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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[9. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1925]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist|Helliger, Richard]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[9. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[9. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]] sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[9. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]] sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist|Helliger, Richard]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[9. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Internationalen Sommerakademie]] des [[Mozarteum]]s. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]] sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist|Helliger, Richard]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Richard Helliger&#039;&#039;&#039; (* [[12. April]] [[1901]] in Salzburg; † [[23. Jänner]] [[1975]] ebenda) war ein Kapellmeister, Pianist, Musikpädagoge und Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Internationalen Sommerakademie]] des [[Mozarteum]]s. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete &amp;quot;Collegium Musicum&amp;quot;, in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]] sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Während Helliger sich in früheren Jahren vor allem der Liedkomposition gewidmet hatte, schrieb er ab [[1951]] für das Salzburger Landestheater zu rund 40 Stücken die Bühnenmusik. Darunter waren sieben Märchenopern sowie komplette Neubearbeitungen von Nestroy- und Raimundstücken. Einige Märchen wurden unter der Regie von [[Klaus Gmeiner]] auch für den Rundfunk adaptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[1970]] wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des Salzburger Landestheaters verliehen, [[1972]] erhielt er den Titel &amp;quot;[[Professor]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Salzburger Volksblatt]] vom 16.05.1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister|Helliger, Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Helliger Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pianist|Helliger, Richard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tannberg&amp;diff=276172</id>
		<title>Tannberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Tannberg&amp;diff=276172"/>
		<updated>2013-02-19T09:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Tannbergzauber.JPG|thumb|Gipfelkreuzimpression am Tannberg vom 14. 11.2010]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Blick vom Tannberg.jpg|thumb|Blick vom Tannberg Richtung [[Stadt Salzburg]]]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Tannberg&#039;&#039;&#039; ist eine 786 [[m ü. A.]] hohe Erhebung an der Grenze von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
Der Tannberg, und hier insbesondere das [[Gasthaus Tannberg]] nahe dem Gipfel, gilt als beliebtes Ausflugsziel im [[Flachgau]]. Östlich des [[Mattsee (See)|Mattsees]] gelegen, zieht er sich bis [[Straßwalchen]] hin. Das Gasthaus ist von [[Köstendorf]] aus auf einer Stichstraße mit dem Auto erreichbar. Der Panoramablick reicht über das [[Salzburger Seenland]] bis in die [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] hinein, Richtung Norden bis tief ins [[Innviertel]]. Ein Blick, den bereits der Schriftsteller [[Carl Zuckmayer]] schriftlich festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das herrliche Panorama, das sich vom Tannberg aus bietet, ist tatsächlich legendär. Es reicht im Osten vom Traunstein, den markanten Spitzen des [[Schafberg]]es, dem [[Dachstein]], [[Tennengebirge|Tennen-]] und [[Hagengebirge]], [[Untersberg]] bis zum [[Hochstaufen|Staufen]], Zwiesel, Kampenwand und Wendelstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf oberösterreichischer Seite befindet sich im zu [[Lochen]] gehörenden Ortsteil Tannberg die [[Kulturwerkstatt Tannberg]], die einen Raum für Menschen bietet, die gerne etwas aufführen oder ausstellen möchten, und auch für jene Menschen, die sich dieses Angebot dann zu Gemüte führen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um den Tannberg führt auch der Tannberg-Rundweg vorbei an unzähligen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Schautafeln informieren über naturkundliche Besonderheiten und geschichtliche Aspekte. Der familiengerechte Radweg führt auf verkehrsarmen Nebenstraßen ohne starke Steigung durch die Gemeinden [[Schleedorf]], [[Mattsee (Ort)|Mattsee]], Lochen, [[Lengau]], Straßwalchen, [[Neumarkt am Wallersee]] und Köstendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blick auf Lochen==&lt;br /&gt;
Der Blick auf Lochen, lokal auch als &#039;&#039;Lochnerblick&#039;&#039; bezeichnet, ist eine Aussichtsstelle an der Nordseite des Tannbergs in dessen Gipfelnähe. Es wurde dort  eine Aussichtsplattform errichtet. Man kann hier eine herrliche Aussicht  auf das Innviertel südlich von [[Mattighofen]] genießen. &lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [http://www.fotocommunity.de/search?q=Tannberg&amp;amp;index=fotos&amp;amp;options=YToyOntzOjU6InN0YXJ0IjtpOjA7czo3OiJkaXNwbGF5IjtzOjc6IjU1NzQ2NTUiO30/pos/6   Blick vom Tannberg ins Salzburger Land]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow = 6&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Tannberg von hankham.jpg|Tannberg, von Hankham aus fotografiert&lt;br /&gt;
Datei:Schleedorf, Ansicht vom Tannberg 045.jpg|Schleedorf, Ansicht vom Tannberg aus&lt;br /&gt;
Datei:Tannberg_Panorama_3.3.2009.jpg|Winteransicht&lt;br /&gt;
Datei:Panorama tannberg.jpg|Tannberg-Panorama vom 27. 8. 2005&lt;br /&gt;
Datei:Tannberg-Panoramabild Süd red.jpg|Tannberg-Panorama nach Süden vom 17. 11. 09&lt;br /&gt;
Datei:Lochnerblick vom Tannberg 17.11.09.jpg|Blick auf Lochen &lt;br /&gt;
Datei:Lochenblick 14.11.2010.jpg|Lochnerblick am 14. Nov. 2010 &lt;br /&gt;
Datei:Aussichtsplattform beim Lochnerblick 085.jpg|Aussichtsplattform beim Blick auf Lochen &lt;br /&gt;
Datei:Lochner Pano mit Nordgebiet.jpg| Blick auf Lochen, Zoomaufnahme nach [[Mattighofen]]&lt;br /&gt;
Datei:Tannberg, Gipfelbuch beim Kreuz.jpg|Gipfelbuch beim Tannbergkreuz &lt;br /&gt;
Datei:Lengau 022.jpg|Tannbergblick auf Lengau&lt;br /&gt;
Datei:Lochnerblick-Panorama.jpg|Lochnerblick-Panorama&lt;br /&gt;
Datei:Munderfing-Friedburg-Panorama.jpg|Munderfing-Friedburg-Panorama im Herbst &lt;br /&gt;
Datei:Tannbergwirt.jpg|Tannbergwirt mit winterlicher Aussicht &lt;br /&gt;
Datei:Gasthaus Tannberg.JPG|Gasthaus Tannberg - eine aussichtsreiche Einkehr neben dem Gipfel &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*  [http://www.sonntagsausflug.at/tours/index.php/action.view/entity.detail/key.269/  Sonntagsausflug]&lt;br /&gt;
*  [http://gasthaus-tannberg.gemeindeausstellung.at/seite-1  Gasthaus Tannberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturraum.at/main.php  Kulturwerkstatt Tannberg ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275830</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275830"/>
		<updated>2013-02-18T12:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke und das Haus der Natur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;M. Glaessner, &#039;&#039;Die Dekapodenfauna des österreichischen Jungtertiärs&#039;&#039;. In: Sonderabdruck aus dem Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 78. Band, Wien 1928, Heft 1 und 2, S. 162&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, &#039;&#039;Aus der Geschichte und Gegenwart des Hauses der Natur&#039;&#039;, zur 25. Wiederkehr der Eröffnung des Museums&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, Tätigkeitsbericht. - Erfolgs- und Tätigkeitsbericht des Hauses der Natur in Salzburg für das Jahr 1954, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275829</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275829"/>
		<updated>2013-02-18T12:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke und das Haus der Natur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;M. Glaessner, &#039;&#039;Die Dekapodenfauna des österreichischen Jungtertiärs&#039;&#039;. In: Sonderabdruck aus dem Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 78. Band, Wien 1928, Heft 1 und 2, S. 162&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, &#039;&#039;Aus der Geschichte und Gegenwart des Hauses der Natur&#039;&#039;, zur 25. Wiederkehr der Eröffnung des Museums&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, Tätigkeitsbericht. -Erfolgs- und Tätigkeitsbericht des Hauses der Natur in Salzburg für das Jahr 1954, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275828</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-18T12:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke und das Haus der Natur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;M. Glaessner, &#039;&#039;Die Dekapodenfauna des österreichischen Jungtertiärs&#039;&#039;. In: Sonderabdruck aus dem Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 78. Band, Wien 1928, Heft 1 und 2, S. 162&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, &#039;&#039;Aus der Geschichte und Gegenwart des Hauses der Natur&#039;&#039;, zur 25. Wiederkehr der Eröffnung des Museums&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, Tätigkeitsbericht.-Erfolgs- und Tätigkeitsbericht des Hauses der Natur in Salzburg für das Jahr 1954, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275827</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275827"/>
		<updated>2013-02-18T12:50:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke und das Haus der Natur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;M. Glaessner, &#039;&#039;Die Dekapodenfauna des österreichischen Jungtertiärs&#039;&#039;. In: Sonderabdruck aus dem Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 78. Band, Wien 1928, Heft 1 und 2, S. 162&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Eduard Tratz, &#039;&#039;Aus der Geschichte und Gegenwart des Hauses der Natur&#039;&#039;, zur 25. Wiederkehr der Eröffnung des Museums&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275826</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-18T12:46:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke als Geowissenschafter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;M. Glaessner, &#039;&#039;Die Dekapodenfauna des österreichischen Jungtertiärs&#039;&#039;. In: Sonderabdruck aus dem Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 78. Band, Wien 1928, Heft 1 und 2, S. 162&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275825</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-18T12:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Fußnoten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275823</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275823"/>
		<updated>2013-02-18T09:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Veröffentlichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
* Interessante Mineralvorkommen im Lande Salzburg. In: &#039;&#039;Verhandlungen der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner&#039;&#039; (1930), 57. Versammlung, S. 148f.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Geologisches Gutachten betreffend Wolframerzvorkommen in den Hohen Tauern&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 15.2.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Bericht über das Vorkommen von Scheelit beim Hannoverhaus&#039;&#039;, Maschinschrift, 1 Bl., Salzburg 18.10.1936, Geologische Bundesanstalt / Friedrich-Archiv&lt;br /&gt;
* Othmar Kühn &amp;amp; Gustav Zinke, Die helvetische Kreide von Mattsee. In: &#039;&#039;Neues Jahrbuch fuer Mineralogie, Geologie und Palaeontologie&#039;&#039;, Abteilung B: Geologie, Palaeontologie (1939), 2, S. 327-346, 1 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275822</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275822"/>
		<updated>2013-02-18T09:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Veröffentlichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Experimentelle Untersuchungen an einigen Metasilikaten. In: &#039;&#039;Neues Lehrbuch für Mineralogie, Geologie und Paläontologie (1912), Jg. 1911, Bd. II, S. 117-142&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes. Maßstab 1:200000. 1 Bl., Farbdruck, Salzburg. [Beilage zu: Dimitz J., &#039;&#039;Die forstlichen Verhältnisse des Bundesstaates Österreich. Die forstlichen Verhältnisse des Bundeslandes Salzburg&#039;&#039;, Salzburg 1925]&lt;br /&gt;
* Heinrich Hackel, &#039;&#039;Führer durch das Tennengebirge&#039;&#039;, Mit wissenschaftlichen Beitr. von G. Zinke, Al. Pfreimbtner, J. Loibl u. Anh. über Höhlen von W. Czoernig-Czernhausen u. über Skiabfahrten von H. Reinl, Wien 1925&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Der Braunkohlenbergbau in Böhmen / Geschichtl. und statist. dargest.&#039;&#039;, Teplitz-Schönau 1926, 10 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Zinke&amp;diff=275819</id>
		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-18T09:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Geologische Kartierung des Landes Salzburg - Meilensteine und Köpfe&amp;quot; in &#039;&#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 149, S. 423-434, Wien 2009&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jahresberichte des Akademischen Gymnasiums Salzburg &#039;&#039;&#039;1966/67&#039;&#039;&#039; (S. 79-82), &#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039; (S. 12-22), &#039;&#039;&#039;1994&#039;&#039;&#039; (S. 41-45), &#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039; (S. 15), &#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039; (S. 59-62), &#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039; (S. 53) und &#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; (S.36-37)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-18T08:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef-Michael Schramm: &amp;quot;Gustav Zinke (1885-1954) - Bausteine einer Biographie und späte Erinnerung an einen Salzburger Geowissenschafter&amp;quot; in &#039;&#039;Scripta geo-historica, Band 4, S. 203-218), Graz 2010&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-17T16:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Projekt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
Zinke fand um [[1929]] im [[Ankogel|Ankogelgebiet]] in der Nähe des [[Hannoverhaus|Hannoverhauses]] das Wolframerz Scheelit. Er erwarb die für den Abbau erforderlichen Schürfrechte und hat große Erwartungen in eine industrielle Gewinnung des Minerals gesetzt. Dazu kam es aber nicht, da sich die vorhandenen Erzmengen als zu gering erwiesen, um einen Abbau wirtschaftlich durchführen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<updated>2013-02-17T16:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke und das Haus der Natur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
Besonders verdient gemacht hat sich Zinke im Zusammenhang mit der Errichtung des Museums Haus der Natur. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Gesellschaft für darstellende und angewandte Naturkunde, die die Voraussetzungen zur Schaffung des Museums schuf, sondern aufgrund seines profunden Fachwissens wurde er auch gleich mit der Aufstellung und Leitung der Abteilungen für Paläontologie bzw. Geologie und Mineralogie betraut. Diese Abteilungen galten bereits bei der Eröffnung im Jahr [[1924]] als Glanzpunkt des Hauses. Zinke ist somit für das Haus der Natur als Mann der ersten Stunde anzusehen, dessen Pionierarbeiten die Basis für den späteren Ausbau der erdwissenschaftlichen Abteilung des Museums darstellten. Nach Zinkes Tod erwarb das Haus der Natur einige Stücke seiner wissenschaftlich bedeutsamen privaten Mineraliensammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<updated>2013-02-17T16:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke als Geowissenschafter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
Zu seinen herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zählt eine Publikation aus dem Jahr [[1925]]. Es handelt sich um die geologische Übersichtskarte des Bundeslandes Salzburg und des Berchtesgadnerlandes, Maßstab 1:200000. In Fachkreisen heißt es, dass er sich mit dieser Arbeit bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt hat. Trotz seiner beachtlichen und umfassenden Kenntnisse hat er aber nur sehr spärlich veröffentlicht. Sein Wissen gab er häufig in Form persönlicher Mitteilungen oder im Rahmen mineralogischer oder geologisch-paläontologischer Exkursionen weiter. Einige Exemplare seiner privaten paläontologischen Sammlung stellte er dem Naturhistorischen Museum in Wien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-17T16:16:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Zinke als Lehrer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Pädagoge, der es bestens verstanden hat, bei seinen Schülern das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen [[Herbert von Karajan]], der Botaniker und Pflanzenphysiologe [[Richard Biebl]] und der Begründer der Wissenschaft der Geomechanik, [[Leopold Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Gustav Zinke</title>
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		<updated>2013-02-17T11:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. April]] [[1985]] in [[Salzburg]]; † [[23. April]] [[1954]] ebenda ) war ein Salzburger Geologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Zinke wurde als Sohn des Konzertmeisters und [[Mozarteum]]s-Professors [[Gustav Adolf Zinke]] geboren. Nach dem Besuch des Staatsgymnasiums (heute: [[Akademisches Gymnasium]]),  das er 1905 mit der Matura abschloss, ging er an die [[Universität Wien]] , wo er Mineralogie und Petrographie, sowie die Lehramtsfächer Naturgeschichte (Hauptfach), Mathematik und Physik (Nebenfächer) studierte. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. ([[1910]]) waren die ersten Stationen seiner Unterrichtstätigkeit Prag-Neustadt und Leitmeritz, gefolgt von Innsbruck (Schuljahr [[1913]]/[[1914]]), Villach und Klagenfurt (Schuljahre [[1914]]/[[1915]] bis [[1917]]/[[1918]]). Danach kam er nach Salzburg zurück. Hier war er ab dem Schuljahr [[1918]]/[[1919]] Professor am [[Akademisches Gymnasium|Akademischen Gymnasium]]. Von [[1920]] bis zum Ende des Schuljahres [[1925]]/[[1926]] unterrichtete er zusätzlich an der [[Bundesrealschule]]. Im Verlauf einer Bergtour in die [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] wurde er von einem Blitz getroffen, dessen Folgen ihm schwer zu schaffen machten und zu seiner Frühpensionierung im  Jahr [[1943]] führten. Kurz nach seinem 69. Geburtstag verstarb er in seiner Wohnung in der Bergstraße. Er ist am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] im elterlichen Grab beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
=== Zinke als Lehrer ===&lt;br /&gt;
=== Zinke als Geowissenschafter ===&lt;br /&gt;
=== Zinke und das [[Haus der Natur]] ===&lt;br /&gt;
== Projekt ==&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann|Zinke, Gustav]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Zinke, Gustav]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Datei:Zinke sen. vor Klavier.jpg</title>
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		<updated>2012-11-28T15:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<title>Gustav Adolf Zinke</title>
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		<updated>2012-11-28T15:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Gustav_Adolf_Zinke.jpg|thumb|Gustav Adolf Zinke]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gustav Adolf Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. November]] [[1854]] in Pardubice, Tschechien; † [[23. November]] [[1931]] in [[Salzburg]]) war ein böhmischer Geiger und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Zinke wurde als Sohn des k. u. k. Militärkapellmeisters Franz Josef Zinke geboren. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er mit acht Jahren. [[1867]] kam er an das Prager Konservatorium, wo er bis [[1873]] bei Anton Bennewitz Violine und bei Josef Krejčí Musiktheorie studierte. Nach Beendigung seines Studiums ging er nach Brünn, wo er von [[1873]] bis [[1881]] am dortigen Stadttheater als Konzertmeister tätig war. Im selben Jahr wurde er von [[Josef Friedrich Hummel]] als Konzertmeister und Violin-Ausbildungslehrer an das [[Mozarteum]] in [[Salzburg]] verpflichtet. Er war somit der erste Konzertmeister des Orchesters der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]. [[1887]] gründete er das Mozarteum-Quartett, in dem er in den fünfzehn Jahren des Bestehens die wesentlichsten Werke der klassischen und romantischen Literatur aufführte. Einen [[1895]] erfolgten Ruf an das Prager Konservatorium durch seinen früheren Lehrer Bennewitz nahm er nicht an. Stattdessen blieb er bis zu seiner Pensionierung am [[30. Juni]] [[1922]] am Mozarteum. Er starb am [[23. November]] [[1931]]. Begraben ist er am Salzburger [[Kommunalfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Solist, Kammermusiker und Pädagoge. Zwischen [[1877]] und [[1881]] trat er in Brünn gemeinsam mit Leoš Janaček in Kammerkonzerten auf. In Salzburg wirkte er in über hundert Konzerten des [[Mozarteum Orchester]]s unter der Leitung [[Josef Friedrich Hummel]]s mit, häufig auch als Solist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke war Leiter des Schülerorchesters des Mozarteums, von [[1886]] bis [[1917]] Mitglied des Orchesters des Dommusikvereins, Mitglied der [[Salzburger Liedertafel]] und Lehrer an der [[Lehrerbildungsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählten [[Carmen Polacco-Ziffer]], [[Viktor Keldorfer]], [[Ludwig Möchel]] und [[Ernst Sompek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1910]] erhielt er das goldene Verdienstkreuz mit der Krone, [[1914]] den Titel &#039;&#039;[[Professor]]&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Dr. [[Gustav Zinke]] (* [[1885]], † [[1954]]) war ein anerkannter Geowissenschafter und Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[1901]] verfasste er ein Werk über Tonleiterstudien für Violine, das in den Lehrplan des Mozarteums aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter: Das Mozarteum-Orchester&#039;&#039;, Verlag Alfred Winter&lt;br /&gt;
* Karl Wagner &#039;&#039;Das Mozarteum: Geschichte und Entwicklung einer kulturellen Institution&#039;&#039;, Edition Helbling, Innsbruck&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Volksblatt]] vom 24.11.1931 (Nachruf von Dr. [[Bernhard Paumgartner]])&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;Verein der Freunde des Mozarteum Orchesters Salzburg&#039;&#039;, Nachrichten Nr. 26, April 1995&lt;br /&gt;
* Erich H. Müller &#039;&#039;Deutsches Musiker-Lexikon&#039;&#039;, Wilhelm Limpert-Verlag, Dresden 1929&lt;br /&gt;
* Walter Hummel &#039;&#039;Chronik der Internationalen Stiftung Mozarteum&#039;&#039;, 41. Jahresbericht, Salzburg 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Gustav_Adolf_Zinke.jpg&amp;diff=264087</id>
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		<updated>2012-11-28T15:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: Gustav Adolf Zinke&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gustav Adolf Zinke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Universität Mozarteum Salzburg</title>
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		<updated>2012-11-07T16:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die &#039;&#039;&#039;Universität Mozarteum&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;Informationen über [[Internationale Stiftung Mozarteum|Stiftung Mozarteum]] und das zur Stiftung gehörende Hauptgebäude [[Mozarteum (Gebäude)]] in der Schwarzstraße informieren eigene Artikel.}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Universität Mozarteum 22.07.2007 (2).JPG|thumb|right|200px|Universitätsneubau in der [[Neustadt]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Universität Mozarteum (Schriftzug).JPG|thumb|right|200px|Schriftzug]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Universität Mozarteum (1).JPG|thumb|right|200px|Universität Mozarteum]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Universität Mozarteum Salzburg&#039;&#039;&#039; ist eine Universität für Musik, Theater und Bildende Kunst in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Universität Mozarteum Salzburg==&lt;br /&gt;
Die Universität Mozarteum bietet über 40 künstlerische und pädagogische Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, Darstellende und Bildende Kunst an. 1500 junge Künstler aus aller Welt erfahren hier eine umfassende Ausbildung in allen Instrumentalfächern, in Komposition, Dirigieren, Gesang, Musiktheater, Schauspiel, Regie, Bühnenbild, Musik- und Tanzpädagogik, Kunst- und Werkpädagogik sowie in Musikpädagogik und Musikwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
500 Lehrende, viele davon international bekannte Künstler und Pädagogen, geben ihr Wissen und ihre Kunst weiter und erfüllen die Universität mit lebendiger Auseinandersetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit internationalem Austausch von Lehrenden und Studierenden, Stipendienprogrammen, Austauschkonzerten und gemeinsamen Projekten pflegt die Universität Mozarteum weltweite Beziehungen zu befreundeten Musik- und Kunsthochschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studierende und Lehrende sind im Rahmen des Studiums gemeinsam künstlerisch aktiv. Sie stellen sich der Öffentlichkeit in zahlreichen Konzerten, Theater-, Tanz- und Opernproduktionen sowie Ausstellungen vor und bereichern das Salzburger Kulturleben. Neben den intensiven Studien in einer kunstfreudigen Umgebung beginnen hier die Netzwerke für spätere berufliche Karrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Siehe auch den Artikel [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Universität Mozarteum reicht bis ins Jahr [[1841]] zurück und wurde von herausragenden Persönlichkeiten wie [[Bernhard Paumgartner]], [[Clemens Krauss]], [[Paul Hindemith]], [[Nikolaus Harnoncourt]], [[Carl Orff]] und [[Sándor Végh]] geprägt. Die  Musikschule der Stiftung Mozarteum war bis 1914 an der [[Hofstallgasse]] in der [[Alte Universität|alten Universität]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Führung von [[Joseph Friedrich Hummel]] gelangte [[Internationale Stiftung Mozarteum]] schnell zu  internationalem Ansehen, was sich auch in der Anzahl der Schüler dokumentierte: waren es im ersten Jahr 90, so wurden [[1882]] bereits doppelt so viele in allen Instrumental- und Theoriefächern unterrichtet. Für den Unterricht sorgten neben Hummel, der auch Chorleiter der [[Salzburger Liedertafel]] war, noch weitere 16 Pädagogen. Die meisten davon waren Musiker, unter ihnen Konzertmeister Gustav Schreiber und [[Gustav Adolf Zinke]], Domorganist Heinrich Hübl und der Geiger Romeo Graf Colloredo-Mels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzerte wurde damals auch von den Buchhandlungen [[Höllrigl]], Swatschek und Richter unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Daten in der Übersicht=====&lt;br /&gt;
* [[1841]] Gründung des [[Dommusikverein und Mozarteum|Salzburger Dommusikvereines und Mozarteums]]&lt;br /&gt;
* [[1881]] Übernahme des Mozarteums durch die [[1870]] gegründete [[Internationale Stiftung Mozarteum]]&lt;br /&gt;
* [[1906]]: [[14. August|14.]] bis [[20. August]]: [[Mozartfest]]&lt;br /&gt;
* [[1914]] wurde es Konservatorium&lt;br /&gt;
* [[1939]] Umwandlung des Konservatoriums in die Reichshochschule Mozarteum&lt;br /&gt;
* [[1945]] Weiterführung des Mozarteums vorübergehend unter dem Titel Musikhochschule&lt;br /&gt;
* [[1953]], am [[12. Juni]], wird die Erhebung des Mozarteums zur Akademie für Musik und darstellende Kunst &amp;quot;Mozarteum&amp;quot; mit einem Festakt im Großen Saal des Mozarteums gefeiert. Festreden halten Präsident [[Bernhard Paumgartner]] und Unterrichtsminister Ernst Kolb (ÖVP)  &lt;br /&gt;
* [[1970]] Erhebung zur Hochschule für Musik und darstellende Kunst &amp;quot;Mozarteum&amp;quot; in Salzburg &lt;br /&gt;
* [[1998]] Die berühmte Musikhochschule wird zur Universität Mozarteum Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bühnen==&lt;br /&gt;
Die Universität Mozarteum verfügt mit dem [[Solitär]], dem [[Großes Studio der Universität Mozarteum|Großen Studio]] und dem [[Kleines Studio der Universität Mozarteum|Kleinen Studio]] über drei Aufführungsorte am Standplatz [[Mirabellplatz|Mirabellplatz 1]]. Weiters nutzt das Mozarteum noch einen Konzertsaal und ein Amphietheater im [[Schloss Frohnburg]] und einen Theatersaal am [[Orff-Institut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumabbruch v. 29.6.04 011 m.jpg|thumb|200px|Bild vom Mozarteumabbruch am 29.6.04 ]]&lt;br /&gt;
Am [[28. Juni]] [[1952]] stirbt der 47-jährige Wiener Dirigent Herbert Häfner während eines Orchesterkonzertes der IGNM im Mozarteum am Dirigentenpult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Neben dem [[Mozarteum (Gebäude)|Hauptgebäude]] in der [[Schwarzstraße]] wird auch der ehemalige [[Sekundogeniturpalast|Lodronsche Sekundogeniturpalast]] an der Ecke [[Mirabellplatz]] - [[Dreifaltigkeitsgasse]] für die Universität verwendet. Dieses Gebäude wurde in den [[1970er]] Jahren erstmals umgebaut. Dann stand es zunächst wegen Baumängel, die die Gesundheit gefährdeten (Asbeststaub in der Raumluft), jahrelang leer, bevor es 2004 abgebrochen und neu erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.moz.ac.at/}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburger Fotografien 1880 - 1918]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg 1905&#039;&#039;, Herausgeber [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], 1995,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Musik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_Friedrich_Hummel&amp;diff=261785</id>
		<title>Josef Friedrich Hummel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_Friedrich_Hummel&amp;diff=261785"/>
		<updated>2012-11-07T15:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Josef Friedrich Hummel&#039;&#039;&#039; (* [[14. August]] [[1841]] in Innsbruck, [[Tirol]]; &amp;amp;#134; [[29. August]] [[1919]] in [[Salzburg]]) war erster Direktor des [[Mozarteum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Josef Friedrich Hummel war Komponist und Musiker und wurde [[1880]] Direktor des Mozarteums. Er war von [[1880]] bis [[1908]] der längst dienende Leiter des [[Mozarteum Orchester]]s und dirigierte zahlreiche Erstaufführungen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1892]] lud er gemeinsam mit [[Landeshauptmann]] [[Albert Schumacher]] zum &amp;quot;Ersten deutsch-akademischen Sängerfest&amp;quot;. Am [[15. April]] [[1900]] wurde der &#039;&#039;I. Altherrentag deutsch-akademischer Gesangvereine&#039;&#039; in Salzburg abgehalten. Im Anschluss daran gründeten wichtige Persönlichkeiten der damaligen Zeit mit Josef Friedrich Hummel an der Spitze die &#039;&#039;Alt-Herren-Vereinigung (AHV) deutscher akademischer Gesangvereine in Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Friedrich Hummel war von [[27. Dezember]] [[1882]] bis [[28. September]] [[1910]] und dann noch einmal von [[1. Jänner]] [[1911]] bis [[25. September]] [[1912]] Leiter der [[Salzburger Liedertafel]], die ihn auch zum Ehrenchormeister ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Josef Friedrich Hummel ist die [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße]] nahe dem Mozarteum in Salzburg benannt. Sein Sohn Dr. [[Walter Hummel]] (* [[1883]], † [[1968]]) war ein anerkannter Musikforscher und Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gedenktafel_Josef_Friedrich_Hummel_Makartplatz.jpg|Gedenktafel für Josef Friedrich Hummel am [[Makartplatz]]&lt;br /&gt;
Datei:Josef Friedrich Hummel.JPG|Gedenktafel für Josef Friedrich Hummel am [[Universitätsplatz]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburger Liedertafel&lt;br /&gt;
*Akademische Sängerschaft Hohensalzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Geschichte)|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus anderen Bundesländern|Hummel, Josef Friedrich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Adolf_Zinke&amp;diff=261772</id>
		<title>Gustav Adolf Zinke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Gustav_Adolf_Zinke&amp;diff=261772"/>
		<updated>2012-11-07T15:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;He12lios: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Adolf Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. November]] [[1854]] in Pardubice, Tschechien; † [[23. November]] [[1931]] in [[Salzburg]] war ein böhmischer Geiger und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Zinke wurde als Sohn des k. u. k. Militärkapellmeisters Franz Josef Zinke geboren. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er mit acht Jahren. [[1867]] kam er an das Prager Konservatorium, wo er bis [[1873]] bei Anton Bennewitz Violine und bei Josef Krejčí Musiktheorie studierte. Nach Beendigung seines Studiums ging er nach Brünn, wo er von [[1873]] bis [[1881]] am dortigen Stadttheater als Konzertmeister tätig war. Im selben Jahr wurde er von [[Josef Friedrich Hummel]] als Konzertmeister und Violin-Ausbildungslehrer an das [[Mozarteum]] in [[Salzburg]] verpflichtet. Er war somit der erste Konzertmeister des Orchesters der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]. [[1887]] gründete er das Mozarteum-Quartett, in dem er in den fünfzehn Jahren des Bestehens die wesentlichsten Werke der klassischen und romantischen Literatur aufführte. Einen [[1895]] erfolgten Ruf an das Prager Konservatorium durch seinen früheren Lehrer Bennewitz nahm er nicht an. Stattdessen blieb er bis zu seiner Pensionierung am [[30. Juni]] [[1922]] am Mozarteum. Er starb am [[23. November]] [[1931]]. Begraben ist er am Salzburger [[Kommunalfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Solist, Kammermusiker und Pädagoge. Zwischen [[1877]] und [[1881]] trat er in Brünn gemeinsam mit Leoš Janaček in Kammerkonzerten auf. In Salzburg wirkte er in über hundert Konzerten des [[Mozarteum Orchester]]s unter der Leitung [[Josef Friedrich Hummel]]s mit, häufig auch als Solist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke war Leiter des Schülerorchesters des Mozarteums, von [[1886]] bis [[1917]] Mitglied des Orchesters des Dommusikvereins, Mitglied der [[Salzburger Liedertafel]] und Lehrer an der [[Lehrerbildungsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählten [[Carmen Polacco-Ziffer]], [[Viktor Keldorfer]], [[Ludwig Möchel]] und [[Ernst Sompek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1910]] erhielt er das goldene Verdienstkreuz mit der Krone, [[1914]] den Titel Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Dr. [[Gustav Zinke]] (* [[1885]], † [[1954]]) war ein anerkannter Geowissenschafter und Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[1901]] verfasste er ein Werk über Tonleiterstudien für Violine, das in den Lehrplan des Mozarteums aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;SALZBURGS MUSIKALISCHE BOTSCHAFTER Das Mozarteum-Orchester&#039;&#039;, Verlag Alfred Winter&lt;br /&gt;
* Karl Wagner &#039;&#039;DAS MOZARTEUM Geschichte und Entwicklung einer kulturellen Institution&#039;&#039;, Edition Helbling, Innsbruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Salzburger Volksblatt vom 24.11.1931 (Nachruf von Dr. Bernhard Paumgartner)&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;Verein der Freunde des Mozarteum Orchesters Salzburg&#039;&#039;, Nachrichten Nr. 26, April 1995&lt;br /&gt;
* Erich H. Müller &#039;&#039;Deutsches Musiker-Lexikon&#039;&#039;, Wilhelm Limpert-Verlag, Dresden 1929&lt;br /&gt;
* Walter Hummel &#039;&#039;Chronik der Internationalen Stiftung Mozarteum&#039;&#039;, 41. Jahresbericht, Salzburg 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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		<title>Gustav Adolf Zinke</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Gustav Adolf Zinke&#039;&#039;&#039; (* [[17. November]] [[1854]] in Pardubice, Tschechien; † [[23. November]] [[1931]] in [[Salzburg]] war ein böhmischer Geiger und Musikpädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Zinke wurde als Sohn des k. u. k. Militärkapellmeisters Franz Josef Zinke geboren. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er mit acht Jahren. [[1867]] kam er an das Prager Konservatorium, wo er bis [[1873]] bei Anton Bennewitz Violine und bei Josef Krejčí Musiktheorie studierte. Nach Beendigung seines Studiume ging er nach Brünn, wo er von [[1873]] bis [[1881]] am dortigen Stadttheater als Konzertmeister tätig war. Im selben Jahr wurde er von [[Josef Friedrich Hummel]] als Konzertmeister und Violin-Ausbildungslehrer an das [[Mozarteum]] in [[Salzburg]] verpflichtet. Er war somit der erste Konzertmeister des Orchesters der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]. [[1887]] gründete er das Mozarteum-Quartett, in dem er in den fünfzehn Jahren des Bestehens die wesentlichsten Werke der klassischen und romantischen Literatur aufführte. Einen [[1895]] erfolgten Ruf an das Prager Konservatorium durch seinen früheren Lehrer Bennewitz nahm er nicht an. Stattdessen blieb er bis zu seiner Pensionierung am [[30. Juni]] [[1922]] am Mozarteum. Er starb am [[23. November]] [[1931]]. Begraben ist er am Salzburger [[Kommunalfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke galt als hervorragender Solist, Kammermusiker und Pädagoge. Zwischen [[1877]] und [[1881]] trat er in Brünn gemeinsam mit Leoš Janaček in Kammerkonzerten auf. In Salzburg wirkte er in über hundert Konzerten des [[Mozarteum Orchester]]s unter der Leitung [[Josef Friedrich Hummel]]s mit, häufig auch als Solist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinke war Leiter des Schülerorchesters des Mozarteums, von [[1886]] bis [[1917]] Mitglied des Orchesters des Dommusikvereins, Mitglied der [[Salzburger Liedertafel]] und Lehrer an der [[Lehrerbildungsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählten [[Carmen Polacco-Ziffer]], [[Viktor Keldorfer]], [[Ludwig Möchel]] und [[Ernst Sompek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1910]] erhielt er das goldene Verdienstkreuz mit der Krone, [[1914]] den Titel Professor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Dr. [[Gustav Zinke]] (* [[1885]], † [[1954]]) war ein anerkannter Geowissenschafter und Pädagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[1901]] verfasste er ein Werk über Tonleiterstudien für Violine, das in den Lehrplan des Mozarteums aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;SALZBURGS MUSIKALISCHE BOTSCHAFTER Das Mozarteum-Orchester&#039;&#039;, Verlag Alfred Winter&lt;br /&gt;
* Karl Wagner &#039;&#039;DAS MOZARTEUM Geschichte und Entwicklung einer kulturellen Institution&#039;&#039;, Edition Helbling, Innsbruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Salzburger Volksblatt vom 24.11.1931 (Nachruf von Dr. Bernhard Paumgartner)&lt;br /&gt;
* Josef Schröcksnadel &#039;&#039;Verein der Freunde des Mozarteum Orchesters Salzburg&#039;&#039;, Nachrichten Nr. 26, April 1995&lt;br /&gt;
* Erich H. Müller &#039;&#039;Deutsches Musiker-Lexikon&#039;&#039;, Wilhelm Limpert-Verlag, Dresden 1929&lt;br /&gt;
* Walter Hummel &#039;&#039;Chronik der Internationalen Stiftung Mozarteum&#039;&#039;, 41. Jahresbericht, Salzburg 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Zinke, Gustav Adolf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>He12lios</name></author>
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