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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friedhof_Sankt_Sebastian&amp;diff=1554504</id>
		<title>Friedhof Sankt Sebastian</title>
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		<updated>2020-11-02T11:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz 5020: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friedhof St. Sebastian 013.jpg|thumb|Sebastiansfriedhof Südgang]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Linzergasse_41B+5020+Salzburg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal von Constanze Mozart.jpg|thumb|Schaugrab, das der Mozart-Enthusiast [[Johann Evangelist Engl]] (* 1835; † 1921) errichten ließ.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal der Familie Schöpfer von Klarenbrun.jpg|thumb|Grabmal der Familie Schöpfer von Klarenbrun-]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sebastiansfriedhof, 008.jpg|thumb|Gräberfeld]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Sebastiansfriedhof&#039;&#039;&#039;, in der Literatur als &#039;&#039;St. Sebastiansfriedhof&#039;&#039; bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Beobachtungszeitraum zwischen 1859 und 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt neben der [[St. Sebastianskirche]] an der [[Linzer Gasse]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Er zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge dieses Friedhofs, vom Stadtzentrum weit entfernt und außerhalb vor der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] gelegen, dürfte wohl ein  [[Pest]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;friedhof&amp;lt;/nowiki&amp;gt;gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzpatron gegen die Pest ist der heilige [[Sebastian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des ursprünglichen Friedhofs wurde [[1505]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] neben dem [[Bruderhaus St. Sebastian|Bruderhof]] und der [[Gotik|gotischen]] St. Sebastianskirche, begonnen und am Sonntag, den [[10. Dezember]] [[1511]], von [[Weihbischof]] [[Nikolaus Kaps]] (* ~ 1435; † 1512), der ab [[1504]] in Salzburg lebte, geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖKT IX (Österreichische Kunsttopographie IX: &#039;&#039;Die kirchlichen Denkmale der Stadt Salzburg&#039;&#039;, Wien 1912), zitiert nach: &#039;&#039;Friedhof zu heiligen Sebastian 1505–1888&#039;&#039;. In: [[Conrad Dorn]]: &#039;&#039;Der Friedhof zum hl. Sebastian in Salzburg&#039;&#039;, hg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg, Salzburg 1969, S. 12–14, hier S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[16. Jahrhundert]]s wurde von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] eine neue Gestaltung des Friedhofs im Stil der [[Renaissance]] in Form eines &amp;quot;&#039;&#039;Camposanto&#039;&#039;&amp;quot; (italienisch für Friedhof in der Übersetzung &#039;&#039;heiliges Feld&#039;&#039;, ein architektonischer Friedhofstyp) bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und von [[1595]] bis [[1600]] verwirklicht. Der Auslöser war, dass der [[Domfriedhof]] in der [[Altstadt]] dem [[Neue Residenz|Residenzbau]] weichen musste. Der Baumeister des Friedhofs verstarb [[1596]] und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt. Die neue Gestaltung mit allseitiger Umfassungsmauer mit nach innen offenen gedeckten Gruftarkaden, der den Friedhof umschließt, wurde im Jahre [[1600]] fertiggestellt und über dem Friedhofszugang die [[Gedenktafel]] mit der Inschrift „&#039;&#039;Erzbischoff Wolff Dietrich zu Salzburg, des Geschlechts der edlen Herrn aus Raittenau, hat disen Freithof gestift und erbaut. M. D. C.&#039;&#039;“ angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stiftsbrief vom [[3. September]] [[1603]] schenkte Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Friedhof und Gruftarkaden im Sebastiansfriedhof an das [[Bruderhaus St. Sebastian|Bruderhaus]], mit der Auflage, dass die [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürger]] beim Erwerb von Grabstellen entsprechende Beiträge an das Bruderhaus zu leisten hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1179/charter?q=St.%20Sebastian Digitalisat, [[Archiv der Erzdiözese Salzburg]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1818]] wurde durch den großen [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] auch der Sebastiansfriedhof schwer beschädigt. Eine Gedenktafel neben dem östlichen Seiteneingang berichtet darüber, dass der Friedhof in den Jahren 1818, [[1824]] bis [[1826]] durch Mitwirkung einiger mit dem Andenken für ihre Ahnen, Verwandten und Freunde beseelte Bürger wieder in Stand gesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit [[1888]] ist der Friedhof aufgelassen, die sehenswerten Grüfte zeigen interessante Grabinschriften seit [[1581]].  [[2014]] wurde er wieder reaktiviert und ist somit einer der sechs [[Friedhöfe der Stadt Salzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://salzburg.orf.at/news/stories/2677667/ ORF 6. November 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gabrielskapelle ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
Das schon zu Lebzeiten des Fürsterzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Grabkapelle wurde von [[1597]] bis [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem hl. Gabriel geweiht. Hier wurde der [[1617]] nach fünfjähriger [[Festung Hohensalzburg|Festungshaft]] verstorbene Fürsterzbischof in einem Sarkophag am [[19. Jänner]] [[1617]] im Rahmen von großen Trauerfeierlichkeiten beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätten und Gräber ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Gruftarkaden auf dem Friedhof St. Sebastian|Gruftarkaden]]&lt;br /&gt;
Die Gruftarkaden umgeben den Friedhof an allen vier Seiten. Hier befinden sich Grabstätten und Grüfte jener Bürger, Adeligen und illustren Persönlichkeiten, die im [[17. Jahrhundert|17.]], [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] in Salzburg gelebt haben oder auch hier nur verstorben waren oder begraben werden wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige seien hier genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Weg vom Friedhofseingang Linzer Gasse zum Eingang der Gabrielskapelle stößt man auf ein Schaugrab (das Grab wurde von seinem ursprünglichen Standort hierher versetzt) bekannter Personen:&lt;br /&gt;
* [[Leopold Mozart]]; † [[1787]], dem Vater von [[Wolfgang Amadé Mozart]]; Leopold Mozart&#039;s Grab befindet sich jedoch nicht, wie heute dargestellt, neben Constanze und Georg Nikolaus Nissen, sondern in der &amp;quot;Kommune-Gruft&amp;quot; neben der [[Eggerschen Grabstätte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Leserbrief in den [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 1. Februar 2011 von  [[Horst Erwin Reischenböck]], Stadtführer in Salzburg&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Constanze Mozart]]; † [[1842]], der Witwe von [[Wolfgang Amadé Mozart]], geborene von Weber (ihr Grab wurde im Juni 1862 erstmals umgestaltet)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18620621&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Nikolaus Nissen]]; † [[1798]], zweiter Ehemann von Constanze Mozart, dänischer Staatsrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Persönlichkeiten:&lt;br /&gt;
* Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Matzenkopf II.]], kaiserlicher Münzenschneider&lt;br /&gt;
* [[Franziska Jagendeubel]], geborene [[Hatzl]], Witwe eines Salzburger Buchbinders,  * [[30. Dezember]] [[1786]] † [[28. September]] [[1859]] - Tochter des Bartholomäus Hatzl, der eine Familienchronik begann, die bis ins 20. Jahrhundert fortgesetzt wurde - und deren Tochter [[Franziska Haagn]], geborene Jagendeubel, * [[6. Februar]] [[1819]]; † [[31. Oktober]] [[1873]], [[Lederer]]sgattin aus [[Liefering]] und Mutter von [[Julius Haagn]] geborener [[Jagendeubel]]&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz Maria Süß]] (* [[1802]]); † ([[1886]]); städtischer Leihhausverwalter, Schriftsteller und Gründer des Salzburg Museums.&lt;br /&gt;
* [[Glockengießerei Oberascher|Johann Baptist Oberascher II.]] (* [[1769]]); † ([[1847]]); fürsterzbischöflicher Hof- und bürgerlicher Stuck- und Glockengießer.&lt;br /&gt;
* [[Johann Evangelist Schmid]], letzter bestellter [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] am [[Salzburger Fürstenhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabmal J. J. Hartenkeil.jpg|Grab [[Johann Jakob Hartenkeil]]s, Gruft Nr. 69&lt;br /&gt;
Datei:15 Bayrhammer.jpg|Grabmal von [[Mathias Bayrhammer|Mathias]], Emmerentia und [[Gotthard Bayrhamer|Gotthard Bayrhammer]], Arkadengrab Nr. 15; aus der Zeit um 1730; mit Bild &#039;&#039;Heilung des Blindgeborenen&#039;&#039; von [[Sebastian Stief]], Mitte des [[19. Jahrhundert]]s&lt;br /&gt;
Datei:Arkadengang-panarama. Aussichtspunkt Nordwestecke im Ssbastiansfriedhof.jpg|Arkadengang-panarama. Aussichtspunkt Nordwestecke im Ssbastiansfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:Grab_Vinzenz_Maria_Süß.jpg|Grabstein von [[Vinzenz Maria Süß]] am Sebastiansfriedhof (Arkadenbogen 9-10)&lt;br /&gt;
Datei:Sebastianfriedhof Eingang Erinnerungstafel an EB Wolf Dietrich.jpg|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Friedhofseingang &lt;br /&gt;
Datei:Collage Grabstelle Gutrat im Sebastiansfriedhof, rechts Detail von der Ruine davor links die Barmsteine.jpg|Collage Grabstelle Gutrat im Sebastiansfriedhof, rechts Detail von der Ruine davor links die Barmsteine&lt;br /&gt;
Datei:Gabrielskapelle außen und innen.jpg|Gabrielskapelle außen und innen&lt;br /&gt;
Datei:Spänglersche Grabstätte im Sebastian-Friedhof.jpg|Spänglersche Grabstätte im Sebastiansfriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1735]] wurde die &#039;&#039;&amp;quot;S. Gabriels Capellen in dem Gottsacker zu S. Sebastian in Saltzburg&amp;quot;&#039;&#039; auf einem kolorierter Kupferstich von Wehrlin in dem Sammelwerk von [[Anton Danreiter]], &amp;quot;Die Saltzburgische Kirchen-Prospect&amp;quot;, gedruckt in Augsburg bei Pfeffel um 1735, 20,5 x 33,5 cm, dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=17460659082&amp;amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Ddanreiter%26sortby%3D20&amp;amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title25 www.zvab.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Sebastiansfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Dorn, Conrad. &#039;&#039;Der Friedhof zum hl. Sebastian in Salzburg&#039;&#039;, hg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg, Salzburg 1969.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst&#039;&#039;, [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]], [[1952]] (Neuauflage)&lt;br /&gt;
{{Quelle Geschichte Salzburg}}&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelnachweise====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz 5020</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz 5020: {{Bildbeschreibung2
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
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}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz 5020</name></author>
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		<title>Friedhof Sankt Sebastian</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz 5020: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Friedhof St. Sebastian 013.jpg|thumb|Sebastiansfriedhof Südgang]]&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|Linzergasse_41B+5020+Salzburg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal von Constanze Mozart.jpg|thumb|Schaugrab, das der Mozart-Enthusiast [[Johann Evangelist Engl]] (* 1835; † 1921) errichten ließ.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal der Familie Schöpfer von Klarenbrun.jpg|thumb|Grabmal der Familie Schöpfer von Klarenbrun-]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sebastiansfriedhof, 008.jpg|thumb|Gräberfeld]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Sebastiansfriedhof&#039;&#039;&#039;, in der Literatur als &#039;&#039;St. Sebastiansfriedhof&#039;&#039; bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Beobachtungszeitraum zwischen 1859 und 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt neben der [[St. Sebastianskirche]] an der [[Linzer Gasse]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Er zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge dieses Friedhofs, vom Stadtzentrum weit entfernt und außerhalb vor der [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtmauer]] gelegen, dürfte wohl ein  [[Pest]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;friedhof&amp;lt;/nowiki&amp;gt;gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzpatron gegen die Pest ist der heilige [[Sebastian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des ursprünglichen Friedhofs wurde [[1505]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] neben dem [[Bruderhaus St. Sebastian|Bruderhof]] und der [[Gotik|gotischen]] St. Sebastianskirche, begonnen und am Sonntag, den [[10. Dezember]] [[1511]], von [[Weihbischof]] [[Nikolaus Kaps]] (* ~ 1435; † 1512), der ab [[1504]] in Salzburg lebte, geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖKT IX (Österreichische Kunsttopographie IX: &#039;&#039;Die kirchlichen Denkmale der Stadt Salzburg&#039;&#039;, Wien 1912), zitiert nach: &#039;&#039;Friedhof zu heiligen Sebastian 1505–1888&#039;&#039;. In: [[Conrad Dorn]]: &#039;&#039;Der Friedhof zum hl. Sebastian in Salzburg&#039;&#039;, hg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg, Salzburg 1969, S. 12–14, hier S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[16. Jahrhundert]]s wurde von Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] eine neue Gestaltung des Friedhofs im Stil der [[Renaissance]] in Form eines &amp;quot;&#039;&#039;Camposanto&#039;&#039;&amp;quot; (italienisch für Friedhof in der Übersetzung &#039;&#039;heiliges Feld&#039;&#039;, ein architektonischer Friedhofstyp) bei dem italienischen Baumeister [[Andrea Bertoleto]] in Auftrag gegeben und von [[1595]] bis [[1600]] verwirklicht. Der Auslöser war, dass der [[Domfriedhof]] in der [[Altstadt]] dem [[Neue Residenz|Residenzbau]] weichen musste. Der Baumeister des Friedhofs verstarb [[1596]] und wurde als erster auf dem Gottesacker beerdigt. Die neue Gestaltung mit allseitiger Umfassungsmauer mit nach innen offenen gedeckten Gruftarkaden, der den Friedhof umschließt, wurde im Jahre [[1600]] fertiggestellt und über dem Friedhofszugang die [[Gedenktafel]] mit der Inschrift „&#039;&#039;Erzbischoff Wolff Dietrich zu Salzburg, des Geschlechts der edlen Herrn aus Raittenau, hat disen Freithof gestift und erbaut. M. D. C.&#039;&#039;“ angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stiftsbrief vom [[3. September]] [[1603]] schenkte Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Friedhof und Gruftarkaden im Sebastiansfriedhof an das [[Bruderhaus St. Sebastian|Bruderhaus]], mit der Auflage, dass die [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürger]] beim Erwerb von Grabstellen entsprechende Beiträge an das Bruderhaus zu leisten hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monasterium.net/mom/AT-AES/Urkunden/1179/charter?q=St.%20Sebastian Digitalisat, [[Archiv der Erzdiözese Salzburg]]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1818]] wurde durch den großen [[Stadtbrand Salzburg 1818|Stadtbrand]] auch der Sebastiansfriedhof schwer beschädigt. Eine Gedenktafel neben dem östlichen Seiteneingang berichtet darüber, dass der Friedhof in den Jahren 1818, [[1824]] bis [[1826]] durch Mitwirkung einiger mit dem Andenken für ihre Ahnen, Verwandten und Freunde beseelte Bürger wieder in Stand gesetzt wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit [[1888]] ist der Friedhof aufgelassen, die sehenswerten Grüfte zeigen interessante Grabinschriften seit [[1581]].  [[2014]] wurde er wieder reaktiviert und ist somit einer der sechs [[Friedhöfe der Stadt Salzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://salzburg.orf.at/news/stories/2677667/ ORF 6. November 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gabrielskapelle ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Gabrielskapelle]]&lt;br /&gt;
Das schon zu Lebzeiten des Fürsterzbischofs für ihn bestimmte Wolf-Dietrich-Grabkapelle wurde von [[1597]] bis [[1603]] mittig im Friedhof erbaut und ist dem hl. Gabriel geweiht. Hier wurde der [[1617]] nach fünfjähriger [[Festung Hohensalzburg|Festungshaft]] verstorbene Fürsterzbischof in einem Sarkophag am [[19. Jänner]] [[1617]] im Rahmen von großen Trauerfeierlichkeiten beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätten und Gräber ==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Gruftarkaden auf dem Friedhof St. Sebastian|Gruftarkaden]]&lt;br /&gt;
Die Gruftarkaden umgeben den Friedhof an allen vier Seiten. Hier befinden sich Grabstätten und Grüfte jener Bürger, Adeligen und illustren Persönlichkeiten, die im [[17. Jahrhundert|17.]], [[18. Jahrhundert|18.]] und [[19. Jahrhundert]] in Salzburg gelebt haben oder auch hier nur verstorben waren oder begraben werden wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wenige seien hier genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Weg vom Friedhofseingang Linzer Gasse zum Eingang der Gabrielskapelle stößt man auf ein Schaugrab (das Grab wurde von seinem ursprünglichen Standort hierher versetzt) bekannter Personen:&lt;br /&gt;
* [[Leopold Mozart]]; † [[1787]], dem Vater von [[Wolfgang Amadé Mozart]]; Leopold Mozart&#039;s Grab befindet sich jedoch nicht, wie heute dargestellt, neben Constanze und Georg Nikolaus Nissen, sondern in der &amp;quot;Kommune-Gruft&amp;quot; neben der [[Eggerschen Grabstätte]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Leserbrief in den [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 1. Februar 2011 von  [[Horst Erwin Reischenböck]], Stadtführer in Salzburg&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* [[Constanze Mozart]]; † [[1842]], der Witwe von [[Wolfgang Amadé Mozart]], geborene von Weber (ihr Grab wurde im Juni 1862 erstmals umgestaltet)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&amp;amp;datum=18620621&amp;amp;seite=2&amp;amp;zoom=33 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Nikolaus Nissen]]; † [[1798]], zweiter Ehemann von Constanze Mozart, dänischer Staatsrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Persönlichkeiten:&lt;br /&gt;
* Theophrast von Hohenheim, besser bekannt als [[Paracelsus]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Matzenkopf II.]], kaiserlicher Münzenschneider&lt;br /&gt;
* [[Franziska Jagendeubel]], geborene [[Hatzl]], Witwe eines Salzburger Buchbinders,  * [[30. Dezember]] [[1786]] † [[28. September]] [[1859]] - Tochter des Bartholomäus Hatzl, der eine Familienchronik begann, die bis ins 20. Jahrhundert fortgesetzt wurde - und deren Tochter [[Franziska Haagn]], geborene Jagendeubel, * [[6. Februar]] [[1819]]; † [[31. Oktober]] [[1873]], [[Lederer]]sgattin aus [[Liefering]] und Mutter von [[Julius Haagn]] geborener [[Jagendeubel]]&lt;br /&gt;
* [[Vinzenz Maria Süß]] (* [[1802]]); † ([[1886]]); städtischer Leihhausverwalter, Schriftsteller und Gründer des Salzburg Museums.&lt;br /&gt;
* [[Glockengießerei Oberascher|Johann Baptist Oberascher]] (* [[1769]]); † ([[1847]]); fürsterzbischöflicher Hof- und bürgerlicher Stuck- und Glockengießer.&lt;br /&gt;
* [[Johann Evangelist Schmid]], letzter bestellter [[Orgelbauer#Hoforgelmacher|Hoforgelmacher]] am [[Salzburger Fürstenhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabmal J. J. Hartenkeil.jpg|Grab [[Johann Jakob Hartenkeil]]s, Gruft Nr. 69&lt;br /&gt;
Datei:15 Bayrhammer.jpg|Grabmal von [[Mathias Bayrhammer|Mathias]], Emmerentia und [[Gotthard Bayrhamer|Gotthard Bayrhammer]], Arkadengrab Nr. 15; aus der Zeit um 1730; mit Bild &#039;&#039;Heilung des Blindgeborenen&#039;&#039; von [[Sebastian Stief]], Mitte des [[19. Jahrhundert]]s&lt;br /&gt;
Datei:Arkadengang-panarama. Aussichtspunkt Nordwestecke im Ssbastiansfriedhof.jpg|Arkadengang-panarama. Aussichtspunkt Nordwestecke im Ssbastiansfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:Grab_Vinzenz_Maria_Süß.jpg|Grabstein von [[Vinzenz Maria Süß]] am Sebastiansfriedhof (Arkadenbogen 9-10)&lt;br /&gt;
Datei:Sebastianfriedhof Eingang Erinnerungstafel an EB Wolf Dietrich.jpg|Erinnerungstafel an Wolf Dietrich beim Friedhofseingang &lt;br /&gt;
Datei:Collage Grabstelle Gutrat im Sebastiansfriedhof, rechts Detail von der Ruine davor links die Barmsteine.jpg|Collage Grabstelle Gutrat im Sebastiansfriedhof, rechts Detail von der Ruine davor links die Barmsteine&lt;br /&gt;
Datei:Gabrielskapelle außen und innen.jpg|Gabrielskapelle außen und innen&lt;br /&gt;
Datei:Spänglersche Grabstätte im Sebastian-Friedhof.jpg|Spänglersche Grabstätte im Sebastiansfriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1735]] wurde die &#039;&#039;&amp;quot;S. Gabriels Capellen in dem Gottsacker zu S. Sebastian in Saltzburg&amp;quot;&#039;&#039; auf einem kolorierter Kupferstich von Wehrlin in dem Sammelwerk von [[Anton Danreiter]], &amp;quot;Die Saltzburgische Kirchen-Prospect&amp;quot;, gedruckt in Augsburg bei Pfeffel um 1735, 20,5 x 33,5 cm, dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=17460659082&amp;amp;searchurl=hl%3Don%26kn%3Ddanreiter%26sortby%3D20&amp;amp;cm_sp=snippet-_-srp1-_-title25 www.zvab.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weitere Bilder ===&lt;br /&gt;
{{Bildkat}}&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Sebastiansfriedhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Dorn, Conrad. &#039;&#039;Der Friedhof zum hl. Sebastian in Salzburg&#039;&#039;, hg. vom Kulturamt der Stadt Salzburg, Salzburg 1969.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg, ein Führer durch seine Geschichte und Kunst&#039;&#039;, [[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;]], [[1952]] (Neuauflage)&lt;br /&gt;
{{Quelle Geschichte Salzburg}}&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Beiträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelnachweise====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Erzbistum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz 5020</name></author>
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		<title>Benutzer:Franz 5020</title>
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		<updated>2009-03-26T10:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz 5020: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Salzburger&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz 5020</name></author>
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		<title>Glockengießerei Oberascher</title>
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		<updated>2009-03-26T10:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz 5020: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Glockengießerei Oberascher&#039;&#039;&#039; besteht seit [[1618]] in [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1618]] als fürsterzbischöfliche Hof- und bürgerliche Stuck- und Glockengießerei in Salzburg gegründet, war die Firma Oberascher von 1670 bis 2003 in Familienbesitz. Die ersten der Familie waren Johann Oberascher ([[1765]] − [[1797]]), Johann Oberascher Sohn ([[1797]]−[[1835]]) und Franz Oberascher ([[1835]] − [[1877]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite des Bruderhauses (&#039;&#039;Bruderhof&#039;&#039;) arbeitete im [[19. Jahrhundert]] bis [[1919]] die Glockengießerei, die zuvor seit [[1724]] nächstgelegen in der [[Glockengasse]] ihre Betriebsstätte besaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Kasern]] als Ortsteil von [[Bergheim]] im [[20. Jahrhundert]] entstand, war die Glockengießerei einer der ersten Gewerbebetriebe, die sich [[1919]] ansiedelte. Sie musste vom Bruderhof wegen der mit dem Betrieb verbundenen Brandgefahr weichen. Zur eigenen Sicherheit legte der Betrieb in Kasern einen großen Feuerlöschteich an, der als Tümpel in Kasern erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[7. Juni]] [[1950]] vernichtet ein Brand in der Glockengießerei den Dachstuhl und richtet in der Maschinenhalle großen Schaden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1961]] wurde bei Oberascher, unter der Leitung von Ing. [[Georg Sippel]], das größte Geläut in Österreich und im süddeutschen Raum für den [[Salzburger Dom]] mit insgesamt 26.787 kg gegossen − ein Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens. Am [[24. September]] 1961 läuteten die Glocken zum ersten Mal − ihre Gewichte: 14.256 kg, 8273 kg, 2518 kg, 1025 kg und 715 kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2002]] war der Guß der 3,11 m großen Friedensglocke &amp;quot;Concordia 2000&amp;quot;, der zweitgrößten je in Österreich gegossenen Glocke, die zu den zehn größten freischwingenden Glocken der Welt zählt. Sie ruft auf dem Kronplatz in [[Südtirol]] in 2280 m Seehöhe jeden Sonntag zum Frieden. Sie ist mit ihrem Gewicht von 18,2 Tonnen die größte Glocke Italiens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[2004]] wurde die Firma Oberascher mit neuen Eigentümern als Manufaktur neu gegründet. Heute werden überwiegend gewerbliche und industrielle Kleinserien, anspruchsvoller Kunstguss sowie individuelle Einzelstücke und Sonderanfertigungen gegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alten Firmenteile wurden in das Veranstaltungszentrum [[Gusswerk]] umgestaltet und dienen vor allem Festen und Firmenpräsentationen als interessanter Rahmen (z. B. präsentierte General Motors im August und September 2006 vor 5400 Händlern aus aller Welt seinen neuen Opel Corsa).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Stadtteilbeschreibung [[Kasern]] in Salzburgwiki &lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.oberascher.at/}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburg Synchronik&#039;&#039;, Josef Brettenthaler, Verlag Alfred Winter, Salzburg 2002, ISBN 3-85380-055-6&lt;br /&gt;
* [[Glockengasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kasern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz 5020</name></author>
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