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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-01T08:56:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520061</id>
		<title>Salzburger Domkapitel</title>
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		<updated>2017-03-21T10:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ed salzburg: /* Das Domkapitel 2017 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Domkapitel&#039;&#039;&#039; wählt den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]. Seine Mitglieder werden &#039;&#039;Domkapitulare&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
===Domkapitulare===&lt;br /&gt;
Ein Kapitular ist nach dem Recht der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] ein Priester, dem allein oder in Gemeinschaft mit anderen Priestern (dem Kapitel) die Aufgabe anvertraut ist, an einer Kathedralkirche feierliche Gottesdienste zu halten und alle vom Bischof übertragenen Aufgaben zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitular Kapitular]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domherr===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzburger Domherren]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Domherren waren nicht unbedingt Kapitulare, ja nicht einmal unbedingt geweiht, sondern nur Beamte geistlicher Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Domherr Domherr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Der erste [[Salzburger Dom]] wurde von Bischof [[Virgil]] (der gleichzeitig auch Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] war) am [[25. September]] [[774]] geweiht. Das war auch der Grund, weshalb nun ein &#039;&#039;Domkapitel&#039;&#039; vonnöten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[817]] führten diese Kanoniker&amp;lt;ref&amp;gt;Kanoniker (lateinisch &amp;quot;Canonici&amp;quot;) oder in der weiblichen Form Kanonissen waren ursprünglich Priester bzw. Ordensfrauen, welche nach einer gewissen Regel, dem &amp;quot;Kanon&amp;quot;, zusammenlebten; weitere Informationen [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kanoniker_Kanonissen.htm Kanoniker und Kanonissen]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Regel (= canon) des Wormser Bischofs Chrodegang ein gemeinschaftliches Leben. [[987]] trennte sich ein Teil von der Gemeinschaft und begann unter dem aus [[Regensburg]] kommenden Abt [[Tito]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] eine neue Mönchsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Augustiner-Chorherrenstift (1122 bis 1514)===&lt;br /&gt;
====Statut====&lt;br /&gt;
[[1122]] errichtete Erzbischof [[Konrad I.]] ein neues Kanonikerstift, dessen Angehörigenzahl er auf 24 festsetzte, wobei er die Domherren verpflichtete, die [[Augustiner-Chorherren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. Oktober]] [[1427]] bestätigte Papst Martin V. dem Salzburger Kapitel ein Statut, in dem die Pfründenverteilung neu geregelt wurde. Dieses Statut wurde [[1451]] von Papst Nikolaus V. bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme in das Domkapitel geschah durch Wahl, wobei Stimmenmehrheit entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aufnahmevoraussetzung war spätestens seit Martins V. Statutenbestätigung von 1427 die zumindest ritterliche Geburt erforderlich: Die Kapitulare mußten von „Grafen, Freiherrn, Rittern und edlen Knechten“ abstammen. Nur im 14. Jahrhundert wurden noch zwei gelehrte Bürger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme als vollberechtigtes Mitglied konnte nur nach der Priesterweihe erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensregel verlangte auch dauernde Residenz und Präsenz. Schon aus diesem Grunde war die Erlangung auswärtiger Pfründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 24 Kanonikaten blieben im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] zahlreiche unbesetzt, 1514 waren noch neun Kapitulare vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ämter und Dignitäten====&lt;br /&gt;
Unter den Amts- und Würdenträgern des Augustinerchorherrenstifts nahm, im Gegensatz zu den Einrichtungen der aus Weltpriestern bestehenden Domkapitel, der &#039;&#039;&#039;[[Dompropst]]&#039;&#039;&#039; eine überragende Stellung ein. Er war unumschränkter Vorgesetzter der übrigen Kapitularen, bei der Profess musste ihm Gehorsam geschworen werden. Der [[Dompropst]] wurde vom Kapitel frei gewählt, nur manchmal nahm der Papst, einmal der Erzbischof die Ernennung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domdekan&#039;&#039;&#039;, der vom Kapitel frei gewählt wurde, war im Chorherrenstift lediglich im Chordienst das Oberhaupt des Kapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stadtpfarrer&#039;&#039;&#039; – die Stadtpfarrkirche, das war die heutige [[Franziskanerkirche]], war mit dem Domstift fest verbunden – war der erste Seelsorger der Hauptstadt, im Kapitel spielte er keine größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domscholastikus&#039;&#039;&#039; war der Leiter der Domschule, dem die Erziehung der Domizellaren oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domoblajar&#039;&#039;&#039; war der Verwalter der Meßstiftungen im Dom, deren jährlicher Ertrag unter die Priester des Domstiftes verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Spitalmeister&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hospitalarius&#039;&#039;) war der Leiter des [[Armen-_und_Krankenfürsorge_(historisch)#Domkapitelspital_St._Johann_in_Stubenberg|Domkapitelspital]]s im [[Kaiviertel|Kai]]. Im [[15. Jahrhundert]] wurde das Spital in erster Linie für die Bediensteten des Domkapitels verwendet. Es befand sich neben der St. Johanns-Kirche an der Ecke der späteren [[Kapitelgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Siechenmeister&#039;&#039;&#039; betreute die Infirmarie, die Krankenabteilung im Stift selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Amt war das des &#039;&#039;&#039;Domkustos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war eine Domäne des Adels. Im [[14. Jahrhundert]] waren bürgerlicher Herkunft Pilgrim Laubezz und Karl Muschopf; der erste aus einer [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]er, der zweite aus einer [[Regensburg]]er Bürgerfamilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Herkunft der Domherren umfaßt nach Wagner [1952] für das 14. und 15. Jahrhundert den gesamten süddeutschen Raum von Schwaben bis Krain:&lt;br /&gt;
* Salzburg, [[Steiermark]] und [[Kärnten]] (Diözese Salzburg mit den Suffraganen Chiemsee, [[Gurk]], [[Seckau]] und [[Lavant]]) 55, &lt;br /&gt;
* Österreich [[OÖ|ob]] und [[NÖ|unter der Enns]] 37, &lt;br /&gt;
* [[Baiern]] 34, &lt;br /&gt;
* [[Slowenien#Krain|Krain]] 7, &lt;br /&gt;
* [[Bayern#Franken|Franken]] 6, &lt;br /&gt;
* [[Tirol]] 5, &lt;br /&gt;
* [[Württemberg|Schwaben]] 2,&lt;br /&gt;
* nicht bestimmbar: 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Universitätsstudium lässt sich bei 49 Domherren, also bei fast einem Drittel, feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das weltliche Domkapitel (1514 bis 1806)===&lt;br /&gt;
====Verfassung====&lt;br /&gt;
Durch päpstliche Bulle vom [[22. September]] [[1514]] wurde das Augustiner-Chorherrenkapitel in ein weltpriesterliches Domstift umgewandelt, dem auch 24 Kapitulare angehörten. Gleichzeitig wurden auch 12 Chorvikare am Dom angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] erließ am [[19. September]] [[1628]] das grundlegende Statut, in dem die Kriterien der Aufnahme in das Kapitel festgesetzt wurden. Dieses blieb bis zur Auflösung des Domkapitels [[1806]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Domkapitel war der größte Wirtschaftskörper des Landes. Es hatte zahlreiche Patronatsrechte über Pfarreien, Jagdrechte, Liegenschaften und in der Stadt 15 Kanonikalhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ewiges Statut====&lt;br /&gt;
[[1606]] fasste das Domkapitel den Beschluss, dass nie ein bayerischer Prinz oder österreichischer Erzherzog Erzbischof werden dürfe. Dieses so genannte &#039;&#039;Ewige Statut&#039;&#039;&#039; wurde in der Folge ohne Unterbrechung eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Residenzpflicht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domherren mussten sich jährlich mindestens drei Monate in der Stadt Salzburg aufhalten und benötigten dazu entsprechende Wohngebäude. Diese [[Domherrenhäuser]] wurden in der [[Kapitelgasse]] und im [[Kaiviertel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bischöfe von Chiemsee====&lt;br /&gt;
Ab [[1610]] waren die nun ständig aus dem Domkapitel ernannten [[Bischöfe von Chiemsee]] zugleich Weihbischöfe von Salzburg.&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Die Herkunftsorte der Domherren umfassen die katholischen Gegenden des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]es, besonders jedoch den süddeutschen Raum. [[Tirol]] ist stark vertreten, einheimische Familien jedoch nur in geringem Ausmaß, besonders wenn man die von den Erzbischöfen, die selbst fast durchwegs auswärtiger Herkunft waren, ins Land gebrachten Angehörigen ihrer Herkunftsfamilien (siehe den Artikel „[[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg]]“) außer Betracht lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Die Salzburger Kanoniker ließen es sich nicht nehmen, sich an der geistlichen und weltlichen Führung der Diözese maßgeblich zu beteiligen. Die Erzbischöfe gingen im 14. und 15. Jahrhundert mit einer einzigen Ausnahme ([[Johann III. Beckenschlager|Johann von Gran]]) aus dem Domkapitel hervor. Ebenso wurden die Salzburger Eigen- bzw. Suffraganbistümer teilweise mit Salzburger Domherren besetzt, besonders [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]], in geringerem Maße auch Seckau und Lavant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weltlichen Belangen spielte das Kapitel besonders in den Zeiten von Sedisvakanzen eine wichtige Rolle. Hier stellte es den Ökonom und dessen zwei Gehilfen. Diese drei führten die Regierung bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs. Auch bei Abwesenheit des Erzbischofs besorgte ein Kapitular, meist der [[Dompropst]], die Stellvertretung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel seit 1825==&lt;br /&gt;
===Wiedererrichtung und Wahlrecht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Domkapitel als reichsunmittelbare Institution [[1806]] untergegangen war (es war die Zeit der Säkularisierung, als [[Ferdinand III. von Toskana]] als [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] über Salzburg herrschte), fand am [[25. März]] [[1825]] die Errichtung des neuen Domkapitels statt. Diesem gehören seither 12 Domherren an. Das mit päpstlichem Breve vom [[23. April]] [[1823]] zugestandene kanonische Wahlrecht&amp;lt;ref&amp;gt;Details zum Nachlesen hier [http://home.hetnet.nl/~otto.vervaart/kanonisches_recht.htm Kanonisches Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Erzbischofs wurde bis [[1918]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[1933]] zwischen der Republik Österreich und dem Apostolischen Stuhl geschlossenen Konkordat&amp;lt;ref&amp;gt;Konkordat nennt man völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen der Katholischen Kirche und einem Staat über beiderseitig interessierende Fragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; präsentiert dieser dem Domkapitel zu Salzburg drei Kandidaten, aus denen es in freier und geheimer Wahl einen Erzbischof erwählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtskleidung===&lt;br /&gt;
Die Amtskleidung der Domherren besteht aus einem schwarzen, rot gesäumten Talar mit roten Knöpfen, einer kirschroten Mozetta, einem ebensolchen Birett und einem Kapitelkreuz, das [[Kaiser Franz II./I.]] am [[25. März]] [[1827]] gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel heute==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, das im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;lt;ref&amp;gt;Das 21. ökumenische Konzil am 25. Jänner 1959 wurde zum Symbol für die Erneuerung der katholischen Kirche. Weitere Informationen: [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/2__Vatikanisches_Konzil.htm 2. Vatikanisches Konzil]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das geistliche Wohl der ganzen Diözese Verantwortung trägt, die mitbrüderliche Sorge für die Priester und die Pflege der Gemeinschaft. Außerdem hat es die Aufgabe des Kollegiums der Konsultoren, das in bestimmten personellen und ökonomischen Fragen zu hören ist, dem u. U. die Wahl eines Diözesanadministrators zufällt und dem ein neuernannter Bischof sein Ernennungsdekret bei der Besitzergeifung der Diözese vorzulegen hat. Als Priestergemeinschaft sind die Domkapitulare zur gemeinsamen Feier des Stundengebetes, der Konventmesse und der feierlichen sonntäglichen Domliturgie verpflichtet. Ebenso ist die Erhaltung der Domkirche ihre Aufgabe. Wenigstens viermal im Jahr sind halbtägige Besprechungen abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Statuten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtig gültigen Statuten des Domkapitels hat Erzbischof [[Karl Berg|Dr. Karl Berg]] am [[1. Jänner]] [[1984]] in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Domkapitel 2017===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel besteht seit [[25. März]] [[2017]] aus zwölf Kanonikern, die folgende Ämter bekleiden:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel &amp;gt; Geschichte,] abgefragt am 21. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihbischof]] Dr. [[Andreas Laun]] OSFS, Dompropst&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hansjörg Hofer]], Generalvikar, Seelsorger in [[Hallein|Rehhof]], Domdechant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|9. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Johann Reißmeier]], Domkustos, Offizial des Metropolitan- und Diözesangericht&lt;br /&gt;
* Prälat [[Martin Walchhofer (Priester)|Martin Walchhofer]], [[Bischofsvikar]] für die Weltkirche und Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio)&lt;br /&gt;
* Prälat Univ.-Prof. Dr. [[Hans Paarhammer]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]], emerierter Rektor von [[Bildungshaus St. Virgil|St. Virgil]], &lt;br /&gt;
* Dr. [[Gottfried Laireiter]], Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die spirituellen Bewegungen&lt;br /&gt;
* KR Dr. [[Franz Padinger]], geistlicher Assistent der [[Katholische Aktion Salzburg|Katholische Aktion]]&lt;br /&gt;
* OStR Dr. [[Raimund Sagmeister]], Rektor des katechetischen Amtes und Professor an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
* MMMag. Kons.Rat [[Roland Kerschbaum]], Diözesankonservator&lt;br /&gt;
* Dechant [[Josef Zauner]], Pfarrer in [[Thalgau]]&lt;br /&gt;
* Mag. Roland Rasser, Leiter des Seelsorgeamtes, Stadtdechant der Stadt Salzburg, [[Dompfarre]]r der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Emeritierte Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Johannes Neuhardt]]&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Matthäus Appesbacher]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Egon Katinsky]] &lt;br /&gt;
* Prälat [[Sebastian Manzl]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Balthasar Sieberer]], emeritierter [[Dompfarre]]r von Salzburg und Leiter des Seelsorgeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein|Klein, Herbert]], &#039;&#039;Die Standesverhältnisse des Salzburger Domkapitels im Mittelalter (bis 1400)&#039;&#039;. 1923. &lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], &#039;&#039;Das Salzburger Domkapitel in seiner persönlichen Zusammensetzung 1400-1550&#039;&#039;. 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], [[Herbert Klein]]: &#039;&#039;Salzburger Domherren von 1300 bis 1514&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 92, 1952, S.&amp;amp;nbsp;1-81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel  Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
* salzburg-rundgang.at: [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/domkapitel Domkapitel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Domkapitel, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ed salzburg</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520060</id>
		<title>Salzburger Domkapitel</title>
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		<updated>2017-03-21T10:05:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ed salzburg: /* Das Domkapitel 2017 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Domkapitel&#039;&#039;&#039; wählt den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]. Seine Mitglieder werden &#039;&#039;Domkapitulare&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
===Domkapitulare===&lt;br /&gt;
Ein Kapitular ist nach dem Recht der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] ein Priester, dem allein oder in Gemeinschaft mit anderen Priestern (dem Kapitel) die Aufgabe anvertraut ist, an einer Kathedralkirche feierliche Gottesdienste zu halten und alle vom Bischof übertragenen Aufgaben zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitular Kapitular]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domherr===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzburger Domherren]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Domherren waren nicht unbedingt Kapitulare, ja nicht einmal unbedingt geweiht, sondern nur Beamte geistlicher Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Domherr Domherr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Der erste [[Salzburger Dom]] wurde von Bischof [[Virgil]] (der gleichzeitig auch Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] war) am [[25. September]] [[774]] geweiht. Das war auch der Grund, weshalb nun ein &#039;&#039;Domkapitel&#039;&#039; vonnöten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[817]] führten diese Kanoniker&amp;lt;ref&amp;gt;Kanoniker (lateinisch &amp;quot;Canonici&amp;quot;) oder in der weiblichen Form Kanonissen waren ursprünglich Priester bzw. Ordensfrauen, welche nach einer gewissen Regel, dem &amp;quot;Kanon&amp;quot;, zusammenlebten; weitere Informationen [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kanoniker_Kanonissen.htm Kanoniker und Kanonissen]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Regel (= canon) des Wormser Bischofs Chrodegang ein gemeinschaftliches Leben. [[987]] trennte sich ein Teil von der Gemeinschaft und begann unter dem aus [[Regensburg]] kommenden Abt [[Tito]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] eine neue Mönchsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Augustiner-Chorherrenstift (1122 bis 1514)===&lt;br /&gt;
====Statut====&lt;br /&gt;
[[1122]] errichtete Erzbischof [[Konrad I.]] ein neues Kanonikerstift, dessen Angehörigenzahl er auf 24 festsetzte, wobei er die Domherren verpflichtete, die [[Augustiner-Chorherren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. Oktober]] [[1427]] bestätigte Papst Martin V. dem Salzburger Kapitel ein Statut, in dem die Pfründenverteilung neu geregelt wurde. Dieses Statut wurde [[1451]] von Papst Nikolaus V. bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme in das Domkapitel geschah durch Wahl, wobei Stimmenmehrheit entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aufnahmevoraussetzung war spätestens seit Martins V. Statutenbestätigung von 1427 die zumindest ritterliche Geburt erforderlich: Die Kapitulare mußten von „Grafen, Freiherrn, Rittern und edlen Knechten“ abstammen. Nur im 14. Jahrhundert wurden noch zwei gelehrte Bürger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme als vollberechtigtes Mitglied konnte nur nach der Priesterweihe erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensregel verlangte auch dauernde Residenz und Präsenz. Schon aus diesem Grunde war die Erlangung auswärtiger Pfründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 24 Kanonikaten blieben im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] zahlreiche unbesetzt, 1514 waren noch neun Kapitulare vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ämter und Dignitäten====&lt;br /&gt;
Unter den Amts- und Würdenträgern des Augustinerchorherrenstifts nahm, im Gegensatz zu den Einrichtungen der aus Weltpriestern bestehenden Domkapitel, der &#039;&#039;&#039;[[Dompropst]]&#039;&#039;&#039; eine überragende Stellung ein. Er war unumschränkter Vorgesetzter der übrigen Kapitularen, bei der Profess musste ihm Gehorsam geschworen werden. Der [[Dompropst]] wurde vom Kapitel frei gewählt, nur manchmal nahm der Papst, einmal der Erzbischof die Ernennung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domdekan&#039;&#039;&#039;, der vom Kapitel frei gewählt wurde, war im Chorherrenstift lediglich im Chordienst das Oberhaupt des Kapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stadtpfarrer&#039;&#039;&#039; – die Stadtpfarrkirche, das war die heutige [[Franziskanerkirche]], war mit dem Domstift fest verbunden – war der erste Seelsorger der Hauptstadt, im Kapitel spielte er keine größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domscholastikus&#039;&#039;&#039; war der Leiter der Domschule, dem die Erziehung der Domizellaren oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domoblajar&#039;&#039;&#039; war der Verwalter der Meßstiftungen im Dom, deren jährlicher Ertrag unter die Priester des Domstiftes verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Spitalmeister&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hospitalarius&#039;&#039;) war der Leiter des [[Armen-_und_Krankenfürsorge_(historisch)#Domkapitelspital_St._Johann_in_Stubenberg|Domkapitelspital]]s im [[Kaiviertel|Kai]]. Im [[15. Jahrhundert]] wurde das Spital in erster Linie für die Bediensteten des Domkapitels verwendet. Es befand sich neben der St. Johanns-Kirche an der Ecke der späteren [[Kapitelgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Siechenmeister&#039;&#039;&#039; betreute die Infirmarie, die Krankenabteilung im Stift selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Amt war das des &#039;&#039;&#039;Domkustos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war eine Domäne des Adels. Im [[14. Jahrhundert]] waren bürgerlicher Herkunft Pilgrim Laubezz und Karl Muschopf; der erste aus einer [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]er, der zweite aus einer [[Regensburg]]er Bürgerfamilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Herkunft der Domherren umfaßt nach Wagner [1952] für das 14. und 15. Jahrhundert den gesamten süddeutschen Raum von Schwaben bis Krain:&lt;br /&gt;
* Salzburg, [[Steiermark]] und [[Kärnten]] (Diözese Salzburg mit den Suffraganen Chiemsee, [[Gurk]], [[Seckau]] und [[Lavant]]) 55, &lt;br /&gt;
* Österreich [[OÖ|ob]] und [[NÖ|unter der Enns]] 37, &lt;br /&gt;
* [[Baiern]] 34, &lt;br /&gt;
* [[Slowenien#Krain|Krain]] 7, &lt;br /&gt;
* [[Bayern#Franken|Franken]] 6, &lt;br /&gt;
* [[Tirol]] 5, &lt;br /&gt;
* [[Württemberg|Schwaben]] 2,&lt;br /&gt;
* nicht bestimmbar: 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Universitätsstudium lässt sich bei 49 Domherren, also bei fast einem Drittel, feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das weltliche Domkapitel (1514 bis 1806)===&lt;br /&gt;
====Verfassung====&lt;br /&gt;
Durch päpstliche Bulle vom [[22. September]] [[1514]] wurde das Augustiner-Chorherrenkapitel in ein weltpriesterliches Domstift umgewandelt, dem auch 24 Kapitulare angehörten. Gleichzeitig wurden auch 12 Chorvikare am Dom angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] erließ am [[19. September]] [[1628]] das grundlegende Statut, in dem die Kriterien der Aufnahme in das Kapitel festgesetzt wurden. Dieses blieb bis zur Auflösung des Domkapitels [[1806]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Domkapitel war der größte Wirtschaftskörper des Landes. Es hatte zahlreiche Patronatsrechte über Pfarreien, Jagdrechte, Liegenschaften und in der Stadt 15 Kanonikalhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ewiges Statut====&lt;br /&gt;
[[1606]] fasste das Domkapitel den Beschluss, dass nie ein bayerischer Prinz oder österreichischer Erzherzog Erzbischof werden dürfe. Dieses so genannte &#039;&#039;Ewige Statut&#039;&#039;&#039; wurde in der Folge ohne Unterbrechung eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Residenzpflicht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domherren mussten sich jährlich mindestens drei Monate in der Stadt Salzburg aufhalten und benötigten dazu entsprechende Wohngebäude. Diese [[Domherrenhäuser]] wurden in der [[Kapitelgasse]] und im [[Kaiviertel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bischöfe von Chiemsee====&lt;br /&gt;
Ab [[1610]] waren die nun ständig aus dem Domkapitel ernannten [[Bischöfe von Chiemsee]] zugleich Weihbischöfe von Salzburg.&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Die Herkunftsorte der Domherren umfassen die katholischen Gegenden des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]es, besonders jedoch den süddeutschen Raum. [[Tirol]] ist stark vertreten, einheimische Familien jedoch nur in geringem Ausmaß, besonders wenn man die von den Erzbischöfen, die selbst fast durchwegs auswärtiger Herkunft waren, ins Land gebrachten Angehörigen ihrer Herkunftsfamilien (siehe den Artikel „[[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg]]“) außer Betracht lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Die Salzburger Kanoniker ließen es sich nicht nehmen, sich an der geistlichen und weltlichen Führung der Diözese maßgeblich zu beteiligen. Die Erzbischöfe gingen im 14. und 15. Jahrhundert mit einer einzigen Ausnahme ([[Johann III. Beckenschlager|Johann von Gran]]) aus dem Domkapitel hervor. Ebenso wurden die Salzburger Eigen- bzw. Suffraganbistümer teilweise mit Salzburger Domherren besetzt, besonders [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]], in geringerem Maße auch Seckau und Lavant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weltlichen Belangen spielte das Kapitel besonders in den Zeiten von Sedisvakanzen eine wichtige Rolle. Hier stellte es den Ökonom und dessen zwei Gehilfen. Diese drei führten die Regierung bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs. Auch bei Abwesenheit des Erzbischofs besorgte ein Kapitular, meist der [[Dompropst]], die Stellvertretung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel seit 1825==&lt;br /&gt;
===Wiedererrichtung und Wahlrecht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Domkapitel als reichsunmittelbare Institution [[1806]] untergegangen war (es war die Zeit der Säkularisierung, als [[Ferdinand III. von Toskana]] als [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] über Salzburg herrschte), fand am [[25. März]] [[1825]] die Errichtung des neuen Domkapitels statt. Diesem gehören seither 12 Domherren an. Das mit päpstlichem Breve vom [[23. April]] [[1823]] zugestandene kanonische Wahlrecht&amp;lt;ref&amp;gt;Details zum Nachlesen hier [http://home.hetnet.nl/~otto.vervaart/kanonisches_recht.htm Kanonisches Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Erzbischofs wurde bis [[1918]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[1933]] zwischen der Republik Österreich und dem Apostolischen Stuhl geschlossenen Konkordat&amp;lt;ref&amp;gt;Konkordat nennt man völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen der Katholischen Kirche und einem Staat über beiderseitig interessierende Fragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; präsentiert dieser dem Domkapitel zu Salzburg drei Kandidaten, aus denen es in freier und geheimer Wahl einen Erzbischof erwählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtskleidung===&lt;br /&gt;
Die Amtskleidung der Domherren besteht aus einem schwarzen, rot gesäumten Talar mit roten Knöpfen, einer kirschroten Mozetta, einem ebensolchen Birett und einem Kapitelkreuz, das [[Kaiser Franz II./I.]] am [[25. März]] [[1827]] gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel heute==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, das im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;lt;ref&amp;gt;Das 21. ökumenische Konzil am 25. Jänner 1959 wurde zum Symbol für die Erneuerung der katholischen Kirche. Weitere Informationen: [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/2__Vatikanisches_Konzil.htm 2. Vatikanisches Konzil]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das geistliche Wohl der ganzen Diözese Verantwortung trägt, die mitbrüderliche Sorge für die Priester und die Pflege der Gemeinschaft. Außerdem hat es die Aufgabe des Kollegiums der Konsultoren, das in bestimmten personellen und ökonomischen Fragen zu hören ist, dem u. U. die Wahl eines Diözesanadministrators zufällt und dem ein neuernannter Bischof sein Ernennungsdekret bei der Besitzergeifung der Diözese vorzulegen hat. Als Priestergemeinschaft sind die Domkapitulare zur gemeinsamen Feier des Stundengebetes, der Konventmesse und der feierlichen sonntäglichen Domliturgie verpflichtet. Ebenso ist die Erhaltung der Domkirche ihre Aufgabe. Wenigstens viermal im Jahr sind halbtägige Besprechungen abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Statuten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtig gültigen Statuten des Domkapitels hat Erzbischof [[Karl Berg|Dr. Karl Berg]] am [[1. Jänner]] [[1984]] in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Domkapitel 2017===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel besteht seit [[25. März]] [[2017]] aus zwölf Kanonikern, die folgende Ämter bekleiden:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel &amp;gt; Geschichte,] abgefragt am 21. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihbischof]] Dr. [[Andreas Laun]] OSFS, Dompropst&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hansjörg Hofer]], Generalvikar, Seelsorger in [[Hallein|Rehhof]], Domdechant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|9. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Johann Reißmeier]], Domkustos, Offizial des Metropolitan- und Diözesangericht&lt;br /&gt;
* Prälat [[Martin Walchhofer (Priester)|Martin Walchhofer]], [[Bischofsvikar]] für die Weltkirche, Pfarrprovisor in Salzburg-Gnigl und Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio)&lt;br /&gt;
* Prälat Univ.-Prof. Dr. [[Hans Paarhammer]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]], emerierter Rektor von [[Bildungshaus St. Virgil|St. Virgil]], &lt;br /&gt;
* Dr. [[Gottfried Laireiter]], Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die spirituellen Bewegungen&lt;br /&gt;
* KR Dr. [[Franz Padinger]], geistlicher Assistent der [[Katholische Aktion Salzburg|Katholische Aktion]]&lt;br /&gt;
* OStR Dr. [[Raimund Sagmeister]], Rektor des katechetischen Amtes und Professor an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
* MMMag. Kons.Rat [[Roland Kerschbaum]], Diözesankonservator&lt;br /&gt;
* Dechant [[Josef Zauner]], Pfarrer in [[Thalgau]]&lt;br /&gt;
* Mag. Roland Rasser, Leiter des Seelsorgeamtes, Stadtdechant der Stadt Salzburg, [[Dompfarre]]r der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Emeritierte Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Johannes Neuhardt]]&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Matthäus Appesbacher]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Egon Katinsky]] &lt;br /&gt;
* Prälat [[Sebastian Manzl]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Balthasar Sieberer]], emeritierter [[Dompfarre]]r von Salzburg und Leiter des Seelsorgeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein|Klein, Herbert]], &#039;&#039;Die Standesverhältnisse des Salzburger Domkapitels im Mittelalter (bis 1400)&#039;&#039;. 1923. &lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], &#039;&#039;Das Salzburger Domkapitel in seiner persönlichen Zusammensetzung 1400-1550&#039;&#039;. 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], [[Herbert Klein]]: &#039;&#039;Salzburger Domherren von 1300 bis 1514&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 92, 1952, S.&amp;amp;nbsp;1-81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel  Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
* salzburg-rundgang.at: [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/domkapitel Domkapitel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Domkapitel, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ed salzburg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520059</id>
		<title>Salzburger Domkapitel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520059"/>
		<updated>2017-03-21T10:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ed salzburg: /* Das Domkapitel 2017 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Domkapitel&#039;&#039;&#039; wählt den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]. Seine Mitglieder werden &#039;&#039;Domkapitulare&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
===Domkapitulare===&lt;br /&gt;
Ein Kapitular ist nach dem Recht der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] ein Priester, dem allein oder in Gemeinschaft mit anderen Priestern (dem Kapitel) die Aufgabe anvertraut ist, an einer Kathedralkirche feierliche Gottesdienste zu halten und alle vom Bischof übertragenen Aufgaben zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitular Kapitular]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domherr===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzburger Domherren]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Domherren waren nicht unbedingt Kapitulare, ja nicht einmal unbedingt geweiht, sondern nur Beamte geistlicher Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Domherr Domherr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Der erste [[Salzburger Dom]] wurde von Bischof [[Virgil]] (der gleichzeitig auch Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] war) am [[25. September]] [[774]] geweiht. Das war auch der Grund, weshalb nun ein &#039;&#039;Domkapitel&#039;&#039; vonnöten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[817]] führten diese Kanoniker&amp;lt;ref&amp;gt;Kanoniker (lateinisch &amp;quot;Canonici&amp;quot;) oder in der weiblichen Form Kanonissen waren ursprünglich Priester bzw. Ordensfrauen, welche nach einer gewissen Regel, dem &amp;quot;Kanon&amp;quot;, zusammenlebten; weitere Informationen [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kanoniker_Kanonissen.htm Kanoniker und Kanonissen]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Regel (= canon) des Wormser Bischofs Chrodegang ein gemeinschaftliches Leben. [[987]] trennte sich ein Teil von der Gemeinschaft und begann unter dem aus [[Regensburg]] kommenden Abt [[Tito]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] eine neue Mönchsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Augustiner-Chorherrenstift (1122 bis 1514)===&lt;br /&gt;
====Statut====&lt;br /&gt;
[[1122]] errichtete Erzbischof [[Konrad I.]] ein neues Kanonikerstift, dessen Angehörigenzahl er auf 24 festsetzte, wobei er die Domherren verpflichtete, die [[Augustiner-Chorherren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. Oktober]] [[1427]] bestätigte Papst Martin V. dem Salzburger Kapitel ein Statut, in dem die Pfründenverteilung neu geregelt wurde. Dieses Statut wurde [[1451]] von Papst Nikolaus V. bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme in das Domkapitel geschah durch Wahl, wobei Stimmenmehrheit entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aufnahmevoraussetzung war spätestens seit Martins V. Statutenbestätigung von 1427 die zumindest ritterliche Geburt erforderlich: Die Kapitulare mußten von „Grafen, Freiherrn, Rittern und edlen Knechten“ abstammen. Nur im 14. Jahrhundert wurden noch zwei gelehrte Bürger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme als vollberechtigtes Mitglied konnte nur nach der Priesterweihe erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensregel verlangte auch dauernde Residenz und Präsenz. Schon aus diesem Grunde war die Erlangung auswärtiger Pfründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 24 Kanonikaten blieben im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] zahlreiche unbesetzt, 1514 waren noch neun Kapitulare vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ämter und Dignitäten====&lt;br /&gt;
Unter den Amts- und Würdenträgern des Augustinerchorherrenstifts nahm, im Gegensatz zu den Einrichtungen der aus Weltpriestern bestehenden Domkapitel, der &#039;&#039;&#039;[[Dompropst]]&#039;&#039;&#039; eine überragende Stellung ein. Er war unumschränkter Vorgesetzter der übrigen Kapitularen, bei der Profess musste ihm Gehorsam geschworen werden. Der [[Dompropst]] wurde vom Kapitel frei gewählt, nur manchmal nahm der Papst, einmal der Erzbischof die Ernennung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domdekan&#039;&#039;&#039;, der vom Kapitel frei gewählt wurde, war im Chorherrenstift lediglich im Chordienst das Oberhaupt des Kapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stadtpfarrer&#039;&#039;&#039; – die Stadtpfarrkirche, das war die heutige [[Franziskanerkirche]], war mit dem Domstift fest verbunden – war der erste Seelsorger der Hauptstadt, im Kapitel spielte er keine größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domscholastikus&#039;&#039;&#039; war der Leiter der Domschule, dem die Erziehung der Domizellaren oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domoblajar&#039;&#039;&#039; war der Verwalter der Meßstiftungen im Dom, deren jährlicher Ertrag unter die Priester des Domstiftes verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Spitalmeister&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hospitalarius&#039;&#039;) war der Leiter des [[Armen-_und_Krankenfürsorge_(historisch)#Domkapitelspital_St._Johann_in_Stubenberg|Domkapitelspital]]s im [[Kaiviertel|Kai]]. Im [[15. Jahrhundert]] wurde das Spital in erster Linie für die Bediensteten des Domkapitels verwendet. Es befand sich neben der St. Johanns-Kirche an der Ecke der späteren [[Kapitelgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Siechenmeister&#039;&#039;&#039; betreute die Infirmarie, die Krankenabteilung im Stift selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Amt war das des &#039;&#039;&#039;Domkustos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war eine Domäne des Adels. Im [[14. Jahrhundert]] waren bürgerlicher Herkunft Pilgrim Laubezz und Karl Muschopf; der erste aus einer [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]er, der zweite aus einer [[Regensburg]]er Bürgerfamilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Herkunft der Domherren umfaßt nach Wagner [1952] für das 14. und 15. Jahrhundert den gesamten süddeutschen Raum von Schwaben bis Krain:&lt;br /&gt;
* Salzburg, [[Steiermark]] und [[Kärnten]] (Diözese Salzburg mit den Suffraganen Chiemsee, [[Gurk]], [[Seckau]] und [[Lavant]]) 55, &lt;br /&gt;
* Österreich [[OÖ|ob]] und [[NÖ|unter der Enns]] 37, &lt;br /&gt;
* [[Baiern]] 34, &lt;br /&gt;
* [[Slowenien#Krain|Krain]] 7, &lt;br /&gt;
* [[Bayern#Franken|Franken]] 6, &lt;br /&gt;
* [[Tirol]] 5, &lt;br /&gt;
* [[Württemberg|Schwaben]] 2,&lt;br /&gt;
* nicht bestimmbar: 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Universitätsstudium lässt sich bei 49 Domherren, also bei fast einem Drittel, feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das weltliche Domkapitel (1514 bis 1806)===&lt;br /&gt;
====Verfassung====&lt;br /&gt;
Durch päpstliche Bulle vom [[22. September]] [[1514]] wurde das Augustiner-Chorherrenkapitel in ein weltpriesterliches Domstift umgewandelt, dem auch 24 Kapitulare angehörten. Gleichzeitig wurden auch 12 Chorvikare am Dom angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] erließ am [[19. September]] [[1628]] das grundlegende Statut, in dem die Kriterien der Aufnahme in das Kapitel festgesetzt wurden. Dieses blieb bis zur Auflösung des Domkapitels [[1806]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Domkapitel war der größte Wirtschaftskörper des Landes. Es hatte zahlreiche Patronatsrechte über Pfarreien, Jagdrechte, Liegenschaften und in der Stadt 15 Kanonikalhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ewiges Statut====&lt;br /&gt;
[[1606]] fasste das Domkapitel den Beschluss, dass nie ein bayerischer Prinz oder österreichischer Erzherzog Erzbischof werden dürfe. Dieses so genannte &#039;&#039;Ewige Statut&#039;&#039;&#039; wurde in der Folge ohne Unterbrechung eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Residenzpflicht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domherren mussten sich jährlich mindestens drei Monate in der Stadt Salzburg aufhalten und benötigten dazu entsprechende Wohngebäude. Diese [[Domherrenhäuser]] wurden in der [[Kapitelgasse]] und im [[Kaiviertel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bischöfe von Chiemsee====&lt;br /&gt;
Ab [[1610]] waren die nun ständig aus dem Domkapitel ernannten [[Bischöfe von Chiemsee]] zugleich Weihbischöfe von Salzburg.&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Die Herkunftsorte der Domherren umfassen die katholischen Gegenden des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]es, besonders jedoch den süddeutschen Raum. [[Tirol]] ist stark vertreten, einheimische Familien jedoch nur in geringem Ausmaß, besonders wenn man die von den Erzbischöfen, die selbst fast durchwegs auswärtiger Herkunft waren, ins Land gebrachten Angehörigen ihrer Herkunftsfamilien (siehe den Artikel „[[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg]]“) außer Betracht lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Die Salzburger Kanoniker ließen es sich nicht nehmen, sich an der geistlichen und weltlichen Führung der Diözese maßgeblich zu beteiligen. Die Erzbischöfe gingen im 14. und 15. Jahrhundert mit einer einzigen Ausnahme ([[Johann III. Beckenschlager|Johann von Gran]]) aus dem Domkapitel hervor. Ebenso wurden die Salzburger Eigen- bzw. Suffraganbistümer teilweise mit Salzburger Domherren besetzt, besonders [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]], in geringerem Maße auch Seckau und Lavant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weltlichen Belangen spielte das Kapitel besonders in den Zeiten von Sedisvakanzen eine wichtige Rolle. Hier stellte es den Ökonom und dessen zwei Gehilfen. Diese drei führten die Regierung bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs. Auch bei Abwesenheit des Erzbischofs besorgte ein Kapitular, meist der [[Dompropst]], die Stellvertretung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel seit 1825==&lt;br /&gt;
===Wiedererrichtung und Wahlrecht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Domkapitel als reichsunmittelbare Institution [[1806]] untergegangen war (es war die Zeit der Säkularisierung, als [[Ferdinand III. von Toskana]] als [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] über Salzburg herrschte), fand am [[25. März]] [[1825]] die Errichtung des neuen Domkapitels statt. Diesem gehören seither 12 Domherren an. Das mit päpstlichem Breve vom [[23. April]] [[1823]] zugestandene kanonische Wahlrecht&amp;lt;ref&amp;gt;Details zum Nachlesen hier [http://home.hetnet.nl/~otto.vervaart/kanonisches_recht.htm Kanonisches Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Erzbischofs wurde bis [[1918]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[1933]] zwischen der Republik Österreich und dem Apostolischen Stuhl geschlossenen Konkordat&amp;lt;ref&amp;gt;Konkordat nennt man völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen der Katholischen Kirche und einem Staat über beiderseitig interessierende Fragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; präsentiert dieser dem Domkapitel zu Salzburg drei Kandidaten, aus denen es in freier und geheimer Wahl einen Erzbischof erwählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtskleidung===&lt;br /&gt;
Die Amtskleidung der Domherren besteht aus einem schwarzen, rot gesäumten Talar mit roten Knöpfen, einer kirschroten Mozetta, einem ebensolchen Birett und einem Kapitelkreuz, das [[Kaiser Franz II./I.]] am [[25. März]] [[1827]] gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel heute==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, das im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;lt;ref&amp;gt;Das 21. ökumenische Konzil am 25. Jänner 1959 wurde zum Symbol für die Erneuerung der katholischen Kirche. Weitere Informationen: [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/2__Vatikanisches_Konzil.htm 2. Vatikanisches Konzil]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das geistliche Wohl der ganzen Diözese Verantwortung trägt, die mitbrüderliche Sorge für die Priester und die Pflege der Gemeinschaft. Außerdem hat es die Aufgabe des Kollegiums der Konsultoren, das in bestimmten personellen und ökonomischen Fragen zu hören ist, dem u. U. die Wahl eines Diözesanadministrators zufällt und dem ein neuernannter Bischof sein Ernennungsdekret bei der Besitzergeifung der Diözese vorzulegen hat. Als Priestergemeinschaft sind die Domkapitulare zur gemeinsamen Feier des Stundengebetes, der Konventmesse und der feierlichen sonntäglichen Domliturgie verpflichtet. Ebenso ist die Erhaltung der Domkirche ihre Aufgabe. Wenigstens viermal im Jahr sind halbtägige Besprechungen abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Statuten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtig gültigen Statuten des Domkapitels hat Erzbischof [[Karl Berg|Dr. Karl Berg]] am [[1. Jänner]] [[1984]] in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Domkapitel 2017===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel besteht seit [[25. März]] [[2017]] aus zwölf Kanonikern, die folgende Ämter bekleiden:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel &amp;gt; Geschichte,] abgefragt am 25. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihbischof]] Dr. [[Andreas Laun]] OSFS, Dompropst&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hansjörg Hofer]], Generalvikar, Seelsorger in [[Hallein|Rehhof]], Domdechant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|9. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Johann Reißmeier]], Domkustos, Offizial des Metropolitan- und Diözesangericht&lt;br /&gt;
* Prälat [[Martin Walchhofer (Priester)|Martin Walchhofer]], [[Bischofsvikar]] für die Weltkirche, Pfarrprovisor in Salzburg-Gnigl und Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio)&lt;br /&gt;
* Prälat Univ.-Prof. Dr. [[Hans Paarhammer]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]], emerierter Rektor von [[Bildungshaus St. Virgil|St. Virgil]], &lt;br /&gt;
* Dr. [[Gottfried Laireiter]], Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die spirituellen Bewegungen&lt;br /&gt;
* KR Dr. [[Franz Padinger]], geistlicher Assistent der [[Katholische Aktion Salzburg|Katholische Aktion]]&lt;br /&gt;
* OStR Dr. [[Raimund Sagmeister]], Rektor des katechetischen Amtes und Professor an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
* MMMag. Kons.Rat [[Roland Kerschbaum]], Diözesankonservator&lt;br /&gt;
* Dechant [[Josef Zauner]], Pfarrer in [[Thalgau]]&lt;br /&gt;
* Mag. Roland Rasser, Leiter des Seelsorgeamtes, Stadtdechant der Stadt Salzburg, [[Dompfarre]]r der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Emeritierte Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Johannes Neuhardt]]&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Matthäus Appesbacher]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Egon Katinsky]] &lt;br /&gt;
* Prälat [[Sebastian Manzl]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Balthasar Sieberer]], emeritierter [[Dompfarre]]r von Salzburg und Leiter des Seelsorgeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein|Klein, Herbert]], &#039;&#039;Die Standesverhältnisse des Salzburger Domkapitels im Mittelalter (bis 1400)&#039;&#039;. 1923. &lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], &#039;&#039;Das Salzburger Domkapitel in seiner persönlichen Zusammensetzung 1400-1550&#039;&#039;. 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], [[Herbert Klein]]: &#039;&#039;Salzburger Domherren von 1300 bis 1514&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 92, 1952, S.&amp;amp;nbsp;1-81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel  Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
* salzburg-rundgang.at: [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/domkapitel Domkapitel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Domkapitel, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ed salzburg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520058</id>
		<title>Salzburger Domkapitel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520058"/>
		<updated>2017-03-21T10:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ed salzburg: /* Das Domkapitel 2017 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Domkapitel&#039;&#039;&#039; wählt den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]. Seine Mitglieder werden &#039;&#039;Domkapitulare&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
===Domkapitulare===&lt;br /&gt;
Ein Kapitular ist nach dem Recht der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] ein Priester, dem allein oder in Gemeinschaft mit anderen Priestern (dem Kapitel) die Aufgabe anvertraut ist, an einer Kathedralkirche feierliche Gottesdienste zu halten und alle vom Bischof übertragenen Aufgaben zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitular Kapitular]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domherr===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzburger Domherren]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Domherren waren nicht unbedingt Kapitulare, ja nicht einmal unbedingt geweiht, sondern nur Beamte geistlicher Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Domherr Domherr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Der erste [[Salzburger Dom]] wurde von Bischof [[Virgil]] (der gleichzeitig auch Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] war) am [[25. September]] [[774]] geweiht. Das war auch der Grund, weshalb nun ein &#039;&#039;Domkapitel&#039;&#039; vonnöten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[817]] führten diese Kanoniker&amp;lt;ref&amp;gt;Kanoniker (lateinisch &amp;quot;Canonici&amp;quot;) oder in der weiblichen Form Kanonissen waren ursprünglich Priester bzw. Ordensfrauen, welche nach einer gewissen Regel, dem &amp;quot;Kanon&amp;quot;, zusammenlebten; weitere Informationen [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kanoniker_Kanonissen.htm Kanoniker und Kanonissen]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Regel (= canon) des Wormser Bischofs Chrodegang ein gemeinschaftliches Leben. [[987]] trennte sich ein Teil von der Gemeinschaft und begann unter dem aus [[Regensburg]] kommenden Abt [[Tito]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] eine neue Mönchsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Augustiner-Chorherrenstift (1122 bis 1514)===&lt;br /&gt;
====Statut====&lt;br /&gt;
[[1122]] errichtete Erzbischof [[Konrad I.]] ein neues Kanonikerstift, dessen Angehörigenzahl er auf 24 festsetzte, wobei er die Domherren verpflichtete, die [[Augustiner-Chorherren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. Oktober]] [[1427]] bestätigte Papst Martin V. dem Salzburger Kapitel ein Statut, in dem die Pfründenverteilung neu geregelt wurde. Dieses Statut wurde [[1451]] von Papst Nikolaus V. bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme in das Domkapitel geschah durch Wahl, wobei Stimmenmehrheit entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aufnahmevoraussetzung war spätestens seit Martins V. Statutenbestätigung von 1427 die zumindest ritterliche Geburt erforderlich: Die Kapitulare mußten von „Grafen, Freiherrn, Rittern und edlen Knechten“ abstammen. Nur im 14. Jahrhundert wurden noch zwei gelehrte Bürger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme als vollberechtigtes Mitglied konnte nur nach der Priesterweihe erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensregel verlangte auch dauernde Residenz und Präsenz. Schon aus diesem Grunde war die Erlangung auswärtiger Pfründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 24 Kanonikaten blieben im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] zahlreiche unbesetzt, 1514 waren noch neun Kapitulare vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ämter und Dignitäten====&lt;br /&gt;
Unter den Amts- und Würdenträgern des Augustinerchorherrenstifts nahm, im Gegensatz zu den Einrichtungen der aus Weltpriestern bestehenden Domkapitel, der &#039;&#039;&#039;[[Dompropst]]&#039;&#039;&#039; eine überragende Stellung ein. Er war unumschränkter Vorgesetzter der übrigen Kapitularen, bei der Profess musste ihm Gehorsam geschworen werden. Der [[Dompropst]] wurde vom Kapitel frei gewählt, nur manchmal nahm der Papst, einmal der Erzbischof die Ernennung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domdekan&#039;&#039;&#039;, der vom Kapitel frei gewählt wurde, war im Chorherrenstift lediglich im Chordienst das Oberhaupt des Kapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stadtpfarrer&#039;&#039;&#039; – die Stadtpfarrkirche, das war die heutige [[Franziskanerkirche]], war mit dem Domstift fest verbunden – war der erste Seelsorger der Hauptstadt, im Kapitel spielte er keine größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domscholastikus&#039;&#039;&#039; war der Leiter der Domschule, dem die Erziehung der Domizellaren oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domoblajar&#039;&#039;&#039; war der Verwalter der Meßstiftungen im Dom, deren jährlicher Ertrag unter die Priester des Domstiftes verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Spitalmeister&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hospitalarius&#039;&#039;) war der Leiter des [[Armen-_und_Krankenfürsorge_(historisch)#Domkapitelspital_St._Johann_in_Stubenberg|Domkapitelspital]]s im [[Kaiviertel|Kai]]. Im [[15. Jahrhundert]] wurde das Spital in erster Linie für die Bediensteten des Domkapitels verwendet. Es befand sich neben der St. Johanns-Kirche an der Ecke der späteren [[Kapitelgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Siechenmeister&#039;&#039;&#039; betreute die Infirmarie, die Krankenabteilung im Stift selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Amt war das des &#039;&#039;&#039;Domkustos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war eine Domäne des Adels. Im [[14. Jahrhundert]] waren bürgerlicher Herkunft Pilgrim Laubezz und Karl Muschopf; der erste aus einer [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]er, der zweite aus einer [[Regensburg]]er Bürgerfamilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Herkunft der Domherren umfaßt nach Wagner [1952] für das 14. und 15. Jahrhundert den gesamten süddeutschen Raum von Schwaben bis Krain:&lt;br /&gt;
* Salzburg, [[Steiermark]] und [[Kärnten]] (Diözese Salzburg mit den Suffraganen Chiemsee, [[Gurk]], [[Seckau]] und [[Lavant]]) 55, &lt;br /&gt;
* Österreich [[OÖ|ob]] und [[NÖ|unter der Enns]] 37, &lt;br /&gt;
* [[Baiern]] 34, &lt;br /&gt;
* [[Slowenien#Krain|Krain]] 7, &lt;br /&gt;
* [[Bayern#Franken|Franken]] 6, &lt;br /&gt;
* [[Tirol]] 5, &lt;br /&gt;
* [[Württemberg|Schwaben]] 2,&lt;br /&gt;
* nicht bestimmbar: 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Universitätsstudium lässt sich bei 49 Domherren, also bei fast einem Drittel, feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das weltliche Domkapitel (1514 bis 1806)===&lt;br /&gt;
====Verfassung====&lt;br /&gt;
Durch päpstliche Bulle vom [[22. September]] [[1514]] wurde das Augustiner-Chorherrenkapitel in ein weltpriesterliches Domstift umgewandelt, dem auch 24 Kapitulare angehörten. Gleichzeitig wurden auch 12 Chorvikare am Dom angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] erließ am [[19. September]] [[1628]] das grundlegende Statut, in dem die Kriterien der Aufnahme in das Kapitel festgesetzt wurden. Dieses blieb bis zur Auflösung des Domkapitels [[1806]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Domkapitel war der größte Wirtschaftskörper des Landes. Es hatte zahlreiche Patronatsrechte über Pfarreien, Jagdrechte, Liegenschaften und in der Stadt 15 Kanonikalhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ewiges Statut====&lt;br /&gt;
[[1606]] fasste das Domkapitel den Beschluss, dass nie ein bayerischer Prinz oder österreichischer Erzherzog Erzbischof werden dürfe. Dieses so genannte &#039;&#039;Ewige Statut&#039;&#039;&#039; wurde in der Folge ohne Unterbrechung eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Residenzpflicht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domherren mussten sich jährlich mindestens drei Monate in der Stadt Salzburg aufhalten und benötigten dazu entsprechende Wohngebäude. Diese [[Domherrenhäuser]] wurden in der [[Kapitelgasse]] und im [[Kaiviertel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bischöfe von Chiemsee====&lt;br /&gt;
Ab [[1610]] waren die nun ständig aus dem Domkapitel ernannten [[Bischöfe von Chiemsee]] zugleich Weihbischöfe von Salzburg.&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Die Herkunftsorte der Domherren umfassen die katholischen Gegenden des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]es, besonders jedoch den süddeutschen Raum. [[Tirol]] ist stark vertreten, einheimische Familien jedoch nur in geringem Ausmaß, besonders wenn man die von den Erzbischöfen, die selbst fast durchwegs auswärtiger Herkunft waren, ins Land gebrachten Angehörigen ihrer Herkunftsfamilien (siehe den Artikel „[[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg]]“) außer Betracht lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Die Salzburger Kanoniker ließen es sich nicht nehmen, sich an der geistlichen und weltlichen Führung der Diözese maßgeblich zu beteiligen. Die Erzbischöfe gingen im 14. und 15. Jahrhundert mit einer einzigen Ausnahme ([[Johann III. Beckenschlager|Johann von Gran]]) aus dem Domkapitel hervor. Ebenso wurden die Salzburger Eigen- bzw. Suffraganbistümer teilweise mit Salzburger Domherren besetzt, besonders [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]], in geringerem Maße auch Seckau und Lavant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weltlichen Belangen spielte das Kapitel besonders in den Zeiten von Sedisvakanzen eine wichtige Rolle. Hier stellte es den Ökonom und dessen zwei Gehilfen. Diese drei führten die Regierung bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs. Auch bei Abwesenheit des Erzbischofs besorgte ein Kapitular, meist der [[Dompropst]], die Stellvertretung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel seit 1825==&lt;br /&gt;
===Wiedererrichtung und Wahlrecht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Domkapitel als reichsunmittelbare Institution [[1806]] untergegangen war (es war die Zeit der Säkularisierung, als [[Ferdinand III. von Toskana]] als [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] über Salzburg herrschte), fand am [[25. März]] [[1825]] die Errichtung des neuen Domkapitels statt. Diesem gehören seither 12 Domherren an. Das mit päpstlichem Breve vom [[23. April]] [[1823]] zugestandene kanonische Wahlrecht&amp;lt;ref&amp;gt;Details zum Nachlesen hier [http://home.hetnet.nl/~otto.vervaart/kanonisches_recht.htm Kanonisches Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Erzbischofs wurde bis [[1918]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[1933]] zwischen der Republik Österreich und dem Apostolischen Stuhl geschlossenen Konkordat&amp;lt;ref&amp;gt;Konkordat nennt man völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen der Katholischen Kirche und einem Staat über beiderseitig interessierende Fragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; präsentiert dieser dem Domkapitel zu Salzburg drei Kandidaten, aus denen es in freier und geheimer Wahl einen Erzbischof erwählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtskleidung===&lt;br /&gt;
Die Amtskleidung der Domherren besteht aus einem schwarzen, rot gesäumten Talar mit roten Knöpfen, einer kirschroten Mozetta, einem ebensolchen Birett und einem Kapitelkreuz, das [[Kaiser Franz II./I.]] am [[25. März]] [[1827]] gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel heute==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, das im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;lt;ref&amp;gt;Das 21. ökumenische Konzil am 25. Jänner 1959 wurde zum Symbol für die Erneuerung der katholischen Kirche. Weitere Informationen: [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/2__Vatikanisches_Konzil.htm 2. Vatikanisches Konzil]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das geistliche Wohl der ganzen Diözese Verantwortung trägt, die mitbrüderliche Sorge für die Priester und die Pflege der Gemeinschaft. Außerdem hat es die Aufgabe des Kollegiums der Konsultoren, das in bestimmten personellen und ökonomischen Fragen zu hören ist, dem u. U. die Wahl eines Diözesanadministrators zufällt und dem ein neuernannter Bischof sein Ernennungsdekret bei der Besitzergeifung der Diözese vorzulegen hat. Als Priestergemeinschaft sind die Domkapitulare zur gemeinsamen Feier des Stundengebetes, der Konventmesse und der feierlichen sonntäglichen Domliturgie verpflichtet. Ebenso ist die Erhaltung der Domkirche ihre Aufgabe. Wenigstens viermal im Jahr sind halbtägige Besprechungen abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Statuten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtig gültigen Statuten des Domkapitels hat Erzbischof [[Karl Berg|Dr. Karl Berg]] am [[1. Jänner]] [[1984]] in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Domkapitel 2017===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel besteht seit [[25. März]] [[2017]] aus zwölf Kanonikern, die folgende Ämter bekleiden:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel &amp;gt; Geschichte,] abgefragt am 25. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihbischof]] Dr. [[Andreas Laun]] OSFS, Dompropst&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hansjörg Hofer]], Generalvikar, Seelsorger in [[Hallein|Rehhof]], Domdechant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|9. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Johann Reißmeier]], Domkustos, Offizial des Metropolitan- und Diözesangericht&lt;br /&gt;
* Prälat [[Martin Walchhofer (Priester)|Martin Walchhofer]], [[Bischofsvikar]] für die Weltkirche, Pfarrprovisor in Salzburg-Gnigl und Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio)&lt;br /&gt;
* Prälat Univ.-Prof. Dr. [[Hans Paarhammer]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]], emerierter Rektor von [[Bildungshaus St. Virgil|St. Virgil]], &lt;br /&gt;
* Dr. [[Gottfried Laireiter]], Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die spirituellen Bewegungen&lt;br /&gt;
* KR Dr. [[Franz Padinger]], geistlicher Assistent der [[Katholische Aktion Salzburg|Katholische Aktion]]&lt;br /&gt;
* OStR Dr. [[Raimund Sagmeister]], Rektor des katechetischen Amtes und Professor an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
* MMMag. Kons.Rat [[Roland Kerschbaum]], Diözesankonservator&lt;br /&gt;
* Dechant [[Josef Zauner]], Pfarrer in [[Thalgau]]&lt;br /&gt;
* Mag. Roland Rasser, Leiter des Seelsorgeamtes, Stadtdechant der Stadt Salzburg, [[Dompfarre]]r der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Emeritierte Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Johannes Neuhardt]]&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Matthäus Appesbacher]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Egon Katinsky]] &lt;br /&gt;
* Prälat [[Sebastian Manzl]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Balthasar Sieberer]], emeritierter [[Dompfarre]]r von Salzburg und Leiter des Seelsorgeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein|Klein, Herbert]], &#039;&#039;Die Standesverhältnisse des Salzburger Domkapitels im Mittelalter (bis 1400)&#039;&#039;. 1923. &lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], &#039;&#039;Das Salzburger Domkapitel in seiner persönlichen Zusammensetzung 1400-1550&#039;&#039;. 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], [[Herbert Klein]]: &#039;&#039;Salzburger Domherren von 1300 bis 1514&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 92, 1952, S.&amp;amp;nbsp;1-81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel  Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
* salzburg-rundgang.at: [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/domkapitel Domkapitel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Domkapitel, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ed salzburg</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520057</id>
		<title>Salzburger Domkapitel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Domkapitel&amp;diff=520057"/>
		<updated>2017-03-21T09:59:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ed salzburg: /* Das Domkapitel 2015 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Domkapitel&#039;&#039;&#039; wählt den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]. Seine Mitglieder werden &#039;&#039;Domkapitulare&#039;&#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
===Domkapitulare===&lt;br /&gt;
Ein Kapitular ist nach dem Recht der [[Katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] ein Priester, dem allein oder in Gemeinschaft mit anderen Priestern (dem Kapitel) die Aufgabe anvertraut ist, an einer Kathedralkirche feierliche Gottesdienste zu halten und alle vom Bischof übertragenen Aufgaben zu erfüllen&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitular Kapitular]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Domherr===&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Salzburger Domherren]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Domherren waren nicht unbedingt Kapitulare, ja nicht einmal unbedingt geweiht, sondern nur Beamte geistlicher Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Domherr Domherr]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
===Entstehung===&lt;br /&gt;
Der erste [[Salzburger Dom]] wurde von Bischof [[Virgil]] (der gleichzeitig auch Abt von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] war) am [[25. September]] [[774]] geweiht. Das war auch der Grund, weshalb nun ein &#039;&#039;Domkapitel&#039;&#039; vonnöten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[817]] führten diese Kanoniker&amp;lt;ref&amp;gt;Kanoniker (lateinisch &amp;quot;Canonici&amp;quot;) oder in der weiblichen Form Kanonissen waren ursprünglich Priester bzw. Ordensfrauen, welche nach einer gewissen Regel, dem &amp;quot;Kanon&amp;quot;, zusammenlebten; weitere Informationen [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kanoniker_Kanonissen.htm Kanoniker und Kanonissen]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach der Regel (= canon) des Wormser Bischofs Chrodegang ein gemeinschaftliches Leben. [[987]] trennte sich ein Teil von der Gemeinschaft und begann unter dem aus [[Regensburg]] kommenden Abt [[Tito]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] eine neue Mönchsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Augustiner-Chorherrenstift (1122 bis 1514)===&lt;br /&gt;
====Statut====&lt;br /&gt;
[[1122]] errichtete Erzbischof [[Konrad I.]] ein neues Kanonikerstift, dessen Angehörigenzahl er auf 24 festsetzte, wobei er die Domherren verpflichtete, die [[Augustiner-Chorherren]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regel&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zu befolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. Oktober]] [[1427]] bestätigte Papst Martin V. dem Salzburger Kapitel ein Statut, in dem die Pfründenverteilung neu geregelt wurde. Dieses Statut wurde [[1451]] von Papst Nikolaus V. bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme in das Domkapitel geschah durch Wahl, wobei Stimmenmehrheit entschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aufnahmevoraussetzung war spätestens seit Martins V. Statutenbestätigung von 1427 die zumindest ritterliche Geburt erforderlich: Die Kapitulare mußten von „Grafen, Freiherrn, Rittern und edlen Knechten“ abstammen. Nur im 14. Jahrhundert wurden noch zwei gelehrte Bürger aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufnahme als vollberechtigtes Mitglied konnte nur nach der Priesterweihe erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensregel verlangte auch dauernde Residenz und Präsenz. Schon aus diesem Grunde war die Erlangung auswärtiger Pfründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 24 Kanonikaten blieben im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] zahlreiche unbesetzt, 1514 waren noch neun Kapitulare vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ämter und Dignitäten====&lt;br /&gt;
Unter den Amts- und Würdenträgern des Augustinerchorherrenstifts nahm, im Gegensatz zu den Einrichtungen der aus Weltpriestern bestehenden Domkapitel, der &#039;&#039;&#039;[[Dompropst]]&#039;&#039;&#039; eine überragende Stellung ein. Er war unumschränkter Vorgesetzter der übrigen Kapitularen, bei der Profess musste ihm Gehorsam geschworen werden. Der [[Dompropst]] wurde vom Kapitel frei gewählt, nur manchmal nahm der Papst, einmal der Erzbischof die Ernennung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domdekan&#039;&#039;&#039;, der vom Kapitel frei gewählt wurde, war im Chorherrenstift lediglich im Chordienst das Oberhaupt des Kapitels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Stadtpfarrer&#039;&#039;&#039; – die Stadtpfarrkirche, das war die heutige [[Franziskanerkirche]], war mit dem Domstift fest verbunden – war der erste Seelsorger der Hauptstadt, im Kapitel spielte er keine größere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domscholastikus&#039;&#039;&#039; war der Leiter der Domschule, dem die Erziehung der Domizellaren oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Domoblajar&#039;&#039;&#039; war der Verwalter der Meßstiftungen im Dom, deren jährlicher Ertrag unter die Priester des Domstiftes verteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Spitalmeister&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hospitalarius&#039;&#039;) war der Leiter des [[Armen-_und_Krankenfürsorge_(historisch)#Domkapitelspital_St._Johann_in_Stubenberg|Domkapitelspital]]s im [[Kaiviertel|Kai]]. Im [[15. Jahrhundert]] wurde das Spital in erster Linie für die Bediensteten des Domkapitels verwendet. Es befand sich neben der St. Johanns-Kirche an der Ecke der späteren [[Kapitelgasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Siechenmeister&#039;&#039;&#039; betreute die Infirmarie, die Krankenabteilung im Stift selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Amt war das des &#039;&#039;&#039;Domkustos&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Das Domkapitel war eine Domäne des Adels. Im [[14. Jahrhundert]] waren bürgerlicher Herkunft Pilgrim Laubezz und Karl Muschopf; der erste aus einer [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]er, der zweite aus einer [[Regensburg]]er Bürgerfamilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die regionale Herkunft der Domherren umfaßt nach Wagner [1952] für das 14. und 15. Jahrhundert den gesamten süddeutschen Raum von Schwaben bis Krain:&lt;br /&gt;
* Salzburg, [[Steiermark]] und [[Kärnten]] (Diözese Salzburg mit den Suffraganen Chiemsee, [[Gurk]], [[Seckau]] und [[Lavant]]) 55, &lt;br /&gt;
* Österreich [[OÖ|ob]] und [[NÖ|unter der Enns]] 37, &lt;br /&gt;
* [[Baiern]] 34, &lt;br /&gt;
* [[Slowenien#Krain|Krain]] 7, &lt;br /&gt;
* [[Bayern#Franken|Franken]] 6, &lt;br /&gt;
* [[Tirol]] 5, &lt;br /&gt;
* [[Württemberg|Schwaben]] 2,&lt;br /&gt;
* nicht bestimmbar: 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Universitätsstudium lässt sich bei 49 Domherren, also bei fast einem Drittel, feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das weltliche Domkapitel (1514 bis 1806)===&lt;br /&gt;
====Verfassung====&lt;br /&gt;
Durch päpstliche Bulle vom [[22. September]] [[1514]] wurde das Augustiner-Chorherrenkapitel in ein weltpriesterliches Domstift umgewandelt, dem auch 24 Kapitulare angehörten. Gleichzeitig wurden auch 12 Chorvikare am Dom angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] erließ am [[19. September]] [[1628]] das grundlegende Statut, in dem die Kriterien der Aufnahme in das Kapitel festgesetzt wurden. Dieses blieb bis zur Auflösung des Domkapitels [[1806]] in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Domkapitel war der größte Wirtschaftskörper des Landes. Es hatte zahlreiche Patronatsrechte über Pfarreien, Jagdrechte, Liegenschaften und in der Stadt 15 Kanonikalhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ewiges Statut====&lt;br /&gt;
[[1606]] fasste das Domkapitel den Beschluss, dass nie ein bayerischer Prinz oder österreichischer Erzherzog Erzbischof werden dürfe. Dieses so genannte &#039;&#039;Ewige Statut&#039;&#039;&#039; wurde in der Folge ohne Unterbrechung eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Residenzpflicht====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domherren mussten sich jährlich mindestens drei Monate in der Stadt Salzburg aufhalten und benötigten dazu entsprechende Wohngebäude. Diese [[Domherrenhäuser]] wurden in der [[Kapitelgasse]] und im [[Kaiviertel]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bischöfe von Chiemsee====&lt;br /&gt;
Ab [[1610]] waren die nun ständig aus dem Domkapitel ernannten [[Bischöfe von Chiemsee]] zugleich Weihbischöfe von Salzburg.&lt;br /&gt;
====Persönliche Zusammensetzung des Kapitels====&lt;br /&gt;
Die Herkunftsorte der Domherren umfassen die katholischen Gegenden des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Reich]]es, besonders jedoch den süddeutschen Raum. [[Tirol]] ist stark vertreten, einheimische Familien jedoch nur in geringem Ausmaß, besonders wenn man die von den Erzbischöfen, die selbst fast durchwegs auswärtiger Herkunft waren, ins Land gebrachten Angehörigen ihrer Herkunftsfamilien (siehe den Artikel „[[Nepotismus im Fürsterzbistum Salzburg]]“) außer Betracht lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel &amp;quot;[[Salzburger Domherren]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Die Salzburger Kanoniker ließen es sich nicht nehmen, sich an der geistlichen und weltlichen Führung der Diözese maßgeblich zu beteiligen. Die Erzbischöfe gingen im 14. und 15. Jahrhundert mit einer einzigen Ausnahme ([[Johann III. Beckenschlager|Johann von Gran]]) aus dem Domkapitel hervor. Ebenso wurden die Salzburger Eigen- bzw. Suffraganbistümer teilweise mit Salzburger Domherren besetzt, besonders [[Bistum Chiemsee|Chiemsee]], in geringerem Maße auch Seckau und Lavant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weltlichen Belangen spielte das Kapitel besonders in den Zeiten von Sedisvakanzen eine wichtige Rolle. Hier stellte es den Ökonom und dessen zwei Gehilfen. Diese drei führten die Regierung bis zum Amtsantritt eines neuen Erzbischofs. Auch bei Abwesenheit des Erzbischofs besorgte ein Kapitular, meist der [[Dompropst]], die Stellvertretung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel seit 1825==&lt;br /&gt;
===Wiedererrichtung und Wahlrecht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das erste Domkapitel als reichsunmittelbare Institution [[1806]] untergegangen war (es war die Zeit der Säkularisierung, als [[Ferdinand III. von Toskana]] als [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] über Salzburg herrschte), fand am [[25. März]] [[1825]] die Errichtung des neuen Domkapitels statt. Diesem gehören seither 12 Domherren an. Das mit päpstlichem Breve vom [[23. April]] [[1823]] zugestandene kanonische Wahlrecht&amp;lt;ref&amp;gt;Details zum Nachlesen hier [http://home.hetnet.nl/~otto.vervaart/kanonisches_recht.htm Kanonisches Recht]&amp;lt;/ref&amp;gt; des Erzbischofs wurde bis [[1918]] ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[1933]] zwischen der Republik Österreich und dem Apostolischen Stuhl geschlossenen Konkordat&amp;lt;ref&amp;gt;Konkordat nennt man völkerrechtliche Vereinbarungen zwischen der Katholischen Kirche und einem Staat über beiderseitig interessierende Fragen.&amp;lt;/ref&amp;gt; präsentiert dieser dem Domkapitel zu Salzburg drei Kandidaten, aus denen es in freier und geheimer Wahl einen Erzbischof erwählen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtskleidung===&lt;br /&gt;
Die Amtskleidung der Domherren besteht aus einem schwarzen, rot gesäumten Talar mit roten Knöpfen, einer kirschroten Mozetta, einem ebensolchen Birett und einem Kapitelkreuz, das [[Kaiser Franz II./I.]] am [[25. März]] [[1827]] gestiftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Domkapitel heute==&lt;br /&gt;
===Allgemeines===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel ist ein Priesterkollegium, das im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;lt;ref&amp;gt;Das 21. ökumenische Konzil am 25. Jänner 1959 wurde zum Symbol für die Erneuerung der katholischen Kirche. Weitere Informationen: [http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/2__Vatikanisches_Konzil.htm 2. Vatikanisches Konzil]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das geistliche Wohl der ganzen Diözese Verantwortung trägt, die mitbrüderliche Sorge für die Priester und die Pflege der Gemeinschaft. Außerdem hat es die Aufgabe des Kollegiums der Konsultoren, das in bestimmten personellen und ökonomischen Fragen zu hören ist, dem u. U. die Wahl eines Diözesanadministrators zufällt und dem ein neuernannter Bischof sein Ernennungsdekret bei der Besitzergeifung der Diözese vorzulegen hat. Als Priestergemeinschaft sind die Domkapitulare zur gemeinsamen Feier des Stundengebetes, der Konventmesse und der feierlichen sonntäglichen Domliturgie verpflichtet. Ebenso ist die Erhaltung der Domkirche ihre Aufgabe. Wenigstens viermal im Jahr sind halbtägige Besprechungen abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Statuten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtig gültigen Statuten des Domkapitels hat Erzbischof [[Karl Berg|Dr. Karl Berg]] am [[1. Jänner]] [[1984]] in Kraft gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Domkapitel 2015===&lt;br /&gt;
Das Domkapitel besteht seit [[25. März]] [[2015]] wieder aus zwölf Kanonikern, die folgende Ämter bekleiden:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel &amp;gt; Geschichte,] abgefragt am 25. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Weihbischof]] Dr. [[Andreas Laun]] OSFS, Dompropst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Prälat [[Martin Walchhofer (Priester)|Martin Walchhofer]], [[Bischofsvikar]] für die Weltkirche, Pfarrprovisor in Salzburg-Gnigl und Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio)&lt;br /&gt;
* Prälat Univ.-Prof. Dr. [[Hans Paarhammer]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hansjörg Hofer]], Generalvikar, Seelsorger in [[Hallein|Rehhof]], Domdechant&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|9. Dezember 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Johann Reißmeier]], Bischofsvikar für die Weltkirche und die Ständigen Diakone&lt;br /&gt;
* Dr. [[Gottfried Laireiter]], Regens des [[Priesterseminar]]s, Bischofsvikar für die Institute des geweihten Lebens und die spirituellen Bewegungen&lt;br /&gt;
* KR Dr. [[Franz Padinger]], geistlicher Assistent der [[Katholische Aktion Salzburg|Katholische Aktion]]&lt;br /&gt;
* OStR Dr. [[Raimund Sagmeister]], Rektor des katechetischen Amtes und Professor an der Pädagogischen Hochschule&lt;br /&gt;
* MMMag. Kons.Rat [[Roland Kerschbaum]], Diözesankonservator&lt;br /&gt;
* Dechant [[Josef Zauner]], Pfarrer in [[Thalgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Emeritierte Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Johannes Neuhardt]]&lt;br /&gt;
* Apostolischer Protonotar Prälat Dr. [[Matthäus Appesbacher]]&lt;br /&gt;
* Prälat [[Egon Katinsky]] &lt;br /&gt;
* Prälat [[Sebastian Manzl]]&lt;br /&gt;
* Prälat Dr. [[Hans-Walter Vavrovsky]], emerierter Rektor von [[Bildungshaus St. Virgil|St. Virgil]], &lt;br /&gt;
* Prälat [[Balthasar Sieberer]], emeritierter [[Dompfarre]]r von Salzburg und Leiter des Seelsorgeamtes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein|Klein, Herbert]], &#039;&#039;Die Standesverhältnisse des Salzburger Domkapitels im Mittelalter (bis 1400)&#039;&#039;. 1923. &lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], &#039;&#039;Das Salzburger Domkapitel in seiner persönlichen Zusammensetzung 1400-1550&#039;&#039;. 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
{{Quelle Salzburgs Synchronik}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagner (Historiker)|Wagner, Hans]], [[Herbert Klein]]: &#039;&#039;Salzburger Domherren von 1300 bis 1514&#039;&#039;, in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 92, 1952, S.&amp;amp;nbsp;1-81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchen.net/organisation/domkapitel  Erzdiözese Salzburg &amp;gt; Domkapitel]&lt;br /&gt;
* salzburg-rundgang.at: [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/kirchen_und_kloester/domkapitel Domkapitel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Sonstiges)|Domkapitel, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Domkapitel, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ed salzburg</name></author>
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