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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Landeskrankenhaus_Salzburg&amp;diff=882308</id>
		<title>Landeskrankenhaus Salzburg</title>
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		<updated>2018-12-13T12:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kalham: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Landeskrankenhaus-Panorama.jpg|thumb|450px|Landeskrankenhaus-Panorama, Ansicht vom Mönchsberg aus]]{{googlemapsort|Müllner_Hauptstraße_48+5020+Salzburg}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Chirurgie West.jpg|thumb|Chirurgie West]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Landeskrankenhaus Salzburg&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;St. Johanns-Spital&#039;&#039;) ist eine [[Krankenanstalt]] in [[Salzburg]]-[[Mülln]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das Landeskrankenhaus Salzburg ist in funktional-organisatorischem Verbund mit der [[Christian-Doppler-Klinik]] in der Gesundheitsversorgung eine Zentral-Krankenanstalt, sowie auch ein [[Universitätsklinikum Salzburg|Universitätsklinikum]] auf Grund der Kooperation mit der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsträger ist das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]]. Die Betriebsführung erfolgt durch die gemeinnützige [[Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH|Salzburger Landeskliniken]] Betriebsführungs-GmbH (SALK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail St. Johanns-Spital Gesamt.jpg |thumb|[[Kulstrunk-Panorama]] 1916: Detail: &amp;lt;br/&amp;gt; Gelände des [[St. Johanns-Spital]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Kupferstich 1740 Detail Nr 24 St. Johanns-Spital.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Friedrich Bernhard Werner|Werner, Friedrich Bernhard; Stadtansicht von 1740, Detail Nr 24]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 32 St. Johanns-Spital.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich; Stadtansicht von 1750, Detail Nr 32]]]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche [[barock]]e Spitalsanlage mit der zentralen [[Krankenhauskirche St. Johannes]], heute die Pfarrkirche des Spitals-Pfarrsprengels, wurde im Auftrag von Stifter [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], dem die soziale Arbeit ein besonderes Anliegen war, auf den Fundamenten des älteren [[Schloss Müllegg|Grimmingschlosses]] von [[Fischer von Erlach]] erbaut und [[1704]] eingeweiht. Johann Ernst von Thun belebte mit dem neuen Spitalnamen einen alten Namen wieder, hieß doch schon das alte [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)#Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg|Spital]] der [[ Pfarrkirche St. Erhard  |Erhardkirche]] nach dem heiligen Johannes d. T.. Die gesamte Anlage - Kirche, Männertrakt und Frauentrakt - finanzierte Johann Ernst aus seinen eigenen Mitteln privat! Im Stifterbrief vom [[15. Oktober]] [[1699]] richtete er einen Stiftungsfond mit 100.00 [[Gulden]] ein. Ferner spendete er noch einmal 12.000 Gulden zur Bezahlung der Krankenwärter und spendete bis an sein Lebensende monatlich weitere 1.000 Gulden an das Spital. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1754]] wurde eine [[Landesapotheke|Apotheke]] eingerichtet, die auch öffentlich zugänglich war und sich großer Beliebtheit erfreute. Ganz im Geiste der Aufklärung wurde [[1791]] der letzte Pilger aufgenommen. [[1796]] erfolgte dann, auf Betreiben des damaligen Leibarztes des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo]], [[Johann Jacob Hartenkeil]], zur Trennung von Medizin und Chirurgie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1891]] bis [[1899]] wurde das erste Kinderspital, und von [[1897]] bis [[1899]] die &amp;quot;Geburtshilfliche und Frauen - Abteilung&amp;quot;, als Vorläufer der heutigen Frauenklinik, errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 1. Jänner 1940 war das Krankenhaus Schauplatz nationalsozialistischer Verbrechen. Das NS-Regime, welches seit 1938 auch Österreich kontrollierte, verfolgte im Rahmen seiner Ideologie die sogenannte „Rassenhygiene“, nach welchem Menschen mit „minderwertigem Erbgut“ das Recht abgesprochen wurde sich fortzupflanzen. Darunter vielen sowohl Träger von genetisch bedingten Krankheiten, als auch Personen die nach der rassistischen Weltsicht des Nationalsozialismus aufgrund ihrer Herkunft als „minderwertig“ galten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzungsweise wurden in Salzburg mehrere Hundert Menschen zwangssterilisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ansichtssache.at/ansichten/heilen.html&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer noch extremeren Ausformung der „Rassenhygiene“, der sogenannten Aktion T4, kam es sogar zu Ermordungen. Diese richteten sich vor allem gegen körperlich und geistig Behinderte, sowie psychisch Kranke. Etwa 260 Menschen wurden im Zuge der Aktion von Salzburg in das oberösterreichische Hartheim gebracht und dort getötet. &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Reschreiter: Lebens(un)wert. &amp;quot;NS-Euthanasie in Land Salzburg&amp;quot;. Laube sozialpsychiatrische Aktivitäten, Salzburg, 2007, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis [[31. Dezember]] [[1997]] war das Landeskrankenhaus Salzburg ein Regiebetrieb des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]], der im Wege der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 9 - Gesundheit und Sport#Geschichte|Anstaltenverwaltung]] geführt wurde. Mit Wirkung vom [[1. Jänner]] [[1998]] wurde die Betriebsführung an die [[Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH#Geschichte|Holding der Landeskliniken (LKS)]] übertragen. Mit Wirkung vom [[1. Jänner]] [[2004]] sind  Rechtsträgerschaft und Betriebsführung des Landeskrankenhauses Salzburg an die Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH - [[SALK]] übertragen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam es zu einem großzügigen Ausbau des St. Johanns-Spitals. Als bislang letztes großes Bauprojekt wurde [[2001]] die [[Chirurgie West]] eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2003]] nahm die Paracelsus Medizinische Privatuniversität auf dem Gelände des Landeskrankenhaus ihren Studienbetrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2009]] gingen westlich des Geländes die [[S-Bahn Salzburg|S-Bahn]]-{{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}}-[[Salzburg Aiglhof (Haltestelle)|Station Aiglhof]] und  östlich des Geländes die {{Symbol-S-Bahn|S3|#19B24B}}-[[Salzburg Mülln-Altstadt (Haltestelle)|Station Mülln]] in Betrieb, die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]]-Benutzer nahe an das Spital bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenhauskirche St. Johannes ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Krankenhauskirche St. Johannes]] &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Krankenhauskirche St. Johannes ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Durch eine Vorhalle gelangt man in die eigentliche Kirche. In dieser Vorhalle befindet sich der Eingang zur unterirdischen Priestergruft, in welcher auch die Eingeweide des Stifters in der so genannten &amp;quot;Flammenurne&amp;quot; bestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankenanstalt im Profil ==&lt;br /&gt;
Im St. Johanns-Spital stehen 1&amp;amp;nbsp;167 Betten &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&amp;amp;Gesetzesnummer=20000534 &#039;&#039;Rechtsinformationssystem/Salzburger Krankenanstalten- und Großgeräteplan -S.KAP&#039;&#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie 3&amp;amp;nbsp;471 Mitarbeiter zur Verfügung. In 19 Fachabteilungen und sieben Instituten werden jährlich rund 48&amp;amp;nbsp;000 Patienten in stationäre Pflege aufgenommen und eine noch wesentlich größere Anzahl ambulant versorgt. Die Auslastung beträgt 70 Prozent (2014)&amp;lt;ref&amp;gt; {{Quelle SN|2. Juli 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Pro Jahr erblicken rund 2&amp;amp;nbsp;300 neue Erdenbürger hier das Licht der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachabteilungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Östliche Einfahrt in das Landeskrankenhaus.jpg|thumb|Müllner Hauptstraße 48: Einfahrt in das Landeskrankenhaus]]&lt;br /&gt;
Am Standort Landeskrankenhaus sind folgende bettenführenden Abteilungen eingerichtet:&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Chirurgie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Dermatologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Perinatologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie - Brustzentrum Salzburg mit Brustambulanz&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Herzchirurgie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Pneumologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Innere Medizin I, mit Gastroenterologie- Hepatologie, Nephrologie, Stoffwechsel und Diabetologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Innere Medizin II, Kardiologie und internistische Intensivmedizin&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Innere Medizin III mit Hämatologie, internistischer Onkologie, Hämatostasiologie, Infektiologie, Rheumatologie und Onkologisches Zentrum&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Nuklearmedizin und Endokrinologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Orthopädie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie&lt;br /&gt;
*Universitätsklinik für Urologie und Andrologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachinstitute ===&lt;br /&gt;
*Universitätsinstitut für Radiodiagnostik&lt;br /&gt;
*Kinderradiologie des Universitätsinstitutes für Radiodiagnostik&lt;br /&gt;
*Pathologisches Institut&lt;br /&gt;
*Universitätsinstitut für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik der PMU&lt;br /&gt;
*Forschungsinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstand ==&lt;br /&gt;
:Ärztlicher Direktor: Univ.-Prof. Dr. [[Heinrich Magometschnigg]]&lt;br /&gt;
:Pflegedirektorin: DGKS [[Margarete Hader]]&lt;br /&gt;
:Wirtschaftsdirektor: Dr. [[Klaus Offner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Personen ==&lt;br /&gt;
* [[Albert Gruber]] ist (2014) Pflegeexperte am Landeskrankenhaus Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Müllner Hauptstraße]] 48&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon:  (06 62) 44 82-0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten &amp;amp; Fakten ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140722-151656.pdf Leistungsbericht 2012/2013]&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140821-105437.pdf Leistungsbericht 2011/2012]&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140821-110111.pdf Leistungsbericht 2010/2011]&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140821-110658.pdf Leistungsbericht 2009/2010]&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140821-111023.pdf Leistungsbericht 2008/2009]&lt;br /&gt;
* [http://www.salk.at/DMS/2-20140821-111607.pdf Leistungsbericht 2007/2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tätigkeitsberichte, Landeskrankenanstalten Salzburg, Jahre 2000, 1995, 1994, 1993, 1991, 1990, 1989, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.salk.at}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.salk.at}}&lt;br /&gt;
* Römisch - Katholisches Pfarramt am St. Johanns - Spital(Hg.): &#039;&#039;300 Jahre St. Johanns - Kirche am Landeskrankenhaus Salzburg 1704 bis 2004&#039;&#039;, Salzburg 2004&lt;br /&gt;
* [[Josef Brettenthaler|Brettenthaler, Josef]]; [[Volkmar Feurstein|Feurstein, Volkmar]]: &#039;&#039;Drei Jahrhunderte St.- Johanns - Spital Landeskrankenhaus Salzburg, Das Landeskrankenhaus in der Geschichte der Salzburger Medizin&#039;&#039;, Salzburg 1986, 303 Seiten, Herausgeber: Direktion des Landeskrankenhaus Salzburg&lt;br /&gt;
* [[Harald Waitzbauer|Waitzbauer, Harald]]: &#039;&#039;Im Dienst der Menschlichkeit. Die Tradition der Medizinischen Lehre und Forschung in Salzburg&#039;&#039;, [[Schriftenreihe des Landespressebüros]], Sonderpublikationen Nr. 166. Salzburg 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mülln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kalham</name></author>
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