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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2026-01-28T10:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_GesamtansichtAdventsingen_c_SalzburgerAdventsingen_Vogl.jpg|center|900px|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2018]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], die seit [[1960]] veranstaltet von der gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist das Vorbild zahlreicher Adventsingen im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 2 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Jährlich strömen rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musizierenden, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JEah8-yB4xU|280|right|Salzburger Adventsingen 2016, ab der sechsten Minute der Andachtsjodler ,10:26 min. Video}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besuchenden ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt bis 2026 in den Händen von [[Johann Köhl|Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Kulturwerk Salzburg]] war er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit [[1999]] für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Anfang ===&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobias Reiser d. Ä.]] (* [[1907]]; † [[1974]]) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias Reiser d. J.]] (* [[1946]]; † 1999) geboren. Einige Texte für diese erste Aufführung stammten von [[Annette Thoma]], Pflegerin des geistlichen bayrischen Volksliedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre [[1950]] in den [[Prunkräume der Alten Residenz#Kaisersaal|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* [[1886]]; † [[1974]]). Weitere Mitwirkende sind die Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanz[[perchten]]gruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von [[Prof]]. [[Josef Dengg (Volksliedkomponist)|Josef Sepp** Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspielturm|Glockenspielturm]] als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* [[1897]]; † [[1973]]) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die &amp;quot;Kleinen Christkindlgeschichten&amp;quot;. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre &amp;quot;Adventsingen&amp;quot; wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstmals im Großen Festspielhaus ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus (Politiker)|Josef Klaus]] (* [[1910]]; † [[2001]]) das Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser d. Ä. hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. [[1974]] stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung ===&lt;br /&gt;
Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiterzuentwickeln. Ab [[1980]] finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1996]] feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium &amp;quot;Es ward der Engel Gabriel&amp;quot; wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d. J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000: Hans Köhl übernimmt die künstlerische Leitung ===&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser d. J. übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes &amp;quot;[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎]]&amp;quot; zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender Mitbewerber-Adventsingen bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Robert Pienz übernimmt ab 2027 die künstlerische Leitung ===&lt;br /&gt;
[[Robert Pienz]] übernimmt ab [[2027]] das Salzburger Adventsingen. Robert Pienz wird geschäftsführender Intendant der Kulturwerk Salzburg GmbH und damit künstlerischer Leiter des Salzburger Adventsingens. Dies teilte das [[Salzburger Heimatwerk]] am Mittwoch, den [[7. Jänner]] [[2025]], mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inszenierung [[2026]] - &amp;quot;Das große Geheimnis&amp;quot; -  werde noch Hans Köhl betreuen, bestätigte Hildegund Schirlbauer, Geschäftsführerin des Salzburger Heimatwerks. Ab Jahreshälfte wird dann Robert Pienz das Werk für 2027 vorbereiten; bis dahin müsste sich auch abzeichnen, ob 2027 das [[Große Festspielhaus]] (wird ab 2027 umgebaut) zur Verfügung steht oder ob das Adventsingen in einer anderen Spielstätte – möglicherweise der [[Felsenreitschule]] – stattfinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Salzburger Adventsingen folgt Robert Pienz auf Hans Köhl, der nach 27 Jahren an der Spitze des Salzburger Adventsingens – in der Nachfolge von Tobi Reiser d. Ä. und d. J. – mit Ende des Jahres 2026 in den Ruhestand tritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/kultur/allgemein/robert-pienz-uebernimmt-ab-2027-das-salzburger-adventsingen-im-grossen-festspielhaus-art-628562?cx_testId=1&amp;amp;cx_testVariant=cx_1&amp;amp;cx_artPos=2&amp;amp;cx_experienceId=EXD5WQ0EFKD9&amp;amp;cx_experienceActionId=showRecommendations77S1G7GEQDJZ23#cxrecs_s sn.at], 7. Jänner 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]]&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im [[Prunkräume der Alten Residenz|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren &amp;quot;Stimme&amp;quot; des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* [[1963]]: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* [[1964]]: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten [[Wilhelm Keller]], seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am [[31. Oktober]], die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am [[26. November]], Tobias Reiser d. J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* [[1983]]: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, [[Hellmuth Hölzl]] kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* [[1986]]: Das szenische Oratorium &amp;quot;A Liacht is aufkemma&amp;quot; wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* [[1989]]: Tobias Reiser d. J. erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot;. Erstmals wird die Musik von [[Klemens Vereno]] komponiert. &lt;br /&gt;
* [[1996]]: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser d. J. mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel &amp;quot;Es ward der Engel Gabriel&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium &amp;quot;Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht&amp;quot; bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser d. J. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am [[18. Dezember]], nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser d. J. plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* [[2000]]: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* [[2001]]: Ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Siehe, ich bin des Herrn Magd&amp;quot; wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit [[Josef Radauer junior]], [[Shane Woodborne]], [[Charly Rabanser]], Alfred Kröll und [[Hans Stadler]] erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent [[Herbert Böck]] sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* [[2003]]: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten [[Peter Wesenauer]] entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel &amp;quot;… denn Gott ist die Liebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[2005]]: &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot;, ein Werk von Tobias Reiser d. J. und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg.&lt;br /&gt;
* [[2006]]: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Jetzt fangen wir zum Singen an&amp;quot;. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von [[Karlheinz Böhm]] gegründeten Organisation &amp;quot;Menschen für Menschen&amp;quot; wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* [[2007]]: Das letzte Werk von Tobias Reiser d. Ä. &amp;quot;Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht&amp;quot; wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* [[2008]]: Zum Jubiläum &amp;quot;190 Jahre Stille Nacht&amp;quot; entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* [[2009]]: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Maria&amp;quot; geschaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2010]]: &amp;quot;Wer klopfet an&amp;quot;, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: [[Veronika Pernthaner]], Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_AufGehtsBeiDenHirtenkindern_c_SalzburgerAdventsingen_Neumayr.jpg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* [[2011]]: &amp;quot;Der Stern&amp;quot; von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* [[2012]]: Nach sieben Jahren erfährt das Werk &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot; eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: [[Caroline Richards]], Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* [[2013]]: &amp;quot;Sehnsucht&amp;quot; Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* [[2014]]: &amp;quot;Der Sterngucker&amp;quot;: Beim Salzburger Adventsingen 2014 lauscht ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hinein, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen zieht ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder in den Bann. Der Sterngucker erlebt, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet.&lt;br /&gt;
* [[2015]]: &amp;quot;Schnee in Bethlehem&amp;quot;: Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn &amp;quot;es war einmal&amp;quot;, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und &amp;quot;es begab sich&amp;quot;, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
*[[2016]]: &amp;quot;Gib uns Frieden&amp;quot;: Das Salzburger Adventsingen kehrt im Jubiläumsjahr 2016 unter dem Titel &amp;quot;Gib uns Frieden&amp;quot; thematisch zu seinen Anfängen zurück. Vor 70 Jahren entstand eine Idee, getragen von sehnsuchtsvoller Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Welt. Diesem Gedanken von Tobi Reiser d. Ä. folgte die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. In der Salzburger Residenz findet die [[Ausstellung zum 70. Jubiläum des Salzburger Adventsingens]] statt.&lt;br /&gt;
*[[2017]]: &amp;quot;Der blinde Hirte&amp;quot;: Bei diesem Salzburger Adventsingen spielt ein blinder Hirte eine zentrale Rolle. Er weiß um die Prophezeiungen von Micha und Jesaja aus dem Alten Testament und ahnt die nahende Ankunft des Erlösers. Durch die Blindheit sind seine anderen Sinne besonders geschärft, es scheint, als könne er Gedanken lesen, Bilder und Botschaften wahrnehmen, die uns Sehenden verborgen bleiben. Der blinde Hirte wird von jungen Hirtinnen und Hirten begleitet. Gemeinsam begegnen sie Maria und Josef und erleben die Ankunft des Erlösers auf besonders eindrucksvolle Weise.&lt;br /&gt;
*[[2018]]: &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;: Mit dem Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte von &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an [[Joseph Mohr]] und [[Franz Xaver Gruber]] für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde.&lt;br /&gt;
*[[2019]]: &amp;quot;Der Sterngucker&amp;quot; Der Sterngucker ist ein einsamer, alter Eigenbrötler, der sich zeitlebens als lediger Knecht am Bergbauernhof seines Bruders verdingt. Sein ganzer Stolz ist ein bescheidenes, selbst eingerichtetes &amp;quot;Observatorium&amp;quot; in einer kleinen Hütte, von dem er so oft wie möglich in die Unendlichkeit des Sternenhimmels eintaucht. Gemeinsam mit dem kleinen Enkelkind des bereits verstorbenen Bruders lauschen sie in die Stille des unendlichen Universums, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Es handelt sich dabei um die komplett überarbeitete Wiederaufnahme des gleichnamigen Werkes aus 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[2020]]: Die geplante Produktion &amp;quot;Fürchte Dich nicht!&amp;quot; wird im September 2020 wegen [[Covid-19]] auf das Jahr 2021 verschoben. Das Risiko eines Millionenverlusts im Falle einer kurzfristigen Absage sei zu hoch, begründeten die Veranstalter die Absage in diesem Jahr. Mehr als drei Viertel der 36&amp;amp;nbsp;000 Tickets für die für heuer geplanten Veranstaltungen waren bereits vor dem Corona-Shutdown im März verkauft worden. Den Abgang von einer halben Million Euro hätte man irgendwie stemmen können und müssen. So viel wird nun auch die Abwicklung der Absage kosten. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien die neuen Verschärfungen für Veranstaltungen sowie die Unsicherheit, wann es zu weiteren Einschränkungen kommen könnte. Es gebe einfach keine Planungssicherheit mehr. Hinzu komme, dass man eventuell mit einer deutschen Reisewarnung für Österreich rechnen müsse. &amp;quot;55 Prozent unserer Besucher kommen aber aus Deutschland.&amp;quot; Eine kurzfristige Absage eine Woche vor der Premiere wäre organisatorisch nicht zu bewältigen und würde bis zu einer Million Euro kosten. Daher sei das Risiko einfach zu hoch gewesen. Eine vom Heimatwerk angestrebte Ausfallshaftung, bei der Heimatwerk, Stadt und Land Salzburg jeweils ein Drittel getragen hätten, ist nicht zustande gekommen.&lt;br /&gt;
* [[2021]]: Impfkritische und schwangere [[Simone Vierlinger]], Darstellerin seit [[2008]], u. a. die letzten Jahre als &amp;quot;Maria&amp;quot;, darf nicht auftreten. Der Leiter des &amp;quot;Salzburger Adventsingens&amp;quot;, Hans Köhl, spricht von einer logischen Entscheidung, auch zum Schutz der schwangeren Sängerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/kultur/salzburger-adventsingen-impfkritische-und-schwangere-maria-darf-nicht-auftreten-109404982  www.sn.at/salzburg/kultur], &amp;quot;Salzburger Adventsingen: Impfkritische und schwangere Maria darf nicht auftreten&amp;quot;, 13. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946–1973: Tobias Reiser d. Ä.  &lt;br /&gt;
* 1974–1999: Prof. Tobias Reiser d. J. &lt;br /&gt;
* 2000–2026: Hans Köhl &lt;br /&gt;
* ab 2027 Robert Pienz&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 DerBlindeHirte.jpg|thumb|CD-Cover &amp;quot;Der blinde Hirte&amp;quot;]]  &lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht (2000)&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen (2000)&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd (2002)&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an (2002)&lt;br /&gt;
[[Datei:2018_CD_StilleNacht.jpg|thumb|CD-Cover &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;, &lt;br /&gt;
Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018]]&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe (2004)&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2005)&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an (2006)&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht (2007)&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht (2008)&lt;br /&gt;
* Maria (2009)&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an (2010)&lt;br /&gt;
* Der Stern (2011)&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2012)&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 (2009)&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 (2011)&lt;br /&gt;
* Sehnsucht (2013)&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker (2014)&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem (2015)&lt;br /&gt;
* Gib uns Frieden (2016)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die ersten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die zweiten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die dritten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Der Blinde Hirte (2017)&lt;br /&gt;
* Stille Nacht (2018)&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker (2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:SAS 2016 Buehne und Mitwirkende c Salzburger Adventsingen .jpg|Bühnenbild 2016&lt;br /&gt;
Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|Bühnenbild 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|https://www.salzburgeradventsingen.at/}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur (Veranstaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=2540145</id>
		<title>Salzburger Adventsingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=2540145"/>
		<updated>2026-01-28T10:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_GesamtansichtAdventsingen_c_SalzburgerAdventsingen_Vogl.jpg|center|900px|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2018]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], die seit [[1960]] veranstaltet von der gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist das Vorbild zahlreicher Adventsingen im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 2 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Jährlich strömen rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musizierenden, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JEah8-yB4xU|280|right|Salzburger Adventsingen 2016, ab der sechsten Minute der Andachtsjodler ,10:26 min. Video}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besuchenden ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik lag bis 2026 in den Händen von [[Johann Köhl|Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Kulturwerk Salzburg]] war er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit [[1999]] für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Anfang ===&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobias Reiser d. Ä.]] (* [[1907]]; † [[1974]]) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias Reiser d. J.]] (* [[1946]]; † 1999) geboren. Einige Texte für diese erste Aufführung stammten von [[Annette Thoma]], Pflegerin des geistlichen bayrischen Volksliedes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre [[1950]] in den [[Prunkräume der Alten Residenz#Kaisersaal|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* [[1886]]; † [[1974]]). Weitere Mitwirkende sind die Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanz[[perchten]]gruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von [[Prof]]. [[Josef Dengg (Volksliedkomponist)|Josef Sepp** Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspielturm|Glockenspielturm]] als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* [[1897]]; † [[1973]]) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die &amp;quot;Kleinen Christkindlgeschichten&amp;quot;. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre &amp;quot;Adventsingen&amp;quot; wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstmals im Großen Festspielhaus ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus (Politiker)|Josef Klaus]] (* [[1910]]; † [[2001]]) das Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser d. Ä. hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. [[1974]] stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung ===&lt;br /&gt;
Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiterzuentwickeln. Ab [[1980]] finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1996]] feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium &amp;quot;Es ward der Engel Gabriel&amp;quot; wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d. J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000: Hans Köhl übernimmt die künstlerische Leitung ===&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser d. J. übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes &amp;quot;[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎]]&amp;quot; zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender Mitbewerber-Adventsingen bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Robert Pienz übernimmt ab 2027 die künstlerische Leitung ===&lt;br /&gt;
[[Robert Pienz]] übernimmt ab [[2027]] das Salzburger Adventsingen. Robert Pienz wird geschäftsführender Intendant der Kulturwerk Salzburg GmbH und damit künstlerischer Leiter des Salzburger Adventsingens. Dies teilte das [[Salzburger Heimatwerk]] am Mittwoch, den [[7. Jänner]] [[2025]], mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inszenierung [[2026]] - &amp;quot;Das große Geheimnis&amp;quot; -  werde noch Hans Köhl betreuen, bestätigte Hildegund Schirlbauer, Geschäftsführerin des Salzburger Heimatwerks. Ab Jahreshälfte wird dann Robert Pienz das Werk für 2027 vorbereiten; bis dahin müsste sich auch abzeichnen, ob 2027 das [[Große Festspielhaus]] (wird ab 2027 umgebaut) zur Verfügung steht oder ob das Adventsingen in einer anderen Spielstätte – möglicherweise der [[Felsenreitschule]] – stattfinden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Salzburger Adventsingen folgt Robert Pienz auf Hans Köhl, der nach 27 Jahren an der Spitze des Salzburger Adventsingens – in der Nachfolge von Tobi Reiser d. Ä. und d. J. – mit Ende des Jahres 2026 in den Ruhestand tritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/kultur/allgemein/robert-pienz-uebernimmt-ab-2027-das-salzburger-adventsingen-im-grossen-festspielhaus-art-628562?cx_testId=1&amp;amp;cx_testVariant=cx_1&amp;amp;cx_artPos=2&amp;amp;cx_experienceId=EXD5WQ0EFKD9&amp;amp;cx_experienceActionId=showRecommendations77S1G7GEQDJZ23#cxrecs_s sn.at], 7. Jänner 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel ==&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]]&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im [[Prunkräume der Alten Residenz|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren &amp;quot;Stimme&amp;quot; des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* [[1963]]: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* [[1964]]: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten [[Wilhelm Keller]], seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am [[31. Oktober]], die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am [[26. November]], Tobias Reiser d. J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* [[1983]]: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, [[Hellmuth Hölzl]] kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* [[1986]]: Das szenische Oratorium &amp;quot;A Liacht is aufkemma&amp;quot; wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* [[1989]]: Tobias Reiser d. J. erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot;. Erstmals wird die Musik von [[Klemens Vereno]] komponiert. &lt;br /&gt;
* [[1996]]: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser d. J. mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel &amp;quot;Es ward der Engel Gabriel&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium &amp;quot;Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht&amp;quot; bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser d. J. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am [[18. Dezember]], nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser d. J. plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
* [[2000]]: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* [[2001]]: Ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Siehe, ich bin des Herrn Magd&amp;quot; wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit [[Josef Radauer junior]], [[Shane Woodborne]], [[Charly Rabanser]], Alfred Kröll und [[Hans Stadler]] erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent [[Herbert Böck]] sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* [[2003]]: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten [[Peter Wesenauer]] entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel &amp;quot;… denn Gott ist die Liebe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[2005]]: &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot;, ein Werk von Tobias Reiser d. J. und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg.&lt;br /&gt;
* [[2006]]: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Jetzt fangen wir zum Singen an&amp;quot;. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von [[Karlheinz Böhm]] gegründeten Organisation &amp;quot;Menschen für Menschen&amp;quot; wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* [[2007]]: Das letzte Werk von Tobias Reiser d. Ä. &amp;quot;Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht&amp;quot; wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* [[2008]]: Zum Jubiläum &amp;quot;190 Jahre Stille Nacht&amp;quot; entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* [[2009]]: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel &amp;quot;Maria&amp;quot; geschaffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[2010]]: &amp;quot;Wer klopfet an&amp;quot;, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: [[Veronika Pernthaner]], Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_AufGehtsBeiDenHirtenkindern_c_SalzburgerAdventsingen_Neumayr.jpg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* [[2011]]: &amp;quot;Der Stern&amp;quot; von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* [[2012]]: Nach sieben Jahren erfährt das Werk &amp;quot;Sonst bliebe es ein Traum&amp;quot; eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: [[Caroline Richards]], Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* [[2013]]: &amp;quot;Sehnsucht&amp;quot; Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* [[2014]]: &amp;quot;Der Sterngucker&amp;quot;: Beim Salzburger Adventsingen 2014 lauscht ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hinein, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen zieht ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder in den Bann. Der Sterngucker erlebt, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet.&lt;br /&gt;
* [[2015]]: &amp;quot;Schnee in Bethlehem&amp;quot;: Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn &amp;quot;es war einmal&amp;quot;, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und &amp;quot;es begab sich&amp;quot;, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
*[[2016]]: &amp;quot;Gib uns Frieden&amp;quot;: Das Salzburger Adventsingen kehrt im Jubiläumsjahr 2016 unter dem Titel &amp;quot;Gib uns Frieden&amp;quot; thematisch zu seinen Anfängen zurück. Vor 70 Jahren entstand eine Idee, getragen von sehnsuchtsvoller Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Welt. Diesem Gedanken von Tobi Reiser d. Ä. folgte die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. In der Salzburger Residenz findet die [[Ausstellung zum 70. Jubiläum des Salzburger Adventsingens]] statt.&lt;br /&gt;
*[[2017]]: &amp;quot;Der blinde Hirte&amp;quot;: Bei diesem Salzburger Adventsingen spielt ein blinder Hirte eine zentrale Rolle. Er weiß um die Prophezeiungen von Micha und Jesaja aus dem Alten Testament und ahnt die nahende Ankunft des Erlösers. Durch die Blindheit sind seine anderen Sinne besonders geschärft, es scheint, als könne er Gedanken lesen, Bilder und Botschaften wahrnehmen, die uns Sehenden verborgen bleiben. Der blinde Hirte wird von jungen Hirtinnen und Hirten begleitet. Gemeinsam begegnen sie Maria und Josef und erleben die Ankunft des Erlösers auf besonders eindrucksvolle Weise.&lt;br /&gt;
*[[2018]]: &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;: Mit dem Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte von &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot; im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an [[Joseph Mohr]] und [[Franz Xaver Gruber]] für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde.&lt;br /&gt;
*[[2019]]: &amp;quot;Der Sterngucker&amp;quot; Der Sterngucker ist ein einsamer, alter Eigenbrötler, der sich zeitlebens als lediger Knecht am Bergbauernhof seines Bruders verdingt. Sein ganzer Stolz ist ein bescheidenes, selbst eingerichtetes &amp;quot;Observatorium&amp;quot; in einer kleinen Hütte, von dem er so oft wie möglich in die Unendlichkeit des Sternenhimmels eintaucht. Gemeinsam mit dem kleinen Enkelkind des bereits verstorbenen Bruders lauschen sie in die Stille des unendlichen Universums, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Es handelt sich dabei um die komplett überarbeitete Wiederaufnahme des gleichnamigen Werkes aus 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[2020]]: Die geplante Produktion &amp;quot;Fürchte Dich nicht!&amp;quot; wird im September 2020 wegen [[Covid-19]] auf das Jahr 2021 verschoben. Das Risiko eines Millionenverlusts im Falle einer kurzfristigen Absage sei zu hoch, begründeten die Veranstalter die Absage in diesem Jahr. Mehr als drei Viertel der 36&amp;amp;nbsp;000 Tickets für die für heuer geplanten Veranstaltungen waren bereits vor dem Corona-Shutdown im März verkauft worden. Den Abgang von einer halben Million Euro hätte man irgendwie stemmen können und müssen. So viel wird nun auch die Abwicklung der Absage kosten. Ausschlaggebend für die Entscheidung seien die neuen Verschärfungen für Veranstaltungen sowie die Unsicherheit, wann es zu weiteren Einschränkungen kommen könnte. Es gebe einfach keine Planungssicherheit mehr. Hinzu komme, dass man eventuell mit einer deutschen Reisewarnung für Österreich rechnen müsse. &amp;quot;55 Prozent unserer Besucher kommen aber aus Deutschland.&amp;quot; Eine kurzfristige Absage eine Woche vor der Premiere wäre organisatorisch nicht zu bewältigen und würde bis zu einer Million Euro kosten. Daher sei das Risiko einfach zu hoch gewesen. Eine vom Heimatwerk angestrebte Ausfallshaftung, bei der Heimatwerk, Stadt und Land Salzburg jeweils ein Drittel getragen hätten, ist nicht zustande gekommen.&lt;br /&gt;
* [[2021]]: Impfkritische und schwangere [[Simone Vierlinger]], Darstellerin seit [[2008]], u. a. die letzten Jahre als &amp;quot;Maria&amp;quot;, darf nicht auftreten. Der Leiter des &amp;quot;Salzburger Adventsingens&amp;quot;, Hans Köhl, spricht von einer logischen Entscheidung, auch zum Schutz der schwangeren Sängerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sn.at/salzburg/kultur/salzburger-adventsingen-impfkritische-und-schwangere-maria-darf-nicht-auftreten-109404982  www.sn.at/salzburg/kultur], &amp;quot;Salzburger Adventsingen: Impfkritische und schwangere Maria darf nicht auftreten&amp;quot;, 13. September 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946–1973: Tobias Reiser d. Ä.  &lt;br /&gt;
* 1974–1999: Prof. Tobias Reiser d. J. &lt;br /&gt;
* 2000–2026: Hans Köhl &lt;br /&gt;
* ab 2027 Robert Pienz&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 DerBlindeHirte.jpg|thumb|CD-Cover &amp;quot;Der blinde Hirte&amp;quot;]]  &lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht (2000)&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen (2000)&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd (2002)&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an (2002)&lt;br /&gt;
[[Datei:2018_CD_StilleNacht.jpg|thumb|CD-Cover &amp;quot;Stille Nacht&amp;quot;, &lt;br /&gt;
Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018]]&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe (2004)&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2005)&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an (2006)&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht (2007)&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht (2008)&lt;br /&gt;
* Maria (2009)&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an (2010)&lt;br /&gt;
* Der Stern (2011)&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2012)&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 (2009)&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 (2011)&lt;br /&gt;
* Sehnsucht (2013)&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker (2014)&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem (2015)&lt;br /&gt;
* Gib uns Frieden (2016)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die ersten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die zweiten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die dritten 25 (2017)&lt;br /&gt;
* Der Blinde Hirte (2017)&lt;br /&gt;
* Stille Nacht (2018)&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker (2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:SAS 2016 Buehne und Mitwirkende c Salzburger Adventsingen .jpg|Bühnenbild 2016&lt;br /&gt;
Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|Bühnenbild 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|https://www.salzburgeradventsingen.at/}}&lt;br /&gt;
* [https://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur (Veranstaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>AspekteSALZBURG</title>
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		<updated>2025-01-02T08:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:aspekteSALZBURG}}&lt;br /&gt;
{{Infotabelle Kulturverein&lt;br /&gt;
| image = &lt;br /&gt;
| kurzname = aspekteSALZBURG&lt;br /&gt;
| langname = aspekteFESTIVAL Salzburg&lt;br /&gt;
| vorsitzender = Ludwig Nussbichler&lt;br /&gt;
| adresse = [[Awarenweg]] 2 &amp;lt;br&amp;gt;5081 Anif&amp;lt;br&amp;gt; Telefon: (06 62) 89 00 83&lt;br /&gt;
| website = {{homepage|https://www.aspekte-salzburg.com}} &lt;br /&gt;
| email = office@aspekte-salzburg.at&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aspekteSALZBURG&#039;&#039;&#039;, auch aspekteFESTIVAL Salzburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schreibweise auf der Homepage sehr uneinheitlich&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Verein mit dem Ziel, interessante Konzertprogramme mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik und auf höchstem interpretatorischem Niveau zu veranstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verein wurde [[1977]] von Klaus Ager gegründet und führt seither das jährlich im Frühjahr stattfindende aspekteFESTIVAL für Musik unserer Zeit durch. [[2008]] übernimmt der Komponist und Musikpädagoge [[Ludwig Nussbichler]] die künstlerischen Agenden. Seit diesem Zeitpunkt findet das aspekteFESTIVAL biennal statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profil ==&lt;br /&gt;
1. Die aspekteSALZBURG sind ein Festival ausschließlich für Neue Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die aspekteSALZBURG widmen sich verstärkt der Vermittlung von Neuer Musik, dies durch ein neu konzipiertes Modul mit dem Namen aspekteSPIELRÄUME. Neue Musik für Kinder ist eine zentrale Säule für das neue Profil der aspekteSALZBURG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die aspekteSalzburg wollen österreichische Komponisten und Interpreten Neuer Musik präsentieren, positionieren und fördern, dies im Umfeld international renommierter Komponisten und Interpretnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Als zutiefst österreichisches Festival für Neue Musik sehen die aspekteSALZBURG ihre Aufgabe auch in der Vermittlung der österreichischen Musikgeschichte und Tradition beginnend mit der Wiener Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsident und künstlerische Leitung: MMag. Ludwig Nussbichler &lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Prof]]. [[Klaus Ager]]&lt;br /&gt;
* Kassier: Mag. [[Wolfgang Laubichler]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aspekte Salzburg ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
{{homepage|https://www.aspekte-salzburg.com/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<updated>2024-02-29T11:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: Delirium setzte Datei:Hans Köhl.jpeg auf eine alte Version zurück&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann Köhl.jpg]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hans (Johann) Köhl (*23. März 1956 in Haus im Ennstal), Geschäftsführer der Kulturwerk Salzburg GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Public Domain}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: Delirium setzte Datei:Hans Köhl.jpeg auf eine alte Version zurück&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann Köhl.jpg]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hans (Johann) Köhl (*23. März 1956 in Haus im Ennstal), Geschäftsführer der Kulturwerk Salzburg GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Public Domain}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Johann Köhl</title>
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		<updated>2024-02-29T11:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Köhl.jpeg|thumb|Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Hans&#039;&#039;) &#039;&#039;&#039;Köhl&#039;&#039;&#039; (* [[23. März]] [[1956]] in [[Haus]] im [[Ennstal]], [[Steiermark]]) ist ein österreichischer Wirtschafts- und Kulturmanager, Theaterproduzent und Autor.&lt;br /&gt;
                       &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Köhl wurde von klein auf von Musik und Gesang geprägt. Bereits mit sechs Jahren wurde er Tambour der Musikkapelle Gröbming, erhielt Instrumentalausbildung in der Musikschule Gröbming für Trompete/Tenorhorn und in Folge auf der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für Schlagzeug und Pauke. Alpenländische Jodler und Lieder wurden zu seinem vokalen Lieblingsgenre, das er mit Ensembles wie dem Gröbminger Viergesang, dem Pruggerer Dreigesang [https://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=Youtube+Pruggerer+Dreigesang&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:3acef044,vid:_mBk_-BGRO4,st:0], den Salzburger Sängern oder im Duett mit Klaus Altmann oder seiner Frau Gudrun Köhl-Korbuly in der Öffentlichkeit darbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Praxis als gelernter Kaufmann und Gastronom führte ihn in Verbindung mit seiner musikalischen Prägung und seinem volkskulturellen Interesse 1989 als geschäftsführenden Vorstand zum Salzburger Heimatwerk [http://www.salzburgerheimatwerk.at], einer seit 1946 agierenden Kultur-, Handels- und Gewerbeinstitution, die auch das Salzburger Adventsingen [http://www.salzburgeradventsingen.at] im Großen Festspielhaus veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salzburger Heimatwerk entwickelte sich unter seiner Führung von 1989 bis 2021 zu einer vielbeachteten, zeitgemäßen Kultureinrichtung für Tracht, Handwerk und Brauch. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge, u. a. das Buch „Salzburger Trachten“ (2014). Am 1.1.2022 erfolgte die Schlüsselübergabe [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schluesseluebergabe-und-neue-struktur-beim-salzburger-heimatwerk-112179703] seiner Heimatwerk-Agenden an seine Nachfolgerin Gundi Schirlbauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tobias Reiser d. J., [https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Reiser] Obmann der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk und Intendant des Salzburger Adventsingens im Jahr 1999 verstarb, wurde sein Vorstandskollege Köhl zusätzlich zu seinen Agenden zum Heimatwerk-Obmann und Intendanten vom Salzburger Adventsingen bestellt. Unter Köhls künstlerischer Leitung wurden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von szenisch-musikalischen Gesamtwerken (Oratorien) auf die Bühne des Großen Festspielhauses gebracht. Seit 2010 schreibt Köhl auch die Bücher und Texte für alljährlich neue bzw. neu inszenierte Salzburger Adventsingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Verdienste um das Land Salzburg wurde Johann (Hans) Köhl 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Träger_des_Ehrenzeichens_des_Landes_Salzburg] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 und 2021 konnten nach der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Salzburger Adventsingens (1946-2021) wegen öffentlich verordneter Corona-Lockdowns erstmals keine Aufführungen vor Publikum gespielt werden. Das Jubiläumswerk 2021 „Fürchte dich nicht!“ konnte jedoch noch kurzfristig für Fernsehübertragungen und für eine DVD-Produktion aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1.1.2022 wurde das Salzburger Adventsingen in die gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH, [https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-leute/sag-zum-abschied-nicht-leise-servus_a4999636] einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk, übertragen. Als deren Geschäftsführer fungiert Johann (Hans) Köhl. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ur- und Erstaufführungen ==&lt;br /&gt;
„Wer klopfet an“ Salzburger Adventsingen 2010, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Stern“ Salzburger Adventsingen 2011, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehnsucht“ Salzburger Adventsingen 2013, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2014, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2015, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gib uns Frieden“ Salzburger Adventsingen 2016, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der blinde Hirte“ Salzburger Adventsingen 2017, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stille Nacht“ Salzburger Adventsingen 2018, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2019, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2022, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fürchte dich nicht“ Salzburger Adventsingen 2023, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Glaube, Hoffnung, Liebe“ Salzburger Adventsingen 2024, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2012 Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 Ehrenbecher des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at Salzburger Heimatwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Köhl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Liezen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_K%C3%B6hl&amp;diff=2225948</id>
		<title>Johann Köhl</title>
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		<updated>2024-02-29T11:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Köhl.jpeg|thumb|Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Hans&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Köhl&#039;&#039;&#039; (* [[23. März]] [[1956]] in [[Haus]] im [[Ennstal]], [[Steiermark]]) ist ein österreichischer Wirtschafts- und Kulturmanager, Theaterproduzent und Autor.&lt;br /&gt;
                       &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Köhl wurde von klein auf von Musik und Gesang geprägt. Bereits mit sechs Jahren wurde er Tambour der Musikkapelle Gröbming, erhielt Instrumentalausbildung in der Musikschule Gröbming für Trompete/Tenorhorn und in Folge auf der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für Schlagzeug und Pauke. Alpenländische Jodler und Lieder wurden zu seinem vokalen Lieblingsgenre, das er mit Ensembles wie dem Gröbminger Viergesang, dem Pruggerer Dreigesang [https://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=Youtube+Pruggerer+Dreigesang&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:3acef044,vid:_mBk_-BGRO4,st:0], den Salzburger Sängern oder im Duett mit Klaus Altmann oder seiner Frau Gudrun Köhl-Korbuly in der Öffentlichkeit darbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Praxis als gelernter Kaufmann und Gastronom führte ihn in Verbindung mit seiner musikalischen Prägung und seinem volkskulturellen Interesse 1989 als geschäftsführenden Vorstand zum Salzburger Heimatwerk [http://www.salzburgerheimatwerk.at], einer seit 1946 agierenden Kultur-, Handels- und Gewerbeinstitution, die auch das Salzburger Adventsingen [http://www.salzburgeradventsingen.at] im Großen Festspielhaus veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salzburger Heimatwerk entwickelte sich unter seiner Führung von 1989 bis 2021 zu einer vielbeachteten, zeitgemäßen Kultureinrichtung für Tracht, Handwerk und Brauch. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge, u. a. das Buch „Salzburger Trachten“ (2014). Am 1.1.2022 erfolgte die Schlüsselübergabe [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schluesseluebergabe-und-neue-struktur-beim-salzburger-heimatwerk-112179703] seiner Heimatwerk-Agenden an seine Nachfolgerin Gundi Schirlbauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tobias Reiser d. J., [https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Reiser] Obmann der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk und Intendant des Salzburger Adventsingens im Jahr 1999 verstarb, wurde sein Vorstandskollege Köhl zusätzlich zu seinen Agenden zum Heimatwerk-Obmann und Intendanten vom Salzburger Adventsingen bestellt. Unter Köhls künstlerischer Leitung wurden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von szenisch-musikalischen Gesamtwerken (Oratorien) auf die Bühne des Großen Festspielhauses gebracht. Seit 2010 schreibt Köhl auch die Bücher und Texte für alljährlich neue bzw. neu inszenierte Salzburger Adventsingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Verdienste um das Land Salzburg wurde Johann (Hans) Köhl 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Träger_des_Ehrenzeichens_des_Landes_Salzburg] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 und 2021 konnten nach der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Salzburger Adventsingens (1946-2021) wegen öffentlich verordneter Corona-Lockdowns erstmals keine Aufführungen vor Publikum gespielt werden. Das Jubiläumswerk 2021 „Fürchte dich nicht!“ konnte jedoch noch kurzfristig für Fernsehübertragungen und für eine DVD-Produktion aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1.1.2022 wurde das Salzburger Adventsingen in die gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH, [https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-leute/sag-zum-abschied-nicht-leise-servus_a4999636] einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk, übertragen. Als deren Geschäftsführer fungiert Johann (Hans) Köhl. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ur- und Erstaufführungen ==&lt;br /&gt;
„Wer klopfet an“ Salzburger Adventsingen 2010, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Stern“ Salzburger Adventsingen 2011, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehnsucht“ Salzburger Adventsingen 2013, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2014, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2015, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gib uns Frieden“ Salzburger Adventsingen 2016, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der blinde Hirte“ Salzburger Adventsingen 2017, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stille Nacht“ Salzburger Adventsingen 2018, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2019, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2022, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Fürchte dich nicht“ Salzburger Adventsingen 2023, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Glaube, Hoffnung, Liebe“ Salzburger Adventsingen 2024, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2012 Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 Ehrenbecher des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at Salzburger Heimatwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Köhl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Liezen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Johann Köhl</title>
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		<updated>2024-02-29T11:08:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Köhl.jpeg|thumb|Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Hans&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Köhl&#039;&#039;&#039; (* [[23. März]] [[1956]] in [[Haus]] im [[Ennstal]], [[Steiermark]]) ist ein österreichischer Wirtschafts- und Kulturmanager, Theaterproduzent und Autor.&lt;br /&gt;
                       &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Köhl wurde von klein auf von Musik und Gesang geprägt. Bereits mit sechs Jahren wurde er Tambour der Musikkapelle Gröbming, erhielt Instrumentalausbildung in der Musikschule Gröbming für Trompete/Tenorhorn und in Folge auf der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für Schlagzeug und Pauke. Alpenländische Jodler und Lieder wurden zu seinem vokalen Lieblingsgenre, das er mit Ensembles wie dem Gröbminger Viergesang, dem Pruggerer Dreigesang [https://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=Youtube+Pruggerer+Dreigesang&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:3acef044,vid:_mBk_-BGRO4,st:0 &amp;lt;ref&amp;gt;[1&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;], den Salzburger Sängern oder im Duett mit Klaus Altmann oder seiner Frau Gudrun Köhl-Korbuly in der Öffentlichkeit darbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Praxis als gelernter Kaufmann und Gastronom führte ihn in Verbindung mit seiner musikalischen Prägung und seinem volkskulturellen Interesse 1989 als geschäftsführenden Vorstand zum Salzburger Heimatwerk [http://www.salzburgerheimatwerk.at], einer seit 1946 agierenden Kultur-, Handels- und Gewerbeinstitution, die auch das Salzburger Adventsingen [http://www.salzburgeradventsingen.at] im Großen Festspielhaus veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salzburger Heimatwerk entwickelte sich unter seiner Führung von 1989 bis 2021 zu einer vielbeachteten, zeitgemäßen Kultureinrichtung für Tracht, Handwerk und Brauch. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge, u. a. das Buch „Salzburger Trachten“ (2014). Am 1.1.2022 erfolgte die Schlüsselübergabe [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schluesseluebergabe-und-neue-struktur-beim-salzburger-heimatwerk-112179703] seiner Heimatwerk-Agenden an seine Nachfolgerin Gundi Schirlbauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tobias Reiser d. J., [https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Reiser] Obmann der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk und Intendant des Salzburger Adventsingens im Jahr 1999 verstarb, wurde sein Vorstandskollege Köhl zusätzlich zu seinen Agenden zum Heimatwerk-Obmann und Intendanten vom Salzburger Adventsingen bestellt. Unter Köhls künstlerischer Leitung wurden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von szenisch-musikalischen Gesamtwerken (Oratorien) auf die Bühne des Großen Festspielhauses gebracht. Seit 2010 schreibt Köhl auch die Bücher und Texte für alljährlich neue bzw. neu inszenierte Salzburger Adventsingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Verdienste um das Land Salzburg wurde Johann (Hans) Köhl 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Träger_des_Ehrenzeichens_des_Landes_Salzburg] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 und 2021 konnten nach der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Salzburger Adventsingens (1946-2021) wegen öffentlich verordneter Corona-Lockdowns erstmals keine Aufführungen vor Publikum gespielt werden. Das Jubiläumswerk 2021 „Fürchte dich nicht!“ konnte jedoch noch kurzfristig für Fernsehübertragungen und für eine DVD-Produktion aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1.1.2022 wurde das Salzburger Adventsingen in die gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH, [https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-leute/sag-zum-abschied-nicht-leise-servus_a4999636] einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk, übertragen. Als deren Geschäftsführer fungiert Johann (Hans) Köhl. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ur- und Erstaufführungen ==&lt;br /&gt;
„Wer klopfet an“ Salzburger Adventsingen 2010, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Stern“ Salzburger Adventsingen 2011, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Sehnsucht“ Salzburger Adventsingen 2013, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2014, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2015, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Gib uns Frieden“ Salzburger Adventsingen 2016, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der blinde Hirte“ Salzburger Adventsingen 2017, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Stille Nacht“ Salzburger Adventsingen 2018, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2019, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2022, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Fürchte dich nicht“ Salzburger Adventsingen 2023, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Glaube, Hoffnung, Liebe“ Salzburger Adventsingen 2024, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2012 Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
2016 Ehrenbecher des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at Salzburger Heimatwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Köhl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Liezen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann Köhl.jpg]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hans (Johann) Köhl (*23. März 1956 in Haus im Ennstal), Geschäftsführer der Kulturwerk Salzburg GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Delirium</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: Delirium lud eine neue Version von Datei:Hans Köhl.jpeg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Johann Köhl.jpg]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Hans (Johann) Köhl (*23. März 1956 in Haus im Ennstal), Geschäftsführender Vorstand und Obmann der Salzburger Heimatwerk e.G. &lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Public Domain}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Johann Köhl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Hans Köhl.jpeg|thumb|Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Hans&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Köhl&#039;&#039;&#039; (* [[23. März]] [[1956]] in [[Haus]] im [[Ennstal]], [[Steiermark]]) ist ein österreichischer Wirtschafts- und Kulturmanager, Theaterproduzent und Autor.&lt;br /&gt;
                       &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Köhl wurde von klein auf von Musik und Gesang geprägt. Bereits mit sechs Jahren wurde er Tambour der Musikkapelle Gröbming, erhielt Instrumentalausbildung in der Musikschule Gröbming für Trompete/Tenorhorn und in Folge auf der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für Schlagzeug und Pauke. Alpenländische Jodler und Lieder wurden zu seinem vokalen Lieblingsgenre, das er mit Ensembles wie dem Gröbminger Viergesang, dem Pruggerer Dreigesang [https://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;q=Youtube+Pruggerer+Dreigesang&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8#fpstate=ive&amp;amp;vld=cid:3acef044,vid:_mBk_-BGRO4,st:0 &amp;lt;ref&amp;gt;[1&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;], den Salzburger Sängern oder im Duett mit Klaus Altmann oder seiner Frau Gudrun Köhl-Korbuly in der Öffentlichkeit darbot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Praxis als gelernter Kaufmann und Gastronom führte ihn in Verbindung mit seiner musikalischen Prägung und seinem volkskulturellen Interesse 1989 als geschäftsführenden Vorstand zum Salzburger Heimatwerk [http://www.salzburgerheimatwerk.at], einer seit 1946 agierenden Kultur-, Handels- und Gewerbeinstitution, die auch das Salzburger Adventsingen [http://www.salzburgeradventsingen.at] im Großen Festspielhaus veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salzburger Heimatwerk entwickelte sich unter seiner Führung von 1989 bis 2021 zu einer vielbeachteten, zeitgemäßen Kultureinrichtung für Tracht, Handwerk und Brauch. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge, u. a. das Buch „Salzburger Trachten“ (2014). Am 1.1.2022 erfolgte die Schlüsselübergabe [https://www.sn.at/salzburg/chronik/schluesseluebergabe-und-neue-struktur-beim-salzburger-heimatwerk-112179703] seiner Heimatwerk-Agenden an seine Nachfolgerin Gundi Schirlbauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tobias Reiser d. J., [https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Reiser] Obmann der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk und Intendant des Salzburger Adventsingens im Jahr 1999 verstarb, wurde sein Vorstandskollege Köhl zusätzlich zu seinen Agenden zum Heimatwerk-Obmann und Intendanten vom Salzburger Adventsingen bestellt. Unter Köhls künstlerischer Leitung wurden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von szenisch-musikalischen Gesamtwerken (Oratorien) auf die Bühne des Großen Festspielhauses gebracht. Seit 2010 schreibt Köhl auch die Bücher und Texte für alljährlich neue bzw. neu inszenierte Salzburger Adventsingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Verdienste um das Land Salzburg wurde Johann (Hans) Köhl 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Träger_des_Ehrenzeichens_des_Landes_Salzburg] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 und 2021 konnten nach der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Salzburger Adventsingens (1946-2021) wegen öffentlich verordneter Corona-Lockdowns erstmals keine Aufführungen vor Publikum gespielt werden. Das Jubiläumswerk 2021 „Fürchte dich nicht!“ konnte jedoch noch kurzfristig für Fernsehübertragungen und für eine DVD-Produktion aufgezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1.1.2022 wurde das Salzburger Adventsingen in die gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH, [https://www.meinbezirk.at/salzburg/c-leute/sag-zum-abschied-nicht-leise-servus_a4999636] einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk, übertragen. Als deren Geschäftsführer fungiert Johann (Hans) Köhl. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ur- und Erstaufführungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer klopfet an“ Salzburger Adventsingen 2010, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Stern“ Salzburger Adventsingen 2011, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Sehnsucht“ Salzburger Adventsingen 2013, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2014, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2015, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Gib uns Frieden“ Salzburger Adventsingen 2016, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der blinde Hirte“ Salzburger Adventsingen 2017, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Stille Nacht“ Salzburger Adventsingen 2018, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2019, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2022, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Fürchte dich nicht“ Salzburger Adventsingen 2023, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
„Glaube, Hoffnung, Liebe“ Salzburger Adventsingen 2024, Buch: Johann (Hans) Köhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszeichnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg&lt;br /&gt;
2016 Ehrenbecher des Landes Salzburg [11]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at www.salzburgerheimatwerk.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerheimatwerk.at Salzburger Heimatwerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Köhl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Liezen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=1507445</id>
		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2020-09-16T07:00:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_GesamtansichtAdventsingen_c_SalzburgerAdventsingen_Vogl.jpg|center|900px|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2018]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JEah8-yB4xU|280|right|Salzburger Adventsingen 2016, ab der sechsten Minute der Andachtsjodler ,10:26 min. Video}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], das seit [[1960]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,7  Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Derzeit strömen jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besucher ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt derzeit in den Händen von [[Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Salzburger Heimatwerk]] ist er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit 1999 für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobi_Reiser|Tobi Reiser d. Ä.]] (* 1907; † 1974) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias_Reiser_d._J.|Tobias Reiser d. J.]] (* 1946; † 1999) geboren.[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre 1950 in den [[Kaisersaal]] der [[Alte_Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* 1886; † 1974). Weitere Mitwirkende: Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von Prof. [[Sepp Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;turm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Große Aula]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 1897; † 1973) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „Kleinen Christkindlgeschichten“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus]] (* 1910; † 2001) das &#039;Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. 1974 stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiter zu entwickeln. Ab 1980 finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. 1996 feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium „Es ward der Engel Gabriel“  wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d.J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎|Stille Nacht, Heil’ge Nacht]]“ zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender „Mitbewerber-Adventsingen“ bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36.000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen 2012]]&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im Kaisersaal der Salzburger Residenz&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren „Stimme“ des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* 1963: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* 1964: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten Wilhelm Keller, seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am 31. Oktober, die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am 26. November, Tobias Reiser d.J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* 1983: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, Hellmuth Hölzl kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* 1986: Das szenische Oratorium „A Liacht is aufkemma“ wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* 1989: Tobias Reiser erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. Erstmals wird die Musik von Klemens Vereno komponiert. &lt;br /&gt;
* 1996: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel „Es ward der Engel Gabriel“&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am 18. Dezember, nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2001: Ein neues Werk mit dem Titel „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit Josef Radauer, Shane Woodborne, Charly Rabanser, Alfred Kröll und Hans Stadler erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent Herbert Böck sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* 2003: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten Peter WesenAuer entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel „… denn Gott ist die Liebe“.]&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 2005: „Sonst bliebe es ein Traum“, ein Werk von Tobias Reiser und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg&lt;br /&gt;
* 2006: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“ wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* 2007: Das letzte Werk von Tobias Reiser „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2008: Zum Jubiläum „190 Jahre Stille Nacht“ entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* 2009: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel „Maria“ geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010: „Wer klopfet an“, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_AufGehtsBeiDenHirtenkindern_c_SalzburgerAdventsingen_Neumayr.jpg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* 2011: „Der Stern“ von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* 2012: Nach sieben Jahren erfährt das Werk „Sonst bliebe es ein Traum“ eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: Caroline Richards, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* 2013: „Sehnsucht“ Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* 2014: „Der Sterngucker“ Beim Salzburger Adventsingen 2014 lauscht ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hinein, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen zieht ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder in den Bann. Der Sterngucker erlebt, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet!&lt;br /&gt;
* 2015: „Schnee in Bethlehem” Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn „es war einmal”, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und „es begab sich”, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
*2016: „Gib uns Frieden“ Das Salzburger Adventsingen kehrt im Jubiläumsjahr 2016 unter dem Titel „Gib uns Frieden“ thematisch zu seinen Anfängen zurück. Vor 70 Jahren entstand eine Idee, getragen von sehnsuchtsvoller Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Welt. Diesem Gedanken von Tobi Reiser folgte die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens.&lt;br /&gt;
*2017: „Der blinde Hirte“ Bei diesem Salzburger Adventsingen spielt ein blinder Hirte eine zentrale Rolle. Er weiß um die Prophezeiungen von Micha und Jesaja aus dem Alten Testament und ahnt die nahende Ankunft des Erlösers. Durch die Blindheit sind seine anderen Sinne besonders geschärft, es scheint, als könne er Gedanken lesen, Bilder und Botschaften wahrnehmen, die uns Sehenden verborgen bleiben. Der blinde Hirte wird von jungen Hirtinnen und Hirten begleitet. Gemeinsam begegnen sie Maria und Josef und erleben die Ankunft des Erlösers auf besonders eindrucksvolle Weise.&lt;br /&gt;
*2018: „Stille Nacht“ Mit dem Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht“ im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde.&lt;br /&gt;
*2019: „Der Sterngucker“ Der Sterngucker ist ein einsamer, alter Eigenbrötler, der sich zeitlebens als lediger Knecht am Bergbauernhof seines Bruders verdingt. Sein ganzer Stolz ist ein bescheidenes, selbst eingerichtetes „Observatorium“ in einer kleinen Hütte, von dem er so oft wie möglich in die Unendlichkeit des Sternenhimmels eintaucht. Gemeinsam mit dem kleinen Enkelkind des bereits verstorbenen Bruders lauschen sie in die Stille des unendlichen Universums, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. – Komplett überarbeitete Wiederaufnahme des gleichnamigen Werkes aus 2014.&lt;br /&gt;
*2020: Die geplante Produktion „Fürchte Dich nicht!&amp;quot; wird im September 2020 wegen Covid-19 auf das Jahr 2021 verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946–1973: 	[[Tobias Reiser d. Ä.]] &lt;br /&gt;
* 1974–1999: Prof. [[Tobias_Reiser_d._J.]]&lt;br /&gt;
* Seit 2000: 	[[Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
[[Hans Köhl]] und Stefan Sperr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 DerBlindeHirte.jpg|thumb|CD-Cover „Der blinde Hirte“]]  &lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:2018_CD_StilleNacht.jpg|thumb|CD-Cover „Stille Nacht“, &lt;br /&gt;
Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018]]&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe &#039;&#039;(2004)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2005)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2006)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht &#039;&#039;(2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maria &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an &#039;&#039;(2010)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Stern &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sehnsucht &#039;&#039;(2013)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2014)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem &#039;&#039;(2015)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gib uns Frieden &#039;&#039;(2016)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die ersten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die zweiten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die dritten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Blinde Hirte &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Stille Nacht &#039;&#039;(2018)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2019)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:SAS 2016 Buehne und Mitwirkende c Salzburger Adventsingen .jpg|Bühnenbild 2016&lt;br /&gt;
Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|Bühnenbild 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at/ www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Adventsingen, Salzburger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur (Veranstaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=AspekteSALZBURG&amp;diff=1221447</id>
		<title>AspekteSALZBURG</title>
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		<updated>2019-11-13T12:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infotabelle Kulturverein&lt;br /&gt;
| image = &lt;br /&gt;
| kurzname = Aspekte&lt;br /&gt;
| langname = Aspekte Salzburg&lt;br /&gt;
| vorsitzender = Ludwig Nussbichler&lt;br /&gt;
| adresse = Franz-Hinterholzer-Kai 2a &amp;lt;br&amp;gt;5020 Salzburg&amp;lt;br&amp;gt; Telefon: +43 (662) 890083&lt;br /&gt;
| email = office@aspekte-salzburg.at&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;aspekteSALZBURG&#039;&#039;&#039; ist ein Verein mit dem Ziel, interessante Konzertprogramme mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik und auf höchstem interpretatorischem Niveau zu veranstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verein wurde [[1977]] von Klaus Ager gegründet und führt seither das jährlich im Frühjahr stattfindende aspekteFESTIVAL für Musik unserer Zeit durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 übernimmt der Komponist und Musikpädagoge [[Ludwig Nussbichler]] die künstlerischen Agenden. Seit diesem Zeitpunkt findet das aspekteFESTIVAL biennal statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profil ==&lt;br /&gt;
1.	Die aspekteSALZBURG sind ein Festival ausschliesslich für Neue Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die aspekteSALZBURG widmen sich verstärkt der Vermittlung von Neuer Musik, dies durch ein neu konzipiertes Modul mit dem Namen aspekteSPIELRÄUME. Neue Musik für Kinder ist eine zentrale Säule für das neue Profil der aspekteSALZBURG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Die aspekteSalzburg wollen österreichische KomponistInnen und InterpretInnen Neuer Musik präsentieren, positionieren und fördern, dies im Umfeld international renommierter KomponistInnen und InterpretInnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Als zutiefst österreichisches Festival für Neue Musik sehen die aspekteSALZBURG ihre Aufgabe auch in der Vermittlung der österreichischen Musikgeschichte und Tradition beginnend mit der Wiener Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsident &amp;amp; Künstlerische Leitung: MMag. [[Ludwig Nussbichler]]&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Professor|Prof.]] [[Klaus Ager]]&lt;br /&gt;
* Kassier: Mag. [[Wolfgang Laubichler]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aspekte Salzburg ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{homepage|http://www.aspekte-salzburg.com/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=1188729</id>
		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2019-09-17T08:47:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_GesamtansichtAdventsingen_c_SalzburgerAdventsingen_Vogl.jpg|center|900px|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2018]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JEah8-yB4xU|280|right|Salzburger Adventsingen 2016, ab der sechsten Minute der Andachtsjodler ,10:26 min. Video}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], das seit [[1960]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,7  Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Derzeit strömen jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besucher ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt derzeit in den Händen von [[Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Salzburger Heimatwerk]] ist er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit 1999 für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobi_Reiser|Tobi Reiser d. Ä.]] (* 1907; † 1974) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias_Reiser_d._J.|Tobias Reiser d. J.]] (* 1946; † 1999) geboren.[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre 1950 in den [[Kaisersaal]] der [[Alte_Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* 1886; † 1974). Weitere Mitwirkende: Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von Prof. [[Sepp Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;turm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Große Aula]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 1897; † 1973) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „Kleinen Christkindlgeschichten“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus]] (* 1910; † 2001) das &#039;Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. 1974 stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiter zu entwickeln. Ab 1980 finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. 1996 feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium „Es ward der Engel Gabriel“  wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d.J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎|Stille Nacht, Heil’ge Nacht]]“ zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender „Mitbewerber-Adventsingen“ bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36.000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen 2012]]&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im Kaisersaal der Salzburger Residenz&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren „Stimme“ des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* 1963: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* 1964: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten Wilhelm Keller, seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am 31. Oktober, die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am 26. November, Tobias Reiser d.J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* 1983: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, Hellmuth Hölzl kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* 1986: Das szenische Oratorium „A Liacht is aufkemma“ wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* 1989: Tobias Reiser erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. Erstmals wird die Musik von Klemens Vereno komponiert. &lt;br /&gt;
* 1996: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel „Es ward der Engel Gabriel“&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am 18. Dezember, nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2001: Ein neues Werk mit dem Titel „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit Josef Radauer, Shane Woodborne, Charly Rabanser, Alfred Kröll und Hans Stadler erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent Herbert Böck sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* 2003: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten Peter WesenAuer entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel „… denn Gott ist die Liebe“.]&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 2005: „Sonst bliebe es ein Traum“, ein Werk von Tobias Reiser und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg&lt;br /&gt;
* 2006: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“ wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* 2007: Das letzte Werk von Tobias Reiser „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2008: Zum Jubiläum „190 Jahre Stille Nacht“ entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* 2009: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel „Maria“ geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010: „Wer klopfet an“, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_AufGehtsBeiDenHirtenkindern_c_SalzburgerAdventsingen_Neumayr.jpg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* 2011: „Der Stern“ von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* 2012: Nach sieben Jahren erfährt das Werk „Sonst bliebe es ein Traum“ eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: Caroline Richards, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* 2013: „Sehnsucht“ Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* 2014: „Der Sterngucker“ Beim Salzburger Adventsingen 2014 lauscht ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hinein, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen zieht ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder in den Bann. Der Sterngucker erlebt, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet!&lt;br /&gt;
* 2015: „Schnee in Bethlehem” Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn „es war einmal”, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und „es begab sich”, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
*2016: „Gib uns Frieden“ Das Salzburger Adventsingen kehrt im Jubiläumsjahr 2016 unter dem Titel „Gib uns Frieden“ thematisch zu seinen Anfängen zurück. Vor 70 Jahren entstand eine Idee, getragen von sehnsuchtsvoller Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Welt. Diesem Gedanken von Tobi Reiser folgte die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens.&lt;br /&gt;
*2017: „Der blinde Hirte“ Bei diesem Salzburger Adventsingen spielt ein blinder Hirte eine zentrale Rolle. Er weiß um die Prophezeiungen von Micha und Jesaja aus dem Alten Testament und ahnt die nahende Ankunft des Erlösers. Durch die Blindheit sind seine anderen Sinne besonders geschärft, es scheint, als könne er Gedanken lesen, Bilder und Botschaften wahrnehmen, die uns Sehenden verborgen bleiben. Der blinde Hirte wird von jungen Hirtinnen und Hirten begleitet. Gemeinsam begegnen sie Maria und Josef und erleben die Ankunft des Erlösers auf besonders eindrucksvolle Weise.&lt;br /&gt;
*2018: „Stille Nacht“ Mit dem Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht“ im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde.&lt;br /&gt;
*2019: „Der Sterngucker“ Der Sterngucker ist ein einsamer, alter Eigenbrötler, der sich zeitlebens als lediger Knecht am Bergbauernhof seines Bruders verdingt. Sein ganzer Stolz ist ein bescheidenes, selbst eingerichtetes „Observatorium“ in einer kleinen Hütte, von dem er so oft wie möglich in die Unendlichkeit des Sternenhimmels eintaucht. Gemeinsam mit dem kleinen Enkelkind des bereits verstorbenen Bruders lauschen sie in die Stille des unendlichen Universums, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. – Komplett überarbeitete Wiederaufnahme des gleichnamigen Werkes aus 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946–1973: 	[[Tobias Reiser d. Ä.]] &lt;br /&gt;
* 1974–1999: Prof. [[Tobias_Reiser_d._J.]]&lt;br /&gt;
* Seit 2000: 	[[Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
[[Hans Köhl]] und Stefan Sperr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 DerBlindeHirte.jpg|thumb|CD-Cover „Der blinde Hirte“]]  &lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:2018_CD_StilleNacht.jpg|thumb|CD-Cover „Stille Nacht“, &lt;br /&gt;
Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018]]&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe &#039;&#039;(2004)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2005)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2006)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht &#039;&#039;(2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maria &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an &#039;&#039;(2010)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Stern &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sehnsucht &#039;&#039;(2013)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2014)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem &#039;&#039;(2015)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gib uns Frieden &#039;&#039;(2016)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die ersten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die zweiten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die dritten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Blinde Hirte &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Stille Nacht &#039;&#039;(2018)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2019)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:SAS 2016 Buehne und Mitwirkende c Salzburger Adventsingen .jpg|Bühnenbild 2016&lt;br /&gt;
Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|Bühnenbild 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at/ www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Adventsingen, Salzburger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur (Veranstaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=1188726</id>
		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2019-09-17T08:46:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_GesamtansichtAdventsingen_c_SalzburgerAdventsingen_Vogl.jpg|center|900px|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2018]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JEah8-yB4xU|280|right|Salzburger Adventsingen 2016, ab der sechsten Minute der Andachtsjodler ,10:26 min. Video}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], das seit [[1960]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,7  Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Derzeit strömen jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besucher ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt derzeit in den Händen von [[Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Salzburger Heimatwerk]] ist er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit 1999 für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobi_Reiser|Tobi Reiser d. Ä.]] (* 1907; † 1974) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias_Reiser_d._J.|Tobias Reiser d. J.]] (* 1946; † 1999) geboren.[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre 1950 in den [[Kaisersaal]] der [[Alte_Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* 1886; † 1974). Weitere Mitwirkende: Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von Prof. [[Sepp Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;turm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Große Aula]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 1897; † 1973) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „Kleinen Christkindlgeschichten“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus]] (* 1910; † 2001) das &#039;Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. 1974 stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiter zu entwickeln. Ab 1980 finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. 1996 feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium „Es ward der Engel Gabriel“  wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d.J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht! Heilige Nacht!‎|Stille Nacht, Heil’ge Nacht]]“ zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender „Mitbewerber-Adventsingen“ bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36.000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen 2012]]&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im Kaisersaal der Salzburger Residenz&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren „Stimme“ des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* 1963: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* 1964: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten Wilhelm Keller, seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am 31. Oktober, die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am 26. November, Tobias Reiser d.J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* 1983: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, Hellmuth Hölzl kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* 1986: Das szenische Oratorium „A Liacht is aufkemma“ wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* 1989: Tobias Reiser erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. Erstmals wird die Musik von Klemens Vereno komponiert. &lt;br /&gt;
* 1996: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel „Es ward der Engel Gabriel“&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am 18. Dezember, nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2000: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2001: Ein neues Werk mit dem Titel „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit Josef Radauer, Shane Woodborne, Charly Rabanser, Alfred Kröll und Hans Stadler erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent Herbert Böck sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* 2003: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten Peter WesenAuer entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel „… denn Gott ist die Liebe“.]&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 2005: „Sonst bliebe es ein Traum“, ein Werk von Tobias Reiser und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg&lt;br /&gt;
* 2006: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“ wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* 2007: Das letzte Werk von Tobias Reiser „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2008: Zum Jubiläum „190 Jahre Stille Nacht“ entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* 2009: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel „Maria“ geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2010: „Wer klopfet an“, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:2018_SalzburgerAdventsingen_AufGehtsBeiDenHirtenkindern_c_SalzburgerAdventsingen_Neumayr.jpg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* 2011: „Der Stern“ von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* 2012: Nach sieben Jahren erfährt das Werk „Sonst bliebe es ein Traum“ eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: Caroline Richards, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* 2013: „Sehnsucht“ Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* 2014: „Der Sterngucker“ Beim Salzburger Adventsingen 2014 lauscht ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hinein, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen zieht ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder in den Bann. Der Sterngucker erlebt, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet!&lt;br /&gt;
* 2015: „Schnee in Bethlehem” Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn „es war einmal”, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und „es begab sich”, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
*2016: „Gib uns Frieden“ Das Salzburger Adventsingen kehrt im Jubiläumsjahr 2016 unter dem Titel „Gib uns Frieden“ thematisch zu seinen Anfängen zurück. Vor 70 Jahren entstand eine Idee, getragen von sehnsuchtsvoller Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Welt. Diesem Gedanken von Tobi Reiser folgte die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens.&lt;br /&gt;
*2017: „Der blinde Hirte“ Bei diesem Salzburger Adventsingen spielt ein blinder Hirte eine zentrale Rolle. Er weiß um die Prophezeiungen von Micha und Jesaja aus dem Alten Testament und ahnt die nahende Ankunft des Erlösers. Durch die Blindheit sind seine anderen Sinne besonders geschärft, es scheint, als könne er Gedanken lesen, Bilder und Botschaften wahrnehmen, die uns Sehenden verborgen bleiben. Der blinde Hirte wird von jungen Hirtinnen und Hirten begleitet. Gemeinsam begegnen sie Maria und Josef und erleben die Ankunft des Erlösers auf besonders eindrucksvolle Weise.&lt;br /&gt;
*2018: „Stille Nacht“ Mit dem Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht“ im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde.&lt;br /&gt;
*2019: „Der Sterngucker“ Der Sterngucker ist ein einsamer, alter Eigenbrötler, der sich zeitlebens als lediger Knecht am Bergbauernhof seines Bruders verdingt. Sein ganzer Stolz ist ein bescheidenes, selbst eingerichtetes „Observatorium“ in einer kleinen Hütte, von dem er so oft wie möglich in die Unendlichkeit des Sternenhimmels eintaucht. Gemeinsam mit dem kleinen Enkelkind des bereits verstorbenen Bruders lauschen sie in die Stille des unendlichen Universums, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. – Komplett überarbeitete Wiederaufnahme des gleichnamigen Werkes aus 2014,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946–1973: 	[[Tobias Reiser d. Ä.]] &lt;br /&gt;
* 1974–1999: Prof. [[Tobias_Reiser_d._J.]]&lt;br /&gt;
* Seit 2000: 	[[Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
[[Hans Köhl]] und Stefan Sperr;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 DerBlindeHirte.jpg|thumb|CD-Cover „Der blinde Hirte“]]  &lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:2018_CD_StilleNacht.jpg|thumb|CD-Cover „Stille Nacht“, &lt;br /&gt;
Salzburger Jubiläums Adventsingen 2018]]&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe &#039;&#039;(2004)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2005)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2006)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht &#039;&#039;(2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maria &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an &#039;&#039;(2010)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Stern &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sehnsucht &#039;&#039;(2013)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2014)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem &#039;&#039;(2015)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gib uns Frieden &#039;&#039;(2016)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die ersten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die zweiten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Alpenländische Lieder und Weisen. Die dritten 25 &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Blinde Hirte &#039;&#039;(2017)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Stille Nacht &#039;&#039;(2018)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2019)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Datei:SAS 2016 Buehne und Mitwirkende c Salzburger Adventsingen .jpg|Bühnenbild 2016&lt;br /&gt;
Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|Bühnenbild 2011&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.salzburgeradventsingen.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at/ www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Adventsingen, Salzburger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur (Veranstaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>AspekteSALZBURG</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infotabelle Kulturverein&lt;br /&gt;
| image = &lt;br /&gt;
| kurzname = Aspekte&lt;br /&gt;
| langname = Aspekte Salzburg&lt;br /&gt;
| vorsitzender = Ludwig Nussbichler&lt;br /&gt;
| adresse = Franz-Hinterholzer-Kai 2a &amp;lt;br&amp;gt;5020 Salzburg&amp;lt;br&amp;gt; Telefon: +43 (662) 890083&lt;br /&gt;
| email = office@aspekte-salzburg.at&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aspekte - Salzburger Gesellschaft für Musik&#039;&#039;&#039; ist ein Verein mit dem Ziel, interessante Konzertprogramme mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik und auf höchstem interpretatorischem Niveau zu veranstalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Salzburger Gesellschaft für Musik wurde [[1977]] von Klaus Ager gegründet und führt seither das jährlich im Frühjahr stattfindende Festival für zeitgenössische Musik &amp;quot;ASPEKTE Salzburg&amp;quot; durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 3. Internationalen Festival für Musik unserer Zeit aspekteFESTIVAL2008 übernimmt der Komponist und Musikpädagoge [[Ludwig Nussbichler]] die Agenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profil ==&lt;br /&gt;
1.	Die aspekteSalzburg sind ein Festival ausschliesslich für Neue Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Die aspekteSalzburg widmen sich verstärkt der Vermittlung von Neuer Musik, dies durch ein neu konzipiertes Modul mit dem Namen aspekteSPIELRÄUME. Neue Musik für Kinder ist eine zentrale Säule für das neue Profil der aspekteSalzburg. Kinderkonzerte, kleine Musiktheaterprojekte und offene Proben sollen Kindern im frühen Alter (ab 18 Monaten!) erste Erfahrung mit fremden Klängen und Rhythmen ermöglichen, dies in direktem Kontakt zu anerkannten InterpretInnen Neuer Musik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Die aspekteSalzburg wollen österreichische KomponistInnen und InterpretInnen Neuer Musik präsentieren, positionieren und fördern, dies im Umfeld international renommierter KomponistInnen und InterpretInnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Als zutiefst österreichisches Festival für Neue Musik sehen die aspekteSalzburg ihre Aufgabe auch in der Vermittlung der österreichischen Musikgeschichte und Tradition beginnend mit der Wiener Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsstruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsident &amp;amp; Künstlerische Leitung: MMag. [[Ludwig Nussbichler]]&lt;br /&gt;
* Vizepräsident: [[Professor|Prof.]] [[Klaus Ager]]&lt;br /&gt;
* Kassier: Mag. [[Wolfgang Laubichler]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aspekte Salzburg ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{homepage|http://www.aspekte-salzburg.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Adventsingen&amp;diff=351830</id>
		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2015-02-04T13:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2012.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2012]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], das seit [[1960]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,7  Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Derzeit strömen jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besucher ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt derzeit (2013) in den Händen von [[Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Salzburger Heimatwerk]] ist er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit 1999 für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobi_Reiser|Tobi Reiser d. Ä.]] (* 1907, † 1974) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias_Reiser_d._J.|Tobias Reiser d. J.]] (* 1946, † 1999) geboren.[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre 1950 in den [[Kaisersaal]] der [[Alte_Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* 1886, † 1974). Weitere Mitwirkende: Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von Prof. [[Sepp Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;turm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Große Aula]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 1897, † 1973) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „Kleinen Christkindlgeschichten“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus]] (* 1910, † 2001) das &#039;Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. 1974 stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiter zu entwickeln. Ab 1980 finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. 1996 feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium „Es ward der Engel Gabriel“  wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d.J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht, Heilige Nacht|Stille Nacht, Heil’ge Nacht]]“ zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender „Mitbewerber-Adventsingen“ bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36.000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011]]&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im Kaisersaal der Salzburger Residenz&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren „Stimme“ des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* 1963: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* 1964: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten Wilhelm Keller, seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am 31. Oktober, die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am 26. November, Tobias Reiser d.J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* 1983: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, Hellmuth Hölzl kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* 1986: Das szenische Oratorium „A Liacht is aufkemma“ wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* 1989: Tobias Reiser erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. Erstmals wird die Musik von Klemens Vereno komponiert. &lt;br /&gt;
* 1996: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel „Es ward der Engel Gabriel“&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am 18. Dezember, nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
* 2000: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2001: Ein neues Werk mit dem Titel „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit Josef Radauer, Shane Woodborne, Charly Rabanser, Alfred Kröll und Hans Stadler erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent Herbert Böck sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* 2003: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten Peter WesenAuer entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel „… denn Gott ist die Liebe“.]&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 2005: „Sonst bliebe es ein Traum“, ein Werk von Tobias Reiser und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg&lt;br /&gt;
* 2006: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“ wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* 2007: Das letzte Werk von Tobias Reiser „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2008: Zum Jubiläum „190 Jahre Stille Nacht“ entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* 2009: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel „Maria“ geschaffen.&lt;br /&gt;
* 2010: „Wer klopfet an“, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* 2011: „Der Stern“ von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* 2012: Nach sieben Jahren erfährt das Werk „Sonst bliebe es ein Traum“ eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: Caroline Richards, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* 2013: „Sehnsucht“ Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* 2014: „Der Sterngucker“ Beim Salzburger Adventsingen 2014 wird ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hineinlauschen, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen wird ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder  in den Bann ziehen. Der Sterngucker wird erleben, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet!&lt;br /&gt;
* 2015: „Schnee in Bethlehem” Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn „es war einmal”, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und „es begab sich”, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946 – 1973: 	[[Tobias Reiser d. Ä.]] &lt;br /&gt;
* 1974 – 1999: Prof. [[Tobias_Reiser_d._J.]]&lt;br /&gt;
* Seit 2000: 	[[Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
[[Hans Köhl]] und Stefan Sperr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe &#039;&#039;(2004)&#039;&#039;[[Datei:&amp;quot;Der Stern&amp;quot;.jpeg|thumb|&amp;quot;Der Stern&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2005)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2006)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht &#039;&#039;(2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maria &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an &#039;&#039;(2010)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Stern &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sehnsucht &#039;&#039;(2013)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2014)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem &#039;&#039;(2015)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.sbg.heimatwerk.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauchtum|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauchtum (Veranstaltung)|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video|Adventsingen, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Salzburger Adventsingen</title>
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		<updated>2015-02-04T13:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{[http://www.youtube.com/watch?v=h9--kbC2zkA]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2012.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2012]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Adventsingen&#039;&#039;&#039; ist eine alljährliche musikalische Veranstaltung im [[Advent]] in der [[Stadt Salzburg]], das seit [[1960]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemein==&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Josef des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Maria und Josef des Salzburger Adventsingens]]Das Salzburger Adventsingen ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,7  Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht. Derzeit strömen jährlich rund 36&amp;amp;nbsp;000 Menschen zum Salzburger Adventsingen. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und den angrenzenden Kulturregionen wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelebte Traditionen und Erinnerungen an die eigene Kindheit sind für die Besucher ein wesentliches Element beim Salzburger Adventsingen. Überlieferte Volkslieder und –weisen fügen sich mit klassischen Elementen, neuem kompositorischen Schaffen und der szenischen Handlung  zu einem harmonischen Ganzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlerische Gesamtleitung und Programmatik liegt derzeit (2013) in den Händen von [[Hans Köhl]]. Als Obmann des Veranstalters [[Salzburger Heimatwerk]] ist er gemeinsam mit seinem Vorstandkollegen Stefan Sperr seit 1999 für die Gesamtleitung dieser Salzburger Großkulturveranstaltung verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[1946]] wird von [[Tobi_Reiser|Tobi Reiser d. Ä.]] (* 1907, † 1974) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias_Reiser_d._J.|Tobias Reiser d. J.]] (* 1946, † 1999) geboren.[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre 1950 in den [[Kaisersaal]] der [[Alte_Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* 1886, † 1974). Weitere Mitwirkende: Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein &amp;quot;ALPINIA&amp;quot;|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von Prof. [[Sepp Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspiel|Glockenspiel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;turm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; als Einstimmung zum Adventsingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Große Aula]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 1897, † 1973) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „Kleinen Christkindlgeschichten“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 findet auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Josef Klaus]] (* 1910, † 2001) das &#039;Salzburger Adventsingen mit sieben Aufführungen erstmals im neu erbauten Großen Salzburger Festspielhaus statt. Von nicht wenigen wird dadurch das Ende des Adventsingens prophezeit. Das Gegenteil ist der Fall und der mutige Schritt von Tobi Reiser hat sich als Glücksfall erwiesen. Von Jahr zu Jahr kommen mehr Besucher zu dieser einzigartigen Veranstaltung. 1974 stirbt der Gründer des Salzburger Adventsingens und Leiter des Salzburger Heimatwerks Tobi Reiser d. Ä. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirtenkind des Salzburger Adventsingens.jpeg|thumb|Hirtenkind des Salzburger Adventsingens]]Tobias Reiser d. J. übernimmt die Leitung des Salzburger Heimatwerks und des Salzburger Adventsingens. Er ist bestrebt, dieses wertvolle Erbe verantwortungsvoll und behutsam weiter zu entwickeln. Ab 1980 finden unter Einbindung vom Bühnenbildner [[Siegwulf Turek]] größere Veränderungen in Bühnengestaltung, Lichtregie und Programmatik statt. Das Salzburger Adventsingen entwickelt sich zu einem szenischen Oratorium mit eindrucksvollen Parallelen und Bindungen vom biblischen Geschehen zur Gegenwart. Tobias Reiser d. J. verleiht dem Salzburger Adventsingen ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Profil. Unter seiner Leitung entwickelt sich das Salzburger Adventsingen von zwölf Aufführungen im Jahre 1974 auf bis zu 18 ausverkauften Aufführungen jährlich. 1996 feierte das Salzburger Heimatwerk mit dem Salzburger Adventsingen sein 50-jähriges Jubiläum. Das szenische Oratorium „Es ward der Engel Gabriel“  wird mit Kompositionen von Wilhelm Keller zum Höhepunkt des künstlerischen Schaffens von Tobias Reiser d.J., welcher 1999 unerwartet im 53. Lebensjahr verstirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Köhl und Stefan Sperr, die beiden langjährigen Weggefährten und Heimatwerk-Vorstandskollegen von Tobias Reiser übernehmen die Gesamtleitung des Salzburger Adventsingens, wobei Hans Köhl die Hauptverantwortung übertragen wird. Er setzt mit seinem künstlerischen Kollegium den Weg der behutsamen Weiterentwicklung auf hohem Qualitätsniveau fort. Denkansätze, wie das adventliche Geschehen in einen Handlungsrahmen vom Gründungsjahr 1946 zu setzen oder die Geschichte in einen soziokulturellen Kontext mit den Schöpfern des Salzburger Weihnachtsliedes „[[Stille Nacht, Heilige Nacht|Stille Nacht, Heil’ge Nacht]]“ zu bringen, werden in neuen szenisch-musikalischen Gesamtwerken realisiert. Sie werden vom Publikum begeistert aufgenommen. Trotz immer mehr werdender „Mitbewerber-Adventsingen“ bleibt der Zustrom zum Salzburger Adventsingen mit jährlich rund 36.000 Gästen ungebrochen. Es ist das größte und bedeutendste Festival dieses Genres weltweit. Wurde in der Vergangenheit ein Werk über mehrere Jahre zur Aufführung gebracht, wird seit 2005 alljährlich ein neues oder grundlegend überarbeitetes Salzburger Adventsingen inszeniert. Dies ist eine enorme Herausforderung für Hans Köhl, sein künstlerisches Team und die rund 150 Mitwirkenden. Die Bemühungen werden vom internationalen Publikum jedoch mit jährlich zur Gänze ausverkauften Aufführungen entsprechend bestätigt und belohnt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus 2011]]&lt;br /&gt;
==Zeittafel==&lt;br /&gt;
* 1946: Erstes adventliches Singen und Musizieren von Tobi Reiser mit Freunden für Bekannte im Gesellschafterheim am Salzburger Rudolfskai&lt;br /&gt;
* 1950: Erstes offizielles Salzburger Adventsingen im Kaisersaal der Salzburger Residenz&lt;br /&gt;
* 1952: Aus Platzmangel Übersiedlung in die Aula der Salzburger Universität. Karl Heinrich Waggerl wird zur unverwechselbaren „Stimme“ des Salzburger Adventsingens&lt;br /&gt;
* 1960: Das Salzburger Adventsingen findet im neu erbauten großen Salzburger Festspielhaus eine feste Bleibe.&lt;br /&gt;
* 1963: Erste Einbindung einer Kantate vom Komponisten Anton Dawidowicz in das bis dahin volksmusikalisch geprägte Geschehen.&lt;br /&gt;
* 1964: Erste Kantate von zahlreichen weiteren in Folge vom Komponisten Wilhelm Keller, seine Musik wird bis 1996 prägend und richtungsweisend.&lt;br /&gt;
* 1973: Karl Heinrich Waggerl stirbt am 5. November.&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens beim Paschen]]&lt;br /&gt;
* 1974: Tobi Reiser d. Ä. stirbt am 31. Oktober, die bayerische Wegbereiterin für das geistliche Volkslied und enge Mitstreiterin Reisers, Annette Thoma stirbt am 26. November, Tobias Reiser d.J. übernimmt die künstlerische Leitung.&lt;br /&gt;
* 1980: Das Salzburger Adventsingen erhält durch seine inhaltliche und optische Gestaltung eine neue künstlerische Qualität. Siegwulf Turek wird prägend für Bühnengestaltung und Lichtregie. &lt;br /&gt;
* 1983: Der Gewandmeister der Salzburger Festspiele, Hellmuth Hölzl kreiert in der Nachfolge von Herma Friedl neue Kostümbilder für das Adventsingen.&lt;br /&gt;
* 1986: Das szenische Oratorium „A Liacht is aufkemma“ wird zu einem umfassend  szenisch-musikalisch durchkomponierten Gesamtwerk neuen Prädikates. &lt;br /&gt;
* 1989: Tobias Reiser erarbeitet ein weiteres großes künstlerisches Gesamtwerk mit dem Titel „Sonst bliebe es ein Traum“. Erstmals wird die Musik von Klemens Vereno komponiert. &lt;br /&gt;
* 1996: Zum 50-jährigen Jubiläum erarbeitet Tobias Reiser mit Wilhelm Keller ein neues Oratorium mit dem Titel „Es ward der Engel Gabriel“&lt;br /&gt;
* 1999: Das Oratorium „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ bildet den Abschluss des umfangreichen künstlerischen Vermächtnisses von Prof. Tobias Reiser. Die Kompositionen stammen von Shane Woodborne. Am 18. Dezember, nach den Abschlussarbeiten der erfolgreichen Aufführungen stirbt Tobias Reiser plötzlich und unerwartet.&lt;br /&gt;
* 2000: Unter der neuen Verantwortlichkeit von Hans Köhl wird das letzte Oratorium von Tobias Reiser mit den künstlerischen Weggefährten nochmals zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2001: Ein neues Werk mit dem Titel „Siehe, ich bin des Herrn Magd“ wird in Zusammenarbeit von Hans Köhl mit Josef Radauer, Shane Woodborne, Charly Rabanser, Alfred Kröll und Hans Stadler erarbeitet. Der Bühnenbildner Dietmar Solt und der Dirigent Herbert Böck sind neu im künstlerischen Team.&lt;br /&gt;
* 2003: In Zusammenarbeit mit den Textautoren Uli Brée und Charly Rabanser sowie dem Komponisten Peter WesenAuer entsteht ein neues Salzburger Adventsingen mit dem Titel „… denn Gott ist die Liebe“.]&lt;br /&gt;
[[ Datei:Maria und Elisabeth.jpeg|thumb|Maria und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 2005: „Sonst bliebe es ein Traum“, ein Werk von Tobias Reiser und Klemens Vereno wird in einer Neuinszenierung zu einem großen Publikumserfolg&lt;br /&gt;
* 2006: Zum 60-jährigen Jubiläum vom Salzburger Adventsingen entsteht ein neues Werk mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an“. Es führt thematisch in das Gründungsjahr 1946 zurück. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno. Zugunsten der von Karlheinz Böhm gegründeten Organisation „Menschen für Menschen“ wird ein Jubiläums-Galaabend von zahlreichen namhaften Künstlern unentgeltlich bestritten. &lt;br /&gt;
* 2007: Das letzte Werk von Tobias Reiser „Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht“ wird von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne überarbeitet und in einer neuen Fassung zur Aufführung gebracht.&lt;br /&gt;
* 2008: Zum Jubiläum „190 Jahre Stille Nacht“ entsteht ein neues Salzburger Adventsingen. Die biblische Geschichte von Maria und Josef wird in Bezug zur Entstehungsgeschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes gestellt. Idee und Konzeption: Hans Köhl, Textbuch und Regie: Charly Rabanser, Musik: Klemens Vereno.&lt;br /&gt;
* 2009: In Anlehnung an die Programme von 2001 und 2002 wird unter der Gesamtgestaltung von Hans Köhl, Charly Rabanser und Shane Woodborne ein neues Werk mit dem Titel „Maria“ geschaffen.&lt;br /&gt;
* 2010: „Wer klopfet an“, ist der Titel eines neuen Werkes, bei dem die Problematik von Obdachlosen und Herbergssuchenden der Gegenwart mit dem adventlichen Geschehen in Beziehung gebracht wird. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt. [[Datei:Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingen.jpeg|thumb|Die Hirtenkinder des Salzburger Adventsingens]]&lt;br /&gt;
* 2011: „Der Stern“ von Bethlehem begleitet durch ein neues Salzburger Adventsingen gleich einem unsichtbaren Faden. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Schauspiel- und Lichtregie: Veronika Pernthaner, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt,&lt;br /&gt;
* 2012: Nach sieben Jahren erfährt das Werk „Sonst bliebe es ein Traum“ eine musikalische und szenische Überarbeitung. Statt eines Großvaters übernimmt eine Großmutter die Begleitung des kleinen Träumers durch seinen wunderlichen, adventlichen Traum. Programmatik, Textbuch: Hans Köhl, Musik: Klemens Vereno, Dirigent: Herbert Böck, Regie: Caroline Richards, Kostüme und Masken: Hellmut Hölzl, Bühnenbild und Projektionen: Dietmar Solt&lt;br /&gt;
* 2013: „Sehnsucht“ Die drei abrahamischen Religionen werden in sieben Sehnsuchtsbildern in den Kontext zur biblischen Geschichte gestellt. Ein neues Werk von Hans Köhl in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Shane Woodborne und dem bewährten künstlerischen Team. Erstmals werden Arbeiten des Künstlers [[Johann Weyringer]] als Bühnenbildprojektionen erlebbar.&lt;br /&gt;
* 2014: „Der Sterngucker“ Beim Salzburger Adventsingen 2014 wird ein Sterngucker in die Stille dieses unendlichen Sternenhimmels hineinlauschen, um mit Gott, dem Schöpfer allen Seins vertraut zu werden. Bei seinen Betrachtungen wird ihn das adventliche Geschehen um Maria und  Josef immer wieder  in den Bann ziehen. Der Sterngucker wird erleben, wie die Hirten von einem geheimnisvollen Stern geblendet und umstrahlt werden, wenn ihnen der Engel die freudige Botschaft vom Glanz des Herrn verkündet!&lt;br /&gt;
* 2015: „Schnee in Bethlehem” Dieses Salzburger Adventsingen erinnert mit einer märchenhaften Geschichte an vergangene, glückselige Abende der Kindheit. An Abende, da uns die Großmutter ihre uralte, von Generation zu Generation mündlich überlieferte Adventsgeschichte erzählt. Denn „es war einmal”, dass Maria einen zarten, herb würzigen Quendel und honigduftendes Labkraut für die Krippe sammelte und „es begab sich”, dass es in Bethlehem in jener Nacht nach langer, langer Zeit wieder einmal schneite. Alles erstarrte in der winterlichen Kälte. Einzig eine zartrosa Heckenblüte verkündete neue Hoffnung, neues Leben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Leitung ==&lt;br /&gt;
* 1946 – 1973: 	[[Tobias Reiser d. Ä.]] &lt;br /&gt;
* 1974 – 1999: Prof. [[Tobias_Reiser_d._J.]]&lt;br /&gt;
* Seit 2000: 	[[Hans Köhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesamtleitung ==&lt;br /&gt;
[[Hans Köhl]] und Stefan Sperr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk)==&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburger Adventblasen &#039;&#039;(2000)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Siehe, ich bin des Herrn Magd &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2002)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Denn Gott ist die Liebe &#039;&#039;(2004)&#039;&#039;[[Datei:&amp;quot;Der Stern&amp;quot;.jpeg|thumb|&amp;quot;Der Stern&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2005)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Jetzt fangen wir zum Singen an &#039;&#039;(2006)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Da hat vor dem Stall der Äpfibam bliaht &#039;&#039;(2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sie haben uns a Botschaft bracht von einer Stillen, Heil’gen Nacht &#039;&#039;(2008)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Maria &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Wer klopfet an &#039;&#039;(2010)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Stern &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 1 &#039;&#039;(2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Die schönsten Lieder und Weisen, Folge 2 &#039;&#039;(2011)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Sehnsucht &#039;&#039;(2013)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Sterngucker &#039;&#039;(2014)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Schnee in Bethlehem &#039;&#039;(2015)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVD-Produktionen des Salzburger Adventsingens (Label: Salzburger Heimatwerk und ServusTV) ==&lt;br /&gt;
* Sonst bliebe es ein Traum &#039;&#039;(2012)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/sbg.adventsingen www.facebook.com/sbg.adventsingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sbg.heimatwerk.at www.sbg.heimatwerk.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgeradventsingen.at www.salzburgeradventsingen.at]&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.sbg.heimatwerk.at/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskultur|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauchtum|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauchtum (Veranstaltung)|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Advent|Adventsingen, Salzburger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Video|Adventsingen, Salzburger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=344028</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=344028"/>
		<updated>2014-10-17T11:52:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und [[Stadt Salzburg|Stadt]] Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft, ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums, unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters (gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, [[Anton Bruckner|Bruckner]] ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell &amp;quot;Mozarteumorchester&amp;quot;, [[Joseph Reiter]] aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2014]] fungiert der Kulturmanager [[Thomas Wolfram]] als Direktor des Mozarteumorchesters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn-Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label &#039;&#039;Oehms Classics&#039;&#039; umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind die Leica Camera AG und Audi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
===Chefdirigenten===&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namhafte Gastdirigenten===&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* [[Trevor Pinnock]]&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
===Direktoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1978 – 1987: [[Sigune Neureiter]]&lt;br /&gt;
* 1987 – 1992: [[Thomas Wolfram]]&lt;br /&gt;
* 1992 – 1995: [[Peter Ramsauer]]&lt;br /&gt;
* 1995 – 2005: [[Erwin Niese]]&lt;br /&gt;
* 2006 – 2009: [[Stefan Rosu]]&lt;br /&gt;
* 2010 – 2014: [[Vera van Hazebrouck]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Thomas Wolfram (nochmals)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtlich-organisatorischer Rahmen==&lt;br /&gt;
===Rechtsgrundlage===&lt;br /&gt;
Das Land Salzburg und die Landeshauptstadt Salzburg haben zur Betriebsführung und Finanzierung des Mozarteumorchesters eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Rechtliches Substrat dieser Zusammenarbeit ist ein zwischen Land und Landeshauptstadt abgeschlossener Betriebsführungsvertrag. Gemäß diesem Vertrag ist das Land Salzburg Rechtsträger des Orchesters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsführungsvertrag kann sowohl vom Land als auch von der Stadt Salzburg mit fünfjähriger Frist gekündigt werden. Eine einvernehmliche Lösung ist jederzeit zum Jahresende möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufgaben des Orchesters===&lt;br /&gt;
Die vornehmlichste Aufgabe des Mozarteum Orchesters ist die Pflege der Werke Mozarts. Es ist ein Symphonieorchester und steht dem Landestheater als Theaterorchester sowie den Salzburger Festspielen zur Verfügung. Weiters sind Veranstaltungen von Orchester-‚ Kammer-‚ Solisten- und Chorkonzerten durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
====Orchesterausschuss====&lt;br /&gt;
Für die künstlerischen, finanziellen und administrativen Belange des Mozarteum Orchesters wird von Land und Stadt Salzburg der Orchesterausschuss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschuss besteht aus zehn Mitgliedern, von denen jeweils die Hälfte als Vertreter des Landes bzw. der Stadt entsandt werden. Dem Ausschuss gehören jedenfalls die für das Mozarteumorchester sowie die für Finanzen zuständigen Mitglieder der Landesregierung und des Stadtsenates an. Den Vorsitz führt das für Angelegenheiten des Mozarteumorchesters zuständige Mitglied der Landesregierung. Weiters nehmen die „beamteten“ Kulturreferenten des Landes und der Stadt, der Chefdirigent, der Orchesterdirektor und ein Mitglied des Betriebsrates an den Sitzungen des Orchesterausschusses als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orchesterausschuss ist im Wesentlichen für folgende Bereiche zuständig:&lt;br /&gt;
*  Einbringung von Vorschlägen zur Bestellung des Chefdirigenten und des Direktors;&lt;br /&gt;
* Genehmigung des Haushaltsplanes samt Stellenplan und Rechnungsabschluss;&lt;br /&gt;
* Genehmigung von Ausgabenüberschreitungen;&lt;br /&gt;
*  Kontrolle der Tätigkeit des Chefdirigenten und des Direktors;&lt;br /&gt;
* Genehmigung von Tourneen und Konzerten im Ausland, sofern sie nicht kostendeckend sind;&lt;br /&gt;
* Genehmigung sozialer oder finanzieller Begünstigungen, die über den Kollektivvertrag hinausreichen;&lt;br /&gt;
* Vorgabe von Richtlinien für die künstlerische und wirtschaftliche Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orchesterausschuss wird mindestens zwei Mal jährlich zu Sitzungen einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dienstrechtlichen und disziplinären Belange des Chefdirigenten und des Direktors werden auf Vorschlag des Orchesterausschusses von der [[Landesregierung]] geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chefdirigent====&lt;br /&gt;
Dem Chefdirigenten obliegt es, das Orchester künstlerisch weiterzubilden und seine künstlerische Leistungsfähigkeit durch geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Bei allen künstlerischen Entscheidungen hat er die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Einhaltung des Haushaltsplanes zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Direktor====&lt;br /&gt;
Der Direktor ist für die wirtschaftliche Führung des Orchesters verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertritt den Rechtsträger (Land Salzburg) gegenüber den im Orchester tätigen Personen; dies gilt nicht für den Chefdirigenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei organisatorischen und finanziellen Entscheidungen ist der Direktor im Rahmen des Haushaltsplanes frei und nur an die Grundsätze der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie an die Vorgaben des Chefdirigenten gebunden. Ausgenommen sind Entscheidungen, die dem Orchesterausschuss vorbehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzierung===&lt;br /&gt;
Die Finanzierung des Orchesters ist im Betriebsführungsvertrag geregelt. Danach werden die Betriebsmittel aufgebracht durch&lt;br /&gt;
* Einnahmen aus eigenen und fremden Veranstaltungen;&lt;br /&gt;
* sonstige Einnahmen;&lt;br /&gt;
* Abgangsdeckung durch Stadt und Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Spielzeit, die mit dem Kalenderjahr beginnt und endet, ist ein Haushaltsplan zu Grunde zu legen. Stadt und Land Salzburg sind verpflichtet, den sich im Rahmen dieses Haushaltsplanes ergebenden Gebarungsabgang je zur Hälfte zu tragen. Während des Jahres werden von Stadt und Land jeweils gleich hohe Vorschüsse geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: [[Verlag Alfred Winter]], 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
* Bericht des [[Landesrechnungshof]]es über das Mozarteum Orchester Salzburg (März 2005), [http://www.salzburg.gv.at/bericht_mozarteum.pdfLRH— 3-85/8-2005,] S. 7 – 11.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=344027</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=344027"/>
		<updated>2014-10-17T11:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und [[Stadt Salzburg|Stadt]] Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft, ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums, unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters (gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, [[Anton Bruckner|Bruckner]] ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell &amp;quot;Mozarteumorchester&amp;quot;, [[Joseph Reiter]] aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2014]] fungiert der Kulturmanager [[Thomas Wolfram]] als Direktor des Mozarteumorchesters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn-Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label &#039;&#039;Oehms Classics&#039;&#039; umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind die Leica Camera AG und Audi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
===Chefdirigenten===&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namhafte Gastdirigenten===&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* [[Trevor Pinnock]]&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
===Direktoren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 1987 – 1992: [[Thomas Wolfram]]&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 1995 – 2005: [[Erwin Niese]]&lt;br /&gt;
* 2006 – 2009: [[Stefan Rosu]]&lt;br /&gt;
* 2010 – 2014: [[Vera van Hazebrouck]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Thomas Wolfram (nochmals)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtlich-organisatorischer Rahmen==&lt;br /&gt;
===Rechtsgrundlage===&lt;br /&gt;
Das Land Salzburg und die Landeshauptstadt Salzburg haben zur Betriebsführung und Finanzierung des Mozarteumorchesters eine Arbeitsgemeinschaft gebildet. Rechtliches Substrat dieser Zusammenarbeit ist ein zwischen Land und Landeshauptstadt abgeschlossener Betriebsführungsvertrag. Gemäß diesem Vertrag ist das Land Salzburg Rechtsträger des Orchesters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betriebsführungsvertrag kann sowohl vom Land als auch von der Stadt Salzburg mit fünfjähriger Frist gekündigt werden. Eine einvernehmliche Lösung ist jederzeit zum Jahresende möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufgaben des Orchesters===&lt;br /&gt;
Die vornehmlichste Aufgabe des Mozarteum Orchesters ist die Pflege der Werke Mozarts. Es ist ein Symphonieorchester und steht dem Landestheater als Theaterorchester sowie den Salzburger Festspielen zur Verfügung. Weiters sind Veranstaltungen von Orchester-‚ Kammer-‚ Solisten- und Chorkonzerten durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Organe===&lt;br /&gt;
====Orchesterausschuss====&lt;br /&gt;
Für die künstlerischen, finanziellen und administrativen Belange des Mozarteum Orchesters wird von Land und Stadt Salzburg der Orchesterausschuss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausschuss besteht aus zehn Mitgliedern, von denen jeweils die Hälfte als Vertreter des Landes bzw. der Stadt entsandt werden. Dem Ausschuss gehören jedenfalls die für das Mozarteumorchester sowie die für Finanzen zuständigen Mitglieder der Landesregierung und des Stadtsenates an. Den Vorsitz führt das für Angelegenheiten des Mozarteumorchesters zuständige Mitglied der Landesregierung. Weiters nehmen die „beamteten“ Kulturreferenten des Landes und der Stadt, der Chefdirigent, der Orchesterdirektor und ein Mitglied des Betriebsrates an den Sitzungen des Orchesterausschusses als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orchesterausschuss ist im Wesentlichen für folgende Bereiche zuständig:&lt;br /&gt;
*  Einbringung von Vorschlägen zur Bestellung des Chefdirigenten und des Direktors;&lt;br /&gt;
* Genehmigung des Haushaltsplanes samt Stellenplan und Rechnungsabschluss;&lt;br /&gt;
* Genehmigung von Ausgabenüberschreitungen;&lt;br /&gt;
*  Kontrolle der Tätigkeit des Chefdirigenten und des Direktors;&lt;br /&gt;
* Genehmigung von Tourneen und Konzerten im Ausland, sofern sie nicht kostendeckend sind;&lt;br /&gt;
* Genehmigung sozialer oder finanzieller Begünstigungen, die über den Kollektivvertrag hinausreichen;&lt;br /&gt;
* Vorgabe von Richtlinien für die künstlerische und wirtschaftliche Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orchesterausschuss wird mindestens zwei Mal jährlich zu Sitzungen einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dienstrechtlichen und disziplinären Belange des Chefdirigenten und des Direktors werden auf Vorschlag des Orchesterausschusses von der [[Landesregierung]] geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Chefdirigent====&lt;br /&gt;
Dem Chefdirigenten obliegt es, das Orchester künstlerisch weiterzubilden und seine künstlerische Leistungsfähigkeit durch geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Bei allen künstlerischen Entscheidungen hat er die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Einhaltung des Haushaltsplanes zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Direktor====&lt;br /&gt;
Der Direktor ist für die wirtschaftliche Führung des Orchesters verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertritt den Rechtsträger (Land Salzburg) gegenüber den im Orchester tätigen Personen; dies gilt nicht für den Chefdirigenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei organisatorischen und finanziellen Entscheidungen ist der Direktor im Rahmen des Haushaltsplanes frei und nur an die Grundsätze der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie an die Vorgaben des Chefdirigenten gebunden. Ausgenommen sind Entscheidungen, die dem Orchesterausschuss vorbehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Finanzierung===&lt;br /&gt;
Die Finanzierung des Orchesters ist im Betriebsführungsvertrag geregelt. Danach werden die Betriebsmittel aufgebracht durch&lt;br /&gt;
* Einnahmen aus eigenen und fremden Veranstaltungen;&lt;br /&gt;
* sonstige Einnahmen;&lt;br /&gt;
* Abgangsdeckung durch Stadt und Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Spielzeit, die mit dem Kalenderjahr beginnt und endet, ist ein Haushaltsplan zu Grunde zu legen. Stadt und Land Salzburg sind verpflichtet, den sich im Rahmen dieses Haushaltsplanes ergebenden Gebarungsabgang je zur Hälfte zu tragen. Während des Jahres werden von Stadt und Land jeweils gleich hohe Vorschüsse geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: [[Verlag Alfred Winter]], 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
* Bericht des [[Landesrechnungshof]]es über das Mozarteum Orchester Salzburg (März 2005), [http://www.salzburg.gv.at/bericht_mozarteum.pdfLRH— 3-85/8-2005,] S. 7 – 11.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Angelika-Prokopp-Sommerakademie_der_Wiener_Philharmoniker&amp;diff=339979</id>
		<title>Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Angelika-Prokopp-Sommerakademie_der_Wiener_Philharmoniker&amp;diff=339979"/>
		<updated>2014-08-20T08:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 715.jpg|thumb|Studentinnen und Studenten der Angelika-Prokopp-Sommerakademie beim Schlussmarathon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 477.jpeg|thumb|Schlussmarathon der Angelika-Prokopp-Sommerakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker ist eine besonders hochrangige Initiative des Orchesters zur musikalischen Ausbildung und Unterstützung des professionellen Nachwuchses. Die Sommerakademie geht auf eine Initiative von Prof. Gerald Schubert, ehem. Vorstandsmitglied der Wiener Philharmoniker, zurück und wird von den Wiener Philharmonikern gemeinsam mit der in Wien beheimateten Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung durchgeführt. Ausgesuchte Studentinnen und Studenten werden von Mitgliedern des Orchesters einen Monat lang intensiv unterstützt und auf Probespiele vorbereitet. Seit 2009 nutzt die Angelika-Prokopp-Sommerakademie die Räumlichkeiten des [[Musikum Salzburg]] in der Schwarzstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 finden die vom Verein der Freunde der Wiener Philharmoniker und von der Angelika-Prokopp-Stiftung maßgeblich unterstützten Workshops während der [[Salzburger Festspiele]] statt. Künstlerischer Leiter ist seit 2010 Prof. Michael Werba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sommerakademie sind bereits zahlreiche Berufsmusiker hervorgegangen. Von den bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat rund die Hälfte Engagements bei verschiedenen Orchestern – darunter in der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien, der Oper Graz, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Symphonikern, den Niederösterreichischen Tonkünstlern und dem Bruckner Orchester Linz – bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten in Kooperation mit den Salzburger Festspielen bildet den Schlusspunkt des rund vierwöchigen intensiven Unterrichts. Am Ende der Akademie präsentieren die Studentinnen und Studenten gemeinsam mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker eine Auswahl der besten kammermusikalischen Stücke der Kursperiode. Aus der Fülle der einstudierten Werke werden drei verschiedene Konzertprogramme zusammengestellt, die im Schlussmarathon in drei aufeinanderfolgenden Konzerten bei freiem Eintritt dargeboten werden. Der Schlussmarathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Salzburger Festspiele und der Wiener Philharmoniker und findet in der Großen [[Universitätsaula]] der [[Universität Salzburg]] in der Hofstallgasse 2 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum kammermusikalischen Unterricht und den Meisterklassen im Rahmen der Akademie ist parallel dazu ein Großteil der Teilnehmer als Bühnenmusiker bei Opernproduktionen der Salzburger Festspiele tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Sommerakademie von 2009 bis 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2014===&lt;br /&gt;
Die jungen Studierenden der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker hatten 2014 die Möglichkeit als Bühnenmusiker an den großen Opernproduktionen der Salzburger Festspiele, wie Richard Strauss&#039; &#039;&#039;Der Rosenkavalier&#039;&#039;, Mozarts &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039; und Verdis &#039;&#039;Il trovatore&#039;&#039; sowie Schuberts &#039;&#039;Fierrabras&#039;&#039; mitzuwirken. Rund 25 aktive Mitglieder der Wiener Philharmoniker unterrichteten die knapp 50 Teilnehmer der Sommerakademie neben ihrem Engagement bei Konzerten und Opernproduktionen der Salzburger Festspiele. &lt;br /&gt;
Im traditionellen Schlussmarathon in drei Konzerten am Samstag, 16. August 2014 in der Großen Universitätsaula wurden die eingeprobten kammermusikalischen Werke von Johann Strauß Sohn, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Louis Spohr, Franz Schubert, Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák bis hin zu Richard Strauss, George Onslow, Gabriel Fauré, Bohuslav Martinů, Hanns Eisler Dmitri Schotakowitsch und zeitgenössischen Komponisten wie Samuel Barber, Mark Ford und Zdzisław Wysocki den über 1700 Besuchern der drei Konzerte präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2013===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 hatten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, als Bühnenmusiker in den Festspielproduktionen &#039;&#039;Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;, &#039;&#039;Don Carlo&#039;&#039;, &#039;&#039;Rienzi&#039;&#039;, &#039;&#039;Falstaff&#039;&#039; und &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; mitzuwirken. Unterrichtet wurden sie von rund 30 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Im Schlussmarathon wurden aus 20 einstudierten Kammermusikwerken Ausschnitte gespielt, die in drei aufeinanderfolgenden Konzerten mit verschiedenen Programmen präsentiert wurden. Auf dem Programm standen kammermusikalische Werke von François Borne, Johannes Brahms, Elliott Carter, Ernst von Dohnányi, Antonín Dvořák, Joseph Haydn, György Ligeti, Nicolas Martynciow, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Modest Mussorgski, Karl Pilss, Francis Poulenc, Norbert Rabanser, Peter Schickele, Arnold Schönberg, René Staar, Johann und Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig v. Beethoven und Nebojša Jovan Živković.&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten 2013 fand am Samstag, den 17. August statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2012===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurden 53 Studentinnen und Studenten ausgewählt, um während eines Monats von bis zu 25 Mitgliedern des Orchesters intensiv unterrichtet zu werden. Beim Schlussmarathon am Samstag, den 25. August wurden kammermusikalische Werke von Béla Bartók, Georges Bizet, Johannes Brahms, Charles Gounod, Joseph Haydn, Anders Koppel, Joseph Lanner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Karl Pilss, Nino Rota, Franz Schubert, Louis Spohr, Richard Strauss, Igor Strawinsky und Ludwig v. Beethoven vorgetragen. Außerdem unterstützten die Akademieteilnehmerinnen und –teilnehmer die Festspielproduktionen &#039;&#039;La bohème&#039;&#039; und &#039;&#039;Carmen&#039;&#039; als Bühnenmusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2011===&lt;br /&gt;
2011 wurden 63 Studentinnen und Studenten von 25 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker intensiv unterrichtet und hatten die Gelegenheit bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Frau ohne Schatten&#039;&#039; und &#039;&#039;Macbeth&#039;&#039; in der Bühnenmusik mitzuwirken. Der Schlussmarathon am Samstag, den 28. August beinhaltete Kammermusik von  Samuel Barber, Felix  Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Jean Françaix, Joseph Haydn, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Sergei Prokofieff, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig Thuille, Peter I. Tschaikowsky, Ludwig v. Beethoven, Anton Webern und Zdzislaw Wysocki.&lt;br /&gt;
Internationale Aufmerksamkeit erfuhr die Sommerakademie im Jahr 2011: Eines der Kammermusikensembles war beim renommierten &#039;&#039;AL Bustan Festival Libanon&#039;&#039; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010===&lt;br /&gt;
2010 nahmen rund 60 ausgewählte Studentinnen und Studenten an der Akademie teil. Der Schlussmarathon fiel auf Freitag, den 27. August 2010. Kammermusik von den Komponisten Johannes Brahms, George Enescu, Claudin de Sermisy, Antonín Dvořák, Giovanni Gabrieli, Simón García, Johann Nepomuk Hummel, Franz Lachner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Michael Praetorius, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, Erwin Schulhoff, Robert Schumann, Louis Spohr, Johann und Richard Strauss, Peter I. Tschaikowsky und Ludwig v. Beethoven standen auf dem Programm. Als Bühnenmusiker fungierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Lulu&#039;&#039;, &#039;&#039;Orfeo&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2009===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurden rund 25 internationale Studentinnen und Studenten ausgewählt und für den Unterricht erstmals die Räumlichkeiten des Musikum Salzburg in der Schwarzstraße genutzt. Das Konzertprogramm des Schlussmarathons am Freitag, den 28. August 2009 umfasste Werke von Pierre Boulez, Johannes Brahms, Vincent d&#039;Indy, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Francis Poulenc, Josef Gabriel Rheinberger, Franz Schubert, René Staar und Zdzisław Wysocki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Wiener Philharmoniker [http://www.wienerphilharmoniker.at/]&lt;br /&gt;
*Musikum [http://www.musikum-salzburg.at/pages/news_detail.php?artikel=96]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Angelika-Prokopp-Sommerakademie_der_Wiener_Philharmoniker&amp;diff=339978</id>
		<title>Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker</title>
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		<updated>2014-08-20T08:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* 2014 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 715.jpg|thumb|Studentinnen und Studenten der Angelika-Prokopp-Sommerakademie beim Schlussmarathon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 477.jpeg|thumb|Schlussmarathon der Angelika-Prokopp-Sommerakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker ist eine besonders hochrangige Initiative des Orchesters zur musikalischen Ausbildung und Unterstützung des professionellen Nachwuchses. Die Sommerakademie geht auf eine Initiative von Prof. Gerald Schubert, ehem. Vorstandsmitglied der Wiener Philharmoniker, zurück und wird von den Wiener Philharmonikern gemeinsam mit der in Wien beheimateten Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung durchgeführt. Ausgesuchte Studentinnen und Studenten werden von Mitgliedern des Orchesters einen Monat lang intensiv unterstützt und auf Probespiele vorbereitet. Seit 2009 nutzt die Angelika-Prokopp-Sommerakademie die Räumlichkeiten des [[Musikum Salzburg]] in der Schwarzstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 finden die vom Verein der Freunde der Wiener Philharmoniker und von der Angelika-Prokopp-Stiftung maßgeblich unterstützten Workshops während der [[Salzburger Festspiele]] statt. Künstlerischer Leiter ist seit 2010 Prof. Michael Werba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sommerakademie sind bereits zahlreiche Berufsmusiker hervorgegangen. Von den bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat rund die Hälfte Engagements bei verschiedenen Orchestern – darunter in der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien, der Oper Graz, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Symphonikern, den Niederösterreichischen Tonkünstlern und dem Bruckner Orchester Linz – bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten in Kooperation mit den Salzburger Festspielen bildet den Schlusspunkt des rund vierwöchigen intensiven Unterrichts. Am Ende der Akademie präsentieren die Studentinnen und Studenten gemeinsam mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker eine Auswahl der besten kammermusikalischen Stücke der Kursperiode. Aus der Fülle der einstudierten Werke werden drei verschiedene Konzertprogramme zusammengestellt, die im Schlussmarathon in drei aufeinanderfolgenden Konzerten bei freiem Eintritt dargeboten werden. Der Schlussmarathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Salzburger Festspiele und der Wiener Philharmoniker und findet in der Großen [[Universitätsaula]] der [[Universität Salzburg]] in der Hofstallgasse 2 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum kammermusikalischen Unterricht und den Meisterklassen im Rahmen der Akademie ist parallel dazu ein Großteil der Teilnehmer als Bühnenmusiker bei Opernproduktionen der Salzburger Festspiele tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Sommerakademie von 2009 bis 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2014===&lt;br /&gt;
Die jungen Studierenden der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker hatten 2014 die Möglichkeit als Bühnenmusiker an den großen Opernproduktionen der Salzburger Festspiele, wie Richard Strauss&#039; &#039;&#039;Der Rosenkavalier&#039;&#039;, Mozarts &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039; und Verdis &#039;&#039;Il trovatore&#039;&#039; sowie Schuberts &#039;&#039;Fierrabras&#039;&#039; mitzuwirken. Rund 25 aktive Mitglieder der Wiener Philharmoniker unterrichteten die knapp 50 Teilnehmer der Sommerakademie neben ihrem Engagement bei Konzerten und Opernproduktionen der Salzburger Festspiele. &lt;br /&gt;
Im traditionellen Schlussmarathon in drei Konzerten am Samstag, 16. August 2014 in der Großen Universitätsaula wurden die eingeprobten kammermusikalischen Werke von Johann Strauß Sohn, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Louis Spohr, Franz Schubert, Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák bis hin zu Richard Strauss, George Onslow, Gabriel Fauré, Bohuslav Martinů, Hanns Eisler Dmitri Schotakowitsch und zeitgenössischen Komponisten wie Samuel Barber, Mark Ford und Zdzisław Wysocki den über 1700 Besuchern der drei Konzerte präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2013===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 hatten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, als Bühnenmusiker in den Festspielproduktionen &#039;&#039;Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;, &#039;&#039;Don Carlo&#039;&#039;, &#039;&#039;Rienzi&#039;&#039;, &#039;&#039;Falstaff&#039;&#039; und &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; mitzuwirken. Unterrichtet wurden sie von rund 30 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Im Schlussmarathon wurden aus 20 einstudierten Kammermusikwerken Ausschnitte gespielt, die in drei aufeinanderfolgenden Konzerten mit verschiedenen Programmen präsentiert wurden. Auf dem Programm standen kammermusikalische Werke von François Borne, Johannes Brahms, Elliott Carter, Ernst von Dohnányi, Antonín Dvořák, Joseph Haydn, György Ligeti, Nicolas Martynciow, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Modest Mussorgski, Karl Pilss, Francis Poulenc, Norbert Rabanser, Peter Schickele, Arnold Schönberg, René Staar, Johann und Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig v. Beethoven und Nebojša Jovan Živković.&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten 2013 fand am Samstag, den 17. August statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2012===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurden 53 Studentinnen und Studenten ausgewählt, um während eines Monats von bis zu 25 Mitgliedern des Orchesters intensiv unterrichtet zu werden. Beim Schlussmarathon am Samstag, den 25. August wurden kammermusikalische Werke von Béla Bartók, Georges Bizet, Johannes Brahms, Charles Gounod, Joseph Haydn, Anders Koppel, Joseph Lanner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Karl Pilss, Nino Rota, Franz Schubert, Louis Spohr, Richard Strauss, Igor Strawinsky und Ludwig v. Beethoven vorgetragen. Außerdem unterstützten die Akademieteilnehmerinnen und –teilnehmer die Festspielproduktionen &#039;&#039;La bohème&#039;&#039; und &#039;&#039;Carmen&#039;&#039; als Bühnenmusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2011===&lt;br /&gt;
2011 wurden 63 Studentinnen und Studenten von 25 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker intensiv unterrichtet und hatten die Gelegenheit bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Frau ohne Schatten&#039;&#039; und &#039;&#039;Macbeth&#039;&#039; in der Bühnenmusik mitzuwirken. Der Schlussmarathon am Samstag, den 28. August beinhaltete Kammermusik von  Samuel Barber, Felix  Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Jean Françaix, Joseph Haydn, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Sergei Prokofieff, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig Thuille, Peter I. Tschaikowsky, Ludwig v. Beethoven, Anton Webern und Zdzislaw Wysocki.&lt;br /&gt;
Internationale Aufmerksamkeit erfuhr die Sommerakademie im Jahr 2011: Eines der Kammermusikensembles war beim renommierten &#039;&#039;AL Bustan Festival Libanon&#039;&#039; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010===&lt;br /&gt;
2010 nahmen rund 60 ausgewählte Studentinnen und Studenten an der Akademie teil. Der Schlussmarathon fiel auf Freitag, den 27. August 2010. Kammermusik von den Komponisten Johannes Brahms, George Enescu, Claudin de Sermisy, Antonín Dvořák, Giovanni Gabrieli, Simón García, Johann Nepomuk Hummel, Franz Lachner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Michael Praetorius, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, Erwin Schulhoff, Robert Schumann, Louis Spohr, Johann und Richard Strauss, Peter I. Tschaikowsky und Ludwig v. Beethoven standen auf dem Programm. Als Bühnenmusiker fungierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Lulu&#039;&#039;, &#039;&#039;Orfeo&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2009===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurden rund 25 internationale Studentinnen und Studenten ausgewählt und für den Unterricht erstmals die Räumlichkeiten des Musikum Salzburg in der Schwarzstraße genutzt. Das Konzertprogramm des Schlussmarathons am Freitag, den 28. August 2009 umfasste Werke von Pierre Boulez, Johannes Brahms, Vincent d&#039;Indy, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Francis Poulenc, Josef Gabriel Rheinberger, Franz Schubert, René Staar und Zdzisław Wysocki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Wiener Philharmoniker [http://www.wienerphilharmoniker.at/]&lt;br /&gt;
*Musikum [http://www.musikum-salzburg.at/pages/news_detail.php?artikel=96]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Angelika-Prokopp-Sommerakademie_der_Wiener_Philharmoniker&amp;diff=339977</id>
		<title>Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Angelika-Prokopp-Sommerakademie_der_Wiener_Philharmoniker&amp;diff=339977"/>
		<updated>2014-08-20T08:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Die Sommerakademie von 2009 bis 2014 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 715.jpg|thumb|Studentinnen und Studenten der Angelika-Prokopp-Sommerakademie beim Schlussmarathon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 477.jpeg|thumb|Schlussmarathon der Angelika-Prokopp-Sommerakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker ist eine besonders hochrangige Initiative des Orchesters zur musikalischen Ausbildung und Unterstützung des professionellen Nachwuchses. Die Sommerakademie geht auf eine Initiative von Prof. Gerald Schubert, ehem. Vorstandsmitglied der Wiener Philharmoniker, zurück und wird von den Wiener Philharmonikern gemeinsam mit der in Wien beheimateten Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung durchgeführt. Ausgesuchte Studentinnen und Studenten werden von Mitgliedern des Orchesters einen Monat lang intensiv unterstützt und auf Probespiele vorbereitet. Seit 2009 nutzt die Angelika-Prokopp-Sommerakademie die Räumlichkeiten des [[Musikum Salzburg]] in der Schwarzstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 finden die vom Verein der Freunde der Wiener Philharmoniker und von der Angelika-Prokopp-Stiftung maßgeblich unterstützten Workshops während der [[Salzburger Festspiele]] statt. Künstlerischer Leiter ist seit 2010 Prof. Michael Werba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sommerakademie sind bereits zahlreiche Berufsmusiker hervorgegangen. Von den bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat rund die Hälfte Engagements bei verschiedenen Orchestern – darunter in der Wiener Staatsoper, der Volksoper Wien, der Oper Graz, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Symphonikern, den Niederösterreichischen Tonkünstlern und dem Bruckner Orchester Linz – bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten in Kooperation mit den Salzburger Festspielen bildet den Schlusspunkt des rund vierwöchigen intensiven Unterrichts. Am Ende der Akademie präsentieren die Studentinnen und Studenten gemeinsam mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker eine Auswahl der besten kammermusikalischen Stücke der Kursperiode. Aus der Fülle der einstudierten Werke werden drei verschiedene Konzertprogramme zusammengestellt, die im Schlussmarathon in drei aufeinanderfolgenden Konzerten bei freiem Eintritt dargeboten werden. Der Schlussmarathon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Salzburger Festspiele und der Wiener Philharmoniker und findet in der Großen [[Universitätsaula]] der [[Universität Salzburg]] in der Hofstallgasse 2 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum kammermusikalischen Unterricht und den Meisterklassen im Rahmen der Akademie ist parallel dazu ein Großteil der Teilnehmer als Bühnenmusiker bei Opernproduktionen der Salzburger Festspiele tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Sommerakademie von 2009 bis 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2014===&lt;br /&gt;
Die jungen Studierenden der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker hatten 2014 die Möglichkeit als Bühnenmusiker an den großen Opernproduktionen der Salzburger Festspiele, wie Richard Strauss&#039; &amp;quot;Der Rosenkavalier&amp;quot;, Mozarts &amp;quot;Don Giovanni&amp;quot; und Verdis &amp;quot;Il trovatore&amp;quot; sowie Schuberts &amp;quot;Fierrabras&amp;quot; mitzuwirken. Rund 25 aktive Mitglieder der Wiener Philharmoniker unterrichteten die knapp 50 Teilnehmer der Sommerakademie neben ihrem Engagement bei Konzerten und Opernproduktionen der Salzburger Festspiele. &lt;br /&gt;
Im traditionellen Schlussmarathon in drei Konzerten am Samstag, 16. August 2014 in der Großen Universitätsaula wurden die eingeprobten kammermusikalischen Werke von Johann Strauß Sohn, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Louis Spohr, Franz Schubert, Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák bis hin zu Richard Strauss, George Onslow, Gabriel Fauré, Bohuslav Martinů, Hanns Eisler Dmitri Schotakowitsch und zeitgenössischen Komponisten wie Samuel Barber, Mark Ford und Zdzisław Wysocki den über 1700 Besuchern der drei Konzerte präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2013===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 hatten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, als Bühnenmusiker in den Festspielproduktionen &#039;&#039;Die Meistersinger von Nürnberg&#039;&#039;, &#039;&#039;Don Carlo&#039;&#039;, &#039;&#039;Rienzi&#039;&#039;, &#039;&#039;Falstaff&#039;&#039; und &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; mitzuwirken. Unterrichtet wurden sie von rund 30 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Im Schlussmarathon wurden aus 20 einstudierten Kammermusikwerken Ausschnitte gespielt, die in drei aufeinanderfolgenden Konzerten mit verschiedenen Programmen präsentiert wurden. Auf dem Programm standen kammermusikalische Werke von François Borne, Johannes Brahms, Elliott Carter, Ernst von Dohnányi, Antonín Dvořák, Joseph Haydn, György Ligeti, Nicolas Martynciow, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Modest Mussorgski, Karl Pilss, Francis Poulenc, Norbert Rabanser, Peter Schickele, Arnold Schönberg, René Staar, Johann und Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig v. Beethoven und Nebojša Jovan Živković.&lt;br /&gt;
Der Schlussmarathon in drei Konzerten 2013 fand am Samstag, den 17. August statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2012===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurden 53 Studentinnen und Studenten ausgewählt, um während eines Monats von bis zu 25 Mitgliedern des Orchesters intensiv unterrichtet zu werden. Beim Schlussmarathon am Samstag, den 25. August wurden kammermusikalische Werke von Béla Bartók, Georges Bizet, Johannes Brahms, Charles Gounod, Joseph Haydn, Anders Koppel, Joseph Lanner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Karl Pilss, Nino Rota, Franz Schubert, Louis Spohr, Richard Strauss, Igor Strawinsky und Ludwig v. Beethoven vorgetragen. Außerdem unterstützten die Akademieteilnehmerinnen und –teilnehmer die Festspielproduktionen &#039;&#039;La bohème&#039;&#039; und &#039;&#039;Carmen&#039;&#039; als Bühnenmusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2011===&lt;br /&gt;
2011 wurden 63 Studentinnen und Studenten von 25 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker intensiv unterrichtet und hatten die Gelegenheit bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Frau ohne Schatten&#039;&#039; und &#039;&#039;Macbeth&#039;&#039; in der Bühnenmusik mitzuwirken. Der Schlussmarathon am Samstag, den 28. August beinhaltete Kammermusik von  Samuel Barber, Felix  Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner, Jean Françaix, Joseph Haydn, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Sergei Prokofieff, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Ludwig Thuille, Peter I. Tschaikowsky, Ludwig v. Beethoven, Anton Webern und Zdzislaw Wysocki.&lt;br /&gt;
Internationale Aufmerksamkeit erfuhr die Sommerakademie im Jahr 2011: Eines der Kammermusikensembles war beim renommierten &#039;&#039;AL Bustan Festival Libanon&#039;&#039; eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2010===&lt;br /&gt;
2010 nahmen rund 60 ausgewählte Studentinnen und Studenten an der Akademie teil. Der Schlussmarathon fiel auf Freitag, den 27. August 2010. Kammermusik von den Komponisten Johannes Brahms, George Enescu, Claudin de Sermisy, Antonín Dvořák, Giovanni Gabrieli, Simón García, Johann Nepomuk Hummel, Franz Lachner, Bohuslav Martinů, Wolfgang A. Mozart, Michael Praetorius, Maurice Ravel, Arnold Schönberg, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, Erwin Schulhoff, Robert Schumann, Louis Spohr, Johann und Richard Strauss, Peter I. Tschaikowsky und Ludwig v. Beethoven standen auf dem Programm. Als Bühnenmusiker fungierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem bei den Festspielproduktionen von &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039;, &#039;&#039;Lulu&#039;&#039;, &#039;&#039;Orfeo&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2009===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurden rund 25 internationale Studentinnen und Studenten ausgewählt und für den Unterricht erstmals die Räumlichkeiten des Musikum Salzburg in der Schwarzstraße genutzt. Das Konzertprogramm des Schlussmarathons am Freitag, den 28. August 2009 umfasste Werke von Pierre Boulez, Johannes Brahms, Vincent d&#039;Indy, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang A. Mozart, Francis Poulenc, Josef Gabriel Rheinberger, Franz Schubert, René Staar und Zdzisław Wysocki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Wiener Philharmoniker [http://www.wienerphilharmoniker.at/]&lt;br /&gt;
*Musikum [http://www.musikum-salzburg.at/pages/news_detail.php?artikel=96]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik|Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, Angelika-Prokopp-]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=320398</id>
		<title>Vera van Hazebrouck</title>
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		<updated>2014-02-04T11:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Beruflicher Werdegang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dipl.-Ing. &#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (* [[25. Oktober]] [[1954]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks252600_25.10.2013_41-49393575 Salzburger Nachrichten vom 25. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
[[Datei:DI Vera van Hazebrouck.jpeg|miniatur|DI Vera van Hazebrouck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position der Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert-Schumann-Festes und des Niedersächsischen Musikfestes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 2009 bis Jänner 2014 war van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=320397</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=320397"/>
		<updated>2014-02-04T11:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Gegenwart */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vera van Hazebrouck]] war von Oktober [[2009]] bis Jänner [[2014]] geschäftsführende Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg. Mit Februar [[2014]] übernimmt der Kulturmanager [[Thomas Wolfram]], der schon von [[1987]] bis [[1992]] Direktor des Mozarteumorchesters war, interimistisch die Geschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* Joseph Reiter (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* Ralph Weikert (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* Hans Graf (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* Hubert Soudant (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* Trevor Pinnock&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=319098</id>
		<title>Vera van Hazebrouck</title>
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		<updated>2014-01-23T08:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Ausbildung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dipl.-Ing. &#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (* [[25. Oktober]] [[1954]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks252600_25.10.2013_41-49393575 Salzburger Nachrichten vom 25. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
[[Datei:DI Vera van Hazebrouck.jpeg|miniatur|DI Vera van Hazebrouck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position der Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert-Schumann-Festes und des Niedersächsischen Musikfestes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: /* Ausbildung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dipl.-Ing. &#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (* [[25. Oktober]] [[1954]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks252600_25.10.2013_41-49393575 Salzburger Nachrichten vom 25. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
[[Datei:DI Vera van Hazebrouck.jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position der Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert-Schumann-Festes und des Niedersächsischen Musikfestes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: {{Bildbeschreibung2
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|Fotograf = Sibylle Zettler
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}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dipl.-Ing. &#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (* [[25. Oktober]] [[1954]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks252600_25.10.2013_41-49393575 Salzburger Nachrichten vom 25. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
[[Datei:DI Vera van Hazebrouck|miniatur|DI Vera van Hazebrouck]]&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des Generalmusikdirektors Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position der Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert-Schumann-Festes und des Niedersächsischen Musikfestes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<updated>2013-10-08T07:52:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{URV Bild - Vera van Hazebrouck - keine Zustimmung des Urhebers}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vera van Hazebrouck.jpeg|thumb|Vera van Hazebrouck: gechäftsführende Direktorin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<updated>2013-10-07T14:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Vera van Hazebrouck.jpeg|thumb|Vera van Hazebrouck: gechäftsführende Direktorin]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=307120</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
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		<updated>2013-10-07T11:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vera van Hazebrouck]] ist seit Oktober [[2009]] geschäftsführende Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* Joseph Reiter (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* Ralph Weikert (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* Hans Graf (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* Hubert Soudant (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* Trevor Pinnock&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=307119</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=307119"/>
		<updated>2013-10-07T11:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vera van Hazebrouck]] ist seit Oktober [[2009]] ist geschäftsführende Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* Joseph Reiter (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* Ralph Weikert (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* Hans Graf (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* Hubert Soudant (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* Trevor Pinnock&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=307118</id>
		<title>Vera van Hazebrouck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=307118"/>
		<updated>2013-10-07T11:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=307116</id>
		<title>Vera van Hazebrouck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=307116"/>
		<updated>2013-10-07T11:03:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: Delirium verschob Seite Veravanhazebrouck nach Vera van Hazebrouck: Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vera_van_Hazebrouck&amp;diff=307115</id>
		<title>Vera van Hazebrouck</title>
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		<updated>2013-10-07T10:59:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<updated>2013-10-07T10:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchester Salzburg|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Vera van Hazebrouck</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vera van Hazebrouck&#039;&#039;&#039; (geboren in Frankfurt am Main) ist geschäftsführende Direktorin des [[Mozarteumorchesters Salzburg|Mozarteumorchester Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Van Hazebrouck studierte Agrarwissenschaft und Theaterwissenschaft in Wien. Von 1985 bis 1987 schloss sie ein Zusatzstudium des Kulturmanagements an der Hochschule für Darstellende Kunst in Wien an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Erste berufliche Tätigkeit im Kulturbereich sammelte van Hazebrouck bei der Konzertdirektion Winderstein in München. 1992 ging sie für das Schleswig-Holstein Musik Festival als Leiterin der Konzertplanung nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für drei Festivalsommer entwickelte sie für 20 Spielstätten über 120 Konzertprogramme für jeden Sommer. Die nächste berufliche Station führte van Hazebrouck nach Berlin. Von 1994 bis 1995 war sie an der Deutschen Staatsoper Berlin persönliche Referentin des GMD Daniel Barenboim und bekleidete zusätzlich die Position Leiterin der Konzertplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Orchester übernahm Vera van Hazebrouck 1995. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen berief sie als Geschäftsführerin nach Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von November 1997 bis September 2007 war sie Intendantin der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker. In dieser Funktion war sie zusätzlich im künstlerischen Beirat des Robert Schumann Festes und des Niedersächsischen Musikfest tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2007 holte sie Daniel Barenboim als Direktorin der Staatskapelle Berlin an die Deutsche Staatsoper Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2009 ist van Hazebrouck Direktorin des Mozarteumorchesters Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/direktorin.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur|van Hazebrouck, Vera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager|van Hazebrouck, Vera]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Petersbrunnhof</title>
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		<updated>2013-10-04T13:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Petersbrunnhof von Süden.jpg|thumb|Petersbrunnhof, südliche Ansicht]]]&lt;br /&gt;
Der  &#039;&#039;&#039;Petersbrunnhof&#039;&#039;&#039; ist ein ehemaliger Gutshof der [[Erzabtei St.  Peter]] in Salzburg-[[Nonntal]]. Der Originalteil ist der gelbe Eckbau  im Bild oben, der heute das [[Schauspielhaus Salzburg]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Domherr]]  [[Wilhelm Freiherr von Welsberg]] ließ den Hof, der damals auch  Wasserspiele im Park hatte, [[1625]] als Lustschloss von Baumeister  [[Andrä Pernegger]] erweitern. Er wurde dann &#039;&#039;Welsbergerhof&#039;&#039; genannt.  Wenige Jahre später, [[1635]] erwarb es die Erzabtei St. Peter, die das  Schloss von 1636 bis 1642 in prunkvollen [[Barock|barocken]] Formen  ausbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Wasserspiele, die  vermutlich in einfacherer Form ihre Ursprünge in die Zeit um 1500 hatte,  waren zur damaligen Zeit größerer Umgebung bekannt und berühmt. Sie  sollen den [[Wasserspiele Hellbrunn|Wasserspielen Hellbrunn]] durchaus  ebenbürtig gewesen sein. Die  Wasserspiele befanden sich  direkt am  [[Hellbrunnerbach]], der durch den weitläufigen Schlosspark von  Petersbrunn floss. Schloss und Wasserspiele verfielen aber im Laufe  vieler Jahrzehnte immer mehr. Nach einem schweren [[Hochwasser]]  [[1786]] musste das alte Schloss [[1788]] weitgehend abgetragen werden.  Neben einem erhaltenen Nebengebäude des Schlosses wurde [[1794]]  von  [[Wolfgang Hagenauer]] ein Wirtschaftsgebäude, damals allgemein  [[Meierhof]] genannt, errichtet. Dieses wurde nach einem früheren  Besitzer auch &#039;&#039;Faschinghaus&#039;&#039; genannt. Die Bauinschrift über dem Portal  des Wirtschaftsgebäudes von 1794 ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  nächste Erweiterung um einen hakenförmigen Flügel widerfuhr dem Meierhof  als landwirtschaftliches Gebäude [[1869]]. 1968 brannte das Gutsgebäude  ab. Es wurde dann neu aufgebaut. Nur das [[Platzlgewölbe]], das von je  sieben dreireihig angeordneten Marmorsäulen getragen wird, ist vom  ursprünglichen Gebäude, neben den Außenmauern, erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  [[Land Salzburg]] kaufte  1984 den alten Meierhof und das Faschinghaus   von der Erzabtei St. Peter. Schon vorher wurde das Wirtschaftsgebäude  für künstlerische Veranstaltungen genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist  der Petersbrunnhof ein vielfältig genutztes Kulturzentrum. Das  [[Schauspielhaus Salzburg]] (die ehemalige [[Elisabethbühne]]) haben  hier ihre neue  Spielstätte gefunden. Unmittelbar neben dem  Petersbrunnhof liegt das Orchesterhaus, die Heimstätte des [[Mozarteumorchester|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Innenhof  des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses  Salzburg.JPG|Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses  Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Inschrift an der Nordseite des  Petersbrunnhofes.JPG|Inschrift von der Errichtung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 1794 an der Nordseite des Petersbrunnhofes&lt;br /&gt;
Datei:Inschrift  am Petersbrunnhof, Detailaufnahme.JPG|Inschrift am  Wirtschaftsgebäudes des Perterbrunnhofes, Detailaufnahme&lt;br /&gt;
Datei:Großer  Theatersaal des Schauspielhaueses Salzburg im Petersbrunnhof.JPG|Großer  Theatersaal des Schauspielhauses Salzburg im Petersbrunnhof&lt;br /&gt;
Datei:Ehemaliger  Stall des Petersbrunnhofes, jetzt Gastbetriebslokalität für das  Salzburger Schauspielhaus.JPG|Ehemaliger Stall des Petersbrunnhofes,  jetzt Gastbetriebslokalität für das  [[Schauspielhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
Datei:Der  Maibaum beim Petersbrunnhof wurde vom Verein Jung Alpenland  errichtet.JPG|Der Maibaum beim Petersbrunnhof wurde vom Verein [[Jung  Alpenland]] errichtet&lt;br /&gt;
Datei:Maibaumbeschilderung beim Petersbrunnhof.JPG|Maibaumbeschilderung beim Petersbrunnhof&lt;br /&gt;
Datei:Orchesterhaus  des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal  A.JPG|Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in  Salzburg-Nonntal&lt;br /&gt;
Datei:Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes.jpg|Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes, damit wird die Bedeutung als Kunststätte betont&lt;br /&gt;
Datei:Stiegenaufgang im Schauspielhaus des Peterbrunnhofes.JPG|Stiegenaufgang im Schauspielhaus des Peterbrunnhofes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonntal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Petersbrunnhof&amp;diff=306107</id>
		<title>Petersbrunnhof</title>
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		<updated>2013-10-04T13:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Petersbrunnhof von Süden.jpg|thumb|Petersbrunnhof, südliche Ansicht]]]&lt;br /&gt;
Der  &#039;&#039;&#039;Petersbrunnhof&#039;&#039;&#039; ist ein ehemaliger Gutshof der [[Erzabtei St.  Peter]] in Salzburg-[[Nonntal]]. Der Originalteil ist der gelbe Eckbau  im Bild oben, der heute das [[Schauspielhaus Salzburg]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Domherr]]  [[Wilhelm Freiherr von Welsberg]] ließ den Hof, der damals auch  Wasserspiele im Park hatte, [[1625]] als Lustschloss von Baumeister  [[Andrä Pernegger]] erweitern. Er wurde dann &#039;&#039;Welsbergerhof&#039;&#039; genannt.  Wenige Jahre später, [[1635]] erwarb es die Erzabtei St. Peter, die das  Schloss von 1636 bis 1642 in prunkvollen [[Barock|barocken]] Formen  ausbauen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damaligen Wasserspiele, die  vermutlich in einfacherer Form ihre Ursprünge in die Zeit um 1500 hatte,  waren zur damaligen Zeit größerer Umgebung bekannt und berühmt. Sie  sollen den [[Wasserspiele Hellbrunn|Wasserspielen Hellbrunn]] durchaus  ebenbürtig gewesen sein. Die  Wasserspiele befanden sich  direkt am  [[Hellbrunnerbach]], der durch den weitläufigen Schlosspark von  Petersbrunn floss. Schloss und Wasserspiele verfielen aber im Laufe  vieler Jahrzehnte immer mehr. Nach einem schweren [[Hochwasser]]  [[1786]] musste das alte Schloss [[1788]] weitgehend abgetragen werden.  Neben einem erhaltenen Nebengebäude des Schlosses wurde [[1794]]  von  [[Wolfgang Hagenauer]] ein Wirtschaftsgebäude, damals allgemein  [[Meierhof]] genannt, errichtet. Dieses wurde nach einem früheren  Besitzer auch &#039;&#039;Faschinghaus&#039;&#039; genannt. Die Bauinschrift über dem Portal  des Wirtschaftsgebäudes von 1794 ist erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  nächste Erweiterung um einen hakenförmigen Flügel widerfuhr dem Meierhof  als landwirtschaftliches Gebäude [[1869]]. 1968 brannte das Gutsgebäude  ab. Es wurde dann neu aufgebaut. Nur das [[Platzlgewölbe]], das von je  sieben dreireihig angeordneten Marmorsäulen getragen wird, ist vom  ursprünglichen Gebäude, neben den Außenmauern, erhalten geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  [[Land Salzburg]] kaufte  1984 den alten Meierhof und das Faschinghaus   von der Erzabtei St. Peter. Schon vorher wurde das Wirtschaftsgebäude  für künstlerische Veranstaltungen genutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist  der Petersbrunnhof ein vielfältig genutztes Kulturzentrum. Das  [[Schauspielhaus Salzburg]] (die ehemalige [[Elisabethbühne]]) haben  hier ihre neue  Spielstätte gefunden. Unmittelbar neben dem  Petersbrunnhof liegt das Orchesterhaus, die Heimstätte des [[Mozarteumorchester Salzburg|Mozarteumorchesters Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Innenhof  des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses  Salzburg.JPG|Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses  Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Inschrift an der Nordseite des  Petersbrunnhofes.JPG|Inschrift von der Errichtung des Wirtschaftsgebäudes im Jahr 1794 an der Nordseite des Petersbrunnhofes&lt;br /&gt;
Datei:Inschrift  am Petersbrunnhof, Detailaufnahme.JPG|Inschrift am  Wirtschaftsgebäudes des Perterbrunnhofes, Detailaufnahme&lt;br /&gt;
Datei:Großer  Theatersaal des Schauspielhaueses Salzburg im Petersbrunnhof.JPG|Großer  Theatersaal des Schauspielhauses Salzburg im Petersbrunnhof&lt;br /&gt;
Datei:Ehemaliger  Stall des Petersbrunnhofes, jetzt Gastbetriebslokalität für das  Salzburger Schauspielhaus.JPG|Ehemaliger Stall des Petersbrunnhofes,  jetzt Gastbetriebslokalität für das  [[Schauspielhaus Salzburg]]&lt;br /&gt;
Datei:Der  Maibaum beim Petersbrunnhof wurde vom Verein Jung Alpenland  errichtet.JPG|Der Maibaum beim Petersbrunnhof wurde vom Verein [[Jung  Alpenland]] errichtet&lt;br /&gt;
Datei:Maibaumbeschilderung beim Petersbrunnhof.JPG|Maibaumbeschilderung beim Petersbrunnhof&lt;br /&gt;
Datei:Orchesterhaus  des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal  A.JPG|Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in  Salzburg-Nonntal&lt;br /&gt;
Datei:Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes.jpg|Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes, damit wird die Bedeutung als Kunststätte betont&lt;br /&gt;
Datei:Stiegenaufgang im Schauspielhaus des Peterbrunnhofes.JPG|Stiegenaufgang im Schauspielhaus des Peterbrunnhofes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nonntal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 477.jpeg</title>
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		<updated>2013-10-04T13:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Studentinnen und Studenten der Angelika-Prokopp-Sommerakademie beim Schlussmarathon&lt;br /&gt;
|Quelle = Wiener Philharmoniker&lt;br /&gt;
|Fotograf = Wolfgang Lienbacher&lt;br /&gt;
|Erstelldatum = 25.08.2012&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = Die Verwendung im Salzburgwiki ist frei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Konzertmarathon_Sommerakademie_Philharmoniker_715.jpg&amp;diff=306103</id>
		<title>Datei:Konzertmarathon Sommerakademie Philharmoniker 715.jpg</title>
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		<updated>2013-10-04T13:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Ein Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker beim Schussmarathon&lt;br /&gt;
|Quelle = Wiener Philharmoniker&lt;br /&gt;
|Fotograf = Wolfgang Lienbacher&lt;br /&gt;
|Erstelldatum = 5.9.2012&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = Verwendung im Salzburgwiki ist frei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Mozarteumorchester_c_Wolfgang_Krautzer.jpg&amp;diff=306100</id>
		<title>Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg</title>
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		<updated>2013-10-04T13:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Mozarteumorchester Salzburg&lt;br /&gt;
|Quelle = Mozarteumorchester Salzburg&lt;br /&gt;
|Fotograf = Wolfgang Krautzer&lt;br /&gt;
|Erstelldatum =&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = Verwendung im Salzburgwiki ist frei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Mozarteumorchester_Wiese_c_Sibylle_Zettler.jpg&amp;diff=306098</id>
		<title>Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg</title>
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		<updated>2013-10-04T13:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Das Mozarteumorchester Salzburg&lt;br /&gt;
|Quelle = Mozarteumorchester Salzburg&lt;br /&gt;
|Fotograf = Sibylle Zettler&lt;br /&gt;
|Erstelldatum =&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = Verwendung im Salzburgwiki ist frei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild/Nutzung überlassen}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<title>Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg</title>
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-10-04T11:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter Yannick Nézet-Séguin. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* Joseph Reiter (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* Ralph Weikert (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* Hans Graf (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* Hubert Soudant (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* Trevor Pinnock&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306046</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
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		<updated>2013-10-04T11:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das Hans Graf in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit Hubert Soudant der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten Franz Fonatsch geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und Piotr Beczala sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter [[Yannick Nézet-Séguin]]. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit Rolando Villazon und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* Joseph Reiter (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* Willem van Hoogstraten (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* Paul Walter (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* Ernst Märzendorfer (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* Meinrad von Zallinger (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* Ralph Weikert (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* Hans Graf (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* Hubert Soudant (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* Mark Elder&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* Sir John Eliot Gardiner&lt;br /&gt;
* Thomas Hengelbrock&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* Dmitrij Kitajenko&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* Ingo Metzmacher&lt;br /&gt;
* Marc Minkowski&lt;br /&gt;
* Andris Nelsons&lt;br /&gt;
* Yannick Nézet-Séguin&lt;br /&gt;
* Trevor Pinnock&lt;br /&gt;
* Edo de Waart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306038</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306038"/>
		<updated>2013-10-04T11:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das [[Hans Graf]] in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten [[Franz Fonatsch]] geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und [[Piotr Beczala]] sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter [[Yannick Nézet-Séguin]]. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit [[Rolando Villazon]] und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Paul Walter]] (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* [[Mark Elder]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* [[Sir John Eliot Gardiner]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hengelbrock]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* [[Dmitrij Kitajenko]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* [[Ingo Metzmacher]]&lt;br /&gt;
* [[Marc Minkowski]]&lt;br /&gt;
* [[Andris Nelsons]]&lt;br /&gt;
* [[Yannick Nézet-Séguin]]&lt;br /&gt;
* [[Trevor Pinnock]]&lt;br /&gt;
* [[Edo de Waart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306037</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306037"/>
		<updated>2013-10-04T11:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das [[Hans Graf]] in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten [[Franz Fonatsch]] geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und [[Piotr Beczala]] sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter [[Yannick Nézet-Séguin]]. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit [[Rolando Villazon]] und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Paul Walter]] (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* [[Mark Elder]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* [[Sir John Eliot Gardiner]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hengelbrock]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* [[Dmitrij Kitajenko]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* [[Ingo Metzmacher]]&lt;br /&gt;
* [[Marc Minkowski]]&lt;br /&gt;
* [[Andris Nelsons]]&lt;br /&gt;
* [[Yannick Nézet-Séguin]]&lt;br /&gt;
* [[Trevor Pinnock]]&lt;br /&gt;
* [[Edo de Waart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mozarteumorchester_Salzburg&amp;diff=306036</id>
		<title>Mozarteumorchester Salzburg</title>
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		<updated>2013-10-04T11:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Delirium: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mozarteumorchester Wiese c Sibylle Zettler.jpg|thumb| Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Mozarteumorchester&#039;&#039;&#039; ist das Berufssinfonieorchester von [[Land Salzburg|Land]] und Stadt [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Orchester ging [[1881]] mit der Gründung des [[Mozarteum|Mozarteums]] aus dem Klangkörper des [[Dommusikverein und Mozarteum|Dommusikvereins und Mozarteums]] hervor. Bis dahin war es ab [[1841]] unter der Leitung von [[Alois Taux]] gestanden, später von [[Hans Schläger]] und [[Otto Bach]] übernommen worden, die beide [[Anton Bruckner]] als Leiter des Vereines vorgezogen worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] [[1881]] erfolgreich auf die Trennung von Dommusik und Mozarteum gedrängt hatte, formierte sich eine freie Orchestergemeinschaft ergänzt durch Schüler und Lehrer des Mozarteums unter der künstlerischen Leitung von [[Joseph Friedrich Hummel]], dem mit 28 Jahren längstdienenden Vorstand des Orchesters. Hummel war gleichzeitig auch Leiter der [[Salzburger Liedertafel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl rasch von renommierten Künstlern wie Gustav Mahler mit Lob bedacht, kam das Orchester schon bald in finanzielle Schwierigkeiten. Mit zeitgenössischer Musik (Brahms, Bruckner ...) konnte man nur wenige Salzburger dazu bewegen, regelmäßig die Konzerte des Mozarteumorchesters zu besuchen. Die ISM musste jährlich mehr als 200 Gulden zuschießen, um den Betrieb nur annähernd aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1908]] lautete der Name nun offiziell Mozarteumorchester, Joseph Reiter aus [[Braunau am Inn]] wurde neuer Leiter des Ensembles. Weitere wirtschaftliche Misserfolge erzwangen nach drei Jahren seine Demission. Es folgten ebenso erfolglose Jahre unter [[Paul Graener]] und [[Franz Ledwinka]]. Mitten im Ersten Weltkrieg sollte sich aber mit der Bestellung von [[Bernhard Paumgartner]], später auch künstlerischer Leiter der [[Salzburger Festspiele]], die Geschichte des Orchesters zum Besseren wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Paumgartner feierte [[Herbert von Karajan]] am [[22. Jänner]] [[1929]] im Großen Saal des Mozarteums sein Dirigierdebüt in Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nationalsozialisten]] wandelten das Mozarteumorchester [[1938]] in ein Berufsorchester um, nach der Ausrufung des Totalen Krieges kam aber jede Konzerttätigkeit zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester formierte sich [[1945]] neu, um auf Anweisung der [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischen]] Besatzer maßgeblich an den Salzburger Festspielen mitzuwirken. Am [[Salzburger Landestheater]] wurde [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozarts]] &#039;&#039;Entführung aus dem Serail&#039;&#039; gegeben. In den Jahren des Wiederaufbaus startete das Orchester erste Tourneen, zuerst nach [[Italien]], dann nach [[Deutschland]], aber schon [[1956]] auch zu einer 42 Konzerte umfassenden Tour nach Amerika. Dem künstlerischen Erfolg der Tournee stand ein finanzielles Defizit von einer halben Million Schilling gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1960]] durften sich die Musiker des Orchesters als Landesbeamten bzw. Magistratsbeamten sehen und waren durch ihre Pragmatisierung unkündbar. Von [[1969]] bis [[1981]] stand das Mozarteumorchester unter der Leitung von [[Leopold Hager]] und damit stand erstmals ein echter Salzburger dem Klangkörper vor. Unter ihm wurde das Orchester schallplattenfähig, man begann Mozarts Jugendopern, die Konzertarien und Konzerte einzuspielen. Ein Werk, das [[Hans Graf]] in den [[1980er|1980er Jahren]] fortsetzte, indem es ihm gelang, alle Sinfonien einzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[1. September]] [[1994]] war mit [[Hubert Soudant]] der bislang zweite [[Niederlande|Niederländer]] in der Geschichte des Orchesters zum Chefdirigenten ernannt worden. Durch seine stilistische Vielfalt, beispielsweise die Wiener Klassik (Beethovens Klavierkonzerte mit Waleri Afanassjew), die Romantik – etwa in Berios Verfremdung von Schuberts letzten sinfonischen Skizzen zu Rendering oder der Sinfonik Bruckners – sowie das französische Repertoire betreffend, durch seine internationale Erfahrung und intensive Arbeit gelang es ihm, den künstlerischen Ruf des Klangkörpers über die Milleniumswende hinweg weiter zu festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenwart==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchesterhaus des Mozarteumsorchesters beim Petersbrunnhof in Salzburg-Nonntal A.JPG|thumb|Orchesterhaus des Mozarteumorchesters in [[Nonntal]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mozarteumorchester c Wolfgang Krautzer.jpg|thumb|Das Mozarteumorchester Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[1991]] wurde in der [[Erzabt-Klotz-Straße]] neben dem [[Petersbrunnhof]] des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]] das vom bekannten Salzburger Architekten [[Franz Fonatsch]] geplante neue Orchesterhaus eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[2004]] ist der Engländer [[Ivor Bolton]] Chefdirigent des Mozarteumorchesters. Seit Beginn der Saison 2011/12 vertieft Trevor Pinnock als Erster Gastdirigent des Mozarteumorchesters seine Zusammenarbeit mit dem Orchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mozarteumorchester ist Veranstalter zweier eigener Konzertreihen: die Sonntagsmatineen im Großen Festspielhaus bieten große Symphonik von der Klassik bis zur Gegenwart, interpretiert von bedeutenden Dirigenten und Solisten. Die Donnerstagskonzerte sind eine thematisch angelegte Konzertreihe, die eine spannungsreiche Balance zwischen berühmter Orchestermusik und Werken bietet, die es teils neu, teils erstmalig zu entdecken gilt. Im künstlerischen Mittelpunkt steht die Musik der Wiener Klassik, dennoch ist gerade bei den Sonntagsmatineen die stilistische Bandbreite groß wie etwa die Referenzaufführung von Messiaens Turangalîla-Symphonie im Frühjahr 2011 gezeigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus spielt das Mozarteumorchester in großen Opernproduktionen: Bei den Salzburger Festspielen leitete Ivor Bolton [[2009]] Haydns &#039;&#039;Armida&#039;&#039; und 2011 Tschaikowskis &#039;&#039;Iolanta&#039;&#039; mit [[Anna Netrebko]] und [[Piotr Beczala]] sowie Strawinskys &#039;&#039;Le Rossignol&#039;&#039;. [[2008]] und [[2010]] interpretierte das Orchester – ebenfalls mit Anna Netrebko in der Titelrolle – Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; unter [[Yannick Nézet-Séguin]]. Im Jahr [[2012]] war das Mozarteumorchester für Peter von Winters Oper &#039;&#039;Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen - Der Zauberflöte zweyter Theil&#039;&#039; im Rahmen der Salzburger Festspiele engagiert. [[2013]] spielte das Orchester Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik im Rahmen von Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum&#039;&#039;. Auch für das Salzburger Landestheater spielt das Orchester die Musiktheatervorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der wichtigen konzertanten Fixpunkte sind die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen. Weiters stehen jährlich mehrere Konzerte im Rahmen der [[Mozartwoche|Salzburger Mozartwoche]] und für die [[Salzburger Kulturvereinigung]] auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen internationalen Tourneen repräsentiert das Mozarteumorchester Stadt und Land Salzburg und tritt als musikalischer Botschafter auf. Die Saison 2011/12 führte das Orchester nach Japan,  Barcelona, Bilbao, Köln, Frankfurt und Baden-Baden. Im Herbst 2012 fand eine großangelegte Tournee durch China sowie ein Gastauftritt in Berlin statt. Am Osterwochenende 2013 spielte das Orchester zudem in Cuenca bei der 52. &#039;&#039;Semana de Música Religiose de Cuenca&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Orchester umfasst 91 Musiker und wurde von internationalen Gastdirigenten wie Giovanni Antonini, Robin Ticciati, Marc Minkowski, Yannick Nézet-Séguin, Mark Elder, Frans Bruggen, Andris Nelsons, Mark Wigglesworth und Thomas Dausgaard geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen des Mozarteumorchesters ist die Arbeit mit jungen Musikfreunden: Seit 2010/11 gibt es eine jährliche Schulpatenschaft, in der SchülerInnen durch interaktive Workshops, Probenbesuche und Schulkonzerte an klassische Musik herangeführt werden. Darüber hinaus brachte das Mozarteumorchester 2008 im Rahmen seines Jugendprojektes ‚2 ORCHESTRAS’ sein erstes Auftragswerk für die Kombination professionelles Orchester und Jugendorchester zur Uraufführung. Das Projekt wurde 2010 mit einem Werk von Toshio Hosokawa fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit des Mozarteumorchesters ist bestens auf Tonträgern dokumentiert. Die CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics umfassen u.a. zahlreiche Werke Mozarts, Haydns Oratorien &#039;&#039;Die Jahreszeiten&#039;&#039; und &#039;&#039;Die Schöpfung&#039;&#039;, Berlioz’ &#039;&#039;L’Enfance du Christ&#039;&#039; sowie einen begonnenen Zyklus mit den Symphonien Anton Bruckners. Mitte September 2013 erschien zudem eine CD-Aufnahme des Labels Sony Classical mit Werken von Mozart. Das Mozarteumorchester Salzburg spielte gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre sowie der Flötistin Magali Mosnier. Auf DVD sind u.a. Gounods &#039;&#039;Roméo et Juliette&#039;&#039; mit [[Rolando Villazon]] und Zarzuelas mit [[Placido Domingo]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters sind Mercedes-Benz Österreich und die Leica Camera AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chefdirigenten==&lt;br /&gt;
* [[Alois Taux]] (1841 - 1861)&lt;br /&gt;
* [[Hans Schläger]] (1861 - 1668)&lt;br /&gt;
* [[Otto Bach]] (1868 - 1879)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Friedrich Hummel]] (1880 - 1908)&lt;br /&gt;
* [[Joseph Reiter]] (1908 - 1911)&lt;br /&gt;
* [[Paul Graener]] (1911 - 1913)&lt;br /&gt;
* [[Franz Ledwinka]] (1913 - 1917)&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner]] (1917 - 1938)&lt;br /&gt;
* [[Willem van Hoogstraten]] (1939 - 1944)&lt;br /&gt;
* [[Robert Wagner]] (1946)&lt;br /&gt;
* [[Paul Walter]] (1949 - 1953)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1947 - 1949)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Märzendorfer]] (1953 - 1958)&lt;br /&gt;
* [[Meinrad von Zallinger]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Mladen Bašić]] (1960 - 1969)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Hager]] (1969 - 1981)&lt;br /&gt;
* [[Ralph Weikert]] (1981 - 1984)&lt;br /&gt;
* [[Hans Graf]] (1984 - 1994)&lt;br /&gt;
* [[Hubert Soudant]] (1994 - 2004)&lt;br /&gt;
* [[Ivor Bolton]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namhafte Gastdirigenten==&lt;br /&gt;
Eine kleine Auswahl namhafter Gastdirigenten in alphabetischer Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* [[Karl Böhm]]&lt;br /&gt;
* [[Mark Elder]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Harnoncourt]]&lt;br /&gt;
* [[Sir John Eliot Gardiner]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hengelbrock]]&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Karajan]]&lt;br /&gt;
* [[Dmitrij Kitajenko]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Messner]]&lt;br /&gt;
* [[Ingo Metzmacher]]&lt;br /&gt;
* [[Marc Minkowski]]&lt;br /&gt;
* [[Andris Nelsons]]&lt;br /&gt;
* [[Yannick Nézet-Séguin]]&lt;br /&gt;
* [[Trevor Pinnock]]&lt;br /&gt;
* [[Edo de Waart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Schröcksnadel, Joseph: &#039;&#039;Salzburgs musikalische Botschafter. Das Mozarteumorchester.&#039;&#039; Salzburg: Verlag Alfred Winter, 1984. ISBN 3-85380-038-6&lt;br /&gt;
* [[Horst Erwin Reischenböck|Reischenböck, Horst Erwin ]]; Ruhland, Stephan: &#039;&#039;Mozarteum-Orchester Salzburg: Versuch einer Diskographie.&#039;&#039; Salzburg: Verein der Freunde des Mozarteum-Orchesters, 1993.&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
* RE*creation (Pressebetreuung des Mozarteumorchesters Salzburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.mozarteumorchester.at/geschichte.html Homepage des Mozarteumorchesters Salzburg]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orchester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Delirium</name></author>
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