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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:bergputzer.JPG|thumb|300px|Bergputzer über der Salzburger Altstadt]]Der Beruf &#039;&#039;&#039;Bergputzer&#039;&#039;&#039; ist ein für die [[Altstadt]] von [[Salzburg]] überlebenswichtiger Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
In der Nacht vom [[15. Juli|15.]] auf [[16. Juli]] [[1669]] kam es zu einem gewaltigen [[Bergstürze|Felssturz]] am [[Mönchsberg]] im Bereich der [[Gstättengasse]]. Nach einem ersten Sturz versuchten die Menschen zu retten und wurden Opfer eines zweiten Felssturzes. An die 220 Toten erinnert noch heute an der [[Ursulinenkirche]] und im [[Sebastiansfriedhof]] eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bergputzer==&lt;br /&gt;
Seit nunmehr fast drei Jahrhunderten &amp;quot;reiten&amp;quot; der &#039;&#039;Brandauer&#039;&#039;, &#039;&#039;Jager&#039;&#039; und &#039;&#039;Hauser&#039;&#039; (genannt nach diesen ersten drei Salinenarbeitern) auf ihren &#039;&#039;Schimmeln&#039;&#039; (das sind spindelförmige, etwa 30 cm lange Holzsitze am Seilende) fest umgurtet die Wände über den Häusern und Straßen der Salzburger Altstadt herunter. Dabei kontrollieren sie, ob nicht durch [[Schnee]] und Kälte oder [[Regen]] Steine oder gar ganze Blöcke gelockert wurden. Auch Sträucher sind gefährlich, denn ihre Wurzeln können das Gestein sprengen: daumendick sprengen sie zentnerschwere Felsbrocken aus der Wand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute überwachen auch moderne Spione die Wand. Glasstreifen von 20 x 3 cm, die über breitere Spalten geklebt sind, können Bewegungen von Blöcken registrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergputzer lassen sich abseilen, stoßen sich mit den Beinen von der Wand ab und klopfen diese pendelnd ab. Dabei verwenden sie auch heute noch die über die Zeit überlieferten Kommandos, mit denen das Seil nachgelassen oder stramm gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Tage nach Ostern beginnt die Arbeit im  [[St.-Peter-Bezirk]], geht weiter an den [[Mönchsberg]]wänden bis [[Mülln]], dann übersiedelt man Ende Juli zum [[Kapuzinerberg]] und schließlich Anfang Herbst zum [[Festungsberg|Festungs-]] und [[Rainberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seil ist bis zu 120 m lang und drei Zentimeter dick mit Perlon verstärkt. Der Bergmeister überwacht dabei die gesamte Mannschaft, während der &#039;&#039;Loser&#039;&#039; (der, der die Kommandos hört) in Verbindung mit dem &#039;&#039;Abfahrer&#039;&#039; (dem eigentlichen Bergputzer) und dem &#039;&#039;Seilhalter&#039;&#039; steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bergputzer Wikipedia Deutschland &amp;quot;Bergputzer&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Ein künstlich befestigtes Ufer im Hafen, siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_%28Hafen%29 Wikipedia: Was ist ein Kai?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
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		<title>Bergputzer</title>
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		<updated>2010-01-28T20:57:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: /* Quelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[bild:bergputzer.JPG|thumb|300px|Bergputzer über der Salzburger Altstadt]]Der Beruf &#039;&#039;&#039;Bergputzer&#039;&#039;&#039; ist ein für die [[Altstadt]] von [[Salzburg]] überlebenswichtiger Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
In der Nacht vom [[15. Juli|15.]] auf [[16. Juli]] [[1669]] kam es zu einem gewaltigen [[Bergstürze|Felssturz]] am [[Mönchsberg]] im Bereich der [[Gstättengasse]]. Nach einem ersten Sturz versuchten die Menschen zu retten und wurden Opfer eines zweiten Felssturzes. An die 220 Toten erinnert noch heute an der [[Ursulinenkirche]] und im [[Sebastiansfriedhof]] eine Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1493]] begrub wieder ein Felsblock vier Menschen, [[1694]] ein ganzes Haus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der Grund, weshalb man [[1778]] drei Salinenarbeiter aus [[Hallein]] anstellte, die, an Seilen angebunden, &amp;quot;den Berg herunter fuhren&amp;quot;, um den Fels zu &amp;quot;putzen&amp;quot;. Also von losem Gestein zu befreien und auf Spaltenbildungen hin zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bergputzer==&lt;br /&gt;
Seit nunmehr fast drei Jahrhunderten &amp;quot;reiten&amp;quot; der &#039;&#039;Brandauer&#039;&#039;, &#039;&#039;Jager&#039;&#039; und &#039;&#039;Hauser&#039;&#039; (genannt nach diesen ersten drei Salinenarbeitern) auf ihren &#039;&#039;Schimmeln&#039;&#039; (das sind spindelförmige, etwa 30 cm lange Holzsitze am Seilende) fest umgurtet die Wände über den Häusern und Straßen der Salzburger Altstadt herunter. Dabei kontrollieren sie, ob nicht durch [[Schnee]] und Kälte oder [[Regen]] Steine oder gar ganze Blöcke gelockert wurden. Auch Sträucher sind gefährlich, denn ihre Wurzeln können das Gestein sprengen: daumendick sprengen sie zentnerschwere Felsbrocken aus der Wand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute überwachen auch moderne Spione die Wand. Glasstreifen von 20 x 3 cm, die über breitere Spalten geklebt sind, können Bewegungen von Blöcken registrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergputzer lassen sich abseilen, stoßen sich mit den Beinen von der Wand ab und klopfen diese pendelnd ab. Dabei verwenden sie auch heute noch die über die Zeit überlieferten Kommandos, mit denen das Seil nachgelassen oder stramm gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Tage nach Ostern beginnt die Arbeit im  [[St.-Peter-Bezirk]], geht weiter an den [[Mönchsberg]]wänden bis [[Mülln]], dann übersiedelt man Ende Juli zum [[Kapuzinerberg]] und schließlich Anfang Herbst zum [[Festungsberg|Festungs-]] und [[Rainberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seil ist bis zu 120 m lang und drei Zentimeter dick mit Perlon verstärkt. Der Bergmeister überwacht dabei die gesamte Mannschaft, während der &#039;&#039;Loser&#039;&#039; (der, der die Kommandos hört) in Verbindung mit dem &#039;&#039;Abfahrer&#039;&#039; (dem eigentlichen Bergputzer) und dem &#039;&#039;Seilhalter&#039;&#039; steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bergputzer Wikipedia Deutschland &amp;quot;Bergputzer&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Ein künstlich befestigtes Ufer im Hafen, siehe auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_%28Hafen%29 Wikipedia: Was ist ein Kai?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bergsturz&amp;diff=127712</id>
		<title>Bergsturz</title>
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		<updated>2010-01-28T20:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: /* Stadt Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Immer wieder fanden &#039;&#039;&#039;Bergstürze&#039;&#039;&#039; in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land]] Salzburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt Salzburg==&lt;br /&gt;
Man nimmt an, dass die sogenannten [[Katakomben]] erst durch einen Bergsturz freigelegt wurden und ursprünglich nicht sichtbar waren. Auch weiß man, dass das [[Erzstift St. Peter]] anfangs seines Bestehens unter Bergstürzen gelitten hatte, da es ursprünglich an anderer Stelle wesentlich dichter am [[Mönchsberg]] stand. So wird beispielsweise berichtet, dass [[1137]] erhält [[Balderich]], [[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]],  vom Erzbischof die Bauleitung für den [[Almkanal]] übertragen erhalten hatte, dessen Bau über vier Jahre zügig voran schritt, bevor ein Felssturz das Vorhaben an den Start zurücksetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl folgenschwerste Bergsturz ereignete sich am  [[16. Juli]] [[1669]]. In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. 1778 wurden der Berufsstand der [[Bergputzer]] ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land Salzburg==&lt;br /&gt;
Der [[Pinzgau]]er Gebirgssee [[Hintersee (Pinzgau)|Hintersee]] war [[1495]] nach einem gewaltigen Felssturz entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in den [[1990er]] Jahren machten die [[Bischofsmütze]] bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15.45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze brach eine ca. 100 m breite Felswand von der Ostseite ab. Am Sonntag, den [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten Felssturz, bei dem mehr als 50.000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und der Südostkante brachen und ins Tal stürzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bergsturz in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] am [[21. Jänner]] [[2004]] mussten zwei Familien evakuiert werden. Am Südwesthand des Kaserecks in Fusch sind rund 20.000 Tonnen Gestein in Bewegung geraten. Autogroße Blöcke stürzten ins Tal und verfehlten nur knapp mehrere Häuser im Bereich Perleben. Der [[Pinzgau]]er Katastrophenreferent Kurt Reiter und der Landesgeologe Gerhard Valtentin sorgten nach einem Lokalaugenschein für die sofortige Evakuierung von zwei Familien im Gefahrenbereich. Grund für den Felssturz waren vermutlich die heftigen Niederschläge im Jänner 2004. Es dauerte mehrere Wochen bis die Familien in ihre Häuser zurückkehren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Kniepass]] in [[Unken]] wurde am [[1. März]] [[2008]] ein Mann bei einem Felssturz in Folge des [[Orkan Emma|Orkans Emma]] getötet, als Felsbrocken ein Auto trafen. Oberhalb der Straße waren Bäume entwurzelt worden. Es handelte sich um einen 47-jährigen britischen Staatsangehörigen, der in einem stehenden Taxi saß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Grenzregionen==&lt;br /&gt;
Die durch einen Felssturz [[1914]] entstandenen Schäden an der [[Maria Rast|Wallfahrtskirche Maria Rast]] im [[Zillertal]] wurden erst 1923/1924 wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Bergsturz&amp;diff=127711</id>
		<title>Bergsturz</title>
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		<updated>2010-01-28T20:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Immer wieder fanden &#039;&#039;&#039;Bergstürze&#039;&#039;&#039; in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land]] Salzburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt Salzburg==&lt;br /&gt;
Man nimmt an, dass die sogenannten [[Katakomben]] erst durch einen Bergsturz freigelegt wurden und ursprünglich nicht sichtbar waren. Auch weiß man, dass das [[Erzstift St. Peter]] anfangs seines Bestehens unter Bergstürzen gelitten hatte, da es ursprünglich an anderer Stelle wesentlich dichter am [[Mönchsberg]] stand. So wird beispielsweise berichtet, dass [[1137]] erhält [[Balderich]], [[Äbte von St. Peter|Abt von St. Peter]],  vom Erzbischof die Bauleitung für den [[Almkanal]] übertragen erhalten hatte, dessen Bau über vier Jahre zügig voran schritt, bevor ein Felssturz das Vorhaben an den Start zurücksetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wohl folgenschwerste Bergsturz ereignete sich am  [[16. Juli]] [[1669]]. In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. Es wurden die [[Bergputzer]] ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Land Salzburg==&lt;br /&gt;
Der [[Pinzgau]]er Gebirgssee [[Hintersee (Pinzgau)|Hintersee]] war [[1495]] nach einem gewaltigen Felssturz entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewaltigen Felsstürze der Süd- und Ostwand in den [[1990er]] Jahren machten die [[Bischofsmütze]] bekannt. Am [[22. September]] [[1993]] um 15.45 Uhr donnerte es gewaltig und von der Mütze brach eine ca. 100 m breite Felswand von der Ostseite ab. Am Sonntag, den [[10. Oktober]] [[1993]] kam es zu einem zweiten Felssturz, bei dem mehr als 50.000 Kubikmeter Gesteinsmassen aus der Südwand und der Südostkante brachen und ins Tal stürzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Bergsturz in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] am [[21. Jänner]] [[2004]] mussten zwei Familien evakuiert werden. Am Südwesthand des Kaserecks in Fusch sind rund 20.000 Tonnen Gestein in Bewegung geraten. Autogroße Blöcke stürzten ins Tal und verfehlten nur knapp mehrere Häuser im Bereich Perleben. Der [[Pinzgau]]er Katastrophenreferent Kurt Reiter und der Landesgeologe Gerhard Valtentin sorgten nach einem Lokalaugenschein für die sofortige Evakuierung von zwei Familien im Gefahrenbereich. Grund für den Felssturz waren vermutlich die heftigen Niederschläge im Jänner 2004. Es dauerte mehrere Wochen bis die Familien in ihre Häuser zurückkehren konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Kniepass]] in [[Unken]] wurde am [[1. März]] [[2008]] ein Mann bei einem Felssturz in Folge des [[Orkan Emma|Orkans Emma]] getötet, als Felsbrocken ein Auto trafen. Oberhalb der Straße waren Bäume entwurzelt worden. Es handelte sich um einen 47-jährigen britischen Staatsangehörigen, der in einem stehenden Taxi saß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In Grenzregionen==&lt;br /&gt;
Die durch einen Felssturz [[1914]] entstandenen Schäden an der [[Maria Rast|Wallfahrtskirche Maria Rast]] im [[Zillertal]] wurden erst 1923/1924 wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%B6nchsberg&amp;diff=101227</id>
		<title>Mönchsberg</title>
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		<updated>2009-07-05T21:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Salzachschiff Amadeus 22.07.2007.JPG|thumb|300px|right|Mönchsberg mit dem [[Museum der Moderne]]. Im Vordergrund das [[Salzachschifffahrt|Salzachschiff Amadeus]]. Aufnahme [[Juli]] [[2007]].]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Skyspace_1.jpg|thumb|300px|Der [[Skyspace]] des Künstlers [[James Turrell]] auf dem &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geologie==&lt;br /&gt;
Er setzt sich in erster Linie aus Salzburger [[Konglomerat]] zusammen. Das Salzburger Konglomerat, das mit Masse durch Feinkorn- und Mittelkornlagen aufgebaut ist, besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken, zwischen denen sich Sandlagen befinden. Meist handelt es sich hierbei um groben Sand, feiner Sand bildet die Ausnahme. Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit leicht als Nischen in den natürlichen Felswänden zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bohrungen, die das Konglomerat durchstießen, zeigten, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern auf weicher Grundmoräne bzw. auf Gosauschichten (Sandstein und Mergel) liegt. Im Bereich der vertikalen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die häufig mit Lehm gefüllt sind. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die [[Salzach]], während der Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass mitunter Wasser in das Gestein eindringt. Dadurch kommt es zu einem Auftrieb; der Reibungswiderstand wird reduziert, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Steinbruchwänden. Die natürlichen ebenfalls meist vertikalen Felswände sind unregelmäßiger und haben häufig Erosionskehlen, die durch das Abwittern der wenig verfestigten Lagen entstanden sind. An der Ostseite lassen sich ebenfalls Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung [[Mülln]] und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen skarpiert (vertikal abgearbeitet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und Felsstürze bis zu ca. 100.000 m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Touristenziel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensgebung==&lt;br /&gt;
Der Mönchsberg, der nach den Mönchen des nahe gelegenen [[Erzstift St. Peter|Benediktinerkloster St. Peter]] benannt wurde, zieht sich auf einer Länge von 502 m vom [[Festungsberg]] in nördlicher Richtung entlang des linken [[Salzach]]ufers bis nach Mülln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend erhaltene „[[Bürgerwehr]]“, wurde [[1487]]/[[1488|88]] als Teil der Stadtmauer errichtet. Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] wurde von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] [[1621]] bis [[1644]] als dreistufiger Wehrbau errichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der Stiftsarmstollen des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im September besichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äbte vom [[Erzstift St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[16. Juli]] [[1669]]: In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. Es wurden die [[Bergputzer]] ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sigmundstor ]] (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die Salzburger [[Altstadt]] mit dem Stadtteil [[Riedenburg]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1874]]/[[1875|75]] wurde der erste [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserspeicher]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25.000 m³ mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1889]] entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von [[Bucklreuth]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]] übernahm die [[Kongregation der Pallottiner]] das [[Johannes Schlößl]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht erreichbar mit dem [[Mönchsbergaufzug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zu besichtigen==&lt;br /&gt;
Auf dem Mönchsberg befindet sich auch das Salzburger [[Museum der Moderne]]. Von der [[Richterhöhe]] aus hat man einen guten Ausblick über [[Schloss Leopoldskron]] bis hin zum [[Untersberg]]. Im [[Wassermuseum Mönchsberg]] erhält man Einblick in die Bedeutung des Wassers für die Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Im Mönchsberg befinden sich auch die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscanini-Hof]], [[Bürgerspital]]) und einem direkten Zugang zu den [[Festspielhäuser]]n. Bis in die [[1980er]] Jahre wurde der Mönchsberg von Obdachlosen als Domizil wie auch als Schlafstätte gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feyvilla]] und [[Freyschlösschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Humboldtterrasse]] hat man einen schönen Blick auf die Alt- und Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Del-Negro: &#039;&#039;Geologie der österreichischen Bundesländer in kurzgefassten Einzeldarstellungen&#039;&#039;, Salzburg/Wien 21970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Donner: &#039;&#039;Beiträge zur Geologie der Stadt Salzburg&#039;&#039; (ungedr. naturw. Diss. Salzburg), Salzburg 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Bergstürze in Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der Bergsturz des Mönchsbergs in der Stadt Salzburg von 1669. Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung&#039;&#039;, in: Historische Sozialkunde, Themenheft 2/2008: Naturkatastrophen (Hg. Christian Rohr), Wien 2008, 21-31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alois Kieslinger: &#039;&#039;Die nutzbaren Gesteine Salzburgs&#039;&#039;, Salzburg/Stuttgart 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte&#039;&#039; in: Der Gardist – Jahresschrift der Bürgergarde der Stadt Salzburg, 23. Jahrgang, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die Felsen des Mönchsbergs und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 3. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg und Müllner Schanze – Rekonstruktion einer Wehranlage&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 54. Jahrgang, 1. Folge, Salzburg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die alte Bürgerwehr am Mönchsberg und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 2. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mönchsberg Wikipedia über den Mönchsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergarde-salzburg.at/AS_Buergergarde_Salzburg/06__2003nnnn_Der_Gardist_Jg_23_34-38_Der_Moenchsberg.pdf Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://salzburg.cityful.com/de/Relax/Natur/Moenchsberg Infos und Fotos zum Mönchsberg auf dem online Stadtführer cityful.com] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konglomerat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönchsberg|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mülln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%B6nchsberg&amp;diff=101225</id>
		<title>Mönchsberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%B6nchsberg&amp;diff=101225"/>
		<updated>2009-07-05T21:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Salzachschiff Amadeus 22.07.2007.JPG|thumb|300px|right|Mönchsberg mit dem [[Museum der Moderne]]. Im Vordergrund das [[Salzachschifffahrt|Salzachschiff Amadeus]]. Aufnahme [[Juli]] [[2007]].]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Skyspace_1.jpg|thumb|300px|Der [[Skyspace]] des Künstlers [[James Turrell]] auf dem &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geologie==&lt;br /&gt;
Er setzt sich in erster Linie aus Salzburger [[Konglomerat]] zusammen. Das Salzburger Konglomerat, das mit Masse durch Feinkorn- und Mittelkornlagen aufgebaut ist, besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken, zwischen denen sich Sandlagen befinden. Meist handelt es sich hierbei um groben Sand, feiner Sand bildet die Ausnahme. Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit leicht als Nischen in den natürlichen Felswänden zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bohrungen, die das Konglomerat durchstießen, zeigten, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern auf weicher Grundmoräne bzw. auf Gosauschichten (Sandstein und Mergel) liegt. Im Bereich der vertikalen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die häufig mit Lehm gefüllt sind. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die [[Salzach]], während der Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass mitunter Wasser in das Gestein eindringt. Dadurch kommt es zu einem Auftrieb; der Reibungswiderstand wird reduziert, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Steinbruchwänden. Die natürlichen ebenfalls meist vertikalen Felswände sind unregelmäßiger und haben häufig Erosionskehlen, die durch das Abwittern der wenig verfestigten Lagen entstanden sind. An der Ostseite lassen sich ebenfalls Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung [[Mülln]] und [[Riedenburg]] wurde aus Verteidigungsgründen skarpiert (vertikal abgearbeitet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und Felsstürze bis zu ca. 100.000 m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Touristenziel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensgebung==&lt;br /&gt;
Der Mönchsberg, der nach den Mönchen des nahe gelegenen [[Erzstift St. Peter|Benediktinerkloster St. Peter]] benannt wurde, zieht sich auf einer Länge von 502 m vom [[Festungsberg]] in nördlicher Richtung entlang des linken [[Salzach]]ufers bis nach Mülln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend erhaltene „[[Bürgerwehr]]“, wurde [[1487]]/[[1488|88]] als Teil der Stadtmauer errichtet. Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] wurde von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] [[1621]] bis [[1644]] als dreistufiger Wehrbau errichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der Stiftsarmstollen des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im September besichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äbte vom [[Erzstift St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[16. Juli]] [[1669]]: In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der [[Gstättengasse]]. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen. Es wurden die [[Bergputzer]] ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sigmundstor ]] (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die Salzburger [[Altstadt]] mit dem Stadtteil [[Riedenburg]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1874]]/[[1875|75]] wurde der erste [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserspeicher]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25.000 m³ mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1889]] entdeckte man eine Tropfsteinhöhle im Bereich von [[Bucklreuth]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]] übernahm die [[Kongregation der Pallottiner]] das [[Johannes Schlößl]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht erreichbar mit dem [[Mönchsbergaufzug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zu besichtigen==&lt;br /&gt;
Auf dem Mönchsberg befindet sich auch das Salzburger [[Museum der Moderne]]. Von der [[Richterhöhe]] aus hat man einen guten Ausblick über [[Schloss Leopoldskron]] bis hin zum [[Untersberg]]. Im [[Wassermuseum Mönchsberg]] erhält man Einblick in die Bedeutung des Wassers für die Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Im Mönchsberg befinden sich auch die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscanini-Hof]], [[Bürgerspital]]) und einem direkten Zugang zu den [[Festspielhäuser]]n. Bis in die [[1980er]] Jahre wurde der Mönchsberg von Obdachlosen als Domizil wie auch als Schlafstätte gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feyvilla]] und [[Freyschlösschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Humboldtterrasse]] hat man einen schönen Blick auf die Alt- und Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Del-Negro: &#039;&#039;Geologie der österreichischen Bundesländer in kurzgefassten Einzeldarstellungen&#039;&#039;, Salzburg/Wien 21970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Donner: &#039;&#039;Beiträge zur Geologie der Stadt Salzburg&#039;&#039; (ungedr. naturw. Diss. Salzburg), Salzburg 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Frühneuzeitliche Bergstürze in den Städten Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009. [http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50039-7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der Bergsturz des Mönchsbergs in der Stadt Salzburg von 1669. Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung&#039;&#039;, in: Historische Sozialkunde, Themenheft 2/2008: Naturkatastrophen (Hg. Christian Rohr), Wien 2008, 21-31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alois Kieslinger: &#039;&#039;Die nutzbaren Gesteine Salzburgs&#039;&#039;, Salzburg/Stuttgart 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte&#039;&#039; in: Der Gardist – Jahresschrift der Bürgergarde der Stadt Salzburg, 23. Jahrgang, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die Felsen des Mönchsbergs und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 3. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg und Müllner Schanze – Rekonstruktion einer Wehranlage&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 54. Jahrgang, 1. Folge, Salzburg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die alte Bürgerwehr am Mönchsberg und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 2. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mönchsberg Wikipedia über den Mönchsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergarde-salzburg.at/AS_Buergergarde_Salzburg/06__2003nnnn_Der_Gardist_Jg_23_34-38_Der_Moenchsberg.pdf Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://salzburg.cityful.com/de/Relax/Natur/Moenchsberg Infos und Fotos zum Mönchsberg auf dem online Stadtführer cityful.com] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konglomerat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönchsberg|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mülln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:MMag._Katrin_Hauer&amp;diff=80132</id>
		<title>Benutzer:MMag. Katrin Hauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:MMag._Katrin_Hauer&amp;diff=80132"/>
		<updated>2008-12-14T13:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;MMag. Katrin Hauer studierte Geschichte und Pädagogik an der Universität Salzburg. Nähere Informationen befinden sich auf folgender web-site:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://sites.google.com/site/katrinhauer/ http://sites.google.com/site/katrinhauer/]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%B6nchsberg&amp;diff=80131</id>
		<title>Mönchsberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%B6nchsberg&amp;diff=80131"/>
		<updated>2008-12-14T13:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MMag. Katrin Hauer: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Salzachschiff Amadeus 22.07.2007.JPG|thumb|300px|right|Mönchsberg mit dem [[Museum der Moderne]]. Im Vordergrund das [[Salzachschifffahrt|Salzachschiff Amadeus]]. Aufnahme [[Juli]] [[2007]].]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Skyspace_1.jpg|thumb|300px|Der [[Skyspace]] des Künstlers [[James Turrell]] auf dem &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Mönchsberg&#039;&#039;&#039; ist ein [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] in [[Salzburg]] und [[Landschaftsschutzgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geologie==&lt;br /&gt;
Er setzt sich in erster Linie aus Salzburger [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]] zusammen. Das Salzburger [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]], das mit Masse durch Feinkorn- und Mittelkornlagen aufgebaut ist, besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken, zwischen denen sich Sandlagen befinden. Meist handelt es sich hierbei um groben Sand, feiner Sand bildet die Ausnahme. Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit leicht als Nischen in den natürlichen Felswänden zu erkennen.&lt;br /&gt;
Bohrungen, die das [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]] durchstießen, zeigten, dass das Gestein des Mönchsbergs nicht auf hartem Untergrund, sondern auf weicher Grundmoräne bzw. auf Gosauschichten (Sandstein und Mergel) liegt. Im Bereich der vertikalen Felswände bildeten sich hangparallele Entspannungsklüfte, die häufig mit Lehm gefüllt sind. Sie dürften durch die Unterschneidung des Bergs durch die Salzach, während der Steinbrucharbeiten oder durch natürliche Entspannungsvorgänge entstanden sein. Die Brüche bewirken, dass mitunter Wasser in das Gestein eindringt. Dadurch kommt es zu einem Auftrieb; der Reibungswiderstand wird reduziert, was zum Abbruch ganzer Felspartien führen kann. Die Nord-Ost-Flanke des Mönchsbergs besteht zu einem großen Teil aus vertikalen alten Steinbruchwänden. Die natürlichen ebenfalls meist vertikalen Felswände sind unregelmäßiger und haben häufig Erosionskehlen, die durch das Abwittern der wenig verfestigten Lagen entstanden sind. An der Ostseite lassen sich ebenfalls Erosionskehlen entdecken. Die Seite Richtung Mülln und Riedenburg wurde aus Verteidigungsgründen skarpiert (vertikal abgearbeitet).&lt;br /&gt;
Am Mönchsberg herrschten zwei Arten von Massenbewegungen vor: Kleine Steinschläge, die durch oberflächliche Verwitterung ausgelöst wurden und Felsstürze bis zu ca. 100.000 m3.&lt;br /&gt;
Als Plateauberg stellt er mit seinem kleinräumigen Wechsel von Wald und Wiesen und seinen vielen Aussichtsplätzen einen Naherholungsraum und Touristenziel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensgebung==&lt;br /&gt;
Der Mönchsberg, der nach den Mönchen des nahe gelegenen [[Stift Sankt Peter|Benediktinerkloster St. Peter]] benannt wurde, zieht sich auf einer Länge von 502 m vom Festungsberg in nördlicher Richtung entlang des linken Salzachufers bis nach Mülln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichtliches==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Wehranlagen und -türme finden sich auf dem Mönchsberg. Die weitgehend erhaltene „[[Bürgerwehr]]“, wurde [[1487]]/[[1488|88]] als Teil der Stadtmauer errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Müllner Schanze]] mit den Wehrtürmen der [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] wurde von Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] [[1621]] bis [[1644]] als dreistufiger Wehrbau errichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon [[1137]] bis [[1143]] wurde der Stiftsarmstollen des [[Almkanal]]s bergmännisch durch den Berg getrieben, um das Wasser des Almkanals in die Stadt zu leiten. Dieses einzigartige Stollenbauwerk ist bis heute erhalten und kann während der jährlichen Almabkehr im September besichtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äbte vom [[Erzstift St. Peter]] wohnten zeitweise in der [[Edmundsburg]] oberhalb der [[Felsenreitschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[16. Juli]] [[1669]] In den frühen Morgenstunden, wohl zwischen der zweiten und der dritten Stunde, bewegte sich die Erde und eine Felswand des Mönchsbergs stürzte auf die eng an ihn gebauten Gebäude der Gstättengasse. Die meisten Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht – nur wenigen gelang die Flucht. Der Lärm weckte die Nachbarschaft, viele eilten den verzweifelten Opfern zu Hilfe. &lt;br /&gt;
Plötzlich kam es zu einem Nachsturz – es löste sich ein weiterer Teil des Berges. Eine ungefähr 2.000 Zentner schwere Steinlast stürzte auf die Gstättengasse nieder und begrub nun auch die Rettenden. &lt;br /&gt;
Erst im Lauf der nächsten Tage war es möglich, das Ausmaß der Katastrophe vollständig zu erfassen – die Markus-Kirche, das Kirchlein zu „Unserer Lieben Frau am Bergl“ (dieses gibt es heute nicht mehr), das Priesterseminar und an die 13 Häuser der Gstättengasse wurden zerstört. Es gab über 220 Tote zu beklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sigmundstor ]] (im Volksmund auch Neutor genannt) wurde von [[1764]] bis [[1766]] erbaut. Es verbindet die Salzburger [[Altstadt]] mit dem Stadtteil [[Riedenburg]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1874]]/[[1875|75]] wurde der erste [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserspeicher]] für [[Untersberg]]-Quellwasser auf dem Mönchsberg gebaut (1080 m³). Noch heute wird die Stadt aus einem auf dem bzw. im Berg gelegenen Speicher von 25.000 m³ mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]] übernahm die [[Kongregation der Pallottiner]] das [[Johannes Schlößl]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das [[Café Winkler|Grand Café Winkler]] ein beliebter Treffpunkt der Salzburger, leicht erreichbar mit dem [[Mönchsbergaufzug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zu besichtigen==&lt;br /&gt;
Auf dem Mönchsberg befindet sich auch das Salzburger [[Museum der Moderne]]. Von der [[Richterhöhe]] aus hat man einen guten Ausblick über [[Schloss Leopoldskron]] bis hin zum [[Untersberg]]. Im [[Wassermuseum Mönchsberg]] erhält man Einblick in die Bedeutung des Wassers für die Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Im Mönchsberg befinden sich auch die [[Mönchsberggaragen]] mit Ausgängen in die Altstadt ([[Toscanini-Hof]], [[Bürgerspital]]) und einem direkten Zugang zu den [[Festspielhäuser]]n. Bis in die [[1980er]] Jahre wurde der Mönchsberg von Obdachlosen als Domizil wie auch als Schlafstätte gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Feyvilla]] und [[Freyschlösschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Humboldtterrasse]] hat man einen schönen Blick auf die Alt- und Neustadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Walter Del-Negro: &#039;&#039;Geologie der österreichischen Bundesländer in kurzgefassten Einzeldarstellungen&#039;&#039;, Salzburg/Wien 21970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Donner: &#039;&#039;Beiträge zur Geologie der Stadt Salzburg&#039;&#039; (ungedr. naturw. Diss. Salzburg), Salzburg 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der plötzliche Tod. Frühneuzeitliche Bergstürze in den Städten Salzburg und Plurs kulturhistorisch betrachtet&#039;&#039;, Wien: LIT-Verlag 2009 (erscheint voraussichtlich im Februar 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katrin Hauer: &#039;&#039;Der Bergsturz des Mönchsbergs in der Stadt Salzburg von 1669. Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung&#039;&#039;, in: Historische Sozialkunde, Themenheft 2/2008: Naturkatastrophen (Hg. Christian Rohr), Wien 2008, 21-31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alois Kieslinger: &#039;&#039;Die nutzbaren Gesteine Salzburgs&#039;&#039;, Salzburg/Stuttgart 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte&#039;&#039; in: Der Gardist – Jahresschrift der Bürgergarde der Stadt Salzburg, 23. Jahrgang, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die Felsen des Mönchsbergs und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 3. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Dreißigjähriger Krieg und Müllner Schanze – Rekonstruktion einer Wehranlage&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 54. Jahrgang, 1. Folge, Salzburg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reinhard Medicus: &#039;&#039;Die alte Bürgerwehr am Mönchsberg und ihre Geschichte&#039;&#039; in: Bastei – Zeitschrift für die Erhaltung von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 53. Jahrgang, 2. Folge, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Mönchsberg Wikipedia über den Mönchsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergarde-salzburg.at/AS_Buergergarde_Salzburg/06__2003nnnn_Der_Gardist_Jg_23_34-38_Der_Moenchsberg.pdf Der Mönchsberg in Natur- und Kulturgeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönchsberg|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mülln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MMag. Katrin Hauer</name></author>
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