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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Univ.-Prof.(em.) Dr.&#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl-Heinz Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter mit ihm nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärische Verwaltung geriet, danach im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht wurde und in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, legte Ludwig 1950 die Reifeprüfung ab, um danach, mangels „gesellschaftlicher Tätigkeit“ ohne Studienmöglichkeit, nach Berlin (West)zu wechseln und dort einen Sonderlehrgang für Abiturienten an der Wirtschaftsschule Wilmersdorf zu absolvieren und 1951 das Studium der Geschichtswissenschaft an der Freien Universität zu beginnen, zeitweilig auch als Nebenhörer der Kirchlichen Hochschule Berlin. 1956 bestand er das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin), deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta bis zur Übernahme der Gebiete durch Preußen fortführte, die nach der zweiten Staatsprüfung und der Promotion im Doppelhauptfach Geschichte und im Nebenfach Philosophie 1961 in den „Wissenschaftlichen Beiträgen zur Geschichte und Landeskunde Ost-Mitteleuropas“ in Marburg (Lahn) gedruckt erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1967 wirkte Ludwig in Düsseldorf als Historiker und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in der Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu eingerichteten VDI-Abteilung für interdisziplinär aktivierte Zusammenarbeit von Natur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern. Aufgrund der in diesem noch neuen Forschungsbereich gesammelten Erfahrungen, organisatorischer Arbeiten und einschlägiger Veröffentlichungen erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz sollte er den allgemein als Forschungsdesiderat empfundenen Problemkomplex Technik und Ingenieure im NS wissenschaftlich erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews, und weiteren Veröffentlichungen Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz kurzfristig auch einen Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik. Im Frühjahr 1971 bahnten sich dann Verhandlungen über einen Ruf an die neu gegründete Universität Bremen an, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah. Diese ließ Ludwig dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern, um sie danach anzunehmen. In institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert wurde sie gemeinsam mit dem 1975 an die Universität Bremen berufenen Kollegen und bald auch Freund Dieter Hägermann 1984 schließlich in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; überführt, die den Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig seinerseits hatte sich mit der Druckfassung der bald als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; 1974 (als TB 1979 wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zugewandt, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellenlage wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Als er Ende 1974 zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt wurde, begründete er die lange technikgeschichtlicher Jahrestagungen zu wissenschaftlich aktuellen Themen. Die Beiträge der stets international versammelten Referenten wurden in der Zeitschrift „Technikgeschichte“ gedruckt, an deren Neugründung Ludwig schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war. Noch über seine Emeritierung hinaus gehörte er bis 1997 auch der wissenschaftlichen Leitung an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Univ.-Prof.(em.) Dr.&#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl-Heinz Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter mit ihm nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärische Verwaltung geriet, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht wurde und in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau legte Ludwig 1950 die Reifeprüfung ab und wechselte ohne Studienmöglichkeiten in der DDR nach Berlin (West), um dort nach einem Sonderlehrgang für Abiturienten an der Wirtschaftsschule Wilmersdorf 1951 an der Freien Universität das Studium der Geschichtswissenschaft zu beginnen, später auch als Nebenhörer der Kirchlichen Hochschule. 1956 bestand er das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin), deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta bis zur Übernahme der Gebiete durch Preußen fortführte, die nach der zweiten Staatsprüfung und der Promotion im Doppelhauptfach Geschichte und im Nebenfach Philosophie 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1967 wirkte Ludwig als Historiker und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf,und zwar in der VDI-Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu eingerichteten Abteilung für die interdisziplinär aktivierte Zusammenarbeit von Natur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern. Aufgrund der in diesem noch neuen Forschungsbereich der interessierten Hochschulforschung. Aufgrund der in diesem noch neuen Forschungsbereich gesammelten Erfahrungen sowie etlichen  zumeist technikgeschichtlich orientierten Veröffentlichungen erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: Mit Sitz in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz sollte er den auch von ihm selbst als dringlich empfundenen Problemkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews, und vorläufigen Veröffentlichungen Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz für zwei Semester auch einen Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik. Im Frühjahr 1971 bahnten sich dann Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen an, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah. Dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, ließ Ludwig  dieselbe zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern, um sie danach anzunehmen. Sie wurde 1984 schließlich in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 an die Universität Bremen berufenen Mediävisten, Kollegen und bald auch Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; übernommen und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner bald als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; 1974 (als TB 1979) hatte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zugewandt, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellenlage wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Als er Ende 1974 auch zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt wurde, begründete er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen, die stets internationale Referenten zu versammeln vermochte, deren Beiträge in der Zeitschrift „Technikgeschichte“ gedruckt wurden. An deren Neugründung war Ludwig schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen und noch über seine Emeritierung hinaus sollte er bis 1997 auch ihrer wissenschaftlichen Leitung angehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Univ.-Prof.(em.) Dr.&#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter mit ihm nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärische Verwaltung und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau legte er 1950 die Reifeprüfung ab, wechselte ohne Studienmöglichkeiten in der DDR aber nach Berlin (West), um dort nach einem Sonderlehrgang für Abiturienten an der Wirtschaftsschule Wilmersdorf 1951 das Studium der Geschichte an der Freien Universität zu beginnen und später auch Nebenhörer der Kirchlichen Hochschule zu werden. 1956 bestand er das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin), deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta bis zur Übernahme der Gebiete durch Preußen fortführte, die nach der zweiten Staatsprüfung und der Promotion im Doppelhauptfach Geschichte und im Nebenfach Philosophie 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Technikgeschichtliche Interessen bekundete er damals auch als Verfasser von Schulfunksendungen sowie des technisch-industriellen Teils der großen Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte er im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf als Historiker und Referent der Geschäftsführung, und zwar in der VDI-Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu eingerichteten Abteilung für die interdisziplinär aktivierte Zusammenarbeit von Natur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern aus der interessierten Hochschulforschung. Aufgrund der in diesem Wissenschaftsbereich gesammelten Erfahrungen sowie weiteren, zumeist technikgeschichtlich orientierten Veröffentlichungen erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz sollte er den auch von ihm selbst als dringlich empfundenen Problemkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews und weiteren vorläufigen Veröffentlichungen Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik. Schon im Frühjahr 1971 bahnten sich allerdings Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen an, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah. Ludwig ließ sie, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern, um sie danach anzunehmen und schließlich 1984 in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 an die Universität Bremen berufenen Mediävisten, Kollegen und bald auch Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; zu überführen und im Lehr- und Forschungsvollzug zu vervollkommnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon mit der Druckfassung seiner als bald als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) hatte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zugewandt, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellenlage wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Als er Ende 1974 auch zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt wurde, begründete er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen, die internationale Referenten versammeln konnte, deren Beiträge in der Zeitschrift „Technikgeschichte“ gedruckt erschienen, an deren Neugründung Ludwig 1965 entscheidend beteiligt gewesen war, um und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-05-07T14:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Univ-Prof.]]. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter mit ihm nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau wechselte er mit DDR-Reifeprüfung nach Berlin (West), um nach einem Sonderlehrgang für Abiturienten an einer Wirtschaftsschule 1951 das Studium der Geschichte an der Freien Universität und als Nebenhörer der Kirchlichen Hochschule zu beginnen. 1956 bestand er das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin), deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die nach der zweiten Staatsprüfung und der Promotion im Doppelhauptfach Geschichte und im Nebenfach Philosophie 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Technikgeschichtliche Interessen bekundete er auch als Verfasser von Schulfunksendungen sowie des technisch-industriellen Teils der großen Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte er im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf als Historiker und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure, und zwar in der Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu eingerichteten Abteilung für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Natur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern der interessierten Hochschulforschung. Aufgrund seiner neuen wissenschaftlichen Kontakte und Erfahrungen sowie ersten einschlägigen Veröffentlichungen erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz sollte er den auch von ihm selbst als dringlich empfundenen Problemkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews und weiteren vorläufigen Veröffentlichungen Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik. Schon im Frühjahr 1971 bahnten sich allerdings Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen an, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah. Ludwig ließ sie, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern, um sie danach anzunehmen und schließlich 1984 in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 an die Universität Bremen berufenen Mediävisten, Kollegen und bald auch Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; zu überführen und im Lehr- und Forschungsvollzug zu vervollkommnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon mit der Druckfassung seiner als bald als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) hatte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zugewandt, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellenlage wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Als er Ende 1974 auch zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt wurde, begründete er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen, die internationale Referenten versammeln konnte, deren Beiträge in der Zeitschrift „Technikgeschichte“ gedruckt erschienen, an deren Neugründung Ludwig 1965 entscheidend beteiligt gewesen war, um und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Prof]]. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter mit ihm nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau wechselte er mit DDR-Reifeprüfung nach Berlin (West), um nach einem Sonderlehrgang für Abiturienten an einer Wirtschaftsschule 1951 mit dem Studium der Geschichte an der Freien Universität und als Nebenhörer der Kirchlichen Hochschule zu beginnen. 1956 bestand er das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin), deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Weitere technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen sowie als Bearbeiter des&lt;br /&gt;
technisch-industriellen Teils der großen Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte er als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu etablierten Organisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern der interessierten Hochschulforschung. Aufgrund seiner neuen wissenschaftlichen Kontakte und Erfahrungen sowie ersten einschlägigen Veröffentlichungen erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft: In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz sollte er den auch von ihm selbst als dringlich empfundenen Problemkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews und weiteren vorläufigen Veröffentlichungen Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik. Schon im Frühjahr 1971 bahnten sich allerdings Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen an, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah. Ludwig ließ sie, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern, um sie danach anzunehmen und schließlich 1984 in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 an die Universität Bremen berufenen Mediävisten, Kollegen und bald auch Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; zu überführen und im Lehr- und Forschungsvollzug zu vervollkommnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon mit der Druckfassung seiner als bald als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) hatte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zugewandt, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellenlage wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Als er Ende 1974 auch zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt wurde, begründete er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen, die internationale Referenten versammeln konnte, deren Beiträge in der Zeitschrift „Technikgeschichte“ gedruckt erschienen, an deren Neugründung Ludwig 1965 entscheidend beteiligt gewesen war, um und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2141838</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-05-02T12:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Prof]]. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, wechselte er nach dem Abitur 1950 nach Berlin (West) zu einem Studium der Geschichte an der Freien Universität, an der 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren methodischen Ansatz er in einer Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Technikgeschichtliches Interesse bekundete er auch als Verfasser von Schulfunksendungen sowie als Mitarbeiter am technisch-industriellen Teil der großen Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte er als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der Hauptgruppe Mensch und Technik, einer neu etablierten Organisation für interdisziplinäre Ausschussarbeit von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern aus der Hochschulforschung. Aufgrund seiner Erfahrungen, wissenschaftlichen Kontakte und Veröffentlichungen erhielt Karl-Heinz Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, um in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz den auch von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Problemkomplex Technik im NS möglichst erschöpfend zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971 Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern ließ, danach annahm und schließlich 1984 in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten, Kollegen und auch schon Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Ende 1974 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt, in der er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, weiters eine Geschichte des VDI herausgab: &amp;quot;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;Technikgeschichte&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-04-06T13:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Prof]]. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950 ein freies wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Technikgeschichtliche Interessen bekundete er auch als Verfasser von Schulfunksendungen und als Mitarbeiter an der großen Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte er als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Organisation sogenannter Hauptgruppen für interdisziplinäre Ausschussarbeit von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die weitere Hochschulforschungen aktivieren sollte. Aufgrund seiner Erfahrungen, wissenschaftlichen Kontakte und Veröffentlichungen erhielt Karl-Heinz Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, um in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz den auch von ihm selbst längst als dringliches Desiderat empfundenen Problemkomplex der Technik im Nationalsozialismus möglichst erschöpfend zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971 Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern ließ, danach annahm und schließlich 1984 in institutioneller Form  sowie inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten, Kollegen und auch schon Freund Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Ende 1974 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt, in der er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, weiters eine Geschichte des VDI herausgab: &amp;quot;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;Technikgeschichte&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2132898</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-29T18:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Prof]]. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz) ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 mit Zweitwohnsitz in Landskron in [[Kärnten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im [[NS]] unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950 ein freies wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglich erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971 Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für &amp;quot;Geschichte der Technik&amp;quot; vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur &amp;quot;Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte&amp;quot; erweitern ließ, annahm und 1984 in institutioneller Form sowie im methodisch-theoretischen Ansatz inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten,Freund und Kollegen Dieter Hägermann in eine &amp;quot;Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit&amp;quot; überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über &amp;quot;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&amp;quot; (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen &amp;quot;Technik&amp;quot; allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Ende 1974 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt, in der er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, weiters eine Geschichte des VDI herausgab: &amp;quot;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;Technikgeschichte&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für Ludwigs Beiträge zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des [[Ostalpen]]raums wurde [[1974]] ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom [[Mittelalter]] zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit. 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): Salzburg in der europäischen Geschichte. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: Der Anschnitt. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg&amp;quot;, in: Zeitschrift für historische Forschung 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle. Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): Religion and rural revolt. Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&amp;quot;. 15. Österreichischer Historikertag, Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&amp;quot;, in: Technikgeschichte 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Große Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1537]]&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;Bergbau und Arbeitsrecht&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Metallbergbau&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): [[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]]). Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Eine Salzburger Chronik in Bremen&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
* EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Ludwigego ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2131749</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-23T19:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz, ist ein deutscher Historiker, wohnhaft in Bremen, Modersohnweg 13 und Zweitwohnsitz in Landskron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950  ein wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglich erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für „Geschichte der Technik“ vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur „Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte“ erweitern ließ, annahm und 1984 in institutioneller Form sowie im methodisch-theoretischen Ansatz inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten,Freund und Kollegen Dieter Hägermann in eine „Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit“ überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über  „Technik und Ingenieure im Dritten Reich“ (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen „Technik“ allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Ende 1974 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt, in der er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, weiters eine Geschichte des VDI herausgab:  &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de&lt;br /&gt;
EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-21T19:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950  ein wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex Technik und Ingenieure im Nationalsozialismus möglich erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen kleineren Lehrauftrag für Technikgeschichte am Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für „Geschichte der Technik“ vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur „Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte“ erweitern ließ, annahm und 1984 in institutioneller Form sowie im methodisch-theoretischen Ansatz inter- und multidisziplinär weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten,Freund und Kollegen Dieter Hägermann in eine „Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit“ überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über  „Technik und Ingenieure im Dritten Reich“ (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen „Technik“ allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. Ende 1974 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte in der neu organisierten VDI-Hauptgruppe gewählt, in der er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, weiters eine Geschichte des VDI herausgab:  &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Einwerbung vor allem des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de&lt;br /&gt;
EGK Erster Europäischer Gelehrtenkalender, Wien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-19T19:41:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950  ein wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex der Technik und Ingenieure im Dritten Reich möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen begrenzten Lehrauftrag am dortigen Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für „Geschichte der Technik“ vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur „Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte“ erweitert, annahm und 1984 in institutioneller Form und interdisziplinär im methodisch-theoretischen Ansatz weiter präzisiert, gemeinsam mit dem 1975 nach Bremen gewechselten Mediävisten, Freund und Kollegen Dieter Hägermann in eine „Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit“ überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Druckfassung seiner als Standardwerk aufgenommenen Arbeit über „Technik und Ingenieure im Dritten Reich“ (1974, als TB 1979) wandte sich Ludwig wieder verstärkt vorindustriellen Zeiten zu, in denen das Phänomen „Technik“ allein schon der Quellen wegen Interaktionen mit Konzepten und Methoden diverser Disziplinen erforderte. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im VDI gewählt, in dem er die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen begründete, auch eine Geschichte des VDI herausgab:  &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot; gehörte, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-17T19:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950  ein wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex der Technik und Ingenieure im Dritten Reich möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen begrenzten Lehrauftrag am dortigen Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren spezifisches Reformkonzept eine Professur für „Geschichte der Technik“ vorsah, die Ludwig, dem von ihm selbst mitgetragenen Forschungsstand entsprechend, zur „Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte“ erweitert, annahm und 1984 in nun bremisch-institutioneller Form und interdisziplinär im methodisch-theoretischen Ansatz weiter präzisiert, gemeinsam mit dem Mediävisten Dieter Hägermann in eine „Wissenschaftliche Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit“ überführte und im Lehr- und Forschungsvollzug vervollkommnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-07T19:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen Oberlausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, in der Nachkriegszeit nicht reprivatisiert werden konnte. Wieder in Löbau, nun DDR, suchte er nach dem Abitur 1950  ein wissenschaftliches Studium der Geschichte und wechselte nach Berlin (West), wo er an der Freien Universität 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinär-methodischen Ansatz er in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Allgemein technikgeschichtliche Interessen bekundete er als Verfasser von Schulfunksendungen und mit einer Literatursammlung für die große Berlin-Biographie. Von 1962 bis 1967 wirkte Karl-Heinz Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschussarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die weitere Hochschulforschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakte erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz als zentral passender Forschungsstelle sollte er den in der Wissenschaft und von ihm selbst als dringliches Desiderat empfundenen Themenkomplex der Technik und Ingenieure im Dritten Reich möglichst erschöpfend behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen begrenzten Lehrauftrag am dortigen Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<updated>2023-03-06T19:43:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinären methodischen Ansatz er auch in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Schon damals vertiefte er sich in Fragen der Technik und ihrer Geschichte und stellte Quellen und Literatur für die große Berlin-Biographie zusammen. 1962 bis 1967 wirkte er als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschußarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die Forschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakten erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und eine passende Zentralarbeitsstelle in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz, um die komplexen Themen „Technik“und „deutscher NS“ in ihrer historischen Wechselwirkung zu untersuchen&lt;br /&gt;
Neben seinen Studien, Archivreisen, Zeitzeugeninterviews etc. Übernahm Karl-Heinz Ludwig in Mainz einen begrenzten Lehrauftrag am dortigen Staatlichen Hochschulinstitut für  Berufspädagogik, ehe sich im Frühjahr 1971  Verhandlungen über einen Wechsel an die neu gegründete Universität Bremen anbahnten, deren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2125971</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-06T12:49:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der wieder eigenen Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, danach ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinären methodischen Ansatz er auch in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Schon damals vertiefte er sich in Fragen der Technik und ihrer Geschichte und stellte Quellen und Literatur für die große Berlin-Biographie zusammen. 1962 bis 1967 wirkte er als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschußarbeiten von Ingenieur- und Technik- sowie Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die nicht zuletzt auch die Forschung aktivieren sollte. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakten erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und eine passende Zentralarbeitsstelle in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz, um die komplexen Themen Technik und deutscher NS in ihrer historischen Wechselwirkung zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinären methodischen Ansatz er auch in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Schon damals vertiefte er sich in Fragen einer modernen Technikgeschichte und stellte Quellen und Literatur für die Große Berlin-Biographie zusammen. 1962/67 wirkte Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschußarbeiten von Ingenieur- und Technikwissenschaftlern sowie von Geistes- und Sozialwissenschaftlern, die auch den Forschungsbereich aktivieren sollten. Aufgrund seiner damaligen Veröffentlichungen, Wissenschaftserfahrungen und -kontakten erhielt Ludwig 1968 ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und eine passende Zentralarbeitsstelle in der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für europäische Geschichte in Mainz, um die komplexen Themen Technik und Nationalsozialismus in ihrer Wechselwirkung historisch-kritisch zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2125872</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-05T18:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinären methodischen Ansatz er auch in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. Schon damals vertiefte er sich in Fragen einer modernen Technikgeschichte und stellte Quellen und Literatur für die Große Berlin-Biographie zusammen. 1962/67 wirkte Ludwig als wiss. Mitarbeiter und Referent der Geschäftsführung im Verein deutscher Ingenieure in Düsseldorf, und zwar in der dort neu etablierten Hauptgruppenorganisation für interdisziplinäre Ausschußarbeiten von Ingenieur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-05T12:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das erste Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, deren interdisziplinären methodischen Ansatz er auch in seiner Dissertation über die Siedlung und den Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortführte, die 1961 in Marburg (Lahn) gedruckt erschien. &lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-03-01T19:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur 1950 in Löbau, nun DDR, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das wiss. Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, die er als Doktorand über Siedlung und Wasserbau der Mennoniten im Weichseldelta fortan erweitern sollte. Dem zweiten Staatsexamen folgte 1961 die Promotion in Geschichte als Doppelhauptfach und in Philosophie als Nebenfach. &lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<updated>2023-03-01T15:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die im NS unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur, das er 1950 wieder in Löbau, nun DDR, bestand, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in Berlin, wo er 1956 das wiss. Staatsexamen mit einer Arbeit über die Wirtschaftsethik der Reformatoren (Luther, Zwingli, Calvin) bestand, die er als Doktorand fortan erweitern sollte.&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
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		<updated>2023-02-28T19:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur, das er wieder in Löbau bestand, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in &lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2105286</id>
		<title>Karl-Heinz Ludwig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Heinz_Ludwig&amp;diff=2105286"/>
		<updated>2023-02-28T18:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ludwigego: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Karl-Heinz Ludwig&#039;&#039;&#039; (* [[12. Oktober]] [[1931]] in Löbau in der sächsischen OberLausitz, ist ein deutscher Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Volksschule in Dresden, wohin die Mutter nach dem frühen Tod des Vaters der Berufsausübung wegen mit ihm verzogen war, und ab 1942 das Internat der Scharnhorstschule, einer Freimaurerstiftung von 1793, die unter militärischer Obhut stand und, im Sommer 1944 zwangsverstaatlicht, nach Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone nicht reprivatisiert werden konnte. Nach dem Abitur, das er wieder in Löbau bestand, wechselte er des wissenschaftlichen Studiums der Geschichte wegen  an die Freie Universität in &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin, 1971 als ordentlicher Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Sozial- und Technikgeschichte und seit 1986 als Leiter der Wissenschaftlichen Einheit für Sozial-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des [[Mittelalter]]s und der frühen Neuzeit an der Universität Bremen. 1975 wurde er zum ehrenamtlichen Leiter des Bereichs Technikgeschichte im Verein deutscher Ingenieure gewählt. Er begründete die lange Reihe der technikgeschichtlichen Jahrestagungen des VDI, gab nach dem Erscheinen seines Standardwerks &amp;quot;&#039;&#039;Technik und Ingenieure im Dritten Reich&#039;&#039;&amp;quot; 1974 (als Taschenbuch 1979) auch eine Geschichte des VDI heraus: &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ingenieure und Gesellschaft 1856–1981&#039;&#039;&amp;quot; und gehörte noch über seine Emeritierung hinaus bis 1997 zur wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift &amp;quot;&#039;&#039;Technikgeschichte&#039;&#039;&amp;quot;, an deren Neugründung er schon 1965 entscheidend beteiligt gewesen war.&lt;br /&gt;
I&lt;br /&gt;
Grundlegend für die Beiträge von Karl-Heinz Ludwig zur Salzburger Geschichte und insgesamt zur Geschichte und Montangeschichte des Ostalpenraums wurde 1974 ein von ihm entwickeltes Forschungsprojekt &amp;quot;&#039;&#039;Technik, Ökonomie und Gesellschaft im Übergang vom Mittelalter zur Neuzei&#039;&#039;t&amp;quot;, das als Fallstudie über den Salzburger Edelmetallerzbergau konzipiert war und, von der Stiftung Volkswagenwerk für die Universität Bremen finanziert, mit der Anstellung des [[Böckstein]]ers [[Fritz Gruber]] als externer Mitarbeiter und der gebotenen Möglichkeit ausgedehnter Archivstudien gute Erfolge versprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen betr. Salzburg ==&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Ergebung und Widerstand im Zusammenhang mit dem [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernkrieg 1525/26]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]116, S. 117–136, Vgl. dazu Schulze, Winfried: &#039;&#039;Bäuerlicher Widerstand und feudale Herrschaft in der frühen Neuzeit.&#039;&#039; 1980, S. 167f&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Neue Quellen zur Bevölkerungsentwicklungin der ersten Hälfte des [[16. Jahrhundert]]s&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 117, S. 201–215&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger Edelmetallbergbau des 16. Jahrhunderts als Spiegel der Moderne&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) [[Eberhard Zwink|Zwink, Eberhard]] (Hrsg.): &#039;&#039;Salzburg in der europäischen Geschichte&#039;&#039;. Salzburg 1977, S. 111–134, Wiederabdruck mit Bildern in: [[Der Anschnitt]]. Zeitschrift für Montangeschichte, 1978, S. 55–65&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Zeitschrift für historische Forschung]] 5, 1978, S. 23–47&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Die Agricola-Zeit im Montangemälde. Frühmoderne Texhnik in der Malerei des 18. Jahrhunderts&amp;quot;. Düsseldorf 1979&lt;br /&gt;
* [[Fritz Gruber|Fritz Gruber]] Ludwig, Karl-Heinz: &#039;&#039;Salzburgs &amp;quot;Silberhandel&amp;quot; im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Edelmetalle.&#039;&#039; Leoben (Verein Montandenkmal Altböckstein) 1980, S.&amp;amp;nbsp;69&amp;amp;nbsp;ff (Böcksteiner Montana 3.)&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;Bergbau, Migration und [[Protestantismus]]&amp;quot;, in (Katalogband) [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hrsg): &#039;&#039;Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg&amp;quot;, Salzburg 1981, S. 38–48 und S. 109–111: &amp;quot;&#039;&#039;Die [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] im Spiegel der deutschen Presse&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Miners, pastors and the peasant war in Upper Austria&#039;&#039;&amp;quot;, in (Sammelband) Bak, Janos M. and Gerhard Benecke (Eds.): &#039;&#039;Religion and rural revolt.&#039;&#039; Manchester University Press 1984, S.154–160&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Thesen und Antithesen zum Bauernkrieg in Salzburg&#039;&#039;&amp;quot;. 15. [[Österreichischer Historikertag]], Salzburg 1981, Salzburg 1984, S. 7–24&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;[[Bergordnung]]en, technischer und sozialer Wandel im Übergang vom Mittelalter zur [[Neuzeit]]&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Technikgeschichte]] 52, 1985, S. 179–196&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Große [[Rauriser Berggerichtsbuch]] [[1509]] bis [[1537]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1986&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz; Gruber, Fritz: &amp;quot;&#039;&#039;Gold- und Silberbergbau im Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. Das Salzburger Revier von Gastein und Rauris.&#039;&#039;&amp;quot; Köln (Böhlau) 1987.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das Kleine Rauriser Berggerichtsbuch [[1509]] bis [[1524]]&#039;&#039;&amp;quot;. Stuttgart 1989&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz und Sika, Peter (Hrsg.) &amp;quot;&#039;&#039;Bergbau und Arbeitsrecht&#039;&#039;&amp;quot; (Böcksteiner Montana 8), Wien 1991&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Warunki zycia gornikow w arcybiskupstwie salzburskim w poczatkach XV&#039;&#039;.&amp;quot; In: Kwartalnik Historii Kultury Materialney. 1991, S.423–431.&lt;br /&gt;
*[[Fritz Gruber|Gruber, Fritz]]; Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Metallbergbau&#039;&#039;&amp;quot;, in: [[Heinz Dopsch |Dopsch, Heinz]] und [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.) Geschichte Salzburgs, Bd. II,4, S. 2595–2630 und 3633–3637&lt;br /&gt;
* Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Der Bergbau zur Zeit des Paracelsus&#039;&#039;&amp;quot;. In: Dopsch, Heinz; [[Kurt Goldammer|Goldammer, Kurt]]; [[Peter F. Kramml|Kramml, Peter F.]] (Hg.): &#039;&#039;[[Paracelsus]] ([[1493]]–[[1541]])&#039;&#039;. Salzburg 1993&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Eine Salzburger Chronik in Bremen&#039;&#039;&amp;quot;, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 136, S. 19–26&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Bergleute im Bauernkrieg. Salzburger zwischen Habsburg und Wittelsbach - oder politisch darüber hinaus?&#039;&#039;&amp;quot; In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 149, S. 191–248.&lt;br /&gt;
*Ludwig, Karl-Heinz: &amp;quot;&#039;&#039;Das napoleonische Zeitalter&amp;quot; Salzburgs in der zeitgleichen deutschen Presse und aus heutiger Sicht&#039;&#039;&amp;quot; in: [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.) Frieden-Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern, Salzburg, Tirol 1792-1816. Werfen 2009, S. 437–452&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3549060076&amp;amp;PHPSESSID=b7bda0d96e2163c88968a760c8fdfdac www.deutschesfachbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Karl-Heinz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ludwigego</name></author>
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