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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2013-04-08T20:26:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus liegt in einer Höhe von 1925 m im Tennengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustiege ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus kann über die Eisriesenwelt (anspruchsvoll, ausgesetzer Steig) oder von Stegenwald erreicht werden. Von der Werfener Seite ist der Zustieg erheblich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarhütten ==&lt;br /&gt;
Werfener Hütte, Edelweiss Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-04-08T20:19:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2013-04-08T20:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:C:\happischhaus.jpg|miniatur|Leopold-Happischhaus]]&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus liegt in einer Höhe von 1925 m im Tennengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustiege ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus kann über die Eisriesenwelt (anspruchsvoll, ausgesetzer Steig) oder von Stegenwald erreicht werden. Von der Werfener Seite ist der Zustieg erheblich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarhütten ==&lt;br /&gt;
Werfener Hütte, Edelweiss Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-04-08T20:13:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus liegt in einer Höhe von 1925 m im Tennengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustiege ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus kann über die Eisriesenwelt (anspruchsvoll, ausgesetzer Steig) oder von Stegenwald erreicht werden. Von der Werfener Seite ist der Zustieg erheblich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarhütten ==&lt;br /&gt;
Werfener Hütte, Edelweiss Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2013-04-08T20:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus liegt in einer Höhe von 1925 m im Tennengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustiege ==&lt;br /&gt;
Das Leopold-Happischhaus kann über die Eisriesenwelt (anspruchsvoll, ausgesetzer Steig) oder von Stegenwald erreicht werden. Von der Werfener Seite ist der Zustieg erheblich länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarhütten ==&lt;br /&gt;
Werfener Hütte, Edelweiss Hütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.happischhaus.at/}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.werfenerhuette.com/}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cklotz</name></author>
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		<title>Almkanal</title>
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		<updated>2011-08-31T08:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Cklotz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Koenigsseeache Almkanal.jpg|thumb|Die Ableitung des Almkanals bei [[Hangendenstein]] auf bayerischer Seite im [[Berchtesgadener Land]] von der [[Königsseeache]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Almkanalwehr in Grödig Ortsmitte.jpg|thumb|Almkanalwehr in Grödig Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amkanal in Grödig-Eichet.jpg|thumb|Almkanal in [[Grödig]]-[[Eichet]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Almkanal_02.jpg|thumb|Almkanal im Bereich [[Gneis]] Höhe [[Kommunalfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Almkanal_Stadtgebiet.jpg|thumb|im Bereich [[Schloss Leopoldskron]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Almkanal_04.jpg|thumb|Almkanal beim Kraftwerk der Alten Pulvermühle, wo sich der Almkanal gabelt: das zum linken unteren Bildrand fließende Wasser ist der nach Norden führende Ast - in die [[Riedenburg]] und weiter nach [[Mülln]], der hinter dem Haus weiter führende Verlauf ist der Hauptarm nach St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Almkanal, Schleuse in der Brunnhausgasse.jpg|thumb|Almkanal, Schleuse in der Brunnhausgasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-11-28, Bürgermeisterloch 048.jpg| thumb|Eintritt des Almkanalsarms in den [[Mönchsberg]] unterhalb vom [[Bürgermeisterloch]] auf [[Nonntal]]er Seite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftsarm des Almkanals in Salzburg.jpg|thumb|Stiftsarm des Almkanals in Salzburg]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Almkanal&#039;&#039;&#039; stellt eines der interessantesten technischen Meisterleistungen der Vergangenheit in der [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verlauf==&lt;br /&gt;
Der Almkanal wird noch auf bayerischer Seite im [[Berchtesgadener Land]] von der [[Königseeache]] abgeleitet. Er verläuft durch [[Grödig]], in früheren Zeiten an zahlreichen, heute nur mehr wenigen Mühlen vorbei durch [[Eichet]], die [[Eichethofsiedlung]], [[Gneis]] und östlich des [[Leopoldskroner Weiher]]s, wo er sich teilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Hauptarm, die &#039;&#039;Stifts Almleitung&#039;&#039;, führt geradewegs durch den [[Mönchsberg]], etwa auf der Höhe vom [[Bürgermeisterloch]], und erreicht die [[Altstadt]] zwischen dem [[Petersfriedhof]] und der [[Festungsgasse]]; dort teilt sich dieser Arm (von Süden nach Norden):&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Unteren Kapitalarm&#039;&#039;, der etwa bei der [[Gewerbeschule Salzburg]] in die [[Salzach]] mündet;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Höllbräuarm&#039;&#039;, der beim ehemaligen &#039;&#039;Gasthof Höllbräu&#039;&#039;, heute [[Radisson Altstadthotel]], in die Salzach mündet;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Oberen Kapitelarm&#039;&#039;, der die [[Kapitelschwemme]] und die Häuser am [[Kapitelplatz]] versorgte;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;St. Peter Arm&#039;&#039;, der durch das [[Erzstift St. Peter]] führt, dann entlang zum [[Hofmarstall]], wo er sich teilt:&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Gamperarm&#039;&#039;, führt durch den heutigen [[Furtwänglerpark]] - [[Universitätsplatz]] (wo man ihn heute wieder sehen kann) - [[Getreidegasse]] - [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], wo er in die [[Salzach]] mündet;&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;Hofstallarm&#039;&#039;, fließt am  [[Sigmundstor]] vorbei, versorgte früher das [[Bürgerspital]] und erreicht die Salzach auf Höhe des heutigen [[Haus der Natur|Hauses der Natur]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vom Hauptarm nach Süden fließt der &#039;&#039;Nonntalarm&#039;&#039;, durch das [[Erzbischöfliches Brunnhaus|erzbischöflichen Brunnhaus]] und um den [[Nonnberg]] herum, er mündet nördlich der [[Karolinenbrücke]] in die Salzach;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vom Hauptarm nach Norden führt ein Kanal in die [[Riedenburg]] in den&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Neutorarm&#039;&#039;, der nördlich vom Sigmundstor, etwa unterhalb vom [[Wasserturm am Mönchsberg]] durch den Berg geführt wird, die  [[Gstättengasse]] versorgt hatte und Nähe der [[Ursulinenkirche St. Markus]] in die Salzach mündet;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;Müllner Arm&#039;&#039;, der die Mühlen in [[Mülln]] mit Wasser versorgte und nahe der Eisenbahnbrücke die Salzach erreicht;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] an folgenden Stellen Almkanal-Zweige zu sehen:&lt;br /&gt;
* In der Talstation der [[Festungsbahn]] - siehe &#039;&#039;Tipp&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* bei der Mühle von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]&lt;br /&gt;
* am Universitätsplatz vor der [[Kollegienkirche]]&lt;br /&gt;
* in Mülln bei der [[Augustinergasse]]&lt;br /&gt;
* sowie die Einmündungen in die Salzach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
====Anfänge====&lt;br /&gt;
Die Anfänge des Almkanalnetzes reichen in das [[8. Jahrhundert]] zurück. Das ältestes Teilstück führte damals schon nach Mülln, wo es Mühlen antrieb und einem ganzen Stadtviertel seinen Namen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst bezog der Almkanal sein Wasser nur aus bestehenden Bächen im Gebiet vom [[Leopoldskroner Moor]]. Ab [[1160]] wurde Wasser von diesem Moor in den nahe vorbei fließenden [[Rosittenbach]] über Rohre geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburg besaß im frühen [[Mittelalter]] innerhalb der Stadtmauern auch Felder, z. B. zwischen [[Klausentor]] und [[Gstättentor]], sowie den [[Frauengarten]]. Diese mussten bewässert werden, aber auch die wachsende Bevölkerung brauchte mehr Wasser. Das waren neben dem [[Brände Stadt Salzburg|Stadtbrand]] [[1127]] die Überlegungen, die zum Bau eines Wasserleitungsstollens durch den natürlichen Schutzwall der [[Salzburger Stadtberge|Stadtberge]] führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der schmalsten Stelle zwischen [[Festungsberg]] und Mönchsberg ließen die beiden Bauherren , das [[Salzburger Dom|Domkapitel]] und [[Erzstift St. Peter|Stift St. Peter]], unter Erzbischof [[Konrad I.]] in den Jahren [[1137]] bis [[1143]] den 400 m langen Stollen (“Stiftsarmstollen”) durch den Berg schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[1286]] wurde mit der Genehmigung von [[Kuno von Gutrat]] zum Bau eines fünf Kilometer langen Durchstichkanales vom Rosittenbach durch den Wald von &#039;&#039;Kattenau&#039;&#039; ([[Gartenau]]) bis zur Königsseeache - auch &#039;&#039;Alm&#039;&#039; oder &#039;&#039;Almfluss&#039;&#039; genannt - begonnen. Damit gelang eine für die weitere Stadtentwicklung entscheidende Verbesserung der Wasserversorgung. Die dazu notwendigen Wehranlagen führten jedoch in Folge zu Überschwemmungen, weshalb die Abzweigung etwas Flussaufwärts nach [[Hangendenstein]] verlegt wurde, wo sie sich noch heute befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des [[14. Jahrhundert]]s gestattete Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Bürgern der Stadt für ihren Wasserbedarf im nördlichen Stadtbereich einen zweiten Wasserleitungsstollen durch den [[Mönchsberg]] zu schlagen. Der stadtseitige Stollenausgang, heute etwa bei der [[Pferdeschwemme]], nutzten neben dem [[Bürgerspital]] auch zahlreiche Mühlen, Walken, Schleifereien, Schmieden und Sägen die Wasserkraft. Rund um das Gstättentor entwickelte sich ein Zentrum des städtischen Gewerbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ende des Mittelalters====&lt;br /&gt;
Das [[1548]] erbaute [[Erzbischöfliches Brunnhaus|Brunnhaus]], ein mit Almwasser betriebenes Grundwasserhebewerk, versorgte zahlreiche Stadthäuser und Brunnen sogar am gegenüberliegenden Salzachufer. Zusätzlich lieferten vom Stiftsarmstollen ausgehende hölzerne Almbrunnleitungen an über 80 Ausläufen Wasser für Brunnen, Waschhäuser, [[Salzburger Badehäuser|Bäder]], [[Pferdeschwemme]]n und Fischkalter. Das [[1664]] am Südhang des [[Festungsberg]]es errichtete Wasserpumpwerk des Erzbischöflichen Brunnhauses förderte mit hohem Druck Wasser für die Fontäne des [[Residenzbrunnen]]s und für die höher gelegenen Häuser im [[Nonntal]] und im [[Kaiviertel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab nun schon vier Arme des Almkanals, die die [[Altstadt]] durchflossen. Die Stadt wurde einmal die Woche durch gestautes Almkanalwasser &amp;quot;gereinigt&amp;quot; (was bis ins [[19. Jahrhundert]] üblich war) und um den Ausbruch von Seuchen zu erschweren siedelte Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] die städtischen Fleischbänke “am Gries” (heute [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[1566]] erklärte sich die Erzbischöfliche Kammer als dritter “Almherr“ neben dem Stift St. Peter und dem Domkapitel bereit, ein Drittel der Erhaltungskosten des Kanalsystemes zu bestreiten, da die groß angelegten bischöflichen Fischteiche [[Leopoldskroner Weiher]] und [[Glanegg]]er Geiselweiher und der Ausbau neuer Wasserleitungen zu den Residenzgebäuden zu einem erheblichen Anwachsen des Wasserbedarfes und des Instandhaltungsaufwandes geführt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[16. Jahrhundert|16.]] bis ins [[19. Jahrhundert]] entwickelte sich der Almkanal immer mehr zur Lebensader für Gewerbe und Fabriken innerhalb und außerhalb der Stadt. Der Köckablass in [[Thumegger-Bezirk]] lieferte zusätzliches Triebwasser für die Mühlen am [[Hellbrunnerbach]]. Über den [[Kreuzbrücklbach]] und den [[Ganshofbach]] wurde in [[Maxglan]] die Wasserführung von [[Glan]] und [[Glanmühlbach]] aufgebessert. Mühlen, Sägen, Walken, Schleifereien, Polierwerke, Kugelmühlen, Schmieden, Hammerwerke, Wasserpumpwerke, Bleiweiß- und Lederfabriken, Gewürz- und Lehmstampfe, Pulverfabriken, Malzmühlen, [[Bier|Brauereien]] und Feigenkaffeefabriken wurden betrieben, zahlreiche Teiche für die Eisgewinnung (siehe [[Bier#Bierkühlung|Bier]]) wurden angelegt. [[Grödig]] war Zentrum der Eisenverarbeitung und der Zementindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neuzeit====&lt;br /&gt;
Im Zuge der Säkularisierung übernahm der Staat [[1803]] von den drei kirchlichen Almherrnhöfen auch die Verwaltung und Erhaltungspflicht für das Kanalsystem. Zur wirtschaftlichen Blütezeit des Almkanales wurden Ende des [[19. Jahrhundert]]s vom k. u. k. Zeit 63 Werke mit über 100 Wasserrädern und einer Gesamtleistung von nahezu 2000 PS sowie 353 sonstige Wasserrechte registriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und die darauf folgende Wirtschaftskrise, aber auch der Ausbau des Stromnetzes führten zur Stillegung vieler Anlagen und zum fortschreitenden Verfall des Kanalsystemes. [[1937]] zog sich der Staat als Almkanalbetreiber zurück und bestimmte mit einem speziellen Bundesgesetz die Wasserwerksgenossenschaft-Almhauptkanal, die Wasserwerksgenossenschaft Stiftsarm und die Stadt Salzburg für den [[Neutor]]arm zu den neuen Erhaltungsträgern. Mit der technischen Leitung des Gesamtsystemes wurde ein &amp;quot;Almmeister&amp;quot; betraut. Aber auch diese Konstellation konnte den langsamen Verfall des Kanalsystemes nach dem Zweiten Weltkrieg nicht entscheidend aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seit 1970====&lt;br /&gt;
Anfang der [[1970er]]-Jahre war das Kanalsystem bereits so desolat, dass die Wasserführung reduziert werden musste, und sich die noch bestehenden Betriebe in ihrer Existenz gefährdet sahen. Wasseraustritte und Überflutungen, insbesondere in den aufgedämmten Kanalabschnitten, waren an der Tagesordnung. Angesichts einer Uferlänge des Almkhauptkanales von rund 24 km reichten die bescheidenen Genossenschaftsmittel nicht einmal für die notwendigsten Reparaturen der meist hölzernen, großteils völlig vermorschten Uferverbauungen aus. Kurz vor einer endgültigen Auflassung und der drohenden Zuschüttung der Kanäle fiel [[1979]] nach langwierigen Verhandlungen die Entscheidung für eine aus öffentlichen Mitteln geförderte Generalsanierung. So konnte glücklicherweise der Fortbestand des Salzburger Almkanales, einem in Mitteleuropa einzigartigen Kulturdenkmal historischer Wasserbaukunst, gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[7. Jänner|7.]] und [[26. Jänner]] [[1985]] kommt es zu einem Eisstau bei [[Eichet]], der von der [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl|Freiwilligen Feuerwehr Gnigl]] gemeistert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr [[2011]] wurde im Gebiet von [[Gneis]] eine künstliche [[Almkanal-Welle]] für Wassersportfreunde des Wellenreitens um 30.000 Euro&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Salzburger Nachrichten, April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
Der Almkanal erreicht von [[Hangendenstein]] eine Länge von 11,8 km, bevor er in Mülln die Salach erreicht. Das komplette Almnetz beläuft sich auf 18 km. Das Gesamtgefälle auf dieser Strecke beträgt 45 m, die durchschnittliche Neigung 1 - 3,5 %∞, der Hauptkanal führt etwa 5,5 m³/sek., womit sich eine theoretische Leistung von 3.342 Roh-PS ergäben. Der Hauptkanal hat einen Rechteckquerschnitt von 1,5 - 1,5 m x 5 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Almkanal versorgt auch sechs Teiche mit einer Fläche von 130.000 m² mit Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besichtigungstipp==&lt;br /&gt;
Gehen Sie links von der Talstation der [[Festungsbahn]] in der Altadtt in das Schmuckgeschäft, ganz nach hinten durch, dort kann man den Austritt dieses Arms aus dem Berg sehen und eine kleine Schau informiert recht anschaulich rund um den Almkanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kraftwerke am Almkanal==&lt;br /&gt;
Insgesamt liegen 17 Kraftwerke am Almkanal. Die Stromerzeugung dient zur Eigenversorgung und Einspeisung ins öffentliche Netz. Die Jahreserzeugung entspricht dem Stromverbrauch von 2.400 Haushalten. Damit kann die Verbrennung von 2,8 Mill. Liter Heizöl oder 6.000 Tonnen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kraftwerk Eichetmühle====&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Kraftwerk Eichetmühle]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kraftwerk Eichetmühle in der Gemeinde [[Grödig]] ([[Flachgau]]) ist das älteste [[Wasserkraftwerke|Laufkraftwerk]] [[Bundesland Salzburg|Salzburgs]], das noch im Betrieb ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kraftwerk Müllnerbräu====&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Hauptartikel: [[Kraftwerk Müllnerbräu]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ab Herbst 2009 wird das [[Augustiner Bräu Kloster Mülln OG|Augustiner Bräu]] über ein eigenes Kraftwerk verfügen, das die [[Wasserkraftwerke|Wasserkraft]] des Almkanals nützen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wasserrad im Erzstift St. Peter====&lt;br /&gt;
Ein Wasserrad ist noch neben der [[Stiftsbäckerei St. Peter|Stiftsbäckerei]] des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] in Betrieb. Es handelt sich dabei um ein so genanntes &#039;&#039;Oberschlächtiges&#039;&#039; Wasserrad, das die Kraftwerksnummer 15 am Almkanal trägt. Der Raddurchmesser beträgt vier Meter, die Breite zwei Meter und es macht sechs Umdrehungen in der Minute. Die Leistung beträgt 10 kW bei einem Verbrauch von 400 l/sec.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Notstromaggregat Münzgasse====&lt;br /&gt;
Im Innenhof an der [[Münzgasse]] 1 in der Salzburger Altstadt erzeugt ein Notstromaggregat seit 1904 etwa 60 Kilowatt. Das Gebäude hieß früher &#039;&#039;Städtisches Kühlhaus&#039;&#039; und verkaufte auch Kunsteis. Es handelt sich bei der Turbine um eine &#039;&#039;Francisturbine&#039;&#039;, die über ein Druckrohr mit 7,5 Meter Fallhöhe und einer Wassermenge von 1.400 Litern pro Sekunde versorgt wird. Während der alljährlich im September stattfindenden &#039;&#039;Almabkehr&#039;&#039; stehen zwei Dieselaggregate zur Notstromerzeugung bereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einlauf zum Kraftwerk befindet sich hinter dem [[Gstättentor]]. Die Jahresleistung 2010 des Kleinkraftwerkes betrug 424.000 Kilowattstunden Strom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Großteil des Stroms nimmt die [[Salzburg AG]] ab. Mit dem Rest werden das [[Landestheater|Landes-]] und [[Salzburger Marionettentheater]] sowie das [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] versorgt. Dort wird bei einem Stromausfall die Notbeleuchtung mit Strom aus der Münzgasse versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konflikt Almkanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.almkanal.at/}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.stiftsarm.at/}}&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Historischer Atlas der Stadt Salzburg&#039;&#039;, Schriftenreihe des [[Archiv der Stadt Salzburg|Archivs der Stadt Salzburg]], Nr. 11, 1999&lt;br /&gt;
* {{Quelle SN|12. September 2009 und 9. Mai 2011}}&lt;br /&gt;
* Salzburgwiki-Beiträge&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Almkanal in Gneis.jpg|Almkanal in Gneis&lt;br /&gt;
Bild:Almkanal_05.jpg|Almkanal im Bereich [[Pulvermühle]]: die Abzweigung im Detail &lt;br /&gt;
Datei:2007-11-28, Almkanal in Salzburg, 052.jpg|Tafel beim Stiftsarmstollen, Inschrift: &#039;&#039;Stiftsarmstollen  errichtet 1137-1143&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Datei:Almkanal in Leopoldskron Almkanal 22.1.2004 002.jpg|Almkanal in Leopoldskron &lt;br /&gt;
Datei:Kleingartenanlage in Thumegg.JPG|Kleingartenanlage in Thumegg neben dem Almkanal &lt;br /&gt;
Datei:DSC06354.JPG|Almkanal in Leopoldskron in Richtung Pulvermühle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftwerk (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Cklotz</name></author>
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