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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2024-05-16T16:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Als Nachkomme salzburgischer Emigranten beschäftige ich mich mit Geschichts- und Familienforschung in Bezug auf die Salzburger Emigration von 1731 / 1732. Hierzu habe ich - gemeinsam mit anderen Forschern - eine Forschungs- und Informationsliste eingerichtet: http://SalzburgerEmigranten.de/  =  https://www.myheimat.de/3162023&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2023-01-16T09:56:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblink */ Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&#039;&#039; („... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19“). Darüber steht die Beischrift: „Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [https://www.myheimat.de/3162023] mehr über die Literatur zur &amp;quot;Salzburger Emigration&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburgers&amp;diff=2057709</id>
		<title>Salzburgers</title>
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		<updated>2023-01-09T10:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Änderung der Seitenadresse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Protestantendenkmal in Savannah Georgia.jpg|thumb|Protestantendenkmal in Savannah, Georgia, USA, aus [[Serpentinit]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Protestantenvertreibung Indianerhaeuptling.jpg|thumb|[[Von Salzburgern, Indianern und schwarzen Sklaven]]: Indianerkönig Tomochichi (hier mit seinem Neffen) herrschte bei Ankunft der [[Protestantenvertreibung|Salzburger]] in Georgia über das Gebiet rund um Savannah in der &amp;quot;Neuen Welt&amp;quot; Amerika.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Georgia) Salzburgers&#039;&#039;&#039; werden eine Gruppe von Ansiedlern in Amerika, deren Kern vertriebene Salzburger Protestanten bildeten, und deren Nachkommen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Salzburger Protestanten, die durch die [[Protestantenvertreibung]] von [[1732]] in die Emigration gezwungen wurden, gelangte eine kleine Gruppe nach Georgia (damals eine britische Kolonie, heute ein [[USA|US]]-Bundesstaat), wo sie den Kern einer deutschsprachigen Siedlung bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austreibung der Salzburger Protestanten hatte im protestantischen Europa großes Aufsehen und Mitleid erregt, so auch in England. Hier bestrebte sich die religiöse Gesellschaft &#039;&#039;„de promovenda cognitione Christi“&#039;&#039; („zur Beförderung der Erkenntnis Christi“) zu helfen, indem sie eine Verbindung zwischen den Gründern einer neuen britischen Kolonie in Nordamerika, der Vereinigung „Trustees for Establishing the Colony of Georgia”, und dem Augsburger Pfarrer Samuel Urlsperger, der seine weitgespannten Beziehungen zugunsten der Vertriebenen einsetzte, herstellte. In Augsburg war ein Teil der Auswanderer angelangt. Sie erhielten Zusagen für freie Überfahrt, 50 Morgen Land für jede Person als freies Eigentum, Vieh, Saatgut, Gerätschaften und Verpflegung bis zur ersten Ernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Auswanderer mit ihren Familien, zusammen 78 Personen, folgten im Jahr 1733 der Einladung und reisten durch Deutschland über Rotterdam ([[Niederlande]]) nach Dover ([[Großbritannien|England]]) und weiter nach Georgia, wo sie im März 1734 anlangten. Hier gründeten sie 26 Meilen landeinwärts von Savannah, der selbst erst 1732 gegründeten Hauptstadt der Kolonie, eine Ortschaft, der sie den biblischen Namen „Ebenezer“ (hebräisch: „Stein der Hoffnung“) gaben. 1736 wurde die Siedlung näher an den Fluss Savannah verlegt. Mittlerweile waren weitere Salzburger Auswanderer aus Deutschland eingelangt: Noch im Winter 1732/33 49 Personen, die in schwäbischen Reichsstädten geblieben waren, 1736 80 andere aus Regensburg, vermehrt um andere deutsche, dann auch schottische Protestanten, zusammen rund 300 Personen. 1741 folgte der vierte und letzte größere Zuzug in Gestalt von 63 bisher im [[Reich]] zerstreuten Salzburger Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen ersten Jahrzehnten wuchs Ebenezer rasch, wozu auch Zuzüge aus der Umgebung wie auch aus [[Deutschland]] beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg traten Georgia und mehrheitlich auch Ebenezer auf die Seite der Revolutionäre; unter den fünf Abgeordneten (den Familiennamen nach alle deutsch), die Ebenezer nach Philadelphia entsandte, waren die Salzburger Treichl, Stirk und Strohacker.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Prinzinger aaO, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Georgias erster Gouverneur war John Adam Treutlen, ein aus [[Württemberg]] stammender Bewohner Ebenezers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl kam es in Ebenezer zu bitteren Kämpfen zwischen Königstreuen und Revolutionären. 1778 eroberten britische Truppen ganz Georgia; besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde Ebenezer, das überdies den britischen Truppen als Stützpunkt zu dienen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und dem Abzug der Briten (1783) wurde Ebenezer wieder aufgebaut, ohne die frühere Blüte wiederzuerlangen. 1830 brannte die Siedlung ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Salzburgers aber verschwanden nicht zur Gänze, sondern lebten weiter in der Umgebung, die einst die Kolonie gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heute==&lt;br /&gt;
Die von den Salzburgern erbaute, 1769 vollendete Kirche (&#039;&#039;Jerusalem Lutheran Church&#039;&#039;) blieb vom Brand verschont und steht noch. Sie ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Bundesstaates Georgia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Andenken der &#039;&#039;Georgia Salzburgers&#039;&#039; wird von der 1925 gegründeten &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039; bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jerusalem Evangelical Lutheran Church]], die älteste ununterbrochen in Betrieb befindliche Kirche Georgias in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wurde 1769 von den Salzburgers erbaut &lt;br /&gt;
* [[Von Salzburgern, Indianern und schwarzen Sklaven]]&lt;br /&gt;
* Salzburger in Georgia &amp;gt; https://www.myheimat.de/2754913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Charles Colcock Jones, &#039;&#039;Dead Towns of Georgia&#039;&#039;, Carlisle, Massachussetts, 1878. [http://books.google.at/books?id=_2hBbYmJW00C&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;lpg=PA44 I. „Old, and New Ebenezer.”: S. 11-44.]&lt;br /&gt;
* [http://www.georgiasalzburgers.com/salzburgers.htm Website der &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [[August Prinzinger junior|August Prinzinger]] jun., &#039;&#039;Die Ansiedlung der Salzburger im Staate Georgien in Nordamerika&#039;&#039;, in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18820003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 MGSLK 22, 1882, S. 1-36]&lt;br /&gt;
* [[Alice Brandl]], &#039;&#039;Ein Besuch in Ebenezer, der ersten Siedlung der Salzburger Emigranten in Georgia, USA&#039;&#039;, in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19260003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000159 MGSLK 66, 1926, S. 159-168]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/John_A._Treutlen &#039;&#039;„John A. Treutlen“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ebenezer,_Georgia &#039;&#039;„Ebenezer, Georgia“&#039;&#039;](englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rebeller, Opfer, Siedler]]&lt;br /&gt;
* Samuel Urlsperger, &#039;&#039;Ausführliche Nachricht von den Salzburgischen Emigranten, die sich in Amerika niedergelassen haben. Nebst einer Landkarte von Georgien.&#039;&#039; Halle 1735-1752. 3 Bde. (oder 18 Stücke)&lt;br /&gt;
* Derselbe, &#039;&#039;Amerikanisches Ackerwort Gottes, oder zuverlässige Nachrichten von dem Zustande der von den Salzburgischen Emigranten erbauten Stadt Eben-Ezer.&#039;&#039; Halle 1754 -1766. 4 Stück  &lt;br /&gt;
* Philip A. Strobel, &#039;&#039;The Salzburgers and their descendants: being the history of a colony of German (Lutheran) Protestants who emigrated to Georgia in 1734, and settled at Ebenezer, twenty-five miles above the city of Savannah&#039;&#039;. Baltimore, 1855. [http://books.google.at/books?id=SeM7P9UjgusC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (Google eBook)]&lt;br /&gt;
* Hildegard Binder-Johnson, &#039;&#039;Die Haltung der Salzburger in Georgia zur Sklaverei (1734-1750)&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000183 (MGSLK) 78, 1938, S. 183-196]&lt;br /&gt;
* Barbara Lawatsch Boomgaarden, &#039;&#039;Die Seufftzende[n] Salzburger auf der „Insel der Hoffnung“. Frühes Schrifttum zur Geschichte der Salzburger Exulanten und die De Renne Library in Georgia&#039;&#039;, in:  MGSLK 138, 1998, S. 367-382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Literatur &amp;quot;Salzburger Emigration&amp;quot; &amp;gt; https://www.myheimat.de/3162023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund&amp;diff=1741274</id>
		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2021-05-17T17:32:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;&amp;quot;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&amp;quot;&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot; ... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19&amp;quot;&#039;&#039;). Darüber steht die Beischrift: &#039;&#039;&amp;quot;Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* mehr zu &amp;quot;Salzburger Emigranten&amp;quot; http://SalzburgerEmigranten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<title>Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2020-09-26T10:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Korrektur der &amp;quot;myheimat&amp;quot;-Adresse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#ev:youtube|J9qA5D3JSsI|280|right|Trailer &amp;quot;Salzburgs Exulanten&amp;quot;, 2017, 0:51 min. Video}}&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Salzburger Emigranten&#039;&#039;&#039; werden meist jene Untertanen der [[Salzburger Erzbischöfe]] verstanden, die wegen ihres [[Protestantismus|protestantische Glaubens]] ihre Heimat verlassen mussten. Dies geschah vorwiegend im Zuge planmäßiger [[Protestantenvertreibung]]en. Die betroffenen Protestanten werden in der Geschichtswissenschaft als &#039;&#039;Exulanten&#039;&#039; bezeichnet, sodass man in diesem Zusammenhang auch den Ausdruck &#039;&#039;Salzburger Exulanten&#039;&#039; findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die größte Salzburger Protestantenvertreibung war die von [[1731]]/[[1732|32]]. Sie betraf rund 20&amp;amp;nbsp;000 Personen, die, soweit sie die Strapazen der Austreibung, des Weges in eine neue Heimat und der Ansiedlung in einem fremden Land überstanden, teilweise in ihrer neuen Heimat eigene Kolonien, und somit lange Zeit hindurch wohlunterscheidbare Gruppen bildeten, vor allem&lt;br /&gt;
* die [[Salzburger in Ostpreußen]] – siehe dazu auch die Artikel&lt;br /&gt;
** [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
** [[Salzburger Verein]] ≈ [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
** [[Wohnstift Salzburg]]&lt;br /&gt;
** [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
** [[Hermann Gollub]]&lt;br /&gt;
: – und&lt;br /&gt;
* die „[[Salzburgers]]“ von Ebenezer, Georgia, [[USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „verspätete Salzburger Emigranten“ können auch die aus dem ehemaligen salzburgischen [[Zillertal#Protestantenverfolgung|Zillertal]] ausgewiesenen Protestanten angesehen werden, denen die von Kaiser [[Joseph II.]] für seine Erbländer gewährte Toleranz verweigert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsfilm 2017 ==&lt;br /&gt;
Zur Salzburger Protestantenvertreibung im [[18. Jahrhundert]] gibt es 2017 einen neuen Film für den Schulunterricht. Dieser neue Bildungsfilm zeigt in beeindruckender Weise, wie sich die Menschen evangelischen Glaubens im 18. Jahrhundert in Salzburg fühlten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Darstellung der Protestantenvertreibung haben die Filmemacher auf die Vermittlungsform eines dokumentarischen Dramas gesetzt. Hauptfigur des Filmes ist der zwölfjährige Bauernsohn Martin Aignerhofer, der 1731 mit seiner Familie im [[Gasteinertal]] lebte. Im Geheimen war die Familie evangelisch und damit im Fürsterzbistum Salzburg der Verfolgung durch den damaligen Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian ausgesetzt. Der Konflikt eskalierte als Firmian im Herbst 1731 den [[Emigrationspatent|Emigrationserlass]] verfasste: Alle Nichtkatholiken haben das Fürstentum Salzburg zu verlassen. Die &amp;quot;Angesessenen&amp;quot; innerhalb von drei Monaten, die &amp;quot;Unangesessenen&amp;quot;, wie Tagelöhner, Mägde, Bergleute und Handwerker innerhalb von acht Tagen. Letztlich mussten bis Juni 1732 mehr als 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger und Salzburgerinnen das Land verlassen. Martin erlebte dabei Unterdrückung, Gewalt und Vertreibung der Evangelischen aus seiner kindlichen Sicht. Der Film dauert insgesamt 25 Minuten und steht allen Salzburger Pflichtschulen zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Ostpreußen]] (Beispiele):&lt;br /&gt;
**[[Gerhard Brandtner]], &#039;&#039;Ostpreußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Ansiedlung der Salzburger Emigranten&#039;&#039;, in:   [[MGSLK|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] 133, 1993, S. 225-260&lt;br /&gt;
**[[Reinhard Rudolf Heinisch]], &#039;&#039;Sommer 1914. Ostpreußische Salzburger zu Besuch in der alten Heimat&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 557-584&lt;br /&gt;
**[[Karl Kässwurm]], &#039;&#039;Einige Nachrichten über die Salzburger-Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18900003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000242 MGSLK 30, 1890, S. 242-257]&lt;br /&gt;
**[[Otto Kerschhofer]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Preußisch-Litauen&#039;&#039;, in:   [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941-1979|MGSLK]] 116, 1976, S. 175-254&lt;br /&gt;
**[[Wolfgang Menger]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Ostpreußen von 1731/32. Ein medizinisch-geschichtlicher Beitrag zum Umsiedlungsproblem&#039;&#039;, in:  [[MGSLK]] 98, 1958, S. 89-128&lt;br /&gt;
* Sonstiges [[Deutschland]]:&lt;br /&gt;
**Uwe Jens Wandel, &#039;&#039;Salzburger Emigranten im [[Württemberg|Remstal]]&#039;&#039;, in:  MGSLK 122, 1982, S. 321-340&lt;br /&gt;
**Jost Casper,  &#039;&#039;Johann Sebastian Bach und die Salzburger Emigranten. Eine unheilige Legende&#039;&#039;, in:  MGSLK 122, 1982, S. 341-370&lt;br /&gt;
**Hedda Baerfacker, &#039;&#039;Die Salzburger Emigranten in [[Deutschland#Sachsen|Sachsen]] (1732). Beitrag zu Dokumentation &amp;quot;Die Salzburger Emigranten in Sachsen und Thüringen&amp;quot;&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 485-500&lt;br /&gt;
* Georgia: Siehe den Artikel „[[Salzburgers#Quellen|Salzburgers]]“&lt;br /&gt;
** Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/3162023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Salzbund]]&lt;br /&gt;
* [[Scharfetter]] &lt;br /&gt;
* [[Ich bin ein armer Exulant|„Ich bin ein armer Exulant“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Verlinkte Salzburgwiki-Artikel&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=59025 6. November 2017 (Bildungsfilm)]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Salzburger Exulanten}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://de.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Austausch- und Forschungsliste SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Emigranten, Salzburger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger im Ausland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<title>Protestantenvertreibung</title>
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		<updated>2020-09-26T10:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Korrektur der &amp;quot;myheimat&amp;quot;-Adresse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732]] bzw. teilweise auch noch in den Jahren bis 1736 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] wurden unter [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1686]] bis [[1691]] am Dürrnberg bei [[Hallein]] (evangelische Bergknappen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Fürsterzbistums wurden noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) Protesatanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die Gebirgsgaue geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Salzbund===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fass&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das [[Fürsterzbistum Salzburg]] zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug der Protestanten===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und [[Tirol]] die Grenzen zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exulanten wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst 1878 kam es zur Teilung in West- und [[Ostpreußen]] und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nahmen erneut 788 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und bestiegen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind.   Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Deferegger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg geduldet, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Darauf wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen 1684 und 1686 über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1685 folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des Defereggentales unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise auf venezianische Galeeren verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* Lindenmeyer, Christoph: &#039;&#039;[[Rebeller, Opfer, Siedler]]. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.&#039;&#039;, 2015, ISBN 978-3-7025-0836-4&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*Paul Brock.&#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul]: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger Bergknappen [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;page=256&amp;amp;size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 242ff: &#039;&#039;Salzburger Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/3162023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.myheimat.de/3162023]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburgers&amp;diff=1408797</id>
		<title>Salzburgers</title>
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		<updated>2020-05-12T21:29:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: Salzburger in Georgia &amp;gt; https://www.myheimat.de/2754913&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;(Georgia) Salzburgers&#039;&#039;&#039; werden eine Gruppe von Ansiedlern in Amerika, deren Kern vertriebene Salzburger Protestanten bildeten, und deren Nachkommen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Salzburger Protestanten, die durch die [[Protestantenvertreibung]] von [[1732]] in die Emigration gezwungen wurden, gelangte eine kleine Gruppe nach Georgia (damals eine britische Kolonie, heute ein [[USA|US]]-Bundesstaat), wo sie den Kern einer deutschsprachigen Siedlung bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austreibung der Salzburger Protestanten hatte im protestantischen Europa großes Aufsehen und Mitleid erregt, so auch in England. Hier bestrebte sich die religiöse Gesellschaft &#039;&#039;„de promovenda cognitione Christi“&#039;&#039; („zur Beförderung der Erkenntnis Christi“) zu helfen, indem sie eine Verbindung zwischen den Gründern einer neuen britischen Kolonie in Nordamerika, der Vereinigung „Trustees for Establishing the Colony of Georgia”, und dem Augsburger Pfarrer Samuel Urlsperger, der seine weitgespannten Beziehungen zugunsten der Vertriebenen einsetzte, herstellte. In Augsburg war ein Teil der Auswanderer angelangt. Sie erhielten Zusagen für freie Überfahrt, 50 Morgen Land für jede Person als freies Eigentum, Vieh, Saatgut, Gerätschaften und Verpflegung bis zur ersten Ernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Auswanderer mit ihren Familien, zusammen 78 Personen, folgten im Jahr 1733 der Einladung und reisten durch Deutschland über Rotterdam ([[Niederlande]]) nach Dover ([[Großbritannien|England]]) und weiter nach Georgia, wo sie im März 1734 anlangten. Hier gründeten sie 26 Meilen landeinwärts von Savannah, der selbst erst 1732 gegründeten Hauptstadt der Kolonie, eine Ortschaft, der sie den biblischen Namen „Ebenezer“ (hebräisch: „Stein der Hoffnung“) gaben. 1736 wurde die Siedlung näher an den Fluss Savannah verlegt. Mittlerweile waren weitere Salzburger Auswanderer aus Deutschland eingelangt: Noch im Winter 1732/33 49 Personen, die in schwäbischen Reichsstädten geblieben waren, 1736 80 andere aus Regensburg, vermehrt um andere deutsche, dann auch schottische Protestanten, zusammen rund 300 Personen. 1741 folgte der vierte und letzte größere Zuzug in Gestalt von 63 bisher im [[Reich]] zerstreuten Salzburger Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen ersten Jahrzehnten wuchs Ebenezer rasch, wozu auch Zuzüge aus der Umgebung wie auch aus [[Deutschland]] beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg traten Georgia und mehrheitlich auch Ebenezer auf die Seite der Revolutionäre; unter den fünf Abgeordneten (den Familiennamen nach alle deutsch), die Ebenezer nach Philadelphia entsandte, waren die Salzburger Treichl, Stirk und Strohacker.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Prinzinger aaO, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Georgias erster Gouverneur war John Adam Treutlen, ein aus [[Württemberg]] stammender Bewohner Ebenezers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl kam es in Ebenezer zu bitteren Kämpfen zwischen Königstreuen und Revolutionären. 1778 eroberten britische Truppen ganz Georgia; besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde Ebenezer, das überdies den britischen Truppen als Stützpunkt zu dienen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und dem Abzug der Briten (1783) wurde Ebenezer wieder aufgebaut, ohne die frühere Blüte wiederzuerlangen. 1830 brannte die Siedlung ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Salzburgers aber verschwanden nicht zur Gänze, sondern lebten weiter in der Umgebung, die einst die Kolonie gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heute==&lt;br /&gt;
Die von den Salzburgern erbaute, 1769 vollendete Kirche (&#039;&#039;Jerusalem Lutheran Church&#039;&#039;) blieb vom Brand verschont und steht noch. Sie ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Bundesstaates Georgia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Andenken der &#039;&#039;Georgia Salzburgers&#039;&#039; wird von der 1925 gegründeten &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039; bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jerusalem Evangelical Lutheran Church]], die älteste ununterbrochen in Betrieb befindliche Kirche Georgias in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie wurde 1769 von den Salzburgers erbaut &lt;br /&gt;
* [[Von Salzburgern, Indianern und schwarzen Sklaven]]&lt;br /&gt;
* Salzburger in Georgia &amp;gt; https://www.myheimat.de/2754913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Charles Colcock Jones, &#039;&#039;Dead Towns of Georgia&#039;&#039;, Carlisle, Massachussetts, 1878. [http://books.google.at/books?id=_2hBbYmJW00C&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;lpg=PA44 I. „Old, and New Ebenezer.”: S. 11-44.]&lt;br /&gt;
* [http://www.georgiasalzburgers.com/salzburgers.htm Website der &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[[August Prinzinger der Jüngere|August Prinzinger d. J.]], &#039;&#039;Die Ansiedlung der Salzburger im Staate Georgien in Nordamerika&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18820003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 MGSLK 22, 1882, S. 1-36]&lt;br /&gt;
*[[Alice Brandl]], &#039;&#039;Ein Besuch in Ebenezer, der ersten Siedlung der Salzburger Emigranten in Georgia, USA&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19260003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000159 MGSLK 66, 1926, S. 159-168]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/John_A._Treutlen &#039;&#039;„John A. Treutlen“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Ebenezer,_Georgia &#039;&#039;„Ebenezer, Georgia“&#039;&#039;](englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rebeller, Opfer, Siedler]]&lt;br /&gt;
* Samuel Urlsperger, &#039;&#039;Ausführliche Nachricht von den Salzburgischen Emigranten, die sich in Amerika niedergelassen haben. Nebst einer Landkarte von Georgien.&#039;&#039; Halle 1735-1752. 3 Bde. (oder 18 Stücke)&lt;br /&gt;
* Derselbe, &#039;&#039;Amerikanisches Ackerwort Gottes, oder zuverlässige Nachrichten von dem Zustande der von den Salzburgischen Emigranten erbauten Stadt Eben-Ezer.&#039;&#039; Halle 1754 -1766. 4 Stück  &lt;br /&gt;
* Philip A. Strobel, &#039;&#039;The Salzburgers and their descendants: being the history of a colony of German (Lutheran) Protestants who emigrated to Georgia in 1734, and settled at Ebenezer, twenty-five miles above the city of Savannah&#039;&#039;. Baltimore, 1855. [http://books.google.at/books?id=SeM7P9UjgusC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (Google eBook)]&lt;br /&gt;
*[[Hildegard Binder-Johnson]], &#039;&#039;Die Haltung der Salzburger in Georgia zur Sklaverei (1734-1750)&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000183 (MGSLK) 78, 1938, S. 183-196]&lt;br /&gt;
*[[Barbara Lawatsch Boomgaarden]], &#039;&#039;Die Seufftzende[n] Salzburger auf der „Insel der Hoffnung“. Frühes Schrifttum zur Geschichte der Salzburger Exulanten und die De Renne Library in Georgia&#039;&#039;, in:  MGSLK 138, 1998, S. 367-382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Austausch- und Forschungsliste SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=1408794</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
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		<updated>2020-05-12T20:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: Salzburger Emigranten - Literatur 1731 ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732]] bzw. teilweise auch noch in den Jahren bis 1736 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] wurden unter [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1686]] bis [[1691]] am Dürrnberg bei [[Hallein]] (evangelische Bergknappen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Fürsterzbistums wurden noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) Protesatanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die Gebirgsgaue geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Salzbund===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fass&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das [[Fürsterzbistum Salzburg]] zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug der Protestanten===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und [[Tirol]] die Grenzen zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exulanten wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst 1878 kam es zur Teilung in West- und [[Ostpreußen]] und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nahmen erneut 788 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und bestiegen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind.   Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Deferegger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg geduldet, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Darauf wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen 1684 und 1686 über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1685 folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des Defereggentales unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise auf venezianische Galeeren verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* Lindenmeyer, Christoph: &#039;&#039;[[Rebeller, Opfer, Siedler]]. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.&#039;&#039;, 2015, ISBN 978-3-7025-0836-4&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*Paul Brock.&#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul]: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger Bergknappen [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;page=256&amp;amp;size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 242ff: &#039;&#039;Salzburger Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/2769289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.myheimat.de/2769289]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=1408791</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
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		<updated>2020-05-12T20:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: Salzburger Emigranten - Literatur 1731 ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732]] bzw. teilweise auch noch in den Jahren bis 1736 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] wurden unter [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1686]] bis [[1691]] am Dürrnberg bei [[Hallein]] (evangelische Bergknappen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Fürsterzbistums wurden noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) Protesatanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die Gebirgsgaue geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Salzbund===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fass&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das [[Fürsterzbistum Salzburg]] zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug der Protestanten===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und [[Tirol]] die Grenzen zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exulanten wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst 1878 kam es zur Teilung in West- und [[Ostpreußen]] und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nahmen erneut 788 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und bestiegen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind.   Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Deferegger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg geduldet, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Darauf wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen 1684 und 1686 über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1685 folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des Defereggentales unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise auf venezianische Galeeren verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* Lindenmeyer, Christoph: &#039;&#039;[[Rebeller, Opfer, Siedler]]. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.&#039;&#039;, 2015, ISBN 978-3-7025-0836-4&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*Paul Brock.&#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul]: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger Bergknappen [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;page=256&amp;amp;size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 242ff: &#039;&#039;Salzburger Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/2769289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ http://SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Emigranten&amp;diff=1408788</id>
		<title>Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2020-05-12T20:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: Salzburger Emigranten - Literatur 1731 ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#ev:youtube|J9qA5D3JSsI|280|right|Trailer &amp;quot;Salzburgs Exulanten&amp;quot;, 2017, 0:51 min. Video}}&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Salzburger Emigranten&#039;&#039;&#039; werden meist jene Untertanen der [[Salzburger Erzbischöfe]] verstanden, die wegen ihres [[Protestantismus|protestantische Glaubens]] ihre Heimat verlassen mussten. Dies geschah vorwiegend im Zuge planmäßiger [[Protestantenvertreibung]]en. Die betroffenen Protestanten werden in der Geschichtswissenschaft als &#039;&#039;Exulanten&#039;&#039; bezeichnet, sodass man in diesem Zusammenhang auch den Ausdruck &#039;&#039;Salzburger Exulanten&#039;&#039; findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die größte Salzburger Protestantenvertreibung war die von [[1731]]/[[1732|32]]. Sie betraf rund 20&amp;amp;nbsp;000 Personen, die, soweit sie die Strapazen der Austreibung, des Weges in eine neue Heimat und der Ansiedlung in einem fremden Land überstanden, teilweise in ihrer neuen Heimat eigene Kolonien, und somit lange Zeit hindurch wohlunterscheidbare Gruppen bildeten, vor allem&lt;br /&gt;
* die [[Salzburger in Ostpreußen]] – siehe dazu auch die Artikel&lt;br /&gt;
** [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
** [[Salzburger Verein]] ≈ [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
** [[Wohnstift Salzburg]]&lt;br /&gt;
** [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
** [[Hermann Gollub]]&lt;br /&gt;
: – und&lt;br /&gt;
* die „[[Salzburgers]]“ von Ebenezer, Georgia, [[USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „verspätete Salzburger Emigranten“ können auch die aus dem ehemaligen salzburgischen [[Zillertal#Protestantenverfolgung|Zillertal]] ausgewiesenen Protestanten angesehen werden, denen die von Kaiser [[Joseph II.]] für seine Erbländer gewährte Toleranz verweigert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungsfilm 2017 ==&lt;br /&gt;
Zur Salzburger Protestantenvertreibung im [[18. Jahrhundert]] gibt es 2017 einen neuen Film für den Schulunterricht. Dieser neue Bildungsfilm zeigt in beeindruckender Weise, wie sich die Menschen evangelischen Glaubens im 18. Jahrhundert in Salzburg fühlten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Darstellung der Protestantenvertreibung haben die Filmemacher auf die Vermittlungsform eines dokumentarischen Dramas gesetzt. Hauptfigur des Filmes ist der zwölfjährige Bauernsohn Martin Aignerhofer, der 1731 mit seiner Familie im [[Gasteinertal]] lebte. Im Geheimen war die Familie evangelisch und damit im Fürsterzbistum Salzburg der Verfolgung durch den damaligen Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian ausgesetzt. Der Konflikt eskalierte als Firmian im Herbst 1731 den [[Emigrationspatent|Emigrationserlass]] verfasste: Alle Nichtkatholiken haben das Fürstentum Salzburg zu verlassen. Die &amp;quot;Angesessenen&amp;quot; innerhalb von drei Monaten, die &amp;quot;Unangesessenen&amp;quot;, wie Tagelöhner, Mägde, Bergleute und Handwerker innerhalb von acht Tagen. Letztlich mussten bis Juni 1732 mehr als 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger und Salzburgerinnen das Land verlassen. Martin erlebte dabei Unterdrückung, Gewalt und Vertreibung der Evangelischen aus seiner kindlichen Sicht. Der Film dauert insgesamt 25 Minuten und steht allen Salzburger Pflichtschulen zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Ostpreußen]] (Beispiele):&lt;br /&gt;
**[[Gerhard Brandtner]], &#039;&#039;Ostpreußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Ansiedlung der Salzburger Emigranten&#039;&#039;, in:   [[MGSLK|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] 133, 1993, S. 225-260&lt;br /&gt;
**[[Reinhard Rudolf Heinisch]], &#039;&#039;Sommer 1914. Ostpreußische Salzburger zu Besuch in der alten Heimat&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 557-584&lt;br /&gt;
**[[Karl Kässwurm]], &#039;&#039;Einige Nachrichten über die Salzburger-Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18900003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000242 MGSLK 30, 1890, S. 242-257]&lt;br /&gt;
**[[Otto Kerschhofer]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Preußisch-Litauen&#039;&#039;, in:   [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941-1979|MGSLK]] 116, 1976, S. 175-254&lt;br /&gt;
**[[Wolfgang Menger]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Ostpreußen von 1731/32. Ein medizinisch-geschichtlicher Beitrag zum Umsiedlungsproblem&#039;&#039;, in:  [[MGSLK]] 98, 1958, S. 89-128&lt;br /&gt;
* Sonstiges [[Deutschland]]:&lt;br /&gt;
**Uwe Jens Wandel, &#039;&#039;Salzburger Emigranten im [[Württemberg|Remstal]]&#039;&#039;, in:  MGSLK 122, 1982, S. 321-340&lt;br /&gt;
**Jost Casper,  &#039;&#039;Johann Sebastian Bach und die Salzburger Emigranten. Eine unheilige Legende&#039;&#039;, in:  MGSLK 122, 1982, S. 341-370&lt;br /&gt;
**Hedda Baerfacker, &#039;&#039;Die Salzburger Emigranten in [[Deutschland#Sachsen|Sachsen]] (1732). Beitrag zu Dokumentation &amp;quot;Die Salzburger Emigranten in Sachsen und Thüringen&amp;quot;&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 485-500&lt;br /&gt;
* Georgia: Siehe den Artikel „[[Salzburgers#Quellen|Salzburgers]]“&lt;br /&gt;
** Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/2769289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Salzbund]]&lt;br /&gt;
* [[Scharfetter]] &lt;br /&gt;
* [[Ich bin ein armer Exulant|„Ich bin ein armer Exulant“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Verlinkte Salzburgwiki-Artikel&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=59025 6. November 2017 (Bildungsfilm)]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Salzburger Exulanten}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://de.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Austausch- und Forschungsliste SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Emigranten, Salzburger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger im Ausland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostpreu%C3%9Fen&amp;diff=1408673</id>
		<title>Ostpreußen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostpreu%C3%9Fen&amp;diff=1408673"/>
		<updated>2020-05-12T17:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Ostpreussen.JPG|thumb|Ostpreußen 1881]]&#039;&#039;&#039;Ostpreußen&#039;&#039;&#039; war jenes Gebiet, in dem im [[18. Jahrhundert]] nach der [[Protestantenvertreibung|Vertreibung]] der [[Protestanten]] aus dem [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] der Großteil der Vertriebenen Aufnahme fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Preußen==&lt;br /&gt;
„Preußen“ hieß ursprünglich das an das heutige [[Litauen]] grenzende Territorium des Deutschen Ritterordens. Dieser war ein geistlicher Orden, aber 1525 führte der Hochmeister die Reformation ein und wandelte das Territorium in ein weltliches Herzogtum um. Als seine Linie ausstarb, erbte der nächste männliche Verwandte das Herzogtum. Es war dies der Kurfürst von Brandenburg. Ein späterer Kurfürst von Brandenburg wurde (1701) vom Kaiser für seine militärische Hilfe belohnt, indem ihn dieser als „König in Preußen“ (Preußen war damals nur das spätere Ostpreußen und lag außerhalb des [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reichs]]&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;gebietes, in dem dem Kaiser kein zusätzlicher König erwünscht gewesen wäre) anerkannte. Von seinem brandenburgischen Zentrum aus wuchs der preußische Staat insbesondere durch die Eroberung [[Schlesien]]s (1740/42), die Beteiligung an den Polnischen Teilungen (1765, 1793 und 1795), die Neuordnung Deutschlands 1815 (nach dem Sieg über [[Napoleon]], an dem Preußen großen Anteil hatte) und schließlich die Annexion mehrerer im Krieg von 1866 auf österreichischer Seite stehender deutscher Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit umfasste es von 1866 bis 1945 im Wesentlichen die folgenden heutigen Bundesländer: Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie große Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen; ferner einen nicht unbeträchtlichen Teil des heutigen [[Polen]]: Pommern, Westpreußen, südliches Ostpreußen, [[Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da Preußen der größte und mächtigste Staat war, wurde seine Hauptstadt auch die Hauptstadt des Deutschen Reiches, und weil Berlin das war, ist es auch heute die Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzburgbezug == &lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Emigranten]], in den Jahren 1731/1732 Opfer der großen [[Protestantenvertreibung]] wurden, fanden größtenteils in Ostpreußen, zumeist in dessen östlichster Gegend Preußisch-Litauen, eine neue Heimat. Z. B. über die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] bestehen geschichtliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mussten etwa zahlreiche Mitglieder der Salzburger Familie [[Scharfetter]] nach Ostpreußen auswandern. Auch [[Nasner]] ist einer der [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]].  Einer von ihnen war Leonhard Nasner, der nach Klaunischken im Kirchspiel Aulowöhnen im Kirchenkreis Insterburg in Ostpreußen emigrierte. Soweit bis heute bekannt, sind alle Personen namens Nasner ursprünglich nach Preußen und Ostpreußen emigriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[28. Mai]] bis [[1732]] bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern in Ostpreußen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hohensalzburg (Ostpreußen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: Das Dorf &#039;&#039;&#039;Hohensalzburg&#039;&#039;&#039; lag im ostpreußischen Landkreis Tilsit-Ragnit, nahe dem Ort Kraupischken, und trug bis [[1938]] den Namen &#039;&#039;Lengwethen&#039;&#039;. Es war ein typisches „Salzburgerkoloniedorf“ in Ostpreußen, das vor der Ankunft der heimatvertriebenen Protestanten zur Wüstung verkommen war und von den Salzburger Emigranten  [[1732]] wieder besiedelt und aufgebaut wurde. Im Jahr ihrer Ankunft erbauten die Salzburger Neusiedler auch eine einfach ausgeführte Kirche, die nach [[1945]] zeitweise als Kulturzentrum genutzt wurde und erst nach der Jahrtausendwende einem Brand zum Opfer fiel. Der Kirchenbau beherbergte einen schmucklosen Kanzelaltar und eine kleine Orgel aus dem Jahre [[1858]]. Die Taufschale aus Messing war von den Salzburgern aus ihrer [[Bundesland Salzburg|alten Heimat]] mitgebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Neben der Kirche erhielten sich aus der Salzburger Zeit nach der Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945 nur wenige heruntergekommene Gebäude. [[1939]] lebten in Hohensalzburg 364 Einwohner, die fast ausschließlich von den Salzburger Emigranten aus den [[1730er]]-Jahren abstammten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verkam der Ort zu einer an einer Straßenkreuzung gelegenen Ansammlung weniger Häuser,  die den russischen Namen &#039;&#039;Lunino&#039;&#039; erhielt und heute zur Kleinstadt &#039;&#039;Uljanowo&#039;&#039; (Kraupischken) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen ===&lt;br /&gt;
[[Jürgen Schweighöfer]] war ein deutscher Psychologe und Nachfahre der in Ostpreußen aufgenommenen vertriebenen Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Hermann Gollub]] (* 1888; † 1947) war ein deutscher Historiker und Archivar, der insbesondere Beiträge zur Geschichte der 1731/32 aus ihrer Heimat vertriebenen ostpreußischen Salzburger lieferte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karen Frischenschlager]] (* 1909 in Tilsit, Ostpreußen; † 2017 in [[Salzburg]]) war 2017 im 108. Lebensjahr die älteste Salzburgerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Artikel, die sich im Salzburgwiki mit der Auswanderung nach Ostpreußen befassen ===&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein]] ≈ [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnstift Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Ostpreußen (Beispiele):&lt;br /&gt;
**[[Gerhard Brandtner]], &#039;&#039;Ostpreußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Ansiedlung der Salzburger Emigranten&#039;&#039;, in:   [[MGSLK|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] 133, 1993, S. 225-260&lt;br /&gt;
**[[Reinhard Rudolf Heinisch]], &#039;&#039;Sommer 1914. Ostpreußische Salzburger zu Besuch in der alten Heimat&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 557-584&lt;br /&gt;
**[[Karl Kässwurm]], &#039;&#039;Einige Nachrichten über die Salzburger-Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18900003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000242 MGSLK 30, 1890, S. 242-257]&lt;br /&gt;
**[[Otto Kerschhofer]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Preußisch-Litauen&#039;&#039;, in:   [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941-1979|MGSLK]] 116, 1976, S. 175-254&lt;br /&gt;
**[[Wolfgang Menger]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Ostpreußen von 1731/32. Ein medizinisch-geschichtlicher Beitrag zum Umsiedlungsproblem&#039;&#039;, in:  [[MGSLK]] 98, 1958, S. 89-128&lt;br /&gt;
**Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/2769289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Einträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostpreußen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ostpreu%C3%9Fen&amp;diff=1408670</id>
		<title>Ostpreußen</title>
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		<updated>2020-05-12T17:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung Salzburger Emigranten - Literatur 1731 ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Ostpreussen.JPG|thumb|Ostpreußen 1881]]&#039;&#039;&#039;Ostpreußen&#039;&#039;&#039; war jenes Gebiet, in dem im [[18. Jahrhundert]] nach der [[Protestantenvertreibung|Vertreibung]] der [[Protestanten]] aus dem [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] der Großteil der Vertriebenen Aufnahme fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Preußen==&lt;br /&gt;
„Preußen“ hieß ursprünglich das an das heutige [[Litauen]] grenzende Territorium des Deutschen Ritterordens. Dieser war ein geistlicher Orden, aber 1525 führte der Hochmeister die Reformation ein und wandelte das Territorium in ein weltliches Herzogtum um. Als seine Linie ausstarb, erbte der nächste männliche Verwandte das Herzogtum. Es war dies der Kurfürst von Brandenburg. Ein späterer Kurfürst von Brandenburg wurde (1701) vom Kaiser für seine militärische Hilfe belohnt, indem ihn dieser als „König in Preußen“ (Preußen war damals nur das spätere Ostpreußen und lag außerhalb des [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reichs]]&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;gebietes, in dem dem Kaiser kein zusätzlicher König erwünscht gewesen wäre) anerkannte. Von seinem brandenburgischen Zentrum aus wuchs der preußische Staat insbesondere durch die Eroberung [[Schlesien]]s (1740/42), die Beteiligung an den Polnischen Teilungen (1765, 1793 und 1795), die Neuordnung Deutschlands 1815 (nach dem Sieg über [[Napoleon]], an dem Preußen großen Anteil hatte) und schließlich die Annexion mehrerer im Krieg von 1866 auf österreichischer Seite stehender deutscher Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit umfasste es von 1866 bis 1945 im Wesentlichen die folgenden heutigen Bundesländer: Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie große Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen; ferner einen nicht unbeträchtlichen Teil des heutigen [[Polen]]: Pommern, Westpreußen, südliches Ostpreußen, [[Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da Preußen der größte und mächtigste Staat war, wurde seine Hauptstadt auch die Hauptstadt des Deutschen Reiches, und weil Berlin das war, ist es auch heute die Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzburgbezug == &lt;br /&gt;
Die [[Salzburger Emigranten]], in den Jahren 1731/1732 Opfer der großen [[Protestantenvertreibung]] wurden, fanden größtenteils in Ostpreußen, zumeist in dessen östlichster Gegend Preußisch-Litauen, eine neue Heimat. Z. B. über die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] bestehen geschichtliche Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So mussten etwa zahlreiche Mitglieder der Salzburger Familie [[Scharfetter]] nach Ostpreußen auswandern. Auch [[Nasner]] ist einer der [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]].  Einer von ihnen war Leonhard Nasner, der nach Klaunischken im Kirchspiel Aulowöhnen im Kirchenkreis Insterburg in Ostpreußen emigrierte. Soweit bis heute bekannt, sind alle Personen namens Nasner ursprünglich nach Preußen und Ostpreußen emigriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[28. Mai]] bis [[1732]] bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern in Ostpreußen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hohensalzburg (Ostpreußen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: Das Dorf &#039;&#039;&#039;Hohensalzburg&#039;&#039;&#039; lag im ostpreußischen Landkreis Tilsit-Ragnit, nahe dem Ort Kraupischken, und trug bis [[1938]] den Namen &#039;&#039;Lengwethen&#039;&#039;. Es war ein typisches „Salzburgerkoloniedorf“ in Ostpreußen, das vor der Ankunft der heimatvertriebenen Protestanten zur Wüstung verkommen war und von den Salzburger Emigranten  [[1732]] wieder besiedelt und aufgebaut wurde. Im Jahr ihrer Ankunft erbauten die Salzburger Neusiedler auch eine einfach ausgeführte Kirche, die nach [[1945]] zeitweise als Kulturzentrum genutzt wurde und erst nach der Jahrtausendwende einem Brand zum Opfer fiel. Der Kirchenbau beherbergte einen schmucklosen Kanzelaltar und eine kleine Orgel aus dem Jahre [[1858]]. Die Taufschale aus Messing war von den Salzburgern aus ihrer [[Bundesland Salzburg|alten Heimat]] mitgebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: Neben der Kirche erhielten sich aus der Salzburger Zeit nach der Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945 nur wenige heruntergekommene Gebäude. [[1939]] lebten in Hohensalzburg 364 Einwohner, die fast ausschließlich von den Salzburger Emigranten aus den [[1730er]]-Jahren abstammten. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verkam der Ort zu einer an einer Straßenkreuzung gelegenen Ansammlung weniger Häuser,  die den russischen Namen &#039;&#039;Lunino&#039;&#039; erhielt und heute zur Kleinstadt &#039;&#039;Uljanowo&#039;&#039; (Kraupischken) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen ===&lt;br /&gt;
[[Jürgen Schweighöfer]] war ein deutscher Psychologe und Nachfahre der in Ostpreußen aufgenommenen vertriebenen Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Hermann Gollub]] (* 1888; † 1947) war ein deutscher Historiker und Archivar, der insbesondere Beiträge zur Geschichte der 1731/32 aus ihrer Heimat vertriebenen ostpreußischen Salzburger lieferte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karen Frischenschlager]] (* 1909 in Tilsit, Ostpreußen; † 2017 in [[Salzburg]]) war 2017 im 108. Lebensjahr die älteste Salzburgerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Artikel, die sich im Salzburgwiki mit der Auswanderung nach Ostpreußen befassen ===&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein]] ≈ [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Wohnstift Salzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Ostpreußen (Beispiele):&lt;br /&gt;
**[[Gerhard Brandtner]], &#039;&#039;Ostpreußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Ansiedlung der Salzburger Emigranten&#039;&#039;, in:   [[MGSLK|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] 133, 1993, S. 225-260&lt;br /&gt;
**[[Reinhard Rudolf Heinisch]], &#039;&#039;Sommer 1914. Ostpreußische Salzburger zu Besuch in der alten Heimat&#039;&#039;, in:  MGSLK 130, 1990, S. 557-584&lt;br /&gt;
**[[Karl Kässwurm]], &#039;&#039;Einige Nachrichten über die Salzburger-Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18900003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000242 MGSLK 30, 1890, S. 242-257]&lt;br /&gt;
**[[Otto Kerschhofer]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Preußisch-Litauen&#039;&#039;, in:   [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941-1979|MGSLK]] 116, 1976, S. 175-254&lt;br /&gt;
**[[Wolfgang Menger]],  &#039;&#039;Die Salzburger Emigration nach Ostpreußen von 1731/32. Ein medizinisch-geschichtlicher Beitrag zum Umsiedlungsproblem&#039;&#039;, in:  [[MGSLK]] 98, 1958, S. 89-128&lt;br /&gt;
**Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF** &amp;gt; https://www.myheimat.de/2769289&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Einträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostpreußen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein_e.V._-_Vereinigung_der_Nachkommen_Salzburger_Emigranten&amp;diff=1069246</id>
		<title>Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2019-05-03T08:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Name der Webseite des Vereins geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am [[22. Februar]] [[1911]] findet beim Salzburgerfest in Gumbinnen&amp;lt;ref&amp;gt;der preußisch-deutsche Landkreis Gumbinnen bestand in der Zeit zwischen 1818 und 1945, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Gumbinnen Wikipedia Landkreis Gumbinnen]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gründung des &#039;&#039;&#039;Salzburger Vereins e. V.&#039;&#039;&#039; mit Gottesdienst in der Salzburger Kirche (Markus 9, 50 b: Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander) statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits am [[18. März]] [[1911]] erscheint das Heft 1: &amp;quot;[[Der Salzburger - Mitteilungen des Salzburger Vereins Gumbinnen]]&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 wird der erste Salzburger Zweigverein in [[Ostpreußen]] in Tilsit für die Kreise Tilsit, Ragnit und Niederung sowie für das Memelland gegründet. Bereits 1923 gibt es neben dem Zweigverein in Tilsit auch solche in Kraupischken, Szittkehmen, Königsberg, Goldap und Insterburg, später auch in Lötzen, Rastenburg, Lyck, Pillkallen, Berlin, Danzig, Dresden, Eydtkuhnen und Angerburg/Gerdauen sowie natürlich auch in Gumbinnen. Durch die Höhen und Tiefen der Zeit bleibt der Salzburger Verein bis fast zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Mai]] [[1954]] findet in Bielefeld, [[Bundesrepublik Deutschland]], die Wiedergründung des &#039;&#039;Salzburger Vereins e. V.&#039;&#039; statt, gleichzeitig wird die Patenschaft der [[Salzburger Landesregierung]] über den Salzburger Verein verkündet. Der Verein entwickelt sich stetig weiter. Im Laufe der Jahre werden Landesgruppen in verschiedenen Teilen Westdeutschlands, seit der Maueröffnung im Jahr 1989 auch in Mitteldeutschland, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wird durch den Salzburger Verein die Familienforschung der Nachkommen Salzburger [[Protestantenvertreibung|Exulanten]] gefördert. Seit 1963 erscheint auch wieder &#039;&#039;Der Salzburger&#039;&#039;.  Die Kontakte zur Heimat der Vorfahren werden durch regelmäßig dort stattfindende Treffen und durch Fahrten alle zwei Jahre ins Salzburger Land gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2012 besuchte der Verein Hallein ==&lt;br /&gt;
„Wir haben heute wieder ein gutes Verhältnis zur Katholischen Kirche“  betonte Jürgen Schroeter, Präsident des protestantischen Salzburger  Vereins e.V. anlässlich seines Besuches im Juni 2012 in [[Hallein]].  Die Teilnehmer, die am Donnerstag, den 7. Juni 2012, mit ihren eigenen  Pkw nach Hallein zum [[Gasthof Brückenwirt]] angereist waren, verbrachten  zwei Tage im Raum Hallein. Am Freitag, den 8. Juni, führte sie ihr  Ausflug nach einem Besuch im Halleiner [[Keltenmuseum]] über die [[Roßfeld  Panoramastraße]] nach [[Berchtesgaden]], wo sie einen evangelischen  Gottesdienst feierten. Auch aus dem Gebiet um Berchtesgaden mussten rund  eintausend Protestanten, überwiegend Bergknappen, im [[18. Jahrhundert]]  ihre Heimat verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Administrator der [[Erzabtei St. Peter]], Pater  [[Benedikt Röck]], wurde dann am Nachmittag eine katholische Messe  zelebriert. Pater Benedikt lernten die Nachfahren der vertriebenen  Protestanten vor zwei Jahren bei ihrem letzten Salzburger Besuch in [[Abtenau]] kennen, wo er Pfarrer war. Bei einem Heimatabend am Freitagabend  im Gasthof Brückenwirt im Halleiner Stadtteil [[Taxach]] begrüßten der [[Bürgermeister  der Stadt Hallein]], Dr. [[Christian Stöckl]] und der Vorsitzende des  [[Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg|Tourismusverbands Hallein – Bad Dürrnberg]], [[Ernst Kronreif II.|Ernst Kronreif]], die Gäste,  die aus ganz Deutschland angereist waren. Dr. Stöckl begeisterte als  Musiker und Sänger im Rahmen des Heimatabends und Ernst Kronreif übergab  jedem Teilnehmer persönlich ein Buch von Hallein als Erinnerung an  ihren Aufenthalt und ehemalige Heimat. Musikalisch und mit Tänzen  umrahmte der [[Trachtenverein d’Schmittenstoana]] aus [[Bad Vigaun]] den  Heimatabend, wobei unter anderem Alois Schnöll mit seinen Töchtern Anna  und Katharina das Salzburger Volkslied „[[Oh wie schön ist’s auf den Höhn]]“  („…Geliebtes, schönes Salzburg, mein Heimatland, lebe wohl!“) sang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleihung des „Großen Verdienstzeichens des Landes Salzburgs“ an Präsident Jürgen Schroeter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburger Verein Schroeder Ehrung 01.jpg|thumb|[[Landtagsabgeordneter|Landtagsabgeordnete]] und zweite  [[Landtagspräsident]]in [[Gudrun  Mosler-Törnström]] (li) bei der  Verleihung des &amp;quot;Großen [[Verdienstzeichen]]s  des Landes Salzburgs&amp;quot; an  Jürgen Schroeter, Präsident des Salzburger  Vereins e. V.  Bielefeld (im Bild mit Gattin)]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Abschiedsabends am Samstag, den 9. Juni, wurde Präsident  Jürgen Schroeter von [[Landtagsabgeordneter|LAbg]] und zweiten [[Landtagspräsident]]in [[Gudrun  Mosler-Törnström]] mit dem großen [[Verdienstzeichen]] des Landes Salzburgs  für seinen Beitrag zur Beziehung zu Salzburg geehrt. Gudrun  Mosler-Törnström hob die gute und herzliche Beziehung zwischen dem  Verein und Salzburg hervor, insbesondere den Einsatz von Jürgen  Schroeter für die Beziehungen zwischen den Nachfahren in Deutschland und  in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Verein e. V. bringt in seiner Vereinszeitschrift &amp;quot;Der Salzburger&amp;quot; immer  wieder interessante Ergebnisse von Forschungsarbeiten. In der aktuellen  Ausgabe berichtet beispielsweise Dr. Gustav Rohrer über ein Schriftstück  aus dem Jahr 1899, in dem über eine Anfrage über den Namen „Rohrer“  berichtet wird: „&#039;&#039;… Durch wiederholte persönliche Nachforschungen in [[ Goldegg]] im [[Pongau]] habe ich ermittelt, daß zur Zeit der Auswanderung auf  dem Großrohrer, dem Gute Knollen und auf dem Lehengut, sämmtlich zur  Gemeinde Goldegg gehörig, Rohrer als Besitzer gewohnt haben. In den Anlagen erlaube ich mir in 2 Bogen meine Stammbäume beizufügen mit dem bemerken, daß Johan Rohrer, geb. 7.3.1712 in Großrohrer bei Goldegg, vermuthlich mit dem an der Spitze des 2. Bogens…&#039;&#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen der Teilnehmer haben noch heute Verbindungen zu ihren  zurückgebliebenen Verwandten oder kennen zumindest die Geschichte ihrer  Vorfahren. So erzählte Dr. Eckhard Schlemminger von der Landesgruppe  Hamburg – Schleswig Holstein - Nordniedersachsen, seine Urahnen stammen   aus Schladming (Schlemming…) und waren 1732 nach [[Sankt Johann im Pongau]]  gewandert, wo sie den Mittermaschlof bewohnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinszeitschrift „Der Salzburger“, im 770seitigen Buch „Die  Salzburger Emigration – eine Chronik der Marschzüge“ sowie auf der  Homepage des Vereins lassen sich Geschichte und Gegenwart nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, erhältlich beim Salzburger Verein e. V. (Auszug) ==&lt;br /&gt;
:Paul Brock: „Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen, Nachdruck 2006, 50 Seiten&lt;br /&gt;
:Dorothea Benkmann: „Salzburger Erbgüter 1732“, 53 Seiten&lt;br /&gt;
:Gerhard Florey: „Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32“, Neuauflage 2005, 276 Seiten&lt;br /&gt;
:Hermann Gollub: „Stammbuch der ostpreußischen Salzburger“, Namensverzeichnis, Kopie der Erstausgabe von 1934, 210 Seiten&lt;br /&gt;
:Norbert Stein: „Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten“, erschienen 2011, ca. 700 Seiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://salzburgerverein.de}}&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Joachim Rebuschat: Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostpreußen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=564798</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=564798"/>
		<updated>2017-09-28T15:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Brock, Paul ... verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732]] bzw. teilweise auch noch in den Jahren bis 1736 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] wurden unter [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Max Gandolf Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1686]] bis [[1691]] am Dürrnberg bei [[Hallein]] (evangelische Bergknappen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Fürsterzbistums wurden noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) Protesatanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[Sankt Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die Gebirgsgaue geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Salzbund===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;fass&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das [[Erzstift Salzburg]] zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Auszug der Protestanten===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und [[Tirol]] die Grenzen zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exulanten wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst 1878 kam es zur Teilung in West- und Ostpreußen und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] treffen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 Personen 5&amp;amp;nbsp;243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nahmen erneut 788 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und bestiegen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran,wer öeiden kann;keine Gnade,keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind.   Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Defregger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg geduldet, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom [[Dürrnberg (Berg)|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Darauf wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen 1684 und 1686 über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1685 folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des Defreggentales unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise auf venezianische Galeeren verbannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* [[Rebeller, Opfer, Siedler]]&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten ; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten.]&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger Bergknappen [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ http://SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund&amp;diff=361431</id>
		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2015-05-14T08:09:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: nachträchtlich korrigiert: nachträglich&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in [[Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;&amp;quot;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&amp;quot;&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot; ... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19&amp;quot;&#039;&#039;). Darüber steht die Beischrift: &#039;&#039;&amp;quot;Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ http://SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<title>Benutzer:Joachim</title>
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		<updated>2014-02-25T09:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Als Nachkomme salzburgischer Emigranten beschäftige ich mich mit Geschichts- und Familienforschung in Bezug auf die Salzburger Emigration von 1731 / 1732. Hierzu habe ich - gemeinsam mit anderen Forschern - eine Forschungs-, Austausch- und Informationsliste eingerichtet: http://SalzburgerEmigranten.de/  =  https://de.groups.yahoo.com/neo/groups/SalzburgerEmigranten/info&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Emigrationspatent&amp;diff=236563</id>
		<title>Emigrationspatent</title>
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		<updated>2012-03-06T12:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Erg. Weblinks http://SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Emigrationspatent&#039;&#039;&#039; versteht man einen Erlass aus dem Jahr [[1731]], der die [[Protestantenvertreibung]] aus dem Gebiet des Erzbistums Salzburg zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Im Emigrationspatent, das von [[Salzburger Hofkanzler|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall|Cristani]] verfasst und am [[31. Oktober]] [[1731]] von ihm und Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] unterzeichnet wurde, wird zunächst alles (aus Regierungssicht) geschildert, was bis zur Verhaftung der protestantischen Rädelsführer geschehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wird darin auf die Versammlung der Protestanten am [[5. August]] 1731 in [[Schwarzach]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sodann wird die Absicht, alles Protestantische &#039;&#039;„von der Wurzel auß zu vertilgen“&#039;&#039;, bekundet und die Emigration der Protestanten verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss des Patentes wird allen Behörden befohlen, &#039;&#039;„es gewiß und festiglich zu befolgen und sich dann weder durch Grab, Freund- oder Feindschaft, noch Haß oder Liebe hindern zu lassen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf die Anfrage des [[Pfleger]]s von [[Gastein]], ob denn das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden müsse, erging der Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Menschliche und wirtschaftliche Folgen==&lt;br /&gt;
In mehreren Zügen wurden die Unangesessenen (Taglöhner, Handwerker, Dienstboten) binnen weniger Tage mitten in der kalten Jahreszeit vertrieben, die Angesessenen erhielten eine Frist von drei Monaten, um vor der Emigration ihre Besitzangelegenheiten zu regeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 20.000 Salzburger mussten das Land verlassen. Männer, Frauen und Kinder, von denen viele bereits unterwegs den Tod fanden und zahlreiche andere in den ersten Jahren nach ihrer Ankunft in den Asylländern als Folge der belastenden Umstände verstarben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] standen nach der Emigration zahlreiche Höfe leer. Einige Pongauer Dörfer verloren mehr als die Hälfte ihrer Bevölkerung, was auch wirtschaftliche Konsequenzen hatte, die lange negativ nachwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
Hauptartikel:&lt;br /&gt;
* [[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
* [[Salzbund]]&lt;br /&gt;
* [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Reformation Emigration. Protestanten in Salzburg&#039;&#039;, Begleitpublikation zur Ausstellung vom 21. Mai bis 26. Oktober 1981 im [[Schloss Goldegg]], Eigentümer, Herausgeber und Verleger, [[Amt der Salzburger Landesregierung]], Kulturabteilung, Salzburg 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburgers&amp;diff=230087</id>
		<title>Salzburgers</title>
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		<updated>2012-01-09T09:00:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: &amp;quot;Austausch- und Forschungsliste SalzburgerEmigranten.de&amp;quot; bei  &amp;quot;Weblinks&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;(Georgia) Salzburgers&#039;&#039;&#039; werden eine Gruppe von Ansiedlern in Amerika, deren Kern vertriebene Salzburger Protestanten bildeten, und deren Nachkommen genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Salzburger Protestanten, die durch die [[Protestantenvertreibung]] von [[1732]] in die Emigration gezwungen wurden, gelangte eine kleine Gruppe nach Georgia (damals eine britische Kolonie, heute ein [[USA|US]]-Bundesstaat), wo sie den Kern einer deutschsprachigen Siedlung bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Austreibung der Salzburger Protestanten hatte im protestantischen Europa großes Aufsehen und Mitleid erregt, so auch in England. Hier bestrebte sich die religiöse Gesellschaft &#039;&#039;„de promovenda cognitione Christi“&#039;&#039; („zur Beförderung der Erkenntnis Christi“) zu helfen, indem sie eine Verbindung zwischen den Gründern einer neuen britischen Kolonie in Nordamerika, der Vereinigung „Trustees for Establishing the Colony of Georgia”, und dem Augsburger Pfarrer Samuel Urlsperger, der seien weitgespannten Beziehungen zugunsten der Vertriebenen einsetzte, herstellte. In Augsburg war ein Teil der Auswanderer angelangt. Sie erhielten Zusagen für freie Überfahrt, 50 Morgen Land für jede Person als freies Eigentum, Vieh, Saatgut, Gerätschaften und Verpflegung bis zur ersten Ernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42 Auswanderer mit ihren Familien, zusammen 78 Personen, folgten im Jahr 1733 der Einladung und reisten durch Deutschland über Rotterdam ([[Niederlande]]) nach Dover ([[Großbritannien|England]]) und weiter nach Georgia, wo sie im März 1734 anlangten. Hier gründeten sie 26 Meilen landeinwärts von Savannah, der selbst erst 1732 gegründeten Hauptstadt der Kolonie, eine Ortschaft, der sie den biblischen Namen „Ebenezer“ (hebräisch: „Stein der Hoffnung“) gaben. 1736 wurde die Siedlung näher an den Fluss Savannah verlegt. Mittlerweile waren weitere Salzburger Auswanderer aus Deutschland eingelangt: Noch im Winter 1732/33 49 Personen, die in schwäbischen Reichsstädten geblieben waren, 1736 80 andere aus Regensburg, vermehrt um andere deutsche, dann auch schottische Protestanten, zusammen rund 300 Personen. 1741 folgte der vierte und letzte größere Zuzug in Gestalt von 63 bisher im [[Reich]] zerstreuten Salzburger Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen ersten Jahrzehnten wuchs Ebenezer rasch, wozu auch Zuzüge aus der Umgebung wie auch aus [[Deutschland]] beitrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg traten Georgia und mehrheitlich auch Ebenezer auf die Seite der Revolutionäre; unter den fünf Abgeordneten (den Familiennamen nach alle deutsch), die Ebenezer nach Philadelphia entsandte, waren die Salzburger Treichl, Stirk und Strohacker.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Prinzinger aaO, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Georgias erster Gouverneur war John Adam Treutlen, ein aus [[Württemberg]] stammender Bewohner Ebenezers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl kam es in Ebenezer zu bitteren Kämpfen zwischen Königstreuen und Revolutionären. 1778 eroberten britische Truppen ganz Georgia; besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde Ebenezer, das überdies den britischen Truppen als Stützpunkt zu dienen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und dem Abzug der Briten (1783) wurde Ebenezer wieder aufgebaut, ohne die frühere Blüte wiederzuerlangen. 1830 brannte die Siedlung ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Salzburgers aber verschwanden nicht zur Gänze, sondern lebten weiter in der Umgebung, die einst die Kolonie gebildet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heute==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Salzburgern erbaute, 1769 vollendete Kirche (&#039;&#039;Jerusalem Lutheran Church&#039;&#039;) blieb vom Brand verschont und steht noch. Sie ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Bundesstaates Georgia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Andenken der &#039;&#039;Georgia Salzburgers&#039;&#039; wird von der 1925 gegründeten &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039; bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Charles Colcock Jones, &#039;&#039;Dead Towns of Georgia&#039;&#039;, Carlisle, Massachussetts, 1878. [http://books.google.at/books?id=_2hBbYmJW00C&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;lpg=PA44 I. „Old, and New Ebenezer.”: S. 11-44.]&lt;br /&gt;
* [http://www.georgiasalzburgers.com/salzburgers.htm Website der &#039;&#039;Georgia Salzburger Society&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
*[[August Prinzinger der Jüngere|August Prinzinger d. J.]], &#039;&#039;Die Ansiedlung der Salzburger im Staate Georgien in Nordamerika&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18820003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 MGSLK 22, 1882, S. 1-36]&lt;br /&gt;
*[[Alice Brandl]], &#039;&#039;Ein Besuch in Ebenezer, der ersten Siedlung der Salzburger Emigranten in Georgia, USA&#039;&#039;, in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19260003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000159 MGSLK 66, 1926, S. 159-168]&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/John_A._Treutlen &#039;&#039;„John A. Treutlen“&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* Wikipedia-Artikel [http://en.wikipedia.org/wiki/Ebenezer,_Georgia &#039;&#039;„Ebenezer, Georgia“&#039;&#039;](englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Literatur==&lt;br /&gt;
* Samuel Urlsperger, &#039;&#039;Ausführliche Nachricht von den Salzburgischen Emigranten, die sich in Amerika niedergelassen haben. Nebst einer Landkarte von Georgien.&#039;&#039; Halle 1735-1752. 3 Bde. (oder 18 Stücke)&lt;br /&gt;
* Derselbe, &#039;&#039;Amerikanisches Ackerwort Gottes, oder zuverlässige Nachrichten von dem Zustande der von den Salzburgischen Emigranten erbauten Stadt Eben-Ezer.&#039;&#039; Halle 1754 -1766. 4 Stück  &lt;br /&gt;
* Philip A. Strobel, &#039;&#039;The Salzburgers and their descendants: being the history of a colony of German (Lutheran) Protestants who emigrated to Georgia in 1734, and settled at Ebenezer, twenty-five miles above the city of Savannah&#039;&#039;. Baltimore, 1855. [http://books.google.at/books?id=SeM7P9UjgusC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (Google eBook)]&lt;br /&gt;
*[[Hildegard Binder-Johnson]], &#039;&#039;Die Haltung der Salzburger in Georgia zur Sklaverei (1734-1750)&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19380003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000183 (MGSLK) 78, 1938, S. 183-196]&lt;br /&gt;
*[[Barbara Lawatsch Boomgaarden]], &#039;&#039;Die Seufftzende[n] Salzburger auf der „Insel der Hoffnung“. Frühes Schrifttum zur Geschichte der Salzburger Exulanten und die De Renne Library in Georgia&#039;&#039;, in:  MGSLK 138, 1998, S. 367-382&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Austausch- und Forschungsliste SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Landes,_Teil_2&amp;diff=201432</id>
		<title>Geschichte des Landes, Teil 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Landes,_Teil_2&amp;diff=201432"/>
		<updated>2011-05-15T20:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung weblinks SalzburgerEmigranten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den zweiten Teil der &#039;&#039;&#039;Geschichte des Landes Salzburg&#039;&#039;&#039;, die weiteren Teile finden sich hier: [[Geschichte des Landes]] und [[Geschichte des Landes, Teil 3]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom geistlichen Fürstentum zum Land Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Adalbert III.]], der [[1183]] erneut an die Macht kam, vollzog den Ausgleich mit [[Friedrich I. Barbarossa]] und den Übergang [[Salzburg]]s ins kaiserliche Lager. Um [[1185]] eröffnete er den [[Salzbergbau]] auf dem [[Salzbergwerk Dürrnberg]], der in römischer Zeit zum Erliegen gekommen war. Der Salinenort am [[Salzach]]ufer, zu dem die Sole vom Dürrnberg in Holzrohren geleitet und dort auf großen Pfannen versotten wurde, erhielt im Gegensatz zu [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] den Namen [[Hallein]] (haellinum von Hall = Salz), das &amp;quot;kleine Hall&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] ([[1200]] - [[1246]]) aus dem Geschlecht der Edlen von Regensberg (bei Zürich), der bedeutendste Salzburger Kirchenfürst des [[Mittelalter]]s, sicherte der neuen Saline durch sehr modern anmutende Maßnahmen die Vorherrschaft im [[Ostalpen]]raum: Zunächst steigerte er die Produktion enorm und unterbot den üblichen Salzpreis bei weitem. Als er mit Hilfe des Dumpings die ältere Saline [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] vom Markt verdrängt hatte, griff er zum Mittel der Valorisation, beschränkte die Produktion und hob den Salzpreis wieder stark an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beherrschung des Wasserwegs auf der [[Salzach]], der einzigen leistungsfähigen Transportroute, konnten die [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] auch den Export der konkurrierenden Salinen Reichenhall und [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] kontrollieren. Die [[Salzachschifffahrt|Salzschifffahrt]] von [[Hallein]] über Laufen nach Passau wurde noch im [[13. Jahrhundert]] durch erzbischöfliche Urkunden genau geregelt. Der Salzexport blieb bis zum Ende der geistlichen Herrschaft die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Vater des Landes Salzburg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard II. von Regensburg]] wird gerne als &amp;quot;Vater des Landes Salzburg&amp;quot; bezeichnet. In engem Zusammenwirken mit Kaiser Friedrich II., dem er trotz Kirchenbann bis in den Tod die Treue hielt, gelang ihm durch die Erwerbung von Grafschaften und Herrschaften der Aufbau eines großen, geschlossenen Herrschaftsgebietes. Während die benachbarten Bistümer Brixen und Trient damals von ihren weltlichen Schutzherren (Vögten), den Grafen von Tirol, in das werdende Land [[Tirol]] eingebunden wurde, setzte Eberhard in Salzburg die Entmachtung der Vögte durch. Rechtsprechung und Verwaltung übertrug er den von ihm eingesetzten Beamten und sicherte damit den Bestand der geistlichen Herrschaft für Jahrhunderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[12. Jahrhundert]] wurden die [[Salzburger Erzbischöfe]] als &amp;quot;Reichsfürsten&amp;quot; tituliert und waren damit den bayerischen Herzogen gleichgestellt. Trotzdem bestand das von ihnen beherrschte Fürstentum nur aus &amp;quot;Herrschaften und Territorien&amp;quot;, aus &amp;quot;Grafschaften, Gerichten und Vogteien&amp;quot; und galt weiterhin als Teil des Herzogtums Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trennung von Bayern vollzogen===&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ([[1270]] - [[1284]]) war ein treuer Parteigänger König Rudolfs I. von Habsburg. Er hatte entscheidenden Anteil an dessen Sieg über König Přemysl Otakar II. von Böhmen in der Schlacht bei Dürnkrut [[1278]] und der Festsetzung der Habsburger in Österreich. Als Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Habsburger Friedrich den Schönen im Kampf um die deutsche Königskrone unterstützte, erlitt er in der [[Schlacht bei Mühldorf]] [[1322]] eine schwere Niederlage gegen den späteren Kaiser Ludwig den Bayer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslösung der gefangenen Salzburger Soldritter und der von den Bayern eroberten Grenzstadt [[Tittmoning]] verursachte derart hohe Kosten, dass der Erzbischof die hohe Geistlichkeit und den Adel um die Erlaubnis bitten musste, von deren [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hintersassen]] eine außerordentliche Steuer einzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen des Adels erließ er [[1328]] ein umfangreiches Gesetz als erste &amp;quot;Landesordnung&amp;quot;, mit der er sich demonstrativ vom Rechtsbereich des Herzogtums [[Bayern]] abgrenzte. Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] sprach in der Bergordnung für [[Gastein]] und [[Rauris]] [[1342]] erstmals von seinem [[Salzburg|Land Salzburg]] und brachte damit deutlich zum Ausdruck, dass die Trennung Salzburgs vom &amp;quot;Mutterland&amp;quot; Bayern endgültig vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Am Weg zum landesfürstlichen Absolutismus===&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Pilgrim II. von Puchheim]] [[1387]] von den bayerischen Herzogen gefangen genommen wurde, scheiterten diese am entschlossenen Auftreten der Landstände und dem bereits ausgeprägten Salzburger Landesbewusstsein. Adel und Städte, die sich [[1403]] im &amp;quot;[[Igelbund]]&amp;quot; zusammenschlossen, konnten ihre Forderungen gegen den Erzbischof nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzburger &amp;quot;Landschaft&amp;quot;, die sich aus den drei Ständen der Prälaten (der hohen Geistlichkeit), des Adels und der Städte und Märkte zusammensetzte, besaßen zwar das Recht auf die Bewilligung von außerordentlichen Steuern, aus denen sich die allgemeinen Landessteuern entwickelten, erlangte aber kaum politischen Einfluss. Die Bauern, die das allgemeine Aufgebot stellten, wurden zwar [[1456]] - [[1543]] in Fragen der Landesverteidigung zu den Landtagen beigezogen, bildeten aber niemals einen gleichberechtigten vierten Stand wie im benachbarten Tirol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig das [[Domkapitel]], das vor der Wahl den künftigen Erzbischof an schriftliche Forderungen (Wahlkapitulationen) zu binden suchte und in Zeiten der Sedisvakanz die Zwischenregierung führte, bildete ein Gegengewicht gegen den übermächtigen geistlichen Landesherrn. Durch die geringe Bedeutung der Landstände war in Salzburg der Weg zum landesfürstlichen Absolutismus früher als in anderen Ländern vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Um Recht und Glauben==&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] [[1287]] den Streit zwischen den alteingesessenen Salzburger Bürgern und zugezogenen Neureichen im [[Sühnebrief]] schlichtete, verlieh er der Stadt ein erstes schriftliches Stadtrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgertum vermochte sich erfolgreich in den Handel zwischen Venedig und den süddeutschen Reichsstädten Nürnberg, Regensburg und Augsburg einzuschalten. Im Spätmittelalter standen Salzburger Kaufleute im [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Venedighandel]] an zweiter Stelle hinter den Nürnbergern und engagierten sich außerdem auf den Märkten in Linz und im Handel entlang der Donau nach Wien. Handwerk und Gewerbe in der Stadt blühten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum des Bürgertums kam in bedeutenden Bauten zum Ausdruck: [[Hans Stetheimer]] und [[Stefan Krumenauer]] schufen im Auftrag der Bürgerschaft den prachtvollen Hallenchor der Stadtpfarrkirche (der heutigen [[Franziskanerkirche]]), der [[1452]] geweiht wurde. Ihn schmückte einst der größte Flügelaltar der Spätgotik. Der Bildschnitzer [[Michael Pacher]] aus Bruneck in [[Südtirol]] hatte [[1484]] von Salzburger Kaufleuten den Auftrag zu diesem monumentalen Werk erhalten. Die gotische Madonna des Pacher-Altars, die [[Fischer von Erlach]] in das Zentrum seines barocken Hochaltars gestellt hat, lässt heute noch die Qualität dieses verlorenen Meisterwerks nachempfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerschaft drängt auf Einfluss===&lt;br /&gt;
Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im [[Ratsbrief]] das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie &amp;quot;dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl]] am [[22. Jänner]] [[1511]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des Ratsbriefs und aller Privilegien. Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal [[Matthäus Lang]] im &amp;quot;[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]&amp;quot; [[1523]] mit dem Einsatz von Söldnern. Die [[1524]] erlassene &amp;quot;Stadt- und Polizeiordnung&amp;quot; sicherte die absolute Stadtherrschaft des Erzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates ([[1803]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand der Bauern===&lt;br /&gt;
Erzbischof Leonhard von Keutschach hatte die [[Festung Hohensalzburg|Feste Hohensalzburg]] zu einer uneinnehmbaren Zwingburg ausgebaut und dort seinen Wohnsitz genommen, wo er sich vor der Bürgerschaft sicher fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich [[1525]] Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Kardinal [[Matthäus Lang]] erhoben, scheiterte dieser [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Aufstand]] vor den Mauern von Hohensalzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gewerken]] von [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung und andere restriktive Gesetze des Kardinals ihre wirtschaftliche Position gefährdet sahen, hatten sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft. Nur die radikale Bürgerschaft der [[Altstadt|Stadt Salzburg]] forderte die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Aufstand, den der Tiroler Bauernführer [[Michael Gaismair]] mit seinen Gefährten im Frühjahr [[1526]] organisierte und leitete, zerbrach an den Mauern von [[Radstadt]] und wurde mit einem Blutgericht geahndet. Die evangelische Bewegung blieb jedoch in den Gebirgsgauen, wo keine wirksame Kontrolle möglich war, bis ins [[18. Jahrhundert]] als Geheimprotestantismus lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Zeitalter Wolf Dietrichs===&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]) ist durch seine romantische Liebesbeziehung zur schönen Bürgertochter [[Salome Alt]], die ihm zahlreiche Kinder gebar, und durch sein tragisches Ende zum populärsten Salzburger Kirchenfürsten geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von italienischen Vorbildern beeinflusst, begann er mit dem großzügigen Umbau der verwinkelten und schmutzigen Stadt Salzburg. Durch den Abriss von über 60 Bürgerhäusern wurde Raum geschaffen für jene fünf Plätze, die nach den Vorstellungen des venezianischen Architekten [[Vincenzo Scamozzi]] das Bild der idealen Stadt prägten. Auch der durch einen [[Brände Salzburger Dom|Brand]] beschädigte [[Salzburger Dom]] wurde [[1598]] abgerissen und sollte durch eine viel größere Kathedrale nach Plänen Scamozzis ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wolf Dietrich wegen des Salzexports einen [[Salzkrieg]] mit Herzog Maximilian I. von Bayern begann, von diesem gefangen genommen wurde und nach fünfjähriger Gefangenschaft auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] starb, war von seinen Plänen nur wenig ausgeführt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[1628]], mitten im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], konnte der von [[Santino Solari]] aus Verna (Italien) erbaute, deutlich bescheidenere [[Salzburger Dom|Dom]] geweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Hellbrunn ersteht===&lt;br /&gt;
Es ist ein merkwürdiger Gegensatz, dass die prachtvolle Ausgestaltung der Stadt Salzburg zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Blüte des [[Goldbergbau]]s in [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]] bereits vorüber war und der Export des [[Hallein]]er [[Salzbergbau|Salz]]es aufgrund der [[1611]] geschlossenen Salzverträge in bayerischer Hand lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch der einträgliche [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Handel nach  Venedig]] allmählich nachließ, ging der großzügige Bau von Schlössern und Kirchen zu Lasten der Bevölkerung. Der Dombaumeister [[Santino Solari]] schuf für Erzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] ([[1612]] - [[1619]]) das [[Schloss Hellbrunn]] und baute im Auftrag von Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) Salzburg zur Festungsstadt um. Dank der klugen Neutralitätspolitik des Erzbischofs bildete Salzburg im Dreißigjährigen Krieg eine &amp;quot;wehrhafte Friedensinsel&amp;quot; und die [[1622]] gegründete Benediktiner-[[Universität Salzburg|Universität]] erlebte einen raschen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischer von Erlach kommt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Casino_2.jpg|thumb|[[Schloss Kleßheim]]]][[Bild:Universitaetskirche_1.jpg|thumb|[[Kollegienkirche]]]]Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] ([[1697]] - [[1709]]) berief [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] nach Salzburg und vollzog damit den Übergang vom bis dahin dominierenden &amp;quot;italienischen&amp;quot; zum &amp;quot;österreichischen&amp;quot; Barock. Fischer schuf in Salzburg die [[Dreifaltigkeitskirche]], die [[Ursulinenkirche]], die [[Kollegienkirche]], das [[St. Johanns-Spital]] samt Kirche, das [[Schloss Kleßheim|Lustschloss Kleßheim]] und die Pläne für den prachtvollen [[Mirabellgarten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Mirabell]] hat sein größter Konkurrent, [[Lukas von Hildebrandt]], gebaut. Mit dem [[1740]] vollendeten [[Schloss Leopoldskron]] wurde der Kreis von Lustschlössern rund um die Stadt Salzburg vollendet. Der Name des Bauherrn, Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], ist jedoch durch die tragische Maßnahme der [[Protestantenvertreibung|Protestantenausweisung]] [[1731]]/[[1732|32]] verdunkelt. Um die Einheit des Glaubens wiederherzustellen, mussten über 20.000 Protestanten aus den Gebirgsgauen innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verlassen. Sie fanden vor allem im entvölkerten Ostpreußen (Regierungsbezirk [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen|Gumbinnen]]) Aufnahme, wo sie als Kolonisten sehr geschätzt waren. Andere Gruppen von Emigranten gelangten in die Niederlande und sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mozart geht enttäuscht===&lt;br /&gt;
Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]] ([[1772]] - [[1803]]), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Wissenschaft, Literatur und Medienwesen blühten, das Schulwesen wurde gründlich reformiert. [[Lorenz Hübner]] gab seine „Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung“ in Salzburg heraus und der Ruf des Naturwissenschafters [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] war so groß, dass [[Alexander von Humboldt]] sich einen ganzen Winter lang seiner Bibliothek widmete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] verfasste „Iuvavia“ leitete die moderne Geschichtsschreibung ein. Mit der traditionsreichen [[Hofmusik]] ging der durchaus musikalische aber sparsame Erzbischof Colloredo deutlich strenger um als sein Vorgänger [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach|Schrattenbach]]. [[Wolfgang Amadeus Mozart]] verließ enttäuscht seine Heimatstadt, um in Wien Karriere zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französischen Revolutionskriege machten die als veraltet und überholt angesehenen geistlichen Staaten zum Entschädigungsobjekt der Großmächte. Schon drei Jahre bevor im Reichsdeputationshauptschluss von Regensburg [[1803]] die [[Säkularisation]] Salzburgs verfügt wurde, war Colloredo aus seiner Residenzstadt geflohen. Er hat durch die beharrliche Verweigerung seines Rücktritts zwar den Fortbestand des Erzbistums Salzburg als geistlicher Institution erreicht, im Wiener Exil jedoch für das schwere Schicksal seiner früheren Untertanen kaum Verständnis gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom Kurfürstentum zum Bundesland - Der steinige Weg nach Österreich==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;siehe auch: [[Herzogtum Salzburg]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===Die Franzosen in Salzburg===&lt;br /&gt;
Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik. Zwischen [[12. Dezember|12.]] und [[14. Dezember]] [[1800]] kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden - die [[Schlacht am Walserfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bildete Salzburg zunächst mit Passau, Eichstätt und [[Berchtesgaden]] ein Kurfürstentum, mit dem Großherzog [[Ferdinand III.]], der Bruder von Kaiser Franz II., für den Verlust der Toskana entschädigt wurde. Aber [[1804]] standen erneut die Franzosen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, [[1806]], an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1809]] wurde Salzburg zum dritten Mal von französischen Truppen besetzt. Es kam zum [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Salzburger gegen die Franzosen. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers Andreas Hofer, griffen auch die Salzburger zu den Waffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus. Auch der [[Pass Strub]] war heiß umkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bayern verschleppten Wertgegenstände===&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde [[1810]] in Salzburg freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig von Bayern (der spätere [[Ludwig I. von Bayern]]) residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentralistischen Reformen des Grafen Montgelas, die auch in Salzburg rücksichtslos durchgezogen wurden und [[1810]] zur Aufhebung der [[Universität Salzburg|Universität]] führten, stießen jedoch auf wenig Gegenliebe. Als sich nach den Vereinbarungen von Ried im Innkreis ([[1813]]) für Bayern der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die Regierung noch rasch soviel wie möglich aus dem Land heraus zu pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schon [[Ferdinand III.|Kurfürst Ferdinand III. von Toskana]], die Franzosen und die Österreicher Kunstgegenstände, Bibliotheken und Archivalien aus Salzburg verschleppt hatten, führten die Bayern die letzten Bestände fort. Öffentliche Gebäude wurden verschleudert und wertvolle Liegenschaften wie die [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei in Kaltenhausen]] und die [[Marmor]]steinbrüche am [[Untersberg]], teilweise durch vordatierte Urkunden, in den Besitz der Wittelsbacher übertragen. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der oberösterreichischen Regierung unterstellt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Schloss_mirabell.jpg|thumb|300px|[[Schloss Mirabell]]]]Auf dem Wiener Kongress war [[1816]] der Übergang Salzburgs an Österreich beschlossen worden. Mit dem [[Rupertiwinkel]] am linken Ufer der [[Salzach]] musste jedoch das wirtschaftlich wertvollste Gebiet an Bayern abgetreten werden. Das Gericht Itter mit dem Markt Hopfgarten, das [[Zillertal]] und Windischmatrei (heute [[Matrei in Osttirol]]) wurden zu Tirol geschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das völlig verschuldete und ausgeblutete Land Salzburg zierte zwar als &amp;quot;Herzogtum&amp;quot; den Titel des österreichischen Kaisers, verlor aber seine Selbständigkeit und wurde als fünfter Kreis der obderennsischen (oberösterreichischen) Landesregierung in Linz unterstellt. Mit dem Verlust der Residenz wanderten die Hofbediensteten und Beamten ab, die Bevölkerung der Stadt ging von 16.000 Bewohnern auf weniger als 12.000 zurück. Lustschlösser und Paläste verödeten und [[1818]] legte ein [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] den Stadtteil am rechten Salzachufer samt dem [[Schloss Mirabell]] in Schutt und Asche. Nach Missernten in den Jahren [[1814]] bis [[1816]] forderte eine große Hungersnot zahlreiche Todesopfer unter der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburg wird zum Betteldorf===&lt;br /&gt;
Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand also unter keinem guten Stern. Die zentralistische Verwaltung des riesigen Kaiserstaates hatte ihrerseits für ein kleines Gebiet wie Salzburg kein Verständnis. Alle Bitten der Bürgerschaft um Wiederherstellung des Landes und der Landschaft, um Gewährung einer eigenen Landesregierung, um die Residenz eines kaiserlichen Prinzen in Salzburg und um Wiedererrichtung der [[Universität Salzburg|Universität]] verhallten ungehört, ebenso die Klagen, dass Salzburg &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot; sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armut der Bevölkerung nahm zu und die intensive polizeiliche Überwachung und Bespitzelung in der Zeit des Vormärz ([[1816]] - [[1848]]) unterdrückte alle politischen Regungen. Das Bürgertum zog sich ins biedermeierliche Privatleben zurück und die Bevölkerung in Stadt und Land versank in tiefe Apathie und Hoffnungslosigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Auf den Straßen und Plätzen der Stadt, deren es viele und schöne gibt, wächst Gras, so wenig werden sie betreten&#039;&#039;&amp;quot; schrieb [[Franz Schubert]] anlässlich seines Besuchs in Salzburg [[1837]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburg kämpft sich zurück===&lt;br /&gt;
Erst die Aktivitäten des aus Tirol stammenden Advokaten [[Alois Fischer|Dr. Alois Fischer]], der später Landeschef von Oberösterreich wurde, und das Revolutionsjahr [[1848]] führten zu einem Umschwung. Salzburg wurde zu einem Kronland der Monarchie und erhielt – verzögert durch die Ära des Neoabsolutismus – [[1860]]/[[1861|61]] eigene Landesbehörden und Landstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergeordnete Behörden wie die Bundesbahndirektion, das Oberlandesgericht und die Post- und Telegraphendirektion für Salzburg, die ihren Sitz in Linz hatten bzw. noch haben, erinnerten lange an die Zeit als fünfter Kreis von [[Oberösterreich]], die von den Salzburgern als tiefe Erniedrigung empfunden wurde. Der Weg nach Österreich war steinig und entbehrungsreich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Bauboom greift um sich===&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] im Jahr [[1860]], die Salzburg mit Wien und München verband, führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Als [[Kaiser Franz Joseph I.]] im selben Jahr Salzburg als Festung aufließ und die [[Stadtbefestigungen|Bastionen]], die bis dahin die Stadt wie ein Korsett eingeschnürt hatten, der Bürgerschaft schenkte, setzte ein zunehmender Bauboom ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eisenbahnunternehmer [[Karl Freiherr von Schwarz]] führte die Regulierung der [[Salzach]] durch und nahm den Bau der &amp;quot;[[Neustadt]]&amp;quot; am rechten Salzachufer in Angriff. Das bürgerliche Selbstbewusstsein kam in großen Festen und in zahlreichen Vereinsgründungen, darunter der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] ([[1880]]) zum Ausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1870]] formierten sich die politischen Parteien, unter denen die Konservativen und die Liberalen dominierten. Der Liberalismus alter Prägung wurde jedoch am Ende des [[19. Jahrhundert]]s zunehmend von einem radikalen Deutschnationalismus und Antisemitismus abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturtipps==&lt;br /&gt;
* Buch [[Kronland Salzburg]]&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburgs Synchronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Salzburger Emigranten in Preußen, Georgia (USA) und Zeeland (Niederlande)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesgeschichte in drei Teilen (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund&amp;diff=192819</id>
		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2011-03-02T21:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in [[Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Er existiert heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ http://SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=192818</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
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		<updated>2011-03-02T21:23:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */ ergänzt: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732|32]] statt. Weitere Vertreibungen fanden in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1837]] im [[Zillertal]] (zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) statt. Die Protestanten in der Stadt Salzburg wurden (mit wenigen privigelierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gründe der Vertreibung unter Erzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus Bayern die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuch einer friedlichen Lösung==&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzbund==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das Salzfass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Emigrationserlass==&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039;, der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das Erzstift zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrtt getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Innehaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Erzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Erzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Auszug der Protestanten==&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bittet Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhält eine Absage. Am [[17. November]] sperren Bayern und Tirol die Grenzen zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exilanten wünsche man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs,des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]] und [[Pfleggerichte]] -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter 12 Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Ostpreußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem ostpreußischen Litauen. Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] treffen insgesamt 33 Schiffe mit 10.625 vertriebenen [[Protestantenvertreibung|protestantischen Salzburgern]] in Ostpreußen ein; auf dem Landweg hatten von 5.533 Personen 5.243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschiert dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen bleiben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch ziehen 13 Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen bleiben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat haben sich weit über 20 000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dürrnberger Schicksal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab [[1680]] versammelten sich die Protestanten vom [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten. Einer der Führer von ihnen war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Der Erzbischof duldete lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Und die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. Erst am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nehmen 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und besteigen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ http://SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Annaberg-Lung%C3%B6tz&amp;diff=192704</id>
		<title>Annaberg-Lungötz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Annaberg-Lung%C3%B6tz&amp;diff=192704"/>
		<updated>2011-03-02T08:45:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */ ergänzt: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Tennengau|Hallein]] (&amp;lt;tt&amp;gt;HA&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 61,01 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || 47° 31&#039; N, 13° 25&#039; O&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: ||   	777 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 2.300 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(Stand 2005)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl(en): || 5524 Annaberg, &amp;lt;br /&amp;gt; 5523 Lungötz&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 64 63&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 5 02 03&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- unzutreffende Zeile beim Punkt Gliederung loeschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 3 Katastralgemeinden: &amp;lt;br /&amp;gt; Annaberg &amp;lt;br /&amp;gt; Neubach &amp;lt;br /&amp;gt; Gappen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- unzutreffende Zeilen beim Punkt Adresse loeschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || Gemeindeamt Annaberg-Lungötz &amp;lt;br /&amp;gt; 5524 Annaberg-Lungötz	&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.annaberg-lungoetz.at/ annaberg-lungoetz.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Josef Schwarzenbacher|Ing. Josef Schwarzbacher]] ([[ÖVP]]) (seit 1994)   &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat (2009): || 17 Mitglieder: 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 5 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]], 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kirche Annaberg.jpg|thumb|Kirche Annaberg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Waldbad Lungötz.jpg|thumb|Waldbad in Lungötz]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Annaberg-Lungötz&#039;&#039;&#039; ist eine Ortsgemeinde im [[Tennengau]]. Sie liegt am Fuß des [[Gosaukamm]]s im oberen [[Lammertal]] und wird geprägt von der [[Bischofsmütze]] und dem [[Tennengebirge]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet finden sich mehrere Almen, die im Sommer beliebte Ausflugsziele für Touristen darstellen. Der Urlaubsort gehört zur Skiregion Dachstein West und verfügt auch über einen regen Wintertourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gliederung==&lt;br /&gt;
Annaberg-Lungötz besteht aus den Katastralgemeinden [[KG Annaberg|Annaberg]], [[KG Neubach|Neubach]] und [[KG Gappen|Gappen]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters unterteilt sich die Gemeinde in folgende Ortschaften:&lt;br /&gt;
* Annaberg im Lammertal &#039;&#039;818&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Braunötzhof &#039;&#039;111&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gappen &#039;&#039;280&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Hefenscher &#039;&#039;316&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Klockau &#039;&#039;58&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Neubach &#039;&#039;500&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Promberg &#039;&#039;92&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Steuer &#039;&#039;121&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Anm.: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals genannt wurde das Lammertal in der Schenkungsurkunde von [[1124]], mit der [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg|Konrad I.]] das linke Lammerufer an das [[Erzstift St. Peter|Kloster St. Peter]] übertrug. Im Zuge der [[Protestantenvertreibung|Vertreibung]] der [[Protestanten|Salzburger Protestanten]] mussten um [[1732]] auch rund 250 Einwohner der Ortschaften Annaberg und Lungötz ihre Heimat verlassen. Von [[1750]] bis [[1752]] wurde auf dem Grund des Gutes Zimmerau die Vikariatskirche &#039;&#039;St. Anna am Berg&#039;&#039; errichtet. Nach ihrer Fertigstellung wurde diese dem Stift St. Peter inkorporiert, womit die Gründung der eigenen Pfarre Annaberg, verbunden mit der Abtrennung von der bisherigen Mutterpfarre [[Abtenau]], abgeschlossen war. Aus dem Kirchennamen entwickelte sich bald der Name &amp;quot;Annaberg&amp;quot;, der den bisherigen Namen &amp;quot;Zimmerau&amp;quot; verdrängte. Als politische Gemeinde entstand &amp;quot;Annaberg im Lammertal&amp;quot;, noch ohne die Ortschaft Lungötz, am [[4. Juni]] [[1849]].     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annaberg gehörte über Jahrhunderte hinweg zum [[Pongau]] und wurde erst nach Gründung der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] im Jahr [[1896]] dem dadurch neu entstandenen [[Tennengau]] angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]] erwarb [[Matthias Kaindl]] gemeinsam mit seiner Frau Maria die bereits [[1602]] in einem [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]] des Erzstifts St. Peter genannte &amp;quot;Lungötzsäge&amp;quot;. Daraus entwickelte sich das [[Kaindl|Kaindlwerk]] (Erzeugung von Spanplatten), das heute in Lungötz rund 340 Mitarbeiter beschäftigt und damit einer der größten Arbeitgeber der gesamten Region. Der Ortsteil Lungötz konnte sich überhaupt erst mit der Gründung des Werkes zu einer eigenen Ortschaft entwickeln. Mit [[3. Dezember]] [[1991]] wurde der Gemeindename durch Beschluss der [[Salzburger Landesregierung]] von &amp;quot;Annaberg im Lammertal&amp;quot; in &amp;quot;Annaberg-Lungötz&amp;quot; geändert.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirche Lungötz===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Kirche Lungötz]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung einer Schule sowie Gründung einer eigenen Feuerwehr und einer Musikkapelle entwickelte sich der Ortsteil Lungötz immer mehr zum Mittelpunkt. [[1961]] begann man mit dem Bau einer eigenen Kirche nach Plänen des Architekten [[Robert Posch]] aus [[Abtenau]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Bürgermeister der Gemeinde Annaberg-Lungötz]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Obwohl die Gemeinde Annaberg schon am 4. Juni 1849 gegründet wurde, scheint bis [[1873]] kein Bürgermeister oder Gemeindevorstand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Am [[11. Februar]] [[1972]] erhielt Annaberg im Lammertal von der Salzburger Landesregierung in einem Festakt sein Gemeindewappen verliehen. Die Schlüssel im Wappen verweisen auf die kirchliche Unterstellung gegenüber dem Stift St. Peter. Die Säge stellt einen Bezug zu den holzverarbeitenden Betrieben des Ortes dar, während das Gebirgsmassiv den [[Gosaukamm]] mit der [[Bischofsmütze]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Kumpf]] (* [[1930]] in Annaberg), Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Marcel Hirscher]], Skifahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Website der Gemeinde Annaberg-Lungötz&lt;br /&gt;
* Chronik der Gemeinde Annaberg-Lungötz&lt;br /&gt;
* Österreichische Ortsdatenbank&lt;br /&gt;
* Statistik Austria&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.annaberg-lungoetz.at}}&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Kirche_Lungötz2.jpg|[[Kirche Lungötz]]&lt;br /&gt;
Bild:Lammer Lungötz01.jpg|die [[Lammer]] in Lungötz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annaberg-Lungötz|!]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=192670</id>
		<title>Schrempf</title>
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		<updated>2011-03-01T21:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Nasner&amp;diff=192644</id>
		<title>Nasner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Nasner&amp;diff=192644"/>
		<updated>2011-03-01T15:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Weblinks hinzugefügt: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Nasner&#039;&#039;&#039; ist einer der [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] von 1731/1732, der im [[Salzburger Land]] durch die [[Protestantenvertreibung]] abgekommen ist. Er hat sich im Laufe der Geschichte zu Nausner gewandelt und ist heute in Österreich wieder präsent.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Die aus [[Salzburg]] vertriebenen Emigranten ohne die Dürrnberger Knappen waren Träger von rund 470, die Dürrnberger Knappen von rund 54 unterschiedlichen Familiennamen. Durch die Protestantenvertreibung in den Jahren 1731/1732 sind ca. 90 angestammte Salzburger Familiennamen aus dem [[Land Salzburg]] gänzlich verschwunden.  Viele Familiennamen leben aber in gleicher oder ähnlicher Form in anderen Regionen fort und haben sich teilweise weit verbreitet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Die Entwicklung der Salzburger Familiennamen in der Emigration==&lt;br /&gt;
Besonders in den Anfangsjahren nach der Emigration wurde der [[Familienname]] vieler Salzburger ohne Absicht fehlerhaft registriert und dadurch behördlich verändert. Die Namen waren ja in Preußen, Ostpreußen und Litauen (und auch in den Niederlanden und in Georgia, USA) gänzlich ungewohnt, die Namensträger sprachen den in diesen Regionen schwer verständlichen [[Salzburger Dialekt]] und waren durch die furchtbaren Ereignisse – Vertreibung und viele Todesfälle während der strapaziösen Reise und in den Jahren danach - insgesamt geschwächt oder verwirrt und oft nicht in der Lage, die eigenen Interessen ausreichend zu wahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzburger Emigranten namens Nasner==&lt;br /&gt;
Stellvertretend für viele steht hier der Name Nasner, der sich in einer Emigranten-Nachfahren-Familie im Laufe der Zeit von Nasner zu Nausner gewandelt hat. Hermann Gollub erwähnt im Stammbuch der ostpreußischen Salzburger mehrere Familien namens Nasner, Naßner, Naßler, Nastner, Naser unter einem. Es sind insgesamt 17 Personen namens Nasner (o. ä.), die emigriert sind und sie stammen alle aus dem [[Pongau]], wo dieser Name als Familienname seither abgekommen ist, aber als Geländebezeichnung und Hofname in der Gegend von Radstadt und [[Niedernfritz]] noch vorkommt. Alle im Gollub erwähnten Familien dieses Namens stammen aus den Gerichtsbezirken [[Werfen]] und [[Radstadt]]. Einer – es ist Nasner Leonhard, der nach Klaunischken im Kirchspiel Aulowöhnen im Kirchenkreis Insterburg in Ostpreußen emigriert ist - ist keinem Gerichtssprengel zuzuordnen, da nähere Angaben über seine Herkunft fehlen. Im „Verzeichnuß Derer Zu freyem Kauff feil stehender Güter Der Emigranten“ scheinen aus dem Radstädter Gericht stammend Christian Naßner vom Gut Hechnig (Höchenegg), Thomas Nasner, vom Gut Ruetten oder Ruttenlechen in der Niedern-Fritz und Georg Naßner mit „Hauß und ein Nebenzimmer, nebst einem halben Jauch Acker“ ohne weitere Ortsangabe auf. Soweit bis heute bekannt, sind alle Personen namens Nasner ursprünglich nach Preußen und Ostpreußen emigriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von „Nasner“ zu „Nausner“==&lt;br /&gt;
Einer der Salzburger Emigranten namens Nasner ist der Vorfahre der in Österreich und anderswo nicht unbekannten Familie Nausner. In der Familienüberlieferung wird u. a. tradiert, dass der Vorfahre (die Familie des Vorfahren) aus dem Pongau stammt und als Protestant 1731/1732 vertrieben wurde. Dessen Nachkommen sind der Familie Nausner ab ca. 1800 bereits unter dem Familiennamen Nausner bekannt und lebten in Litauen, wo sie der Minderheit der sog. Litauendeutschen angehörten und in Folge des [[Zweiter Weltkrieg]] abermals vertrieben wurden. Das betraf Pastor Ernst Nausner mit seiner Familie, der [[1901]] in Vilnius geboren wurde, und später Kirchenpräsident und Superintendent der Methodistenkirche in Österreich wurde, Vater von Helmut Nausner ist und [[1973]] in Linz verstorben ist.  Ernst Nausners Vater, Adolph Nausner, geb. [[1871]] in Rumbonen, verstorben [[1898]] in Kaunas, war noch evangelisch-lutherisch. Entweder er oder dessen Sohn Ernst Nausner trat in die evangelisch-methodistische Kirche über und die Familie wurde nicht nur durch Ernst Nausner sondern auch durch dessen Sohn Professor Helmut Nausner, Pastor und früherer Superintendent der Evangelisch-Methodistischen Kirche in Österreich,  hierzulande bekannt. Mitglieder der Familie Nausner leben in mehreren Orten Österreichs und im Ausland und sind vor allem im kirchlichen und sozialen Bereich engagiert. Man kann davon ausgehen, dass in der Generationenreihe Nasner / Nausner zwei oder drei Generationen das missing link zum konkreten Vorfahren aus dem Pongau bilden würden, das es erst noch zu finden gilt. Interessant ist, dass in der Generationenfolge der Familie Nausner auch die Namen Schattauer (Schatner) und Schwantner (Gschwantner) vorkommen, ebenfalls Familiennamen Salzburger Emigranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel von [[Benutzer:Wald1siedel|Christina Nöbauer]] auf Basis untenstehender Quellen.&lt;br /&gt;
* Gespräch mit und Unterlagen von Annika Nausner, Linz, Tochter von Helmut Nausner&lt;br /&gt;
* http://bautz.de/bbkl (Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon)&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, Stammbuch der ostpreußischen Salzburger, Gumbinnen 1934, Neudruck Bielefeld 1958, Nachdruck Bielefeld 1980, [[Salzburger Landesarchiv]].&lt;br /&gt;
* „Verzeichnuß Derer Zu freyem Kauff feil stehenden Güter Der Emigranten“, Salzburger Landesarchiv.&lt;br /&gt;
* Reformation Emigration, Protestanten in Salzburg, Ausstellung 21. Mai – 26. Oktober 1981, [[Schloss Goldegg]], [[Pongau]], [[Land Salzburg]], Amt der Salzburger Landesregierung, Kulturabteilung, 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Scharfetter&amp;diff=192643</id>
		<title>Scharfetter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Scharfetter&amp;diff=192643"/>
		<updated>2011-03-01T15:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */  &amp;quot;SalzburgerEmigranten.de&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie &#039;&#039;&#039;Scharfetter&#039;&#039;&#039; ist eine alte [[Salzburg]]er Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name wird auf das Bauerngut &#039;&#039;&#039;Scharfett&#039;&#039;&#039; in [[Flachau]] zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Nennung „Scharfert“ ist aus der 2. Hälfte des [[12. Jahrhundert|12. Jahrhunderts]] überliefert; um [[1304]] wird das Gut als „Scharviehtses“ genannt, um [[1455]] als „Scharficht“ erwähnt. Der Bau war ursprünglich zusammen mit [[Schloss Höch]], dem [[Thurnhof]] und dem [[Specherhof]] Teil einer befestigten Talsperre.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friederike Zaisberger]] (siehe unten &amp;quot;Quellen&amp;quot;) S. 455/456.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert|15. Jahrhunderts]] heißen die Besitzer nach dem Gut, also Scharfiecht(er), Scharffitter, Scharpfieter usw. Auf den ersten dieser Besitzer, Hans Scharfiecht(er), folgten in der zweiten Hälfte des [[15. Jahrhundert|15. Jahrhunderts]] dessen Sohn Erhard, diesem nacheinander seine Söhne Wilhelm und Rudbert, gefolgt von Rudberts Söhnen Vitus und – [[1547]] – Johannes (Hans). Bis [[1736]] blieb der Hof im Familienbesitz, im Zuge der [[Protestantenvertreibung]] von [[1731]]/[[1732|32]] musste er verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Slawische Wurzel?===&lt;br /&gt;
Nach Fritz Scharffetter&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Scharffetter (* 2.9.1890 in Ernstfelde, Kreis Insterburg, Ostpreußen), Oberforstmeister in Hildesheim, Begründer der Hildesheimer Linie der Scharffetters, s.u.&amp;lt;/ref&amp;gt;  ist „Scharfitt“ eines der wenigen slawischen Worte im [[Pongau]] und bedeutet „Riedgras“&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Scharffetter, Manuskript betreffend die Abstammung seiner Familie von den Salzburger Emigranten des Jahres 1732 und weitere Geschichte in Ostpreußen, oJ.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Deutung als „Riedgras“ ist bei Fritz Scharffetter nicht belegt und auch anderweitig nicht nachvollziehbar. Das Alpenslawische, das als Quellsprache in Betracht kommt, ist am nächsten mit dem Slowenischen verwandt, auf Slowenisch heißt „Riedgras“ aber „ločje“. (Anm.&amp;amp;nbsp;[[Benutzer:Karl Irresberger|K.&amp;amp;nbsp;I.]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Slowenisch „šar“ bedeutet „fleckig, bunt“ (Maria Hornung, Lexikon österreichischer Familiennamen [öbv&amp;amp;htp Verlag Wien 2002], S. 120, Eintrag „Scharl“).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schar-Fetter?===&lt;br /&gt;
Nimmt man hingegen einen Ursprung in der deutschen Sprache an, so ist der Name „Scharfett“ offenkundig aus zwei Teilen zusammengesetzt; und geht man von einer möglichst alten Namensform wie „Scharficht“ (zur allerältesten Namensform „Scharfert“ und zum Wortteil „-ses“ in „Scharviehtses“ gibt es in der Literatur keine Aussagen) aus, so liegen die Trennung Schar-Ficht und für den Bestandteil „Ficht“ die Gleichsetzung mit dem Nadelbaum Fichte auf der Hand&amp;lt;ref&amp;gt;Ob der Wortteil „ fiecht “ tatsächlich auf „Fichte“ zurückzuführen ist, wäre noch vertiefend zu untersuchen. Zwar ist die mittelhochdeutsche Form des Baumnamens tatsächlich „viehte“, im bairisch-österreichischen Dialekt wäre aber die Form „Feicht “ zu erwarten. (Anm.&amp;amp;nbsp;[[Benutzer:Karl Irresberger|K.&amp;amp;nbsp;I.]])&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwieriger ist die Deutung des Namensteils „Schar“: Folgende Deutungen werden angeboten:&lt;br /&gt;
* Wie in „Scharwerk“ (ein Frondienst mit Mann und Spannvieh)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Silbernagl, &#039;&#039;Almsommer&#039;&#039; (2003), Verlag Bergemann + Mayr; Willibald Mayrhofer, &#039;&#039;Quellenerläuterungen für Haus- und Familienforscher in [[Oberösterreich]]&#039;&#039; (1992), Glossar: „Robotverzeichnisse“.&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Scharschindel“ ([[Leopold Ziller|Ziller]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Salzburger Familiennamen&#039;&#039; (1986).&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* Scharfichte“ bedeutet „Grenzfichte“ (Zaisberger)&amp;lt;ref&amp;gt;Zaisberger (aaO) S. 455/456: &#039;&#039;„Der gegenüberliegende Specherhof und Scharfett geben mit ihren Namen einen Hinweis auf ihre alte Grenzfunktion: Specher wird von »ausspähen, ausschauen« abgeleitet, Scharfett kommt von »Scharfichte«, was soviel bedeutet wie Grenzfichte. Gemeint ist damit die Grenze zwischen dem Besitz der Herren von [[Guetrater|Guetrat]] am Oberlauf der [[Enns]] und der Herrschaft [[Wagrain]], …“&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
* [[Franz Valentin Zillner|Zillner]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Valentin Zillner]], &#039;&#039;Busch und Baum, Wald und Au in salzburgischen Flur- und Ortsnamen&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 20, 1880, S.&amp;amp;nbsp;130-147 (138).&amp;lt;/ref&amp;gt; bietet drei mögliche Deutungen an:&lt;br /&gt;
** Scharfichte als Baum, um den sich junge Bäume &#039;&#039;scharen&#039;&#039; sollen;&lt;br /&gt;
** Schirmfichte als Baum, unter dem das Weidevieh &#039;&#039;Schutz&#039;&#039; sucht;&lt;br /&gt;
** Scharfichte als Fichte, die zu einem „&#039;&#039;Schergen&#039;&#039;lehen“ gehört:&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Scharfeucht ist jene Fiche, die man in einem Holzmaiße stehen läßt, damit sich um dieselbe, als Samenbaum, das Junggewächs scharen könne. Vgl. Schm. II. 446. […] Verschieden hievon diend die „Scher- oder Schermfichten“ […], große weitästige Bäume, unter welchen das weidende Vieh bei Ungewitter Schutz sucht. Aber beide Benennungen, „Schar- und Scherfeucht“, können auch Beziehnungen zu den „Schorn-“, „Schern“- und „Scharn“gütern aufweisen, welche nachweislich […] die „Schergenlehen“ (von ahd. &#039;&#039; „Scarjo“&#039;&#039;) waren.“&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Es gab oder gibt in Reitdorf auch ein Bauerngut „Scharrbach“. (Anm.&amp;amp;nbsp;[[Benutzer:Karl Irresberger|K.&amp;amp;nbsp;I.]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Scharf-…??===&lt;br /&gt;
Erwähnt (aber abgelehnt) wird auch die Deutung als „Scharfer &#039;&#039;Etter&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der &#039;&#039;Etter&#039;&#039; war ein Zaun, der in der Zeit vom Spätmittelalter bis ins 19. Jh. das Dorf von der Flur trennte. Vgl. &#039;&#039;Düppeler Lexikon&#039;&#039;, Artikel „Zäune“ (http://www.dueppel.de/lexikon/zaun.htm [2004]), unter Verweisung auf Karl Siegfried Bader: &#039;&#039;Studien zur Rechtsgeschichte des mittelalterlichen Dorfes, Teil 1: Das mittelalterliche Dorf als Friedens- und Rechtsbereich&#039;&#039;, Weimar 1957; denselben, &#039;&#039;Rechtsformen und Schichten der Liegenschaftsnutzung im mittelalterlichen Dorf&#039;&#039;, Wien-Köln-Graz 1973.&amp;lt;/ref&amp;gt;“ (spitzer &#039;&#039;Zaun&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Scharffetter aaO.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Deutung als „Scharf-Vetter“ mag die ostpreußische Schreibweise „Scharffetter“ beruhen, die aber mit der ursprünglichen Bedeutung nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines zur Verbreitung und Genealogie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zahl der Telefonbucheintragungen (2004: rund 300 in Österreich, Deutschland, der Schweiz und den USA) zu schließen, verteilen sich die Träger des Namens Scharfetter, einschließlich der Schreibvariante &amp;quot;Schar&#039;&#039;ff&#039;&#039;etter&amp;quot;, zu ungefähr je einem Drittel auf den [[Pongau]], das übrige Österreich und in der Bundesrepublik Deutschland. Die Verbreitung in Deutschland ist hauptsächlich auf die [[Protestantenvertreibung]] von [[1731]]/[[1732|32]] zurückzuführen, als deren Folge mehrere Scharfetter-Familienzweige nach Ostpreußen (genauer: Preußisch-Litauen) gelangten; dort entstand auch die Schreibvariante mit ff, die in Deutschland viel zahlreicher ist als die mit einfachem f. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der heute lebenden Scharfetters und Scharffetters leitet sich von den oben genannten, seinerzeitigen Besitzern des Scharfetthofes ab, die somit als Hauptlinie bezeichnet werden kann. Es gibt aber insbesondere eine Gasteiner Linie, die mit dem [[Weitmoserschlössl]] verbunden ist und bis ca. 1600 zurückverfolgt werden, jedoch nicht an die Hauptlinie angeschlossen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Genealogischer Überblick über die Hauptlinie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Bezüge zu Ostpreußen sind &#039;&#039;kursiv&#039;&#039; geschrieben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Scharfetter (* 1547), bis 1584 Besitzer des Scharfetthofes&lt;br /&gt;
* Christian Scharfetter, um 1608 Besitzer des Scharfetterhofes&lt;br /&gt;
** Hans Scharfetter (um 1608/1658), Besitzer des Scharfetterhofes&lt;br /&gt;
*** Christian Scharfetter (1619/81), Hintermoos 1648&lt;br /&gt;
**** Hans Scharfetter (1644/78[75?]) Ketzermayr??lehen)&lt;br /&gt;
***** Moritz Scharfetter (* 1673?/1714), Ketzer??meyram Mayrlehen&lt;br /&gt;
****** Hans (* 1707), &#039;&#039;Stallupönen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Christian (* 1709), &#039;&#039;Lengwethen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Philipp (* 1711), &#039;&#039;Lawischkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Moritz (* 1718), &#039;&#039;Kallehnen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Veit (* 1721), &#039;&#039;Lawischkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Andreas (* 1729), &#039;&#039;Lengwethen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***** Christian Scharfetter (* 1666), am Gindllehen, &#039;&#039;1732 nach Lengwethen/Ostpr. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Hans (* 1708), &#039;&#039;Stallupönen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** Moritz (1711/33), &#039;&#039;Pleinlauken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**** Paul Scharfetter (1652, Gohsenbach)&lt;br /&gt;
**** Christian Scharfetter (* 1670), Hinterrohr&lt;br /&gt;
*** Veit Scharfetter (1624/93), Gschwendhof &lt;br /&gt;
**** David Scharfetter (1658)&lt;br /&gt;
**** Hans Scharfetter (1652-1724), am Seidllehen&lt;br /&gt;
***** Matthias Scharfetter (*1696), Seidl&lt;br /&gt;
***** Konrad Scharfetter (* 1698)&lt;br /&gt;
**** Georg Scharfetter (1654)&lt;br /&gt;
**** Thomas Scharfetter (1670-1732), am Gut Oberwald in [[Mandling]]&lt;br /&gt;
***** Georg Scharfetter (&#039;&#039;Gr. Gudelen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
***** Veit Scharfetter (&#039;&#039;Gr. Gudelen&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
*** Thomas Scharfetter (1633/90), Bauer am Scharfettgut&lt;br /&gt;
**** Hans Scharfetter (*1662, † 1744), am Puellehen&lt;br /&gt;
***** Georg Scharfetter (* 1692, † 1734), &#039;&#039;Bauer in Pleinlauken/Ostpr. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** &#039;&#039;Georg Scharffetter (* 1740, † 1796), Bauer in Pleinlauken/Ostpr., Gut „Rosenthal“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******* &#039;&#039;Christian Scharffetter (* 1784, † 1850), Bauer in Pleinlauken/Ostpr., Gut „Rosenthal“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******** &#039;&#039;Matthes Scharffetter (* 1822, † 1889), Gutsbesitzer in Pleinlauken/Ostpr., Gut „Rosenthal“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********* &#039;&#039;Friedrich Scharffetter (* 1856, † 1924), Gutsbesitzer in Ernstfelde/Ostpr.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Fritz Scharffetter (* 1890), Oberforstmeister in Gertlauken/Ostpr., dann in Hildesheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******** &#039;&#039;Friedrich Scharffetter (* 1833, † 1901) – Kallwischken &#039;&#039;&lt;br /&gt;
********* &#039;&#039;Johann Scharffetter (* 1863, † 1934) – Kallwischken, Gründer des dortigen Trakehnergestüts&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Erna (* 1899, verh. Scharffetter) – Kallwischken &#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Fritz Scharffetter (* 1892) &#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Hans Scharffetter (* 1895)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Franz Scharffetter (* 1897), Pferdezüchter in Kallwischken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***** Gallus Scharfetter (* 1702), Bauer am Puellgut in [[Reitdorf]]&lt;br /&gt;
****** Vitus (Veith) Scharfetter (* 1739)&lt;br /&gt;
****** Johann Scharfetter (* 1741)&lt;br /&gt;
****** Gallus Scharfetter (* 1744)&lt;br /&gt;
****** Simon Scharfetter (* 1745)&lt;br /&gt;
****** Silvester Scharfetter (* 1752)&lt;br /&gt;
****** Jakob Scharfetter (* 1754), Bauer am Puellgut&lt;br /&gt;
******* Georg Scharfetter (* 1786), Bauer am Puellgut&lt;br /&gt;
******** Balthasar Scharfetter &lt;br /&gt;
******** Jakob Scharfetter (* 1865), Bauer am Puellgut&lt;br /&gt;
********* Stefan Scharfetter (* 1907), Bauer am Puellgut&lt;br /&gt;
******* Thomas Scharfetter (* 1789), Pichlbauer&lt;br /&gt;
******* Joseph Scharfetter (* 1805), Besitzer des Gutes Unterschachen in Reitdorf&lt;br /&gt;
***** Veit Scharfetter (* 1704), Bauer am Glanerlehen in der Zauch&lt;br /&gt;
****** Johann Scharfetter (* 1746, † 1828), Bauer am Glanerlehen in der Zauch&lt;br /&gt;
******* Johann (* 1775/76), Vordergottschallbauer in Höggen bei [[Radstadt]]&lt;br /&gt;
******** Joseph Scharfetter (* 1807), Besitzer des Nasengutes&lt;br /&gt;
******** Michael Scharfetter (* 1829), Vordergottschallbauer&lt;br /&gt;
********* Michael Scharfetter (* 1861), Besitzer des Egglgutes&lt;br /&gt;
********* Rupert Scharfetter (* 1866)&lt;br /&gt;
********* Johann Scharfetter (* 1867), Maschinist &lt;br /&gt;
******** Rupert Scharfetter (* 1831)&lt;br /&gt;
******* Michael Scharfetter (* 1785/86), Bauer am Glanerlehen in der Zauch&lt;br /&gt;
******* Joseph Scharfetter (* 1790), Bauer am Götschlgut in der Zauch&lt;br /&gt;
******** Joseph Scharfetter (* 1822/23), Bauer am Spechergut&lt;br /&gt;
********* Rupert Scharfetter (* 1850/51), Bauer am Spechergut&lt;br /&gt;
******* Kaspar Scharfetter, Mesner und Schulmeister in [[Kleinarl]]&lt;br /&gt;
**** Gallus Scharfetter (* 1664), bis 1714 am Scharfettgut&lt;br /&gt;
***** Thomas (* 1699, † 1733), Bauer am Scharfettgut, &#039;&#039;1732 in Pleinlauken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***** Rup (* 1711), &#039;&#039;1732 in Pleinlauken&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**** David Scharfhütter (1667/1743), Bauer am Arlhof, dann &#039;&#039;(Kölmer) in Mehlkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
***** Thomas Scharfhütter (* 1696), &#039;&#039;Kölmer in Mehlkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** David Scharfhütter (* 1728), &#039;&#039;Kölmer in Mehlkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******* &#039;&#039;David Scharfhütter &#039;&#039;&lt;br /&gt;
******* &#039;&#039;Andres Scharfhütter &#039;&#039;&lt;br /&gt;
***** Mathias Scharfhütter (* ca.1708), &#039;&#039;in Milluhnen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******Hans/Johann Scharfhütter (*ca. 1712), &#039;&#039;(Kölmer) in Mehlkehmen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
**** Veit Scharfetter (*1665)&lt;br /&gt;
**** Anna, verh. Thurner (* 1674)&lt;br /&gt;
**** Thomas Scharfetter (* 1678, † 1723), Bauer an der Klinglhub&lt;br /&gt;
***** Rup Scharfetter (*1709, † 1782), &#039;&#039;Errehlen/Ostpr. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
****** &#039;&#039;Thomas Scharfetter (* 1749, † 1793), Landwirt in Stärkeninken /Ostpr. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
******* &#039;&#039;Gottlieb Scharffetter (* 1789, † 1868), Landwirt in Aulowöhnen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
******** &#039;&#039;Johann-Friedrich Scharffetter (* l8l9, † 1865), Kaufmann in Memel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********* &#039;&#039;Friedrich Charles Scharffetter (* l855, † 1916), Kaufmann in Memel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Franz Arthur Scharffetter (* 1886, † 1945), Oberstudiendirektor in Memel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
********** &#039;&#039;Charles Scharffetter (* l894, † 1971), Kaufmann in Memel&#039;&#039;, dann in Lübeck&lt;br /&gt;
** Ruep Scharfetter &lt;br /&gt;
* Leopold Scharfetter († 1619), Bauer auf Unterkleinhöch&lt;br /&gt;
* Simon Scharfetter &lt;br /&gt;
* Veit Scharfetter &lt;br /&gt;
* Martin Scharfetter &lt;br /&gt;
* Hans Scharfetter (1555/1625) am Schralehen, [[Wagrain]]&lt;br /&gt;
** Martin Scharfetter (* 1597/1598), am Schralehen in Wagrain&lt;br /&gt;
*** Simon Scharfetter  (*  1628)&lt;br /&gt;
**** Rupert Scharfetter (* 1660) &lt;br /&gt;
**** Matthias Scharfetter (* 1666)&lt;br /&gt;
***** Johann Scharfetter (* 1694)&lt;br /&gt;
****** Matthias Scharfetter (* 1725), Bauer zu Lehen bei [[Filzmoos]], [[Sauschneider|Viehschneider]]&lt;br /&gt;
******* Philipp Scharfetter (* 1775/79), Keuschler und Viehschneider in [[St. Michael im Lungau]]&lt;br /&gt;
******** Simon Scharfetter (* 1830, † 1900), Kaufmann, Wirt und Landwirt in St. Michael im Lungau&lt;br /&gt;
********* Simon Scharfetter (* 1863, † 1843), Bezirkstierarzt in Innsbruck&lt;br /&gt;
********* Karl Scharfetter (* 1875, † 1959)&lt;br /&gt;
********* Ernst Scharfetter (* 1881, † 1955), Kaufmann in St. Michael im Lungau&lt;br /&gt;
********** Ernst Scharfetter , Kaufmann in [[Seckau]], [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
*********** Ernst Scharfetter (* 1937), Botaniker, Wien&lt;br /&gt;
************ Ernst Scharfetter (* 1975)&lt;br /&gt;
*********** Herman Scharfetter, Forstmann&lt;br /&gt;
************ Astrid Scharfetter&lt;br /&gt;
************ Herman Scharfetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf Scharfetter (* 1880 Salzburg, † 1956 Graz), Pflanzengeograph&lt;br /&gt;
* Rupert Scharfetter, ehemals Bürgermeister von [[Radstadt]]&lt;br /&gt;
* Christian Scharfetter (* 1936 Innsbruck), Psychiater und Fachschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Hans Scharfetter]] (* 1962 Schwarzach), Unternehmer und Politiker &lt;br /&gt;
* Donald Lee Scharfetter (1934 – 2000), Schöpfer des Scharfetter-Gummel-Algorithmus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger]]: &#039;&#039;Zur Geschichte des Scharfetthofes in der Flachau&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Heimat als Erbe und Auftrag. Beiträge zur Volkskunde und Kulturgeschichte. Festschrift für [[Kurt Conrad]], Direktor des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s zum 65. Geburtstag.&#039;&#039; Herausgegeben von [[Rotraut Acker-Sutter]] für das [[Salzburger Landesinstitut für Volkskunde]] und die [[Salzburger Heimatpflege]]. [[Otto Müller Verlag Salzburg]], Salzburg 1984. &lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]]: &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen. Ihre Entstehung, Herkunft und Bedeutung.&#039;&#039; Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde Erg.-Bd. 11 Salzburg 1986. &lt;br /&gt;
* Stefan Scharfetter: &#039;&#039;Geschichte, Struktur und Erbfolge des Gutes Scharfetter (Leidreiting, Puellehen), Reitdorf Nr. 27.&#039;&#039; Unveröffentlichtes Manuskript, um 1940.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]]: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger.&#039;&#039; Gumbinnen 1934 / Bielefeld 1999.&lt;br /&gt;
* Matriken der r.k. Pfarre Altenmarkt im Pongau&lt;br /&gt;
* [http://www.familysearch.org www.familysearch.org]&lt;br /&gt;
* Verschiedene Ahnentafeln  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten== &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Scharfetter „Scharfetter“ auf wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://www.transpersonal.com/lex/sarfechr.htm Christian Scharfetter, Psychiater, auf transpersonal.com]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Scharfetter Hans Scharfetter, LAbg., auf Wikipedia] [http://www.salzburg.gv.at/lt-oevp-scharfetter und auf salzburg.gv.at]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Scharfetter Rudolf Scharfetter, Botaniker, auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Liesl_Geisler-Scharfetter Liesl_Geisler-Scharfetter auf wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.a-scharfetter.at/ anni scharfetter appartements in St. Johann-Alpendorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.at/haus-scharfetter/scharfetter_sites_W/01_start.html Appartements Scharfetter - Radstadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.algo.at/scharfetter/ Appartements Scharfetter in Altenmarkt-Zauchensee]&lt;br /&gt;
* [http://www.arlhof.at/arlhof.html Arlhof in Altenmarkt-Zauchensee]&lt;br /&gt;
* [http://www.arnoldgut.at/deutsch/gastgeber.htm Arnoldgut in Radstadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.berggasthof-scharfetter.at Berggasthof Scharfetter am Hauser Kaibling, Haus im Ennstal]&lt;br /&gt;
* [http://www.bleiwang.at/ Bleiwanghof Radstadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.gschwandtgut.com/ Gschwandtgut, Radstadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.haus-scharfetter.at/ Haus Scharfetter in Flachau]&lt;br /&gt;
* [http://www.privatvermieter.or.at/de_krimml.htm Haus Scharfetter in Krimml]&lt;br /&gt;
* [http://www.brueckenwirt.com/ Hotel Brückenwirt in Altenmarkt]&lt;br /&gt;
* [http://www.ennstalerhof.com Jugend-Sporthotel Ennstalerhof in Altenmarkt-Zauchensee]&lt;br /&gt;
* [http://www.gottschallalm.at/ Jugend- und Gästehaus Gottschallalm]&lt;br /&gt;
* [http://feratel-flachau.concentrator.net/a1t2/tosc/show_ServiceProvider.asp?RG=IT&amp;amp;ID=35003829&amp;amp;SPTyp=2 Puellgut in Reitdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.ransburggut.at/bauernhof-ransburggut-flachau.html Ransburggut Ferienhof in Reitdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.reitschule-steiner.at/ Reitschule Steiner ]&lt;br /&gt;
* [http://http://www.sportwelt.org/algo/suchdetails.algo?betriebId=2396 Scharfetthof in Flachau]&lt;br /&gt;
* [http://www.seetalbauer.at Seetalhof in Altenmarkt-Zauchensee ]&lt;br /&gt;
* [http://www.specherhof.at/ Specherhof in Flachau]&lt;br /&gt;
* [http://www.scharfetter.eu/ Ernst Scharfetter]&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de/]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Scharfetter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Familiennamen_der_Salzburger_Emigranten&amp;diff=187340</id>
		<title>Familiennamen der Salzburger Emigranten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Familiennamen_der_Salzburger_Emigranten&amp;diff=187340"/>
		<updated>2011-01-27T20:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung: SalzburgerEmigranten.de&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter den &#039;&#039;&#039;Familiennamen der Salzburger Emigranten&#039;&#039;&#039; von 1731/1732 finden sich viele angestammte Salzburger [[Familienname]]n, die durch die [[Protestantenvertreibung]]en im Salzburger Land abgekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Familiennamen der Salzburger Emigranten==&lt;br /&gt;
* Aberger, Abstorfer, Altenhauser, Amoser, Andexer, Angerer, Anlasser, Anichhofer, Arlberger, Arlhofer, Arnspichler, Aschauer, Astegger, Astner, Auer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bacher, Bachler, Baumgartner, Bayer, Beilsteiner, Berger, Bernberger, Berwein, Berner, Bieber, Birnbacher, Birnbaumer, Bittersam, Bleier, Blahuber, Bramberger, Bramegger, Brandner, Brandstätter, Braun, Bronoth, Prerauer, Breitfuß, Breitmoser, Braml, Bremstaller, Brienpacher, Bromauer, Brückl, Brucker, Buchsteiner, Büchler, Buchner, Puel, Burgschwaiger, Burgsteiner, Posch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dagenegger, Daumlechner, Dechl, Deibler, Diegruber, Donner, Dorfer, Trattner, Trickl, Durchenstern, Durchholzer; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ebner, Ecker, Eder, Ehrenreich, Eigner, Eilersberger, Eisenhofer, Elmauthaler, Ellmer, Embacher, Erzberger, Etzmoser;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fasl, Feist, Fellacher, Felser, Feuersinger, Finger, Fink, Fischbacher, Fischl, Fleiß, Farmauer, Farmer, Forstner, Forstreiter, Freudenreich, Fritzschler, Fritzenwallner, Frommer, Fuchs; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ganzleitner, Ganzenhuber, Gapp, Gassner, Gföller, Gerhard, Gerstreiter, Geyer, Gschwandtner, Glaner, Glatzhofer, Gindl, Göbel, Götschner, Grabner, Grafenberger, Grall, Gruber, Grünwald, Grundner, Gephard, Guggenbichler, Gumpold; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hacklberger, Häckel, Hager, Hagenhofer, Hohenwarter, Halbenhuber, Hammerschmied, Harbrucker, Harreiter, Hasler, Haslinger, Haubenscher, Hecher, Hohenegger, Heigenhauser, Heisl, Heldensteiner, Härmbl, Hartl, Herzog, Höllgruber, Hinterdorfer, Hinterleitner, Hinterpichler, Hintertanner, Hirscher, Hochleitner, Hochmann (Hofmann), Höck, Hödl, Höll, Hölzl, Hörl, Hofer, Holzlechner, Holzmann, Hopfgartner, Heyer, Huber, Hundrieser, Hundsdorfer, Hutegger;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Imlauer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kalcher, Kalchhofer, Kanzleitner, Kappacher, Kapeller, Kaswurm, Katstaller, Keil, Keller, Kendlbacher, Kendler, Kessler, Kienleitner, Kirchberger, Kirchgasser, Kerschbaumer, Klammer, Klausberger, Klausner, Klinger, Knabl, Köck, Kogler, Kohlstaub, Kolb, Kollegger, Koller, Konwald, Kornberger, Krackl, Kraft, Kranebitter, Kremser, Krenn, Krerer, Kreil, Kreuzberger, Kreuzer, Kreuzsaler; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lackner, Lämmerhofer, Lapacher, Lampersbacher, Langbrandtner, Langbrucker, Langegger, Langreiter, Laupichler, Lechner, Lederer, Leopher, Leideregger, Leiner, Leitner, Laidreiter, Lerchner, Leyrer, Lindner, Linthaler, Löckenwaldner, Lürzer, Lottermoser; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mandlberger, Manleitner, Marold, Maurer, [[Mayer]], Maierhofer, Meixner, Marchlschwaiger, Merlanger, Milichhofer, Millinger, Mühlthaler, Mittersteiner, Mittermoser, Mittner, Madreiter, Moderegger, Molterlechner, Mosbacher, Mosegger, [[Moser]], Mooslechner, Mühlbacher, Mühldorfer, Muntigler, Müllauer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Nasner]], Nesslinger, Neubacher, Neudegger, Neufang, Neuhauser, Neukam, Neureiter, Niederlechner, Niedermoser, Niederstrasser, Nitinger, Nußbaumer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oberaigner, Oberpichler, Oberhauser, Oberreiter, Oberstaller, Obrist, Ofensberger;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pachreiner, Palfner, Pauß, Peham, Penn, Perfackl, Perhaupt, Pertiller, Pöttler, Pfarrsteiner, Pfeifenberger, Pfändler, Pfenwert, Pflichthofer, Pfundner, Piberger, Pilz, Pilzecker, Pirnitzer, Pitzlberger, Plackner, Pleißnitz, Plattner, Pliemb, Pöll, Possenick, Priekendler; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Quechenberger; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raab, Ramsauer, Rappold, Rastbichler, Ratgeb, Rattensperger, Ratzenberger, Rechelsperger, Röck, Reicher, Reichholf, Reschreiter, Riedel, Riedelsperger, Rieser, Ritter, Rohrer, Rohrmoser, Roßbacher, Rottenberger;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Salchegger, Saringer, Satlegger, Salzmann, Schachtner, Schäffer, Schablinger, Schappacher, [[Scharfetter]], Schartner, Schattauer, Schaubensteiner, Schickenreiter, Scheiblbrandner, Scheibenhuber, Scheibenlechner, Scheiber, Scheidl, Scheidreiter, Scheitz, Scherer, Schörghofer, Schernberger, Schießlinger, Schilchegger, Schölp, Schindlholzer, Schindlmaisser, Schippl, Schlager, Schleglberger, Schlaminger, Schlick, Schößwender, Schmelz, Schnellendriessel, Schneller, Schober, Schock, Schönberger, Schönbichler, Schönegger, Schranz, Schrempf, Schrötter, Scheuchl, Schitter, Schupfengasser, Schwab, Schwarz, Schwarzacher, Schwarzenberger, Schwarzenegger, Schwaiger, Schweighart, Schwaighofer, Schweinberger, Schweinbichler, Sedlhofer, Seetaler, Seer, Seibold, Seilpichler, Seidl, Seitner, Sampl, Sinnegger, Sinnhuber, Somerauer, Specher, Sperl, Spießhofer, Stadler, Sternbaum, Stölzl, Stöckl, Starkel, Steffenbauer, Steffner, Stegenwalder, Steger, Stehr, Steinbacher, Steinberger, Steiner, Steinlechner, Steinmetz, Steinwender, Stranger, Strasser, Struber, Stuhlebner, Stuhler, Sueß;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tauchner, Taxer, Tarr, Tiefenbacher, Thieler, Tobler, Trinker, Tritscher, Tyrmoser, [[Thurner]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterberger, Unterholzer;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Voithofer, Viehhauser, Viehhofer, Vierthaler, Voglreiter, Voigt, Volkmann, Vorwallner;&lt;br /&gt;
* Wagenbichler, Walchauer, Walcher, Walchhofer, Wallner, Werter, Wechsler, Weyer, Weiß, Wenger, Wenghofer, Widmoser, Wimmer, Wiesberger, Wieser, Wildauer, Willer, Willbacher, Windberger, Windhofer, Windpichler, Winkler, Winter, Wöhrer, Wirnsberger;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zauchlehner, Zach, Zechner, Zeferer, Zehenthofer, Zembacher, Zemberger (Zezenberger), Zimmerebner, Zitterauer, Zweilinger, Zwiesler, Zwiselegger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Familiennamen der Dürrnberger Emigranten=====&lt;br /&gt;
Angerer, Brochenberger, Ecker, Eggl, Fendt, Grueber, Gschwandtner, Hadl, Hafner, Haim, Hasenknopf, Heiß, Hopfner, Hölzl, Kain, Kambl, Keil, Kheiß (Kälß?), Kloiber, Kranawetter, Kranawetvogel, Kranzpichler, Kurz, Landauer, Lechner, Lindner, Ludwig, Miesl, [[Moser]], Moshammer, Offner, Pabmpointner, Pfnier, Planitscher, Prandtner, Preidler, Reitsamer, Rasp, Renoth, Rensfelder, Royer, Schaitberger, Schnaitmann, Schwer, Seimel, Stangassinger, Stocker, Sunckler, Thanner, Türsch, Walch, Wörndl, Wurmair, Zechmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die durch die Emigration in Salzburg abgekommenen Familiennamen==&lt;br /&gt;
Abtsdorfer, Altenhauser, Anlasser, Arlberger, Arnspichler, Blahuber, Brienpacher, Brochenberger, Dagenegger, Daumlechner, Durchenstern, Durchholzer, Eilersberger, Erzberger, Etzmoser, Farmauer, Fritzschler, Ganzleitner, Gerstreiter, Götschner, Grafenberger, Gephard, Hacklberger, Hadl, Halbenhuber, Harbrucker, Haubenscher, Heldensteiner, Hinterdorfer, Hintertanner, Hochmann, Heyer, Kanzleitner, Kohlstaub, Konwald, Kranzpichler, Leopher, Leideregger, Lintahler, Löckenwaldner, Mandlberger, Manleitner, Merlanger, Molterlechner, [[Nasner]], Nitinger, Oberstaller, Pabmpointner, Penn, Perfackl, Pfarrsteiner, Pfenwert, Pflichtlhofer, Pirnitzer, Pitzlberger, Planitscher, Pließnitz, Possenick, Priekendler, Rastbichler, Rensfelder, Rottenberger, Schablinger, Schaitberger ([[Joseph Schaitberger]]), Schickenreiter, Schernberger, Schindlholzer, Schleglberger, Schlaminger, Schnellendriessel, Schupfengasser, Schwarzacher, Schweinbichler, Seilpichler, Seimel, Spießhofer, Steffenbauer, Stuhlebner, Tauchner, Thieler, Türsch, Viehhofer, Walchauer, Willbacher, Wurmair,  Zauchlehner, Zemberger, Zweilinger, Zwiesler, Zwieselegger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Anmerkung=====&lt;br /&gt;
Die nach Meinung von [[Leopold Ziller]] ebenfalls ausgestorbenen Familiennamen Krackl, Schaubensteiner und Zitt(e)rauer kommen noch vor: Krackl in [[Rauris]], Schaubensteiner in [[St. Georgen im Pinzgau]] und Zittrauer ([[Maria Zittrauer]]) in [[Bad Gastein]]. Andere Namen haben sich im Laufe der Zeit durch Schreibfehler verändert und sind in dieser Form nach der Vertreibung von Nachkommen von Salzburger Emigranten aus dem ehemaligen Ostpreußen, resp. Preußisch-Litauen wieder präsent. Ein Beispiel ist der in Salzburg abgekommene Name Nasner, der nach [[1945]] bis heute als Familienname Nausner in Österreich wieder existent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Familienname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Ziller]], &#039;&#039;Die Salzburger [[Familienname]]n – Ihre Entstehung, Herkunft und Bedeutung.&#039;&#039; [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 11.&amp;amp;nbsp;Ergänzungsband, im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein_e.V._-_Vereinigung_der_Nachkommen_Salzburger_Emigranten&amp;diff=184942</id>
		<title>Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2011-01-16T12:41:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */  &amp;quot;Salzburger Verein ... in Bielefeld&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am [[22. Februar]] [[1911]] findet beim Salzburgerfest in Gumbinnen&amp;lt;ref&amp;gt;der preußisch-deutsche Landkreis Gumbinnen bestand in der Zeit zwischen 1818 und 1945, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Gumbinnen Wikipedia Deutschland Landkreis Gumbinnen]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Gründung des &#039;&#039;&#039;Salzburger Vereins e. V.&#039;&#039;&#039; mit Gottesdienst in der Salzburger Kirche (Markus 9, 50 b: Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander) statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am [[18. März]] [[1911]] erscheint das Heft 1: &amp;quot;&#039;&#039;Der Salzburger&#039;&#039; - Mitteilungen des Salzburger Vereins Gumbinnen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 wird der erste &#039;&#039;Salzburger Zweigverein in Tilsit&#039;&#039; für die Kreise Tilsit, Ragnit und Niederung sowie für das Memelland gegründet. Bereits 1923 gibt es neben dem Zweigverein in Tilsit auch solche in Kraupischken, Szittkehmen, Königsberg, Goldap und Insterburg, später auch in Lötzen, Rastenburg, Lyck, Pillkallen, Berlin, Danzig, Dresden, Eydtkuhnen und Angerburg/Gerdauen sowie natürlich auch in Gumbinnen. Durch die Höhen und Tiefen der Zeit bleibt der Salzburger Verein bis fast zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[16. Mai]] [[1954]] findet in Bielefeld, [[Bundesrepublik Deutschland]], die Wiedergründung des &#039;&#039;Salzburger Vereins e. V.&#039;&#039; statt, gleichzeitig wird die Patenschaft der [[Salzburger Landesregierung]] über den Salzburger Verein verkündet. Der Verein entwickelt sich stetig weiter. Im Laufe der Jahre werden Landesgruppen in verschiedenen Teilen Westdeutschlands, seit der Maueröffnung im Jahr 1989 auch in Mitteldeutschland, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wird durch den Salzburger Verein die Familienforschung der Nachkommen Salzburger [[Protestantenvertreibung|Emigranten]] gefördert. Seit 1963 erscheint auch wieder &#039;&#039;Der Salzburger&#039;&#039;.  Die Kontakte zur Heimat der Vorfahren werden durch regelmäßig dort stattfindende Treffen und durch Fahrten ins Salzburger Land gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://salzburger.homepage.t-online.de/Verein.htm Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten - in Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wohnstift_Salzburg&amp;diff=184927</id>
		<title>Wohnstift Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wohnstift_Salzburg&amp;diff=184927"/>
		<updated>2011-01-16T11:52:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */ &amp;quot;Wohnstift Salzburg in Bielefeld&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Wohnstift Salzburg e.V.&#039;&#039;&#039; wurde am [[31. Oktober]] [[1966]] in Bielefeld, [[Bundesrepublik Deutschland]], der Trägerverein für das in der Tradition der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] betriebene Altenzentrum &#039;&#039;&#039;Wohnstift Salzburg&#039;&#039;&#039; gegründet. Gründungsvorsitzender wird der Vorsitzende des [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]], Horst-Joachim Boltz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem &amp;quot;Haus Ravensberg&amp;quot; die feierliche Indienststellung des Wohnstifts Salzburg. 1979 wird das &amp;quot;Haus Gastein&amp;quot; eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Wohnstift Salzburg e.V.&#039;&#039; ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des Wohnstifts Salzburg auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Mitglieder der Ev.-Luth. Gemeinde &amp;quot;Salzburger Kirche&amp;quot; und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neujahrsempfang im Jänner 2000 werden die vier Wohnbereiche im Wohnstift Salzburg in Erinnerung an die Geschichte der [[Protestantenvertreibung|Salzburger Emigration]] mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen sowie [[Schwarzach]] und [[Sankt Johann im Pongau]]. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des &#039;&#039;Wohnstifts Salzburg e.V.&#039;&#039; die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburger Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen Gäste aus dem Königsberger Gebiet und aus dem Land Salzburg sowie die Familien Boltz und Benkmann teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wohnstift-salzburg.de/ Wohnstift Salzburg in Bielefeld]&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Rest der Welt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund_(Verein)&amp;diff=184695</id>
		<title>Salzbund (Verein)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund_(Verein)&amp;diff=184695"/>
		<updated>2011-01-15T13:09:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Adresse */ Telefon letzte Ziffer ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schwörten, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig an der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten verantwortlich. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. An diesem Gottesdienst nehmen auch die protestantischen Gemeinden aus [[Berchtesgaden]], [[Bad Reichenhall]] und [[Freilassing]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
*Obfrau: Dr. Lieselotte von Eltz-Hoffmann&lt;br /&gt;
*Stellvertreter: Ing. Martin Daichendt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:Schwarzstraße 25&lt;br /&gt;
:5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:Telefon: 0662/82 05 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Süd [http://evang-salzburg.at/Home/Erwachsenenbildung/Salzbund/tabid/269/language/de-AT/Default.aspx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein_e.V._-_Vereinigung_der_Nachkommen_Salzburger_Emigranten&amp;diff=184608</id>
		<title>Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2011-01-14T21:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 22. Februar 1911 findet beim Salzburgerfest in Gumbinnen die Gründung des &#039;&#039;&#039;SALZBURGER VEREINS&#039;&#039;&#039; mit Gottesdienst in der Salzburger Kirche (Markus 9, 50 b: Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander) statt. Bereits am 18. März 1911 erscheint das Heft 1: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Der Salzburger.&#039;&#039;&#039; - Mitteilungen des Salzburger Vereins Gumbinnen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 wird der erste &#039;&#039;&#039;Salzburger Zweigverein in Tilsit&#039;&#039;&#039; für die Kreise &#039;&#039;&#039;Tilsit, Ragnit&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Niederung&#039;&#039;&#039; sowie für das &#039;&#039;&#039;Memelland&#039;&#039;&#039; gegründet. Bereits 1923 gibt es neben dem Zweigverein in Tilsit auch solche in &#039;&#039;&#039;Kraupischken, Szittkehmen, Königsberg, Goldap&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Insterburg,&#039;&#039;&#039; später auch in &#039;&#039;&#039;Lötzen, Rastenburg, Lyck, Pillkallen, Berlin, Danzig, Dresden, Eydtkuhnen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Angerburg / Gerdauen&#039;&#039;&#039; sowie natürlich auch in &#039;&#039;&#039;Gumbinnen.&#039;&#039;&#039; Durch die Höhen und Tiefen der Zeit bleibt der Salzburger Verein bis fast zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1954 findet in Bielefeld die Wiedergründung des &#039;&#039;&#039;Salzburger Vereins&#039;&#039;&#039; statt, gleichzeitig wird die &#039;&#039;&#039;Patenschaft der Salzburger Landesregierung&#039;&#039;&#039; über den Salzburger Verein verkündet. Der Verein entwickelt sich stetig weiter. Im Laufe der Jahre werden Landesgruppen in verschiedenen Teilen Westdeutschlands, seit der Maueröffnung im Jahr 1989 auch in Mitteldeutschland, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wird durch den Salzburger Verein die &#039;&#039;&#039;Familienforschung&#039;&#039;&#039; der Nachkommen salzburgischer Emigranten gefördert. Seit 1963 erscheint auch wieder &#039;&#039;&#039;Der Salzburger.&#039;&#039;&#039;  Die Kontakte zur Heimat der Vorfahren werden durch regelmäßig dort stattfindende Treffen und durch Fahrten ins Salzburger Land gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat http://SalzburgerEmigranten.de/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein_e.V._-_Vereinigung_der_Nachkommen_Salzburger_Emigranten&amp;diff=184607</id>
		<title>Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten</title>
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		<updated>2011-01-14T21:11:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Neuer Artikel zum Thema&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 22. Februar 1911 findet beim Salzburgerfest in Gumbinnen die Gründung des &#039;&#039;&#039;SALZBURGER VEREINS&#039;&#039;&#039; mit Gottesdienst in der Salzburger Kirche (Markus 9, 50 b: Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander) statt. Bereits am 18. März 1911 erscheint das Heft 1: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Der Salzburger.&#039;&#039;&#039; - Mitteilungen des Salzburger Vereins Gumbinnen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 wird der erste &#039;&#039;&#039;Salzburger Zweigverein in Tilsit&#039;&#039;&#039; für die Kreise &#039;&#039;&#039;Tilsit, Ragnit&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Niederung&#039;&#039;&#039; sowie für das &#039;&#039;&#039;Memelland&#039;&#039;&#039; gegründet. Bereits 1923 gibt es neben dem Zweigverein in Tilsit auch solche in &#039;&#039;&#039;Kraupischken, Szittkehmen, Königsberg, Goldap&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Insterburg,&#039;&#039;&#039; später auch in &#039;&#039;&#039;Lötzen, Rastenburg, Lyck, Pillkallen, Berlin, Danzig, Dresden, Eydtkuhnen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Angerburg / Gerdauen&#039;&#039;&#039; sowie natürlich auch in &#039;&#039;&#039;Gumbinnen.&#039;&#039;&#039; Durch die Höhen und Tiefen der Zeit bleibt der Salzburger Verein bis fast zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1954 findet in Bielefeld die Wiedergründung des &#039;&#039;&#039;Salzburger Vereins&#039;&#039;&#039; statt, gleichzeitig wird die &#039;&#039;&#039;Patenschaft der Salzburger Landesregierung&#039;&#039;&#039; über den Salzburger Verein verkündet. Der Verein entwickelt sich stetig weiter. Im Laufe der Jahre werden Landesgruppen in verschiedenen Teilen Westdeutschlands, seit der Maueröffnung im Jahr 1989 auch in Mitteldeutschland, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders wird durch den Salzburger Verein die &#039;&#039;&#039;Familienforschung&#039;&#039;&#039; der Nachkommen salzburgischer Emigranten gefördert. Seit 1963 erscheint auch wieder &#039;&#039;&#039;Der Salzburger.&#039;&#039;&#039;  Die Kontakte zur Heimat der Vorfahren werden durch regelmäßig dort stattfindende Treffen und durch Fahrten ins Salzburger Land gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat http://SalzburgerEmigranten.de/&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wohnstift_Salzburg&amp;diff=184606</id>
		<title>Wohnstift Salzburg</title>
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		<updated>2011-01-14T20:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Ergänzung der Quelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 31. Oktober 1966 wird in Bielefeld der Trägerverein für das in der Tradition der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] betriebene Altenzentrum [[Wohnstift Salzburg]], der WOHNSTIFT SALZBURG e.V., gegründet. Gründungsvorsitzender wird der Vorsitzende des [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -]], Horst-Joachim Boltz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem &amp;quot;Haus Ravensberg&amp;quot; die feierliche Indienststellung des [[Wohnstift Salzburg]], 1979 wird das &amp;quot;Haus Gastein&amp;quot; eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WOHNSTIFT SALZBURG e.V. ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des [[Wohnstift Salzburg]] auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Glieder der Ev.-Luth. Gemeinde &amp;quot;Salzburger Kirche&amp;quot; und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neujahrsempfang im Januar 2000 werden die vier Wohnbereiche im [[Wohnstift Salzburg]] in Erinnerung an die Geschichte der Salzburger Emigration mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen und Schwarzach und St. Johann im heute österreichischen Bundesland Salzburg. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des WOHNSTIFT SALZBURG e.V. die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburgischer Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen Gäste aus dem Königsberger Gebiet und aus dem Land Salzburg sowie die Familien Boltz und Benkmann teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat http://SalzburgerEmigranten.de/&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wohnstift_Salzburg&amp;diff=184605</id>
		<title>Wohnstift Salzburg</title>
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		<updated>2011-01-14T20:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Neuer Text zum Thema&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 31. Oktober 1966 wird in Bielefeld der Trägerverein für das in der Tradition der [[Salzburger Anstalt Gumbinnen]] betriebene Altenzentrum [[Wohnstift Salzburg]], der WOHNSTIFT SALZBURG e.V., gegründet. Gründungsvorsitzender wird der Vorsitzende des [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -]], Horst-Joachim Boltz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erfolgt in Bielefeld-Stieghorst mit dem &amp;quot;Haus Ravensberg&amp;quot; die feierliche Indienststellung des [[Wohnstift Salzburg]], 1979 wird das &amp;quot;Haus Gastein&amp;quot; eingeweiht und 1984 der dritte Bauabschnitt abgeschlossen. Die Einrichtung hat jetzt 180 Heimplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WOHNSTIFT SALZBURG e.V. ist Mitglied des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am 14./15. September 1996 kann gleichzeitig mit dem 20-jährigen Bestehen des [[Wohnstift Salzburg]] auch das 30-jährige Jubiläum des Trägervereins gefeiert werden. Die Festansprache hält Dr. h.c. Karl-Heinz Neukamm, der frühere Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gäste zu dieser Feier sind auch Glieder der Ev.-Luth. Gemeinde &amp;quot;Salzburger Kirche&amp;quot; und weitere Einwohner Gumbinnens (jetzt Gussew).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neujahrsempfang im Januar 2000 werden die vier Wohnbereiche im [[Wohnstift Salzburg]] in Erinnerung an die Geschichte der Salzburger Emigration mit Ortsnamen benannt, die dazu einen besonderen Bezug haben: Königsberg und Gumbinnen im früheren Ostpreußen und Schwarzach und St. Johann im heute österreichischen Bundesland Salzburg. Außerdem erhalten bestehende Häuser auf dem Gelände des WOHNSTIFT SALZBURG e.V. die Namen von bedeutenden Nachkommen salzburgischer Emigranten aus der heutigen Zeit: Horst-Joachim Boltz und Horst-Günter Benkmann. An dieser Veranstaltung nehmen Gäsxte aus dem Königsberger Gebiet und aus dem Land Salzburg sowie die Familien Boltz und Benkmann teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat  http://SalzburgerEmigranten.de/&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiftung_Salzburger_Anstalt_Gumbinnen&amp;diff=184604</id>
		<title>Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen</title>
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		<updated>2011-01-14T19:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: orthogr. Fehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in Gumbinnen wird im Januar 1740 durch Kabenettsorder Friedrich Wilhelms I. das Salzburger Hospital gegründet. Die ersten 40 alten und siechen Salzburger können aufgenommen werden. Daraus entsteht als eigenständige karitative Einrichtung die heute noch existierende [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die mehr als 200 Jahre lang bis 1945 alte und bedürftige Menschen Salzburger Herkunft betreut. 1752 wird die Salzburger Kirche bei der Anstalt gebaut, die ab 1754 zu Gottesdiensten benutzt wird. Dieses Kirchengebäude muß aber 1838 wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Die neue Kirche wird am 15. Oktober 1840 eingeweiht. Im Januar 1945 werden Anstalt und Kirche bei den Kämpfen um Gumbinnen stark beschädigt. Anschließend wird die Kirche - ohne Turm, mit einem notdürftigen Dach versehen - als Lager für die Straßenbauverwaltung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1967 bestellt das Amtsgericht in Bielefeld zur Ergänzung der beiden Mitglieder des Vorsteheramtes der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit überlebt hatten, auf die satzungsgemäße Anzahl von sechs Mitgliedern vier weitere Vorstandsmitglieder. Damit sind nach langem Kampf die rechtlichen Voraussetzungen zum Weiterleben der Stiftung wieder gegeben.&lt;br /&gt;
1990 kann die Stiftung in Bielefeld ihr 250-jähriges Bestehen feiern. In der Tradition der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] besteht heute in Bielefeld das [[Wohnstift Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Öffnung des heute zur Russischen Föderation gehörenden Königsberger Gebietes wird durch die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] die Salzburger Kirche wieder aufgebaut und am 31. Oktober 1995 wieder eingeweiht. Sie ist jetzt Gotteshaus der dortigen Ev.-Luth. Gemeinde. Wo sich früher die Gebäude der Salzburger Anstalt befanden, stehen heute große Wohnblöcke, in deren Mitte sich aber noch die Eiche befindet, die 1782 anläßlich der 50-jährigen Wiederkehr der Einwanderung der Salzburger gepflanzt worden sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1998 wird in Gumbinnen neben der Salzburger Kirche das Diakoniezentrum &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; eröffnet, das hauptsächlich von Spenden aus dem Kreis der Nachkommen salzburgischer Emigranten errichtet werden konnte. Diese Einrichtung verbessert die Infrastruktur der Stadt und des Umkreises und damit auch die medizinische Situation der heutigen Bewohner wesentlich. Im Winter 1998/99 wird im &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; eine Armenspeisung für besonders bedürftige Kinder und Jugendliche durchgeführt, die von der Stiftung initiiert und durch von dieser eingeholte Spenden finanziert wird. Darüber hinaus werden 93 Schüler einer Dorfschule in der Nähe der Stadt, auch aus Mitteln der Stiftung, mit Essen versorgt. Die Speisung der Kinder und Jugendlichen im &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; wird seitdem jeweils im Winter fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere auch über die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] wird die Verbindung der Nachkommen salzburgischer Emigranten nach Gumbinnen gepflegt und unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat&#039;&#039; &#039;&#039;[http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiftung_Salzburger_Anstalt_Gumbinnen&amp;diff=184602</id>
		<title>Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen</title>
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		<updated>2011-01-14T18:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Neuer Artikel zum Thema&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] 1731/32 zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in Gumbinnen wird im Januar 1740 durch Kabenettsorder Friedrich Wilhelms I. das Salzburger Hospital gegründet. Die ersten 40 alten und siechen Salzburger können aufgenommen werden. Daraus entsteht als eigenständige karitative Einrichtung die heute noch existierende [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die mehr als 200 Jahre lang bis 1945 alte und bedürftige Menschen Salzburger Herkunft betreut. 1752 wird die Salzburger Kirche bei der Anstalt gebaut, die ab 1754 zu Gottesdiensten benutzt wird. Dieses Kirchengebäude muß aber 1838 wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Die neue Kirche wird am 15. Okotber 1840 eingeweiht. Im Januar 1945 werden Anstalt und Kirche bei den Kämpfen um Gumbinnen stark beschädigt. Anschließend wird die Kirche - ohne Turm, mit einem notdürftigen Dach versehen - als Lager für die Straßenbauverwaltung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1967 bestellt das Amtsgericht in Bielefeld zur Ergänzung der beiden Mitglieder des Vorsteheramtes der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]], die die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit überlebt hatten, auf die satzungsgemäße Anzahl von sechs Mitgliedern vier weitere Vorstandsmitglieder. Damit sind nach langem Kampf die rechtlichen Voraussetzungen zum Weiterleben der Stiftung wieder gegeben.&lt;br /&gt;
1990 kann die Stiftung in Bielefeld ihr 250-jähriges Bestehen feiern. In der Tradition der [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] besteht heute in Bielefeld das [[Wohnstift Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Öffnung des heute zur Russischen Föderation gehörenden Königsberger Gebietes wird durch die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] die Salzburger Kirche wieder aufgebaut und am 31. Oktober 1995 wieder eingeweiht. Sie ist jetzt Gotteshaus der dortigen Ev.-Luth. Gemeinde. Wo sich früher die Gebäude der Salzburger Anstalt befanden, stehen heute große Wohnblöcke, in deren Mitte sich aber noch die Eiche befindet, die 1782 anläßlich der 50-jährigen Wiederkehr der Einwanderung der Salzburger gepflanzt worden sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1998 wird in Gumbinnen neben der Salzburger Kirche das Diakoniezentrum &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; eröffnet, das hauptsächlich von Spenden aus dem Kreis der Nachkommen salzburgischer Emigranten errichtet werden konnte. Diese Einrichtung verbessert die Infrastruktur der Stadt und des Umkreises und damit auch die medizinische Situation der heutigen Bewohner wesentlich. Im Winter 1998/99 wird im &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; eine Armenspeisung für besonders bedürftige Kinder und Jugendliche durchgeführt, die von der Stiftung initiiert und durch von dieser eingeholte Spenden finanziert wird. Darüber hinaus werden 93 Schüler einer Dorfschule in der Nähe der Stadt, auch aus Mitteln der Stiftung, mit Essen versorgt. Die Speisung der Kinder und Jugendlichen im &amp;quot;Haus Salzburg&amp;quot; wird seitdem jeweils im Winter fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere auch über die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] wird die Verbindung der Nachkommen salzburgischer Emigranten nach Gumbinnen gepflegt und unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Joachim Rebuschat&#039;&#039; &#039;&#039;[http://SalzburgerEmigranten.de/ http://SalzburgerEmigranten.de]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*Joachim Rebuschat, Zeittafel zur Geschichte und Vorgeschichte der Salzburger Vereinigungen, 5. Auflage Bielefeld, 2000&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiftung_Salzburger_Anstalt_Gumbinnen&amp;diff=184460</id>
		<title>Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen</title>
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		<updated>2011-01-14T10:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Quelle */  Löschung der Webadresse, da außer Betrieb&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiftung_Salzburger_Anstalt_Gumbinnen&amp;diff=184457</id>
		<title>Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Stiftung_Salzburger_Anstalt_Gumbinnen&amp;diff=184457"/>
		<updated>2011-01-14T10:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */  Streichung der Webadresse, da außer Betrieb&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf die [[Protestantenvertreibung]] zurück, bei der sich 16.000 Salzburger in Ostpreußen niederlassen. Mittelpunkt wird die Stadt Gumbinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diakonie-gusew.de/all/geschichte.htm www.diakonie-gusew.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=184382</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=184382"/>
		<updated>2011-01-13T12:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */  Streichung des Zusatzes&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732|32]] statt. Weitere Vertreibungen fanden in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1837]] im [[Zillertal]] (zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) statt. Die Protestanten in der Stadt Salzburg wurden (mit wenigen privigelierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gründe der Vertreibung unter Erzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus Bayern die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuch einer friedlichen Lösung==&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzbund==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das Salzfass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Emigrationserlass==&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039;, der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das Erzstift zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrtt getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Innehaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Erzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Erzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Auszug der Protestanten==&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bittet Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhält eine Absage. Am [[17. November]] sperren Bayern und Tirol die Grenzen zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exilanten wünsche man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs,des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]] und [[Pfleggerichte]] -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter 12 Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Ostpreußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem ostpreußischen Litauen. Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] treffen insgesamt 33 Schiffe mit 10.625 vertriebenen [[Protestantenvertreibung|protestantischen Salzburgern]] in Ostpreußen ein; auf dem Landweg hatten von 5.533 Personen 5.243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschiert dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen bleiben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch ziehen 13 Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen bleiben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat haben sich weit über 20 000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dürrnberger Schicksal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab [[1680]] versammelten sich die Protestanten vom [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten. Einer der Führer von ihnen war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Der Erzbischof duldete lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Und die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. Erst am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nehmen 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und besteigen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* http://SalzburgerEmigranten.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=184381</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=184381"/>
		<updated>2011-01-13T12:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; fand vor allem unter Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] im Jahr [[1731]]/[[1732|32]] statt. Weitere Vertreibungen fanden in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] (insgesamt 691 [[Protestantismus|Protestanten]] wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem Defereggental vertrieben) und [[1837]] im [[Zillertal]] (zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) statt. Die Protestanten in der Stadt Salzburg wurden (mit wenigen privigelierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gründe der Vertreibung unter Erzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter dem gemäßigten Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus Bayern die Jesuiten in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Versuch einer friedlichen Lösung==&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in Regensburg, die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem Dechanten in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die Reichsregierung zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli [[1731]] begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzbund==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzbund]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das Salzfass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den Kaiser und nach Bayern. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Emigrationserlass==&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039;, der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian verfügte, die Nichtkatholiken hätten das Erzstift zu verlassen, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrtt getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Innehaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Erzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Erzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Auszug der Protestanten==&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bittet Firmian formell [[Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhält eine Absage. Am [[17. November]] sperren Bayern und Tirol die Grenzen zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen Salzburger Exilanten wünsche man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs,des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]] und [[Pfleggerichte]] -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter 12 Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren, Deutschland, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm, Deutschland. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald, Deutschland. Da kam Hilfe von Preußen. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Ostpreußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] [[1732]] kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem ostpreußischen Litauen. Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] treffen insgesamt 33 Schiffe mit 10.625 vertriebenen [[Protestantenvertreibung|protestantischen Salzburgern]] in Ostpreußen ein; auf dem Landweg hatten von 5.533 Personen 5.243 Salzburger ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am [[20. Juni]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen, Deutschland. Am dritten Tag marschiert dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen bleiben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch ziehen 13 Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg, Bayern. In Göttingen bleiben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat haben sich weit über 20 000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dürrnberger Schicksal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab [[1680]] versammelten sich die Protestanten vom [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten. Einer der Führer von ihnen war der Dürrnberger [[Joseph Schaitberger]]. Der Erzbischof duldete lange Zeit die Andersgläubigen am Dürrnberg, da sie meist als Bergknappen im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Und die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. Erst am Vormittag des [[30. November]] [[1732]] nehmen 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er Protestanten jeden Alters und Geschlechtes von ihrer Heimat Abschied und besteigen in [[Hallein]] die dort schon bereitstehenden Schiffe zur Fahrt ins Exil nach Deutschland und die Niederlande. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* http://SalzburgerEmigranten.de/  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Informations- und Austauschliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein_Gumbinnen&amp;diff=184320</id>
		<title>Salzburger Verein Gumbinnen</title>
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		<updated>2011-01-13T09:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Neuer Text&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Salzburger Verein, die Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten, wurde 1911 in Gumbinnen, der &amp;quot;Hauptstadt der ostpreußischen Salzburger&amp;quot;, gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand er 1953 / 54 neu in Bielefeld, der Patenstadt Gumbinnens.&lt;br /&gt;
[http://%20http://salzburger.homepage.t-online.de http://salzburger.homepage.t-online.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Verein&amp;diff=184317</id>
		<title>Salzburger Verein</title>
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		<updated>2011-01-13T08:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Weblinks */ Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Sbv1.gif|thumb|200px|Logo]]Der &#039;&#039;&#039;Salzburger Verein e. V.&#039;&#039;&#039; ist ein Verein, in dem sich Nachkommen der aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] vertriebenen [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] zusammengeschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Salzburger Verein wird am [[22. Februar]] [[1911]] während des Salzburgerfestes mit einem Gottesdienst in der Salzburger Kirche in Gumbinnen/Ostpreußen gegründet, bereits am [[18. März]] desselben Jahres erscheint das Heft Nr. 1: Der Salzburger − Mitteilungen des Salzburger Vereins Gumbinnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein blieb bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bestehen. Die Wiedergründung erfolgte am [[16. Mai]] [[1954]] in Bielefeld mit gleichzeitiger Verkündung, dass die [[Salzburger Landesregierung]] die Patenschaft über den Verein übernimmt. Anliegen des Vereins ist es heute vor allem, die Verbindung nach Gumbinnen zu erhalten, auszubauen und die Familienforschung der Nachkommen salzburgischer Emigranten zu fördern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Vorstand==&lt;br /&gt;
*Präsident des Salzburger Vereins: Jürgen Schroeter        &lt;br /&gt;
*Vizepräsidentin und Schatzmeisterin: Margot Bergmann, Bielefeld&lt;br /&gt;
*Schriftführer: Dieter Konietzko, Wuppertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein hat Zweigniederlassungen in neun Ländern bzw. Regionen Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buch==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Gollub]]: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger.&#039;&#039; Gumbinnen (Ostpreußen) 1934 / (Hrsg.: Salzburger Verein e.V.) Bielefeld 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.rootsweb.com/~autwgw/exul/sn1.htm Liste der Namen und Namensvarianten der Exilanten]&lt;br /&gt;
*[http://SalzburgerEmigranten.de/ Informations- und Austauschliste SalzburgerEmigranten.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*[http://www.salzburger.homepage.t-online.de/Verein.htm Homepage des Salzburger Vereins e. V.]&lt;br /&gt;
*[http://www.woodele.de World of Woodele, Genealogie &amp;quot;Salzburger in Ostpreußen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=184316</id>
		<title>Schrempf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schrempf&amp;diff=184316"/>
		<updated>2011-01-13T08:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen]] 1934, Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<updated>2011-01-13T08:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Als Nachkomme salzburgischer Emigranten beschäftige ich mich mit Geschichts- und Familienforschung in Bezug auf die Salzburger Emigration von 1731 / 32. Hierzu habe ich eine Austausch- und Informationsliste eingerichtet: http://SalzburgerEmigranten.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<title>Diskussion:Salzburger Verein, Gumbinnen 1934</title>
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		<updated>2011-01-13T08:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: Salzburger Verein, Gumbinnen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Salzburger Verein, Gumbinnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzburger Verein, die Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten, wurde 1911 in Gumbinnen, der &amp;quot;Hauptstadt der ostpreußischen Salzburger, gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand er 1953 / 1954 wieder in Bielefeld, der Patenstadt Gumbinnens.&lt;br /&gt;
http://salzburger.homepage.t-online.de/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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		<updated>2011-01-13T08:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim: /* Quellen */ Gollub, Stammbuch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schrempf&#039;&#039;&#039; ist ein alter Salzburger Familienname.   &lt;br /&gt;
==Herleitung des Namens==&lt;br /&gt;
Mittelhochdeutsch heißt &#039;&#039;schram&#039;&#039; Schramme, in der Bedeutung einer langen Hautwunde, abgeleitet von &#039;&#039;schramen&#039;&#039; aufreißen, öffnen. Schrempf war demnach der Beiname für einen Mann, der auffällige Schrammen aufwies.&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Tirol==&lt;br /&gt;
Während Karl Finsterwalder in dem Standardwerk &#039;&#039;[[Tirol]]er Familiennamenkunde&#039;&#039; den Familiennamen &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; gar nicht anführt, ist der Name beispielsweise im [[Pinzgau]] bis in die Gegenwart lebendig und gut bekannt und wird auch von [[Leopold Ziller]] in seiner Abhandlung &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039; ausführlich behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorkommen in Salzburg==&lt;br /&gt;
Laut Ziller ist Schrempf ein alter Salzburger Familienname, der bereits gegen Ende des [[15. Jahrhundert]]s in den Gebirgsgauen vorkommt. [[1496]] &#039;&#039;Balthasar Schrempf&#039;&#039; zu [[Kaprun]], Gutsnamen in [[Unken]] und [[Niedernsill]], wo ca. [[1550]] ein  Schrempf einheiratet. [[1606]] kommt ebenfalls in Niedernsill ein &#039;&#039;Paulus Schrempf&#039;&#039; vor, [[1606]] ein &#039;&#039;Christoph Schrempf&#039;&#039;, Bader zu [[Uttendorf]]. [[1496]] wird ein Schrempfgut zu Unken genannt, [[1608]] ist ein Schrempf Bürger zu [[Salzburg]]. &lt;br /&gt;
==Bemerkenswertes==&lt;br /&gt;
Ziller erwähnt es als bemerkenswert, dass der Familienname Schrempf wahrscheinlich durch emigrierte Protestanten in die [[Steiermark|steirische]] [[Ramsau]] ([[Ramsau am Dachstein]]), wo es auch ein Schrempfgut gibt und der Name bis heute besteht, eingedrungen ist. Dieses Schrempfgut war dem Radstädter Pflegeamt dienstpflichtig, ein Hinweis auf den Zusammenhang mit den Salzburger Schrempf. Der Name &#039;&#039;Schrempf&#039;&#039; befindet sich auch unter den Familiennamen der [[1731]] bzw. [[1732]] emigrierten Salzburger Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Name Schrempf im Salzburgwiki==&lt;br /&gt;
* [[Franz Schrempf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Karl Finsterwalder, &#039;&#039;Tiroler Familiennamenkunde&#039;&#039;, Schlernschriften 284, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck, 1990&lt;br /&gt;
* Leopold Ziller, &#039;&#039;Die Salzburger Familiennamen&#039;&#039;, Hrsg. [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* Hermann Gollub, &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, [[Salzburger Verein, Gumbinnen 1934]], Unveränderter Nachdruck: Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten -, Bielefeld&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedernsill]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim</name></author>
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