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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kulturforum_Hallein&amp;diff=446057</id>
		<title>Kulturforum Hallein</title>
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		<updated>2016-08-18T00:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infotabelle Kulturverein&lt;br /&gt;
| image = &lt;br /&gt;
| kurzname = Kulturforum Hallein&lt;br /&gt;
| langname = Kulturforum Hallein&lt;br /&gt;
| vorsitzender = Friedrich Bahner&lt;br /&gt;
| adresse = Pernerinsel&amp;lt;br&amp;gt;5400 Hallein&amp;lt;br&amp;gt;Tel.: (0 62 45) 8 08 82 21&lt;br /&gt;
| email = info@forum-hallein.at&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kulturforum Hallein&#039;&#039;&#039; wurde [[1985]] von [[Friedrich Bahner|Friedl Bahner]] und Herwig Pöschl gegründet und war außerhalb der Landeshauptstadt, nach eigenen Angaben, Salzburgs größter Veranstalter kultureller Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Höhepunkte des Programms waren die Veranstaltungsreihen &amp;quot;[[Festival Junge Salzburger Musiker]]&amp;quot;, die &amp;quot;[[Stadtfestwoche Hallein]]&amp;quot;, die &amp;quot;[[Bad Dürrnberger Konzerte]]&amp;quot; und der &amp;quot;[[Halleiner Kulturherbst]]&amp;quot;. Bahner zählte außerdem zu den Gründern des [[Folk Festival Hallein|Folk Festivals Hallein]], das vor allem in den [[1990er]] Jahren über die Landesgrenzen hinaus bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus bestand in der  Programmkonzeption eine enge Kooperation mit der &amp;quot;Musikalischen Jugend Österreich&amp;quot; – &#039;&#039;JEUNESSE&#039;&#039; Geschäftsstelle Hallein. Auch in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaidbergkirche]] in Hallein fanden immer wieder Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem &#039;&#039;Kulturforum Hallein&#039;&#039; statt, wie beispielsweise am [[12. Dezember]] [[2009]] [[Evangelische Kirche Hallein#Veranstaltungshinweis|Argentinische Weihnacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[31. Dezember]] [[2015]] zog sich Bahner aus der operativen Kulturarbeit aus gesundheitlichen Gründen zurück. Der Verein &amp;quot;Kulturforum Hallein&amp;quot; orientierte sich danach neu und will in Zukunft wieder in kleinerem Maße als Anbieter von hochwertigen Kulturveranstaltungen in Hallein auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kulturforum Hallein ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der wirtschaftlichen Probleme der Stadt [[Hallein]] in den [[1990er]] Jahren musste auch das Kulturforum seinen Gürtel enger schnallen. 1998 waren beispielsweise von der [[Stadtgemeinde Hallein]] für die rund 20 Kulturinitiativen der Stadt im Budget ein  Betrag von [[Schilling|öS]] 100.000.-  (rund 7.300 Euro) veranschlagt. Im Jahr zuvor hatte alleine das Kulturforum Hallein Förderungen in der Höhe von öS 1.200.000.-  (rund 87.300,-- Euro) zur Realisierung  seiner kulturellen Aktivitäten erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://www.kunstfehler.at/ShowArticle.asp?AR_ID=322&amp;amp;KF_ID=21  www.kunstfehler.at August 1998]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsstruktur ==&lt;br /&gt;
=== Vereinsvorstand ===&lt;br /&gt;
* Obmann: [[Friedrich Bahner]]&lt;br /&gt;
* Obmann Stellv. und Kassier: Dr. Gerhard Angerer&lt;br /&gt;
* Kassier Stellv.: Dr. Mag. Gerhard Pelwecki&lt;br /&gt;
* Schriftführerin: Manuela Henökl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.forum-hallein.at/}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.forum-hallein.at/}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturverein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Leontari1</title>
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		<updated>2016-07-29T22:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich bin ein Gelegenheitsnutzer, der deswegen im Salzburg-Wiki aktiv wurde, weil es Verweise/ Überscneidungen mit de:Wikipedia gab, die einer Bearbeitung bedurften.&lt;br /&gt;
Ansonsten: mein Klarname ist Ingo Mörth, und ich bin emeritierter/ pensionierter Professor für Kultur- und Mediensoziologie an der Johannes-Kepler-Universität Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kümmere mich derzeit vor allem um Einträge in verschiedenen Wikis, die Medien, Kultur, Kunst, Künstler und alle damit verbundenen Themen betreffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Thaddaeus_Ropac&amp;diff=440966</id>
		<title>Diskussion:Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-29T22:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Sollte nicht (je)der Abschnitt &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;, als Reproduktion eines SN-Artikels, unverändert bleiben? --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 04:33, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ja und nein: Ja, weil es ein kompletter Artikel aus den SN ist, nein, weil das Prinzip des Wikis es ist, Texte zu ändern, zu ergänzen oder umzuschreiben. Ich hätte eine eigene Lizenz für solche Texte erstellt, weiß aber nicht, ob sie a) tatsächlich bei Rechtsstreitigkeiten hält und b) ob nicht trotzdem fröhlich geändert und verwendet wird: &lt;br /&gt;
{{Lizenz/Text nur für Salzburgwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:56, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Ich sehe es auch so wie Claus. Vor allem, wenn Texte dann älter und die Inhalte vielleicht längst überholt sind, bringen sie wenig bis falsche Informationen an den Leser, der sich in einem Wiki aktuelle Informationen abrufen möchte. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] ([[Benutzer Diskussion:Elisabeth2|Diskussion]]) 09:27, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatsachenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als reiner SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
:::::Das mit dem nicht ernstzunehmenden Anspruch, ein echtes Wiki zu sein, nehme ich zurück, da war ich zu harsch. Doch wenn regelmäßig SN-Textbestandteile ungekennzeichnet und unredigiert ins Salzburg-Wiki übernommen werden (wusste ich so nicht), dann droht journalistische Selbstüberschätzung: alles was in den SN steht, wäre dann allein schon deshalb enzyklopädische Tatsache und bräuchte keinerlei weiteren Quellen und Belege. Das  kann&#039;s in einem ernstzunehmenden Wiki auch nicht sein.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 20:23, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Da kann ich dir jetzt aber nicht ganz folgen lieber [[Benutzer:Leontari1|Leontari1]]: Bei allen Beiträgen &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; steht als Quelle die Ausgabe der SN - das ist ja die Quelle. Darüber hinaus sehen wir das im Salzburgwiki nicht so eng wie anderswo: wir möchten alles rund um Salzburg sammeln, ob das jetzt enzyklopädischen Wert hat oder nicht, denn was ist eine &amp;quot;enzyklopädische Tatsache&amp;quot;? Wer legt dafür die Parameter fest? Wohl auch nur wieder Administratoren. &lt;br /&gt;
:::&amp;quot;Journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot;, ehm, auch das verstehe ich jetzt nicht: alle in den Salzburger Nachrichten schreibende Redakteure sind Journalisten. Und sie schreiben wie Professoren, Autoren oder andere der Schrift kundige Dinge auf, die wiederum aus Quellen wie einer Zeitung, von Professoren, Autoren usw. stammen. Was also, ist eine &amp;quot; journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot; und eine &amp;quot;enzyklopädische Quelle&amp;quot;? &lt;br /&gt;
:::Ein regionales Wiki wird immer Artikel oder Artikelteile führen, die vielleicht jetzt nicht mit einer Quelle aus der Nationalbibliothek belegt ist. Wohl aber sind es Dinge, die hier lokal bekannt waren oder sind und daher es Wert sind, archiviert zu werden. Wir verwenden z. B. alte Zeitungen, die in der österreichischen Nationalbibliothek abrufbar sind. Also Quellen von Journalisten, nicht wahr? Ich möchte da nur ein wenig aufzeigen, dass wir uns einerseits schon Gedanken über die Quellenlage machen aber nicht päpstlicher als der Papst sein wollen oder so ähnlich sagt immer der Vater dieses Wiki meint freundlich --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 21:11, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
::::Na ja, lieber [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]], es ist schon richtig, dass Journalisten von anderen Journalisten abschreiben und dies dann als ausreichende Quelle ansehen (d.h. annehmen, dass die benutzte(n) Quelle(n) = Texte anderer Journalisten, ganz toll und objektiv und hinsichtlich aller behaupteten Tatsachen lupenrein sind, weil ja der/die Journalist/in am Ende der Kette alles supersauber recherchiert hat und belegen könnte). Medienforschungen zeigen hier aber, dass inzwischen ca. 80% des contents in Printmedien nicht selbst recherchiert, sondern übernommen worden sind, sei es von Nachrichtenagenturen, aber immer mehr auch von PR-Abteilungen und -Agenten aus Politik und Wirtschaft (Anm.: ich weiß genau wovon ich rede, da ich emeritierter Mediensoziologe bin; und dazu war mein Vater selbst Journalist). &amp;quot;Journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot; meint in diesem Kontext, dass Journalisten gerne glauben, dass damit das, was sie schreiben bzw. zumeist aus anderen journalistischen Quellen redigieren/ kürzen/ griffiger formulieren, schon allein deshalb eine objektivierbare Grundlage hat, weil es andere Journalisten (oder immer mehr auch PR-Agenturen oder Blogger oder sonstige Quellen) geschrieben haben. Das ist &amp;quot;journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot; in diesem Kontext: Als objektiv und als Quelle für ein enzyklopädisches Wiki wird alles angesehen, was Journalisten je geschrieben haben. Am Beispiel des Beginns dieser Diskussion, dem Beitrag [[Thaddaeus Ropac#Vorgestellt]], und zwar in der Version vom 24. April 2012, den ich 2016 redigiert und ein wenig objektiviert habe, wird das nochmals klar. Der Beitrag, beruhend auf dem damaligen SN-Artikel, strotzte von sonst unbewiesenen Behauptungen über Ropac, als deren einzige Quelle im wiedergegebenen Artikel der SN letztlich nur ein Interview mit Ropac selbst aufscheint. In einem Wiki anderswo und jedenfalls in Wikipedia, auf dessen Reputation sich ja auch das Salzburg-Wiki beruft, ist so etwas ein No-Go: die Quelle von Informationen über ein Thema/ eine Person ist nur die Person selbst, oder nur ihre eigene homepage, oder sonst ein reines Selbstzitat. Das ist m.E. nicht &amp;quot;päpstlicher als der Papst&amp;quot;, sondern dort &amp;quot;best practice&amp;quot;, wo Informationen mit dem Anspruch eines &amp;quot;Wikis&amp;quot; ins Netz gestellt werden.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 22:49, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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		<title>Benutzer:Leontari1</title>
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		<updated>2016-07-29T22:08:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich bin ein Gelegenheitsnutzer, der deswegen im Salzburg-Wiki aktiv wurde, weil es Verweise/ Überscneidungen mit de:Wikipedia gab, die einer Bearbeitung bedurften.&lt;br /&gt;
Ansonsten: mein Klarname ist Ingo Mörth, und ich bin emeritierter/ pensionierter Professor für Kultur- und Mediensoziologie an der Johannes-Kepler-Universität Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kümmere mich derzeit vor allem um Einträge in verschiedenen Wikis, die Medien, Kunst, Künstler und alle damit verbundenen Themen betreffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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		<title>Benutzer:Leontari1</title>
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		<updated>2016-07-29T22:06:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: Selbstdarstellung als user&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich bin ein Gelegenheitsnutzer, der deswegen im Salzburg-Wiki aktiv wurde, weil es Verweise/ Überscneidungen mit de:Wikipedia gab, die einer Bearbeitung bedurften.&lt;br /&gt;
Ansonsten: mein Klarname ist Ingo Mörth, und ich bin emeritierter/ pensionierter Professor für Kultur- und Mediensoziologie an der Johannes-Kepletr-Universität Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kümmere mich derzeit vor allem um Einträge in verschiedenen Wikis, die Medien, Kunst, Künstler und alle damit verbundenen Themen betreffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Thaddaeus_Ropac&amp;diff=440961</id>
		<title>Diskussion:Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-29T20:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */ Argumente zur journalistischen Qualität von Quellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Sollte nicht (je)der Abschnitt &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;, als Reproduktion eines SN-Artikels, unverändert bleiben? --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 04:33, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ja und nein: Ja, weil es ein kompletter Artikel aus den SN ist, nein, weil das Prinzip des Wikis es ist, Texte zu ändern, zu ergänzen oder umzuschreiben. Ich hätte eine eigene Lizenz für solche Texte erstellt, weiß aber nicht, ob sie a) tatsächlich bei Rechtsstreitigkeiten hält und b) ob nicht trotzdem fröhlich geändert und verwendet wird: &lt;br /&gt;
{{Lizenz/Text nur für Salzburgwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:56, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Ich sehe es auch so wie Claus. Vor allem, wenn Texte dann älter und die Inhalte vielleicht längst überholt sind, bringen sie wenig bis falsche Informationen an den Leser, der sich in einem Wiki aktuelle Informationen abrufen möchte. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] ([[Benutzer Diskussion:Elisabeth2|Diskussion]]) 09:27, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatsachenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als reiner SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
:::::Das mit dem nicht ernstzunehmenden Anspruch, ein echtes Wiki zu sein, nehme ich zurück, da war ich zu harsch. Doch wenn regelmäßig SN-Textbestandteile ungekennzeichnet und unredigiert ins Salzburg-Wiki übernommen werden (wusste ich so nicht), dann droht journalistische Selbstüberschätzung: alles was in den SN steht, wäre dann allein schon deshalb enzyklopädische Tatsache und bräuchte keinerlei weiteren Quellen und Belege. Das  kann&#039;s in einem ernstzunehmenden Wiki auch nicht sein.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 20:23, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Da kann ich dir jetzt aber nicht ganz folgen lieber [[Benutzer:Leontari1|Leontari1]]: Bei allen Beiträgen &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; steht als Quelle die Ausgabe der SN - das ist ja die Quelle. Darüber hinaus sehen wir das im Salzburgwiki nicht so eng wie anderswo: wir möchten alles rund um Salzburg sammeln, ob das jetzt enzyklopädischen Wert hat oder nicht, denn was ist eine &amp;quot;enzyklopädische Tatsache&amp;quot;? Wer legt dafür die Parameter fest? Wohl auch nur wieder Administratoren. &lt;br /&gt;
:::&amp;quot;Journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot;, ehm, auch das verstehe ich jetzt nicht: alle in den Salzburger Nachrichten schreibende Redakteure sind Journalisten. Und sie schreiben wie Professoren, Autoren oder andere der Schrift kundige Dinge auf, die wiederum aus Quellen wie einer Zeitung, von Professoren, Autoren usw. stammen. Was also, ist eine &amp;quot; journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot; und eine &amp;quot;enzyklopädische Quelle&amp;quot;? &lt;br /&gt;
:::Ein regionales Wiki wird immer Artikel oder Artikelteile führen, die vielleicht jetzt nicht mit einer Quelle aus der Nationalbibliothek belegt ist. Wohl aber sind es Dinge, die hier lokal bekannt waren oder sind und daher es Wert sind, archiviert zu werden. Wir verwenden z. B. alte Zeitungen, die in der österreichischen Nationalbibliothek abrufbar sind. Also Quellen von Journalisten, nicht wahr? Ich möchte da nur ein wenig aufzeigen, dass wir uns einerseits schon Gedanken über die Quellenlage machen aber nicht päpstlicher als der Papst sein wollen oder so ähnlich sagt immer der Vater dieses Wiki meint freundlich --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 21:11, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
::::Na ja, lieber [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]], es ist schon richtig, dass Journalisten von anderen Journalisten abschreiben und dies dann als ausreichende Quelle ansehen (d.h. annehmen, dass die benutzte(n) Quelle(n) = Texte anderer Journalisten, ganz toll und objektiv und hinsichtlich aller behaupteten Tatsachen lupenrein sind, weil ja der/die Journalist/in am Ende der Kette alles supersauber recherchiert hat und belegen könnte). Medienforschungen zeigen hier aber, dass inzwischen ca. 80% des contents in Printmedien nicht selbst recherchiert, sondern übernommen worden sind, sei es von Nachrichtenagenturen, aber immer mehr auch von PR-Abteilungen und -Agenten aus Politik und Wirtschaft (Anm.: ich weiß genau wovon ich rede, da ich emeritierter Mediensoziologe bin; und dazu war mein Vater selbst Journalist). &amp;quot;Journalistische Selbstüberschätzung&amp;quot; meint in diesem Kontext, dass Journalisten gerne glauben, dass damit das, was sie schreiben bzw. zumeist aus anderen journalistischen Quellen redigieren/ kürzen/ griffiger formulieren, schon allein deshalb eine objektivierbare Grundlage hat, weil es andere Journalisten (oder immer mehr auch PR-Agenturen oder Blogger oder sonstige Quellen) geschrieben haben. Das ist &amp;quot;journalistischer Selbstüberschätzung&amp;quot; in diesem Kontext: Als objektiv und als Quelle für ein enzyklopädisches Wiki wird alles angesehen, was Journalisten je geschrieben haben. Am Beispiel des Beginns dieser Diskussion, dem Beitrag [[Thaddaeus Ropac#Vorgestellt]], und zwar in der Version vom 24. April 2012, den ich 2016 redigiert und ein wenig objektiviert habe, wird das nochmals klar. Der Beitrag, beruhend auf dem damaligen SN-Artikel, strotzte von sonst unbewiesenen Behauptungen über Ropac, als deren einzige Quelle im wiedergegebenen Artikel der SN letztlich nur ein Interview mit Ropac selbst aufscheint. In einem Wiki anderswo und jedenfalls in Wikipedia, auf dessen Reputation sich ja auch das Salzburg-Wiki beruft, ist so etwas ein No-Go: die Quelle von Informationen über ein Thema/ eine Person ist nur die Person selbst, oder nur ihre eigene homepage, oder sonst ein reines Selbstzitat. Das ist m.E. nicht &amp;quot;päpstlicher als der Papst&amp;quot;, sondern dort &amp;quot;best practice&amp;quot;, wo Informationen mit dem Anspruch eines &amp;quot;Wikis&amp;quot; ins Netz gestellt werden.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 22:49, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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		<title>Diskussion:Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-29T18:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Sollte nicht (je)der Abschnitt &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;, als Reproduktion eines SN-Artikels, unverändert bleiben? --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 04:33, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ja und nein: Ja, weil es ein kompletter Artikel aus den SN ist, nein, weil das Prinzip des Wikis es ist, Texte zu ändern, zu ergänzen oder umzuschreiben. Ich hätte eine eigene Lizenz für solche Texte erstellt, weiß aber nicht, ob sie a) tatsächlich bei Rechtsstreitigkeiten hält und b) ob nicht trotzdem fröhlich geändert und verwendet wird: &lt;br /&gt;
{{Lizenz/Text nur für Salzburgwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:56, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Ich sehe es auch so wie Claus. Vor allem, wenn Texte dann älter und die Inhalte vielleicht längst überholt sind, bringen sie wenig bis falsche Informationen an den Leser, der sich in einem Wiki aktuelle Informationen abrufen möchte. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] ([[Benutzer Diskussion:Elisabeth2|Diskussion]]) 09:27, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatsachenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als reiner SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
:::::{{Ping|Karl Iresberger}}. Das mit dem nicht ernstzunehmenden Anspruch, ein echtes Wiki zu sein, nehme ich zurück, da war ich zu harsch. Doch wenn regelmäßig SN-Textbestandteile ungekennzeichnet und unredigiert ins Salzburg-Wiki übernommen werden (wusste ich so nicht), dann droht journalistische Selbstüberschätzung: alles was in den SN steht, wäre dann allein schon deshalb enzyklopädische Tatsache und bräuchte keinerlei weiteren Quellen und Belege. Das  kann&#039;s in einem ernstzunehmenden Wiki auch nicht sein.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 20:23, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Thaddaeus_Ropac&amp;diff=440939</id>
		<title>Diskussion:Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-29T09:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
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Sollte nicht (je)der Abschnitt &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot;, als Reproduktion eines SN-Artikels, unverändert bleiben? --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] ([[Benutzer Diskussion:Karl Irresberger|Diskussion]]) 04:33, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ja und nein: Ja, weil es ein kompletter Artikel aus den SN ist, nein, weil das Prinzip des Wikis es ist, Texte zu ändern, zu ergänzen oder umzuschreiben. Ich hätte eine eigene Lizenz für solche Texte erstellt, weil aber nicht, ob sie a) tatsächlich bei Rechtsstreitigkeiten hält und b) ob nicht trotzdem fröhlich geändert und verwendet wird: &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:56, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatsachenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als reiner SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
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:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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:::Ich sehe es auch so wie Claus. Vor allem, wenn Texte dann älter und die Inhalte vielleicht längst überholt sind, bringen sie wenig bis falsche Informationen an den Leser, der sich in einem Wiki aktuelle Informationen abrufen möchte. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] ([[Benutzer Diskussion:Elisabeth2|Diskussion]]) 09:27, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatsachenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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		<updated>2016-07-29T08:58:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Vorgestellt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
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: ja und nein: Ja, weil es ein kompletter Artikel aus den SN ist, nein, weil das Prinzip des Wikis es ist, Texte zu ändern, zu ergänzen oder umzuschreiben. Ich hätte eine eigene Lizenz für solche Texte erstellt, weil aber nicht, ob sie a) tatsächlich bei Rechtsstreitigkeiten hält und b) ob nicht trotzdem fröhlich geändert und verwendet wird: &lt;br /&gt;
{{Lizenz/Text nur für Salzburgwiki}}&lt;br /&gt;
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meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 08:56, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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:: der abschnitt ist nie eine 1:1 reproduktion, da die artikel ja nicht wikikonform geschrieben sind. da stehen oft daten drinnen wie 22-jährig, nächsten sonntag, vor drei jahren und ganze abschnitte, die nicht fürs wiki relevant sind. dazu kommt, dass ein vorgestellt abschnitt mit den jahren sich selbst überholen kann und dann ist es sehr wohl gewünscht, dass man änderungen vornimmt. ich sehe keine notwendigkeit, diesen textbaustein einzuführen. wenn wir als SN einen artikeltext nicht verändert haben wollen, dann haben wir ja immer die möglichkeit den artikel fürs editieren zu sperren, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] ([[Benutzer Diskussion:Mecl67|Diskussion]]) 09:19, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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:::Ich sehe es auch so wie Claus. Vor allem, wenn Texte dann älter und die Inhalte vielleicht längst überholt sind, bringen sie wenig bis falsche Informationen an den Leser, der sich in einem Wiki aktuelle Informationen abrufen möchte. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] ([[Benutzer Diskussion:Elisabeth2|Diskussion]]) 09:27, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
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::::Hallo Salzburgwikianer, ich hatte ein Salzburgwiki-Lemma so gesehen wie in Wikipedia auch: als bearbeitbaren und verbesserungsfähigen Text. Wenn ein Text ein wörtliches Zitat eines SN-Artikels ist, dann mus das so gekennzeichnet sein, etwa als Zitat. Dann wäre klar, dass der Zitat-Textbaustein selber nicht verändert werden kann/ soll. Einen journalistischen Text, der sich noch dazu wie ein PR-Text von Ropac selber liest, und in dem jede Menge Aussagen über die Person Ropac im Stil einer Tatschenbehauptung ohne Nennung irgendeiner Quelle gemacht werden (außer dem Artikel selber), bedarf jedoch zumindest einer Relativierung und Ergänzung mit Quellen, um den Minimalanforderungen an ein Wiki gerecht zu werden, und kann nicht 1:1 stehen bleiben. Das habe ich gemacht. Wenn das nicht erwünscht ist, sollte der Anspruch aufgegeben werden, ein ernstzunehmendes Wiki zu sein, und man solte sich als SN-Ableger deklarieren.--[[Benutzer:Leontari1|Leontari1]] ([[Benutzer Diskussion:Leontari1|Diskussion]]) 10:58, 29. Jul. 2016 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439833</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-25T18:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* &amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys, bei dem er 1982 als Helfer arbeitete und seither Kontakt hatte, habe ihm damals das Künstler-Sein endgültig ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Anmerkung: Ausgerechnet jener Joseph Beuys, von dem der Leitspruch&#039;&#039; &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das seither erwiesene Händchen von Thaddaeus Ropac als Mittler zwischen Künstlern und ihren Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch typische Kunstmarkt-Reaktionen auf den Tod von Künstlern, wie von [[Andy Warhol]]. [[Keith Haring]], [[Joseph Beuys]], [[Rober Rauschenbach]], deren Nachlässe er tw. bis heute exklusiv verkauft. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt: Akzente zur Biografie==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol 1984 in die Galerie Ropac in Salzburg kam, war er entsetzt. Damals versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Per aspera ad astra: Vom Untergrund zum Establishment=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich, so seine Biografen, &amp;quot;&#039;&#039;vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre&#039;&#039;&amp;quot; gewandelt. Nun sei er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; zuerst für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort auch 2015 als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; seither kontinuierlich als &amp;quot;ästhetische Weltmacht&amp;quot; (2015 als Nr. 84) eingereiht hat &amp;lt;ref&amp;gt;[http://artreview.com/power_100/ Ranking der Zeitschrift &amp;quot;Art Review&amp;quot; 2015 unter den &amp;quot;This year&#039;s most influential people in the contemporary artworld&amp;quot;], abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mäzenatentum=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine Geste als Mäzen: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch auch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide ebenfalls von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann &amp;quot;vif&amp;quot; sei: Er denke über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er wisse, dass die Welt nur jemand zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem seien einige Charakterzüge rühmenswert: Er sei großzügig: So habe er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gesellschaftliches Engagement=====&lt;br /&gt;
Ropac wird als  gesellschaftlich engagiert beschrieben: Ist seine Unterstützung erforderlich, stehe Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder melde sich zu Wort. Seit Jahren ist er demgemaäß in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweise auch Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM ging er auch mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes &amp;quot;Eitzerl&amp;quot;, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439832</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439832"/>
		<updated>2016-07-25T17:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Gesellschaftliches Engagement */ Lobhudelei entschärft&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys, bei dem er 1982 als Helfer arbeitete und seither Kontakt hatte, habe ihm damals das Künstler-Sein endgültig ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Anmerkung: Ausgerechnet jener Joseph Beuys, von dem der Leitspruch&#039;&#039; &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das seither erwiesene Händchen von Thaddaeus Ropac als Mittler zwischen Künstlern und ihren Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch typische Kunstmarkt-Reaktionen auf den Tod von Künstlern, wie von [[Andy Warhol]]. [[Keith Haring]], [[Joseph Beuys]], [[Rober Rauschenbach]], deren Nachlässe er tw. bis heute exklusiv verkauft. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt: Akzente zur Biografie==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Per aspera ad astra: Vom Untergrund zum Establishment=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich, so seine Biografen, &amp;quot;&#039;&#039;vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre&#039;&#039;&amp;quot; gewandelt. Nun sei er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; zuerst für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort auch 2015 als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; seither kontinuierlich als &amp;quot;ästhetische Weltmacht&amp;quot; (2015 als Nr. 84) eingereiht hat &amp;lt;ref&amp;gt;[http://artreview.com/power_100/ Ranking der Zeitschrift &amp;quot;Art Review&amp;quot; 2015 unter den &amp;quot;This year&#039;s most influential people in the contemporary artworld&amp;quot;], abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mäzenatentum=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine Geste als Mäzen: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch auch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide ebenfalls von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann &amp;quot;vif&amp;quot; sei: Er denke über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er wisse, dass die Welt nur jemand zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem seien einige Charakterzüge rühmenswert: Er sei großzügig: So habe er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gesellschaftliches Engagement=====&lt;br /&gt;
Ropac wird als  gesellschaftlich engagiert beschrieben: Ist seine Unterstützung erforderlich, stehe Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder melde sich zu Wort. Seit Jahren ist er demgemaäß in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweise auch Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM ging er auch mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes &amp;quot;Eitzerl&amp;quot;, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439830</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439830"/>
		<updated>2016-07-25T17:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Vorgestellt: Akzente zur Biografie */ Redaktion des doch sehr Ropac-verherrlichenden Abschnitts&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys, bei dem er 1982 als Helfer arbeitete und seither Kontakt hatte, habe ihm damals das Künstler-Sein endgültig ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Anmerkung: Ausgerechnet jener Joseph Beuys, von dem der Leitspruch&#039;&#039; &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das seither erwiesene Händchen von Thaddaeus Ropac als Mittler zwischen Künstlern und ihren Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch typische Kunstmarkt-Reaktionen auf den Tod von Künstlern, wie von [[Andy Warhol]]. [[Keith Haring]], [[Joseph Beuys]], [[Rober Rauschenbach]], deren Nachlässe er tw. bis heute exklusiv verkauft. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt: Akzente zur Biografie==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Per aspera ad astra: Vom Untergrund zum Establishment=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich, so seine Biografen, &amp;quot;&#039;&#039;vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre&#039;&#039;&amp;quot; gewandelt. Nun sei er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; zuerst für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort auch 2015 als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; seither kontinuierlich als &amp;quot;ästhetische Weltmacht&amp;quot; (2015 als Nr. 84) eingereiht hat &amp;lt;ref&amp;gt;[http://artreview.com/power_100/ Ranking der Zeitschrift &amp;quot;Art Review&amp;quot; 2015 unter den &amp;quot;This year&#039;s most influential people in the contemporary artworld&amp;quot;], abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mäzenatentum=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine Geste als Mäzen: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch auch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide ebenfalls von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann &amp;quot;vif&amp;quot; sei: Er denke über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er wisse, dass die Welt nur jemand zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem seien einige Charakterzüge rühmenswert: Er sei großzügig: So habe er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gesellschaftliches Engagement=====&lt;br /&gt;
Ropac ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes &amp;quot;Eitzerl&amp;quot;, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439829</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439829"/>
		<updated>2016-07-25T17:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys, bei dem er 1982 als Helfer arbeitete und seither Kontakt hatte, habe ihm damals das Künstler-Sein endgültig ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Anmerkung: Ausgerechnet jener Joseph Beuys, von dem der Leitspruch&#039;&#039; &amp;quot;Jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das seither erwiesene Händchen von Thaddaeus Ropac als Mittler zwischen Künstlern und ihren Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch typische Kunstmarkt-Reaktionen auf den Tod von Künstlern, wie von [[Andy Warhol]]. [[Keith Haring]], [[Joseph Beuys]], [[Rober Rauschenbach]], deren Nachlässe er tw. bis heute exklusiv verkauft. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt: Akzente zur Biografie==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Vom Untergrund zum Establishment der Kunstwelt=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gesellschaftliches Engagement=====&lt;br /&gt;
Ropac ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439826</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439826"/>
		<updated>2016-07-25T17:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Vorgestellt */ Zwischenüberschriften eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Salzburger Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys habe ihm die Kunst ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das Händchen von Ropač für die Künstler und ihre Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropaċ nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Vom Untergrund zum Establishment der Kunstwelt=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gesellschaftliches Engagement=====&lt;br /&gt;
Ropac ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439825</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-25T16:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Salzburger Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys habe ihm die Kunst ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das Händchen von Ropač für die Künstler und ihre Kunden dürfte sich angesichts seines weltweiten Erfolgs als Galerist als tatsächlich besser erwiesen haben, als seine möglichen Beiträge für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als &amp;quot;Galerie Thaddäus J. Ropač&amp;quot;) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropaċ nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439824</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439824"/>
		<updated>2016-07-25T16:49:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Leben */ Einige Ergänzungen und Quellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac nach eigenen Angaben selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl habe der 1960 in Klagenfurt als Thaddäus J. (Josef) Ropač geborene Salzburger Galerist Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys habe ihm die Kunst ausgeredet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt&amp;lt;ref&amp;gt;[Joseph Beuys: Jeder Mensch ein Künstler – Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus (FIU-Verlag), ISBN 3-928780-52-2]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Aber das Händchen von Ropač für die Künstler und ihre Kunden dürfte sich als tatsächlich besser erwiesen haben, als das für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac als Galerist in Lienz (1981-1985, ab 1983 als &amp;quot;Forum für Avantgardekunst&amp;quot;) und dann in Salzburg (ab 1983 als Galerie Thaddäus J. Ropač) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a Dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropaċ nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac neben dem Stammhaus in Salzburg im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Salzburger Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus J. Ropač vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439774</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-25T13:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl hat der 1960 in Klagenfurt geborene Galerist aus Salzburg Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys hat ihm die Kunst ausgeredet. Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt. Aber das Händchen von Ropac für die Künstler und ihre Kunden dürfte tatsächlich besser sein als das für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac in Lienz (1981-1985) und dann in Salzburg (ab 1983) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alle links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus Ropac vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439771</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439771"/>
		<updated>2016-07-25T12:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl hat der 1960 in Klagenfurt geborene Galerist aus Salzburg Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys hat ihm die Kunst ausgeredet. Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt. Aber das Händchen von Ropac für die Künstler und ihre Kunden dürfte tatsächlich besser sein als das für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac in Lienz (1981-1985) und dann in Salzburg (ab 1983) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alles links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus Ropac vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439770</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439770"/>
		<updated>2016-07-25T12:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl hat der 1960 in Klagenfurt geborene Galerist aus Salzburg Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys hat ihm die Kunst ausgeredet. Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt. Aber das Händchen von Ropac für die Künstler und ihre Kunden dürfte tatsächlich besser sein als das für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac in Lienz (1981-1985) und dann in Salzburg (ab 1983) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alles links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus Ropac vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Thaddaeus_Ropac&amp;diff=439769</id>
		<title>Thaddaeus Ropac</title>
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		<updated>2016-07-25T12:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leontari1: /* Leben */ Werdegang vertieft&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Thaddaeus Ropac.jpg|thumb|Thaddaeus Ropac]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thaddaeus Ropac&#039;&#039;&#039; (* [[1960]] in Klagenfurt, [[Kärnten]]) gilt als einer der erfolgreichsten Galeristen weltweit. Seine [[Galerie Thaddaeus Ropac]] betreibt ein Stammhaus in der [[Villa Kast]] am [[Salzburg]]er [[Mirabellplatz]] und im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Ursprünglich wollte Thaddaeus Ropac selbst Künstler werden. Bei Karl Prantl hat der 1960 in Klagenfurt geborene Galerist aus Salzburg Skulpturen aus Stein bearbeitet. Aber Joseph Beuys hat ihm die Kunst ausgeredet. Ausgerechnet jener Beuys, von dem der Ausspruch &#039;&#039;&amp;quot;jeder Mensch ist ein Künstler&amp;quot;&#039;&#039; stammt. Aber das Händchen von Ropac für die Künstler und ihre Kunden dürfte tatsächlich besser sein als das für die Kunst selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen [[1980er]]-Jahren hat Thaddaeus Ropac in Lienz (1981-1985) und dann in Salzburg (ab 1983) ganz klein angefangen. &#039;&#039;&amp;quot;Als Andy Warhol [[1984]] in meine Mini-Galerie nach Salzburg gekommen ist, war er entsetzt. Meine erste Galerie in der [[Kaigasse|Kaigasse 40]] war wirklich provinziell, ich habe mir nicht einmal passende Rahmen leisten können. Auch Joseph Beuys, der meinen Lebensweg so nachhaltig beeinflusst hat, rümpfte die Nase. Ich war wirklich künstlerischer Underground. Ich habe damals so gut wie nichts verkauft. Aber wichtige Leute waren da&amp;quot;&#039;&#039;, sagte Ropac im APA-Gespräch im November [[2009]]. Trotzdem gelang es ihm schon damals, bekannte Künstler, wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Klinkan Alfred Klinkan], [https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber Oswald Oberhuber], [https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Brandl Herbert Brandl], [https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys Joseph Beuys], [https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Warhol Andy Warhol]&amp;lt;ref&amp;gt;alles links abgefragt am 25. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; und andere nach Lienz bzw. Salzburg zu holen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jinakhayyer.com/assets/Uploads/PDF/ROPAC.pdf Artikel &amp;quot;I have a dream&amp;quot; in der Zeitschrift &amp;quot;Kunst&amp;quot;, 2011], abgefragt am 25. 7. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich erfolgreich geworden ist Thaddaeus Ropac nicht zuletzt durch die typische Kunstmarkt-Reaktion auf den Tod von Künstlern. Heute betreibt Ropac im Zentrum von Paris eine 800 Quadratmeter große Galerie auf drei Stockwerken. Das Stammhaus der Galerie befindet sich in der Villa Kast am Salzburger Mirabellplatz. Aber auch dieser repräsentative Jugendstilbau platzt aus allen Nähten. Während ein guter Teil der Kunstszene den Gürtel enger schnallen muss, baut Thaddaeus Ropac 2010 eine insgesamt 2.600 Quadratmeter große Kunsthalle in der Salzburger Vorstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2005]] wurde Thaddaeus Ropac vom damaligen französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac als &amp;quot;Offizier&amp;quot; in den Orden der &amp;quot;Arts et Lettres&amp;quot; aufgenommen. Ihm gehört auch das [[Schloss Emslieb]] bei [[Hellbrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgestellt==&lt;br /&gt;
=====&amp;quot;Andy Warhol war entsetzt&amp;quot;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Andy Warhol in die Galerie Ropac kam, war er entsetzt. Damals, 1984, versuchte Thaddaeus Ropac in einem winzigen Raum in der Kaigasse 40 in Salzburg Kunst zu verkaufen. &#039;&#039;&amp;quot;Auch Joseph Beuys rümpfte die Nase&amp;quot;&#039;&#039;, erzählt er ein Vierteljahrhundert später. &#039;&#039;&amp;quot;Ich war wirklich künstlerischer Underground.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin &amp;quot;Art Review&amp;quot; für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als &#039;&#039;&amp;quot;one of Europe&#039;s foremost blue-chip gallerists&amp;quot;&#039;&#039; beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die &amp;quot;Art Review&amp;quot; in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 2009 setzte er eine erstaunliche Geste: Er schenkte dem [[Museum der Moderne]] (MdM) in Salzburg 25 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Gerwald Rockenschaub, Sylvie Fleury, Markus Schinwald und Erwin Wurm im Wert von 860.000 Euro. Das ist die größte Schenkung an das MdM seit der Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Gaben werden nicht aus blanker Selbstlosigkeit gewährt. Werden Werke in einem Museum gesammelt und ausgestellt, steigert dies meist den Marktwert des gesamten Oeuvres eines Künstlers. In der Sphäre, in der Thaddaeus Ropac sich bewegt, dürfte das MdM in Salzburg zwar nicht die wichtigste Adresse sein. Doch das Belvedere und die Albertina in Wien, beide von ihm beschenkt, sind beachtliche Unterkünfte für zeitgenössische Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Nachrichten]] stellten den Galeristen im Dezember 2009 als &amp;quot;Lichtmensch&amp;quot; vor, weil er als Geschäftsmann vif ist: Er denkt über den Rand seines Jahresumsatzes hinaus; er weiß, dass die Welt nur zu erobern vermag, wer im Heimmarkt – diesfalls Salzburg – stark und präsent ist; und ihn begeistert die Substanz seiner Ware weit mehr als Äußerlichkeiten wie ihr Preis. Zudem sind drei seiner Charakterzüge rühmenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des &amp;quot;[[Young Directors Project]]&amp;quot; der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als &amp;quot;[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]&amp;quot; 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, &#039;&#039;&amp;quot;dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern&amp;quot;&#039;&#039;, kritisiert Thaddaeus Ropac. &#039;&#039;&amp;quot;Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre.&amp;quot;&#039;&#039; In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n &#039;&#039;&amp;quot;in Vorzimmern abgehandelt&amp;quot;&#039;&#039; worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die &amp;quot;dritte Jacht&amp;quot; – seien &#039;&#039;&amp;quot;abschätzig&amp;quot;&#039;&#039;, &#039;&#039;&amp;quot;ungemein arrogant&amp;quot;&#039;&#039; und &#039;&#039;&amp;quot;kontraproduktiv&amp;quot;&#039;&#039;. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative &amp;quot;Kulturstadt Salzburg&amp;quot;. Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese &#039;&#039;&amp;quot;für Salzburg unverzichtbar sind&amp;quot;&#039;&#039;. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes Eitzerl, das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Nachrichten]]&lt;br /&gt;
*SN ([[Hedwig Kainberger]]) vom 24. Dezember 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.ropac.net/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|Ropac, Thaddaeus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Ropac, Thaddaeus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Leontari1</name></author>
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