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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<updated>2025-10-25T14:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Kontaktpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein [[Salzfass]] tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als &amp;quot;Salzbund&amp;quot; in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von Dagobert Weber geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die &amp;quot;kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren&amp;quot;. Aus der seit [[1897]] auftretenden &amp;quot;Los-von-Rom-Bewegung&amp;quot; fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war [[Lieselotte Eltz-Hoffmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an [[Fronleichnam]] zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der [[Auferstehungskirche (Stadt Salzburg)|Auferstehungskirche]] in [[Gneis]] in der [[Stadt Salzburg]] und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am [[Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Reformationstag, den [[31. Oktober]], gibt es ein Reformationsgedenken in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]]  in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl &lt;br /&gt;
:Stellvertreterin: Linde Vegh&lt;br /&gt;
:Vereinsregisterauszug ZVR: 728355342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25, Evang. Zentrum Christuskirche&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 43 59 54 Obfrau Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*SALZBURGWIKI&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund_(Verein)&amp;diff=2258092</id>
		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<updated>2024-05-16T13:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein [[Salzfass]] tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als &amp;quot;Salzbund&amp;quot; in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von Dagobert Weber geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die &amp;quot;kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren&amp;quot;. Aus der seit [[1897]] auftretenden &amp;quot;Los-von-Rom-Bewegung&amp;quot; fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war [[Lieselotte Eltz-Hoffmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an [[Fronleichnam]] zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der [[Auferstehungskirche (Stadt Salzburg)|Auferstehungskirche]] in [[Gneis]] in der [[Stadt Salzburg]] und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am [[Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Reformationstag, den [[31. Oktober]], gibt es ein Reformationsgedenken in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]]  in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl &lt;br /&gt;
:Stellvertreterin: Linde Vegh  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25, Evang. Zentrum Christuskirche&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 43 59 54 Obfrau Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<title>Protestantenvertreibung</title>
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		<updated>2023-01-14T16:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Boecklin Salzburger.png|thumb|&amp;quot;&#039;Die um des Evangeliums willen vertriebenen Salzburger, Kupferstich von David Ulrich Boecklin, Leipzig 1732.]]&lt;br /&gt;
[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
[[File:Joseph Schaitberger.jpg|thumb|Joseph Schaitberger]]&lt;br /&gt;
[[File:Die Gartenlaube (1863) b 701.jpg|thumb|„Vertreibung der Protestanten aus Salzburg.“ Nach dem Original-Oelbilde von Martersteig, 1863.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; zählt zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit von Fürsterzbischof [[Matthäus Lang]] lebte [[Martin Lodinger]], den [[Gerhard Florey]] als ersten Salzburger Emigranten bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Florey, Gerhard: &#039;&#039;[[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]]&#039;&#039;, Seite 40&amp;lt;/ref&amp;gt;  Unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] wurde die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter Fürsterzbischof  [[Max Gandolf von Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 Protestanten wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem [[Defereggental]] vertrieben- siehe [[Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental]]) und [[1686]] bis [[1691]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] bei [[Hallein]] (evangelische [[Bergknappen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vor allem fand unter Fürsterzbischof  [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] in den Jahren [[1731]] und [[1732]] sowie teilweise auch noch in den Jahren bis [[1736]] die Vertreibung der Protestanten statt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Fürsterzbistum]]s wurden letztmalig noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) die Protestanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Deferegger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
Die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen auf dem Dürrnberg geduldet, da sie meist als [[Bergknappen]] im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom Dürrnberg im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberger]] [[Joseph Schaitberger]]. Daraufhin wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen [[1684]] und [[1686]] über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang [[1685]] folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des [[Defereggental]]es unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise als Ruderer auf venezianische Galeeren verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter den gemäßigten Fürsterzbischöfen [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die [[Jesuiten]] in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung ===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern des [[Salzbund]]es  dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in [[Regensburg]], die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem [[Dechant]]en in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen. Bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die [[Reich]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;sregierung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli 1731 begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Salzbund ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Salzbund]]&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salzfass]], das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, [[Lutherische Prediger in Salzburg|evangelische Prediger]] zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen sich aber ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach [[Wien]] an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier, die für Kost und Logie aufkommen mussten. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin hatte Firmian verfügt, dass die Protestanten das [[Fürsterzbistum Salzburg]] zu verlassen hätten, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Auszug der Protestanten ===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell das [[Herzogtum Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und Tirol die Grenzen zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen [[Salzburger Exulanten]] wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren im bayrischen Allgäu an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm in [[Württemberg]]. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald. Da kam Hilfe von [[Preußen]]. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] 1732 kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst [[1878]] kam es zur Teilung in West- und [[Ostpreußen]] und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 vertriebenen Salzburgern 5&amp;amp;nbsp;243 ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] 1732 mussten erneut 788 Dürrnberger Protestanten jeden Alters von ihrer Heimat Abschied nehmen und bestiegen in [[Hallein]] die bereitstehenden Schiffe auf der [[Salzach]] zur Fahrt ins Exil über Bayern nach Preußen und die [[Niederlande]]. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach [[Von Salzburgern, Indianern und schwarzen Sklaven|Ebenezer]] im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; Ein Jahr später, am [[20. Juni]] [[1733]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg in Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Konsequenzen für das Fürsterzbistum ===&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind. Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
Verein &amp;quot;Der Salzbund&amp;quot; Sbg. https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Rebeller Opfer Siedler.jpg‎|thumb|Titelbild Buch &amp;quot;Rebeller, Opfer, Siedler&amp;quot;]] &lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* Lindenmeyer, Christoph: &#039;&#039;[[Rebeller, Opfer, Siedler]]. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.&#039;&#039;, 2015, ISBN 978-3-7025-0836-4&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*Paul Brock.&#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul]: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;[[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]]&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger [[Bergknappen]] [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;page=256&amp;amp;size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 242ff: &#039;&#039;Salzburger Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/3162023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.myheimat.de/3162023 www.myheimat.de]&lt;br /&gt;
Verein &amp;quot;Der Salzbund&amp;quot; Sbg. https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
{{Evangelische Kirchengeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=2058750</id>
		<title>Protestantenvertreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Protestantenvertreibung&amp;diff=2058750"/>
		<updated>2023-01-14T16:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Boecklin Salzburger.png|thumb|&amp;quot;&#039;Die um des Evangeliums willen vertriebenen Salzburger, Kupferstich von David Ulrich Boecklin, Leipzig 1732.]]&lt;br /&gt;
[[File:Thorer Kapelle Saalfelden 2.JPG|thumb|Die [[Thorer Kapelle Saalfelden]]. Sie wurde 1732 von der damaligen Haslingbäuerin zum Gedenken an die zwangsweise Emigration ihres Mannes errichtet.]]&lt;br /&gt;
[[File:Joseph Schaitberger.jpg|thumb|Joseph Schaitberger]]&lt;br /&gt;
[[File:Die Gartenlaube (1863) b 701.jpg|thumb|„Vertreibung der Protestanten aus Salzburg.“ Nach dem Original-Oelbilde von Martersteig, 1863.]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Vertreibung der Protestanten&#039;&#039;&#039; zählt zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit von Fürsterzbischof [[Matthäus Lang]] lebte [[Martin Lodinger]], den [[Gerhard Florey]] als ersten Salzburger Emigranten bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Florey, Gerhard: &#039;&#039;[[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]]&#039;&#039;, Seite 40&amp;lt;/ref&amp;gt;  Unter [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] wurde die Protestanten in der [[Stadt Salzburg]] (mit wenigen privilegierten Ausnahmen) bereits bis [[1588]] vertrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vertreibungen fanden unter Fürsterzbischof  [[Max Gandolf von Kuenburg]] in den Jahren [[1684]] bis [[1686]] in [[Osttirol]] statt (insgesamt 691 Protestanten wurden wegen ihres Bekenntnisses aus dem [[Defereggental]] vertrieben- siehe [[Vertreibung der evangelischen Christen aus dem Defereggental]]) und [[1686]] bis [[1691]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] bei [[Hallein]] (evangelische [[Bergknappen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vor allem fand unter Fürsterzbischof  [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] in den Jahren [[1731]] und [[1732]] sowie teilweise auch noch in den Jahren bis [[1736]] die Vertreibung der Protestanten statt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Fürsterzbistum]]s wurden letztmalig noch [[1837]] im [[Zillertal]] (zuvor Teil des Fürsterzbistums und weiterhin zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehörig) die Protestanten vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Dürrnberger und die Deferegger Exulanten unter Max Gandolf Kuenburg==&lt;br /&gt;
Die Fürsterzbischöfe hatten lange Zeit die Andersgläubigen auf dem Dürrnberg geduldet, da sie meist als [[Bergknappen]] im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] tätig waren. Die Einnahmen aus dem  [[Salzhandel]] waren neben dem Erlös aus Bergwerken in den [[Hohen Tauern]] (z. B. [[Goldbergbau|Tauerngold]]) die wichtigsten Erträge zur Finanzierung des Lebenswandels des Fürsterzbischofs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon um [[1680]] und früher hatten sich Protestanten vom Dürrnberg im [[Abtswald]] zu geheimen lutherischen Gottesdiensten versammelt. Einer der Führer der Protestanten war der [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberger]] [[Joseph Schaitberger]]. Daraufhin wurden unter Max Gandolf Kuenburg zwischen [[1684]] und [[1686]] über 70 Protestanten vom Dürrnberg vertrieben worden, unter ihnen Joseph Schaitberger. Die minderjährigen Kinder der Protestanten wurden den Protestanten zuvor abgenommen und kamen zu Pflegeeltern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang [[1685]] folgte mitten im Winter die Ausweisung von 620 Protestanten des [[Defereggental]]es unter Verweigerung der gesetzlichen Drei-Jahresfrist. 300 Kinder unter 15 Jahren wurden weggenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer damals versuchte Kinder heimlich nachzuholen und ertappt wurde, wurde strafweise als Ruderer auf venezianische Galeeren verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vertreibung unter Fürsterzbischof Firmian==&lt;br /&gt;
Nach einer ruhigen Zeit unter den gemäßigten Fürsterzbischöfen [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Franz Anton Harrach|Franz Anton Graf Harrach]] wurde die Lage der Evangelischen in den Salzburger Landen sehr ernst, als Firmian den erzbischöflichen Stuhl bestieg. Er rief aus [[Bayern]] die [[Jesuiten]] in das Land, um mit ihrer Hilfe das evangelische Glaubensbekenntnis auszurotten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Marktplätzen oder auf freiem Feld veranstalteten die Jesuiten große Versammlungen, zu denen alle Einwohner kommen mussten. Das Fernbleiben wurde streng bestraft. Die Ketzergerichte mehrten sich, die Kerker füllten sich, hohe Geldstrafen wurden verhängt. Aber alle Bekehrungsversuche der Jesuiten hatten nur den Erfolg, dass die Evangelischen sich zu um so freudigerem Bekenntnis ihres Glaubens zusammen schlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versuch der Protestanten nach friedlicher Lösung ===&lt;br /&gt;
Am [[10. Juli]] [[1731]] überreichten 16 Bauern des [[Salzbund]]es  dem Vikar von [[St. Veit im Pongau]] ein Schriftstück, in dem sie sich offen zum evangelischen Glauben bekannten und mitteilten, dass sich die Evangelischen Beschwerde führend an das »Corpus Evangelicorum« in [[Regensburg]], die Vertretung der evangelischen Fürsten, gewandt und ihre Hilfe angerufen hätten. Der Vikar berichtete darüber dem [[Dechant]]en in [[Werfen]] und schilderte ihm die Urheber des Schriftstücks als Rebellen, die mit Aufruhr drohten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls schon im Juli 1731 hatte aber Fürsterzbischof Firmian erste Soldaten in die [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] geschickt und wichtige Orte und Pässe besetzen lassen. Bei den evangelischen Fürsten suchte man die Evangelischen in den Salzburger Landen als Rebellen zu verdächtigen, um ihnen deren Teilnahme zu entziehen. Um einer Untersuchung durch die [[Reich]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;sregierung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zuvorzukommen, kündigte Firmian eine Kommission an, die die Beschwerden der Evangelischen untersuchen solle. Im Juli 1731 begann diese in Werfen ihre Arbeit, die sie im Lauf des Juli von Ort zu Ort fortsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überall bekam die Kommission Klagen über harte Bedrückungen der Evangelischen zu hören. Firmian versprach den Evangelischen, er werde allen Beschwerden abhelfen, wenn sie sich nur gedulden wollten. Zugleich aber kündigte er ihnen an, dass stärkere Truppen kommen würden; sie kämen aber nur, damit etwaige schlimmere Folgen zu ihrem eigenen Besten verhütet würden. Die Ankündigung von Truppen gab den Anlass zu der berühmten Versammlung am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Salzbund ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel [[Salzbund]]&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen. Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem andern die Finger der rechten Hand in das [[Salzfass]], das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, [[Lutherische Prediger in Salzburg|evangelische Prediger]] zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen sich aber ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach Regensburg zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des »Salzbundes« von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach [[Wien]] an den Kaiser und nach Bayern. 5&amp;amp;nbsp;000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier, die für Kost und Logie aufkommen mussten. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Emigrationserlass===&lt;br /&gt;
Ehe die Antwort des Kaisers eintraf, unterzeichnete Firmian am [[31. Oktober]] [[1731]] den berüchtigten &#039;&#039;Emigrationserlass&#039;&#039; ([[Emigrationspatent]]), der am [[10. November]] bekanntgemacht wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin hatte Firmian verfügt, dass die Protestanten das [[Fürsterzbistum Salzburg]] zu verlassen hätten, die »Angesessenen«, das heißt Grundbesitzenden, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmians Emigrationserlass stand in offenem Widerspruch zu der Vereinbarung des »Westfälischen Friedens« von [[1648]], nach der ausdrücklich eine dreijährige Frist für die vorgesehen war, die sich von der Religion des Landesherrn getrennt hielten und deshalb des Landes verwiesen werden durften. Unter Berufung auf diese Bestimmung des »Westfälischen Friedens« legten die evangelischen Reichsstände in Regensburg gegen den erzbischöflichen Erlass Verwahrung ein und verlangten die Einhaltung der dreijährigen Frist bis zur Verweisung aus dem Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen gegenüber wurde der Emigrationserlass des Fürsterzbischofs mit der Behauptung gerechtfertigt, dass die Evangelischen nicht wegen der Religion, sondern wegen aufrührerischer Umtriebe des Landes verwiesen würden. Kaiser Karl VI. war mit dem eigenmächtigen Vorgehen Firmians in keiner Weise einverstanden; aber aus politischen Gründen musste er auf den Fürsterzbischof Rücksicht nehmen. Darum wagte er es nicht, den Emigrationserlass rückgängig zu machen, sondern begnügte sich damit, Firmian zur Milde in der Anwendung und Durchführung seines Erlasses zu ermahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Auszug der Protestanten ===&lt;br /&gt;
Am [[12. November]] bat Firmian formell das [[Herzogtum Bayern]] und [[Tirol]] um Durchzugserlaubnis für die Emigranten aus Salzburg und erhielt eine Absage. Am [[17. November]] sperrten Bayern und Tirol die Grenzen zum [[Erzbistum Salzburg]]. Die vom [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] [[Hieronymus Cristani von Rall]] als &amp;quot; Aufwiegler, Rebellen und Ketzer&amp;quot; beschriebenen [[Salzburger Exulanten]] wünschte man nicht im Lande. Fragen des Durchzugs, des Verbleibs sowie der Finanzierung von Unterbringung, Kost und Bewachung waren nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach 14 Tagen mussten die ersten Evangelischen, aufgelistet nach ihrer Herkunft - [[Zeche]]n und [[Pfleggericht]]e -  unter militärischem Schutz das Salzburger Land verlassen und ihre Kinder unter zwölf Jahren zurücklassen. Der erste Zug von 800 aus der Heimat ausgewiesenen Evangelischen kam am [[27. Dezember]] in Kaufbeuren im bayrischen Allgäu an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den eigentlichen Mittelpunkt für die Züge der vertriebenen Salzburger bildete Ulm in [[Württemberg]]. Von dort aus ging der Zug durch württembergisches Gebiet hindurch und verteilte sich nach verschiedenen Richtungen. Man erwog den Gedanken einer Ansiedlung im Schwarzwald. Da kam Hilfe von [[Preußen]]. Nachdem Friedrich Wilhelm I. einen Kommissar nach Salzburg entsandt und dieser ihm eingehenden Bericht von der Not und Bedrängnis der Evangelischen in Salzburg erstattet hatte, unterzeichnete er am [[2. Februar]] [[1732]] das Immigrationspatent, das die Heimatlosen nach Preußen einlud und die Vertriebenen unter den Schutz des preußischen Staates stellte. Am [[29. April]] 1732 kamen die ersten vertriebenen Salzburger in Potsdam, Deutschland, an. Von dort ging es der neuen Heimat zu, dem preußischen Kreis Gumbinnen (der damals noch in der Provinz Preußen lag; erst [[1878]] kam es zur Teilung in West- und [[Ostpreußen]] und der Kreis Gumbinnen wurde Ostpreußens zugeschlagen). Vom [[28. Mai]] 1732 bis zum [[30. Juli]] [[1733]] trafen insgesamt 33 Schiffe mit 10&amp;amp;nbsp;625 vertriebenen protestantischen Salzburgern im Kreis Gumbinnen ein; auf dem Landweg hatten von 5&amp;amp;nbsp;533 vertriebenen Salzburgern 5&amp;amp;nbsp;243 ihr Ziel erreicht, unterwegs waren 290 Personen gestorben. Die [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]] geht auf diese Zeit zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag des [[30. November]] 1732 mussten erneut 788 Dürrnberger Protestanten jeden Alters von ihrer Heimat Abschied nehmen und bestiegen in [[Hallein]] die bereitstehenden Schiffe auf der [[Salzach]] zur Fahrt ins Exil über Bayern nach Preußen und die [[Niederlande]]. Andere Gruppen von Emigranten gelangten sogar bis nach [[Von Salzburgern, Indianern und schwarzen Sklaven|Ebenezer]] im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine Anfrage, ob das Patent in dieser Jahreszeit wirklich durchgeführt werden solle, erhielt der [[Pfleger]] von [[Gastein]] folgenden Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Die Emigrationspatente müssen vollzogen werden, es gehe, wie es wolle, leide daran, wer leiden kann; keine Gnade, keine Mildt, ein anderes ist nicht zu hoffen.&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt; Ein Jahr später, am [[20. Juni]] [[1733]], erfolgte eine feierliche Begrüßung der aus dem Erzbistum Salzburg vertriebenen im Kurfürstentum Hannover aufzunehmenden Evangelischen in Göttingen. Am dritten Tag marschierte dann der Hauptzug weiter, 19 Familien mit 69 Personen blieben in Göttingen, vornehmlich Holzschnitzer. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten jedoch zogen dreizehn Familien im Februar [[1735]], weitere im Herbst und [[1738]] nochmals einige nach Nürnberg in Bayern. In Göttingen blieben nur fünf Personen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftliche Konsequenzen für das Fürsterzbistum ===&lt;br /&gt;
In der schmerzensreichen Entscheidung zwischen Glauben und Heimat hatten sich weit über 20&amp;amp;nbsp;000 Salzburger zum Verlassen der Heimat entschlossen. Unter den [[Familiennamen der Salzburger Emigranten]] finden sich viele, die seither aus dem Salzburger Land verschwunden sind. Das Land Salzburg verlor in den Jahren 1731 und 1732 mehr als ein Siebtel der Gesamtbevölkerung, die damals rund 140&amp;amp;nbsp;000 betrug. Allein im Pongau, der am stärksten von der Emigration betroffen war, standen danach 1&amp;amp;nbsp;544 Höfe leer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle SN|3. November 2012, Buchvorstellung von Erika Scherer aus [[Rauris]] und des Salzburger Historikers [[Franz Steinkogler]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Rupertus-Verlag]], [[Goldegg]], 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen]]&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Verein e.V. - Vereinigung der Nachkommen Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
* [[Protestantenweg (Hallein)]]&lt;br /&gt;
Verein &amp;quot;Der Salzbund&amp;quot; Sbg. https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Rebeller Opfer Siedler.jpg‎|thumb|Titelbild Buch &amp;quot;Rebeller, Opfer, Siedler&amp;quot;]] &lt;br /&gt;
Auswahl [MGSL]&lt;br /&gt;
* [[Josef Karl Mayr|Mayr, Josef Karl]]: &#039;&#039;Die Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32. Das Spiel der politischen Kräfte&#039;&#039; in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSL)]] [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19290003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000001 69 (1929) S.&amp;amp;nbsp;1-64.][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19300003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000065 70 (1930) S.&amp;amp;nbsp;65-128;] und [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=slk&amp;amp;datum=19310003&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000129 71 (1931) S.&amp;amp;nbsp;129-192], auch als Sonderband erschienen, Salzburg 1931&lt;br /&gt;
* Lindenmeyer, Christoph: &#039;&#039;[[Rebeller, Opfer, Siedler]]. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten.&#039;&#039;, 2015, ISBN 978-3-7025-0836-4&lt;br /&gt;
*Benkmann, Dorothea: &#039;&#039;Salzburger Erbgüter. Verzeichnisz derer zu freyem Kauff stehenden Güter der Emigranten; erstellt Salzburg im Jahre 1732&#039;&#039;, Sonderdruck, neu hrsg. Detmold 1972.&lt;br /&gt;
*Paul Brock.&#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.de/uploads/media/Die_Salzburger_in_Ostpreussen.pdf Brock, Paul]: &#039;&#039;„Die Salzburger in Ostpreußen“, von ihrer Austreibung und Aufnahme in Preußen&#039;&#039;, Hamburg 1964, Nachdruck 2006, 50 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Florey|Florey, Gerhard]]: &#039;&#039;Die Schwarzacher Versammlungen  der Salzburger Protestanten im Jahre 1731&#039;&#039;, in:  MGSL 114, (1974), S.  243-270.&lt;br /&gt;
*Florey, Gerhard: &#039;&#039;[[Geschichte der Salzburger Protestanten und ihrer Emigration 1731/32]]&#039;&#039;, 2. Aufl. Wien, Graz u.a. 1986, Neuauflage ? 2005.&lt;br /&gt;
*Gollub, Hermann: &#039;&#039;Stammbuch der ostpreußischen Salzburger&#039;&#039;, Namensverzeichnis, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1934, Bielefeld 2001.&lt;br /&gt;
*[[Wilfried Keplinger|Keplinger, Wilfried]]: &#039;&#039;Die Emigration der  Dürrnberger [[Bergknappen]] [[1732]]&#039;&#039;, in:  MGSL 10 Seiten100, (1960), S. 171-207.&lt;br /&gt;
*[[Alfred Raber|Raber, Alfred]] und [[Gottfried Steinbacher|Steinbacher,  Gottfried]]: &#039;&#039;Die Wiederbesiedlung des [[Kleinarltal]]s nach der  Emigration 1731/33&#039;&#039;, in:  MGSL 134, (1994), S. 321-337.&lt;br /&gt;
*[[Erika Scherer|Scherer, Erika]] und [[Franz  Steinkogler|Steinkogler,  Franz]]: &#039;&#039;Halt&#039;s aus Bauer!&#039;&#039;, [[Goldegg]]  2012.&lt;br /&gt;
*[[Gertraud Schwarz-Oberhummer|Schwarz-Oberhummer, Gertraud]]: &#039;&#039;Die  Auswanderung der [[Gastein]]er Protestanten unter Erzbischof Leopold  Anton von Firmian&#039;&#039;, in:  MGSL 94, (1954), S. 1-85.&lt;br /&gt;
*Stein, Norbert: &#039;&#039;Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten&#039;&#039;, Bielefeld 2011.&lt;br /&gt;
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&amp;amp;datum=1890&amp;amp;page=256&amp;amp;size=20 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1890, Seite 242ff: &#039;&#039;Salzburger Emigranten von 1732 und deren Kolonie in Ost-Preußen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Salzburgische Emigranten - Literatur 1731 / 1732 ff - auch Digitalisate + PDF &amp;gt; https://www.myheimat.de/3162023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html Die Salzburger Vertreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.woodele.de/genealogie/gensalzburger.html Salzburger in Ostpreußen]&lt;br /&gt;
* [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf www.seelackenmuseum.sbg.at]&lt;br /&gt;
* [https://www.myheimat.de/3162023 www.myheimat.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bautz.de/bbkl/f/firmian_l_a.shtml www.bautz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.preussen-chronik.de/_/episoden/002650_jsp.html Preussen-Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtarchiv.goettingen.de/chronik/1733.htm Stadtarchiv Göttingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
{{Evangelische Kirchengeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
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		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2023-01-14T16:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Der Verein Salzbund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Weitere Infos sh. https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&#039;&#039; („... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19“). Darüber steht die Beischrift: „Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten. SalzburgerEmigranten.de] mehr über die Geschichte der Salzburger Emigranten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Adresse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein [[Salzfass]] tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von Dagobert Weber geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „Los-von-Rom-Bewegung“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war [[Lieselotte Eltz-Hoffmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an [[Fronleichnam]] zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in der [[Stadt Salzburg]] und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am [[Predigtstuhl]] im [[Abtswald]] auf dem [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Reformationstag, den [[31. Oktober]], gibt es ein Reformationsgedenken in der [[Auferstehungskirche (Stadt Salzburg)|Auferstehungskirche]] in [[Gneis]] in der Stadt Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl &lt;br /&gt;
:Stellvertreterin: Linde Vegh  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25, Evang. Zentrum Christuskirche&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 43 59 54 Obfrau Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Salzbund</title>
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		<updated>2023-01-13T15:49:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Der Verein Salzbund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern.&lt;br /&gt;
Info zum Verein &amp;quot;Der Salzbund&amp;quot; sh. Homepage der Christuskirche Salzburg https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&#039;&#039; („... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19“). Darüber steht die Beischrift: „Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
* [http://SalzburgerEmigranten. SalzburgerEmigranten.de] mehr über die Geschichte der Salzburger Emigranten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<updated>2023-01-10T16:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Vereinssitz: Christuskirche Salzburg https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;&amp;quot;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&amp;quot;&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot; ... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19&amp;quot;&#039;&#039;). Darüber steht die Beischrift: &#039;&#039;&amp;quot;Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* mehr zu &amp;quot;Salzburger Emigranten&amp;quot; http://SalzburgerEmigranten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Der Verein Salzbund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; war eine Versammlung von [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestantismus|Protestanten]] am [[5. August]] [[1731]] in [[Schwarzach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzleckertisch.JPG|thumb|Der originale, nachträglich mit der Salzleckszene bemalte Salzleckertisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Etwa 150 Vertreter der Evangelischen kamen aus verschiedenen Gegenden in einer Schenke von Schwarzach zusammen, nachdem bekannt geworden war, dass [[Erzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] vorbeugend Truppen in die Region senden werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung der Verhandlungen tauchte einer nach dem anderen die Finger der rechten Hand in das [[Salz]]fass, das auf dem Tisch stand, hob sie in die Höhe und schwor, dass er bei dem evangelischen Glauben beharren und sich durch nichts davon abbringen lassen wolle. Man beschloss, evangelische Prediger zu verlangen und Gewissensfreiheit zu fordern, inzwischen aber sich ruhig zu verhalten. Die Versammlung beschloss ferner, eine Abordnung nach [[Regensburg]] zu der Vertretung der evangelischen Reichsstände zu entsenden und zu fragen, wo man sie aufnehmen werde, wenn sie um ihres Glaubens willen genötigt sein würden, die Heimat zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firmian stempelte die gemeinsame Verabredung des „Salzbundes“ von Schwarzach zum Verbrechen der Rebellion und wandte sich um militärische Hilfe nach Wien an den [[Karl VI.|Kaiser]] und nach [[Bayern]]. 5000 Mann Fußvolk des Kaisers rückten in das Land und erhielten nur bei den Evangelischen Quartier. Die Bauern wurden entwaffnet und die Grenzen gesperrt. Als die Bedrückungen immer ärger wurden, wandten sich die Evangelischen noch einmal in einer Bittschrift an den Kaiser, um bei ihm ihr Recht zu suchen. Sie baten um eine Untersuchung ihrer Beschwerden durch eine aus beiden Glaubensbekenntnissen bestehende Kommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Verein Salzbund==&lt;br /&gt;
[[1902]] gründete sich in der [[Stadt Salzburg]] ein Verein zur Pflege evangelischen Lebens, der sich nach dieser Versammlung „[[Salzbund (Verein)|Salzbund]]“ nannte. Bis heute ist es die selbstgewählte Aufgabe des Vereines, protestan­tische Tradition zu wahren und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Vereinssitz: Christuskirche Salzburg https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Salzleckertisch==&lt;br /&gt;
Im Rathaus der Gemeinde Schwarzach im Pongau befindet sich die Tischplatte des Salzleckertisches. Sie wurde zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s mit einem passenden Gemälde versehen. Dieses zeigt fünf Pongauer Bauern beim Salzlecken, den Prädikanten und zwei Buben. Auf dem abgebildeten Tisch liegen zwei aufgeschlagene Bücher, in deren einem die groß geschriebenen Worte zu lesen sind: &#039;&#039;&amp;quot;dilexerunt magis tenebras, quam lucem. Joan. C&amp;amp;nbsp;3 %&amp;amp;nbsp;19&amp;quot;&#039;&#039; (&#039;&#039;&amp;quot; ... liebten die Finsternis mehr als das Licht. Joh.&amp;amp;nbsp;3,19&amp;quot;&#039;&#039;). Darüber steht die Beischrift: &#039;&#039;&amp;quot;Dies ist der nemliche Tisch worauf die Lutherischen Baurn Salz gelekt haben. Im Jahr 1731.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Emigrationspatent]]&lt;br /&gt;
*[[Protestantenvertreibung]]&lt;br /&gt;
*[[Familiennamen der Salzburger Emigranten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* mehr zu &amp;quot;Salzburger Emigranten&amp;quot; http://SalzburgerEmigranten.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Evangelische Kirche)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<updated>2023-01-10T15:22:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Kontaktpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war Lieselotte Eltz-Hoffmann https://www.sn.at/wiki/Lieselotte_Eltz-Hoffmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. https://christuskirche.at/ und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde https://hallein-evangelisch.at/ am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis https://auferstehungskirche-sbg.at/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl https://www.matthaeuskirche.at/kontakt/lektorat/&lt;br /&gt;
:Stellvertreterin: Linde Vegh https://www.sn.at/wiki/Gerlinde_V%C3%A9gh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Kontaktpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war Lieselotte Eltz-Hoffmann https://www.sn.at/wiki/Lieselotte_Eltz-Hoffmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. https://christuskirche.at/ und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde https://hallein-evangelisch.at/ am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis https://auferstehungskirche-sbg.at/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl https://www.matthaeuskirche.at/kontakt/lektorat/&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh https://www.sn.at/wiki/Gerlinde_V%C3%A9gh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Aktuell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war Lieselotte Eltz-Hoffmann https://www.sn.at/wiki/Lieselotte_Eltz-Hoffmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. https://christuskirche.at/ und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde https://hallein-evangelisch.at/ am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis https://auferstehungskirche-sbg.at/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet. Langjährige Obfrau war Lieselotte Eltz-Hoffmann https://www.sn.at/wiki/Lieselotte_Eltz-Hoffmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Christuskirche [https://christuskirche.at/gemeindeleben/salzbund/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Adresse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 87 44 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Süd [http://evang-salzburg.at/Home/Erwachsenenbildung/Salzbund/tabid/269/language/de-AT/Default.aspx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzbund_(Verein)&amp;diff=2057961</id>
		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<updated>2023-01-10T15:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Kontaktpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Ingrid Eckerl&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Linde Vegh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 82 05 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Süd [http://evang-salzburg.at/Home/Erwachsenenbildung/Salzbund/tabid/269/language/de-AT/Default.aspx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
	</entry>
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		<title>Salzbund (Verein)</title>
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		<updated>2023-01-10T15:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Damjanovic Robert: /* Aktuell */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Salzbund&#039;&#039;&#039; ist ein Verein zur Pflege [[Evangelische Kirche|evangelischen]] Lebens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name [[Salzbund]] geht auf das Jahr [[1731]] zurück, als sich etwa 150 [[Pongau]]er und [[Pinzgau]]er [[Protestanten]] in [[Schwarzach]] trafen, ihre rechten Finger in ein Salzfass tauchten und schworen, sich offen zum evangelischen Glauben zu bekennen. Diese Versammlung ist in späteren Jahren als „Salzbund“ in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Verein Salzbund wurde [[1902]] gegründet und jahrzehntelang von [[Dagobert Weber]] geführt. Er schloss sich bereits [[1908]] mit mehreren anderen Vereinen zusammen, um die „kulturfeindlichen Bestrebungen der Klerikalen gemeinsam abzuwehren“. Aus der seit [[1897]] auftretenden „[[Los-von-Rom-Bewegung]]“ fand der Verein regen Zulauf und kümmerte sich in verstärktem Maße um die neu eingetretenen Protestanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zwischenkriegszeit]] wuchs die Zahl der Evangelischen vor allem in den Städten [[Stadt Salzburg]] und [[Hallein]] rasant an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] machte dem Salzbund − wie allen religiösen Institutionen − schwer zu schaffen, im Anschluss daran widmete man sich verstärkt der Verbreitung der eigenen Geschichte des Salzburger Protestantismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbund war seit dem Zweiten Weltkrieg auch häufig bei der Beschaffung finanzieller Mittel für den Bau und den Ausbau religiöser Stätten beteiligt. So organisierte er [[1956]] den Bau der [[Evangelische Rupertuskirche Neumarkt am Wallersee|Rupertuskirche]] in [[Neumarkt am Wallersee]]. Auch die Glocken der [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Christuskirche]] in Salzburg und der [[Matthäuskirche]] in [[Taxham]] wurden vom Verein gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell==&lt;br /&gt;
Heute trifft sich der Verein regelmäßig an Fronleichnam zu einem Emigrationsgedenkgottesdienst in der Christuskirche Sbg. und besucht den Juli-Gottesdienst der Halleiner Pfarrgemeinde am Predigtstuhl im [[Abtswald]] am [[Dürrnberg]] oder in der [[Evangelische Kirche Hallein|Schaitbergerkirche]] in Hallein, wenn die Witterung die Wanderung zur Gedenkstätte nicht zulässt. &lt;br /&gt;
Am Reformationstag 31. Oktober gibt es ein Reformationsgedenken in der Auferstehungskirche (Sbg.-Gneis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktpersonen==&lt;br /&gt;
:Obfrau: Dr. [[Lieselotte Eltz-Hoffmann]]&lt;br /&gt;
:Stellvertreter: Ing. [[Martin Daichendt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039; [[Schwarzstraße]] 25&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Telefon: (06 62) 82 05 94&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki&lt;br /&gt;
*Evangelische Pfarrgemeinde Salzburg-Süd [http://evang-salzburg.at/Home/Erwachsenenbildung/Salzbund/tabid/269/language/de-AT/Default.aspx]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Protestantenvertreibung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Damjanovic Robert</name></author>
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