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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Mathias_Bayrhammer&amp;diff=2210007</id>
		<title>Mathias Bayrhammer</title>
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		<updated>2023-12-29T11:19:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alepla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Mathias Bayrhammer Lithografie von Marie Arnoldini 1845.jpg|thumb|Mathias Bayrhammer Lithografie von Marie Arnoldini 1845.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Mathias Bayrhammer.jpg|thumb|Mathias Bayrhammer]] nicht löschen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mathias Bayrhammer&#039;&#039;&#039; (* [[5. Februar]] [[1769]] in [[Seekirchen]]; † [[11. Oktober]] [[1845]] in der [[Stadt Salzburg]]) war einer der größten Wohltäter in der Geschichte von Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Er kam als drittes Kind und zweiter Sohn von Maria, geborene Ibertsperger, und Andreas Bayrhammer am &#039;&#039;Jakl-Bauern-Gut zu [[Fischtaging]]&#039;&#039; zur Welt. In der damaligen [[Brauerei Seekirchen]] fing er mit zehn Jahren als Kellnerjunge an. Um [[1783]] ging er in die Stadt Salzburg, wo er beim [[Hotel Hofwirt|Gasthaus Hofwirt]] seinem Alter (14 Jahre) entsprechend zunächst als &#039;&#039;Piccolo&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Piccolo&#039;&#039; war die frühere vornehme Bezeichnung für einen jungen Hausburschen im Hotel, der allerlei Dienste zu erledigen hatte: Post und Zeitungen holen, Telegramme aufgeben, Blumen besorgen und andere Wünsche der Gäste erledigen.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann und schließlich Hausknecht wurde. Nach einigen Jahren im Hofwirt nahm er eine Stellung im [[Moserbräu]]&amp;lt;ref&amp;gt;in der [[Judengasse]], [[Rudolfskai]] 10, Quelle: &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; an und danach um etwa 1800 im [[Gasthaus zur Rose]]&amp;lt;ref&amp;gt;in der [[Linzer Gasse]] 22, Quelle: &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in diesem Jahr begann er seinen immensen Reichtum anzulegen, von dem man bis heute noch nicht genau weiß, wie er ihn verdiente. Ein Bericht des Polizeidirektors Hieronymus von [[Johann Franz Thaddäus von Kleimayrn|Kleimayrn]] gibt zumindest Anhaltspunkte, dass er sein Geld mit dem Handel von [[Wein]] und [[Bier]] verdiente. Allerdings dürfte er hier ziemlich an der Grenze des Legalen gearbeitet haben, denn er handelte mit &#039;&#039;Bancozetteln&#039;&#039; aus dem k.k. [[Österreich]], die er mit Rabatt einkaufte und wieder an Fuhrleute und Händler weiter verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch die [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriege]] wirtschaftlich gebeutelte [[Habsburgermonarchie|österreichische Monarchie]] druckte solche Bancozetteln anstelle von Geld. Bayrhammer machte sich die Währungsunterschiede zu Nutze, obwohl die Bancozettel im [[Fürsterzbistum Salzburg]] nicht als staatlich anerkanntes Zahlungsmittel galten. Bayrhammer kaufte also diese Scheine und verkaufte sie in Salzburg wieder gegen Münzgeld. Dadurch erzielte er einen zweifachen Gewinn: 1. durch einen höheren Preis, den er in Salzburg für den Wein verlangte, 2. durch den besseren Kurs des Münzgeldes. Das Münzgeld wechselte er wieder in Papiergeld, das er wieder an Kaufleute weitergab, die mit der Monarchie Handel unterhielten. In Salzburg gehörten u. a. Johann Baptist [[Rauchenbichler]] und [[Lorenz Hagenauer]] mit seinem Spezerei- und Materialwarenhandel zu seinen Kunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bericht aus November [[1803]] kann man entnehmen, dass sein Reichtum mit ungefähr 14.000 [[Gulden]] geschätzt wurde. Und dies, obwohl ihm auf der [[Dult]] ein Betrag von 8.000 Gulden gestohlen wurde. Mit diesem Betrag konnte man zu jener Zeit eineinhalb bis zwei einfachere Wohnhäuser in der Stadt Salzburg erwerben. Aufgrund weiterer Angaben aus dem Jahr 1803 kann man annehmen, dass seine Barmittel wesentlich höher waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Abwicklung seiner Geschäfte hatte er mittlerweile im &#039;&#039;Gasthaus zur Rose&#039;&#039; zwei Zimmer angemietet, in dem er immer noch offiziell als &#039;&#039;Hausknecht&#039;&#039; angestellt war. Er kann aber sein Geld nicht ausschließlich mit dem Wechselgeschäft und dem Handel verdient haben. Womit genau, ist aber bisher im Dunklen geblieben. Er war aber nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, wie Polizeidirektor Kleinmayrn in seinem Bericht betont hatte. Erst aus seinem Testament konnte man entnehmen, dass er um [[1800]] rund 73.000 Gulden in Landesobligationen&amp;lt;ref&amp;gt;die Haftung für diese sehr beliebte Investitionsart übernahmen die [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landstände]], das [[Domkapitel]] hatte eine Kontrollfunktion. Der Zinssatz lag zwischen drei und vier Prozent und der Ertrag wurde in regelmäßigen Abständen ausbezahlt. Quelle &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; investiert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bayrhammer schien also einen risikolosen Weg der Geldvermehrung eingeschlagen zu haben. Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s spürte das Fürsterzbistum bereits wirtschaftliche Folgen der politischen Veränderungen in Europa und war froh, zusätzliches  Geld durch Landesobligationen zu bekommen. Noch einen weiteren Vorteil konnte Bayrhammer nutzen. Während der [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstenzeit]] Salzburgs lockerte Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand von Salzburg]] die Zugangsbestimmungen zum Markt. Wurde bisher eine [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Gerechtsame]] (Gewerbeberechtigung) nur durch Vererbung weitergegeben, so konnte man nun ohne Privilegien oder teures Geld einfach zu einer Gewerbeberechtigung kommen. Bayrhammer erwarb am [[19. August]] [[1804]] eine &#039;&#039;Spezereyhandelskonzession&#039;&#039;. Damit konnte er Zucker, Kaffee, Tee, Kakao, Vanille, kandierte Früchte, Gewürze, Schokolade, Käse, verschiedene Öle, [[Fisch]], [[Wein]] und Liköre verkaufen. Aber überwiegend blieb er beim bisherigen Weinverkauf, vor allem an Dorfwirtshäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende [[1804]] oder Anfang [[1805]] erwarb er dann ein Haus in der Linzer Gasse, damals Nr. 418, heute 28. Dieses bewohnte er dann bis zu seinem Tod.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging auch eine kinderlos gebliebene Ehe ein. Am [[9. Juni]] [[1806]] heiratete er als 37-Jähriger die um zehn Jahre jüngere &#039;&#039;Emerenz des Johannes Pfansagler Fuhrmann von der Haupthandlung und der Maria Karlinn eheliche Tochter&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20, dortiger Hinweis auf Quelle Traubuch von der [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]], Seite 269&amp;lt;/ref&amp;gt;, die bereits [[1824]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für die städtische Oberschicht war der Besitz eines Guts vor den Stadttoren. Dies legte sich Bayrhammer [[1811]] zu: den &#039;&#039;Steinhauserhof&#039;&#039; in [[Schallmoos]], später [[Bayrhammerhof]] genannt. Seinem umfangreichen Testament konnte später entnommen werden, dass er spätestens Mitte der [[1820er]]-Jahre neben seiner &#039;&#039;Spezereyhandelskonzession&#039;&#039; auch als Kreditgeber tätig geworden war. Seine Kundenschicht waren Bauern aus dem [[Flachgau|Flach]]- und [[Tennengau]], denen er gegen die üblichen vier bis fünf Prozent Kreditzinsen Geld verlieh. So fand man nach seinem Tod eine Liste von 166 [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Grundholden]] sowie eine Liste über zahlreiche im Flachgau oder [[Pinzgau]] gelegene  Grundstücke; darunter dürften auch etliche Grundstücke von zahlungsunfähigen Kreditnehmern (Bauern) gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginnt ein wenig bekannter Abschnitt seines Lebens, der erst wieder durch sein im 75. Lebensjahr im Februar des Jahres [[1844]] verfasstes [[Testament Bayrhammer|Testament]] erhellt wird. Insgesamt geht es darin um 111.800 Gulden, die er in die [[Bayrhammersche Stiftung]] einbringt und die für das [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]] und das [[Bruderhaus St. Sebastian]] bestimmt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben großen Ehrungen durch die [[Stadtgemeinde Salzburg]] erhielt Bayrhammer für seine großzügige Spende noch zu Lebzeiten am [[15. März]] [[1845]], in seinem Todesjahr, von Kaiser Ferdinand I. die &#039;&#039;Goldene Zivil-Ehrenmedaille mit Kette&#039;&#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursprünglich hatte Kaiser Ferdinand I. diese Medaille für &#039;&#039;verdiente Individuen ohne Unterschied des Geschlechts, deren Stand oder Verdienste nicht zur Ertheilung eines Ordens geeignet sind&#039;&#039; eingeführt. Drei verschiedene Größen konnten verliehen werden. Quelle &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich der Verleihung trafen im festlich geschmückten Saal des [[Salzburger Rathaus]]es um 11 Uhr Kardinal (Fürst)Erzbischof [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] und der [[Landeshauptmann#k.k. Kreishauptleute für den Salzachkreis (1816 bis 1849)|Kreishauptmann]] [[Carl Graf Chorinsky]] ein. Empfangen wurden alle Ehrengäste von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Alois Lergetporer]]. Bayrhammer nutzte die Feier zu einer weiteren Spendenzusage von 4.500 Gulden für Salzburger Schulen.&lt;br /&gt;
[[Datei:15 Bayrhammer.jpg|thumb|Bayrhammer-Grabmal auf dem Sebastiansfriedhof]]&lt;br /&gt;
Sieben Monate nach diesem Ehrentag starb Bayrhammer am 11. Oktober 1845 an Altersschwäche. Die Beerdigung fand am [[13. Oktober]] auf dem [[Sebastiansfriedhof]] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den Bestimmungen seines Testaments erfolgte am [[15. Oktober]] nach dem üblichen Traueramt die Verteilung von Geld an Arme. Salzburger Zeitungen schrieben von 6&amp;amp;nbsp;000 anwesenden Armen, die insgesamt 2.500 Gulden erhielten, eine eher unrealistische Größenordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20, darin Fußnote 60: &#039;&#039;Beilage zur k.k. priv. Salzburger Zeitung Nr. 214, 29. Oktober 1845&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erlebnisse==&lt;br /&gt;
[[1805]] wurde Bayrhammer von einer Nachtpatrouille im &#039;&#039;Gasthaus zur Rose&#039;&#039; beim verbotenen Hazardspiel erwischt und musste dafür einen Gulden Strafe zahlen. Nebenbei wurde das gesamte vorgefundene Spielgeld eingezogen. Daraus schließen Historiker, dass Bayrhammer einen gewissen Hang zur Spielleidenschaft gehabt haben muss, was ihm in Seekirchen den Beinamen &#039;&#039;Geldhiesl&#039;&#039; einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[29. Dezember]] [[1827]] wurde er in seinem Haus von drei Räubern überfallen, wie er vom &#039;&#039;Gasthaus zur Rose&#039;&#039; heimkam. Dank seiner Wirtschafterin und den Hausleuten wurden die Eindringlinge vertrieben und später auch gefasst und verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später wurden fünf Gulden Strafgeld an die Armenkasse fällig. Eine Frau mit dem Namen &#039;&#039;Maria Wagner&#039;&#039; hatte sich seit [[1823]] ohne behördliche Bewilligung in seinem Haus aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensschreibweise==&lt;br /&gt;
Die Autorin der Quelle, Mag. Dr. [[Sabine Veits-Falk]], hat sich auf die hier verwendete Schreibweise festgelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle &#039;&#039;Salzburg Archiv&#039;&#039; Band 20, Seite 204, Fußnote 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; da es verschiedene Schreibweisen des Namens gibt. So verwendete Dr. [[Franz Martin]] im [[Vorlage:Quelle_Franz_Martin|Salzburger Straßennamenbuch]] die Schreibweise &#039;&#039;Bayerhamer&#039;&#039;. Auch wenn der Familienname, wie andere Personennamen auf &amp;quot;-hamer&amp;quot;, nicht vom Werkzeug &amp;quot;Hammer&amp;quot;, sondern von den Namen altbayrischer Siedlungen auf -ham (ham = heim) kommt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gis.stadt-salzburg.at/citymap/cm_data.asp?what=search&amp;amp;ns_sel_search4=address&amp;amp;nsa_txt_street=Bayerhamerstra%DFe&amp;amp;nsa_txt_hnr=&amp;amp;nsa_btn_submit=Adresse+anzeigen  &#039;&#039;Info zu &#039;Bayerhamerstraße&#039; &#039;&#039;] auf gis.stadt-salzburg.at, mit dem Zitat von [[Franz Stelzhamer]]: &amp;quot;&#039;Stelzhamer&#039; schreib ich mit einem &#039;M&#039;, Das war den Leuten stets unbequem, Und wenig gaben fürs Leben her, Im Namen bekam ich immer mehr.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde hier der Schreibweise am Grabstein Bayrhammers - Bayrha&#039;&#039;m&#039;&#039;er &#039;&#039;mit einem Verdopplungsstrich über dem &amp;quot;m&amp;quot;&#039;&#039; - der Vorzug gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßenbenennung==&lt;br /&gt;
Nach Mathias Bayrhammer ist die [[Bayerhamerstraße|Bay&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;rha&#039;&#039;m&#039;&#039;erstraße]] in Salzburg-Schallmoos benannt. Auch in [[Hallein]] ist einer der Hauptplätze, der [[Mathias Bayrhamer-Platz (Hallein)|Bay&#039;&#039;&#039;r&#039;&#039;&#039;ha&#039;&#039;m&#039;&#039;erplatz]], nach  benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Testament Bayrhammer]]&lt;br /&gt;
* [[Bayrhammersche Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Sabine Veits-Falk]]: &#039;&#039;Mathias Bayrhammer. Auf den Spuren eines Wohltäters 150 Jahre nach seinem Tod.&#039;&#039;, in [[Salzburg Archiv]], Band 20, Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], 1995, Seite 185ff, im Selbstverlag erschienen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Bayrhammer, Mathias}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Geschichte)|Bayrhmamer, Mathias]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flachgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekirchen am Wallersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1769]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1845]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alepla</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Johann_Michael_Haydn&amp;diff=936493</id>
		<title>Johann Michael Haydn</title>
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		<updated>2019-01-15T07:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alepla: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Frei haydn 1.jpg|thumb|Johann Michael Haydn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel_Johann_Michael_Haydn.jpg|thumb|Gedenktafel für Johann Michael Haydn in der [[Festungsgasse]] Nr. 4]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabplatte_Nannerl_Mozart_und_Johann_Michael_Haydn.jpg|thumb|Grabplatte von [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart|„Nannerl&amp;quot; Mozart]] (* [[1751]]; † [[1829]]) und Johann Michael Haydn (* [[1737]]; † [[1806]]); am [[Friedhof von St. Peter]] in Salzburg]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Michael Haydn&#039;&#039;&#039; (* [[14. September]] [[1737]] in Rohrau, [[Niederösterreich]]; † [[10. August]] [[1806]] in [[Altstadt|Salzburg]]) war der Bruder von [[Joseph Haydn]]. Er lebte und arbeitete 43 Jahre von [[1763]] bis [[1806]] für die Salzburger Fürsterzbischöfe als [[Hofkonzertmeister]], [[Hoforganist]] und Lehrer am [[Kapellhaus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung in Wien war er erster Violinist beim Bischof von Großwardein&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt in [[Rumänien]], heute Oradea&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er brachte es bis zum Kapellmeister und begann zu komponieren. Unter [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund Christoph Graf Schrattenbach]] übersiedelte er [[1763]] als 26-Jähriger nach Salzburg und wurde durch Intervention des Neffen des Fürsterzbischofs, des [[Domherr]]n [[Vinzenz Josef Graf Schrattenbach]], am [[14. August]] [[1763]] am Fürstenhof &#039;&#039;Hofmusicus und Concertmeister&#039;&#039;. Durch diesen Förderer durfte er sogar an der Offizierstafel speisen, ein besonderes Privileg, das beispielsweise [[Leopold Mozart]] verwehrt blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. August]] [[1768]] heiratete Haydn die &#039;&#039;Hofsängerin&#039;&#039; [[Maria Magdalena Haydn|Maria Magdalena Lipp]], Tochter des [[Domorganist]]en [[Franz Lipp]]. Sie wohnten im &#039;&#039;St. Petrischen Haus am Friedhof&#039;&#039;. Es war sein Wohn- und Sterbehaus an jener Stelle, wo [[1894]] die Talstation der [[Festungsbahn|Drahtseilbahn]] zur [[Festung Hohensalzburg]] entstand. Sie hatten ein Kind, eine Tochter, die jedoch bereits im ersten Lebensjahr verstarb. Obwohl beide recht gut verdienten, herrschte ständig Geldmangel in der Familie Haydn. Aber sie führten getrennte Finanzen, was dazu führte, dass er, Michael, nie belangt wurde, wohl aber seine Frau. So kam es [[1786]] soweit, dass eine Kommission die Finanzen von Maria Magdalena untersuchte und einen Haushaltsplan aufstellte. Michael stimmte freiwillig einem Gehaltsabzug zu. Doch seine Frau machte weiter Schulden, vor allem durch den Kauf bei Tandlern. Michael Haydn machte sie zu seiner Erbin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts dieser privaten Verhältnisse wird es verständlich erscheinen, dass Haydn sehr viel Zeit außer Haus verbrachte. Vor allem war er im [[Stiftskeller St. Peter]] oder im [[Stieglkeller]] anzutreffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1773]] wurde Haydn zum ersten Konzertmeister ernannt. [[1775]] weist der Salzburger Hofkalender Leopold Mozart als Vizekapellmeister und die Herren Johann Michael Haydn und Wolfgang &#039;&#039;Motzart&#039;&#039; als Konzertmeister. [[1777]] wurde er Organist in der [[Dreifaltigkeitskirche]]. Am [[30. Mai]] [[1782]] wurde er als Nachfolger von Mozart erster Hof- und Domorganist, sowie Lehrer am [[Kapellhaus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Verhältnis zwischen Mozart und Haydn war sehr freundschaftlich. Mozart schätzte Haydn, ja, er ließ sich sogar von ihm ein Auftragswerk des Erzbischofs komponieren, weil er selbst nicht dazu kam. Nur Vater Leopold Mozart versuchte die Leistungen von Haydn herunterzuspielen, da er in Haydn einen Konkurrenten seines Sohnes sah. Mozart wie Haydn waren gerne im [[Stieglkeller#Ankedoten|Stieglkeller]] zu Gast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]], der erste moderne Herrscher im Geiste der Aufklärung, lateinischen Gesang außerhalb der Klosterkirchen verbot, hatte Haydn mit seiner &#039;&#039;Deutschen Messe&#039;&#039; umso mehr Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere musikalische Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Haydn hatte das [[Haydns Männerquartett]] gegründet, an dem u. a. [[Werigand Rettensteiner]] [[OSB]] aus der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seine Schüler==&lt;br /&gt;
Hier sind zu nennen:&lt;br /&gt;
* [[Anton Diabelli]]&lt;br /&gt;
* [[Sigismund von Neukomm]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Maria von Weber]]&lt;br /&gt;
* [[Benedikt Hacker]]&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Keller]]&lt;br /&gt;
* [[Mathias Kracher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Musikalische Werke==&lt;br /&gt;
Haydns Werkverzeichnis Haydn umfasst:&lt;br /&gt;
* 834 Kompositionen, darunter&lt;br /&gt;
** 147 Werke konzertanter Musik, darunter&lt;br /&gt;
*** fast 50 Symphonien, Menuette, Märsche, Serenaden und Kammermusik&lt;br /&gt;
** 38 Messen&lt;br /&gt;
** 111 Gradualien&lt;br /&gt;
** 53 Offertorien&lt;br /&gt;
** 14 Litaneien&lt;br /&gt;
** 5 Vespern&lt;br /&gt;
sowie Bühnenkompositionen für das Theater der [[Benediktineruniversität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fachwelt nennt ihn als Schöpfer der Lieder für vier Männer- oder Frauenstimmen zum geselligen Musizieren im Freundeskreis mit etwa 50 Werken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein musikalisches Erbe==&lt;br /&gt;
Sein musikalisches Erbe wurde von der [[Johann-Michael-Haydn-Gesellschaft]] seit [[1983]] in der [[Michael-Haydn-Gedenkstätte]]  in der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter, die Klosteranlage|Klosteranlage]] der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] bewahrt (die Gedenkstätte ist mittlerweile wieder geschlossen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
In der [[Stiftskirche zum hl. Petrus]] befindet sich noch heute das [[1821]] von [[Äbte von St. Peter|Abt]] [[Albert IV. Nagnzaun]]  errichtete Grabmonument. In der [[Festungsgasse]] 4 ist eine Gedenktafel seit [[1872]] angebracht. Die [[Michael-Haydn-Gedenkstätte]] befindet sich seit [[1984]] in der Erzabtei St. Peter, wo auch der Schädel des Komponisten im Safe aufbewahrt ist. An Johann Michael Haydn erinnert oberhalb seines einstigen Wohnhauses auch die [[Michael-Haydn-Stiege]] am Fuß des [[Festungsberg]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michael Haydn}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Salzburg&amp;quot; von Dr. [[Franz Martin]], Verlag &amp;quot;[[Verlag &amp;quot;Das Bergland-Buch&amp;quot;|Das Bergland-Buch]]&amp;quot; [[Salzburg]], [[1952]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Miniaturen 2&#039;&#039;, [[Karl Heinz Ritschel]], [[Otto Müller Verlag]], 2001, ISBN 3-7013-1037-8&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Salzburger Miniaturen 3&#039;&#039;,  Karl Heinz Ritschel, Otto Müller Verlag, 2004, ISBN 3-7013-1086-6&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haydn, Johann Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bildung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik  (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zuagroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alepla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolfgang_Amad%C3%A9_Mozart&amp;diff=926752</id>
		<title>Wolfgang Amadé Mozart</title>
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		<updated>2019-01-12T15:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alepla: /* Unter Fürsterzbischof Colloredo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Frei mozart 2.jpg|thumb|Wolfgang Amadé Mozart auf einem zeitgenössischen Gemälde]]&lt;br /&gt;
[[File:Mozart drawing by Doris Stock 1789.jpg|thumb|Eine Silberstiftzeichnung von Dora (Doris, Dorothea) Stock (* 1760; † 1832) von Wolfgang Amadé Mozart, angefertigt am 17. April 1789; eines von zehn weltweit anerkannten authentischen Mozart-Bildern, die nicht verschollen sind, im Besitz der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart.JPG|thumb|Mozart-Denkmal auf dem [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg|thumb|Das Denkmal für Wolfgang Amadé Mozart am [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart Grab.jpg|thumb|ein &amp;quot;Erinnerungsgrab&amp;quot; an Wolfgang Amadé Mozart am Wiener Friedhof St. Marx, denn die genaue Lage kennt man nicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 4.jpg|thumb|Portrait]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei_mozart_5.jpg|thumb|Portrait, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 1.jpg|thumb|Mozart im Kindesalter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;&#039; (* [[27. Jänner]] [[1756]] in [[Salzburg]]; † [[5. Dezember]] [[1791]] in [[Wien]]) war ein berühmter Komponist und ist Salzburgs bekanntester Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Taufbucheintrag Mozarts lautet &#039;&#039;Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814. Siehe: [http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=8], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; während ihn sein Vater in einem Brief vom [[9. Februar]] 1756 an Johann Jakob Lotter &#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Joan̄es Chrisostomus&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Wolfgang&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039; nennt. Der erste und letzte Vorname erinnert an seinen Taufpaten &#039;&#039;Joannes Theophilus Pergmayr&#039;&#039; und &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039; an seinen Großvater &#039;&#039;Wolfgang Nicolaus Pertl&#039;&#039;. Später musste er sich nach seinem Firmpaten zusätzlich &#039;&#039;Sigismundus&#039;&#039; nennen lassen. Als Kind wurde er meist mit &#039;&#039;Wolferl&#039;&#039; gerufen, über ihn wurde mit &#039;&#039;das Wolferl&#039;&#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Rufname war außerhalb der Familie durchgehend &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039;, dazu übersetzte er den griechichen Namen &#039;&#039;Theophilus&#039;&#039; (&amp;quot;Gottlieb&amp;quot;) ins Französische, nämlich &#039;&#039;Amadé&#039;&#039;, nur auf seinen Italien-Reisen unterschrieb er mit &#039;&#039;Wolfgango Amadeo Mozart&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinisierte Variante setzte sich im 20. Jahrhundert durch, als sich [[E. T. A. Hoffmann]] in Würdigung des Künstlers &#039;&#039;Ernst Theodor Amadeus Hoffmann&#039;&#039; nannte. In der Folge wurde diese wenig authentische Schreibweise von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab seiner Paris-Reise 1777 schrieb er sich manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;è&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;é&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=892&amp;amp;cat=2 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere Schreibweise wird nun von der [[Stiftung Mozarteum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Dr. [[Armin Brinzing]], Leiter der [[Bibliotheca Mozartiana]] der Stiftung Mozarteum im Gespräch mit [[Peter Krackowizer]] am 2. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der aktuellen Mozartforschung verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. z.B.: Hildegard Herrmann-Schneider: &#039;&#039;Die Spaur-Messe KV 257 von Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. [http://musikgeschichten.musikland-tirol.at/content/musikintirol/info/zur-spaur-messe-kv-257-von-wolfgang-amade-mozart.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===Seine Kinderjahre===&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart wurde als siebentes Kind von [[Leopold Mozart]], &amp;quot;Hochfürstlicher Salzburgischer Kammermusikus&amp;quot; ([[1719]] - [[1787]]), und seiner aus [[St. Gilgen]] am [[Wolfgangsee]] stammenden Gattin [[Anna Maria Walburga Pertl]] ([[1720]] - [[1778]]) geboren. Von Mozarts Geschwistern überlebte nur Maria Anna, genannt &amp;quot;[[Nannerl]]&amp;quot; ([[1751]] - [[1829]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Kindern, insbesondere beim jüngeren Bruder Wolfgang, machte sich früh eine außerordentliche musikalische Begabung bemerkbar. Der Vater schränkte sein eigenes musikalisches Schaffen zugunsten der Erziehung und Förderung seiner Kinder weitgehend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fünfjähriger trat Mozart am [[1. September]] [[1761]] im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ (Musik von [[Johann Ernst Eberlin]], Text von P. Marian Wimmer) als tanzender Page in der [[Große Aula|Großen Aula]] der [[Universität Salzburg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erste Kompositionen====&lt;br /&gt;
1761 entstanden die ersten Kompositionen Wolfgangs. Am [[12. Jänner]] [[1762]] begab sich Leopold Mozart mit seiner Familie zum ersten Mal auf Reisen. Zunächst nach München, dann am [[13. Oktober]] 1762 die erste Audienz bei der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[9. Juni]] [[1763]] bis zum [[29. November]] [[1766]] führte eine Reise die Familie Mozart nach Westeuropa: Deutschland, auch die − damals österreichischen − Niederlande, ferner Frankreich und London waren ihre Ziele.  Allein im deutschen Sprachraum gastierten die Mozarts in mehr als 18 Städten von [[Wasserburg am Inn]] bis Aachen. Wolfgang ist bei Reiseantritt sieben Jahre alt, seine Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart|Maria Anna]] elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[13. Mai]] [[1767]] wurde seine Jugendoper „Apollo et Hyacinthos“ ([[KV]] 38) in der &amp;quot;Großen Aula&amp;quot; der Universität Salzburg uraufgeführt. Mozart komponierte diese Oper mit 11 Jahren und spielte selbst am Clavicembalo. Im selben Jahr ging es auch wieder auf Reisen, zum zweiten Mal nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ignatz Anton von Weiser]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Enkelin Weisers war die bekannte Prager Pianistin und  Sängerin Josepha Duschek, in deren &amp;quot;Villa Bertramka&amp;quot; W. A. Mozart 1787  die Oper &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039; vollendete&amp;lt;/ref&amp;gt; lieferte als Librettist die literarische Vorlage zu Wolfgang Amadé Mozarts erstem Auftragswerk &amp;quot;Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“, das er [[1767]] gemeinsam mit [[Anton Cajetan Adlgasser]] und [[Michael Haydn]] komponierte (Erster Teil KV 35). Dieses geistliche Singspiel ist das früheste Bühnenwerk des damals elfjährigen  Wolfgang Amadé Mozart. Der zweite Teil wurde von Michael Haydn, der  dritte von Anton Cajetan Adlgasser komponiert. Leider ist nur der von  Mozart komponierte Teil erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Anton Cajetan Adlgasser]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seine Italien-Reisen===&lt;br /&gt;
Diese Zeit des Reisen war für Wolfgang mit Ruhelosigkeit verbunden, führte ihn jedoch an die glanzvollsten Fürstenhöfe seiner Zeit. So feierten die Kinder in München und Wien große Triumphe. &lt;br /&gt;
===== Mozart und das Gerichtsgebäude in Lofer =====&lt;br /&gt;
Am [[13. Dezember]]  [[1769]] war Wolfgang Amadé Mozart, damals 13 Jahre alt, mit seinem Vater Leopold Mozart im [[Gerichtsgebäude Lofer]] zu Gast. Sie befanden sich  gerade auf der Reise zu den Opernhäusern in Italien. Vater Mozart berichtete über den Aufenthalt in [[Lofer]] in einem Brief an seine Frau und  Tochter [[Nannerl]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem ich das Essen  angeordnet, sind wir den Herrn Pfleger&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pfleger]]&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchen gegangen, welcher sehr übl mit uns  zufrieden war, dass wir nicht gleich bei ihm abgestiegen. Weil wir die  Speisen schon angefriemt&amp;lt;ref&amp;gt;bestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; hatten, so  ließen wir solche in die Pfleg&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pflegegericht]]&amp;lt;/ref&amp;gt; bringen, aßen dort, schwätzten bis 10 Uhr,  wurden allda mit einem schönen Zimmer und gutem  Bethe&amp;lt;ref&amp;gt;Bett&amp;lt;/ref&amp;gt; bedient. Ich trank morgens  Caccalotte&amp;lt;ref&amp;gt;Trinkschokolade&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wolfgang aß eine  gute Suppe&#039;&#039;... &#039;&#039;In diesen Gegenden liegt erstaunlich viel Schnee&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 13. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Massimiliano Settimo Graf Lodron]]  zählte am [[25. Dezember]] 1769 zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Mozart im Palazzo Todeschi zu Rovereto, [[Trentino]], gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Interesse an den &amp;quot;Wunderkindern&amp;quot; nachgelassen hatte, waren das Ziel der ersten italienischen Reise (vom [[13. Dezember]] [[1770]] bis [[28. März]] [[1771]] Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Capua, Neapel und Venedig), das musikalische Rüstzeug zu erlernen und einen Kompositionsauftrag für eine Oper zu erhalten. Im Zuge dieser Reise konnte Mozart mehrere Erfolge für sich verbuchen: er wurde in Bologna als Mitglied in die Accademia Filarmonica aufgenommen, und Papst Clemens XIV. erhob Mozart durch die Verleihung des Ordens &amp;quot;vom Goldenen Sporn&amp;quot; in den Adelsstand. Auch die Aufführung seiner ersten für Italien komponierten Opera seria, &amp;quot;Mitridate, Re di Ponto&amp;quot; KV 87, fand in Mailand bei der Uraufführung am [[26. Dezember]] [[1770]] außerordentlichen Beifall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1771 fuhr Mozart noch einmal für zwei Monate nach Mailand. Er sollte als Hochzeitsgeschenk für Erzherzog Ferdinand, Sohn von Maria Theresia, anlässlich der Vermählung mit der reichen Erbprinzessin Maria Beatrix von Modena eine Festoper schreiben. Der Erzherzog war begeistert, trotzdem erhielt Mozart keine Stelle am Hof von Mailand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1772 reiste er zum dritten Mal nach Italien. Mozart komponierte eine neue Oper, den „Lucio Silla“. Die Uraufführung am [[26. Dezember]] wurde aber zu einer Katastrophe: Der Erzherzog kam mit einer dreistündigen Verspätung, vorher durfte man nicht anfangen. Die Sänger und das Publikum waren müde und ausgehungert, als die Aufführung nach Mitternacht endete. Es war Mozarts letzte Reise nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Fürsterzbischof Colloredo===&lt;br /&gt;
Als [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]], ein verständnisvoller Förderer Mozarts, [[1771]] starb, fand er in seinem Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]], einem modernen Fürst der Aufklärung, der [[1772]] Salzburger Fürsterzbischof wurde, keinen so verständnisvollen Fürsten mehr. Es bedeutete dies auch für Salzburg politische und gesellschaftliche Neuerungen. Mozart war gezwungen, wieder ein streng geregeltes Leben zu führen. Dieser Umstand führte zu einem lang andauernden Konflikt mit seinem Dienstherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter [[Hofkonzertmeister]] der [[Salzburger Hofmusik]] war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier (&amp;quot;Lützow-Konzert&amp;quot; KV 246, &amp;quot;Jeunehomme-Konzert&amp;quot; KV 271), &amp;quot;Il Re pastore&amp;quot; KV 208 sowie Teile des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; KV 366 entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadé am [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als [[Hoforganist]] erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Fürsterzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Fürsterzbischofs ab, um dessen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„ … – anstatt daß graf &#039;&#039;Arco&#039;&#039; meine  bittschrift angenommen, oder mir &#039;&#039;audienz&#039;&#039; verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, &#039;&#039;afin&#039;&#039;, – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine &#039;&#039;satisfaction&#039;&#039; deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich &#039;&#039;respect&#039;&#039; haben muß; –.“&#039;&#039;  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mozart geht nach Wien===&lt;br /&gt;
Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist (&amp;quot;Die Entführung aus dem Serail&amp;quot; KV 384, &amp;quot;Der Schauspieldirektor&amp;quot; KV 486, &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] (* [[1762]], ↑ [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mozart reiste mit seiner Frau [[1783]] nach Salzburg, [[1787]] zwei Mal nach Prag zur Aufführung von &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; und zur Uraufführung des &amp;quot;Don Giovanni&amp;quot; KV 527. Seine beiden letzten Opernerfolge erzielte Mozart mit seiner am 6. September [[1791]] in Prag uraufgeführten Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; KV 621 und der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; KV 620 im Freihaustheater in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief am [[4. Jänner]] 1783 schrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater, dass die im Herbst [[1782]] begonnene C-Moll-Messe als Dankesgabe für Constanze gedacht war&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.musikverein.at/monatszeitung/monatszeitung.asp?idx=672 Musikverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1784]] kam sein zweiter Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas]] zur Welt, der eines der beiden überlebenden Kinder von Mozart sein sollte. Am [[15. Jänner]] [[1785]] wurden in Mozarts Wohnung in Anwesenheit des Widmungsträgers drei der sechs Haydn-Quartette aufgeführt, darunter das Quartett KV 387 und das dramatische Quartett KV 421; die Quartettspieler waren Mozart, sein Vater Leopold und die beiden Brüder Tinti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Jänner]] [[1790]] fand die Uraufführung der Opera buffa &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; (KV 588) in Wien statt. Im selben Jahr, am [[23. September]] reiste Mozart zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt/Main über Linz, Regensburg, Nürnberg (&amp;quot;eine häßliche Stadt&amp;quot;), Würzburg (&amp;quot;eine schöne prächtige Stadt&amp;quot;) und Aschaffenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;table border=1 style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr bgcolor=cccccc&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Name&amp;lt;th&amp;gt;Geburtsdatum&amp;lt;th&amp;gt;Todesdatum&amp;lt;th&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Raimund Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[17. Juni]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt; [[19. August]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[21. September]] [[1784]] &amp;lt;td&amp;gt; [[31. Oktober]] [[1858]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Johann Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt; [[18. Oktober]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; [[15. November]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Theresia Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[27. Dezember]] [[1787]] &amp;lt;td&amp;gt;  [[29. Juni]] [[1788]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Anna Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt; [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[26. Juli]] [[1791]] &amp;lt;td&amp;gt; [[29. Juli]] [[1844]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein Todesjahr==&lt;br /&gt;
Am [[9. Mai]] [[1791]] wurde Mozart unbesoldeter stellvertretender Kapellmeister zu St. Stephan in Wien und am [[26. Juli]] wurde Mozarts sechste Kind, [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] geboren. Noch am [[6. September]] wohnte Mozart der Uraufführung seiner Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; (KV 621) bei, die zur Feier der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen stattfand. Noch ein letztes Mal dirigierte Mozart am [[30. September]] die Erstaufführung der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; auf der Wieden in Wien, dann starb er am [[5. Dezember]] [[1791]] im Alter von 35 Jahren an &amp;quot;hitzigem Frieselfieber&amp;quot; in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien, in der er die &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; und sein unvollendet gebliebenes &amp;quot;Requiem&amp;quot; KV 626 komponiert hatte. Vier Wochen nach seinem Tod, am [[7. Jänner]] [[1792]], veröffentlichte das [[Salzburger Intelligenzblatt]] eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem: &amp;quot;Er erhielt einige Monathe vor seinem Tode ein Schreiben ohne Unterschrift mit dem Belangen, ein Requiem zu schreiben, und zu begehren, was er wollte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Begräbnis fand am [[6. Dezember]] auf dem Friedhof St. Marx in Wien statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart komponierte 626 Musikwerke, die nach dem von [[Ludwig Ritter von Köchel]] (* [[1800]]; † [[1877]]) angelegten Verzeichnis, dem Köchelverzeichnis, aufgelistet sind.  Auch wenn es mehrmals korrigiert und erweitert wurde, stellt es heute ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bestimmung der mehr als 600 Kompositionen Mozarts dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeteilt werden die Werke in folgende Musikgattungen: Adagios, Allegretto, Allegros, Andantes, Arien, Ballette, Bearbeitung, Bühnenmusiken, Capriccio, Konzerte für Cello &amp;amp; Cembalo, Cembalosonaten, Choräle, Chorwerke, Divertimenti, Duette, Duos, Fagottkonzerte, Fantasien, Flötenkonzerte &amp;amp; -quartette, Fugen, Geistliche Werke, Hornkonzerte &amp;amp; -quintett, Instrumentationen, Sonstige Kammermusiken, Kanons, Kantaten, Klarinettenkonzert &amp;amp; -quintette, Klavierwerke, -konzerte, -quartette, -sonaten &amp;amp; -trios, Konzerte, Largo, Lieder, Märsche, Menuette, Messen, Motetten, Notturni, Oboenkonzerte, Oboenquartett, Opern, Oratorien, Sonstige Orchesterwerke, Ouvertüren, Polonaise, Präludium, Quartette, Quintette, Romanze, Rondos, Serenaden, Sextett, Sonaten, Streichquartette, -quintette &amp;amp; -trio, Suiten, Symphonien, Tänze, Terzette, Transkriptionen, Trios, Trompetenkonzert, Variationen, Violinkonzerte &amp;amp; -sonaten sowie Sonstige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hildesheimer: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Suhrkamp Verlag, 1977, ISBN 3518370987&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner|Paumgartner, Bernhard]]: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Piper, München, 1991 &lt;br /&gt;
* Dirk Böttger: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. dtv portrait, München, 2003, ISBN 978-3-423-31071-0&lt;br /&gt;
* Ludwig Kusche: &#039;&#039;Liebe zu Mozart&#039;&#039;. Süddeutscher Verlag, München, 1958&lt;br /&gt;
* Joseph Heinz Eibl: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart - Chronik eines Lebens&#039;&#039;, dtv/Bärenreiter, München 1977&lt;br /&gt;
* Silke Leopold (Hg.): &#039;&#039;Mozart Handbuch&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02077-0&lt;br /&gt;
* Maynard Solomon: &#039;&#039;Mozart.Ein Leben&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02084-3&lt;br /&gt;
* Eva Gesine Baur: &#039;&#039;Zu Gast bei Mozart&#039;&#039;. Collection Rolf Heyne 2006 (2. Auflage), ISBN 978-3-89910-220-8&lt;br /&gt;
* [[Internationale Stiftung Mozarteum]] (Hg.): &#039;&#039;Mensch Mozart! Antworten auf die 100 häufigsten Fragen&#039;&#039;. [[Verlag Anton Pustet]] 2006, ISBN 978-3-7025-0517-2&lt;br /&gt;
* Manfred Hermann Schmid: &#039;&#039;Mozart in Salzburg. Ein Ort für sein Talent&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet, 2006, ISBN 978-3-7025-0530-1&lt;br /&gt;
* Internationale Stiftung Mozarteum (Hg.): &#039;&#039;Mozart-Bilder – Bilder Mozarts&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet 2013, ISBN 978-3-7025-0699-5&lt;br /&gt;
* [[Das Leben Mozarts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.salzburg.info/mozart_377.htm Mozart-Biografie]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart.at/ Mozart Heute Magazin]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart-portal.de/de/buehne.htm Übersicht seiner Bühnenwerke]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wolfgang Amadé Mozart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Website Mozart 2006, Biografie Mozarts&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozart-portal.de/pdf/bvk2035leseprobe.pdf. www.mozart-portal.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-teaching-austria.at/02_cont/03content/03_gesch/gesch_pp/aigner/m_mozart2.html Mag. Waltraud Aigner]&lt;br /&gt;
* [http://www.junge-opernfreunde-muenchen.org/Komponisten/Mozart_in_Muenchen.pdf Mozart in München]&lt;br /&gt;
* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze Weber und Wolfgang Amadé Mozart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mozart, Wolfgang Amadé}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alepla</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolfgang_Amad%C3%A9_Mozart&amp;diff=926110</id>
		<title>Wolfgang Amadé Mozart</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolfgang_Amad%C3%A9_Mozart&amp;diff=926110"/>
		<updated>2019-01-12T02:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alepla: /* Erste Kompositionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Frei mozart 2.jpg|thumb|Wolfgang Amadé Mozart auf einem zeitgenössischen Gemälde]]&lt;br /&gt;
[[File:Mozart drawing by Doris Stock 1789.jpg|thumb|Eine Silberstiftzeichnung von Dora (Doris, Dorothea) Stock (* 1760; † 1832) von Wolfgang Amadé Mozart, angefertigt am 17. April 1789; eines von zehn weltweit anerkannten authentischen Mozart-Bildern, die nicht verschollen sind, im Besitz der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart.JPG|thumb|Mozart-Denkmal auf dem [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg|thumb|Das Denkmal für Wolfgang Amadé Mozart am [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart Grab.jpg|thumb|ein &amp;quot;Erinnerungsgrab&amp;quot; an Wolfgang Amadé Mozart am Wiener Friedhof St. Marx, denn die genaue Lage kennt man nicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 4.jpg|thumb|Portrait]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei_mozart_5.jpg|thumb|Portrait, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 1.jpg|thumb|Mozart im Kindesalter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;&#039; (* [[27. Jänner]] [[1756]] in [[Salzburg]]; † [[5. Dezember]] [[1791]] in [[Wien]]) war ein berühmter Komponist und ist Salzburgs bekanntester Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Taufbucheintrag Mozarts lautet &#039;&#039;Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814. Siehe: [http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=8], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; während ihn sein Vater in einem Brief vom [[9. Februar]] 1756 an Johann Jakob Lotter &#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Joan̄es Chrisostomus&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Wolfgang&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039; nennt. Der erste und letzte Vorname erinnert an seinen Taufpaten &#039;&#039;Joannes Theophilus Pergmayr&#039;&#039; und &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039; an seinen Großvater &#039;&#039;Wolfgang Nicolaus Pertl&#039;&#039;. Später musste er sich nach seinem Firmpaten zusätzlich &#039;&#039;Sigismundus&#039;&#039; nennen lassen. Als Kind wurde er meist mit &#039;&#039;Wolferl&#039;&#039; gerufen, über ihn wurde mit &#039;&#039;das Wolferl&#039;&#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Rufname war außerhalb der Familie durchgehend &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039;, dazu übersetzte er den griechichen Namen &#039;&#039;Theophilus&#039;&#039; (&amp;quot;Gottlieb&amp;quot;) ins Französische, nämlich &#039;&#039;Amadé&#039;&#039;, nur auf seinen Italien-Reisen unterschrieb er mit &#039;&#039;Wolfgango Amadeo Mozart&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinisierte Variante setzte sich im 20. Jahrhundert durch, als sich [[E. T. A. Hoffmann]] in Würdigung des Künstlers &#039;&#039;Ernst Theodor Amadeus Hoffmann&#039;&#039; nannte. In der Folge wurde diese wenig authentische Schreibweise von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab seiner Paris-Reise 1777 schrieb er sich manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;è&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;é&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=892&amp;amp;cat=2 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere Schreibweise wird nun von der [[Stiftung Mozarteum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Dr. [[Armin Brinzing]], Leiter der [[Bibliotheca Mozartiana]] der Stiftung Mozarteum im Gespräch mit [[Peter Krackowizer]] am 2. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der aktuellen Mozartforschung verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. z.B.: Hildegard Herrmann-Schneider: &#039;&#039;Die Spaur-Messe KV 257 von Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. [http://musikgeschichten.musikland-tirol.at/content/musikintirol/info/zur-spaur-messe-kv-257-von-wolfgang-amade-mozart.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===Seine Kinderjahre===&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart wurde als siebentes Kind von [[Leopold Mozart]], &amp;quot;Hochfürstlicher Salzburgischer Kammermusikus&amp;quot; ([[1719]] - [[1787]]), und seiner aus [[St. Gilgen]] am [[Wolfgangsee]] stammenden Gattin [[Anna Maria Walburga Pertl]] ([[1720]] - [[1778]]) geboren. Von Mozarts Geschwistern überlebte nur Maria Anna, genannt &amp;quot;[[Nannerl]]&amp;quot; ([[1751]] - [[1829]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Kindern, insbesondere beim jüngeren Bruder Wolfgang, machte sich früh eine außerordentliche musikalische Begabung bemerkbar. Der Vater schränkte sein eigenes musikalisches Schaffen zugunsten der Erziehung und Förderung seiner Kinder weitgehend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fünfjähriger trat Mozart am [[1. September]] [[1761]] im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ (Musik von [[Johann Ernst Eberlin]], Text von P. Marian Wimmer) als tanzender Page in der [[Große Aula|Großen Aula]] der [[Universität Salzburg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erste Kompositionen====&lt;br /&gt;
1761 entstanden die ersten Kompositionen Wolfgangs. Am [[12. Jänner]] [[1762]] begab sich Leopold Mozart mit seiner Familie zum ersten Mal auf Reisen. Zunächst nach München, dann am [[13. Oktober]] 1762 die erste Audienz bei der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[9. Juni]] [[1763]] bis zum [[29. November]] [[1766]] führte eine Reise die Familie Mozart nach Westeuropa: Deutschland, auch die − damals österreichischen − Niederlande, ferner Frankreich und London waren ihre Ziele.  Allein im deutschen Sprachraum gastierten die Mozarts in mehr als 18 Städten von [[Wasserburg am Inn]] bis Aachen. Wolfgang ist bei Reiseantritt sieben Jahre alt, seine Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart|Maria Anna]] elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[13. Mai]] [[1767]] wurde seine Jugendoper „Apollo et Hyacinthos“ ([[KV]] 38) in der &amp;quot;Großen Aula&amp;quot; der Universität Salzburg uraufgeführt. Mozart komponierte diese Oper mit 11 Jahren und spielte selbst am Clavicembalo. Im selben Jahr ging es auch wieder auf Reisen, zum zweiten Mal nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ignatz Anton von Weiser]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Enkelin Weisers war die bekannte Prager Pianistin und  Sängerin Josepha Duschek, in deren &amp;quot;Villa Bertramka&amp;quot; W. A. Mozart 1787  die Oper &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039; vollendete&amp;lt;/ref&amp;gt; lieferte als Librettist die literarische Vorlage zu Wolfgang Amadé Mozarts erstem Auftragswerk &amp;quot;Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“, das er [[1767]] gemeinsam mit [[Anton Cajetan Adlgasser]] und [[Michael Haydn]] komponierte (Erster Teil KV 35). Dieses geistliche Singspiel ist das früheste Bühnenwerk des damals elfjährigen  Wolfgang Amadé Mozart. Der zweite Teil wurde von Michael Haydn, der  dritte von Anton Cajetan Adlgasser komponiert. Leider ist nur der von  Mozart komponierte Teil erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Anton Cajetan Adlgasser]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seine Italien-Reisen===&lt;br /&gt;
Diese Zeit des Reisen war für Wolfgang mit Ruhelosigkeit verbunden, führte ihn jedoch an die glanzvollsten Fürstenhöfe seiner Zeit. So feierten die Kinder in München und Wien große Triumphe. &lt;br /&gt;
===== Mozart und das Gerichtsgebäude in Lofer =====&lt;br /&gt;
Am [[13. Dezember]]  [[1769]] war Wolfgang Amadé Mozart, damals 13 Jahre alt, mit seinem Vater Leopold Mozart im [[Gerichtsgebäude Lofer]] zu Gast. Sie befanden sich  gerade auf der Reise zu den Opernhäusern in Italien. Vater Mozart berichtete über den Aufenthalt in [[Lofer]] in einem Brief an seine Frau und  Tochter [[Nannerl]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem ich das Essen  angeordnet, sind wir den Herrn Pfleger&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pfleger]]&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchen gegangen, welcher sehr übl mit uns  zufrieden war, dass wir nicht gleich bei ihm abgestiegen. Weil wir die  Speisen schon angefriemt&amp;lt;ref&amp;gt;bestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; hatten, so  ließen wir solche in die Pfleg&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pflegegericht]]&amp;lt;/ref&amp;gt; bringen, aßen dort, schwätzten bis 10 Uhr,  wurden allda mit einem schönen Zimmer und gutem  Bethe&amp;lt;ref&amp;gt;Bett&amp;lt;/ref&amp;gt; bedient. Ich trank morgens  Caccalotte&amp;lt;ref&amp;gt;Trinkschokolade&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wolfgang aß eine  gute Suppe&#039;&#039;... &#039;&#039;In diesen Gegenden liegt erstaunlich viel Schnee&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 13. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Massimiliano Settimo Graf Lodron]]  zählte am [[25. Dezember]] 1769 zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Mozart im Palazzo Todeschi zu Rovereto, [[Trentino]], gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Interesse an den &amp;quot;Wunderkindern&amp;quot; nachgelassen hatte, waren das Ziel der ersten italienischen Reise (vom [[13. Dezember]] [[1770]] bis [[28. März]] [[1771]] Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Capua, Neapel und Venedig), das musikalische Rüstzeug zu erlernen und einen Kompositionsauftrag für eine Oper zu erhalten. Im Zuge dieser Reise konnte Mozart mehrere Erfolge für sich verbuchen: er wurde in Bologna als Mitglied in die Accademia Filarmonica aufgenommen, und Papst Clemens XIV. erhob Mozart durch die Verleihung des Ordens &amp;quot;vom Goldenen Sporn&amp;quot; in den Adelsstand. Auch die Aufführung seiner ersten für Italien komponierten Opera seria, &amp;quot;Mitridate, Re di Ponto&amp;quot; KV 87, fand in Mailand bei der Uraufführung am [[26. Dezember]] [[1770]] außerordentlichen Beifall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1771 fuhr Mozart noch einmal für zwei Monate nach Mailand. Er sollte als Hochzeitsgeschenk für Erzherzog Ferdinand, Sohn von Maria Theresia, anlässlich der Vermählung mit der reichen Erbprinzessin Maria Beatrix von Modena eine Festoper schreiben. Der Erzherzog war begeistert, trotzdem erhielt Mozart keine Stelle am Hof von Mailand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1772 reiste er zum dritten Mal nach Italien. Mozart komponierte eine neue Oper, den „Lucio Silla“. Die Uraufführung am [[26. Dezember]] wurde aber zu einer Katastrophe: Der Erzherzog kam mit einer dreistündigen Verspätung, vorher durfte man nicht anfangen. Die Sänger und das Publikum waren müde und ausgehungert, als die Aufführung nach Mitternacht endete. Es war Mozarts letzte Reise nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Fürsterzbischof Colloredo===&lt;br /&gt;
Als [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]], ein verständnisvoller Förderer Mozarts, [[1771]] starb, fand er in seinem Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]], einem modernen Fürst der Aufklärung, der [[1772]] Salzburger Fürsterzbischof wurde, keinen so verständnisvollen Fürsten mehr. Es bedeutete dies auch für Salzburg politische und gesellschaftliche Neuerungen. Mozart war gezwungen, wieder ein streng geregeltes Leben zu führen. Dieser Umstand führte zu einem lang andauernden Konflikt mit seinem Dienstherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter [[Hofkonzertmeister]] der [[Salzburger Hofmusik]] war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier (&amp;quot;Lützow-Konzert&amp;quot; KV 246, &amp;quot;Jeunehomme-Konzert&amp;quot; KV 271), &amp;quot;Il Re pastore&amp;quot; KV 208 sowie Teile des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; KV 366 entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadéam [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als [[Hoforganist]] erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Fürsterzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Fürsterzbischofs ab, um dessen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„ … – anstatt daß graf &#039;&#039;Arco&#039;&#039; meine  bittschrift angenommen, oder mir &#039;&#039;audienz&#039;&#039; verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, &#039;&#039;afin&#039;&#039;, – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine &#039;&#039;satisfaction&#039;&#039; deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich &#039;&#039;respect&#039;&#039; haben muß; –.“&#039;&#039;  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mozart geht nach Wien===&lt;br /&gt;
Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist (&amp;quot;Die Entführung aus dem Serail&amp;quot; KV 384, &amp;quot;Der Schauspieldirektor&amp;quot; KV 486, &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] (* [[1762]], ↑ [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mozart reiste mit seiner Frau [[1783]] nach Salzburg, [[1787]] zwei Mal nach Prag zur Aufführung von &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; und zur Uraufführung des &amp;quot;Don Giovanni&amp;quot; KV 527. Seine beiden letzten Opernerfolge erzielte Mozart mit seiner am 6. September [[1791]] in Prag uraufgeführten Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; KV 621 und der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; KV 620 im Freihaustheater in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief am [[4. Jänner]] 1783 schrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater, dass die im Herbst [[1782]] begonnene C-Moll-Messe als Dankesgabe für Constanze gedacht war&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.musikverein.at/monatszeitung/monatszeitung.asp?idx=672 Musikverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1784]] kam sein zweiter Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas]] zur Welt, der eines der beiden überlebenden Kinder von Mozart sein sollte. Am [[15. Jänner]] [[1785]] wurden in Mozarts Wohnung in Anwesenheit des Widmungsträgers drei der sechs Haydn-Quartette aufgeführt, darunter das Quartett KV 387 und das dramatische Quartett KV 421; die Quartettspieler waren Mozart, sein Vater Leopold und die beiden Brüder Tinti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Jänner]] [[1790]] fand die Uraufführung der Opera buffa &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; (KV 588) in Wien statt. Im selben Jahr, am [[23. September]] reiste Mozart zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt/Main über Linz, Regensburg, Nürnberg (&amp;quot;eine häßliche Stadt&amp;quot;), Würzburg (&amp;quot;eine schöne prächtige Stadt&amp;quot;) und Aschaffenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;table border=1 style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr bgcolor=cccccc&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Name&amp;lt;th&amp;gt;Geburtsdatum&amp;lt;th&amp;gt;Todesdatum&amp;lt;th&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Raimund Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[17. Juni]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt; [[19. August]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[21. September]] [[1784]] &amp;lt;td&amp;gt; [[31. Oktober]] [[1858]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Johann Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt; [[18. Oktober]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; [[15. November]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Theresia Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[27. Dezember]] [[1787]] &amp;lt;td&amp;gt;  [[29. Juni]] [[1788]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Anna Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt; [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[26. Juli]] [[1791]] &amp;lt;td&amp;gt; [[29. Juli]] [[1844]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein Todesjahr==&lt;br /&gt;
Am [[9. Mai]] [[1791]] wurde Mozart unbesoldeter stellvertretender Kapellmeister zu St. Stephan in Wien und am [[26. Juli]] wurde Mozarts sechste Kind, [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] geboren. Noch am [[6. September]] wohnte Mozart der Uraufführung seiner Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; (KV 621) bei, die zur Feier der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen stattfand. Noch ein letztes Mal dirigierte Mozart am [[30. September]] die Erstaufführung der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; auf der Wieden in Wien, dann starb er am [[5. Dezember]] [[1791]] im Alter von 35 Jahren an &amp;quot;hitzigem Frieselfieber&amp;quot; in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien, in der er die &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; und sein unvollendet gebliebenes &amp;quot;Requiem&amp;quot; KV 626 komponiert hatte. Vier Wochen nach seinem Tod, am [[7. Jänner]] [[1792]], veröffentlichte das [[Salzburger Intelligenzblatt]] eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem: &amp;quot;Er erhielt einige Monathe vor seinem Tode ein Schreiben ohne Unterschrift mit dem Belangen, ein Requiem zu schreiben, und zu begehren, was er wollte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Begräbnis fand am [[6. Dezember]] auf dem Friedhof St. Marx in Wien statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart komponierte 626 Musikwerke, die nach dem von [[Ludwig Ritter von Köchel]] (* [[1800]]; † [[1877]]) angelegten Verzeichnis, dem Köchelverzeichnis, aufgelistet sind.  Auch wenn es mehrmals korrigiert und erweitert wurde, stellt es heute ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bestimmung der mehr als 600 Kompositionen Mozarts dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeteilt werden die Werke in folgende Musikgattungen: Adagios, Allegretto, Allegros, Andantes, Arien, Ballette, Bearbeitung, Bühnenmusiken, Capriccio, Konzerte für Cello &amp;amp; Cembalo, Cembalosonaten, Choräle, Chorwerke, Divertimenti, Duette, Duos, Fagottkonzerte, Fantasien, Flötenkonzerte &amp;amp; -quartette, Fugen, Geistliche Werke, Hornkonzerte &amp;amp; -quintett, Instrumentationen, Sonstige Kammermusiken, Kanons, Kantaten, Klarinettenkonzert &amp;amp; -quintette, Klavierwerke, -konzerte, -quartette, -sonaten &amp;amp; -trios, Konzerte, Largo, Lieder, Märsche, Menuette, Messen, Motetten, Notturni, Oboenkonzerte, Oboenquartett, Opern, Oratorien, Sonstige Orchesterwerke, Ouvertüren, Polonaise, Präludium, Quartette, Quintette, Romanze, Rondos, Serenaden, Sextett, Sonaten, Streichquartette, -quintette &amp;amp; -trio, Suiten, Symphonien, Tänze, Terzette, Transkriptionen, Trios, Trompetenkonzert, Variationen, Violinkonzerte &amp;amp; -sonaten sowie Sonstige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hildesheimer: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Suhrkamp Verlag, 1977, ISBN 3518370987&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner|Paumgartner, Bernhard]]: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Piper, München, 1991 &lt;br /&gt;
* Dirk Böttger: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. dtv portrait, München, 2003, ISBN 978-3-423-31071-0&lt;br /&gt;
* Ludwig Kusche: &#039;&#039;Liebe zu Mozart&#039;&#039;. Süddeutscher Verlag, München, 1958&lt;br /&gt;
* Joseph Heinz Eibl: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart - Chronik eines Lebens&#039;&#039;, dtv/Bärenreiter, München 1977&lt;br /&gt;
* Silke Leopold (Hg.): &#039;&#039;Mozart Handbuch&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02077-0&lt;br /&gt;
* Maynard Solomon: &#039;&#039;Mozart.Ein Leben&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02084-3&lt;br /&gt;
* Eva Gesine Baur: &#039;&#039;Zu Gast bei Mozart&#039;&#039;. Collection Rolf Heyne 2006 (2. Auflage), ISBN 978-3-89910-220-8&lt;br /&gt;
* [[Internationale Stiftung Mozarteum]] (Hg.): &#039;&#039;Mensch Mozart! Antworten auf die 100 häufigsten Fragen&#039;&#039;. [[Verlag Anton Pustet]] 2006, ISBN 978-3-7025-0517-2&lt;br /&gt;
* Manfred Hermann Schmid: &#039;&#039;Mozart in Salzburg. Ein Ort für sein Talent&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet, 2006, ISBN 978-3-7025-0530-1&lt;br /&gt;
* Internationale Stiftung Mozarteum (Hg.): &#039;&#039;Mozart-Bilder – Bilder Mozarts&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet 2013, ISBN 978-3-7025-0699-5&lt;br /&gt;
* [[Das Leben Mozarts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.salzburg.info/mozart_377.htm Mozart-Biografie]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart.at/ Mozart Heute Magazin]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart-portal.de/de/buehne.htm Übersicht seiner Bühnenwerke]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wolfgang Amadé Mozart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Website Mozart 2006, Biografie Mozarts&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozart-portal.de/pdf/bvk2035leseprobe.pdf. www.mozart-portal.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-teaching-austria.at/02_cont/03content/03_gesch/gesch_pp/aigner/m_mozart2.html Mag. Waltraud Aigner]&lt;br /&gt;
* [http://www.junge-opernfreunde-muenchen.org/Komponisten/Mozart_in_Muenchen.pdf Mozart in München]&lt;br /&gt;
* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze Weber und Wolfgang Amadé Mozart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mozart, Wolfgang Amadé}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alepla</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Wolfgang_Amad%C3%A9_Mozart&amp;diff=926107</id>
		<title>Wolfgang Amadé Mozart</title>
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		<updated>2019-01-12T02:48:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alepla: /* Erste Kompositionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Frei mozart 2.jpg|thumb|Wolfgang Amadé Mozart auf einem zeitgenössischen Gemälde]]&lt;br /&gt;
[[File:Mozart drawing by Doris Stock 1789.jpg|thumb|Eine Silberstiftzeichnung von Dora (Doris, Dorothea) Stock (* 1760; † 1832) von Wolfgang Amadé Mozart, angefertigt am 17. April 1789; eines von zehn weltweit anerkannten authentischen Mozart-Bildern, die nicht verschollen sind, im Besitz der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart.JPG|thumb|Mozart-Denkmal auf dem [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal_Wolfgang_Amadeus_Mozart.jpg|thumb|Das Denkmal für Wolfgang Amadé Mozart am [[Kapuzinerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Mozart Grab.jpg|thumb|ein &amp;quot;Erinnerungsgrab&amp;quot; an Wolfgang Amadé Mozart am Wiener Friedhof St. Marx, denn die genaue Lage kennt man nicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 4.jpg|thumb|Portrait]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei_mozart_5.jpg|thumb|Portrait, Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frei mozart 1.jpg|thumb|Mozart im Kindesalter]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;&#039; (* [[27. Jänner]] [[1756]] in [[Salzburg]]; † [[5. Dezember]] [[1791]] in [[Wien]]) war ein berühmter Komponist und ist Salzburgs bekanntester Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Taufbucheintrag Mozarts lautet &#039;&#039;Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814. Siehe: [http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=8], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; während ihn sein Vater in einem Brief vom [[9. Februar]] 1756 an Johann Jakob Lotter &#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Joan̄es Chrisostomus&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Wolfgang&amp;lt;/u&amp;gt;, &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039; nennt. Der erste und letzte Vorname erinnert an seinen Taufpaten &#039;&#039;Joannes Theophilus Pergmayr&#039;&#039; und &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039; an seinen Großvater &#039;&#039;Wolfgang Nicolaus Pertl&#039;&#039;. Später musste er sich nach seinem Firmpaten zusätzlich &#039;&#039;Sigismundus&#039;&#039; nennen lassen. Als Kind wurde er meist mit &#039;&#039;Wolferl&#039;&#039; gerufen, über ihn wurde mit &#039;&#039;das Wolferl&#039;&#039; gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Rufname war außerhalb der Familie durchgehend &#039;&#039;Wolfgang&#039;&#039;, dazu übersetzte er den griechichen Namen &#039;&#039;Theophilus&#039;&#039; (&amp;quot;Gottlieb&amp;quot;) ins Französische, nämlich &#039;&#039;Amadé&#039;&#039;, nur auf seinen Italien-Reisen unterschrieb er mit &#039;&#039;Wolfgango Amadeo Mozart&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinisierte Variante setzte sich im 20. Jahrhundert durch, als sich [[E. T. A. Hoffmann]] in Würdigung des Künstlers &#039;&#039;Ernst Theodor Amadeus Hoffmann&#039;&#039; nannte. In der Folge wurde diese wenig authentische Schreibweise von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab seiner Paris-Reise 1777 schrieb er sich manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;è&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, manchmal &#039;&#039;Wolfgang Amad&#039;&#039;&#039;é&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dme.mozarteum.at/DME/briefe/letter.php?mid=892&amp;amp;cat=2 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Letztere Schreibweise wird nun von der [[Stiftung Mozarteum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Dr. [[Armin Brinzing]], Leiter der [[Bibliotheca Mozartiana]] der Stiftung Mozarteum im Gespräch mit [[Peter Krackowizer]] am 2. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der aktuellen Mozartforschung verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. z.B.: Hildegard Herrmann-Schneider: &#039;&#039;Die Spaur-Messe KV 257 von Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. [http://musikgeschichten.musikland-tirol.at/content/musikintirol/info/zur-spaur-messe-kv-257-von-wolfgang-amade-mozart.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===Seine Kinderjahre===&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart wurde als siebentes Kind von [[Leopold Mozart]], &amp;quot;Hochfürstlicher Salzburgischer Kammermusikus&amp;quot; ([[1719]] - [[1787]]), und seiner aus [[St. Gilgen]] am [[Wolfgangsee]] stammenden Gattin [[Anna Maria Walburga Pertl]] ([[1720]] - [[1778]]) geboren. Von Mozarts Geschwistern überlebte nur Maria Anna, genannt &amp;quot;[[Nannerl]]&amp;quot; ([[1751]] - [[1829]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Kindern, insbesondere beim jüngeren Bruder Wolfgang, machte sich früh eine außerordentliche musikalische Begabung bemerkbar. Der Vater schränkte sein eigenes musikalisches Schaffen zugunsten der Erziehung und Förderung seiner Kinder weitgehend ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fünfjähriger trat Mozart am [[1. September]] [[1761]] im Schuldrama „Sigismundus Hungariae Rex“ (Musik von [[Johann Ernst Eberlin]], Text von P. Marian Wimmer) als tanzender Page in der [[Große Aula|Großen Aula]] der [[Universität Salzburg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erste Kompositionen====&lt;br /&gt;
1761 entstanden die ersten Kompositionen Wolfgangs. Am [[12. Jänner]] [[1762]] begab sich Leopold Mozart mit seiner Familie zum ersten Mal auf Reisen. Zunächst nach München, dann am [[13. Oktober]] 1762 die erste Audienz bei der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[9. Juni]] [[1763]] bis zum [[29. November]] [[1766]] führte eine Reise die Familie Mozart nach Westeuropa: Deutschland, auch die − damals österreichischen − Niederlande, ferner Frankreich und London waren ihre Ziele.  Allein im deutschen Sprachraum gastierten die Mozarts in mehr als 18 Städten von [[Wasserburg am Inn]] bis Aachen. Wolfgang ist bei Reiseantritt sieben Jahre alt, seine Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart|Maria Anna]] elf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[13. Mai]] [[1767]] wurde seine Jugendoper „Apollo et Hyacinthos“ ([[KV]] 38) in der &amp;quot;Großen Aula&amp;quot; der Universität Salzburg uraufgeführt. Mozart komponierte diese Oper mit 11 Jahren und spielte selbst am Clavicembalo. Im selben Jahr ging es auch wieder auf Reisen, zum zweiten Mal nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ignatz Anton von Weiser]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Enkelin Weisers war die bekannte Prager Pianistin und  Sängerin Josepha Duschek, in deren &amp;quot;Villa Bertramka&amp;quot; W. A. Mozart 1787  die Oper &#039;&#039;Don Giovanni&#039;&#039; vollendete&amp;lt;/ref&amp;gt; lieferte als Librettist die literarische Vorlage zu Wolfgang Amadé Mozarts erstem Auftragswerk &amp;quot;Die Schuldigkeit des Ersten Gebots“ das er [[1767]] gemeinsam mit [[Anton Cajetan Adlgasser]] und [[Michael Haydn]] komponierte (Erster Teil KV 35). Dieses geistliche Singspiel ist das früheste Bühnenwerk des damals elfjährigen  Wolfgang Amadé Mozart. Der zweite Teil wurde von Michael Haydn, der  dritte von Anton Cajetan Adlgasser komponiert. Leider ist nur der von  Mozart komponierte Teil erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Anton Cajetan Adlgasser]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seine Italien-Reisen===&lt;br /&gt;
Diese Zeit des Reisen war für Wolfgang mit Ruhelosigkeit verbunden, führte ihn jedoch an die glanzvollsten Fürstenhöfe seiner Zeit. So feierten die Kinder in München und Wien große Triumphe. &lt;br /&gt;
===== Mozart und das Gerichtsgebäude in Lofer =====&lt;br /&gt;
Am [[13. Dezember]]  [[1769]] war Wolfgang Amadé Mozart, damals 13 Jahre alt, mit seinem Vater Leopold Mozart im [[Gerichtsgebäude Lofer]] zu Gast. Sie befanden sich  gerade auf der Reise zu den Opernhäusern in Italien. Vater Mozart berichtete über den Aufenthalt in [[Lofer]] in einem Brief an seine Frau und  Tochter [[Nannerl]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachdem ich das Essen  angeordnet, sind wir den Herrn Pfleger&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pfleger]]&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchen gegangen, welcher sehr übl mit uns  zufrieden war, dass wir nicht gleich bei ihm abgestiegen. Weil wir die  Speisen schon angefriemt&amp;lt;ref&amp;gt;bestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; hatten, so  ließen wir solche in die Pfleg&amp;lt;ref&amp;gt;siehe  [[Pflegegericht]]&amp;lt;/ref&amp;gt; bringen, aßen dort, schwätzten bis 10 Uhr,  wurden allda mit einem schönen Zimmer und gutem  Bethe&amp;lt;ref&amp;gt;Bett&amp;lt;/ref&amp;gt; bedient. Ich trank morgens  Caccalotte&amp;lt;ref&amp;gt;Trinkschokolade&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wolfgang aß eine  gute Suppe&#039;&#039;... &#039;&#039;In diesen Gegenden liegt erstaunlich viel Schnee&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 13. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Massimiliano Settimo Graf Lodron]]  zählte am [[25. Dezember]] 1769 zu den erlauchten Gästen eines Konzertes, das der junge Mozart im Palazzo Todeschi zu Rovereto, [[Trentino]], gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Interesse an den &amp;quot;Wunderkindern&amp;quot; nachgelassen hatte, waren das Ziel der ersten italienischen Reise (vom [[13. Dezember]] [[1770]] bis [[28. März]] [[1771]] Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Capua, Neapel und Venedig), das musikalische Rüstzeug zu erlernen und einen Kompositionsauftrag für eine Oper zu erhalten. Im Zuge dieser Reise konnte Mozart mehrere Erfolge für sich verbuchen: er wurde in Bologna als Mitglied in die Accademia Filarmonica aufgenommen, und Papst Clemens XIV. erhob Mozart durch die Verleihung des Ordens &amp;quot;vom Goldenen Sporn&amp;quot; in den Adelsstand. Auch die Aufführung seiner ersten für Italien komponierten Opera seria, &amp;quot;Mitridate, Re di Ponto&amp;quot; KV 87, fand in Mailand bei der Uraufführung am [[26. Dezember]] [[1770]] außerordentlichen Beifall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1771 fuhr Mozart noch einmal für zwei Monate nach Mailand. Er sollte als Hochzeitsgeschenk für Erzherzog Ferdinand, Sohn von Maria Theresia, anlässlich der Vermählung mit der reichen Erbprinzessin Maria Beatrix von Modena eine Festoper schreiben. Der Erzherzog war begeistert, trotzdem erhielt Mozart keine Stelle am Hof von Mailand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1772 reiste er zum dritten Mal nach Italien. Mozart komponierte eine neue Oper, den „Lucio Silla“. Die Uraufführung am [[26. Dezember]] wurde aber zu einer Katastrophe: Der Erzherzog kam mit einer dreistündigen Verspätung, vorher durfte man nicht anfangen. Die Sänger und das Publikum waren müde und ausgehungert, als die Aufführung nach Mitternacht endete. Es war Mozarts letzte Reise nach Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unter Fürsterzbischof Colloredo===&lt;br /&gt;
Als [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]], ein verständnisvoller Förderer Mozarts, [[1771]] starb, fand er in seinem Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]], einem modernen Fürst der Aufklärung, der [[1772]] Salzburger Fürsterzbischof wurde, keinen so verständnisvollen Fürsten mehr. Es bedeutete dies auch für Salzburg politische und gesellschaftliche Neuerungen. Mozart war gezwungen, wieder ein streng geregeltes Leben zu führen. Dieser Umstand führte zu einem lang andauernden Konflikt mit seinem Dienstherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verzweifelte Suche auf weiteren Reisen nach Italien, Wien und München nach einer geeigneten Anstellung für den jungen Musiker und Komponisten, der seit [[1769]] unbesoldeter, seit [[21. August]] [[1772]] besoldeter [[Hofkonzertmeister]] der [[Salzburger Hofmusik]] war, blieb jedoch erfolglos. So übersiedelte die Familie [[1773]] in das Haus am Hannibalplatz, dem heutigen [[Makartplatz]] (Mozart-Wohnhaus), wo zahlreiche Sinfonien, Serenaden, Divertimenti, fünf Konzerte für Klavier (&amp;quot;Lützow-Konzert&amp;quot; KV 246, &amp;quot;Jeunehomme-Konzert&amp;quot; KV 271), &amp;quot;Il Re pastore&amp;quot; KV 208 sowie Teile des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; KV 366 entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[23. September]] [[1777]] brach Mozart um 6 Uhr früh nur in Begleitung seiner Mutter Anna Maria zu einer Reise in Richtung Mannheim und Paris auf, da das Urlaubsgesuch des Vaters von Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo abgelehnt worden war. Er übernachtete in [[Waging am See]]. Nach dem Tod seiner Mutter in Paris am [[3. Juli]] [[1778]] drängte ihn sein Vater zur Heimreise nach Salzburg, wo Wolfgang Amadéam [[17. Jänner]] [[1779]] mit einem Jahresgehalt von 450 [[Gulden]] als [[Hoforganist]] erneut in den Hofdienst aufgenommen wurde. Die erfolgreiche Aufführung des &amp;quot;Idomeneo&amp;quot; am [[29. Jänner]] [[1781]] am Münchner Hoftheater war der Beginn des Endes seiner Tätigkeit beim Salzburger Fürsterzbischof. Am [[12. März]] [[1781]] reiste Mozart nach längerem Aufenthalt in München auf Weisung des Fürsterzbischofs ab, um dessen [[Salzburger Fürstenhof|Hofstaat]] nach Wien zu folgen, wo es zum Bruch mit Colloredo und Verbleiben in Wien kam. Der Fußtritt in Wien des erzbischöflichen Angestellten [[Karl Joseph Felix Graf von Arco]] am [[10. Mai]] [[1781]] beendete das Arbeitsverhältnis Mozarts mit dem Fürsterzbischof und am [[8. Juni]] kam es zum endgültigen Bruch mit dem Fürsterzbischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„ … – anstatt daß graf &#039;&#039;Arco&#039;&#039; meine  bittschrift angenommen, oder mir &#039;&#039;audienz&#039;&#039; verschafet, oder gerathen  hätte selbe nachzuschicken, oder mir zugeredet hätte die sache noch so  zu lassen, und besser zu überlegen, &#039;&#039;afin&#039;&#039;, – was er gewollt hätte –  Nein – da schmeist er mich zur thüre hinaus, und giebt mir einen tritt  im hintern. – Nun, das heisst auf teutsch, daß Salzburg nicht mehr für  mich ist; ausgenommen mit guter gelegenheit dem hr. grafen wieder  ingleichen einen tritt im arsch zu geben, und sollte es auf öfentlicher  gasse geschehen. – ich begehre gar keine &#039;&#039;satisfaction&#039;&#039; deswegen beym  Erzbischof, denn er wäre nicht im stande sie mir auf solche art zu  verschaffen, wie ich sie mir selbst nehmen muß; sondern ich werde  nächster tägen dem hr. grafen schreiben, was er sich von mir zuverlässig  zu gewarten hat, sobald das glück will daß ich ihn treffe, es mag seyn  wo es will, nur an keinen ort wo ich &#039;&#039;respect&#039;&#039; haben muß; –.“&#039;&#039;  (Wolfgangs Brief an den Vater vom 13. Juni  1781)[http://www.zeno.org/Musik/M/Schiedermair,%20Ludwig/Die%20Briefe%20W.A.%20Mozarts%20und%20seiner%20Familie/Zweiter%20Band/Siebente%20Reihe/180.%20an%20den%20Vater,%20Wien,%2013.%20Juni%201781]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mozart geht nach Wien===&lt;br /&gt;
Mozart versuchte sich daraufhin in Wien als freischaffender Künstler und finanzierte seinen Lebensunterhalt vornehmlich als Opernkomponist (&amp;quot;Die Entführung aus dem Serail&amp;quot; KV 384, &amp;quot;Der Schauspieldirektor&amp;quot; KV 486, &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; KV 492), als Klaviervirtuose mit eigenen Kompositionen und als Lehrer. Am [[4. August]] [[1782]] heiratete er im Wiener Stephansdom [[Constanze Weber]] (* [[1762]], ↑ [[1842]]). Von Seiten der Nachwelt wurden ihr später Verschwendungssucht, Gefühlskälte und (nach dem Tode ihres Mannes) Geschäftstüchtigkeit vorgeworfen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mozart reiste mit seiner Frau [[1783]] nach Salzburg, [[1787]] zwei Mal nach Prag zur Aufführung von &amp;quot;Le Nozze di Figaro&amp;quot; und zur Uraufführung des &amp;quot;Don Giovanni&amp;quot; KV 527. Seine beiden letzten Opernerfolge erzielte Mozart mit seiner am 6. September [[1791]] in Prag uraufgeführten Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; KV 621 und der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; KV 620 im Freihaustheater in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief am [[4. Jänner]] 1783 schrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater, dass die im Herbst [[1782]] begonnene C-Moll-Messe als Dankesgabe für Constanze gedacht war&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.musikverein.at/monatszeitung/monatszeitung.asp?idx=672 Musikverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1784]] kam sein zweiter Sohn [[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas]] zur Welt, der eines der beiden überlebenden Kinder von Mozart sein sollte. Am [[15. Jänner]] [[1785]] wurden in Mozarts Wohnung in Anwesenheit des Widmungsträgers drei der sechs Haydn-Quartette aufgeführt, darunter das Quartett KV 387 und das dramatische Quartett KV 421; die Quartettspieler waren Mozart, sein Vater Leopold und die beiden Brüder Tinti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[26. Jänner]] [[1790]] fand die Uraufführung der Opera buffa &#039;&#039;Così fan tutte&#039;&#039; (KV 588) in Wien statt. Im selben Jahr, am [[23. September]] reiste Mozart zur Krönung Leopolds II. nach Frankfurt/Main über Linz, Regensburg, Nürnberg (&amp;quot;eine häßliche Stadt&amp;quot;), Würzburg (&amp;quot;eine schöne prächtige Stadt&amp;quot;) und Aschaffenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;table border=1 style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr bgcolor=cccccc&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Name&amp;lt;th&amp;gt;Geburtsdatum&amp;lt;th&amp;gt;Todesdatum&amp;lt;th&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Raimund Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[17. Juni]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt; [[19. August]] [[1783]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Karl Thomas Mozart|Karl Thomas Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[21. September]] [[1784]] &amp;lt;td&amp;gt; [[31. Oktober]] [[1858]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Johann Leopold Mozart&amp;lt;td&amp;gt; [[18. Oktober]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; [[15. November]] [[1786]] &amp;lt;td&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Theresia Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[27. Dezember]] [[1787]] &amp;lt;td&amp;gt;  [[29. Juni]] [[1788]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;Anna Mozart&amp;lt;td&amp;gt;  [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt; [[16. November]] [[1789]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;[[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang Mozart]]&amp;lt;td&amp;gt; [[26. Juli]] [[1791]] &amp;lt;td&amp;gt; [[29. Juli]] [[1844]] &amp;lt;td&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sein Todesjahr==&lt;br /&gt;
Am [[9. Mai]] [[1791]] wurde Mozart unbesoldeter stellvertretender Kapellmeister zu St. Stephan in Wien und am [[26. Juli]] wurde Mozarts sechste Kind, [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] geboren. Noch am [[6. September]] wohnte Mozart der Uraufführung seiner Krönungsoper &amp;quot;La Clemenza di Tito&amp;quot; (KV 621) bei, die zur Feier der Krönung Kaiser Leopolds II. zum König von Böhmen stattfand. Noch ein letztes Mal dirigierte Mozart am [[30. September]] die Erstaufführung der &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; auf der Wieden in Wien, dann starb er am [[5. Dezember]] [[1791]] im Alter von 35 Jahren an &amp;quot;hitzigem Frieselfieber&amp;quot; in seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien, in der er die &amp;quot;Zauberflöte&amp;quot; und sein unvollendet gebliebenes &amp;quot;Requiem&amp;quot; KV 626 komponiert hatte. Vier Wochen nach seinem Tod, am [[7. Jänner]] [[1792]], veröffentlichte das [[Salzburger Intelligenzblatt]] eine Anekdote über den anonymen Auftrag an Mozart für das Requiem: &amp;quot;Er erhielt einige Monathe vor seinem Tode ein Schreiben ohne Unterschrift mit dem Belangen, ein Requiem zu schreiben, und zu begehren, was er wollte&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Begräbnis fand am [[6. Dezember]] auf dem Friedhof St. Marx in Wien statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Amadé Mozart komponierte 626 Musikwerke, die nach dem von [[Ludwig Ritter von Köchel]] (* [[1800]]; † [[1877]]) angelegten Verzeichnis, dem Köchelverzeichnis, aufgelistet sind.  Auch wenn es mehrmals korrigiert und erweitert wurde, stellt es heute ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Bestimmung der mehr als 600 Kompositionen Mozarts dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeteilt werden die Werke in folgende Musikgattungen: Adagios, Allegretto, Allegros, Andantes, Arien, Ballette, Bearbeitung, Bühnenmusiken, Capriccio, Konzerte für Cello &amp;amp; Cembalo, Cembalosonaten, Choräle, Chorwerke, Divertimenti, Duette, Duos, Fagottkonzerte, Fantasien, Flötenkonzerte &amp;amp; -quartette, Fugen, Geistliche Werke, Hornkonzerte &amp;amp; -quintett, Instrumentationen, Sonstige Kammermusiken, Kanons, Kantaten, Klarinettenkonzert &amp;amp; -quintette, Klavierwerke, -konzerte, -quartette, -sonaten &amp;amp; -trios, Konzerte, Largo, Lieder, Märsche, Menuette, Messen, Motetten, Notturni, Oboenkonzerte, Oboenquartett, Opern, Oratorien, Sonstige Orchesterwerke, Ouvertüren, Polonaise, Präludium, Quartette, Quintette, Romanze, Rondos, Serenaden, Sextett, Sonaten, Streichquartette, -quintette &amp;amp; -trio, Suiten, Symphonien, Tänze, Terzette, Transkriptionen, Trios, Trompetenkonzert, Variationen, Violinkonzerte &amp;amp; -sonaten sowie Sonstige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hildesheimer: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Suhrkamp Verlag, 1977, ISBN 3518370987&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Paumgartner|Paumgartner, Bernhard]]: &#039;&#039;Mozart&#039;&#039;. Piper, München, 1991 &lt;br /&gt;
* Dirk Böttger: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart&#039;&#039;. dtv portrait, München, 2003, ISBN 978-3-423-31071-0&lt;br /&gt;
* Ludwig Kusche: &#039;&#039;Liebe zu Mozart&#039;&#039;. Süddeutscher Verlag, München, 1958&lt;br /&gt;
* Joseph Heinz Eibl: &#039;&#039;Wolfgang Amadé Mozart - Chronik eines Lebens&#039;&#039;, dtv/Bärenreiter, München 1977&lt;br /&gt;
* Silke Leopold (Hg.): &#039;&#039;Mozart Handbuch&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02077-0&lt;br /&gt;
* Maynard Solomon: &#039;&#039;Mozart.Ein Leben&#039;&#039;. Bärenreiter/Metzler 2005, ISBN 978-3-476-02084-3&lt;br /&gt;
* Eva Gesine Baur: &#039;&#039;Zu Gast bei Mozart&#039;&#039;. Collection Rolf Heyne 2006 (2. Auflage), ISBN 978-3-89910-220-8&lt;br /&gt;
* [[Internationale Stiftung Mozarteum]] (Hg.): &#039;&#039;Mensch Mozart! Antworten auf die 100 häufigsten Fragen&#039;&#039;. [[Verlag Anton Pustet]] 2006, ISBN 978-3-7025-0517-2&lt;br /&gt;
* Manfred Hermann Schmid: &#039;&#039;Mozart in Salzburg. Ein Ort für sein Talent&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet, 2006, ISBN 978-3-7025-0530-1&lt;br /&gt;
* Internationale Stiftung Mozarteum (Hg.): &#039;&#039;Mozart-Bilder – Bilder Mozarts&#039;&#039;, Verlag Anton Pustet 2013, ISBN 978-3-7025-0699-5&lt;br /&gt;
* [[Das Leben Mozarts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.salzburg.info/mozart_377.htm Mozart-Biografie]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart.at/ Mozart Heute Magazin]&lt;br /&gt;
*[http://www.mozart-portal.de/de/buehne.htm Übersicht seiner Bühnenwerke]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wolfgang Amadé Mozart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Website Mozart 2006, Biografie Mozarts&lt;br /&gt;
{{Quelle Kulturlexikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mozart-portal.de/pdf/bvk2035leseprobe.pdf. www.mozart-portal.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-teaching-austria.at/02_cont/03content/03_gesch/gesch_pp/aigner/m_mozart2.html Mag. Waltraud Aigner]&lt;br /&gt;
* [http://www.junge-opernfreunde-muenchen.org/Komponisten/Mozart_in_Muenchen.pdf Mozart in München]&lt;br /&gt;
* [http://www.constanze-mozart.de/ Quelle zu den genauen Daten der Kinder von Constanze Weber und Wolfgang Amadé Mozart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mozart, Wolfgang Amadé}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgroaste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salzburger in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alepla</name></author>
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