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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_x_issleri&amp;diff=2546432</id>
		<title>Diphasiastrum x issleri</title>
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		<updated>2026-04-09T15:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum x issleri&#039;&#039;&#039; (Rouy) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium alpinum&#039;&#039; race &#039;&#039;issleri&#039;&#039; Rouy, 1913: 489) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Voralpen-Bärlapp, Voralpen-Flachbärlapp, Issler-Bärlapp, Issler-Flachbärlapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. x issleri&#039;&#039; wird heute allgemein als Hybrid zwischen &#039;&#039;[[Diphasiastrum alpinum]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Diphasiastrum complanatum]]&#039;&#039; angesehen, wobei aber unklar ist, ob das Taxon jedesmal neu entsteht oder bereits erbfest geworden ist (Fischer et al. 2008). Die Laubsprosse sind abgeflacht, die Ventralblätter nur 1,5-2 mm lang, dreieckig und am Grund am breitesten. Die Sporophyllstände sind meist einzeln und ungestielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
In Salzburg ist &#039;&#039;D. x issleri&#039;&#039; in den Schieferalpen (Zone III nach Embacher et al. 2025), den Zentralalpen (Zone IV, mit Ausnahme der westlichen Hohen Tauern) und im Lungau (Zone V) weit verbreitet, nördlich davon sind nur zwei Fundstellen in der Umgebung von Mattsee bekannt (Zone I, Alpenvorland und Flyschzone, unweit der Vorkommen im oberösterreichischen Kobernaußerwald). In den Kalkalpen (Zone II) fehlt das Taxon, lediglich im angrenzenden Oberösterreich wird es aus Bad Goisern gemeldet (GBIF 2026). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 700 bis 1900 m dokumentiert. Lebensraum sind besonders alpine Magerwiesen und Halbtrockenrasen auf saurem Untergrund (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), nach Fischer et al. (2008) auch Nadelwälder, Zwergwacholder- und Alpenrosengebüsch, lückige Zwergstrauchheiden sowie Lebensräume nach Störungen, wie Schipisten, Forstschneisen oder Wegböschungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
In Österreich fehlt die Art in Wien und dem Burgenland (Fischer et al. 2008). Im nördlichen Alpenvorland, und generell im Osten und Südosten Österreichs fehlt die Art weitgehend, ebenso nördlich der Donau (GBIF 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Biologie von &#039;&#039;D. x issleri&#039;&#039; ist aus Salzburg nichts bekannt. Die Sporenreife erfolgt von Juli bis August (September) nach Fischer et al. 2008, die Art ist mehrjährig. Wegen der weiten Verbreitung in den Gebirgsgauen ist &#039;&#039;D. x issleri&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9096}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum issleri}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.04.09].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000-2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: https://nkis.info [online 2026.04.09].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_warrenensis&amp;diff=2544986</id>
		<title>Pyrgus warrenensis</title>
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		<updated>2026-03-16T17:30:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus warrenensis&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hesperia warrenensis&#039;&#039; Verity, 1928: 140-141) ist eine [[Insekten|Insekt]]&amp;amp;#8291;en[[Glossar Biologie#A|art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Neben der geringen Größe ist die starke Reduktion der weißen Fleckenzeichnung auf der Oberseite charakteristisch für &#039;&#039;P. warrenensis&#039;&#039; und erlaubt meist eine eindeutige Unterscheidung von anderen im Hochgebirge fliegenden Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. warrenensis&#039;&#039; wurde in Salzburg vereinzelt in den Hochlagen der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025), verbreitet hingegen in den Zentralalpen und im Lungau (Zonen IV und V) gefunden. Obwohl Einzelexemplare schon ab 900 m Höhe nachgewiesen wurden, fliegen die Tiere im Allgemeinen aber zwischen 1500 und 2900 m Höhe. Lebenraum sind daher Polsterpflanzengesellschaften und alpine Magerrasen. Die Imagines treten nur in einer Generation im Jahr auf und fliegen von Juni bis Anfang September (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Neben Salzburg meldet Huemer (2013) die Art aus Nord- und Osttirol, Kärnten, der Steiermark und Oberösterreich. Kusdas &amp;amp; Reichl (1973) meldet die Art von wenigen Fundorten in den oberösterreichischen Kalkhochalpen als &#039;&#039;Pyrgus alveus&#039;&#039; spp. &#039;&#039;alticola&#039;&#039;. In Bayern ist das Vorkommen ebenfalls auf das Gebiet der Kalkalpen beschränkt (Halsberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Lebensweise von &#039;&#039;P. warrenensis&#039;&#039; liegen keine dokumentierten Beobachtungen vor. Gros (1998) beobachtete die Eiablage an &#039;&#039;[[Helianthemum alpestre]]&#039;&#039;, die Raupe überwintert. Wegen des Vorkommens in alpinen Lebensräumen ist &#039;&#039;P. warrenensis&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4185}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum [[Linz]]: 1-266.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ocnerostoma_piniariella&amp;diff=2544889</id>
		<title>Ocnerostoma piniariella</title>
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		<updated>2026-03-15T16:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ocnerostoma piniariella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Ocnerostoma piniariellum&#039;&#039; Zeller, 1847: 298-301, Taf. 2, Fig. 10-12) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; ist sehr ähnlich der in Salzburg noch nicht nachgewiesenen, aber zu erwartenden &#039;&#039;Ocnerostoma friesei&#039;&#039; Svensson, 1966 und von dieser nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Von manchen ebenfalls ähnlichen [[Coleophoridae]]-Arten unterscheidet sich die Art durch den leicht konkav geschwungenen Hinterrand der Hinterflügel sowie die Beschuppung im Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; wurde bei Embacher &amp;amp; Kurz (2008), sowie Embacher et al. (2011) nicht in die Liste der Salzburger Schmetterlinge aufgenommen, da die Meldung Mitterbergers vom 28.05.1909 aus der Josefiau (Zone Ia nach Embacher et al. 2025, rund 425 m Höhe) als sehr fraglich angesehen wurde. Allerdings melden Huemer &amp;amp; Wieser (2008) auch ein Exemplar vom Stubachtal, Wiegenwald, 1700 m, 24.06.2007 (Zone IV, Zentralalpen). Über den Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Hannemann (1977) gibt für &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; zwei Generationen im Jahr an (April, Mai und Juli, August), doch erscheint es fraglich, ob die Art auch in höheren Lagen zwei Generationen ausbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Nach Humer (2013) fehlen in Österreich Nachweise der Art aus Osttirol, jene aus der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien sind fraglich. Klimesch (1991) gibt die Art in Oberösterreich aus dem Mühlviertel und dem Alpengebiet an, betont aber, dass die Tiere nicht genitalmorphologisch untersucht worden sind. In Bayern hingegen wird &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; (neben &#039;&#039;O. friesei&#039;&#039;) rezemt aus allen vier Naturräumen gemeldet (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Lebensweise der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Nach Hannemann (1977) minieren die Raupen an Nadeln von Kiefern (&#039;&#039;[[Pinus sylvestris]]&#039;&#039;)), wobei sie, an der Spitze der Nadeln beginnend, diese gegen den Grund zu aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt zwischen zusammen gesponnenen Nadeln. Im [[Stubachtal]], auf 1700 m Höhe, könnte auch die [[Zirbe]] (&#039;&#039;[[Pinus cembra]]&#039;&#039;) als Nahrungspflanze genutzt werden, da diese hier sehr häufig vorkommt. Mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise ist es zur Zeit nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art abzuschätzen (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2720}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Hannemann, H.-J. 1977. Kleinschmetterlinge oder Microlepidoptera III. Federmotten (Pterophoridae) Gespinstmotten (Yponomeutidae) Echte Motten (Tineidae). - In: Dahl, F. 1925. Die Tierwelt Deutschlands. 63. Teil. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 275 pp., 17 Taf.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; C. Wieser 2008. Nationalpark Hohe Tauern. Schmetterlinge. Wissenschaftliche Schriften aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Tyrolia-Verlag Innsbruck: 224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.03.15].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ocnerostoma_piniariella&amp;diff=2544888</id>
		<title>Ocnerostoma piniariella</title>
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		<updated>2026-03-15T15:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ocnerostoma piniariella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Ocnerostoma piniariellum&#039;&#039; Zeller, 1847: 298-301, Taf. 2, Fig. 10-12) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; ist sehr ähnlich der in Salzburg noch nicht nachgewiesenen, aber zu erwartenden &#039;&#039;Ocnerostoma friesei&#039;&#039; Svensson, 1966 und von dieser nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Von manchen ebenfalls ähnlichen [[Coleophoridae]]-Arten unterscheidet sich die Art durch den leicht konkav geschwungenen Hinterrand der Hinterflügel sowie die Beschuppung im Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; wurde bei Embacher &amp;amp; Kurz (2008), sowie Embacher et al. (2011) nicht in die Liste der Salzburger Schmetterlinge aufgenommen, da die Meldung Mitterbergers vom 28.05.1909 aus der Josefiau (Zone Ia nach Embacher et al. 2025, rund 425 m Höhe) als sehr fraglich angesehen wurde. Allerdings melden Huemer &amp;amp; Wieser (2008) auch ein Exemplar vom Stubachtal, Wiegenwald, 1700 m, 24.06.2007 (Zone IV, Zentralalpen). Über den Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Hannemann (1977) gibt für &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; zwei Generationen im Jahr an (April, Mai und Juli, August), doch erscheint es fraglich, ob die Art auch in höheren Lagen zwei Generationen ausbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Nach Humer (2013) fehlen in Österreich Nachweise der Art aus Osttirol, jene aus der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien sind fraglich. Klimesch (1991) gibt die Art in Oberösterreich aus dem Mühlviertel und dem Alpengebiet an, betont aber, dass die Tiere nicht genitalmorphologisch untersucht worden sind. In Bayern hingegen wird &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; (neben &#039;&#039;O. friesei&#039;&#039;) rezemt aus allen vier Naturräumen gemeldet (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Lebensweise der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Nach Hannemann (1977) minieren die Raupen an Nadeln von Kiefern (&#039;&#039;[[Pinus sylvestris]]&#039;&#039;)), wobei sie, an der Spitze der Nadeln beginnend, diese gegen den Grund zu aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt zwischen zusammen gesponnenen Nadeln. Im [[Stubachtal]], auf 1700 m Höhe, könnte auch die [[Zirbe]] (&#039;&#039;[[Pinus cembra]]&#039;&#039;) als Nahrungspflanze genutzt werden, da diese hier sehr häufig vorkommt. Mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise ist es zur Zeit nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art abzuschätzen (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2720}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Hannemann, H.-J. 1977. Kleinschmetterlinge oder Microlepidoptera III. Federmotten (Pterophoridae) Gespinstmotten (Yponomeutidae) Echte Motten (Tineidae). - In: Dahl, F. 1925. Die Tierwelt Deutschlands. 63. Teil. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 275 pp., 17 Taf.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; C. Wieser 2008. Nationalpark Hohe Tauern. Schmetterlinge. Wissenschaftliche Schriften aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Tyrolia-Verlag Innsbruck: 224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.01].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ocnerostoma_piniariella&amp;diff=2544887</id>
		<title>Ocnerostoma piniariella</title>
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		<updated>2026-03-15T15:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ocnerostoma piniariella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Ocnerostoma piniariellum&#039;&#039; Zeller, 1847: 298-301, Taf. 2, Fig. 10-12) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; ist sehr ähnlich der in Salzburg noch nicht nachgewiesenen, aber zu erwartenden &#039;&#039;Ocnerostoma friesei&#039;&#039; Svensson, 1966 und von dieser nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden. Von manchen ebenfalls ähnlichen [[Coleophoridae]]-Arten unterscheidet sich die Art durch den leicht konkav geschwungenen Hinterrand der Hinterflügel sowie die Beschuppung im Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; wurde bei Embacher &amp;amp; Kurz (2008), sowie Embacher et al. (2011) nicht in die Liste der Salzburger Schmetterlinge aufgenommen, da die Meldung Mitterbergers vom 28.05.1909 aus der Josefiau (Zone Ia nach Embacher et al. 2025, rund 425 m Höhe) als sehr fraglich angesehen wurde. Allerdings melden Huemer &amp;amp; Wieser (2008) auch ein Exemplar vom Stubachtal, Wiegenwald, 1700 m, 24.06.2007 (Zone IV, Zentralalpen). Über den Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Hannemann (1977) gibt für &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; zwei Generationen im Jahr an (April, Mai und Juli, August), doch erscheint es fraglich, ob die Art auch in höheren Lagen zwei Generationen ausbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Nach Humer (2013) fehlen in Österreich Nachweise der Art aus Osttirol, jene aus der Steiermark, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien sind fraglich. Klimesch (1991) gibt die Art in Oberösterreich aus dem Mühlviertel und dem Alpengebiet an, betont aber, dass die Tiere nicht genitalmorphologisch untersucht worden sind. In Bayern hingegen wird &#039;&#039;O. piniariella&#039;&#039; (neben &#039;&#039;O. friesei&#039;&#039;) rezemt aus allen vier Naturräumen gemeldet (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Lebensweise der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Nach Hannemann (1977) minieren die Raupen an Nadeln von Kiefern (&#039;&#039;[[Pinus sylvestris]]&#039;&#039;)), wobei sie, an der Spitze der Nadeln beginnend, diese gegen den Grund zu aushöhlen. Die Verpuppung erfolgt zwischen zusammen gesponnenen Nadeln. Im [[Stubachtal]], auf 1700 m Höhe, könnte auch die [[Zirbe]] (&#039;&#039;[[Pinus cembra]]&#039;&#039;) als Nahrungspflanze genutzt werden, da diese hier sehr häufig vorkommt. Mangels Daten zu Lebensraum und Lebensweise ist es zur Zeit nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art abzuschätzen (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2720}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Hannemann, H.-J. 1977. Kleinschmetterlinge oder Microlepidoptera III. Federmotten (Pterophoridae) Gespinstmotten (Yponomeutidae) Echte Motten (Tineidae). - In: Dahl, F. 1925. Die Tierwelt Deutschlands. 63. Teil. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 275 pp., 17 Taf.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; C. Wieser 2008. Schmetterlinge. Wissenschaftliche Schriften, Nationalpark Hohe Tauern.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; C. Wieser 2008. Nationalpark Hohe Tauern. Schmetterlinge. Wissenschaftliche Schriften aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Tyrolia-Verlag Innsbruck: 224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.01].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_complanatum&amp;diff=2544740</id>
		<title>Diphasiastrum complanatum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_complanatum&amp;diff=2544740"/>
		<updated>2026-03-14T18:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum complanatum&#039;&#039;&#039; (L.) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium complanatum&#039;&#039; Linnaeus 1753: 1104) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Eigentlicher Flachbärlapp, Flacher Bärlapp, Fächer-Bärlapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Ventralblätter der sterilen Sprosse sind ungegliedert oder nur schwach gestielt, Lateralblätter der Achse anliegend bis schwach abstehend, ihr Rückenkiel nicht oder nur schwach ventralwärts umgebogen. Die Ventralblätter erreichen den Ansatz des nächsten Ventralblattes nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; ist in Salzburg nur wenig verbreitet. Die Art fehlt in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und Ia (Stadt Salzburg). Auch in den nördlichen Kalkalpen (Zone II) und den Zentralalpen (Zone IV) sind nur wenige Funde bekannt. Etwas verbreiteter ist die Art in den Schieferalpen (Zone III) und besonders im Lungau (Zone V). Obwohl Einzelfunde bereits ab rund 400 m Höhe dokumentiert sind (GBIF Austria 2026), erstreckt sich die Höhenverbreitung hauptsächlich von rund 1100 bis 1700 m, vereinzelt bis 1900 m (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Weder zum Lebensraum, noch zur Phänologie der Art liegen dokumentierte Angaben aus Salzburg vor. Fischer et al. (2008) geben &#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; von mäßig trockenen, bodensauren, mageren Nadelwälder, besonders Föhrenwäldern, lückige Zwergstrauchheiden nach Störungen, wie Schipisten sowie Forstschneisen und Wegböschungen an. Die Sporenreife erfolgt von VII-VIII (IX).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Nach Fischer et al. (2008) fehlt die Art in Wien und ist in Vorarlberg ausgestorben. Nach GBIF Austria (2026) sind auch in Tirol, dem gesamten Alpenvorland und dem gesamten Nordosten von Österreich, wie auch dem Großteil des Burgenlandes nur wenige Einzelfunde bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Art, wie auch den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg keine Informationen vor. Auf Grund der relativen Seltenheit der Art, sollte &#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; zumindest als potentiell bedroht angesehen werden (Einstufung NT nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9095}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum complanatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.02.17].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.17].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_tristachyum&amp;diff=2544739</id>
		<title>Diphasiastrum tristachyum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_tristachyum&amp;diff=2544739"/>
		<updated>2026-03-14T18:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum tristachyum&#039;&#039;&#039; (Pursh) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium tristachyum&#039;&#039; Pursh, 1813: 653) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Zypressen-Flachbärlapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; besitzt abgeflachte Laubsprosse, der Rückenkiel der Lateralblätter ist nicht oder nur schwach zur Sprossunterseite umgebogen und die Ventralblätter sind am Grund 0,3-0,5 x so breit wie der gesamte Spross und ungefähr gleich lang wie die Internodien (Fischer et al. 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Nach Fischer et al. (2008) kommt &#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; in Salzburg nicht vor. In GBIF Austria (2026) finden sich allerdings drei Fundangaben aus dem 19. Jahrhundert aus der Umgebung von Werfen (Zone III, Schieferalpen nach Embacher et al. 2025: 1883 und 1891), Altenmarkt (ebenfalls Zone III: 1868, 1879, 1880 und 1899) sowie Mauterndorf (Zone V: 1897). Alle diese Angaben aus der Biodiversitätsdatenbank am Haus der Natur beruhen auf Literaturangaben und erscheinen sehr zweifelhaft. Allerdings werden in derselben Datenbank auch Fundnachweise der hybriden &#039;&#039;Diphasiatrum x oellgardii&#039;&#039; aus der Umgebung von Filzmoos aus den Jahren 2011 bis 2013 gemeldet (neben solchen aus den Jahren 1897 bis 1903 aus der Umgebung von Mariapfarr im Lungau), was auf ein Vorkommen der Elternart &#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; in Salzburg hindeuten könnte. Zur Höhenverbreitung oder zum Lebensraum von &#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; liegen aus Salzburg keine Daten vor. Nach Fischer et al. (2008) ist sie (collin) bis montan verbreitet und kommt oft an gestörten Stellen, wie Schipisten, Forstschneisen oder Wegböschungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Fischer et al. (2008) melden &#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; nur aus Oberösterreich (Mühlviertel), in Kärnten gilt die Art als ausgestorben. Auch auf GBIF Austria (2026) finden sich keine weiteren Funde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Lebensweise von &#039;&#039;D. tristachyum&#039;&#039; ist aus Salzburg nichts bekannt. Sofern sie den überhaupt bei uns vorkommt, gilt sie jedenfalls als ausgestorben (Einstufung RE nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9097}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum tristachyum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.03.14].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_alveus&amp;diff=2544143</id>
		<title>Pyrgus alveus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_alveus&amp;diff=2544143"/>
		<updated>2026-03-04T07:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus alveus&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio alveus&#039;&#039; Hübner, [1803]: Taf. 92, Fig. 461-463) ist eine [[Insekten|Insekt]]&amp;amp;#8291;en[[Glossar Biologie#A|art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Pyrgus armoricanus]]&#039;&#039; und kann von dieser oft nur durch Genitaluntersuchung unterschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. alveus&#039;&#039; ist in Salzburg aus allen Landesteilen mit Ausnahme von Zone I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) bekannt, gilt in der Stadt Salzburg (Zone Ia) aber als verschollen. Auch in den übrigen Landesteilen, besonders den Schiefer- und Zentralalpen (Zonen III und IV) tritt die Art meist nur selten und einzeln auf. Dabei überspannen die Funde aber einen weiten Höhenbereich von rund 400 bis 2200 m, vereinzelt sogar bis 2600 m. Über den Lebensraum liegen aus Salzburg praktisch keine Angaben vor, die Falter dürften aber, wie ihre Verwandten, magere, sonnige Wiesen und ähnliche offene Flächen benötigen. Hier fliegen sie in einer langgezogenen Generation, auch in Abhängigkeit von der Höhenlage, von Ende Mai bis Anfang September (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Huemer (2013) meldet &#039;&#039;P. alveus&#039;&#039; aus allen österreichischen Bundesländern. Die Art ist auch aus allen Naturräumen von Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973), als auch von Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) bekannt. Die meisten Funde in Oberösterreich liegen allerdings bereits vor der Jahrtausendwende (GBIF Austria 2026) und auch in Bayern ist die Art im ostbayerischen Grundgebirge nur mit Nachweisen vor dem Jahr 1970 bekannt (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Imagines ist aus Salzburg nichts bekannt. Zum Eiablageverhalten meldet Gros (1998) Beobachtungen von &#039;&#039;P. trebevicensis&#039;&#039; (Warren, 1926) (welche jetzt als Synonym von &#039;&#039;P. alveus&#039;&#039; betrachtet wird) an &#039;&#039;[[Helianthemum ovatum]]&#039;&#039;. Die Raupe schlüpft etwa 12 Tage nach der Eiablage, wächst bis zum 3. Stadium und begibt sich bereits Ende August zur Winterruhe zwischen dicht versponnenen Blättern der Nahrungspflanze.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. alveus&#039;&#039; gilt in der Region Alpenvorland/Salzburger Becken als verschollen (Einstufung RE nach Gros 2023) und auch im gesamten Bundesland als gefährdet (Einstufung EN nach Gros 2023 und Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=23734}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.03.03].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Cedestis_gysseleniella&amp;diff=2543878</id>
		<title>Cedestis gysseleniella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Cedestis_gysseleniella&amp;diff=2543878"/>
		<updated>2026-03-01T16:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:E-MK-7-219a.jpg|thumb|Salzburg, Alpenvorland, [[Bürmoos]], 2. Juni 1994.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cedestis gysseleniella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Argyresthia gysseleniella&#039;&#039; Zeller, 1839: 205) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die beiden hellbraunen Querbinden in der basalen Hälfte der Vorderflügel auf hellgrauem, fein schwarz gesprenkeltem Grund machen die Art in Salzburg unverwechselbar. Bei der in Salzburg noch nicht gefundenen &#039;&#039;Cedestis subfasciella&#039;&#039; fehlt die innere hellbraune Querbinde, die Mittelbinde ist schmal, dunkelbraun und nach außen scharf weißlich angelegt, der nach außen anschließende Flügelbereich ist wieder unscharf dunkelbraun verdüstert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. gysseleniella&#039;&#039; war in Salzburg bisher nur aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) bekannt (Embacher et al. 2025), wobei die Nachweise Mitterbergers (1909) aus der Stadt Salzburg bereits über 100 Jahre alt sind. Am 21.07.2025 fand Sabine Flechtmann die Art auch auf dem Berg Natrun bei Maria Alm (Zone III, Schieferalpen, siehe Kurz et al. 2026) Alle bisherigen Fundorte liegen in Höhenlagen von rund 415 bis 1100 m. Über den Lebensraum der Art sind aus Salzburg keine Angaben bekannt, Imagines wurden von Juni bis August gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. gysseleniella&#039;&#039; ist in Salzburg aus allen Bundesländern nachgewiesen (Huemer 2013).Auch in Oberösterreich und Bayern ist die Art jeweils aus allen Landesteilen bekannt (Klimesch 1991, Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Nach Lepiforum (2026) fressen die Raupen in den Nadeln von Kiefern (&#039;&#039;[[Pinus sylvestris]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Pinus mugo]]&#039;&#039;). Weitere Angaben über die Biologie der Art in Salzburg liegen nicht vor. Aus diesem Grund ist auch eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung im Land zur Zeit nicht möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2716}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.03.01].&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Cedestis gysseleniella&#039;&#039; (Zeller, 1839). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.03.01].&lt;br /&gt;
*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.&lt;br /&gt;
* Aktualisierung 2023 von [[Benutzer:Pinzgauer5760]] siehe [[Benutzer Diskussion:Pinzgauer5760#Inhaltliche Änderungen von Artikeln mit oder ohne Quellenangabe|Benutzer Diskussion:Pinzgauer5760]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_complanatum&amp;diff=2543662</id>
		<title>Diphasiastrum complanatum</title>
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		<updated>2026-02-26T16:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum complanatum&#039;&#039;&#039; (L.) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium complanatum&#039;&#039; Linnaeus 1753: 1104) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Eigentlicher Flachbärlapp, Flacher Bärlapp, Fächer-Bärlapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Ventralblätter der sterilen Sprosse sind ungegliedert oder nur schwach gestielt, Lateralblätter der Achse anliegend bis schwach abstehend, ihr Rückenkiel nicht oder nur schwach ventralwärts umgebogen. Die Ventralblätter erreichen den Ansatz des nächsten Ventralblattes nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; ist in Salzburg nur wenig verbreitet. Die Art fehlt in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und Ia (Stadt Salzburg). Auch in den nördlichen Kalkalpen (Zone II) und den Zentralalpen (Zone IV) sind nur wenige Funde bekannt. Etwas verbreiteter ist die Art in den Schieferalpen (Zone III) und besonders im Lungau (Zone V). Obwohl Einzelfunde bereits ab rund 400 m Höhe dokumentiert sind (GBIF Austria 2026), erstreckt sich die Höhenverbreitung hauptsächlich von rund 1100 bis 1700 m, vereinzelt bis 1900 m (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Weder zum Lebensraum, noch zur Phänologie der Art liegen dokumentierte Angaben aus Salzburg vor. Fischer et al. (2008) geben &#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; von mäßig trockenen, bodensauren, mageren Nadelwälder, besonders Föhrenwäldern, lückige Zwergstrauchheiden nach Störungen, wie Schipisten sowie Forstschneisen und Wegböschungen an. Die Sporenreife erfolgt von VII-VIII (IX).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Nach Fischer et al. (2008) fehlt die Art in Wien und ist in Vorarlberg ausgestorben. Nach GBIF Austria (2026) sind auch in Tirol, dem gesamten Alpenvorland und dem gesamten Nordosten von Österreich, wie auch dem Großteil des Burgenlandes nur wenige Einzelfunde bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Art, wie auch den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg keine Informationen vor. Auf Grund der relativen Seltenheit der Art, sollte &#039;&#039;D. complanatum&#039;&#039; zumindest als potentiell bedroht angesehen werden (Einstufung NT nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9095}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum alpinum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.02.17].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.17].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_alpinum&amp;diff=2543661</id>
		<title>Diphasiastrum alpinum</title>
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		<updated>2026-02-26T16:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum alpinum&#039;&#039;&#039; (L.) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium alpinum&#039;&#039; Linnaeus 1753: 1104) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Wie bei allen &#039;&#039;Diphasiastrum&#039;&#039;-Arten sind die Laubblätter mehr oder weniger schuppenförmig, weniger als 2 mm lang, gegenständig und 4-reihig. Die Ventralblätter der sterilen Sprosse sind dabei im Gegensatz zu den ähnlichen Arten deutlich in einen unteren stielähnlichen und einen oberen nur wenig breiteren spreitenähnlichen Teil gegliedert. Außerdem sind die Laubsprosse nicht abgeflacht, und die Laubblätter der Sprossober- und -unterseite sind gleich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. alpinum&#039;&#039; fehlt in Salzburg im Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) und in der Stadt Salzburg (Zone Ia), in den nördlichen Kalkalpen (Zone II) tritt die Art nur sporadische auf. In den Schieferalpen (Zone III), den Zentralalpen (Zone IV) und im Lungau (Zone V) ist sie aber weit verbreitet. Die Höhenverbreitung im Land ist von (800) 1300 bis 2500 m belegt (GBIF Austria 2026). Bevorzugter Lebensraum sind bodensaure Magerrasen, Zwergstrauchheiden und schneereiche Feinschuttfluren in meist subalpinen bis alpinen Lagen, allerdings liegen aus Salzburg diesbezüglich keine dokumentierten Informationen vor (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art ist in den Hohen und Niederen Tauern weit verbreitet, kommt sonst aber nur vereinzelt im Kobernaußerwald, im Mühlviertel, in den Karnischen Alpen sowie am Ost- und Südostrand der Alpen vor, Im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Aus Salzburg liegen keine Daten zur Biologie vor. Die Pflanze ist mehrjährig, die Sporenreife erfolgt von August bis September (Fischer et al. 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der weiten Verbreitung in den Gebirgsgauen ist &#039;&#039;D. alpinum&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet, auch wenn die Pflanze meist nicht häufig auftritt (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9094}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum alpinum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.02.06].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.06].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_armoricanus&amp;diff=2541778</id>
		<title>Pyrgus armoricanus</title>
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		<updated>2026-02-16T13:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus armoricanus&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Syrichthus armoricanus&#039;&#039; Oberthür, 1910: 411-413, 681, Taf. LVII, Fig. 509-520) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art weist, so wie &#039;&#039;[[Pyrgus alveus]]&#039;&#039; auf der Oberseite der Hinterflügel diffus begrenzte helle Flecken auf, im Gegensatz zu dieser ist die weiße Mittelbinde der Hfl.-Unterseite schmäler, nach der Mitte weniger deutlich, gelblich. Eine sichere Unterscheidung ist oft nur durch Genitaluntersuchung möglich (Stettmer et a. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des Lungaues wurde &#039;&#039;P. armoricanus&#039;&#039; in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Art tritt aber immer nur selten und einzeln auf und ist in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und Ia (Stadt Salzburg) seit den 1950er Jahren verschollen. In Zone I gab es zudem ohnehin nur zwei Funde aus Bergheim und vom Plainberg, beide am Nordrand der Stadt Salzburg, und in der Stadt Salzburg stammten die Funde hauptsächlich aus Kasern und vom Gaisberg. Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 400 bis 1500 m dokumentiert, mit Einzelfunden bis 2100 m. Zum Lebensraum liegen kaum Daten aus Salzburg vor, die Tiere benötigen aber, wie ihre Verwandten, blütenreiche, eher trockene, magere Wiesen und Magerweiden mit nicht zu hohem Graswuchs. Die Imagines fliegen von Mai bis Anfang Oktober, wobei zumindest in tieferen Lagen zwei Generationen mit den Maxima im Juni und im September auftreten (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Bei Huemer (2013) wird &#039;&#039;P. armoricanus&#039;&#039; zwar aus allen österreichischen Bundesländern angegeben, aus Osttirol, Wien und dem Burgenland allerdings nur fraglicher Weise. In Oberösterreich sind ebenfalls Funde aus allen drei Landesteilen bekannt, aber auch hier tritt die Art nur selten und einzeln auf (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973). Im Mühlviertel wurde sie in neuerer Zeit nur mehr an den Hängen zum Donautal gefunden (GBIF Austria 2026). In Bayern datieren die letzten Nachweise aus dem ostbayerischen Grundgebirge vor dem Jahr 1970, in den übrigen drei Naturräumen sind rezente Funde bekannt (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Imagines liegen aus Salzburg praktisch keine Informationen vor. Die tageszeitliche Flugaktivität ist in drei Fällen zwischen 9 und 16 Uhr MEZ dokumentiert. Zu den Nektarpflanzen sind aus Salzburg keine Daten bekannt. Die Eiablage wurde von Gros (1998) Ende August an &#039;&#039;[[Potentilla erecta]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Potentilla reptans]]&#039;&#039; beobachtet. Nach Lepiforum (2026) werden auch noch weitere &#039;&#039;Potentilla&#039;&#039;-Arten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen der Nahrungspflanzen, die in Salzburg weit verbreitet und häufig sind, spielt für das Vorkommen von &#039;&#039;P. armoricanus&#039;&#039; im Land keine Rolle, sondern wohl eher der Lebensraum und die klimatischen Bedingungen, die nur an wenigen Stellen in Salzburg als für das Auftreten dieser zweibrütigen Art als geeignet erscheinen (Gros 1998). Aus diesem Grund und wegen der daraus resultierenden Seltenheit wird &#039;&#039;P. armoricanus&#039;&#039; als stark gefährdet eingestuft (Einstufung EN nach Embacher et al. 2025). Im Alpenvorland und im Salzburger Becken gilt die Art zudem als verschollen (RE nach Gros 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=23738}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.02.16].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus armoricanus&#039;&#039; (Oberthür, 1910). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.02.16].&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Paraswammerdamia_albicapitella&amp;diff=2541723</id>
		<title>Paraswammerdamia albicapitella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Paraswammerdamia_albicapitella&amp;diff=2541723"/>
		<updated>2026-02-15T09:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:E-MK-12331a.jpg|thumb|Friuli-Venezia Giulia, Pordenone, Vivaro, Magredi dell Cellina, 2008.06.07]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Paraswammerdamia albicapitella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Phalaena albicapitella&#039;&#039; Scharfenberg, 1805: 803-804) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Neben der auffallenden Weißfärbung von Kopf und Thorax ist für die Art der in der Mitte unterbrochene, dunkle Mittelstreifen am Vorderflügel charakteristisch. Zu sicheren Erkennung kann allerdings oft eine Genitaluntersuchung erforderlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Von &#039;&#039;P. albicapitella&#039;&#039; gab es nur zwei fragliche Angaben durch Mitterberger (1909) aus der Zone II nach Embacher et al. (2025). Mitterberger meldete die Tiere als &#039;&#039;Swammerdamia caesiella&#039;&#039; von den Barmsteinen bei Kaltenhausen (15.07.1908) und vom Nockstein (22.07.1908). Diese Angaben beziehen Embacher &amp;amp; Kurz (2008) auf &#039;&#039;P. albicapitella&#039;&#039;, allerdings konnten die Belegexemplare im Biologiezentrum in Linz nicht aufgefunden werden. Ebenfalls fraglich ist ein neuer Nachweis durch G. Hufler aus dem Süden von Saalfelden (Zone III, Schieferalpen) vom 28.06.2020, der nur fotografisch dokumentiert ist. Die Fundorte liegen zwischen rund 660 und 940 m Höhe (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Über den Lebensraum der Art in Salzburg liegen keine Angaben vor, und auch die Anzahl der Generationen pro Jahr ist unbekannt. Die bisherigen Funde stammen aus dem Juni und Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern. Aus Oberösterreich sind nur über 100 Jahre alte Funde aus dem Alpenvorland und dem Alpengebiet publiziert (Klimesch 1991), die zudem nicht überprüft sind. In Bayern dagegen ist &#039;&#039;P. albicapitella&#039;&#039; rezent aus allen vier Naturräumen nachgewiesen (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Biologie der Art in Salzburg liegen keinerlei Angaben vor (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Nach Lepiforum (2026) leben die Raupen an &#039;&#039;[[Prunus spinosa]]&#039;&#039; (Schlehe), gelegentlich auch an Weißdorn-Arten. Eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten nicht möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2709}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A. H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000-2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: https://nkis.info [online 2026.02.10].&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Paraswammerdamia albicapitella&#039;&#039; (Scharfenberg, 1805). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.02.10].&lt;br /&gt;
*Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_compunctella&amp;diff=2541716</id>
		<title>Swammerdamia compunctella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_compunctella&amp;diff=2541716"/>
		<updated>2026-02-15T09:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swammerdamia compunctella&#039;&#039;&#039; Herrich-Schäffer, [1855]: 281 ist eine [[Insekten]]art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die relativ größere Art besitzt nur eine sehr undeutliche dunkle Mittelbinde und gleichmäßig bleich ockergrau gefärbte Tegulae. Außerdem sind die Fransen am Vorderflügelaußenrand nicht kupfrig. Eine sichere Unterscheidung von den verwandten Arten ist allerdings nur durch Genitaluntersuchung oder Zucht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S. compunctella&#039;&#039; wurde zunächst nur von Feichtenberger (1968) aus dem unteren Ödbachtal (Stubachtal) für Salzburg gemeldet (Zone IV, Zentralalpen, nach Embacher et al. 2025). Der Fundort liegt in rund 1120 m Höhe (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Hier fand Feichtenberger Raupen, die von 3. bis 6. Juni 1948 mehrere Falter ergaben. Wieder entdeckt wurde die Art dann erst 2020 in der Nähe von Werfen und in den Jahren 2022 und 2023 auf dem Berg Natrun bei Maria Alm (beide Fundorte in Zone III, Schieferalpen in einer Höhe von 950 bzw. 1100 m, siehe auch Kurz et al. 2024). Über den Lebensraum in Salzburg liegen keine Informationen vor, die Flugzeit der Imagines fällt in den Juni und Juli (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Bei Huemer (2013) wird &#039;&#039;S. compunctella&#039;&#039; aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme des Burgenlandes angegeben. Bei Klimesch (1991) wird die Art für Oberösterreich nur aus dem Mühlviertel gemeldet und auch auf GBIF Austria (2026) sind keine neueren Funde verzeichnet. In Bayern kommt die Art in allen vier Naturräumen vor, im Schichtstufenland aber nur mit Nachweisen vor dem Jahr 2000 (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Biologie der Art ist aus Salzburg nichts bekannt. Außer dem Fund Feichtenbergers (1968), die die Raupen an Eberesche (&#039;&#039;[[Sorbus aucuparia]]&#039;&#039;) entdeckte, liegen auch zu den Entwicklungsstadien keine Informationen aus dem Land vor. Eine Einstufung nach einer der Gefährdungskategorien ist daher zurzeit mangels Daten nicht möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2707}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Feichtenberger, E. 1968. 1. Beitrag zur Kenntnis der Microlepidopteren-Fauna des Stubachtales (Salzburg, Hohe Tauern). - Zeitschrift der Wiener Entomologischen Gesellschaft &#039;&#039;&#039;53:&#039;&#039;&#039; 55-60.&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.02.09].&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A. H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M., G. Embacher, S. Flechtmann, P. Gros, G. Hufler, E. Moßhammer, H. Nelwek &amp;amp; T. Rupp 2024. Fauna und Flora von Salzburg: Lepidoptera - Bericht des Jahres 2023. Mitteilungen der Naturkundlichen Gesellschaft 2024: 1-20&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000-2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: https://nkis.info [online 2026.02.09].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_alpinum&amp;diff=2541706</id>
		<title>Diphasiastrum alpinum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diphasiastrum_alpinum&amp;diff=2541706"/>
		<updated>2026-02-15T09:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Diphasiastrum alpinum&#039;&#039;&#039; (L.) Holub, 1975 (&#039;&#039;Lycopodium alpinum&#039;&#039; Linnaeus 1753: 1104) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Wie bei allen &#039;&#039;Diphasiastrum&#039;&#039;-Arten sind die Laubblätter mehr oder weniger schuppenförmig, weniger als 2 mm lang, gegenständig und 4-reihig. Die Ventralblätter der sterilen Sprosse sind dabei im Gegensatz zu den ähnlichen Arten deutlich in einen unteren stielähnlichen und einen oberen nur wenig breiteren spreitenähnlichen Teil gegliedert. Außerdem sind die Laubsprosse nicht abgeflacht, und die Laubblätter der Sprossober- und -unterseite sind gleich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D. alpinum&#039;&#039; fehlt in Salzburg im Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) und in der Stadt Salzburg (Zone Ia), in den nördlichen Kalkalpen (Zone II) tritt die Art nur sporadische auf. In den Schieferalpen (Zone III), den Zentralalpen (Zone IV) und im Lungau (Zone V) ist sie aber weit verbreitet. Die Höhenverbreitung im Land ist von (800) 1300 bis 2500 m belegt (GBIF Austria 2026). Bevorzugter Lebensraum sind bodensaure Magerrasen, Zwergstrauchheiden und schneereiche Feinschuttfluren in meist subalpinen bis alpinen Lagen, allerdings liegen aus Salzburg diesbezüglich keine dokumentierten Informationen vor (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art ist in den Hohen und Niederen Tauern weit verbreitet, kommt sonst aber nur vereinzelt im Kobernaußerwald, im Mühlviertel, in den Karnischen Alpen sowie am Ost- und Südostrand der Alpen vor, Im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Aus Salzburg liegen keine Daten zur Biologie vor. Die Pflanze ist mehrjährig, die Sporenreife erfolgt von August bis September (Fischer et al. 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der weiten Verbreitung in den Gebirgsgauen ist &#039;&#039;D. alpinum&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet, auch wenn die Pflanze meist nicht häufig auftritt (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9094}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diphasiastrum alpinum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.02.06].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.02.06].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_andromedae&amp;diff=2541502</id>
		<title>Pyrgus andromedae</title>
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		<updated>2026-02-11T16:43:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Syrichthus andromedae&#039;&#039; Wallengen, 1853: 25) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Wie bei verwandten Arten ist auch bei &#039;&#039;P. andromdae&#039;&#039; die Hinterflügeloberseite einfärbig dunkel, ohne helle Flecken, die Vorderflügeloberseite besitzt aber deutliche weiße Fleckenreihen. Über der Mitte des Vorderflügel-Innenrandes befinden sich meist drei Flecken. Die weißen Fransenanteile sind rechteckig. Längs des Analrandes der Hinterflügelunterseite ist eine Ausrufezeichen-artige weiße Zeichnung erkennbar (Stettmer et al. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
In den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025), den Zentralalpen (Zone IV) und dem Lungau (Zone V) ist &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] weit verbreitet und in der obermontanen und alpinen Zone (1700 bis 2400 m) oft häufig anzutreffen. Vereinzelt sind Tiere bereits ab 400 m Höhe zu finden, andererseits konnten Falter auch schon bis 2700 m Höhe beobachtet werden. Nach Gros (1998) fliegt die Art auf eher trockenen alpinen Rasen, an steinigen Stellen und oft in der Nähe von Schutthalden. Sie wurde aber auch in der Zwergstrauchheide, auf lückigen Stellen in der Krummholzzone, auf Schotterterrassen von Wildbächen im lichten Bergwald und gelegentlich sogar auf sumpfigen Stellen angetroffen. Die Flugzeit erstreckt sich, je nach Höhenlage, in einer Generation von Mai bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von [[Wien]] und dem [[Burgenland]]. Sowohl in [[Oberösterreich]] (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973, GBIF 2026), als auch in [[Bayern]] (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) beschränkt sich das Vorkommen von &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; auf das Gebiet der [[Kalkalpen]], wobei die Art aber auch hier immer wieder in niedrigen Lagen unter 1000 m Höhe anzutreffen ist (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Aktivität der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines ist nur ein Datensatz dokumentiert (Flug zwischen 8 und 9 Uhr MEZ). Gros (1998) berichtet über das Eiablageverhalten der Weibchen in Salzburg. Demnach werden die Eier einzeln an Blätter der Silberwurz (&#039;&#039;[[Dryas octopetala]]&#039;&#039;) abgelegt, und zwar in flachen Polstern an felsigen Steilhängen. Die Silberwurz ist die einzige bekannte Nahrungspflanze der Raupen, die Eiablage erfolgt an nicht blühenden Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der weiten Verbreitung, auch der Nahrungspflanze der Raupen und des überwiegenden Vorkommens im Hochgebirge ist &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4199}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.19].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_serratulae&amp;diff=2541501</id>
		<title>Pyrgus serratulae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_serratulae&amp;diff=2541501"/>
		<updated>2026-02-11T16:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus serratulae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hesperia serratulae&#039;&#039; Rambur, 1839: Taf. 8, Fig. 9) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die hellen Flecken sind auf der Hinterflügeloberseite weitgehend reduziert (nur verschwommene helle Fleckchen), aber auch auf der Vorderflügeloberseite oft verkleinert. Die weißen Flecken auf der Hinterflügelunterseite sind aber mehr oder weniger deutlich und nahe der Basis am Vorderrand der Hinterflügelunterseite befindet sich ein ovaler weißer Fleck. Die Fühlerkolben sind dunkel (Stettmer et al. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; wurde in Salzburg nördlich der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025) nur ein einziges Mal in der Nähe von Hallwang gefunden, gilt hier aber als ausgestorben (Fund vom 18.05.1957 nach GBIF Austria 2026). In den Kalkalpen und südlich davon (Zonen III bis V) kommt die Art aber einigermaßen verbreitet, wenn auch meist einzeln vor. Die Höhenverbreitung ist allerdings recht groß und ist von rund 600 bis 2400 m dokumentiert, ausnahmsweise auch bis 2600 m. Der Fundort bei Hallwang liegt in nur rund 450 m Höhe. Lebensraum der Art sind alpine Magerwiesen, Magerweiden höherer Lagen, aber auch angrenzende Alpenrosenbestände, Zwergstrauchheiden und Hochstaudenfluren höherer Lagen (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Besonders die Raupen benötigen aber eine niedrige Vegetation mit ausreichender Sonneneinstrahlung wie felsdurchsetzte Magerrasen (Gros 1998). Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation von Ende Mai bis Anfang September, mit der Hauptflugzeit von Mitte Juni bis Mitte August (Gros 1998, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; ist in Österreich aus allen Bundesländern bekannt geworden (Huemer 2013). In Oberösterreich liegen aber alle Nachweise vor dem Jahr 2002 (GBIF Austria 2026), obwohl die Art früher in allen drei Landesteilen anzutreffen war (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973, GBIF Austria 2026). Nördlich der Donau, im Mühlviertel, sind überhaupt nur zwei Funde aus den Jahren 1899 und 1941 bekannt (GBIF Austria 2026). In Bayern dagegen ist &#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; mit Ausnahme des ostbayerischen Grundgebirges auch noch nach der Jahrtausendwende in allen Landesteilen gefunden worden (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die tageszeitliche Aktivität der Imagines ist nur in wenigen Fällen zwischen 10 Uhr und 15 Uhr MEZ belegt (Flugaktivität und Nahrungsaufnahme). Die Nektaraufnahme wurde an &#039;&#039;[[Adenostyles alliariae]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Cirsium palustre]]&#039;&#039; beobachtet, wobei eine gegenseitige Beeinflussung durch Ressourcennutzung durch &#039;&#039;[[Erebia cassioides]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Erebia eriphyle]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Zygaena exulans]]&#039;&#039; dokumentiert wurde. Das Eiablageverhalten wurde von Gros (1998) beschrieben: Die Weibchen setzen sich auf ein Blatt, krümmen den Hinterleib unter das Blatt und legen ein einzelnes Ei ab, wobei der gesamte Vorgang sehr rasch erfolgt. Als Nahrungspflanze der Raupe wird dabei &#039;&#039;[[Potentilla pusilla]]&#039;&#039; genannt. Nach Lepiforum (2026) werden aber aucbh weitere Potentilla-Arten sowie &#039;&#039;[[Sibbaldia procumbens]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Geum montanum]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Geum reptans]]&#039;&#039; mit Eiern belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; gilt in Salzburg im Alpenvorland und im Salzburger Becken als ausgestorben (Einstufung RE nach Gros 2023), in der Beurteilung für das gesamte Bundesland als potentiell bedroht (Einstufung NT nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=163829}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.19].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus serratulae&#039;&#039; (Rambur, 1839). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.02.07].&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_serratulae&amp;diff=2541500</id>
		<title>Pyrgus serratulae</title>
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		<updated>2026-02-11T16:42:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus serratulae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hesperia serratulae&#039;&#039; Rambur, 1839: Taf. 8, Fig. 9) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die hellen Flecken sind auf der Hinterflügeloberseite weitgehend reduziert (nur verschwommene helle Fleckchen), aber auch auf der Vorderflügeloberseite oft verkleinert. Die weißen Flecken auf der Hinterflügelunterseite sind aber mehr oder weniger deutlich und nahe der Basis am Vorderrand der Hinterflügelunterseite befindet sich ein ovaler weißer Fleck. Die Fühlerkolben sind dunkel (Stettmer et al. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; wurde in Salzburg nördlich der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025) nur ein einziges Mal in der Nähe von Hallwang gefunden, gilt hier aber als ausgestorben (Fund vom 18.05.1957 nach GBIF Austria 2026). In den Kalkalpen und südlich davon (Zonen III bis V) kommt die Art aber einigermaßen verbreitet, wenn auch meist einzeln vor. Die Höhenverbreitung ist allerdings recht groß und ist von rund 600 bis 2400 m dokumentiert, ausnahmsweise auch bis 2600 m. Der Fundort bei Hallwang liegt in nur rund 450 m Höhe. Lebensraum der Art sind alpine Magerwiesen, Magerweiden höherer Lagen, aber auch angrenzende Alpenrosenbestände, Zwergstrauchheiden und Hochstaudenfluren höherer Lagen (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Besonders die Raupen benötigen aber eine niedrige Vegetation mit ausreichender Sonneneinstrahlung wie felsdurchsetzte Magerrasen (Gros 1998). Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation von Ende Mai bis Anfang September, mit der Hauptflugzeit von Mitte Juni bis Mitte August (Gros 1998, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarfaunen&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; ist in Österreich aus allen Bundesländern bekannt geworden (Huemer 2013). In Oberösterreich liegen aber alle Nachweise vor dem Jahr 2002 (GBIF Austria 2026), obwohl die Art früher in allen drei Landesteilen anzutreffen war (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973, GBIF Austria 2026). Nördlich der Donau, im Mühlviertel, sind überhaupt nur zwei Funde aus den Jahren 1899 und 1941 bekannt (GBIF Austria 2026). In Bayern dagegen ist &#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; mit Ausnahme des ostbayerischen Grundgebirges auch noch nach der Jahrtausendwende in allen Landesteilen gefunden worden (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die tageszeitliche Aktivität der Imagines ist nur in wenigen Fällen zwischen 10 Uhr und 15 Uhr MEZ belegt (Flugaktivität und Nahrungsaufnahme). Die Nektaraufnahme wurde an &#039;&#039;[[Adenostyles alliariae]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Cirsium palustre]]&#039;&#039; beobachtet, wobei eine gegenseitige Beeinflussung durch Ressourcennutzung durch &#039;&#039;[[Erebia cassioides]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Erebia eriphyle]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Zygaena exulans]]&#039;&#039; dokumentiert wurde. Das Eiablageverhalten wurde von Gros (1998) beschrieben: Die Weibchen setzen sich auf ein Blatt, krümmen den Hinterleib unter das Blatt und legen ein einzelnes Ei ab, wobei der gesamte Vorgang sehr rasch erfolgt. Als Nahrungspflanze der Raupe wird dabei &#039;&#039;[[Potentilla pusilla]]&#039;&#039; genannt. Nach Lepiforum (2026) werden aber aucbh weitere Potentilla-Arten sowie &#039;&#039;[[Sibbaldia procumbens]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Geum montanum]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Geum reptans]]&#039;&#039; mit Eiern belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. serratulae&#039;&#039; gilt in Salzburg im Alpenvorland und im Salzburger Becken als ausgestorben (Einstufung RE nach Gros 2023), in der Beurteilung für das gesamte Bundesland als potentiell bedroht (Einstufung NT nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=163829}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.19].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039; Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus serratulae&#039;&#039; (Rambur, 1839). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.02.07].&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodiopsida&amp;diff=2539920</id>
		<title>Lycopodiopsida</title>
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		<updated>2026-01-26T13:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Huperzia selago 1.jpg |thumb|&#039;&#039;[[Huperzia selago]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Diphasiastrum complanatum 151207c.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Diphasiastrum complanatum]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Selaginella selaginoides at Rax.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Selaginella selaginoides]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Isoetes lacustris.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lycopodiopsida&#039;&#039;&#039;, volkstümlicher Name Bärlappgewächse, sind eine [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Gefäß[[pflanzen]] (Tracheophyta) und bilden die Schwestergruppe aller anderen Gefäßpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Sie sind weltweit verbreitet. Der Sporophyt ist meist gabelig verzweigt  und trägt kleine, einfache und nicht gegliederte Blätter. Die Sporangien stehen einzeln in den Achseln oder am Grund von Blättern (Sporophylle). Die rezenten Bärlappgewächse umfassen die drei [[Glossar Biologie#O|Ordnungen]]&lt;br /&gt;
*Lycopodiales (mit der einzigen Familie Lycopodiaceae), &lt;br /&gt;
*Isoetales (einzige Familie Isoetaceae) und &lt;br /&gt;
*Selaginellales (einzige Familie Selaginellaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist die Klasse der Bärlappgewächse mit 12 Taxa vertreten. Zwei von ihnen werden allerdings als Hybriden angesehen, eine Art (&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;) wurde in alter Zeit zwar für Salzburg gemeldet, die Angaben beruhen vermutlich aber auf einem Irrtum (Fischer et al. 2008). Wie bei allen Gefäßpflanzen in Salzburg ist die Kartierung im Land weit fortgeschritten (Wittmann et al. 1987, GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lycopodiales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Lycopodiaceae)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Gattungen_der_B%C3%A4rlapppflanzen_und_Farne_(Deutschland)}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
**GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*[[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, H.]], [[Apollonia Siebenbrunner|A. Siebenbrunner]], [[Peter Pilsl (Botaniker)|P. Pilsl]] &amp;amp; [[Paul Heiselmayer|P. Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodiopsida&amp;diff=2539917</id>
		<title>Lycopodiopsida</title>
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		<updated>2026-01-26T13:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Huperzia selago 1.jpg |thumb|&#039;&#039;[[Huperzia selago]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Diphasiastrum complanatum 151207c.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Diphasiastrum complanatum]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Selaginella selaginoides at Rax.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Selaginella selaginoides]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Isoetes lacustris.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lycopodiopsida&#039;&#039;&#039;, volkstümlicher Name Bärlappgewächse, sind eine [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Gefäß[[pflanzen]] (Tracheophyta) und bilden die Schwestergruppe aller anderen Gefäßpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Sie sind weltweit verbreitet. Der Sporophyt ist meist gabelig verzweigt  und trägt kleine, einfache und nicht gegliederte Blätter. Die Sporangien stehen einzeln in den Achseln oder am Grund von Blättern (Sporophylle). Die rezenten Bärlappgewächse umfassen die drei [[Glossar Biologie#O|Ordnungen]]&lt;br /&gt;
*Lycopodiales (mit der einzigen Familie Lycopodiaceae), &lt;br /&gt;
*Isoetales (einzige Familie Isoetaceae) und &lt;br /&gt;
*Selaginellales (einzige Familie Selaginellaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist die Klasse der Bärlappgewächse mit 12 Taxa vertreten. Zwei von ihnen werden allerdings als Hybriden angesehen, eine Art (&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;) wurde in alter Zeit zwar für Salzburg gemeldet, die Angaben beruhen vermutlich aber auf einem Irrtum (Fischer et al. 2008). Wie bei allen Gefäßpflanzen in Salzburg ist die Kartierung im Land weit fortgeschritten (Wittmann et al. 1987, GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lycopodiales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Lycopodiaceae)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Huperzia selago]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Selaginella helvetica]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Isoetales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Isoetaceae)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Gattungen_der_B%C3%A4rlapppflanzen_und_Farne_(Deutschland)}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, H.]], [[Apollonia Siebenbrunner|A. Siebenbrunner]], [[Peter Pilsl (Botaniker)|P. Pilsl]] &amp;amp; [[Paul Heiselmayer|P. Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodiopsida&amp;diff=2539914</id>
		<title>Lycopodiopsida</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodiopsida&amp;diff=2539914"/>
		<updated>2026-01-26T13:28:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Huperzia selago 1.jpg |thumb|&#039;&#039;[[Huperzia selago]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Diphasiastrum complanatum 151207c.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Diphasiastrum complanatum]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Selaginella selaginoides at Rax.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Selaginella selaginoides]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
[[File:Isoetes lacustris.jpg  |thumb|&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lycopodiopsida&#039;&#039;&#039;, volkstümlicher Name Bärlappgewächse, sind eine [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Gefäß[[pflanzen]] (Tracheophyta) und bilden die Schwestergruppe aller anderen Gefäßpflanzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Sie sind weltweit verbreitet. Der Sporophyt ist meist gabelig verzweigt  und trägt kleine, einfache und nicht gegliederte Blätter. Die Sporangien stehen einzeln in den Achseln oder am Grund von Blättern (Sporophylle). Die rezenten Bärlappgewächse umfassen die drei [[Glossar Biologie#O|Ordnungen]]&lt;br /&gt;
*Lycopodiales (mit der einzigen Familie Lycopodiaceae), &lt;br /&gt;
*Isoetales (einzige Familie Isoetaceae) und &lt;br /&gt;
*Selaginellales (einzige Familie Selaginellaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist die Klasse der Bärlappgewächse mit 12 Taxa vertreten. Zwei von ihnen werden allerdings als Hybriden angesehen, eine Art (&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039; wurde in alter Zeit zwar für Salzburg gemeldet, die Angaben beruhen vermutlich aber auf einem Irrtum (Fischer et al. 2008). Wie bei allen Gefäßpflanzen in Salzburg ist die Kartierung im Land weit fortgeschritten (Wittmann et al. 1987, GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Lycopodiales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Lycopodiaceae)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Huperzia selago]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Lycopodium clavatum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Diphasiastrum alpinum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Diphasiastrum complanatum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Diphasiastrum tristachyum]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Diphasiastrum x issleri]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Diphasiastrum x oellgaardii]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Lycopodiella inundata]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Selaginellales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ([[Selaginellaceae]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Selaginella selaginoides]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Selaginella helvetica]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Isoetales&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (Isoetaceae)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Isoetes lacustris]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Gattungen_der_B%C3%A4rlapppflanzen_und_Farne_(Deutschland)}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, H.]], [[Apollonia Siebenbrunner|A. Siebenbrunner]], [[Peter Pilsl (Botaniker)|P. Pilsl]] &amp;amp; [[Paul Heiselmayer|P. Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse|!|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_annotinum&amp;diff=2539911</id>
		<title>Lycopodium annotinum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_annotinum&amp;diff=2539911"/>
		<updated>2026-01-26T13:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:sE-HdN-3007a.jpg|thumb|Vorarlberg, Lechtaler Alpen, Arlbergpass, 2004.07.27, Bild von: Michael Kurz (ein Bild aus Salzburg stand nicht zur Verfügung)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lycopodium annotinum&#039;&#039;&#039;, Schlangen-Bärlapp, ist der häufigste Vertreter der &#039;&#039;[[Lycopodiopsida]]&#039;&#039; (Bärlapp]] im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur ähnlichen &#039;&#039;[[Lycopodium clavatum]]&#039;&#039; stehen die Laubblätter weniger dicht und sind nicht in eine 1-3 mm lange haarförmige Spitze ausgezogen. Die Sporophyllstände besitzen keinen Stiel, sondern schließen unmittelbar an den Laubspross an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Der Schlangen-Bärlapp ist in Salzburg in allen Landesteilen verbreitet und meist häufig. Im nördlichen Flachgau sind die Funde aber sehr verstreut und in der Stadt Salzburg (Zone Ia nach Embacher et al. 2025) beschränken sie sich auf die Moorreste im Osten (Sam Moos) und Süden (Leopoldskron Moos) der Stadt (GBIF Austria 2026). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 400 bis 2100 (2300) m belegt, wobei das Häufigkeitsmaximum in der montanen Zone liegt. Lebensraum der Art sind besonders bodensaure Biotope, wie schattige Fichtenwälder, Moorrandwälder, Zwergstrauchheiden, Heidekrautflächen oder Magerweiden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Die Sporenreife erfolgt von (Juli) August bis November (Fischer et al. 2008, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. annotinum&#039;&#039; ist in allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Wien nachgewiesen, die Funddokumentation im Östen Österreichs ist aber sehr spärlich (Fischer et al. 2008, GBIF Ausria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Nach wikipedia (2026) keimen die Sporen im Boden erst nach 6 bis 7 Jahren und bilden das Prothallium. Dieses bildet erst nach weitern 12 bis 15 Jahren Gametangien, aus denen nach der Befruchtung wieder ein Sporophyt heranwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der weiten Verbreitung und Häufigkeit im Land ist &#039;&#039;L. annotinum&#039;&#039; nicht gefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9091}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium annotinum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.26].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
*Seite „Sprossender Bärlapp“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. November 2025, 15:32 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sprossender_B%C3%A4rlapp&amp;amp;oldid=261546223 [online 2026.01.26].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539908</id>
		<title>Lycopodium clavatum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539908"/>
		<updated>2026-01-26T12:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie und Vermehrung der Art liegen aus Salzburg keine dokumentierten Beobachtungen vor. Nach wikipedia (2026) keimen die Sporen erst nach 6 bis 7 Jahren und bilden zunächst einen winzigen Gametophyten, auf dem sich sowohl männliche, wie auch weibliche Keimzellen befinden. Diese befruchten sich gegenseitig und bilden erst dann den eigentlichen Sporophyt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
*Seite „Keulen-Bärlapp“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. Dezember 2024, 17:18 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Keulen-B%C3%A4rlapp&amp;amp;oldid=251015391 [online 2026.01.26].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539905</id>
		<title>Lycopodium clavatum</title>
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		<updated>2026-01-26T12:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Biologie und Gefährdung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie und Vermehrung der Art liegen aus Salzburg keine dokumentierten Beobachtungen vor. Nach wikipedia (2026) keimen die Sporen erst nach 6 bis 7 Jahren und bilden zunächst einen winzigen Gametophyten, auf dem sich sowohl männliche, wie auch weibliche Keimzellen befinden. Diese befruchten sich gegenseitig und bilden erst dann den eigentlichen Sporophyt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Huperzia_selago&amp;diff=2539899</id>
		<title>Huperzia selago</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Huperzia_selago&amp;diff=2539899"/>
		<updated>2026-01-26T12:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Teufelsklaue, Weißseegebiet.jpg|thumb|&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;, [[Weißsee]]gebiet]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(L.) Bernh. ex Schrank &amp;amp;amp; Mart., 1829&amp;lt;/ref&amp;gt;, Synonym &#039;&#039;Lycopodium selago&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Tannen-Teufelsklaue&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Tannenbärlapp&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine [[Glossar Biologie#A|Pflanzenart]] in der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) der [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der gabelig verzweigte, aufsteigende Spross ist von abstehenden, nadelförmigen Blättern umsäumt. Die Sporophylle sind gleichartig und gleich groß wie die Laubblätter, meist in der Mitte der Jahrestriebe, hellgelb, leicht abgeflacht. In den Achseln der oberen Laubblätter befinden sich oft Brutknospen, die bei Berührung leicht abbrechen. Von anderen Bärlapparten ist die Art neben dem kräftigen Wuchs vor allem durch das Fehlen von Ausläufern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art unterscheidet sich von anderen europäischen Lycopodiaceae durch die Sporophylle, die morphologisch fast identisch mit normalen Blättern sind. Die Sporophyllstände werden durch unfruchtbare Triebe nach oben fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Teufelsklaue ist in Salzburg in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2025) und in den meisten Florenquadranten nachgewiesen und fehlt nur in den tiefsten Lagen des nordwestlichen Flachgaus (Wittmann et al. 1987, GBIF 2026). Sie kommt aber im Nationalpark Hohe Tauern weit verbreitet vor (Hartl &amp;amp; Peer 2005). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 2800 m dokumentiert. Im Hügelland und in der montanen Zone bewohnt die Art vor allem Moosgesellschaften in lichten, bodensauren Nadelwäldern, im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze ist sie besonders in der Krummholzzone, in Alpenrosenbeständen, in der Zwergstrauchheide, in Magerweiden und Magerrasen sowie in Silikatfelsfluren zu finden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Die Sporenreife erfolgt von (Mai) Juli bis Oktober (Dezember) (Adler et al. 1994, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;H. selago&#039;&#039; kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (Fischer et al. 2008, GBIF 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Vermehrung erfolgt über Sporen, die mit Wind und Wasser verbreitet werden. Vorkeim und junge Stadien der Pflanze leben parasitisch auf einem Wurzelpilz der Gattung &#039;&#039;Glomus&#039;&#039;. Das Prothallium parasitiert unterirdisch jahrelang auf den Pilzhyphen und wird erst nach 10 bis 12 Jahren geschlechtsreif (wikipedia 2024). Darüber hinaus kann auch eine vegetative Vermehrung durch die Brutknospen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bildet keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, ist wegen der weiten Verbreitung im Land aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9093}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Huperzia selago}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Adler, W., K. Oswald &amp;amp; R. Fischer 1994. Exkursionsflora von Österreich, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart und Wien.&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Hartl, H. &amp;amp; Thomas Peer 2005. &amp;quot;Pflanzen&amp;quot;, Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat.&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
*Seite „Tannenbärlapp“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. April 2024, 17:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tannenb%C3%A4rlapp&amp;amp;oldid=244452972 [online 2024.06.15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Huperzia_selago&amp;diff=2539896</id>
		<title>Huperzia selago</title>
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		<updated>2026-01-26T12:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Nachbarfloren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Teufelsklaue, Weißseegebiet.jpg|thumb|&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;, [[Weißsee]]gebiet]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(L.) Bernh. ex Schrank &amp;amp;amp; Mart., 1829&amp;lt;/ref&amp;gt;, Synonym &#039;&#039;Lycopodium selago&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Tannen-Teufelsklaue&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Tannenbärlapp&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine [[Glossar Biologie#A|Pflanzenart]] in der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) der [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der gabelig verzweigte, aufsteigende Spross ist von abstehenden, nadelförmigen Blättern umsäumt. Die Sporophylle sind gleichartig und gleich groß wie die Laubblätter, meist in der Mitte der Jahrestriebe, hellgelb, leicht abgeflacht. In den Achseln der oberen Laubblätter befinden sich oft Brutknospen, die bei Berührung leicht abbrechen. Von anderen Bärlapparten ist die Art neben dem kräftigen Wuchs vor allem durch das Fehlen von Ausläufern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art unterscheidet sich von anderen europäischen Lycopodiaceae durch die Sporophylle, die morphologisch fast identisch mit normalen Blättern sind. Die Sporophyllstände werden durch unfruchtbare Triebe nach oben fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Teufelsklaue ist in Salzburg in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2025) und in den meisten Florenquadranten nachgewiesen und fehlt nur in den tiefsten Lagen des nordwestlichen Flachgaus (Wittmann et al. 1987, GBIF 2026). Sie kommt aber im Nationalpark Hohe Tauern weit verbreitet vor (Hartl &amp;amp; Peer 2005). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 2800 m dokumentiert. Im Hügelland und in der montanen Zone bewohnt die Art vor allem Moosgesellschaften in lichten, bodensauren Nadelwäldern, im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze ist sie besonders in der Krummholzzone, in Alpenrosenbeständen, in der Zwergstrauchheide, in Magerweiden und Magerrasen sowie in Silikatfelsfluren zu finden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Die Sporenreife erfolgt von (Mai) Juli bis Oktober (Dezember) (Adler et al. 1994, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;H. selago&#039;&#039; kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland und in Wien fehlt sie völlig (Fischer et al. 2008, GBIF 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Vermehrung erfolgt über Sporen, die mit Wind und Wasser verbreitet werden. Vorkeim und junge Stadien der Pflanze leben parasitisch auf einem Wurzelpilz der Gattung &#039;&#039;Glomus&#039;&#039;. Das Prothallium parasitiert unterirdisch jahrelang auf den Pilzhyphen und wird erst nach 10 bis 12 Jahren geschlechtsreif (wikipedia 2024). Darüber hinaus kann auch eine vegetative Vermehrung durch die Brutknospen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bildet keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, ist wegen der weiten Verbreitung im Land aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9093}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Huperzia selago}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Adler, W., K. Oswald &amp;amp; R. Fischer 1994. Exkursionsflora von Österreich, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart und Wien.&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Hartl, H. &amp;amp; Thomas Peer 2005. &amp;quot;Pflanzen&amp;quot;, Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat.&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
*Seite „Tannenbärlapp“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. April 2024, 17:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tannenb%C3%A4rlapp&amp;amp;oldid=244452972 [online 2024.06.15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<title>Lycopodium clavatum</title>
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		<updated>2026-01-25T14:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (&#039;&#039;[[Lycopodiopsida]]&#039;&#039;). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539656</id>
		<title>Lycopodium clavatum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539656"/>
		<updated>2026-01-25T13:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Fischer, M. A., K. Oswald &amp;amp; W. Adler 2008. Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 3. Auflage, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen: 1-1396.&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lycopodium_clavatum&amp;diff=2539653</id>
		<title>Lycopodium clavatum</title>
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		<updated>2026-01-25T13:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026), erfolgt nach Fischer et al. (2008) aber von (VI) VII bis VIII. Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<title>Lycopodium clavatum</title>
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		<updated>2026-01-25T13:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 (Keulen-Bärlapp) ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<title>Lycopodium clavatum</title>
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		<updated>2026-01-25T13:45:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lycopodium clavatum&#039;&#039;&#039; Linnaeus, 1753: 1101 ist eine Art aus der Klasse der Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida). Neben der typischen Unterart wurde in Salzburg auch die ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; ist sehr ähnlich &#039;&#039;[[Lycopodium annotinum]]&#039;&#039;, unterscheidet sich aber durch die dichter stehenden Blättchen, die an der Spitze ein bis 3 mm langes Haar tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; wurde in Salzburg zwar bereits in allen Landesteilen nachgewiesen, die Funde aus dem Alpenvorland und der Flyschzone (Zone I nach Embacher et al. 2025) stammen aber großteils noch aus dem 19. Jahrhundert (Wittmann et a. 1987, GBIF Austria 2026). In neuerer Zeit wurde die Art allerdings am Haunsberg und im Wasenmoosgebiet (Thalgau, Kolomannsberg) wieder gefunden. Ein (ehemaliges) Vorkommen in der Stadt Salzburg ist zudem fraglich. Es sind nur Herbariumsbelege im Haus der Natur aus &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von 1798 und 1867 bekannt (GBIF Austria 2026). Funde der obermontanen und alpinen ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; sind aus den Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) rezent belegt (GBIF Austria 2026). Bezüglich der Höhenverbreitung liegen Angaben vor, die sich über einen Bereich von rund 400 bis 2300 m erstrecken. Die Höhenverbreitung der ssp. &#039;&#039;monostachyon&#039;&#039; ist dagegen von (900) 1300 bis 2300 m belegt. Die Sporenreife ist nicht dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Lebensraum von &#039;&#039;L. clavatum&#039;&#039; in Salzburg sind Zwergstrauchheiden und Magerweiden höherer Lagen, aber auch an Waldrändern wurde die Art im angrenzenden Oberösterreich gefunden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern vor, ist im Osten von Österreich aber nur wenig dokumentiert (GBIF Austria 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Art bildet normal keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, sie sollte, zumindest im Flachgau, als potentiell bedroht angesehen werden, ist im Gebirge aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9092}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lycopodium clavatum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Huperzia_selago&amp;diff=2539623</id>
		<title>Huperzia selago</title>
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		<updated>2026-01-25T13:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Teufelsklaue, Weißseegebiet.jpg|thumb|&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;, [[Weißsee]]gebiet]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Huperzia selago&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(L.) Bernh. ex Schrank &amp;amp;amp; Mart., 1829&amp;lt;/ref&amp;gt;, Synonym &#039;&#039;Lycopodium selago&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Tannen-Teufelsklaue&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Tannenbärlapp&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine [[Glossar Biologie#A|Pflanzenart]] in der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) der [[Glossar Biologie#K|Klasse]] der Bärlapppflanzen ([[Lycopodiopsida]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der gabelig verzweigte, aufsteigende Spross ist von abstehenden, nadelförmigen Blättern umsäumt. Die Sporophylle sind gleichartig und gleich groß wie die Laubblätter, meist in der Mitte der Jahrestriebe, hellgelb, leicht abgeflacht. In den Achseln der oberen Laubblätter befinden sich oft Brutknospen, die bei Berührung leicht abbrechen. Von anderen Bärlapparten ist die Art neben dem kräftigen Wuchs vor allem durch das Fehlen von Ausläufern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art unterscheidet sich von anderen europäischen Lycopodiaceae durch die Sporophylle, die morphologisch fast identisch mit normalen Blättern sind. Die Sporophyllstände werden durch unfruchtbare Triebe nach oben fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Die Teufelsklaue ist in Salzburg in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2025) und in den meisten Florenquadranten nachgewiesen und fehlt nur in den tiefsten Lagen des nordwestlichen Flachgaus (Wittmann et al. 1987, GBIF 2026). Sie kommt aber im Nationalpark Hohe Tauern weit verbreitet vor (Hartl &amp;amp; Peer 2005). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 2800 m dokumentiert. Im Hügelland und in der montanen Zone bewohnt die Art vor allem Moosgesellschaften in lichten, bodensauren Nadelwäldern, im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze ist sie besonders in der Krummholzzone, in Alpenrosenbeständen, in der Zwergstrauchheide, in Magerweiden und Magerrasen sowie in Silikatfelsfluren zu finden (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Die Sporenreife erfolgt von (Mai) Juli bis Oktober (Dezember) (Adler et al. 1994, Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfloren==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;H. selago&#039;&#039; kommt in allen Nachbargebieten von Salzburg vor, zumindest in den Gebirgsregionen. Im bayrisch-österreichischen Alpenvorland und nördlich der Donau wird sie nur sehr vereinzelt gefunden, im Burgenland fehlt sie völlig (GBIF 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Vermehrung erfolgt über Sporen, die mit Wind und Wasser verbreitet werden. Vorkeim und junge Stadien der Pflanze leben parasitisch auf einem Wurzelpilz der Gattung &#039;&#039;Glomus&#039;&#039;. Das Prothallium parasitiert unterirdisch jahrelang auf den Pilzhyphen und wird erst nach 10 bis 12 Jahren geschlechtsreif (wikipedia 2024). Darüber hinaus kann auch eine vegetative Vermehrung durch die Brutknospen erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art bildet keine größeren Bestände und tritt nur lokal auf, ist wegen der weiten Verbreitung im Land aber ungefährdet (Einstufung LC nach IUCN 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=9093}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Huperzia selago}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Adler, W., K. Oswald &amp;amp; R. Fischer 1994. Exkursionsflora von Österreich, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart und Wien.&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF 2026. The Global Biodiversity Information Facility. URL: https://www.gbif.org [online: 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Hartl, H. &amp;amp; Thomas Peer 2005. &amp;quot;Pflanzen&amp;quot;, Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat.&lt;br /&gt;
*International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (ed.) 2012. IUCN Red List Categories and Criteria. Version 3.1. Second edition. IUCN, Gland (Schweiz) und Cambridge.&lt;br /&gt;
Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.25].&lt;br /&gt;
*Wittmann, H., A. Siebenbrunner, P. Pilsl, [[Paul Heiselmayer]] 1987. Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen. Sauteria 2: 1-403.&lt;br /&gt;
*Seite „Tannenbärlapp“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. April 2024, 17:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Tannenb%C3%A4rlapp&amp;amp;oldid=244452972 [online 2024.06.15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßpflanzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bärlappgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_andromedae&amp;diff=2539236</id>
		<title>Pyrgus andromedae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_andromedae&amp;diff=2539236"/>
		<updated>2026-01-24T08:00:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Syrichthus andromedae&#039;&#039; Wallengen, 1853: 25) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Wie bei verwandten Arten ist auch bei &#039;&#039;P. andromdae&#039;&#039; die Hinterflügeloberseite einfärbig dunkel, ohne helle Flecken, die Vorderflügeloberseite besitzt aber deutliche weiße Fleckenreihen. Über der Mitte des Vorderflügel-Innenrandes befinden sich meist drei Flecken. Die weißen Fransenanteile sind rechteckig. Längs des Analrandes der Hinterflügelunterseite ist eine Ausrufezeichen-artige weiße Zeichnung erkennbar (Stettmer et al. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
In den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025), den Zentralalpen (Zone IV) und dem Lungau (Zone V) ist &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; in Salzburg weit verbreitet und in der obermontanen und alpinen Zone (1700 bis 2400 m) oft häufig anzutreffen. Vereinzelt sind Tiere bereits ab 400 m Höhe zu finden, andererseits konnten Falter auch schon bis 2700 m Höhe beobachtet werden. Nach Gros (1998) fliegt die Art auf eher trockenen alpinen Rasen, an steinigen Stellen und oft in der Nähe von Schutthalden. Sie wurde aber auch in der Zwergstrauchheide, auf lückigen Stellen in der Krummholzzone, auf Schotterterrassen von Wildbächen im lichten Bergwald und gelegentlich sogar auf sumpfigen Stellen angetroffen. Die Flugzeit erstreckt sich, je nach Höhenlage, in einer Generation von Mai bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland. Sowohl in Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973, GBIF 2026), als auch in Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) beschränkt sich das Vorkommen von &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; auf das Gebiet der Kalkalpen, wobei die Art aber auch hier immer wieder in niedrigen Lagen unter 1000 m Höhe anzutreffen ist (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Aktivität der Imagines ist nur ein Datensatz dokumentiert (Flug zwischen 8 und 9 Uhr MEZ). Gros (1998) berichtet über das Eiablageverhalten der Weibchen in Salzburg. Demnach werden die Eier einzeln an Blätter der Silberwurz (&#039;&#039;[[Dryas octopetala]]&#039;&#039;) abgelegt, und zwar in flachen Polstern an felsigen Steilhängen. Die Silberwurz ist die einzige bekannte Nahrungspflanze der Raupen, die Eiablage erfolgt an nicht blühenden Pflanzen.&lt;br /&gt;
Auf Grund der weiten Verbreitung, auch der Nahrungspflanze der Raupen und des überwiegenden Vorkommens im Hochgebirge ist &#039;&#039;P. andromedae&#039;&#039; in Salzburg ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4199}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.19].&lt;br /&gt;
*Gros, P. 1998. Eiablage und Futterpflanzen der Falter der Gattung Pyrgus Hübner, 1819 im Bundesland Salzburg, unter besonderer Berücksichtigung von &#039;&#039;Pyrgus andromedae&#039;&#039; (Wallengren, 1853) (Lepidoptera: Hesperiidae, Pyrginae). Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 50 (1/2): 29-36.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_pyrella&amp;diff=2537415</id>
		<title>Swammerdamia pyrella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_pyrella&amp;diff=2537415"/>
		<updated>2026-01-18T13:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:E-MK-11459a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Thalgau]], 1991.08.09]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Swammerdamia pyrella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Phalaena pyrella&#039;&#039; Villers, 1789: 515) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Von ähnlichen Arten kann &#039;&#039;S. pyrella&#039;&#039; am besten durch den kupfrigen Glanz um den Apex des Vorderflügels unterschieden werden. Im Zweifelsfall ist eine Genitaluntersuchung zur eindeutigen Abgrenzung erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S. pyrella&#039;&#039; wird von Embacher et al. (2025) nur aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) gemeldet, ist aber im Flachgau weit verbreitet. Allerdings ist auch die Höhenverbreitung nur von 410 bis 550 m dokumentiert (Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Über den natürlichen Lebensraum der Art ist aus Salzburg nichts bekannt, sie wurde aber auch in Gärten mit Obstbäumen gefunden. Auch die Generationsfolge ist unklar. Imagines wurden von Mai bis September, vermutlich in zwei Generationen, festgestellt (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S. pyrella&#039;&#039; ist in Österreich verbreitet und aus allen Bundesländern nachgewiesen worden (Huemer 2013). In Oberösterreich sind ebenfalls Funde aus allen Landesteilen bekannt (Klimesch 1991, GBIF 2026). Dasselbe gilt auch für Bayern, allerdings datieren die letzten Angaben für das voralpine Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und die Alpen vor dem Jahr 2000 (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg praktisch Informationen vor. Die Tiere fliegen kurz nach der Abenddämmerung (eine Beobachtung zwischen 21 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Nach Hannemann (1977) fressen die Raupen an verschiedenen Rosengewächsen wie &#039;&#039;Pyrus&#039;&#039;-, &#039;&#039;Malus&#039;&#039;-, &#039;&#039;Crataegus&#039;&#039;- oder &#039;&#039;Prunus&#039;&#039;-Arten. In Salzburg (Thalgau) wurde in einem Fall eine Raupe an &#039;&#039;[[Prunus avium]]&#039;&#039; gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der wenigen Funde kann &#039;&#039;S. pyrella&#039;&#039; in Salzburg als ungefährdet anzusehen werden, da sie auch anthropogene Lebensräume besiedeln kann (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2706}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2026. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.18].&lt;br /&gt;
*Hannemann, H.-J. 1977. Kleinschmetterlinge oder Microlepidoptera III. Federmotten (Pterophoridae) Gespinstmotten (Yponomeutidae) Echte Motten (Tineidae). - In: Dahl, F. 1925. Die Tierwelt Deutschlands. 63. Teil. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 275 pp., 17 Taf.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.18].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_malvae&amp;diff=2536797</id>
		<title>Pyrgus malvae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_malvae&amp;diff=2536797"/>
		<updated>2026-01-17T09:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus malvae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio malvae&#039;&#039; Linnaeus, 1758: 485) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Von den meisten anderen &#039;&#039;Prygus&#039;&#039;-Arten ist &#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; am besten durch die deutlich ausgebildeten weißen Flecken auf der Hinterflügeloberseite, eine submarginale Fleckenreihe auf der Oberseite von Vorder- und Hinterflügel und die dunklen Fühlerkolben zu unterscheiden. Die Unterscheidung von der in Salzburg noch nicht gefundenen &#039;&#039;Pyrgus malvoides&#039;&#039; ist allerdings nur durch Genitaluntersuchung sicher möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; ist in Salzburg bereits in allen Landesteilen aufgefunden worden (Embacher et al. 2025). Sie ist die häufigste der &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039;-Arten und die einzige, die auch in neuerer Zeit noch in der Stadt Salzburg und im nördlichen Flachgau angetroffen wurde (Zonen Ia und I nach Embacher et al. 2025). Die Höhenverbreitung ist von 390 bis rund 1600 m, vereinzelt bis 2000 m dokumentiert. Die Imagines fliegen auf trockenen, wie feuchten, extensiv genutzten Wiesen, an Wegrändern, auf Magerweiden höherer Lagen, aber auch in angrenzenden Hochstaudenfluren in einer Generation von Ende April bis Juni, in Einzelexemplaren (partielle zweite Generation?) auch bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Die Art ist aus allen Bundesländern von Österreich gemeldet worden (Huemer 2013) und kommt auch in allen Landesteilen von Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973), als auch von Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur tageszeitlichen Flugaktivität der Imagines liegen nur wenige Daten vor, die von 8 bis 15 Uhr MEZ reichen. In dieser Zeitspann erfolgt auch die Nahrungsaufnahme. Letztere wurde beispielsweise an &#039;&#039;[[Homogyne discolor]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Lotus corniculatus]]&#039;&#039; beobachtet. Dabei treten die Tiere in Konkurrenz zu anderen Tagfaltern vergleichbarer Größe (besonders Bläulingen oder &#039;&#039;Melitaea&#039;&#039;-Arten, alle Daten nach Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Zu den Entwicklungsstadien liegen keine eigenen Beobachtungen vor. Nach Lepiforum (2026) entwickeln sich die Raupen an verschiedensten, meist krautigen [[Rosaceae]], allen voran &#039;&#039;Potentilla&#039;&#039;- und &#039;&#039;Fragaria&#039;&#039;-Arten, aber auch &#039;&#039;[[Agrimonia eupatoria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Rubus&#039;&#039;-Arten, &#039;&#039;[[Filipendula ulmaria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Sanguisorba minor]]&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;[[Geum urbanum]]&#039;&#039;. Falsch sind jedenfalls die namensgebenden Malven, auf die sich Linné in seiner Urbeschreibung bezieht. Diese beruhen auf einer Arbeit von Wilkes (1749), in der aber von Carcharodus alceae die Rede sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der weiten Verbreitung im Land gilt &#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; in Salzburg als ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025), im Salzburger Becken und im Alpenvorland aber als potentiell bedroht, da extensiv genutzte Wiesen hier nur noch kleinräumig und sehr zersplittert vorkommen (Gros 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4178}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.10].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus malvae&#039;&#039; (Linnaeus, 1758). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.01.10].&lt;br /&gt;
*Linnaeus, C. 1758. Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. L. Salvius, Holmiae: i-ii + 1-824.&lt;br /&gt;
*Wilkes, B. [1749]: The English Moths and Butterflies : Together with The Plants, Flowers, and Fruits whereon they Feed, and are usualle Found. All Drawn and Coloured in such a Manner, as to represent their several beautiful Appearances, Being copied exactly from the Subjects themselves, and Painted on the best Atlas Paper. Together with an Attempt towards a Natural History of the said Moths and Butterflies: 24 unpaginated pages, 1-63, 120 Taf. London.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_cacaliae&amp;diff=2536794</id>
		<title>Pyrgus cacaliae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_cacaliae&amp;diff=2536794"/>
		<updated>2026-01-17T09:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus cacaliae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hesperia cacaliae&#039;&#039; Rambur, 1839: Taf. 8, Fig. 6-7) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. cacaliae&#039;&#039; gehört zu jenen &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039;-Arten, bei denen die weiße Fleckenzeichnung auf Hinter- und Vorderflügeln reduziert ist. Im Unterschied zu &#039;&#039;[[Pyrgus warrenensis]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Pyrgus serratulae]]&#039;&#039; sind die weißen Fransenanteile rundlich und die weißen Flecken auch auf der Hinterflügelunterseite nur diffus begrenzt (Stettmer et al. 2022).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. cacaliae&#039;&#039; ist eine Art des Hochgebirges, die nur ausnahmsweise unter 1400 m Höhe anzutreffen ist (Einzelfunde bis 900 m herab) und verbreitet bis 2400 m, ausnahmsweise sogar bis 2900 m ansteigt. In Salzburg ist die Art in den Gebirgen verbreitet (mit allerdings nur wenigen Funden in den nördlichen Kalkalpen und den Schieferalpen), fehlt aber in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025) und Ia (Stadt Salzburg). Die Tiere fliegen auf alpinen Magerwiesen, auf Magerweiden höherer Lagen, in der Zwergstrauchheide, aber auch an lückigen Stellen der Krummholzzone und von Alpenrosenbeständen. Pro Jahr tritt nur eine Generation von Juni bis August auf (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
In Österreich ist &#039;&#039;P. cacaliae&#039;&#039; aus allen Bundesländern mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland bekannt (Huemer 2013). In Oberösterreich ist das Vorkommen auf die höchsten Lagen der Kalkalpen beschränkt (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973). Dasselbe gilt auch für Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur tageszeitlichen Aktivität der Imagines sind nur zwei Datensätze dokumentiert. Einmal wurde ein Tier fliegend zwischen 13 und 14 Uhr MEZ angetroffen, ein anderes Mal ein Tier bei der Nahrungsaufnahme zwischen 10 und 11 Uhr MEZ. Zu den Nektarpflanzen liegen keine Angaben vor. Die Raupen leben, wie die ihrer Verwandten, in zusammengesponnen Blättern von Fingerkrautarten, wobei nach Lepiforum (2026) &#039;&#039;[[Potentilla aurea]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Potentilla crantzii]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Potentilla erecta]]&#039;&#039; als Eiablagepflanzen belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund des hochalpinen Vorkommens ist &#039;&#039;P. cacaliae&#039;&#039; in Salzburg nicht gefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4200}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2026. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus cacaliae&#039;&#039; (Rambur, 1839). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.01.16].&lt;br /&gt;
*Stettmer, C., M. Bräu, P. Gros &amp;amp; O. Wanninger 2022. Die Tagfalter Deutschlands und Österreichs. Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL): 3-355.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2536581</id>
		<title>Yponomeutidae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2536581"/>
		<updated>2026-01-15T09:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:BE-MK-3541a.jpg|thumb|Raupen von &#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039; im Gespinst auf &#039;&#039;[[Hylotelephium telephium]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2003.08.25]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-MK-6012a.jpg|thumb|Raupe von &#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, 2004.06.15]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2644a.jpg|thumb|Frisch geschlüpfte Falter von &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; auf dem Raupengespinst: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2640a.jpg|thumb|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yponomeutidae&#039;&#039;&#039; ([[Gespinst- und Knospenmotten]]) sind eine Familie der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Yponomeutidae sind eine wenig artenreiche Familie der Schmetterlinge, von der weltweit mehr als 800 Arten bekannt sind (Lepiforum 2025). Die Tiere sind sehr klein bis klein (Spannweite von unter 10 bis über 25 mm) und meist wenig auffällig gefärbt. Die Vorderflügel sind schmal. Manche Arten lassen sich nach dem Habitus gut bestimmen, lediglich bei der Gattung Yponomeuta selbst ist die Kenntnis der Nahrungspflanze für eine zweifelsfreie Bestimmung oft erforderlich. Genitaluntersuchungen dagegen sind wegen der großen Ähnlichkeit bei vielen Arten meist wenig hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den volkstümlichen Namen erhielt die Familie von den Gespinsten, mit denen die Raupen ihre Nahrungspflanzen überziehen. Sie leben in diesen Gespinsten einzeln oder in mehr oder weniger großen Gruppen. Bei Massenauftreten, wie sie gelegentlich besonders bei &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; vorkommen können, können dann ganze Bäume der Traubenkirsche (Prunus padus) von den Gespinsten der Raupen überzogen und völlig kahl gefressen sein. Auffallend ist auch das Verhalten mancher Gespinstmotten. So rotieren die Arten der Gattung &#039;&#039;Yponomeuta&#039;&#039; im Sitzen oft abwechselnd mit ihren Fühlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Erforschung im Land==&lt;br /&gt;
In seinem „Catalogus Faunae Salisburgensis“ zählt Storch (1868) bereits sieben Arten der „Hyponomeutidae“ aus Salzburg auf, wobei allerdings Scythropia crataegella heute als eigene Familie betrachtet und Cedestis gysseleniella unter den „Argyresthidae“ aufgeführt wird. Bei Mann (1871) werden aus dem Glocknergebiet ohne Fundortangabe zusätzlich Swammerdamia compunctella und S. alpicella aufgezählt, wobei letztere (heute Kessleria alpicella) nicht als Faunenbestandteil von Salzburg bestätigt werden konnte. Mitterberger (1909) kennt dann bereits 10 Arten der Yponomeutidae, die auch heute noch zu dieser Familie gezählt werden, führt unter der Familie zusätzlich aber auch noch die heutigen Scythropiidae, Praydidae und Argyresthiidae auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mairhuber (1965) finden sich keine weiteren Beiträge zu den Yponomeutidae Salzburgs, Feichtenberger (1968) zählt neben „Yponomeuta evonymellus“ erstmals auch Swammerdamia compunctella aus dem Stubachtal als neu für Salzburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huemer &amp;amp; Tarmann (1993) listen 15 Arten der Yponomeutidae für Salzburg auf, drei Arten davon mussten bei Kurz &amp;amp; Embacher (2008) aber aus der Liste wieder entfernt werden. Allerdings konnten drei neue Kessleria-Arten aufgenommen werden, sodass in dieser Arbeit ebenfalls 15 Arten behandelt werden. Die dabei wegen nicht überprüften Beleges ausgeschlossene Ocnerostoma piniariella (Meldung Mitterberger) wurde ein Jahr zuvor von Peter Huemer im Stubachtal gefunden, was den Autoren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt war (Kurz &amp;amp; Embacher 2014, Embacher et al. 2011). Die nun 16 Arten werden dann auch bei Huemer (2013) aufgezählt und die erst 2013 erstmals in Salzburg nachgewiesene &#039;&#039;Yponomeuta irrorella&#039;&#039; (Embacher, Kurz &amp;amp; Nelwek 2014) machte das Arteninventar vorerst komplett (Embacher et al. 2025). Doch kam in diesem Jahr mit &#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039; dann doch noch ein weiterer überraschender Fund hinzu (Kurz et al. 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
Nach derzeitiger Auffassung des Umfanges der Familie Yponomeutidae kommen in Salzburg von den aus Europa bekannten 72 Arten (Lepiforum 2025) nur 18 Arten vor (Embacher et al. 2025, Kurz et al. 2026). Wie bei den meisten Familien der sogenannten „Kleinschmetterlinge“ ist aber auch hier durchaus noch der eine oder andere Zugang zum Arteninventar zu erwarten. Manche Arten wurden andererseits aber seit mehr als 100 Jahren, zumindest gebietsweise, nicht mehr nachgewiesen, sodass auch bei dieser Gruppe, so wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen, noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Yponomeuta padella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta malinellus]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta irrorella]]&#039;&#039;: Neufund 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta plumbella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Zelleria hepariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria burmanni]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria caflischiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria saxifragae]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia caesiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia pyrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia compunctella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Paraswammerdamia albicapitella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Cedestis gysseleniella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Ocnerostoma piniariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Yponomeutidae}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}&lt;br /&gt;
*Embacher, G., M. A. Kurz &amp;amp; H. Nelwek 2014. Dritter Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta, Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 15: 9-14.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; G. Tarmann 1993. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die einzelnen Bundesländer. Beilageband 5 zu den Veröffentlichungen des Museums Ferdinandeum, Innsbruck: 1-224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; G. Embacher 2014. 2. Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 14: 101-106.&lt;br /&gt;
*Kurz, M., G. Embacher, S. Flechtmann, P. Gros, G. Hufler, E. Moßhammer, H. Nelwek &amp;amp; T. Rupp 2026. Fauna und Flora von Salzburg: Lepidoptera. Bericht für die Jahre 2024 und 2025. Mitteilungen der Naturkundlichen Gesellschaft: 1-15.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: Yponomeutidae. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.11.01].&lt;br /&gt;
*Mairhuber, F. 1965. Zur Mikrolepidopterenfauna des Bundeslandes Salzburg (1. Beitrag). Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen 14: 33-38.&lt;br /&gt;
*Mann, J. 1871. Beitrag zur Kenntnis der Lepidopterenfauna des Großglockners nebst Beschreibung dreier neuer Arten. Verhandlungen der zoologisch-botanischen Gesellschaft Wien 21: 69-82.&lt;br /&gt;
*Mitterberger K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). Ringlschwendtner &amp;amp; Rathmayr, Salzburg: 358 pp.&lt;br /&gt;
*Storch, F. 1868. Catalogus Faunae Salisburgensis (Lepidoptera). Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 8: 284-298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zelleria_oleastrella&amp;diff=2536578</id>
		<title>Zelleria oleastrella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zelleria_oleastrella&amp;diff=2536578"/>
		<updated>2026-01-15T08:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Zelleria oleastrella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Tinea oleastrella&#039;&#039; Millière, 1864: 42-45, Taf. 55, Fig. 7-9) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Yponomeutidae]] (Gespinst- und Knospenmotten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Auf Grund der charakteristischen Zeichnung der Vorderflügel ist &#039;&#039;Z. oleastrella&#039;&#039; in Mitteleuropa kaum mit einer anderen Art zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Am 08.09.2025 hat Guntram Hufler in seinem Garten in Saalfelden (Zone II, nördliche Kalkalpen nach Embacher et al. 2025, in rund 740 m Höhe) einen Falter fotografiert (Kurz et al. 2026), der zunächst unbestimmt blieb. Erst die genauere Untersuchung ergab, dass es sich dabei um die im Mittelmeerraum im Verbreitungsgebiet des Ölbaums vorkommende &#039;&#039;Zelleria oleastrella&#039;&#039; handelt. Die Art hat nördlich der Alpen keinen Lebensraum, dürfte daher, so wie auch schon in Belgien oder Deutschland, mit jungen Ölbäumen im Blumen- und Gartenhandel nach Salzburg eingeschleppt worden sein. Im Mittelmeerraum kommen vermutlich zwei Generationen im Jahr vor (Lepiforum 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Die Art fehlt in allen Nachbarfaunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Raupe lebt einzeln in lockeren Gespinsten an den Blättern von Ölbäumen, an denen auch die Verpuppung erfolgt. Da die Art in Salzburg nicht heimisch ist, unterbleibt auch eine Einstufung nach einer der Gefährdungskategorien (Einstufung DD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2699}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Kurz, M., G. Embacher, S. Flechtmann, P. Gros, G. Hufler, E. Moßhammer, H. Nelwek &amp;amp; T. Rupp 2026. Fauna und Flora von Salzburg: Lepidoptera. Bericht für die Jahre 2024 und 2025. Mitteilungen der Naturkundlichen Gesellschaft: 1-15.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Zelleria oleastrella&#039;&#039; (Millière, 1864). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.01.15].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2534205</id>
		<title>Yponomeutidae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2534205"/>
		<updated>2026-01-14T10:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:BE-MK-3541a.jpg|thumb|Raupen von &#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039; im Gespinst auf &#039;&#039;[[Sedum telephium]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2003.08.25]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-MK-6012a.jpg|thumb|Raupe von &#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, 2004.06.15]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2644a.jpg|thumb|Frisch geschlüpfte Falter von &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; auf dem Raupengespinst: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2640a.jpg|thumb|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yponomeutidae&#039;&#039;&#039; ([[Gespinst- und Knospenmotten]]) sind eine Familie der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Yponomeutidae sind eine wenig artenreiche Familie der Schmetterlinge, von der weltweit mehr als 800 Arten bekannt sind (Lepiforum 2025). Die Tiere sind sehr klein bis klein (Spannweite von unter 10 bis über 25 mm) und meist wenig auffällig gefärbt. Die Vorderflügel sind schmal. Manche Arten lassen sich nach dem Habitus gut bestimmen, lediglich bei der Gattung Yponomeuta selbst ist die Kenntnis der Nahrungspflanze für eine zweifelsfreie Bestimmung oft erforderlich. Genitaluntersuchungen dagegen sind wegen der großen Ähnlichkeit bei vielen Arten meist wenig hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den volkstümlichen Namen erhielt die Familie von den Gespinsten, mit denen die Raupen ihre Nahrungspflanzen überziehen. Sie leben in diesen Gespinsten einzeln oder in mehr oder weniger großen Gruppen. Bei Massenauftreten, wie sie gelegentlich besonders bei &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; vorkommen können, können dann ganze Bäume der Traubenkirsche (Prunus padus) von den Gespinsten der Raupen überzogen und völlig kahl gefressen sein. Auffallend ist auch das Verhalten mancher Gespinstmotten. So rotieren die Arten der Gattung &#039;&#039;Yponomeuta&#039;&#039; im Sitzen oft abwechselnd mit ihren Fühlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Erforschung im Land==&lt;br /&gt;
In seinem „Catalogus Faunae Salisburgensis“ zählt Storch (1868) bereits sieben Arten der „Hyponomeutidae“ aus Salzburg auf, wobei allerdings Scythropia crataegella heute als eigene Familie betrachtet und Cedestis gysseleniella unter den „Argyresthidae“ aufgeführt wird. Bei Mann (1871) werden aus dem Glocknergebiet ohne Fundortangabe zusätzlich Swammerdamia compunctella und S. alpicella aufgezählt, wobei letztere (heute Kessleria alpicella) nicht als Faunenbestandteil von Salzburg bestätigt werden konnte. Mitterberger (1909) kennt dann bereits 10 Arten der Yponomeutidae, die auch heute noch zu dieser Familie gezählt werden, führt unter der Familie zusätzlich aber auch noch die heutigen Scythropiidae, Praydidae und Argyresthiidae auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mairhuber (1965) finden sich keine weiteren Beiträge zu den Yponomeutidae Salzburgs, Feichtenberger (1968) zählt neben „Yponomeuta evonymellus“ erstmals auch Swammerdamia compunctella aus dem Stubachtal als neu für Salzburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huemer &amp;amp; Tarmann (1993) listen 15 Arten der Yponomeutidae für Salzburg auf, drei Arten davon mussten bei Kurz &amp;amp; Embacher (2008) aber aus der Liste wieder entfernt werden. Allerdings konnten drei neue Kessleria-Arten aufgenommen werden, sodass in dieser Arbeit ebenfalls 15 Arten behandelt werden. Die dabei wegen nicht überprüften Beleges ausgeschlossene Ocnerostoma piniariella (Meldung Mitterberger) wurde ein Jahr zuvor von Peter Huemer im Stubachtal gefunden, was den Autoren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt war (Kurz &amp;amp; Embacher 2014, Embacher et al. 2011). Die nun 16 Arten werden dann auch bei Huemer (2013) aufgezählt und die erst 2013 erstmals in Salzburg nachgewiesene &#039;&#039;Yponomeuta irrorella&#039;&#039; (Embacher, Kurz &amp;amp; Nelwek 2014) machte das Arteninventar vorerst komplett (Embacher et al. 2025). Doch kam in diesem Jahr mit &#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039; dann doch noch ein weiterer überraschender Fund hinzu (Kurz et al. 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
Nach derzeitiger Auffassung des Umfanges der Familie Yponomeutidae kommen in Salzburg von den aus Europa bekannten 72 Arten (Lepiforum 2025) nur 18 Arten vor (Embacher et al. 2025, Kurz et al. 2026). Wie bei den meisten Familien der sogenannten „Kleinschmetterlinge“ ist aber auch hier durchaus noch der eine oder andere Zugang zum Arteninventar zu erwarten. Manche Arten wurden andererseits aber seit mehr als 100 Jahren, zumindest gebietsweise, nicht mehr nachgewiesen, sodass auch bei dieser Gruppe, so wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen, noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Swammerdamia caesiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Swammerdamia pyrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia compunctella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Paraswammerdamia albicapitella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Cedestis gysseleniella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Ocnerostoma piniariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Yponomeutidae}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}&lt;br /&gt;
*Embacher, G., M. A. Kurz &amp;amp; H. Nelwek 2014. Dritter Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta, Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 15: 9-14.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; G. Tarmann 1993. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die einzelnen Bundesländer. Beilageband 5 zu den Veröffentlichungen des Museums Ferdinandeum, Innsbruck: 1-224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; G. Embacher 2014. 2. Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 14: 101-106.&lt;br /&gt;
*Kurz, M., G. Embacher, S. Flechtmann, P. Gros, G. Hufler, E. Moßhammer, H. Nelwek &amp;amp; T. Rupp 2026. Fauna und Flora von Salzburg: Lepidoptera. Bericht für die Jahre 2024 und 2025. Mitteilungen der Naturkundlichen Gesellschaft: 1-15.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: Yponomeutidae. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.11.01].&lt;br /&gt;
*Mairhuber, F. 1965. Zur Mikrolepidopterenfauna des Bundeslandes Salzburg (1. Beitrag). Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen 14: 33-38.&lt;br /&gt;
*Mann, J. 1871. Beitrag zur Kenntnis der Lepidopterenfauna des Großglockners nebst Beschreibung dreier neuer Arten. Verhandlungen der zoologisch-botanischen Gesellschaft Wien 21: 69-82.&lt;br /&gt;
*Mitterberger K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). Ringlschwendtner &amp;amp; Rathmayr, Salzburg: 358 pp.&lt;br /&gt;
*Storch, F. 1868. Catalogus Faunae Salisburgensis (Lepidoptera). Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 8: 284-298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2534202</id>
		<title>Yponomeutidae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2534202"/>
		<updated>2026-01-14T10:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:BE-MK-3541a.jpg|thumb|Raupen von &#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039; im Gespinst auf &#039;&#039;[[Sedum telephium]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2003.08.25]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-MK-6012a.jpg|thumb|Raupe von &#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, 2004.06.15]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2644a.jpg|thumb|Frisch geschlüpfte Falter von &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; auf dem Raupengespinst: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2640a.jpg|thumb|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yponomeutidae&#039;&#039;&#039; ([[Gespinst- und Knospenmotten]]) sind eine Familie der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Yponomeutidae sind eine wenig artenreiche Familie der Schmetterlinge, von der weltweit mehr als 800 Arten bekannt sind (Lepiforum 2025). Die Tiere sind sehr klein bis klein (Spannweite von unter 10 bis über 25 mm) und meist wenig auffällig gefärbt. Die Vorderflügel sind schmal. Manche Arten lassen sich nach dem Habitus gut bestimmen, lediglich bei der Gattung Yponomeuta selbst ist die Kenntnis der Nahrungspflanze für eine zweifelsfreie Bestimmung oft erforderlich. Genitaluntersuchungen dagegen sind wegen der großen Ähnlichkeit bei vielen Arten meist wenig hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den volkstümlichen Namen erhielt die Familie von den Gespinsten, mit denen die Raupen ihre Nahrungspflanzen überziehen. Sie leben in diesen Gespinsten einzeln oder in mehr oder weniger großen Gruppen. Bei Massenauftreten, wie sie gelegentlich besonders bei &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; vorkommen können, können dann ganze Bäume der Traubenkirsche (Prunus padus) von den Gespinsten der Raupen überzogen und völlig kahl gefressen sein. Auffallend ist auch das Verhalten mancher Gespinstmotten. So rotieren die Arten der Gattung &#039;&#039;Yponomeuta&#039;&#039; im Sitzen oft abwechselnd mit ihren Fühlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Erforschung im Land==&lt;br /&gt;
In seinem „Catalogus Faunae Salisburgensis“ zählt Storch (1868) bereits sieben Arten der „Hyponomeutidae“ aus Salzburg auf, wobei allerdings Scythropia crataegella heute als eigene Familie betrachtet und Cedestis gysseleniella unter den „Argyresthidae“ aufgeführt wird. Bei Mann (1871) werden aus dem Glocknergebiet ohne Fundortangabe zusätzlich Swammerdamia compunctella und S. alpicella aufgezählt, wobei letztere (heute Kessleria alpicella) nicht als Faunenbestandteil von Salzburg bestätigt werden konnte. Mitterberger (1909) kennt dann bereits 10 Arten der Yponomeutidae, die auch heute noch zu dieser Familie gezählt werden, führt unter der Familie zusätzlich aber auch noch die heutigen Scythropiidae, Praydidae und Argyresthiidae auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mairhuber (1965) finden sich keine weiteren Beiträge zu den Yponomeutidae Salzburgs, Feichtenberger (1968) zählt neben „Yponomeuta evonymellus“ erstmals auch Swammerdamia compunctella aus dem Stubachtal als neu für Salzburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huemer &amp;amp; Tarmann (1993) listen 15 Arten der Yponomeutidae für Salzburg auf, drei Arten davon mussten bei Kurz &amp;amp; Embacher (2008) aber aus der Liste wieder entfernt werden. Allerdings konnten drei neue Kessleria-Arten aufgenommen werden, sodass in dieser Arbeit ebenfalls 15 Arten behandelt werden. Die dabei wegen nicht überprüften Beleges ausgeschlossene Ocnerostoma piniariella (Meldung Mitterberger) wurde ein Jahr zuvor von Peter Huemer im Stubachtal gefunden, was den Autoren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt war (Kurz &amp;amp; Embacher 2014, Embacher et al. 2011). Die nun 16 Arten werden dann auch bei Huemer (2013) aufgezählt und die erst 2013 erstmals in Salzburg nachgewiesene &#039;&#039;Yponomeuta irrorella&#039;&#039; (Embacher, Kurz &amp;amp; Nelwek 2014) machte das Arteninventar vorerst komplett (Embacher et al. 2025). Doch kam in diesem Jahr mit &#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039; dann doch noch ein weiterer überraschender Fund hinzu (Kurz et al. 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
Nach derzeitiger Auffassung des Umfanges der Familie Yponomeutidae kommen in Salzburg von den aus Europa bekannten 72 Arten (Lepiforum 2025) nur 18 Arten vor (Embacher et al. 2025, Kurz et al. 2026). Wie bei den meisten Familien der sogenannten „Kleinschmetterlinge“ ist aber auch hier durchaus noch der eine oder andere Zugang zum Arteninventar zu erwarten. Manche Arten wurden andererseits aber seit mehr als 100 Jahren, zumindest gebietsweise, nicht mehr nachgewiesen, sodass auch bei dieser Gruppe, so wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen, noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta padella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta malinellus]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta irrorella]]&#039;&#039;: Neufund 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta plumbella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Zelleria hepariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria burmanni]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria caflischiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Kessleria saxifragae]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia caesiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia pyrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia compunctella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Paraswammerdamia albicapitella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Cedestis gysseleniella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Ocnerostoma piniariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Yponomeutidae}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}&lt;br /&gt;
*Embacher, G., M. A. Kurz &amp;amp; H. Nelwek 2014. Dritter Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta, Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 15: 9-14.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; G. Tarmann 1993. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die einzelnen Bundesländer. Beilageband 5 zu den Veröffentlichungen des Museums Ferdinandeum, Innsbruck: 1-224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; G. Embacher 2014. 2. Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 14: 101-106.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: Yponomeutidae. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.11.01].&lt;br /&gt;
*Mairhuber, F. 1965. Zur Mikrolepidopterenfauna des Bundeslandes Salzburg (1. Beitrag). Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen 14: 33-38.&lt;br /&gt;
*Mann, J. 1871. Beitrag zur Kenntnis der Lepidopterenfauna des Großglockners nebst Beschreibung dreier neuer Arten. Verhandlungen der zoologisch-botanischen Gesellschaft Wien 21: 69-82.&lt;br /&gt;
*Mitterberger K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). Ringlschwendtner &amp;amp; Rathmayr, Salzburg: 358 pp.&lt;br /&gt;
*Storch, F. 1868. Catalogus Faunae Salisburgensis (Lepidoptera). Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 8: 284-298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Yponomeutidae&amp;diff=2534199</id>
		<title>Yponomeutidae</title>
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		<updated>2026-01-14T10:00:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: /* Geschichte der Erforschung im Land */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:BE-MK-3541a.jpg|thumb|Raupen von &#039;&#039;[[Yponomeuta sedella]]&#039;&#039; im Gespinst auf &#039;&#039;[[Sedum telephium]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], 2003.08.25]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-MK-6012a.jpg|thumb|Raupe von &#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, 2004.06.15]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2644a.jpg|thumb|Frisch geschlüpfte Falter von &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; auf dem Raupengespinst: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
[[File:BE-HdN-2640a.jpg|thumb|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;: Salzburg, [[Flachgau]], [[Eugendorf]], Pebering, Autobahnbrücke, 2004.06.24]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Yponomeutidae&#039;&#039;&#039; ([[Gespinst- und Knospenmotten]]) sind eine Familie der Schmetterlinge ([[Lepidoptera]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Yponomeutidae sind eine wenig artenreiche Familie der Schmetterlinge, von der weltweit mehr als 800 Arten bekannt sind (Lepiforum 2025). Die Tiere sind sehr klein bis klein (Spannweite von unter 10 bis über 25 mm) und meist wenig auffällig gefärbt. Die Vorderflügel sind schmal. Manche Arten lassen sich nach dem Habitus gut bestimmen, lediglich bei der Gattung Yponomeuta selbst ist die Kenntnis der Nahrungspflanze für eine zweifelsfreie Bestimmung oft erforderlich. Genitaluntersuchungen dagegen sind wegen der großen Ähnlichkeit bei vielen Arten meist wenig hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den volkstümlichen Namen erhielt die Familie von den Gespinsten, mit denen die Raupen ihre Nahrungspflanzen überziehen. Sie leben in diesen Gespinsten einzeln oder in mehr oder weniger großen Gruppen. Bei Massenauftreten, wie sie gelegentlich besonders bei &#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039; vorkommen können, können dann ganze Bäume der Traubenkirsche (Prunus padus) von den Gespinsten der Raupen überzogen und völlig kahl gefressen sein. Auffallend ist auch das Verhalten mancher Gespinstmotten. So rotieren die Arten der Gattung &#039;&#039;Yponomeuta&#039;&#039; im Sitzen oft abwechselnd mit ihren Fühlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Erforschung im Land==&lt;br /&gt;
In seinem „Catalogus Faunae Salisburgensis“ zählt Storch (1868) bereits sieben Arten der „Hyponomeutidae“ aus Salzburg auf, wobei allerdings Scythropia crataegella heute als eigene Familie betrachtet und Cedestis gysseleniella unter den „Argyresthidae“ aufgeführt wird. Bei Mann (1871) werden aus dem Glocknergebiet ohne Fundortangabe zusätzlich Swammerdamia compunctella und S. alpicella aufgezählt, wobei letztere (heute Kessleria alpicella) nicht als Faunenbestandteil von Salzburg bestätigt werden konnte. Mitterberger (1909) kennt dann bereits 10 Arten der Yponomeutidae, die auch heute noch zu dieser Familie gezählt werden, führt unter der Familie zusätzlich aber auch noch die heutigen Scythropiidae, Praydidae und Argyresthiidae auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mairhuber (1965) finden sich keine weiteren Beiträge zu den Yponomeutidae Salzburgs, Feichtenberger (1968) zählt neben „Yponomeuta evonymellus“ erstmals auch Swammerdamia compunctella aus dem Stubachtal als neu für Salzburg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huemer &amp;amp; Tarmann (1993) listen 15 Arten der Yponomeutidae für Salzburg auf, drei Arten davon mussten bei Kurz &amp;amp; Embacher (2008) aber aus der Liste wieder entfernt werden. Allerdings konnten drei neue Kessleria-Arten aufgenommen werden, sodass in dieser Arbeit ebenfalls 15 Arten behandelt werden. Die dabei wegen nicht überprüften Beleges ausgeschlossene Ocnerostoma piniariella (Meldung Mitterberger) wurde ein Jahr zuvor von Peter Huemer im Stubachtal gefunden, was den Autoren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht bekannt war (Kurz &amp;amp; Embacher 2014, Embacher et al. 2011). Die nun 16 Arten werden dann auch bei Huemer (2013) aufgezählt und die erst 2013 erstmals in Salzburg nachgewiesene &#039;&#039;Yponomeuta irrorella&#039;&#039; (Embacher, Kurz &amp;amp; Nelwek 2014) machte das Arteninventar vorerst komplett (Embacher et al. 2025). Doch kam in diesem Jahr mit &#039;&#039;[[Zelleria oleastrella]]&#039;&#039; dann doch noch ein weiterer überraschender Fund hinzu (Kurz et al. 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kenntnisstand der Gruppe in Salzburg==&lt;br /&gt;
Nach derzeitiger Auffassung des Umfanges der Familie Yponomeutidae kommen in Salzburg von den aus Europa bekannten 72 Arten (Lepiforum 2025) nur 17 Arten vor (Embacher et al. 2025). Wie bei den meisten Familien der sogenannten „Kleinschmetterlinge“ ist aber auch hier durchaus noch der eine oder andere Zugang zum Arteninventar zu erwarten. Manche Arten wurden andererseits aber seit mehr als 100 Jahren, zumindest gebietsweise, nicht mehr nachgewiesen, sodass auch bei dieser Gruppe, so wie bei den meisten sogenannten Kleinschmetterlingen, noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;|lateinischer Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta evonymella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta padella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta malinellus]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta cagnagella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Yponomeuta irrorella]]&#039;&#039;: Neufund 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Swammerdamia caesiella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;[[Swammerdamia pyrella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Swammerdamia compunctella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Paraswammerdamia albicapitella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Cedestis gysseleniella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;[[Ocnerostoma piniariella]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{Naturfuehrer | taxonid=Yponomeutidae}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al.}}&lt;br /&gt;
*Embacher, G., M. A. Kurz &amp;amp; H. Nelwek 2014. Dritter Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta, Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 15: 9-14.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; G. Tarmann 1993. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die einzelnen Bundesländer. Beilageband 5 zu den Veröffentlichungen des Museums Ferdinandeum, Innsbruck: 1-224.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; G. Embacher 2014. 2. Nachtrag zu &amp;quot;Die Schmetterlinge des Landes Salzburg&amp;quot; (Insecta: Lepidoptera). Beiträge zur Entomofaunistik 14: 101-106.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: Yponomeutidae. URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.11.01].&lt;br /&gt;
*Mairhuber, F. 1965. Zur Mikrolepidopterenfauna des Bundeslandes Salzburg (1. Beitrag). Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen 14: 33-38.&lt;br /&gt;
*Mann, J. 1871. Beitrag zur Kenntnis der Lepidopterenfauna des Großglockners nebst Beschreibung dreier neuer Arten. Verhandlungen der zoologisch-botanischen Gesellschaft Wien 21: 69-82.&lt;br /&gt;
*Mitterberger K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). Ringlschwendtner &amp;amp; Rathmayr, Salzburg: 358 pp.&lt;br /&gt;
*Storch, F. 1868. Catalogus Faunae Salisburgensis (Lepidoptera). Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 8: 284-298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_malvae&amp;diff=2532648</id>
		<title>Pyrgus malvae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pyrgus_malvae&amp;diff=2532648"/>
		<updated>2026-01-11T09:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Pyrgus malvae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio malvae&#039;&#039; Linnaeus, 1758: 485) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Von den meisten anderen &#039;&#039;Prygus&#039;&#039;-Arten ist &#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; am besten durch die deutlich ausgebildeten weißen Flecken auf der Hinterflügeloberseite, eine submarginale Fleckenreihe auf der Oberseite von Vorder- und Hinterflügel und die dunklen Fühlerkolben zu unterscheiden. Die Unterscheidung von der in Salzburg noch nicht gefundenen &#039;&#039;Pyrgus malvoides&#039;&#039; ist allerdings nur durch Genitaluntersuchung sicher möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; ist in Salzburg bereits in allen Landesteilen aufgefunden worden (Embacher et al. 2025). Sie ist die häufigste der &#039;&#039;Pyrgus&#039;&#039;-Arten und die einzige, die auch in neuerer Zeit noch in der Stadt Salzburg und im nördlichen Flachgau angetroffen wurde (Zonen Ia und I nach Embacher et al. 2025). Die Höhenverbreitung ist von 390 bis rund 1600 m, vereinzelt bis 2000 m dokumentiert. Die Imagines fliegen auf trockenen, wie feuchten, extensiv genutzten Wiesen, an Wegrändern, auf Magerweiden höherer Lagen, aber auch in angrenzenden Hochstaudenfluren in einer Generation von Ende April bis Juni, in Einzelexemplaren (partielle zweite Generation?) auch bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2026).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Die Art ist aus allen Bundesländern von Österreich gemeldet worden (Huemer 2013) und kommt auch in allen Landesteilen von Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973), als auch von Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur tageszeitlichen Flugaktivität der Imagines liegen nur wenige Daten vor, die von 8 bis 15 Uhr MEZ reichen. In dieser Zeitspann erfolgt auch die Nahrungsaufnahme. Letztere wurde beispielsweise an &#039;&#039;[[Homogyne discolor]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Lotus corniculatus]]&#039;&#039; beobachtet. Dabei treten die Tiere in Konkurrenz zu anderen Tagfaltern vergleichbarer Größe (besonders Bläulingen oder &#039;&#039;Melitaea&#039;&#039;-Arten, alle Daten nach Kurz &amp;amp; Kurz 2026). Zu den Entwicklungsstadien liegen keine eigenen Beobachtungen vor. Nach Lepiforum (2026) entwickeln sich die Raupen an verschiedensten, meist krautigen [[Rosaceae]], allen voran &#039;&#039;Potentilla&#039;&#039;- und &#039;&#039;Fragaria&#039;&#039;-Arten, aber auch &#039;&#039;[[Agrimonia eupatoria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;Rubus&#039;&#039;-Arten, &#039;&#039;[[Filipendula ulmaria]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Sanguisorba minor]]&#039;&#039; oder auch &#039;&#039;[[Geum urbanum]]&#039;&#039;. Falsch sind jedenfalls die namensgebenden Malven, auf die sich Linné in seiner Urbeschreibung bezieht. Diese beruhen auf einer Arbeit von Wilkes (1749), in der aber von Carcharodus alceae die Rede sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der weiten Verbreitung im Land gilt &#039;&#039;P. malvae&#039;&#039; in Salzburg als ungefährdet (Einstufung LC nach Embacher et al. 2025), im Salzburger Becken und im Alpenvorland aber als potentiell bedroht, da extensiv genutzte Wiesen hier nur noch kleinräumig und sehr zersplittert vorkommen (Gros 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4178}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.30].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: &#039;&#039;Pyrgus malvae&#039;&#039; (Zeller, 1847). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.01.10].&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2026: Pyrgus malvae (Linnaeus, 1758). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2026.01.10].&lt;br /&gt;
*Linnaeus, C. 1758. Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. L. Salvius, Holmiae: i-ii + 1-824.&lt;br /&gt;
*Wilkes, B. [1749]: The English Moths and Butterflies : Together with The Plants, Flowers, and Fruits whereon they Feed, and are usualle Found. All Drawn and Coloured in such a Manner, as to represent their several beautiful Appearances, Being copied exactly from the Subjects themselves, and Painted on the best Atlas Paper. Together with an Attempt towards a Natural History of the said Moths and Butterflies: 24 unpaginated pages, 1-63, 120 Taf. London.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_caesiella&amp;diff=2530113</id>
		<title>Swammerdamia caesiella</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Swammerdamia_caesiella&amp;diff=2530113"/>
		<updated>2026-01-04T09:59:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Swammerdamia caesiella&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Tinea caesiella&#039;&#039; Hübner, 1796: 64, Taf. 25, Fig. 172) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Die Art ist habituell oft nicht mit Sicherheit von den verwandten Arten zu unterscheiden. Die Tegulae sind kontrastierend bräunlich und weiß gefärbt, die Spannweite der Tiere beträgt weniger als 14 mm und vor dem Apex des Vorderflügels befindet sich ein verwaschener, aber deutlicher weißer Fleck am Vorderrand. Eindeutig ist dagegen die Genitaluntersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S. caesiella&#039;&#039; wurde zunächst nur einmal in Salzburg festgestellt. Am 20.06.2006 fanden Peter Huemer und Siegfried Erlebach vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum mehrere Raupen im [[Obersulzbachtal]] bei der Berndlalm zwischen 1400 und 1500 m Höhe (Zone IV, Zentralalpen nach Embacher et al. 2025, siehe auch Embacher &amp;amp; Kurz 2008). Aus den Raupen wurden auch [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] gezüchtet, die im Juli 2006 schlüpften. Über den Lebensraum am Fundort liegen keine näheren Daten vor. Ein weiteres, allerdings nicht genitaluntersuchtes Exemplar fand dann noch Heimo Nelwek am 20.06.2012 in Bürmoos (Zone I, Alpenvorland und Flyschzone). Dieser Fundort liegt in rund 435 m Höhe, über den Lebensraum ist auch hier nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Nach Huemer (2013) ist &#039;&#039;S. caesiella&#039;&#039; in Österreich nur aus Kärnten noch nicht nachgewiesen. In Oberösterreich sind Funde aus allen Landesteilen bekannt (Klimesch 1991, GBIF 2026). Dasselbe gilt auch für Bayern, wo rezente Angaben aus allen vier Naturräumen vorliegen (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Raupen wurden im [[Obersulzbachtal]] an einer Birke (vermutlich &#039;&#039;[[Betula pendula]]&#039;&#039;) gefunden. Darüber hinaus kennen wir keine weiteren Informationen zur Biologie der Art im Land. Aus diesem Grund ist es zur Zeit auch nicht möglich, eine eventuelle Gefährdung der Art in Salzburg zu beurteilen (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2705}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. A. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
*{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2025. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2026.01.04].&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2026.01.04].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Erynnis_tages&amp;diff=2528835</id>
		<title>Erynnis tages</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Erynnis_tages&amp;diff=2528835"/>
		<updated>2025-12-30T11:03:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erynnis tages&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio tages&#039;&#039; Linnaeus, 1758: 485) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Durch die düster graubraune Färbung ist &#039;&#039;E. tages&#039;&#039; in Mitteleuropa unverwechselbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Die Art wurde in Salzburg bereits in allen Landesteilen festgestellt, fehlt aber weitgehend im nördlichen Flachgau und in den Schieferalpen (Embacher et al. 2025). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 400 bis 2300 m dokumentiert, der Schwerpunkt liegt aber in der montanen Zone zwischen rund 700 und 1600 m. &#039;&#039;E. tages&#039;&#039; ist sehr euryök und lebt als Falter auf extensiv genutzten Magerwiesen, Magerweiden und Sumpfwiesen, in Hochstaudenfluren, an Wald- und Gebüschrändern, in lichten Berg-Nadelwäldern und in der Krummholzzone. Die Falter fliegen hier von Ende April bis Anfang August mit dem Schwerpunkt im Juni (alle Daten nach Kurz &amp;amp; Kurz 2025). Dabei treten in niedrigen Lagen zwei Generationen von Ende April bis Anfang Juni und von Juli bis August auf, in höheren Lagen aber nur eine Generation von Juni bis Anfang August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;E. tages&#039;&#039; ist in allen Bundesländern von Österreich vertreten (Huemer 2013) und kommt auch in allen Landesteilen von Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973), als auch von Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Flugaktivität der Falter beginnt spätestens ab 9 Uhr MEZ und dauert zumindest bis 16 Uhr MEZ. In dieser Zeit findet auch die Nektaraufnahme statt. Diese wurde beispielsweise an &#039;&#039;[[Geranium robertianum]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Lotus corniculatus]]&#039;&#039; beobachtet. Letzterer, der Hornklee, ist auch die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen. Aus Salzburg liegen diesbezüglich keine eigenen Beobachtungen vor, doch werden als weitere Nahrungspflanzen vor allem &#039;&#039;[[Securigera varia]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Hippocrepis comosa]]&#039;&#039; und auch weitere &#039;&#039;Lotus&#039;&#039;-Arten genannt (Lepiforum 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;E. tages&#039;&#039; wird von Gros (2023) sowohl für das Alpenvorland und das Salzburger Becken, als auch für das gesamte Bundesland als ungefährdet eingestuft (Einstufung LC nach Gros 2023 und Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=212683}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.30].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: &#039;&#039;Muschampia floccifera&#039;&#039; (Zeller, 1847). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.30].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Erynnis_tages&amp;diff=2528832</id>
		<title>Erynnis tages</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Erynnis_tages&amp;diff=2528832"/>
		<updated>2025-12-30T11:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Erynnis tages&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio tages&#039;&#039; Linnaeus, 1758: 485) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Durch die düster graubraune Färbung ist &#039;&#039;E. tages&#039;&#039; in Mitteleuropa unverwechselbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
Die Art wurde in Salzburg bereits in allen Landesteilen festgestellt, fehlt aber weitgehend im nördlichen Flachgau und in den Schieferalpen (Embacher et al. 2025). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 400 bis 2300 m dokumentiert, der Schwerpunkt liegt aber in der montanen Zone zwischen rund 700 und 1600 m. &#039;&#039;E. tages&#039;&#039; ist sehr euryök und lebt als Falter auf extensiv genutzten Magerwiesen, Magerweiden und Sumpfwiesen, in Hochstaudenfluren, an Wald- und Gebüschrändern, in lichten Berg-Nadelwäldern und in der Krummholzzone. Die Falter fliegen hier von Ende April bis Anfang August mit dem Schwerpunkt im Juni (alle Daten nach Kurz &amp;amp; Kurz 2025). Dabei treten in niedrigen Lagen zwei Generationen von Ende April bis Anfang Juni und von Juli bis August auf, in höheren Lagen aber nur eine Generation von Juni bis Anfang August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;E. tages&#039;&#039; ist in allen Bundesländern von Österreich vertreten (Huemer 2013) und kommt auch in allen Landesteilen von Oberösterreich (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973), als auch von Bayern (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Die Flugaktivität der Falter beginnt spätestens ab 9 Uhr MEZ und dauert zumindest bis 16 Uhr MEZ. In dieser Zeit findet auch die Nektaraufnahme statt. Diese wurde beispielsweise an &#039;&#039;[[Geranium robertianum]]&#039;&#039; oder &#039;&#039;[[Lotus corniculatus]]&#039;&#039; beobachtet. Letzterer, der Hornklee, ist auch die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen. Aus Salzburg liegen diesbezüglich keine eigenen Beobachtungen vor, doch werden als weitere Nahrungspflanzen vor allem &#039;&#039;[[Securigera varia]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Hippocrepis comosa]&#039;&#039; und auch weitere &#039;&#039;Lotus&#039;&#039;-Arten genannt (Lepiforum 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;E. tages&#039;&#039; wird von Gros (2023) sowohl für das Alpenvorland und das Salzburger Becken, als auch für das gesamte Bundesland als ungefährdet eingestuft (Einstufung LC nach Gros 2023 und Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=212683}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.30].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: &#039;&#039;Muschampia floccifera&#039;&#039; (Zeller, 1847). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.30].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kessleria_saxifragae&amp;diff=2525982</id>
		<title>Kessleria saxifragae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kessleria_saxifragae&amp;diff=2525982"/>
		<updated>2025-12-29T10:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Kessleria saxifragae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Zelleria saxifragae&#039;&#039; Stainton, 1868: 137-139) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Yponomeutidae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;K. saxifragae&#039;&#039; ist im Gegensatz zu den beiden anderen in Salzburg bisher gefunden Arten kontrastreich weiß und schwarz mit bräunlicher Längszeichnung am Vorderflügel gefärbt, wobei besonders ein größerer gebogener bis hakenförmiger schwarzer Fleck in der Flügelmitte auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;K. saxifragae&#039;&#039; ist nur durch einen Raupenfund von Peter Huemer und Siegfried Erlebach vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum aus dem [[Krimmler Achental]] vom 17.07.2006 belegt. Der genaue Fundort befand sich am Aufstieg zur [[Warmsdorfer Hütte]] zwischen 1840 und 1950 m Höhe (Zone IV, Zentralalpen nach Embacher et al. 2025, siehe auch Embacher &amp;amp; Kurz 2008). Zum Lebensraum liegen keine Daten vor ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp;amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme von Wien und dem Burgenland kommt &#039;&#039;K. saxifragae&#039;&#039; in allen österreichischen Bundesländern vor (Huemer 2013). Klimesch (1991) meldet die Art aus dem oberösterreichischen Alpengebiet (siehe auch GBIF 2025). Vor kurzem wurde sie auch aus dem bayerischen Alpengebiet nachgewiesen (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Art, sowie über die Nahrungspflanze der Raupen liegen aus Salzburg keine Daten vor. Huemer &amp;amp; Tarmann (1992) geben als Nahrungspflanze der Raupen &#039;&#039;[[Saxifraga paniculata]]&#039;&#039;, aber auch einige andere Steinbrech- (&#039;&#039;Saxifraga&#039;&#039;-) Arten an. Eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=2692}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Embacher, G. &amp;amp; M. Kurz 2008. Yponomeutidae, Ypsolophidae, Plutellidae und Acrolepiidae (Lepidoptera) des Landes Salzburg. Beiträge zur Entomofaunistik 9: 3-11.&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2025. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2025.12.29].&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. &amp;amp; G. Tarmann 1992. Westpaläarktische Gespinstmotten der Gattung &#039;&#039;Kessleria&#039;&#039; NOWICKI: Taxonomie, Ökologie, Verbreitung. Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 81: 5-110.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Klimesch, J. 1991. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 7. Microlepidoptera II. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-301.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp; M. E. Kurz 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.09.01].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinschmetterling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Carcharodus_alceae&amp;diff=2522322</id>
		<title>Carcharodus alceae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Carcharodus_alceae&amp;diff=2522322"/>
		<updated>2025-12-26T17:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Carcharodus alceae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio alceae&#039;&#039; Esper, [1780]: 4-6, Taf. LI, Fig. 3) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Malven-Dickkopffalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; kann in Salzburg leicht an den an den Aderenden ausgezackten Hinterflügeln erkannt werden. Er unterscheidet sich von der sonst recht ähnlichen &#039;&#039;[[Muschampia floccifera]]&#039;&#039; durch die hellen Flecken der Flügeloberseite, die bei letzterer deutlicher weiß ausgeprägt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; ist in Salzburg rezent aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) bekannt, in einem Fall auch aus Großarl (Zone IV, Zentralapen, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025). Allerdings ist die Zahl der Funde gering und auch die Höhenverbreitung beschränkt sich mit rund 390 bis 800 m auf die niedrigsten Lagen des Landes (mit einer Ausnahme bei 1700 m). Über den Lebensraum der Art liegen aus Salzburg keine dokumentierten Beobachtungen vor, doch scheint sie auf trockenwarme und magere, blütenreiche Wiesen und Wegränder angewiesen zu sein, wobei auch das Vorkommen der Nahrungspflanzen der Raupen, Malvengewächsen, gegeben sein muss. Die Imagines fliegen vermutlich in zwei sich überlappenden Generationen im Jahr von Mai bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme von Osttirol meldet Huemer (2013) die Art aus allen österreichischen Bundesländern. In Oberösterreich wurde sie zwar im 19. Jahrhundert in allen Landesteilen verstreut und selten gefunden, blieb dann aber bis in die 1970er Jahre verschollen (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973). Erst in neuerer Zeit gelangen wieder einige Nachweise (GBIF Austria 2025). In Bayern kommt &#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; rezent ebenfalls in allen vier Naturräumen vor (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Imagines liegen aus Salzburg keine Daten vor. Auch sonst ist die Flugaktivität nur mit wenigen Datensätzen zwischen 10 und 15 Uhr MEZ nachgewiesen. Die Raupen leben nach Lepiforum (2025) in eingerollten Blättern von Malvengewächsen, allen voran &#039;&#039;[[Malva moschata]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Malva alcea]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Malva sylvestris]]&#039;&#039;, aber auch &#039;&#039;[[Alcea rosea]]&#039;&#039;. Auf Grund der Biotopansprüche ist &#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; in Salzburg möglicherweise nicht dauernd bodenständig, sondern wandert in warmen Jahren immer wieder ein. Daher ist zurzeit auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4217}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2025. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2025.12.23].&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.23].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: &#039;&#039;Carcharodus alceae&#039;&#039; (Esper, [1780]). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.24].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Muschampia_floccifera&amp;diff=2522319</id>
		<title>Muschampia floccifera</title>
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		<updated>2025-12-26T17:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Muschampia floccifera&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hesperia floccifera&#039;&#039; Zeller, 1847: 286-287) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkstümliche(r) Name(n): Heilziest-Dickkopffalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
Von der sehr ähnlichen &#039;&#039;[[Carcharodus alceae]]&#039;&#039; unterscheidet sich die Art durch die etwas dunklere Grundfarbe, vor allem aber durch die deutlicher weißen Flecken der Oberseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;M. floccifera&#039;&#039; ist in Salzburg nur in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, Zoeneinteilung nach Embacher et al. 2025), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) gefunden worden, wobei die Nachweise aus der Stadt Salzburg allerdings vor dem Jahr 2000 liegen. Die Art wird generell nur selten nachgewiesen und fliegt in einer Höhenlage von rund 400 bis 1300 m in einer Generation von Juni bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2025). Über den natürlichen Lebensraum sind aus Salzburg kaum Angaben bekannt. Die Imagines fliegen aber auf extensiv genutzten, mageren, feuchten wie trockenen Wiesen, auf denen größere Bestände der Nahrungspflanze der Raupen, des Heilziests (&#039;&#039;[[Betonica officinalis]]&#039;&#039;) vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Osttirol. Der Nachweis in Wien ist fraglich. In Oberösterreich sind zwar Funde aus allen Landesteilen bekannt, die meisten davon konzentrieren sich aber auf das Alpengebiet in Höhen unter 1200 m (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973). In Bayern sind ebenfalls Nachweise aus allen vier Naturräumen bekannt, rezent aber nur aus dem voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und dem Alpengebiet (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Imagines liegen aus Salzburg nur zwei Datensätze zur Aktivität vor. Demnach wurde je ein Exemplar im Flug zwischen 10 und 11 Uhr MEZ, sowie bei der Nahrungsaufnahme zwischen 13 und 14 Uhr MEZ beobachtet. Die Nektaraufnahme erfolgte dabei an &#039;&#039;[[Trifolium pratense]]&#039;&#039; (Kurz &amp;amp; Kurz 2025). Einzige Nahrungspflanze der Raupen scheint in Mitteleuropa der Heilziest (&#039;&#039;[[Betonica officinalis]]&#039;&#039;) zu sein (Lepiforum 2025). Die Eiablage erfolgt an die Blüten, die Raupen fressen zunächst ebenfalls an den Blüten, später an den Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl im gesamten Bundesland, als auch im Alpenvorand und dem Salzburger Becken wird &#039;&#039;M. floccifera&#039;&#039; als stark gefährdet beurteilt (Einstufung EN nach Gros 2023 und Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4218}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*Gros, P. 2023. Rote Liste der Tagfalter Salzburgs - Evaluierung des Gefährdungszustands der in Salzburg nachgewiesenen Tagfalterarten, Datenstand 2021 45/23. Naturschutzbeitrag: 1-81.&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.23].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: &#039;&#039;Muschampia floccifera&#039;&#039; (Zeller, 1847). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.26].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Carcharodus_alceae&amp;diff=2522259</id>
		<title>Carcharodus alceae</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Carcharodus_alceae&amp;diff=2522259"/>
		<updated>2025-12-26T09:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MK: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Carcharodus alceae&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Papilio alceae&#039;&#039; Esper, [1780]: 4-6, Taf. LI, Fig. 3) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diagnose==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; kann in Salzburg leicht an den an den Aderenden ausgezackten Hinterflügeln erkannt werden. Er unterscheidet sich von der sonst recht ähnlichen &#039;&#039;[[Muschampia floccifera]]&#039;&#039; durch die hellen Flecken der Flügeloberseite, die bei letzterer deutlicher weiß ausgeprägt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; ist in Salzburg rezent aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) bekannt, in einem Fall auch aus Großarl (Zone IV, Zentralapen, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2025). Allerdings ist die Zahl der Funde gering und auch die Höhenverbreitung beschränkt sich mit rund 390 bis 800 m auf die niedrigsten Lagen des Landes (mit einer Ausnahme bei 1700 m). Über den Lebensraum der Art liegen aus Salzburg keine dokumentierten Beobachtungen vor, doch scheint sie auf trockenwarme und magere, blütenreiche Wiesen und Wegränder angewiesen zu sein, wobei auch das Vorkommen der Nahrungspflanzen der Raupen, Malvengewächsen, gegeben sein muss. Die Imagines fliegen vermutlich in zwei sich überlappenden Generationen im Jahr von Mai bis August (Kurz &amp;amp; Kurz 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachbarfaunen==&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme von Osttirol meldet Huemer (2013) die Art aus allen österreichischen Bundesländern. In Oberösterreich wurde sie zwar im 19. Jahrhundert in allen Landesteilen verstreut und selten gefunden, blieb dann aber bis in die 1970er Jahre verschollen (Kusdas &amp;amp; Reichl 1973). Erst in neuerer Zeit gelangen wieder einige Nachweise (GBIF Austria 2025). In Bayern kommt &#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; rezent ebenfalls in allen vier Naturräumen vor (Haslberger &amp;amp; Segerer 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biologie und Gefährdung==&lt;br /&gt;
Zur Biologie der Imagines liegen aus Salzburg keine Daten vor. Auch sonst ist die Flugaktivität nur mit wenigen Datensätzen zwischen 10 und 15 Uhr MEZ nachgewiesen. Die Raupen leben nach Lepiforum (2025) in eingerollten Blättern von Malvengewächsen, allen voran &#039;&#039;[[Malva moschata]]&#039;&#039;, &#039;&#039;[[Malva alcea]]&#039;&#039; und &#039;&#039;[[Malva sylvestris]]&#039;&#039;, aber auch &#039;&#039;[[Alcea rosea]]&#039;&#039;. Auf Grund der Biotopansprüche ist &#039;&#039;C. alceae&#039;&#039; in Salzburg möglicherweise nicht dauernd bodenständig, sondern wandert in warmen Jahren immer wieder ein. Daher ist zurzeit auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung möglich (Einstufung DD nach Embacher et al. 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Informationen==&lt;br /&gt;
{{NKIS | taxonid=4217}}&lt;br /&gt;
{{Fauna und Flora Projekt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Embacher et al. 2024}}&lt;br /&gt;
*GBIF Austria 2025. Global Biodiversity Information Facility, participant node Austria. URL: https://www.gbif.at/ [online 2025.12.23].&lt;br /&gt;
*Haslberger, A. &amp;amp; A.H. Segerer 2021. Fünf Jahre &amp;quot;Checkliste der Schmetterlinge Bayerns&amp;quot;. Eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Insektenfaunistik auf neuestem Stand (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft 111. Online-Supplement S6. Aktualisierte Checkliste (Hauptkatalog). Stand: 15.09.2021: 74 pp.&lt;br /&gt;
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.&lt;br /&gt;
*Kurz, M. A. &amp;amp;amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem.  URL: http://www.nkis.info [online 2025.12.23].&lt;br /&gt;
*Kusdas, K. &amp;amp; E. R. Reichl 1973. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 1. Tagfalter. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-266.&lt;br /&gt;
*Lepiforum e.V. [Hrsg.] 2008-2025: &#039;&#039;Carcharodus alceae&#039;&#039; (Esper, [1780]). URL: https://lepiforum.org/wiki/ [online 2025.12.24].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fauna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmetterling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagfalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MK</name></author>
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