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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Leopoldskroner Moos</title>
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		<updated>2012-04-24T17:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Stadtteil_leopoldskronmoos.jpg|thumb|left|Der Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leopoldskron-Moos, typisches Landschaftsbild, Panoramaaufnahme.JPG|thumb|Leopoldskron-Moos, typisches Landschaftsbild, Panoramaaufnahme]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteil &#039;&#039;&#039;Leopoldskroner Moos&#039;&#039;&#039; ist ein Teil der Stadt [[Salzburg]], der seinen heutigen Namen nach dem unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] erbauten [[Riedenburg]]er [[Schloss Leopoldskron]] erhielt, da dieses Moor gemeinsam mit dem Schloss zum weitläufigen Grundbesitz der Dynastie der Freiherrn [[Firmian]] gehörte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Firmian hatte gemeinsam mit den Schlossgründen in der [[Riedenburg]] auch die großen Moorflächen des &amp;quot;Wildmooses&amp;quot; einschließlich des &amp;quot;Hammermooses&amp;quot; aufgekauft. Dieses Moor hieß früher &#039;&#039;Wildmoos&#039;&#039; oder &#039;&#039;Filzmoos&#039;&#039; (Viltzmoos) oder auch &#039;&#039;Untersberger Moos&#039;&#039;. Die früher eigenständige Gemeinde Leopoldskron-Moos wurde [[1939]] in die Stadt [[Salzburg]] eingemeindet. Im Stadtteil Leopoldskroner Moos leben heute 2500 Bewohner (2008). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Leopoldskroner Moos ist heute im Wesentlichen ein vier Kilometer langer und beiderseits der Straße je 80 Meter breiter Baulandstreifen rechts und links der [[Moosstraße]], der aus einer [[Barock|spätbarocken]] Moorhufensiedlung hervorgegangen ist. Im Süden reicht dieser Baulandstreifen bis an die [[Tauernautobahn]] und damit an die heutige Stadtgrenze. Im Norden grenzt Leopoldskroner Moos an [[Riedenburg]]. Der Stadtteil ist beiderseitig von den erhaltenen weiträumigen Mooswiesen des Leopoldskroner Moores umgeben, deren Moorcharakter aber durch Austrocknung immer mehr verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Moor und seine Geschichte ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Leopoldskroner Moor]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leopoldskroner Moos reicht bis zum Fuß des [[Untersberg]]es. Das Moor südlich des [[Mönchsberg]]es und des [[Rainberg]]es wurde in stadtnahen Teilen, genannt Riedenburger Moor bereits unter Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nach [[1598]] teilweise entwässert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere nennenswerte Teile wurden aber erst ab dem [[18. Jahrhundert]] entwässert und danach schrittweise kultiviert. Damals kaufte der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] für sein Adelsgeschlecht (vor allem für seinen Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian|Laktanz Firmian]] und dessen Familie) das gesamte Wildmoos schrittweise auf. Daraufhin bürgerte sich nach dem Vornamen des Erzbischofs allmählich der Name Leopoldskroner Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pfarrkirche Maria Hilf ==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Pfarrkirche Maria Hilf]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich im [[19. Jahrhundert]] immer mehr Bauern entlang der Moosstraße im Leopoldskroner Moor angesiedelt hatten und schließlich 700 Personen hier sesshaft wurden, wollten auch die Mösler zumindest ihre eigene bescheidene Kapelle besitzen. Da kamen zwei Gönner den Leopoldskronern zu Hilfe und finanzierten wesentlich den heutigen stattlichen Kirchenbau: Maria Robinig von Rottenfeld und die bekannte Mäzenin Kaiserwitwe [[Karoline Auguste von Bayern]]. Eine Bäuerin stiftete gegenüber dem [[Marienbad]] den Bauplatz, sodass [[1853]] mit dem Kirchenbau begonnen werden konnte. [[Otto Laschensky]] und Jacob Götz fertigten im historisierenden neoromanischen Stil die Baupläne der Kirche. [[1858]] wurde dann die Leopoldskroner Kirche &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; feierlich eingeweiht. Erwähnenswert ist das neuere, von Margarete Winkler gestaltete &amp;quot;Wasenkreuz&amp;quot;, das an die Arbeit im Moor erinnert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde auch der &#039;&#039;Friedhof von Leopoldskroner-Moos&#039;&#039; feierlich eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Siedlungsraum Leopoldskroner Moos und seine Teile ==&lt;br /&gt;
Durch das Moos führt heute die schnurgerade, 5,35 Kilometer lange Moosstraße, die vom [[Rainberg]]fuss geradlinig bis zum Eingang des [[Schloss Glanegg|Schlossareals Glanegg]] reicht. Diese Straße wurde als zeitweise befahrbarer Knüppelweg möglicherweise schon unter Firmian angelegt, wurde aber jedenfalls um [[1770]] nach Errichtung des [[Sigmundstor]]es erstmals ausgebaut und möglicherweise deutlich verlängert. Erst [[1805]]–[[1807]] wurde sie zu einer gut befahrbaren Straße (in Form einer zuerst mit Italienpappeln bestandenen Allee) ausgebaut. Mit der Aufschließung mittels Straße begann die verstärkte Besiedelung des Landschaftsraumes in Form einer spätbarocken Moorhufensiedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1828]] wurde hier das erste Moorbad, das Marienbad, und [[1859]] das Schulhaus erbaut. Eine intensivere Landwirtschaft wurde in diesem Landschaftsraum erst nach der Begradigung der [[Glan]] im Moorgebiet (sie erfolgte etwa [[1938]]–[[1947]]) und der damit verbundenen großräumigen Entwässerungsmöglichkeit ausgeübt. Heute finden sich hier folgende Hauptgräben: der Fiebingergraben im Norden (fälschlich oft Fiebigergraben genannt), der Schwarzgraben mit seinem westlichen Seitenarm (Kleiner Schwarzgraben) und der kurze Hammerauergraben. Ganz im Osten verläuft der Wildmoosgraben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Volksschulunterricht fand dabei schon seit [[1780]] in verschiedenen Privathäusern statt, bis [[1859]] das Schulhaus errichtet wurde. [[1900]] war die Volksschule bereits dreiklassig. [[1901]] wurde hier die freiwillige Feuerwehr gegründet. [[1931]] erhielt Leopoldskron-Moos eine eigene Wasserleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1812]] bestand die gesamte Ortschaft Leopoldskron aus 64 verstreut liegenden kleinen Häusern, großteils zur Gänze aus Holz errichtet. Deutlich weniger als die Hälfte davon wohnte entlang der Moosstraße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1845]] wohnten hier schon 200 &amp;quot;Kolonisten&amp;quot; im Landschaftsraum Leopoldskron in mehr als 100 Häusern, geschätzt die Hälfte davon an der Moosstraße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1880]] wohnten bereist 762 Einwohner hier (wobei die Moorhufensiedlung [Straßendorf] entlang der Moosstraße selbst aus 113 Häusern mit 484 Einwohnern bestand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1910]] lebten hier bereits 1133 Einwohner in 178 Häusern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gliedert sich der Siedlungsraum an der Moosstraße in vier Bereiche: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Obermoos===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Lehrbauhof&#039;&#039;&#039;:  Hier im Süden liegt hier nahe der [[Tauernautobahn]] der Lehrbauhof. Seit [[1992]] sind die [[Salzburger Festspiele]] im Sommer zu Gast an diesem Ort: Proben und Aufführungen finden seither an diesem Ausbildungsort des Baugewerbes statt. Der Lehrbauhof wurde damit zu einem Zentrum der Begegnung von handwerklicher Ausbildung und der Kultur, eine Idee, die der einstige künstlerische Leiter der Festspiele, [[Gérard Mortier]], mit initiierte. Der Lehrbauhof besteht aus einem langen Trakt für die Lehrfächer Theorie, Lehre und Verwaltung und einem parallelen zweigeschossigen Verbindungs- und Verteilungsgang mit angeschlossenen Werkshallen. Der moosstraßenseitige Haupttrakt besteht aus der Eingangshalle, einer großen Werkhalle und einem Werkhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Das Karls-Moosbad&#039;&#039;&#039;: In Obermoos wurde um [[1850]] ebenfalls ein Moorbad errichtet: das Karls-Moosbad (vormals Hafner). Leider konnte man bisher nichts Näheres über die Geschichte dieses vergleichsweise abgelegenen Bades erfahren. Das Bad war jedenfalls nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht mehr in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hammerauersiedlung=== &lt;br /&gt;
Sie ist ein neuer Siedlungskern – unmittelbar südlich des heutigen Naturschutzgebietes Hammerauer Moor gelegen –, der wesentlich zwischen [[1965]] und [[1975]] (entgegen wichtiger städtebaulicher Planungsgrundsätze) im Raum um die heutige [[Adalbert-Stifter-Straße]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittermoos=== &lt;br /&gt;
Das Mittermoos reicht im Süden bis an die Hammerauerstraße und im Norden bis zum Kirchfriedhof. Hier befinden sich auch die Pfarrkirche und gegenüber das Marienbad. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemaliges Marienbad, Ansicht von der Moosstraße.JPG|thumb|ehemaliges Marienbad, Ansicht von der Moosstraße]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Das Marienbad&#039;&#039;&#039;: [[1828]] eröffnete der Stadtphysikus Dr. Oberlechner hier ein Bad, das im Gasthaus zu Mittermoos untergebracht war. Leopold Dagga kauft [[1850]] das &amp;quot;Gast- und Badehaus Mittermoos&amp;quot;. Er ließ dieses Haus abreißen und errichtete hier eine neues, größtenteils hölzernes &amp;quot;Gast- und Badehaus&amp;quot; im damals beliebten &lt;br /&gt;
Schweizer Stil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1931]] erhielt Leopoldskron-Moos eine eigene Wasserleitung. Es wurde [[1855]] unter dem Namen Marienbad (gegenüber der Marienkirche gelegen) eröffnet. Es besaß 24 Zimmer, 20 Kabinette, 12 Badezimmer (mit Holzwannen) und einen Speisesaal. Zu diesem Bad gehörte ein kleiner Park und ein Wirtschaftsgebäude. Heute ist hier die &#039;&#039;American International School Salzburg&#039;&#039; (AISS) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untermoos=== &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Das Ludwigsbad&#039;&#039;&#039;: Der bekannte Wundarzt Dr. Fiebinger errichtet hier (nach dem Mittermoos-Bad) [[1841]] ein zweites Kurbad, das er nach dem bayrischen König &amp;quot;König-Ludwigs-Bad&amp;quot; taufte. [[1915]] wurde die Badeanstalt auf das Doppelte der Größe erweitert. Darauf gab es hier zu Kurzwecken Moor-, Schlamm-, Fichtennadel- und Solebäder. Das Bad war bis etwa [[1970]] in Betrieb. Heute befindet sich hier der bekannte gleichnamige Gasthof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leopoldskronweihersiedlung ===&lt;br /&gt;
Die Siedlung besitzt heute eine Größe von etwa 20 ha und hat etwa 800 Einwohner. Ausgehend von einem kleinen Siedlungskern an der [[Firmianstraße]], der schon in der Zeit der Monarchie entstand, und einer Verbauung an der [[Liechtensteinstraße]] in der Zwischenkriegszeit entwickelte sich diese Siedlung nach dem Zweiten Weltkrieg zur heutigen Größe. Im Süden schließt südlich des [[Zwieselweg]]es der Siedlungsraum [[Gneis]]-Moos an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sport==&lt;br /&gt;
Leopoldskron-Moos hat einen Sportverein und einen Fußballverein. Der [[USV Leopoldskron-Moos]] spielt in der [[2. Klasse Nord B]] [[2009]] um den Aufstieg. Heimplatz ist der Mösler Sportplatz oder auch Sportplatz Moos für nicht Mösler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brauchtum==&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Prangerstutzenschützen Leopoldskron-Moos]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Verein wurde im Jahre 1986 gegründet und im Juli 2011 war das 25jährige Bestandsfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Moos-Chronik==&lt;br /&gt;
Vor 2004 wurde der [[Stadtteilverein Leopoldskron Moos]] gegründet. Eines seiner Ziele ist die Herausgabe einer Chronik über diesen Stadtteil.  Dabei werde  aber eher keine Chronik im wissenschaftlichen Sinn angestrebt, vielmehr   möchte man unter dem Titel &amp;quot;Geschichte und Geschichten der Moosstraße&amp;quot;   ein in 18 Bereiche gegliedertes,  ca. 400seitiges Buch  mit etwa 350  Fotos über die Vergangenheit, die Entwicklung und besondere  Persönlichkeiten dieses Salzburger Stadtteils herausgeben. Die  Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2012 geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Siehe [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Festungsansicht vom Sternhofweg.jpg|Festungsansicht vom Sternhofweg im Leopoldskroner Moos&lt;br /&gt;
Datei:Landschaft südlich der Hammerauer Straße.jpg|Leopoldskroner Moos: Landschaft südlich der Hammerauer Straße&lt;br /&gt;
Datei:Ehemaliges Marienbad, Ansicht vom Schwarzgrabenweg aus.jpg|Ehemaliges Marienbad, Ansicht vom Schwarzgrabenweg aus&lt;br /&gt;
Datei:Vereinsheim der Musikkapelle Leopoldskron-Moos.JPG|Vereinsheim der Musikkapelle Leopoldskroner Moos am Schwarzgrabenweg&lt;br /&gt;
Datei:Kindergarten Schwarzgrabenweg.JPG|Kindergarten [[Schwarzgrabenweg]]&lt;br /&gt;
Datei:Leopoldskron-Moos-Impression.jpg|Leopoldskroner-Moos-Impression, Südblick vom [[Sternhofweg]] &lt;br /&gt;
Datei:Leopoldskron-Moos im Wandel der Zeit.jpg|Leopoldskroner Moos im Wandel der Zeit. Zeitungsausschnitt aus den Salzburger Nachrichten aus dem Jahr 2009 mit einigen Hauptproponenten für die in Entstehung befindliche Leopoldskroner Moos Dokumentation&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://members.aon.at/niedermann/ssleop.htm  Info über die Prangerstutzenschützen Leopoldskron-Moos]&lt;br /&gt;
* [http://www.moos-musi.at/index.html   Homepage der Trachtenmusikkapelle Leopoldskron-Moos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bezirke Stadt Salzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldskroner Moos|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gerhard_Ammerer&amp;diff=234456</id>
		<title>Gerhard Ammerer</title>
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		<updated>2012-02-12T12:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;MMag. DDr. PD &#039;&#039;&#039;Gerhard Ammerer&#039;&#039;&#039; (* [[11. September]] [[1956]] in [[Salzburg]]) ist Historiker und Professor an der [[Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare|Privatgymnasiums der Herz-Jesu-Missionare]] in Salzburg-[[Liefering]] studierte Gerhard Ammerer von 1975 bis 1981 Geschichte und Germanistik an den Universitäten Innsbruck und Salzburg (MMag. phil.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 ist er am Institut für Geschichte der Universität Salzburg tätig, zunächst als Vertragsassistent, ab 1985 (Promotion zum Dr. jur. et Dr. phil.) als Universitätsassistent, ab 1996 als Assistenzprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2000 habilitierte er sich an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg für das Fach „Österreichische Geschichte“, worauf mit 1. März 2001 die Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 habilitierte er sich überdies an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät derselben Universität für das Fach „Rechtsgeschichte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Ammerer ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen insbesondere zur Salzburger Landes- und Lokalgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Ammerer betätigt sein musikalisches Interesse und Talent auch als Saxophonist, Keyboarder, Perkussionist ua. in verschiedenen Band-Formationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=1485,572432&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL Homepage auf www.uni-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.at/#q=%22ammerer%22+((Dino+%26+Die+Saurier)+OR+sax+OR+%22emi%22)&amp;amp;meta=cr%3DcountryAT&amp;amp;fp=45943a9fcf06be43 Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Ammerer, Gerhard]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschafter|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Personen)|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg|Ammerer, Gerhard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
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		<title>Gerhard Ammerer</title>
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		<updated>2012-02-12T12:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;MMag.DDr. PD &#039;&#039;&#039;Gerhard Ammerer&#039;&#039;&#039; (* [[11. September]] [[1956]] in [[Salzburg]]) ist Historiker und Professor an der [[Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des humanistischen [[Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare|Privatgymnasiums der Herz-Jesu-Missionare]] in Salzburg-[[Liefering]] studierte Gerhard Ammerer von 1975 bis 1981 Geschichte und Germanistik an den Universitäten Innsbruck und Salzburg (Mag. phil.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 ist er am Institut für Geschichte der Universität Salzburg tätig, zunächst als Vertragsassistent, ab 1985 (Promotion zum Dr. jur. et Dr. phil.) als Universitätsassistent, ab 1996 als Assistenzprofessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2000 habilitierte er sich an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg für das Fach „Österreichische Geschichte“, worauf mit 1. März 2001 die Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 habilitierte er sich überdies an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät derselben Universität für das Fach „Rechtsgeschichte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Ammerer ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen insbesondere zur Salzburger Landes- und Lokalgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trivia==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Ammerer betätigt sein musikalisches Interesse und Talent auch als Saxophonist, Keyboarder, Perkussionist ua. in verschiedenen Band-Formationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-salzburg.at/portal/page?_pageid=1485,572432&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL Homepage auf www.uni-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.google.at/#q=%22ammerer%22+((Dino+%26+Die+Saurier)+OR+sax+OR+%22emi%22)&amp;amp;meta=cr%3DcountryAT&amp;amp;fp=45943a9fcf06be43 Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Ammerer, Gerhard]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschafter|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Personen)|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universitätsprofessor|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ammerer, Gerhard]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Ammerer, Gerhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg|Ammerer, Gerhard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
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		<title>Heinz Dopsch</title>
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		<updated>2011-05-13T13:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:heinz dopsch.jpg|thumb|Heinz Dopsch]]&lt;br /&gt;
Univ.-Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Heinz Dopsch&#039;&#039;&#039; (* [[1. November]] [[1942]] in Wien) ist Universitätsprofessor und stellvertretender Leiter des Fachbereichs Geschichte an der [[Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dopsch maturierte [[1960]] am Bundesrealgymnasium XIX in Wien, es folgte ein Studium der Geschichte und der klassischen Philologie an der Universität Wien [[1961]]–[[1968]], [[1969]] folgte die Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über den steirischen Herrenstand. Absolvierung des Ausbildungskurses [[1965]]–[[1968]] am Institut für Österreichische Geschichtsforschung mit dem staatlichen Diplom ([[1968]]) und einer Staatsprüfungsarbeit über „Die Aribonen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[1969]] bis [[1980]] war Dopsch Assistent bei o. Univ.-Prof. Dr. Hans Wagner, Lehrstuhl für Österreichische Geschichte am Historischen Institut der Universität Salzburg&lt;br /&gt;
*[[1977]] Habilitation für das Fachgebiet der mittelalterlichen Geschichte und der Vergleichenden Landesgeschichte mit einer Arbeit über „Das Erzstift Salzburg im Mittelalter“&lt;br /&gt;
*[[1980]] Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor &lt;br /&gt;
*[[1984]] Berufung auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Salzburg  &lt;br /&gt;
*[[1991]] bis [[1993]] Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Funktionen&#039;&#039;: Ao. Mitglied der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ([[1988]]), korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ([[1994]]), Vorstand des Forschungsinstituts für Koptologie und Ägyptenkunde ([[1994]]–[[2004]]), Berufung auf den Lehrstuhl für Bayerische Geschichte des Mittelalters und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität München [[1996]] (abgelehnt), Kuriensprecher der Professoren im Senat ([[1999]]–[[2003]]), Vorsitzender des Koordinationsausschusses ([[2001]]–[[2003]]), stellvertretender Leiter des Fachbereichs Geschichte (seit [[2004]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Außeruniversitäre Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Leitung großer Ausstellungen: [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] [[1982]], &#039;&#039;Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung&#039;&#039; [[1987]], &#039;&#039;Die [[Bajuwaren]]&#039;&#039; [[1988]], Organisation und Leitung von internationalen Kongressen (&#039;&#039;[[Salzburg]] in der europäischen Geschichte&#039;&#039; [[1977]], [[Virgil]]-Symposium [[1984]], Method-Symposium [[1985]], [[Paracelsus]]-Kongresse in Salzburg und [[Bad Gastein]] [[1993]], &#039;&#039;1200 Jahre [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg&#039;&#039; [[1998]], &#039;&#039;Das [[Goldbergbau|Tauerngold]] im europäischen Vergleich&#039;&#039; [[2000]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordination und Leitung großer Forschungsprojekte: &#039;&#039;Armut in geistlichen Fürstentümern&#039;&#039;, &#039;&#039;Edelmetallbergbau im Ostalpenraum&#039;&#039;, &#039;&#039;Biblia Coptica – Die koptischen Bibeltexte&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehbücher und Texte für Diaschauen und insgesamt vier Fernsehfilme, Vortragsreihen an Volkshochschulen im In- und Ausland, Abhaltung von Seminaren für Ortschronisten, Lehrtätigkeit im Rahmen der Fremdenführerausbildung, Jurymitglied für die Verleihung von Landespreisen in Oberösterreich und [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftleiter der Mitteilungen und Vorstandsmitglied der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (seit [[1974]]), Kuratoriumsvorsitzender des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Krems (seit [[1992]]), Präsident der [[Internationale Paracelsus-Gesellschaft|Internationalen Paracelsus-Gesellschaft]] (IPG) in Salzburg (seit [[2003]]). Zahlreiche Auszeichnungen kirchlicher und weltlicher Art (u. a. [[Ehrenring der Stadt Salzburg]], [[Ehrenzeichen|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]] und [[Ehrenbecher des Landes Salzburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobbys und Privates ==&lt;br /&gt;
Seit [[1969]] verehelicht mit Elisabeth Dopsch, geb. Linzner. Zwei Töchter, Ulrike (Dr. med. univ., dz. Facharztausbildung am LKH [[Zell am See]]) und Birgit (Diplomdesignerin und freischaffende Künstlerin), einen Sohn Martin (Mag. [FH] Multimedia-Art) und Enkel Manuel (Jg. [[1997]]). Wohnsitz seit [[1978]] in [[Seekirchen am Wallersee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hobbys sind verschiedene Arten von Sport (Wildwassersport, Skitouren, Skilanglauf, [[Radfahren]], Mountainbiken, Bergwandern), Lektüre, Reisen, Ausstellungsbesuche und Ausstellungsdidaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sbg.ac.at/ldapperson.shtml?peid=938&amp;amp;inst_name=Geschichts-und Politikwissenschaft Homepage der Universität Salzburg; Profil von Prof. Dopsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person (Geschichte)|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Zuagroaste|Dopsch, Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus anderen Bundesländern|Dopsch, Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wissenschafter|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historiker|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bildung|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bildung (Personen)|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Professor|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Universitätsprofessor|Dopsch,Heinz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heinz_Dopsch&amp;diff=200951</id>
		<title>Heinz Dopsch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Heinz_Dopsch&amp;diff=200951"/>
		<updated>2011-05-13T13:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:heinz dopsch.jpg|thumb|Heinz Dopsch]]&lt;br /&gt;
Univ.-Prof. Dr. &#039;&#039;&#039;Heinz Dopsch&#039;&#039;&#039; (* [[1. November]] [[1942]] in Wien) ist Universitätsprofessor und stellvertretender Leiter des Fachbereichs Geschichte an der [[Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dopsch maturierte [[1960]] am Bundesrealgymnasium XIX in Wien, es folgte ein Studium der Geschichte und der klassischen Philologie an der Universität Wien [[1961]]–[[1968]], [[1969]] folgte die Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über den steirischen Herrenstand. Absolvierung des Ausbildungskurses [[1965]]–[[1968]] am Institut für Österreichische Geschichtsforschung mit dem staatlichen Diplom ([[1968]]) und einer Staatsprüfungsarbeit über „Die Aribonen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[1969]] bis [[1980]] war Dopsch Assistent bei Hans Wagner|o. Univ.-Prof. Dr. Hans Wagner, Lehrstuhl für Österreichische Geschichte am Historischen Institut der Universität Salzburg&lt;br /&gt;
*[[1977]] Habilitation für das Fachgebiet der mittelalterlichen Geschichte und der Vergleichenden Landesgeschichte mit einer Arbeit über „Das Erzstift Salzburg im Mittelalter“&lt;br /&gt;
*[[1980]] Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor &lt;br /&gt;
*[[1984]] Berufung auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Salzburg  &lt;br /&gt;
*[[1991]] bis [[1993]] Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Funktionen&#039;&#039;: Ao. Mitglied der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ([[1988]]), korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ([[1994]]), Vorstand des Forschungsinstituts für Koptologie und Ägyptenkunde ([[1994]]–[[2004]]), Berufung auf den Lehrstuhl für Bayerische Geschichte des Mittelalters und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität München [[1996]] (abgelehnt), Kuriensprecher der Professoren im Senat ([[1999]]–[[2003]]), Vorsitzender des Koordinationsausschusses ([[2001]]–[[2003]]), stellvertretender Leiter des Fachbereichs Geschichte (seit [[2004]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Außeruniversitäre Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Leitung großer Ausstellungen: [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] [[1982]], &#039;&#039;Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung&#039;&#039; [[1987]], &#039;&#039;Die [[Bajuwaren]]&#039;&#039; [[1988]], Organisation und Leitung von internationalen Kongressen (&#039;&#039;[[Salzburg]] in der europäischen Geschichte&#039;&#039; [[1977]], [[Virgil]]-Symposium [[1984]], Method-Symposium [[1985]], [[Paracelsus]]-Kongresse in Salzburg und [[Bad Gastein]] [[1993]], &#039;&#039;1200 Jahre [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg&#039;&#039; [[1998]], &#039;&#039;Das [[Goldbergbau|Tauerngold]] im europäischen Vergleich&#039;&#039; [[2000]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordination und Leitung großer Forschungsprojekte: &#039;&#039;Armut in geistlichen Fürstentümern&#039;&#039;, &#039;&#039;Edelmetallbergbau im Ostalpenraum&#039;&#039;, &#039;&#039;Biblia Coptica – Die koptischen Bibeltexte&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehbücher und Texte für Diaschauen und insgesamt vier Fernsehfilme, Vortragsreihen an Volkshochschulen im In- und Ausland, Abhaltung von Seminaren für Ortschronisten, Lehrtätigkeit im Rahmen der Fremdenführerausbildung, Jurymitglied für die Verleihung von Landespreisen in Oberösterreich und [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftleiter der Mitteilungen und Vorstandsmitglied der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] (seit [[1974]]), Kuratoriumsvorsitzender des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Krems (seit [[1992]]), Präsident der [[Internationale Paracelsus-Gesellschaft|Internationalen Paracelsus-Gesellschaft]] (IPG) in Salzburg (seit [[2003]]). Zahlreiche Auszeichnungen kirchlicher und weltlicher Art (u. a. [[Ehrenring der Stadt Salzburg]], [[Ehrenzeichen|Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg]] und [[Ehrenbecher des Landes Salzburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hobbys und Privates ==&lt;br /&gt;
Seit [[1969]] verehelicht mit Elisabeth Dopsch, geb. Linzner. Zwei Töchter, Ulrike (Dr. med. univ., dz. Facharztausbildung am LKH [[Zell am See]]) und Birgit (Diplomdesignerin und freischaffende Künstlerin), einen Sohn Martin (Mag. [FH] Multimedia-Art) und Enkel Manuel (Jg. [[1997]]). Wohnsitz seit [[1978]] in [[Seekirchen am Wallersee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hobbys sind verschiedene Arten von Sport (Wildwassersport, Skitouren, Skilanglauf, [[Radfahren]], Mountainbiken, Bergwandern), Lektüre, Reisen, Ausstellungsbesuche und Ausstellungsdidaktik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sbg.ac.at/ldapperson.shtml?peid=938&amp;amp;inst_name=Geschichts-und Politikwissenschaft Homepage der Universität Salzburg; Profil von Prof. Dopsch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Person (Geschichte)|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Zuagroaste|Dopsch, Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus anderen Bundesländern|Dopsch, Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wissenschafter|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historiker|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bildung|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bildung (Personen)|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Professor|Dopsch,Heinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Universitätsprofessor|Dopsch,Heinz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_am_Kastenturm&amp;diff=191296</id>
		<title>Museum am Kastenturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_am_Kastenturm&amp;diff=191296"/>
		<updated>2011-02-20T10:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bischofshofen Kastenturm04.jpg|thumb|Museum am Kastenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofshofen Kastenturm03.jpg|thumb|Kastenturm]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Museum am Kastenturm&#039;&#039;&#039; wurde im November [[1998]] eröffnet und liegt mitten im historischen Ortszentrum von [[Bischofshofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[711]] nach Christus, als die [[Bajuwaren]] die frühchristliche Verehrungsstätte des [[Hl. Maximilian]] bei einer [[Römer|römischen]] Siedlung entdeckten, erfolgte die erste Klostergründung des [[Rupert von Worms|Hl. Bischofs Rupert]] auf Salzburger Boden. Im Laufe der Jahrhunderte war das Kloster (heute Kastenhof) Augustiner Chorherrenstift, Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] im [[Mittelalter|Hoch- und Spätmittelalter]] und bedeutende Kultstätte der Verehrung des Hl. Maximilian bis zur [[Säkularisierung]] der [[Erzdiözese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kastenhof ist ein mittelalterlicher Wohnturm aus dem [[12. Jahrhundert]], er ist viergeschossig und hat einen quadratischen Grundriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist verbunden mit der [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Pfarrkirche]]. Weiters diente er als [[Pflegegericht|Pfleggericht]]sort und als Getreidespeicher für die Bischöfe von Chiemsee. Das Museum dokumentiert die 5000-jährige Siedlungsgeschichte des Raumes Bischofshofen mit Grabungsergebnissen und durch sakrale Kunst des ehemaligen kirchlichen Subzentrums. Die archäologische Ausstellung wurde 2002 durch Mitarbeiter des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino Augusteum Salzburg]] neu gestaltet und betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Schaustücke sind dabei das berühmte Rupertuskreuz und die Georgstafel, ein gotisches Halbrelief sowie zahlreiche archäologische Funde, u.a. vom [[Götschenberg]]. Die archäologische Ausstellung wurde [[2002]] durch MitarbeiterInnen des [[Salzburg Museum|Museums Carolino Augusteum]] neu gestaltet und wird durch diese auch betreut . Für den Besucher wartet ein steinzeitlicher Bohrer und Reibeschüsseln darauf, ausprobiert zu werden. &lt;br /&gt;
Das Museum ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leihgaben verschwunden, andere beschädigt ==&lt;br /&gt;
Am [[19. Jänner]] [[2011]] führten Mitarbeiter des [[Salzburg Museum]]s eine so genannte &amp;quot;Leihgabenkontrolle&amp;quot; im Museum durch. Denn rund 80 Prozent der Exponate waren Leihgaben des Salzburg Museums. Doch dabei wurde das Fehlen einiger Leihgaben sowie Beschädigungen an anderen festgestellt. Daraufhin veranlasste [[Peter Husty]], Chefkurator im Salzburg Museum, den umgehenden Abtransport der noch vorhandenen Leihgaben aus dem &#039;&#039;Museum am Kastenturm&#039;&#039;. Der Abtransport sämtlicher Leihgaben geschah am [[9. Februar]] 2011 unter Sicherung von Wachbeamten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christoph Plaween|Dr. Christoph Plaween]], Obmann des [[Museumsvervein im Kastenturm|Museumsvereins im Kastenturm]] wollte sich noch nicht zu den Vorfällen äußern. Kustodin [[Marianne Stöckl]] meinte, dass das Museum nun zusperren müsse, hat aber auch keine Erklärung vor die Vorfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschwunden ===&lt;br /&gt;
Verschwunden sind ein wertvoller eiserner Lappenpickel, der in einem Graben des [[Pest]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;friedhofs&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in Bischofshofen gefunden worden war, sowie eine dreieckige kleine Pfeilspitze aus Silex vom [[Klingelberg]] in [[Sankt Johann im Pongau]] verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschädigt ===&lt;br /&gt;
* ein Halsteil eines [[Mondsee (See)|Mondsee]]-Keramik-Topfes mit Einstichverzierung war in zwei Teile zerbrochen vorgefunden worden;&lt;br /&gt;
* Kinspäne vom [[Troiboden]] und ein Fingerring aus [[Bronze]] vom Pestfriedhof waren ebenfalls gebrochen;&lt;br /&gt;
* eine Hipposandale vom [[Pass Lueg]], eine Henkeltasse &#039;&#039;Tannenzweigdekor&#039;&#039; vom Pestfriedhof und ein weiterer Topf mit hohem Hals waren beschädigt;&lt;br /&gt;
* eine wertvolle Keramik, beschädigt, wurde offenbar notdürftig zusammengeklebt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Mängel ===&lt;br /&gt;
Entgegen des Leihvertrages wurden die Lage mehrere Objekte ohne Beisein eines Vertreters des Salzburg Museums in Vitrinen verändert, obwohl schon die Öffnung dieser Vitrinen gemäß des Leihvertrages untersagt gewesen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* salzburg.gv.at&lt;br /&gt;
* {{Quelle PN|17. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofshofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Sonstige)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Archiv_der_Erzdi%C3%B6zese_Salzburg&amp;diff=185693</id>
		<title>Archiv der Erzdiözese Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Archiv_der_Erzdi%C3%B6zese_Salzburg&amp;diff=185693"/>
		<updated>2011-01-20T08:26:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Archiv der Erzdiözese Salzburg&#039;&#039;&#039; befindet sich im [[Kardinal-Schwarzenberg-Haus]] in der Salzburger [[Altstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Es verwahrt die Registraturen des Konsistoriums im ehemaligen [[Erzstift Salzburg]] und der Ämter des erzbischöflichen Ordinariates seit der Säkularisation auf. Die Bestände reichen zurück bis ins [[12. Jahrhundert]], aber auch die Neuerscheinungen werden erschlossen. Betreut werden ca. 220 Pfarren und Seelsorgestellen der [[Erzdiözese Salzburg]], womit die Funktion eines Diözesanarchivs erfüllt wird. Das Archiv unterliegt dem Leitbild des Verbandes der österreichischen Archivarinnen und Archivare, welches im Mai [[1999]] in Klagenfurt beschlossen wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Archiv der Salzburger Erzbischöfe verwahrte die wichtigsten Dokumente (Urkunden, Konzepte, Kopialbücher usw) gemeinsam mit dem Kirchenschatz in der erzbischöflichen Kammer auf. Bezeichnet wurde es &amp;quot;Geheimarchiv&amp;quot; oder auch &amp;quot;Hauptarchiv&amp;quot;. Seit dem [[14. Jahrhundert]] leitete es ein sogenannter Kammermeister. Nach bescheidenen Anfängen wurde es erst nach den Bauernkriegen [[1525]] (indem viele wertvolle Bestände zerstört wurden) geordnet und die ersten Findbücher angelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die staatlichen, geistlichen und wirtschaftlichen Schriftgüter wurden seit damals getrennt aufbewahrt. Seit dem Mittelalter befand sich das Archiv in der Residenz, seit dem [[17. Jahrhundert]] wechselte es in den &amp;quot;[[Neue Residenz|Residenz-Neubau]]&amp;quot;. Damals wurde es von zwei Hofräten nebenamtlich betreut. Später übernahm es der Registrator der [[Hofkanzlei]].  Ab [[1756]] beschäftigte man eigene „Geheime Archivare“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung der Zentralbehörden (Hofrat, Hofkammer, Kriegsrat, Konsistorium) an der Wende zum [[17. Jahrhundert]] unterstand dieses Archiv der Hofkanzlei.  Im Laufe der nächsten Jahrhunderte formten sich so umfangreiche Bestände. Neben dem „Haupt- oder Altarchiv“ entstanden aber auch Teilregistraturen und -archive einzelner Oberbehörden (Hofrat, Lehenstube, Domkapitel), die sich separat davon entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bildete sich daneben auch die &amp;quot;Geheime Registratur&amp;quot;, die die laufenden Amtsgeschäfte der Erzbischöfe abzuwickeln hatte. Sie wurde allmählich zu einem zweiten Archiv, da es nur zu wenigen Aktenabgaben kam.  Nach der Abtretung des Wiener Neustädter Distrikts im Jahre [[1782]] und der Errichtung je zweier Bistümer in der Steiermark und in Kärnten kam es zu den ersten Archivalienabgaben aus dem Hauptarchiv an die dortigen Behörden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1791]] wurden die vorhandenen Archivalien im Rahmen einer kompletten Neuordnung in 4 Hauptgruppen erschlossen und repertorisiert: &lt;br /&gt;
* Archiepiscopatus &lt;br /&gt;
* Salisburgensis et Metropolitica&lt;br /&gt;
* Episcopatus seu Dioecesis Salisburgensis&lt;br /&gt;
* Extranea&lt;br /&gt;
* Miscellanea &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Krieg und der [[Säkularisation]] des Erzstifts im Jahr [[1803]] war die Ordnung nicht lange von Dauer. Verluste blieben nicht aus. Die Zeit des Kurfürstentums Salzburg ([[1803]] - [[1805]]) brachte nicht nur einen Zuwachs an Aktenmaterial durch die territoriale Erweiterung des Landes ([[Berchtesgaden]], [[Eichstätt]]), sondern führte auch zu einer Trennung der geistlichen und weltlichen Bestände, wobei letztere an die oberste Justizbehörde abgegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19. und 20. Jahrhundert&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselnde Eingliederung Salzburgs in die Habsburgermonarchie und in das Königreich Bayern hatte den Verlust von Teilen des erzbischöflichen Archivs zur Folge. Die ältesten Urkunden und Codices und ein Großteil des domkapitalischen Schriftguts wurden nach Wien und nach München gebracht.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktenauslieferungen waren auch mit der Abtretung des ehemals salzburgischen „Rupertiwinkels“ an Bayern verbunden. Auch als Salzburg endgültig nach Österreich kam, bedeutete es für das Archivwesen zunächst keine besondere Veränderung.  Der Rest an Archivgut, bestehend aus überwiegend geistlichen Inhaltes, wurde durch den Zuwachs an Akten der diözesanen Ämter laufend ergänzt. Das Archiv war im erzbischöflichen Palais untergebracht. Aufgrund des [[2. Weltkrieg]]es kam es zu häufigen Auslagerungen im Gebiet von Stadt und Land Salzburg.  Dadurch hielten sich die Schäden in Grenzen, lediglich durch die Bombardierung des Salzburger Domes im Jahr 1944 und unsachgemäße Lagerung des Archivguts waren Verluste zu beklagen.                  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1955]] bis [[1968]] kam es zu einer Rückführung und Neuverzeichnung der Bestände. Die Bestände wurden als unverschachtelte Bündel in 24 Kästen mit je 108 Fächern einer Kompaktanlage untergebracht. Sie wurden nach Sachbetreffen geordnet und durch eine Karteikarte als Findbehelf erschlossen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Archivalienzuwächse wurden in mehreren Außendepots verwahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;21. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren kam die Idee auf, den ehemaligen Kornspeicher des Domkapitels aus dem [[17. Jahrhundert]] als &amp;quot;Kulturspeicher&amp;quot; zu adaptieren. Nach Jahren der Bauplanungen und -verhandlungen kam es am [[2. September]] [[2003]] zur Grundsteinlegung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst [[2005]] konnte das Gebäude, das von Architekt Flavio Thonet geplant wurde, seiner Bestimmung übergeben werden.  &lt;br /&gt;
Am [[12. Mai]] [[2006]] fand die feierliche Eröffnung und Weihe durch Erzbischof Dr. Alois Kothgasser statt. Das Archiv wurde nach der so genannten „Ein-Haus-Lösung“ gestaltet, d. h. alle erforderlichen Funktionsbereiche sind unter einem Dach. Es stehen fünf Magazine auf drei Stockwerken mit einer Fläche von 2.000 m² für die dauerhafte Lagerung von 9.600 Laufmeter Schriftgut zu Verfügung. Der Archivleiter heißt Dr. Thomas Mitterecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Website des Archivs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzdiözese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mitteilungen_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Salzburger_Landeskunde&amp;diff=182453</id>
		<title>Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mitteilungen_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Salzburger_Landeskunde&amp;diff=182453"/>
		<updated>2010-12-30T18:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde&#039;&#039;&#039; (MGSL) werden seit [[1861]] von der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] herausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten Beiträge zur Geschichte, aber auch zur Geographie von Stadt und Land Salzburg. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Hund am Nonnberger Hochwege&#039;&#039;, [[Alois Huber]], MGSL 11, 1871, S 58 - 68&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;Ritterlehen und Beutellehen in Salzburg&#039;&#039;, [[Herbert Klein]], MGSL, Ergänzungsband 1965, Festschrift zum 65. Geburtstag von Herbert Klein, S. 325-378&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entstehung der [[Salzachöfen]]&#039;&#039; in MGSL 91, Erich Seefeldner, [[1951]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Entstehung und Alter der Salzburger Ebene&#039;&#039; in MGSL 94, [[Erich Seefeldner]], [[1954]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entwicklung des [[Salzach]]systems&#039;&#039; in MGSL 97, Erich Seefeldner, [[1957]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Verteilung der Bevölkerung im [[Bundesland Salzburg]]&#039;&#039; in MGSL 98,  Erich Seefeldner, [[1958]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entwicklung des salzburgischen Landschaftsbildes&#039;&#039; in MGSL 100, Erich Seefeldner, [[1960]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde&#039;&#039;, Erich Seefeldner, MGSL 101, [[1961]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Bistum Chiemsee&#039;&#039;, [[Johannes Graf von Moy]], MGSL 122, 1982&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg unter Bayerischer Herrschaft 1810 - 1816&#039;&#039;, Stefan Miedaner, MGSL 125, 1985&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; [[Leopold Ziller]], MGSL, 11. Ergänzungsband, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Homepage www.landeskunde.at&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.landeskunde.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogcategory&amp;amp;id=26&amp;amp;Itemid=80 die MGSL im Internet]&lt;br /&gt;
* [http://www.fordham.edu/mvst/magazinestacks/salzburg1.html MGSL-Artikelverzeichnis auf www.fordham.edu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mitteilungen_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Salzburger_Landeskunde&amp;diff=182452</id>
		<title>Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mitteilungen_der_Gesellschaft_f%C3%BCr_Salzburger_Landeskunde&amp;diff=182452"/>
		<updated>2010-12-30T18:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Mitt(h)eilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde&#039;&#039;&#039; (MGSL) werden seit [[1861]] von der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] herausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie enthalten Beiträge zur Geschichte, aber auch zur Geographie von Stadt und Land Salzburg. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Hund am Nonnberger Hochwege&#039;&#039;, [[Alois Huber]], MGSL 11, 1871, S 58 - 68&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;Ritterlehen und Beutellehen in Salzburg&#039;&#039;, [[Herbert Klein]], MGSL, Ergänzungsband 1965, Festschrift zum 65. Geburtstag von Herbert Klein, S. 325-378&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entstehung der [[Salzachöfen]]&#039;&#039; in MGSL 91, Erich Seefeldner, [[1951]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Entstehung und Alter der Salzburger Ebene&#039;&#039; in MGSL 94, [[Erich Seefeldner]], [[1954]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entwicklung des [[Salzach]]systems&#039;&#039; in MGSL 97, Erich Seefeldner, [[1957]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Verteilung der Bevölkerung im [[Bundesland Salzburg]]&#039;&#039; in MGSL 98,  Erich Seefeldner, [[1958]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Entwicklung des salzburgischen Landschaftsbildes&#039;&#039; in MGSL 100, Erich Seefeldner, [[1960]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde&#039;&#039;, Erich Seefeldner, MGSL 101, [[1961]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Das Bistum Chiemsee&#039;&#039;, [[Johannes Graf von Moy]], MGSL 122, 1982&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg unter Bayerischer Herrschaft 1810 - 1816&#039;&#039;, Stefan Miedaner, MGSL 125, 1985&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; [[Leopold Ziller]], MGSL, 11. Ergänzungsband, 1986&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Homepage www.landeskunde.at&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.landeskunde.at/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogcategory&amp;amp;id=26&amp;amp;Itemid=80 die MGSLK im Internet]&lt;br /&gt;
* [http://www.fordham.edu/mvst/magazinestacks/salzburg1.html MGSLK-Artikelverzeichnis auf www.fordham.edu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Landesarchiv&amp;diff=178689</id>
		<title>Salzburger Landesarchiv</title>
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		<updated>2010-12-07T07:53:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landesarchiv P1010963.JPG|thumb| Salzburger Landesarchiv]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Landesarchiv Chronistentagung 005.jpg|thumb|Salzburger Landesarchiv, Südansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chroniktagung 005 Historisches Hausschild im Landesarchiv.jpg|thumb|Historisches Hausschild im Salzburger Landesarchiv als Dekoration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofwappen 014.jpg|thumb|Wappen von [[Erzbischof]] [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach]]]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Landesarchiv&#039;&#039;&#039; befindet sich in der Landeshauptstadt in der [[Michael-Pacher-Straße]] neben der [[Naturwissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Naturwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben des Archivs gehören die Übernahme, Ordnung und Aufbewahrung sowie Ausfolgung von Schriftgut und ist historische Auskunftsstelle für die Landesgeschichte. In ihren Beständen finden sich Urkunden ab etwa [[1130]], Urbare&amp;lt;ref&amp;gt;Urbare sind Verzeichnisse der Besitzrechte von Grundherren mit Angabe der Leistungen der Untertanen. Im Unterschied zu den Grundbüchern einseitige Aufzeichnungen der Eigentümer ohne öffentlich-rechtliche Gültigkeit. Quelle: [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.u/u886792.htm aeiou Österreich]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Steuerbücher, Vermessungs-Operate&amp;lt;ref&amp;gt; siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Operat Wikipedia Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; seit [[1825]], Karten und Risse, Graphiken, [[Fotografie|Fotosammlungen]], Nachlässe und anderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[1970]] war das Landesarchiv in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] untergebracht gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Archiv==&lt;br /&gt;
19.000 Urkunden aus den alten Archiven der [[Salzburger Erzbischöfe]] waren bis [[2009]] bereits digitalisiert. Im virtuelle Urkundenarchiv Europas im Internet&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.monasterium.net/  www.monasterium.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; kann man bereits Tausende Urkunden online ansehen. Die Digitalisierung dieser Dokumente dauerte etwa ein Jahr und kostete das Land Salzburg 5.000 Euro, sowie je 25.000 Euro zahlten Bund und Land nochmals für die Mikroverfilmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Salzburg [[1805]] säkularisiert wurde, kamen Tausende Dokumente, darunter auch die [[Kammerbücher]], nach Wien ins Österreichische Staatsarchiv. [[1805]] begann [[Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld]] mit der Erstellung eines Zentralarchivs für Salzburg. Als [[1816]] die Bayern nach kurzer Herrschaft Salzburg verließen, nahmen auch sie etwa tausend Urkunden mit, die sich heute im Münchner Staatsarchiv befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. August 2010 fungiert [[Oskar Dohle]] als Direktor des Salzburger Landesarchivs. &lt;br /&gt;
Dem früheren Leiter des Salzburger Landesarchivs, [[Fritz Koller]], gelang es im Laufe der Jahre, etliche Dokumente im Tausch gegen im Salzburger Besitz befindliche bayerische Urkunden, wieder nach Salzburg zu bringen. Es sollen an die 300 historische Papiere bisher sein (2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
* [[Camp Marcus W. Orr (Buch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/archive www.salzburg.gv.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Landesarchiv, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Sonstige)|Landesarchiv, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=174987</id>
		<title>Wolf Dietrich von Raitenau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolf_Dietrich_von_Raitenau&amp;diff=174987"/>
		<updated>2010-11-15T15:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Wolf Dietrich von Raitenau&#039;&#039;&#039; (* [[26. März]] [[1559]] auf Schloss Hofen bei Lochau, Nähe Bregenz, Vorarlberg, † [[16. Jänner]] [[1617]] in Salzburg auf der [[Festung Hohensalzburg]]), war einer der bedeutesten [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] von Salzburg von [[1587]] - [[1612]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein Leben==&lt;br /&gt;
Er stammte aus einer im Bodenseeraum beheimateten begüterten Familie. Sein Vater, Hans Werner, war Kriegsoberst, seine Mutter Helene Gräfin Hohenems war die Schwester des Vaters des Kardinals [[Markus Sittikus von Hohenems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Dietrich studierte in Pavia, Italien und Rom am &#039;&#039;Collegium Germanicum&#039;&#039;. Bereits mit 28 Jahren wurde er zum Erzbischof gewählt, trat für die katholische Erneuerung ein, berief Kapuziner und Augustiner-Eremiten nach Salzburg und verbesserte das Schulwesen. Er war hoch gebildet, von scharfem Verstand, doch unberechenbar, sprunghaft und jähzornig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann [[1588]] die Umgestaltung von Salzburg zur Barockstadt und erweiterte durch Abbruch von Bürgerhäusern die Fürstenstadt durch Anlage der großen Gebäude und Plätze rund um den [[Dom]]. Während seiner Regierungszeit wurde [[1595]] der Umbau der [[Alte Residenz|Residenz]] und um [[1606]] der Bau von [[Schloss Altenau]], von seinem Nachfolger in [[Schloss Mirabell]] umbenannt, in Angriff genommen. Das Schloss war der Wohnsitz für seine Lebensgefährtin [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1599]] verlegte er die [[Richtstätten|Hinrichtungsstätte]] der Stadt Salzburg von [[Schallmoos]] in den Süden der Stadt. Seither erinnern die [[Drei Kreuze in Schallmoos‎‎|drei Kreuze in Schallmoos]] an den Ort des letzten Gebetes der Delinquenten vor der Hinrichtung.‎‎&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand des Doms ([[1598]]) legte er [[1611]] den Grundstein für einen neuen Dombau nach Plänen des berühmtesten italienischen Architekten der damaligen Zeit, [[Vincenzo Scamozzi]]. Wolf Dietrich wollte eine Kirche wie den Petersdom in Salzburg errichten und ließ dazu Teile des Domklosters am [[Kapitelplatz]] abreißen und den Friedhof ([[Residenzplatz]]) in die Neustadt verlegen ([[Sebastiansfriedhof]]). Seine Gefangennahme verhinderte den Dombau, den erst sein Nachfolger Markus Sittikus von Hohenems nach völlig neuen Plänen begann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in jüngster Zeit fanden der Salzburger Historiker [[Gerhard Ammerer]] und die Projektgruppe zur Erforschung der Salzburger Residenz heraus, dass Wolf Dietrich ein prunkvolles Hofleben führte, die Verwaltung vergrößerte, aber sie zu ökonomisieren versuchte, und als absoluter Herrscher regierte. Er rechercherierte in Besoldungslisten, die auf einen großen Hofstaat schließen lassen, wie er zu dieser Zeit im europäischen Bereich üblich war. Tanz- und Fechtmeister kamen aus Frankreich, Musiker und Sänger aus Italien. Die Livreen der Bediensteten entsprachen der neuesten Mode und wurde von Frankreich beeinflusst. Auch das Hofzeremoniell war streng geregelt. So war etwa festgelegt, wer wohin gehen durfte, wer sitzen durfte und auf welchem Polstermöbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Forschungen (2009) haben aber ergeben, dass er nicht mehr oder weniger Geld für Repräsentationen ausgab, als andere Fürsten der 89 geistlich-weltlichen Fürstentümer seinerzeit. Auch seine Umbaupläne für die Stadt Salzburg, der Abriss (mittelalterlicher) Häuser im Stadtkern (für den Domneubau) fielen nicht aus der Rolle im Vergleich zu den Vorgangsweisen anderen Fürst(erz)bischöfe von damals&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beitrag Salzburg heute am 21. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte wegen seines unnachgiebigen Auftretens viele Konflikte, wurde wegen des [[Salzbergbau]]s in eine bewaffnete Auseinandersetzung mit Bayern ([[Salzkrieg]], [[1611]]) verwickelt. Trotz eines wohl ausgebildeten Heeres verließ den Erzbischof in letzten Minute der Mut und er floh nach Kärnten. Bereits auf Kärntner Boden wurde er von den bayerischen Truppen jedoch gefangen genommen und resignierte am [[7. März]] [[1612]]. Sein Nachfolger, Markus Sittikus von Hohenems, hielt ihn bis zu seinem Tod auf der [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen. Er hatte sich zu Lebzeiten schon sein eigenes Mausoleum, die &#039;&#039;Gabrielskapelle&#039;&#039; ([[1597]] - [[1603]]) in dem von ihm [[1595]] - [[1600]] errichteten Sebastiansfriedhof gebaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift beim Sebastiansfriedhof.jpg|thumb|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Eingang zum Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seine Bauwerke==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mirabell]]&lt;br /&gt;
* [[Alte Residenz]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Residenz]]&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg]] in [[Bad Dürrnberg]]&lt;br /&gt;
* [[Hofmarstall]] ([[Haus für Mozart|Festspielhaus]])&lt;br /&gt;
* [[Residenzplatz]]&lt;br /&gt;
* [[Mozartplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Dietrich_von_Raitenau Wolf Dietrich von Raitenau in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.w/w890988.htm AEIOU im Internet]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst&#039;&#039;, [[Franz Martin|Dr. Franz Martin]], [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]], [[1952]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1587]] - [[1612]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Georg von Kuenburg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Markus Sittikus von Hohenems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Raitenau, Wolf Dietrich von]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Festung_Hohensalzburg&amp;diff=174986</id>
		<title>Festung Hohensalzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Festung_Hohensalzburg&amp;diff=174986"/>
		<updated>2010-11-15T15:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korange16: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hohensalzburg Festung Altstadt.jpg|thumb|Die Festung Hohensalzburg aus allen Himmelsrichtungen, beginnend aus nördlicher Sicht, in diesem Fall vom [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung 2.jpg|thumb|Die Festung vom Kapuzinerberg oberhalb vom [[Äußerer Stein|Äußeren Stein]], aus nordöstlicher Sicht gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohensalzburg Untersberg.jpg|thumb|Die Festung Hohensalzburg und im Hintergrund der [[Untersberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung_Hohensalzburg_Kapuzinerberg.jpg|thumb|winterliche Festung vom [[Kapuzinerberg]] aus östlicher Richtung gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Festung_Hohensalzburg_Buerglstein.jpg|thumb|die Festung vom [[Bürglstein]], aus südöstlicher Richtung gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohensalzburg Festung Sueden.jpg|thumb|Die Festung, wie sie sich nach Süden präsentiert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohensalzburg Festung suedwestlich.jpg|thumb|Die Festung von [[Schloss Leopoldskron]] aus südwestlicher Richtung gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_05.jpg|thumb|Blick im Festungshof von Osten nach Westen]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_03.jpg|thumb|vorne der Kuchlturm, dahinter Scheibelter Turm und Hasenturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Churfuerstensaal.jpg|thumb|die Goldene Stube]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_04.jpg|thumb|Blick auf den östlichen Teil des Festungshofes]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_02.jpg|thumb|die lange Rosspforte vor dem Festungshof (beim Fußweg auf die Festung)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_06.jpg|thumb|das [[Leonhard von Keutschach|Keutschach-Relief]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung_Hohensalzburg_07.jpg|thumb|die Georgskirche innen]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Festung Hohensalzburg&#039;&#039;&#039; ist das Wahrzeichen der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] und befindet sich oberhalb der [[Altstadt]] am [[Festungsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die über 900 Jahre alte Festung ist Europas größte Burganlage aus dem [[11. Jahrhundert]] und eine der besterhaltensten Burganlagen Europas. Der Bau der Festung begann während des Investiturstreites zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor im Jahr [[1077]] von Erzbischof [[Gebhard]] mit dem Zweck, [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum]] und Bevölkerung zu schützen. In dieser Zeit gehörte Salzburg politisch zu [[Bayern]] und war Teil des römisch-deutschen Reiches. Der [[Erzbischof]] war war aber folgerichtig gleichzeitig auch dem Papst verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg ist nicht nur wegen ihrer spannenden Geschichte einen Besuch mit Führung wert: auch der Blick über Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] machen die Festung Hohensalzburg zu einem beliebten Ausflugsziel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Festung befindet sich am Festungsberg südlich der Salzburger [[Altstadt]] auf 540 [[m ü. A.]]. Man erreicht sie zu Fuß von der Altstadt von der [[Riedenburg]] oder [[Mülln]] über den [[Mönchsberg]], vom Stadtteil [[Nonntal]] entweder vom [[Krauthügel]] über das [[Bürgermeisterloch]] oder über das [[Erhardgässchen]] oder die [[Nonnberggasse]] vorbei am [[Stift Nonnberg]]. In der Altstadt können Besucher vom [[Kapitelplatz]] aus über die [[Festungsgasse]] zu Fuß gehen oder die [[Festungsbahn]] benützen, die im zehn Minuten Takt verkehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hohensalzburg&#039;&#039; ist nicht identisch mit der [[Salzpurch]], dem &#039;&#039;Castrum superius&#039;&#039;, das Herzog [[Theodo II.]] von Bayern  [[Rupert von Worms|Hl. Rupert]] geschenkt hat. Diese &#039;&#039;Salzpurch&#039;&#039; befand sich auf dem [[Nonnberg]], sie bezog mit ihren Außenanlagen aber die Kuppe des Festungsberges mit ein. Die erste Nachricht von einer Burg auf dem [[Festungsberg]] findet sich erst aus der Zeit von Erzbischof Gebhard. Da Erzbischof Gebhard [[1085]] ins Exil gezwungen wurde, konnte sein Burgvorhaben erst von seinen Nachfolgern fertig gestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon damals bestand Hohensalzburg aus einem [[Romanik|romanischen]], gemauerten Palas, dem Wohnturm, einer Kapelle und einem Nebengebäude. Wesentlich ausgebaut wurde die Burg unter Erzbischof [[Burkhard II. von Weißpriach]] ([[1461]] - [[1466]]), der zur Verstärkung der Ringmauer vier Rundtürme - Glockenturm, Trompeterturm, Krautturm und den Schmiedturm - errichtete. Sein Nachfolger, Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] ([[1466]] - [[1482]]), baute zum Schutz vor verschiedenen Feinden oder   aufständischen Salzburgern an der Südseite der Burg eine Bastei, erhöhte die Ringmauer und sicherte den östlichen Aufgang zum [[Nonnberg]] durch eine drei Meter dicke Mauer. [[Johann III. Beckenschlager]], Erzbischof von [[1482]] - [[1489]], erweiterte die Festung um zwei Gebäude: das erste [[Zeughaus]] und den [[Schüttkasten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) baute die Festung weiter zum prunkvollen Herrschersitz aus. So fügte der geistliche Regent dem &#039;&#039;[[Hoher Stock|Hohen Stock]]&#039;&#039; weitere Etagen hinzu, legt eine neue [[Zisterne]] an und erhöhte die bereits bestehenden Türme. Überdies &amp;quot;schenkte&amp;quot; er den Salzburgern die Orgel im Krautturm, den [[Salzburger Stier]], legte den [[Reißzug]] als Transportanlage für die Festung an und ließ Kuchlturm und Bäckerei bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Geld für den Ausbau der Festung zum Teil aus dem [[Bergbau]] der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] stammte, regte sich von Seiten der organisierten Bergknappen Widerstand gegen die [[Salzburger Erzbischöfe]]. Infolgedessen belagerten [[Vor und nach den Bauernkriegen (Überblick)|Bauern]] und Bergknappen im Jahre [[1525]] den Salzburger Landesfürsten [[Matthäus Lang von Wellenburg]] 14 Wochen lang in seiner Burg, jedoch ohne Erfolg - die Festung Hohensalzburg blieb uneinnehmbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Landesfürst, [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]), forcierte während seiner Regentschaft die Bautätigkeit in der Stadt Salzburg stärker als die auf der Burg. Er wurde später von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] ([[1612]] - [[1653]]) bis zu seinem Tod auf der Festung gefangen gehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) ließ Salzburg im [[Barock]] mittels großer Wehrbauten schützen und schloss auch die Festung Hohensalzburg in seinen Verteidigungsring mit ein. Unter ihm wurde die mittelalterliche Burg zur neuzeitlichen Festung so umgebaut, dass sie der stärkere gewordenen [[Artillerie]] standhalten konnte und innerhalb der Bastionen keine schusstoten Winkel mehr vorhanden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Furcht vor einer Türkenbelagerung errichtete Erzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] ([[1668]] - [[1687]]) im [[17. Jahrhundert]] die Feuerbastei an der Nordseite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Land Salzburg [[1816]] zu Österreich kam wurde die Festung vor allem als Kaserne genutzt. [[1861]] hob [[Kaiser Franz Joseph I.]] Hohensalzburg als Festung auf, sie war in der Folge aber weiter als Kaserne genutzt. Sie blieb auch im Besitz des kaiserlichen Ärars - ganz im Gegensatz zu anderen [[Stadtbefestigungen|Stadtbefestigungsanlagen]], die er damals der Stadt Salzburg schenkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Umstand war dann später die Voraussetzung für den beginnenden [[Fremdenverkehr]], weshalb [[1991]] mit dem Bau der [[Festungsbahn]] begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Türme der Festung==&lt;br /&gt;
====Von der Stadt aus gesehen====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Reckturm&#039;&#039;&#039;: (von mittelhochdeutsch &amp;quot;recke&amp;quot; = Verbannter, Flüchtling, vgl. &amp;quot;Rächen&amp;quot;, andere Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Heimatkunde Hübl}} Seite 21&amp;lt;/ref&amp;gt; erklären das Wort von &amp;quot;recken&amp;quot; = strecken)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bleitürmchen&#039;&#039;&#039;: ein ganz kleines Türmchen zwischen Reck- und Glockenturm&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Glockenturm&#039;&#039;&#039;: jeden Freitag um 11 Uhr läutet noch heute die Glocke, früher warnte sie die Bewohner der Stadt bei Feuersgefahr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trompeterturm&#039;&#039;&#039;: hier war ein Wächter, der die Stadt beobachtete und bei Notfällen Alarm gab; später wurde das Trompetensignal durch das Abgeben eines Schusses aus einer Kanone abgelöst;&lt;br /&gt;
*  [[Bürgermeisterturm]], an den das &#039;&#039;Schlangengang&#039;&#039; anschließt, der nach Artillerie-Geschützen, den &#039;&#039;Feldschlangen&#039;&#039; (kleineren &amp;quot;wendigen&amp;quot; Kanonen) benannt ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Im Inneren Teil der Burg====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kuchlturm&#039;&#039;&#039; im Schlossgraben: von Leonhard von Keutschach erbaut; der Name &amp;quot;Arrestanten-&amp;quot; oder &amp;quot;Krankenturm&amp;quot; ist viel jünger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Im &#039;&#039;Hohen Stock&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
* Zwei &#039;&#039;&#039;Feuertürme&#039;&#039;&#039; auf der Süd- und der Ostseite des inneren Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====von Nonntal aus gesehen====&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schwefelturm&#039;&#039;&#039;: in einem Teil davon ist heute das [[Festungsrestaurant]] untergebracht&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hasenturm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Pulverturm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Geyerturm&#039;&#039;&#039; - die drei letztgenannten Türme wurden von Erzbischof Leonhard von Keutschach über der alten Ringmauer errichtet&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Schmiedturm&#039;&#039;&#039;, der zwischen Zeughaus und Schüttkasten liegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Basteien==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kuenburgbastei&#039;&#039;&#039; im Norden, auch &#039;&#039;Feuerbastei&#039;&#039; genannt, in der sich zwei Kasematten befinden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Untere Nonnbergbastei&#039;&#039;&#039; im Nordosten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Obere Nonnbergbastei&#039;&#039;&#039; im Osten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bernhard-von-Rohr-Bastei&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bastei&#039;&#039;&#039; vor dem Hasengrabentor &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Untere Hasengrabenbastei&#039;&#039;&#039; im Südwesten auf der sich der Pulverturm befindet&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hasenbastei&#039;&#039;&#039;  und&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Georgsbastei&#039;&#039;&#039; an der Westseite, werden hauptsächlich vom Festungsrestaurant - früher Hasengrabenzeughaus - genutzt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Obere Hasengrabenbastei&#039;&#039;&#039; an der Nordwestseite &lt;br /&gt;
* die &#039;&#039;&#039;Katze&#039;&#039;&#039; als Außenbastei (Vorbastei) im Nordwesten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tore der Festung==&lt;br /&gt;
* erster Sperrbogen und &#039;&#039;&#039;Schartentor&#039;&#039;&#039;, zusammen mit der &amp;quot;Katze&amp;quot; von Paris Graf Lodron erbaut&lt;br /&gt;
* zweiter Sperrbogen, der &#039;&#039;&#039;Keutschachbogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* dritter Sperrbogen, neben dem &#039;&#039;&#039;Bürgermeisterturm&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Rosspforte&#039;&#039;&#039;, die in den Großen Burghof führt, deren oberer Teil &#039;&#039;&#039;Schleuderpforte&#039;&#039;&#039; genannt wird&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Höllenpforte&#039;&#039;&#039; - ein Stiegenaufgang in den Großen Burghof&lt;br /&gt;
* Fünf [[Reißzug]]-Pforten, dessen oberste Pforte früher ein richtiger Turm mit dem Namen &amp;quot;Reiseturm&amp;quot; war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen in der Festung==&lt;br /&gt;
* [[Burgmuseum Festung Hohensalzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Rainer-Regiments-Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Marionetten-Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Website Festung Hohensalzburg&lt;br /&gt;
* Website Salzburger Burgen und Schlösser&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;900 Jahre Festung Hohensalzburg&#039;&#039;, Landesfest [[4. Juni|4.]] bis [[12. Juni]] [[1977]], Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg - ein Führer durch seine Geschichte und Kunst&#039;&#039;, [[Franz Martin|Dr. Franz Martin]], 1952, [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
{{Quelle Heimatkunde Hübl}}&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hohensalzburg.com/main.htm Website Festung Hohensalzburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg-burgen.at/de/hohensalzburg/ Website Salzburger Burgen und Schlösser]&lt;br /&gt;
* [http://salzburg.cityful.com/de/Sehenswuerdigkeiten/Burg/Festung-Hohensalzburg Infos und Fotos zur Festung Hohensalzburg auf dem online Stadtführer cityful.com] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Festung Hohensalzburg.jpg|Die Festung vom [[Kapitelplatz]] aus&lt;br /&gt;
Datei:Kapuzinerbergblick zur Festung.jpg|Blick vom [[Kapuzinerberg]] zur Festung&lt;br /&gt;
Bild:Festung 1.jpg|[[Salzburg]] und der [[Festungsberg]]&lt;br /&gt;
Datei:Hohensalzburg_Schmiede.jpg|die Schmiede in der Festung&lt;br /&gt;
Bild:Festung_Hohensalzburg_08.jpg|Kanone im Feuergang&lt;br /&gt;
Bild:Hohensalzburg_Hof.jpg|Der Innenhof beim Hohen Stock&lt;br /&gt;
Datei:Festungszufahrt.JPG|Festungszufahrt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tourismus|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historische Gebäude|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Altstadt|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ausflugsziel|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sehenswürdigkeit|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Festung|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Salzburgs Schätze|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt Salzburg|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Salzburg|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadtberge|Hohensalzburg, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Festungsberg|Hohensalzburg, Festung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Korange16</name></author>
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