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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Hauptseite&amp;diff=238029</id>
		<title>Diskussion:Hauptseite</title>
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		<updated>2012-03-19T10:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: Neuer Abschnitt /*  jole Unken Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Um diese Seite übersichtlich mit aktuellen Themen zu halten, findet ihr ältere Beiträge im [[Diskussion:Hauptseite/Archiv|Archiv dieser Diskussionsseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bitte um Meinungen zur Lösch-/Verschiebdiskussion des Artikels &amp;quot;Motorradrecht&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich  bitte um Meinungen zu meinem neuerlich angeregten Löschantrag des  Artikels [[Motorradrecht]], da er absolut keinen Bezug zu Salzburg hat  und wir andererseits vor Wochen einige Artikel in den  Benutzer-Diskussionsraum verschoben hatten, die genauso keinen  Salzburgbezug hatten. Ich finde, man sollte aber aus Gründen der  Fairness auch diesen Artikel in den Benutzer-Diskussionsraum des Autors  verschieben (es muss ja nicht Löschen sein). Details zu meiner  Löschantragsbegründung findet ihr unter  [[:Salzburgwiki:L%C3%B6schkandidaten#Motorradrecht|Löschkandidat  Motorradrecht]] bittet [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 21:17, 17. Jan. 2012  (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht würde ich eine Löschung des Artikels &amp;quot;Motorradrecht&amp;quot; aus dem Salzburgwiki bedauern, denn ich habe als Führererschein Gruppe A-Besitzer schon oft in diesem Artikel nachgelesen und mich informiert und ich habe noch nie wo anders etwas im Fachniveau Vergleichbares gefunden. Warum soll man etwas löschen, wenn sich noch niemand daran gestoßen oder gegen den Artikel ausgesprochen hat. Es wäre schade, wenn der Artikel in einen unsichtbaren Winkel verschoben werden würde. Ich sehe im Artikel nur Nutzen und keinesfalls Schaden wegen eines nur indirekten Salzburgbezuges (&amp;quot;Service für Salzburger&amp;quot;).  --Franz Fuchs 21:36, 17. Jan. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Lieber Franz, so sehr ich deine Aussage verstehe - ich muss aber immer wieder darauf hinweisen, dass das &#039;&#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;&#039;wiki nur Themen anbieten soll, die etwas mit &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039; zu tun haben und zwar so, dass jemand, der bewusst nach Salzburgthemen sucht, hier fündig wird. Lassen wir Motorradrecht zu, müssen wir die österreichische Verfassung, das Konsumentenschutzgesetz, die Gewerbeordnung usw. auch zulassen - denn alle diese Themen werden sicherlich Interessenten haben, so wie du es ja vom Motorradrecht schreibst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aber macht das Sinn, in einem auf das Bundesland Salzburg bezogenen Wiki österreichweite Themen darzulegen? Wie du in meiner Begründung zum Löschantrag lesen kannst, meine ich aus Gründen der Fairness dir gegenüber ([[Benutzer:Franz_Fuchs|verschobene Artikel]] von dir und von Karl Irresberger (Beispiel [[Benutzer:Karl Irresberger/Oberösterreichisches Landesrecht|Oberösterreichisches Landesrecht]]), dass entweder dieser Artikel und alle nachfolgenden, nicht mehr mit Salzburg zusammenhängenden allgemeine Österreichartikel hier stehen bleiben dürfen oder der Artikel Motorradrecht wird gelöscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist nicht &#039;&#039;mein&#039;&#039; Salzburgwiki, aber ich fände es schade, wenn nach fünf Jahren des Bestehens des Salzburgwikis eine Verwässerung einsetzte und damit der Wert dieses Lexikons deutlich verlöre meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 12:04, 19. Jan. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Meine Meinung dazu aus der Diskussion des Löschantrages herüberkopiert: Irgendwo muss eine klare Salzburgwiki-Grenze gezogen werden! Entweder ist dies die geografische Salzburger Landesgrenze oder ein tatsächlicher Salzburgbezug. Es wurden leider schon viele &#039;&#039;an den Haaren herbeigezogene&#039;&#039; Salzburgbezüge hergestellt und akzeptiert. Ob man bestehendes alles bereinigen kann ist fraglich, ich schlage aber vor in Zukunft genauer darauf zu achten! [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 12:25, 19. Jan. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt Bilderbewertung im Salzburgwiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, ich habe in der  Wikipedia ein Projekt über exzellente Bilder gesehen, glaubst du, dass  [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz/Projektideen/Exzellente_Bilder|sowas]] hier  verwendet werden könnte? Ich fänds gut. Sinnlos ist es natürlich, wenn  es bereits so ein Projekt hier gibt, ich konnte allerdings nichts  finden. Liebe Grüße, [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]   [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 21:33, 7. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grundsätzlich  finde ich die Idee sehr gut - nur, wer klassifiziert die Bilder? Was  für den einen einen &amp;quot;hervorragendes&amp;quot; Bild sein mag, ist für einen  anderen mittelmäßig. Ich werde mal Claus, unseren &amp;quot;Oberguru&amp;quot; befragen  und bitte auch andere um ihre Meinung (hier) meint  [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:07, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::die  frage WER klassifiziert stelle ich mir auch. wenn es eine  personengruppe ist, dann denke ich, dass wir a) zu dünn aufgestellt  sind, b) dadurch nur wieder neid und unfrieden bei jenen stiften, die  nicht berücksichtigt werden. wenn dann würde ich bei den bildern noch  eher ein rating für ALLE benutzer einführen, aber selbst das finde ich  im moment nicht zielführend, findet [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] 09:22, 8.  Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wikis  mehr oder weniger jeder bearbeiten kann, sollte es auch hier für jeden  angemeldeten User möglich sein unter einem Foto (also eher keine  Graphiken) seine Stimme abzugeben, wie bei der en.wikipedia unter einem  Artikel. Nach X Stimmen kann man ein Bild dann einen Baustein versehen.  Grundsätzlich gefällt mir das Projekt (sonst hätte ich es nich  vorgeschlagen :D) aber es gibt leider zwei Probleme:&lt;br /&gt;
* Die Umsetzung (fürs Voting)&lt;br /&gt;
* Die Sicherheit (praktisch jeder könnte solch einen Baustein unten einsetzen)&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 08:29, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frische  Ideen sind immer gut! Da ich leider technisch nicht so versiert bin,  kann ich keinen konstruktiven Vorschlag für eine Umsetzung anbieten.  Technik-Meister ist in diesem Wiki ungeschlagen  [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:33, 8.  Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich  halte ich es für eine nette Idee, teile aber die Bedenken von Claus.  [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 10:19, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich  beteilige mich bekanntlich ebenfalls im Salzburgwiki mit der  Beistellung von Bildern, aber primär zur Illustration von Artikeln. Zur  gezielten Fotorepräsentation verwende ich eher den Fotoblog &amp;quot;Schöne  Heimat&amp;quot;, wo ich inzwischen ca. 1000 Bilder eingestellt habe. Dort werden  die Bilder auch immer wieder kommentiert und fallweise mit  Wertungspunkten bedacht. Von meiner Seite würde ich derzeit keine  zusätzliche Foto-Wertungsplattform wünschen. --Franz Fuchs 13:15, 8.  Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Stimmt. Zur  Präsentation und Bewertung von Bildern ist der Fotoblog auf  salzburg.com die richtige Adresse. Sich den Überlegungen von Franz  anschließend [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 13:55, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Also  erstmal auf Eis legen oder trotzdem versuchen? Wenns von den meisten  unerwünscht ist, bringt&#039;s natürlich nichts. Liebe Grüße,  [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]   [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 14:12, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich  bin zwar schon deutlich über 50 (bald), aber immer noch  experimentierfreudig; lieber Tommy, wenn du es technisch schaffst, ein  Bewertungssystem hier bei uns im Salzburgwiki zu installieren - warum  nicht? Wenn du nur die Balken einfügen möchtest ohne vorherige Bewertung  von Usern - warum nicht? Wenn du die Meldungen dazu aushältst - warum  nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neid ist was  &#039;&#039;Schiaches&#039;&#039; [nicht Schönes] und wenn jemand gar arg mit einem  Bewertungsbalken daneben greift, muss halt ein Admin eingreifen. Und  wenn jetzt alle Bilder mit diesen  Balken versehen werden, werden wir  unglaubwürdig. Ergo - ausprobieren! meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]]  14:32, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hmm, also ich halte von dem Bilderbewerten eher wenig. Jeder sieht es doch anders, ob ihm/ihr ein Bild gefällt oder nicht. Überdies ist dann das Problem, dass einige Bilder oft bewertet werden würden, anderen hingegen zu kurz kämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Bilder: Neue Photos von den Stolpersteinen folgen sobald wie möglich, versprochen. Muss sie erst noch suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburg ist doch eine größere Stadt, als ich dachte, grinst --[[Benutzer:Andrea1984|Andrea]] 21:34, 8. Nov. 2011 (CET) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modelle ===&lt;br /&gt;
Okay. Man müsste ich aber auf eines der zwei Modelle (siehe  [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz/Projektideen/Exzellente_Bilder#Das_Voting|hier]])  festlegen. Ich wäre fürs zweite Modell, da die Vandalismusgefahr  geringer ist. Außerdem ist&#039;s so (mit Modell 2) einfacher. Liebe Grüße,  [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]   [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 14:35, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Also,  ich wäre für Modell 1! Da müsste weniger über die einzelnen Bilder  diskutiert werden... D.h. aber, es müsste bei allen Bildern im  Salzburgwiki die Sternenleiste hinzugefügt werden. Ist das überhaupt  umsetzbar fragt [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 14:46, 8. Nov. 2011  (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Liebe Elisabeth,  eines habe ich im Leben gelernt: man kann erst dann schimpfen, wenn man  was ausprobiert hat - also, ob umsetzbar oder nicht zeigt die Praxis -  Tommy soll mal ein paar Beispiele machen meint  [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 14:55, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::  Naja diskutieren kann man in beiden Fällen. Ich fange gleich mit den  Beispielen an, bitte weiter darüber abstimmen, ob Modell 1 oder 2  genommen werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Zwischenstand: 1. Modell: 2 Stimmen  // 2. Modell: 1 Stimme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber  Peter, ich hab nicht geschimpft!! Ich hab zuerst nur meine Bedenken  geäußert und nachdem Tommy gefragt hat welches Modell wir uns vorstellen  könnten, für Modell 1 gestimmt. Wobei dies mit einem großen  Arbeitsaufwand verbunden wäre, wenn 15.000 Bilder (ich glaub so viel  haben wir ca.) mit der Sternenleiste versehen werden müssten.  Dahingehend lautete meine Frage ob Modell 1 überhaupt umsetzbar ist.  Aber wenn Tommy das alles programmiert und einfügt klicke ich bei  schönen Bildern gerne mit!!! LG Elisabeth&lt;br /&gt;
:: geh&#039; Elisabeth, hast du nicht meinen Grinser im Gesicht  gesehen [grins]? Das &#039;&#039;Schimpfen&#039;&#039; war nicht wörtlich gemeint... grinst  [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 15:08, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Modell 1: Leiste mit Sternen - gibt es z. B. in der geo-community (mit &#039;&#039;Kranken&#039;&#039;, die jedem Bild nur einen Stern geben..)&lt;br /&gt;
: Modell 2: wer debattiert wann? &lt;br /&gt;
: daher präferiere ich Modell 1, weil mit &#039;&#039;Kranken&#039;&#039; kann ich gut leben und muss weniger debattieren [grins] meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 15:08, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Hallo, wieder ich! Zum 2. Modell wäre zu sagen, dass man ein Bild zu den Kandidaten der guten, sehr guten und exzellenten Bildern hinzufügt. Auf der Diskussionsseite des jeweiligen Bildes wird abgestimmt. Zum 1. Modell wäre zu sagen, dass ich die Leiste mit den 5 Sternen zusammenbringen würde, aber unter &amp;lt;u&amp;gt;jedes&amp;lt;/u&amp;gt; einzelne Bild, schaffe ich es mit meinen guten, aber nicht ausreichenden Kenntnissen leider nicht diese 5 Sterne einzubauen. Modell 1 war nur eine Idee, die ich hatte, aber ich schaffe das alleine nicht umzusetzen. Außerdem sollte man ein Projekt (ja, das fällt mir erst jetzt ein) einführen, bei dem jeder herumbasteln kann. Wenn man da mit komplizierten Techniken arbeitet, macht es die Sache eher...weniger gut. [[Salzburgwiki:Projekt_Bildbewertung|Schaut mal hier]]. Euer [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 15:28, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildauswahl ===&lt;br /&gt;
Da hab ich gleich noch eine Frage: Wir übernehmen öfters Bilder vom &amp;quot;Schöne Heimat&amp;quot; Fotoblog. Diese Salzburg.com User sind meistens keine angemeldeten Salzburgwiki User. Wir müssten uns schon im Vorfeld einigen, ob alle Bilder bewertet werden oder nur eigene Fotos von Salzburgwiki Usern. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 15:37, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
: Stimmt, ich würde sagen, dass es darauf ankommt, inwiefern das Bild übernommen wird. (Hab mit dem &amp;quot;Schöne Heimat&amp;quot; Fotoblog keine Erfahrung, da ich noch nicht so lange dabei bin...) Liebe Grüße, [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 15:48, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bilder bewerten meint &#039;&#039;Bilder bewerten&#039;&#039; nicht &#039;&#039;User&#039;&#039; bewerten oder lese ich das was falsch? Daraus ergibt sich, dass Pressebilder, Bilder von mein.salzburg.com-Usern und Salzburgwiki-Usern aus meiner Sicht gleich bewertetet werden können. Wozu auch einen Unterschied? Gibt eh&#039; nix zu gewinnen (und wenn, dann halt nur unter &#039;&#039;Anwesenden&#039;&#039;) meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 15:49, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
:: Ja, da hast Recht. Wie würdest du die [[Salzburgwiki:Projekt_Bildbewertung|Projektseite]] zum Projekt finden? Bearbeiten geht ja natürlich immer noch. Liebe Grüße, [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 16:17, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Projektseiten sind immer gut, ... wenn man auf deren Wartung und Pflege nicht vergisst meint augenzwinkernd zustimmend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 16:31, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
::::Dann schauts ja gut fürs Bildbewertungsprojekt aus und danke für den perrow-Tipp, meint ebenfalls augenzwinkernd [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 16:37, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voting ===&lt;br /&gt;
Ich hab &amp;lt;s&amp;gt;24&amp;lt;/s&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;30&amp;lt;/u&amp;gt; Bilder vorgeschlagen, wenn keine Diskussion stattfindet, werden die Bilder nach &amp;lt;s&amp;gt;24 Stunden&amp;lt;/s&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;einer Woche&amp;lt;/u&amp;gt; als (sehr) gut oder exzellent ausgezeichnet, da man davon ausgehen kann, dass jeder damit einverstanden ist. Diskussionen bitte auf der Disk.-Seite des jeweiligen Bildes. &amp;lt;s&amp;gt;Sind 24 Stunden zu kurz?&amp;lt;/s&amp;gt; Sollte man die Debatten auf der jeweiligen Bild-Diskussionsseite führen, oder [[Salzburgwiki_Diskussion:Projekt_Bildbewertung|hier]]? Liebe Grüße, [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 19:42, 8. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:24 Stunden sind zu kurz. Überhaupt in der Anfangsphase. Ich denke, dass zunächst einmal eine Woche Zeit sein sollte (um alles Neue zu verarbeiten...) meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:39, 9. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
::Okay! Schon geändert. Liebe Grüße, [[Benutzer:Thomas_R._Schwarz|tommy]]  [[Benutzer_Diskussion:Thomas_R._Schwarz|✉]] 10:20, 9. Nov. 2011 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion, wie weit über die Landesgrenzen hinaus soll das Salzburgwiki Beiträge gestatten? ==&lt;br /&gt;
=== Einleitung ===&lt;br /&gt;
Zwei Punkte haben im Sept. 2011 eine Diskussion ausgelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &amp;lt;u&amp;gt;EnnstalWiki/Salzburgwiki&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Schwesternwiki &amp;quot;EnnstalWiki&amp;quot; arbeitet das steirische Ennstal auf. Da die Geschichte Salzburgs auch ins Ennstal reichte, kommt es zu Überschneidungen. Daher sollten im Salzburgwiki ein Artikel, dessen Inhalt im Ennstal beheimatet ist, nur dann angelegt werden, wenn es einen eindeutigen Bezug dieses Inhalts zu Salzburg gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &amp;lt;u&amp;gt;Beiträge im Salzburgwiki außerhalb der Landesgrenzen&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Salzburgwiki gibt es im September 2011 bereits 520 Artikel (3,6 % von allen Artikeln), die Orte oder Dinge behandeln, die nicht auf Salzburger Boden liegen. Nun werden immer wieder Artikel aus diesen &amp;quot;Randgebieten&amp;quot; (und darüber hinaus immer weiter weg) angelegt, die überhaupt nichts mit Salzburg zu tun haben. Beispielsweise Aussichtspunkte, gastronomische Betriebe usw. Aus der Sicht der Aufgabenstellung - &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;wiki - und aus der Sicht eines nach Information suchenden Internetbenutzers (ich will Informationen über Salzburg und nicht Oberösterreich), plädieren die einen dafür, nur Artikel zuzulassen, die einen eindeutigen Bezug mit Salzburg haben. Andere wiederum sind der Meinung, sie müssten alles Sehenswerte anführen, was man in Ausflügen von Salzburg aus erleben könnte, egal, ob ein Bezug zu Salzburg oder nicht - wo aber die Grenze? Ein Tagesausflug kann ja schließlich bis zum Stift Sankt Florian östlich von Linz führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnis ===&lt;br /&gt;
Das Salzburgwiki wird auch weiterhin nur Artikel akzeptieren, die einen echten Bezug zu Salzburg haben. In Absprache mit [[Benutzer:Mecl67|Claus]] wurden die sechs Artikel im Artikelraum gelöscht, die absolut nichts mit Salzburg zu tun haben. Diese Artikel sind aber in die privaten Benutzerbereiche der Urheber kopiert worden  und bleiben somit den Urhebern erhalten. Der Bereich [[Innviertel]] wird noch gesondert geregelt, [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 18:00, 28. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Diskussion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ennstalwiki ====&lt;br /&gt;
an [[Benutzer:Mosaico|mosaico]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir fangen jetzt aber nicht an, alle seiten die auch im ennstalwiki sind zu löschen. wenns in grenznähe ist, und das ist es in den meisten fällen, dann behalten wir unseren artikel und fügen den link zum erweiterten artikel im ennstalwiki ein, meint [[Benutzer:Mecl67|mecl67]] 20:11, 14. Sep. 2011 (CEST) (siehe auch den absatz vom mai 2011 auf dieser seite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== dazu mosaico =====&lt;br /&gt;
Grenznahe Beiträge, die &#039;&#039;bestehen&#039;&#039;, werden selbstverständlich bestehen bleiben, wobei &#039;&#039;grenznah&#039;&#039; sicher im Bereich von maximal zehn Kilometern zu definieren sein wird. &#039;&#039;Neue&#039;&#039; Artikel, die, auch wenn grenznah, sich im Ennstal abspielen und &#039;&#039;keinen&#039;&#039; echten Salzburgbezug haben, sollten wir aber löschen. Es läuft gerade im EnnstalWiki die umgekehrte Debatte, da dort gerne - im EnnstalWiki - Beiträge erstellt werden möchten, die sich auf Salzburger Boden abspielen (und teilweise auch schon im Salzburgwiki angelegt sind). Nun ist es manchem User im EnnstalWiki schwer verständlich, dass dort - im EnnstalWiki - der eine oder andere Artikel auf Salzburger Boden stehenbleiben soll, andere aber gelöscht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke daher - jetzt einmal auf das EnnstalWiki bezogen - sollten und müssten wir doch eine klarere Abgrenzung hier im Salzburgwiki abstecken. Hier im Salzburgwiki einen &amp;quot;Haus im Ennstal&amp;quot;-Artikel anfangen, weil es einst zum Erzstift Sankt Peter gehörte, hieße für die Ennstaler, einen Artikel dort von Flachau anzulegen, da man vom Ennstal dorthin wandern könnte und es in der Nähe des Oberlaufes der Enns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne klare Abgrenzung, zumindest aus unserer Salzburgwiki-Sicht, müssten wir im Salzburgwiki weiterhin &#039;&#039;alle&#039;&#039; Artikel in folgenden Bereichen zulassen, ungeachtet, ob diese in anderen Wikipedien auch stehen und einen echten Salzburgbezug haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberes Innviertel (geografisch betrachten also Grenze Braunau - Ried i. I. - Kobernaußerwald: dann wäre bereits Schärding zu löschen, sofern kein Salzburgbezug vorhanden)&lt;br /&gt;
* Ruperti-/Chiemgau als alter Teil Salzburgs&lt;br /&gt;
* Gebiet um den Pillersee in Nordtirol als Teil der Erzdiözese Salzburg&lt;br /&gt;
* Osttirol als ehemaliger Teil des Erzbistums Salzburg&lt;br /&gt;
* das gesamte Salzkammergut, also unter Einschluss des Ausseerlandes samt den Bergen (Totes Gebirge, Dachsteingebirge) sowie des Attergaus, des gesamten Bereichs des Attersees und des Traunsees&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Bereichen dürften somit &#039;&#039;&#039;alle&#039;&#039;&#039; Artikel, vom Wirtshaus bis zum Zahnarzt geschrieben werden (analog zur bisherigen Vorgangsweise im Innviertel). &#039;&#039;&#039;Macht das Sinn? Wenn es &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;wiki heißt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Außerhalb Salzburgs &#039;&#039;nur&#039;&#039; Artikel mit einem Salzburgbezug; aber nicht, weil man von dort oder dorthin &#039;&#039;einen schönen Blick hat&#039;&#039; oder &#039;&#039;Pendler nach Salzburg wohnen (...)&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Artikel, die sich im Raum Ennstal mit &#039;&#039;eindeutigem Salzburgbezug&#039;&#039; ergeben (z. B. Erzstift Sankt Peter), sollten angelegt werden, &#039;&#039;aber nur mit dem Salzburgrelevanten Inhalt&#039;&#039; und mit dem Link &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Ennstalwiki}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; versehen werden für alle weiteren Informationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit gäbe es keinen Attergau-Aussichts-, Schärding am Inn-Artikel u.a. - eine klare Trennung zwischen &amp;quot;Ausland&amp;quot; und &amp;quot;Salzburg&amp;quot; - aber das müssen wir wollen! Mit &amp;quot;es wird kein Artikel gelöscht&amp;quot; beginnen die Probleme, hüben und drüben meint erstmal [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 20:44, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== hierzu ein Diskussionsbeitrag eines Salzburgwikikollegen =====&lt;br /&gt;
Ich bin generell gegen die &#039;&#039;&#039;Löschung&#039;&#039;&#039; von schon bestehenden grenzübergreifenden Artikeln. Einerseits, weil sie dem Wert des Salzburgwikis keineswegs schaden, sondern eine Bereicherung darstellen und andererseits auch die Zugriffszahlen beweisen, dass gerade für solche Artikel ein bedeutendes Interesse besteht. Der Blick über die Grenze hat oft eine andere Perspektive der Realität, als man sie als Einheimischer wahrnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verwässerung der Salzburgwikiinhalte ist nicht zu befürchten, weil der prozentuelle Anteil der &amp;quot;Grenzthemen&amp;quot; gering ist. Von einem &amp;quot;Ausschluss&amp;quot; wären vor allem viele bestehene Fotos betroffen und gerade Bilder stellen einen bedeutenden Anreiz für Wikiinteressierte dar. --Franz Fuchs 21:38, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Lieber Franz, ich will mich ungern wiederholen: Es geht nicht darum, ob etwas eine &#039;&#039;Bereicherung&#039;&#039; ist oder nicht, es geht darum, &#039;&#039;was&#039;&#039; der Inhalt eines Titels sein &#039;&#039;muss&#039;&#039;! Klar werden alle Artikel auch angeschaut - aber wir wissen a) nicht was die Besucher sich dabei denken und b) wir sind kein Wikipedia, das alles aufnimmt (zumindest sollte...) - wir sind ein lokales Salzburgwiki, kein Oberösterreichwiki, kein Kärntenwiki und kein Ennstalwiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ich verstehe dich schon gut - auch ich habe tausende Bilder von anderen Gebieten - außerhalb Salzburgs. Aber wenn ich diese veröffentlichen will, muss ich in andere Foren oder Wikis ausweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Grenzübergreifend ja, wenn der Artikel einen Salzburgbezug hat. Aber beispielsweise nun alle Wirtshäuser jenseits der Salzburger Grenze anlegen, weil irgendjemand ja vielleicht auch in Braunau essen gehen möchte - das ist nicht Aufgabe des Salzburgwikis. Und ich bin der Erste, der da dann einen eigenen Artikel von einem Wirtshaus außerhalb der Grenze Salzburgs löschen wird (weil im Innviertel und keinen Salzburgbezug - aber noch darf ja alles aus dem Oberen Innviertel ins Salzburgwiki). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nochmals - im Grenzbereich +- zehn Kilometer sehe ich keine Probleme (Beispiel deine Beiträge am Rande Flachgau / Mondseer Land; aber darüber hinaus wird es zu viel, wenn dann jeder Aussichtspunkt, jede Kirche, jede Mühle, jeder Bach erfasst wird, nur, weil man ihn - Beispiel - in einem Ausflug von Thalgau gerne besucht meint gerne nochmals erklärend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 21:47, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jetzt hier im Salzburgwiki mehrere &amp;quot;Grenzdiskussionen&amp;quot; verfolgt und möchte nun Peter zustimmen. Lange schon beobachte ich, dass die Beiträge immer weiter von der Grenze zu Salzburg wegrücken und mich gefragt, wo eigentlich die Grenznähe aufhört. Ich habe z.B. viele Bilder aus dem Kärntnerland... Aber hat Klagenfurt Salzburgbezug nur weil in Minimundus ein Modell des Salzburger Doms steht? Also ich bin froh, wenn endlich KLARE GRENZEN gesetzt werden.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke Peter&amp;quot; sagt [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 08:00, 15. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Höllengebirge ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einleitung&#039;&#039;&#039;: Streng genommen grenzt das Höllengebirge an den nordöstlichsten Zipfel Salzburgs an, der an den Attersee grenzt. Nimmt man jetzt aber dieses Gebirge auch in das Salzburgwiki auf und behandelt es korrekt - mit allen Gipfeln, Gewässern, Orten zu dessen Füßen, erweitert sich das Salzburgwiki a) um den gesamten Bereich des ebenfalls vorhandenen Atterwikis und b) um den gesamten Bereich des Traunsees samt Gmunden. Damit wäre dann das Salzburgwiki deutlich ein &#039;&#039;Oberösterreichwiki&#039;&#039;, was dem Namen - &#039;&#039;Salzburgwiki&#039;&#039; widerspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die Diskussion (einkopiert vom Artikel) =====&lt;br /&gt;
Das Höllengebirge hat nun wirklich keinen Salzburgbezug mehr - es liegt zu weit im Osten &amp;quot;tief&amp;quot; in Oberösterreich! Nur weil man es von Salzburg aus sehen kann, ist kein Grund für einen Artikel. Entweder es wird ein &#039;&#039;echter&#039;&#039; Salzburgbezug hergestellt oder der Artikel wird gelöscht meint erklärend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 22:12, 13. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Höllengebirge schon mehrmals in Fototexten bei der Aufzählung der dargestellten Berge erwähnt und eigentlich stellt der Artikel eher eine Verlinkung dar, um Interessenten über das Höllengebirge weitergehende Infos zu bieten. Eine Artikellöschung finde ich deshalb nicht angebracht.--Franz Fuchs 22:33, 13. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Lieber Franz, nur weil es Verlinkungen gibt und schöne Blicke aus Salzburg haben wir aber noch nie einen Artikel stehen lassen. Das Salzburgwiki konzentriert sich auf Salzburg und bezieht nur jene nahe angrenzenden Gebiete, ausnahmsweise weiter entfernte Orte, ein, wenn es sich um einen eindeutigen (mehr oder oder weniger wichtigen) &#039;&#039;direkten Bezug handelt. Vom Großglockner blickt man vielleicht auch zum Ortler, ohne jetzt aber einen Artikel über den Ortner anzulegen! Wenn es Interessenten für das Höllengebirge gibt, möchten die bitte im Atterwiki oder Wikipedia nachlesen. Natürlich kannst du gerne bei allen Höllengebirge-Verlinkungen eine Fußnote einfügen mit einem von dir ausgewählten Link zu einem Beitrag über das Höllengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Aber das Höllengebirge hat nun einmal keinen, zumindest mir bekannten, mehr oder weniger wichtigen Bezugspunkt zu Salzburg oder dessen Geschichte. Dieser Beitrag Höllengebirge ist nun wieder einmal Anlass für mich, Grenzgebietsbeiträge auf den notwendigen Salzburgbezug abzuklopfen meint gerne erklärend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 16:50, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lieber franz, als gebürtige oberösterreicherin muss ich das höllengebirge vehement für oberösterreichische wikis beanspruchen, will aber niemand vom schreiben (generell) und vom darlegen salzburger bezüge, wenn sie denn gegeben sind, (speziell) abhalten, meint [[Benutzer:Wald1siedel]]−−22:10, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Attergauer Aussichtsturm (Diskussion vom Artikel hier einkopiert) ====&lt;br /&gt;
Der [[Attergauer Aussichtsturm]] befindet sich in einem im Salzburgwiki überhaupt nicht bearbeiteten Gebiet, dem Attergau, der im Atterwiki behandelt wird. An diesem Beitrag kann ich im Moment keinen mehr oder weniger wichtigen Salzburgbezug feststellen. An diesem Beitrag kann ich im Moment keinen mehr oder weniger wichtigen Salzburgbezug feststellen. Sollte dieser in den nächsten Wochen nicht eingefügt werden, wird der Artikel gelöscht meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 14:32, 14. Sep. 2011 (CEST) den Regeln des Salzburgwikis folgend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin auf den Atterseer Aussichtsturm gestoßen, weil ich vor einigen Monaten von [[Sommerholz]] aus dieses auffällige Bauwerk im Osten wahrnahm und mich dafür interessierte. Der Artikel soll als Information für jene dienen, die ebenfalls Näheres über diesen Turm wissen wollen. Ich sehe keinen triftigen Grund, warum ausgerechnet dieser Artikel aus der oberösterreichischen Nachbarschaft aus dem Salzburgwiki entfernt werden sollte. --Franz Fuchs 15:38, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Irgendwo muss nun eine Grenze gezogen werden. Nur weil man von einem Salzburger Punkt aus ein &#039;&#039;auffälliges Bauwerk im Osten&#039;&#039; wahrnimmt, ist es nicht die Aufgabe des Salzburgwikis, dann auch dieses Bauwerk hier zu beschreiben. Es gibt für alles Interessierte, aber dafür kann das Salzburgwiki nicht alles und jedes aufnehmen. Wir haben bei Oberösterreich zwei Ausnahmen gemacht: einmal das [[Mondseer Land]], weil hier neben wirtschaftlichen auch lange geschichtliche Verbindungen zu Salzburg bestanden und bestehen sowie das [[Innviertel]]. Beim Innviertel aufgrund der vielen Verbindungen mit Salzburg, den Pendlern (... laut Claus), den Salzburger Postleitzahlen und anderen Salzburger Anknüpfungspunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Aber beim Attergauer Aussichtsturm gibt es keine derartigen Anknüpfungspunkte. Bitte stelle doch diesen Beitrag und deine Bilder dem Atterwiki zur Verfügung. Dort passt es thematisch ja auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ich hoffe, ich konnte erklären, warum das Salzburgwiki eigentlich an den Salzburger Grenzen endet und nicht auf der Traun-Ennsplatte oder in der Südsteiermark meint freundlich auf mehr oder weniger wichtige &#039;&#039;&#039;Salzburgbezüge&#039;&#039;&#039; [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 16:48, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ich habe Verständnis für Mosaico, wenn er die Grenzen des Salzburgwikis nicht zu sehr verwässert haben will. Andererseits sind wir im AtterWiki offen für das eine oder andere Foto aus dem Attersee-Attergau-Raum. --[[Benutzer:Franz Hauser|Franz Hauser]] 18:54, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bei Entstehen von Nachbarwikis wie AtterWiki und Ennstalwiki wäre es wohl verfehlt, weiter unbedacht im &amp;quot;Nachbar-Revieren&amp;quot; zu wildern. Im Fall meines heurigen Besuches des Atterseeaussichtsturmes kam mir der Gedanke, davon im Salzburgwiki einen Bericht zu verfassen, noch dazu, weil selbiges wo anders noch nicht zu bestehen schien. Ich will daher den Artikel so belassen, wie und wo er ist.--Franz Fuchs 23:02, 14. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Lieber Franz, genau das ist ja der Punkt: du unternimmst gerne Ausflüge und möchtest darüber berichten - aber bitte jeweils im richtigen Medium! Nur weil du vielleicht den Baumkronenweg in Kopfing (nördliches Innviertel) besuchst, ist das noch kein Grund, einen Bericht im Salzburgwiki zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Salzburgwiki: Beiträge aus Salzburg oder &amp;lt;u&amp;gt;eindeutigem&amp;lt;/u&amp;gt; Bezug zu Salzburg (Geschichte!)&lt;br /&gt;
::Ennstalwiki: Beiträge, die im steirischen Ennstal spielen, nicht einmal im Ausseerland, streng genommen&lt;br /&gt;
::Bezirksblätter online: alle Berichte aus ganz Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ob dieser Artikel bestehen bleibt oder nicht, wird die Diskussion auf der Hauptseite bringen. Jedenfalls widerspricht es dem Wesen eines &#039;&#039;&#039;Salzburg&#039;&#039;&#039;wikis, nun &#039;&#039;&#039;alle Ausflugsziele im Bereich eines Tages&#039;&#039;&#039; hier zu präsentieren. Denn auf den Punkt gebracht könnte man einen Tagesausflug an den Bodensee machen... meint freundlich erklärend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:07, 15. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innviertel ===&lt;br /&gt;
Ob und welche Artikel aus dem Innviertel einen Salzburgbezug haben bzw. gelöscht werden müssen, wird in den nächsten Wochen noch von den Administratoren intern diskutiert werden. Bitte daher im Moment keine vergleichenden Diskussionen mit Artikeln aus diesem Gebiet anzufangen und im Moment auch keine neuen Innviertel-Artikel anlegen, &#039;&#039;&#039;sofern sie nicht einen ausdrücklichen Salzburgbezug&#039;&#039;&#039; beinhalten bitten [[Benutzer:Mecl67|Claus]] und [[Benutzer:Mosaico|Peter]] ([[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 11:04, 15. Sep. 2011 (CEST))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mondseer Land ===&lt;br /&gt;
Für das [[Mondseer Land]] gilt im Moment: ausschließlich Artikel, die sich um Beiträge aus Gemeinden handeln, die &#039;&#039;&#039;unmittelbar an die Salzburger Landesgrenze&#039;&#039;&#039; angrenzen. Wenn wir die Debatte und den Sinn des Salzburgwikis ernst nehmen, müssen wir aber folgerichtig Artikel löschen, die keinen Salzburgbezug haben. Eine weitere, genauere Festlegung erfolgt in den nächsten Wochen von [[Benutzer:Mecl67|Claus]] und [[Benutzer:Mosaico|Peter]]. Bis dahin werde ich einmal alle von mir angelegten Artikel auf einen Salzburgbezug durchforsten und gegebenenfalls einmal mit &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{fehlender Salzburgbezug}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt; kennzeichnen meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 14:43, 15. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dank an unsere Admins ===&lt;br /&gt;
Ich finde, es ist längst fällig, dass die Salzburger Landesgrenzen klar aufgezeigt werden und bin auch für das Löschen aller Artikel, die Themen außerhalb dieser Grenzen behandeln und keinen Salzburgbezug aufweisen. Danke Claus und Peter, dass ihr euch des Themas annehmt und ich gehe davon aus, dass jeder User im Salzburgwiki dafür Verständnis aufbringt. [[Benutzer:Elisabeth2|Elisabeth]] 11:34, 15. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sehe ich auch so. Ins Salzburg-Wiki gehören nur Artikel mit Salzburg-Bezug. Damit drin ist, was draußen drauf steht. Danke! [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] 12:41, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde auch, dass nur Artikel hierher gehören, die entweder a) einen Salzburg-Bezug haben im Sinnen von in der Stadt oder in den Bundesländern - gerade noch im Grenzgebiet (Bayern, Innviertel, Oberösterreich) liegend -  und/oder b) relevant genug sind, meint, sich der Meinung von Claus, Elisabeth und Peter vollendens anschließend, --[[Benutzer:Andrea1984|Andrea]] 15:28, 26. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deletionitis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrje, hat die Löschwut denn doch noch vom Salzburgwiki Besitz ergriffen? Ihr wollt allen Ernstes eine &amp;quot;Säuberungsaktion&amp;quot; durchführen? Relevanzkriterien sind ja gut und schön, und natürlich muss es sie geben, aber ist das Beispiel von Wikipedia nicht abschreckend genug? Und es ist ja durchaus nicht völlig auszuschließen, dass diejenigen, deren Artikel gelöscht werden, dafür Verständnis aufbringen, aber dass sie dadurch motiviert werden, stattdessen relevante Artikel zu schreiben, damit solltet Ihr nicht rechnen. &#039;&#039;Videant consules&#039;&#039;! --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] 00:49, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ja, lieber Karl, solche Äußerungen habe ich befürchtet und ich verstehe sie im Grunde auch. Denn wie du weißt, bin ich selbst Opfer der Löschwut im Wikipedia. Aber trotzdem wage ich mich an den Punkt. Nein, ich schreibe es einmal anders: entscheidet die Diskussion, dass wir einen Aussichtsturm im Attergau, 15, 20 oder mehr Kilometer entfernt von den Salzburger Landesgrenzen stehen lassen, dass wir über die Rechtsordnungen in der Steiermark usw. schreiben können, dann möchte ich aber auch gleich ankündigen, dass ich einige Gebiete und Länder Europas hier präsentieren werde. Was ich mit diesem Extrembeispiel ausdrücken möchte: es wird dann in Hinkunft keine faire Möglichkeit geben, irgendeinen Artikel, der nun absolut nichts mit dem Salzburgwiki zu tun hat, zu löschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Wie du weißt, arbeiten wir alle ehrenamtlich ohne irgendwelche Bezahlung. So auch ich. Unschwer zu erkennen, dass ich wohl die meiste Zeit von uns allen bisher für die Pflege des Salzburgwikis aufgebracht habe. Ich will also niemanden ausgrenzen, abwürgen oder demotivieren. Aber &#039;&#039;&#039;wo ziehen wir wirklich eine Grenze?&#039;&#039;&#039; Unsere Relevanzkriterien sind ja eh schon so minimal - wenn ein in Salzburg geborener Schriftsteller in Australien lebt und dort den Roman &amp;quot;Blaue Grotte auf Hawaii&amp;quot; schreibt, darf das Buch hier im Salzburgwiki vorgestellt werden. &#039;&#039;&#039;Aber IRGENDEIN Salzburgbezug muss doch als Mindestkriterium für einen Beitrag im S A L Z B U R G wiki gelten?&#039;&#039;&#039; oder sehe ich das irgendwie falsch fragt bald an sich und der deutschen Sprache (ver)zweifelnd [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:01, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ergänzung: Ich will keine &#039;&#039;Säuberungsaktion&#039;&#039; durchführen, ich stelle lediglich &#039;&#039;&#039;sechs&#039;&#039;&#039; Artikel in der [[:Salzburgwiki:Löschkandidaten|Löschdiskussion]] zur Debatte, &#039;&#039;&#039;die nun aber wirklich keinen Bezug mehr zu irgendeinen Punkt in oder mit Salzburg haben&#039;&#039;&#039; und habe dort aufgerufen, &#039;&#039;&#039;falls es doch einen Bezug zu Salzburg gibt, diesen im Artikel und/oder der Löschdiskussion einzubringen, damit der Artikel bestehen bleiben kann&#039;&#039;&#039;. Ich möchte bitte doch die &#039;&#039;Kirche im Dorf lassen&#039;&#039; und nicht ein Drama aus sechs Artikel von über 14.000 zu machen. Damit sind wir meilenweit von &#039;&#039;Säuberungsaktionen&#039;&#039; entfernt meint sachlich [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:47, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Hallo [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]], ich finde Deine Entscheidung richtig und Deine Beispiele verständlich. Ein Salzburg-Bezug ist Mindestrelevanz. Liebe Grüße [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] 12:44, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Es gibt noch so viele Salzburg-Themen, die im Salzburg-Wiki noch gar nicht bzw. erst äußerst oberflächlich behandelt wurden, weshalb die allein durch den Projektnamen vorgegebene Einschränkung sehr sinnvoll ist. - Was thematisch nicht ins Salzburg-Wiki passt, passt vermutlich in Wikipedia. [[Benutzer:Popmuseum|Andreas Weigel]] 12:51, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klarstellung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass sich an jenen Beiträgen, die ich als bereichernde Ergänzung empfindend zum Thema Salzkammergut angelegt habe, so viel Aufregung ergibt. Die Frage nach dem Salzburgbezug hat zwar seine Berechtigung, dennoch für meinen Teil hätte ich einen sensibleren Umgang mit den Artikeln anderer erwartet, die nicht zuletzt ein geistiges Eigentum darstellen. --Franz Fuchs 15:23, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Ich verstehe nicht, wo wer mit Artikeln nicht &#039;&#039;sensible&#039;&#039; umgegangen wäre. Es gibt Richtlinien, die ich einmal nun versuche anzuwenden, stellte alles zur Diskussion und wenn Claus wieder etwas mehr Zeit hat, wird er seine Meinung auch einbringen. Wer in einem Wikipedia einen Artikel oder ein Bild veröffentlicht muss sich bewusst sein, dass an seinem Werk Änderungen durch Dritte vorgenommen werden. Defacto könnte ein Artikel nach einiger Zeit absolut nichts mehr mit dem Ur-Text zu tun haben. Natürlich unberührt davon bleibt das Urheberrecht am Urtext - aber, wie zum Beispiel im Wikipedia Deutschland sogar in Buchform als PDF - kann jedermann diese Texte herunterladen und was dann damit geschieht, werden wir wohl alle hier nicht mehr nachverfolgen können meint [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 15:54, 20. Sep. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spam, Vandalismus==&lt;br /&gt;
Kann die Administration/Technik nicht einmal etwas Wirksames gegen die Registrierung von Spammern/Vandalen unternehmen? Vielleicht bei der Registrierung eine Testfrage zwischenschalten, die von Personen ohne minimale Deutsch(- und Salzburg-)kenntnisse nicht beantwortet werden kann? Oder das Einbringen von Texten unterbinden, die gewisse (meist: englische) Signalwörter enthalten? --[[Benutzer:Remora|Remora]] 23:54, 1. Feb. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:der einzige Admin, der sich technisch wirklich auskennt, ist Claus und der hat alle Hände mit dem SN-Relaunch zu tun erklärt gerne zu diesem Thema [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 09:25, 2. Feb. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tippfehlerteufel auf der Hauptseite==&lt;br /&gt;
Der Empfangschef des [[Hotel Bristol|Hotel&#039;&#039;&#039;s&#039;&#039;&#039; Bristol]] heißt [[Florian Muigg|Florian Mu&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;gg]], nicht Mi&#039;&#039;&#039;u&#039;&#039;&#039;gg. --[[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]] 23:46, 16. Mär. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Danke schön, ich hab&#039; den Teufel schon an die Hörner gepackt und gerügt meint grinsend [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 10:29, 17. Mär. 2012 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  jole Unken Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Leitinger&lt;br /&gt;
Unken Besiedlung im Hochmittelalter&lt;br /&gt;
Frühmittelalter Kurzfassung&lt;br /&gt;
Im frühen Mittelalter (7. bis 10. Jh.) ruft um 690 der Bayernherzog Theodo I. aus dem Herrschergeschlecht der Agilofinger Bischof Rupert aus Worms nach Regensburg zur Missionierung des südöstlichen Alpenraums.    Rupert errichtet  im verlassenen römischen Opidum Juvavum am Fuße des Mönchsberges   ein Kloster. Der Konvent vereint zu Beginn bayrische und romanischen Mönche. Das Kloster St. Peter wird von den Agilofingern  mit Wälder  im Salzachtal, im Saalachtal und mit Salinen in Reichenhall beschenkt.                                                                             &lt;br /&gt;
Bonifatius gründet 738 das  Bistum Salzburg.  Die Äbte des Klosters St. Peter sind auch Bischöfe der Diözese. Unter Bischof Arn wird 798 Salzburg zur Erzdiözese erhoben. &lt;br /&gt;
EB Friedrich I. trennt 987 das Kloster St. Peter von der Kirche Salzburg. Von den  gemeinschaftlich genossenen Gütern bleibt  dem Kloster ein bescheidener Anteil u. a. zwei Salzpfannen in Reichenhall. Der Großteil  der Schenkungen der Herzöge, wie die Wälder im Saalachtal, werden Eigentum der Kirche Salzburg, (des Erzstifts Salzburg ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochmittlealter&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter (11. bis 13. Jd.) werden 1228 die Reichslehen Mitter- Unter- und Oberpinzgau des Herzogtums Bayern dem Erzstift Salzburg verliehen. Bis 1260 besitzen  die Plainer Grafen das Saalach- und den östliche Teil des Salzachgebietes mit den Nebentälern als Afterlehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Spätmittelalter (14. und 15. Jh.) ist ab 1328 der Erzbischof Landesfürst und  alleiniger Herrscher des Reichsfürstentums und Erzstiftes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Landnahme, Siedlungseinheiten und Güter, Grundherrschaften &lt;br /&gt;
Um 1000 beginnt unter EB Hartwik  die umfangreiche Rodung und Besiedlung im Saalachtal. Die Kolonisierung erfolgt  durch die Erzbischöfe als Grundherrn planmäßig, das sichert eine ausgeglichene Zuteilung von Grund und Boden an die Grundholden. Die Vergrößerung des Siedlungsraumes im Erzstift ist durch die starke Bevölkerungszunahmen bedingt. Die Siedler ,  gegen siebzig Familien (?), dürften aus den alpinen Raum der Erzdiözese stammen.&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die Katastermappe von 1830 (erste kartographische Erfassung der Grundstücke) erschließt die geregelte Zuteilung der Rodungsflächen bzw.  die geregelte Verteilung von Hof und Flur in den einzelnen Siedlungsgebieten.&lt;br /&gt;
Bevorzugt dürfte zu Beginn die große  Ebene des Unkenbachschwemmkegels, der “Boden”, gerodet und besiedelt worden sein. Ein Kleinweiler mit den vier Gütern Schrempf, Fritz, Kalchofen und Percht, die anschließende Rotte mit  Aschl, Falter, Unterhager, Heistl und Fuchs, die Einzelhöfe am Schemmkegelrand Hölzl und Oberrain und auf der linken oberen Saalachterrasse die Güter Flatscher, Kaltenbach (Forsthaus) bilden  möglicher Weise den ersten geschlossenen Siedlungsraum  von Unken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geeignete Voraussetzungen für eine weitere Siedlungseinheit bieten die Gsenghänge im untersten Bereich und die anschließenden Schwemmkegelreste für die  Rotte  Egger, Kirchenwirt, Lohweber, Reit, Plaickpoint, Ennsmann, Lummer, und Pichler und am Fuß des Achbergs, die  Moränenhügel und die rechtseitige  Saalachterrasse  für Rotte Fellner, Achner, Punz und Möschl. Weiters die linkseitige untere  Saalachterrasse mit der Rotte Neuhauser, Post, und die hochwassergefährtete Saalachniederung mit der Rotte Harm, Lackner, Werfer und Eder, bzw. rechtsseitig  mit den Einödhöfen Köstler und Schwaiger.. &lt;br /&gt;
Im Westen eignen  sich die sanften Hänge des Unkenbergs als Siedlungsraum für die Rotte Maisl, Pfannhaus, Hagen, Götz,   Graber (?), Datzen(?), Niederberger (?)  Brenner (?) , Hoisen,  Haitzmann, Soder und den Einödhöfen  Kecht und Hengstloch. Die Rodung für die Liedersberger Futterhöfe dürfte erst in der Neuzeit erfolgen. &lt;br /&gt;
Siedlungen in Extremlage entstehen auf den  steilen jedoch nicht felsigen Hängen des Sonnbergs, Vordergfölls und Hintergfölls. Siedlungseinheiten sind am Sonnberg die Rotte Brandner, Beibl, Emater, Brandl, Angerer und die Einödhöfe Gebl, Bauregger und in Vordergföll die Einödhöfe Herbst, Schneiderbauer und Angerer. Ob Hintermühl, Kreuzer, Rausch, Neuhäusl und Lutz auch im Hochmittelalter entstehen bleibe offen. &lt;br /&gt;
Der Siedlungsraum Hintergföll mit der Rotte  Geistler, Moar Wimmer, Leitinger, Hinteregger, Schmiederer, Scheiber und den Einödhöfen Rieger und  Hochegger gliedert sich in zwei Flureinheiten. Auf den steilen Hängen der Sonnseite des Unkentals liegen die Fluren in unmittelbarer Nähe  zu den Höfen und westlich auf den höher gelegenen Mahder, von den Höfen weit entfernt. Die Frage der Futterhöfe ist offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landnahme dürfte im Hochmittelalter großteils zum Abschluß gekommen sein. Siedlungen im Spätmittelalter sind jedoch nicht auszuschließen, gleich die  Teilungen von Huben oder Halbhuben. &lt;br /&gt;
Die sechs Siedlungsräume in Unken / Reith mit den rd. siebzig Gütern  bilden im 14. Jh. die  Kreuztracht Unken (1353 Kirche St. Jakob), bzw. die Zechen  Boden, Niederland, Unkenberg und Gföll, heute die Ortschaften Unken, Niederland, Unkenberg und Gföll.                                                                                &lt;br /&gt;
Durch die Talenge Kniepass (1350 chniepoz) getrennt, liegt südlich davon die Siedlung Reith (979 in ruite). Auf der Schemmkegelebene des Innersbaches dürften der Weiler Berger, Uhlinger, Asinger, Stefflinger, Weber, Reitermüller und die Rotte Moar, Pichler und Hofmoar  das älteste Siedlungsgebiet sein. Darüber in Hanglage stehen die Einzelhöfe Foischinger, Walcher und der Einödhof Hochreit und in der hochwassergefährteten Saalachniederung die Einzelhöfe  Wieser und  Dietz.&lt;br /&gt;
Die Erschließung des Heutals und Nutzung von Almen, ob Einzel- und  Gemeinschaftsalmen bzw. Mais- und Freialmen bleibe offen. (1405 verbriefte Almrechte der Zeche Gföll) &lt;br /&gt;
Gegen dreißig Güter, Gütl und Söllhäusler entstehen in der Jahrhunderten der Neuzeit, vor allem in 16. und 17. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Im 11. Jh. ist  das Erzstift (Hofurbar)  alleiniger  Grundherr.                                                    1137 wird das Stift Reichersberg mit sechs Güter in Unchen (erste urkundliche Nennung Unkens), und in den folgenden Jahrzehnten das Stift St. Peter (1156 Pfannstatt wo Salz) in Unken und Reith mit neun, die Augustiner Chorherrn Stifte St. Zeno mit fünf, Höglwörth mit sieben, Berchtesgaden mit sieben, die Stiftung Lodronkollegialität mit  drei und das herzogliche Urbar ebenfalls mit drei Hofstätten von den Erzbischöfen belehnt. Die rd. siebzig Güter sind im Spätmittelalter Eigentum von  sieben Grundherrschaften. &lt;br /&gt;
Das  heutige ländliche Siedlungsgefüge gleicht letztlich dem des Mittelalters. Die Neubauten des  20. und 21. Jahrhunderts stehen auf den im 11. und 12. Jahrhundert  gerodeten Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Klöster (Stifte, Abteien, Propstein) und Orden &lt;br /&gt;
Die im Früh- und Hochmittelalter gegründeten Klöster sind Stiftungen weltlicher und geistlicher  Grundherrn. Dem Konvent der Benediktiner steht der Abt, dem Kollegium der Augustiner-Chorherrn der Propst vor.&lt;br /&gt;
EB Konrad I. gründet das Augustiner-Chorherrnstift Höglwörth (1129) und St.Zeno (1136) Er wandelt mehrere Klöster zu Augustiner-Chorherrnstifte um, dazu zählen in der Erzdiözese    das Domstift zu Salzburg, die Stifte Reichersberg (Diözese Passau), Herrenchiemsee, Gurk, Seckau u. a. Das Chorherrnstift Berchtesgaden entsteht schon 1102.&lt;br /&gt;
Die Ordenszugehörigkeit der ältesten Klöster, des Benediktinerstifts St. Peter, des Benediktinerinnenstifts Nonnberg und  des Benediktinerstifts Michaelbeuern ändert EB Konrad I.&lt;br /&gt;
Dem Stift St. Zeno der Augustiner Chorherrn obliegt auch die Seelsorge im Saalachtal  mit der Mutterkirche St. Martin (1190 ?) und  den Filiakirchen in Lofer (1330) und in Unken (1353).  &lt;br /&gt;
1530 wird das Gotteshaus St. Jakob der Kreuztracht Unken Vikariatskirche, der   zwei Chorherrn des Sifts zugeordnet sind. Ab 1812 ist Unken eine sebständige Pfarre der Erzdiözese Salzburg, jedoch weiterhin mit von Augustiner Chorherrn, (Stift 1803 aufgelöst), als Seelsorger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salz in Reichenhall, Holz im Saalachtal&lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter sind die Salzquellen und Sudhäuser auf Grund von Schenkungen zur Hälfte  Eigentum der Stifte  St. Peter und   Nonnberg. Im Hochmittelalter werden das Domkapitel, die Stifte St. Zeno, Berchtesgaden, Höglwörth und Reichersberg weitere Eigentümer. &lt;br /&gt;
1228 (?) einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom EB Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Holztrift ersrtmals erwähnt.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. Siebzig Pfannen sind in Betrieb und werden mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt.&lt;br /&gt;
1412 beschwert sich Herzog Heinrich XVI. von Bayern beim EB Eberhard IV. dass die Schwarzwälder im Pinzgau durch Einfänge und Schwendungen stark leiden und Herzog Albrecht  V. klagt um 1560 wieder gegenüber  Johann Jakob von Kuen Belasy über das Brennen und Schwenden der Bauern. D&lt;br /&gt;
Durch den Vertrag von Mühldorf 1525 unter EB Kardinal Matthäus Lang und Herzog Ludwig X. sind die Rechte Bayerns über die Schwarzwälder im Saalchtal endgültig verbrieft.&lt;br /&gt;
Im Waldbuch 1529 sind die bayrischen  Schwarz- und Hochwälder im Unkental namentlich genannt. Es sind dies die Wälder Großweißbach, Vorder- und Hinterödenbach, Zwickl, Schwarzbergwald, Fußtal, Hochrudersbach, Brunnbach, Schliefbach, Scheibelberg, Martinsbüchl, Finstertbach und Thürnbacheck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitrag soll  meine Veröffentlichungen in der Homepage des  Museums Heimathaus Kalchofengut und im Salzburgwiki ergänzen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Festung_Kniepass&amp;diff=97205</id>
		<title>Museum Festung Kniepass</title>
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		<updated>2009-05-27T19:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; befindet sich in der Nähe von [[Unken]] im [[Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1988]] entschloss sich die Eigentümerin [[Salzburger Landesregierung]] zu einer musealen Nutzung und setzte die Festung instand. Seit [[1991]] veranstaltet der [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]]  Ausstellungen. Als Dauerausstellung sind &amp;quot;Felsritzbilder im unteren Saalachtal&amp;quot; zu sehen. In einem weiteren ausgebauten Ausstellungsraum können seit [[1994]] Wechselausstellungen gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und können hier besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Festung Kniepass wird im Sommer [[1991]] eröffnet. Die Festung wird dem Verein vom Land für 25 Jahre als Leihpacht für museale Nutzung zur zu Verfügung gestellt. Zuvor werden die Anlagen umfangreich saniert, mit Strom und Wasser versorgt, eine Zufahrt zu der auf einer Kuppe stehenden Festungsanlagen steht noch aus.  Die Verteidigungsanlage wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] unter dem Fürsten und Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet. Weder in den 40er Jahren des [[17. Jahrhundert]]s noch  in Jahren [[1800]], [[1803]] und [[1809]] -  Kriege wüten auch in Unken - ist die Festung Kniepass Ort von Kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Maitagen [[1945]] werden unterhalb der Festung auf der Straße die vorbereiteten Panzersperren nicht mehr aufgestellt. Die 101. US Fallschirmdivision rückt  unbehindert über Unken und Lofer bis Weißbach vor. Dort kommt es am [[7. Mai]] noch zu kriegerischen Handlungen.&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Mannschaftsgebäude ist die Sammlung Helmut Adler ausgestellt. Artefakte aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) aus der Bronze- und der Hallstattzeit sind in Vitrinen sicher verwahrt. Funde der Kelten- und der Römerzeit aus Unken fehlen. Weiters sind Militaria aus der Zeit der Franzosenkriege und andere Gegenstände des 19. Jahrhunderts zu sehen. Einmalig ist die große Sammlung von Steinritzbilder-Gipsabdrucke der Kalkfelsen im unteren [[Saalachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrzeug gelangt der Besucher bis zum Schießplatz, von dort führt ein schmaler Pfad zum Torgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten 2009; 4. Juli bis 5.Sept. 10:00 bis 12:00 Uhr Führungen von Prof. Josef Leitinger&lt;br /&gt;
Mit Gruppen nach Anmeldung 06569/2402 auch zu anderen Zeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Sonstige)|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel|Kniepass|Museum Festung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Festung_Kniepass&amp;diff=97204</id>
		<title>Museum Festung Kniepass</title>
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		<updated>2009-05-27T19:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; befindet sich in der Nähe von [[Unken]] im [[Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1988]] entschloss sich die Eigentümerin [[Salzburger Landesregierung]] zu einer musealen Nutzung und setzte die Festung instand. Seit [[1991]] veranstaltet der [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]]  Ausstellungen. Als Dauerausstellung sind &amp;quot;Felsritzbilder im unteren Saalachtal&amp;quot; zu sehen. In einem weiteren ausgebauten Ausstellungsraum können seit [[1994]] Wechselausstellungen gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und können hier besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum Festung Kniepass wird im Sommer [[1991]] eröffnet. Die Festung wird dem Verein vom Land für 25 Jahre als Leihpacht für museale Nutzung zur zu Verfügung gestellt. Zuvor werden die Anlagen umfangreich saniert, mit Strom und Wasser versorgt, eine Zufahrt zu der auf einer Kuppe stehenden Festungsanlagen steht noch aus.  Die Verteidigungsanlage wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] unter dem Fürsten und Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet. Weder in den 40er Jahren des [[17. Jahrhundert]]s noch  in Jahren [[1800]], [[1803]] und [[1809]] -  Kriege wüten auch in Unken - ist die Festung Kniepass Ort von Kämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Maitagen [[1945]] werden unterhalb der Festung auf der Straße die vorbereiteten Panzersperren nicht mehr aufgestellt. Die 101. US Fallschirmdivision rückt  unbehindert über Unken und Lofer bis Weißbach vor. Dort kommt es am [[7. Mai]] noch zu kriegerischen Handlungen.&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Mannschaftsgebäude ist die Sammlung Helmut Adler ausgestellt. Artefakte aus der Altsteinzeit (um 10.000 v. Chr.) aus der Bronze- und der Hallstattzeit sind in Vitrinen sicher verwahrt. Funde der Kelten- und der Römerzeit aus Unken fehlen. Weiters sind Militaria aus der Zeit der Franzosenkriege und andere Gegenstände des 19. Jahrhunderts zu sehen. Einmalig ist die große Sammlung von Steinritzbilder-Gipsabdrucke der Kalkfelsen im unteren [[Saalachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrzeug gelangt der Besucher bis zum Schießplatz, von dort führt ein schmaler Pfad zum Torgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten 2009; 4. Juli bis 5.Sept. 10:00 bis 12:00 Uhr Führungen von Prof. Josef Leitinger &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum (Sonstige)|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kniepass|Museum Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel|Kniepass|Museum Festung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<title>Heimatmuseum Kalchofengut</title>
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		<updated>2009-05-27T19:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Kalchofengut&#039;&#039;&#039; befindet sich in [[Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1973]] errichtet Mag. Helmut Adler, Tierarzt, in drei Kammern des Kalchofengutes ein Heimatmuseum. [[1985]] kann das ganze Haus gemietet werden. Weitere Räume, der Pferdestall und die Scheune nehmen die Sammlung auf. In der Sakralkammer finden zwei Christusskupturen ([[15. Jahrhundert|15.]] und [[17. Jahrhundert]]), Statuen des hl. Sebastian ([[16. Jahrhundert]])und des hl Jakobus ([[20. Jahrhundert]]) mit anderen Objekten der Volksfrömmigkeit einen sicheren Ort. Ein Stube, eine Rauchküche, seit dem [[Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg]] nicht mehr verändert, drei weitere Kammern, die Ställe und die große Scheune mit Sammelgut aus heimischen Bauergütern machen den Besuch zum Erlebnis. Allein das Gebäude, ein Mitterpinzgauer Einhof aus dem 16. Jahrhundert, ist Museum. Im Jahr [[2009]] erwirbt der Verein durch Kauf das  denkmalwürdige Kalchofengut.  Zwei Kammern werden für  die Sonderausstellung Almen in Unken 1830 - 2005 genutzt.&lt;br /&gt;
Das Museum Heimathaus Kalchofengut im Weiler Boden liegt an der Heutalstraße nahe beim Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
Geöffnet vom 5.Juli bis 6.September, Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Führungen mit Prof. Josef Leitinger,  Info Tel: 0 65 89 - 42 02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<title>Heimatmuseum Kalchofengut</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Öffnungszeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Kalchofengut&#039;&#039;&#039; befindet sich in [[Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1973]] errichtet Mag. Helmut Adler, Tierarzt, in drei Kammern des Kalchofengutes ein Heimatmuseum. [[1985]] kann das ganze Haus gemietet werden. Weitere Räume, der Pferdestall und die Scheune nehmen die Sammlung auf. In der Sakralkammer finden zwei Christusskupturen ([[15. Jahrhundert|15.]] und [[17. Jahrhundert]]), Statuen des hl. Sebastian ([[16. Jahrhundert]])und des hl Jakobus ([[20. Jahrhundert]]) mit anderen Objekten der Volksfrömmigkeit einen sicheren Ort. Ein Stube, eine Rauchküche, seit dem [[Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg]] nicht mehr verändert, drei weitere Kammern, die Ställe und die große Scheune mit Sammelgut aus heimischen Bauergütern machen den Besuch zum Erlebnis. Allein das Gebäude, ein Mitterpinzgauer Einhof aus dem 16. Jahrhundert, ist Museum. Im Jahr [[2009]] erwirbt der Verein durch Kauf das  denkmalwürdige Kalchofengut.  Zwei Kammern werden für  die Sonderausstellung Almen in Unken 1830 - 2005 genutzt.&lt;br /&gt;
Das Museum Heimathaus Kalchofengut im Weiler Boden liegt an der Heutalstraße nahe beim Dorf.&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten 2009: 4. Juli bis 5. Sept. Sa und So 14.00 bis 18:00 Uhr auch Führungen von Prof. Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
Geöffnet vom 5.Juli bis 6.September, Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Führungen mit Prof. Josef Leitinger,  Info Tel: 0 65 89 - 42 02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Heimatmuseum Kalchofengut&#039;&#039;&#039; befindet sich in [[Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1973]] errichtet Mag. Helmut Adler, Tierarzt, in drei Kammern des Kalchofengutes ein Heimatmuseum. [[1985]] kann das ganze Haus gemietet werden. Weitere Räume, der Pferdestall und die Scheune nehmen die Sammlung auf. In der Sakralkammer finden zwei Christusskupturen ([[15. Jahrhundert|15.]] und [[17. Jahrhundert]]), Statuen des hl. Sebastian ([[16. Jahrhundert]])und des hl Jakobus ([[20. Jahrhundert]]) mit anderen Objekten der Volksfrömmigkeit einen sicheren Ort. Ein Stube, eine Rauchküche, seit dem [[Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg]] nicht mehr verändert, drei weitere Kammern, die Ställe und die große Scheune mit Sammelgut aus heimischen Bauergütern machen den Besuch zum Erlebnis. Allein das Gebäude, ein Mitterpinzgauer Einhof aus dem 16. Jahrhundert, ist Museum. Im Jahr [[2009]] erwirbt der Verein durch Kauf das  denkmalwürdige Kalchofengut.  Zwei Kammern werden für  die Sonderausstellung Almen in Unken 1830 - 2005 genutzt.&lt;br /&gt;
Das Museum Heimathaus Kalchofengut im Weiler Boden liegt an der Heutalstraße nahe beim Dorf.&lt;br /&gt;
Öffnungszeiten 2009: 4. Juli bis 5. Sept. Sa und So 14.00 bis 18:00 Uhr auch Führungen von Prof. Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffnungszeiten==&lt;br /&gt;
Geöffnet vom 28. Juni bis 14. September, Samstag und Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Führungen mit Prof. Josef Leitinger,  Info Tel: 0 65 89 - 42 02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kalchofengut, Heimatmuseum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<title>Unken</title>
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		<updated>2009-05-27T19:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 65 89&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat (2009): || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erholung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
==== Urgeschichte und Altertum ====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind mit den Zeichen der Schlenkendurchgangshöhle die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der [[Kelten]] und [[Römer]] mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die Kelten und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mittelalter====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im [[7. Jahrhundert]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten der Bajuwaren, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bajuwaaren auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Erste urkundliche Erwähnung Unkens=====&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in [[Reith]]) genannt. [[1137]] beschenkt [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1228]] wird die Grafschaft Pinzgau ein Lehen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht (des Seelsorgesprengls) Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#M|Moargut]] und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B) der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*C) die sanften Hügel am Fuß des [[Achberg]]s mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*D) die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E) die steilen Hänge vom [[Sonnberg]] bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*F) die untere Flussterrasse und die Talniederung der [[Saalach]], rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*G) Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*H) obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*I) Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
*J) Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm, [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neuzeit====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Besizer der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im [[Mappierzimmer|kurfürstlichen Mappierzimmer]] in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], [[Friedrich Graf Spaur]], [[Salzburger Domkapitel]], [[Domherr]] zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den [[Staubachfall]] im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekannt. Die [[Schwarzbergklamm]] ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskriege]], in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, [[Steinpass]], [[Melleck]] und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum Salzburg]], [[1806]] das [[Herzogtum Salzburg]] des jungen Kaisertums Österreich. [[1810]] ist Salzburg ein Teil des [[Salzachkreis]]es des Königreichs Bayern. Im [[Pflegegericht]] Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird das Vikariat Unken [[1812]] ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. [[1816]] wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom [[Untersberg]] angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der [[Salinenkonvention]]. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k.u.k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]]. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]] bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute [[Landtag]]) und eigener Verwaltung (heute [[Landesregierung]]).  Das Pflegegericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Der Regenschirm der Kaiserin======&lt;br /&gt;
Im März [[1848]] flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline von Sardinien - Piemont, die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1870er]] Jahren wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz [[1869]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
[[1873]] wird Unken zum [[Kurort]] erhoben. [[1907]] verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit dem [[17. Jahrhundert]])&#039;&#039;, auf Oberrain (seit dem [[18. Jahrhundert]]) und beim Gasthof Post (ab [[1870]]). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain, das Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der &#039;&#039;Löwenquelle&#039;&#039; ladet seit [[1844]] ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade&amp;lt;ref&amp;gt;noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege&amp;lt;/ref&amp;gt; Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis. In der Fellner Au wird ein Law-Tennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und mit Trägern zu günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In den [[1880er]] oder den [[1890er]] Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des [[19. Jahrhundert]]. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Stunden), dreimal von Lofer (eine Stunde) und einmal von [[Saalfelden]] (drei Stunden) Nach dem Bau der [[Giselabahn]] von [[Bischofshofen]] nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den [[1870er]] Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! Das Eisenbahnvorhaben Ende der [[1890er]] Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab [[1914]] nicht mehr weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert [[1907]] das Prädikat &#039;&#039;Heilklimatischer Curort&#039;&#039; (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden  beider Weltkriege festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[4. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend,in das Saalachtal. Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der &#039;&#039;Regenbogendivision&#039;&#039; (&#039;&#039;Rainbow-Division&#039;&#039;) abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb – blaue Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin - Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen in Unken==&lt;br /&gt;
Der [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] wurde [[1969]] gegründet und betreut zwei Museen:  das [[Museum Heimathaus Kalchofengut]] und das [[Museum Festung Kniepass]]. Der Museumsverein gibt die Reihe &amp;quot;Kniepass - Schriften&amp;quot; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Unken</title>
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		<updated>2009-05-27T19:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Urgeschichte und Altertum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
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| Höhe: || 563 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
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| Vorwahl: || 0 65 89&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat (2009): || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erholung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
==== Urgeschichte und Altertum ====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind mit den Zeichen der Schlenkendurchgangshöhle die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der [[Kelten]] und [[Römer]] mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die Kelten und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mittelalter====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im [[7. Jahrhundert]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten [[Bayern]]s, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Erste urkundliche Erwähnung Unkens=====&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in [[Reith]]) genannt. [[1137]] beschenkt [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1228]] wird die Grafschaft Pinzgau ein Lehen des [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht (des Seelsorgesprengls) Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#M|Moargut]] und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B) der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*C) die sanften Hügel am Fuß des [[Achberg]]s mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*D) die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E) die steilen Hänge vom [[Sonnberg]] bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*F) die untere Flussterrasse und die Talniederung der [[Saalach]], rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*G) Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*H) obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*I) Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
*J) Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm, [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neuzeit====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Besizer der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im [[Mappierzimmer|kurfürstlichen Mappierzimmer]] in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], [[Friedrich Graf Spaur]], [[Salzburger Domkapitel]], [[Domherr]] zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den [[Staubachfall]] im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekannt. Die [[Schwarzbergklamm]] ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskriege]], in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, [[Steinpass]], [[Melleck]] und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum Salzburg]], [[1806]] das [[Herzogtum Salzburg]] des jungen Kaisertums Österreich. [[1810]] ist Salzburg ein Teil des [[Salzachkreis]]es des Königreichs Bayern. Im [[Pflegegericht]] Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird das Vikariat Unken [[1812]] ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. [[1816]] wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom [[Untersberg]] angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der [[Salinenkonvention]]. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k.u.k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes [[Kaiserliches Kronland (Überblick)|Kronland]]. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]] bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute [[Landtag]]) und eigener Verwaltung (heute [[Landesregierung]]).  Das Pflegegericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Der Regenschirm der Kaiserin======&lt;br /&gt;
Im März [[1848]] flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline von Sardinien - Piemont, die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1870er]] Jahren wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz [[1869]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
[[1873]] wird Unken zum [[Kurort]] erhoben. [[1907]] verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit dem [[17. Jahrhundert]])&#039;&#039;, auf Oberrain (seit dem [[18. Jahrhundert]]) und beim Gasthof Post (ab [[1870]]). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain, das Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der &#039;&#039;Löwenquelle&#039;&#039; ladet seit [[1844]] ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade&amp;lt;ref&amp;gt;noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege&amp;lt;/ref&amp;gt; Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis. In der Fellner Au wird ein Law-Tennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und mit Trägern zu günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In den [[1880er]] oder den [[1890er]] Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des [[19. Jahrhundert]]. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Stunden), dreimal von Lofer (eine Stunde) und einmal von [[Saalfelden]] (drei Stunden) Nach dem Bau der [[Giselabahn]] von [[Bischofshofen]] nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den [[1870er]] Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! Das Eisenbahnvorhaben Ende der [[1890er]] Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab [[1914]] nicht mehr weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert [[1907]] das Prädikat &#039;&#039;Heilklimatischer Curort&#039;&#039; (siehe Bad Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden  beider Weltkriege festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[4. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend,in das Saalachtal. Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der &#039;&#039;Regenbogendivision&#039;&#039; (&#039;&#039;Rainbow-Division&#039;&#039;) abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb – blaue Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00 Uhr, unterzeichnet in Berlin - Karlshorst die Heeresleitung der Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation. In Moskau zeigt zu dieser Zeit der Kalender bereits den 9. Mai an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museen in Unken==&lt;br /&gt;
Der [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] wurde [[1969]] gegründet und betreut zwei Museen:  das [[Museum Heimathaus Kalchofengut]] und das [[Museum Festung Kniepass]]. Der Museumsverein gibt die Reihe &amp;quot;Kniepass - Schriften&amp;quot; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=66926</id>
		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-09-10T16:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
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| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
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| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]]&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 70er Jahre wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
1873 wird Unken zum Kurort erhoben. 1907 verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit 17. Jhd.)&#039;&#039;, auf Oberrain (seit 18.Jhd.) und beim Gasthof Post (ab 1870). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain,  das Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade* Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und  mit Trägern zu günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In den 80iger oder den 90er  Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des 19. Jhd. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Std.),  dreimal von Lofer (1 Std.) und einmal von Saalfeden (3 Std.) Nach dem Bau der Tirolerbahn von Bischofshofen nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den 70er Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am Mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! (Das Eisenbahnvorhaben Ende der 9oer Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab 1914 nicht mehr weiter verfolgt.)&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert 1907 das Prädikat Heilklimatischer Curort (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.(s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom I. Weltkrieg sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am 5. Mai kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend,in das Saalachtal. Am 6. (oder 7.) Mai fahren  hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]]&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 70er Jahre wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
1873 wird Unken zum Kurort erhoben. 1907 verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit 17. Jhd.)&#039;&#039;, auf Oberrain (seit 18.Jhd.) und beim Gasthof Post (ab 1870). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain,  das Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade* Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und  mit Trägern zu günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In den 80iger oder den 90er  Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des 19. Jhd. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Std.),  dreimal von Lofer (1 Std.) und einmal von Saalfeden (3 Std.) Nach dem Bau der Tirolerbahn von Bischofshofen nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den 70er Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am Mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! (Das Eisenbahnvorhaben Ende der 9oer Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab 1914 nicht mehr weiter verfolgt.)&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert 1907 das Prädikat Heilklimatischer Curort (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.(s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom I. Weltkrieg sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und Schneizlreuth. Am 5. Mai kommt es dort zu Gefechten zwischen der Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die gefallenen Franzosen werden später exhuhiert und in ihrer Heimat bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth sein Leben. Ein Sprentrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend,in das Saalachtal. Am 6. (oder 7.) Mai fahren  hunderte US Trucks Richtung Unken. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Bad Unken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]]&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 70er Jahre wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
1873 wird Unken zum Kurort erhoben. 1907 verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit 17. Jhd.)&#039;&#039;, auf Oberrain (seit 18.Jhd.) und beim Gasthof Post (ab 1870). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain,  das Gasthaus &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade* Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und  mit Trägern zu günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In den 80iger oder den 90er  Jahren strebt Oberrain die Nutzung der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
Die Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des 19. Jhd. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Std.),  dreimal von Lofer (1 Std.) und einmal von Saalfeden (3 Std.) Nach dem Bau der Tirolerbahn von Bischofshofen nach Wörgel und der Linie Salzburg Reichenhall in den 70er Jahren ist Unken über Saalfelden und Reichenhall am Mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen! (Das Eisenbahnvorhaben Ende der 9oer Jahre Salzburg - Unken -  Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab 1914 nicht mehr weiter verfolgt.)&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858), Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen [[1800]], [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]] wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]] die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]]&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 70er Jahre wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Kühl), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 70er Jahre wird von der Gemeinde ein eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut. (Reichsvolksschulgesetz 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Kühl), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken (beschlossen bereits im Frühjahr 1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Kühl), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;br /&gt;
zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<title>Unken</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Kühl), Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<title>Unken</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Urgeschichte und Altertum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<title>Unken</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Urgeschichte und Altertum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Raum Pichler Schanz / Steinbach / Mellecker Berg konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-25T15:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Bad Unken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Archivalien können künftig im Museum Festung Kniepass eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-25T15:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Bad Unken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten, gleich wie ein Baumbestand im Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.In der Fellner Au wird ein Lawtennisplatz angelegt. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Vorhaben  einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.).&lt;br /&gt;
(Noch heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie Spazierwege.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65781</id>
		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-25T15:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle, genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65780</id>
		<title>Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65780"/>
		<updated>2008-08-25T15:29:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. 1137 beschenkt EB. Konrad I. das Stift Reichersberg mit einem Sudhaus in Reichenhall und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle genannt. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65779</id>
		<title>Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65779"/>
		<updated>2008-08-25T15:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Bad Unken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mittertaferne (Kramerwirt) und Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der Löwenquelle ladet seit 1844 ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade Schatten. Ein Spazierweg an des Saalach, der Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis.Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=65778</id>
		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-25T14:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Urgeschichte und Altertum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
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| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meisknogel, der Hallstattzeit 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<updated>2008-08-25T14:50:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
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| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei knapp über  2.000 Einwohner bestimmen die Einheimischen das Leben, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museums &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museum &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNKEN MUSEEN&lt;br /&gt;
Beschreibungen des Museums &amp;quot;Heimathaus Kalchofengut&amp;quot; und des Museum &amp;quot;Festung Kniepass&amp;quot; folgen. Obmann des &amp;quot;Museumsvereins Festung Kniepass - Unken&amp;quot;, Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 17. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Unken</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
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| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten) Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass auf Fels gemalte Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
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| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 16. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
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| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
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| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste [[Kartografie|topographische Karte]] des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geografie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen zwei km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kolegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellelage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste [[Kartografie|topographische Karte]] des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 20. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kolegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellelage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste [[Kartografie|topographische Karte]] des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914 bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über sechszig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken ( vom Lukaswirt mehr als zehn Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird vom &amp;quot;Museumsverein Festung Kniepass - Unken&amp;quot; als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* 19. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
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| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener gelten als arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viele bis zu 35 km nach Salzburg. Noch werden rund siebzig Bauernhöfe als Nebenerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die &#039;&#039;Trette&#039;&#039; (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtums, der Kultur, des Sports und allgemein das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als 30 Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., 5.000 Jahre nach dem Rückzug der [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden. Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die [[Kelten und Römer|Kelten]] und im [[Loferer Becken]] konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jahrhundert &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[979]] sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgten [[1137]] sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine Salzquelle war. [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]] wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kolegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg  und [[1400]] das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellelage dürftig. [[1346]]  wird die Kallbrunnalm. [[Weißbach bei Lofer]], genannt, die 1996 ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
=====16. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der [[1522]] unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste [[Kartografie|topographische Karte]] des Landes wird [[1805]] im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====17. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert ERzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
[[1740]] erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
Zur Wende vom 18. 19. Jahrhundert wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie  Dr. Franz Michael Vierthaler, Friedrich Graf Spaur, Salzburger Domkapitel, Domherr zu Salzburg, das Land. Vierthaler schildert [1816] seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern, und nicht das erste Mal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekennt. Die Schwarzberg - Klamm ist seit 1776 (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den Befreiungskriege, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg das Kurfürstentum Salzburg, 1806 das Herzogtum Salzburg des jungen Kaisertums Österreich. 1810] ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs Bayern. Im &lt;br /&gt;
Pflegegericht Lofer, nun königl. bayr. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn ? im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es [[1829]] zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha Wald im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, 1830&lt;br /&gt;
bilden Zechen die Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz 1867 findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss. Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der Gerichtsbezirk (Saalfelden), der polit. Bezirk (Zell am See) und das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute Landtag) und eigener Verwaltung (heute Landesregierung).  Das Pfleggericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Die Gemahlin Kaiser Leopolds, ein Onkel von Franz Josef I., erbittet sich beim Gasthof  Post  einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bad Unken=====&lt;br /&gt;
Im [[19. Jahrhundert]] erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung &#039;&#039;Bad Unken&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039;, auf Oberrain und beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post, bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die Invertoren. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrain, einen Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von [[1908]] bis [[1914]] bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg über achtzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und Marschmusik. Viele, auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv. Familien sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April [[1938]] stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der toten Helden des Ersten und des Zweiten Weltkriegs festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche [[1945]] endet in Unken der Zweite Weltkrieg. Am [[6. Mai]] kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Am [[8. Mai]] fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalachtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Jole</title>
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		<updated>2008-08-19T09:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jole&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag. Josef Leitinger, geb.1930. LBA in Salzburg, 5 Jahre Volksschullehrer, Studium in Wien, Geografie und Biologie,  Gymnasiallehrer in Salzburg, 25 Jahre Lehrauftrag an der Päd. Ak. Salzburg für Geografie und Wirtschaftskunde bzw. Politische Bildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 Ruhestand, von 1996/2000 Gast der Humboldt-Universität in Berlin, Forschung, Die Entwicklung des Stadtgebiets der ehemaligen Mauer, des &amp;quot;Mauerstreifens&amp;quot; von 1990 b1s 2000 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 Obmann und Kustos der UNKEN MUSEEN, Museum Kalchofengut und Museum Festung Kniepass. Jüngste Publikation, Almen in Unken 1830 - 2005, in: Kniepass - Schriften, Heft 26; Festung Kniepass und Kriege, in Kniepass Schriften, Heft 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themen &lt;br /&gt;
a)Gemeinde Unken, Geografie, Bevölkerung, Geschichte, Unternehmen und Betriebe in Vorbereitung&lt;br /&gt;
b)Berlin, Stadtentwicklung im &amp;quot;Mauerstreifen&amp;quot; der Bezirke Pankow, Mitte und Teltow-Köpenik, 1990 - 2000. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berliner Zeitung,11. Nov. 1967: &amp;quot;Leitingers 24. Bezirk. Ausgerechnet ein Salzburger Professor dokumentiert seit Jahren die Veränderungen an der ehemaligen Grenze&amp;quot; (Internet)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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	<entry>
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		<title>Diskussion:Unken</title>
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		<updated>2008-08-19T08:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: Urzeit, Altertum, Mittelalter und Neuzeit der Ortsgemeinde Unken aus Quellen dokumentiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Letzte Fassung!  Nochmals überprüft und kleine Mängel gefunden! Mit schönen Grüßen  jole 19. Aug. 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken, Geschichte vom Altertum bis zum Ende des&lt;br /&gt;
II. Weltkriegs, kurz gefasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, 10.000 Jahre v. Chr., fünf tausend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainknogel Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass ausgestellt.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, Urnenfeldzeit, um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Loferer Becken konnte H. Adler römische Sigillatabruchstücke  finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter ist aus der Zeit um 800 n. Chr. zu lesen, dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger als Fürsten Bayerns Bischof Rupert, aus Worms kommend, ins Land. Im von ihm gegründeten Kloster St. Peter leben mit den eingewanderten Bayern noch Romanen im Konvent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Weiter erwähnt werden 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das „Gut Pfannstatt wo Salzquelle“. &lt;br /&gt;
1228 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in Salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind in Betrieb und mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 „chniepoz“ (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 werden das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die genannten Orte und Güter sind meist in  Dokumenten vollzogener Schenkungen angeführt, d. h.  sie bestanden schon in den genannten Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreichten. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume.&lt;br /&gt;
Natureinheiten der Saalachweitungen in Unken und Reith&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die obere Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Leitgebgut (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach, dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf,  dem Einzelhof Seidl  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge des Sonnberges bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Edmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäusl ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll  die Einzel- bzw. Einödhöfe Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach, das ehem. Buchmayrhaus (Mittertavern), Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalachniederung (mit den Einzelhöfen, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit dem Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach- und Donnersbachschwemmkegel (mit der Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge Donners- und Innersbach (mit den Einzelhöfen Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, „Das bäuerliche Unken“. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
Die Quellenlage der Almen, der Nieder- wie der Hochalmen ist dürftig.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (Original aus Pergament und gesiegelt, verschollen) des Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken,das Oberstadlgut (Lutz),das Kalchofengut und das Kreppergut (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mühldorfer Vertrag  vom 14. Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 erlässt EB. Matthäus Lang die Salzburger Waldordnung. Darin sind auch die Güter und Gütl der Unkener Zechen ausgewiesen (s. u.), ebenso ein Mesner der Kirche St. Jakob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
1614 verlegt EB. Markus Sittikus die Durchzugsstraße von Wien nach Innsbruck an der langen Wand mit eine Länge von 300 Schritt von der Festung herab zur Saalach. Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648 sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er lässt von 1644 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und zwei Jahrzehnte zuvor ein Straßentor beim Steinpass erbauen. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Ende der 30er Jahre, 1738 (?), erhält das Vikariat St. Jakob des Klosters St. Zeno im Kirchgraben ein stattliches (?) Gebäude für den Vikar und ein Stöckel für den Hilfspriester, (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später, 1756, brennt mit dem Maierwirtshause (Niederland 3, Kirchenwirt) die Vikariatskirche St. Jakob zur Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturms angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 durch EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuen Geläut, den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Stuckaturen des Deckengewölbes zählt dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg. &lt;br /&gt;
Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 (?) begehbar. Sie dient vorerst der Trift und zählt in der 2. Hälfte des 19. Jhd. zu den mit Pferdegespann besuchten Naturschönheiten Unkens (s. u.) &lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Erzstifts Salzburg von Dr. Lorenz Hübner, 1796 wird mit dem Pfleg - und Landgericht Lofer das &amp;quot;Dorf&amp;quot; Unken festgehalten, davon  u. a. das Posthaus mit Stallungen wodurch Pferde nach Salzburg oder nach Waidring gewechselt werden können, das Wirtshaus Oberrain und das Schüttergut, dessen Bäder von den Nachbarn häufig besucht werden und gegen Gicht, Gliederreißen, Steifigkeit und Lähmungen gute Dienste leistet. Genannt sind die Zechen Bodmer mit 22, Gfäller mit 28, Niederländer mit 29 und Reiter mit 15 alle gesamt mit rd. 100 Häuser. Als Geistliche sind ausgewiesen der Vikar und dessen Hilfspriester, als Schullehrer einer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
(Zur Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der Natur entdeckt. Salzburg durchwandern und beschreiben Wissenschafter wie  Dr. Lorenz Hübner (s. o), kaisl. königl. Rath (Titel 1816) Dr. Franz Michael Vierthaler, Schulmann, Graf Friedrich Spaur, Domherr zu Salzburg,  Offizial Bendikt Pillwein, und  Josef Ernst Ritter v. Koch- Sternfeld Geograph und Historiker. Die Alpen, mit Unken, sind Ziel der Reisen.) &lt;br /&gt;
F. M. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn (s. u.). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Almhütten und nicht zum ersten Mal den Staubbachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim Schütterbad ist bekannt, ebenso der Salzwasserquelle beim Pfannhausgut. F. M. Vierthaler hält eine Sage der Vorvorderen fest: „Wenn es einmal den Salzarbeitern zu Reichenhall zu hart geschehe, würde ein Salzwerk in Unken entstehen, und ein Pfanne auf der Kronaweds (Krammetsau) den bedrängten zum Troste erbaut werden.“ Den Wandel in der Landschaftsbeschreibung kann durch einen Vergleich der Beschreibung Unkens 1796 und 1816 dargestellt werden: 1796 beschreibt F. M. Vierthaler: „Es ist das erste Pfleggericht des Salzburgischen Gebirgslandes auf der Seite Bayerns: der Eingang und der Schlüssel zum Pinzgau. (…) Hinter diesen schaurigen Gebirgen sieht man hier und dort hohe Bergspitzen, schroffe Klippen, kahle Felsen hervorragen (…) Man wundert sich daher nicht, auch die Bewohner dieser Gegend ernsthaft, und in sich gekehrt zu finden.“ Im Vergleich (s. o.) 1816 „Das bayerische Meer, der Chiemsee, lag von der Strahlen der hohen Sonne beleuchtet, vor uns im Silberglanze da“. Ein ähnliche Ergebnis zeitigt der Vergleich der Beschreibungen des Staubbaches 1796 und 1816. &lt;br /&gt;
1839, noch zur Zeit in der Salzburg Österreich ob der Enns angefügt ist (s. u.), weist Benedikt Pillwein, Offizial der kaiserl., königl. Staatsbuchhaltung Linz, über Unken statische Zahlen aus. Unken zählt 32 Häuser, 44 Wohnparteien und 207 Einwohner. (Diese Zahlen dürften sich auf die 1830 neu geschaffenen Katastralgemeinde Unken beziehen.) Die um 1807 vergrößerte Schule wird von rd. 120 Kindern besucht. In 2 Stunden Fahrt von Lofer, 4 von Reichenhall und 8 Stunden von Salzburg wird die Poststation erreicht. In 1 Stunde gelangt der Reisende zum Staubbachfall. Die Fahrzeit zur Schwarzbach - Klamm ist nicht angeführt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im 2., 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfe müssen sie in all den Jahren, 1801, 1805 und 1809, ihre Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons. &lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaiserreichs Österreich. St. Jakob ist seit 1807 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherrn (s. o.), wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1810 wird Salzburg als ein Teil des Salzachkreises dem Königreich Bayern zugeordnet. &lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die Grabstätte im Ortsfriedhof des Statthalters und Regierungspräsidenten von Oberösterreich an Freiherrn Skrbenbsky. &lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr  bayerischer Besitz. Von 1816 bis 1829 wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich des Untersbergs angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern. &lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, 1861 erhält sie die Gemeindeautonomie. &lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline v. Sardinien - Piemont die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotels Post. &lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raums Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ab den 40er Jahren erscheinen Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg - Klamm, von Melleck, von der Post, vom Dorf, davon zwei verschiedene, vom Bad Oberrain. Kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein. Auch in diesem Dorf ist, wenn auch bescheiden, der Fremdenverkehr ein Wirtschaftsfaktor. 1864 (?) erhält Unken nach dem Beschluss des Landesausschusses die Bezeichnung Bad Unken. Schon Jahrhunderte werden Bäder im Schütterbad verabreicht. Drei Häuser: Oberrain, Mittertavern (Kramerwirt) und Unterrain, der Gasthof Post bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Investoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrains, einen Gastgarten mit Baumbestand beim Gashof Post, noch stehen die Bäume, und Spazierwege, u. a. den an des Saalach in der Josephie Au. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle (1842) läd ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain wird ist durch eine Vermessung eingeleitet. Offen ist das Gründungsjahr des Fremdenvereins Unken, FV – Unken. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort. &lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren aus diesem Krieg   über sechszig Soldaten nicht   mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen, sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in „Schwarz“ und „Braun“, wie die des Verfassers. Schon im April 1933 wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.(Ein Festabzeichen anlässlich dieser Ernennung befindet sich in privater Hand) Die Überreichung der Urkunde erfolgt 1938. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Im selben Jahr wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga und nahezu an die Neunzig kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain,  schon 1943 im Dorf angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen der  toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten, ebenso die Länder, in den sie ihr Leben lassen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, befehligt von Feldmarschall Albert Kesselring in Alm a. H. Am letzten Tag des Krieges, am 7. Mai, schießt die SS von Unken (vom Gasthof Lukas) Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später, am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Hundert oder mehr parken im mit Getreide bestellten Eggerfeld nahe beim Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb - Blaue Regenbogen, wird vom Museumsverein Festung Kniepass - Unken  als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Schrifttum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fellner, NL 25 – Seite 636, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Friedl, J., Das bäuerliche Unken, Höfe- und Familienchronik, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hohenwarter, L., S. Schmied, Bei uns in Unken, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hübner L., Beschreibung des Erzstfts und Reichsfürstentums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. Zweiter Band. Das Salzburger Gebirgsland. Pongau, Lungau, Pinzgau. Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Klaar, A., Die Siedlungsformen des Landes Salzburg, Wien 1937 &lt;br /&gt;
Koller, E., Forstgeschichte des Landes Salzburger, Salzburg 1975. &lt;br /&gt;
Lang, J., Neue Wege aus der Energiekrise, Saalforste und Holztrift im Dienste der Saline Reichenhall (Teil I), in: Heimatblätter Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und Freilassinger Anzeiger“, Nr. 2, 76 Jg., Bad Reichenhall 2008&lt;br /&gt;
Martin F., Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See, Österreichische Kunsttopographie 25, Wien 1934 &lt;br /&gt;
Martin F., Festschrift Mitteilungen der Salzburger Landeskunde, Sonderband 5, Salzburg 1965&lt;br /&gt;
Pillwein B.,  Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Österreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg, Fünfter Teil: Der Salzburgkreis, Linz 1839&lt;br /&gt;
Salzburger Urkundenbuch Bd. 1, 2, 3 und IV, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Spaur F., Spaziergänge in den Umgebungen von Salzburg, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Geographie von Salzburg zum Gebrauch in unseren Schulen, Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Meine Wanderungen durch Salzburg, Berchtesgaden und Österreich, Wien 1816 &lt;br /&gt;
Zillner F. V., Salzburger Kulturgeschichte in Umrissen, Salzburg 1871 &lt;br /&gt;
Zeitzeugen 2008, Unken Ende des II. Weltkriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=65138</id>
		<title>Diskussion:Unken</title>
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		<updated>2008-08-17T21:18:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Letzte Fassung!  Nochmals wissenschaftlich überprüft, noch kleine Mängel entdeckt! Mit schönen Grüßen  jole &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken, Geschichte vom Altertum bis zum Ende des&lt;br /&gt;
II. Weltkriegs, kurz gefasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, 10.000 Jahre v. Chr., fünf tausend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainknogel Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass ausgestellt.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, Urnenfeldzeit, um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Loferer Becken konnte H. Adler römische Sigillatabruchstücke  finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter ist aus der Zeit um 800 n. Chr. zu lesen, dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger als Fürsten Bayerns Bischof Rupert, aus Worms kommend, ins Land. Im von ihm gegründeten Kloster St. Peter leben mit den eingewanderten Bayern noch Romanen im Konvent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe „zu rinte“ (in Reith) genannt. Weiter erwähnt werden 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das „Gut Pfannstatt wo Salzquelle“. &lt;br /&gt;
1228 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in Salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind in Betrieb und mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 „chniepoz“ (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 werden das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die genannten Orte und Güter sind meist in  Dokumenten vollzogener Schenkungen angeführt, d. h.  sie bestanden schon in den genannten Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreichten. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume.&lt;br /&gt;
Natureinheiten der Saalachweitungen in Unken und Reith&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die obere Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Leitgebgut (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach, dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf,  dem Einzelhof Seidl  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge des Sonnberges bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Edmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäusl ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll  die Einzel- bzw. Einödhöfe Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach, das ehem. Buchmayrhaus (Mittertavern), Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalachniederung (mit den Einzelhöfen, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit dem Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach- und Donnersbachschwemmkegel (mit der Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge Donners- und Innersbach (mit den Einzelhöfen Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, „Das bäuerliche Unken“. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
Die Quellenlage der Almen, der Nieder- wie der Hochalmen ist dürftig.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (Original aus Pergament und gesiegelt, verschollen) des Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mühldorfer Vertrag  vom 14. Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 erlässt EB. Matthäus Lang die Salzburger Waldordnung. Darin sind auch die Güter und Gütl der Unkener Zechen ausgewiesen (s. u.), ebenso ein Mesner der Kirche St. Jakob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
1614 verlegt EB. Markus Sittikus die Durchzugsstraße von Wien nach Innsbruck an der langen Wand mit eine Länge von 300 Schritt von der Festung herab zur Saalach. Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648 sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er lässt von 1644 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und zwei Jahrzehnte zuvor ein Straßentor beim Steinpass erbauen. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Ende der 30er Jahre, 1738 (?), erhält das Vikariat St. Jakob des Klosters St. Zeno im Kirchgraben ein stattliches (?) Gebäude für den Vikar und ein Stöckel für den Hilfspriester, (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später, 1756, brennt mit dem Maierwirtshause (Niederland 3, Kirchenwirt) die Vikariatskirche St. Jakob zur Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturms angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 durch EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuen Geläut, den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Stuckaturen des Deckengewölbes zählt dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg. &lt;br /&gt;
Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 (?) begehbar. Sie dient vorerst der Trift und zählt in der 2. Hälfte des 19. Jhd. zu den mit Pferdegespann besuchten Naturschönheiten Unkens (s. u.) &lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Erzstifts Salzburg von Dr. Lorenz Hübner, 1796 wird mit dem Pfleg - und Landgericht Lofer das &amp;quot;Dorf&amp;quot; Unken festgehalten, davon  u. a. das Posthaus mit Stallungen wodurch Pferde nach Salzburg oder nach Waidring gewechselt werden können, das Wirtshaus Oberrain und das Schüttergut, dessen Bäder von den Nachbarn häufig besucht werden und gegen Gicht, Gliederreißen, Steifigkeit und Lähmungen gute Dienste leistet. Genannt sind die Zechen Bodmer mit 22, Gfäller mit 28, Niederländer mit 29 und Reiter mit 15 alle gesamt mit rd. 100 Häuser. Als Geistliche sind ausgewiesen der Vikar und dessen Hilfspriester, als Schullehrer einer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
(Zur Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der Natur entdeckt. Salzburg durchwandern und beschreiben Wissenschafter wie  Dr. Lorenz Hübner (s. o), kaisl. königl. Rath (Titel 1816) Dr. Franz Michael Vierthaler, Schulmann, Graf Friedrich Spaur, Domherr zu Salzburg,  Offizial Bendikt Pillwein, und  Josef Ernst Ritter v. Koch- Sternfeld Geograph und Historiker. Die Alpen, mit Unken, sind Ziel der Reisen.) &lt;br /&gt;
F. M. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn (s. u.). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Almhütten und nicht zum ersten Mal den Staubbachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim Schütterbad ist bekannt, ebenso der Salzwasserquelle beim Pfannhausgut. F. M. Vierthaler hält eine Sage der Vorvorderen fest: „Wenn es einmal den Salzarbeitern zu Reichenhall zu hart geschehe, würde ein Salzwerk in Unken entstehen, und ein Pfanne auf der Kronaweds (Krammetsau) den bedrängten zum Troste erbaut werden.“ Den Wandel in der Landschaftsbeschreibung kann durch einen Vergleich der Beschreibung Unkens 1796 und 1816 dargestellt werden: 1796 beschreibt F. M. Vierthaler: „Es ist das erste Pfleggericht des Salzburgischen Gebirgslandes auf der Seite Bayerns: der Eingang und der Schlüssel zum Pinzgau. (…) Hinter diesen schaurigen Gebirgen sieht man hier und dort hohe Bergspitzen, schroffe Klippen, kahle Felsen hervorragen (…) Man wundert sich daher nicht, auch die Bewohner dieser Gegend ernsthaft, und in sich gekehrt zu finden.“ Im Vergleich (s. o.) 1816 „Das bayerische Meer, der Chiemsee, lag von der Strahlen der hohen Sonne beleuchtet, vor uns im Silberglanze da“. Ein ähnliche Ergebnis zeitigt der Vergleich der Beschreibungen des Staubbaches 1796 und 1816. &lt;br /&gt;
1839, noch zur Zeit in der Salzburg Österreich ob der Enns angefügt ist (s. u.), weist Benedikt Pillwein, Offizial der kaiserl., königl. Staatsbuchhaltung Linz, über Unken statische Zahlen aus. Unken zählt 32 Häuser, 44 Wohnparteien und 207 Einwohner. (Diese Zahlen dürften sich auf die 1830 neu geschaffenen Katastralgemeinde Unken beziehen.) Die um 1807 vergrößerte Schule wird von rd. 120 Kindern besucht. In 2 Stunden Fahrt von Lofer, 4 von Reichenhall und 8 Stunden von Salzburg wird die Poststation erreicht. In 1 Stunde gelangt der Reisende zum Staubbachfall. Die Fahrzeit zur Schwarzbach - Klamm ist nicht angeführt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im 2., 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfe müssen sie in all den Jahren, 1801, 1805 und 1809, ihre Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons. &lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaiserreichs Österreich. St. Jakob ist seit 1807 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherrn (s. o.), wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1810 wird Salzburg als ein Teil des Salzachkreises dem Königreich Bayern zugeordnet. &lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die Grabstätte im Ortsfriedhof des Statthalters und Regierungspräsidenten von Oberösterreich an Freiherrn Skrbenbsky. &lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr  bayerischer Besitz. Von 1816 bis 1829 wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich des Untersbergs angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829) &lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, 1861 erhält sie die Gemeindeautonomie. &lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline v. Sardinien - Piemont die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotels Post. &lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raums Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ab den 40er Jahren erscheinen Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg - Klamm, von Melleck, von der Post, vom Dorf, davon zwei verschiedene, vom Bad Oberrain. Kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein. Auch in diesem Dorf ist, wenn auch bescheiden, der Fremdenverkehr ein Wirtschaftsfaktor. 1864 (?) erhält Unken nach dem Beschluss des Landesausschusses die Bezeichnung Bad Unken. Schon Jahrhunderte werden Bäder im Schütterbad verabreicht. Drei Häuser: Oberrain, Mittertavern (Kramerwirt) und Unterrain, der Gasthof Post bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Investoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrains, einen Gastgarten mit Baumbestand beim Gashof Post, noch stehen die Bäume, und Spazierwege, u. a. den an des Saalach in der Josephie Au. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle (1842) läd ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain wird ist durch eine Vermessung eingeleitet. Offen ist das Gründungsjahr des Fremdenvereins Unken, FV – Unken. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort. &lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren aus diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht   mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen, sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in „Schwarz“ und „Braun“, wie die des Verfassers. Schon im April 1933 wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.(Ein Festabzeichen anlässlich dieser Ernennung befindet sich in privater Hand) Die Übereichung der Urkunde erfolgt 1938. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Im selben Jahr wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahezu an die Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain,  schon 1943 im Dor angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen der  toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten, ebenso die Länder, in den sie ihr Leben lassen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, befehligt von Feldmarschall Albert Kesselring im Saalachtal. Am letzten Tag des Krieges am 7. Mai, schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später, am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestellten Eggerfeld nahe beim Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb - Blaue Regenbogen, wird vom Museumsverein Festung Kniepass - Unken  als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Schrifttum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fellner, NL 25 – Seite 636, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Friedl, J., Das bäuerliche Unken, Höfe- und Familienchronik, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hohenwarter, L., S. Schmied, Bei uns in Unken, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hübner L., Beschreibung des Erzstfts und Reichsfürstentums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. Zweiter Band. Das Salzburger Gebirgsland. Pongau, Lungau, Pinzgau. Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Klaar, A., Die Siedlungsformen des Landes Salzburg, Wien 1937 &lt;br /&gt;
Koller, E., Forstgeschichte des Landes Salzburger, Salzburg 1975. &lt;br /&gt;
Lang, J., Neue Wege aus der Energiekrise, Saalforste und Holztrift im Dienste der Saline Reichenhall (Teil I), in: Heimatblätter Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und Freilassinger Anzeiger“, Nr. 2, 76 Jg., Bad Reichenhall 2008&lt;br /&gt;
Martin F., Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See, Österreichische Kunsttopographie 25, Wien 1934 &lt;br /&gt;
Martin F., Festschrift Mitteilungen der Salzburger Landeskunde, Sonderband 5, Salzburg 1965&lt;br /&gt;
Pillwein B.,  Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Österreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg, Fünfter Teil: Der Salzburgkreis, Linz 1839&lt;br /&gt;
Salzburger Urkundenbuch Bd. 1, 2, 3 und IV, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Spaur F., Spaziergänge in den Umgebungen von Salzburg, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Geographie von Salzburg zum Gebrauch in unseren Schulen, Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Meine Wanderungen durch Salzburg, Berchtesgaden und Österreich, Wien 1816 &lt;br /&gt;
Zillner F. V., Salzburger Kulturgeschichte in Umrissen, Salzburg 1871 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen 2008, Unken Ende des II. Weltkriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=65131</id>
		<title>Diskussion:Unken</title>
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		<updated>2008-08-17T19:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Leitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken, Geschichte vom Altertum bis zum Ende des&lt;br /&gt;
II. Weltkriegs, kurz gefasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, 10.000 Jahre v. Chr., fünf tausend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainknogel Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass ausgestellt.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, Urnenfeldzeit, um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Loferer Becken konnte H. Adler römische Sigillatabruchstücke  finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter ist aus der Zeit um 800 n. Chr. zu lesen, dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger als Fürsten Bayerns Bischof Rupert, aus Worms kommend, ins Land. Im von ihm gegründeten Kloster St. Peter leben mit den eingewanderten Bayern noch Romanen im Konvent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe „zu rinte“ (in Reith) genannt. Weiter erwähnt werden 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das „Gut Pfannstatt wo Salzquelle“. &lt;br /&gt;
1228 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in Salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind in Betrieb und mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 „chniepoz“ (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 werden das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die genannten Orte und Güter sind meist in  Dokumenten vollzogener Schenkungen angeführt, d. h.  sie bestanden schon in den genannten Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreichten. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume.&lt;br /&gt;
Natureinheiten der Saalachweitungen in Unken und Reith&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die obere Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Leitgebgut (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach, dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf,  dem Einzelhof Seidl  (Oberrain), der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge des Sonnberges bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Edmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäusl ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll  die Einzel- bzw. Einödhöfe Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach, das ehem. Buchmayrhaus (Mittertavern), Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalachniederung (mit den Einzelhöfen, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit dem Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach- und Donnersbachschwemmkegel (mit der Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge Donners- und Innersbach (mit den Einzelhöfen Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, „Das bäuerliche Unken“. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
Die Quellenlage der Almen, der Nieder- wie der Hochalmen ist dürftig.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (Original aus Pergament und gesiegelt, verschollen) des Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mühldorfer Vertrag  vom 14. Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 erlässt EB. Matthäus Lang die Salzburger Waldordnung. Darin sind auch die Güter und Gütl der Unkener Zechen ausgewiesen (s. u.), ebenso ein Mesner der Kirche St. Jakob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
1614 verlegt EB. Markus Sittikus die Durchzugsstraße von Wien nach Innsbruck an der langen Wand mit eine Länge von 300 Schritt von der Festung herab zur Saalach. Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648 sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in Unken. Er lässt von 1644 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und zwei Jahrzehnte zuvor ein Straßentor beim Steinpass erbauen. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Ende der 30er Jahre, 1738 (?), erhält das Vikariat St. Jakob des Klosters St. Zeno im Kirchgraben ein stattliches (?) Gebäude für den Vikar und ein Stöckel für den Hilfspriester, (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner). Zwei Jahrzehnte später, 1756, brennt mit dem Maierwirtshause (Niederland 3, Kirchenwirt) die Vikariatskirche St. Jakob zur Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturms angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 durch EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuen Geläut, den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Stuckaturen des Deckengewölbes zählt dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg. &lt;br /&gt;
Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 (?) begehbar. Sie dient vorerst der Trift und zählt in der 2. Hälfte des 19. Jhd. zu den mit Pferdegespann besuchten Naturschönheiten Unkens (s. u.) &lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Erzstifts Salzburg von Dr. Lorenz Hübner, 1796 wird mit dem Pfleg - und Landgericht Lofer das &amp;quot;Dorf&amp;quot; Unken festgehalten, davon  u. a. das Posthaus mit Stallungen wodurch Pferde nach Salzburg oder nach Waidring gewechselt werden können, das Wirtshaus Oberrain und das Schüttergut, dessen Bäder von den Nachbarn häufig besucht werden und gegen Gicht, Gliederreißen, Steifigkeit und Lähmungen gute Dienste leistet. Genannt sind die Zechen Bodmer mit 22, Gfäller mit 28, Niederländer mit 29 und Reiter mit 15 alle gesamt mit rd. 100 Häuser. Als Geistliche sind ausgewiesen der Vikar und dessen Hilfspriester, als Schullehrer einer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
(Zur Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der Natur entdeckt. Salzburg durchwandern und beschreiben Wissenschafter wie  Dr. Lorenz Hübner (s. o), kaisl. königl. Rath (Titel 1816) Dr. Franz Michael Vierthaler, Schulmann, Graf Friedrich Spaur, Domherr zu Salzburg,  Offizial Bendikt Pillwein, und  Josef Ernst Ritter v. Koch- Sternfeld Geograph und Historiker. Die Alpen, mit Unken, sind Ziel der Reisen.) &lt;br /&gt;
F. M. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn (s. u.). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Almhütten und nicht zum ersten Mal den Staubbachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim Schütterbad ist bekannt, ebenso der Salzwasserquelle beim Pfannhausgut. F. M. Vierthaler hält eine Sage der Vorvorderen fest: „Wenn es einmal den Salzarbeitern zu Reichenhall zu hart geschehe, würde ein Salzwerk in Unken entstehen, und ein Pfanne auf der Kronaweds (Krammetsau) den bedrängten zum Troste erbaut werden.“ Den Wandel in der Landschaftsbeschreibung kann durch einen Vergleich der Beschreibung Unkens 1796 und 1816 dargestellt werden: 1796 beschreibt F. M. Vierthaler: „Es ist das erste Pfleggericht des Salzburgischen Gebirgslandes auf der Seite Bayerns: der Eingang und der Schlüssel zum Pinzgau. (…) Hinter diesen schaurigen Gebirgen sieht man hier und dort hohe Bergspitzen, schroffe Klippen, kahle Felsen hervorragen (…) Man wundert sich daher nicht, auch die Bewohner dieser Gegend ernsthaft, und in sich gekehrt zu finden.“ Im Vergleich (s. o.) 1816 „Das bayerische Meer, der Chiemsee, lag von der Strahlen der hohen Sonne beleuchtet, vor uns im Silberglanze da“. Ein ähnliche Ergebnis zeitigt der Vergleich der Beschreibungen des Staubbaches 1796 und 1816. &lt;br /&gt;
1839, noch zur Zeit in der Salzburg Österreich ob der Enns angefügt ist (s. u.), weist Benedikt Pillwein, Offizial der kaiserl., königl. Staatsbuchhaltung Linz, über Unken statische Zahlen aus. Unken zählt 32 Häuser, 44 Wohnparteien und 207 Einwohner. (Diese Zahlen dürften sich auf die 1830 neu geschaffenen Katastralgemeinde Unken beziehen.) Die um 1807 vergrößerte Schule wird von rd. 120 Kindern besucht. In 2 Stunden Fahrt von Lofer, 4 von Reichenhall und 8 Stunden von Salzburg wird die Poststation erreicht. In 1 Stunde gelangt der Reisende zum Staubbachfall. Die Fahrzeit zur Schwarzbach - Klamm ist nicht angeführt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im 2., 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfe müssen sie in all den Jahren, 1801, 1805 und 1809, ihre Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons. &lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaiserreichs Österreich. St. Jakob ist seit 1807 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherrn (s. o.), wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. 1810 wird Salzburg als ein Teil des Salzachkreises dem Königreich Bayern zugeordnet. &lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die Grabstätte im Ortsfriedhof des Statthalters und Regierungspräsidenten von Oberösterreich an Freiherrn Skrbenbsky. &lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr  bayerischer Besitz. Von 1816 bis 1829 wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich des Untersbergs angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention. 18.000 ha im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in das Eigentum des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829) &lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, 1861 erhält sie die Gemeindeautonomie. &lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline v. Sardinien - Piemont die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotels Post. &lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raums Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ab den 40er Jahren erscheinen Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg - Klamm, von Melleck, von der Post, vom Dorf, davon zwei verschiedene, vom Bad Oberrain. Kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein. Auch in diesem Dorf ist, wenn auch bescheiden, der Fremdenverkehr ein Wirtschaftsfaktor. 1864 (?) erhält Unken nach dem Beschluss des Landesausschusses die Bezeichnung Bad Unken. Schon Jahrhunderte werden Bäder im Schütterbad verabreicht. Drei Häuser: Oberrain, Mittertavern (Kramerwirt) und Unterrain, der Gasthof Post bieten preiswerte Zimmer an. Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Investoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade westlich Oberrains, einen Gastgarten mit Baumbestand beim Gashof Post, noch stehen die Bäume, und Spazierwege, u. a. den an des Saalach in der Josephie Au. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenquelle (1842) läd ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer Soleleitung vom Pfannhaus nach Oberrain wird ist durch eine Vermessung eingeleitet. Offen ist das Gründungsjahr des Fremdenvereins Unken, FV – Unken. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort. &lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1898 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren aus diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht   mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen, sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in „Schwarz“ und „Braun“, wie die des Verfassers. Schon im April 1933 wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.(Ein Festabzeichen anlässlich dieser Ernennung befindet sich in privater Hand) Die Übereichung der Urkunde erfolgt 1938. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Im selben Jahr wird Adolf Hitler Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahezu an die Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain,  schon 1943 im Dor angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen der  toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten, ebenso die Länder, in den sie ihr Leben lassen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 4. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, befehligt von Feldmarschall Albert Kesselring im Saalachtal. Am letzten Tag des Krieges am 7. Mai, schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später, am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestellten Eggerfeld nahe beim Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb - Blaue Regenbogen, wird vom Museumsverein Festung Kniepass - Unken  als geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Schrifttum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fellner, NL 25 – Seite 636, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Friedl, J., Das bäuerliche Unken, Höfe- und Familienchronik, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hohenwarter, L., S. Schmied, Bei uns in Unken, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000 &lt;br /&gt;
Hübner L., Beschreibung des Erzstfts und Reichsfürstentums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. Zweiter Band. Das Salzburger Gebirgsland. Pongau, Lungau, Pinzgau. Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Klaar, A., Die Siedlungsformen des Landes Salzburg, Wien 1937 &lt;br /&gt;
Koller, E., Forstgeschichte des Landes Salzburger, Salzburg 1975. &lt;br /&gt;
Lang, J., Neue Wege aus der Energiekrise, Saalforste und Holztrift im Dienste der Saline Reichenhall (Teil I), in: Heimatblätter Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und Freilassinger Anzeiger“, Nr. 2, 76 Jg., Bad Reichenhall 2008&lt;br /&gt;
Martin F., Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See, Österreichische Kunsttopographie 25, Wien 1934 &lt;br /&gt;
Martin F., Festschrift Mitteilungen der Salzburger Landeskunde, Sonderband 5, Salzburg 1965&lt;br /&gt;
Pillwein B.,  Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Österreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg, Fünfter Teil: Der Salzburgkreis, Linz 1839&lt;br /&gt;
Salzburger Urkundenbuch Bd. 1, 2, 3 und IV, Salzburger Landesarchiv &lt;br /&gt;
Spaur F., Spaziergänge in den Umgebungen von Salzburg, Salzburg 1813 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Geographie von Salzburg zum Gebrauch in unseren Schulen, Salzburg 1796 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Meine Wanderungen durch Salzburg, Berchtesgaden und Österreich, Wien 1816 &lt;br /&gt;
Zillner F. V., Salzburger Kulturgeschichte in Umrissen, Salzburg 1871 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen 2008, Unken Ende des II. Weltkriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im  Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener sind arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viel bis 35 km nach Salzburg. Noch werden rd. siebzig Bauernhöfe als Zuerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtmus, der Kultur, des Sports, allgemein, das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten  Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als dreißig  Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstanslos 14. August  überarbeitet und korrigiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte ==&lt;br /&gt;
===== Urgeschichte und Altertum =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., fünf tauend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass zu sehen.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Loferer Becken konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mittelalter=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter,  dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof Rupert aus Worms kommend ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen,Konventsbrüder.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgen 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das Gut Pfannstatt, wo Salzquelle. &lt;br /&gt;
1234 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 &amp;quot;chniepoz&amp;quot; (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kolegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, Das bäuerliche Unken. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellelage dürftig.&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Neuzeit=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von Mühldorf vom Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648                                          sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in  Unken. Er baut von 1643 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und Jahre zuvor ein Straßentor beim Steinpass. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
1740 erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).&lt;br /&gt;
Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt)  die  Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt.  Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In der Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie Dr. Franz Vierthaler Schulmann, Graf Friedrich Spaur Domherr zu Salzburg das Land. F. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum bayerischen Meer. Er beschreibt das Almdorf Hochalm mir seinen dreißig Kasern, und nicht das erstemal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wasser beim Schütterbad ist bekennt. Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 begehbar (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol  gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widersand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger  erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs  Bayern.&lt;br /&gt;
In der Pfleggericht  Lofer, nun königl. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augusiner Chorherr (s. o.) wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn  xy im Ortsfriedhof.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet.  Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch  der Zechen Gföll,  Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention. Xy Qu.M. im Saalachtal vom k. und k. österreichischen Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829 s. a. a. O.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Xy die Gemahlin  Kaiser Leopolds  (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien  geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg Klamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18xx erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung Bad Unken.   Bäder werden verabreicht in Schütterbad, auf Oberrain, beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post. bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an.  Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade  westlich Oberrain. Eine Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenguelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer  Soleleitung  vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1908 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas,  von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim,  schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Noch in Bearbeitung Mängel, sind zu beheben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=65031</id>
		<title>Diskussion:Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=65031"/>
		<updated>2008-08-14T16:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* korrigiert und neu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Jole - manchmal passiert es, wenn man auf &amp;quot;speichern&amp;quot; drückt, dass die Software einen Fehler anzeigt und man nochmals auf speichern drücken muss. Das Gemeine an dieser Fehlerzeige: befindet man sich im Dokument weit unten, sieht man diesen Fehler nicht, da dieser nur ganz oben in der ersten Zeile angezeigt wird. Daher empfiehlt es sich, vor dem Speichern, immer ganz nach oben zu scrollen, um allfällige Fehlermeldungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Möglichkeit: man legt sich auf seiner Benutzerseite eine Unterseite an, auf der man den Artikel schön langsam aufbaut und ist er fertig, kopiert man ihn in den echten Artikel ein (nicht verschieben! das funktioniert nicht!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel einer Benutzerunterseite: [[[Benutzer:Benutzername/Artikelname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
möchte --[[Benutzer:Mosaico|mosaico]] 08:49, 7. Aug. 2008 (CEST) weiterhelfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== korrigiert und neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit,  10.000 Jahre v. Chr., fünf tausend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass ausgestellt.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, Urnenfeldzeit, um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Lofererbecken konnte H. Adler römische Sigillatascherben  finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter ist aus der Zeit um 800 n. Chr. zu lesen, dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger als Fürsten Bayerns Bischof Rupert, aus Worms kommend, ins Land. Im von ihm gegründeten Kloster St. Peter lebten mit den eingewanderten Bayern noch Romanen im Konvent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe „zu rinte“ (in Reith) genannt. Weiter erwähnt werden 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das „Gut Pfannstatt wo Salzquelle“. &lt;br /&gt;
1228 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in Salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind in Betrieb und mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 „chniepoz“ (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 werden das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreichten. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfe,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die obere Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Leitgebgutl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seidl  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge des Sonnberges bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäusl ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll  die Einzel- bzw. Einödhöfe Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)Reith Saalachniederung (mit Einzelhöfen, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)Innersbach- und  Schoberbachschwemmkegel (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Einzelhöfe Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, „Das bäuerliche Unken“. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig.&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) des Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mühldorfer Vertrag  vom 14. Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 erlässt EB. Matthäus Lang die Salzburger Waldordnung. Darin sind auch die Güter und Gütl der Unkener Zechen ausgewiesen (s. o.),ebenso ein Mesner der Vikariatskirche St. Jakob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
1614 verlegt EB. Markus Sittikus die Durchzugsstraße von Wien nach Innsbruck an der langen Wand mit  eine Länge von 300 Schritt  von der Festung herab zur Saalach.&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648 sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in  Unken. Er lässt von 1644 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und zwei Jahrzehnte zuvor ein Straßentor beim Steinpass erbauen. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Ende der 30er Jahre, 1738 (?),  erhält das Vikariat St. Jakob  des Klosters St. Zeno im Kirchgraben ein stattliches (?) Gebäude für den Vikar und ein Stöckel für den Hilfspreister, (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).&lt;br /&gt;
Zwei Jahrzehnte später, 1756, brennt mit dem Maierwirtshause (Niederland 3, Kirchenwirt)  die  Vikariatskirche St. Jakob zur Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich des erhalten gebliebenen Kirchenturms angefügt.  Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuen Geläut,  den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Stuckaturen des Deckengewölbes zählt  dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 (?) begehbar. Sie dient vorerst der Trift und zählt in der 2. Hälfte des 19. Jhd. zu den  mit Pferdegespann besuchten Naturschönheiten Unkens (s. u.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Beschreibung des Erzstifts Salzburg von Dr. Lorenz Hübner, 1796 wird mit dem Pfleg - und Landgericht Lofer das &amp;quot;Dorf&amp;quot; Unken beschrieben, u. a.  das Posthaus mit Stallungen in dem Pferde nach Salzburg oder nach Waidring gewechsellt werden, das Wirtshaus Oberrain und  das Schüttergut, dessen Bäder von den Nachbarn häufig besucht werden und gegen Gicht, Gliederreißen, Steifigkeit und Lähmungen gute Dienste leistet. Genannt sind die Zechen Bodmer mit 22, Gfäller mit 28, Niederländer mit 29 und Reiter mit 15 alle gesamt mit  rd. 100 Häuser. Als Geisliche sind ausgewiesen   der Vikar und dessen Hilfspriester, als Schullehrer einer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In der Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der Natur entdeckt. Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeiten wie der Dr. Lorenz Hübner (s. o), kaisl. königl. Rath (Titel 1816) Dr. Franz Michael Vierthaler, Schulmann, Graf Friedrich Spaur, Domherr zu Salzburg das Land. Offizial Bendikt Pillwein, und  der Geograph Josef  Ernst Ritter v. Koch- Sternfeld. &lt;br /&gt;
F. M. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn (s. u.). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern und nicht zum ersten Mal den Staubbachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim Schütterbad ist bekannt, ebenso  der Salzwasserqwelle beim Pfannhausgut.  F. M. Vierthaler hält  eine Sage der Vorvorderen fest: „Wenn es einmal den Salzarbeitern zu Reichenhall zu hart geschehe, würde ein Salzwerk in Unken entstehen, und ein Pfanne auf der Kronaweds (Krammetsau) den bedrängten zum Troste erbaut werden.“ &lt;br /&gt;
Den Wandel in der Landschaftsbeschreibung kann  durch einen Vergleich der Darstellung Unkens 1796 und 1816  dartgestellt werden: 1796 beschreibt F. M. Vierthaler: „es ist das erste Pfleggericht des Salzburgischen Gebirgslandes auf der Seite Bayerns: der Eingang und der Schlüssel zum Pinzgau. (…) Hinter diesen schaurigen Gebirgen sieht man hier und dort hohe Bergspitzen, schroffe Klippen, kahle Felsen hervorragen (…) Man wundert sich daher nicht, auch die Bewohner dieser Gegend ernsthaft, und in sich gekehrt zu finden.“&lt;br /&gt;
Im Vergleich (s. o.) 1816  „Das bayerische Meer, der Chiemsee, lag von der Strahlen der hohen Sonne beleuchtet, vor uns im Silberglanze da“.&lt;br /&gt;
Ein ähnliche Ergebnis zeitigt der Vergleich der Beschreibungen des Staubbaches 1796 und 1816.&lt;br /&gt;
1839, noch zur Zeit in der Salzburg Österreich ob der Enns angefügt ist (s. u.), weist Benedikt Pillwein, Offizial der kaiserl., königl. Staatsbuchhaltung Linz, über Unken  statische Zahlen aus.  Unken zählt  32 Häuser,  44 Wohnparteien und 207 Einwohner. (Diese Zahlen dürften sich auf die 1830 neu geschaffenen Katastralgemeinde Unken beziehen.) Die um 1807 vergrößerte Schule wird von rd. 120 Kindern besucht.  In 2 Stunden Fahrt von Lofer, 4 von Reichenhall und 8 Stunden von Salzburg wird die Poststation erreicht.In 1 Stunde gelangt der Reisende zum Staubbachfall. Die fahrtzeit zur Schwarbachklamm ist nicht angeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2., 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol  gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger  erfolgreichen Kämpfe müssen sie ihre  Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaiserreichs Österreich. (St. Jakob ist seit 1807 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherrn (s. o.), wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist.) 1810 wird Salzburg als ein Teil des Salzburgkreises dem Königreich  Bayern zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des  Statthalters und Regierungspräsidenten von Oberösterreich an Freiherrn  Skrbenbskyr im Ortsfriedhof.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Von 1816 bis 1829 wird kein Holz nach Reichenhall getriftet.  Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch  der Zechen Gföll,  Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich des Untersbergs angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention 18.000 ha im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline v. Sardinien - Piemon die Gemahlin  Kaisers Ferdinand   (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien  geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotels Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raums Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt.  Ab den 40er Jahren erscheinen Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg - Klamm, von Melleck, von der Post, vom Dorf, davon zwei verschiedene, vom Bad Oberrain und kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein. Auch in Unken,&lt;br /&gt;
ist wenn auch bescheiden, der Fremdenverkehr ein Wirtschaftsfaktor. &lt;br /&gt;
1864 (?) erhält Unken nach dem Beschluss des Landesausschusses die Bezeichnung Bad Unken. Schon in den Hunderte Jahren werden   Bäder   im Schütterbad verabreicht. Drei Häuser: Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und  Unterrain, der Gasthof Post bieten preiswerte Zimmer an.  Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade  westlich Oberrains und  Spazierwege, den an des Saalach in der Josephie Au. Ruhebänke werden aufgestellt.  Bei der Löwenquelle (1842) läd ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer  Soleleitung  vom Pfannhaus nach Oberrain  wird durchist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)   Offen ist das Gründungsjahr des Fremdenvereins Unken (FV – Unken).     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Unken verliert das Prädikat Kurort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1908 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren aus diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in „Schwarz“ und „Braun“ wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas,  von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahezu an die Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain,  schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen der  toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten, ebenso die Länder,in den sie ihr Leben lassen mußten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Am letzten Tag des Krieges schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später, am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestellten Eggerfeld in Nachbarschaft des Friedhofs. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Schrifttum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fellner, NL 25 – Seite 636, Salzburger Landesarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl, J., Das bäuerliche Unken, Höfe- und Familienchronik, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenwarter, L., S. Schmied, Bei uns in Unken, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner L.,  Beschreibung des Erzstfts und Reichsfürstentums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. Zweiter Band. Das Salzburger Gebirgsland, Pongau, Lungau, Pinzgau. Salzburg 1796&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaar, A., Die Siedlungsformen des Landes Salzburg, Wien 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koller, E., Forstgeschichte des Landes Salzburger, Salzburg 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang, J., Neue Wege aus der Energiekrise, Saalforste und Holztrift im Dienste der Saline Reichenhall (Teil I), in: Heimatblätter Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und Freilassinger Anzeiger“, Nr. 2, 76 Jg. Reichenhall 2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin F., Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See, Österreichische Kunsttopographie 25, Wien 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Franz Festschrift Mitteilungen der Salzburger Landeskunde, Sonderband 5, Salzburg 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburger Urkundenbuch Bd. 1, 2, 3 und IV, Salzburger Landesarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spaur F., Spaziergänge in den Umgebungen von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Geographie von Salzburg zum Gebrauch in unseren Schulen, Salzburg 17966z&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Meine Wanderungen durch Salzburg, Berchtesgaden und Österreich, Wien 1816&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wikipedia 2008, Bad Reichenhall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zillner F. V. Salzburger Kulturgeschichte in Umrissen, Salzburg 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen 2008, Unken Ende des II. Weltkriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=64949</id>
		<title>Diskussion:Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Diskussion:Unken&amp;diff=64949"/>
		<updated>2008-08-13T17:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: Neuer Abschnitt: korrigiert und neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo Jole - manchmal passiert es, wenn man auf &amp;quot;speichern&amp;quot; drückt, dass die Software einen Fehler anzeigt und man nochmals auf speichern drücken muss. Das Gemeine an dieser Fehlerzeige: befindet man sich im Dokument weit unten, sieht man diesen Fehler nicht, da dieser nur ganz oben in der ersten Zeile angezeigt wird. Daher empfiehlt es sich, vor dem Speichern, immer ganz nach oben zu scrollen, um allfällige Fehlermeldungen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Möglichkeit: man legt sich auf seiner Benutzerseite eine Unterseite an, auf der man den Artikel schön langsam aufbaut und ist er fertig, kopiert man ihn in den echten Artikel ein (nicht verschieben! das funktioniert nicht!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel einer Benutzerunterseite: [[[Benutzer:Benutzername/Artikelname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
möchte --[[Benutzer:Mosaico|mosaico]] 08:49, 7. Aug. 2008 (CEST) weiterhelfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== korrigiert und neu ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit,  10.000 Jahre v. Chr., fünf tausend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Knogel Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass ausgestellt.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, Urnenfeldzeit, um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meislknogel, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Lofererbecken konnte H. Adler römische Sigillatascherben  finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter ist aus der Zeit um 800 n. Chr. zu lesen, dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger als Fürsten Bayerns Bischof Rupert, aus Worms kommend, ins Land. Im von ihm gegründeten Kloster St. Peter lebten mit den eingewanderten Bayern noch Romanen, Walchen, im Konvent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe „zu rinte“ (in Reith) genannt. Weiter erwähnt werden 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das „Gut Pfannstatt wo Salzquelle“. &lt;br /&gt;
1228 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. dem Bayer, als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch in Salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge, die Wittelsbacher, alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind in Betrieb und mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 „chniepoz“ (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 werden das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalachtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreichten. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfe,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die obere Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Leitgebgutl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seidl  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	 die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge des Sonnberges bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäusl ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll  die Einzel- bzw. Einödhöfe Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalachniederung (mit Einzelhöfen, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach- und  Schoberbachschwemmkegel (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge Donners- und Innersbach (mit Einzelhöfe Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, „Das bäuerliche Unken“. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage dürftig.&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) des Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mühldorfer Vertrag  vom 14. Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 erlässt EB. Matthäus Lang die Salzburger Waldordnung. Darin sind auch die Güter und Gütl der Unkener Zechen ausgewiesen (s. o.),ebenso ein Mesner der Kirche St. Jakob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648                                          sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in  Unken. Er ließ von 1643 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und Jahre zuvor ein Straßentor beim Steinpass erbauen. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
Ende der 30er Jahre, 1738 (?),  erhält das Vikariat St. Jakob für  Priester des Klosters St. Zeno im Kirschgraben ein stattliches Gebäude und ein Stöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).&lt;br /&gt;
Zwei Jahrzehnte später, 1756, brennt mit dem Maierwirtshause (Niederland 3, Kirchenwirt)  die  Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich des erhalten gebliebenen Kirchenturms angefügt.  Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 EB. Sigismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuen Geläut,  den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Stuckaturen des Deckengewölbes zählt  dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 begehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In der Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeiten wie der  kaisl. königl. Rath ( Titel 1816 ) Dr. Franz Michael Vierthaler, Schulmann und Graf Friedrich Spaur, Domherr zu Salzburg das Land. F. M. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn (s. u.). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig Kasern und nicht zumdas ersten Mal den Staubbachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wassers beim Schütterbad ist bekannt, ebenso  der Salzwasserbrunnen beim Pfannhausgut.  F. M. Vierthaler hält  eine Sage der Vorvorderen fest: „Wenn es einmal den Salzarbeitern zu Reichenhall zu hart geschehe, würde ein Salzwerk in Unken entstehen, und ein Pfanne auf der Kronaweds (Krammetsau) den bedrängten zum Troste erbaut werden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Wandel in der Landschaftsbeschreibung kann  durch einen Vergleich der Darstellung Unkens 1796 und 1816  dartgestellt werden: 1796 beschreibt F. M. Vierthaler: „es ist das erste Pfleggericht des Salzburgischen Gebirgslandes auf der Seite Bayerns: der Eingang und der Schlüssel zum Pinzgau. (…) Hinter diesen schaurigen Gebirgen sieht man hier und dort hohe Bergspitzen, schroffe Klippen, kahle Felsen hervorragen (…) Man wundert sich daher nicht, auch die Bewohner dieser Gegend ernsthaft, und in sich gekehrt zu finden.“&lt;br /&gt;
Im Vergleich (s. o.) 1816  „Das bayerische Meer, der Chiemsee, lag von der Strahlen der hohen Sonne beleuchtet, vor uns im Silberglanze da“.&lt;br /&gt;
Ein ähnliche Ergebnis zeitigt der Vergleich der Beschreibungen des Staubbaches 1796 und 1816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2., 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol  gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger  erfolgreichen Kämpfe müssen sie ihre  Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaiserreichs Österreich. (St. Jakob ist seit 1807 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherrn (s. o.), wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist.) 1810 wird Salzburg als ein Teil des Salzburgkreises dem Königreich  Bayern zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des  Statthalters und Regierungspräsidenten von Oberösterreich an Freiherrn  Skrbenbskyr im Ortsfriedhof.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet.  Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch  der Zechen Gföll,  Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich des Untersbergs angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention 18.000 ha im Saalachtal auf k. und k. österreichischem Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829 s. a. a. O.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline v. Sardinien - Piemon die Gemahlin  Kaisers Ferdinand   (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien  geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotels Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raums Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg - Klamm, von Melleck, von der Post, vom Dorf, davon zwei verschiedene, vom Bad Oberrain und kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 (?) erhält Unken nach dem Beschluss des Landesausschusses die Bezeichnung Bad Unken. Schon in den 40er Jahren werden   Bäder   im Schütterbad verabreicht. Drei Häuser: Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und  Unterrain, der Gasthof Post bieten preiswerte Zimmer an.  Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade  westlich Oberrains und  Spazierwege, den an des Saalach in der Josephie Au. Ruhebänke werden aufgestellt.  Bei der Löwenquelle (1842) läd ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigem Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer  Soleleitung  vom Pfannhaus nach Oberrain  wird durchist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)   Offen ist das Gründungsjahr des Fremdenvereins Unken (FV – Unken).     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1908 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren aus diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in „Schwarz“ und „Braun“ wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas,  von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahezu an die Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain,  schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen der  toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten, ebenso die Länder,in den sie ihr Leben lassen mußten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Am letzten Tag des Krieges schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später, am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestellten Eggerfeld in Nachbarschaft des Friedhofs. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Schrifttum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fellner, NL 25 – Seite 636, Salzburger Landesarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl, J., Das bäuerliche Unken, Höfe- und Familienchronik, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenwarter, L., S. Schmied, Bei uns in Unken, Hg. Gemeinde Unken, Unken 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaar, A., Die Siedlungsformen des Landes Salzburg, Wien 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koller, E., Forstgeschichte des Landes Salzburger, Salzburg 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang, J., Neue Wege aus der Energiekrise, Saalforste und Holztrift im Dienste der Saline Reichenhall (Teil I), in: Heimatblätter Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und Freilassinger Anzeiger“, Nr. 2, 76 Jg. Reichenhall 2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin F., Die Denkmale des politischen Bezirkes Zell am See, Österreichische Kunsttopographie 25, Wien 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Franz Festschrift Mitteilungen der Salzburger Landeskunde, Sonderband 5, Salzburg 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburger Urkundenbuch Bd. 1, 2, 3 und IV, Salzburger Landesarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spaur F., Spaziergänge in den Umgebungen von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Geographie von Salzburg zum Gebrauch in unseren Schulen, Salzburg 17966z&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vierthaler F. M., Meine Wanderungen durch Salzburg, Berchtesgaden und Österreich, Wien 1816&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wikipedia 2008, Bad Reichenhall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zillner F. V. Salzburger Kulturgeschichte in Umrissen, Salzburg 1871&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitzeugen 2008, Unken Ende des II. Weltkriegs&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=64792</id>
		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-12T19:39:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im  Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener sind arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viel bis 35 km nach Salzburg. Noch werden rd. siebzig Bauernhöfe als Zuerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtmus, der Kultur, des Sports, allgemein, das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten  Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als dreißig  Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Museum [[Kniepass]] wird der älteste Fund der Humangeographie des Landes Salzburg verwahrt....... Maitage 1945  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte und Altertum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Steinzeit, vor 10.000 Jahre v. Chr., fünf tauend Jahre nach dem Rückzug der Gletscher des Bühlstadiums vom Raum Steinbachgraben, konnte Mag. Helmut Adler in einer Halbhöhle am Oberrainer Kogl Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind die ältesten Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum Festung Kniepass zu sehen.&lt;br /&gt;
Artefakte aus der Bronzezeit, der Hügelgräber Kultur um 1.200 v. Chr., Tonscherben vom Meiskogl, der Hallstattzeit um 800 v. Chr.  verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der Kelten und Römer mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von Saalfelden siedelten nachweislich die Kelten und im Loferer Becken konnte wieder H. Adler römische Siegelata finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den Güterverzeichnissen des Klosters St. Peter,  dass  die St. Petrischen Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 7. Jhd. (Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten Bayerns, Bischof Rupert aus Worms kommend ins Land. In von ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten Bayern auch Romanen, Walchen,Konventsbrüder.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979, sind zwei Höfe &amp;quot;zu rinte&amp;quot; (in Reith) genannt. Den folgen 1137 sechs Waldhöfe in Unchen (Unken) und  1156 das Gut Pfannstatt, wo Salzquelle. &lt;br /&gt;
1234 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 &amp;quot;chniepoz&amp;quot; (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kolegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Moargut und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im  10. und 11. Jhd., im Hochmittelalter, die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunk erreicht. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
(Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)unterster Gsenghang (mit den einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber     Seidl (Kirchenwirt), Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach und dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain),, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C) die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit den Eizelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und Hengstloch),&lt;br /&gt;
E)die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und  von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz)&lt;br /&gt;
H)obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)Hänge Donners- und Innersbach (mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, Das bäuerliche Unken. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Güter zu den ersten Sielungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellelage dürftig.&lt;br /&gt;
1346  wird die Kallbrunnalm / Weißbach b. L. genannt (1996, 650 Jahrfeier).&lt;br /&gt;
Verbriefte Almrechte der Zeche Gföll scheinen zu Beginn des  1405 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St, Jakob. (Die Kirche St. Jakob ist  Grundherr der drei Höfe, jedoch nicht deren Wiesen, Felder und Wälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von Mühldorf vom Oktober 1524 zwischen dem „Kardinal (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern“ werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648                                          sichert EB. Paris Lodron die Grenzen des Erzstifts auch in  Unken. Er baut von 1643 bis 1648 beim Kniepass eine Festungsanlage und Jahre zuvor ein Straßentor beim Steinpass. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw. nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740 erhält St. Jakob für die Priester von Kloster St. Zeno im Kirschgraben einen Pfarrhof und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer und Unken 2, Ortner).&lt;br /&gt;
Zwei Jahrzehnte später brennt mit dem Seidlgut (Niederland 3, Kirchenwirt)  die  Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten gebliebenen Kirchenturm angefügt.  Die Einweihung vollzieht im Jahr 1760 EB. Siegismund von Schrattenbach. Mit der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In der Wende vom 18. zum 19. Jhd. wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie Dr. Franz Vierthaler Schulmann, Graf Friedrich Spaur Domherr zu Salzburg das Land. F. Vierthaler schildert 1816 seinen Aufstieg auf das Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum bayerischen Meer. Er beschreibt das Almdorf Hochalm mir seinen dreißig Kasern, und nicht das erstemal den Staubachfall im Heutal. Die Heilkraft des Wasser beim Schütterbad ist bekennt. Die Schwarzbergklamm ist seit 1776 begehbar (s.u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. 3. und 4. Koalitionskrieg, in den Franzosenkriegen 1800, 1805 und 1809 finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt. Friedhof, Steinpass, Melleck und Bodenberg sind die Orte, wo die Schützen von Unken, Lofer und Tirol  gegen die angreifenden Franzosen bzw. Bayern heftigen Widersand leisten. Trotz der für die heimischen Verteidiger  erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen Jahren die Waffen niederlegen, denn das Österreichische Heer unterliegt an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wird das Erzstift Salzburg ein Kurfürstentum, 1806 ein Herzogtum des jungen Kaisertums Österreich. 1810 ist Salzburg ein Teil des Salzburgkreises des Königreichs  Bayern.&lt;br /&gt;
In der Pfleggericht  Lofer, nun königl. Landkreis Lofer, wird Unken 1812 ein eigene Pfarre. Für die Seelsorge sorgen weiter die Augusiner Chorherr (s. o.) wenngleich das Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist.&lt;br /&gt;
1816 wird Salzburg als Salzachkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. (An diese Jahre erinnert die  Grabstätte des Freiherrn  xy im Ortsfriedhof.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz. Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet.  Bayern will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. 1821 wird der Tausch  der Zechen Gföll,  Unkenberg, Boden und Niederland gegen Gebiete westlich vom Untersberg angestrebt. Letztlich kommt es 1829 zum Abschluss der Salinenkonvention. Xy Qu.M. im Saalachtal vom k. und k. österreichischen Gebiet gelangen in den Besitz des Königreichs Bayern. (Salinenkonvention 1829 s. a. a. O.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes Kronland. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die 1861 die Gemeindeautonomie erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken, nahe Salzburg, zu regnen. Xy die Gemahlin  Kaiser Leopolds  (Onkel Franz Josef I.), erbittet sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien  geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts (s. o.) machen Unken bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzberg Klamm, von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain und kleine Broschürchen laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18xx erhält Unken nach dem Beschluss der Landesregierung die Bezeichnung Bad Unken.   Bäder werden verabreicht in Schütterbad, auf Oberrain, beim Gasthof Post. Drei Häuser Oberrain, Mitterrain (Kramerwirt) und in Unterrain, Gathof Post. bieten preiswerte Zimmer und gesunde Mahlzeiten an.  Nikolaus Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die „Invertoren“. Unken erhält einen Tennisplatz in der Fellner Au, eine Kastanienpromenade  westlich Oberrain. Eine Spazierweg an des Saalach, in der Josephieau. Ruhebänke werden aufgestellt. Bei der Löwenguelle ladet ein „Pavillon“ zum Verweilen ein. Gäste können mit Trägern zu günstigen Tarif auf die Hochalm und auf das Sonntagshorn gelangen. Das Projekt einer  Soleleitung  vom Pfannhaus nach Oberrain  ist durch eine Vermessung eingeleitet. (Einschlägige Veröffentlichungen können im Heimatmuseum eingesehen werden.)        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
In den Jahren  von 1908 bis 1914  bestimmt ein Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine Linie nach Saalfelden und eine nach  St. Johann in Tirol gebaut werden. Nach dem I. Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom von diesem Krieg   über achtzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimm sind weiter die  folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken  wird von der Propaganda der Nationalsozialisten, vor allem aus  Bayern, bedrängt. Jenseits der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern  Hitlerparolen und Marschmusik. Viele,  auch Frauen sind als „Illegale“ aktiv.  Familien sind gespalten  in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der Volksabstimmung im April 1938 stimmten 99.9 % für den Zusammenschluss von Deutschland und Österreich. Adolf Hitler wird Ehrenbürger von Unken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im II. Weltkrieg kämpfen nahezu vierhundert Männer in den Ländern von Nordkap bis zur Mittelmeerküste  Afrikas,  von Brest in der  Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren von dort nicht mehr heim. Ein Heldenheim,  schon 1943 im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf fünf Marmortafeln  alle Namen  bzw. die Länder der toten Helden des I. und des II. Weltkriegs festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Maiwoche 1945 endet in Unken der II. Weltkrieg. Am 6. Mai kapituliert die Heeresgruppe Süd, auch V, unter Feldmarschall A. Kesselring im Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken Granaten Richtung  Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren gesehen werden. In Baumgarten westlich von Bad Reichenhall stellen die Amerikaner Geschütze auf, bedienen diese jedoch nicht mehr. Einen Tag später am 8. Mai fahren Hunderte US Trucks der 101. Fallschirmdivision von Inzell kommend, die beiden Saalachbrücken  in Jettenberg sind gesprengt, in das Saalchtal. Fünfzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in Nachbarschaft vom Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision von der Regenbogendivision abgelöst. Ihr beim Kniepass verewigtes Divisionszeichen, der Rot -  Gelb – Blaue Regenbogen, wird von der Berg- und Naturwacht Unken als geschichtliches Mal  in Stand gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch in Bearbeitung Mängel, sind zu beheben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Jole&amp;diff=64499</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Jole</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Jole&amp;diff=64499"/>
		<updated>2008-08-08T20:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Willkommen|Mecl67}}&lt;br /&gt;
UNKEN Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte&lt;br /&gt;
Mit den ältesten Funden der Humangeschichte das Landes Salzburg, den Steinklingen aus der Altsteinzeit, dadiert 10.000 v. Ch. in einer Halbhöhle in Unken, beginnt die Geschichte des Ortes.&lt;br /&gt;
Den folgen weitere Funde von Mag. Helmut Adler, Tierarzt im unteren Saalachtal, der Bronze- und der Hallstattzeit. Jüngere archäologische Funde fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
Um 800 zeigen die St. Petrische Güterverzeichnisse auf, dass die Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz  versorgen. Die  Wälder sind verlackt und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 6. Jhd. Die Agilolfinger sind die Fürsten des bayerischen Herzogtums, zu dem auch die Flußgebiete der Salzach und der Saalch gehören.&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979 sind zwei Höfe zu rinte (in Reith) genannt. Den folgen 1137 sechs Waldhöfe in Unchen,  1156 das Gut Pfannstatt wo Salzquelle, (lt. Salzburger Urkundenbücher 1, 2, 3 und IV). &lt;br /&gt;
12 34 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 chniepoz (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno, (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 sind das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Wimmergut im Hintergföll erwähnt.  Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn (?) Steiner gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St. Jakob in Unken. (Die Kirche St. Jakob ist somit Grundherr).&lt;br /&gt;
Nach dieser Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt. Im  10. und 11. Jhd. im Hochmittelalter die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreichen. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastemappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit der Rotte Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  Rotte Lohweber Mayrwirt, Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach, dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  Taferne Oberrain, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	 die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit der Rotte Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder, Kecht, und Hengstloch), &lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit der Rotte Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer,  Einödhöfe (?) Bauregger; Lutz, Neuhäusl, Herbst, Schneiderbauer und Angerer und die von Hintergföll mit der Rotte Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach, Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalsachniederung (mit Rotte, Wieser, Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge (mit Foischinger, Walcher und  Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Höfe zu den ersten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von Mühldorf 14. Okt. 1525 zwischen de Kardinal von Salzburg (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem  Waldbuch 1526/29 von  EB. Matthäus Lang, den dort ausgewiesenen Schwarz- und Hochwälder und den dort ausgewiesenen Güter sei der Zeitabschnitt des Mittelalters abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuzeit&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg........&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Jole&amp;diff=64498</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Jole</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Jole&amp;diff=64498"/>
		<updated>2008-08-08T20:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Willkommen|Mecl67}}&lt;br /&gt;
UNKEN Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urgeschichte&lt;br /&gt;
Mit den ältesten Funden der Humangeschichte das Landes Salzburg, den Steinklingen aus der Altsteinzeit, dadiert 10. v. Ch. in einer Halbhöhle in Unken beginnt die Geschichte des Ortes.&lt;br /&gt;
Den folgen weitere Funde von Mag. Helmut Adler, Tierarzt im unteren Saalachtal, der Bronze- und der Hallstattzeit. Jüngere archäologische Funde fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalter&lt;br /&gt;
Um 800 zeigen die St. Petrische Güterverzeichnisse auf, dass die Wälder im Saalachtal die Salinen in Reichenhall mit Holz  versorgen. Die  Wälder sind verlackt und durch  Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im 6. Jhd. Die Agilolfinger sind die Fürsten des bayerischen Herzogtums, zu dem auch die Flußgebiete der Salzach und der Saalch gehören.&lt;br /&gt;
Im 10. Jhd., 979 sind zwei Höfe zu rinte (in Reith) genannt. Den folgen 1137 sechs Waldhöfe in Unchen,  1156 das Gut Pfannstatt wo Salzquelle, (lt. Salzburger Urkundenbücher 1, 2, 3 und IV). &lt;br /&gt;
12 34 einigt sich  Erzbischof Eberhard II.  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
1285 werden vom Erzbischof Rudolf I. und dem Bayernherzog Heinrich XIII die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten.&lt;br /&gt;
Ende des 13. Jahrhunderts sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
1350 chniepoz (Kniepass) genannt. &lt;br /&gt;
1353 wird die Kirche der Kreuztracht Unken dem Kollegialstift der Augustiner Chorherrn St. Zeno, (1136 vom EB. Konrad I. des Erzstiftes Salzburg gegründet), inkorporiert. &lt;br /&gt;
1380 sind das Sodergut am Unkenberg  und 1400 das Wimmergut im Hintergföll erwähnt.  Nach einer Abschrift der 1522 unterfertigten Verkaufsurkunde (aus Pergament und gesiegelt) vom Reichenhaller Salzherrn (?) Steiner gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken, davon auch das Kalchofengut, in das Eigentum der Kirche St. Jakob in Unken. (Die Kirche St. Jakob ist somit Grundherr).&lt;br /&gt;
Nach dieser Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A. Klaar, dass im 9. Jhd. im mittleren Saalchtal die große Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt. Im  10. und 11. Jhd. im Hochmittelalter die Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt erreichen. &lt;br /&gt;
Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige Siedlungslandschaft, ein  geordnetes  Siedlungssystem mit Weilern, Rotten und Einödhöfen,    gleicher Hof- und   Flurgrößen einer grundherrschaftlicher Kolonisation. &lt;br /&gt;
Ein Blick auf die  Österreichische Karte 1: 25.000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2, 92/3, 92/4 und die  Katastemappen von Unken, Göll und Reith, Erstvermessung 1830, erschließt die Siedlungsräume:&lt;br /&gt;
A)	unterster Gsenghang (mit der Rotte Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler), &lt;br /&gt;
B)	der große Schwemmkegel des Unkenbachs und die oberen Saalachterrasse (mit  Rotte Lohweber Mayrwirt, Egger, Hölzl, Flatscher, Kalmbach, dem Weiler Percht, Kalchofen, Fritz, Schrempf;  Taferne Oberrain, der Rotte Aschl,  Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&lt;br /&gt;
C)	 die sanften Hügel am Fuß des Achbergs (mit der Rotte Fellner, Achner, Punz und Möschl (?)), &lt;br /&gt;
D)	die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner, Hoisn, Haitzmann, Soder, Kecht, und Hengstloch), &lt;br /&gt;
E)	die steilen Hänge vom Sonnberg bzw. Vordergföll (mit der Rotte Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader, Kühler, Brandl, Angerer,  Einödhöfe (?) Bauregger; Lutz, Neuhäusl, Herbst, Schneiderbauer und Angerer und die von Hintergföll mit der Rotte Rieger, Geistler, Wimmer, Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und Hochegger). &lt;br /&gt;
F)	die untere Flussterrasse und die Talniederung der Saalach, rechts der  Saalach (mit Einödhöfe Kößler und Schwaiger; links der Saalach, Neuhauser, Post,  Harmbauer, Lackner und Eder,) &lt;br /&gt;
G)	Reith Saalsachniederung (mit Rotte, Wieser, Dietz)&lt;br /&gt;
H)	obere Flussterrasse (mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber), &lt;br /&gt;
I)	Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl (mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler)  &lt;br /&gt;
J)	Hänge (mit Foischinger, Walcher und  Einödhof Hochreit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl. Gegenwärtige Hausnummern (1812) sind für die Zuordnung der Höfe zu den alten Siedlungsräumen nicht hilfreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von Mühldorf 14. Okt. 1525 zwischen de Kardinal von Salzburg (EB. Matthäus Lang) und dem Herzog von Bayern werden die verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und die Wälder in Reith namentlich  festgehalten. (1812, Salzburg ist ein Teil des bayerischen Salzachkreises, sind diese Wälder  erstmals in einer Karte des königl. Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische Karte des Landes wird 1805 im kurfürstlichen Mappierzimmer in der Residenzstadt Salzburg erstellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem  Waldbuch 1526/29 von  EB. Matthäus Lang, den dort ausgewiesenen Schwarz- und Hochwälder und den dort ausgewiesenen Güter sei der Zeitabschnitt des Mittelalters abgeschlossen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<title>Unken</title>
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		<updated>2008-08-06T19:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5091.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im  Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener sind arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viel bis 35 km nach Salzburg. Noch werden rd. siebzig Bauernhöfe als Zuerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtmus, der Kultur, des Sports, allgemein, das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten  Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als dreißig  Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte:&lt;br /&gt;
Im Museum Kniepass wird der älteste Fund der Humangeographie des Lands Salzburg verwahrt....... Maitage 1945  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der ganze Beitrag geschrieben ist, verschwindet unauffindbar das zweite Mal der dreiseitigen Text. Der Autor gibt nicht auf; doch einige Tage sind zur Entspannung nötig. jole&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=64364</id>
		<title>Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=64364"/>
		<updated>2008-08-06T19:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im  Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener sind arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viel bis 35 km nach Salzburg. Noch werden rd. siebzig Bauernhöfe als Zuerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtmus, der Kultur, des Sports, allgemein, das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten  Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als dreißig  Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
Im Museum Kniepass wird der älteste Fund der Humangeographie des Lands Salzburg verwahrt....... Maitage 1945  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der ganze Beitrag geschrieben ist, verschwindet unauffindbar das zweite Mal der dreiseitigen Text. Der Autor gibt nicht auf; doch einige Tage sind zur Entspannung nötig. jole&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=64363</id>
		<title>Unken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken&amp;diff=64363"/>
		<updated>2008-08-06T19:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
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| Fläche: || 108.84 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 37&#039; N, 13° 46&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 563 m ü. A.&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 1.956 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| Postleitzahl: || 5091&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 XX XX&lt;br /&gt;
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| Gemeindekennziffer: || 50623&lt;br /&gt;
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| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 Ortsteile&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Niederland 147&amp;lt;br /&amp;gt;5091 Unken&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.gemeinde-unken.at/ www.gemeinde-unken.at]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || Franz Ensinger ([[SPÖ]])&lt;br /&gt;
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| Gemeinderat: || 17 Mitglieder: 7 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Unken&#039;&#039;&#039; ist eine Gemeinde im Norden des [[Pinzgau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgemeinde Unken liegt im unteren [[Saalachtal]] bzw. in den [[Salzburger Kalkvoralpen]]. Das Dorf in einer Talweitung ist von bewaldeten Höhen bis 1.500 m umgeben. Die Wälder reichen großteils bis zur Talniederung. Die im Westen gelegene Hänge sind durch Wiesen und Almmähder bestimmt. Die Talniederung prägen die in drei Stufen gegliederte Flussterrassen der  [[Saalach]] mit ihrem türkisgrünen Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der obersten Terrasse liegt die barocke Pfarrkirche, in Gruppen angeordnet herrschend Einfamilienhäuser, im Sommer mit reichem Blumenschmuck, vor. Ein Hotel und mehrere Gasthöfe bieten den Gästen Quartier und heimische Küche. Die Raiffeisenkasse, ein Kaufhaus, eine Bäckerei und Metzgerei sowie Autoreparaturwerkstätten bieten Dienstleistungen und Waren an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolz von Unken ist die große Freizeitanlage mit offenem Schwimmbecken und Hallenbad sonnenseitig am Waldrand des [[Achberg]]s gelegen. Im Sommer ermöglicht an Netz von Wanderwegen Erhohlung, von der Saalach, nahe 500 m, durch Wälder über Almen bis zur Höhe des Sonntagshorns nahe 2.000 m. Im  Winter bieten im 1.000 m hoch gelegen [[Heutal]] Lifte und Langlaufloipen Sport für Kinder wie für Pensionisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahrzehnt ist der Durchzugsverkehr von [[Salzburg]] nach [[Zell am See]] bzw. [[Tirol]] in einen sechs km langen Tunnel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ortsteile=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unken teilt sich in fünf Ortschaften (Einwohnerzahlen 2001): &lt;br /&gt;
*Gföll 360 &lt;br /&gt;
*Niederland 860 &lt;br /&gt;
*Reit 200 &lt;br /&gt;
*Unken 371 &lt;br /&gt;
*Unkenberg 165&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Unkener sind arbeitsfreudig, mehr als 50% pendeln, viel bis 35 km nach Salzburg. Noch werden rd. siebzig Bauernhöfe als Zuerwerbsbetriebe bewirtschaftet. Die Bergbauern wissen um ihre Aufgabe als Landschaftsgärtner. Die Wiesen im Tal, die Mähder auf der Höhe und die Trette (gerodete Weideflächen) der Almen erfreuen im Sommer durch ihre Blütenpracht und im Winter mit der weißen Schneedecke geziert durch Wildfährten oder Schispuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielgestaltige Vereinswesen ermöglicht die Pflege der Musik, des Brauchtmus, der Kultur, des Sports, allgemein, das Zusammenleben in Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ist die Zahl von 2.000 Einwohnern nicht erreicht. Das Leben bestimmen die Einheimischen, offen für die weite Welt, seien es die Höhen des Himalaja, der Anden in Peru oder des Kilimandscharo.  An den Universitäten  Österreichs, Deutschlands oder anderer Ländern studieren [[2008]] mehr als dreißig  Unkener Damen und Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.gemeinde-unken.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum Kniepass wird der älteste Fund der Humangeographie des Lands Salzburg verwahrt....... Maitage 1945  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der ganze Beitrag geschrieben ist, verschwindet unauffindbar das zweite Mal der dreiseitigen Text. Der Autor gibt nicht auf; doch einige Tage sind zur Entspannung nötig. jole&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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		<title>Diskussion:Gemeinde Unken</title>
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		<updated>2008-08-01T19:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jole: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;wird weiter bearbeitet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jole</name></author>
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