<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.sn.at/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Aschempp</id>
	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.sn.at/wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Aschempp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Aschempp"/>
	<updated>2026-04-18T21:38:44Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Herbert_Handlechner&amp;diff=2407128</id>
		<title>Herbert Handlechner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Herbert_Handlechner&amp;diff=2407128"/>
		<updated>2025-02-07T10:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Projelkte und Veröffentlichungen (Auswahl) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ehrung für Herbert Handlechner bei der Anton Wallner Feier 2007 Wallner Handlechner240207.jpg|thumb|Ehrung für Herbert Handlechner bei der [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] 2007]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herbert Handlechner&#039;&#039;&#039; (* [[1974]]) ist Heimatforscher, Historiker und war von [[2002]] bis [[2014]] Hauptmann der [[Prangerstutzenschützen Mattsee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Herbert Handlechner studierte an der [[Universität Salzburg]] Geschichte. Er lebt in [[Lochen am See]] in [[Oberösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte und Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Herbert Handlechner erforschte u. a. das Schützenwesen im ehemaligen [[Pfleggericht Mattsee]]. Im Jahr [[2006]] kuratierte er eine im [[Bajuwarengehöft in Mattsee]] situierte Ausstellung zum Schützenwesen im ehemaligen Pfleggericht Mattsee.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Feyrschizen - Pauren, Söhn und Khnecht, Das Schützenwesen im ehemaligen Pfleggericht Mattsee vom 16. bis 21. Jahrhundert, [[Salzburger Volkskultur]]: 30/1/2006 ; S. 112–122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieser Ausstellung erfolgte in der ORF-Reihe &amp;quot;Erlebnis Österreich&amp;quot; eine Dokumentation des Schützenwesens in Oberösterreich. Handlechner stellte Expertise und Archivmaterial für den Film &amp;quot;Hoch an! Feuer! Schützenbrauchtum in Oberösterreich&amp;quot; (Sandra Galatz, 2006) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Ferien-Messe Salzburg]] fand im Februar [[2009]] die &amp;quot;4. Heimat und Volkskultur&amp;quot; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090222_OTS0026/ferien-messe-salzburg-2009-4-heimat-und-volkskultur www.ots.at/presseaussendung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Herbert Handlechner kuratierte auf einer Fläche von etwa 3&amp;amp;nbsp;500 m² eine Schützenausstellung der damals 107 Salzburger Schützenkompanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktives Mitglied des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung Oberösterreich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ooegeschichte.at/netzwerk/tagungen/nachlese-2024 www.ooegeschichte.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; wirkte er am Projekt &amp;quot;Schande, Folter, Hinrichtung&amp;quot; der Oberösterreichischen Landesmuseen mit.&amp;lt;ref&amp;gt;U. a.: Herbert Handlechner, Die Rechtsdenkmäler der Innviertler Gemeinde Lochen; in: Schande, Folter, Hinrichtung ; [hrsg. von den Oberösterreichischen Landesmuseen]. Streitt, Ute, Gernot Kocher (Hg.), Linz, S. 293–305, Ill., Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Verwirklichung der rechtstopografischen Karte des Landes Oberösterreich leistete Handlechner relevante Arbeiten. Für dieses Projekt erhielt der Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung Oberösterreich den Landespreis des Oberösterreichischen Volkskulturpreises [[2010]] (Projekt &amp;quot;Beständige Zeugen der Volkskultur&amp;quot;). Im Rahmenprogramm der Oberösterreichischen Landesausstellung wurde im Jahr [[2012]] das von Herbert Handlechner verfasste Theaterstück &amp;quot;Die Arme Sünderin&amp;quot; in Form eines einzigartigen Freiluftspiels mit über 100 Schauspielern und Statisten in Lochen am See vor mehr als 3&amp;amp;nbsp;100 Besuchern aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/die-arme-suenderin-eine-beruehrende-geschichte_a196936 www.meinbezirk.at]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Stück fußt auf einer wahren Begebenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner (2011), Die Arme Sünderin Magdalena Zagler; in: Das Bundwerk, Bd. 26, 201, S. 47–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Forschungsergebnisse zu den Rechtsdenkmälern der Gemeinde Lochen am See hat Herbert Handlechner in Form von vier Themenwegen zugänglich gemacht (Projektunterstützung: Verein für Dorfentwicklung Lochen).&amp;lt;ref&amp;gt;ORF [[Radio Salzburg]], Da bin i dahoam vom 27.10.2024 von 06:00 Uhr bis 08:00 Uhr, Harald Eitzinger unterwegs mit Herbert Handlechner am Richtstättenweg Lochen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am österreichischen &amp;quot;Tag des Denkmals&amp;quot; 2012 wurde der &amp;quot;Richtstättenweg Lochen&amp;quot; offiziell eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.salzburger-seenland.at/wanderrouten/richtstaettenweg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abordnung der Mattseer Prangerschützen bei der Anton Wallner Gedenkfeier 2020.jpg|thumb|Abordnung der Mattseer Prangerschützen mit Herbert Handlechner bei der [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] 2020 in Seekirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Handlechner ist Mitautor von &amp;quot;Der Russlandfeldzug [[1812]] und der [[Salzachkreis]]&amp;quot;, herausgegeben 2013 von HR Dr. [[Friederike Zaisberger]] MAS in der [[Schriftenreihe des Salzburger Landesarchivs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Rekrutierungspraxis und militärische Organisation im Salzachkreis von 1810 bis 1816 am Beispiel des bayerischen [[Bezirksgericht Neumarkt|Landgerichtes Neumarkt]] (am [[Wallersee]]); in: Der Russlandfeldzug 1812 und der Salzachkreis; [[EUREGIO Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein]]. Friederike Zaisberger (Hrsg.), Salzburg, 2013, S. 191–226.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus hat er sich im Jahr [[2014]] bei der Erforschung der [[Prangerstutzenschützen Thalgau|Thalgauer Schützengeschichte]] aus den Unterlagen im [[Salzburger Landesarchiv]] zur Erstellung der Festschrift zu 400 Jahre [[Historische Schützenkompanie Thalgau]] maßgeblich betätigt. Weiters forschte er [[2018]] und [[2019]] zur Familiengeschichte des Komponisten des Liedes &amp;quot;[[Stille Nacht! Heilige Nacht!]]&amp;quot;, [[Franz Xaver Gruber]].&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Franz Xaver Grubers Vorfahren aus dem Flachgau; in: [[Blätter der Stille Nacht Gesellschaft]], 59/2019, S. 5-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Handlechner stellte im Jahr [[2022]] für den Film &amp;quot;Krachen muss es, rauchen und stinken – Das Salzburger Schützenwesen&amp;quot; (Robert Altenburger, [[Degn Film]]) aus der ORF-Reihe &amp;quot;Erlebnis Österreich&amp;quot; seine Expertise, Objekte, Forschungs- und Archivmaterial zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://unterirdisch.de/index.php?threads/sch%C3%BCtzenvereine-z%C3%A4hlen-zu-den-%A4ltesten-salzburger-traditionsvereinen.17928/ unterirdisch.de]; auch: [https://salzburg.orf.at/tv/stories/3181366/ salzburg.orf.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Im Jahr [[2023]] erfolgte in der medialen Berichterstattung eine verzerrte Darstellung des Wirkens des zeitweisen Oberkommandierenden der [[Salzburger Schützen]] im Jahr [[1809]], [[Anton Wallner]]. Gemeinsam mit Anton Neureiter folgte eine Analyse der Vorwürfe. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde in der Zentralbibliothek Zürich ein bisher unbekannter Brief Anton Wallners entdeckt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden im Artikel &amp;quot;Ad fontes: Anton Wallner&amp;quot; in der Fachzeitschrift &amp;quot;Salzburger Volks.kultur&amp;quot; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Ad fontes: Anton Wallner; in: Salzburger Volks.kultur, 48.2024, Heft 1, S. 75–84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 erschien im Innsalz-Verlag das Buch &amp;quot;Alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den [[Tannberg]], [[Buchberg (Berg in Mattsee)|Buchberg]] und [[Haunsberg]]&amp;quot;. Seit über zwei Jahrzehnten sammelte Handlechner alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den Tannberg, Buchberg und Haunsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den Tannberg, Buchberg und Haunsberg, Gemeinde Lochen am See (Hg.) 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile der bei diesem Langzeitprojekt entstandenen Audioaufnahmen sind in der Österreichischen Mediathek abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mediathek.at www.mediathek.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den beiden Mitautoren Anton Neureiter und Christoph Illmer wurde am [[19. Jänner]] [[2025]] in [[Lofer]] das in zweijähriger Arbeit entstandene Buch &amp;quot;Auf! Auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen ...&amp;quot;, Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge [[1797]]–1809 präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Christoph Illmer, &amp;quot;&#039;&#039;Auf! Auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen ...&#039;&#039;&amp;quot;, Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797-1809, [[Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft]] (Hg.), Salzburg 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; U. a. flossen neue Erkenntnisse zum Leben und Wirken von Anton Wallner ein. Zwei originale Stiche von [[Jakob Strucker]] wurden im Rahmen dieses Projektes aufgefunden. Die Struckerschützen [[Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] starteten ein Forschungsprojekt (Dr. Markus Rechberg). Die Ergebnisse dieser Forschungen fanden in einer von [[14. Dezember]] 2024 bis Ende Mai 2025 dauernden Sonderausstellung zum Leben und Wirken von Jakob Strucker ihren Niederschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
Herbert Handlechner wurde für seine Leistungen im Jahr 2011 vom oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer der Titel &amp;quot;Konsulent für Wissenschaft&amp;quot; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerstutzenschuetzen-mattsee.at/ Homepage der Prangerstutzenschützen Mattsee]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerschuetzen.at/uploads/tx_cal/media/multipagetemp_Ansicht_Folder_Die-arme-Suenderin.pdf   Die &amp;quot;Arme Sünderin&amp;quot;, Theaterstück von Herbert Handlechner]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.at/search?q=herbert+handlechner&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hs=9bU&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;channel=sb&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;imgil=yIBwj41b9mDCNM%253A%253Bhttps%253A%252F%252Fencrypted-tbn0.gstatic.com%252Fimages%253Fq%253Dtbn%253AANd9GcSLLlwEVS6oL9lJfgPEey9CYxbYwKIiQO5_vLzCqa2RO6x8uteAgw%253B2618%253B1750%253Bz3rY_Vbgtdj1vM%253Bhttp%25253A%25252F%25252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%25252Fcps%25252Frde%25252Fxchg%25252Fooe%25252Fhs.xsl%25252F100332_DEU_HTML.htm&amp;amp;source=iu&amp;amp;usg=__VveubiOlMp_SQ21Cs37sv2lPQC0%3D&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xmQIU5veIY-UhQfStYC4CA&amp;amp;ved=0CD0Q9QEwBQ&amp;amp;biw=1920&amp;amp;bih=951#facrc=_&amp;amp;imgdii=_&amp;amp;imgrc=yIBwj41b9mDCNM%253A%3Bz3rY_Vbgtdj1vM%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%252Fcps%252Frde%252Fxbcr%252Fooe%252FZM4E0772.jpg%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%252Fcps%252Frde%252Fxchg%252Fooe%252Fhs.xsl%252F100332_DEU_HTML.htm%3B2618%3B1750  Ehrung von Herbert Handlechner durch Landeshauptmann Josef Pühringer (Ernennung zum Konsulenten für Wissenschaft)]&lt;br /&gt;
* [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_151_0207-0237.pdf    &amp;quot;Lochen im Innviertel -  Ein Grenzfall zwischen Mattsee und Braunau&amp;quot; von Herbert Handlechner]&lt;br /&gt;
* Homepage der Gemeinde [[Lochen]] &lt;br /&gt;
* {{Quelle dieses Artikels|[[Franz Fuchs (Thalgau)|Franz Fuchs]]}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Handlechner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Herbert_Handlechner&amp;diff=2407119</id>
		<title>Herbert Handlechner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Herbert_Handlechner&amp;diff=2407119"/>
		<updated>2025-02-07T10:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Ehrung für Herbert Handlechner bei der Anton Wallner Feier 2007 Wallner Handlechner240207.jpg|thumb|Ehrung für Herbert Handlechner bei der [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abordnung der Mattseer Prangerschützen bei der Anton Wallner Gedenkfeier 2020.jpg|thumb|Abordnung der Mattseer Prangerschützen mit Herbert Handlechner bei der [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] 2020 in Seekirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herbert Handlechner&#039;&#039;&#039; (* 1974) wurde für seine Leistungen im Jahr 2011 von Landeshauptmann Pühringer der Titel &amp;quot;Konsulent für Wissenschaft&amp;quot; verliehen. Herbert Handlechner studierte an der Universität Salzburg Geschichte. Er war von 2002 bis 2014 Hauptmann der [[Prangerstutzenschützen Mattsee]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projelkte und Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Herbert Handlechner erforschte u. a. das Schützenwesen im ehemaligen Pfleggericht Mattsee. Im Jahr 2006 kuratierte er eine im Bajuwarengehöft in Mattsee situierte Ausstellung zum Schützenwesen im ehemaligen Pfleggericht Mattsee.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Feyrschizen - Pauren, Söhn und Khnecht, Das Schützenwesen im ehemaligen Pfleggericht Mattsee vom 16. bis 21. Jahrhundert, [Salzburger Volkskultur]: 30/1/2006 ; S. 112-122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen dieser Ausstellung erfolgte in der ORF-Reihe &amp;quot;Erlebnis Österreich&amp;quot; eine Dokumentation des Schützenwesens in Oberösterreich. Handlechner stellte Expertise und Archivmaterial für den Film „Hoch an! Feuer! Schützenbrauchtum in Oberösterreich“ (Sandra Galatz, 2006) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Ferien-Messe Salzburg fand im Februar 2009 die „4. Heimat und Volkskultur“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090222_OTS0026/ferien-messe-salzburg-2009-4-heimat-und-volkskultur&amp;lt;/ref&amp;gt; Herbert Handlechner kuratierte auf einer Fläche von etwa 3.500 qm eine Schützenausstellung der damals 107 Salzburger Schützenkompanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktives Mitglied des Arbeitskreises für Klein- und Flurdenkmalforschung Oberösterreich&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ooegeschichte.at/netzwerk/tagungen/nachlese-2024 &amp;lt;/ref&amp;gt; wirkte er am Projekt „Schande, Folter, Hinrichtung“ der Oberösterreichischen Landesmuseen mit.&amp;lt;ref&amp;gt;U.a.: Herbert Handlechner, Die Rechtsdenkmäler der Innviertler Gemeinde Lochen; in: Schande, Folter, Hinrichtung ; [hrsg. von den Oberösterreichischen Landesmuseen]. Streitt, Ute, Gernot Kocher (Hg.), Linz, S. 293 – 305, Ill., Studien zur Kulturgeschichte von Oberösterreich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Verwirklichung der rechtstopografischen Karte des Landes Oberösterreich leistete Handlechner relevante Arbeiten. Für dieses Projekt erhielt der Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung Oberösterreich den Landespreis des Oberösterreichischen Volkskulturpreises 2010 (Projekt „Beständige Zeugen der Volkskultur“). Im Rahmenprogramm der Oberösterreichischen Landesausstellung wurde im Jahr 2012 das von Herbert Handlechner verfasste Theaterstück „Die Arme Sünderin“ in Form eines einzigartigen Freiluftspiels mit über 100 Schauspielern und Statisten in Lochen am See vor mehr als 3.100 Besuchern aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.meinbezirk.at/braunau/c-lokales/die-arme-suenderin-eine-beruehrende-geschichte_a196936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Stück fußt auf einer wahren Begebenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner (2011), Die Arme Sünderin Magdalena Zagler; in: Das Bundwerk, Bd. 26, 201, S. 47 - 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Forschungsergebnisse zu den Rechtsdenkmälern der Gemeinde Lochen am See hat Herbert Handlechner in Form von vier Themenwegen zugänglich gemacht (Projektunterstützung: Verein für Dorfentwicklung Lochen).&amp;lt;ref&amp;gt;ORF Radio Salzburg, Da bin i dahoam vom 27.10.2024 von 06:00 Uhr bis 08:00 Uhr, Harald Eitzinger unterwegs mit Herbert Handlechner am Richtstättenweg Lochen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am österreichischen „Tag des Denkmals“ 2012 wurde der „Richtstättenweg Lochen“ offiziell eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.salzburger-seenland.at/wanderrouten/richtstaettenweg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Herbert Handlechner ist Mitautor von &amp;quot;Der Russlandfeldzug 1812 und der Salzachkreis&amp;quot;, herausgegeben 2013 von HR Dr. Friederike Zaisberger MAS in der Schriftenreihe des Salzburger Landesarchivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Rekrutierungspraxis und militärische Organisation im Salzachkreis von 1810 bis 1816 am Beispiel des bayerischen Landgerichtes Neumarkt (am Wallersee); in: Der Russlandfeldzug 1812 und der Salzachkreis ; [Euregio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein]. Friederike Zaisberger (Hrsg.), Salzburg, 2013, S. 191-226.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus hat er sich im Jahr 2014 bei der Erforschung der Thalgauer Schützengeschichte aus den Unterlagen im Salzburger Landesarchiv zur Erstellung der Festschrift zu 400 Jahre Historische Schützenkompanie Thalgau maßgeblich betätigt. Weiters forschte er 2018/19 zur Familiengeschichte des Komponisten des Liedes „Stille Nacht“, Franz Xaver Gruber.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Franz Xaver Grubers Vorfahren aus dem Flachgau; in: Blätter der Stille Nacht Gesellschaft, 59/2019, S. 5-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Handlechner stellte im Jahr 2022 für den Film „Krachen muss es, rauchen und stinken – Das Salzburger Schützenwesen“ (Robert Altenburger/ Degn-Film) aus der ORF-Reihe „Erlebnis Österreich“ seine Expertise, Objekte, Forschungs- und Archivmaterial zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://unterirdisch.de/index.php?threads/sch%C3%BCtzenvereine-z%C3%A4hlen-zu-den-%A4ltesten-salzburger-traditionsvereinen.17928/  ; auch: https://salzburg.orf.at/tv/stories/3181366/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 erfolgte in der medialen Berichterstattung eine verzerrte Darstellung des Wirkens des zeitweisen Oberkommandierenden der Salzburger Schützen im Jahr 1809, Anton Wallner. Gemeinsam mit Anton Neureiter folgte eine Analyse der Vorwürfe. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde in der Zentralbibliothek Zürich ein bisher unbekannter Brief Anton Wallners entdeckt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden im Artikel Ad fontes: Anton Wallner in der Fachzeitschrift „Salzburger Volks.kultur“ veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Ad fontes: Anton Wallner; in: Salzburger Volks.kultur, 48.2024, Heft 1, S. 75-84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 erschien im Innsalz-Verlag das Buch „Alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den Tannberg, Buchberg und Haunsberg“. Seit über zwei Jahrzehnten sammelte Handlechner alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den Tannberg, Buchberg und Haunsberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Handlechner, Alte Geschichten und Sagen aus der Gegend um den Tannberg, Buchberg und Haunsberg, Gemeinde Lochen am See (Hg.) 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile der bei diesem Langzeitprojekt entstandenen Audioaufnahmen sind in der Österreichischen Mediathek abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mediathek.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den beiden Mitautoren Anton Neureiter und Christoph Illmer wurde am 19.01.2025 in Lofer das in zweijähriger Arbeit entstandene Buch &amp;quot;&#039;&#039;Auf! Auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen ...&#039;&#039;&amp;quot;, Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797-1809 präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Neureiter, Herbert Handlechner, Christoph Illmer, &amp;quot;&#039;&#039;Auf! Auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen ...&#039;&#039;&amp;quot;, Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797-1809, Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft (Hg.), Salzburg 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; U. a. flossen neue Erkenntnisse zum Leben und Wirken von Anton Wallner ein. Zwei originale Stiche von Jakob Strucker wurden im Rahmen dieses Projektes aufgefunden. Die Struckerschützen Altenmarkt starteten ein Forschungsprojekt (Dr. Markus Rechberg). Die Ergebnisse dieser Forschungen fanden in einer von 14. Dezember 2024 bis Ende Mai 2025 dauernden Sonderausstellung zum Leben und Wirken von Jakob Strucker ihren Niederschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerstutzenschuetzen-mattsee.at/ Homepage der Prangerstutzenschützen Mattsee]&lt;br /&gt;
* [http://www.salzburgerschuetzen.at/uploads/tx_cal/media/multipagetemp_Ansicht_Folder_Die-arme-Suenderin.pdf   Die &amp;quot;Arme Sünderin&amp;quot;, Theaterstück von Herbert Handlechner]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.at/search?q=herbert+handlechner&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hs=9bU&amp;amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;amp;channel=sb&amp;amp;tbm=isch&amp;amp;imgil=yIBwj41b9mDCNM%253A%253Bhttps%253A%252F%252Fencrypted-tbn0.gstatic.com%252Fimages%253Fq%253Dtbn%253AANd9GcSLLlwEVS6oL9lJfgPEey9CYxbYwKIiQO5_vLzCqa2RO6x8uteAgw%253B2618%253B1750%253Bz3rY_Vbgtdj1vM%253Bhttp%25253A%25252F%25252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%25252Fcps%25252Frde%25252Fxchg%25252Fooe%25252Fhs.xsl%25252F100332_DEU_HTML.htm&amp;amp;source=iu&amp;amp;usg=__VveubiOlMp_SQ21Cs37sv2lPQC0%3D&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xmQIU5veIY-UhQfStYC4CA&amp;amp;ved=0CD0Q9QEwBQ&amp;amp;biw=1920&amp;amp;bih=951#facrc=_&amp;amp;imgdii=_&amp;amp;imgrc=yIBwj41b9mDCNM%253A%3Bz3rY_Vbgtdj1vM%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%252Fcps%252Frde%252Fxbcr%252Fooe%252FZM4E0772.jpg%3Bhttp%253A%252F%252Fwww.land-oberoesterreich.gv.at%252Fcps%252Frde%252Fxchg%252Fooe%252Fhs.xsl%252F100332_DEU_HTML.htm%3B2618%3B1750  Ehrung von Herbert Handlechner durch Landeshauptmann Josef Pühringer (Ernennung zum Konsulenten für Wissenschaft)]&lt;br /&gt;
* [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_151_0207-0237.pdf    &amp;quot;Lochen im Innviertel -  Ein Grenzfall zwischen Mattsee und Braunau&amp;quot; von Herbert Handlechner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Handlechner, Herbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2406453</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2406453"/>
		<updated>2025-02-05T09:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]].]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* um [[1756]] [[Krimml]] oder [[Wald im Pinzgau|Wald]] im [[Oberpinzgau]], † [[15. Februar]] [[1810]], [[Wien]]) war Wirt des Gasthauses Aichberger (auch: Eichberger) im salzburgischen [[Windisch-Matrei]] sowie k.k. Bevollmächtiger und Oberkommandant im Salzburger Gebirgsland während des 5. [[Koalitionskrieg 1809|Koalitionskrieg]]es [[1809]] gegen das [[Salzburg unter Napoleon|napoleonische Frankreich]] und seinen Verbündeten [[Königreich Bayern|Bayern]]. Abgeleitet vom Wirtshausnamen wird er oft auch als &amp;quot;der Aichberger&amp;quot; oder &amp;quot;Eichberger&amp;quot; bezeichnet. Quellen über ihn sind Briefe, Berichte von Zeitgenossen, Mitkämpfern und Beschreibungen. Er selbst hat nichts über sich geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Leben bis 1809 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Wallner stammt aus einer Oberpinzgauer Bauernfamilie; seine Eltern waren Hans und Maria Wallner (Hollausin). Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Am wahrscheinlich zuverlässigsten lässt sich sein Geburtsjahr durch die Eintragung seines Todestages am 15. Februar 1810 im Sterberegister des Alser Vorstadtkrankenhauses in Wien festlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;laut Sterbebuch - 03–013 Seite 20 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online, abgerufen am 15. Mai 2023, starb Wallner am 15. Februar (siehe [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/08-alservorstadtkrankenhaus/03-013/?pg=23 data.matricula-online.eu], 5. Eintrag am 15. Februar 1810, laut einer Änderung von [[Benutzer:Aschempp]] (15. Mai 2023) jedoch am 16. Februar laut Quelle [[Erwin Wieser|Wieser, Erwin]]; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009; S. 216; für den 16. Februar findet sich jedoch im Sterbebuch des Alservorstadtkrankenhauses kein Eintrag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird angegeben, dass &amp;quot;Anton Wallner&amp;quot; im 54. Lebensjahr verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online (matricula-online.eu). Differenzierte und genaue Angaben zur Frage des Geburtsdatums Wallners und seiner familiären Verhältnisse sind zu finden bei: [[Friederike Zaisberger]]: Kurzbiographien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In. Friederike Zaisberger: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike Zaisberger, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996, S. 222–224 sowie: Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o.J., S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde Wallner um [[1756]] geboren. [[1785]] heiratete Anton Wallner die Walder Wirtstochter Theresia Egger, mit der er insgesamt 16 Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Anton von Schallhammer]], Kriegerische Ereignisse, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1791]] verkaufte Wallner seinen Pinzgauer Besitz und erwarb das Aichberger-Wirtshaus im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zaisberger, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründe für Verkauf und Übersiedlung sind unbekannt. Der Erwerb eines Wirtshauses bedeutete sozialen Aufstieg, auch wenn – wie im Fall Wallners – der Besitz im Pinzgau relativ groß war. Gasthöfe waren damals nicht selten mit einer Landwirtschaft verbunden - so auch beim Aichbergerwirt, wo Felder, Wiesen, Almrechte (Blumbesuch) und eine Mühle angeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Krieg von [[1797]] gegen die Franzosen nahm Anton Wallner als Kommandant der Landesschützen von Windisch-Matrei teil und marschierte mit diesen bis nach [[Brixen]]. Auch [[1805]] beteiligte er sich als Freiwilliger am Kriegsgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1807]] gewann Wallner das Kaiserschießen in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaisberger, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begegnung mit Kaiser Franz I. hat ihn offenbar tief beeindruckt und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seiner proösterreichischen Einstellung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer vorherigen Version dieses Artikels (Änderung am 4. Februar 2025) stand über die Familie folgende Information:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nach Angaben seiner Tochter Elise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis [[1784]] auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im [[Pinzgau]] fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in [[Krimml]] geboren worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Elise Wallner wurde ihr Vater [[1768]] &amp;quot;auf der sogenannten [[Hinterlehengut|Hinterlehn]]&amp;quot; im [[Oberpinzgau]] geboren. Beim Ausbruch der Insurrektion in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen. Siehe &amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 15.&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geborene Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778 (Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des [[Pfleggericht Mittersill|Pfleg- und Landgerichts Mittersill]] im Salzburger Regierungs-Archiv) erst zehn Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern (Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 20. April 2020]) vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater (* [[20. Mai]] [[1711]]) 57 und seine Mutter Maria (* [[21. März]] [[1719]]) bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &amp;quot;kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, ... schon durch den Tod beider Eltern beraubt.&amp;quot; (&amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 18) Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &amp;quot;acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern&amp;quot; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]] im Jahre [[1785]] abgesichert (Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.). Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am [[23. Dezember]] [[1775]] und Maria Wallner (Hollausin) erst am [[29. November]] [[1790]] (Sterbebuch | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010 [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/RegSTBIIIII/?pg=1 data.matricula-online.eu]). Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahr 1809 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr wurde Anton Wallner Unterleutnant der Windisch-Matreier Schützenkompanie und nahm an der Verteidigung der [[Lofer]]er Pässe teil. Im Juni wird Anton Wallner von Andreas Hofer mittels Boten aufgefordert, die Landesverteidigung im Pinzgau zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Salzburger Landesarchiv]], Churf. u. k.k. österr. Reg. XIX 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des Monats wird Wallner vom kaiserlich-königlich (österreichischen) Intendanten Roschmann-Hörburg, der das zuständige kaiserliche Organ in Tirol war, gemeinsam mit Bartholmä Hohlaus zum Bevollmächtigten für die Aufstellung und Organisation von Schützenkompanien und Landsturm im Salzburger Gebirgsland ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zaisberger, Kurzbiographien, S. 222-224, SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge unterschreibt Wallner dann meistens als &amp;quot;Kommandant&amp;quot; oder &amp;quot;Oberkommandant&amp;quot;. Hohlaus als &amp;quot;Unterkommandant&amp;quot;. Die Gründe für die Kompetenzaufteilung sind unbekannt – möglicherweise ging es um eine Effektivierung der Kommandostruktur und klare Zuständigkeitsverteilung. Das Hauptquartier befand sich in [[Weißbach bei Lofer]]. In der Folge bereist Wallner den [[Pongau]], um dort ebenfalls den Widerstand gegen Franzosen und Bayern zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Pirker: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995, S. 132, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gefecht von Taxenbach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich verliert den Krieg von 1809 und musste am [[12. Juli]] einen Waffenstillstand in Znaim (Tschechien) schließen. Salzburg war zu diesem Zeitpunkt faktisch zweigeteilt: Im Norden regierte die von den Franzosen eingesetzte und kontrollierte &amp;quot;Generallandesadministration&amp;quot; (GLA), die sich aber südlich des [[Pass Lueg|Passes Lueg]] trotz der Unterstützung durch etliche Pfleger und Pfarrer nicht durchsetzen konnte. Diese GLA verkündete am [[15. Juli]] den erwähnten Waffenstillstand. Den Aussagen und Aufrufen der GLA sowie der Nachricht über den Friedensschluss wurde aber in weiten Kreisen (auch von Wallner, Roschmann-Hörburg und Andreas Hofer selbst) nicht geglaubt – vielmehr wurden sie als Kriegslist – heute würde man &#039;&#039;Fake News&#039;&#039; dazu sagen - eingeschätzt. Erst am [[27. Juli]] kam im Westen eine von Erzherzog [[Johann von Österreich|Johann]] beglaubigte Information über den Waffenstillstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker, Franzosenkriege, S. 138, S. 140; [[Josef Thonhauser|Thonhauser, Josef]]: [[Osttirol]] im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 44f&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner hatte davon keine Kenntnis. Nachdem durch Einflussnahme und Druck seitens des Fürstbischofs von Chiemsee, dem Vorsitzenden der GLA, der Pass Lueg von den Landesverteidigern freigegeben worden war, rückten die Bayern unter General Deroy im [[Salzachtal]] in Richtung Oberpinzgau und [[Tirol]] vor. Wallner sowie sein Freund und Vorpostenkommandant [[Johann Panzl]] stellten sich – gegen den Widerstand des als bayernfreundlich geltenden [[Taxenbach]]er [[Pfleger]]s und [[Pfarrer von Taxenbach|Pfarrer]]s [[Ludwig von Mayregg]] – zahlenmäßig weit unterlegen bei der sogenannten &amp;quot;[[Halbstundenbrücke]]&amp;quot; den bayrischen Invasoren mit Schützen aus [[Mittersill]], [[Saalfelden]] und Tirol erfolgreich entgegen und verzögerten Deroys Vormarsch mit geringsten eigenen Verlusten um immerhin fast neun Stunden. Erst nachdem die Gefahr der Umgehung bestand, zogen sich Wallner und Panzl gemeinsam mit ihren Schützen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Wieser]], Joachim Klammer: Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. In: Friederike Zaisberger, [[Fritz Hörmann]] (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809–[[2009]]. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol [[1792]]–[[1816]]. S. 209–213; Pirker , Franzosenkriege, S. 140; Schallhammer, S. 221–224, S. 274f; Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65–82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die disziplinlosen bayrischen Soldaten plünderten nach der Besetzung Taxenbachs den Ort und ermordeten sechs Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieser, Klammer, Widerstand. In: Zaisberger, Hörmann, Frieden – Schützen, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Militärisch gesehen war der guerillaartige Hinhaltekampf Wallners und Panzls zur Verzögerung des feindlichen Vormarsches unter maximaler Vermeidung eigener Verluste von weitsichtiger Verantwortung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Erhebung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der Vertreibung der Bayern und Franzosen aus Tirol im August 1809 ernannte [[Andreas Hofer (Freiheitskämpfer)|Andreas Hofer]] Anton Wallner neuerlich zum Oberkommandanten im Pinzgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Oberhofer: Weltbild eines &amp;quot;Helden&amp;quot;. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008, Dokument Nr. 306, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mittersiller Schützen wählten ihn zu ihrem Hauptmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer, Kriegerische Ereignisse, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner ist in der Folge bei Kämpfen um die Loferer Pässe führend beteiligt. Als Oberkommandant rückte Wallner auch in das damals wie Salzburg zu Österreich gehörende [[Propstei Berchtesgaden|Fürstentum Berchtesgaden]] ein, musste sich aber wieder bald in den Pinzgau zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem von Österreich am [[14. Oktober]] [[1809]] geschlossenen Frieden von Schönbrunn brach der Widerstand gegen Franzosen und Bayern im Salzburg nördlich des [[Alpenhauptkamm]]es nach und nach zusammen. Wallner kapitulierte am [[19. Oktober]] in Weißbach bei Lofer und kehrte nach Windisch-Matrei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer., Kriegerische Ereignisse, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Vom Landesverteidiger zum politischen Flüchtling ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Stadt [[Lienz]] durch französisches Militär und dessen Vorrücken kam es im [[November]] 1809 zu neuerlichem Widerstand gegen die Besatzer. Anton Wallner gelang es, die Schützen der Region zu mobilisieren. Nach einem Zusammentreffen zwischen dem französischen General Gougeon und Wallner wurde in einem Gasthaus in Unterpeischlach eine Art Friedensvertrag, den ein Geistlicher – der Vikar von St. Johann am Walde - verfasst hatte, geschlossen, den auch Wallner unterschrieb.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im [[Dezember]] 1809 kam es zu neuerlichen Kämpfen zwischen Franzosen und Tiroler Schützen an der Lienzer Klause. Als Reaktion darauf versammelte Wallner neuerlich Schützen, die unter seiner Führung die französischen Truppen am Aineter Bergl besiegten. Allerdings erlitten die Tiroler an der Lienzer Klause eine Niederlage und in der Folge beendete auch Anton Wallner endgültig jegliche Kämpfe. Die Franzosen fahndeten nach ihm und auch Panzl. Wallner flüchtete als politisch Verfolgter nach Wien. Bei der französischen Armee wechselte das Kommando zu General Broussier, der wegen seiner Brutalität berüchtigt war. Er ging mit extremem Terror gegen die Bevölkerung vor. Die Häuser Wallners und Panzls wurden niedergebrannt. Drei Iseltaler, die sich gestellt hatten, und etliche weitere Geiseln wurden erschossen. Der Gemeinderat von Windisch-Matrei musste zwei Männer zur Liquidierung auszulosen. Broussier richtete in der Region und darüber hinaus ein wahres Blutbad an.&amp;lt;ref&amp;gt;Pizzinini, Meinrad: Die letzten Kämpfe von &amp;quot;Anno Neun&amp;quot; in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10–11. Völs 2009, S. 6–9; Josef Thonhauser: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 85–118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Anton Wallners Tod  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiener Exil erhielt Anton Wallner wegen seiner großen Verdienste um die Landesverteidigung von Kaiser [[Franz I.]] eine Ehrenpension und ein Landgut in einer Region seiner Wahl zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer, Kriegerische Ereignisse, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Jänner]] [[1810]] erkrankte Wallner schwer und starb, nachdem er die Falschmeldung über den Tod seiner Familie erhalten hatte, Mitte [[Februar]] [[1810]] an einem Nervenfieber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 124f.; Zaisberger, Kurzbiographien. In: Zaisberger, Hörmann, Schützen und Bürgergarden, S. 224; Pirker, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anton Wallner wurde am Währinger Friedhof bestattet. Das Grab ist bis heute unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Johann Panzl schreibt in seiner Autobiografie über den unerwarteten Tod seines alten Freundes und Kampfgefährten:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Wallner’sche Todespost schlug alle meine Hoffnungen nieder, denn gerade er war es, der alle heißen Tage mit mir aushielt; er war es also, der alle Waffenthaten von mir bezeugen konnte; gerade er war mein bester Freund und Waffenbruder&#039;&#039; [...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Peternader, Anton: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In seinen späteren Jahren schrieb der Zeitzeuge und ehemalige Adjutant Wallners, der Kaufmann und [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeister von Saalfelden]], [[Josef Thalmayr senior]]: &amp;quot;[...] &#039;&#039;Wallners Charakter verdient in Bezug auf patriotische Gesinnung, redliches und eifriges Streben auf guten Zweke allerdings Achtung und Lob&#039;&#039; [...]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, FB 2710/6.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition und Ehrung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend mit dem sich Ende des [[19. Jahrhundert]] verstärkt entwickelnden Patriotismus und der Besinnung auf die Vergangenheit wurden [[1903]] in [[Taxenbach]] sowie [[1909]] in [[Krimml]] Denkmäler zu Ehren Anton Wallners enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schützenkompanien in Krimml, Taxenbach und Saalfelden sind nach Anton Wallner benannt, ebenso das Pinzgauer Schützenbataillon. Seit [[1959]] findet - zuerst nur in der [[Stadt Salzburg]], im Laufe der Zeit dann immer in einem anderen Bezirk - die [[Anton Wallner-Gedenkfeier]] des [[Landesverband der Salzburger Schützen|Landesverbandes der Salzburger Schützen]] statt, an der Abordnungen aller 111 Salzburger Schützenkompanien und Garden teilnehmen. Neben der Erinnerung an die Landesverteidigung in den Koalitionskriegen und dem Gedenken an verstorbene Schützenkameraden stehen bei dieser Feier vor allem die Mahnung gegen den Krieg, das Eintreten für Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Auszeichnung für die langjährige Mitgliedschaft und Engagement in einer Salzburger Schützenkompanie wird vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Anton Wallner-Medaille]] in Bronze, Silber und Gold verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren Anton Wallners sind der [[Anton-Wallner-Weg (Hallein)|Anton-Wallner-Weg]] in der Stadt [[Hallein]], die [[Anton-Wallner-Straße (Zell am See)|Anton-Wallner-Straße]] in [[Zell am See]], die [[Anton-Wallner-Straße (Saalfelden am Steinernen Meer)|Anton-Wallner-Straße]] [[Saalfelden am Steinernen Meer]] sowie die [[Anton-Wallner-Kaserne]] des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] in Saalfelden benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]]: &amp;quot;Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig.&amp;quot; [[Verlag Anton Pustet|Anton Pustet Verlag]]; 2023&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &amp;quot;[[Mitterpinzgau]] ([[Saalbach]], [[Saalfelden]], [[Lofer]])&amp;quot;. Selbstverlag J. Lahnsteiner: [[Hollersbach]]; 1962&lt;br /&gt;
* Mitterer, Kurt Anton: Der Pinzgau zur Zeit der Franzosenkriege. Mythos und Wirklichkeit. In: Martin Knoll, Peter F. Kramml, Johannes Lang, Alfred Stefan Weiß: Reise in den Pinzgau. Eine Kulturgeschichte zwischen Saumhandel und Urlaubsdestination. Salzburg 2024, S. 237-291.&lt;br /&gt;
* Neureiter, Anton, [[Herbert Handlechner | Handlechner, Herbert]], Illmer, Christoph: &amp;quot;&#039;&#039;Auf! Auf! Leute steht auf! Die Franzosen kommen&#039;&#039; ...&amp;quot; - Die Landesverteidigung im salzburgischen Gebirge 1797 - 1809. Dr.-Hans-Lechner-Forschungsgesellschaft: [[Salzburg]]; 2025&lt;br /&gt;
* Oberhofer, Andreas: Weltbild eines &amp;quot;Helden&amp;quot;. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008.&lt;br /&gt;
* Peternader, Anton: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849.&lt;br /&gt;
* Pirker, Ingeborg: Die [[Salzburg unter Napoleon|Franzosenkriege]] im [[Pongau]] und [[Pinzgau]]. Dissertation. Innsbruck 1995.&lt;br /&gt;
* Pizzinini, Meinrad: Die letzten Kämpfe von &amp;quot;Anno Neun&amp;quot; in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in [[Osttirol]]. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10–11. Völs 2009.&lt;br /&gt;
* Redolf, Redolf: Der Kampf an der [[Halbstundenbrücke]] bei [[Taxenbach]] 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65–82.&lt;br /&gt;
* [[Maximus Ringlschwendtner|Ringlschwendtner, Maximus]]: &amp;quot;Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809.&amp;quot; Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Bd. 41. 1901 S. 105–184&lt;br /&gt;
* [[Anton Ritter von Schallhammer]]: Kriegerische Ereignisse im [[Herzogtum Salzburg|Herzogthume Salzburg]] in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o. J.&lt;br /&gt;
* [[Josef Thonhauser | Thonhauser, Josef]]: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Wieser | Wieser, Erwin]], Joachim Klammer: Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. In: Friederike Zaisberger, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816.&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger | Zaisberger, Friederike]]: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike Zaisberger, [[Fritz Hörmann]] (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger | Zaisberger, Friederike]], Hörmann, Fritz (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
* [[Friederike Zaisberger | Zaisberger, Friederike]], Hörmann, Fritz (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809–2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792–1816. [[Werfen]] – [[Ainring]] 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Aschempp&amp;diff=2406441</id>
		<title>Benutzer:Aschempp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Benutzer:Aschempp&amp;diff=2406441"/>
		<updated>2025-02-05T08:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Albert Schempp&#039;&#039;&#039; (* [[22. Juli]] [[1964]] in Sindelfingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[1970]] - [[1974]]:   Volksschule Haid b. Ansfelden (OÖ) und [[Stadt Salzburg]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1974]] - [[1978]]:   Hauptschule [[Stadt Salzburg]] und [[Bad Goisern]] (OÖ);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1978]] - [[1985]]:   [[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule I Salzburg|Bundeshandelsakademie I]] (BHAK I) [[Stadt Salzburg]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1985]] - [[1986]]:   Grundwehrdienst [[Schwarzenbergkaserne]] [[Siezenheim]],&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Luftraumüberwachung (LRÜ) - Mobile Radarstation II (MRS II);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1986]] - [[1990]]:   [[Salzburger Sparkasse]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1990]] - [[1999]]:   [[Land Salzburg]] - Landesrechenzentrum (LRZ) bzw. Landesinformatik;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1995]]: &amp;amp;nbsp; Gründung der Fa. [[AS PC-Betreuung]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[1999]]: &amp;amp;nbsp; [[Land Salzburg]] - [[Salzburger Landeskliniken]] ([[SALK]]);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2004]]: &amp;amp;nbsp; [[Fachhochschule Salzburg]] (FHS);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Studium &#039;&#039;Informationstechnik u. System-Management&#039;&#039;, berufsbegleitend, Jg. 2004 (ITSB.2004);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2006]]: &amp;amp;nbsp; Eintritt in die Dienste der [[Bürgergarde]] der [[Stadt Salzburg]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2008]]: &amp;amp;nbsp; Lehrgang ehren.sache (Lehrgang für Führungskräfte in Vereinen bzw. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; MultiplikatorInnen der Volkskultur und der regionalen Bildungsarbeit);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2009]]: &amp;amp;nbsp; Eintritt in die Dienste des [[Landesverband der Salzburger Schützen | Landesverbandes der Salzburg Schützen]];&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2019]]: &amp;amp;nbsp; [[Universität Salzburg | Paris Lodron Universität Salzburg]] (PLUS);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Studium &#039;&#039;Geschichte&#039;&#039;;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[2024]]: &amp;amp;nbsp; [[Fachhochschule Salzburg]] (FHS);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; Cyber Security, berufsbegleitend, Jg. 2024 (CYSB-M.2024);&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[2008]]: &amp;amp;nbsp; [[Fachhochschule Salzburg]] (FHS) - Diplomarbeit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
          Vorbereitende Analyse zur Untersuchung möglicher Kurzzeitauswirkungen &lt;br /&gt;
          der WLAN-Technologie auf die Befindlichkeit des Menschen&lt;br /&gt;
[[2009]]: &amp;amp;nbsp; Lehrgang ehren.sache - Abschlussarbeit:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
          Bürgergarde - observieret zur Parade!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;in Arbeit&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;in Arbeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.aspcbetr.at Fa. AS PC-Betreuung]&lt;br /&gt;
*[http://www.buergergarde-salzburg.at Bürgergarde der Stadt Salzburg]&lt;br /&gt;
*[http://www.fh-salzburg.ac.at Fachhochschule Salzburg]&lt;br /&gt;
*[http://www.itsb2004.org Fachhochschule Salzburg - ITSB.2004]&lt;br /&gt;
*[http://www.plus.ac.at Paris Lodron Universität Salzburg]&lt;br /&gt;
*[http://www.salzburgerschuetzen.at Landesverband der Salzburger Schützen]&lt;br /&gt;
*[http://www.schempp.at D&#039;Salzburger Schempp&#039;s]&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia2|Albert_Schempp|Albert Schempp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Schempp, Albert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2406258</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2406258"/>
		<updated>2025-02-04T16:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* um 1756 [[Krimml]] / Wald im Oberpinzgau, † [[15. Februar]] [[1810]], [[Wien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war Wirt des Gasthauses Aichberger (auch: Eichberger) im salzburgischen Windisch- Matrei sowie k.k. Bevollmächtiger und Oberkommandant im Salzburger Gebirgsland während des 5. Koalitionskrieges [[1809]] gegen das napoleonische Frankreich und seinen Verbündeten Bayern. Abgeleitet vom Wirtshausnamen wird er oft auch als „der Aichberger“ oder „Eichberger“ bezeichnet. Quellen über ihn sind Briefe, Berichte von Zeitgenossen, Mitkämpfern und Beschreibungen. Er selbst hat nichts über sich geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Leben bis [[1809]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Wallner stammt aus einer Oberpinzgauer Bauernfamilie; seine Eltern waren Hans und Maria Wallner (Hollausin). Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Am wahrscheinlich zuverlässigsten lässt sich sein Geburtsjahr durch die Eintragung seines Todestages am 15. Februar 1810 im Sterberegister des Alser Vorstadtkrankenhauses in Wien festlegen. Hier wird angegeben, dass „Anton Walnner“ im 54 Lebensjahr verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online (matricula-online.eu). Differenzierte und genaue Angaben zur Frage des Geburtsdatums Wallners und seiner familiären Verhältnisse sind zu finden bei: Friederike ZAISBERGER: Kurzbiographien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In. Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996, S. 222-224 sowie: Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o.J., S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde Wallner um [[1756]] geboren. [[1785]] heiratete Anton Wallner die Walder Wirtstochter Theresia Egger, mit der er insgesamt 16 Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1791]] verkaufte Wallner seinen Pinzgauer Besitz und erwarb das Aichberger-Wirtshaus im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]].&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründe für Verkauf und Übersiedlung sind unbekannt. Der Erwerb eines Wirtshauses bedeutete sozialen Aufstieg, auch wenn – wie im Fall Wallners – der Besitz im Pinzgau relativ groß war. Gasthöfe waren damals nicht selten mit einer Landwirtschaft verbunden - so auch beim Aichbergerwirt, wo Felder, Wiesen, Almrechte (Blumbesuch) und eine Mühle angeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Krieg von [[1797]] gegen die Franzosen nahm Anton Wallner als Kommandant der Landesschützen von Windisch-Matrei teil und marschierte mit diesen bis nach [[Brixen]]. Auch [[1805]] beteiligte er sich als Freiwilliger am Kriegsgeschehen.&lt;br /&gt;
[[1807]] gewann Wallner das Kaiserschießen in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begegnung mit Kaiser Franz I. hat ihn offenbar tief beeindruckt und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seiner proösterreichischen Einstellung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahr [[1809]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr wurde Anton Wallner Unterleutnant der Windisch-Matreier Schützenkompanie und nahm an der Verteidigung der Loferer Pässe teil. Im Juni wird Anton Wallner von Andreas Hofer mittels Boten aufgefordert, die Landesverteidigung im Pinzgau zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzburger Landesarchiv,Churf. u. k.k. österr. Reg. XIX 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des Monats wird Wallner vom kaiserlich-königlich (österreichischen) Intendanten Roschmann-Hörburg, der das zuständige kaiserliche Organ in Tirol war, gemeinsam mit Bartholmä Hohlaus zum Bevollmächtigten für die Aufstellung und Organisation von Schützenkompanien und Landsturm im Salzburger Gebirgsland ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222-224, SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge unterschreibt Wallner dann meistens als „Kommandant“ oder „Oberkommandant“. Hohlaus als „Unterkommandant“. Die Gründe für die Kompetenzaufteilung sind unbekannt – möglicherweise ging es um eine Effektivierung der Kommandostruktur und klare Zuständigkeitsverteilung. Das Hauptquartier befand sich in Weißbach bei Lofer. In der Folge bereist Wallner den Pongau, um dort ebenfalls den Widerstand gegen Franzosen und Bayern zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995, S. 132, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gefecht von Taxenbach: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich verliert den Krieg von 1809 und musste am [[12. Juli]] einen Waffenstillstand in [[Znaim]] schließen. Salzburg war zu diesem Zeitpunkt faktisch zweigeteilt: Im Norden regierte die von den Franzosen eingesetzte und kontrollierte „Generallandesadministration“ (GLA), die sich aber südlich des Pass Lueg trotz der Unterstützung durch etliche Pfleger und Pfarrer nicht durchsetzen konnte. Diese GLA verkündete am [[15. Juli]] den erwähnten Waffenstillstand. Den Aussagen und Aufrufen der GLA sowie der Nachricht über den Friedenschluss wurde aber in weiten Kreisen (auch von Wallner, Roschmann-Hörburg und Andreas Hofer selbst) nicht geglaubt – vielmehr wurden sie als Kriegslist – heute würde man Fake News dazu sagen - eingeschätzt. Erst am [[27. Juli]] kam im Westen eine von Erzherzog Johann beglaubigte Information über den Waffenstillstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIRKER, Franzosenkriege, S. 138, S. 140; Josef THONHAUSER Josef: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 44f&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner hatte davon keine Kenntnis. Nachdem durch Einflussnahme und Druck seitens des Fürstbischofs von Chiemsee, dem Vorsitzenden der GLA, der Pass Lueg von den Landesverteidigern freigegeben worden war, rückten die Bayern unter General Deroy im Salzachtal in Richtung Oberpinzgau und Tirol vor. Wallner sowie sein Freund und Vorpostenkommandant Johann Panzl stellten sich – gegen den Widerstand des als bayernfreundlich geltenden Taxenbacher Pflegers und Pfarrers – zahlenmäßig weit unterlegen bei der sogenannten „Halbstundenbrücke“ den bayrischen Invasoren mit Schützen aus Mittersill, Saalfelden und Tirol erfolgreich entgegen und verzögerten Deroys Vormarsch mit geringsten eigenen Verlusten um immerhin fast neun Stunden. Erst nachdem die Gefahr der Umgehung bestand, zogen sich Wallner und Panzl gemeinsam mit ihren Schützen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. S. 209-213; PIRKER, Franzosenkriege, S. 140; SCHALLHAMMER, S. 221-224, S. 274f; Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die disziplinlosen bayrischen Soldaten plünderten nach der Besetzung Taxenbachs den Ort und ermordeten sechs Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;WIESER, KLAMMER, Widerstand. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Frieden – Schützen, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Militärisch gesehen war der guerillaartige Hinhaltekampf Wallners und Panzls zur Verzögerung des feindlichen Vormarsches unter maximaler Vermeidung eigener Verluste von weitsichtiger Verantwortung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Erhebung: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der Vertreibung der Bayern und Franzosen aus Tirol im August 1809 ernannte Andreas Hofer Anton Wallner neuerlich zum Oberkommandanten im Pinzgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008, Dokument Nr. 306, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mittersiller Schützen wählten ihn zu ihrem Hauptmann.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner ist in der Folge bei Kämpfen um die Loferer Pässe führend beteiligt. Als Oberkommandant rückte Wallner auch in das damals wie Salzburg zu Österreich gehörende Fürstentum Berchtesgaden ein, musste sich aber wieder bald in den Pinzgau zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem von Österreich am [[14. Oktober]] [[1809]] geschlossenen Frieden von Schönbrunn brach der Widerstand gegen Franzosen und Bayern im Salzburg nördlich des Alpenhauptkammes nach und nach zusammen. Wallner kapitulierte am [[19. Oktober]] in Weißbach bei Lofer und kehrte nach Windisch-Matrei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER., Kriegerische Ereignisse, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Vom Landesverteidiger zum politischen Flüchtling: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Stadt Lienz durch französisches Militär und dessen Vorrücken kam es im [[November]] [[1809]] zu neuerlichem Widerstand gegen die Besatzer. Anton Wallner gelang es, die Schützen der Region zu mobilisieren. Nach einem Zusammentreffen zwischen dem französischen General Gougeon und Wallner wurde in einem Gasthaus in Unterpeischlach eine Art Friedensvertrag, den ein Geistlicher – der Vikar von St Johann am Walde - verfasst hatte, geschlossen, den auch Wallner unterschrieb.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im [[Dezember]] [[1809]] kam es zu neuerlichen Kämpfen zwischen Franzosen und Tiroler Schützen an der Lienzer Klause. Als Reaktion darauf versammelte Wallner neuerlich Schützen, die unter seiner Führung die französischen Truppen am Aineter Bergl besiegten. Allerdings erlitten die Tiroler an der Lienzer Klause eine Niederlage und in der Folge beendete auch Anton Wallner endgültig jegliche Kämpfe. Die Franzosen fahndeten nach ihm und auch Panzl. Wallner flüchtete als politisch Verfolgter nach Wien. Bei der französischen Armee wechselte das Kommando zu General Broussier, der wegen seiner Brutalität berüchtigt war. Er ging mit extremem Terror gegen die Bevölkerung vor. Die Häuser Wallners und Panzls wurden niedergebrannt. Drei Iseltaler, die sich gestellt hatten, und etliche weitere Geiseln wurden erschossen. Der Gemeinderat von Windisch-Matrei musste zwei Männer zur Liquidierung auszulosen. Broussier richtete in der Region und darüber hinaus ein wahres Blutbad an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIZZININI Meinrad: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009, S. 6-9; Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 85-118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Anton Wallners Tod: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiener Exil erhielt Anton Wallner wegen seiner großen Verdienste um die Landesverteidigung von Kaiser Franz I. eine Ehrenpension und ein Landgut in einer Region seiner Wahl zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Jänner]] [[1810]] erkrankte Wallner schwer und starb, nachdem er die Falschmeldung über den Tod seiner Familie erhalten hatte, Mitte [[Februar]] [[1810]] an einem Nervenfieber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 124f.; ZAISBERGER, Kurzbiographien. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Schützen und Bürgergarden, S. 224; PIRKER, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anton Wallner wurde am Währinger Friedhof bestattet. Das Grab ist bis heute unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Johann Panzl schreibt in seiner Autobiografie über den unerwarteten Tod seines alten Freundes und Kampfgefährten:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Wallner’sche Todespost schlug alle meine Hoffnungen nieder, denn gerade er war es, der alle heißen Tage mit mir aushielt; er war es also, der alle Waffenthaten von mir bezeugen konnte; gerade er war mein bester Freund und Waffenbruder&#039;&#039; […].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;PETERNADER Anton: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In seinen späteren Jahren schrieb der Zeitzeuge und ehemalige Adjutant Wallner*s, der Kaufmann und Bürgermeister von Saalfelden, Joseph Thalmayr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…] &#039;&#039;Wallners Charakter verdient in Bezug auf patriotische Gesinnung, redliches und eifriges Streben auf guten Zweke allerdings Achtung und Lob&#039;&#039; […]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, FB 2710/6.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tradition und Ehrung: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend mit dem sich Ende des 19. Jahrhundert verstärkt entwickelnden Patriotismus und der Besinnung auf die Vergangenheit wurden [[1903]] in [[Taxenbach]] sowie [[1909]] in [[Krimml]] Denkmäler zu Ehren Anton Wallners enthüllt.&lt;br /&gt;
Die Schützenkompanien in Krimml, Taxenbach und Saalfelden sind nach Anton Wallner benannt, ebenso das Pinzgauer Schützenbataillon. Seit [[1959]] findet - zuerst nur in der Stadt Salzburg, im Laufe der Zeit dann immer in einem anderen Bezirk - die Anton Wallner-Gedenkfeier des Landesverbandes der Salzburger Schützen statt, an der Abordnungen aller 111 Salzburger Schützenkompanien und Garden teilnehmen. Neben der Erinnerung an die Landesverteidigung in den Koalitionskriegen und dem Gedenken an verstorbene Schützenkameraden stehen bei dieser Feier vor allem die Mahnung gegen den Krieg, das Eintreten für Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Auszeichnung für die langjährige Mitgliedschaft und Engagement in einer Salzburger Schützenkompanie wird vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Anton Wallner-Medaille]] in Bronze, Silber und Gold verliehen.&lt;br /&gt;
Zu Ehren Anton Wallners sind der [[Anton-Wallner-Weg (Hallein)|Anton-Wallner-Weg]] in der Stadt [[Hallein]], die [[Anton-Wallner-Straße (Zell am See)|Anton-Wallner-Straße]] in [[Zell am See]] und [[Saalfelden]] am Steinernen Meer sowie die &#039;&#039;&#039;Anton- Wallner-Kaserne&#039;&#039;&#039; des Österreichischen Bundesheeres in [[Saalfelden]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton PETERNADER: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinrad PIZZININI: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. Werfen – Ainring 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise: ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=SALZBURGWIKI:Sandkasten&amp;diff=2406255</id>
		<title>SALZBURGWIKI:Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=SALZBURGWIKI:Sandkasten&amp;diff=2406255"/>
		<updated>2025-02-04T16:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* um 1756 [[Krimml]] / Wald im Oberpinzgau, † [[15. Februar]] [[1810]], [[Wien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war Wirt des Gasthauses Aichberger (auch: Eichberger) im salzburgischen Windisch- Matrei sowie k.k. Bevollmächtiger und Oberkommandant im Salzburger Gebirgsland während des 5. Koalitionskrieges [[1809]] gegen das napoleonische Frankreich und seinen Verbündeten Bayern. Abgeleitet vom Wirtshausnamen wird er oft auch als „der Aichberger“ oder „Eichberger“ bezeichnet. Quellen über ihn sind Briefe, Berichte von Zeitgenossen, Mitkämpfern und Beschreibungen. Er selbst hat nichts über sich geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Leben bis [[1809]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Wallner stammt aus einer Oberpinzgauer Bauernfamilie; seine Eltern waren Hans und Maria Wallner (Hollausin). Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Am wahrscheinlich zuverlässigsten lässt sich sein Geburtsjahr durch die Eintragung seines Todestages am 15. Februar 1810 im Sterberegister des Alser Vorstadtkrankenhauses in Wien festlegen. Hier wird angegeben, dass „Anton Walnner“ im 54 Lebensjahr verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online (matricula-online.eu). Differenzierte und genaue Angaben zur Frage des Geburtsdatums Wallners und seiner familiären Verhältnisse sind zu finden bei: Friederike ZAISBERGER: Kurzbiographien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In. Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996, S. 222-224 sowie: Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o.J., S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde Wallner um [[1756]] geboren. [[1785]] heiratete Anton Wallner die Walder Wirtstochter Theresia Egger, mit der er insgesamt 16 Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1791]] verkaufte Wallner seinen Pinzgauer Besitz und erwarb das Aichberger-Wirtshaus im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]].&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründe für Verkauf und Übersiedlung sind unbekannt. Der Erwerb eines Wirtshauses bedeutete sozialen Aufstieg, auch wenn – wie im Fall Wallners – der Besitz im Pinzgau relativ groß war. Gasthöfe waren damals nicht selten mit einer Landwirtschaft verbunden - so auch beim Aichbergerwirt, wo Felder, Wiesen, Almrechte (Blumbesuch) und eine Mühle angeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Krieg von [[1797]] gegen die Franzosen nahm Anton Wallner als Kommandant der Landesschützen von Windisch-Matrei teil und marschierte mit diesen bis nach [[Brixen]]. Auch [[1805]] beteiligte er sich als Freiwilliger am Kriegsgeschehen.&lt;br /&gt;
[[1807]] gewann Wallner das Kaiserschießen in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begegnung mit Kaiser Franz I. hat ihn offenbar tief beeindruckt und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seiner proösterreichischen Einstellung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahr [[1809]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr wurde Anton Wallner Unterleutnant der Windisch-Matreier Schützenkompanie und nahm an der Verteidigung der Loferer Pässe teil. Im Juni wird Anton Wallner von Andreas Hofer mittels Boten aufgefordert, die Landesverteidigung im Pinzgau zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzburger Landesarchiv,Churf. u. k.k. österr. Reg. XIX 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des Monats wird Wallner vom kaiserlich-königlich (österreichischen) Intendanten Roschmann-Hörburg, der das zuständige kaiserliche Organ in Tirol war, gemeinsam mit Bartholmä Hohlaus zum Bevollmächtigten für die Aufstellung und Organisation von Schützenkompanien und Landsturm im Salzburger Gebirgsland ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222-224, SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge unterschreibt Wallner dann meistens als „Kommandant“ oder „Oberkommandant“. Hohlaus als „Unterkommandant“. Die Gründe für die Kompetenzaufteilung sind unbekannt – möglicherweise ging es um eine Effektivierung der Kommandostruktur und klare Zuständigkeitsverteilung. Das Hauptquartier befand sich in Weißbach bei Lofer. In der Folge bereist Wallner den Pongau, um dort ebenfalls den Widerstand gegen Franzosen und Bayern zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995, S. 132, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Gefecht von Taxenbach: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich verliert den Krieg von 1809 und musste am [[12. Juli]] einen Waffenstillstand in [[Znaim]] schließen. Salzburg war zu diesem Zeitpunkt faktisch zweigeteilt: Im Norden regierte die von den Franzosen eingesetzte und kontrollierte „Generallandesadministration“ (GLA), die sich aber südlich des Pass Lueg trotz der Unterstützung durch etliche Pfleger und Pfarrer nicht durchsetzen konnte. Diese GLA verkündete am [[15. Juli]] den erwähnten Waffenstillstand. Den Aussagen und Aufrufen der GLA sowie der Nachricht über den Friedenschluss wurde aber in weiten Kreisen (auch von Wallner, Roschmann-Hörburg und Andreas Hofer selbst) nicht geglaubt – vielmehr wurden sie als Kriegslist – heute würde man Fake News dazu sagen - eingeschätzt. Erst am [[27. Juli]] kam im Westen eine von Erzherzog Johann beglaubigte Information über den Waffenstillstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIRKER, Franzosenkriege, S. 138, S. 140; Josef THONHAUSER Josef: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 44f&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner hatte davon keine Kenntnis. Nachdem durch Einflussnahme und Druck seitens des Fürstbischofs von Chiemsee, dem Vorsitzenden der GLA, der Pass Lueg von den Landesverteidigern freigegeben worden war, rückten die Bayern unter General Deroy im Salzachtal in Richtung Oberpinzgau und Tirol vor. Wallner sowie sein Freund und Vorpostenkommandant Johann Panzl stellten sich – gegen den Widerstand des als bayernfreundlich geltenden Taxenbacher Pflegers und Pfarrers – zahlenmäßig weit unterlegen bei der sogenannten „Halbstundenbrücke“ den bayrischen Invasoren mit Schützen aus Mittersill, Saalfelden und Tirol erfolgreich entgegen und verzögerten Deroys Vormarsch mit geringsten eigenen Verlusten um immerhin fast neun Stunden. Erst nachdem die Gefahr der Umgehung bestand, zogen sich Wallner und Panzl gemeinsam mit ihren Schützen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. S. 209-213; PIRKER, Franzosenkriege, S. 140; SCHALLHAMMER, S. 221-224, S. 274f; Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die disziplinlosen bayrischen Soldaten plünderten nach der Besetzung Taxenbachs den Ort und ermordeten sechs Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;WIESER, KLAMMER, Widerstand. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Frieden – Schützen, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Militärisch gesehen war der guerillaartige Hinhaltekampf Wallners und Panzls zur Verzögerung des feindlichen Vormarsches unter maximaler Vermeidung eigener Verluste von weitsichtiger Verantwortung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Erhebung: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der Vertreibung der Bayern und Franzosen aus Tirol im August 1809 ernannte Andreas Hofer Anton Wallner neuerlich zum Oberkommandanten im Pinzgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008, Dokument Nr. 306, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mittersiller Schützen wählten ihn zu ihrem Hauptmann.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner ist in der Folge bei Kämpfen um die Loferer Pässe führend beteiligt. Als Oberkommandant rückte Wallner auch in das damals wie Salzburg zu Österreich gehörende Fürstentum Berchtesgaden ein, musste sich aber wieder bald in den Pinzgau zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem von Österreich am [[14. Oktober]] [[1809]] geschlossenen Frieden von Schönbrunn brach der Widerstand gegen Franzosen und Bayern im Salzburg nördlich des Alpenhauptkammes nach und nach zusammen. Wallner kapitulierte am [[19. Oktober]] in Weißbach bei Lofer und kehrte nach Windisch-Matrei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER., Kriegerische Ereignisse, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Vom Landesverteidiger zum politischen Flüchtling: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Stadt Lienz durch französisches Militär und dessen Vorrücken kam es im [[November]] [[1809]] zu neuerlichem Widerstand gegen die Besatzer. Anton Wallner gelang es, die Schützen der Region zu mobilisieren. Nach einem Zusammentreffen zwischen dem französischen General Gougeon und Wallner wurde in einem Gasthaus in Unterpeischlach eine Art Friedensvertrag, den ein Geistlicher – der Vikar von St Johann am Walde - verfasst hatte, geschlossen, den auch Wallner unterschrieb.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im [[Dezember]] [[1809]] kam es zu neuerlichen Kämpfen zwischen Franzosen und Tiroler Schützen an der Lienzer Klause. Als Reaktion darauf versammelte Wallner neuerlich Schützen, die unter seiner Führung die französischen Truppen am Aineter Bergl besiegten. Allerdings erlitten die Tiroler an der Lienzer Klause eine Niederlage und in der Folge beendete auch Anton Wallner endgültig jegliche Kämpfe. Die Franzosen fahndeten nach ihm und auch Panzl. Wallner flüchtete als politisch Verfolgter nach Wien. Bei der französischen Armee wechselte das Kommando zu General Broussier, der wegen seiner Brutalität berüchtigt war. Er ging mit extremem Terror gegen die Bevölkerung vor. Die Häuser Wallners und Panzls wurden niedergebrannt. Drei Iseltaler, die sich gestellt hatten, und etliche weitere Geiseln wurden erschossen. Der Gemeinderat von Windisch-Matrei musste zwei Männer zur Liquidierung auszulosen. Broussier richtete in der Region und darüber hinaus ein wahres Blutbad an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIZZININI Meinrad: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009, S. 6-9; Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 85-118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Anton Wallners Tod: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiener Exil erhielt Anton Wallner wegen seiner großen Verdienste um die Landesverteidigung von Kaiser Franz I. eine Ehrenpension und ein Landgut in einer Region seiner Wahl zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Jänner]] [[1810]] erkrankte Wallner schwer und starb, nachdem er die Falschmeldung über den Tod seiner Familie erhalten hatte, Mitte [[Februar]] [[1810]] an einem Nervenfieber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 124f.; ZAISBERGER, Kurzbiographien. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Schützen und Bürgergarden, S. 224; PIRKER, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anton Wallner wurde am Währinger Friedhof bestattet. Das Grab ist bis heute unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Johann Panzl schreibt in seiner Autobiografie über den unerwarteten Tod seines alten Freundes und Kampfgefährten:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Wallner’sche Todespost schlug alle meine Hoffnungen nieder, denn gerade er war es, der alle heißen Tage mit mir aushielt; er war es also, der alle Waffenthaten von mir bezeugen konnte; gerade er war mein bester Freund und Waffenbruder&#039;&#039; […].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;PETERNADER Anton: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In seinen späteren Jahren schrieb der Zeitzeuge und ehemalige Adjutant Wallner*s, der Kaufmann und Bürgermeister von Saalfelden, Joseph Thalmayr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…] &#039;&#039;Wallners Charakter verdient in Bezug auf patriotische Gesinnung, redliches und eifriges Streben auf guten Zweke allerdings Achtung und Lob&#039;&#039; […]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, FB 2710/6.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tradition und Ehrung: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend mit dem sich Ende des 19. Jahrhundert verstärkt entwickelnden Patriotismus und der Besinnung auf die Vergangenheit wurden [[1903]] in [[Taxenbach]] sowie [[1909]] in [[Krimml]] Denkmäler zu Ehren Anton Wallners enthüllt.&lt;br /&gt;
Die Schützenkompanien in Krimml, Taxenbach und Saalfelden sind nach Anton Wallner benannt, ebenso das Pinzgauer Schützenbataillon. Seit [[1959]] findet - zuerst nur in der Stadt Salzburg, im Laufe der Zeit dann immer in einem anderen Bezirk - die Anton Wallner-Gedenkfeier des Landesverbandes der Salzburger Schützen statt, an der Abordnungen aller 111 Salzburger Schützenkompanien und Garden teilnehmen. Neben der Erinnerung an die Landesverteidigung in den Koalitionskriegen und dem Gedenken an verstorbene Schützenkameraden stehen bei dieser Feier vor allem die Mahnung gegen den Krieg, das Eintreten für Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Auszeichnung für die langjährige Mitgliedschaft und Engagement in einer Salzburger Schützenkompanie wird vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Anton Wallner-Medaille]] in Bronze, Silber und Gold verliehen.&lt;br /&gt;
Zu Ehren Anton Wallners sind der [[Anton-Wallner-Weg (Hallein)|Anton-Wallner-Weg]] in der Stadt [[Hallein]], die [[Anton-Wallner-Straße (Zell am See)|Anton-Wallner-Straße]] in [[Zell am See]] und [[Saalfelden]] am Steinernen Meer sowie die &#039;&#039;&#039;Anton- Wallner-Kaserne&#039;&#039;&#039; des Österreichischen Bundesheeres in [[Saalfelden]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton PETERNADER: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinrad PIZZININI: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. Werfen – Ainring 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise: ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=SALZBURGWIKI:Sandkasten&amp;diff=2406246</id>
		<title>SALZBURGWIKI:Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=SALZBURGWIKI:Sandkasten&amp;diff=2406246"/>
		<updated>2025-02-04T15:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* um 1756 [[Krimml]] / Wald im Oberpinzgau, † [[15. Februar]] [[1810]], [[Wien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war Wirt des Gasthauses Aichberger (auch: Eichberger) im salzburgischen Windisch- Matrei sowie k.k. Bevollmächtiger und Oberkommandant im Salzburger Gebirgsland während des 5. Koalitionskrieges [[1809]] gegen das napoleonische Frankreich und seinen Verbündeten Bayern. Abgeleitet vom Wirtshausnamen wird er oft auch als „der Aichberger“ oder „Eichberger“ bezeichnet. Quellen über ihn sind Briefe, Berichte von Zeitgenossen, Mitkämpfern und Beschreibungen. Er selbst hat nichts über sich geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft und Leben bis [[1809]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Wallner stammt aus einer Oberpinzgauer Bauernfamilie; seine Eltern waren Hans und Maria Wallner (Hollausin). Sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Am wahrscheinlich zuverlässigsten lässt sich sein Geburtsjahr durch die Eintragung seines Todestages am 15. Februar 1810 im Sterberegister des Alser Vorstadtkrankenhauses in Wien festlegen. Hier wird angegeben, dass „Anton Walnner“ im 54 Lebensjahr verstorben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online (matricula-online.eu). Differenzierte und genaue Angaben zur Frage des Geburtsdatums Wallners und seiner familiären Verhältnisse sind zu finden bei: Friederike ZAISBERGER: Kurzbiographien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In. Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996, S. 222-224 sowie: Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o.J., S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde Wallner um [[1756]] geboren. [[1785]] heiratete Anton Wallner die Walder Wirtstochter Theresia Egger, mit der er insgesamt 16 Kinder hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1791]] verkaufte Wallner seinen Pinzgauer Besitz und erwarb das Aichberger-Wirtshaus im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]].&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründe für Verkauf und Übersiedlung sind unbekannt. Der Erwerb eines Wirtshauses bedeutete sozialen Aufstieg, auch wenn – wie im Fall Wallners – der Besitz im Pinzgau relativ groß war. Gasthöfe waren damals nicht selten mit einer Landwirtschaft verbunden - so auch beim Aichbergerwirt, wo Felder, Wiesen, Almrechte (Blumbesuch) und eine Mühle angeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Krieg von [[1797]] gegen die Franzosen nahm Anton Wallner als Kommandant der Landesschützen von Windisch-Matrei teil und marschierte mit diesen bis nach [[Brixen]]. Auch [[1805]] beteiligte er sich als Freiwilliger am Kriegsgeschehen.&lt;br /&gt;
[[1807]] gewann Wallner das Kaiserschießen in Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begegnung mit Kaiser Franz I. hat ihn offenbar tief beeindruckt und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seiner proösterreichischen Einstellung beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Jahr [[1809]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr wurde Anton Wallner Unterleutnant der Windisch-Matreier Schützenkompanie und nahm an der Verteidigung der Loferer Pässe teil. Im Juni wird Anton Wallner von Andreas Hofer mittels Boten aufgefordert, die Landesverteidigung im Pinzgau zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Salzburger Landesarchiv,Churf. u. k.k. österr. Reg. XIX 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des Monats wird Wallner vom kaiserlich-königlich (österreichischen) Intendanten Roschmann-Hörburg, der das zuständige kaiserliche Organ in Tirol war, gemeinsam mit Bartholmä Hohlaus zum Bevollmächtigten für die Aufstellung und Organisation von Schützenkompanien und Landsturm im Salzburger Gebirgsland ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;ZAISBERGER, Kurzbiographien, S. 222-224, SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge unterschreibt Wallner dann meistens als „Kommandant“ oder „Oberkommandant“. Hohlaus als „Unterkommandant“. Die Gründe für die Kompetenzaufteilung sind unbekannt – möglicherweise ging es um eine Effektivierung der Kommandostruktur und klare Zuständigkeitsverteilung. Das Hauptquartier befand sich in Weißbach bei Lofer. In der Folge bereist Wallner den Pongau, um dort ebenfalls den Widerstand gegen Franzosen und Bayern zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995, S. 132, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Gefecht von Taxenbach:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Österreich verliert den Krieg von 1809 und musste am [[12. Juli]] einen Waffenstillstand in [[Znaim]] schließen. Salzburg war zu diesem Zeitpunkt faktisch zweigeteilt: Im Norden regierte die von den Franzosen eingesetzte und kontrollierte „Generallandesadministration“ (GLA), die sich aber südlich des Pass Lueg trotz der Unterstützung durch etliche Pfleger und Pfarrer nicht durchsetzen konnte. Diese GLA verkündete am [[15. Juli]] den erwähnten Waffenstillstand. Den Aussagen und Aufrufen der GLA sowie der Nachricht über den Friedenschluss wurde aber in weiten Kreisen (auch von Wallner, Roschmann-Hörburg und Andreas Hofer selbst) nicht geglaubt – vielmehr wurden sie als Kriegslist – heute würde man Fake News dazu sagen - eingeschätzt. Erst am [[27. Juli]] kam im Westen eine von Erzherzog Johann beglaubigte Information über den Waffenstillstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIRKER, Franzosenkriege, S. 138, S. 140; Josef THONHAUSER Josef: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 44f&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner hatte davon keine Kenntnis. Nachdem durch Einflussnahme und Druck seitens des Fürstbischofs von Chiemsee, dem Vorsitzenden der GLA, der Pass Lueg von den Landesverteidigern freigegeben worden war, rückten die Bayern unter General Deroy im Salzachtal in Richtung Oberpinzgau und Tirol vor. Wallner sowie sein Freund und Vorpostenkommandant Johann Panzl stellten sich – gegen den Widerstand des als bayernfreundlich geltenden Taxenbacher Pflegers und Pfarrers – zahlenmäßig weit unterlegen bei der sogenannten „Halbstundenbrücke“ den bayrischen Invasoren mit Schützen aus Mittersill, Saalfelden und Tirol erfolgreich entgegen und verzögerten Deroys Vormarsch mit geringsten eigenen Verlusten um immerhin fast neun Stunden. Erst nachdem die Gefahr der Umgehung bestand, zogen sich Wallner und Panzl gemeinsam mit ihren Schützen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. S. 209-213; PIRKER, Franzosenkriege, S. 140; SCHALLHAMMER, S. 221-224, S. 274f; Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die disziplinlosen bayrischen Soldaten plünderten nach der Besetzung Taxenbachs den Ort und ermordeten sechs Personen.&amp;lt;ref&amp;gt;WIESER, KLAMMER, Widerstand. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Frieden – Schützen, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Militärisch gesehen war der guerillaartige Hinhaltekampf Wallners und Panzls zur Verzögerung des feindlichen Vormarsches unter maximaler Vermeidung eigener Verluste von weitsichtiger Verantwortung geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dritte Erhebung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge der Vertreibung der Bayern und Franzosen aus Tirol im August 1809 ernannte Andreas Hofer Anton Wallner neuerlich zum Oberkommandanten im Pinzgau.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008, Dokument Nr. 306, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mittersiller Schützen wählten ihn zu ihrem Hauptmann.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wallner ist in der Folge bei Kämpfen um die Loferer Pässe führend beteiligt. Als Oberkommandant rückte Wallner auch in das damals wie Salzburg zu Österreich gehörende Fürstentum Berchtesgaden ein, musste sich aber wieder bald in den Pinzgau zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem von Österreich am [[14. Oktober]] [[1809]] geschlossenen Frieden von Schönbrunn brach der Widerstand gegen Franzosen und Bayern im Salzburg nördlich des Alpenhauptkammes nach und nach zusammen. Wallner kapitulierte am [[19. Oktober]] in Weißbach bei Lofer und kehrte nach Windisch-Matrei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER., Kriegerische Ereignisse, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vom Landesverteidiger zum politischen Flüchtling:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Stadt Lienz durch französisches Militär und dessen Vorrücken kam es im [[November]] [[1809]] zu neuerlichem Widerstand gegen die Besatzer. Anton Wallner gelang es, die Schützen der Region zu mobilisieren. Nach einem Zusammentreffen zwischen dem französischen General Gougeon und Wallner wurde in einem Gasthaus in Unterpeischlach eine Art Friedensvertrag, den ein Geistlicher – der Vikar von St Johann am Walde - verfasst hatte, geschlossen, den auch Wallner unterschrieb.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im [[Dezember]] [[1809]] kam es zu neuerlichen Kämpfen zwischen Franzosen und Tiroler Schützen an der Lienzer Klause. Als Reaktion darauf versammelte Wallner neuerlich Schützen, die unter seiner Führung die französischen Truppen am Aineter Bergl besiegten. Allerdings erlitten die Tiroler an der Lienzer Klause eine Niederlage und in der Folge beendete auch Anton Wallner endgültig jegliche Kämpfe. Die Franzosen fahndeten nach ihm und auch Panzl. Wallner flüchtete als politisch Verfolgter nach Wien. Bei der französischen Armee wechselte das Kommando zu General Broussier, der wegen seiner Brutalität berüchtigt war. Er ging mit extremem Terror gegen die Bevölkerung vor. Die Häuser Wallners und Panzls wurden niedergebrannt. Drei Iseltaler, die sich gestellt hatten, und etliche weitere Geiseln wurden erschossen. Der Gemeinderat von Windisch-Matrei musste zwei Männer zur Liquidierung auszulosen. Broussier richtete in der Region und darüber hinaus ein wahres Blutbad an.&amp;lt;ref&amp;gt;PIZZININI Meinrad: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009, S. 6-9; Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968, S. 85-118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallners Tod:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiener Exil erhielt Anton Wallner wegen seiner großen Verdienste um die Landesverteidigung von Kaiser Franz I. eine Ehrenpension und ein Landgut in einer Region seiner Wahl zugesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;SCHALLHAMMER, Kriegerische Ereignisse, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Jänner]] [[1810]] erkrankte Wallner schwer und starb, nachdem er die Falschmeldung über den Tod seiner Familie erhalten hatte, Mitte [[Februar]] [[1810]] an einem Nervenfieber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebd., S. 124f.; ZAISBERGER, Kurzbiographien. In: ZAISBERGER, HÖRMANN, Schützen und Bürgergarden, S. 224; PIRKER, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anton Wallner wurde am Währinger Friedhof bestattet. Das Grab ist bis heute unbekannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Johann Panzl schreibt in seiner Autobiografie über den unerwarteten Tod seines alten Freundes und Kampfgefährten:&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Die Wallner’sche Todespost schlug alle meine Hoffnungen nieder, denn gerade er war es, der alle heißen Tage mit mir aushielt; er war es also, der alle Waffenthaten von mir bezeugen konnte; gerade er war mein bester Freund und Waffenbruder&#039;&#039; […].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;PETERNADER Anton: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In seinen späteren Jahren schrieb der Zeitzeuge und ehemalige Adjutant Wallner*s, der Kaufmann und Bürgermeister von Saalfelden, Joseph Thalmayr:&lt;br /&gt;
&amp;quot;[…] &#039;&#039;Wallners Charakter verdient in Bezug auf patriotische Gesinnung, redliches und eifriges Streben auf guten Zweke allerdings Achtung und Lob&#039;&#039; […]&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, FB 2710/6.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tradition und Ehrung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenhängend mit dem sich Ende des 19. Jahrhundert verstärkt entwickelnden Patriotismus und der Besinnung auf die Vergangenheit wurden [[1903]] in [[Taxenbach]] sowie [[1909]] in [[Krimml]] Denkmäler zu Ehren Anton Wallners enthüllt.&lt;br /&gt;
Die Schützenkompanien in Krimml, Taxenbach und Saalfelden sind nach Anton Wallner benannt, ebenso das Pinzgauer Schützenbataillon. Seit [[1959]] findet - zuerst nur in der Stadt Salzburg, im Laufe der Zeit dann immer in einem anderen Bezirk - die Anton Wallner-Gedenkfeier des Landesverbandes der Salzburger Schützen statt, an der Abordnungen aller 111 Salzburger Schützenkompanien und Garden teilnehmen. Neben der Erinnerung an die Landesverteidigung in den Koalitionskriegen und dem Gedenken an verstorbene Schützenkameraden stehen bei dieser Feier vor allem die Mahnung gegen den Krieg, das Eintreten für Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Auszeichnung für die langjährige Mitgliedschaft und Engagement in einer Salzburger Schützenkompanie wird vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Anton Wallner-Medaille]] in Bronze, Silber und Gold verliehen.&lt;br /&gt;
Zu Ehren Anton Wallners sind der [[Anton-Wallner-Weg (Hallein)|Anton-Wallner-Weg]] in der Stadt [[Hallein]], die [[Anton-Wallner-Straße (Zell am See)|Anton-Wallner-Straße]] in [[Zell am See]] und [[Saalfelden]] am Steinernen Meer sowie die &#039;&#039;&#039;Anton- Wallner-Kaserne&#039;&#039;&#039; des Österreichischen Bundesheeres in [[Saalfelden]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas OBERHOFER: Weltbild eines „Helden“. Andreas Hofers schriftliche Hinterlassenschaft. Innsbruck 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton PETERNADER: Tirols Landes-Verteidigung oder bisher größthenteils noch unbekannte Biografien, Skizzen und Anekdoten merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger nebst dabei stattgefundenen Kämpfen, Kriegsberathungen, Reden, Kriegsgerichten, Proklamationen und Original-Korrespondenzen zwischen ober-, Neben- und Unterkommandanten, einer Biografie des Erzherzogs Johann, einer Geschichte der Festung Kufstein, und Streifzügen aus der älteren und neueren Geschichte Tirols, mit Kriegs- und Schützenliedern ec. Zweiter Theil. Innsbruck 1849.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingeborg PIRKER: Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau. Dissertation. Innsbruck 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinrad PIZZININI: Die letzten Kämpfe von „Anno Neun“ in Tirol. Rückblick auf bedeutende Ereignisse des Jahres 1809 in Osttirol. In: Osttiroler Heimatblätter. 77. Jahrgang, Nr. 10-11. Völs 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix REDOLF: Der Kampf an der Halbstundenbrücke bei Taxenbach 1809. In: Pallasch, Zeitschrift für Militärgeschichte, Heft 14, Salzburg 2002, S. 65-82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Ritter von SCHALLHAMMER: Kriegerische Ereignisse im Herzogthume Salzburg in den Jahren 1800, 1805 und 1809. Salzburg 1853, unveränderter Nachdruck Hallein o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef THONHAUSER: Osttirol im Jahre 1809. Innsbruck-München 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin WIESER, Joachim KLAMMER: Widerstand im Pfleggericht Taxenbach. Salzburg 1809-2009. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER: Kurzbiografien zur Franzosenzeit. Anton Wallner. In: Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg): Salzburgs Schützen und Bürgergarden. Landesverteidigung und Brauchtum. Salzburg 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friederike ZAISBERGER, Fritz HÖRMANN (Hrsg.): Frieden – Schützen 1809 – 2009. Franzosenkriege im Dreiländereck Bayern-Salzburg-Tirol 1792-1816. Werfen – Ainring 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einzelnachweise:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2146173</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2146173"/>
		<updated>2023-05-15T09:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[16. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Wieser|Wieser, Erwin]]; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009; S. 216;&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bevollmächtigter und Kommandant der [[Tirol]]er Intendantschaft &amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Koalitionskriege (Überblick)|Koalitionskrieg des Jahres 1809]] gegen die mit den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verbündeten [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben seiner Tochter Elise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis [[1784]] auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im [[Pinzgau]] fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in [[Krimml]] geboren worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Elise Wallner wurde ihr Vater [[1768]] &amp;quot;auf der sogenannten [[Hinterlehengut|Hinterlehn]]&amp;quot; im [[Oberpinzgau]] geboren. Beim Ausbruch der Insurrektion in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen. Siehe &amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 15.&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geborene Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778 (Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des [[Pfleggericht Mittersill|Pfleg- und Landgerichts Mittersill]] im Salzburger Regierungs-Archiv) erst zehn Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern (Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 20. April 2020]) vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater (* [[20. Mai]] [[1711]]) 57 und seine Mutter Maria (* [[21. März]] [[1719]]) bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &amp;quot;kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, ... schon durch den Tod beider Eltern beraubt.&amp;quot; (&amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 18) Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &amp;quot;acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern&amp;quot; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]] im Jahre [[1785]] abgesichert (Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.). Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am [[23. Dezember]] [[1775]] und Maria Wallner (Hollausin) erst am [[29. November]] [[1790]] (Sterbebuch | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010 [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/RegSTBIIIII/?pg=1 data.matricula-online.eu]). Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &amp;quot;Märzenhof&amp;quot; in [[Wald im Pinzgau]], kaufte das Paar&amp;lt;ref&amp;gt;Da Wallner selbst nicht lesen und schreiben konnte, wohl eher seine Frau Therese.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1792]] das &amp;quot;Aichberger-Wirtshaus&amp;quot; im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Therese und Anton Wallner hatten insgesamt 16 Kinder. Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aktivitäten Wallners in Salzburg und seine Flucht nach Wien ===&lt;br /&gt;
Wallner wurde am [[14. Juni]] [[1809]] von dem Tiroler &amp;quot;Armee-Intendanten&amp;quot; Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Tiroler Insurrektion &amp;lt;ref&amp;gt;Erhebung bzw. bewaffneter Aufstand.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Salzburger Boden beauftragt. Als Gegenleistung für den Kampf gegen die mit den &amp;quot;Neufranken&amp;quot; verbündeten Bayern wurde den Mitstreitern der Anschluss an Tirol verheißen. Dies war auch das Ziel von Anton Wallner, der die Abspaltung der [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] und die Vereinigung mit Tirol mit Nachdruck betrieb. Eine derartige Aufteilung des historisch gewachsenen [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] wurde allerdings schon von Zeitgenossen wie dem [[Pongau]]er Schützenhauptmann [[Joseph Struber]] einem &amp;quot;Landesverrath&amp;quot; gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker (1995), 169 [Quellen: G. Meinhardt. &amp;quot;Der Wirt vom [[Stegenwald]]&amp;quot; u. H. Kramer, &amp;quot;Pater [[Joachim Haspinger]]&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen Wallners im Pinzgau und Pongau war stets angriffig, die Pinzgauer wurden nach den Worten von Wallners Adjutanten und späteren [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeisters]] von [[Saalfelden]], [[Josef Thalmayr der Ältere]] &amp;quot;nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte&amp;quot;. Thalmayr resümierte: &amp;quot;Möge die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmayr, Joseph: &amp;quot;Geschichte der Saalfeldener Schützen&amp;quot; in [https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/ www.schuetzenkompanie-saalfelden.at], abgerufen im Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von Seiten der Salzburger Generallandesdirektion (GLA) wurde das [[Halbstundenbrücke|Gefecht in Taxenbach]] als &amp;quot;unüberlegter Widerstand&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer (1853), 516 [Dokument Nr. 168].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt sich Wallner weniger als drei Monate in den Salzburger Gebirgslanden auf. Sowohl seine Unternehmung im Salzachtal (Attacke&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Schlacht an der Halbstundenbrücke&amp;quot; wird von Wallners Adjutant nur als &#039;&#039;Attaque&#039;&#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Taxenbach am [[27. Juli]]) als auch die Verteidigung der Stellungen im [[Saalachtal]] im Herbst 1809 endeten mit Niederlagen und der jeweiligen Flucht Wallners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruch eines von Wallner selbst mitverhandelten Waffenstillstandes in [[Osttirol]] wurde von den Franzosen seine Auslieferung verlangt. Abermals entzog sich Wallner seiner Verantwortung und machte sich unter der Identität eines Teppichhändlers &amp;quot;aus dem Staube&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;So bezeichnet von J. Panzl in: Peternader, II. Teil (1853), 99. Die Redewendung »aus dem Staub machen« stammt aus den Zeiten der großen Feldschlachten, bei denen so viel Staub aufgewirbelt wurde, sodass ängstliche Soldaten die Gelegenheit zur Flucht nutzten.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner statt mussten in Osttirol fünf Mitstreiter ihr Leben lassen. &lt;br /&gt;
Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Wien verstarb Wallner am 16. Februar 1810 an einer zur damaligen Zeit weitverbreiteten fiebrigen Erkrankung (Nervenfieber, wohl Typhus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurden in [[Taxenbach]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Taxenbach]]) und [[1909]] in [[Krimml]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]) dem Nationalismus der k.k. Monarchie geschuldete Denkmäler enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1960]] wurde von den [[Salzburger Schützen]] eine [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] ins Leben gerufen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken. Die im Frühjahr [[1938]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ob dies vor oder nach dem [[Anschluss]] Österreichs an Hitlerdeutschland erfolgte, ist der Homepage der Kaserne nicht zu entnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &amp;quot;[[Mitterpinzgau]] ([[Saalbach]], [[Saalfelden]], [[Lofer]])&amp;quot;. Selbstverlag J. Lahnsteiner: [[Hollersbach]]; 1962&lt;br /&gt;
* Wieser, Erwin Wieser; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009&lt;br /&gt;
* A. G...l: &amp;quot;Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie.&amp;quot; Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* [[Maximus Ringlschwendtner|Ringlschwendtner, Maximus]]: &amp;quot;Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809.&amp;quot; Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Bd. 41. 1901 S. 105–184&lt;br /&gt;
* [[Anton von Schallhammer|Schallhammer, Anton von]]: &amp;quot;Kriegerische Ereignisse im [[Herzogtum Salzburg|Herzogthum Salzburg]] in den Jahren 1800, 1805 und 1809;&amp;quot; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]]: &amp;quot;Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig.&amp;quot; [[Verlag Anton Pustet|Anton Pustet Verlag]]; 2023&lt;br /&gt;
* Pirker, Ingeborg: &amp;quot;Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau&amp;quot;. Dissertation an der Universität Innsbruck: Innsbruck; 1995&lt;br /&gt;
* Peternader, Anton: &amp;quot;Selbstbiographie des [[Johann Panzl]]. Landesschützen-Hauptmann und Unterkommandant aus Windisch-Matrei.&amp;quot; In: Tirols Landesvertheidigung nebst interessanten Biographien und Skizzen merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger. II. Theil. Innsbruck; 1853, S. 77–244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2145408</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2145408"/>
		<updated>2023-05-15T07:47:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[16. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Wieser|Wieser, Erwin]]; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009; S. 216;&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bevollmächtigter und Kommandant der [[Tirol]]er Intendantschaft &amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Befreiungskriege (Überblick)|Koalitionskrieg des Jahres 1809]] gegen die mit den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verbündeten [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben seiner Tochter Elise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis [[1784]] auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im [[Pinzgau]] fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in [[Krimml]] geboren worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Elise Wallner wurde ihr Vater [[1768]] &amp;quot;auf der sogenannten [[Hinterlehengut|Hinterlehn]]&amp;quot; im [[Oberpinzgau]] geboren. Beim Ausbruch der Insurrektion in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen. Siehe &amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 15.&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geborene Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778 (Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des [[Pfleggericht Mittersill|Pfleg- und Landgerichts Mittersill]] im Salzburger Regierungs-Archiv) erst zehn Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern (Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 20. April 2020]) vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater (* [[20. Mai]] [[1711]]) 57 und seine Mutter Maria (* [[21. März]] [[1719]]) bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &amp;quot;kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, ... schon durch den Tod beider Eltern beraubt.&amp;quot; (&amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 18) Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &amp;quot;acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern&amp;quot; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]] im Jahre [[1785]] abgesichert (Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.). Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am [[23. Dezember]] [[1775]] und Maria Wallner (Hollausin) erst am [[29. November]] [[1790]] (Sterbebuch | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010 [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/RegSTBIIIII/?pg=1 data.matricula-online.eu]). Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &amp;quot;Märzenhof&amp;quot; in [[Wald im Pinzgau]], kaufte das Paar&amp;lt;ref&amp;gt;Da Wallner selbst nicht lesen und schreiben konnte, wohl eher seine Frau Therese.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1792]] das &amp;quot;Aichberger-Wirtshaus&amp;quot; im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Therese und Anton Wallner hatten insgesamt 16 Kinder. Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aktivitäten Wallners in Salzburg und seine Flucht nach Wien ===&lt;br /&gt;
Wallner wurde am [[14. Juni]] [[1809]] von dem Tiroler &amp;quot;Armee-Intendanten&amp;quot; Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Tiroler Insurrektion &amp;lt;ref&amp;gt;Erhebung bzw. bewaffneter Aufstand.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Salzburger Boden beauftragt. Als Gegenleistung für den Kampf gegen die mit den &amp;quot;Neufranken&amp;quot; verbündeten Bayern wurde den Mitstreitern der Anschluss an Tirol verheißen. Dies war auch das Ziel von Anton Wallner, der die Abspaltung der [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] und die Vereinigung mit Tirol mit Nachdruck betrieb. Eine derartige Aufteilung des historisch gewachsenen [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] wurde allerdings schon von Zeitgenossen wie dem [[Pongau]]er Schützenhauptmann [[Joseph Struber]] einem &amp;quot;Landesverrath&amp;quot; gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker (1995), 169 [Quellen: G. Meinhardt. &amp;quot;Der Wirt vom [[Stegenwald]]&amp;quot; u. H. Kramer, &amp;quot;Pater [[Joachim Haspinger]]&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen Wallners im Pinzgau und Pongau war stets angriffig, die Pinzgauer wurden nach den Worten von Wallners Adjutanten und späteren [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeisters]] von [[Saalfelden]], [[Josef Thalmayr der Ältere]] &amp;quot;nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte&amp;quot;. Thalmayr resümierte: &amp;quot;Möge die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmayr, Joseph: &amp;quot;Geschichte der Saalfeldener Schützen&amp;quot; in [https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/ www.schuetzenkompanie-saalfelden.at], abgerufen im Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von Seiten der Salzburger Generallandesdirektion (GLA) wurde das [[Halbstundenbrücke|Gefecht in Taxenbach]] als &amp;quot;unüberlegter Widerstand&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer (1853), 516 [Dokument Nr. 168].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt sich Wallner weniger als drei Monate in den Salzburger Gebirgslanden auf. Sowohl seine Unternehmung im Salzachtal (Attacke&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Schlacht an der Halbstundenbrücke&amp;quot; wird von Wallners Adjutant nur als &#039;&#039;Attaque&#039;&#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Taxenbach am [[27. Juli]]) als auch die Verteidigung der Stellungen im [[Saalachtal]] im Herbst 1809 endeten mit Niederlagen und der jeweiligen Flucht Wallners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruch eines von Wallner selbst mitverhandelten Waffenstillstandes in [[Osttirol]] wurde von den Franzosen seine Auslieferung verlangt. Abermals entzog sich Wallner seiner Verantwortung und machte sich unter der Identität eines Teppichhändlers &amp;quot;aus dem Staube&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;So bezeichnet von J. Panzl in: Peternader, II. Teil (1853), 99. Die Redewendung »aus dem Staub machen« stammt aus den Zeiten der großen Feldschlachten, bei denen so viel Staub aufgewirbelt wurde, sodass ängstliche Soldaten die Gelegenheit zur Flucht nutzten.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner statt mussten in Osttirol fünf Mitstreiter ihr Leben lassen. &lt;br /&gt;
Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Wien verstarb Wallner am 15. Februar 1810 an einer zur damaligen Zeit weitverbreiteten fiebrigen Erkrankung (Nervenfieber, wohl Typhus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurden in [[Taxenbach]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Taxenbach]]) und [[1909]] in [[Krimml]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]) dem Nationalismus der k.k. Monarchie geschuldete Denkmäler enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1960]] wurde von den [[Salzburger Schützen]] eine [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] ins Leben gerufen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken. Die im Frühjahr [[1938]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ob dies vor oder nach dem [[Anschluss]] Österreichs an Hitlerdeutschland erfolgte, ist der Homepage der Kaserne nicht zu entnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &amp;quot;[[Mitterpinzgau]] ([[Saalbach]], [[Saalfelden]], [[Lofer]])&amp;quot;. Selbstverlag J. Lahnsteiner: [[Hollersbach]]; 1962&lt;br /&gt;
* Wieser, Erwin Wieser; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009&lt;br /&gt;
* A. G...l: &amp;quot;Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie.&amp;quot; Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* [[Maximus Ringlschwendtner|Ringlschwendtner, Maximus]]: &amp;quot;Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809.&amp;quot; Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Bd. 41. 1901 S. 105–184&lt;br /&gt;
* [[Anton von Schallhammer|Schallhammer, Anton von]]: &amp;quot;Kriegerische Ereignisse im [[Herzogtum Salzburg|Herzogthum Salzburg]] in den Jahren 1800, 1805 und 1809;&amp;quot; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]]: &amp;quot;Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig.&amp;quot; [[Verlag Anton Pustet|Anton Pustet Verlag]]; 2023&lt;br /&gt;
* Pirker, Ingeborg: &amp;quot;Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau&amp;quot;. Dissertation an der Universität Innsbruck: Innsbruck; 1995&lt;br /&gt;
* Peternader, Anton: &amp;quot;Selbstbiographie des [[Johann Panzl]]. Landesschützen-Hauptmann und Unterkommandant aus Windisch-Matrei.&amp;quot; In: Tirols Landesvertheidigung nebst interessanten Biographien und Skizzen merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger. II. Theil. Innsbruck; 1853, S. 77–244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2145393</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=2145393"/>
		<updated>2023-05-15T07:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Obertauern 049.JPG|thumb|[[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage.jpg|thumb|Anton Wallner-Denkmal in Taxenbach, Collage]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039; (* Jahr und Ort unbekannt; † [[16. Februar]] [[1810]] in [[Wien]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch - 03-013 | 08., Alservorstadtkrankenhaus | Wien, rk. Erzdiözese (östl. Niederösterreich und Wien) | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 23. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; war Bevollmächtigter und Kommandant der [[Tirol]]er Intendantschaft &amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 141 S. 485f&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Befreiungskriege (Überblick)|Koalitionskrieg des Jahres 1809]] gegen die mit den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verbündeten [[Kurfürstentum Bayern|Bayern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach Angaben seiner Tochter Elise Wallner war ihr Vater zum Zeitpunkt der Kämpfe des Jahres [[1809]] 41 Jahre alt. Diese Aussage ist gleich wie die Angabe ihres eigenen Alters in ihrem Buch&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Quellenverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt; (21 statt 16 Jahre) mehrfach widersprüchlich. Da im Taufbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 12. April 2020]; die Pfarre Wald war bis [[1784]] auch für Krimml zuständig.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Geburt eines Anton Wallners nicht aufscheint und auch sonst jegliche Hinweise auf eine Geburt im [[Pinzgau]] fehlen, kann Anton Wallner zumindest nicht in [[Krimml]] geboren worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Elise Wallner wurde ihr Vater [[1768]] &amp;quot;auf der sogenannten [[Hinterlehengut|Hinterlehn]]&amp;quot; im [[Oberpinzgau]] geboren. Beim Ausbruch der Insurrektion in Tirol wäre er 41 Jahre alt gewesen. Siehe &amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 15.&amp;gt; Gegen das Geburtsjahr 1768 spricht allerdings, dass Anton Wallner im Jahr der Übertragung des im Besitz des Ehepaares Jo(h)ann und Maria Wallner (geborene Hollaus) befindlichen Gutes Hinterlehen in Oberkrimml im Mai 1778 und des vermutlich im verwandtschaftlichen Besitz befindlichen Gutes Oberkäsbach im Oktober 1778 (Ringlschwendtner S. 107. Hier als Quelle angegeben: Landschaftlicher Steuerkataster des [[Pfleggericht Mittersill|Pfleg- und Landgerichts Mittersill]] im Salzburger Regierungs-Archiv) erst zehn Jahre alt gewesen und allen - zumindest - sieben Geschwistern (Register zu Taufbuch I, II Reg. TFB III Wald im Pinzgau [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/ abgerufen am 20. April 2020]) vorgezogen worden wäre. 1768 wäre sein Vater (* [[20. Mai]] [[1711]]) 57 und seine Mutter Maria (* [[21. März]] [[1719]]) bereits 49 Jahre alt gewesen. Nach Elise Wallner wurde Anton Wallner &amp;quot;kaum dem Knabenalter entwachsen, 16 Jahre alt, ... schon durch den Tod beider Eltern beraubt.&amp;quot; (&amp;quot;Leben und Thaten des Anton Wallner&amp;quot;. S. 18) Elise Wallner gibt weiter an, dass die Heirat ihres Vaters &amp;quot;acht Jahre nach dem Tod seiner Ältern&amp;quot; stattgefunden habe. Die Hochzeit von Anton Wallner und Theresia Egger [auch E(c)ker] ist durch das Trauungsbuch der [[Pfarre Wald im Pinzgau]] im Jahre [[1785]] abgesichert (Trauungsbuch - TRBII | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010.). Laut Totenbuch der Pfarre Wald im Pinzgau verstarb Jo(h)ann Wallner jedoch am [[23. Dezember]] [[1775]] und Maria Wallner (Hollausin) erst am [[29. November]] [[1790]] (Sterbebuch | Wald im Pinzgau | Salzburg, rk. Diözese | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 10. April 2010 [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/wald-im-pinzgau/RegSTBIIIII/?pg=1 data.matricula-online.eu]). Wenn die Angaben von Elise Wallner stimmen, kann zumindest Maria Wallner nicht die leibliche Mutter von Anton Wallner gewesen sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &amp;quot;Märzenhof&amp;quot; in [[Wald im Pinzgau]], kaufte das Paar&amp;lt;ref&amp;gt;Da Wallner selbst nicht lesen und schreiben konnte, wohl eher seine Frau Therese.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1792]] das &amp;quot;Aichberger-Wirtshaus&amp;quot; im damals salzburgischen Windisch-Matrei, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Therese und Anton Wallner hatten insgesamt 16 Kinder. Der von Anton Wallner im Jahr [[1791]] unter familiär befremdlichen Umständen verkaufte Erbhof (!) der Familie Wallner liegt auf 1&amp;amp;nbsp;150 [[m ü. A.]] in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Das frühere Bauernhaus steht heute unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Krimml|Denkmalschutz]] und wird als Ferienhütte vermietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aktivitäten Wallners in Salzburg und seine Flucht nach Wien ===&lt;br /&gt;
Wallner wurde am [[14. Juni]] [[1809]] von dem Tiroler &amp;quot;Armee-Intendanten&amp;quot; Roschmann-Hörburg&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer; Dokument Nr. 130; S. 473f&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Organisation der Tiroler Insurrektion &amp;lt;ref&amp;gt;Erhebung bzw. bewaffneter Aufstand.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Salzburger Boden beauftragt. Als Gegenleistung für den Kampf gegen die mit den &amp;quot;Neufranken&amp;quot; verbündeten Bayern wurde den Mitstreitern der Anschluss an Tirol verheißen. Dies war auch das Ziel von Anton Wallner, der die Abspaltung der [[Innergebirg|Gebirgsgaue]] und die Vereinigung mit Tirol mit Nachdruck betrieb. Eine derartige Aufteilung des historisch gewachsenen [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] wurde allerdings schon von Zeitgenossen wie dem [[Pongau]]er Schützenhauptmann [[Joseph Struber]] einem &amp;quot;Landesverrath&amp;quot; gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirker (1995), 169 [Quellen: G. Meinhardt. &amp;quot;Der Wirt vom [[Stegenwald]]&amp;quot; u. H. Kramer, &amp;quot;Pater [[Joachim Haspinger]]&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen Wallners im Pinzgau und Pongau war stets angriffig, die Pinzgauer wurden nach den Worten von Wallners Adjutanten und späteren [[Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer|Bürgermeisters]] von [[Saalfelden]], [[Josef Thalmayr der Ältere]] &amp;quot;nur durch den Einfluss Tirols als aus eigenem Antrieb dahingerissen. Man musste mit Tirol gemeine Sache machen, wenn man sich nicht seinen Misshandlungen aussetzen wollte&amp;quot;. Thalmayr resümierte: &amp;quot;Möge die Gemeinde zu ähnlichen unsinnigen Unternehmungen sich nie mehr verleiten lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Thalmayr, Joseph: &amp;quot;Geschichte der Saalfeldener Schützen&amp;quot; in [https://www.schuetzenkompanie-saalfelden.at/verein/1800-1809/ www.schuetzenkompanie-saalfelden.at], abgerufen im Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch von Seiten der Salzburger Generallandesdirektion (GLA) wurde das [[Halbstundenbrücke|Gefecht in Taxenbach]] als &amp;quot;unüberlegter Widerstand&amp;quot; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schallhammer (1853), 516 [Dokument Nr. 168].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hielt sich Wallner weniger als drei Monate in den Salzburger Gebirgslanden auf. Sowohl seine Unternehmung im Salzachtal (Attacke&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Schlacht an der Halbstundenbrücke&amp;quot; wird von Wallners Adjutant nur als &#039;&#039;Attaque&#039;&#039; bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; von Taxenbach am [[27. Juli]]) als auch die Verteidigung der Stellungen im [[Saalachtal]] im Herbst 1809 endeten mit Niederlagen und der jeweiligen Flucht Wallners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bruch eines von Wallner selbst mitverhandelten Waffenstillstandes in [[Osttirol]] wurde von den Franzosen seine Auslieferung verlangt. Abermals entzog sich Wallner seiner Verantwortung und machte sich unter der Identität eines Teppichhändlers &amp;quot;aus dem Staube&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;So bezeichnet von J. Panzl in: Peternader, II. Teil (1853), 99. Die Redewendung »aus dem Staub machen« stammt aus den Zeiten der großen Feldschlachten, bei denen so viel Staub aufgewirbelt wurde, sodass ängstliche Soldaten die Gelegenheit zur Flucht nutzten.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner statt mussten in Osttirol fünf Mitstreiter ihr Leben lassen. &lt;br /&gt;
Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in Wien verstarb Wallner am 15. Februar 1810 an einer zur damaligen Zeit weitverbreiteten fiebrigen Erkrankung (Nervenfieber, wohl Typhus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tradition ==&lt;br /&gt;
[[1903]] wurden in [[Taxenbach]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Taxenbach]]) und [[1909]] in [[Krimml]] ([[Anton-Wallner-Denkmal in Krimml]]) dem Nationalismus der k.k. Monarchie geschuldete Denkmäler enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1960]] wurde von den [[Salzburger Schützen]] eine [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] ins Leben gerufen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken. Die im Frühjahr [[1938]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ob dies vor oder nach dem [[Anschluss]] Österreichs an Hitlerdeutschland erfolgte, ist der Homepage der Kaserne nicht zu entnehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
* {{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: &amp;quot;[[Mitterpinzgau]] ([[Saalbach]], [[Saalfelden]], [[Lofer]])&amp;quot;. Selbstverlag J. Lahnsteiner: [[Hollersbach]]; 1962&lt;br /&gt;
* Wieser, Erwin Wieser; Klammer, Joachim : &amp;quot;Widerstand im [[Pfleggericht Taxenbach]]. Salzburg 1809–2009. Ein Rückblick.&amp;quot; In: [[Fritz Hörmann|Hörmann, Fritz]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] (Hg.): &amp;quot;Frieden –  Schützen 1809–2009. Struberschützen [[Golling]]/[[Werfen]].&amp;quot; 2009&lt;br /&gt;
* A. G...l: &amp;quot;Leben und Thaten des in das Grab der Vergessenheit gesunkenen Anton Wallner (vulgo Aichberger) Wirth in Windisch-Matrey und Landesvertheidiger der Salzburger - Hochlande im Jahr 1809 nebst merkwürdiger Leidensgeschichte dessen Familie.&amp;quot; Herausgegeben von Elise Wallner; Wien 1843, A. Pichler’s sel. Witwe&lt;br /&gt;
* [[Maximus Ringlschwendtner|Ringlschwendtner, Maximus]]: &amp;quot;Anton Wallner, salzburgischer Schützen-Major im Jahre 1809.&amp;quot; Hsg. v. Anton Wallner-Verein 2. Aufl. 1902. Aus: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Bd. 41. 1901 S. 105–184&lt;br /&gt;
* [[Anton von Schallhammer|Schallhammer, Anton von]]: &amp;quot;Kriegerische Ereignisse im [[Herzogtum Salzburg|Herzogthum Salzburg]] in den Jahren 1800, 1805 und 1809;&amp;quot; Salzburg; 1853&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hochhold|Hochhold, Rainer]]: &amp;quot;Geschichte des Pinzgaus. eigenständig eigentümlich eigenwillig.&amp;quot; [[Verlag Anton Pustet|Anton Pustet Verlag]]; 2023&lt;br /&gt;
* Pirker, Ingeborg: &amp;quot;Die Franzosenkriege im Pongau und Pinzgau&amp;quot;. Dissertation an der Universität Innsbruck: Innsbruck; 1995&lt;br /&gt;
* Peternader, Anton: &amp;quot;Selbstbiographie des [[Johann Panzl]]. Landesschützen-Hauptmann und Unterkommandant aus Windisch-Matrei.&amp;quot; In: Tirols Landesvertheidigung nebst interessanten Biographien und Skizzen merkwürdiger Tiroler Landesvertheidiger. II. Theil. Innsbruck; 1853, S. 77–244 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wallner Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militär)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=421556</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=421556"/>
		<updated>2016-03-29T13:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Anton Wallner Geburtshaus.jpg|thumb|Das denkmalgeschützte Geburtshaus Wallners in Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-02-17, Anton Wallner-Feier f.SN.jpg|thumb|Anton Wallner-Feier am [[17. Februar]] [[2008]] in [[Wals-Siezenheim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-02-17, Anton Wallner-Feier 054.jpg|thumb|Anton Wallner Feier 2008 in Wals]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039;, (* [[1758]] am Hinterlehen in [[Krimml|Oberkrimml]], [[Pinzgau]] ; † [[16. Februar]] [[1810]] in Wien) war einer der Schützenkommandanten und Freiheitskämpfer im [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Tiroler und Salzburger gegen die Franzosen und [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Wallner wurde um 1758 als neuntes von 12 Kindern des Bauern am Hinterlehengut in Krimml (Oberpinzgau) geboren. Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]] kaufte er [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Er war Vater von insgesamt 16 Kindern.&lt;br /&gt;
Sein Geburtshaus liegt auf 1.150 m Höhe in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Es steht unter Denkmalschutz und wird als Ferienhütte vermietet. Krimml gehört heute zum [[Nationalpark Hohe Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskrieg]] [[1809]] wurde Anton Wallner von Andreas Hofer mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die [[Bayern]] und Franzosen beauftragt. Nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht von [[Steinpass|Melleck]] und der Unterzeichnung des &amp;quot;Schönbrunner Friedens&amp;quot; wurde Wallner zum Rückzug gezwungen und zog sich wieder nach Matrei zurück.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Wechsel im französischen Kommando wurde die am [[10. November]] [[1809]] ausgesprochene Amnestie widerrufen und Anton Wallner vom französischen Divisionsgeneral für vogelfrei erklärt. Zugleich wurde ein Kopfgeld von 1000 [[Gulden]] auf ihn ausgesetzt. Wallner floh daraufhin, ausgestattet mit einem Hausiererpass eines Wiener Teppichhändlers, über den [[Felber Tauern]] in Richtung Wien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zorn über die gelungene Flucht Wallners plünderten die Franzosen sein Haus in Matrei und legten es in Schutt und Asche. Am [[13. Februar]] [[1810]] kam Anton Wallner in Wien an und erhielt von [[Kaiser Franz II./I.]] für seine Treue ein Landgut und eine Pension geschenkt. Aber es traf bald das Gerücht in Wien ein, seine Frau und seine Kinder seien von den fremden Soldaten ermordet worden. Diese falsche Nachricht traf Anton Wallner so schwer, dass er drei Tage später an einem schweren Nervenfieber verstarb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Todestag von Anton Wallner führt die Schützen des Landes Salzburg alljährlich zusammen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken sowie sich das beherzte Eintreten der Salzburger Schützen für die Freiheit des Landes während der Franzosenkriege in Erinnerung rufen.&lt;br /&gt;
Die Hauptleistung Anton Wallners war sein unermüdlicher Einsatz in den Freiheitskämpfen. Er verstand es, die Schützen und Bauern im Land Salzburg zusammenzubringen um das Vordringen der feindlichen Truppen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1903]] wurde ihm zu Ehren in [[Taxenbach]] wegen seines Einsatzes beim Kampf um die &#039;&#039;Halbstundenbrücke&#039;&#039; ein Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1960]] gedenken die Salzburger Schützen bei der jährlichen [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] seinen Leistungen. Die [[1938]] in Saalfelden gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerschuetzen.de/wallner.htm www.prangerschuetzen.de]&lt;br /&gt;
* Lahnsteiner, Josef: 1000 Jahre Taxenbach, Taxenbach, S. 34&lt;br /&gt;
* Fritz Hörmann, Friederike Zaisberger: Frieden – Schützen (1809 – 2009), Werfen 2009, S. 216&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)|Wallner, Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär|Wallner Anton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=421555</id>
		<title>Anton Wallner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Anton_Wallner&amp;diff=421555"/>
		<updated>2016-03-29T13:09:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Anton Wallner Geburtshaus.jpg|thumb|Das denkmalgeschützte Geburtshaus Wallners in Krimml]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-02-17, Anton Wallner-Feier f.SN.jpg|thumb|Anton Wallner-Feier am [[17. Februar]] [[2008]] in [[Wals-Siezenheim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008-02-17, Anton Wallner-Feier 054.jpg|thumb|Anton Wallner Feier 2008 in Wals]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anton Wallner&#039;&#039;&#039;, (* [[1758]] am Hinterlehen in [[Krimml|Oberkrimml]], [[Pinzgau]] ; † [[16. Februar]] [[1810]] in Wien) war einer der Schützenkommandanten und Freiheitskämpfer im [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Tiroler und Salzburger gegen die Franzosen und [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Wallner wurde um 1758 als neuntes von 12 Kindern des Bauern am Hinterlehengut in Krimml (Oberpinzgau) geboren. Nach der Heirat mit Therese Egger ([[1785]]), einer Wirtstochter vom &#039;&#039;Märzenhof&#039;&#039; aus [[Wald im Pinzgau]] kaufte er [[1792]] das &#039;&#039;Aichberger-Wirtshaus&#039;&#039; im damals salzburgischen &#039;&#039;Windisch-Matrei&#039;&#039;, heute [[Matrei]] in [[Osttirol]]. Er war Vater von insgesamt 16 Kindern.&lt;br /&gt;
Sein Geburtshaus liegt auf 1.150 m Höhe in der Nähe der [[Krimmler Wasserfälle]]. Es steht unter Denkmalschutz und wird als Ferienhütte vermietet. Krimml gehört heute zum [[Nationalpark Hohe Tauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskrieg]] [[1809]] wurde Anton Wallner von Andreas Hofer mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die [[Bayern]] und Franzosen beauftragt. Nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht von [[Steinpass|Melleck]] und der Unterzeichnung des &amp;quot;Schönbrunner Friedens&amp;quot; wurde Wallner zum Rückzug gezwungen und zog sich wieder nach Matrei zurück.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Wechsel im französischen Kommando wurde die am [[10. November]] [[1809]] ausgesprochene Amnestie widerrufen und Anton Wallner vom französischen Divisionsgeneral für vogelfrei erklärt. Zugleich wurde ein Kopfgeld von 1000 [[Gulden]] auf ihn ausgesetzt. Wallner floh daraufhin, ausgestattet mit einem Hausiererpass eines Wiener Teppichhändlers, über den [[Felber Tauern]] in Richtung Wien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zorn über die gelungene Flucht Wallners plünderten die Franzosen sein Haus in Matrei und legten es in Schutt und Asche. Am [[13. Februar]] [[1810]] kam Anton Wallner in Wien an und erhielt von [[Kaiser Franz II./I.]] für seine Treue ein Landgut und eine Pension geschenkt. Aber es traf bald das Gerücht in Wien ein, seine Frau und seine Kinder seien von den fremden Soldaten ermordet worden seien. Diese falsche Nachricht traf Anton Wallner so schwer, dass er zwei Tage später an einem schweren Nervenfieber verstarb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Todestag von Anton Wallner führt die Schützen des Landes Salzburg alljährlich zusammen. Damit wollen die Schützen ihrer besonderen Verbundenheit zu ihrer Heimat Ausdruck verleihen. Zugleich wollen sie der gefallenen und verstorbenen Kameraden gedenken sowie sich das beherzte Eintreten der Salzburger Schützen für die Freiheit des Landes während der Franzosenkriege in Erinnerung rufen.&lt;br /&gt;
Die Hauptleistung Anton Wallners war sein unermüdlicher Einsatz in den Freiheitskämpfen. Er verstand es, die Schützen und Bauern im Land Salzburg zusammenzubringen um das Vordringen der feindlichen Truppen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1903]] wurde ihm zu Ehren in [[Taxenbach]] wegen seines Einsatzes beim Kampf um die &#039;&#039;Halbstundenbrücke&#039;&#039; ein Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1960]] gedenken die Salzburger Schützen bei der jährlichen [[Anton-Wallner-Gedenkfeier]] seinen Leistungen. Die [[1938]] in Saalfelden gegründete [[Anton-Wallner-Kaserne]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
== Weitere Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anton Wallner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://www.prangerschuetzen.de/wallner.htm www.prangerschuetzen.de]&lt;br /&gt;
* Lahnsteiner, Josef: 1000 Jahre Taxenbach, Taxenbach, S. 34&lt;br /&gt;
* Fritz Hörmann, Friederike Zaisberger: Frieden – Schützen (1809 – 2009), Werfen 2009, S. 216&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)|Wallner, Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Wallner Anton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär|Wallner Anton]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner&amp;diff=369540</id>
		<title>Lorenz Hübner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner&amp;diff=369540"/>
		<updated>2015-07-27T13:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Hübner und Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lorenz Hübner&#039;&#039;&#039; (* [[2. August]] [[1751]] in Donauwörth ([[Bayern#Schwaben|Schwaben]]), † [[9. Februar]] [[1807]] in [[Bayern#München|München]]) war als Geistlicher ein wichtiger Vordenker der süddeutsch-salzburgischen Aufklärung, ein bedeutender Chronist und nicht zuletzt erster ausgewiesener Chefredakteur einer [[Tageszeitungen|Salzburger Tageszeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hübner und Salzburg==&lt;br /&gt;
[[1783]] berief [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayern Lorenz Hübner als aufgeklärter Vordenker und dabei auch als Redakteur und Herausgeber der [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]] nach [[Salzburg]]. Es war das erste Mal, dass ein ausgewiesener Redakteur für die Erstellung einer Zeitung geholt wurde, davor hatten die Herausgeber (= Druckereien) einfach die Korrespondenzmeldungen aneinandergereiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon erzielte Hübner mit dem in &#039;&#039;Oberdeutsche Staatszeitung&#039;&#039; umbenannten Blatt schöne Erfolge, nicht zuletzt deshalb, weil er mit der Zeitung ein Medium aufklärerischen Denkens geschaffen hatte. Plötzlich waren nicht mehr nur Staatsanzeigen und Chronikberichte interessant, sondern auch Themen wie Kritik an der Kirche oder Beiträge zur Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise noch wichtiger als sein Erfolg mit der Tageszeitung dürfte Hübners Gründung des ersten repräsentativen Rezensionsblattes, der &#039;&#039;Oberdeutschen allgemeinen Litteraturzeitung&#039;&#039;, im Jahr [[1788]] sein, in dem es ihm um die Selbstdarstellung der katholischen Aufklärung ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Salzburg machte er sich auch als Reisebuchautor einen Namen. Besonders erwähnenswert sind die zweibändige &#039;&#039;Beschreibung der hochfürstl.-erzbischöfl. Haupt- und Residenzstadt Salzburg&#039;&#039;, sowie die dreibändige &#039;&#039;Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg&#039;&#039;. Er brachte auch als [[Kartografie|Kartograf]] eine Straßenkarte des [[Erzstift Salzburg|Erzstift]]es heraus, die es als Beilage zu seinem Buch &#039;&#039;Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen&#039;&#039; gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1799]] kehrte Hübner nach München zurück, wohin er als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften berufen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Salzburg ist die [[Hübnergasse]] in der [[Riedenburg]] nach diesem Vordenker benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schriften der Salzburger Zeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hübner-Beschreibung.png|miniatur|Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik]]&lt;br /&gt;
* Salzburger Musenalmanach auf das Jahr 1787, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
* Geschichte verschiedener hierländischer Baumwollarten und ihres ökonomischen Nutzens, Salzburg 1788.&lt;br /&gt;
* [Rosen auf das Grab Friedrichs des Einzigen, oder gesammelte Charakterzüge und Anekdoten aus dem merkwürdigen Leben dieses großen Königs, Sechs Körbe, Salzburg 1787.&lt;br /&gt;
* Rosen auf das Grab [[Joseph II.|Josephs des Zweyten]], Kaisers der Deutschen, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
* Epistola responsoria ad Liberium Candidum Iesuitam, [s.l.&amp;lt;!-- = sine loco = ohne Ortsangabe--&amp;gt;] [1788].&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, 2 Bde., Salzburg 1792-93.&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden, vorzüglich für Ausländer und Reisende. Nebst dem Grundrisse der Stadt, und ihres Bezirks, von L. Hübner aus dessen größerer Beschreibung von ihm selbst zusammengezogen, Salzburg 1794.&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik, &lt;br /&gt;
**Bd. 1: Das Salzburgische flache Land; Salzburg 1796,&lt;br /&gt;
**[http://books.google.at/books?id=UGYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Bd. 2:] Das Salzburgische Gebirgland : Pangau, Pinzgau und Lungau. Salzburg 1796,&lt;br /&gt;
**Bd. 3: Die übrigen Gebirgsortschaften, und die ausländischen Herrschaften des Erzstiftes nebst dessen Beschreibung im Allgemeinen, Salzburg 1796, ND Salzburg 1983.&lt;br /&gt;
* Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen. Nebst Stundenzeiger u. Straßenkarte, [s.l.] 1796, ND Salzburg 2000.&lt;br /&gt;
* Abschied vom Mönchsberge in Salzburg am Schluße des J. 1799, s.l. 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Manfred Knedlik in [http://www.bautz.de/bbkl/h/huebner_lo.shtml Bautz.de]&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Eintrag [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner &amp;quot;Lorenz Hübner&amp;quot;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Werke Lorenz Hübners, digital:&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, &lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Erster Band (Topographie), Salzburg 1792.]&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=OE4QAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg] und ihrer Gegenden, vorzüglich für Ausländer und Reisende. Nebst dem Grundrisse der Stadt, und ihres Bezirks, von L. Hübner aus dessen größerer Beschreibung von ihm selbst zusammengezogen, Salzburg 1794.&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. &lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=KARBAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Erster Band.] Das Salzburgische flache Land. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=UGYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Zweyter Band.] Das Salzburgische Gebirgland : Pangau, Pinzgau und Lungau. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=WmYAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA695 Dritter Band.] Die übrigen Gebirgsortschaften, und die ausländischen Herrschaften des Erzstiftes nebst dessen Beschreibung im Allgemeinen. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=f546AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Abschied vom Mönchsberge] in Salzburg am Schluße des J. 1799, s.l. 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=YtsAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Rosen auf das Grab Friedrichs des Einzigen,] oder gesammelte Charakterzüge und Anekdoten aus dem merkwürdigen Leben dieses großen Königs, Sechs Körbe, Salzburg 1787.&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=3pMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Rosen auf das Grab Josephs des Zweyten,] Kaisers der Deutschen, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf|Hübner, Ludwig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner&amp;diff=369539</id>
		<title>Lorenz Hübner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner&amp;diff=369539"/>
		<updated>2015-07-27T13:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Hübner und Salzburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lorenz Hübner&#039;&#039;&#039; (* [[2. August]] [[1751]] in Donauwörth ([[Bayern#Schwaben|Schwaben]]), † [[9. Februar]] [[1807]] in [[Bayern#München|München]]) war als Geistlicher ein wichtiger Vordenker der süddeutsch-salzburgischen Aufklärung, ein bedeutender Chronist und nicht zuletzt erster ausgewiesener Chefredakteur einer [[Tageszeitungen|Salzburger Tageszeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hübner und Salzburg==&lt;br /&gt;
[[1783]] berief [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] den Bayern Lorenz Hübner als aufgeklärter Vordenker und dabei auch als Redakteur und Herausgeber der [[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Zeitung]] nach [[Salzburg]] nach Salzburg. Es war das erste Mal, dass ein ausgewiesener Redakteur für die Erstellung einer Zeitung geholt wurde, davor hatten die Herausgeber (= Druckereien) einfach die Korrespondenzmeldungen aneinandergereiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald schon erzielte Hübner mit dem in &#039;&#039;Oberdeutsche Staatszeitung&#039;&#039; umbenannten Blatt schöne Erfolge, nicht zuletzt deshalb, weil er mit der Zeitung ein Medium aufklärerischen Denkens geschaffen hatte. Plötzlich waren nicht mehr nur Staatsanzeigen und Chronikberichte interessant, sondern auch Themen wie Kritik an der Kirche oder Beiträge zur Geschichte des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise noch wichtiger als sein Erfolg mit der Tageszeitung dürfte Hübners Gründung des ersten repräsentativen Rezensionsblattes, der &#039;&#039;Oberdeutschen allgemeinen Litteraturzeitung&#039;&#039;, im Jahr [[1788]] sein, in dem es ihm um die Selbstdarstellung der katholischen Aufklärung ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Salzburg machte er sich auch als Reisebuchautor einen Namen. Besonders erwähnenswert sind die zweibändige &#039;&#039;Beschreibung der hochfürstl.-erzbischöfl. Haupt- und Residenzstadt Salzburg&#039;&#039;, sowie die dreibändige &#039;&#039;Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg&#039;&#039;. Er brachte auch als [[Kartografie|Kartograf]] eine Straßenkarte des [[Erzstift Salzburg|Erzstift]]es heraus, die es als Beilage zu seinem Buch &#039;&#039;Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen&#039;&#039; gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1799]] kehrte Hübner nach München zurück, wohin er als Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften berufen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Salzburg ist die [[Hübnergasse]] in der [[Riedenburg]] nach diesem Vordenker benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schriften der Salzburger Zeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hübner-Beschreibung.png|miniatur|Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik]]&lt;br /&gt;
* Salzburger Musenalmanach auf das Jahr 1787, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
* Geschichte verschiedener hierländischer Baumwollarten und ihres ökonomischen Nutzens, Salzburg 1788.&lt;br /&gt;
* [Rosen auf das Grab Friedrichs des Einzigen, oder gesammelte Charakterzüge und Anekdoten aus dem merkwürdigen Leben dieses großen Königs, Sechs Körbe, Salzburg 1787.&lt;br /&gt;
* Rosen auf das Grab [[Joseph II.|Josephs des Zweyten]], Kaisers der Deutschen, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
* Epistola responsoria ad Liberium Candidum Iesuitam, [s.l.&amp;lt;!-- = sine loco = ohne Ortsangabe--&amp;gt;] [1788].&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, 2 Bde., Salzburg 1792-93.&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden, vorzüglich für Ausländer und Reisende. Nebst dem Grundrisse der Stadt, und ihres Bezirks, von L. Hübner aus dessen größerer Beschreibung von ihm selbst zusammengezogen, Salzburg 1794.&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik, &lt;br /&gt;
**Bd. 1: Das Salzburgische flache Land; Salzburg 1796,&lt;br /&gt;
**[http://books.google.at/books?id=UGYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Bd. 2:] Das Salzburgische Gebirgland : Pangau, Pinzgau und Lungau. Salzburg 1796,&lt;br /&gt;
**Bd. 3: Die übrigen Gebirgsortschaften, und die ausländischen Herrschaften des Erzstiftes nebst dessen Beschreibung im Allgemeinen, Salzburg 1796, ND Salzburg 1983.&lt;br /&gt;
* Reise durch das Erzstift Salzburg zum Unterricht und Vergnügen. Nebst Stundenzeiger u. Straßenkarte, [s.l.] 1796, ND Salzburg 2000.&lt;br /&gt;
* Abschied vom Mönchsberge in Salzburg am Schluße des J. 1799, s.l. 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*Manfred Knedlik in [http://www.bautz.de/bbkl/h/huebner_lo.shtml Bautz.de]&lt;br /&gt;
*Wikipedia-Eintrag [http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lorenz_H%C3%BCbner &amp;quot;Lorenz Hübner&amp;quot;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Werke Lorenz Hübners, digital:&lt;br /&gt;
* Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, &lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=m3IAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Erster Band (Topographie), Salzburg 1792.]&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=OE4QAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg] und ihrer Gegenden, vorzüglich für Ausländer und Reisende. Nebst dem Grundrisse der Stadt, und ihres Bezirks, von L. Hübner aus dessen größerer Beschreibung von ihm selbst zusammengezogen, Salzburg 1794.&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik. &lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=KARBAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Erster Band.] Das Salzburgische flache Land. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=UGYAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Zweyter Band.] Das Salzburgische Gebirgland : Pangau, Pinzgau und Lungau. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
** [http://books.google.at/books?id=WmYAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA695 Dritter Band.] Die übrigen Gebirgsortschaften, und die ausländischen Herrschaften des Erzstiftes nebst dessen Beschreibung im Allgemeinen. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=f546AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Abschied vom Mönchsberge] in Salzburg am Schluße des J. 1799, s.l. 1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=YtsAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Rosen auf das Grab Friedrichs des Einzigen,] oder gesammelte Charakterzüge und Anekdoten aus dem merkwürdigen Leben dieses großen Königs, Sechs Körbe, Salzburg 1787.&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=3pMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Rosen auf das Grab Josephs des Zweyten,] Kaisers der Deutschen, Salzburg [1788].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist|Hübner, Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf|Hübner, Ludwig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244689</id>
		<title>Bürgergarde der Stadt Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244689"/>
		<updated>2012-05-22T10:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Buergergarde_Salzburg_Rupertikirtag.jpg|thumb|{{PAGENAME}} am [[Rupertitag]] 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brauchtumsmesse 065.jpg|thumb|Teilnahme der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bürgergarde&#039;&#039;&#039; der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   == Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[1287]] wurden mit dem [[Sühnebrief]] von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern Salzburgs]] erstmals (politische) Rechte zugestanden. Die im [[Sühnebrief]] enthaltene, erste urkundliche Erwähnung einer bewaffneten Bürgerschaft und die Verpflichtung, zum Schutze der Kirche und der Stadt zu den Waffen zu greifen, gilt als Geburtsstunde der heute bekannten Bürgergarde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1488]] wurde eine Wachmannschaft der bewaffneten Bürgerschaft auf der [[Bürgerwehr]] am [[Mönchsberg]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1600]] zählte das Bürgermilitär bereits 200 Mann - zur Zeit des &#039;&#039;Österreichischen Erbfolgekrieges&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_Erbfolgekrieg Wikipedia Österreichischer Erfolgekrieg]&amp;lt;/ref&amp;gt; waren es 1&amp;amp;nbsp;200 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wirren der Franzosenkriege ([[1800]], [[1801]] und [[1809]]), der Zugehörigkeit zum Königreich Bayern ([[1810]] - [[1816]]) und der Inbesitznahme durch das Kaiserreich Österreich ([[1816]]) schwand die Bedeutung der &#039;&#039;Bürgerlichen Nationalgarde&#039;&#039; zunehmend, sodass diese im Jahr [[1851]] endgültig aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[[1979]] bewirkte Kommerzialrat [[Erwin Markl]] die Wiedergründung der Bürgergarde d. Stadt Salzburg. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der [[Georgitag|Georgi]]-Kirchweih, der Umrahmung der [[Fest zur Festspieleröffnung|Festspieleröffnung]] oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgergarde d. Stadt Salzburg ist im [[Rathaus]] der Stadt &#039;&#039;stationiert&#039;&#039;. Das &#039;&#039;Uniformierte Corps&#039;&#039; trifft sich alle 14 Tage zum &#039;&#039;Gardeabend&#039;&#039; in der [[Riedenburgkaserne]] - bei entsprechender Witterung wird exerziert. Derzeit zählt die {{PAGENAME}} 150 Mitglieder - ca. 80 davon sind uniformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde Wappen.jpg|Dieses Wappen der Bürgergarde befindet sich an der Eingangstür zum [[Salzburger Rathaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Brauchtumsmesse 101 m.jpg|Musikgruppe der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009 im Messezentrum Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg A.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg B.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg C.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg D.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde.JPG|Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde&lt;br /&gt;
Bild:Buergergarde 1.jpg|Tafel an der Bürgerwehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Buch &amp;quot;Die Bürgergarde der Stadt Salzburg (1287 - 2005)&amp;quot;, siehe [http://www.buergergarde-salzburg.at/  www.buergergarde-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SW-SN|16. September 2011}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.buergergarde-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244688</id>
		<title>Bürgergarde der Stadt Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244688"/>
		<updated>2012-05-22T10:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Buergergarde_Salzburg_Rupertikirtag.jpg|thumb|{{PAGENAME}} am [[Rupertitag]] 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brauchtumsmesse 065.jpg|thumb|Teilnahme der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bürgergarde&#039;&#039;&#039; der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   == Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[1287]] wurden mit dem [[Sühnebrief]] von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern Salzburgs]] erstmals (politische) Rechte zugestanden. Die im [[Sühnebrief]] enthaltene, erste urkundliche Erwähnung einer bewaffneten Bürgerschaft und die Verpflichtung, zum Schutze der Kirche und der Stadt zu den Waffen zu greifen, gilt als Geburtsstunde der heute bekannten Bürgergarde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1488]] wurde eine Wachmannschaft der bewaffneten Bürgerschaft auf der [[Bürgerwehr]] am [[Mönchsberg]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1600]] zählte das Bürgermilitär bereits 200 Mann - zur Zeit des &#039;&#039;Österreichischen Erbfolgekrieges&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_Erbfolgekrieg Wikipedia Österreichischer Erfolgekrieg]&amp;lt;/ref&amp;gt; waren es 1&amp;amp;nbsp;200 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wirren der Franzosenkriege ([[1800]], [[1801]] und [[1809]]), der Zugehörigkeit zum Königreich Bayern ([[1810]] - [[1816]]) und der Inbesitznahme durch das Kaiserreich Österreich ([[1816]]) schwand die Bedeutung der &#039;&#039;Bürgerlichen Nationalgarde&#039;&#039; zunehmend, sodass diese im Jahr [[1851]] endgültig aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[[1979]] bewirkte Kommerzialrat [[Erwin Markl]] die Wiedergründung der Bürgergarde d. Stadt Salzburg. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der [[Georgitag|Georgi]]-Kirchweih, der Umrahmung der [[Fest zur Festspieleröffnung|Festspieleröffnung]] oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgergarde d. Stadt Salzburg ist im [[Rathaus]] der Stadt &#039;&#039;stationiert&#039;&#039;. Das Uniformierte Corps trifft sich alle 14 Tage zum &#039;&#039;Gardeabend&#039;&#039; in der [[Riedenburgkaserne]] - bei entsprechender Witterung wird exerziert. Derzeit zählt die {{PAGENAME}} 150 Mitglieder - ca. 80 davon sind uniformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde Wappen.jpg|Dieses Wappen der Bürgergarde befindet sich an der Eingangstür zum [[Salzburger Rathaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Brauchtumsmesse 101 m.jpg|Musikgruppe der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009 im Messezentrum Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg A.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg B.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg C.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg D.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde.JPG|Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde&lt;br /&gt;
Bild:Buergergarde 1.jpg|Tafel an der Bürgerwehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Buch &amp;quot;Die Bürgergarde der Stadt Salzburg (1287 - 2005)&amp;quot;, siehe [http://www.buergergarde-salzburg.at/  www.buergergarde-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SW-SN|16. September 2011}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.buergergarde-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244687</id>
		<title>Bürgergarde der Stadt Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244687"/>
		<updated>2012-05-22T10:29:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Buergergarde_Salzburg_Rupertikirtag.jpg|thumb|{{PAGENAME}} am [[Rupertitag]] 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brauchtumsmesse 065.jpg|thumb|Teilnahme der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bürgergarde&#039;&#039;&#039; der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   == Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[1287]] wurden mit dem [[Sühnebrief]] von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern Salzburgs]] erstmals (politische) Rechte zugestanden. Die im [[Sühnebrief]] enthaltene, erste urkundliche Erwähnung einer bewaffneten Bürgerschaft und die Verpflichtung, zum Schutze der Kirche und der Stadt zu den Waffen zu greifen, gilt als Geburtsstunde der heute bekannten Bürgergarde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1488]] wurde eine Wachmannschaft der bewaffneten Bürgerschaft auf der [[Bürgerwehr]] am [[Mönchsberg]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1600]] zählte das Bürgermilitär bereits 200 Mann - zur Zeit des &#039;&#039;Österreichischen Erbfolgekrieges&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_Erbfolgekrieg Wikipedia Österreichischer Erfolgekrieg]&amp;lt;/ref&amp;gt; waren es 1&amp;amp;nbsp;200 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wirren der Franzosenkriege ([[1800]], [[1801]] und [[1809]]), der Zugehörigkeit zum Königreich Bayern ([[1810]] - [[1816]]) und der Inbesitznahme durch das Kaiserreich Österreich ([[1816]]) schwand die Bedeutung der &#039;&#039;Bürgerlichen Nationalgarde&#039;&#039; zunehmend, sodass diese im Jahr [[1851]] endgültig aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[[1979]] bewirkte Kommerzialrat [[Erwin Markl]] die Wiedergründung der Bürgergarde d. Stadt Salzburg. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der [[Georgitag|Georgi]]-Kirchweih, der Umrahmung der [[Fest zur Festspieleröffnung|Festspieleröffnung]] oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgergarde d. Stadt Salzburg ist im [[Rathaus]] der Stadt &#039;&#039;stationiert&#039;&#039;. Das Uniformierte Corps trifft sich alle 14 Tage zum &#039;&#039;Gardeabend&#039;&#039; in der [[Riedenburgkaserne]] - bei entsprechender Witterung wird exerziert. Derzeit zählt die {{PAGENAME}} 150 Mitglieder - ca. 80 davon sind uniformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde Wappen.jpg|Dieses Wappen der Bürgergarde befindet sich an der Eingangstür zum [[Salzburger Rathaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Brauchtumsmesse 101 m.jpg|Musikgruppe der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009 im Messezentrum Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg A.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg B.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg C.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg D.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde.JPG|Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde&lt;br /&gt;
Bild:Buergergarde 1.jpg|Tafel an der Bürgerwehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Buch &amp;quot;Die Bürgergarde der Stadt Salzburg (1287 - 2005)&amp;quot;, Vorwort Dr. [[Heinz Schaden]], Quelle [http://www.buergergarde-salzburg.at/  www.buergergarde-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SW-SN|16. September 2011}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.buergergarde-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244683</id>
		<title>Bürgergarde der Stadt Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=244683"/>
		<updated>2012-05-22T10:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Buergergarde_Salzburg_Rupertikirtag.jpg|thumb|{{PAGENAME}} am [[Rupertitag]] 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brauchtumsmesse 065.jpg|thumb|Teilnahme der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bürgergarde&#039;&#039;&#039; der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   == Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits [[1287]] wurden mit dem [[Sühnebrief]] von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern Salzburgs]] erstmals (politische) Rechte zugestanden. Die im [[Sühnebrief]] enthaltene, erste urkundliche Erwähnung einer bewaffneten Bürgerschaft und die Verpflichtung, zum Schutze der Kirche und der Stadt zu den Waffen zu greifen, gilt als Geburtsstunde der heute bekannten Bürgergarde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1488]] wurde eine Wachmannschaft der bewaffneten Bürgerschaft auf der [[Bürgerwehr]] am [[Mönchsberg]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1600]] zählte das Bürgermilitär bereits 200 Mann - zur Zeit des &#039;&#039;Österreichischen Erbfolgekrieges&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichischer_Erbfolgekrieg Wikipedia Österreichischer Erfolgekrieg]&amp;lt;/ref&amp;gt; waren es 1&amp;amp;nbsp;200 Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wirren der Franzosenkriege ([[1800]], [[1801]] und [[1809]]), der Zugehörigkeit zum Königreich Bayern ([[1810]] - [[1816]]) und der Inbesitznahme durch das Kaiserreich Österreich ([[1816]]) schwand die Bedeutung des Salzburger Bürgerlichen Militärs zunehmend, sodass dieses im Jahr [[1851]] endgültig aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
[[1979]] bewirkte Kommerzialrat [[Erwin Markl]] die Wiedergründung der Bürgergarde d. Stadt Salzburg. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der [[Georgitag|Georgi]]-Kirchweih, der Umrahmung der [[Fest zur Festspieleröffnung|Festspieleröffnung]] oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgergarde d. Stadt Salzburg ist im [[Rathaus]] der Stadt &#039;&#039;stationiert&#039;&#039;. Das Uniformierte Corps trifft sich alle 14 Tage zum &#039;&#039;Gardeabend&#039;&#039; in der [[Riedenburgkaserne]] - bei entsprechender Witterung wird exerziert. Derzeit zählt die {{PAGENAME}} 150 Mitglieder - ca. 80 davon sind uniformiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==   &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde Wappen.jpg|Dieses Wappen der Bürgergarde befindet sich an der Eingangstür zum [[Salzburger Rathaus]]&lt;br /&gt;
Datei:Brauchtumsmesse 101 m.jpg|Musikgruppe der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009 im Messezentrum Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg A.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg B.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg &lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg C.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Bürgergarde der Stadt Salzburg D.JPG|Bürgergarde der Stadt Salzburg, Auftritt bei der Anton-Wallner- Gedenkfeier 2010 in der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
Datei:Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde.JPG|Die Kanonen der Salzburger Bürgergarde&lt;br /&gt;
Bild:Buergergarde 1.jpg|Tafel an der Bürgerwehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Buch &amp;quot;Die Bürgergarde der Stadt Salzburg (1287 - 2005)&amp;quot;, Vorwort Dr. [[Heinz Schaden]], Quelle [http://www.buergergarde-salzburg.at/  www.buergergarde-salzburg.at]&lt;br /&gt;
* {{Quelle SW-SN|16. September 2011}}&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.buergergarde-salzburg.at}}&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken_(Geschichte)&amp;diff=241447</id>
		<title>Unken (Geschichte)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Unken_(Geschichte)&amp;diff=241447"/>
		<updated>2012-04-18T09:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Geschichte von Unken&#039;&#039;&#039; im nördlichen [[Saalachtal]] im [[Mitterpinzgau]] wird von [[Benutzer:Jole|Mag. Josef Leitinger]], Obmann und Kustos der Unken Museen ([[Heimatmuseum Kalchofengut]] und [[Museum Festung Kniepass]] für Salzburgwiki aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urgeschichte und Altertum ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Steinzeit]],  vor 10.000 Jahre v. Chr., 5&amp;amp;nbsp;000 Jahre nach dem Rückzug der  [[Gletscher]] des Bühlstadiums vom Raum Pichler Schanz / Steinbach /  Mellecker Berg, konnte Mag. [[Helmut Adler]] in einer Halbhöhle am  Oberrainer Knogel ([[Abri von Unken]]) Steinklingen von Jägern finden.  Sie sind mit den Zeichen der [[Schlenken-Durchgangshöhle]] die ältesten  Funde der Humangeschichte des Landes Salzburg und sind im Museum  [[Festung Kniepass]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artefakte aus der  [[Bronzezeit]], der Hügelgräber Kultur 1&amp;amp;nbsp;200 v. Chr.,  Tonscherben vom Meislknogel, der [[Hallstattzeit]] 800 v. Chr.   verdanken wir auch H. Adler. Geräte aus der Zeit der [[Kelten]] und  [[Römer]] mit dem Fundort Unken fehlen noch. Im Becken von  [[Saalfelden]] siedelten nachweislich die Kelten und im [[Loferer  Becken]] konnte wieder H. Adler römische Gefäße aus Terra Sigillata  finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mittelalter==&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht  in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass   die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die [[Saline  Reichenhall|Salinen in Reichenhall]] mit Holz versorgen. Die  Wälder  sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen.  Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal  besteht schon im [[7. Jahrhundert]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch  [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als  Fürsten der [[Bajuwaren]], Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. In von  ihm gegründeten Kloster St. Peter waren mit den eingewanderten  Bajuwaaren auch Romanen, Konventsbrüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erste urkundliche Erwähnung Unkens===&lt;br /&gt;
[[979]]  sind zwei Höfe &amp;quot;in ruite&amp;quot; (in [[Reith]]) genannt. [[1137]] beschenkt  [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das  [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad  Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in Unchen (Unken). Erste  urkundliche Nennung Unkens!  [[1156]] das Gut Pfannstatt, wo eine  Salzquelle, genannt. [[1228]] wird die Grafschaft Pinzgau ein Lehen des  [[Erzbistum (Überblick)|Erzstifts Salzburg]]. [[1234]] einigt sich   Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als  Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über  die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im  Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof  [[Rudolf I. von Hohenegg]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die  Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13.  Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte  in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen  Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1350]] &amp;quot;chniepoz&amp;quot; ([[Kniepass]]) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1353]]  wird die Kirche der Kreuztracht (des Seelsorgesprengls) Unken dem  Kollegialstift der [[Augustinerchorherrenstift St. Zeno|Augustiner  Chorherrn St. Zeno]] inkorporiert.  [[1380 ]]das Sodergut am Unkenberg   und [[1400]] das [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und  Ausdrücke#M|Moargut]] und das Wimmergut in Hintergföll erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach  der Quellenlage und der Lage der Gehöfte und der Flur schließt A.  Klaar, dass im [[9. Jahrhundert]] im mittleren Saalachtal die große  Rodungstätigkeit, ohne Eigenmächtigkeit der Siedler, einsetzt und im   [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]], im Hochmittelalter, die  Rodungen der Wälder und die Besiedlung der Talschaften ihren Höhepunkt  erreicht. Im  Raum  Unken entwickelt sich nach A. Klaar eine planmäßige  Siedlungslandschaft, ein geordnetes Siedlungssystem mit Weilern, Rotten  und Einzelhöfen bzw. Einödhöfen, gleicher Hof- und   Flurgrößen einer  grundherrschaftlicher Kolonisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf die  österreichische Karte 1: 25&amp;amp;nbsp;000, Aufnahme 1950, Bl. 92/1, 92/2,  92/3, 92/4 und die  Katastermappen von Unken, Göll und Reith,  Erstvermessung [[1830]], erschließt die Siedlungsräume:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*A) unterster [[Gsenghang]] (mit den Einzelhöfen Reitbauer,  Ennsmann, Lummer (?), Schilcher und Pichler)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B)  der große Schwemmkegel des [[Unkenbach]]s und die oberen  Saalachterrasse (mit  den Einzelhöfen Lohweber, Seidl (Kirchenwirt),  Egger, Hölzl, Flatscher, Kaltenbachgut und dem Weiler Percht, Kalchofen,  Fritz, Schrempf;  dem Einzelhof Seiler  (Oberrain), der Rotte Aschl,   Falterbauer, Unterhager, Heistl und Fuchs),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*C) die sanften Hügel am Fuß des [[Achberg]]s mit den Einzelhöfen Fellner, Achner, Punz und Möschl (?))&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*D)  die milden Hänge des Unkenberges (mit der Rotte bzw. den Einzelhöfen  Pfannhaus, Meisl, Hagen, Götz, Grabner, Niederberger, Datzen, Brenner,  Hoisn, Haitzmann, Soder  und den Einödhöfen Kecht, und  Hengstloch),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E) die steilen Hänge vom [[Sonnberg]] bzw.  Vordergföll (mit den Einzelhöfen Kreuzer, Brandner, Beibl, Ebmader,  Kühler, Brandl, Angerer, dem Einödhof Bauregger, den Einzelhöfen Lutz  und Neuhäus ,sowie den Einödhofen Herbst, Schneiderbauer und Angerer und   von Hintergföll Einzel- bzw. Einödhöfen Rieger, Geistler, Wimmer,  Leitinger, Scheiber, Schmiederer, Hinteregger, Moar und  Hochegger),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*F) die untere Flussterrasse und die  Talniederung der [[Saalach]], rechts der Saalach (mit Einödhöfe Kößler  und Schwaiger; links der Saalach,die Rotte Mittertaverne (heute Küll),  Neuhauser, Post, Harmbauer, Lackner und Eder,) &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
*G) Reith Saalsachniederung (mit Einzelhöfe, Wieser und Dietz),&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*H) obere Flussterrasse mit Weiler Reitermüller, Berger, Ulinger, Asinger, Stefflinger und Weber, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*I) Innersbach und  Schoberbachschwemmkegl mit Rotte Heistl, Pichler, Hochmoar und Sichler  &lt;br /&gt;
*J) Hänge Donners- und Innersbach mit Foischinger, Walcher und dem Einödhof Hochreit;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgewiesene Güter nach J. Friedl, &#039;&#039;Das bäuerliche Unken&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von  den Almen, den Nieder- wie von den Hochalmen ist die Quellenlage  dürftig. [[1346]]  wird die [[Kallbrunnalm]], [[Weißbach bei Lofer]],  genannt, die [[1996]] ihre 650 Jahrfeier hatte. Verbriefte Almrechte der  Zeche Gföll scheinen zu Beginn des [[1405]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Im   frühen  [[Mittelalter]] ([[7. Jahrhundert|7.]]  bis [[10.    Jahrhundert]]) ruft um 690 der Bayernherzog [[Theodo II.]]  aus dem   Herrschergeschlecht  der Agilofinger Bischof [[Rupert von  Worms]] nach   Regensburg zur  Missionierung des südöstlichen Alpenraums.     Rupert   errichtet  im  verlassenen römischen Opidum [[Iuvavum]] am  Fuße des   [[Mönchsberg]]es   ein  Kloster. Der Konvent vereint zu Beginn    bayrische und romanischen Mönche.  Das [[Erzabtei St. Peter|Kloster St.    Peter]] wird von den Agilofingern  mit Wälder  im  [[Salzachtal]], im    [[Saalachtal]] und mit [[Saline Reichenhall|Salinen in Reichenhall]]    beschenkt.                                                                                 &lt;br /&gt;
[[Bonifatius]]  gründet [[739]]   das [[Bistum  Salzburg]].  Die Äbte des Klosters St. Peter sind  auch   Bischöfe der  Diözese. Unter Bischof [[Arn]] wird [[798]] Salzburg zur [[    Erzdiözese]] erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erzbischof]]  [[Friedrich I.]]  trennt [[987]] das  Kloster St.  Peter von der Kirche  Salzburg. Von  den  gemeinschaftlich  genutzten Gütern bleibt  dem  Kloster ein  bescheidener Anteil u. a. zwei   Salzpfannen in [[Bad   Reichenhall|Reichenhall]]. Der Großteil  der  Schenkungen der Herzöge,    wie die Wälder im Saalachtal, werden Eigentum  der Kirche Salzburg,  (des   Erzstifts Salzburg?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochmittlealter ===&lt;br /&gt;
Im    Hochmittelalter ([[11. Jahrhundert|11. bis  [[13. Jahrhundert]])   werden [[1228]] die Reichslehen Mitter-, Unter- und  Oberpinzgau des   Herzogtums Bayern dem [[Erzstift Salzburg]]  verliehen.  Bis 1260   besitzen  die [[Grafen von Plain]] das Saalach- und den   östliche Teil   des Salzachgebietes mit den Nebentälern als Afterlehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst     im Spätmittelalter ([[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]])    ist ab [[1328]] der Erzbischof  Landesfürst und  alleiniger Herrscher    des Reichsfürstentums und  Erzstiftes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landnahme, Siedlungseinheiten und Güter, Grundherrschaften ===&lt;br /&gt;
Um    1000 beginnt unter Erzbischof  [[Hartwig]]  die umfangreiche Rodung   und Besiedlung  im Saalachtal. Die  Kolonisierung erfolgt  durch die   Erzbischöfe als  Grundherrn planmäßig,  das sichert eine ausgeglichene   Zuteilung von Grund  und Boden an die  [[Erklärungen früherer   Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Grundholden]]. Die  Vergrößerung des   Siedlungsraumes im  Erzstift ist durch die starke  Bevölkerungszunahmen   bedingt. Die Siedler, um die  siebzig Familien (?),  dürften aus den   alpinen Raum der  Erzdiözese stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Blick auf  die Katastermappe von 1830  (erste  kartographische Erfassung  der  Grundstücke) erschließt die  geregelte  Zuteilung der  Rodungsflächen  bzw.  die geregelte Verteilung  von Hof und  Flur in den  einzelnen  Siedlungsgebieten. Bevorzugt  dürfte zu Beginn  die große   Ebene des   [[Unkenbach]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;schwemmkegels&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, der   “Boden”,   gerodet und besiedelt worden sein. Ein Kleinweiler mit den  vier   Gütern  Schrempf, Fritz, Kalchofen und Percht, die anschließende  Rotte   mit   Aschl, Falter, Unterhager, Heistl und Fuchs, die Einzelhöfe  am    Schemmkegelrand Hölzl und Oberrain und auf der linken oberen     Saalachterrasse die Güter Flatscher, Kaltenbach (Forsthaus) bilden      möglicher Weise den ersten geschlossenen Siedlungsraum  von Unken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geeignete     Voraussetzungen für eine weitere Siedlungseinheit bieten die    Gsenghänge  im untersten Bereich und die anschließenden    Schwemmkegelreste für die   Rotte  Egger, Kirchenwirt, Lohweber, Reit,    Plaickpoint, Ennsmann,  Lummer, und Pichler und am Fuß des Achbergs,  die    Moränenhügel und die  rechtseitige  Saalachterrasse  für Rotte    Fellner, Achner, Punz und  Möschl. Weiters die linkseitige untere     Saalachterrasse mit der Rotte  Neuhauser, Post, und die    hochwassergefährtete Saalachniederung mit der  Rotte Harm, Lackner,    Werfer und Eder, bzw. rechtsseitig  mit den  Einödhöfen Köstler und    Schwaiger.. &lt;br /&gt;
Im Westen eignen  sich die  sanften   Hänge des  Unkenbergs als Siedlungsraum für die Rotte Maisl,  Pfannhaus,   Hagen,  Götz,   Graber (?), Datzen(?), Niederberger (?)   Brenner (?) ,    Hoisen,  Haitzmann, Soder und den Einödhöfen  Kecht und  Hengstloch.   Die  Rodung für die Liedersberger Futterhöfe dürfte erst in  der Neuzeit    erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungen in Extremlage entstehen auf   den   steilen  jedoch nicht felsigen Hängen des Sonnbergs, Vordergfölls   und   Hintergfölls. Siedlungseinheiten sind am Sonnberg die Rotte   Brandner,   Beibl, Emater, Brandl, Angerer und die Einödhöfe Gebl,   Bauregger und in   Vordergföll die Einödhöfe Herbst, Schneiderbauer und   Angerer. Ob   Hintermühl, Kreuzer, Rausch, Neuhäusl und Lutz auch im   Hochmittelalter   entstehen bleibe offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der   Siedlungsraum Hintergföll mit der  Rotte   Geistler, Moar Wimmer,   Leitinger, Hinteregger, Schmiederer,  Scheiber  und den Einödhöfen  Rieger  und  Hochegger gliedert sich in zwei   Flureinheiten. Auf den  steilen  Hängen der Sonnseite des Unkentals  liegen  die Fluren in  unmittelbarer  Nähe  zu den Höfen und westlich auf  den  höher gelegenen  Mahder, von den  Höfen weit entfernt. Die Frage  der  Futterhöfe ist  offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die   Landnahme dürfte im  Hochmittelalter  großteils zum Abschluß gekommen   sein. Siedlungen im  Spätmittelalter  sind jedoch nicht auszuschließen,   gleich die  Teilungen  von [[Halber  Bauernhof|Huben]] oder Halbhuben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  sechs  Siedlungsräume in Unken -  Reith mit den  rund siebzig Gütern   bilden  im 14. Jahrhundert die  Kreuztracht  Unken  (1353 Kirche St. Jakob),  bzw.  die Zechen  Boden, Niederland,  Unkenberg  und Gföll, heute die   Ortschaften Unken, Niederland, Unkenberg  und  Gföll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch   die Talenge Kniepass (1350 chniepoz)  getrennt,  liegt südlich davon  die  Siedlung Reith (979 in ruite). Auf der   Schemmkegelebene des   Innersbaches dürften der Weiler Berger, Uhlinger,   Asinger,  Stefflinger,  Weber, Reitermüller und die Rotte Moar, Pichler   und  Hofmoar  das  älteste Siedlungsgebiet sein. Darüber in Hanglage   stehen  die Einzelhöfe  Foischinger, Walcher und der Einödhof Hochreit  und  in  der  [[Hochwasser]] gefährteten Saalachniederung die Einzelhöfe    Wieser  und   Dietz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erschließung des Heutals und  Nutzung von  Almen,  ob  Einzel- und  Gemeinschaftsalmen bzw. Mais- und  Freialmen  bleibe  offen.  (1405 verbriefte Almrechte der Zeche Gföll).  Gegen dreißig  Güter, Gütl und Söllhäusler entstehen in der  Jahrhunderten der Neuzeit,  vor allem in [[16. Jahrhundert|16.]] und  [[17. Jahrhundert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im   11. Jahrhundert ist  das  Erzstift (Hofurbar)   alleiniger  Grundherr.                                                        1137 wird das [[Augustiner-Chorherrenstift  Reichersberg]]  ([[Innviertel]]) mit sechs Güter in &#039;&#039;Unchen&#039;&#039; (erste  urkundliche  Nennung   Unkens), und in den folgenden Jahrzehnten das  Stift St. Peter  (1156   Pfannstatt wo Salz) in Unken und Reith mit  neun, die Augustiner    Chorherrn Stifte [[Augustinerchorherrenstift St.  Zeno|San Zeno]] in  Reichenhall mit fünf, [[Höglwörth]] mit sieben,  [[Berchtesgaden]]   mit  sieben, die Stiftung Lodronkollegialität mit   drei und das   herzogliche  Urbar ebenfalls mit drei Hofstätten von den  Erzbischöfen   belehnt. Die  rd. siebzig Güter sind im Spätmittelalter  Eigentum von    sieben  Grundherrschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das   heutige ländliche  Siedlungsgefüge  gleicht  letztlich dem des  Mittelalters. Die Neubauten  des  [[20.  Jahrhundert|20.]] und [[21.   Jahrhundert]]s stehen auf den im 11. und  12. Jahrhundert   gerodeten   Fluren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klöster (Stifte, Abteien, Propsteien) und Orden ===&lt;br /&gt;
Die im Früh- und Hochmittelalter gegründeten Klöster sind Stiftungen     weltlicher und geistlicher  Grundherrn. Dem Konvent der Benediktiner     steht der Abt, dem Kollegium der Augustiner-Chorherrn der Propst vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof  Konrad I. gründet das  Augustiner-Chorherrnstift Höglwörth (1129) und    St. Zeno (1136) Er  wandelt mehrere Klöster zu  Augustiner-Chorherrnstifte   um, dazu zählen  in der Erzdiözese    das  Domstift zu Salzburg, die   Stifte Reichersberg  (Diözese Passau),  [[Herrenchiemsee]], [[Gurk]], [[Seckau]] u. a.   Das   [[Augustiner-Chorherrenstift Berchtesgaden]] entsteht schon 1102. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die    Ordenszugehörigkeit der ältesten Klöster, des  Benediktinerstifts St.    Peter, des [[Benediktiner-Frauenstift   Nonnberg|Benediktiner-Frauenstifts Nonnberg]] und  des   [[Benediktinerstift   Michaelbeuern|Benediktinerstifts   Michaelbeuern]]   ändert Erzbischof Konrad I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stift St.  Zeno der   Augustiner Chorherrn obliegt  auch die Seelsorge im Saalachtal   mit  der  Mutterkirche St. Martin  (1190 ?) und  den Filialkirchen in  Lofer  (1330)  und in Unken (1353).  1530 wird das  Gotteshaus St. Jakob der   Kreuztracht Unken  Vikariatskirche, der   zwei  Chorherrn des Sifts   zugeordnet sind. Ab  1812 ist Unken eine sebständige  Pfarre der   Erzdiözese Salzburg, jedoch  weiterhin mit von Augustiner  Chorherrn,   (Stift 1803 aufgelöst), als  Seelsorger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salz in Reichenhall, Holz im Saalachtal ===&lt;br /&gt;
Im    Frühmittelalter sind die Salzquellen und  Sudhäuser auf Grund von    Schenkungen zur Hälfte  Eigentum der Stifte   St. Peter und   Nonnberg.    Im Hochmittelalter werden das  [[Domkapitel]], die Stifte St. Zeno,    Berchtesgaden, Höglwörth und  Reichersberg weitere Eigentümer. [[1228]]    (?) einigt sich  Erzbischof  [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit  Ludwig I. &#039;&#039;dem Bayer&#039;&#039;, als    Lehensträger der Grafschaft Reichenhall,  über  die Holzbezugsrechte im    Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind  noch in salzburgischem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1285   werden vom  Erzbischof [[Rudolf I. von  Hohenegg]] und dem Bayernherzog Heinrich  XIII. die Rechte   an Holz im  Saalachtal erneut festgehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende   des 13. Jahrhunderts sind die  Bayernherzöge,  die Wittelsbacher,   alleinige Besitzer der Sudrechte in  Reichenhall.  Siebzig Pfannen sind  in  Betrieb und werden mit Holz aus  eigenen  Schwarzwäldern im  Saalachtal  versorgt. [[1412]]  beschwert sich Herzog  Heinrich XVI. von  Bayern beim Erzbischof [[Eberhard III. von Neuhaus]],    dass die  Schwarzwälder im Pinzgau durch Einfänge und  Schwendungen  stark  leiden  und Herzog Albrecht  V. klagt um 1560 wieder  gegenüber  Erzbischof  [[Johann Jakob Khuen von Belasi]]  über das Brennen und  Schwenden  der  Bauern. Durch  den Vertrag von [[Mühldorf am  Inn|Mühldorf]] [[1525]]  unter Erzbischof  Kardinal [[Matthäus Lang von  Wellenburg]] und  Herzog  Ludwig X. sind die Rechte Bayerns über  die  Schwarzwälder im   Saalchtal endgültig verbrieft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Waldbuch  [[1529]]   sind die bayrischen  Schwarz-  und Hochwälder im Unkental namentlich    genannt. Es sind dies die Wälder  Großweißbach, Vorder- und    Hinterödenbach, Zwickl, Schwarzbergwald,  Fußtal, Hochrudersbach,    Brunnbach, Schliefbach, Scheibelberg,  Martinsbüchl, Finstertbach und    Thürnbacheck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuzeit==&lt;br /&gt;
===16. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
Nach  einer Abschrift der [[1522]] der Verkaufsurkunde ( Original aus  Pergament und gesiegelt in Verlust geraten )) vom Reichenhaller  Salzherrn Adlolf Schweinböck gelangen durch Verkauf drei Güter in Unken  das Oberstallergut (Lutz), das Kalchofengut und das Kreppergut  (Schmiedrupp) in das Eigentum der Kirche St. Jakob des Apostels Jakob in  Unken. Die Kirche St. Jakob ist  Besizer der drei Höfe, jedoch nicht  deren Wiesen, Felder und Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vertrag von  [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]] vom Oktober [[1524]] zwischen dem  [[Matthäus Lang|Kardinal Lang]] und dem Herzog von Bayern werden die  verlackten Hoch- und Schwarzwälder im Unkental und in Wälder in Reith  namentlich festgehalten. [[1812]], Salzburg ist ein Teil des bayerischen  [[Salzachkreis]]es, sind diese Wälder erstmals in einer Karte des  königlichen Landgerichts Lofer festgehalten. Die erste topographische  Karte des Landes wird [[1805]] im [[Mappierzimmer|kurfürstlichen  Mappierzimmer]] in der Residenzstadt Salzburg erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====17. Jahrhundert====&lt;br /&gt;
Im  [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] sichert der Landesherr  Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Grenzen des Erzstifts auch in  Unken. Er baut von [[1643]] bis [[1648]] beim Kniepass eine [[Festung  Kniepass|Festungsanlage]] und Jahre zuvor ein Straßentor beim  [[Steinpass]]. Die Schweden stoßen nicht über München nach Salzburg bzw.  nach Unken vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
In der  ersten Hälfte des Jahrhunderts wird St. Jakob ein Vikariat des Stifts  St. Zeno. Um [[1740]] erhält St. Jakob für die Geistlichen im  Kirschgraben ein Priesterhaus und ein Kaplanstöckel (Unken 1, Grießer  und Unken 2, Ortner).  Ende der [[1750er]] Jahre brennt mit dem Seidlgut  (Niederland 3, Kirchenwirt) die Kirche St. Jakob zu Gänze ab. In  wenigen Jahren wird das neue Gotteshaus westlich dem erhalten  gebliebenen Kirchenturm angefügt. Die Einweihung vollzieht im Jahr  [[1760]] Erzbischof [[Sigismund III. Christian Graf Schrattenbach]]. Mit  der barocken Turmhaube, dem neuem Geläut mit den drei Altären und der  im Rokokostil angefertigten Verzierungen des Deckengewölbes zählt noch  heute dieser Sakralbau zu den schönsten im Land Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
Zur Wende vom [[18. Jahrhundert|18.]] zum [[19. Jahrhundert]] wird die Schönheit der &lt;br /&gt;
Natur  entdeckt. In Salzburg durchwandern und beschreiben Persönlichkeit wie   [[Franz Michael Vierthaler|Dr. Franz Michael Vierthaler]], [[Friedrich  Graf Spaur]], [[Salzburger Domkapitel]], [[Domherr]] zu Salzburg, das  Land. Vierthaler schildert [[1816]] seinen Aufstieg auf das  Sonntagshorn, die prachtvolle Aussicht von dort zum &#039;Bayerischen  Meer&#039;(Chiemsee). Er beschreibt das Almdorf Hochalm mit seinen dreißig  Kasern, und nicht das erste Mal den [[Staubachfall]] im Heutal. Die  Heilkraft des Wassers beim &#039;&#039;Schütterbad&#039;&#039; ist bekannt. Die  [[Schwarzbergklamm]] ist seit [[1776]] (?) begehbar (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  zweiten, dritten und vierten Koalitionskrieg, in den [[Befreiungskriege  (Überblick)|Befreiungskriege]], in den Franzosenkriegen [[1800]],  [[1805]] und [[1809]] finden im Raum Unken schwere Kämpfe statt.  Friedhof, [[Steinpass]], [[Melleck]] und Bodenberg sind die Orte, wo die  Schützen von Unken, Lofer und [[Tirol]] gegen die angreifenden  Franzosen bzw. Bayern heftigen Widerstand leisten. Trotz der für die  heimischen Verteidiger erfolgreichen Kämpfer, müssen sie in all diesen  Jahren die Waffen niederlegen, denn das österreichische Heer unterliegt  an anderen Orten stets dem Heer Napoleons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1803]]  wird das Erzstift Salzburg das [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum  Salzburg]], [[1806]] das [[Herzogtum Salzburg]] des jungen Kaisertums  Österreich. [[1810]] ist Salzburg ein Teil des [[Salzachkreis]]es des  Königreichs Bayern. Im [[Pflegegericht]] Lofer, nun königl. bayr.  Landkreis Lofer, wird das Vikariat Unken [[1812]] ein eigene Pfarre. Für  die Seelsorge sorgen weiter die Augustiner Chorherren, wenngleich das  Stift St. Zeno seit 1803 aufgelöst ist. [[1816]] wird Salzburg als  Salzburgkreis dem Erzherzogtum Ob der Enns angegliedert. An diese Jahre  erinnert die  Grabstätte des Freiherrn Skrbensky im Ortsfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Wälder im Unkental und Reith sind nicht mehr in bayerischem Besitz.  Nahezu zwei Jahrzehnte wird kein Holz nach Reichenhall getriftet. Bayern  will nachhaltig wieder in den Besitz der Wälder gelangen. [[1821]] wird  der Tausch der Zechen Gföll, Unkenberg, Boden und Niederland gegen  Gebiete westlich vom [[Untersberg]] angestrebt. Letztlich kommt es  [[1829]] zum Abschluss der [[Salinenkonvention]]. 18&amp;amp;nbsp;000 ha  Wald im Saalachtal auf k.u.k. österreichischem Gebiet gelangen in das  Eigentum des Königreichs Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr  [[1848]] wird Salzburg als Herzogtum ein eigenes [[Kaiserliches Kronland  (Überblick)|Kronland]]. Die Zechen Boden, Niederland, Unkenberg, Gföll  und Reith werden zur Ortsgemeinde Unken zusammengefasst, die [[1861]]  die Gemeindeautonomie erhält. Schon zuvor, [[1830]] bilden Zechen die  Katastralgemeinden Unken, Gföll und Reith. Mit dem Staatsgrundgesetz  [[1867]] findet die Verwaltungsreform ihren Abschluss.  Verwaltungseinheiten sind: die Ortsteile (früher Zechen), die  Katastralgemeinden, die Ortsgemeinde (zum Teil mit Autonomie), der  Gerichtsbezirk ([[Saalfelden]]), der polit. Bezirk ([[Zell am See]]) und  das Kronland Salzburg (mit z. T. eigener Gesetzgebung (heute  [[Landtag]]) und eigener Verwaltung (heute [[Landesregierung]]).  Das  Pflegegericht (Lofer)und die Zechen (s. o.) waren Verwaltungseinheiten  des Erzstifts Salzburg und  kurzzeitig des Kronlandes Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Regenschirm der Kaiserin===&lt;br /&gt;
Im  März [[1848]] flieht ein Teil der kaiserlichen Familie zum Hof nach  Innsbruck. Bei der frühen Rückfahrt im Mai d. J. beginnt es in Unken,  nahe Salzburg, zu regnen. Maria Anna Caroline von Sardinien - Piemont,  die Gemahlin Kaisers Ferdinand (Onkel [[Franz Joseph I.]]), erbittet  sich beim Gasthof Post einen Regenschirm. Gleich nach ihrer Ankunft in  Wien geht von dort eine Eilpost nach Unken. Ein rubinroter Glaspokal  steht heute wohl verwahrt im Safe des Familien Erlebnis Hotel Post. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Erkundungen des Raum Unken zu Beginn des 19. Jahrhunderts machen Unken  bekannt. Ansichten als Kupfer- und Steindrucke von der Schwarzbergklamm,  von Melleck, vom der Post, vom Dorf zwei verschiedene, von Bad Oberrain  und kleine Broschüren laden zur Erholung und zu Wanderungen in Unken  ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1870er]] Jahren wird von der Gemeinde ein  eigenes Schulhaus mit vier Klassen  auf dem Standort von heute gebaut.  (Reichsvolksschulgesetz [[1869]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bad Unken===&lt;br /&gt;
[[1873]] wird Unken zum [[Kurort]] erhoben. [[1907]] verliert Unken das Prädikat &amp;quot;Heilklimatische Curort&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bäder  werden verabreicht im &#039;&#039;Schütterbad (seit dem [[17. Jahrhundert]])&#039;&#039;,  auf Oberrain (seit dem [[18. Jahrhundert]]) und beim Gasthof Post (ab  [[1870]]). Vier Gasthäuser, das Gast- und Badhaus Oberrain, das Gasthaus  &amp;quot;Zum weißen Samen&amp;quot; (Kramerwirt), der  Gathof Post, und das Schütterbad  bieten preiswerte Zimmer mit gesamt über 100 Fremdenbetten an. Nikolaus  Rainer und die Familie Mayrgwendtner sind die &amp;quot;Investoren&amp;quot;. Bei der  &#039;&#039;Löwenquelle&#039;&#039; ladet seit [[1844]] ein „Pavillon“ zum Verweilen ein.  Westlich von Oberrain bietet eine Kastanienpromenade&amp;lt;ref&amp;gt;noch  heute sind Teile des Baumbestandes von damals erhalten, gleich wie  Spazierwege&amp;lt;/ref&amp;gt; Schatten, gleich wie ein Baumbestand im  Gastgarten des Gasthofs Post. Ein Spazierweg an des Saalach, der  Josephieweg mit Ruhenbänken ermöglicht unmittelbares Naturerlebnis. In  der Fellner Au wird ein Law-Tennisplatz angelegt.  Mit Fuhrwerken ist  die Schwarzenbergklamm (seit 1836 ? begehbar) und mit Trägern zu  günstigem Tarif sind die Hochalm und das Sonntagshorn erreichbar.&lt;br /&gt;
In  den [[1880er]] oder den [[1890er]] Jahren strebt Oberrain die Nutzung  der Sole der Maislquelle durch den Bau einer Soleleitung an. Das  Vorhaben kommt über die Erstellung eines Projektplans nicht hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Postverbindung nach Unken sind gut in den letzten Jahrzehnten des [[19.  Jahrhundert]]. Zweimal am Tag von Reichenhall (zwei Stunden), dreimal  von Lofer (eine Stunde) und einmal von [[Saalfelden]] (drei Stunden)  Nach dem Bau der [[Giselabahn]] von [[Bischofshofen]] nach Wörgel und  der Linie Salzburg Reichenhall in den [[1870er]] Jahren ist Unken über  Saalfelden und Reichenhall am mitteleuropäischen Eisenbahnnetz gelegen!  Das Eisenbahnvorhaben Ende der [[1890er]] Jahre Salzburg - Unken -   Lofer -  Saalfelden bzw. Lofer -  St. Johann i. Tirol wird ab [[1914]]  nicht mehr weiter verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gästebuch vom Gasthof  Post sind eingetragen: König Maximilian von Bayern (1858),  Oberstleutnant Graf Papenheim, Hofprediger Stöcker aus Berlin, weiters  Gäste aus Leipzig und Dresden. In den zwei Jahrhunderten zuvor besucht  vornehmlich die Landbevölkerung des Mitterpinzgaus das Schütterbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==20. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
===Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
Unken  verliert [[1907]] das Prädikat &#039;&#039;Heilklimatischer Curort&#039;&#039; (siehe Bad  Unken). In den Jahren von [[1898]] bis 1914 bestimmt ein  Eisenbahnvorhaben den Raum. Von Salzburg über Unken und Lofer soll eine  Linie nach Saalfelden und eine nach St. Johann in Tirol gebaut werden.&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Vorhaben nicht mehr verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Unken kehren vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sechzig Soldaten nicht mehr heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Schlimm  sind die folgende Jahrzehnte. Viele Bauern, vor allem in Gföll, sind  vor dem „Aufhausen“ (Konkurs). Unken wird von der Propaganda der  [[NSDAP|Nationalsozialisten]], vor allem aus Bayern, bedrängt. Jenseits  der Grenze von Melleck schallen aus Lautsprechern Hitlerparolen und  Marschmusik. Viele, auch Frauen, sind als &amp;quot;Illegale&amp;quot; aktiv. Familien  sind gespalten in Schwarz und Braun wie die des Verfassers. Bei der  Volksabstimmung im April [[1938]] stimmen 99.9 % für den Anschluss  Österreichs an das Deutsche Reich. [[Adolf Hitler]] wird Ehrenbürger von  Unken (beschlossen bereits im Frühjahr [[1933]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kämpfen nahezu vierhundert  Männer aus Unken in den Ländern vom Nordkap bis zur Mittelmeerküste Afrikas, von  Brest in der Bretagne bis Stalingrad an der Wolga. Nahe Hundert kehren  von dort nicht mehr heim. Ein Heldenhain, schon [[1943]] im Dorf  angelegt, erinnert an die Gefallenen. In der Friedhofskapelle sind auf  fünf [[Marmor]]tafeln alle Namen  bzw. die Länder der gefallenen Helden   beider Weltkriege festgehalten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Rainbow Division.jpg|thumb|Symbol der Rainbow Division am Rossbühel nahe der [[Lamprechtshöhle]]]] &lt;br /&gt;
In der ersten  Maiwoche [[1945]] endet in Unken der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. Am [[4. Mai]]  kapituliert die Heeresgruppe Süd, unter Feldmarschall A. Kesselring im  Saalachtal. Noch schießt die SS von Unken, vom Lukaswirt, mehr als zehn  Granaten Richtung Bad Reichenhall, davon schlägt eine in der Küche vom  Schneizlreutherwirt ein. In einem Schrank können noch heute Spuren  gesehen werden. In Baumgarten, westlich von Bad Reichenhall, stellen die  Amerikaner Geschütze auf und schießen gegen Fronau, Jettenberg und  Schneizlreuth. Am [[5. Mai]] kommt es dort zu Gefechten zwischen der  Wehrmacht bzw. der SS und Franzosen (!) bzw. Amerikanern. Drei deutsche  Soldaten finden im Schneizlreuther Friedhof ihre letzte Ruhe. Die  gefallenen Franzosen werden später exhumiert und in ihrer Heimat  bestatte. Am 5. Mai verliert auch der Bürgermeister von Schneizlreuth  sein Leben. Ein Sprengtrichter am Bodenbichl behindert das Vordringen  der 101. Fallschirmdivision von [[Inzell]] kommend, in das Saalachtal.  Am [[6. Mai|6.]] (oder 7.) Mai fahren hunderte US-Trucks Richtung Unken.  Achtzig oder mehr parken im mit Getreide bestelltem Eggerfeld in  Nachbarschaft zum Friedhof. Im Juni wird die  101. Fallschirmdivision  von der &#039;&#039;Regenbogendivision&#039;&#039; ([[Rainbow Division]]) abgelöst. Ihr beim  Rossbühl auf Fels gemalte Divisionszeichen, der rot - gelb – blaue  Regenbogen, wird vom [[Museumsverein Festung Kniepass - Unken]] als  geschichtliches Mal betreut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am [[8. Mai]] 1945, 22:00  Uhr, unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die Oberste Heeresleitung der  Deutschen Wehrmacht bedingungslos die Kapitulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit===&lt;br /&gt;
(keine besonderen Vorkommnisse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Jole|Mag. Josef Leitinger]], Obmann und Kustos der Unken  Museen ([[Heimatmuseum Kalchofengut]] und [[Museum Festung Kniepass]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Br%C3%A4ust%C3%BCbl_Gablerbr%C3%A4u&amp;diff=241446</id>
		<title>Bräustübl Gablerbräu</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Br%C3%A4ust%C3%BCbl_Gablerbr%C3%A4u&amp;diff=241446"/>
		<updated>2012-04-18T09:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Rupertistüberl */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{geschlossen}}Das &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; war ein Salzburger Bräustübl, das zum [[Gablerbräu]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] von [[Salzburg]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Obwohl das Gablerbräu selbst an der [[Linzer Gasse]] liegt, befand sich das Bräustübl entlang der [[Priesterhausgasse]] mit Eingang in der [[Dreifaltigkeitsgasse]]. Im Bräu kehrten sämtliche Salzburger Bevölkerungsschichten ein. Das Rupertistüberl war für die [[Bürger der Stadt Salzburg]] vorgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Franz Mayr (Gastwirt)|Franz Mayr]], Besitzer des Gablerbräus, ließ [[1902]] die Wagenremise des Gablerbräus an der Dreifaltigkeitsgasse zu einem Bräustübl umbauen. Sein Sohn [[Franz Mayr d. J. (Gastwirt)|Franz]] war ein Vertreter des so genannten &amp;quot;Bildungsbürgertums&amp;quot;. Er besaß ein ausgeprägtes Geschichts- und Traditionsbewusstsein. Sohn Franz fertigte für einen der Räume des neuen Bräustübls, dem &#039;&#039;Rupertistüberl&#039;&#039;, selbst Zeichnungen und Aquarelle für die Wappen- und Schnitzmotive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde das Bräustübl geschlossen. Das Trachtenmoden-Jagdgeschäft [[Kettner]] zog ein und blieb bis in die ersten Jahre des [[21. Jahrhundert]]s. Nach einer Generalsanierung und eines Umbaus des Hotels Gablerbräu soll dieser Teil 2012 wieder geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rupertistüberl ==&lt;br /&gt;
Das Rupertistüberl, auch &#039;&#039;Wappenstüberl&#039;&#039; genannt, ist mit 20 [[Mittelalter|spätmittelalterlichen]] [[Erzbischof|erzbischöflichen]] Wappen im Wappenfries ausgestattet. Es sind dies folgende Erzbischöfe:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Leonhard von Keutschach]], [[Sigmund II. von Hollenegg]], [[Friedrich V. von Schaunberg]], [[Johann III. Beckenschlager]], [[Bernhard von Rohr]], [[Burkhard II. von Weißpriach]], [[Sigismund I. von Volkersdorf]], [[Friedrich IV. Truchseß von Emmerberg]], [[Johann II. von Reisberg]], [[Eberhard IV. von Starhemberg]], [[Eberhard III. von Neuhaus]], [[Gregor Schenk von Osterwitz]], [[Pilgrim II. von Puchheim]], [[Ortolf von Weißeneck]], [[Heinrich von Pirnbrunn]], [[Friedrich III. von Leibnitz]], [[Weichart von Polheim]], [[Konrad IV. von Fohnsdorf]], [[Rudolf I. von Hohenegg]] und [[Friedrich II. von Walchen]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Oberlichten der Fenster befinden sich Wappen-Medallions folgender Namen:&lt;br /&gt;
* [[Wisspach]], auch &#039;&#039;Wissbeck&#039;&#039; oder &#039;&#039;Wissbec&#039;&#039;, [[1322]] erstmals urkundlich erwähnt&lt;br /&gt;
* [[Trauner]], [[1112]] erstmals urkundlich erwähnt, laut Johann Sibmacher&amp;lt;ref&amp;gt;J. Siebmacher&#039;s grosses und allgemeines Wappenbuch, 1887&amp;lt;/ref&amp;gt; noch nicht ausgestorben&lt;br /&gt;
* [[Guetrater]], [[1209]] erstmals urkundlich erwähnt, letzte Linie des Geschlechts um 1334 erloschen&lt;br /&gt;
* [[Velben]], [[1093]] erstmals urkundlich erwähnt, im [[15. Jahrhundert]] erloschen&lt;br /&gt;
* [[Haunsperger]], die Anfänge werden legendär bis auf die Zeit Pippins (* 714, † 768, fränkischer König) zurückgeführt, [[1724]] war das Geschlecht erloschen&lt;br /&gt;
* [[Nussdorfer]], urkundlich seit dem [[13. Jahrhundert]] erwähnt, [[1632]] ist das Geschlecht erloschen&lt;br /&gt;
* [[Sulzberger]], die Sulzberger gehörten zum Salzburger Uradel&lt;br /&gt;
* [[Thann]], 1060/70 erstmals urkundlich erwähnt, 1395/96 war das Geschlecht erlosschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbild für Mayrs jun. Schnitzereien war vermutlich der [[Hallenschrank aus Rauris]], der um 1500 entstand und sich heute in der [[Festung Hohensalzburg]] befindet. Auch ein in Familienbesitz befindlicher &amp;quot;Tirolerschrank&amp;quot;, der sich heute in [[Schärding am Inn]] befindet, war für gewisse Details Vorlage für Mayr jun. Mayr jun. war von Jugend an ein begeisterter Besucher der Festung Hohensalzburg. Daher hat er auch eine der Türen der [[Goldene Stube|Goldenen Stube]] auf der Festung (aus dem Jahr 1501) als Vorbild für die Eingangstüre in das &#039;&#039;Rupertistüberl&#039;&#039; gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtkomposition des Raumes wurde jedoch im Laufe der Zeit erheblich verändert. Zum Beispiel wurde eine ursprünglich existierende Wandmalerei an der Eingangswand gänzlich übermalt. Das Holz war früher in hellem Naturton, derzeit erscheint es in dunkelbraunen gebeizten Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht eindeutig klären lässt sich aus den Unterlagen der Familie Mayr, wer der Tischler gewesen war. Es besteht die Vermutung, es könnte Vinzenz Pezzei, ein Schnitzer aus dem Grödnertal in [[Südtirol]] gewesen sein (daher die Vermutung, dass der Tischler eine Affinität zum Stil der [[Tiroler Gotik]] hatte). Beim Schlosser weiß man aufgrund einer Gravur auf dem Schlosskasten der Eingangstüre, dass es [[Franz Klimetschek]] war, der an der [[Goldgasse]] im Haus Nr. 11 seine Werkstatt hatte, die heute nicht mehr existiert. Bei den Glasmalereien nimmt man mit ziemlicher Sicherheit an, dass sie von [[Rosa Schadmayr]] stammen, die ihre Werkstatt im Haus Nr. 33 an der [[Müllner Hauptstraße]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/424533_317379041657331_270686449659924_881525_696944623_n.jpg historische Aufnahme Bräustübl]&lt;br /&gt;
* [https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/419940_317467154981853_270686449659924_881817_42773743_n.jpg historische Aufnahme Rupertistüberl]&lt;br /&gt;
* [https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/580237_2928593337451_1339479796_32171607_1129848521_n.jpg historische Aufnahme Rupertistüberl Nr. 2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
*[[Hedwig Weiß]], &#039;&#039;Das &amp;quot;Rupertistüberl&amp;quot; oder &amp;quot;Wappenstüberl&amp;quot; im  Gablerbräu&#039;&#039;. In: [[Salzburg Archiv]] (Schriftenreihe des [[Verein  Freunde der Salzburger Geschichte|Vereines Freunde der Salzburger  Geschichte]]), Band&amp;amp;nbsp;20. Salzburg 1995. S.&amp;amp;nbsp;233–268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bräu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Gaststätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberhofalm&amp;diff=241444</id>
		<title>Oberhofalm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Oberhofalm&amp;diff=241444"/>
		<updated>2012-04-18T09:41:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:R0021204.JPG|thumb|Oberhofalm in Filzmoos]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Oberhofalm&#039;&#039;&#039; ist eine bewirtschaftete Alm im Gemeindegebiet von [[Filzmoos]] im [[Hofalmgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Oberhofalm ist über die [[Mautstraße Hoferalm]] mit dem Fahrzeug oder zu Fuß auf Wanderwegen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] belehnte [[1285]] [[Konrad von Goldegg]] und dessen Frau [[Mathilde von Frundsberg]] mit diesem Gut. [[1604]] kam es dann in den Besitz der Familie [[Antretter]]. Als deren Leibeigene bewirtschaftete Familie Hofer dann nachweislich ab [[1648]] das Gut. Nicht ganz geklärt sind die Umstände, ob und wie sich Familie Hofer im [[17. Jahrhundert]] von den Antrettern freikaufen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1933]] verlieh die [[Salzburger Landesregierung]] der Oberhofalm den Titel [[Erbhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.oberhofalm.at/}}&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.oberhofalm.at/}}&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:R0021158.JPG|Infotafel bei der Oberhofalm in Filzmoos&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaststätten und Restaurants]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:bewirtschaftete Almhütte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filzmoos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Stadtrecht&amp;diff=241443</id>
		<title>Salzburger Stadtrecht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Salzburger_Stadtrecht&amp;diff=241443"/>
		<updated>2012-04-18T09:40:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das &#039;&#039;&#039;Salzburger Stadtrecht&#039;&#039;&#039; wurde erstmals im [[Sühnebrief]] schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] schlichtete mit Urkunde vom [[20. April]] [[1287]] einen Streit, der zwischen armen und reichen [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern der Stadt Salzburg]] ausgebrochen war.  Dieses älteste schriftlich  überlieferte Stadtrecht sollte nicht nur in der Haupt- und Residenzstadt  Salzburg, sondern auch in allen anderen Städten des geistlichen Fürstentums Salzburg Geltung besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der zweiten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s wurde es durch ein umfangreiches neues Recht ersetzt, das in 130 Artikeln zahlreiche Bestimmungen aus dem  Wiener Stadtrecht von 1221 übernommen hat. Das waren auch die ersten Merkmale einer Loslösung Salzburgs von der geistlichen Metropole [[Bayern]] hin zum [[Habsburger in Salzburg|Habsburger]]-Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=LrSbg&amp;amp;Dokumentnummer=LSB11000140 Salzburger Stadtrecht von 1966]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aeiou.at/aeiou.stamp.1987.870424a www.aeiou.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Konrad_von_Himberg&amp;diff=241442</id>
		<title>Konrad von Himberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Konrad_von_Himberg&amp;diff=241442"/>
		<updated>2012-04-18T09:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Konrad von Himberg&#039;&#039;&#039; ( † 10. Januar [[1292]] in Wien) war [[1279]]–[[1292]] [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Der Bischof entstammte dem babenbergischen Ministerialengeschlecht von Himberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Domherr von Passau und Kanzleischreiber des Kämmerers Otto von Liechtenstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Chiemseer Bischof Johann von Ennsthal 1279 nach Gurk transferiert worden war, ernannte der Salzburger Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ihn zu dessen Nachfolger. Die Bischofsweihe erfolgte am 5. Mai 1280 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Weihbischof]] von Salzburg wurde er ein wichtiger Ratgeber der Erzbischöfe Friedrich II. von Walchen und dessen Nachfolgers&lt;br /&gt;
[[Rudolf I. von Hohenegg]]. Oft war er für die beiden Herrscher in diplomatischem Auftrag unterwegs. Während des Konflikts um die Besetzung des Salzburger Bischofsstuhles zwischen den Bewerbern [[Konrad IV. von Fohnsdorf ]] und Herzog Stephan von Bayern griff Konrad von Himberg vermittelnd ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seinem Tod bestimmte er den [[Salzburger Dom]] als Grabstelle, er liegt vor dem Andreasaltar begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Himberg, Konrad von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)|Himberg, Konrad von]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mandling_(Ort)&amp;diff=241441</id>
		<title>Mandling (Ort)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mandling_(Ort)&amp;diff=241441"/>
		<updated>2012-04-18T09:39:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Geschichtliches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Mandling&#039;&#039;&#039; ist eine geteilte Ortschaft an der Grenze der Bundesländer [[Bundesland Salzburg|Salzburg]] und der [[Steiermark]]  im [[Ennstal]] beim [[Mandlingpass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der von Norden zur Ortschaft kommende Fluss [[Mandling (Fluss)|Mandling]] bildet die Grenze der beiden Bundesländer  und zu  beiden Ortschaftsteilen. Der am Fluss westlich gelegene Teil gehört zur Stadt [[Radstadt]] im Salzburger [[Pongau]], der östliche Teil zur im [[enns:Ennstal|steirischen Ennstal]] liegenden Gemeinde [[enns:Pichl-Preunegg|Pichl-Preunegg]] im Verwaltungsbezirk [[enns:Bezirk Liezen|Liezen]]. Mandling zählt ca. 1&amp;amp;nbsp;000 Einwohner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt auf 799 [[m ü. A.]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
* [[1123]]:  Erste Erwähnung der Taverne als Wirtschaftsgebäude des [[Erzabtei St. Peter|Stiftes St. Peter]] in [[Salzburg]]. Das Mauthaus Zollhaus und Waaghaus zählten zu der ersten Gebäuden im Ortskern.&lt;br /&gt;
* [[13.  Jahrhundert]]: Die Mandling wird als Grenzfluss erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
* [[1297]]: Herzog  Albrecht I. erbaut die Ennsburg&lt;br /&gt;
* [[1289]]: Die Kampftruppen [[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] erstürmen und zerstören die Ennsburg&lt;br /&gt;
* [[1295]]: Neubau der Befestigung durch Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[1287]]: Im Wiener Frieden wird die Grenze zwischen Steiermark und  Salzburg von den geistlichen und weltlichen Machthabern endgültig anerkannt. &lt;br /&gt;
* [[1525]]: In der Nacht zum [[2. Juni]] bricht das Bauernheer am  Mandlingpass zum Sturm auf  [[enns:Schladming|Schladming]]  auf und besiegt die Truppen des steirischen Landeshauptmannes Siegmund  Dietrichstein. &lt;br /&gt;
* [[16. Jahrhundert]]: Im Areal der Taferne war ein Kupfer- und Schwefelbergbau in Betrieb. &lt;br /&gt;
* [[1629]]: Als die schwedischen Armeen im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] unter Gustav Adolf bayrischen Boden betraten, befürchtete man deren Eindringen und  beeilte sich, am Mandlingpass Schanzen zu errichten. &lt;br /&gt;
* [[1661]]: Ein [[Hochwasser]] verheert Mandling, wodurch die Grenze zwischen Steiermark und Salzburg nicht mehr den ursprünglichen Verlauf nahm. Nach langen Verhandlungen wurde &lt;br /&gt;
* [[1677]] der Geograph [[enns:Georg Matthäus Vischer|Georg Matthäus Vischer]] wird beauftragt, einen genauen  Grenzplan auzufertigen und die Punkte zur Setzung der Grenzsteine festzulegen. &lt;br /&gt;
* [[1814]]/[[1815|15]]:  Mit dem Wiener Kongress fällt die bundesstaatliche Grenze  endgültig, da das [[Erzbistum Salzburg]] endgültig Österreich zugesprochen wurde.   &lt;br /&gt;
* [[19. Jahrhundert]]: [[enns:Johann Rudolf Ritter von Gersdorff|Johann Rudolf Ritter von Gersdorff]] betrieb seit 1832 in den [[Schladminger Tauern]] einen Nickelbergbau und errichtete in Mandling eine Nickelfabrik, die bis 1896 in Betrieb war. &lt;br /&gt;
* [[1934]]: Putschversuch der [[Nationalsozialisten]] in Österreich. Mandling-Pichl wird zum Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen.  &lt;br /&gt;
* [[1945]]: Mandling-Pichl wird englisch-amerikanische Besatzungsgrenze   &lt;br /&gt;
{{ennstalwiki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Panoramaansicht von Mandling.jpg|Panoramaansicht von Mandling.&lt;br /&gt;
Datei:Historische Taverne in Mandling, gehörte einst zu Sankt Peter in Salzburg.jpg|Historische Taverne in Mandling, gehörte einst zum Salzburger Erzstift Sankt Peter. &lt;br /&gt;
Datei:Landesgrenze zur Steiermark in der Ortschaft Mandling.jpg|Landesgrenze zur Steiermark in der Ortschaft Mandling&lt;br /&gt;
Datei:Grenzstein zum Bundesland Salzburg in der Ortschaft Mandling.jpg|Grenzstein zum Bundesland Salzburg in der Ortschaft Mandling&lt;br /&gt;
Datei:Alter Grenzstein mit Schautafeln in Mandling.JPG|Alter Grenzstein mit Schautafeln in Mandling&lt;br /&gt;
Datei:Die Mandling als Grenzfluss in Mandling.JPG|Die Mandling als Grenzfluss in Mandling&lt;br /&gt;
Datei:Schautafel in Mandling mit einem historischen Grenzbild.JPG|Schautafel in Mandling mit einem historischen Bild der ehemaligen Grenzstelle &lt;br /&gt;
Datei:Gasthof Geringer in Mandling.jpg|Gasthof Geringer in Mandling&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* aeiou Österreich&lt;br /&gt;
* Schautafeln in Mandling &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Pongau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Saline_Reichenhall&amp;diff=241440</id>
		<title>Saline Reichenhall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Saline_Reichenhall&amp;diff=241440"/>
		<updated>2012-04-18T09:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Alte Saline in Bad Reichenhall, Panoramabild A.jpg|thumb|Alte Saline in Bad Reichenhall, Panoramabild ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenhall 04.jpg|thumb|Detailaufnahme der alten Saline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Salinenadministration &amp;quot;Beamtenstock&amp;quot; in der Salinenstraße 1 in Bad Reichenhall. Alte Salinenadministration Beamtenstock R0011058.jpg|thumb|Alte Salinenadministration &amp;quot;Beamtenstock&amp;quot; in der Salinenstraße 1 in Bad Reichenhall; errichtet unter König Ludwig I. im Jahr 1839]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Saline Reichenhall&#039;&#039;&#039; ist die älteste Saline im Bereich von [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] und dem [[Berchtesgadener Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die unter dem Gruttenstein fließenden Solequellen waren bereits um 1800 v. Chr. bekannt und von den [[Römer]]n später genutzt. Die Mitte des [[3. Jahrhundert]]s entstandenen Siedlungen nannte man &#039;&#039;salinae&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 800 n. Chr.  steht in den [[Salzburger Güterverzeichnis]] vom [[Erzstift St. Peter]],  dass  die St. Petrischen Wälder im [[Saalachtal]] die Salinen in Reichenhall mit Holz versorgen. Die  Wälder sind verlackt (Einkerbungen in Baumstämmen) und durch Wege erschlossen. Die Verbindung Sudhäuser in Reichenhall und Holzschläge im Saalachtal besteht schon im [[7. Jahrhundert]] &amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Salinenkonvention]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damals riefen die Agilolfinger, als Fürsten [[Bayern]]s, Bischof [[Rupert von Worms]] ins Land. Der Bayernherzog [[Theodo|Theodo II.]] schenkt im Jahr [[682]] dem Bischof von Salzburg 20 „Pfannstädel&amp;quot; und ein Drittel der Quellschüttungen (der Salzquellen von [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1137]] beschenkt [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg]] das [[Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg]] mit einem Sudhaus in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] und sechs Waldhöfen in &#039;&#039;Unchen&#039;&#039; (Unken). [[1234]] einigt sich  Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]]  mit Ludwig I. der Bayer als Lehensträger der Grafschaft Reichenhall, von Salzburg anerkannt, über die Holzbezugsrechte im Saalachtal. Mehrere Sudhäuser sind noch im Salzburgischen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] werden vom Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] und dem Bayernherzog Heinrich XIII. die Rechte an Holz im Saalachtal erneut festgehalten. Ende des [[13. Jahrhundert]]s sind die Bayernherzöge alleinige Besitzer der Sudrechte in Reichenhall. 70 Pfannen sind im Betrieb, mit Holz aus eigenen Schwarzwäldern im Saalachtal versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Salinenkonvention]] von [[1829]] werden die Holzbezugsrechte zwischen [[Bayern]] und Österreich endgültig geregelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzsiederechte bleiben bis um 1500 im Besitz der Bürger, dann gingen sie auf den Staat über. [[1834]] werden beim großen Stadtbrand 278 von 302 Gebäuden zerstört, darunter auch die Saline. König Ludwig I. ordnet die &amp;quot;monumentale&amp;quot; Neuerrichtung der &amp;quot;alten Saline&amp;quot; an. Bis zum Eisenbahnanschluss [[1866]] decken riesige Mengen Holz aus den Wäldern des Saalachtals und vom [[Untersberg]] den Energiebedarf der Saline. Dann wird mit Kohle geheizt. Allerdings waren schon um 1600 die meisten Wälder abgeholzt. Deshalb erbauter [[1617]] bis [[1619]] der herzogliche Hofbaumeister Simon Reifenstuel eine Leitung, in der die Sole von Reichenhall über [[Inzell]] nach [[Traunstein]] gepumpt wurde. Vermessen wurde die Leitung vom Salzburger Geodät [[Tobias Volckmer]] und seinem Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine &#039;&#039;Sole-Pipeline&#039;&#039; entsteht===&lt;br /&gt;
Von [[Berchtesgaden]] her führte bereits eine [[Soleleitung]] über die [[Ramsau]] entlang der [[Saalach]] nach Reichenhall. Später kam die [[Neue Soleleitung]] über den [[Pass Hallthurm]]. Doch als technische Meisterwerk, ja Weltwunder, galt im [[17. Jahrhundert]], obwohl es nicht die erste &#039;&#039;Pipeline&#039;&#039; der Welt war&amp;lt;ref&amp;gt;im [[Oberösterreich|oberösterreichischen]] [[Salzkammergut]] war bereits [[1607]] eine Solepipline eröffnet worden&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Soleleitung nach Traunstein. Eine Herausforderung an die damalige Ingenieurstechnik war die Überwindung der 238 Höhenmeter zwischen Reichenhall und Inzell. Die Baumeister Simon und Hans Reiffenstuel konstruierten Hebewerke mit sieben Meter hohen Wasserrädern und nutzten als Antriebskraft die Gebirgsbäche der Gegend. Auf der 31 km langen Strecke bis Traunstein wurden zwischen 1617 und 1619 8.500 Rohre aus Holz (so genannte „Deicheln“) von je vier Metern Länge verlegt. Für die Steigleitung von den Pumpwerken zu den Hochbehältern benutzte man Bleiröhren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1810]] wurde die Soleleitung von Traunstein bis Rosenheim verlängert. Die Saline Rosenheim blieb bis [[1960]] in Betrieb. [[1928]] stellte die alte Saline Reichenhall ihre Produktion ein und wurde abgebrochen. Im selben Jahr, am [[1. Juli]], ging die [[Predigtstuhlbahn]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1926]] ging die Produktion in der &amp;quot;Neuen Saline&amp;quot; am Stadtrand von Bad Reichenhall in Betrieb. Sie verarbeitet die Sole aus dem [[Salzbergwerk Berchtesgaden]]. Das in der &amp;quot;Alten Saline&amp;quot; geförderte Salzwasser wird für [[Kuren]] verwendet - Bad Reichenhall hat sich bereits ab Mitte des [[19. Jahrhundert]]s einen Namen als Kurort geschaffen. Die ehemaligen Sudhäuser und Magazine dienen heute teilweise gewerblichen Zwecken und werden von kulturellen Einrichtungen genutzt. Die komplett erhaltene Anlage der &amp;quot;Alten Saline&amp;quot; mit der funktionierenden Technik des 19. Jahrhunderts im Hauptbrunnhaus gilt heute als Industriedenkmal von europäischem Rang. Sie kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, die auch den Besuch des Salzmuseums beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1958]] wird Bad Reichenhaller Speisesalz wird Markenartikel. [[1995]] kommt es zur Gründung der noch heute produzierenden &#039;&#039;Südsalz GmbH&#039;&#039; in Bad Reichenhall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten==&lt;br /&gt;
Mitte des [[16. Jahrhundert]]s produzierte die Saline in Reichenhall rund 16.000 Tonnen Salz jährlich. Zusammen mit der Saline in Traunstein betrug der Jahresertrag Ende des [[18. Jahrhundert]]s rund 20.000 Tonnen. Die Erträge der Salinen und nachgelagerte Erträge erreichten bereits Ende des [[17. Jahrhundert]]s über 30 Prozent der gesamten bayerischen Staatseinnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Sole==&lt;br /&gt;
Die Sole wird teils durch Tiefbohrungen gefördert, teils vom [[Salzbergwerk Berchtesgaden]] hergeleitet. Mit der Neuentwicklung Energie sparender Siedeverfahren ist die Saline Reichenhall heute eine der modernsten Salzproduktionsstätten Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblink==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.alte-saline-bad-reichenhall.de/}}&lt;br /&gt;
* [http://www.suedsalz.de/ www.suedsalz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.850-bad-reichenhall.de/pdf/Samstag_13_Februar_2010.pdf &amp;quot;Reichenhaller Salz für Böhmen&amp;quot;  Artikel von Andreas Hirsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://land.heim.at/waldviertel/240203/Lehre/Exk_BGL_2001s.pdf Exkursionsbeschreibung]&lt;br /&gt;
* Wanderführer &#039;&#039;Salz, Spuren zwischen Salzach und Inn&#039;&#039;, Fritsch Landkartenverlag, 1995&lt;br /&gt;
* [[Unken]]&lt;br /&gt;
* [[Inzell]]&lt;br /&gt;
* [[Salinenkonvention]]&lt;br /&gt;
* Wikipedia &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salz|Reichenhall, Saline]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern|Reichenhall, Saline]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rupertiwinkel|Reichenhall, Saline]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|Reichenhall, Saline]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=241439</id>
		<title>Geschichte der Stadt Salzburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_der_Stadt_Salzburg&amp;diff=241439"/>
		<updated>2012-04-18T09:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Mittelalter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Stadt Salzburg&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von der Steinzeit bis zur Römerzeit==&lt;br /&gt;
Älteste Spuren der Besiedlung im heutigen Stadtgebiet finden sich auf dem [[Rainberg]] und dem [[Hellbrunner Berg]]. Spuren der [[Kelten]] finden sich im Land bereits aus der Zeit von etwa 450 v. Chr. Die Kelten waren es auch, die mit der [[Salzbergbau|Salzgewinnung]] am [[Dürrnberg]] begannen. Um 15. v. Chr. wurden sie dann endgültig von den aus dem Süden vorrückenden Römern besiegt und assimiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von der Römerzeit bis zur Völkerwanderung==&lt;br /&gt;
Während der [[Römer|römischen]] Besiedlung der Provinz [[Noricum]], wahrscheinlich aber schon früher, trug die [[Stadt Salzburg]] die Bezeichnung &#039;&#039;Iuvavum&#039;&#039;. In [[Iuvavum]] entstanden im [[1. Jahrhundert]] und [[2. Jahrhundert]] nach Christus großzügige Plätze und an der heutigen [[Kaigasse]] ein imposanter Tempelbau zu Ehren des Gottes der Heilkunst, Asklepios. Die luxuriösen Bürgerhäuser im Bereich um den heutigen [[Salzburger Dom|Dom]] waren mit prachtvollen Mosaiken ausgestattet, verfügten über komfortable Warmluftheizungen (Hypokausten) und mehrteilige Badeanlagen. Eine römische Amphore, die auf dem [[Mozartplatz]] gefunden wurde, enthielt Reste von 24 verschiedenen Meeresfischen und einigen Krebsarten. Von der heutigen [[Alte Residenz|Residenz]] bis zum [[Bürgerspital]] erstreckte sich ein ausgedehntes Handwerkerviertel, in dem unter anderem Tongeschirr, Ziegel und Mosaiken produziert wurden. Der [[Festungsberg]] war von einem starken Wehrbau bekrönt. Im Verlauf umfangreicher Grabungen konnte eine Mauer aus der Zeit des Kaisers Aurelian freigelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Altstadt|Stadt Salzburg]] [[1861]] ihrem größten Sohn, [[Wolfgang Amadeus Mozart]], ein Denkmal setzte, stieß man beim Ausheben des Fundaments am [[Mozartplatz]] auf drei übereinander liegende Mosaikböden, von denen der oberste aus dem [[4. Jahrhundert]] n. Chr. die folgende, nur zum Teil erhaltene Inschrift trug: &amp;quot;&#039;&#039;Hier wohnt das Glück, nichts Böses soll Zutritt finden&#039;&#039;&amp;quot;. Obwohl es Aufzeichnungen von diesem Mosaik gibt, ist es unauffindbar verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals allerdings waren Stadt und Land längst vom Glück und der wirtschaftlichen Blüte verlassen. Im Markomannenkrieg um [[170]] n. Chr. war Iuvavum völlig zerstört und anschließend nur in verkleinertem Umfang wieder aufgebaut worden. Seit dem [[3. Jahrhundert]] bildeten germanische Stämme, besonders die Alamannen, eine ständige Bedrohung. Zunächst wurden die Villen auf dem Lande aufgegeben, im [[5. Jahrhundert]] verödeten auch Teile von Iuvavum. Als der hl. [[Severin]] um [[470]] an die Salzach kam, hatte sich die Bevölkerung von Cucullis ([[Kuchl]]) wieder auf die befestigte Höhe des [[Georgenberg]]es zurückgezogen, die sie am Beginn der römischen Herrschaft verlassen musste. In Iuvavum fand Severin zwar eine blühende Christengemeinde und ein Kloster, bald darauf aber wurde die Stadt am [[Salzach]]ufer aufgegeben. Die Reste der romanischen Bevölkerung, die „Iuvavenser“, zogen sich auf die befestigten Höhen des Festungsbergs und des [[Nonnberg]]s zurück, wo sie die beiden &amp;quot;dunklen Jahrhunderte&amp;quot; der Völkerwanderung überdauerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von der Völkerwanderung zur Romanik==&lt;br /&gt;
Der Salzburger &amp;quot;Gründerheilige&amp;quot; und Landespatron [[Rupert von Worms|Rupert]], der einer vornehmen fränkischen Adelssippe entstammte, war gegen Ende des [[7. Jahrhundert]] Bischof von Worms. Der Gegensatz zu den neuen Machthabern, den karolingischen Hausmeiern, veranlasste ihn, einer Einladung des Bayernherzogs [[Theodo]] zu folgen. Nach einem Aufenthalt in Regensburg und einer vergeblichen Missionsreise an die Awarengrenze erhielt er um das Jahr [[696]] von Herzog Theodo die Reste der alten Römerstadt Iuvavum übertragen. Dort residierte auf dem Festungsberg der Herzogssohn und Mitregent Theodbert, und im Bereich der Altstadt hatten sich bayerische Siedler niedergelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rupert gründete mit Hilfe der romanischen Restbevölkerung das [[Erzabtei St. Peter|Kloster St. Peter]], wobei er an ältere, noch lebendige kultische Traditionen anknüpfen konnte. Für die Mönche errichtete er eine stattliche Kirche, die wohl an der Stelle des heutigen [[Salzburger Dom|Doms stand]]. Im Auftrag Theodos weihte er [[713]]/[[715|15]] das adelige Damenstift auf dem [[Stift Nonnberg|Nonnberg]], das der Herzog als „Hauskloster“ seiner Familie errichtet und reich ausgestattet hatte. Als erste Äbtissin setzte Rupert seine Verwandte [[Erintrudis]] ein, die er aus seiner fränkischen Heimat nach Salzburg geholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[739]] wurde Salzburg Sitz eines Bischofes, [[798]] [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] und zur Metropole der Kirchenprovinz Bayern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Name &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039; taucht erstmals auf=====&lt;br /&gt;
Ein Bistum in Salzburg hat erst der hl. [[Bonifatius]] [[739]] im Auftrag des Papstes eingerichtet. Der deutsche Name &#039;&#039;Salzburg&#039;&#039; anstelle von &#039;&#039;Iuvavum&#039;&#039; wird in der um [[770]] verfassten Lebensbeschreibung des hl. [[Bonifatius]] erstmals genannt. Der Name ist abgeleitet vom [[Salzbergbau|Salz]] der Quellsalinen von [[Bad Reichenhall|Reichenhall]], die Herzog Theodo an Rupert geschenkt hatte, und von der [[Festung Hohensalzburg|Burg]] auf dem [[Festungsberg]]. Unter dem gelehrten Abt und Bischof [[Virgil]] ([[746]]/[[747|47]] - [[784]]), der aus Irland stammte, erlebte Salzburg eine erste große Blüte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Salzburg wurde zu einem Zentrum der Kunst, Kultur und Literatur. In Salzburger Werkstätten entstanden Meisterwerke der Goldschmiedekunst, darunter der [[Tassilokelch]] von Kremsmünster, und mit dem prachtvollen Evangeliar des Angelsachsen Cutbercht begann die große Zeit der Salzburger Buchmalerei. [[Virgil]] errichtete einen fünfschiffigen [[Salzburger Dom|Dom]] von so imposanten Ausmaßen, dass dahinter der Einfluss Herzog Tassilos III. von Bayern vermutet wurde; er habe dieses Gotteshaus als Krönungskirche für das von ihm erstrebte Königtum konzipiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Virgil ließ zur Domweihe [[774]] die Gebeine des hl. [[Rupert von Worms]] überführen und sicherte damit das Andenken an den fast vergessenen Gründerheiligen. Rupert wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Schutzpatron und zum Landesheiligen von Salzburg. Als Vermächtnis hat [[Virgil]] das berühmte [[Verbrüderungsbuch]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] hinterlassen, das in seinem Todesjahr [[784]] entstand und in St. Peter verwahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser Otto III. verlieh [[996]] Erzbischof [[Hartwig]] das Recht, in Salzburg einen täglichen öffentlichen [[Salzburger Märkte|Markt]] abzuhalten, davon einen Zoll einzuheben und Silbermünzen nach Regensburger Gewicht, die &amp;quot;[[Salzburger Münze|Salzburger Pfennige]]&amp;quot;, zu prägen. Damit wurde die Entwicklung Salzburgs zur Stadt eingeleitet. Am Beginn des [[12. Jahrhundert]]s waren mit einem Stadtrichter, mit Bürgern und einer Bürgerzeche sowie mit massiven Stadtmauern die wichtigsten Kennzeichen einer mittelalterlichen Stadt gegeben. Salzburg war die mit Abstand älteste Stadt auf dem Boden des heutigen Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mittelalter==&lt;br /&gt;
Als es zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Papst Alexander III. zu einem schweren Zerwürfnis kam, wurden die Salzburger Erzbischöfe erneut zu Führern der päpstlichen Partei im Reich. Barbarossa verhängte [[1166]] über seinen Onkel, Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]], die Reichsacht, und ein Jahr später fiel die Stadt Salzburg einem verheerenden [[Brände|Brand]] zum Opfer, den angeblich die [[Grafen von Plain]] als kaiserliche Parteigänger gelegt hatten. Der Kaiser nahm [[1169]] Salzburg unter seine direkte Verwaltung und ließ [[1174]] seinen Neffen, Erzbischof [[Adalbert III.]], absetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Frieden von Venedig [[1177]] konnte [[Konrad III. von Wittelsbach]], der erste Kardinal in Salzburg, mit dem Wiederaufbau beginnen. Der [[1179]] - [[1198]] errichtete romanische [[Salzburger Dom|Dom]] zählte zu den größten und schönsten Kirchenbauten nördlich der Alpen. Von einem trotz der Kriegseinwirkungen ungebrochenen künstlerischen Schaffen zeugen Meisterwerke der Goldschmiedekunst wie der &amp;quot;Ministerialenkelch&amp;quot; aus [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und das prachtvolle Antiphonar als Höhepunkt mittelalterlicher [[Buchmalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Um Recht und Glauben=====&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] [[1287]] den Streit zwischen den alteingesessenen Salzburger Bürgern und zugezogenen Neureichen im [[Sühnebrief]] schlichtete, verlieh er der Stadt ein erstes schriftliches Stadtrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgertum vermochte sich erfolgreich in den Handel zwischen Venedig und den süddeutschen Reichsstädten Nürnberg, Regensburg und Augsburg einzuschalten. Im Spätmittelalter standen Salzburger Kaufleute im [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Venedighandel]] an zweiter Stelle hinter den Nürnbergern und engagierten sich außerdem auf den Märkten in Linz und im Handel entlang der Donau nach Wien. Handwerk und Gewerbe in der Stadt blühten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum des Bürgertums kam in bedeutenden Bauten zum Ausdruck: [[Hans Stetheimer]] und [[Stefan Krumenauer]] schufen im Auftrag der Bürgerschaft den prachtvollen Hallenchor der Stadtpfarrkirche (der heutigen [[Franziskanerkirche]]), der [[1452]] geweiht wurde. Ihn schmückte einst der größte Flügelaltar der Spätgotik. Der Bildschnitzer [[Michael Pacher]] aus Bruneck in [[Südtirol]] hatte [[1484]] von Salzburger Kaufleuten den Auftrag zu diesem monumentalen Werk erhalten. Die gotische Madonna des Pacher-Altars, die [[Fischer von Erlach]] in das Zentrum seines barocken Hochaltars gestellt hat, lässt heute noch die Qualität dieses verlorenen Meisterwerks nachempfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bürgerschaft drängt auf Einfluss=====&lt;br /&gt;
Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im &amp;quot;[[Ratsbrief]]&amp;quot; das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie &amp;quot;dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl]] am [[23. Jänner]] [[1511]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des &amp;quot;Ratsbriefs&amp;quot; und aller Privilegien. Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal [[Matthäus Lang]] im &amp;quot;[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]&amp;quot; [[1523]] mit dem Einsatz von Söldnern. Die [[1524]] erlassene &amp;quot;Stadt- und Polizeiordnung&amp;quot; sicherte die absolute Stadtherrschaft des Erzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates ([[1803]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der Aufstand der Bauern=====&lt;br /&gt;
Als sich [[1525]] Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Kardinal [[Matthäus Lang]] erhoben, scheiterte dieser [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Aufstand]] vor den Mauern von [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nach Wolf Dietrich==&lt;br /&gt;
=====Das Zeitalter Wolf Dietrichs=====&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]) ist durch seine romantische Liebesbeziehung zur schönen Bürgertochter [[Salome Alt]], die ihm zahlreiche Kinder gebar, und durch sein tragisches Ende zum populärsten Salzburger Kirchenfürsten geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von italienischen Vorbildern beeinflusst, begann er mit dem großzügigen Umbau der verwinkelten und schmutzigen Stadt Salzburg. Durch den Abriss von über 60 Bürgerhäusern wurde Raum geschaffen für jene fünf Plätze, die nach den Vorstellungen des venezianischen Architekten [[Vincenzo Scamozzi]] das Bild der idealen Stadt prägten. Auch der durch einen Brand beschädigte [[Salzburger Dom|Dom]] wurde [[1598]] abgerissen und sollte durch eine viel größere Kathedrale nach Plänen Scamozzis ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wolf Dietrich wegen des Salzexports einen [[Salzkrieg]] mit Herzog Maximilian I. von Bayern begann, von diesem gefangen genommen wurde und nach fünfjähriger Gefangenschaft auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] starb, war von seinen Plänen nur wenig ausgeführt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[1628]], mitten im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], konnte der von [[Santino Solari]] aus Verna (Italien) erbaute, deutlich bescheidenere [[Salzburger Dom|Dom]] geweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schloss Hellbrunn ersteht=====&lt;br /&gt;
Da auch der einträgliche [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Handel nach  Venedig]] allmählich nachließ, ging der großzügige Bau von Schlössern und Kirchen zu Lasten der Bevölkerung. Der Dombaumeister [[Santino Solari]] schuf für Erzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] ([[1612]] - [[1619]]) das [[Schloss Hellbrunn]] und baute im Auftrag von Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) Salzburg zur Festungsstadt um. Dank der klugen Neutralitätspolitik des Erzbischofs bildete Salzburg im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] eine &amp;quot;wehrhafte Friedensinsel&amp;quot; und die [[1622]] gegründete Benediktiner-[[Universität Salzburg|Universität]] erlebte einen raschen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fischer von Erlach kommt=====&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] ([[1697]] - [[1709]]) berief [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] nach Salzburg und vollzog damit den Übergang vom bis dahin dominierenden &amp;quot;italienischen&amp;quot; zum &amp;quot;österreichischen&amp;quot; Barock. Fischer schuf in Salzburg die [[Dreifaltigkeitskirche]], die [[Ursulinenkirche]], die [[Kollegienkirche]], das [[St. Johanns-Spital]] samt Kirche, das [[Schloss Kleßheim|Lustschloss Kleßheim]] und die Pläne für den prachtvollen [[Mirabellgarten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Mirabell]] hat sein größter Konkurrent, [[Lukas von Hildebrandt]], gebaut. Mit dem [[1740]] vollendeten [[Schloss Leopoldskron]] wurde der Kreis von Lustschlössern rund um die Stadt Salzburg vollendet. Der Name des Bauherrn, Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], ist jedoch durch die tragische Maßnahme der [[Protestantenvertreibung|Protestantenausweisung]] [[1731]]/[[1732|32]] verdunkelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das 19. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]] ([[1772]] - [[1803]]), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Wissenschaft, Literatur und Medienwesen blühten, das Schulwesen wurde gründlich reformiert. [[Lorenz Hübner]] gab seine „Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung“ in Salzburg heraus und der Ruf des Naturwissenschafters [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] war so groß, dass [[Alexander von Humboldt]] sich einen ganzen Winter lang seiner Bibliothek widmete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Johann Franz Thaddäus von Kleinmayrn]] verfasste „Iuvavia“ leitete die moderne Geschichtsschreibung ein. Mit der traditionsreichen [[Hofmusik]] ging der durchaus musikalische aber sparsame Erzbischof Colloredo deutlich strenger um als sein Vorgänger Schrattenbach. [[Wolfgang Amadeus Mozart]] verließ enttäuscht seine Heimatstadt, um in Wien Karriere zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französischen Revolutionskriege machten die als veraltet und überholt angesehenen geistlichen Staaten zum Entschädigungsobjekt der Großmächte. Schon drei Jahre bevor im Reichsdeputationshauptschluss von Regensburg [[1803]] die [[Säkularisation]] Salzburgs verfügt wurde, war Colloredo aus seiner Residenzstadt geflohen. Er hat durch die beharrliche Verweigerung seines Rücktritts zwar den Fortbestand des Erzbistums Salzburg als geistlicher Institution erreicht, im Wiener Exil jedoch für das schwere Schicksal seiner früheren Untertanen kaum Verständnis gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vom Kurfürstentum zum Bundesland - der steinige Weg nach Österreich===&lt;br /&gt;
=====Die Franzosen in Salzburg=====&lt;br /&gt;
Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik. Zwischen [[12. Dezember|12.]] und [[14. Dezember]] [[1800]] kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden - die [[Schlacht am Walserfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bildete Salzburg zunächst mit Passau, Eichstätt und [[Berchtesgaden]] ein Kurfürstentum, mit dem Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]], der Bruder von Kaiser Franz II., für den Verlust der Toskana entschädigt wurde. Aber [[1804]] standen erneut die Franzosen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, [[1806]], an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1809]] wurde Salzburg zum dritten Mal von französischen Truppen besetzt. Es kam zum [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Salzburger gegen die Franzosen. Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bayern verschleppten Wertgegenstände=====&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde [[1810]] in Salzburg freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig von Bayern, der spätere König [[Ludwig I. von Bayern]], residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentralistischen Reformen des Grafen Montgelas, die auch in Salzburg rücksichtslos durchgezogen wurden und [[1810]] zur Aufhebung der [[Universität Salzburg|Universität]] führten, stießen jedoch auf wenig Gegenliebe. Als sich nach den Vereinbarungen von Ried im Innkreis ([[1813]]) für Bayern der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die Regierung noch rasch soviel wie möglich aus dem Land herauszupressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schon Kurfürst Ferdinand III. von Toskana, die Franzosen und die Österreicher Kunstgegenstände, Bibliotheken und Archivalien aus Salzburg verschleppt hatten, führten die Bayern die letzten Bestände fort. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der oberösterreichischen Regierung unterstellt=====&lt;br /&gt;
Auf dem Wiener Kongress war [[1816]] der Übergang Salzburgs an Österreich beschlossen worden. Das völlig verschuldete und ausgeblutete Land Salzburg zierte zwar als &amp;quot;Herzogtum&amp;quot; den Titel des österreichischen Kaisers, verlor aber seine Selbständigkeit und wurde als fünfter Kreis der obderennsischen (oberösterreichischen) Landesregierung in Linz unterstellt. Mit dem Verlust der Residenz wanderten die Hofbediensteten und Beamten ab, die Bevölkerung der Stadt ging von 16.000 Bewohnern auf weniger als 12.000 zurück. Lustschlösser und Paläste verödeten und [[1818]] legte ein Brand den Stadtteil am rechten Salzachufer samt dem [[Schloss Mirabell]] in Schutt und Asche. Nach Missernten in den Jahren [[1814]] bis [[1816]] forderte eine große Hungersnot zahlreiche Todesopfer unter der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Salzburg wird zum Betteldorf=====&lt;br /&gt;
Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand also unter keinem guten Stern. Die zentralistische Verwaltung des riesigen Kaiserstaates hatte ihrerseits für ein kleines Gebiet wie Salzburg kein Verständnis. Alle Bitten der Bürgerschaft um Wiederherstellung des Landes und der Landschaft, um Gewährung einer eigenen Landesregierung, um die Residenz eines kaiserlichen Prinzen in Salzburg und um Wiedererrichtung der [[Universität Salzburg|Universität]] verhallten ungehört, ebenso die Klagen, dass Salzburg &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot; sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armut der Bevölkerung nahm zu und die intensive polizeiliche Überwachung und Bespitzelung in der Zeit des Vormärz ([[1816]] - [[1848]]) unterdrückte alle politischen Regungen. Das Bürgertum zog sich ins biedermeierliche Privatleben zurück und die Bevölkerung in Stadt und Land versank in tiefe Apathie und Hoffnungslosigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Auf den Straßen und Plätzen der Stadt, deren es viele und schöne gibt, wächst Gras, so wenig werden sie betreten&#039;&#039;&amp;quot; schrieb [[Franz Schubert]] anlässlich seines Besuchs in Salzburg [[1837]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Salzburg kämpft sich zurück=====&lt;br /&gt;
Erst die Aktivitäten des aus Tirol stammenden Advokaten [[Alois Fischer|Dr. Alois Fischer]], der später Landeschef von Oberösterreich wurde, und das Revolutionsjahr [[1848]] führten zu einem Umschwung. Salzburg wurde zu einem Kronland der Monarchie und erhielt – verzögert durch die Ära des Neoabsolutismus – [[1860]]/[[1861|61]] eigene Landesbehörden und Landstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergeordnete Behörden wie die Bundesbahndirektion, das Oberlandesgericht und die Post- und - Telegraphendirektion für Salzburg, die ihren Sitz in Linz hatten bzw. noch haben, erinnerten lange an die Zeit als fünfter Kreis von [[Oberösterreich]], die von den Salzburgern als tiefe Erniedrigung empfunden wurde. Der Weg nach Österreich war steinig und entbehrungsreich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ein Bauboom greift um sich=====&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] im Jahr [[1860]], die Salzburg mit Wien und München verband, führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Als [[Kaiser Franz Joseph I.]] im selben Jahr Salzburg als Festung aufließ und die Bastionen, die bis dahin die Stadt wie ein Korsett eingeschnürt hatten, der Bürgerschaft schenkte, setzte ein zunehmender Bauboom ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eisenbahnunternehmer [[Karl Freiherr von Schwarz]] führte die Regulierung der [[Salzach]] durch und nahm den Bau der &amp;quot;[[Neustadt]]&amp;quot; am rechten Salzachufer in Angriff. Das bürgerliche Selbstbewusstsein kam in großen Festen und in zahlreichen Vereinsgründungen, darunter der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] ([[1880]]) zum Ausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1870]] formierten sich die politischen Parteien, unter denen die Konservativen und die Liberalen dominierten. Der Liberalismus alter Prägung wurde jedoch am Ende des [[19. Jahrhundert]]s zunehmend von einem radikalen Deutschnationalismus und Antisemitismus abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das 20. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====An der Grenze zu Deutschland - Salzburg im 20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] leistete Salzburg einen hohen Blutzoll. Von 49.000 Soldaten, die das Land stellte, fanden 6.000 den Tod. Zu ihnen zählte auch der Dichter [[Georg Trakl]], der [[1914]] im Lazarett von Krakau starb. Aber bereits mitten im Krieg erfolgte [[1916]] in Wien die Gründung der [[Salzburger Festspielhausgemeinde]]. Gegen Kriegsende kam es im [[September]] [[1918]] in der Landeshauptstadt zu Unruhen und Plünderungen durch eine hungrige Volksmenge. Am [[7. November]] erklärte die Landesversammlung von Salzburg den Beitritt zum Staate Deutschösterreich, der später den Namen Österreich erhielt. Die Proklamation der Republik &amp;quot;Deutschösterreich&amp;quot; am [[12. November]] deutete bereits an, dass der Zusammenschluss mit Deutschland als einzige Überlebenschance des kleinen &amp;quot;Restösterreich&amp;quot; betrachtet wurde. Am [[25. November]] [[1920]] wiederholte der [[Salzburger Landtag]] in feierlicher Weise seinen Beitritt zum Bundesstaat Österreich.  Eine am [[29. Mai]] [[1921]] in Salzburg durchgeführte, inoffizielle Volksabstimmung über den Anschluss an Deutschland ergab 98.986 Pro-Stimmen, nur 889 Personen waren dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Zahlreiche Großprojekte werden durchgesetzt=====&lt;br /&gt;
Der christlichsoziale Landeshauptmann [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], der von [[1922]] bis [[1938]] an der Spitze der Landesregierung stand, suchte in den schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise die Zusammenarbeit auch mit den politischen Gegnern. Für die [[Salzburger Festspiele]], die unter der Regie von [[Max Reinhardt]] internationale Anerkennung gefunden hatten, erstellte Rehrl angesichts der finanziellen Krise [[1925]]/[[1926|26]] ein Sanierungskonzept. Der Bau des [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhauses]] [[1937]] bedeutete einen Höhepunkt in dieser Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Blutiger Putschversuch der Nazis=====&lt;br /&gt;
Die tiefen politischen Gegensätze zwischen Christlichsozialen, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten, die durch das Auftreten paramilitärischer Organisationen noch verschärft wurden und fast täglich Verletzte und Todesopfer forderten, verschonten auch Salzburg nicht. Der &amp;quot;[[Februaraufstand]]&amp;quot; [[1934]] verlief in Salzburg zwar weitgehend ruhig, aber auch hier wurde die sozialdemokratische Parteiführung verhaftet und die Partei aufgelöst. Der Putschversuch der Nationalsozialisten am [[27. Juli]] forderte hingegen ein Dutzend Tote, vor allem im deutschnational geprägten [[Flachgau]] mit den Hochburgen [[Lamprechtshausen]] und [[Seekirchen]]. Der christlich-soziale Ständestaat, dessen Prinzipien [[1934]] - [[1938]] auch in Salzburg durchgesetzt wurden, vermochte die Machtergreifung der Nationalsozialisten zwar zu verzögern, aber nicht zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Viel Jubel beim Einmarsch Hitlers=====&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt der autoritären Bundesregierung unter&lt;br /&gt;
Bundeskanzler Kurt Schuschnigg am Abend des [[11. März]] [[1938]] besetzte der illegale SA-Standartenführer&lt;br /&gt;
und technische Inspektor im städtischen Bauamt [[Anton Giger]] mit Hilfe der&lt;br /&gt;
[[SA]] das Rathaus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dass der Einmarsch deutscher Truppen in Salzburg am [[12. März]] [[1938]] mit besonderem Jubel begrüßt wurde, hatte mehrere Gründe. Einerseits war schon am Ende des 19. Jahrhunderts der Liberalismus von einem entschiedenen Deutschnationalismus abgelöst worden, was im Ergebnis der Volksabstimmung [[1921]] deutlich zum Ausdruck kam. Andererseits hatte die Arbeitsbeschaffungspolitik des NS-Regimes in dem Grenzland Salzburg, das zeitweise 32% Arbeitslose zählte, große Hoffnungen geweckt. [[Adolf Hitler|Hitler]] selbst hielt sich häufig in unmittelbarer Nachbarschaft, auf dem [[&amp;quot;Berghof&#039;]] in [[Berchtesgaden]], auf. Am 13.März 1938 wurde Richard Huildmann als Bürgermeister abgesetzt und durch Anton Giger als provisorischer regierungskommisär mit der Stadtverwaltung betraut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nationalsozialisten benannten eine Reihe von Straßen und Plätzen nach ihren&lt;br /&gt;
Größen, die Erinnerung an ihre austrofaschistischen Vorgänger wurde dagegen getilgt. Der&lt;br /&gt;
Dollfuß-Platz wurde noch im [[März]] [[1938]] in Adolf-Hitler-Platz umbenannt, der Name jedoch&lt;br /&gt;
kurze Zeit später auf Befehl Hitlers wieder in [[Makartplatz]] geändert.Bezeichnungen von&lt;br /&gt;
Straßen, die an den „[[Ständestaat]]“ erinnerten&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Volksabstimmung am [[10. April]] brachte in Salzburg 157.595 Pro-Stimmen, nur 463 Personen wagten gegen den &amp;quot;Anschluss&amp;quot; an Deutschland zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Jüdische Geschäfte verwüstet=====&lt;br /&gt;
Anfangs schienen sich die großen Hoffnungen der Salzburger Bevölkerung auch zu erfüllen. Autobahnbau, Rüstungsindustrie und Kraftwerksbau sorgten für Vollbeschäftigung. Aber bald zeigten sich auch die negativen Auswirkungen: in der sog. &amp;quot;[[Reichskristallnacht]]&amp;quot; vom [[10. November|10.]] zum [[11. November]] wurden jüdische Geschäfte verwüstet und die Einrichtung der Synagoge zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====US-Bomben zerstörten Dom=====&lt;br /&gt;
Den [[Zweiter Weltkrieg#US-Bomben zerstörten Dom|Bombenangriffen]] der Amerikaner, die im [[Oktober]] [[1944]] einsetzten, fielen in der Stadt Salzburg der Dom und 46 % der Wohnobjekte zum Opfer. Die gänzliche Zerstörung konnte dadurch verhindert werden, dass der gemäßigte Gauleiter, Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], und der Kampfkommandant, Oberst [[Hans Lepperdinger]], die kampflose Übergabe der Stadt an amerikanische Truppen durchsetzten; Nach dem Kriegsende erhielt Salzburg, das in der amerikanischen Besatzungszone und damit im &amp;quot;goldenen Westen&amp;quot; lag, bald wieder politische und wirtschaftliche Bedeutung. Hier fanden die &amp;quot;Länderkonferenzen&amp;quot; des Jahres [[1945]] statt, auf denen die westlichen Bundesländer von Salzburg aus ihren Beitritt zur Regierung Renner und damit zur Zweiten Republik vollzogen. Die [[Salzburger Festspiele]], die auch von den Nationalsozialisten sehr geschätzt worden waren, brachten bald wieder internationales Publikum in die Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Beständiger Aufschwung beginnt=====&lt;br /&gt;
Die Jahrzehnte der Zugehörigkeit zur Zweiten Republik bieten seit den von Hunger und Entbehrung gezeichneten ersten Nachkriegsjahren das Bild eines beständigen, ungehemmten Aufschwungs. Als wirtschaftliche und kulturelle Akzente in dieser Entwicklung sind die Gründung der [[Osterfestspiele]], der Bau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]], die Wiedererrichtung der Universität und die Erhebung des [[Mozarteum]]s zur Hochschule hervorzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Grünlandgürtel wird festgelegt=====&lt;br /&gt;
Die negativen Auswirkungen des &amp;quot;Wirtschaftswunders&amp;quot; und des übersteigerten Fremdenverkehrs wurden vor allem in der Stadt Salzburg rechtzeitig erkannt. Ein vorbildliches [[Altstadterhaltungsgesetz]] bewahrte den alten Stadtkern vor der Verunstaltung durch Hochhäuser und stillose Geschäftsbauten. Die grüne Bewegung, die sich in der Salzburger [[Bürgerliste]] rasch und schlagkräftig formierte, setzte die Sicherung eines breiten [[Grünlandgürtel]]s im Süden der Stadt durch. Diese kritische Einstellung der Bevölkerung sorgt dafür, dass es auch nach dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Gemeinschaft zu keinem Ausverkauf kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das 21. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
Das [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Jubiläum [[2006]] brachte einen Rekord an Zuschauern und Einnahmen, das [[Kleines Festspielhaus|Kleine Festspielhaus]] wurde umgestaltet und als [[Haus für Mozart]] neu eröffnet und das Salzburger [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] bezog mit der Ausstellung „Viva Mozart“ seine neue Heimstätte im Neugebäude. Trotz des starken Anstiegs der Energiekosten gelang es der Salzburger Wirtschaft, die Exporte deutlich zu steigern und erstmals seit vielen Jahren die Zahl der Arbeitslosen zu senken. Salzburg kann sich jedenfalls auch in Zukunft auf seine gesunde Wirtschaft, auf seine große Geschichte und kulturelle Tradition stützen, denen es seine Spitzenposition im Westen Österreichs verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturtipps==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Beiträge aus Salzburgwiki (Die Geschichte im Überblick)&lt;br /&gt;
* Buch [[Kleine Geschichte Salzburgs]]&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
* Bücher [[Salzburger Miniaturen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Konrad_IV._von_Fohnsdorf&amp;diff=241438</id>
		<title>Konrad IV. von Fohnsdorf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Konrad_IV._von_Fohnsdorf&amp;diff=241438"/>
		<updated>2012-04-18T09:36:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Konrad IV. von Fohnsdorf&#039;&#039;&#039; (auch: &#039;&#039;Konrad IV. von Breitenfurt&#039;&#039;) (&amp;amp;#134; [[25. März]] [[1312]] in [[Salzburg]]) war [[Erzbischof]] von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Konrad war kein unmittelbarer Kandidat für die Nachfolge [[Rudolf I. von Hohenegg|Erzbischof Rudolfs]] gewesen, Herzog Stephan von Niederbayern und Abt Heinrich von Admont galten als die beiden aussichtsreichen Anwärter, aber dem Papst gefielen beide nicht und so wählte er Konrad aus dem [[Salzburger Domkapitel]] aus. Seit [[1285]] war Konrad Bischof von Lavant gewesen. Am [[26. Jänner]] [[1291]] wurde Konrad zum Erzbischof ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad hatte von Beginn seiner Regentschaft an mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: da waren einerseits die Salzburger selbst, die lieber den Sohn Ottos als Erzbischof gesehen hätten, und da war aber auch Abt Heinrich, der − gekränkt wegen der Ablehnung des Papstes − gegen Konrad arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad ließ sich [[1292]] auf der Seite der [[Bayern]] auf einen Krieg gegen die Habsburger in der [[Steiermark]] (siehe Geschichte von [[Deutschlandsberg]]) ein und verlor dabei prompt. Die Streitigkeiten setzten sich noch bis [[1296]] fort. Erst ein Friedensabkommen vom [[24. September]] [[1296]] machte der langen Fehde ein Ende und führte fortan zu zahlreichen Kriegseinsätzen Seite an Seite, so auch im Kampf gegen Bayern [[1309]] bis [[1311]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1297]] kauft Konrad mit Hilfe zweier Regensburger Juden die Grafschaft [[Gasteinertal|Gastein]] vom Herzog von Bayern. Der Kaufpreis wurde in Raten zurückbezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1300]] kommt Konrad in den Besitz der [[Burg Finstergrün]] in [[Ramingstein]], [[Lungau]]. Am [[28. Juni]] [[1306]] erwähnt er in einer Urkunde die früheste Erwähnung des [[Untersberg]] als &#039;&#039;Vndransperch&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad IV. wurde nach seinem Tod im [[Salzburger Dom]] begraben. Kurz nach seiner Beisetzung brach ein großer Brand in der Stadt aus, der auch den Dom in Mitleidenschaft zog.&lt;br /&gt;
* Hauptartikel: [[Erwerb des Gasteinertales]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adb/images/adb016/@ebt-link?target=idmatch(entityref,adb0160619) Bayerische Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Landes|Salzburgs Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1291]] − [[1312]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Rudolf I. von Hohenegg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Weichart von Polheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friedrich_II._von_Walchen&amp;diff=241437</id>
		<title>Friedrich II. von Walchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Friedrich_II._von_Walchen&amp;diff=241437"/>
		<updated>2012-04-18T09:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Friedrich II. von Walchen&#039;&#039;&#039; († [[7. April]] [[1284]] in Friesach, [[Kärnten]]) war ein fähiger und umsichtiger [[Erzbischof]] von [[Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich stammt aus einem alten [[Pinzgau]]er Adelsgeschlecht. Um [[1244]] war er bereits [[Domherr]] und Stadtpfarrer von Salzburg. [[1265]] wurde er Dompropst. Er brachte die schwierige Lage, in der sein Vorgänger das [[Erzbistum (Überblick)|Erzstift]] hinterlassen hatte, bald wieder ins Lot und nahm [[1274]] am Konzil von Lyon (Frankreich) teil. In Salzburg hielt er ebenfalls [[1274]] − neben der feierlichen Weihe des [[Salzburger Dom|Domes]] − eine Synode ab und belehnte die Kinder König Rudolfs [[1277]] mit Lehen in der [[Steiermark]] und in Österreich, wodurch ein Grundstein der späteren Hausmacht der Habsburger gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[20. Juli]] [[1275]] vereinbarten die Landesfürsten Friedrich II. von Walchen und Herzog Heinrich XIII. von Landshut zu Erharting einen umfangreichen Vertrag, mit dem u. a. die spätere Landesgrenze zwischen dem [[Chiemgau]] und dem [[Rupertiwinkel]], also zwischen [[Bayern]] und [[Erzbistum (Überblick)|Salzburg]], festgelegt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.chiemgau-inn-salzach.de/upload/pdf/region/Regionaktiv-HistorischeEntwicklung.pdf Chiemgau-Inn-Salzach historische Entwicklung]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Konzil zu Salzburg des Jahres [[1281]] beschäftigte sich Friedrich mit inneren Fragen der Salzburger Kirche und deren Reform. Friedrich von Walchen wurde im Salzburger Dom beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Hans Spatzenegger]] (Hrsg.): &#039;&#039;Geschichte Salzburgs, Stadt und Land&#039;&#039;, [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeitfolge&lt;br /&gt;
|AMT=[[Salzburger Erzbischöfe]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1270]] − [[1284]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Wlodizlaus von Schlesien]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Rudolf I. von Hohenegg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dompropst]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Moosham&amp;diff=241436</id>
		<title>Schloss Moosham</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schloss_Moosham&amp;diff=241436"/>
		<updated>2012-04-18T09:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Schloss Moosham.jpg|thumb|Schloss Moosham in herbstliche Farben getaucht, fotografiert von mein.salzburg-Mitglied Marianne Robl aus [[Kuchl]] im [[Tennengau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Moosham_breit.jpg|thumb|Schloss Moosham als Gesamtaufnahme]] &lt;br /&gt;
Auf einem Vorsprung des [[Mitterberg (Lungau)|Mitterberg]]es hoch über dem [[Murtal]] liegt das &#039;&#039;&#039;Schloss Moosham&#039;&#039;&#039; im Gebiet der [[Lungau|Lungauer]] Gemeinde [[Unternberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schloss Moosham ging aus einem &amp;quot;befestigten Wohngebäude&amp;quot; hervor. Der Ursprung des Bauwerkes geht in die [[Römer]]zeit zurück, wie Funde beweisen. [[1256]] wurde das Schloss dann erstmals erwähnt. Im frühen [[Mittelalter]] tauchte schon das [[Rittergeschlecht der Mooshamer]] als Besitzer auf. [[1281]] wurde das Schloss [[Otto von Saurau]] entrissen. Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]], ein treuer Anhänger von Rudolf von Habsburg, rückte vor die Burg und zwang den übermütigen Vasallen zur Unterwerfung. [[Otto von Moosheim]], der Besitzer des Schlosses, erhob sich aber bald gegen seinen Landesherren, Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]], und fügte ihm in einer Fehde großen Schaden zu. [[1285]] verlor er wegen seines Treuebruches all seine Güter samt Stammburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem [[14. Jahrhundert]] wurde in Moosham auch die Landpflege ausgeübt. [[1520]] wurde das landesherrliche [[Pflegegericht]] von [[Mauterndorf]] nach Moosham verlegt. Von hier aus wurde der Gau im Namen des Landesherren regiert (Steuern, Polizeiverwaltung, Blutgericht,...). Die [[Salzburger Erzbischöfe]] haben auf diesen hohen und sehr wichtigen und verantwortungsvollen Posten stets Tüchtige und ihnen gut bekannte Menschen gestellt. Zum Beispiel waren das die [[Kuenburger]], die [[Tannhauser]], die [[Keutschacher]] und auch die [[Grimminger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Krieg gegen die Ungarn]] war um [[1480]] ein Besitzerwechsel des Schlosses, weiters auch [[1526]] während des [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieges]] im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der Bauernunruhen wurde Schloss Moosham von den aufrührerischen Bauern besetzt. 1526 vertrieb sie der Feldhauptmann [[Franz Tannhauser]], der aus einer Lungauer Familie stammte, die auch öfters [[Richter zu Moosham]] stellte, wieder. In diesem und den folgenden Jahrhunderten war Moosham auch Schauplatz der schrecklichen [[Hexenprozesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[1517]] und [[1577]] wurde das Schloss groß umgebaut, besonders tätig war der Salzburger Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]]. So wurde die Burg zu einem Sommersitz der Erzbischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[25. Oktober|25.]] bis [[27. Oktober]] des Jahres [[1611]] übernachtete hier der unglückliche Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] auf seiner Flucht nach [[Kärnten]], von wo er gefangen heimkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurde der Bergfried [[1722]] abgetragen, doch das ist nicht mehr sicher nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1790]] war das Teilungsjahr der landesherrlichen Pflege, die nach [[Tamsweg]] und [[St. Michael im Lungau]] verlegt wurde. Ab diesem Zeitpunkt begann auch der Verfall von Moosham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moosham war schon halb zur Ruine geworden, als [[1886]] ein Freund der Kunst und Forschung, es war der Graf [[Johann Wilczek]] (&amp;quot;Hans Wilczek&amp;quot;), den Ansitz kaufte, mit den Erneuerungsarbeiten begann und ihm die heutige Form gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moosham ist heute im Besitz von [[Alexander Wilczek]].  Im Schloss ist ein Museum eingerichtet, in dem alte Schätze und wertvolle Gegenstände aus dem Lungau gesammelt sind. Im unteren Teil des Schlosses befindet sich der Gerichtssaal mit der Folterkammer, wo auch die Folterwerkzeuge noch existieren, mit denen früher gemartert wurde. Daneben reihen sich die dunklen Gefängniszellen an, in die früher die Gefangenen gesteckt wurden. Die beiden Weltkriege hat Moosham gut überstanden und ist nun eines der schönsten Schlösser im Lungau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Pflege- und Blutgericht zu Moosham ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele unschuldige Angeklagte mussten auf Moosham die Folter ertragen und viele davon auch starben. Der Grund für die Anklage war meistens Hexerei, Schadenzauber oder Teufelsbündnis. Gestanden die Angeklagten nicht sofort, wurden sie grausamst gefoltert. War ihnen erst ein Geständnis abgepresst und überlebten sie die Tortur, dann rollte der Schinderkarren zur Hinrichtungsstätte am [[Paßeggen]] bei Tamsweg, wo der Henker wartete. Die üblichen Todesstrafen waren Enthauptung oder Verbrennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen [[1715]] und [[1717]] rissen Wölfe im [[Mooshamer Gerichtsbezirk]] auf den Weiden und in den Wäldern ungewöhnlich viel [[Wild]] und Vieh. Es gab zahlreiche Versuche, diese Wölfe zu jagen, doch sie waren alle ohne Ergebnis. Da geschah folgendes: Zwei jugendliche Bettler, die im Verlies zu Moosham waren, gestanden unter der Folter, dass sie vom Teufel eine schwarze Salbe erhalten hätten, mit der sie sich beschmiert hätten und zu Werwölfen geworden waren. Das Urteil: Lebenslanger Dienst auf venezianischen Galeeren, ein sicherer aber jedoch sehr langsamer Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kurioses====&lt;br /&gt;
Bei den Führungen in der Folterkammer werden Besucher teilweise auch ohnmächtig. Viele Besucher und auch einige Mitglieder der [[Familie Wilczek]] behaupten, dass ab und zu seltsame Dinge auf der Burg geschehen. Die Burgbesitzer wohnen nicht im Schloss, sondern im Maierhof in der Nähe des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Moosham_02.jpg|Schloss Moosham&lt;br /&gt;
Bild:Moosham_03.jpg|Schloss Moosham - im Innenhof&lt;br /&gt;
Bild:Moosham_04.jpg|Schloss Moosham - in der Schlossschenke&lt;br /&gt;
Bild:Moosham_07.jpg|Schloss Moosham - vor dem Burgtor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [[Benutzer:Heimatforschung im Salzburger Land|Heimatforschung im Salzburger Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tourismus|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lungau|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauterndorf|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel|Moosham, Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude|Moosham, Schloss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Burg_Kaprun&amp;diff=241435</id>
		<title>Burg Kaprun</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Burg_Kaprun&amp;diff=241435"/>
		<updated>2012-04-18T09:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quellenangabe}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg_Kaprun_mit_Jakobskapelle.jpg|thumb|[[Burg Kaprun]] mit [[Jakobskapelle]], Nordansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Kaprun, Ostansicht.jpg|thumb|Burg Kaprun mit Burggraben, Ostansicht]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Burg_Kaprun_2.JPG|thumb|Das mittelalterliche Burgfest]]&lt;br /&gt;
Die im [[12. Jahrhundert]] erbaute &#039;&#039;&#039;Burg Kaprun&#039;&#039;&#039; bei [[Kaprun]] im [[Pinzgau]] dient heute als beliebter Veranstaltungsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte der Burg==&lt;br /&gt;
Aufgrund der romanischen Bauweise des Ostturms wird die Errichtung der [[Hochmittelalterliche Burg|Hochmittelalterlichen Burg Kaprun]] auf das 12. Jahrhundert datiert. Genaue Daten liegen dazu allerdings nicht vor. [[1280]] wurde der &amp;quot;Turn zu Chaprunne&amp;quot; im Zusammenhang mit den Übergriffen der Velber erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem die Burg [[1287]] an [[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg|Rudolf]] fällt, gelangt sie [[1338]] wieder in den Besitz der Velber. [[1526]] wird die Burg bei einem Bauernaufstand niedergebrannt. [[1600]] wird die Burg im heutigen Grundriss ausgebaut. Ab dem 17. Jahrhundert sind verschiedene Eigentümer der Burg nachgewiesen. [[1984]] wechselt die Burg in den Besitz des Burgvereins, der die Burg intensiv renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Burgverein==&lt;br /&gt;
Der Burgverein ist ein Zusammenschluss verschiedener Kapruner Unternehmer, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Burg einerseits wieder instand zu setzen und sie andererseits in weiterer Folge für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das geschieht heute in Form von Firmen- oder Familienfeiern sowie von Großveranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Burgfest==&lt;br /&gt;
Mittlerweile ein Fixpunkt im kulturellen Veranstaltungskalender der Region ist das alljährliche Burgfest. Hunderte Mitwirkende bringen dabei das Mittelalter mit Rittern, Burgfräulein, Kämpfen und einem Markt zurück auf die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Burg Kaprun mit Jakobskapelle 1.jpg|Burg und [[Jakobskapelle]], Nordansicht&lt;br /&gt;
Datei:Ahorne_um_die_Burg_Kaprun.jpg|Ahorne um die Burg Kaprun&lt;br /&gt;
Bild:Burg Kaprun.jpg|Die Burg Kaprun&lt;br /&gt;
Datei:Ensemble Burg Kaprun.jpg|Ensemble Burg Kaprun&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pinzgau|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaprun|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsanlage|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Gebäude|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsort|Kaprun, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal|Kaprun, Burg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1289&amp;diff=241434</id>
		<title>1289</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1289&amp;diff=241434"/>
		<updated>2012-04-18T09:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
; {{in}}&lt;br /&gt;
:... beginnt [[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] eine militärische Auseinandersetzung mit der [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1298&amp;diff=241433</id>
		<title>1298</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1298&amp;diff=241433"/>
		<updated>2012-04-18T09:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Juli=====&lt;br /&gt;
: [[27. Juli]] : wird [[Radstadt]] als erste Stadt im Gebirge das Stadtrecht von [[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1285&amp;diff=241432</id>
		<title>1285</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1285&amp;diff=241432"/>
		<updated>2012-04-18T09:33:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====März=====&lt;br /&gt;
: [[11. März]]: [[Rudolf I. von Hohenegg]] wird zum [[Erzbischof]] von Salzburg geweiht, nachdem er zuvor als Administrator gewaltet hatte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%BChldorf_am_Inn&amp;diff=241431</id>
		<title>Mühldorf am Inn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=M%C3%BChldorf_am_Inn&amp;diff=241431"/>
		<updated>2012-04-18T09:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || (&amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: ||  km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: ||    &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: ||  [[m ü. A.]] &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||  &#039;&#039;(Stand )&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || D-&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel: || &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindeamt: ||  &amp;lt;br /&amp;gt; Mühldorf am Inn&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || &lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeinderat: ||  Mitglieder:  CSU, &amp;lt;br /&amp;gt;  SPD,&amp;lt;br /&amp;gt;  FWG/HL,&amp;lt;br /&amp;gt;  Die Grünen/Bürgerliste&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Mühldorf3.jpg|thumb|Nikolauskirche]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mühldorf2.jpg|thumb|St. Johannes Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mühldorf1.jpg|thumb|Kornkasten und Haberkasten]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühldorf am Inn&#039;&#039;&#039; ist eine Stadt in Bayern, nordöstlich von [[Salzburg]] und gehörte bis [[1802]] zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Geografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geografische Lage === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Stadtgebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtgliederung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Nachbargemeinden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
====Mühldorf unter Salzburger Herrschaft==== &lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von Mühldorf findet sich in einer Urkunde vom [[16. Mai]] [[935]], in einer weiteren dann [[1190]] , in der die Salzniederlage geregelt wird.  Mühldorf am Inn war schon vorher ein wichtiger Handelsstützpunkt und dürfte bereits seit dem [[8. Jahrhundert]] zum [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls verlieh König Heinrich VI. seinem Vetter, dem [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischof]] [[Adalbert III. von Böhmen]], am [[21. September]] [[1190]]  das Recht, in Mühldorf eine Salzniederlage zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im [[12. Jahrhundert]] besaß der Ort einen befestigten Mauerring mit Wehranlagen. Das genaue Daten der Erhebung zur Stadt ist nicht bekannt. Man nimmt an, dass es in der ersten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s geschah. Urkundlich erwähnt als Stadt ist Mühldorf dann erstmals [[1281]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 13. und [[14. Jahrhundert]] war in Mühldorf von zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen Königen und den Salzburger Erzbischöfen geprägt. [[1257]] war es der böhmische König Ottokar II. , der sich mit seinen Truppen in der Stadt vor dem bayerischen Herzog Heinrich XIII. verschanzte. Damals konnte auf Vermittlung des Salzburger Erzbischofs der Konflikt bereinigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1285]] geriet Mühldorf erneut in einen Konflikt, dieses Mal zwischen Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] und Herzog Heinrich von Niederbayern. Im Oktober des Jahres 1285 besetzte Heinrich nach kurzer Belagerung die Stadt. Doch bevor es zur militärischen Konfrontation zwischen Herzog und Erzbischof kommen konnte, griff König Rudolf von Habsburg in den Streit ein und sorgte dafür, dass die Stadt [[1286]] wieder an Salzburg ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon [[1322]] kam es zu der in die Geschichte als [[Schlacht bei Mühldorf]] eingegangene Kriegshandlung.  Es stritten sich seit [[1314]] der Wittelsbacher Ludwig IV. und der Habsburger Friedrich der Schöne um das Amt des römisch-deutschen Königs. [[1319]] zogen sich die Soldaten von Friedrich nach Mühldorf zurück, folgte dann dem sich zurück ziehenden Ludwig am [[29. November]]  bis Regensburg und  als die Lage immer schwieriger wurde, trafen die beiden Kontrahenden erneut  vor den Toren von Mühldorf erneut aufeinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[28. September]] [[1322]] kam es vor den Toren der Stadt zur letzten Ritterschlacht auf deutschem Boden, die als Schlacht bei Mühldorf in die Geschichte einging und aus der Ludwig als Sieger hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht genug dem Leid der Mühldorfer. Da die Mühldorfer lieber eine freie Stadt werden wollten, um von ständigen Kämpfen anderen Herrscher verschont zu bleiben, leisteten sie [[1331]]  sogar bewaffneten Widerstand gegen den Erzbischof, welcher aber aufgrund der Übermacht der Salzburger im Keim erstickt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühldorf baute weiter fleißig an seinen Verteidigungsanlagen, denn sie hatten Angst vor den Bayern. Schließlich lag es als Enklave der Salzburger umgeben im bayerischen Feindesland. Bis [[1348]]  andere Sorgen die Bevölkerung quälten:  der Schwarze Tod, die Pest, forderte fast 1400 Todesopfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig die Befestigungsanlagen für Mühldorf am Inn waren, zeigte sich knapp dreißig Jahre später. Beim Erbstreit um das Land Tirol stellte sich der Salzburger Erzbischof auf die Seite Rudolfs IV. von Österreich, was dessen Kontrahenten Stephan II. von Bayern dazu veranlasste, Salzburger Gebiete anzugreifen, darunter auch Mühldorf. Am [[3. Juni]] [[1364]] begann er mit seiner 3000 Mann starken Streitmacht, die Stadt zu belagern, wobei er bereits primitive Feuerwaffen benutzte. Mit nur 15 Salzburger Soldaten war die Mühldorfer Bevölkerung in dieser Situation nahezu auf sich allein gestellt.  Allerdings waren die Bewohner von Mühldorf schon seit dem 13. Jahrhundert verpflichtet, sich mit Waffen und Rüstungen zu versehen, um die Stadt im Notfall selbst verteidigen zu können. Nachdem Mühldorf über Monate den Angreifern trotzte, entschlossen sich die österreichischen Verbündeten, Truppen zu schicken und die Bayern zurückzuschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1376]] und [[1387]] versuchten es die  bayerischen Truppen erneut mit einer Belagerung der Stadt. Doch auch diesmal gelang es diesen nicht, den Widerstand der Mühldorfer Bevölkerung zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des [[15. Jahrhundert]]s war dann vorerst eine friedliche Zeit in Mühldorf angebrochen. Doch [[1495]] fielen knapp die Hälfte der Häuser in der Stadt einem großen Brand zum Opfer. [[1571]] verlegte Erzbischof [[Johann Jakob von Kuen-Belasy]] seine Residenz bis [[1582]] nach Mühldorf, da in [[Altstadt|Salzburg]] die Pest wütete. [[1611]] und [[1634]] brach dann  auch Mühldorf aus und forderte 488 Opfer. Die Stadt hatte sich gerade erst wieder erholt, als [[1640]] die schlimmste dokumentierte Brandkatastrophe Mühldorf in Flammen aufgehen ließ. 80 % der Firste in der Innenstadt wurden dabei zerstört. Acht Jahre später erreichen die letzten Ausläufer des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] Mühldorf, als die Schweden die Stadt für drei Wochen besetzten. Um eine Zerstörung durch die Angreifer zu verhindern, wurde die Stadt kampflos der Übermacht von General Wrangel übergeben. Größere Plünderungen konnten zwar vermieden werden, aber die Stadt musste die Verpflegung der Besatzer sicherstellen, was die eigene Notlage noch verstärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brand, Pest und Besetzungen haben der Stadt wirtschaftlich schwer geschadet und die ersten Jahrzehnte des [[17. Jahrhundert]]s benötigte die Stadt, um sich davon einigermaßen zu erholen. Es war auch die Zeit der Hexenverfolgungen, die [[1749]]  auch Mühldorf erreichten.  Von den Hexenprozessen ist aber der Fall,  der vollständig dokumentiert ist, ist der der 16-jährigen Dienstmagd [[Maria Pauer]], die im August 1749 inhaftiert wurde. Nach Monate langer Inhaftierung im so genannten „Hexenkammerl“ im Mühldorfer Rathaus sowie endlosen Verhandlungen wurde mit dem Urteil vom [[10. September]] [[1750]] vom Salzburger Hofrat die Pauerin für der Hexerei schuldig erkannt und verurteilte sie zur Strafe des Schwertes mit nachgehender Verbrennung der Leiche. Das Todesurteil gegen das Mädchen wurde im Oktober 1750 in Salzburg vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die letzten Jahre unter erzbischöflicher Herrschaft waren wiederum von Krieg gekennzeichnet. Um die Wende zum [[19. Jahrhundert]] stand Europa im Zeichen der Koalitionskriege und auch Mühldorf blieb davon nicht verschont. Am [[12. Oktober]] [[1800]] wurde die auf Seiten der Österreicher stehende Stadt von den Franzosen besetzt und die Österreicher wurden in die Flucht geschlagen. Die Besatzung sollte erst im April [[1801]] zu Ende gehen. Die lange Besetzung erwies sich für die Stadt als finanzielle Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühldorf am Inn wurde von Salzburg an Bayern übergeben. Am [[19. August]] [[1802]] rückte eine Kompanie bayerischer Soldaten in die Stadt ein und besetzte diese.  Am [[2. Dezember]] [[1802]] wurde Mühldorf durch Johann Adam Freiherr von Aretin formell in Besitz genommen und die Zeit unter Salzburger Herrschaft war zu Ende.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bevölkerungsentwicklung === &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| (ANZAHL)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Kultur und Sehenswürdigkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Museen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* [[Bahnsport]]: Der [[MSC Mühldorf]] veranstaltet seit vielen Jahrzehnten sehr erfolgreich diese Sportart: auf abgesteckten Ovalkursen mit fester Grasnarbe oder auf verdichtetem Sand, zwischen 400 und 1000 Metern sind diese Speedway- und Langbahnen (Sand- und Grasbahnen) kurz; kurz sind auch die Renndistanzen für die Motorräder: vier Runden, jedoch  mehrere Läufe;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Politik == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Gemeinderat === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* XX – stellt den Bürgermeister&lt;br /&gt;
* XY – stellt den Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* YX &lt;br /&gt;
* YY --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus von Mühldorf am Inn.jpg|Rathaus von [[Mühldorf am Inn]]&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplatz vom Mühldorf am Inn.jpg|Stadtplatz von Mühldorf am Inn, Ansicht in Richtung [[Altötting]]er Tor&lt;br /&gt;
Datei:Westliches Stadttor in Mühldorf.jpg|Westliches Stadttor in Mühldorf, von der Innenseite &lt;br /&gt;
Datei:R0015279 B histor. hausschild.jpg|Historisches Hausschild am Stadtplatz in Mühldorf&lt;br /&gt;
Datei:Altes Bürgerhaus am Stadtplatz in Mühldorf.jpg|Altes Bürgerhaus am Stadtplatz in Mühldorf&lt;br /&gt;
Datei:Mühldorf, Blick in eine Seitengasse.jpg|Mühldorf, Blick in eine Seitengasse des Stadtplatzes &lt;br /&gt;
Datei:Brunnen von 1727 in Mühldorf am Stadtplatz.jpg|Brunnen von 1727 in Mühldorf am Stadtplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.muehldorf.de}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muehldorf.de/stadt/pdf/Hexenprozess_Faltblatt.pdf Der Hexenprozess der Pauerin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://www.muehldorf.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzregion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausflugsziel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort (Bayern)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=S%C3%BChnebrief&amp;diff=241430</id>
		<title>Sühnebrief</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=S%C3%BChnebrief&amp;diff=241430"/>
		<updated>2012-04-18T09:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit dem &#039;&#039;&#039;Sühnebrief&#039;&#039;&#039;, der am [[20. April]] [[1287]] von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] erlassen wurde, wurden den Bürgern Salzburgs erstmals (politische) Rechte zugestanden. Es ist somit das älteste [[Salzburger Stadtrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlage des Sühnebriefs ==&lt;br /&gt;
Die Grundlage zu diesem Erlass stellte der Reichsspruch vom [[1. Mai]] [[1231]] dar, in dem steht: &#039;&#039;Städte und Märkte werden verpflichtet, zu ihrer Verteidigung Bürgerwehren aufzustellen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] schlichtete am 20. April 1287 einen Streit, der zwischen armen und reichen Bürgern der Stadt Salzburg ausgebrochen war. Die Urkunde, die aus diesem Grund ausgestellt wurde, bezeichnet man als den &amp;quot;Sühnebrief&amp;quot;, da der Erzbischof einen dauerhaften Frieden (Sühne, von ahd. suona = Gericht, Urteil, Gerichtsverhandlung, Friedensschluss&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BChne Wikipedia  Sühne]&amp;lt;/ref&amp;gt;) für die Stadt festsetzte, dessen Verletzung mit besonders harten Strafen bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil des &amp;quot;Sühnebriefes&amp;quot; erließ der Erzbischof als Stadtherr von Salzburg ein in zehn Artikel gegliedertes Stadtrecht. Dieses älteste schriftlich überlieferte Stadtrecht sollte nicht nur in der Haupt- und Residenzstadt Salzburg, sondern auch in allen anderen Städten des geistlichen [[Erzbistum (Überblick)|Fürstentums Salzburg]] Geltung besitzen. Es blieb bis in die zweite Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s aufrecht. Dann wurde es durch ein umfangreiches neues Recht ersetzt, das in 130 Artikeln zahlreiche Bestimmungen aus dem Wiener Stadtrecht von [[1221]] übernommen hat. Daran ist zu erkennen, dass sich die geistliche Metropole von Bayern allmählich nach Österreich zu öffnen begann und der Einfluss der Habsburger im Fürstentum Salzburg zunahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiterer Folge wird im selben Jahr (1287) die [[Bürgergarde]] der Stadt Salzburg gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergarde-salzburg.at/AS_Buergergarde_Salzburg/02__12870420_Suehnebrief.pdf als PDF]&lt;br /&gt;
* [http://www.buergergarde-salzburg.at Bürgergarde der Stadt Salzburg]&lt;br /&gt;
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.stamp.1987.870424a aeiou Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]], Seite 162, &#039;&#039;Der Sühnebrief als ältestes Stadtrecht&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnote ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde&amp;diff=241429</id>
		<title>Bürgergarde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=B%C3%BCrgergarde&amp;diff=241429"/>
		<updated>2012-04-18T09:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung von &#039;&#039;&#039;Bürgergarden&#039;&#039;&#039; im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] gehen den  [[Sühnebrief]] von [[Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] von [[1287]] zurück.&lt;br /&gt;
Zur Unterscheidung der Bürgergarde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bürgergarde der Stadt Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1290&amp;diff=241428</id>
		<title>1290</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1290&amp;diff=241428"/>
		<updated>2012-04-18T09:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Gestorben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Jänner=====&lt;br /&gt;
: [[11. Jänner]]: muss Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] nach einer militärischen Auseinandersetzung mit Herzog Albrecht aus der Steiermark einen Frieden schließen, da er militärisch unterlegen war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====August=====&lt;br /&gt;
: [[3. August]]:[[Rudolf I. von Hohenegg]], [[Erzbischof]] von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1290&amp;diff=241427</id>
		<title>1290</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1290&amp;diff=241427"/>
		<updated>2012-04-18T09:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Jänner=====&lt;br /&gt;
: [[11. Jänner]]: muss Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] nach einer militärischen Auseinandersetzung mit Herzog Albrecht aus der Steiermark einen Frieden schließen, da er militärisch unterlegen war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====August=====&lt;br /&gt;
: [[3. August]]:[[Rudolf I. von Hoheneck]], [[Erzbischof]] von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=11._M%C3%A4rz&amp;diff=241426</id>
		<title>11. März</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=11._M%C3%A4rz&amp;diff=241426"/>
		<updated>2012-04-18T09:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Portal Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|März}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 70. (in Schaltjahren 71.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 295 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
=====13. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1285]]: wird [[Rudolf I. von Hohenegg]] zum [[Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] geweiht, nachdem er zuvor als Administrator gewaltet hatte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1903]]: wird die Ehe von [[Luisa Antonieta]] und Friedrich August III., König von Sachsen, geschieden&lt;br /&gt;
: [[1930]]: wird der Abschnitt [[Salzburg]]−[[Zell am See]] der [[Westbahn]] elektrifiziert&lt;br /&gt;
: [[1938]]:&lt;br /&gt;
:: ... ergreifen die illegalen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter [[Gauleiter]] [[Anton Wintersteiger]] die Macht&lt;br /&gt;
:: ... erscheint die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zum letzten Mal&lt;br /&gt;
: [[1946]]: konstituiert sich die Landesexekutive Salzburg des [[Gewerkschaftsbund|Österreichischen Gewerkschaftsbundes]] (ÖGB)&lt;br /&gt;
: [[1950]]: hält der [[ASKÖ-Modell- und Flugsportverband Salzburg]] seine Gründungsversammlung ab&lt;br /&gt;
: [[1951]]: organisiert in [[Hallein]] [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]] als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe den [[ARBÖ]] Hallein neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====21. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[2004]]: startet [[Andrea Fischbacher]] in Sestriere (ITA) erstmals im Ski-Weltcup&lt;br /&gt;
: [[2006]]: feiert [[Reinfried Herbst]] im Slalom von Shikakogen (JAP) seinen ersten Weltcupsieg&lt;br /&gt;
: [[2007]]: krönt [[Hans Grugger]] seine Comebacksaison mit dem Sieg im Super-G von Kvitfjell (NOR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1847]]: [[Hans Widmann]] in Bozen, [[Südtirol]], Salzburger Historiker&lt;br /&gt;
: [[1894]]: [[Franz Sauer]] in Bielitz, Oberschlesien, heute Polen, Organist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1919]]: [[Anton Neurauter]], [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der [[Stadt Salzburg]], langjähriger Referent für Reisen und Bergwandern bei den [[Naturfreunde Salzburg|Naturfreunden Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1929]]: [[Franz Berger]] in [[Salzburg]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
: [[1955]]: [[Alois Grasmayr]] in Salzburg, Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1285}} wird [[Rudolf I. von Hohenegg]] zum [[Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] geweiht, nachdem er zuvor als Administrator gewaltet hatte&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1903}} wird die Ehe von [[Luisa Antonieta]] und Friedrich August III., König von Sachsen, geschieden&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1938}} ergreifen die illegalen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter [[Gauleiter]] [[Anton Wintersteiger]] die Macht an dem Tag, an dem die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zum letzten Mal erscheint&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1951}} organisiert in [[Hallein]] [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]] als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe den [[ARBÖ]] Hallein neu&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2007}} krönt [[Hans Grugger]] seine Comebacksaison mit dem Sieg im Super-G von Kvitfjell (NOR)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|11._März|11. März}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=11._M%C3%A4rz&amp;diff=241425</id>
		<title>11. März</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=11._M%C3%A4rz&amp;diff=241425"/>
		<updated>2012-04-18T09:27:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|März}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 70. (in Schaltjahren 71.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 295 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
=====13. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1285]]: wird [[Rudolf I. von Hohenegg]] zum [[Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] geweiht, nachdem er zuvor als Administrator gewaltet hatte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1903]]: wird die Ehe von [[Luisa Antonieta]] und Friedrich August III., König von Sachsen, geschieden&lt;br /&gt;
: [[1930]]: wird der Abschnitt [[Salzburg]]−[[Zell am See]] der [[Westbahn]] elektrifiziert&lt;br /&gt;
: [[1938]]:&lt;br /&gt;
:: ... ergreifen die illegalen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter [[Gauleiter]] [[Anton Wintersteiger]] die Macht&lt;br /&gt;
:: ... erscheint die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zum letzten Mal&lt;br /&gt;
: [[1946]]: konstituiert sich die Landesexekutive Salzburg des [[Gewerkschaftsbund|Österreichischen Gewerkschaftsbundes]] (ÖGB)&lt;br /&gt;
: [[1950]]: hält der [[ASKÖ-Modell- und Flugsportverband Salzburg]] seine Gründungsversammlung ab&lt;br /&gt;
: [[1951]]: organisiert in [[Hallein]] [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]] als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe den [[ARBÖ]] Hallein neu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====21. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[2004]]: startet [[Andrea Fischbacher]] in Sestriere (ITA) erstmals im Ski-Weltcup&lt;br /&gt;
: [[2006]]: feiert [[Reinfried Herbst]] im Slalom von Shikakogen (JAP) seinen ersten Weltcupsieg&lt;br /&gt;
: [[2007]]: krönt [[Hans Grugger]] seine Comebacksaison mit dem Sieg im Super-G von Kvitfjell (NOR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1847]]: [[Hans Widmann]] in Bozen, [[Südtirol]], Salzburger Historiker&lt;br /&gt;
: [[1894]]: [[Franz Sauer]] in Bielitz, Oberschlesien, heute Polen, Organist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1919]]: [[Anton Neurauter]], [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der [[Stadt Salzburg]], langjähriger Referent für Reisen und Bergwandern bei den [[Naturfreunde Salzburg|Naturfreunden Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1929]]: [[Franz Berger]] in [[Salzburg]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
: [[1955]]: [[Alois Grasmayr]] in Salzburg, Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1285}} wird [[Rudolf I. von Hoheneck]] zum [[Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] geweiht, nachdem er zuvor als Administrator gewaltet hatte&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1903}} wird die Ehe von [[Luisa Antonieta]] und Friedrich August III., König von Sachsen, geschieden&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1938}} ergreifen die illegalen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] unter [[Gauleiter]] [[Anton Wintersteiger]] die Macht an dem Tag, an dem die [[Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Salzburger Chronik]] zum letzten Mal erscheint&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1951}} organisiert in [[Hallein]] [[Ernst Kronreif|Ernst Kronreif I.]] als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe den [[ARBÖ]] Hallein neu&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2007}} krönt [[Hans Grugger]] seine Comebacksaison mit dem Sieg im Super-G von Kvitfjell (NOR)&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|11._März|11. März}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=3._August&amp;diff=241424</id>
		<title>3. August</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=3._August&amp;diff=241424"/>
		<updated>2012-04-18T09:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Gestorben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|August}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 215. (in Schaltjahren 216.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 150 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1711]]: erhält [[Franz Gottlieb Spöckner]] per Dekret die Erlaubnis, im [[Tanzmeisterhaus]] in [[Salzburg]] am [[Makartplatz]] für Adelige Tanzstunden abzuhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 19. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1869]]: Erstbesteigung des [[Hochgall]]s in der [[Glocknergruppe]] von [[Karl Hofmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1929]]: tritt [[Franz Kaufmann]], der letzte gewählte [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Bürgermeister]] der Gemeinde [[Maxglan]], sein Amt an&lt;br /&gt;
: [[1935]]: wird die [[Großglockner Hochalpenstraße]] feierlich eröffnet&lt;br /&gt;
: [[1939]]: wird Pfarrer [[Johann Schroffner]] von der Gestapo verhaftet&lt;br /&gt;
: [[1945]]: erlaubt die Militärregierung die Gründung von Gewerkschaften und Interessenvertretungen von Arbeitern und Angestellten&lt;br /&gt;
: [[1946]]: ist die Wiener Fußballmannschaft Rapid mit ihrem Star „Bimbo“ Binder zum ersten Mal in [[Salzburg]] und besiegt in einem Freundschaftsspiel den [[SAK]] mit 3:1&lt;br /&gt;
: [[1949]]: bringt die Österreichische Tabakregie anlässlich der [[Salzburger Festspiele]] „Memphis“-Zigaretten in einer Spezialverpackung mit dem Bild [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] in Form eines Scherenschnittes mit barocker Umrahmung heraus&lt;br /&gt;
: [[1952]]: eröffnet Unterrichtsminister Ernst Kolb ([[ÖVP]]) die wiedererstandene [[Residenzgalerie]] in der [[Altstadt]] von Salzburg&lt;br /&gt;
: [[1954]]: bezeichnet bei der Eröffnungsfeier der [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Internationalen Sommerakademie am Mozarteum]] der Präsident der Akademie für Musik und darstellende Kunst [[Mozarteum]], [[Bernhard Paumgartner]], die Sommerakademie als ein pädagogisches „Seitenstück“ der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==21. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
: [[2001]]: werden in einer Gruppe deutscher Bergsteiger drei Personen durch herabstürzende Felsbrocken im Bereich des [[Obersulzbachkees]] im [[Oberpinzgau]] erschlagen&lt;br /&gt;
: [[2010]]:  feiert die [[Großglockner Hochalpenstraße]] ihr 75jähriges Jubiläum, nachdem sie nach einer fast abenteuerlichen [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] an diesem Tag in Betrieb gegangen war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1942]]:&lt;br /&gt;
: ... [[Brita Steinwendtner]] in Wels, [[Oberösterreich]], Leiterin der [[Rauriser Literaturtage]]&lt;br /&gt;
: ... [[Reinhard Rudolf Heinisch]] in München, Salzburger Historiker und Universitätsprofessor &lt;br /&gt;
: [[1959]]: [[Harald Preuner]] in [[Salzburg]], Bürgermeister-Stellvertreter der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
: [[1974]]: [[Andreas Schifferer]] in [[Radstadt]], [[Pongau]], Skirennläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1290]]: [[Rudolf I. von Hohenegg]] in Salzburg, [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1758]]: [[Josef Anton Pfaffinger]] in Salzburg, Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1290}} stirbt [[Rudolf I. von Hohenegg]], [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1711}} erhält [[Franz Gottlieb Spöckner]] per Dekret die Erlaubnis, im [[Tanzmeisterhaus]] in [[Salzburg]] am [[Makartplatz]] für Adelige Tanzstunden abzuhalten&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1935}} wird die [[Großglockner Hochalpenstraße]] feierlich eröffnet &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1946}} ist die Wiener Fußballmannschaft Rapid mit ihrem Star „Bimbo“ Binder zum ersten Mal in Salzburg und besiegt in einem Freundschaftsspiel den [[SAK]] mit 3:1&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2001}} werden in einer Gruppe deutscher Bergsteiger drei Personen durch herabstürzende Felsbrocken im Bereich des [[Obersulzbachkees]] im [[Oberpinzgau]] erschlagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|3._August|3. August}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=3._August&amp;diff=241423</id>
		<title>3. August</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=3._August&amp;diff=241423"/>
		<updated>2012-04-18T09:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Portal Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|August}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 215. (in Schaltjahren 216.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 150 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1711]]: erhält [[Franz Gottlieb Spöckner]] per Dekret die Erlaubnis, im [[Tanzmeisterhaus]] in [[Salzburg]] am [[Makartplatz]] für Adelige Tanzstunden abzuhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 19. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1869]]: Erstbesteigung des [[Hochgall]]s in der [[Glocknergruppe]] von [[Karl Hofmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1929]]: tritt [[Franz Kaufmann]], der letzte gewählte [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Bürgermeister]] der Gemeinde [[Maxglan]], sein Amt an&lt;br /&gt;
: [[1935]]: wird die [[Großglockner Hochalpenstraße]] feierlich eröffnet&lt;br /&gt;
: [[1939]]: wird Pfarrer [[Johann Schroffner]] von der Gestapo verhaftet&lt;br /&gt;
: [[1945]]: erlaubt die Militärregierung die Gründung von Gewerkschaften und Interessenvertretungen von Arbeitern und Angestellten&lt;br /&gt;
: [[1946]]: ist die Wiener Fußballmannschaft Rapid mit ihrem Star „Bimbo“ Binder zum ersten Mal in [[Salzburg]] und besiegt in einem Freundschaftsspiel den [[SAK]] mit 3:1&lt;br /&gt;
: [[1949]]: bringt die Österreichische Tabakregie anlässlich der [[Salzburger Festspiele]] „Memphis“-Zigaretten in einer Spezialverpackung mit dem Bild [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] in Form eines Scherenschnittes mit barocker Umrahmung heraus&lt;br /&gt;
: [[1952]]: eröffnet Unterrichtsminister Ernst Kolb ([[ÖVP]]) die wiedererstandene [[Residenzgalerie]] in der [[Altstadt]] von Salzburg&lt;br /&gt;
: [[1954]]: bezeichnet bei der Eröffnungsfeier der [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Internationalen Sommerakademie am Mozarteum]] der Präsident der Akademie für Musik und darstellende Kunst [[Mozarteum]], [[Bernhard Paumgartner]], die Sommerakademie als ein pädagogisches „Seitenstück“ der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==21. Jahrhundert==&lt;br /&gt;
: [[2001]]: werden in einer Gruppe deutscher Bergsteiger drei Personen durch herabstürzende Felsbrocken im Bereich des [[Obersulzbachkees]] im [[Oberpinzgau]] erschlagen&lt;br /&gt;
: [[2010]]:  feiert die [[Großglockner Hochalpenstraße]] ihr 75jähriges Jubiläum, nachdem sie nach einer fast abenteuerlichen [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] an diesem Tag in Betrieb gegangen war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1942]]:&lt;br /&gt;
: ... [[Brita Steinwendtner]] in Wels, [[Oberösterreich]], Leiterin der [[Rauriser Literaturtage]]&lt;br /&gt;
: ... [[Reinhard Rudolf Heinisch]] in München, Salzburger Historiker und Universitätsprofessor &lt;br /&gt;
: [[1959]]: [[Harald Preuner]] in [[Salzburg]], Bürgermeister-Stellvertreter der [[Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
: [[1974]]: [[Andreas Schifferer]] in [[Radstadt]], [[Pongau]], Skirennläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1290]]: [[Rudolf I. von Hoheneck]] in Salzburg, [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1758]]: [[Josef Anton Pfaffinger]] in Salzburg, Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1290}} stirbt [[Rudolf I. von Hohenegg]], [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1711}} erhält [[Franz Gottlieb Spöckner]] per Dekret die Erlaubnis, im [[Tanzmeisterhaus]] in [[Salzburg]] am [[Makartplatz]] für Adelige Tanzstunden abzuhalten&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1935}} wird die [[Großglockner Hochalpenstraße]] feierlich eröffnet &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1946}} ist die Wiener Fußballmannschaft Rapid mit ihrem Star „Bimbo“ Binder zum ersten Mal in Salzburg und besiegt in einem Freundschaftsspiel den [[SAK]] mit 3:1&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2001}} werden in einer Gruppe deutscher Bergsteiger drei Personen durch herabstürzende Felsbrocken im Bereich des [[Obersulzbachkees]] im [[Oberpinzgau]] erschlagen&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|3._August|3. August}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=20._April&amp;diff=241422</id>
		<title>20. April</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=20._April&amp;diff=241422"/>
		<updated>2012-04-18T09:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Portal Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|April}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 110. (in Schaltjahren 111.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 255 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 8. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[798]]: [[Arn|Arn von Salzburg]], auch &#039;&#039;Arno&#039;&#039;, wird vom Papst zum ersten [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Altstadt|Salzburg]] ernannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1287]]: erlässt Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Sühnebrief]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 16. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1526]]: überfallen [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständische  Bauern und Bergknappen]] das bei [[Golling]] lagernde noch provisorische  Heer [[Erzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1946]]: bringt der [[Verlag Hofmann und Schaffler]] die neue Monatsschrift „Alpenjournal“ heraus &lt;br /&gt;
: [[1949]]: beschließt der [[Salzburger Landtag]] ein neues [[Stadtrecht]] für die [[Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] und erlässt den Beschluss zur Einhebung einer Vergnügungssteuer für Veranstaltungen im Salzburger [[Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
: [[1950]]: erscheint die letzte Ausgabe der [[Österreichische Allgemeine Zeitung|Österreichischen Allgemeinen Zeitung]]&lt;br /&gt;
: [[1953]]: wird beim Wiederaufbau des durch Bomben schwer beschädigten Hauses [[Kajetanerplatz]] 5 in der [[Altstadt]] von Salzburg eine sehr schöne, gut erhaltene Kassettendecke entdeckt; das Haus gehörte [[1549]] bis [[1613]] der [[Gastein]]er [[Gewerke]]nfamilie Weitmoser&lt;br /&gt;
:  [[1977]]: tritt [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] nach 16 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen zurück; es folgt ihm [[Wilfried Haslauer senior|Wilfried Haslauer]], sein bisheriger Stellvertreter, nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 21. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[2009]]: zerstört ein Brand den Dachstuhl von [[Schloss Arenberg]] und richtet erheblichen Sachschaden an&lt;br /&gt;
: [[2011]]: wird während des Umbaus des [[Salzburger  Hauptbahnhof]]s die Metallkonstruktion der alten Halle des  Mittelbahnsteigs fertiggestellt&lt;br /&gt;
: [[2012]]: schließt das bekannte Restaurant [[Purzelbaum]] in [[Salzburg]]-[[Nonntal]] wegen unwirtschaftlicher Pachterhöhung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1726]]/[[1727|27]]: [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]], [[Domherr]] zu Salzburg&lt;br /&gt;
: [[1789]]: [[Kajetan Lürzer von Zehendthal|Kajetan  Anselm Johann Maria Lürzer von Zehendthal zu Dorfheim]] in [[Saalfelden]], k. k. Oberförster, Oberverweser in [[Lend]] und Besitzer  des [[Schloss Dorfheim|Schlosses Dorfheim]] bei Saalfelden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1858]]: [[Richard Schwarz|Richard Freiherr von Schwarz]] in St. Pölten, Niederösterreich, Salzburger Automobil-Pionier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1921]]: [[Hans Volkmar Feurstein]], Direktor des [[St. Johanns-Spital]]s &lt;br /&gt;
: [[1939]]: [[Wolfgang Reith]], Reg.-Rat Prof. Dkfm., Pionier im Salzburger [[Fremdenverkehr]]&lt;br /&gt;
: [[1951]]: [[Viktor Schalimow|Viktor Iwanowitsch Schalimow]] in Solnechnogorsk, russische SFSR, heute Russland, Eishockeyspieler des [[SEC]]&lt;br /&gt;
: [[1969]]: [[Felix Baumgartner]] in [[Salzburg]], Objektspringer und Extremsportler&lt;br /&gt;
: [[1972]]: [[Johannes Hörl]] in [[Salzburg]], Dr., Generaldirektor der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1709]]: [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in Salzburg, [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1839]]: [[Ludovica Gräfin Lanckoronska]], k. k. Palast- und Sternkreuzordensdame&lt;br /&gt;
: [[1858]]: [[Carl Floegel]] in [[Salzburg]], Salzburger Arzt und Musikfreund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1918]]: [[Alexander Girardi]] in Wien, Volksschauspieler&lt;br /&gt;
: [[1927]]: [[Wilhelm Mann]] in Salzburg, Fotografenmeister&lt;br /&gt;
: [[1944]]: [[Christian Varnschein]] in Salzburg, Obermedizinalrat, Gründer der [[Rotes Kreuz Salzburg|Salzburger Freiwilligen Rettungsgesellschaft]] und [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|798}} wird [[Arn|Arn von Salzburg]], auch &#039;&#039;Arno&#039;&#039;, vom Papst zum ersten [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Altstadt|Salzburg]] ernannt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1287}} erlässt Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Sühnebrief]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1526}} überfallen [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständische  Bauern und Bergknappen]] das bei [[Golling]] lagernde noch provisorische  Heer [[Erzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1709}} stirbt der Salzburger [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]; sein Nachfolger wird [[Franz Anton Fürst Harrach]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1944}} stirbt [[Christian Varnschein]], Gründer der [[Rotes Kreuz Salzburg|Salzburger Freiwilligen Rettungsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1969}} wird [[Felix Baumgartner]], Objektspringer und Extremsportler, geboren&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1972}} kommt Dr. [[Johannes Hörl]] in [[Salzburg]], Generaldirektor der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]], zur Welt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1977}} tritt [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] nach 16 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen zurück&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} zerstört ein Brand den Dachstuhl von [[Schloss Arenberg]] und richtet erheblichen Sachschaden an&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2012}} schließt das bekannte Restaurant [[Purzelbaum]] in [[Salzburg]]-[[Nonntal]] wegen unwirtschaftlicher Pachterhöhung&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|20._April|20. April}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=20._April&amp;diff=241421</id>
		<title>20. April</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=20._April&amp;diff=241421"/>
		<updated>2012-04-18T09:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|April}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 110. (in Schaltjahren 111.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 255 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 8. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[798]]: [[Arn|Arn von Salzburg]], auch &#039;&#039;Arno&#039;&#039;, wird vom Papst zum ersten [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Altstadt|Salzburg]] ernannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1287]]: erlässt Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] den [[Sühnebrief]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 16. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1526]]: überfallen [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständische  Bauern und Bergknappen]] das bei [[Golling]] lagernde noch provisorische  Heer [[Erzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1946]]: bringt der [[Verlag Hofmann und Schaffler]] die neue Monatsschrift „Alpenjournal“ heraus &lt;br /&gt;
: [[1949]]: beschließt der [[Salzburger Landtag]] ein neues [[Stadtrecht]] für die [[Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] und erlässt den Beschluss zur Einhebung einer Vergnügungssteuer für Veranstaltungen im Salzburger [[Festspielhaus]]&lt;br /&gt;
: [[1950]]: erscheint die letzte Ausgabe der [[Österreichische Allgemeine Zeitung|Österreichischen Allgemeinen Zeitung]]&lt;br /&gt;
: [[1953]]: wird beim Wiederaufbau des durch Bomben schwer beschädigten Hauses [[Kajetanerplatz]] 5 in der [[Altstadt]] von Salzburg eine sehr schöne, gut erhaltene Kassettendecke entdeckt; das Haus gehörte [[1549]] bis [[1613]] der [[Gastein]]er [[Gewerke]]nfamilie Weitmoser&lt;br /&gt;
:  [[1977]]: tritt [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] nach 16 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen zurück; es folgt ihm [[Wilfried Haslauer senior|Wilfried Haslauer]], sein bisheriger Stellvertreter, nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 21. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[2009]]: zerstört ein Brand den Dachstuhl von [[Schloss Arenberg]] und richtet erheblichen Sachschaden an&lt;br /&gt;
: [[2011]]: wird während des Umbaus des [[Salzburger  Hauptbahnhof]]s die Metallkonstruktion der alten Halle des  Mittelbahnsteigs fertiggestellt&lt;br /&gt;
: [[2012]]: schließt das bekannte Restaurant [[Purzelbaum]] in [[Salzburg]]-[[Nonntal]] wegen unwirtschaftlicher Pachterhöhung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 18. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1726]]/[[1727|27]]: [[Massimiliano Settimo Graf Lodron]], [[Domherr]] zu Salzburg&lt;br /&gt;
: [[1789]]: [[Kajetan Lürzer von Zehendthal|Kajetan  Anselm Johann Maria Lürzer von Zehendthal zu Dorfheim]] in [[Saalfelden]], k. k. Oberförster, Oberverweser in [[Lend]] und Besitzer  des [[Schloss Dorfheim|Schlosses Dorfheim]] bei Saalfelden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1858]]: [[Richard Schwarz|Richard Freiherr von Schwarz]] in St. Pölten, Niederösterreich, Salzburger Automobil-Pionier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1921]]: [[Hans Volkmar Feurstein]], Direktor des [[St. Johanns-Spital]]s &lt;br /&gt;
: [[1939]]: [[Wolfgang Reith]], Reg.-Rat Prof. Dkfm., Pionier im Salzburger [[Fremdenverkehr]]&lt;br /&gt;
: [[1951]]: [[Viktor Schalimow|Viktor Iwanowitsch Schalimow]] in Solnechnogorsk, russische SFSR, heute Russland, Eishockeyspieler des [[SEC]]&lt;br /&gt;
: [[1969]]: [[Felix Baumgartner]] in [[Salzburg]], Objektspringer und Extremsportler&lt;br /&gt;
: [[1972]]: [[Johannes Hörl]] in [[Salzburg]], Dr., Generaldirektor der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1709]]: [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] in Salzburg, [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] von Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====19. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1839]]: [[Ludovica Gräfin Lanckoronska]], k. k. Palast- und Sternkreuzordensdame&lt;br /&gt;
: [[1858]]: [[Carl Floegel]] in [[Salzburg]], Salzburger Arzt und Musikfreund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====20. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1918]]: [[Alexander Girardi]] in Wien, Volksschauspieler&lt;br /&gt;
: [[1927]]: [[Wilhelm Mann]] in Salzburg, Fotografenmeister&lt;br /&gt;
: [[1944]]: [[Christian Varnschein]] in Salzburg, Obermedizinalrat, Gründer der [[Rotes Kreuz Salzburg|Salzburger Freiwilligen Rettungsgesellschaft]] und [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Stadt Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|798}} wird [[Arn|Arn von Salzburg]], auch &#039;&#039;Arno&#039;&#039;, vom Papst zum ersten [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] von [[Altstadt|Salzburg]] ernannt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1287}} erlässt Erzbischof [[Rudolf I. von Hoheneck]] den [[Sühnebrief]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1526}} überfallen [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständische  Bauern und Bergknappen]] das bei [[Golling]] lagernde noch provisorische  Heer [[Erzbischof]]s [[Matthäus Lang von Wellenburg]] &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1709}} stirbt der Salzburger [[Salzburger Erzbischöfe#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]; sein Nachfolger wird [[Franz Anton Fürst Harrach]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1944}} stirbt [[Christian Varnschein]], Gründer der [[Rotes Kreuz Salzburg|Salzburger Freiwilligen Rettungsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1969}} wird [[Felix Baumgartner]], Objektspringer und Extremsportler, geboren&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1972}} kommt Dr. [[Johannes Hörl]] in [[Salzburg]], Generaldirektor der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]], zur Welt&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1977}} tritt [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner]] nach 16 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen zurück&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2009}} zerstört ein Brand den Dachstuhl von [[Schloss Arenberg]] und richtet erheblichen Sachschaden an&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2012}} schließt das bekannte Restaurant [[Purzelbaum]] in [[Salzburg]]-[[Nonntal]] wegen unwirtschaftlicher Pachterhöhung&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|20._April|20. April}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=27._Juli&amp;diff=241420</id>
		<title>27. Juli</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=27._Juli&amp;diff=241420"/>
		<updated>2012-04-18T09:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Portal Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|Juli}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 208. (in Schaltjahren 209.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 157 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1298]]: wird [[Radstadt]] als erste Stadt im Gebirge das Stadtrecht von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] verliehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1912]]: endet die dritte [[Internationale Alpenfahrten (Vorkrieg)|internationale Alpenfahrt]]&lt;br /&gt;
: [[1934]]: [[Geschichte des Landes, Teil 3#Blutiger Putschversuch der Nazis|Putschversuch]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]&lt;br /&gt;
: [[1948]]:&lt;br /&gt;
:: ... werden die [[Salzburger Festspiele]] von Bundespräsident Karl Renner eröffnet&lt;br /&gt;
:: ... geht der neue [[Mönchsbergaufzug]] in [[Salzburg]] zum [[Café Winkler|Grand Café „Winkler“]] offiziell in Betrieb&lt;br /&gt;
: [[1964]]: wird der [[USV Stuhlfelden]] gegründet&lt;br /&gt;
: [[1974]]: kommt das Stück &#039;&#039;Die Macht der Gewohnheit&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung&lt;br /&gt;
: [[1983]]: werden 35,0° C in [[Zell am See]] und [[Tamsweg]] gemessen&lt;br /&gt;
: [[1989]]: wird die Soleleitung im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] stillgelegt, vier Tage später Salzkompressoren in der Saline auf der [[Pernerinsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 21. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[2002]]: wird in [[Faistenau]] die Kleinbrauerei [[Bramsau-Bräu]] eröffnet&lt;br /&gt;
: [[2007]]: kommt das Stück &#039;&#039;Ein Fest für Boris&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n zur Uraufführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 19. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1810]]: [[Joseph Heinrich Wessicken]] in [[Salzburg]], Vater von Architekt [[Josef Wessicken]]&lt;br /&gt;
: [[1885]]: [[Alois Hölzl]] in [[Saalfelden]], Politiker, Bauernvertreter und Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1970]]: [[Andrea Schindler-Perner]] in [[Tamsweg]], [[Lungau]], Regionalmanagerin für Arbeit und Chancengleichheit im [[Regionalverband Lungau]]&lt;br /&gt;
: [[1982]]: [[Andreas Ibertsberger]] in Salzburg, Profi-Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1767]]: [[Joseph Anton Graf Plaz]] in [[Sankt Jakob am Thurn]], Stifter der [[Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus d. Ä.#Loreto-Kapelle|Loreto-Kapelle]] in Sankt Jakob am Thurn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1971]]: [[Bernhard Paumgartner|Prof. Dr. Bernhard Paumgartner]] in Salzburg, Dirigent, Komponist und Musikforscher &lt;br /&gt;
: [[1974]]: [[Hans Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm]] in Salzburg, erster Salzburger Medaillengewinner bei Alpinen Skiweltmeisterschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1298}} wird [[Radstadt]] als erste Stadt im Gebirge das Stadtrecht von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] verliehen &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1934}} scheitert ein [[Geschichte des Landes, Teil 3#Blutiger Putschversuch der Nazis|Putschversuch]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1948}} geht der neue [[Mönchsbergaufzug]] in [[Salzburg]] zum [[Café Winkler|Grand Café „Winkler“]] offiziell in Betrieb&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1974}} stirbt der erste Salzburger Medaillengewinner bei Alpinen Skiweltmeisterschaften, [[Hans Hauser]], und kommt das Stück &#039;&#039;Die Macht der Gewohnheit&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n zur Uraufführung &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1982}} wird der Profi-Fußballspieler [[Andreas Ibertsberger]] geboren&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2002}} wird in [[Faistenau]] die Kleinbrauerei [[Bramsau-Bräu]] eröffnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|27._Juli|27. Juli}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=27._Juli&amp;diff=241419</id>
		<title>27. Juli</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=27._Juli&amp;diff=241419"/>
		<updated>2012-04-18T09:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Kalender Jahrestage|Juli}}Der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; ist der 208. (in Schaltjahren 209.) Tag des Jahres, somit verbleiben noch 157 Tage bis zum Jahresende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
===== 13. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1298]]: wird [[Radstadt]] als erste Stadt im Gebirge das Stadtrecht von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hohenegg]] verliehen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1912]]: endet die dritte [[Internationale Alpenfahrten (Vorkrieg)|internationale Alpenfahrt]]&lt;br /&gt;
: [[1934]]: [[Geschichte des Landes, Teil 3#Blutiger Putschversuch der Nazis|Putschversuch]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]&lt;br /&gt;
: [[1948]]:&lt;br /&gt;
:: ... werden die [[Salzburger Festspiele]] von Bundespräsident Karl Renner eröffnet&lt;br /&gt;
:: ... geht der neue [[Mönchsbergaufzug]] in [[Salzburg]] zum [[Café Winkler|Grand Café „Winkler“]] offiziell in Betrieb&lt;br /&gt;
: [[1964]]: wird der [[USV Stuhlfelden]] gegründet&lt;br /&gt;
: [[1974]]: kommt das Stück &#039;&#039;Die Macht der Gewohnheit&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den Salzburger Festspielen zur Uraufführung&lt;br /&gt;
: [[1983]]: werden 35,0° C in [[Zell am See]] und [[Tamsweg]] gemessen&lt;br /&gt;
: [[1989]]: wird die Soleleitung im [[Salzbergwerk Dürrnberg]] stillgelegt, vier Tage später Salzkompressoren in der Saline auf der [[Pernerinsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 21. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[2002]]: wird in [[Faistenau]] die Kleinbrauerei [[Bramsau-Bräu]] eröffnet&lt;br /&gt;
: [[2007]]: kommt das Stück &#039;&#039;Ein Fest für Boris&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n zur Uraufführung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
===== 19. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1810]]: [[Joseph Heinrich Wessicken]] in [[Salzburg]], Vater von Architekt [[Josef Wessicken]]&lt;br /&gt;
: [[1885]]: [[Alois Hölzl]] in [[Saalfelden]], Politiker, Bauernvertreter und Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1970]]: [[Andrea Schindler-Perner]] in [[Tamsweg]], [[Lungau]], Regionalmanagerin für Arbeit und Chancengleichheit im [[Regionalverband Lungau]]&lt;br /&gt;
: [[1982]]: [[Andreas Ibertsberger]] in Salzburg, Profi-Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Jahr]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====18. Jahrhundert=====&lt;br /&gt;
: [[1767]]: [[Joseph Anton Graf Plaz]] in [[Sankt Jakob am Thurn]], Stifter der [[Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus d. Ä.#Loreto-Kapelle|Loreto-Kapelle]] in Sankt Jakob am Thurn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 20. Jahrhundert =====&lt;br /&gt;
: [[1971]]: [[Bernhard Paumgartner|Prof. Dr. Bernhard Paumgartner]] in Salzburg, Dirigent, Komponist und Musikforscher &lt;br /&gt;
: [[1974]]: [[Hans Hauser]] vom [[Hotel Restaurant Zistelalm]] in Salzburg, erster Salzburger Medaillengewinner bei Alpinen Skiweltmeisterschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fest- und Gedenktage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Jahr]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Portal Geschichte==&lt;br /&gt;
Im [[Portal:Geschichte|Portal Geschichte]] steht am {{PAGENAME}} vor ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1298}} wird [[Radstadt]] als erste Stadt im Gebirge das Stadtrecht von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Rudolf I. von Hoheneck]] verliehen &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1934}} scheitert ein [[Geschichte des Landes, Teil 3#Blutiger Putschversuch der Nazis|Putschversuch]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1948}} geht der neue [[Mönchsbergaufzug]] in [[Salzburg]] zum [[Café Winkler|Grand Café „Winkler“]] offiziell in Betrieb&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1974}} stirbt der erste Salzburger Medaillengewinner bei Alpinen Skiweltmeisterschaften, [[Hans Hauser]], und kommt das Stück &#039;&#039;Die Macht der Gewohnheit&#039;&#039; von [[Thomas Bernhard]] bei den [[Salzburger Festspiele]]n zur Uraufführung &lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|1982}} wird der Profi-Fußballspieler [[Andreas Ibertsberger]] geboren&lt;br /&gt;
{{Vor Jahren|2002}} wird in [[Faistenau]] die Kleinbrauerei [[Bramsau-Bräu]] eröffnet&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten, die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia2|27._Juli|27. Juli}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vor_und_nach_den_Salzburger_Bauernaufst%C3%A4nden_im_16._Jahrhundert&amp;diff=241418</id>
		<title>Vor und nach den Salzburger Bauernaufständen im 16. Jahrhundert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Vor_und_nach_den_Salzburger_Bauernaufst%C3%A4nden_im_16._Jahrhundert&amp;diff=241418"/>
		<updated>2012-04-18T09:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Um Recht und Glauben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erzbischof [[Adalbert III.]], der [[1183]] erneut an die Macht kam, vollzog den Ausgleich mit [[Friedrich I. Barbarossa]] und den Übergang Salzburgs ins kaiserliche Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[1185]] eröffnete er den[[ Salzbergbau]] auf dem [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]], der in römischer Zeit zum Erliegen gekommen war. Der Salinenort am Salzachufer, zu dem die Sole vom [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] in Holzrohren geleitet und dort auf großen Pfannen versotten wurde, erhielt im Gegensatz zu Reichenhall den Namen [[Hallein]] (haellinum von Hall = Salz), das &amp;quot;kleine Hall&amp;quot;. Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] ([[1200]] - [[1246]]) aus dem Geschlecht der Edlen von Regensberg (bei Zürich), der bedeutendste Salzburger Kirchenfürst des Mittelalters, sicherte der neuen Saline durch sehr modern anmutende Maßnahmen die Vorherrschaft im Ostalpenraum: Zunächst steigerte er die Produktion enorm und unterbot den üblichen Salzpreis bei weitem. Als er mit Hilfe des Dumpings die ältere Saline [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] vom Markt verdrängt hatte, griff er zum Mittel der Valorisation, beschränkte die Produktion und hob den Salzpreis wieder stark an. Durch die Beherrschung des Wasserwegs auf der [[Salzach]], der einzigen leistungsfähigen Transportroute, konnten die Erzbischöfe auch den Export der konkurrierenden Salinen Reichenhall und [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] kontrollieren. Die [[Salzachschifffahrt|Salzschifffahrt ]]von Hallein über Laufen nach Passau wurde noch im [[13. Jahrhundert]] durch erzbischöfliche Urkunden genau geregelt. Der Salzexport blieb bis zum Ende der geistlichen Herrschaft die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der Erzbischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Vater des Landes Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard II. von Regensburg]] wird gerne als &amp;quot;Vater des [[Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]]&amp;quot; bezeichnet. In engem Zusammenwirken mit Kaiser Friedrich II., dem er trotz Kirchenbann bis in den Tod die Treue hielt, gelang ihm durch die Erwerbung von Grafschaften und Herrschaften der Aufbau eines großen, geschlossenen Herrschaftsgebietes. Während die benachbarten Bistümer Brixen und Trient damals von ihren weltlichen Schutzherren (Vögten), den Grafen von Tirol, in das werdende Land Tirol eingebunden wurde, setzte Eberhard in Salzburg die Entmachtung der Vögte durch. Rechtsprechung und Verwaltung übertrug er den von ihm eingesetzten Beamten und sicherte damit den Bestand der geistlichen Herrschaft für Jahrhunderte. Seit dem [[12. Jahrhundert]] wurden die [[Salzburger Erzbischöfe]] als &amp;quot;Reichsfürsten&amp;quot; tituliert und waren damit den bayerischen Herzogen gleichgestellt. Trotzdem bestand das von ihnen beherrschte Fürstentum nur aus &amp;quot;Herrschaften und Territorien&amp;quot;, aus &amp;quot;Grafschaften, Gerichten und Vogteien&amp;quot; und galt weiterhin als Teil des Herzogtums Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trennung von Bayern vollzogen==&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ([[1270]] - [[1284]]) war ein treuer Parteigänger König Rudolfs I. von Habsburg. Er hatte entscheidenden Anteil an dessen Sieg über König Přemysl Otakar II. von Böhmen in der Schlacht bei Dürnkrut [[1278]] und der Festsetzung der Habsburger in Österreich. Als Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Habsburger Friedrich den Schönen im Kampf um die deutsche Königskrone unterstützte, erlitt er in der [[Schlacht bei Mühldorf]] am Inn [[1322]] eine schwere Niederlage gegen den späteren Kaiser Ludwig den Bayer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslösung der gefangenen Salzburger Soldritter und der von den Bayern eroberten Grenzstadt [[Tittmoning]] verursachte derart hohe Kosten, dass der Erzbischof die hohe Geistlichkeit und den Adel um die Erlaubnis bitten musste, von deren Hintersassen eine außerordentliche Steuer einzuheben. Auf Drängen des Adels erließ er [[1328]] ein umfangreiches Gesetz als erste &amp;quot;Landesordnung&amp;quot;, mit der er sich demonstrativ vom Rechtsbereich des Herzogtums Bayern abgrenzte. Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] sprach in der &#039;&#039;Bergordnung für [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]]&#039;&#039; [[1342]] erstmals von seinem [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg ]]und brachte damit deutlich zum Ausdruck, dass die Trennung Salzburgs vom &amp;quot;Mutterland&amp;quot; [[Bayern]] endgültig vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Weg zum landesfürstlichen Absolutismus==&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Pilgrim II. von Puchheim]] [[1387]] von den bayerischen Herzogen gefangen genommen wurde, scheiterten diese am entschlossenen Auftreten der Landstände und dem bereits ausgeprägten Salzburger Landesbewusstsein. Adel und Städte, die sich [[1403]] im &amp;quot;[[Igelbund]]&amp;quot; zusammenschlossen, konnten ihre Forderungen gegen den Erzbischof nicht durchsetzen. Die Salzburger &amp;quot;Landschaft&amp;quot;, die sich aus den drei Ständen der Prälaten (der hohen Geistlichkeit), des Adels und der Städte und Märkte zusammensetzte, besaßen zwar das Recht auf die Bewilligung von außerordentlichen Steuern, aus denen sich die allgemeinen Landessteuern entwickelten, erlangte aber kaum politischen Einfluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern, die das allgemeine Aufgebot stellten, wurden zwar [[1456]] - [[1543]] in Fragen der Landesverteidigung zu den Landtagen beigezogen, bildeten aber niemals einen gleichberechtigten vierten Stand wie im benachbarten [[Tirol]]. Einzig das [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]], das vor der Wahl den künftigen Erzbischof an schriftliche Forderungen (Wahlkapitulationen) zu binden suchte und in Zeiten der Sedisvakanz die Zwischenregierung führte, bildete ein Gegengewicht gegen den übermächtigen geistlichen Landesherrn. Durch die geringe Bedeutung der Landstände war in Salzburg der Weg zum landesfürstlichen Absolutismus früher als in anderen Ländern vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Um Recht und Glauben==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] [[1287]] den Streit zwischen den alteingesessenen Salzburger Bürgern und zugezogenen Neureichen im [[Sühnebrief]] schlichtete, verlieh er der Stadt ein erstes schriftliches Stadtrecht. Das Bürgertum vermochte sich erfolgreich in den [[Handel (historisch)|Handel]] zwischen Venedig, Italien, und den süddeutschen Reichsstädten Nürnberg, Regensburg und Augsburg einzuschalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] standen Salzburger Kaufleute im Venedighandel an zweiter Stelle hinter den Nürnbergern und engagierten sich außerdem auf den Märkten in Linz und im Handel entlang der Donau nach Wien. Handwerk und Gewerbe in der Stadt blühten. Der Reichtum des Bürgertums kam in bedeutenden Bauten zum Ausdruck: [[Hans Stetheimer]] und [[Stefan Krumenauer]] schufen im Auftrag der Bürgerschaft den prachtvollen Hallenchor der Stadtpfarrkirche (der heutigen. [[Franziskanerkirche]]), der [[1452]] geweiht wurde. Ihn schmückte einst der größte Flügelaltar der [[Gotik|Spätgotik]]. Der Bildschnitzer [[Michael Pacher]] aus Bruneck in [[Südtirol]] hatte [[1484]] von Salzburger Kaufleuten den Auftrag zu diesem monumentalen Werk erhalten. Die gotische Madonna des Pacher-Altars, die [[Fischer von Erlach]] in das Zentrum seines barocken Hochaltars gestellt hat, lässt heute noch die Qualität dieses verlorenen Meisterwerks nachempfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgerschaft drängt auf Einfluss==&lt;br /&gt;
Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im &amp;quot;[[Ratsbrief]]&amp;quot; das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie &amp;quot;dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl in die Festung Hohensalzburg]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des &amp;quot;[[Ratsbrief]]s&amp;quot; und aller Privilegien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal [[Matthäus Lang]] im &amp;quot;[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]&amp;quot; [[1523]] mit dem Einsatz von Söldnern. Die [[1524]] erlassene &amp;quot;Stadt- und Polizeiordnung&amp;quot; sicherte die absolute Stadtherrschaft des Erzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates ([[1803]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Aufstand der Bauern==&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] hatte die [[Festung Hohensalzburg|Feste Hohensalzburg]] zu einer uneinnehmbaren Zwingburg ausgebaut und dort, wo er sich vor der Bürgerschaft sicher fühlte, seinen Wohnsitz genommen. Als sich [[1525]] Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Kardinal [[Matthäus Lang]] erhoben, scheiterte dieser Aufstand vor den Mauern von [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerken (Bergbauunternehmer) von [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung und andere restriktive Gesetze des Kardinals ihre wirtschaftliche Position gefährdet sahen, hatten sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft. Nur die radikale Bürgerschaft der [[Altstadt|Stadt Salzburg]] forderte die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. Ein zweiter Aufstand, den der Tiroler Bauernführer [[Michael Gaismair]] mit seinen Gefährten im Frühjahr [[1526]] organisierte und leitete, zerbrach an den Mauern von [[Radstadt]] bei der [[Belagerung von Radstadt]] und wurde mit einem Blutgericht geahndet. Die evangelische Bewegung blieb jedoch in den Gebirgsgauen, wo keine wirksame Kontrolle möglich war, bis ins [[18. Jahrhundert]] als Geheimprotestantismus lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Zeitalter Wolf Dietrichs==&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]), ist durch seine romantische Liebesbeziehung zur schönen Bürgertochter [[Salome Alt]], die ihm 15 Kinder gebar, und durch sein tragisches Ende zum populärsten Salzburger Kirchenfürsten geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von italienischen Vorbildern beeinflusst, begann er mit dem großzügigen Umbau der verwinkelten und schmutzigen Stadt Salzburg. Durch den Abriss von über 60 Bürgerhäusern wurde Raum geschaffen für jene fünf Plätze, die nach den Vorstellungen des venezianischen Architekten [[Vincenzo Scamozzi]] das Bild der idealen Stadt prägten. Auch der durch einen Brand beschädigte [[Salzburger Dom|Dom]] wurde [[1598]] abgerissen und sollte durch eine viel größere Kathedrale nach Plänen Scamozzis ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] wegen des Salzexports einen Krieg mit Herzog Maximilian I. von Bayern begann, von diesem gefangen genommen wurde und nach fünfjähriger Gefangenschaft auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] starb, war von seinen Plänen nur wenig ausgeführt worden. Erst [[1628]], mitten im Dreißigjährigen Krieg, konnte der von [[Santino Solari]] aus Verna, Italien, erbaute, deutlich bescheidenere [[Salzburger Dom|Dom]] geweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Hellbrunn ersteht==&lt;br /&gt;
Es ist ein merkwürdiger Gegensatz, dass die prachtvolle Ausgestaltung der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Blüte des [[Goldbergbau]]s in [[Gasteiner Tal |Gastein]] und [[Rauris]] bereits vorüber war und der Export des [[Hallein]]er [[Salzbergbau|Salz]]es aufgrund der [[1611]] geschlossenen Salzverträge in bayerischer Hand lag. Da auch der einträgliche Handel nach Venedig allmählich nachließ, ging der großzügige Bau von Schlössern und Kirchen zu Lasten der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dombaumeister [[Santino Solari]] schuf für Erzbischof [[Markus Sittikus]] ([[1612]] - [[1619]]) das [[Schloss Hellbrunn]] und baute im Auftrag von Erzbischof [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) Salzburg zur Festungsstadt um. Dank der klugen Neutralitätspolitik des Erzbischofs bildete Salzburg im Dreißigjährigen Krieg eine &amp;quot;wehrhafte Friedensinsel&amp;quot; und die [[1622]] gegründete [[Universität Salzburg|Benediktiner-Universität]] erlebte einen raschen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fischer von Erlach kommt==&lt;br /&gt;
[[Bild:Universitaetskirche_2.jpg|thumb|300px|Die &#039;&#039;&#039;Kollegienkirche&#039;&#039;&#039; vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]][[Bild:Schloss mirabell.jpg|thumb|300px|[[Schloss Mirabell]]]]Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] ([[1697]] - [[1709]]) berief [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] nach Salzburg und vollzog damit den Übergang vom bis dahin dominierenden &amp;quot;italienischen&amp;quot; zum &amp;quot;österreichischen&amp;quot; Barock. Fischer schuf in Salzburg die [[Dreifaltigkeitskirche]], die [[Ursulinenkirche]], die [[Kollegienkirche]], das [[St. Johanns-Spital]] samt Kirche, das [[Schloss Kleßheim|Lustschloss Kleßheim]] und die Pläne für den prachtvollen [[Mirabellgarten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Mirabell]] hat sein größter Konkurrent, [[Lukas von Hildebrandt]], gebaut. Mit dem [[1740]] vollendeten [[Schloss Leopoldskron]] wurde der Kreis von Lustschlössern rund um die Stadt Salzburg vollendet. Der Name des Bauherrn, Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], ist jedoch durch die tragische Maßnahme der [[Protestantenvertreibung|Protestantenausweisung]] [[1731]]/[[1732|32]] verdunkelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Einheit des Glaubens wiederherzustellen, mussten über 20.000 Protestanten aus den Gebirgsgauen innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verlassen. Sie fanden vor allem im entvölkerten Ostpreußen (Regierungsbezirk [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen|Gumbinnen]]) Aufnahme, wo sie als Kolonisten sehr geschätzt waren. Andere Gruppen von Emigranten gelangten nach Holland und sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mozart geht enttäuscht==&lt;br /&gt;
Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]] ([[1772]] - [[1803]]), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Wissenschaft, Literatur und Medienwesen blühten, das Schulwesen wurde gründlich reformiert. [[Lorenz Hübner]] gab seine „Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung“ in Salzburg heraus und der Ruf des Naturwissenschafters [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] war so groß, dass [[Alexander von Humboldt]] sich einen ganzen Winter lang seiner Bibliothek widmete. Die von [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] verfasste „Iuvavia“ leitete die moderne Geschichtsschreibung ein. Mit der traditionsreichen [[Hofmusik]] ging der durchaus musikalische aber sparsame Erzbischof Colloredo deutlich strenger um als sein Vorgänger Schrattenbach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Amadeus Mozart]] verließ enttäuscht seine Heimatstadt, um in Wien Karriere zu machen. Die französischen Revolutionskriege machten die als veraltet und überholt angesehenen geistlichen Staaten zum Entschädigungsobjekt der Großmächte. Schon drei Jahre bevor im Reichsdeputationshauptschluss von Regensburg [[1803]] die [[Säkularisation]] Salzburgs verfügt wurde, war Colloredo aus seiner Residenzstadt geflohen. Er hat durch die beharrliche Verweigerung seines Rücktritts zwar den Fortbestand des Erzbistums Salzburg als geistlicher Institution erreicht, im Wiener Exil jedoch für das schwere Schicksal seiner früheren Untertanen kaum Verständnis gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernkriege (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Landes,_Teil_2&amp;diff=241417</id>
		<title>Geschichte des Landes, Teil 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Landes,_Teil_2&amp;diff=241417"/>
		<updated>2012-04-18T09:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Um Recht und Glauben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den zweiten Teil der &#039;&#039;&#039;Geschichte des Landes Salzburg&#039;&#039;&#039;, die weiteren Teile finden sich hier: [[Geschichte des Landes]] und [[Geschichte des Landes, Teil 3]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom geistlichen Fürstentum zum Land Salzburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Adalbert III.]], der [[1183]] erneut an die Macht kam, vollzog den Ausgleich mit [[Friedrich I. Barbarossa]] und den Übergang [[Salzburg]]s ins kaiserliche Lager. Um [[1185]] eröffnete er den [[Salzbergbau]] auf dem [[Salzbergwerk Dürrnberg]], der in römischer Zeit zum Erliegen gekommen war. Der Salinenort am [[Salzach]]ufer, zu dem die Sole vom Dürrnberg in Holzrohren geleitet und dort auf großen Pfannen versotten wurde, erhielt im Gegensatz zu [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] den Namen [[Hallein]] (haellinum von Hall = Salz), das &amp;quot;kleine Hall&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg]] ([[1200]] - [[1246]]) aus dem Geschlecht der Edlen von Regensberg (bei Zürich), der bedeutendste Salzburger Kirchenfürst des [[Mittelalter]]s, sicherte der neuen Saline durch sehr modern anmutende Maßnahmen die Vorherrschaft im [[Ostalpen]]raum: Zunächst steigerte er die Produktion enorm und unterbot den üblichen Salzpreis bei weitem. Als er mit Hilfe des Dumpings die ältere Saline [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] vom Markt verdrängt hatte, griff er zum Mittel der Valorisation, beschränkte die Produktion und hob den Salzpreis wieder stark an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beherrschung des Wasserwegs auf der [[Salzach]], der einzigen leistungsfähigen Transportroute, konnten die [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] auch den Export der konkurrierenden Salinen Reichenhall und [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] kontrollieren. Die [[Salzachschifffahrt|Salzschifffahrt]] von [[Hallein]] über Laufen nach Passau wurde noch im [[13. Jahrhundert]] durch erzbischöfliche Urkunden genau geregelt. Der Salzexport blieb bis zum Ende der geistlichen Herrschaft die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle der [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Vater des Landes Salzburg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eberhard II. von Regensberg]] wird gerne als &amp;quot;Vater des Landes Salzburg&amp;quot; bezeichnet. In engem Zusammenwirken mit Kaiser Friedrich II., dem er trotz Kirchenbann bis in den Tod die Treue hielt, gelang ihm durch die Erwerbung von Grafschaften und Herrschaften der Aufbau eines großen, geschlossenen Herrschaftsgebietes. Während die benachbarten Bistümer Brixen und Trient damals von ihren weltlichen Schutzherren (Vögten), den Grafen von Tirol, in das werdende Land [[Tirol]] eingebunden wurde, setzte Eberhard in Salzburg die Entmachtung der Vögte durch. Rechtsprechung und Verwaltung übertrug er den von ihm eingesetzten Beamten und sicherte damit den Bestand der geistlichen Herrschaft für Jahrhunderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[12. Jahrhundert]] wurden die [[Salzburger Erzbischöfe]] als &amp;quot;Reichsfürsten&amp;quot; tituliert und waren damit den bayerischen Herzogen gleichgestellt. Trotzdem bestand das von ihnen beherrschte Fürstentum nur aus &amp;quot;Herrschaften und Territorien&amp;quot;, aus &amp;quot;Grafschaften, Gerichten und Vogteien&amp;quot; und galt weiterhin als Teil des Herzogtums Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trennung von Bayern vollzogen===&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Friedrich II. von Walchen]] ([[1270]] - [[1284]]) war ein treuer Parteigänger König Rudolfs I. von Habsburg. Er hatte entscheidenden Anteil an dessen Sieg über König Přemysl Otakar II. von Böhmen in der Schlacht bei Dürnkrut [[1278]] und der Festsetzung der Habsburger in Österreich. Als Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] den Habsburger Friedrich den Schönen im Kampf um die deutsche Königskrone unterstützte, erlitt er in der [[Schlacht bei Mühldorf]] [[1322]] eine schwere Niederlage gegen den späteren Kaiser Ludwig den Bayer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslösung der gefangenen Salzburger Soldritter und der von den Bayern eroberten Grenzstadt [[Tittmoning]] verursachte derart hohe Kosten, dass der Erzbischof die hohe Geistlichkeit und den Adel um die Erlaubnis bitten musste, von deren [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hintersassen]] eine außerordentliche Steuer einzuheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen des Adels erließ er [[1328]] ein umfangreiches Gesetz als erste &amp;quot;Landesordnung&amp;quot;, mit der er sich demonstrativ vom Rechtsbereich des Herzogtums [[Bayern]] abgrenzte. Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] sprach in der Bergordnung für [[Gastein]] und [[Rauris]] [[1342]] erstmals von seinem [[Salzburg|Land Salzburg]] und brachte damit deutlich zum Ausdruck, dass die Trennung Salzburgs vom &amp;quot;Mutterland&amp;quot; Bayern endgültig vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Am Weg zum landesfürstlichen Absolutismus===&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Pilgrim II. von Puchheim]] [[1387]] von den bayerischen Herzogen gefangen genommen wurde, scheiterten diese am entschlossenen Auftreten der Landstände und dem bereits ausgeprägten Salzburger Landesbewusstsein. Adel und Städte, die sich [[1403]] im &amp;quot;[[Igelbund]]&amp;quot; zusammenschlossen, konnten ihre Forderungen gegen den Erzbischof nicht durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzburger &amp;quot;Landschaft&amp;quot;, die sich aus den drei Ständen der Prälaten (der hohen Geistlichkeit), des Adels und der Städte und Märkte zusammensetzte, besaßen zwar das Recht auf die Bewilligung von außerordentlichen Steuern, aus denen sich die allgemeinen Landessteuern entwickelten, erlangte aber kaum politischen Einfluss. Die Bauern, die das allgemeine Aufgebot stellten, wurden zwar [[1456]] - [[1543]] in Fragen der Landesverteidigung zu den Landtagen beigezogen, bildeten aber niemals einen gleichberechtigten vierten Stand wie im benachbarten Tirol. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig das [[Domkapitel]], das vor der Wahl den künftigen Erzbischof an schriftliche Forderungen (Wahlkapitulationen) zu binden suchte und in Zeiten der Sedisvakanz die Zwischenregierung führte, bildete ein Gegengewicht gegen den übermächtigen geistlichen Landesherrn. Durch die geringe Bedeutung der Landstände war in Salzburg der Weg zum landesfürstlichen Absolutismus früher als in anderen Ländern vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Um Recht und Glauben==&lt;br /&gt;
Als Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] [[1287]] den Streit zwischen den alteingesessenen Salzburger Bürgern und zugezogenen Neureichen im [[Sühnebrief]] schlichtete, verlieh er der Stadt ein erstes schriftliches Stadtrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bürgertum vermochte sich erfolgreich in den Handel zwischen Venedig und den süddeutschen Reichsstädten Nürnberg, Regensburg und Augsburg einzuschalten. Im Spätmittelalter standen Salzburger Kaufleute im [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Venedighandel]] an zweiter Stelle hinter den Nürnbergern und engagierten sich außerdem auf den Märkten in Linz und im Handel entlang der Donau nach Wien. Handwerk und Gewerbe in der Stadt blühten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum des Bürgertums kam in bedeutenden Bauten zum Ausdruck: [[Hans Stetheimer]] und [[Stefan Krumenauer]] schufen im Auftrag der Bürgerschaft den prachtvollen Hallenchor der Stadtpfarrkirche (der heutigen [[Franziskanerkirche]]), der [[1452]] geweiht wurde. Ihn schmückte einst der größte Flügelaltar der Spätgotik. Der Bildschnitzer [[Michael Pacher]] aus Bruneck in [[Südtirol]] hatte [[1484]] von Salzburger Kaufleuten den Auftrag zu diesem monumentalen Werk erhalten. Die gotische Madonna des Pacher-Altars, die [[Fischer von Erlach]] in das Zentrum seines barocken Hochaltars gestellt hat, lässt heute noch die Qualität dieses verlorenen Meisterwerks nachempfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerschaft drängt auf Einfluss===&lt;br /&gt;
Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Erzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich III. verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im [[Ratsbrief]] das Recht der freien Wahl von Stadtrat und Bürgermeister sowie &amp;quot;dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl]] am [[22. Jänner]] [[1511]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des Ratsbriefs und aller Privilegien. Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal [[Matthäus Lang]] im &amp;quot;[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]&amp;quot; [[1523]] mit dem Einsatz von Söldnern. Die [[1524]] erlassene &amp;quot;Stadt- und Polizeiordnung&amp;quot; sicherte die absolute Stadtherrschaft des Erzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates ([[1803]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand der Bauern===&lt;br /&gt;
Erzbischof Leonhard von Keutschach hatte die [[Festung Hohensalzburg|Feste Hohensalzburg]] zu einer uneinnehmbaren Zwingburg ausgebaut und dort seinen Wohnsitz genommen, wo er sich vor der Bürgerschaft sicher fühlte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich [[1525]] Bauern, Bürger und Bergknappen, beeinflusst von den reformatorischen Ideen Martin Luthers, gegen Kardinal [[Matthäus Lang]] erhoben, scheiterte dieser [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Aufstand]] vor den Mauern von Hohensalzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gewerken]] von [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]], die durch eine umfassende Waldordnung und andere restriktive Gesetze des Kardinals ihre wirtschaftliche Position gefährdet sahen, hatten sich an die Spitze der Bewegung gestellt. Die Hauptforderungen der Aufständischen galten der freien Predigt des Evangeliums, der freien Pfarrerwahl und der Abschaffung der Leibeigenschaft. Nur die radikale Bürgerschaft der [[Altstadt|Stadt Salzburg]] forderte die Beseitigung der geistlichen Landesherrschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zweiter Aufstand, den der Tiroler Bauernführer [[Michael Gaismair]] mit seinen Gefährten im Frühjahr [[1526]] organisierte und leitete, zerbrach an den Mauern von [[Radstadt]] und wurde mit einem Blutgericht geahndet. Die evangelische Bewegung blieb jedoch in den Gebirgsgauen, wo keine wirksame Kontrolle möglich war, bis ins [[18. Jahrhundert]] als Geheimprotestantismus lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Zeitalter Wolf Dietrichs===&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ([[1587]] - [[1612]]) ist durch seine romantische Liebesbeziehung zur schönen Bürgertochter [[Salome Alt]], die ihm zahlreiche Kinder gebar, und durch sein tragisches Ende zum populärsten Salzburger Kirchenfürsten geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von italienischen Vorbildern beeinflusst, begann er mit dem großzügigen Umbau der verwinkelten und schmutzigen Stadt Salzburg. Durch den Abriss von über 60 Bürgerhäusern wurde Raum geschaffen für jene fünf Plätze, die nach den Vorstellungen des venezianischen Architekten [[Vincenzo Scamozzi]] das Bild der idealen Stadt prägten. Auch der durch einen [[Brände Salzburger Dom|Brand]] beschädigte [[Salzburger Dom]] wurde [[1598]] abgerissen und sollte durch eine viel größere Kathedrale nach Plänen Scamozzis ersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wolf Dietrich wegen des Salzexports einen [[Salzkrieg]] mit Herzog Maximilian I. von Bayern begann, von diesem gefangen genommen wurde und nach fünfjähriger Gefangenschaft auf [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] starb, war von seinen Plänen nur wenig ausgeführt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[1628]], mitten im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], konnte der von [[Santino Solari]] aus Verna (Italien) erbaute, deutlich bescheidenere [[Salzburger Dom|Dom]] geweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schloss Hellbrunn ersteht===&lt;br /&gt;
Es ist ein merkwürdiger Gegensatz, dass die prachtvolle Ausgestaltung der Stadt Salzburg zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Blüte des [[Goldbergbau]]s in [[Gasteiner Tal|Gastein]] und [[Rauris]] bereits vorüber war und der Export des [[Hallein]]er [[Salzbergbau|Salz]]es aufgrund der [[1611]] geschlossenen Salzverträge in bayerischer Hand lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch der einträgliche [[Handel (historisch)#Handel mit Venedig - Friaul|Handel nach  Venedig]] allmählich nachließ, ging der großzügige Bau von Schlössern und Kirchen zu Lasten der Bevölkerung. Der Dombaumeister [[Santino Solari]] schuf für Erzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] ([[1612]] - [[1619]]) das [[Schloss Hellbrunn]] und baute im Auftrag von Erzbischof [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] - [[1653]]) Salzburg zur Festungsstadt um. Dank der klugen Neutralitätspolitik des Erzbischofs bildete Salzburg im Dreißigjährigen Krieg eine &amp;quot;wehrhafte Friedensinsel&amp;quot; und die [[1622]] gegründete Benediktiner-[[Universität Salzburg|Universität]] erlebte einen raschen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischer von Erlach kommt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Casino_2.jpg|thumb|[[Schloss Kleßheim]]]][[Bild:Universitaetskirche_1.jpg|thumb|[[Kollegienkirche]]]]Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] ([[1697]] - [[1709]]) berief [[Fischer von Erlach|Johann Bernhard Fischer von Erlach]] nach Salzburg und vollzog damit den Übergang vom bis dahin dominierenden &amp;quot;italienischen&amp;quot; zum &amp;quot;österreichischen&amp;quot; Barock. Fischer schuf in Salzburg die [[Dreifaltigkeitskirche]], die [[Ursulinenkirche]], die [[Kollegienkirche]], das [[St. Johanns-Spital]] samt Kirche, das [[Schloss Kleßheim|Lustschloss Kleßheim]] und die Pläne für den prachtvollen [[Mirabellgarten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Mirabell]] hat sein größter Konkurrent, [[Lukas von Hildebrandt]], gebaut. Mit dem [[1740]] vollendeten [[Schloss Leopoldskron]] wurde der Kreis von Lustschlössern rund um die Stadt Salzburg vollendet. Der Name des Bauherrn, Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], ist jedoch durch die tragische Maßnahme der [[Protestantenvertreibung|Protestantenausweisung]] [[1731]]/[[1732|32]] verdunkelt. Um die Einheit des Glaubens wiederherzustellen, mussten über 20.000 Protestanten aus den Gebirgsgauen innerhalb kürzester Zeit ihre Heimat verlassen. Sie fanden vor allem im entvölkerten Ostpreußen (Regierungsbezirk [[Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen|Gumbinnen]]) Aufnahme, wo sie als Kolonisten sehr geschätzt waren. Andere Gruppen von Emigranten gelangten in die Niederlande und sogar bis nach Ebenezer im Staate Georgia (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mozart geht enttäuscht===&lt;br /&gt;
Unter dem letzten regierenden Fürsterzbischof, [[Hieronymus Graf Colloredo]] ([[1772]] - [[1803]]), wurde Salzburg zum Zentrum der Aufklärung in Süddeutschland. Wissenschaft, Literatur und Medienwesen blühten, das Schulwesen wurde gründlich reformiert. [[Lorenz Hübner]] gab seine „Oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung“ in Salzburg heraus und der Ruf des Naturwissenschafters [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll]] war so groß, dass [[Alexander von Humboldt]] sich einen ganzen Winter lang seiner Bibliothek widmete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn]] verfasste „Iuvavia“ leitete die moderne Geschichtsschreibung ein. Mit der traditionsreichen [[Hofmusik]] ging der durchaus musikalische aber sparsame Erzbischof Colloredo deutlich strenger um als sein Vorgänger [[Sigismund Christian Graf Schrattenbach|Schrattenbach]]. [[Wolfgang Amadeus Mozart]] verließ enttäuscht seine Heimatstadt, um in Wien Karriere zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französischen Revolutionskriege machten die als veraltet und überholt angesehenen geistlichen Staaten zum Entschädigungsobjekt der Großmächte. Schon drei Jahre bevor im Reichsdeputationshauptschluss von Regensburg [[1803]] die [[Säkularisation]] Salzburgs verfügt wurde, war Colloredo aus seiner Residenzstadt geflohen. Er hat durch die beharrliche Verweigerung seines Rücktritts zwar den Fortbestand des Erzbistums Salzburg als geistlicher Institution erreicht, im Wiener Exil jedoch für das schwere Schicksal seiner früheren Untertanen kaum Verständnis gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vom Kurfürstentum zum Bundesland - Der steinige Weg nach Österreich==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;siehe auch: [[Herzogtum Salzburg]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
===Die Franzosen in Salzburg===&lt;br /&gt;
Nach Jahrhunderten einer konstanten geistlichen Herrschaft wurde Salzburg zu einem Spielball der europäischen Politik. Zwischen [[12. Dezember|12.]] und [[14. Dezember]] [[1800]] kam es zum ersten großen Gefecht der Österreicher mit den Franzosen auf Salzburger Boden - die [[Schlacht am Walserfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bildete Salzburg zunächst mit Passau, Eichstätt und [[Berchtesgaden]] ein Kurfürstentum, mit dem Großherzog [[Ferdinand III. von Toskana]], der Bruder von Kaiser Franz II., für den Verlust der Toskana entschädigt wurde. Aber [[1804]] standen erneut die Franzosen in Salzburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, [[1806]], an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1809]] wurde Salzburg zum dritten Mal von französischen Truppen besetzt. Es kam zum [[Befreiungskriege (Überblick)|Freiheitskampf]] der Salzburger gegen die Franzosen. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers Andreas Hofer, griffen auch die Salzburger zu den Waffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom [[Stegenwald]], [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus. Auch der [[Pass Strub]] war heiß umkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bayern verschleppten Wertgegenstände===&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung durch den bayerischen König Max I. Joseph wurde [[1810]] in Salzburg freudig begrüßt. Kronprinz Ludwig von Bayern (der spätere [[Ludwig I. von Bayern]]) residierte als Generalgouverneur des Inn- und [[Salzachkreis]]es im [[Schloss Mirabell]], wo sein Sohn Otto, der spätere König von Griechenland geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentralistischen Reformen des Grafen Montgelas, die auch in Salzburg rücksichtslos durchgezogen wurden und [[1810]] zur Aufhebung der [[Universität Salzburg|Universität]] führten, stießen jedoch auf wenig Gegenliebe. Als sich nach den Vereinbarungen von Ried im Innkreis ([[1813]]) für Bayern der Verlust Salzburgs abzeichnete, trachtete die Regierung noch rasch soviel wie möglich aus dem Land heraus zu pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schon Kurfürst Ferdinand III. von Toskana, die Franzosen und die Österreicher Kunstgegenstände, Bibliotheken und Archivalien aus Salzburg verschleppt hatten, führten die Bayern die letzten Bestände fort. Öffentliche Gebäude wurden verschleudert und wertvolle Liegenschaften wie die [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbrauerei in Kaltenhausen]] und die [[Marmor]]steinbrüche am [[Untersberg]], teilweise durch vordatierte Urkunden, in den Besitz der Wittelsbacher übertragen. Die Epoche der bayerischen Herrschaft hinterließ deshalb trotz ihres hoffnungsvollen Beginns in Salzburg einen bitteren Nachgeschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der oberösterreichischen Regierung unterstellt===&lt;br /&gt;
[[Bild:Schloss_mirabell.jpg|thumb|300px|[[Schloss Mirabell]]]]Auf dem Wiener Kongress war [[1816]] der Übergang Salzburgs an Österreich beschlossen worden. Mit dem [[Rupertiwinkel]] am linken Ufer der [[Salzach]] musste jedoch das wirtschaftlich wertvollste Gebiet an Bayern abgetreten werden. Das Gericht Itter mit dem Markt Hopfgarten, das [[Zillertal]] und Windischmatrei (heute [[Matrei in Osttirol]]) wurden zu Tirol geschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das völlig verschuldete und ausgeblutete Land Salzburg zierte zwar als &amp;quot;Herzogtum&amp;quot; den Titel des österreichischen Kaisers, verlor aber seine Selbständigkeit und wurde als fünfter Kreis der obderennsischen (oberösterreichischen) Landesregierung in Linz unterstellt. Mit dem Verlust der Residenz wanderten die Hofbediensteten und Beamten ab, die Bevölkerung der Stadt ging von 16.000 Bewohnern auf weniger als 12.000 zurück. Lustschlösser und Paläste verödeten und [[1818]] legte ein [[Brände Stadt Salzburg|Brand]] den Stadtteil am rechten Salzachufer samt dem [[Schloss Mirabell]] in Schutt und Asche. Nach Missernten in den Jahren [[1814]] bis [[1816]] forderte eine große Hungersnot zahlreiche Todesopfer unter der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburg wird zum Betteldorf===&lt;br /&gt;
Der Beginn der österreichischen Herrschaft stand also unter keinem guten Stern. Die zentralistische Verwaltung des riesigen Kaiserstaates hatte ihrerseits für ein kleines Gebiet wie Salzburg kein Verständnis. Alle Bitten der Bürgerschaft um Wiederherstellung des Landes und der Landschaft, um Gewährung einer eigenen Landesregierung, um die Residenz eines kaiserlichen Prinzen in Salzburg und um Wiedererrichtung der [[Universität Salzburg|Universität]] verhallten ungehört, ebenso die Klagen, dass Salzburg &amp;quot;zu einem Betteldorf mit leeren Palästen herabgesunken&amp;quot; sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armut der Bevölkerung nahm zu und die intensive polizeiliche Überwachung und Bespitzelung in der Zeit des Vormärz ([[1816]] - [[1848]]) unterdrückte alle politischen Regungen. Das Bürgertum zog sich ins biedermeierliche Privatleben zurück und die Bevölkerung in Stadt und Land versank in tiefe Apathie und Hoffnungslosigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;Auf den Straßen und Plätzen der Stadt, deren es viele und schöne gibt, wächst Gras, so wenig werden sie betreten&#039;&#039;&amp;quot; schrieb [[Franz Schubert]] anlässlich seines Besuchs in Salzburg [[1837]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Salzburg kämpft sich zurück===&lt;br /&gt;
Erst die Aktivitäten des aus Tirol stammenden Advokaten [[Alois Fischer|Dr. Alois Fischer]], der später Landeschef von Oberösterreich wurde, und das Revolutionsjahr [[1848]] führten zu einem Umschwung. Salzburg wurde zu einem Kronland der Monarchie und erhielt – verzögert durch die Ära des Neoabsolutismus – [[1860]]/[[1861|61]] eigene Landesbehörden und Landstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übergeordnete Behörden wie die Bundesbahndirektion, das Oberlandesgericht und die Post- und Telegraphendirektion für Salzburg, die ihren Sitz in Linz hatten bzw. noch haben, erinnerten lange an die Zeit als fünfter Kreis von [[Oberösterreich]], die von den Salzburgern als tiefe Erniedrigung empfunden wurde. Der Weg nach Österreich war steinig und entbehrungsreich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Bauboom greift um sich===&lt;br /&gt;
Die Eröffnung der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] im Jahr [[1860]], die Salzburg mit Wien und München verband, führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Als [[Kaiser Franz Joseph I.]] im selben Jahr Salzburg als Festung aufließ und die [[Stadtbefestigungen|Bastionen]], die bis dahin die Stadt wie ein Korsett eingeschnürt hatten, der Bürgerschaft schenkte, setzte ein zunehmender Bauboom ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eisenbahnunternehmer [[Karl Freiherr von Schwarz]] führte die Regulierung der [[Salzach]] durch und nahm den Bau der &amp;quot;[[Neustadt]]&amp;quot; am rechten Salzachufer in Angriff. Das bürgerliche Selbstbewusstsein kam in großen Festen und in zahlreichen Vereinsgründungen, darunter der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] ([[1880]]) zum Ausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[1870]] formierten sich die politischen Parteien, unter denen die Konservativen und die Liberalen dominierten. Der Liberalismus alter Prägung wurde jedoch am Ende des [[19. Jahrhundert]]s zunehmend von einem radikalen Deutschnationalismus und Antisemitismus abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturtipps==&lt;br /&gt;
* Buch [[Kronland Salzburg]]&lt;br /&gt;
* Buch [[Salzburgs Synchronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg, die Geschichte einer Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.dir.groups.yahoo.com/group/SalzburgerEmigranten/ Salzburger Emigranten in Preußen, Georgia (USA) und Zeeland (Niederlande)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Landesgeschichte in drei Teilen (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1287&amp;diff=241416</id>
		<title>1287</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=1287&amp;diff=241416"/>
		<updated>2012-04-18T09:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Ereignisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Jahresleiste}}&lt;br /&gt;
Alle Artikel zum Jahr &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; [[Tag. Monat]] : [[Artikel]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====April=====&lt;br /&gt;
: [[20. April]]: Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] erlässt den [[Sühnebrief]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geboren ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestorben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--; [[Tag. Monat]] : [[Biografie]], Beruf/Titel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
Hier könnten sich noch weitere Artikel verstecken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Whatlinkshere/{{PAGENAME}}|Seiten die auf {{PAGENAME}} verlinken.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte unter den Rubriken Ereignisse/Geboren/Gestorben eintragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chronik (Geschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Radstadt&amp;diff=241415</id>
		<title>Radstadt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Radstadt&amp;diff=241415"/>
		<updated>2012-04-18T09:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aschempp: /* Geografie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Karte&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Bild:karte_ 5550.png|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Basisdaten&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Politischer Bezirk: || [[Pongau|St. Johann/Pg.]] (&amp;lt;tt&amp;gt;JO&amp;lt;/tt&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Fläche: || 60,82 km²&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Geografische Koordinaten: ||  47°23&#039;05&amp;quot; N &amp;lt;br /&amp;gt;  13°27&#039;46&amp;quot; O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 858 [[m ü. A.]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||4&amp;amp;nbsp;892 &amp;lt;small&amp;gt;(Volkszählung 2011)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 5550&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Vorwahl: || 06452&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindekennziffer: || 50 417 &amp;lt;!-- unzutreffende Zeile beim Punkt Gliederung loeschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gliederung Gemeindegebiet: || 5 [[Katastralgemeinde]]n&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stadtverwaltung: || Stadtplatz 17 &amp;lt;br /&amp;gt; 5550 Radstadt&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Offizielle Website: || [http://www.radstadt.at/ www.radstadt.at] &amp;lt;!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Politik&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bürgermeister: || [[Josef Tagwercher]] [[ÖVP]]&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#ffffff&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gemeindevertretung (2009): || 21 Mitglieder: &amp;lt;br /&amp;gt; 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] &amp;lt;br /&amp;gt; 7 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] &amp;lt;br /&amp;gt; 4 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot;| Datum!! align=&amp;quot;right&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1869 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 048&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 331&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 341&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 499&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1923 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 350&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1934 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 726&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2 783&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1951 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 311&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 643&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3 980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1991 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4 194&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4 710&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4 892&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{googlemapsort|5550+Radstadt+Stadtplatz+1}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Radstadt Plan.jpg|thumb|Plan der Alstadt von Radstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radstadt v. Fageralm.jpg|thumb|Blick auf Radstadt von der Fageralm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radstadt v. Roßbrand P8140044.JPG|thumb|Blick auf Radstadt vom Roßbrand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radstadt, Turm 3.jpg|thumb|Radstadt, Gardeturm am Stadtteich im Nordwesten der Alstadt]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Radstadt&#039;&#039;&#039; ist eine Stadt im Osten des [[Pongau | Pongaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Radstadt liegt am Fuße der [[Radstädter Tauern]], dem Übergang zwischen [[Hohe Tauern|Hohen-]] und [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]]. Die Grenze zum Bundesland [[Steiermark]] ist ca. 10 km entfernt. Der Übergang über den [[Radstädter Tauern]] war schon zur [[Römer]]zeit die beste Nord-Süd Verbindung nach [[Kärnten]] und [[Italien]]. Aus diesem Grund führen schon seit der [[Bronzezeit]] Handel und Verkehr über Radstadt. Entlang der [[Radstädter Tauernstraße]] von Radstadt nach [[Mauterndorf]] zeugen [[Römische Meilensteine|römische Meilensteine]] (ca. 200 n. Chr.) von der Wichtigkeit dieser Verkehrsverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaften, Berge, Flüsse ===&lt;br /&gt;
* [[Roßbrand]], 1.770 [[m ü. A.]], der Radstädter Hausberg&lt;br /&gt;
* [[Lackenkogel]], 2.051 m ü. A., &lt;br /&gt;
* [[Labeneck]], 1.986 m ü. A.,&lt;br /&gt;
* [[Predigtstuhl (Radstadt)]], 1.305 m ü. A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadtgemeinde Radstadt zählen fünf Ortschaften fünf [[Katastralgemeinde]]n: &lt;br /&gt;
[[Höggen]], [[Löbenau]], [[Mandling]], [[Radstadt (Radstadt)|Radstadt]] und [[Schwemmberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Eingemeindungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Altenmarkt]], [[Eben im Pongau]], [[Forstau]] und [[Untertauern]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Radstadt liegt im Bereich der [[Pongauer Grasberge]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im oberen [[Ennstal]] gelegene &amp;quot;alte Stadt im Gebirge&amp;quot; wird erstmals [[1074]] als &amp;quot;Rastat&amp;quot; urkundlich erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedelung durch die [[Kelten]] der Gegend um Radstadt wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen, im [[7. Jahrhundert]] n. Chr. beginnt die eigentliche Besiedelung durch bayrische Zuwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[27. Juli]] [[1289]] wird das Stadtrecht von Erzbischof [[Rudolf I. von Hohenegg]] verliehen und war somit die einzige Stadt im Gebirge des damaligen [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums Salzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1306]] findet sich die erste Abbildung des Stadtsiegels. Es zeigt die Befestigungsanlage mit Stadttor und Wehrtürmen mit Rad. Gerichts, Markt- und [[Niederlage|Stapelrecht]] wurden von [[Altenmarkt]] auf Radstadt übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr [[1526]] ([[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernkriege]]) wurde die Festung Radstadt von aufständischen Bauern unter [[Michael Gaismair]] belagert ([[Belagerung von Radstadt]]) und erhielt für die Treue zum Erzbistum unter Erzbischof [[Matthäus Lang]] den &#039;&#039;Großen Freiheitsbrief&#039;&#039; mit dem Titel &amp;quot;Allzeit getreu&amp;quot;. Nach dem Ende der Bauernkriege mussten die besiegten Bauern zur Entschädigung an der Stadt die Befestigungsmauer verstärken sowie die drei Rundtürme erbauen - [[Kapuzinerturm|Kapuziner]]-, [[Gardeturm|Garde]]- und [[Hexenturm (Radstadt)|Hexenturm]]. An der Nordseite der Stadt sollte eine Stadtgraben vor Angriffen bewahren. Der heutige &amp;quot;Stadtteich&amp;quot; ist der noch verbliebene Rest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten bayrische, österreichische und französische Besatzungen, im Jahre [[1816]] fiel Salzburg und so auch Radstadt an Österreich. Es war zu Zeiten der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] Sitz eines [[Pflegegericht]]s, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1875]] - Bau der Bahnlinie [[Bischofshofen]] - Selzthal.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturkreis &#039;DAS ZENTRUM Radstadt&#039; ===&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Hauptartikel: [[Das Zentrum|DAS ZENTRUM Radstadt]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kulturkreis wurde [[1981]] gegründet und hat 240 Mitglieder.  Programmschwerpunkte sind unter anderem die &#039;&#039;[[Paul-Hofhaimer-Tage]]&#039;&#039;, ein Festival für alte und zeitgenössische Musik, Cinema: Club, Sommerkino, das Literaturfestival &#039;&#039;freies lesen&#039;&#039;, einmal jährlich der [[Kunsthandwerksmarkt Radstadt]], Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Workshops. Wegen seines breiten Kunst- und Kulturangebotes für unterschiedliche Zielgruppen, erhielt der Kulturkreis &#039;[[Das Zentrum]]&#039; [[2000]] den Landespreis für Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theater === &lt;br /&gt;
Mit Inszenierungen verschiedener Kurztexte brachte der &amp;quot;[[Werkkreis Theater Radstadt]]&amp;quot;  [[1981]] seine erste Theaterproduktion auf die Bühne. Der Werkreis besteht aus einem offenem Ensemble mit ständig wechselnden Akteuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufführung &amp;quot;Leporello&amp;quot; feierte Radstadt [[2006]] das 25-jährige Bestehen der Theatergruppe. Darüber hinaus sind regelmäßig Produktionen des integrativen Theaters Radstadt zu sehen, bei denen Menschen mit Behinderung in das Schauspiel Nichtbehinderter miteinbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
==== Heimatmuseum im Schloss Lerchen und Kapuzinerturm  ====&lt;br /&gt;
Das [[Radstädter Heimatmuseum]] präsentierte erstmals in den Jahren [[1972]] und [[1975]] große Ausstellungen der Öffentlichkeit. Nach den nötigen Umbaumaßnahmen konnte jedoch erst [[1985]] der tägliche Museumsbetrieb in [[Schloss Lerchen]] aufgenommen werden. In weiterer Folge wurde dem Heimatmuseum [[1989]] der Rundturm an der Stadtmauer, der [[Kapuzinerturm]], ebenfalls zur Verfügung gestellt. Das Bauwerk wurde [[1990]] als zweites Haus des Museums eröffnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptthemen des Radstädter Heimatmuseums sind Geschichte, sakrale Kunst und Handwerk. Ergänzt werden sie durch Exponate zu den Schwerpunkten Mineralogie ([[Mineralien]]) und Geologie, [[Landwirtschaft]], Vereinswesen und Brauchtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Schusterturm&amp;quot;, eine spätgotische Lichtsäule aus 1513&lt;br /&gt;
* [[Schloss Tandalier]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Lerchen]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Mauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen === &lt;br /&gt;
====Römisch-katholische Kirchen====&lt;br /&gt;
=====Stadtpfarrkirche=====&lt;br /&gt;
Erster Kirchenbau um [[1314]], bei mehreren Stadtbränden wurde der Kirchenbau mehrmals beschädigt, letzter Brand im Jahre [[1865]]; man findet dort die [[Paul Hofhaimer|Paul-Hofhaimer]]-Gedächtnisorgel: Einweihung [[1959]] zum 500. Geburtstag des Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Klosterkirche bzw. Kapuzinerkirche=====&lt;br /&gt;
Die Kapuzinerkirche ist als &amp;quot;Pflegburg&amp;quot; seit dem Jahre [[1401]] nachweisbar. &lt;br /&gt;
* [[1621]] - [[1628]] war der Bau dem Benediktiner-Orden als Schule zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
* [[1628]] - [[1978]] nutzte der Kapuziner-Orden das Gebäude als Kloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Maria Loreto ob Lerchen=====&lt;br /&gt;
Nordwestlich der Stadt ließ [[Johann Christopf Ziurletti]] in Jahr [[1677]] diese Kirche erbauen, [[1987]] renoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Evangelische Pfarrkirche====&lt;br /&gt;
=====Evangelische Versöhnungskirche=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kapellen====&lt;br /&gt;
* Mandling-Kapelle &lt;br /&gt;
* Herz-Jesu-Kapelle in Ennswald &lt;br /&gt;
* Kapelle im Kaspardörfl &lt;br /&gt;
* Huber-Feldkapelle in Schwemmberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Musik ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Sportzentrum mit Skatepark, fünf Tennisplätzen, Minigolf, zwei Asphalstockbahnen, Eislaufplatz, Kinderspielplatz&lt;br /&gt;
* Schwimmbad &lt;br /&gt;
* Golfklub Radstadt, Tauerngolf&lt;br /&gt;
* Bergbahnen Radstadt&lt;br /&gt;
* Reitwegenetz von über 160 km&lt;br /&gt;
* Kaiserpromenaden Fußparcour&lt;br /&gt;
* Ennsradweg, der durch Radstadt führt&lt;br /&gt;
* Loipennetz zum [[Langlaufen]]&lt;br /&gt;
* Schiclub Sparkasse Radstadt, mit starker Sektion für [[Snowboard]], diese ist bekannt durch die Ausführung nationaler sowie internationaler Großbewerbe&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Verkehr === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde Radstadt ist mit 15% Anteil Gesellschafter der [[Therme Amadé]] in [[Altenmarkt]]-[[Zauchensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung === &lt;br /&gt;
* Kindergarten Radstadt &lt;br /&gt;
* Volksschule Radstadt&lt;br /&gt;
* Hauptschule Radstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bundesoberstufenrealgymnasium Radstadt]]&lt;br /&gt;
* Sonderpädagogisches Zentrum&lt;br /&gt;
* [[Musikum Radstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl [[2009]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister [[Josef Tagwercher]]&lt;br /&gt;
* 7 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister [[Johann Warter]]&lt;br /&gt;
* 4 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindevorstehung (Stadtrat) ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevorstehung (Stadtrat) besteht aus 8 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[2009]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
* 4 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]&lt;br /&gt;
* 3 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]&lt;br /&gt;
* 1 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Stadtsenat ===  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:&lt;br /&gt;
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt&lt;br /&gt;
* ... --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten == &lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Berg]] ([[1908]] - [[1997]]), Salzburger [[Erzbischof]]  &lt;br /&gt;
* [[Paul Hofhaimer]] ([[1459]] – [[1537]]), Organist und Komponist &lt;br /&gt;
* [[Koloman Keller]] ([[1795]] - [[1849]]), Pulvermüller in Waischenfeld &lt;br /&gt;
* [[Robert Kleindienst]] (* [[1975]]), Schriftsteller, geboren in [[Salzburg]], aufgewachsen in Radstadt&lt;br /&gt;
* [[Johanna Maier]] (* [[1951]]), Österreichs einzige Vier-Hauben-Köchin&lt;br /&gt;
* [[Markus Eggenhofer]] (* [[1987]]), Skispringer&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Pflüger]]  (* [[18. August]] [[1972]]) Biologin und ehemalige Langlauf- und Laufsportlerin&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Scherübl|Mag. Wilhelm Scherübl]] (* [[1961]]) Bildhauer und Objektkünstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ehrenbürger===&lt;br /&gt;
* [[Alois Winkler]] (* 1838; † 1925) [[Domkapitel|Domherr]], langjähriger [[Landeshauptmann]] und  [[Salzburger Landtag|Landtagsabgeordneter]] des [[Bundesland  Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Radstadt.jpg|Radstadt von der Roßbrandstraße&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof radstadt.jpg|Bahnhof Radstadt &lt;br /&gt;
Datei:Radstadt, Stadtmauer mit Kirche.jpg|Radstadt, Stadtmauer mit r.k. Stadtpfarrkirche &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{homepage|http://www.radstadt.at}}&lt;br /&gt;
*[http://www.radstadt.com radstadt.com - Tourismusverband Radstadt]&lt;br /&gt;
*[http://www.radstadt.info radstadt.info - All inclusive Urlaub in Radstadt]&lt;br /&gt;
*[http://www.ennsradweg.at ennsradweg.at - Ennsradweg Informationen Radstadt]&lt;br /&gt;
*[http://www.thermen.travel/Salzburg/Amade_Soletherme_Altenmarkt/ thermen.travel - Therme Amadé Informationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
* Homepage der Stadtgemeinde Radstadt&lt;br /&gt;
* Österreichische Ortsdatenbank&lt;br /&gt;
* Statistik Austria&lt;br /&gt;
* Homepage Kulturkreis &#039;[[Das Zentrum|DAS ZENTRUM Radstadt]]&#039;&lt;br /&gt;
* Homepage Land Salzburg, Kategorie Museen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gemeinden im Pongau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Geografie]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Stadt]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Ort]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Pongau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde (Pongau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aschempp</name></author>
	</entry>
</feed>