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	<title>SALZBURGWIKI - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T09:50:07Z</updated>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=ORF_Landesstudio_Salzburg&amp;diff=239682</id>
		<title>ORF Landesstudio Salzburg</title>
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		<updated>2012-04-04T13:12:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Daten aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Orf sbg offene tür 2009.jpg|thumb|350px|ORF Landesstudio Salzburg, Andrang beim Tag der offenen Tür am 26.10.2009]]&lt;br /&gt;
{{Googlemapsadr|5020+Salzburg|Nonntaler+Hauptstraße+49d}}&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;ORF Landesstudio Salzburg&#039;&#039;&#039; ist die Außenstelle des Österreichischen Rundfunks im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sendungen==&lt;br /&gt;
Das Landesstudio produziert das regionale Radioprogramm von Ö2 (früher Ö Regional), &#039;&#039;Radio Salzburg&#039;&#039;, die tägliche regionale TV-Nachrichtensendung [[Salzburg Heute]], zahlreiche Radiosendungen für den Klassiksender Ö1 sowie in regelmäßigen Abständen (in etwa alle zwei Monate) die TV-Sendungen &#039;&#039;Erlebnis Österreich&#039;&#039; und &#039;&#039;Österreich-Bild&#039;&#039; unter anderen mit [[Lisa Santner]]. Außerdem kommen die beliebten Sendereihen &#039;&#039;Klingendes Österreich&#039;&#039; mit [[Sepp Forcher]] und &#039;&#039;Fernseh-Frühschoppen&#039;&#039; mit [[Caroline Koller]], [[Philipp Meikl]], [[Herbert Gschwendtner]], [[Fritz Schwärz]] oder [[Harald Prünster]] sowie &#039;&#039;Pirnis Plattenkiste&#039;&#039; mit [[Reinhard Pirnbacher]] aus dem Landesstudio Salzburg. Weiters betreut man auch noch das regionale Internetangebot von ORF.at.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sportbereich hat das Landesstudio einen hohen Liveanteil bei seinen Berichten. Journalisten wie [[Hans Klettner]], [[Wolfgang Mitterbach]], [[Joachim Glaser]] oder [[Harald Manzl]] sind bzw. waren aus zahlreichen Übertragungen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Moderatoren-Team der TV Sendung &#039;&#039;Salzburg Heute&#039;&#039; besteht aktuell aus [[Michael Mair]], [[Harald Manzl]] und [[Viola Wörter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das ORF Landesstudio Salzburg wurde Mitte der [[1950er]] Jahre als Teil des neu geschaffenen ORF gegründet. Radio Salzburg bzw. nach dem Krieg [[Radio Rot-Weiß-Rot]] hatte es in Salzburg bereits seit [[1930]] gegeben. Am [[22. August]] [[1956]] wurde der UKW- und Fernsehgroßsender auf dem [[Gaisberg]] in Betrieb genommen. Nachdem der ORF zunächst lange Jahre aus dem [[Franziskanerkloster]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] gesendet hatte, übersiedelte man am [[21. Juli]] [[1972]] in das neue Gebäude in [[Nonntal]]. Der Bau wurde wie alle anderen Landesstudios in Österreich vom Wiener Architekten Gustav Peichl entworfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai [[1988]] wurde mit &#039;&#039;Salzburg Heute&#039;&#039; der erste Schritt in Richtung regionalem TV gesetzt. Von Montag bis Freitag (inzwischen auch Samstag und Sonntag) wurde das Fernsehprogramm des ORF 2 um 19.00 Uhr auf die Bundesländer aufgeteilt. Die Salzburger Sendung gehört dabei reichweitentechnisch zu den beliebtesten Ablegern von &#039;&#039;Bundesland Heute&#039;&#039; und wird dank der Ausstrahlung über den Gaisberg auch noch bis weit ins [[Oberösterreich|oberösterreichische]] [[Innviertel]] hinein empfangen und gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesintendanten==&lt;br /&gt;
Der aktuelle Intendant des Landesstudios Salzburg heißt seit Anfang [[2012]] [[Roland Brunhofer]]. Ehemalige Intendanten in Salzburg waren unter anderen:&lt;br /&gt;
*[[Paul Becker|Dr. Paul Becker]]&lt;br /&gt;
*[[Rudolf Bayr (Intendant)|Rudolf Bayr]]&lt;br /&gt;
*[[Friedrich Urban|Ing. Friedrich Urban]]&lt;br /&gt;
*[[Hubert Nowak|Dr. Hubert Nowak]]&lt;br /&gt;
*[[Siegbert Stronegger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adresse==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Nonntaler Hauptstraße 49d&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;5020 Salzburg&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Tel. 06 62 - 83 80-0&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:ORF Landesstudio Salzburg, östl. Ansicht.jpg|ORF Landesstudio  Salzburg, östliche Ansicht&lt;br /&gt;
Datei:Orf Salzburg 038.jpg|ORF Landesstudio Salzburg, nordwestl. Hausansicht &lt;br /&gt;
Datei:Orf 053.jpg|ORF Landesstudio Salzburg, Eingangsbereich &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{Homepage|http://salzburg.orf.at}}&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
*ORF Homepage&lt;br /&gt;
*Radiogeschichte Österreichs [http://members.aon.at/wabweb/radio_a/radio_a3.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Halleiner_Papierfabrik&amp;diff=231880</id>
		<title>Halleiner Papierfabrik</title>
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		<updated>2012-01-20T12:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Unternehmensgeschichte ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Die [[Papiererzeugung]] in der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; begann [[1891]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die zur Papiergewinnung notwendige Zellulose gewann das Unternehmen aus Holz, das auf der [[Salzach]] bis in den [[Griesrechen]] bei der [[Halleiner Altstadt]] getrifftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Borregaard=====&lt;br /&gt;
[[Bild:Halleiner Papierfabrik Borregaard.jpg|thumb|Die Borregaard Ära]]&lt;br /&gt;
Die Firma wurde vom englischen Unternehmen &amp;quot;The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.&amp;quot; gegründet. Von [[1918]] bis [[1979]] war die norwegische Holding &amp;quot;Borregaard&amp;quot; Gesellschafter. Noch heute ist der Name des Eigentümers für manche Halleiner ein Synonym für die Papierfabrik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[5. September]] [[1977]] bricht ein nächtliches Feuer im Werk aus. Drei Hallen der Papierfabrik, 5&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Papier und modernste Maschinen werden vernichtet. Der damalige Generaldirektor [[Herbert Vogel]] spricht &amp;quot;von der größten Katastrophe, die das Unternehmen jemals getroffen hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die PWA Jahre=====&lt;br /&gt;
Nach einer mehrheitlichen Übernahme durch die die deutschen &#039;&#039; Papierwerke Waldhof Aschaffenburg (PWA)&#039;&#039; kam es [[1981]] zur Umbenennung in &#039;&#039;Hallein Papier AG&#039;&#039;. [[1982]] rüttelt der Fall der Papierpreise an der Existenz des Unternehmens. Die Konzernspitze reagiert und verordnet der &amp;quot;Tochter&amp;quot; in Hallein ein Sanierungskonzept. In die [[1980er]] Jahre fällt auch das erbitterte Ringen um die Umweltauflagen: Die PWA-Belegschaft bläst zum &amp;quot;Marsch auf Salzburg&amp;quot; – 2&amp;amp;nbsp;000 Menschen demonstrieren im [[Schloss Mirabell]] für die Fabrik. Protestaktionen von Greenpeace in Hallein sorgen wiederum für zusätzliche Emotionen. Die positiven Folgen: [[1991]] rollt der letzte Chlorwaggon ins Werk. Die PWA ist die erste Papierfabrik, die ihre Produktpalette chlorfrei anbietet. In Summe investiert die PWA 2 Mrd. Schilling in den Umweltschutz. 1993 schlittert die Hallein Papier AG in die Insolvenz. Passiva: rund 210 Mill. Euro. Die Firma schafft einen 40-prozentigen Ausgleich. Der Personalstand sinkt von 1100 auf 900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Schweden kommen=====&lt;br /&gt;
[[1995]] folgte die Übernahme durch den schwedischen &#039;&#039;SCA-Konzern&#039;&#039; , was [[1996]] zu einer neuerlichen Umbenennung in &#039;&#039;SCA FINE PAPER Hallein GmbH&#039;&#039; führte. [[1999]] kam es nach Bildung der &#039;&#039;Modo Paper AB&#039;&#039; aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo zur weiteren Umbenennung auf &#039;&#039;Modo Paper Hallein GmbH&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;Modo Paper Hallein GmbH&#039;&#039; wurde die {{PAGENAME}} zu einem der größten Industriebetriebe des Landes Salzburg. Sie stellte Papierzellstoff und hochveredelte Druck- und Schreibpapiere für Bücher, Zeitschriften und Prospekte her. &#039;&#039;Modo Paper&#039;&#039; ging aus einer [[1890]] gegründeten englischen Firma hervor, der Gesellschafter von [[1918]] bis [[1979]] die norwegische Holding &amp;quot;Borregaard&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1998]] wurden 245&amp;amp;nbsp;000 t Papier und 130&amp;amp;nbsp;000 t Zellstoff erzeugt, der Umsatz betrug drei Milliarden Schilling, die Zahl der Beschäftigten 800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mit Metsä-Serla kommt M-real=====&lt;br /&gt;
[[Bild:Halleiner Papierfabrik Detail.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik: Detail]]&lt;br /&gt;
[[2000]] kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla die Papierzeugung auf und [[2001]] kam es zur Umbenennung in [[M-real Hallein AG]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halleiner Zellulosefabrik im Jahr 2009.jpg|thumb|Halleiner Papierfabrik im Jahr 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;M-real Hallein AG&#039;&#039; erzeugt Fichtensulfitzellstoff für die Herstellung von gestrichenen Druck- und Schreibpapieren für Bücher, Zeitschriften und Prospekte. [[2003]] wurden 262&amp;amp;nbsp;000 t Papier und 143&amp;amp;nbsp;000 t Zellstoff erzeugt (davon 108&amp;amp;nbsp;000 t Eigenverbrauch), der Umsatz betrug&lt;br /&gt;
237,9 Mio €, die Zahl der Beschäftigten 764. Das Unternehmen hat eine Umwelterklärung gemäß EMAS erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2008]] betrug die Papierproduktion 275&amp;amp;nbsp;738 Tonnen &#039;&#039;gestrichenes Papier&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;auch Kunst- und Bilderdruckpapier, weitere Informationen dazu siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gestrichenes_Papier Wikipedia ]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 149&amp;amp;nbsp;648 Tonnen Zellstoff&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellstoff Wikipedia : Zellstoff]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil-)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia : Zellulose]&amp;lt;/ref&amp;gt;-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== In österreichischer Hand =====&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &amp;quot;Schweighofer Fiber GmbH&amp;quot;.Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011 bei der Pressekonferenz anlässlich der Übernahme.[http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/PA_UebernahmedurchSchweighoferGruppe_20110630.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte im Überblick=====&lt;br /&gt;
* 1890 Englische Gründung „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“&lt;br /&gt;
* 1918–79 war die norwegische Holding „Borregaard“ Gesellschafter, danach mehrheitliche Übernahme durch die PWA Grafische Papiere GmbH&lt;br /&gt;
* 1977 Brand am Werksgelände&lt;br /&gt;
* 1981 Umbenennung in Hallein Papier AG.&lt;br /&gt;
* 1995 Übernahme durch den schwedischen SCA-Konzern&lt;br /&gt;
* 1996 Umbenennung in SCA FINE PAPER Hallein GmbH&lt;br /&gt;
* 1999 Umbenennung auf Modo Paper Hallein GmbH (nach Bildung der Modo Paper AB aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo).&lt;br /&gt;
* 2000 Kauf durch den finnischen Konzern Metsä-Serla&lt;br /&gt;
* 2001 Umbenennung in M-real Hallein AG&lt;br /&gt;
* 30. April 2009 Einstellung der Produktion von gestrichenen Papieren&lt;br /&gt;
* 29. Juni 2011 Kauf durch die Schweighofer Gruppe&lt;br /&gt;
* 1. September 2011 Umbenennung in Schweighofer Fiber GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rohstoffe und Energieeinsatz==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurden 714&amp;amp;nbsp;000 Festmeter Holz (vorwiegend [[Fichte]]) verarbeitet. Zum Großteil wird Industrierestholz (Hackschnitzel) eingesetzt, das aus einem Umkreis von ca. 200 km angeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingesetzte elektrische Energie stammt zum Großteil aus eigener Produktion. Energieträger sind vor allem Dicklauge und Erdgas. Weiters wird Biogas aus der anaeroben Abwasserbehandlung und Heizöl schwer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039; betreibt eine eigene Betriebsfeuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österreich Lexikon&lt;br /&gt;
* PDF [http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/umweltthemen/industrie/pdfs/MUK/05_Hallein.pdf Umweltbundesamt]&lt;br /&gt;
* Salzburger Nachrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Halleiner_Papierfabrik&amp;diff=231879</id>
		<title>Halleiner Papierfabrik</title>
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		<updated>2012-01-20T12:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Bild:Halleiner Papierfabrik Luftaufnahme.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Die [[Papiererzeugung]] in der &#039;&#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;&#039; begann [[1891]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die zur Papiergewinnung notwendige Zellulose gewann das Unternehmen aus Holz, das auf der [[Salzach]] bis in den [[Griesrechen]] bei der [[Halleiner Altstadt]] getrifftet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Borregaard=====&lt;br /&gt;
[[Bild:Halleiner Papierfabrik Borregaard.jpg|thumb|Die Borregaard Ära]]&lt;br /&gt;
Die Firma wurde vom englischen Unternehmen &amp;quot;The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.&amp;quot; gegründet. Von [[1918]] bis [[1979]] war die norwegische Holding &amp;quot;Borregaard&amp;quot; Gesellschafter. Noch heute ist der Name des Eigentümers für manche Halleiner ein Synonym für die Papierfabrik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[5. September]] [[1977]] bricht ein nächtliches Feuer im Werk aus. Drei Hallen der Papierfabrik, 5&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Papier und modernste Maschinen werden vernichtet. Der damalige Generaldirektor [[Herbert Vogel]] spricht &amp;quot;von der größten Katastrophe, die das Unternehmen jemals getroffen hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die PWA Jahre=====&lt;br /&gt;
Nach einer mehrheitlichen Übernahme durch die die deutschen &#039;&#039; Papierwerke Waldhof Aschaffenburg (PWA)&#039;&#039; kam es [[1981]] zur Umbenennung in &#039;&#039;Hallein Papier AG&#039;&#039;. [[1982]] rüttelt der Fall der Papierpreise an der Existenz des Unternehmens. Die Konzernspitze reagiert und verordnet der &amp;quot;Tochter&amp;quot; in Hallein ein Sanierungskonzept. In die [[1980er]] Jahre fällt auch das erbitterte Ringen um die Umweltauflagen: Die PWA-Belegschaft bläst zum &amp;quot;Marsch auf Salzburg&amp;quot; – 2&amp;amp;nbsp;000 Menschen demonstrieren im [[Schloss Mirabell]] für die Fabrik. Protestaktionen von Greenpeace in Hallein sorgen wiederum für zusätzliche Emotionen. Die positiven Folgen: [[1991]] rollt der letzte Chlorwaggon ins Werk. Die PWA ist die erste Papierfabrik, die ihre Produktpalette chlorfrei anbietet. In Summe investiert die PWA 2 Mrd. Schilling in den Umweltschutz. 1993 schlittert die Hallein Papier AG in die Insolvenz. Passiva: rund 210 Mill. Euro. Die Firma schafft einen 40-prozentigen Ausgleich. Der Personalstand sinkt von 1100 auf 900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Schweden kommen=====&lt;br /&gt;
[[1995]] folgte die Übernahme durch den schwedischen &#039;&#039;SCA-Konzern&#039;&#039; , was [[1996]] zu einer neuerlichen Umbenennung in &#039;&#039;SCA FINE PAPER Hallein GmbH&#039;&#039; führte. [[1999]] kam es nach Bildung der &#039;&#039;Modo Paper AB&#039;&#039; aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo zur weiteren Umbenennung auf &#039;&#039;Modo Paper Hallein GmbH&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;Modo Paper Hallein GmbH&#039;&#039; wurde die {{PAGENAME}} zu einem der größten Industriebetriebe des Landes Salzburg. Sie stellte Papierzellstoff und hochveredelte Druck- und Schreibpapiere für Bücher, Zeitschriften und Prospekte her. &#039;&#039;Modo Paper&#039;&#039; ging aus einer [[1890]] gegründeten englischen Firma hervor, der Gesellschafter von [[1918]] bis [[1979]] die norwegische Holding &amp;quot;Borregaard&amp;quot; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1998]] wurden 245&amp;amp;nbsp;000 t Papier und 130&amp;amp;nbsp;000 t Zellstoff erzeugt, der Umsatz betrug drei Milliarden Schilling, die Zahl der Beschäftigten 800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Mit Metsä-Serla kommt M-real=====&lt;br /&gt;
[[Bild:Halleiner Papierfabrik Detail.jpg|thumb|Die Halleiner Papierfabrik: Detail]]&lt;br /&gt;
[[2000]] kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla die Papierzeugung auf und [[2001]] kam es zur Umbenennung in [[M-real Hallein AG]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Halleiner Zellulosefabrik im Jahr 2009.jpg|thumb|Halleiner Papierfabrik im Jahr 2009]]&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;M-real Hallein AG&#039;&#039; erzeugt Fichtensulfitzellstoff für die Herstellung von gestrichenen Druck- und Schreibpapieren für Bücher, Zeitschriften und Prospekte. [[2003]] wurden 262&amp;amp;nbsp;000 t Papier und 143&amp;amp;nbsp;000 t Zellstoff erzeugt (davon 108&amp;amp;nbsp;000 t Eigenverbrauch), der Umsatz betrug&lt;br /&gt;
237,9 Mio €, die Zahl der Beschäftigten 764. Das Unternehmen hat eine Umwelterklärung gemäß EMAS erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[2008]] betrug die Papierproduktion 275&amp;amp;nbsp;738 Tonnen &#039;&#039;gestrichenes Papier&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;auch Kunst- und Bilderdruckpapier, weitere Informationen dazu siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Gestrichenes_Papier Wikipedia ]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 149&amp;amp;nbsp;648 Tonnen Zellstoff&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellstoff Wikipedia : Zellstoff]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[29. September]] [[2008]] wurde bekannt, dass eine (Teil-)Schließung des Unternehmens geplant ist. Dies wurde am [[14. Jänner]] [[2009]] dann auch offiziell bestätigt: Die Schließung der Papierproduktion wird 485 Mitarbeitern bis Ende 2009 den Job kosten. Die Produktion von gestrichenen Papieren wird schon mit [[30. April]] [[2009]] beendet. Erhalten bleiben dagegen vorerst die Zellulose&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Zellulose Wikipedia : Zellulose]&amp;lt;/ref&amp;gt;-Produktion und das Elektrizitätswerk in der Fabrik - mit insgesamt rund 200 Arbeitsplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== In österreichischer Hand =====&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &amp;quot;Schweighofer Fiber GmbH&amp;quot;.Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011 bei der Pressekonferenz anlässlich der Übernahme.[http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/PA_UebernahmedurchSchweighoferGruppe_20110630.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Geschichte im Überblick=====&lt;br /&gt;
* 1890 Englische Gründung „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“&lt;br /&gt;
* 1918–79 war die norwegische Holding „Borregaard“ Gesellschafter, danach mehrheitliche Übernahme durch die PWA Grafische Papiere GmbH&lt;br /&gt;
* 1977 Brand am Werksgelände&lt;br /&gt;
* 1981 Umbenennung in Hallein Papier AG.&lt;br /&gt;
* 1995 Übernahme durch den schwedischen SCA-Konzern&lt;br /&gt;
* 1996 Umbenennung in SCA FINE PAPER Hallein GmbH&lt;br /&gt;
* 1999 Umbenennung auf Modo Paper Hallein GmbH (nach Bildung der Modo Paper AB aus den Feinpapier- und Großhandelsdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo).&lt;br /&gt;
* 2000 Kauf durch den finnischen Konzern Metsä-Serla&lt;br /&gt;
* 2001 Umbenennung in M-real Hallein AG&lt;br /&gt;
* 30. April 2009 Einstellung der Produktion von gestrichenen Papieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rohstoffe und Energieeinsatz==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 wurden 714&amp;amp;nbsp;000 Festmeter Holz (vorwiegend [[Fichte]]) verarbeitet. Zum Großteil wird Industrierestholz (Hackschnitzel) eingesetzt, das aus einem Umkreis von ca. 200 km angeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingesetzte elektrische Energie stammt zum Großteil aus eigener Produktion. Energieträger sind vor allem Dicklauge und Erdgas. Weiters wird Biogas aus der anaeroben Abwasserbehandlung und Heizöl schwer eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039; betreibt eine eigene Betriebsfeuerwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Österreich Lexikon&lt;br /&gt;
* PDF [http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/umweltthemen/industrie/pdfs/MUK/05_Hallein.pdf Umweltbundesamt]&lt;br /&gt;
* Salzburger Nachrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230151</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T16:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Zwei fehlende Worte eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
Der Zellstoffproduzent &#039;&#039;&#039;Schweighofer Fiber&#039;&#039;&#039; ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im [[Tennengau]]. Die ehemalige [[M-real Hallein AG]] wurde im Sommer 2011 an die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] verkauft. Seit der Übernahme wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Unternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber erzeugt jährlich etwa 160&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700&amp;amp;nbsp;000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100&amp;amp;nbsp;000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist&#039;&#039;“, freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „&#039;&#039;Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;&#039;&#039;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen&#039;&#039;“, zeigte sich Schweighofer optimistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber begann 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4&amp;amp;nbsp;000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] maßgeblich unterstützt. „M-real Hallein (Anm.: heute Schweighofer Fiber) ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige Lösung für den Standort eingesetzt. Heute erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden&amp;quot;, erklärte Haslauer Ende Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern. Das österreichische Holzunternehmen kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230145</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T16:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigte sich Schweighofer optimistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] maßgeblich unterstützt. „M-real Hallein (Anm.: heute Schweighofer Fiber) ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige Lösung für den Standort eingesetzt. Heute erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden&amp;quot;, erklärte Haslauer Ende Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern. Das österreichische Holzunternehmen kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230144</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T16:24:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Fehlende Info ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigte sich Schweighofer optimistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] maßgeblich unterstützt. „M-real Hallein (Anm.: heute Schweighofer Fiber) ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige Lösung für den Standort eingesetzt. Heute erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden&amp;quot;, erklärte Haslauer Ende Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern. Das österreichische Holzunternehmen kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230143</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T16:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Tippfehler korrigiert, falsche Formatierung ausgebessert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Jörg Harbring, der Geschäftsführer, im Sommer 2011 über den Kauf des Unternehmens durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigte sich Schweighofer optimistisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 erste Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern. Das österreichische Holzunternehmen kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230141</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T15:57:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Harbring im Sommer 2011 über den Kauf durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigt sich Schweighofer zuversichtlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. Die österreichische Schweighofer Gruppe ist vor allem in den Bereichen Holzindustrie und Energiegewinnung aus Biomasse international tätig und kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230140</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T15:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Quelle hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie, verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch, [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Harbring im Sommer 2011 über den Kauf durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt. Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigt sich Schweighofer zuversichtlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
* CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
* Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag: Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
* Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Umweltschonend: Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber Ende 2011 die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung des Werkes steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung des Strom- und Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen, sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30 Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“, erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt. Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba, den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. Die österreichische Schweighofer Gruppe ist vor allem in den Bereichen Holzindustrie und Energiegewinnung aus Biomasse international tätig und kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.schweighofer-fiber.at/de/presse/artikel/2011/verkauf_m-real_unter_dach_und_fach.php], Pressemeldung - Urheber der Aussendung: Schweighofer Fiber GmbH (1. September 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230139</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T15:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Text logischer gegliedert, kleine Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische [[Schweighofer Gruppe]] wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige  M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein  österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie,  verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch,  [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist“, freute sich Harbring im Sommer 2011 über den Kauf durch die Schweighofer Gruppe. Alle Beschäftigten wurden übernommen, zusätzlich sollen 15 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Kunden- und Lieferantenbeziehungen blieben ebenfalls aufrecht. Aufträge werden weiterhin über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt. Die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden  Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein  abgewickelt.   Über die neue Zukunftsperspektive des Unternehmens war auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] glücklich: „Ich bin überzeugt, dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich hochreinen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und für die Lebensmittelindustrie produzieren“, erklärte Gerald Schweighofer im Sommer 2011. Bis zu einem erfolgreichen  Markteintritt dieser Produkte müsse man allerdings noch mit weiteren  erheblichen Verlusten am Standort rechnen. &amp;quot;Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam  mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen  werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, zeigt sich Schweighofer zuversichtlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff  wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit  produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
*  CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
*  Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag:  Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
*   Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger  Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich  Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Umweltschonend:  Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff  ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber  Ende 2011 die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum  Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen  vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts  absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die  Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die  Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von  der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es  Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung  des Werkes  steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund.  Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung  des Strom- und  Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen  Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem  Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen,  sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30  Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit  Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten  bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder  Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange  Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine  zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“,  erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im  werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme  einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund  49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte  mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im  Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von  Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp  80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner  Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz  entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr  als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur  noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50  Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000  Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte  in Hallein auf einem  sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich  sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die  Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf  derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte  des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt.  Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere  umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.  Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden  Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie  aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das  Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das  Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei  Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der  studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl  verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der  Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das  Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der  beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere  Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die  Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die  Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen  Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba,  den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf  der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen  eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Halleiner Traditionsstandort blickt auf eine lange und bewegte Unternehmensgeschichte zurück. 1890 wurde die Schweighofer Fiber GmbH als Zellulosefabrik unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ltd.“ gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG. Im Jahr 2009 wurde die Papierproduktion am Standort zunächst eingestellt und ein neuer Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte die M-real Corporation das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagte [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der Schweighofer Fiber GmbH, bei einer Pressekonferenz anlässlich der Betriebsübernahme im Sommer 2011. Die österreichische Schweighofer Gruppe ist vor allem in den Bereichen Holzindustrie und Energiegewinnung aus Biomasse international tätig und kann auf viele Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben verweisen. „M-real Hallein (Anm.: &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;) passt optimal in unsere Unternehmensgruppe. Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betonte [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die  Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das  in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre  Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur  Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in  Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen  Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit  betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte  Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse  betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern  Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der  geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe  im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*  [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf],  Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.sn.at/wiki/index.php?title=Schweighofer_Fiber&amp;diff=230138</id>
		<title>Schweighofer Fiber</title>
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		<updated>2012-01-09T15:33:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abendstern: Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische Schweighofer Gruppe wird in den Standort kräftig investiert. Das Unternehmen konzentriert sich zukünftig verstärkt auf die umweltschonende Produktion von hochreinem Spezialzellstoff und Biomasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
Die Schweighofer Fiber GmbH ist einer der führenden Industriebetriebe im Salzburger Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Schweighofer Fiber jährlich etwa 160.000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700.000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100.000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige  M-real Hallein GmbH wurde im Sommer 2011 an die [[Schweighofer Gruppe]], ein  österreichisches Familienunternehmen mit Kernbereich Holzindustrie,  verkauft. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags erfolgte am Mittwoch,  [[29. Juni]] [[2011]]. Mit [[1. September]] 2011 änderte M-real Hallein seinen Namen in &#039;&#039;{{PAGENAME}}&#039;&#039;. Der Standort konzentriert sich künftig auf die  Herstellung von hochwertigem Zellstoff und Bioenergie. Dafür will die  Schweighofer Gruppe in den nächsten zwei Jahren bis zu 60 Millionen Euro  investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach der Einstellung der Papierproduktion am Standort in Hallein wurde die Suche nach einem neuen Investor für die M-real Hallein GmbH erfolgreich beendet. „Wir freuen uns, dass es letztlich zu einer österreichischen Lösung gekommen ist. Die Schweighofer Gruppe ist ein langfristiger Investor und hat mit dem Standort viel vor“, sagt [[Jörg Harbring]], Geschäftsführer der M-real Hallein GmbH, die 2011 Zellstoff sowie Ökoenergie aus dem werkseigenen Biomasseheizkraftwerk erzeugt und seit Jahresbeginn eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die österreichische  Schweighofer Gruppe ist vor allem in den Bereichen Holzindustrie und  Energiegewinnung aus Biomasse international tätig und kann auf viele  Erfolgsbeispiele in der Weiterentwicklung von Betrieben  verweisen. „M-real Hallein passt optimal in unsere Unternehmensgruppe.  Ein starkes Werk an einem starken Standort, das wir gerne gemeinsam  weiterentwickeln und ausbauen möchten“, betont [[Gerald Schweighofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweighofer Gruppe  übernimmt den Halleiner Industriebetrieb vom bisherigen Eigentümer, dem  zur finnischen Metsäliitto-Gruppe gehörenden M-real-Konzern. „Der  Verkauf des Standorts an die Schweighofer Gruppe ist eine sehr gute Lösung für alle Seiten“, ist Mikko Helander, CEO der M-real Corporation überzeugt. Die Suche nach einem neuen Eigentümer wurde von Wirtschaftsreferent [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] maßgeblich unterstützt. „M-real Hallein ist einer der größten Industriebetriebe im Tennengau und wichtig für die gesamte Region. Wir wissen, dass die Zukunft des Unternehmens und der  damit verbundenen Arbeitsplätze viele Menschen direkt und indirekt  betrifft. Wir haben uns daher mit ganzen Kräften für eine zukunftsfähige  Lösung für den Standort eingesetzt. Heute (Anm: Ende Juni 2011) erleben wir einen Neuanfang – ab heute soll hier wieder investiert, ausgebildet und eingestellt werden&amp;quot;, erklärt Haslauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zellstoffproduzent Schweighofer Fiber ist einer der größten Industriebetriebe und wichtiger Arbeitgeber im Salzburger Tennengau. Seit der Übernahme durch die österreichische Schweighofer Gruppe wird in den Standort kräftig investiert. Seit Herbst 2011 ist das Halleiner Traditionsunternehmen ein Teil des Familienunternehmens Schweighofer Holzindustrie. Das Kerngeschäft ist die effiziente, nachhaltige und umweltfreundliche Nutzung des Rohstoffs Holz. Die Schweighofer Fiber GmbH erzeugt jährlich etwa 160&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Zellstoff und ist einer der größten Lieferanten von Bioenergie im Bundesland Salzburg. Gleichzeitig ist das Unternehmen einer der wichtigsten Abnehmer der heimischen Forst- und Holzindustrie. Der jährliche Holzverbrauch liegt bei rund 700&amp;amp;nbsp;000 Festmetern Hackgut und Faserholz für die Zellstoffherstellung sowie etwa 100&amp;amp;nbsp;000 Festmetern Waldholz für die Energieerzeugung. Schweighofer Fiber beschäftigt in Hallein rund 200 Mitarbeiter und bildet in den Bereichen Chemieverfahrens-, Metall- und Elektrotechnik Lehrlinge aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Wir freuen uns, dass es  letztlich zu einer österreichischen  Lösung gekommen ist&#039;&#039;“, freute sich  Harbring im Sommer 2011 über den  Kauf durch die Schweighofer  Gruppe.  Alle Beschäftigten wurden  übernommen und zusätzlich sollen 15  neue  Mitarbeiter eingestellt  werden. Über die neue Zukunftsperspektive  des  Unternehmens war auch  Landeshauptfrau Gabi Burgstaller glücklich:   „&#039;&#039;Ich bin überzeugt, dass  mit dem neuen Eigentümer die besten   Voraussetzungen für eine  nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze   geschaffen wurden. Das Land  Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses   weit über den Tennengau  hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig   unterstützen.&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer  Fiber übernahm einen Betrieb, der auf eine   lange und bewegte  Unternehmensgeschichte zurückblickt. 1890 wurde es als   Zellulosefabrik  unter dem Namen „The Kellner-Partington Paper Pulp Co.   Ltd.“  gegründet. Von 1917 bis 1979 war es in Besitz des norwegischen    Konzerns Borregaard. Im Jahr 1979 übernahmen die deutsche PWA und die    Österreichische Länderbank die Salzburger Fabrik und benannten sie in    „Hallein Papier AG“ um. 1995 wurde die PWA von der schwedischen SCA    gekauft und der Halleiner Standort in die SCA Fine Paper operativ    eingegliedert. 1999 wurde das Unternehmen als Modo Paper AB mit den    Feinpapierdivisionen der schwedischen Konzerne SCA und MoDo neu    gegründet. Ein Jahr später kaufte der finnische Konzern Metsä-Serla den    Betrieb. 2001 benannte sich Metsä-Serla in M-real Corporation um, der    Halleiner Standort hieß von da an M-real Hallein AG.  Im Jahr 2009  wurde  die Papierproduktion am Standort zunächst  eingestellt und ein  neuer  Investor gesucht. Zwei Jahre später verkaufte  die M-real  Corporation  das Unternehmen an die Schweighofer Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweighofer Gruppe investiert bis zu 60 Millionen Euro ==&lt;br /&gt;
Bis 2013 will der neue Eigentümer rund 60 Millionen Euro in den Ausbau bestehender Anlagen und die Erweiterung der Geschäftsfelder investieren. „Im Bereich Zellstoff wollen wir eine breitere Produktpalette schaffen und zusätzlich  hochwertigen Spezialzellstoff für die Herstellung von Textilfasern und  für die Lebensmittelindustrie produzieren. Bis zu einem erfolgreichen  Markteintritt dieser Produkte muss man allerdings noch mit weiteren  erheblichen Verlusten am Standort rechnen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir es gemeinsam  mit der Belegschaftsvertretung und dem Management vor Ort schaffen  werden, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu führen“, sagt Gerald  Schweighofer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze ==&lt;br /&gt;
Alle rund 200 Beschäftigten am Standort werden übernommen. Zusätzlich werden etwa 15 neue Mitarbeiter eingestellt, das Lehrlingsprogramm wird wieder aufgenommen. Auch die Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird verstärkt und ausgebaut. „Wir zählen auf das Know-how und Engagement  unserer Mitarbeiter, um den Standort künftig profitabel betreiben zu  können“, so Jörg Harbring, Geschäftsführer der M-real Hallein GmbH.  Harbring wird auch in der neuen&lt;br /&gt;
Gesellschaft  Geschäftsführer bleiben. Über die Zukunftsperspektive für das Werk ist  auch Landeshauptfrau [[Gabi Burgstaller]] erfreut: „Ich bin überzeugt,  dass mit dem neuen Eigentümer die besten Voraussetzungen für eine  nachhaltige Absicherung der Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Land  Salzburg wird die Zukunftssicherung dieses weit über den Tennengau  hinaus wichtigen Betriebs tatkräftig unterstützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunden- und Lieferantenbeziehungen bleiben aufrecht ==&lt;br /&gt;
Alle Beziehungen zu Kunden und Lieferanten bleiben nach dem Eigentümerwechsel aufrecht. Zellstoffkunden können sich weiterhin auf den gewohnt zuverlässigen Service der M-real Hallein verlassen, die Aufträge werden wie bisher über die Vertriebsorganisation der Botnia abgewickelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Holzversorgung des Standortes wird mit den bestehenden Lieferanten weitergeführt und wie bisher über die Thosca Holz in Hallein abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von hochwertigem Viskosezellstoff ab Herbst 2012 ==&lt;br /&gt;
Für die Zellstoffproduktion von Schweighofer Fiber beginnt 2012 eine neue Ära: Ab Herbst wird erstmals hochreiner Spezialzellstoff für die Textil- und Lebensmittelindustrie hergestellt. Mit dem neuen Viskosezellstoff  wird eine wesentlich höhere Wertschöpfung erzielt als mit dem derzeit  produzierten Zellstoff für die Papierindustrie. Der neue Spezialzellstoff ist als Vormaterial für die Viskoseherstellung vor allem als Ersatz für Baumwolle heiß begehrt. Viskosefasern haben gegenüber Baumwolle und anderen synthetischen Fasern folgende Vorteile: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  Biologisch abbaubar: Viskosefasern werden aus erneuerbaren Rohstoffen erzeugt und sind deshalb biologisch abbaubar. &lt;br /&gt;
*  CO2-senkend: Das für die Fasern verwendete Holz ist ein klimaneutraler Rohstoff. Holz bindet beim Wachstum CO2 und liefert Sauerstoff, dadurch wirkt es CO2-senkend.&lt;br /&gt;
*  Hautfreundlich: Viskose ist leicht, sehr saugfähig, hat eine hohe Atmungsaktivität und lässt sich gut färben und bedrucken. Aufgrund ihrer Geschmeidigkeit ist sie angenehm auf der Haut zu tragen und fühlt sich wie Baumwolle oder Seide an.&lt;br /&gt;
* Höherer Ertrag:  Der Holzanbau für Viskose liefert pro Fläche einen höheren Ertrag als Baumwolle. &lt;br /&gt;
*   Energiesparend: Die Produktion von Viskose benötigt viel weniger  Energie als Baumwolle, auch die Nutzung von Viskose spart im Vergleich  Energie.&lt;br /&gt;
* Wassersparend: Die Produktion von Baumwolle benötigt extrem viel Wasser (pro Baumwoll-T-Shirt rund 4.000 Liter). Baumwolle wird hauptsächlich in trockenen Gebieten, etwa in den USA und China, angebaut. 50 Prozent der Anbauflächen müssen daher künstlich bewässert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Umweltschonend:  Der Baumwollanbau ist umweltschädlich. Baumwolle ist das Landwirtschaftsprodukt mit dem höchsten Einsatz an Düngemitteln und Insektiziden. 40% aller weltweit verwendeten Insektizide finden im Baumwollanbau den Einsatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Viskosezellstoff  ist vor allem in Asien sehr gefragt. Darum führte Schweighofer Fiber  Ende 2011 die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden im Raum  Schanghai. Die Termine mit chinesischen Viskosfaserherstellern verliefen  vielversprechend. „&#039;&#039;Sobald die Produktionsmengen unseres neuen Produkts  absehbar sind, werden konkrete Verkaufsgespräche anberaumt&#039;&#039;“, freut sich Georg Leitner, Vertriebschef der Schweighofer Fiber GmbH.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Nachhaltigkeit steht im Vordergrund ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die  Schweighofer Fiber GmbH nimmt die Verantwortung für die Umwelt und die  Lebensgrundlage jetziger und künftiger Generationen sehr ernst. „&#039;&#039;Wer von  der Natur nimmt, muss auch der Natur etwas zurückgeben&#039;&#039;“, bringt es  Geschäftsführer Jörg Harbring auf den Punkt. In den vergangenen 20 Jahren wurden 150 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen investiert. Auch bei der Neuausrichtung  des Werkes  steht die ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund.  Schwerpunkte sind die weitere Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung  des Strom- und  Wärmebedarfs im Werk sowie der Einsatz nahezu 100 Prozent biogenen  Brennstoffen und die Verringerung der Staubemissionen auf dem Holzplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Unserem  Ziel, Zellstoff zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie herzustellen,  sind wir schon sehr nahe gekommen&#039;&#039;“, erklärt Jörg Harbring stolz. Vor 30  Jahren seien Zellstoff und Papier am Standort noch ausschließlich mit  Energie aus Erdöl oder Erdgas hergestellt worden. Mittlerweile stammten  bereits 98 Prozent aus erneuerbaren Quellen wie Holz, Holzabfällen oder  Klärschlamm. „&#039;&#039;Investitionen in Millionenhöhe, jahrelange  Forschungsarbeit und der Wille, den Standort auf wettbewerbsfähige Beine  zu stellen, haben dieses bemerkenswerte Ergebnis möglich gemacht&#039;&#039;“,  erklärt der engagierte Manager. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
== Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung == &lt;br /&gt;
Im  werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme  einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund  49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte  mit „grünem“ Strom versorgt. Die Schweighofer Fiber GmbH ist im  Bundesland Salzburg neben der [[Salzburg AG]] der größte Produzent von  Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp  80&amp;amp;nbsp;000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Umwelterklärung des Unternehmens bestätigt, dass sich die Halleiner  Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz  entwickelt hat. 2010 sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr  als 23&amp;amp;nbsp;000 Tonnen Kohlendioxid (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ein. Der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß beträgt nur  noch 7&amp;amp;nbsp;700 Tonnen. Die Emission von Schwefeldioxid liegt bei rund 50  Tonnen pro Jahr, Ende der [[1970er]] Jahre betrug dieser noch knapp 6&amp;amp;nbsp;000  Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte  in Hallein auf einem  sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich  sehen lassen. „&#039;&#039;In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die  Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10&amp;amp;nbsp;600 Tonnen auf  derzeit 3.656 Tonnen&#039;&#039;“, berichtet Walter Kogler, der Umweltbeauftragte  des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber achtet im gesamten Wertschöpfungsprozess auf Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden nur Lieferanten ausgewählt, die hohe Umweltstandards einhalten. Zudem werden Transporte so oft wie möglich über die Bahn abgewickelt.  Die Zellstoffproduktion erfolgt seit 20 Jahren chlorfrei. „&#039;&#039;Unsere  umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.  Damit heben wir uns von der Konkurrenz ab&#039;&#039;“, betont Harbring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperation mit dem Haus der Natur ==&lt;br /&gt;
Schweighofer Fiber ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche auf die spannenden  Aufgaben und vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Bereich Chemie  aufmerksam zu machen. Deshalb unterstützte das Unternehmen 2009 das  Salzburger [[Haus der Natur]] bei der Erweiterung und Modernisierung das  Science.Labs. Außerdem stellt der Halleiner Betrieb seit mehr als zwei  Jahren Personal für die „Magic Chemistry Show“ zur Verfügung. Der  studierte Chemiker Fritz Struber und der Chemielaborant Christian Kaindl  verlegen jeden Freitagvormittag ihren Arbeitsplatz von der  Zellstofffabrik ins Labor des Museums und geben Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Chemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&#039;&#039;Das  Haus der Natur ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und eines der  beliebtesten Museen Salzburgs. Wir sind stolz darauf, dass unsere  Mitarbeiter ihr Know-how einbringen können und Kinder für die  Naturwissenschaft begeistern&#039;&#039;“, freut sich Harbring über die  Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Naturkundemuseum. In den vergangenen zwei Jahren besuchten bereits mehr als 13&amp;amp;nbsp;000 Personen die ebenso spannenden wie lehrreichen  Shows. Seit Herbst 2011 können Highlights der Show wie die Methanmamba,  den Wachsflammenwerfer und Nitroglyzerinexplosionen auch zu Hause auf  der Couch erlebt werden: 1&amp;amp;nbsp;000 DVDs wurden hergestellt und sind gegen  eine freiwillige Spende ab sofort bei den Shows erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Über die Schweighofer Gruppe ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die  Schweighofer Gruppe ist ein österreichisches Familienunternehmen, das  in verschiedenen Branchen und in mehreren Ländern tätig ist. Ihre  Kernbereiche sind die Holzindustrie sowie der Einsatz von Biomasse zur  Energiegewinnung. Seit 2002 ist die Holzindustrie Schweighofer in  Rumänien aktiv und mit rund 2&amp;amp;nbsp;000 Mitarbeitern an vier verschiedenen  Produktionsstandorten Marktführer im Bereich Holzverarbeitung. Derzeit  betreibt die Schweighofer Gruppe Rumäniens größte  Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, welche ausschließlich mit Biomasse  betrieben wird. Die Gruppe zählt auch zu den größten Waldbesitzern  Mittel- und Osteuropas. Nach Abschluss der Investitionen und der  geplanten Arbeiten am Standort in Hallein wird die Schweighofer Gruppe  im Holzbereich ihren Umsatz auf etwa 600 Millionen Euro steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*  [http://www.schweighofer.at/fileadmin/schweighofer/files/all_de/Pressemitteilungen/2011_06_30-Pressemeldung_MReal_Hallein.pdf],  Pressemeldung - Urheber der Aussendung: M-real Hallein GmbH und Schweighofer Gruppe (30. Juni 2011)&lt;br /&gt;
* Schweighofer Fiber GmbH (4.1.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tennengau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Abendstern</name></author>
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