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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-05T15:56:49Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=802804</id>
		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
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		<updated>2018-10-28T08:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: /* Vereinsadresse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der [[Österreichische Naturschutzjugend|Österreichischen Naturschutzjugend]] (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
*Seit 2011 ist HALM ein eigenständiger Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z. B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trollblume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z. B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z. B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsche Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z. B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Biowissenschaften&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;z. Hd. Mag. Dr. Christian Eichberger&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=802792</id>
		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
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		<updated>2018-10-28T08:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der [[Österreichische Naturschutzjugend|Österreichischen Naturschutzjugend]] (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
*Seit 2011 ist HALM ein eigenständiger Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z. B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trollblume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z. B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z. B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsche Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z. B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Biowissenschaften&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=802789</id>
		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=802789"/>
		<updated>2018-10-28T08:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der [[Österreichische Naturschutzjugend|Österreichischen Naturschutzjugend]] (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
Seit 2011 ist HALM ein eigenständiger Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z. B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trollblume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z. B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z. B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsche Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z. B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Biowissenschaften&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
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		<updated>2018-01-31T19:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft ehrenamtlich engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der Österreichischen Naturschutzjugend (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
*HALM ist seit 2011 ein eigenständiger Verein&lt;br /&gt;
*HALM finanziert sich aus Spenden, Naturschutzprämien und Mitgliedsbeiträgen. &lt;br /&gt;
*HALM arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. &lt;br /&gt;
*HALM kooperiert mit Grundbesitzern, Behörden, Vereinen und Verbänden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z. B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trollblume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z. B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z. B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsche Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z. B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Biowissenschaften&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sibirien-Schwertlilie&amp;diff=434910</id>
		<title>Sibirien-Schwertlilie</title>
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		<updated>2016-06-03T18:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;) auf einer Streuwiese im Vorfeld des Untersberges. Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie durch die Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Sibirien-Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Sibirische Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Blaue Schwertlilie&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Wiesen-Schwertlilie&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039; L.) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schwertlilien (&#039;&#039;Iris&#039;&#039;) innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung== &lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige, 45 – 90 (120) cm hohe Pflanze. Als Überdauerungsorgan wird ein kräftiges Rhizom gebildet, das sich mit zunehmendem Alter immer mehr verzweigt, wodurch im Laufe der Jahre große Horste entstehen. Alle oberirdischen Teile sterben im Herbst ab; im Frühjahr erscheinen schmale, bläulich-güne, 0,5 – einen Zentimeter breite schwertförmige Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütenstängel ist stielrund, hohl, und zur Blütezeit mit wenigen Ausnahmen länger als die Blätter. Pro Stängel werden ein bis drei Teilblütenstände mit jeweils ein bis drei Einzelblüten gebildet, die in Form eines so genannten &amp;quot;Fächels“ (Rhipidium) zickzackförmig verzweigt sind. Die Einzelblüten sind kurz gestielt, und stehen in der Achsel eines kleinen trockenhäutigen Tragblattes. Reich blühende Stängel tragen sieben, in seltenen Fällen bis zu acht Einzelblüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einzelblüte besteht aus sechs blauvioletten Blüten- (Perigon-)blättern (es treten im Freiland sehr selten weiß blühende Mutationen auf). Die drei äußeren Blütenblätter hängen nach unten und werden &amp;quot;Hängeblätter“ genannt. Diese sind an der Spitze blauviolett, gegen den Grund weißlich mit dunkel blauvioletter Aderung und verschmälern sich plötzlich zum braungelben, purpurn geaderten &amp;quot;Nagel“ (Anlockfunktion und Orientierungshilfe für Bestäuber). Die drei inneren, deutlich kleineren blauvioletten Blütenblätter stehen aufrecht und werden als &amp;quot;Domblätter“ bezeichnet. Der Griffel ist dreiästig, über jedem Hängeblatt steht ein blumenblattartig gestalteter blauvioletter Griffelast, welcher nahe dem aufwärts gekrümmten Ende unterseits als Empfangsorgan für den Pollen die unscheinbare Narbe, einen kleinen schuppenartigen Lappen, trägt.  Den zwei Blütenblattkreisen folgt ein Kreis mit drei Staubblättern. Jedes Staubblatt liegt unter jeweils einem Griffelast. Die Bestäubung erfolgt üblicherweise durch Hummeln. Eine Selbstbestäubung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frucht wird eine Kapsel gebildet, die bei der Samenreife (meist Ende August/Anfang September) von der Spitze her dreispaltig aufspringt. Die hell- bis schwarzbraun gefärbten, stark abgeflachten hartschaligen Samen werden durch Stoß- bzw. Schüttelausbreitung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standorte==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie kommt auf nassen Wiesen, in (Flach-)[[Moor]]en, auf Sumpfwiesen und im Röhricht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung im Bundesland Salzburg== &lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des [[Lungau]]es sind natürliche Vorkommen im gesamten [[Bundesland Salzburg]] bekannt. Schwerpunktmäßig tritt die Art im [[Flachgau]] auf.&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände, ein Projekt der Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
==Gefährdung und Schutz==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist salzburg- und österreichweit als „stark gefährdet“ (Rote Liste: 2) eingestuft. Im Bundesland Salzburg zählt sie zu den „vollkommen geschützten Pflanzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund für die starke Dezimierung und Gefährdung liegt im Verlust und in der Veränderung ihrer Lebensräume (insbesondere Umwandlung von [[Streuwiese]]n in Intensivgrünland oder Fichtenforste, Nutzungsaufgabe und anschließende Verbrachung und Verbuschung der letzten verbliebenen Streuwiesen). Nur durch gezielte, fachlich fundierte Pflegemaßnahmen, wie sie beispielsweise die Biotopschutzgruppe [[Halm]] seit vielen Jahren durchführt, ist eine positive Bestandesentwicklung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Rhizom.jpg|Rhizom einer einjährigen Jungpflanze (kultiviert). Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Fruchtkapsel.jpg|Fruchtstände. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Samen.jpg|Samen. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris_sibirica_Bestäubung.jpg|Hummelbestäubung einer Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Salzburg.jpg|Reich blühender Iris-Bestand nördlich der Stadt Salzburg. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris_sibirica_weiss.jpg|Weiß blühende Mutante der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Dörken, V.M. (2013): Iris Sibirica &#039;&#039;- Sibirische Schwertlilie (Iridaceae).&#039;&#039; Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 4: Seite 191-194&lt;br /&gt;
*Gontova, T.N. &amp;amp; O.A. Zatylnikova (2013): &#039;&#039;Comparative morphological and anatomical study of leaves and stems of&#039;&#039; Iris pseudacorus &#039;&#039;and&#039;&#039; Iris sibirica. Int. J. Pharm. Pharm. Sci. 5: Seite 574-578&lt;br /&gt;
*Hegi, G. (1939): &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&#039;&#039;. Bd. 2. Weissdorn Verl., Jena. 532 Seiten&lt;br /&gt;
*Kirchner, O.v. (1911): &#039;&#039;Blumen und Insekten&#039;&#039;. Teubner, Leipzig. 436 Seiten&lt;br /&gt;
*Niklfeld, H. &amp;amp; Schratt-Ehredorfer, L. (1999): &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen Österreichs&#039;&#039;. In: Rote Listen gefährdeter Pflanzen Österreichs, 2. Auflage, (ed. Niklfeld, H.): 10. Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, Graz: Seite 33-151.&lt;br /&gt;
*Nowotny, G. (2010): &#039;&#039;Die Sibirische Schwertlilie. Blume des Jahres 2010&#039;&#039;. NaturLand Salzburg Heft 3: Seite 25-27&lt;br /&gt;
*Szöllösi, R., Medvegy, A., Németh, A., Kálmán, K. &amp;amp; E. Mihalik (2010): &#039;&#039;Intra-inflorescence variations in floral morphological and reproductive traits of&#039;&#039; Iris sibirica L. Acta Biol. Szeged 54(2): Seite 103-110&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 29. Jänner 2001 über den Schutz bestimmter wild wachsender Pflanzen in der freien Natur und den Schutz frei lebender Tierarten (Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung),&#039;&#039; LGBl. Nr. 18/2001&lt;br /&gt;
*Weberling, F. (1981): &#039;&#039;Morphologie der Blüten und der Blütenstände&#039;&#039;. Ulmer, Stuttgart. 391 Seiten&lt;br /&gt;
* Wittmann, H., Pilsl, P. &amp;amp; Nowotny, G.: &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen des Bundeslandes Salzburg.&#039;&#039; 1966, 5. Aufl., Naturschutzbeiträge (ed.: Amt d. Salzb. Landesreg., Naturschutzreferat) 8/1996: Seite 1 - 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Iris_sibirica_weiss.jpg&amp;diff=434909</id>
		<title>Datei:Iris sibirica weiss.jpg</title>
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		<updated>2016-06-03T18:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: {{Bildbeschreibung2
|Beschreibung = Weiß blühende Mutante der Sibirien-Schwertlilie
|Quelle = HALM
|Fotograf = Bernhard Schmall
|Erstelldatum = 3.6.2016
|Lizenzkommentar = (c)Bernhard Schmall
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Weiß blühende Mutante der Sibirien-Schwertlilie&lt;br /&gt;
|Quelle = HALM&lt;br /&gt;
|Fotograf = Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
|Erstelldatum = 3.6.2016&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = (c)Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sibirien-Schwertlilie&amp;diff=434908</id>
		<title>Sibirien-Schwertlilie</title>
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		<updated>2016-06-03T18:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;) auf einer Streuwiese im Vorfeld des Untersberges. Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie durch die Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Sibirien-Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Sibirische Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Blaue Schwertlilie&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Wiesen-Schwertlilie&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039; L.) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schwertlilien (&#039;&#039;Iris&#039;&#039;) innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung== &lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige, 45 – 90 (120) cm hohe Pflanze. Als Überdauerungsorgan wird ein kräftiges Rhizom gebildet, das sich mit zunehmendem Alter immer mehr verzweigt, wodurch im Laufe der Jahre große Horste entstehen. Alle oberirdischen Teile sterben im Herbst ab; im Frühjahr erscheinen schmale, bläulich-güne, 0,5 – einen Zentimeter breite schwertförmige Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütenstängel ist stielrund, hohl, und zur Blütezeit mit wenigen Ausnahmen länger als die Blätter. Pro Stängel werden ein bis drei Teilblütenstände mit jeweils ein bis drei Einzelblüten gebildet, die in Form eines so genannten &amp;quot;Fächels“ (Rhipidium) zickzackförmig verzweigt sind. Die Einzelblüten sind kurz gestielt, und stehen in der Achsel eines kleinen trockenhäutigen Tragblattes. Reich blühende Stängel tragen sieben, in seltenen Fällen bis zu acht Einzelblüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einzelblüte besteht aus sechs blauvioletten Blüten- (Perigon-)blättern (es treten jedoch im Freiland sehr selten vollkommen weiß blühende Mutationen auf). Die drei äußeren Blütenblätter hängen nach unten und werden &amp;quot;Hängeblätter“ genannt. Diese sind an der Spitze blauviolett, gegen den Grund weißlich mit dunkel blauvioletter Aderung und verschmälern sich plötzlich zum braungelben, purpurn geaderten &amp;quot;Nagel“ (Anlockfunktion und Orientierungshilfe für Bestäuber). Die drei inneren, deutlich kleineren blauvioletten Blütenblätter stehen aufrecht und werden als &amp;quot;Domblätter“ bezeichnet. Der Griffel ist dreiästig, über jedem Hängeblatt steht ein blumenblattartig gestalteter blauvioletter Griffelast, welcher nahe dem aufwärts gekrümmten Ende unterseits als Empfangsorgan für den Pollen die unscheinbare Narbe, einen kleinen schuppenartigen Lappen, trägt.  Den zwei Blütenblattkreisen folgt ein Kreis mit drei Staubblättern. Jedes Staubblatt liegt unter jeweils einem Griffelast. Die Bestäubung erfolgt üblicherweise durch Hummeln. Eine Selbstbestäubung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frucht wird eine Kapsel gebildet, die bei der Samenreife (meist Ende August/Anfang September) von der Spitze her dreispaltig aufspringt. Die hell- bis schwarzbraun gefärbten, stark abgeflachten hartschaligen Samen werden durch Stoß- bzw. Schüttelausbreitung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standorte==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie kommt auf nassen Wiesen, in (Flach-)[[Moor]]en, auf Sumpfwiesen und im Röhricht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung im Bundesland Salzburg== &lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des [[Lungau]]es sind natürliche Vorkommen im gesamten [[Bundesland Salzburg]] bekannt. Schwerpunktmäßig tritt die Art im [[Flachgau]] auf.&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände, ein Projekt der Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
==Gefährdung und Schutz==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist salzburg- und österreichweit als „stark gefährdet“ (Rote Liste: 2) eingestuft. Im Bundesland Salzburg zählt sie zu den „vollkommen geschützten Pflanzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund für die starke Dezimierung und Gefährdung liegt im Verlust und in der Veränderung ihrer Lebensräume (insbesondere Umwandlung von [[Streuwiese]]n in Intensivgrünland oder Fichtenforste, Nutzungsaufgabe und anschließende Verbrachung und Verbuschung der letzten verbliebenen Streuwiesen). Nur durch gezielte, fachlich fundierte Pflegemaßnahmen, wie sie beispielsweise die Biotopschutzgruppe [[Halm]] seit vielen Jahren durchführt, ist eine positive Bestandesentwicklung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Rhizom.jpg|Rhizom einer einjährigen Jungpflanze (kultiviert). Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Fruchtkapsel.jpg|Fruchtstände. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Samen.jpg|Samen. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris_sibirica_Bestäubung.jpg|Hummelbestäubung einer Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Salzburg.jpg|Reich blühender Iris-Bestand nördlich der Stadt Salzburg. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Dörken, V.M. (2013): Iris Sibirica &#039;&#039;- Sibirische Schwertlilie (Iridaceae).&#039;&#039; Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 4: Seite 191-194&lt;br /&gt;
*Gontova, T.N. &amp;amp; O.A. Zatylnikova (2013): &#039;&#039;Comparative morphological and anatomical study of leaves and stems of&#039;&#039; Iris pseudacorus &#039;&#039;and&#039;&#039; Iris sibirica. Int. J. Pharm. Pharm. Sci. 5: Seite 574-578&lt;br /&gt;
*Hegi, G. (1939): &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&#039;&#039;. Bd. 2. Weissdorn Verl., Jena. 532 Seiten&lt;br /&gt;
*Kirchner, O.v. (1911): &#039;&#039;Blumen und Insekten&#039;&#039;. Teubner, Leipzig. 436 Seiten&lt;br /&gt;
*Niklfeld, H. &amp;amp; Schratt-Ehredorfer, L. (1999): &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen Österreichs&#039;&#039;. In: Rote Listen gefährdeter Pflanzen Österreichs, 2. Auflage, (ed. Niklfeld, H.): 10. Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, Graz: Seite 33-151.&lt;br /&gt;
*Nowotny, G. (2010): &#039;&#039;Die Sibirische Schwertlilie. Blume des Jahres 2010&#039;&#039;. NaturLand Salzburg Heft 3: Seite 25-27&lt;br /&gt;
*Szöllösi, R., Medvegy, A., Németh, A., Kálmán, K. &amp;amp; E. Mihalik (2010): &#039;&#039;Intra-inflorescence variations in floral morphological and reproductive traits of&#039;&#039; Iris sibirica L. Acta Biol. Szeged 54(2): Seite 103-110&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 29. Jänner 2001 über den Schutz bestimmter wild wachsender Pflanzen in der freien Natur und den Schutz frei lebender Tierarten (Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung),&#039;&#039; LGBl. Nr. 18/2001&lt;br /&gt;
*Weberling, F. (1981): &#039;&#039;Morphologie der Blüten und der Blütenstände&#039;&#039;. Ulmer, Stuttgart. 391 Seiten&lt;br /&gt;
* Wittmann, H., Pilsl, P. &amp;amp; Nowotny, G.: &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen des Bundeslandes Salzburg.&#039;&#039; 1966, 5. Aufl., Naturschutzbeiträge (ed.: Amt d. Salzb. Landesreg., Naturschutzreferat) 8/1996: Seite 1 - 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Iris_sibirica_Best%C3%A4ubung.jpg&amp;diff=434907</id>
		<title>Datei:Iris sibirica Bestäubung.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Iris_sibirica_Best%C3%A4ubung.jpg&amp;diff=434907"/>
		<updated>2016-06-03T18:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: {{Bildbeschreibung2
|Beschreibung = Hummelbestäubung einer Sibirien-Schwertlilie
|Quelle = HALM
|Fotograf = Bernhard Schmall
|Erstelldatum = Mai 2016
|Lizenzkommentar = (c) Bernhard Schmall
}}&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Hummelbestäubung einer Sibirien-Schwertlilie&lt;br /&gt;
|Quelle = HALM&lt;br /&gt;
|Fotograf = Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
|Erstelldatum = Mai 2016&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = (c) Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=433962</id>
		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=433962"/>
		<updated>2016-05-25T08:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft ehrenamtlich engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der Österreichischen Naturschutzjugend (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
*HALM ist seit 2011 ein eigenständiger Verein&lt;br /&gt;
*HALM finanziert sich aus Spenden, Naturschutzprämien und Mitgliedsbeiträgen. &lt;br /&gt;
*HALM arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. &lt;br /&gt;
*HALM kooperiert mit Grundbesitzern, Behörden, Vereinen und Verbänden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z.B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trollblume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z.B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z.B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsche Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z.B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Ökologie und Evolution&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
*[http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433873</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433873"/>
		<updated>2016-05-24T18:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: /* Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;(Erste) Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Bereits am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden. Zudem war die Fischzucht-Anstalt längst an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt und eine Ausweitung des Betriebes war am Standort Morzg nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee==&lt;br /&gt;
Die Anstalt befand sich in [[Vordersee]], zehn Minuten vom Hintersee entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung der Anstalt===&lt;br /&gt;
*Sylvester Gottein leitete die Fischzucht bis 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ende 1893 schied Gottein aus der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft aus. Sein Nachfolger in der Fischzucht-Anstalt wurde [[Josef Kollmann]]. Unter seiner Leitung erwarb sich die Anstalt in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf. 1900 erhielt die Fischzucht auf der [[Allgemeine Fischereiausstellung|Allgemeinen Fischereiausstellung in Salzburg]] die silberne Staatsmedaille, 1906 errang sie auf der Mailänder Ausstellung für Fischerei die goldene Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach Kollmanns Ableben wurde am 13. April 1912 dessen ehemaliger Schüler [[Hans Freudlsperger]] zum Fischereidirektor der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft und zum Nachfolger in der Fischzucht ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Leitung der Fischzucht während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und das weitere Schicksal der Anstalt in der Nachkriegszeit sind bislang wenig erforscht und durch Quellen kaum erschlossen. Fest steht, dass sie sich noch 1919 im Besitz der Landwirtschafts-Gesellschaft befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Nach einer Erhebung des k. k. Ackerbauministeriums, Stand 1904, besaß die Fischzucht-Anstalt zwei Fischbehälter, vier Wasserläufe und Aufzuchtsgräben mit insgesamt 1.000 m Länge sowie 75 Brutapparate. Die Anlage wurde von Quellwasser gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden Seeforellen, Bachforellen und Seesaiblinge, daneben wurden auch Kreuzungen produziert. Jährlich wurden im Durchschnitt ca. 1 Million Eier erbrütet. Die Gewinnung der Eier erfolgte durch Laichfischfang in den zur Fischzucht gehörigen Gewässern (Hintersee samt Stromgebieten). Es wurden sämtliche Länder der Monarchie und auch das Ausland mit angebrüteten Eiern beliefert. Daneben wurde auch Besatzmaterial produziert, vorrangig für den Hintersee und seine Zubringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fischzucht-Anstalt wurden alljährlich 14tägige Fischerei-Lehrkurse abgehalten, die großen Anklang fanden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1919 (kriegsbedingt nach längerer Pause) wieder ein Kurs – wahrscheinlich einer der letzten - angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischzucht&#039;&#039;. In: Bericht über die wirthschaftlichen Verhältnisse des Herzogthumes Salzburg im Jahre 1893. Verlag der Handels- und Gewerbekammer, Salzburg, 1894. Seite 33&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Freudlsperger, Johann: &#039;&#039;Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee&#039;&#039;. In: Rechenschaftsbericht des Zentral-Ausschusses der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft des Herzogtums Salzburg für das Jahr 1912. Verlag der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft, Salzburg, 1913. Seite 278 – 280&lt;br /&gt;
*Micoletzky, Heinrich: &#039;&#039;Zur Kenntnis des Faistenauer Hintersees bei Salzburg, mit besonderer Berücksichtigung faunistischer und fischereilicher Verhältnisse&#039;&#039;. In. Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie und Hydrographie, 3. Jahrgang, 1911. Seite 506 – 542&lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920. Seite 73&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433872</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-24T18:18:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;(Erste) Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden. Zudem war die Fischzucht-Anstalt längst an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt und eine Ausweitung des Betriebes war am Standort Morzg nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee==&lt;br /&gt;
Die Anstalt befand sich in [[Vordersee]], zehn Minuten vom Hintersee entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung der Anstalt===&lt;br /&gt;
*Sylvester Gottein leitete die Fischzucht bis 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ende 1893 schied Gottein aus der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft aus. Sein Nachfolger in der Fischzucht-Anstalt wurde [[Josef Kollmann]]. Unter seiner Leitung erwarb sich die Anstalt in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf. 1900 erhielt die Fischzucht auf der [[Allgemeine Fischereiausstellung|Allgemeinen Fischereiausstellung in Salzburg]] die silberne Staatsmedaille, 1906 errang sie auf der Mailänder Ausstellung für Fischerei die goldene Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach Kollmanns Ableben wurde am 13. April 1912 dessen ehemaliger Schüler [[Hans Freudlsperger]] zum Fischereidirektor der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft und zum Nachfolger in der Fischzucht ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Leitung der Fischzucht während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und das weitere Schicksal der Anstalt in der Nachkriegszeit sind bislang wenig erforscht und durch Quellen kaum erschlossen. Fest steht, dass sie sich noch 1919 im Besitz der Landwirtschafts-Gesellschaft befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Nach einer Erhebung des k. k. Ackerbauministeriums, Stand 1904, besaß die Fischzucht-Anstalt zwei Fischbehälter, vier Wasserläufe und Aufzuchtsgräben mit insgesamt 1.000 m Länge sowie 75 Brutapparate. Die Anlage wurde von Quellwasser gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden Seeforellen, Bachforellen und Seesaiblinge, daneben wurden auch Kreuzungen produziert. Jährlich wurden im Durchschnitt ca. 1 Million Eier erbrütet. Die Gewinnung der Eier erfolgte durch Laichfischfang in den zur Fischzucht gehörigen Gewässern (Hintersee samt Stromgebieten). Es wurden sämtliche Länder der Monarchie und auch das Ausland mit angebrüteten Eiern beliefert. Daneben wurde auch Besatzmaterial produziert, vorrangig für den Hintersee und seine Zubringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fischzucht-Anstalt wurden alljährlich 14tägige Fischerei-Lehrkurse abgehalten, die großen Anklang fanden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1919 (kriegsbedingt nach längerer Pause) wieder ein Kurs – wahrscheinlich einer der letzten - angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischzucht&#039;&#039;. In: Bericht über die wirthschaftlichen Verhältnisse des Herzogthumes Salzburg im Jahre 1893. Verlag der Handels- und Gewerbekammer, Salzburg, 1894. Seite 33&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Freudlsperger, Johann: &#039;&#039;Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee&#039;&#039;. In: Rechenschaftsbericht des Zentral-Ausschusses der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft des Herzogtums Salzburg für das Jahr 1912. Verlag der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft, Salzburg, 1913. Seite 278 – 280&lt;br /&gt;
*Micoletzky, Heinrich: &#039;&#039;Zur Kenntnis des Faistenauer Hintersees bei Salzburg, mit besonderer Berücksichtigung faunistischer und fischereilicher Verhältnisse&#039;&#039;. In. Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie und Hydrographie, 3. Jahrgang, 1911. Seite 506 – 542&lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920. Seite 73&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433835</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433835"/>
		<updated>2016-05-24T11:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;(Erste) Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden. Zudem war die Fischzucht-Anstalt längst an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt und eine Ausweitung des Betriebes war am Standort Morzg nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee==&lt;br /&gt;
Die Anstalt befand sich in [[Vordersee]], zehn Minuten vom Hintersee entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung der Anstalt===&lt;br /&gt;
*Sylvester Gottein leitete die Fischzucht bis 1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ende 1893 schied Gottein aus der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft aus. Sein Nachfolger in der Fischzucht-Anstalt wurde [[Josef Kollmann]]. Unter seiner Leitung erwarb sich die Anstalt in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf. 1900 erhielt die Fischzucht auf der [[Allgemeine Fischereiausstellung|Allgemeinen Fischereiausstellung in Salzburg]] die silberne Staatsmedaille, 1906 errang sie auf der Mailänder Ausstellung für Fischerei die goldene Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nach Kollmanns Ableben wurde am 13. April 1912 dessen ehemaliger Schüler [[Hans Freudlsperger]] zum Fischereidirektor der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft und zu dessen Nachfolger in der Fischzucht ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Leitung der Fischzucht während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und das weitere Schicksal der Anstalt in der Nachkriegszeit sind bislang wenig erforscht und durch Quellen kaum erschlossen. Fest steht, dass sie sich noch 1919 im Besitz der Landwirtschafts-Gesellschaft befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Nach einer Erhebung des k. k. Ackerbauministeriums, Stand 1904, besaß die Fischzucht-Anstalt zwei Fischbehälter, vier Wasserläufe und Aufzuchtsgräben mit insgesamt 1.000 m Länge sowie 75 Brutapparate. Die Anlage wurde von Quellwasser gespeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden Seeforellen, Bachforellen und Seesaiblinge, daneben wurden auch Kreuzungen produziert. Jährlich wurden im Durchschnitt ca. 1 Million Eier erbrütet. Die Gewinnung der Eier erfolgte durch Laichfischfang in den zur Fischzucht gehörigen Gewässern (Hintersee samt Stromgebieten). Es wurden sämtliche Länder der Monarchie und auch das Ausland mit angebrüteten Eiern beliefert. Daneben wurde auch Besatzmaterial produziert, vorrangig für den Hintersee und seine Zubringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fischzucht-Anstalt wurden alljährlich 14tägige Fischerei-Lehrkurse abgehalten, die großen Anklang fanden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1919 (kriegsbedingt nach längerer Pause) wieder ein Kurs – wahrscheinlich einer der letzten - angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischzucht&#039;&#039;. In: Bericht über die wirthschaftlichen Verhältnisse des Herzogthumes Salzburg im Jahre 1893. Verlag der Handels- und Gewerbekammer, Salzburg, 1894. Seite 33&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Freudlsperger, Johann: &#039;&#039;Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee&#039;&#039;. In: Rechenschaftsbericht des Zentral-Ausschusses der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft des Herzogtums Salzburg für das Jahr 1912. Verlag der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft, Salzburg, 1913. Seite 278 – 280&lt;br /&gt;
*Micoletzky, Heinrich: &#039;&#039;Zur Kenntnis des Faistenauer Hintersees bei Salzburg, mit besonderer Berücksichtigung faunistischer und fischereilicher Verhältnisse&#039;&#039;. In. Internationale Revue der gesamten Hydrobiologie und Hydrographie, 3. Jahrgang, 1911. Seite 506 – 542&lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920. Seite 73&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433828</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-24T09:39:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;(Erste) Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden. Zudem war die Fischzucht-Anstalt längst an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt und eine Ausweitung des Betriebes war am Standort Morzg nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433818</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-24T09:15:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;(Erste) Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433814</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T09:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung in [[Oberösterreich]] ==&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten Oberösterreich gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]] und wurde 1953 nach [[Scharfling]] am [[Mondsee]] verlegt, das heutige [[Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde]] des Bundesamtes für Wasserwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433813</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T09:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung in [[Oberösterreich]] ==&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten Oberösterreich gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]] und wurde 1953 nach [[Scharfling]] am [[Mondsee]] verlegt, das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde des Bundesamtes für Wasserwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T09:01:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung in [[Oberösterreich]] ==&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten Oberösterreich gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]] und wurde 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde des Bundesamtes für Wasserwirtschaft) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433810</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:59:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten [[Oberösterreich]] gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]] und wurde 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde des Bundesamtes für Wasserwirtschaft) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten [[Oberösterreich]] gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]] und wurde 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433808</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433808"/>
		<updated>2016-05-24T08:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde schließlich 1928 im benachbarten [[Oberösterreich]] gegründet. Diese befand sich vorerst in Weissenbach am [[Attersee]]) und wurde 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433807</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde 1928 im benachbarten [[Oberösterreich]] (Weissenbach am [[Attersee]]) gegründet und 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch in Salzburg nicht. Eine fischereibiologische Station mit Lehr- und Ausbildungsbetrieb wurde 1928 im benachbarten [[Oberösterreich]] (Weissenbach am [[Attersee) gegründet und 1953 nach Scharfling am [[Mondsee]] (das heutige Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde) verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
*[http://http://www.baw.at/ Webauftritt des Bundesamtes für Wasserwirtschaft] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-24T08:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1912]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem Kaiser [[Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt. Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909, Seite 307 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913, Seite 189 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918, Seite 163 - 164 &lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;, in: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920, Seite 73 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Josef Kollmann</title>
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		<updated>2016-05-24T08:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Josef Kollmann&#039;&#039;&#039; (* [[28. Mai]] [[1850]] in Prellenkirchen, [[Niederösterreich]]; † [[6. März]] [[1912]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]) war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach Absolvierung der Unterrealschule und der Lehrerbildungsanstalt wurde er 1868 als Lehrkraft an der Piaristen-Hauptschule in Freistadt ([[Oberösterreich]]) angestellt und war dort von 1868 bis 1871 auch als Nebenlehrer am k. k. Realgymnasium tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1874 trat Kollmann in den Postdienst über und wurde 1899 auf eigenes Ansuchen als  k. k. Postkontrollor in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1874]] wurde er nach Salzburg versetzt und später auf Grund seiner intensiven fischereilichen Betätigung zum Obmann der [[Sektion Fischerei der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] gewählt. Ende 1893 übernahm er die Leitung der Fischzucht-Anstalt am [[Hintersee (See)|Hintersee]] sowie das Fischereireferat im Zentralausschuss der Landwirtschafts-Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Kollmann starb 62jährig nach schwerer Krankheit und wurde am [[11. März]] 1912 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen. Bei seiner Beerdigung waren hochrangige Persönlichkeiten wie der Direktor des. Naturhistorischen Museums in [[Wien]], [[Hofrat]] Franz Steindachner, anwesend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kollmann war zwei Mal verheiratet. Aus seiner ersten Ehe stammten zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kollmanns Nachfolger als Fischereidirektor und Leiter der Fischzucht-Anstalt Hintersee wurde sein ehemaliger Schüler [[Hans Freudlsperger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischereiliche Tätigkeiten (Auswahl)==&lt;br /&gt;
*Kollmanns bekannteste Leistung war die Anfang der [[1890er]] Jahre begonnene Aufarbeitung der häufig unklaren und zweifelhaften Fischereirechtsverhältnisse des Landes Salzburg. Diese wurden in einem [[Salzburger Fischereikataster|Fischereikataster]] sowie in einer [[Kollmanns Fischereikarte von Salzburg|Fischwasser-Karte]] erfasst.&lt;br /&gt;
*Von 1894 bis 1908 hielt er in der Fischzucht-Anstalt Hintersee alljährlich 14tägige Fischerei-Kurse für Berufsfischer und für an der Fischerei interessierte Personen ab. Weiters war er am Fischerei-Unterricht an landwirtschaftlichen Schulen beteiligt und gab sein Wissen auch im Rahmen von Wanderversammlungen weiter.&lt;br /&gt;
*[[1900]] nahm er an der [[Allgemeine Fischereiausstellung|Allgemeinen Fischereiausstellung]] in Salzburg teil. 1901 und 1902 beteiligte er sich an den Vorarbeiten und an der Durchführung der internationalen Fischereiausstellung in Wien. 1905 nahm er am internationalen Fischerei-Kongress in Wien teil.&lt;br /&gt;
*[[1906]] entstand unter der Federführung Kollmanns in [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]] am [[Wallersee]] die erste genossenschaftliche Fischerei der Alpenländer.&lt;br /&gt;
*[[1907]] arbeitete er die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende befasste er sich mit den Planungen zu dieser [[Fischerei-Fachschule]] (das Projekt wurde in Salzburg nie verwirklicht).&lt;br /&gt;
*Kollmann hat etliche fischereiliche Gutachten erstellt, beispielsweise im Zuge der Schadenersatzforderungen nach einem katastrophalen Fischsterben in der [[Salzach]] 1906. Publizierte Schriften sind hingegen nur sehr wenige bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auszeichnungen und Ehrungen==&lt;br /&gt;
*1900 erhielt die von Kollmann geleitete Fischzucht-Anstalt Hintersee die silberne Staatsmedaille, Kollmann selbst wurde für wirtschaftliche Verdienste in der Fischkultur, für seine Fischereikarte und seinen Fischereikataster der Ehrenpreis Sr. Majestät Kaiser  [[Franz Joseph I.]] verliehen.&lt;br /&gt;
*[[1901]] wurde ihm von Kaiser Franz Joseph I. für fischereiliche Verdienste das goldene Verdienstkreuz mit Krone verliehen. &lt;br /&gt;
*[[1902]] verlieh ihm der österreichische Fischereiverein das Silberne Ehrenzeichen&lt;br /&gt;
*1906 errang die von Kollmann geleitete Fischzucht-Anstalt Hintersee auf der Mailänder Ausstellung für Fischerei die goldene bzw. die silberne Medaille.&lt;br /&gt;
*Kollmann war korrespondierendes Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fischerei-Vereinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereidirektor Josef Kollmann&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 9. Jahrgang, 1912. Seite 105 - 107 &lt;br /&gt;
*[[Archiv der Stadt Salzburg]] (AStS), Privatarchiv (PA 1237,14), Freudlsperger-Nachlass (diverse Unterlagen zum Leben von Josef Kollmann)&lt;br /&gt;
* Johann Freudlsperger: &#039;&#039;Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee&#039;&#039;. In: Rechenschaftsbericht des Zentral-Ausschusses der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft des Herzogtumes Salzburg für des Jahr 1912. Salzburg, 1913. Seite 278 - 280 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Kollmann, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:aus anderen Bundesländern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433767</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T20:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministerium zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6.000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433766</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T20:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch gewährte das k. k. Ackerbauministeriums zumindest in den ersten Betriebsjahren eine jährliche Subvention von 6000 Gulden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433763</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T20:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wunsch Josef Nawratils nach einer staatlich geführten Fischtzucht-Anstalt ging nicht in Erfüllung, doch wurde zumindest in den ersten Betriebsjahren der Central-Anstalt seitens des k. k. Ackerbauministeriums eine jährliche Subvention von 6000 Gulden gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433759</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433759"/>
		<updated>2016-05-23T20:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef, zitiert in Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T20:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef., zitiert in Zetter, Theophil Max  (1862): &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
*Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433752</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T20:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Anfänge der Fischzucht in Salzburg, Einfluss der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft==&lt;br /&gt;
Im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]] befassten sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einzelne Privatmänner in [[Böckstein]] ([[Gasteinertal]]) und am Hintersee mit der künstlichen Fischzucht. Ein Mann ist in dieser Zeit besonders hervorzuheben: der in Salzburg tätige Fischzüchter und -händler [[Josef Aigner]], der auf Anregung der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft eine Abhandlung über seine Methodik der künstlichen Fischzucht in Salzburg publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser ersten viel versprechenden Anfänge fehlte in Salzburg nach wie vor eine den Verhältnissen dieses Landes gerecht werdende Fischzucht-Anstalt. Dieser Umstand wurde besonders von der k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg bedauert. [[1862]] wurde diese jedoch seitens des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirtschaft dringlichst aufgefordert, ihr Augemerk auf die Förderung der künstlichen Fischzucht im [[Kronland Salzburg]] zu richten. Nun wurden rasch die Weichen für die Etablierung der künstlichen Fischzucht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ära Nawratil===&lt;br /&gt;
Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] war maßgeblich an der Realisierung dieses Projekts beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*Am 15. Juni [[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Als Protektor wurde Erzherzog [[Karl Ludwig]] gewählt, der Präsident des Verwaltungsausschusses wurde Landes-Chef [[Eduard Graf Taaffe]].&lt;br /&gt;
*Am 25. August 1865 wurde der Kauf des Grundstücks in Salzburg-Morzg (auf dem Gelände des heutigen [[Maria-Theresien-Schlössl]]s) beschlossen. Am 30. August wurde von Baumeister [[Valentin Ceconi]] bereits mit der Errichtung der Fischzucht-Anstalt begonnen, welche [[1866]] vollendet wurde.&lt;br /&gt;
*Die Fischzucht wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitung unter [[Sylvester Gottein]]===&lt;br /&gt;
*Am 1. Oktober [[1869]] wurde Sylvester Gottein vorerst zum provisorischen technischen Leiter, später zum Direktor bestellt. Die Oberleitung des Betriebes wurde von einem Komittee aus drei Gesellschaftsmitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
*1882 wurde die Anstalt in Morzg geschlossen. Die Tätigkeiten der Central-Anstalt wurden an den Hintersee verlegt. Auf dem Gelände wurde 1901 das Maria-Theresien-Schlössl errichtet. Einige Fischteiche haben sich bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Betrieb===&lt;br /&gt;
Die Anstalt wurde durch 18 Quellen mit dem nötigen Wasser versorgt. Die Bruthalle bestand aus 4 Kanälen, in denen mehr als eine Million Eier ausgebrütet werden konnten. Auf dem Grund der Anstalt befanden sich 30 Weiher mit einer Wasserfläche von insgesamt 2.000 Quadratklafter (= ca. 7.200 Quadratmeter). Später wurden zwar die Teichanlagen erweitert, jedoch mussten weitere Brutanstalten am Hintersee und am [[Wallersee]] errichtet werden, da die Anstalt in Hellbrunn langfristig nicht die nötigen Kapazitäten aufwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anstalt hatte zwei Fischwasser gepachtet, den Wallersee und den Hintersee samt den dazugehörigen Stromgebieten. Diese dienten zur Gewinnung der für die Anstalt benötigten Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezüchtet wurden: Seesaiblinge, Bachforellen, Seeforellen, Lachse (von der Fischzucht-Anstalt Hüningen im Elsass erhaltene Eier), Renken und Hechte. Daneben wurden auch Kreuzungsexperimente durchgeführt sowie diverse Mast-, Zier- und Futterfische gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden im ersten Betriebsjahr 1865/66 lediglich 150.000 Eier erbrütet, so waren es ab 1872/73 bis 1879/80 jährlich ca. eine Million Eier. Es wurden sämtliche Provinzen der Österreichischen Monarchie mit angebrüteten Eiern beliefert, daneben auch [[Deutschland]], [[England]], [[Frankreich]], [[Holland]] und [[Rumänien]]. Weiters wurden Besatzfische produziert und vor allem in den Hintersee, den Wallersee und den [[Fuschlsee]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründe für die Schließung und Übersiedlung an den Hintersee===&lt;br /&gt;
Der Standort der Fischzucht in Morzg erwies sich auf Dauer (für damalige Verkehrsverhältnisse) als wenig geeignet. Die weiten Transportwege für die befruchteten Eier (vom Hintersee, Wallersee, z. T. auch Fuschlsee, [[Mondsee]], [[Altausseer See]] und [[Grundlsee]]) ließen es sinnvoll erscheinen, Anstalten dort zu errichten, wo auch die Eier gewonnen wurden, denn deren Transport war stets mit großen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Aigner, Josef., zitiert in Zetter, Theophil Max  (1862): &#039;&#039;Vortrag über die Einbürgerung der künstlichen Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg 12. Jahrgang, 1862. Seite 19 - 23, 35 - 39, 49 - 53.&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Aus dem Vereine&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 12. Jahrgang, 1862. Seite 65&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg.&#039;&#039; In: Statistischer Bericht der Handels- und Gewerbekammer für das Herzogthum Salzburg an das hohe k.k. Handelsministerium über die Produktions- und Verkehrsverhältnisse nach den Ergebnissen des Jahres 1870. Verlag der salzburger Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1872. Seite 32 – 36&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Statistischer Bericht über die gesammten wirtschaftlichen Verhältnisse des Kronlandes Salzburgs in den Jahren 1871 - 1880. Verlag der Handels- und Gewerbekammer. Salzburg, 1883. Seite 36 – 40&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
Zetter, Johann Theophil Max: &#039;&#039;Zum neuen Jahre!&#039;&#039; In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 10. Jahrgang, 1860. Seite 1 - 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T16:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s in Morzg]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Culmus</name></author>
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		<updated>2016-05-23T16:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl-1).jpg|thumb|Erhaltene Teichanlage der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht auf dem Gelände des [[Maria-Theresien-Schlössl]]s]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Maria-Theresien-Schlössl und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, in: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883, Seite 112 - 116 &lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;, in: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908, 98 Seiten &lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;, [[Verlag der Fischzucht-Gesellschaft]], Salzburg, 1867, elf Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hintersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<updated>2016-05-23T16:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Maria-Theresien-Schlössl.jpg|thumb|historische Aufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morzger Straße 87 (Maria Theresien Schlössl).jpg|thumb|Denkmalgeschütztes {{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes]] Gebäude in [[Salzburg]]-[[Morzg]]. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[1866]] kaufte die [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht]] einige Wiesen zwischen Hellbrunn und Morzg, legte Fischteiche an und forstete das Grundstück auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde dann [[1901]] als Villa des Wiener Ulanen-Rittmeisters [[Josef Ritter von Lommer]] errichtet. Er nannte sie in Erinnerung an seine Mutter &amp;quot;Theresienvilla&amp;quot;. Doch schon am [[7. Jänner]] [[1902]] starb Josef und so veräußerte [[1905]] [[Max Ritter von Lommer]], sein Bruder, der auch das nahe gelegene [[Schloss Emslieb]] besaß, die Theresienvilla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden drei Jahrzehnten wechselten die Besitzer mehrmals, bis die Generalstochter [[Maria Striberski]] am [[29. Juli]] [[1935]] nach Um- und Ausbauten die Diätpension &amp;quot;Maria-Theresien-Schlößl&amp;quot; eröffnete. Für den Umbau wurde der international bekannte Wiener Jugendstilarchitekt Alfred Keller engagiert. Die Arbeiten wurden von [[Martin Knoll]] ausgeführt. Keller hatte schon die Prachtwohnung des Ehepaares Striberski in Wien nach deren Hochzeit [[1908]] mit einer von ihm entworfenen Einrichtung im [[Jugendstil]] und mit von ihm selbst gemalten, wandfüllenden Ansichten von mediterranen Landschaften ausgestattet. Dies sollte eine Erinnerung an die Orte der Hochzeitsreise des Ehepaares nach [[Italien]] (Rom, [[Neapel]] und Capri) und Nordafrika darstellen. Diese Einrichtung wurde 1935 nach Salzburg gebracht und mit ihr der neu erbaute Trakt mit Salon und Speisesaal sowie der kleine Salon und die Gästezimmer des Maria-Theresien-Schlössls eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1954]] erwarb die Mutter [[Horst Schneider]]s das idyllische Schlössl und machte daraus ein Hotel-Restaurant (das mit [[31. Dezember]] [[2007]] geschlossen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/burgen/theresienschloessl.htm www.salzburg.gv.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;). [[1982]] übernahm ihr Sohn Horst mit seiner Frau Heidi und Tochter Angela die Leitung des Hauses. Sie errichteten [[1987]] im Park die &amp;quot;Belle Etage&amp;quot; mit weiteren Komfort-Doppelzimmern. Im Restaurant wurden unter anderem fangfrische Fische aus den eigenen Fischteichen angeboten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle &lt;br /&gt;
 [http://www.salzburg-guide.com/eintrag-gastronomie,Restaurant-im-Maria-Theresien-Schloessl,656.html Salzburg Guide]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2007 wurde es verkauft und [[2008]] komplett umgebaut und restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prominente Gäste im Schlössl waren unter anderen Richard Burton und Liz Talyor, Clint Eastwood, [[Karl Böhm]], [[Wilhelm Furtwängler]] und Clark Gable. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Park==&lt;br /&gt;
Das Schlössl liegt in einem kleinen Park, zur Rückseite hin ansteigend zur [[Morzger Straße]], nach vorne flach auf diesen Wiesen in Richtung [[Hellbrunner Allee]]. Vor dem Schlössl befinden sich im linken Parkteil, dicht umgeben von Bäumen, ein großer Fischteich, schräg links die &amp;quot;Belle Etage&amp;quot; und ganz links eine kleine Villa, die von den derzeitigen Besitzern zeitweise bewohnt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt findet man noch alte Skulpturen, kleine Wasserläufe und -teiche mit Goldfischen, wobei die meisten Steinausführungen aus [[Konglomerat]] bestehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Salzburger Nachrichten]], [http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2FSNA8793-19971024 24. Oktober 1997], [http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2FSNA8793-19971024 Kleinteil, 5. November 2007]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Morzg#Maria-Theresien-Schl.C3.B6ssl Wikipedia  Morzg]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morzg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Iris_sibirica_Rhizom.jpg&amp;diff=433670</id>
		<title>Datei:Iris sibirica Rhizom.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Datei:Iris_sibirica_Rhizom.jpg&amp;diff=433670"/>
		<updated>2016-05-23T10:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bildbeschreibung2&lt;br /&gt;
|Beschreibung = Rhizom einer einjährigen [[Sibirien-Schwertlilie]] (kultiviert) mit Blattscheide des am Spross &amp;quot;reitenden&amp;quot; Schwertblattes&lt;br /&gt;
|Quelle = HALM&lt;br /&gt;
|Fotograf = Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
|Erstelldatum = November 2014&lt;br /&gt;
|Lizenzkommentar = (c) Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sibirien-Schwertlilie&amp;diff=433669</id>
		<title>Sibirien-Schwertlilie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Sibirien-Schwertlilie&amp;diff=433669"/>
		<updated>2016-05-23T10:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;) auf einer Streuwiese im Vorfeld des Untersberges. Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie durch die Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Sibirien-Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Sibirische Schwertlilie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Blaue Schwertlilie&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Wiesen-Schwertlilie&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039; L.) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Schwertlilien (&#039;&#039;Iris&#039;&#039;) innerhalb der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung== &lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige, 45 – 90 (120) cm hohe Pflanze. Als Überdauerungsorgan wird ein kräftiges Rhizom gebildet, das sich mit zunehmendem Alter immer mehr verzweigt, wodurch im Laufe der Jahre große Horste entstehen. Alle oberirdischen Teile sterben im Herbst ab; im Frühjahr erscheinen schmale, bläulich-güne, 0,5 – einen Zentimeter breite schwertförmige Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blütenstängel ist stielrund, hohl, und zur Blütezeit mit wenigen Ausnahmen länger als die Blätter. Pro Stängel werden ein bis drei Teilblütenstände mit jeweils ein bis drei Einzelblüten gebildet, die in Form eines so genannten &amp;quot;Fächels“ (Rhipidium) zickzackförmig verzweigt sind. Die Einzelblüten sind kurz gestielt, und stehen in der Achsel eines kleinen trockenhäutigen Tragblattes. Reich blühende Stängel tragen sieben, in seltenen Fällen bis zu acht Einzelblüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einzelblüte besteht aus sechs blauvioletten Blüten- (Perigon-)blättern (es treten jedoch im Freiland sehr selten vollkommen weiß blühende Mutationen auf). Die drei äußeren Blütenblätter hängen nach unten und werden &amp;quot;Hängeblätter“ genannt. Diese sind an der Spitze blauviolett, gegen den Grund weißlich mit dunkel blauvioletter Aderung und verschmälern sich plötzlich zum braungelben, purpurn geaderten &amp;quot;Nagel“ (Anlockfunktion und Orientierungshilfe für Bestäuber). Die drei inneren, deutlich kleineren blauvioletten Blütenblätter stehen aufrecht und werden als &amp;quot;Domblätter“ bezeichnet. Der Griffel ist dreiästig, über jedem Hängeblatt steht ein blumenblattartig gestalteter blauvioletter Griffelast, welcher nahe dem aufwärts gekrümmten Ende unterseits als Empfangsorgan für den Pollen die unscheinbare Narbe, einen kleinen schuppenartigen Lappen, trägt.  Den zwei Blütenblattkreisen folgt ein Kreis mit drei Staubblättern. Jedes Staubblatt liegt unter jeweils einem Griffelast. Die Bestäubung erfolgt üblicherweise durch Hummeln. Eine Selbstbestäubung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frucht wird eine Kapsel gebildet, die bei der Samenreife (meist Ende August/Anfang September) von der Spitze her dreispaltig aufspringt. Die hell- bis schwarzbraun gefärbten, stark abgeflachten hartschaligen Samen werden durch Stoß- bzw. Schüttelausbreitung entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standorte==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie kommt auf nassen Wiesen, in (Flach-)[[Moor]]en, auf Sumpfwiesen und im Röhricht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung im Bundesland Salzburg== &lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des [[Lungau]]es sind natürliche Vorkommen im gesamten [[Bundesland Salzburg]] bekannt. Schwerpunktmäßig tritt die Art im [[Flachgau]] auf.&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände, ein Projekt der Biotopschutzgruppe HALM. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
==Gefährdung und Schutz==&lt;br /&gt;
Die Sibirien-Schwertlilie ist salzburg- und österreichweit als „stark gefährdet“ (Rote Liste: 2) eingestuft. Im Bundesland Salzburg zählt sie zu den „vollkommen geschützten Pflanzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptgrund für die starke Dezimierung und Gefährdung liegt im Verlust und in der Veränderung ihrer Lebensräume (insbesondere Umwandlung von [[Streuwiese]]n in Intensivgrünland oder Fichtenforste, Nutzungsaufgabe und anschließende Verbrachung und Verbuschung der letzten verbliebenen Streuwiesen). Nur durch gezielte, fachlich fundierte Pflegemaßnahmen, wie sie beispielsweise die Biotopschutzgruppe [[Halm]] seit vielen Jahren durchführt, ist eine positive Bestandesentwicklung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Rhizom.jpg|Rhizom einer einjährigen Jungpflanze (kultiviert). Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Fruchtkapsel.jpg|Fruchtstände. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Samen.jpg|Samen. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
Datei:Iris sibirica Salzburg.jpg|Reich blühender Iris-Bestand nördlich der Stadt Salzburg. Foto: Bernhard Schmall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Dörken, V.M. (2013): Iris Sibirica &#039;&#039;- Sibirische Schwertlilie (Iridaceae).&#039;&#039; Jahrb. Bochumer Bot. Ver. 4: Seite 191-194&lt;br /&gt;
*Gontova, T.N. &amp;amp; O.A. Zatylnikova (2013): &#039;&#039;Comparative morphological and anatomical study of leaves and stems of&#039;&#039; Iris pseudacorus &#039;&#039;and&#039;&#039; Iris sibirica. Int. J. Pharm. Pharm. Sci. 5: Seite 574-578&lt;br /&gt;
*Hegi, G. (1939): &#039;&#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&#039;&#039;. Bd. 2. Weissdorn Verl., Jena. 532 Seiten&lt;br /&gt;
*Kirchner, O.v. (1911): &#039;&#039;Blumen und Insekten&#039;&#039;. Teubner, Leipzig. 436 Seiten&lt;br /&gt;
*Niklfeld, H. &amp;amp; Schratt-Ehredorfer, L. (1999): &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen Österreichs&#039;&#039;. In: Rote Listen gefährdeter Pflanzen Österreichs, 2. Auflage, (ed. Niklfeld, H.): 10. Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, Graz: Seite 33-151.&lt;br /&gt;
*Nowotny, G. (2010): &#039;&#039;Die Sibirische Schwertlilie. Blume des Jahres 2010&#039;&#039;. NaturLand Salzburg Heft 3: Seite 25-27&lt;br /&gt;
*Szöllösi, R., Medvegy, A., Németh, A., Kálmán, K. &amp;amp; E. Mihalik (2010): &#039;&#039;Intra-inflorescence variations in floral morphological and reproductive traits of&#039;&#039; Iris sibirica L. Acta Biol. Szeged 54(2): Seite 103-110&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 29. Jänner 2001 über den Schutz bestimmter wild wachsender Pflanzen in der freien Natur und den Schutz frei lebender Tierarten (Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung),&#039;&#039; LGBl. Nr. 18/2001&lt;br /&gt;
*Weberling, F. (1981): &#039;&#039;Morphologie der Blüten und der Blütenstände&#039;&#039;. Ulmer, Stuttgart. 391 Seiten&lt;br /&gt;
* Wittmann, H., Pilsl, P. &amp;amp; Nowotny, G.: &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen des Bundeslandes Salzburg.&#039;&#039; 1966, 5. Aufl., Naturschutzbeiträge (ed.: Amt d. Salzb. Landesreg., Naturschutzreferat) 8/1996: Seite 1 - 83&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=433668</id>
		<title>Biotopschutzgruppe HALM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Biotopschutzgruppe_HALM&amp;diff=433668"/>
		<updated>2016-05-23T10:30:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:gladiole.jpg|thumb|Sumpf-Siegwurz (&#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;HALM&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eimisches &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;rten- und &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ebensraum-&#039;&#039;&#039;M&#039;&#039;&#039;anagement) ist eine Gemeinschaft ehrenamtlich engagierter Menschen, die sich für die Erhaltung der heimischen Natur und ihrer Vielfalt einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Biotopschutzgruppe HALM==&lt;br /&gt;
[[Bild:Streuwiesenmahd_mit_Handsense.jpg|thumb|Mahd einer Streuwiese mit der Handsense. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abrechen Streuwiese.jpg|thumb|Abrechen einer Streuwiese. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Halbtrockenrasenpflege.jpg|thumb|Pflege des Steppenhanges am [[Rainberg]]. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Iris sibirica Nachzucht.jpg|thumb|Nachzucht der Sibirien-Schwertlilie. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Irisprojekt_HALM.JPG|thumb|Bestandsstützung der Sibirien-Schwertlilie durch Aussaat auf Probeflächen im Gelände. Foto: Bernhard Schmall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Gründung von HALM erfolgte im Oktober 2001 als Teilgruppe der Österreichischen Naturschutzjugend (önj). Unmittelbarer Anlass war das drohende Aussterben der [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]].&lt;br /&gt;
*HALM ist seit 2011 ein eigenständiger Verein&lt;br /&gt;
*HALM finanziert sich aus Spenden, Naturschutzprämien und Mitgliedsbeiträgen. &lt;br /&gt;
*HALM arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. &lt;br /&gt;
*HALM kooperiert mit Grundbesitzern, Behörden, Vereinen und Verbänden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
*Erhaltung heimischer Lebensräume durch konkrete Maßnahmen und Aktionen, um dem Rückgang von Tier- und Pflanzenarten aktiv entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;
*Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Pflege- und Managementkonzepten. &lt;br /&gt;
*Umsetzung der Konzepte gemeinsam mit Grundbesitzern und zuständigen (öffentlichen) Stellen. &lt;br /&gt;
*Wissenschaftliche Betreuung und Dokumentation der durchgeführten Projekte.&lt;br /&gt;
*Bereitstellung dieses Wissens in Form von Publikationen, Postern und Vorträgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tätigkeitsfelder==&lt;br /&gt;
===Wiesen- und Halbtrockenrasenpflege===&lt;br /&gt;
Viele ökologisch wertvolle Biotope sind durch extensive landwirtschaftliche Nutzung entstanden. Diese werden heute oft nicht mehr bewirtschaftet, dadurch geht Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten verloren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*HALM übernimmt die arbeitsintensive Erstpflege von aufgegebenen [[Streuwiese]]n und versucht in der Folge Landwirte zu motivieren, die Mahd wieder selbst durchzuführen (im Rahmen des Vertragsnaturschutzes). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*HALM bewirtschaftet einige hochwertige Flächen, die nur in mühsamer Handarbeit zu pflegen sind (z.B. steile Wiesenhänge, Halbtrockenrasen), selbst. Neben dem Einsatz von Motorsensen wird die traditionelle Mahd mittels Handsense forciert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seit 2011 werden besonders wertvolle Wiesenflächen im Rahmen eines Mahdprojektes von einem Kooperationspartner mit speziellen Mähgeräten gepflegt. HALM übernimmt dabei das Management für hochwertige Flächen, für die kein geeigneter Bewirtschafter gefunden werden konnte. In Salzburg und [[Oberösterreich]] werden auf diese Weise mehrere Hektar Wiesen gemäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachzucht seltener Pflanzenarten===&lt;br /&gt;
Durch Nachzucht von selten gewordenen Pflanzen in Kooperation mit dem Botanischen Garten der [[Universität Salzburg]] und die anschließende Auspflanzung auf entsprechenden Zielflächen trägt HALM dazu bei, die gefährdeten Populationen zu erhalten oder neue Bestände zu etablieren. Erfolgreich nachgezüchtet wurden bzw. werden u.a.:&lt;br /&gt;
* [[Sumpf-Siegwurz]] (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Sibirien-Schwertlilie]] (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Alant-Aschenkraut]] (&#039;&#039;Tephroseris helenitis&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Feuchtwiesen-Prachtnelke]] (&#039;&#039;Dianthus superbus&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;superbus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
* [[Troll-Blume]] (&#039;&#039;Trollius europaeus&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schaffung von hochwertigen Lebensräumen===&lt;br /&gt;
Durch das Anlegen von naturnahen Teichen und geeigneten Reptilien-Eiablagehaufen sowie andere Maßnahmen versucht HALM lebenswichtige Strukturen und Wandermöglichkeiten für viele Tierarten aufrecht zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Müllräumaktionen===&lt;br /&gt;
HALM befreit immer wieder besonders stark verschmutzte, ökologisch wertvolle Gebiete von Müll und Abfall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neophytenbekämpfung===&lt;br /&gt;
Neophyten sind Pflanzenarten, die nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in Gebiete gelangten, in denen sie vorher nicht einheimisch waren. Etliche dieser gebietsfremden Arten, z.B. das [[Drüsiges Springkraut|Drüsige Springkraut]] (&#039;&#039;Impatiens glandulifera&#039;&#039;) oder der [[Japan-Staudenknöterich]] (&#039;&#039;Fallopia japonica&#039;&#039;), zeigen eine starke Ausbreitungstendenz und treten beispielsweise an Bach- und Flussufern häufig in dichten Beständen auf, wodurch sie die heimische Vegetation verdrängen. HALM engagiert sich seit vielen Jahren bei der mühsamen, arbeitsaufwändigen Bekämpfung dieser Bio-Invasoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===HALM-Science - HALMe in der Wissenschaft===&lt;br /&gt;
*HALM gibt durch Exkursionen und Praktikumsplätze wertvolles Wissen über die heimische Natur an den &amp;quot;wissenschaftlichen Nachwuchs&amp;quot; und an Naturinteressierte weiter.&lt;br /&gt;
*In Zusammenarbeit mit der [[Universität Salzburg]] übernimmt HALM die Mitbetreuung von Bakkalaureats- und Diplomarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Neben den theoretischen Grundlagen vermittelt HALM insbesondere die praktische Umsetzung des generierten Wissens im Bereich des angewandten Naturschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umweltbaustellen===&lt;br /&gt;
Bei einer Umweltbaustelle handelt es sich um eine freiwillige Arbeitswoche für Jugendliche aus ganz Europa. HALM organisiert diese in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen [[Alpenverein]] und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg. Bei einer Umweltbaustelle werden vor allem diverse arbeitsaufwändige (Erst-)pflegemaßnahmen in wertvollen Biotopen durchgeführt, wobei neben schweißtreibender Arbeit für Natur- und Artenschutz auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Projekte===&lt;br /&gt;
HALM hat sich im Laufe der Jahre vielen weiteren Tätigkeitsfeldern zugewandt, u.a.:&lt;br /&gt;
*Projekt zur Erhaltung des letzten Standortes der [[Deutsche Tamariske|Deutschen Tamariske]] (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;) im [[Bundesland Salzburg]]&lt;br /&gt;
*Ingenieurbiologische Ufersicherungsmaßnahmen&lt;br /&gt;
*Mithilfe bei der Betreuung von Amphibienzäunen, &amp;quot;[[Frosch]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;klauben&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Teilnahme am &#039;&#039;Austrian Birdrace&#039;&#039; (Vogelbeobachtungswettbewerb), Mitarbeit am Österreichischen Brutvogelatlas und den Internationalen Wasservogelzählungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==HALMini==&lt;br /&gt;
2013 wurde HALMini, die Kinder- und Jugendgruppe von HALM, ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturinteressierten Kindern und Jugendlichen im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren wird die Möglichkeit geboten, bei den Ausflügen und Exkursionen in der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] die Natur spielerisch und erlebnisreich zu entdecken. Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von HALM-Mitgliedern, die Experten auf ihrem Gebiet sind, z.B. Botaniker, Amphibienspezialisten oder Vogelkundler. Hierbei sollen nicht nur Artenkenntnisse und ökologische Zusammenhänge vermittelt werden, sondern auch der respektvolle Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie das konzentrierte Beobachten gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlichkeitsarbeit==&lt;br /&gt;
HALM vermittelt seine Anliegen über eine eigene Homepage, Vorträge, Infostände, Führungen und  Presseaussendungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schützlinge==&lt;br /&gt;
[[Bild:frosch.jpg|thumb|Laubfrosch (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;). Foto: Angelika Vago]]&lt;br /&gt;
[[Bild:brentis.jpg|thumb|Mädesüß-Perlmuttfalter (&#039;&#039;Brenthis ino&#039;&#039;). Foto: Claudia Arming]]&lt;br /&gt;
[[Bild:iris.jpg|thumb|Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;). Foto: Günther Nowotny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeit von HALM werden die Lebensbedingungen vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten verbessert. Zu den Schützlingen gehören z. B. Sibirien-Schwertlilie (&#039;&#039;Iris sibirica&#039;&#039;), Sumpf-Siegwurz (Sumpf-Gladiole, &#039;&#039;Gladiolus palustris&#039;&#039;), Deutsch-Tamariske (&#039;&#039;Myricaria germanica&#039;&#039;), [[Laubfrosch]] (&#039;&#039;Hyla arborea&#039;&#039;) und unzählige Insekten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erfolge==&lt;br /&gt;
Von den vielen erfolgreich umgesetzten bzw. laufenden Projekten seien drei herausgegriffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &#039;&#039;Althammerbauer-Streuwiese&#039;&#039; in den so genannten „Walser Wiesen“ am Fuß des [[Untersberg]]es ([[Flachgau]]) war eine der ersten Flächen, die HALM nach seiner Gründung zu pflegen begann. Durch Entbuschung, Streuabzug und Sommermahd sowie den Einsatz eines Mulchmähgerätes wurde eine maschinelle Bewirtschaftung der Streuwiese wieder möglich. Seit 2007 übernimmt nun ein Landwirt die jährliche Mahd dieser hochwertigen Streuwiese. Das parallel dazu durchgeführte Monitoring bestätigt den Erfolg der Pflegemaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Vegetationszusammensetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Halbtrockenrasenböschung in [[Pfarrwerfen]] ([[Pongau]]) gehört zu den artenreichsten Flächen, die HALM betreut. 103 Pflanzenarten wurden hier nachgewiesen, wie z.B. der [[Orchideen-Blauweiderich]] (&#039;&#039;Veronica orchidea&#039;&#039;), der im Bundesland Salzburg nur hier vorkommt, oder die [[Fiederschuppen-Wiesenflockenblume]] (&#039;&#039;Centaurea jacea&#039;&#039; ssp. &#039;&#039;macroptilon&#039;&#039;). Seit 2007 erhält HALM diesen wertvollen Lebensraum durch regelmäßige Mahd, bei der die Biomasse entzogen wird und aufkommende Gehölze sowie wuchernde Ruderalpflanzen und invasive Neophyten zurückgedrängt werden. Der Bestand des Orchideen-Blauweiderichs konnte durch diese Maßnahmen erheblich vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die auf der Bruchhäuslwiese in [[Großgmain]] ([[Flachgau]]) angelegten drei Amphibienlaichgewässer sind als so genannte Trittsteinbiotope zu einem wichtigen Bestandteil einer langen Tümpelkette geworden. Somit tragen sie zu einem funktionierenden Biotopverbund im nördlichen Vorfeld des [[Untersberg]]es bei. Kurz nach der Befüllung stellten sich [[Grasfrosch]] (&#039;&#039;Rana temporaria&#039;&#039;), [[Bergmolch]] (&#039;&#039;Ichthyosaura alpestris&#039;&#039;) und [[Ringelnatter]] (&#039;&#039;Natrix natrix&#039;&#039;) als erste Gäste an den Tümpeln ein. Inzwischen tummelt sich dort auch eine große Anzahl verschiedener anderer Tiere, die sich gerne an Gewässern aufhalten. Auch die botanische Entwicklung darf in Zukunft gespannt erwartet und beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterstützung==&lt;br /&gt;
HALM freut sich über finanzielle Unterstützung genauso wie über tatkräftige Mithilfe bei ihren Einsätzen für den Biotopschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereinsadresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Biotopschutzgruppe HALM&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Universität Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Naturwissenschaftliche Fakultät]], Fachbereich Ökologie und Evolution&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Hellbrunner Straße]] 34&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
*[http://www.netzwerk-natur.at www.netzwerk-natur.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.halm-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karlszepter&amp;diff=433666</id>
		<title>Karlszepter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Karlszepter&amp;diff=433666"/>
		<updated>2016-05-23T10:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Karlszepter Habitus.JPG|thumb|Karlszepter (&#039;&#039;Pedicularis sceptrum-carolinum&#039;&#039;. Foto: Th. Meyer]]&lt;br /&gt;
[[File:Karlszepterstandort.JPG|thumb|Der letzte Standort des in Salzburg ausgestorbenen Karlszepters wird heute als Weide genutzt]]&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Karls(s)zepter&#039;&#039;&#039;, auch &#039;&#039;&#039;Karlszepter-Läusekraut&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Moorkönig&#039;&#039;&#039; genannt (&#039;&#039;Pedicularis sceptrum-carolinum&#039;&#039; L.), ist eine im [[Bundesland Salzburg]] in den [[1950er]] Jahren ausgestorbene Pflanzenart aus der Gattung der Läusekräuter (&#039;&#039;Pedicularis&#039;&#039;) innerhalb der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Das Karlszepter ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 150 cm erreichen kann. Die in einer Rosette angeordneten Grundblätter werden bis zu 30 cm lang. Der wenigblättrige Stängel ist oft rötlich überlaufen. Die Laubblätter sind fiederspaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in einer Traube angeordneten Blüten besitzen eine ca. drei Zentimenter lange schwefelgelbe Krone mit geschlossenem Schlund und einer blutroten Unterlippenspitze. Die Blütezeit fällt in die Monate Juni bis August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Läusekräuter ist das Karlszepter ein Halbparasit, wobei es nicht wirtsspezifisch ist. Als Wirtspflanzen wurden u.a. diverse Seggen-Arten (&#039;&#039;Carex&#039;&#039; sp.), Echt-Mädesüß (&#039;&#039;Filipendula ulmaria&#039;&#039;), Heil-Ziest (&#039;&#039;Betonica officinalis&#039;&#039;) und Blut-Weiderich (&#039;&#039;Lythrum salicaria&#039;&#039;) festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standorte==&lt;br /&gt;
Das Karlszepter kommt auf staunassen bis wechselfeuchten Moorwiesen und Flachmooren vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung im Bundesland Salzburg==&lt;br /&gt;
Die Verbreitung beschränkte sich auf die Wiesen an der [[Glan]] im Vorfeld des [[Untersberg]]es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Vorkommen befand sich im Bereich des Nordostfußes des [[Kleingmainberg]]es (nördlich von [[Fürstenbrunn]]), nahe der heutigen [[Tauernautobahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefährdung und Schutz==&lt;br /&gt;
Das Karlszepter ist im [[Bundesland Salzburg]] ausgestorben und österreichweit vom Aussterben bedroht. Die Art kommt nur noch im [[enns:Paltental]] in der Obersteiermark vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Karlszepter verschwand in Salzburg quasi „vor den Augen der Botaniker“, die Chronologie der Ereignisse ist im Detail erfasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um 1800 kam die Pflanze auf sumpfigen Wiesen an der Glan, zwischen der [[Stadt Salzburg]] und [[Glanegg]], noch „in Menge“ vor. Das Sammeln war damals sehr beliebt, da die Pflanze gesucht war. Zahlreiche lebende Exemplare wurden beispielsweise an Kaiserin Joséphine (die Gemahlin [[Napoleon]] Bonapartes) nach Paris oder an Botaniker in [[Wien]] gesandt. Es wurden bereits erste Bedenken geäußert, ob diese Sammelwut nicht bald zur Ausrottung der Pflanze führen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch übermäßiges Sammeln war die Population bis 1930 fast erloschen. Die Art wurde quasi „wegbotanisiert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um den geringen Restbestand zu erhalten, wurden in den [[1930er]] Jahren umfangreiche Schutzmaßnahmen beschlossen. Sowohl die Regulierung der Glan als auch der Bau der Tauernautobahn sollten die letzten Standorte nicht gefährden. Die Flächen mit Karlszepter-Vorkommen wurden von der [[Salzburger Landesregierung]] angepachtet; eine Mahd war frühestens ab Oktober gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1935 waren noch ca. 30 Pflanzen auf einem Haupt- und zwei Nebenstandorten vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch mangelnde Beaufsichtigung während des Baues der Tauernautobahn und durch einen nicht kommissionierten Wegebau wurden die Nebenstandorte vernichtet. Die Restpopulation umfasste 1944 lediglich 15 Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1946 und 1947 führte der Grundeigentümer auf dem letzten Standort eine nicht genehmigte Mahd bereits im August durch. Nur eine Pflanze überlebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das letzte Salzburger Exemplar blühte bis 1953, zeigte aber keine Selbstvermehrung. Es wurde dann von Oberlehrer [[Franz Fischer]] ausgegraben und unter Glas verwahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur damaligen Zeit wiederholt durchgeführte Auspflanzungsversuche zur Bestandsstützung blieben erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenswertes==&lt;br /&gt;
Der Name Karlszepter geht nicht auf Kaiser  [[Karl der Große|Karl den Großen]] zurück, obwohl die räumliche Nähe des Salzburger Vorkommens zum sagenumwobenen Untersberg ([[Kaiser Karl im Untersberg|Karlssage]]) einen Zusammenhang vermuten ließe. Das Karlszepter wurde nach dem Schwedenkönig Karl XII. (1682 - 1718) benannt. Daher ist der in der Literatur auftauchende Name Kaiser-Karlszepter falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Botanische Notizen&#039;&#039;. In: Botanische Zeitung. 1. Jahrgang, Nr. 20, 1802. Seite 311-320.&lt;br /&gt;
*Franz Anton Alexander von Braune: &#039;&#039;Das große und berühmte Untersberg-Torfmoor-Gefild&#039;&#039;. Salzburg, Mayr’sche Buchhandlung, 1843. 300 Seiten.&lt;br /&gt;
*Franz Fischer: &#039;&#039;Vierter Beitrag zur Flora des Landes Salzburg&#039;&#039;. In: Mitteilungen der Naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft am Haus der Natur in Salzburg/Botanische Arbeitsgruppe, 1955. Seite 41-46,&lt;br /&gt;
*Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler &amp;amp; Karl Oswald: &#039;&#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol&#039;&#039;. Linz, Land Oberösterreich, OÖ Landesmuseen, 2008. 1392 Seiten.&lt;br /&gt;
*Anton König: &#039;&#039;Ein Leben – dem Mysterium der Pflanze gewidmet. Eine Würdigung des großen heimischen Botanikers Direktor Franz Fischer, Elsbethen&#039;&#039;. In: Salzburger Volkszeitung, 6. 11. 1954. Seite 4.&lt;br /&gt;
*Harald Niklfeld &amp;amp; Luise Schratt-Ehrendorfer: &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen Österreichs&#039;&#039;. In: Rote Listen gefährdeter Pflanzen Österreichs, 2. Auflage, (ed. Niklfeld, H.). 10. Grüne Reihe des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, Graz, 1999. Seite 33-151.&lt;br /&gt;
*Jaro Podhorsky: &#039;&#039;Der letzte Moorkönig des Untersberger Moores&#039;&#039;. In: Die Glan bei Salzburg (ed. Sinnhuber, K.). Amt der Landesregierung Salzburg, 1949. Seite 30-31.&lt;br /&gt;
*[[Salzburger Landesarchiv]] (SLA), PRÄ 1938/42-0277-2013 (Akten über die Unterschutzstellung der letzten Standorte)&lt;br /&gt;
*Werner Rothmaler: &#039;&#039;Exkursionsflora von Deutschland. 10. Auflage. Band 4. Gefäßpflanzen&#039;&#039;. Heidelberg, Spektrum Akademischer Verlag, 2005. 980 Seiten.&lt;br /&gt;
*Hans Christian Weber: &#039;&#039;Über Wirtspflanzen und Parasitismus einiger mitteleuropäischer&#039;&#039; Rhinantoideae (Scrophulariaceae). In: Plant Syst. Evol. 125, 1976. Seite 97-107.&lt;br /&gt;
*Helmut Wittmann, Peter Pilsl &amp;amp; Günther Nowotny: &#039;&#039;Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen des Bundeslandes Salzburg. 5. Aufl&#039;&#039;. In: Naturschutzbeiträge (ed.: Amt d. Salzb. Landesreg., Naturschutzreferat) 8/1996. Seite 1-83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.floraweb.de/ Informationen zum Karlszepter auf FloraWeb] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flora]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Zentral-Fischzuchtanstalt&amp;diff=433662</id>
		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T10:01:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Salzburgwiki-Artikel Josef Nawratil und dortige Quellen&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883. Seite 112-116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;. In: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908. 98 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Josef Nawratil</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Nawratil ([[1829]] - [[1892]]) war Professor für Naturgeschichte am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasium Salzburg]], engagierte sich im Rahmen der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] in der Obstbaum- und Bienenzucht und war erster Direktor und technischer Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft gründete Josef Nawratil die erste Salzburger Obstbaumschule, die „Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Weingartengütl“ und den ersten Salzburger Stadtbienenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Nawratil war maßgeblich an der Realisierung der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg-Morzg beteiligt: &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*[[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Die Fischzucht selbst wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Künstliche Fischzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolph Ritter von Berndt &amp;amp; Josef Nawratil: &#039;&#039;An das löbliche Centrale der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 98-99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Iglhauser]]: &#039;&#039;Land der Eistränen, Heimat der Poeten&#039;&#039;. Eigenverlag Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal, 1995. Seite 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Vortrag über die Bienenzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 11. Jahrgang, 1861. Seite 45-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Jahresbericht des Herrn k.k. Professors Nawratil über den von ihm geleiteten Bienenstand des Centrale’s der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Die künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landes-Kultur in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 18-27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Ueber künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landwirthschaft&#039;&#039;. In: Oesterreichisch-ungarische Fischerei-Zeitung, 4. Jahrgang, 1881. Seite 19-20, 26-27, 37,43-44, 53, 63-64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theophil Max Zetter: &#039;&#039;Geschäftsbericht&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 1-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Nawratil ([[1829]] - [[1892]]) war Professor für Naturgeschichte am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasium Salzburg]], engagierte sich im Rahmen der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] in der Obstbaum- und Bienenzucht und war erster Direktor und technischer Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft gründete Josef Nawratil die erste Salzburger Obstbaumschule, die „Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Weingartengütl“ und den ersten Salzburger Stadtbienenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Nawratil war maßgeblich an der Realisierung der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg-Morzg beteiligt. &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*[[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Die Fischzucht selbst wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Künstliche Fischzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolph Ritter von Berndt &amp;amp; Josef Nawratil: &#039;&#039;An das löbliche Centrale der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 98-99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Iglhauser]]: &#039;&#039;Land der Eistränen, Heimat der Poeten&#039;&#039;. Eigenverlag Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal, 1995. Seite 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Vortrag über die Bienenzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 11. Jahrgang, 1861. Seite 45-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Jahresbericht des Herrn k.k. Professors Nawratil über den von ihm geleiteten Bienenstand des Centrale’s der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Die künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landes-Kultur in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 18-27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Ueber künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landwirthschaft&#039;&#039;. In: Oesterreichisch-ungarische Fischerei-Zeitung, 4. Jahrgang, 1881. Seite 19-20, 26-27, 37,43-44, 53, 63-64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theophil Max Zetter: &#039;&#039;Geschäftsbericht&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 1-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Nawratil ([[1829]] - [[1892]]) war Professor für Naturgeschichte am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasium Salzburg]], engagierte sich im Rahmen der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] in der Obstbaum- und Bienenzucht und war erster Direktor und technischer Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gründete Josef Nawratil die erste Salzburger Obstbaumschule, die „Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Weingartengütl“ und den ersten Salzburger Stadtbienenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Nawratil war maßgeblich an der Realisierung der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg-Morzg beteiligt. &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*[[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Die Fischzucht selbst wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Künstliche Fischzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolph Ritter von Berndt &amp;amp; Josef Nawratil: &#039;&#039;An das löbliche Centrale der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 98-99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Iglhauser]]: &#039;&#039;Land der Eistränen, Heimat der Poeten&#039;&#039;. Eigenverlag Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal, 1995. Seite 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Vortrag über die Bienenzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 11. Jahrgang, 1861. Seite 45-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Jahresbericht des Herrn k.k. Professors Nawratil über den von ihm geleiteten Bienenstand des Centrale’s der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Die künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landes-Kultur in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 18-27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Ueber künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landwirthschaft&#039;&#039;. In: Oesterreichisch-ungarische Fischerei-Zeitung, 4. Jahrgang, 1881. Seite 19-20, 26-27, 37,43-44, 53, 63-64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theophil Max Zetter: &#039;&#039;Geschäftsbericht&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 1-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Direktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Josef_Nawratil&amp;diff=433658</id>
		<title>Josef Nawratil</title>
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		<updated>2016-05-23T09:44:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Nawratil ([[1829]] - [[1892]]) war Professor für Naturgeschichte am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasium Salzburg]], engagierte sich im Rahmen der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] in der Obstbaum- und Bienenzucht und war erster Direktor und technischer Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gründete Josef Nawratil die erste Salzburger Obstbaumschule, die „Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Weingartengütl“ und den ersten Salzburger Stadtbienenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Nawratil war maßgeblich an der Realisierung der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg-Morzg beteiligt. &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*[[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Die Fischzucht selbst wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Künstliche Fischzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolph Ritter von Berndt &amp;amp; Josef Nawratil: &#039;&#039;An das löbliche Centrale der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 98-99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Iglhauser]]: &#039;&#039;Land der Eistränen, Heimat der Poeten&#039;&#039;. Eigenverlag Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal, 1995. Seite 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Vortrag über die Bienenzucht&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 11. Jahrgang, 1861. Seite 45-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Jahresbericht des Herrn k.k. Professors Nawratil über den von ihm geleiteten Bienenstand des Centrale’s der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Die künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landes-Kultur in Salzburg&#039;&#039;. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 18-27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: &#039;&#039;Ueber künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landwirthschaft&#039;&#039;. In: Oesterreichisch-ungarische Fischerei-Zeitung, 4. Jahrgang, 1881. Seite 19-20, 26-27, 37,43-44, 53, 63-64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theophil Max Zetter: &#039;&#039;Geschäftsbericht&#039;&#039;. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 1-3.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Josef Nawratil</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Josef Nawratil ([[1829]] - [[1892]]) war Professor für Naturgeschichte am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasium Salzburg]], engagierte sich im Rahmen der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] in der Obstbaum- und Bienenzucht und war erster Direktor und technischer Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirken==&lt;br /&gt;
Im Rahmen seiner Tätigkeiten für die k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gründete Josef Nawratil die erste Salzburger Obstbaumschule, die „Landwirtschaftliche Versuchsanstalt Weingartengütl“ und den ersten Salzburger Stadtbienenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Nawratil war maßgeblich an der Realisierung der Österreichischen Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg-Morzg beteiligt. &lt;br /&gt;
*[[1862]] bis [[1864]] besuchte er mehrmals die damals bereits etablierten Fischzucht-Betriebe (Kuffer in [[München]] und Hüningen im Elsass), um den Stand der Technik kennenzulernen. &lt;br /&gt;
*[[1864]] wurde die Sektion für künstliche Fischzucht der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft gegründet. Nawratil fungierte als Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
*[[1865]] konstituierte sich die Sektion unter dem endgültigen Namen „Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht“. Die Fischzucht selbst wurde Ende Oktober 1865 eröffnet, Josef Nawratil zum Direktor und technischen Leiter bestellt.&lt;br /&gt;
*In dieser Eigenschaft modifizierte Nawratil die damals üblichen Erbrütungsvorrichtungen und verbesserte die Methoden zum Transport angebrüteter Eier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: Künstliche Fischzucht. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adolph Ritter von Berndt &amp;amp; Josef Nawratil: An das löbliche Centrale der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 98-99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Bernhard Iglhauser]]: Land der Eistränen, Heimat der Poeten. Eigenverlag Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal, 1995. Seite 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: Vortrag über die Bienenzucht. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 11. Jahrgang, 1861. Seite 45-47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: Jahresbericht des Herrn k.k. Professors Nawratil über den von ihm geleiteten Bienenstand des Centrale’s der k.k. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: Die künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landes-Kultur in Salzburg. In: Monats-Blatt der k.k. Landwirthschafts Gesellschaft in Salzburg, 14. Jahrgang, 1864. Seite 18-27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Josef Nawratil: Ueber künstliche Fischzucht und ihre Bedeutung für die Landwirthschaft. In: Oesterreichisch-ungarische Fischerei-Zeitung, 4. Jahrgang, 1881. Seite 19-20, 26-27, 37,43-44, 53, 63-64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theophil Max Zetter: Geschäftsbericht. In: Verhandlungen und Mittheilungen der kais. königl. Landwirthschafts-Gesellschaft in Salzburg, 13. Jahrgang, 1863. Seite 1-3.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<title>Zentral-Fischzuchtanstalt</title>
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		<updated>2016-05-23T09:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883. Seite 112-116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;. In: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908. 98 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883. Seite 112-116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;. In: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908. 98 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Fischzucht-Gesellschaft: &#039;&#039;Die österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. Verlag der Fischzucht-Gesellschaft. Salzburg, 1867. 11 Seiten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht&#039;&#039;&#039; war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg&#039;&#039;&#039; an den [[Hintersee (See)|Hintersee]] verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg&#039;&#039;. In: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883. Seite 112-116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten&#039;&#039;. In: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908. 98 Seiten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2016-05-23T09:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Österreichische Central-Anstalt für künstliche Fischzucht war eine von der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] [[1865]] in [[Morzg|Salzburg-Morzg]] errichtete Fischzucht-Anstalt, die [[1882]] geschlossen und unter der Bezeichnung „Erste österreichische Zentral-Fischzuchtanstalt Hintersee der k.k. Landwirtschaftsgesellschaft Salzburg“ an den [[Hintersee (See)|Hintersee]]  verlegt wurde. An der Realisierung war Gymnasial-Professor [[Josef Nawratil]] maßgeblich beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur und Quellen==&lt;br /&gt;
*Anonym: Erste österreichische Centralanstalt für künstliche Fischzucht in Salzburg. In: Mittheilungen des oesterreichischen Fischerei-Vereines, 3. Jahrgang, 1883. Seite 112-116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: Beiträge zur Statistik der Binnen-Fischerei in Österreich - Statistik der Fischzuchtanstalten. In: Beilage zur statistischen Monatsschrift N.F. 13. Irrgang, Brünn, 1908. 98 Seiten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Culmus</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Fischerei-Fachschule&amp;diff=433514</id>
		<title>Fischerei-Fachschule</title>
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		<updated>2016-05-21T20:42:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Culmus: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Fischerei-Fachschule&#039;&#039;&#039; in [[Seekirchen]] am [[Wallersee]] war ein Projekt, an dem der Salzburger Fischerei-Experte [[Josef Kollmann]] maßgeblich beteiligt war, das jedoch nie realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Josef Kollmann war Fischereireferent und Fischereidirektor der [[Salzburger Landwirtschaftsgesellschaft|k. k. Landwirtschafts-Gesellschaft in Salzburg]] und Leiter der [[Zentral-Fischzuchtanstalt|Fischzucht-Anstalt Hintersee]]. Er hat sich im Rahmen seiner fischereilichen Tätigkeiten große Verdienste um die Fischerei in den Alpenländern erworben, insbesondere im [[Bundesland Salzburg|Land Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronologie der Planungen ==&lt;br /&gt;
[[1905]] wurde auf dem Internationalen Fischereikongress in [[Wien]] der Bau einer Fachschule angeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1907]] arbeitete Kollmann die Lehrpläne für eine geplante österreichische Fischerei-Schule mit einjähriger Unterrichtsdauer aus. Bis zu seinem Lebensende ([[1913]]) befasste er sich mit den Planungen zu dieser Fischerei-Fachschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1909]] wurde vom [[Salzburger Landtag]] beschlossen, dieses Projekt sobald als möglich zu realisieren und entsprechende Verhandlungen mit dem k. k. Ackerbauministerium zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt war bis 1913 weit gediehen. Nachdem [[Kaiser Franz Joseph I.]] zur Errichtung einer staatlichen Fischerei-Fachschule in Seekirchen am Wallersee die Allerhöchste Genehmigung erteilt hatte, wurden Verhandlungen über den Erwerb des Baugrundes geführt.&lt;br /&gt;
Geplant war eine Schule für ca. 25 Schüler mit Unterrichtsräumen, Wirtschaftsgebäuden, Wohnräumen für das Lehr- und Wirtschaftspersonal, Bruthaus und Teichanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Weltkrieg verhinderte die rasche Umsetzung des Projekts. [[1918]] war man über die Frage der Grundablösung noch nicht hinausgekommen. Dennoch war man zuversichtlich, dass eine baldige Errichtung möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1920]] unternahm der Salzburger [[Landes-Fischereiverein]] letztmalig den Versuch, die [[Salzburger Landesregierung]] zu einer baldigen Errichtung der Fischerei-Fachschule zu bewegen. Zu einer Realisierung des Projekts kam es jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Artikel Josef Kollmann und dortige Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Zur Errichtung der Salzburger Fischerei-Fachschule&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 6. Jahrgang, 1909. Seite 307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anonym: &#039;&#039;Fischereifachschule in Salzburg&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 10. Jahrgang, 1913. Seite 189.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 15. Jahrgang, 1918. Seite 163-164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Salzburger Landes-Fischereiverein: &#039;&#039;Hauptversammlungsbericht&#039;&#039;. In: Österreichische Fischerei-Zeitung, 17. Jahrgang, 1920. Seite 73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischerei]]&lt;/div&gt;</summary>
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