<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.sn.at/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Hochhold</id>
	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.sn.at/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Hochhold"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Hochhold"/>
	<updated>2026-04-08T00:54:42Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Bauernaufst%C3%A4nde_und_-kriege&amp;diff=2532318</id>
		<title>Salzburger Bauernaufstände und -kriege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Bauernaufst%C3%A4nde_und_-kriege&amp;diff=2532318"/>
		<updated>2026-01-09T08:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Korrektur Brüder Stöckl&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Rebellion 1525 Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.jpg|thumb|Literatur zum Thema: &amp;quot;[[Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Salzburger Bauernaufstände und -kriege&#039;&#039;&#039; waren eVersuch, sich im ausgehenden [[Mittelalter]] und in der frühen [[Neuzeit]] gegen die Herrschaft der [[Salzburger Fürsterzbischöfe]], den Adel und Klerus aufzulehnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Unruhen im 15. Jahrhundert== &lt;br /&gt;
Bereits im [[15. Jahrhundert]] begannen sich Teile der Bevölkerung gegen Landesfürsten, Adel und Klerus aus verschiedensten Gründen aufzulehnen. Die Veränderungen der sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Stellung der Bauern am Ende des Mittelalters durch gesteigerte Abgaben an die Grundherren und die Stände (Rüststeuern für die Türkenabwehr bei ungenügendem Schutz) und durch die Einführung des römischen Rechts, die zur Beschneidung der althergebrachten Gemeinrechte führte, führten ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts Aufstände der bäuerlichen Untertanen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wurden meist durch lokale Beschwerden ausgelöst und richteten sich gegen den Grundherrn, niemals gegen Kaiser und [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]. Manchmal war nur die Veränderung bestehender Zustände die Ursache, wie [[1462]] eine hohe [[Weihsteuerliste|Weihsteuer]], [[1478]] der ungenügende Schutz vor den Türken in [[Kärnten]], [[1515]] die Anwendung neuer Rechtsgrundsätze in der Unter[[steiermark]] (heute [[Slowenien]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Igelbund 1403 ===&lt;br /&gt;
Schon [[1403]] hatten sich die damaligen fünf Städte des [[Erzbistum]]s und die Ritterschaft gegen &amp;quot;den grossen gewalt und unrecht&amp;quot;, zum sogenannten &amp;quot;[[Igelbund]]&amp;quot; zusammengeschlossen. Sie beklagten schon damals, dass die Fürsterzbischöfe hohe Geldsummen zur Bestätigung ihrer neuen Würde abführten (offizielle Ernennungen und verschiedene Titel mussten Papst oder Kaiser bezahlt werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand 1458 ===&lt;br /&gt;
[[1458]] war erstmals ein Bauernaufstand im [[Fürsterzbistum Salzburg]] vermeldet worden. Fürsterzbischof [[Sigmund I. von Volkersdorf|Sigmund von Volkersdorf]] hatte eine Viehsteuer (von einem Kreuzer für jedes Stück Großvieh) eingehoben &amp;quot;darüber sich das gantz gebürg entpört und zu Werffen rottiert, aber von dem hofgericht mit nachlass der Steuer wider begütiget worden&amp;quot;. Gleichzeitig waren von [[1456]] bis [[1459]] wegen anhaltenden Sommerdürren die Ernten der Bauern allgemein sehr schlecht ausgefallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand 1462 ===&lt;br /&gt;
Der neugewählte Fürsterzbischof [[Burkhard II. von Weißpriach|Burckhard von Weißpriach]] hatte [[1462]] die neue Viehsteuer nicht behoben, sondern führte sie ungeachtet der steigenden Armut weiter. In der &amp;quot;schreckliche Münzkatastrophe&amp;quot; von 1458 bis [[1460]] verarmten zudem große Bevölkerungsteile. Kaiser [[Friedrich III.]] wollte mit der Prägung minderwertiger Münzen (also mit geringem [[Silberbergbau|Silber]]gehalt) eine Verbesserung der chronisch schlechten Finanzen des Reiches erreichen. Das [[Herzogtum Bayern]] und das Fürsterzbistum Salzburg fügten sich diesem Beispiel, was zusätzlich Armut ins Land brachte. Die Bevölkerung wollte dieses neue Münzgeld, das damals den bezeichnenden Namen &amp;quot;Schinderlinge&amp;quot; erhielt, nicht für Zahlungen verwenden. [[1462]] führte nun der neue Fürsterzbischof nach seiner Wahl dann zusätzlich eine [[Weihsteuerliste|Weihsteuer]] in bisher unbekannte Höhe ein. Am [[Pass Lueg]] und nächst dem Ort [[Werfen]] sowie bei [[Saalfelden]] sammelten sich darauf Bauern, um den Soldaten des Fürsterzbistums den Weg ins [[Innergebirg]] abzusperren. Der Fürsterzbischof wollte damals den Aufstand mangels ausreichender Truppen unbedingt gütlich beilegen und erklärte sich letztendlich bereit die Weihsteuer auf jenes Ausmaß zu beschränken, das schon seine Vorgänger gefordert hatten. Die Bauern wurden gleichzeitig begnadigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kriege 1525 und 1526 und ihre Gründe ==&lt;br /&gt;
In den Thesen von Martin Luther ([[1515]]) sahen vor allem die bäuerliche Bevölkerung eine Ermunterung, sich von der Obrigkeit und Klerus zu befreien. Als dann Thomas Müntzer&amp;lt;ref&amp;gt;Der Theologe, Reformator und Revolutionär unterstützte die gewaltsame der Bauern aus einer als ungerecht empfundenen Gesellschaftsordnung; Quelle &amp;quot;Rebellion 1525&amp;quot;, Seite 58&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1524]] in Allstedt in Thüringen den &amp;quot;Bund der Auserwählten&amp;quot; gründete, der sich dem Kampf gegen die Gottlosen verschrieb, war es der Startschuss zu einer Reihe von Aufständen in der Mitte und im Süden des [[Reich]]s. Müntzer sah in den Bauern im Bauernheer (&amp;quot;Haufen&amp;quot;) den wiederkehrenden Christus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unruhen im Fürsterzbistum Salzburg entstanden erst in Folge verschiedener Kriege von Bauern und Aufständen von Bergleuten (z. B. in [[Schwaz]] oder am Brenner in Tirol), die [[1524]] in verschiedenen Teilen des süddeutschen Kulturraumes ausgebrochen waren. [[1525]] geriet die Situation im Süden des Reichs außer Kontrolle, Adelssitze und Klöster wurden von den Bauern geplündert und in Brand gesteckt. Brennpunkte waren das Allgäu, das Elsass, Schwaben, [[Württemberg]], das Bodenseegebiet und Thüringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden die Truppen des Schwäbischen Bundes&amp;lt;ref&amp;gt;Der Schwäbische Bund war ein auf Veranlassung von Kaiser Friedrich III. gegründetes Landfriedensbündnis süddeutscher Fürsten, Ritter und Reichsstädte. Dieses Bündnis zur Friedensexekution tagte meist in [[Augsburg]], Ulm oder Nördlingen. Quelle &amp;quot;Rebellion 1525&amp;quot;, Seite 60f&amp;lt;/ref&amp;gt; aktiviert. Das war ein Landfriedensbündnis süddeutscher Ritter, Fürsten und Reichsstädte. Die Truppen des Schwäbischen Bundes sollten dann auch im Salzburger Bauernkrieg eine entscheidende Rolle spielen. Die Kriege im Süddeutschen Raum wurden unter Führung von Georg III. von Waldburg-Zeil, der den Spitznamen &amp;quot;Bauernjörg&amp;quot; hatte, gnadenlos geführt und erstickt. So schlug er am [[12. Mai]] 1525 ein zwölftausend Mann starkes Bauernheer. Durch weitere Erfolge des Heeres des Schwäbischen Bundes war der Bauernkrieg rasch zu Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck dieser Kämpfe begannen Unruhen in &amp;quot;Oberösterreich&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Oberösterreich, auch Tirol und die Vorlande, war die Bezeichnung für einen durch Erbteilung der Habsburger von 1406 bis 1665 bestehenden Herrschaftsbereich, der aus der Grafschaft Tirol mit den Landesteilen Vorderösterreich und Vorarlberg bestand.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1525 entlud sich der Zorn der Bauern im [[Bistum Brixen|Hochstift Brixen]] und [[Bistum Trient|Hochstift Trient]]. Es kam zu Plünderungen wie beispielsweise des Kloster Neustifts.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 129&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in Innsbruck regierende Hofrat musste zunächst tatenlos zusehen, da ihm das Geld für die Aufstellung eines Heeres fehlte. In Brixen erschien erstmals der [[Südtirol]]er [[Michael Gaismair]]. Er wurde von den Bauern in Brixen zum &amp;quot;Obrist Feldhauptmann&amp;quot; gewählt, zum Führer im Kampf gegen den Südtiroler Klerus und den Hofrat in Innsbruck. Sein Gegenspieler auf Habsburger Seite war [[Georg von Frundsberg]], der beim Bauernkrieg in Salzburg eine Rolle spielte. Auf der Seite von Gaismair kämpfte auch [[Peter Pässler]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 131f&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Vorzeichen begannen nun Unruhen auch im [[Erzstift Salzburg]]. Da der Salzburger Fürsterzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] auch Teile in [[Nordtirol]] besaß (das [[Brixental]], Teile des [[Zillertal]]s und Gebiete südwestlich von [[Kitzbühel]]), war für den Habsburger [[Ferdinand I.]], Statthalter und Regent Tirols, Gefahr in Verzug. Nicht zu Unrecht, wie sich im Frühjahr 1525 herausstellen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Empörung&amp;quot; oder Krieg? ===&lt;br /&gt;
Nach Peter Blickle, einem Experten für diese Art von Konflikten, definiert Krieg als einen &amp;quot;gewaltsamen Massenkonflikt&amp;quot;, an dem &amp;quot;zwei oder mehrere bewaffnete Streitkräfte&amp;quot; beteiligt sind, davon mindestens eine &amp;quot;reguläre Streitkraft&amp;quot;; weiters muss auf beiden Seiten ein Mindestmaß an zentralgelenkter Organisation der Kriegsführenden gegeben sein&amp;quot; und &amp;quot;die bewaffneten Operationen ereignen sich mit einer gewissen Kontinuierlichkeit und nicht nur als gelegentliche, spontane Zusammenstöße&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 44&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Obrigkeit hingegen sprach jedoch von &amp;quot;Aufstand, Ungehorsam, Aufruhr und Empörung&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 45&amp;lt;/ref&amp;gt; Zitat des oberösterreichischen Regiments (Regierung in Innsbruck), Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Michel Gaißmair ist in verschiner peurischer empörung der obrist, aufwigler, rädlfuerer und hauptmann der peurischen empörung wider die Rö. Kn. M. [Römisch Königliche Majestät, Anm. d. Verf.] ...&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Rebitsch, der Autor dieser Quelle&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; kommt also zu dem Schluss, dass es sowohl in Tirol als auch in Salzburg Bauernkriege waren und keine Bauernaufstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salzburger Bauern und Gewerken im Krieg gegen die Obrigkeit == &lt;br /&gt;
Durch die Steuerlast und zerstörte landwirtschaftliche Betriebe stiegen Hungersnot, was zur Teuerung aller Produkte im [[Erzstift]] führte. Sogar Kardinal [[Lang von Wellenburg]] musste sich einschränken und verkaufte alles Silbergeschirr seines [[Salzburger Fürstenhof|Fürstenhofes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der gewaltigen religiösen Umbrüche in vielen Ländern Europas hatten somit auch vor Salzburg, wenngleich oder gerade weil geistliches Fürstentum, nicht haltgemacht. Die schon fast aufklärerisch klingende und lutherisch beeinflusste ebenfalls von den Salzburger Aufständischen geforderte Trennung der geistigen von der weltlichen Macht zeigt schon weit in die Zukunft. Die Forderung nach der sogenannten Gewaltentrennung wurde später von Montesquieu&amp;lt;ref&amp;gt;Mit Montesquieus Namen verbindet sich der Begriff der Gewaltenteilung&amp;lt;/ref&amp;gt; mit seinem Appell nach einer Trennung von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung moderner propagiert. Dennoch tritt auch in Salzburg im Zeitalter der Bauernkriege ansatzweise bereits die Forderung nach Trennung von Gesetzgebung und Rechtsprechung (noch dazu in weltlicher und kirchlicher Sicht) zutage.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Eymannsberger|Eymannsberger, Helmut]]: &amp;quot;Zum 530. Geburtstag von Sebastian Münster - Was Rauriser und Gasteiner Bergknappen mit Krokodilen, Meeresungeheuern und einem früheren 100 Mark-Schein verbindet&amp;quot;, GSL 158/159 – 2018/2019. [[Verlag Anton Pustet]], ISBN 978-3-7025-0956-9, Salzburg 2019, S. 61–288, hier 138–140&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Wunsch nach einer gewissen politischen Partizipation, der damals allein dem Adel vorbehalten war oder auch eben der Forderung nach einem Rechtsstaat zur Vermeidung von Willkür war dann gedanklich nicht mehr ganz so weit, auch wenn die Umsetzung schließlich noch Jahrhunderte dauerte. Es wäre allerdings zu pointiert formuliert, schon im Zeitalter der Bauernkriege, respektive auch in Salzburg schon eine Art demokratisch motivierte Bewegungen auf breiterer Front am Werk zu sehen, da sich im Gegenteil der Weg zu absolutistisch regierenden Landesfürsten abzeichnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größeren Umfang erhielt die Unruhe der Bauern durch die religiösen [[Evangelische Kirche (Gemeinschaft)|Lehren Luthers]] und anderer Reformatoren, vor allem im Anschluss an den großen deutschen Bauernkrieg von [[1525]]. Sie erfasste Oberösterreich (die Grafschaft Tirol) und Salzburg sowie Teile der Steiermark, von [[Niederösterreich]], [[Oberösterreich]] und Kärnten. Höhepunkte waren die gewaltsamen Aktionen Michael Gaismairs in Tirol und Salzburg (Belagerung von [[Radstadt]]), die Belagerung des Fürsterzbischofs Matthäus Lang von Wellenburg in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] und die Kämpfe um [[Schladming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kriege wurden [[1526]] durch das Eingreifen des Schwäbischen Bundes unter Georg von Frundsberg und &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Niklas Graf Salm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Niklas Graf Salm]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ennswiki}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beendet. In den folgenden Jahren kam es besonders in der Steiermark und in Salzburg weiterhin zu einer Anzahl von Unruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Auslöser für die Salzburger Kriege ===&lt;br /&gt;
In einer im Mai [[1522]] von Matthäus Lang einberufenen [[Salzburger Provinzialsynode]] in [[Mühldorf am Inn]] befasste man sich mit den kirchlichen Zuständen im Fürsterzbistum. Dabei wurden (zum wiederholten Mal) schwere Missstände schonungslos aufgezeigt und besprochen. Es ging um die schlechte Ausbildung der &amp;quot;Gesellenpriester&amp;quot; (Kooperatoren), Vikare und selbst der Pfarrer, um überhöhte Gebühren für kirchliche Riten wie Taufen, Hochzeiten, Begräbnisse, um das Verhalten genannter Personenkreise (Konkubinen, Säufer, Raufbolde, Diebe), fehlenden Religionsunterricht u. a. Die bei der Synode beschlossenen Maßnahmen und Anordnungen verhallte jedoch ungehört. Die Bevölkerung war weiterhin unzufrieden mit ihrer geistlichen Betreuung. Dazu kam, dass ihre Forderungen nach Messen in deutscher Sprache (es galt der lateinische Ritus) und das Singen deutscher Lieder bei Messen, von den Fürsterzbischöfen nicht erfüllt wurden. Martin Luther kritisierte genau diese Punkte. So war er davon überzeugt, die Messen müssten in deutscher Sprache und die Predigten verständlich für das Volk gehalten sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer im März [[1523]] durchgeführten Überprüfung der Umsetzung bei der Synode in Mühldorf beschlossenen Maßnahmen wurde festgestellt, dass kein einzige Punkt umgesetzt worden war. Als dann 1525 Fürsterzbischof Lang von der Stadt Salzburg 1.000 [[Gulden]] als Beitrag zur [[Weihsteuerliste|Weihsteuer]] verlangte und darüber hinaus noch ein [[Ungeld]] zur Deckung seiner Kosten der Reisen anlässlich der Krönung Kaiser Karls V. in Aachen und zum [[immerwährender Reichstag in Regensburg|immerwährenden Reichstag in Regensburg]] verlangte, war &amp;quot;das Fass voll&amp;quot;. Es kam zu Zusammenrottungen der Bürger und Lang musste einen offenen Ausbruch von Feindseligkeiten befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befahl, die [[Festung Hohensalzburg]] in den Verteidigungszustand zu bringen und warb eine Truppe von 1&amp;amp;nbsp;000 Söldnern in Tirol an. Lang zog mit seinen Soldaten über [[Lofer]] und [[Reichenhall]] gegen die Stadt Salzburg und nur die Vermittlung durch Bischof [[Berthold Pürstinger|Berthold von Chiemsee]] und [[Äbte der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] [[Johann von Staupitz]] konnte einen offenen Kampf verhindern. Aber Fürsterzbischof Lang nutzte diesen Vorteil wieder aus: Die beiden [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Virgil Fröschlmoser]] und Wolfgang Knoll mussten kniend vor dem Fürsterzbischof um Verzeihung bitten, die Stadt musste auf ihre Rechte und Freiheiten verzichten und dem Fürsterzbischof ein Darlehen von 4.000 Gulden gewähren, sowie eine [[Getränkesteuer]] einführen. Damit wollte der Fürst seine Kriegskosten decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unzufriedenheit der Bevölkerung steigerte sich abermals, als Matthäus Lang am [[5. Oktober]] [[1524]] ein Mandat in Religionsangelegenheiten erließ. Dieses sollte zur endgültigen Ausrottung der [[Evangelische Kirche|evangelischen Lehre]] im Fürsterzbistum führen. Alle Religionsvergehen wurden mit harten Strafen bedroht (z. B. Kerker oder Landesverweisung). Die Todesstrafe wurde allen jenen angedroht, die die Jungfräulichkeit Marias leugneten, die Lehre vom Fegefeuer ablehnten und für weitere ähnliche Delikte. Noch im März 1525 versuchte Lang durch eine neuerliche Verordnung die Pfarrer zur Besserung zu bewegen. Aber zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät, um die bereits gärende Bauernaufstände verhindern zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschränkungen der Rechte und Freiheiten, die Verbote gegenüber Evangelischen, die ins Unermessliche steigenden Steuern und die zunehmend maßloser werdenden Forderungen der Priester ließen die Unruhe in der Bevölkerung immer größer werden. Die Bauern bezogen sich dabei auch auf die Schrift &amp;quot;Die Freiheit des Christenmenschen&amp;quot; von Martin Luther, die sie jedoch falsch interpretierten. Es fehlte nur mehr der Funke zum Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ausbruch des Krieges der Gewerken 1525 ===&lt;br /&gt;
Eustachius von Heiterwang, ein Tiroler Priester (Prediger), benannt nach seinem Geburtsort nahe Reutte, war von der Tiroler Regierung wegen dessen evangelischer Gesinnung dem Salzburger Fürsterzbischof überstellt worden. Lang verurteilte Eustachius zu lebenslanger Kerkerhaft im [[Schloss Mittersill]] im [[Oberpinzgau]]. Auf seinem Transport dorthin, am [[8. Mai]] 1525, wurde er aber in [[Schellenberg]] nächst [[Grödig]] von mutigen Männern befreit. Es konnte wohl nicht alle an der Befreiungsaktion beteiligte Personen ausgeforscht werden, aber zwei wurden festgenommen: Ohne über sie Gericht zu halten, ließ Lang die beiden am Fuß des [[Festungsberg]]es, also auf der Abtswiese unterhalb der [[Schartentor]]e in [[Nonntal]] hinrichten. Diese außergerichtliche Strafmaßnahme verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Fürsterzbistum. Dass es sich bei dem enthaupteten Delinquenten um einen Hans Stöckl aus Bramberg und bei einem der Anführer der Aufständischen um dessen Bruder [[Matthias Stöckl]] gehandelt haben soll, wurde von dem Salzburger Historiker [[Fritz Koller]] in das Reich der Legende verwiesen. Bei beiden handelt es sich um nicht real existierende Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gewerke]]n (Bergbauunternehmer) von [[Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung von Lang [[1524]] zum Schutz des damals (schon) bedrohten Waldbestandes - die Bergwerksunternehmer benötigten jedoch große Mengen an Holz für ihre Erzschmelzöfen -  neue Abgaben, die die Gewerken an den Kardinal abzuführen hatten und das strenge Einschreiten gegen die Reformation, die unter den Knappen aber großen Anklang gefunden hatte, brachte die Bergknappen gegen ihren Landesherrn auf. Unterstützung fanden die Salzburger Knappen bei Bergleute aus dem Gebiet von [[Kitzbühel]], das seit [[1506]] an Matthias Lang verpfändet war. Auch aus den Bergwerken in Schwaz kamen etwa 200 Erzknappen dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[25. Mai]] 1525 kamen im [[Gasteinertal]] Vertreter der Knappen und Gewerken zu einem Treffen zusammen, bei dem sie über einen Aufstand gegen ihren Landesherrn, den Fürsterzbischof Matthäus Lang, berieten. Ende Mai bildete sich auch in [[Zell am See]] eine Gruppe unzufriedener Bauern. In den &amp;quot;24 Artikeln Gemainer Landschaft Salzburg&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 241&amp;lt;/ref&amp;gt; formulierten sie ihre Forderungen. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft, jedoch die Beibehaltung des Respektes vor der von Gott eingesetzten Obrigkeit und auch die Beibehaltung des Zehents, jedoch ohne eine Erhöhung derselben. Die Bauern forderten außerdem die Allmende wieder - Gemeinschaftsbesitz abseits der parzellierten, in Fluren aufgeteilten landwirtschaftlichen Nutzfläche - und ein freies Jagd- und Fischrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versammlung beschloss gegen die [[Stadt Salzburg]] zu ziehen. Sie besetzten die [[Festung Hohenwerfen]], konnten in Folge den [[Pass Lueg]] einnehmen ihr Weg in die Landeshauptstadt war damit frei. Die [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgerschaft Salzburgs]] zeigte eine freundliche Gesinnung gegenüber den Aufständischen, eine radikale Bürgerschaft der Stadt Salzburg forderte nun sogar die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. Der [[Salzburger Stadtrat]] bot in letzter Minute dem Fürsterzbischof die Unterstützung der Stadt an, wenn dieser der Stadt alle ihr 1523 genommenen Rechte und Privilegien wieder gäbe. Aber trotz der aussichtslosen Lage des Kardinals lehnte er diese Forderung strikt ab und zog sich mit 60 Mann in die für eine Belagerung gut ausgestattete Festung Hohensalzburg zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Stadt Salzburg wird besetzt ===&lt;br /&gt;
Am Pfingstmontag, den [[5. Juni]] 1525, waren die aufständischen Bauern dann in der Stadt Salzburg durch das [[Steintor]] gelangt, das von den Salzburger Bürgern geöffnet worden war. Das [[St. Peter|Benediktiner-Stift St. Peter]] und die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] konnten Plünderungen durch hohe Geldzahlungen verhindern. Die [[Alte Residenz|erzbischöfliche Residenz]] wurde allerdings geplündert. Nun ließ Lang von der Festung aus die Altstadt mit Kanonen beschießen, die Aufständischen zogen sich darauf großteils in Gebiet des heutigen [[Nonntal]]s und auf den [[Rainberg]] zurück. Ihnen fehlte es jedoch an schwerer Artillerie, um die Festung bezwingen zu können. Bergknappen versuchten auch Minen im [[Festungsberg]] zu legen, kamen aber im harten [[Dolomitgestein]] nicht voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit hoffte Matthäus Lang auf Hilfe von außen. Herzog Wilhelm von Bayern hatte allerdings bereits Kontakt mit den Aufständischen aufgenommen gehabt und erklärt, die Bayern würden nicht gegen sie kämpfen. Vorgeschlagen wurde von Salzburger Bürgern auch, den Fürsten abzusetzen und den Wittelsbacher [[Ernst Herzog von Bayern]] zum Erzbischof zu wählen. Nun kam es zu Verhandlungen zwischen den Aufständischen und dem Fürsterzbischof. Dieser bot sogar an, das Erzstift zu [[Säkularisierung|säkularisieren]] und in ein Herzogtum umzuwandeln. Aber der Hass der Bevölkerung gegen Matthäus Lang war zu groß, um auf diesen Vorschlag einzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung von Erzherzog Ferdinand von Österreich kam es Anfang Juli zu einem einwöchigen Waffenstillstand. Matthäus Lang ging in den folgenden geheimen Verhandlungen auf die Forderung ein, Ernst Herzog von Bayern als seinen Koadjutor anzuerkennen. In dieser Zeit erhielten die Salzburger Aufständischen Verstärkung durch Flüchtlinge aus dem obersteirischen Gebieten. Von dort kam auch [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]], der sich als Bauern- und Knappenführer schon in der [[Steiermark]] einen Namen gemacht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belagerung der Festung wurde fortgesetzt. Einen neuerlichen Waffenstillstand lehnte Lang ab und begann am [[4. August]] wieder die Stadt Salzburg zu beschießen. Die aufständischen Salzburger wichen mit ihrem gut befestigten Hauptsitz auf dem Rainberg auch nicht, als Truppen des Schwäbischen Bundes unter dem Landsknechtführer [[Georg von Frundsberg]] und Ludwig von Bayern eintrafen. Obwohl die Bayern die Aufständischen von beiden Seiten der [[Salzach]] angriffen, konnten sie nicht deren den Abzug erreichen. In der Erkenntnis, dass militärisch nur mit sehr hohen Opfern ein Sieg zu erringen war, begannen neuerlich Verhandlungen, die mit einem Vertrag vom [[31. August]] 1525 den Aufstand beendeten. Die Aufständischen ergaben sich &amp;quot;auf Gnad und Ungnad&amp;quot;, dafür wird aber eine Amnestie erlassen. Die Aufständischen bezahlen die Kosten der Unruhen (14.000 Gulden), die von den Aufständischen gefangen gehaltenen Adeligen werden freigelassen, erbeutete Geschütze zurückgegeben. Vor allem aber sollte in der Folge eine neue Landesordnung gemeinsam von Vertretern aller Stände erstellt werden. Wie öfter in der Geschichte hielt sich Fürsterzbischof Kardinal Lang aber nicht lange an die Abmachung betreffend einer Ausarbeitung einer neuen Landesordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belagerung der Festung Hohensalzburg dauerte bis zum [[31. August]] 1525. Für den bayrischen Beistand hatte der Fürsterzbischof rund 54.000 [[Gulden]] zu bezahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaismair&amp;quot;&amp;gt;[[Eine Leiche in Habsburgs Keller]], Seite 150ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus hatte er Bayern vier Herrschaften im Grenzgebiet als Faustpfand für vier Jahre zu überlassen ([[Tittmoning]], [[Laufen an der Salzach|Laufen]], Mauten und [[Mattsee (Ort)|Mattsee]]). Am [[13. September]] schloss dann ein Vertreter des Fürsterzbischofs in [[Hopfgarten im Brixental]] im verpfändeten Tiroler Gebiet mit den Brixentaler Bergwerksgesellschaften Frieden, die die Salzburger Gewerken mit einem Kontingent Knappen unterstützt hatten. Gruber kapitulierte von sich aus vor dem Bayernherzog und leistete dem Fürsterzbischof öffentliche Abbitte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 246f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionen im steirischen Ennstal ===&lt;br /&gt;
Auch in der angrenzenden Steiermark war die Lage angespannt. Im Mai 1525 wurden die obersteirischen Bergbauorte und [[Schladming]] zu Hauptaufstandsgebieten. Als größter Erfolg der Aufständischen gilt der Überfall auf das Lager des steirischen Landeshauptmanns &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Siegmund von Dietrichstein&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Siegmund von Dietrichstein]]&amp;lt;/ref&amp;gt; während des &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Schladminger Bauern- und Knappenaufstands 1525&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Schladming, die Bauernkriege im Ennstal und die Zerstörung Schladmings#Schladminger Bauern- und Knappenaufstand 1525]]&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[3. Juli]] 1525. Der siegreiche Bauernhauptmann war Michael Gruber. Nachdem Niklas Graf Salm  1526 dann die Aufständischen in mehreren Gefechten besiegt hatte, kapitulierten die letzten Rebellen Mitte Oktober 1526 in Eisenerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Bauernkrieg im Innergebirg von 1526==&lt;br /&gt;
Die Unzufriedenheit unter den Salzburgern führte zu einer weiteren Auflehnung. Nachdem Lang von Wellenburg am [[11. März]] [[1526]] einen [[Landtag unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau|Landtag]] einberufen hatte, auf dem ihm die Abgeordneten eine Entschädigung von 100.000 Gulden und die Aushebung von 2&amp;amp;nbsp;000 Kriegsknechten (die für eine endgültige Ruhe im Erzstift sorgen sollten) genehmigten, verweigerten die radikalen Bauern im Pinzgau ihre Zustimmung. Es kam dann im März zu einem Aufstand in Saalfelden. Am [[6. April]] nahmen sie [[Mittersill]] ein. Das von Lang in Aufstellung begriffene Heer wurde bei einem nächtlichen Überfall am [[20. April]] aufgerieben. Tags darauf besetzten die aufständischen Pinzgauer den Pass Lueg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaismair&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Michael Gaismair]], der Tiroler Bauernführer, hatte Anfang Mai von den Unruhen in Salzburg erfahren und organisierte Verstärkung der Bauern aus Tirol. Im Pinzgau traf er einen alten Bekannten, [[Peter Päßler]]. Mittlerweile stiegen auch im [[Pongau]] wieder Bauern auf die Barrikaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthäus Lang versuchte nun seine Gegnerschaft - die Bauern - im Land zu spalten. Er gewährte einige wenige Zugeständnisse an die wirtschaftlich bessergestellten Angehörigen der unteren Stände. Dadurch sahen wohlhabende Bauern keine Notwendigkeit wieder zu kämpfen. Die ärmeren Bauern aber wollten um die ihnen bereits zugesagten, aber nachher nicht gewährten Rechte kämpfen. Bei den Gewerken gab es eine ähnliche Spaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gaismair&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Belagerung von Radstadt und der Nebenkriegsschauplatz in der angrenzenden Obersteiermark===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Belagerung von Radstadt 1526]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufständischen Bauern, Gewerken und Knappen aus dem Salzburger Land, die seit dem Frühling 1526 von Michael Gaismair geleitet wurden, hatten im Mai und Juni 1526 noch Erfolge in Gefechten gegen mehrere heranrückende Heerhaufen des Schwäbischen Bundes. Die kriegerischen Auseinandersetzungen verliefen blutiger und grausamer als jene im letzten Jahr. Diesmal gingen auch Schlösser in Flammen auf. Am [[14. April]] standen die ersten Bauern vor den Toren von Radstadt und es kam zu einer bis am [[3. Juli]] 1526 dauernden Belagerung von Radstadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Folgen dieses Bauernkrieges ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des Bauernkrieges war am [[24. Juni]] 1526 eine Abteilung der Aufständischen durch einen Ausfall aus dem befestigten Radstadt schwer geschlagen, das Lager der Aufständischen bei Tiefenfach (östlich Radstadt) darauf vom gesamten Kriegsvolk erobert und zerstört und auch der den Aufständischen wohlgesonnene Ort [[Altenmarkt]] großteils dem Erdboden gleichgemacht worden. Ganze Familien - Kinder, Mütter und Väter - wurden dabei grausam gemordet. Nach den Unruhen wurden in Radstadt schon am [[11. Juli]] 27 Rädelsführer vor der versammelten Gerichtsgemeinde enthauptet, weitere Hinrichtungen folgen andernorts. Insgesamt wurden dabei mehr als 100 Anführer - fast ausschließlich Bauern - gerichtet. Alle Kirchenglocken, die in den Unruhen von den Aufständischen als Sturmglocken verwendet worden waren, mussten abgenommen und in die Stadt Salzburg geliefert werden, wo sie eingeschmolzen wurden. Schon bald wurde eine neue Steuer in der Höhe von insgesamt 100.000 Gulden vorgeschrieben (sie war von der Bevölkerung in fünf Jahresraten zu zahlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lokale Unruhen der Folgezeit==&lt;br /&gt;
Die Unzufriedenheit unter der ländlichen Bevölkerung blieb auch nach den Unruhen von 1525 und 1526 weiterhin groß. Flüchtige Rädelsführer durchstreiften auch nach 1526 das Land und verursachten Aufruhr. Ende Mai [[1527]] wird so von einem Aufruhr durch Albrecht Hundt bei Lofer berichtet. Dem Vernehmen nach plante nach 1526 der Führer des Aufstandes von 1526 Michael Gaismair einen neuen Einmarsch in die Salzburger Gebirgsgaue. Gaismair wurde aber - nach mehreren gescheiterten Attentaten - am [[15. April]] [[1532]] durch gedungene Häscher in Padua überfallen und erstochen. Auf ihn hatte [[Ferdinand I.]] ein Kopfgeld von 1.000 [[Gulden]] ausgesetzt gehabt, das aber dann der Innsbrucker Hofrat nicht an die Meuchelmörder unter einem fadenscheinigen Vorwand nicht ausbezahlte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.&amp;quot;, Seite 306&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pfleggericht Hüttenstein]] (in [[St. Gilgen]]) rotteten sich nach dem Sonntagsgottesdienst Bauern zusammen und zogen vor das Schloss Hüttenstein um gegen verschiedene &amp;quot;ungebührlichen Neuerungen&amp;quot; des dortigen Pflegers aufzubegehren. Der Pflegsverwalter Hans Kirchenbüchler verschanzte sich darauf im Schloss, die Bauern mussten darauf unverrichteter Dinge abziehen. Die Rädelsführer, allen voran der alte Martin Kloiber, der sich seit 1526 in den Wäldern versteckt gehalten hatte, wurden darauf verhaftet und vier Rädelsführer in Salzburg auf der Richtstätte vor dem Linzer Tor hingerichtet. Auch in der Folge blieb die Bereitschaft zu Aufständen in der Bevölkerung vor allem der Gaue des Innergebirgs groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen ungeachtet machte die Matthäus Lang von Wellenburg verschiedene frühere Zugeständnisse an die Bauern durch eine Fülle an Mandaten, Ordnungen und Gesetzen schrittweise wieder rückgängig. Das Fürsterzbistum entwickelte immer mehr seinen fürstlichen Absolutismus und seinen Polizeistaat. 1533 wurde in einer Hofratsordnung erklärt, dass neben den drei klassischen todeswürdigen &amp;quot;Malefiz-Taten&amp;quot; (Mord, Diebstahl, Notzucht) auch alle Untreue gegen den Landesfürsten und dessen untergeordnete Obrigkeit als &amp;quot;Majestätsverbrechen&amp;quot; ebenfalls mit dem Tod zu ahnden war. Die Ausarbeitung einer neuen Landesordnung, die 1526 hoffnungsvoll begonnen worden war, wurde dagegen in dieser Zeit nie abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der gescheiterte Aufstand von 1563 ==&lt;br /&gt;
[[1563]] begehrten in Raum [[Bischofshofen]] Bauern unter Hans Stainer und Wilhelm Egger gegen den Fürsterzbischof auf und wollten auch den Ausbau der Burg Hohenwerfen unterbinden. Es zeigte sich aber rasch, dass die Mehrheit der Bauern und sich nicht dem neuen Aufstand anschließen wollte. Die Anführer Stainer und Egger wurden verhaftet und hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein größerer Aufstand ging zudem [[1594]]/[[1595]] von Oberösterreich aus und dehnte sich [[1596]] wegen der Belastungen durch einen Türkenkrieg und Maßnahmen der Gegenreformation auch auf Teile des westlichen Niederösterreichs aus. Das Fürsterzbistum Salzburg war von diesem oberösterreichischen Bauernaufstand im Wesentlichen nicht berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen der Sanktionen für die Protestanten ==&lt;br /&gt;
Aus einer ersten Sozialrevolution verbunden mit ersten evangelischen Glaubensgrundsätzen wuchs in der Not danach eine echte und starke religiöse Bewegung. Den gequälten und um ihre Hoffnungen betrogenen Salzburger Knappen und Bürger erschloss sich nun die wahre Botschaft des Evangeliums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Fürsterzbischof hatte eine Erkenntnis: Da weder das Einwirken von Geistlichen noch die Anwendung von Gewalt das Luthertum in seinem Erzstift aufhalten hatte können, beschloss er einen neuen Weg zu gehen. Er ließ nun doch alle Klagen seiner Untertanen über die Missstände bei der Geistlichkeit genau prüfen und behob einige von ihnen. Friede in seinem Land konnte er nur durch die Behebung der Ursachen der Unruhen bringen, erkannte er. Und die Furcht vor weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen dürfte eine weitere Überlegung gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Mandat vom [[20. November]] 1526 kündigte er im Einvernehmen mit den den [[Hohe Salzburger Landschaft|Landständen]] Maßnahmen an, &amp;quot;die zur Aufrechterhaltung guten Gehorsams, des Friedens und der Ruhe im Stift dieser Zeit notwendig seien&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bauernkrieg 1525 in der darstellenden Kunst ==&lt;br /&gt;
* Ankunft der Rebellen aus dem Gepürg zu Saltzpurg, item der helle Hauffen dem Fürsten trutzen wollete. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung von [[Friedrich Dürnberger|Fritz Dürnberger]], [[1919]], 24,5 x 35 cm &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunsthandlung-mueller.at/index.php?kategorie=kunsthandlung&amp;amp;aktion=list&amp;amp;status=1&amp;amp;sachgebiet=Grafik+Salzburg+-+Stadt Kunsthandlung Mueller]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Cardinal Matthäus Lang von Wellenburg sambt seyn Getrewen auf dem Schloss zu Saltzpurg beschauet mit Unmuet und Grimm die Uebelthaten, solchermassen die Rebellen in seyner Stadt üben... A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung v. Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm &lt;br /&gt;
* Des hochfürstlichen Schlosses zu Saltzpurg - Bedränguns und Tractat durch höltzerne Stucken, so die rebellischen Pauren veranstalt haben. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung von Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm &lt;br /&gt;
* Einpruch in die hochfürstlich Kellerey zu Saltzpurg allwo gewelte Rebellen ain gross wüst Gelag und allerley Unfueg triben haben. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung von Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm &lt;br /&gt;
* Enthauptung aines verwegen Pueben im Nonntal, namens Stöckl, so ain Pauren.son gewest aus Premperg in Pintzgau, weyl disser ain gefangen ketzerischen Pfaffen hat auslassen bey der Tafern zue Sct. Lienhart. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung von Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35 cm &lt;br /&gt;
* Ueberfall ainer Streiffwach des rebellischen Paurenhaussen bey Maxglan nächst Saltzpurg durch ain Fändl bayrisch Lantzknecht, so den Pauren arg auff den Leib ruckten. A.D. 1525. Aquarellierte Strichätzung von Fritz Dürnberger 1919, 24,5 x 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bauernkriege.de/GrosserDeutscherBK.html www.bauernkriege.de], Übersicht mit zahlreichen Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Literatur==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:green&amp;quot;&amp;gt;Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales &amp;lt;/span&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe EnnstalWiki → [[enns:Geschichte Schladmings und des steirisch-salzburgischen Ennstales]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]], Seite 26ff&lt;br /&gt;
* Rebitsch, Robert:  &amp;quot;[[Rebellion 1525. Michael Gaismair und der Aufstand der Tiroler Bauern.]]&amp;quot; &lt;br /&gt;
* Höller, Ralf: &amp;quot;[[Eine Leiche in Habsburgs Keller]]&amp;quot;, der Rebell [[Michael Gaismair]]&lt;br /&gt;
* Dr. [[Reinhard Medicus]]&lt;br /&gt;
* aeiou Österreich, Link war bei einer Überprüfung am 9. Dezember 2023 nicht mehr abrufbar und auch keinen Alternativlink in aeiou gefunden&lt;br /&gt;
* Koller, Fritz (1993): Die Brüder Stöckl – Die »Stöckl-Saga«. In: Hans Hönigschmid (1993): Bramberg am Wildkogel. Hg. von der Gemeinde Bramberg am Wildkogel; S. 481–488. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernkriege (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Matthias_St%C3%B6ckl&amp;diff=2531751</id>
		<title>Matthias Stöckl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Matthias_St%C3%B6ckl&amp;diff=2531751"/>
		<updated>2026-01-08T12:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neufassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Den auf mehreren Bildern dargestellten und in Bramberg verorteten Bauernführer &#039;&#039;&#039;Matthias Stöckl&#039;&#039;&#039; hat es als historische Person nicht gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
So verwies der Salzburger Historiker [[Fritz Koller]] in der Chronik von [[Bramberg]] die »Stöckl-Saga rund um Mathias und dessen Bruder in das Reich der Legende. Koller hielt bis ins Detail gehend fest, dass dem Bruderpaar im Verlauf der Jahrhunderte nach und nach durch das Hinzufügen immer neuer Einzelheiten die maßgebliche Rolle beim Ausbruch des Salzburger Bauernkrieges [[1525]] nur angedichtet worden sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In sämtlichen zeitgenössischen Verhörprotokollen sind weder ein Matthias noch ein Stöckl anderen Vornamens erwähnt. Zudem sei der Familienname Stöckl in Bramberg für diese Zeit gar nicht nachweisbar. Somit beruhe auch die auf den Gemälden des 18. und 19. Jahrhunderts dargestellte Bauernführerschaft Matthias Stöckls nicht auf authentischen Quellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bild ==&lt;br /&gt;
Von dem Salzburger Bauernführer Matthias Stöckl ist eine votivbildartige Darstellung erhalten, das aus der Zeit um [[1820]] stammt, aber wohl auf ältere historische Vorlagen zurückgreift. Stöckl ist hier im Raum [[Mönchsberg]] auf einem Schimmel vor der Festung Hohensalzburg reitend mit voller Rüstung und mit Schwert in der Hand abgebildet. Auf dem Boden liegen vier hölzerne Kanonen, mit denen die schlecht ausgerüsteten Bauern damals vergeblich versuchten, die Festung zu erobern. Neben Stöckl sind verschiedene Stichwaffen, eine Fahne und ein Legatenkreuz zu erkennen. Die Ritterrüstung des Bauernführers und die im Bildtext erwähnten 33&amp;amp;nbsp;000 kämpfenden Rebellen entsprechen wohl nicht den Tatsachen. Auch waren die [[Hasengrabenbasteien (Festung Hohensalzburg)|Hasengrabenbasteien]], das dortige [[Großes Zeughaus (Festung Hohensalzburg)|Zeughaus]] der Festung, sowie die neuzeitliche [[Katze (Festung Hohensalzburg)|Katze]] mit dem [[Inneres Schartentor|Inneren Schartentor]] damals noch nicht erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Literatur==&lt;br /&gt;
* Koller, Fritz (1993): Die Brüder Stöckl – Die »Stöckl-Saga«. In: Hans Hönigschmid (1993): Bramberg am Wildkogel. Hg. von der Gemeinde Bramberg am Wildkogel; S. 481–488. &lt;br /&gt;
* Schautafeln zur Ausstellung Heroisch und verklärt. Der Bauernkrieg im Spiegel von Kunst und Diktatur; Sonderausstellung des Salzburgs Museum im Domquartier vom 8.11.2025 bis 27.4.2026. &lt;br /&gt;
* Hochhold, Rainer (2. Auflage 2025): Geschichte des Pinzgaus. Verlag Anton Pustet Salzburg; Kapitel: Im Zeichen der Bauernaufstände, Justizverbrechen und Protestantenvertreibungen.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]]: &#039;&#039;Geschichte Salzburgs&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], 1995, Band II, [[Neuzeit]] und Zeitgeschichte 1. Teil, S. 55ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Stöckl, Matthias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernkriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bramberg am Wildkogel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430381</id>
		<title>Pinzgau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430381"/>
		<updated>2025-04-19T20:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Landschaftsbild &lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Blick auf Zeller Becken und Hohe Tauern. Im Vordergrund Arnikablüten..jpg|thumb|center|280px|Blick von den [[Pinzgauer Grasberge]]m über das [[Zeller Becken]] hin zu den [[Hohen Tauern]] und ins obere [[Saalachtal]].]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{Imagemap Gaue von Salzburg|{{PAGENAME}}|center|280px}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verwaltungssitz: || [[Zell am See]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 2&amp;amp;nbsp;642,26 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||  9ß&amp;amp;nbsp;131 &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte: || 33 Einwohner &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;je km²&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Unselbständig Beschäftigte: || 36&amp;amp;nbsp;376  &amp;lt;small&amp;gt;(2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen: || &amp;lt;code&amp;gt;ZE&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Website: ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Bezirk im Südwesten des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Als [[Politische Gliederung|politische Verwaltungseinheit]] wird er in der Regel als &#039;&#039;&#039;Bezirk Zell am See&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch herrscht aber der ursprüngliche Begriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk [[Zell am See]] (Pinzgau) ist flächenmäßig der größte Salzburger Bezirk. Er grenzt im Osten an den [[Pongau]], im Norden und Osten an den [[Bayern|bayrischen]] Landkreis Berchtesgadener Land, im Westen an die [[Nordtirol]]er Bezirke Schwaz und Kitzbühel, sowie im Süden an das zu [[Italien]] gehörende [[Südtirol]], den [[Osttirol]]er Bezirk [[Lienz]] und den [[Kärntner]] Bezirk Spital an der Drau. Der Pinzgau wird traditionell in die drei Teilregionen [[Oberpinzgau]], [[Unterpinzgau]] und [[Mitterpinzgau]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung===&lt;br /&gt;
Zwischen 2001 und 2010 haben folgende Gemeinden einen teilweise starken Einwohnerrückgang erlebt: Knapp zehn Prozent weniger Einwohner im Vergleich hat [[Fusch an der Großglocknerstraße]], dahinter kommen [[Lend]], mit größerem Abstand [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Viehhofen]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Taxenbach]], [[Krimml]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[Mittersill]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Rauris]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Unken]], [[Lofer]] und [[Wald im Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annähernd gleich blieb die Einwohnerzahl in Zell am See, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Uttendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugelegt in der Bevölkerungszahl haben in der Reihenfolge [[Bramberg am Wildkogel]], [[Kaprun]], [[Niedernsill]], [[Leogang]], [[Stuhlfelden]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]], [[Maishofen]] und [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich Entwicklung 2002–2011 ====&lt;br /&gt;
Die   Region &amp;quot;[[Oberes Saalachtal]]&amp;quot; (Saalfelden am Steinernen Meer, Saal­bach-Hinterglemm, Leogang, Maishofen und Viehhofen) konnte zwischen 2002 und 2011 mit plus 3,1 Prozent ein stabiles   Bevölkerungswachs­tum verbuchen. In der &amp;quot;Planungsregion Un­terpinzgau&amp;quot; (Dienten am Hochkönig, Lend, Rauris und Taxenbach) gab es dagegen ein kräftiges Minus von 4,6 Prozent. Am schlimms­ten betroffen war Lend mit mi­nus 10,1 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im   [[Unteres Saalachtal|Unteren Saalachtal]] (Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weiß­bach bei Lofer) glichen sich die Zahl der Geborenen und die Zahl der Gestorbenen exakt aus. Die Be­völkerungsveränderung in die­ser Region kam rein durch Wanderungen zustande. Diese Bilanz fiel negativ aus: 72 Men­schen weniger als 2002 lebten zu Beginn 2011 in den vier Or­ten. Das ergibt ein Minus von l,3 Prozent. Zudem ist hier der Jugendanteil (unter 20-Jährige) mit 21,1 Prozent unterdurch­schnittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlecht schneidet bei die­sem Wert das [[Zeller Becken]] (Bruck an Großglocknerstraße, Fusch an  der Großglocknerstraße, Kaprun, Piesen­dorf und Zell am See) ab. Hier liegt der Wert bei 20,5 Prozent (Landesschnitt 21,4). Dennoch gab es ein Bevölkerungswachs­tum von 0,4   Prozent. Im Oberpinzgau ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Mit 23,1 Prozent ist der Jugendan­teil relativ hoch. Dennoch ver­ringerte sich die Bevölkerung um 0,5   Prozent. Besonders sig­nifikante Rückgänge gab es da­bei in Mittersill mit 2,9 Prozent (um 159 Einwohner weniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinden Pinzgau01.jpg|left|470px]]&lt;br /&gt;
Der Bezirk umfasst drei Städte und und 25 Markt- und Ortsgemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Städte: [[Mittersill]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Zell am See]]; &lt;br /&gt;
; Marktgemeinden: [[Lofer]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Rauris]] und [[Taxenbach]];&lt;br /&gt;
; Gemeinden: [[Bramberg am Wildkogel]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Lend]], [[Leogang]], [[Maishofen]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[Niedernsill]], [[Piesendorf]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Stuhlfelden]], [[Unken]], [[Uttendorf]], [[Viehhofen]], [[Wald im Pinzgau]] und  [[Weißbach bei Lofer]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller See und Wiesbachhorn.jpg|thumb|[[Zeller See]] und [[Wiesbachhorn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saalfelden.jpg|thumb|Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landal, Viehhofen 1.jpg|thumb|Die sog. Landalsiedlung, eine [[Viehhofen]]er Ferien-Appartmentanlage.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden.jpg|thumb|Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittersill.jpg|thumb|Mittersill]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau.jpg|thumb|Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pinzgau kam , wie ganz Salzburg, im Jahr [[1816]] als [[Kronland Salzburg|Kronland]] unter die Landesverwaltung von Oberösterreich, 1848 wurde in Salzburg wieder eine eigene Landesverwaltung eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Pinzgaus: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hauptartikel [[Geschichte des Pinzgaus]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
===Fremdenverkehr===&lt;br /&gt;
Der Pinzgau ist neben der [[Stadt Salzburg]] der wichtigste Bezirk des Salzburger [[Fremdenverkehr Land Salzburg|Fremdenverkehrs]]. Das Zentrum bildet die [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)|Urlaubsregion Zell am See - Kaprun]] mit dem [[Zeller See]] und dem [[Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn|Ganzjahreskigebiet]] unterhalb des [[Kitzsteinhorn]]s. Das [[Salzburger Saalachtal]] wird für den Fremdenverkehr vom [[Tourismusverband Salzburger Saalachtal|Tourismusverbandes Salzburger Saalachtal]] vermarktet. In diesem Bereich sind das [[Glemmtal]] mit dem [[Tourismusverband Saalbach Hinterglemm]] und im Winter mit dem [[Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang]] und die [[Urlaubsregion Saalfelden-Leogang]] mit Schwerpunkt [[Mountainbiking]] im Sommer zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzigartige Attraktion stellt der [[Nationalpark Hohe Tauern]] dar. Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in diesem Nationalpark seinen die [[Krimmler Wasserfälle]] und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chaletdörfer, Liftprojekte, Umwidmungen ====&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[2010er]]-Jahre tauchen immer mehr Fälle auf, in denen landwirtschaftliche Flächen in Bauland umgewidmet wurden und nun mit Chalet-Dörfern und Aparthotels bebaut werden. Die Besitzer dieser Anlagen sind meist Ausländer. Besonders Aufsehen erregte im Spätherbst [[2019]] das [[Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn‎]], bei dem die Wohneinheiten ab 5,1 Millionen Euro kosten sollen und der Käufer noch einen E-Porsche Taycan gratis dazu erhält. Die Sendung &amp;quot;Am Schauplatz&amp;quot; vom 21. November 2019 (siehe Video) hatte einige dieser Fälle im [[Oberpinzgau]] recherchiert und unglaubliche Details aufgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Daten und Fakten ====&lt;br /&gt;
Anzahl Übernachtungen im Mai und Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle PiN|11. August 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Pinzgau: 759&amp;amp;nbsp;421 (+ 3,67 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Saalachtal: 36&amp;amp;nbsp;163 (+ 3,31 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Nationalpark Hohe Tauern: 240&amp;amp;nbsp;643 (- 3,16 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Zell am See - Kaprun: 202&amp;amp;nbsp;615 (+ 13,82 % zu 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Daten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gebiet!! Mai!! Veränderung zu 2010!! Juni!! Veränderung zu 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saalachtal|| 67&amp;amp;nbsp;327|| - 36,67  %|| 248&amp;amp;nbsp;836|| + 24,59 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nationalpark|| 62&amp;amp;nbsp;552|| - 34,29 %|| 178&amp;amp;nbsp;091|| + 16,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zell am See - Kaprun|| 55&amp;amp;nbsp;982|| + 13,82 %|| (Quelle dürfte hier falsche Zahl haben: 55&amp;amp;nbsp;982)|| + 32,12 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterkunft (Auswahl) ====&lt;br /&gt;
* [[Alpin Penthouse Hollersbach]]&lt;br /&gt;
* [[Kinderhotel Felben]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Hotel Gollinger Hof]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Hasenauer]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Neuhaus Saalbach]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel zum Hirschen (Zell am See)]]&lt;br /&gt;
* [[Landhotel Kirchenwirt (Unken)]]&lt;br /&gt;
* [[Bräugasthof Lofer]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Rauriserhof]] in Rauris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Arbeitslose ===&lt;br /&gt;
* 2001: 7,0 %&lt;br /&gt;
* 2013: 6,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Informationszentren und Stauseen der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Kraftwerksgruppe Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Käfertal]], Ausläufer des [[Ferleitental]]es am südlichen Ende des [[Fuscher Tal]]&lt;br /&gt;
* [[Kitzlochklamm]] in Taxenbach&lt;br /&gt;
* [[Kolm-Saigurn]], Talschluss Hüttwinkltal in Rauris&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Wasserfälle]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalparkzentrum Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Zeller See]]&lt;br /&gt;
* [[Einsiedelei am Palfen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Seisenbergklamm]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Sigmund-Thun-Klamm]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Schmittenhöhe]] in Zell am See&lt;br /&gt;
* [[Vorderkaserklamm]] in Weißbach bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] in Embach bei Lend&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wasenmoos Mittersill]], Ramsarschutzgebiet&lt;br /&gt;
* [[WasserWelten Krimml]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Museum Wilhelmgut]] und [[Salzburger Wollstadel]] in Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
* [[Felberturm Museum]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Kaprun Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf]] in Uttendorf&lt;br /&gt;
* [[Bergbaumuseum Leogang]]&lt;br /&gt;
* [[Vötters Oldtimer-Museum Kaprun|Vötters Oldtimer-Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Museum Schloss Ritzen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm]] in Zell am See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immaterielles UNESCO-Kulturerbe===&lt;br /&gt;
[[Das Heilwissen der Pinzgauerinnen]], vertreten durch den TEH-Verein,  wurde [[Immaterielles UNESCO Kulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ritter von Arlt]], Freund und Mentor Ignaz Rojachers (* 1853 in Prag; † 1944 in Rauris) &lt;br /&gt;
* [[Peter Blaikner]], Autor, Kabarettist und Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Max Effenberger]], Bezirkshauptmann und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Anton Faistauer]], Maler, (* 1887 in St. Martin bei Lofer † 1930 in Wien)&lt;br /&gt;
* [[Max Faistauer]], Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Evi Fersterer]], Malerin&lt;br /&gt;
* [[Liesl Geisler-Scharfetter]], [[Krimmler Tauernhaus]]-Wirtin&lt;br /&gt;
* [[Felix Gottwald]], nordischer Kombinierer&lt;br /&gt;
* [[Wolf Haas]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Richard Hirschbäck]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Roswitha Huber]], &amp;quot;Eigenbrötlerin&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Franz Innerhofer]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner]], Priester und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Waltraud Langer]], Journalistin und Kommentatorin&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Loitfellner-Moser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Theresia Oblasser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rettenbacher-Höllwerth]], Autorin und Chronistin&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Rojacher]], Gewerke&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Salzmann]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Karl Schnell]], Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Steinacher]], Segler&lt;br /&gt;
* [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]], Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Caspar Vogl]], [[Pfleger]] und Justizopfer&lt;br /&gt;
* [[Franz Friedrich Wallack]], Erbauer der [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelmstätter]], Bogensportler&lt;br /&gt;
* [[Robert Zehentner]], [[Tauernlamm-Genossenschaft]]sgründer und Landespolitiker&lt;br /&gt;
* [[O. P. Zier]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patron des Pinzgaus==&lt;br /&gt;
Als Bezirkspatron gilt [[Vitalis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Pinzgau-Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Siegfried Hetz: [[Erlebnis Pinzgau|Erlebnis Salzburger Land, Band 2: Pinzgau]], [[Verlag Anton Pustet]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinzgau}}&lt;br /&gt;
=== Bildlink ===&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/groups/200164147007454/ Historischer Pinzgau, Facebook] mit historischen Aufnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/themen/statistik/gp-statistik-daten-gemeindeportraet Landesstatistik Salzburg Gemeindeportraits aktueller Stand]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/forumfamilie-4 Forum Familie]&lt;br /&gt;
* [http://www.pepp.at Elternberatung des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/se/bezirke/bh_zellamsee.htm Bezirkshauptmannschaft Zell am See]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberpinzgau.de/Highlights/zell_am_see.htm Online-Reiseführer Zell am See und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kinderhotelpost.at/ Familien Erlebnis Hotel Post Unken]&lt;br /&gt;
== Quellen  ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
* diverses Kartenmaterial&lt;br /&gt;
* [http://www.teh.at  www.teh.at]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Pinzgauer Nachrichten]], 18. November 2010&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|23. Februar 2012, Bevölkerungsentwicklung 2002 - 2011}} &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
{{Bezirke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430378</id>
		<title>Pinzgau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430378"/>
		<updated>2025-04-19T20:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Landschaftsbild &lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Blick auf Zeller Becken und Hohe Tauern. Im Vordergrund Arnikablüten..jpg|thumb|center|280px|Blick von den [[Pinzgauer Grasberge]]m über das [[Zeller Becken]] hin zu den [[Hohen Tauern]] und ins obere [[Saalachtal]].]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{Imagemap Gaue von Salzburg|{{PAGENAME}}|center|280px}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verwaltungssitz: || [[Zell am See]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 2&amp;amp;nbsp;642,26 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||  9ß&amp;amp;nbsp;131 &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte: || 33 Einwohner &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;je km²&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Unselbständig Beschäftigte: || 36&amp;amp;nbsp;376  &amp;lt;small&amp;gt;(2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen: || &amp;lt;code&amp;gt;ZE&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Website: ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Bezirk im Südwesten des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Als [[Politische Gliederung|politische Verwaltungseinheit]] wird er in der Regel als &#039;&#039;&#039;Bezirk Zell am See&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch herrscht aber der ursprüngliche Begriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk [[Zell am See]] (Pinzgau) ist flächenmäßig der größte Salzburger Bezirk. Er grenzt im Osten an den [[Pongau]], im Norden und Osten an den [[Bayern|bayrischen]] Landkreis Berchtesgadener Land, im Westen an die [[Nordtirol]]er Bezirke Schwaz und Kitzbühel, sowie im Süden an das zu [[Italien]] gehörende [[Südtirol]], den [[Osttirol]]er Bezirk [[Lienz]] und den [[Kärntner]] Bezirk Spital an der Drau. Der Pinzgau wird traditionell in die drei Teilregionen [[Oberpinzgau]], [[Unterpinzgau]] und [[Mitterpinzgau]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung===&lt;br /&gt;
Zwischen 2001 und 2010 haben folgende Gemeinden einen teilweise starken Einwohnerrückgang erlebt: Knapp zehn Prozent weniger Einwohner im Vergleich hat [[Fusch an der Großglocknerstraße]], dahinter kommen [[Lend]], mit größerem Abstand [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Viehhofen]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Taxenbach]], [[Krimml]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[Mittersill]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Rauris]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Unken]], [[Lofer]] und [[Wald im Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annähernd gleich blieb die Einwohnerzahl in Zell am See, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Uttendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugelegt in der Bevölkerungszahl haben in der Reihenfolge [[Bramberg am Wildkogel]], [[Kaprun]], [[Niedernsill]], [[Leogang]], [[Stuhlfelden]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]], [[Maishofen]] und [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich Entwicklung 2002–2011 ====&lt;br /&gt;
Die   Region &amp;quot;[[Oberes Saalachtal]]&amp;quot; (Saalfelden am Steinernen Meer, Saal­bach-Hinterglemm, Leogang, Maishofen und Viehhofen) konnte zwischen 2002 und 2011 mit plus 3,1 Prozent ein stabiles   Bevölkerungswachs­tum verbuchen. In der &amp;quot;Planungsregion Un­terpinzgau&amp;quot; (Dienten am Hochkönig, Lend, Rauris und Taxenbach) gab es dagegen ein kräftiges Minus von 4,6 Prozent. Am schlimms­ten betroffen war Lend mit mi­nus 10,1 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im   [[Unteres Saalachtal|Unteren Saalachtal]] (Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weiß­bach bei Lofer) glichen sich die Zahl der Geborenen und die Zahl der Gestorbenen exakt aus. Die Be­völkerungsveränderung in die­ser Region kam rein durch Wanderungen zustande. Diese Bilanz fiel negativ aus: 72 Men­schen weniger als 2002 lebten zu Beginn 2011 in den vier Or­ten. Das ergibt ein Minus von l,3 Prozent. Zudem ist hier der Jugendanteil (unter 20-Jährige) mit 21,1 Prozent unterdurch­schnittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlecht schneidet bei die­sem Wert das [[Zeller Becken]] (Bruck an Großglocknerstraße, Fusch an  der Großglocknerstraße, Kaprun, Piesen­dorf und Zell am See) ab. Hier liegt der Wert bei 20,5 Prozent (Landesschnitt 21,4). Dennoch gab es ein Bevölkerungswachs­tum von 0,4   Prozent. Im Oberpinzgau ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Mit 23,1 Prozent ist der Jugendan­teil relativ hoch. Dennoch ver­ringerte sich die Bevölkerung um 0,5   Prozent. Besonders sig­nifikante Rückgänge gab es da­bei in Mittersill mit 2,9 Prozent (um 159 Einwohner weniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinden Pinzgau01.jpg|left|470px]]&lt;br /&gt;
Der Bezirk umfasst drei Städte und und 25 Markt- und Ortsgemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Städte: [[Mittersill]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Zell am See]]; &lt;br /&gt;
; Marktgemeinden: [[Lofer]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Rauris]] und [[Taxenbach]];&lt;br /&gt;
; Gemeinden: [[Bramberg am Wildkogel]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Lend]], [[Leogang]], [[Maishofen]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[Niedernsill]], [[Piesendorf]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Stuhlfelden]], [[Unken]], [[Uttendorf]], [[Viehhofen]], [[Wald im Pinzgau]] und  [[Weißbach bei Lofer]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller See und Wiesbachhorn.jpg|thumb|[[Zeller See]] und [[Wiesbachhorn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saalfelden.jpg|thumb|Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landal, Viehhofen 1.jpg|thumb|Die sog. Landalsiedlung, eine [[Viehhofen]]er Ferien-Appartmentanlage.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden.jpg|thumb|Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittersill.jpg|thumb|Mittersill]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau.jpg|thumb|Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pinzgau kam , wie ganz Salzburg, im Jahr [[1816]] als [[Kronland Salzburg|Kronland]] unter die Landesverwaltung von Oberösterreich, 1848 wurde in Salzburg wider eine eigene Landesverwaltung eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Pinzgaus siehe:&#039;&#039;Hauptartikel [[Geschichte des Pinzgaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
===Fremdenverkehr===&lt;br /&gt;
Der Pinzgau ist neben der [[Stadt Salzburg]] der wichtigste Bezirk des Salzburger [[Fremdenverkehr Land Salzburg|Fremdenverkehrs]]. Das Zentrum bildet die [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)|Urlaubsregion Zell am See - Kaprun]] mit dem [[Zeller See]] und dem [[Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn|Ganzjahreskigebiet]] unterhalb des [[Kitzsteinhorn]]s. Das [[Salzburger Saalachtal]] wird für den Fremdenverkehr vom [[Tourismusverband Salzburger Saalachtal|Tourismusverbandes Salzburger Saalachtal]] vermarktet. In diesem Bereich sind das [[Glemmtal]] mit dem [[Tourismusverband Saalbach Hinterglemm]] und im Winter mit dem [[Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang]] und die [[Urlaubsregion Saalfelden-Leogang]] mit Schwerpunkt [[Mountainbiking]] im Sommer zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzigartige Attraktion stellt der [[Nationalpark Hohe Tauern]] dar. Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in diesem Nationalpark seinen die [[Krimmler Wasserfälle]] und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chaletdörfer, Liftprojekte, Umwidmungen ====&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[2010er]]-Jahre tauchen immer mehr Fälle auf, in denen landwirtschaftliche Flächen in Bauland umgewidmet wurden und nun mit Chalet-Dörfern und Aparthotels bebaut werden. Die Besitzer dieser Anlagen sind meist Ausländer. Besonders Aufsehen erregte im Spätherbst [[2019]] das [[Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn‎]], bei dem die Wohneinheiten ab 5,1 Millionen Euro kosten sollen und der Käufer noch einen E-Porsche Taycan gratis dazu erhält. Die Sendung &amp;quot;Am Schauplatz&amp;quot; vom 21. November 2019 (siehe Video) hatte einige dieser Fälle im [[Oberpinzgau]] recherchiert und unglaubliche Details aufgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Daten und Fakten ====&lt;br /&gt;
Anzahl Übernachtungen im Mai und Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle PiN|11. August 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Pinzgau: 759&amp;amp;nbsp;421 (+ 3,67 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Saalachtal: 36&amp;amp;nbsp;163 (+ 3,31 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Nationalpark Hohe Tauern: 240&amp;amp;nbsp;643 (- 3,16 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Zell am See - Kaprun: 202&amp;amp;nbsp;615 (+ 13,82 % zu 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Daten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gebiet!! Mai!! Veränderung zu 2010!! Juni!! Veränderung zu 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saalachtal|| 67&amp;amp;nbsp;327|| - 36,67  %|| 248&amp;amp;nbsp;836|| + 24,59 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nationalpark|| 62&amp;amp;nbsp;552|| - 34,29 %|| 178&amp;amp;nbsp;091|| + 16,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zell am See - Kaprun|| 55&amp;amp;nbsp;982|| + 13,82 %|| (Quelle dürfte hier falsche Zahl haben: 55&amp;amp;nbsp;982)|| + 32,12 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterkunft (Auswahl) ====&lt;br /&gt;
* [[Alpin Penthouse Hollersbach]]&lt;br /&gt;
* [[Kinderhotel Felben]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Hotel Gollinger Hof]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Hasenauer]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Neuhaus Saalbach]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel zum Hirschen (Zell am See)]]&lt;br /&gt;
* [[Landhotel Kirchenwirt (Unken)]]&lt;br /&gt;
* [[Bräugasthof Lofer]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Rauriserhof]] in Rauris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Arbeitslose ===&lt;br /&gt;
* 2001: 7,0 %&lt;br /&gt;
* 2013: 6,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Informationszentren und Stauseen der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Kraftwerksgruppe Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Käfertal]], Ausläufer des [[Ferleitental]]es am südlichen Ende des [[Fuscher Tal]]&lt;br /&gt;
* [[Kitzlochklamm]] in Taxenbach&lt;br /&gt;
* [[Kolm-Saigurn]], Talschluss Hüttwinkltal in Rauris&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Wasserfälle]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalparkzentrum Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Zeller See]]&lt;br /&gt;
* [[Einsiedelei am Palfen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Seisenbergklamm]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Sigmund-Thun-Klamm]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Schmittenhöhe]] in Zell am See&lt;br /&gt;
* [[Vorderkaserklamm]] in Weißbach bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] in Embach bei Lend&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wasenmoos Mittersill]], Ramsarschutzgebiet&lt;br /&gt;
* [[WasserWelten Krimml]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Museum Wilhelmgut]] und [[Salzburger Wollstadel]] in Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
* [[Felberturm Museum]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Kaprun Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf]] in Uttendorf&lt;br /&gt;
* [[Bergbaumuseum Leogang]]&lt;br /&gt;
* [[Vötters Oldtimer-Museum Kaprun|Vötters Oldtimer-Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Museum Schloss Ritzen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm]] in Zell am See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immaterielles UNESCO-Kulturerbe===&lt;br /&gt;
[[Das Heilwissen der Pinzgauerinnen]], vertreten durch den TEH-Verein,  wurde [[Immaterielles UNESCO Kulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ritter von Arlt]], Freund und Mentor Ignaz Rojachers (* 1853 in Prag; † 1944 in Rauris) &lt;br /&gt;
* [[Peter Blaikner]], Autor, Kabarettist und Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Max Effenberger]], Bezirkshauptmann und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Anton Faistauer]], Maler, (* 1887 in St. Martin bei Lofer † 1930 in Wien)&lt;br /&gt;
* [[Max Faistauer]], Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Evi Fersterer]], Malerin&lt;br /&gt;
* [[Liesl Geisler-Scharfetter]], [[Krimmler Tauernhaus]]-Wirtin&lt;br /&gt;
* [[Felix Gottwald]], nordischer Kombinierer&lt;br /&gt;
* [[Wolf Haas]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Richard Hirschbäck]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Roswitha Huber]], &amp;quot;Eigenbrötlerin&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Franz Innerhofer]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner]], Priester und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Waltraud Langer]], Journalistin und Kommentatorin&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Loitfellner-Moser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Theresia Oblasser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rettenbacher-Höllwerth]], Autorin und Chronistin&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Rojacher]], Gewerke&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Salzmann]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Karl Schnell]], Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Steinacher]], Segler&lt;br /&gt;
* [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]], Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Caspar Vogl]], [[Pfleger]] und Justizopfer&lt;br /&gt;
* [[Franz Friedrich Wallack]], Erbauer der [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelmstätter]], Bogensportler&lt;br /&gt;
* [[Robert Zehentner]], [[Tauernlamm-Genossenschaft]]sgründer und Landespolitiker&lt;br /&gt;
* [[O. P. Zier]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patron des Pinzgaus==&lt;br /&gt;
Als Bezirkspatron gilt [[Vitalis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Pinzgau-Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Siegfried Hetz: [[Erlebnis Pinzgau|Erlebnis Salzburger Land, Band 2: Pinzgau]], [[Verlag Anton Pustet]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinzgau}}&lt;br /&gt;
=== Bildlink ===&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/groups/200164147007454/ Historischer Pinzgau, Facebook] mit historischen Aufnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/themen/statistik/gp-statistik-daten-gemeindeportraet Landesstatistik Salzburg Gemeindeportraits aktueller Stand]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/forumfamilie-4 Forum Familie]&lt;br /&gt;
* [http://www.pepp.at Elternberatung des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/se/bezirke/bh_zellamsee.htm Bezirkshauptmannschaft Zell am See]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberpinzgau.de/Highlights/zell_am_see.htm Online-Reiseführer Zell am See und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kinderhotelpost.at/ Familien Erlebnis Hotel Post Unken]&lt;br /&gt;
== Quellen  ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
* diverses Kartenmaterial&lt;br /&gt;
* [http://www.teh.at  www.teh.at]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Pinzgauer Nachrichten]], 18. November 2010&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|23. Februar 2012, Bevölkerungsentwicklung 2002 - 2011}} &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
{{Bezirke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430375</id>
		<title>Pinzgau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Pinzgau&amp;diff=2430375"/>
		<updated>2025-04-19T20:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Adaptierung Geschichte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Landschaftsbild &lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Blick auf Zeller Becken und Hohe Tauern. Im Vordergrund Arnikablüten..jpg|thumb|center|280px|Blick von den [[Pinzgauer Grasberge]]m über das [[Zeller Becken]] hin zu den [[Hohen Tauern]] und ins obere [[Saalachtal]].]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |{{Imagemap Gaue von Salzburg|{{PAGENAME}}|center|280px}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Verwaltungssitz: || [[Zell am See]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 2&amp;amp;nbsp;642,26 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||  9ß&amp;amp;nbsp;131 &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte: || 33 Einwohner &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;je km²&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Unselbständig Beschäftigte: || 36&amp;amp;nbsp;376  &amp;lt;small&amp;gt;(2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen: || &amp;lt;code&amp;gt;ZE&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Website: ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein Bezirk im Südwesten des [[Salzburg (Bundesland)|Bundeslandes Salzburg]]. Als [[Politische Gliederung|politische Verwaltungseinheit]] wird er in der Regel als &#039;&#039;&#039;Bezirk Zell am See&#039;&#039;&#039; bezeichnet. Im alltäglichen Sprachgebrauch herrscht aber der ursprüngliche Begriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk [[Zell am See]] (Pinzgau) ist flächenmäßig der größte Salzburger Bezirk. Er grenzt im Osten an den [[Pongau]], im Norden und Osten an den [[Bayern|bayrischen]] Landkreis Berchtesgadener Land, im Westen an die [[Nordtirol]]er Bezirke Schwaz und Kitzbühel, sowie im Süden an das zu [[Italien]] gehörende [[Südtirol]], den [[Osttirol]]er Bezirk [[Lienz]] und den [[Kärntner]] Bezirk Spital an der Drau. Der Pinzgau wird traditionell in die drei Teilregionen [[Oberpinzgau]], [[Unterpinzgau]] und [[Mitterpinzgau]] unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bevölkerungsentwicklung===&lt;br /&gt;
Zwischen 2001 und 2010 haben folgende Gemeinden einen teilweise starken Einwohnerrückgang erlebt: Knapp zehn Prozent weniger Einwohner im Vergleich hat [[Fusch an der Großglocknerstraße]], dahinter kommen [[Lend]], mit größerem Abstand [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Viehhofen]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Taxenbach]], [[Krimml]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[Mittersill]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Rauris]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Unken]], [[Lofer]] und [[Wald im Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annähernd gleich blieb die Einwohnerzahl in Zell am See, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Weißbach bei Lofer]] und [[Uttendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugelegt in der Bevölkerungszahl haben in der Reihenfolge [[Bramberg am Wildkogel]], [[Kaprun]], [[Niedernsill]], [[Leogang]], [[Stuhlfelden]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]], [[Maishofen]] und [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vergleich Entwicklung 2002–2011 ====&lt;br /&gt;
Die   Region &amp;quot;[[Oberes Saalachtal]]&amp;quot; (Saalfelden am Steinernen Meer, Saal­bach-Hinterglemm, Leogang, Maishofen und Viehhofen) konnte zwischen 2002 und 2011 mit plus 3,1 Prozent ein stabiles   Bevölkerungswachs­tum verbuchen. In der &amp;quot;Planungsregion Un­terpinzgau&amp;quot; (Dienten am Hochkönig, Lend, Rauris und Taxenbach) gab es dagegen ein kräftiges Minus von 4,6 Prozent. Am schlimms­ten betroffen war Lend mit mi­nus 10,1 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im   [[Unteres Saalachtal|Unteren Saalachtal]] (Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weiß­bach bei Lofer) glichen sich die Zahl der Geborenen und die Zahl der Gestorbenen exakt aus. Die Be­völkerungsveränderung in die­ser Region kam rein durch Wanderungen zustande. Diese Bilanz fiel negativ aus: 72 Men­schen weniger als 2002 lebten zu Beginn 2011 in den vier Or­ten. Das ergibt ein Minus von l,3 Prozent. Zudem ist hier der Jugendanteil (unter 20-Jährige) mit 21,1 Prozent unterdurch­schnittlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlecht schneidet bei die­sem Wert das [[Zeller Becken]] (Bruck an Großglocknerstraße, Fusch an  der Großglocknerstraße, Kaprun, Piesen­dorf und Zell am See) ab. Hier liegt der Wert bei 20,5 Prozent (Landesschnitt 21,4). Dennoch gab es ein Bevölkerungswachs­tum von 0,4   Prozent. Im Oberpinzgau ergibt sich ein umgekehrtes Bild: Mit 23,1 Prozent ist der Jugendan­teil relativ hoch. Dennoch ver­ringerte sich die Bevölkerung um 0,5   Prozent. Besonders sig­nifikante Rückgänge gab es da­bei in Mittersill mit 2,9 Prozent (um 159 Einwohner weniger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinden Pinzgau01.jpg|left|470px]]&lt;br /&gt;
Der Bezirk umfasst drei Städte und und 25 Markt- und Ortsgemeinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Städte: [[Mittersill]], [[Saalfelden am Steinernen Meer]] und [[Zell am See]]; &lt;br /&gt;
; Marktgemeinden: [[Lofer]], [[Neukirchen am Großvenediger]], [[Rauris]] und [[Taxenbach]];&lt;br /&gt;
; Gemeinden: [[Bramberg am Wildkogel]], [[Bruck an der Großglocknerstraße]], [[Dienten am Hochkönig]], [[Fusch an der Großglocknerstraße]], [[Hollersbach im Pinzgau]], [[Kaprun]], [[Krimml]], [[Lend]], [[Leogang]], [[Maishofen]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[Niedernsill]], [[Piesendorf]], [[Saalbach-Hinterglemm]], [[St. Martin bei Lofer]], [[Stuhlfelden]], [[Unken]], [[Uttendorf]], [[Viehhofen]], [[Wald im Pinzgau]] und  [[Weißbach bei Lofer]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller See und Wiesbachhorn.jpg|thumb|[[Zeller See]] und [[Wiesbachhorn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saalfelden.jpg|thumb|Saalfelden am Steinernen Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landal, Viehhofen 1.jpg|thumb|Die sog. Landalsiedlung, eine [[Viehhofen]]er Ferien-Appartmentanlage.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden.jpg|thumb|Niedernsill, Lengdorf, Blick Richtung Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittersill.jpg|thumb|Mittersill]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau.jpg|thumb|Landschaft bei Bramberg im Oberpinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pinzgau kam , wie ganz Salzburg, im Jahr [[1816]] als [[Kronland Salzburg|k.k. Österreich]] unter die Landesverwaltung von Oberösterreich, 1848 wurde in Salzburg wider eine eigene Landesverwaltung eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Pinzgaus siehe:&#039;&#039;Hauptartikel [[Geschichte des Pinzgaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
===Fremdenverkehr===&lt;br /&gt;
Der Pinzgau ist neben der [[Stadt Salzburg]] der wichtigste Bezirk des Salzburger [[Fremdenverkehr Land Salzburg|Fremdenverkehrs]]. Das Zentrum bildet die [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)|Urlaubsregion Zell am See - Kaprun]] mit dem [[Zeller See]] und dem [[Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn|Ganzjahreskigebiet]] unterhalb des [[Kitzsteinhorn]]s. Das [[Salzburger Saalachtal]] wird für den Fremdenverkehr vom [[Tourismusverband Salzburger Saalachtal|Tourismusverbandes Salzburger Saalachtal]] vermarktet. In diesem Bereich sind das [[Glemmtal]] mit dem [[Tourismusverband Saalbach Hinterglemm]] und im Winter mit dem [[Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang]] und die [[Urlaubsregion Saalfelden-Leogang]] mit Schwerpunkt [[Mountainbiking]] im Sommer zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzigartige Attraktion stellt der [[Nationalpark Hohe Tauern]] dar. Unter den zahlreichen Sehenswürdigkeiten in diesem Nationalpark seinen die [[Krimmler Wasserfälle]] und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chaletdörfer, Liftprojekte, Umwidmungen ====&lt;br /&gt;
Gegen Ende der [[2010er]]-Jahre tauchen immer mehr Fälle auf, in denen landwirtschaftliche Flächen in Bauland umgewidmet wurden und nun mit Chalet-Dörfern und Aparthotels bebaut werden. Die Besitzer dieser Anlagen sind meist Ausländer. Besonders Aufsehen erregte im Spätherbst [[2019]] das [[Hotelprojekt beim Wasenmoos am Pass Thurn‎]], bei dem die Wohneinheiten ab 5,1 Millionen Euro kosten sollen und der Käufer noch einen E-Porsche Taycan gratis dazu erhält. Die Sendung &amp;quot;Am Schauplatz&amp;quot; vom 21. November 2019 (siehe Video) hatte einige dieser Fälle im [[Oberpinzgau]] recherchiert und unglaubliche Details aufgedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Daten und Fakten ====&lt;br /&gt;
Anzahl Übernachtungen im Mai und Juni 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle PiN|11. August 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Pinzgau: 759&amp;amp;nbsp;421 (+ 3,67 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Saalachtal: 36&amp;amp;nbsp;163 (+ 3,31 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Nationalpark Hohe Tauern: 240&amp;amp;nbsp;643 (- 3,16 % zu 2010)&lt;br /&gt;
* Zell am See - Kaprun: 202&amp;amp;nbsp;615 (+ 13,82 % zu 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Daten:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gebiet!! Mai!! Veränderung zu 2010!! Juni!! Veränderung zu 2010&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saalachtal|| 67&amp;amp;nbsp;327|| - 36,67  %|| 248&amp;amp;nbsp;836|| + 24,59 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nationalpark|| 62&amp;amp;nbsp;552|| - 34,29 %|| 178&amp;amp;nbsp;091|| + 16,16 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zell am See - Kaprun|| 55&amp;amp;nbsp;982|| + 13,82 %|| (Quelle dürfte hier falsche Zahl haben: 55&amp;amp;nbsp;982)|| + 32,12 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterkunft (Auswahl) ====&lt;br /&gt;
* [[Alpin Penthouse Hollersbach]]&lt;br /&gt;
* [[Kinderhotel Felben]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Hotel Gollinger Hof]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Hasenauer]] in Saalbach-Hinterglemm&lt;br /&gt;
* [[Hotel Neuhaus Saalbach]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel zum Hirschen (Zell am See)]]&lt;br /&gt;
* [[Landhotel Kirchenwirt (Unken)]]&lt;br /&gt;
* [[Bräugasthof Lofer]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel Rauriserhof]] in Rauris&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung Arbeitslose ===&lt;br /&gt;
* 2001: 7,0 %&lt;br /&gt;
* 2013: 6,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Informationszentren und Stauseen der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Kraftwerksgruppe Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Käfertal]], Ausläufer des [[Ferleitental]]es am südlichen Ende des [[Fuscher Tal]]&lt;br /&gt;
* [[Kitzlochklamm]] in Taxenbach&lt;br /&gt;
* [[Kolm-Saigurn]], Talschluss Hüttwinkltal in Rauris&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Wasserfälle]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalparkzentrum Hohe Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Zeller See]]&lt;br /&gt;
* [[Einsiedelei am Palfen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Seisenbergklamm]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Sigmund-Thun-Klamm]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Schmittenhöhe]] in Zell am See&lt;br /&gt;
* [[Vorderkaserklamm]] in Weißbach bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] in Embach bei Lend&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Maria Kirchental]] in St. Martin bei Lofer&lt;br /&gt;
* [[Wasenmoos Mittersill]], Ramsarschutzgebiet&lt;br /&gt;
* [[WasserWelten Krimml]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Museum Wilhelmgut]] und [[Salzburger Wollstadel]] in Bramberg am Wildkogel&lt;br /&gt;
* [[Felberturm Museum]] in Mittersill&lt;br /&gt;
* [[Kaprun Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf]] in Uttendorf&lt;br /&gt;
* [[Bergbaumuseum Leogang]]&lt;br /&gt;
* [[Vötters Oldtimer-Museum Kaprun|Vötters Oldtimer-Museum]] in Kaprun&lt;br /&gt;
* [[Museum Schloss Ritzen]] in Saalfelden am Steinernen Meer&lt;br /&gt;
* [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm]] in Zell am See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Immaterielles UNESCO-Kulturerbe===&lt;br /&gt;
[[Das Heilwissen der Pinzgauerinnen]], vertreten durch den TEH-Verein,  wurde [[Immaterielles UNESCO Kulturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Ritter von Arlt]], Freund und Mentor Ignaz Rojachers (* 1853 in Prag; † 1944 in Rauris) &lt;br /&gt;
* [[Peter Blaikner]], Autor, Kabarettist und Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Max Effenberger]], Bezirkshauptmann und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Anton Faistauer]], Maler, (* 1887 in St. Martin bei Lofer † 1930 in Wien)&lt;br /&gt;
* [[Max Faistauer]], Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Evi Fersterer]], Malerin&lt;br /&gt;
* [[Liesl Geisler-Scharfetter]], [[Krimmler Tauernhaus]]-Wirtin&lt;br /&gt;
* [[Felix Gottwald]], nordischer Kombinierer&lt;br /&gt;
* [[Wolf Haas]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Richard Hirschbäck]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Roswitha Huber]], &amp;quot;Eigenbrötlerin&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Franz Innerhofer]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner]], Priester und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Waltraud Langer]], Journalistin und Kommentatorin&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Loitfellner-Moser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Theresia Oblasser]], Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Barbara Rettenbacher-Höllwerth]], Autorin und Chronistin&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Rojacher]], Gewerke&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Salzmann]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Karl Schnell]], Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Steinacher]], Segler&lt;br /&gt;
* [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]], Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Caspar Vogl]], [[Pfleger]] und Justizopfer&lt;br /&gt;
* [[Franz Friedrich Wallack]], Erbauer der [[Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Wilhelmstätter]], Bogensportler&lt;br /&gt;
* [[Robert Zehentner]], [[Tauernlamm-Genossenschaft]]sgründer und Landespolitiker&lt;br /&gt;
* [[O. P. Zier]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Patron des Pinzgaus==&lt;br /&gt;
Als Bezirkspatron gilt [[Vitalis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Pinzgau-Namen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße]]&lt;br /&gt;
* Siegfried Hetz: [[Erlebnis Pinzgau|Erlebnis Salzburger Land, Band 2: Pinzgau]], [[Verlag Anton Pustet]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinzgau}}&lt;br /&gt;
=== Bildlink ===&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/groups/200164147007454/ Historischer Pinzgau, Facebook] mit historischen Aufnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburg.gv.at/themen/statistik/gp-statistik-daten-gemeindeportraet Landesstatistik Salzburg Gemeindeportraits aktueller Stand]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/forumfamilie-4 Forum Familie]&lt;br /&gt;
* [http://www.pepp.at Elternberatung des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/se/bezirke/bh_zellamsee.htm Bezirkshauptmannschaft Zell am See]&lt;br /&gt;
* [http://www.oberpinzgau.de/Highlights/zell_am_see.htm Online-Reiseführer Zell am See und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.kinderhotelpost.at/ Familien Erlebnis Hotel Post Unken]&lt;br /&gt;
== Quellen  ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Beiträge&lt;br /&gt;
* diverses Kartenmaterial&lt;br /&gt;
* [http://www.teh.at  www.teh.at]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Woche]], Ausgabe [[Pinzgauer Nachrichten]], 18. November 2010&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|23. Februar 2012, Bevölkerungsentwicklung 2002 - 2011}} &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
{{Bezirke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=2430003</id>
		<title>Vogt- oder Kastnerturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=2430003"/>
		<updated>2025-04-18T10:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Ergänzung Stadtmuseum&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastnerturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandspuren aus dem Jahr 1770 im Vogt- oder Kastnerturm.jpg|thumb|Spuren des Brandes von [[1770]] im Vogtturm]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist ein hoch[[mittelalter]]lichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Stadtzentrum von [[Zell am See]]. In dem unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Zell am See|Denkmalschutz]] stehenden Gebäude ist in vier Stockwerken das [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm|Stadtmuseum]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, der Süd- und der Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier für Ausstellungszwecke genutzt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung ist der Vogtturm seit Juli [[2020]] mit einem neuen Museums- und Sicherheitskonzept wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Turm (Bergfried), der gräfliche Ansitz (Fuscher Haus, Neue Propstei, heute [[Bankhaus Carl Spängler &amp;amp; Co. AG|Bankhaus Carl Spängler]]) und die [[Stadtpfarrkirche Zell am See|Hippolyt-Kirche]] zählen zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Als Bauherren dürfen die Herren von Lechsgemünde-Frontenhausen aus [[Mittersill]] vermutet werden. Das Fuscher Haus und der Zeller Turm waren Teil eines um die Mitte des [[12. Jahrhundert]]s entstandenen Häuserensembles, das einen dreieckigen, durch Tore abgeschlossenen Innenhof (den heutigen [[Stadtplatz (Zell am See)|Stadtplatz]]) umgab. Ansitz und Turm hatten bis weit hinein in die [[Neuzeit]] als &amp;quot;freies Eigen&amp;quot; eine rechtliche Sonderstellung inne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]] (2020): &#039;&#039;Geschichte des Vogtturms&#039;&#039;. Museumsportal des Landes Salzburg &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten urkundlichen Belege stammen aus dem Jahr 1489, in der ein „Fuscher-Hauß sambt dem Turn“ genannt wird. Der Turm kommt hierbei in den Besitz der auf Schloss [[Schloss Dorfheim|Dorfheim]] in [[Saalfelden]] beheimateten Familie Hundt.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum Vogtturm; Dauerausstellung; Recherche Rainer Hochhold&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgt eine Reihe von weiteren Besitzerinnen und Besitzern, darunter Anna Maria Paggee aus [[Tamsweg]] (mit Kauf vom [[27. April]] [[1660]]; sie war die Gattin des hochfürstlichen Salzburger [[Hofrat]]es Johann Konrad Stadlmayr). Erbin wurde [[1719]] deren Nicht Maria Theresia von Küepach. Sie war mit Friedrich Ignaz [[Lürzer von Zehendthal|Lürzer von Zehendtal]] verheiratet. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: &#039;&#039;[[Burgen und Schlösser. Pongau. Pinzgau. Lungau.]]&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4, Seite 151f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stadtbrand im Jahr [[1770]] wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Zudem wurden früher die Dachluken zum [[Wetterschießen]] verwendet. Dabei hoffte man, durch den Lärm (Kanonendonner) das Aufziehen von [[Unwetter]]n zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1798]] wurde der Turm vom Kaufmann [[Johann Kastner]] erworben. Turm und Turmhaus befanden sich in der Folge knapp 150 Jahre im Besitz der Familie Kastner. Am [[27. Juli]] [[1951]] erwarben Theresia und Anton Faistauer aus [[Maishofen]], Verwandte des Malers [[Anton Faistauer]], den Turm, der so in den Besitz deren Erben kam. [[1984]] erwarb das Bankhaus Spängler den Turm und sanierte das Gebäude im Bereich der Innenräume und des Daches gründlich. Anschließend wurde das Gebäude an die [[Stadtgemeinde Zell am See|Stadtgemeinde]] für Museumszwecke verpachtet. Das Stadt-Museum, das sich seit [[1973]] im [[Schloss Rosenberg]] befunden hatte, übersiedelte nachfolgend in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u. a.) gesperrt werden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeller Stadtmuseum beherbergt heute eine interaktive Ausstellung über die Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Zell am See und ihrer näheren Umgebung. Die Schwerpunkte liegen auf archäologischen Funden der Vor- und Frühgeschichte, Zeugnissen des örtlichen Brauchtums, der Wirtschafts- und Tourismusgeschichte, romantischen und spätromantischen Gemälden des Zeller Sees, modernen Bildern des Zeller Malers Richard Hirschbäck (1937–2007) und aktuellen Erfindungen und Innovationen aus der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.vogtturm.at/ Homepage Vogtturm]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Vogtturm}}&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=2430000</id>
		<title>Vogt- oder Kastnerturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=2430000"/>
		<updated>2025-04-18T10:18:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Urkunde 1489 neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastnerturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandspuren aus dem Jahr 1770 im Vogt- oder Kastnerturm.jpg|thumb|Spuren des Brandes von [[1770]] im Vogtturm]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist ein hoch[[mittelalter]]lichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Stadtzentrum von [[Zell am See]]. In dem unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Zell am See|Denkmalschutz]] stehenden Gebäude ist in vier Stockwerken das [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm|Stadtmuseum]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, der Süd- und der Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier für Ausstellungszwecke genutzt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung ist der Vogtturm seit Juli [[2020]] mit einem neuen Museums- und Sicherheitskonzept wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Turm (Bergfried), der gräfliche Ansitz (Fuscher Haus, Neue Propstei, heute [[Bankhaus Carl Spängler &amp;amp; Co. AG|Bankhaus Carl Spängler]]) und die [[Stadtpfarrkirche Zell am See|Hippolyt-Kirche]] zählen zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Als Bauherren dürfen die Herren von Lechsgemünde-Frontenhausen aus [[Mittersill]] vermutet werden. Das Fuscher Haus und der Zeller Turm waren Teil eines um die Mitte des [[12. Jahrhundert]]s entstandenen Häuserensembles, das einen dreieckigen, durch Tore abgeschlossenen Innenhof (den heutigen [[Stadtplatz (Zell am See)|Stadtplatz]]) umgab. Ansitz und Turm hatten bis weit hinein in die [[Neuzeit]] als &amp;quot;freies Eigen&amp;quot; eine rechtliche Sonderstellung inne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]] (2020): &#039;&#039;Geschichte des Vogtturms&#039;&#039;. Museumsportal des Landes Salzburg &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten urkundlichen Belege stammen aus dem Jahr 1489, in der ein „Fuscher-Hauß sambt dem Turn“ genannt wird. Der Turm kommt hierbei in den Besitz der auf Schloss [[Schloss Dorfheim|Dorfheim]] in [[Saalfelden]] beheimateten Familie Hundt.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum Vogtturm; Dauerausstellung; Recherche Rainer Hochhold&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgt eine Reihe von weiteren Besitzerinnen und Besitzern, darunter Anna Maria Paggee aus [[Tamsweg]] (mit Kauf vom [[27. April]] [[1660]]; sie war die Gattin des hochfürstlichen Salzburger [[Hofrat]]es Johann Konrad Stadlmayr). Erbin wurde [[1719]] deren Nicht Maria Theresia von Küepach. Sie war mit Friedrich Ignaz [[Lürzer von Zehendthal|Lürzer von Zehendtal]] verheiratet. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: &#039;&#039;[[Burgen und Schlösser. Pongau. Pinzgau. Lungau.]]&#039;&#039;, Birken-Verlag Wien, 1978, ISBN 3-85030-037-4, Seite 151f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stadtbrand im Jahr [[1770]] wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Zudem wurden früher die Dachluken zum [[Wetterschießen]] verwendet. Dabei hoffte man, durch den Lärm (Kanonendonner) das Aufziehen von [[Unwetter]]n zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1798]] wurde der Turm vom Kaufmann [[Johann Kastner]] erworben. Turm und Turmhaus befanden sich in der Folge knapp 150 Jahre im Besitz der Familie Kastner. Am [[27. Juli]] [[1951]] erwarben Theresia und Anton Faistauer aus [[Maishofen]], Verwandte des Malers [[Anton Faistauer]], den Turm, der so in den Besitz deren Erben kam. [[1984]] erwarb das Bankhaus Spängler den Turm und sanierte das Gebäude im Bereich der Innenräume und des Daches gründlich. Anschließend wurde das Gebäude an die [[Stadtgemeinde Zell am See|Stadtgemeinde]] für Museumszwecke verpachtet. Das Stadt-Museum, das sich seit [[1973]] im [[Schloss Rosenberg]] befunden hatte, übersiedelte nachfolgend in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u. a.) gesperrt werden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.vogtturm.at/ Homepage Vogtturm]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Vogtturm}}&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429853</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429853"/>
		<updated>2025-04-17T09:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: /* Kuriosa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich in: Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Von Bisons, Binsen, der Salzach und den Kelten. Der Name »Pinzgau«&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
== Urgeschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im [[Mitterpinzgau|nördlichen Pinzgau]] in [[Unken]] entdeckt. So konnten am [[Oberrainer Knogel]] unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle ([[Abri von Unken|Abri]]) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4&amp;amp;nbsp;500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11&amp;amp;nbsp;500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): [[Nationalpark Hohe Tauern]]: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang [[Felber Tauern]] (Ortsgemeinde [[Mittersill]]) [[28. August|28.08.]]–[[30. August|30.08.]][[2018]]; [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]] (1992): [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: [[Alois Eder|Eder, Alois]] (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. [[Tyrolia Verlagsgesellschaft|Tyrolia]]: Innsbruck; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und [[Alm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Bergbau]] auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Steinerbichl]] in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. [[Amt der Salzburger Landesregierung]] (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] ...) wurde sogar von einem &amp;quot;Hauch von Pompeji&amp;quot; im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Tober|Tober, Barbara]] (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]]. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen [[Alpenvorland]] nahm im [[6. Jahrhundert]] ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] Arn (Arno) in den Jahren [[788]] oder [[790]] in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden [[Zell am See]] (&#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039;) und Saalfelden (&#039;&#039;Salafelda&#039;&#039;) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und [[Breves Notitiae]]. Die [[Salzburger Güterverzeichnis]]se aus der Zeit um [[800]]. In: [[Herwig Wolfram|Wolfram, Herwig]] (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hoch- und Spätmittelalter==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Investiturstreit kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zur Absetzung des Bayernherzogs und der Neubelehnung des Pinzgaus als Reichslehen (Königslehen) &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Grafschaft, Burg und Gericht Mittersill im Mittelalter. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemeinde Mittersill. Mittersill; S. 83f. bzw. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 127f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Grafen von Lechsgemünd (Landkreis Donau-Ries in Bayerisch-Schwaben). Im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa legten die Truppen Graf Liutpolds von Plain und Graf Heinrichs III. von Lechsgemünd im Jahr [[1167]] die Stadt Salzburg in Schutt und Asche. Neben dem Beinamen eines Grafen von Lechsgemünd führte Graf Heinrich III. auch die Titel eines Grafen von Frontenhausen und [[Mittersill]]. In den Besitzaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein wurde Graf Heinrich zudem als Graf von Pinzgau bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Noichl, Elisabeth (1978): Codex Falkensteinensis: Die Rechtsauffassungen der Grafen von Falkenstein. In: Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. N.F. 28. Beck: München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. unter Ausschaltung des schwäbischen Stammhauses die Lechsgemünder Erbschaftsgüter. Eine nicht unbedeutende Rolle dürfte dabei Bischof Konrad IV. von Regensburg innegehabt haben. Konrad war als Sohn Graf Heinrichs III. und Adelheids von Plain Begünstigter des Kaufhandels und hielt als Kanzler des Königs Phillip von Schwaben alle diplomatischen und logistischen Fäden zum Königshaus in der Hand. &amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam. S. 82–132&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in Stuhlfelden, Zell im Pinzgau und Taxenbach wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung des im Jahr 1217 eingerichteten Salzburger Eigenbistums Chiemsee herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mit unerheblichen Gütern vollzogenen Abgeltung eines vom Bayernherzog Ludwig I. beanspruchten Heimfallrechtes, &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 129. bzw. Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam; S. 91/92 und Lang, Johannes (2024): Eine kleine Geschichte des Pinzgaus. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; belehnte König Heinrich VII. am 18. August [[1228]] den Salzburger Erzbischof Eberhard II. mit dem Pinzgau. Dennoch geht die zuweilen geäußerte Meinung, das [[Erzstift]] Salzburg habe im Jahr 1228 auf einen Schlag den gesamten Pinzgau erhalten, an der Realität vorbei. So konnten etwa im [[Mitterpinzgau|Mitter]]- und [[Unterpinzgau]] die Herrschaftsrechte Salzburgs erst im Jahr [[1260]] durch das Erlöschen der Linie der Grafen von Plain angetreten werden, auch die Abgeltung bzw. Ablösung der Besitzrechte der Herren von Felben und Walchen ging nur allmählich vonstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pinzgau unter den (Fürst-)Erzbischöfen von Salzburg ==&lt;br /&gt;
Die folgenden rund 600 Jahre, die der Pinzgau den [[Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] der Kirche Salzburgs unterstand, waren keineswegs konfliktfrei. So stand der Pinzgau im Mittelpunkt der Aufstände der Bauern und Bergleute, die in den Jahren [[1525]]/[[1526|26]] eskalierten. In Folge der nicht zu Unrecht als »Pinzgauer Bauernkrieg« bezeichneten Erhebung wurde auch die Stadt Salzburg belagert, der Aufstand jedoch blutig niedergeschlagen. &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Burg Mittersill geplündert und verbrannt. Die Bauernkriege 1525/26. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemein de Mittersill. Mittersill; S. 134. und Zaisberger, Friederike (1998): Geschichte Salzburgs. Geschichte der österreichischen Bundesländer Bd. 7.; Verlag für Geschichte und Politik: Wien; S. 72ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichen Unruhen ließ im Jahr 1606 Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] den Zeller Pfleger [[Caspar Vogl]] und die Pinzgauer Bauernführer Hanns Kheill und Steffan Guethund hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; S. 137f. [Quelle: Zauner, Judas Thaddäus (1796–1813): Chronik von Salzburg, 7 Bände. Fertiggestellt von C. Gärtner. Verlag Franz Xaver Duyle: Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Hälfte des 16. Jh. kam es in Folge einer Klimaverschlechterung zu zahlreichen Unwetterkatastrophen. Eine große Anzahl von Menschen, unter ihnen der Bramberger Pfarrer Rupert Ramsauer und seine Wirtschafterin Eva Neidegger, wurden als Sündenböcke ausgemacht und zum Tod am Scheiterhaufen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Seifriedsberger, Josef et al. (Hg.) (2005a): Hexenbrand. Begleitband zur Sonderausstellung im Museum Bramberg, 3.6.–30.10.2005. Eigenverlag des Museums Bramberg: Bramberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[1731]] wurden tausende Pinzgauerinnen und Pinzgauer unter Fürsterzbischof [[Firmian|Leopold Anton von Firmian]] aus Glaubensgründen aus ihrer Heimat vertrieben. Auch der anfangs von Gewerken ([[Rosenberger]], [[Weitmoser]], [[Fugger|Fugger]], Mühlbacher Handel u. a.) betriebene und später vom erzbischöflichen Ärar übernommene Bergbau auf Kupfer- und Schwefelkies neigte sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts vielerorts seinem Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation des Erzstiftes Salzburg im Jahr [[1803]], einem mehrfachen Wechsel der Herrschaftsverhältnisse und wiederholten Abwehrkämpfen gegen Französische Truppen an den Pinzgauer Pässen, wurde der Pinzgau im Jahr [[1809]] in die Tiroler Erhebung (Insurrektion) gegen die mit den Franzosen verbündeten Bayern hineingezogen. Die von dem in Krimml aufgewachsenen und nach [[Matrei in Osttirol]] ausgewanderten [[Anton Wallner]] (Eichberger) versprochene und vehement betriebene Eingliederung des Pinzgaus an Tirol wurde am 3. Oktober 1809 vollzogen. Die Abspaltung des Pinzgaus von Salzburg wurde allerdings nach kurzer Zeit durch den am 14. Oktober 1809 abgeschlossenen Frieden von Schönbrunn wieder rechtsunwirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker, Ingeborg (1995): Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation an der Univ. Innsbruck: Innsbruck; S. 167f. bzw. Mitterer, Kurt Anton (2024): Der Pinzgau zur Zeit der Franzosenkriege. Mythos und Wirklichkeit. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 272f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaisertum Österreich ==&lt;br /&gt;
Am 14. April [[1816]] wurde Salzburg nach mehrfachen Wechsel der staatlichen Zugehörigkeit im Vertrag von München der [[Kaisertum Österreich|Österreichischen Monarchie]] zugeschlagen. Als Teil des [[Kronland Salzburg|Kronlandes]] „[[Österreich ob der Enns]]“ (das spätere [[Oberösterreich]]) mit der weit entfernten Hauptstadt [[Linz]] ergaben sich auch für den Pinzgau zahlreiche politische und wirtschaftliche Nachteile. Erst im Zuge der großen Reformen der Revolutionsjahre [[1848]]/[[1849|49]] wurde Salzburg wieder eine eigene [[Landesregierung|Landesvertretung]]  zugestanden. Für den Pinzgau wurde die nunmehr als »[[Bezirkshauptmannschaft]]« bezeichnete Bezirksbehörde in Saalfelden eingerichtet, nach Intervention der örtlichen Vertretung im Jahr [[1860]] in [[Wien]] aber dauerhaft Zell am See zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts erreichten auch die fortwährenden Überschwemmungen und [[Mure|Vermurungen]] im Pinzgau ihren Höhepunkt, weite Teile des Talbodens waren versumpft, viele Menschen litten unter den unwirtlichen Bedingungen. In der Hoffnung, eine weitere Ausbreitung der Schäden hintanhalten zu können, wurde in Mittersill mit dem Bau des „Kürsingerdamms“ (benannt nach dem Pfleger Ignaz von Kürsinger) begonnen, in der Folge auch das Flussbett der Salzach tiefergelegt. Im Zeller Becken sorgen Seekanäle für zeitweise Besserung. Dennoch war neben der als »Pinzgauer Fieber«, »Sumpffieber«, »Brucker Fieber« oder »Kaltes Fieber« bekannten Krankheit das massive Auftreten von Stechmücken, im Pinzgau auch »Stanzen« genannt, noch lange Zeit weitverbreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiesbauer, Heinz/Dopsch, Heinz (2. verbesserte und erweiterte Auflage 2019): salzach – macht – geschichte. Salzburger Studien. (Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur, Bd. 7.) Hg. vom Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“ in Koop. mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Amt der Salzburger Landesregierung. Salzburg und Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: »Wütende Wasser« – eine unendliche Geschichte zwischen Bangen und Hoffen. S. 164–189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich brachte die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] ab [[1875]] für zahlreiche Kommunen im Pinzgau einen Aufschwung. Unter dem in [[Thumersbach|Thumersbach]] heimisch gewordenen preußischen Gutsbesitzer Rudolf Ehrenfried Riemann kam es zu einer weitreichenden touristischen Erschließung des Pinzgaus, Örtlichkeiten wie der Riemannpark in Thumersbach, die Riemannkanzel am Krimmler Wasserfallweg oder das [[Riemannhaus]] im Steinernen Meer erinnern bis heute an seinen Namen und sein verdientes Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeit der Weltkriege ==&lt;br /&gt;
Wie vielerorts in Österreich war die Zeit des [[Ersten Weltkrieg]]es und die [[Zwischenkriegszeit]] auch im Pinzgau von großen Gegensätzen in den Meinungen zu Monarchie, Republik und autoritären Regierungsformen geprägt. Im Pinzgau lag bei der [[Landtagswahl]] im April [[1932]] der Stimmenanteil der [[Nationalsozialisten]] bei 25,3%.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo, Rudolf (2013): Der Pinzgau unterm Hakenkreuz. Diktatur in der Provinz. Otto Müller Verlag: Salzburg/Wien; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; In zahlreichen Gemeinden des Pinzgaus war die politische Lage von einer außergewöhnlichen Dramatik gekennzeichnet. So musste die junge Stadt Zell am See unter die Aufsicht von Kommissären gestellt und Militär für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; Kapitel: Zell unter fremder Verwaltung. Oder: Kommissäre statt Bürgermeister S. 300f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Pinzgauer Gemeinden deklarierten sich zu arischen Sommerfrischen, jüdischer Besitz wurde enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtblau, Albert (2004): „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission, Bd. 17/2.) Verlag Oldenbourg: Wien/München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geriet zuweilen auch in Vergessenheit, dass in den Jahren des [[Zweiten Weltkrieg]]es im Pinzgau drei KZ-Außenlager (Fischhorn, [[Weißsee]], Mittersill) eingerichtet worden waren. In den letzten Kriegsmonaten hielten sich zahlreiche hochrangige Nationalsozialisten, darunter das Oberkommando der Wehrmacht und der Luftwaffe, im Pinzgau auf bzw. versuchten, hier unterzutauchen. Die von der NS-Führung propagierte »Alpenfestung« erwies sich bei Kriegsende dagegen als Trugbild. Nur selten fanden die Radikalisierung und die Verbrechen der NS-Zeit Eingang in die Heimatbücher und Gemeindechroniken der Nachkriegszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Der Weg in die Diktatur, der alltägliche Terror und das Trugbild Alpenfestung; 224-235.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Zeitgeschichte ==&lt;br /&gt;
Von den in den 1950er und 1960er Jahren beginnenden Wirtschaftswunderjahren profitierte auch der Pinzgau in hohem Maße. Neben manchen Leitbetrieben war es vor allem der Dienstleistungssektor, der nun deutlich mehr Menschen erlaubte, im Pinzgau zu leben. Träger eines wachsenden Wohlstandes war insbesondere der [[Fremdenverkehr]]. Neben dem Sommertourismus trug immer mehr auch das „Weiße Gold“ zum Wirtschaftswachstum bei, als [[Wintersport]]destination ersten Ranges und Austragungsort zahlreicher internationaler Wettkämpfe (Weltmeisterschaften im alpinen Skilauf [[1991]] und [[2025]]) konnte sich insbesondere [[Saalbach-Hinterglemm]] etablierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Klimaerwärmung waren zuletzt auch im Pinzgau in Form von katastrophalen Naturereignissen ([[Manlitzbach|Manlitz]]bach, [[Rettenbach]], [[Lokalbahn]]strecke im Oberpinzgau,[[Rauris|Rauriser Tal]], …) deutlich spürbar. Eine zunehmende Skepsis wird daher im Pinzgau auch der fortschreitenden Bodenversiegelung, dem Bau von immer neuen Chalet-Dörfern oder auch manch negativen Facetten des Massentourismus entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosa ==&lt;br /&gt;
* Die [[Chinesen-Stadt Piesendorf|Chinesen-Stadt]] in [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
* Der [[Der Fürstaller|Fürstaller-Globus]] mit [[Bramberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[&amp;quot;Brechen wir aus!&amp;quot; Leokadia Justmann.]]&amp;quot; Eine autobiografische Überlebensgeschichte einer polnischen Jüdin, die von Jänner bis Mai 1945 in [[Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429850</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429850"/>
		<updated>2025-04-17T09:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich in: Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Von Bisons, Binsen, der Salzach und den Kelten. Der Name »Pinzgau«&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
== Urgeschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im [[Mitterpinzgau|nördlichen Pinzgau]] in [[Unken]] entdeckt. So konnten am [[Oberrainer Knogel]] unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle ([[Abri von Unken|Abri]]) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4&amp;amp;nbsp;500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11&amp;amp;nbsp;500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): [[Nationalpark Hohe Tauern]]: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang [[Felber Tauern]] (Ortsgemeinde [[Mittersill]]) [[28. August|28.08.]]–[[30. August|30.08.]][[2018]]; [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]] (1992): [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: [[Alois Eder|Eder, Alois]] (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. [[Tyrolia Verlagsgesellschaft|Tyrolia]]: Innsbruck; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und [[Alm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Bergbau]] auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Steinerbichl]] in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. [[Amt der Salzburger Landesregierung]] (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] ...) wurde sogar von einem &amp;quot;Hauch von Pompeji&amp;quot; im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Tober|Tober, Barbara]] (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]]. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen [[Alpenvorland]] nahm im [[6. Jahrhundert]] ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] Arn (Arno) in den Jahren [[788]] oder [[790]] in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden [[Zell am See]] (&#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039;) und Saalfelden (&#039;&#039;Salafelda&#039;&#039;) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und [[Breves Notitiae]]. Die [[Salzburger Güterverzeichnis]]se aus der Zeit um [[800]]. In: [[Herwig Wolfram|Wolfram, Herwig]] (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hoch- und Spätmittelalter==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Investiturstreit kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zur Absetzung des Bayernherzogs und der Neubelehnung des Pinzgaus als Reichslehen (Königslehen) &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Grafschaft, Burg und Gericht Mittersill im Mittelalter. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemeinde Mittersill. Mittersill; S. 83f. bzw. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 127f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Grafen von Lechsgemünd (Landkreis Donau-Ries in Bayerisch-Schwaben). Im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa legten die Truppen Graf Liutpolds von Plain und Graf Heinrichs III. von Lechsgemünd im Jahr [[1167]] die Stadt Salzburg in Schutt und Asche. Neben dem Beinamen eines Grafen von Lechsgemünd führte Graf Heinrich III. auch die Titel eines Grafen von Frontenhausen und [[Mittersill]]. In den Besitzaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein wurde Graf Heinrich zudem als Graf von Pinzgau bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Noichl, Elisabeth (1978): Codex Falkensteinensis: Die Rechtsauffassungen der Grafen von Falkenstein. In: Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. N.F. 28. Beck: München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. unter Ausschaltung des schwäbischen Stammhauses die Lechsgemünder Erbschaftsgüter. Eine nicht unbedeutende Rolle dürfte dabei Bischof Konrad IV. von Regensburg innegehabt haben. Konrad war als Sohn Graf Heinrichs III. und Adelheids von Plain Begünstigter des Kaufhandels und hielt als Kanzler des Königs Phillip von Schwaben alle diplomatischen und logistischen Fäden zum Königshaus in der Hand. &amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam. S. 82–132&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in Stuhlfelden, Zell im Pinzgau und Taxenbach wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung des im Jahr 1217 eingerichteten Salzburger Eigenbistums Chiemsee herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mit unerheblichen Gütern vollzogenen Abgeltung eines vom Bayernherzog Ludwig I. beanspruchten Heimfallrechtes, &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 129. bzw. Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam; S. 91/92 und Lang, Johannes (2024): Eine kleine Geschichte des Pinzgaus. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; belehnte König Heinrich VII. am 18. August [[1228]] den Salzburger Erzbischof Eberhard II. mit dem Pinzgau. Dennoch geht die zuweilen geäußerte Meinung, das [[Erzstift]] Salzburg habe im Jahr 1228 auf einen Schlag den gesamten Pinzgau erhalten, an der Realität vorbei. So konnten etwa im [[Mitterpinzgau|Mitter]]- und [[Unterpinzgau]] die Herrschaftsrechte Salzburgs erst im Jahr [[1260]] durch das Erlöschen der Linie der Grafen von Plain angetreten werden, auch die Abgeltung bzw. Ablösung der Besitzrechte der Herren von Felben und Walchen ging nur allmählich vonstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pinzgau unter den (Fürst-)Erzbischöfen von Salzburg ==&lt;br /&gt;
Die folgenden rund 600 Jahre, die der Pinzgau den [[Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] der Kirche Salzburgs unterstand, waren keineswegs konfliktfrei. So stand der Pinzgau im Mittelpunkt der Aufstände der Bauern und Bergleute, die in den Jahren [[1525]]/[[1526|26]] eskalierten. In Folge der nicht zu Unrecht als »Pinzgauer Bauernkrieg« bezeichneten Erhebung wurde auch die Stadt Salzburg belagert, der Aufstand jedoch blutig niedergeschlagen. &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Burg Mittersill geplündert und verbrannt. Die Bauernkriege 1525/26. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemein de Mittersill. Mittersill; S. 134. und Zaisberger, Friederike (1998): Geschichte Salzburgs. Geschichte der österreichischen Bundesländer Bd. 7.; Verlag für Geschichte und Politik: Wien; S. 72ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichen Unruhen ließ im Jahr 1606 Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] den Zeller Pfleger [[Caspar Vogl]] und die Pinzgauer Bauernführer Hanns Kheill und Steffan Guethund hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; S. 137f. [Quelle: Zauner, Judas Thaddäus (1796–1813): Chronik von Salzburg, 7 Bände. Fertiggestellt von C. Gärtner. Verlag Franz Xaver Duyle: Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Hälfte des 16. Jh. kam es in Folge einer Klimaverschlechterung zu zahlreichen Unwetterkatastrophen. Eine große Anzahl von Menschen, unter ihnen der Bramberger Pfarrer Rupert Ramsauer und seine Wirtschafterin Eva Neidegger, wurden als Sündenböcke ausgemacht und zum Tod am Scheiterhaufen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Seifriedsberger, Josef et al. (Hg.) (2005a): Hexenbrand. Begleitband zur Sonderausstellung im Museum Bramberg, 3.6.–30.10.2005. Eigenverlag des Museums Bramberg: Bramberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[1731]] wurden tausende Pinzgauerinnen und Pinzgauer unter Fürsterzbischof [[Firmian|Leopold Anton von Firmian]] aus Glaubensgründen aus ihrer Heimat vertrieben. Auch der anfangs von Gewerken ([[Rosenberger]], [[Weitmoser]], [[Fugger|Fugger]], Mühlbacher Handel u. a.) betriebene und später vom erzbischöflichen Ärar übernommene Bergbau auf Kupfer- und Schwefelkies neigte sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts vielerorts seinem Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation des Erzstiftes Salzburg im Jahr [[1803]], einem mehrfachen Wechsel der Herrschaftsverhältnisse und wiederholten Abwehrkämpfen gegen Französische Truppen an den Pinzgauer Pässen, wurde der Pinzgau im Jahr [[1809]] in die Tiroler Erhebung (Insurrektion) gegen die mit den Franzosen verbündeten Bayern hineingezogen. Die von dem in Krimml aufgewachsenen und nach [[Matrei in Osttirol]] ausgewanderten [[Anton Wallner]] (Eichberger) versprochene und vehement betriebene Eingliederung des Pinzgaus an Tirol wurde am 3. Oktober 1809 vollzogen. Die Abspaltung des Pinzgaus von Salzburg wurde allerdings nach kurzer Zeit durch den am 14. Oktober 1809 abgeschlossenen Frieden von Schönbrunn wieder rechtsunwirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker, Ingeborg (1995): Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation an der Univ. Innsbruck: Innsbruck; S. 167f. bzw. Mitterer, Kurt Anton (2024): Der Pinzgau zur Zeit der Franzosenkriege. Mythos und Wirklichkeit. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 272f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaisertum Österreich ==&lt;br /&gt;
Am 14. April [[1816]] wurde Salzburg nach mehrfachen Wechsel der staatlichen Zugehörigkeit im Vertrag von München der [[Kaisertum Österreich|Österreichischen Monarchie]] zugeschlagen. Als Teil des [[Kronland Salzburg|Kronlandes]] „[[Österreich ob der Enns]]“ (das spätere [[Oberösterreich]]) mit der weit entfernten Hauptstadt [[Linz]] ergaben sich auch für den Pinzgau zahlreiche politische und wirtschaftliche Nachteile. Erst im Zuge der großen Reformen der Revolutionsjahre [[1848]]/[[1849|49]] wurde Salzburg wieder eine eigene [[Landesregierung|Landesvertretung]]  zugestanden. Für den Pinzgau wurde die nunmehr als »[[Bezirkshauptmannschaft]]« bezeichnete Bezirksbehörde in Saalfelden eingerichtet, nach Intervention der örtlichen Vertretung im Jahr [[1860]] in [[Wien]] aber dauerhaft Zell am See zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts erreichten auch die fortwährenden Überschwemmungen und [[Mure|Vermurungen]] im Pinzgau ihren Höhepunkt, weite Teile des Talbodens waren versumpft, viele Menschen litten unter den unwirtlichen Bedingungen. In der Hoffnung, eine weitere Ausbreitung der Schäden hintanhalten zu können, wurde in Mittersill mit dem Bau des „Kürsingerdamms“ (benannt nach dem Pfleger Ignaz von Kürsinger) begonnen, in der Folge auch das Flussbett der Salzach tiefergelegt. Im Zeller Becken sorgen Seekanäle für zeitweise Besserung. Dennoch war neben der als »Pinzgauer Fieber«, »Sumpffieber«, »Brucker Fieber« oder »Kaltes Fieber« bekannten Krankheit das massive Auftreten von Stechmücken, im Pinzgau auch »Stanzen« genannt, noch lange Zeit weitverbreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiesbauer, Heinz/Dopsch, Heinz (2. verbesserte und erweiterte Auflage 2019): salzach – macht – geschichte. Salzburger Studien. (Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur, Bd. 7.) Hg. vom Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“ in Koop. mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Amt der Salzburger Landesregierung. Salzburg und Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: »Wütende Wasser« – eine unendliche Geschichte zwischen Bangen und Hoffen. S. 164–189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich brachte die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] ab [[1875]] für zahlreiche Kommunen im Pinzgau einen Aufschwung. Unter dem in [[Thumersbach|Thumersbach]] heimisch gewordenen preußischen Gutsbesitzer Rudolf Ehrenfried Riemann kam es zu einer weitreichenden touristischen Erschließung des Pinzgaus, Örtlichkeiten wie der Riemannpark in Thumersbach, die Riemannkanzel am Krimmler Wasserfallweg oder das [[Riemannhaus]] im Steinernen Meer erinnern bis heute an seinen Namen und sein verdientes Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeit der Weltkriege ==&lt;br /&gt;
Wie vielerorts in Österreich war die Zeit des [[Ersten Weltkrieg]]es und die [[Zwischenkriegszeit]] auch im Pinzgau von großen Gegensätzen in den Meinungen zu Monarchie, Republik und autoritären Regierungsformen geprägt. Im Pinzgau lag bei der [[Landtagswahl]] im April [[1932]] der Stimmenanteil der [[Nationalsozialisten]] bei 25,3%.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo, Rudolf (2013): Der Pinzgau unterm Hakenkreuz. Diktatur in der Provinz. Otto Müller Verlag: Salzburg/Wien; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; In zahlreichen Gemeinden des Pinzgaus war die politische Lage von einer außergewöhnlichen Dramatik gekennzeichnet. So musste die junge Stadt Zell am See unter die Aufsicht von Kommissären gestellt und Militär für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; Kapitel: Zell unter fremder Verwaltung. Oder: Kommissäre statt Bürgermeister S. 300f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Pinzgauer Gemeinden deklarierten sich zu arischen Sommerfrischen, jüdischer Besitz wurde enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtblau, Albert (2004): „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission, Bd. 17/2.) Verlag Oldenbourg: Wien/München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geriet zuweilen auch in Vergessenheit, dass in den Jahren des [[Zweiten Weltkrieg]]es im Pinzgau drei KZ-Außenlager (Fischhorn, [[Weißsee]], Mittersill) eingerichtet worden waren. In den letzten Kriegsmonaten hielten sich zahlreiche hochrangige Nationalsozialisten, darunter das Oberkommando der Wehrmacht und der Luftwaffe, im Pinzgau auf bzw. versuchten, hier unterzutauchen. Die von der NS-Führung propagierte »Alpenfestung« erwies sich bei Kriegsende dagegen als Trugbild. Nur selten fanden die Radikalisierung und die Verbrechen der NS-Zeit Eingang in die Heimatbücher und Gemeindechroniken der Nachkriegszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Der Weg in die Diktatur, der alltägliche Terror und das Trugbild Alpenfestung; 224-235.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Zeitgeschichte ==&lt;br /&gt;
Von den in den 1950er und 1960er Jahren beginnenden Wirtschaftswunderjahren profitierte auch der Pinzgau in hohem Maße. Neben manchen Leitbetrieben war es vor allem der Dienstleistungssektor, der nun deutlich mehr Menschen erlaubte, im Pinzgau zu leben. Träger eines wachsenden Wohlstandes war insbesondere der [[Fremdenverkehr]]. Neben dem Sommertourismus trug immer mehr auch das „Weiße Gold“ zum Wirtschaftswachstum bei, als [[Wintersport]]destination ersten Ranges und Austragungsort zahlreicher internationaler Wettkämpfe (Weltmeisterschaften im alpinen Skilauf [[1991]] und [[2025]]) konnte sich insbesondere [[Saalbach-Hinterglemm]] etablierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Klimaerwärmung waren zuletzt auch im Pinzgau in Form von katastrophalen Naturereignissen ([[Manlitzbach|Manlitz]]bach, [[Rettenbach]], [[Lokalbahn]]strecke im Oberpinzgau,[[Rauris|Rauriser Tal]], …) deutlich spürbar. Eine zunehmende Skepsis wird daher im Pinzgau auch der fortschreitenden Bodenversiegelung, dem Bau von immer neuen Chalet-Dörfern oder auch manch negativen Facetten des Massentourismus entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosa ==&lt;br /&gt;
Die [[Chinesen-Stadt Piesendorf|Chinesen-Stadt]] in [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
Der [[Der Fürstaller|Fürstaller-Globus]] mit [[Bramberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[&amp;quot;Brechen wir aus!&amp;quot; Leokadia Justmann.]]&amp;quot; Eine autobiografische Überlebensgeschichte einer polnischen Jüdin, die von Jänner bis Mai 1945 in [[Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429847</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429847"/>
		<updated>2025-04-17T08:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neubearbeitung Abschluss&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich in: Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Von Bisons, Binsen, der Salzach und den Kelten. Der Name »Pinzgau«&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
== Urgeschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im [[Mitterpinzgau|nördlichen Pinzgau]] in [[Unken]] entdeckt. So konnten am [[Oberrainer Knogel]] unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle ([[Abri von Unken|Abri]]) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4&amp;amp;nbsp;500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11&amp;amp;nbsp;500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): [[Nationalpark Hohe Tauern]]: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang [[Felber Tauern]] (Ortsgemeinde [[Mittersill]]) [[28. August|28.08.]]–[[30. August|30.08.]][[2018]]; [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]] (1992): [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: [[Alois Eder|Eder, Alois]] (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. [[Tyrolia Verlagsgesellschaft|Tyrolia]]: Innsbruck; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und [[Alm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Bergbau]] auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Steinerbichl]] in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. [[Amt der Salzburger Landesregierung]] (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] ...) wurde sogar von einem &amp;quot;Hauch von Pompeji&amp;quot; im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Tober|Tober, Barbara]] (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]]. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühmittelalter ==&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen [[Alpenvorland]] nahm im [[6. Jahrhundert]] ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] Arn (Arno) in den Jahren [[788]] oder [[790]] in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden [[Zell am See]] (&#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039;) und Saalfelden (&#039;&#039;Salafelda&#039;&#039;) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und [[Breves Notitiae]]. Die [[Salzburger Güterverzeichnis]]se aus der Zeit um [[800]]. In: [[Herwig Wolfram|Wolfram, Herwig]] (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hoch- und Spätmittelalter==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Investiturstreit kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zur Absetzung des Bayernherzogs und der Neubelehnung des Pinzgaus als Reichslehen (Königslehen) &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Grafschaft, Burg und Gericht Mittersill im Mittelalter. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemeinde Mittersill. Mittersill; S. 83f. bzw. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 127f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Grafen von Lechsgemünd (Landkreis Donau-Ries in Bayerisch-Schwaben). Im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa legten die Truppen Graf Liutpolds von Plain und Graf Heinrichs III. von Lechsgemünd im Jahr [[1167]] die Stadt Salzburg in Schutt und Asche. Neben dem Beinamen eines Grafen von Lechsgemünd führte Graf Heinrich III. auch die Titel eines Grafen von Frontenhausen und [[Mittersill]]. In den Besitzaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein wurde Graf Heinrich zudem als Graf von Pinzgau bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Noichl, Elisabeth (1978): Codex Falkensteinensis: Die Rechtsauffassungen der Grafen von Falkenstein. In: Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. N.F. 28. Beck: München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. unter Ausschaltung des schwäbischen Stammhauses die Lechsgemünder Erbschaftsgüter. Eine nicht unbedeutende Rolle dürfte dabei Bischof Konrad IV. von Regensburg innegehabt haben. Konrad war als Sohn Graf Heinrichs III. und Adelheids von Plain Begünstigter des Kaufhandels und hielt als Kanzler des Königs Phillip von Schwaben alle diplomatischen und logistischen Fäden zum Königshaus in der Hand. &amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam. S. 82–132&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in Stuhlfelden, Zell im Pinzgau und Taxenbach wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung des im Jahr 1217 eingerichteten Salzburger Eigenbistums Chiemsee herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mit unerheblichen Gütern vollzogenen Abgeltung eines vom Bayernherzog Ludwig I. beanspruchten Heimfallrechtes, &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 129. bzw. Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam; S. 91/92 und Lang, Johannes (2024): Eine kleine Geschichte des Pinzgaus. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; belehnte König Heinrich VII. am 18. August [[1228]] den Salzburger Erzbischof Eberhard II. mit dem Pinzgau. Dennoch geht die zuweilen geäußerte Meinung, das [[Erzstift]] Salzburg habe im Jahr 1228 auf einen Schlag den gesamten Pinzgau erhalten, an der Realität vorbei. So konnten etwa im [[Mitterpinzgau|Mitter]]- und [[Unterpinzgau]] die Herrschaftsrechte Salzburgs erst im Jahr [[1260]] durch das Erlöschen der Linie der Grafen von Plain angetreten werden, auch die Abgeltung bzw. Ablösung der Besitzrechte der Herren von Felben und Walchen ging nur allmählich vonstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pinzgau unter den (Fürst-)Erzbischöfen von Salzburg ==&lt;br /&gt;
Die folgenden rund 600 Jahre, die der Pinzgau den [[Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] der Kirche Salzburgs unterstand, waren keineswegs konfliktfrei. So stand der Pinzgau im Mittelpunkt der Aufstände der Bauern und Bergleute, die in den Jahren [[1525]]/[[1526|26]] eskalierten. In Folge der nicht zu Unrecht als »Pinzgauer Bauernkrieg« bezeichneten Erhebung wurde auch die Stadt Salzburg belagert, der Aufstand jedoch blutig niedergeschlagen. &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Burg Mittersill geplündert und verbrannt. Die Bauernkriege 1525/26. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemein de Mittersill. Mittersill; S. 134. und Zaisberger, Friederike (1998): Geschichte Salz burgs. Geschichte der österreichischen Bundesländer Bd. 7.; Verlag für Geschichte und Politik: Wien; S. 72ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichen Unruhen ließ im Jahr 1606 Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] den Zeller Pfleger [[Caspar Vogl]] und die Pinzgauer Bauernführer Hanns Kheill und Steffan Guethund hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; S. 137f. [Quelle: Zauner, Judas Thaddäus (1796–1813): Chronik von Salzburg, 7 Bände. Fertiggestellt von C. Gärtner. Verlag Franz Xaver Duyle: Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Hälfte des 16. Jh. kam es in Folge einer Klimaverschlechterung zu zahlreichen Unwetterkatastrophen. Eine große Anzahl von Menschen, unter ihnen der Bramberger Pfarrer Rupert Ramsauer und seine Wirtschafterin Eva Neidegger, wurden als Sündenböcke ausgemacht und zum Tod am Scheiterhaufen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Seifriedsberger, Josef et al. (Hg.) (2005a): Hexenbrand. Begleitband zur Sonderausstellung im Museum Bramberg, 3.6.–30.10.2005. Eigenverlag des Museums Bramberg: Bramberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr [[1731]] wurden tausende Pinzgauerinnen und Pinzgauer unter Fürsterzbischof [[Firmian|Leopold Anton von Firmian]] aus Glaubensgründen aus ihrer Heimat vertrieben. Auch der anfangs von Gewerken ([[Rosenberger]], [[Weitmoser]], [[Fugger|Fugger]], Mühlbacher Handel u. a.) betriebene und später vom erzbischöflichen Ärar übernommene Bergbau auf Kupfer- und Schwefelkies neigte sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts vielerorts seinem Ende zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Säkularisation des Erzstiftes Salzburg im Jahr [[1803]], einem mehrfachen Wechsel der Herrschaftsverhältnisse und wiederholten Abwehrkämpfen gegen Französische Truppen an den Pinzgauer Pässen, wurde der Pinzgau im Jahr [[1809]] in die Tiroler Erhebung (Insurrektion) gegen die mit den Franzosen verbündeten Bayern hineingezogen. Die von dem in Krimml aufgewachsenen und nach [[Matrei in Osttirol]] ausgewanderten [[Anton Wallner]] (Eichberger) versprochene und vehement betriebene Eingliederung des Pinzgaus an Tirol wurde am 3. Oktober 1809 vollzogen. Die Abspaltung des Pinzgaus von Salzburg wurde allerdings nach kurzer Zeit durch den am 14. Oktober 1809 abgeschlossenen Frieden von Schönbrunn wieder rechtsunwirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker, Ingeborg (1995): Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation an der Univ. Innsbruck: Innsbruck; S. 167f. bzw. Mitterer, Kurt Anton (2024): Der Pinzgau zur Zeit der Franzosenkriege. Mythos und Wirklichkeit. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 272f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaisertum Österreich ==&lt;br /&gt;
Am 14. April [[1816]] wurde Salzburg nach mehrfachen Wechsel der staatlichen Zugehörigkeit im Vertrag von München der [[Kaisertum Österreich|Österreichischen Monarchie]] zugeschlagen. Als Teil des [[Kronland Salzburg|Kronlandes]] „[[Österreich ob der Enns]]“ (das spätere [[Oberösterreich]]) mit der weit entfernten Hauptstadt [[Linz]] ergaben sich auch für den Pinzgau zahlreiche politische und wirtschaftliche Nachteile. Erst im Zuge der großen Reformen der Revolutionsjahre [[1848]]/[[1849|49]] wurde Salzburg wieder eine eigene [[Landesregierung|Landesvertretung]]  zugestanden. Für den Pinzgau wurde die nunmehr als »[[Bezirkshauptmannschaft]]« bezeichnete Bezirksbehörde in Saalfelden eingerichtet, nach Intervention der örtlichen Vertretung im Jahr [[1860]] in [[Wien]] aber dauerhaft Zell am See zugesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts erreichten auch die fortwährenden Überschwemmungen und [[Mure|Vermurungen]] im Pinzgau ihren Höhepunkt, weite Teile des Talbodens waren versumpft, viele Menschen litten unter den unwirtlichen Bedingungen. In der Hoffnung, eine weitere Ausbreitung der Schäden hintanhalten zu können, wurde in Mittersill mit dem Bau des „Kürsingerdamms“ (benannt nach dem Pfleger Ignaz von Kürsinger) begonnen, in der Folge auch das Flussbett der Salzach tiefergelegt. Im Zeller Becken sorgen Seekanäle für zeitweise Besserung. Dennoch war neben der als »Pinzgauer Fieber«, »Sumpffieber«, »Brucker Fieber« oder »Kaltes Fieber« bekannten Krankheit das massive Auftreten von Stechmücken, im Pinzgau auch »Stanzen« genannt, noch lange Zeit weitverbreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiesbauer, Heinz/Dopsch, Heinz (2. verbesserte und erweiterte Auflage 2019): salzach – macht – geschichte. Salzburger Studien. (Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur, Bd. 7.) Hg. vom Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“ in Koop. mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Amt der Salzburger Landesregierung. Salzburg und Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: »Wütende Wasser« – eine unendliche Geschichte zwischen Bangen und Hoffen. S. 164–189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich brachte die [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] ab [[1875]] für zahlreiche Kommunen im Pinzgau einen Aufschwung. Unter dem in [[Thumersbach|Thumersbach]] heimisch gewordenen preußischen Gutsbesitzer Rudolf Ehrenfried Riemann kam es zu einer weitreichenden touristischen Erschließung des Pinzgaus, Örtlichkeiten wie der Riemannpark in Thumersbach, die Riemannkanzel am Krimmler Wasserfallweg oder das [[Riemannhaus]] im Steinernen Meer erinnern bis heute an seinen Namen und sein verdientes Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeit der Weltkriege ==&lt;br /&gt;
Wie vielerorts in Österreich war die Zeit des [[Ersten Weltkrieg]]es und die [[Zwischenkriegszeit]] auch im Pinzgau von großen Gegensätzen in den Meinungen zu Monarchie, Republik und autoritären Regierungsformen geprägt. Im Pinzgau lag bei der [[Landtagswahl]] im April [[1932]] der Stimmenanteil der [[Nationalsozialisten]] bei 25,3%.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo, Rudolf (2013): Der Pinzgau unterm Hakenkreuz. Diktatur in der Provinz. Otto Müller Verlag: Salzburg/Wien; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; In zahlreichen Gemeinden des Pinzgaus war die politische Lage von einer außergewöhnlichen Dramatik gekennzeichnet. So musste die junge Stadt Zell am See unter die Aufsicht von Kommissären gestellt und Militär für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeit reise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; Kapitel: Zell unter fremder Verwaltung. Oder: Kommissäre statt Bürgermeister S. 300f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Pinzgauer Gemeinden deklarierten sich zu arischen Sommerfrischen, jüdischer Besitz wurde enteignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtblau, Albert (2004): „Arisierungen“, beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. (Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission, Bd. 17/2.) Verlag Oldenbourg: Wien/München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geriet zuweilen auch in Vergessenheit, dass in den Jahren des [[Zweiten Weltkrieg]]es im Pinzgau drei KZ-Außenlager (Fischhorn, [[Weißsee]], Mittersill) eingerichtet worden waren. In den letzten Kriegsmonaten hielten sich zahlreiche hochrangige Nationalsozialisten, darunter das Oberkommando der Wehrmacht und der Luftwaffe, im Pinzgau auf bzw. versuchten, hier unterzutauchen. Die von der NS-Führung propagierte »Alpenfestung« erwies sich bei Kriegsende dagegen als Trugbild. Nur selten fanden die Radikalisierung und die Verbrechen der NS-Zeit Eingang in die Heimatbücher und Gemeindechroniken der Nachkriegszeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Der Weg in die Diktatur, der alltägliche Terror und das Trugbild Alpenfestung; 224-235.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Zeitgeschichte ==&lt;br /&gt;
Von den in den 1950er und 1960er Jahren beginnenden Wirtschaftswunderjahren profitierte auch der Pinzgau in hohem Maße. Neben manchen Leitbetrieben war es vor allem der Dienstleistungssektor, der nun deutlich mehr Menschen erlaubte, im Pinzgau zu leben. Träger eines wachsenden Wohlstandes war insbesondere der [[Fremdenverkehr]]. Neben dem Sommertourismus trug immer mehr auch das „Weiße Gold“ zum Wirtschaftswachstum bei, als [[Wintersport]]destination ersten Ranges und Austragungsort zahlreicher internationaler Wettkämpfe (Weltmeisterschaften im alpinen Skilauf [[1991]] und [[2025]]) konnte sich insbesondere [[Saalbach-Hinterglemm]] etablierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Klimaerwärmung waren zuletzt auch im Pinzgau in Form von katastrophalen Naturereignissen ([[Manlitzbach|Manlitz]]bach, [[Rettenbach]], [[Lokalbahn]]strecke im Oberpinzgau,[[Rauris|Rauriser Tal]], …) deutlich spürbar. Eine zunehmende Skepsis wird daher im Pinzgau auch der fortschreitenden Bodenversiegelung, dem Bau von immer neuen Chalet-Dörfern oder auch manch negativen Facetten des Massentourismus entgegengebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
 Die [[Chinesen-Stadt Piesendorf|Chinesen-Stadt]] in [[Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[&amp;quot;Brechen wir aus!&amp;quot; Leokadia Justmann.]]&amp;quot; Eine autobiografische Überlebensgeschichte einer polnischen Jüdin, die von Jänner bis Mai 1945 in [[Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429658</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429658"/>
		<updated>2025-04-16T13:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Pinzgaus&#039;&#039;&#039; beginnt mit den [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle SALZBURGWIKI-Artikel [[Biberg]] und dortige Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im [[Mitterpinzgau|nördlichen Pinzgau]] in [[Unken]] entdeckt. So konnten am [[Oberrainer Knogel]] unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle ([[Abri von Unken|Abri]]) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4&amp;amp;nbsp;500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11&amp;amp;nbsp;500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): [[Nationalpark Hohe Tauern]]: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang [[Felber Tauern]] (Ortsgemeinde [[Mittersill]]) [[28. August|28.08.]]–[[30. August|30.08.]][[2018]]; [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]] (1992): [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: [[Alois Eder|Eder, Alois]] (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. [[Tyrolia Verlagsgesellschaft|Tyrolia]]: Innsbruck; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und [[Alm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Bergbau]] auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Steinerbichl]] in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. [[Amt der Salzburger Landesregierung]] (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] ...) wurde sogar von einem &amp;quot;Hauch von Pompeji&amp;quot; im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Tober|Tober, Barbara]] (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]]. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen [[Alpenvorland]] nahm im [[6. Jahrhundert]] ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] [[Arn]] (Arno) in den Jahren [[788]] oder [[790]] in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden [[Zell am See]] (&#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039;) und Saalfelden (&#039;&#039;Salafelda&#039;&#039;) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und [[Breves Notitiae]]. Die [[Salzburger Güterverzeichnis]]se aus der Zeit um [[800]]. In: [[Herwig Wolfram|Wolfram, Herwig]] (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommenen Namen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]] (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. [[Verlag Anton Pustet]]; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Investiturstreit kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zur Absetzung des Bayernherzogs und der Neubelehnung des Pinzgaus als Reichslehen (Königslehen) &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Grafschaft, Burg und Gericht Mittersill im Mittelalter. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemeinde Mittersill. Mittersill; S. 83f. bzw. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 127f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Grafen von Lechsgemünd (Landkreis Donau-Ries in Bayerisch-Schwaben). Im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa legten die Truppen Graf Liutpolds von [[Plain]] und Graf Heinrichs III. von Lechsgemünd im Jahr [[1167]] die Stadt Salzburg in Schutt und Asche. Neben dem Beinamen eines Grafen von Lechsgemünd führte Graf Heinrich III. auch die Titel eines Grafen von Frontenhausen und [[Mittersill]]. In den Besitzaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein wurde Graf Heinrich zudem als Graf von Pinzgau bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Noichl, Elisabeth (1978): Codex Falkensteinensis: Die Rechtsauffassungen der Grafen von Falkenstein. In: Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. N.F. 28. Beck: München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. unter Ausschaltung des schwäbischen Stammhauses die Lechsgemünder Erbschaftsgüter. Eine nicht unbedeutende Rolle dürfte dabei Bischof Konrad IV. von Regensburg innegehabt haben. Konrad war als Sohn Graf Heinrichs III. und Adelheids von Plain Begünstigter des Kaufhandels und hielt als Kanzler des Königs Phillip von Schwaben alle diplomatischen und logistischen Fäden zum Königshaus in der Hand. &amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam. S. 82–132&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in Stuhlfelden, Zell im Pinzgau und Taxenbach wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung des im Jahr 1217 eingerichteten Salzburger Eigenbistums Chiemsee herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mit unerheblichen Gütern vollzogenen Abgeltung eines vom Bayernherzog Ludwig I. beanspruchten Heimfallrechtes, &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 129. bzw. Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam; S. 91/92 und Lang, Johannes (2024): Eine kleine Geschichte des Pinzgaus. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; belehnte König Heinrich VII. am 18. August [[1228]] den Salzburger Erzbischof Eberhard II. mit dem Pinzgau. Dennoch geht die zuweilen geäußerte Meinung, das [[Erzstift]] Salzburg habe im Jahr 1228 auf einen Schlag den gesamten Pinzgau erhalten, an der Realität vorbei. So konnten etwa im [[Mitterpinzgau|Mitter]]- und [[Unterpinzgau]] die Herrschaftsrechte Salzburgs erst im Jahr [[1260]] durch das Erlöschen der Linie der Grafen von Plain angetreten werden, auch die Abgeltung bzw. Ablösung der Besitzrechte der Herren von Felben und Walchen ging nur allmählich vonstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden rund 600 Jahre, die der Pinzgau den [[Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] der Kirche Salzburgs unterstand, waren keineswegs konfliktfrei. So stand der Pinzgau im Mittelpunkt der Aufstände der Bauern und Bergleute, die in den Jahren [[1525]]/[[1526|26]] eskalierten. In Folge der nicht zu Unrecht als »Pinzgauer Bauernkrieg« bezeichneten Erhebung wurde auch die Stadt Salzburg belagert, der Aufstand jedoch blutig niedergeschlagen. &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Burg Mittersill geplündert und verbrannt. Die Bauernkriege 1525/26. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemein de Mittersill. Mittersill; S. 134. und Zaisberger, Friederike (1998): Geschichte Salz burgs. Geschichte der österreichischen Bundesländer Bd. 7.; Verlag für Geschichte und Politik: Wien; S. 72ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichen Unruhen ließ im Jahr 1606 Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] den Zeller Pfleger [[Caspar Vogl]] und die Pinzgauer Bauernführer Hanns Kheill und Steffan Guethund hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; S. 137f. [Quelle: Zauner, Judas Thaddäus (1796–1813): Chronik von Salzburg, 7 Bände. Fertiggestellt von C. Gärtner. Verlag Franz Xaver Duyle: Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[1328]] kam er unter die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] bis zum Ende des geistlichen Fürstentums [[1803]]. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit wieder unter bayrischer Verwaltung stand, kam er [[1816]], wie ganz mit Salzburg zu [[Kaisertum Österreich|k.k. Österreich]] unter die Landesverwaltung von [[Oberösterreich]]. Mit der Entstehung eines eigenen [[Kronland Salzburg|Kronlandes Salzburg]] [[1848]] kam der Pinzgau zu Salzburg. Die [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See|Bezirkshauptmannschaft]] war [[1850]] bis [[1854]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] untergebracht und kam dann nach [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
Ein Kuriosum hatte der Pinzgau: die [[Chinesen-Stadt Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
[[Nationalsozialismus]] im Pinzgau&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[&amp;quot;Brechen wir aus!&amp;quot; Leokadia Justmann.]]&amp;quot; Eine autobiografische Überlebensgeschichte einer polnischen Jüdin, die von Jänner bis Mai 1945 in [[Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429652</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429652"/>
		<updated>2025-04-16T13:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neubearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Pinzgaus&#039;&#039;&#039; beginnt mit den [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle SALZBURGWIKI-Artikel [[Biberg]] und dortige Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im [[Mitterpinzgau|nördlichen Pinzgau]] in [[Unken]] entdeckt. So konnten am [[Oberrainer Knogel]] unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle ([[Abri von Unken|Abri]]) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4&amp;amp;nbsp;500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11&amp;amp;nbsp;500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): [[Nationalpark Hohe Tauern]]: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang [[Felber Tauern]] (Ortsgemeinde [[Mittersill]]) [[28. August|28.08.]]–[[30. August|30.08.]][[2018]]; [[Fritz Moosleitner|Moosleitner, Fritz]] (1992): [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: [[Alois Eder|Eder, Alois]] (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. [[Tyrolia Verlagsgesellschaft|Tyrolia]]: Innsbruck; S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und [[Alm]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit [[Bergbau]] auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am [[Keltendorf Steinerbichl Uttendorf|Steinerbichl]] in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. [[Amt der Salzburger Landesregierung]] (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] ...) wurde sogar von einem &amp;quot;Hauch von Pompeji&amp;quot; im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Tober|Tober, Barbara]] (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]]. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen [[Alpenvorland]] nahm im [[6. Jahrhundert]] ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger [[Erzbischof|(Erz-)Bischof]] [[Arn]] (Arno) in den Jahren [[788]] bi [[790]] in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden [[Zell am See]] (&#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039;) und Saalfelden (&#039;&#039;Salafelda&#039;&#039;) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und [[Breves Notitiae]]. Die [[Salzburger Güterverzeichnis]]se aus der Zeit um [[800]]. In: [[Herwig Wolfram|Wolfram, Herwig]] (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommenen Namen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]] (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. [[Verlag Anton Pustet]]; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Investiturstreit kam es Ende des 11./Anfang des 12. Jahrhunderts zur Absetzung des [[Herzog von Bayern|Bayernherzog]]s und der Neubelehnung des Pinzgaus als Reichslehen (Königslehen) &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Grafschaft, Burg und Gericht Mittersill im Mittelalter. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemeinde Mittersill. Mittersill; S. 83f. bzw. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 127f.&amp;lt;/ref&amp;gt; an die Grafen von Lechsgemünd (Landkreis Donau-Ries in Bayerisch-Schwaben). Im Auftrag von Kaiser [[Friedrich I.]] Barbarossa legten die Truppen Graf Liutpolds von [[Plain]] und Graf Heinrichs III. von Lechsgemünd im Jahr [[1167]] die Stadt Salzburg in Schutt und Asche. Neben dem Beinamen eines Grafen von Lechsgemünd führte Graf Heinrich III. auch die Titel eines Grafen von Frontenhausen und [[Mittersill]]. In den Besitzaufzeichnungen der Grafen von [[Falkenstein]] wurde Graf Heinrich zudem als Graf von Pinzgau bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Noichl, Elisabeth (1978): Codex Falkensteinensis: Die Rechtsauffassungen der Grafen von Falkenstein. In: Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. N.F. 28. Beck: München.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1207 erwarb der Salzburger Erzbischof Eberhard II. unter Ausschaltung des schwäbischen Stammhauses die Lechsgemünder Erbschaftsgüter. Eine nicht unbedeutende Rolle dürfte dabei Bischof Konrad IV. von Regensburg innegehabt haben. Konrad war als Sohn Graf Heinrichs III. und Adelheids von Plain Begünstigter des Kaufhandels und hielt als Kanzler des Königs Phillip von Schwaben alle diplomatischen und logistischen Fäden zum Königshaus in der Hand. &amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam. S. 82–132&amp;lt;/ref&amp;gt; Die aus der Kaufmasse erwachsenen Kirchengüter in Stuhlfelden, Zell im Pinzgau und Taxenbach wurden in der Folge zur Ausstattung und Versorgung des im Jahr 1217 eingerichteten Salzburger Eigenbistums Chiemsee herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer mit unerheblichen Gütern vollzogenen Abgeltung eines vom Bayernherzog Ludwig I. beanspruchten Heimfallrechtes, &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dopsch, Heinz (2013): Vom Ende der römischen Herrschaft bis zur Erweiterung der Burg Kaprun durch die Salzburger Erzbischöfe (476–1480). In: Kaprun im Wandel der Zeit. Hg. von der Gemeinde Kaprun: Kaprun; S. 129. bzw. Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. Kapitel: Das Königslehen der Grafen von Lechsgemünd und wie der Pinzgau zu Salzburg kam; S. 91/92 und Lang, Johannes (2024): Eine kleine Geschichte des Pinzgaus. In: Knoll, Martin/Kramml Peter F./Lang, Johannes/Weiß, Alfred Stefan(Hg.) Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburger Studien. Forschungen zu Geschichte, Kunst und Kultur. Band 23; Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“; Salzburg; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; belehnte König Heinrich VII. am 18. August [[1228]] den Salzburger Erzbischof Eberhard II. mit dem Pinzgau. Dennoch geht die zuweilen geäußerte Meinung, das [[Erzstift]] Salzburg habe im Jahr 1228 auf einen Schlag den gesamten Pinzgau erhalten, an der Realität vorbei. So konnten etwa im [[Mitterpinzgau|Mitter]]- und [[Unterpinzgau]] die Herrschaftsrechte Salzburgs erst im Jahr [[1260]] durch das Erlöschen der Linie der Grafen von Plain angetreten werden, auch die Abgeltung bzw. Ablösung der Besitzrechte der Herren von Felben und [[Walchen]] ging nur allmählich vonstatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden rund 600 Jahre, die der Pinzgau den [[Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischöfen]] der Kirche Salzburgs unterstand, waren keineswegs konfliktfrei. So stand der Pinzgau im Mittelpunkt der Aufstände der Bauern und Bergleute, die in den Jahren [[1525]]/[[1526|26]] eskalierten. In Folge der nicht zu Unrecht als »Pinzgauer Bauernkrieg« bezeichneten Erhebung wurde auch die Stadt Salzburg belagert, der Aufstand jedoch blutig niedergeschlagen. &amp;lt;ref&amp;gt;Dopsch, Heinz (2008): Burg Mittersill geplündert und verbrannt. Die Bauernkriege 1525/26. In: Wartbichler, Hannes (Schriftleitung): Mittersill vom Markt zur Stadt. Hg. von der Stadtgemein de Mittersill. Mittersill; S. 134. und Zaisberger, Friederike (1998): Geschichte Salz burgs. Geschichte der österreichischen Bundesländer Bd. 7.; Verlag für Geschichte und Politik: Wien; S. 72ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichen Unruhen ließ im Jahr 1606 Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] den Zeller Pfleger [[Caspar Vogl]] und die Pinzgauer Bauernführer Hanns Kheill und Steffan Guethund hinrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hochhold, Rainer (2013): Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise. Hg. von der Stadtgemeinde Zell am See: Zell am See; S. 137f. [Quelle: Zauner, Judas Thaddäus (1796–1813): Chronik von Salzburg, 7 Bände. Fertiggestellt von C. Gärtner. Verlag Franz Xaver Duyle: Salzburg.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[1328]] kam er unter die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] bis zum Ende des geistlichen Fürstentums [[1803]]. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit wieder unter bayrischer Verwaltung stand, kam er [[1816]], wie ganz mit Salzburg zu [[Kaisertum Österreich|k.k. Österreich]] unter die Landesverwaltung von [[Oberösterreich]]. Mit der Entstehung eines eigenen [[Kronland Salzburg|Kronlandes Salzburg]] [[1848]] kam der Pinzgau zu Salzburg. Die [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See|Bezirkshauptmannschaft]] war [[1850]] bis [[1854]] in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] untergebracht und kam dann nach [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
Ein Kuriosum hatte der Pinzgau: die [[Chinesen-Stadt Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
[[Nationalsozialismus]] im Pinzgau&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[&amp;quot;Brechen wir aus!&amp;quot; Leokadia Justmann.]]&amp;quot; Eine autobiografische Überlebensgeschichte einer polnischen Jüdin, die von Jänner bis Mai 1945 in [[Lofer]] und [[St. Martin bei Lofer]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429556</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429556"/>
		<updated>2025-04-16T07:16:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustellenartikel}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Pinzgaus&#039;&#039;&#039; beginnt mit den [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle SALZBURGWIKI-Artikel [[Biberg]] und dortige Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im nördlichen Pinzgau nahe [[Unken]] entdeckt. So konnten am Oberrainkogel unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle (Abri) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4.500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11.500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): Nationalpark Hohe Tauern: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang Felber Tauern (Ortsgemeinde Mittersill) 28.08. – 30.08.2018; Moosleitner, Fritz (1992): Saalfelden in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Eder, Alois (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. Tyrolia: Innsbruck; S. 52.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und Almregionen ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit Bergbau auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am Steinerbichl in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Amt der Salzburger Landesregierung (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck]] an der Großglocknerstraße, Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor]], …) wurde sogar von einem „Hauch von Pompeji“ im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tober, Barbara (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. Salzburger Museum Carolino Augusteum. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen Alpenvorland nahm im 6. Jahrhundert ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer von dem ersten Salzburger [[Erzbischof]] [[Arn]] (Arno) in den Jahren [[788]]/90 in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden Zell am See (Cella in Bisontio) und Saalfelden (Salafelda) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und Breves Notitiae. Die Salzburger Güterverzeichnisse aus der Zeit um 800. In: Wolfram, Herwig (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommene Ortsnamen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[923]] werden die Grafschaften [[Oberpinzgau|Ober-]], [[Mitterpinzgau|Mittel-]] und [[Unterpinzgau]] in Urkunden erwähnt. Ursprünglich war der Pinzgau ein Teil des Herzogtums [[Bayern]].[[1328]] kam er unter die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] bis zum Ende des geistlichen Fürstentums [[1803]]. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit wieder unter bayrischer Verwaltung stand, kam er [[1816]], wie ganz mit Salzburg zu k.k. Österreich unter die Landesverwaltung von Oberösterreich. Mit der Entstehung eines eigenen [[Herzogtum Salzburg#1848 bis 1918 (Salzburg als selbstständiges Kronland|Kronlandes Salzburg]] [[1848]] kam der Pinzgau zu Salzburg. Die Bezirkshauptmannschaft war 1850 bis 1854 in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] untergebracht und kam dann nach [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
Ein Kuriosum hatte der Pinzgau: die [[Chinesen-Stadt Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
[[Nationalsozialismus]] im Pinzgau&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429553</id>
		<title>Geschichte des Pinzgaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Pinzgaus&amp;diff=2429553"/>
		<updated>2025-04-16T06:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neubearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Baustellenartikel}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Pinzgaus&#039;&#039;&#039; beginnt mit den [[Kelten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Nach dem Historiker [[Fritz Moosleitner]] ist der Name &#039;&#039;Pinzgau&#039;&#039; vom keltischen Stamm der [[Ambisonten]] abzuleiten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle SALZBURGWIKI-Artikel [[Biberg]] und dortige Quellen&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Anwesenheit im Pinzgau wurden im nördlichen Pinzgau nahe [[Unken]] entdeckt. So konnten am Oberrainkogel unter einem (heute durch den Straßenbau unwiederbringlich zerstörten) Felsdach einer Halbhöhle (Abri) eine urzeitliche Feuerstelle mit über 4.500 Stein- und Knochengeräten, darunter ein aus einem Geweih angefertigtes Fragment einer Harpune, ausgegraben werden. Datierungen der Holzkohlereste ergaben für die Benützung dieser wohl als Rast- und Jagdstation genutzten Örtlichkeit einen Mittelwert von 11.500 Jahren vor heute. Eine mögliche Begehung des Pinzgaus vom Süden kann aufgrund einzelner Fundstellen auf Passhöhen etwa ab dem 8. Jahrtausend v. Chr. vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Moser-Schmidl, Waltraud/Schebesta, Marcus (2018): Nationalpark Hohe Tauern: Wissenswert. Bericht zum archäologischen Survey am Übergang Felber Tauern (Ortsgemeinde Mittersill) 28.08. – 30.08.2018; Moosleitner, Fritz (1992): Saalfelden in ur- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Eder, Alois (Red.): Chronik Saalfelden. Bd. I. Tyrolia: Innsbruck; S. 52.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit kam es zu einer Verdichtung der Siedlungspuren in den Tallagen, die Nutzung alpiner Übergänge und Almregionen ist im Neolithikum ([[Jungsteinzeit]]) durch Funde bezeugt. Im 2. Jahrtausend v. Chr. trifft man mehrfach auf die Hinterlassenschaft einer alteuropäischen Bevölkerung im Zusammenhang mit Bergbau auf [[Kupfer]]erze. Als erste namentlich bekannte Volksgruppe siedelten ab ca. 1000 v. Chr. die keltischen [[Ambisonten]] im Pinzgau. In der [[Bronzezeit|Bronze]]- und [[Eisenzeit]] nahm die Bevölkerung im Pinzgau weiter zu. Insbesondere die Ausgrabungen am Steinerbichl in [[Uttendorf]] weisen hinsichtlich Quantität und Qualität der Funde auf ein überregional bedeutendes Siedlungszentrum hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre Archäologie in Uttendorf im Pinzgau; Moosleitner, Fritz (1992): Das hallstattzeitliche Gräberfeld von Uttendorf im Pinzgau. Archäologische Forschungen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Amt der Salzburger Landesregierung (Landesarchäologie): Salzburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übergangsphasen von der [[Hallstattzeit]] zur [[La-Tène-Zeit]] und der anschließenden Periode der [[Römer]] im Pinzgau waren vielmehr von Kontinuität als durch Umbrüche geprägt. In der Regierungszeit des Römischen Kaisers Augustus wurden die Gebirgsregionen Teil des Römischen Reiches, der Pinzgau wurde der Provinz [[Norikum]] angegliedert. Aufgrund zahlreicher Großfunde ([[Saalfelden]]-Wiesersberg, [[Bruck]] an der Großglocknerstraße, Fuchslehen in [[Zell am See]], [[Hochtor]], …) wurde sogar von einem „Hauch von Pompeji“ im Pinzgau gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tober, Barbara (2003): Die Deckenmalerei von Saalfelden/Wiesersberg. Ein Hauch von Pompeji in Saalfelden. Salzburger Museum Carolino Augusteum. Das Kunstwerk des Monats Mai 2003; 16. Jahrgang; Blatt 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einsickern von wanderungswilligen Menschen aus dem nördlichen Alpenvorland nahm im 6. Jahrhundert ihren Anfang, in der Folge kam es zu einer schrittweisen Landnahme und schließlich zu einer Assimilation der [[Bajuwaren|bajuwarisch]]er Volksgruppe mit der einheimischen Bevölkerung. In der [[Notitia Arnonis]], einer vom Salzburger (Erz-)Bischof Arn (Arno) in den Jahren 788/90 in Auftrag gegebenen Gütersammlung, werden Zell am See (Cella in Bisontio) und Saalfelden (Salafelda) erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lošek, Fritz (2006): Notitia Arnonis und Breves Notitiae. Die Salzburger Güterverzeichnisse aus der Zeit um 800. In: Wolfram, Herwig (Hg.): Quellen zur Salzburger Frühgeschichte. Oldenbourg: Wien/München. S. 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese wohl erst allmählich in die deutsche Sprache übernommenen Namen lassen die Interpretation zu, dass lange Zeit bei der romanischen Restbevölkerung ein umgangssprachliches Alpenromanisch, wohl ähnlich dem Friaulischen, Ladinischen oder Rätoromanischen, lebendig geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2023): Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Verlag Anton Pustet; Salzburg. S. 72f&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[923]] werden die Grafschaften [[Oberpinzgau|Ober-]], [[Mitterpinzgau|Mittel-]] und [[Unterpinzgau]] in Urkunden erwähnt. Ursprünglich war der Pinzgau ein Teil des Herzogtums [[Bayern]].[[1328]] kam er unter die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] bis zum Ende des geistlichen Fürstentums [[1803]]. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit wieder unter bayrischer Verwaltung stand, kam er [[1816]], wie ganz mit Salzburg zu k.k. Österreich unter die Landesverwaltung von Oberösterreich. Mit der Entstehung eines eigenen [[Herzogtum Salzburg#1848 bis 1918 (Salzburg als selbstständiges Kronland|Kronlandes Salzburg]] [[1848]] kam der Pinzgau zu Salzburg. Die Bezirkshauptmannschaft war 1850 bis 1854 in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] untergebracht und kam dann nach [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[923]] werden die Grafschaften [[Oberpinzgau|Ober-]], [[Mitterpinzgau|Mittel-]] und [[Unterpinzgau]] in Urkunden erwähnt. Ursprünglich war der Pinzgau ein Teil des Herzogtums [[Bayern]].[[1328]] kam er unter die Herrschaft der [[Salzburger Erzbischöfe]] bis zum Ende des geistlichen Fürstentums [[1803]]. Nachdem der Pinzgau kurze Zeit wieder unter bayrischer Verwaltung stand, kam er [[1816]], wie ganz mit Salzburg zu k.k. Österreich unter die Landesverwaltung von Oberösterreich. Mit der Entstehung eines eigenen [[Herzogtum Salzburg#1848 bis 1918 (Salzburg als selbstständiges Kronland|Kronlandes Salzburg]] [[1848]] kam der Pinzgau zu Salzburg. Die Bezirkshauptmannschaft war 1850 bis 1854 in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] untergebracht und kam dann nach [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosum ==&lt;br /&gt;
Ein Kuriosum hatte der Pinzgau: die [[Chinesen-Stadt Piesendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen, die Pinzgau während der Zeit des Nationalsozialismus behandeln ==&lt;br /&gt;
[[Nationalsozialismus]] im Pinzgau&lt;br /&gt;
* [[Karl Reinthaler#Die Widerstandsaktivitäten Karl Reinthalers während der NS-Zeit|Karl Reinthaler - Widerstandsaktivitäten]]&lt;br /&gt;
* [[NS-Zwangsarbeit am Beispiel Tauernkraftwerke Kaprun]]&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung (Saalfelden)]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Herz]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Wassing]]&lt;br /&gt;
* Peter Schernthaner: &amp;quot;Pinzgauer NS-Bürgermeister im Spiegel lokalhistorischer Darstellungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_147_2_0323-0366.pdf www.zobodat.at], pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hans-Peter_Steinacher&amp;diff=2416782</id>
		<title>Hans-Peter Steinacher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Hans-Peter_Steinacher&amp;diff=2416782"/>
		<updated>2025-03-12T16:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Korrektur  nach Auskunft Stadtgemeinde&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Hans-Peter Steinacher.jpg|thumb| Hans-Peter Steinacher]]&#039;&#039;&#039;Hans-Peter Steinacher&#039;&#039;&#039; (* [[9. September]] [[1968]] in [[Zell am See]], [[Pinzgau]]) ist zweifacher [[Liste der Salzburger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen|Olympiasieger]] im Tornado-Segeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinacher besuchte vier Jahre die [[Skihauptschule Bad Gastein|Sporthauptschule Bad Gastein]] und dann vier Jahre − an der Seite von [[Ulrike Maier]] − die kaufmännische Lehranstalt für Skifahrer in [[Schladming]], wollte eigentlich Skifahrer werden. Sein geringes Körpergewicht verhinderte allerdings größere Erfolge im Skirennsport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinacher wechselte den Sport, segelte zunächst in der Laser-Klasse und stellte ab [[1988]] gemeinsam mit [[Harald Vettermann]] das Herausforderer-Duo für die Welt- und Europameister Andreas und Roman Hagara im österreichischen Tornadosport. Ihr großes Vorbild war das Zeller Tornado-Duo [[Hubert Porkert]]/[[Hermann Kupfner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem unüberwindbaren &amp;quot;Hindernis&amp;quot; Hagara vor Augen beendete Steinacher seine Karriere als Steuermann und übernahm den elterlichen Betrieb. Nach einem Treffen mit Roman Hagara entschied er sich [[1997]] zu einem Comeback als Vorschoter von Roman Hagara im gemeinsamen Tornado. Gemeinsam gelang ihnen bereits im ersten Jahr der Europameistertitel, zwei Jahre später der Sieg bei der WM und dann im September [[2000]] mit dem Olympiasieg in Sydney die Krönung. Als erste Tornado-Segler überhaupt konnten Steinacher und Hagara [[2004]] in Athen ihren Titel verteidigen. Sie sind damit erst die vierten Doppelolympiasieger Österreichs bei Sommerspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Peter Steinacher ist verheiratet mit Christiane und hat zwei Kinder. Dem Doppelolympiasieger wurde in seiner Heimatgemeinde Zell am See im Rahmen der Sportlerehrung im Jahr 2011 für seine sportlichen Leistungen die diesbezüglich höchste Auszeichnung der Stadtgemeinde Zell am See, der „Hypolith“, überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Stadtgemeinde Zell am See am 25. Febrar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; . Hagara/Steinacher starten für den [[Yachtclub Zell am See]]. Ihr Ziel, den Olympiasieg auch 2008 in Beijing zu verteidigen, untermauerten die beiden im August [[2007]] mit dem Sieg in der Vorolympischen Regatta in Qingdao. Bei den [[Olympische Sommerspiele 2008 in Beijing|Olympischen Spielen 2008]] spielten die Titelverteidiger dann leider nicht die erhoffte Rolle und verabschiedeten sich aus der Tornado-Szene als Olympia-Neunte ohne eine weitere Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2010]] ist Steinacher gemeinsam mit seinem langjährigen Tornado-Partner Roman Hagara für das Team [[Red Bull Extreme Sailing]] in der &#039;&#039;Extreme Sailing World Series&#039;&#039; unterwegs. Hier segeln vier Personen einen Katamaran mit 200 Quadratmeter Segelfläche, 20 Meter Höhe, 13 Meter Länge bei Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h. In ihrem ersten Jahr konnten sie nach anfänglichen Schwierigkeiten noch 12 Tagessiege einfahren. Aber erst am [[8. Februar]] [[2015]] segelten Hagara/Steinacher im sechsten Jahr ihrer Teilnahme mit dem neuen Team Jason Waterhouse (AUS), Stewart Dodson (NZL) und Shaun Mason (GBR) erstmals zu einem Regatta-Gesamtsieg in Singapur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Leonidas Sportgala]] am [[30. März]] [[2023]] wurde Hans-Peter Steinacher für sein Lebenswerk ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* Olympiasieger [[Olympische Sommerspiele 2000 in Sydney|2000 in Sydney]] und [[Olympische Sommerspiele 2004 in Athen|2004 in Athen]]&lt;br /&gt;
* Weltmeister 1999&lt;br /&gt;
* Europameister 1997, 2000, 2001, 2006&lt;br /&gt;
* 1 Sieg bei der Extreme Sailing World Series (Singapur 2015)&lt;br /&gt;
* 2. Platz WM 2000, 2001&lt;br /&gt;
* 2. Platz EM 2003, 2005&lt;br /&gt;
* 3. Platz WM 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.hagara-steinacher.at}}&lt;br /&gt;
* Österreichisches Olympiamuseum [http://www.oeoc.at/museum/main.asp?VID=1&amp;amp;kat1=13&amp;amp;kat2=142&amp;amp;kat3=&amp;amp;MBIOPID=4167&amp;amp;MBIOTID=515]&lt;br /&gt;
* [http://sport.orf.at/stories/2225030/ ORF Sport]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinacher, Hans-Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler des Jahres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segeln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_Zell_am_See&amp;diff=2416779</id>
		<title>Ehrenbürger der Stadt Zell am See</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_Zell_am_See&amp;diff=2416779"/>
		<updated>2025-03-12T16:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Steinacher kein Ehrenbürger&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel listet &#039;&#039;&#039;Ehrenbürger&#039;&#039;&#039; der [[Pinzgau]]er Stadt [[Zell am See]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
=== A ===&lt;br /&gt;
* Dr. [[Josef Aigner (Landesgerichtspräsident)|Josef Aigner]] (* 1841; † 1915), [[Landesgerichtspräsident#Persönlichkeiten|Präsident]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]] 1899–1907.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Fürst Auersperg]] (* 1821; † 1885), verlegte die Eisenbahntrasse über [[Zell am See]] (Verleihung 1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== D ===&lt;br /&gt;
* [[Hofrat]] Ing. [[Jakob Dunkl]] (* 1877; † 1936), Oberlandesforstinspektor, [[Schmittenbach]]-[[Wildbach- und Lawinenverbauung|Verbauung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== E ===&lt;br /&gt;
* Hofrat Regierungsrat Dr. [[Ferdinand Eberle]],  [[Bezirkshauptmann]] von [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See|Zell am See]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G ===&lt;br /&gt;
* [[Anton Gaßner]] (* 1859; † 1931), Eichmeister und Vorstand von [[Sparkasse Zell am See|Sparkasse]], [[Freiwillige Feuerwehr Zell am See|Feuerwehr]] und [[Bürgermusik Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Ritter von Glanz|Karl von Glanz]] (* 1831; † 1922), [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See|Bezirkshauptmann]] 1871–1878 (Verleihung 1878)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== L ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Freiherr Lasser von Zollheim]] (* 1815; † 1879), österreichischer Staatsminister für politische Verwaltung, verlegte die Bezirkshauptstadt nach [[Zell am See]] (Verleihung 1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== P ===&lt;br /&gt;
* [[Anton Pichler (Zell am See)|Anton Pichler]] (* 1934), [[Vizebürgermeister]] 1989–2009 (Verleihung 2005)&lt;br /&gt;
* Konsul Dr. [[Wolfgang Porsche]] (* 1943), Sohn von [[Ferry Porsche]] (Sohn von [[Ferdinand Porsche]], dem Begründer des gleichnamigen Autohauses)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R ===&lt;br /&gt;
* Dr. [[Franz Rehrl]] (* 1890; † 1947), [[Landeshauptmann]], Stadterhebung (Verleihung 1928)&lt;br /&gt;
* [[Prof]]. [[Josef Riedmann]] (* 1930), Kapellmeister der [[Bürgermusik Zell am See]] 1967–2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S ===&lt;br /&gt;
* [[Josef Salzmann]] (* 1819; † 1892), Bürgermeister 1854–1859 und 1860–1880 und [[Landtagsabgeordneter]] 1864–1871 und 1878–1884&lt;br /&gt;
* [[Karl Freiherr von Schwarz]] (* 1817; † 1898), Bauunternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T ===&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]] (* 1827; † 1897), [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== W ===&lt;br /&gt;
* Mag. [[Josef Wisgrill]] (* 1867; † 1935), Apotheker und [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Altbürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* SALZBURGWIKI-Artikel&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;[[Unterpinzgau]]. [[Zell am See]], [[Taxenbach]], [[Rauris]]. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben&#039;&#039;. Hollersbach im Pinzgau (Eigenverlag) 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger|!|Ehrenbürger der Stadt Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Stadt Zell am See|!|]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See|!|Ehrenbürger der Stadt Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rainer_Hochhold&amp;diff=2141520</id>
		<title>Rainer Hochhold</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Rainer_Hochhold&amp;diff=2141520"/>
		<updated>2023-05-01T13:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Ergänzung Buch 2023&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hofrat]] Mag. &#039;&#039;&#039;Rainer Hochhold&#039;&#039;&#039; (* [[10. Juli]] [[1955]] in St. Martin im Innkreis) war Lehrer und Direktor des [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Matura in [[Ried im Innkreis]] studierte Rainer Hochhold an der Universität Innsbruck die Fachrichtungen Geschichte und Sozialkunde sowie Geografie und Wirtschaftkskunde. In dieser Zeit war er aktiver U21-Fußballspieler bei &#039;&#039;Swarowski Wacker Innsbruck&#039;&#039; (heute &#039;&#039;FC Tirol&#039;&#039;) und machte Ausbildungen zum ÖFB-Landestrainer und Salzburger Landesskilehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seines Lehramtsstudiums [[1981]] kam er als Professor für Geschichte, Geografie und Informatik an das Gymnasium in [[Zell am See]], wo er von [[2001]] bis 2016 auch Direktor war.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In Absprache mit der Stadtgemeinde Zell am See arbeitete Rainer Hochhold die Geschichte der Bezirkshauptstadt mit dem Titel &#039;&#039;[[Cella in Bisontio Zell im Pinzgau Zell am See. Eine historische Zeitreise]]&#039;&#039; in Form einer historischen Zeitreise neu auf. Das Buch (448 Seiten, 1&amp;amp;nbsp;849 Einzelnachweise, umfangreiches Literatur- und Internetverzeichnis) erschien im Dezember 2013. Hochhold schreibt seit Dezember 2018 auch die Chronik-Kolumne der Zeller Stadtzeitung „[[Der Hippolyt]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2023 erschien im Salzburger [[Verlag Anton Pustet]] Hochholds Buch über die „Geschichte des Pinzgaus“. [Rezension von Prof. Mag. Dr. Herta Mandl-Neumann: [https://www.anisa.at/Buchbesprechung_Hochhold_Geschichte%20des%20Pinzgaus_2023.html ANISA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.gymzell.at/php/direktor,10392.html Homepage des BG/BRG Zell am See]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold: &#039;&#039;Cella in Bisontio Zell im Pinzgau Zell am See. Eine historische Zeitreise&#039;&#039;. Zell am See 2013. 448 Seiten. ISBN: 978-3-200-03385-6 &lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold: &#039;&#039;Die Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig&#039;&#039;. Anton Pustet Verlag, Salzburg 2023. 260 Seiten. ISBN: 978-3-7025-1077-0. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Hochhold, Rainer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2133984</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2133984"/>
		<updated>2023-04-05T07:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[15. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bevollmächtigter und Kommandant der [[Tirol]]er Intendantschaft &amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im Koalitionskrieg des Jahres 1809 gegen die mit den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verbündeten [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben seiner Tochter Eise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der Pfarre [[Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis 1784 auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im Pinzgau fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in Krimml geboren worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]], kaufte das Paar &amp;lt;ref&amp;gt;Da Wallner selbst nicht lesen und schreiben konnte, wohl eher seine Frau Therese.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Therese und Anton Wallner hatten insgesamt 16 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aktivitäten Wallners in Salzburg und seine Flucht nach Wien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallner wurde am 14. Juni [[1809]] von dem Tiroler „Armee-Intendanten“ Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Tiroler Insurrektion &amp;lt;ref&amp;gt;Erhebung bzw. bewaffneter Aufstand.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Salzburger Boden beauftragt. Als Gegenleistung für den Kampf gegen die mit den „Neufranken“ verbündeten Bayern wurde den Mitstreitern der Anschluss an Tirol verheißen. Dies war auch das Ziel von Anton Wallner, der die Abspaltung der Gebirgsgaue und die Vereinigung mit Tirol mit Nachdruck betrieb. Eine derartige Aufteilung des historisch gewachsenen Landes Salzburg wurde allerdings schon von Zeitgenossen wie dem Pongauer Schützenhauptmann Joseph [[Struber]] einem „Landesverrath“ gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker (1995),169 [Quellen: G. Meinhardt. Der Wirt vom Stegenwald u. H. Kramer, Pater Joachim Haspinger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen Wallners im Pinzgau und Pongau war stets angriffig, die Pinzgauer wurden nach den Worten von Wallners Adjutanten und späteren Bürgermeisters von Saalfelden, [[Josef Thalmayr]] (dem Älteren) &amp;quot;&#039;&#039;nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte&#039;&#039;&amp;quot;. Thalmayr resümierte: &amp;quot;&#039;&#039;Möge die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmayr, Joseph: Geschichte der Saalfeldener &lt;br /&gt;
Schützen: https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/ (abgerufen im Mai 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von Seiten der Salzburger Generallandesdirektion (GLA) wurde das Gefecht bei Taxenbach als &amp;quot;&#039;&#039;unüberlegter Widerstand&#039;&#039;&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer (1853), 516 [Dokument Nr. 168].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt sich Wallner weniger als drei Monate in den Salzburger Gebirgslanden auf. Sowohl seine Unternehmung im Salzachtal (&#039;&#039;Attacke&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;&#039;&#039;Schlacht an der Halbstundenbrücke&#039;&#039;&amp;quot; wird von Wallners Adjutant nur als &amp;quot;&#039;&#039;Attaque&#039;&#039;&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Taxenbach am 27. Juli) als auch die Verteidigung der Stellungen im Saalachtal im Herbst 1809 endeten mit Niederlagen und der jeweiligen Flucht Wallners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruch eines von Wallner selbst mitverhandelten Waffenstillstandes in [[Osttirol]] wurde von den Franzosen seine Auslieferung verlangt. Abermals entzog sich Wallner seiner Verantwortung und machte sich unter der Identität eines Teppichhändlers &amp;quot;&#039;&#039;aus dem Staube&#039;&#039;&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;So bezeichnet von J. Panzl in: Peternader, II. Teil (1853), 99. Die Redewendung »aus dem Staub machen« stammt aus den Zeiten der großen Feldschlachten, bei denen so viel Staub aufgewirbelt wurde, sodass ängstliche Soldaten die Gelegenheit zur Flucht nutzten.&amp;lt;/ref&amp;gt;. An seiner statt mussten in Osttirol fünf Mitstreiter ihr Leben lassen. &lt;br /&gt;
Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Wien verstarb Wallner am 15. Februar [[1810]] an einer zur damaligen Zeit weitverbreiteten fiebrigen Erkrankung („Nervenfieber“, wohl Typhus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurden in [[Taxenbach]] und [[1909]] in [[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml|Krimml]] dem Nationalismus der k.k. Monarchie geschuldete Denkmäler enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1960]] wurde von den Salzburger Schützen eine [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] ins Leben gerufen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken. Die im Frühjahr [[1938]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ob dies vor oder nach dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland erfolgte, ist der Homepage der Kaserne nicht zu entnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: Mitterpinzgau (Saal�bach, Saalfelden, Lofer). Selbstverlag J. Lahn�steiner: Hollersbach; 1962&lt;br /&gt;
* Erwin Wieser / Joachim Klammer: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick. In: [[Fritz Hörmann]], [[Friederike Zaisberger]] (Hg.): Frieden – &lt;br /&gt;
Schützen 1809–2009. Struberschützen Golling/Werfen. 2009&lt;br /&gt;
* A. G...l: Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie. Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* Maximus Ringlschwendtner: Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809. Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: Mitteilungen d. Gesellschaft f. Salzburger Landeskunde (MGSLK. Bd. 41. 1901 S. 105 – 184)&lt;br /&gt;
* Anton (Ritter von) Schallhammer: Kriegerische Ereignisse im Herzogthum Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold: Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Anton Pustet Verlag; 2023&lt;br /&gt;
* Ingeborg Pirker: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation an der Univ. Innsbruck: Innsbruck; 1995&lt;br /&gt;
* Anton Peternader: Selbstbiographie des Johann Panzl. Landesschützen-Hauptmann und Unterkommandant aus Windisch-Matrei. In: Tirols Landesvertheidigung nebst interessanten Biographien und Skizzen merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger. II. Theil. Innsbruck; 1853, S. 77–244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2133981</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2133981"/>
		<updated>2023-04-05T07:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[15. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bevollmächtigter und Kommandant der [[Tirol]]er Intendantschaft &amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im Koalitionskrieg des Jahres 1809 gegen die mit den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verbündeten [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben seiner Tochter Eise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der Pfarre [[Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis 1784 auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im Pinzgau fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in Krimml geboren worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]], kaufte das Paar &amp;lt;ref&amp;gt;Da Wallner selbst nicht lesen und schreiben konnte, wohl eher seine Frau Therese.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Therese und Anton Wallner hatten insgesamt 16 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aktivitäten Wallners in Salzburg und seine Flucht nach Wien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallner wurde am 14. Juni [[1809]] von dem Tiroler „Armee-Intendanten“ Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Tiroler Insurrektion &amp;lt;ref&amp;gt;Erhebung bzw. bewaffneter Aufstand.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Salzburger Boden beauftragt. Als Gegenleistung für den Kampf gegen die mit den „Neufranken“ verbündeten Bayern wurde den Mitstreitern der Anschluss an Tirol verheißen. Dies war auch das Ziel von Anton Wallner, der die Abspaltung der Gebirgsgaue und die Vereinigung mit Tirol mit Nachdruck betrieb. Eine derartige Aufteilung des historisch gewachsenen Landes Salzburg wurde allerdings schon von Zeitgenossen wie dem Pongauer Schützenhauptmann Joseph [[Struber]] einem „Landesverrath“ gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker (1995),169 [Quellen: G. Meinhardt. Der Wirt vom Stegenwald u. H. Kramer, Pater Joachim Haspinger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen Wallners im Pinzgau und Pongau war stets angriffig, die Pinzgauer wurden nach den Worten von Wallners Adjutanten und späteren Bürgermeisters von Saalfelden, [[Josef Thalmayr]] (dem Älteren) &amp;quot;&#039;&#039;nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte&#039;&#039;&amp;quot;. Thalmayr resümierte: &amp;quot;&#039;&#039;Möge die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmayr, Joseph: Geschichte der Saalfeldener &lt;br /&gt;
Schützen: https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/ (abgerufen im Mai 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von Seiten der Salzburger Generallandesdirektion (SLG) wurde das Gefecht bei Taxenbach als &amp;quot;&#039;&#039;unüberlegter Widerstand&#039;&#039;&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer (1853), 516 [Dokument Nr. 168].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt sich Wallner weniger als drei Monate in den Salzburger Gebirgslanden auf. Sowohl seine Unternehmung im Salzachtal (&#039;&#039;Attacke&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;&#039;&#039;Schlacht an der Halbstundenbrücke&#039;&#039;&amp;quot; wird von Wallners Adjutant nur als &amp;quot;&#039;&#039;Attaque&#039;&#039;&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Taxenbach am 27. Juli.) als auch die Verteidigung der Stellungen im Saalachtal im Herbst 1809 endeten mit Niederlagen und der jeweiligen Flucht Wallners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruch eines von Wallner selbst mitverhandelten Waffenstillstandes in [[Osttirol]] wurde von den Franzosen seine Auslieferung verlangt. Abermals entzog sich Wallner seiner Verantwortung und machte sich unter der Identität eines Teppichhändlers &amp;quot;&#039;&#039;aus dem Staube&#039;&#039;&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;So bezeichnet von J. Panzl in: Peternader, II. Teil (1853), 99. Die Redewendung »aus dem Staub machen« stammt aus den Zeiten der großen Feldschlachten, bei denen so viel Staub aufgewirbelt wurde, sodass ängstliche Soldaten die Gelegenheit zur Flucht nutzten.&amp;lt;/ref&amp;gt;. An seiner statt mussten in Osttirol fünf Mitstreiter ihr Leben lassen. &lt;br /&gt;
Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Wien verstarb Wallner am 15. Februar [[1810]] an einer zur damaligen Zeit weitverbreiteten fiebrigen Erkrankung („Nervenfieber“, wohl Typhus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurden in [[Taxenbach]] und [[1909]] in [[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml|Krimml]] dem Nationalismus der k.k. Monarchie geschuldete Denkmäler enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1960]] wurde von den Salzburger Schützen eine [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] ins Leben gerufen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken. Die im Frühjahr [[1938]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ob dies vor oder nach dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland erfolgte, ist der Homepage der Kaserne nicht zu entnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: Mitterpinzgau (Saal�bach, Saalfelden, Lofer). Selbstverlag J. Lahn�steiner: Hollersbach; 1962&lt;br /&gt;
* Erwin Wieser / Joachim Klammer: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick. In: [[Fritz Hörmann]], [[Friederike Zaisberger]] (Hg.): Frieden – &lt;br /&gt;
Schützen 1809–2009. Struberschützen Golling/Werfen. 2009&lt;br /&gt;
* A. G...l: Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie. Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* Maximus Ringlschwendtner: Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809. Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: Mitteilungen d. Gesellschaft f. Salzburger Landeskunde (MGSLK. Bd. 41. 1901 S. 105 – 184)&lt;br /&gt;
* Anton (Ritter von) Schallhammer: Kriegerische Ereignisse im Herzogthum Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold: Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig. Anton Pustet Verlag; 2023&lt;br /&gt;
* Ingeborg Pirker: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation an der Univ. Innsbruck: Innsbruck; 1995&lt;br /&gt;
* Anton Peternader: Selbstbiographie des Johann Panzl. Landesschützen-Hauptmann und Unterkommandant aus Windisch-Matrei. In: Tirols Landesvertheidigung nebst interessanten Biographien und Skizzen merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger. II. Theil. Innsbruck; 1853, S. 77–244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=1799629</id>
		<title>Vogt- oder Kastnerturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=1799629"/>
		<updated>2021-09-21T15:07:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastnerturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandspuren aus dem Jahr 1770 im Vogt- oder Kastnerturm.jpg|thumb|Spuren des Brandes von [[1770]] im Vogtturm]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist ein hochmittelalterlichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Stadtzentrum von [[Zell am See]]. In dem unter [[Denkmalschutz]] stehenden Gebäude ist in vier Stockwerken das Stadtmuseum untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, der Süd- und der Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier für Ausstellungszwecke genutzt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung ist der Vogtturm seit Juli 2020 mit einem neuen Museums- und Sicherheitskonzept wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Turm (Bergfried), der gräfliche Ansitz (Fuscher Haus, Neue Propstei, heute [[Bankhaus Carl Spängler &amp;amp; Co. AG|Bankhaus Carl Spängler]]) und die [[Stadtpfarrkirche Zell am See|Hippolyt-Kirche]] zählen zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Als Bauherren dürfen die Herren von Lechsgemünde-Frontenhausen-Mittersill-Pinzgau vermutet werden.Das Fuscher Haus und der Zeller Turm waren Teil eines um die Mitte des 12. Jahrhunderts entstandenen Häuserensembles, das einen dreieckigen, durch Tore abgeschlossenen Innenhof (den heutigen Stadtplatz) umgab. Ansitz und Turm hatten bis weit hinein in die Neuzeit als „freies Eigen“ eine rechtliche Sonderstellung inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2020): Geschichte des Vogtturms. Museumsportal des Landes Salzburg &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Stadtbrand im Jahr [[1770]] wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Zudem wurden früher die Dachluken zum Wetterschießen verwendet. Dabei hoffte man, durch den Lärm (Kanonendonner) das Aufziehen von Unwettern zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1798]] wurde der Turm vom Kaufmann [[Johann Kastner]] erworben, Turm und Turmhaus befanden sich in der Folge knapp 150 Jahre im Besitz der Familie Kastner. Ab [[1951]] waren die Familie [[Anton Faistauer|Faistauer]]  aus [[Maishofen]] und deren Erben im Besitz des Turmes. [[1984]] erwarb das Bankhaus Spängler den Turm und sanierte das Gebäude im Bereich der Innenräume und des Daches gründlich. Anschließend wurde das Gebäude an die Stadtgemeinde für Museumszwecke verpachtet. Das [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm|Stadt-Museum]], das sich seit [[1973]] im [[Schloss Rosenberg]] befunden hatte, übersiedelte nachfolgend in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u.a.) gesperrt werden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtmuseum== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeller Stadtmuseum erwarten Sie wertvolle Schaustücke und spannende Entdeckerstationen. Die Schwerpunkte liegen auf archäologischen Funden der Vor- und Frühgeschichte, Zeugnissen des örtlichen Brauchtums, der Wirtschafts- und Tourismusgeschichte, romantischen und spätromantischen Gemälden des Zeller Sees, aktuellen Erfindungen und Innovationen aus der Region sowie Exponate des Zeller Malers Richard Hirschbäck (1937–2007). Schon der Turm allein ist einen Besuch wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.vogtturm.at/ Homepage Vogtturm]&lt;br /&gt;
* Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtturm &amp;quot;Vogtturm&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=1799617</id>
		<title>Vogt- oder Kastnerturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vogt-_oder_Kastnerturm&amp;diff=1799617"/>
		<updated>2021-09-21T14:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Weitgehende Neubearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastnerturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandspuren aus dem Jahr 1770 im Vogt- oder Kastnerturm.jpg|thumb|Spuren des Brandes von [[1770]] im Vogtturm]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist ein hochmittelalterlichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Stadtzentrum von [[Zell am See]]. In dem unter [[Denkmalschutz]] stehenden Gebäude ist in vier Stockwerken das Stadtmuseum untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Turmhöhe beträgt 23,5 Meter, die Mauerbreite an der Nord-, der Süd- und der Westseite 8,6 Meter, an der Ostseite 13,5 Meter. Der Turm hat fünf Stockwerke, von denen vier für Ausstellungszwecke genutzt werden. Nach einer umfangreichen Sanierung ist der Vogtturm seit Juli 2020 mit einem neuen Museums- und Sicherheitskonzept wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Turm (Bergfried), der gräfliche Ansitz (Fuscher Haus, Neue Propstei, heute [[Bankhaus Carl Spängler &amp;amp; Co. AG|Bankhaus Carl Spängler]]) und die [[Stadtpfarrkirche Zell am See|Hippolyt-Kirche]] zählen zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Als Bauherren dürfen die Herren von Lechsgemünde-Frontenhausen-Mittersill-Pinzgau vermutet werden.Das Fuscher Haus und der Zeller Turm waren Teil eines um die Mitte des 12. Jahrhunderts entstandenen Häuserensembles, das einen dreieckigen, durch Tore abgeschlossenen Innenhof (den heutigen Stadtplatz) umgab. Ansitz und Turm hatten bis weit hinein in die Neuzeit als „freies Eigen“ eine rechtliche Sonderstellung inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2020): Geschichte des Vogtturms. Museumsportal des Landes Salzburg &amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Stadtbrand im Jahr [[1770]] wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. Zudem wurden früher die Dachluken zum Wetterschießen verwendet. Dabei hoffte man, durch den Lärm (Kanonendonner) das Aufziehen von Unwettern zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1798]] wurde der Turm vom Kaufmann [[Johann Kastner]] erworben, Turm und Turmhaus befanden sich in der Folge knapp 150 Jahre im Besitz der Familie Kastner. Ab [[1951]] waren die Familie [[Anton Faistauer|Faistauer]]  aus [[Maishofen]] und deren Erben im Besitz des Turmes. [[1984]] erwarb das Bankhaus Spängler den Turm und sanierte das Gebäude im Bereich der Innenräume und des Daches gründlich. Anschließend wurde das Gebäude an die Stadtgemeinde für Museumszwecke verpachtet. Das [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm|Stadt-Museum]], das sich seit [[1973]] im [[Schloss Rosenberg]] befunden hatte, übersiedelte nachfolgend in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u.a.) gesperrt werden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtmuseum== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeller Stadtmuseum erwarten Sie wertvolle Schaustücke und spannende Entdeckerstationen. Die Schwerpunkte liegen auf archäologischen Funden der Vor- und Frühgeschichte, Zeugnissen des örtlichen Brauchtums, der Wirtschafts- und Tourismusgeschichte, romantischen und spätromantischen Gemälden des Zeller Sees, aktuellen Erfindungen und Innovationen aus der Region sowie Exponate des Zeller Malers Richard Hirschbäck (1937–2007). Schon der Turm allein ist einen Besuch wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Homepage Vogtturm&lt;br /&gt;
* Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtturm &amp;quot;Vogtturm&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historisches Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Vogtturm&amp;diff=1799614</id>
		<title>Museum Vogtturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Vogtturm&amp;diff=1799614"/>
		<updated>2021-09-21T14:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastner Turm]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtmuseum im Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist das in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Zeller_Altstadt Zeller Altstadt] gelegene Museum von [[Zell am See]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In dem hochmittelalterlichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Zentrum von Zell am See ist in vier Stockwerken das Stadtmuseum untergebracht. Im Jahr [[1984]] übersiedelte das [[1973]] gegründete Heimatmuseum vom Zeller Rathaus [[Schloss Rosenberg]] in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u.a.) gesperrt werden. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeller Stadtmuseum erwarten Sie wertvolle Schaustücke und spannende Entdeckerstationen. Die Schwerpunkte liegen auf archäologischen Funden der Vor- und Frühgeschichte, Zeugnissen des örtlichen Brauchtums, der Wirtschafts- und Tourismusgeschichte, romantischen und spätromantischen Gemälden des Zeller Sees, aktuellen Erfindungen und Innovationen aus der Region sowie Exponate des Zeller Malers Richard Hirschbäck (1937–2007). Schon der Turm allein ist einen Besuch wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Dauerausstellung informiert eine Sonderausstellung über &amp;quot;DAS PORSCHE DESIGN PRINZIP&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
* Homepage Stadtmuseum Vogtturm [https://www.vogtturm.at/]&lt;br /&gt;
* Salzburger Museumsportal [https://service.salzburg.gv.at/museen/detail.do?museumId=2550]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zell_am_See&amp;diff=1799611</id>
		<title>Zell am See</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zell_am_See&amp;diff=1799611"/>
		<updated>2021-09-21T11:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neubearbeitung Museum Vogtturm&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ortsbild&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Zell_am_See.jpg|thumb|center|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_5700.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pinzgau|Zell am See]] (&amp;lt;tt&amp;gt;ZE&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 55,14 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: || Länge 12° 46&#039; 60&amp;quot;, Breite  47° 19&#039; 0&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 750 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: || 10&amp;amp;nbsp;131 &#039;&#039;&amp;lt;small&amp;gt;(1. Jänner 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.at/web_de/nomenu/suchergebnisse/index.html www.statistik.at], abgefragt am 23. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5700&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 0 65 42&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 5 06 28&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 [[Katastralgemeinde]]n&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: || [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] 2&amp;lt;br /&amp;gt;5700 Zell am See &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.zellamsee.salzburg.at/ www.zellamsee.salzburg.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Karte: || {{googlemapsort}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Andreas Wimmreuter]] ([[SPÖ]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg.gv.at/stat/wahlen/bmw/index2019.html#erg.137.1.0.0 Bürgermeisterwahlen am 10. bzw. 24. März 2019], salzburg.gv.at, Abgerufen am 24. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat (2019): || 25 Mitglieder: 11  [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], &amp;lt;br /&amp;gt; 10 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],&amp;lt;br /&amp;gt; 3 [[GRÜBL]],&amp;lt;br /&amp;gt; 1  [[Freie Partei Salzburg|FPS]],&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1&amp;amp;nbsp;521&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1&amp;amp;nbsp;795&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1&amp;amp;nbsp;932&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2&amp;amp;nbsp;381&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2&amp;amp;nbsp;616&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2&amp;amp;nbsp;904&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3&amp;amp;nbsp;857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4&amp;amp;nbsp;286&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6&amp;amp;nbsp;651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6&amp;amp;nbsp;455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7&amp;amp;nbsp;524&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7&amp;amp;nbsp;937&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 8&amp;amp;nbsp;760&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 9&amp;amp;nbsp;636&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 9&amp;amp;nbsp;568&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 9&amp;amp;nbsp;879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2021 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 10&amp;amp;nbsp;131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[File:Flug Frankfurt Sofia 132.JPG|thumb|Zell am See und Umgebung, während eines Fluges von Frankfurt nach Sofia aufgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell am See Stadtzentrum Juni 2020.jpg|thumb|Das Stadtzentrum von Zell am See aus 9&amp;amp;nbsp;500 Fuß (2&amp;amp;nbsp;900 Meter) fotografiert.]]&lt;br /&gt;
[[File:Zell am See im Winter 02.JPG|thumb|Zell am See an einem kalten Wintertag]]&lt;br /&gt;
[[File:ZellerSeeZellSee 11.jpg|thumb|Der zugefrorene See vor Zell am See im Winter 2016/2017]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zell am See&#039;&#039;&#039; ist eine Stadt im Zentrum des [[Pinzgau]]s. Die Stadtgemeinde ist die Bezirkshauptstadt des Pinzgaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie == &lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zell am See liegt im Zentrum des [[Zeller Becken]]s und der [[Zeller Furche]], einem Trogtal zwischen den [[Pinzgauer Grasberge]]n. Zwischen verschiedenen Stadtteilen befindet sich der [[Zeller See]]. Zell am See wird dem [[Unterpinzgau]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===&lt;br /&gt;
Im Südwesten grenzt die Stadt an die [[Salzach]], im Westen verläuft die Grenze über den [[Bruckberg (Berg)|Bruckberg]], [[Hirschkogel]] zur [[Schmittenhöhe]], dem östlichen Ende der [[Kitzbüheler Alpen]], im Norden bilden der Schrambachkopf, der Wankrautkopf und der Badhauskopf die Grenze von Berggipfeln, nach Osten verläuft die Stadtgrenze bis zum [[Schloss Prielau]], das aber bereits in [[Maishofen]] liegt, weiter am Nordufer des Zeller Sees in die Pinzgauer Grasberge zur [[Schwalbenwand]] als nordöstlichsten Punkt und von dort nach Südosten in Richtung [[Hundstein (Maria Alm)|Hundstein]], etwa zwei Kilometer westlich von diesem verläuft die Stadtgrenze dann nach Südwesten ins [[Salzachtal]] zur [[Brucker Schwelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung === &lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde Zell am See umfasst die fünf [[Katastralgemeinden im Pinzgau|Katastralgemeinden]] [[Katastralgemeinde Bruckberg|Bruckberg]], [[Katastralgemeinde Erlberg|Erlberg]], [[Katastralgemeinde Schmitten|Schmitten]], [[Katastralgemeinde Thumersbach|Thumersbach]] und [[Katastralgemeinde Zell am See|Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gliedert sich in die gleichnamigen Ortschaften&lt;br /&gt;
* [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg]] &#039;&#039;704&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Erlberg (Zell am See)|Erlberg]] &#039;&#039;143&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Schmitten]] &#039;&#039;569&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [[Thumersbach]] &#039;&#039;1 044&#039;&#039; und&lt;br /&gt;
* Zell am See &#039;&#039;7 419&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; In &#039;&#039;kursiver&#039;&#039; Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2020 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Maishofen]], [[Maria Alm am Steinernen Meer]], [[Bruck an der Glocknerstraße]], [[Kaprun]], [[Piesendorf]] und [[Viehhofen]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bevölkerungsentwicklung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Pfarren ===&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Zell am See]] - Auferstehungskirche &lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[Pfarre Zell am See-St. Hippolyt]] - ([[Stadtpfarrkirche St. Hippolyt]])&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[Pfarre Zell am See-Schüttdorf]] - ([[Pfarrkirche Schüttdorf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhöfe ===&lt;br /&gt;
* [[Friedhof Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell am See 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme vom Zentrum von Zell am See in den [[1930er]]-Jahren.]]&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Geschichte von Zell am See]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zell am See wurde [[788]]/[[790]] in der [[Notitia Arnonis]] als &#039;&#039;Cella in Bisontio&#039;&#039; erstmals erwähnnt. In der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s bekam Zell am See Marktrechte, [[1357]] wurden weitere Marktprivilegien verliehen. [[1928]] wurde Zell am See zur [[Stadt]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft der Namen === &lt;br /&gt;
Namengebend war die 788/790 erstmals erwähnte Mönchszelle &#039;&#039;[[Cella in Bisontio]]&#039;&#039;, im [[Mittelalter]] wurde der Marktflecken meist als &#039;&#039;Cell&#039;&#039;, &#039;&#039;Czell&#039;&#039; oder einfach nur als &#039;&#039;Zell&#039;&#039; bezeichnet, später kam der Name &#039;&#039;Zell im Pinzgau&#039;&#039; in Gebrauch, die Bezeichnung &#039;&#039;Zell am See&#039;&#039; geht auf die [[Bayern|bayerische]] Zeit um 1810 bzw. danach zurück.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Erlberg-Erlbach wurde schon 963 (!) als &amp;quot;&#039;&#039;rivum erilipah&#039;&#039;&amp;quot; erwähnt, Thumersbach als &amp;quot;&#039;&#039;beneficiu(m) ad Tûmherespah&#039;&#039;&amp;quot; 1144. Bruckberg wurde urkundlich erstmals 1166 als &#039;&#039;Pruccapergi&#039;&#039; genannt, hier befand sich demnach eine einfache Brücke an der Berglehne. Der Name [[Schmitten]] stammt von den zahlreichen Schmieden entlang des [[Schmittenbach]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen === &lt;br /&gt;
Mit dem &#039;&#039;&amp;quot;Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinde Bruckberg mit der Stadtgemeinde Zell am See und eine Grenzregelung zwischen dieser und der Ortsgemeinde Thumersbach&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&amp;amp;datum=1935&amp;amp;page=115&amp;amp;size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 26. September 1935]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Gemeinde [[Bruckberg (Gemeinde)|Bruckberg]] zum [[1. Oktober]] [[1935]] in die Stadtgemeinde Zell am See eingemeindet. Letzter Gemeindevorstehernd war der Unterkeilbauer [[Alois Amoser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &#039;&#039;&amp;quot;Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=94&amp;amp;size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Gemeinde [[Thumersbach (Gemeinde)|Thumersbach]] zum [[1. Jänner]] [[1939]] in die Stadtgemeinde  Zell am See eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung von Thumersbach/Erlberg umfasste das Stadtgebiet erstmals in der Geschichte den gesamten Raum rund um den Zeller See.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2013); S. 43, 49ff, 85, 344, 420&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Kastner Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosenberg.jpg|thumb|Rosenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grandhotel Zell am See.jpg|thumb|Grandhotel Zell am See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Aussichtspunkte === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bauwerke === &lt;br /&gt;
* [[Denkmalgeschützte Objekte in Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Kapellen und Kirchen in Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen === &lt;br /&gt;
[[Datei:Kastnerturm1.jpg|thumb|Der Kastnerturm vom Stadtplatz aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell am See Zentrum Luftbild.jpg|thumb|Das Zentrum von Zell am See, links oben die Ortschaft [[Schüttdorf]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller Becken Salzachtal.jpg|thumb|Der [[Flugplatz Zell am See|Flugplatz]] und Golfplatz in Zell am See. Im Hintergrund [[Bruck an der Großglocknerstraße]], rechts fließt die [[Salzach]].]]&lt;br /&gt;
==== Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm  ====&lt;br /&gt;
Das [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm|Stadtmuseum]] befindet sich im hochmittelalterlichen [[Vogt- oder Kastnerturm]] im Stadtzentrum von Zell am See. Der Turm, der gräfliche Ansitz (heute Bankhaus [[Spängler]]) und die [[Stadtpfarrkirche Zell am See|Hippolyt-Kirche]] zählen zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Als Bauherren dürfen die Herren von Lechsgemünde-Frontenhausen-Mittersill-Pinzgau vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochhold, Rainer (2020): Geschichte des Vogtturms. Museumsportal des Landes Salzburg &amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem Stadtbrand im Jahr [[1770]] wurde auch der Turm in Mitleidenschaft gezogen. zudem wurden früher die Dachluken zum Wetterschießen verwendet. Dabei hoffte man, durch den Lärm (Kanonendonner) das Aufziehen von Unwettern zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm wurde [[1798]] vom Kaufmann [[Johann Kastner]] erworben und befand sich in der Folge über 100 Jahre im Besitz der Familie Kastner, woher die Bezeichnung Kastnerturm stammt. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten konnte im Jahr [[1984]] das Museum vom Rathaus [[Schloss Rosenberg]] in den Vogtturm übersiedeln. &lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der umfangreichen Sammlung über vier Stockwerke steht die lokale und regionale Geschichte und Kultur der [[Pinzgau]]er Bezirkshauptstadt. Die Besucher erwarten wertvolle Schaustücke und spannende Entdeckerstationen. Sie erzählen über bemerkenswerte Schicksale, Glück, Not und den Pioniergeist der Menschen, die Zell am See zu dem gemacht haben, was es heute ist. Schon der Turm allein ist einen Besuch wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Liedertafel Zell am See]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Die Amigos&amp;quot; die Partyband aus Zell am See&lt;br /&gt;
* [[Bürgermusik Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Pinzgauer Sunnberg Musi]]&lt;br /&gt;
* [[Samba Pinzgau]]&lt;br /&gt;
* [[Singkreis Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Vocalensemble Taktlos]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchenchor Zell am See]];&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Zeller See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elisabethpark]] mit einem [[Geologischer Lehrpfad (Zell am See)|Geologischen Lehrpfad]] und der Skulpturengruppe &amp;quot;Adler, Steinbock, Blume&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. alle Sporteinrichtungen und Sportmöglichkeiten, nicht jedoch die Sportvereine, diese bitte unter Vereine --&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Sport in Zell am See]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Siehe auch [[Wintersport in Zell am See]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die [[Zell am See-Kaprun (Urlaubsregion)]] bietet seinen Gästen diverse Sportmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
Sommersportarten: [[Golf]], [[Radfahren]],  [[Reiten]], [[Segeln]], [[Tennis]],  [[Wandern]], [[Schwimme]]n;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintersportarten: [[Langlaufen]], [[Skifahren]], [[Snowboarden]],  [[Rodeln]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugplatz Zell am See ====&lt;br /&gt;
Der modernste Flugplatz für Kleinflugzeuge Österreichs, der [[Flugplatz Zell am See]], bietet unter anderem eine Flugausbildung für Segelflüge, Motorflüge und Rundflüge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===  &lt;br /&gt;
==== Sportvereine ====&lt;br /&gt;
* [[Turnverein Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Fußballverein [[FC Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Eishockeyverein [[EK Zell am See]]&lt;br /&gt;
* YCZ [[Yachtclub Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Basketballklub [[TV Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Alpenverein Sektion Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Fischerclub Renke]]&lt;br /&gt;
* [[Luftsportverein Zell am See]]&lt;br /&gt;
* NWZ [[Nordic Walking Zell]]&lt;br /&gt;
* [[Skibobklub Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Skiclub Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Triathlonverein Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Wintersportverein Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Gremium MC Austria]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ==== Volkskulturvereine ==== --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Kunstvereine ==== &lt;br /&gt;
===== Kunstverein Galerie Zell am See =====&lt;br /&gt;
Der Kunstverein &amp;quot;[[Galerie Zell am See]]&amp;quot; wurde [[1967]] gegründet, mit dem Ziel regelmäßig Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Theater und Konzerte zu veranstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt des Vereins liegt jedoch in der Präsentation von zeitgenössischer österreichischer und internationaler, bildender Kunst. Zu den Künstlern zählen [[Arnulf Rainer]], Hermann Nitsch, Günter Brus, Christian Ludwig Attersee, Gerhard Rühm, Karl Prantl, Anselm Glück, Terry Winters, Barry Le Va, Al Taylor, William Copley, [[Georg Baselitz]], aber auch junge Künstler, wie Paul Wallach, Rudolf Leitner-Gründberg, Georg Bernsteiner und Bernd Koller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es eine weitere Ausstellungsmöglichkeit für junge, bildende Künstler unter 35 Jahren in der Turmstube des Rathauses Zell am See.&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Hippolyth.jpg|thumb|St. Hippolyt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kulturinitiative Lohninghof =====&lt;br /&gt;
Als [[1998]] der &#039;Lohninghof&#039; an eine Wohnbaugenossenschaft verkauft wurde, sollte aus dem Gasthaus ein Wohnhaus entstehen. Daraufhin schlossen sich einige [[Thumersbach]]er zu einer Initiative zusammen, um das alte, Denkmal geschützte Haus vor dieser Zweckentfremdung zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vielen Verhandlungen dieser „Initiative Lohninghof&amp;quot; mit der Stadtgemeinde Zell am See beschlossen alle in der Stadt vertretenen Parteien, das historische Gebäude für die Bevölkerung und kommende Generationen im Raum Zell am See zu erhalten. Die Stadtgemeinde Zell am See erwarb den Lohninghof im Jahr 2000 und renovierte das Haus mit dem Ziel, der Zeller Bevölkerung ein Haus der Kultur und Geselligkeit zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss befindet sich ein Gasthaus, in dem bodenständige Schmankerl serviert werden. Im ersten Stock wird das Vorhaus als Ausstellungsraum und zur Gästeinformation genutzt. Die vier Räume dieses Stockwerks sind für Seminare, Nutzung durch Vereine, Kurse und für den Fremdenverkehrsverein vorgesehen. Der gesamte zweite Stock dient als Veranstaltungsraum für ca. 100 Personen und ist mit einer Bühne ausgestattet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Sonstige Vereine ====&lt;br /&gt;
Wirtschaftsverein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Zeller Sommerkonzerte]]&lt;br /&gt;
* [[GP Ice Race in Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Veranstaltungen ====&lt;br /&gt;
* [[Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See]] und [[Eisrennen am Alpenflugplatz Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell am See Zeller See Plettsauberg Speicherteich.jpg|thumb|Zell am See im Mittagslicht Anfang November in fast 10.000 Fuß (~ 3&amp;amp;nbsp;000 [[m ü. A.]]) über dem Salzburger [[Mitterpinzgau]] auf dem Weg vom [[Kitzsteinhorn]] zum [[Hochkönig]]. Zu sehen rechts der [[Zeller See]] sowie am unteren Bildrand ein [[Speicherteich]] auf dem ehemaligen Gipfel des [[Plettsauberg]]es.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Zell am See aus dem [[Salzachtal]] von Süden kommend nach Norden verläuft die [[Pinzgauer Straße]] (B 311). Nach Westen verläuft die [[Mittersiller Straße]] (B 168). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Salzburg kommend verläuft die [[Westbahn]], die früher in diesem Abschnitt [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] hieß, noch früher &#039;&#039;Erzherzogin-Giselabahn&#039;&#039;). Sie führt weiter nach [[Wörgl]] in [[Nordtirol]]. Nach Westen verbindet die [[Pinzgauer Lokalbahn]] Zell am See mit dem [[Oberpinzgau]] (Endstation [[Krimml]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zell am See verfügt über einen Umfahrungstunnel, den [[Schmittentunnel]], der mehrere Kilometer lang ist, und die Stadt verkehrsmäßig entlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt verkehrt der [[Bürgerbus Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flugplatz Zell am See]] ist für kleinere Flugzeuge und Segelflugzeuge geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
* [[Straßen und Plätze der Stadt Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hagleitner Hygiene International GmbH]] und [[Hagleitner Hygiene Österreich GmbH]], [[Hotel Hagleitner|Hagleitner Family Balance Hotel &amp;amp; Spa]] und [[Hotel Mavida|Mavida Balance Hotel &amp;amp; Spa]],  Repro Ludwig Prepress &amp;amp; Multimedia GmbH,  Zukunftsmodell Projekt GmbH,  [[Schmittenhöhebahn AG]], [[Adler-Pharma]], Hersteller von Schüßler-Salzen, [[Porsche Design Studio]], [[BlueChip Software GmbH]], [[Wucher Helicopter]], [[Stephan Waltl - microgast]], [[pepp - Gemeinnütziger Verein für Eltern und Kinder im Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehrsbetriebe  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeller Becken November 2019.jpg|thumb|Zell am See im [[Zeller Becken]], Bildmitte oben der [[Flugplatz Zell am See]], darunter der [[Golfplatz Schmittenhöhe]] und ganz rechts unten das [[Tauern Spa World]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zell am See Zentrum 2021.jpg|thumb|Zell am See Zentrum mit Blick nach Norden in das [[Saalfeldener Becken]], dahinter das [[Steinernes Meer|Steinerne Meer]].]] &lt;br /&gt;
* [[Grandhotel Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Hotel zum Hirschen (Zell am See)|Hotel zum Hirschen]]&lt;br /&gt;
* [[Seehotel Bellevue]]&lt;br /&gt;
* Alpinresort Hotel Schwebebahn&lt;br /&gt;
* Gasthof Steinerwirt&lt;br /&gt;
* Kupferkessel (besonders bei Jugendlichen beliebt)&lt;br /&gt;
* Sporthotel Alpin&lt;br /&gt;
* [[Hotel Latini]]&lt;br /&gt;
* [[Alpen Parks Parkhotel]];&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen === &lt;br /&gt;
* [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Krankenhaus Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Jugendzentrum&lt;br /&gt;
* Kulturzentrum [[Lohninghof]]&lt;br /&gt;
* [[Service Integration]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtbibliothek]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Rettungsorganisationen ====&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr Zell am See Löschzug Thumersbach]]&lt;br /&gt;
* [[Bergrettung Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[BGBRG Zell am See | Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]] &lt;br /&gt;
* [[Mittelschule und Musik-Mttelschule Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Landesberufsschule Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Musikum Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Polytechnische Schule Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Dr.-Ernst-Höfer-Schule Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Volksschule Schüttdorf]]  &lt;br /&gt;
* [[Volksschule Thumersbach]]  &lt;br /&gt;
* [[Volksschule Zell am See]]  &lt;br /&gt;
* [[Kindergarten Bergstraße]]  &lt;br /&gt;
* [[Kindergarten Porsche Allee]]  &lt;br /&gt;
* [[Kindergarten Schulweg]]  &lt;br /&gt;
* [[Kindergarten Thumersbach]] &lt;br /&gt;
* [[SMC Saalfelden GmbH (Fernstudien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]&lt;br /&gt;
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister === &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Bürgermeister der Stadt Zell am See]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushaltsbudget ===&lt;br /&gt;
Der Artikel [[Haushaltsbudget Stadtgemeinde Zell am See]] soll Daten über die Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde über Jahre, soweit bekannt, sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen der Stadtgemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Ehrenbürger ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenbürger der Stadt Zell am See]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehrenringträger ====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenring der Stadtgemeinde Zell am See]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehrenzeichen ====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verdienstzeichen====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Verdienstkreuz der Stadtgemeinde Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[Katharina Oberrater]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge ihrer Stadterhebung am [[24. Jänner]] [[1928]] wurde die Schildfarbe des Wappens von Zell am See von Blau auf Schwarz geändert. Bei der Verleihung des Wappens am [[27. Jänner]] [[1928]] durch die [[Salzburger Landesregierung]] wird das das Wappen wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In schwarzen Schild auf naturfarbenem Boden die Gestalt des [[Stadtpfarrkirche St. Hippolyt|Kirchenpatrons]] von Zell am See, St. Hippolytus, und zwar eines rechtsgewendeten nimbierten, geharnischten Ritters mit roter, hermelingestulpter Kappe und über die linke Schulter geworfenem und in weiten Falten bis zum Boden herabhängendem rotem Mantel. In der Rechten hält der Ritter die weiße Kreuzesfahne mit einem roten Kreuz und in der Linken, die auch den Mantel hält, ein an die Schulter gelehntes Schwert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Vellmar&#039;&#039; (Hessen, [[Deutschland]]) seit [[9. September]] [[1978]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vellmar.de/city_info/webaccessibility/index.cfm?item_id=856282 Homepage der Stadt Vellmar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Auguste Caroline Lammer]], die bis heute einzige Bankgründerin Österreichs &lt;br /&gt;
*  Familie [[Porsche]]: die Familiengruft der Familie Porsche befindet sich in Zell am See - Schüttdorf. Dort liegen u. a. Prof. h. c. [[Ferdinand Porsche]] und sein Sohn [[Ferry Porsche]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Töchter und Söhne der Stadt ===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel [[Töchter und Söhne der Stadt Zell am See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In {{PAGENAME}} befindet sich eine der fünf Messstellen für den [[Polleninformationsdienst im Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat}}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Dürlinger|Dürlinger, Josef]]: &#039;&#039;Von Pinzgau. 1. Geschichtliche Übersichten, 2. Orte- und Kirchenmatrikel; mit chronologischer Tabelle&#039;&#039;, Salzburg, Selbstverlag, 1866.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Hölzl|Hölzl, Ferdinand]]: &#039;&#039;1200 Jahre Zell am See&#039;&#039;, Zell am See, Eigenverlag, 1975. &lt;br /&gt;
* Stadtgemeinde Zell am See (Hg.): &#039;&#039;1978 – Jubiläumsjahr in Zell am See&#039;&#039;, Zell am See, Eigenverlag, 1978.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]]: &#039;&#039;Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise&#039;&#039;, Zell am See, 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.zellamsee.salzburg.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zellamsee-kaprun.com Urlaubsregion Zell am See-Kaprun]&lt;br /&gt;
* [http://www.gremium-mc-salzburg.at) Gremium-mc-Salzburg]&lt;br /&gt;
{{Nachrichten|zell-am-see}} &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.zellamsee.salzburg.at}}&lt;br /&gt;
{{Quelle Gemeindeartikel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalsuche.at/ www.regionalsuche.at]&lt;br /&gt;
* Homepage des Landes Salzburg, Kategorie Museen&lt;br /&gt;
* Website der Kulturinitiative Lohninghof&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pinzgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See|!|Zell am See]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Vogtturm&amp;diff=1799608</id>
		<title>Museum Vogtturm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Museum_Vogtturm&amp;diff=1799608"/>
		<updated>2021-09-21T10:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Neubearbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Kastner Turm.jpg|thumb|Vogt- oder Kastner Turm]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Stadtmuseum im Vogt- oder Kastnerturm&#039;&#039;&#039; ist das in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Zeller_Altstadt Zeller Altstadt] gelegene Museum von [[Zell am See]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In dem hochmittelalterlichen Wehr-, Wach- und Repräsentationsbau im Zentrum von Zell am See ist in vier Stockwerken das Stadtmuseum untergebracht. Im Jahr [[1984]] übersiedelte das [[1973]] gegründete Heimatmuseum vom [[Schloss Rosenberg]] in den Vogtturm. Im Jahr [[2003]] wurden Erhaltungsarbeiten an der Fassade durchgeführt. [[2018]] musste der Turm aus Sicherheitsgründen (Fluchtwege u.a.) gesperrt werden. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten konnte das Museum in neugestalteter Form im Juli [[2020]] wieder eröffnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeller Stadtmuseum erwarten Sie wertvolle Schaustücke und spannende Entdeckerstationen. Die Schwerpunkte liegen auf archäologischen Funden der Vor- und Frühgeschichte, Zeugnissen des örtlichen Brauchtums, der Wirtschafts- und Tourismusgeschichte, romantischen und spätromantischen Gemälden des Zeller Sees, aktuellen Erfindungen und Innovationen aus der Region sowie Exponate des Zeller Malers Richard Hirschbäck (1937–2007). Schon der Turm allein ist einen Besuch wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Dauerausstellung informiert eine Sonderausstellung über &amp;quot;DAS PORSCHE DESIGN PRINZIP&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Weblinks==&lt;br /&gt;
* Homepage Stadtmuseum Vogtturm [https://www.vogtturm.at/]&lt;br /&gt;
* Salzburger Museumsportal [https://service.salzburg.gv.at/museen/detail.do?museumId=2550]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ernst_Ritter_von_Pachmann&amp;diff=1612928</id>
		<title>Ernst Ritter von Pachmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Ernst_Ritter_von_Pachmann&amp;diff=1612928"/>
		<updated>2020-12-13T09:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Korrektur bei Lahnsteiner&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Hofrat]] &#039;&#039;&#039;Ernst Ritter von Pachmann&#039;&#039;&#039; (* [[3. Mai]] [[1877]] in [[Frankenmarkt]] &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[OÖ]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; † [[19. November]] [[1924]]) war von [[1918]] bis [[1924]] [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See#Bezirkshauptmann|Bezirkshauptmann von Zell am See]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Martin|F. M.]]: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf Ernst Ritter von Pachmann, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19250006&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000219 65 (1925), S.&amp;amp;nbsp;219&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben und Wirken==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Notar]]s studierte im Konvikt [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und in [[Benediktinerstift Kremsmünster|Kremsmünster]], dann die Rechtswissenschaften in Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 trat er in den Salzburger Landesdienst ein und war bei mehreren [[Bezirkshauptmannschaft]]en und bei der [[Amt der Salzburger Landesregierung|Landesregierung]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er vom Kriegsdienst enthoben und zur Leitung der Bezirkshauptmannschaft Zell am See berufen, die er bis zu seinem – durch ein langes Herzleiden herbeigeführten – Tod ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pachmann konnte gut mit Menschen umgehen und war bei der Bevölkerung sehr beliebt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;/&amp;gt; &#039;&#039;„ein überragender Gauvater“&#039;&#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lahn&amp;quot;&amp;gt;[[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;Unterpinzgau – Zell am See, Taxenbach, Rauris&#039;&#039;. Selbstverlag, Hollersbach 1960. S. 26; Über Pachmann siehe auch: [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]], Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. Zell am See; 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach seinem Amtsantritt begann er die Abfassung eines [[Pinzgau]]er Heimatbuches und bearbeitete vorerst die Gegend von [[Zell am See]] bis [[Krimml]]. Das Werk erschien erst nach seinem Tod.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekr&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ernst v. Pachmann wurde mit dem Goldenen Verdienstkreuz und der [[Ehrenbürger]]schaft mehrerer Gemeinden geehrt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lahn&amp;quot;/&amp;gt;, darunter der Gemeinden [[Ehrenbürger der Gemeinde Wald im Pinzgau|Wald]] und [[Ehrenbürger der Gemeinde Uttendorf|Uttendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Salzburgischer Geschäfts-, Volks- und Amts-Kalender für das Jahr 1913. Wichtige gesetzliche Bestimmungen für den öffentlichen Verkehr. 41. Jg. Salzburg (Mayr) 1913.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werk==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Aus dem Pinzgau. Historische Wanderung vom Zeller See nach Krimml.&#039;&#039; Zell am See, Selbstverlag des Bürgermeisteramtes, 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See#Bezirkshauptmann|Bezirkshauptmann von Zell am See]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1918]]–[[1924]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= Dr. [[Karl Dückher Freiherr von Haßlau]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= Dr. [[Herbert Del Negro‎]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pachmann, Ernst Ritter von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirkshauptmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_D%C3%BCrlinger&amp;diff=1612895</id>
		<title>Josef Dürlinger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_D%C3%BCrlinger&amp;diff=1612895"/>
		<updated>2020-12-13T08:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Hauptwerk &amp;quot;Von Pinzgau&amp;quot; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Josef Dürlinger&#039;&#039;&#039; (* [[2. Oktober]] [[1805]] in Limberg in [[Bruckberg (Gemeinde)| Bruckberg]]; † [[23. April]] [[1867]] in der [[Stadt Salzburg]]) war topografisch-historischer Fachschriftsteller und [[Pfarrer und Seelsorgepriester der Pfarre Hallwang|Pfarrer]] der [[Pfarre Hallwang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josef Stefan Dürlinger war der Sohn des Limbergbauern Josef Dürlinger und seiner Frau Maria, geborene Buchner, und wurde am [[1. August]] [[1830]] zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1836]] bis [[1837]] war er [[Präfekten des Collegium Rupertinum|Präfekt]] des &#039;&#039;[[Collegium Rupertinum]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Nachdem der Pfarrer von [[Hallwang]], [[Sebastian Röhrl]], seine Periode als Seelsorger im Jahre [[1848]] beendet hatte, wurde Josef Dürlinger neuer Pfarrer von Hallwang, wo er von [[1848]] bis [[1857]] als Seelsorger der Gemeinde tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der provisorischen Subregentie von Josef Dürlinger in [[St. Johann im Pongau]] ([[1849]]–[[1855]]) waren in Hallwang die Provisoren [[Michael Seidl]] ([[1849]]), [[Bartholomäus Sommeregger]] ([[1849]]) und [[Joseph Matthias Dum|Josef Dum]] ([[1853]]) tätig. Josef Dum wurde im Jahre [[1857]], als Pfarrer Josef Dürlinger seine Seelsorgerperiode beendete, zum neuen Pfarrer von Hallwang, der er auch bis ins Jahre [[1869]] blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dürlinger war 17 Jahre Seelsorger in verschiedenen Salzburger [[Pfarre]]n gewesen, bevor er sich aufgrund von Krankheit nur mehr der Geschichtsforschung widmete. Dazu zog er sich zunächst ins Kloster [[Benediktinerabtei Michaelbeuern|Michaelbeuern]], [[1861]] dann nach [[St. Peter]] zurück, wo er verpflegt wurde und sich unermüdlich der Archivarbeit widmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Josef Dürlinger schrieb eine Ortschronik des Dorfes Hallwang. Darin finden wir alte Geschichten und Vorfälle aus dem Dorf Hallwang und andere Listen und Aufzeichnungen. Er verfasste zahlreiche landeskundliche Darstellungen, vor allem über den [[Pinzgau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Herausgeber des [[Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiözese Salzburg|Historisch-statistischen Handbuchs der Erzdiözese Salzburg]].&lt;br /&gt;
1. Band: 1. [[Dekanat Bergheim|Decanat Bergheim]], 2. [[Dekanat St. Georgen|St. Georgen]], 3. [[Dekanat Köstendorf|Kestendorf]], 4. [[Dekanat Thalgau|Thalgau]], 5. [[Dekanat Hallein|Hallein]], 2. Band: 1. [[Dekanat Tamsweg|Tamsweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiözese Salzburg&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Hausbuch des Pinzgaues&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Von Pinzgau. 1. Geschichtliche Übersichten, 2. Orte- und Kirchenmatrikel; mit chronologischer Tabelle.&amp;quot; Selbstverlag: Salzburg; 1866&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Historisch-statistisches Handbuch von Pongau&amp;quot;, wobei letzteres nach seinem Tod von [[Franz Valentin Zillner]] 1867 herausgegeben wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Salzburger Stadtteil [[Riedenburg]] erinnert die [[Dürlingerstraße]] an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_D/Duerlinger_Josef_1805_1867.xml www.biographien.ac.at]&lt;br /&gt;
{{Quelle Franz Martin}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;[[Unterpinzgau]]. Zell am See, Taxenbach, Rauris&#039;&#039;. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben. Hollersbach 1960.&lt;br /&gt;
* [http://www.res.icar-us.eu/index.php/D%C3%BCrlinger,_Josef_(1805-1867) Dürlinger, Josef (1805-1867) Regesta Ecclesiastica Salisburgensia] ([[RES]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--==== Einzelbelege ====--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Pfarrer und Seelsorgepriester der Pfarre Hallwang|Pfarrer von Hallwang]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1848]]–[[1857]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Sebastian Röhrl]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Joseph Matthias Dum|Josef Dum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dürlinger, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrer (Katholische Kirche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallwang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Agathe_Whitehead&amp;diff=1609647</id>
		<title>Agathe Whitehead</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Agathe_Whitehead&amp;diff=1609647"/>
		<updated>2020-12-08T10:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Erlhofgut&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; (* [[14. Juni]] [[1891]] in Fiume, heute Rijeka in Kroatien;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://books.google.at/books?id=SgpNZTJsBTkC&amp;amp;pg=PA135&amp;amp;lpg=PA135&amp;amp;dq=%22Agathe+Whitehead+%22+%2B+%221891%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=JEfNeAbZM5&amp;amp;sig=tqo9t5nImafgh6vlV133dmgcFhY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ct=result books.google.at]: &#039;&#039;[[Auguste Caroline Lammer]] (1885–1937) - Die bisher einzige Bankgründerin Österreichs: Ihre turbulente Geschichte in einer krisenhaften Zeit&#039;&#039; von [[Martin Gschwandtner]]]&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[3. September]] [[1922]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.data.matricula.info/php/view.php?ar_id=3670&amp;amp;link=4b6c53744dx55#&amp;amp;posX=-0.0260752688172043&amp;amp;posY=0.2508064516129032&amp;amp;zoom=0.07500000000000001&amp;amp;path=60c7c76bd7d06e6bd530fdfc3a3ef638306bdb37383a3736c76bf7d2383bfefd36fc3736f63cf6fc3ffe303732fd3530fcfd3a37c76bf7e1eec5e0e4c76bf7d2383bfefd36fc3736f63cf6fc3ffe303732fd3530fcfd3a376be1eec5e0e46be0eae0ea6be0eaeeec6beaeeeae16be1edc5da373d36f4c56d3b3d6be1e1ece0c739f13f www.data.matricula.info], bei einer Kontrolle am 9. November 2018 nicht mehr vorhanden&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.data.matricula.info/php/view.php?ar_id=3670&amp;amp;link=4b6c53744dx55#&amp;amp;posX=0.13602150537634408&amp;amp;posY=0.24596774193548387&amp;amp;zoom=0.07500000000000001&amp;amp;path=60c7c76bd7d06e6bd530fdfc3a3ef638306bdb37383a3736c76bf7d2383bfefd36fc3736f63cf6fc3ffe303732fd3530fcfd3a37c76bf7e1eec5e0e4c76bf7d2383bfefd36fc3736f63cf6fc3ffe303732fd3530fcfd3a376be1eec5e0e46be0eae0ea6be0eaeeec6beaeeeae16be1eec56d3b3d6be1e1efe1c739f13f www.data.matricula.info], bei einer Kontrolle am 9. November 2018 nicht mehr vorhanden&amp;lt;/ref&amp;gt; in Klosterneuburg, [[Niederösterreich]]) war die erste Frau von [[Georg Ludwig von Trapp]]. Gemeinsam hatten die beiden sieben Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Sie war die Tochter des Torpedofabrikanten John Whitehead und Enkelin des Erfinders des Torpedos, Robert Whitehead. Agathe Whitehead lernte Georg Ludwig von Trapp in Pola (Hafen der k.u.k. Kriegsmarine, damals Kronland [[Küstenland]], heute Pula und zu Kroatien gehörend) auf einem Ball kennen. Er war dort vom [[1. Juli]] [[1910]] bis [[2. Juli]] [[1913]] Kommandant des U-Boots &#039;&#039;SMU 6&#039;&#039;. Am [[10. Jänner]] [[1911]] heiratete das Paar und zog in eine Villa in der Nähe von Pola. Dort kamen ihre ersten zwei Kinder [[Rupert von Trapp|Rupert]] (* [[1911]]; † [[1992]]) und [[Agathe von Trapp|Agathe]] (* [[1913]]; † [[2010]]) zur Welt. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zog Agathe mit ihren zwei Kindern auf das [[Landhotel Erlhof|Erlhofgut]] ihrer Mutter nach [[Zell am See]]. Dort kamen weitere Kinder zur Welt: [[Maria Franziska von Trapp|Maria Franziska]] * ([[1914]]; † [[2014]]), [[Werner von Trapp|Werner]] (* [[1915]]; † [[2007]]), [[Hedwig von Trapp|Hedwig]] (* [[1917]]; † [[1972]]) und [[Johanna von Trapp|Johanna]] (* [[1919]]; † [[1994]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Krieges übersiedelte die Familie nach Klosterneuburg bei Wien, wo sie das Martinsschlössel bewohnten. [[Martina von Trapp|Martina]] (* [[1921]]; † [[1951]]), das letzte Kind des Paares, wurde dort geboren. Kurze Zeit danach bekam Agathe Scharlachfieber - sie steckte sich bei ihren Kindern an - und starb, trotz eines Aufenthalts in einem Santorium in Wien, am [[3. September]] [[1922]] im Martinsschlössel. Ihr Grab befindet sich auf dem Martinsfriedhof von Klosterneuburg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&amp;amp;GRid=60832169 Agathe Whitehead Von Trapp] auf Find a Grave abgerufen am 30. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle:Anderson, William; Wade, David, &#039;&#039;The World of the Trapp Family&#039;&#039;, 1998, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ihre Familie und Salzburg==&lt;br /&gt;
Ihr Bruder [[Frank Whitehead|Frank]] (* [[1889]] in Fiume, das alte St. Veit am Flaum, ab 1870 wieder königliche Freistadt der ungarischen Reichshälfte, heute Riejka in Kroatien); † [[1950]] in der [[Stadt Salzburg]]) war mit Margarethe Gäfin Braida verheiratet. Er war der Geschäftspartner von [[Auguste Caroline Lammer]], der bisher einzigen österreichischen Bankgründerin. Der Sohn von Frank und Margarethe Whitehead [[John Eugen Whitehead]] (* 1921 in Tulln; † 2008 in Nassau, Bahamas), Absolvent des seinerzeit berühmten Jesuitengymnasiums Stella Matutina in Feldkirch, war während des Krieges Pilot der Royal Air Force und danach Zivilpilot. Er war verheiratet mit Lori Wallner vom [[Schloss Lasseregg]] in [[Anif]]-[[Niederalm]]. Frank und Margarete Whitehead sowie John Whitehead sind auf dem Friedhof von Niederalm bestattet. Lori Whitehead lebt in Nassau (Bahamas). &amp;lt;ref&amp;gt;Buch [http://books.google.at/books?id=SgpNZTJsBTkC&amp;amp;pg=PA135&amp;amp;lpg=PA135&amp;amp;dq=John+Whitehead+Niederalm&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=JEfU8A8XU9&amp;amp;sig=ppFGTuoGLftXIQxI_sb4wK1o6vA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=Zl_PScqEMJKQsAawgaWiCA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ct=result Auguste Caroline Lammer (1885 - 1937) - Die bisher einzige Bankgründerin Österreichs]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
{| class&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name!! Geburtsdatum!! Geburtsort!! Todesdatum!! Sterbeort!! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rupert von Trapp]]|| [[1. November]] [[1911]]||  Pula, Kroatien &amp;lt;ref&amp;gt;Damals: Pola, Küstenland&amp;lt;/ref&amp;gt;|| [[22. Februar]] [[1992]]|| Stowe, Vermont|| heiratete 1) 1947 Henriette Lajoie (1927-2013)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.southcoasttoday.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19990926/OPINION/309269895&amp;amp;cid=sitesearch&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&amp;amp;GRid=120506056&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2) Janice Tyre ([[26. Juni]] [[1920]] - [[21. Dezember]] [[1994]]) und hatte Kinder (zwei Söhne und vier Töchter aus erster Ehe)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Agathe von Trapp]]|| [[12. März]] [[1913]]|| Pula, Kroatien &amp;lt;ref&amp;gt;Damals: Pola, Küstenland&amp;lt;/ref&amp;gt;||  [[28. Dezember]] [[2010]]|| Baltimore, Maryland|| arbeitete als Sängerin und Künstlerin, lebte in Baltimore, Maryland, USA, hatte keine Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Maria Franziska von Trapp]]|| [[28. September]] [[1914]]&amp;lt;ref&amp;gt;Electronic mail from Carla Hunter Campbell von Trapp from August 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;|| [[Zell am See]], Österreich|| [[18. Februar]] [[2014]] || Stowe, Vermont ||arbeitete als Sängerin und Missionarin in Papua-Neuguinea, lebte in Stowe, Vermont, hatte keine Kinder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Werner von Trapp]]||[[21. Dezember]] [[1915]]|| [[Zell am See]], Österreich || [[11. Oktober]] [[2007]]|| Stowe, Vermont|| heiratete 1948 [[Erika von Trapp|Erika Klambauer]] und hatte Kinder (vier Söhne und zwei Töchter)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hedwig von Trapp]]|| [[28. Juli]] [[1917]]||[[Zell am See]], Österreich|| [[14. September]] [[1972]]||[[Zell am See]], Österreich|| arbeitete als Lehrerin, lebte in Österreich, starb an Asthma und liegt in Vermont begraben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Trapp]]|| [[7. September]] [[1919]]|| [[Zell am See]], Österreich || [[25. November]] [[1994]]|| Wien, Österreich || heiratete 1948 [[Ernst Florian Winter]] und hatte Kinder (drei Söhne - einer starb in jungen Jahren - und vier Töchter)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Martina von Trapp]]|| [[17. Februar]] [[1921]]|| Klosterneuburg, Österreich || [[25. Februar]] [[1951]]|| Stowe, Vermont ||heiratete 1949 Jean Dupiere († vor 1998), starb kurz nach der Geburt ihrer Tochter Notburga (*/† 25.02. 1951) an den Folgen eines Kaiserschnitts und liegt in Vermont begraben&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anderson, William; Wade, David, &#039;&#039;The World of the Trapp Family&#039;&#039;, 1998&lt;br /&gt;
* Campbell, Elizabeth M.(editor); von Trapp,Georg, &#039;&#039;To the last salute. memories of an Austrian U-Boat commander&#039;&#039;, Nebraska, 2007&lt;br /&gt;
* [[Die Trapp-Familie]], 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildlink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.findagrave.com/memorial/60832169 Hochzeitsbild von Agathe und Georg von Trapp]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Martin Gschwandtner|Gschwandtner Martin]]: &#039;&#039;Auguste Caroline Lammer (1885-1937). Die bisher einzige Bankgründerin Österreichs. Ihre turbulente Geschichte in einer krisenhaften Zeit.&#039;&#039; 2. Auflage, München, Ravensburg, 2010&lt;br /&gt;
* [[Die Trapp-Familie]], 2018&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=dOHuFPfh4uwC&amp;amp;pg=PR11&amp;amp;lpg=PR11&amp;amp;dq=+%22Maria+von+Trapp%22+%2B+%221914%22&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=56FXBANEg8&amp;amp;sig=LIpvlDi-ovNnja9J1sRMNHqOMeU&amp;amp;hl=de#PPR15,M1 books.google.at]&amp;gt; Campbell Elizabeth M. (wie oben)]&lt;br /&gt;
* [[Die Trapp-Familie]], 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelnachweise====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Whitehead, Agathe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatperson]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Landhotel_Erlhof&amp;diff=1609644</id>
		<title>Landhotel Erlhof</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Landhotel_Erlhof&amp;diff=1609644"/>
		<updated>2020-12-08T10:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Aktuelles und Geschichte ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Landhotel Erlhof&#039;&#039;&#039; ist ein gastronomischer Beherbergungsbetrieb in [[Thumersbach]] in der [[Pinzgau]]er Bezirkshauptstadt [[Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1151]] übergab ein Burggraf Hartnid einen Hof am Erlbach als „Seelgerät“ (Schenkung als Gebetsfürbitte) für seine verstorbene Frau Irmgard an das [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]]. Es folgen Schlossherren und Adelige in der Besitzerreihenfolge. Agathe [[Whitehead]], geborene Gräfin Breunner, kaufte [[1900]] den Erlhof. Am 14. Jänner 1911 heiratete [[Agathe Whitehead]], die Tochter von Agathe Breunner-Whitehead, den Rittmeister [[Georg Ludwig von Trapp|Georg Trapp]].  Weil ihr Wohnsitz, die Hafenstadt Pula, im Ersten Weltkrieg im Kriegsgebiet lag, zog Agathe Whitehead-Trapp mit ihren beiden Kindern Agathe und Rupert in das Sommerhaus der Familie Whitehead, den Erlhof in Thumersbach. Hier kamen auch die Kinder Maria, Werner, Hedwig und Johanna zur Welt. Gerne verbrachte die Familie bis zu ihrer Flucht vor dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Regime im Jahr [[1935]] ihre [[Sommerfrische]] in Thumersbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1974 war der Erlhof in Besitz von Dr. [[Hans Michel Piëch]], eines der vier Kinder von [[Ferdinand Porsche|Porsche]]-Tochter [[Louise Piëch|Louise]] und Dr. [[Anton Piëch]]. 1976 wurde das Haus renoviert und in ein traditionsbewusstes Landhotel umgebaut. Seit 2002, wird der Erlhof als familiär geführtes Restaurant und Landhotel von der Familie Brüggler betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{homepage|https://www.erlhof.at/de/}}&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburgerland.com/de/magazin/der-erlhof-in-zell-am-see/ www.salzburgerland.com]&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Einträge&lt;br /&gt;
* [https://kurier.at/wirtschaft/der-gute-herr-piech/129.557.736 kurier.at/wirtschaft], 15. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Erlhof, Landhotel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übernachtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vier Stern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=1420848</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=1420848"/>
		<updated>2020-05-30T14:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Korrektur Sterbebuch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[15. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; war einer der Schützenkommandanten und Bevollmächtigter der Tiroler Intendantschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Tiroler und Salzburger gegen die [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] und [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Da ein Eintrag im Taufbuch der Pfarre [[Wald im Pinzgau]] &amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau: https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ Abgerufen am 12. April 2020.; Die Pfarre Wald war bis 1784 auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; fehlt, ist sowohl Wallners Geburtsjahr als auch der Geburtsort ungewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von Elise Wallner, der Tochter von Anton Wallner, wurde ihr Vater 1768 &#039;&#039;&amp;quot;auf der sogenannten Hinterlehn&amp;quot;&#039;&#039; im Oberpinzgau geboren. Beim Ausbruch der [https://de.wikipedia.org/wiki/Insurrektion Insurrektion] in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leben und Thaten des Anton Wallner. S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geb. Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778&amp;lt;ref&amp;gt;Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des Pfleg- und Landgerichts Mittersill im Salzburger Regierungs-Archiv&amp;lt;/ref&amp;gt; erst 10 Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau: https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ Abgerufen am 20. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater, geboren am 20. Mai 1711, 57 und seine Mutter Maria, geboren am 21. März 1719, bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &#039;&#039;„kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, … schon durch den Tod beider Eltern beraubt.“&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Leben und Thaten des Anton Wallner. S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &#039;&#039;„acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern“&#039;&#039; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der Pfarre Wald im Pinzgau im Jahre 1785 abgesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am 23. Dezember 1775 und Maria Wallner (Hollausin) erst am 29. Nov. 1790.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010. https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/RegSTBIIIII/?pg=1&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]] kaufte er [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Er war Vater von insgesamt 16 Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Anton Wallner verkaufte Erbgut der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das alte Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskrieg]] [[1809]] wurde Anton Wallner von Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die [[Bayern]] und Franzosen beauftragt. Nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht von [[Steinpass|Melleck]] und der Unterzeichnung des &amp;quot;Schönbrunner Friedens&amp;quot; wurde Wallner zum Rückzug gezwungen und zog sich wieder nach Matrei zurück.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Wechsel im französischen Kommando wurde die am [[10. November]] [[1809]] ausgesprochene Amnestie widerrufen und Anton Wallner vom französischen Divisionsgeneral für vogelfrei erklärt. Zugleich wurde ein Kopfgeld von 1000 [[Gulden]] auf ihn ausgesetzt. Wallner floh daraufhin, ausgestattet mit einem Hausiererpass eines Wiener Teppichhändlers, über den [[Felber Tauern]] in Richtung Wien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zorn über die gelungene Flucht Wallners plünderten die Franzosen sein Haus in Matrei und legten es in Schutt und Asche. Am [[13. Februar]] [[1810]] kam Anton Wallner in Wien an und erhielt von Kaiser [[Franz II./I.]] für seine Treue ein Landgut und eine Pension geschenkt. Aber es traf bald das Gerücht in Wien ein, seine Frau und seine Kinder seien von den fremden Soldaten ermordet worden. Diese falsche Nachricht traf Anton Wallner so schwer, dass er drei Tage später an einem schweren Nervenfieber verstarb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Todestag von Anton Wallner führt die Schützen des Landes Salzburg alljährlich zusammen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken sowie sich das beherzte Eintreten der Salzburger Schützen für die Freiheit des Landes während der Franzosenkriege in Erinnerung rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptleistung Anton Wallners war sein unermüdlicher Einsatz in den Freiheitskämpfen. Er verstand es, die Schützen und Bauern im Land Salzburg zusammenzubringen um das Vordringen der feindlichen Truppen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurde ihm zu Ehren in [[Taxenbach]] wegen seines Einsatzes beim Kampf um die &#039;&#039;Halbstundenbrücke&#039;&#039; ein Denkmal errichtet. [[1909]] wurde in [[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml|Krimml]] ein Denkmal enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1960]] gedenken die Salzburger Schützen bei der jährlichen [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] seinen Leistungen. Die [[1938]] in Saalfelden gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landesverband der Salzburger Schützen wurde die [[Anton Wallner-Medaille]] als Ehrenzeichen für besondere Verdienste geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerschuetzen.de/wallner.htm www.prangerschuetzen.de]&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;1000 Jahre Taxenbach&#039;&#039;, [[Taxenbach]], S. 34&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hörmann]], [[Friederike Zaisberger]]: &#039;&#039;Frieden – Schützen (1809 – 2009)&#039;&#039;, [[Werfen]] 2009, S. 216&lt;br /&gt;
* A. G...l: Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie. Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* Maximus Ringlschwendtner: Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809. Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: Mitteilungen d. Gesellschaft f. Salzburger Landeskunde (MGSLK. Bd. 41. 1901 S. 105 – 184)&lt;br /&gt;
* Anton (Ritter von) Schallhammer: Kriegerische Ereignisse im Herzogthum Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)|Wallner, Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=1420842</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=1420842"/>
		<updated>2020-05-30T14:18:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Quellen und Einzennachweise&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[15. Februar]] [[1810]] in [[Wien]]) war einer der Schützenkommandanten und Bevollmächtigter der Tiroler Intendantschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Tiroler und Salzburger gegen die [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] und [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Da ein Eintrag im Taufbuch der Pfarre [[Wald im Pinzgau]] &amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau: https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ Abgerufen am 12. April 2020; Die Pfarre Wald war bis 1784 auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; fehlt, ist sowohl Wallners Geburtsjahr als auch der Geburtsort ungewiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben von Elise Wallner, der Tochter von Anton Wallner, wurde ihr Vater 1768 &#039;&#039;&amp;quot;auf der sogenannten Hinterlehn&amp;quot;&#039;&#039; im Oberpinzgau geboren. Beim Ausbruch der [https://de.wikipedia.org/wiki/Insurrektion Insurrektion] in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leben und Thaten des Anton Wallner. S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geb. Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778&amp;lt;ref&amp;gt;Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des Pfleg- und Landgerichts Mittersill im Salzburger Regierungs-Archiv&amp;lt;/ref&amp;gt; erst 10 Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau: https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ Abgerufen am 20. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater, geboren am 20. Mai 1711, 57 und seine Mutter Maria, geboren am 21. März 1719, bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &#039;&#039;„kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, … schon durch den Tod beider Eltern beraubt.“&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Leben und Thaten des Anton Wallner. S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &#039;&#039;„acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern“&#039;&#039; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der Pfarre Wald im Pinzgau im Jahre 1785 abgesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am 23. Dezember 1775 und Maria Wallner (Hollausin) erst am 29. Nov. 1790. &amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]] kaufte er [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Er war Vater von insgesamt 16 Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Anton Wallner verkaufte Erbgut der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das alte Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskrieg]] [[1809]] wurde Anton Wallner von Andreas Hofer mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die [[Bayern]] und Franzosen beauftragt. Nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht von [[Steinpass|Melleck]] und der Unterzeichnung des &amp;quot;Schönbrunner Friedens&amp;quot; wurde Wallner zum Rückzug gezwungen und zog sich wieder nach Matrei zurück.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Wechsel im französischen Kommando wurde die am [[10. November]] [[1809]] ausgesprochene Amnestie widerrufen und Anton Wallner vom französischen Divisionsgeneral für vogelfrei erklärt. Zugleich wurde ein Kopfgeld von 1000 [[Gulden]] auf ihn ausgesetzt. Wallner floh daraufhin, ausgestattet mit einem Hausiererpass eines Wiener Teppichhändlers, über den [[Felber Tauern]] in Richtung Wien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zorn über die gelungene Flucht Wallners plünderten die Franzosen sein Haus in Matrei und legten es in Schutt und Asche. Am [[13. Februar]] [[1810]] kam Anton Wallner in Wien an und erhielt von Kaiser [[Franz II./I.]] für seine Treue ein Landgut und eine Pension geschenkt. Aber es traf bald das Gerücht in Wien ein, seine Frau und seine Kinder seien von den fremden Soldaten ermordet worden. Diese falsche Nachricht traf Anton Wallner so schwer, dass er drei Tage später an einem schweren Nervenfieber verstarb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Todestag von Anton Wallner führt die Schützen des Landes Salzburg alljährlich zusammen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken sowie sich das beherzte Eintreten der Salzburger Schützen für die Freiheit des Landes während der Franzosenkriege in Erinnerung rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptleistung Anton Wallners war sein unermüdlicher Einsatz in den Freiheitskämpfen. Er verstand es, die Schützen und Bauern im Land Salzburg zusammenzubringen um das Vordringen der feindlichen Truppen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurde ihm zu Ehren in [[Taxenbach]] wegen seines Einsatzes beim Kampf um die &#039;&#039;Halbstundenbrücke&#039;&#039; ein Denkmal errichtet. [[1909]] wurde in [[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml|Krimml]] ein Denkmal enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1960]] gedenken die Salzburger Schützen bei der jährlichen [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] seinen Leistungen. Die [[1938]] in Saalfelden gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Landesverband der Salzburger Schützen wurde die [[Anton Wallner-Medaille]] als Ehrenzeichen für besondere Verdienste geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerschuetzen.de/wallner.htm www.prangerschuetzen.de]&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;1000 Jahre Taxenbach&#039;&#039;, [[Taxenbach]], S. 34&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hörmann]], [[Friederike Zaisberger]]: &#039;&#039;Frieden – Schützen (1809 – 2009)&#039;&#039;, [[Werfen]] 2009, S. 216&lt;br /&gt;
* A. G...l: Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie. Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* Maximus Ringlschwendtner: Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809. Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: Mitteilungen d. Gesellschaft f. Salzburger Landeskunde (MGSLK. Bd. 41. 1901 S. 105 – 184)&lt;br /&gt;
* Anton (Ritter von) Schallhammer: Kriegerische Ereignisse im Herzogthum Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)|Wallner, Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg&amp;diff=1414818</id>
		<title>Kurfürstentum Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg&amp;diff=1414818"/>
		<updated>2020-05-21T14:39:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen des Kurfürstentums von Salzburg.jpg|thumb|Wappen des Kurfürstentums Salzburg unter Ferdinand III]] &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kurfürstentum Salzburg&#039;&#039;&#039; bestand von [[1803]] bis [[1805]] und wurde von  Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] (* [[1769]]; † [[1824]]) regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Nach Jahrhunderten einer geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu Anfang des [[19. Jahrhundert]]s zu einem Spielball der europäischen Politik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[10. Dezember]] [[1800]] verließ der letzte [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] fluchtartig vor den anrückenden [[Franzosenkriege|Franzosen]] Salzburg. Nach der von Österreich verlorenen [[Schlacht am Walserfeld]] rückten die Franzosen in die [[Stadt Salzburg]] ein. Salzburg erlebte zum ersten Mal in seiner Geschichte die Leiden der Unterdrückung durch eine fremde Besatzungsmacht. Bisher war das [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] durch das Geschick und die Diplomatie seiner Erzbischöfe davon stets verschont geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Friedensvertrag von Lunéville (Frankreich, [[9. Februar]] [[1801]]) wurde u. a. festgelegt, dass (zur Entschädigung von Fürsten, die Gebiete an Frankreich abtreten mussten) bisher unter geistlicher Herrschaft stehenden Territorien des „[[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]“ unter weltliche Herrschaft gestellt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im zwischen Frankreich und Kaiser [[Franz II./I.|Franz II.]] geschlossenen Pariser Vertrag vom [[26. Dezember]] [[1802]] war vereinbart worden, dass [[Ferdinand III. von Toskana|Großherzog Ferdinand III. von Toskana]], Bruder des Kaisers, als Entschädigung für das verloren gegangene Großherzogtum [[Italien#Toskana|Toskana]] ein neues Territorium bekommen sollte, das aus dem bisherigen geistlichen Fürsterzbistum Salzburg, der [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstpropstei Berchtesgaden]], dem [[Bistum Eichstätt|Bistum Eichstätt]] und dem zwischen Donau und böhmischer Grenze gelegene Teil des [[Bistum Passau|Fürstbistums Passau]] gebildet wurde. In rechtlicher Hinsicht war nur eines dieser vier Länder das Kurfürstentum, nämlich das [[Herzogtum Salzburg]]. In historischer Hinsicht werden aber üblicherweise die vier Entschädigungsländer zusammen als Kurfürstentum betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Man beachte, dass der Reichsdeputationshauptschluss (Text siehe unter „Weblinks“), der den Vertrag von Lunéville im [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reich]] durchführte, durchaus nicht ein Territorium namens „Kurfürstentum Salzburg“ vorsah. Vielmehr erhielt der &amp;quot;Erzherzog Großherzog&amp;quot; (Ferdinand) die vier geistlichen Fürstentümer (mit gewissen territorialen Abstrichen) sowie die Kurwürde (§§ 1, 2 und 31); auf jedes der vier Fürstentümer entfiel eine Stimme im Reichsfürstenrat (§ 32 Nr. 5 [Salzburg], 17 [Eichstätt], 35 [Passau] und 61 [Berchtesgaden]). Aus dem Reichsdeputationshauptschluss lässt sich daher wohl ableiten, dass das bisherige [[Fürsterzbistum]] ein Kurfürstentum geworden sei, nicht jedoch, dass die vier dem “Erzherzog Großherzog“ zugewiesenen Fürstentümer zu einem Gebilde namens Kurfürstentum zusammengefasst worden wären. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte weiters, dass der Reichsdeputationshauptschluss in gewissem Umfang die bisherigen Verfassungen, und damit auch die Selbständigkeit, der säkularisierten Fürstentümer schützte (§ 60: „Die dermalige politische Verfassung der zu säcularisirenden Lande, in so weit solche auf gültigen Verträgen zwischen dem Regenten und dem Lande, auch andern reichsgesetzlichen Normen ruht, soll ungestört erhalten, jedoch in demjenigen, was zur Civil- und Militair-Administration und deren Verbesserung und Vereinfachung gehört, dem neuen Landesherrn freie Hand gelassen werden.“) Allerdings beruhte die – bescheidene – verfassungsmäßige Stellung der [[Hohe Salzburger Landschaft]] nicht auf Verträgen mit dem Regenten und gab es in den anderen Entschädigungsländern gar keine Landstände.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Reichsdeputationshauptschluss schuf für Ferdinand eine neue Kurwürde und teilte ihm vier bislang geistliche Fürstentümer zu. Dies brachte vor dem Hintergrund des durch die Goldene Bulle von 1356 festgelegten Grundsatzes der Unteilbarkeit jedes Kurlandes (und weiterer für Kurlande im Besonderen geltenden Regelungen) eine Unsicherheit mit sich. Dieser Grundsatz schloss jedenfalls aus, dass die Kurwürde mit den vier Fürstentümern als Gesamtheit verbunden sei. Die naheliegende Festlegung, dass die Kurwürde mit dem Herzogtum Salzburg verbunden sei, wurde erst durch das kaiserliche Hofdekret vom 13. August 1803 über die Qualifikation und die Introduktion der vier neuen Kurfürsten (betreffend auch die anderen durch den Reichsdeputationshauptschluss geschaffenen Kurwürden) und durch gesonderte Urkunde vom 24. August 1803 getroffen (siehe Putzer, &#039;&#039;Kursalzburg&#039;&#039; S. 157 und aaO Anhang S. 35 ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch der (bei Putzer, aaO im Anhang wiedergegebenen) kurfürstlichen Erlässe wurde der Ausdruck „Kurfürstentum“ nur für das „Kurfürsten- und Herzogtum Salzburg“ verwendet, hingegen die Gesamtheit der vier Fürstentümer als („Unsere“) „Entschädigungsländer“, „Erbländer“ oder „Staaten“ bezeichnet. Das Adjektiv „kurfürstlich“ genügte jedoch zur Bezeichnung gemeinsamer Einrichtungen der vier oder drei (ohne Eichstätt) Fürstentümer, wie zB der Kurfürstlichen Hofkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des Fürstentums Passaus bestand die Besonderheit, dass von diesem nur ein Teil an Ferdinand, der größere Teil mit der Stadt Passau selbst aber an Bayern gefallen war. Dementsprechend führte der Kurfürst von Bayern die passauische Stimme im Reichsfürstenrat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besitznahme und Organisation der Regierung (1803)====&lt;br /&gt;
Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo seine Abdankungsurkunde, Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Besitznahmsurkunde traf Besitznahmskommissär Freiherrn von Crumpipen am [[15. Februar]] in Salzburg ein und legte diese am [[16. Februar]] der scheidenden fürsterzbischöflichen Statthalterschaft vor. Am selben Tag erließ er an die Landesstellen ein Dekret, in dem diesen die Änderung der Regierungsverhältnisse mitgeteilt und ihnen aufgetragen wurde, allen untergeordneten Behörden davon Mitteilung zu machen sowie die feierliche Bekanntmachung bei den Untertanen zu veranlassen. Am [[17. Februar]] wurde die fürsterzbischöfliche Statthalterschaft für aufgelöst erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[18. Februar]] nahm dann Freiherrn von Crumpipen die Erbhuldigung der [[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]] entgegen. An Stelle der Statthalterei setzte Freiherr von Crumpipen am [[20. Februar]] eine Regierungskonferenz ein, wobei aber der Besitznahmskommissär bis zur Beendigung der provisorischen Verhältnisse auch nach Ankunft des Landesherrn den Mittelpunkt der Regierungsgeschäfte bilden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der neue weltliche Staat für die bisher in der Statthalterei vertretenen Repräsentanten der geistlichen Herrschaft - den [[Bistum Chiemsee|Chiemseer]] [[Bischof von Chiemsee|Bischof]] [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg|Christof Sigmund Graf Zeil-Trauchburg]] und den [[Domdechant]]en [[Johann Friedrich Graf von Waldstein-Wartenberg|Grafen Waldstein]] - keine Verwendung in Regierungsfunktionen mehr hatte, berief Crumpipen auch in die neue provisorische Regierungskonferenz die bisherigen weltlichen, beamteten Mitglieder der Statthalterei:&lt;br /&gt;
* den [[Generalsteuereinnehmer|Generaleinnehmer]] Freiherrn Johann Nepomuk von [[Rehlingen]],&lt;br /&gt;
* den [[Salzburger Hofkanzler|Hofkanzler]] [[Johann Heinrich Reichsfreiherr von Bleul|Freiherrn von Bleul]],&lt;br /&gt;
* den [[Hofrat]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;direktor&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] sowie&lt;br /&gt;
* den [[Hofkammer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;direktor&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Freiherrn von Moll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Februar]] kam es zur Abdankung des Fürstpropstes der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]], Joseph Konrad Freiherr von Schroffenberg-Mös. Mit landesfürstlicher Entschließung übertrug Ferdinand III. am [[11. April]] alle bisher von der Berchtesgadischen Regierung verwalteten Agenden auf die Landesstellen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Huldigung der passauischen Untertanen in Waldkirchen ([[Bayern]]) nahm Freiherr von Crumpipen am [[20. April]] des Jahres entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[29. April]] zog Ferdinand III. feierlich in Salzburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1803 erhob Kaiser Franz II. das Fürstentum Salzburg zum Herzogtum&amp;lt;ref&amp;gt;„Kurfürst“ war eine reichsrechtliche Funktion, die zu dem Herrschertitel „König“, Herzog“ usw. hinzutrat und protokollarisch zwischen König und Herzog stand; sie ersetzte die Einordnung des Territoriums als Königreich, Herzogtum, Fürstentum usw. nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am [[10. Oktober]] entband der neue Landesherr Freiherrn von Crumpipen von seiner Funktion als oberster Leiter der Staatsregierung in allen vier Entschädigungsländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neue Regierungsorganisation===&lt;br /&gt;
Anfang 1804 wurde die Regierungskonferenz durch einen Staatsrat abgelöst, dessen Mitglieder die folgenden geheimen Räte waren:&lt;br /&gt;
* [[Marchese Federigo Manfredini| Marchese Manfredini]], (seit Oktober 1803) dirigierender Staatsminister;&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Reichsfreiherr von Bleul|Freiherr von Bleul]], Hofkanzler;&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]], (nunmehr) Präsident der obersten Justizstelle;&lt;br /&gt;
* [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll| Freiherr von Moll]], (nunmehr) Regierungsdirektor;&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk von Hennebrith]], Hofkammerdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1803 waren &lt;br /&gt;
* eine „Landesregierung für das Kur[fürsten]- und Herzogtum Salzburg und die einverleibten Fürstentümer Passau und Berchtolsgaden“ und&lt;br /&gt;
* eine kurfürstliche Hofkammer für dieselben Territorien&lt;br /&gt;
eingesetzt worden. Nach ihrem Wirkungskreis entsprach die Landesregierung ungefähr einem (erweiterten) Innenministerium, die Hofkammer einem (erweiterten) Finanzministerium. Regierungsdirektor Moll kann daher etwa einem Innenminister, Hofkammerdirektor von Hennebrith einem Finanzminister verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichstätt hatte dementsprechend eine eigene Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberste Justizstelle war hingegen die oberste Justizbehörde für alle vier Entschädigungsländer.&amp;lt;ref&amp;gt;Als Kurfürst war Ferdinand für das Herzogtum Salzburg, als Erzherzog aber auch für seine übrigen Länder von der Reichsgerichtsbarkeit ausgenommen, was Anlass zur Neuorganisation der Justiz in oberster Instanz gab.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsminister Manfredini und Hofkanzler Bleul, zwischen denen bald ein scharfer Gegensatz entstand, konnten ihre Stellung, auch zulasten des Staatsrates (u.a. da sie berechtigt waren, den Staatsrat in dringenden Fällen zu umgehen), in der Folge erheblich ausbauen; und zwar in der Weise, dass das Staatsministerium die Oberaufsicht über die Staatsgeschäfte im allgemeinen, die Hofkanzlei die über die innere Verwaltung führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ferdinand und seine Reformpolitik==&lt;br /&gt;
Kurfürst Ferdinand eilte ein ausgezeichneter Ruf als Staatsmann und Landesfürst voraus, den er sich als Großherzog der Toskana erworben hatte. Daher schöpften die Salzburger Hoffnung, nach den Franzosen zu einem ruhigeren Leben zu kommen. Nachdem [[Heinrich Freiherr von Crumpipen]] 1803 als Besitznahmskommissär am [[15. Februar]] in Salzburg eintraf, folgte am [[29. April]] Ferdinand nach  Salzburg. Die Salzburger, die dem in Wien residierenden Fürsterzbischof Colloredo keine Träne nachweinten, begrüßten ihn mit Jubel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großherzog brachte viele Reformen aus seiner Heimat Toskana mit nach Salzburg. [[1804]] wurde eine [[Benediktineruniversität Salzburg|Medizinische Fakultät an der Universität Salzburg]] gegründet. Der ehemalige Leibarzt von Colloredo, [[Johann Jakob Hartenkeil]], setzte sich sehr dafür ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reformen im Schulwesen, begonnen unter Fürsterzbischof Colloredo, wurden nun unter der Leitung des bekannten Salzburger Pädagogen [[Franz Michael Vierthaler]] fortgesetzt. So konnte Salzburg und das Fürstentum Berchtesgaden am Ende des Kurfürstentums auf insgesamt 301 Schulen mit 9&amp;amp;nbsp;600 Schülern (von insgesamt 15.094 schulfähigen Kindern, was einer Unterrichtsrate von 60 Prozent entsprochen hatte!) schauen. Ein großartiger Erfolg von Ferdinand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Maßnahme aber spaltete die Salzburger Gesellschaft. Nach dem Vorbild seines Vaters Leopold änderte Ferdinand die Zugangsvoraussetzungen im Gewerbe. Die Verleihung einer Konzession war nunmehr unabhängig davon, ob man [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger der Stadt]], des Landes oder ein Fremder war. Die Vergabe einer Konzession war dem Kurfürsten vorbehalten. Dieser verlieh in den drei Jahren seiner Regierung davon 325 in der Stadt und 525 auf dem Land. Das führte 1805 zu einem Protest des [[Magistrat der Stadt Salzburg|Magistrats]], da man fürchtete, dass alte, traditionell erworbene Konzessionen nun fast wertlos würden. Aber Ferdinand ließ sich nur zu einer Gleichbesteuerung alter und neuer Konzessionen bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liberal er Salzburg regierte, so konservativ war seine Einstellung zur Pressefreiheit. Einem Ministerialreskript kann man die Anweisung entnehmen, dass kein Buchdrucker eine Schrift drucken dürfe, bevor deren Inhalte nicht dem Dirigierenden Staatsministerium vorgelegt wurde. Man wollte so das Volk vor &#039;&#039;schlechter Lektüre&#039;&#039; schützen. Auch wurden bestehende private Bibliotheken geschlossen. Die Bürger konnten nur mehr die drei öffentlichen Bibliotheken besuchen: die [[Salzburger Hofbibliothek]], die [[Universitätsbibliothek]] und die [[Stiftsbibliothek St. Peter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenbau wurde ebenso wie der Obstanbau gefördert. Reformen im Postwesen und neue Postlinien wie beispielsweise von Salzburg nach [[Bad Gastein]] oder von [[St. Johann im Pongau]] nach [[Radstadt]] wurden errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausklang==&lt;br /&gt;
[[1805]] musste Kurfürst Ferdinand den einfallenden Franzosen weichen. Am [[18. Oktober]] 1805 verließ er Salzburg und floh nach Wien an den Kaiserhof. Leider unter Mitnahme eines großen Teils des [[Salzburger Domschatz]]es und wertvoller Goldgefäße von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;was nach ihm die Bayern und schließlich die Österreicher auch taten, weshalb sich viele Kunstgegenstände aus Salzburg in den Museen von Florenz, München und Wien finden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[30. Oktober]] 1805 zogen die Franzosen mit 65&amp;amp;nbsp;000 Mann in Salzburg ein. Im darauffolgenden [[Friedensvertrag von Pressburg|Frieden von Pressburg]] (1805) wurde Ferdinands Reich zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt: Österreich erhielt die Länder Salzburg und Berchtesgaden, an Bayern fielen Passau und Eichstätt. Ferdinand erhielt als Entschädigung das Großherzogtum Würzburg, auf das die Salzburger Kurwürde übertragen wurde und in dem er ebenfalls nur kurz regierte. Am [[14. Jänner]] [[1806]] wurden die Salzburger und Berchtesgadener aus dem Erbhuldigungseid entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Salzburg erinnert an diese Zeit die [[Churfürststraße]]. Der Ausdruck &#039;&#039;[[Toskanatrakt]]&#039;&#039; für jenen Wohnteil in der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]], in der Fürsten der Toskana wohnten, stammt jedoch erst von [[Ferdinand IV. von Toskana]] (* 1835; † 1908), der dort ab [[1858]] zeitweise wohnte. Kurfürst Ferdinand  hatte im [[Schloss Mirabell]] gewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L19_ferdinand.htm Salzburg Coins]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Friede von Lunéville}}&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f626.pagination  Vertrag von Lunéville (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f442.pagination  Vertrag von Paris (über die Entschädigung Großherzog Ferdinands insbesondere mit Eichstätt) (französisch)]&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki Beitrag [[Heinrich Freiherr von Crumpipen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reichsdeputationshauptschluss:&lt;br /&gt;
**  {{wikipedia-de|Reichsdeputationshauptschluss|Reichsdeputationshauptschluss}}&lt;br /&gt;
** [http://www.documentarchiv.de/nzjh/rdhs1803.html Reichsdeputationshauptschluss (Text)] &lt;br /&gt;
** [http://de.wikisource.org/wiki/Hauptschlu%C3%9F_der_au%C3%9Ferordentlichen_Reichsdeputation_vom_25._Februar_1803 Reichsdeputationshauptschluss (Text)] &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Kurfürst|Kurfürst}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heraldica.org/topics/france/napoltexts.htm#pressburg Vertrag von Preßburg (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Putzer]], Kursalzburg. Ein Beitrag zur Territorialen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte gegen Ende des alten Reiches. Jur. Habilitationsschrift (masch.); Salzburg 1969.&lt;br /&gt;
* Peter Putzer, Zur gewaltenteiligen Behördenorganisation in Kursalzburg, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 108, Salzburg 1968, S. 301 ff.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Veits-Falk]], Büchlein &#039;&#039;Salzburger Volkskultur&#039;&#039;, Mai 2004, Beitrag &#039;&#039;Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;22ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Epochen&lt;br /&gt;
|EPOCHE=Kurfürstentum Salzburg&amp;lt;br /&amp;gt;1803–1805 &lt;br /&gt;
|VORHER= [[Salzburg unter Napoleon]] (1800–1801)&lt;br /&gt;
|NACHHER= [[Salzburg unter Napoleon]] (1805–1806)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürstentum (Geschichte)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg&amp;diff=1414815</id>
		<title>Kurfürstentum Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Kurf%C3%BCrstentum_Salzburg&amp;diff=1414815"/>
		<updated>2020-05-21T14:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Präzision der geistlichen Fürstentümer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen des Kurfürstentums von Salzburg.jpg|thumb|Wappen des Kurfürstentums Salzburg unter Ferdinand III]] &lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Kurfürstentum Salzburg&#039;&#039;&#039; bestand von [[1803]] bis [[1805]] und wurde von  Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] (* [[1769]]; † [[1824]]) regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entstehungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Nach Jahrhunderten einer geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu Anfang des [[19. Jahrhundert]]s zu einem Spielball der europäischen Politik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[10. Dezember]] [[1800]] verließ der letzte [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] fluchtartig vor den anrückenden [[Franzosenkriege|Franzosen]] Salzburg. Nach der von Österreich verlorenen [[Schlacht am Walserfeld]] rückten die Franzosen in die [[Stadt Salzburg]] ein. Salzburg erlebte zum ersten Mal in seiner Geschichte die Leiden der Unterdrückung durch eine fremde Besatzungsmacht. Bisher war das [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] durch das Geschick und die Diplomatie seiner Erzbischöfe davon stets verschont geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Friedensvertrag von Lunéville (Frankreich, [[9. Februar]] [[1801]]) wurde u. a. festgelegt, dass (zur Entschädigung von Fürsten, die Gebiete an Frankreich abtreten mussten) bisher unter geistlicher Herrschaft stehenden Territorien des „[[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]]“ unter weltliche Herrschaft gestellt werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im zwischen Frankreich und Kaiser [[Franz II./I.|Franz II.]] geschlossenen Pariser Vertrag vom [[26. Dezember]] [[1802]] war vereinbart worden, dass [[Ferdinand III. von Toskana|Großherzog Ferdinand III. von Toskana]], Bruder des Kaisers, als Entschädigung für das verloren gegangene Großherzogtum [[Italien#Toskana|Toskana]] ein neues Territorium bekommen sollte, das aus dem bisherigen geistlichen Fürsterzbistum Salzburg, der [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstprostei Berchtesgaden]], dem [[Bistum Eichstätt|Bistum Eichstätt]] und dem zwischen Donau und böhmischer Grenze gelegene Teil des [[Bistum Passau|Fürstbistums Passau]] gebildet wurde. In rechtlicher Hinsicht war nur eines dieser vier Länder das Kurfürstentum, nämlich das [[Herzogtum Salzburg]]. In historischer Hinsicht werden aber üblicherweise die vier Entschädigungsländer zusammen als Kurfürstentum betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Man beachte, dass der Reichsdeputationshauptschluss (Text siehe unter „Weblinks“), der den Vertrag von Lunéville im [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Reich]] durchführte, durchaus nicht ein Territorium namens „Kurfürstentum Salzburg“ vorsah. Vielmehr erhielt der &amp;quot;Erzherzog Großherzog&amp;quot; (Ferdinand) die vier geistlichen Fürstentümer (mit gewissen territorialen Abstrichen) sowie die Kurwürde (§§ 1, 2 und 31); auf jedes der vier Fürstentümer entfiel eine Stimme im Reichsfürstenrat (§ 32 Nr. 5 [Salzburg], 17 [Eichstätt], 35 [Passau] und 61 [Berchtesgaden]). Aus dem Reichsdeputationshauptschluss lässt sich daher wohl ableiten, dass das bisherige [[Fürsterzbistum]] ein Kurfürstentum geworden sei, nicht jedoch, dass die vier dem “Erzherzog Großherzog“ zugewiesenen Fürstentümer zu einem Gebilde namens Kurfürstentum zusammengefasst worden wären. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man beachte weiters, dass der Reichsdeputationshauptschluss in gewissem Umfang die bisherigen Verfassungen, und damit auch die Selbständigkeit, der säkularisierten Fürstentümer schützte (§ 60: „Die dermalige politische Verfassung der zu säcularisirenden Lande, in so weit solche auf gültigen Verträgen zwischen dem Regenten und dem Lande, auch andern reichsgesetzlichen Normen ruht, soll ungestört erhalten, jedoch in demjenigen, was zur Civil- und Militair-Administration und deren Verbesserung und Vereinfachung gehört, dem neuen Landesherrn freie Hand gelassen werden.“) Allerdings beruhte die – bescheidene – verfassungsmäßige Stellung der [[Hohe Salzburger Landschaft]] nicht auf Verträgen mit dem Regenten und gab es in den anderen Entschädigungsländern gar keine Landstände.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Reichsdeputationshauptschluss schuf für Ferdinand eine neue Kurwürde und teilte ihm vier bislang geistliche Fürstentümer zu. Dies brachte vor dem Hintergrund des durch die Goldene Bulle von 1356 festgelegten Grundsatzes der Unteilbarkeit jedes Kurlandes (und weiterer für Kurlande im Besonderen geltenden Regelungen) eine Unsicherheit mit sich. Dieser Grundsatz schloss jedenfalls aus, dass die Kurwürde mit den vier Fürstentümern als Gesamtheit verbunden sei. Die naheliegende Festlegung, dass die Kurwürde mit dem Herzogtum Salzburg verbunden sei, wurde erst durch das kaiserliche Hofdekret vom 13. August 1803 über die Qualifikation und die Introduktion der vier neuen Kurfürsten (betreffend auch die anderen durch den Reichsdeputationshauptschluss geschaffenen Kurwürden) und durch gesonderte Urkunde vom 24. August 1803 getroffen (siehe Putzer, &#039;&#039;Kursalzburg&#039;&#039; S. 157 und aaO Anhang S. 35 ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch der (bei Putzer, aaO im Anhang wiedergegebenen) kurfürstlichen Erlässe wurde der Ausdruck „Kurfürstentum“ nur für das „Kurfürsten- und Herzogtum Salzburg“ verwendet, hingegen die Gesamtheit der vier Fürstentümer als („Unsere“) „Entschädigungsländer“, „Erbländer“ oder „Staaten“ bezeichnet. Das Adjektiv „kurfürstlich“ genügte jedoch zur Bezeichnung gemeinsamer Einrichtungen der vier oder drei (ohne Eichstätt) Fürstentümer, wie zB der Kurfürstlichen Hofkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des Fürstentums Passaus bestand die Besonderheit, dass von diesem nur ein Teil an Ferdinand, der größere Teil mit der Stadt Passau selbst aber an Bayern gefallen war. Dementsprechend führte der Kurfürst von Bayern die passauische Stimme im Reichsfürstenrat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besitznahme und Organisation der Regierung (1803)====&lt;br /&gt;
Am [[11. Februar]] 1803 unterzeichnete der in Wien residierende Salzburger Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo seine Abdankungsurkunde, Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]] die Besitznahmsurkunde für Salzburg, Passau und Berchtesgaden sowie die Instruktion für den Besitznahmskommissär [[Heinrich Freiherr von Crumpipen|Freiherrn von Crumpipen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Besitznahmsurkunde traf Besitznahmskommissär Freiherrn von Crumpipen am [[15. Februar]] in Salzburg ein und legte diese am [[16. Februar]] der scheidenden fürsterzbischöflichen Statthalterschaft vor. Am selben Tag erließ er an die Landesstellen ein Dekret, in dem diesen die Änderung der Regierungsverhältnisse mitgeteilt und ihnen aufgetragen wurde, allen untergeordneten Behörden davon Mitteilung zu machen sowie die feierliche Bekanntmachung bei den Untertanen zu veranlassen. Am [[17. Februar]] wurde die fürsterzbischöfliche Statthalterschaft für aufgelöst erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[18. Februar]] nahm dann Freiherrn von Crumpipen die Erbhuldigung der [[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]] entgegen. An Stelle der Statthalterei setzte Freiherr von Crumpipen am [[20. Februar]] eine Regierungskonferenz ein, wobei aber der Besitznahmskommissär bis zur Beendigung der provisorischen Verhältnisse auch nach Ankunft des Landesherrn den Mittelpunkt der Regierungsgeschäfte bilden sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der neue weltliche Staat für die bisher in der Statthalterei vertretenen Repräsentanten der geistlichen Herrschaft - den [[Bistum Chiemsee|Chiemseer]] [[Bischof von Chiemsee|Bischof]] [[Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg|Christof Sigmund Graf Zeil-Trauchburg]] und den [[Domdechant]]en [[Johann Friedrich Graf von Waldstein-Wartenberg|Grafen Waldstein]] - keine Verwendung in Regierungsfunktionen mehr hatte, berief Crumpipen auch in die neue provisorische Regierungskonferenz die bisherigen weltlichen, beamteten Mitglieder der Statthalterei:&lt;br /&gt;
* den [[Generalsteuereinnehmer|Generaleinnehmer]] Freiherrn Johann Nepomuk von [[Rehlingen]],&lt;br /&gt;
* den [[Salzburger Hofkanzler|Hofkanzler]] [[Johann Heinrich Reichsfreiherr von Bleul|Freiherrn von Bleul]],&lt;br /&gt;
* den [[Hofrat]]s&amp;lt;nowiki&amp;gt;direktor&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] sowie&lt;br /&gt;
* den [[Hofkammer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;direktor&amp;lt;/nowiki&amp;gt; [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Freiherrn von Moll]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Februar]] kam es zur Abdankung des Fürstpropstes der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]], Joseph Konrad Freiherr von Schroffenberg-Mös. Mit landesfürstlicher Entschließung übertrug Ferdinand III. am [[11. April]] alle bisher von der Berchtesgadischen Regierung verwalteten Agenden auf die Landesstellen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Huldigung der passauischen Untertanen in Waldkirchen ([[Bayern]]) nahm Freiherr von Crumpipen am [[20. April]] des Jahres entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[29. April]] zog Ferdinand III. feierlich in Salzburg ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1803 erhob Kaiser Franz II. das Fürstentum Salzburg zum Herzogtum&amp;lt;ref&amp;gt;„Kurfürst“ war eine reichsrechtliche Funktion, die zu dem Herrschertitel „König“, Herzog“ usw. hinzutrat und protokollarisch zwischen König und Herzog stand; sie ersetzte die Einordnung des Territoriums als Königreich, Herzogtum, Fürstentum usw. nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am [[10. Oktober]] entband der neue Landesherr Freiherrn von Crumpipen von seiner Funktion als oberster Leiter der Staatsregierung in allen vier Entschädigungsländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die neue Regierungsorganisation===&lt;br /&gt;
Anfang 1804 wurde die Regierungskonferenz durch einen Staatsrat abgelöst, dessen Mitglieder die folgenden geheimen Räte waren:&lt;br /&gt;
* [[Marchese Federigo Manfredini| Marchese Manfredini]], (seit Oktober 1803) dirigierender Staatsminister;&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Reichsfreiherr von Bleul|Freiherr von Bleul]], Hofkanzler;&lt;br /&gt;
* [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]], (nunmehr) Präsident der obersten Justizstelle;&lt;br /&gt;
* [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll| Freiherr von Moll]], (nunmehr) Regierungsdirektor;&lt;br /&gt;
* [[Johann Nepomuk von Hennebrith]], Hofkammerdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1803 waren &lt;br /&gt;
* eine „Landesregierung für das Kur[fürsten]- und Herzogtum Salzburg und die einverleibten Fürstentümer Passau und Berchtolsgaden“ und&lt;br /&gt;
* eine kurfürstliche Hofkammer für dieselben Territorien&lt;br /&gt;
eingesetzt worden. Nach ihrem Wirkungskreis entsprach die Landesregierung ungefähr einem (erweiterten) Innenministerium, die Hofkammer einem (erweiterten) Finanzministerium. Regierungsdirektor Moll kann daher etwa einem Innenminister, Hofkammerdirektor von Hennebrith einem Finanzminister verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichstätt hatte dementsprechend eine eigene Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberste Justizstelle war hingegen die oberste Justizbehörde für alle vier Entschädigungsländer.&amp;lt;ref&amp;gt;Als Kurfürst war Ferdinand für das Herzogtum Salzburg, als Erzherzog aber auch für seine übrigen Länder von der Reichsgerichtsbarkeit ausgenommen, was Anlass zur Neuorganisation der Justiz in oberster Instanz gab.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsminister Manfredini und Hofkanzler Bleul, zwischen denen bald ein scharfer Gegensatz entstand, konnten ihre Stellung, auch zulasten des Staatsrates (u.a. da sie berechtigt waren, den Staatsrat in dringenden Fällen zu umgehen), in der Folge erheblich ausbauen; und zwar in der Weise, dass das Staatsministerium die Oberaufsicht über die Staatsgeschäfte im allgemeinen, die Hofkanzlei die über die innere Verwaltung führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ferdinand und seine Reformpolitik==&lt;br /&gt;
Kurfürst Ferdinand eilte ein ausgezeichneter Ruf als Staatsmann und Landesfürst voraus, den er sich als Großherzog der Toskana erworben hatte. Daher schöpften die Salzburger Hoffnung, nach den Franzosen zu einem ruhigeren Leben zu kommen. Nachdem [[Heinrich Freiherr von Crumpipen]] 1803 als Besitznahmskommissär am [[15. Februar]] in Salzburg eintraf, folgte am [[29. April]] Ferdinand nach  Salzburg. Die Salzburger, die dem in Wien residierenden Fürsterzbischof Colloredo keine Träne nachweinten, begrüßten ihn mit Jubel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großherzog brachte viele Reformen aus seiner Heimat Toskana mit nach Salzburg. [[1804]] wurde eine [[Benediktineruniversität Salzburg|Medizinische Fakultät an der Universität Salzburg]] gegründet. Der ehemalige Leibarzt von Colloredo, [[Johann Jakob Hartenkeil]], setzte sich sehr dafür ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reformen im Schulwesen, begonnen unter Fürsterzbischof Colloredo, wurden nun unter der Leitung des bekannten Salzburger Pädagogen [[Franz Michael Vierthaler]] fortgesetzt. So konnte Salzburg und das Fürstentum Berchtesgaden am Ende des Kurfürstentums auf insgesamt 301 Schulen mit 9&amp;amp;nbsp;600 Schülern (von insgesamt 15.094 schulfähigen Kindern, was einer Unterrichtsrate von 60 Prozent entsprochen hatte!) schauen. Ein großartiger Erfolg von Ferdinand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Maßnahme aber spaltete die Salzburger Gesellschaft. Nach dem Vorbild seines Vaters Leopold änderte Ferdinand die Zugangsvoraussetzungen im Gewerbe. Die Verleihung einer Konzession war nunmehr unabhängig davon, ob man [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger der Stadt]], des Landes oder ein Fremder war. Die Vergabe einer Konzession war dem Kurfürsten vorbehalten. Dieser verlieh in den drei Jahren seiner Regierung davon 325 in der Stadt und 525 auf dem Land. Das führte 1805 zu einem Protest des [[Magistrat der Stadt Salzburg|Magistrats]], da man fürchtete, dass alte, traditionell erworbene Konzessionen nun fast wertlos würden. Aber Ferdinand ließ sich nur zu einer Gleichbesteuerung alter und neuer Konzessionen bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So liberal er Salzburg regierte, so konservativ war seine Einstellung zur Pressefreiheit. Einem Ministerialreskript kann man die Anweisung entnehmen, dass kein Buchdrucker eine Schrift drucken dürfe, bevor deren Inhalte nicht dem Dirigierenden Staatsministerium vorgelegt wurde. Man wollte so das Volk vor &#039;&#039;schlechter Lektüre&#039;&#039; schützen. Auch wurden bestehende private Bibliotheken geschlossen. Die Bürger konnten nur mehr die drei öffentlichen Bibliotheken besuchen: die [[Salzburger Hofbibliothek]], die [[Universitätsbibliothek]] und die [[Stiftsbibliothek St. Peter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenbau wurde ebenso wie der Obstanbau gefördert. Reformen im Postwesen und neue Postlinien wie beispielsweise von Salzburg nach [[Bad Gastein]] oder von [[St. Johann im Pongau]] nach [[Radstadt]] wurden errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausklang==&lt;br /&gt;
[[1805]] musste Kurfürst Ferdinand den einfallenden Franzosen weichen. Am [[18. Oktober]] 1805 verließ er Salzburg und floh nach Wien an den Kaiserhof. Leider unter Mitnahme eines großen Teils des [[Salzburger Domschatz]]es und wertvoller Goldgefäße von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;was nach ihm die Bayern und schließlich die Österreicher auch taten, weshalb sich viele Kunstgegenstände aus Salzburg in den Museen von Florenz, München und Wien finden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[30. Oktober]] 1805 zogen die Franzosen mit 65&amp;amp;nbsp;000 Mann in Salzburg ein. Im darauffolgenden [[Friedensvertrag von Pressburg|Frieden von Pressburg]] (1805) wurde Ferdinands Reich zwischen Österreich und Bayern aufgeteilt: Österreich erhielt die Länder Salzburg und Berchtesgaden, an Bayern fielen Passau und Eichstätt. Ferdinand erhielt als Entschädigung das Großherzogtum Würzburg, auf das die Salzburger Kurwürde übertragen wurde und in dem er ebenfalls nur kurz regierte. Am [[14. Jänner]] [[1806]] wurden die Salzburger und Berchtesgadener aus dem Erbhuldigungseid entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Salzburg erinnert an diese Zeit die [[Churfürststraße]]. Der Ausdruck &#039;&#039;[[Toskanatrakt]]&#039;&#039; für jenen Wohnteil in der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]], in der Fürsten der Toskana wohnten, stammt jedoch erst von [[Ferdinand IV. von Toskana]] (* 1835; † 1908), der dort ab [[1858]] zeitweise wohnte. Kurfürst Ferdinand  hatte im [[Schloss Mirabell]] gewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L19_ferdinand.htm Salzburg Coins]&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Friede von Lunéville}}&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f626.pagination  Vertrag von Lunéville (französisch)]&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k95781s.zoom.f442.pagination  Vertrag von Paris (über die Entschädigung Großherzog Ferdinands insbesondere mit Eichstätt) (französisch)]&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki Beitrag [[Heinrich Freiherr von Crumpipen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reichsdeputationshauptschluss:&lt;br /&gt;
**  {{wikipedia-de|Reichsdeputationshauptschluss|Reichsdeputationshauptschluss}}&lt;br /&gt;
** [http://www.documentarchiv.de/nzjh/rdhs1803.html Reichsdeputationshauptschluss (Text)] &lt;br /&gt;
** [http://de.wikisource.org/wiki/Hauptschlu%C3%9F_der_au%C3%9Ferordentlichen_Reichsdeputation_vom_25._Februar_1803 Reichsdeputationshauptschluss (Text)] &lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de|Kurfürst|Kurfürst}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heraldica.org/topics/france/napoltexts.htm#pressburg Vertrag von Preßburg (französisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Putzer]], Kursalzburg. Ein Beitrag zur Territorialen Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte gegen Ende des alten Reiches. Jur. Habilitationsschrift (masch.); Salzburg 1969.&lt;br /&gt;
* Peter Putzer, Zur gewaltenteiligen Behördenorganisation in Kursalzburg, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 108, Salzburg 1968, S. 301 ff.&lt;br /&gt;
* [[Sabine Veits-Falk]], Büchlein &#039;&#039;Salzburger Volkskultur&#039;&#039;, Mai 2004, Beitrag &#039;&#039;Vom Krummstab unter das Scepter eines weltlichen Fürsten&#039;&#039;, S.&amp;amp;nbsp;22ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Epochen&lt;br /&gt;
|EPOCHE=Kurfürstentum Salzburg&amp;lt;br /&amp;gt;1803–1805 &lt;br /&gt;
|VORHER= [[Salzburg unter Napoleon]] (1800–1801)&lt;br /&gt;
|NACHHER= [[Salzburg unter Napoleon]] (1805–1806)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürstentum (Geschichte)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatliche Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgermeister_der_Stadt_Saalfelden_am_Steinernen_Meer&amp;diff=1410294</id>
		<title>Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgermeister_der_Stadt_Saalfelden_am_Steinernen_Meer&amp;diff=1410294"/>
		<updated>2020-05-14T19:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Korrektur Thalmayr der Ältere und Ergänzungen aus Chronik Saalfelden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel listet &#039;&#039;&#039;Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer&#039;&#039;&#039; der [[Pinzgau]]er Stadt[[Saalfelden am Steinernen Meer]] auf, also auch die Bürgermeister der Marktgemeinde Saalfelden und die Gemeindevorstände der Landgemeinde Saalfelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister der Markt- und Stadtgemeinde==&lt;br /&gt;
* [[1802]]–1821: [[Johann Riedlsperger]], Platzbäck; von 1803 bis 1806 auch &amp;quot;Landschaftsverordneter&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[1821]]–1828: [[Josef Thalmayr der Ältere]] (* 1787/88; † 1859); Handelsmann; 1809 Adjutant von [[Anton Wallner]]&lt;br /&gt;
* [[1828]]–1845: [[Franz Seraph Pimpl]], Hutmacher (Unterhuterer)&lt;br /&gt;
* [[1845]]–1850: [[Josef Bischetsrieder]], Kaufmann&lt;br /&gt;
* [[1850]]–1854: [[Jakob Herzog]], Hutmacher; erster beeideter Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[1854]]–1858: [[Josef Rottmayr]], Lederer&lt;br /&gt;
* [[1858]]–1867: [[Josef Thalmayr der Jüngere]] (* 1826; † 1884), Handelsmann&lt;br /&gt;
* [[1867]]–1891: [[Alois Thalmayr]] (* 1833; † 1891); Realitätenbesitzer&lt;br /&gt;
* [[1891]]–1912: [[Josef Eberhart]] (* 1849; † 1912), Frisör&lt;br /&gt;
* [[1912]]–1919: [[Johann Eiböck]] (* 1870; † 1945), Sattlermeister&lt;br /&gt;
* [[1919]]–1934: [[Josef Riedler (Saalfelden)|Josef Riedler]] (* 1873; † 1965), Fachlehrer; Direktor&lt;br /&gt;
* [[1934]]–1936: Johann Eiböck (erneut) als Regierungskommissär der [[Bezirkshauptmannschaft|Bezirkshauptmannschaft Zell am See]]&lt;br /&gt;
* [[1936]]–1938: [[Bartholomäus Fersterer]] (* 1882; † 1949), Kühmoarbauer&lt;br /&gt;
* [[1938]]–1945: [[Johann Großlercher]] (* 1896; † 1994), Buchhalter (bis 1939 kommissarisch)&lt;br /&gt;
* [[1945]]–1949: [[Raimund Rohrmoser]] (* 1901; † 1977)&lt;br /&gt;
* [[1949]]–1972: [[Adam Pichler]] (* 1907; † 1988)&lt;br /&gt;
* [[1972]]–1978: [[Karl Reinthaler]] (* 1913; † 2000)&lt;br /&gt;
* [[1978]]–1996: [[Walter Schwaiger]] (* 1935; † 2012)&lt;br /&gt;
* [[1996]]–2013: [[Günter Schied]] (* 1956)&lt;br /&gt;
* &amp;amp;nbsp; seit &amp;amp;nbsp; [[2013]]: [[Erich Rohrmoser]] (* 1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindevorsteher der Landgemeinde Saalfelden ==&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* [[1867]]–1870: [[Andrä Eder]] (* 1828; † 1903), Kaspernbauer in [[Schmieding]]&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
* [[1879]]–1891: Andrä Eder, Kaspernbauer (erneut)&lt;br /&gt;
* [[1891]]–1900: [[Alois Rieder]], Schusterbauer&lt;br /&gt;
* [[1900]]–1903: [[Josef Hasenauer]], Thomanbauer&lt;br /&gt;
* [[1903]]–1909: [[Matthias Dum]], Kollingbauer&lt;br /&gt;
* [[1909]]–1919: [[Alois Hölzl (junior)|Alois Hölzl]] (* 1875; † 1947), Klinglerbauer und [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] um [[Salzburger Landtag]]&lt;br /&gt;
* [[1919]]–1929: [[Johann Haitzmann]] (* 1882; † 1929), Brunnaubauer&lt;br /&gt;
* [[1929]]–1936: [[Bartholomäus Fersterer]] (* 1882; † 1949), Kühmaierbauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1936]] wurden Markt- und Landgemeinde Saalfelden zusammengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chronik Saalfelden Band II; Saalfelden 1992; S. 803&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &#039;&#039;Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal&#039;&#039;. Selbstverlag, Hollersbach 1962.&lt;br /&gt;
* Artikel [[Saalfelden#Bürgermeister|Saalfelden]], [http://www.salzburg.com/wiki/index.php?title=Saalfelden&amp;amp;diff=268774&amp;amp;oldid=266367 Version vom 29. Dezember 2012]&lt;br /&gt;
* Artikel Gemeindevertretungswahlen [[Gemeindevertretungswahlen 1925|1925]], [[Gemeindevertretungswahlen 1928|1928]], [[Gemeindevertretungswahlen 1931|1931]]; Österreichischer Amtskalender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer|!|Saalfelden, Bürgermeister der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Politik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Pinzgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|!|Saalfelden am Steinernen Meer, Bürgermeister der Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_Thalmayr_senior&amp;diff=1410090</id>
		<title>Josef Thalmayr senior</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_Thalmayr_senior&amp;diff=1410090"/>
		<updated>2020-05-14T11:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Zitat vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Joseph Thalmayr&#039;&#039;&#039; (* 1787/88&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch&amp;quot;&amp;gt;[http://www.schützenkompanie-saalfelden.at/22517698c40e59619/22517698c40e59e1b/index.html &#039;&#039;Gedenkbuch der Schützen vom Schiess-Stande Saalfelden&#039;&#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;;&lt;br /&gt;
† [[1859]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologA&amp;quot;&amp;gt;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf [[Alois Thalmayr|Alois Thalmayer]], in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=18910006&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000419 (MGSLK) 31 (1891) S.&amp;amp;nbsp;419&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war Kaufmann und [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeister von Saalfelden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Josef Thalmayr war Kaufmann sowie [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbar]]ials- und Stiftungenverwalter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Befreiungskrieg_1809|Befreiungskrieg von 1809]] nahm Josef Thalmayr als 21-Jähriger an den drei Feldzügen der [[Pinzgau]]er Schützen teil und war in deren letzten beiden Zweiter Adjutant, Rechnungsfuhrer und Sekretär des [[Pinzgau]]er Schützenkommandanten [[Anton Wallner]]; In seiner Zeit als Bürgermeister von Saalfelden (1821 bis 1828) dokumentierte Thalmayr seine Erinnerungen im Bürgerbuch der damaligen Marktgemeinde. Rückblickend stellte er als Augenzeuge der Ereignisse desillusioniert fest: &#039;&#039;&amp;quot;Möge sich die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen. Der Bauer und Handwerker bleibe bei seiner Arbeit zu hause. Er versteht die Waffen mit gutem Erfolg nicht zu führen und weiß sich in die Militärischen Verhältnisse nicht zu schicken. Es herrschte allenthalber nur Unordnung und Verwirrung. Pinzgau ward auch vielmehr nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte. Tirol ließ sogar Pfleger und öffentliche Beamte abführen, wenn selbe die Defension nicht tätig genug unterstützten. Dieses Los war auch unseren Pfleger Josef Lottersperger wiederfahren.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus dem Bürgerbuch von Saalfelden, geschrieben vom ehemaligen Bürgermeister Joseph Thalmayr (der Ältere) &amp;gt; https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Anna geb. Riedlsperger (†&amp;amp;nbsp;ca.&amp;amp;nbsp;1834&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologA&amp;quot;/&amp;gt;). Sie hatten zehn Kinder&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologA&amp;quot;/&amp;gt;;&lt;br /&gt;
von diesen starb der bereits im elterlichen Handelsbetrieb mitarbeitende älteste, woraufhin der jüngere Sohn [[Josef Thalmayr der Jüngere|Josef]] (*&amp;amp;nbsp;1826) seine Studienpläne aufgeben und die Stelle des verstorbenen einnehmen musste&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologJ&amp;quot;&amp;gt;Nekrolog auf [[Josef Thalmayr der Jüngere|Josef Thalmayr]], in [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1884&amp;amp;page=313&amp;amp;size=45 MGSLK 24 (1884) S.&amp;amp;nbsp;183&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das jüngste Kind war [[Alois Thalmayr|Alois]] (*&amp;amp;nbsp;1833)&amp;lt;ref name=&amp;quot;NekrologA&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Politik)|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Pinzgau)|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann|Thalmayr der Ältere, Alois]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tauern&amp;diff=1183271</id>
		<title>Tauern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tauern&amp;diff=1183271"/>
		<updated>2019-09-07T12:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Daube, Kalser Tauern.jpg|thumb|[[Steinmandl]], auch Daube genannt, am Kalser Tauern]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Tauern&#039;&#039;&#039; findet sich nicht nur im Gebiet der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] in den [[Ostalpen]], sondern in ganz Südwesteuropa bis nach Kleinasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tauern I und Tauern II ==&lt;br /&gt;
Etymologisch und semantisch existieren zwei unterschiedliche Tauern-Bezeichnungen, Tauern I und Tauern II. Das Appellativ (der) Tauern bedeutet „Gebirge, [[Pass]], für den [[Viehtrieb]] geeigneter Gebirgsübergang“. Über einige „Tauern“ genannte [[Alpenübergänge]] verliefen früher wichtige Handelsrouten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprüngliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Bedeutung war „Berg“, erst später „Pass“. Tauern kommt in den Ostalpen besonders häufig vor, ist aber in ganz Südwesteuropa und im mediterranen Bereich bis nach Kleinasien hin verbreitet. Abseits vom Kernbereich findet sich Tauern als Bergname am Plansee bei Reutte (Tauern, 1&amp;amp;nbsp;841 [[m ü. A.]]), als Bezeichnung für zwei Berghöfe bei Kitzbühel ([[Untertauern]] und urkundlich [[1484]] [[Obertauern]]),  umgelautet am Taiern (Flurname oberhalb von Vomp bei Schwaz), alle in [[Tirol]], als Bergname südöstlich von [[Bad Ischl]] (Tauern, 1&amp;amp;nbsp;108 m ü. A., und Tauernwand), [[Oberösterreich]], in [[Bayern]] am Samerberg (Berghof, [[1369]] auf dem Tauern). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tauern, slowenisch „tur“ ==&lt;br /&gt;
Slowenisch heißt Tauern „tur“, ist aber nicht klar von Tauern II zu trennen. Das gemeinsame Wort „tur“ als Bodenschwellung, ableitiger Hügel (neben anderen Bedeutungen) liegt Namen wie Ossiacher Tauern, slowenisch Ture, und Turia-Wald, slowenisch Turje zugrunde, beide in Unterkärnten und damit ebenfalls außerhalb des Kernbereiches der Tauernbezeichnungen.  Darüber hinaus kommt die slowenische Benennung für einen abgekommenen Bergnamen „Pod Turjo“ (wörtlich „unter dem Tauern“) für Neuhaus an der Gail vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang zwischen Tauern I und Tauern II ist schwer erklärbar. Man vermutet, dass die Alpenslawen das alpine Substratwort *taur- zu *tur weiterentwickelt und mit ihrem Wort tur- identifiziert haben. Im Althochdeutschen hat der Tauernname „Turo“ gelautet, möglicherweise ist er durch slawische Vermittlung ins Deutsche gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== “Taurisker“ ===&lt;br /&gt;
Umstritten ist, ob der Name der [[Kelten|keltischen]]  „[[Taurisker]]“, die an der oberen Save im heutigen Slowenien gesiedelt haben (aber auch im Gebiet der Hohen Tauern nachweisbar sind), mit Tauern zusammenhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taurach ===&lt;br /&gt;
Vom Wort &#039;&#039;Tauern&#039;&#039; leiten sich auch die Namen einiger Bäche ab, siehe [[Taurach]] und [[Ache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
Nicht jeder Alpenübergang war in früheren Jahrhunderten als Verkehrsweg geeignet. Nur gut passierbare Pässe erhielten daher die Bezeichnung &#039;&#039;Tauern&#039;&#039;. Erst im [[19. Jahrhundert]], beim Aufkommen des [[Fremdenverkehr]]s und der Entstehung des [[Alpinismus]], ging diese Bezeichnung auf den [[Alpenhauptkamm]] im Bereich der [[Zentralalpen]] im [[Bundesland Salzburg]] über&amp;lt;ref&amp;gt;dies geht aus einem Bericht von Landesarchivar [[Friedrich Pirckmayer]] aus dem Jahr [[1886]] hervor, den er dem Salzburger [[Landeshauptmann]] vorlegte)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die ursprünglichen Tauern-Übergänge==&lt;br /&gt;
* [[Radstädter Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Korntauern]]&lt;br /&gt;
* [[Mallnitzer Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Felber Tauern]]&lt;br /&gt;
* [[Krimmler Tauern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Wie Funde am Mallnitzer Tauern und beim [[Tauernfriedhof]] am Radstädter Tauern bewiesen, wurden diese &#039;&#039;Tauern&#039;&#039; bereits von den [[Kelten]] benützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* POHL, Heinz-Dieter, Die Bergnamen der Hohen Tauern (OeAV-Dokumente Nr. 6). Innsbruck, Österreichischer Alpenverein - Nationalpark Hohe Tauern 2011, 2. Auflage. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Obertauern einst und jetzt&#039;&#039;, Herausgeber und Verleger: Liftgemeinschaft Obertauern, 1994, [[Salzburger Druckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie (Begriff)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenübergang]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl_Vogt&amp;diff=1183262</id>
		<title>Karl Vogt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl_Vogt&amp;diff=1183262"/>
		<updated>2019-09-07T10:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Einzelne Ergänzungen und Quelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Professor|Prof.]] &#039;&#039;&#039;Karl Vogt&#039;&#039;&#039; (* 1849 in Urfahr, [[Oberösterreich]]; † 12. 12. 1934 in [[Salzburg]]) war Gymnasialprofessor für Naturgeschichte und Turnen, k.k. [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] sowie Direktor der k.k. [[Lehrerbildungsanstalt Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeistern]] [[Josef Salzmann]], [[Josef Fill]], [[Leopold Sterzinger]] und Dr. [[Josef Müller (Bürgermeister)|Josef Müller]], dem [[Bezirkshauptmann]] Dr. [[Johann Stöckl (Bezirkshauptmann)|Hans Stöckl]], dem Bauingenieur [[Nikolaus Gassner]] und dem [[Alpenverein Zell am See|Alpenverein]]sobmann Dr. [[Ernst Blaschka]] zu den Vordenkern des [[Fremdenverkehr]]s in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s. Als Obmann des [[1877]] gegründeten [[Verschönerungsverein Zell am See|Verschönerungsverein]]s (aus dem [[1898]] der [[Fremdenverkehrsverein Zell am See|Fremdenverkehrsverein]] und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen) initiierte und förderte er unter anderem den Bau neuer Weganlagen in [[Schüttdorf]] und in den [[Köhlergraben]] sowie an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Scholz|Scholz, Horst]]: &#039;&#039;Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[1887]] bis [[1897]] war er k.k. [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] in [[Zell am See]], ab [[1900]] Direktor der [[Lehrerbildungsanstalt|k.k. Lehrerbildungsanstalt]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste benannte im Jahr 1896 der Verschönerungsverein &#039;&#039;&amp;quot;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Dillinger&amp;amp;apos;s Reisezeitung, 1896-04-01, Seite 9 [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&amp;amp;datum=18960401&amp;amp;seite=9&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Karl%2BVogt%22%2B%22&amp;amp;ref=]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ausgezeichnet mit dem Titel Regierungsrat wirkte Karl Vogt auch als Mitglied des Stadtschulrates, im Anschluss an seine Pensionierung im Jahr 1916 wurde ihm der Titel [[Hofrat]] verliehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, [[Salzburger Volksblatt]], 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, [[Salzburger Chronik]] für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2019): Zeller Straßennamen 5. Teil. In: Der Hippolyt Nr. 73;  Chronik. [http://www.zellamsee.salzburg.at/Der_Hippolyt_Nr_73_2019_6] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT= [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] für den [[Pinzgau]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1887]]–[[1897]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johann Wörnhart]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Michael Emprechtinger]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vogt, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tourismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuldirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus anderen Bundesländern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Gletscher&amp;diff=1073620</id>
		<title>Salzburger Gletscher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Gletscher&amp;diff=1073620"/>
		<updated>2019-05-08T10:05:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Südlicher Torsteingletscher&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Artikel  &#039;&#039;&#039;Salzburger Gletscher&#039;&#039;&#039; listet alle [[Gletscher]] im [[Bundesland Salzburg]] sowie im [[Alpenhauptkamm]]bereich auch jene in angrenzenden Bundesländern auf. Wer einen Gletscher beschreiben will, kann gerne einen neuen Artikel anlegen. Artikel mit roten Links existieren noch nicht. Artikel mit blauen Links existieren bereits und können natürlich gerne auch ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Bitte gerne ergänzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste ist Stand 20. Februar 2018 und muss noch um jene Gletscher bereinigt werden, die sich in [[Osttirol]] und [[Kärnten]] befinden (bis inkl. J bereits kontrolliert). Ergänzt muss sie mit möglichen Gletschern in den [[Kalkhochalpen]] und [[Schladminger Tauern]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== A ===&lt;br /&gt;
: [[Abretterkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E329943%7E363008%7E335166%7E359727%7E%40331382%7C361643%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Althauskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314156%7E353320%7E319379%7E350039%7E%40315923%7C351653%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B ===&lt;br /&gt;
: [[Östlicher Bärenkopfkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E350635%7E361502%7E355858%7E358221%7E%40353921%7C359676%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Westlicher Bärenkopfkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E350635%7E361502%7E355858%7E358221%7E%40353117%7C359512%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Nördlicher Bockkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351804%7E360057%7E357026%7E356777%7E%40353698%7C358232%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Südlicher Bockkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351767%7E357031%7E356989%7E353751%7E%40353555%7C356248%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Boggeneikees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354647%7E363172%7E359869%7E359892%7E%40356954%7C361225%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Brachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40355895%7C366606%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Bratschenkopfkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351883%7E361977%7E357105%7E358697%7E%40354952%7C360739%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Brennkogelkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E358741%7E357289%7E363963%7E354009%7E%40360312%7C355908%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== D ===&lt;br /&gt;
: [[Daberkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339617%7E360645%7E344840%7E357364%7E%40340384%7C358809%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Dorferkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321429%7E357839%7E326652%7E354558%7E%40323128%7C356146%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Dreieckerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E307256%7E356728%7E312479%7E353447%7E%40308690%7C353913%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== E ===&lt;br /&gt;
: [[Ebener Kees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303880%7E366059%7E309103%7E362778%7E%40305520%7C364302%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Eiserkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346582%7E363318%7E351805%7E360037%7E%40350159%7C361593%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Eiskeller (Glocknergruppe)]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351897%7E353226%7E357120%7E349945%7E%40353654%7C350564%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== F ===&lt;br /&gt;
: [[Freiwandkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351767%7E357031%7E356989%7E353751%7E%40355508%7C355195%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Fruschnitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348232%7E355550%7E353455%7E352269%7E%40349391%7C353618%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Fuscher Eiskar]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351804%7E360057%7E357026%7E356777%7E%40354841%7C357549%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Fuscher-Kar-Kees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351767%7E357031%7E356989%7E353751%7E%40354910%7C356211%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Fürlegkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E325553%7E361143%7E330776%7E357862%7E%40325960%7C359905%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== G ===&lt;br /&gt;
: [[Glockenkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E311024%7E357035%7E316247%7E353754%7E%40312961%7C355537%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Glocknerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348232%7E355550%7E353455%7E352269%7E%40351227%7C353439%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Goldbergkees]] (Vogelmaier-Ochsenkarkees), [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E366653%7E352522%7E374488%7E347601%7E%40371749%7C349442%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Goldzechkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E362391%7E353713%7E370226%7E348792%7E%40369345%7C352261%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Granatspitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339617%7E360645%7E344840%7E357364%7E%40344009%7C358428%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Grießkogelkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346582%7E363318%7E351805%7E360037%7E%40350440%7C362043%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Großfleißkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E362391%7E353713%7E370226%7E348792%7E%40368789%7C352808%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Grubenkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40391934%7C352142%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Gstößkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E390370%7E356888%7E398205%7E351967%7E%40395506%7C355277%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Guttalkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E358741%7E357289%7E363963%7E354009%7E%40360185%7C355152%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== H ===&lt;br /&gt;
: [[Habachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E325833%7E363567%7E331056%7E360286%7E%40326621%7C361302%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hirzbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40356292%7C365839%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hocharnkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E366661%7E355268%7E374496%7E350347%7E%40369995%7C352784%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Oberer Hocheiserkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346582%7E363318%7E351805%7E360037%7E%40350223%7C362567%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hochgruberkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351883%7E361977%7E357105%7E358697%7E%40354994%7C360110%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hofmannskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348797%7E353602%7E354020%7E350321%7E%40352305%7C352570%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hohenaukees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E307256%7E356728%7E312479%7E353447%7E%40308674%7C354960%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hohenwartkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348797%7E353602%7E354020%7E350321%7E%40352824%7C351501%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hufeisenbruch]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348338%7E358005%7E353561%7E354724%7E%40350942%7C355740%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== J ===&lt;br /&gt;
: [[Großer Jaidbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314010%7E360852%7E319233%7E357571%7E%40317169%7C359651%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleiner Jaidbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314010%7E360852%7E319233%7E357571%7E%40316111%7C360259%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Westlicher Jaidbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314010%7E360852%7E319233%7E357571%7E%40316608%7C358703%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== K ===&lt;br /&gt;
: [[Käferfeldkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321259%7E362274%7E326482%7E358993%7E%40322227%7C361089%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kaindlkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351995%7E363950%7E357217%7E360670%7E%40355169%7C361956%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kalserkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E349276%7E340810%7E354499%7E337529%7E%40352626%7C340334%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kammerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346990%7E368203%7E352213%7E364922%7E%40351414%7C365959%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Karlingerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346534%7E360841%7E351757%7E357560%7E%40350498%7C359126%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Hinterer Kastenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E345257%7E356619%7E350480%7E353338%7E%40347189%7C355762%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Vorderer Kastenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E345257%7E356619%7E350480%7E353338%7E%40347760%7C355492%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kälberspitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E392321%7E349426%7E400156%7E344505%7E%40395139%7C347696%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kellersbergkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351866%7E353708%7E357089%7E350427%7E%40353279%7C351972%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kesselkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E390370%7E356888%7E398205%7E351967%7E%40393442%7C354396%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Klammerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E353552%7E342376%7E358775%7E339095%7E%40356399%7C339476%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleineiserkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346582%7E363318%7E351805%7E360037%7E%40349106%7C360915%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleinelendkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40393950%7C351356%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleinfleißkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E366653%7E352522%7E374488%7E347601%7E%40370130%7C350300%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleinglocknerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348232%7E355550%7E353455%7E352269%7E%40351656%7C352930%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Klockerinkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E350656%7E362656%7E355879%7E359375%7E%40354122%7C361619%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kogelkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321259%7E362274%7E326482%7E358993%7E%40322667%7C359903%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kölnbreinkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40403309%7C353823%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Krimmlerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314077%7E354892%7E319300%7E351611%7E%40317210%7C353844%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Krimmlertörlkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316973%7E359111%7E322196%7E355830%7E%40320159%7C357121%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]]&lt;br /&gt;
: [[Krumlkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E362470%7E357158%7E370305%7E352237%7E%40369186%7C353721%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kuchlmooskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303426%7E362921%7E308649%7E359640%7E%40306395%7C360397%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== L ===&lt;br /&gt;
: [[Äußeres Lahnerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314077%7E354892%7E319300%7E351611%7E%40314871%7C352442%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Landeggkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339617%7E360645%7E344840%7E357364%7E%40342300%7C359819%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Langkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E395870%7E352458%7E403705%7E347537%7E%40399117%7C350394%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Lanischkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40405754%7C351997%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Laperwitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E345257%7E356619%7E350480%7E353338%7E%40348194%7C354645%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Lassacher Kees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389410%7E352483%7E397245%7E347562%7E%40392395%7C349554%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Südlicher Leiterkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E322156%7E363996%7E327379%7E360715%7E%40325479%7C363049%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M ===&lt;br /&gt;
: [[Maurerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346720%7E365795%7E351943%7E362514%7E%40350424%7C365123%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Maurerkees (Osttirol)]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316634%7E355396%7E321857%7E352115%7E%40319862%7C354279%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Äußeres Mullwitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E323964%7E356760%7E329187%7E353479%7E%40327049%7C354633%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Inneres Mullwitzkees]] (Rainerkees), [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E323964%7E356760%7E329187%7E353479%7E%40325419%7C355003%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== O ===&lt;br /&gt;
: [[Obersulzbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316973%7E359111%7E322196%7E355830%7E%40320942%7C357169%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Ödenwinkelkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E345920%7E359597%7E351143%7E356316%7E%40347470%7C357221%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== P ===&lt;br /&gt;
: [[Pasterze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351006%7E355586%7E356228%7E352306%7E%40352916%7C354285%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Pasterzenboden]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348338%7E358005%7E353561%7E354724%7E%40350661%7C356751%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Peischlachkesselkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351594%7E346193%7E356817%7E342912%7E%40353822%7C344563%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Nördlicher Pfandlschartenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E356507%7E357388%7E361729%7E354108%7E%40358486%7C355558%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Südlicher Pfandlschartenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354991%7E355300%7E360213%7E352020%7E%40358615%7C353946%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Pilatuskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E366653%7E352522%7E374488%7E347601%7E%40370844%7C351339%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Prägratkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339617%7E360645%7E344840%7E357364%7E%40343623%7C358100%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Prettaukees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314077%7E354892%7E319300%7E351611%7E%40315575%7C353252%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Prititischkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E355396%7E340512%7E363231%7E335591%7E%40360000%7C338337%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== R ===&lt;br /&gt;
: [[Rabenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339792%7E363085%7E345015%7E359804%7E%40343946%7C360725%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Radeckkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389410%7E352483%7E397245%7E347562%7E%40392808%7C350157%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Rainbachkees]]&lt;br /&gt;
:: nördlicher [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303426%7E362921%7E308649%7E359640%7E%40307723%7C360508%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
:: südlicher [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E304505%7E359545%7E311422%7E356920%7E%40308247%7C358084%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Rifflkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346534%7E360841%7E351757%7E357560%7E%40348206%7C359174%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Oberer Rifflkarkees]] (Totenlöcher), [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346534%7E360841%7E351757%7E357560%7E%40349609%7C358962%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Unterer Rifflkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346534%7E360841%7E351757%7E357560%7E%40349116%7C359486%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Der Rinner]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351767%7E357031%7E356989%7E353751%7E%40355920%7C355952%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Rotgüldenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40404873%7C352664%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S ===&lt;br /&gt;
: [[Sandbodenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354647%7E365029%7E359869%7E361749%7E%40357012%7C362664%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Säullahnrinne]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E325928%7E367319%7E331151%7E364038%7E%40330130%7C364975%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schareckkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40375544%7C349348%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schlaitner Keesflecken]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314156%7E353320%7E319379%7E350039%7E%40315188%7C351272%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schlapperebenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40376576%7C348054%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schlatenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E324907%7E358745%7E330130%7E355464%7E%40326706%7C357253%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schlieferkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316973%7E359111%7E322196%7E355830%7E%40317322%7C358243%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schmiedingerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346990%7E368203%7E352213%7E364922%7E%40350297%7C366287%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schoberkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E349276%7E340810%7E354499%7E337529%7E%40351610%7C338953%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schönachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303426%7E362921%7E308649%7E359640%7E%40304548%7C361519%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schwarzhornkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E392633%7E355269%7E400468%7E350348%7E%40395753%7C352356%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schwarzkarlkees]] (unterer Hocheiserkees), [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346582%7E363318%7E351805%7E360037%7E%40349540%7C362619%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schwarzköpflkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E350635%7E361502%7E355858%7E358221%7E%40352715%7C360311%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Schwerteckkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351866%7E353708%7E357089%7E350427%7E%40353988%7C351448%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Seekarkees]]&lt;br /&gt;
: [[Simonykees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316634%7E355396%7E321857%7E352115%7E%40318809%7C352401%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Sonnblickkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339617%7E360645%7E344840%7E357364%7E%40343596%7C359190%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Sonntagskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316973%7E359111%7E322196%7E355830%7E%40318624%7C358296%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Kleiner Sonntagskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316973%7E359111%7E322196%7E355830%7E%40318322%7C357037%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Spielmannkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354859%7E356956%7E360081%7E353676%7E%40359007%7C355311%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Staniskakees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E349276%7E340810%7E354499%7E337529%7E%40350853%7C338577%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Steinkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E311024%7E357035%7E316247%7E353754%7E%40314035%7C354865%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Sulzbacherkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321376%7E359887%7E326599%7E356606%7E%40322900%7C357871%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== T ===&lt;br /&gt;
: [[Teischnitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348797%7E353602%7E354020%7E350321%7E%40350014%7C352485%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Teufelskampkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E348232%7E355550%7E353455%7E352269%7E%40350507%7C354142%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Teufelsmühlkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351995%7E363950%7E357217%7E360670%7E%40355704%7C361405%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Tischlerkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40391918%7C352928%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Tischerlspitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40393395%7C353412%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Südlicher Torsteingletscher]], [http://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/S%C3%BCdlicher_Torsteingletscher Ennstalwiki]&lt;br /&gt;
: [[Trippkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E395719%7E349497%7E403554%7E344576%7E%40398958%7C345703%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U ===&lt;br /&gt;
: [[Übergossene Alm]]&lt;br /&gt;
: [[Umballkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314156%7E353320%7E319379%7E350039%7E%40316564%7C351066%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Unterer Keesboden]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E324907%7E358745%7E330130%7E355464%7E%40328950%7C357586%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Untersulzbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321259%7E362274%7E326482%7E358993%7E%40324461%7C360729%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== V ===&lt;br /&gt;
: [[Venedigerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E321376%7E359887%7E326599%7E356606%7E%40323720%7C358781%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== W ===&lt;br /&gt;
: [[Walcher Kees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354647%7E365029%7E359869%7E361749%7E%40356679%7C364008%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Waldbergkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E308061%7E365938%7E313284%7E362657%7E%40309717%7C364536%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Waidsfeldkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E325928%7E367319%7E331151%7E364038%7E%40328082%7C365927%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wasserfallkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346720%7E365795%7E351943%7E362514%7E%40350578%7C364546%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Weiglkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E313613%7E362741%7E318836%7E359460%7E%40315735%7C360794%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Weißenbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E362470%7E357158%7E370305%7E352237%7E%40366511%7C353809%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Weißkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E308061%7E365938%7E313284%7E362657%7E%40309887%7C363832%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]  &lt;br /&gt;
: [[Wielingerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E351995%7E363950%7E357217%7E360670%7E%40355773%7C363109%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wildgerloskees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303426%7E362921%7E308649%7E359640%7E%40306702%7C361704%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wildkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E308061%7E365938%7E313284%7E362657%7E%40309273%7C364673%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Winklkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E395719%7E349497%7E403554%7E344576%7E%40398116%7C346163%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wurfkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346720%7E365795%7E351943%7E362514%7E%40350091%7C363747%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wurtenkees]] (Mölltaler Gletscher), [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40374925%7C348634%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Z ===&lt;br /&gt;
: [[Zettalunitzkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E324028%7E355273%7E329251%7E351992%7E%40327081%7C353246%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Zillerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E303426%7E362921%7E308649%7E359640%7E%40305887%7C360937%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ohne Namen ===&lt;br /&gt;
Gletscher ohne bisher festgestellte Namen:&lt;br /&gt;
==== A ====&lt;br /&gt;
: Drei [[Kees]]s beim [[Abretter]]:&lt;br /&gt;
:: nördlicher Abretter-Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E329943%7E363008%7E335166%7E359727%7E%40331816%7C362082%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
:: östlicher Abretter-Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E329943%7E363008%7E335166%7E359727%7E%40331896%7C361780%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
:: nördlicher Abretter-Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E329943%7E363008%7E335166%7E359727%7E%40332181%7C361537%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Keese um den [[Ankogel]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389410%7E352483%7E397245%7E347562%7E%40393085%7C350261%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== B ====&lt;br /&gt;
: Südöstlich der [[Baumbachspitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40376298%7C348665%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südwestlich des [[Äußeres Bockkar|Äußeren Bockkars]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354859%7E356956%7E360081%7E353676%7E%40356769%7C356443%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Im südlichen [[Bräuwinkel]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40375647%7C350007%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== E ====&lt;br /&gt;
: Südlich des [[Eissee (Krimmler Achental)|Eissees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E307256%7E356728%7E312479%7E353447%7E%40308674%7C354960%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== F ====&lt;br /&gt;
: Nördlich des [[Foißkarkopf]]es, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E313407%7E365900%7E318630%7E362619%7E%40315587%7C363878%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== G ====&lt;br /&gt;
: Südlich des [[Gamskar (Glocknergruppe)]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354859%7E356956%7E360081%7E353676%7E%40357801%7C355543%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Westlich der [[Gamskarköpfe]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354859%7E356956%7E360081%7E353676%7E%40357568%7C355951%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südwestlich des [[Großer Geiger|Großen Geigers]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E320543%7E356422%7E325766%7E353141%7E%40321813%7C354850%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südöstlich des Großen Geigers, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E320543%7E356422%7E325766%7E353141%7E%40322808%7C354967%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Östlich der [[Goldzechscharte]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E366685%7E354570%7E374520%7E349649%7E%40370321%7C351784%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nordöstlich des [[Gössnitzkopf]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E352303%7E343981%7E357526%7E340700%7E%40355071%7C341139%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nördlich der [[Grauleitenspitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389410%7E352483%7E397245%7E347562%7E%40391855%7C349896%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== H ====&lt;br /&gt;
: Nordöstlich des [[Haderlingturm]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E399618%7E356125%7E407453%7E351204%7E%40403793%7C355125%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nördlich der [[Herzog-Ernst-Spitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E371837%7E351094%7E379672%7E346173%7E%40374727%7C349618%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Im südlichen [[Höllkar]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E376218%7E349166%7E384053%7E344245%7E%40379608%7C346801%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nördlich des [[Hölltorkogel]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40390553%7C352975%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== J ====&lt;br /&gt;
: Nördlich des [[Jägerkogel]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E390370%7E356888%7E398205%7E351967%7E%40394426%7C354793%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== K ====&lt;br /&gt;
: Rund um die [[Kaltwandspitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E399618%7E356125%7E407453%7E351204%7E%40402087%7C355355%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Östlich des [[Kapruner Törl]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E346534%7E360841%7E351757%7E357560%7E%40349868%7C359735%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nordwestlich des [[Kapuziner]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354859%7E356956%7E360081%7E353676%7E%40357102%7C355850%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Rund um die [[Kölnbreinspitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E399618%7E356125%7E407453%7E351204%7E%40403397%7C354839%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südlich des [[Kratzenberg]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E327276%7E362876%7E332499%7E359595%7E%40328795%7C361103%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== L ====&lt;br /&gt;
: Südlich des [[Äußeres Lahnerkees|Äußeren Lahnerkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E314077%7E354892%7E319300%7E351611%7E%40314574%7C352172%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== M ====&lt;br /&gt;
: Nordwestlich des [[Hinteres Modereck|Hinteren Moderecks]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E362470%7E357158%7E370305%7E352237%7E%40365669%7C354070%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Rund um die [[Murauer Köpfe]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E376218%7E349166%7E384053%7E344245%7E%40378131%7C347031%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== R ====&lt;br /&gt;
: Nördlich des [[Rabenkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E339792%7E363085%7E345015%7E359804%7E%40344131%7C361164%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südliche des [[Rainbachkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E306145%7E359601%7E311368%7E356320%7E%40308600%7C357156%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nördlich des [[Roter Kogel|Roten Kogels]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E330928%7E363279%7E336151%7E359998%7E%40332801%7C361130%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nordöstlich des [[Roter Knopf|Roten Knopfes]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E352303%7E343981%7E357526%7E340700%7E%40354859%7C342536%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nordöstlich der [[Rotspitze]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40391450%7C352777%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== S ====&lt;br /&gt;
: Westlich der [[Schliefertürme]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316655%7E358507%7E321878%7E355226%7E%40317893%7C357745%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Drei Keese bei der [[Schneespitze]]:&lt;br /&gt;
:: nordöstliches Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40356774%7C365262%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
:: südliches Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40356250%7C364913%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
:: westliches Kees, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40355641%7C364977%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Westlich der [[Sonntagsköpfe]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316655%7E358507%7E321878%7E355226%7E%40318142%7C357517%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap],&lt;br /&gt;
: Südlich der Sonntagsköpfe, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E316655%7E358507%7E321878%7E355226%7E%40318433%7C357232%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== T ====&lt;br /&gt;
: Südwestlich der [[Tischlerkarscharte]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E389386%7E354634%7E397221%7E349713%7E%40393014%7C353705%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== W ====&lt;br /&gt;
: Nordöstlich und südöstlich der [[Walcher Schattseitbratschen]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354647%7E365029%7E359869%7E361749%7E%40357398%7C363579%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: [[Wastlkarkees]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40404261%7C352354%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Nordwestlich der [[Wastlkarscharte]], [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40403960%7C353251%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
: Südöstlich der Wastlkarscharte, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E400459%7E355442%7E408294%7E350521%7E%40404388%7C352767%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Z ====&lt;br /&gt;
: Nordwestlich des [[Zwingkopf]]s, [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354615%7E367463%7E359837%7E364183%7E%40357610%7C365648%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen ==&lt;br /&gt;
* Basisdaten zum Nationalpark Hohe Tauern, PDF der Nationalpark-Verwaltung &lt;br /&gt;
{{Quelle AMap}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bergfex.at www.bergfex.at]&lt;br /&gt;
* [https://portal.tirol.gv.at/weboffice/tirisMapsView/synserver?project=npht&amp;amp;client=core Karte Nationalpark Hohe Tauern mit Grenzen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gletscher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Porsche_und_Pi%C3%ABch&amp;diff=982720</id>
		<title>Porsche und Piëch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Porsche_und_Pi%C3%ABch&amp;diff=982720"/>
		<updated>2019-02-12T08:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Beitrag &#039;&#039;&#039;Porsche und Piëch&#039;&#039;&#039; beschreibt die Beziehungen dieser Familien, deren Mitglieder schon mehr als 60 Personen umfasst, zum [[Pinzgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;quot;Pinzgau ist Porsche-Land&amp;quot;==&lt;br /&gt;
[[Ferdinand Porsche]] erwarb [[1942]] das [[Schüttgut]] im Ortsteil [[Schüttdorf]] von [[Zell am See]]. Neben einem Hotelbetrieb, der Mitarbeitern der Unternehmen Porsche und Volkswagen die Möglichkeit zum Urlauben bot, gibt es auch eine Hauskapelle. In dieser Hauskapelle sind Ferdinand Porsche, sein Sohn [[Ferry Porsche|Ferry]] und seine Tochter [[Louise Piech|Louise Piëch]] begraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;Schüttgut&#039;&#039; ist seit [[2003]] im Besitz von [[Wolfgang Porsche]], dem Sohn von Ferry. Der auch als Familiensprecher fungierende Wolfgang ließ es aufwändig sanieren und wohnt auch regelmäßig darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1987]] erwarb Wolfgang auch das [[Schloss Prielau]], das früher einmal im Besitz von [[Hugo von Hofmannsthal]] gewesen war. Schon Anfang der [[1980er]] Jahre ging der [[Flugplatz Zell am See]] in den Besitz der [[Porsche]]-Familie über, als die Stadtgemeinde von Zell in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Zum Besitz gehören auch die Wiesen um den Flughafen, darunter zehn Hektar, die vor einigen Jahren als Gewerbegebiet ausgewiesen wurden. Dort siedelte sich unter anderem auch das &#039;&#039;Autohaus Porsche&#039;&#039; an. Das neue Firmengebäude wurde erst im Juni 2007 unter der prominenten Adresse &#039;&#039;Prof.-Ferry-Porsche-Straße 1&#039;&#039; eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ferdinand Alexander Porsche]], Enkel von Ferdinand Porsche, entwickelte einst das Design des &#039;&#039;Porsche 911&#039;&#039;, gründete [[1972]] das [[Porsche Design Studio]] in Stuttgart, Deutschland, dem Hauptsitz von Porsche. Schon [[1974]] übersiedelte er jedoch dieses Unternehmen nach Zell am See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Besitzungen der Familie Porsche im Pinzgau sind:&lt;br /&gt;
* 48-Prozent-Beteiligung an der [[Schmittenhöhebahn]], deren Umsatz [[2006]] bei 23 Millionen Euro lag; zur Schmittenhöhebahn gehört auch die Schifffahrt auf dem [[Zeller See]]&lt;br /&gt;
* das [[Peilgut]] auf der [[Areit]]&lt;br /&gt;
* die [[Areitalm]]&lt;br /&gt;
* mehrere Hektar Bauland an der [[Pinzgaubahn]] in Richtung [[Fürth]]&lt;br /&gt;
* in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] ist die Familie der größte Grund- und Waldbesitzer; auf [[Schloss Heuberg]] im Ortsteil St. Georgen, einem alten Adelsgut, wohnt Ferdinand Alexander Porsche&lt;br /&gt;
* in [[Taxenbach]] verfügt die Familie über eine große Jagd und die so genannte [[Porschealm]] im [[Wolfbachtal]] mit einer Gesamtgröße von etwa 400 Hektar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Michael Piech|Hans Michael Piëch]], der Neffe von Ferdinand Porsche und Sohn von Louise Piëch, besitzt den [[Erlhof]] samt dazugehöriger Villa und etwa 6000 Quadratmeter Grund am Zeller See. Die Seevilla war auch der bevorzugte Aufenthaltsort von Louise Piëch gewesen. Und für kurze Zeit wohnte in dieser Villa die &#039;&#039;singende Familie&#039;&#039; [[Georg Ludwig von Trapp|Trapp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[21. August]] [[2007]] übernahmen Hans Michael Piëch und Ulrich Schröder 80 Prozent der [[Pinzgau Milch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Porsche, die sich immer dezent im Hintergrund hält, ist jedoch stets für Anliegen und Wünsche der Bevölkerung offen. So hat sie jüngst ihre Zustimmung dazu gegeben, dass das neue [[Ferry Porsche Congress Center Zell am See|Kongresszentrum Zell am See]] den Namen von Ferry Porsche tragen darf, was ein nicht zu unterschätzender Marketingfaktor für dieses Unternehmen bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Beitrag &amp;quot;Pinzgau ist Porsche-Land&amp;quot; im Lokalteil der [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 23. August 2007 von Heinz Bayer und Anton Kaindl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Brucker_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982489</id>
		<title>Brucker Bundesstraße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Brucker_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982489"/>
		<updated>2019-02-11T20:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Gebäude und Einrichtungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Brucker Bundesstraße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Brucker Bundesstraße verläuft als Fortsetzung der von Norden kommenden [[Loferer Bundesstraße (Zell am See)|Loferer Bundesstraße]] vom Stadtzentrum in Richtung Süden nach [[Schüttdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Knoten Schüttberg-Süd in Höhe des [[Schmittentunnel|Schmittentunnels]] erhält die geradlinige Fortsetzung der Ausfallstraße den Namen &amp;quot;[[Salzachtal Bundesstraße (Zell am See)|Salzachtal Bundesstraße]]&amp;quot;, während die Brucker Bundesstraße an dieser Kreuzung &amp;quot;links abbiegt&amp;quot;, also ihre Richtung von Südwesten nach Südosten ändert und von da an bis auf Höhe des Kreisverkehrs mit der [[Professor-Ferry-Porsche-Straße]] dem Verlauf der [[Pinzgauer Straße|B&amp;amp;nbsp;311&amp;amp;nbsp;Pinzgauer Straße]] folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name beruht darauf, dass die Straße von Zell am See ausgehend in Richtung [[Bruck an der Großglocknerstraße]] verläuft und früher zur Gänze Teil einer Bundesstraße war. In Folge des Bundesstraßen-Übertragungsgesetzes 2002 wurden die früheren Bundesstraßen mit Ausnahme der Autobahnen und Schnellstraßen den jeweiligen Ländern zugeteilt, die Bezeichnung Bundesstraße ist wie auch bei der Loferer Bundesstraße somit nur mehr historisch zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zu dem Phänomen, dass in einer Gemeinde eine Bundes- oder Landesstraße einen eigenen Namen haben kann, vgl. zB auch die Artikel [[Stra%C3%9Fennamen_in_der_Stadt_Salzburg#.E2.80.9EBundesstra.C3.9Fen.E2.80.9C|Straßennamen in der Stadt Salzburg, Abschnitt &amp;quot;Bundesstraßen&amp;quot;]], oder [[Salzachtal Straße#Lokale Namen|Salzachtal Straße]]/[[Salzachtalstraße]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
*  [[Schloss Rosenberg]] &amp;gt; [[Rathaus (Zell am See)|Rathaus der Stadtgemeinde Zell am See]] &lt;br /&gt;
*  [[Bezirksgericht Zell am See|Bezirksgericht]] Zell am See&lt;br /&gt;
*  [[Ferry Porsche Congress Center Zell am See]]&lt;br /&gt;
*  [https://www.zellamsee-kaprun.com/de TVB Zell am See - Kaprun]&lt;br /&gt;
*  Bezirkspolizeikommando zell am See&lt;br /&gt;
*  Finanzamt St.Johann - Tamsweg - Zell am See&lt;br /&gt;
*  AMS Zell am See&lt;br /&gt;
*  [[Pinzgauer Lokalbahn]]&lt;br /&gt;
*  [[Pfarrkirche Schüttdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ferry_Porsche_Congress_Center_Zell_am_See.jpg| [[Ferry Porsche Congress Center Zell am See]], Südansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.at/maps/place/Zell+am+See+Brucker Google Maps]&lt;br /&gt;
* [[SAGIS]]-[http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/(S(h5vr1j5bfd1d2pxhnznab3ry))/init.aspx?karte=default&amp;amp;geojuhuschema=Adressen%2fNamensgut&amp;amp;koord=409375%3b240100&amp;amp;massstab=6000 Karte]&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXII/I/I_00680/fname_029838.pdf Bundesstraßen-Übertragungsgesetz 2002 Regierungsvorlage] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Loferer_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982375</id>
		<title>Loferer Bundesstraße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Loferer_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982375"/>
		<updated>2019-02-11T11:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Ergänzung Bundesstraßen-Übertragungsgesetz 2002 und Quellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Loferer Bundesstraße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Loferer Bundesstraße verläuft als Fortsetzung der von Süden kommenden [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] ausgehend vom Stadtzentrum nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name beruht darauf, dass die Straße in Richtung des Marktes [[Lofer]] verläuft und früher zur Gänze Teil einer [[Bundesstraße]] war. In Folge des Bundesstraßen-Übertragungsgesetzes 2002 wurden die früheren Bundesstraßen mit Ausnahme der Autobahnen und Schnellstraßen den jeweiligen Ländern zugeteilt, die Bezeichnung Bundesstraße ist wie auch bei der Brucker Bundesstraße somit nur mehr historisch zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zu dem Phänomen, dass in einer Gemeinde eine Bundes- oder Landesstraße einen eigenen Namen haben kann, vgl. z. B. auch die Artikel [[Straßennamen_in_der_Stadt_Salzburg#.E2.80.9EBundesstra.C3.9Fen.E2.80.9C|Straßennamen in der Stadt Salzburg, Abschnitt &amp;quot;Bundesstraßen&amp;quot;]], oder [[Salzachtalstraße]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.at/maps/place/Zell+am+See+Brucker Google Maps]&lt;br /&gt;
* [[SAGIS]]-[http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/(S(h5vr1j5bfd1d2pxhnznab3ry))/init.aspx?karte=default&amp;amp;geojuhuschema=Adressen%2fNamensgut&amp;amp;koord=409375%3b240100&amp;amp;massstab=6000 Karte]&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXII/I/I_00680/fname_029838.pdf Bundesstraßen-Übertragungsgesetz 2002 Regierungsvorlage] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Brucker_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982372</id>
		<title>Brucker Bundesstraße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Brucker_Bundesstra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=982372"/>
		<updated>2019-02-11T10:58:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Ergänzung Bundesstraßen-Übertragungsgesetzes 2002 und Vereinfachung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Brucker Bundesstraße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Brucker Bundesstraße verläuft als Fortsetzung der von Norden kommenden [[Loferer Bundesstraße (Zell am See)|Loferer Bundesstraße]] vom Stadtzentrum in Richtung Süden nach [[Schüttdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Knoten Schüttberg-Süd in Höhe des [[Schmittentunnel|Schmittentunnels]] erhält die geradlinige Fortsetzung der Ausfallstraße den Namen &amp;quot;[[Salzachtal Bundesstraße (Zell am See)|Salzachtal Bundesstraße]]&amp;quot;, während die Brucker Bundesstraße an dieser Kreuzung &amp;quot;links abbiegt&amp;quot;, also ihre Richtung von Südwesten nach Südosten ändert und von da an bis auf Höhe des Kreisverkehrs mit der [[Professor-Ferry-Porsche-Straße]] dem Verlauf der [[Pinzgauer Straße|B&amp;amp;nbsp;311&amp;amp;nbsp;Pinzgauer Straße]] folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name beruht darauf, dass die Straße von Zell am See ausgehend in Richtung [[Bruck an der Großglocknerstraße]] verläuft und früher zur Gänze Teil einer Bundesstraße war. In Folge des Bundesstraßen-Übertragungsgesetzes 2002 wurden die früheren Bundesstraßen mit Ausnahme der Autobahnen und Schnellstraßen den jeweiligen Ländern zugeteilt, die Bezeichnung Bundesstraße ist wie auch bei der Loferer Bundesstraße somit nur mehr historisch zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zu dem Phänomen, dass in einer Gemeinde eine Bundes- oder Landesstraße einen eigenen Namen haben kann, vgl. zB auch die Artikel [[Stra%C3%9Fennamen_in_der_Stadt_Salzburg#.E2.80.9EBundesstra.C3.9Fen.E2.80.9C|Straßennamen in der Stadt Salzburg, Abschnitt &amp;quot;Bundesstraßen&amp;quot;]], oder [[Salzachtal Straße#Lokale Namen|Salzachtal Straße]]/[[Salzachtalstraße]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ferry_Porsche_Congress_Center_Zell_am_See.jpg| [[Ferry Porsche Congress Center Zell am See]], Südansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.google.at/maps/place/Zell+am+See+Brucker Google Maps]&lt;br /&gt;
* [[SAGIS]]-[http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/(S(h5vr1j5bfd1d2pxhnznab3ry))/init.aspx?karte=default&amp;amp;geojuhuschema=Adressen%2fNamensgut&amp;amp;koord=409375%3b240100&amp;amp;massstab=6000 Karte]&lt;br /&gt;
* [https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXII/I/I_00680/fname_029838.pdf Bundesstraßen-Übertragungsgesetz 2002 Regierungsvorlage] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=915272</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=915272"/>
		<updated>2019-01-05T13:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Beleg für Zitat als Fußnote wieder eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße|2000|Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Sackggasse|5700+Zell_am_See+Karl-Vogt-Straße}}Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Salzburg]] [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei [[Linz]], † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April [[1896]], „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat, „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Dillinger&amp;amp;apos;s Reisezeitung, 1896-04-01, Seite 9&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1969]] bis [[1971]] entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1&amp;amp;nbsp;000 SchülerInnen und Lehrern frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als einen Kilometer von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, [[Salzburger Volksblatt]], 1934-12-13, Seite 6 ([[ANNO]])&lt;br /&gt;
* ANNO, [[Salzburger Chronik]] für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 (ANNO) &lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914252</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914252"/>
		<updated>2019-01-04T17:47:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Salzburg]] [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei [[Linz]], † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeistern]]  Salzmann,  Fill,  Sterzinger  und  Dr.  Müller, dem [[Bezirkshauptmann]] Dr. Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des [[1877]] gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem [[1898]] der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen) und Mitglied des Zeller Alpenvereins&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zobodat.at/pdf/JBVVS_31_1906_0018-0055.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; , er initiierte bzw. förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in [[Schüttdorf]], in den [[Köhlergraben]] und an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade. &lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April [[1896]], „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat, „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1890-08-12, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1969]] bis [[1971]] entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1000 SchülerInnen und LehrerInnen frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als 1&amp;amp;nbsp;km von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914249</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914249"/>
		<updated>2019-01-04T17:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Salzburg]] [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei [[Linz]], † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeistern]]  Salzmann,  Fill,  Sterzinger  und  Dr.  Müller, dem [[Bezirkshauptmann]] Dr. Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des [[1877]] gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem [[1898]] der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen) und Mitglied des Zeller Alpenvereins&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zobodat.at/pdf/JBVVS_31_1906_0018-0055.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; , er initiierte bzw. förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in [[Schüttdorf]], in den [[Köhlergraben]] und an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade. &lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April [[1896]], „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat, „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1890-08-12, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1969]] bis [[1971]] entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1000 SchülerInnen und LehrerInnen frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als 1&amp;amp;nbsp;km von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914246</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914246"/>
		<updated>2019-01-04T17:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Salzburg]] [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei [[Linz]], † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeistern]]  Salzmann,  Fill,  Sterzinger  und  Dr.  Müller, dem [[Bezirkshauptmann]] Dr. Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des [[1877]] gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem [[1898]] der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen) und Mitglied des Zeller Alpenvereins&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zobodat.at/pdf/JBVVS_31_1906_0018-0055.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; , er initiierte bzw. förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in [[Schüttdorf]], in den [[Köhlergraben]] und an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade. &lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April [[1896]], „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat, „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1890-08-12, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1969]] bis [[1971]] entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1000 SchülerInnen und LehrerInnen frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als 1&amp;amp;nbsp;km von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914243</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914243"/>
		<updated>2019-01-04T17:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Links&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den [[Pinzgau]] und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in [[Salzburg]] [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei [[Linz]], † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeistern]]  Salzmann,  Fill,  Sterzinger  und  Dr.  Müller, dem [[Bezirkshauptmann]] Dr. Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des [[1877]] gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem [[1898]] der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen), er initiierte bzw. förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in [[Schüttdorf]], in den [[Köhlergraben]] und an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade. &lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April [[1896]], „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne, der um die Entstehung dieses Weges sich wesentliche Verdienste erworben hat, „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1890-08-12, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[1969]] bis [[1971]] entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1000 SchülerInnen und LehrerInnen frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als 1&amp;amp;nbsp;km von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Horst Scholz: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914216</id>
		<title>Karl-Vogt-Straße (Zell am See)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karl-Vogt-Stra%C3%9Fe_(Zell_am_See)&amp;diff=914216"/>
		<updated>2019-01-04T16:40:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Ergänzungen nach Anno&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Karl-Vogt-Straße&#039;&#039;&#039; ist eine [[Straßen der Stadt Zell am See|Straße in der Stadt Zell am See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name weist auf den [[Professor|Gymnasialprofessor]] (Naturgeschichte, Turnen), [[Reich#k._k.|k.&amp;amp;nbsp;k.]]&amp;amp;nbsp;[[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirkschulinspektor]] für den Pinzgau und und Direktor der k. k. [[Lehrerbildungsanstalt]] in Salzburg [[Hofrat]] Regierungsrat [[Karl Vogt]] (* 1849 in Urfahr bei Linz, † 1934 in Salzburg) hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Vogt gehörte mit den Zeller Bürgermeistern  Salzmann,  Fill,  Sterzinger  und  Dr.  Müller, dem Bezirkshauptmann Dr. Stöckl, dem Bauingenieur Nikolaus Gassner und dem Alpenvereinsobmann Dr. Blaschka zu den – angesessenen – Vordenkern des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So war Karl Vogt erster Obmann des 1877 gegründeten Verschönerungsvereins (aus dem 1898 der Fremdenverkehrsverein und später der Fremdenverkehrsverband hervorgingen), er initiierte bzw. förderte unter anderem den Bau neuer Weganlagen in Schüttdorf (Karl-Vogt-Promenade), eines Weges in den Köhlergraben oder an den Berglehnen die damalige Kaiser- und Valerie-Promenade. &lt;br /&gt;
In Würdigung seiner Verdienste beschloss der Verschönerungsverein in seiner Plenarsitzung im April 1896, „&#039;&#039;den Weg vom Südende des Sees vom Bahnwächterhause bis zur Thumersbacherstraße nach dem Vereinsobmanne ... „Professor Karl Vogt-Strasse“ zu benennen&#039;&#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1890-08-12, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1969 bis 1971 entstand an der Karl-Vogt-Straße auf Gemeindegrund das neue Bundesschulzentrum (Gymnasium und Handelsakademie/Handelsschule), das heute täglich von rund 1000 SchülerInnen und LehrerInnen frequentiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Karl-Vogt-Straße verläuft auf einer Länge von etwas mehr als 1&amp;amp;nbsp;km von der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] durch den Stadtteil [[Schüttdorf]] und setzt sich in der Folge als Karl-Vogt-Weg im Landschaftsschutzgebiet &amp;quot;Zeller See Süd&amp;quot; zur [[Seeuferstraße (Zell am See)|Seeuferstraße]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude und Einrichtungen==&lt;br /&gt;
In der Karl-Vogt-Straße befinden sich insbesondere folgende Gebäude und Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Nr. 21: [[Bundesschulzentrum Zell am See]] mit [[Bundesgymnasium - Bundesrealgymnasium Zell am See|Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See]], [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Zell am See]]&lt;br /&gt;
* Nr. 67: Tenniscenter Schüttdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Eigenartikel [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold (2013): Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. ISBN 978-3-200-03385-6&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 1934-12-13, Seite 6 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* ANNO, Salzburger Chronik für Stadt und Land, 1934-12-13, Seite 4 [http://anno.onb.ac.at]&lt;br /&gt;
* Scholz, Horst: Die Alpenvereins-Sektion Zell am See vormals Sektion Pinzgau &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anmerkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße (Zell am See)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875242</id>
		<title>Schüttdorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875242"/>
		<updated>2018-12-09T19:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schüttdorf 2.jpg|thumb|Schüttdorf zwischen [[Naturschutzgebiet Zeller See]] und [[Schmittenhöhe]] und mit Blick in den [[Oberpinzgau]], vom [[Erlberg]] aufgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf_und_Zeller_Becken_vom_Keilberg_aus_gesehen.jpg|thumb|Schüttdorf und [[Zeller Becken]] vom [[Keilberg]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf.jpg|thumb|Schüttdorf]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche_Schüttdorf.jpg|thumb|Pfarrkirche Schüttdorf]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schüttdorf&#039;&#039;&#039; ist ein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener und vorwiegend in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stark gewachsener Stadtteil der [[Pinzgau|Pinzgauer]] Stadt [[Zell am See]]. Unter der Bezeichnung [https://de.wikipedia.org/wiki/Zell_am_See-Süd Zell am See-Süd] ist Schüttdorf Teil der Katastralgemeinde Zell am See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schüttdorf liegt am südwestlichen Ende des [[Zeller See]]s, an der B 311, der [[Pinzgauer Straße]], an der [[Westbahn]] und an der [[Pinzgauer Lokalbahn]]. Schüttdorf wird westlich der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] vom namengebenden, aus dem [[Schüttbachgraben]] kommenden und am [https://de.wikipedia.org/wiki/Schüttgut_(Zell_am_See) Schüttgut] vorbeiführenden, [[Schüttbach]] durchflossen. In der Folge mündet der mehrfach unterirdisch geführte Bach in den parallel zur [[Porscheallee]] geführten Porschekanal. Im Osten grenzt der Stadtteil an das [[Naturschutzgebiet Zeller See]], das durch mehrere Wege erschlossen und von insgesamt drei [[Kanäle im Naturschutzgebiet Zeller See|Kanälen]] durchflossen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In diesem Stadtteil wohnten  mit Stand 1.1. 2018 igs. 5345 Einwohner (Zählsprengel: Schüttdorf-Flugplatz-Zellermoos 2.379,  Schüttdorf-Ost-Granisiedlung 1.511, Schüttdorf-Ost 1.455). Schüttdorf hat damit mehr Einwohner als die anderen Zeller Zählsprengel zusammen (4507, entfallend auf Zell am See-Zentrum 1.025, Zell am See-Nord 1.161, [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg-Schmitten]] 1.198 und [[Thumersbach]]-Erlberg 1.123).&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahl nach Zählsprengel 1.1.2018 Gebietsstand 1.1.2018) https://www.statistik.at/web_de/nomenu/suchergebnisse/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beherbergungsbetriebe bieten über 3200 Gästebetten an (Stand Februar 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der im Volksmund als „Krimmlerbahn“ benannten [[Pinzgauer Lokalbahn]] im Jahr [[1898]], und ganz besonders ab dem Jahr [[1920]], wurden zahlreiche Häuser errichtet und das Dorf vergrößerte sich rasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namengebung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des Namens Schüttdorf  sind im mittelalterlichen „sit“, „sid“ bzw. mittelhochdeutschen „schüt[e]“ und somit dem „Schütt“ (Anschüttung, Anschwemmung) des Schüttbaches zu suchen. Auch der Hofname Schütter zu Schütt (heute [https://de.wikipedia.org/wiki/Schüttgut_(Zell_am_See) Schüttgut]) ist daraus abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge von Regulierungsmaßnahmen an der Salzach und der Anlage der Seekanäle wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Seespiegel des Zeller Sees um rund einen Meter gesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürlinger, Josef (1866): Von Pinzgau. 1. Geschichtliche Übersichten,  2. Orte- und Kirchenmatrikel; mit chronologischer Tabelle. Selbstverlag: Salzburg. S. 22. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 185 bzw. Seefeldner, Erich (1961): Salzburg und seine Landschaften. Verlag „Das Bergland-Buch“: Salzburg/Stuttgart. S. 222.  &amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch konnte ein Großteil der Zeller Möser in Wiesen- und teilweise sogar in Ackerland verwandelt werden, auf den dadurch neu entstandenen Kulturflächen wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch erste „Hütteln“ gebaut, nach denen der neu entstehende Ortsteil als &amp;quot;Hütteldorf&amp;quot; bezeichnet wurde. Auf Antrag der Bewohner fasste die Stadtvertretung am 22. August 1930 den einstimmigen Beschluss, den Namen in Schüttdorf umzuändern.&amp;lt;ref&amp;gt;Sitzungsprotokoll der Stadtgemeinde Zell am See. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 307&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Berglehnen der Areit und des Bruckberges lagen früher bedeutende Bergbaureviere. Die Gruben der Kupfer- und Schwefelkiesbergwerke wurden im 16. Jh. von privaten Gewerken (Rosenberger, Freyeisen, ...) und anschließend von der fürsterzbischöflichen Hofkammer betrieben. Die im Wesentlichen bis 1803 befahrenen Einbaue befanden sich zwischen dem Schüttbachgraben im Osten und vom Beilgut in Richtung Westen bis Limberg.&lt;br /&gt;
Über die frühere Verwaltungsstruktur von Bruckberg (Bezeichnung nach Lahnsteiner: „Bruckberg-Schmitten“)&amp;lt;ref&amp;gt;Lahnsteiner, Josef (1980a): Mitter- und Unterpinzgau: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. – Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. 2. Aufl. (1. Aufl. 1960). Selbstverlag: Hollersbach. S. 21. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 309 bzw. 422&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sehr wenig bekannt, jedenfalls gehörte aber der Großteil der Berglehnen bis hin zur [[Schmittenhöhe]] zu einer eigenständigen Kommune. Die Eingemeindung in den Kommunalverband Zell am See erfolgte am 1. Oktober 1935, als letzter Vorstand von Bruckberg-Schmitten amtierte der Unterkeilbauer Alois Amoser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulen, Infrastruktur und Lebensqualität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] wurde eine [[Volksschule Schüttdorf|Volksschule]] namens &amp;quot;[[Ferdinand Porsche]]-Gedächtnisschule&amp;quot; errichtet. [[1960]] wurde der Kindergarten neben der Volksschule fertig gestellt, auch eine Polytechnische Schule wurde errichtet. Schließlich wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts an der [[Straßen der Stadt Zell am See|Karl-Vogt-Straße]] mit dem [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See|Gymnasium und Realgymnasium]] und der Handelsakademie / Handelsschule auch das Zeller Bundesschulzentrum erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1962 eingeweihte Postamt fiel der Streichung der Postämter im Jahr 2011 zum Opfer, heute befindet sich eine Postpartnerfiliale in der [[Straßen der Stadt Zell am See|Alten Landesstraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1967]] fand die Glockenweihe bei der neu errichteten und im Herbst 1967 eingeweihten [[Pfarrkirche Schüttdorf]] statt. Die Kirche wurde unter anderem von Bildhauer [[Josef Zenzmaier]] gestaltet. Von ihm stammt das Altarbild in Form eines Holzreliefs und der Tabernakel aus Bronze.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die Areitbahn, die seit 1970/71 als Doppelsessellift Wanderer auf die Areitalm und im Winter Skifahrer mit Hilfe des Schleppliftes Glocknerlift weiter auf die Schmittenhöhe beförderte. Auf der Schüttwiese in der Nähe der Talstation wurde 1970 auch der Schüttlift als Übungslift errichtet. 1988 erfolgte der Neubau der Areitbahn als Einseilumlaufbahn mit 6er-Kabinen und der Glocknerbahn als kuppelbare Vierersesselbahn. 1996 wurde die Areitbahn um die Sektionen II und III erweitert und damit eine direkte Verbindung von Schüttdorf auf die Schmittenhöhe erreicht. Im Jahr 2017 ersetzte schließlich eine moderne 10 Personen - Umlaufbahn mit dem Namen areitXpress die bis dahin bestehende Anlage mit den 6er-Kabinen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schmitten.at/de/service/unternehmen/chronik&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den [[1970er]]-Jahren situierte Postfernmeldezentrale wurde inzwischen aufgelassen, andererseits Hotels neu erbaut und alte Gastbetriebe modernisiert. Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen siedelten sich an. Alles ist fußwegig erreichbar, hat teilweise noch dörflichen Charakter und das mit sehr guter Infrastruktur. Neben der Versorgungslage sind Seeufer mit Strandbad, [[Naturschutzgebiet Zeller See]], [[Tauernradweg]] und Langlaufloipen u.a.m. in Gehweite - auch für das Freizeitvergnügen Einheimischer und Touristen ist somit gesorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf beherbergt auch eine Besonderheit: hier hat sich neben dem [[Porsche Design Studio]] auch die Fa. [http://www.designstorz.com/ Storz] angesiedelt. Beide Designbetriebe haben Weltruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf, &amp;quot;Suburbia&amp;quot; und Raumordnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf ist heute der bevölkerungsreichste Stadtteil. Er hat einerseits noch immer Dorfcharakter, andererseits ist Schüttdorf auch das „Suburbia“ von Zell am See geworden. Hier befinden sich der in der Zwischenkriegszeit entstandene und [[1959]] feierlich eingeweihte [[Flugplatz Zell am See]], mit Tunnelausgangsportal und Umfahrungsverteiler bedeutende Straßenbauten, die großen Supermärkte, Möbelhäuser, Baumärkte und Autohäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der erwähnten Großbetriebe ist aus Sicht der Stadtentwicklung zu einem gewissen Grad einsichtig, aber [[Raumordnung|raumordnerisch]] problematisch. Schüttdorf einerseits und [[Bruck an der Großglocknerstraße]] andererseits drohen durch den in den letzten Jahren erfolgten Bauboom zusammen zuwachsen und das Erscheinungsbild des [[Zeller Becken]]s nachhaltig zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr [[2010]] von der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] präsentierte [[Gefahrenzonenplan]] erinnert alteingesessene Schüttdorfer an das Hochwasser im Jahr [[1956]], das mehrere Häuser unter Wasser setzte und an die Hochwasserkatastrophe im Jahr [[1966]], von der Schüttdorf ebenfalls betroffen war. Der Plan legt offen, dass fast ganz Schüttdorf [[Hochwasser]] gefährdet ist und geeignete Schutzmaßnahmen fehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Folge der Hochwasserschutz an die ebenfalls dringend notwendige Umfahrungsstraße Oberpinzgau - Salzachtal gebunden wurde und mehrfach unterschiedliche Varianten erwogen wurden, verzögerte sich ein Baubeginn immer wieder. Nach Zustimmung von insgesamt 72 Grundeigentümern konnte aber schließlich im Oktober 2017 der offizielle Startschuss für das Jahrhundertprojekt gegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.meinbezirk.at/pinzgau/c-lokales/zeller-hochwasserschutz-offizieller-start-fuer-das-jahrhundertprojekt_a2297942&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Jahr 2017 wurde der Schüttbach, der im Juni 2013 infolge mehrerer Murenabgänge  im Schüttbachgraben große Schäden an Gebäuden, Brücken und Straßen verursacht hatte, durch eine optisch allerdings wenig ansprechende Dosiersperre weiter verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schuettbach.org/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen und Literatur==&lt;br /&gt;
* Ferdinand Hölzl, „1200 Jahre Zell am See“, herausgegeben im Eigenverlag des Autors, Zell am See 1973&lt;br /&gt;
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|24. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. Stadtgemeinde Zell am See, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875239</id>
		<title>Schüttdorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875239"/>
		<updated>2018-12-09T19:48:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schüttdorf 2.jpg|thumb|Schüttdorf zwischen [[Naturschutzgebiet Zeller See]] und [[Schmittenhöhe]] und mit Blick in den [[Oberpinzgau]], vom [[Erlberg]] aufgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf_und_Zeller_Becken_vom_Keilberg_aus_gesehen.jpg|thumb|Schüttdorf und [[Zeller Becken]] vom [[Keilberg]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf.jpg|thumb|Schüttdorf]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche_Schüttdorf.jpg|thumb|Pfarrkirche Schüttdorf]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schüttdorf&#039;&#039;&#039; ist ein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener und vorwiegend in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stark gewachsener Stadtteil der [[Pinzgau|Pinzgauer]] Stadt [[Zell am See]]. Unter der Bezeichnung [https://de.wikipedia.org/wiki/Zell_am_See-Süd Zell am See-Süd] ist Schüttdorf Teil der Katastralgemeinde Zell am See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schüttdorf liegt am südwestlichen Ende des [[Zeller See]]s, an der B 311, der [[Pinzgauer Straße]], an der [[Westbahn]] und an der [[Pinzgauer Lokalbahn]]. Schüttdorf wird westlich der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] vom namengebenden, aus dem [[Schüttbachgraben]] kommenden und am [https://de.wikipedia.org/wiki/Schüttgut_(Zell_am_See) Schüttgut] vorbeiführenden, [[Schüttbach]] durchflossen. In der Folge mündet der mehrfach unterirdisch geführte Bach in den parallel zur [[Porscheallee]] geführten Porschekanal. Im Osten grenzt der Stadtteil an das [[Naturschutzgebiet Zeller See]], das durch mehrere Wege erschlossen und von insgesamt drei [[Kanäle im Naturschutzgebiet Zeller See|Kanälen]] durchflossen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In diesem Stadtteil wohnten  mit Stand 1.1. 2018 igs. 5345 Einwohner (Zählsprengel: Schüttdorf-Flugplatz-Zellermoos 2.379,  Schüttdorf-Ost-Granisiedlung 1.511, Schüttdorf-Ost 1.455). Schüttdorf hat damit mehr Einwohner als die anderen Zeller Zählsprengel zusammen (4507, entfallend auf Zell am See-Zentrum 1.025, Zell am See-Nord 1.161, [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg-Schmitten]] 1.198 und [[Thumersbach]]-Erlberg 1.123).&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahl nach Zählsprengel 1.1.2018 Gebietsstand 1.1.2018) https://www.statistik.at/web_de/nomenu/suchergebnisse/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beherbergungsbetriebe bieten über 3200 Gästebetten an (Stand Februar 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der im Volksmund als „Krimmlerbahn“ benannten [[Pinzgauer Lokalbahn]] im Jahr [[1898]], und ganz besonders ab dem Jahr [[1920]], wurden zahlreiche Häuser errichtet und das Dorf vergrößerte sich rasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namengebung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des Namens Schüttdorf  sind im mittelalterlichen „sit“, „sid“ bzw. mittelhochdeutschen „schüt[e]“ und somit dem „Schütt“ (Anschüttung, Anschwemmung) des Schüttbaches zu suchen. Auch der Hofname Schütter zu Schütt (heute [https://de.wikipedia.org/wiki/Schüttgut_(Zell_am_See) Schüttgut]) ist daraus abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge von Regulierungsmaßnahmen an der Salzach und der Anlage der Seekanäle wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Seespiegel des Zeller Sees um rund einen Meter gesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürlinger, Josef (1866): Von Pinzgau. 1. Geschichtliche Übersichten,  2. Orte- und Kirchenmatrikel; mit chronologischer Tabelle. Selbstverlag: Salzburg. S. 22. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 185 bzw. Seefeldner, Erich (1961): Salzburg und seine Landschaften. Verlag „Das Bergland-Buch“: Salzburg/Stuttgart. S. 222.  &amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch konnte ein Großteil der Zeller Möser in Wiesen- und teilweise sogar in Ackerland verwandelt werden, auf den dadurch neu entstandenen Kulturflächen wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch erste „Hütteln“ gebaut, nach denen der neu entstehende Ortsteil als &amp;quot;Hütteldorf&amp;quot; bezeichnet wurde. Auf Antrag der Bewohner fasste die Stadtvertretung am 22. August 1930 den einstimmigen Beschluss, den Namen in Schüttdorf umzuändern.&amp;lt;ref&amp;gt;Sitzungsprotokoll der Stadtgemeinde Zell am See. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 307&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Berglehnen der Areit und des Bruckberges lagen früher bedeutende Bergbaureviere. Die Gruben der Kupfer- und Schwefelkiesbergwerke wurden im 16. Jh. von privaten Gewerken (Rosenberger, Freyeisen, ...) und anschließend von der fürsterzbischöflichen Hofkammer betrieben. Die im Wesentlichen bis 1803 befahrenen Einbaue befanden sich zwischen dem Schüttbachgraben im Osten und vom Beilgut in Richtung Westen bis Limberg.&lt;br /&gt;
Über die frühere Verwaltungsstruktur von Bruckberg (Bezeichnung nach Lahnsteiner: „Bruckberg-Schmitten“)&amp;lt;ref&amp;gt;Lahnsteiner, Josef (1980a): Mitter- und Unterpinzgau: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. – Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. 2. Aufl. (1. Aufl. 1960). Selbstverlag: Hollersbach. S. 21. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 309 bzw. 422&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sehr wenig bekannt, jedenfalls gehörte aber der Großteil der Berglehnen bis hin zur [[Schmittenhöhe]] zu einer eigenständigen Kommune. Die Eingemeindung in den Kommunalverband Zell am See erfolgte am 1. Oktober 1935, als letzter Vorstand von Bruckberg-Schmitten amtierte der Unterkeilbauer Alois Amoser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulen, Infrastruktur und Lebensqualität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] wurde eine [[Volksschule Schüttdorf|Volksschule]] namens &amp;quot;[[Ferdinand Porsche]]-Gedächtnisschule&amp;quot; errichtet. [[1960]] wurde der Kindergarten neben der Volksschule fertig gestellt, auch eine Polytechnische Schule wurde errichtet. Schließlich wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts an der [[Straßen der Stadt Zell am See|Karl-Vogt-Straße]] mit dem [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See|Gymnasium und Realgymnasium]] und der Handelsakademie / Handelsschule auch das Zeller Bundesschulzentrum erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1962 eingeweihte Postamt fiel der Streichung der Postämter im Jahr 2011 zum Opfer, heute befindet sich eine Postpartnerfiliale in der [[Straßen der Stadt Zell am See|Alten Landesstraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1967]] fand die Glockenweihe bei der neu errichteten und im Herbst 1967 eingeweihten [[Pfarrkirche Schüttdorf]] statt. Die Kirche wurde unter anderem von Bildhauer [[Josef Zenzmaier]] gestaltet. Von ihm stammt das Altarbild in Form eines Holzreliefs und der Tabernakel aus Bronze.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die Areitbahn, die seit 1970/71 als Doppelsessellift Wanderer auf die Areitalm und im Winter Skifahrer mit Hilfe des Schleppliftes Glocknerlift weiter auf die Schmittenhöhe beförderte. Auf der Schüttwiese in der Nähe der Talstation wurde 1970 auch der Schüttlift als Übungslift errichtet. 1988 erfolgte der Neubau der Areitbahn als Einseilumlaufbahn mit 6er-Kabinen und der Glocknerbahn als kuppelbare Vierersesselbahn. 1996 wurde die Areitbahn um die Sektionen II und III erweitert und damit eine direkte Verbindung von Schüttdorf auf die Schmittenhöhe erreicht. Im Jahr 2017 ersetzte schließlich eine moderne 10 Personen - Umlaufbahn mit dem Namen areitXpress die bis dahin bestehende Anlage mit den 6er-Kabinen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schmitten.at/de/service/unternehmen/chronik&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den [[1970er]]-Jahren situierte Postfernmeldezentrale wurde inzwischen aufgelassen, andererseits Hotels neu erbaut und alte Gastbetriebe modernisiert. Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen siedelten sich an. Alles ist fußwegig erreichbar, hat teilweise noch dörflichen Charakter und das mit sehr guter Infrastruktur. Neben der Versorgungslage sind Seeufer mit Strandbad, [[Naturschutzgebiet Zeller See]], [[Tauernradweg]] und Langlaufloipen u.a.m. in Gehweite - auch für das Freizeitvergnügen Einheimischer und Touristen ist somit gesorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf beherbergt auch eine Besonderheit: hier hat sich neben dem [[Porsche Design Studio]] auch die Fa. [http://www.designstorz.com/ Storz] angesiedelt. Beide Designbetriebe haben Weltruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf, &amp;quot;Suburbia&amp;quot; und Raumordnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf ist heute der bevölkerungsreichste Stadtteil. Er hat einerseits noch immer Dorfcharakter, andererseits ist Schüttdorf auch das „Suburbia“ von Zell am See geworden. Hier befinden sich der in der Zwischenkriegszeit entstandene und [[1959]] feierlich eingeweihte [[Flugplatz Zell am See]], mit Tunnelausgangsportal und Umfahrungsverteiler bedeutende Straßenbauten, die großen Supermärkte, Möbelhäuser, Baumärkte und Autohäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der erwähnten Großbetriebe ist aus Sicht der Stadtentwicklung zu einem gewissen Grad einsichtig, aber [[Raumordnung|raumordnerisch]] problematisch. Schüttdorf einerseits und [[Bruck an der Großglocknerstraße]] andererseits drohen durch den in den letzten Jahren erfolgten Bauboom zusammen zuwachsen und das Erscheinungsbild des [[Zeller Becken]]s nachhaltig zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr [[2010]] von der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] präsentierte [[Gefahrenzonenplan]] erinnert alteingesessene Schüttdorfer an das Hochwasser im Jahr [[1956]], das mehrere Häuser unter Wasser setzte und an die Hochwasserkatastrophe im Jahr [[1966]], von der Schüttdorf ebenfalls betroffen war. Der Plan legt offen, dass fast ganz Schüttdorf [[Hochwasser]] gefährdet ist und geeignete Schutzmaßnahmen fehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Folge der Hochwasserschutz an die ebenfalls dringend notwendige Umfahrungsstraße Oberpinzgau - Salzachtal gebunden wurde und mehrfach unterschiedliche Varianten erwogen wurden, verzögerte sich ein Baubeginn immer wieder. Nach Zustimmung von insgesamt 72 Grundeigentümern konnte aber schließlich im Oktober 2017 der offizielle Startschuss für das Jahrhundertprojekt gegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.meinbezirk.at/pinzgau/c-lokales/zeller-hochwasserschutz-offizieller-start-fuer-das-jahrhundertprojekt_a2297942&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Jahr 2017 wurde der Schüttbach, der im Juni 2013 infolge mehrerer Murenabgänge  im Schüttbachgraben große Schäden an Gebäuden, Brücken und Straßen verursacht hatte, durch eine optisch allerdings wenig ansprechende Dosiersperre weiter verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schuettbach.org/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Ferdinand Hölzl, „1200 Jahre Zell am See“, herausgegeben im Eigenverlag des Autors, Zell am See 1973&lt;br /&gt;
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|24. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. Stadtgemeinde Zell am See, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875095</id>
		<title>Schüttdorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sch%C3%BCttdorf&amp;diff=875095"/>
		<updated>2018-12-09T16:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hochhold: Aktualisierung und Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Schüttdorf 2.jpg|thumb|Schüttdorf zwischen [[Naturschutzgebiet Zeller See]] und [[Schmittenhöhe]] und mit Blick in den [[Oberpinzgau]], vom [[Erlberg]] aufgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf_und_Zeller_Becken_vom_Keilberg_aus_gesehen.jpg|thumb|Schüttdorf und [[Zeller Becken]] vom [[Keilberg]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schüttdorf.jpg|thumb|Schüttdorf]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche_Schüttdorf.jpg|thumb|Pfarrkirche Schüttdorf]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schüttdorf&#039;&#039;&#039; ist ein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener und vorwiegend in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts stark gewachsener Stadtteil der [[Pinzgau|Pinzgauer]] Stadt [[Zell am See]]. Unter der Bezeichnung [https://de.wikipedia.org/wiki/Zell_am_See-Süd Zell am See-Süd] ist Schüttdorf Teil der Katastralgemeinde Zell am See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Schüttdorf liegt am südwestlichen Ende des [[Zeller See]]s, an der B 311, der [[Pinzgauer Straße]], an der [[Westbahn]] und an der [[Pinzgauer Lokalbahn]]. Schüttdorf wird westlich der [[Brucker Bundesstraße (Zell am See)|Brucker Bundesstraße]] vom namengebenden, aus dem [[Schüttbachgraben]] kommenden und am [[Schüttgut]] vorbeiführenden, [[Schüttbach]] durchflossen. In der Folge mündet der mehrfach unterirdisch geführte Bach in den parallel zur [[Porscheallee]] geführten [[Porschekanal]]. Im Osten grenzt der Stadtteil an das [[Naturschutzgebiet Zeller See]], das durch mehrere Wege erschlossen und von insgesamt drei [[Kanäle im Naturschutzgebiet Zeller See|Kanälen]] durchflossen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In diesem Stadtteil wohnten  mit Stand 1.1. 2018 igs. 5345 Einwohner (Zählsprengel: Schüttdorf-Flugplatz-Zellermoos 2.379,  Schüttdorf-Ost-Granisiedlung 1.511, Schüttdorf-Ost 1.455). Schüttdorf hat damit mehr Einwohner als die anderen Zeller Zählsprengel zusammen (4507, entfallend auf Zell am See-Zentrum 1.025, Zell am See-Nord 1.161, [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg-Schmitten]] 1.198 und [[Thumersbach]]-Erlberg 1.123).&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahl nach Zählsprengel 1.1.2018 Gebietsstand 1.1.2018) https://www.statistik.at/web_de/nomenu/suchergebnisse/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beherbergungsbetriebe bieten über 3200 Gästebetten an (Stand Februar 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung der im Volksmund als „Krimmlerbahn“ benannten Pinzgauer Lokalbahn im Jahr [[1898]], und ganz besonders ab dem Jahr [[1920]], wurden zahlreiche Häuser errichtet und das Dorf vergrößerte sich rasch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namengebung und Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des Namens Schüttdorf  sind im mittelalterlichen „sit“, „sid“ bzw. mittelhochdeutschen „schüt[e])“ und somit dem „Schütt“ (Anschüttung, Anschwemmung des Schüttbaches zu suchen. Auch der Hofname Schütter zu Schütt (heute Schüttgut) ist daraus abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge von Regulierungsmaßnahmen an der Salzach und der Anlage der Seekanäle wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Seespiegel des Zeller Sees um rund einen Meter gesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürlinger, Josef (1866): Von Pinzgau. 1. Geschichtliche Übersichten,  2. Orte- und Kirchenmatrikel; mit chronologischer Tabelle. Selbstverlag: Salzburg. S. 22. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 185 bzw. Seefeldner, Erich (1961): Salzburg und seine Landschaften. Verlag „Das Bergland-Buch“: Salzburg/Stuttgart. S. 222.  &amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch konnte ein Großteil der Zeller Möser in Wiesen- und teilweise sogar in Ackerland verwandelt werden, auf den dadurch neu entstandenen Kulturflächen wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch erste „Hütteln“ gebaut, nach denen der neu entstehende Ortsteil als &amp;quot;Hütteldorf&amp;quot; bezeichnet wurde. Auf Antrag der Bewohner fasste die Stadtvertretung am 22. August 1930 den einstimmigen Beschluss, den Namen in Schüttdorf umzuändern.&amp;lt;ref&amp;gt;Sitzungsprotokoll der Stadtgemeinde Zell am See. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 307&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Berglehnen der Areit und des Bruckberges lagen früher bedeutende Bergbaureviere. Die Gruben der Kupfer- und Schwefelkiesbergwerke wurden im 16. Jh. von privaten Gewerken (Rosenberger, Freyeisen, ...) und anschließend von der fürsterzbischöflichen Hofkammer betrieben. Die im Wesentlichen bis 1803 befahrenen Einbaue befanden sich zwischen dem Schüttbachgraben im Osten und vom Beilgut in Richtung Westen bis Limberg.&lt;br /&gt;
Über die frühere Verwaltungsstruktur von Bruckberg (Bezeichnung nach Lahnsteiner: „Bruckberg-Schmitten“)&amp;lt;ref&amp;gt;Lahnsteiner, Josef (1980a): Mitter- und Unterpinzgau: Mitterpinzgau. Saalbach, Saalfelden, Lofer, Salzburgisches Saaletal. – Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. 2. Aufl. (1. Aufl. 1960). Selbstverlag: Hollersbach. S. 21. In: Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. 2013; S. 309 bzw. 422&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sehr wenig bekannt, jedenfalls gehörte aber der Großteil der Berglehnen bis hin zur [[Schmittenhöhe]] zu einer eigenständigen Kommune. Die Eingemeindung in den Kommunalverband Zell am See erfolgte am 1. Oktober 1935, als letzter Vorstand amtierte der Unterkeilbauer Alois Amoser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulen, Infrastruktur und Lebensqualität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] wurde eine [[Volksschule Schüttdorf|Volksschule]] namens &amp;quot;[[Ferdinand Porsche]]-Gedächtnisschule&amp;quot; errichtet. [[1960]] wurde der Kindergarten neben der Volksschule fertig gestellt, auch eine Polytechnische Schule wurde errichtet. Schließlich wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts an der [[Straßen der Stadt Zell am See|Karl-Vogt-Straße]] mit [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Zell am See|Gymnasium]] und Handelsakademie / Handelsschule auch das Zeller Bundesschulzentrum erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1962 eingeweihte Postamt fiel der Streichung der Postämter im Jahr 2011 zum Opfer, heute befindet sich eine Postpartnerfiliale in der [[Straßen der Stadt Zell am See|Alten Landesstraße]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr [[1967]] fand die Glockenweihe bei der neu errichteten und im Herbst 1967 eingeweihten [[Pfarrkirche Schüttdorf]] statt. Die Kirche wurde unter anderem von Bildhauer [[Josef Zenzmaier]] gestaltet. Von ihm stammt das Altarbild in Form eines Holzreliefs und der Tabernakel aus Bronze.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bekannt ist auch die Areitbahn, die seit 1970/71 als Doppelsessellift Wanderer auf die Arteit und im Winter Skifahrer mit Hilfe des Schleppliftes Glocknerlift weiter auf die Schmittenhöhe beförderte. Auf der Schüttwiese in der Nähe der Talstation wurde 1970 auch der Schüttlift als Übungslift errichtet. 1988 erfolgte der Neubau der Areitbahn als Einseilumlaufbahn mit 6er-Kabinen und der Glocknerbahn als kuppelbare Vierersesselbahn. 1996 wurde die Areitbahn um die Sektionen II und III erweitert und damit eine direkte Verbindung von Schüttdorf auf die Schmittenhöhe erreicht. Im Jahr 2017 ersetzte schließlich eine moderne 10 Personen - Umlaufbahn mit dem Namen areitXpress die bis dahin bestehende Anlage mit den 6er-Kabinen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schmitten.at/de/service/unternehmen/chronik&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den [[1970er]]-Jahren situierte Postfernmeldezentrale wurde inzwischen aufgelassen, andererseits Hotels neu erbaut und alte Gastbetriebe modernisiert. Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen siedelten sich an. Alles ist fußwegig erreichbar, hat teilweise noch dörflichen Charakter und das mit sehr guter Infrastruktur. Neben der Versorgungslage sind Seeufer mit Strandbad, [[Naturschutzgebiet Zeller See]], [[Tauernradweg]] und Langlaufloipen u.a.m. in Gehweite - auch für das Freizeitvergnügen Einheimischer und Touristen ist gesorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf beherbergt auch eine Besonderheit: hier hat sich neben dem [[Porsche Design Studio]] auch die Fa. Storz angesiedelt. Beide Designbetriebe haben Weltruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf, &amp;quot;Suburbia&amp;quot; und Raumordnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüttdorf ist heute der bevölkerungsreichste Stadtteil. Er hat einerseits noch immer Dorfcharakter, andererseits ist Schüttdorf auch das „Suburbia“ von Zell am See geworden. Hier befinden sich der in der Zwischenkriegszeit entstandene und [[1959]] feierlich eingeweihte [[Flugplatz Zell am See]], mit Tunnelausgangsportal und Umfahrungsverteiler bedeutende Straßenbauten, die großen Supermärkte, Möbelhäuser, Baumärkte und Autohäuser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der erwähnten Großbetriebe ist aus Sicht der Stadtentwicklung zu einem gewissen Grad einsichtig, aber [[Raumordnung|raumordnerisch]] problematisch. Schüttdorf einerseits und [[Bruck an der Großglocknerstraße]] andererseits drohen durch den in den letzten Jahren erfolgten Supermarktboom zusammen zuwachsen und das Erscheinungsbild des [[Zeller Becken]]s nachhaltig zu beeinträchtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hochwasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr [[2010]] von der [[Wildbach- und Lawinenverbauung]] präsentierte [[Gefahrenzonenplan]] erinnert alteingesessene Schüttdorfer an das Hochwasser im Jahr [[1956]], das mehrere Häuser unter Wasser setzte und an die Hochwasserkatastrophe im Jahr [[1966]], von der Schüttdorf ebenfalls betroffen war. Der Plan legt offen, dass fast ganz Schüttdorf [[Hochwasser]] gefährdet ist und geeignete Schutzmaßnahmen fehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der Folge der Hochwasserschutz an die ebenfalls dringend notwendige Umfahrungsstraße Oberpinzgau - Salzachtal gebunden wurde und mehrfach unterschiedliche Varianten erwogen wurden, verzögerte sich ein Baubeginn immer wieder. Nach Zustimmung von insgesamt 72 Grundeigentümern konnte aber schließlich im Oktober 2017 der offizielle Startschuss für das Jahrhundertprojekt gegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.meinbezirk.at/pinzgau/c-lokales/zeller-hochwasserschutz-offizieller-start-fuer-das-jahrhundertprojekt_a2297942&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls im Jahr 2017 wurde der Schüttbach, der im Juni 2013 infolge mehrerer Murenabgänge  im Schüttbachgraben große Schäden an Gebäuden, Brücken und Straßen verursacht hatte, durch eine optisch allerdings wenig ansprechende Dosiersperre weiter verbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schuettbach.org/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Ferdinand Hölzl, „1200 Jahre Zell am See“, herausgegeben im Eigenverlag des Autors, Zell am See 1973&lt;br /&gt;
* Eigenartikel von [[Christina Nöbauer]]&lt;br /&gt;
* {{Quelle PiN|24. Februar 2011}}&lt;br /&gt;
* Rainer Hochhold. Cella in Bisontio - Zell im Pinzgau - Zell am See. Eine historische Zeitreise. Eigenverlag der Stadtgemeinde Zell am See, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zell am See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pinzgau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hochhold</name></author>
	</entry>
</feed>