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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist.&lt;br /&gt;
Die Ortschaft ist als Teil von Bad Ischl im öffentlichen Nahverkehr gut erschlossen. Bad Ischl selbst ist mit dem Fahrrad leicht und Bad Goisern zu Fuß erreichbar. Alle wichtigen Gemeinden und Städte in der Region sind mit Bus- oder Bahnlinien verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://fluechtlingswerk.at/ Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T19:18:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Marienheim */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://fluechtlingswerk.at/ Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T19:17:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://fluechtlingswerk.at/ Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T19:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://fluechtlingswerk.at/| Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lauffen&amp;diff=277834</id>
		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T19:17:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://www.fluechtlingswerk.at/| Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lauffen&amp;diff=277810</id>
		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T16:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
*[http://www.fluechtlingswerk.at| Webauftritt Don Bosco Flüchtlingswerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lauffen&amp;diff=277809</id>
		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T16:08:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.fluechtlingswerk.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lauffen&amp;diff=277807</id>
		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T16:05:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Marienheim */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier Kulturtechniken wie schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lauffen&amp;diff=277806</id>
		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T16:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Marienheim */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Barmherzige_Schwestern_vom_heiligen_Kreuz|Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das Don Bosco Flüchtlingswerk plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Lauffen</title>
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		<updated>2013-03-02T15:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz]] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das [[Don Bosco Flüchtlingswerk]] plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für [[unbegleitete minderjährige Flüchtlinge]] zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<updated>2013-03-02T15:57:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lauffen 033.jpg|thumb|Lauffen, Ortansicht von Nord]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lauffen&#039;&#039;&#039;  ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde [[Bad Ischl]] im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Ort, einige Kilometer südlich von Bad Ischl, kurz vor Bad Goisern, erlangte vor allem wegen der &#039;&#039;Wallfahrtskirche Maria im Schatten&#039;&#039; samt Kloster Bekanntheit. Mitten durch das an dieser Stelle sehr enge Tal fließt die Traun, deren Rauschen im Ort stets gut vernehmbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Operette &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot;==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Im Weißen Rössl]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ende des [[19. Jahrhundert]]s kehrte Oscar Blumenthal im Wirtshaus &amp;quot;Weißes Rössl&amp;quot; in Lauffen ein. Dort schloss er Freundschaft mit dem Oberkellner Leopold Freundschaft und erkannte in der Rösslwirtin den genialen Lustspieltypus. 1897 ging dann das Lustspiel mit dem Namen &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg über die Bühne. Erst viel später, am [[8. November]] [[1930]] ließ [[Ralph Benatzky]] im Berliner Großen Schauspielhaus &amp;quot;Im Weißen Rössl&amp;quot; am Wolfgangsee erstehen.&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pfarrkirche &amp;quot;Maria im Schatten&amp;quot;&#039;&#039;&#039;: Wallfahrtskirche. Zweischiffiger Bau des 14./15. Jh., Turm 1705; Marienstatue aus Steinguss um 1400, Barockeinrichtung (z.B. 2 Seitenaltäre von 1637, Hochaltar 1719 vollendet, Kanzel von 1737)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kalvarienbergkapelle&#039;&#039;&#039; (1725)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gottesnamstein&#039;&#039;&#039;: Bildstock, 16. Jh.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bräuhaus (Wildenstein)&#039;&#039;&#039;: Braubetrieb von 1531-1919; Teilabbruch 1898.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Elisabeth Hospiz&#039;&#039;&#039;: Lauffen Nr. 15. Ehemaliges Salzfertigerhaus mit drei Wandbildern, die [[Moritz von Schwind]] zugeschrieben werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kaiserstein&#039;&#039;&#039;: Errichtet 1837 zur Erinnerung an die Spaziergänge von Kaiser [[Ferdinand I. (Österreich)| Ferdinand I.]] von Ischl nach Lauffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz]] (&amp;quot;Kreuzschwestern&amp;quot;) der Provinz Westeuropa haben das ehemalige &amp;quot;Franzikanerklösterlein&amp;quot; vor über 100 Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;[http://at-archiv.kreuzschwestern.eu/t5/ksoe/ooe/lauffen.htm Archiv Kreuzschwestern]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen. Es diente der Bevölkerung als Volksschule. Die Lauffener Bevölkerung hat hier schreiben und lesen gelernt. In den letzten Jahren nutzten die Kreuzschwestern das Marienheim als Schwesternerholungsheim. Da die Kreuzschwestern Lauffen verlassen, suchen sie nach einer Nachnutzung im Sinne ihres franziskanischen Ordensauftrages. Das [[Don Bosco Flüchtlingswerk]] plante ein sozialpädagogisches Jugendwohnheim für [[unbegleitete minderjährige Flüchtlinge]] zu eröffnen. Massive Proteste der ländlichen Bevölkerung &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=JNqeJf866Tw Film auf youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=FmXoaUDRri8 Bericht stv1]&amp;lt;/ref&amp;gt; haben die Realisierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzi.tv/video/keine-asyl-unterkunft-in-lauffen/41556fd4211e1b8f8deafce34026cbcd Interview mit Don Bosco Flüchtlingswerk auf salzi.tv]&amp;lt;/ref&amp;gt; verhindert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Ex-SP-Gemeinderat-droht-Fluechtlingen-Sarg-vor-die-Tuer-zu-stellen;art71,1070789 Bericht Oberösterreichische Nachrichten]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/fluechtlingsheim-bei-bad-ischl-abgelehnt/3.915.315 Bericht Kurier]&amp;lt;/ref&amp;gt; .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wallfahrtskirche Lauffen 020.jpg| Wallfahrtskirche Lauffen bei Bad Ischl, Innenansicht&lt;br /&gt;
Datei:Traun in Lauffen 032.jpg| Traunfluss in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 027.jpg| Lauffen im Schatten &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen 030.jpg| altes Gebäude in Lauffen &lt;br /&gt;
Datei:Lauffen C.jpg|Lauffen, Blick talauswärts in Richtung Bad Ischl &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.lauffen.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Wolfgangsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzkammergut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139857</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139857"/>
		<updated>2010-04-05T08:47:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Ortsteil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die Dorfkirche, auf deren Fried­hof im [[19. Jahrhundert]] unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1478]] hat die [[Familie Heihs]] das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht erworben. Dieses Land­gut zu St. Mör­ten wurde bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet, und von Ru­dolf von Habsburg [[1278]] endgültig den Mönchen zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem [[1532]] von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den [[1839]] in Armut verstor­benen Enkel des [[1730]] von Karl VI. geadelten [[Andreas von Heihs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im [[16. Jahrhundert]] bezeugen die Zirbenstube von [[1545]], ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr [[1559]] und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den [[1544]] als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der [[Pfarrkirche zum hl. Michael in St. Michael im Lungau|Pfarrkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre [[1545]]. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit [[1585]] be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heihsgut_Zirbenstube.jpg|miniatur|Zirbenstube, das sogenannte &amp;quot;Ritterzimmer&amp;quot;, im Heihsgut]]&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den [[1984]] verstorbe­nen Kir­chenrechtler Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[1999]] mit Unterstützung des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Landes Salz­burg]] renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] [[1853]] beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von [[1559]] und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut familienfreundliche Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im [[Lungau]] bei. Eine der Wohnungen - &amp;quot;Kürsinger G´wölb&amp;quot; - ist durchgehend barrierefrei und rollstuhlgerecht bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der [[Oberer&#039;sche Druckerei|Obererschen Buchhandlung]] 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger]], [[Walter Schlegel]]: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Michael im Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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|Beschreibung = Zirbenstube, das sogenannte &amp;quot;Ritterzimmer&amp;quot;, im Heihsgut in St. Matin
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|Erstelldatum = 03.04.2010
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Zirbenstube, das sogenannte &amp;quot;Ritterzimmer&amp;quot;, im Heihsgut in St. Matin&lt;br /&gt;
|Quelle = selbst fotografiert&lt;br /&gt;
|Fotograf = &lt;br /&gt;
|Erstelldatum = 03.04.2010&lt;br /&gt;
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== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Balthasar_Heiss.png‎|miniatur|Abbild von Balthasar Heihs in der Pfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Balthasar Heihs&#039;&#039;&#039; siehe auch [[Heihsgut]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Balthasar Heihs&#039;&#039;&#039; siehe auch [[Heihsgut]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;[[Datei:Balthasar_Heihs.png|miniatur|Abbild von Balthasar Heihs in der Pfarrkirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Balthasar Heihs&#039;&#039;&#039; siehe auch [[Heihsgut]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Balthasar Heihs&#039;&#039;&#039; siehe auch [[Heihsgut]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Grabstein_Heihs.png|miniatur|Grabstein mit Wappen]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Andreas v. Heihs&#039;&#039;&#039; siehe auch [[Heihsgut]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Grabstein_Heihs.png]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Andreas von Heihs&lt;br /&gt;
|Quelle =&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
== Lizenz: ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Ortsteil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die Dorfkirche, auf deren Fried­hof im [[19. Jahrhundert]] unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1478]] hat die [[Familie Heihs]] das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht erworben. Dieses Land­gut zu St. Mör­ten wurde bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet, und von Ru­dolf von Habsburg [[1278]] endgültig den Mönchen zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem [[1532]] von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den [[1839]] in Armut verstor­benen Enkel des [[1730]] von Karl VI. geadelten [[Andreas von Heihs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im [[16. Jahrhundert]] bezeugen die Zirbenstube von [[1545]], ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr [[1559]] und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den [[1544]] als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der [[Pfarrkirche zum hl. Michael in St. Michael im Lungau|Pfarrkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre [[1545]]. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit [[1585]] be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den [[1984]] verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[1999]] mit Unterstützung des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Landes Salz­burg]] renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] [[1853]] beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von [[1559]] und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut familienfreundliche Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im [[Lungau]] bei. Eine der Wohnungen - &amp;quot;Kürsinger G´wölb&amp;quot; - ist durchgehend barrierefrei und rollstuhlgerecht bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Michael im Lungau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lungau&amp;diff=139507</id>
		<title>Lungau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lungau&amp;diff=139507"/>
		<updated>2010-04-04T08:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Persönlichkeiten */ Peche&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Bild: Karte_lungau.jpg]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verwaltungssitz: || [[Tamsweg]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 1019,69 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner:&lt;br /&gt;
| 21.282 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(15.05.2001)&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte: || 21 Einwohner je km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen: || &amp;lt;code&amp;gt;TA&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Website: ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lungauer_Landschaft.jpg|thumb|300px|Lungauer Landschaft: Blick über das [[Taurach]]becken bei [[Mauterndorf]] auf die Schladminger Tauern:  von links: Hocheck, Gensgitsch, Kasereck, Kreuzhöhe, Gumma, Roteck, Golzhöhe und Preber]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lungauer Bauernhaus.jpg|thumb|300px|Wohnen im Lungau wie hier im &#039;&#039;Platzerhof&#039;&#039; in [[Lessach]]: Steinmauern als Basis und darauf der gezimmerte Wohnteil]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Bezirk im Südosten vom [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Als politische Verwaltungseinheit wird er in der Regel &#039;&#039;&#039;Tamsweg&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch herrscht aber der ursprüngliche Begriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Lungau ist der südöstlichste Bezirk Salzburgs und mit dem Rest des Bundeslandes nur über den [[Radstädter Tauern]] bzw. den [[Tauerntunnel]] der [[Tauernautobahn|A10]] verbunden. Er grenzt im Nordwesten und Westen an den [[Pongau]], im Süden an den [[Kärnten|Kärntner]] Bezirk Spittal an der Drau, im Norden und Osten an den [[Steiermark|steirischen]] Bezirk Murau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geografisch gesehen stellt er ein etwa 1.000 Quadratkilometer großes Hochplateau inmitten der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (höchste Erhebung [[Hafner]], 3.076 [[m ü. A.]]) im Südwesten, [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]] (höchste Erhebung [[Weißeck]], 2.711 [[m ü. A.]]) im Western und Norden und den Gurktaler Alpen im Süden dar. Durch das [[Murtal]] besitzt der Lungau eine natürliche Verbindung mit der Obersteiermark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bundschuh]] im Süden des Bezirks war um 1880 eines der größten [[Bergbau]]gebiete Salzburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gewässer und Flüsse====&lt;br /&gt;
=====Bäche und Flüsse=====&lt;br /&gt;
[[Mur]], [[Südliche Taurach]], [[Weißpriachbach]], [[Muritzenbach]], [[Riedingbach]], [[Nahendfeldbach]], [[Karthäuserbach]], [[Zederhausbach]], [[Feller Bach]], [[Znotterbach]], [[Dorferbach]], [[Gödernierbach]], [[Kesselbach]], [[Lantschfeldbach]], [[Schönalmbach]], [[Lignitzbach]], [[Göriachbach]], [[Lessachbach]], [[Preberbach]], [[Leisnitzbach]], [[Tschellerbach]], [[Leißnitzbach]], [[Bundschuhbach]], [[Burgbach]], [[Blaretibach]], [[Feldbach]], [[Klölingbach]], [[Mühlbach (Lungau)]], [[Kremsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Seen=====&lt;br /&gt;
[[Oberer Rotgüldensee]], [[Unterer Rotgüldensee]], [[Karwassersee]], [[Unterer Schwarzsee]], [[Schnödersee]], [[Blausee]], [[Fuchssee]], [[Hundsfeldsee]], [[Steinsee]], [[Lignitzsee]], [[Rosanisee]], [[Landschitzseen]], [[Zwertenbergsee]], [[Seetaler See]], [[Laußnitzsee]] und [[Prebersee]]; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verkehr====&lt;br /&gt;
Durch den Lungau führt eine der wichtigsten europäischen Nord-Südverbindungen, die [[Tauernautobahn]]. Im Nordwesten kommend durch den [[Tauerntunnel]] verlässt diese Autobahn im Süden den Lungau wieder durch den [[Katschbergtunnel]] nach [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Tauernautobahn waren die Bundesstraße über den [[Radstädter Tauern]] (B99) und über den [[Katschbergpass]] (B99) die wichtigsten Straßen. Im Osten führt die B95 von  [[Tamsweg]] die [[Mur]] entlang in die Obersteiermark. Insgesamt sind es rund 150 km Bundes- und Landesstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flugplatz Mauterndorf]] hat der Lungau auch einen kleinen [[Luftfahrt]]anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk umfasst 15 Markt- und Ortsgemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Marktgemeinden: [[Mauterndorf]], [[St. Michael im Lungau]], [[Tamsweg]]&lt;br /&gt;
; Gemeinden: [[Göriach]], [[Lessach]], [[Mariapfarr]], [[Muhr]], [[Ramingstein]], [[St. Andrä im Lungau]], [[St. Margarethen im Lungau]], [[Thomatal]], [[Tweng]], [[Unternberg]], [[Weißpriach]], [[Zederhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tourismus==&lt;br /&gt;
Der Lungau verzeichnet rund 1,5 Millionen Gästenächtigungen im Jahr. Drei Ferienregionen bietet die Region: [[Ferienregion Lungau]], [[Urlaubsregion Obertauern]] und die [[Ferienregion Katschberg - Rennweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter sind es die Gebiete [[Obertauern]], [[Aineck]]-[[Katschberg]], [[Fanningberg]], [[Speiereck]]-[[Großeck]] und das Gebiet [[Karneralm]]-[[Schönfeld]]. Die meisten Pisten liegen in einer meist schneesicheren Höhe zwischen 1200 und 2000 m. Langlaufloipen, Eislaufen, Rodeln, Eisstockschießen und Pferdeschlittenfahrten ergänzen das Angebot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer hat man zahlreiche Wandermöglichkeiten. Dampflokfahrten mit der [[Taurachbahn]]  und [[Murtalbahn]] oder Jagd- und Angelsport sowie Museenbesuche sind weitere Angebote im Lungau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schöne Landschaft und ihre Vielfalt sowie die kulturellen Möglichkeiten, zum Beispiel Museen und Burgen, ein Schaubergwerk, bedeutende Kunstschätze sowie Besonderheiten der Natur erwecken das Interesse. Hektik und Stress finden sich nicht im Programm, dafür aber Gemütlichkeit und vielseitige Gastronomie. Auch Urlaub auf Bauernhöfen ist für viele zur beliebten Abwechslung geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
====Brauchtum====&lt;br /&gt;
===== Samson=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Samsontanz]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Samson und seine beiden großköpfigen Zwergbegleiter sind der letzte Rest einstiger großer Fronleichnams-Schauumzüge, in denen Gestalten aus der biblischen Geschichte sowie Sagen- und Heldenfiguren mitgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Preberseeschießen=====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Preberseeschießen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Beim Preberschießen am [[Prebersee]] wird die sich auf der Seeoberfläche spiegelnde Scheibe anvisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lungauer Kulturvereinigung ====&lt;br /&gt;
Die [[Lungauer Kulturvereinigung]] &amp;quot;lungaukultur&amp;quot; ist die Kultur Kooperation in der Region Lungau. Sie vereinigt mehrere eigenständige Kulturvereine und -Initiativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Theatergruppe Mokrit ====&lt;br /&gt;
Die Lungauer Theatergruppe MOKRIT wurde [[1985]] von Robert &amp;amp; Ehrnie Wimmer gegründet und brachte  seither über 35 Theaterproduktionen zur Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Produktionen wurden im ganzen Bundesland gespielt, es gab Einladungen zu diversen Theaterfestivals in ganz Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kindertheater liegt der Schwerpunkt der Produktionen auf zeitgeschichtlichen Stücken mit regionalen Bezugspunkten. Dabei wird immer auch eng mit Musikgruppen, Künstlern und Vereinen kooperiert. Auszeichnungen erhielt die Gruppe bisher für „Die Fabrik“ (2000) und für „Die Bettlerhochzeit“ (2004) im Rahmen des „Ferdinand Eberherr&amp;quot; Theaterpreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== No Handicap - ARGE Langlauftage ====  &lt;br /&gt;
NO Handicap - ARGE Langlauftage organisiert seit 1992 Langlaufwochen für geistig behinderte Menschen. Im Mittelpunkt steht neben der sportlichen Betätigung und dem Wettbewerb die Begegnung und das Miteinander der teilnehmenden Menschen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Kino entan Tauern ==== &lt;br /&gt;
Weil [[2001]] auch das letzte Kino im Lungau zusperrte, startete im Herbst [[2005]] nach langer Probe- und Vorbereitungszeit, das Projekt „Kino entan Tauern“. Dabei handelt es sich um ein Programmkino in 15 Lungauer Gemeinden als Wanderkino für Wirtshäuser, Gemeinde- und Turnsälen in Zusammenarbeit mit verschiedensten örtlichen Partnern. „Kino entan Tauern“ bietet so rund 50 Kinoabende - dezentral im Lungau verteilt, für unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen.&lt;br /&gt;
Ziel ist es, ein hochwertiges Programm mit überwiegend prädikatisierten Filmen zu gestalten, die einerseits in ihrem kleinen Kino „Saal 1“ und andererseits mobil in allen 15 Gemeinden der Region gezeigt werden sollen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Jeunesse ====&lt;br /&gt;
Jeunesse ist Mitglied der Jeunesses Musicales International, der UNESCO zufolge, größten musikalischen Jugendorganisation der Welt und mittlerweile Österreichs größter Konzertveranstalter im Bereich Klassische Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schwerpunkte reichen von Kammermusik, Crossover, Jazz bis hin zu Orchesterkonzerten. Die Veranstaltungen der Jeunesse richten sich mit ihren Angeboten vor allem an junge Menschen und haben das Ziel, klassische Musik in all seiner Vielschichtigkeit zu vermitteln. Die Mitglieder von Jeunesse bespielen unterschiedliche Veranstaltungsorte - von Bauernhöfen, Burgen und Buchhandlungen, öffentlichen Plätzen, Kirchen bis hin zu den bekanntesten Konzertsälen der Welt. Im Lungau können Musikfans jährlich 8-10 bereichernde und sinnliche Konzertabende erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lungauer Begegnungen ====  &lt;br /&gt;
Sämtliche Festivals und Werkstätten im Lungauer Sommer werden unter dem Titel „lungauer begegnungen“ zusammengefasst. So stehen rund 70 Veranstaltungen aus den Bereichen Konzert, Theater und Werkstätten für künstlerische Begegnungen im Lungau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Geschichte Lungau]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Bereits Spuren der [[Kelten]] aus der Zeit zwischen 450 v. Chr. bis Christi Geburt sind nachgewiesen. Die [[Römer]] bauten vor allem die [[Untere Straße]] über die [[Tauern]] aus. Dann folgten die Slawen, denen viele Ortsnamen zu verdanken sind.  Am [[24. Dezember]] [[1002]] schenkte König Heinrich II. den Lungau dem Salzburger Erzbischof [[Hartwig]]. Im [[16. Jahrhundert]] sicherte sich das [[Domkapitel]] großes Grundeigentum im Lungau neben dem [[Stift Nonnberg]] und dem [[Erzstift St. Peter]]. Zu großer Bedeutung kam das Geschlecht der [[Herren von Moosham]]. Im ausgehenden [[Mittelalter]] prägten [[Säumer]], [[Sauschneider]] und der [[Zauberer Jakl]] die Geschichte. Trotz der geografischen Abgeschiedenheit des Lungaus vom übrigen [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] gelangte ein sehr bescheidener Wohlstand mit dem Einsetzen des [[Bergbau]]s ([[Goldbergbau]], [[Silbererzbergbau]], [[Hüttrauch]] und [[Eisenerz]]) ab dem [[13. Jahrhundert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung ging am Lungau vorbei. Die Erschließung der Gaue durch die Eisenbahn wurde ins [[Gasteinertal]] und durch die [[Giselabahn]] in den [[Pinzgau]] gelenkt. Als [[1894]] die [[Taurachbahn]] eröffnet wurde, die den Lungau mit der [[Steiermark]] verband, konnte man  allerdings auch keinen spürbaren Aufschwung feststellen. Der [[Radstädter Tauernpass]] blieb die einzige Verkehrsverbindung mit Salzburg, dessen Überquerung von [[Radstadt]] nach [[Mauterndorf]] in der Postkutsche immer noch sieben Stunden in Anspruch nahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[20. Jahrhundert]] schließlich führte der Ausbau der [[Radstädter Tauernstraße]] zu einer deutlichen Verbesserung und schließlich wurde durch die Eröffnung in den [[1970er]] Jahren der [[Tauernautobahn]] die Isolierung endgültig beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
Unter die vielen Sehenswürdigkeiten herausgegriffen: [[Wallfahrtskirche St. Leonhard]], [[Schloss Moosham]], [Schloss Mauterndorf]] und [[Prebersee]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heimo Pfeifenberger]], ehem. Fußballspieler (Austria Salzburg, Rapid Wien, Werder Bremen, Nationalteam)&lt;br /&gt;
* [[Valentin Pfeifenberger]], ehem. Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Erwin Resch]], ehem. Skiläufer&lt;br /&gt;
* [[Rudi Wilfer]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Wimmer]], Kulturentwickler und -veranstalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Dagobert Peche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/forumfamilie-4 Forum Familie]&lt;br /&gt;
{{Bezirke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039;, Band 25, 1998, &#039;&#039;Reisen im Lungau&#039;&#039;, [[Heinz Dopsch]]: &#039;&#039; Der Lungau: Salzburger Land im Süden der Tauern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139506</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139506"/>
		<updated>2010-04-04T08:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die Dorfkirche, auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht erworben. Dieses Land­gut zu St. Mör­ten wurde bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet, und von Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut familienfreundliche Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei. Eine der Wohnungen - &amp;quot;Kürsinger G´wölb&amp;quot; - bist durchgehend barrierefrei und rollstuhlgerecht bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139501</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139501"/>
		<updated>2010-04-04T08:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht erworben. Dieses Land­gut zu St. Mör­ten wurde bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet, und von Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut familienfreundliche Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei. Eine der Wohnungen - Kürsinger G´wölb - bist barrierefrei bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139500</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T08:08:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut familienfreundliche Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei. Eine der Wohnungen - Kürsinger G´wölb - bist barrierefrei bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139499</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T08:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei. Eine der Wohnungen - Kürsinger G´wölb - bist barrierefrei bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139498</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T08:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei. Eine der Wohnungen - Kürsinger G´wöl - bist barrierefrei bewohnbar. Im Garten wurde neben den Obstbäumen ein historischer Rosen- und ein Kräutergarten sowie ein Froschteich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139497</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139497"/>
		<updated>2010-04-04T08:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Heute */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139496</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139496"/>
		<updated>2010-04-04T07:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Gegenwart */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139495</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139495"/>
		<updated>2010-04-04T07:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139494</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und [[Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139493</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:53:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die Familie Heihs das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139492</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139492"/>
		<updated>2010-04-04T07:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139491</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{homepage|http://www.heihsgut.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139489</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Landgut steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139487</id>
		<title>Heihsgut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139487"/>
		<updated>2010-04-04T07:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von Bamberg, dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139486</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch bewohnten Häuser in den Salzburger-Steirischen [[Alpen]]. Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von [[Bamberg]], dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<title>Heihsgut</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Gegenwart */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch bewohnten Häuser in den Salzburger-Steirischen [[Alpen]]. Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von [[Bamberg]], dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* [[Salome Alt]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz_von_Kürsinger|Kürsinger]] G´wölb&lt;br /&gt;
* [[Wolf Dietrich]]&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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		<updated>2010-04-04T07:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Gegenwart */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch bewohnten Häuser in den Salzburger-Steirischen [[Alpen]]. Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von [[Bamberg]], dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Heihsgut Ferienwohnungen unter den historisch klingenden Namen:&lt;br /&gt;
* Salome Alt&lt;br /&gt;
* Kürsinger G´wölb&lt;br /&gt;
* Wolf Dietrich&lt;br /&gt;
Die Namen der Wohnungen erinnern an die Salzburger Geschichte. Die Vermietung trägt zum Erhalt dieses denkmalgeschützten Ansitzes im Lungau bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139483</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch bewohnten Häuser in den Salzburger-Steirischen [[Alpen]]. Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von [[Bamberg]], dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Heihsgut [http://www.heihsgut.at/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heihsgut&amp;diff=139482</id>
		<title>Heihsgut</title>
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		<updated>2010-04-04T07:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mauerschauer: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heihsgut&#039;&#039;&#039; ist eines der ältesten noch bewohnten Häuser in den Salzburger-Steirischen [[Alpen]]. Der von Schlegel/Zaisberger im Band [[Pongau]] / [[Pinzgau]] / [[Lungau]] der Burgen und Schlösser in [[Land_Salzburg|Salz­burg]] beschriebene Ansitz steht am Fuß des [[Speiereck|Speierecks]] ([[Radstädter Tauern]]) im Zen­­trum von St. Martin, einem Orts­teil der Gemeinde [[Sankt Michael im Lungau|St. Micha­el]]. Zusammen mit ei­ner kleinen Kapelle und einem [[Zehentkasten]] wird er zum weltlichen Gegen­stück für die [[Dorfkirche]], auf deren Fried­hof im 19. Jahrhundert unter dem Karner ein Mithras­hei­ligtum gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1478 hat die namen­ge­ben­de Familie das Haus als &#039;&#039;Ir frey Ai­gens guet&#039;&#039; vom steirischen Benediktinerstift St. Lambrecht ge­kauft. Es gehörte wohl zu jenem Land­gut zu St. Mör­ten, das bei einen Streit zwischen dem Bischof von [[Bamberg]], dem Stift und den Grafen von Ortenburg verwüstet wurde, und das Ru­dolf von Habsburg 1278 endgültig den Mönchen zugesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kirche repräsentieren drei Grabsteine den mit Wohl­stand und Armut des Gaues verbundenen Aufstieg und Nieder­gang der Familie: Ein großer, aber schlichter Stein für den Er­wer­ber des Hauses, ein gar prächtiger mit dem 1532 von Karl V. verlie­he­nen Wap­pen für dessen Sohn Lienhard und eine kleine Tafel für den letzten Besitzer, den 1839 in Armut verstor­benen Enkel des 1730 von Karl VI. geadelten Andreas v. Heihs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rang der Familie im 16. Jahrhundert bezeugen die Zirbenstube von 1545, ein Waf­feleisen mit dem Heihswappen aus dem Jahr 1559 und ein großer Grabstein mit Por­trät und Wappen für den 1544 als Pfar­rer von St. Michael und Murau]] und Erzdiakon des Lungau verstorbenen Bruder des Lienhard in der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nichte Apollonia, eine Tochter des Lienhard, und ihr Gatte, Hanns Genns­prunner zu Rad­stadt, haben unter Ein­be­ziehung eines gemauerten Getrei­de­kastens das Haus ver­grö­ßert und im ersten Stock die große Zirbenstube errichtet. Das war nach einer verschwundenen Inschrift über dem Türstock im Jahre 1545. Vielleicht hat aber erst die Errichtung des mit 1585 be­zeich­neten großen Ze­hent­kastens die Einbeziehung des alten Ka­stens in den Bau­körper des Hauses möglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem gewölbten Keller und einer darüber lie­genden Stube mit Kassettendecke entstand so ein geschlos­se­ner Baukörper, bei dem jedoch der Haupteingang aus dem Zen­trum der Fassade rückte. (In diesem  „Kassettenzimmer“ ist jetzt das Familienarchiv, das auch Material über den 1984 verstorbe­nen Kir­chenrechtlicher Willibald M. Plöchl und zu dessen Bemü­hun­gen um eine Exilregierung in den USA enthält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1999 mit Unterstützung des Landes Salz­burg renovierte Zirbenstube ist auch der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­­lich. Bei der Re­stau­rierung wurde auch die Lage jener gehei­men Schnecken­stie­ge geklärt, die [[Ignaz_von_Kürsinger|Ignaz von Kür­sin­­­­ger]] 1853 beschrie­ben, aber nicht mehr gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Sammlung do­­k­u­men­tiert die Stellung des Hauses und der Familie in der Dorfgeschichte; sie zeigt u.a. ei­ni­ge alte Tru­hen, das Waf­fel­­eisen von 1559 und ein paar Wer­ke von ei­nem der bekanntesten Künst­ler der Wiener Werkstätten, dem in St. Micha­el gebo­re­nen [[Dagobert Peche]] (1887–1923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Google Buch|BuchID=THJAAAAAYAAJ|Linktext=&#039;&#039;Lungau. Historisch, ethnographisch und statistisch aus bisher unbenützten urkundlichen Quellen dargestellt&#039;&#039;|KeinText=true}}. Nachdruck. St. Johann im Pongau: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag 1981 (Originalausgabe der Obererschen Buchhandlung 1853). 854 Seiten ISBN 978-3854370024&lt;br /&gt;
* Friederike Zaisberger, Walter Schlegel: &#039;&#039;Burgen und Schlösser in Salzburg - Pongau, Pinzgau, Lungau&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.heihsgut.at/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mauerschauer</name></author>
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