli 2025&lt;br /&gt;
* [https://www.region-pinzgau.at/?Key=Regione095693038 Oberpinzgau]&lt;br /&gt;
* Ergänzungen von [[Christina Nöbauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gipfelkreuz&amp;diff=2528817</id>
		<title>Gipfelkreuz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gipfelkreuz&amp;diff=2528817"/>
		<updated>2025-12-30T09:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wildkogel, Gipfelkreuz.jpg|thumb|Gipfelkreuz auf dem [[Wildkogel]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfelkreuz am Roßbrand.jpg|thumb|Gipfelkreuz am [[Rossbrand]].]]&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Gipfelkreuz&#039;&#039;&#039; markiert den höchsten Punkt einer geologischen Erhebung, eines Berges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Tiroler Dichter und Volkskundler Hans Haid sagt, es sei eine jahrhundertealte Tradition, auf den höchsten Erhebungen Zeichen zu errichten. In heidnischer Zeit seien dies etwa Steinmänner und -male gewesen, die zum Teil kultischen Charakter hatten. Später seien diese dann von Kreuzen abgelöst worden, als &amp;quot;&#039;&#039;Demonstrationsobjekt&#039;&#039;&amp;quot; speziell des Katholizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In größerem Umfang seien erst mit Beginn des [[Alpinismus]] zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s  Kreuze in den Bergen aufgestellt worden. Zunächst als Bann- und Wetterkreuze in der Nähe von [[Gletscher]]n oder gefährlichen Bächen. Von Bergsteigern seien die Kreuze dann auf die Gipfel gebracht worden. Eine große Welle von Kreuzerrichtungen habe es nach dem [[Ersten Weltkrieg]] gegeben. So lösten Kriegsheimkehrer Gelübde ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Salzburg ==&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1800]] waren unter anderen zwei Zimmerer (die das Gipfelkreuz errichteten), die Brüder Martin und Sepp Klotz, die [[Großglockner Erstbesteigung|Erstbesteiger des Großglockners]].&lt;br /&gt;
* [[1836]] errichtete Gappmayr ein hölzernes Gipfelkreuz auf dem [[Hoher Dachstein|Hohen Dachstein]].&lt;br /&gt;
* [[1888]] erhielt der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] sein Gipfelkreuz.&lt;br /&gt;
* [[1893]] ließ [[Nicolaus Gaertner]] am [[Schober]] das Gipfelkreuz errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leopold Brandauer junior]] ließ ein Gipfelkreuz am [[Untersberg]] aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Sektion Salzburg des [[Oesterreichischer Alpenverein|Oesterreichen Alpenvereines]] berichtete 2009, dass ein zunehmend nicht mehr zu bewältigendes Problem aber gerichtlich festgestellte Haftungen des ÖAV darstellen, und führt dazu folgendes Beispiel an: Da turnt beispielsweise ein Kind auf einem Gipfelkreuz herum, fällt mit diesem um und verletzt sich. Ein Drittel Schuld wird der Republik Österreich zugewiesen, weil die Lehrkraft ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen war, ein Drittel trägt der ÖAV als &amp;quot;Erhalter&amp;quot; des Gipfelkreuzes und ein Drittel der Gipfelkreuzerrichter, weil er es nicht &amp;quot;stabil&amp;quot; genug errichtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[10. Oktober]] [[2010]] erhielt der [[Hochthron Werfenweng]] ein neues Gipfelkreuz aus Nirostamaterial und Eschenholz. Das Gipfelkreuz, das Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h standhalten muss, wurde in einem gemauerten Fundament verankert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August [[2011]] wurde das neue Gipfelkreuz am [[Schareck (Lungau)]] eingeweiht. Das alte Kreuz wurde [[1965]] von der damaligen Landjugend Lintsching aufgestellt. Es wurde vom Gipfel abmontiert und bei der Holzerhütte der Familie Rottensteiner in [[St. Andrä im Lungau]]. Das neue Kreuz besteht aus Edelstahl und wurde von Dechant [[Christian Schreilechner]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[Erwärmung im Gebirge]] aperte im Sommer 2012 das Gipfelkreuz des [[Großvenediger]]s so gefährlich aus, dass es von Mitgliedern der Bergrettung umgelegt und neu verankert werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[8. Juli]] [[2022]] wurde auf dem Gipfel des [[Schrovinkopf]]es in [[Zederhaus]] ein neues Gipfelkreuz aufgestellt, das wenige Tage später spurlos verschwunden war, wobei das Motiv für diese Tat ein Rätsel bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|6. September 2012}}&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcke_am_Stubnerkogel&amp;diff=2523786</id>
		<title>Hängebrücke am Stubnerkogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcke_am_Stubnerkogel&amp;diff=2523786"/>
		<updated>2025-12-29T06:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 4.jpg|thumb|Die Hängebrücke am [[Stubnerkogel]] mit Blick auf die Bergstation der [[Stubnerkogelbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hängebrücke am Stubnerkogel&#039;&#039;&#039; ist eine mit Tragseilen befestigte und mit Windseilen stabilisierte Brücke am [[Stubnerkogel]] im [[Gasteinertal]] in rund 2.300 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die Hängebrücke verbindet das Bergrestaurant mit dem Gipfelplateaubereich nahe dem [[ORF-Sender Stubnerkogel]] und der Bergstation der [[Senderbahn]]. Die Erbauung geht auf eine Idee von Franz Schafflinger, Chef der [[Stubnerkogelbahn]], zurück und wurde [[2010]] als Touristenattraktion errichtet. Sie führt von der Terrasse des Bergrestaurants zur Senderanlage und ist ganzjährig begehbar. Die Konstruktion hält Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die aus Stahlelementen gefertigte Konstruktion ist einen Meter breit, 140 Meter lang und überbrückt einen Abgrund von bis zu 28 Metern. Da der Brückenboden aus Gitterelementen besteht und die Seitenteile aus Maschendraht gefertigt sind, ist die Hängebrücke rundherum blickdurchlässig. Die Tragfähigkeit garantieren Stahlseile, die in Betonelementen, die im Fels verankert sind, münden. Die Windseile stabilisieren die Brücke, sodass die Schwingungen eingegrenzt werden und die Brücke für jedermann (ohne Höhenangst) begehbar ist.&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hangebrücke, Stubnerkogel,.jpg|Einstieg in die Hängebrücke mit Blick auf das Bergrestaurant&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 2.jpg|Hängebrücke, Blick Richtung Bergstation&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 3.jpg|Am Fotopoint&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Felsanker.jpg|Felsanker eines der Windseile &lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 12.jpg|Einstieg von der Terasse des Gipfelrestaurants&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.skigastein.com www.skigastein.com]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mariens%C3%A4ule_auf_dem_Domplatz&amp;diff=2522961</id>
		<title>Mariensäule auf dem Domplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mariens%C3%A4ule_auf_dem_Domplatz&amp;diff=2522961"/>
		<updated>2025-12-28T16:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mariensäule auf dem Domplatz 2020 01.jpg|thumb|Die Mariensäule und Dom: &amp;quot;Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit&amp;quot; - die goldene Krone befindet sich an der Fassade des Salzburg Domes.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariensäule am Domplatz.jpg|thumb|Die Mariensäule, Rückseite.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Mariensäule&#039;&#039;&#039; befindet sich in der Mitte des [[Domplatz]]es in der [[Salzburger Altstadt]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sie wurde zwischen [[1766]] und [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Säule wurde in Anlehnung an die Marienstatuen in [[Wien]] und [[München]] errichtet. Die Frau des Bildhauers Johann Baptist Hagenauer, Rosa, stand Modell für die Marienfigur. Sockel, Podest und Balustrade der Mariensäule sind aus [[Untersberger Marmor]] gefertigt. Aus Blei dagegen hergestellt sind die überlebensgroßen Figuren. An der Spitze steht das Standbild der &#039;&#039;Mariae Immaculata&#039;&#039;, der unbefleckten Maria, die auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thront. Die vier [[Reliefs an der Mariensäule auf dem Domplatz|Reliefs des Sockels]] von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben. An den Sockelwänden befinden sich die Büste und das Wappen des Erbauers, Fürsterzbischof Sigismund Christoph Graf Schrattenbach, und weitere allegorische Darstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit ====&lt;br /&gt;
Die Statue der Gottesmutter als &#039;&#039;Maria Immaculata&#039;&#039; auf der Säule erscheint durch die goldene Krone an der Domfassade, die von zwei Engeln getragen wird und die am Dom schon früher angebracht worden war, als gekrönte Maria Regina, wenn man von der [[Franziskanergasse]] unter der mittleren Arkade des [[Hofbogengebäude]]s stehend nach Osten auf den Dom blickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
→ {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/in-dieser-maria-ist-eine-kuenstlerin-verewigt-110221450}} &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Artikel über die [[Altstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]] 7. Juli 2010 sowie [[Kulturklauberin]] vom 30. September 2021&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ckb&amp;amp;datum=1923&amp;amp;page=98&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=D9O5834MRRXOKN9ELJNU534SQOLMA2 Christliche Kunstblätter ], Heft 7, Seite 10-11, 1923&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plastik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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		<title>Zwieselalm</title>
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		<updated>2025-12-26T11:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Almgebiet am [[Gosaukamm]]. Über ein gleichnamiges Almgebiet in [[Kuchl]] informiert der Artikel [[Zwieselalm (Kuchl)]].}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwieselalm&#039;&#039;&#039; ist ein [[Alm (Bergweide)|Almgebiet]] im Nordosten der [[Tennengau]]er Marktgemeinde [[Abtenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Es befindet sich an den nordwestlichen Hängen der Ausläufer des [[Gosaukamm]]s auf einer durchschnittlichen Höhe von 1&amp;amp;nbsp;400 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Endemiegebiet der [[Frühsommer-Meningoenzephalitis]] im im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Bau einer [[Forststraße]] zur Zwieselalm wurde der [[Riese vom Pass Gschütt]], der zweitgrößte [[Versteinerungen|versteinerte]] [[Ammonit]] Österreichs gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 175. Folge der Fernsehserie &#039;&#039;[[Klingendes Österreich]]&#039;&#039; besuchte [[Sepp Forcher]], die &#039;&#039;Zwieselalm&#039;&#039; (wohl die [[Zwieselalmhütte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E405477%7E407165%7E415852%7E403228%7E%40410113%7C405006%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Einträge&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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