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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostermiething&amp;diff=2549623</id>
		<title>Ostermiething</title>
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		<updated>2026-04-27T11:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ostermieting, nordwestliche Ansicht von der Burg in Tittmoning  aus.jpg|thumb|Ostermiething, nordwestliche Ansicht von der Burg in  Tittmoning aus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostermiething.jpg|thumb|Ostermiething]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ostermiething&#039;&#039;&#039; ist eine Marktgemeinde in [[Oberösterreich]] im [[Innviertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzach bei Ostermiething, Blick in den Süden flußaufwärts.JPG|thumb|Salzach bei Ostermiething, Blick in den Süden flußaufwärts]]&lt;br /&gt;
In der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus siedelten in diesem Gebiet, das zu [[Noricum]] gehörte, [[Illyrer]] und [[Kelten]]. Um Christi Geburt war es römisches Gebiet und durch Ostermiething führte eine [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]], die Salzburg ([[Iuvavum]]) mit [[Passau]] (Bojodurum) verband. Während der Völkerwanderung waren der Germanenfürst Odoaker im [[5. Jahrhundert]] und die [[Bajuwaren]] ab dem [[6. Jahrhundert]], die das Gebiet an [[Salzach]] und [[Inn]] wieder dauerhaft besiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick von der Pfarrkirche auf Ostermiething.jpg|thumb|Ausblick von der Pfarrkirche auf Ostermiething in Richtung Südwesten.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gerodete Bergkuppe, unweit der Salzach, erhielt damals den Namen &amp;quot;Ostaramundigon&amp;quot;, nach &#039;&#039;Ostara&#039;&#039;, einer  Frühlingsgöttin und &#039;&#039;mundare&#039;&#039;, das bedeutete &#039;&#039;roden&#039;&#039;. Andere Quellen meinen, der Name stamme vom Besitzer des Grundstückes &#039;&#039;Ostermunt&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit [[Rupert von Salzburg]] wurde das Gebiet um 700 christianisiert und es soll damals schon eine Taufkapelle gegeben haben. Urkundlich erwähnt wird Ostermiething erstmals im Jahre [[740]]. Herzog [[Odilo]] verschenkte einen Hof &#039;&#039;zu Ostermuntingin&#039;&#039; an die Zelle des heiligen Maximilian in [[Bischofshofen]] ([[Maximilianzelle]]). Der Agilolfinger Herzog [[Tassilo III.]] hat [[748]] erstmals in Ostermiething Urkunden ausgestellt, wie auf einer [[Marmor]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;tafel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in der Ostermiethinger Pfarrkirche zu lesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehem. Grenzstelle in Ostermieting nach Bayern bei der Salzachbrücke.JPG|thumb|ehemalige Grenzstelle in Ostermiething nach Bayern bei der Salzachbrücke.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Absetzung Tassilos III. durch [[Karl dem Großen]] wurde Ostermiething eine königliche [[Pfalz]] der Franken. Ab 900 fielen immer wieder die [[Ungarn#Magyaren|Magyaren]] ein. [[976]] beginnt die selbstständige Geschichte Österreichs und in den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzverhältnisse häufig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre [[1355]] soll in Ostermiething, als einer Unterabteilung des Landgerichtes Weilhart, auch Gericht gehalten worden sein. [[1462]] wurde der Pfarrhof (heute Altbau des Alten- und Pflegeheimes) errichtet. Die noch sehr gut erhaltenen Fresken geben interessantes Zeugnis der damaligen Zeit, der Kultur, des Lebens des Klerus, des Adels und der einfachen Leute und der politischen Anschauung des damaligen Pfarrers Taubenprunner. Ein Dokument, das sich im Pfarrarchiv befindet, bestätigt, dass bereits [[1580]] in Ostermiething Schule gehalten wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[23. Oktober]] [[1611]] zogen 20&amp;amp;nbsp;000 Soldaten unter der Führung des Herzogs Max von Bayern durch Ostermiething, einen Tag, nachdem dieser [[Tittmoning]] erobert hatte. Sein Ziel war Salzburg, wo  [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] bereits auf der Flucht war (siehe auch [[Salzkrieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] streift Ostermiething mit Truppendurchmärsche und pensionierten Soldaten, die, an ein zügelloses Leben gewöhnt, die Bewohner drangsalierten. Dazu noch die Pest (Epidemien [[1634]]/[[1635]] und [[1649]]/[[1650]], in der Pfarrei Ostermiething und in den umliegenden Pfarreien 750 Tote). Vom Pestausbruch 1680 schien die Pfarre verschont worden zu sein und ein letztes Mal traf die Pest den Ort [[1713]] und [[1714]]. Besondere Verdienste erwarb sich damals der Kooperator Josef Aichpointner, der die Seelsorge der Kranken übernahm. Auch er wurde Opfer. Eine Gedenktafel an der Ostermiethinger Kirche erinnert an ihn.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[10. August]] [[1676]], dem Laurenzitag, fand die feierliche Grundsteinlegung für den Bau einer neuen Pfarrkirche statt. Die neue Kirche wurde über die alte gebaut und diese erst [[1679]] niedergerissen. Die Weihe erfolgte am [[29. September]] [[1682]] durch [[Johann Franz von Preysing]], [[Bischöfe von Chiemsee|Fürstbischof von Chiemsee]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Ostermiething 1930.jpg|thumb|Ostermiething 1930.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[1777]] das [[Kurfürstentum Bayern|bayerische]] Herrscherhaus ausgestorben war, wollte Kaiser Joseph II., Mitregent von Maria Theresia, dieses Ereignis zu einer Gebietserweiterung nützen. Dies hätte aber sicherlich einen Krieg mit Friedrich II. von Preußen bedeutet. Maria Theresia, damals schon alt und kränklich, entzog sich dem Blutvergießen und schloss den Frieden zu Teschen, in welchem sie sich mit dem Erwerb des Innviertels zufrieden gab. Am [[29. Oktober]] [[1779]] ritt der Kaiser auch durch Ostermiething und besichtigte dabei seine neuen Ländereien.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der [[Napoleon|Napoleonischen]] Kriege kamen Salzburg, das Inn- und [[Hausruckviertel]] wieder an Bayern. Die zeitweise einquartierten Franzosen verübten viele Gräueltaten, die Bevölkerung wurde geknechtet, das Vieh aus den Ställen gerissen und das Land ausgebeutet. Als endlich Napoleon besiegt war, wurde beim Wiener Kongress [[1815]] der alte Zustand wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[1841]]/[[1842]] wurde die Gemeinde Ostermiething mit der Stadt [[Tittmoning]] durch eine hölzerne Brücke verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erste Weltkrieg]] kostete 54 Ostermiethingern das Leben auf den Schlachtfeldern Europas. Am [[6. Dezember]] [[1927]] beschloss der [[Oberösterreich]]ische Landtag die Erhebung Ostermiethings zur Marktgemeinde. Am [[17. April]] [[1928]] wurde in Ausführung des Landtagsbeschlusses von 1927 von der oberösterreichischen Landesregierung das Ostermiethinger Wappen verliehen. Die offiziellen Feierlichkeiten zur Markterhebung fanden am [[17. Mai]] [[1928]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Kohleabbaus in [[Trimmelkam]] verlagerte sich auch die Beschäftigung weg von der Landwirtschaft. Einen weiteren Einschnitt brachte der Bau des OKA-Dampfkraftwerkes im Jahre [[1969]]. Das Gebäude steht zwar auf dem Gemeindegebiet von [[St. Pantaleon]], viele darin arbeitende Menschen siedelten sich aber im Gemeindegebiet von Ostermiething an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute führt der [[Pilgerweg Vianova]] durch die Marktgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
* Barocke einschiffige [[Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Ostermiething|Pfarrkirche &amp;quot;Maria Himmelfahrt&amp;quot;]] (1676)&lt;br /&gt;
* Fresken Verkehrte Welt im heutigen Bezirksalten- und Pflegeheim&lt;br /&gt;
* [[Stahlpark Riedersbach]] mit zeitgenössischen Stahlplastiken&lt;br /&gt;
* ehemalige Grenzstation nach [[Tittmoning]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Freizeiteinrichtungen==&lt;br /&gt;
* beheiztes Erlebnisbad mit 26 °C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Osthermiething ist seit Dezember 2014 durch die [[S-Bahn Salzburg|S-Bahnlinie]] {{Symbol-S-Bahn|S11|#B71E44}} von [[Salzburg Lokalbahnhof]] von Salzburg aus erreichbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Kircheninnenansicht von Ostermiething.jpg|Kircheninnenansicht von Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrkirche und Kriegerdenkmal von Ostermiething.jpg|Pfarrkirche und Kriegerdenkmal von Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Passionskrippe in der Pfarrkirche Ostermiething.jpg|Passionskrippe in der Pfarrkirche Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Votivtafel von der Pfarre Ostermieting.jpg|Votivtafel von der Pfarre Ostermieting in der [[Wallfahrtskirche Maria Eck]] &lt;br /&gt;
Datei:Südlicher Ausblick von der Friedhofsmauer in Ostermiething.jpg|Südlicher Ausblick von der Friedhofsmauer in Ostermiething&lt;br /&gt;
Datei:Lokalbahn in Ostermiething.JPG|Lokalbahn in Ostermiething, S 11 fährt nach Salzburg ab. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.pilgerweg-vianova.eu/at_ostermiething.html  www.pilgerweg-vianova.eu]&lt;br /&gt;
* Kataloge [[Seelentium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Braunau am Inn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seelentium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=G%C3%B6ming&amp;diff=2547867</id>
		<title>Göming</title>
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		<updated>2026-04-20T13:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ortsbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Goeming-drohne-2018-1.jpg|thumb|280px|center|Göming]]  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Flachgau|Salzburg-Umgebung]] (&amp;lt;tt&amp;gt;SL&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: ||8,77 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 57&#039; N, 12° 57&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: ||530 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||766  &amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/statistik_/Documents/Publikationen%20Statistik/statistik-bevoelkerung_2024.pdf www.salzburg.gv.at], Bevölkerungsstatistik des Landes Salzburg, abgerufen am 20. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl(en): ||5114&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: ||0 62 72&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: ||50 313&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 1 [[Katastralgemeinde]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: ||5114 Göming &amp;lt;br /&amp;gt;Dorfstraße 3&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [https://www.goeming.at www.goeming.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| geografische Karte der Gemeinde: ||[[Datei:Katastralgemeinde Göming.jpg|180px|centre]][https://www.google.at/maps/place/Göming/ Göming auf Google&amp;amp;nbsp;Maps]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Werner Fritz]]  ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindevertretung (2024): || 9 Mitglieder: &amp;lt;br /&amp;gt; 8 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt;1 [[SPÖ]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;341 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;336 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;322 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;336 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;356 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;325 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;376 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;448&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;591 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;607 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;701&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Göming mit Text.jpg|thumb|Göming und Umgebung]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Göming&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im nördlichen [[Flachgau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie == &lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Göming nach Westen v. A. Silberer.jpg|thumb|Panoramaansicht v. Göming in Richtung Westen von Annemarie Silberer]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde schließt sich unmittelbar im Osten der Stadt [[Oberndorf bei Salzburg]] an. Über das Gemeindegebiet verläuft auch kurz die [[Lamprechtshausener Straße]] (B 156).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung === &lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige [[Katastralgemeinde Göming|Katastralgemeinde]] und gliedert sich in die folgenden Ortschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bulharting]] &#039;&#039;53 &lt;br /&gt;
* [[Dreimühlen]] &#039;&#039;41&lt;br /&gt;
* Göming &#039;&#039;443&lt;br /&gt;
* [[Gunsering]] &#039;&#039;42 &lt;br /&gt;
* [[Kemating]] &#039;&#039;103&lt;br /&gt;
* [[Mittergöming]] &#039;&#039;27&lt;br /&gt;
* [[Reinberg]] &#039;&#039;52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; In &#039;&#039;kursiver&#039;&#039; Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2023 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden === &lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Oberndorf bei Salzburg]], [[Lamprechtshausen]] und [[Nußdorf am Haunsberg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bevölkerungsentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Religion == &lt;br /&gt;
[[Datei:Filialkirche zum hl. Maximilian in Kirchgöming 02.jpg|thumb|[[Filialkirche zum hl. Maximilian]] in [[Kirchgöming]].]]&lt;br /&gt;
Die Göminger [[Filialkirche zum hl. Maximilian|Filialkirche &amp;quot;Zum hl. Maximilian&amp;quot;]] gehört zur [[Pfarre Oberndorf bei Salzburg]].&lt;br /&gt;
==Geschichte==&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Göming konnte eine Siedlung aus der [[La-Tène-Zeit|Latenezeit]] nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
Seit [[1848]] ist Göming eine autonome Gemeinde. Davor war der Ort als Gemeinwesen den jeweiligen Grundherren und Erzbischöfen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitagmittag, den [[5. August]] [[2022]], standen die Maschinenhalle und ein Schweinestall mit 400 Tieren eines Bauernhofes in [[Brände (Geschichte)|Brand]] - es wurde Alarmstufe 4 ausgelöst. An die 268 Feuerwehrleute von 17 Wehren mit 49 Fahrzeugen waren seit ca. 12:30 Uhr im Einsatz. 40 Schweine verendeten in den Flammen, der Rest konnte in Sicherheit gebracht werden. Gegen 20:45 Uhr wurde &amp;quot;Brand aus&amp;quot; gemeldet. Ein technischer Defekt konnte als Ursache festgestellt werden. Das stellten ein Brandsachverständiger und Brandermittler des Landeskriminalamts fest. &amp;lt;ref&amp;gt;[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/goeming-maschinenhalle-in-brand-125241250 5. August 2022] und [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/brand-in-goeming-technischer-defekt-als-ursache-125241250 8. August 2022] sowie &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot; vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/video-grosseinsatz-der-feuerwehren-in-goeming-maschinenhalle-stand-in-vollbrand-125242384 5. August 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. Mai]] [[2024]] kam es neuerlich zu einem [[Großbrand in Göming im Mai 2024|Großbrand in Göming]].&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aussichtspunkte === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfbrunnen in Göming.JPG|thumb|Dorfbunnen]]&lt;br /&gt;
* [[Denkmalgeschützte Objekte in Göming]], u. a. das [[Hauergut]]&lt;br /&gt;
* [[Kapellen und Kirchen in Göming|Kapellen und Kirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Hellbauer-Haus]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfbrunnen (Göming)|Dorfbrunnen]] von [[Günter Veichtlbauer]] vor dem Gemeindeamt&lt;br /&gt;
* Kunstschmiede Sieghartsleitner Herbert in [[Kemating]]&lt;br /&gt;
* Mühle in der Ortschaft [[Dreimühlen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Göminger Stubenmusik]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Natur === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Vereine === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Sportvereine ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Volkskulturvereine ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur == &lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Göming.png|thumb|left|Wappen von Göming]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hellbauer-Haus Göming.jpg|thumb|[[Genuss-Stadl]] in Göming, es war zuvor das 300 Jahre alte [[Hellbauer-Haus]] in Mittergöming]] &lt;br /&gt;
Seit [[26. Oktober]] [[2011]] hat die Gemeinde nach 30 Jahren wieder im [[Hellbauer-Haus]] ein Wirtshaus, das [[Landgasthaus Hellbauer]]. Das Gasthaus ist ein 300 Jahre altes  Bauernhaus, das in Mittergöming abgetragen und gegenüber dem Gemeindezentrum neu aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* [[Straßen der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===  &lt;br /&gt;
* [[Genuss-Stadl]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verein Kleeblatt]] zur Förderung des [[Fremdenverkehr|Tourismus]]&lt;br /&gt;
==== Rettungsorganisationen ====&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Göming]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister === &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen der Gemeinde === &lt;br /&gt;
==== Ehrenbürger ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am [[23. Jänner]] [[1964]] wurde der Gemeinde Göming durch die [[Salzburger Landesregierung]] das folgende Wappen verliehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Grün ein schreitender halber goldbewehrter silberner Hirsch.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen entspricht jenem des Adelsgeschlechts der [[Herren von Gebeningen]], die sich ab dem [[12. Jahrhundert]] nachweisen lassen. &amp;quot;Gebeningen&amp;quot; ist eine frühe Form des heutigen Ortsnamens Göming.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten == &lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===  &lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Göming]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Absmanner]]  (* 1909; † 1988 in [[Oberndorf bei Salzburg]]), [[Bürgermeister der Gemeinde Göming|Bürgermeister]] ([[ÖVP]]) und [[Ehrenbürger der Gemeinde Göming|Ehrenbürger]] der Gemeinde Göming &lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Berger senior]] (* 1913; † 1993 ebenda) war Landwirt und für die [[ÖVP]] als Landwirtschafts[[landesrat]] Mitglied der [[Salzburger Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dorfzeitung.com Dorfzeitung]&lt;br /&gt;
{{Nachrichten|goeming}} &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Gemeindeartikel}}&lt;br /&gt;
* Homepage der Gemeinde Göming&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger]], [[Nikolaus Pfeiffer (Restaurator)|Nikolaus Pfeiffer]]: &#039;&#039;Salzburger Gemeindewappen.&#039;&#039; [[Verlag Alfred Winter]]. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Flachgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Flachgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Göming|!|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wallersee&amp;diff=2547602</id>
		<title>Wallersee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wallersee&amp;diff=2547602"/>
		<updated>2026-04-16T13:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wallersee Oktober 2022.jpg|thumb|Der Wallersee von Nordosten gesehen, am unteren Bildrand die [[Wallersee-Ostbucht]].]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Wallersee}}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wallersee&#039;&#039;&#039;, auf alten Karten auch &amp;quot;Seekirchner See&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[[media:Moorkataster des Flachgaus um 1911.jpg|Moorkarte um 1911]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist ein See im nördlichen [[Flachgau]], der sich in der Urlaubsregion [[Salzburger Seenland]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Mit seiner sechs Quadratkilometer großen Wasserfläche ist der Wallersee der größte See des Flachgaus. Er ist 5,7 Kilometer lang, an seiner breitesten Stelle zwei Kilometer breit und an seiner tiefsten Stelle 23 Meter tief (zwischen [[Zell am Wallersee]] und dem [[Seebad Henndorf am Wallersee]]). Sein Pegelstand im Sommer 2023 befand sich auf 504,25 [[m ü. A.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 Land Salzburg, Pegelstände], abgefragt am 27. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallersee Stimmung.jpg|thumb|Morgennebel am Wallersee an einem Augusttag.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wallersee gilt als einer der wärmsten Salzburger Seen. So wurde beispielsweise am [[20. Juli]] [[2022]] bei der Messstelle in [[Seekirchen am Wallersee]] des [[Hydrografischer Dienst Salzburg|Hydrografischen Dienstes]] in 50 Zentimeter Tiefe eine Temperatur von +29,3 °C gemessen. Damit lag die Temperatur um rund sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt in diesen Tagen, rund 1,5 °C wärmer als der [[Grabensee]] und damit auch an diesem Tag der wärmste See im Flachgau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at/wasser], abgefragt am 22. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Daten finden sich u. a. im [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Das Wetter im Sommer 2023]]. Am [[1. August]] [[2024]] wurde der Wert von +29,2 °C gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at/wasser/hydro], abgefragt am 12. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich der Wallersee in extrem warmen Sommern sehr warm wird, so wurde dem See in den vergangenen Jahren doch immer wieder eine sehr gute Wasserqualität bescheinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Seiten/wallersee3d.aspx www.salzburg.gv.at], Salzburg Land, u. a. Bericht über die Wasserqualität 2019 bis 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot_2024-08-12_at_11-08-08_Wallersee_(Seepegel)_•_Seen_•_Land_Salzburg_–_Hydris_Online.png|thumb|Die mittlere Wassertemperatur des Wallersees seit 2002 im Vergleich zu den Daten des Jahres 2022.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinden am Wallersee ===&lt;br /&gt;
[[Seekirchen am Wallersee]], [[Henndorf am Wallersee]], [[Neumarkt am Wallersee]] und [[Köstendorf]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wallersee.jpg|thumb|Der Wallersee bei Zell.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
==== Zuflüsse ====&lt;br /&gt;
Mühlbach, [[Eisbach]], [[Wallerbach]], Altenbach und Schlachterbach;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abflüsse ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallersee Abfluss.JPG|thumb|Wallersee-Abfluss, Ursprung der Fischach]] &lt;br /&gt;
Der Wallersee entwässert zur Gänze über die [[Fischach (Fluss)|Fischach]], die auf dem Gemeindegebiet von Seekirchen am Wallersee aus dem See und durch [[Eugendorf]], [[Hallwang]], [[Elixhausen]] und [[Bergheim]] fließt, wo sie in die [[Salzach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur- und Landschaftsschutz ===&lt;br /&gt;
Der See steht unter [[Naturschutz|Natur- und Landschaftsschutz]], aufgeteilt auf das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Wallersee (Landschaftsschutzgebiet)|Wallersee]] und die [[Naturschutzgebiet]]e [[Natur- und Europaschutzgebiet Wallersee-Wenger Moor|Wallersee-Wenger Moor]], Wallersee-Bayrhamer Spitz oder Wallersee-Fischtaginger Spitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ufergebiete sind größtenteils Seenlandschaftsschutzgebiet. Große Teile des Köstendorfer Anteils am Seeufer entfallen auf das [[Natur- und Europaschutzgebiet Wallersee-Wenger Moor]] [[Wenger Moor]]-[[Zeller Moor]]. Ein kleinerer Teil des Wenger Moores gehört zum Gemeindegebiet von Neumarkt am Wallersee. Auch die Schilfgürtel entlang des Sees stehen unter [[Naturschutz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Graureiher]], [[Kiebitz]], [[Brachvogel]], [[Stockente|Enten]], [[Fasan]]e, [[Haubentaucher]], [[Blässhuhn|Blässhühner]], [[Eichelhäher]], [[Schwan]] und [[Lachmöwe]] zählen zu den Bewohnern des Schilfgürtels und des Sees, der auch reich an [[Fisch]]arten ist: [[Waller]] (Wels), [[Brachse]], [[Hecht]], [[Karpfen]], [[Aal]]e, [[Bachforelle]]n und [[Schleie]] tummeln sich im Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See entstand am Ende der letzten [[Eiszeit]] vor 10&amp;amp;nbsp;000 Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schmitt&#039;sche Karte von Südwestdeutschland aus dem Jahr [[1797]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.arcanum.com/de/map/schmittsche-karte/?bbox=1440023.0810167936%2C6082097.358914064%2C1458205.53912013%2C6088737.825746339&amp;amp;layers=35 maps.arcanum.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird der Wallersee als &amp;quot;Seenirebner See&amp;quot; (Seekirchner See?&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90056296/df_dk_0011555 Karte aus dem Jahr 1889] in der Vergrößerung&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1882]] kaufte das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] den Wallersee. Die [[Seegrundstücke des Landes Salzburg|Seegrundstücke]] werden demnach auch vom Land Salzburg verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1886]] wurde der Seespiegel des Wallersees von der Kote 507,50 [[m ü. A.]] um vier [[Fuß (Salzburger)|Fuß]] (ca. 1,40 m) abgesenkt, um das Seemoos für weitere Besiedlung vorzubereiten und um den Abbau von [[Torf]] an den Randmooren des Wallersees zu ermöglichen. Der Seespiegel pendelte auf der Kote 506,00 m im langjährigen&lt;br /&gt;
Mittel ein. Dadurch wurden ausgedehnte Randgebiete trockengelegt. Die geringere Seetiefe und die flachen Ufer führten zur Bildung eines breiten Schilfgürtels. Durch die Verlandung entstanden [[Moore]] im Westen und Norden, die bis zu fünf Meter mächtig sind. [[1954]] und [[1959]] kam es zu extremen [[Hochwasser|Hochwässern]]. Daher wurde der Seespiegel [[1965]] durch eine Tieferlegung und Begradigung der [[Fischach (Fluss)|Fischach]] beim Brückenwirt um weitere 20 cm abgesenkt. [[1970]]–[[1971]] erfolgte durch Ausbaggerungen in der Fischach eine weitere Tieferlegung um etwa 20 cm. Aufgrund dieser nochmaligen Absenkung des Seespiegels erreichte der Wallersee eine Mittelwasserkote von 505,50 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1895]] wurde eine tägliche Fahrverbindung zwischen der [[Westbahnstrecke|Bahnstation]] in [[Zell am Wallersee]] und Henndorf mit einem Benzinmotoren-Boot eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=18950628&amp;amp;query=%22zell%22&amp;amp;seite=2 ANNO] Salzburger Chronik, 28. Juni 1895, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2000]] bis [[2008]] wurden verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen gesetzt und dadurch der natürliche Seespiegel wieder etwas angehoben. Im Juli 2019 betrug der Seespiegel bei Mittelwasser 504,2 [[m ü. A.]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.salzburg.gv.at/wasser/hydro/#/Seen?station=203588 www.salzburg.gv.at] Hydrografischer Dienst des Landes Salzburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ereignisse ===&lt;br /&gt;
==== Filme ====&lt;br /&gt;
[[1953]] wurden Teile des Kinofilms &amp;quot;[[Eva erbt das Paradies]]&amp;quot; in der [[Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee)|Wallersee-Ostbucht]] gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der [[2010er]]-Jahre wurden Teile des Kinofilms &amp;quot;[[Deserteur]]&amp;quot; von [[Gabriele Neudecker]] beim Bauernhaus &amp;quot;[[Pragerfischer]]&amp;quot; am Wallersee gedreht. [[2024]] drehte Neudecker den 25minütigen Dokumentarfilm [[Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen|&amp;quot;Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen&amp;quot;]], der dauerhaft in orf.on zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://on.orf.at/video/14230717/erlebnis-oesterreich-naturjuwel-wallersee-wo-mensch-und-natur-sich-begegnen on.orf.at], Dokumentarfilm &amp;quot;Naturjuwel Wallersee - Wo Mensch und Natur sich begegnen&amp;quot;, abgerufen am 9. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Dokumentarfilm [[&amp;quot;Gräfin – Ordensfrau – Befreierin&amp;quot;]] in der ORF-Reihe &amp;quot;kreuz und quer&amp;quot; diente der Film Neudecker ebenfalls für Aufnahmen, unter anderem mit dem [[Marinekutter Rugard]]. Dieser Film wurde erstmals am [[29. November]] [[2022]] ausgestrahlt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/tv/stories/3183276/ salzburg.orf.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war im Rahmen der Ausstellung [[Missionsfotografie in Afrika. Die Diasammlung der Maria Theresia Ledóchowska.|&amp;quot;Missionsfotografie in Afrika.&amp;quot; Die Diasammlung der Maria Theresia Ledóchowska.]] auch am [[5. Mai]] [[2025]] im Pfarrhof in [[Neumarkt am Wallersee]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1929: Flugzeuglandung auf Eis ====&lt;br /&gt;
Am Samstag, den [[16. Februar]] [[1929]] landete Oberleutnant [[Eduard Kuhn]], Leiter der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn &amp;amp; Stowasser|Österreichischen Fliegerschule Salzburg, Kuhn &amp;amp; Stowasser]] zwischen [[Marieninsel]] und Strandbad auf dem zugefrorenen See. Landung wie Start gingen glatt vonstatten. Am darauffolgend Tag, Sonntag, [[17. Februar]], unternahm er einen Flug zum [[Bayern|bayerischen]] [[Königssee]]. Auf dem Rückflug bei minus 35 °C flog er nochmals zum Wallersee und landete in der Seekirchener Bucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19290218&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. Februar 1929, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ein Skijöring hätte auf dem Wallersee stattfinden sollen =====&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot; kündigte in ihrer Ausgabe vom [[12. Februar]] 1929 eine motorsportliche Veranstaltung in der Wallersee-Ostbucht an:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19290212&amp;amp;seite=6&amp;amp;zoom=33 ANNO], &amp;quot;Salzburger Chronik&amp;quot;, Ausgabe vom 12. Februar 1929, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Motorrad-[[Skijöring|Schijöring]], Kunstfliegen, Match Auto und Flugzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der anhaltend strenge Frost, der dem Wallersee eine starke Eis­decke gegeben hat, veranlaßte den [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club|Salzburger Automobilklub]] kom­menden Sonntag, den 17. Februar, 1 Uhr mittags, eine große Win­tersportveranstaltung&#039; abzuhalten. Es gelangt ein Motorrad-Schijöring über eine Strecke, von 2 Kilometern zur Austragung mit anschließenden Kunstflügen des bestbekannten Fluglehrers Oblt. Kuhn, der auch Landungen am Eis des Sees und Passagierflüge durchführen wird. Als vollständig neu für Oesterreich wird Kuhn mit einem Automobil und einem Motorradfahrer einen Wettflug ausführen. Ein gleicher äußerst spannender Wettflug wurde vor einigen Tagen am Eibsee zwischen dem Flieger Udet und dem Rennfahrer Stuck unternommen. Stuck, der zur Teilnahme eingeladen wurde, wird jedenfalls auch bei uns Mitwirken. Eine weitere Neuerung bildet die Ausstellung einer Lautsprecheranlage aus zehn Lautsprechern der Philips-Radio-Röhren-Gesellschaft, die vor [[Strandhotel Wallersee|Karl&#039;s Seehotel]] und [[Fisch- und Schneckenrestaurant Seehotel Winkler|Winkler&#039;s Strandhotel]] zur Aufstellung gelangen und außer musikalischen Darbietungen auch die Resultate verkünden werden. Die ganze Veranstaltung wird sich zwischen den beiden genannten Hotels am Wallersee abspielen. Die Zufahrt zum Strandhotel wird mit Schneepflug freigemacht, so daß man bis an Ort und Stelle mittels Auto oder Omnibus der Sol-Lobeg ge­langen kann. Auch von der [[Bahnhof Seekirchen am Wallersee (Haltestelle)|Bahnstation Seekirchen]] gelangt man nach kurzer Fußwanderung über den gefrorenen See an Ort und Stelle.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung konnte jedoch aufgrund starker Schneefälle nicht durchgeführt werden, da es unmöglich war, eine Bahn frei zu schaufeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1935: Absturz eines Flugzeugs ====&lt;br /&gt;
Am [[27. August]] [[1935]] stürzte um 10:10 Uhr ein Flugzeug in der Nähe des [[Strandhotel Wallersee|Strandhotels Wallersee]] ab. Es handelte sich um eine Maschine vom Typ &#039;De Havilland DH3&#039; mit der Kennung OE-DIO der Fliegerschule Graz. Beide Insassen, Militärfliegerleutnant Pepo Schmiedberger, der 23jährige Sohn des Militärkommandanten von Salzburg, Oberst Josef Schmiedberger, und Pilot Josef Tusch kamen ums Leben. [[Hofrat]] [[Prof]]. [[Viktor Keldorfer]] hatte den Absturz von seinem Wochenendhaus am Seeufer aus beobachtet und schilderte ihn dem [[Salzburger Volksblatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19350827&amp;amp;seite=9&amp;amp;zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 27. August 1935. Seite 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende des [[20. Jahrhundert]]s erinnerte ein Denkmal mit Propeller des abgestürzten Flugzeugs an der Seepromenade an das Unglück. Im Zuge der Kanalisierung und Errichtung der Promenade wurde es entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1950: Zwei junge Männer ertrinken im See ====&lt;br /&gt;
Am Wallersee ereignete sich am Sonntag, den [[30. Juli]] [[1950]], ein Bootsunglück, dem zwei junge Menschen, Brüder im Alter von 20 und 23 Jahren, zum Opfer fielen. Die beiden jungen Leute erschienen am Sonntagnachmittag mit ihren Fahrrädern bei der Bootsvermietung Kinsky, deponierten ihre Räder und unternahmen eine Bootsfahrt. Als die Boote am Montag früh noch nicht zurückgekehrt waren, unternahm Kinsky mit Insassen des Journalisten-Erholungsheimes (&amp;quot;Strandhotel Wallersee&amp;quot;) eine Suchaktion. Man fand hinter der [[Marieninsel]] das verlassene Boot und die Kleidung der beiden jungen Männer, von denen jede Spur fehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gendarmerie]] leitete die weiteren Erhebungen ein. Man vermutete, dass einer der beiden Burschen in den See gestürzt sein dürfte und der andere beim Versuch, seinen  Bruder zu retten, ebenfalls mit in den Tod gezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&amp;amp;datum=19500801&amp;amp;query=%22Strandhotel+Wallersee%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 1. August 1950, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== 1977: Brand des Strandhotels ====&lt;br /&gt;
Am [[2. September]] [[1977]] brannte das Strandhotel Wallersee in der Ostbucht ab und wurde nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2020 ====&lt;br /&gt;
===== Rekordfisch =====&lt;br /&gt;
Ein Angler zog am Abend des [[17. Mai]] [[2020]] in der Seekirchener Bucht einen 65 Kilogramm schweren [[Waller|Wels]] aus dem Wasser. Dieser Rekordfisch war zwei Meter und 15 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte der Angler den Fisch, der angebissen hatte, nicht sehen. Weil ihm bewusst war, dass dieser sehr schwer sein musste, kamen ihm Fischerkollegen mit einem zweiten Boot zu Hilfe. Von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr fuhren die Angler dem Fisch an der Leine nach. Nach zwei Stunden gab der Wels auf und näherte sich schließlich der Wasseroberfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;[[ORF]] Salzburg: [https://salzburg.orf.at/stories/3049281/ &#039;&#039;Wallersee: Angler fängt 65-Kilo-Wels]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Surf- und Kite-Verbot in Seekirchen =====&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Beschwerden und Vorfällen im Uferbereich musste [[Bürgermeister der Stadt Seekirchen am Wallersee|Bürgermeister]] [[Konrad Pieringer]] handeln, bevor es zu ernsthaften Unfällen mit Verletzte käme. Vor allem mit Kitesurfern habe es Probleme gegeben. Aus diesem Grund wurde ein zwischen 1. Mai und 30. September geltendes Surf- und Kite-Verbot erlassen. Geplant ist für den Sommer [[2021]] im Uferbereich mit Bojen separate Abschnitte für Badende und für Kiter und Windsurfer einzurichten. Dann sollte es da auch nicht mehr zu gefährlichen Zwischenfällen kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/auf-dem-wallersee-wird-s-eng-surf-und-kite-verbot-in-seekirchen-92247337 www.sn.at], 1. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wetter im Sommer 2023 ====&lt;br /&gt;
[[Datei:2023 08 30 Wallersee Ostbucht nach mehreren Tagen Regen 008.JPG|thumb|30. August 2023: Im Strandbad Wallersee nach mehreren Tagen Regen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Wetter im Sommer 2023]] wurde u. a. an Hand von Daten des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes des Landes Salzburg]] und [[Petes Hobby-Wetterstation Neumarkt am Wallersee]] während einer Regenperiode in den ersten Tage im August [[2023]] dargestellt. Zu sehen sind Diagramme über die Wassertemperatur und Pegelstand des Sees, auch im Vergleich zu den anderen Flachgauer Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2025: Eine Person ertrunken ====&lt;br /&gt;
Am Samstag, [[5. Juli]] [[2025]], gegen 07:53 Uhr, entdeckte eine Spaziergängerin in der Ostbucht eine leblos im Wasser treibende Person und alarmierte die Einsatzkräfte. Es wurde umgehend ein Großeinsatz ausgelöst – die Person wurde von der Wasserrettung geborgen, verstarb aber noch an Ort und Stelle. Beim Toten handle es sich um einen deutschen Staatsbürger, Näheres sei aber noch nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher. Anrainer dürften eine Art Signal gehört haben, möglicherweise von einem Mobiltelefon, und hätten daraufhin beim See nachgesehen. Dabei entdeckten sie die Person im Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/tragischer-rettungseinsatz-person-stirbt-kurz-nach-bergung-aus-wallersee-art-295308 5. Juli 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich um einen 65-Jährigen aus [[Bad Reichenhall]] ([[Bayern]]). Der Mann dürfte zum Angeln am See gewesen sein, weil in der Nähe Fischer-Utensilien gefunden wurden. Vermutlich ist er dann baden gegangen, weil er später unbekleidet aufgefunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/deutscher-wallersee-leben-180958255 www.sn.at], 6. und 7. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sage ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Wallersee-Sage]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet in die hügelige Landschaft des Flachgaus liegt der Wallersee, der größte der Salzburger Seen. Die Orte Seekirchen, Henndorf und Neumarkt bildeten seit Jahrhunderten die Basis der Besiedelung dieser damals scheinbar unwirtlichen Region: &amp;quot;Eine Sage erzählt, dass in den Tiefen des Wallersees ein mächtiger [[Waller]] haust, der alljährlich nach einem goldenen Ring verlangt. Erhält er diese Opfergabe nicht, peitscht er in seinem Zorn die Wassermassen über die Ufer und überschwemmt das umliegende Land.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verpachtung von Seegrundstücken ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Seegrundstücke des Landes Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeiteinrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Foil Wallersee 06 August 2019.jpg|thumb|Ein &#039;&#039;[[Wingfoilen|Foil]]&#039;&#039; in der [[Wallersee-Ostbucht]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bademöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Um den Wallersee herum gibt es einige öffentliche Strandbäder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 09 18 Herbsttag Strandbad Neumarkt am Wallersee.jpg|thumb|Strandbad Neumarkt am Wallersee im Spätsommer 2025.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Seebad Henndorf am Wallersee]] in Henndorf am Wallersee, Eintrittsgebühr&lt;br /&gt;
* [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in Neumarkt am Wallersee in der [[Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee)|Wallersee-Ostbucht]] &lt;br /&gt;
* [[Strandbad Winkler (Neumarkt)|Strandbad Winkler]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht, Eintrittsgebühr&lt;br /&gt;
* [[Strandbad Seekirchen]] in Seekirchen am Wallersee, Parkplatzgebühr, kein Eintritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 06 27 Naturstrandbad Zell Wallersee 1.jpg|thumb|Naturstrandbad Zell am Wallersee.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Naturstrandbad Zell am Wallersee]] in Seekirchen am Wallersee, Parkplatzgebühr, kein Eintritt &lt;br /&gt;
* [[FKK-Gelände des Vereins Sonnensport Salzburg]] in Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
Daneben existieren vor allem am Südufer zwischen Neumarkt am Wallersee und Seekirchen am Wallersee eine Reihe privater Badeplätze, wie jener der [[Salzburg AG]] in [[Fischtaging]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campingplätze ===&lt;br /&gt;
* [[Camping Wallersee]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht&lt;br /&gt;
* Strandcamping Seekirchen in Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
* [[Seecamping Zell am Wallersee]] in [[Zell am Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsverleih === &lt;br /&gt;
* Im [[Yachthafen Wallersee-Ostbucht|Yachthafen]] in Neumarkt am Wallersee in der Wallersee-Ostbucht&lt;br /&gt;
* In Seekirchen am Wallersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minigolf ===&lt;br /&gt;
* [[Minigolf Neumarkt am Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tennis ===&lt;br /&gt;
* Auf den Plätzen des [[Tennisclub Neumarkt|Tennisclubs Neumarkt]], des Tennisvereins UTC Seekirchen und des Tennisclubs Woerle Henndorf;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern ===&lt;br /&gt;
Es gibt den [[Henndorfer Uferwanderweg]] und einen Wanderweg rund um den Wallersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winteraktivitäten ===&lt;br /&gt;
In normalen Wintern friert der Wallersee üblicherweise zur Gänze zu und ermöglicht so ausgedehnte Ausflüge auf dem Eis, oder auch Freizeitsportmöglichkeiten wie [[Eishockey]] und [[Eisstockschießen]] sowie [[Eissegeln]] und Eissurfen. Eissegeln ist nicht jeden Winter möglich, zuletzt im [[Jänner 2017]] und Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beach-Volleyball ===&lt;br /&gt;
* Beim Strandbad Neumarkt am Wallersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Seit [[2006]] findet am Wallersee der alljährliche [[Wallersee-Cup 2009|Wallersee-Cup]] statt. Weiters der Wallersee Halbmarathon &amp;amp;amp; Rupertilauf, Segel- und Eissegelregatten und Tennisturniere. Im Herbst gibt es die [[Wallersee-Wallfahrt]]. [[2014]] gastierte die [[Sicherheitsolympiade]] in der Wallersee-Ostbucht. Im Sommer gibt es je ein Seefest in Seekirchen und eines in Neumarkt in der Ostbucht. 2022 und 2023 gab es Musikrundfahrten mit dem Marinekutter Rugard.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wasserspielewallersee.at/kutterfahrten/ wasserspielewallersee.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2023 war der Wallersee auch Schauplatz einer Teilübung im Rahmen der [[Internationale Großübung Katastrophenschutz April 2023|Internationalen Großübung Katastrophenschutz April 2023]].&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Morgennebel am Wallersee.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Sonnenaufgang am Wallersee.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Wallersee von [[Neumarkt am Wallersee]] mit [[Staufen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; Wallersee mit [[Chiemgauer Alpen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Wallersee_Morgennebel.jpg|Morgennebel am Wallersee.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee morgen.jpg|Sonnenaufgang am Wallersee.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee mit Staufen R0023449.JPG|Wallersee von [[Neumarkt am Wallersee]] mit [[Staufen]].&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee mit Chiemgauer Alpen.jpg|Wallersee mit [[Chiemgauer Alpen]].&lt;br /&gt;
Datei:2023 01 08 Wallersee Ostbucht Matzing.jpg|Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Winterbild von Seekirchen mit dem zugefrorenen Wallersee von  Hankham.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Blick über den Wallersee, in der unteren Bildhälfte der [[Fenninger Spitz]] in [[Henndorf am Wallersee]], darüber [[Fischtaging (Seekirchen am Wallersee)|Fischtaging]] in [[Seekirchen am Wallersee]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; Wallersee-Panoramabild vom [[Wiererhof]] aus.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Neumarkt, Abendstimmung am Wallersee, Juni 2012.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:2023 01 08 Wallersee Ostbucht Matzing.jpg|Blick auf [[Matzing (Neumarkt am Wallersee)|Matzing]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Im Vordergrund der Yachthafen, einigen Häusern und dem [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] in der [[Wallersee-Ostbucht]].&lt;br /&gt;
Datei:Seekirchen von Norden, Blick v. Hankham Jänner  2003.jpg|Winterbild von Seekirchen mit dem zugefrorenen Wallersee von  Hankham.&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee Fenninger Spitz Fischtaging Seekirchen.jpg|Blick über den Wallersee, in der unteren Bildhälfte der [[Fenninger Spitz]] in [[Henndorf am Wallersee]], darüber [[Fischtaging (Seekirchen am Wallersee)|Fischtaging]] in [[Seekirchen am Wallersee]].&lt;br /&gt;
Datei:Wallersee-Panoramabild vom Wiererhof aus.jpg|Wallersee-Panoramabild vom Wiererhof aus.&lt;br /&gt;
Datei:Abend am Wallersee a.jpg|Neumarkt, Abendstimmung am Wallersee, Juni 2012.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Bildergalerien von Sonnenuntergängen: [[Sonnenuntergänge über dem Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos ==&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|-SemZ3gYICY|280|right|[[Jänner 2017]] Eissegeln am Wallersee, 5 min Video, die Aufnahmen entstanden – entgegen der Einblendung – am 12. Februar 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|_g3Xdv2R1MA|280|right|02:31 min. Video einer herannahenden [[Unwetter]]front von Westen Richtung Wallersee. Eine Videoaufnahme im [[Strandbad Neumarkt am Wallersee]] mit anschließenden Video des Unwetters mit [[Hagel]], aufgenommen in einem Garten in [[Neumarkt am Wallersee]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Braumann|Braumann, Franz]]: &amp;quot;[[Eine Heimat am See]]&amp;quot;, [[Verlag Anton Pustet]], 2010, ISBN 978-3-7025-0638-4&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schinwald|Schinwald, Wolfgang]]: &amp;quot;[[Schädelweh am Wallersee]]&amp;quot;, ein Schelmenroman&lt;br /&gt;
* Schinwald, Wolfgang: &amp;quot;[[Der Helikoptermann vom Wallersee]]&amp;quot; &lt;br /&gt;
* siehe auch [[Literaturlandschaft Wallersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.1805,47.9142/zoom/14.1 AMap] (aktualisierter Datenlink 27. August 2023)&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburger-seenland.at Salzburger Seenland]&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;size=14&amp;amp;page=147 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 141ff: &amp;quot;Der Wallersee&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Webcam am Wallersee in [[Wiedweng]] oberhalb der [[Wallersee-Ostbucht]] → [https://neumarkt.panomax.com/wallersee#  der Link]&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Seiten/wallersee3d.aspx www.salzburg.gv.at], Salzburg Land, u. a. Bericht über die Wasserqualität 2019 bis 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Seekirchen]]&lt;br /&gt;
{{Quelle Stadtchronik Seekirchen}}&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die großen Seen Salzburgs: Wallersee, Mattsee, Obertrumer See und Grabensee&amp;quot;, Land Salzburg • Reihe Gewässerschutz • Band 17 • 2015 &lt;br /&gt;
* [[Johann Goiginger|Goiginger, Johann]]: &amp;quot;Neumarkt am Wallersee. Die Entstehung seiner Landschaft und seine Geschichte.&amp;quot;, Eigenverlag der Marktgemeinde Neumarkt am Wallersee, 1993&lt;br /&gt;
* [[Helmut Deinhammer|Deinhammer, Helmut]]: &amp;quot;[[Die Wallersee Ostbucht|Die Wallersee-Ostbucht. Neumarkts Juwel.]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henndorf am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köstendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badesee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unglück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Scherer&amp;diff=2546663</id>
		<title>Georg Scherer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Scherer&amp;diff=2546663"/>
		<updated>2026-04-13T13:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Georg Scherer&#039;&#039;&#039;, auch Scheerer, Schärer (* in [[Saalfelden]]; † [[13. April]] [[1528]] in [[Radstadt]]) war ein [[Franziskaner]], der als Märtyrer des [[Protestantismus]] hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Scherer war zunächst Weltpriester tätig, trat aber dann [[1522]] in den Franziskanerorden ein. [[1525]], nach dreijähriger Zeit im Orden, legte er die Kutte ab, da er &amp;quot;im Orden nichts gefunden habe als Neid, Hass, Zank und Uneinigkeit und ein gleissnerisches Leben&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schmid: &#039;&#039;Des Cardinals und Erzbischofs von Salzburg Matthäus Lang Verhalten zur Reformation&#039;&#039;. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich, 21. Jahrgang, Julius Klinkhardt, Wien/Leipzig 1900, S. 138–158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach begann er, in Radstadt die lutherischen Lehrsätze zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1528]] erhob der Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Matthäus Lang]] Klage auf Ketzerei, er wurde ins Gefängnis geworfen. Dort wurden ihm Fragen zum christlichen Glauben vorgelegt, die er schriftlich im Sinne Luthers beantwortete. Daraufhin erging das Urteil, dass er lebendig verbrannt werden sollte. Auf Fürsprache wurde das Urteil abgeändert und er sollte zuerst enthauptet und dann erst sein Körper verbrannt werden. Vor der Hinrichtung hielt er eine kurze Rede, die solchen Eindruck hinterließ, dass sein Körper nicht verbrannt sondern begraben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Evangelische Versöhnungskirche Radstadt|evangelischen Versöhnungskirche]] in Radstadt befindet sich eine Gedenktafel, die an den protestantischen Märtyrer Georg Scherer erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
*{{wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Scherer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1528]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Naturschutzgebiet_Wolfgangsee_Blinklingmoos&amp;diff=2546216</id>
		<title>Naturschutzgebiet Wolfgangsee Blinklingmoos</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Naturschutzgebiet_Wolfgangsee_Blinklingmoos&amp;diff=2546216"/>
		<updated>2026-04-03T11:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Strobler Moor, Panoramaansicht.jpg|thumb|Panoramabild von der [[Aussichtsplattform Blinklingmoos]] im Strobler Moor]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Naturschutzgebiet Wolfgangsee Blinklingmoos&#039;&#039;&#039; in [[Strobl]] am [[Wolfgangsee]] zählt zu den schönsten [[Moor]]en in [[Österreich]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Das Blinklingsmoos befindet sich am Südufer des [[Wolfgangsee]]s unmittelbar westlich an das Gemeindezentrum anschließend.  Der Wolfgangsee-Rad- und Wanderweg führt auf der ehemaligen [[Salzkammergut-Lokalbahn]]trasse am südlichen Rand des Moores (bis auf ein kurzes Stück, auf dem er direkt durchs Moor führt). Neben dem Weg im Moor wurde eine [[Aussichtsplattform Blinklingmoos|Aussichtsplattform]] errichtet, von welcher man einen sehr guten Ausblick hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm im Strobler Moor RIMG0030.jpg|thumb|Aussichtsplattform im Strobler Moor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blinklingmoos ist rund 100 Hektar groß und stellt eine Mischung aus Nieder-, Übergangs- und Hochmoor dar. Es zählt zu den größten Mooren in der Region und besticht vor allem durch blütenreiche Streuwiesen. Feuchtwiesen, Moor- und Auwälder sowie ansprechende Bachläufe sind ebenso Teil dieses Naturschutzgebietes am Südufer des [[Wolfgangsee]]s. Außerdem finden zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten hier einen geeigneten Lebensraum vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenvielfalt ==&lt;br /&gt;
In einer Studie, die im Mai 2015 vorgestellt wurde, konnte gezeigt werden, welch enormen Reichtum an Arten und Individuen intakte Lebensräume beherbergen. Das Naturschutzgebiet Blinklingmoos weist innerhalb eines Mosaiks an Feuchtgebieten und Moorlebensräumen durchschnittlich etwa 110 Zikaden auf einem Quadratmeter auf. Darunter befinden sich einige stark gefährdete und sogar vom Aussterben akut bedrohte Arten. Zikaden sind an Pflanzen saugende, bei uns sehr kleine, meist nur wenige Millimeter große und damit unscheinbare Insekten, die zoologisch zu den &amp;quot;Schnabelkerfen&amp;quot; zählen. Sie verfügen zur Nahrungsaufnahme über einen Saugrüssel, durch welchen sie wie mit einem Strohhalm Pflanzensäfte aufnehmen. Häufig nehmen sie damit zu viel Zucker auf, den sie als Honigtau wieder absondern. Davon profitieren dann andere Insekten wie diverse Ameisenarten. Die meisten Zikaden sind spezifisch auf einzelne Pflanzenarten angewiesen. Das Vorkommen der Zikadenarten ist also vom Vorhandensein unterschiedlichster Pflanzenarten abhängig – oder: je mehr Pflanzenarten in einem Gebiet vorkommen, desto mehr Zikadenarten können dort leben. Das Naturschutzgebiet Blinklingmoos mit seiner überaus reichhaltigen Flora ist so eine Oase des Lebens, ein &amp;quot;Hot Spot&amp;quot; der Biodiversität im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgangsee_Blinklinkmoos.jpg|thumb|Rechts unten das Blinklingmoos.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Standard-Grünlandausstattung von wenigen anspruchslosen Arten, stellen die Schutzgebiete wie das Blinklingmoos heute Schatzkammern der Artenvielfalt dar. Mit dem Potenzial, auf Veränderungen zu reagieren und &amp;quot;einzuspringen&amp;quot;, mit einem Repertoire von wirksamen Anpassungsmechanismen, wenn andere Lebensräume keinen Widerstand mehr leisten können&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=54681 18. Mai 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 1:&#039;&#039;&#039; Ansicht von der [[Bleckwand]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 2:&#039;&#039;&#039; Radweg durchs Naturschutzgebiet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 3:&#039;&#039;&#039; Blick ins Blinklingmoos von Radweg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 4:&#039;&#039;&#039; [[Aussichtsplattform Blinklingmoos]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bild 5:&#039;&#039;&#039; Panoramabild vom Aussichtsturm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Blinklingmoos Kopie.jpg|Blinklingmoos, Ansicht von der [[Bleckwand]].&lt;br /&gt;
Datei:Schnurgerade RIMG0016.jpg|Radweg durchs Naturschutzgebiet Blinklingmoos.&lt;br /&gt;
Datei:Blick ins Blinklingmoos von Radweg aus.jpg|Blick ins Blinklingmoos von Radweg.&lt;br /&gt;
Datei:Aussichtsturm im Strobler Moor 030.jpg|[[Aussichtsplattform Blinklingmoos]]  &lt;br /&gt;
Datei:Panorama v. .Aussichtsturm im Moor bei Strobl m.jpg|Panoramabild vom Aussichtsturm im Naturschutzgebiet Blinklingmoos.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strobl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Kle%C3%9Fheim&amp;diff=2546171</id>
		<title>Schloss Kleßheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Kle%C3%9Fheim&amp;diff=2546171"/>
		<updated>2026-04-02T10:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kleßheim Schloss.jpg|thumb|Schloss Kleßheim, Südansicht. Luftbild]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsort|Kleßheim}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Lustschloss Kleßheim&#039;&#039;&#039; liegt vier Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] auf dem Gebiet der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Schloss steht unter [[Denkmalschutz]], der [[Schlosspark Kleßheim]] wurde [[2014]] wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung ebenfalls unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10009184 Bundesgesetz betreffend den Schutz von Denkmalen wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen oder sonstigen kulturellen Bedeutung (Denkmalschutzgesetz - DMSG) StF: BGBl. Nr. 533/1923 (NR: GP I 1513 AB 1703 S. 209.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschskulptur bei der Schlossauffahrt.jpg|thumb|200px|Hirschskulptur bei der Schlossauffahrt von Kleßheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist von einem Schlosspark samt Mauer mit mehreren Türmen umgeben, an dessen Nordseite der [[Käferheimer Mühlbach]] fließt. Im historischen Schlosspark befindet sich [[Golf &amp;amp;amp; Country Club Salzburg]] und nördlich, etwas südwestlich unterhalb des Schlosses die weithin bekannte [[Tourismusschule Kleßheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich hier mit dem &amp;quot;Kleshof&amp;quot; einstmals ein kleiner Adelssitz, der im Jahr [[1690]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben wurde. In dessen Auftrag wurde um [[1700]] nach Plänen von [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] mit dem Bau des Lustschlosses &#039;&#039;Favorita&#039;&#039; begonnen. Nach dem Tod des Fürsterzbischofs im Jahr [[1709]] war der Bau bereits weit voran geschritten, wurde aber von seinem Nachfolger, Fürsterzbischof [[Franz Anton Harrach]], vorerst eingestellt, widmete sich dieser doch vorrangig dem Ausbau des [[Schloss Mirabell|Schlosses Mirabell]]. Erst Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], der Erbauer des [[Schloss Leopoldskron|Schlosses Leopoldskron]], ließ das Schloss Kleßheim mit vielen Abstrichen gegenüber dem ursprünglichem Plan vollenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Klessheim 1721.jpg|thumb|[[Johann Bernhard Fischer von Erlach]]: Prospect des Neuen Lust-Gebäudes seiner Hoch Fürste Gnaden zu Salzburg, 1721.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der trotzdem sehenswerte Bau besteht aus drei vornehm ausgeschmückten Geschoßen, wobei sich im etwas erhöhten Haupttrakt der große Festsaal mit seiner hohen, luftigen Kuppel befindet. Die Terrasse des Portals in der Mitte des Haupttrakts wurde hingegen erst [[1723]] angebaut. Am Beginn der Auffahrt befindet sich auf jedem Außensockel ein liegender Hirsch, dessen Geweih mit goldenen Sternen, eine Anspielung an das Wappen des Fürsterzbischofs Firmian, versetzt ist. Dieser Hirsch war auch das Wappen der Schüler der &amp;quot;Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim&amp;quot;, heute Tourismusschule Kleßheim, im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klessheim Luftaufnahme.jpg|thumb|Schloss Kleßheim aus der Luft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angrenzende zweiarmige Rampe führt in weitem Bogen vom [[barock]]em zentralen Ziergarten, den Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] in einen Englischen Garten umgestalten ließ, zum Schloss hinauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie]] befand sich das Schloss ab [[1866]] im Besitz des Erzherzog [[Ludwig Viktor von Österreich]], dem jüngsten Bruder von Kaiser [[Franz Joseph I.]], der seit [[1861]] aus [[Wien]] verbannt war. Da ihm das Schloss im Winter zu unbequem war, beauftragte er den Architekten Heinrich von Ferstel (* [[1828]]; † [[1883]]) mit dem Bau des so genannten [[Kavalierhaus|Winterschlosses]]. Am [[18. Jänner]] [[1919]] starb er im Winterschloss. Bestattet wurde er am Friedhof der [[Pfarrkirche zu unserer Lieben Frau Mariae Geburt|Pfarrkirche]] in [[Siezenheim]]. Die Erben verkauften das Schloss am [[25. April]] und am [[3. Mai]] [[1921]] an das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter 1740 Detail Nr 10 Schloss Klessheim.jpg|thumb| Ausschnitt aus dem Kupferstich [[Salzburg (Kupferstich) Matthäus Seutter|Salzburg]], ca. 1740, von [[Matthäus Seutter]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sollte der Ankauf des Schlosses durch den Verkauf der dort befindlichen Kunstgegenstände ins Ausland finanziert werden. Die Vereinbarung bestand darin, dass die vor einer möglichen Verstaatlichung durch die [[Republik Österreich]] stehende Immobilie zu Privateigentum erklärt wurde, für die Ausfuhr der Mobilien (Kunstgegenstände) kein Ausfuhrzoll erhoben wurde, der Erlös für die Mobilien zu einem Drittel dem Land zufiel und dieses mit seinem Anteil am Erlös den Ankauf der Immobilien (Gebäude und Grundbesitz) finanzieren sollte. Zur Abwicklung wurde ein Ko­mi­tee gebildet, das aus [[Robert Preußler]], Dr. [[Franz Rehrl]] und [[Max Ott]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu fand sich in der &amp;quot;[[Salzburger Wacht]]&amp;quot; vom [[28. April]] [[1921]] folgende Notiz:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&amp;amp;datum=19210428&amp;amp;query=%22Kle%c3%9fheim%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=4 ANNO], &amp;quot;Salzburger Wacht&amp;quot;, Ausgabe vom 28. April 1921, Seite 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Erwerbung des Schlosses Kleßheim.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; Folgender vom Beschaffungs- und Verwaltungsausschuß im Einverständnis mit dem Finanzausschuß im [[Salzburger Landtag]] gestellte Antrag wurde einstimmig mit Beifall angenommen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Landtag wolle beschließen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1. Der Bericht des Salzburger [[Landesrat]]es ([[Landesregierung]]) vom [[19. April]] 1921 über die Erwerbung des Schlosses Kleßheim und die damit zusammenhängenden Rechtsgeschäfte wir genehmigend zur Kenntnis genommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2. Der Landtag spricht dem mit der Durchführung dieser Transaktion betraut gewesenen Landesrate, insbesondere den eigentlichen Lastern der ganzen Aktion, das sind die Herren [[Landeshauptmann-Stellvertreter|Landeshauptmannstellvertreter]] [[Max Ott]] und Dr. [[Franz Rehrl]] und dem  Herrn Subreserenten Dr. Karl Graßberger für die sachgemäße und erfolgreiche Arbeit im Interesse des Landes seinen Dank und volle Anerkennung aus.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen April und Juni 1921 kam es am Wiener Dorotheum zu mehreren Versteigerungen des Inventars. So kamen Anfang Juni beispielsweise &amp;quot;vier prächtige [[Ferdinand Georg Waldmüller|Waldmüller]]gemälde&amp;quot;. Am zweiten Tag dieser Juniauktion wurde der fünffache Ausrufungsbetrag aller Versteigerungssache erwirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19210603&amp;amp;query=%22Kle%c3%9fheim%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=2 ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, Ausgabe vom 3. Juni 1921, Seite 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Zusatzvertrag erhielt das Land neben den gesamten Immobilien eine große Anzahl von Mobilien ohne Altertumswert sowie den ganzen Viehbestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Ott|Ott, Max]]: &#039;&#039;Bericht über meine 43-jährige Tätigkeit im öffentlichen Leben der Stadt Salzburg vom Jahre 1892 bis 1935&#039;&#039;. Salzburg 1938, S. 20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
[[Adolf Hitler]], der sich gern in der Gegend um Salzburg aufhielt, nutzte das Schloss ab [[1938]] für Staatsempfänge und Arbeitstreffen. Ab November [[1940]] wurde das Sommerschloss Kleßheim weisungsgemäß nur noch als &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; tituliert, das Winterschloss als [[Kavalierhaus]]. Im November [[1941]] wurde das Schloss vom [[Reichsgau Salzburg]] um 1,5 Millionen Reichsmark an das [[Deutschland|Deutsche Reich]] verkauft. Nach einigen Umgestaltungen galt des Gästehaus als bezugsfertig, auch wenn die Innengestaltung noch bis [[1943]] dauerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italiener hätten sehr gute Arbeit geleistet - das meldete man dem Führer persönlich. Sie seien dazu erzogen worden, sogar &amp;quot;im Bombenhagel weiterzuarbeiten und sich gegen feindliche Luftangriffe selbst zu verteidigen&amp;quot;. Diese Aussagen Adolf Hitlers über die italienischen [[Zwangsarbeit]]er stammen aus einem Gespräch mit dem italienischen faschistischen Diktator Benito Mussolini auf Schloss Kleßheim im April [[1944]]. Es war eines von drei Treffen der beiden Machthaber in Kleßheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umstand, dass an den umfassenden Umbauarbeiten an Schloss Kleßheim als &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot; und dem angrenzenden Kavalierhaus neben regulären Arbeitern auch Zwangsarbeiter aus sechs Nationen und [[Russland|sowjetische]] Kriegsgefangene beteiligt waren, ist bislang kaum bekannt. Cassandra Burgstaller, Studierende und Studienassistentin am Fachbereich Geschichte an der [[Universität Salzburg]], hat sich mit dem dunklen Kapitel der Schlossgeschichte beschäftigt: &amp;quot;Aus den Unterlagen, die dazu noch in den Archiven erhalten sind, geht hervor, dass etwa 1&amp;amp;nbsp;000 Arbeiter und Zwangsarbeiter eingesetzt und ausgebeutet worden sind. Sie stammten aus [[Italien]], [[Polen]], der [[Ukraine]] und Österreich. Untergebracht waren sie in Dachböden der Nebengebäude und in Baracken im Schlosspark.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mussolini war im Jahr [[1942]] auch der Erste, der nach Kleßheim eingeladen wurde. Die Umbauarbeiten waren noch nicht beendet, weshalb der Befehl erteilt wurde, die Baracken abzubauen und außerhalb der Schlossmauern wieder aufzubauen. Es sind keine Selbstzeugnisse der Arbeiter überliefert. Aber aus der Korrespondenz zwischen Lagerleiter und Reichsstatthalter geht laut Burgstaller hervor, dass die Unterbringung katastrophal gewesen sein muss: &amp;quot;Die Bade- und Waschanlage war in unbrauchbarem Zustand. Die Arbeiter litten an Krankheiten und Ungeziefer. In der Baracke gab es kaputte Türen und fehlende Glasscheiben, die erst inmitten des Winters 1945 ausgetauscht wurden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Auge fallen heute die 2,9 Meter großen [[Sandsteinadler Schloss Kleßheim|Sandsteinadler]] auf den Eingangsportalen, die im Zuge des Umbaus aufgestellt wurden. Der &amp;quot;Empfangsbahnhof [[Liefering]]&amp;quot; wurde im Dezember [[1942]] fertiggestellt. Unter dem Schloss befinden sich ein eigens von Hitler angelegter Gleisanschluss an die damalige Reichsbahn sowie [[1944]] errichtete Bunkeranlagen, die heute noch existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1945]] wurde das Schloss von den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerikanern]] als Reichsbesitz beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Kleßheim.JPG|thumb|Schloss Kleßheim im Sommer 2011]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismusschule ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Tourismusschule Kleßheim]]&lt;br /&gt;
Die Tourismusschule Kleßheim war bis [[1972]] im Schloss untergebracht, bevor sie in einen Neubau in unmittelbarer Nähe übersiedelte und auch noch das [[Kavalierhaus]] benutzte. Im Schloss blieben noch einige Räume wie Küche und Unterrichtsräume. Es wurde bis in die [[1990er]] Jahre des [[20. Jahrhundert]]s auch für viele Bälle, Empfänge und Kongresse genutzt. So wohnten hier Königin Elisabeth II. von England und Präsidenten verschiedener Länder bei ihren Staatsbesuchen. Dann zog das [[Casino Salzburg|Spielcasino]] Salzburg vom nicht mehr existierenden [[Café Winkler]] (war wie die [[Tourismusschulen Salzburg|Tourismusschulen]] noch heute, damals im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]]) in die Räume des Schlosses, wo es noch heute untergebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen: ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Medicus|Medicus, Reinhard]]: &#039;&#039;Das höchfürstliche Schloss Favoritta zu Klesheimb und sein alter Park&#039;&#039;, in: Bastei - Zeitschrift des Stadtvereines Salzburg für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft. 55 Jg. Salzburg 2006. 1. Folge, S. 10–17.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]], [[1952]]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* Duncan-Schule. In: Adolf Haslinger und Peter Mittermayr (Hg.) &#039;&#039;Salzburger Kulturlexikon&#039;&#039;, [[Residenz Verlag]] Salzburg und Wien 1987. S.119.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel|Weigel, Andreas]]: [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3395634&amp;amp;res=0 James Joyce: Spurensuche in Salzburg], [[Salzburger Nachrichten]], 16. Juni 2007 &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Peter Krackowizer]], Absolvent der [[Tourismusschule Kleßheim|Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim]]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Schloss_Kleßheim Schloss Kleßheim}}&lt;br /&gt;
* [[Imma Walderdorff|Walderdorff, Imma]]: [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/7136/ Schloss Klessheim. Gästehaus des Führers 1940–1945&#039;&#039;. Eigenverlag Rastenfeld 2020.]&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schloss-klessheim-war-das-gaestehaus-des-fuehrers-140612281 www.sn.at], &amp;quot;Schloss Kleßheim war das &amp;quot;Gästehaus des Führers&amp;quot;, 18. Juni 2023 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Kleßheim, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wals-Siezenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Wals-Siezenheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Trakl&amp;diff=2545975</id>
		<title>Georg Trakl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Georg_Trakl&amp;diff=2545975"/>
		<updated>2026-03-29T11:22:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Georg Trakl.jpg|thumb|Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
[[File:Bertel Trakl.PNG|thumb|Georg Trakl mit seinen Geschwistern]]&lt;br /&gt;
[[File:Georg Trakl 1914.jpg|thumb|Georg Trakl 1914]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl&#039;&#039;&#039; (* [[3. Februar]] [[1887]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[3. November]] [[1914]] in Krakau, [[Galizien]]) war ein bedeutender Lyriker und gelernter Apotheker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Eltern Maria und [[Tobias Trakl]] führten einen Eisenwarenhandel am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] im heutigen [[Café Glockenspiel]]. In der [[Pfeifergasse]] Haus Nr. 3 hatte die Familie ihr Warenlager und dort im [[Basteigarten (Pfeifergasse)|Basteigarten]] steht das denkmalgeschütze &#039;&#039;Trakl-Gartenhaus&#039;&#039;. Trakl erlebte seine Kindheit zunehmend sorgenfrei. Die Familie konnte es sich leisten, [[Dienstboten]] und Gouvernanten anzustellen. Umgeben von sechs Geschwistern wuchs Trakl in Salzburg in seinem Geburtshaus im Haus [[Rudolfskai]] 32 auf. Seit seinem 60. Todestag [[1973]] heißt sein Geburtshaus &amp;quot;Trakl-Haus&amp;quot; und die die Adresse wurde auf Haus [[Waagplatz]] Nr. 1A umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.at/books?id=VZEwDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA169&amp;amp;dq=georg+trakl+geburtshaus&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjF89XQl8HZAhUBJlAKHUwuAuYQ6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=georg%20trakl%20geburtshaus&amp;amp;f=false Google.books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Spielplatz diente zunächst der finstere Innenhof, später ein Garten. Dieser wurde zum Motiv für das Gedicht &amp;quot;Kindheitserinnerung&amp;quot; und den Prosatext &amp;quot;Schwesters Garten&amp;quot;. Trakl war schon als Kind introvertiert, vermied körperliche Bewegung und suchte seine innere Ruhe in der Isolation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Elsass stammende Gouvernante weckte in Trakl das Interesse für französische Literatur. Ab [[1897]] besuchte er das k.k. [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasium]]. Die dort herrschenden Zwänge bereiteten ihm immer größere Probleme. Im Deutschunterricht fühlte er sich geistig eingeschränkt. &amp;quot;Für einen Schüler, der Nietzsche las und sich mit moderner Literatur beschäftigte, war im damaligen Schulsystem einfach kein Platz&amp;quot;, schreibt die Historikerin [[Gerda Dohle]] in ihrem Aufsatz über den Salzburger Dichter. Nachdem Trakl die siebte Klasse wiederholen hätte müssen, verließ er zu Schulbeginn [[1905]] das Gymnasium. Er schrieb seine ersten Verse und sammelte seine ersten Erfahrungen mit Drogen. Die Chloroformflasche wurde sein ständiger Begleiter. Die Drogenabhängigkeit habe unter anderem seine Entscheidung beeinflusst, den Beruf des Apothekers zu erlernen, meint Dohle. Aber auch der Umstand, dass sein größtes literarisches Vorbild Henrik Ibsen Apotheker war, habe eine Rolle gespielt.&lt;br /&gt;
[[Bild:Trakl.jpg|thumb|left|Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
1905 wirkte vorübergehend als Apothekengehilfe in der Salzburger [[Engel-Apotheke]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1908]] zog Trakl nach [[Wien]], um dort Pharmazie an der Universität Wien zu studieren und den Militärdienst zu absolvieren. Die Großstadt beängstigte ihn. Trakl floh in seine eigene Traumwelt. Gleichzeitig befruchtete das Treiben des Schmelztiegels der Monarchie sein literarisches Schaffen. Es entstanden die Gedichte &amp;quot;Die Raben&amp;quot;, &amp;quot;Die Ratten&amp;quot; und &amp;quot;Die schöne Stadt&amp;quot;. [[1910]] bis 1911 versah er als Einjährig-Freiwilliger Dienst bei einer Sanitätsabteilung in Wien. [[1913]] war er als Medikamentenakzessist am Garnisonshospital in Innsbruck tätig. Die Stelle als Apotheker im Innsbrucker Garnisonsspital gab er ebenso auf, wie jene im Kriegsministerium. Auch seine Zeit in einer Apotheke in [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]] war nur von kurzer Dauer. Er hatte panische Angst vor Kontakten mit der Außenwelt, die er als getrieben wahrnahm. &amp;quot;Trakl und ich waren damals zwei Abtrünnige des bürgerlichen Lebens&amp;quot;, erinnerte sich der Maler [[Oskar Kokoschka]] später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr lernte er Karl Kraus und Ludwig von Ficker kennen, bei dem er zeitweise wohnte und an dessen Zeitschrift &amp;quot;Der Brenner&amp;quot; er mitarbeitete. Seine Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit wurde zunehmend stärker. Bei Aufenthalten in Wien und Berlin begegnete er Else Lasker-Schüler. Er unternahm kurze Reisen nach [[Venedig]] und an den Gardasee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im August 1913 versucht Georg Trakl in Venedig Urlaub zu machen. Ein Foto zeigt den Salzburger Dichter gedankenverloren am Lido. Abgewandt vom Meer schweift Trakls Blick über den Sand. Es war der erste Urlaub seines Lebens. Die Stimmung schwankte zwischen Euphorie und Wahnsinn. Trakl hatte gerade seine Stelle im Kriegsministerium gekündigt. Er trank und nahm Drogen. An seiner Seite befanden sich Adolf Loos und Karl Kraus samt ihren Ehefrauen. Doch auch sie vermochten Trakls depressives Gemüt nicht zu erhellen. &amp;quot;Samstag soll ich mit Loos nach Venedig fahren, was mir einigermaßen eine unerklärliche Angst macht&amp;quot;, schrieb Trakl noch vor der Abreise am [[14. August]] [[1913]] an seinen Freund Erhard Buschbeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Erster Weltkrieg|Krieg]] ausbrach, meldete sich Trakl zum aktiven Militärdienst. Er reiste mit einer Sanitätskolonne an die Ostfront nach Galizien zum Einsatz in der Schlacht von Grodek-Rawa-Ruska. Dort erlebte er den Wahnsinn des Krieges. Als Sanitäter musste er 90 Schwerverwundete ohne ärztliche Hilfe zwei Tage lang betreuen. Ein traumatisches Erlebnis. Trakl schrieb unter diesem Einfluss die Gedichte &amp;quot;Grodek&amp;quot; und &amp;quot;Klage II&amp;quot;. Er wurde zur Beobachtung seines Geisteszustandes im Oktober 1914 ins Garnisonsspital nach Krakau verlegt. Dort nahm er sich am 3. November 1914 das Leben. Trakl starb mit 27 Jahren an einer Überdosis Kokain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie er im Sommer 1913 dem Meer in Venedig den Rücken kehrte, machte er an jenem Herbsttag mit seinem Leben Schluss – radikal, einsam und verloren. Trakl zerbrach am Leid, nicht nur an jenem, das er in der Schlacht bei Grodek mitansehen musste, sondern auch an seinem eigenen. &amp;quot;Trakl scheiterte an der Realität des Krieges – ganz konkret, am Leid und am Sterben unzähliger Verwundeter, mit deren Betreuung er als Sanitäter nicht nur fachlich völlig überfordert war&amp;quot;, so Dohle. &amp;quot;Er wird damit gleichsam zu einem Symbol für die bis dahin gültige Gesellschaftsordnung, die ebenfalls an der Realität eines Krieges zerbrach, der erstmals alle Bereiche des Lebens umfasste.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grab von Georg Trakl befindet sich auf dem Friedhof Innsbruck-Mühlau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerungen an Georg Trakl ==&lt;br /&gt;
Seit [[1952]] wird der [[Georg-Trakl-Preis für Lyrik]] als [[Literaturpreise|Literaturpreis]] des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Salzburger Altstadt befindet sich in einem Innenhof der ehemaligen [[Kapitelhäuser]] im Straßeneck [[Kapitelgasse]] - [[Kaigasse]] der [[Trakl-Brunnen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gedichte&#039;&#039;, Leipzig: Wolff, 1913&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sebastian im Traum&#039;&#039;, Gedichte und Prosa, Leipzig: Wolff, 1915 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Dichtungen&#039;&#039;, erste Gesamtausgabe. Leizpig: Wolff, 1917&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Herbst des Einsamen&#039;&#039;, Gedichte, München: Wolff, 1920&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gesang des Abgeschiedenen&#039;&#039;, Gedichte, Leipzig: Insel, 1932&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aus goldenem Kelch&#039;&#039;, die Jugenddichtungen, Herausgeber: E. Buschbeck, Salzburg, Leipzig: Otto Müller, 1939&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Menschheit&#039;&#039;, Gedicht, Groningen: de Blauwe Schuit, 1944&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Dichtungen&#039;&#039;, Herausgeber: K. Horwit, Zürich: Die Arche, 1946 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Offenbarung und Untergang&#039;&#039;, die Prosadichtungen, Salzburg, [[Otto Müller Verlag]], 1947 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Gesamtausgabe. Band 1-3&#039;&#039;, Herausgeber: W. Schneditz, Salzburg: Otto Müller, 1948-1951&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Dichtungen und Briefe&#039;&#039;, historisch-kritische Ausgabe 1 - 2, Herausgeber: Walther Killy, Hans Szklenar, Salzburg: Otto Müller, 1969 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Afra. Gedicht&#039;&#039;, Herausgeber: Schiller-Nationalmuseum Marbach a. N. Marbach a. N., 1976 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Werke-Entwürfe-Briefe&#039;&#039;, Ditzingen: Reclam, 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abendland / Pays du couchant&#039;&#039;, Gedicht, zweisprachiges Leporello, übersetzt ins Franz.: Francoise Despalle, Mainz: Despalles-Editions, 1985 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Abendländisches Lied&#039;&#039;, Gedichte, München: Piper, 1994 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sämtliche Werke&#039;&#039;, Innsbrucker Ausgabe, Band II. Dichtungen Sommer 1912 - Frühjahr 1913 Herausgeber: Hermann Zwerschina, Eberhard Sauermann, Faksimiles, Basel, Frankfurt a. M.: Stroemfeld, Roter Stern, 1997 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Sämtliche Werke&#039;&#039;, Innsbrucker Ausgabe, Band III. Dichtungen Sommer 1913 - Herbst 1913, Herausgeber: Eberhard Sauermann, Hermann Zwerschina, Faksimiles, Basel, Frankfurta. M.: Stroemfeld, Roter Stern, 1998.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Basil: &#039;&#039;Georg Trakl: mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten&#039;&#039;, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2003, ISBN 3-499-50106-6 kartoniert&lt;br /&gt;
* Alfred Doppler: &#039;&#039;Die Lyrik Georg Trakls: Beiträge zur poetischen Verfahrensweise und zur Wirkungsgeschichte&#039;&#039;, Müller, Salzburg, Wien, 2001, ISBN 3-7013-1038-6 kartoniert&lt;br /&gt;
* Anette Hammer: &#039;&#039;Lyrikinterpretation und Intertextualität: Studie zu Georg Trakls Gedichten &amp;quot;Psalm I&amp;quot; und &amp;quot;De profundis II&amp;quot;&#039;&#039;, Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg, 2006, ISBN 3-8260-3278-0 Gh.&lt;br /&gt;
* Franz Fühmann: &#039;&#039;Der Sturz des Engels - Erfahrungen mit Dichtung,&#039;&#039; Hoffmann und Campe Verlag, 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Widmungen in der Stadt Salzburg==&lt;br /&gt;
* [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]] im [[Traklhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Traklstraße]] in [[Parsch]]&lt;br /&gt;
* [[Traklsteg]]  &lt;br /&gt;
* [[Trakl-Brunnen]] von [[Toni Schneider-Manzell]], 1957, im Hofe [[Kaigasse]] 12&lt;br /&gt;
* [[Gedenktafeln für Georg Trakl]]&lt;br /&gt;
* Die [[Georg-Trakl-Allee]] des Salzburger Künstlers [[Alexander Steinwendtner]], die am [[3. November]] [[2014]] eingeweiht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}} - Gedichte auf Tafeln und Gedenktafeln&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Literaturhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle FN|22. Mai 2014, ein Beitrag von Andreas Praher}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gedenktafeln für Georg Trakl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Trakl, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Maishofen&amp;diff=2545732</id>
		<title>Maishofen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Maishofen&amp;diff=2545732"/>
		<updated>2026-03-25T13:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ortsbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau|Zell am See]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 29.56 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 21&#039; N, 12° 48&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 768 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 3&amp;amp;nbsp;663 &amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen für SALZBURGWIKI-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 6. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5751&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 06542&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50611  &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Karte der Gemeinde ||{{googlemapsort|Maishofen}}&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 3 Katastralgemeinden&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Gemeindeamt Maishofen&amp;lt;br /&amp;gt;5751 Maishofen&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [https://www.maishofen.at http://www.maishofen.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Stefan Aglassinger]]  ([[ÖVP]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindevertretung (2024): || 21 Mitglieder:&amp;lt;br /&amp;gt; 13 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 8 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot;  cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 968&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 023&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 421&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1 999&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 288&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 543&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 036&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2021 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 641&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&#039;&#039;&#039;Maishofen&#039;&#039;&#039; ist ein Ort zentral im [[Mitterpinzgau]] gelegen. Es ist auch das Zentrum der Viehzüchter mit Versteigerungen speziell heimischer Haustierrassen wie [[Pinzgauer Rind]]er, [[Pinzgauer Noriker]] Pferde und [[Haflinger Pferd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage === &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitterpinzgau 1933.jpg|thumb|Der [[Mitterpinzgau]] 1933, Bildmitte (unterhalb des [[Zeller See]]s) das Gemeindegebiet von Maishofen.]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt zwischen [[Zell am See]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Viehhofen]] am Beginn des [[Glemmtal]]es. Sie ist flächenmäßig die kleinste Gemeinde des Pinzgaus und eine typische Streubodensiedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die [[Eiszeit]] gehen eine Reihe von Hügeln im Ortsgebiet wie z. B. Pfeifferbichl zurück. Im Südwesten erreicht der Atzingerberg eine Höhe von 1&amp;amp;nbsp;498&amp;amp;nbsp;[[m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Ausdehnung des [[Zeller See]]s bis nach Saalfelden hat auch einige [[Moore]] hinterlassen wie Neubrunnen und Prielau. Von Westen kommend durch das Ortszentrum und dann nach Norden fließt die [[Saalach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets === &lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich kreisförmig vom Ortszentrum, das sich im flachen Tal zwischen dem Zeller See im Süden und dem [[Saalfeldener Becken]] im Norden erstreckt. Im Westen reicht das Gemeindegebiet etwa drei Kilometer ins Glemmtal, gemessen vom Ortszentrum, und erfasst die Hänge nördlich und südlich des Glemmtaleingangs. Im Osten reicht es etwa gleich weit - drei Kilometer - in Richtung [[Schwalbenwand]] (die sich im Gemeindedreieck Saalfelden am Steinernen Meer, Maria Alm am Steinernen Meer und Zell am See befindet). Im Süden reicht es, wie oben erwähnt, bis fast an das Ufer des Zeller Sees heran - die Seeuferstraße, Teile des Geländes, auf dem sich u. a. das [[Tauernklinikum Zell am See]] befindet, liegen bereits im Gemeindegebiet von Zell am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Maishofen gliedert sich in die drei [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Atzing|Atzing]], [[Katastralgemeinde Maishofen (Maishofen)|Maishofen]] und [[Katastralgemeinde Mitterhofen|Mitterhofen]] sowie die folgenden Ortschaften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Atzing]] &#039;&#039;593&lt;br /&gt;
* Maishofen Ort &#039;&#039;1 951&lt;br /&gt;
* [[Mitterhofen]] &#039;&#039;1 119&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; In &#039;&#039;kursiver&#039;&#039; Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2024 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsteile sind Kirchham, Lahntal, Bergern, Mayrhofen, Dechantshofen, [[Prielau (Maishofen)|Prielau]], Oberhausen, Point, Oberreit und Unterreit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Süden Zell am See, im Norden Saalfelden am Steinernen Meer und im Westen Viehhofen;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Maishofen.jpg|thumb|Kirche Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Kapellen und Kirchen in Maishofen]]&lt;br /&gt;
Die heutige Pfarrkirche ist der heiligen Maria (Maria Geburt) geweiht und wurde 1870 eingeweiht und 1992 erweitert bzw. umgebaut. In früheren Zeiten dienten die Schlosskapelle z. B. in [[Schloss Kammer]] für die Gottesdienste.&lt;br /&gt;
== Geschichte == &amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Auf eine Besiedlung in der [[Bronzezeit]] weist ein im [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal|Lahntal-Kirchhamer-Moor]] gefundener Knüppeldamm hin. Rodungen und gezielte Landnahmen fanden vom [[6. Jahrhundert|6.]] bis zum [[8. Jahrhundert|8.]] nachchristlichen Jahrhundert durch die [[Bajuwaren]] statt. Deshalb gehörte der gesamte Pinzgau zum Hoheitsgebiet des späteren [[Herzog von Bayern|Herzogs von Bayern]]. Der Ort &amp;quot;Maisnhauen&amp;quot; (Maishofen) wird erstmals [[1338]] urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich Rodung (Schlag, gerodete Waldfläche, Moas) ab. Die ursprünglich große Au wurde zwischen [[1550]] und [[1560]] an mehrere Besitzer aufgeteilt. Am Anfang des [[19. Jahrhundert]]s wurden alle [[Erzbischof von Salzburg|erzbischöflichen]] Besitzungen [[Säkularisation|säkularisiert]]. Bayern versteigerte diese an den Meistbietenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saalacherlebniswelt.com/Maish1/Maish2/Maish3/Maish4/maish4.html www.saalacherlebniswelt.com], Saalacherlebniswelt Maishofen, Quelle übernommen von wikipedia-de, war aber bei einer Kontrolle am 6. Juni 2025 nicht mehr abrufbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
* [[1838]]: Bau des ersten Schulhauses in Maishofen. Es stand auf dem Platz, wo jetzt die Raiffeisenkasse steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vs-maishofen.salzburg.at/index.php?id=17 vs-maishofen.salzburg.at], Geschichte der Volksschule Maishofen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[1873]]: Bau der Eisenbahnlinie von Salzburg nach Innsbruck durch das Gemeindegebiet&lt;br /&gt;
* [[1894]]: &lt;br /&gt;
:: Erhebung von Maishofen zur [[Pfarre Maishofen|Pfarre]]&lt;br /&gt;
:: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Maishofen &lt;br /&gt;
* [[1902]]: Eröffnung des Elektrizitätswerks in Kammer Nähe [[Schloss Kammer]]&lt;br /&gt;
* [[1908]]: Neubau der [[Volksschule Maishofen|Volksschule]]&lt;br /&gt;
* [[1925]]: Einführung der täglichen Postzustellung&lt;br /&gt;
* [[1953]]: Gründung der Landjugend Maishofen aus der 4-H-Gruppe und Pfarrjugend&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maishofen.landjugend.at/ueber-uns/unsere-chronik maishofen.landjugend.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[1958]]: Bau des neuen Gemeindeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maishofen Schloss Saalhof.jpg|thumb|Links unten [[Schloss Saalhof]], Aufnahme um 1960.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1970]]: Das Torfmoos in [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal|Lahntal-Kirchham]] wird zum [[Landschaftsschutzgebiet]] erklärt.&lt;br /&gt;
* [[1997]]: Neubau des Kindergartens.&amp;lt;ref&amp;gt;www.maishofen.at/Gemeindechronik_1, Quelle von wikipedia-de übernommen, war aber bei einer Kontrolle am 6. Juni 2025 nicht mehr abrufbar&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2017]]: Eröffnung Haus der Feuerwehr und Vereine mit Modernisierung, Bauhof und Recyclinghof&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.maishofen.at/Unser_Maishofen/Haus_der_Feuerwehr_und_Vereine www.maishofen.at] mit Festschrift Haus der Feuerwehr und Vereine.pdf ([https://www.maishofen.at/system/web/getDocument.ashx?fileid=1505978&amp;amp;cts=1628503146&amp;amp;name=Festschrift%20Haus%20der%20Feuerwehr%20und%20Vereine.pdf%20(5.08%20MB) 5.08 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2024]]: Modernisierung [[Maishofen-Saalbach Bahnhof (Haltestelle)|Bahnhof Maishofen-Saalbach]] für die [[FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm]]&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aussichtspunkte === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Denkmalgeschützte Objekte in Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Saalhof Maishofen.jpg|thumb|Schloss Saalhof Maishofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiegerschlössl Maishofen.jpg|thumb|Stiegerschlössl Maishofen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Schlosshof Kammer.jpg|thumb|Eingang Schlosshof Kammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlösser ====&lt;br /&gt;
* [[Schloss Kammer]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Saalhof]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Prielau]]&lt;br /&gt;
* [[Stiegerschlössl]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Trachtenmusikkapelle Maishofen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Natur === &lt;br /&gt;
* [[Ratzensteinhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Landschaftsschutzgebiet Lahntal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
==== Sportvereine ====&lt;br /&gt;
* [[Reitergruppe Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[USK Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kulturvereine ==== &lt;br /&gt;
* [[Culturkreis Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Schützengesellschaft Maishofen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur == &lt;br /&gt;
Maishofen lebt hauptsächlich vom [[Fremdenverkehr]], ein Großteil der Betriebe im Ortsgebiet ist mit Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen diesem Segment gewidmet. Daneben sind die [[Pinzgau Milch]], das [[Betonwerk Rieder]] sowie einige Handwerksbetriebe und Dienstleister die wichtigsten Arbeitgeber. Maishofen ist aber auch Sitz der überregional bedeutsamen &amp;quot;Erzeugergemeinschaft Salzburger Rind GmbH&amp;quot;, des [[Rinderzuchtverband Salzburg|Rinderzuchtverbands Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===  &lt;br /&gt;
Aus dem westlich gelegenen [[Glemmtal]] führt die [[L 111 Glemmtal Landesstraße]] ins Gemeindegebiet. In Nordsüdrichtung verlaufen die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] mit der [[Maishofen-Saalbach Bahnhof (Haltestelle)|Haltestelle Bahnhof Maishofen-Saalbach]] und die [[B 311 Pinzgauer Straße]]. Die ehemalige  L&amp;amp;nbsp;236 Maishofener Landesstraße wurde per Gesetz aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://service.salzburg.gv.at/publix/Index?cmd=dokumentansehen&amp;amp;prodextern=true&amp;amp;veroeffentlichungid=1198&amp;amp;gruppeldap=lgbl [[LGBl]]. Nr. 127/2006;] siehe nunmehr die L&amp;amp;nbsp;275&amp;amp;nbsp;[[Kirchhamer Landesstraße]] &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen === &lt;br /&gt;
Die Restaurants im [[Schloss Saalhof]] und [[Schloss Prielau]] sind bekannt für ihre gute Küche, ebenso das [[Stiegerschössl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien === &lt;br /&gt;
* Platzhirsch - Das Regionalmagazin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Rettungsorganisationen ====&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Maishofen]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelschule Maishofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===  &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel  [[Bürgermeister der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Ehrenbürger ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenbürger der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Goldener Ehrenring der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Goldener Ehrenring der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Silberner Ehrenring der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* [[Josef Holleis (Vorderstraßbauer)|Josef Holleis]], Vorderstraßbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Goldenes Ehrenzeichen der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* Oberschulrat [[Philipp Herzog]] (* 1929), [[Hauptschule Maishofen|Hauptschuldirektor]] i. R. (Verleihung 1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Silbernes Ehrenzeichen der Gemeinde Maishofen ====&lt;br /&gt;
* [[Georg Altacher]], 1989–1994 Gemeindevertreter (Verleihung 1994) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/73_1994_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 73 vom Juli 1994]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Hartl]], Direktor der [[Volksschule Maishofen|Volksschule]] 1968–1977 (Verleihung 1988)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/45_1988_jun_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 45 vom Juni 1988]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Schnitzhofer]], 1983–1994 Gemeindevertreter (Verleihung 1995)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/80_1995_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 80 vom Juli 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dr. [[Piotr Stachiewicz]], Pfarrer, (Verleihung 2010) &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/95_2010_okt_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 137 vom Oktober 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alois Vorreiter]], 1984–1993 Gemeindevertreter (Verleihung 1995)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oevp-maishofen.at/media/archiv_maishofner_post/80_1995_jul_Maishofner_Post.pdf Maishofner Post Nr. 80 vom Juli 1995]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen === &lt;br /&gt;
Maishofen hat seit [[1978]] ein Wappen mit grünen Grund für die Landwirtschaft, Schlössern für die vier Schlösser im Ortsgebiet und einem Pflug für die [[Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Verleihungsurkunde der [[Salzburger Landesregierung]] vom [[23. Jänner]] [[1978]] wird es wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In grünem Schild die Frintansicht eines zweigeschossigen silbernen Schlosses mit zwei runden Ecktürmen, alle Gebäudeteile mit goldenen Spitzdächern, darunter rechtshin ein goldener Pflug ohne Räder, mit goldener Pflugschar und Sechmesser.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Gemeinde Maishofen]] &lt;br /&gt;
* [[Gerhard Mayr (Trabrennfahrer)|Gerhard Mayr]] (* 30. Oktober 1959 in [[Saalfelden]]), Österreichs erfolgreichster Trabrennfahrer&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Nachrichten|maishofen}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle Gemeindeartikel}}&lt;br /&gt;
* Homepage der Gemeinde&lt;br /&gt;
* Katholisches Pfarramt Maishofen&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maishofen|!|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schober&amp;diff=2545107</id>
		<title>Schober</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schober&amp;diff=2545107"/>
		<updated>2026-03-19T06:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schoberkreuz von Hannes Taferner April-02 113.jpg|thumb|Bild vom Schoberkreuz von Hannes Taferner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schober Fuschlsee.jpg|thumb|der Schober vom [[Fuschlsee]] aus betrachten, bei [[Fuschl am See]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Schober_a_003.jpg|thumb|Schober, Zoomaufnahme von Ort Thalgau aus: Die Erhöhung rechts rechts vom Gipfel ist der Frauenkogel, er befindet sich auf Fuschler Gemeindegebiet. Direkt am Fuße des Gipfels vorgelagert ist die Ruine Wartenfels erkennbar]] &lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Schober&#039;&#039;&#039; ist ein Berg im [[Salzkammergut]] an der Grenze von [[Oberösterreich]] und dem [[Bundesland Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Schober wird der [[Schafberggruppe]], die Teil der [[Salzkammergut-Berge]] sind, zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schober ist der &amp;quot;Hausberg&amp;quot; von [[Thalgau]]. Er stellt ein beliebtes Ausflugsziel dar. Es ist auch wegen seiner besonders guten Aussichtslage sehr bekannt. Der Gipfel ist vom Parkplatz am Fuße der [[Burg Wartenfels|Ruine Wartenfels]] in etwa einer Stunde erreichbar. Leider wird dieser Berg sehr unterschätzt und beinahe alljährlich sind Bergunfälle zu verzeichnen. Am [[18. August]] [[1894]] errichtete der Unternehmer [[Nicolaus Gartner]] das erste [[Gipfelkreuz]] auf dem Schober.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle FN|19. Jänner 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schöffbaumhöhe]] ist eine Geländekuppe am südwestlichen Abhang des Schobers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berghütten ==&lt;br /&gt;
* [[Thalgauer Hütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten ==&lt;br /&gt;
Höhe: 1&amp;amp;nbsp;328 [[m ü. A.]], die höchste Erhebung einer Geländekante, südlich von [[Mondsee (Ort)|Mondsee]], weiter östlich erhebt sich die [[Drachenwand]] (1&amp;amp;nbsp;176 m ü. A.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem Westabhang befindet sich der [[Ansitz Wartenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
==Quellen und Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schober_(Salzkammergut) Wikipedia Schober]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zukunft_des_Winterfremdenverkehrs_im_21._Jahrhunderts_angesichts_der_schneearmen_Winter&amp;diff=2544958</id>
		<title>Zukunft des Winterfremdenverkehrs im 21. Jahrhunderts angesichts der schneearmen Winter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zukunft_des_Winterfremdenverkehrs_im_21._Jahrhunderts_angesichts_der_schneearmen_Winter&amp;diff=2544958"/>
		<updated>2026-03-16T13:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Beiträge im SALZBURGWIKI, die über die &#039;&#039;&#039;Zukunft des Winterfremdenverkehrs im 21. Jahrhundert angesichts der schneearmen Winter&#039;&#039;&#039; berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
[[Klimaerwärmung]], [[Schneekanonenlärm]], der [[Winter 2011/2012]] als einer der ersten wirklich schneearmen Winter, [[Beschneiungsanlage]]n, [[Speicherteich]]e, [[Wer bezahlt den Schnee]]? wurde im Dezember 2015 die [[Salzburger Seilbahnwirtschaft]] gefragt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Netzwerk Winter]] bemüht sich Lehrern und Professoren [[Skifahren#Schülerskikurse|Schülerskikurse]] wieder schmackhafter zu machen. Mit dem Motto &amp;quot;drei Tage verändern dein Leben&amp;quot; sollen im Winter 2015/16 rund 300 Kinder in Gratis-Skikurses die Freude am Skifahren entdecken. Und dies in einem Winter, in dem es bis 24. Dezember 2015 noch nie wirklich geschneit hat und man im [[Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn]] 51 Euro für die Tageskarte bezahlen muss (&amp;quot;&#039;&#039;Klar ist das viel Geld. Aber es wird nichts billiger im Leben. Auch nicht das Skifahren.&#039;&#039;&amp;quot; Tourismusdirektor von [[Saalbach-Hinterglemm]], [[Wolfgang Breitfuß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rückzug des Naturschnees und die hohen Kosten des Kunstschnees, in Folge nur schmale Pistenbänder, bringen neue Probleme mit sich. Der Trend zum Tourengehen ist unaufhaltsam und brachte im Winter 2015/16 mit dem Anbringen von Schildern &amp;quot;[[Tourengeher verboten]]&amp;quot; einen neuen Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit den Pistenerhaltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wie sicher ist Skifahren]], eine weitere Frage, die sich immer mehr Menschen stellen. Die [[Naturfreunde Österreich]] appellierten kurz vor Weihnachten 2015: Schneemangel birgt hohes Verletzungsrisiko - Risikobewusstes Verhalten auf Pisten unbedingt erforderlich&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151223_TPT0001/naturfreunde-oesterreich-appellieren-schneemangel-birgt-hohes-verletzungsrisiko-bild www.tourismuspresse.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem also waren die ersten 15 Jahren des [[21. Jahrhundert]]s eine Zeit des Umbruchs im [[Winterfremdenverkehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forum &amp;quot;Zukunft des Wintertourismus&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Zukunftsperspektiven für den Wintertourismus - Alternativszenarien für alpine und nichtalpine Destinationen: Experten diskutierten Ende Oktober 2015 in der MC Fachhochschule Krems Alternativszenarien und Produktinnovationen für Destinationen, Beherbergungsbetriebe und Bergbahnen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Impulsreferaten von Dr. Markus Gratzer (Österreichische Hoteliervereinigung), Dr. Bernhard Kletter, (Meteorologe, ehem. ORF Wetterredaktion), Ing. Markus Comploj (Bergbahnen Brandnertal) und Mag. Markus Redl (Nö Bergbahnen) diskutierten Dr. Franz Hartl (Österreichische Hotel und Tourismusbank), Mag. Bernhard Schröder (Donau Tourismus) und Cornelia Haas (JUFA Hotels) die Auswirkungen des Klimawandels für die Zukunft des Wintertourismus, die Anforderungen der Gäste an Winterangebote und die Entwicklung neuer Ganzjahresangebote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Es wird kälter ==&lt;br /&gt;
Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, erklärte in einer Pressekonferenz am 26. November 2015 in Wien, es wird wieder kälter. Die Auswertung von Klima- und Schneemessreihen zeigt, dass die Winter auf Österreichs Bergen, wenn man die letzten 45 Jahre betrachtet zwischen 1970/71 und 2014/15, keine nachhaltige Temperaturveränderung erfahren haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiroler Skitourismus-Forscher Günther Aigner wertete dafür die amtlichen Temperatur-Messreihen an zehn österreichischen Bergstationen aus. Die Zahlen der Einrichtungen der ZAMG ([[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]]) zeigen – exemplarisch etwa auf der [[Schmittenhöhe]] in [[Zell am See]] oder am Galzig am Arlberg – klare Ergebnisse. &amp;quot;&#039;&#039;Auf der Basis dieser Messreihen kann bewiesen werden, dass die Winter auf Österreichs Bergen in den letzten 30 Jahren kälter geworden sind&#039;&#039;&amp;quot;, so Aigner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liegen die Wintertemperaturen zum Beispiel auf der Schmittenhöhe bei Zell am See (1&amp;amp;nbsp;954 [[m ü. A.]]) seit 1970/71 ohne nachhaltige Veränderung bei minus 4,4 Grad Celsius. Betrachtet man die letzten 30 Jahre, so sind die Wintertemperaturen um 1,3 Grad Celsius gesunken, und zwar von minus 3,5 auf minus 4,8 Grad Celsius. Auch am Arlberger Skiberg Galzig (2&amp;amp;nbsp;090 m ü. A.) sind die Wintertemperaturen seit 1970/71 ohne nachhaltige Veränderung, und zwar bei minus 5,3 Grad Celsius. Betrachtet man die letzten 30 Jahre, so sind die Wintertemperaturen um 1,4 Grad Celsius gesunken, und zwar von minus 4,2 auf minus 5,6 Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die meisten Schneemessreihen, bei denen der gleitende Durchschnitt um das arithmetische Mittel pendelt. Interessant ist dabei etwa das Beispiel Pillerseetal. &amp;quot;&#039;&#039;Diese Schneemessreihe mittelt die Stationen [[Hochfilzen]], [[Fieberbrunn]], Waidring und St. Ulrich, die auf einer mittleren Seehöhe von 864 Metern liegen. Selbst auf dieser vergleichsweise geringen Seehöhe konnte in den vergangenen 30 Jahren weder eine Verringerung der Schneemengen, noch eine Verkürzung der Wintersaison beobachtet werden&#039;&#039;&amp;quot;, so Aigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu denselben Ergebnissen kommt auch Mag. Christian Zenkl, selbständiger Meteorologe in Innsbruck und Mitglied der Plattform &amp;quot;Zukunft Skisport&amp;quot;: &amp;quot;&#039;&#039;Tatsache ist, dass im beobachteten Zeitraum die Winter in den Bergen der Ostalpen trotz globaler Erwärmung um knapp ein Grad kälter geworden sind!&#039;&#039;&amp;quot; Die beobachtete winterliche Abkühlung in den Bergen ist seit nunmehr gut 30 Jahren eine interessante Singularität. Dieser Trend steht in keinem Widerspruch zur globalen Erwärmung, welche weder in Frage gestellt noch diskutiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer markanten Erwärmung in den [[1980er]]-Jahren sind die Temperaturen über den alpinen Winter wieder auf das Ausgangsniveau gesunken. &amp;quot;&#039;&#039;Daraus kann kein Trend für die Zukunft abgeleitet werden. Die Ursache liegt in der Häufigkeitsverteilung der Großwetterlagen. Diese haben zeitlich und regional einen dominanten Einfluss auf das Wetter und Klima und können eine allgemeine globale Erwärmung zumindest über Jahrzehnte deutlich überlagern&#039;&#039;&amp;quot;, so Zenkl, der betont: &amp;quot;&#039;&#039;Die Wissenschaft weiß nicht wirklich, warum sich Häufigkeitsverteilungen von Großwetterlagen ändern, weder für die Vergangenheit, noch für die Zukunft!&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintertourismus wird auch künftig der stärkste Wirtschaftspfeiler des Landes bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge &lt;br /&gt;
* [http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151012_TPT0001/forum-zukunft-des-wintertourismus  www.tourismuspresse.at: Forum &amp;quot;Zukunft des Wintertourismus&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.tourismuspresse.at/presseaussendung/TPT_20151126_TPT0006/seilbahn-obmann-franz-hoerl-blick-auf-das-klima-vergangener-winter-macht-mut-fuer-die-zukunft-bild   www.tourismuspresse.at: &amp;quot;es wird kälter&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winterfremdenverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lehen_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2543567</id>
		<title>Lehen (Stadt Salzburg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lehen_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2543567"/>
		<updated>2026-02-25T13:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Salzburger Stadtteil Lehen. Für andere Orte mit demselben Namen siehe [[Lehen]]}}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Ballonfahrt Stadt Salzburg Juli 2024 37.jpg|thumb|center|300px|]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadtteilkarte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:Stadtteil_lehen.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Daten (Stand 2019)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 1,29 km² (1,96 %)&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtfläche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 16&amp;amp;nbsp;745 (10,60 %), 2024&amp;lt;ref&amp;gt;Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner pro km²: || 13&amp;amp;nbsp;272&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Haltestelle&amp;lt;br /&amp;gt;öffentlicher Verkehr: || 26 &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nahversorger: ||  11&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Altersverteilung (2019): || 29,2 % bis 14 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 11,4  % 15–24 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;15,9   % 25–44 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;24,1   % 45–64 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt; 19,4  % ab 65 Jahre&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Grünflächen (2019): ||19,6  % Grünflächen&amp;lt;br /&amp;gt; 7,2 % locker bebaut&amp;lt;br /&amp;gt; 63,4 % dicht bebaut&amp;lt;br /&amp;gt;9,8  % Sonstige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wohnungsgrößen (2019): || 30,6  % unter 45 m²&amp;lt;br /&amp;gt;19,1   % 45–59 m²&amp;lt;br /&amp;gt; 39,1  % 60–89 m²&amp;lt;br /&amp;gt;8,9   % 90–120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;2,3   % über 120 m²&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian-Doppler-Gymnasium, Ostansicht.JPG|thumb|[[Christian-Doppler-Gymnasium]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignaz-Harrer-Straße.jpg|thumb|[[Ignaz-Harrer-Straße]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauchmühle, Westansicht.jpg|thumb|Die [[Rauchmühle]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehen Liefering Sammlung Risch-Lau.jpg|thumb|Im Vordergrund Lehen, dahinter [[Liefering]], eine Aufnahme in den [[1950er]]- oder [[1960er]]-Jahren.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehen&#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Norden der [[Stadt Salzburg]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geografie==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist dicht besiedelt. In Lehen leben 17&amp;amp;nbsp;121 (2023), also deutlich mehr als in jedem anderen Stadtteil Salzburgs. Ein Vergleich: Einwohnerzahl des [[Lungau]]s 20&amp;amp;nbsp;437 (2024). Der im Umriss etwa dreieckige Stadtteil wird im Süden durch die [[Westbahnstrecke]], im Westen durch den [[Glanbach]] und den [[Glankanal]] und im Osten durch die [[Salzach]] begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Katastralgemeinde]] Lehen (genauer, die Abteilung &amp;quot;Lehen&amp;quot; der Katastralgemeinde Salzburg) ist größer als der Stadtteil Lehen: Im Süden erreicht sie die [[Innsbrucker Bundesstraße]], im Norden schließt sie das [[Messezentrum Salzburg|Messegelände]] ein. Umgekehrt gehört ein kleines Gebiet westlich der [[Siebenstädterstraße]] noch zur Katastralgemeinde Liefering&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verkehr ====&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsachse ist die [[Ignaz-Harrer-Straße]], bei deren [[Lehener Kreuzung]] die Rudolf-Biebl-Straße als weitere wichtige Verkehrsachse nach Süden verläuft. Am Südrand des Stadtteils verläuft die [[Salzburg-München-Bahn]] mit [[S-Bahn]]-Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil ist im Osten über die Salzach mit dem [[Traklsteg]], dem [[Pioniersteg]] und der [[Lehener Brücke]] verbunden. Im Süden steht die [[Eisenbahnbrücke (Stadt Salzburg)|Eisenbahnbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Plätze ====&lt;br /&gt;
* [[H.C.-Artmann-Platz]]&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz-Pallotti-Platz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Im Norden des Stadtteils befindet sich das Mercedes-Benz Teilezentrum. [[Mercedes-Benz Österreich]] hatte um [[1965]] seine Büros in den oberen Stockwerken des [[Hochhaus in Lehen|Hochhauses]] ([[Rosengasse]] 23. Das [[Flusskraftwerk Sohlstufe Lehen]] nutzt das Wasser der Salzach.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ehemalige Unternehmen sind:&lt;br /&gt;
* [[Schneiders Bekleidung Ges.m.b.H.]]&lt;br /&gt;
* [[Fiedler Moden]] &lt;br /&gt;
* [[Kleiderhäuser Salko KG]] &lt;br /&gt;
* [[Sport Gallbauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
==== Zum Namen ====&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich kommt der Name von früher hier gelegenen &amp;quot;Lehen&amp;quot;, einem kleinen an einen Adeligen verliehenen Gut. Das Gebiet zwischen der [[Bahnstrecke Salzburg–München]], dem Glanbach und Glandurchstich sowie der [[Salzach]] liegt im Bereich einer [[Alluvialterrasse]], die im Gegensatz zu den höher gelegenen Stadtterrassen ständig von Überschwemmungen des Glanbachs und der Salzach bedroht war. Zwischen der alten Vorstadt [[Mülln]] und dem uralten Bauern- und Fischerort [[Liefering]] gab es hier nur einige verstreut liegende Höfe nahe der [[Reichsstraße]] und eine kleine Gruppe von Anwesen, die neben Landbewirtschaftung die [[Wasserkraft]] des vermutlich im [[14. Jahrhundert]] vom Glanbach abgezweigten [[Gailenbach]]s nutzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Valentin Zillner]] leitet den Namen alternativ von &amp;quot;Loh&amp;quot;, &amp;quot;Löhen&amp;quot;, das sind nasse, sumpfige Stellen, her, weil dieses nahe dem Zusammenfluss von [[Saalach]] und Salzach gelegene Gebiet ursprünglich sehr wasserreich und sumpfig war. Er nannte den Streifen zwischen Glanbach und Mühlbach das &amp;quot;salzburgische Mesopotamien&amp;quot; (Zweistromland) und beschrieb das Gebiet in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s so: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Wer nach starkem Sommerregen bei eintretender Abendkühle etwa von der Öde des einstigen [[Mönchsteinturm]]es gegen Liefering ausblickt, dem wird ohne Zweifel der stets auftretende Nebelstrich und die blinkenden, bandartigen, übervollen Wasserstreifen beider Bäche ins Auge fallen, an denen der Vorort Lehen liegt.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung ====&lt;br /&gt;
Bis zur Stadterweiterung Salzburgs und der damit einhergehenden Eingliederung der ehemaligen Gemeinden [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] und [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] sowie der Ortschaft Liefering in den Jahren [[1935]] und [[1939]] gehörten nur der nördliche Teil östlich des Glanbachs zu Lehen, die Gebiete westlich davon teilweise zu Maxglan. Der nördliche Bereich zwischen dem Glanbachdurchstich und der ehemaligen Stadtgrenze war wiederum Teil der Gemeinde Gnigl. Da es sich bei Lehen größtenteils um ein Überschwemmungsgebiet von Salzach und Glanbach handelte, war der Stadtteil bis in das [[19. Jahrhundert]] schwach besiedelt. Erst ab [[1874]] kam es zu ersten Bautätigkeiten im Bereich der heutigen [[Gaswerkgasse]]. [[1906]] nahm man die systematische Asphaltierung der Straßen in Angriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1902]] wurde die [[Ignaz-Harrer-Straße]], heute die Hauptverkehrsader des Stadtteils, angelegt. Benannt ist diese Straße nach dem ehemaligem Salzburger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] und [[Landtagsabgeordneter|Landtagsabgeordneten]] [[Ignaz Harrer]]. Sie nimmt ihren Beginn bei der [[Lehener Brücke]] und verbindet [[Froschheim]] im benachbarten [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Elisabeth-Vorstadt]] mit der [[Münchner Bundesstraße]]. Die zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s einsetzende Verbauung mit Wohn- und Geschäftshäusern im Stil der Spät[[gründerzeit]] lässt sich heute nur noch an wenigen intakten Objekten erkennen. In den Jahren von [[1924]] bis [[1930]] setzte auch im immer bevölkerungsreicher werdenden Lehen der soziale Wohnbau ein und prägte maßgeblich das Bild dieses Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lehen befand sich salzachnah bis etwa [[1900]] der [[K.k. Schießstand Lehen|k.k. Schießstand Lehen]], der dann nach [[Grödig]]-[[Glanegg]] verlegt wurde, wo sie bis heute im [[Bundesheer-Schießplatz Glanegg]] weiterbesteht. Die [[Schießstattstraße]] erinnert an die frühere Nutzung des Landschaftsraumes.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2009]] hat sich der Stadtteil stärker verändert. Anstelle des alten [[Stadion Lehen|Stadions Lehen]] entstand die [[Neue Mitte Lehen]] samt [[Stadt:Bibliothek]], Geschäftszeile und [[TriBühne Lehen|TriBühne]], ebenso siedelte sich die [[Volkshochschule]] hier an. An der [[Strubergasse]] ist die [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]] beheimatet, genauso wie das [[Literaturhaus Salzburg|Literaturhaus]]. Das ehemalige [[Stadtwerkeareal Lehen|Stadtwerkeareal]] wurde mit Wohnbauten entwickelt([[Stadtwerk Lehen]]), neue Obus- und [[S-Bahn]]-Haltestellen inklusive. Am Glanspitz entstand eine Erholungsfläche. Auf dem Areal der ehemaligen [[Rauchmühle]] entstand das [[Quartier Rauchmühle]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehen und seine Teile ==&lt;br /&gt;
Eine der ersten peripheren Siedlungen Lehens war die [[Scherzhauserfeldsiedlung]], die bald nach dem [[Ersten Weltkrieg]] am nördlichsten Rand der damaligen Stadt, umgeben von weiten Wiesen und Äckern, errichtet worden war. Ihren Namen erhielt diese Siedlung vom gleichnamigen nun verbauten Bauerngut, das nach einem Nebenarm der Glan auch &amp;quot;Gut am Gailenbach&amp;quot; hieß. Dabei wurden ab [[1929]] neun reihenförmig angelegte Wohnblöcke mit insgesamt 34 Kleinhäusern und einem gemeinsamen Waschhaus errichtet. [[1931]] wurden zwei weitere Wohnblöcke errichtet und [[1939]] nochmals drei Häusergruppen. Der Schriftsteller [[Thomas Bernhard]] begann [[1946]] eine Lehre in einem Kolonialwarenladen in der Scherzhauserfeldsiedlung. In seiner Erzählung &amp;quot;Der Keller. Eine Entziehung&amp;quot; von [[1976]] setzte er der Scherzhauserfeldsiedlung und deren Bewohnern ein literarisches Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1940]] wurde dann südlich an diese Siedlung anschließend für Offiziere und Unteroffiziere der deutschen Wehrmacht die früher Heeresbau genannte Häusergruppe in Vierkantform errichtet und die dortigen Straßen nach Blumen benannt ([[Rosengasse]], [[Nelkenstraße]], [[Liliengasse]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[1955]] wurde unter verschiedenen Bauherrenschaften (darunter auch die Stadtgemeinde Salzburg) zwischen der [[Roseggerstraße]] und der [[Schießstattstraße]] die neue Siedlung &#039;&#039;&#039;Groß-Lehen&#039;&#039;&#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten des Stadtteils, an der Salzach, hat sich ein Schulbezirk entwickelt. Dort befinden sich die&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule II Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Christian-Doppler-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* [[Landesberufsschule 2 in Salzburg|Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;[[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehen wurde mit seiner ersten Kapelle St. Josef nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] zuerst von der [[Stadtpfarre Salzburg-Mülln|Stadtpfarre Mülln]] mitbetreut. Sie war anfangs in einer ehemaligen Flüchtlingsbaracke untergebracht. Bald aber übernahm die sozial engagierte Kongregation der [[Pallottiner]] (mit ihrem Sitz im [[Johannes Schlößl]] auf dem [[Mönchsberg]]) die seelsorgerische Arbeit in Lehen. Mit ihrer Unterstützung wurde [[1962]] bis [[1964]] dann auch die Lehener Kirche errichtet und ihrem damals eben heilig gesprochenen Gründer [[Vinzenz Pallotti]] geweiht. Sie ist in der damals nicht seltenen Form eines großen Zeltes gestaltet und besitzt innen mächtige Zeltdachflächen, die mit brasilianischem Kiefernholz verkleidet sind. Sie wurde [[1965]] von [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtungen anderer Religionen ===&lt;br /&gt;
Die [[Buddhistische Gemeinschaft Salzburg]] mit dem [[Buddhistisches Zentrum Salzburg-Lehen|Buddhistischen Zentrum Lehen]] und dem [[Buddhistisches Zentrum TDC|Buddhistischen Zentrum TDC]]. Weiters gibt es eine [[Baptistengemeinde Salzburg|Baptistengemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lehener Hochhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Gebäude der Landesberufsschule 2 in Salzburg|Gebäude der Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht mehr bestehende Gebäude ====&lt;br /&gt;
* [[Stadion Lehen]], auf dessen Gelände sich heute die [[Stadt:Bibliothek]] befindet;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nicht mehr bestehende Einrichtungen ====&lt;br /&gt;
* [[Lehener Kaserne]], heute befindet sich in Teilen der Kaserne das [[Christian-Doppler-Gymnasium]];&lt;br /&gt;
* [[Städtisches Gaswerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen und Bildungsstätten ==&lt;br /&gt;
* [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule II Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Christian-Doppler-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
* [[Mittelschule Lehen]]&lt;br /&gt;
* [[Landeszentrum für Hör- und Sehbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Landesberufsschule 2 in Salzburg|Landesberufsschule 2]]&lt;br /&gt;
* [[Volks- und Hauptschule für gehörlose und schwerhörige Kinder]] (Josef-Rehrl-Schule) &lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen I]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Lehen II]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtgalerie Lehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeitflächen ==&lt;br /&gt;
* [[Itzlinger Au]] am [[Glanspitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehener Park]]&lt;br /&gt;
* Gemeinschaftsgarten Stationwiese&lt;br /&gt;
* Park an der [[Hans-Sachs-Gasse]]/[[Alois-Stockinger-Straße]]&lt;br /&gt;
* Park bei der [[Pfarrkirche St. Vinzenz Pallotti|Lehener Kirche]]&lt;br /&gt;
* Park an der [[Paumannstraße]]&lt;br /&gt;
* Park und Spielplatz [[Schumacherstraße]]&lt;br /&gt;
* Spielplatz [[Lehener Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen]]&lt;br /&gt;
* [[Literaturhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie Eboran]] &lt;br /&gt;
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Lehen]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Lehen|Lehen (Stadt Salzburg)}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Siehe [[Ortsnamen (Etymologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Dr. Reinhard Medicus]]&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel &lt;br /&gt;
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/relation/86630#map=17/47.81181/13.03080 www.openstreetmap.org], Stadtteil Lehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Stadtteile Stadt Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehen|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543566</id>
		<title>Friesach</title>
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		<updated>2026-02-25T13:06:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friesach.jpg|thumb|Ansicht von Friesach]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Friesach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesach Kärnten 1930.jpg|thumb|Friesach in einer Luftbildaufnahme um 1930.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friesach&#039;&#039;&#039; wurde 1215 zur Stadt erhoben und blieb jahrhundertelang eine der sieben Städte im [[Fürsterzbistum Salzburg]]. 1803 kam diese Stadt mit der [[Säkularisierung]] zur [[Habsburgermonarchie]]. Heute liegt die Stadtgemeinde im Norden [[Kärnten]]s. Sie ist dabei auch die älteste Stadt im heutigen Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Silber- und Eisenfunde aus der [[La-Tène-Zeit|La-Tène-]] und der [[Römer]]zeit im heutigen Gemeindegebiet weisen darauf hin, dass das Gebiet, das die Stadt heute einnimmt, schon früh besiedelt wurde. Der Name &amp;quot;Friesach&amp;quot; leitet sich wahrscheinlich vom slowenischen Wort &amp;quot;Breze&amp;quot; (=Ort bei den Birken) in Verbindung mit der bajuvarischen Endung &amp;quot;ah&amp;quot; bzw &amp;quot;ach&amp;quot; (=kleiner Fluss) ab und erinnert so an die einstige slawische Besiedelung des Ortes und seiner Umgebung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[860]] übereignete Ludwig der Deutsche mehrere Güter dem [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]] [[Adalwin]], unter anderem den &#039;&#039;Hof ad Friesah&#039;&#039; (vor Friesach), was die wohl älteste erhaltene Erwähnung des Stadtnamens darstellt. Unter Erzbischof [[Gebhard]] wurde im [[11. Jahrhundert]] 1076 die ältesten Teile der Burg Friesach (wohl die Petersburg) vorerst wohl noch als starker Holzbau erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwar keine mittelalterlichen Markts-Privilegien überliefert, da durch Stadtbrände fast keine Urkunden dieser Zeit erhalten sind. Durch die Lage an einem Haupthandelsweg zwischen Wien und Venedig wurde nach [[1250]] die Ansiedlung im [[Mittelalter]] rasch bedeutsam.  Wirtschaftlich wichtig für den Wohlstand war vor allem der Eisen- und Silberbergbau und deren Verhüttung, der zumindest bis die Zeit des Frühmittelalters zurückgeht. Das Erz stammt auch aus dem bei Friesach gelegenen [[Silberbergbau Zeltschach]]. Die Prägung des Friesacher Pfennigs in Friesach durch Salzburg begann nach 1125. Noch vor der [[Münzstätte Salzburg]] welche die [[Münzstätte Laufen]] ablöste, begann damit die [[Münzstätte Friesach]] mit der Pägung von Münzgeld. Der [[Friesacher Pfennig]] erlangte in der Folge eine zeitweise größere Bedeutung als der [[Salzburger Pfennig]], zwischen etwa [[1200]] bis nach [[1300]] war der Friesacher Pfennig eine Leitwährung im Südosten des Alpenraumes und war bis Ungarn, die Südsteiermark, das angrenzende Slowenien bis Oberitalien viel genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Mautrechte und das [[Niederlagsrecht]] besaß, verlor die Stadt in der Folge im Spätmittelalter und der Neuzeit zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
Friesach blieb bis [[1803]] im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, konnte aber nicht mehr an die hohe mittelalterliche Bedeutung anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[1255]] ist jüdischer Besitz in Friesach nachweisbar. Im 13. Jahrhundert sind Quellen über verschiedene im Geldwesen und in der Verwaltung tätige jüdische Familien nicht selten. In Friesach war die Judengemeinde mit bis zu 100 bis 150 Mitgliedern die zeitweise größte Judengemeinde im heutigen Kärnten, die Synagoge von Friesach lag im Raum der heutigen Neumarkter Straße 5.  Mit dem Niedergang der Münzstätte und der wirtschaftlichen Bedeutung erfolgte schrittweise die Abwanderung der jüdischen Familien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salzburger Stadtteil]] [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] erinnert die [[Friesachstraße]] als eine der sieben Städte des Fürsterzbistums an die ehemalige Zugehörigkeit der Stadt zum Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
* Heiligblutkirche Friesach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friesach_(K%C3%A4rnten) Wikipedia]&lt;br /&gt;
* Eveline Brugger: &#039;&#039;Von der Ansiedelung bis zur Vertreibung&#039;&#039;, S. 128, in Österreichische Geschichte, Geschichte der Juden in Österreich, HG Herwig Wolfram, Verlag Ueberreuther, Wien, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543565</id>
		<title>Friesach</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friesach&amp;diff=2543565"/>
		<updated>2026-02-25T13:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friesach.jpg|thumb|Ansicht von Friesach]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Friesach}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesach Kärnten 1930.jpg|thumb|Friesach in einer Luftbildaufnahme um 1930.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Friesach&#039;&#039;&#039; wurde 1215 zur Stadt erhoben und blieb jahrhundertelang eine der sieben Städte im [[Fürsterzbistum Salzburg]]. 1803 kam diese Stadt mit der [[Säkularisierung]] zur [[Habsburgermonarchie]]. Heute liegt die Stadtgemeinde im Norden [[Kärnten]]s. Sie ist dabei auch die älteste Stadt im heutigen Kärnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Silber- und Eisenfunde aus der [[La-Tène-Zeit|La-Tène-]] und der [[Römer]]zeit im heutigen Gemeindegebiet weisen darauf hin, dass das Gebiet, das die Stadt heute einnimmt, schon früh besiedelt wurde. Der Name &amp;quot;Friesach&amp;quot; leitet sich wahrscheinlich vom slowenischen Wort &amp;quot;Breze&amp;quot; (=Ort bei den Birken) in Verbindung mit der bajuvarischen Endung &amp;quot;ah&amp;quot; bzw &amp;quot;ach&amp;quot; (=kleiner Fluss) ab und erinnert so an die einstige slawische Besiedelung des Ortes und seiner Umgebung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[860]] übereignete Ludwig der Deutsche mehrere Güter dem [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]] [[Adalwin]], unter anderem den &#039;&#039;Hof ad Friesah&#039;&#039; (vor Friesach), was die wohl älteste erhaltene Erwähnung des Stadtnamens darstellt. Unter Erzbischof [[Gebhard]] wurde im [[11. Jahrhundert]] 1076 die ältesten Teile der Burg Friesach (wohl die Petersburg) vorerst wohl noch als starker Holzbau erbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwar keine mittelalterlichen Markts-Privilegien überliefert, da durch Stadtbrände fast keine Urkunden dieser Zeit erhalten sind. Durch die Lage an einem Haupthandelsweg zwischen Wien und Venedig wurde nach [[1250]] die Ansiedlung im [[Mittelalter]] rasch bedeutsam.  Wirtschaftlich wichtig für den Wohlstand war vor allem der Eisen- und Silberbergbau und deren Verhüttung, der zumindest bis die Zeit des Frühmittelalters zurückgeht. Das Erz stammt auch aus dem bei Friesach gelegenen [[Silberbergbau Zeltschach]]. Die Prägung des Friesacher Pfennigs in Friesach durch Salzburg begann nach 1125. Noch vor der [[Münzstätte Salzburg]] welche die [[Münzstätte Laufen]] ablöste, begann damit die [[Münzstätte Friesach]] mit der Pägung von Münzgeld. Der [[Friesacher Pfennig]] erlangte in der Folge eine zeitweise größere Bedeutung als der [[Salzburger Pfennig]], zwischen etwa [[1200]] bis nach [[1300]] war der Friesacher Pfennig eine Leitwährung im Südosten des Alpenraumes und war bis Ungarn, die Südsteiermark, das angrenzende Slowenien bis Oberitalien viel genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt Mautrechte und das [[Niederlagsrecht]] besaß, verlor die Stadt in der Folge im Spätmittelalter und der Neuzeit zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
Friesach blieb bis [[1803]] im Besitz der Salzburger Erzbischöfe, konnte aber nicht mehr an die hohe mittelalterliche Bedeutung anknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[1255]] ist jüdischer Besitz in Friesach nachweisbar. Im 13. Jahrhundert sind Quellen über verschiedene im Geldwesen und in der Verwaltung tätigen jüdischen Familien nicht selten. In Friesach war die Judengemeinde mit bis zu 100 bis 150 Mitgliedern die zeitweise größte Judengemeinde im heutigen Kärnten, die Synagoge von Friesach lag im Raum der heutigen Neumarkter Straße 5.  Mit dem Niedergang der Münzstätte und der wirtschaftlichen Bedeutung erfolgte schrittweise die Abwanderung der jüdischen Familien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Salzburger Stadtteil]] [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] erinnert die [[Friesachstraße]] als eine der sieben Städte des Fürsterzbistums an die ehemalige Zugehörigkeit der Stadt zum Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
* Heiligblutkirche Friesach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Friesach_(K%C3%A4rnten) Wikipedia]&lt;br /&gt;
* Eveline Brugger: &#039;&#039;Von der Ansiedelung bis zur Vertreibung&#039;&#039;, S. 128, in Österreichische Geschichte, Geschichte der Juden in Österreich, HG Herwig Wolfram, Verlag Ueberreuther, Wien, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Die%C3%9Fbachstausee&amp;diff=2541610</id>
		<title>Dießbachstausee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Die%C3%9Fbachstausee&amp;diff=2541610"/>
		<updated>2026-02-13T05:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Dießbachstausee 3.jpg|thumb|Dießbachstausee]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Dießbachstausee&#039;&#039;&#039; befindet sich im Nordosten des [[Pinzgau]]s in der Gemeinde [[Weißbach bei Lofer]] östlich oberhalb des [[Saalachtal]]es im [[Steinernen Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Durch den Aufstau des [[Diessbach (Wildbach)|Diessbaches]] auf der Dießbachalm ist [[1961]] ein neuer Bergsee entstanden. [[1964]] erreichte er sei damaliges Stauziel von 4, Mio. Kubikmeter. Sein heutiger Nutzinhalt beträgt 4,92 Mio. m³. Die Höhe des Steinbrockendamms beträgt 36 m, die Staulänge 1,17 km, die Bruttofallhöhe zum [[Kraftwerk Dießbach]] 728,6 m. Der Stausee wird als Jahresspeicher genutzt und betreibt das [[Kraftwerk Dießbach]] im Saalachtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erreicht den See entweder über den Dießbachsteig, der vom Saalachtal herauf führt, oder über die [[Kallbrunnalm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Dießbachkraftwerk, Staumauer.jpg|Die Staumauer des Dießbachstausees.&lt;br /&gt;
Datei:Steinernes Meer Seifert Februar 2019 01.jpg|Links unten ist der Dießbachstausee und der spitze Berg in der Mitte ist der [[Hundstod]] und links dahinter am Horizont der [[Watzmannstock]]. Der [[Hochkönigstock]] ist ganz rechts ganz hinten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.8347,47.508/zoom/15.2 AMap] (korrigierter Datenlink 8. Mai 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg-ag.at/ueber-die-salzburg-ag/unternehmen/erzeugung/erzeugungsanlagen/wasserkraftwerk-diessbach.html#search/Die%C3%9Fbach Salzburg AG]&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/archivsn?img=cEoVhafvpThQ12QkLGrziSOB0hBmMmJRIRamzgWy7GO197k7H79efW7QbYnzF1xb3Yan6GU%2BOBZ5fqVmBJdX4y2Lr7C%2FTbqqOiuKZnaeBoirKUx13VyPcUWNTgg7Nh84&amp;amp;id1=19640520_05&amp;amp;q=Die%25C3%259Fbachstausee#slide5 www.sn.at], Archiv der &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, Ausgabe vom 20. Mai 1964, Seite 5&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißbach bei Lofer]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserkraftwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinernes Meer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Neuhaus&amp;diff=2541490</id>
		<title>Schloss Neuhaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Neuhaus&amp;diff=2541490"/>
		<updated>2026-02-11T14:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Neuhaus im Herbst 2022.jpg|thumb|Schloss Neuhaus Herbst 2022.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Neuhaus Sommer 2022.jpg|thumb|Schloss Neuhaus Sommer 2022.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Neuhaus, Ansicht vom Schweizerhäusl aus.jpg|thumb|Schloss Neuhaus, Ansicht vom Schweizerhäusl aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus_Schloss_1980.jpg|thumb|Schloss Neuhaus im Februar 1980.]]Das &#039;&#039;&#039;Schloss Neuhaus&#039;&#039;&#039; ist ein Schloss im [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]] am [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am Kühberg befindet sich das auch als im Kern wohl älteste erhaltene Bauwerk von Gnigl, das &#039;&#039;Schloss Neuhaus&#039;&#039;. Es liegt auf einem steilen Vorberg des Kühberges (dem &#039;&#039;Neuhauserberg&#039;&#039;) und wurde erstmalig bereits [[1219]] unter [[Konrad von Neuhaus]] erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem frühen [[14. Jahrhundert]] ist die kleine Festung in fürsterzbischöflichem Besitz, die [[1424]] von Erzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus]] erweitert und verstärkt wurde. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die Burg eine starke Verteidigungseinrichtung zur Sperre des Talbodens zum [[Kapuzinerberg]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss war nach [[1508]] und wieder von etwa [[1650]] bis [[1697]] ein wichtiger Verwaltungs- und [[Pflegegericht|Gerichtssitz]]. Nach einem Blitzschlag [[1695]] wurde aber der [[Pfleggericht|Gerichtssitz]] 1697 in das neu erbaute Pfleghaus im  mittlerweile gewachsenen Dorf [[Obergnigl]] verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss diente dann als Wohnsitz verschiedener Familien. [[1793]] nahm es der hochfürstlich salzburgische Leibgarde-Leutnant Graf Lehrbach in Pacht. Ab [[1795]] wurde es an Franz Graf [[Lodron]] (* 1765; † 1824), k. k. Gesandter am k. schwedischen Hof, vermietet, der es im Zuge einer Versteigerung [[1811]] um 2000 [[Gulden|fl.]] erwarb. [[1820]] übernahm es mittels Kauf seine Gattin Wilhelmine Gräfin Lodron (* 1773; † 1868), geborene Gräfin von Thürheim, die den Besitz jedoch im selben Jahr an Rudolf Graf Westphalen († 1828), königlich großbritannischer Oberstleutnant, verkaufte. Diesem folgten [[1828]] Josef Plainer, [[1830]] Andrä Ziegler, Spiegelfabrikant und [[1836]] Dr. Mayerhofer als Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1851]] erwarb es Oswald Graf von [[Thun und Hohenstein]] a.d.H. Klösterle (* 1817; † 1883) als Alterssitz für seinen Vater Joseph Matthias Grafen von Thun und Hohenstein (* 1794; † 1868).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] wurden verschiedene historisierende Elemente hinzugefügt, unter anderem die Zinnenbekrönung fast sämtlicher Bauteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss ging auf dem Erbwege in den Besitz der Gräfin Rosine Dubsky-Thun (* 1848; † 1931) über, welche mit Viktor Graf von Dubsky (* 1834; † 1915) seit [[1873]] verheiratet war. Anlässlich der Hochzeit ihres Enkelkindes Wolfgang Freiherr von Thienen-Adlerflycht (* 1896; † 1942) mit Anna Gräfin von Thun und Hohenstein a.d.H. Tetschen (* 1903; † 1943) am [[10. Mai]] [[1921]], schenkte sie diesem Schloss Neuhaus, der es jedoch nach einigen Jahren an seinen Onkel Adolf Oswald Graf von Dubsky (* 1878; † 1953)  verkaufte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1963]] erwarb der Maler und Kunstsammler Ante Topic-Mimara (* 1898; † 1987, gebürtig &#039;&#039;Topic-Matutin&#039;&#039;) von den Nachkommen des Grafen Dubsky das Schloss. Rechtsanwalt Dr. Nikolaus Topic-Matutin (* 1950) und dessen Gattin Elisabeth ließen die Gebäude [[1988]] umfassend renovieren und führten Neuhaus als kleines, aber luxuriöses Schlosshotel. In den Kellerräumen wurde eine Galerie für zeitgenössische Kunst eingerichtet. In der Folge wurde das Hotel geschlossen und die [[Neuhauser Kunstmühle|Galerie]] übersiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wurde das Schloss an den deutschen Industriellen [[Hubertus Benteler]] verkauft&amp;lt;ref&amp;gt;der Benteler-Konzern beschäftigt 24.000 Mitarbeiter weltweit, sein Umsatz betrug 2009 6,3 Mrd. Euro, davon erwirtschaftete der Konzern 70 Prozent als Automobilzulieferer, die anderen Prozente stammen aus der Entwicklung und Produktion von Rohren für die energieerzeugende Industrie&amp;lt;/ref&amp;gt;. Benteler wollte seine Firmenzentrale im Sommer 2010 von Paderborn, Deutschland, nach Salzburg übersiedeln und ließ aus diesem Grund im Winter 2009/10 das Schloss Neuhaus auf dem nicht denkmalgeschützen Areal erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth und [[Nikolaus Topic-Matutin]] führen seit [[1989]] ihre Galerie auf Schloss Neuhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Salzburg%20-%20Neuhaus www.burgen-austria.com]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neuhaus_%28Salzburg%29 Wikipedia. Schloss Neuhaus]&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Hauptartikel [[Gnigl]]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Salzburg%20-%20Neuhaus www.burgen-austria.com]&lt;br /&gt;
* Salzburger Nachrichten, 13. März 2010&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Österreichische Kunst-Topographie&#039;&#039;, herausgegeben vom Kunsthistorischen Institute der k. k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, redigiert von Max Dvorak, Band XI (Salzburg-Land II. Band): &#039;&#039;Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg. III. Teil: Gerichtsbezirk Salzburg.&#039;&#039; Von Paul Buberl, archivalischer Teil von [[Franz Martin]]. Wien (Kunstverlag Anton Schroll &amp;amp; Co.) 1916. S. 94.&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Neuhaus, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%BChberg_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2541489</id>
		<title>Kühberg (Stadt Salzburg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=K%C3%BChberg_(Stadt_Salzburg)&amp;diff=2541489"/>
		<updated>2026-02-11T14:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gersberg Kühberg Stadt Salzburg.jpg|thumb|[[Gersberg]] (unten) und Kühberg (rechts).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Ostberge, Nockstein, Kühberg, Gaisberg.jpg|thumb|[[Nockstein]], Kühberg und [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (v.l.n.r.), Ansicht von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kühberg in Obergnigl.JPG|thumb|Kühberg, Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick vom Schweizerhäusl nach Gnigl.jpg|thumb|Ausblick vom [[Schweizerhäusl]] zum Kühberg.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Kühberg&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;Gnigler Berg&#039;&#039; genannt, ist ein [[Salzburger Stadtberg]]. Seine Höhe beträgt 711 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Kühberg befindet sich im gleichnamigen [[Landschaftsräume der Stadt Salzburg|Landschaftsraum]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]]. Er ist ein nordwestlicher Vorberg des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]es. Er gehört wie der Gaisberg zu den [[Nördliche Kalkalpen|nördlichen Kalkalpen]] in der [[Osterhorngruppe]] der [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellgebiet ===&lt;br /&gt;
An den Hängen der Nord- und Südseite befinden sich mehrere Quellen, die bereits früh zur [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] herangezogen wurden und heute (zum Teil) noch genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18690722&amp;amp;query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522+text%253A%2522quellen%2522&amp;amp;seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 22. Juli 1869, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18691116&amp;amp;query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522&amp;amp;seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 16. November 1869, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie ==&lt;br /&gt;
Neben einer großen Anzahl an Orchideen sind am Kühberg zusätzlich noch drei Waldvögelarten sowie Fliegen-Ragwurz, [[Nestwurz]], Braunrote Stendelwurz, Waldhyazinthen und Großes Zweiblatt beheimatet. Am Kühberg haust auch der [[Uhu]], der in den Felsen ideale Brutplätze vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &#039;&#039;Kühberg&#039;&#039; ist abgeleitet vom Kieferholz (&amp;quot;Kien&amp;quot;), das auf diesem Hügel wächst. Die Kiefern am Kühberg sind größtenteils über 200 Jahre alt. Der Bestand ist einer der wenigen seiner Art und stellt einen der ältesten Waldbestände der Stadt Salzburg dar. Der [[Orchideen]]-Buchenwald am Kühberg zählt zu den landesweit gefährdeten Biotoptypen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Abhang steht auf einem Vorberg, dem Gnigler Schlossberg, das [[Schloss Neuhaus]], das seit etwa 1860 in Privatbesitz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Medicus|Medicus, Reinhard]]: &#039;&#039;Der Kühberg in Kultur- und Naturgeschichte&#039;&#039; in  Zeitschrift &amp;quot;[[Bastei]]&amp;quot; des [[Salzburger Stadtverein]]s, Jahrgang 2009 Folge 2,  Salzburg 2009 und gleichlautend in:&lt;br /&gt;
*  [[Harald Lohmann|Lohmann, Harald]];  [[Helmut Laimer|Laimer, Helmut]]; [[Claudia Willi|Willi, Claudia]]: &#039;&#039;Parsch erzählt&#039;&#039;, Vorarlberger Verlagsanstalt, Salzburg  2008, ISBN 978-3-200-01351-3&lt;br /&gt;
* [http://www.geomix.at/berge-gletscher/oesterreich/Salzburg/K%FChberg.html www.geomix.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}} &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnigl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsraum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gaisberg_(Berg)&amp;diff=2541488</id>
		<title>Gaisberg (Berg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gaisberg_(Berg)&amp;diff=2541488"/>
		<updated>2026-02-11T13:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Feldkirchen bei Ainring 061.jpg|thumb|Der Gaisberg und links der [[Nockstein]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC 0026.JPG|thumb|Blick vom Mondseeberg auf den Gaisberg.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_1.jpg|thumb|Der Gaisberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaisberg-Plateau 2019 02.jpg|thumb|Das [[Gaisberg-Plateau]].]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_sender.jpg|thumb|[[Sender Gaisberg]] auf dem [[Gaisberg-Plateau]].]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Kobenzl 2008.jpg|thumb|Das ehemalige [[Hotel Kobenzl]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpengasthof Zistelalm historische Ansichtskarte.jpg|thumb|[[Hotel Restaurant Zistelalm|Alpengasthof Zistelalm]], [[Historische Ansichtskarten von Salzburg|historische Ansichtskarte]] um 1937.]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gaisberg&#039;&#039;&#039; ist ein 1&amp;amp;nbsp;287 [[m ü. A.]] hoher Berg, der sich östlich der [[Stadt Salzburg]] erhebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Gaisberg befindet sich am Nordrand der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] in der [[Osterhorngruppe]], und wird teilweise auch den [[Salzkammergut-Berge]]n zugeordnet. Er ist zu Recht wegen seiner Aussicht&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat nach [[Erich Seefeldner]] in &amp;quot;[[Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde]]&amp;quot;, Seite 505&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt und mittels der [[Gaisberg Landesstraße]] leicht zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Teil des Gaisbergs mit dem [[Gaisberg-Plateau]] gehört zur [[Stadtgemeinde Salzburg]], südöstliche Teile zur Gemeinde [[Elsbethen]] und nordwestliche zur Gemeinde [[Koppl]]. Am Fuß des Gaisbergs grenzen die [[Salzburger Stadtteil]]e [[Aigen]] und [[Parsch]]. Postalisch gehört der Gaisberg zum [[Hauptpostamt Salzburg|Hauptpostamt 5020]]. Sein Teil innerhalb der Stadtgrenze gehört zum [[Landschaftsraum Gaisberg]], einer der [[Landschaftsräume der Stadt Salzburg]]. Ein großer Teil des Waldes ist im Besitz der [[Österreichische Bundesforste|Bundesforste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gaisberg im engeren Sinn wird nur das Gaisberg-(Gipfel)-Plateau mit seinen umliegenden, meist bewaldeten Bergflanken bezeichnet. Im allgemeinen Salzburger Sprachgebrauch werden unter Gaisberg im weiteren Sinn auch noch der [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]] und der [[Nockstein]] im Norden, der [[Klausberg]] im Osten und der [[Rauchenbühel]] im Süden verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot;&amp;gt;[[Paul Heiselmayer]], [[Hermann Suida]]: &#039;&#039;Der Gaisberg, Natur- und Erholungslandschaft&#039;&#039;, im Internet als pdf [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_120_121_0563-0580.pdf www.zobodat.at], abgefragt am 20. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gaisberg-Plateau, auch Gaisbergspitze genannt, ist ein flaches Gipfelplateau um die höchste Erhebung des Berges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Gaisberg markiert den Nordrand der Nördlichen Kalkalpen. Nach Norden hin grenzt mit dem [[Heuberg (Berg)|Heuberg]] die [[Flyschzone]] an den Gaisberg. Östlich und nordöstlich waren die Senken um den Berg durch einen Ausläufer des Traungletschers entstanden, im Westen schürfte der [[Salzachgletscher]] an den Hängen des Gaisbergs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uni&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Sockel des Gaisberges bildet norischer [[Hauptdolomit]]. Die aufragende Kuppe des Berges besteht aus grauen, dem [[Dachsteinkalk]] ähnlichen, obernorischen [[Plattenkalk]]en. Neben einigen anderen Formationsgliedern geringerer Ausdehnung treten in größerem Flächenausmaße [[Gosaukonglomerat|Konglomerate der Gosauformation]] auf, die der Westseite des Berges an liegen, jedoch nur bis zur [[Zistel]] emporreichen. Die 8,9  Kilometer lange Gaisberg Landesstraße führt von Kilometer 0 in [[Guggenthal]] bis auf die [[Gersberg]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;mulde&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, Kilometer 1,3 über Hauptdolomit, weiter bis zur [[Judenbergalpe]], Kilometer 3,4 über Moräne, Plattenkalke, [[Dolomit]]e und [[Mergel]] der Kössener Schichten, weiter bis zur Zistel, Kilometer 7 über Gosaukonglomerat und bis zur Bergspitze, Kilometer 8,9 über die Plattenkalke der Gipfelzone. Der Gipfelbereich besteht aus Dachsteinkalk und Plattenkalk, der [[Nockstein]] aus Hauptdolomit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19280612&amp;amp;query=text:%22Gosaukonglomerat%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=9 ANNO],&amp;quot;[[Salzburger Chronik]]&amp;quot;, Ausgabe vom 12. Juni 1928, Seite 9, ein Beitrag des [[Landesarchäologe]]n Dr. [[Martin Hell (Landesarchäologe)|Martin Hell]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kurz vor [[780]] n. Chr. ist der Berg in den &amp;quot;[[Salzburger Güterverzeichnis|Notitia arnonis]]&amp;quot; bereits als &amp;quot;Gaizloberch&amp;quot; (&#039;&#039;Gaizlobergh usque ad pontes ut nunc locantur stega&#039;&#039; - Kapitel 7, 8) und in [[Salzburger Güterverzeichnis|Breves Notitiae]], um 800 als &amp;quot;Keizperch&amp;quot; (Kapitel 4, 10), urkundlich erwähnt. Das Wort lässt sich von gemeingermansich &amp;quot;gheido-s&amp;quot; herleiten (ahd und mhd &amp;quot;geiz&amp;quot;, gotisch &amp;quot;gaits&amp;quot;). Der Berg war schon früh ein wichtiges Weideland. Schon im [[Mittelalter]] nutzten auf dem Berg die Klöster [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen und für andere Weidetiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Anfang des [[19. Jahrhundert]]s begann eine zunehmende Entdeckung des Gaisberges durch den [[Fremdenverkehr]]. Der Berg wurde mit Reitpferden oder zu Fuß bestiegen. Wer nicht gut zu Fuß war, konnte sich von [[Sesselträger]]n, die in der Stadt Salzburg beim [[Salzburger Glockenspiel]] ihren Standplatz hatten, bequem hinauf tragen lassen. [[1874]] wurde ein Weg von der [[Gersbergalm]] zur [[Gaisbergspitze]] eröffnet. [[1888]] erhielt der Gaisberg sein [[Gipfelkreuz]]. Das [[1887]] erbaute [[Hotel Gaisbergspitze]] auf dem Gaisberg-Plateau, unweit der heutigen Sendeanlage, brannte [[1939]] aus ungeklärter Ursache ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1930er]]-Jahren befand sich auf der Zistel ein [[Segelflug]]zentrum. [[Hans Wolf]] führte am [[2. November]] [[1930]] den ersten Salzburger Segelflug-Zielflug vom Gaisberg-Plateau zum [[Flughafen Salzburg|Flugfeld Maxglan]] mit einer &amp;quot;[[Zögling]]&amp;quot; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des [[12. März]] [[1933]] wurden Truppen des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] aus den Kasernen für einige Tage auf den Gaisberg befohlen um nicht in Gefechte mit paramilitärischen Gruppen zu geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiten Weltkrieg]]s wurde auf dem Gaisberg-Plateau eine [[Gaisberg Radar Forschungsstation|militärische Forschungsstation]] mit drei Richtfunk-Antennen betriebe. Das Plateau war zum großen Teil militärisches Sperrgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1998]] befindet sich ein weltweit einzigartiges [[Blitz]]forschungsprojekt im [[Sender Gaisberg]] auf dem Gaisberg-Plateau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Judenberg]] entstand [[1953]] aus dem alten Bauerngut Mitterjudenberg das [[Hotel Kobenzl]]. Schon ein Jahr vorher fand im Bereich der Zistel (oberhalb von [[Mitteregg]]) ein [[Wintersport am Gaisberg (historisch)|Skispringen]] mit [[Josef Bradl|Bubi Bradl]] statt. Nach [[1945]] gab es auch Skirennen vom Gaisberg-Plateau nach Mitteregg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Esoterik zum Gaisberg==&lt;br /&gt;
Es gibt einen esoterischen Personenkreis, der das Wort &amp;quot;Gaisberg&amp;quot; nicht vom indogermanischen Wortstamm &amp;quot;ghaido-s&amp;quot; (Geiß, seit dem [[16. Jahrhundert]] als Artname durch das Wort [[Ziege]] verdrängt) abgeleitet wissen will, sondern von einem alt-irisch-gälischen, also [[Kelten|nordwest-keltischen]] Wort &amp;quot;Geis&amp;quot;, das &amp;quot;Heiliges&amp;quot; Tabu bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Rohrecker]]: &amp;quot;[[Die Kelten]]&amp;quot;, Seite 139 sowie u. a. [https://de.wikipedia.org/wiki/Geis_(Mythologie) Geis_(Mythologie)] und dortiger Link zur irischen Sprache&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alt-irische Sprache hat allerdings wenig Bezüge zur altkeltischen Sprache der Alpenbewohner. Es wird in diesen Kreisen behauptet, dass für die Kelten der Gaisberg bei Salzburg ein heiliger Berg gewesen sei. Historische Belege oder auch nur wissenschaftliche Indizien dafür fehlen aber vollständig. Der Gaisberg ist laut einiger vom ehemaligen Hotel Kobenzl beauftragten anonymen Geomanen ein &amp;quot;Venusberg&amp;quot;. Auf dem Grundstück Mitterjudenberg-Kobenzl wurden bei geomantischen Forschungen im Auftrag der Hoteleigentümerin über 20 Energieplätze gefunden. Hotelgäste konnten diese Energieplätze zur Regeneration nutzen. Auch diese Initiative der Eigentümerin konnte aber das Ende des Hotelbetriebes nicht mehr aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstiegshilfen im Laufe der Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg - Gaisberg - Gaisbergbahn - 1912 - Ansichtskarte (F. Pflauder).jpg|thumb|Salzburg - Gaisberg - Gaisbergbahn - 1912 - Ansichtskarte ([[Friedrich Pflauder]]).]]&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergbahn ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisbergbahn]]&lt;br /&gt;
Von [[1887]] bis [[1928]] fuhr vom [[Bahnhof Parsch]] aus eine Zahnradbahn, System Riggenbach, auf den Gaisberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergstraße ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisberg Landesstraße|Gaisbergstraße]]&lt;br /&gt;
Sie wurde [[1929]] als erste rein aus [[fremdenverkehr]]sfördernden Überlegungen als [[Mautstraße]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Gaisberg-Sessellift ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisberg-Sessellift]]&lt;br /&gt;
Der Sessellift verband von [[1954]] bis [[1972]] Parsch mit dem Judenberg. Immer wieder tauchen [[Projekt Seilbahn auf den Gaisberg|Projekte einer Seilbahn auf den Gaisberg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaisbergrennen 1964 Charles Vögele.jpg|thumb|Gaisbergrennen 1964: Am Start steht Charles Vögele (2) auf Lotus Monte Carlo, 2&amp;amp;nbsp;495 cm³, Sieger der Sportwagenklasse über 2&amp;amp;nbsp;000 cm³.]]&lt;br /&gt;
=== Die Gaisbergrennen ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Gaisbergrennen (historisch)]]&lt;br /&gt;
Auf der Gaisbergstraße fanden zwischen [[1929]] und [[1969]] internationale Gaisbergrennen für Automobile und Motorräder sowie die &amp;quot;[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreise von Österreich]]&amp;quot; statt. Seit [[2003]] finden im Rahmen eines nostalgischen [[Gaisbergrennen (modern)|Oldtimer-Bewerb]] Wertungsläufe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motocross ===&lt;br /&gt;
In den [[1960er]]-Jahren gab es einige [[Motocross auf dem Gaisberg|Motocross-Bewerbe auf dem Gaisberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gaisberg-Radrennen ===&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Zwischenkriegszeit]] gab es Radrennen auf den Gaisberg. Das [[SALZBURGWIKI]] hat einen Beitrag über das spätere [[Zistelradrennen 1949]] archiviert. Die Tradition der Radrennen auf der Gaisbergstraße wurde in den späten [[1970er]]-Jahren unterbrochen. Der Streckenrekord von Guggenthal auf das Gaisberg-Plateau von Anton Schöllberger mit 25:21,5 Minuten, aufgestellt bei der österreichischen Bergmeisterschaft [[1976]], blieb somit lange bestehen. [[2002]] wurde die Bestmarke beim ersten [[Gaisbergradrennen]] seit langem von [[Hans-Peter Obwaller]] auf 23:34 Minuten (Schnitt 22,9 Stundenkilometer) verbessert. Das Rennen fand seither jährlich bis [[2014]] statt. [[2005]] schraubte Maurizio Vandelli den Rekord auf 23:20 Minuten. [[2006]] wurde es als österreichische Bergmeisterschaft ausgetragen. Das Rennen führte vom Start in [[Hallein]] über 27 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersport ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel  [[Wintersport am Gaisberg (historisch)]] &lt;br /&gt;
Neben Skispringen auf zwei Schanzen gab es Skirennen und Rodelwettbewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flugberg ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gaisberg_panorama.jpg|thumb|right|Blick vom Gaisberg Richtung Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Pano v. Aigen, Herbst 2008.jpg|thumb|Gaisberg-Ausblick von oberhalb Aigen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Romantik Hotel Die Gersberg Alm.jpg|thumb| Blick auf [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] auf dem [[Gersberg]].]]&lt;br /&gt;
=== Segelflug ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Segelflug]]&lt;br /&gt;
Bereits am 2. November 1930 führte Hans Wolf den ersten Salzburger Zielflug von der Gaisbergspitze zum Flugfeld Maxglan mit einer &amp;quot;Zögling&amp;quot; durch. Diesen Flug wiederholte er am [[28. Mai]] [[1950]] als erster Pilot in der [[Nachkriegszeit]] mit einem Segelflieger. Auf dem Berg gab es damals auch eine [[Alpine Segelflugschule Gaisberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gleitschirmfliegen ===&lt;br /&gt;
Der Gaisberg ist heute einer der beliebtesten Flugberge für [[Gleitschirmfliegen|Gleitschirmflieger]] und Drachenflieger in Salzburg. Tausende Starts und Landungen pro Jahr sorgen für ein buntes Treiben über dem Berg. Auch für Streckenflüge in die Osterhorngruppe, deren nördlichste Erhebung der Gaisberg darstellt, ist das Gaisberg-Plateau ein guter Ausgangspunkt. Es wurden schon Strecken von über 100 km geflogen. Der weiteste bekannte Flug mit einem Gleitschirm ging bis ins steirische &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Trieben&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Trieben]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ennswiki}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Club DRAPAS ([[1. Drachenflieger- und Paragleiterclub Salzburg]]) ist Eigentümer der drei Startplätze, die der Flugpionier [[Otto Steinhart|Otto von Steinhart]] dem Club geschenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Wanderberg ==&lt;br /&gt;
Von Parsch über Gersberg oder die Judenbergalm, von Aigen über Straßen oder durch den [[Aigner Park]], von [[Glasenbach]] über die [[Vorderfager]] sowie von Koppl über den Nockstein führen verschiedene Wanderwege auf den Hausberg der Salzburger. [[1979]] wurde der [[Gaisberg Rundwanderweg]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mountainbiking ==&lt;br /&gt;
[[Mountainbiking]] auf dem Gaisberg brachte in den [[2010er]]-Jahren Probleme mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzburger Stadtpolitik versucht seit [[2018]], einen legalen &#039;&#039;Trail&#039;&#039; des Gaisbergs mit den Grundbesitzern auszuverhandeln. Sie erhofft sich damit, die Radfahrer, die wild vom Salzburger Hausberg abfahren, in geordnete Bahnen zu lenken. Doch die Chancen dafür werden jedes Jahr schlechter. Die Grundbesitzer spielen nicht mit. Bei der ersten Variante nach Aigen hinunter haben drei Grundbesitzer gesagt: &amp;quot;Nur über meine Leiche.&amp;quot; Und bei der zweiten Variante nach Guggenthal war [[2023]] auch ein Grundbesitzer dagegen. Vom Start bei der Nockbergkehre bis zum Rundwanderweg wären zwei Bauern als Grundbesitzer betroffen gewesen. Im unteren Bereich hätten alle zugestimmt: die Bundesforste, das [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] sowie die Besitzer von [[Gut Guggenthal]]. Gersbergalm-Eigentümer ist der [[ÖVP]]-[[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderat]] und Bürgermeisterkandidat [[Florian Kreibich]], der auch als Gaisbergkoordinator fungiert. Die Gespräche zum Gaisberg-&#039;&#039;Trail&#039;&#039; seien &amp;quot;abgeflaut&amp;quot;, berichtet er. Die Bereitschaft der Grundeigentümer sei &amp;quot;sehr verhalten&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/gaisbergtrail-ferne-146875399 www.sn.at], 14. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Auch eine Schule gibt es auf dem Berg, die [[Privatschule Tiere hautnah - Schule für das Leben]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten mit Bezug zum Gaisberg ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pflauder]] hatte sein Fotoatelier auf dem Gaisberg-Plateau in der [[Villa Pflauder]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Siller]], Jäger und als Jagdleiter für die jagdlichen Aufgaben wie die Abschussplanung am Gaisberg verantwortlich&lt;br /&gt;
* [[Peter Jackson Hauser]], [[Max Hauser]] und [[Johann Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm]] auf der Zistel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleindenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Denkmal für den Salzburger Flugpionier Herbert Gründler]]&lt;br /&gt;
* [[Eduard-Kuhn-Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
* [[Gedenkstein für den Luftfahrtpionier Otto v. Steinhart]]&lt;br /&gt;
* [[Gedenktafel für Alois Hofer]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiserschützendenkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr vorhanden:&lt;br /&gt;
* [[Thurwieser-Gedenktafel am Gaisberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Gaisberg}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Gaisberg, Salzburg}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Spätherbst 2021 Gaisberg Morzg.jpg|thumb|500px|Blick von der [[Friedhofsterrasse]] beim [[Kommunalfriedhof]] über [[Morzg]] in der [[Stadt Salzburg]] zum Gaisberg.]]&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.info/PDF/06_reiseinfos/plaene/gaisbergplan.pdf www.salzburg.info/Gaisberg Wanderwege]&lt;br /&gt;
* [https://www.paragleiter.com/ Homepage des DRAPAS mit Webcam und Wetterinfos]&lt;br /&gt;
* [https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ViBWL78yjIkJ:https://www.yumpu.com/de/document/view/6057570/1956-geologische-bundesanstalt+&amp;amp;cd=14&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=at&amp;amp;client=firefox-b-d%20webcache.googleusercontent.com] 1956 - Geologische Bundesanstalt, Beiträge zur Geologie des Gaisbergs und seine Umgebung&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.1137,47.8044/zoom/15.7 AMap] (korrigierter neuer Link, Datenstand 4. November 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Fugger]]: &#039;&#039;Die Gaisberggruppe&#039;&#039;, ein Beitrag im Jahrbuch der k. k. geologischen Reichsanstalt, 1906, 5. Band, 2. Heft, Seite 213ff&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docplayer.org/18815141-Die-gaisberggruppe-von-eberhard-fugger-mit-7-zinkotypien-im-text-literatur.html docplayer.org], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
* [[Marianne von Buseck]]&lt;br /&gt;
* Dr. [[Benutzer:Dr. Reinhard Medicus|Reinhard Medicus]]&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Stadtteile Stadt Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaisberg|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=KZ-Au%C3%9Fenlager_Fischhorn&amp;diff=2541383</id>
		<title>KZ-Außenlager Fischhorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=KZ-Au%C3%9Fenlager_Fischhorn&amp;diff=2541383"/>
		<updated>2026-02-10T14:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schloss Fischhorn Ostansicht.jpg|thumb|Schloss Fischhorn, Ostansicht]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;KZ-Außenlager Fischhorn&#039;&#039;&#039; war in der [[NS-Zeit]] eines der zwei im [[Pinzgau]] befindlichen Nebenlager des Konzentrationslagers Dachau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Im Pinzgau bestanden während der NS-Zeit zweiAußenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und ein Außenlager des [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]] – letzteres im [[Schloss Mittersill]] ([[KZ Mauthausen-Außenlager Mittersill]]). Die Dachauer Außenlager befanden sich in [[Uttendorf]] ([[KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißsee]]) und in [[Bruck an der Großglocknerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Die Dienststelle der [[SS]] befand sich im damals beschlagnahmten [[Schloss Fischhorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der exakte Standort der Häftlingsbaracken ist hingegen heute nicht mehr feststellbar. Es gibt aber sehr konkrete Hinweise darauf, dass Häftlinge des Außenlagers Fischhorn im damals bestehenden  Barackenlager in [[Aufhausen]] in [[Piesendorf]] untergebracht waren. (Albert Knoll, Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau, konnte im Jahr 2009 einen der Überlebenden in [[Frankreich]] besuchen und erhielt dabei wichtige Informationen. Unter anderem  eine ausführliche Beschreibung des Außenlagers und einen gezeichneten Lageplan der Häftlingsbaracken, die sich einige Kilometer außerhalb des Schlosses befanden, nämlich am Rande des Dorfes Aufhausen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
Wie aus Dokumenten des Archives der KZ-Gedenkstätte Dachau hervorgeht, waren damals zwei Außenkommandos im Schloss Fischhorn eingerichtet. Zum einen das Kommando Zentralbauleitung der Waffen-SS der SS-WVHA Amtsgruppe C (Bauwesen). Zum anderen das Kommando SS-Remonteamt, im Auftrag des Reichskriegsministeriums zuständig für die Ergänzung des Pferdebestandes für das [[Deutsche Wehrmacht|deutsche Heer]]. Beide Kommandos wurden am [[6. September]] [[1944]] installiert und existierten bis zur Befreiung im Mai [[1945]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Fischhorn in der NS-Zeit==&lt;br /&gt;
Das Schloss zählte zu Kriegsbeginn zusammen mit der dazugehörigen Landwirtschaft zum Eigentum des ehemaligen deutschen Botschafters in Peru, Heinrich Gildemeister. [[1943]] wurde der Besitz enteignet und von der SS beschlagnahmt. Nachfolgend etablierten sich der Stab einer SS-Division und das SS-Remonteamt im Schloss. Der ehemalige Häftling Franc Mlinaric spricht von etwa 50 SS-Leuten, die im Schloss untergebracht waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Krieges wurde hier auch wertvolle Kunst-Gegenstände, die aus dem [[NS-Kunstraub]] in [[Polen]] stammten, deponiert, darunter das [[Kreuz aus Limoges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das SS-Kommando auf Schloss Fischhorn==&lt;br /&gt;
Erster Kommandoführer der SS im Schloss Fischhorn war Hans Hahn, damals 50 Jahre alt, seit [[1939]] in den KZ Flossenbürg und Dachau als Wachmann beschäftigt. Aufgrund von Rivalitäten verlor er dieses Kommando – es war sein erstes und letztes – am [[10. Februar]] [[1945]] an Oberscharführer Hermann Rostek, zuvor Kommandoführer in Radolfzell. Seine Untergebenen, die SS-Wachleute, deren genaue Anzahl nicht mehr eruierbar ist, setzten sich vor allem aus [[Volksdeutsche]]n zusammen. Sie sind den Häftlingen als zumeist jüngere, etwa 20 Jahre alte &amp;quot;Bessarabiendeutsche&amp;quot; aus [[Rumänien]] in Erinnerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personell und räumlich ist eine Unterteilung der beiden Kommandos nicht mehr nachvollziehbar. In den Abrechnungsdokumenten wird die Unterteilung in das Kommando Zentralbauleitung einerseits und das SS-Remonteamt andererseits durch unterschiedliche Rechnungsadressen deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dachauer KZ-Außenlager Fischhorn waren zumeist rund 150 männliche Häftlinge eingesetzt. Lediglich in den letzten Wochen vor der Befreiung wurde die Anzahl der Häftlinge auf die Hälfte reduziert. Nach Nationalitäten überwogen Häftlinge aus der [[Russland|Sowjetunion]], gefolgt von Franzosen, [[Polen]] und [[Italien]]ern. Ein erster Transport von 50 Häftlingen erfolgte nachweislich am [[9. September]] [[1944]], der zweite Transport fand am [[18. September]] 1944 statt und brachte weitere 100 Häftlinge in das Außenlager. Das Alter der Zwangsarbeiter betrug  zwischen 18 und 35 Jahre. Als Kapo fungierte mit großer Wahrscheinlichkeit der damals 44-jährige Sicherungsverwahrte Karl Herkert aus Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einsatz und Einsatzbedingungen der Häftlinge==&lt;br /&gt;
Die Häftlinge wurden zum Bau der Pferdeställe für das SS-Remonteamt eingesetzt und waren auch in kleinen Arbeitskommandos in der gutseigenen [[Landwirtschaft]] tätig. Der Häftling Mlinaric arbeitete im sog. &amp;quot;Sandkommando&amp;quot;. Dieses bestand aus acht Häftlingen, die aus einem etwa 300 m entfernten Bach – möglicherweise ist hier die nahe gelegene [[Salzach]] gemeint – unter unzulänglichen Bedingungen Baumaterial ergraben mussten. Dabei standen die Häftlinge im Wasser, obwohl sie nur Leinwandschuhe zur Verfügung hatten. Ein anderes Kommando errichtete in [[Zell am See]] große Hallen, die für eine Schule gedacht waren, dann aber als Lagerhallen Verwendung gefunden haben. Dieses Kommando war im Dachboden des Wirtschaftsbetriebes von Schloss Fischhorn untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterbringung der Häftlinge==&lt;br /&gt;
Nach Häftlingsaussagen bestanden die Lagerbaracken aus einfach zusammen gefügten Holzwänden, sodass durch die Spalten ständig Zugluft zu verspüren war. In den Baracken, deren Böden uneben waren, war es auch sehr kalt. Die Beheizung erfolgte durch einen einzigen Ofen pro Baracke, die etwa 20 Meter Gesamtlänge aufwies. Die Waschgelegenheit bestand aus einer Pferdetränke. Die überdachte Latrine befand sich außerhalb der Häftlingsbaracken. Diese Missstände wurden auch durch den Vierteljahresbericht des SS-Lagerarztes vom [[27. März]] [[1945]] bestätigt, der dem Außenlager Fischhorn einen &amp;quot;primitiven Zustand&amp;quot; attestiert. Es fehle an einer &amp;quot;entsprechenden Unterkunft&amp;quot;, die Abortanlagen seien unzureichend und unhygienisch und der Küchenbetrieb unsauber. Der ehemalige Häftling Mlinaric gibt in seiner Aussage an, dass für die Häftlinge keine Ambulanz zur medizinischen Versorgung zur Verfügung gestanden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen führten rasch zu Gewichtsreduktion, zu zahlreichen Erkrankungen und allmählicher physischer Erschöpfung der Häftlinge. Unterernährung, Läusebefall, mangelnde medizinische Betreuung bei Erkrankung und nach Verletzungen führten bereits nach 20 Tagen im Außenlager Fischhorn zur Rückführung von 15 Häftlingen in das Stammlager Dachau. Sie wurden am [[30. September]] 1944 durch die gleiche Anzahl an neuen Häftlingen aus Dachau - alle im Alter zwischen 18 und 24 Jahren – ersetzt. Drei der Rückgeführten verstarben bald darauf in Dachau. Ein weiterer Häftlingsaustausch mit je 15 männlichen Gefangenen hat ebenfalls noch im Herbst 1944 stattgefunden. Diese neuen Häftlinge kamen aus dem Außenlager Innsbruck-Neustift zusammen mit ihrer Wachmannschaft nach Fischhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Häftling soll aufgrund der Lagerbedingungen in Fischhorn gestorben sein. Gezielte Tötungen wurden nicht beobachtet, sodass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen eingestellt wurden. Dennoch ist anzumerken, dass im Außenlager Fischhorn unter den österreichischen Außenlagern Dachaus neben dem Außenlager Uttendorf-Weißsee die schlechtesten Lebensbedingungen herrschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erwähnenswertes==&lt;br /&gt;
Fünf der ehemaligen Häftlinge konnten nach 1969 anlässlich der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch persönlich befragt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Neben den KZ-Häftlingen wurden auch junge Frauen aus [[Bruck an der Großglocknerstraße]] nicht ganz freiwillig für Arbeiten im Schloss eingesetzt, sowie ausländische Zivilarbeiterinnen zur Haus- und Gartenarbeit zwangsverpflichtet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die im Schloss residierenden SS-Angehörigen waren direkt oder indirekt auch an Übergriffen auf kirchliches Eigentum beteiligt. Jedenfalls wurde ein Bild aus der [[Jakobskapelle]] bei der [[Burg Kaprun]], die in der NS-Zeit mehrfach mutwillig überfallen, zerstört und geplündert worden war, nach Kriegsende auf Schloss Fischhorn entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachwort==&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurden Schloss und Gutsbesitz Fischhorn dem rechtmäßigen Eigentümer zurückerstattet und sind heute im Besitz seiner Erben. Zwischen dem Abzug der SS und der Rückübernahme durch die Besitzerfamilie fanden Plünderungen des Schlossinventars durch im Umfeld des Schlosses lebende Personen statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Bewusstsein der Menschen der Region ist das KZ-Außenlager Fischhorn noch weniger verankert als andere Außenlager. Auch in Berichten von Regionalzeitungen, in denen KZ-Außenlager und NS-Terror thematisiert wurden, kam das KZ-Außenlager Fischhorn nicht vor. Selbst in der im Jahr [[2004]] im Verlag Böhlau erschienenen Fachpublikation &#039;&#039;&amp;quot;Arbeiter für den Endsieg&amp;quot;, Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945&#039;&#039;, wird im Kapitel &amp;quot;Nebenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]]&amp;quot;, S.&amp;amp;nbsp;209 bis 221, das KZ-Außenlager Fischhorn nicht erwähnt. ([[St. Gilgen]], [[Pabenschwandt]] in der Gemeinde [[Plainfeld]], [[Hallein]] und [[Weißsee]] in [[Uttendorf]] werden darin als KZ-Außenlagerstandorte beschrieben und es entsteht somit der Eindruck einer vollständigen Aufzählung, was das Gebiet des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]s betrifft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German occupied Territories, Sept. 1&amp;lt;sup&amp;gt;st&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1939 – May 8&amp;lt;sup&amp;gt;th&amp;lt;/sup&amp;gt;, 1945&#039;&#039;, Band K-15, 20-3210 (Vol.)&amp;amp;nbsp;II: Hier scheint unter Fischhorn/Bruck im Pinzgau, Kreis Zell am See, US-Zone, N(oder X)48/E 86 folgende Eintragung auf: &#039;&#039;CC Kdo. of Dachau. First mentioned on 6.9.1944, aprox. 150 pris. were working on construction of SS-Remonteamt Fischhorn. Last mentioned on 22.4.45 (Dachau Files).&lt;br /&gt;
*Knoll, Albert, &amp;quot;Der Ort des Terrors&amp;quot;, Band 2, Metropol-Verlag, Berlin 2005 &lt;br /&gt;
*[[Max Effenberger|Effenberger, Max]], &#039;&#039;Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen&#039;&#039;. Herausgegeben von der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße, oJ [1983].&lt;br /&gt;
*SALZBURGWIKIartikel [[KZ-Nebenlager im Pinzgau]]&lt;br /&gt;
*[[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]], &#039;&#039;Mauthausen und Dachau im Salzburger Pinzgau. Drei Beispiele zur Heimatgeschichte &amp;quot;im Spiegel der Ortschronik&amp;quot;&#039;&#039;, in Pöllinger Briefe Nr. 45/1995, &amp;quot;Lauf der Geschichte&amp;quot;, HG arge region kultur, Horn&lt;br /&gt;
*[[Oskar Dohle|Dohle, Oskar]] / [[Nicole Slupetzky|Slupetzky, Nicole]], &#039;&#039;Arbeiter für den Endsieg. Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945, Verlag Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2004&lt;br /&gt;
*Pfarrchronik [[Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [https://www.geheimprojekte.at/lager_bruck-glockner.html www.geheimprojekte.at] Lager Bruck-Glockner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bruck an der  Großglocknerstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Osterhorngruppe&amp;diff=2540394</id>
		<title>Osterhorngruppe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Osterhorngruppe&amp;diff=2540394"/>
		<updated>2026-01-29T18:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Zistelalpe-Süd-Panoramabild.jpg|thumb|Blick vom [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] auf einen Teil der Gipfel der Osterhorngruppe, Bild anklicken für Details]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wals-Hammerau.jpg|thumb|am Bildrand unten: [[Hammerau]] mit dem [[Stahlwerk Annahütte]], links davon gut zu erkennen die Kirche von [[Wals]]; die Berge im Hintergrund: ganz links der [[Schmittenstein]], unmittelbar rechts daneben der [[Schlenken]], in der Bildmitte ganz hinten [[Bischofsmütze]], [[Gosaukamm]], ganz rechts im Bild das [[Tennengebirge]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Osterhorngruppe.jpg|thumb|vom Sparber über die Bleckwand, Wieserhorn bis zum [[Hoher Göll|Göll]] und Schneibstein, usw.]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Schmittenstein.JPG|thumb|Osterhorngruppe: Schmittenstein vom Spielberg aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick zur Schönangerlalm.jpg|thumb|Blick zur Schönangerlalm, dahinter ist das Gennerhorn sichtbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tennengau Osterhorngruppe datiert 1932-1950.jpg|thumb|Tennengau Osterhorngruppe datiert 1932-1950]]&lt;br /&gt;
Die Berge der &#039;&#039;&#039;Osterhorngruppe&#039;&#039;&#039; bilden den Hauptanteil der [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Sie sind Teil der [[Salzburger Kalkalpen]] und nach der [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]] Teil der [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff Osterhorngruppe ==&lt;br /&gt;
=== Nur im Tennengau ===&lt;br /&gt;
In der alten Beschreibung von AEIOU&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.o/o643356.htm abgefragt am 25. November 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt; steht zu lesen:  &#039;&#039;&amp;quot;Teil der Salzburger Kalkalpen im [[Tennengau]], zwischen [[Lammertal]] und [[Wolfgangsee]] (Abersee). Alm- und waldreiches, von kleinen Tälern zerfurchtes Bergland; gipfelt in [[Egelseehörndl]] (1&amp;amp;nbsp;782 [[m ü. A.]]) und [[Hoher Zinken|Hohem Zinken]] (1&amp;amp;nbsp;764 m ü. A.); teils fruchtbare Täler, vom Moränenschutt einstiger Gletscherbäche bedeckt, teilweise mit kleinen Seen oder Mooren.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eckpunkte Salzburg - Strobl - Golling ===&lt;br /&gt;
Seefeldner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Seefeldner}} Seite 414ff, Stand 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; hingegen schreibt &amp;quot;&#039;&#039;Als Osterhorngruppe bezeichnet man in der geografisch-geologischen Literatur den salzburgischen Anteil an den wald- und almreichen Kalkvoralpen, dessen Ausdehnung durch die Eckpunkte Salzburg, [[Strobl am Wolfgangsee|Strobl]] und [[Golling an der Salzach|Golling]] bestimmt sind. Der bekannteste Gipfel ist der aussichtsreiche [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (1&amp;amp;nbsp;288 m ü. A.) bei Salzburg, die höchste Erhebung das Eglseehörndl (1&amp;amp;nbsp;782 m ü. A.). Im Westen und Süden sind der Gruppe klare Grenzen durch die Täler der [[Salzach]] und der [[Lammer]] gesetzt, nach Norden reicht sie bis zum Rand der [[Kalkalpen]], bzw. zur Tieflinie, die zum Großteil von [[Fuschlsee|Fuschl]]- und Wolfgangsee eingenommen wird; die Ostgrenze wird durch die Täler des Strobler [[Weißenbach (Wildbach Strobl)|Weißenbaches]] und des ins [[Abtenauer Becken]] fließende [[Rigausbach]]es  gebildet, ... Im allgemeinen handelt es sich bei der Osterhorngruppe um ein relativ einförmiges Mittelgebirgsland ...&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzkammergut-Berge ===&lt;br /&gt;
Nach der fachlich wenig nachvollziehbaren [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]] (1984) wird die Osterhorngruppe als Teil der Salzkammergut-Berge definiert. Das [[Salzkammergut]] im historischen Sinn umfasst aber ein anderes geografisches Gebiet. Allerdings wurde der Begriff &#039;&#039;Salzkammergut&#039;&#039; gegen Ende des [[20. Jahrhundert|20.]] und Anfang des [[21. Jahrhundert]]s auch auf nördliche Gebiete der Osterhorngruppe ausgeweitet. Mehr über die Bezeichnung findest du im Artikel über die [[Salzkammergut-Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salzburger Mittelgebirge ===&lt;br /&gt;
Nach einer noch jüngeren Definition der Umgrenzung gibt es den Begriff &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039; nicht mehr, sondern diese Gebirgsgruppe wird in mehrere kleinere Gebirgsgruppen aufgelöst (Stand 2008)&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: * Lukas Plan: &#039;&#039;Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses&#039;&#039;, Stand 08. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher, im [http://hoehle.org/downloads/Gebirgsgruppen_Verbal.pdf internet als pdf abrufbar], abgefragt am 6. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; - siehe [[Salzburger Mittelgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterungen nach Seefeldner (1961) ==&lt;br /&gt;
===Gipfel===&lt;br /&gt;
* [[Hoher Zinken]], 1&amp;amp;nbsp;764 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Ochsenberg]], 1&amp;amp;nbsp;483 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Osterhorn]], 1&amp;amp;nbsp;746 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Schmittenstein]], 1&amp;amp;nbsp;695 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Schlenken]], 1&amp;amp;nbsp;648 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Wieserhörndl]], 1&amp;amp;nbsp;567 m ü. A.&lt;br /&gt;
* [[Zwölferhorn]], 1&amp;amp;nbsp;521 m ü. A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Zu erwähnen wären unter anderen der [[Seewaldsee]] und [[Hintersee (See)|Hintersee]], sowie der [[Tauglbach]] und die [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch setzten sich die Berge der Osterhorngruppe aus [[Dachsteinkalk]] und [[Dolomitstein|Ramsaudolomit]] zusammen. Sie bestehen aus alten Meeresablagerungen der Tethys, der Vorläuferin des Mittelmeeres. Diese Überlagerungen aus [[Sedimentgestein]] sind der graue [[Oberalmer Kalk]] und der rötliche Adneter Kalk, letztere sind unter dem Namen &#039;&#039;[[Adneter Marmor]]&#039;&#039; sehr bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten kommen weiche &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Gosau-Schichten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Gosau-Schichten]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ennswiki}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor, die als westliche Ausläufer der [[Gamsfeld]]-Überschiebung auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den [[Salzburger Kalkhochalpen]] bildet die Osterhorngruppe keine größeren verkarsteten Hochplateaus aus. Die Gipfel der meisten Berge liegen in einer Höhe von 1&amp;amp;nbsp;000–2&amp;amp;nbsp;000 m ü. A. und sind fast ausnahmslos dem Wanderer gut zugänglich. Zahlreiche Touren und gut erschlossene Wanderwege wurden in diesem Gebiet angelegt und verbinden die vielen bewirtschafteten Almen (z. B. [[Postalm]] oder im Gebiet vom [[Trattberg]], die [[Trattberg-Almen]]) miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Neben Almen bieten das Gelände um das Wieserhörndl mit der [[Spielbergalm]] sowie das Zwölferhorn im Winter je nach Schneelage die Möglichkeit für [[Wintersport]]. Wandern ist im Sommer in der gesamten Gruppe möglich. Entlang des Almbaches finden sich eine Reihe von [[Oberalm-Gewässer-Kraftwerke|Kraftwerken]]. Über die Postalm führt eine [[Mautstraßen|mautpflichtige]] Ausflugsstraße, ebenso zu den Trattberg-Almen und bei [[Vitz]] zur [[Bleckwandalm]]. Der Hintersee ist ein beliebter Badesee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintertrattberg-Ostpanorama m.jpg|thumb|center|900px|Hintertrattberg-Ostpanorama mit den Bergen der Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roßfeldpanorama 180° m.jpg|thumb|center|900px|Panoramablick vom [[Roßfeld]] zur Osterhorngruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterhorngruppe, Panoramabild vom Roßfeld.jpg|thumb|center|900px|Osterhorngruppe, Panoramabild vom Roßfeld am 19.10.2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Osterhorngruppe}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuschlsee Osterhorngruppe Salzkammergut-Berge 1935.jpg|thumb| Blick über den [[Fuschlsee]]. Dahinter die Osterhorngruppe der [[Salzkammergut-Berge]], ganz links zu erkennen die [[Bischofsmützen]]. Datiert 1932-1950.]]&lt;br /&gt;
* Naturkundliche Wanderungen:&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W106&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Auf den Trattberg bei St. Koloman]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W147&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Der Fuschlsee-Wanderweg von Schloss Fuschl aus]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W164&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Der Mühlen-Rundwanderweg bei Ebenau]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W244&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Durch die Ladenbach- und die Tiefenbachschlucht bei Hintersee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W12&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Rund um den Fuschlsee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W182&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Rund um den Seewaldsee]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W126&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Fuschl zum Eibensee und über Kleiner Kapelle und Ellmautal zurück]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W111&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Gaißau auf das Wieserhörndl]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W174&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Gaißau auf den Ochsenberg]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W67&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Hinterberg auf den Filbling und am Fuschlsee entlang zurück]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W340&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Hintersee auf den Regenspitz]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W199&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Lämmerbach bei Hintersee auf das Gruberhorn]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W155&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Plomberg auf den Almkogel]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W191&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Tiefbrunnau auf die Loibersbacher Höhe]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W195&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von Zillreith auf den Schlenken]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W13&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Von der Lienbachalm auf den Labenberg]&lt;br /&gt;
:::[http://www.nkis.info/nkis/extauswandshow.cgi?uid=sbgwiki46&amp;amp;tax=W235&amp;amp;karte=67&amp;amp;lang=g Waldzauber Hintersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wizis-und-brandis-bergwelt.com/fotoarchiv-tourenbeschreibung/fotoarchiv-g-l/hoher-zinken-1764m-osterhorn-1746m/ über Berge in der Osterhorngruppe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Seefeldner}}&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkvoralpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhorngruppe|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536758</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536758"/>
		<updated>2026-01-16T18:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten, betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftreten verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Raitenauer Brüdern gelang es dann, eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536755</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536755"/>
		<updated>2026-01-16T18:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten, betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Raitenauer Brüdern gelang es dann, eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536752</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536752"/>
		<updated>2026-01-16T17:58:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohlausgebildeten Heeres, das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, verließ den Fürsterzbischof in letzter Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536749</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
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		<updated>2026-01-16T17:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausgeschlossen werden sollten.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohl ausgebildeten Heeres verließ den Fürsterzbischof - das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, in letzten Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=2536746</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
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		<updated>2026-01-16T17:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wolf-Dietrich von Raitenau P1380516.JPG|thumb|Wolf Dietrich von Raitenau &amp;lt;br/&amp;gt; porträtiert von [[Kaspar Memberger]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolf Dietrich von Raitenau Ausstellung Domquartier 01.jpg|thumb|Die Zeichnung in der Mitte zeigt Wolf Dietrich von Raitenau.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Müllegger Tor (Außenansicht, Detail) 22.07.2007.jpg|thumb|Wappen mit ovalem Ornamentrahmen  am [[Mülleggertor]]; um [[1600]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, [[Vorarlberg]]; † [[16. Jänner]] [[1617]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]]) war einer der bedeutendsten [[Fürsterzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] bis [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Erstgeborene der Verbindung von &#039;&#039;Helene von Hohenems&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Hans Werner von Raitenau]]&#039;&#039;, einem Nachkommen aus der im Bodenseeraum beheimateten adeligen Familie Raitenau. Wolf Dietrich hatte drei Schwestern und sieben Brüder, einer dieser war [[Jakob Hannibal von Raitenau]]. Seine Mutter Helene von Hohenems war entfernt mit den einflussreichen Medicis in Florenz verwandt, ihr Onkel aus dieser Familie wurde im Jahr der Geburt Wolf Dietrichs Papst (&#039;&#039;Pius IV.&#039;&#039;). Bemerkenswert ist, dass der Sohn ihres Bruders, nämlich [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], seinen Cousin Wolf Dietrich ab [[1612]] gefangen hielt, nachdem er ihn als Fürsterzbischof abgelöst hatte. Ein Onkel Wolf Dietrichs war der 1610 heiliggesprochene Mailänder Kardinal Karl Borromäus (* [[1538]]; † [[1584]]), der zum Schutzpatron der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] erhoben wurde und dem die [[1977]] demolierte [[Karl-Borromäus-Kirche]] in Salzburg geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, (Lombardei) und in Rom am &#039;&#039;[[Collegium Germanicum]]&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Fürsterzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief [[Kapuzinerorden|Kapuziner]] und [[Augustinerorden|Augustiner]]-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das [[Salzburger Schulgeschichte|Schulwesen]]. Er galt als hoch gebildet und von scharfem Verstand, wurde jedoch als sprunghaft und jähzornig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Wolf Dietrich von Raitenau gilt als der Höhepunkt des Absolutismus im [[Erzstift Salzburg]]. &amp;quot;&#039;&#039;Die Auffassung des Erzbischofs von seiner Stellung als Landesfürst und seinem Regierungsstil kommt deutlich in seinem Verhalten gegenüber den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] zum Ausdruck, die er zwar nicht formell aufhob, aber dadurch ausschaltete, dass er keinen Landtag mehr einberief. (Der Salzburger [[Landtag]] ist vergleichbar mit den Landständen des einstigen [[Fürsterzbistum]]s, die die [[Hohe Salzburger Landschaft]] bildeten, Zusammensetzung und Funktion der Landstände waren jedoch ganz anders.&#039;&#039;&amp;quot; (vg. [[Heinz Dopsch]], Buch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 132.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl zeigte die Wahlkapitulation des [[Domkapitel]]s vom [[25. Februar]] [[1587]] deutlich das Bestreben der [[Domherren]], dass sie ihre Einflussnahme in die wichtigsten Zweige der Verwaltung und auf die Regierung stärken wollten. Zwar unterschrieb Wolf Dietrich dieses Dokument, nahm aber in der Hofratsordnung vom [[17. August]] [[1588]] den Domherren das Recht, im [[Hofrat]] mitzuwirken und anwesend zu sein. Damit legte er den Grundstein zum lebenslang anhaltenden Streit mit dem Domkapitel. Ein weiteres Kapitel im Leben des Fürsterzbischofs war das Zerwürfnis mit dem [[Bischof von Chiemsee]] [[Sebastian Cattaneo]]. Bereits einen Monat nach seiner Wahl zum Fürsterzbischof erließ Wolf Dietrich von Raitenau am [[16. November]] [[1587]] (s)eine [[Getränkesteuer|Umgeld]]ordnung. [[1585]] verkaufte er Salzburger Besitzungen in der [[Steiermark]]. Unter dem späteren Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] kam es dann zu teilweisen Rückkäufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1588]] begann er mit der Umgestaltung der [[Residenz]]stadt Salzburg zur [[Barock]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stadt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Wolf Dietrich sah im Umbau des spät[[mittelalter]]lichen Salzburg in eine [[Residenz]]stadt im Sinne der Spät[[renaissance]] als eine seiner zentralen Aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Georg Seunig]] im Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung, Seite 196&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abbruch von Adels- und Bürgerhäusern im selben Jahr begann er mit dem Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]. Weitere Neu- und Umbauten, die in den nächsten Jahren folgten betrafen die [[Alte Residenz]], die [[Kapitelhäuser]] [[Dompropstei]], [[Kapitelhaus in der Salzburger Altstadt|Kapitelhaus]], [[Domherrenhaus Firmian-Salm]] und die [[Domdechantei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Sommersitz für seine ihn stets begleitende und von der Bevölkerung hoch geschätzte Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar. Salome Alt bezog 1606 Gebäude in der [[Dietrichsruh]], von wo aus sie einen direkten Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1597]] ließ er die [[Gabrielskapelle]] als eigene Grabstätte nach seinem Tod errichten. [[1598]] hatte Wolf Dietrich kurzzeitig die Absicht, die von ihm prächtig ausgestattete &#039;&#039;Marienkapelle&#039;&#039; im [[Konradinischer Dom]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Adolf Ritter von Steinhauser|Steinhauser]], a. a. O. S. 376 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; als eigene Grabstätte zu wählen. Bemerkenswert ist die Nachricht von einer möglichen weiteren Grabstätte. Ein nicht näher bekannter gleichzeitiger Chronist schreibt: &amp;quot;&#039;&#039;Den 19. April 1610 hat Wolf Dietrich angefangen zu pauen ein Capellen und darinnen sein Begrebnus, diweil das Grab bey St. Sebastian in der Capelin, die im Friedhof ist, wässerig ist.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_50_0157-0230.pdf Franz Martin], &#039;&#039;&amp;quot;Erzbischof Wolf Dietrichs Letzte Lebensjahre 1612-1617&amp;quot;&#039;&#039;, Seite 220]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Dombrand legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine große Kirche ähnlich dem Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des [[Domkloster]]s (heute [[Kapitelplatz]]) abreißen und den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen. 1595 hatte er bereits in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechten Altstadt]] den  [[Sebastiansfriedhof]]) als Ersatz neu anlegen lassen. Der Dom hätte eine Länge von 139 m gehabt und den Kapitel- und Residenzplatz mit dem Langhaus ausgefüllt. Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau. Sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems begann dann mit den Domneubau, jedoch kleiner (101 m, 90° gedreht) und nach völlig neuen Plänen von [[Santino Solari]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte Wolf Dietrich die [[Richtstätten in der Stadt Salzburg|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor ihrer Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1606]] erließ er das &amp;quot;ewige Statut&amp;quot;, das besagte, dass die benachbarten Herrscherhäuser der [[Habsburger]] (Österreich) und Wittelsbacher (Bayern) für ewige Zeiten vom Stuhl des [[Fürsterzbistum]]s ausschließen sollte.  Unmittelbar nach dem Erlass dieses Statuts ließ er bedeutende Schenkungen und Grunderwerb zugunsten von Salome Altfielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr kam es auch zu einem Pinzgauer Aufstand und dem &amp;quot;Fall [[Caspar Vogl|Kaspar Vogl]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz bestätigen in ihren Forschugnen, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Ammerer rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus [[Frankreich]], Musiker und Sänger aus [[Italien]]. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von [[Frankreich]] beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngere Forschungen (2009) hatten aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag [[Salzburg heute]] am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein unnachgiebiges Auftretens verursachte viele Konflikte, zuletzt führte der [[Salzbergbau]] und der Salzhandel zu einer bewaffneten Auseinandersetzung mit [[Herzogtum Bayern|Bayern]] ([[Salzkrieg 1611]]). Trotz eines wohl ausgebildeten Heeres verließ den Fürsterzbischof - das aber einem bayrischen Heer nicht nicht standhalten konnte, in letzten Minute der Mut und er floh nach [[Kärnten]]. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte.  Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die völlige Isolierung und die Haftbedingungen schlugen sich auf Dauer auf das Gemüt und die Gesundheit Wolf Dietrichs. Nachdem Gerüchte über seine schlechte Behandlung aufkamen, ließ Markus Sittikus im Sommer [[1614]] die Aussagen der auf der Festung stationierten Soldaten protokollieren. Diese gaben alle an, dass Wolf Dietrich in seiner Haft ein angeblich angenehmes und seiner Stellung entsprechendes Leben führen kann. Er hätte ausreichend zu essen und zu trinken, sein Gesundheitszustand sei zufriedenstellend. Sein Bruder Hans Werner von Raitenau hatte im Dezember 1614 nochmals bei der Kurie interveniert. Kardinal Scipio Borghese wies mit Schreiben vom [[17. Jänner]] [[1616]] den Salzburger Erzbischof an, dass Wolf Dietrich in der Haft alle Bequemlichkeiten genießen solle und Besuch empfangen dürfe sowie in den Genuss einer Pension kommen könne. Aber ein neuerliches Gutachten wies Wolf Dietrich immer noch als einen gefährlichen Unsicherheitsfaktor aus und überdies trete er die Ehre des Heiligen Stuhls mit Füßen. Daher blieb die Initiative seines Bruders erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die immer verzweifelt werdende Lage des Gefangenen führte zu einem Befreiungsversuch, an dem die Familie Raitenau aber unbeteiligt gewesen sein dürfte. Soldaten wollten Wolf Dietrich befreien und zu seiner Familie bringen. Das Komplott wurde durch Zufall entdeckt und der Soldat Jakob Schnitzlechner hingerichtet.  Den Brüdern Raitenauer Brüdern gelang es dann eine Besuchsgenehmigung zu erhalten, Wolf Dietrich beruhigte sich, resignierte innerlich. Sein Beichtvater Gospelsrieder berichtete [[1617]], dass Wolf Dietrich seine Gefangenschaft zunehmend als Strafe Gottes annahm. Aussagen seiner Barbiere Johannes Strauß und Adam Stainer war zu entnehmen, dass Wolf Dietrich in seinen letzten Lebensjahren die Schuld alleine bei sich sah. Nicht das Erzstift oder Salome Alt wären seine Ziele gewesen, sondern seine Kinder, die er gerne bei sich gehabt hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1605 litt Wolf Dietrich unter epileptischen Anfällen. Einen Tag vor seinem Tod, am Morgen des [[15. Jänner]] 1617, führte ein Schlaganfall (nach anderene Berichten ein epileptischer bzw. paralytischer Anfall) zur linksseitigen Lähmung. Nach einer Wiederholung des Anfalls am nächsten Tag fiel er in Ohnmacht und starb mit 58 Jahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die [[Gabrielskapelle]] in dem von ihm [[1595]]–[[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut. Er hatte bereits um 1600 Verfügungen für ein äußerst bescheidenes Begräbnis getroffen. Aber sein Nachfolger missachtete diese Wünsche und es kam zu einem prunkvollen Begräbnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stammwappen der Raitenauer besteht aus einer schwarzen Kugel in silbernem Feld. In den ersten Regierungsjahren führte Wolf Dietrich ein Wappen mit dem Stammwappen der Raitenauer im zweiten und dritten Feld sowie dem Wappen des Erzstifts Salzburg im ersten und vierten Feld: in gespaltenem Schild (heraldisch), rechts auf goldenem Grund ein rotbewehrter schwarzer Löwe, links auf rotem Grund ein silberner Balken. Als geistliche Nebenstücke finden sich das Legatenkreuz und der Legatenhut mit vier Quastenreihen, was in der kirchlichen Amtsheraldik dem Rang eines Erzbischofs entspricht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ab spätestens [[1592]] führte Wolf Dietrich ein aufgebessertes Wappen: Er fügte die Wappen der ausgestorbenen Familien Mayer und Eschenzer mit dem alten Raitenauer Wappen zusammen. In seinem zweiten Wappen führt er erstmals das Wappen des Erzstifts im Schildhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://www.domquartier.at/presseaussendungen/wolf-dietrich-von-raitenau-auf-den-spuren-des-fuersterzbischofs-im-domquartier-salzburg/ www.domquartier.at/presseaussendungen] zur Sonderausstellung [[Wolf Dietrich von Raitenau. Auf den Spuren des Fürsterzbischofs im DomQuartier Salzburg.]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke (Auszug)==&lt;br /&gt;
Während seiner Regierungszeit gab es etwa 70 Bauvorhaben, darunter waren&lt;br /&gt;
* [[Schloss Altenau]], später [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* Umbau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]&lt;br /&gt;
* Neubau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]&lt;br /&gt;
* in dessen Zuge der [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] entstand&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] &lt;br /&gt;
* die [[Staatsbrücke#Die sechste Brücke|sechste Stadtbrücke]], die allerdings bereits [[1608]] wegen Baufälligkeit durch eine neue ersetzt werden musste&lt;br /&gt;
* die früheren Fleischbänke auf der alten sechsten Stadtbrücke wurden durch eine gemauerte [[städtische Fleischbank]], die im [[Lamberggarten]] an die [[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]] von [[1480]] angebaut wurde&lt;br /&gt;
* [[Dietrichsruh]] samt später so genannten [[Toskanatrakt]]&lt;br /&gt;
* das [[Hofbogengebäude]], heute Wallistrakt genannt&lt;br /&gt;
* Umbau des [[Petersfrauen]]-Klosters in das [[Franziskanerkloster]]&lt;br /&gt;
* Instandsetzung der [[Pfarrkirche Mülln|Pfarrkirche]] im Vorort Mülln und das gegenüberliegende Kollegiatsstiftsgebäude zum [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]]&lt;br /&gt;
* Trockenlegung des [[Schallmoos]]es&lt;br /&gt;
* Errichtung und Pflasterung der [[Kapitelgasse|Kapitel]]-, [[Franziskanergasse|Franziskaner]]- und [[Hofstallgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
Durch den geplanten Neubau des [[Salzburger Dom]]s entstanden&lt;br /&gt;
* der [[Kapitelplatz]]&lt;br /&gt;
* und der [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* der [[Sebastiansfriedhof]] mit [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abreißen ließ er &lt;br /&gt;
* das [[Domkloster]]&lt;br /&gt;
* den [[Domfriedhof]]&lt;br /&gt;
* eine Häusergruppe zwischen [[Pfeifergasse]] und [[Kaigasse]]&lt;br /&gt;
* einen zweistöckigen Gang zwischen der Neuen und der Alten Residenz über den Residenzplatz ([[1597]] bereits kurz nach seiner Errichtung wieder abgerissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau (Wappen)|weitere Bilder von Wappen}}&lt;br /&gt;
* {{Bildkat|Wolf Dietrich von Raitenau|sonstige Bilder in Bezug auf den Fürsterzbischof}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Wolf Dietrich von Raitenau}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Wolf_Dietrich_von_Raitenau}}&lt;br /&gt;
* Heinisch, Reinhard Rudolf: &#039;&#039;Die Zeit des Absolutismus. Die Persönlichkeit Wolf Dietrichs von Raitenau.&#039;&#039; In: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs-Stadt und Land&#039;&#039;, Bd. II/1, hg. von [[Heinz Dopsch]] und [[Hans Spatzenegger]], Salzburg 1988, S. 167- 244, hier S. 173 - 188.&lt;br /&gt;
* [[Franz Martin|Martin, Franz]]: &#039;&#039;[[Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst#Die Ausgaben im Überblick|Salzburg, Geschichte und Kunst dieser Stadt]]&#039;&#039;, Salzburg 1952, S. 13-14.&lt;br /&gt;
* Stahl, Eva: &#039;&#039;Wolf Dietrich von Salzburg, Weltmann auf dem Bischofsthron&#039;&#039;. 3. Aufl. Wien, München 1987. &lt;br /&gt;
* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], u. a. [[Reinhard Rudolf Heinisch]]: &#039;&#039;Wolf Dietrichs Sturz und Gefangenschaft&#039;&#039;, Seite 79f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]]–[[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erzbischöfe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raitenau, Wolf Dietrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1559]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1617]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberpinzgau&amp;diff=2531583</id>
		<title>Oberpinzgau</title>
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		<updated>2026-01-07T12:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Der Oberpinzgau beginnt in Walchen unterhalb des Naglköpfl.jpg|thumb|Der Oberpinzgau beginnt nach Walchen am Fuße des [[Naglköpfl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uttendorf im Oberpinzgau.jpg|thumb|[[Uttendorf]] im Oberpinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Mittersill und das Salzachtal.jpg|thumb|Blick auf [[Mittersill]] und das [[Salzachtal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau.jpg|thumb|Landschaft bei [[Bramberg am Wildkogel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abendstimmung beim Krimmler Wasserfall.jpg|thumb|Abendstimmung bei den [[Krimmler Wasserfälle]]n]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimml.jpg|thumb|[[Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberpinzgau Thurn.jpg|thumb|Blick vom [[Pass Thurn]] Richtung [[Bramberg am Wildkogel]]]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Oberpinzgau&#039;&#039;&#039; ist die westlichste Region [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s und eine Teilregion des [[Pinzgau]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Er erstreckt sich als lang gestrecktes Gebirgstal an den Nordflanken der [[Hohen Tauern]] von [[Niedernsill]] bis [[Krimml]], durchflossen von der [[Salzach]]. Der Oberpinzgau grenzt an [[Piesendorf]] und damit an den [[Unterpinzgau]], der [[Mitterpinzgau]] als dritte Teilregion des Bezirkes erstreckt sich von [[Maishofen]] bis nach [[Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gemeinden==&lt;br /&gt;
Neun Gemeinden befinden sich im Oberpinzgau:&lt;br /&gt;
* [[Mittersill]] mit 5&amp;amp;nbsp;723 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Bramberg am Wildkogel]] mit 4&amp;amp;nbsp;121 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Uttendorf]] mit 3&amp;amp;nbsp;064 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Neukirchen am Großvenediger]] mit 2&amp;amp;nbsp;685 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Niedernsill]] mit 2&amp;amp;nbsp;860 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Stuhlfelden]] mit 1&amp;amp;nbsp;554 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Wald im Pinzgau]] mit 1&amp;amp;nbsp;132 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Hollersbach im Pinzgau]] mit 1&amp;amp;nbsp;230 Einwohnern&lt;br /&gt;
* [[Krimml]] mit 821 Einwohnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle Statistik Austria 1. Jänner 2025, abgefragt am 11. Juli 2025&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_PDF_FILE&amp;amp;RevisionSelectionMethod=LatestReleased&amp;amp;dDocName=080904 pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nationalpark Hohe Tauern==&lt;br /&gt;
Das Besucherzentrum des [[Nationalpark Hohe Tauern]], der sich zu Teilen im Oberpinzgau erstreckt, befindet sich in Mittersill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehr==&lt;br /&gt;
Die [[Pinzgaubahn]] verbindet im Oberpinzgau die Bezirkshauptstadt [[Zell am See]] − und damit die [[Westbahnstrecke]] − mit Salzburgs westlichstem Ort Krimml.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Passstraße von Mittersill führt auf den gut ausgebauten [[Pass Thurn]] nach Kitzbühel, [[Tirol]]. Der [[Felbertauern-Tunnel]] stellt die Nord-Süd-Alpenverbindung mit [[Osttirol]] dar. Bei Krimml führt die [[Gerlos Alpenstraße]] ins Zillertal, das für Jahrhunderte zum [[Erzbistum Salzburg]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alpenstraßen==&lt;br /&gt;
* [[Pass Thurn Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Felbertauern Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Gerlos Alpenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausflugsziele==&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Wasserfälle]]&lt;br /&gt;
* [[WasserWelten Krimml]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Wilhelmgut]] und [[Salzburger Wollstadel]] in Bramberg&lt;br /&gt;
* [[Nationalparkzentrum Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Felberturm Museum]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf]] in Uttendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sport==&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Hochkrimml]]-[[Gerlosplatte]]&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Königsleiten]] in [[Wald im Pinzgau]]&lt;br /&gt;
* Skigebiet [[Wildkogel]] in Neukirchen und [[Bramberg]]&lt;br /&gt;
* [[Skigebiet Resterhöhe]] und [[Kitzbüheler Alpen]], erreichbar mit der [[Panoramabahn Hollersbach]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;[[Weißsee]] Gletscherwelt Ski- &amp;amp; Wanderparadies&#039;&#039; in [[Uttendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Bogensport]] parcours Hollersbach&lt;br /&gt;
* Bogensportparcours im [[Bogendorf Stuhlfelden]]&lt;br /&gt;
* Bogensportparcours Niedernsill&lt;br /&gt;
* Bergwandern in allen Orten des Oberpinzgaus&lt;br /&gt;
* [[Paragleiten]] und Hängegleiten in der Flugschule Pinzgau in Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
* [[Golfclub Nationalpark Hohe Tauern]] mit Golfplatz in Mittersill&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0072_047_A.pdf www.geologie.ac.at  Der &amp;quot;vergessene&amp;quot; Bergbau im Oberpinzgau]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.pinzgau.info/ www.pinzgau.info], abgerufen am 2. Juli 2025&lt;br /&gt;
* [https://www.region-pinzgau.at/?Key=Regione095693038 Oberpinzgau]&lt;br /&gt;
* Ergänzungen von [[Christina Nöbauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gipfelkreuz&amp;diff=2528817</id>
		<title>Gipfelkreuz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gipfelkreuz&amp;diff=2528817"/>
		<updated>2025-12-30T09:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wildkogel, Gipfelkreuz.jpg|thumb|Gipfelkreuz auf dem [[Wildkogel]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gipfelkreuz am Roßbrand.jpg|thumb|Gipfelkreuz am [[Rossbrand]].]]&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Gipfelkreuz&#039;&#039;&#039; markiert den höchsten Punkt einer geologischen Erhebung, eines Berges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Tiroler Dichter und Volkskundler Hans Haid sagt, es sei eine jahrhundertealte Tradition, auf den höchsten Erhebungen Zeichen zu errichten. In heidnischer Zeit seien dies etwa Steinmänner und -male gewesen, die zum Teil kultischen Charakter hatten. Später seien diese dann von Kreuzen abgelöst worden, als &amp;quot;&#039;&#039;Demonstrationsobjekt&#039;&#039;&amp;quot; speziell des Katholizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In größerem Umfang seien erst mit Beginn des [[Alpinismus]] zur Mitte des [[19. Jahrhundert]]s  Kreuze in den Bergen aufgestellt worden. Zunächst als Bann- und Wetterkreuze in der Nähe von [[Gletscher]]n oder gefährlichen Bächen. Von Bergsteigern seien die Kreuze dann auf die Gipfel gebracht worden. Eine große Welle von Kreuzerrichtungen habe es nach dem [[Ersten Weltkrieg]] gegeben. So lösten Kriegsheimkehrer Gelübde ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Salzburg ==&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[1800]] waren unter anderen zwei Zimmerer (die das Gipfelkreuz errichteten), die Brüder Martin und Sepp Klotz, die [[Großglockner Erstbesteigung|Erstbesteiger des Großglockners]].&lt;br /&gt;
* [[1836]] errichtete Gappmayr ein hölzernes Gipfelkreuz auf dem [[Hoher Dachstein|Hohen Dachstein]].&lt;br /&gt;
* [[1888]] erhielt der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] sein Gipfelkreuz.&lt;br /&gt;
* [[1893]] ließ [[Nicolaus Gaertner]] am [[Schober]] das Gipfelkreuz errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leopold Brandauer junior]] ließ ein Gipfelkreuz am [[Untersberg]] aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Sektion Salzburg des [[Oesterreichischer Alpenverein|Oesterreichen Alpenvereines]] berichtete 2009, dass ein zunehmend nicht mehr zu bewältigendes Problem aber gerichtlich festgestellte Haftungen des ÖAV darstellen, und führt dazu folgendes Beispiel an: Da turnt beispielsweise ein Kind auf einem Gipfelkreuz herum, fällt mit diesem um und verletzt sich. Ein Drittel Schuld wird der Republik Österreich zugewiesen, weil die Lehrkraft ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen war, ein Drittel trägt der ÖAV als &amp;quot;Erhalter&amp;quot; des Gipfelkreuzes und ein Drittel der Gipfelkreuzerrichter, weil er es nicht &amp;quot;stabil&amp;quot; genug errichtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[10. Oktober]] [[2010]] erhielt der [[Hochthron Werfenweng]] ein neues Gipfelkreuz aus Nirostamaterial und Eschenholz. Das Gipfelkreuz, das Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h standhalten muss, wurde in einem gemauerten Fundament verankert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August [[2011]] wurde das neue Gipfelkreuz am [[Schareck (Lungau)]] eingeweiht. Das alte Kreuz wurde [[1965]] von der damaligen Landjugend Lintsching aufgestellt. Es wurde vom Gipfel abmontiert und bei der Holzerhütte der Familie Rottensteiner in [[St. Andrä im Lungau]]. Das neue Kreuz besteht aus Edelstahl und wurde von Dechant [[Christian Schreilechner]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der [[Erwärmung im Gebirge]] aperte im Sommer 2012 das Gipfelkreuz des [[Großvenediger]]s so gefährlich aus, dass es von Mitgliedern der Bergrettung umgelegt und neu verankert werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[8. Juli]] [[2022]] wurde auf dem Gipfel des [[Schrovinkopf]]es in [[Zederhaus]] ein neues Gipfelkreuz aufgestellt, das wenige Tage später spurlos verschwunden war, wobei das Motiv für diese Tat ein Rätsel bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|6. September 2012}}&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcke_am_Stubnerkogel&amp;diff=2523786</id>
		<title>Hängebrücke am Stubnerkogel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=H%C3%A4ngebr%C3%BCcke_am_Stubnerkogel&amp;diff=2523786"/>
		<updated>2025-12-29T06:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 4.jpg|thumb|Die Hängebrücke am [[Stubnerkogel]] mit Blick auf die Bergstation der [[Stubnerkogelbahn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Hängebrücke am Stubnerkogel&#039;&#039;&#039; ist eine mit Tragseilen befestigte und mit Windseilen stabilisierte Brücke am [[Stubnerkogel]] im [[Gasteinertal]] in rund 2.300 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die Hängebrücke verbindet das Bergrestaurant mit dem Gipfelplateaubereich nahe dem [[ORF-Sender Stubnerkogel]] und der Bergstation der [[Senderbahn]]. Die Erbauung geht auf eine Idee von Franz Schafflinger, Chef der [[Stubnerkogelbahn]], zurück und wurde [[2010]] als Touristenattraktion errichtet. Sie führt von der Terrasse des Bergrestaurants zur Senderanlage und ist ganzjährig begehbar. Die Konstruktion hält Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die aus Stahlelementen gefertigte Konstruktion ist einen Meter breit, 140 Meter lang und überbrückt einen Abgrund von bis zu 28 Metern. Da der Brückenboden aus Gitterelementen besteht und die Seitenteile aus Maschendraht gefertigt sind, ist die Hängebrücke rundherum blickdurchlässig. Die Tragfähigkeit garantieren Stahlseile, die in Betonelementen, die im Fels verankert sind, münden. Die Windseile stabilisieren die Brücke, sodass die Schwingungen eingegrenzt werden und die Brücke für jedermann (ohne Höhenangst) begehbar ist.&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Hangebrücke, Stubnerkogel,.jpg|Einstieg in die Hängebrücke mit Blick auf das Bergrestaurant&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 2.jpg|Hängebrücke, Blick Richtung Bergstation&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 3.jpg|Am Fotopoint&lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Felsanker.jpg|Felsanker eines der Windseile &lt;br /&gt;
Datei:Hängebrücke, Stubnerkogel 12.jpg|Einstieg von der Terasse des Gipfelrestaurants&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.skigastein.com www.skigastein.com]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mariens%C3%A4ule_auf_dem_Domplatz&amp;diff=2522961</id>
		<title>Mariensäule auf dem Domplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mariens%C3%A4ule_auf_dem_Domplatz&amp;diff=2522961"/>
		<updated>2025-12-28T16:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mariensäule auf dem Domplatz 2020 01.jpg|thumb|Die Mariensäule und Dom: &amp;quot;Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit&amp;quot; - die goldene Krone befindet sich an der Fassade des Salzburg Domes.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariensäule am Domplatz.jpg|thumb|Die Mariensäule, Rückseite.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Mariensäule&#039;&#039;&#039; befindet sich in der Mitte des [[Domplatz]]es in der [[Salzburger Altstadt]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sie wurde zwischen [[1766]] und [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] im Auftrag von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Säule wurde in Anlehnung an die Marienstatuen in [[Wien]] und [[München]] errichtet. Die Frau des Bildhauers Johann Baptist Hagenauer, Rosa, stand Modell für die Marienfigur. Sockel, Podest und Balustrade der Mariensäule sind aus [[Untersberger Marmor]] gefertigt. Aus Blei dagegen hergestellt sind die überlebensgroßen Figuren. An der Spitze steht das Standbild der &#039;&#039;Mariae Immaculata&#039;&#039;, der unbefleckten Maria, die auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thront. Die vier [[Reliefs an der Mariensäule auf dem Domplatz|Reliefs des Sockels]] von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben. An den Sockelwänden befinden sich die Büste und das Wappen des Erbauers, Fürsterzbischof Sigismund Christoph Graf Schrattenbach, und weitere allegorische Darstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Maria Regina - Krönung Marias durch die Dreifaltigkeit ====&lt;br /&gt;
Die Statue der Gottesmutter als &#039;&#039;Maria Immaculata&#039;&#039; auf der Säule erscheint durch die goldene Krone an der Domfassade, die von zwei Engeln getragen wird und die am Dom schon früher angebracht worden war, als gekrönte Maria Regina, wenn man von der [[Franziskanergasse]] unter der mittleren Arkade des [[Hofbogengebäude]]s stehend nach Osten auf den Dom blickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
→ {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/in-dieser-maria-ist-eine-kuenstlerin-verewigt-110221450}} &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Artikel über die [[Altstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]] 7. Juli 2010 sowie [[Kulturklauberin]] vom 30. September 2021&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ckb&amp;amp;datum=1923&amp;amp;page=98&amp;amp;size=45&amp;amp;qid=D9O5834MRRXOKN9ELJNU534SQOLMA2 Christliche Kunstblätter ], Heft 7, Seite 10-11, 1923&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plastik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zwieselalm&amp;diff=2522292</id>
		<title>Zwieselalm</title>
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		<updated>2025-12-26T11:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Almgebiet am [[Gosaukamm]]. Über ein gleichnamiges Almgebiet in [[Kuchl]] informiert der Artikel [[Zwieselalm (Kuchl)]].}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Zwieselalm&#039;&#039;&#039; ist ein [[Alm (Bergweide)|Almgebiet]] im Nordosten der [[Tennengau]]er Marktgemeinde [[Abtenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Es befindet sich an den nordwestlichen Hängen der Ausläufer des [[Gosaukamm]]s auf einer durchschnittlichen Höhe von 1&amp;amp;nbsp;400 [[m ü. A.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auch ein Endemiegebiet der [[Frühsommer-Meningoenzephalitis]] im im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Bau einer [[Forststraße]] zur Zwieselalm wurde der [[Riese vom Pass Gschütt]], der zweitgrößte [[Versteinerungen|versteinerte]] [[Ammonit]] Österreichs gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 175. Folge der Fernsehserie &#039;&#039;[[Klingendes Österreich]]&#039;&#039; besuchte [[Sepp Forcher]], die &#039;&#039;Zwieselalm&#039;&#039; (wohl die [[Zwieselalmhütte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E405477%7E407165%7E415852%7E403228%7E%40410113%7C405006%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Einträge&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Fuschl&amp;diff=2519676</id>
		<title>Schloss Fuschl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Fuschl&amp;diff=2519676"/>
		<updated>2025-12-22T08:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Geschichte des &#039;&#039;&#039;Schlosses Fuschl&#039;&#039;&#039;. Ein Artikel über das Schloss als Hotelbetrieb findet sich unter [[Hotel Schloss Fuschl]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Fuschl, Westseite.JPG|thumb|Schloss Fuschl, Westansicht;]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Schloss Fuschl&#039;&#039;&#039; ist ein historisches Jagdschloss auf einer kleinen Halbinsel im [[Fuschlsee]] im Gemeindegebiet von [[Hof bei Salzburg]] im [[Flachgau]] am Rande des [[Salzkammergut]]s. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Hof bei Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert]]s als Jagdschloss erbaut, diente es einst als Sommerresidenz der [[Salzburger Erzbischöfe]]. In den [[1950er]]-Jahren, als es bereits als Hotelbetrieb geführt, wurde das Schloss weltberühmt: Seine romantische Lage am Ufer des Fuschlsees machte es zur idealen Filmkulisse für die &amp;quot;Sissi&amp;quot;-Filme mit [[Romy Schneider]]. Heute ist es ein fünf-Sterne-Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss und Seeansicht von der Aussichtsplattform nahe der Schloss-Straße.jpg|thumb|Schloss Fuschl und Fuschlsee.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Zeit der Fürsterzbischöfe===&lt;br /&gt;
Im sehr gut und ausführlich gestalteten, reich bebilderten Buch &amp;quot;Hotel Schloss Fuschl&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik, Hof bei Salzburg 2006, S. 1,3,8,10,11,16&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Errichtung des Schlosses auf das Jahr [[1461]] unter dem Bauherrn Fürsterzbischof [[Sigmund I. von Volkersdorf]] datiert. Als Begründung für den Bau wird die Wahrung seiner Rechte (Anm. Jagdrechte) angegeben. Hierzu ist zu bemerken, dass der genaue Errichtungszeitraum des Schlosses innerhalb des [[15. Jahrhundert]]s noch nicht genau feststeht. Der Bauherr, welcher Erzbischof es auch gewesen sein mochte, wollte ein Jagdschloss in dieser wildreichen Gegend errichten, ohne damit eine Sicherung seiner ohnehin unbestrittenen Rechte notwendig zu haben. Denn bereits im [[14. Jahrhundert]] wurde die [[Burg Wartenfels]] in [[Egg (Thalgau)|Egg]], die von Konrad von Wartenfels an das [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistum]] gefallen war, zum Sitz des [[Pfleger]]s für das [[Pfleggericht Wartenfels]], dessen Verwaltungsbereich auch den Fuschlsee umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen beim Schlosseingang.JPG|thumb|Ein Wappen über dem Schlosseingang.]]          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dendrochronologischen&amp;lt;ref&amp;gt;Datierungsmethode der Archäologie&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen ergaben bei den Trambalken (eine so genannte &amp;quot;Waldkante&amp;quot;, also der letzte Jahresring war vorhanden,&amp;lt;ref&amp;gt;E-Mail von Dr. Hermann Fuchsberger an Martin Gschwandtner vom 12.12.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;) ein jüngstes Fälldatum von [[1461]]. Damit weiß man, wann der Baum geschlägert wurde, nicht aber wann das Schloss gebaut wurde. Berücksichtigt man jedoch die damals notwendige Holztrocknungszeit bei Weichholz von fünf bis zehn Jahren (heute dauert das in den Trockenkammern nur kurze Zeit), dann kommt man schon auf einen Verarbeitungsbeginn von [[1466]] bis [[1471]]. Sollte jedoch der Balken aus Altholz aus einem abgetragenen anderen Haus stammen (Bauernhaus, Stall, Stadl), dann vergrößert sich die zeitliche Unsicherheit noch mehr. Ein derartiges Schloss errichtete man nicht in einem Jahr; fünf bis zehn Jahre wären plausibel. Der Bau des Schlosses wird wohl in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts irgendwann innerhalb der Zeitspanne  der Regierungszeit der Fürsterzbischöfe  [[Burkhard II. von Weißpriach]] (1461–1466), [[Bernhard von Rohr]] (1466–[[1487]]) und  [[Johann III. Beckenschlager]] (1487–[[1489]]) stattgefunden haben. Eine genaue Datierung wird erst nach Auffindung entsprechender Urkunden, Rechnungen, Unterlagen über Robotleistungen etc. möglich sein. Soweit bekannt, waren die diesbezüglichen Nachforschungen nicht von Erfolg gekrönt. Auch eigene&amp;lt;ref&amp;gt;Anmer. Autor [[Martin Gschwandtner]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Recherchen in verschiedenen Archiven brachten keine Klarheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Urkunde um [[1500]] war der Amtmann von [[Thalgau]] verpflichtet, bei den Aufenthalten des [[Salzburger Fürstenhof]]s (des fürsterzbischöfliche Hof) in Schloss Fuschl für die notwendige Möblierung zu sorgen. Üblicherweise verfügten Schlösser, die nur zeitweise genutzt wurden, damals kaum über eine feste Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1545]] kommt es dann zur ersten urkundlichen Erwähnung der fürstbischöflichen Jagd in Fuschl. Und [[1558]] besucht Fürsterzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] das Schloss Fuschl im Rahmen der jährlichen Prunkjagd. Auch Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] hält sich [[1593]] zur Jagd im Schloss Fuschl auf. Seit dieser Zeit wird das Schloss zunehmend mit Mobiliar ausgestattet, das dort nun auch ständig aufbewahrt wird. [[1624]] ist Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] zur Jagd auf Schloss Fuschl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[17. Oktober]] [[1614]] legt [[Hofbaumeister]] [[Santino Solari]] ein Gutachten über eine Dachsanierung vor. [[1617]] werden die Brunnenrohre verlegt, [[1644]] im Schloss und beim Fischhaus die Kalter repariert und [[1663]] weitere Teile des Schlossdachs saniert. In einem Schreiben, datiert vom [[25. November]] [[1669]] wird das Schloss als &amp;quot;wohl unterhalten und verwahrt&amp;quot; beschrieben. Bewohnt wird es nur vom Fürsterzbischof und seinem Hofstaat, der Jäger wohnt in der &amp;quot;Herrenkuchl&amp;quot;. Am [[9. Juli]] [[1694]] wird das Schloss durch [[Blitz]]schlag schwer beschädigt, ohne allerdings zu zünden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1762]] wurden alle Fenster verglast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss_Fuschl_16_Oktober_2022_Wolfgang_Seifert.jpg|thumb|Schloss Fuschl mit Fuschlsee im Sommer 2022.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss kommt in Privatbesitz===&lt;br /&gt;
Als Salzburg [[1816]] zu Österreich kommt, geht das Schloss in österreichischen Staatsbesitz über und wird durch das Salinenamt [[Hallein]] verwaltet. Bis [[1833]] bleibt es fast unbewohnt und verfällt zusehends. Eine Versteigerung im selben Jahr bringt auch kein Ergebnis. So entschließt man sich zur Verpachtung des Schlosses bis [[1851]]. Am [[5. September]] [[1864]] erwirbt der Linzer Schiffmeister Michael Fink das Schloss, das damit erstmals in Privatbesitz übergeht. Fink erwirbt auch alle Fischereirechte am Fuschlsee. Das Schloss wird am [[11. April]] [[1873]] an Finks Tochter Amelie und ihren Mann, den königlich bayerischen Ober-Auditeur (Militärstaatsanwalt) Michael Erl, verkauft. Die Familie Erl lässt in den folgenden Jahren zahlreiche Erneuerungen, Umbauten und Veränderungen am Schloss vornehmen. Der bayerische Oberst Alfred Erl, Sohn von Michael und Amelie Erl, erbt am [[3. Oktober]] [[1894]] das &amp;quot;gelbe Schloss&amp;quot;, in dem er bis [[1910]] in den Sommermonaten lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nach dem Ersten Weltkrieg===&lt;br /&gt;
[[1910]] kommen neue Schlossbesitzer: der Hof-Fischmeister Fritz Steinbacher und seine Frau Babette aus [[München]] in [[Bayern]] kaufen mit [[19. Dezember]] das Schloss. Schließlich erwerben es mit [[29. April]] [[1918]] die Brüder Eduard Mayer, Postwirt in Hof, und Martin Mayer vom [[Gasthof Baderluck]] in Hof das Schloss, das [[1925]] in den alleinigen Besitz des Postwirtes übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitzwechsel geht weiter. Die Brüder Mayer verkaufen mit [[13. Juni]] [[1929]] an [[Gustav Edler von Remiz]] und seine Frau Hedwig, geborene Baronin Neufforge (eine Enkelin des deutschen Großindustriellen August Thyssen), die es von Architekt Julius Kubick für ihre Wohnzwecke herrichten lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=185347 Technische Universität Berlin, Architekturmuseum] Pläne vom Juli 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erfolgen umfassende Renovierungen und Ausbauten, die später auch das [[Jägerhaus (Hof bei Salzburg)|Jägerhaus]] und die Parkanlage betreffen. Der Schlossbesitzer von Remiz wird nach der [[Anschluss|deutschen Besetzung]] Österreichs wegen seines Einsatzes für die &amp;quot;[[Vaterländische Front|Vaterländische Front]]&amp;quot; [[1938]] verhaftet und in das [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] überstellt, wo er im Jahr darauf umkommt. Sein gesamter Besitz ist da bereits beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Fuschl 1930.jpg|thumb|Luftaufnahme um 1930.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss unter Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop===&lt;br /&gt;
[[1939]] wird Schloss Fuschl von einer Stiftung zugunsten des deutschen Reichsaußenministers Joachim von Ribbentrop übernommen. Joachim von Ribbentrop richtet Schloss Fuschl als seinen Sommerwohnsitz ein und empfängt hier während der Kriegsjahre häufig Staatschefs und Diplomaten der mit Deutschland verbündeten Länder. So empfing Ribbentrop am Freitag, den 11. August 1939, den italienischen Außenminister Galeazzo Gra Ciano zu Besprechungen hier im Schloss Fuschl. Der italienische Außenminister trifft knapp nach Mittag auf dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] ein, wo ihn Reichsaußenminister v. Ribbentrop erwartet. In Rosen­heim sind der italienische Botschafter in Berlin Attolico, Bot­schaftsrat Graf Magistrati und der Stellvertretende Chef des Protokolls, Legationsrat v. Halem in den Sonderzug einge­stiegen. Graf Ciano reist in Begleitung des Gesandten Ditetti, des Legationsrates del Drago, des Konsuls Bellia und des Dizekonsuls Farace. Die italienischen Gäste werden vom Reichsaußenminister und seinen Mitarbeitern nach dem Schloss Fuschl begleitet, wo v. Ribbentrop um 13:30 Uhr dem italienischen Außenminister ein Frühstück gibt. Der weitere Nachmittag ist bereits den sachlichen Beratungen gewidmet. Außenminister Graf Ciano wird während seines Salzburger Aufenthaltes im [[Hotel Österreichischer Hof|Hotel &amp;quot;Österreichischer Hof&amp;quot;]] logieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&amp;amp;datum=19390811&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Erich%2BJanik%22&amp;amp;ref=anno-search ANNO], &amp;quot;[[Salzburger Volksblatt]]&amp;quot;, Ausgabe vom 11. August 1939, Seite 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsmonaten befindet sich ein Teil der Leitung des Auswärtigen Amtes aus Berlin in Schloss Fuschl. Nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen wird das Schloss besetzt und dient für kurze Zeit als Erholungsheim für amerikanische Offiziere. Bald nach Kriegsende unternimmt die Familie von Remiz juristische Anstrengungen zur Wiedererlangung ihres Besitzes, die erst [[1955]] zu einer endgültigen Restitution führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neubeginn 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wird ein US-Soldatenheim im Schloss eingerichtet. Mit [[20. Februar]] [[1947]] erfolgt die Rückstellung an Hedwig von Remiz und Miterben. &lt;br /&gt;
1947 wird erstmals ein [[Hotel Schloss Fuschl|Hotelbetrieb]] aufgenommen, der durch Umbauten [[1950]] erweitert wird. [[Harriet Gräfin Walderdorff]] pachtet ab [[1954]] ein - das &amp;quot;Schlosshotel Fuschl&amp;quot;, um hier neben ihrem in Salzburg bereits erfolgreichen &amp;quot;[[Hotel Goldener Hirsch|Goldenen Hirschen]]&amp;quot; ein weiteres Hotel für ein internationales Publikum zu etablieren. Nach rund zehn Jahren problematischer Eigentumsverhältnisse erwirbt [[Carl Adolf Vogel]] am [[5. März]] [[1959]] Schloss und richtet im Jagdhof einen Restaurantbetrieb und ein Pfeifenmuseum ein. Am [[8. Juni]] [[1977]] ersteigert die Max-Grundig-Stiftung in Nürnberg-Fürth den Gesamtbesitz, da Vogel in Konkurs gegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Romy Schneider: Drehort für &amp;quot;Sissi&amp;quot;-Film===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sissi Museum.jpg|thumb|[[Jägerhaus (Hof bei Salzburg)|Jägerhaus]] mit [[Sissi-Museum Hotel Schloss Fuschl|Sissi-Museum]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] wird das Hotel Schloss Fuschl Schauplatz des [[Sissi (Film)|ersten Sissi-Films]] mit [[Romy Schneider]] in der Hauptrolle. Es steht für das ähnlich malerisch gelegene Schloss Possenhofen, das sich am Starnberger See in [[Bayern]] befindet. Während der Dreharbeiten wohnte Romy Schneider im Schlosshotel, woran die luxuriöse Sissi-Suite mit ihrem atemberaubenden Ausblick auf den Fuschlsee noch heute erinnert. Durch den anhaltenden Erfolg des Films ist das Hotel Schloss Fuschl für ein weltweites Millionenpublikum untrennbar mit dem Sissi-Mythos verbunden, woran noch heute ein kleines Museum erinnert. Heute gibt es im Jägerhaus ein [[Sissi-Museum Hotel Schloss Fuschl|Sissi-Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Die künstliche Insel im Fuschlsee- eine archäologische Rarität!|Die künstliche Fuschlsee-Insel der Romanen (um 540 n. Chr.)]]&lt;br /&gt;
* eine [[Hubertuskapelle Schloss Fuschl|Hubertuskapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:2025 09 10 Hof Schloss Fuschl 07.jpg|Schloss Fuschl im September 2025.&lt;br /&gt;
Datei:Schloss Fuschl Nahaufnahme.jpg|Schloss Fuschl,  Nahaufnahme&lt;br /&gt;
Datei:Eingang zum Schloss Fuschl.jpg|Eingang zum Schloss Fuschl.&lt;br /&gt;
Datei:Jägerhaus, Schloss Fuschl.jpg|Jägerhaus, Schloss Fuschl.&lt;br /&gt;
Datei:Waldhaus, Schloss Fuschl.jpg|Waldhaus, Schloss Fuschl.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Schloss Fuschl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.sn.at/archivsn?img=A0tU26DCYSOasgtO%2F5XY2nMFM6%2BQmrIASopTtjKGJ2oH%2BCQ5xAksEQrc3K95AO7ZuhvA%2Ffxy%2BM5j06vVnxlKonffjOHKf3SX0%2FEixcYF5kRKJRTTbdW8NJTapbBeNlR6&amp;amp;id1=19760605_09&amp;amp;q=Harriet%2520Gr%25C3%25A4fin%2520Walderdorff#slide9 www.sn.at], Archiv der &amp;quot;[[Salzburger Nachrichten]]&amp;quot;, Ausgabe vom 5. Juni 1976, Seite 9, &amp;quot;Der neue Glanz war nicht von Dauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)]]&amp;quot;, Flachgau, Tennengau, Seite 68f&lt;br /&gt;
* www.schlossfuschlsalzburg.com, der Link war bei einer Kontrolle am 25. Juni 2024 nicht mehr abrufbar&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Fuschl, Schloss}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hof bei Salzburg|Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Hof bei Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss|Fuschl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Staufen&amp;diff=2517195</id>
		<title>Staufen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Staufen&amp;diff=2517195"/>
		<updated>2025-12-16T13:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Salzburgbezug}}[[Datei:Staufen und Zwiesel.jpg|thumb|Hoher Staufen und Zwiesel (rechts), im Vordergrund ist der lang gezogene [[Högl (Berg)|Högl]], davor [[Ainring]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inselwelt von Hannes Taferner.jpg|thumb|Ausblick vom Staufen auf das nebelbedeckte Salzburg mit den herausragenden Bergen als Inseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panoramabild Untersberg bis Zwiesel.JPG|thumb|Panoramablick vom Untersberg bis zum [[Zwiesel]].]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Staufen&#039;&#039;&#039; ist ein Gebirgsstock, der Teil der [[Chiemgauer Alpen]] ist und deren östlichen Ausläufer er darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Name Staufen kommt aus dem Mittelhochdeutschen (&amp;quot;stouf&amp;quot;) und bedeutet &amp;quot;steil aufragender Fels&amp;quot;. Über den Grat verlief von [[1275]] bis [[1810]] die Grenze zwischen [[Bayern]] und dem [[Erzbistum Salzburg]]. Im [[17. Jahrhundert]] wurde [[Bergbau]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Staufen&#039;&#039; erhebt sich als nördliche Begrenzung des [[Reichenhaller Becken]]s und liegt etwa 15 Kilometer westlich von der [[Stadt Salzburg]].  Er unterteilt sich in den Mittel-, Hoch- und Vorderstaufen. Die beiden markanten Gipfel sind der [[Zwiesel]], 1&amp;amp;nbsp;782 [[m ü. A.]], und der [[Hochstaufen]], 1&amp;amp;nbsp;771 m ü. A..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem beliebten Ausflugsberg finden jedes Jahr mehr als tausend kleinere [[Erdbeben]] statt, die meist aber nicht intensiv genug sind, um von den Touristen und Anwohnern wahrgenommen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geologie==&lt;br /&gt;
Die Chiemgauer Alpen sind eine Gebirgsgruppe der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] in den [[Ostalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* Am südlichen Aufstieg des als Wander- und Kletterberg bekannten &#039;&#039;Zwiesels&#039;&#039; liegt die Zwieselalm in 1&amp;amp;nbsp;386 m ü. A.&lt;br /&gt;
* Am nördlichen Abhang des &#039;&#039;Zwiesels&#039;&#039; liegt der Frillensee, am südlichen der Listsee&lt;br /&gt;
* Im Gipfelbereich des &#039;&#039;Hochstaufens&#039;&#039; befindet sich das &#039;&#039;Reichenhaller Haus&#039;&#039;, die höchstgelegene Hütte der Chiemgauer Alpen.&lt;br /&gt;
* Am nordöstlichen Fuß des Gebirgsstocks befindet sich das ehemalige Salzburger [[Schloss Staufeneck]] &lt;br /&gt;
* Im Bereich des Gebirgsstocks gibt es alljährlich mehrere kleinere [[Erdbeben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Wallersee mit Staufen R0023449.JPG|Staufen vom [[Wallersee]] aus gesehen&lt;br /&gt;
Datei:Blick auf die Güter Weingarten und Geisbichl in Langwied.jpg|Im Hintergrund der Staufen.&lt;br /&gt;
Datei:Parsch Staufen Risch-Lau.jpg|Historische Aufnahme vor 1960.&lt;br /&gt;
Datei:Großgmain 1930 02.jpg|Historische Aufnahme aus dem Jahr 1930 von [[Großgmain]].&lt;br /&gt;
Davidenhof Salzburg Staufen.jpg| [[Davidenhof]] in [[Morzg]] in der [[Stadt Salzburg]] mit dem Staufen im Hintergrund.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Chiemgauer Alpen}}&lt;br /&gt;
{{mehr}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E361461%7E431001%7E371836%7E427064%7E%40363342%7C428421%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496  AMap]&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Staufen (Chiemgauer Alpen)}}&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rupertiwinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gnadenfall&amp;diff=2515848</id>
		<title>Gnadenfall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gnadenfall&amp;diff=2515848"/>
		<updated>2025-12-12T14:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Gnadenfall obertauern 31045 2016-08-04.jpg|thumb|Der Gnadenfall]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gnadenfall&#039;&#039;&#039; ist ein Wasserfall auf der Grenze zwischen den [[Radstädter Tauern|Radstädter]] und den [[Schladminger Tauern]] in der [[Nördliche Taurach|nördlichen Taurach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Wasserfall befindet sich direkt neben der [[Katschberg Straße]] etwas unterhalb der [[Gnadenbrücke]] im Gebiet der [[Pongau]]er Gemeinde [[Untertauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Gnadenfall obertauern 31041 2016-08-04.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Gnadenfall obertauern 31034 2016-08-04.jpg &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.50095,47.2731/zoom/16.2/basis/karte/compare/epo_4 AMap], aktualisierter Datenlink 29. November 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gnadenfall, Taurach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Untertauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tennfall&amp;diff=2515845</id>
		<title>Tennfall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tennfall&amp;diff=2515845"/>
		<updated>2025-12-12T14:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Tennfall-0157-2022-07-14.jpg |thumb|der Tennfall]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tennfall-0149-2022-07-14.jpg |thumb|vom Steg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Tennfall&#039;&#039;&#039; ist ein Wasserfall der [[Südliche Taurach|südlichen Taurach]] bei [[Tweng]].&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Er befindet sich am Eingang vom [[Lantschfeldtal]] am Zusammenfluss mit dem [[Lantschfeldbach]]. &lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Um das Jahr [[1797]], als die Franzosen gegen [[Radstadt]] zogen, warfen die Bauern und Knappen den Brückenbelag ab und verhinderten so ein weiteres Vordringen der Soldaten.&lt;br /&gt;
[[1826]] wurde anstelle der Holzbrücke eine Steinbrücke errichtet.&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E415116%7E368282%7E420557%7E365782%7E%40418866%7C367191%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1371%7E630  AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tweng]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Taurachtal&amp;diff=2515842</id>
		<title>Taurachtal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Taurachtal&amp;diff=2515842"/>
		<updated>2025-12-12T14:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nördliches Taurachtal.jpg|thumb|Nördliches Taurachtal]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsort|Taurachtal}}&#039;&#039;&#039;Taurachtal&#039;&#039;&#039; ist die geografische Bezeichnung für zwei Täler in den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die in nordwestliche Richtung verlaufenden Täler verbinden den nordwestlichen [[Lungau]] über den [[Radstädter Tauern]] mit dem südöstlichen [[Pongau]], dem [[Ennstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gewässer==&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Flüsse tragen beide den Namen Taurach: [[Nördliche Taurach]] im Pongau und [[Südliche Taurach]] im Lungau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pongau gibt es unterhalb von [[Obertauern]] den [[Johannesfall|Johannes]]- und den [[Gnadenfall]], oberhalb der Passhöhe den [[Grünwaldsee|Grünwald]]- und den [[Hundsfeldsee]] und im Lungau den [[Tennfall]] nördlich von [[Tweng]], wo auch der [[Lantschfeldbach]] von Nordwesten einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Höhenunterschiede==&lt;br /&gt;
Von Obertauern in 1&amp;amp;nbsp;738 [[m ü. A.]] führt der nördliche Taurachtalteil hinunter nach [[Radstadt]] auf 858 m ü. A. Nach Süden fällt es über Tweng (1&amp;amp;nbsp;233 m ü. A.), [[Mauterndorf]] (1&amp;amp;nbsp;123 m ü. A.) und [[Mariapfarr]] (1&amp;amp;nbsp;120 m ü. A.) bis zur Einmündung in das Becken von [[Tamsweg]] (1&amp;amp;nbsp;022 m ü. A.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhenunterschied Nord: 880 m&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Höhenunterschied Süd:  616 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orte==&lt;br /&gt;
Im Lungau: [[Wölting]], [[St. Andrä im Lungau]], Mariapfarr, Mauterndorf, Tweng&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Pongau: Obertauern, [[Untertauern]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t121076.htm aeiou]&lt;br /&gt;
* Freytag &amp;amp; Berndt Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Taurachtal&amp;diff=2515839</id>
		<title>Taurachtal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Taurachtal&amp;diff=2515839"/>
		<updated>2025-12-12T14:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Nördliches Taurachtal.jpg|thumb|Nördliches Taurachtal]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsort|Taurachtal}}&#039;&#039;&#039;Taurachtal&#039;&#039;&#039; ist die geografische Bezeichnung für zwei Täler in den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die in nordwestliche Richtung verlaufenden Täler verbinden den nordwestlichen [[Lungau]] über den [[Radstädter Tauern]] mit dem südöstlichen [[Pongau]], dem [[Ennstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gewässer==&lt;br /&gt;
Die jeweiligen Flüsse tragen beide den Namen Taurach: [[Nördliche Taurach]] im Pongau und [[Südliche Taurach]] im Lungau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Pongau gibt es unterhalb von [[Obertauern]] den [[Johannesfall|Johannes]]- und den [[Gnadenfall]], oberhalb der Passhöhe den [[Grünwaldsee|Grünwald]]- und den [[Hundsfeldsee]] und im Lungau den [[Tennfall]] nördlich von [[Tweng]], wo auch der [[Lantschfeldbach]] von Nordwesten einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Höhenunterschiede==&lt;br /&gt;
Von Obertauern in 1&amp;amp;nbsp;738 [[m ü. A.]] führt der nördliche Taurachtalteil hinunter nach [[Radstadt]] auf 858 m ü. A. Nach Süden fällt es über Tweng (1&amp;amp;nbsp;233 m ü. A.), [[Mauterndorf]] (1&amp;amp;nbsp;123 m ü. A.) und [[Mariapfarr]] (1&amp;amp;nbsp;120 m ü. A.) bis zur Einmündung in das Becken von [[Tamsweg]] (1&amp;amp;nbsp;022 m ü. A.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhenunterschied Nord: 880 m&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Höhenunterschied Süd:  616 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orte==&lt;br /&gt;
Im Lungau: [[Wölting]], [[St. Andrä im Lungau]], Mariapfarr, Mauterndorf, Tweng&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Pongau: Obertauern, [[Untertauern]], &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t121076.htm aeiou]&lt;br /&gt;
* Freytag &amp;amp; Berndt Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Twenger_Almsee&amp;diff=2515836</id>
		<title>Twenger Almsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Twenger_Almsee&amp;diff=2515836"/>
		<updated>2025-12-12T14:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Twenger almsee 18319 2010-07-08.jpg|thumb|Twenger Almsee]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Twenger Almsee&#039;&#039;&#039; ist ein Bergsee nordwestlich des [[Großes Gurpitscheck|Großen Gurpitschecks]] in den [[Schladminger Tauern]].  Er befindet sich 2&amp;amp;nbsp;120 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Er befindet sich im [[Lungau]] westlich oberhalb des [[Taurachtal]]s in der Gemeinde [[Tweng]]. Westlich um den See breitet sich die [[Twenger Alm]] aus, nördlich liegt der [[Oberer Schönalmsee]] (bereits in der Gemeinde [[Weißpriach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 240 Meter lange und 170 Meter breite Bergsee ist über einen markierten alpinen Steig von [[Obertauern]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18390 2011-07-09.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18338 2010-07-08.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18342 2010-07-08.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18278 2003-07-01.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
===weitere Bilder===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E416809%7E370242%7E423726%7E367618%7E%40420096%7C368941%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/%28S%28nq5ds105y4qndszq2mzsk3af%29%29/init.aspx?karte=default&amp;amp;geojuhuschema=Adressen/Namensgut&amp;amp;defaultlogo=sagis SAGIS]&lt;br /&gt;
* [[Salzburgs Seen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tweng]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lacken_(Wei%C3%9Fpriachtal)&amp;diff=2515833</id>
		<title>Lacken (Weißpriachtal)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lacken_(Wei%C3%9Fpriachtal)&amp;diff=2515833"/>
		<updated>2025-12-12T14:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lacken weißpriachtal 18400 2011-07-09.jpg|thumb|Lacken]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Lacken&#039;&#039;&#039;, auch der &#039;&#039;&#039;untere Schönalmsee&#039;&#039;&#039; genannt, ist ein [[Bergsee]] nördlich des [[Großes Gurpitscheck|Großen Gurpitscheck]]s in den [[Schladminger Tauern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie == &lt;br /&gt;
Er befindet sich auf 1&amp;amp;nbsp;890 [[m ü. A.]] im Bereich der [[Schönalm (Weißpriach)|Schönalm]] im [[Weißpriachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 280 Meter lange und 135 Meter breite Bergsee ist über das Weißpriachtal über einen markierten alpinen Steig über den [[Wirpitschsee]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Lacken weißpriach 29535 2016-07-10.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lacken weißpriach 29514 2016-07-10.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Lacken weißpriach 29521 2016-07-10.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===weitere Bilder===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.6209,47.2265/zoom/15.7 AMap] aktualisierter Datenlink 16. Februar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißpriach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberer_Sch%C3%B6nalmsee&amp;diff=2515830</id>
		<title>Oberer Schönalmsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberer_Sch%C3%B6nalmsee&amp;diff=2515830"/>
		<updated>2025-12-12T14:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Oberer schönalmsee 18397 2011-07-09.jpg|thumb|Oberer Schönalmsee]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;obere Schönalmsee&#039;&#039;&#039; ist ein [[Bergsee]] auf 2&amp;amp;nbsp;112 [[m ü. A.]] in den [[Schladminger Tauern]] im [[Lungau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Er befindet sich im Nordosten der Gemeinde [[Weißpriach]] nordöstlich der [[Gollitschspitze]]. Er ist der größte Bergsee des [[Weißpriachtal]]s. Der 365 Meter lange und 230 Meter breite Bergsee ist von [[Obertauern]] oder über das Weißpriachtal über einen markierten alpinen Steig erreichbar. Er wird durch den [[Schönalmbach]] in den Oberlauf des [[Weißpriachbach]]es entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich befinden sich noch drei kleine Bergseen, sowie einer nördlich des Schönalmsees. Etwas unterhalb des oberen Schönalmsees liegt der [[Unterer Schönalmsee|untere Schönalmsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat|Schönalmsee}}&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.60079,47.22494/zoom/16.2 AMap] aktualisierter Datenlink 16. Februar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle  ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißpriach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Twenger_Almsee&amp;diff=2515827</id>
		<title>Twenger Almsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Twenger_Almsee&amp;diff=2515827"/>
		<updated>2025-12-12T14:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Twenger almsee 18319 2010-07-08.jpg|thumb|Twenger Almsee]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Twenger Almsee&#039;&#039;&#039; ist ein Bergsee nordwestlich des [[Großes Gurpitscheck|Großen Gurpitscheck]] in den [[Schladminger Tauern]].  Er befindet sich 2&amp;amp;nbsp;120 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Er befindet sich im [[Lungau]] westlich oberhalb des [[Taurachtal]]s in der Gemeinde [[Tweng]]. Westlich um den See breitet sich die [[Twenger Alm]] aus, nördlich liegt der [[Oberer Schönalmsee]] (bereits in der Gemeinde [[Weißpriach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 240 Meter lange und 170 Meter breite Bergsee ist über einen markierten alpinen Steig von [[Obertauern]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18390 2011-07-09.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18338 2010-07-08.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18342 2010-07-08.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Twenger almsee 18278 2003-07-01.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
===weitere Bilder===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E416809%7E370242%7E423726%7E367618%7E%40420096%7C368941%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/%28S%28nq5ds105y4qndszq2mzsk3af%29%29/init.aspx?karte=default&amp;amp;geojuhuschema=Adressen/Namensgut&amp;amp;defaultlogo=sagis SAGIS]&lt;br /&gt;
* [[Salzburgs Seen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tweng]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schladminger Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kernsee&amp;diff=2515824</id>
		<title>Kernsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kernsee&amp;diff=2515824"/>
		<updated>2025-12-12T14:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kernsee&#039;&#039;&#039; ist ein [[Bergsee]] auf 2&amp;amp;nbsp;074 [[m ü. A.]] in den [[Schladminger Tauern]] im [[Lungau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Kernsee befindet im Nordosten der Gemeinde [[Tweng]] südwestlich des [[Großes Gurpitscheck|Großen]] und nordwestlich des [[Kleines Gurpitscheck|Kleinen Gurpitscheck]]s,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.6164,47.2051/zoom/15.8 AMap] aktualisierter Datenlink 16. Februar 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle  ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydrogeografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tweng]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Grie%C3%9Fenkareck&amp;diff=2515821</id>
		<title>Grießenkareck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Grie%C3%9Fenkareck&amp;diff=2515821"/>
		<updated>2025-12-12T14:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Grießenkareck aus Flachauer Sicht.jpg|thumb|Grießenkareck aus Flachauer Sicht]]{{googlemapsort|Grießenkareck+5542+Flachau}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Grießenkareck&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;Grießenkar&#039;&#039; ist ein Berg im [[Pongau]] im Gemeindegebiet von [[Flachau]]. Es befindet sich an einem nördlichen Ausläufer der [[Radstädter Tauern]] und ist 1&amp;amp;nbsp;991 [[m ü. A.]] hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Gipfel befindet sich in Flachau, wenige Meter östlich der Gemeindegrenze zu [[Wagrain]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Im Winter ist das Grießenkareck als Teil des &#039;&#039;[[Snow Space Flachau]]&#039;&#039; von Flachau und von Wagrain mit den [[Bergbahnen Wagrain]] als ein beliebtes Skigebiet erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer und Herbst sind Grießenkareck und seine zahlreichen Almen ein beliebtes Wandergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Grießenkareck aus Wagrainer Sicht.jpg|thumb|Grießenkareck aus Wagrainer Sicht&lt;br /&gt;
Datei:Skigebiet Grießenkar01.jpg|thumb|Skigebiet Grießenkar in Flachau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.snow-space.com/de/winter/region/orte/flachau Bergbahnen Flachau]&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.3549,47.3194/basis/karte/compare/epo_4 AMap], aktualisierter Datenlink 25. Jänner 2024&lt;br /&gt;
* [https://www.bergfex.at/wagrain/webcams/c6638/ Webcam bergfex.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.wetter.com/hd-live-webcams/oesterreich/wagrain-griessenkareck/5514124c10a84/ Webcam wetter.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}&lt;br /&gt;
* Anonymer Nutzer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedere Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radstädter Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wagrain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Miesberg&amp;diff=2514444</id>
		<title>Miesberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Miesberg&amp;diff=2514444"/>
		<updated>2025-12-08T13:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Miesberg&#039;&#039;&#039; ist ein Berg im Westen der [[Mitterpinzgau]]er [[Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Miesberg ist ein 1&amp;amp;nbsp;115&amp;amp;nbsp;[[m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.]] hoher Berg am Westrand des [[Saalfeldener Becken]]s südlich des Eingangs in das [[Leoganger Tal]] in den nordöstlichen Ausläufern des [[Bayerische Saalforste|Bayerischen Saalforstes]]. An seinem Nordostfuß befindet sich die Ortschaft [[Uttenhofen (Saalfelden am Steinernen Meer)|Uttenhofen]], an seinem Südostfuß das [[Diabas]]-Vorkommen im Ortsteil [[Biberg (Saalfelden am Steinernen Meer)|Biberg]] (Ortschaft [[Kehlbach (Saalfelden am Steinernen Meer)|Kehlbach]]).   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein ist der Miesberg jedoch unter dem Namen &amp;quot;Biberg&amp;quot; bekannt, wobei der [[Biberg]] eigentlich nur eine Rückfallkuppe am westlichen Rand des Saalfeldener Becken auf 733&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A. bis ~ 778&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A. ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Miesberg befindet sich in den [[Kitzbüheler Alpen]] in der [[Grauwackenzone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Südlich des Gipfels beginnt beim Gasthof Huggenbergalm (1&amp;amp;nbsp;109&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;A.) die &amp;quot;[[Sommerrodelbahn]] Biberg&amp;quot;. Zum Gasthof führt der Sessellift [[Bibergbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommerrodelbahn Biberg.jpg|thumb|Die Sommerrodelbahn Biberg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein internationale Riesentorlauf, der im Jahr [[1958]] zum ersten Mal veranstaltet wurde, wurde nach dem Tod des Saalfeldener Skirennläufers [[Toni Mark]] &amp;quot;in memoriam Toni Mark&amp;quot; ausgetragen. Seit dem Jahr [[1962]] war dieses Rennen in Zusammenarbeit mit [[Zell am See]] und [[Saalbach]] Teil des &amp;quot;Internationalen 3-Pisten-Rennen&amp;quot;. [[1963]] beteiligten sich an dieser Veranstaltung 17 Nationen. [[1973]] wurde erstmals ein &amp;quot;Senioren-Riesentorlauf&amp;quot; veranstaltet. Dieser wurde nun als Ersatz für das früher veranstaltete &amp;quot;3-Pisten-Rennen&amp;quot; der Erinnerung an Toni Mark gewidmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;quot;Biberg&amp;quot; fanden auch FIS-Skirennen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeitzeugen-saalfelden.at/film/473 www.zeitzeugen-saalfelden.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.8043,47.4253/zoom/14.8/basis/karte/compare/karte AMap], aktualisierter Datenlink 10. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* {{Quelle SAGIS}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grauwackenzone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kitzbüheler Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wildkogelbahn&amp;diff=2513961</id>
		<title>Wildkogelbahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wildkogelbahn&amp;diff=2513961"/>
		<updated>2025-12-07T06:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wildkogelbahn 01.jpg|thumb|Talstation der Wildkogelbahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildkogelbahn Bergstation.jpg|thumb|Die Bergstation der Wildkogelbahn]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wildkogelbahn&#039;&#039;&#039; ist eine Kabinenbahn, die [[Neukirchen am Großvenediger]] mit dem [[Wildkogel]] in der [[Grauwackenzone]] verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die Wildkogelbahn verbindet mittels zwei Sektionen Neukirchen am Großvenediger mit der Wildkogel-Skiarena im Winter und dem Wandergebiet im Sommer. Die Talstation der Wildkogelbahn befindet sich nahe dem Ortszentrum von Neukirchen am Großvenediger, die Bergstation liegt westlich des Wildkogelgipfels auf 2&amp;amp;nbsp;100 [[M ü. A.]] Die Gesamtlänge der Bahn beträgt 2&amp;amp;nbsp;992 Meter. Sie überwindet dabei insgesamt 1&amp;amp;nbsp;255 Höhenmeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Wildkogelbahn ist eine Sechser-Einseilumlaufbahn. Sie bringt ihre Gäste über zwei Sektionen zur Bergstation. An der Mittelstation kann die Bahn verlassen oder auch zugestiegen werden. Die erste Sektion von der Talstation bis zur Mittelstation weist eine Länge von 1&amp;amp;nbsp;967 Metern auf und überwindet eine Höhendifferenz von 797 Metern. Die Mittelstation liegt auf 1&amp;amp;nbsp;642 Metern ü. A. Die zweite Teilstrecke von der Mittelstation bis zur Bergstation ist 1&amp;amp;nbsp;125 m lang und überwindet eine Höhendifferenz von 458 Metern. Mit einer Fahrkarte kann entweder die Wildkogelbahn oder die [[Smaragdbahn]], die von [[Bramberg]] hinauf führt, benutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.urlaubsarena-wildkogel.at www.urlaubsarena-wildkogel.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Wirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seilbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neukirchen am Großvenediger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grauwackenzone]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hartwig&amp;diff=2513559</id>
		<title>Hartwig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hartwig&amp;diff=2513559"/>
		<updated>2025-12-05T12:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Salzburger Erzbischöfe Hartwig.jpg|thumb|mutmaßliches Wappen von Hartwig]]&#039;&#039;&#039;Hartwig&#039;&#039;&#039; (* ?; † [[5. Dezember]] [[1023]]) war von [[991]] bis 1023 [[Erzbischof von Salzburg]] und ist einer der [[Heilige, Selige und verehrungswürdige Personen der Erzdiözese Salzburg|seligen (bzw. heiligen) Personen]] der [[Erzdiözese Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Pfalzgrafen Hartwig I. von [[Herzogtum Bayern|Bayern]] und der Wigburg von Bayern, Tochter von Herzog Eberhard. Er wurde am [[23. Dezember]] [[970]] in der [[Stadt Salzburg]] zum Subdiakon geweiht, am [[19. September]] [[973]] zum Diakon und am [[18. September]] [[985]] Priester. Die Bischofsweihe empfing er schließlich am [[8. November]] [[991]] und erhielt von Papst Johannes XV. das [[Pallium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Aufstieg in der Reichskirche begann, als er treuer Parteigänger des ottonischen Kaiser wurde. So begleitete er Otto III. [[996]] nach Rom und führte mit Bischof Gottschalk von [[Hagenauer|Hagenau]] den gemeinsamen Vorsitz auf der Krönungssynode Ottos III. Dort erhielt er vom Kaiser das [[Salzburger Märkte|Markt-]], [[Steuern und Abgaben|Maut-]] und [[Salzburger Münze|Münzrecht]] für seinen [[Bischofsburg in Salzburg|Bischofssitz]]. Von Kaiser Heinrich II. empfing Hartwig [[1002]] dann große Besitztümer im [[Lungau]] bei [[Mauterndorf]], im [[oberösterreich]]ischen Kremstal (Schlierbach, [[1006]]) und im steirischen [[Ennstal]] bei [[Admont]] mit Salzpfannen und Sudhäusern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[7. Dezember]] [[1005]] schenkte König Heinrich II. dem Erzbischof das Gut Admont im Ennstal, das nach dessen Tod dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stift St. Peter]] zufallen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://vdu.uni-koeln.de:8181/mom/AT-StiASP/Urkunden/fond?block=1 vdu.uni-koeln.de Bestand:  St. Peter, Archiv der Erzabtei (1005-1981)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gasteinertal]] kam unter Hartwig im Rahmen eines Tauschgeschäftes vom [[Erzbistum Salzburg|Bistum Salzburg]] an die bayrischen Sighardinger, erst [[1297]] konnte es wieder für den Salzburger Erzbischof und seine Kirche erworben werden. Gemeinsam mit den verwandten Aribonen und Sighardinger hatte sich Hartwig entschieden für die Klosterreform eingesetzt und an der Gründungen der Kloster [[Benediktinerinnenstift St. Georgen am Längsee|St. Georgen am Längsee]] in [[Kärnten]], [[Benediktinerkloster Seeon|Seeon]] (nördlich des [[Chiemsee]]s), [[Augustiner-Chorherrenstift Baumburg|Baumburg]] in Bayern und [[Frauenkloster Göß|Göß]] in der [[Steiermark]] mitgewirkt. Im Zusammenhang mit der Kirchenreform entstand ein einheitliches Netz von Pfarrsprengeln, die unter Hartwig für das Gasteinertal erstmals genau festgelegt wurden. An seinem Lebensende stand Hartwig im Ruf der Heiligkeit, sein Leichnam wurde im Dom bestattet. Seit dem 13. Jahrhundert genießt Hartwig auch liturgische Verehrung &amp;quot;Heiliger Hartwig&amp;quot;. Ein formelle Seligsprechung oder Heiligsprechung des Erzbischofes im Mittelalter ist aber nicht bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartwig ließ in der Stadt Salzburg die [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)]] und den [[Dom zu den Hll. Rupert und Virgil#Hartwig-Dom|Hartwig-Dom]], einen Vorgängerbau des heutigen [[Salzburger Dom|Doms]] bauen. Der Neubau wurde durch Kaiser Heinrich II. durch die Übergabe von Grundbesitz in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] gefördert. Der Hartwig-Dom fiel [[1127]] einem [[Brände im Salzburger Dom|Brand]] zum Opfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Dopsch:Geschichte Salzburgs Bd.1/I S.213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]: &#039;&#039;Der bayerische Adel und die Besetzung des Erzbistums Salzburg im 10. und 11. Jahrhundert&#039;&#039;. In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (MGSL) 110/111(1970/71), 125-151.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Vetters|Vetters, Hermann]]:  &#039;&#039;Die mittelalterlichen Dome in Salzburg.&#039;&#039; In: Jahrbuch des Instituts für mittelalterliche Studien der Universität Münster; 5, Frühmittelalterliche Studien, Berlin 1971, S. 413 - 435. &lt;br /&gt;
* Dopsch, Heinz: &#039;&#039;Die Zeit der Karolinger und Ottonen.&#039;&#039;  In: Geschichte Salzburgs - Stadt und Land, Bd. I/1, hg. von Heinz Dopsch, 2. Aufl. Salzburg 1983, S. 157–228, hier S. 211–213. Vergl. Literatur-Anmerkungen-Register. In: Bd. I/3, hg. von Heinz Dopsch, 1984, 1243 f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle ==&lt;br /&gt;
* Cod. Hartwici, ed. W. Hauthaler, Salzburger UB 1, 1910, 188–209&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[991]]–[[1023]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Friedrich I.]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Gunther von Meißen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1023]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Gleitschirmfliegen.jpg&amp;diff=2513283</id>
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		<updated>2025-12-04T13:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] starten an einem Traumtag wie dem [[5. Jänner]] [[2011]] hoch über der Stadt Salzburg [[Gleitschirmfliegen]]de. Blick ins [[Salzburger Becken]] und im Hintergrund das [[Staufengebirge]], Teilgebirge der [[Chiemgauer Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto und Quelle: [[Benutzerin:Wald1siedel]]&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Salzburger Becken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Gaisberg-Plateau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Winter Stadt Salzburg|Gaisberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Chiemgauer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datei:Gleitschirmfliegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sattler-Panorama&amp;diff=2512848</id>
		<title>Sattler-Panorama</title>
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		<updated>2025-12-03T06:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Salzburg Sattler-Panorama Franziskanerkirche.jpg|thumb|Ausschnitt aus dem Sattlerpanorama.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parsch, Aigen - Sattler-Panorama.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, [[Äußerer Stein]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattler-Panorama, Äußeres Nonntal.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, [[Nonntal|Äußeres Nonntal]].]]&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg Sattler-Panorama Rechte Altstadt.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechte Altstadt]].]]&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg Sattler-Panorama Altstadt 03.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, das [[Kaiviertel]].]]&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg Sattler-Panorama Brücke.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]].]]&lt;br /&gt;
[[File:Salzburg Sattler-Panorama Altstadt 01.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, Blick auf das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]], darüber die [[Alte Universität]] mit dem [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattler Panorama, Schloss Freisaal um 1829.jpg|thumb|Sattler Panorama, Detail, [[Schloss Freisaal]] und [[Freisaal]], um 1829.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattler Panorama, Leopoldskron-Moos, Untersberg.jpg‎|thumb|Sattler Panorama, Detail, [[Leopoldskroner Moos]], [[Untersberg]], um 1829.]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Sattler-Panorama&#039;&#039;&#039; ist ein großes Rundgemälde, das eine [[Historische Ansichten der Stadt Salzburg|historische Panoramaansicht]] der [[Stadt Salzburg]] und die sie umgebende Landschaft zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das Panorama wurde [[1826]] bis [[1829]] von [[Johann Michael Sattler]] als Ölgemälde angefertigt. Das Panorama ist weltweit das einzige erhaltene Reise-Panorama einer Stadt des 19. Jahrhunderts und eines der wertvollsten Objekte des [[Salzburg Museum]]s. Ausgestellt war es bis März [[2023]] im [[Panorama Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf Anregung von Kaiser [[Franz I.]] (* 1768; † 1835) begann Johann Michael Sattler [[1824]] mit den Vorarbeiten für sein Panorama. Es war jedoch keine Auftragsarbeit, sondern ein von Sattler als Privatmann, mit Krediten und Sponsorengeld finanziertes Projekt, mit der unternehmerischen Überlegung, die Produktionskosten durch Eintrittsgelder wieder einzubringen und mit der Schaustellung auf einer Rundreisen damit Geld zu verdienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Skizzen fertigte Johann Michael Sattler von verschiedenen Aussichtspunkten auf der [[Festung Hohensalzburg]] an. Ab [[1825]] malte er in einem eigens angefertigten Pavillon an dem Gemälde. Der Pavillon stand im Hof des gräflichen [[Palais Überacker]] (am heutigen [[Makartplatz]] 6, Ecke [[Dreifaltigkeitsgasse]]) und hatte eine Höhe von fünf Metern und eine Länge von 26 Metern, somit eine Fläche von rund 130 Quadratmetern. Dabei unterstützten ihn die Maler [[Friedrich Loos]] (Landschaft) und [[Johann Joseph Schindler]] (figurale Staffage).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung des Panoramas 1829 ging die Familie Sattler mit dem Rundgemälde und einem zerlegbaren Pavillon auf eine ausgedehnte Reise durch Europa. Mit Ochsenkarren und auf einem Hausboot bereiste sie zehn Jahre lang die Länder [[Deutschland]], [[Frankreich]], die [[Niederlande]] und [[Dänemark]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johann Michael Sattlers vermachte dessen Sohn [[Hubert Sattler (Maler)|Hubert]] das Bild der [[Stadtgemeinde Salzburg]]. Ab [[1873]] war das Panorama in einem eigens errichteten [[Städtische Kosmoramensammlung|Ausstellungspavillon]] im [[Kurgarten]] zwischen [[Kurhaus Salzburg (historisch)|Kurhaus]] und [[Schloss Mirabell]] ausgestellt. Dieser musste jedoch [[1937]] wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Das Panorama übersiedelte für kurze Zeit in das [[Haus für Mozart|alte Festspielhaus]], um dann, zusammengerollt, im [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]] gelagert zu werden. Dort wurde es am [[16. Oktober]] [[1944]] durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg diente die Festung Hohensalzburg als Zwischenlager, bis das Sattler-Panorama [[1977]] im neu errichteten [[Casino Salzburg|Casino Winkler]] (im ehemaligen [[Grand Café Winkler]]) auf dem [[Mönchsberg]] eine neue Heimat fand. Vor dem Abbruch des Gebäudes [[2001]] musste das Gemälde neuerlich in ein Zwischenlager in der [[Schwarzenbergkaserne]] ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[27. Mai]] [[2003]] konnte das Sattler-Panorama dann im neu errichteten [[Panorama Museum]] am [[Residenzplatz]] installiert und im Anschluss in 4&amp;amp;nbsp;400 Arbeitsstunden restauriert werden. Das Bild war im Laufe der Zeit bis zu acht Mal übermalt worden. 70 Prozent der Originalmalerei konnten aber durch die Restaurierung erhalten werden. Die dafür nötigen 500.000 Euro wurden durch die Aktion &amp;quot;Rettet das Salzburg Panorama&amp;quot; aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[26. Oktober]] [[2005]] war Johann Michael Sattlers &amp;quot;Salzburg Panorama&amp;quot; wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Harb]], Kulturredakteur der [[Salzburger Nachrichten]], schwärmte anlässlich der Eröffnung:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Die lebendige Frische der Farben, der unendliche Detailreichtum, die Wirkungen von Licht und Schatten − nachweislich ist es vier Uhr nachmittags an einem Septembertag −, die vielen kleinen Geschichten, die das Auge im Großen, aber auch, dank aufgestellter Fernrohre, im Detail entdecken und erkunden kann: Sie machen das Panorama zu einer fulminant inszenierten Attraktion. Schon auf den ersten Blick verliebt man sich in dieses einzigartige Kunstwerk − und verliert sich sofort in den mannigfachen Perspektiven, die das Panorama bietet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[1. März]] [[2023]] schloss das Panorama Museum im Zuge der anstehenden Renovierungs- und Umbauarbeiten in der Neuen Residenz. Ab [[2024]] wird das ehemalige [[Salzburger Barockmuseum (Gebäude)|Barockmuseumsgebäude]] im [[Mirabellgarten]] renoviert und umgebaut. Bis Mitte [[2025]] soll hier die &amp;quot;[[Orangerie Salzburg Panorama Museum Zentrum Welterbe]]&amp;quot; mit dem Sattler-Panorama als &amp;quot;Herzstück&amp;quot; neu entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Rundgemälde zeigt die Stadt Salzburg und die sie umgebende Landschaft im sonnigen Spätsommer, am Nachmittag um 16 Uhr, abzulesen an allen Turm- und Sonnenuhren, sowie am Schattenwurf des [[Mönchsberg]]es, der Bäume und Gebäude. Die Darstellung zeichnet sich durch topografische Genauigkeit, insbesondere im bebauten Gebiet der Stadt, aus. Nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern die Fensterachsen, Kamine und Dachformen aller Gebäude stimmen genau. Die Szenerie ist belebt durch eine Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Stände und Berufe, die allerlei Tätigkeiten nachgehen. Eine Prozession, eine Kompanie beim Exerzieren, die andere beim Einmarsch, Bürger, eine Gartenszene, Wäscherinnen, Handwerker, Händler und Reisende, sowie ein schweres Fuhrwerk, über die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] fahrend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sehen sind zahlreiche Gebäude, die heute nicht mehr existieren. Dazu gehören die [[Salzburger Stadttore|Stadttore]], die (z. B. [[Äußeres Steintor]], [[Kajetanertor]], [[Michaelstor]], [[Äußeres Lederertor]], [[Mirabelltor]]), aber auch die [[Kirche des heiligen Andreas]] und der  [[Freyschlössl|Rote Turm]]. Das [[Schloss Mirabell]], damals an der Stadtgrenze stehend, und der [[Mirabellplatz]], von dem ein Schotterweg durch die Wiesen und Häuser nach [[Froschheim]] führt, und weiter bis [[Maria Plain]], sowie viele andere sehenswerte historische Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus militärischen Gründen durften die damals noch vorhandenen sehr starken [[Stadtbefestigungen]] (Bastionen und Wehrgräben) nicht dargestellt werden. Geschickt werden diese nicht oder als Wiese und Garten dargestellt. Auch die Festung Hohensalzburg durfte nicht gezeigt werden. In dem der Maler diese als Aussichtspunkt und Standort für sein Panorama wählte, war auch dieses Problem gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein interessantes Detail ist der barocke Turmhelm der [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]], der tatsächlich im [[Barock]] so ausgesehen hatte, [[1829]] jedoch schon wieder im Stil der [[Gotik]] zurück verwandelt worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Stadtbrand Salzburg 1818]] ist noch spürbar. Einzelne Gebäude sind noch nicht wieder hergestellt und auf mehreren [[Grabendach|Grabendächern]] stehen Fässer mit Löschwasser (z. B. auf der [[Dompropstei]] oder dem [[Brunnhaus]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzach]] ist noch ein natürlich verlaufender, mäandernder Alpenfluss mit weiten Auen im Süden und Norden der Stadt. Auf den zahlreichen Sandbänken wird Wäsche gewaschen oder gearbeitet. Die Ufer der Salzach in der Stadt sind noch nicht durch die [[Salzachregulierung]] reguliert und reichen bis an den [[Innerer Stein|Inneren Stein]] und das [[Klausentor]]. [[Lehener Au]] und [[Itzlinger Au]] im Norden, sowie [[Josefiau (Au)|Josefiau]] im Süden haben noch ihren natürlichem Umfang. Der [[Gersbach]] umfließt den [[Bürglstein]], der [[Volksgarten]] ist noch eine Aue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ringsherum ist bereits ganz im Stile von Realismus und Naturalismus dargestellt. Zu sehen ist ein paradiesischer Landschaftsgarten, der umgeben ist von der großartigen Kulisse bestehend aus den Bergen und Gebirgen des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s, [[Schlenken]]s, [[Tennengebirge]]s, [[Göllstock]]s, [[Untersbergstock]]s, der sich mächtig aus der Landschaft erhebt, sowie des [[Staufen]]s, [[Haunsberg]]s, [[Buchberg (Berg in Mattsee)|Buchbergs]] und des [[Kapuzinerberg]]s (der jedoch überhöht erscheint).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hindurch führen nur zwei Straßen, die heutige [[Nonntaler Hauptstraße]] und die [[Moosstraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umland erkennt man die [[Hellbrunner Allee]], den [[Almkanal]] sowie die damaligen Dörfer [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]],  [[Siezenheim]], [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl-Itzling]] und die Vorstadt [[Mülln]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szenerie im Süden wirkt vertraut, denn diese ist heute weitestgehend noch so erhalten. Die dargestellte Landschaft wirkt ein wenig elliptisch - eine optische Täuschung, weil der Blick in Nord-Süd-Richtung weiter reicht als in Ost-West-Richtung, jedoch das Gemälde in einem Rundbau angebracht ist. Zuletzt sei angemerkt, dass das Rundgemälde konzeptionell ein 360°Panorama zeigt, jedoch künstlerisch um etwa 15° mehr Landschaft beinhaltet. Über der Eingangstüre wurde die Landschaft zwischen den Gemeinden [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] und [[Elsbethen]] gestreckt und so der Zugang geschickt kaschiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattler Panorama ganz.jpg|center|800px|]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sattler neu.jpg|gerahmt|center|Das Sattler-Panorama von 1829 (o.) und eine Foto-Neuinterpretation (u.) des deutschen Fotografen Hans Georg Esch, wie sie im Sommer 2010 in der Leica-Galerie zu sehen war.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technikdetail ==&lt;br /&gt;
An der Oberkante ist das Panorama mit Spannungsschlüsseln an der kreisförmigen Stahlkonstruktion befestigt, am unteren Rand sorgen 210 rundherum angebrachte 250-Gramm-Gewichte für die nötige Spannung des Kunstwerkes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/kultur/video-wie-das-26-meter-lange-und-162-kilo-schwere-sattler-panorama-uebersiedelt-wird-138281689 www.sn.at], 6. Mai 2023: &amp;quot;Wie das 26 Meter lange und 162 Kilo schwere Sattler-Panorama übersiedelt wird&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgmuseum.at/fileadmin/Salzburg_Museum/Panorama_Museum/Panorama_1829.jpg Sattler-Panorama]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=panoramamuseum0 Panorama Museum (Salzburg Museum)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
* Homepage SMCA&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unterer_Markt_(Hallein)&amp;diff=2512401</id>
		<title>Unterer Markt (Hallein)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unterer_Markt_(Hallein)&amp;diff=2512401"/>
		<updated>2025-12-02T10:13:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Untere Markt&#039;&#039;&#039; ist ein Straßenteil in der Stadt [[Hallein]] im [[Tennengau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Untere Markt  beginnt am [[Justin-Robert-Platz (Hallein)|Justin-Robert-Platz]] und verläuft gerade leicht bergauf zum [[Oberer Markt (Hallein)|Oberen Markt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untere Markt ist für den Pendlerverkehr aus dem Bezirk in die Stadt von großer Bedeutung. Daher kommt es dort auch in den Morgen- und  Abendspitzen gerne zu längeren Staus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Früher fand hier ein Teil des Markts statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Radar ==&lt;br /&gt;
Fixe   [[Radarkasten|Radarkästen]] stehen bei Kilometer 13 in einer Tempo-60-Zone und bei Kilometer 43 im Ortsgebiet von Ortschaft. Gerne mit  mobilen  Radargeräten überwacht werden die Ortseinfahrten von Ort1 und  Ort2,  sowie die Tempo-70-Zone kurz nach Ort3. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Gefährliche Abschnitte ==&lt;br /&gt;
Die 180-Grad-Kurve bei  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Nicht mehr existierend das [[Sudhaus Raitenau]], vom [[St. Petrischer Stiftshof]], dem Amtssitz der [[Erzabtei St. Peter]], sieht man noch das Eingangsportal;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Mustermann|Mustermann, Max]]: &#039;&#039;Die Legende von der schnellen Straße&#039;&#039;. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Artikel [[Halleiner Altstadt]]&lt;br /&gt;
* [http://www.openstreetmap.org/ www.openstreetmap.org - Hallein]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Penninger (Archäologe)|Penninger, Ernst]]: &amp;quot;&#039;&#039;Die Straßennamen der Stadt Hallein&#039;&#039;&amp;quot;, Sonderdruck aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110, Salzburg 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://www.meinestrasse.at Straße]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Hallein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wildkogelrodelbahn&amp;diff=2512089</id>
		<title>Wildkogelrodelbahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wildkogelrodelbahn&amp;diff=2512089"/>
		<updated>2025-12-01T15:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wildkogelrodelbahn 4.jpg|thumb|Wildkogelrodelbahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Links Wildkogelrodelbahn, rechts Salzachtal.jpg|thumb|Wildkogelrodelbahn und [[Salzachtal]]]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wildkogelrodelbahn&#039;&#039;&#039; in [[Bramberg am Wildkogel]] im Pinzgau ist mit 14 km Länge die längste beleuchtete [[Rodeln|Rodelbahn]] in den [[Alpen]], lt. Homepage sogar die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Wildkogelrodelbahn beginnt bei der Bergstation der [[Smaragdbahn]] unterhalb des [[Wildkogel]]gipfels, ist aber auch von der Bergstation der [[Wildkogelbahn Neukirchen am Großvenediger]] gut erreichbar. Sie führt in zahlreichen Serpentinen - zuerst am [[Wildkogelhaus]] vorbei - zu Tal. Sie überwindet dabei einen Höhenunterschied von 1&amp;amp;nbsp;300 Metern. Je nach Können dauert eine Fahrt ins Tal 30 bis 50 Minuten. Die Rodelbahn endet im Bereich der Talstation der Smaragdbahn westlich vom Ortszentrum von Bramberg am Wildkogel. In der Nacht ist die Bahn bis 22 Uhr beleuchtet und geöffnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Bahn ist auf der gesamten Strecke bis 22 Uhr beleuchtet. [[Rodeln]], Schlitten oder Bobs können sowohl in [[Neukirchen am Großvenediger]] als auch in Bramberg am Wildkogel in mehreren Sportgeschäften ausgeborgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Rodelwettwerb im Februar 2011 fuhr der Sieger von 197 Teilnehmern, Peter Bräuer, die Strecke in 15:46 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Am [[20. Februar]] [[2016]] kam eine 23-jährige Frau aus [[Oberösterreich]] bei einem Sturz auf der Rodelbahn ums Leben. Gegen 23:30 Uhr fuhr sie mit Freunden talwärts, kam von der Bahn ab und stürzte zwei Meter die Böschung hinunter. Zwar war die Pistenrettung innerhalb von zehn Minuten vor Ort, jedoch erlag die Frau später ihren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Dezember]] [[2019]] wurde ein 16-Jähriger nach einer Rodelfahrt vermisst. Wenig später konnten Suchhunde und Einsatzkräfte den Burschen nur mehr tot bergen.  Schon am Vorabend war der 16-Jährige gegen 20 Uhr bei einer Skihütte im Bereich der Talabfahrt Bramberg aufgebrochen. Er fuhr die Bahn mit der Rodel hinunter, dort dürfte es zum Unfall gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder ereignen sich schwere Rodelunfälle an der Wildkogelrodelbahn:&lt;br /&gt;
* [[22. Februar]] [[2025]]: Erstmals war ein 22-jähriger Mann aus [[Oberösterreich]] auf einer Rodel. Bei Tageslicht am Nachmittag stürzte er 15 Meter in freies Gelände ab und erlitt schwere Verletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/junger-mann-rodeln-wildkogel-meter-gelaende-173806819 www.sn.at], 19. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[8. Februar]] 2025: Eine Urlauberin (29) aus dem Landkreis [[Regensburg]] in [[Deutschland]] ist in der Nacht auf Sonntag in Bramberg beim Rodeln tödlich verletzt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/chronik/deutsche-urlauberin-rodelpartie-173214457 www.sn.at], 9. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
; Bilder von der Strecke Ende Februar 2025 &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Rodelbahn in Bramberg am Wildkogel 28Feb25 02.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Rodelbahn in Bramberg am Wildkogel 28Feb25 03.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.wildkogelresorts.at/de/natur-aktiv/rodeln www.wildkogelresorts.at], abgefragt am 4. März 2025 &lt;br /&gt;
* [https://www.wildkogel-arena.at/bergbahnen/rodeln/ www.urlaubsarena-wildkogel.at], aktualisiert am 4. März 2025&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]], Stichwort [[Oberpinzgauer Fremdenverkehrsförderungs- und  Bergbahnen AG]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|10. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|21. Februar 2016}}&lt;br /&gt;
* [[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/bramberg-16-jaehriger-stirbt-bei-rodel-unfall-81161188  27. Dezember 2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bramberg am Wildkogel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rodeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freizeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bad_D%C3%BCrrnberg&amp;diff=2510754</id>
		<title>Bad Dürrnberg</title>
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		<updated>2025-11-30T07:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die [[Hallein]]er Ortschaft Bad Dürrnberg. Über die ehemalige [[Tennengau]]er Gemeinde Dürnberg informiert der Artikel [[Dürnberg (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die extrem steile Dürrnbegstraße.JPG|thumb|die extrem steile Dürrnbergstraße]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bad Dürrnberg&#039;&#039;&#039; ist eine Ortschaft der Stadt [[Hallein]], südwestlich oberhalb des Stadtzentrums auf durchschnittlich 770 [[m ü. A.]] unmittelbar an der Grenze zu [[Bayern]], die als [[Kurort]] anerkannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Dürnberg (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
Neben Hallstatt im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]] stellt der Dürrnberg den wichtigsten Fundort [[Kelten|keltischer]] Gräber und Gegenstände in Mitteleuropa dar. Auch der [[Salzbergbau]] ist seit etwa dem 5. Jahrhundert vor Christus dort nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dürrnbergblick DSC 0048.JPG|thumb|Blick von der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in Bad Dürrnberg in Richtung [[Salzachtal]]-[[Stadt Salzburg]], am unteren Bildrand ist das Gebäude der Salinenverwaltung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1732]] war eines der dunkelsten Jahre in der Geschichte von Dürrnberg - 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] jeden Alters und Geschlechtes mussten aufgrund ihres Glaubens von ihrer Heimat Abschied nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1938]] gehört die zuvor selbstständige Gemeinde [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürnberg]] als Ortschaft zur Bezirkshauptstadt Hallein. Von [[1952]] bis [[2001]] war Bad Dürrnberg mit Hallein neben einer schmalen Straße noch mit der [[Salzbergbahn Hallein]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurort ==&lt;br /&gt;
Der Kurort beruht auf einem natürlichen Heilvorkommen, gebildet aus Luftreinheit und Höhenlage, ein so genanntes &amp;quot;Reizklima&amp;quot;, Wasservorkommen und vor allem den [[Salz]]quellen, das als natürliche Bergsole vorkommen und in Form von Sole-Inhalationen und Sole-Bädern zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Allergieerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sole war seit [[1825]] in Gebrauch. [[1854]] wurde dann die Sole-Badeanstalt eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://books.google.at/books?id=zxekmiGw4DcC&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=wildbad+aigen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj6o8K_qsHZAhWIL1AKHQtGAPsQ6AEINjAD#v=onepage&amp;amp;q=wildbad%20aigen&amp;amp;f=false  /books.google.at] &amp;quot;&#039;&#039;Abriß der Landeskunde des Herzogthumes Salzburg: mit einer geschichtlichen ...&#039;&#039;, 1877, Seite 45ff, von [[Johannes Emmer]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1972]] wurde die Bergsole bzw. die Bergbausole aus dem Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg als Heilvorkommen anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&amp;amp;Gesetzesnummer=10000213 [[LGBl]]. Nr. 89/1972]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang zu den Halleiner Salzwelten.JPG|thumb|Gebäude beim Eingang zu den Halleiner Salzwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1977]] wurde die Ortschaft Dürrnberg in der Stadtgemeinde Hallein als Kurort anerkannt hat und nennt sich seither &#039;&#039;&#039;Bad Dürrnberg&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?apm=0&amp;amp;aid=lgs&amp;amp;datum=19770000&amp;amp;page=50 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 21. März 1977, 5. Stück, Nr. 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlich zugänglichen Kurpark Bad Dürrnberg wurde das [[Gradierwerk]], ein Freiluftinhalatorium, errichtet. Hier werden aufgeschichtete Weißdornzweige mit Sole berieselt und das entstehende Klima, ähnlich jenem an der Meeresküste, sorgt für die bessere Durchblutung der Atemwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[EMCO-Klinik]] bietet auch das [[Kurhaus St. Josef Bad Dürrnberg]] entsprechende Angebote an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilluft mit herrlicher Aussicht.jpg|thumb|Gradierwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr ==&lt;br /&gt;
In Bad Dürrnberg gibt es das Schaubergwerk [[Salzwelten Salzburg]] im ehemaligen [[Salzbergwerk Hallein]]. Wenige Meter daneben bietet die Rekonstruktion eines [[Keltendorf Salina]]es Einblick in die Welt der [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Sehenswürdigkeiten ist der südwestlich von Bad Dürrnberg gelegene [[Zinkenkogel]] mit seiner Sommerrodelbahn, dem [[Keltenblitz]], und den [[Zinkenlifte Bad Dürrnberg|Zinkenliften Bad Dürrnberg]] ein ganzjährig beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Maria-Hilf-Kapelle Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liebfrauenbründl]]&lt;br /&gt;
* [[Ruine Thürndl]]&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Bergknappenmusikkapelle Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bad Dürrnberg ist vom Bahnhof in Hallein aus regelmäßig mit der [[Buslinie 41]] zu erreichen. Das lange Zeit wichtigste Transportmittel auf den Dürrnberg, die [[Salzbergbahn Hallein]], wurde nach dem Bau der [[L&amp;amp;nbsp;256 Dürrnberg Landesstraße]]  eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Landesstraße ist eine Verbindung mit dem [[Berchtesgadener Land]] gegeben, die zur [[Roßfeld-Panoramastraße]], auf den [[Obersalzberg]] und über [[Oberau bei Berchtesgaden]] hinunter zur [[Berchtesgadener Ache]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Inhalationsrundgang innen.jpg|[[Gradierwerk]] - Innenrundgang&lt;br /&gt;
Datei:EMCO nach dem Umbau mit dem Zinkenkogel.jpg|Emcoklinik nach dem Umbau, dahinter der Zinkenkogel&lt;br /&gt;
Datei:Kurhotel St. Josef am Dürrnberg.JPG|Kurhotel St. Josef am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Lieb Frauen Bründl am Dürrnberg.jpg|[[Liebfrauenbründl]] am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Musikpavillon am Dürrnberg.jpg|Musikpavillon am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Volksschule Dürrnberg.jpg|Volksschule Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrhof in Dürrnberg.jpg|Pfarrhof in Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Dürrnbergperspektive 2018.jpg|Dürrnbergperspektive 2018 von Alfons Mazur &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Dürrnberg}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archaeologisch.de/forschung/salzabbau/salzbergbau.html über den Salzabbbau]&lt;br /&gt;
* [http://pic.statistik.at/web_de/klassifikationen/regionale_gliederungen/ortschaften/index.html pic.statistik.at] Österreichs Ortschaften&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Dürrnberg, Bad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Tennengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Dürrnberg|!|Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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		<title>Bad Dürrnberg</title>
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		<updated>2025-11-30T07:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Narenhofer3: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die [[Hallein]]er Ortschaft Bad Dürrnberg. Über die ehemalige [[Tennengau]]er Gemeinde Dürnberg informiert der Artikel [[Dürnberg (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Die extrem steile Dürrnbegstraße.JPG|thumb|die extrem steile Dürrnbergstraße]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bad Dürrnberg&#039;&#039;&#039; ist eine Ortschaft der Stadt [[Hallein]], südwestlich oberhalb des Stadtzentrums auf durchschnittlich 770 [[m ü. A.]] unmittelbar an der Grenze zu [[Bayern]], die als [[Kurort]] anerkannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Dürnberg (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
Neben Hallstatt im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]] stellt der Dürrnberg den wichtigsten Fundort [[Kelten|keltischer]] Gräber und Gegenstände in Mitteleuropa dar. Auch der [[Salzbergbau]] ist seit etwa dem 5. Jahrhundert vor Christus dort nachgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dürrnbergblick DSC 0048.JPG|thumb|Blick von der [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]] in Bad Dürrnberg in Richtung [[Salzachtal]]-[[Stadt Salzburg]], am unteren Bildrad ist das Gebäude der Salinenverwaltung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1732]] war eines der dunkelsten Jahre in der Geschichte von Dürrnberg - 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] jeden Alters und Geschlechtes mussten aufgrund ihres Glaubens von ihrer Heimat Abschied nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1938]] gehört die zuvor selbstständige Gemeinde [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürnberg]] als Ortschaft zur Bezirkshauptstadt Hallein. Von [[1952]] bis [[2001]] war Bad Dürrnberg mit Hallein neben einer schmalen Straße noch mit der [[Salzbergbahn Hallein]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurort ==&lt;br /&gt;
Der Kurort beruht auf einem natürlichen Heilvorkommen, gebildet aus Luftreinheit und Höhenlage, ein so genanntes &amp;quot;Reizklima&amp;quot;, Wasservorkommen und vor allem den [[Salz]]quellen, das als natürliche Bergsole vorkommen und in Form von Sole-Inhalationen und Sole-Bädern zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Allergieerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sole war seit [[1825]] in Gebrauch. [[1854]] wurde dann die Sole-Badeanstalt eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [https://books.google.at/books?id=zxekmiGw4DcC&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=wildbad+aigen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj6o8K_qsHZAhWIL1AKHQtGAPsQ6AEINjAD#v=onepage&amp;amp;q=wildbad%20aigen&amp;amp;f=false  /books.google.at] &amp;quot;&#039;&#039;Abriß der Landeskunde des Herzogthumes Salzburg: mit einer geschichtlichen ...&#039;&#039;, 1877, Seite 45ff, von [[Johannes Emmer]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1972]] wurde die Bergsole bzw. die Bergbausole aus dem Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg als Heilvorkommen anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&amp;amp;Gesetzesnummer=10000213 [[LGBl]]. Nr. 89/1972]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang zu den Halleiner Salzwelten.JPG|thumb|Gebäude beim Eingang zu den Halleiner Salzwelten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1977]] wurde die Ortschaft Dürrnberg in der Stadtgemeinde Hallein als Kurort anerkannt hat und nennt sich seither &#039;&#039;&#039;Bad Dürrnberg&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?apm=0&amp;amp;aid=lgs&amp;amp;datum=19770000&amp;amp;page=50 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 21. März 1977, 5. Stück, Nr. 24.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlich zugänglichen Kurpark Bad Dürrnberg wurde das [[Gradierwerk]], ein Freiluftinhalatorium, errichtet. Hier werden aufgeschichtete Weißdornzweige mit Sole berieselt und das entstehende Klima, ähnlich jenem an der Meeresküste, sorgt für die bessere Durchblutung der Atemwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[EMCO-Klinik]] bietet auch das [[Kurhaus St. Josef Bad Dürrnberg]] entsprechende Angebote an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilluft mit herrlicher Aussicht.jpg|thumb|Gradierwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr ==&lt;br /&gt;
In Bad Dürrnberg gibt es das Schaubergwerk [[Salzwelten Salzburg]] im ehemaligen [[Salzbergwerk Hallein]]. Wenige Meter daneben bietet die Rekonstruktion eines [[Keltendorf Salina]]es Einblick in die Welt der [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den erwähnten Sehenswürdigkeiten ist der südwestlich von Bad Dürrnberg gelegene [[Zinkenkogel]] mit seiner Sommerrodelbahn, dem [[Keltenblitz]], und den [[Zinkenlifte Bad Dürrnberg|Zinkenliften Bad Dürrnberg]] ein ganzjährig beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Maria-Hilf-Kapelle Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liebfrauenbründl]]&lt;br /&gt;
* [[Ruine Thürndl]]&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Bergknappenmusikkapelle Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
* [[Volksschule Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Bad Dürrnberg ist vom Bahnhof in Hallein aus regelmäßig mit der [[Buslinie 41]] zu erreichen. Das lange Zeit wichtigste Transportmittel auf den Dürrnberg, die [[Salzbergbahn Hallein]], wurde nach dem Bau der [[L&amp;amp;nbsp;256 Dürrnberg Landesstraße]]  eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Landesstraße ist eine Verbindung mit dem [[Berchtesgadener Land]] gegeben, die zur [[Roßfeld-Panoramastraße]], auf den [[Obersalzberg]] und über [[Oberau bei Berchtesgaden]] hinunter zur [[Berchtesgadener Ache]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Datei:Inhalationsrundgang innen.jpg|[[Gradierwerk]] - Innenrundgang&lt;br /&gt;
Datei:EMCO nach dem Umbau mit dem Zinkenkogel.jpg|Emcoklinik nach dem Umbau, dahinter der Zinkenkogel&lt;br /&gt;
Datei:Kurhotel St. Josef am Dürrnberg.JPG|Kurhotel St. Josef am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Lieb Frauen Bründl am Dürrnberg.jpg|[[Liebfrauenbründl]] am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Musikpavillon am Dürrnberg.jpg|Musikpavillon am Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Volksschule Dürrnberg.jpg|Volksschule Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrhof in Dürrnberg.jpg|Pfarrhof in Dürrnberg&lt;br /&gt;
Datei:Dürrnbergperspektive 2018.jpg|Dürrnbergperspektive 2018 von Alfons Mazur &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Dürrnberg}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archaeologisch.de/forschung/salzabbau/salzbergbau.html über den Salzabbbau]&lt;br /&gt;
* [http://pic.statistik.at/web_de/klassifikationen/regionale_gliederungen/ortschaften/index.html pic.statistik.at] Österreichs Ortschaften&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Dürrnberg, Bad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Tennengau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Dürrnberg|!|Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftkur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Narenhofer3</name></author>
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