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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Nobis&amp;diff=129951</id>
		<title>Johann Nobis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AndreasEymannsberger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Nobis&#039;&#039;&#039; (* [[16. April]] [[1899]] in [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]]; † [[6. Januar]] [[1940]] Zuchthaus Berlin-Plötzensee) war ein österreichischer Kriegsdienstverweigerer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Johann Nobis wurde als Sohn eines Bauern in [[Sankt Georgen bei Salzburg|Holzhausen]], Gemeinde St. Georgen geboren. Er verweigerte als Zeuge Jehovas den Eid auf [[Adolf Hitler]] und wurde verhaftet und am 23. November 1939 wegen Zersetzung der Wehrkraft vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 20. Dezember 1939 in das Zuchthaus Berlin-Plötzensee eingeliefert, wo er am 6. Januar 1940 hingerichtet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Abschiedsbrief an seine Mutter ist von Gertrud Feichtinger-Nobis an das [[DÖW]] übergeben worden. Am Tag seiner Hinrichtung wurden fünf weitere Zeugen Jehovas aus [[Salzburg]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpersteine==&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1997 verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] auf Einladung von [[Andreas Maislinger]] vor seinem Geburtshaus in Holzhausen für ihn und seinen Bruder Matthias Nobis zwei [[Stolpersteine]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auslandsdienst.at/press/archive/pressemitteilung_zeugen_jehovas.htm „Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung (Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, 17. Juli 1997)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gunter Demnig war Gast der [[Kunstinitiative KNIE]] in [[Oberndorf bei Salzburg]]. Inzwischen hat Gunter Demnig über 20.000 Stolpersteine für [[NS-Opfer]] verlegt.&lt;br /&gt;
Im benachbarten [[St. Radegund]] wurde 2006 ein Stolperstein für den 2007 seliggesprochenen [[Franz Jägerstätter]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Zuchthauskataster Berlin-Plötzensee (DÖW 3313).&lt;br /&gt;
* Brief von Gertraud Nobis an Dr. Andreas Maislinger vom 10.11.1986.&lt;br /&gt;
* Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945, S 325, 339-341;            [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* Denn es steht geschrieben: „Du sollst nicht töten!“, S 406; Marcus Herrberger, Verlag Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AndreasEymannsberger</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Nobis&amp;diff=129949</id>
		<title>Johann Nobis</title>
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		<updated>2010-02-15T10:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AndreasEymannsberger: Die Seite wurde neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Johann Nobis&#039;&#039;&#039; (* [[16. April]] [[1899]] in [[Sankt Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Salzburg]]; † [[6. Januar]] [[1940]] Zuchthaus Berlin-Plötzensee) war ein österreichischer Kriegsdienstverweigerer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Johann Nobis wurde als Sohn eines Bauern in [[Sankt Georgen bei Salzburg|Holzhausen]], Gemeinde St. Georgen geboren. Er verweigerte als Zeuge Jehovas den Eid auf [[Adolf Hitler]] und wurde verhaftet und am 23. November 1939 wegen Zersetzung der Wehrkraft vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 20. Dezember 1939 in das Zuchthaus Berlin-Plötzensee eingeliefert, wo er am 6. Januar 1940 hingerichtet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Abschiedsbrief an seine Mutter ist von Gertrud Feichtinger-Nobis an das [[DÖW]] übergeben worden. Am Tag seiner Hinrichtung wurden fünf weitere Zeugen Jehovas aus [[Salzburg]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stolpersteine==&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 1997 verlegte der Kölner Künstler [[Gunter Demnig]] auf Einladung von [[Andreas Maislinger]] vor seinem Geburtshaus in Holzhausen für ihn und seinen Bruder Matthias Nobis zwei [[Stolpersteine]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auslandsdienst.at/press/archive/pressemitteilung_zeugen_jehovas.htm „Stolpersteine“ zur mahnenden Erinnerung (Pressemitteilung der Zeugen Jehovas, 17. Juli 1997)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gunter Demnig war Gast der [[Kunstinitiative KNIE]] in [[Oberndorf bei Salzburg]]. Inzwischen hat Gunter Demnig über 20.000 Stolpersteine für [[NS-Opfer]] verlegt.&lt;br /&gt;
Im benachbarten [[St. Radegund]] wurde 2006 ein Stolperstein für den 2007 seliggesprochenen [[Franz Jägerstätter]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Zuchthauskataster Berlin-Plötzensee (DÖW 3313).&lt;br /&gt;
* Brief von Gertraud Nobis an Dr. Andreas Maislinger vom 10.11.1986.&lt;br /&gt;
* Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945, S 325, 339-341;            [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] (Hrsg.)&lt;br /&gt;
* Denn es steht geschrieben: „Du sollst nicht töten!“, S 406; Marcus Herrberger, Verlag Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Nobis, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge Jehovas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stolpersteine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nobis, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kriegsdienstverweigerer und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Georgen bei Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1940 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AndreasEymannsberger</name></author>
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