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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fritz_Schider&amp;diff=1314998</id>
		<title>Fritz Schider</title>
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		<updated>2020-02-09T17:15:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helge W. Endres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;17:15, 9. Feb. 2020 (UTC)[[Benutzer:Helge W. Endres|Helge W. Endres]] ([[Benutzer Diskussion:Helge W. Endres|Diskussion]])Helge wW. EndresFritz Schider&lt;br /&gt;
( * 13.2. 1846 in Salzburg, + 15.3.1907 in Basel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maler, Aquarellist und Zeichner, Vertreter des Münchner Leiblkreises&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiders Vater war Gastwirt und besaß das &amp;quot;Weisse Rössl&amp;quot; in der Linzergasse. Die Gastwirtschaft war verpachtet. Vater Schider betrieb die 1810 gegründete Branntwein-, Liqueur- und Rum-Fabrik samt Essig- und Naturessig-Fabrik in der Berggasse 10, der heutigen Bergstraße.&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Oberrealschule in Linz, begann Schider, an eine Ausbildung an der Kunstakademie in Wien war nicht zu denken,  ein Studium an der Montanlehranstalt in Leoben. Er folgte damit dem Beispiel seines Freundes und späteren Schwagers Franz Endres. Schider wurde wegen ständiger Absenz bei Vorlesungen und Praktika nach zwei Jahren relegiert. Nun war der Weg an die Akademie in Wien frei.&lt;br /&gt;
1868 verließ er mit seinem Jugendfreund Hans Makart, der einer der wichtigsten Maler der Gründerzeit werden sollte, dem man in Wien aber mangelnde Begabung bescheinigt hatte, Wien und ging an die Akademie nach München. Dort war er bis 1873 Schüler von Alexander von Wagner und Arthur von Ramberg. Von wirklicher Bedeutung für seien künstlerische Entwicklung war 1869 der Besuch der ersten Internationalen Kunstausstellung in München. Dort sah man Großes, Neues, noch nie Gemaltes. Dort lernte er Werke des französischen Realisten Gustave Courbet und Wilhelm Leibls kennen. Courbets  &amp;quot;Steinklopfer&amp;quot;, 1849 gemalt und 1850 erstmals im Pariser Salon ausgestellt, ein Werk des sozialen Realismus, zeigte zwei Bauern, einen jungen und einen alten Mann, die Steine brechen. Im Feuersturm des Februar 1945 ist das Bild in Dresden verbrannt.&lt;br /&gt;
Die Darstellung der Natur, wie er sie in diesen Arbeiten umgesetzt sah, wurde auch Schider zum künstlerischen Anliegen. Er schloss sich dem Kreis um Leibl an. Die Freundschaft mit dem um zwei Jahre älteren Leibl war bis zu dessen Tod im Jahr 1900 für Schider die wichtigste Beziehung. 1877 heiratete er Leibls Nichte Lina Kirchdorffer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 folgte Schider dem Ruf als Zeichenlehrer an die Basler Zeichen- und Modellierschule. In der Folge war er mit Ausnahme von längeren Urlauben, die ihn nach Italien und Südtirol führten, bis zu seinem Tod 1907 vorwiegend pädagogisch tätig. Zu seinen Schülern zählten Max Buri, Paul Basilius Barth und Burkhard Mangold, der Pionier der Schweizer Plakatkunst.&lt;br /&gt;
Neben der Mitarbeit an Julius Kollmanns Buch Plastische Anatomie des menschlichen Körpers. Ein Handbuch für Künstler und kunstfreunde (1886) verfasste Schider einen 1891–1894 erschienenen großen Anatomieatlas mit dem Titel Plastisch-anatomische Studien für Akademien, Kunstgewerbeschulen und zum Selbstunterricht. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er 1896 mit dem Titel eines Ehrendoktors der medizinischen Fakultät der Universität Basel ausgezeichnet. Bereits 1885 hatte er von der Stadt Basel das Bürgerrecht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Anfängen steht Schiders Malerei unter dem Eindruck der akademischen Ausbildung und der Freundschaft mit Hans Makart. Durch die Begegnung mit Leibl und dessen anregender künstlerischer Umgebung wird Schider zu seinen qualitätvollsten Arbeiten inspiriert. Seine aufgelockerte, tonige Malweise, die meisterhafte Behandlung des Stofflichen sowie die Thematisierung der Landschaft als Lichtereignis zeugen von Leibls Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schiders künstlerisches Anliegen ist die Auseinandersetzung mit dem Plenair in intensiven, leuchtenden Farben und freiem, temperamentvollen Malductus. Vor allem seine virtuos ausgeführten, hellen Freilichtstudien - als Beispiel seien neben seinen Vorarbeiten  zu seinem bekanntesten Gemälde &amp;quot;Der Chinesiche Turm im Englischen Garten in München&amp;quot; (um 1873, öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum) genannt - erreicht Schider eine bemerkenswerte Freiheit des Ausdrucks, der in seiner Loslösung vom Gegenstand und der Hingabe an das &amp;quot;Reinmalerische&amp;quot; sehr weit geführt ist und zu jener Zeit in München zum Fortschrittlichsten gezählt werden muss.&lt;br /&gt;
Der vermutlich auch durch Wunsche nach finanzieller Sicherheit bedingte Entschluss, die Zeichenprofessur in Basel anzunehmen, brachte die Trennung vom anregenden Münchner Milieu mit sich. So sind aus der Basler Zeit vermehrt Porträts und Stillleben bekannt. Aus diesen Werken spricht aber, wie auch aus den Landschaftsaquarellen und Ölstudien, die er aus den Urlauben zurückbrachte, die malerische Frische der Münchner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke: Öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum; Kunst Museum Winterthur Reinhart am Stadtgarten; Residenzgalerie Salzburg; Alte Nationalgalerie Berlin; Kunstpalast Düsseldorf; Pinakothek, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturauswahl:&lt;br /&gt;
Jules Coulin&amp;quot;Fritz Schider&amp;quot;.In: Ernte. Schweizerische Jahrbuch,1920,S. 64-80&lt;br /&gt;
Paola von Wyss-Giacosa &amp;quot;Fritz Schider&amp;quot;. In:Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, Zürich 1998, S. 931,932&lt;br /&gt;
Eberhard Ruhmer &amp;quot;Der Leibl-Kreis und die reine Malerei&amp;quot;, Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim, 1984&lt;br /&gt;
Eugen Diem&amp;quot;Fritz Schider. Ein vergessener Vorläufer des  deutschen Impressionismus&amp;quot; in: Die Kunst und das schöne Heim, 55, 1957, Sonderheft,S. 248-250.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helge W. Endres</name></author>
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		<title>Fritz Schider</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Helge W. Endres: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Fritz Schider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler, Aquarellist und Zeichner, ein Mitglied des Münchner Leiblkreises, kam am 13.2. 1846 in Salzburg zur Welt. Nach dem Besuch der Oberrealschule in Linz, begann Schider ein Studium an der Montanlehranstalt in Leoben. Er wurde aber wegen chronischer Absenz bei Vorlesungen und Praktika nach zwei Jahren relegiert. Nun war der Weg an die Akademie in Wien frei.  1868 verließ er mit seinem Jugendfreund Hans Makart, der einer der wichtigsten Maler der Gründerzeit werden sollte,  dem man in Wien mangelnde Begabung vorgeworfen hatte, Wien und ging an die Akademie nach München. Dort war er bis 1873 Schüler von Alexander von Wagner und Arthur von Ramberg. Von wirklicher Bedeutung für seien künstlerische Entwicklung war 1869 der Besuch der ersten Internationalen Kunstausstellung in München. Dort lernte er Werke des französischen Realisten Gustave Courbet und Wilhelm Leibls kennen.  Die Darstellung der Natur, wie er sie in diesen Arbeiten umgesetzt sah, wurde auch Schider zum künstlerischen Anliegen. Er schloss sich dem Kreis um Leibl an. Die Freundscft mit dem um zwei jahre älteren Leibl war bis zu deseen Tod im Jahr 1900 für Schider die wichtigste Beziehung. 1877 heiratete er Leibls Nichte Lina Kirchdorffer.&lt;br /&gt;
1876 folgte Schider dem Ruf als Zeichenlehrer an die Basler Zeichen- und Modellierschule. In der Folge war er mit Ausnahme von längeren Urlauben, die ihn nach Italien und Südtirol führten, bis zu seinem Tod 1907 vorwiegend pädagogisch tätig. Zu seinen Schülern zählten Max Buri, Paul Basilius Barth und&lt;br /&gt;
Neben der Mitarbeit an Julius Kollmanns Buch Plastische Anatomie des menschlichen Körpers. Ein Handbuch für Künstler und kunstfreunde (1886) verfasste Schider einen 1891-1894 erschienenen großen Anatomieatlas mit dem Titel Plastisch-anatomische Studien für Akademien, Kunstgewerbeschulen und zum Sebstunterricht und wurde für seine wissenschaftlichen Leistungen 1896 mit dem Titel eines Ehrendoktors der medizinischen Fakultät der Universität Basel ausgezeichnet. Bereits 1885 hatte er von der Stadt Basel das Bürgerrecht erhalten.&lt;br /&gt;
In ihren Anfängen steht Schiders Malerei unter dem Eindruck der akademischen Ausbildung und der Freundschaft mit Hans Makart. Durch die Begenung mit Leibl und dessen anregender künstlerischer Umgebung wird Schider zu seinen qualitätvollsten Arbeiten inspiriert. Seine aufgelockerte, tonige Malweise, die meisterhafte Behandlung des Stofflichen sowie die Thematisierung der Landschaft als Lichtereignis zeugen von Leibls Einfluss.&lt;br /&gt;
Schiders künstlerisches Anliegen ist die Auseinandersetzung mit dem Plenair in intensiven, leuchtneden Farben und freiem, temperamentvollen Malductus. Vor allem seine virtuos ausgeführten, hellen Freilichtstudien - als Beispiel seien neben seinen Vorarbeiten  zu seinem bekanntesten Gemälde &amp;quot;Der Chinesiche Turm im Englischen Garten in München&amp;quot; (um 1873, öffentliche Kunstsammlung Basel,Kunstmuseum) genannt - erreicht Schider eine bemerkenswerte Freiheit des Ausdrucks, der in seiner Loslösung vom Gegenstand und der Hingabe an das &amp;quot;Reinmalerische&amp;quot; sehr weit geführt ist und zu jener Zeit in München zum Fortschrittlichsten gezählt werden muss.&lt;br /&gt;
Der vermutlich auch durch Wunsche nach finanzieller Sicherheit bedingte Entschluss, die Zeichenrofessur in Basel anzunehmen, brachte die Trennung vom anregenden Müchner Milieu mit sich. So sind aus der Basler Zeit vermehrt Porträts und Stillleben bekannt. Aus diesen Werken spricht aber, wie auch aus den Landschaftsaquarellen und Ölstudien, die er aus den Urlauben zurückbrachte, die malerische Frische der Münchner Zeit.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helge W. Endres</name></author>
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		<title>Endres</title>
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		<updated>2017-05-27T09:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helge W. Endres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie &#039;&#039;&#039;Endres&#039;&#039;&#039; ist eine Salzburger Familie mit [[Augsburg]]er Wurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Franz Josef Jakob Endres, [[1770]] in [[Augsburg]] geboren, kam zum Studium der [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaften]] an die [[Universität Salzburg]]. Der königlich bayrische Advokat, Stadtgerichtsprokurator in [[Salzburg]] und gräfliche Stiftverwalter in [[Sighartstein|Sieghardstein]] (damals in [[Köstendorf]]) heiratete 1800 Gertrud Pechtl († 1842), die Tochter des bürgerlichen Kaffeesieders [[Josef Pechtl]] in der [[Linzer Gasse]] 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ehe entstammten drei Söhne, von denen der jüngste, Franz (* 1809, † 1867), das elterliche [[Café Endres|Kaffeehaus]] übernahm. Verheiratet mit Anna Maria Sax erwarb er u. a. Gründe in [[Parsch]] bei Salzburg und war im Jahre 1848 Hauptmann der [[Bürgergarde|Salzburger Bürgergarde]]. Er und seine Eltern sind in der Gruft am Friedhof von [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]] an der Linzer Gasse beigesetzt. Franz und Anna hatten die Söhne Heinrich (* 1842, † 1907) und Franz (* 1844, † 1891) und die Tochter Maria (* 1848, † 1918), deren Ehe mit dem k.u.k. Major [[Gustav Edler von Pelikan]] kinderlos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich übernahm das [[Café Lobmayr]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12, das seine Mutter erworben hatte, und die Liegenschaft in Parsch 9, den sogenannten [[Endreshof]]. Aufgrund seiner Ausbildung an der agrarischen Fachschule in Wieselburg widmete er sich dort seinen naturwissenschaftlichen Studien und machte sich einen Namen als Pomologe. Nach dem Verkauf dieser Gründe an die [[Erzdiözese]], die dort das [[Borromäum|Gymnasium Borromäum]] errichtete, erwarb er die [[Villa Gaskell]] auf dem [[Mönchsberg]], die von [[1900]] bis [[1916]] im Familienbesitz blieb. Seiner Ehe mit Lidwina Bernhold, der Tochter des Apothekers der &amp;quot;[[Apotheke zum goldenen Biber]]&amp;quot; in der [[Getreidegasse]] 5, entsprossen sieben Kinder, darunter Dipl. Ing. Heinrich Endres (* 1876, † 1947), Oberbaurat bei den österreichischen Staatsbahnen und Vater des Universitätsprofessors und Betriebswirtschaftlers Dr. Walter Endres, dessen Lehrbuch ins Japanische übersetzt worden ist. Nach Heinrichs jüngerem Bruder, dem Historiker Dr. Robert Endres (* 1892, + 1964), ist die Endres Straße in  Wien (23. Bezirk) benannt. Die Tochter Hermine heiratete den Röntgenologen Dr. Rudolf Schenk und schenkte ihm zwei Söhne. Dr. Erich Schenk war ein bekannter Musikwissenschafter, [[Mozart]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;forscher&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und auch Rektor der Universität Wien. An ihn erinnert eine Tafel am Hause Sigmund-Haffner-Gasse 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Bruder Franz studierte in Leoben Hüttenwesen und leitete das Hüttenwerk der Alpine Montangesellschaft in Neuberg an der Mürz mit dem größten Dampfhammer der Donaumonarchie mit rund 3&amp;amp;nbsp;000 Angestellten und Arbeitern. Er heiratete Franziska Schieder, eine Tochter des Gastwirts und Essigfabrikanten Schieder in der [[Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn des frühverstorbenen Franz Endres, Rudolf (* 1879, † 1968), studierte in Leoben Bergbau und Hüttenwesen und trat in die Dienste der österreichischen Salinen. Der anerkannte Fachmann war zusammen mit seinen Freunden Zwick und Lettner auch ein bekannter Alpinist. Er bestieg als erster den [[Ankogel]] mit Ski. Seine Schwester Marianne (* 1882, † 1967) blieb unverheiratet und war Pflegedirektorin des Wilhelm-Spitals in Utrecht ([[Niederlande|NL]]), seine Schwester Helene und deren Ehemann, k.u.k. Oberst i. G. Franz Podhajsky, liegen ebenfalls in der Familiengruft am [[Kommunalfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Als erste Frauen an der Universität Salzburg promoviert ====&lt;br /&gt;
Hofrat Dipl. Ing. Rudolf Endres, seine Ehefrau Lullu und seine Tochter Ingeborg sind hier ebenso beigesetzt wie sein Sohn Dr. med. Konrad Endres (* 1911, † 1988). Dessen Ehefrau Ilse (* 1921, † 1995) wurde zusammen mit Dr. Erna Häufler 1958 als erste Frau an der [[Universität Salzburg]], die damals noch ein Institut der päpstlichen Universität von &#039;&#039;San Anselmo in urbe&#039;&#039; in Rom war, promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunalfriedhof_Endres.JPG|thumb|Endres-Familiengrab auf dem [[Kommunalfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
* Franz Josef Jakob, Magistratsbeamter und Verwalter der städtischen Stiftungen (* 1770, † 1813)&lt;br /&gt;
** Josef (* 1802, † 1873), städtischer Stiftungsverwalter in Salzburg&lt;br /&gt;
** Franz Xaver, früh verstorben&lt;br /&gt;
** Franz (II. * 1809, † 1867), Besitzer des [[Café Wasserfall|Café Endres]] in der Salzburger [[Linzer Gasse]] Nr.&amp;amp;nbsp;10 und des [[Endreshof]]es in [[Parsch]]; verheiratet mit der Müllerstochter Anna Maria Sax aus Feldkirchen in [[Oberösterreich]], die das Café nach seinem frühen Tod erfolgreich weiterführte; Kinder Heinrich, Franz (III.) und Marie&lt;br /&gt;
*** [[Heinrich Endres|Heinrich]] (* 1842, † 1907), Cafétier ([[Café Lobmayr]]), verh. mit Lidwine geb. Bernhold, [[Apotheke zum goldenen Biber|Apotheker]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;stochter, sieben Kinder:&amp;lt;ref&amp;gt;Namen der Kinder laut Nekrolog.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
**** Lidwina (* 1874), verheiratet mit dem Magistratsdirektor Alois Schwendmayr &lt;br /&gt;
**** Hermine (* 1875, verstarb vor dem 1. Geburtstag)&lt;br /&gt;
**** Heinrich (II. * 1876, † 1947) Ingenieur bei der Staatsbahn&lt;br /&gt;
***** Walter, Universitätsprofessor und Betriebswirtschaftler&lt;br /&gt;
**** Hermine (* 1878, † 1972), verheiratet mit Dr. Rudolf Schenk, Sanatoriumsinhaber&lt;br /&gt;
***** Erich (* 1902, † 1974),  Musikwissenschafter, Mozartforscher und auch Rektor der Universität Wien&lt;br /&gt;
**** Marianne (* 1879)&lt;br /&gt;
**** Walter (* 1882, † 1913), Seemann &lt;br /&gt;
**** Robert  (* 1892, † 1964), Historiker&lt;br /&gt;
*** Franz (III., * 1844, † 1891), Hütteningenieur&lt;br /&gt;
**** Rudolf (* 1879, † 1968), Hütteningenieur und Alpinist&lt;br /&gt;
***** Ingeborg (* 1910, † 1981)&lt;br /&gt;
***** Konrad (* 1911, † 1988), Mediziner&lt;br /&gt;
**** Marianne (* 1882, † 1967), Pflegedirektorin des Wilhelm Spital in Utrecht (NL)&lt;br /&gt;
**** Helene (* 1885, † 1972), verheiratet mit k.u.k. Oberst Franz Podhajsky&lt;br /&gt;
**** Franziska (* 1890), heiratete 1911 den Diplomaten Joseph von Eckard&lt;br /&gt;
*** Maria (* 1848, † 1918), verheiratet mit [[Gustav Edler von Pelikan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* E-Mail Helge W. Endres&lt;br /&gt;
* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf Heinrich Endres, [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19070006&amp;amp;zoom=6&amp;amp;seite=00000411 47, 1907, S.&amp;amp;nbsp;411&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* Grabinschriften des Familiengrabes auf dem Kommunalfriedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Endres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helge W. Endres</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Endres&amp;diff=529805</id>
		<title>Endres</title>
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		<updated>2017-05-27T09:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helge W. Endres: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie &#039;&#039;&#039;Endres&#039;&#039;&#039; ist eine Salzburger Familie mit [[Augsburg]]er Wurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Franz Josef Jakob Endres, [[1770]] in [[Augsburg]] geboren, kam zum Studium der [[Rechtswissenschaftliche Fakultät an der Universität Salzburg|Rechtswissenschaften]] an die [[Universität Salzburg]]. Der königlich bayrische Advokat, Stadtgerichtsprokurator in [[Salzburg]] und gräfliche Stiftverwalter in [[Sighartstein|Sieghardstein]] (damals in [[Köstendorf]]) heiratete 1800 Gertrud Pechtl († 1842), die Tochter des bürgerlichen Kaffeesieders [[Josef Pechtl]] in der [[Linzer Gasse]] 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ehe entstammten drei Söhne, von denen der jüngste, Franz (* 1809, † 1867), das elterliche [[Café Endres|Kaffeehaus]] übernahm. Verheiratet mit Anna Maria Sax erwarb er u. a. Gründe in [[Parsch]] bei Salzburg und war im Jahre 1848 Hauptmann der [[Bürgergarde|Salzburger Bürgergarde]]. Er und seine Eltern sind in der Gruft am Friedhof von [[Sebastiansfriedhof|St. Sebastian]] an der Linzer Gasse beigesetzt. Franz und Anna hatten die Söhne Heinrich (* 1842, † 1907) und Franz (* 1844, † 1891) und die Tochter Maria (* 1848, † 1918), deren Ehe mit dem k.u.k. Major [[Gustav Edler von Pelikan]] kinderlos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich übernahm das [[Café Lobmayr]] in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 12, das seine Mutter erworben hatte, und die Liegenschaft in Parsch 9, den sogenannten [[Endreshof]]. Aufgrund seiner Ausbildung an der agrarischen Fachschule in Wieselburg widmete er sich dort seinen naturwissenschaftlichen Studien und machte sich einen Namen als Pomologe. Nach dem Verkauf dieser Gründe an die [[Erzdiözese]], die dort das [[Borromäum|Gymnasium Borromäum]] errichtete, erwarb er die [[Villa Gaskell]] auf dem [[Mönchsberg]], die von [[1900]] bis [[1916]] im Familienbesitz blieb. Seiner Ehe mit Lidwina Bernhold, der Tochter des Apothekers der &amp;quot;[[Apotheke zum goldenen Biber]]&amp;quot; in der [[Getreidegasse]] 5, entsprossen sieben Kinder, darunter Dipl. Ing. Heinrich Endres (* 1876, † 1947), Oberbaurat bei den österreichischen Staatsbahnen und Vater des Universitätsprofessors und Betriebswirtschaftlers Dr. Walter Endres, dessen Lehrbuch ins Japanische übersetzt worden ist. Nach Heinrichs jüngerem Bruder, dem Historiker Dr. Robert Endres (* 1892, + 1964), ist die Endres Straße in  Wien (23. Bezirk) benannt. Die Tochter Hermine heiratete den Röntgenologen Dr. Rudolf Schenk und schenkte ihm zwei Söhne. Dr. Erich Schenk war ein bekannter Musikwissenschafter, [[Mozart]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;forscher&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und auch Rektor der Universität Wien. An ihn erinnert eine Tafel am Hause Sigmund-Haffner-Gasse 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Bruder Franz studierte in Leoben Hüttenwesen und leitete das Hüttenwerk der Alpine Montangesellschaft in Neuberg an der Mürz mit dem größten Dampfhammer der Donaumonarchie mit rund 3&amp;amp;nbsp;000 Angestellten und Arbeitern. Er heiratete Franziska Schieder, eine Tochter des Gastwirts und Essigfabrikanten Schieder in der [[Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn des frühverstorbenen Franz Endres, Rudolf (* 1879, † 1968), studierte in Leoben Bergbau und Hüttenwesen und trat in die Dienste der österreichischen Salinen. Der anerkannte Fachmann war zusammen mit seinen Freunden Zwick und Lettner auch ein bekannter Alpinist. Er bestieg als erster den [[Ankogel]] mit Ski. Seine Schwester Marianne (* 1882, † 1967) blieb unverheiratet und war Pflegedirektorin des Wilhelm-Spitals in Utrecht ([[Niederlande|NL]]), seine Schwester Helene und deren Ehemann, k.u.k. Oberst i. G. Franz Podhajsky, liegen ebenfalls in der Familiengruft am [[Kommunalfriedhof]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Als erste Frauen an der Universität Salzburg promoviert ====&lt;br /&gt;
Hofrat Dipl. Ing. Rudolf Endres, seine Ehefrau Lullu und seine Tochter Ingeborg sind hier ebenso beigesetzt wie sein Sohn Dr. med. Konrad Endres (* 1911, † 1988). Dessen Ehefrau Ilse (* 1921, † 1995) wurde zusammen mit Dr. Erna Häufler 1958 als erste Frau an der [[Universität Salzburg]], die damals noch ein Institut der päpstlichen Universität von &#039;&#039;San Anselmo in urbe&#039;&#039; in Rom war, promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbaum==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kommunalfriedhof_Endres.JPG|thumb|Endres-Familiengrab auf dem [[Kommunalfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
* Franz Josef Jakob, Magistratsbeamter und Verwalter der städtischen Stiftungen (* 1770, † 1813)&lt;br /&gt;
** Josef (* 1802, † 1873), städtischer Stiftungsverwalter in Salzburg&lt;br /&gt;
** Franz Xaver, früh verstorben&lt;br /&gt;
** Franz (II. * 1809, † 1867), Besitzer des [[Café Wasserfall|Café Endres]] in der Salzburger [[Linzer Gasse]] Nr.&amp;amp;nbsp;10 und des [[Endreshof]]es in [[Parsch]]; verheiratet mit der Müllerstochter Anna Maria Sax aus Feldkirchen in [[Oberösterreich]], die das Café nach seinem frühen Tod erfolgreich weiterführte; Kinder Heinrich, Franz (III.) und Marie&lt;br /&gt;
*** [[Heinrich Endres|Heinrich]] (* 1842, † 1907), Cafétier ([[Café Lobmayr]]), verh. mit Lidwine geb. Bernhold, [[Apotheke zum goldenen Biber|Apotheker]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;stochter, sieben Kinder:&amp;lt;ref&amp;gt;Namen der Kinder laut Nekrolog.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
**** Lidwina (* 1874), verheiratet mit dem Magistratsdirektor Alois Schwendmayr &lt;br /&gt;
**** Hermine (* 1875, verstarb vor dem 1. Geburtstag)&lt;br /&gt;
**** Heinrich (II. * 1876, † 1947) Ingenieur bei der Staatsbahn&lt;br /&gt;
***** Walter, Universitätsprofessor und Handelsrechtler&lt;br /&gt;
**** Hermine (* 1878, † 1972), verheiratet mit Dr. Rudolf Schenk, Sanatoriumsinhaber&lt;br /&gt;
***** Erich (* 1902, † 1974),  Musikwissenschafter, Mozartforscher und auch Rektor der Universität Wien&lt;br /&gt;
**** Marianne (* 1879)&lt;br /&gt;
**** Walter (* 1882, † 1913), Seemann &lt;br /&gt;
**** Robert  (* 1892, † 1964), Historiker&lt;br /&gt;
*** Franz (III., * 1844, † 1891), Hütteningenieur&lt;br /&gt;
**** Rudolf (* 1879, † 1968), Hütteningenieur und Alpinist&lt;br /&gt;
***** Ingeborg (* 1910, † 1981)&lt;br /&gt;
***** Konrad (* 1911, † 1988), Mediziner&lt;br /&gt;
**** Marianne (* 1882, † 1967), Pflegedirektorin des Wilhelm Spital in Utrecht (NL)&lt;br /&gt;
**** Helene (* 1885, † 1972), verheiratet mit k.u.k. Oberst Franz Podhajsky&lt;br /&gt;
**** Franziska (* 1890), heiratete 1911 den Diplomaten Joseph von Eckard&lt;br /&gt;
*** Maria (* 1848, † 1918), verheiratet mit [[Gustav Edler von Pelikan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* E-Mail Helge W. Endres&lt;br /&gt;
* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf Heinrich Endres, [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19070006&amp;amp;zoom=6&amp;amp;seite=00000411 47, 1907, S.&amp;amp;nbsp;411&amp;amp;nbsp;f.]&lt;br /&gt;
* Grabinschriften des Familiengrabes auf dem Kommunalfriedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)|!|Endres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helge W. Endres</name></author>
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